# DAX Stock Strategy And AI Market Outlook

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-08-11

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner & Chapits Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Defner.
Mein Name ist Thieme, Heiko Thieme.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 519 Würde der Zschäpitz jetzt sagen, das wäre ja seine Rolle.
Aber er ist nach wie vor im verdienten Urlaub und deswegen wieder eine ganz besondere Urlaubsvertretung hier am Start.
Und diesmal ist es ein ständiger Vertreter sozusagen von Holger Zschäpitz.
Es ist Heiko Thieme.
Ich freue mich, dass er wieder zum dritten Mal hier schon die Urlaubsvertretung ist.
Und mit seinem Optimismus vor allem uns bereichern wird.
Aber erstmal die Vorstellung, die gehört dir lieber Heiko.
60 Sekunden hast du, um dein langes Börsenleben mal kurz zu skizzieren.
Studierte Jurist ab 1972, angefangen bei Wood McKenzie in Schottland mit dem Börsengeschäft, um dann über London...
nach New York zu gehen für die Deutsche Bank.
Und nach der Deutschen Bank Ende der 80er Jahre, ich sollte ja bei Herrhausen persönlicher Assistent in den USA sein, der Referent, der wurde dann ermordet.
Und dann hatte ich mich selbstständig gemacht in den 90er Jahren als Fondsmanager.
Und dann ab 2005 oder 2006 habe ich mich dann auf das Strategiegeschäft persönlich fokussiert.
Ich habe für die FAZ 17 Jahre lang geschrieben, eine wöchentliche Kolumne, habe Börsenbriefe geschrieben, seit 1986 täglich fünfmal in der Woche einen aktuellen Bericht von 10 bis 15 Minuten, aber an den Investment Club ebenfalls und bin seit über drei Jahren bei Instagram tätig mit der Idee des Tages.
Ich rede ja sehr lang und sehr viel, da jedoch schränke ich mich auf eine Minute, die Idee des Tages mit 192.000 Followers, die höchste Zahl, die es in dieser Form in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt.
Ja wunderbar und die eine Minute, die hast du ja richtig eingepolt.
Du hast genau die eine Minute geschafft.
Wunderbar, die liegt dir quasi seit Insta im Blute, der innere Wecker.
Und es gibt natürlich noch viel, viel mehr zu reden.
Wir könnten wieder über dein langes Börsenleben und deine vielen Erfahrungen reden.
Das haben wir ja aber in den vorangegangenen Podcasts schon gemacht.
Da kann man gerne nochmal nachhören aus den Sommermonaten des letzten und vorletzten Jahres.
Da gibt es nochmal vieles.
von bleibender Gültigkeit zu lernen.
Man kann es auch in deinem Buch nachlesen.
Du hast ja letztes Jahr, über das haben wir letztes Jahr gesprochen, ein Buch veröffentlicht, erfolgreich zeitlos investieren, wo natürlich auch deine ganze Lebensweisheit mit eingeflossen ist.
Und heute, wie gesagt, wird das alles einfließen.
Deine 83 Jahre fast an Lebensweisheit und deine 54 Jahre Markterfahrung.
Wahnsinn.
Und aus diesem Blick heraus wollen wir heute vor allem eben über die Märkte reden und vor allem auch über ganz viele Einzelaktien.
Also wir haben uns vorgenommen, die 40 DAX-Werte durchzuchecken und auch noch natürlich die Max 7.
Und heute fangen wir aber dann beim DAX an, weil wir ja letztes...
letzte Woche schwerpunktmäßig dann über die US-Technologiewerte geredet haben.
Aber lieber Heiko, vielleicht erst nochmal dann eben auf die Märkte insgesamt blicken.
Wir haben ja da zwei große Themen, die sozusagen überlagernd sind für die Märkte.
Das eine ist natürlich der nach wie vor seit dem 28.
Februar andauernde Krieg im Nahen Osten und die dadurch bedingte Sperrung der Straße von Hormuz, Ölengpässe, aber auch Engpässe bei anderen Rohstoffen vor allem.
Und wie blickst du auf das Ganze?
Wir hören jetzt immer wieder, ja, ein Abkommen soll bald kommen.
Und Trump meinte heute ja, die Straße von Hormuz wäre ja frei.
Habt euch nicht so.
Also wie lange wird uns das noch beschäftigen?
Hast du doch Optimismus?
Du bist ja der Optimist, dass wir doch bald auch diese Situation hinter uns lassen können.
Gut, ich habe mich jetzt nach der ersten Woche in diesem Jahr, wie ich es hier mal tue, festgelegt, wo wir hingehen, wo wir am Jahresende stehen werden.
Und zwar benutze ich da den sogenannten 5-Tages-Indikator.
Das heißt, der fünfte Börsentag im neuen Jahr, gemessen am Standard & Poor's 500 Index, also nicht auf den DAX abgestellt, aber auf den Standard & Poor's 500 Index besagt, wo wir am Jahresende stehen.
über dem Schlussstand des Vorjahres oder darunter.
Wie weit das, sagt der Index, sieht es aus.
Wir waren angestiegen in den ersten fünf Tagen, sowohl beim DAX übrigens, als auch beim Standard & Poor's 500 Index.
Das war für mich die Begründung zu sagen, der DAX-Index wird die 27.500 Marke erreichen und wir waren damals bei 25.500 und der Standard & Poor's 500 Index wird die 7.700 Marke sehen.
Das waren relativ stolze Ziele in einem Jahr, was offen war, was passieren würde.
Das erste Quartal brachte sehr schnell nach einem erfolgreichen Januar.
Der Fünf-Tages-Indikator wurde damit nochmal bestätigt.
Also die Chancen der Wahrscheinlichkeit stiegen auf über 90 Prozent.
Das muss man schon mal auf der Zunge sich zergehen lassen.
Und dann kam der Einbruch.
Wir waren ja im ersten Quartal dann aufgrund, du nattest es schon den Krieg, nicht wahr?
Im Nahen Osten, nicht wahr?
Straßenbahn, Hormuz und andere Situationen, die täglich aus dem Weißen Haus heraus kamen.
Das hatte die Sache dann sehr erschwert.
Wir fielen dann ganz kurzfristig unter die 22.000 Marke beim DAX und das war ein Minus von fast 15 Prozent, also eine ausgewachsene Korrektur.
Ich hatte auch vorausgesagt, wir werden eine Korrektur kriegen.
Warum, die kriegt man immer und wann, das weiß ich nicht.
Gut, jetzt für mich entscheidend, selbstkritisch, aber nicht arrogant klingen zu wollen, war es dann zu sagen, bitte...
Was sagt denn ein Stratege oder ein Analyst oder ein Kommentator, wenn die Märkte mal fallen?
Wenn er dann keine Meinung hat, ich hatte den Crash, die im 80 hautnah erlebt hat, der Aktienhandel für USA-Werte in Amerika nicht war verantwortlich, dafür verantwortlich war, hatte ich ihm gesagt am Tag danach, das war der kürzeste Crash aller Zeiten.
Er hat mit Kostolania auch darüber gesprochen, wir beide waren uns einer Meinung.
Es hat in Deutschland etwas länger gedauert, in den USA war es der...
Endpunkt eines Abwärtstrends und danach ging es nur aufwärts und nach knapp zwei Jahren waren wir auf dem neuen Höchststand.
Kurzum, ich sagte damals, Ende März, das sind die Kaufkurse.
Aber wir werden nochmal in den Sommermonaten wiederum einen Durchhänger bekommen, einen Rückgang von 5 bis 10 Prozent.
Es wurde volatil und du hast das Stichwort genannt.
Es war die Politik, die ich übrigens sehr stark angreife, so stark, dass ich nicht nach Amerika mehr hingehen kann, ohne vermeiden festgenommen zu werden.
Denn Trump macht keinen, der ihm widerspricht.
Und da findet er jeden Grund, um erst mal dich anzuklagen.
Und dann zahlst du deine eine Million für einen Juristen, der dich dann wieder rausholt.
Dann ist alles in Ordnung.
Aber ich will weder im Knast sitzen für einige Wochen, das in meinem Alter würde ich mir nicht zumuten wollen.
Und zweitens brauche ich das nicht.
Ich kann auch in Europa gut leben und muss meinen Freunden sagen, wir treffen uns.
demnächst in Europa, wo auch immer, ob jetzt wie in Spanien oder Deutschland oder Frankreich oder wo auch immer.
Also das ist die Geschichte, die wir hatten und wir haben jetzt eine sehr volatile Börse.
Wir haben eine Situation, die von der Geopolitik indirekt bestimmt wird, von der Außenform her gesehen.
Und das, was interessant ist, ist tragisch.
In dem Jahr, wo Amerika seine 250-jährige Existenz der Demokratie war, die älteste neuzeitliche Demokratie der Welt, die für die Welt ein Wegweiser schlechthin war, die wird vor unseren Augen oder ist vor unseren Augen abgeschafft.
Denn Kramp will...
der König oder der Kaiser oder Diktator von Amerika sein, wird unterstützt von einigen Milliardären dabei.
Auch in seinem Kabinett alles Ja-Sager ohne Meinung zu haben.
Die täglichen Konferenzen, die wir sehen, die hier ausgestrahlt werden, sind ein Witz.
Ich bin nicht der Einzige, der so diskutiert.
Ich war auch Freunde von mir, wie Joe Steglitz zum Beispiel, der Nobelpreis 2000 bekommen hat.
Die schlagen die Hände über den Kopf zu sagen, wir wissen gar nicht, was wir machen sollen.
Aber lassen wir es lamentieren.
Die Börse geht ihren eigenen Gang.
Denn die Frage ist ja die, wenn man die Konstellation sieht, Wir haben Krieg gehabt, nicht war im Gazastreifen.
Stark kreditiert worden auch von mir, wegen der falschen Politik.
Wir haben dann die Ermordung der iranischen Führung gesehen, die vom Rechtsweg eigentlich illegal ist, macht man nebenbei bemerkt, egal wie man zu dem Regime steht.
Aber kurzum, wir haben das erlebt und die Börse lässt alles an sich abgleiten.
Das fragt natürlich jeder Leid, das kann doch gar nicht sein.
Ja, das Stichwort ist ganz simpel und da werden wir sicherlich noch eine Menge Zeit drüber verbringen.
Es sind zwei Buchstaben.
AI oder KI, je nachdem, ob man Deutsch oder Englisch spricht, Artificial Intelligence oder Künstliche Intelligenz, sie wirkt uns.
Und ich komme gleich zum Schluss, trotz meines Monologs.
Wir werden hier eine Zeitphase erleben, die mindestens 30 Jahre dauert, wahrscheinlich länger, die uns alle...
total verändern wird, unsere Struktur in jeder Form.
Es gibt Gefahrenmomente, ganz klar, aber die Welt wird in 30 Jahren, und ich nehme bewusst die 30 Jahre oder 33 Jahre, denn 1993 kam ja die Internetseite auf, obwohl sie vorher schon existiert hatte, für das Militär, aber für den Menschen, für die Bevölkerung wurde sie freigestellt.
Und wer jetzt zurückschaut, also schon erwachsen war vor 93, wird mir recht geben müssen.
dass die Welt sich seit 1993 total verändert hat.
anders geworden ist.
Ich denke einmal an die Kommunikation, die wir haben, unsere Handys, die wir haben, die sich verbessert haben.
Das heutige Handy hat eine Kapazität, die größer ist als das, was wir bei der ersten Mondlandung 69 haben.
Auf einem Handy haben wir es drauf.
Das heißt, ein 14-Jähriger hat mehr Wissen in seiner Hand, als es der Präsident von Amerika haben kann, der vier Millionen Leute für sich arbeiten ließ damals.
Also wir sind in einer Revolution der Informatik gewesen und es geht jetzt im schnelleren Schritt weiter.
Das ist die Flüchtlinge.
zurzeit an der Börse gehandelt.
Da gibt es auch Pleiten, aber ein Vergleich mit dem neuen Markt, der häufig gebracht wird, ist total falsch.
Am neuen Markt wurde primär heiße Luftgehandel.
Da gibt es eine Antwort bei Werten, die nicht dazu gehören, aber der größte Teil hatte eben nichts.
Aber die Werte, die wir zurzeit sehen, die haben etwas.
Die Frage ist nur, wenn zehn Leute oder zehn Unternehmen das Gleiche haben, dann könnte ich alle sechs, siebenhundert Prozent zulegen.
Da gibt es zwei oder drei.
Das muss man dann auswertieren.
Aber es bleibt auf jeden Fall wahnsinnig spannend und ich hoffe, dass ich noch ein paar Jahre habe und das auch voll mit mir erleben kann und für die Zukunft für meine Kinder und meine Enkel.
Die ist fantastisch.
bin ich also absolut optimistisch.
Und da sagen Leute, du kannst, du spinnst doch.
Die Welt steht vor so vielen Problemen.
Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden.
Und wir können Lösungen haben, auch wenn es zurzeit im politischen Bereich sehr, sehr mau aussieht.
Sehr schön.
Deswegen habe ich dich wieder eingeladen.
Siehste, mit knapp 83 immer noch diesen...
begeisternden Optimismus, den du ausstrahlst.
So, das war jetzt ein großer Rundumschlag schon mal, wo wir natürlich vieles nochmal vertiefen könnten, aber sonst läuft uns die Zeit davon.
Wir wollen ja auch nochmal die einzelnen Werte durchchecken, aber natürlich nochmal zum KI, also 27.500 nochmal festgelegt, ist dein DAX-Ziel dann quasi weiterhin bis zum Jahresende.
Ich könnte schief liegen.
Die Schieflage wäre nur die, dass wir noch ein bisschen weitergehen bis zu 30.000.
Also das will ich zugeben, aber ich bleibe erstmal.
Denn eins an der Börse habe ich gelernt, was die meisten falsch machen ist, Tageshandel lohnt sich deswegen nicht, weil 80 Prozent der Privatleute, die Tageshandel machen, Geld verlieren.
Es ist wichtig, an der Börse auch mal die Ruhe zu bewahren und mal eine Statistik umstehen lassen, nicht gleich darauf zu reagieren, weil die Statistiken meist dann wieder korrigiert werden.
Deswegen gucke ich mir Statistiken an, die also längere Zeiträume umfassen.
Also die Tagesstatistik ist für mich eigentlich relativ uninteressant.
Aber wann sehen wir die 30.000, die du eben in den Mund genommen hast?
Die 30.000, wenn wir sie in diesem Jahr nicht sehen, hat bisher 27.500, ich bleibe dabei.
Beim Standard Poor's 500 ist es die 7.700, da brauche ich nur mal zwei Tage zu haben, da bin ich da.
Aber was danach kommt, und jetzt kommt das danach, hängt auf der geopolitischen Seite davon ab, was passiert bei den Zwischenwahlen.
Das ist eigentlich der wichtigste politische Termin in den USA am 4.
November, ist ein Dienstag.
Und da werden beide Häuser wieder gewählt.
Einmal der totale Kongress mit 435 Sitzen.
Und dann von den 100 Senatsitzen stehen ein Drittel, also rund 33 zur Wiederwahl an.
Die haben ja einen sechstjährigen Tonus.
Also alle sechs Jahre wird es ausgewechselt.
Das sind immer ein Drittel der Senatoren.
Im Senat führen die Republikaner mit einer gewissen, nicht sicheren, aber doch akzeptable Mehrheit.
Beim Repräsentantenhaus haben sie nur eine ganz, ganz razor thin, eine ganz dünne Mehrheit, die kann fallen.
Jetzt kommt das Aber leider hinzu.
Die Demokraten stellen keine einheitliche Front dar.
Ihnen fehlt die Präsentation auf einer hohen Plattform.
Und das könnte mit allen Machenschaften, die Trump noch bei sich natürlich hat in seinem Ärmel, Sei, dass er vielleicht doch gewinnt.
Zurzeit kann er nicht gewinnen, denn die Umfragen, allein von den Umfragen her, für ihn als Präsident, sind so niedrig wie bei Richard Nixon in den 70er Jahren, drei Wochen vor seinem freiwilligen Abgang aus dem Weißen Haus.
Und das sagt eigentlich genug.
Aber Donald Trump...
Ist für allem möglich.
Wir wissen ja, er kann das unmöglich, hat die Atlantische Brücke, die wäre doch für uns beide undenkbar gewesen, dass die jemals einstürzen könnte.
Gibt es doch gar nicht.
Das hat er in einem Tag gemacht.
Hat damit den größten Schaden für die Weltgeschichte erreicht und auch für Amerika.
Dann hat er die Strafzölle gemacht.
Das weiß jedes Kind, dass Strafzölle nichts einbringen, sondern nachteilig sind.
Die Welt baut auf den Handel auf und den Handel zu bestrafen ist das Schlimmste.
Damit kauft er sich eine Inflationsrate und so weiter.
Das kann man alles festmachen.
Kann man alle Leute sich angucken.
Jeffrey Sachs war von Kolumbia nicht gut.
kenne, der ja sehr viel auf YouTube auch erscheint.
Das können andere dann nochmal dokumentieren.
Man kann sich das auch dann in Phoenix anschauen, bei den Sendungen, welchen Vergleich man nimmt.
Ich sage nochmal eine Sache aus dem Nähkästchen geplaudert.
Ich meine, Freunde, als wir zusammensaßen letzten März vergangenen Jahres in Florida auf dem Golfplatz und ich war, sehr schönes Haus gehabt, meine Freunde und so fort.
Dann sage ich, Kinder, ich weiß jetzt, wie es 32, 33 aussah.
Meine Eltern konnten das mir nie richtig klar machen.
Wir leben in der gleichen Phase.
Und da sagte meine Gastgeberin, treibst du doch, Heiko.
Sie kommt aus dem reinen Pfälzischen.
Und sie ist im Wein tätig in den USA.
Die sind sehr engstbefreundet.
Und da sagte sie, Heiko, du übertreibst aber jetzt.
Aber rede bitte nicht so laut, denn wir haben Nachbarn.
Und da war meine Antwort, genau das war damals auch der Fall.
Also das wollten die meisten Leute nicht sehen.
Ich fragte meine Freunde am Jahresende, glaubt ihr, dass ich jetzt nochmal wieder rüberfliegen kann?
