# AI Talent Exodus, Edge Compute Shift, and Corporate Strategy Realignment

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-08-08

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast Folge 586 am 8.
August 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckler im TV-Gesicht.
Es ist eine Folge mal wieder voll mit News.
Also wenn wir Sommerpause machen würden, dann würden wir hier...
Auf jeden Fall wieder aufnehmen.
Die größte AI-News ist, dass das Supermind von DeepMind nicht mehr CEO bei Google DeepMind ist.
Die News hat so eingeschlagen, dass das sogar die Aktie bewegt.
Ja, um 4-5% ging es runter, was in dem Fall ja, ich glaube, 200 Milliarden sind.
Also Demis Hasabis ist der 200-Milliarden-Mann, dessen Name ich immer wieder falsch ausspreche, leider.
Nobelpreisträger nicht zu vergessen.
Und der tritt jetzt zurück als CEO von Googles DeepMind, wo er langjährig tätig war, verantwortet die AlphaGo-Phase zum Beispiel, aber auch AlphaFold, wofür er einen Nobelpreis gab für die Proteinverhaltung.
Sicherlich einer der Wissenschaftler unserer Zeit, das kann man jetzt schon sagen.
Glaube ich natürlich, steckt auch ein großartiges Team hinter ihm.
Und gleichzeitig, koinzident, tritt auch Jeff Dean, einer der wenigen, ich glaube einer der zwei noch bei Google Beschäftigten, sogenannten Google Fellows, also die sich am meisten verdient gemacht haben, Mitarbeiter 30 bei Google.
1999, kurz nach der Gründung, hat er angefangen als 30.
Mitarbeiter.
Bis heute war er da tätig und immer an super wichtigen Programmier-Infrastruktur-Themen, später KI.
hat sich sehr früh in das Thema Deep Learning eingelesen, hat an TensorFlow mitgearbeitet, vielen anderen Sachen.
Ich empfehle Leuten, die es interessiert, wie wichtig dieser Mann war, den Wikipedia-Artikel zu lesen.
Wir wollen jetzt aber nicht vorlesen.
Aber der geht gleichzeitig und nimmt noch drei Leute mit, um seine eigene Firma zu gründen.
Wir versuchen das mal eins nach dem anderen zu machen.
Ich glaube, man muss das im Zusammenhang sehen.
Das ist sicherlich kein Zufall, das passiert.
Und Jeff Dean war quasi der Chef von Google Brain.
Das ist sozusagen die KI-Sparte innerhalb von Google.
Also DeepMind ist ja ein Labor aus London, was sie, ich glaube, für eine halbe Milliarde mal super günstig geschossen haben im Nachhinein gesehen, was relativ autark von Google gearbeitet hat als Forschungslabor.
Und dann gab es eben Google Brain, was ihre etwas näher an der Zentrale gelagerte KI-Einheit war.
Und eine Lesweise wäre auf jeden Fall, dass Google...
die KI-Entwicklung insgesamt noch näher an die Zentrale ziehen möchte und dass vielleicht diese beiden Leute, die sich zunehmend als Forscher oder schon immer als Forscher gesehen haben, damit nicht so richtig zufrieden sind oder das nicht unterstützen und vielleicht deswegen sich in dem Konstrukt nicht mehr gesehen haben.
Also man könnte sagen, aus den zwei Forschungslabors von Google wird jetzt die KI-Produktabteilung von Google, um eben in diesem Rennen Um die wichtigsten Modelle mitstinken zu können, zentralisiert man das ein bisschen und es ist jetzt Wartime angesagt und nicht mehr, wir leisten uns hier zwei barmherzige KI-Labore, sondern es geht darum, das Rennen zu gewinnen, die besten Produkte zu bauen.
Man könnte argumentieren, DeepMind und Google Brain haben zu wenig für Gemini getan und für die Gemini-Produkte in der Vergangenheit und stattdessen an irgendwelchen Viren, Genen und was weiß ich, Eiweißen herumgeforscht.
sieht Google da kurzfristig zumindest woanders mehr nutzen.
Und ich könnte mir vorstellen, da gab es ein Zerwürfnis.
Es gibt viele Spekulationen darüber, wen jetzt nur, die vielleicht ein bisschen mehr Sinn machen als andere.
Es wird auch immer wieder seit Jahren eigentlich über das interne Gerangel um Ressourcen bei Google gesprochen.
Also einfach gesagt von den doch erheblichen KI-Ressourcen, die Google aufgebaut hat.
Wie werden die verteilt?
Also was gebe ich um die Suche?
noch KI-lastiger zu machen zum Beispiel, also um bei jeder Suchanfrage ein KI-Feature auszuspielen.
Was verkaufe ich mit Google Cloud Plattform an Kunden, um die schon jetzt gigantisch guten Wachstumszahlen der Cloud Plattform noch weiter zu befeuern?
Was nutze ich für die Erforschung eigener Modelle, um Gemini noch besser zu machen, um einen besseren Coding-Agenten zu bauen?
Solche Dinge.
Und was nutze ich für echte Grundlagenforschung oder angewandte KI in anderen Wissenschaftsthemen, wie eben Materialwissenschaft?
Medizin, wo DeepMind einfach viel gearbeitet hat in letzter Zeit, Wettermodelle und so fort.
Und das ist natürlich eine schwere Entscheidung, wie ich da meine Ressourcen verteile.
Und es gibt durchaus auch Leute, die mutmaßen, dass man jetzt mehr Ressourcen, also nicht nur die personalen Ressourcen, sondern auch die Rechenressourcen mehr an die Basis oder die an HQ sieht und deswegen die Labore zunehmend leerer ausgingen und vielleicht auch deswegen die Leute frustriert abhauen.
Man kann sich, also der Den Vorsitz von DeepMind übernimmt der ehemalige CTO und Vize von Demisa Sabis.
Das ist jetzt nicht überraschend, würde ich sagen, wie es da weitergeht.
Schaut man zu dem Fall Jeff Dean, der baut zusammen mit Sanjay Gemmavad, das ist der zweite Google Fellow, der noch gearbeitet hat bei Google, Oriol Vinyals und Kwok Le, die vier gehen.
Alle vier super entscheidende Google-Mitarbeiter, muss man sagen.
Der betagtesten klingt fast despektierlich, aber der arriviertesten Google-Engineering-Leute.
Und die vier wiederum gehen nicht.
Also Demis Hassabis wird in Zukunft Chief Scientist werden.
Was genau das für eine Rolle ist, muss man mal sehen.
Er sagt, er zoomt so ein bisschen aus und konzentriert sich auf das große Ganze, jetzt wo AGI näher rückt.
Wie man das lesen will.
Weiß ich nicht.
Ich glaube, hier wurden bestimmt Wochen darauf verbracht, eine gute gemeinsame Lesweise zu finden, wie man das zur Öffentlichkeit verklickert, damit die Aktie nur 5 und nicht 10 Prozent abstürzt.
Also der Mr.
Sabis bleibt Google erhalten, bleibt auch Chairman von oder Chair von DeepMind und Chief Scientist bei Google, also kann sich um die gesamte Wissenschaftsstrategie von Google kümmern, könnte man sagen.
Ich vermute aber, dass das so ein bisschen der Weg nach draußen ist.
Auch schon bei Jeff Dean ist es klarer, der...
will direkt was Neues bauen.
Und zwar heißt es, wie heißt es?
Recursive Loop?
Nee doch, oder?
Heißt es Recursive Loop?
Ich meine schon.
Also er baut mit diesen drei anderen Top-Mitarbeitern von Google eine neue Firma, die irgendwie im Sinne von Recursive Intelligence oder selbstverbessernde Systeme arbeiten möchte.
Discovery Loop.
Discovery Loop, Entschuldigung, Discovery Loop heißt es.
Ja, also einerseits scheint er so ein bisschen auf gepackten Koffern.
gelebt zu haben und nutzt jetzt vielleicht das Momentum.
Es kann natürlich auch ein Zufall sein, dass sie gleichzeitig gehen.
Und gleichzeitig sehe ich, dass wir vielleicht, das wäre auch wieder nur meine Interpretation, es mag falsch sein, aber dass wir so ein bisschen im Zeitalter leben, wo die besten Leute in der KI-Forschung halt merken, es gibt gerade so viele Gebiete, auf denen du gleichzeitig was tun kannst.
Selbst wenn du nicht das beste Modell baust, kannst du halt in einem relativ fachfremden Gebiet halt KI selbst verstärkend einnützen und da neue Durchbrüche machen.
Es gibt ja auch hier, ich glaube, der U.com-Gründer hat auch nochmal sowas gegründet.
Es entstehen jetzt viele neue Ventures auf dem Gebiet der Recursive Intelligence, also sich selbstverbessernder KI.
Und ich glaube, was die Leute sehen, dass wir an so einem Scheidepunkt sind, wo auf einmal Dinge möglich werden und wo man allein durch die Existenz von sich selbstverbessernden Systemen, also dass du Sagen wir, du kannst mit Chemie K3 anfangen und baust dann aber deinen Verbesserungsweg des Modells.
Also du kannst sagen, du willst jetzt ein Modell, was diese Wissenschaft besonders gut kann oder dieses Thema besonders gut kann und die Weiterentwicklung in eine gewisse Richtung.
Ich glaube, da ist viel Potenzial und deswegen versuchen das viele Leute auch nochmal.
Weil du müsstest dich ja eigentlich fragen, wie willst du denn gegen diese großen Labore mit den hunderten von Milliarden an Rechenpower anstinken.
Aber ich glaube, es gibt einfach zu viele Dinge zu tun und die jetzt gleichzeitig möglich werden.
dass dann Leute, die eigentlich geldlich ausgesorgt oder finanziell ausgesorgt haben, doch nur Chance sehen, was Eigenes zu bauen, mithilfe von KI, die sich zunehmend selber verbessern kann, dass es sich da lohnt, quasi nochmal neu einzusteigen in das Rennen und dass es quasi genug Greenfield-Märkte gibt oder wissenschaftliche Gebiete, die sich noch gut aufteilen lassen auf neue Player, ist mein Eindruck, so würde ich das ein bisschen lesen.
warum Jeff Dean da mit den drei Leuten losgeht.
Der denkt sicherlich nicht, er kann das nächste Antropic bauen.
Ich glaube, das wäre gerade keine sinnvolle Alternative.
Aber in irgendeinem Bereich, an dem sie geforscht haben, das nächste, also es geht natürlich viel darum, wann wird KI das Transformer-Modell überkommen oder renovieren oder revolutionieren.
Also dass man sagt, Transformer-Modell ist schön und gut, aber kann man mithilfe von Transformer-Modellen nicht den besseren Ansatz Also World-Modelle oder andere, die wir noch gar nicht kennen.
Das müsste ja möglich sein, wenn man sieht, wie teilweise eigenständig KI forscht oder Forschungsansätze findet oder sie dann besonders effizient verproben kann.
Das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit, warum sich vielleicht auch viele Scientists, die das jetzt beobachtet haben über die letzten 24 Monate, denken, dass das die Chance ist.
Also dass die großen Labore noch auf Transformer-Modelle aufbauen und vielleicht...
Finde ich aber einen Weg, wie ich mithilfe derer Technologie, also wie kann ich Claude meinetwegen oder eben Open Source Modell einsetzen, um nochmal einen ganz neuen Ansatz auf KI zu finden, der dann zum Beispiel deutlich günstiger ist, deutlich effizienter, schneller oder am Ende auch leistungsfähiger als die herkömmlichen Modelle, das ist vielleicht auch eine Hoffnung, die Leute haben.
Also entweder geht es glaube ich um ein Teilgebiet der Forschung, dem man sich widmen will oder einen neuen Ansatz auf KI, den man mithilfe der Technologie bauen kann und beides ist in den letzten Monaten sicherlich einfacher und wahrscheinlicher geworden, als es zuvor war und wird es zunehmen, wenn man überlegt, wie die nächsten sechs oder zwölf Monate aussehen würden.
Was denkst du für Google?
Kann es nicht auch eine gute Nachricht sein?
Ich hatte so ein bisschen überlegt, ob es vielleicht so der Übergang ist von Steve Jobs zu Tim Cook, also dass auf einmal irgendwie alles mehr gestreamlined wird.
Ja, also wenn Google in dem Rennen mitstinken will, dann müssen sie Gas geben und dann können sie sich, Solche karitativen Einheiten eigentlich nicht leisten, würde ich sagen.
