# Strategic Portfolio Architecture and Market Dynamics

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-08

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Nach dem Erfolg in der Vorwoche legen wir nochmal nach.
Viele eurer Fragen sind noch unbeantwortet.
Zusammen mit Eckart und Lea erklären wir, wie eine Core Satellite Venture Strategie funktioniert und warum Eckart eine Aktie gnadenlos verkauft, wenn sie deutlich gegen den Markt verliert.
Wir diskutieren, wie man 250.000 Euro neu investiert.
wie groß der Notgroschen sein sollte und wie ein Depot für einen 60-Jährigen aussehen könnte.
Dazu klären wir, warum Momentum überhaupt funktioniert, weshalb Value heute schwieriger sein könnte als zu Warren Buffetts Anfangszeiten und wie sinnvoll Länder-ETFs sein können.
Und ja, es wird wieder persönlich.
Wer hat 78 Positionen, wer mehr als 200?
Und wer hält selbst ein Dispo zu 15% Zinsen für ein Stück finanzielle Freiheit?
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz, Lea Oetjen, Nando Sommerfeld und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Ich weiß gar nicht, was wir eigentlich machen, lieber Holger.
Wir sind beide im Urlaub und haben jetzt aber das Vergnügen hier, und das ist natürlich ein Riesenvergnügen, uns hier aus den verschiedenen Ecken Europas zu melden.
Und ich muss gestehen, also ich aus Österreich, erzähl du doch mal, wo bist du?
Ich bin in der Nähe von Salzburg.
Ja, und ich bin hier in Riga, im Nordosten.
Wir haben so ein klassisches, der Trend heißt ja Coolcation.
Und wir haben es genauso auch gebucht.
Wir haben gedacht so, oh.
A ist ja Ferragosta in Italien, da ist es ja sowieso unbezahlbar, im August da hinzufahren, da haben ja alle frei.
Und dann ist es noch heiß und sehr heiß.
Und dann haben wir gedacht, Mensch, warum nicht einfach...
Coolcation?
Hast du das jetzt hier ausgedacht oder ist das wirklich ein Trend?
Nein, das ist ein neuer Trend, dass du halt in kühleren Regionen Urlaub machst.
Also Vacation, Urlaub, cool, kühler.
Ja, das habe ich schon verstanden, aber dass es tatsächlich ein Trend ist, der ist ja auch mal wieder an mir vorbeigegangen.
Also kann ich Südengeland empfehlen, wobei ich glaube, das war ungewöhnlich da, als wir jetzt vor kurzem da waren.
Da waren es auch immer 25 Grad.
Perfekt.
Nur Sonne.
Du konntest immer draußen sein, egal ob morgens, mittags, abends.
Es war immer die gleiche Temperatur.
Richtig gut.
Und Coolcation, geil.
Mach ich hier auch in Österreich.
Hier ist es nachts auch mal angenehm.
Und damit ist es eigentlich auch alles gut.
Wir haben auch, Höchsttemperatur war hier 30 Grad.
Das ist okay.
Die haben auch einen wahnsinnig schönen Strand.
Doch, nachts hast du immer so 15 gehabt.
Insofern ist es schon cool.
Und das Wetter ist halt nicht so stabil.
Das muss man sagen, das ist halt wie wenn du einen Ostsee-Urlaub machst.
Das kennt ja jeder, der auf der Ostsee ist.
Und dann hängst du halt, hast mal einen Tag 30, mal einen Tag 25, dann mal windig und mal so.
Das ist hier genauso.
Aber es ist wunderschön ein weißer Strand.
Also wenn du Riga rausfährst, halbe Stunde Zug gesetzt, kostet 90 Cent.
Bist du am Strand und dann ist das wirklich ein wunderbarer Strand.
Das ist interessant, das hätte ich jetzt gar nicht so auf dem Schirm, ehrlich gesagt.
Also das kann man wirklich, also das dafür lohnt sich.
Riga selbst lohnt sich, würde ich mal sagen, zwei, drei Tage hast du alles gesehen, schöne Altstadt, ist ein bisschen, ja, ist halt eine Hansestadt, kennt man, wenn man Lübeck kennt, Hamburg kennt, dann hat man ungefähr so die Idee, wie das ist, halt auf Sand gebaut, deswegen hast du überall Kopfsteinpflaster.
Und ja, dann hast du noch ein Jugendstilviertel, was ganz hübsch ist.
Und man muss halt wissen, Lettland ist ja in verschiedenen Jahrhunderten von verschiedenen Menschen geprägt worden.
Die Deutschen haben Riga gegründet, dann stand es unter deutscher Herrschaft, dann kamen irgendwann die Schweden vorbei, dann die Russen, dann die Deutschen, dann die Russen wieder.
Und jetzt sind sie halt unabhängig.
Und so sind auch die unterschiedlichen Stile, kannst du dann halt auch, auch die unterschiedlichen, also hier wird teilweise relativ viel noch Russisch gesprochen.
Die Leute sprechen eher Deutsch als Englisch.
Das fällt noch auf.
Und sie sind wahnsinnig unfreundlich.
Wahnsinnig unfreundlich.
Unfreundlich?
Also liebe Freunde.
Wahnsinnig unfreundlich.
Oh Gott.
Also ich habe noch nie, ich habe nie, also wenn man irgendwie die Idee mal hat, dass man hier Tourismus ansiedeln möchte, dann geht es so nicht.
