# Trump Drone Tariffs, Active Fund Underperformance, AI Valuations

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-17

## Transcript

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Alle Informationen findest du wie immer in den Shownotes.
Und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über die drohenden Wolte des Donald Trump, die erdrückende Passivdominanz und unglaubliche Anthropic-Prognosen.
Im Thema des Tages geht es um die neuen Aktienfavoriten der Meisterinvestoren und in der Triple E Idee liefern wir euch die 900 Kilometer Elektro-Erkenntnis.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Nando Sommerfeld und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 17.
August.
Und wir wünschen euch einen coolen Start in die Woche.
In Deutschland kühlt es nach den Hitzewochen endlich ab.
Hoffentlich ist der Sommer nicht ganz vorbei.
Und an den Börsen wird es auch ein...
Bisschen weniger hitzig, der S&P 500, der dürfte knapp unter 7.800 Punkten in die Woche starten.
Das ist etwa das Niveau, das er am Freitag schon hatte.
Und an der Oberfläche, da wirkt alles ruhig.
Aber ihr wisst ja, unter der Oberfläche, da war auch am Wochenende wieder ordentlich Bewegung.
Genau, und fangen wir gleich mal mit dem Paukenschlag vom Freitag an.
Donald Trump, wer sonst hat Zölle auf importierte Drohnen verhängt, und zwar bis zu 100 Prozent.
Der volle Satz trifft die großen Militärdrohnen mit Technik wie Wärmebildkameras, kleinere Drohnen und Komponenten.
Die zahlen dann 25 Prozent.
Und ja, für die EU, Japan, Südkorea, die Schweiz und Taiwan gelten 15 Prozent, für Großbritannien 10 Prozent.
Und in Kraft treten die Zölle in 21 Tagen und bei weniger sensiblen Bauteilen in 180 Tagen.
Das ist schon wieder alles ganz schön kompliziert.
Das stimmt.
Aber die Börse, die hat sofort...
Ihre Gewinner gekürt.
Unusual Machines.
Das ist ein Komponentenhersteller aus Florida mit Donald Trump Junior als einem der Hauptgeldgeber.
Die Aktie schoss 25 Prozent nach oben.
Auf einen Rekordhoch.
Und auch andere Drohnenhersteller Amerikas haben gut performt.
Red Cat legte knapp 9% zu.
Kratos 3%, Aeroviron immerhin 2%.
Und dahinter steht ein größeres Bild.
Das Pentagon hat 75 Milliarden Dollar für Drohnen und Drohnenabwehr beantragt.
Und die Analysten von NITEM sprechen von einem klaren Sieder der heimischen Drohnenindustrie.
Und damit meinen sie die amerikanische.
Ja, wobei es gab, einerseits gab es trotzdem Verlierer, einen amerikanischen, nämlich Swarmer, die Firma von Blackwater-Gründer Eric Pryor.
Prints, die Aktienverlauf fast 8%.
Das lag aber daran, weil die Ingenieure von denen überwiegend in Europa sitzen.
Was ein bisschen komisch ist, wir haben mal geguckt, Anbieter, also Drohnenhersteller, relative Pure Plays aus Japan, ASL heißen die oder Parrots aus Frankreich oder Dragonfly aus Kanada.
Die waren am Freitag auch alle im Plus.
Also das erklärt sich nicht so richtig, warum die dann zulegen.
Aber wahrscheinlich ist der Markt einfach so...
Grundsätzlich so riesengroß, dass da Platz für alle ist, aber das Plus erklärt sich trotzdem nicht so ganz.
Also das waren keine Verlierer am Freitag.
Verlierer ist aber trotzdem das Stichwort.
Das Wort The Journal nämlich hat am Wochenende sich mal die aktiven Fonds vorgeknöpft und da sind tatsächlich die allermeisten Verlierer.
Genau, die Zahlen, die sind brutal.
In den zwölf Monaten bis Ende Juni haben nur 27 Prozent der aktiv gemanagten US-Large-Cap-Fonds ihre passive Benchmark geschlagen, nach Gebühren wohlgemerkt.
Auf zehn Jahre gerechnet sind es sogar nur 13 Prozent.
Bittere daran, das Umfeld in der Börse, das ist ja so gut wie nie eigentlich für diese aktiven Fonds.