Heiko, wir haben dich verlacht, beziehungsweise gewundert, dass du als Optimist so pessimistisch warst.
Du hattest nicht nur recht, sondern die Dinge sind schlimmer geworden.
Und alle Leute, die ich fragte, sagten, wir würden es nicht riskieren.
Ich hatte keinen einzigen oder meinen Freund in der Botschaft, die sagten, wir können ihn garantieren, das passiert nicht, das ist alt genug.
Kann man nicht machen.
Wenn einer ihm nicht gefällt, das hieß ja auch den früheren Leuten, ob das ja von der CIA die Leute waren, die in der Regierung hoch angesiedelt waren, Kobi und so weiter und so fort.
Die verfolgt er, macht seine Prozesse immer ran und jetzt kann er es ja tun.
Damals gab er sich als Milliardär aus, war es aber nicht.
Jetzt hat er tatsächlich offiziell, musste ja seine Steuererklärung abgeben, 2 Milliarden angeschafft und die ist total illegal.
Ich habe ja Insider Trading studiert unter Jennings in Kalifornien, Anfang der 70er Jahre.
Das ist so widerrechtlich, was da passiert und die Bereicherung seiner Familie, dass ich eine Prognose in den Raum gestellt habe.
Ich lebe ja sozusagen durch...
gewisse klare Prognosen, die manche für unsinnig halten, aber die sich häufig, wenn ich unbescheiden sein darf, als richtig erweisen.
Der Kampf wird 28, wird lange erlebt und ich hoffe und ich habe nicht den Wunsch, dass er irgendwie durch einen Attentat umkommt und so weiter, sondern er soll ruhig weiterleben und er wird mit ungefähr 100 Milliarden für sich und seine Familie plus, die aus offener Zähne gestohlen dann rausgehen und das hat es noch nie gegeben.
In der gesamten Geschichte bis zu Krösus kannst du zurückgehen, kommst du nicht auf solche Summen.
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Klare Worte von Heiko Thieme.
Obwohl er Optimist ist, sieht er natürlich auch die Schattenseiten.
Aber wie gesagt, die Politik soll heute nicht unser Hauptthema sein, auch wenn das jetzt natürlich auch wieder ein Podcast füllen könnte, was Trump so veranstaltet in den USA und für diese Welt.
Aber wir haben gesagt, wir wollen heute jetzt eben mal auch ein bisschen Richtung Einzelwerte gehen.
Und das interessiert ja natürlich, wie geht es weiter hier?
Wir haben jetzt gerade die Quartalsaison hinter uns, die Halbjahreszahlen auf dem Tisch.
Da kann man wieder so ein bisschen dann...
gucken, wie es weitergeht und wir fangen an mit dem DAX.
Du hast ja gerade schon gesagt, also DAX-Ziel bis zum Jahresende quasi Minimum 27.500 und 30.000 sind dann irgendwann auch möglich.
Dann fangen wir an mit diesem DAX ABC und da geht es los mit Adidas aus Herzogenaurach.
In der Fußball-WM extrem erfolgreich gewesen.
Die beiden Finalisten kamen aus dem Hause.
Ich kam aus dem Hause, wurde ausgestattet wenigstens aus dem Hause Adidas.
Auch sonst war man sehr, sehr präsent in dieser Fußball-Weltmeisterschaft.
Einzig die Zahlen, die man jetzt gebracht hatte, die haben dann bei den Anlegern doch so ein bisschen Schnupfen ausgelöst, weil man dann auch sehr hohe Marketingausgaben mit dieser Fußball-WM verbunden hat.
Und da ist die Aktie zeitweise ja fast 20 Prozent abgerauscht.
Wie siehst du aktuell die Adidas Aktie?
Was traust du ihr zu bis zum Rest des Jahres?
Oder sagen wir mal, wir machen immer zwölf Monats Kursziele.
Zwölf Monats ist ein besserer Zeitraum.
Ich habe mir Folgendes die ganzen DAX-Werte angeschaut und gesehen, was Analysten sagen.
Denn eins muss ich mal vorne rein sagen.
Ich war mal am Anfang, in den ersten drei Monaten bei Wood McKenzie, habe ich als Analyst nicht angefangen, aber habe dann Analysen gemacht, um dann ins Marketing überzusteigen.
Das war von vornherein die Idee.
Und dann war ich verantwortlich für Kontinentaleuropa und den Nahen Osten, gerade in der Zeit, wo dann die Ölkrise losging.
Der Ölpreis von 2,50 Euro oder 2,25 Euro dann nach oben stieg auf dreieinhalb, fast vier Dollar.
Das kann man sich gar nicht vorstellen, dass die Preise damals so niedrig waren.
Aber kurzum, ich habe mir jetzt mal angeguckt.
in einer anderen Form.
Wir können das so durchsprechen, wie du es hast, alphabetisch.
Aber ich habe mir gesagt, das Wichtige ist eigentlich zu sagen, wo spielt sich die Musik ab und wo nicht.
Und was ist der beste Wert aus Sicht der Analysten?
Ich bin kein Analyst und als Stratege schaue ich mir an, was Analysten, ich kenne ja auch etliche davon, was glaubhaft erscheint, was ist realistisch.
Aber die Liste steht bei mir unter den 40 Werten Adidas an Platz 12.
Immer noch attraktiv.
Ich empfehle es übrigens auch.
Ich war auch schon etwas niedriger in dem Kursniveau.
Die Strategie können wir nochmal von mir erklären hinterher, dass ich ja nicht eine Aktie kaufe und dann festhalte, sondern ich hoffe, wenn ich eine Aktie kaufe und das ist sehr gewöhnungsbedürftig, liebe Zuhörer.
Ich hoffe, wenn ich eine Aktie kaufe, das klingt pervers.
Ich weiß es.
Ich hoffe, dass sie fällt.
Und zwar...
Ich hoffe, dass sie mindestens 15% fällt, wenn ich die Aktie kaufe.
Und ich kaufe sie erst dann eine Aktie, wenn sie ca.
20% vom jüngsten Höchststand gefallen ist.
Das steht also in meinem Buch drin.
Und was hoffe ich dann, wenn ich jetzt eine Aktie habe, die 20% gefallen ist und ich kaufe das erste Drittel.
Ich kaufe maximal in einem Wert, wenn da ein Substanzwert ist, also eine Marktkapitalisierung hat.
die also über der 10-Milliarden-Grenze liegt, in den USA über 50 oder 100 Milliarden liegt, dann kaufe ich also einen solchen Wert ein mit maximal 3% des liquiden Kapitals.
3%, das heißt, ich kaufe also in drei Tranchen von jeweils 1%.
Und bei Adidas sind weiter gefallen, tiefer als ich ursprünglich dachte, aber ich hoffe ja, beim ersten Kauf der zweite nach 15%.
Das ist die Standardanalyse, die ich habe und Strategie.
Und dann, wenn er nochmals danach fällt, Wieder von 15 Prozent, da kaufe ich nochmal nach.
Ja, aber um es mal jetzt nochmal ein Beispiel zu nennen, ich kaufe eine Aktie, die bei 100 Euro stand, bei 80.
Wenn mir die Umstände gefallen, das Unternehmen ist gut und alles andere stimmt.
Dann fange ich an mit der ersten Tranche.
Und dann hoffe ich, dass die Tranche 15 Prozent fällt.
15 Prozent von 80 sind 12, also auf 68 fällt.
Und wenn sie das tut, sage ich, Halleluja, ich habe ja jetzt schon zwei Tranche, aber ich hoffe, ich komme zur dritten Tranche.
Das kann ich aber nur dann machen, wenn sie bis auf 57 fällt.
Und dann habe ich eine volle Position.
Dann habe ich einen Durchschnittskurs, der klappt, bei der zweiten Tranche liegt, also um 68 liegt.
Und dann liege ich jetzt schon im Minus mit den drei Tronchen zusammen, kriege ich aber ungefähr fast 15 Prozent.
Dann sagen natürlich viele Ausschnitte, der Mann ist so ein Idiot.
Warum hat der mir überhaupt das gesagt?
Warum habe ich dem überhaupt gefolgt?
Ich sage, Leute, wartet doch ab.
Der Markt wird sich drehen.
Wenn der Markt sich dann dreht, geht von 57 auf 55 und fängt dann an zu steigen.
Wenn er dann bei 80 ist, da wo ich angefangen habe, habe ich ja schon mal einen Plus von ungefähr 12 Euro oder Dollar, was es immer ist.
Und das sind dann ungefähr prozentanzmäßig knapp 20 Prozent.
Nicht ganz, aber zwischen 15 bis 20 Prozent.
Und wenn das in einem Jahr passieren würde, habe ich das...
Fast doppelte dessen, was die Börse in einem Jahr bringt.
Aber wenn ich wieder auf den Ausgangspunkt von 100 zurückgehe, Habe einen Durchschnittskurs von 68, kann sich jeder ausrechnen.
Dann bin ich hier über 40 Prozent im Plus und das wäre sensationell, wenn man das im Jahr schafft.
Warren Buffett kam auf 20 Prozent im Jahr.
Ich kam in meinem Fonds mal auf knapp 50 Prozent.
In den ersten drei Jahren wurde er mit die Nummer 1 in den USA.
Aber das ist gewöhnungsbedürftig jedenfalls und sehr selten, dass man sowas erreichen kann.
In anderen Worten hier, die Strategie sagt, ich kaufe bei Schwäche.
Jetzt kommt das Letzte noch, um den Bogen voll zu schließen.
Wenn jetzt eine Aktie, Heiko Thieme hat ja nur eine Meinung, der bestimmt ja nicht, wo der Markt hingeht.
Ich habe keinerlei Ahnung, wo die Börse hingeht.
Das werde ich nachher nochmal erläutern, dass auch jeder versteht.
Denn wer vorgibt zu wissen, wie wo die Börse hingeht, der lügt oder ist unwissend.
Kein Mensch weiß es, wir können nur unsere Schätzung abgeben.
Also das Wissen nicht, wer es wüsste, der wäre der reichste Mensch der Welt.
Weil er ja weiß, wo es hingeht.
Er wüsste immer den Lotterietipp.
Das gibt es nicht.
Aber kurzum, wenn ich mir das anschaue, das Umfeld, und sage, okay, wann steige ich aus?
Wenn ich also ein Plus habe von 25% mit meinem Durchschnitt, entweder nur eine Position, weil sie nicht weiter gefallen ist oder mit zwei Tranchen, die nicht weiter gefallen sind und wenn dann die Tranchen im Durchschnitt 25% Plus aufweisen oder die drei Tranchen 25% Plus aufweisen, dann verkaufe ich quasi automatisch die erste Tranche.
Warum?
Weil es mir das Doppelte ist, was die Börse normalerweise im ganzen Jahr bringt.
Da muss man nicht unbescheiden sein, nicht gierig sein, sondern da verkaufen wir das erste Drittel.
Nur ein Drittel, weil ich sage, das könnte ja noch weitergehen.
Wenn sie dann auf 35% steigt, von 25 auf 35, dann verkaufe ich das zweite Drittel, habe einen Schnitt für die ersten beiden Tranchen von 30%.
Das ist das mehr als das Dreifache dessen, was die Börse vom DAX-Index von 1988 ausgehend im Jahr bringt, nämlich knapp 9%.
Also das ist schon toll.
Und die letzte Tranche ist für mich meine Casino-Karte.
Da werde ich zum Spieler.
Und da sichere ich meine Position ab bei 30 Prozent.
Gut, nehme mir einen Stopp hin.
Und wenn die Aktie zurückgeht auf 30 Prozent, bin ich verkauft, dann habe ich mit allen drei Tranchen 30 Prozent im Schnitt.
Liege fantastisch da, kann jeden schlagen als Fondsmanager.
Das ist toll oder als Privatperson.
Geht die aber weiter auf 50 Prozent plus, dann verkaufe ich nicht, sondern ich schiebe den Stopp, das letzte Dritte nach oben auf 40 Prozent.
Warum nicht auf 45 Prozent?
Börse größer durchatmet.
Bin ich bei 100 Prozent, ist mein Stopp bei 70 Prozent.
Ich greife mal vorwärts, das ist zu langweilig.
Wenn ich bei 1000 Prozent bin, das ist bei mir, bei einigen werden auch passiert, dann ist mein Stopp bei 700 Prozent.
Geht die Aktie weiter, schiebe ich den Stopp nach, geht die Aktie zurück.
Bei 700 Prints ist die letzte Tranche verkauft.
Dann habe ich für das gesamte Paket für die drei Tranchen, kann sich jeder ausrechnen.
2 mal 30 sind 60, nicht wahr?
Und 700 nehmen wir mal.
Bei 760 geteilt durch 3 kann sich auch jeder ausrechnen, nicht wahr?
Das ist also in diesem Falle 200 und nicht ganz 260 ungefähr.
In deiner Börse-Krategie kann man auch in deinem Buch nachlegen.
Das war jetzt natürlich mit vielen Tranchen und ein bisschen komplex.
Ich bin beeindruckt.
alles auf die Frage nach Adidas antworten kannst.
Und warum ist Adidas interessant?
Weil die Schuhe gut sind, jeder hat Laufschuhe.
Ich persönlich nehme keine Adidas, aber Adidas ist neben Nike auch interessant.
Das ist eine Frage der Zeit, wer kommt?
Dann spielen natürlich die Sportereignisse mit einer Rolle.
Puma kann man so als Nebenwert nehmen.
Warum?
Weil Puma kommt ja auch auf Herzogenaurach wie Adidas.
Die haben eine Chance, dass es von Chinesen übernommen wird.
Das ist eine Übernahmefantasie.
Aber ich sage, auch wenn man zum Beispiel, das ist mein Erfahrungssatz, Alle Karten in einem Sektor auf eine Aktie zu setzen, das kann 100% daneben gehen.
Es ist besser, auf zwei oder sogar drei Hochzeiten zu tanzen, weil man nicht unbedingt weiß, Wer gewinnt das Rennen?
Das ist ein ganz wichtiger Satz für mich, dass die Leute wissen, ist das alles auch eine Karte?
Nein, Roulette spielen sollte man weglassen, höchstens bei der dritten Tranche, wie ich sagte.
Da kann man Roulette-Spieler werden, dass man mehr gewinnen will.
Aber bitte nicht nur sagen, die wird es machen.
Biontech und Moderna zum Beispiel als Beispiel zu nehmen.
Das kann man so ausbauen.
Auf Adidas wäre jetzt ein Kauf, aber ist bei mir, wenn man es anguckt, in der zweiten Garde Nummer 12 von 40 mit einem Plus von 20 Prozent.
Indikation der Analystenstütze.
Also mit einem Kurspotenzial von 20 Prozent, meinst du?
Aktuell haben sie sogar bei mir bei Refinitiv 26 Prozent Kurspotenzial, die Adidas Aktie.
Und man muss sagen, trotz dieser gewonnenen WM seit Jahresbeginn ein Minus von 3,2 Prozent.
Das hätte sich mancher sicherlich dann auch anders vorgestellt.
Ich sicherlich mir auch.
Ich hatte ja im Vorfeld auch der WM eigentlich nur mal gesagt, eigentlich müsste die die Adidas-Aktie da nochmal, bezüglich nach der BM hatte ich das gesagt, doch mehr Gas geben, aber erst nochmal zurückgekommen.
Gut, aber wir müssen ein bisschen, wir wollen ein bisschen Gas geben, damit wir die einzelnen Titel durchspielen.
Ja, aber ein Zusatz noch, der wichtig ist.
Du sagst 26% bei Adidas.
Ich habe dir bisher die Analystenschätzung gegeben.
Ich weiß nicht, es sind 5, 6 oder 20 Analysten.
Ich würde dir zustimmen.
Das Potenzial erscheint mir bei Adidas größer als die 20% zu sein, aber ich zitiere hier die Analysten.
Also insofern stimme ich dir zu.
Da ist noch mehr drin.
Genau, aber ich will dir eigentlich deine Meinung hören, weil was die Analysten sagen, das kann ja jeder selber nachschauen.
Interessiert bin ich an deiner Meinung und welches Potenzial du so einer Aktie zutraust.
Das ist jetzt vor allem das Spannende in diesem DAX-Check.
Gut, dann haben wir die erste und wir machen weiter mit Airbus im DAX.
Was traust du der Airbus-Aktie zu?
Airbus eigentlich einer meiner Favoriten gewesen, muss ich sagen.
Nur in jüngster Zeit werden die Zahlen, die sie veröffentlichen, nicht unbedingt so groß sein.
Und Airbus läuft Gefahr, dass sie die 10% Plus Marke nicht ganz erreichen können.
Das heißt, Airbus wäre für mich ein typischer Kandidat, wenn sie etwas fällt, mal 5 oder 10 Prozent, dann würden sie bei mir auf die Liste stehen.
Zurzeit würde ich sie nicht zu den Favoriten nennen, denn ich teile also von den DAX-Werten, die ersten 10 sind für mich interessanter als die mittleren oder die letzten 10.
Und da gibt es Werte, die zwar sehr schön aussehen, aber die muss man nicht haben.
Deswegen würde ich bei Airbus sagen, halten, warten, dass sie ein bisschen fällt, dann kann man sich wieder mehr einkaufen.
Klare Anschätzung.
Allianz, wie stehst du zur Allianz?
Allianz ist eines der besten Unternehmen, die wir haben.
Allianz, Hannover, kann man überhaupt nichts falsch machen.
Aber die Frage ist, wie viel kann ich jetzt noch gewinnen bei der Allianz?
Immer daran denken, die Allianz hatte ja mal, als wir den neuen Markt implodiert hatten, 2009.
Der Lachsindex unter 4000 kurz stand.
Ich glaube, 3666 war es wohl.
Da hatten wir dann die Allianz gehabt, dass sie von 440 war ungefähr der Stand gewesen.
In der Höchstphase 2007 wohl.
Und dann ist sie runtergefallen über 90%.
Und da hat sie immer gedümpelt.
Wenn man sich heute anschaut, ist sie immer noch nicht da.
Das heißt, es hat wirklich lange gedauert.
Die Dividenden haben ein bisschen wettgemacht.
Aber die Allianz ist ein super Titel.
Verdient gut.