Und wirklich, auch wenn du in Kaufhäuser gehst, wir waren heute im Kaufhaus, wir wollen noch was kaufen.
Wir waren Viertel vor neun da drin.
Und dann haben wir den rausgeschmissen, obwohl der Laden das neu zumacht.
Und dann sind wir in den anderen Laden noch rüber und da hat man dann so, als es fünf vor war oder eine Minute vor, hat man dann diese Klappe vorne so weit runtergelassen, dass wir fast auf allen Vieren rauskriechen mussten.
Es ist schon, auch wenn du dann die Bewertungen siehst, rude.
Das ist ja echt schade, weil wir haben uns noch gefragt, weil wir waren jetzt ja in Südengland, davor war ich ja mal in der Woche in Schottland oder in der Schweiz waren wir auch ein paar Tage und überall haben meine Frau und ich noch gestern darüber unterhalten, so wahnsinnig freundliche Menschen, wo du als Deutscher denkst, warum ist das denn bei uns nicht so?
Aber warum sind in Deutschland so viele Leute unfreundlich und da überall total nett, dass einem das auch sofort auffällt?
Okay, in Riga offenbar auch nicht.
Nee, selbst für Berliner Verhältnisse.
Das will echt was heißen.
Ist das wirklich krass.
Das will echt was heißen.
Diese osteuropäische Art ist ja sowieso immer ein bisschen herber vom Charme her.
Aber so, ja, krass.
Und ich kann auch sagen, weil alle immer sagen, ja, diese...
Also die Balten, die kriegen überall lückenlos Internet hin.
Nee, kriegen sie nicht.
Wir sind heute irgendwie in so einer tollen Burg gefahren und fuhren dann mit dem Zug.
Höchstgeschwindigkeit übrigens 90 kmh, dafür einigermaßen pünktlich.
Aber dann fährst du eben auch nur 90.
Das ist ja auch das Prinzip Schweiz.
Deswegen, also wenn du langsamer fährst, dann kannst du auch eine Verspätung schneller wieder aufholen.
Aber das ist interessant, weil tatsächlich, die gelten ja wirklich als digitale Musterstaaten.
Nee.
Und wir fuhren durch den Wald und es war auch zwischenzeitlich mal, hattest du nur Edge.
Also wenn ihr euch jetzt alle hier wundert, warum erzählen die nur den Urlaub?
Ja klar, wir sind im Urlaub.
Und wir sind eigentlich auch wirklich im Urlaub.
Wir sind wirklich im Urlaub.
Es ist ein Urlaubspodcast geworden.
Nein, es lohnt sich auf jeden Fall für zwei, drei Tage, sich die Stadt anzugucken.
Das ist wahrscheinlich toll.
Und man kann damit...
Wie lange seid ihr denn da?
Solange sie noch länger lebt.
Wir haben leider zu lange das Ganze gemacht.
Das ist ja unser Sommerurlaub.
Wenn du Coolcation machst.
Und dann war halt die Frage, macht man dann nur Briga?
Oder man nimmt nach einem Auto und fährt noch irgendwie rum.
Und dann habe ich mich mit meiner schlechten Idee durch.
Ich denke, ach komm, nehmen wir hier so ein Airbnb, was total tolle Wohnungen, vier Meter hohe Decken und so weiter.
Deswegen wird es ja auch Hallen im Hintergrund, obwohl ich eine Decke über mich drüber gepackt habe.
Es ist okay, man wohnt relativ günstig.
Also Miete ist günstig und sonst sind die Preise gar nicht so günstig.
Es ist schon Value for Money, aber viel ist auch nicht ganz so günstig.
Der Nutella-Preis ist...
Kostet 40% mehr als in Deutschland.
Was kostet das Eis?
Was kostet die Kugel Eis?
Das möchte ich jetzt mal wissen.
Das ist richtig teuer.
3,50 Euro.
Wir sind nur in England, kostet die Kugel, 5 Euro.
Wo ich denke, jetzt muss ich mich aber vorbereiten auf eine richtig große Kugel Eis.
Kannst du vergessen.
Also 4, 5 Euro überall.
Das ist ja irre.
Ich weiß, das ist immer so ein Indikator.
Ich finde immer 3 Euro, ehrlich gesagt, schon okay.
Das ist schon ganz schön viel.
Aber 4, 5 Euro, also furchtbar.
Also deswegen frage ich nach dem Eis.
3,50 Euro, aber das ist für natürlich eine Nation, die jetzt nicht als Eis-Nation gilt.
Und wo die Sahne sehr billig ist, wo du den Liter Sahne für 2 Euro kriegst, verstehe ich nicht, wie du 3,50 Euro für eine Kugel Eis nehmen kannst.
Aber gut.
Ich kann dir auch sagen, warum.
Weil es hier nur 3 große Supermarktketten gibt.
Eine aus Schweden, Rimi.
Rimi ist wahnsinnig teuer.
Dann gibt es Lidl aus Deutschland.
Die wissen auch, dass man hier besser verdienen kann wahrscheinlich als in Deutschland.
Und dann gibt es noch Maxima aus Litauen.
Das sind so die drei Ketten, die teilen sich das auf.
Kein Wettbewerb.
Und deswegen, Leute, lobt euch den heißen Wettbewerb, den wir in Deutschland haben.
Ich sage nur, Wettbewerb ist was Wunderbares.
Und die Qualität.
Wenn du auf dem Markt gehst und liegt, gibt es natürlich Obst und Gemüse besser als in Deutschland normal im Supermarkt.