Also man muss Google ein bisschen Respekt zollen dafür, dass sie die letzten 10, 20 Jahre da wirklich viel gemacht haben.
Keine Firma beschäftigt mehr Nobelpreisträger.
Viele haben es in der Zeit bei Google den Nobelpreis bekommen.
Niemand hat mehr Grundlagenforschung sicherlich geleistet.
Fairerweise, niemand hat auch die Mittel dazu gehabt.
Vielleicht noch ein Apple oder ein Microsoft, die es hätten auch stemmen können.
Google hat da seine Überschüsse ganz gut eingesetzt und hat am Ende diesen neuen KI-Hype oder diese neue KI-Blase ja mit aufgebaut mit den Transformer-Modellen, die ja auch aus Google kommen eigentlich, aus der Google-Branch-Bart, glaube ich.
Insofern war das für die Allgemeinheit erstmal ganz gut.
Und das Spannende ist, dass Google es nicht einsetzen konnte, also vorerst nicht einsetzen konnte oder primär nicht einsetzen konnte, um seinen Monopol zu verfestigen.
Man könnte sagen, in der Consumer-Welt schaffen sie es durch die Dominanz in Suche, vielleicht doch ein KI-Monopol zu bauen für Consumer, aber das werden wir sehen.
Das sieht im Moment sehr danach aus.
Aber erstmal haben sie was gebaut, was alle anderen stark beschleunigt hat, wo OpenAI gegründet wurde als Gegenkonzept zu Google DeepMind, wo Entropic aus OpenAI entstanden ist als Gegenkonzept zu OpenAI.
Wer weiß, lustiger Move wäre Entropic, nimmt die gesamte DeepMind-Mannschaft auf.
Das wäre so Full Circle.
Aber für Google selbst, um den besten Chatbot zu bauen, das beste Grundlagenmodell, braucht man wahrscheinlich eine mehr streamlinete Organisation, die zentraler ist und gleichzeitig aber so beweglich wie möglich.
Die so ein bisschen halb externen Labore haben natürlich den Vorteil, dass sie sich eigentlich idealerweise schneller bewegen könnten.
als der behäbige Konzern.
Gleichzeitig verfolgen sie aber nicht 100% die kommerziellen Interessen der Mutter.
Deswegen versucht man die Ressourcen, glaube ich, so ein bisschen gleichzuschalten.
Gleichschalten ist wahrscheinlich ein ganz guter Begriff oder an die Zentrale heranzuziehen.
Du hast eben bestes Modell gesagt.
Google braucht doch gar nicht das beste Modell.
Google braucht doch lediglich ein gutes Modell, das gut eingebaut ist.
Also Beispiel E-Mails.
Es muss halt in Gmail so gut sein, dass es halt keiner mehr cut and pastet.
Ja, dafür reicht ja auch jedes Modell inzwischen.
Also um hier Tabellenkalkulationen ein bisschen schlauer zu machen oder E-Mails zu beantworten oder in Maps zu fragen, wo es die besten Donuts gibt, dafür reicht Kimi oder was weiß ich oder Jammer, also Googles eigenes Open-Source-Modell.
Da kommt es viel mehr auf Effizienz und Geschwindigkeit an.
Am Ende bin ich bei dir, aber wenn man zum Beispiel, ich bin mir relativ sicher, Google hat das B2B-Rennen noch nicht ganz aufgegeben und möchte eigentlich auch, bei den Firmenkunden vielleicht noch Marktanteile gewinnen.
Du musst dir ja vorstellen, Google ist die Firma, die seit 15 Jahren auf dem Thema KI geprimed ist.
Und dass jetzt andere diese Märkte gewinnen, ist eigentlich so ein bisschen ein Fehler der Geschichte.
Weil Google hat, wie gesagt, vor 15 Jahren eigene Chips gebaut, AI First Company ausgerufen, gemerkt, dass man jedes Problem der Menschheit eigentlich von jetzt an mit Machine Learning lösen würde.
Also da war Google wirklich 15, 20 Jahre der Zeit voraus.
Das, was jetzt Leute erkennen, hat Google oder genau die Wissenschaftler, die jetzt gehen, haben das eigentlich vor 15 Jahren gesehen.
Das ist übrigens noch ein anderer Konflikt, der auch rein interpretiert wird, dass der starke Fokus auf die eigenen TPU-Chips, die ja super sind, um KI zu serven, aber für die KI-Forschung dann eventuell gar nicht mehr die besten, dass das auch so ein bisschen der Struggle um Nvidia-Chips und die Konkurrenz mit TPU-Chips, dass das eventuell auch noch.
ein Thema war.
Wie auch immer, aber für Google muss es eigentlich schwer sein, jetzt zu sehen, wie andere Leute mit dem Konzept, wo sie sich 20 Jahre darauf vorbereitet haben, mit den besten Teams, den besten Ressourcen, wie da jetzt Leute Milliardenmärkte, Multi-Hunderte-Milliarden-Märkte eröffnen.
Deswegen glaube ich, Google hat es noch nicht ganz aufgegeben.
Und von den Wissenschaftlern her sind sie eigentlich ja weiterhin gut aufgestellt, obwohl sie natürlich inzwischen viele gute Leute an Antropic und OpenAI verloren.
haben oder in irgendwelche anderen Firmen oder eigene Ventures, die sie gemacht haben.
Und zum Abschluss, ich war ein bisschen überrascht über den neuen CEO von DeepMind.
Ich hätte jetzt eher gedacht, dass das jemand wird, der noch näher am Google-Kosmos ist.
Und was immer so ein bisschen Beigeschmack hat, ist, dass die beiden Gründer von Google so über dem Ganzen stehen und aktiv da wohl mitgestalten.
Ja, ich würde davon ausgehen, dass die sind, die am Ende die Shots gecallt haben in diesem Fall.
Also dass die gesagt haben, wir müssen das Gewinn und unsere KI-Ressourcen auf das Gewinn dieses Rennens fokussieren.
Und DeepMind und so, nice to have.
Aber es geht gerade um mehr und es ist wartime.
Und Sundar ist gerade der Kino-CEO, aber die Strategie, glaube ich, Machen die ehemaligen Gründer, die ja auch irgendwie 40, 50 Prozent der Firma noch besitzen, glaube ich.
R40, finde ich mich nicht irre.
Sekunde, ich schaue mal nach.
Jetzt hat man es erwähnt, jetzt muss man es auch richtig sagen.
Jedes Mal mache ich den Fehler wieder.
Was?
Die haben nur noch 3 Prozent.
Aber sie haben 51 Prozent der Voting-Power weiterhin, aber nur noch 3 Prozent der ökonomischen Power.
Deswegen sind sie auch so arm.
Google ist 4,5 Billionen wert, 3% sind halt trotzdem 100 Milliarden.
Aber nur noch 3%, das hätte ich nicht gedacht, ehrlich gesagt.
Okay, aber Voting Power haben sie 50.
Da hatte ich recht, dass sie noch die...
Aber das ist ja auch wild, dass du wegen einer Firma, wo du noch 3% behältst, dich so aufspielst.
Verrückt.
Da muss man sich fragen, wie sinnvoll das ist, dass die Leute 51% der Stimmrechte haben, wenn sie nur 6%.
Also Vanguard.
Oder einfach gesagt, Vanguard als Vertreter des normalen ETF-Sparers gehört mehr an Google als diesen Gründern, die 50 Prozent der Stimmrechte kontrollieren.
Aus Governance-Sicht ist das natürlich mindestens kompliziert.
Apropos Governance-Sicht, was mir durch Zufall auch nochmal aufgefallen ist, ist, dass Demis Hassab, der jetzt scheidende CEO von DeepMind, und ich weiß nicht, ob das eine Rolle spielt, also man hat den sicherlich nicht rausgeschmissen, sondern ich glaube, den hätte man um keinen Preis gehen lassen, es sei denn, es gäbe einen signifikante Verstimmung oder Meinungsunterschied.
Aber also der war für Google offensichtlich so essentiell, dass er bei Antropic einer der ersten Angel-Investoren war.
Also inzwischen ist Google ja auch bei Antropic investiert, aber lange bevor Google da Geld gelassen hat, soll Demis Hassabis auch schon ganz ordentlich in Antropic und damit in die direkte Konkurrenz zu Google eigentlich.
investiert haben, was sicherlich ein Interessenkonflikt ist, den man nicht jedem gestatten würde.
Dieses Spinnennetz, wer bei wem drin ist, kann man auch gar nicht irgendwie aufmalen.
Es wird zunehmend komplizierter und um es noch ein bisschen weiter zu komplizieren, Jan Lecun, der ehemalige Chief Scientist von Meta und inzwischen Gründer bei Army Labs in Frankreich, wo er an World Models forscht, baut parallel nochmal einen VC, um auch eher so Grundlagenforschung, sehr junge Startups zu fördern.
Das macht er zusammen mit dem eben schon mal erwähnten Oriol Vinyals, also einer, der vorher bei Gemini bei Google gearbeitet hat und jetzt zusammen mit Jeff Dean geht, um das auch wieder so ein bisschen komplizierter zu machen, und Sean Johnson, der vorher AIX Ventures gemacht hat.
Die wollen zusammen, glaube ich, 80 Millionen für den ersten Fundraisen.
und Early-Stage-KI-Firmen unterstützen.
Die dann deren Modelle nutzen.
Dafür hat der Jan Lekker als Gründer dann auch noch Zeit.
Wahnsinn.
Also ich habe mir ein bisschen off-topic, ich weiß nicht, ob es ganz off-topic ist, ich habe mir die letzten zwei Tage nochmal die Enron-Dokumentation angeguckt.
The smartest guys in the room.
Es scheint eine unfassbare Geschichte.
Und die zwei Sachen sind halt so ein bisschen parallele, die man hier sieht, sind so diese SPVs, wobei die ein bisschen noch shadier waren.
Also der CFO hat ja irgendwelche Firmen dann gegründet, die dann im Hintergrund da agiert haben.
Und was auch so interessant ist, wer irgendwie frühzeitig noch rausgegangen ist oder rausgehen konnte oder dann doch nicht.
Und wie sich alle im C-Level auch wirklich die Taschen voll gemacht haben.
Kann ich nur empfehlen, kann man zufälligerweise irgendwie immer noch auf YouTube gucken und auch in einer guten Qualität und jeder kann dann selbst seine Parallelen finden zu der aktuellen Lage.
Man kann auch Finanzfilme auf Netflix googeln und dann findet man die Doppelgängerseite mit unserer Lieblingsselektion aus Finanzfilm.
Das stimmt, wenn mal ein Tag richtig schlechtes Wetter ist wieder.
Alle durchbingen.
Genau, im Sommerurlaub jetzt.
Kurze Werbeunterbrechung.
Hast du auch so eine Idee, die seit Jahren in der Schublade liegt?
Ein Buchungstool für den Verein.
Ein Rechner für Kundenangebote.
Endlich mal eine eigene Portfolio-Seite.
Früher hätte man dafür einen Entwickler gebraucht.
Heute beschreibst du das einfach mit dem IONOS KI App und Zeitbilder.
Das Prinzip.
Du gibst deine Idee ein.
Die KI baut daraus dein Tool, deine App oder deine Website.
Ganz ohne Programmierkenntnisse.
Und mit einem Klick ist es live.
Das heißt nicht nur online sein, sondern wirklich was bauen, das dir im Alltag Arbeit abnimmt.
Ein Angebotsrechner, ein Buchungstool, dein internes Dashboard, was auch immer du gerade brauchst.
Und das Gute ist, du bekommst alles aus einer Hand.
Domain, professionelle E-Mail-Adresse.
Sicheres Hosting in Europa, kein zusätzlicher Vertrag, kein Tag-Stress.
Willst du danach etwas ändern, Farbe Tags, eine neue Funktion, sagst du einfach per Chat und in Sekunden später ist es live.
Deine Daten liegen komplett auf europäischen Servern, DSGVO-konform und los geht's schon ab 9 Euro im Monat mit 30 Tagen Geld-Zurück-Garantie.
Alles unter jonos.de.
Werbung.
Ende.
So, dann gibt es schmutzige Wäsche weiterhin zwischen Apple und OpenAI.
Apple hat ja OpenAI geklagt, weil sie angeblich Geschäftsgeheimnisse geklaut haben, indem sie Leute von Apple weggeheiert haben aus der Hardware-Sparte und dann Apple Unterlagen verwandt haben sollen, Mutmaßleg und so weiter.