Hat eine gute Dividendenrendite.
Nur, was jetzt...
aufs Jahr hingeguckt sagen, was kann ich hierbei sehen, wird man sich wundern, wie wenig war der Allianz als aktuelles Potenzial, wird von vielen meiner Freunden gerade zur Seite empfohlen, das ist teuer, das kann man absolut machen.
Also ich würde sie nicht in die obere Kategorie setzen, also auf jeden Fall nicht in den ersten 20 Sätzen sagen, da könnte man das machen.
Ich stehe zwischen den mittleren, der dritten und der vierten Garantur mit etwas bescheideren Gewinnerwartungen.
Die Gewinnerwartungen bei der Allianz, Ich gucke immer noch mal auf die Analysten hinzu, sind bei knapp 3%.
Das könnte ein bisschen mehr sein, aber ich muss sie jetzt nicht haben.
Wer Dividenden sucht, kann Allianz kaufen.
Bei Allianz hört man nichts falsch, aber ich glaube nicht, dass man sagen kann, nächsten 12 Monats werden die Renner werden.
Ich kann mich jeden Tag ändern, aber ich würde nicht auf die Prioritätsliste kommen.
BASF, geht es weiter mit B?
Ja, toll gewesen, lang gebraucht um die BASF.
Immer wieder, wie gesagt, BASF, BASF muss man haben, kann man haben.
Natürlich, wir haben ein Problem gehabt mit der gesamten Gassituation.
Russland, der Ukraine-Krieg und so weiter kommt mit hinein.
Die BASF ist massiv investiert mit 10 Milliarden in der Anlage in China.
Die sind auf der richtigen Schiene.
Nur es wird etwas jetzt, wo sie so deutlich angestiegen sind, immer wieder auch mal den Anstieg sehen, den sie gemacht haben.
Immer wieder zurückschauen, was haben sie denn gemacht hier?
Und da würde ich meinen, bei BASF, kann man sie als Halteposition haben.
Kursschwäche wäre für mich dann etwas.
Das wird im niedrigen einstelligen Bereich sein von hier die Aktie.
Aber wenn sie fällt, dann kann sie interessant werden.
Weil ein Unternehmen ist in einem Sektor drin, der gut ist.
Aber sie haben ihre gesamte Strategie verständlicherweise auf den günstigen Gaspreis ausgerichtet, der von Russland kam.
Und das ist noch nicht mehr los.
Und da muss man die Alternativen sehen.
Sie müssen da rauskommen aus der Talsohle.
Aber sie ist ja gestiegen.
Immer wenn ich jetzt sage, der Wert steht nicht mehr auf der Liste bei mir.
Ich habe ja die Gewinne dabei.
Also sie ist aus der Position, steht da, mit einem Stopp absichert.
Aber kaufen würde ich jetzt keine Aktie.
Aber es war interessant, dass gerade die deutschen Chemieunternehmen von diesem Iran-Krieg eher profitiert haben, was man ja auch nicht so erwartet hätte.
in den Energiekosten, weil die Konkurrenz in Asien ja stärker gelitten hat, weil die ja tatsächlich Lieferengpässe hatten, weil die sehr stark eben durch die Straße von Hormuz auch beliefert werden.
Das war mal ein interessanter Effekt, den man vielleicht auch nicht so erwartet hatte, als Börsianer der Krieg ausgebrochen war.
Also BASF abgehakt.
Dann machen wir weiter mit Bayer.
Bayer ist ja natürlich zuletzt auch mit ganz guten Zahlen aufgefallen.
Das Agrochemiegeschäft hat wieder funktioniert.
Auf der anderen Seite ist natürlich bei Bayer nach wie vor das alles Entscheidende.
Wie geht es jetzt aus in dem Glyphosat-Strahl?
Da gab es ja doch ein wegweisendes Urteil des Supreme Court.
Und wie blickst du aktuell jetzt auf die Bayer-Aktie?
Also kurzer Background, als die Eier unter 20 war, Bayer, und die Leute sagten, das kann man wegschmeißen.
Und ich wurde auf der Instagram-Seite kritisiert, der empfiehlt Bayer, so einen Blödsinn, so einen Ramsch kann man doch gar nicht kaufen, das ist unseriös.
Wer es unter 20 gemacht hat, der wurde relativ erfolgreich damit.
Über 50 sind wir schon gewesen, weil Bayer Bayer liegt im Mittelfeld für mich mit einem Plus von 15 Prozent zu sehen.
Ich bin voll hinter dem, was Anderson macht, die Sache gut geführt.
Da gibt es noch einige Baugstellen.
Es ist bedauerlich, dass Baumann dieses Unternehmen geführt hat.
Er hat quasi den Grund gejagt, aber kann man ihm vorwerfen.
dass er das nicht vorausgesehen hat, die Glyphosat-Problematik, die ja ungefährlich ist laut offiziellen Leuten.
Wenn dann ein Kläger kommt, der kräft völlig halt und sagt, das kommt alles wegen der Glyphosat-Seite, wegen des Schutzmittels dort, das wir haben.
Und dann braucht man ja nur noch ein Schöpfengericht, die sagen, ja, das ist richtig.
Und wenn es ein offiziellisches Unternehmen ist, dann können wir richtig aufzulangen.
Da geben wir gleich mal eine viertere Milliarde für den Mann, der 65 ist, der für seinen Ruhestand kriegt.
Das ist das Unlink der amerikanischen Gerichte.
Strategie und Juristerei.
Ich bin ja nur ein studierter Jurist, nicht praktizierender.
Also was da in Amerika passiert, die Juristen rechnen sich reichweise und Stunden, das bei zwischen 1.000 bis 3.000 Euro und Dollar haben, da wird man schnell reich.
Aber wenn es ein ausländisches Unternehmen ist, kann das ruhig ausbuden, kostet uns ja nichts.
Es gibt ja keine Arbeitsplätze, die wir verlieren.
Das ist nur die Philosophie dabei.
Aber das hat Anderson, der Amerikaner, wie gesagt, sehr, sehr richtig gemacht.
Er hat sehr stark gelitten.
Jetzt auf dem Niveau.
Auf jeden Fall halten.
Ich würde sagen, wenn es mal wieder 5% runter ist, auf jeden Fall ein Kauf.
Jetzt halte ich die Position gerade vor wenigen Tagen als Kaufsempfohlen, aber sie ist ja jetzt wieder gestiegen, dass ich sagen kann, jetzt bitte halten.
Gut, gehen wir nach Hamburg.
Bayersdorf, der Nibia-Konzern, der vor allem unter der Schwäche seiner Hauptmarke Nibia leidet.
Wie ist dein Blick auf Biasdorf?
Ich habe immer noch eine...
Ich bin ja so ein Modemuffel.
Ich bin auch ein Kosmetikmuffel.
Ich nehme keine Kosmetik-Sachen.
Nicht meine Nivea-Creme.
Und jetzt bei Biasdorf, das ist die Kosmetik-Sache.
Und die Biasdorf Nivea.
Kosmetik und Creme.
Wunderbar.
Nur auf dieser Basis.
Sie müssen ihren neuen Weg finden.
Sie müssen ihre Gewinne finden, die Biasdorf.
Und deswegen meine ich bei Biasdorf einstelliger Gewinn.
Anstieg hier für die nächsten zwölf Monate ist zu sehen.
Die 10-Prozent-Marke wird vielleicht nicht erreicht werden, aber wenn sie fällt nochmal, da kann man zugreifen.
Aber ich habe wieder eine stille Liebe für das Unternehmen, weil es ist ein tolles Traditionsunternehmen.
Ich habe den Vorstandssprecher kennengelernt, war von dem sehr beeindruckend, nicht wahr, der mittlerweile verstorben ist, aber ein Unternehmen erster Klasse.
Aber es ist nicht der Renner, den ich jetzt in meinem Portfolio haben müsste.
Gut.
Dann BMW, die Autobauer.
Grundsätzlich leidend unter auch dem schwachen Markt in China.
Es gab heute gerade erst wieder Zahlen aus China, wo der Absatz weiter eingebrochen ist.
Elftes Monat in Folge Verkaufsrückgänge und das hat natürlich auch den deutschen Autobauern zu schaffen gemacht, zumal sie dort irgendwie auch den Markt für E-Autos komplett verloren haben.
Also viele, viele Probleme für die deutschen Autobauer.
In Übersee auch.
Sie leiden unter Trumps Zöllen auf dem Heimatmarkt auch unter einer schwachen Konjunktur.
BMW war ja immer so lange so der Vorzeigeautobauer in Deutschland.
Aber kaum ist der Herr Zipse einen Monat weg gewesen, gab es eine ordentliche Gewinnwarnung von BMW.
Jetzt gönnt man auch Stellenabbauprogramme an und so weiter.
Ist das jetzt das reine Machen des neuen Chefs oder wie blickst du aktuell auf die BMW-Aktie und das Unternehmen?
Also unter den Autowerten wäre die BMW nach VW für mich ein absolut interessanter Titel.
Das sage ich mit etwas, nicht Nervosität und Zittern, sondern sage, müsste es eigentlich klappen.
Sie sind von der Qualität fantastisch.
Sie haben natürlich, wie alle Autounternehmen, leiden unter dem chinesischen Markt.
Warum?
Wir sind blauäugig, wie wir sind, das passiert immer wieder, in den chinesischen Markt hineingegangen.
Wir haben unsere Autos verkaufen können.
Wir haben unsere Produktionsstätten dort hingelegt.
Es war fantastisch in jeder Art und Weise.
Das Einzige, was wir nie bedackt haben, kann man sich mal angucken, wie sich Deutschland und England gegenseitig...
ausspioniert haben und jeder hat von dem anderen versucht, die Patente zu kriegen und dann seine eigenen Produkte zu produzieren.
Und es ist doch eine offensichtliche Sache, dass in China mit viermal so viel Ingenieure, wie es in den USA übrigens gibt, das nur nebenbei bemerkt, das Zehnfache oder Fünfzehnfache von dem, was sie hier in Deutschland haben oder noch mehr, dass diesen sich ein BMW angucken, dann zerlegen sie erstmal den Motor.
Das ist ganz legitim.
Hat Japan übrigens auch in den 80er Jahren gemacht, in den 60er Jahren gemacht, mit der Fotografie.
Früher war Vogtländer unschlagbar, nicht wahr?
Das können wir doch auch machen.
Wir sind billiger.
Das schaffen wir doch auch.
Und heute stellen sie erstklassige Geräte her.
Das Gleiche im Autosektor.
Dass das unsere Leute nicht vorausgahnt oder gesehen haben, ich nehme es ihnen nicht übel.
Da, wo meine Kritik nur anfängt, ist, wie können die Leute es sich leisten, bei VW besonders, dem Vorstandssprecher 10 Millionen zu zahlen.
Muss auch von der Leistung kommen.
Wenn ich in einem Unternehmen, ganz von VitaCon zu sprechen, wenn ich Bescheiße mag und den Leuten falsche Statistiken gebe, dann bin ich dafür verantwortlich.
Ich habe als Vormenschein, also negative Ergebnisse, das habe ich auch gehabt, nach drei gleichen Jahren, habe ich meine Performance, meine Kosten für den Management, die habe ich eingestellt.
keine Management-Vieh.
Ich mache meine Arbeit umsonst.
Oder nochmal die Nummer 1 mit 75 Prozent.
Übrigens hat es sich also von einem anderen gelohnt, dabei zu sein.
Aber ich wollte ein Beispiel geben.
Ich sage, Leute, wenn ich nichts leiste, dann kriege ich auch nichts.
Und das scheint mir nicht bei uns im Management anzukommen.
Auch weltweit.
Wenn ein Unternehmen verliert, wenn ein Mensch herausgeschwissen ist, dann wird der abgefunden mit Millionenbeträgen, dann wird doch jeder normal arbeiten.
Wie ist sowas denkbar?
Wie können Aktionäre so sorglos sein?
Da habe ich das Problem.
Aber ich würde BMW von der Qualität her sagen, interessant, würde ich für die nächsten Jahre, also für die nächsten zwölf Monate sage ich, BMW steigt mindestens 20 bis 25 Prozent.
Und daher ist es für mich unter den ersten zehn als Kaufklag zu sehen.
Wunderbar.
Dann machen wir weiter mit Brenntag.
Auch im DAX nicht so ein bekannter DAX-Wert.
Chemikalienhändler hat natürlich dann auch profitiert von der guten Chemiekonjunktur, die sogar ja zum guten BIP im zweiten Quartal hier beigetragen hat.
Dieses BIP-Wachstum von 0,2% war ja im Wesentlichen auch auf Exporte in Deutschland zurückzuführen und deswegen auch wiederum auf die gute Chemiekonjunktur.
Allerdings haben wir jetzt natürlich auch wieder den Rhein hier.
Das kriegst du in Spanien nicht mit.
Ihr habt andere Wetterprobleme.
Und ich hoffe, du bist von Bränden weit entfernt.
Aber hier die Rheinschifffahrt macht natürlich auch der Chemie wiederum zu schaffen.
Also kurze Einleitung zu Brenntag.
Wie siehst du die weiteren Aussichten für Brenntag?
Zurzeit das Stiefmütterchen von den 40 Werden.
Analysten schätzen es minus 10 Prozent.
Da muss ich nicht dabei sein.
Ich würde bei Schwäche es mir angucken.
Klasse Unternehmen.
Aber wie du schon sagst, da gibt es Probleme.
Das ist nicht selbst gemacht vom Unternehmen.
Das ist einfach Umstände halber.
Das kann man dem Unternehmen nicht anlassen.
Aber als Anleger habe ich ja die Freiheit, hier nicht alle Treue zu beweisen im Unternehmen, sondern die Chancen zu nutzen.
Zurzeit offeriert Brenntag weniger Chancen als Risiken.
Klare Einschätzung.
Und dann geht es weiter mit dem C im DAX ABC.
Das ist immer bei der Commerzbank.
Da gab es auch wieder Rekordgewinne.
Aber das alles überlagernde Thema ist natürlich, kommt es zu einer Fusion mit der Unicredit?
Wird die Unicredit die Commerzbank schlucken?
Man ist jetzt ja zu Gesprächen dann doch bereit.
Sieht sich da in einer starken Position mit seinem starken Gewinn?
Wie wird diese Übernahme-Krimi letztendlich ausgehen?
Was glaubst du?
Und können die Aktionäre davon noch profitieren?
Schau mal, als ich bei 5 oder 6 Euro war, da wollte es doch keiner haben.
Ich war auch nicht, ich kenne das Management sehr gut.
Früher, das ältere Management, ich war Kohlerhausen und so weiter.
Alles tolle Leute, tolle Bank.
Ich sollte ja einmal für die Arbeit, bevor ich zur Deutschen Bank dann ging, das Angebot annahm.
Kommerz, also ein erstklassiges, mittelständiges Bankunternehmen.
Aber jetzt bei dem Preis knapp 40 Euro.
Da kann man nur sagen, mein Gott, nochmal, da muss ich jetzt nicht mehr dabei sein.
Die werden halt übernommen werden, das ist Pech der Sache.
Übernahmen gehen meist so aus, dass dann Leute entlassen werden.
Umstrukturierung.
Aber wenn wir ein Europa wollen, was wettbewerbsfähig ist mit den Amerikanern, Die Amerikaner haben 50 Länder, aber die Länder sind übergreifend und können überall tätig sein.
Das heißt, wenn ich jetzt die Commerzbank mir anschaue und sage, die Franzosen sind sehr gute Banken, auch BNP in Kaufempfehlung von mir gewesen, wo man sagen kann, das ist gut, aber Europa ist nur dann ein Europa, um jetzt Macron zu zitieren.
Europa ist nicht Frankreich, Europa ist nicht Deutschland.
Europa sind wir alle und das müssen wir verstehen, flächendeckend.
Und deswegen ist dafür, zwar für eine Commerzbank.
Platz, aber wir werden weniger Banken haben.
Und wenn die Commerzbank eingeleibt ist, wie wir es schon gesehen haben, die haben wir schon eine eingenommen, die Hamburger.
Das kostet Arbeitsplätze, das ist bedauerlich, aber da müssen wir hingehen.
Wir werden flächendeckend mehr arbeiten müssen, so bedauerlich es sein mag.
Und deswegen würde die Commerzbank hier, man kann sie behalten, aber ich würde einen Stopp ansetzen und hier ungefähr 5% oder im jetzigen Kurs sagen, wenn das so weit runterfällt, dann bin ich draußen.
wenn ich Aktionär wäre oder, aber ich würde jetzt nicht sagen, ich muss die kaufen.
C geht weiter mit Continental.
Die haben ja einen ziemlichen Umbau hinter sich oder sind auch noch teilweise dabei, strukturieren sich um vom Autozulieferer in vielen Bereichen jetzt zum vor allem Reifenhersteller.
Die Reifen brauchen sowohl neue wie auch gebrauchte Autos.
Die werden auch abgenutzt und die brauchen sowohl E-Autos wie Verbrenner.
Also man ist da wenigstens breit aufgestellt in der PKW und natürlich auch in der LKW.
in der Zulieferung.
Wie guckst du aktuell auf diese neue Conti?
Neue Conti hat sich umstrukturiert.
Die Umstrukturierung wird erfolgreich sein.
Ist ja auch schon teilweise erfolgreich, muss man ganz klar sagen bei ihr.
Deswegen kann man sie weiter halten.
Ist sie in Kauf?
Die macht mehr als 10%, vielleicht 15% in den nächsten 12 Monaten.
Das ist also möglich.
Das wären also auch Schätzungen, die ich hier bei Analysten nachvollziehen kann.
Und kann man sagen, da kann man dabei bleiben.
Das ist eine meiner Top-Empfehlungen.
Sie steht im zweiten Glied und da kann man sich auch behalten und kann sagen, okay, ich lasse sie da stehen.
Und wir sagen kontinental, ja.
Und bei jeder Schwäche gucke ich etwas doppelt stark hin.
Bei 68 Euro, wenn ich mir angucke, wo sie vor ein paar Wochen war, sieht man sich den Kurs an.
Wir waren ja hier vor nicht allzu langer Zeit.
Und das kommt immer wieder darauf an, wenn man sich das Market Timing anschaut.