Aber wenn du im Supermarkt bist, sagen ja viele immer, die Preise in Deutschland sind so niedrig, weil es qualitätschleich ist.
Nein, die Qualität ist nicht schlechter in Deutschland im Supermarkt.
Auch wenn die Preise teilweise günstiger sind.
Das kann ich.
Jetzt haben wir das gesehen.
Wir wollen mal über Börse reden.
Wir sind hier im Börsenpodcast, oder?
Oder du hast hier sowas über deine Dinge gesagt.
Du musst nicht über deinen.
Du warst in England.
Ja, in England war es.
Das ist wirklich richtig cool.
Südengland.
Musstest du Gebühren bezahlen, wenn du da hinfährst für ein Visum und so ein Mist?
Ja, klar.
Das ist alles.
Das ist doch wirklich ein Abfall.
Du musst diese ETA-Bescheinigung ausfüllen.
Die kostet richtig Kohle.
Du musst, also das ist alles völlig absurd.
Wir haben eine Fähre verpasst, weil wir zu lange in der Kontrolle standen, wo du auch denkst, Leute, echt wirklich, was für ein Blödsinn, diese Brexit-Nummer.
Völlig absurd.
Und dann reist du wirklich, wir sind ja mit dem E-Auto durch acht Länder gefahren und der Rest war alles natürlich völlig problemlos, woran man sich gewöhnt hat.
Und umso mehr bist du erschrocken, wenn du dann wirklich nach England fährst.
oder Reis, dass dieser ganze Aufwand auf dich zukommt.
Das ist wirklich verrückt.
Aber nur an der Grenze?
Und dann bist du da?
Ja, nur an der Grenze.
Und die Supermarktregale waren voll?
Nein, die sind voll.
Die sind voll, aber auch sehr teuer.
Tatsächlich auch dort, auch in Südengland, ist der Nidl deutlich teurer als bei uns.
Und ja, da herrscht auch nicht so viel Konkurrenz tatsächlich.
Das ist das gleiche Phänomen.
So komm, jetzt reden wir mal trotzdem über Börse.
Auch wenn wir beide die Börse wenig verfolgt haben, ich ehrlich gesagt gar nicht.
Aber ich habe natürlich immer Lea und Daniel gelauscht.
Also von da weiß ich natürlich Bescheid.
Du weißt bis meistens Bescheid.
Und ich habe hier, mein Sohn ist ja so börsenverrückt, der zeigt mir immer jeden Tag.
Also zumindest über die Werte, die er hat, die kenne ich jetzt auswendig.
Wie viel hat er eigentlich inzwischen?
Die haben so eine Börsengruppe und haben, weiß ich nicht, sieben, acht.
Sie wollten die Strategie umstellen, das ist natürlich schlecht.
Sie wollten jetzt irgendwie so hochkonzentriert wie Kollege Aschenbrenner Leopold das machen und wollten eher Big Bats machen als so kleinere Wetten.
Weil dann gewinnst du natürlich mit den kleineren Wetten nichts, aber du lernst natürlich viel mehr.
Und ich sage dir eine Geschichte, wir waren ja in den Markthallen unterwegs und dann sagt der Fritz so, ja jetzt ist es 14.30 Uhr, jetzt muss ich den Conference Call hören.
KI, Optik, irgendwas für ein Konferenz-Call sich angehört.
Du denkst das aber, hallo?
Wow, so cool.
Ja, wunderbar.
Ganz in den Spuren des Vaters.
Ja, wunderbar.
Sehr, sehr gut.
Also was ich mitbekommen habe, und jetzt geht es auch wirklich los, was ich mitbekommen habe, es war eine ziemlich gute Börsenwoche, obwohl der August ja wirklich nichts für den besten Börsenmonaten des Jahres zählt.
Für den DAX sogar das Schlechteste überhaupt mit durchschnittlich minus 2,4 Prozent.
Und der S&P 500, glaube ich, hast du mir vorhin zugerufen, minus 0,6 oder minus 0,5 Prozent.
Aber das war diese Woche alles ganz, ganz anders.
Im DAX haben wir ja sogar den neuen Rekord bei 26.445 Punkten erzielt.
Und Schlussrekord bei 2,7 Prozent fester über die Woche gesehen.
Aber damit war der DAX sogar noch schlechtester Index.
Das stimmt.
S&P 500 plus 3,6, der S&P plus 5,1.
Und der Semikontakt der EdX Plus 9,3 nach dieser schwachen Vorwoche hat er jetzt wieder das mehr als aufgeholt.
Also es war schon wirklich krass.
Und dann haben wir auch noch Gold 7,3.
Und wenn wir uns mal ein bisschen angucken, was jetzt da gewesen ist.
Es war auf jeden Fall eine bullische Woche und die Bullen haben klar das Ding gewonnen.
Aber diese Kursanstiege möglicherweise, die sind ja, ob die jetzt fundamental so gerechtfertigt sind.
hätte ich so ein bisschen Zweifel.
Ich auch.
Zwei Themen.
Wir haben einmal Öl, diese Hormuzentspannung, wobei die ja hin und her ging.
Das ist doch Quatsch.
Es ging am Ende ja bei 81, der Ölpreis der Brand ist ja über 80 wieder rausgegangen aus der Woche.
Und wir hatten ja zwischendrin diese Hoffnung immer, da ging es runter und dann war die Hoffnung wieder vorbei und so weiter.