Nämlich die Streuung zwischen den einzelnen Aktien, die ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht.
Und das ist eigentlich ein Traumumfeld für Stockpicker.
Ja, eigentlich, du sagst es schon, warum ist das trotzdem kein Traumumfeld?
Ja, das Problem heißt Konzentration, denn die zehn größten S&P-Werte stehen für über 40% des Index, so viel wie zuletzt in den 60er Jahren.
Wer da als Fondsmanager untergewichtet, verliert halt fast automatisch.
Der Lichtblick ist ganz interessant, sind übrigens Anleihen.
Bei aktiven Bond-Fonds lag die Erfolgsquote zuletzt bei 66%.
Ja, und passive ETFs, das ist auch noch ein interessanter Wert.
Die steuern in diesem Jahr erstmals auf eine Billion Dollar Zuflüsse zu.
Und es könnte aber auch sein, dass diese...
Fondsmanager eher den Index so Index-Smoother sind und eben auch dann die großen Werte haben.
Und im ersten Halbjahr haben wir eher so die kleineren performt.
Vielleicht war auch das einer der Gründe, warum sie underperformed haben.
Also im Fall waren sie die großen Underperformer.
Wir kommen von einer Billion.
Du hast ja von den eine Billion Zuflüssen bei ETFs gesprochen.
zur nächsten Billion und da kommen wir zur Antropic.
Und der Claude-Macher, die haben vor ihrem Börsengang Investoren neue Zahlen präsentiert und die haben es durchaus in sich.
Umsatz im zweiten Quartal mehr als 11,5 Milliarden Dollar nach 787 Millionen im Vorjahresquartal und das ist Faktor 14.
Und erstmals gab es sogar ein positives, bereinigtes, operatives Ergebnis.
Ja, noch spannender ist ja dann immer, was die Wall Street aus diesen Zahlen dann macht, also wie sie diese Firma bewerten will.
Und laut Reuters kalkuliert Antropic für 2028 mit 190 bis 200 Milliarden Dollar Umsatz und genau darauf diese Prognose wenden Banker ihre Umsatz.
Umsatzmultiplikatoren an.
Und als Vergleichsmaßstäbe dienen da derzeit Firmen wie Palantir mit dem 53-fachen des laufenden Umsatzes sowie Akteure wie Cloudflare und SpaceX mit jeweils rund dem 42-fachen.
Und ein Investor brachte im Artikel sogar eine Bewertung von 2 Billionen Dollar ins Spiel, fragte aber gleich hinterher, ob die Bewertung dann auch dort bleiben würde.
Der Börsengang, der wird jetzt für Oktober erwartet.
Wir haben das schon öfter hier erklärt.
Und der S1-Prospekt, der dürfte sogar sehr bald öffentlich werden.
Vielleicht schon diese Woche.
Das wäre gut.
Dann könnten wir mal ein paar Einblicke bekommen und könnten auch mal diese wahnsinnige Wachstumsraten sehen.
Weniger erfreulich sind die Nachrichten aus dem Nahen Osten.
Die Waffenruhe mit Iran, die läuft ja formal heute aus.
Und von Verlängerung redet...
Irgendwie niemand mehr.
Und der erhoffte Hormuz-Diel mit Oman, der kam ja wirklich nie so wirklich zustande.
Terran hat immer wieder neue Forderungen nachgeschoben.
Angriffe auf Handelsschiffe gehen weiter.
Der Verkehr durch die Straße von Oman ist fast zum Erliegen gekommen.
Und dann haben die Israelis auch noch den Libanon bombardiert am Wochenende.
Also ist es irgendwie, ja, alles im Formale Deid.
Und der amerikanische Finanzminister Bassett kündigte an, man werde Sanktionen verhängen, wie sie die Geschichte der wirtschaftlichen Isolation noch nie gesehen habe.
Also auch dieser, ja.
Diese Superlative, die werden immer absurder.
Ich meine, wenn du immer noch einen draufsetzen willst, dann.
Also, naja, okay.
Also wir haben schon öfter darüber gesprochen, dass der Markt irgendwie immer mehr an der Seitenlinie steht und einfach zuschaut.
Und so ist es dann auch kein Wunder, das brennt halt trotzdem nur bei 86,50 Dollar notiert.
Ja, und der Markt bleibt auch gelassen, weil genug Öl aus der Region gerade herauskommt.
