# AI Market Shifts: Open Source, Valuations & Infrastructure Risks

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-08-12

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast-Folge 587 am 12.
August 2026.
Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Glöckner.
Es geht natürlich um KI, aber kannst du dir vorstellen, was mein Lieblingsthema in der heutigen Folge ist?
Ich nehme an, es hat was mit dem Meta-CEO zu tun, aber es geht nicht um KI, sondern das andere Thema.
Nee, es geht um eine Firma, die ich mittlerweile genauso finde wie Meta.
Und die haben wir hier drin in den Themen?
Ja.
Sekunde, muss ich mal gucken.
OpenAI, oder?
Nee.
Ah, ich weiß.
Ich verstehe schon, welches Thema.
Es geht um Podcast-Werbung, nehme ich ein.
Ja, ich möchte meinen Frust rauslassen.
Möchtest du das vorziehen, das Thema?
Nee, nee, nee.
Das wird ein Cliffhanger.
Mal gucken, ob die Folge auf Spotify läuft.
Das hat ja am Samstag nicht so gut geklappt.
Entschuldigung für die explicit language letztes Mal.
Hätte jemand gesagt, hast du in der Folge Flut?
Hätte ich gesagt, nee, ich kann mich nicht erinnern.
Aber anscheinend gab es einen kurzen Ausbruch von übermäßiger Liebe am Anfang.
Entschuldigung, das war natürlich nicht wörtlich gemeint.
Genau, ich finde, du kannst weiter fluchen.
Jan muss es einfach piepen.
Dann sollte man das auf den Firmenhandys auch weiterhin hören dürfen.
Wird es wirklich gefiltert, wenn dann Spotify E dran ist?
Ja, also es gibt auf jeden Fall einen Kollegen, Grüße gehen raus, der schreibt mir jedes Mal, wenn dann E getaggt wird.
Das wird prüdisch.
Achso, darf ich ja nicht sagen.
Gut, wir reden über Mark Zuckerberg.
Der hat ein Video produzieren lassen, auf dem er auf einem Wasser MMA gefightet hat.
Also er hat einen der besten Kämpfer bezahlt, damit es so aussieht, als ob er auf Augenhöhe kämpfen würde.
Ist ungefähr so, wie wenn ich jetzt, keine Ahnung, einen Profigolfer einlade, mit dem eine Runde Golf spiele und überraschenderweise ihn abziehe.
So würde ich das Video erklären.
Hast du es gesehen?
Ich dachte, es geht hier um The Future is for Everyone.
Ach Quatsch, The Future is only for Mark Zuckerberg.
Hast du das Video nicht gesehen?
Nee, ich habe ein Video von Mark Zuckerberg diese Woche gesehen, aber das ist das, wo er so tut, als wenn er Charles Helfi-mäßig cool sein Essay, den er verzapft hat mit 6500 Wörtern, nochmal in die Kamera kurz spricht.
Aber das andere Video habe ich nicht gesehen.
Geh mal auf Instagram kurz Mark Zuckerberg angucken.
Da kannst du sehen, wie man kämpft.
Wie man ein Mann ist.
Ja, nee, danke.
Ich verstehe die Faszination von UFC sowieso überhaupt nicht, ehrlich gesagt.
So Leute, die sich gegenseitig zusammenschlagen, I don't know.
Fühlt sich ein bisschen anachronistisch an für mich.
Außer Schachboxen.
Schachboxen wäre ich immer noch dabei.
Schachboxen, ich gegen Frank Thelen.
Auf geht's.
Nächste OMR.
Aber wenn er gewinnt, dann darfst du auch eine Woche, nee, ein Jahr nicht über den Entertainer reden.
Ja, aber bevor wir das Jahr anfangen, gibt es heute nochmal ein kurzes Update, was die Phone-Performance angeht.
Aber so, wir kommen zurück zu Mette und zu Sarg Mackerberg.
Und zwar neben dem Video mit dem MMA-Fighter hat er ein zweites Video, wie gesagt, aufgenommen, in dem er uns erklärt, why the future is for everyone.
Er hat das außerdem in einem Wall Street Journal Op-Ed, also Meinungsartikel geschrieben und auf meta.com.
Der dachte, unter KI-Bossen ist so bloggen, gerade wieder in.
Ich muss sowas auch mal schreiben.
Hat es auf 6500 Worte gebracht.
Mach mal deine E-Mail aus.
Und dein Telefon.
Sekunde.
Wie stellt man bei Mac dann den Ton um?
Hast du oben dieses Tonfenster?
Nee, ich bin hier auf den Schiebereglern.
Unbezahlte Werbung, aber wir haben Pip soweit.
Er ist auf dem MacBook.
Nur mit einem Gerät.
So, jetzt ist nichts mehr zu hören.
Jetzt ist nur noch das Zwitschern.
Das ist der Vögel in meinem Urlaub.
Also wir fangen das vierte Mal an.
The Futures for Everyone.
Es ist ein Plädoyer für Open Source.
Persönliches Empowerment.
Nicht die Institutionen, sondern die Individuen.
Matter is for people, Matter is behind people.
Wir haben es vorher schon gehört.
Gleichzeitig Open-Sourced, Matter ein kleines, sie nennen es dense, 30 Milliarden Parameter-Modell.
Also was auch auf dem Laptop oder Handy laufen kann.
Das heißt Muse Glimmer, wie auch immer man darauf kam.
Das aktuelle Muse Spark wird innerhalb von 30 Tagen, haben sie glaube ich gesagt, Open-Sourced werden.
Warum man nicht so lange gewartet hat oder das gleich gemacht hat, weiß man nicht.
Wichtig ist, es kommt ja ein weiteres großes Modell demnächst von Meta raus, vermutet man, unter dem Decknamen Watermelon.
Die wichtige Frage ist, also abgesehen davon, dass ich das sowieso alles für Shishi und Doppelmoral halte, bin ich gespannt, ob das Modell denn, wenn es einigermaßen gut ist, was Muse, Spark und Glimmer ja nicht sind, die sind beide keine Frontier-Modelle, also du kriegst bessere Leistungen irgendwo anders, günstiger gerade.
Das heißt, ob das große neue Modell dann Open Source ist, das wäre so ein bisschen der Lackmus-Test dafür, ob Meta das hier ernst meint.
Und der andere Lackmus-Test, das sage ich auch schon mal, ist, ob Meta dann in Zukunft erlaubt, dass wir alle für unser persönliches Empowerment und die offene Welt, die er dort sieht, bei der jeder von KI.
profitiert und seinen eigenen Agenten haben kann, ob ich mir den Agenten dann in WhatsApp auch frei aussuchen kann, mit welcher KI ich arbeite oder ob Meta da wieder ein sehr closed Wallet Garden System durchdrücken möchte und versuchen wird, maximal andere zu behindern, dabei ihre Individuen zu erreichen.
Ich vermute, das wird erstmal so bleiben, wobei sie ja so ein bisschen verdonnert wurden, das zu öffnen von Gerichten, ich glaube zumindest in Europa.
Naja, auf jeden Fall hat...
Meta, nachdem sie von Open-Source auf Closed-Source gewechselt sind, jetzt wieder ihr Open-Source-Herz zurückentdeckt.
Ich vermute, es liegt ein bisschen auch daran, dass man bei Closed-Source relativ abgehängt ist und dass es insofern gerade opportun ist, dass natürlich mit dem Aufkommen der chinesischen Open-Source-Modelle Leute sich nach einer westlichen Open-Source-Alternative sehnen und die großen KI-Labore, also Entropic, OpenAI, Google, dazu noch nicht so richtig willens sind.
veröffentlichen alle auch Open-Source-Modelle, aber mit einem hohen Zeit- und Leistungsverzug.
Also sie sind eben nicht so gut wie die besten Modelle der Labore.
Und die Lücke sieht, glaube ich, Meta und versucht sie so ein bisschen zu füllen.
Gleichzeitig lese ich zwischen den Zahlen so ein bisschen, dass das Data Center Business in Zukunft für Meta wichtig sein wird, also ihre nicht vorhandenen Überkapazitäten weiter zu vermieten.
Man kündigt auch ein 1 Milliarde US-Dollar-Fonds an, um die Communities zu unterstützen, wo Meta Data Center baut.
Dort will man dafür sorgen, dass die Local Firefighter, Polizeiangestellten, Lehrer und Lehrerinnen besser bezahlt werden können und dass die ganze Gemeinde profitiert, wenn da ein Meta-Data-Center entsteht.
Ich würde sagen, das ist Marketing überhaupt Flächen für Data-Center zu bekommen bzw.
den Zuschlag zu bekommen vor anderen KI-Laboren oder vor anderen Data-Center-Developern.
Ich könnte mir vorstellen, dass das so ein bisschen Schule macht und man es gegenseitig überbietet in Zukunft mit.
Benefits für die Gemeinden, um gute Standorte mit ausreichend Energie eventuell zu entwickeln.
Also Meta würde auch profitieren, wenn sie jetzt ein Late-Hyperscaler werden, so wie SpaceX.
Das mehr Nachfrage durch Open-Source-Modelle würde ihnen tendenziell helfen, behaupte ich.
Im Closed-Source-Rennen können sie nicht mitstenken.
Die meisten Leute würden nicht freiwillig ein Meta-Modell nutzen, wenn sie eins von anderen Firmen nehmen können.
Deswegen ist Open-Source vielleicht eine Alternative.
eine attraktive Alternativung überhaupt da irgendwie mitzumachen und sich als positiver Player im Sinne der Menschheit jetzt zu branden.
Gemessen an der Geschichte von Meta ist es natürlich, muss man das halt so ein bisschen hinterfragen und ich würde es mindestens als relativ opportunistisch einordnen und glaube jetzt nicht, dass Meta hier wirklich der ist, der die Distribution und Dispersion oder...
wie sagt man, freie Verteilung von KI, wirklich unterstützen will.
In der Vergangenheit hat man bewiesen, dass man einiges bereit ist zu tun, um das zu verhindern, solange man dachte, man hätte noch einen Edge.
Wie sieht es denn aus mit Geld verdienen mit KI für Meta?
Also ist es dann Late-Hyperscaler oder wie verdient ein Open-Weight-Modell bei Meta Geld?