Und wir hatten am Freitag gestern also so einen wirklich relativ schwachen Arbeitsmarktbericht, wobei die Arbeitslosenrate sogar leicht gefallen, weil die Partizipation weniger ist, aber halt die Arbeits-, die neu geschaffenen Jobs haben halt enttäuscht und dann haben sie so ein bisschen so die Zinsfantasie wiedergekommen und es ist halt die Zinserwartung für September, wo ja viele schon eingepreist hatten zu 72 Prozent, dass da eine Zinserhöhung kommt, jetzt ist es nur noch 44 Prozent und das hat halt dann dem Ganzen so ein bisschen Pfeffer nach Dopp gegeben am Freitag.
Das verstehe ich ja noch, ehrlich gesagt.
Aber das ist ja schon ein Unterschied, wenn die Zinserwartung so sehr verändert.
Aber diese Mousse, nur mal ganz ehrlich, ich verstehe das.
Dass die Märkte darauf immer noch reagieren.
Ich meine, okay, vielleicht haben wir auch irgendwie, aber ein Sommerloch haben wir auch nicht.
Wir sind mitten in der Earnings Season.
Also so ein Quatsch.
Ich wüsste gar nicht, welche...
Meldungen mich eigentlich gerade noch aufhorchen lassen würde, egal ob die eine oder die andere Richtung, wo ich denken würde oder glauben würde, oh, da passiert jetzt wirklich irgendwas Neues oder Relevantes.
Also das ist ja so ein Hin und Her.
Ey, ich finde es wirklich furchtbar.
Da gibt es dieses wunderbare Cartoon, wo Donald Trump da steht und so rüber sagt.
muss ich jetzt Friedenshoffnung wieder schüren oder wollen wir den nächsten Angriff fahren?
Dann siehst du die Assistentin und sagst so, ich muss mal kurz die Börsenkurse checken.
Das sagt sehr gut.
Das trifft es gut.
Und du hast ja die Gewinnsaison angesprochen, was man da wiederum sagen muss.
Da gab es ja relativ viele positive Überraschungen, weil es eben die Zollrückerstattung gibt.
Da sind ja sogar deutsche Konzerne positiv von betroffen.
Und dann hast du halt so ein paar Bewertungsgewinne auf Beteiligung, weil viele Unternehmen sich beteiligt haben und diese Beteiligungen einfach mehr als Gewinn geworden sind.
Und dann hast du halt 50 Prozent dieses Gewinnplusses im S&P 500, ungefähr 25 Prozent Gewinnplus gegenüber vorher.
Aber 50 Prozent davon sind der KI-CapEx-Boom.
Und man merkt halt immer mehr, dass dieser KI-CapEx-Boom...
den Bondmarkt braucht und immer mehr Emissionen, also immer mehr Bond.
Und selbst Alphabet, diese Woche nochmal 25 Milliarden haben die nochmal Anleihen ausgegeben.
Das ist ja wie, die Kohle muss ja irgendwo herkommen.
25 Milliarden nochmal.
Und die haben jetzt insgesamt seit 2025 114 Milliarden an Bonds ausgegeben.
Ja, das ist krass.
Wo kommt die Kohle her?
Und du bist natürlich dann mit anderen Bond-Emitenten wie Amerika, die ja mittlerweile fast 40 Billionen Staatsschulden haben und auch was zu refinanzieren haben.
Oder Deutschland, die ja auch gerade kräftig, also mit denen konkurrierst du jetzt.
Und wenn du mal guckst, Alphabet und Amazon haben zusammen mehr als 200...
50 Milliarden an Anleihen ausgegeben.
Dann gibt es nochmal Meta, die haben 50 ausgegeben.
Dann hast du nochmal Oracle mit 50, dann hast du nochmal Nvidia mit 25 und SpaceX mit 25.
Und du kannst dir vorstellen, und das wird noch mehr werden.
Ja, natürlich, klar.
Das ist so krass.
Und Alphabet musste diese Woche rausgehen und mussten sagen so, ey, wisst ihr was?
Wir versprechen euch dieses Jahr nicht noch mehr.
Weil die haben ja vor kurzem erst was gemacht.
Und ich bin mir nicht sicher, ob sie das Versprechen halten können.
Versprochen ist versprochen.
wird es weitere KI-induzierte Anleihen geben.
Und deswegen ist ein guter Teil dieses Gewinn-Pluses, was du halt da hast, brauchst du halt die Finanzierung.
Und wenn die halt irgendwann nicht mehr hinhaut, dann...
Aber trotzdem...
Dann bricht die Wertschöpfungskette zusammen, meinst du?
Nee, dann hast du halt nicht mehr dieses Plus.
Also du hast ja diese wahnsinnig starken Gewinnanstiege.
25 Prozent das zweite Mal in Folge.
Das zweite Quartal in Folge.
Wirklich so krass.
Und dann ist natürlich für den Gesamtmarkt...
muss der nach oben gehen.
Ist ja logisch, weil sonst wird es ja immer günstiger werden.
Einzelne Aktien, werden wir gleich drüber reden, sind natürlich auch gefallen, aber für den Gesamtmarkt, wenn du einen Gewinn plus 25 Prozent hast, dann ist es fast automatisch, dass da auch der Gesamtindex mit nach oben steigt.
Da hast du recht.
Wollen wir mal Einzelwerte gucken?
Wir gucken auf die Einzelwerte.