Saudi-Arabien leitet seine Exporte versteckt über die Mittelmeer-Pipeline um.
Ja, und solange das funktioniert, bleibt der große Preisschock aus.
Und beobachten solltet ihr das Thema diese Woche natürlich trotzdem, beziehungsweise wir werden das tun und darüber berichten.
Wohl oder übel?
Genau.
Und dann gab es noch Meldungen von Berkshire Hathaway.
Die haben im zweiten Quartal ihre Google-Position massiv aufgestockt, um fast 50 Millionen Aktien auf rund 106 Millionen Stück im Wert von 36 Milliarden Dollar.
Und damit ist jetzt Google, also Alphabet, die drittgrößte Position im Depot hinter Apple und American Express.
Ja und was Buffets Erben da genau treiben, welche Profis sonst noch ihre Karten offengelegt haben und was ihr aus den 13F-Meldungen für euer eigenes Depot lernen könnt, das erklären wir gleich mal ausführlich im Thema des Tages.
Aber vorher kommen auch noch relativ ausführlich die Termine in dieser Woche und ich fange mal an damit und du machst gleich mal weiter.
Wir haben nämlich Makro, haben wir das FED-Protokoll, dann haben wir die Schnellschätzung Einkaufsmanager-Index, dann haben wir den ZEW-Index in Deutschland.
Und dann haben wir auf der Mikroebene US-Konsumwerte.
Das ist ziemlich spannend nach dem jüngsten Rückgang des Verbrauchervertrauens.
Und da ist Walmart womöglich der beste Einzelindikator für den US-Massenkonsumenten.
Und dann gibt es aber auch noch Target, TJX oder Ross-Stores und die Baumärkte.
Und wichtig für den US-Immobilienmarkt sind auch die Daten von Home Depot oder Tollstores.
Und Lowe's, auch noch ein Baumarkt.
Baumärkte sind ja immer ein Indikator auch für den amerikanischen.
Im Immobilienmarkt, wenn der boomt, dann boomen auch die Baumärkte.
Und dann gibt es auch ein paar kleinere KI-Geschichten, Analog-Devices und Keysight-Technologies.
Das sind so die KI-Geschichten.
Dann gibt es noch Zahlen von Dira aus China ganz spannend.
Alibaba, Baidu, Pony AI, Xiaomi aus Europa, Bavarian Nordic und Klana und aus Deutschland Lang und Schwarz, Tonys CTS-Event im Heidelberger Druck.
Und gleich heute.
Faprinet und Geely und dann kommt Reddit in den S&P 500 und das dann, also nach Handelsschluss und das ist dann morgen, sind die dann eine S&P 500 Unternehmen.
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Das Thema des Tages.
Nando, stell dir vor, du hast das perfekte Portfolio.
Die richtigen Aktien, mehr als 1000% Pluszeit Auflage.
Und dann musst du trotzdem Zwangsverkäufen, bevor die große Erholung kommt.
Ja, du redest natürlich von Leopold Aschenbrenner.
Wir haben das hier schon öfter erzählt.
Aber die Story ist auch wirklich zu krass.
Ziemlich extrem.
Da geht es ja um das 25-jährige Wunderkind aus Deutschland, dessen Hedgefonds Situational Awareness im Juli implodiert ist.
Ja genau.
Und dank der frischen 13F-Fileings wissen wir jetzt, was er zum 30.
Juni, also kurz vor Implosion im Depot hatte.
Und die fünf größten Positionen waren Zendisk mit 5,7 Milliarden Dollar, Micron mit 5,6 Milliarden, dazu Bloom Energy, Taiwan Semiconductor und Nebius.
Alles...
KI-Infrastruktur und alles Papiere, die im Juli abstürzten.
Zandisk verlor fast 47 Prozent Micron 29.
Ja, was danach passiert ist, wissen wir auch alle.
Da sind sie alle wieder durch die Decke gegangen.
Das ist halt wirklich bitter.
Die Analyse war richtig.
Der KI-Treat hat sich längst erholt.
Aber Aschenbrenner konnte das einfach nicht mehr abwarten.
Genau, er war nämlich gehebelt.
Der Fonds saß auf rund 45 Milliarden Dollar mit Leverage und auch noch Software-Shorts.
