# Bond Yields, China Trade Deficit, and Property Expropriation Risks

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-08-18

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Schäpitz Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Deffner.
Mein Name ist Schäpitz, Holger Schäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 520 und der Sommer ist over.
Und das heißt, wir beide sind wieder vereint.
Noch nicht ganz normal.
Ich bin hier noch im Rheinland und dass es ausklingt, wir richten ja hier gerade unser Chalet ein, wie wir das so schön nennen.
Wenn der Russe kommt, du weißt ja, du musst ja immer etwas haben.
Bis du noch ein bisschen weiter hast, hast du noch ein bisschen mehr Chancen.
Ja, da habe ich noch ein bisschen mehr Zeit, bis der Russe hier rüberkommt.
Vielleicht will er ja bloß Ostdeutschland sich holen.
So ist es möglicherweise, wo ja die echten Deutschen leben.
Und vielleicht will der Russe ja die westlichen Deutschen nicht haben.
Und deswegen haben wir hier im Rheinland Unser Chalet und ich habe hier mein Studio im Keller mit Wärmepumpe nebenan.
Wenn es ein bisschen tickert oder klackert, das ist die Wasserruhe.
Im Keller hast du einen richtigen Bunker eingerichtet.
Mit Studio hier.
Mit Feldbett auch schon?
Ich könnte auch hier ein Feldbett reinstellen.
Er sendet, bis der Russe ihn rausholt.
Bis zur letzten Minute.
Piratensender-Chapets.
Und ich kann immerhin aus dem Rheinland berichten, weil ich ja natürlich den Rhein schon begutachtet habe.
Es hat jetzt geregnet die letzten zwei Tage.
Es ist wieder, der Pegelstand ist etwas am steigen und es sind ja mehr Lastschiffe unterwegs.
Es war wirklich am Höhepunkt.
Am Sonntag oder Samstag war wirklich fast nichts mehr los.
Es war so wie Straße von Hormuz.
Ein, zwei, drei Schiffchen, die da langfuhren, also Lastkräne.
Die normalen Fähren waren dann auch nur noch wenige, weil die nicht mehr anlegen konnten, weil da zu wenig Wasser war.
Und jetzt ist es wieder ein paar Zentimeter gestiegen und es sind wieder mehr Schiffe unterwegs.
Das macht ja Hoffnung.
Dann ist vielleicht die deutsche Wirtschaft doch noch zu retten, weil man hat ja schon den Eindruck gehabt, dass hier...
quasi an diesem Nadelöhr hier wieder unser kleiner Aufschwung dann ausgebremst wird.
BASF hat ja gestern auch schon gesagt, dass sie in Teilen die Produktion drosseln mussten, aber es nicht so dramatisch ist wie 2018.
Sie haben sich da auf die Dürre jetzt besser eingestellt.
Die haben halt andere Schiffe.
Das ist halt cleverer.
Die anderen haben das halt nicht gemacht.
Covestro, gut, sind ja eh aufgekauft worden, nicht mehr unser Problem.
Die hatten nicht mehr die Schiffe, die mussten ja force majeure, mussten sagen, wir können nicht mehr liefern, weil wir einfach die Zutaten für unsere Produkte nicht mehr in ausreichender Menge ranschaffen.
Und du musst dir immer sagen, ich glaube, ein Lastenkran Dingens ist...
Ich glaube 300 Schiffe oder 300 Lastwagen.
Also wenn du ein Schiff nimmst und das Lastwagen, das funktioniert eben auch nicht.
Auch wenn das Sonntagsfahrverbot aufgehoben ist, da musst du schon viele LKWs herzaubern.
Schüttgut in den LKW schütten, das ist nicht die Transportsache.
Und deswegen ist es eben wichtig, dass es wieder läuft und wieder ein bisschen was da los ist.
Dann bieten wir weiter.
Immer schönen Regentanz machen.
Ja, es sollte die ganze Woche, die ich ja noch hier bin, bin ja bis Donnerstag noch hier, soll es auch noch die ganze Zeit regnen.
Insofern muss ich gar nicht tanzen.
Das macht der Sommer von alleine.
Geht alleine.
Aber viel interessanter wäre ja, wie war es denn in Riga?
Wir tauschen hier ja regelmäßig die Urlaubstipps aus und Reisetipps.
Und deswegen, Riga ist ja bisher noch nicht bei uns erwähnt worden und bereist worden.
Deswegen bin ich gespannt.
Wie dieses Reiseziel.
Kann ich erzählen.
Die Idee war ja wirklich Coolcation.
Also man sucht halt eine kühlere Location für den Sommer.
Das machen ja viele.
Andere sind nach Norwegen gefahren.
Wir haben halt gesagt, es musste was sein, was bezahlbar war, wenn du mit der ganzen Familie hinfährst und wenn du irgendwie zu viert fliegst.
Es hat trotzdem am Ende ein Tausend gekostet, der Flug.
Aber das ist dann okay.
Aber überall anders hin zu fliegen, hätte viel mehr gekostet.
Und im August nach Italien zu fahren, wenn Ferragosta ist, das ist Blödsinn, das ganz so vergessen.
Alles voll, alles teuer.
Und deswegen war es halt die Idee, A, nicht ganz so heiß, B, bezahlbar.
Und da kam halt Riga ins Spiel.
Und dann sind wir halt mit AirBaltic hingeflogen und ich habe mir die, kannte ich die Gesellschaft nicht, keine Ahnung.
Und dann am Tag vorher, wo ich einchecken soll, dachte ich mal, habe ich bei Google eine gegeben, AirBaltic.
Und dann kam wohl die erste Schlagzeile nicht hier mal einchecken, sondern in finanziellen Schwierigkeiten.
Das ist halt so eine Fluglinie, die vom lettischen Staat hauptsächlich gehalten wird.
10 Prozent hat Lufthansa und die haben sich halt nicht abgehätscht.
Und dann sind denen halt die Kerosinpreise um die Ohren geflogen und haben jetzt auch...
eine Restrukturierung, ihre Anleihe machen müssen.
Der Bond notiert gerade mal bei 20 Prozent des Nennwerts.
Also insofern hatten wir dann, fragten wir uns, kommen wir da hin und zurück?
Ja, sind wir.
Was dann das Flugergebnis sehr schön war, es waren alles Airbus 212, die haben sehr viel Beinplatz und es war sehr komfortabel, da hinzufahren.
Die Belegschaft war schon nicht mehr so motiviert zu arbeiten.
Da wurde man aber auch nicht gestört.
Man will ja auch nicht, dass sie jetzt hier einen laufend sagen, wollen sie nicht hier kaufen, wollen sie nicht noch das machen.
Das machten die auch nicht, das war okay.
Und Riga war dann, naja, so eine Hansestadt wie Lübeck oder wie Bremen oder wie, na gut, Bremen weniger, da ist ja viel mehr kaputt gegangen, aber wie Hamburg teilweise, eine sehr schöne Altstadt, die sie teilweise wieder aufgebaut haben, Sachen, die im Krieg kaputt gemacht worden waren oder die die Russen irgendwie noch kaputt machen.
Dann haben sie ein sehr schönes Gründer.
Gründerzeitviertel, also es ist wirklich ein, nee, nicht Gründerzeit, was sage ich, ein sehr schönes, wie heißt das, Jugendstil, jetzt fähre ich schon das Wort nicht ein, ein sehr schönes Jugendstilviertel.
Gründerzeit gibt es auch, ja.
Gründerzeit, nee, das ist aber Jugendstilviertel, das ist was anderes und dann.
Die beiden Sachen würde ich auch in Riga als Führung nehmen.
Also einmal durch die Altstadt sich führen lassen, sich es zeigen lassen und einmal diese Jugendstilsachen, die sehr schön sind.
Und dann kann man noch ein paar Aussichtsplattformen da besuchen.
Und dann ist es aber auch gut.
Also wir hatten jetzt leider sieben oder acht Tage da gemacht.
Und wenn man die Stadt nur angucken will, die ganz spannend ist anzusehen, aber eben, ich würde mal sagen, Potenzial für zwei, drei Tage hat.
Und wenn man dann Glück hat und gutes Wetter hat, kann man eben auch zum Strand fahren.
Da kann man mit dem Zug hinfahren.
Und dieser Strand ist sehr feiner Sand und der ist auch nicht überlaufen.
Und das war sehr schön.
Also das kann man auch noch machen.
Also die Wette, das möglicherweise das Wetter gut ist.
Wie war das Wetter dann?
Das ist sehr volatil.
Also das kann man wirklich nicht sagen.
Das ist so wie Sommerfeld aus England erzählt hat.
25 Grad und stabil.
Das hatten wir nicht.
Wir hatten mal 30.
Wir hatten mal...
22, dann mal wieder 18.
Also man kann ja nicht sagen, ich mache da jetzt Strandurlaub.
Kann man versuchen, aber da hätte man jeden Tag, das ist halt wie wenn du Ostsee buchst, aber noch ein bisschen nördlichere Ostsee.
Insofern, dafür taugt es nicht.
Was noch bemerkenswert war, wenn man sich Riga anschaut, also es ist halt eine relativ quirlige Stadt.
Man denkt, die hätten sehr viel mit Tourismus zu tun.
Wenn man aber dann guckt, die sind viel zu unfreundlich für Tourismus, auch überhaupt nicht.
dafür ausgelegt.
Meine Frau hat dann gesagt, naja, liegt wahrscheinlich daran, wenn du halt immer von fremden Mächten überfallen worden bist und deine Eigenständigkeit immer verteidigen musst, dann bist du Menschen, die da zu dir kommen, vielleicht etwas weniger aufgeschlossen und guckst erstmal etwas ablehnender oder etwas schroffer zu den Leuten.
Vielleicht ist es das, ich weiß nicht, die sind ja von Deutschen gegründet worden, Riga, dann waren sie lange in schwedischer Hand, dann kamen die Russen vorbei, dann kamen die Nazis vorbei, dann kamen wieder die Russen vorbei und erst seit 1990 sind sie halt unabhängig.
Und gut, das ist so eine Historie, prägt natürlich auch möglicherweise ein Land.
Lettland heißt ja das Land.
Lettland, genau.
Wer besonders touristisch freundlich behandelt werden will, das ist es nicht.
Aber es ist trotzdem ganz spannend anzuschauen.
Aber der Tourismus bringt auch nur ungefähr 4,5, 4,6 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt, trägt das bei.
Die Forstwirtschaft ist wichtiger.
Also deswegen habe ich dann auch, weil scherzhaft gesagt, die haben mehr Bäume als Besucher, sind für die wichtiger.
Deswegen werden die Bäume wahrscheinlich da auch netter behandelt als die Besucher.
Und ja, was ist sonst zu Lettland noch zu sagen?
Die ist halt eine sehr stark alternde Gesellschaft.
Also viele gehen auch weg aus dem Baltikum.
Die haben relativ wenig investiert zuletzt.
Das Land, deswegen ist Lettland auch eine von den baltischen Republiken.
Litauen ist viel dynamischer.
Also ich bin nicht in Litauen gewesen, das habe ich mir dann angelesen.
Aber Lettland ist halt wirklich auch zuletzt nicht mehr so stark gewachsen.
Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist.
Unter dem russischen, was ich schon frustrierend finde, wenn man es Kaufkraft adjustiert nimmt.
Und die haben halt ein wirklich demografisches Problem.
Bis 2070 ist da ein Drittel der Arbeitsbevölkerung weg, wenn sie nicht irgendeine Idee haben.
Die Russen versuchen, die irgendwie mit Flüchtlingen zu überfluten.
Also es ist auch krass, mit welchen Mitteln da teilweise gekämpft wird.
Die haben ja die Grenze A zu Russland, B zu Belarus.
Dann eben noch zu den anderen Balken, also in der Mitte von den Balken-Rubriken.
Links ist Litauen, dann kommt Lettland, dann kommt Estland.
Und du bist halt wirklich umschlossen von diesen.
Und deswegen ist für dich auch wichtig, dass Air Baltic weiterfliegt, damit du...
da auch reinkommst, sonst musst du immer entweder über Russland willst du nicht, über Belarus willst du auch nicht, sonst musst du immer über Litauen da halt reinfahren.
Oder mit dem Schiff über die Ostsee.
Das kannst du auch machen.
Ja, aber Grenze zu Russland ist natürlich dann schon eine harte Geschichte und ist da eigentlich auch, also hat man Angst vor Russen schon?
Ist das ein bisschen spürbar, wenn man mit den Leuten spricht?
Das Problem da ist, die haben relativ viele Russen noch da.
Aber die sagen natürlich, die Russen, die noch da sind, es wird auch viel Russisch gesprochen, ungefähr ein Drittel der Bevölkerung ist russisch.
Die sagen natürlich, die Russen, die jetzt da sind, sind die Anti-Putin-Russen.
Und die machen auch relativ viel, also du siehst da ganz viele ukrainische Flaggen, also die geben auch sehr viel, wenn du am Bruttoinlandsprodukt die Hilfe dir anguckst, geben die mehr Hilfe für die Ukraine, als wir das tun.
Gut, absolut natürlich nicht, aber es sind ja nur 1,6 Millionen Menschen.
Da ist nicht so viel Bruttoinlandsprodukt, was da zusammenkommt.
Aber die sind halt sehr ukrainifreundlich und haben halt auch sehr viele Russen.
Die haben aber jetzt, und das finde ich ganz komisch, seit dem Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine, haben die halt die russische Sprache aus den Schulen verbannt.
Du sprichst dann nicht mehr Russisch.
Früher gab es halt Lettisch, dann gab es halt Russisch und dann gab es halt die Amtssprache Englisch auch dazu noch.
Und jetzt haben sie halt Russisch komplett verbannt.
Und ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Lösung ist, um irgendwie diese russische Antipathie oder dieses schwierige Verhältnis da zu machen.
Und ja, aber die richtige Angst mit den Russen haben die nicht.
Wir haben ja Führer gehabt, die haben wir gefragt.
Die eine war auch erkennbar Russland versteherischer als der andere, den wir hatten.
Aber die haben diese Angst, die sie am Anfang hatten, haben sie nicht, weil da eben auch NATO-Truppen stehen, weil sie auch selbst sehr viel in die Verteidigung investiert haben.
Aber die müssen halt immer gucken, was der Russe an neuen Nicklichkeiten da veranstaltet.
Also Flüchtlinge, die hatten, als wir da waren, war das die Riesengeschichte, dass die Russen einen Tunnel gegraben hatten, um da die Flüchtlinge bitte hier lang da durchzuleiten.
Und das ist natürlich wirklich krass, wenn du mit solchen Kriegsmitteln da kommst und irgendwie Leute da mit Flüchtlingen flutest.
Aber die große Angst, dass der Russe kommt, die war nicht.
Aber die Immobilienpreise.
Und ja, da kann man relativ günstig noch Immobilien kaufen.
Und dann fragt dich so, ist da Angst, dass der Russe irgendwann dann kommt und die Eigentumsrechte weg sind?
Wir werden ja heute über Eigentumsrechte in Deutschland sprechen.
Und dann meinen die, nee, nee, ist eher das Problem, dass sie halt wirtschaftlich nicht schnell genug reich werden, bevor sie alle alt sind.
Und dass du dann mit Altersarmut, mit demografischem Wandel und so weiter, dass halt viele Leute dann da weggehen.