Ist es der Facebook-Weg?
Also erst lange, lange kostenlos und dann...
doch eine KI, die mit Werbung Geld verdient?
Ne, es ist der Facebook-Weg, aber ich glaube, es gibt drei Wege, mindestens drei Wege wie Facebook oder Meta sozusagen Vorteile daraus ziehen möchte.
Das eine ist, die eigenen Datacenter auslasten, daran verdienen als Hyperscaler relativ straightforward.
Das scheint Teil ihres Geschäftsmodells zu werden in Zukunft.
Das ist sicherlich ein Weg.
Der andere ist, wovon ich ausgehen würde, dass Die generelle Verbreitung von KI, neuen KI-Startups, neuen Anwendungen, Apps und so weiter, sollte auch den Werbemarkt anheizen.
Also insbesondere, wenn es immer einfacher wird, Software zu bauen, wird es immer schwerer, Kunden dafür zu finden.
Und das wird am Ende vor allen Dingen zu noch mehr Marketingbudgets führen.
Das hat sich eigentlich bei jeder großen technologischen Revolution und auch so ein bisschen mit dem Aktien-Boombust-Cycle gezeigt.
dass jetzt wahrscheinlich wir nochmal vor einer Phase stehen, wo die Werbepreise hochgehen, wo es mehr Leute gibt, die wieder Menschen erreichen wollen.
Davon würde Meta zusammen mit Google unheimlich profitieren, glaube ich.
Das heißt, dieser indirekte Effekt, dass die neuen KI-Anwendungen versuchen, Menschen oder Nutzer zu finden, das ist für Meta opportun.
Und das andere ist, ich glaube, man erhofft sich so ein bisschen Datenvorteil.
Also was dann tatsächlich die Lizenz sein wird für diese Open Source Modelle, wird sich zeigen.
Bei Muse Spark oder wie heißt das Coding Modell?
Ja, ich glaube Spark ist es ja so zum Beispiel, dass du kannst das für einen Bruchteil des Preises verwenden, wenn du deinen Code weitergibst an Meta.
Also ich glaube Meta versucht auch einfach Daten damit zu erreichen.
Ich glaube das gleiche werden sie tun.
Also sie weisen explizit darauf hin, dass es einen Privacy Mode geben wird, wo nicht mal Meta die Daten bekäme.
Was andersrum gesagt heißt, in jedem anderen Modus, der nicht Privacy-enabled ist, wird Meta alle Daten bekommen.
Sowohl die Anfragen an die KI als auch die Ausgabe der KI.
Und das können nochmal wertvolle Trainingsdaten für Meta sein.
Wie gesagt, bei Coding-Modellen machen sie da explizit so einen Hook, wo sie sagen, du kriegst es 90% günstiger, wenn du uns deine Daten weitergibst.
Und das sollte auch nochmal wichtig sein.
Es gibt auch gerade Berichte, dass Meta wohl an eigener...
an einer eigenen Suchmaschine bauen soll.
Zumindest crawlen sie gerade mit hoher Intensität das Web.
Das könnte ein Training-Run sein.
Also nochmal Daten für ihr großes Watermelon-Modell zusammenfügen.
Es könnte aber auch die Fähigkeit, eine Live-Suche zu bauen.
Also dass, wenn du KI fragst, eben auch live auf das Web zu greifen kannst, was für Meta ja wichtig ist, weil ansonsten sie so eine Abhängigkeit von Google hätten.
Wahrscheinlich in Zukunft.
Und um die loszuwerden, haben sie vielleicht beschlossen, günstiger wäre, inzwischen eine eigene Suchmaschine zu bauen, die große Teile des Webs indiziert und damit agentische Arbeit für die Nutzer noch einfacher macht.
Ja, und zum Abschluss, würdest du deine Daten lieber China geben oder Meta?
Gute Frage.
Gibt es keine.
Also, die Antwort ist nein.
Die lange Denkpause hast du mit Rödi an.
Ja, also mich müsste einiges reiten, bevor ich...
Gerade weil es ja ausreichend Alternativen gibt.
Oder es ist andersrum gesagt, ich würde eher weiter 20 Dollar im Monat zahlen oder auch 200 Dollar als Meter meine KI-Daten zu geben.
Also das, was ich KI frage, was ich mache, was man da auch zwangsläufig über sich preisgibt, wenn man nicht den Privacy-Modus anhat.
Da im Gegensatz zu Social Media, wo es, glaube ich, tendenziell viel schwerer ist, jemanden dazu zu bringen, irgendwas zwischen 8 und 12 Dollar zu bezahlen, um Instagram zu nutzen.
Aber bei...
KI würde ich viel eher sagen.
Ich zahle lieber dafür.
Da kriege ich so viel Produktivität raus.
Das will ich nicht umsonst haben.
Ich zahle da gerne für.
Ich möchte eine bessere Variante und ich möchte nicht, dass die Daten, also nicht, dass andere nicht auch meine Daten nutzen würden, aber das kann ich ja deaktivieren.
Aber die letzte Firma, von der ich das wollte, wäre mit Sicherheit Meta.
Da bin ich mir relativ sicher.
Ja, aber ich habe das Gefühl, es ist nicht so, dass jeder 20 Euro zahlt.
Ich habe eher das Gefühl, es ist alles umsonst.
Ja, du kriegst den gleichen Scheiß bei Google natürlich.
Die Frage ist nicht, zahlst du oder gehst du zu Meta.
Die Frage ist, holst du es dir umsonst von Google oder von Meta.
Natürlich macht Google auch was mit deinen Daten.
Es ist ja nicht so, als wenn Google jetzt die Heilsarmee wäre.
Aber wenn ich die Wahl zwischen Google und Meta hätte, würde ich nicht sagen, die einen sind die guten, die anderen die bösen.
Aber in dem Fall wäre Google für mich zumindest das geringere Übel erstmal.
Du wolltest noch was sagen?
Ich hätte dich unterbrochen.
Ich habe nur das Gefühl, dass alles umsonst mittlerweile wird.
Also egal ob Openweight oder so.
Obwohl, das ist jetzt ein guter Übergang zu Claw.
Die haben ja gerade was Announcement-Pricing.
Genau, Claw hat nur kurze Notiz.
Und zwar hatten sie angekündigt, dass sie Sonnet 5, sozusagen ihr neues mittleres Modell des Arbeitspferdes, glaube ich immer, für 2 Dollar pro Input-Token, also pro eine Million Input-Token und 10 Dollar für Output in den Markt einführen und es später dann preislich anpassen.
Und jetzt wurde aus dieser Discount-Rate, man sagt ja nichts hält länger als ein Provisorium und dieses Provisorium oder diese Markteinführungsrate wurde jetzt perpetuiert.
Das heißt, man wird auf Dauer zu diesem Preis benutzen können.
Jetzt muss man sagen, verdient Antropic deswegen weniger Geld daran.
Weiß man nicht.
Vielleicht wird es attraktiver und länger genutzt.
Dann würden sie insgesamt mehr Geld verdienen, vielleicht sogar bei der gleichen Marge.
Die Marge kann man natürlich ein bisschen beeinflussen, indem man überlegt, wie viele Ressourcen gibt man Sonnet.
Also wie gut ist der Router, der da noch davor steht eventuell und dann doch einfache Anfragen mal umlenkt.
Es muss nicht zwangsläufig sein, dass sie weniger Geld verdienen.
Vielleicht haben sie in der Zwischenzeit, während das auf dem Markt ist, auch schon wieder ein paar Effizienzfortschritte gemacht.
Ich bin mir sicher, dass sie nicht draufzahlen.
Wie gut die Marge ist, das werden wir irgendwann im, ich glaube ja, Richtung September erfahren, wenn man vielleicht doch so den Zeh ins kalte Wasser hält und mal guckt, was die IPO-Märkte denken.
Und dann bin ich gespannt, was du aus den nächsten News machst.
OpenAI kauft ihren Mitarbeitern Anteile ab.
Man würde denken, also auf jeden Fall vor ein paar Monaten.
hätte OpenAI die nicht abkaufen müssen.
Die wären auf dem freien Markt weggegangen wie warme Semmeln.
Warum macht OpenAI das?
Und warum machen sie das zum jetzigen Zeitpunkt?
Ja, es ist gar nicht so ungewöhnlich.
Also OpenAI ist ja über zehn Jahre alt, ich glaube elf oder zwölf sogar.
Und diese sogenannten Tender-Offer, also dass man so Ausschreibungen macht, wo alte Mitarbeiter oder so ein sehr...
Mitarbeiter, die sehr früh dabei waren oder auch alte Investoren, die Chance haben, einen Teil in Cash umzuwandeln, also wo man Liquidität schafft für die Anteile.
Das ist nicht so untypisch.
Das macht ein Revolut auch, das macht ein Stripe auch regelmäßig.
Dadurch werden immer so ein bisschen die Bewertungen bekannt.
Also selbst wenn man keine Runde raced, wird so die interne Bewertung dadurch bekannt.
Also was kriegt jetzt ein Altinvestor oder ein ehemaliger Mitarbeiter für seine Shares?
Wie viel denkt die Firma?
Ist sie gerade selber wert?
Das ist hier auch eine der interessanten Informationen, nämlich dass dieses Tender-Offer, also das ist wie so ein kleiner interner Marktplatz, wenn man so möchte, so eine interne Börse, dass die Bewertung 852 Milliarden sein wird, also die letzte Bewertung.
Das heißt, OpenAI geht davon aus, dass sie nicht wertvoller geworden sind seit der letzten Funding-Runde, vielleicht nachvollziehbar.
Inzwischen haben sie wieder ein bisschen Momentum, zwischendurch ist das mal ordentlich weggebrochen.
Aber man sieht offensichtlich jetzt keine starke Nachfrage bei einer höheren Bewertung.
Man könnte auch sagen, Ah ja, du stellst die richtige Frage.
Natürlich.
Das habe ich gar nicht so gesehen bisher.
Aber man könnte natürlich sagen, OpenAI kauft die Aktien selber.
Was untypisch ist, ist, dass die Firma selber die Aktien, obwohl es auch nicht untypisch ist, das passiert schon auch, machen andere auch.