Gucke ich es mir an, Ende des ersten Quartals, da waren wir hier bei 55.
Da haben wir einen ganz schönen Kursanstieg gehabt.
Ich war von über 25 Prozent jetzt bei 68.
Wir waren teilweise schon mal höher gewesen.
Wir waren hier sogar oben gewesen, schon bei 77.
Und das jetzt kommt darauf an, wo nehme ich meine Gewinne mit?
Wie weit will ich handeln?
Wie weit will ich investieren?
Wer investieren will, kann jetzt sagen, ja, ich lasse mir noch ein bisschen Zeit.
Wenn es noch ein bisschen runterkommt, dann ja.
Aber spätestens wäre das der Fall, wenn wir in den 60ern wieder sind.
Dann muss man auf jeden Fall aufladen.
Hier, wenn man die Position hat, ja wunderbar.
Aber bitte 5 Prozent niedriger, 3 Prozent, also 3 Euro niedriger.
will ich dann rausgehen zur Absicherung.
Daimler Truck, wir sind beim D, hat in dieser Quartalsaison einen Gewinneinbruch nochmal vermeldet, aber hat jetzt neuen Optimismus verbreitet.
Man blickt jetzt sehr positiv auf das Nordamerikageschäft.
Das zieht vor allem in den USA anscheinend an.
Die Spediteure bestellen jetzt wieder.
Und heißt das jetzt für Daimler Truck, dass hier auch der Trend nach oben zeigt für dich, Heiko?
Generell positiv, aber das ist schon ein Großteil des Potenzials mit ausgeschöpft bei Daimler-Track aus meiner Sicht.
Sodass man nicht sagen, ich laufe dem Wert jetzt nicht nach.
Also ein bisschen Zurückhaltung ist bei mir da zu erkennen.
Denn man muss ja eins bedenken.
Ich kann nicht alle 30, 40 DAX-Werte kaufen.
Wenn ich das tue, dann kaufe ich gleich den DAX-Index an sich.
Und ich sage, welcher von diesen Werten wird den DAX-Index schlagen können?
Und dann muss ich sagen, bei der Daimler-Track, jein.
Ich habe nichts gegen das Management.
Die Produkte sind erstklassig, kann man auch nichts gegen sagen.
Aber der Markt ist hier schon teilweise mit ausgepokert.
Sodass ich sagen kann, da muss ich jetzt nicht in neuem Kapital noch einsteigen.
Also ich würde sagen, bitte abwarten auf niedrige Kurse, denn niedrige Kurse sind für mich der bessere Einstieg dabei.
Die Deutsche Bank, mit der geht es weiter, bei der du gewirkt hast, hast du ja eben schon erzählt.
Und die Deutsche Bank hat jetzt gerade das beste Quartal ihrer Geschichte überhaupt, das beste Quartalsergebnis eines Quartals überhaupt, also nicht nur eines zweiten Quartals veröffentlicht.
Und das ist schon bemerkenswert.
Also Christian Seewing hat die Bank doch sehr klar aus der Krise, in der sie lange Jahre war, geführt.
Und wie siehst du die weiteren Aussichten für die Deutsche Bank jetzt?
Gut, ich meine, du sagst recht, Seving ist gut, ich habe mit ihm, wenn ich bei der Euro-Finanz-Vorausspräche mit ihm muss, der Mann macht einen guten Job.
Also das ist eine erfreuliche Veränderung von der Deutschen Bank.
Ich war in einem sehr stark mit der Deutschen Bank verbunden, zehn Jahre lang gearbeitet, wie gesagt, sollte Verhersen dann in Amerika einen Spezialjob machen, der dann durch seine Ermordung nicht stattfand und mir dann die Selbstständigkeit gab, wenn man so will.
Aber die Deutsche Bank, auf dem Niveau ist sie auch bei 36 Euro.
Sie kann vielleicht die 40-Euro-Marke sehen.
Ob sie 50 sieht, würde ich jetzt ein bisschen, da muss man ein bisschen Geduld haben.
Also bei mir, bei Schwäche, da gehört in das untere Viertel der 40 DAX-Werte, nachdem sie so stark angestiegen ist.
Die deutsche Börse, wie ist der Blick darauf?
Gutes Unternehmen, vorbildlich gemanagt, aber es ist...
Vom Potenzial her, vom Preispotenzial her.
Ich suche also Aktien, die mindestens 10% Potenzial haben müssen.
Und da kommt sie nicht ganz rein bei mir.
Deswegen würde ich sagen, Halteposition, ja, wer sie hat.
Aber ich würde jetzt nicht sagen, deutsche Börse auf diesem Niveau muss ich dabei sein, muss ich sie kaufen.
Das wäre für mich dann etwas zu viel verlangt.
Wie man darauf bedenken, wenn ich 40 Werte habe im DAX, wenn ich jetzt alle 40 Werte nehme, kommt noch ein Zusatz hinzu.
Ich empfehle ja den Anlegern, wer ein Portfolio selbst macht und sagt, ich will mein Geld selbst verwalten, sollte insgesamt 30 Positionen in seinem Portfolio haben, nicht mehr.
Warum 30?
So viel, wie wir Buchstaben im Alphabet haben.
Die Franzosen haben 28 oder 27, weil sie keine Umlaute haben.
Aber ich sage, warum die 30?
Ich sage Goethe, Schiller und Shakespeare.
haben mit diesen 30 Buchstaben ganze Werke geschrieben, die uns heute noch inspirieren und begeistern und zum Nachdenken anregen.
Also ich muss nicht mehr haben.
Verzetteln hilft nicht.
Wer mit 30 Werten nichts verdient, inklusive ETFs übrigens, eine Mischung von ETFs und Einzelwerten, der kann es mit 100 auch nicht schaffen.
Verzetteln lohnt sich wirklich nicht.
Und deswegen muss man sich hier dann tatsächlich restriktieren und sagen, bitte, das reicht aus, aber ich muss nicht dabei sein.
Das ist aber sehr begrenzend hier.
Nur 30 Werte inklusive ETF.
Ja, aber das reicht.
Aber das ist durchaus, man kann dann wenigstens bei 30 Titeln dann die auch verfolgen.
Schau mal, wenn man 30 hat, mal ganz klar, guck das mal an, ist die Logik, die dabei ist.
Wenn ich 30 Werte habe und ich kann maximal 3% einen Wert anlegen, es sei denn, mein Durchschnittskurs ist dann nochmal 50% gefallen, dann mache ich nochmal eine Ausnahme.
Wenn ich jetzt 3% habe, dann könnte ich 33 Positionen haben.
Also 100 durch 3 geteilt, da habe ich 33 und dann noch 1% übrig.
Sonst habe ich dann ein halbes Prozent drin, ein Prozent drin.
Ich löse diese Sache auf, indem ich sage, ich mache Import für Einzelwerte mit bis zu 3% und S-Sax-Werte bis zu 2 oder 1%.
Und dann natürlich kommt eins hinzu, wenn ich spekulieren will, dann mache ich Hebelprodukte.
Ich halte sehr viel von Hebelprodukten, aber Hebelprodukt ist Roulette-Spiel.
5%?
Eine kleine Casino-Casino.
Ja, also eine Casino-Casino.
Aber ich habe mir zum Beispiel selbstkritisch gesehen, ungefähr 25% meiner Hebelprodukte, die ich auch in Instagram erwähne, gehen pleite.
Und da schlagen die Leute Händen über den Kopf.
Leute, macht doch kein Problem.
Ich habe Hebelprodukte, die haben 1000 oder 2000% gebracht, zum Beispiel Siemens Energy.
Das wiegt doch das andere auf.
Im Schnitt komme ich bei Hebelprodukten wahrscheinlich so auf mindestens 50%, inklusive der Verluste.
Das reicht.
Der Aktienmarkt bringt dir knapp 9%.
Also muss man realistisch bleiben.
Und deswegen nehme ich gerne auch, wer risikobereit ist, der kann bis zu 10% machen.
Aber weil die 10% auch verkraften kann, wenn er noch 90%, wenn alles schief geht, was ungewöhnlich wäre aus meiner Sicht, aber da hat er 90%.
Und wenn er 90%, wenn er 10% macht, hat er fast wieder den Einstand erreicht.
Also man muss es realistisch sehen, wie man das Risiko und das Chancenrisiko vergleicht.
Und dann kommt noch eins hinzu, wie viel Zeit hat der Anleger?
Ich habe heute gerade bei einem Anlageclub gehabt, nicht wahr, eine einstündige Sendung mit meinem Kollegen, nicht wahr, hier und da muss ich am Ende sagen, ganz wichtig, der Andreas Groß, immer fordert die mich raus, nicht wahr, hör mal zu, was kann man jetzt genau tun, wie kann man das machen?
Die Anleger haben doch gar nicht die ganze Zeit.
Es sei denn, einer sagt, der sitzt Tag und Nacht, guck mal, das reicht doch aus, wenn man deine Sendung im Fernsehen am späten Nachmittag hört.
Ich muss mir nach 50 Jahren sagen.
Das ist schon sehr gut.
unseren Podcast dazu hört, den Defner und Scherpitz, dann hat man schon sehr viel.
Das ist auch gut bedient.
Ich gucke nun bei mir, ich sitze hier, ich bin beschäftigt mit diesen Themen, die war ungefähr so acht bis zwölf Stunden am Tag.
Das ist ein bisschen mehr, als der Durchschnittsperson macht.
Weil es mich einfach interessiert.
Auch so hält fit bis ins Vorhalte.
Also das ist schon mal eine gute Beschäftigung.
Und auch noch flexibel.
Man muss auch flexibel dabei sein.
Das ist das Entscheidende dabei.
Gut, das ist uns alles zur Deutschen Börse eingefallen.
Die Deutsche Telekom, unsere Volksaktie Nummer 1.
Wir haben letzte Woche ja auch schon drüber gesprochen mit Alfred Maidorn, wie damals der Aktionär dann die gecovert hat und wie das Ganze natürlich ein Volks...
Aktionärsbewegung ausgelist hat in Deutschland und mit Vorteil und Nachteil und das brauchen wir nicht mal vertiefen, hat letzte Woche auch sehr gepunktet nach ihren Zahlen, vor allem auch mit einem Aktienrückkaufprogramm, das man verdoppelt hat, auch weil dann die Analysten daraus geschlossen haben, wenn man jetzt einen großen Aktienrückkauf macht, dann wollen sie doch nicht mehr T-Mobile US übernehmen, was viele dann gefürchtet haben.
Das war ein Punkt.
Und der andere Punkt bei der Telekom ist ja, dass SpaceX mit Elon Musk Konkurrenz machen möchte, den Mobilfunkern insgesamt weltweit und quasi per Satellit Handy-Telefonie demnächst anbieten will.
So schnell geht es vielleicht nicht, aber könnte ja kommen.
Und ist da nicht die Gefahr da, dass gerade so dieses gewinnbringende Mobilfunkgeschäft dann auch disruptiert wird?
Wie schätzt du insgesamt die Aussichten für die IT-Aktie ein?
Da muss ich etwas ausholen.
Als die Telekom 96 im Oktober rauskam, wurde ich gefragt vom Management, ob ich das von der Aktie halte.
Dann habe ich gesagt, für mich ist das ein absolutes Muss.
Jedes deutsche Portfolio sollte eine deutsche Telekom kaufen.
Da war sie auf Eurobasis, wobei kam raus mit 28, das heißt also mit 14.
Und diese Aktie, ich bin hinterher stark kritisiert worden.
weil die Deutsche Telekom hat in den Medien immer als der Flop angesehen, sage ich, Moment mal, ihr spinnt doch mal, mit Verlaub gesagt, um etwas nicht zu wohlgeklingen zu wollen.
Die Aktie ist von 14 Euro, ist sie dann gestiegen auf 100 Euro, hat das siebenfache gebracht.
Wenn ich eine Aktie habe, wenn du mir eine Aktie jetzt empfiehlst und die macht das siebenfache und anschließend geht es zur Pleite, ich würde sagen, du bist ja ein Idiot, du hast mich in die Pleite gelacht, sage ich, Junge, es gibt an der Börse zwei Dinge, den Kauf und den Verkauf.
Das muss man genau sich anschauen.
Wenn du das siebenfache hast in vier Jahren, dann ist das ein sensationeller Erfolg.
Und wenn du meine Strategie mit den Stops anwendest, bist du spätestens mit 600% rausgegangen und konntest sogar eine Leerposition drauf machen.
Ich würde im Sommer keinen Vorwurf machen.
Das ist egal, wie es ist.
Wenn du eine Aktie hast und sie steigt in vier Jahren, das ist die nur Nachbarkeit, kann dir das nicht angucken, dann seht sich das einer meiner besten Erfolge.
Und wer nichts gemacht hat, der durchgehalten hat, nur die Dividenden eingepackt, der ist gar nicht mal so schlecht heute gefahren, muss man auch wiederum sagen.
Aber diese Kritiken, die man kriegt manchmal, das sind absolute Lullo-Kritiken, die keine Substanz haben.
Deutsche Telekom war ein Erfolg, bleibt ein Erfolg.
Und für mich auf dieser Basis, ja, ich hatte so gerne bei 25 neulich gesagt, da könnt ihr wieder kaufen, ist 35 das Maximale, macht mehr drin sein.
Aber Deutsche Telekom, ja, ich würde zur Zeit, also meine Meinung ist, für 35.
bis 38 Euro als Zielrichtung sehen.
Und einige Analysten sehen sogar hier, dass er nochmal 10 Euro steigen kann.
Und die hat einige Pfeile im Köcher drin.
Also deutsche Kino ist ernst zu nehmen.
Aber interessantes Phänomen, das du beschreibst.
Und das gibt es ja immer wieder, nicht nur damals bei dir und der Deutschen Telekom.
Da sind dann Leute, die dann ja oft auch viel später zu ganz Rekordkursen eingestiegen, weil die Birn dich Hirn gefressen hat.
Und dann gemeint haben, ja...
Telekom, die steigt ja unendlich weiter und am Ende sucht man dann einen Schuldigen, weil man selber die viele Entscheidungen gibt.
Und dann ist der Team schuld.
Ich habe auch viele Kommentare von letzter Woche gelesen zu unserem Gast Alfred Meidorn, wo es dann auch immer wieder ist, aber der, wie kann man den einladen, der hat doch die und die Aktie empfohlen, der hat doch mal die Warteaktie empfohlen.
Ja, also Leute, ich meine, das muss man wirklich ganz klar sagen.
Wir sprechen ja immer und wir sagen es immer wieder dazu, das sind alles nur Anlagen.
Ideen und auch die Defner und Chappitz hier vortragen und die Heiko Thieme heute vortragen, die unsere Gäste vortragen.
Und natürlich haben wir alle nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber wir machen uns Gedanken und jeder investiert dann aber auf eigenes Risiko.
Und es zu seiner Entscheidung verheiratet, ich hoffe, ich schätze es sehr, der ist ein guter Denker mit einem Spezialtitel, den er auch hat.
Die Wachter, natürlich kann man sagen, die Wachter, als er sie damals mit 118 noch ruft, das spielt gar keine Rolle.
für mich ist sie teuer, aber dass die Wachter dann so weit runterfiel, konnte man sich auch nicht vorstellen, denn die Batterien sind heute noch gut, jetzt sind sie also in der österreichischen Hand und werden da gut verkauft.
Der Maidon ist absolut seriös, in jeder Weise kann man sagen, interessant.
Er steckt das spekulative Spektrum an, weil ich eingeladen war, in Kohlenbach mit Vortrag zu halten, da war er auch dabei.
Ich hatte gerade die Tesla vorgestellt, da habe ich auf der Bühne gesagt, hört doch mal zu, die Tesla ist der letzte, die es eigentlich gibt.
Da könnt ihr überhaupt machen, was ihr wollt.
Ja, wer mich angehört hat, der könnte mich ja steinigen.
Die Aktie ist nachher über das 20-fache gestiegen.
Das ist ja nicht unbedingt Ramsch.
Ich habe die VW empfohlen.
Da war der Zenit der VW-Achse schon im Höchstpunkt gewesen.
Sie ist ja von meiner, als ich sie 2015 nach dem Skandal empfohlen hatte, da fiel sie von 220 auf 100.
Also bis 80 Euro jederzeit nimmt die VW an und sie kann die Höchststände wieder sehen.
Ein paar Jahre später war sie über den Höchstständen bei 250.
Ich habe dann nur den Fehler gemacht.
Selbstkritisch gesehen.
Ich sagte, auf 20 Prozent geht es runter, dann kann man wieder attraktiv sehen.
Das hat sich aber nicht mehr gelohnt.
Warum?
Ich habe nicht auf den Betrug reagieren können von Bitterkorn.
Und das, was das Management anschließend macht, ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung.
Es ist nun mal so.
Die Einladung von Maidon ist absolut richtig.
Ein Mann, der immer wieder gern gesehen wird auf Börsentagen und so weiter, wo ich auch regelmäßig erscheine.
Und diese Engstirnigkeit der Leute mit der Kritik, die kommt so schnell.
Weil es sind immer die Leute, die nichts bringen.
Da habe ich neulich auch bei mir mal einen Kommentar gemacht, wie auf Instagram.
Die immer falsche Anschuldigungen bringen und so weiter.
Dann kommen dann immer meine Folgen und das Team regen sich doch nicht auf.
Es gibt immer ein paar Schwätzer.
Wir wollen ihren Kommentar haben.
Das ist für uns so wichtig.
Insofern bleiben wir dabei.
Dann haben wir das jetzt auch mal klargestellt.
Und wie gesagt, das ist immer...
die eigene Verantwortung.
Wir wollen hier Freiheit predigen, Freiheit leben und Freiheit heißt dann für uns auch immer alle handeln in eigener Verantwortung, nicht anderen dann die Schuld für die eigenen Entscheidungen geben.
Wir machen weiter mit der DHL Group.
Das war früher die Deutsche Post und ist jetzt ein weltweiter Logistiker.
Wie ist deine Einschätzung zur DHL?
Klassenziel mehrfach erreicht, wenn man so will, die DHL.
Für mich war es in den unteren 30ern immer ein absolutes Muss.
Musste man ein bisschen warten, ein, zwei Jahre, dann hat es sich auch belohnt.
