# AI Execution Drives Market Comebacks

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-08-10

## Transcript

Airbnb, Atlassian, Berkshire Hathaway, alle feiern gerade Comebacks, Finnin feiern günstiges Werkzeug und wir haben eine Firma gefunden, die Microsoft und Schlösser beliefert.
Das alles gibt es gleich und dazu natürlich noch die wichtigsten News.
Mein Name ist Noah Leidinger, heute ist Montag, der 10.
August und das ist ohne Aktien wird schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital.
Die haben durch ihre Vollbanklizenz noch bessere Konditionen.
Zum Beispiel gibt es auf dem Tagesgeldkonto 2,5% Zinsen auf ein unbegrenztes Guthaben.
Auch für Kinderkonten und im PrimePlus Broker gibt es das Ganze sogar mit mehrfacher Einlagensicherung, weil Scalable Capital da mit verschiedenen Partnerbanken arbeitet.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Ich habe ja letzte Folge schon gesagt, dass es der Tag der Comebacks war, letzten Donnerstag.
Am Freitag waren die Comebacks aber noch krasser und häufiger.
Und es gab sie wieder oft bei Firmen, wo Investoren große KI-Sorgen hatten, die sich erstmal ein bisschen zerschlagen haben.
Erstes Beispiel ist die australische Softwarefirma Atlassian.
Die hat verschiedene Softwareprodukte, vor allem zum Projektmanagement, zum Beispiel Gyra oder Trello.
Und da gibt es logischerweise die Sorge, dass immer mehr Projekte direkt von KI gemanagt werden.
Und dass man mit KI solche Tools einfach sehr einfach nachbauen kann und deshalb Kunden nicht mehr wahnsinnig viel dafür zahlen werden.
Deswegen hat die Aktie dieses Jahr bis letzten Donnerstag schon wieder 30 Prozent verloren, aber am Freitag ist der Kurs dann an einem Tag 35 Prozent hochgeschossen.
Der Umsatz ist nämlich letztes Quartal 28 Prozent gewachsen und soll auch in nächster Zeit stärker wachsen als Analysten erwartet haben.
Und dazu meinte der Gründer und Multimilliardär Mike Cannon-Brooks noch, dass er für 250 Millionen Dollar Aktien seiner eigenen Firma an der Börse kaufen wird.
Außerdem war wichtig, was hinter den Zahlen steckt.
Cannon-Brooks meinte, dass Firmen gerade bereit sind, mehr in Technologie zu investieren und es deutlich mehr große und langfristige Verträge gibt.
Sie haben zum Beispiel sogar im letzten Quartal den größten Einzeldeal der Geschichte gemacht.
Dazu baut Atlassian, wie so viele Firmen, immer mehr KI in die Produkte ein und bei ihnen scheint es wirklich so zu sein, dass das den Umsatz treibt.
Konkret ist das vor allem Rovo.
Das ist eine KI, die auf interne Daten und Prozesse zugreifen kann und Mitarbeiter damit wirklich viel effizienter macht.
Das zweite KI-Comeback gab es beim amerikanischen LinkedIn für Ärzte, nämlich Doximity.
Die sind mit 5 Milliarden Dollar Börsenwert viel, viel kleiner als Atlassian, haben aber am Freitag auch über 30 Prozent zugelegt, nachdem die Aktie davor dieses Jahr schon 50 Prozent verloren hat.
Hintergrund ist, dass Doximity extrem viele Ärzte auf der Plattform hat, die das Ganze eben nutzen und Geld machen sie einerseits mit Pharma-Werbung und andererseits mit Tools, die sie den Ärzten verkaufen.
Zum Beispiel gibt es da Tools, mit denen Ärzte sicher mit den Patienten kommunizieren können oder mit denen sie Fachfragen recherchieren.
Genau da gab es aber die Sorge, dass erstens viele KI-Konkurrenten auch in den Markt drängen mit diesen Tools und zweitens die Margen nicht mehr so gut sind.
Früher hat der Arzt eine Datenbank von Doximity abgefragt, das hat kaum Kosten ausgelöst.