Wir können vielleicht noch Gold sagen, was positiv war, plus 7,3 Prozent über die Woche.
Das hat den stärksten Mittwoch gehabt.
Gold.
Das war auch nochmal krass, weil da gab es dann so chinesische Spekulanten kommen wieder, dann gibt es wieder ein paar Zentralbankkäufe und 4000 ist halt so eine untere Grenze.
Und jetzt sind wir schon wieder bei 4400 oder so.
Krass.
Ja, sind wir schon deutlich vom Tief wieder hochgekommen.
Das stimmt.
Komm, wir gucken mal auf den DAX, wer da performt hat.
Da gab es ja auch wirklich richtig viele Zahlen.
SAP ganz an der Spitze mit 13 Prozent.
Aber die hatten ja noch gar keine Zahlen, wenn ich das richtig...
Doch, die Zahlen waren die Vorwoche schon.
Und die waren so...
Die haben zumindest nicht verhindert, dass die Rallye weitergehen konnte.
Die Leute haben in Software investiert.
Wenn du siehst, die Software-Rallye diese Woche.
Atlassian alleine 50% diese Woche.
37% am Freitag.
Also wirklich gut, die sind immer noch 60% unter Allzeit hoch.
Da sieht man, wie weit.
Aber was ich mal machen würde, also wenn ihr mal eine Idee braucht, man guckt sich mal alle...
ausgebombten Softwarewerte an und guckt dann und sucht sich die raus, wo man denkt, die können nicht komplett disruptiert werden.
Und dann kann man fast schon sicher, nicht sicher ist hier nichts, aber kann man schon mal auf so eine Gegenbewegung sehen.
Da könnte man ja SAP durchaus dazu zählen.
SAP war eine Sache, der Aschenbrenner war die Short, deswegen ist die auch so stark gestiegen.
Aber es gibt, weiß ich nicht, Workday ist jetzt gelaufen, Atlassian und Atlassian muss man ja wirklich sagen.
Das ist ja schon eine sehr hart disruptierte Geschichte, was die haben.
Dann ist GitHub gelaufen, dann sind ganze andere, irgendwo habe ich unten die rausgesucht.
Und da könnte man nochmal gucken, welche noch nicht gelaufen sind und könnte dann sagen, vielleicht ist da noch was drin.
Ja, aber weiß ich nicht, wenn jetzt Sachen noch nicht wirklich gelaufen sind, ob es da nicht wirklich auch sehr, sehr gute Gründe gibt.
Wir sagen ja immer, bei Software hat sich die Spreu vom Weizen auch wirklich getrennt.
Es wäre nur ein Zock.
Du guckst dir an und sagst dir so, ey, wenn selbst Atlassian läuft, dann musst du auch mal, weiß ich nicht, laufen.
Du nimmst einfach so ein klassisches Maß Entfernung vom Allzeithoch, guckst dir die Werte einmal an und denkst dir so, und dann kannst du dann Zock draus machen und dann sagst du irgendwann so nach 20% plus schönen Tag noch oder 30 und gehst wieder.
Wenn es nicht aufgeht, musst du halt...
Bei 10% Minus musst du sofort Reißleine ziehen.
Wenn du diese Bewegung bei Software siehst, da wirst du nicht auf diese Cyber-Security-Software-Dinger kommen, weil die ja schon am Allzeithoch nah sind.
Die hast du auf jeden Fall nicht.
Die haben auch diese Woche auf Nase bekommen, wenn du Data Talk beispielsweise anguckst.
Aber du siehst auf jeden Fall, wirst du noch ein paar ausgebombte Software-Aktien finden.
Das wäre jetzt nicht meine Idee.
Aber ja, es ist hoch spekulativ natürlich.
Jedenfalls, man darf auch nicht vergessen, SAP oder auch Atlassian, die sind alle auch auf Jahressicht noch, oder all year to date, wirklich alle Minus auch noch.
Also die sind nicht ohne Grund, dass sie sich jetzt tatsächlich ein bisschen erholt haben, aber von Allzeithochs.
ist da nichts zu sehen, ehrlich gesagt.
Bei diesen Werten zumindest nicht.
So, komm, wir machen mal weiter.
Wir haben die Deutsche Telekom deutlich im Plus.
Da waren die Zahlen gut, vor allen Dingen jenseits des Amerika-Geschäfts.
Das ist ja mal ein ganz anderes Bording.
Sieh man es, Helphoniers, da waren die Zahlen, glaube ich, gar nicht so gut.
Nee, die waren schon die Woche davor.
Die haben wieder China gewarnt, der Klassiker.
Aber irgendwie haben die ein Rerating erfahren.
Irgendwie sagen jetzt alle ...
Na gut, 27 wird nochmal schlecht, aber 28 wird gut.
Und dann hat die DZ-Bank die in ihre Musterdepot-Liste aufgenommen und die ist jetzt auch immer so schlecht schon gelaufen, gilt als KI-Gewinner der dritten, vierten, wie auch immer, fünften Welle, wie auch immer.
Das höre ich auch schon sehr lange tatsächlich, haben wir auch schon drüber gesprochen, Sieben Zerfoniers.
Scheint mir auch durchaus logisch zu sein, aber die sind überhaupt noch nicht wirklich wieder auf die Beine gekommen.
Beziehungsweise sie waren eigentlich nie auf den Beinen.
Also da weiß ich nicht, dritte, vierte, fünfte, sechste Welle, da wäre ich skeptisch.