Hier würde ich sagen, nein, die wird in den nächsten zwölf Monaten, ich würde überrascht sein, wenn sie 10 oder 15 Prozent bringen würde und das eher negativer oder bescheidener.
Insofern muss ich sie jetzt nicht aktuell auf meiner Liste haben.
Wenn wir jetzt in fünf oder acht Wochen ein paar Prozentsätze runtersehen im doppelstelligen Bereich, dann kann ich sie wieder auf die Liste setzen, aber zurzeit nein.
E.ON, Energieversorger, der sich ja hauptsächlich auf die Netze spezialisiert.
Wie ist dein Blick auf E.ON?
Schwer für mich einzuordnen, genau wie RWE.
Ich hatte RWE genommen, wurde gesteinigt, als sie dann 4 von 35 auf 28.
Der Leute kauft mehr und dann hat sich das doppelt und dreifach gelohnt.
Steht beides auf meiner Liste.
Bei E.ON würde ich sagen, ja, sie ist im Windschatten dessen auch zu sehen, aber sie gehört nicht zu den ersten 10, sondern zu den ersten 20, die bei mir auf der Liste als noch investierbar gelten.
Fresenius, Gesundheits- und Krankenhauskonzern, hat zuletzt die Wachstumsprognose angehoben, als die Zahlen kamen.
Glaubst du, dass gerade Gesundheitsaktien jetzt ja auch wieder ein bisschen mehr in den Fokus kommen?
Eine gewisse Umschichtung auch von Anlegern, die jetzt ein bisschen ihre Überlast bei...
Tech-Investments ein bisschen ausgleichen wollen und da vielleicht auch bei Gesundheitsaktien wie Fresenius zugreifen könnten?
Wie ist deine Einschätzung da?
Da sprichst du das entscheidende Thema an, wir können nicht alles nur in Tech-Werten haben.
Irgendwann gibt es auch den gordischen Knoten, der dann Platz im Negativen und dann laufen alle zu den Ausgangstüren und da ist nicht genügend Platz dazu da.
Deswegen ein bisschen vorsichtig sein.
Du siehst ja jetzt schön gelaufen, die Fresenius.
Also wer hier sich die Sache anguckt und sagt, was hat man bei Fresenius machen können, war ja ein wunderschön.
Justizpunkt, den wir gesehen hatten, im Juni noch nicht, waren wir bei 35 gewesen, jetzt bei 47.
Guck mal, das sind 40 Prozent in der Schnellrechnung.
Ich meine, das ist ja schon ein Wort, wo man jetzt sagen muss, wie viel kann ich da noch erwarten?
Und dennoch würde ich meinen, erstens heißt es, wer es gekauft hat, der kann es weiter halten bei Fresenius.
Würde ich jetzt zu Fresenius gehen und sagen, ich muss dabei sein.
Ja, sagen wir 15 Prozent, wenn das reizt, das ist so die Schätzung.
Guck mal, meine Schätzung kann es nicht sein.
Das ist die Schätzung, die ich sehe.
Man kann sie auf jeden Fall halten.
Würde ich sie jetzt bei mir auf die Nummer eins setzen, die steht knapp außerhalb der Top Ten.
Insofern ist es also, wo ich sagen will, ja.
Jetzt hat hier und immer daran denken, ich kaufe in drei Tranchen, dann kaufst du jetzt einen, ich war auf dem aktuellen Niveau und kann dann in zwei weiteren Tranchen bei deutlich niederen Kursen nachkaufen.
Jetzt ist er bei 47 Euro, wird er erst die nächste Tranche kaufen, sagen wir mal, grob gesagt, bei 40 und die letzte Tranche wird er bei 34 kaufen.
Dann hat er einen guten Schnitt und dann liegt er auf einem Jahreslicht sehr gut.
Solange das Geld nicht ausgeht, ne?
Bei den Tranchen.
Sonst kann man ja immer verbilligen.
Aber ich kaufe mich ja dreimal ein, das ist ja das Entscheidende bei mir.
Dann habe ich das Cash dabei.
Medical Care, das ist nämlich die Tochter von Fresenius, Spezialist für Dialysebehandlungen.
Die läuft nicht so gut.
Die ist ein bisschen schwerfälliger.
Deswegen würde ich sagen, wenn von den beiden, klar, die Fresenius, ja, die Mutter, aber die Tochter muss man jetzt nicht haben auf dem Niveau.
Die Fresenius ist einfach dann auch ein bisschen breiter aufgestellt, hat ja auch ein Biotech-Geschäft und da doch sehr übergreifend.
Dann noch nicht so alter DAX-Wert, Gea Group, auch nicht so richtig bekannt, Maschinenbauer.
Die haben gerade heute verschiedene Hochstufungen bzw.
erhöhte Kursziele bekommen.
Ich habe es im Fernsehen auch schon erzählt.
Die Deutsche Bank vor allem hat sie hochgestuft auf 76 Euro Kursziel.
RBC aus Schottland, die hat auch in 74 Euro hochgestuft, das Kursziel.
Und was würdest du der GEA Group zutrauen?
Bei mir kommt eins hinzu, ich kenne sie zu wenig.
Ich habe das akzeptiert, dass sie neu im Index sind.
Ich muss sie beobachten und hier muss ich mich absolut verlassen auf das, was mir die Analysten vorgeben.
Denn ich muss mal sehen, was Menschen in der Präsentation sehen, im Fernsehen, auf CNBC oder bei euch, wer immer da interviewt wird.
Sie ist gut gelaufen.
für mich sage ich jetzt nicht ein Fragezeichen aufwirft, der hier vor ein paar Wochen dabei war.
53 Euro.
Jetzt kriege ich also fast 65 Euro fast.
Ja, das ist ja schon gelaufen.
Da bin ich jetzt auch am technischen Punkt, wo ich sage, da könntest du ja auch mal wieder zurückgehen.
Und dann gucke ich wieder hin, was sagen dann unsere Fachleute, die sagen, von dieser Seite her gesehen sind noch 5% drin.
Da muss ich ja nicht unbedingt jetzt kaufen.
Ich kann es halten.
Aber im Stopp absichern.
Aber ich muss jetzt nicht neues Geld hineinlegen.
Naja, für 5% Potenzial muss man nicht unbedingt einsteigen.
Dann geht es weiter mit H, Hannover Rück.
Das ist die zweitgrößte Rückversicherung im DAX.
Wie siehst du die Hannover Rück?
Fantastisch, nur zu wenig Potenzial.
Da ist alles mit drin.
Man hat sie immer gelobt und ich kann sie auch nur loben.
Das ist eine tolle Versicherung.
Du kannst die Münchner Rück.
Bestes Unternehmen der Welt in seiner Klasse.
Auch das Größte als Rückversicherer.
Allianz, Spitze, Spitze, Spitze von oben bis unten.
Aber es ist im Preis mit drin.
Und das Gleiche gilt bei Hannover Rückwehr.
Aber was Solides als Beimischung möchte.
Die wird also kein Geld verlieren in den nächsten zwölf Monaten.
Also als Aktienkurs.
Die wird höher stehen.
Aber wird sich jetzt deutlich über zehn Prozent bringen.
bin ich sicher, wird sie 20% bringen, das wäre ein Push, weil ich sage, das muss ich nicht haben.
Ich habe eben bei mir, wenn ich jetzt so hingucke, auf meiner Liste habe ich Werte, die gehen also bis hin zur Nummer 12 oder 13 von 40, wo ich jeweils ein Potenzial von 20% oder mehr sehe und da würde sie nicht hineinkommen.
Insofern muss sie von der Seite abwarten.
Wer sie hat, hält sie weiter, aber ich muss jetzt nicht auf dem Niveau kaufen.
Heidelberg Materials, früher Heidelberg Zement, Es gibt ja immer wieder die Fantasien, dass man vom großen Infrastrukturpaket profitieren könnte, dass man von einem, der leider jetzt immer in weitere Ferne wieder rückt, wieder aufbau der Ukraine profitieren könnte, dass man sicherlich dann auch vom Bau von Rechenzentren profitiert.
Wie siehst du die Heidelberger?
Bei mir in einem Standardpot für absolut mit drin liegen, in den ersten zehn, warum gerade aus den Gründen, die du genannt hast, was sich da entwickelt, wann es sich entwickelt, lasse ich jetzt mal offen.
Aber abgesehen davon, dass Analysten hier ein Potenzial von über 30 Prozent sind in den nächsten zwölf Monaten.
Die Heidelberger Methils ist für mich schlicht und einfach ein Muss.
Von den DAX-Fährten gehören sie in die Gruppe der Muss-Fährte, die ich haben will.
Und bei jeder Schwäche, wenn sie 15% von mir fällt, bedankt man sich, wer gläubig ist beim lieben Gott.
Wer, wie ich, Freidenker bin, der bedankt sich woanders.
Das ist mir ganz egal, aber das ist eine Sache, die man haben kann.
Wir brauchen Straßen, egal wenn die Weltumweltschützer sagen, wir brauchen zu viele Straßen, wir brauchen gute Straßen, wir brauchen Bauwerke, wir brauchen Zement, Zement, Zement, Zement.
Dazu gehört Heidelberg und Matthias dazu.
Die Henkel.
Persil-Hersteller, aber nicht nur Persil, sondern hat auch industrielle Klebstoffe im Portfolio und deswegen hat man sich auch ein bisschen besser geschlagen als Beiersdorf, die eigentlich ja ähnlich aufgestellt sind, auch mit Konsumermarken, aber eben auch mit Industriemarken.
Und da war man jetzt bei den Zahlen so ein bisschen positiv angetan bei Henkel.
Die haben sogar die Umsatzprognose angehoben.
Wie blickst du auf Henkel aktuell?
Jetzt will ich nicht von Henkel angegriffen werden.
Henkel sind die Unternehmen, die Produkte sind...
Tops und werden überall gebraucht und so fort.
Und gelegentlich auch bei den Nahrungsmitteln, glaube ich, mal zu Enkelprodukten nehmen, weil meine Enkel auch und sofort in dem Ausland leben.
Aber jetzt muss ich sagen, es ist nicht ein Wert, der mich vom Hocker reißt.
Ich tue es in die Gruppe hineinlegen.
Wenn ich mir so anschaue, was es in den letzten fünf Jahren, muss ich auch mal einen Zurückblick machen, was die Aktie gemacht hat.
Da gibt es noch ein paar Prozentsätze, die man hat, aber da ist nicht viel drin.
Es ist ein Langweiler.
Ich will ja auch bald auch jetzt ein langweiler geworden ist, weil ich sagen kann, ich muss es nicht haben bei mir und deswegen gehört es ins letzte Viertel bei mir hinein, die Henkel, plus minus null Ergebnisse, die man dabei hat.
Und da muss ich also nicht sagen, oh Henkel muss man haben, das ist ganz toll und gut.
Es gibt andere Werte, da kann ich mehr verstehen.
Jetzt mal nebenbei merken, wenn ich jetzt Analysten sehe und Leute, die sich wirklich im Gattachro nach damit beschäftigen, 10 auf 12 Meter maximal verfolgen, die sagen mir, das Potenzial für den nächsten 12 Monaten von 0,64 Prozent, das kann sich jeder Brötchen dafür kaufen.
Ja, Analysten hinken ja oft der Kursentwicklung hinterher.
Ja, das ist es, genau.
Wenn du wieder guckst bei der Henkel, muss ich immer wieder sagen, die Frage ist jetzt die, kann man das Rad natürlich nicht zurückgehen.
Heiko, was hättest du denn gesagt bei Henkel jetzt hier noch am Anfang des Jahres, als wir bei 60 waren?
Da war es viel interessanter.
Genau.
Ich kann jetzt eine Aktie zeigen, wie man 100% an der Börse jeden Tag bei denen, jeden Tag garantiert von mir, persönlich garantiert, aber immer nur am Tag danach.
Genau.
Jetzt zu einer DAX-Aktie, die bestimmt nicht langweilig ist.
Da ist der Name Programm hoch tief.
So ging es nämlich auch mit dem Kurs in den letzten Jahren.
weil wir gerade bei Rückblicken sind.
Die hat sich verzehnfacht tatsächlich seit ihrem Tief vor einigen Jahren und ist damit dann in den DAX aufgestiegen.
Jetzt ist die Frage oft, ist ja so ein DAX-Aufstieg dann auch immer so ein Höhepunkt gewesen?
Sie hat ja eben so geboomt, weil sie profitiert vom Bau von KI-Rechenzentren, vor allem in den USA.
Hat da ja eine US-Tochter und sagst du, der KI-Boom, der wird uns noch 30 Jahre erhalten bleiben insgesamt.
Dann dürfte ja hochtief da auch noch weiter munter mitverdienen.
Wie blickst du auf die Hochtiefe akzeptiert?
Du hast alles dazu gesagt.
Im Grunde genommen, wer sie hat, der hält sie weiter.
Er sagt, muss ich sie jetzt kaufen?
Da heißt die Antwort, nein.
Muss sie nicht haben hier auf dem Niveau.
Ist ein tolles Unternehmen.
Ich darf auch eines unbescheiden sein.
Hier habe ich empfohlen, da war sie deutlich niedriger.
Und ich war die Hochtiefe.
Ich denke so daran an den Zahlen.
Da war die Zahlenreihe hier.
Und ich war, wenn man zurückgeht auf 25, da kriege ich sie.
Und der 200er dann, um Gottes willen, kann man doch nicht kaufen, ist doch so teuer und so weiter.
Jetzt ist es ein bisschen zurückgekommen.
Das ist richtig, ist ja schon über 20% zurückgekommen.
Bei 25, 30% Minus vom Spitzensatz, vom 554 würde ich sagen, kann man anfangen dabei, nicht wahr?
Dann schiele ich dann mal auf meine Kollegen zurück, nicht wahr?
Was sehen die denn dabei?
Die sagen jetzt 12%.
Wenn die dann sagen, da sind 20% drin, dann würde ich ja wieder anfangen mit einzusteigen.
Aber jetzt auf dieser Basis halten mit Absicherung.
Okay.
Infineon ist auch wachgeküsst worden, lange irgendwie auch im Chip-Boom nicht gelaufen, aber plötzlich jetzt auch mit dabei im Chip-Boom und da auch so ein bisschen hin und her gebeutelt.
Man hat es ja dann tatsächlich geschafft, in diesem Jahr die alten Höchststände aus dem Internet-Boom Anfang des Jahrtausends zu kassieren und neue Rekorde zu schreiben.
Und von diesen Höchstständen bei über 90 Euro ist man jetzt doch wieder ein gutes Stück zurückgekommen.
Sind das jetzt für dich jetzt wieder diese Schnäppchenkurse, wo du sagst, jetzt kriege ich die Infineer nochmal zum günstigen Preis?
Man könnte vom aktuellen Preis, du hast das richtig gesagt, das kam ja am 14.
März raus, 2000 war es gewesen.
Ja, am 14.
März kam es raus, sondern schieb die Bild-Zeitung nur 100%.
Die kam mit Mitte 30 raus als Neumission und stieg dann auf die 70er.
Und dann im Sommer hat sie dann die 84er und so weiter den Höchststand erreicht.
Und ich habe gesagt, das ist so ein Wahnsinn, ein Vortrag, der ich dann in Köln gerade hielt, erinnere ich mich noch, ich habe viele Vorträge erhalten, davon ein paar tausend Vortrag, erinnere mich noch, Leute, das zeigt an, dass wir an der Börse hier eine Euphorie haben, die nicht nachvollziehbar ist, also die uns einige Warnsignale gibt.
Man musste lange warten.
Jetzt aber die Frage, was hat man denn gemacht, als sie unter einem Euro war?
Das kann ich auch unter meinem Börsenbrief nachweisen.
Ich sage, die Infineon, die geht nicht, ich muss nur eine Frage stellen, geht sie pleite?
Ich sage, sie kann pleite gehen, aber es ist ein Halbleiterbereich.
Das ist ein Siemens-Unternehmen, ein Ex-Siemens-Unternehmen.
Die meines Erachtens haben eine Chance zu überleben.
Und wer zum Beispiel damals, nicht ich, ich habe sie ja nicht empfohlen, aber wer bei 80 gekauft hat nochmal eine Aktie und sah sie bei einem Euro, dann haben wir 80 Cent, damit die Rechnung leichter geht.
Du hast gesagt, Kinder, jetzt kannst du noch mal nachlegen.
Aber nicht eine Aktie will noch kaufen.
Du liest wieder 80 Euro an.
Du kriegst also 100 Aktien.
Du hast eine bei 80 gekauft.
Du hast insgesamt zweimal 80 aus.
Du hast 160.
Und hast 160 Euro.
Und hast 81 Wert.
Das heißt, du hast ungefähr knapp 2 Euro investiert.
Wenn ihr jetzt zurückschaut.
Und sagen wir, bei dem Niveau, wo sie jetzt ist, der hat damit zweimal mit dem heutigen Preis hochgenommen.
Der hat einen wesentlichen Teil seines Gesamtvermögens damit verdient.
Das heißt, Nachkaufen ist gerade in der exzessiven Phase ganz wichtig.
Das Risiko des Totalverlustes kann man nicht ausschließen, aber das ist die große Chance, die Schnäppchen hier, die man haben kann.
Wie beim Crash 87, da zu sagen, bitte kürzester Crash der Neuzeit, geht rein.
Das sind die wichtigen Sachen, die ich als Stratege gelernt habe und die ich immer wieder anwende.
Und jetzt Infineon.
Infineon, die macht ja weh.
Die kann auch die 100-Euro-Marke nochmal sehen und überschreiten, aber dann wird die Luft sehr dünn.
Jetzt, plus wenn ich war, Analysten sagen, 36 Prozent, habe ich nichts dagegen.
Ich warte jetzt auf den Einstieg nochmal.
Ich habe sie mehrfach in den letzten Monaten empfohlen mit ausgesprochenem guten Erfolg.
Das ist jetzt Eigenlober, aber das ist ein Faktum, kann jeder nachsteigen.
Und ich finde das auch eine spannende Geschichte eben, wie dieser Aufstieg und Fall von Infineon, was man daraus insgesamt hat.