Wir haben darüber berichtet und jetzt schlägt OpenAI so ein bisschen zurück und dabei geht es.
Gibt schon leider für Apple ein bisschen, also sie werfen Apple schludriges und unnötig aggressives Vorgehen vor und sagen dann selber, dass das eigentlich rotten to its core wäre, wie Apple diesen Prozess führt, was Apple ja vorher OpenAI vorgeworfen hätte, genau diesem Wort laut.
Und dabei gibt es tatsächlich ein paar, also man veröffentlicht da Chatprotokolle, ohne jede Not, würde ich behaupten, aber um den Krieg auch öffentlich zu gewinnen, lange bevor er vom Gericht landet oder um den Druck zu erhöhen auf Apple auch vielleicht und eine Einigung zu erzielen schnell, veröffentlicht man Chatprotokolle.
Darin gibt es eine ganz lustige Begebenheit und zwar, dass Apple unter anderem da eine Frist versäumt hat, weil sie zunächst dem falschen Mitarbeiter, der auch asiatisch war und einen ähnlichen Nachnamen hatte und OpenAI versucht so ein bisschen den Eindruck zu erwecken, dass man mehr oder weniger aus rassistischen Vorurteilen quasi der falschen Person geschrieben hätte und es auch nur deswegen zu dem Missverständnis gekommen wäre.
Außerdem hat Apple selber sich noch im Kontakt zu einem der Mitarbeiter.
denen vorgeworfen wird, Trade Secrets gestohlen zu haben.
Also da hat man sich in Kontakt befunden und geschrieben, er wäre der Beste, auch wenn er nicht mehr bei Apple arbeitet.
Was natürlich dann vor Gericht immer schlecht aussieht, wenn man sagt, dass Apple den Glauben an ihn verloren hat, während sie ihm gleichzeitig geschrieben haben, er wäre der Beste.
Dann sieht man, wie die Anwälte das auch schön so im Mund verdrehen, dass sie sagen, die haben ihre Unterlagen natürlich Also insbesondere die Offboarding-Unterlagen, was sie dürfen und was sie nicht dürfen, haben sie natürlich hauptsächlich mitgenommen, um die besonders gut einzuhalten und compliant zu sein und nicht etwa, um diese Unterlagen zu stehlen und so weiter.
Also das verspricht noch lustig zu werden in Zukunft dieser Prozess.
Ich vermute, man wird im Gegensatz zu Elon Musk, ist Apple glaube ich eher darum bedacht, das eigene Ansehen nicht unnötig zu beschmutzen und ich könnte mir vorstellen, dass man das irgendwann Settled also einen Vergleich sucht, um da Schaden abzuwenden, nachdem Open AI jetzt so ein bisschen mit Dreck zurückschmeißt.
Es kam die Woche auch so ein bisschen News über dieses neue Home-Produkt wieder raus von Apple.
Man hat schon ein bisschen das Gefühl, dass diese Produktkategorie sehr ähnlich ist, die da so rauskommt.
Also irgendwie so ein Produkt, mit dem man reden kann.
dass irgendwie hauptsächlich auf Kommunikation ausgebaut ist und so.
Und natürlich das witzigste Statement von OpenAI ist dieses We have no interest in other companies trade secrets.
Also es interessiert uns einfach nicht.
Es ist so ein bisschen so wie, wenn man sich an nichts erinnern kann.
Ja, sie bräuchten das ja auch gar nicht.
Deswegen haben sie auch die Leute weggehiert von Apple sicherlich.
Neue News aus dem Cyber Security Sektor.
Es vergeht jetzt keine Woche, ohne dass KI-Labore behaupten, dass auch ihr Agent irgendwas gagt hätte.
Dabei werden jetzt erstmal noch ein paar spannende Details sichtbar für die Allgemeinheit.
Und zwar einerseits bei einem der Hacks, wo OpenAI-Agenten sich selbstständig gemacht haben, haben sie wohl intern über ein geheimes Bulletin Board oder Nachrichtenbrett, wird das übersetzt auf Deutsch, also in ein Forum, wenn man so möchte.
kommuniziert und sich gegenseitig Tipps gegeben.
Was super spannend ist, also einerseits, weil ich sage intern, weil bei OpenAI hat das niemand gemerkt oder bei der überwachenden oder gehackten Firma, sondern die Modelle haben sich gegenseitig geholfen und so eine Art eigene Organisation gebaut.
Was insofern interessant ist, dass man normalerweise nicht vermuten würde, dass die überhaupt zusammenarbeiten.
Also woher diese altruistische Logik kommt, ich helfe anderen Modellen oder zukünftigen Modellen schon beim Hacking, ist nicht ganz klar.
Das könnte durch Reinforcement Learning.
da reingekommen sein, wenn man sagt, wenn man zum Beispiel Teamverhalten bei Modellen belohnen will, dann würden sie sicherlich mehr zusammenarbeiten.
In Zukunft kann es auch einfach sein, dass sie das für die Zukunft als erfolgreichstes System identifiziert haben.
Was ein ganz interessanter Take darauf ist, weiß ich, wo ich es gelesen habe, ist nicht mein originärer Gedanke, aber ich finde ihn ganz spannend, dass am Anfang wurde uns ja immer verboten, mehr oder weniger KI-Modelle zu anthropomorphisieren.
Allein deswegen sollten wir schon aufhören, weil das Wort so schwer ist.
Also sie zu vermenschlichen, auf Deutsch gesagt.
Und ich glaube, um diese Hacking-Versuche zu erklären, muss man sie aber so ein bisschen vermenschlichen.
Also klar ist ja, dass die Modelle eben nicht die perfekt rationalen, logischen Systeme sind, sondern dass sie erstmal versuchen, dadurch, dass in den Trainingsdaten menschliche Literatur, menschliches Handeln, menschliche Wissenschaft drin ist, versuchen sie natürlich mit diesem Wissen erstmal weiterzukommen.
Und das heißt, dass sie sich im Zweifel auch relativ menschlich verhalten.
Und wenn man überlegt, wie die da versuchen, Lücken zu finden oder zu kollaborieren oder auch für zukünftige Generationen teilweise Hinweise hinterlassen, lässt sich das schon am besten damit erklären, dass sie das irgendwo aus dem historischen Wissen der Menschheit oder kulturellen Erbe der Menschheit überführt haben.
Ein ganz noch besserer Beispiel dafür ist der Hack von Anthropic.
Da, wo Entropics-Modelle gehackt haben, hat man wiederum herausgefunden, dass die KI-Agenten sich falsche Identitäten, also Profile, zugelegt haben und dann über Social Engineering versucht haben, Freigabe zu bekommen von gewissen Menschen.
Also sie versuchen quasi, die Schleusenwärter oder die Gefängniswärter zu überreden.
Statt die Mauer und die Tore zu knacken, versuchen sie jetzt, die Leute in der Schallzentrale zu überreden.
Ich weiß nicht, ob es logisch ist, aber es wäre nachvollziehbar aus menschlicher Sicht.
Das ist in der Regel der viel einfachere Fall.
Also es werden viel weniger Webseiten durch Hacking kompromittiert, als dass sie durch Social Engineering kompromittiert sind.
Also dass man irgendjemand die Keys abnimmt oder die Pins abfängt und was auch immer man da jetzt machen kann.
Das betrifft ja hauptsächlich auch Consumer natürlich.
Und auch das hat dieses Modell wohl versucht.
Und ich bin mir, was heißt sicher, aber ich...
Meine Überzeugung ist, dass das die viel größere Gefahr ist, weswegen ich ja in meinem TED-Talk darüber gesprochen habe, diese Persuasive AI, KI, die andere Menschen davon überzeugt, irgendwas zu tun, ist zehnmal gefährlicher als eine KI, die sich komplett selbstständig macht.
Also bis eine KI irgendwelche Systeme selber übernehmen kann, das kriegt man relativ gut, indem man zum Beispiel vom Netz abschließt und so gelöst.
dass eine KI einfach Menschen überzeugen kann, gewisse Dinge zu tun.
Wenn die auch nur mittelmäßig begabt sind, sind sie relativ einfach von KI zu überzeugen.
Und das ist die viel größere Gefahr, glaube ich, wenn man überlegt, wie viele Daten die KI eventuell auch über die Menschen hat und wie schlecht Menschen verstehen, was eine KI kann und wie schlecht Menschen inzwischen darin sind, KI als KI zu erkennen.
Und sagen wir, wie viele menschliche Schwächen wir vor allen Dingen haben, also dass eine KI eigentlich bei jedem Menschen irgendwas finden kann, worauf er vielleicht, er oder sie, eine gewisse Art von Verletzlichkeit oder Vulnerabilität hat, macht mir das eigentlich am meisten Sorgen.
Und ich glaube, das wird über kurz und lang, also vor allen Dingen über kurz, das größere Problem werden als eine KI, die sich verselbstständigt, Killerroboter baut oder so.
Aber eine KI, die entweder von anderen Menschen eingesetzt wird oder aus eigenen Motiven versucht Menschen.
in die Irre zu führen und zu überzeugen, gegen ihren eigenen Nutzen zu handeln, das halte ich für das kurzfristig größte Problem, ehrlich gesagt, was wir haben werden.
Mit Roe-Ki, wenn man so möchte.
Aber auch mit, nicht nur Roe-Ki, also die das aus Sicht macht, aber natürlich auch das State Actor und so das Nutzen.
Bei der aktuellen Flüchtlingskrise in Marokko soll ja auch wieder so ausländische Desinformation eine Rolle gespielt haben.
Das ließe sich mit KI natürlich noch viel effizienter machen.
Aber was willst du machen?
Regulieren?
Auf internationaler Ebene?
Die Rogue States würden sich daran ja nicht halten im Zweifel.
Also Nordkorea, Venezuela und so weiter würden das natürlich weiter tun.
Von daher bringt das nur begrenzt was.
Ja, ich glaube, man braucht einen Authentifizierungslayer, wo klar ist, dass es sich um keine, also ich meine selbst dann, das ist jetzt auch noch nicht sicher, aber irgendwie musst du halt, also ich glaube, Marken werden zukünftig eine eher größere Rolle spielen, anders als man denken würde.
Also dass man einfach nur noch gewissen Medien vertrauen kann.
Also eigentlich darfst du halt was, was auf Social Media gezeigt wird und was nicht von CNN oder, oder, oder kommt.
Dem sollte man halt weniger vertrauen.
Klar kannst du das CNN-Logo auch irgendwo reinfaken, aber den Account zu hacken ist jetzt ein bisschen schwerer vielleicht.
Also ich glaube, man braucht irgendwelche Filter.
Auf jeden Fall sagst du nicht von irgendeiner Seite, die europewar24.net heißt, die News servieren lassen wahrscheinlich.
Aber bei den Plattformen siehst du ja trotzdem, also wie viel AI-Bullshit wird denn über die Plattform rausgeworfen?
Da müsstest du eigentlich die...
irgendeinen Layer geben oder irgendwie eine Begrenzung.
Ja, aber was allein mit Open Source geht, macht das ja.
Also du kannst jetzt Cloud und OpenAI irgendwie regulieren, wie du willst, aber dein Bauteil, da werden Leute jetzt nicht Images 2 nutzen, um sowas zu bauen, sondern wahrscheinlich irgendwelche Open Source Modelle sowieso.
Ja, aber an YouTube, Instagram oder so müsste halt irgendwie die Sachen rausfiltern.
Und aktuell nutzen sie sie ja eher, damit die Leute noch mehr drin bleiben.
Ja, ich würde gerade sagen.
Also müssten das rausfiltern, wenn sie Plattformen wären, die irgendwie dem Wohlergehen der Menschheit verpflichtet wären, was sie ja nicht sind.
Ansonsten, genau, sie haben gar keinen Grund, weil das hält Leute eher auf der Plattform.
Leute kommen sogar zurück, um noch mehr so einen Scheiß zu gucken, wenn sie einmal so ein bisschen da die falsche Pille genommen haben.
Insofern, ja.
Und sie würden sich natürlich immer auf ihre Plattformen...
Privileg beziehungsweise Section 230 berufen in den USA, dass sie das eh nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, was Leute auf der Plattform machen, wo wir gerade bei den schlimmsten Plattformen sind.
Auch Meta hat jetzt sein eigenes Coding-Modell gelauncht und wie launcht man heutzutage ein Coding-Modell?