So, was haben wir noch?
Wir haben Fresenius, der Anja-Etl-Effekt, der Etl-Effekt, drüber gesprochen.
Das schlägt voll durch.
Sechs Prozent.
Sechs Prozent, genau, Airbus sechs Prozent, auch deutlich im Plus.
Genau.
Und Siemens Energy sehe ich hier auch noch.
Die ja bald nicht mehr Siemens Energy heißen.
Irgendwas mit, ich weiß es gar nicht, irgendwas mit.
Der Name ist ein Kunstname.
Ja, ist ein Kunstname.
Das sparst du aber Lizenzgebühr.
Ja, ich habe es gehört.
Hier war alles auf Aktien.
300, 300 Millionen Euro.
Ja, konnte man es hören.
War Thema des Tages.
Für die, die zu EWs nicht gehört haben, kann nochmal reinhören.
Und weißt du, was diese Woche passiert ist?
Nein.
Wir haben ja immer darüber uns unterhalten, dass Nivea zu teuer ist.
Und was, Beiersdorf wieder, nächste Gewinnwarnung, keine Frage.
Aber was haben sie gemacht?
Sie haben versprochen, dass Nivea wieder günstig wird.
Wirklich?
Sie haben uns endlich gehört.
Sie haben uns gehört.
Du warst das.
Ich habe ja immer gesagt, ich halte Nivea die Treue.
Ich habe immer gesagt, Nivea ist einfach zu teuer geworden.
Und es ist zu weit weggekommen von diesen Marken.
Und es ist halt kein...
Da muss ich kurz noch mal was loswerden.
Bitte.
jenseits der Nivea-Diskussion, wir hatten doch den Honig, die Honig-Folge mal.
Also Honig ist ja wirklich in Deutschland super günstig, sehe ich jetzt überall.
Weil überall kostet der irgendwie 8 Euro, 9 Euro, 10 Euro in Deutschland.
Also normal, der günstigste Honig.
Und in Deutschland kostet der irgendwie 5 oder 6 Euro.
Da haben wir übrigens einen super netten, hast du den Honig auch bekommen?
Hatte ich dir das Glas gegeben?
Hier haben wir.
Was weißt du noch, was das für ein Honig war?
Von einem super netten Hörer.
Der hat uns nämlich mal einen sogenannten Blutschip hat er es genannt, der Honigs.
Was war denn das nochmal?
Irgendwas mit Kreuzkümmel Honig.
Ich bin überhaupt kein Kümmelfreund, ehrlich gesagt, aber der Honig war trotzdem ziemlich gut.
Also der Bruchschöp, da wollte ich nochmal Danke sagen.
Das war wirklich sehr nett.
Ich weiß nicht, wie du von Nivea zum Honig kommst.
Weil wir gesagt haben, teuer.
Nivea, du hast mal gesagt, Nivea war zu teuer.
Und es fiel mir auf, jetzt im Urlaub, dass der Honig überall deutlich teurer ist als in Deutschland.
Deutlich.
Was hat denn Beiersdorf gemacht?
Weiß ich gar nicht.
Du kannst ja mal weitermachen, die verliere und ich möchte in Beiersdorf gucken.
Okay, gut.
Verlierer Zalando.
Zalando, richtig runtergerauscht wieder.
Die Zahlen waren auch grottig.
Die waren wirklich grottig.
Da würde mich auch mal interessieren, wo die Aktie eigentlich steht.
Die hatte vorher schon gewonnen.
Das ist das Problem.
Im Vorfeld, also Beiersdorf hat gewonnen die Woche 0,6%.
War aber zwischenzeitlich minus 7,6.
Also sehr volatile Woche für Beiersdorf.
So, und jetzt wollen wir mal Zalando gucken.
Das würde ich jetzt den gleichen Kram hin nochmal machen.
für dich hier live, aber die müsste jetzt schon mitten in den 20ern gestanden haben.
Ja, steht sie.
Sie war schon fast, die war bei über 30 schon.
Alter, völlig überbewertet.
Jetzt ist sie wieder bei 25, da gehört sie hin.
Minus 12 Prozent über die Woche.
Fresenius Medical Care Minus, da ist Anja halt nicht hingegangen.
Sie ist ja zu Fresenius.
Haben die natürlich Pech gehabt, Fresenius Medical Care.
Kontinental Minus 5 Prozent, Daimler Truck Minus 4.
Und ich würde sagen, Da lassen es DHL Group minus 4 Prozent.
Da war mir gar nicht klar, dass die so nah am Allzeithoch tatsächlich schwimmen.
Die sind richtig gestiegen.
Ich bin ja Aktionär und da hat der Meier endlich mal geliefert.
Und jetzt hat er aber, wenn du so einen Kurs nur so nach oben gehen siehst, und dann machst du halt keinen, dann musst du halt auch mit dem Ausblick nach oben gehen.
Weil das ist natürlich eine gewisse Erwartung.
Und dann hat der Meier gesagt, nee, Ausblick ist so.
Und dann hat die Aktion halt verloren.
Tja, da muss er sich nicht Mensch, Mensch Meier, da muss er sich nicht wundern.
Aber er hat zumindest mal geliefert, zwischenzeitlich.
Die Aktie ist richtig gut gelaufen.
Ja, das stimmt.
Das haben wir länger nicht drüber gesprochen.
Da gab es diese Drohnen-Geschichte, aber ich glaube, damit hat es nichts zu tun.