Und das ist eher das größere Problem, als dass sie Angst haben, dass der Russe kommt und wieder das Land erobert und dann eben auch wieder die Immobilien weg sind.
Aber ich würde nicht investieren da.
Ich fand es...
Auch nicht als Ferienwohnsitz zum Abkühlen.
Dann lieber Schweden, Norwegen, ist man ein bisschen weiter nördlicher, um dem Klimawandel zu eingehen.
Mir hat jemand geschrieben, Estland wäre das, wäre auch mehr digitaler, wäre das freundlichere Land und Lettland wäre das.
Ich weiß nicht, aber Lettland hat das Vibe nicht mit mir richtig, muss ich gestehen.
Jetzt werden andere sagen, die da waren, vielleicht fanden sie es ganz toll oder es gibt Leute, die da wohnen und sagen, der hat die Seele des Lett nicht richtig mitbekommen.
Harte Schale, vielleicht weicher Kern.
Mag sein, aber dafür hat dann auch eine Woche Dasein nicht ausgerechnet.
Die haben dieses, die haben jetzt gerade feiern die 825 Jahre Riga und da waren jetzt große Feiern.
Leider sind wir jetzt nicht mehr da, wenn da diese großen Feiern sind.
Es ist auf jeden Fall für so drei, vier, fünf Tage.
Vielleicht sollte man dann, wenn man da hinfährt, mal das ganze Baltikum nehmen und sollte nicht nur Riga nehmen, sondern kann auch von Riga, könnte man in den Zug steigen und ist ungefähr in vier Stunden in Tallinn.
Das geht.
Also man könnte ja dann irgendwie mit Air Baltic...
Anfliegen, entweder Vilnius, das wäre in Litauen und dann von Litauen als nächste Station Riga und dann Tallinn.
Also so würde ich es wahrscheinlich machen, wenn ich mir das angucken würde.
Und als Kulkation-Location wäre es das sicherlich nicht.
Dafür wäre das Wetter zu volatil.
Gut, aber...
Haben wir viel gelernt über Lettland und Riga.
Wunderbar.
Und Nutella ist teurer als in Deutschland, das kann ich sagen.
Und es gibt halt auch, weil es da auch nur drei Supermärkte gibt, die alle in ausländischer Hand sind und die jetzt keinen sonderlich harten Preiswettbewerb da stattfinden lassen.
Insofern war es überraschend.
Überraschend insgesamt.
Die Lebenshaltungskosten, was günstiger war, war Wohnen.
Also wenn man da wohnt, konnten wir Airbnb, eine relativ große Wohnung für 100 Euro die Nacht bekommen.
Das ist ja für eine Stadt für Airbnb mittlerweile günstig.
Und was auch noch relativ günstig war, würde ich sagen, vielleicht 20 Prozent günstiger war Essen gehen.
Aber die lettische Küche, nee, ist es auch nicht.
Also war jetzt auch nicht unser.
Wir haben ein nettes Restaurant gefunden.
Also eher so russisch oder wie?
Die haben halt irgendwie so Fisch, so eine komische Paste, so ein begräucherte Fisch.
Das erinnert mich immer an meinen alten Ostsee-Urlauber der Insel Rügen.
Das kannte ich schon.
Dann hatten sie so fettiges Schweinekram.
Aber auch schön Mattjes und so.
Mattjes-Brötchen.
Ja, das gab es auch.
Aber auch nicht, nee.
Es war eher so, es war so nicht so.
Osteuropa ist sowieso kulinarisch nicht so meins.
Insofern hat das da auch keinen...
keinen großen Unterschied da gemacht.
Das nächste Mal wieder nach Italien.
Das nächste Mal können wir ja im September fahren, weil jetzt ja beide Kinder aus der Schule raus sind und damit haben wir diese Schulferien-Formale-Deite-Situation nicht mehr und dann fährst du einfach Mitte September nach Sardinien, wenn man irgendwie einfach faul am Strand liegen will.
Oder nach Süditalien, wenn man noch ein bisschen Kultur dazu nimmt.
Oder Apulien, mein heißer Geheimtipp.
Stimmt.
Ja, sehr cool, coole Ferien im wahrsten Sinne des Wortes.
Und es geht cool weiter im Rheinland.
Dann wollen wir hoffen, dass der Rhein wieder voll läuft in deiner Gegenwart.
Und ich kann noch eine Sache zum Rheinland, muss ich noch eine Sache sagen.
Wenn jemand denkt, Berlin wäre schlecht regiert, ich muss sagen, Bonn ist wirklich nochmal eine Runde krasse.
Es war ja dieses Problem, dass die Nordbrücke, die haben sie ja nie saniert.
Und auf einmal stellte man fest, oh, jetzt stürzt sie ein.
Die hat man dann gesperrt.
Dann hat man die rechtsrheinische Strecke.
komplett gesperrt bis Dezember.
Und jetzt haben sie auch noch die Straßenbahnen, die links und rechts des Rheins fuhren, hat die SWB festgestellt, da sind Teile verbaut, die sie gar nicht kennen.
Und wenn du was nicht kennst, dann muss das natürlich ein Problem sein.
Es war nicht so, dass da irgendwie ein Crash war oder irgendwas anderes, sondern einfach ein paar Teile, die unbekannt waren, auch nicht gewartet waren.
Und dann hat man einfach mal 60 Straßenbahnzüge aus dem Verkehr genommen.
Und jetzt fahren auch die Straßenbahnen nur noch in einem schlechteren Tag.
Und Schiffe waren auch keine mehr.
Es ist so ein Menschenexperiment, was hier gemacht wird.
Ich finde es immer faszinierend, der Rheinländer ist da relativ gemütlich und nimmt das noch so hin.
Aber wenn hier so ein meckernder Berliner wäre, der würde hier kräftig AfD wählen.
Geht nicht.
Das macht der Rheinländer glücklicherweise nicht.
Der nimmt das gelassener hin, aber es ist wirklich verkehrspolitisch, ist das wirklich eine Katastrophe.
Dann ist die Südbrücke, da ist irgendwie eine Spur seit, weiß ich nicht, einem halben Jahr gesperrt, wo kein Bauarbeiter oder Bauarbeiterin zu sehen ist, wo nichts ist und man denkt so, hey, warum ist das noch?
Eine andere Brücke haben sie auch jetzt noch gesperrt.
Also hier wird alles irgendwie, guckt demnächst wird die Strecke nach Köln, weil die Kölner Brücken gebaut werden, auch noch eingestellt.
Dann versucht man Bonn irgendwie mal, es ist halt wie gesagt ein Menschenexperiment, mal sehen, wie es ausgeht.
Und das finde ich nur nochmal faszinös, um das hier zu sehen, dass der Rheinländer trotzdem da ganz gelassen drauf reagiert.
Das ist das Schöne.
Gelassener als der Lette quasi.
Ja, weiß ich nicht.
Der Lette ist...
Also Zschäpitz ist nicht wirklich abgekühlt, innerlich zumindest nicht.
Ich finde immer faszinierend, wie schlecht ein Land regiert werden kann und wie viel Geld man dafür ausgibt und wie viel Steuern ich dafür zahlen muss.
Und das ist das Nervige.
Das ist in Lettland anders.
Die geben halt nur 18 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Soziales aus.
Dafür hat man dann auch ein bisschen mehr...
Armut zu sehen, obwohl in Deutschland sieht man ja mittlerweile auch viel Armut auf der Straße, die muten ihren Leuten mehr zu.
Das sieht man da schon und das ist halt ein anderer Angang.
Aber wie man mit so viel Geld so schlecht wirtschaften kann und so einen Abfuck veranstalten kann, was so Infrastruktur, was Abläufe anbetrifft und ich meine, du hast ja auch von der Bahnstrecke Hamburg-Berlin gehört, die nach der Sanierung noch unpünktlicher ist.
Ich meine ehrlich, das kann ja nicht sein sowas.
Gut, in Deutschland geht das.
Ja.
Gut.
Gut, dann.
Jetzt haben wir genug Aufregung.
In deiner Abwesenheit habe ich dann tatsächlich übrigens die letzte Glotzkast-Wette, habe ich ja dann mal gewonnen.
Ja, muss ja auch mal erwähnt sein für das Geschichtsbuch.
Und wir haben eine ordentliche Rekordserie hingelegt beim DAX.
Da ging es ja rasch über die 26.000 Punkte hoch und dann auf neue Höchststände von 26.575, glaube ich, war das letzte hoch jetzt, letzten Mittwoch.
Jetzt müssen wir wieder ein bisschen abkühlen in diesem Sommer.
Aber an sich ist es gut gelaufen jetzt im DAX.
Und das lag natürlich mit an der Quartalsberichtssaison, wo es ja überall eigentlich gute Zahlen gab.
Auf der anderen Seite im Nahen Osten.
Nichts Neues im Nahen Osten.
Doch, dein Oman soll bombardiert werden, wo du ja warst.
Krass, mein Oman.
Mein friedlicher, der friedliche Oman.
Eines der friedlichsten Länder im Mittleren Osten, im Persischen Golf.
Hat Trump wieder angedroht, hier den Shit rauszubomben aus dem Kopf oder wo?
Was hat er gedroht?
Wenn sie sich in den Weg stellen.
Wem auch immer.
Er hat es wieder schlecht geschlafen.
Keine Ahnung.
Gegen Iran traut er sich jetzt irgendwie nicht mehr.
Und jetzt kommen die Die Vermittler dran, nach den lauen Trumps her, weil er irgendwie gar nichts auf die Reihe kriegt und immer nur noch leere Drohnen ausspricht.
Es ist wirklich bitter, was da jetzt die 60 Tage frisst vorbei, die ja eigentlich ein Waffenstillstand sein sollte, der das nicht gehalten hatte.
Aber eigentlich wollte man in diesen 60 Tagen ja ein endgültiges Friedensabkommen aushandeln, aber noch nicht mal das Vorläufige wurde eingehalten.
Also das sind wirklich schlechte Aussichten und das zeigt es ja immer mehr.
Der Iran hat irgendwie anscheinend die besseren Karten und trumpft da auch immer wieder gerne auf und stellt irgendwie freche Bedingungen.
Das ist wirklich eine sehr, sehr festgefahrene Situation.
Der Ölpreis ist eigentlich angesichts dessen nur bei aktuell 91 Dollar, also weit von den Hochstanden in diesem Krieg von 125 Dollar entfernt.
Allerdings muss man ja froh sein, dass die Versorgungslage noch so intakt ist auf dem Ölmarkt, weil die Saudis es ja doch auch schaffen, viel über Pipelines dann zu exportieren und irgendwie den Ölmarkt so doch ein bisschen am Laufen halten.
Aber es ist schon wirklich eine sehr, sehr vertrackte Situation.
hat überhaupt keine Idee, wie es da mal eine Lösung geben könnte.
Das stimmt.
Und ja, faszinierend.
Aber was das eben auch wieder ausgelöst hat, Inflationssorgen.
Und das hat dann dem Bondmarkt, der ohnehin schon darunter leidet, dass Staaten sich verschulden, Unternehmen immer mehr Schulden machen für die KI-Investitionen.
Hat es da nochmal richtig gescheppert und jetzt haben wir die Bond, die langfristigen Bondrenditen auf dem höchsten Stein in Amerika seit 2007 und in Deutschland seit 2011.
Das ist schon krass.
Und natürlich hat es leider Vonovia auch wieder mitgenommen.
Die ist wieder bei 20.
Ja, das ist in der Tat ein Zinsinvestment, die Vonovia.
Und dazu kommen noch die Enteignungssorgen, die wir auch noch als Thema besprechen.
Also die kriegt es momentan dicke ab, muss man sagen.
Und es ist wirklich krass, was an den Anleihenmärkten ja wirklich weltweit passiert.
Du hast erwähnt, die 30-Jährigen in den USA auf fast 20 Jahre hoch.
bei 5,3 Prozent und die Zehnjährigen in den USA bei 4,73 Prozent.
Wir haben ja eigentlich immer gesagt, 4,5 Prozent bei den Zehnjährigen in den USA, das ist so die Schmerzgrenze für Trump.
Da kommt dann der Taco-Trade.
Aber momentan ist es halt schwierig, Taco zu machen für Trump.
Er hat ja eigentlich schon ausgechickt.
Also er hat ja schon die militärische...
Offensive zurückgefahren.
Aber er kann halt nicht einseitig hier Frieden verkünden.
Solange der Iran quasi am Hebel der Straße von Haumus sitzt, kann er jetzt versuchen, das irgendwie auf die wirtschaftliche Art hier wieder Blockade zu machen.
Die krassesten Wirtschaftsaktionen, die die Welt jedes Leben hat.
Da kommt der Iran aufgebohnt.
Wie er immer wieder mal noch ein paar Superlative rausholen kann.
Und in Deutschland ist halt wirklich krass, seit 2011 die Anleihenrenditen jetzt über 3,25 Prozent.
Und da kann man sich jetzt ausrechnen, was jetzt Häuslbauer bezahlen müssen.
Da muss man ja immer ungefähr ein bis ein Viertel Prozent draufschlagen auf die Anleiherenditen.
Und dann sind wir deutlich über 4% jetzt bei den Hypothekendarlehen.
Und wir haben eigentlich heute ja einen super Plus bei den Baugenehmigungen im ersten Halbjahr bekommen.
Irgendwie 15% ungefähr das Plus.
Aber es ist halt nur eine Baugenehmigung.
Und da haben wir gestern auch schon vom IFA-Institut gehört, dass es immer mehr Stornierungen gibt.
Also wenn man einfach diese Finanzierung nicht mehr stemmen kann, hat man eine schöne Baugenehmigung endlich bekommen nach langen Jahren.
Und die Zinsen gehen durch die Decke.
Und dann wird da eben vieles dann nicht gebaut, was genehmigt ist, was natürlich tragisch ist, vor allem für den deutschen Wohnungsmarkt.
Da hast du recht.
Aber der deutsche Staat, der sich ja auch groß verschuldet, auch für den wird es teurer.
Der hat ja heute am Dienstag, an dem wir aufnehmen, gibt es eine 30-jährige Emission, die da rausgegeben wird.
Und da wird er auch richtig viel für zahlen müssen.
Und ich bin mal gespannt.
Dann kannst du ja auch die Zinskosten, die ja ohnehin sich schon vervielfachen sollen bis 2030.
Das kannst du ja dann nochmal nach oben nehmen, weil ja natürlich mit so einem krassen Anstieg der Renditen nicht gerechnet worden ist.
Man hat natürlich, wenn man die Prognosen macht, immer, du hast natürlich höhere Verschuldung und damit hast du mit der höheren Verschuldung natürlich auch höhere Finanzierungskosten, klar.
Aber man hat halt nicht damit gerechnet, dass auch noch die Zinskosten sich überdurchschnittlich stark verteuern.
Und dann hättest du da bald die Zinslasten als richtig fettes Ding.
wären wir auch schnell wieder bei Ländern, die ein paar höhere Schulden haben und bei denen es so richtig scheppern würde.
Und dann hätten wir bald wieder...
Die USA zum Beispiel.
Die haben bald 40 Millionen.
Mit ihren 130 Prozent Staatsverschuldung.
Das ist natürlich wirklich krass, was die dann an Zinslasten tragen müssen.
Die haben ja noch den Vorteil, dass sie vieles auf kurzfristige Weise machen.