Und größte Halbleiter, werkt nicht mal in Sachsen-Anhalt, das kann man ja nicht ignorieren.
Da klotzen wir endlich mal.
Ich meine, wir sind ja Hinterwelt da sonst in der ganzen Hightech-Branche.
Wir müssen uns verselbstständigen und das können wir nur dann tun, wenn wir auch produzieren bei uns.
Wir haben Ingenieure, wir haben gute Leute, wir Deutschen, wir haben Die meisten Empfindungen, die wir haben, sind in Deutschland entstanden.
Wenn du zurückgehst auf die Jahrhundertwende und nicht das letzte, sondern das vorherige Jahrhundert, 1900 plus, wir haben die meisten Nobelpreisträger damals gestellt.
Und dann als Hitler, die macht dann, gehen sie alle nach Amerika.
Davon hat der Amerikaner profitiert.
Wir waren der Braindrain, die Leiter für die Amerikaner.
Weil Deutschland plötzlich den Irrweg einging.
Aber bitte.
Da würde ich sagen, Infineon auf jeden Fall.
Und gerade wenn sie vom Höchststand gut 20% fällt, dann kommt bei mir diese wieder auf die Liste.
Die steht kurz davor von mir, letztes Mal von meiner Empfehlung, was ich jetzt gemacht hatte.
Ich darf mal vorbeigreifen.
Ich komme also von 90 auf 63.
simple Rechnung, 27 Punkte runter, kann man rechnen, ist ungefähr 30 Prozent ruhig.
Da müsste sie eigentlich bei mir auf die Liste kommen.
Und dann mit drei Tranchen, wo die letzte Tranche 30 Prozent runterliegt.
Kennen wir die Regeln?
Ich muss ein bisschen Gas geben, weil wir wollen ja hier noch Gas geben.
Also unsere Zeit läuft auch.
Und weil wir gerade über die Erfinder in Deutschland gesprochen haben, kommen wir zum Erfinder des Automobils.
Mercedes, Mercedes-Benz Group, wie sie heute heißen.
Eine riesen Enttäuschung.
Frage an dich.
Hast du dir mal einen neuen Mercedes angeguckt auf der Straße?
Ich fahre ja kein Auto.
Ja, würdest du dieses Auto kaufen?
Das ist sowas hässlich.
Da gucke ich mir den BYD an in China zum halben Preis, aber ich sage, der ist doch viel besser.
Also Mercedes, die haben am Markt vorbei investiert.
Die werden wieder kommen.
Aber ich bin kein begeisterter Mensch von Mercedes, die gehört aber dennoch in die Gruppe und sagen, da kann man auf dem Niveau, es ist ja nicht das Produkt, das wir kaufen, sondern den Preis, könnte man anfangen sich zu investieren bei Mercedes.
Aber ein bisschen...
viel Zeit lassen.
Aber es ist kein No, sondern es ist unter den ersten 10, 12 oder 12 Werten von mir zu sehen, wo man sagen kann, da kann man dabei sein, weil ich würde jetzt nicht sagen, ich nehme mir eine Werte aus den 30, 40 Dax-Werten, die werde nicht die Nummer 1 sein.
Wobei ich finde schon immer, dass man auch vom Produkt dann überzeugt sein sollte, wenn man eine Aktie kauft, weil man ist ja auch Konsumer und kann ja auch einschätzen, wie möglicherweise ein Produkt ankommt und ob einem Produkt dann eben ein neues Auto gut läuft oder floppt, also wenn man da ein bisschen Näschen dafür hat, kann man da ja natürlich auch einen gewissen Insider voraussetzen.
Aber technisch gesehen, wenn ich angucke, in den letzten fünf Jahren ist es im Grunde genommen ein Muss deswegen, weil ich meine, die werden ja nicht verschenkt.
Die Autoindustrie in Deutschland, was ich mir nicht vorstellen kann.
Auch wenn es immer so diskutiert wird, dass wir alle pleite gehen.
Es wird auch noch in zehn Jahren deutsche Autos geben.
Die werden wahrscheinlich anders laufen.
Ich meine auch, dass es noch Benziner geben wird, weil die in anderen Schwellenländern noch gebraucht werden für die nächsten 50 Jahre.
Aber die Zukunft, die haben wir an uns vorbeistreichen lassen.
Aber wir haben genügend intelligente Ingenieure, wenn sich das Management gut zusammensetzt.
Unsere Baustellen sind natürlich unsere hohen Löhnen, aber die sind nun mal da.
Die können wir ja nicht leugnen.
Dann müssen wir im Ausland produzieren.
Aber der deutsche Arbeiter hat mich den fordern.
Das ist ein sehr komplexes Thema.
Aber muss vielleicht auch mal der Automobilarbeiter, der nun fürstlich entlohnt wurde in den letzten Jahrzehnten, auch mal ein paar Einschnitte hinnehmen.
Aber da kommt eins hinzu.
Das Management muss seine Gehälter drastisch kürzen.
Solange der Vorstandssprecher mehr als 5 Millionen kriegt, das ist schon zu viel.
Ist was falsch.
Das gleiche bei Mercedes.
Die werden noch künftig bezahlt.
Die lassen sich mehr bezahlen, weil die Leute rausschmeißen.
Und das ist falsch.
Das Management muss mit Vorbild vorangehen.
Und Vorbild heißt, wenn wir euch, die Menschen gesagt, muss man reinbringen nochmal, sonst sind wir nur die Kapitalisten.
Wir handeln über menschliches Schicksal, dass Leute plötzlich auf die Straße gesetzt werden, die 30 Jahre lang gearbeitet haben.
Die Kinder werden irgendwo anders hingezogen, weil die Väter müssen sich woanders organisieren.
Da werden so viele menschliche Tragödien kreiert, darüber geht kein Mensch.
Das geschäft nicht.
Die Tragödien bei den Autobauern sind schon auch fürstlich.
Das sind jetzt von Tragödien vielleicht weit entfernt.
Naja, aber die müssen ja auch, wenn einer rausgeht aus dem Geschäft.
Das ist die Frage, wenn einer aber sagt, ihr müsst Kürzungen anschauen, würde ich sagen, wunderbar.
Wenn die Belegschaft sagt, wenn wir 20% Kürzungen kaufen, wenn ihr 40% euer Gehälter steigt.
Der obere, der kann das von 10 Millionen leichter machen.
Aber das wäre eine andere Diskussion.
Merk, Kaguya, nicht zu wechseln mit dem Merk aus den USA.
Auch Pharmahersteller, aber auch im Bereich.
Semiconductor Solutions, Zulieferer und dergleichen.
Also da ist man auch breiter aufgestellt.
Wie siehst du Merck aus Darmstadt?
Ja, historisch gesehen das älteste Unternehmen in Deutschland, wenn man mal von Ton und Taxis absieht.
Merck ist von der Purität her gesehen das älteste Unternehmen in seiner Form.
mit der Spanier ein bisschen Pech gehabt.
Ich fand es gut, dass sie eine Spanier reingesetzt haben, die viel konnte, aber die Chemie stimmte nicht.
Also Merck ist für mich eine Long-Term-Holding-Position.
Jetzt nicht zum Kauf, sondern Holding-Position.
Immer wenn sie um die 100 ist, kann man sagen, da ist es interessant.
Aber Merck auf jeden Fall.
Merck ist Deutschland in der feinsten Form und Tradition, wie es eigentlich im Buch steht.
Heißt das hier, ich muss es dabei haben sofort?
Ich sage, nee, aber denkt dran, der Wert ist bei Schwäche absolut für mich.
oben mitzusehen.
Und wenn ich es mir angucke, jetzt hier bei 130, ist ja auch schon gelaufen.
Wenn man denkt, ich habe immer 100, 110 gesagt, können wir machen, jetzt gehen wir mal ein paar Wochen zurück.
Oder die Wochen, da gucken wir uns mal an die letzten Jahre an.
Da waren wir doch vor einem Jahr bei 77.
Jetzt sind wir bei 135.
Da kann man mal grob gesagt 90 Prozent gewinnen oder 85 Prozent.
Das ist doch schon mal ein Wort.
Da muss ich jetzt nicht den Werten, die gerade in den letzten Monaten über 80 Prozent gewonnen haben, gehalten.
ich.
Aber kaufen muss ich jetzt nicht unbedingt.
Und wenn ich meine Analysten noch angucke, was sagen die für mich?
Die sagen, naja, das sind 5%re.
Also jetzt ohne es vorher gescheckt zu haben, dann stimme ich mit den Analysten überein.
Ich sage, tolles Unternehmen, aber ich muss jetzt nicht sagen, das ist mein Kauf.
Bei Schwäche ja, aber Merck ist ein tolles und Merck gibt es auch noch in 100 Jahren.
Das kannst du nicht bei allen Unternehmen sagen.
Die Münchner Rückversicherung gibt es vielleicht auch noch in 100 Jahren.
Die hat auch viele Fans, vor allem Dividendenfans, aber ist auch nicht so gut gelaufen in diesem Jahr.
Auf Jahressicht 9% im Minus und sie leidet vor allem unter den teilweise rückläufigen...
Prämien, die man verlangen kann von den Kunden.
Da gibt es immer wieder Preisverhandlungen.
Da sind dann teilweise die Preise gesunken.
Das hat dann auch die Aktie belastet.
Wie guckst du auf die Münchner Rückaktie oder die Munich Re?
Damit man sie auch dann findet bei so einem Broker.
Je nachdem, in der Regel ist er als Munich Re gebrandet.
Alles, was du gesagt hast, unterstreichend.
Kein zusätzlichen Kommentar machen.
Ich war leichtes Plus im einstelligen Bereich.
Spitzen, Spitzenunternehmen.
Aber ich muss es jetzt auf dem Niveau nicht haben.
Auch wenn es schon ein bisschen billiger geworden ist.
Aus meiner Sicht soll es noch ein bisschen mehr billiger werden.
als es schon ist, dass man sagen kann, okay, da warte ich nochmal.
Und das Abwarten ist an der Börse übrigens keine Schande.
Man wartet ab und sagt, ich warte auf den besseren Zeitpunkt.
Irgendwann wird es sich ergeben, wenn ich sage, jetzt fällt sie wieder auf das Niveau hinein, wo du sagen kannst, da muss ich dabei sein.
Und so betrachte ich ja auch Werte.
Ich sage, da möchte ich dabei sein, weil ich mich ja immer in drei Tranchen einkaufe und damit schon jetzt nicht gleich noch fehlt.
Wunderbar.
Aber so wie sie jetzt ist, ist ja gerade gekommen.
Bitte schnell weiter.
Mit Kia Gen, auch ein kleineres DAX-Unternehmen.
Was hältst du von Kia Gen?
Kia Gen, ja.
Kia Gen ist für mich so ein zwiespältiger Wert.
Deswegen, weil ich ihn immer nur sporadisch betrachte.
Weil für mich, guck mal, die Werte, die ich angucke, da sind ja ein paar hundert Werte.
Queer Gen steht nicht auf der obersten Stelle.
Gelingt ich mal, ja.
Aber zur Zeit ist es nicht für mich ein Wert, wo ich sage, der gehört jetzt bei mir zu den Spitzenkandidaten dabei.
Vielleicht weiter.
Haken wir ab.
Queer Gen ist aktuell kein Kauf, zumindest nicht.
Kann ich so richtig verstehen, oder?
Vollkommen richtig, genau.
Dann geht es weiter mit der Rheinmetall, unser Rüstungssuperstar im DAX, natürlich in einem Superzyklus unterwegs, aber auch vom Hoch sich schon zeitweise halbiert.
Ist das für dich jetzt eine Kaufgelegenheit?
Also muss ich die moralische Frage stellen, kann man überhaupt Verteidigungswerte im Portfolio haben?
Ich sage ja, denn ich bin kein Pazifist, denn wenn mich jemand angreift, kann ich ja nur mich dann wehren, wenn ich auch ein Material habe, wo ich mich dagegen wehren kann.
was ich einsetzen kann.
Also für mich gehört die Rheinmetall, das ist die Nummer 1 in meinem ganzen Arsenal.
Und zwar gerade, weil sie von den 2.000 stark gefallen ist.
Ich war ja neulich mal unter 1.000 und habe gesagt, die Aktie wird euch schenkt.
Dann haben dann meine Zuhörer gesagt, oh, sagen Sie mal, die Aktie ist ja wieder weitergefunden.
Freut euch über jeden Fall.
Die Aktie-Zielrichtung ist 2.000 Euro.
Da kann sich jeder ausrechnen.
Und von jetzt ist es fast 50 Prozent.
Das ist die Rheinmetall.
Rheinmetall ist absolut für mich hier ein absolutes Muss in drei Tranchen.
Sehr schön, mal wieder ein absolutes Muss zu haben.
RWE hast du gerade auch schon gesagt, naja, nicht so richtig begeistert, aber vielleicht nochmal ganz kurz die Einschätzung.
Ich war begeistert bei 30 und 35 gesteinigt wurde ich bei 27.
Jetzt bei dem Niveau, wo sie sagen, mein Gott, ich hätte gedacht, dass sie so weit noch steigen kann.
Die wird auch steigen.
Die macht ja knapp 20 Prozent im nächsten zwölf Monat.
Also von der Seite kann man gar nichts gegen sagen.
Würde ich die gleiche Euphorie dabei ausdrücken, wie bei Almetall.
Nein, aber sie gehört ins zweite Glied und da ein bisschen interessant mit knapp 20 Prozent.
Also durchaus anschauenswert.
Dann SAP, unser führendes Softwareunternehmen in Europa und zuletzt ja auch häufig schon fast totgesagt, muss man sagen, weil man gesagt hat, KI frisst Software und damit wurde dann die Aktie auch sehr, sehr verprügelt.
Jetzt sendet sie auch wieder Lebenszeichen, weil man doch vielleicht so auf einer Sicht kommt, naja, vielleicht so starke Konzerne, die so verwurzelt in der Unternehmenssoftware, in den Unternehmen sind, wie SAP könnten noch die Chance haben, auch im KI-Zeitalter da zu überleben.
Wie ist deine Einschätzung zu SAP?
Hier gehe ich total gegen die Analysten, die sagen, 8% sind noch drin.
SAP wird total missverstanden.
von den meisten.
Du musst immer wieder einspringen und sagen, Heiko Thieme ist ja kein Fachmann.
Ich bin ja kein IT-Künstler.
Wenn ich also bedenke, was ich alles machen muss mit meinen fünf Geräten, die ich hier bediene, ist das schon erstaunlich, dass ich überhaupt noch zu Potte komme.
Aber was beim SAP missverstanden wird, ist, die haben ein solches Network aufgebaut, dass gerade die AI oder die KI-Sparte sie fördert.
Sie leiden nicht darunter, ist keine Konkurrenz für sie, sondern ist die Basis ihres weiteres Geschäftsaufbaus.
Deswegen, es wird...
Absolut unterschätzt, deswegen gehört sie bei mir mit drin.
Hier Analysten sind etwas vorsicher, sagen, es ist okay, 12-15% kann sie machen.
Aber ich würde sagen, die SAP gehört mit unter meinen Top Ten.
Das heißt, was traust du der SAP-Aktie zu?
Ja, ich schaue, dass es über die 200-Euro-Base ging, das ist das Erste, was ich hier für sehr wahrscheinlich halte und dann bei der SAP ein bisschen Geduld dabei haben.
Da kann man also viel mehr noch sehen bei der SAP.
Kann man die alten Höchste nicht schnell sehen?
Nein, aber bei dem 180 hat man gesagt, ich habe hier so die Zielrichtung, dass man die 240-250-Euro-Marke sehen kann und das sagen Analyse nicht, die gehen ja gerade mal von 200 aus.
Also da würde ich einfach investieren.
Aber sie ist schon gestiegen.
Ich bin ja geprügelt worden vor ein paar Wochen noch.
Und ich war so, der Heiko Thieme, der liegt ja chieb, der wird ja zu alt, der hat keine Ahnung mehr, der lebt in der Traumwelt.
Die Traumwelt war dann 130 Euro.
Und ich war 130 Euro, das sind schon mal 50 Punkte.
Nach 40 Prozent, nach 40 Prozent hat er mich immer aus.
Aber die auf jeden Fall weiter halten.
Keine einzige Aktivität verkaufen.
Die Charttechnik ist eine ganz, ganz klare Empfehlung, gehört zu deinen Top 10.
Scout24, bekannt vor allem für Immo-Scout.
Gewöhnungsbedürflich für mich im Immobilienbereich ist Scout24, aber da schaue ich wiederum auf die Fachleute und die geben dir ein enormes Potenzial.
Insofern sage ich, die kann man auch auf diesem Niveau noch kaufen, die Scout24.
Das ist ein Wert, den ich erst sehr spät entdeckt habe, als er im DAX da vorher war, für mich Scout24.
Also keine Adresse, nicht wahr?
Nicht alles kennen.
Da kann man eigentlich kennen.
Absolut, genau.
Siemens, die ist schon eher eine Adresse, die man kennt und natürlich Gründungsmitglied im DAX und auch sonst ein sehr altes Unternehmen in Deutschland.
Und wie ist dein Blick auf die Siemens?
Ja, Siemens schlägt GE.
Damals war es nicht, wenn man sich anguckt, GE wurde gesagt, der große Genie des 20.
Jahrhunderts, Jack Welch.
Nein, der hat GE kaputt gemacht.
Der hat zerschlagen, hat es zum Finanzwert gemacht, weil er dann katastrophal pleite ging fast.
War für den größten Wert mit 600 Milliarden Mark kapitalisiert in der Hochphase um die Jahrtausendwende.
Der gute Immelt, der Nachfolger, musste dann den Scherbenhaufen aufbauen.
Das ist nämlich ganz gelungen.
Aber jetzt bauen sie sich allmählich auf.
Die GE Aerospace ist fantastisch.
Die läuft sehr gut.
Aber jetzt wiederum zu...
Siemens.
Siemens ist ein absolutes Muss.
Warum?
Heiko Thiem ist zwar in Leipzig geboren, aber in Goslar am Harz aufgewachsen.
Da gibt es das Siemens-Haus.
Die Siemens-Familie kommt daher.
Lokalpatriotismus hoch drei.
Das Unternehmen ist...
