# Engineering Kiosk Pause: Sustainable Content and Community Strategy

**Podcast:** Engineering Kiosk
**Published:** 2026-08-18

## Transcript

Du, skippen wir jetzt eigentlich das Intro?
Also ist die Frage, ob wir das Intro skippen, jetzt das Intro?
Hm, ja, ich würde, ja, lassen wir es einfach so.
Weil wir haben ja doch irgendwie eine andere Art von Episode.
Ja, keine Musik, glaube ich.
Weiß nicht, ob nur Musik am Anfang war.
Doch, wir hatten jetzt Musik.
Wir hatten Musik, okay, gut.
Ja, machen wir kurz und schmerzlos.
Wir befinden uns im Staffelfinale des Engineering Kiosk Podcasts.
Season 1 geht zu Ende.
Oder ist eigentlich schon zu Ende gegangen?
Mit der letzten Episode, mit der Episode 280.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, Netflix hatte noch nie 282 Episoden in einer Staffel.
Aber was heißt das denn mit dem Kurz und Schmerz los?
Wir machen mal eine Pause.
Wolfgang und ich brauchen mal eine Auszeit vom Podcasting.
Vielleicht von uns beiden, ich weiß es nicht.
Aber wir brauchen mal eine Auszeit.
Naja, wir sitzen jetzt schon nebeneinander, also physikalisch wieder mal gemeinsam zusammen.
Das ist hier kein April-Scherz im August.
Denn wirklich, wir haben uns dazu entschieden, Engineering Kiosk Podcast mal für eine Zeit auszusetzen.
Und jetzt würde man sich fragen, hä, warum?
Wieso kommt es zu diesem plötzlichen Schritt?
Und ja, was soll ich euch sagen?
Wir haben das ja schon öfter mal erwähnt.
Der Zeit- und Arbeitsaufwand, diese Podcast-Episoden in einer einigermaßen guten Qualität, beziehungsweise was wir für gute Qualität halten, zu euch zu liefern, ist gar nicht so niedrig.
Also das Zeitinvestment ist recht hoch.
Der Wolfgang ist...
Sehr, sehr gut im Time Tracking.
Ich glaube, das kommt noch aus seiner Freelancer-Zeit, wenn er wirklich Stunden abrechnen muss.
Und er hat mal seit Beginn dieses Projektes seine Zeit für den Engineering Kiosk geträgt.
Zumindest die großen Zeitinvestments, größere Blöcke.
Wir haben es ja schon öfters erwähnt.
brauchen für eine klassische Episode so im Durchschnitt ungefähr acht Stunden pro Person, also gesamt 16 Personenstunden.
Und wenn man das auf die gesamte Zeit rechnet, dann sagen meine Aufzeichnungen, dass es für die größeren Zeitblöcke knappe 1700 Stunden sind, was ungefähr einem kompletten Arbeitsjahr entspricht.
Wir haben zwei Personenjahre in Season 1 investiert.
Jetzt muss man natürlich die ganze Sache ein bisschen relativieren.
Moment, willst du jetzt an meine Zahlen da zweifeln?
Nee, ich glaube, jeder Statistik, die du gefälscht hast.
Aber wir machen die ganze Sache ja hier seit viereinhalb Jahren.
Seit viereinhalb Jahren shippen wir jede Woche eine Evergreen-Episode.
Wir haben keine News gemacht.
Einen Großteil des Kataloges, was wir produziert haben, ist immer noch hörbar, ist immer noch valide.
Die meisten Episoden waren so um eine Stunde rum.
Wie kommt also der Arbeitsaufwand zustande?
Wir haben sehr, sehr viel recherchiert, sehr viel vorbereitet.
Wir haben Vorgespräche mit Gästen gemacht.
Wir haben Gäste recherchiert.
Audio-Editing.
Pipapo.
Und da sind halt acht Stunden pro Person, pro Episode mal ratzfatz weg.
Also ich habe während der ganzen Podcast-Laufzeit zweimal meine Job gewechselt.
Ist auch schon eine ganze Menge, was passiert.
Das muss man zugeben.
Für dich ist das viel.
Ich wechsle ja die Jobs quasi im Wochenrhythmus.
Zumindest meine Projekte.
Achso, ich habe gedacht, du riechst von deiner Unterwäsche.
Und jetzt ist es so, wir haben andere Projekte auch.
Und aktuell können wir den Zeit- und Arbeitsaufwand einfach nicht mehr leisten.
Und dann haben wir uns gesagt, komm, lass uns etwas Pause machen.
Lass uns mal ein bisschen Zeit und Freiraum für was Neues, für andere Experimente, für andere Ideen.
Denn wie sagte ein guter Kumpel von uns, Matthias Enler, Grüße gehen raus.
Er sagte, ihr könnt doch eh nicht aufhören, irgendwas zu bauen.