Heute fragt er die Doximity-KI, die viel Rechenleistung verbraucht und jedes Mal Kosten auslöst.
Aber genau diese Sorge hat der CEO dann so ein bisschen zerschlagen.
Er meinte, dass die KI-Suche schon jetzt zehnmal mehr Umsatz bringt, als sie kostet.
Und dazu meinte er, dass sie auf einmal nicht mehr mit den Marketingabteilungen der großen Pharmakonzerne sprechen, sondern oft direkt mit dem Vorstand, weil KI eben ein zentrales strategisches Thema ist.
Jetzt muss man fairerweise sagen, dass der Kollege natürlich auch seine Story verkaufen muss an der Börse, aber Investoren haben ihm am Freitag auf jeden Fall geglaubt.
Übrigens hat die Aktie zwischenzeitlich sogar über 100% zugelegt.
Das lag aber vor allem daran, dass Doximity viele Short-Seller hat, die also auf fallende Kurse wetten.
Und wenn es dann gute News gibt, müssen diese Schwarzseller selbst Aktien kaufen, damit ihre Wetten nicht komplett gegen sie laufen.
Das treibt den Kurs dann noch weiter nach oben und da entwickelt sich dann oft ein sogenannter Schwarz Squeeze.
Aber wir machen weiter mit Comebacks, auch wenn es fairerweise ein Comeback ist, das schon ein bisschen länger Momentum gewinnt.
Aber am Freitag hat Airbnb endlich mal den Höchststand vom März 2024 geknackt und damit steht die Aktie jetzt wieder auf dem höchsten Stand seit 2022.
Grund ist vor allem das starke Wachstum, das Buchungsvolumen ist zum Beispiel 16% gewachsen und war mit 27 Milliarden Dollar circa eine Milliarde höher als erwartet.
Und das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr hat sich in vielen Märkten beschleunigt, was ja immer ein gutes Zeichen ist.
Dass die Aktie am Freitag 17% hoch ist und seit Beginn des Jahres damit schon 30% hat außerdem mit der Begründung der Performance zu tun.
Der Gründer und CEO Brian Chesky meinte nämlich, dass KI ein Rückenwind ist, weil es neuen Anbietern zum Beispiel hilft, ihre Wohnungen mit einem besseren Profil und auch mit einem besseren Preis einzustellen.
Da bringt KI also mehr Angebot.
Dazu soll demnächst eine KI-Suche kommen, durch die man besser die richtigen Wohnungen findet.
Dadurch soll KI dann auch die Nachfrage treiben und auf Kostenseite spart Airbnb durch KI beim Kundenservice zum Beispiel.
Man muss aber auch sagen, dass die Aktie mittlerweile mit dem 30-fachen vom Gewinn bewertet wird.
Damit das aufgeht, muss die KI-Vision schon auch aufgehen und es wird spannend zu sehen, ob die Zahlen im nächsten Quartal auch ohne WM-Effekt noch so gut aussehen.
Soweit jetzt mal zu den großen Tech-Comebacks.
Ein Comeback gab es dann aber auch noch am Samstag in der eher traditionellen Welt und zwar ist Berkshire Hathaway als Investor zurück.
Das klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber seit mehr als drei Jahren hat Berkshire Hathaway jedes Quartal mehr Aktien fair als gekauft.
Jetzt hat sich das unter dem neuen CEO Greg Abel aber das erste Mal gedreht und unterm Strich hat er letztes Quartal 19,8 Milliarden Dollar in Aktien investiert.
Neben seinem großen Investment in Alphabet hat Berkshire Hathaway zum Beispiel auch um die 5 Milliarden Dollar an eigenen Aktien zurückgekauft.
Und er hat eben auch für gerade mal 4 Milliarden Dollar Aktien verkauft.
Das war der niedrigste Wert seit 2022.
Auch die operativen Firmen, also die Versicherungen, die Eisenbahn und die ganzen anderen Unternehmen, die Berkshire Hathaway komplett gehören, haben sich solide entwickelt.