Absolut spitze, gutes Management.
Joe Kayser, der von einigen kritisiert wurde, ich kannte ihn schon als CFO von Siemens, jetzt der Chairman von Siemens Energy.
Spitzenmann für mich, absolut.
Deswegen auch Siemens Energy wird sofort kaufen.
Und Siemens auf jeden Fall muss man ein Portfolio haben.
Die Zusammenarbeit auch mit NVIDIA, die sie jetzt besprochen haben und dargelegt haben, für mich intellektuell nur nachvollziehbar.
Die Details kann ich ja gar nicht vergreifen.
Aber es absolut macht Sinn.
Siemens ist eine...
Aktie, wer sie heute hat, der hält sie und wer in zehn Jahren wieder hinguckt und sagt, ich habe sie verkauft, sage ich, ah, zu früh verkauft.
Siemens kann man einfach halten.
Das ist so, wie die, die der Allianz früher war, nicht mehr, und die Münchner Rück und so fort.
Dann gibt es ein Niveau, wo man sagt, ich muss sie nicht kaufen, ich muss sie halten.
Aber Siemens, ja, auf jeden Fall.
Dann kommen wir noch zu den Siemens-Töchtern, die auch im DAX sind.
Siemens Energy gerade schon angesprochen.
Siemens Energy, 150 kannst du kaufen, blind, ist mehr wert.
Ich habe dir ja im Vorkommen, bei mir war es so, die Siemens Energy, als sie rauskam, ich kaufe ja keine Neuemissionen.
Auch wenn man nur SpaceX zum Beispiel.
Ich sage, Kinder, Hände weg von Neuemissionen.
Erst dann, wenn sie zu einem Discount gehandelt werden.
Die Siemens Energy kam raus im September, war das wohl 2019.
Und da kamen sie raus bei 20 Emissionspreis, ging auf 24.
Sie sagten, bitte nicht anfassen.
Erst wenn sie runter geht, dann war sie bei 18, dann haben sie gekauft, bei 34 verkauft, wieder bei 20 gekauft, hin und her.
Und dann fiel sie auf 6,5.
Das ist für mich immer der Litmus jetzt.
Wie gut ist eigentlich dieser Heiko Thieme, der Schwätzer?
Ja, bei 6,5 ging mir nicht die Lufthansa.
Leute, da müsst ihr das letzte Geld anlegen.
Da könnt ihr auch ein Hebelprodukt kaufen.
Siemens Energy geht nicht pleite.
Warum?
Joe Kayser ist der Chairman.
Und die sind im grünen Bereich tätig.
Das ist eine pleite, bei der sie sich rumprangen, bis das werden sie lösen können.
Hätte ich je gedacht, dass sie da 108...
sein will natürlich nicht, aber ich lasse das gerne über mich ergehen.
Die Aktie war für mich der größte Gewinner mit über 2000% im Hebel und dem 10-fachen Plus bei der Aktie.
Also Siemens Energy ist ein Goldjunge, wenn man so will.
Und die Energy kann man jetzt auf dieser Basis auch noch zu meinen Top 10 zählen.
Sehr schön.
Und sogar Siemens Gamesa, die Windkrafttochter, ist jetzt gerade in den Quartalszahlen auch in die schwarzen Zahlen.
Genau.
Lange Sorgen, Kind.
Dann haben wir eine andere Tochter, die momentan nicht ganz so die hübsche Tochter aus dem Hause Siemens ist, Siemens Healthineers.
Die wird ja auch quasi jetzt, die soll ja ausziehen.
Siemens will ja einen Großteil seiner Siemens Healthineers Aktien dann auch loswerden und sich von dieser Beteiligung zum größeren Teil trennen.
Und Siemens Healthineers hat auch mal so ein bisschen Probleme in China im Geschäft.
Ich spreche auch öfters mit dem Finanzvorstand und da gab es ja eine Gesundheitsreform und da wurden dann die Preise doch deutlich verändert und das ist ein Geschäft, wo sie immer noch leiden.
Wie siehst du die Siemens Health?
Brauchst du Geduld bei Siemens?
Das ist ein gutes Unternehmen.
Die genannte Siemens Gruppe ist das erfolgreichste Unternehmen der Welt.
Mittlerweile nicht ganz von der Markkalisierung so hoch, dann wieder zu bewerten, aber die wird auch nochmal andere Zeiten erleben, wo man auch wieder ein bisschen nüchterner wird.
Die Siemens Healthiness ist für mich ein Wert, den man halten kann.
Es steht jetzt nicht mehr auf meiner Liste zurzeit, aber es ist auf jeden Fall ein Wert, den ich mir gerne nochmal anschaue.
Ich war ursprünglich über 50 gewesen.
Ich hatte sie erstmal aufgegriffen, dann war sie Mitte 30 gewesen vor einigen Jahren.
Die muss doch kommen, die muss doch kommen.
War sogar Anfang 40 gewesen, dann schön gefallen.
Ich hoffe, ihr soll sie fallen.
Wir waren eben hier dann mit dem Höchststand, wenn man es gesehen hat in den letzten Jahren, haben wir wunderbare Kurse gesehen.
Die waren ja nördlich von 50 Euro gewesen, wo man sagen könnte, mein Gott, was kann man da falsch machen?
Aber man sieht, solche Werte wären dann interessant, wenn einer 50 Prozent verliert vom Höchststand.
Auf jeden Fall angucken.
Jetzt auf dem Niveau würde ich mal sagen.
Da lohnt es sich.
Ganz locker gesagt, bei 39 kannst du anfangen.
Wieder drei Tranchen wären mit einem Wert, auch wenn Analysten hier nur 14 Prozent sind.
Aber ich bitte dich, 14 Prozent, 50 Prozent mehr, als die Aktienmärkte im Durchschnitt gehen beim DAX-Index an 1980.
Also Demenz hätte ich das, könnte man sagen, aber in der Rangfolge wäre es bei mir.
Erstes Demenz.
Die Siemens Mutter.
Energy, dann die Siemens Mutter und dann die Siemens Herzchen.
Das wäre die Reihenfolge.
Die Siemens Reihenfolge.
Dann sind wir bei Simrise, Duft- und Aromenhersteller.
Ist das für dich Dufte oder?
Ja, Dufte braucht man.
Das sollte man nicht unterschätzen.
Nur sie ist für mich nicht so griffig, weil ich mich mit dem Sektor nicht so intensiv beschäftige.
Aber die Sunrise ist für mich durchaus ein Wert, den man haben kann.
Wo man sagen kann, den kann man mit im Prinzip haben.
Aber die Sunrise, wenn ich mich jetzt nenne, die ganzen Daten, wo sie sind, wo die Stadt arbeiten, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da muss ich auch nicht alles wissen.
Man muss nicht alles wissen.
Hier bei uns geht es nur Daumen hoch oder Daumen runter.
Die Volkswagen-Geschichte hast du gerade auch schon in Ansätzen erzählt.
Da müssen wir auch gar nicht mehr weiter richtig zurückblicken.
Den Rückblick hast du schon gemacht.
Das gibt es nur noch den Blick nach vorne, nicht mehr in den Rückspiegel.
Wie geht es weiter mit der Volkswagen-Aktie?
Volkswagen-Aktie, Analysten sind sehr viel optimistisch als ich, aber ich sage auf jeden Fall, bei 70 wird sie verschenkt.
Wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass es pleite geht.
Und ich würde sagen, kann sie auf 100 Euro gehen in den nächsten zwölften Monaten.
Ich will das nicht ausschließen.
Insofern kann man VW auf dieser Basis durchaus ein Portfolio haben.
Wie gesagt, das war meine Ansicht vor zwei Wochen.
Ist seitdem ein bisschen gestiegen.
Aber auch jetzt auf diesem Niveau, wenn man nicht dabei ist, kann man in drei Tranchen nicht anfangen, hier einzukaufen.
Vonovia leidet unter der Politik.
Da wird ja in Berlin gerade vor den Wahlen jetzt wieder viel diskutiert, ob man Vonovia nun endgültig enteignen soll.
Und auf der anderen Seite leidet Vonovia unter den Zinsen, die hoch sind infolge des Irankriegs und als hochverschuldeter Konzern leidet sie darunter.
Die Vonovia-Aktie leidet mit und auch die Aktionäre, wie ich einer bin, bekennender Vonovia-Großaktionär, immer noch mein größter Portfolio-Posten.
Wie siehst du denn die Vonovia-Aktie, die immerhin eine ordentliche Dividendenrendite abwirft?
Das ist auf jeden Fall der Grund, die Bonovia wurde so häufig totgesagt, dass die Alten bin, ich glaube, die wird wieder von den Toten auferstehen.
Und deswegen würde ich sagen, dass sie die Bonovia ist.
Auf jeden Fall kannst du dein Portfolio halten, hier auf diesem Basis von 20.
Da macht man nichts falsch, wenn man ein bisschen Geduld hat.
Sie testet jetzt, kann vielleicht mal 10% fallen.
Aber wenn ich mir angucke, wo sie mal gewesen ist, da kann man wirklich sagen, Bonovia würde dazugehören.
Und wenn ich mir angucke, dass sie hier in den letzten zwölf Monaten, ich muss immer wieder sagen, da war sie bei 30 gewesen, jetzt ist sie bei 20.
Also ist spürbar gefallen.
Wenn du sie hältst, würde sie auf jeden Fall auf diesem Niveau halten.
Und wenn ich mir hier angucke, was sagen unsere Kollegen, die das professionell machen, 36 Prozent, dann kann ich erleben.
Also wenn ich 36 Prozent kriege und wenn ich nur 30 kriege.
Mein Argument ist ja immer, dass sie einen Immobilienwert, den sie jetzt gerade auch in einem Halbjahresbrief noch ein bisschen hochgestuft haben, einen Immobilienwert je Aktie abzüglich die Schulden schon abgezogen, also ein Net Asset Value.
pro Aktie Immobilien 46 Euro haben.
Und das kann ich aktuell für knapp 21 Euro einkaufen.
Also von daher finde ich, ist das immer noch so ein schnapper Ort.
Ist verschenkt.
Deswegen kann man sie auf jeden Fall haben.
Nebenbei bemerkt, auf meiner Liste ist sie die Nummer 2.
Da reinsteigt die Nummer 2 vom Potenzial her.
45 Prozent.
Wow.
Da fühle ich mich gleich.
Doppelt geehrt.
Und dann kommen wir beim A bis Z an, nämlich bei Zalando.
Die ist doch auch munter schwankend immer wieder in letzter Zeit.
Heute gab es nochmal eine Kurszielsenkung durch City, aber nur auf 39 Euro.
Also 39 Euro wäre durchaus noch ein...
Ja, ein großer Sprung vom Kurs aktuell, der um die 25 Euro liegt.
Wie siehst du Zalando den Online-Mode-Händler?
Hier kommt mein Geständnis und meine Beichte.
Ich hatte keine Ahnung von Zalando.
Ich wusste gar nicht, dass so ein Wert Zalando heißt und dass er im DAX an der letzten Stelle stand, habe ich ja nie gesehen vor ein paar Jahren.
Da waren sie unter 20.
Das kann doch gar nicht sein.
Die kommen von 100, 80 Prozent gefallen.
Also immer die erste Frage, die ich stelle, wem Unternehmer geht die pleite.
Was machen die?
Die machen Mode.
Plattform.
Nun bin ich der letzte Modemuffer.
Wenn du mich auf der Instagram-Seite siehst, da trage ich meine T-Shirts noch.
Die sind teilweise 40, 45 Jahre alt.
Darf ich ja gar nicht laut sagen.
Aber mir kann ein Modegeschäft nichts gewinnen.
Und dennoch sage ich mir, die Leute, die die Mode kaufen, die dann nachts sich vor dem Bildschirm setzen, das ist ein Geschäft.
Und jetzt haben sie eine neue Kupo eingekauft.
Ich gehe davon aus, dass die 35 plus Euro nicht unrealisch sind.
Ich habe sie auch empfohlen, um 20 herum war sie hochgestiegen, bis auf fast 29 der Leute bis 35.
Sichert euch bitte ab.
Wer es gemacht hat, hat aber auch nichts dabei absichern können.
Da muss man auch gleich mal was sagen.
Wenn ich absichere es mit dem Kurs und der Kurs springt plötzlich von 29 auf 24, dann kriegst du die 24 nicht, die 27 auf 28.
Da muss man ganz bescheiden sein.
Jetzt auf diesem Niveau, ja, auf jeden Fall kann man weiter halten.
Die Zalando, ich würde sie...
aggressiv kaufen, wenn sie in der Nähe der 20-Euro-Marke ist.
Aggressiv sein wird bis zu 3% im Endeffekt natürlich.
Und Zielrichtung bleibt bei mir, die wird in den nächsten 12 Monaten die 30-Euro-Marke erreichen und überschreiten.
Wunderbar.
Klare Einschätzung zu Zalando.
Jetzt sind wir durch mit dem DAX A bis Z.
40 DAX-Werte im Schnelldurchlauf.
Respekt.
Und ich habe ja versprochen, die Mac 7 gibt es auch noch.
Die machen wir jetzt noch als Zugabe.
Also auch da geben wir Gas und fangen gleich an im Mac 7-Alphabet mit Alphabet.
Wie siehst du aktuell die Zukunft der Google-Mutter?
Das Interessante ist, um es gleich mal übergreifend zu sagen, bei den glorreichen 7.
Du wirst bei den Analysten, nach denen die Werte mehrere hundert Prozent zugelegt haben, wirst du keinen finden im Schnitt, der sagt, die Werte werden in den nächsten zwölf Monaten 50, 100 oder 200 Prozent zulegen.
Das ist das Erstaunliche.
Das sagen die Fachleute.
Sie werden alle steigen.
Also sie werden nicht unbedingt dramatisch steigen.
Wenn ich es mir jetzt angucke, du sagst, ich gucke mir an jetzt hier die Alphabet, dachtest du dir einfach.
Die Alphabet ist eine der besseren noch, wenn man so will.
Und die Alphabete hat auch...
Die Produkte, die gebraucht werden, dass sich jetzt alle in diese Storage Facilities investieren.
Irgendeiner davon geht zwar nicht pleite, aber wird nicht das Geld verdienen, was man da investiert.
Wir reden ja von dreistelligen Milliardenbeträgen, bis hin zu einer Billion teilweise.
Und das ist übertrieben.
Da spielt sich eine Art Wiederholung, aber eine ganz andere Voraussetzung vom neuen Markt ab, dass wir da in den nächsten zehn Jahren Dinge erleben werden, wo plötzlich den Leuten das Geld ausgeht.
Die borgen ja sich Geld von einem und dann bekommen.
kaufen Sie es vom anderen wieder, von der Ihnen was Geld gebrochen hat.
Das ist eine Mauschelei hin und her.
Also da passiert noch einiges.
Aber Alphabet auf dieser Burs kann man auf jeden Fall halten.
Und bei jeder Kursfläche kann man hier auf der Käuferseite sein.
Weiter mit Amazon.
Wir machen hier zack, zack, zack jetzt.
Amazon gehört die Welt.
Wenn ich mir überlege, ich hatte mal investiert in ein Unternehmen, das waren zwei gebrauchte Bücher verkauft, aber nicht Amazon.
Das ging auch anschließend pleite.
Und wenn Amazon zu mir gekommen wäre, hätte ich denen vielleicht kein Geld gegeben.
Als Fondsminister war ich ja bekannt, dass ich auch immer mal das riskiert.
Ich stelle mir vor, ich hätte damals Amazon, wenn der Bezos zu mir gekommen wäre, eine halbe Million gegeben.
Dann hätte ich wahrscheinlich 5% von seinem Unternehmen bekommen.
5% von dem, was er jetzt hat.
Dann hätte ich also meinen...
Fonds wäre dann noch existiert wahrscheinlich und der Heiko Thiebel würde irgendwo auf einer Hochburg liegen, aber das brauche ich ja nicht, mir reicht ja mein Arbeitszimmer aus.
Aber das waren so die Überlegungen, die man hätte.
Das war so die große Sternstunde, die bei mir vorbeiging.
Amazon kann man weiter halten, sind marktdominierend und kann jeder sein Portfolio hineintun.
Und da kriegt man einen hohen Zehnerbereich, nicht wahr, raus in zwölf Monaten, kann auch ein bisschen mehr werden.
Und was mir gefällt, dass Bezos es geschafft hat, seinen Nachfolger.
ist ja ein Mann, der aus der Cloud-Szene kommt.
Das Cloud-Geschäft ist ganz entscheidend für Amazon.
Amazon hat viele kleine Unternehmen pleite gehen lassen, weil sie dann die nachgeahmt haben, sich angeguckt, was die machen.
Wenn sie auf der Plattform erfolgreich waren, dann kann man sich streiten, ob das tatsächlich richtig ist.
Aber lass ich einmal weg.
Amazon ist nicht wegzudenken.
Deswegen kann man Amazon als Basisportfüll neben der Alphabet-Import-Type haben.
Apple hat wenig in KI investiert.
Ist das jetzt die große Chance oder ein Risiko für Apple?
Riesenproblem für Apple.
Apple läuft zur Zeit am Markt vorbei.
Ich sage mal zu meinen Freunden, ich habe ja Xiaomi-Telefone.
Vorher hatte ich also die Huawei, da wurde der Angeklagten beschuldigt, was natürlich überhaupt nicht stimmt, dass wir also spioniert hätten und so weiter.
Das stimmt überhaupt nicht.
Die Chinesen sind eigentlich besser als wir.
Ganz so simpel Logik.
Die haben viermal so viele Ingenieure wie die Amerikaner.
Nehmen wir mal an, 50% der Chinesen Ingenieure sind alle, die kannst du eine Tonne stampfen.
Okay, da haben sie immer noch 100% mehr Ingenieure.
Die werden uns alle den Rang ablaufen.
der Mond rückseite gelandet, nicht wahr?
Die Chinesen kommen, China ist das künftige Landstrich.
Das einzige Problem, das ich habe, ist das kommunistische System, was sie haben.
Das ist störend, aber nicht so, wie man es zur Zeit im Weißen Haus sieht, was die dort machen.
Das ist meine so noch Hanebüchen.