Und weiß ich nicht, ob er recht hat oder nicht.
Schauen wir mal.
Andi, du hast es schon erwähnt.
Evergreen-Folgen, die wir gebaut haben.
Wir haben natürlich auch kurz die Statistikmaschine angeworfen.
Im Durchschnitt sind es eine Stunde, sechs Minuten pro Episode, die wir geliefert haben, ohne jetzt die Adventskalender-Episoden, die ja etwas kurzer sind, aber die klassischen Episoden, die wir liefern.
Wir waren da auch nicht alleine.
Es waren insgesamt 93 Gäste, die wir hatten.
Also dieser, wie heißt dieser Spruch mit dem Mist?
Dieser Mist ist nicht auf uns allein gewachsen.
Genau, ja.
Genau, das wollte ich sagen.
Also da haben auch 93 andere Personen mitgewirkt bei uns im Kiosk.
Also möchte ich auch nicht vergessen.
Und gerade die Interview-Episoden, da kommt ja der Hauptinhalt eigentlich von unseren Gästen, die wir da interviewen dürfen.
Und das hat auch extrem viel Spaß gemacht.
Wir haben super viele Leute kennengelernt.
Also nicht nur die Leute, die wir interviewt haben.
auf HörerInnen treffen, auf der Vostem zum Beispiel, Leute, die wir sonst irgendwie kennenlernen, auf Konferenzen über unseren Podcast.
Die beste Story ist, ich wurde sogar mal im Edeka angesprochen, hier bei mir in der Gegend.
Ich bin einfach nur rein, wollte ein Avocado holen und auf einmal klopft mir jemand auf die Schulter, hey, du bist doch der Andi vom Engineering Kiosk.
Was ist denn hier los?
Also ist schon alles ein bisschen wild und wir kommen jetzt gerade, wir waren dieses Wochenende in der Froskern hier in Bonn und da wurden wir auch wieder angesprochen von diversen Leuten, die uns gehört haben oder hören.
Aber jetzt natürlich die Gretchenfrage.
Andi, kennst du mittlerweile die Gretchenfrage?
Von Hänsel und Gretchen, ob ich auch in einem Hexenhaus im Wald verbrannt werde?
Ich glaube, es ist von Faust, wenn man nicht alles täuscht, die Gretchenfrage.
Aber die Gretchenfrage ist natürlich, gibt es eine Staffel 2, eine Season 2?
Da würde ich gerne den Herrn Dr.
Wolfgang Gasser zitieren.
Ich weiß nicht, ob der Spruch von ihm ist, aber ich kenne den Spruch von ihm.
Er sagte mal, Vorhersagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
Also, ich meine, wir haben jetzt 282 Episoden gemacht.
Das bedeutet, ein gewisses Mitteilungsbedürfnis haben wir in irgendeiner Art und Weise.
Und in Zukunft werden wir das auch irgendwann nochmal ausleben müssen.
Wie, in welcher Form, keine Ahnung.
Und außerdem, wie ich es gesagt habe, wir haben ja viele tolle Leute kennengelernt.
Wir haben auch sehr viel Wissen.
dadurch aufsaugen können durch den Podcast.
Also spätestens, wenn wir ein Problem haben mit unserem Wissen, müssen wir vielleicht wieder anfangen mit der nächsten Staffel, um einfach wieder das Wissen zu bekommen.
Also keine Ahnung, Andi ist ja jetzt Manager, da braucht man nicht kein Wissen mehr, aber ich brauche doch hin und wieder noch eines.
Ja, ich meine, wissbegierig bleibe ich auf jeden Fall.
Ich hoffe, du auch.
Ich meine, du bist schon im Alter fortgeschritten.
Deswegen hoffen wir mal, dass bei dir auch noch eine ganze Menge Wissbegierigkeit da ist und du diesen...
bis nicht verlierst, wie man so schön sagt.
Aber es ist einfach Fakt, der Engineering Kiosk ist ja mehr als ein Podcast.
Das ganze Projekt ist hier als Podcast gestartet, aber inzwischen haben wir eine sehr, sehr große Discord-Community, wo auch ziemlich viel Wissen ausgetauscht wird.
Wir wissen auch schon, dass der eine oder andere Job dadurch vermittelt wurde.
Wir beide machen Meetups, einmal in Innsbruck, in Tirol und jetzt auch im Rhein-Ruhr-Gebiet, also Düsseldorf, Duisburg und so weiter.
Die auch weitergeführt werden.
Also es sind ja auch nicht wir zwei alleine, stehen jeweils Teams dahinter und das wird...
Einfach ganz normal weiterlaufen wie bisher.
Das Engineering Kiosk Projekt oder die Plattform oder die, wie wir es teilweise mal Dachmarke sogar intern genannt haben, das ist ein Platz und ein Projekt zum Experimentieren.
Wolfgang und ich haben hier sehr viel experimentiert.