Und da hilft natürlich, dass die Fed die Zinsen noch nicht angehoben hat.
Aber das ist natürlich wirklich, Herr Worsch steckt ja in der Bredouille.
Was macht er jetzt?
Er hat ja jetzt natürlich etwas Rückenwind bekommen, die Zinsen nicht unbedingt anheben zu müssen, weil die Inflation wenigstens ein bisschen zurückgegangen ist zuletzt und die Arbeitsmarktdaten schwach ausgefallen waren.
Das hat ja auch den Märkten eben zu diesen Rekordhochs geholfen.
Aber jetzt diese langfristigen Anleihen und er ist ja von der Fraktion, die sagt, nein, Bond aufkauft, man könnte ja die langfristigen Zinsen senken, indem man einfach Anleihen aufkauft, also quantitative easing.
Aber da ist er ein absoluter Gegner davon.
Mal sehen, wie lange er da hart bleibt, wenn Donald noch ein paar Mal anruft und sagt, hey.
Was ist los mit den Hypothekenkrediten hier?
Irgendwas musst du halt machen.
Entweder musst du am kurzen Ende was tun, also musst du die Leitzinsen anheben, die ja zwischen 3,5 und 3,75 sind und musst sagen, ich hebe das an und werde jede Inflationsangst euch mit höheren Leitzinsen rausbomben und dann hast du automatisch.
Die langfristigen Zinsen niedriger, weil dann die Leute, ja langfristiger Zins ist ja nichts anderes als einfach die Erwartung, was sind die Zinserwartungen für die nächsten zehn Jahre und wenn du sagst, die Inflationserwartung und wenn du halt sagst, da ist jemand da, der bekämpft die Inflation, dann wird automatisch der langfristige Zins runtergewinnt.
Ob man sagst, die kurzfristigen, da müssen wir mal drüber reden und dann haben wir mal ein Komitee eingerichtet, wir müssen mal gucken, wie überhaupt die Inflationszahlen berechnet werden, wir müssen auch mal gucken, wie man das machen soll und dann werden wir mal im nächsten Monat nochmal gucken und dann werden wir nochmal drüber reden und diskutieren.
Und dann die Leute das Gefühl haben, er macht am kurzen Ende nichts.
Dann werden sie sagen, na gut, scheint nicht so ein Inflationsfalke zu sein, auch wenn er davon immer spricht.
Ja, ja, wir werden das wieder machen.
Und dann hast du halt irgendwann die langfristigen Zinsen oben.
Und dann, das ist ja auch nicht viel besser.
Dann kann der Staat zwar weiterhin sich unten am kurzen Ende für 3,75 Prozent verschulden, aber du hast ja die ganzen Häuserbauer.
In Amerika ist es immer so 30 Jahre Verschuldung.
Die hast du dann irgendwann auf der Matte stehen und die werden sagen, wie werden wir das mal anders machen.
Das sieht irgendwie schlecht aus vor den Vorwahlen für Trump irgendwie.
Also Benzinpreise weiter hoch über den vier Dollarn und Inflation weiter hoch und die wird auch wieder nochmal deutlicher anziehen.
Ich meine im Juli ist ja der Ölpreis noch zeitweise doch deutlich mehr gewesen.
Und dann eben diese...
wahnsinnig hohen Zinsen und der Arbeitsmarkt brummt auch nicht mehr.
Das ist natürlich gut für die Notenbank, aber nicht gut für die Konjunktur und für die Leute, die plötzlich da Jobs verlieren.
Und der ganze Boom ist halt anscheinend wirklich nur ein KI-Aufrüstungsboom.
Alles andere hinkt da hinterher.
Ich meine sogar der Einzelhandel ist ja im WM-Monat Juli hinterher gehinkt.
Also es hat auf Monatssicht, glaube ich, verloren.
Die Leute mussten ja für die Tickets zahlen.
Ja, da kann man sich kein Bier mehr leisten.
Genau, gibt es kein Fähnchen mehr.
Wenn das Stadion so teuer ist, wirst du nicht vorher noch Bier kaufen.
Infantino abgesaugt aus der US-Konjunktur.
Da ist kein Platz mehr dafür.
Ja, keine Ahnung, auf jeden Fall der Konsum ist auch ein Problem.
Da werden wir ja diese Woche noch Walmart-Zahlen kriegen.
Am Donnerstag, das ist ja so ein bisschen der, ist es Donnerstag oder Mittwoch?
Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall ist es ja der Einzelhändler, der so ein bisschen sagt, wie der breite amerikanische Konsum aussieht.
Und die haben ja sogar zuletzt profitiert, weil eben auch immer mehr die reicheren Leute da einkaufen gehen, weil sie halt ein bisschen günstiger shoppen wollen.
Und diejenigen, die kein Geld haben, die gehen da sowieso hin, weil es eben da auch günstig ist.
Und sofern wird man mal sehen, wie...
Was die Einzelhändler da jetzt diese Woche noch für den US-Konsum berichten.
Und dann ist natürlich die Frage, wie gehen die Börsen damit um?
Weil hohe Anleiherenditen sind zum einen natürlich immer eine Konkurrenz für die Märkte, wenn man irgendwie einen Zins von höheren Zinssatz einstellt.
Je höher der Zinssatz ist, desto interessanter ist natürlich dann die Anleihe als Konkurrenz zur Aktie.
weil es ja dann quasi ein festgeschriebener Zins ist, ein risikoloser an sich, wobei man zu sehr das Risikolose bei Anleihen, Staatsanleihen nicht betonen sollte.
Wenn man bis zur Endfälligkeit hältst.
Also wenn du jetzt sagen würdest, ich nehme 10 Jahre und du hast die 10-jährige Rendite und du sagst, ich halte die für 10 Jahre, dann hast du ja die 4,74 Prozent oder was ist denn?
Ich kann mal gucken.
Die hast du ja dann sicher.
Nur wenn du während der Laufzeit verkaufen willst, ist das eben auch nicht sicher.
Also 4,74 ist jetzt die 10-jährige.
So, und dann hast du es natürlich sicher, wenn du das hast und dann sagst du einen kippeligen Aktienmarkt dazu, dagegen.
Aber ich glaube, der Anleihemarkt ist nicht wirklich Konkurrenz, weil du halt siehst, was da noch für Billionen nicht nur von Staaten kommen, sondern auch noch von Unternehmen, wenn du den ganzen KI-Boom siehst, der über Anleihen mittlerweile finanziert wird, dann bist du am Anleihemarkt.
Wir sind ja immer schon skeptisch gewesen, was Anleihen anbetrifft, da sind wir uns ja einig, das ist immer noch kein attraktiver...
Also wenn ich was machen würde für sicher, dann würde ich immer irgendwie so, weiß ich nicht, da gibt es ja diese kurzfristigen iShares oder von X-Trackers, so Laufzeiten, ETFs, wo du sagst, du kannst für drei Jahre Geld anlegen mit fester Endfälligkeit, wo einfach in den Unternehmensanleihen investiert wird.
Da kriegst du immer eine feste Rendite.
Dann würde ich sowas machen.
Ich würde aber nie, jetzt weiß ich nicht, so ein 30-jähriger Anleihe oder andere langlaufende Anleihe.
ETFs oder Fonds kaufen, weil das ist halt sehr hohe Zinsrisiken, wenn es halt weiter hoch geht und weißt halt nicht, wann das ist.
Ich meine, es ist natürlich attraktiv jetzt, wenn du 4,74 Prozent für eine Zehnjährige hast, da kann es nicht mehr so viel weiter hoch gehen, aber du weißt es halt nicht.
Das hat man auch bei 4,5 schon gesagt und deswegen ist das immer, wird wirklich langlaufende Anleihefonds wahrscheinlich.
Und du sagst, ein Treiber ist natürlich der KI-Boom auch, weil da unheimlich viel Kapital benötigt wird, das eben dann auch wieder konkurriert mit anderen Kapitannachfragern, den Staaten vor allem eben.
Und wenn sich eben um das Kapital geprügelt wird, muss man einfach höhere Zinsen mehr bieten.
Zumal dann eben, wenn die Inflation steigt und der Öpreis steigt.
Und da ist natürlich die Frage, wie viel kann der...
KI-Boom da auch an Zinsen vertragen, ohne dass er da ausgebremst wird.
Aber natürlich, momentan ist ja, Geld spielt ja keine Rolle da.
Und guck dir die Antropic-Zahlen an, guck dir dieses Wachstum da an, dann hast du dich vor 14-fach, wenn du deine Umsätze vor 14-fachst, und ich meine, es wird nicht so weitergehen vor 14-fach, das kannst du nicht jedes Jahr machen, aber wenn du siehst, was da für Run-Rates mittlerweile sind bei Antropic und dass sie für 2028 mittlerweile 200 Milliarden Umsatz prognostizieren.
dann wirst du da nicht sagen, weil der Zins ein paar Prozentpunkte höher ist, wirst du auf Investitionen verzichten.
Das ist ja immer noch ein hochlukratives Geschäft.
Aber es ist die Frage, wie lange das noch geht und ob alle mitmachen können.
Oder ob dann der Erste irgendwann sagt, bei dem Zins ist vielleicht mein Return doch nicht mehr so hoch.
Aber erstmal leiden wahrscheinlich die anderen eben, die da nicht mehr mitpokern können bei den Zinspoker, die Häuslebauer und die ein bisschen mit schärferen Bleistift rechnen müssen, mit spitzerem Bleistift rechnen müssen.
Und von daher ist das natürlich zu befürchten, dass die Zinsen auf der Seite dann noch hoch bleiben.
Auf der anderen Seite, ja, wenn endlich mal der Ölpreis, aber es ist wirklich momentan nicht in Sicht, dass sich da irgendwas tun könnte und anscheinend möglicherweise wollen die Iraner auch wirklich bis zu den...
Zwischen Wahlen in den USA, da Trump auch keinen Sieg gönnen.
Man muss sich wirklich darauf einstellen, dass das doch noch länger sich hinzieht.
Ich hatte ja immer die Hoffnung, dass wir da dann doch, weil irgendwie alle Seiten dann doch ein wirtschaftliches Interesse hätten, voranzukommen.
Aber die Leidensfähigkeit einer Diktatur wie im Iran, die ist natürlich viel, viel größer, was man dem eigenen Volk zumuten kann.
Und die Karte spielen sie momentan.
Offenbar aus.
Also wirklich schwierig, das vorherzusagen.
Ich glaube aber, wenn der Ölpreis dann fällt, wenn es da mal eine Lösung geben würde für die Straße von Haumus, dass der Ölpreis dann sehr, sehr schnell sehr deutlich fallen wird.
Das haben wir ja schon Anfang Juli gesehen, wo wir bis auf 70 Dollar allein in der Erwartung, dass sich da was tot gefallen ist.
Und dann ist dann doch viel Überproduktion möglicherweise auch da, weil wir auch gesehen haben letzte Woche die Nachfragesituation.
Die ist ja auch gesunken, die Ölnachfrage.
Also der höhere Preis wirkt schon auch, dass Verbraucher sich einschränken bei der Ölnachfrage.
Die OPEC hat ja auch die Nachfrageprognose gesenkt für das laufende Jahr.
Also spannend, was da überall passiert und diese ganzen Zusammenhänge.
Das ist anders beim Gas.
Da müssen wir auch so Speicher mal langsam voll kriegen.
Das ist ja langsam, sollten wir da mal ein bisschen gucken.
Das ist wirklich krass, wenn man mal den Gaspreis sich anschaut.
Der ist ja auch sehr hoch gegangen.
Und da ist halt die Frage pokrig drauf, dass der Winter ein milder Winter wird und sagen, naja, immer wenn der Sommer besonders heiß war, wird auch der Winter besonders mild.
Kann man versuchen, nach der Bauernregel zu machen.
Dann hat man aber möglicherweise im Winter dann eine Gasmangellage oder zumindest wird es dann krass.
Aber wir haben halt unsere Gaslager nur 50 Prozent, noch nicht mal 50 Prozent voll.
Und zu der Zeit hatten wir beispielsweise vergangenes Jahr schon 15 Prozentpunkte mehr.
Also wir sind bei 65 und in anderen Jahren sogar noch höhere.
Also wir sind auf dem niedrigsten Niveau, was diese Gaslage anbetrifft, was zu dieser Zeit bisher war.
Und ja, jetzt muss ich überlegen, was da noch passiert.
Aber es sind wirklich interessante Sachen und deswegen wird es ja auch nie langweilig.
Es wird auch kein Sommerloch geben, auch wenn die Umsätze mal an den Börsen niedriger sind.
Es gibt immer irgendwie was Spannendes.
zu erzählen.
In der Politik sowieso und wie gesagt, über ein politisches Thema, nämlich das der Enteignung, wollen wir gleich noch reden.
Aber haben wir so die Vorrede?
Ich sage dir, du hast noch spannende Aktientransaktionen vorgenommen, die du...
Ich habe tatsächlich wieder ein bisschen Gold und Silber gekauft.
Silber schon ein bisschen länger, also bevor es über 60 Dollar gegangen ist, weil ich dachte, das ist jetzt irgendwie so unter der 60 Dollar, hat es sich vielleicht so ein bisschen ausgekotzt.
Und das ist ja jetzt dann auch wieder richtig angezogen und vor allem Gold.
Und bei Gold bin ich dann danach nochmal mit aufgesprungen, bei mal mit gehebelnden Produkten, weil ich schon irgendwie den Eindruck habe, dass vielleicht jetzt Gold da doch die Korrektur, die ja...
vor allem auch in diesem Iran-Krieg dann stattgefunden hat, dann hinter sich hat.
Und Gold ist ja von ungefähr 4.000 Dollar auf 4.400 wieder gestiegen.
Und ich habe auch bei mir in der Sendung den Chart-Techniker Martin Utschneider von Robomarkets gehabt.
Also der meint, bei Gold, da ist der Knoten geplatzt.
Also da sind die nächsten Kursziele 4.600 und so ungefähr.
Das geht weiter hoch.
Da ist die Situation bereinigt.
Und beim Silber ist er noch ein bisschen skeptischer.
Da meint er, da braucht man noch etwas mehr Geduld, weil das ja auch von höheren Hochs noch kommt und bis das da bereinigt ist.
Aber Gold ist ja aus charttechnischer Sicht da sehr, sehr zuversichtlich.
Aber momentan ist ja auch Silber auch mitgegangen.
Lag natürlich eben auch an der Hoffnung, dass die FED die Zinsen nicht so schnell anhebt.
Wenn jetzt natürlich wieder Gegenwind von...
auch von den langfristigen Zinsen kommt.
Also heute sehen wir auch Gold und Silber unter Druck geraten.
Also steigende Zinsen sind grundsätzlich immer dann auch wieder Gegenwind für Gold.
Wobei man muss ja immer die Realzinsen angucken.
Das ist immer das Wichtige, wenn man Gold und Silber anguckt, dass man die realen Zinsen, also auch bei 10-Jährigen kann man die Realzinsen angucken.
Es sind ja 10-Jährige nominale Zinsen.
Und dann kann man auch gucken, was die Zinserwartungen auf 10 Jahre Sicht sind und kann dann den realen Zins rausfinden.
Und die realen Zinsen sind zuletzt auch wieder gestiegen, was eben daran liegt, dass eben immer mehr Leute Bonds ausgeben.
Und dann musst du halt einfach definitiv mehr zahlen.