Aber wie dem auch sei, ich würde also sagen, während ein Apple hat, ich sage immer meinen Freunden, meine ganze Familie hat Apple.
Ich bin der Einzelne, der nicht Apple hat.
Dann sage ich, ihr habt die Technologie von gestern und mit Xiaomi habe ich die Technologie von morgen.
Der Preis von Xiaomi, der hat sich auch nicht großartig entwickelt, aber das Produkt ist fantastisch.
Und ich werde jetzt wieder ein neues Xiaomi-Gerät mir kaufen.
Ich habe schon drei hier vor mir liegen.
Also ich habe noch ein Tablet von Xiaomi.
Absolute Spitze.
Apple, schöne Entwicklung.
Ich habe ja Steve Schofsch auch kennengelernt.
Ich habe mich gefragt, sag mal, damals 82 war das im Waldorf Astoria in New York bei der Präsentation, wo er die Mona Lisa vorgestellt hat.
Sag ich, sag mal, warum machst du denn ein Closed-End-System?
Da verdiene ich doch mehr Geld.
Hat er auch mit Recht gehabt.
Sie verkaufen dir einen Stecker, den du irgendwo in einem Discounter kriegst für 1,50 Euro oder 2,50.
Bei 2,50 zahlt sie schon so viel.
Damit haben sie ihr Geschäft gemacht.
Sie haben wunderbare Designstücke gemacht.
Steve war ja ein Designer.
Wozniak.
Das war das Genie.
Ich habe mal mit Bosnia in ein Unternehmen nachher investiert gehabt mit meinem Fonds.
Das ging pleite.
Also auch da sieht man die Leute, die ganz großen Genies sind.
Und nichts gegen Bosnia.
Der ist für mich nachher von Spitzenmann.
sind nicht immer richtig gelegen.
Das muss man auch akzeptieren.
Also es ist spannend, diese Anlagesszene tätig zu sein, auch mal von den Verlusten zu berichten, wenn man nicht nur glaubt, man schwimmt auf der Cloud 7.
Aber wie gesagt, Apple würde ich jetzt nicht nehmen.
Apple kann man, auch Buffett baut ja seinen Nachfolger ja auch, bauen jetzt die Apple-Position ein bisschen ab, hat ihm ja auch ein Riesengeld gebracht.
Also Apple, du kannst ruhig schlafen, wenn du keine Apple hast.
Und wenn du Apple hast, dann musst du also schon mal eine Tablette hier und da mal nehmen.
Schlaftabletten von Kostolani.
Alles klar.
Dann machen wir weiter mit Meta.
Die Facebook-Mutter, was traust du der zu?
Die wurde ja zuletzt ein bisschen abgestraft, auch für ihre hohen KI-Investitionen, weil man so ein bisschen zweifelt, ob die das wirklich so zu Geld machen können wie die anderen.
Wie siehst du, Meta?
Also Zuckerberg, muss man beinahe sagen, ist ein Genie sondergleichen, dass der Mann aus einem Dating-Service damals in Harvard Ich war das erfolgreichste Unternehmen eigentlich gekreiert hat und das Unternehmen, was die meisten Menschen beeindruckt hat, Facebook und so weiter, dass er die Genialität hatte, zu erkennen, dass der Computer Technologie von gestern ist und dass man alles auf den Smartphones machen müsste.
Diese Umtragung, die ich gelernt habe von Peter Heinrich bei mir, von Börsenreiter, der mir gesagt hat, was hier los ist, das hat er geschafft.
Der Mann ist für mich also ein Genie in Anführungsstrichen.
Eine Beeinflussung, gierig in Anführungsstrichen, will nur das Geschäft sehen, was dort an Menschenstrukturen mit kaputt gemacht oder riskiert wird.
Da ist die EU gut beraten zu sagen, Moment mal, das können wir nicht zulassen und müssen den Hebel vorlegen.
Also zweispaltig.
Was ich den Leuten übel nehme, ist, dass sie bei der Einschwörung vom Amt, vom Trump.
Da waren doch alle Milliardäre da, an der ersten Reihe standen.
Die haben alle eine Million plus bezahlt.
Eine Prostitution hoch drei.
Das war so unwürdig.
Dieser Mann, dann kommt er an den gleichen Tisch mit ihm und dann zieht er ihm das Geld drauf.
Ihr könnt doch mal ein bisschen 50 Millionen.
Meta für mich.
Aber ich habe Meta, als sie unten waren, habe ich sie empfohlen, da wollte sie keiner haben.
Jetzt würde ich sagen, bei Meta kannst du dabei sein.
Gut.
Microsoft.
Microsoft ist ein absoluter Top-Unternehmen, kann man nichts gegen sagen und sagen, Microsoft kann man in jeder Form auf der Käuferseite sein, muss ein bisschen Geduld mitbringen.
Aber Microsoft ist gut aufgestellt.
Ja, ordentlichen Sprung mal gemacht mit 15 Prozent nach den Zahlen.
Wenn deutsche Axel springt, dann bitte nicht kaufen.
Ich kaufe nur, wenn eine Axel fällt.
Das ist für mich entscheidend.
Immer wieder wissen wir, eine Axel fällt, sagt wunderbar, sie muss fallen und einfach nicht dabei.
Aber Microsoft kann man fortführen.
Aber manchmal hat man dann auch wenig Gewinner und viele Verlierer im Depot, wenn man immer eine Aktie kauft.
Das Endergebnis zählt dann nur dann, welchen Zeitraum man sieht.
Also, Nvidia, der Superstar unter den KI-Chips.
Wie siehst du da?
Der Juan ist ein genialer Typ, das muss man schon sagen.
Ich meine, der hat ja nur Spielkonsolen gemacht in den 90er-Jahren, an der einstelligen Pause dann nicht wahr.
Er hat so ein bisschen rumgekrebst.
Dann kam er mit seinen großen Chips raus.
Der hat die Bälle fantastisch geritten.
Ist auch vollkommen richtig, als er das weiße Haus berichtet und sagt, lass uns unsere Top-Chips nach China schicken.
Warum?
Das hat der Trump ja nicht kapiert.
Wenn wir es nicht tun, machen die Chinesen unsere Produkte nach und die werden besser als unsere.
Das werden sie in den nächsten drei Jahren zeigen.
Also Nvidia.
Nvidia ist durchaus ernst zu nehmen.
Muss man jetzt Nvidia auf diesem Niveau haben, nicht unbedingt.
Man kann es haben, da habe ich nichts dagegen, aber Nvidia wird viele Leute überraschen und in drei Jahren oder vier Jahren wird Nvidia nicht mehr 5 Billionen wert sein.
Und dann haben wir noch die Tesla in den...
Chlorreichen 7, wo viele sagen, Elon Musk ist ein Genie, absolut.
Er hat ja viel versprochen, auch diese Röhren von Los Angeles nach San Francisco.
Vieles von seinen Versprechen sind Übertreibungen, die sich da nicht als richtigerweise auch erst sehr geschickt haben.
Aber Tesla...
Ich habe Tesla zwei, drei Mal empfohlen, aber erst viel, viel später, der Medo war ja viel früher dabei.
Und ich habe auch Leute mal 100 Prozent vielleicht verdient.
Aber Tesla ist immer so eine Frage.
Tesla hat aber den gesamten EV-Markt aufgebaut, den ganzen EV-Markt mitbestimmt.
Und jetzt bei der Robotics, bei Robotfahren wird es wahrscheinlich auch mit eine Rolle spielen.
Dann haben wir die SpaceX.
Er ist nun mal der reichste Mann der Welt mit über einer Billion und da hat er sehr schnell bei drei Wochen so ungefähr 500 Milliarden davon wieder abgegeben.
Das wird bei ihm hin und her sein.
Und wenn du so viel Geld hast, spielt das auch gar keine Rolle.
Die Frage ist die...
wie ernst ist er zu nehmen, wie ernst ist Tesla zu nehmen.
Tesla ist wahrscheinlich, in meinen Augen, hat ein größeres Potenzial als VW, als Mercedes oder BMW vom jetzigen Niveau her gesehen.
Das wird aber eine Holacosta sein.
Ich muss sagen, Tesla...
Beeindruckend ist die schnelle Beschleunigung, die man dabei hat.
Aber es gibt dann später wahrscheinlich in den nächsten 510 Jahren andere Autos.
Nur, er nimmt die Kurve immer wieder sehr elegant.
Tesla kann man halten.
Ich muss es nicht kaufen, auch wenn man sagt, es sind 20 Prozent drin.
Also von der Seite her kann man es mit in sein Portfolio haben.
Aber muss jetzt nicht hinlaufen.
Es gibt ja viele deutsche Sachen, wie der Tesla sich betrogen fühlt und so.
Das ist natürlich auch übertrieben.
An der Börse bitte nicht emotionell sein.
Egal was man hat, keine Moralen und solche Sachen dabei haben.
Elon Musk ist Elon Musk.
Aber wenn er so begeisternd auf dem Mars will, ich will mir vor, das ist ein normaler Mensch.
Er hat ja auch ein paar Gehirnwindungen.
Wenn er eine Milliarde verdient, muss er intelligent sein.
Oder was können.
Der will auf dem Mars sein.
Wenn er auf dem Marsch ist, dann stellt er fest, es dauert ein paar Tage, bevor er aussteigen kann.
Dann kann er fünf Schritte gehen.
Deswegen sich auf den Marsch schießen zu lassen.
Rückfahrkarte gibt es auch nicht.
Wüste kann ich mir auch vorstellen.
Schick doch einen Roboter.
Dann kannst du dir das wunderbare Prime Television angucken.
Aber diese Idee, da muss ich dabei sein.
Oh Gott, das kann ich nicht hervorziehen.
Ich sitze hier und schaue auf den Mittelmeer.
Ein wunderbarer Blick, wenn es auch ein bisschen warm ist.
Aber mein Gott, noch mal.
Aber seine Mission ist halt die Rettung der Menschheit, wenn es mal auf der Erde ist.
ihnen geht.
Wir haben einen Planeten, den wir kennen.
Dieser Planet hat genügend Nahrungsmittel.
40% Verrotten.
Kein Mensch muss bei uns hungern.
Jeder könnte ein Dach über dem Kopf haben.
Wenn wir es nur richtig logistisch koordinieren würden.
Wir haben alles, was wir wollen.
Wir leben im Paradies und wir träumen immer wieder vom anderen Planeten.
Das ist ein Wahnsinn.
Schick die Roboter hin.
Die können das alles für uns erledigen.
Aber da leben zu wollen.
Ich werde doch keine 100.000 oder eine Million ausgeben und da mit einer Rakete nach oben stehen.
Ich bin in der Concorde-Regel häufig geflogen.
Das war sehr schön.
Ich bin ja auch Pilot, hatte mein eigenes Flugzeug, auch eine kleine, weiße, Messerschmidt.
Alles wunderbar.
Das ist menschlich verständlicher, was die wollen.
Nee, Leute, das kann jeder für sich machen, aber da bin ich nicht mehr dabei.
Und bei der SpaceX-Aktie dann auch nicht.
SpaceX habe ich abgeraten, weil sie eine Neuemissionen kaufe ich generell nicht.
Wenn sie heiß ist, kriegst du sowieso keine Stücke.
Aber die hat sich dann auch wieder halbiert von ihrem Höchstkurs.
Man hätte vielleicht jetzt kaufen können und dann war es sicher, dass es gestiegen ist, auf dem Ausgabepunkt ist.
Ich glaube, du kriegst die SpaceX wahrscheinlich vom jetzigen Niveau 50% billiger in den nächsten zwölf Monaten.
Auf Stimmen muss man abwarten.
Aber es ist für mich nie eine Hauptposition, die man dabei hat.
Ich betrachte es aber.
Es kommen ja Millionen und zwar dreistellige Millionen Aktien werden frei.
faddelbar frei.
Und dass die Leute nun alle sagen, wir halten die weiter, weil wir glauben, alle, die auf den Mond wollen und auf den Mars, sollten SpaceX kaufen.
Wunderbar.
Aber diejenigen, die sagen, mir gefällt es auf der Erde eigentlich auch ganz gut, wir müssen keine SpaceX haben.
Wenn es mal ein Preisniveau gibt, wo sie also unter der 60-Euro-Marke, der Dollar-Marke ist, dann würde ich mal ein paar Stücke kaufen, aber nicht gleich mein ganzes Vermögen da investieren, sondern einen kleinen Betrag, damit man dabei ist.
So, lieber Heiko, jetzt haben wir wirklich die Welt umrundet bis zum Mars.
Das war wirklich sehr lehrreich, amüsant und wir haben nicht nur über die Einzelwerte gesprochen, sondern eben, du hast es ja wunderbar geschafft auch.
deine Börsenstrategie, die Börsengeschichte, deine vielen Erfahrungen aus deinem reichen Erfahrungsschatz mit uns zu teilen bei diesen Aktien und das war wirklich ein toller Ritt, fand ich, wo man wirklich jetzt viel lernen konnte, auch für andere Aktien und für andere Investments, sondern weil es ist eben immer wieder die Börsengeschichte, die sich immer wieder wiederholt und alle, die schon ein paar Jahrzehnte dabei sind, können das einfach so sagen und wie gesagt, auch diesmal waren es nur Ideen und wir alle haben das Nicht mit dem Löffel gefressen die Weisheit, aber wir machen uns eben Gedanken.
Und so sollte sich jeder Anleger seine eigenen Gedanken machen.
Lieber Heiko, es hat mir viel Spaß gemacht.
Vielen Dank, dass du da warst.
Und hast du noch eine letzte Botschaft an die Anleger?
Ja, ganz auf die Gegenseitigkeit.
Wir kennen uns ja nun weit über ein Jahrzehnt oder zwei Jahrzehnte schon.
Dieses Jahr, wenn nicht, ist sogar etwas länger.
Und es hat immer wieder Spaß gemacht, dich in deinem Studio zu sehen in Berlin.
Und das nächste Mal, wenn ich in Berlin bin, dann machen wir ein schönes Abendessen oder Mittagessen zusammen.
Da holen wir den Holger auch dazu, dass wir eben Triumvirat uns mal über die alten Zeiten unterhalten und die Zukunft deuten.
Fände ich sehr, sehr schön.
Ich fand das ausgesprochen gut.
Und ich muss eines sagen, ich habe noch nie in einer Sendung alle DAX-Werte oder noch die gleichen sieben besprochen.
Und da muss ich sagen...
Ich würde mal die Reaktion deiner Zuhörer interessieren, dass sie sagen, jetzt ist der Team der größte Schwätzer, den wir gehören haben.
Aber sie sagen, Mensch, das ist ja mehr Substanz, als sie jemals geglaubt haben.
Das hast du tatsächlich fertiggebracht, hier in diesen anderthalb Stunden etwas aufrecht aufzubauen.
Das ist ja noch eine Stunde und 45 Minuten mittlerweile.
Ich kann die Kommentare lesen.
Da wird immer eifrig kommentiert.
Und wir freuen uns natürlich dann auch, wenn nicht immer nur geschimpft wird, sondern wenn auch positiv kommentiert wird.
Und die Leute eben eines sagen, wenn die sagen, dieser Alter ist doch furchtbar, was er sagt.
Kinder, ihr müsst eines bedenken, das sage ich immer, wenn ich Vorträge halte, könnte ich sagen, den Teambeladen war in zehn Jahren wieder ein, dann bin ich 93.
Das war sehr schön.
Kostelan hat es auch nicht geschafft, 93 zu werden.
Der gute Bernecker, der wird jetzt 88 und der halte ich auch für einen großartigen Kommentator.
Da gibt es viele Leute, die es toll finden.
aber auch der Erd, Jens Erd, etc., etc., ohne alle Namen jetzt sehen zu wollen oder müssen, wir sind eine kleine Gruppe geworden.
Ich meine, was ich sehr bedauere, dass hier für mich einige, wie Kostolani, wir waren ja engst befreundet, da eine Anekdote nochmal zu erzählen, dass Kostolani und ich zusammen waren nach dem Krisch, rief er mich an, sag mal, was hältst du denn davon?
Ich sage mir, das war der kürzeste Krisch aller Zeiten, du weißt doch mehr als wir alle.
Ja, hast du recht, sehe ich auch so.
Da können wir uns mal sehen.
Ich bin jetzt gerade in Deutschland, fliege dann über Paris mit einer Konkord nach USA wegen einer Sitzung.
Aber ich kann leider nicht zu dir rauskommen.
Ich habe noch zwei Stunden da gesagt, ich komme zu dir.
Dann sind sie mir gekommen zum Flughafen und haben uns rausgetauscht, das Gegensatz handgeschüttelt und bestätigt.
Das war der kürzeste Gericht aller Zeiten.
Dann sagte er mir zum Schluss, da kannst du auch meiner Frau das sagen.
Ich sage, wieso, das kannst du doch sagen.
Da neben mir glaubt sie nicht mehr.
Also sie ist das Prophetengeld nicht.
Und wenn ich jetzt mal die Geschichte aber nachliest von ihm in seinem Buch.
Da wird es anders dargestellt.
Wird Heiko Thiem als etwas nervös dargestellt und so weiter.
Das heißt nicht, dass er falsch klingt.
Jeder sieht Begebenheiten anders.
Und wir waren wirklich engstbefreundet, Kostelani.
Ein großartiger Mann.
Man kann nur sagen, davon hätten wir noch mehr haben sollen.
Und der Gottfried Heller, sein Partner, der jetzt 91 wurde im Februar.
Ich versuche ihn zu erreichen, aber er ist nicht mehr im Büro.
Tut mir leid, der Gottfried Heller halte ich für einen fantastischen Mann.
Aber er ist so ein bisschen jetzt von der Szene, glaube ich, abgetreten, was ich sehr bedauere.
Ja, viel Börsenwissen und schön, dass du immer noch so aktiv bist und deine Erfahrungen, deinen Erfahrungen, Schatz, mit uns allen teils.
Herzlichen Dank dafür und gerne ein andermal wieder.
Das war es für dieses Mal bei Defne und Chapitz.
Wir sagen Tschüss und Tschau, bleiben Bull und Bär.
Nächste Woche ist der Chapitz dann wieder zurück.
Alles Gute Grüße an Holger.
Tschüsschen.
Tschau.