Aber es gibt zwei Arten, solche Tender zu machen.
Das eine ist, die Firma kauft jetzt den Angestellten einfach.
Die sagt, wir bieten euch Status heute 850 Milliarden Dollar sozusagen als Bewertung an.
Und wer möchte, kann dazu bis zu x Prozent seine Anteile verkaufen.
Du kannst natürlich auch sagen, wir haben externe Investoren, Altimeter, Green Oaks, was weiß ich, Dragoneer, die möchten nochmal 5 Milliarden an der Firma kaufen und wer Aktion loswerden will, kann hier so ein Secondary Offer abgeben und wir makeln das einfach nur.
Wir möchten gerne wissen, wer auf dem Cap Table steht, deswegen makeln wir das für euch.
Das Open AI jetzt 100% offen scheinbar, der Tranche selber übernimmt.
könnte man so interpretieren, dass sie vielleicht gar nicht möchten, dass der Markt sich eine Meinung bildet, was die richtige Bewertung gerade wäre.
Also das Alternativangebot wäre ja, man lässt Externe entscheiden, macht eine Secondary-Runde und was ist, wenn es dann bei 700 Milliarden landet?
Also dann hättest du den ersten Bewertungsabfall von OpenAI in der Presse.
Das würdest du sicherlich nicht wollen und deswegen sagst du vielleicht sicherheitshalber, wir glauben noch, wir sind zu viel wert wie bei der letzten Bewertung.
Gleichzeitig möchte man nicht mehr ausgeben, das würde natürlich teurer werden.
Und es geht immerhin um sieben Milliarden.
Würde man jetzt mehr, würde man sagen, wir glauben, wir sind eine Billion wert.
Dann müsstest du acht Milliarden zahlen statt sieben Milliarden.
Also es ist kein No-Brainer.
Ja, das wäre vielleicht ein bisschen provokante Lesweise, dass man sagt, OpenAI kauft aus Cash, was sie eigentlich auch nicht haben oder was sehr wertvoll ist für sie, den Mitarbeitern die eigenen Shares zurück.
Obwohl sie ja selber neue Share-Based-Compensation wieder rausgeben jedes Jahr.
Kaufen sie mit eigenem teuren Cash den Leuten, den Altinvestoren die Shares ab.
damit es keinen öffentlichen Tender gibt, wo irgendwie eine Marktbewertung wieder gebaut wird.
Fände ich eine spannende Lesweise auf jeden Fall.
Habe ich mir jetzt so ausgedacht, aufgrund deiner sehr guten Rückfrage.
Und zudem ist es doch so ein bisschen so wie Buyback, also Aktienrückkäufe.
Man würde doch meinen, OpenAI ist aktuell in der Lage, das Geld besser auszugeben.
Ja, du müsstest sagen, das Geld ist relativ teuer.
Bis vor kurzem könnte man sagen, die Kapitalkosten von OpenAI waren noch ganz gut.
Sie mussten relativ wenig verwässern, haben irgendwie leicht 120 Milliarden da zusammengekratzt.
Die nächsten 100 Milliarden werden schwerer für OpenAI, glaube ich, zu finden.
Und insofern, ja, das ist nicht günstig.
Also ihr eigenes Cash ist eigentlich relativ wertvoll.
Also was man, glaube ich, schlussfeuern kann, ist, es gibt irgendeinen Grund, warum man nicht einfach diese Anteile extern an Investoren anbietet.
Und ich behaupte, es liegt auch daran.
dass externen Investoren vielleicht nicht mehr als eine Billion bereit sind auszugeben.
Gerade ich gucke mal, ob ich eine gute Indikation aus dem Perpetual-Markt bekomme, was der Markt dann so über OpenAI denkt.
Ich glaube, die am meisten Gehandelten sind gerade die bei Binance.
Hat kurzfristig auf jeden Fall eher einen negativen Trend.
Sekunde.
Sieht so ein bisschen aus, als würde man jetzt erst kaufen, dass man in sehr fallendes Messer greift.
Wobei diese Kontrakte noch nicht so viel History haben.
Aber ich würde mal behaupten, es gibt gerade keine Nachfrage für Open AI Secondaries auf über einer Milliarde US-Dollar.
Wir können nochmal auf den großen Plattformen gucken, ob es da eine gute Indikation gibt.
Also ich gucke jetzt auf welchen, die ich selber nicht nutze.
Forge ist eine große Plattform.
Wie gesagt, keine Empfehlung dafür, aber es ist eine der größeren Liquiden und vielleicht deswegen auch ganz gut um den Preis.
festzumachen, die sehen einerseits die Bewertung seit relativ lang als flat an und bei ungefähr 890 Milliarden.
Wenn man jetzt sagt, das sind schon die dümmsten Investoren in Anführungsstrichen, die bei der größten Plattform sind, dann ist 890 Retail-Geld.
Also Forge ist halt irgendwo zwischen Retail und Zahnarzt.
Also so Retail und Zahnarzt ist es eigentlich.
Also jeder, der irgendwie schafft es, sich selber dem Accredited-Investor-Status zu geben.
Und wenn das bei 890 ist, würde ich behaupten, investieren institutionelle Investoren jetzt nicht auf deutlich über 850.
Dann gibt es die andere große Plattform.
Ich gucke mal, ob ich da einen Preis herbekomme.
Aber der wird ähnlich sein.
Es ist ja relativ liquide.
Also PPS ist...
690 bei Hypes war es 720.
Also es ist noch niedriger als R850.
Also ja, ich würde mich jetzt festlegen.
Die Story ist, OpenAI kauft, zieht die Aktien selber ein, weil sie nicht möchten, dass der Markt entscheidet.
Wir glauben es nur noch 780 oder 750 Milliarden wert.
Und deswegen muss man die Liquidität selber stemmen, was nicht geil ist für OpenAI.
Aber die einzige Möglichkeit, den Umstand zu verändern, dass entweder Leute ihre Aktien nicht liquidieren können.
Oder bekannt wird, dass der Markt eigentlich glaubt, dass die Bewertung schon idriger ist inzwischen.
Ja, ich weiß nicht, ob ich jetzt schon wieder damit anfangen soll.
Endlich.
Klingelingeling, Bubble Discussion.
Hörer haben sich gewünscht, dass wir jede Woche eine Bubble Discussion haben jetzt.
Also 2008, Subprime Crash.
Der ist doch entstanden, weil der Wert der Häuser...
irgendwie ab 2006 nicht mehr so gewachsen ist wie vorher.
Also wenn die Bewertungen der Firmen nicht mehr so schnell wachsen wie vorher, jetzt Firma gleich Häuser, damals war es irgendwie das Problem, dass die Amerikaner ihre Kredite alle zwei Jahre erneuert haben und die Kreditkonditionen immer besser waren, weil das Haus sich halt in zwei Jahren an Wert gesteigert hat.
Richtig.
Also einem wurde erzählt, du musst kein Geld verdienen.
Du kaufst einfach Häuser mit Geld, die du nicht hast, weil sie morgen eh 20% mehr wert sind oder im nächsten Jahr.
Und aus der Wertsteigerung kannst du mehr oder weniger schon das nächste Haus kaufen oder den Kredit zurückzahlen oder, oder, oder.
Genau, dann hat es aber irgendwann nicht mehr funktioniert, weil es Überangebot gab oder Minder-Nachfrage, warum man das sehen möchte.
Und dann ist es ein bisschen zusammengefallen.
Jetzt sind die Bewertungen der KI-Firmen nicht die Häuserpreise.
Die Häuserpreise wären...
eher die Data Center oder was du für ein Gigawatt Leistung am Markt bekommst.
Und die KI-Firmen sind die Leute, die sich eigentlich die Häuser nicht leisten konnten?
Du könntest sagen, die KI-Firmen sind die, die die Miete nicht bezahlen.
Eventuell, wenn sie nicht die Fähigkeit verlieren, Geld aufzunehmen.
Miete oder die Rate?
Ja, die KI-Firmen sind eher die Mieter.
Also bis auf die, die selber Hyperscaler sind.
Bei Google Google ist vertikal integriert.
Amazon, Microsoft tendenziell auch.
Oder Amazon ist, ich glaube, Amazon sind eigentlich die schlauesten, weil die hauptsächlich Vermieter sind.
Also die machen selber, geben sie ja gar nicht so viel aus.
Sie sind hauptsächlich der Vermieter.
Google, kannst du sagen, ist vertikal integriert und damit auch so ein bisschen gehadget.
Microsoft ähnlich.
Entropic, OpenAI sind hauptsächlich Mieter.
Wer ist denn jetzt der Typ, der sich das ganze Zeug nicht leisten kann, aber trotzdem den Kredit bekommen hat?
Im Zweifel Oracle und CoreWeave, würde ich sagen, oder Nibius.
Aber das sind die, die ich als erstes hopsgehe.
Das sieht man auch bei den Credit-Default-Swops, also den Wetten auf die Ausfall der Kreditlinien oder der Anleihen.
Also was du sagen könntest, ist, wenn OpenAge und Entropic irgendwann die Fähigkeit verlieren, neues Geld zu raisen, dann musst du dich fragen, und das ist eine sehr gute Überleitung zum nächsten Thema, aber dann musst du dich irgendwann fragen, wer soll denn die Datacenter mit welchem Geld in Zukunft mieten?
die jetzt alle gebaut werden.
Weil wir wissen, OpenAI und Entropic haben signifikanten Shares.
Bei Microsoft ist es vom KI-Wachstum 60% war die Zahl, insgesamt 15% der Datacenter-Umsätze von Microsoft, aber 60% des Zusatzgeschäfts aus KI kommt allein von OpenAI und Entropic.
Und wenn jetzt OpenAI bei 1850 Milliarden einfriert und es schwerer wird, neues Geld einzusammeln, Und wenn aus irgendeinem Grund Entropic sich jetzt auch stark verlangsamen würde, was ich nicht sehe, Entropics Bewertung steigt eigentlich noch langsam oder hält sich deutlich über der letzten Bewertung zumindest.
Und du könntest annehmen, bei Entropic gäbe es noch Demand auf 1,2, 1,3, vielleicht 1,4 Billionen US-Dollar.