Nicht so positiv waren dafür sicher die News vom Rückversicherungskonkurrenten Münchner Rück.
Der meinte am Freitag nämlich, dass durch den Wettbewerb im Markt gerade die Preise sinken und sie deswegen weniger Geschäft machen, weil sie keine Risiken annehmen, für die sie eben einen schlechten Preis kriegen.
Und bei Berkshire Hathaway ist es auch so, dass sie da eher konservativ sind.
Und da kann es gut sein, dass es ähnlich aussieht.
Die Aktie von der Münchner Rück hat übrigens um die 2% verloren.
Neben diesen ganzen Comeback-Stories war am Freitag generell gute Stimmung bei eher riskanten Tech-Aktien und Grund war ein schwacher Arbeitsmarktbericht aus den USA.
Ein schwacher Arbeitsmarkt bedeutet nämlich, dass die Zentralbank aufpassen muss, bevor sie Zinsen anhebt, weil das die Wirtschaft noch mehr ausbremsen könnte und viele Tech-Firmen leiden ja unter hohen Zinsen, gerade die, die viel in die Zukunft investieren.
Das könnte auch ein Grund dafür gewesen sein, dass die Aktie von SpaceX um die 16% zugelegt hat.
Ein anderer kann sein, dass bei SpaceX ja am Donnerstag über 100 Milliarden Dollar an Aktien frei geworden sind, die davor von einem Verkauf gesperrt wurden.
Viele hatten Sorge, dass das dann extremen Verkaufsdruck auslöst und die Aktie nach unten pusht.
Dass das nicht passiert ist, hat vielleicht einige Investoren zurück in die Aktie geholt.
Und letzte News für alle Liebhaber von Wirtschaftskrimis und Energydrinks.
Der Gründer von Rockstar Energy, Russ Savage, hält rund 5% aller Aktien vom Konkurrenten Celsius und meinte Ende letzter Woche nach den schwachen Quartalszahlen, dass das Management von Celsius entlassen werden sollte.
Und er hat sich selbst direkt als CEO-Kandidat ins Spiel gebracht.
Also ziemlich savage das Ganze.
Die Aktie hat nach den schwachen Zahlen letzte Woche übrigens 15 Prozent verloren, hat aber am Freitag nach seinen Statements wieder über 15 Prozent zugelegt.
Ich weiß nicht, ob wir in der Geschichte dieses Podcasts jemals eine finnische Aktie hatten.
Falls nicht, gibt es jetzt die Premiere von Timon.
Und falls wir schon mal eine finnische Aktie hatten, gibt es jetzt trotzdem eine ganz spannende andere.
Mit über 10 Prozent hat Finnland die höchste Arbeitslosenquote der gesamten EU.
Das liegt unter anderem daran, dass die Wirtschaft seit Jahren schwächelt und deshalb weniger Jobs angeboten werden.
Die Firmen, die in dem Umfeld trotzdem wachsen können, bekommen auf jeden ihrer Jobangebote extrem viele Anfragen.
Bei der Discounter-Heimwerker-Kette, Puelo, gab es letzten Sommer auf 200 freie Ferienjobs 21.000 Bewerber.
Ich habe Puelo bewusst nicht Baumarkt genannt, weil zwar alles rund um Haus und Garten verkauft wird, aber keine klassischen Baustoffe wie Holz oder Zement, weil die schwerer zu transportieren und margenschwächer sind.
Und es gibt noch ein paar andere, smarte Aspekte bei dem Business.
Es gibt zum Beispiel auch keine Kleidung, weil es da einen krasseren Wettbewerb gibt, der die Margen drücken könnte.
Außerdem muss Kleidung nach Größen sortiert und aus der Umkleide zurückgehängt werden.
Ohne Klamotten spart man also Personal.
Und Puilos Läden sind insgesamt auf Selbstbedienung ausgelegt.
Das hilft den Margen auch nochmal.
Die sind bei Puilo entsprechend stark.
Während der größte Wettbewerber Talk Money in Finnland eine operative Marge von 7% hat, liegt die von Puilo bei 17 und ist am Steigen.