Meta hat bekannt gegeben, dass das Coding-Modell seine Testumgebung gehackt hat.
Also das gehört ja zum guten Ton jetzt.
Du bist keine KI-Firma, wenn dein KI-Modell noch nicht irgendwo ein- oder ausgebrochen ist.
Und wir haben letztes Mal darüber geredet, man muss das so ein bisschen aus der PR-Brille sehen und wir geben das hier.
Wenn wir allen anderen die PR beschert haben, dann müssen wir es natürlich auch Meta geben.
Aber nur der Vollständigkeit halber, auch Metas KI ist erfolgreich ausgebrochen.
Wobei es nicht Meta gibt zu bedenken, es lag natürlich nicht an der KI, sondern...
Eine Sicherheitslücke des Drittanbieters, das heißt, dessen Fehler war das natürlich.
Ansonsten muss man keine Angst haben vor der KI, aber sie wäre potenziell sehr tüchtig, möchte man glaube ich beweisen.
Ob jetzt Muse Spark, so soll das Produkt heißen, dann wirklich am Markt besonders viel Anklang finden wird oder ob man wenigstens die eigenen Entwickler und Entwicklerinnen bei Meta überzeugen kann, um die Cloud-Rechnung zu senken, Muse Spark zu nutzen, bin ich gespannt.
Das wären, glaube ich, gerade die richtig großen Kulturkämpfe in den Unternehmen, die sagen, die Entwickler und Entwicklerinnen möchten natürlich alle gern mit Cloud Opus arbeiten oder mit Fable.
Und dann kommt ein CEO und sagt, wir haben Haribo zu Hause, es gibt heute kein Eis draußen und du kannst doch Mule Spark nutzen.
Wir haben Mule Spark zu Hause, wir müssen kein Cloud kaufen aus der Cloud.
Oder wir haben Co-Pilots zu Hause.
Wir brauchen kein Claude.
Mal sehen, wie das laufen wird.
Aber ich kann mir vorstellen, dass die großen Tech-Konzerne noch auf absehbare Zeit Entropic Kunden werden.
Wenn nicht, wäre das natürlich problematisch für Claude, weil ich mir sicher bin, dass allein die Big 7, Magnificent 7 bestimmt 10, 20 Prozent des Umsatzes von Entropic.
Könnte ich mir gut vorstellen.
Wir wissen ja, dass Amazon ab und an mal eine größere Rechnung kriegt.
Ich glaube, Meta in der Vergangenheit auch dafür bekannt geworden, dass sie bei Entropic ordentlich für Umsatz sorgen.
Insofern muss man schon hoffen, dass die da alle nicht schnell ihre eigenen Lösungen bauen.
Aber ich glaube, es ist gar nicht so einfach, die Belegschaft zu überzeugen, dass die eigenen Lösungen so gut sind wie Entropics Cloud, solange die so ein bisschen ihren Vorsprung behalten.
Ja, und die nutzen es halt so, dass die Leute auch nicht privat irgendwie ihren Cloud-Account dann noch nutzen können.
So, dann kleine News in eigener Sache, hätte ich beinahe gesagt.
Aber die Firma Runway, an der ich vor langer Zeit mal investiert habe, Das war so ein Investment, was ich mit dem Tag des Überweisens abgeschrieben habe, ehrlich gesagt.
Und das sind dann genau die, wo dann ein Jahr später irgendwie in Dresden Horowitz investiert oder so.
Aber OneRare, also die Firma, in die ich investiert habe, hat quasi damals schon damit geplant, dass man eine besonders günstige Infrastruktur baut, um per API Inferenz laufen zu lassen.
Also damals ging es, glaube ich, hauptsächlich um Bildmodelle.
Man hat quasi, wenn ich mich richtig erinnere, durch das Zusammenbauen einer relativ günstigen Hardware-Infrastruktur mithilfe einer eigenen Software konnte man einen großen Kosteneffekt erzielen.
Und das gleiche möchte Runware jetzt in Form eines sogenannten Sonic-Inference-Pod anbieten, berichtet TechCrunch.
Und zwar ist das ein 20-Fuß-Container, also ein typischer Seekontainer, der 1200 GPUs und 1 Megawatt Rechenleistung enthält.
Ein komplett geschlossener Flüssigkeitskreislauf, also man braucht keine externe Kühlung, man muss natürlich kein Strom anschließen, aber das ist quasi ein 1 Megawatt Datacenter im Container, auf Inferenz optimiert und der Vorteil ist natürlich, es ist viel schneller ausbaubar bei Bedarf als ein Datacenter, was Monate eher 2-3 Jahre braucht in der Regel, um errichtet zu werden, könnte man so sehr schnell Inferenzressourcen an fast jedem Ort der Welt Also die 20-Fuß-Container sind natürlich sowohl für, also hauptsächlich für Schifffahrt, aber zur Not auch per Flugzeug schnell an irgendwelche Orte der Welt zu verbringen.
Und man könnte dann sehr schnell und flexibel dort Inferenz aufbauen, die auch deutlich günstiger sein soll als ein Datacenter, unter anderem, weil man einen Großteil der Infrastruktur spart.
Man spricht hier von 150 Millionen statt 15 Milliarden, also 1%.
Das ist sicherlich ein bisschen übertrieben.
Aber dass man das deutlich günstiger als ein Datacenter und vor allen Dingen flexibler und schneller bauen kann, scheint mir nachvollziehbar.
Ich bin gespannt, wie gut man die Produktion hochfahren könnte und wie groß die Nachfrage.
Da ist fairerweise Inferenz am Ort des KI-Verbrauchs ist natürlich auch das Business von Cloudflare, über die wir später nochmal reden, die normalerweise Webseiten und Medien möglichst nah am Kunden hosten.
Aber in Zukunft wird zunehmend natürlich AI in der Edge das Thema.
Und das kann entweder beim Endgerät beim Kunden sein oder zumindest so nah wie möglich am Endverbraucher, also an kleinen Datacentern, relativ gesehen kleinen Datacentern in großen Städten, da wo der Verbrauch im zumindest Consumer und teilweise industriellen Sektor dann auch ist.
Also sehen wir die Container dann bald auf irgendwelchen Parkplätzen am Supermarkt?
Genau, ich würde denken Parkdecks wären gut.
Also oben auf den Parkdecks baust du noch Solar oben drauf, dann hast du Stromversorgung.
Als ob das reichen würde.
Ja, das reicht.
Mit einem Solardach kriegst du wahrscheinlich die GPUs da drin nicht betrieben.
Aber so ein bisschen.
Ein bisschen Solar raufsprinkeln ist doch ganz nett.
Oder Greenwashing.
Kurzer Nachklapp zur letzten Folge.
Da haben wir über die 250 Milliarden Bürgschaft von Nvidia für OpenAI gesprochen.
Inzwischen geht man davon aus, dass Nvidia bis zu 750 Milliarden an finanziellen Verbindlichkeiten, Bürgschaften und so weiter aufgebaut hat, um den KI-Sektor so ein bisschen auf eigenen Schultern fast durch die nächste Phase zu tragen, hat man das Gefühl.
Die CDS, das sind Credit Default Swaps, also die Versicherung gegen den Ausfall der Schulden von Nvidia, wären teurer.
Also man hat zunehmend auch Fragen, ob Nvidia sich da nicht übernehmen.
kann oder zumindest seine eigene sehr gute Bonität gefährdet.
Damit 750 Milliarden sind natürlich selbst an NVIDias Umsatz und vor allem Gewinn gemessen dann schon eine erhebliche Belastung.
Ich glaube nicht, dass NVIDIA sich damit komplett kaputt machen würde, aber es ist natürlich Leverage, also die Bürgschaften alle aufs eigene Balance Sheet zu nehmen, ist natürlich schon eine gewisse Gefahr.
Wobei man immer überlegen muss, wie wahrscheinlich ist das jetzt alles davon aus?
In so ein bisschen Domino-Szenario gibt es natürlich immer dann viele Dinge, die gleichzeitig ausfallen oder nacheinander ausfallen.
Das ist auch klar.
Also wenn Entropik die Grätsche macht, wird OpenAI sicherlich keinen Börsengang schaffen und andersrum.
Aber ob jetzt wirklich die KI-Nachfrage so abreißt, dass die Datacenter stillstehen, das ist dann eben ein ganz anderes.
Vielen Dank auch nochmal an die ganzen Leute, die mir versucht haben zu erklären, warum das eben doch platzen kann.
Ich glaube, ich finde es gut, die Gedanken alle gleichzeitig im Kopf zu haben, was auch mögliche Gefahren sind.
Das Wahrscheinlichste, was ich sagen würde, nach meinen eigenen Gedanken und das, was jetzt noch hinzugekommen ist, du kannst natürlich argumentieren, dass Datacenter nur so teuer gebaut werden kann, weil im Moment da, wenn man so möchte, edle OpenAI und Tropic Tokens drin veredelt werden.
Und wenn das nur noch Open-Source-Tokens werden, würde man wahrscheinlich die Rechenleistung immer noch brauchen, aber die Wertschöpfung aus der gleichen Rechenleistung wäre niedriger und damit wäre der Sektor insgesamt weniger profitabel.
Das stimmt wahrscheinlich so und trotzdem würde die Nachfrage nach Rechenleistung, also gehen wir den Weg mal mit.
Also Open-Source wird so günstig, billig, also wir Privatkonsumenten, wir machen jetzt mal Worst-Case-Bert-Szenario.
Wir Privatleute nutzen KI sowieso noch auf den eigenen Devices.
Ob das reicht, um das zu machen, was wirklich so im Professional-Use-Cutting-Edge ist, ist eine andere Frage.
Aber man könnte sagen, 80% der privaten Nachfrage verlegt sich in die privaten Devices, also wird im Handy oder auf dem Desktop-Laptop passieren.
Das wäre schon ein relativ schlimmes Szenario.
Und von dem B2B-Markt könnte man sagen, wandert noch mehr Richtung Open-Source ab.
Firmen sind nicht mehr bereit, das 10- bis 100-fache für Tokens zu bezahlen.
für Entropic im Vergleich zu Kimmy oder DeepSeek.
Das könnte sein.
Dazu muss man daran glauben, dass OpenAI und Entropics nicht schaffen, weiterhin Features zu entwickeln, die zumindest für eine gewisse Zeit einmalig am Markt sind und Alleinstellungsmerkmale.
Aber sagen wir mal, China holt das alles nach.
Du kriegst immer 99% der Leistung auch aus einem Open-Source-Modell.
Dann würden Firmen natürlich irgendwann rational mehr und mehr auf Open-Source setzen, was ja im Zweifel auch gut wäre.
Dann wäre der KI-Markt insgesamt für einen Moment kleiner, weil es ja ein Zehntel kostet nur.
Von dem, was es bei Anthropic oder so im Schnitt würde ich jetzt ein Zehntel sagen.
Es gibt einzelne Fälle, wo es ein Hundertstel ist, dann ist aber nicht mehr die gleiche Leistung, ist Apfel, Apfel, Burren und so.
Aber sagen wir mal, du kannst es ein Zehntel günstiger machen, dann würde der Markt schrumpfen, die Marge von Anthropic und OpenAI geht runter.
Die Datacenter brauchst du aber natürlich trotzdem, um die Elektronen und Tokens zu bauen für die Open-Source-Modelle.
Dann wiederum wäre KI aber so günstig, dass du davon ausgehen musst, dass es ja fast zu so einer zweiten Cambrusion, also zum zweiten Chat-JPT-Moment kommen würde, dass so viele Dinge gleichzeitig entstehen, dass die Nachfrage nach den günstigen Tokens so stark steigen würde, dass wieder nicht genug Datacenter da wären und dann die absolute Knappheit der Ressourcen wieder dafür sorgt, dass die Preise steigen und damit die Datacenter wieder profitabel auch werden.
Könnte es nicht auch einfach sein, dass irgendwie es einfach so ein nice-to-have-Produkt ist, was aber jetzt nicht so große Wellen schlägt.
Also dass jeder so sagt, ja okay, ich habe halt jetzt Excel.
Gut.
Also ich glaube, wir können nicht, also ich bin mir nicht sicher, ob wir auf Dauer unsere KI-Ressourcen jedes Jahr verdoppeln müssen.