Könnte ich mir vorstellen, dass das noch im Rahmen wäre, auf jeden Fall über einer Billion.
Dann wäre noch Geld da, um zu investieren.
Was problematisch wird, ist wie gesagt.
wer finanziert die Nachfrage am Ende.
Also irgendwann müssen Kundengelder reinkommen, wobei man sagen muss, dass sie beim Umsatz ja eigentlich ganz gut wachsen.
Gerade sie machen ja schon Geld, sie verdienen Geld, die Umsätze wachsen noch relativ schnell gegenüber dem Vorjahr.
Nicht so schnell wie zuletzt, aber wachsen.
Das heißt, die werden jetzt nicht cashflow-positiv morgen, aber entweder kriegen sie vielleicht die Fähigkeit, Geld zu raisen.
Ja, aber vielleicht ist das...
Vielleicht ist das, was ein bisschen Ernüchterung reinbringt, dass wenn die Umsätze, aber wenn die Revenue Expansion einigermaßen so bleibt wie in der Vergangenheit, also nicht mal so bleibt, sondern wenn sie statt 500 Prozent vielleicht 300 Prozent Revenue Expansion behalten, dann sollte es eigentlich auch gut weiterlaufen.
Mal sehen, mal sehen.
Wir werden sehen.
Aber wo wir gerade bei ungedeckten Rechnungen sind und zwar nochmal kurz so ein...
Und Randnotiz zu SpaceX.
Eine andere Sache, die in der Pressekonferenz erzählt wurde, in der Ergebniskonferenz erzählt wurde, war ja nicht nur, dass Elon Musk mit einer Billion Umsatz rechnet für 2030 oder sogar 29 und dass man 100 Milliarden Recurring Revenue haben oder Annualized Revenue haben möchte am Ende des Jahres, sondern auch, dass man 2027 Richtung 10 Gigawatt an Kapazität haben möchte bei SpaceX.
Das klingt so nett.
Also die haben jetzt so zwischen anderthalb und zwei Gigawatt.
Dann hätten sie fünfmal so viel.
Dann könnten sie auch fünfmal so viel Umsatz machen.
Das wäre erstmal gut.
So käme man auch auf diesen Wachstumspfad, den man da aus den anderen zwei Zahlen, die ich gerade genannt habe, herausfolgen könnte.
Die Frage, die nur niemand beantwortet hat bei diesem Earnings Call, ist weitere acht Gigawatt aufbauen.
würde bei rund 50 Milliarden Kosten pro Gigawatt 400 Milliarden kosten.
Ich glaube, wir hatten das schon mal angesprochen, da habe ich es woanders gesagt.
Aber wir müssen davon ausgehen, dass SpaceX dafür 300 bis 400 Milliarden, 450 Milliarden vielleicht sogar, benötigt.
Und das ist ja wieder in der Kasse.
Da schimmeln noch so 100 Milliarden herum vom Börsengang und der Anleihe.
Die Möglichkeit, Anleihen zu begeben, dürfte für SpaceX auch nur begrenzt sein, beziehungsweise müsste man irgendwann sehr hohe Risikoprämien zahlen, glaube ich.
Das heißt, es ist noch vollkommen unklar, womit man diese 10 Gigawatt ausbauen will, also woher diese 400 Milliarden kommen will.
Was heißt, SpaceX braucht eigentlich jetzt einen Short Squeeze, also das wahrscheinlichste Szenario.
Es gibt zwei wahrscheinliche Szenarien.
Die einen sind, Elon Musk küsst weiter die Backbordseite von Jenton Wang und Nvidia birgt dafür.
Und schickt die Chips mehr oder weniger auf eigene Rechnung rüber.
Also borgt SpaceX das Geld, um Nvidia-Chips zu kaufen.
Das wäre eine Möglichkeit.
Erklärt so ein bisschen, warum die sich gerade so grün sind.
Die andere Möglichkeit ist, Ivermaßschaft ist irgendwie ein Short-Squeeze zu machen bei SpaceX.
34% der Anteile sind ja gerade Short-Interest.
Wenn jetzt der Kurs wirklich 10, 15 und wir sind gerade wieder knapp über Ausgabekurs bei 138 Dollar.
Also es lief schon gut zuletzt.
Ich sage mal, wenn du weitere 15% Kursgewinnen schaffst, dann trifft es ein paar Short-Seller, glaube ich, auf dem kalten Fuß, dann werden die auf dem falschen Fuß erwischt, so rum, oder kalt erwischt, je nachdem, wie man möchte.
Und dann könnte Elon Musk natürlich sofort eine Kapitalerhöhung machen auf dem neuen, also dann geht es schnell wieder Richtung 200 hoch und dann muss er eigentlich sofort Kapitalerhöhungen machen, neue Aktien auf den Markt schmeißen, obwohl der Druck von den alten Aktionären aus der Lock-Up-Period ja noch kommt.
Aber Fakt ist, irgendwoher braucht SpaceX mehr Geld.
Und für 400 Milliarden müsste man ja 20 Prozent der Firma eigentlich nochmal floaten.
Also ein Re-IPO machen oder nochmal eine Kapitalerhöhung und weitere 20 Prozent der Firma, oder man kann eine Kombi machen, 10 Prozent der Firma nochmal sozusagen diluten, an die Börse bringen, dann eine Anleihe, wenn gerade der Markt vielleicht wieder ein bisschen wohlgesonnen ist und ein bisschen bürger von Nvidia.
Aber Fakt ist, dass die Finanzierung für diese bis zu 10 Gigawatt und damit 400 Milliarden Kapazität komplett in den Sternen steht.
Wortwörtlich gesehen, was SpaceX angeht.
Unintended.
Kurze Werbeunterbrechung.
Wir haben in den letzten Monaten öfters darüber gesprochen, Secondaries von privaten Firmen zu kaufen.
Zum Beispiel Anthropic vor dem IPO.
Das Problem?
Wer gezielt am Wachstum künstlicher Intelligenz teilhaben will, sucht an der Börse oft vergeblich.
Rund 85% der weltweiten Top-Unternehmen sind in privater Hand und nicht jeder hat Zugang zu Secondaries.
Diese Lücke schließt Scalable Capital.
Seit einem Jahr mit Private Equity Zugang für private Anleger.
Über Scalable kannst du jetzt in einen Elte von BlackRock investieren.
Und der hat neben OpenAI jetzt auch ganz frisch Anthropic als Neuzugang im Portfolio.
Also genau die Firmen, über die wir hier jede Woche reden.
Einstieg ab 10.000 Euro.
Bis zum 31.
August erhalten Anlegerinnen und Anleger einen Bonus von einem Prozent auf ihr nächstes Private Equity Investment.
Die Aktion gilt sowohl für Erstinvestments als auch für die Aufstockung bestehender Positionen.
Alle Infos auf scalable.capital.com.
Disclaimer.
Es gelten Teilnahmebedingungen.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Es bestehen Liquiditätsbeschränkungen.
Bitte beachte die spezifischen Produktinformationen.
Werbung Ende.
Let's go to China.
Die Guten von Kimi haben von den westlichen Modellen gelernt.
Auch wie man PR macht, würde ich sagen.
Auch sie haben jetzt ein Modell, das sich selbstständig gemacht hat.
Genau, wir haben ja gesagt, es gehört zum guten Ton des Produktlanges, dass das Modell erstmal irgendwo in der Regel bei dieser Evaluierungsbude, vergessen wie der Name heißt, das ist ganz interessant, alle diese Fälle kommen wohl aus dem gleichen Testumfeld.
Also es ist die gleiche Firma, die da immer wieder quasi die Modelle freilässt.
Also es ist immer die gleiche Testumgebung oder Sandbox, aus der sich befreit wird.
Habe ich irgendwo gelesen heute.
Das ist so ein PR-Modell, das man so kaufen kann.
Wer verkaufen ihr euch?
Wer verkaufen?
Freigelaufene KI as a Service.
Naja, auf jeden Fall hat Moonshots, also chinesische Firma, deren Modell Chemika 3 bricht auch aus Testumgebung aus, berichtet TechCrunch.
Weiter muss man das auch gar nicht würdigen.
Dass das nah an den Fähigkeiten dran ist von den westlichen Modellen, wissen wir auch deswegen nicht überraschend.
Das ist auch das.
Dass die Fähigkeiten der westlichen Modelle schon lange nicht mehr aber die Grenze sind von chinesischen Modellen, möchte jetzt gern ByteDance beweisen.
Und zwar ByteDance ist, wie wir wissen, die Mutter von TikTok und Duyin.
Und die sind aber auch bei der KI-Forschung natürlich aktiv, wie alle großen chinesischen Konzerne.
Und sie wollen das erste 10 Billionen Parameter-Modell trainieren.
Das wäre dreimal so groß wie KimiK3 und größer als...
Claude, Mythos und Fable.
Mythos, glaubt man, ist so 8 Milliarden groß, Fable so um die 8 Billionen groß, Fable so um die 5 Billionen Parameter.
Jetzt möchte man das erste Modell mit 10 Billionen Parametern haben.
Wenn wir glauben, dass Scaling Laws funktionieren, also dass man mit mehr Parametern auch mehr Leistung bekommt, droht jetzt die Gefahr, dass China damit erstmals ein Modell baut, was besser wäre als das beste westliche Modell.
gibt auch an zumindest, das ohne Distillation schaffen zu wollen.
Also man versucht mit herkömmlichen Pre-Training und ohne das Klauen von destilliertem Wissen sozusagen einfach mit mehr Parametern ein besseres Modell zu bauen.
Ob das gelingen wird, werden wir sehen.
Das wäre jetzt auf jeden Fall der nächste Diebsieg-Moment, wenn man so möchte, relativ sicher.
Das heißt aber auch, würde ich behaupten, dass es genauso schnell wieder vorbeigeht wie die letzten zwei Deep Seek Momente.
Also Deep Seek und Kimmy.
Also das könnte den Markt aufstrecken.
Sagen wir mal, sie landen beim Artificial Intelligence Score von 64 oder 65.
Wären damit besser als Claude, Opus, Max und Fable.
Was würde dann passieren?
Wahrscheinlich würden die großen westlichen Labore auch wieder einen Trainingsrun anschmeißen.