Und als die Longs dann fielen, Kam die Liquiditätskrise Ende Juli, musste er große Teile mit Abschlag an Ken Griffiths Citadel verkaufen.
Übrig blieben rund 10 Milliarden.
Die richtige Idee, aber keine Zeit für den Rebound.
Die Lektion kennt jeder Trader.
Der Markt kann länger irrational bleiben, als du selbst liquide bist.
Aber vielleicht müssen wir erstmal kurz erklären, was es mit diesen 13 F-Reports auf sich hat.
Wir haben das zwar immer wieder hier im Podcast, aber trotzdem glaube ich, es tut eine Erklärung not.
Ganz genau.
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC verpflichtet alle Adressen, die mehr als 100 Millionen Dollar in amerikanischen Aktien verwalten, ihre Depots quartalsweise offen zu legen.
Das sind Hedgefonds, Pensionskassen, Unistiftung, auch Warren Buffett, aber auch Unternehmen wie Nvidia, die haben ja auch Beteiligung.
Und der Haken an der ganzen Sache, naja, es gibt so eine 45-Tage-Frist und deswegen kommen die Daten eben.
Mit sechs Wochen Verspätung, also sind die Daten jetzt Stand Ende Juni.
Ja, das ist wichtig zu wissen, aber der Blick lohnt sich trotzdem, auch wenn die Daten sechs Wochen alt sind.
Das zeigt nämlich auch der Goldman Sachs Hedgefonds VIP Index, der die 50 beliebtesten Hedgefonds Aktien bündelt.
Über drei Jahre hat er 110 Prozent gemacht, der S&P 500 nur 78.
Und auch dieses Jahr liegt das Smart Money knapp vor.
Wer den Profis also folgt, fährt langfristig besser als der Markt.
Und interessant war zu sehen, im Juli ein fetter Absturz.
Da ist sie sogar unter den S&P 500 gefallen.
Und der dicke Rebound, der den Aschenbrüller nicht mehr mitmachen konnte, hat sich jetzt wieder der VIP-Index vor den S&P 500 geschoben.
Jetzt wollt ihr natürlich wissen, was die Profis diesmal gemacht haben.
Und vielleicht fangen wir mal an mit, wo immer die Leute besonders drauf gucken, Berkshire Hathaway.
Die haben nach 14 Quartalen, in denen sie immer Aktien netto verkauft haben, sind sie endlich wieder als Netto-Käufer aufgetreten und haben Aktien im Werkschurchschnitt.
Er hat von 20 Milliarden Dollar gekauft.
So viel wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr.
Und größter Deal Alphabet, jetzt auch drittgrößte Position mit 36,6 Milliarden Dollar.
Und das Beste, das war jetzt noch nicht mal ein Trade des neuen CEO von Berkshire, Craig Abel.
Nämlich Buffett hat dazu bei CNBC wörtlich gesagt, er habe die Position initiiert.
Also er hat 95 Jahre gekauft weiter.
Und ich weiß nicht, ob die anderen Positionen jetzt auch Buffett-Funktion oder Abel waren.
Beispielsweise der Hausbauer D.R.
Horton.
der S9s Depot gekommen, aufgestockt wurde bei Delta und Lenna und rausflog Constellation Brands.
Das würde mich an Ebels Stelle echt nerven.
Eigentlich hast du jetzt mit großem Tamtam, du bist jetzt der Entscheider, der alte Buffett, der zieht sich zurück.
Und dann kommt so ein Riesendeal, weil Buffett sagt, doch Alphabet, jetzt hätte ich gerne Alphabet und zwar im großen Stil.
Aber gut, das müssen Sie selbst wissen, wie Sie es da handhaben.
Harvard, die haben noch für Aufsehen gesorgt und zwar so richtig.
Die Stiftung kaufte für 2,2 Milliarden Dollar SpaceX direkt beim Rekord-IPO im Juni und das sind knapp 52 Prozent des gemeldeten US-Aktienbuchs von Harvard.
Das ist wirklich krass.
Eine Einzelwette dieser Größe habe ich bei der Stiftung, glaube ich, noch nie gesehen und die sind ja auch wirklich groß.
Also die sind da sehr, sehr von überzeugt, lieber Holger.
Wie ich ja auch.
Harvard und ich, wir sitzen in einem Boot.
Aber überhaupt.
Aber ich habe schon zum IPO gekauft.
Du erst danach.