Und trotzdem, wie gesagt, haben die Leute, die das entscheiden, ja ganz gute Sichtbarkeit auf die eigene Umsätze, Nutzung und also du kannst ja nur, also An den radikalen Enden gibt es ja nur zwei Positionen.
Das eine ist, ich glaube, wir müssen die Ressourcen jedes Jahr verdoppeln, weil wir so viel Nachfrage haben und es wäre dumm, das nicht zu tun.
Die andere ist, wir bauen viel zu viel Ressourcen auf, warum auch immer man das glauben sollte.
Ich glaube das nicht, kann das auch nicht gut nachvollziehen, aber man könnte ja sagen, wir bauen viel zu viel Ressourcen auf.
Und dann möchtest du diesen Leuten aber sagen, sie sollen ihre CapEx jetzt runterfahren.
Sie sollen für, also...
Sie haben ein Produkt erfunden, was man relativ gut ausbauen kann mit Geld, wo man 40% operative Marge mitmacht, sobald man es ans Netz gebracht hat.
Und sie sollen aber nicht mehr davon bauen, weil es eine abstrakte Angst gibt, es könnte irgendwann nicht mehr gebraucht werden.
Wie gesagt, es ist nicht unmöglich, dass das passiert, aber die Frage ist, was ist aus geschäftlicher Sicht denn dummer?
Du kannst jetzt nochmal unterscheiden zwischen den großen Hyperscalern und Oracle und CoreWeave.
Oracle und CoreWeave, Nebius, they are betting the farm on it.
Also wenn es da schief geht, ist die Firma pleite.
Also Oracle könnte kippen, CoreWeave oder alle Neo-Hoster sind so überschuldet, die würden safe kippen.
Die großen würden nicht kippen, weil sie können das runterskalieren.
Auch die Investitionen, die sie schon angekündigt haben, können sie meiner Meinung nach ganz gut runterskalieren.
Und sie haben Geschäftsmodelle, die das tragen können auf Dauer.
Und die könnten sich sogar noch ein bisschen mehr verschulden, wenn sie wollten.
Aber den Großen, für die ist doch die Gefahr, unter, also ins Hintertreffen zu geraten, weil es zu wenig investieren, ist doch viel höher, als jetzt zu sagen, wir sind die Schlauen, wir gucken uns mal von der Seite an.
Klar, was Apple macht, ist eine spannende Strategie zu sagen, wir werden bei KI eh mitverdienen können, wir müssen ja nicht ein Data Center bauen.
Aber ob Apple in zehn Jahren noch größer ist als Google?
Also ich glaube...
In zehn Jahren ist Google doppelt so groß wie Apple, weil sie eine KI-Firma sind und Apple eine Distributions-Hardware-Firma.
Also anders gesagt, der iPhone-Absatz steigt gerade nicht um 83 Prozent gegenüber dem Feuer.
Die Google klaut schon.
Cool, aber die iPhones werden auch noch gekauft, wenn OpenAI und Anthropic auf die Bremse drücken.
Also es ist ja ein Wettrennen und keiner traut sich irgendwie einen Gang zurückzuschalten.
Ja, und das ist ja das Tolle am Kapitalismus.
Dadurch gibt es Innovationen für alle.
Und die wird von den Leuten, die diese Firmen besitzen, jetzt bezahlt.
Also wer jetzt noch da einsteigt in die Kurse und die weiter hochtreibt, der bezahlt Innovation for all of us.
Und das ist ja auch gut.
Und dass das dann irgendwann ineffizient wird, also dass mehr investiert wird, als nötig ist und so, das ist ja alles richtig.
Und dass das auch platzen kann.
Aber da entstehen trotzdem im Schnitt ja gute Dinge.
Siehe Eisenbahnblase, siehe Internetblase, wo die Infrastruktur entstanden ist fürs Internet.
Das ist ja netto immer noch was Gutes.
Klar, bleiben da ein paar Anleger auf der Strecke, aber wenn die schlau anlegen, dann müssen die auch einfach nur durchhalten.
Also wenn du dein MSCI World kaufst, dann hätte ich keine dieser Krisen um dein Geld gebracht, sondern dann hattest du halt fünf, sechs schlechte Jahre und dann bist du trotzdem nach 20 Jahren, aber hast du dein Geld immer noch gut angelegt.
Und dass das so Tulpen oder NFTs sind, das sehe ich jetzt nicht ehrlich gesagt, sondern es ist eben eher Eisenbahn oder Internetkabel.
We will see.
pro Kilowattstunde Energiepreise und du verbietest den Leuten Windräder zu bauen.
Das ist, was gerade passiert.
Also was heißt verbieten, aber Leute argumentieren, wir sollten nicht noch mehr Windräder bauen, weil wer weiß, ob wir morgen noch mehr Strom brauchen, seit wir die Industrialisierung angefangen haben.
Werden morgen Leute noch Fabriken bauen?
Das weiß er.
Die Fabriken werden ja jetzt so produktiv, da wird ja niemand mehr Stoff oder Autos kaufen morgen.
Natürlich geht es weiter.
Brumm, brumm.
Brumm, brumm.
Ja, aber manchmal fühlt es sich auch so an, als ob Tanken, also Sprit einfach umsonst ist und die Leute einfach wild im Kreis rumfahren.
Nee, es ist ja nicht umsonst, kostet richtig Geld.
Boah, weiß ich nicht.
Weiß ich nicht.
Lass weitermachen.
Ja, lass weitermachen.
Aber ich meine, ich finde es wirklich überhaupt nicht schädlich, dass wir jede Folge diese, also es kommen immer neue Informationen dazu und es gibt auch immer neue Aspekte und Sichtweisen.
Ich finde es auch gut.
Das wird auch einfach Teil dieser.
Phase bleiben, dass man immer wieder sich die Gedanken machen muss.
könnt ihr auch nochmal unter doppelgänger.io slash disclaimer nachlesen.
Genau, dann gab es kurz vor den Earnings zu SpaceX letztes Mal, gab es noch die Ankündigung, dass Elon Musk, ich habe auf LinkedIn geschrieben, wie sagt man es auf Deutsch?
Licking his ass up and down.
Also auf jeden Fall scheint Elon Musk gerade seine Liebe für Jensen Wang entdeckt zu haben.
Die sind gerade richtig dicke Buddies.
Jensen Wang postet neuerdings auf X.
Elon Musk verliert nur gute Worte über ihn.
Der kennt ja sonst eher keine Freunde in der Businesswelt, aber Jensen Wang ist jetzt sein offizieller Man-Crush irgendwie.
Für die Data Center im Space wird Elon Musk exklusiv Nvidia Chips nehmen.
Nvidia, wie gesagt, Nvidia muss auch beweisen, wo der nächste Markt ist für sie.
Und Space würde dann natürlich erstmal helfen, deswegen haben die ein ureigenes Interesse daran.
Mein Gefühl ist übrigens, dass Elon Musk hat einfach diese News bekommen, dass...
dass Jensen Wang 750 Milliarden an Backstops unterschrieben hat oder dabei ist zu unterschreiben und dass er für SpaceX, da kommen wir gleich drauf, wird ja auch noch ein bisschen Geld brauchen.
Und jemand, der für die nächsten Datacenter für SpaceX birgt, brauchst du definitiv, weil SpaceX nicht in der Lage ist, die selber zu finanzieren und beziehungsweise nicht günstig selber zu finanzieren.
Es gibt natürlich Möglichkeiten, aber und ich glaube, also Wette innerhalb der nächsten zwölf Monate, lesen wir, dass Nvidia entweder in SpaceX investiert, auf dieser vollkommen absurden Bewertung, oder, und das wäre günstiger im Zweifel, einen Backstop unterschreibt und garantiert für den Ausbau von Datacenter, entweder im Space oder so, ich glaube eher die terrestrischen Datacenter von SpaceX.
Wo wir bei SpaceX sind, noch ein paar Nachträge.
Wir haben letztes Mal spät in der Nacht versucht, die ersten Indikationen von den Earnings zu machen.
Ich würde gleich mal zwei Sachen korrigieren, die mir da noch aufgefallen sind.
Das eine ist, ich habe gesagt, Das Umsatzwachstum von Starlink kommt aus einem Preis- und nicht Mengeneffekt.
Das ist richtig unfalsch.
Im Vergleich zum Vorjahr ist es nämlich so, dass die Subscriber sich mehr als verdoppelt haben, der Umsatz aber in Anführungsstrichen nur 66% hochgegangen ist.
Das heißt, der Average Revenue per User ist runtergegangen, weil man, ich glaube, mehr Privatnutzer hat und weniger Privatnutzer.
Also relativ gesehen hat man mehr Privatnutzer und deswegen ist es so.
Dass Umsatz 66% hochgegangen ist, Subscriber sind aber von 5 auf 12 Milliarden mehr als verdoppelt.
Da sieht man, es gibt einen negativen Preiseffekt, durchschnittliche Contract Values kleiner geworden.
Aber deswegen wächst der Umsatz langsamer als die Anzahl der Subscriber.
Aber aus Sicht von Q1 auf Q2 ist es eben so, dass der Umsatz nur von 3,25 auf 4,3 Milliarden gestiegen ist.
Das sind ungefähr 32% Wachstum.
Umsatz und die Subscriber sind aber nur von 10,2 auf 12 Milliarden, also rund 17, 17, 17 Prozent gestiegen.
Vielleicht 18.
Das heißt, da gibt es einen Preiseffekt.
Das heißt, für jetzt wachsen die Subscriber erstmal langsamer, wobei 2 Millionen im Quartal natürlich viel sind.
Aber der Preis wächst schneller und der Contract Value steigt gerade wieder, was unter anderem glaube ich an der Preiserhöhung liegt, die Starlink hat verdauen lassen.
So, und dann habe ich außerdem SpaceX gescholten dafür, dass sie die Segmente angeblich nicht so detailliert berichtet haben wie im IPO-Prospekt.
Das war einfach ein Missverständnis, beziehungsweise ich hatte es bis dahin noch nicht gefunden, aber es gibt tatsächlich wieder die Aufgliederung mit Cost of Revenue und operative Ausgaben pro Segment.
Das heißt, man kriegt das sehr detailliert.
Was schön transparent ist, möchte ich gerne explizit.
Loben.
Ansonsten hatten wir den Earnings Call letztes Mal noch nicht gehört.
Da gab es mindestens zwei interessante Aussagen.
Das eine war, dass Elon Musk gesagt hat, dass er mit einer Billion Umsatz bis 2030, in Klammern eventuell sogar 2029, rechnen würde.
Also das heißt, innerhalb von fünf Jahren wird SpaceX die umsatzstärkste Firma der Welt, glaubt Elon Musk.
Im Moment sind Walmart mit, ich glaube, 680 Milliarden und Amazon müsste so bei 620 Milliarden Umsatz sein.
Die werden bis 2030 höchstwahrscheinlich nicht auf einer Billion sein.
Das heißt, SpaceX wäre dann die umsatzstärkste Firma der Welt, hat Elon Musk gerade bekannt gegeben.
Damit das klappt, müssen diese 120 Prozent im Jahr wachsen ab jetzt, also sich jedes Jahr mehr als verdoppeln.
Im Moment sieht das im AI-Business natürlich gut aus.
Ob das so schnell weiter wachsen kann, würde ich mal ein großes Fragezeichen.
dahinter machen.
Und auch der CFO ist schon gut auf Elon Musk Kurs, muss man sagen.
Brad Johnson heißt er, glaube ich.
Der sagt nämlich, dass sie Ende des Jahres auf 100 Millionen ARA sein werden beim Umsatz.
Also für 100 Millionen ARA bräuchte man 8 Milliarden im Dezember.
Und davon kämen 2 Milliarden von Google und Antropic.
Auf zweieinhalb Milliarden ist man schon.
Damit haben wir viereinhalb.
Von Cursor kämen nur drei, vier Milliarden im Jahr hinzu.
Also ein paar hundert Millionen im Monat.
Das würde den Kohl nicht fett machen, aber geben wir mal 500 Millionen, also sechs Milliarden ERA, was eine Verdopplung wäre von heute gesehen.
Dann wären wir bei drei plus zwei bei fünf Milliarden.
Also er muss noch drei Milliarden neuen Datacenter-Umsatz irgendwo finden.
Wobei seinen Stalink-Umsatz mitzählt.
Achso, das sind ja Sekundig, zweieinhalb sind ja im Quartal.
Das heißt, im Monat sind das nur 800.
Nee, eigentlich sind wir noch nicht da.