Und das, äh nicht Tencent, sondern ByteDance mit weniger Chips.
ein größeres, besseres Modell bauen kann auf Dauer, wäre schon relativ unwahrscheinlich, sei man hat wirklich ganz neue Durchbrüche bei der Forschung.
Also ich würde davon ausgehen, dass es zwar auf jeden Fall wieder ein weiterer Weckruf ist, aber kein dauerhafter Diebsieg-Moment oder wie auch immer man es nennen möchte, sondern Diebsieg-Moment ist für mich eher die Definition einer kurzen Korrektur, hauptsächlich auf Emotionen basiert, die dann aber auch wieder sich schnell auflöst.
Aber damit sollten wir vielleicht rechnen für den Fall des Byteens.
das nächste 10 Billionen Parametermittel rausbringt.
Also wenn ich jetzt ein High-Speed- oder High-Frequency-Trading-Hedge-Fund, würde ich quasi den ByteDance-Account monitoren und sobald die sagen, sie bringen irgendwas raus, sicherheitshalber mal kurz den Markt shorten.
Weil zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt hochgeht, deswegen relativ niedrig ist.
Wie sehr das Modell den Leute wirklich erschreckt, wird man sehen.
Wir bleiben in China.
Ich habe die letzten Male oft erzählt, wie wichtig das ist, dass China auch so einen Aktienhype und Kapitalmarkthype aufbaut, um den eigenen Startups und Technologiefirmen quasi billiges Kapital zu verschaffen.
Das hat Bloomberg jetzt nochmal sehr gut zusammengeschrieben.
Also nicht, was ich gesagt habe, aber einfach eine sehr ähnliche Sichtweise, aber sehr detailliert das nochmal erklärt, die industriepolitischen Hintergründe.
Deswegen verlinken wir es einfach mal in den Show Notes.
Der Artikel heißt China unleashes 28 Trillion Capital Markets to challenge US and AI.
Das beschreibt eigentlich genau, was ich gesagt habe, wie die Regierung eigentlich fast daran mitwirkt, für so einen Stock-Hype zu sorgen.
Ziel ist es, dass die Firmen sich günstig durch Kapitalerhöhungen und IPOs an der Börse refinizieren können, dass sie aber auch guten Zugang zum Anleihenmarkt haben.
Der ist insgesamt viel kleiner.
Der IPO-Markt ist nur halb so groß, ja, ziemlich genau halb so groß wie die USA.
Also China ist die Hälfte des IPO-Markts der USA, das ist relativ gut.
Der Anleihenmarkt ist deutlich kleiner, was sicherlich auch der Unsicherheit geschuldet ist.
Aber man sieht quasi, wie man versucht da auch bei den Kapitalmärkten mitzuhelfen.
China motiviert eigentlich aktiv die Banken zu besserer Kreditvergabe oder Anleihenvergabe oder Bereitstellung von Anleihenmöglichkeiten für die Unternehmen.
Banken versuchen trotzdem eher sichere Produkte zu verkaufen, aber man versucht wirklich einiges da, um günstige Kapitalkosten für den eigenen KI-Sektor zu unterstützen.
Und das hat Bloomberg ganz gut zusammengeschrieben, deswegen da die Leseempfehlung.
Ansonsten ebenfalls eher ein kleines Update.
Ich habe ja dieses und letztes...
Oder ist das nicht so?
Ja gut, wenn du es so sagen willst, wenn du es so sagen möchtest.
Ich würde das nie sagen, also von mir niemals.
Viele wissen ja gar nicht, ich halte so einmal im Jahr eine sehr wichtige Keynote, also für mich nur, für andere Leute nicht.
Und da habe ich dieses so letztes Jahr erklärt, dass der Großteil des Robotik Markets, also wir müssen uns hier gar nicht damit beschäftigen, viel rumzulesen, in welche europäische, norwegische oder USA Robotikfirma wieder investieren möchten können oder wollen, weil ein Großteil dieses Marktes in China landen wird.
Und hier schreibt ebenfalls Bloomberg geradeaus, dass im Moment 97 Prozent aller humanoiden Roboter in China ausgeliefert werden.
Das sind, fairerweise, ganz kleine Zahlen noch.
Es geht um 19.000 Einheiten.
Das ist aber immerhin eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Also im halben Jahr hat man rund 20.000 Roboter geschippt.
Ein Großteil davon, wenn ich mich nicht irre, von Unitree würde ich annehmen.
Die laufen auch, schreibt Bloomberg fairerweise auch.
weniger in Fabriken, sondern mehr auf irgendwelchen Messen rum, wie jeder von uns sicherlich berichten kann, dass man da immer an irgendwelchen Ständen irgendwelche Roboterhände schütteln muss.
Das heißt, wie produktiv die wirklich arbeiten, ist eine ganz andere Frage.
Aber 97% spricht, glaube ich, eine klare Sprache, dass China da eigentlich weit vorne ist und selbst, wenn es nicht die Roboterproduktion ist bei den einzelnen Teilen, also die Aktoren oder Motoren, Sensoren und so weiter, ein Großteil davon kommt sowieso aus China.
Das heißt, selbst wenn jemand das mal in Kanada oder Deutschland zusammenbaut, ist ein großer Teil der Wertschöpfung vielleicht trotzdem in China passiert.
So, wir bleiben noch ein bisschen bei der Geopolitik.
Und zwar ganz spannender Funfact, wenn ihr am Urlaubsgrill ein bisschen Smalltalk-Material sucht.
Und zwar gelten Deutschland und Japan ja als die Exportweltmeister der Welt und China natürlich inzwischen auch seit längerem.
Ex-China sind Deutschland, Japan.
Japan durch Autorexporte ebenfalls und ebenfalls Maschinen, so wie Deutschland.
Japan viele Roboter, irgendwie Yuskawa und wie die Produzenten alle heißen.
Jetzt ist aber erstmals so, dass sowohl Südkorea als auch Taiwan Japan überholen bei den Exporten.
Also Deutschland haben sie wohl noch nicht überholt, aber Südkorea und Taiwan, jeder der beiden relativ kleinen Staaten, exportiert jetzt.
in sozusagen dollargemessen mehr als Japan.
Und der Grund ist natürlich klar, es ist der KI-Megazyklus.
Bei Südkorea sind natürlich die Speichership schuld, bei Taiwan ist es die TSMC-Produktion, die sozusagen sowohl beim Wert zulegt als auch beim Output.
Und so diese beiden Staaten in der Liga der Top-Exporteure nochmal deutlich nach vorne.
Beim Gesamt-GDP macht es noch keinen Einfluss, muss man auch relativ klar sagen.
Also da ist weiter die Reihenfolge USA, China, Deutschland, Japan.
Aber bei den Exporten macht es eben schon einen signifikanten Unterschied.
Und dann noch zuletzt ein kleines China-Update von Xi'in.
Auch das haben wir eigentlich ausführlich besprochen.
Und zwar berichtet die Financial Times jetzt, dass für den Xi'in-IPO, der in Hongkong parallel passieren soll, inzwischen Bewertung von deutlich unter 30 Milliarden.
besprochen werden von den Banken.
Also mehr Nachfrage scheint nicht da zu sein.
Höhepunkt war mal bei über 100 Milliarden.
Inzwischen geht es um 30 Milliarden, die man hofft noch einsammeln zu können für Schien, was mit relativ schlechten Wachstums- und Profitivitätszahlen inzwischen geschlagen ist.
Kleine Victory Lab vielleicht dort.
Keine Victory Lab gibt es für und zwar hat jemand uns zugetragen, dass auf Reddit gerade im Subreddit Finanzen diskutiert wird.
Wer vor fünf Jahren in Frank Thelens 10xDNA-Fonds investiert hätte, hätte bis heute eine Gesamtrendite von 2,6% erwirtschaftet.
In Klammern schlechter als Festgeld.
Also vor ungefähr fünf Jahren ist dieser damals noch 10xDNA, heute Tech Capital, wie es heißt, Fonds gestartet.
Und er hat es geschafft, in diesen fünf Jahren ganze 2,6% Rendite zu erwirtschaften.
Wie gesagt, das Geld bei der Sparkasse liegen lassen, hätte mehr Geld gebracht.
Vor allen Dingen hätte man in der Zwischenzeit aber nicht...
über 50 Prozent seines Geldes verloren, wie es bei dem Fonds der Fall war.
Viel wichtiger ist aber, schaut man sich mal ein Instrument mit einer ähnlichen Ausrichtung an, also zum Beispiel Nestec 100 ETF, also ich investiere ganz passiv, ich bediene mich nicht des hoch informierten, auf langjährige Erfahrung basierenden Expertenwissens von Frank Thelen.
sondern kaufe einfach nur breit gestreut die 100 größten Tech-Unternehmen im Nestec 100.
Da hätte ich in den gleichen fünf Jahren, obwohl das, man könnte jetzt sagen, turbulente Phase, schlechtes Timing, da kann doch der Frank nichts für, dass er zum Höhepunkt einer Stockbubble einen Fonds aufgelegt hat und so weiter und so fort.
Aber hätte man den Nestec 100, der natürlich ähnlich vom Timing schlecht gelaufen wäre erstmal pro Forma.
Hätte man den gekauft, hätte man sein Geld trotzdem verdoppelt, also über 100% Rendite gemacht, obwohl man quasi ebenfalls Technologieunternehmen gekauft hätte, trotzdem auf KI gesetzt hätte, trotzdem auf Neo-Banking-Apps und so weiter gesetzt hätte.
Also sehe der Nasdaq bei deutlich weniger Volatilität nochmal deutlich besser aus.
Also man hätte sein Geld verdoppelt, statt hier 2% zu machen mit einem über 50% Drawdown.
Vielleicht auch zum Vergleich der BitCapital gesehen auf fünf Jahre.
Hätte immerhin in fünf Jahren Pari mit Nasdaq 100 geschafft.
Also ebenfalls kommt so ungefähr bei 100 Prozent, also Verdopplung raus.
Aber bei dem viel höheren Volatilität und Risiko.
Also die Nasdaq hat ungefähr ein Drittel Drawdown, 32 Prozent Drawdown in den letzten fünf Jahren.
Also Max Drawdown ist quasi die maximale Verlust, den man hätte erlitten in dieser Phase.