Neben dem Fokus auf die attraktivsten Produkte liegt das auch daran, dass sie mittlerweile knapp 25% vom Umsatz mit Eigenmarken machen und deswegen weniger an Hersteller abdrücken müssen.
2020 waren es nur 16%, die man mit Eigenmarken gemacht hat.
Und nicht nur margentechnisch läuft es.
In den letzten sieben Jahren ist der Umsatz mit im Schnitt 18% pro Jahr auf heute fast 450 Millionen Euro gestiegen.
Insgesamt wächst der finnische Discountermarkt seit der Pandemie deutlich stärker als der Rest vom Einzelhandel.
Das liegt besonders daran, dass es der Wirtschaft eben nicht so gut geht.
Jetzt könnte man argumentieren, dass die Firma leiden wird, wenn es der Wirtschaft wieder besser geht.
Bisher wachsen sie aber stark weiter, obwohl die Wirtschaft gerade anzieht.
Dazu wächst Puylo sogar stärker als der Discountermarkt an sich und hat seinen Marktanteil seit 2019 verdoppelt auf 12%.
Damit gibt es jetzt nur noch zwei Player, die größer sind.
Der Autoersatzteilhändler Motornet und eben Tokmani.
Die haben in Finnland über 200 Filialen.
Puylo hat nur knapp 60, wer bis 2030 aber auf über 100 kommt.
Eine Filiale braucht im Schnitt nur weniger als zwei Monate, um profitabel zu werden.
Und nach weniger als zwei Jahren hat man sein Invest drin.
Weil die Immobilien geleast werden, kostet ein neuer Store nämlich nur unter zwei Millionen Euro.
Leider hat das attraktive Geschäftsmodell und das Wachstum auch schon die Börse durchschaut.
Deswegen hat die Aktie in den letzten drei Jahren 140 Prozent Rendite gemacht.
Und der Börsenwert von anderthalb Milliarden Euro entspricht dem 25-fachen vom Gewinn.
Das ist natürlich erstmal nicht extrem günstig.
Wenn man aber mit den neuen 40 Filialen in den nächsten Jahren rechnet, die im Schnitt 8 Millionen Euro Umsatz und um die anderthalb Millionen Euro operativen Gewinn machen, kommen da bis 2030 nochmal über 70% Umsatzwachstum.
Außerdem sollte die Firma dann 2030 insgesamt um die 100 Millionen Euro Nettogewinn machen.
Das dauert noch ein paar Jahre, ist dann aber auch nur noch ein KGV von 15.
Und da ist noch gar kein Wachstum in den bestehenden Läden eingerechnet.
Anders gesagt, das ist sicher keine super günstige Aktie, aber man kann die Bewertung nachvollziehen.
Ungewöhnlich ist für so eine Wachstumsfirma außerdem, dass Puilion nicht nur eine Wette auf steigende Kurse ist.
Sie schütten den Großteil des Gewinns aus und kommen dadurch trotz der hohen Bewertungen auf über 3% Dividendenrendite.
Sie gehören zu einer Spezies, die sich durch perfekte Tarnung auszeichnet.
Sie sind für ihre Jäger schwer zu erkennen, für das menschliche Auge zu schnell und scheuen den Kontakt zu anderen.
Die Baumarktverkäufer.
Nur wenige Begegnungen mit ihnen sind historisch dokumentiert.
Die Spiegel im Spiegelsaal von Versailles sind über 300 Jahre alt und sie kamen aus einer französischen Manufaktur.
Die Firma gibt es heute noch.
Sie ist an der Börse und will jetzt Baumaterial für die Rechenzentren von Microsoft liefern.
Was dahinter steckt, wie das zusammenpasst, das hat sich Christoph angeschaut.
Die Firma heißt Saint-Gobain.
ist 1665 von Ludwig XIV.
gegründet worden, und zwar als königliche Spiegelmanufaktur.
Der Grund war Wirtschaftspolitik.