Nee, weiß ich nicht.
Wobei ich dann gehört habe, irgendwo, ich glaube, dass in Leipzig die Großteil dieser Drohnenangriffe, man hört ja von den meisten da gar nicht, dass tatsächlich in Leipzig die allermeisten stattfinden.
Ich weiß nicht, ob das mit dem Flughafen zu tun hat.
Ja klar, da ist das gesamte Geschäft umgeleitet.
Ja, aber Frankfurt könnte ja dann auch theoretisch der Hotspot sein für diese Dinge, aber es ist Leipzig.
Auf dem Beispiel das Thema Fracht dabei eine große Rolle, weil das ist ja in Leipzig das große Thema.
So, jetzt gucken wir aber nach Amerika.
Passagiere weniger, da kann ich dir sagen.
Das ist kein großes Drehkreuz dafür.
Gucken wir auf den S&P 500.
3,6 Prozent, wir haben es gesagt.
Und entsprechend groß sind dann natürlich auch die Gewinne von den Gewinnern.
Coherent mit 44 Prozent.
Und dann kommt schon Palantir.
Und da wurde auch darüber gesprochen, die Zahlen waren grandios.
Genau, dann gab es Sephora Technologies, Zahlen, die waren auch gut.
Lumentum, die profitieren davon, dass der Trump gesagt hat, in amerikanischen Rechenzentren biete keine Netzwerktechnik aus China.
Boah gut, dann nehmen wir Lumentum.
Und dann selbst Gartner, 23 Prozent.
Da habe ich keine Ahnung, ob wir haben die Zahlen gehabt.
Ich weiß es nicht, ich habe es mir nicht angeguckt.
Newmont, gut, Goldrallye war diese Woche ja.
Mein Gold-ETF ist so richtig, ich habe das immer nur, wenn ich mein Depot dann mal angeguckt habe, das war richtig fett.
Und dann Leidos Holdings, First Solar.
Solar ist auch, da hat der Trump auch Import-Seller auf.
Solarequipment gemacht und das hat dir natürlich auch gebracht.
Und die Jahrhundertaktie, die du ja abgeschworen hast.
17,5% Airbnb, bitte.
Ich möchte nur sagen, das ist in meiner Ägide, in meiner Airbnb-Ära und sie war nicht kurz, wirklich nie Quartalzahlen gab oder Earnings, nach denen die Aktie positiv reagiert hat.
Und jetzt hat sie heute, am Freitag, 17% hat sie dann zugelegt.
Da bin ich persönlich, ehrlich gesagt, ein bisschen beleidigt.
Enttäuscht?
Beleidigt.
Aber was du daran siehst, ist ja nicht so, dass das jetzt komplett anders ist, aber die Zeiten sind einfach wirklich andere.
Die Kursbewegungen sind viel krasser auf Sachen, weil die haben jetzt nur gesagt, bisher haben sie gesagt, wir schaffen hohe Einstellige bis mittlere Zehnerbereich und jetzt haben sie halt gesagt, unser Ausblick ist mittlere Zehnerbereich.
Und daraufhin steigen die Aktie zu 17 Prozent.
Und sie haben noch gesagt, sie haben noch die Boutique-Hotels in ihr Sortiment mit aufnehmen, ihr Inventar.
Wow, revolutionär.
Und wir haben ja auch Airbnb gebucht.
Vielleicht ist das.
Ja, stimmt, wir haben ja alles gut gegangen.
Wir haben Home to Go gebucht in England.
Alles gut gegangen, keine Klagen, hat alles funktioniert.
Wirklich?
Hat die wieder einen Euro erreicht?
Pass mal auf Home to Go, Home to Go, Home to Go.
Genau, ein Euro.
Sie hat heute aufs CETA bei einem Euro glatt geschlossen.
Halleluja.
Plus 0,006.
Wenn du in solchen Sphären bist, so plus 0,006 hast und die Kursbewegung sieht aus wie so ein, weiß ich nicht was, dann weißt du, die Liquidität deiner Achse ist zu niedrig.
Dann müsst ihr mal ran.
So, das wollte ich nochmal kurz mitteilen, dass da mal was passiert.
Das hast du schon mitgeteilt.
Ich glaube, ich persönlich den CFO persönlich sogar schon.
Den habe ich im Fitnessstudio schon mal getroffen.
Nee, den CEO habe ich im Fitnessstudio persönlich getroffen.
Nee, den CFO haben wir beim Einkapital-Fonds getroffen.
Genau, den CEO habe ich im Fitnessstudio getroffen und in beiden Fällen habe ich darauf hingewiesen, dass da was passieren müsste.
Gut.
So, wen haben wir bei den Verlierern?
Trade Desk, Western Digital.
Waren die Zahlen halt nicht so geil.
Bei Trade Desk waren die Zahlen grottig, bei Western Digital, wenn du halt so Erwartungen hast, dann geht das halt irgendwann nicht mehr und halt Data Doc haben wir noch.
Monster hat Zahlen gehabt, die war nicht so doll.
Marriott auch nicht.
So, jetzt machst du noch kurz hier die Statistik für Nasdaq und dann...
Oh ja, es sind ja ähnliche Werte.
Ich gucke gerade, ob noch irgendwas Spannendes dabei war.
Nee, da ist nichts mehr.
Mit 18 Prozent, die hatten wir noch nicht genannt.
Jetzt können wir wieder weiter Urlaub machen, oder?