Und davon haben sich aber die Edelmetallmärkte relativ gut abbekoppelt.
Und das war ja schon beim ersten Anstieg, der über 5.000 ging, so dass da die Zinsen irgendwann, war es egal, was die Zinsen machten, da wollte man einfach da dabei sein.
Und insofern weiß ich nicht, ob dieser Zusammenhang, in Zeiten, wo einfach so struktureller Wandel ist, mehr Schulden, mehr Bond-Emissionen, ob dann diese Korrelation mit Gold noch da ist.
Da würde ich ja sagen, nee.
Und ich habe mein Gold ja weiterhin als Sparplan und freute mich, dass ich ja mal ein paar Monate günstiger kaufen konnte und freue mich jetzt wieder, dass es wieder gestiegen ist.
Und ich habe auch noch Goldminen und die sind auch richtig kräftig gestiegen zuletzt wieder, die Goldminen-Aktien.
Die sind ja in der Regel immer gehebelt auf den Goldpreis.
So ein bisschen, beziehungsweise lange Zeit haben sie ja nichts gemacht und sind hinterher gedackelt und irgendwann kam ja dann auch die große Aufholbewegung.
Gut, dann haben wir jetzt alles besprochen.
Vorbesprochen.
Oder wolltest du nicht noch was aus Argentinien noch mitnehmen?
Das stimmt.
Ich wollte noch, weil ja viele immer sagen, wir haben zu wenig Aktienideen, weil Bayern und Bären sind selten Aktien.
Ja, Argentinien ist ja, ich bin ja der große Pampa, Energia, ich habe zwei Aktien aus Argentinien, weil ich ja diese Milai-Rallye, wollte ich ja unbedingt dabei sein, habe ich halt gedacht, nämlich es gibt ja immer noch keinen ETF, diesen Global X Argentina ETF, den gibt es nur in Amerika.
Freunde von Global X, bitte auch mal in Deutschland anmelden das Ding.
Wäre doch ganz nett.
Dann könnte man den auch hier als Usage-konformes Ding einfach mal investieren.
Da es das nicht gab, habe ich dann einfach zwei Aktien und da hatte ich drei und da hatte ich einmal YPF.
Das ist so der...
größter Rohstoffkonzern.
Und dann habe ich Pampa Energia gekauft.
Das ist so ein Rohstoff plus Versorger.
Und dann musste ich die Auswahl treffen.
Entweder Vista Energie, das ist so ein Konkurrent davon, oder eben Pampa.
Und ich habe einfach Pampa genommen, weil Pampa immer viel cooler klang.
Und jetzt hat Peter Thiel mit seinem Thiel-Makrofond, hat halt wirklich Vista Energie, jetzt nicht unbedingt ohne, nicht zum Milliardeneinstieg, aber ist da jetzt eingestiegen.
Und dann guckte ich mir die Charts an und stellte wieder fest, dass ich besser auf Vista hätte setzen sollen.
Ich meine, Pampa hat sich auch okay entwickelt, aber Vista wäre der bessere Trade gewesen.
Und ja, das ist das Ärgerliche.
Also wer jetzt mal Argentinien wieder sich angucken will, die sind dieses Jahr...
Plus, minus, null, wenn man den Gesamtmarkt sich anguckt, Argentinien, Vista ist dieses Jahr, hat sich 50 Prozent beschleunigt.
Meine Pampa war ungefähr auch plus, minus, null.
Also insofern ist da vielleicht wieder irgendwie Fantasie, wenn Peter Thiel da was sieht.
Und er hat sich da jetzt auch eine Villa, glaube ich, gekauft.
eine vielleicht interessante Einstiegsmöglichkeit, mal sich argentinische Aktien anzugucken.
Also wer da Lust hat, einfach mal sich anzugucken, da kann man auch einfach, wenn man Einzeltitel sucht, nimmt man einfach den Global X ETF und sucht sich dann die Members raus und dann hat man ungefähr, was es für Aktien gibt.
Dann guckt man sie an, will man eine Bank haben, weil meistens Banken und Versorger oder Energiekonzerne, das sind so die Hauptsachen, das ist halt ein klassisches Emerging Market und dann schaut man halt, was man nehmen will und kann das dann machen.
Oder eine Villa in Buenos Aires.
Gibt es bestimmt auch noch relativ günstig.
Mittlerweile, ich glaube, der Immobilienmarkt, der ist auf jeden Fall angezogen.
Auf jeden Fall, vor allem der Mietmarkt.
Ja, aber die Mieten sind ja gesunken.
Das war ja die Geschichte, dass man, sobald man dann liberalisiert, plötzlich viel, viel mehr auch an Wohnungen auf den Markt kommt, weil die Leute sagen, da werde ich jetzt nicht mehr enteignet.
Das führt dann quasi schon mal zu unserem Thema nachher hin.
Und dass nicht dieses Dings immer aufgeht, dass irgendwie je mehr...
desto mehr machen sich die Immobilienbesitzer die Taschen voll, sondern desto mehr Markt.
Und der Markt wirkt eben auch nach unten und sorgt eben dafür, dass man dann eben auch wieder einen fairen Ausgleich findet und dass auch wieder mehr auf den Markt kommt tatsächlich, was dann vorher sich einfach auch nicht mehr gelohnt hat zu vermieten.
Das gibt es ja in Berlin auch, wo viele sagen, ich vermiete auch nicht meine Wohnung, sondern...
Ja, aber die Leerstandsquote ist relativ niedrig.
Ich glaube, du hast in Berlin...
Ein, zwei Prozent, aber sicherlich wird es vielleicht noch eine Dunkelziffer geben.
Nicht im Großen, es gibt glaube ich die Dunkelziffer, deswegen wollte sie ja das große Katastrophe.
Aber kommen wir ja gleich noch dazu, zum Thema grundsätzlich Wohnungsmarkt und diese große Enteignungsdebatte, die wieder momentan umgeht.
Aber erst noch Bulle und Bär haben wir ja auch noch mit dabei.
Also ich habe auch eine Aktie rausgesucht, wie gesagt, es kam auch immer wieder.
Das wird auch einfach wirklich wieder mehr Aktienideen und ich wollte auch mal eine neue einbringen und jetzt bei dem Blick auf die schrecklichen Fernsehbilder, die wir jetzt auch letzte Woche ausgestrahlt haben mit den Bränden unserer Reporter bei Weltfernsehen, Greta Wagner, die stand ja quasi mitten im Feuer, waren wirklich ganz, ganz nah dran und es ist einfach wirklich krass, wie auch hier zu landen.
Man hat ja immer gedacht, okay, Spanien, Griechenland, alle Jahre wieder, die gleichen Bilder.
Aber es rückt einfach näher und wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, der kann man auch nicht mehr helfen.
Wir hatten das auch hier in Bonn, bei uns zog ja auch so eine Welle von Süden nach, war auch so richtig, als ob jemand die Spare Raps hat verkohlen lassen.
Es wiegt krass, richtig?
Das eine war ja dieser größte Brand in NRW, den wir letzte Woche hatten.
Und dann gibt es ja noch diesen Brand da an der belgischen Bremse.
Also es rückt einfach näher und es ist natürlich die Dürre, die natürlich brennt der Wald nicht von selber.
Herr Kachelmann hat es bei dem Kollegen Ronsheimer auch schön plastisch erklärt.
Ihr seid alles Deppen und so weiter, weil er immer...
Wenn man alles falsch versteht, so ungefähr.
Natürlich gibt es dann immer wieder einen Deppen in der Tat, der den Wald anzündet.
Aber es ist natürlich, brennt halt dann wie trockenes Holz, logischerweise.
Wie Stroh und wie Reisig.
Naja, auf jeden Fall problematisch.
Und da ist natürlich dann die Situation da, dass das...
in Zeiten des Klimawandels etwas ist, das immer weiter um sich greift, wenn es jetzt auch in unseren Breiten schon so weit verbreitet ist und in den südlichen, südeuropäischen Ländern sowieso.
Das natürlich dann Gegenmaßnahmen gefordert sind und da brauchen wir jetzt nicht weit denken.
Man denkt an die Feuerwehr.
Da gibt es natürlich auch Unternehmen, die die Feuerwehr ausrüsten und der weltgrößte Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrausrüstung kommt aus Österreich.
Rosenbauer heißt die Firma und das Unternehmen beliefert rund 70 Länder und hat momentan einen enormen Auftragseingang, weil ein Analyst sagte, die Nachfrage ist on fire.
Rosenbauer und der Rekordaustragsbestand liegt aktuell bei 2,4 Milliarden.
Eben unter anderem in Folge der schweren Waldbrände in Südeuropa, aber auch im Nahen Osten ist die Feuerwehrtechnik gefragt.
Jetzt natürlich als Kriegsfolge, wo ja auch vieles mit Drohnen attackiert wurde, wo Brände gelegt wurden, wo man dann eben sich dagegen rüsten musste.
Das ist ja nochmal was anderes in diesen kriegerischen Zeiten, wo...
Drohnen ständig immer irgendwo was in Feuer versetzen.
Auch da ist natürlich dann Feuerwehrtechnik gefragt.
Deswegen ein großer Auftragsbestand.
Die Zahlen waren zuletzt noch gar nicht so gut.
Es ist jetzt erst im zweiten Quartal wieder die operative Trendwende tatsächlich gelungen und man ist wieder in die schwarzen Zahlen gekommen.
Trotzdem gab es da eine Enttäuschung nach den Zahlen an der Börse, weil das EBIT nicht die Erwartungen der Analysten getroffen hat.
Und man hat gelitten auch wiederum unter der Situation im Nahen Osten, nämlich durch Lieferverzögerungen.
Durch den Nahostkonflikt und auch bei Technologieumstellungen gab es dann Verzögerungen.
Aber insgesamt sagen Analysten attraktive Bewertungen, sagen die Analysten von NuWays und gehen von...
Gewinnwachstumsraten von 10% pro Jahr.
Das ist jetzt natürlich kein Softwareunternehmen oder kein Hyperscaler oder was auch immer.
Die stellen einfach Hardware her und da kann man auch nicht so schnell dann Kapazitäten aufbauen, wie die Nachfrage wächst.
Das ist ja auch ganz klar.
Aber die Baader Bank zum Beispiel sagt, hat das Kurs hier angehoben von 67 auf 76 Euro und empfiehlt die Aktie zu kaufen.
Aktuell ist sie bei 61 Euro.
Und wer also denkt, dass man sich auch mal quasi in die Richtung diversifizieren sollte, dann kann man sich die Rosenbauer-Aktie mal ansehen.
Doch, das ist doch schön.
Mein Bulle der Woche.
Ich gucke mir gerade mal die Margen an.
Oh, die sind natürlich sehr, uh.
Das ist keine schöne Marge.
Die Bruttomarge 19 Prozent.
Ja, aber du kannst dir ja vorstellen, dass man da jetzt, ja, ja, aber man hat natürlich dann aber schon auch eine andere Verhandlungsmacht, wenn die Nachfrage so groß ist.
Das haben wir ja bei vielen anderen Sachen auch gesehen, wie bei Windkraftunternehmen, die lange defizitär waren.
Und wenn aber die Nachfrage doch überdeutlich anzieht, dann hat man ja auch Verhandlungsmacht.
bei den Kunden und natürlich hat man viele langfristige Verträge und immer wieder mit Kommunen und so weiter.
Das ist ja auch das Gut an dem Geschäft, dass es immer wieder langfristige Erneuerungen gibt, dass man so eine Stammkundenschaft hat, aber wenn man jetzt eine Sonderkonjunktur hat, wie es jetzt möglicherweise der Fall ist, dann kann man da möglicherweise auch noch ein bisschen stärker profitieren, auch was die Margen dann anbelangt.
Ist ja häufig so.
Wie gesagt, das ist kein Rechenzentrum, ist kein Hyper-Hyper-Hyper-Scaler, aber halt ein solides Geschäft.
Aber manchmal sind es die glanzlosen Geschichten, die schöne Renditen einbringen.
Manchmal ist es so.
Und dann muss es gar nicht so glitzy-glitzy sein, sondern kann auch einfach ein solider Ausrüster von Feuerbekämpfungs-Hardware sein.
Und ich meine, ich war Feuerwehrmann, Brandschutz-Klasse.
Bronze bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dantlein abfasst.
Bei uns gab es damals, musstest du entweder dann auch schon als Schüler Feuerabgabe zahlen oder wie hieß diese Brandschutzabgabe?
Oder musstest jemanden stellen zur Freiwilligen.
Oder musstest zur Freiwilligen Feuerwehr gehen.
Und das fand ich, für den Schüler war sowieso dann klar, okay, bringst du da Einsatz.
Und dann habe ich beim einzigen Brand der Kaya-Bürger.
Wirtschaft, ja.
Unser Wirtshaus hat gebrannt.
Ich hatte mal einen richtigen Einsatz.
Was musstest du machen?
Ich musste in die Scheune, das Strohfeuer in der Scheune, das war wirklich das Strohfeuer.
Nicht sprichwörtlich, sondern brannte Stroh, Lichterloh und ich habe reingehalten mit meinem Feuerwehrrohr.
Wie alt warst du?
Das Wasser kam vom Dach.
Die anderen haben mir aufs Dach hochgespritzt.
Das rutschte runter.
Nicht rutschte, sondern lief da runter, lief mir den Rücken runter in meine Gummistiefel.
Und die ganze Nacht im Einsatz.
Wie alt warst du?
Das war so 12.
oder 13.
Klasse.
So halbstarke Jugendliche.
Sehr schön, sehr schön.
Wunderbar, halbstark.
Ich war jetzt mit meinen Kindern im Urlaub und habe jetzt auch gelernt, wie man so halbstarken Sprache ist.
Kann ich jetzt wieder viel besser sprechen.
Die Jawline, wusstest du, was die Jawline ist?
Wenn du am Mocken bist, Mocken heißt, du guckst gut und willst besser aussehen als andere.
Du bist am Mocken und du musst die Jawline zeigen.
Das habe ich jetzt festgestellt.
Aber wenn ich jetzt viele Bilder sehe, auch teilweise von Kolleginnen und Kollegen, weiß ich jetzt warum nicht.
Du musst so ein bisschen, A, musst du die Zähne hinten zusammenbeißen und so ein bisschen die Wangen so ein bisschen einziehen.
Und dann hast du A, so einen schmolligeren Mund.
hast du dann so ein kantiges Gesicht.
Es gibt ja Leute, die haben sich sogar ihren Kiefer irgendwie...
Siehst du ein bisschen osteuropäisch aus.
Und dann siehst du wirklich aus, die Jawline ist dann so richtig so...
Ich kann mir auch vorstellen, warum die Leute in Riga nicht so freundlich zu euch waren.
Nee, nee, nee.
Du musst dann so...
Also auf jeden Fall kann ich jetzt Jugendsprache und weiß jetzt, wie man mockt.
Ich kann zwar nicht so gut gucken und weiß auch, wie man die Jawline zeigt.
Ich könnte dir mal ein Bild, ich habe ein Bild gemacht, wo es so richtig jawline und wo ich am Mogen bin.
Gut, aber egal.
Ich habe zwei Bären.
Wieder was gelernt hier?
Ja, wieder was gelernt.
Morgen.
Ich wusste wohl auch nicht, was morgen ist.
Zwei Bären gleich.
Gut gelaunt, optimistisch aus dem Urlaub zurückgekommen.