Also er hat zwei Milliarden von Google und Antropic.
Dann ist das derzeitige Revenue ist acht Milliarden durch drei sind 2,6 oder so.
Dann sind wir wieder bei fünf.
Also er muss drei Milliarden im Monat noch finden an neuen.
Verträgen, damit das wahr ist.
Normalerweise würden sich CFOs nicht ohne Grund so weit aus dem Fenster legen.
Also ich gehe davon aus, dass er glaubt, das zu schaffen.
Das wäre dann natürlich eine gute Basis, um auf die eine Billion irgendwann mal zu kommen, wenn man es schafft, es weiter mehr als zu verdoppeln.
Aber ich bin gespannt, ob sie 100 Milliarden schaffen.
Ich würde es nicht komplett ausschließen, ehrlich gesagt.
Aber für einen CFO ist das ein ziemlich mutiges Statement.
Für Elon Musk wäre es...
Ein Zeichen von akuter Depression, wenn er sagt, nur 100 Milliarden ERA Ende des Jahres.
Für einen CFO wirkt es eher ein bisschen übermütig.
Aber wie gesagt, ich will es nicht ausschließen, dass es möglich ist.
Ansonsten, warum SpaceX dann trotzdem 15 Prozent, glaube ich, am nächsten Tag verloren hat, ist, mal gucken, wie der Verkaufsdruck heute ist.
Es kommen ja am Donnerstag, sind die ersten Altinvestoren durften verkaufen.
Der Markt dreht ganz gut.
geht wieder leicht hoch.
Bei 115 Dollar sind wir.
Zwischendurch nach den Euringskills war 15 Prozent runter, was sicherlich die Antizipation des Verkaufsdrucks war und gleichzeitig die erheblichen CapEx.
Also um dieses KI-Revenue so stark zu erhöhen, muss SpaceX natürlich, so wie die anderen Hyperscaler, auch unheimlich viel investieren.
Und die CapEx im KI-Bereich sind allein 16 Milliarden im Q2 und werden nicht niedriger werden.
Also man kann vielleicht mit 70 Milliarden dieses Jahr rechnen an CapEx.
Damit wären sie der fünftgrößte Player.
Ich glaube, größer als Oracle.
Der viertgrößte Player von den Clouds.
Ich glaube, sie überholen Oracle und sind danach Google der viertgrößte.
Gesamtinvestitionen im ersten Halbjahr, letzten sechs Monate, sind schon 35 Milliarden.
Also 70 Milliarden.
Und jetzt muss man sagen, SpaceX hat im Moment noch 100 Milliarden Cash.
Das ist teilweise Erlöse aus dem Börsengang.
Und 25 Milliarden haben sie ja direkt als Anleihe aufgenommen.
Das heißt, Sie haben jetzt 100 Milliarden.
Wenn Sie jetzt noch 35 Milliarden ausgeben dieses Jahr, dann schmilzt das halt sehr schnell weg einfach.
Und man kann seinen Cashbestand nicht einfach auf Null fahren.
Also du brauchst einen gewissen Handlungsspielraum, so oder so.
Das heißt, ich glaube, SpaceX wird noch dieses Jahr entweder neue Anleihe rausgeben müssen, was aber schwerer wird bei den derzeitigen Konditionen.
Also man wird profitabler und wächst schneller, das ist gut.
Habe ich auch explizit gelobt.
Aber Aus Cashflow-Sicht hat man natürlich einen massiv negativen Free Cashflow durch die Investitionen von 35 Milliarden bisher.
Das heißt, neue Anleihe, wie gesagt, nicht so einfach.
Im Zweifel wird man eine Kapitalerhöhung machen und zurück an die Börse gehen müssen, was dann den Kurs wieder weiter belasten würde.
Und was natürlich nur attraktiv ist, solange man deutlich über einer Billion bleibt.
Gleichzeitig möchte Elon Musk bestimmt auch nicht zu stark verwässern.
Und deswegen wäre vielleicht eine andere Finanzierungslösung mithilfe von Jensen Wang ganz interessant.
Friedhelm Musk könnte ich mir vorstellen.
Auf jeden Fall glaube ich, SpaceX wird in der einen oder anderen Weise nochmal an den Kapitalmarkt zurückkommen.
Wie gesagt, entweder Anleihe oder Kapitalerhöhung neuer Aktien.
Sie brauchen auf jeden Fall Geld, wenn Sie diese Strategie weitermachen.
Oder sagen wir mal so, wenn Sie auf eine Million Umsatz kommen wollen, dann brauchen Sie, also eine Million Umsatz im Jahr kommen wollen, brauchen Sie eigentlich mehr als eine Billion Investitionen.
Also ich verstehe nicht, wie das anders gehen sollte.
Und dann musste ich überlegen, wo ist Basics, was 1,4 Billionen wert ist, in Anführungsstrichen nur, eine Billion Kredite herbekommen soll oder Eigenkapital, um diese Datacentrale zu bauen.
Weil anders kriegst du im Moment das nicht hin.
Also Google investiert irgendwie 200 Milliarden und ist auf einer Runrate von 80, 100 Millionen.
Sekunde, muss ich jetzt wieder nachgucken.
Google als Beispiel.
Die bauen und wachsen am aggressivsten.
Sind vielleicht der beste Vergleich, würde ich sagen.
Man könnte auch Oracle nehmen, aber das ist ein bisschen schwieriger aufzukletten.
Die Google Cloud ist auf einer Runrate von 100 Millionen.
Genau.
Also war letztes Quartal 80, jetzt 100.
Also die Erinnerung hat mich nicht gedrückt.
Also die sind auf 100 Milliarden.
Ich habe Millionen gesagt.
Egal.
Milliarden sind auf 100 Milliarden Runrate.
und investieren gerade 200 Milliarden dieses Jahr, um weiter zu wachsen.
Sekunde CapEx, ja, geht auf 200 Milliarden zu.
Das heißt, nach der gleichen Logik bräuchte SpaceX irgendwo zwischen 1 und 2 Billionen, 2000 Milliarden an Investitionen, wenn sie eine Billion Umsatz machen wollen in 2030.
Bin ich gespannt, wo sie das herholen.
Alles nicht unmöglich, aber es ist schon ein Stretch, das vom Anleihen- und Eigenkapitalmarkt zu holen.
Also ich behaupte mal, Kapitalerhöhung noch dieses Jahr.
Die Fähigkeit, andere Firmen zu kaufen, wird davon natürlich auch eingeschränkt.
Ja, das ist die große Frage.
Wo holt Elon Musk das Geld her, um eine Billion Umsatz zu machen?
Weil ich meine, das ist nun mal ein CapEx-heavy-Business und Software hat er nicht, aus der er es machen kann.
So Software, könntest du sagen, 80% Rohmarge, kaum Investitionen, da druckst du Geld, wenn du dir so die großen Softwarefirmen anschaust.
hast du überall Operating Cashflow von 40, 60 Prozent des Umsatzes teilweise.
Easy.
Aber mit Raketenstarts wirst du da nicht hinkommen.
Das wächst auch viel zu langsam.
Mit Connectivity kommst du vom Umsatz auch nicht dahin.
Auch wenn es gerade jetzt mal wieder schön gewachsen ist, aber den Markt halte ich ehrlich gesagt für begrenzt.
Dass wir alle demnächst mit dem SpaceX-Telefon telefonieren, we will see.
I don't see it.
Und wenn wir das alle tun würden, hätte Starlink überhaupt nicht die Bandbreite, das zu tun.
Und ob man überhaupt genug Satelliten in Orbit tun kann, damit jeder Mensch das könnte oder der Markt zu groß wäre, auch sehr fraglich.
Fairerweise, die neuen Satelliten werden mehr Bandbreite haben.
Also jeder neue Starlink-Satellit, ich glaube die dritte Generation jetzt, kann ein bisschen mehr Bandbreite supporten.
Aber ja, ich behaupte, Starlink bleibt irgendwie in dem Bereich um die zweistelligen Milliarden im Jahr.
beim Umsatz.
Das heißt, dieses Wachstum und der Umsatz kann sowieso nur aus dem KI-Data-Center-Business kommen, was im Moment so schnell wächst.
Da muss man sich auch erstmal fragen, ob die Nachfrage, selbst wenn er es schafft, die hinzustellen, ob die Nachfrage sich jetzt so lange noch immer verdoppelt und das Data-Center-Business ist halt auch sehr konkurrenzintensiv.
Also es ist ja nicht so, dass Google, Amazon und so weiter nichts tun würden.
Also gegen die 100 Milliarden Ende des Jahres würde ich nicht zwangsläufig werden.
Das ist, da wären sie nicht weit.
von weg sein zumindest, glaube ich.
Aber eine Billion 2030 würde ich allein schon, weil es eine Aussage von Elon Musk ist und bei Timelines seine Historie schlecht ist, erstmal dagegen wenden.
So, wie viel Zeit hast du noch?
Wie viel Uhr hast du schon?
Langsam 11 Uhr, da ist auf jeden Fall der Knut im Magen schon.
Aber für Earnings habe ich immer Zeit, vor allem für gute Earnings.
Shopify.
Hat auf jeden Fall ein Heartbeat gehabt.
20% nach oben.
Was ist da los?
Sind sie die großen Agentic Shopping Gewinner?
Ja, also den Agentic Shopping Markt schätze ich ungefähr so groß ein wie mein Markt für Tesla Produkte.
Moment, du hast auch ein Tesla Produkt.
Ach nee, du hast ein SpaceX Produkt.
Ja.
Wir erwähnen das, oder ich habe das mit Indie-Earnings gehabt, ganz viele Earnings diese Woche, aber ich fand es schon beeindruckend, dass Shopify jetzt nochmal so stark gestiegen ist, aber ich frage mich immer, wo holt Shopify jetzt noch 34% Wachstum her?
Also der E-Commerce-Markt wird ja nicht einfacher, aber Shopify's Umsatz wächst wirklich um 34%.
Das ist ja nicht ohne.
Kompletter Wahnsinn, finde ich.
Also ich habe das Gefühl, dass die Werbeeinblendung von Meta das stark befeuern.
Ich glaube, dass einfach unheimlich viele der Meta-Kunden, die gerade stark wachsen im E-Commerce, auf Shopify basieren und dass das stark aneinander hängt.
Das hat man in der Krise auch stark gesehen, dass wenn es Meta schlecht geht, dann geht Shopify auch schlecht.
Ja, aber ich war überrascht.
Es kommt mehr und mehr B2B-Umsatz dazu, sagen sie auch.
Aber ja, ich wollte es vor allen Dingen sagen, weil es wirklich hervorragendes Resultat ist, in der jetzigen Zeit mit dem E-Commerce-Angebot oder E-Commerce-Infrastruktur um 34% zu wachsen.
Wahnsinnig gut, dachte ich.
Wer auch noch relativ stark wächst, ist Figma.
Die sind ja in die Börse gegangen vor einiger Zeit, wachsen immer noch 48 Prozent, sind dabei relativ unprofitabel und der Kurs fällt trotzdem 16 Prozent.
Einerseits, weil die Margen halt nicht schnell genug ins Positive drehen oder sich die Verluste verengen zumindest.
Trotzdem sind 48 Prozent Wachstum natürlich ganz ordentlich dafür, dass das Produkt teilweise schon abgestraft wurde.
Wer es nicht ganz so einfach hat, ist zumindest eine relativ ähnliche Konkurrenz von Canva.
Also Figma ist eher Anwendung konzipieren, Canva eher einfache Grafiken und Slides bauen.
Aber Canva spürt auf jeden Fall schon den KI-Gegenwind.
Das Wachstum verlangsamt sich.
Gleichzeitig hat man selber viel in KI investiert, um das Produkt besser zu bauen, was die Kosten hochtreibt.
Deswegen haben sie den...
Unpässlichen Effekt einer Margenkompression bei gleichzeitigen Verlangsamung des Wachstums.
Das ist eigentlich genau das, was man nicht möchte.
Ich bin ganz froh, dass ich an den Canva Secondaries vorbeigerutscht bin.
Das sah mir tatsächlich zu gefährdet aus von KI-Canva.
Ich weiß nicht, ob jemand das Produkt nutzt, aber das ist was, was glaube ich, also die sagen auch selber, gerade unter dem Image-is-zwei-Modell.
haben sie stark gelitten.