Beim BitCapital war es einfach das Doppelte.
Also man hatte zwei Drittel verloren mal zwischendurch.
Insofern war es eine Leistung, dass man am Ende wieder bei 100 plus 100 rausgekommen ist.
Also da zeigt sich wieder, es gibt eigentlich die reine Lehre, ist ja den MSCI World zu kaufen.
Ich würde mal behaupten, ich kann jeden verstehen, der auch mal ein Nasdaq 100 nimmt, weil er prinzipiell glaubt, ich arbeite jeden Tag mit Technologie.
Ich möchte jetzt vielleicht auch nicht, ich meine, da hast du ja so ein bisschen Consumer Goods und so hast du auch im Nasdaq.
Ich möchte jetzt nicht irgendwelche alten Ölkonzerne und Autohersteller und so in meinem Portfolio haben oder Rio Tinto oder irgendwelche Mining-Konzerne aus dem Südteil der Welt und was es alles gibt.
Deswegen finde ich Nestec 100 auch für jemanden, der noch früh im Leben ist und Kapital aufbauen wollte, will vor allen Dingen eine gute Alternative ehrlich gesagt.
Es zeigt auf jeden Fall, dass man viel Gebühren sparen kann und bei weniger Volatilität die gleiche oder im Fall von gegen Tech Capital gesehen, deutlich bessere Rendite rausholen kann, wenn man da einfach blind in den Nasdaq schießt, sozusagen.
Kurzes Update nach fünf Jahren, weil es auf Reddit aufgefallen ist, übernehmen wir das mal gern.
Und weil die Kommentare natürlich Gold sind, verlinken wir, wir müssen ja auch mal, der User heißt Tehn6, der das gepostet hat und Kommentare sind natürlich Gold, deswegen gern packen wir das auch in die Show Notes.
Sehr gut.
Und damit sind wir in der Schmuddelecke.
Und ich habe hier so ein Thema, das habe ich schon ein bisschen vorbereitet.
Und ich wollte es eigentlich erst zu den Learnings bringen.
Spotify ist jetzt noch aktueller.
Am Samstag gab es hier morgens ein bisschen Hektik, weil unsere Folge nicht auf Spotify gelaufen ist.
Und jetzt gibt es auch noch eine News.
Und zwar das Skippen von der Werbung.
wird wohl ausgerollt.
Dazu muss man sagen, sechs Jahre Podcast hat jetzt meine Beziehung zu Spotify nicht wirklich verbessert.
Was?
Wir verdienen kein Geld über die.
Ich habe auch das Gefühl, es verdient einfach keiner Geld, außer man ist exclusive.
Musik hört man ja immer so, man braucht 3000 bis 5000 oder man bekommt 3000 bis 5000.
Euro für eine Million Streams.
Wir haben noch nie einen Cent von Spotify bekommen.
Wir verdienen unser Geld mit Hostred-Werbung, die von uns verkauft wird, von mir vorgelesen wird.
Und von Spotify geskippt.
Genau.
Und jetzt soll die auf Spotify geskippt werden.
Das viel krassere an dieser Nummer ist aber, was uns eigentlich, und das weißt du noch gar nicht, letzten Monat passiert ist.
Und zwar haben Jan und ich herausgefunden, dass komischerweise irgendwie die Werbung weniger ausgespielt wurde als in der Vergangenheit.
Also ihr müsst euch das so vorstellen.
Wir verkaufen die Werbung, ich spreche die Werbung ein, aber die Werbung läuft auf einem Ad-Server.
Das funktioniert so, der Podcast wird hochgeladen und Jan gibt dann ein, hier Minute 20 irgendwie und so weiter ist ein guter Werbepunkt oder ein guter Spot, um die Werbung dort reinzufahren.
Und wir verkaufen die Werbung eher so, dass wir weniger Werbung verkaufen, als die Folge rauskommt.
Deswegen sehen wir sehr schnell, dass eigentlich die Werbung sehr schnell ausgeliefert wird.
Und das war jetzt im Juli nicht der Fall.
Und da haben wir so ein bisschen recherchiert.
Und ich würde sagen, also mutmaßlich ist es so gewesen, dass unsere Werbung...
bei Spotify Premium Hörern auf einmal nicht mehr ausgespielt wurde.
Für ein paar Werbespots.
Auf jeden Fall nicht so konsequent wie auf den anderen Plattformen.
Und das war schon ein bisschen komisch.
Wir haben dann natürlich mit dem Spot und so geredet.
So richtig geholfen wurde uns nicht.
Aber ich würde sagen, da wurde vielleicht schon das getestet oder das irgendwie gebaut, was wir jetzt lesen können.
Und zwar dass man halt bald Werbung komplett skippen kann.
Es geht um die Werbung, die die Podcaster selbst verkaufen, nicht um die Werbung, die man über Spotify kauft.
Damals habe ich so ein bisschen gedacht, dass das vielleicht auch was mit diesem Amazon Prime Sammelklagethema hatte.
Da war ja Thema, dass irgendwie sich Kunden beschwert haben, dass sie, obwohl sie 2,99 Euro zahlen, immer noch Werbung sehen auf Amazon.
Spotify hat natürlich ein super Premium-Produkt für Musik, das werbefrei ist, aber bei Podcast geht das halt nicht so ganz.
Und auch bei, wenn man es jetzt vergleicht mit YouTube, ist es schon so, dass man als Premium-Kunde halt auch die Werbung sieht, die die Creator selbst einsprechen.
Also mal sehen.
Ich glaube, meine Vorhersage ist...
dass mehr und mehr Podcaster jetzt wieder baked in Werbung machen.
Also nicht den Ad-Server nutzen, sondern die Werbung halt richtig in die Folge reinsetzen, weil sie dann nicht mehr so einfach skippbar ist oder erkennbar für Spotify.
Und eigentlich würde ich mir von Spotify eher wünschen, dass sie mal eine vernünftige Fernseh-App bauen, damit sie auch Video-Podcasts vernünftig distributen können.
Und meine große Hoffnung ist, dass Apple machen wird.
Es tut mir leid, euch zu überraschen.
Ich kann auch reden.
Ich kann auch Monolog.
Meine große Hoffnung ist, und ich hoffe, das hört jemand von Apple, Apple hat ja eine Apple Music App auf Android.
Apple sollte jetzt auch mal eine Podcast App auf Android ausrollen.
Das würde dem Podcast-Markt, glaube ich, ganz gut tun.
Und Pip ist traurig, dass er auf dem nächsten Spotify-Event nicht mehr eingeladen ist.
Mic drop.
ich überlege gerade, also ist das wirklich das erste Mal, dass das angekündigt war?
Weil ich bin mir sehr sicher, dass ich vor drei oder vier Jahren mal genau erklärt habe, wie einfach es für Spotify wäre.
Selbst ohne, also mit Ad-Server ist es natürlich unheimlich einfach zu sagen, hier kannst du skippen.
Wir merken gerade, dass der Ad-Server nicht der Post, sozusagen der Original-Feed läuft.
Aber selbst bei Werbung, wie hast du es genannt, baked in ist, also wenn es native eingesprochen ist und du sozusagen Selbst wenn du das Archiv nachhörst, dann hörst du halt Werbung von vor fünf Jahren.
Selbst das ist ja relativ gut mit Machine Learning zu erkennen, weil es natürlich der Zeitpunkt ist, wo unheimlich viele Leute händisch skippen.
Und du könntest natürlich in der KI heutzutage sagen, identifiziere mal das Teil, was Werbung ist.
Nutz dazu die Signale, wo Leute skippen.
Und so ein bisschen, wie sich das Reden der Hosts verändert.
Dann kannst du Werbung eigentlich super präzise identifizieren und es Leuten anbieten, das zu skippen.
Und ich bin mir sicher, ich müsste mal gucken.
Sekunde.
Doppelgänger.ai.
Nee, das ist zu schwer.
Wenn das der Fall ist und die das durchsetzen, würde ich immer, wenn du irgendwie von Frank Thelen oder Elon Musk redest, einmal kurz Werbung reinrufen.
So, ich lasse mal parallel hier schauen, ob ich die Stelle noch finde.
Aber genau, ich war mir halt relativ sicher, dass das möglich ist.
Und ich muss auch sagen, nehme ich das Spotify übel?
Nee, für die Kundenexperience ist das erstmal gut.
Natürlich nehmen sie ihren eigenen Ad-Server aus quasi.
Das ist ein bisschen unfair, weil das, wenn man mal ganz ehrlich ist, die nervigste Werbung ist, wenn mir irgend so ein MediaMarkt-Dude da in meinen Pivot reinschreit, in einen von 18 Spots, der da so pro Sendung läuft, mit vollkommen verzogener Lautstärkepegel und was weiß ich und du im englischen Podcast auf einmal irgendwelche drittklassige deutsche Werbung hörst, das ist die viel schlimmere Listen-Experience zu den Host-Dread-Spots.
Finde ich fairerweise.
Aber da hat Spotify natürlich kein Interesse, das zu skippen.
Dass sie alles andere skippen, um dem eigenen Podcast-Markt ein bisschen Rückenwind zu geben, verständlich.
Also aus der User-Perspektive macht es erstmal Sinn.
Und natürlich haben sie ein Interesse, ihren eigenen Ad-Marktplatz damit relativ gesehen interessanter.
aussehen zu lassen.
Gemini sagt, Philipp Klöckner hat die Entwicklung von Podcast-Werbung und Spotify-Werbetechnologie vor allem in den Jahren 2020 und 2021 im Zuge der Veröffentlichung rund um Spotify-Streaming-Ad-Insertion und der Übernahme von Enker und Megafon intensiv im Jobgänger-Podcast thematisiert.
Seine Argumentation und Vorhersage bietet sich bei folgende Kernpunkte.
Ende des Baked-in-Host-Dreads.
Klöckner prognostizierte früh das fest in der Audio-Datei eingesprochene Host-Dread-Werbung langfristig durch dynamisch ausgespielte Audio-Apps.
Das wäre ja gut, das ist nicht überraschend.
Plattformkontrolle und Skippen.
Sobald Werbespots dynamisch über Spotify's Ad-Server ausgeliefert werden, statt Teil der MP3-Datei zu sein, erhält die Plattform die technische Kontrolle über das Player-Interface.