Es ist auch nicht gut, wenn du zu sehr abkühlst den Urlaub.
Nee, das geht nicht.
Wenn du wieder in Italien damit ein bisschen aufgeheizt zurückkommst.
Große Aktienideen aus Lettland waren jetzt auch nicht zu haben.
Ich habe die Börse da besucht.
Das war jetzt kein...
so ein großes Erleben ist.
Sagen wir es mal so.
Also mein Einer-Bär geht an China.
China, da gab es ja Wachstumszahlen diese Woche.
Die zeigen ja, dass der private Konsum da wirklich nur noch 0,6 Prozent gestiegen ist.
Und das ist natürlich krass, wenn du irgendwie da in der Wirtschaft 5 Prozent wachsen soll und du privater Konsum nur noch 0,6.
Das heißt ja eigentlich, du musst dein gesamtes Wachstum über Export irgendwie bringen oder über Investitionen.
Das geht natürlich auch.
Und beides tut ja, Investitionen sind auch zurückgegangen.
Also das ist es nicht.
Also wird es über Export gemacht.
Und dann gab es auch neue Autozahlen, die gezeigt haben, dass Chinas Exporte, Autoexporte erstmals 1,1 Millionen Autos haben.
Und wenn man die Deutschen sieht, wir sind ungefähr beim Export 250.000, das sieht man schon wie.
wie wir da von den Chinesen abgekocht werden.
Und dann habe ich mir mal angeguckt, wie so das deutsch-chinesische Handelsbilanzdefizit ist.
Das hat sich mittlerweile auf über 100 Milliarden, wenn man es auf 12-Monats-Basis rollierend macht.
Die letzten Zahlen gibt es da von Juni.
Und dann haben wir in den letzten 12 Monaten vor Juni 102 Milliarden Handels.
Und das ist wirklich so ein starkes und richtiger Abfall.
Und du siehst, dass die Chinesen uns mit ihrem Kram hier wirklich richtig fett fluten.
Und dass ihr Konzept einfach ist, Es kostet, was es wolle.
Wir exportieren die zu Tode und machen, und das ist auch wirklich was Substanziales für unsere Wirtschaft.
Deswegen würde ich raten, gut, der Kanzler war ja in China, hat ja versucht so ein bisschen zu sagen, das ist ja unser strategischer Partner und Konkurrent.
Das mit dem Partner würde ich jetzt einfach mal ausknipsen und würde sagen, das ist halt wirklich ein Konkurrent und da müssen wir was gegen tun.
Ich kann auch nur einen Podcast empfehlen bei Politico.
Heute am Dienstag war Janka Oertel da.
Die hat auch sehr schön erzählt, mit welchen Bandagen da China kämpft und wie wir das lösen müssten, das Problem.
Und deswegen kann ich nur sagen, das hat mir nochmal gezeigt, diese China-Zahlen, dass sie gar nicht versuchen, ihr Inlandskonsum anzukurbeln, sondern dass sie wirklich versuchen.
über diese andere Schiene zu gehen, gnadenlos, merkantilistisch irgendwie die Welt mit ihrem Kram zu überfluten und damit unsere Kernwirtschaft kaputt zu machen.
Auto, Maschinenbau, Chemie, das sind alles Sachen, mit denen sie uns jetzt mittlerweile versuchen zu überfluten.
Und da müssen wir was tun gegen.
Und deswegen ist das mein Werderwoche.
Aber nicht nur.
Deutschland, Europa wird überflutet, sondern es suchen auch wirklich neue Märkte.
Ich habe eine interessante Story im Handelsblatt gelesen, die Mongolei, die ja zwischen China und Russland da angesiedelt ist und eigentlich eher zu Russland tendierte.
Wir kriegen jetzt keinen Sprit mehr aus Russland.
Und weil die Russen eben jetzt aufgrund der erfolgreichen Drohnenoffensive der Ukrainer natürlich immer mehr Raffineriekapazitäten verlieren.
Profiteur ist in der Mongolei, hat gerade ein BYD-Autohaus aufgemacht.
Also auch da werden plötzlich, das sind ganz neue Märkte, ganz, ganz neue Märkte für E-Autos und für China natürlich obendrein.
Also auch so ein Beispiel dafür, dass auch dieser Krieg jetzt natürlich insgesamt was auch im Umschiften Richtung E-Mobilität voranbringt und natürlich auch, klar, dann in solchen Ländern, wo China auch nah dran ist.
Chancen bestehen.
Das können die ja gerne machen, da habe ich ja nichts gegen.
Aber gut, da muss man halt dann sagen, okay, ehrlicherweise, da müssen wir auch eine Zollpolitik wie Donald Trump machen.
Das ist natürlich dann, wo die deutsche Wirtschaft ja immer dagegen war, weil wir gesagt haben, wir haben halt auch genug eigene Interessen, vielleicht jetzt noch nicht mal so sehr Exportinteressen.
Da haben wir keine eigenen Interessen mehr.
Naja, aber weil wir doch, weil sehr viele deutsche Unternehmen in...
in China auch vor Ort sind.
Es geht nicht alles aus der Handelsbilanz hervor, was an Gewinnströmen oft aus China nach Deutschland geflossen ist.
Na gut, dann hat halt BASF mit Zitronen gehandelt.
Pech gehabt.
Da muss ich sagen, das haben die mit sehenden Augen gemacht und die Gefahr war klar, was passiert, wenn das zum strategischen Rivalen wird und dann musst du halt auch mit den Konsequenzen leben.
Also das finde ich ist eine...
Da jetzt zu sagen, wir lassen hier die gesamte Wirtschaft vor die Hunde gehen, weil die einfach eine Politik betreiben, die mit unfairen Mitteln teilweise geht.
Klar, sind die wettbewerbsfähiger, weil sie einfach wettbewerbsfähiger sind, weil wir einfach Wettbewerb verlernt haben, geschenkt.
Das ist aber teilweise, wenn die auch subventioniert, da wird auch bewusst irgendwie der Export angekurbelt.
Das finde ich, da muss man halt gegen vorgehen.
Und beim Rest muss man halt gucken, dass man wettbewerbsfähiger wieder wird.
Das gehört auf jeden Fall auch dazu.
Nur weil man in Europa auch keine Gegenstrategie hat.
Wenn du siehst, Spanien ist dagegen, Italien ist dagegen, weil da die Chinesen halt hingehen und sagen, Mensch, wir würden bei euch kein Mensch investieren.
Und Europa ist auch nicht geschlossen.
Deutschland war eigentlich auch immer der größte Gegner von Zölln.
Da muss man es schon sagen.
Es ist halt leider auch keine Einigkeit, wie man darauf reagiert.
Und da muss man halt einfach mal überlegen, wie man das macht.
Also ich bin grundsätzlich kein Freund von Zölln, aber natürlich hat sie die Welt gewandelt.
Und seit Donald Trump vor allem diese Zollpolitik fährt, muss man über manches nachdenken.
Aber apropos China, morgen kommt dann wieder ein anderes Erfolgsunternehmen, dann wahrscheinlich an diesem Mittwoch an die Börse, Unitree, 8000 Mal überzeichnet.
Der Börsengang, das ist...
Ja gut, aber ist doch klar, weil ein Börsengang in China ist ja bewusst so gemacht, da wird ja von der Partei auch so gemacht, dass du einen Preis festlegst, der so niedrig ist, das hat nichts mit normalen Börsen, das hat was mit Lotterie zu tun.
Und deswegen weißt du, wenn du da das Los gewinnst, dann ist der erste Handelstag eine Vervielfachung immer.
Das ist quasi garantiert.
Und wenn du mir garantierst, hey, ich garantiere dir so und so viel Gewinn, so ungefähr, würde ich da auch mitmachen.
Also das kann man jetzt nicht sagen, oh, das ist aber erfolgreich, das sind die tollsten Unternehmen.
Nee, das ist einfach staatlich so gewollt, politisch so gemacht.
Und ja, so id B sollen sie da machen.
Und da ist jetzt aber die Überzeichnungsrate nicht unbedingt ein Indikator dafür, wie geil das Unternehmen ist, sondern einfach nur, da gibt es was geschenkt.
Da macht man halt mit.
Naja, aber ich meine, diese Unity-Roboter haben ja schon weltweit immer wieder ihre Tanzen, das sind die tanzenden Roboter, die immer wieder in vielen Bereichen für Aufsehen sorgen.
Und wie gesagt, da ist schon China, gerade bei den humanoiden Robotern, bin ich auch ein großer Fan.
Ich habe ja leider dann auch wieder eine Aktie, die dann nicht in Fahrt kommt, Uptek.
Aber die haben jetzt auch ein bisschen aufgeholt.
hoffe mir ja, dass die dann vielleicht auch ein bisschen was vom Glanz abbekommen von diesem Unitree-Börsengang und die Leute, die da nicht zum Zuge kommen, mal gucken.
Was gibt's denn?
Obtec, bitte.
Obtec und Schaupeng, weil die ja auch die Humanoiden immer ein Boot haben.
Aber es gibt natürlich viele Roboter und es ist natürlich immer gerade bei, wie du gerade aus Argentina erzählt hast, manchmal.
Aber Unitree ist ja auch erst ab morgen.
Und man kann sie wahrscheinlich in Deutschland auch so schnell nicht kaufen, weil die in Shanghai an die Börse gehen.
Das ist immer ein bisschen problematischer.
Da gibt es aber ein ETF auf den A-Markt.
Wenn die Tech-Werte da ist, den Star-Markt gibt es einen ETF.
Den kann man als Sicherheitsding nehmen.
Ganz hoch dann natürlich ein.
Die gehen leider erst nach ein paar Tagen da rein.
Das ist wie bei SpaceX.
Wobei SpaceX ist mittlerweile auch wieder ganz posierlich.
entwickelt hat, was ja erstaunlich ist.
Nachdem da Harvard sich mit zwei Milliarden beteiligt hat, das fand ich auch krass, zwei Milliarden, die Hälfte deines Aktienportfolios, was sie haben, in SpaceX?
Wirklich?
Das fand ich schön.
Was sehen die denn, was ich nicht sehe?
Aber gut.
Möglicherweise ist das doch was.
Die wollen halt die ersten sein, die auf dem Mars dann ihre Uni eröffnen.
Vielleicht ist es das.
Wir wissen es nicht.
Gut.
Dann gut.
Dann habe ich noch einen Bär der Woche, das ist auch ein altbekannter, auch ein ganz altbekannter, Jumia, mal wieder.
Die hatte ich ja zum Anfang des Jahres auch mal wieder auf meiner Favoritenliste.
Warum ist das jetzt ein Bär?
Seitdem haben sie sich halbiert, weil sie sich seit Jahresanfang halbiert haben.
Und ist auch wieder ein bisschen ein inverser Bär.
Du kennst ja meine Geschichten beim Bär.
Ich nenne den Bär, wenn es ein Bär ist.
Du nennst den Bär auch, wenn es ein Bulle ist.
Ja, bei so viel schlechter Laune muss ich...
Nein, Bulle hat es sich noch nicht verdient, würde ich mal sagen.
Aber ein Bär mit Hoffnungssignalen vielleicht.
Also du bist nicht ausgestiegen?
Halbiert, halbiert.
Nein, nein, ich bin nicht ausgestiegen.
Viele Leute sagen, ich bleibe dabei mit dem Defner zusammen.
Das muss man jetzt ganz klar sagen.
Ich treffe immer wieder viele Leute, die sagen, ich halte mit dem Defner fest.
Deswegen dachte ich, ich muss das auch wieder mal thematisieren, was hier gerade so passiert.
ein Update geben, weil doch immer, man wird oft angesprochen auf Chumia und das ist so ein bisschen ein Alleinstellungsmerkmal.
Ich weiß nicht, ob sonst irgendjemand noch sich für Chumia interessiert.
Also in Deutschland zumindest nicht mehr.
Obwohl sie ja eigentlich ein deutsches Unternehmen sind.
Und in Afrika aktiv.
als Amazon Afrikas einst angepriesen, aber davon sind sie weit entfernt.
Aber natürlich immer noch in sehr vielen afrikanischen Ländern unterwegs als Online-Händler.
Und die haben gerade eben Zahlen vorgelegt und da war die Kursreaktion dann tatsächlich positiv.
Wie gesagt, seit Jahresanfang ungefähr halbiert.
Aber nach den Zahlen letzte Woche ging es dann um 10% nach oben.
Sie haben zum einen bestätigt, Ihre Ziele, dass Sie im vierten Quartal dann endlich die Gewinnschwelle erreichen wollen, EBDA-Break-Even zumindest und positiven Cashflow im vierten Quartal und Gesamtprofitabilität dann im Jahr 2027.
Und die Zahlen waren, obwohl sie auch mit einigen Gegenwindungen zu kämpfen hatten, infolgesen Auskonfliktes, höhere Treibstoffpreise, die dann auch ihre Auslieferungen und ihre Lieferanten dann eben zu Preiserhöhungen gezwungen haben und das Ganze teurer gemacht hat, die Auslieferung.
Und auf der anderen Seite Lieferengpässe, gerade im Bereich Handy und Storage und so weiter, das dann auch auf die Preise durchgeschlagen hat.
Deswegen haben sie ihr Umsatzziel auch so ein bisschen verfehlt, aber auch ihr Brutto-Warenwert-Ziel für das laufende Jahr leicht reduziert, aber trotzdem immer noch Wachstumsraten gesehen.
Beim Umsatz ging es um 14 Prozent nach oben und beim Warenwert GmbH 20 Prozent nach oben.
Und sie haben den Verlust deutlich reduziert beim bereinigten EBDA-Verlust, Verbesserung um 36 Prozent.
Jetzt nur noch 8,7 Millionen Dollar Verlust im Quartal gemacht.
Und dann gab es noch eine News, die vor allem aufhorchen ließ.
Sie haben tatsächlich eine Kapitalerhöhung verkündet, obwohl sie eigentlich auch noch ordentlich Cash in der Pipeline haben oder im Geldbeutel.
Aber sie haben jetzt auch irgendwie die Chance gehabt, großen Investor reinzunehmen und das war die Weltbanktochter IFC.
Und das ist ein sehr renommierter Investor.
Die investieren eben in Schwellenländern mit auch sehr, sehr nachhaltigen Zielen.
wie extrem Armut zu bekämpfen, nachhaltigen Wohlstand durch die Immobilisierung von privatem Kapital zu sichern.
Das ist der Auftrag dieser Weltbank-Tochter.
Und der CEO hat dann im Earnings Call auch wirklich noch mehrfach hervorgehoben, wie besonders das ist, dass man hier ein 25-Millionen-Dollar-Investment von der Weltbank bekommen hat, weil die eine sehr tiefe Due Diligence vor Ort durchgeführt hätten.
Sie haben das wirklich als Qualitätssiegel gewertet für das Geschäftsmodell, für die Governance, für ihre Profitabilitätsstrategie.