Also dass man jetzt viele so Slides oder einfache Instagram-Kacheln wirklich sehr gut mit ChatGPT Images 2 bauen kann, hat Canva einen deutlichen Hit versetzt, glaube ich.
Sind noch privat, sind noch nicht an der Börse, aber der Börsengang wird jetzt, glaube ich, gerade nicht einfacher für Canva, auch wenn es bis dahin erstmal eine super Story war immer, aber jetzt eben höhere Kosten und langsames Wachstum erstmal nicht geil.
Zuletzt war Kernware mit rund 40 Milliarden bewertet übrigens.
Und man wächst jetzt aber nur noch 20 statt 30 Prozent.
Und das ist halt fast schon zu wenig für eine private Company, die noch eventuell an die Börse möchte.
Wem es gut geht dank KI, ist unter anderem Arista Networks.
Die sind, ich sag mal so nett, das Plumbing in Datacentern, also bauen Gigabit-Switches, die Leitung, wenn man so möchte und Relais-Stationen im Data Center.
Sehr zyklisches Geschäft, wenn es der Data Center-Industrie gut geht, wie jetzt gerade, hat Arista eine gute Zeit, ansonsten natürlich auch nicht, aber im Moment liefern sie wieder sehr gute Zahlen und die Aktie steigt, Sekunde, kürzlich.
Ist gestern auch um 15 oder 20 Prozent hoch von 100.
von 158 auf 190 innerhalb von zwei Tagen.
Schöner Anstieg.
Year-to-date 40%.
Plus, ich habe Arista auch in meinem Spaß-Depot schon längeren.
Das ist ja nicht nur Spaß, da sind ja auch ein paar solide Sachen drin.
Ich gucke mal kurz.
430%, sagt ihr.
Weil schon mal eine meiner Lieblingsaktien läuft sehr gut durch.
Seit Jahren, würde ich sagen, hat auch mal schwächere Phasen gehabt.
Das ist auch krass.
Die konntest du 2025.
Die sind im März, April 2025 mal von 130 auf 70 fast halbiert.
Hättest du bei 70 gekauft, hättest du es verdreifacht schon wieder seitdem.
Die haben immer erhebliche Hits, wo du die noch mal deutlich günstiger bekommst.
Die Psik-Moment hat ihnen auch geschadet.
Einerseits könnte man sagen, dass sie sehr gut gelaufen sind die letzten 5 Jahre.
Aber es gab immer zwischen 20 und fast 50% Rücksitz.
Wenn man dann weiß, was Qualität oder Vermutung hat, was Qualität sein könnte und was nicht, ist natürlich immer wertvoll.
Genau, aber sie profitieren natürlich vom Datacenter-Aufbau und werden das höchstwahrscheinlich weiter tun.
Genauso werden sie aber auch sofort angeschlagen, wenn NVIDIA Husten bekommt, hat Arista eine Lungenentzündung, würde Scott Calloway wahrscheinlich sagen.
Ähnlich zufrieden bin ich mit der Performance von Cloudflare mal wieder.
Auch die machen vorbörslich 15% heute, nachdem sie gestern Earnings verkündet haben.
Auch die sind Year-to-Date 45% im Plus, ohne die 15%, die jetzt nochmal drauf kommen.
Also dann 60, 63, 64, 65 vielleicht Year-to-Date.
Umsatzwachstum 6 Sekunden.
Ich gehe mal kurz ins Sheet.
Arista ist noch nicht ganz im Sheet.
Wird es auch nicht kommen, weil ich gerade im Halburlaub bin.
Aber Cloudflare ist Ehrensache.
Ist natürlich aktuell mit 36% Umsatzwachstum.
Macht jetzt zweieinhalb Milliarden Umsatz im Jahr Runrate gerade.
Marge wieder leicht verbessert auf 72% immer.
Also Cloudflare wird wahrscheinlich nie eine richtig gute Softwaremarge schaffen, weil sie halt Infrastruktur bauen müssen, weil sie ein Edge-Provider sind.
Das heißt, sie müssen eigene Datacenter in der Edge errichten und leasen.
Und dadurch sind sie mit 72% Marge, aber weil sie eine Mischung aus Hardware und Softwaremarge haben eigentlich.
Also sie sind einerseits so eine Art Hoster.
Gleichzeitig haben sie aber viele mit Workers und ihrem ganzen Softwareuniversum und Cloudflare OS und Zukunft Payment-Dienstleistungen vielleicht noch, haben sie natürlich trotzdem Software-Margenbestandteile da drin.
Dadurch ergibt sich so eine gemischte Marge von 72 Prozent, die dann aber schon relativ nah an Software ist, wenn man so möchte.
Operative Marge ist diesmal überraschend, minus 30 Prozent.
Das liegt aber an einem Sondereffekt, eine Restrukturierungsaufwendung von 100 Prozent.
51 Millionen.
Ich glaube, das war dieser Erbsenzählerabgang.
Also dass man gesagt hat, man entlässt ein paar Management-Positionen.
Deswegen entfallen jetzt Restaurierungsausgaben.
Gleichzeitig sieht man, dass die anderen Kostenbestandteile, also insbesondere R&D und Marketing, aber jetzt stark unterskalierend wachsen.
Also du hast einen schönen Operating Leverage.
Gesamtumsatz wächst um 36 Prozent.
Und die Kosten für Marketing aber zum Beispiel nur um 26 und R&D kosten sogar nur um 18,5 Prozent.
Das heißt, eigentlich verbessert sich die Profitabilität gerade durch diese Maßnahmen, die man gemacht hat.
Die Restrukturierungsaufwendungen sind Einmalaufwendungen.
Schaut man jetzt aufs Non-Gap oder Adjusted Ebitda, also Non-Gap Operating Income ist deutlich besser als im Vorjahr.
Non-Gap Operating Marge wäre 14%.
Da muss man dann aber natürlich noch die Share-Based Compensation abziehen.
Dann wäre man noch negativ, aber schon deutlich besser als es jetzt erst mal das derzeitige Operating-Ergebnis inklusive der Restrukturierungsaufwendung vermuten lässt.
Die Revenue Expansion verbessert sich wieder auf 120%, was ein sehr guter Wert ist für das, was Cloudflare macht.
Ruler 40 ist auch deutlich über 50, ist gut.
Cloudflare versucht quasi das Narrativ zu spinnen, dass 80% der KI-Firmen sind schon auf Cloudflare und früher hat man auf Hyperscalern gehostet.
Die KI-Revolution wird auf Cloudflare's Infrastruktur zumindest teilweise stattfinden.
Das ist, glaube ich, weder so schwarz und weiß richtig noch falsch.
Also tendenziell stimmt das natürlich, nutzen KI-Firmen, aber außerdem auch die ehrkommendliche Infrastruktur.
Genau, und die Aktie reagiert sehr positiv, wie gesagt 15 Prozent hoch.
Mal gucken, ob es auch da, hätte es da gute Nachkaufsmöglichkeiten.
Februar 25, da ging es mal von 170 auf 97, auch nett.
Ja, hätte es auch Möglichkeiten gegeben.
So, dann vielleicht schon eher überraschend.
Und das ist ja das, wir reden ja zumindest teilweise über Software, beziehungsweise eben Ariston Cloudware war noch teilweise Hardware.
Jetzt kommen wir zur Software.
Und zwar Atlassian, bekannt für Produkte wie Jira zum Beispiel, da springt die Aktie um 35% nach oben, weil ausgerechnet das Cloud-Geschäft sehr, sehr gut läuft bei Atlassian.
Also es ziehen weiterhin Leute.
ihre Atlassian-Anwendung in zum Beispiel Trello oder Gyra in die Cloud um, was relativ teurer ist.
Viele würden es gerne On-Premise hosten, aber das ist zunehmend unmöglich, glaube ich.
Und deswegen steigt der Cloud-Umsaft von Atlassian relativ nett.
Und die Aktie legt 35% zu, sicherlich auch, weil Atlassian in der sogenannten SARS-Occalypse relativ stark abgestraft wurde.
Und wie man sieht, zu Unrecht.
Also hätte man sich das hier angeschaut und damals auf uns gehört, man konnte Atlassian Tiefkurs so etwas unter 60 Dollar kaufen, dann hätte man es sich jetzt fast schon wieder verdoppelt.
Beziehungsweise, nee, man hätte sich mehr als verdoppelt.
Heute, wenn ihr das hört und die Börse auf hat, sind wir bei 144 Dollar.
Also mehr als verdoppelt hätte man den Dip, die Sazokalypse genutzt, um Atlassian.
zu kaufen.
Ganz ähnliches haben wir ja bei SAP gesehen.
Ein gutes Beispiel ist vielleicht auch Twilio.
Die hatte ich ja nicht analysiert, aber explizit erwähnt, dass ich mir vorstellen könnte, dass das wie Monday.com einerseits zu stark verdroschen ist und dass insbesondere, wenn wir jetzt so eine Flut an neuen KI-Unternehmen haben, die auf die Welt kommen, dann muss Twilio eigentlich davon profitieren.
Also guck mal, die ganzen AI-Apps schicken die jetzt Push-Notifications, wenn die Ergebnisse fertig sind, wenn deine Analyse fertig ist.
Du hast wieder viel mehr Two-Factor-Authentification, SMS und sowas, die verschickt werden.
All das ist ja Twilio's Business.
Und also die generelle Aktivität im Internet, wenn die zulegt, dann geht es Twilio auch besser.
Und wenn neue Services entstehen, die Services sind alle so wichtig, dass sie gute Authentifizierungs- und Benachrichtigungsoptionen brauchen.
Und deswegen wächst Twilio jetzt schneller als gedacht.
Die Umsatzprognose, was wirklich...
außerordentlich ist, von 14 bis 15 auf 18 bis 18,5% angehoben, also um fast 4%.
Innerhalb des Jahres wollen sie quasi 4% mehr Umsatz gemacht haben, als ursprünglich gedacht.
Das ist erheblich und deswegen steigt auch die Aktie zweistellig.
Twilio gucken wir mal, wie die gerade aussieht.
Geht 16,5% hoch gerade.
Year-to-date hätte man auch wieder 40% plus die 16,5% gemacht.
Auf Ein-Jahressicht sogar 60%, also auch Ein bisschen zu Unrecht der Droschen wahrscheinlich.
Ein Produkt, was einfach so ein bisschen wie Cloudflare auf eine andere Art Internetinfrastruktur ist.
Klar kannst du das auch alles über Amazon und so inzwischen selber buchen, aber anprogrammierbare Kommunikation ist halt für neue Apps und so unheimlich wichtig.
Deswegen nicht überraschend, dass Twilio zulegt.
Hätte ich mal damals auch kaufen sollen, wäre gut gefahren.
Hätten wir hier am Tiefpunkt investiert, Sekunde.
Tiefpunkt war so um die 110 Dollar.
Wird am Freitag.
bei 225, also auch plus 100 Prozent eröffnen.
Du sagst das immer so, aber die Aktien waren auch alle schon mal doppelt oder dreimal so viel wert, ne?
Ja, aber da habe ich auch nicht gesagt, mehr davon kaufen.
In der SaaS-O-Kalypse habe ich gesagt, ist jetzt eine Übertreibung, kann man sich mal überlegen, die zuzulegen, weil das, was hier Aaron Levy von Box gesagt hat, ist eigentlich, glaube ich, die beste Beschreibung wirklich für was passiert, dass in diesem KI-Zeitalter, wo viele Dinge möglich werden mit Software, werden gute Softwarefirmen sich beschleunigen beim Wachstum wieder und schlechte werden eigentlich vom Markt verschwinden.
Und was gut und schlecht ist, kannst du ja so ein bisschen an der Verbreitung erkennen.
Also bei Atlassian, ehrlich gesagt, hätte ich mich jetzt nicht aus dem Fenster gelehnt und gesagt, da kaufe ich jetzt mal nach.
Aber Twilio, Mandi, bin jetzt auch kein großer Fan des Produktes, aber die waren auf jeden Fall auch sehr stark verdroschen.
Aber Twilio ist zum Beispiel was, wo ich relativ intuitiv, oder auch Cloudflare, wo ich relativ intuitiv gesagt habe, die wären doch jetzt nicht schlechter durch KI.
Im Gegenteil.
Wer aber seine Zahlen verpasst, ist übrigens Applovin, die ja in der Vergangenheit unerklärlich gut gelaufen sind aus meiner Sicht.
Deswegen erfüllt mich das wiederum ein bisschen mit Genugtuung, dass die jetzt mal 20% abstürzen an einem Tag.