Wir haben den Podcast aufgezogen, wir haben Meetups in Gruppen erstellt, wir haben teilweise sogar Sales mal ausprobiert, um Podcast-Werbung zu verkaufen, so mehr oder weniger erfolgreich.
Haben wir auch sehr viel gelernt.
Also wir experimentieren immer mal wiederum.
Wir haben uns auch schon immer so wilde Ideen gemacht.
Hey, irgendwie sollten wir mal Ader und Zangemann vielleicht mal so ein Kino mieten oder irgendwie sowas, um mal so eine Kindervorstellung zu machen.
Und es ist dann immer alles hinten runtergefallen oder vielleicht eine eigene Konferenz mal wieder, weil wir nie Zeit hatten.
Das soll jetzt alles kein Versprechen sein, dass wir jetzt Zeit haben und das machen.
Aber das sind halt alles so.
Ja, ich sag mal Platz, den wir nicht hatten, um für diese Projekte zu experimentieren.
Also wenn jemand Ideen hat zum Podcast, zu anderen Formaten, sonstige Vorschläge, immer her damit.
Wir haben ja jetzt Zeit, wie der Wolfgang so schön sagen würde.
Hoffentlich.
Wenn ihr zum Beispiel auch ein Meetup unter der Engineering-Kursflagge starten wollt, weiß ich nicht, in München, in Heidelberg, in Hamburg oder in Köln oder von mir aus auch irgendwo.
in Gießen oder Mannheim, Berlin, keine Ahnung, wo auch immer ihr wohnt, sagt uns einfach Bescheid.
Wir haben hier so eine kleine Infrastruktur mit allem Pipapo und da können wir euch relativ andocken.
Ich hatte dann auch mal zu Wolfgang gesagt, als wir über das Ende der Staffel 1 hier gesprochen haben, dass ich auch mal Bock hätte, irgendwie OBS auszuprobieren und vielleicht mal so einen Twitch-Stream zu machen oder so.
Ich habe keine Ahnung, was man da so experimentiert.
Naja, aber Wolfgang und ich werden auch weiterhin diese Traditionen fortführen, die wir unter anderem auch mit dem Podcast begonnen haben.
Wir werden auch weiter nach Belgien fahren zur Frostdämm.
Wir kommen jetzt gerade dieses Wochenende von der Frostcon in Bonn rein.
Eigentlich sind wir gerade von einer Stunde zurückgekommen von der Frostcon.
Und das werden wir auch wieder tun.
Wir wollten schon immer mal zum Chaos Computer Club Kongress.
Vielleicht werden wir es dieses Jahr mal schaffen.
Also wir werden uns schon noch immer weiter rumtreiben und da könnten wir euch natürlich auch treffen oder wir würden uns freuen natürlich.
Ja, also falls ihr auch einen Platz zum Experimentieren sucht, kommt einfach in den Discord.
Quatscht uns an oder ihr wisst auch, wo ihr uns findet.
Und bevor wir jetzt weiter wandern zu unserem Weinglas, was schon bereitsteht, möchten wir uns noch kurz für das Coverbild bedanken und zwar beim Dirk Deimecke vom Tillbott Podcast, weil den haben wir auf der Frostcon getroffen und er hat dieses Bild vor einer Stunde oder so von uns geschossen, wie wir an ihm scheinbar vorbeigegangen sind, ohne ihn zu sehen und er hat nur uns das mit einem Kommentar geschickt, weil wir ihn heute auch informiert haben.
dass wir die Season 1 beenden.
Er hat geschrieben, starkes Symbolbild, leider.
Und falls ihr das Cover seht, das war nicht abgesprochen.
Danke, Jörg.
Aber auch danke an alle Hörerinnen und Hörer, die uns bisher gehört haben.
Kann man das so sagen?
Weiß ich nicht.
Die mitdiskutiert haben, die dabei waren.
Wir hoffen, dass es auch weitergeht in der Discord-Community, bei den Meetups, bei anderen Formaten, alles, was noch in Zukunft unter dem Engineering-Kiosk so gestartet wird und ablaufen wird.
Du siehst ja auf Instagram oder auf YouTube ab und zu mal so die ganzen Schauspieler, wenn die das Ende einer Staffel im Drehbuch sehen.
Und dann werden die alle traurig.
Und das möchte ich jetzt nicht werden.
Deswegen sage ich einfach, wir machen jetzt hier Cut, Abschluss.
Und jetzt sage ich so, wie ich es meine, auf Wiedersehen.
Wir machen jetzt die Pulle Wein leer.
Und dann würde ich sagen, hören wir mal, was soll ich denn machen?
Wann?
Auf Wiedersehen.
Ja, und ich möchte mal die Worte ausleihen von unserem befreundeten Podcast Index Out of Bounds.
Weil was sagen die immer am Schluss?
Schönen Urlaub.