Klöckner wies darum, dass Spotify Werbeunterbrechungen dadurch gezielt steuern, Skipper machen und an bestimmte Premium-Premium-Regeln knüpfen könnte.
Vor fünf Jahren.
Fünf Jahre hat Spotify gebraucht, um das umzusetzen.
Obwohl sie KI genutzt haben.
Ja, genau.
Ja, es ist relativ schlüssig, dass das kommen würde.
Das Einzige, was überrascht ist, warum das so spät kommt.
Es hat natürlich ein paar interessante Implikationen.
Also A, zieht man sich natürlich den Zorn der Kreatoren in.
Muss man vielleicht auch mal überlegen, ob man in Zukunft über Substack publiziert oder Ghost oder...
andere Plattformen, also wenn wirklich dadurch ein wirtschaftlicher Schaden entstehen würde, würde ich natürlich nicht zum Spotify-System wechseln, sondern auf eine andere Plattform.
Muss man relativ klar sagen.
Ich glaube, manche Podcasts sind zumindest so wichtig, dass sie sich von Plattformen loslösen könnten, kann ich mir vorstellen.
Ich weiß nicht, ob das für uns gilt, aber ich glaube, es gibt einige, für die das gilt.
Das andere ist, das Schlaue ist natürlich, dass Spotify nur eine technische Möglichkeit schafft, aber irgendwann greift man damit, also die Frage ist ja auch, wie lange gilt das Plattformprivileg noch?
Also wenn du anfängst, sagen wir mal, Werbespots automatisch zu skippen, also du könntest ja eine Opt-out-Lösung machen, wir skippen es, es sei denn, du widersprichst.
Dann müsste man sagen, jetzt greifen die doch redaktionell eigentlich in das Produkt ein.
Auch Host-Red-Werbung ist editorial, wenn man so möchte, in einem gewissen Maße.
Und gilt dann das Plattformprivileg noch, wenn eine Plattform jetzt schon entscheidet, was sie skippt und was sie anzeigt und nicht anzeigt?
Im Moment stellen sie es ja nur technisch zur Verfügung, die Möglichkeit zu skippen.
Muss man jetzt auch überlegen, wer ist dann auch fleißig genug, dann in sein Handy aus der Tasche zu nehmen und Skip zu drücken und so weiter.
Und ist Hostread-Werbung, also sind diese 30 Sekunden bis 1,30 mal mal zwei Minuten, ist das wirklich die Werbung, das verstehen vielleicht Hörer und Hörerinnen nicht ganz.
Ich würde sagen, das ist nicht die nervige Werbung.
Die nervige Werbung ist die, die halt ...
sozusagen über externe Marktplätze oder Spotify-Marktplatz reingespielt wird.
Oder wenn Hosts teilweise wirklich 18 Werbespots innerhalb von einer Stunde verlesen, dann wird es so ein bisschen nervig.
Aber ich würde sagen, in unserem Fall achten wir schon darauf, dass A nicht zu viel Werbung verlesen wird und dass sie relativ interessant dargestellt wird.
Ich bin gespannt, wie das ausgeht.
Als Nutzer macht es prinzipiell Sinn.
Aber manchmal denke ich auch, Werbung ist Information.
Ich will ja auch wissen, wer wo wirkt oder wenn es nicht total so komplett sachfremde Werbung ist, wie das eben manchmal passiert, wenn jemand da Run-of-Network bucht bei Spotify oder ein ganzes Land durchbucht bei Spotify und sagt, alles unter 30 Dollar nehme ich jetzt mal.
Dann kann Werbung ja auch ganz spannende Information sein, um zu wissen, wer gerade was macht und verkaufen will.
Benefit für die Creator oder für die Publisher.
Wir könnten ja so weit gehen, dass sie sagen, hey, wir zeigen euch mal an, wie viel Premium-Subscriber ihr irgendwie bekommt.
Also so eine große Show, wenn die announce, die wird ja bestimmt irgendwie Leute in Premium konvertieren und Leute auf die Plattform kriegen.
Also ähnlich wie in Top Gear irgendwie die Leute zu Amazon Prime geholt hat.
Ich bin gespannt dafür, dass das eigentlich der...
Spotify wäre ja nichts ohne Musik und ohne die Podcasts.
Es funktioniert ziemlich lange so, dass irgendwie trotzdem keiner von denen richtig verdient.
Ja, die Musiker müssen halt Live-Kicks machen, die Podcaster müssen Kinos machen, um sekundär zu monetarisieren.
Oder so eine geringe Burn wie Glöckler.
Dann klappt es noch.
Genau.
Oder Fritten aus der Tonne fressen.
Apropos.
Jemand, der wirklich auch schwer zu kämpfen hat mit dem Leben.
Es gibt eine, es ist tatsächlich eine Bloomberg-Nachricht, glaube ich.
Und zwar soll laut Berichten von Bloomberg, ich weiß gar nicht, wie man das nennen soll, also kommentiert hat es der Short-Seller Muddy Waters mit Good to see that Facebook's culture of sociopathy extends to the pleasure craft environments.
Und zwar geht es darum, dass die Yacht von Mark Zuckerberg wohl gerade irgendwo im Alaska rumschimmelt.
Die heißt Jetzt habe ich schon wieder vergessen.
Launchpad heißt sie natürlich.
Was für ein cooler Name.
Also Zuckerbergs Yacht Launchpad fuhr so ein bisschen im Südosten Alaskas.
Man könnte auch sagen San Francisco ein paar hundert Kilometer nördlich gefahren durch die Gegend.
Und dabei soll ihr wohl ein Schiff in Seenot begegnet sein mit Havarie, das sozusagen Notrufe gefunkt hat.
aus bisher unerklärlichen Umständen die Crew des Schiffes wohl nicht wahrgenommen hat.
Und jetzt muss man sagen, das ist keine Frage des guten Tons oder Geschmacks, sondern es wäre tatsächlich eine Straffrage, wenn du unterlassene Hilfeleistung bei echten Seenotsituationen machst.
Das heißt, du bist eigentlich verpflichtet, solange kein anderes Schiff schon vor Ort ist oder solange du dich selbst nicht gefährden würdest, dort Hilfe zu leisten, wie man das auch in sonst jeder anderen Situation tun würde.
Dieses Schiff, fairerweise, Mark Zuckerberg war zu dem Zeitpunkt nicht an Bord, sondern es ist seine Crew, die sich asozial verhalten hat.
Aber es passt natürlich sehr gut ins gesamte Weltbild und die Metakultur, dass man dachte, jetzt pünktlich in Vancouver sein ist vielleicht wichtiger, als dem anderen Schiff zu helfen, was dann Havarie.
Das ist eine ganz lustige Geschichte um das Boot von Mark Zuckerberg übrigens.
Das sollte ursprünglich für einen russischen Oligarchen gebaut werden.
Als der dann aber sanktioniert wurde, 2024 oder so, hat Mark Zuckerberg opportunistisch, wie wir uns kennen, gesagt, 400 Milliarden und ich kaufe das Ding.
Und hat sich Launchpad und ein kleines Beiboot für die logistischen Sachen, die man auf dem schönen Hauptboot nicht haben möchte.
Also Lebensmittel, naja, Kram, den man nun mal für Party rausholt, der große Weber-Grill und sowas.
Dafür fährt noch ein kleines 30 Millionen Beiboot mit, das einfach den Dreck transportiert, den man dann ab und an mal braucht.
Mutmaßlich hören, sagen und so weiter kann man alles in der Yellowpress selber nachlesen.
Natürlich.
Aber einfach ganz schöne Geschichte.
Und das Lustige ist, dass diese Story natürlich an dem Tag rausgekommen ist, als Mark Zuckerberg uns gesagt hat, ZEI is for everyone now.
Genau.
Ebenfalls eine schöne kleine Geschichte aus der Community ist, dass Ein Startup aus der Gaming-Industrie darüber berichtet, namens Club Kofta Studio, dass der Name eines Charakters aus einem ihrer Spiele, der bisher eigentlich nur in so einem Brainstorming-Sheet in Google Docs lag, das angeblich privat war, auf einmal in einem Modell aufgetaucht ist.
Der Charakter hieß Vantage Tripod, also irgendein Meerestier mit drei Armen oder was auch immer.
Jetzt ist es eben so, dass...
Und nirgendwo im Internet gab es diesen Namen zu finden, außer in einem privaten Doc, wo die Firma quasi darüber gebrainstoppt hat, wie man Charaktere benennen könnte oder wie man die nächste Phase des Spiels gestaltet.
Und jetzt fragt man sich natürlich zu Recht, wie ist das da in die Trainingsdaten eines KI-Modells gekommen?
Jetzt möchte ich auch dazu sagen, es gibt natürlich alternative Erklärungen.
Zum Beispiel, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin bei der Ideation-Phase, um diesen Namen zu finden, schon KI genutzt hat und deswegen ist quasi...
Nicht unwahrscheinlich ist, dass ein Modell auf die gleiche Idee kommt, wenn man es danach befragt.
Es könnte auch sein, dass das Sheet irgendwie für eine kurze Zeit ungeschützt war.
Es kann koinzidente Halluzinationen sein, wenn man so möchte.
Es könnte auch sein, dass ein Mitarbeiter so lange mit der KI interagiert hat, dass sie das gelernt hat aus den Gesprächen, ohne in das Sheet zu schauen.
Aber sollten sich solche Fälle wiederholen, wäre das natürlich höchst bedenklich.
würde auch einschätzen, dass Google schlau genug ist, sowas nicht.
Also so schön und wertvoll diese Daten auch wären, die sich in Google Docs und Sheets verstecken, so blöd wäre es auch für die Nutzung der Google Cloud, wenn sowas jetzt wirklich offensichtlich würde.
Deswegen gehe ich hier mal davon aus, dass es noch Zufall ist.
Aber dass man sich die Frage, um die Awareness so ein bisschen zu schaffen, haben wir es mal trotzdem gecovert.
Congrats, geile PR für das Studio.
Also so kommt man auf jeden Fall in die Presse.
Und ich würde sagen, die KI hat den Namen erfunden.