Ja, ja.
Da hast du natürlich recht.
Aber SpaceX zieht sich überhaupt durch die Saison.
Nvidia meldet eine Beteiligung von 21 Milliarden Dollar entstanden über das XAI-Investment.
Der Chipkonzern investiert in den eigenen Kunden.
Musk verbaut im Gegenzug exklusiv Nvidia-Chips.
Wir haben es schon öfter berichtet, das Geld fließt hier im Kurs.
Und bei Nvidia kann man auch sehen, dass sie an Nokia beteiligt sind und an Corvive und an welchen Unternehmen auch immer.
Es lohnt sich wirklich mal diese 13F-Dinger anzugucken.
Dann gibt es natürlich George Soros, Meister der spektakulären Wetten.
Der bleibt voll im KI-Trade.
Insgesamt sind KI-Wetten bei Hedgefonds weiter sehr beliebt.
Größte Positionen sind Amazon, Taiwan Semiconductor, Alphabet, Nvidia und Electronic Arts.
Bei Amazon wurde zwar kräftig Kasse gemacht und trotzdem...
Bleibt die Aktie Nummer 1 und dazu 87 neue Positionen in einem Quartal.
Das ist schon krass, wie aktiv da getradet wird.
Das stimmt, 87 ist echt viel.
Bei der Gates-Stiftung zeigen die Dokumente etwas anderes.
Erstmals hat Warren Buffett nämlich keine Berkshire-Aktien an Gates übergeben, wie er das sonst immer macht.
Deshalb musste er die Position Berkshire Hathaway kräftig reduzieren.
Und gekauft hat er im Gegenzug zwei Klassiker.
Eine Million Aktien von Home Depot für 353 Millionen Dollar.
Und dazu FedEx Freight, also Baumarkt und Frachtlogistik statt KI.
Das ist so ziemlich die defensivste Wette der ganzen Saison.
Genau, diese Bill Gates Stiftung, da werden ja immer die Gelder dann bezahlt von.
Und da ist, wie gesagt, Warren Buffett und er soll es wohl nicht überwiesen haben, wegen der Verstrickung von Bill Gates in die Epstein Geschichte.
Also das ist so die Geschichte, die wohl dahinter stecken soll.
Und Peter Thiel hat die exotischste Wette gemacht.
Thiel Makro, das ist ja der Fonds von ihm, kaufte knapp 1,2 Millionen Aktien von Vista Energy.
Ich muss gestehen, ich habe den Konkurrenten davon, Pampa Energy.
Das ist natürlich ärgerlich, warum hat der Vista gekauft und nicht Pampa?
Aber egal.
Wert rund 76 Millionen Dollar.
Argentiniens größter Ölexporteur aus dem Vaca Muerta-Becken.
Und im Freilich die zweitgrößte Position nach Amazon und der einzige nicht US-Wert.
Thiel hat sich auch eine Villa in Buenos Aires gekauft und im April Präsident Millet getroffen.
Das ist so ein bisschen die Wette auf das libertäre Experiment.
Und demnächst haben wir ihn ja in Deutschland, lieber Sauerfeld.
Ja, das stimmt, in der Tat.
Aber da wollen wir noch nicht zu viel verraten.
Übrigens, Vista Energy oder Pampa Energy, da hätte ich jetzt auch gewusst, was ich kaufe, ehrlich gesagt.
Pampa.
Pampa Energy, weiß ich nicht.
Ich fand Pampa mal der bessere Name.
Ich habe YPF und Pampa.
Natürlich.
Aber Pampa ist auch gut gelaufen.
Das könnte sein.
Wahrscheinlich wird jetzt Wister besser laufen, weil der Thiel gilt ja als sehr guter Anleger.
Die Frage ist ja überhaupt, was ihr als Anleger draus mitnehmt aus den 13F-Filings.
Die sind halt Ideengeber, aber wie gesagt sechs Wochen alt.
Und natürlich bitte die Aschenbrenner-Lektionen mitnehmen.
Die beste Analyse ist wertlos, wenn der Hebel euch vorher aus dem Markt trägt.
Also ohne Leverage könnt ihr Durststrecken halt einfach aussetzen.
Und wer sich das Einzelaktionpicken sparen will, der kann auch den Smart Money pauschal folgen über den Goldman.
VIP-Index.