Also die Weltbank würde jetzt bestimmt nicht da investieren und da mit dem Ziel hier Geld zu verbrennen, sondern sehen hier offenbar, dass das doch ein nachhaltig tragfähiges Geschäftsmodell sein könnte, mit dem man natürlich dann eben auch Arbeitsplätze in Afrika schafft.
sozial etwas erreicht und von daher ist das wirklich, denke ich, auch ein Ritterschlag für Jumia und ich fühle mich da auf der, da fühlt man sich als Investor dann schon mal auf jeden Fall auf der guten Seite und denkt, okay, wenn man jetzt schon aktuell kein Geld damit verdient, dann ist man wenigstens vielleicht mit einem sozialen Investment unterwegs, aber natürlich ist das Ziel auch, dass man mit der Jumia Aktie dann auch wieder Geld verdient und sie ist Finde ich nach wie vor deutlich unterbewertet mit deutlich unter einer Milliarde Marktwert.
Und da sollte schon noch was gehen.
Ich glaube, es gibt einfach viele Zweifel, dass sie es schaffen, in die Profitabilität zu kommen.
Aber sie bauen so stetig irgendwie so ihr Lieferantennetzwerk auf, wirklich übers flache Land hinaus.
Gerade in Nigeria haben sie starkes Wachstum verzeichnet.
Und das sind dann wirklich schon Burgräben, weil sie eben dieses eigene, Liefernetzwerk haben und das schützt sie natürlich dann auch vor Konkurrenz, weil es eben, aber die Geschichte erzähle ich schon lange und es dauert offenbar besonders lange in Afrika, bis hier ein nachhaltig dann erfolgreiches, profitables Geschäftsmodell entsteht.
Ich bin dabei, ich bleibe dabei und man kann sich das bei Interesse dann nochmal genauer anschauen.
Aber die Weltbank ist jetzt eben auch dabei mit 25 Millionen und der Großaktionär Eine Mobilfunkgesellschaft hat auch nochmal zugeschossen und insgesamt haben sie 15 Millionen neues Kapital eingesammelt.
Sehr gut, dann ist also DEFNA eine große Gesellschaft und die Weltbank alle zusammen.
Genau.
Also ein besseres Aktionarjahr kannst du gar nicht haben.
Ich habe nicht bei der Kapitalerhöhung, ich wurde nicht gefragt.
Es gab auch keine Bezugsrechte in irgendwas?
Nee, nee, das haben sie schon getütet.
Nicht im Markt verunsichert.
Für 5,50 Euro kamen die zum Vorzugspreis in der Tat zum Zuge.
Das ist aber wirklich frech.
Da musst du auch da noch mit leben, mit einer kleinen Verwässerung.
Ansonsten hättest du da wieder Turbulenzen gegeben.
Das ist schon okay.
Dann lieber mit der Weltbank zusammen im Boot und eine kleine Verwässerung hinnehmen als ohne Weltbank mit vollem Anteil.
Aber das ist natürlich dein Anteil jetzt verbessert.
Das musst du eigentlich wieder nachschießen, damit du wieder gleich einen Anteil hast.
Wie gesagt, ich habe ja mit einer Trading-Position nochmal nachgeschossen.
Okay, okay, okay.
Wie viel größer ist das Ding jetzt?
Ist es jetzt immer noch, gehört dir das zu einem Top?
Nein, das ist meine zweitgrößte Position bei den Aktieninvestments.
Okay.
Die größte ist von Novia.
Beide sind kummervolle Investments.
Aber man muss ja als Optimist auch einen langen Atem haben und überzeugt sein von seiner Sache.
Das sind jetzt keine Momentumaktien.
Also wenn ich Immobilienmarkt Deutschland anschaue, Regulierung anschaue, Zinsgesundung anschaue, dann würde ich lieber, wenn ich jetzt beides gegeneinander laufen lassen würde, würde ich lieber bei Jumia sagen würde, du musst ein Investor machen.
Das sind wirklich ganz unterschiedliche Investments.
Profil.
6% Dividendenperle und das andere ist einfach ein Startup mit wirklich, wie gesagt, sind nah an der Profitabilität, die haben es aber noch nicht bewiesen und solange sie da nicht sind, ist das immer noch auf jeden Fall auch zum Scheitern möglicherweise.
Das kann immer noch gehören, auch wenn die Weltbank sich das ganz genau angeguckt hat, aber es ist immer noch quasi ein Startup.
Dann komme ich zu meinem zweiten Bär der Woche.
Den haben die Kollegen von Allsab-Aktien schon mal meinen Text dazu verarbeitet.
Also wenn ich es nicht gehört habe, dann sage ich nochmal persönlich, weil es hat mich wirklich persönlich mitgenommen.
Ich bin ja ein großer Fan von Jan Beckers und seinen aktiv gemanagten Fonds.
Und als ich dann gehört habe, hey, die haben jetzt ein ETF draus gemacht aus dem Flaggschiff Global BIT Technology Leaders, den gibt es jetzt als ETF, dachte ich so, wow, endlich, jetzt kann man die überall bei einem Neo-Broker auch handeln, weil bisher kann man zwar den aktiv gemanagten, kann man nicht.
beispielsweise bei meinem Scalable habe ich den als Sparplan, das funktioniert sehr gut.
Aber bei Trade Republic konnte man bisher nicht handeln.
Klammer auf, kann man auch den ETF bisher noch nicht handeln, Klammer zu.
Aber ich dachte, wenn jetzt der ETF kommt, dann wird endlich was großartig.
Und dann guckte ich mir das so an und dachte so, oh, guck mal hier.
Da dachte ich, guck mal, wie viel laufende Vergütung der liebe Jan Becker sich da reinholt.
0,46 Prozent.
Da dachte ich, boah.
Das ist eine Win-Win-Situation.
Du kriegst den aktiv gemanagten zu 0,46 Prozent.
Und dann guckte ich aber ein bisschen weiter und guckte und guckte und guckte.
Und auf einmal fand ich dann, da gibt es ja so ein Informationsblatt, was bei jedem Ding dazu sein muss, wie viele Kosten da anfallen und was passiert und wie das ungefähr ausfällt.
Und da guckte ich dann genauer hin und dachte so, hu.
Und dann stellte ich fest, dass da eine erfolgsabhängige Vergütung dabei ist.
Abhängige Vergütung funktionierte so, du hast halt 15 Prozent und dann habe ich mir gefragt, naja, da muss er erstmal eine gewisse Grundperformance schaffen, wo man sagt, naja, vielleicht 7 Prozent oder 8 Prozent, so eine sogenannte Hurdle Rate und dann nimmt man halt die 15 Prozent.
Aber nicht so dieser ETF, der macht ab 0 Prozent.
Also klar, wenn es 0 Prozent macht.
15 Prozent von Null ist Null.
Aber ab dann geht es schon los und es ist glücklicherweise eine High-Water-Mark-Geschichte drin.
Also immer wenn er in einem Jahr einen Allzeithoch macht, dann kommt diese erfolgseitigemännische Vergütung zum Tragen, 15 Prozent.
Das ist natürlich wirklich sehr viel.
Und dann habe ich einfach mal gesagt, wenn es den ETF schon seit Auflage 2.
Januar 2019 gegeben hätte, wäre der günstiger gewesen als der aktiv gemanagte, der 1,9% jährliche Verkündung hat.
Und da guckte ich mir das dann an und habe das dann mal durchgerechnet und stellte dann fest, mit dem aktiv gemanagten hättest du jetzt richtig viel gemacht, nämlich 100.000, wenn ich mal gucken muss, wie viel ich eingesetzt habe.
Ich habe die Berechnung hier, hatte man halt 100.000 draus gemacht und mit dem ETF hatte man 84.000 draus gemacht, hat sich ungefähr für zehnfach, das würde nun, wo ist es weiter, ich muss mal hier schauen, wo die, wo ich den Einsatz hier gemacht habe, weil das ist natürlich wichtig, wenn ich eingesetzt habe, also seit Anfang, aus 10.000 Euro, wären halt einmal mit dem aktiv gemanagten 100.000 geworden und mit dem ETF wegen der ganzen Gebührensachen halt nur ungefähr 85.000, also 15.000 weniger durch diese horrenden Gebühren.
Und das finde ich, muss ich gestehen, doch relativ auch Als ETF-Gedanken.
Ich meine, ich finde es so schwierig, dass wir jetzt immer mehr aktiv gemanagte Vehikel in ETF reinpressen und dieses einfach, transparent und fair dadurch ein bisschen entkernt wird und man einfach nicht mehr weiß, was habe ich denn da, was sind denn die Gebühren und so weiter.
Aber wenn dann so eine Erfolgsvergütung so krass zu Buche schlägt und ich eigentlich mit dem aktiv gemanagten mit den 1,9 Prozent...
mehr verdient hätte als mit den 0,46 Prozent, dann finde ich, ist das wirklich eine Sache, die ich für, wie sagen meine Kinder, gottlos halte, was die Gebühren anbetrifft.
Und deswegen finde ich, dass es...
Kein fairer Umgang und das geht gegen den ETF-Gedanken und wenn immer mehr solche ETFs jetzt rauskommen und immer mehr damit getrickst und gemacht wird.
Und mittlerweile ist es sogar so, dass du in Irland oder in Luxemburg ETFs auflegen kannst und da ist immer die Sache.
Du kriegst ja jeden Tag, kannst du ja genau gucken, wie dein Portfolio ist.
Und das war ja auch die Grundidee vom Transparenten.
Also du weißt, was habe ich mit diesem ETF.
Und auch diese Sache ist natürlich bei Aktivgemanagten, da will nicht jeder zeigen, was er hat, weil das natürlich seine geheime Formel ist.
Und da kannst du mittlerweile ETFs auflegen, wo du nur alle drei Monate mal dein Portfolio veröffentlichen musst.
Und auch da muss ich sagen, das ist ja auch völlig ETF-wesensfremd.
Und deswegen finde ich, aber mich nervt mehr diese Gebührengeschichte.
Jan Beckers hat seinen Fonds in Deutschland aufgelegt.
Auch da muss man nicht tagsgenau sein Portfolio offenlegen, sondern nur Monatsultimo.
Aber ich habe mir dann mal das aktuelle Portfolio schicken lassen, was nach zwölf Tagen im August war und habe das mal verglichen mit dem Ende Juli.
Und das war halt ein komplett anderes Portfolio.
Also das, was du gesehen hast, was du dachtest, das kaufe ich jetzt, das war...
In vielen Positionen, da gab es dann ab einmal Top-10-Positionen, die da neu drin waren mit hohen Positionen, wo du dachtest, die sehe ich im Ende Juli noch gar nicht.
Also auch da ändert sich das Portfolio und ich habe auch nicht die Transparenz.
Auch das widerspricht meines Erachtens einem ETF-Gedanken.
Kathy Wood macht das ja, da kriegst du ja jeden Tag eine Mail geschickt, wo sie sagt, hey, das sind meine Transaktionen.
Das finde ich einen fairen Umgang damit.
Und deswegen finde ich, ist das so.
gar nicht Jan Beckers mit seinen Technologiefonds habe und ich würde auch weiter den aktiv gemanagten besparen mit 1,9% Vergütung pro Jahr.
Das finde ich dann noch die bessere Sache.
Aber das finde ich halt unwürdig für einen ETF und deswegen ist das mein Bär der Woche.
Kleine Mogelpackung.
Für einen ETF eine Mogelpackung, ja.
Ja, und das zweite Problem ist ja noch, wenn du, ist ja auch, wenn du einen aktiv gemanagten Fonds hast und so aktiv managst, der Backus gibt ja jeden Morgen, musst du einmal, es gibt ja bei einem ETF, hast du immer einen Market Maker, der da ist.
Und du kriegst jeden Morgen als Market Maker, kriegst du die offiziellen Positionen.
Und dann muss ja der Market Maker, muss dann ja neue Fonds-Einheiten schaffen oder eben wieder neue Fonds-Einheiten zurückgeben und muss ja das Portfolio kennen.
Du kriegst morgens die Position und dann wird am Tag über verändert sich eine Position.
Also du verkaufst mal eine Riesenposition.
Und bei Jan Becker, der ist ja sehr aktiv gemanagt, kann das ja passieren.
Der Market Maker kriegt aber erst am nächsten Morgen das mit.
Und wenn dann ganz viel Geld rein und raus läuft, dann hast du ein ganz falsches Portfolio.
Und um dich da abzusichern, musst du natürlich die Sicherheitsmarge nehmen.
Und dann hast du auch noch einen Spread als Market Maker zwischen...
kaufen und verkaufen, also dieser Spread ist dann auch höher als bei normalen ETFs.
Da sagt zwar BIT, nee, nee, das ist vorgegeben, da darf der Market Maker nicht drüber hinausgehen.
Aber auch das ist höher noch.
Also man kauft, auch wenn man diesen ETF kauft, hat man zwar keinen Ausgabeaufschlag, aber einen höheren Spread, weil eben genau diese Unsicherheit oder diese Unschärfen drin sind.
Und auch das muss man halt wissen.
Und deswegen ist das noch nicht so mein, ich bin da noch nicht richtig.
warm geworden mit dieser Art des aktiv gemanagten ETFs und vor allem die hohen Gebühren nerven.
Kolossal und entspricht auch nicht nur Leistung.
Also die Leistung muss sein, was ich über einen Markt erwirtschafte.
Das ist aktiv gemanagt.
Das kann ich auch mit 15 Prozent.
Das kann ich gerne machen.
Das ist Performance.
Sorry, das ist es nicht.
Aber mal sehen, wie es weitergeht.
Ich bin gespannt, ob der ETF scheint auch noch nicht so richtig zu explodieren.
Ich gucke mal, hier haben wir jetzt 1,2 Millionen, sind in dem Fonds jetzt drin.
Das ist jetzt noch nicht der ganz große Knaller.
Und wie gesagt, bei Trade Republic kann man es auch noch nicht handeln.
Ich weiß nicht, warum die das nicht machen.
Ob die jetzt sagen, ich finde den ETF doof oder ob die irgendwelche anderen Befindlichkeiten haben.
Keine Ahnung.
Das war ja die Idee, dass du einfach diesen ETF-Trend mitspielst und dann halt bei jedem auch Neo-Broker, der keine aktiv gemanagten Fonds mitlässt, dass du da eben reinkommst und dann eben auch da besparbar bist.
Aber wenn dann solche Gebühren sind, dann finde ich das nicht gut.
Sehr gut.
Sehr gut, dass du es so klar dir angeschaut hast und nochmal so klar hier auch zum Ausdruck bringst, weil das ist immer so ein bisschen, ja, man guckt sich dann die Bedingungen nicht so ganz genau an und in seinem...
in seinem eigenen Podcast hat er auch drüber gesprochen, da hat er natürlich das Kleingedruckte nicht genannt.
War er wirklich nicht genannt?
Vor einer Performance viel gesprochen, aber wie die dann aussieht, das wird er nicht erwähnt.
Wirklich nicht?
Weil das gilt halt nicht.
Das ist schändlich.
Und das widerspricht auch.
Gottlos.
Und das untergräbt auch die die Schönheit des ETFs.
Und ich finde, ein ETF hat diese Schönheit, hat dieses Image und das hat es nicht zu Unrecht.
Und jetzt kommen immer mehr Leute und die verpanschen diesen Kram und bringen da irgendwelche Sachen rein, die meines Erachtens, dann nennen es halt irgendwie ETP oder sonst was.
Dann ist es aber kein ETF.
Ich finde, es ist, das ist, nervt mich.
So, habe ich gesagt, jetzt ist es angekommen.
Die Botschaft ist angekommen.
Ja, ist angekommen.
Und dann kommen wir noch zu unserem Thema.
Das nervt mich auch und ich habe es auch schon oft thematisiert.