Also es ist doch wahrscheinlich so, dass irgendeiner aus dem Team Brainstorming gemacht hat, wie könnte der Charakter heißen.
Ja, glaube ich auch, dass die KI genutzt haben und deswegen die KI, wenn sie nochmal versucht, das zu machen, wieder auf die gleiche Idee kommt.
Das ist so, als wenn du sagst, bau mir mal ein...
Bau mir mal ein Trabant SUV und denk dir einen Namen dazu aus.
Wie würde das Modell wohl heißen?
Komm, das fragen wir mal hier.
Okay.
So, das lassen wir mal laufen hier auf maximaler Datenverarbeitung, während wir die Sendung zu Ende bringen und dann schauen wir uns das später an.
Hast du schon Tipps für gute Modellnamen für das Trabant SUV?
Haben wir bestimmt Terra Luna Sol oder irgendwie sowas genauso innovativ wie Open Air.
Die T-Klasse.
Okay.
So, was haben wir denn hier noch?
Nur noch Bomben.
Die New York Times schreibt über Amazon bzw.
Amazon Web Services, die gerade eines der größten Gaskraftwerke der USA bauen.
Sie sagen das mit der potenziell höchsten Verschmutzung aller Kraftwerke auf US-Boden.
Und zwar soll das bis zu 7,7 Gigawatt Power erzeugen, also Strom erzeugen.
Massiver Ausbau.
Und auch das vielleicht kleine Reminiszenz an...
Ich glaube 2023er Keynote, wo ich gesagt habe, dass alle großen Tech-Konzerne wären, ihre Sustainability Goals, die damals noch ein Thema waren, heute natürlich nicht mehr fehlen.
Amazon wollte mal bis 2040 CO2-neutral sein.
Google, Microsoft, ähnlich wie es teilweise, 2035 oder 30 sogar.
Das ist alles nicht mehr Mode, kein Gespräch mehr wert, sondern durch das Bauen von Datacenter und dadurch, dass die in den USA fast immer mit Erdgas gepowert werden.
ist relativ klar, dass alle großen Tech-Konzerne diese Ziele höchstwahrscheinlich nicht einhalten können.
Die Trump-Regierung freut sich ja auch, wenn man US-NetGas, also Erdgas, quasi benutzt dafür.
Das ist im Zweifel auch Wertschöpfung in den USA, wäre Windkraft fairerweise auch.
Aber in dem Fall verfeuert man gern Erdgas dafür, hier um 7,7 Gigawatt an Strom zu erzeugen und das mehr oder weniger ausschließlich.
Data Center.
Wie gesagt, die New York Times Story hier dreht sich um Amazon.
Man kann aber davon ausgehen, dass das woanders ist.
Ebenfalls viel Luftverschmutzung schafft.
Da gibt es einen spannenden Artikel im Wall Street Journal gerade.
Passt gar nicht so 100% in unsere Themengebiete oder nur beiläufig.
Aber es gibt so eine Art Zalando oder Amazon von Russland, das Wildberries heißt.
Ist relativ früh gestartet aus so einem Kinderzimmer.
heraus hat eine junge Mutter damals gestartet und als Reseller von westlichen Produkten.
Am Anfang ist inzwischen einer der größten E-Commerce oder der größte E-Commerce-Anbieter von Russland draus geworden.
Und diese Distributionszentren von Wildberries werden zunehmend auch tief im Land von der ukrainischen Armee bombardiert.
Und zwar angeblich, weil sie auch Distribution von kriegswichtigen Waren erledigen, also Kampfausstattung im Zweifel auch.
Also die Logistik scheint da, also mindestens die Logistik scheint da genutzt zu werden für militärische Zwecke.
Und deswegen haben sie die quasi als legitime Ziele deklariert, dass der Maßstab da relativ niedrig sein sollte, zumal Russland ja sowieso ständig zivile Ziele bombardiert.
Ist vielleicht auch klar.
Aber interessant fand ich die Ausmaße, nämlich dass wohl 5 Milliarden an Waren untergegangen sind inzwischen durch diese Bombardements.
Das sind eine hohe zweistellige Anzahl an Distributionszentren, die da quasi schon in Dampf oder in Rauch aufgegangen sind.
Und der Schaden soll inzwischen 5 Milliarden übertreffen.
Whiteberries ist mit 10 Milliarden.
Verschuldet allein.
Das bringt die Firma inzwischen.
In Schieflage.
Die Firma gilt als sehr Kreml-nah.
Wollte gerade mit einem großen Außenwerber fusionieren.
Die Fusion explizit genehmigt von Putin.
Der Wall Street Journal Artikel beschreibt noch so in mehr Detailgrad, wie auch Kadirov und andere bekannte Leute damit verbunden sind.
Also es scheint am weitesten Sinne keinen vollkommen Unschuldigen zu treffen.
Aber ganz spannende Geschichte, wie die Ukraine quasi mittelbar da.
den E-Commerce-Treffen im Krieg.
Dann noch eine weitere, etwas boulevardeske Story zum Ende.
Und zwar vermeldet ABC News aus Australien den ersten AI-Assistent-Hack durch Open Claw, zumindest nach ihrer Buchhaltung.
Und zwar soll jemand versucht haben, einfach mithilfe seines Open Claws eine Gym-Class zu buchen, also den lokalen Yoga-Kurs oder iRocks oder was auch immer, er da regelmäßig macht.
Jetzt weiß man ja, dass solche Kurse dann oft schon am nächsten Tag ausgebucht sind und so.
Am nächsten Tag, die verkaufen sich wie Konzerttickets.
Die sind innerhalb von einer Minute weg.
Genau, also bei populären Anbietern oder Lehrern oder Instruktoren, InstruktorInnen auch, ist es natürlich so, dass die sehr schnell vergeben sind.
Und deswegen hat er das agentisch natürlich lösen lassen.
Und der Agent war aber mit der schlichten Buchung der verfügbaren Kurse schon schnell nicht mehr zufrieden, sondern hat zwei Dinge gemacht.
Also einerseits hat er es geschafft, Kurse in der Zukunft zu buchen, die auf der Plattform noch gar nicht sichtbar waren.
Also oft ist es da so, dass man nur die nächsten zwei oder vier Wochen buchen kann oder sogar nur wenige Tage im Voraus, damit Leute das nicht zu sehr strategisch wegbuchen.
Das konnte der Agent quasi durch direktes Hacking der Webseite so ein bisschen erledigen, indem er auch weit in die Zukunft schon buchen konnte.
Und dem nicht genug.
Er hat auch einen Weg gefunden, die Kurse anderer Teilnehmer zu canceln.
Also einfach abzusagen in ihrem Namen.
Damit der gute Mann namens Andrew hier auch safe zu seinem Yoga-Kurs kam, hat er quasi von anderen Teilnehmern einfach die Appointments gecancelt, was über die Plattform auch möglich war.
Was natürlich ein Fehler der Plattform ist.
Das war hier keine super KI, die hackt, sondern es war einfach schlecht gemachte Buchungsplattform, fairerweise auch.
wo man andere Leute Kurse ohne sich einzuloggen, hacken, canceln konnte.
Ja, so kann das gehen.
Und warum ich das erwähne, ist natürlich, weil es wieder ein gutes Beispiel ist für eine KI, die eigentlich nichts Böses wollen sollte.
Also man kann gar nicht so böse denken, wie eine KI rational Schlussfolgernd wurde.
Es ist wieder so ein bisschen Paperclip-Light, würde ich sagen.
Wir hatten es mal beschrieben bei, ich will nur der Paywall umgehen und im schlimmsten Fall könnte meine KI dem Redakteur oder der Redakteurin am Ende Drohmails schreiben.
Hier ist halt so, jemand wollte eigentlich sich nur einen Kurs sichern und am Ende wurden andere Leute aus den Kursen rausgeschmissen und wer weiß, was noch passiert wäre.
Du hast die Geschichte nicht ganz fertig erzählt.
Also die KI hat alle rausgeworfen, bis auf Sarah und Andrew und Sarah sind jetzt verheiratet.
Ach, wie schön.
Nein.
Aber die Frage ist doch, wie schaffst du das als Studio oder wenn du so ein Setup hast, musst du ja eigentlich jetzt eine App bauen, die immer Face ID macht bei jeder Buchung.
Naja.
Eingelockt sein reicht ja schon.
Dass du sagst, du musst eingelockt sein, also dass du nicht mit irgendeinem Keycard...
Also aus eigener Erfahrung kann ich mutmaßlich wiedergeben, dass es Leute gibt, die auf jeden Fall agentisch buchen.
Also hier ist ein Trendsport aus Amerika, den ich unerfolgreich nach...
Deutschland gebracht hat, ist immer noch angefragt in Hamburg und da ist es so, dass sich 20 Leute dann Wecker stellen, wenn die Dinger buchbar sind und dann ist first come, first serve.
Wenn man auch so einen komischen Tech-Bro-Sport spielt, aber hätten wir das gedacht, ich sag ja immer, das argentische E-Commerce wird nie funktionieren, aber wo es natürlich funktionieren wird, ist so Sneaker-Drops und sowas.
Also da ist argentisch natürlich die Lösung, auch wenn es nur, ich meine, fairerweise Das hat man früher mit anderen Snipern irgendwie erledigt.
Und jetzt nimmt man halt KI-Bots dafür.
Jetzt kann jeder, der bist.
Früher musst du programmieren können dafür.
Oder ein Sniper-Programm kaufen.
Jetzt kann jeder das mit seinem Open Claw.
So viel hat sich hier nicht geändert, fairerweise.
Aber ja, wenn wir das brauchen, um agentischen E-Commerce hochzuziehen, why not?
Was wäre das Thema?
Du sagst dem Agent, du willst ein paar Schuhe kaufen.
Auf einmal kauft er den ganzen Laden.
Ja, nee.
Gebt alles als Retoure an.
Ja, ich meine, die einfachste Gefahr ist, dass der irgendwie das Ding dedost, damit andere nicht mehr raufkommen oder so.
Was weiß ich, wie das läuft.
Auf so eine Idee würdest du nie kommen.
Würde ich nie kommen.
Aber ja, keine Ahnung, was man so machen kann.
Habt einen schönen Mittwoch.
Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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