Aber dieser ETF ist immer noch nicht in Deutschland handelbar.
Ich meine, Goldman Sachs hat ja ganz groß zugekauft im ETF-Geschäft.
Leute, wenn ihr Goldman heißt und hier zuhört, bringt doch diesen ETF einfach nach Deutschland und dann können wir einfach das kluge Geld über ein ETF investieren.
Und ja, man kann es natürlich auch über Berkshire Hathaway machen, die ja auch so ein Anlageportfolio haben, immer klug zukaufen.
Buffett oder beziehungsweise Ebel, man weiß nicht, wer jetzt da kauft, kauft gerade wieder.
Und historisch war das selten ein schlechtes Zeichen, wenn Buffett gekauft hat.
Die AAA-Idee des Tages.
Wir haben es euch ja angekündigt, dass du auf deiner Heimreise, lieber Nando, aus dem Urlaub für die heutige AAA-Idee recherchieren würdest.
Und ja.
Tatsächlich ist das schon eine Art Tradition, dass wir aus dem Urlaub Investment Ideen mitbringen.
Du warst in Österreich, aber es gibt keine Österreich-Aktie, sondern was anderes.
Genau, es geht nämlich um eine deutsche Aktie, um eine Autoaktie.
Was sonst?
Es geht um Porsche.
Hatten wir auch schon mal an dieser Stelle.
Denn ich hatte die gute und sehr frühe Gelegenheit, das derzeit spannendste Modell von Porsche zu testen.
Und dafür habe ich mir eine herausfordernde Strecke ausgesucht, nämlich von meinem österreichischen Urlaubsort im Rauristal nach Hause zu fahren, nach Berlin.
Und das sind satte 900 Kilometer.
Nun sagt ihr womöglich, naja gut, da hat der Sommerfeld also wieder mal ein Auto getestet.
Wo ist da die Idee?
Aber wenn ich das richtig sehe, ist dieses Auto ein besonderes Auto, weil Sommerfeld testet eigentlich nur besondere Autos.
Und es ist nämlich der erste Porsche, den es parallel zur Verbrennerversion jetzt auch als Elektro-Variante gibt.
Und dieser Wagen ist also eine Art Symbol für die Porsche-Zukunft, also für die neue Strategie des Konzerns.
Ist das richtig so ungefähr?
Ja, das hast du als Nicht-Auto-Kenner genau richtig erfasst.
Und zwar geht es um den nagelneuen Porsche Cayenne Electric.
Also der Cayenne, also das große Porsche SUV, ist tatsächlich das erste Auto des Konzerns, das für Verbrenner und Elektro auf unterschiedlichen Plattformen fußt, aber grundsätzlich sehr ähnlich aussieht und auch ähnliche Eigenschaften hat.
Also für den Käufer liegt der Unterschied im Wesentlichen nur noch in der Antriebsart.
Und wir hatten ja den Taycan, das war das erste Elektromodell und den gibt es ja auch nur elektrisch.
Und bei Macan wiederum wurde die Verbrenner-Variante eingestellt, es ihn jetzt nur noch elektrisch gibt.
Und der Cayenne, der ist jetzt das erste Auto in der neuen Porsche-Welt, also der neuen Ära, die ja beides beinhaltet.
Und nun zählt es natürlich diesen Auftakt In die besagte neue Ära sollte Porsche nicht vermasseln.
Erst recht nicht dann, weil es ja an guten Nachrichten zuletzt wirklich gemangelt hat.
Und über die miesen Margen haben wir ja zuletzt häufig gesprochen.
Die nimmt der Kapitalmarkt vielleicht für eine Zeit lang in Kauf.
Wenn denn die Investitionen in neue Modelle fruchten, wenn also diese neuen Modelle überzeugen und zum Verkaufsschlager werden.
Und wenn ich mich richtig erinnere, der E-Mark-Kran, also der etwas kleinere SUV, der ist bei dir damals...
Ich glaube, komplett durchgefallen, oder?
Ganz genau, komplett.
Der war im Test wirklich eine große Enttäuschung.
Und auch Konzernchef Blume, der hat später eingeräumt, dass dieses Auto ein Fehler war.
Er sagte zwar, es sei vor allem falsch gewesen, den neuen Makran nur noch als Elektroauto anzubieten.
Aber das war einfach ein schlechtes Elektroauto.