Ich bin gespannt, wie irgendwann mal erklärt wird, woher das Wachstum kam und was Applovin so besonders macht als Produkt.
Ich konnte es nicht so richtig nachvollziehen.
Und dabei sind wir in der Schmuddelecke.
Schöner Übergang von Applovin nachher hin.
Und zwar schreibt die Plattform für investigativen Journalismus namens Follow the Money, hat gerade analysiert, was ich für größere Unternehmen schon ab und an mal getestet habe, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, es mal für Palantir zu machen, obwohl es im Nachhinein vollkommen offensichtlich ist.
Und zwar, man kann ja super einfach den effektiven Steuersatz von Unternehmen, die öffentlich reporten, ausrechnen.
Da gibt es immer die...
Im Income Statement die Position Provision for Income Taxes, das ist was zurückgestellt wird für zu zahlende Steuern für dieses Quartal oder wovon man ausgeht, was man zahlen muss für Steuern für dieses Quartal.
Und das kann man im Vergleich zum Umsatz oder Gewinn natürlich besser setzen.
Und dann sieht man, wie viel Prozent Steuern die Unternehmen zahlen.
Und warum ich das analysiert habe, ist, weil sich dann zeigt, dass so die großen Tech-Konzerne nicht bei den irgendwie 25, 21, je nach Bundesstaat, Prozent liegen würde, die man in den USA vermutet, sondern eher so, da ist eine Eins vom Komma und dann vielleicht zwischen 9 und 15 Prozent, sage ich mal.
Was daran liegt, dass man auf das internationale Geschäft insbesondere relativ wenig Steuern zahlt.
Und Follow the Money hat das jetzt mal für Palantir analysiert und ist darauf gekommen, dass sie im letzten Jahr wirklich nur 1,4 Prozent effektive globale Steuerquote.
Was insofern interessant ist, dass sie auch viel US-Geschäft haben oder hauptsächlich US-Geschäft.
Aber trotzdem hat das Unternehmen, was angeblich unsere Demokratie verteidigt, zum Erhalt des Staates, vielleicht ist das auch der Dienst, den sie haben für Demokratie, dass sie den Staat nicht füttern, aber gerade mal 22,7 Millionen Dollar auf 1,7 Milliarden Vorsteuergewinn gezahlt.
Der OECD-Mindestsatz, auf den man sich geeinigt hat, liegt eigentlich bei 15 Prozent, was Unternehmen zahlen.
Wie gesagt, da sind einige andere Tech-Konzerte drunter.
Aber Palantir mit 1,4 Prozent effektiver Steuerrate ist natürlich eine Unverfrorenheit.
Wenn man international digitales Geschäft macht, lässt sich das einfach so strukturieren.
Follow Money erklärt auch ein bisschen, in Großbritannien zahlt man 8 Prozent innerhalb.
In Deutschland hätte man eigentlich 31 zahlen müssen, aber die Steuern, die Palantir, schätze mal, du hast es gesehen schon, aber in Deutschland zahlt Palantir ein klein bisschen mehr Steuern als ich, würde ich sagen.
Aber nicht das Doppelte von dem, was ich zahle.
Da bin ich mir relativ sicher.
Also Palantir zahlt weniger als das Doppelte, was ich von Steuern zahle.
Ich bin mir sicher, sie machen ein bisschen mehr Umsatz als ich.
In Spanien zahlen sie so viel wie du, hätte ich weiter gesagt.
Du weißt ja genau so viel Asche wie hier.
Also in Spanien sollte man 26% zahlen, endet aber bei 150.000 Euro ungefähr.
Frankreich setzt das ein bisschen besser durch, kriegt immerhin 1,6 Millionen.
Und es ist natürlich traurig, dass man da Steuergesetzgebung nicht glatt zieht oder einfach durchzieht.
Frankreich geht ein bisschen härter hinterher und kommt mit ein bisschen mehr raus im Händen als wir.
Aber es ist natürlich Wahnsinn, dass ein Konzern der Milliardengewinne macht, hier einfach 22 Millionen weltweit einen Steuer nur beiträgt.
Bei Palanty ist das am drastischsten.
Bei anderen großen Tech-Konzernen ist der Ausmaß natürlich noch größer, auch wenn es relativ gesehen nur weniger ist, was sie einsparen.
Aber wenn Google da 10 Prozent seiner Gewinne nicht in dem Businessland, wo sie aktiv sind, versteuert, ist das Gesamt gesehen natürlich der Milliardenschaden noch größer.
für die verschiedenen Länder, in denen man aktiv ist.
Und gerade in der Zeit, wo Digitalisierung und KI zunehmend auch Challenges für die Länder mit sich bringen, ist es natürlich wichtig, dass man auch zum Erhalt des Staates und der die negativen Konsequenzen davon irgendwann finanzieren muss, eventuell beiträgt.
Und wo wir schon dabei sind, habe ich einen spannenden Artikel bei Bloomberg gelesen, über Den größten Hedgefund der Welt, muss man glaube ich sagen, von dem ich noch nie gehört hatte.
Und zwar heißt der AQR.
Der ist relativ still und heimlich auf 140, 150 Milliarden Dollar angewachsen zum größten Hedgefund der Welt.
Also größer als irgendwie Citadel und wie sie alle heißen und Bill Ackman's Pershing Square.
Und der Trick, den dieser Fonds macht, ist nicht Crime as the Secret of the Ingredients, aber sogenanntes Tax Loss Harvesting.
ist dieser Fonds nicht so attraktiv, weil er so große Gewinne verspricht im Vergleich zu anderen Hedgefonds, sondern weil er über seine Gewinne hinaus massive abziehbare Verluste produziert.
Also in einer eigenen Präsentation beschreibt der Fonds, dass er auch bei einem 100-Millionen-Dollar-Investment in der aggressivsten Strategie bis zum sechstfachen oder 580 Millionen an Verlusten erzeugen kann.
Das heißt, egal wie viel Geld ich zurückbekomme, allein die massiven Verluste aus diesem Fonds können meine Rendite begründen, wenn ich woanders zu viel Geld gemacht habe.
Was nicht heißt, dass dieser Fonds per se negativ ist, sondern der verdient Geld wahrscheinlich sogar und erwirtschaftet aber zusätzlich Verluste von dem bis zu sechsfachen der eingelegten Summe.
Und diese Verluste sind Steuerverluste für den Steuerzahler, muss man relativ klar sagen.
Es geht darum, dass ultrareiche Menschen, die hier 100 Millionen anlegen, 580 Millionen an Steuern sparen, die sie sonst hätten zahlen müssen auf Kapitalgewinne.
Das macht man so, indem man Long-Short-Positionen eingeht und einfach gesagt, das ist ein bisschen unterkomplex beschrieben, aber einfach gesagt, die erfolgreichen Positionen, die Geld verdienen, behält man sehr lange.
und hat dadurch erstmal keine Steuern, die man zahlen muss, während man die negativen Positionen sehr früh auflöst und dadurch ganz viele Steuern, also wenn du eine Short-Long-Strategie eingehst, ist es ja oft so, dass eine deiner beisenden Positionen vielleicht Verluste macht.
Idealerweise nicht, aber dann würdest du sehr viel Geld verdienen, aber meistens wird eine Position zumindest tendenziell Verluste machen.
Dadurch erreicht ja so ein bisschen die Marktneutralität und diese Verluste kann man halt viel früher geltend machen als die Gewinne.
Man schafft es hier in diesem Fall durch ein besonderes System, mehr Verluste zu erzeugen als Gewinne und trotzdem gewinnt der Fonds Geld und trotzdem werden zusätzlich massive Steuervergünstigungen für dich aggregiert, die du dann nutzen kannst, um Anlagen in anderen Bereichen, wo du besonders erfolgreich warst, quasi um dich da von der Steuer zu befreien.
Und wenn wir jetzt überlegen, dass der Fonds 150 Milliarden groß ist, kannst du dir selber ausrechnen, wie viele Billionen...
an Steuererleichterung, der schon erzeugt hat und was das vielleicht für den Staatssäckel der USA auch heißen würde, wenn man diese Billionen eben eingenommen hätte an Capital Gains und nicht allein durch das Wirken dieses einen Fonds und es ist sicherlich nicht der einzige, der es so macht, aber der, der es am besten und am größten macht, verlieren würde.
Crazy.
Aber das werden wir nie lösen.
Steuern.
Leider.
Leider nein.
Dann, wir bleiben noch kurz in der Personalecke.
Nach rund einem Jahr wirft Nikita Bier, der Produktchef von X, das Handtuch.
Der hatte da ehemalige Lightspeed-Partner, selber Gründer von vielen viralen Apps, hatte mal freiwillig den Posten übernommen für ein Jahr, meint jetzt aber, das ist so ein 24-7-Job, dass ihm das doch zu viel ist nach einem Jahr und das reicht erstmal.
Ob da mehr hinter steht, weiß man nicht.
Es gibt keinen Grund darüber zu spekulieren, gerade auch keine besseren Anhaltspunkte, deswegen würde ich es auch nicht machen.
Aber er erreicht das Zepter jetzt weiter, lobt expliziv X nochmal, hat aber gleich sich keinen Bock daran weiter zu arbeiten.
So, und dann vielleicht noch zum Ende ein paar gute News.
Und zwar, ich freue mich ja immer besonders über die wissenschaftlichen Durchbrüche, die dank KI gelingen.
Und die New York Times schreibt unter anderem gerade darüber, dass es Forschern an der Stanford University und am Arc Institute gelungen ist.
durch das Genomsprachmodell Evo ganz neue Viren zu generieren.
Es spricht von 16 funktionierenden, was genau das heißt, muss man dann sehen, Kandidaten.
Und zwar funktionieren ist definiert als, es geht um Viren, die Bakterien töten, aber nicht schädlich für Menschen sind.
Das heißt sogenannte, also man könnte sagen antibiotische Viren oder Bakteriophagen nennt man das.
Sie killen Bakterien, aber sind für den Menschen nicht schädlich.
Es wäre natürlich unheimlich wichtig, um zum Beispiel MSA-Krankungen aus Keime oder so zu bekämpfen.
Bisher sind antibiotische Mittel ja hauptsächlich Pilze, so überwiegend Cephalosporine, also Penicillin und so weiter, wo die Einsatzmöglichkeiten aber irgendwann begrenzt ist, wenn sich Resistenzen gebildet haben bei Bakterien.
Und mit diesen Viren, die dann die Bakterien befallen, könnte man quasi den Bakterien, die ansonsten relativ resistent sind, Zu Leibe rücken und da gab es jetzt mindestens aus 700.000 möglichen Kandidaten hat man 16 identifiziert, die diese einzigartige Kombination haben, dass sie Bakterien töten, aber Menschen, für Menschen erstmal nicht schädlich scheinen.
Das wäre natürlich großartig, würde Hunderttausende von Leben im Jahr potenziell retten.
Hat natürlich auch erhebliche Gefahren.
Also was wissen wir?
Es gibt ja auch viele nützliche Bakterien.
Stell dir mal vor, es stellt sich raus, so ein Virus greift.
Darmbakterien oder Milchsäurebakterien an und verselbstständigt sich und überträgt sich von Mensch zu Mensch und wir verlieren alle unsere Darmflora oder Milchsäureflora und Darmflora oder Fauna.
Ich vergesse das immer wieder.
Wenn es Bakterien sind, ist es Flora, glaube ich.
Auf jeden Fall, also es ist ein bisschen scary, gerade wenn man überlegt, wenn sowas ausbricht, was könnte man noch für Bakterien bauen.
glauben wir daran, dass in Stanford oder beim Pentagon gerade niemand auf die Idee kommt, wie man das auch als Kampfmittel einsetzen kann, ein Virus.
Also wenn ich ihn auf Bakterien loslassen kann, kann ich natürlich auch alle anderen Organismen irgendwie auch programmieren und erzeugen.
Und ich befürchte natürlich, dass das parallel auch getan wird.
Aber erstmal ist es eine gute neue Möglichkeit, die durch Wissenschaft entsteht und sicherlich ein Beispiel dafür, was alles möglich wird durch KI an Second-Order-Effekts.
Ich habe gedacht, du hörst hier mit einer guten Nachricht aus.
Es sollte eine werden.
Es gibt ja fast Albträume hier.
Gut, vielen Dank fürs Zuhören.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Habt ein schönes Wochenende.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