Venedig hatte damals das Spiegelmonopol in Europa und Frankreich hat jedes Jahr ein Vermögen für Importe gezahlt.
Finanzminister Colbert hat deshalb venezianische Glasmacher abgeworben und den Import massiv eingeschränkt.
Als wenig später dann die Spiegelgalerie von Versailles gebaut wurde, kamen die Spiegel aus dieser Manufaktur.
Auch heute machen die Franzosen so weiter.
Die Firma verkauft immer das Material für das, was die jeweilige Epoche gerade baut.
Erst Schlösser, dann Bahnhöfe oder Kaufhäuser, später auch Wohnhäuser.
Heute ist Saint-Gobain ein Baustoffkonzern in 81 Ländern mit 162.000 Beschäftigten und 46,5 Milliarden Euro Umsatz.
Er liefert immer noch Glas, aber auch Dämmung, Gipsplatten, Bauchemie oder Fassaden.
Was die aktuelle Epoche baut, sind Rechenzentren.
Ende Juli hat Saint-Gobain deshalb eine Rahmenvereinbarung mit Microsoft gemeldet.
Fest steht dabei erstmal nur die eine Richtung.
Saint-Gobain nutzt Microsofts KI in der eigenen Produktion.
Die andere Richtung ist noch ein Prüfauftrag.
Man will herausfinden, wie Saint-Gobain beim Bau von Microsofts Rechenzentren helfen kann.
Ganz spannend ist aber, was Saint-Gobain für solche Hallen überhaupt anbietet.
Daran sieht man mal, woraus so ein Rechenzentrum überhaupt besteht.
Es geht zum Beispiel um vorgefertigte Sandwich-Paneele für schnellen Bau, um feuerfeste Verglasung und Polymerrohre, die direkt die Prozessoren kühlen.
Dahinter steckt eine Methode, die Saint-Gobain intern als Hero-Produkte beschreibt.
Bei einem Rechenzentrum wird nämlich lange vor dem Bau festgelegt, welches Produkt in welchem Gewerk verbaut wird.
Saint-Gobain kommt über ein Spezialprodukt rein, bei dem es kaum Alternativen gibt und bietet dann gleich für alles andere mit.
Insgesamt machen Rechenzentren bisher aber nur ein paar hundert Millionen Euro Umsatz.
Bei fast 25 Milliarden Euro allein im ersten Halbjahr ist für den Konzern weiter der ganz normale europäische Wohnungsbau wichtig.
Und da zeichnet sich eine Erholung ab, wenn auch eine langsame.
Bei Saint-Gobain kommt sie schon an.
In Europa ist der Umsatz im zweiten Quartal um 4% gewachsen, das stärkste Quartal seit 2022.
Interessant ist übrigens, wie unterschiedlich Firmen auf denselben Trend setzen.
In den USA baut der Serienunternehmer und Milliardär Brad Jacobs mit seiner Firma QXO im Rekordtempo einen Baustoffhändler zusammen.
Zuletzt hat er den Dämmstoffspezialisten Top Build für 17 Milliarden Dollar gekauft und begründet das mit den Rechenzentren.
Sangeböhr macht das Gegenteil.
Dieses Jahr wurden Geschäfte mit fast 3 Milliarden Euro Umsatz verkauft und nur welche mit 200 Millionen zugekauft.
Alles kleine Firmen aus der Bauchemie.
Mit 41,5 Milliarden Euro Börsenwert kommt Saint-Gobain auf ein erwartetes KGV von 13 und es gibt fast 3% Dividendenrendite.
Die Rechenzentren sind bisher ein kleiner Teil vom Business, könnten aber wachsen.
Auch die Besserung im Wohnungsbau wäre positiv für die Franzosen.
Sicher ist beides aber nicht.
Es gibt tatsächlich Forscherinnen und Forscher, die behaupten, dass wir in Zukunft in Häusern aus Pilzen wohnen könnten.
Im Ernst jetzt?
Das war ohne Aktien wird schwer, produziert von Potsdam bei OMR.
Euch einen guten Start in die Woche.
Bis morgen.
Adios.