Und aus diesem Fehler hat man beim Cayenne gelernt.
Und nun wollen wir natürlich wissen.
Kann er was?
Der kann was.
Mein subjektives Testurteil fällt gut aus.
Sehr gut sogar.
Alles, was ein richtig gutes Elektroauto können muss und was der Makan eben nicht konnte, kann der Cayenne Electric.
Hohe Reichweite, extrem schnelles Laden, das ist ja richtig, richtig gut.
Und auch sonst ein echt gutes Elektropaket.
Das klingt jetzt zwar alles irgendwie selbstverständlich bei einer Megamarke wie Porsche.
Aber das war es bisher oder zumindest bislang zuletzt nicht.
Und insofern war dieser Test schon wirklich ziemlich aufschlussreich und auch wichtig für die zukünftigen Geschäfte der Zuffenhausener.
Denn wenn die hier wieder nur Mittelmaß abgeliefert hätten, dann hätte ich erst mal schwarz gesehen.
Und du bist ja auch bekennender Porsche-Aktionär.
Ich glaube, Sparplan, ich weiß ja, ob er noch läuft.
Aber du hast ja einen gestartet.
Und die Frage wäre natürlich, hättest du diesen Sparplan jetzt in Frage gestellt, wenn dieser neue Porsche kein guter gewesen wäre?
Das ist eine gute Frage, aber ich glaube schon, denn wenn auch der Verbrenner nicht so schnell verschwinden wird, wie lange gedacht, wer als Autobauer in Zukunft eine Rolle spielen muss, der muss halt einfach auch richtig gute Elektroautos bauen.
Da kann man der Elektromobilität gegenüber skeptisch sein, wie man will, aber das wird halt die Antriebsart der Zukunft sein.
Und daran gab es bei Porsche ja zuletzt wirklich größere Zweifel, dass die das überhaupt richtig gut können.
Und die sind jetzt ausgeräumt, finde ich.
So, heißt jetzt Cayenne gut?
Alles gut.
Die Margen kommen zurück.
Und damit auch die Aktie.
Was die Margen betrifft, besteht Grund zur Hoffnung.
Das Auto, mit dem ich unterwegs war, das kostete 200.000 Euro plus.
Also noch ein bisschen mehr sogar.
Turbo-Version war das natürlich und diverse Extras.
Aber das wollen ja viele Kunden auch.
Und diese Preise, die klingen zwar absurd, aber wir wissen ja auch, dass es genug Kundschaft für diese Preise gibt.
Aber halt nur, wenn der Mix aus Megamarke und Megaprodukt stimmt.
Und beim Cayenne finde ich...
stimmt er und womöglich spiegelt sich das bald auch wieder im Aktienkurs.
Das war alles erwachsen.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns alle mit der AAA, also aaatwild.de oder hinterlasst uns eine Bewertung und Der Krisenverhandler, das war ja unser Gast vom Wochenende, ist einer eurer neuen Lieblinge.
Immer wenn es besonders viel Feedback gibt, ist es ja eigentlich so, da sind die Meinungen zum Gast sehr unterschiedlich.
Und diesmal war es sehr einhellig.
Die Reaktionen auf die Folge mit Matthias Schranner waren überragend gut.
Jonas schreibt sagenhaft gute Folge.
Buch ist bestellt und ich werde einige Elemente in die Therapiearbeit übernehmen.
Danke für die vielfältigen Beispiele von Putin bis Fenster.
Ja, das trifft er sehr, sehr gut, finde ich.
Und Marco schreibt auch, sehr interessante Folge.
Hilfreich für das ganze Leben, nicht nur für den Vermögensaufbau.
Holger hat sogar bewiesen, dass Demut vor einem Konflikt, Eskalation und großen Ärger vermeidet.
Fand ich tatsächlich auch ziemlich cool, deinen Praxis-Realitäts-Check und die direkte Wirkung auch.
Und Stichwort Holger.
Michael hat auch noch ganz was anderes erstaunt zur Kenntnis genommen.
Ich zitiere ihn hier mal.
Minute 32.05.
Holger sagt Doppelpunkt.
Zitat Ende.
Ja, da sind wir doch alle mal sehr gespannt, lieber Holger.
Ob es wirklich so kommt, das wird sicherlich alle sehr, sehr interessieren.
Und deshalb heißt es für alle da draußen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