Wir haben das ja immer begleitet hier, das Wohl und Wehe und das immer mehr Richtung das Gespenst, das umgeht in Deutschland, ein Gespenst namens Sozialismus.
Und das vor allem am Wohnungsmarkt immer mehr umgeht und das ich immer wieder kritisiere, weil einfach, wie gesagt, von Markt hier nicht mehr die Rede sein kann.
Und der Höhepunkt ist jetzt wieder diese Enteignungsdebatte, die wir im Zuge der Berliner Wahlen haben, wo vor allem die Linkspartei, die Linke in die Offensive geht und sagt, das ist für sie das entscheidende Koalitionskriterium, dass es diesen Enteignungsparagrafen gibt.
Das damalige Volksbegehren, das es ja 2021 in Berlin gab, wo in der Tat eine Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner dafür gestimmt hat, dass große Wohnungskonzerne mit mehr als 3000 Wohnungen vergesellschaftet werden sollen.
Aber de facto ist es natürlich dann eine Enteignung, eine Teilenteignung zumindest, weil diese Vergesellschaftung durchaus natürlich auch entschädigt werden muss.
Man beruft sich da, es ist jetzt tatsächlich grundgemäß, grundgesetzkonform, man beruft sich auf den Artikel 15 des Grundgesetzes, da heißt es tatsächlich, Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.
Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Absatz 3 und Satz 3 und 4 entsprechendes Grundgesetz.
Und im Artikel 14 des Grundgesetzes, da ist es ja immer wieder zum Eingang, das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet in Deutschland und das Eigentum verpflichtet, heißt es da in Absatz 2.
Und dann wird hier eben noch diese Entschädigung geregelt, auf dass man sich beruft.
Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit der Beteiligten zu bestimmen.
Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtswege vor den ordentlichen Gerichten offen.
Da war Frau Schwertner gestern auch bei Maischberger und wurde dann gefragt, ja was kostet dann diese...
Entschädigung möglicherweise und hat sie dann gesagt, so ja, ein Euro bis zu mehreren Milliarden.
Da hat dann die wirtschaftsweise Monika Schnitze ihr deutlich widersprochen und gesagt, dass es mit einem Euro nicht getan sein wird.
Eine Enteignung werde man eben nicht gerichtlich durchhalten können.
Ergo müsse man entschädigen und sie geht von zweistelligen Milliardenbeträgen aus.
Also das eine, es wird eben nicht kostenlos sein für den Steuerzahler.
Es wird einen gewaltigen Batzen an Geld kosten.
Da hat die Frau Schnitzer auch gesagt, das hätte man eben in dem Volksentscheid den Leuten auch nicht so klar gesagt, dass sie dann für diese Vergesellschaftung auf sehr, sehr vieles verzichten müssen, an anderen Wohltaten, wenn zweistellige Milliardenbeträge aufgewendet werden müssten.
Auf der anderen Seite ist es momentan eine wirklich wirtschaftspolitische Gefahr, wenn man hier Eigentumsrechte, denn die Vorstellung der Linken ist ja schon, dass man eben zum Teil enteignet, dass man nur mit einem Teil des Marktwertes die Immobilienkonzerne entschädigt, so etwa 40 Prozent.
Und das hätte dann wirklich wahnsinnige Konsequenzen.
Darauf haben die Berliner Banken auch schon mal ausführlich hingewiesen.
Wenn eben dann nur noch mit 40 Prozent entschädigt wird, dann ist das natürlich etwas, was Schule machen könnte.
Und dann müssen wir künftig Immobiliendarlehen uns ganz anders anschauen.
Dann kann man eben...
Nur noch muss man diese höheren Risiken einpreisen.
Und dann würde es dazu führen, weil ja die Grundpfandrechte der Banken dann eben auch weniger werden, dass höhere Zinsen verlangt werden müssen und auch die Beleihungsgrenzen dann nicht mehr so hoch sein könnten bei Immobilien in Zukunft.
Und der EW-Immobilien-Experte Michael Vogtländer hat, Dazu dann eine Studie gemacht und hat gesagt, man öffnet mit solch einer Enteignung die Büchse der Pandora.
Wenn Grundschulden als Kreditsicherheit nicht mehr als verlässlich gelten, dann könnten Immobilienfinanzierungen allgemein teurer werden.
Und das gilt ja dann nicht nur für Berlin, weil immer so gesagt wird, ja.
Das ist jetzt so ein Berliner Thema und lasst doch die Berliner da in ihrem sozialistischen Sandkasten ein bisschen Buddelspiele machen.
Kann uns im Rest der Republik ja egal sein, kann es eben nicht, weil das eben sich auf das Grundgesetz beruft.
Und was dann in Berlin passieren kann, das kann dann schnell in München, Frankfurt, Stuttgart oder woanders auch passieren.
Und was heute am Immobilienmarkt passiert, das kann morgen auch mit Produktionsmitteln passieren.
Wir haben es ja gesehen in dem Artikel 15, ist ja nicht nur von Grund und Boden, Naturschätzen die Rede, sondern auch von Produktionsmitteln.
Und Kevin Kühnert hat ja auch schon mal die Idee, BMW zu verstaatlichen.
Ja, warum nicht morgen BMW verstaatlichen?
Die Autos sind ja viel zu teuer.
Da kann es ja kein kleiner Mann in Deutschland mehr leisten, wenn wir uns jetzt BMW verstaatlichen, um endlich hier mal günstige Autos unters Volk zu bringen.
Und das ist wirklich ein...
Eine Idee, die wirklich ins Verderben führt, wenn man das konsequent weiterdenkt.
Und leider ist es gerade unter linksorientierten Wählern dann immer dieser Reflex, diese Immobilien, Haie und so weiter, die haben sie ja nicht anders verdient und so weiter.
Aber man muss ja auch überlegen, wem nützt man damit?
Man wird dadurch eben keine einzige Wohnung mehr bekommen.
Man enteignet nur diese Wohnungen, muss viel Geld dafür bezahlen, zweistellige Milliardenbeträge.
Besser wäre es einfach, dafür Wohnungen zu bauen.
Und dann hätte man wirklich ein zusätzliches Angebot.
Damit kann man dann auch wirklich die...
Wohnungsnot in den Griff bekommen und zusätzliches Angebot hieße auch, dass dann auch die möglicherweise dann auf dem Markt die Mieten dann auch wieder mehr in Balance kommen, als wenn eben diese überhöhte Nachfrage ist nach sehr geringem Angebot.
Das wäre der Weg, das zu tun und nicht Wohnungsbestände zu enteignen.
Und die paar Mieter, die da drin wohnen, die sagen natürlich, habe ich jetzt hier günstige Miete garantiert.
Ich werde nie mal wieder ausziehen aus meiner.
deutsche Wohnung und dann ist damit keinem geholfen, weil diese Wohnungen dann einfach wirklich nicht dem Mietmarkt zur Verfügung stehen.
Das ist dann auch meiner Meinung nach kein Allgemeininteresse, das ist nur das Interesse von einzelnen Mietern, auch wenn es einige Tausende sind.
Trotzdem bleiben es Individualinteressen und es ist kein Allgemeininteresse und damit eine Enteignung, Vergesellschaftung zu begründen, finde ich rechtlich auch total problematisch.
Gut, so weit war es.
Ich finde es ja faszinierend, dass es diesen Artikel 15 Grundgesetz überhaupt gibt.
Das ist ja, das fand ich, der ist zwar seit das Grundgesetz in Kraft getreten ist, nie angewendet worden bisher, aber ich finde ihn trotzdem schon mal, weil das...
Da geht es ja nicht nur um einzelne Enteignungen, weil man sagt, ich will hier eine Flugstartbahn hinbauen oder ich mache eine Enteignung, weil da eine Straße lang gehen soll oder weiß ich nicht was.
Das ist ja Artikel 14, das ist ja klar.
Da muss irgendein höherer Grund da sein für den Gemeinwohl und dann ist es halt ein konkretes Vorhaben und dann sage ich halt, hey, hier wird einfach, da kannst du nichts gegen tun, kriegst dir eine Entschädigung, schönen Tag noch, fertig.
Aber der Artikel 15 ist ja so ein, wie soll man sagen, ordnungspolitischer Systemwechsel für den gesamten Sektor oder für was auch immer.
Und das ist ja schon was, ich weiß nicht, was die Väter des Grundgesetzes da, also die das aufgesetzt haben, da geritten hat, das da mit reinzuschreiben in diese 1 bis 20 Artikel, in diese Grundrechtsgeschichten.
Wenn man das besonders weit auslegt, diesen Artikel 15, ist dieses Wahlprogramm der Linken noch nicht mal grundgesetzkonform.
Also das finde ich krass und hat mich in gewisser Weise irritiert.
Und wenn ich jetzt ein internationaler Investor wäre und habe bisher von Artikel 15 noch nie gehört und denke mir so, ja.
Und höre das aber jetzt und denke so, was ist denn da in Deutschland los und wenn ich jetzt da investiere in Deutschland, kann da irgendwie mal jemand kommen und mir...
unter diesem Nicht-Artikel 14 Absatz 3 für ein konkretes Vorhaben sagen, nee, da müssen wir jetzt mal was anderes machen, das nehmen wir dir weg deshalb, sondern generell sagen, wir finden der Sektor XYZ, muss zur Allgemeinheit da sein, weiß, ob es Rüstungsunternehmen sind, ob es irgendwelche anderen Sachen sind, die jetzt als systemrelevant gelten.
würde, glaube ich, insgesamt das Bild von Deutschland konkret komplett ändern.
Und Eigentumsrechte sind, wenn man auch mal geschichtlich sich was anschaut, es gibt verschiedene Bücher, Aufstieg und Fall von Nationen oder Neil Ferguson hat mal geschrieben, Civilization, the West and the Rest und da hat er ganz klar diese sechs Geschichten geschrieben, die erfolgreiche Nationen ausmachen.
Und da war halt ein ganz wichtiges, war immer Rechtsstaatlichkeit beziehungsweise gesicherte Eigentumsrechte.
Und hat gezeigt, wie Nationen, die genau diese sicheren Eigentumsrechte haben und Rechtsstaatlichkeit und repräsentative Institutionen, wie da auch einfach viel mehr Investitionen gemacht wurden und wie da auch einfach Nationen zum Blühen gekommen sind.
Und hat das dann Nordamerika und Südamerika und Lateinamerika miteinander verglichen.
Hat gesagt, guck mal, Nordamerika.
Die hatten klare Eigentumsrechte, erfolgreich, Südamerika, immer wieder rumgemuddelt und gemacht, unerfolgreich.
Und ich glaube, das ist ein Riesenfund, was Deutschland hat, diese Rechtsstaatlichkeit und diese Geschichten.
Und ich weiß nicht genau, wir haben irgendwann mal unser Dachgeschoss ausgebaut und haben dann irgendwann herausgefunden, dass da Hausschwamm drin ist.
Und Hausschwamm ist immer eine Geschichte, die die ganze Hausgemeinschaft zu...
Und dann haben wir gesagt, hey, hier, Hausschwamm und die Hausgemeinschaft wollte es nicht tragen.
Und dann haben wir da einfach eine Klage angestrengt, haben also unsere Hausgemeinschaft verklagt und haben einen Rechtstitel bekommen und der wurde dann auch vollstreckt.
Und ich weiß noch genau, was es für ein gutes Gefühl ist, wenn du einen Rechtstitel erstmal erwirken kannst und du weißt, das wird jetzt in einer angemessenen Zeit, kannst du den erwirken.
Und wenn du ihn erwirkt hast, kannst du ihn auch vollstrecken.
Und das ist eine so wichtige Sache.
Da ist ja schon, wenn man nach Italien schaut, würde ich da schon sagen, hätte ich keinen Bock, irgendwie Rechtsstaatlichkeit in meiner Hausgemeinschaft zu haben oder mit dem Nachbarn.
Das ist ein Riesengut.
Und das ist deswegen für Investitionen, für alle Sachen, wenn du irgendwo bist, wenn du klagen kannst, wenn du Rechtsstaatlichkeit hast, das ist ein Riesenfund.
Und deswegen finde ich, wenn man da einmal anfängt, rumzumuddeln und irgendwie den Leuten zu signalisieren, da könnte auch was ins Rutschen kommen, das wäre verheerend.
Und wir haben es natürlich so schon, was ausländische Investitionen anbetrifft, nicht besonders gut gesegnet, weil wir eben unsere Wettbewerbsbedingungen so schlecht sind, weil wir eben bei der Energie hinten herhängen, weil wir halt einfach auch was...
die Arbeitsethik anbetrifft, auch das ist eine der Erfolgsfaktoren, die Killer Applications, die Neil Ferguson nennt, im Wettstreit der Kulturen, weil das ja schon bei uns so ein bisschen gelitten hat.
Aber wenn du jetzt auch noch diese wirklich Grundpfeiler mit rausnimmst und das wäre ja das dafür, dass du irgendwie den Berlinern signalisierst, wir werden hier die Wohnungsgesachen, die werden wir jetzt mal anders angehen und dann sagen die 85 Prozent, die Mieter sind und nicht Eigentümer sind, vielleicht wird das ja oder weiß ich nicht, was sie auch immer denken.
Das ist verheerend für das gesamte Land und deswegen würde ich da nochmal nicht nur, was jetzt Berlin und Immobilien anbetrifft, sondern insgesamt den Standort Deutschland anbetrifft, wäre ich da extrem vorsichtig und würde extreme Schäden sehen, wenn da was passiert.
Deswegen hat glaube ich auch die SPD und die CDU im Bund ja dieses Gesetz gemacht.
Was aber, wenn du es unter Grundgesetzaspekten siehst, Artikel 15, Das muss nicht unbedingt Bestand haben und darauf haben die Linken auch hingewiesen, dass dieses Gesetz möglicherweise gar nicht zum Tragen kommen kann und sie ihre Vorschläge trotzdem durchsetzen können.
Und jeder, der jetzt Linke in Berlin wählen will, muss sich halt genau darüber bewusst sein, dass das passieren kann.
Absolut.
Und dieses Bundesgesetz ist sowieso auch noch nicht tatsächlich gemacht.
Es ist ja im Rahmen dieses Reformpaketes mit beschlossen worden.
CDU und SPD, dass man wirklich explizit gesagt hat, wir verbieten es in Bundesländern, Immobiliengesellschaften zu enteignen.
Und das ist natürlich speziell abgezielt auf die Situation in Berlin.
Und da muss man sich wirklich ganz genau anschauen, wie sich die Parteien positionieren.
Die Linke, wie gesagt, hat sich positioniert, nur mit uns in der Koalition mit Enteignung.
Der SPD-Spitzenkandidat ist da vernünftiger, der sagt, nein, er will keine Koalition eingehen.
mit einer Enteignung als Voraussetzung.
Also er ist dagegen, wobei man bei der SPD da nicht so sicher sein kann, würde ich mal sagen, weil in der SPD selbst ist das Thema doch auch sehr umstritten und da gibt es Befürworter und Gegner.
Also da kann man sich auch nicht sicher sein, ob denn der vernünftige Spitzenkandidat, der möglicherweise nicht der regierende Bürgermeister wird.
ob der dann tatsächlich das Sagen hat in den Koalitionsverhandlungen.
Und die Grünen, die zeigen sich offen für diese Umsetzung der Enteignungspläne.
Und da hat auch der Bundesvorsitzende Banachak im Sommerinterview am Sonntag auch gesagt, sollen die doch ruhig machen, die Berliner Grünen, so nach dem Motto, ist doch deren Angelegenheit.
Aber wie gesagt, es ist einfach keine Angelegenheit Berlins.
Wie du auch gesagt hast, das ist etwas, was die Grundfesten dieses Landes erschüttern könnte und deswegen war es gut, dass die Bundesregierung da ein Gesetz auf den Weg gebracht hat.
Aber die Frage ist eben, wird das verfassungsmäßig Bestand haben?
Das ist dann wirklich die große Frage und was ich gelesen habe an Kommentaren zu diesem Artikel 15, dass damals die Väter und Mütter des Grundgesetzes sich nicht so richtig...
noch entscheiden konnten, in welche Richtung es denn gehen soll in Deutschland, in Richtung mehr auch Sozialismus oder mehr Richtung Marktwirtschaft.
Und da waren SPD und bürgerliche Parteien dann da zusammengesessen und dann haben sie da wieder so einen schönen, faulen Kompromiss reingeschrieben.
Und jetzt haben wir das Dilemma und Experten nennen das ja auch einen Fossilparagraph, weil er bisher noch nie Anwendung fand.
Und das wäre wirklich auch gut so, dass er ein Fossil bleibt.
Aber wenn halt so ein Gesetz käme, dann würde er wirklich jetzt mal zur Anwendung kommen.
Da bin ich mal gespannt, wie dann die Auslegung da stattfindet.
Und da wäre eben das Verheerende dran.
Also insofern, ich finde es wirklich krass.
Und es würde auf jeden Fall zu sehr langer Unsicherheit führen.
Das ist definitiv.
Das IFO-Institut hat jetzt auch eine Studie schon gemacht, das auch allein.
Diese Unsicherheit und der Mietendeckel, der vorausgegangen war, der in Berlin auch schon nochmal künstlich die Mieten gedrückt hatte unter vorherigen Niveaus.
All das hat bereits in Berlin zu einer verringerten Bautätigkeit geführt, zum Rückzug von Investoren.
Und damit auch zu einem Anstieg der Angebotsmieten, weil eben weniger Angebot auf dem Markt ist.
Und dann steigen die Mieten.
So weit kann man einfach links nicht denken, dass man dadurch das Angebot immer verringert und dadurch dann die Mieten steigen und dann auch die Mieten im Mietspiegel steigen, wenn weniges Neuangebot auf den Markt kommt und das immer teurer wird.
Also das ist wirklich ein ganz problematisches Vorhaben und man kann nur hoffen.
dass hier vernünftig am besten eine vernünftig politische entschieden wird und es dafür auch gar keine Mehrheiten geben wird bei dieser Wahl.
Weil ansonsten wird es dann allein diese Unsicherheit, macht man es, macht man es nicht, wie hoch wird entschädigt, das wird sehr, sehr lange dauern dann und eben zu dieser Unsicherheit führen und dann wird doch keiner in Berlin irgendwie noch eine Wohnung bauen.
Auch im Kleinerer nicht.
Warum soll es, jetzt enteignet man erstmal die großen Vermieter und dann sagt, ach, das hat doch so wunderbar geklappt, jetzt enteignet man den Kleinen auch.
Und dann, wenn man erstmal mit diesem Gift anfängt, wie gesagt, der Kollege vom IW hat gesagt, man öffnet die Box der Pandora und glaube ich, genau so wird es sein.
Und deswegen wird den Anfängen dieses Sozialismus-Experiments.
Und du kannst ja vielleicht nochmal aus der DDR erzählen, das wird ja momentan, ja.
Ja, wer sich da sehnt und mit den DDR-Mieten, aber ich meine, jeder, der in den 90er Jahren das gesehen hat und wer noch teilweise in Berlin rumgeht und wo die Eigentumsrechte bis heute nicht geklärt sind, wo jemand einfach ein Gerüst vor die Hütte stellt, weil es nicht renoviert ist.
Wenn du halt einfach damit anfängst, dann will auch keiner mehr renovieren, dann verfallen die Häuser.
Und wenn du was neu baust, baust du irgendwelche hässlichen Neubauten irgendwo hin.
Das war ja dann in der DDR-Wiensten noch so.
Aber so wie Ulf Bosch hat so böse geätzt hat, das Einzige, was die Linken bauen konnten, war eine Mauer.
Deswegen weiß ich nicht, das ist sicherlich nicht die Lösung, über solche Enteignungen zu kommen.
Deswegen kann man nur hoffen.
Aber wenn ich mir die Wahlprognosen anschaue, dann sieht es halt wirklich in Berlin krass aus.
Und die SPD, du hast gesagt, die wären noch die Vernünftigen unter den roten Parteien, aber die wollen ja auch so ein Mietkatasteramt machen, dass überall die Mieten...
Auch das ist nochmal eine neue Behörde einführen, bin ich mir ganz sicher.
Berlin hat noch nicht genug Behördenmitarbeiter.
Also ehrlich, da muss ich auch sagen, was soll das denn werden?
Dann soll ich meinen Nachbarn verpfeifen, wenn er irgendwie, oder was ja auch verboten wird, Milieuschutz.
Sie kriegen ja noch nicht mal die Airbnb-Vermietungen in den Griff.
Das wäre ja schon mal, also da gibt es ja auch immer irgendwie so eine Hotline, wo man dann irgendwie...
Dann ein Kollege erzählt immer bei ihm aus, irgendwelche dänischen Anwälte, die da Wohnungen haben, die nur über Airbnb vermieten.
Und er hat da auch schon mal angerufen, da passiert gar nichts.
Also das ist wirklich eine Zweckentfremdung von Wohnraum.
Und der auch ganz klar gesetzlich geregelt ist, weil man einfach einmal bestehende Gesetze umsetzt.
Und wegen mir auch die Mietpreisbremse hart verfolgt.
Ich finde es jetzt zwar nicht gut, aber wenn es Gesetze gibt, dann sollen sich gefälligst alle daran halten.
Dann kommt ja auch dieses neue Bundesgesetz mit Fliegerungszuschlägen, kann man dann nicht mehr so beliebig dann aufschlagen und so weiter und so fort.
Es gibt ja vieles, was geschieht und noch mehr zur Mietregulierung beiträgt und noch mehr Leute eben vergrätzt.
Aber dann soll man halt diese Dinge erstmal umsetzen.
Aber nicht, also Enteignung ist wirklich, das ist wirklich einfach Einstieg in den Sozialistismus.
Und das hat nichts damit zu tun, weil dann immer wieder Leute schreiben, ja, aber es wird ja auch mal, wenn eine Wiese enteignet wird, damit man da eine Autobahn bauen kann und bloß weil ein stürkischer Bauer sich dagegen wehrt, dann ist das wirklich was, wovon die Allgemeinheit profitiert.
Aber nicht davon, dass ein Einzler in seiner Wohnung zwei Euro weniger Miete für Quadratmeter bezahlt.
Das ist eben nichts, was die Allgemeinheit nutzt.
Das stimmt.
Und vor allem entstehen auch keine neuen Wunde.
Und ich würde sagen, Neubau ist das Wichtigste.
Und das war in den Fall Argentinien am Anfang ja auch, dass du einfach ein bisschen mehr liberalisierst und ein bisschen mehr darüber den Neubau anregst.
Und das wäre eigentlich die viel gelungenere Angelegenheit, als jetzt mit so...
Eigentumsrechten zu kommen und da was, weil da will keiner neu bauen, also keine Privatinitiative.
Da muss der Staat halt alles noch bauen, aber dass der Staat jetzt kein besonders guter und günstiger Baumeister ist, sieht man ja bei den großen...
Er wird definitiv kein Geld mehr haben zum Bauen, wenn er vorher noch die Immobilienkanzler entschädigen muss, enteignen und teilweise entschädigen muss.
Also dann ist dafür ein Neubau nichts mehr.
Er könnte ja heute schon bauen, das wäre überhaupt kein Problem.
Ja, in Berlin gibt es auf jeden Fall noch sehr viel freie Fläche.
Also das ist der Unterschied zu München.
Ja, aber da gibt es ja auch einen Volksentscheid.
Das zeigt ja wieder auch diese Krasse der direkten Demokratie, dass da auch keine Logik dahinter steht.
Da sagt man, ja, wir enteignen und wir wollen mehr Wohnungen haben, aber bitte nicht auf unserem großen Spielplatz, den Tempelhofer Feld.
Da gab es ja auch einen Volksentscheid, der sich dagegen ausgesprochen hat.
Da könnte man nämlich wunderbar Wohnungen bauen.
Das stimmt.
Und sogar die Unbekannten, man könnte ja erstmal drumherum bauen und da hätte man auch schon was und könnte ja einen Teil auch.
Aber so groß muss man.
muss es nicht sein, das stimmt.
Also insofern, man sieht dieses Komische, man will das nicht bebauen, man will aber niedrigere Mieten zahlen, man will das nicht.
Das funktioniert so, ist halt, Handeln und Haften funktioniert so halt nicht und durch Enteignung schon gar nicht und das wird halt einfach insgesamt den Standort, der ohnehin schon nicht so doll dasteht, noch weiter beschädigen und das.
Kann keiner wollen.
Und vielleicht nochmal die sechs Killer Applications.
Es ist Wettbewerb.
Also man sollte halt Wettbewerb schaffen.
Dafür gibt es ja Kartellrecht.
Man sollte die Wissenschaft unterstützen.
Also einfach Wissenschaft.
Da geht es auch darum, ob man der Wissenschaft glaubt oder nicht oder ob man die in Zweifel zieht und versucht zu diskreditieren.
Dann ist eben Rechtsstaatlichkeit und Eigentumsrechte.
Moderne Medizin war eine Killer Application.
Eine Konsumgesellschaft und eine Arbeitsethik.
Das waren die sechs Killer Applications, die Neil Ferguson gesehen hat.
die dafür verantwortlich gemacht hat, dass der Westen seinen Aufstieg geschafft hat.
Und die sollte man möglichst nicht gefährden, all diese sechs Sachen.
Und ich glaube, einer der Pfeiler ist eben diese Eigentumsrechte und die Rechtsstaatlichkeit, wo man sie auf Gerichte verlassen kann.
Amen.
Da haben wir jetzt keinen Dissens.
Wir hatten heute keinen Dissens, aber wir haben ein bisschen unterschiedliche Sichten darauf gewonnen.
Aber es war wichtig, dieses Thema jetzt auch mal ein bisschen ausführlicher nochmal zu beleuchten und gerne selber damit beschäftigen.
Wie gesagt, es ist, finde ich, jetzt ein so viel diskutiertes Thema insgesamt im Umfeld dieser Wahlen, dass wir es auch hier mal aufgreifen wollten.
Wir haben ja die Märkte vorne auch mit den Anleihen diskutiert.
Jeder hat, jeder hat, jeder hat und es gab auch Anlageideen.
Das ist halt ein etwas größeres Thema, was, glaube ich, langfristig über den Erfolg Deutschlands mehr Auskunft gibt als viele andere Sachen.
Ich bin ja froh, dass wir nicht so weit auseinander sind, dass hier ein Sozialist und ein...
Nein, ich muss gestehen, ich finde, dass gut wohnen ist ein besonderes Gut.
Das finde ich schon.
Und das ist aber...
Deswegen auch reguliert.
Wie Banken sind ja auch reguliert.
Immer wenn irgendwas Spezielles an der Branche, wo irgendwie Schaden geschehen kann, wie der Finanzindustrie, wo man eben Pleiten verhindern muss, dann muss man halt sagen, muss man halt regulieren, muss man halt Eigenkapitalquote machen und auch bei Mieten muss man halt gewisse Leitplanken setzen, die darf man aber nicht zu kompliziert, zu überbordend machen, weil dann wird der ganze Sektor irgendwie gefährdet.
Und ich finde auch, man müsste versuchen, diese Mietregulierung schrittweise abzubauen, komplett abzubauen.
Dann hätte man keine Wohnung, aber die Leute könnten sofort die Mieten erhöhen.
Das wäre jetzt auch nicht meine Lösung, aber man muss es versuchen, schrittweise abzubauen, um eben den Neubau zu machen.
Irgendwann ist der Wohnungsmarkt so vital wieder, dass man einfach durch Wettbewerb es schafft, wieder ordentliche Mieten zu machen.
Und es gab in Berlin auch Zeiten, da ist man jedes Jahr einmal umgezogen und die Miete wurde billiger.
Das war das Geschäftsmodell von Robben und Wien hier ist diesem Umzugsservice.
Gibt es mittlerweile nicht mehr, weil keiner mehr umzieht, weil einfach es nicht mehr lohnt sich umzugehen, weil jeder Umzug wird teurer.
Und ich hätte gerne wieder eine Welt, wo Umzug jetzt nicht unbedingt immer zwingend billiger werden muss, aber wo ein Umzug auch mal möglich ist und wo man vielleicht als älterer Mensch, wo man in einer riesen Wohnung wohnt, auch mal in eine kleinere umziehen kann und dann...
nicht mehr bezahlen muss und die größere Wohnung für andere Leute wieder frei wird.
Das müsste man irgendwie durch Regulierung klug hinbekommen und eben nicht durch Eigentumsrechte kaputt machen.
Also es gibt bestimmt intelligentere Lösungen, als mit dieser Keule zu kommen, die auch das gesamte Geschäftsmodell Deutschland beeinträchtigen würde.
Und für die Oma, die dann in der deutschen Wohnung lebt, die enteignet wurde, lohnt sich natürlich den Auszug noch viel weniger.
Noch viel weniger, das stimmt.
Weil dann ihr Preis nochmal mehr betoniert wird.
Also das sind so viele Aspekte, die da reinspielen.
Und von daher, ja, wir beobachten das Ganze und haben es heute diskutiert.
Dann war es das für heute in dieser Ausgabe.
Schön, dass du wieder da bist und wir wieder eine klassische Folge hatten.
So ist es.
Obwohl die Unklassischen haben fast noch Pressequoten gehabt.
Insofern, vielleicht sollten wir häufiger in Urlaub gehen.
Wir machen mehr Freizeitgesellschaft, weil es quotenmäßig lohnt sich, Freizeitgesellschaft zu machen.
Ja, aber man muss ja auch mal besondere Gäste dann ranschleppen.
Die gibt es ja auch nicht unbegrenzt, würde ich mal sagen.
Das stimmt.
Und deswegen sind sie Höhepunkte dann in uns.
am jährlichen Tag.
Und ich fahre schon auch nochmal in Urlaub, keine Angst, dieses Jahr.
Ja?
Sehr gut.
Pass mich bald wieder los.
Gibt auch noch Winterurlaub.
Der nächste Quoten-Hit steht um die Ecke.
Der kommt erst mal nächsten Freitag, gibt es nämlich auch wieder einen Glotz-Cast, da kommt der Zschäp jetzt extra aus dem Rheinland zurück, dass er am Freitag wieder in Berlin ist.
Und...
Meine Haare sind noch ein bisschen blonder und orangefarbener geworden.
Ihr werdet es sehen.
17.45 Uhr.
Zschäpitz mit orangeflogen blonden Haaren.
Das ist wunderbar.
Wir freuen uns.
Für heute sagen wir erst mal Tschüss.
Wir bleiben Bulle.
Und Bär.
Und Zschäpitz.