Und vielleicht sind wir kommenden Samstag wieder zu hören.
Das könnte sein, aber da bin ich aber nicht so gut gelaunt, weil das ist dann unmittelbar vor dem Ende des Urlaubs.
Wirklich?
Wobei, da freue ich mich dann schon wieder, dass wir quasi eine Triple-E-Woche haben.
Aber noch ist das Weitfeld weg.
Wir haben noch eine ganze Woche.
Und du bist jetzt noch in Österreich?
Ich bin jetzt in Österreich, ja.
Eine Woche noch.
Und er hat mir ein Foto von seinem Klick aus dem Fenster geschickt.
Eigentlich müsste ich hier weiterarbeiten.
Das ist wirklich die perfekte...
Ich sitze hier, jetzt ist es natürlich dunkel, klar, es ist Nacht.
Nicht Coolcation, sondern Workcation.
Ey, es ist Workcation.
Also du guckst raus und denkst, du hast die Postkarte quasi hier vor deinem Fenster gespannt.
Das ist so wunder, wunder, wunderschön.
Und das Tolle ist, das kann ich nur jedem raten, nehmt euch ein Tal.
wo man nicht durchkommt.
Die Leute, also es ist kein Durchfahrtstal hier, das raures Tal ist es.
Das heißt, wer hier reinfährt, wir sind relativ am Ende des Tals, der lebt hier entweder oder er ist hier Tourist und es sind nicht viele Touristen, es ist ein relativ kleines Tal.
Hier ist wirklich nichts los.
Mitten in der Hochsaison, es ist herrlich, es ist großartig, es ist toll.
Man muss allerdings auch, wenn du irgendwo anders hin willst, nach Zell oder nach Salzburg, musst du rausfahren.
So eine Einbahnstraße.
Oder du musst über den Berg fahren, oder?
Kommst du aber nicht.
Nee, da kommst du nicht rüber.
Aber geht ihr da wandern?
Ja, hier wird gewandert.
Und die Kinder, die murren nicht rum.
Doch, doch, doch.
Unentwegt.
Unentwegt.
Jede Wanderung wird...
Und wer ist der treibende Faktor?
Deine Frau oder bist du das?
Und wie ist da der Erziehungsstil?
Schon wir beide, wir wollen Aktivurlaub.
Nee, wir haben gesagt, Südengland, da haben wir Schiffe geguckt.
Wir waren in Southampton, in Portsmouth.
Das war Kids-Urlaub.
Da waren wir am Strand.
Titanic?
Titanic-Museum unter anderem.
Und die ganzen Sachen, das war der Urlaub für die Kids.
Und hier wird Aktivurlaub gemacht.
Aber ja, großes Gemurre auf jeden Fall.
Riesen Gemurre.
Also am entspanntesten ist noch der Hund.
muss man sagen.
Und wird dann gesungen beim Aufstieg?
Was ist das Ritual, was die Sommerfels machen?
Gesungen?
Klar.
So würde ich mir das vorstellen.
Die Kids haben meistens Kopfhörer im Ohr, hören ihre Hörspiele.
Während ihr wandert.
Auf dem Rückweg ist es besser.
Auf dem Rückweg ist immer die Stimmung deutlich besser.
Da wird dann auch viel erzählt und so weiter.
Und dann wird schon überlegt.
Beim Wandern dürfen die Kinder...
Das wäre bei uns...
Sag mal deinen Kindern, dann habt ihr eine sehr liberale Familie.
Bei uns wird es mit euch nichts werden.
Du wirst dich mit den Kindern unterhalten, wie du langläufst.
Du siehst du was.
Ey, holger.
nach der dritten oder vierten Wanderung kannst du denen sagen, oh, guck dir mal den schönen Gipfel an oder die schöne Bergwand.
Oder guck mal hier, oh, hier blüht der Enzian oder das Edelweiß.
Das ist denen doch scheißegal.
Also das funktioniert vielleicht anderthalb Wanderungen und dann hören sie wieder drei Fragezeichen.
Und bergrunter ist dann, da geht es dann schon, auf welches Eis wird dann genommen auf der Alm oder unten gehen wir noch ins Schwimmbad.
Wir machen mal hier eine Umfrage.
Wir müssen hier noch eine Umfrage machen, bevor wir mit dem Q&A machen.
Dürfen die Kinder bei der Wanderung mit den Eltern Kopfhörer hören?
Mit Kopfhörern hören und sich aus der Gemeinschaft entfernen dadurch?
Ja, genau.
Ja oder nein?
Das ist doch eine gute Frage.
Und vielleicht bin ich jetzt hier der Spießeralte, der seine Kinder irgendwie so misserzieht.
dass sie irgendwann am Ende große Schäden davon tragen und nicht alle drei Fragen zeigen.
Naja, misserzieht, wenn du sie dazu erziehst oder es hinbekommst, dass sie quasi dich sechs Stunden lang sozusagen sich mit dir unterhalten.
Gut, deine Kinder sind natürlich auch schon ein bisschen älter.
Bei uns sind jetzt die jüngsten Kinder mit zehn und 14.
Da geht es dann um Raketen, da geht es dann um Schiffe und da geht es dann um Spider-Man und Co.
Das will ich jetzt auch nicht die ganze Zeit als Gesprächsthema, meine Frau schon gar nicht.
Aber guck mal, du kannst dich zum Beispiel mit deinem zweitjüngsten Sohn über Börse unterhalten, das ist schon was anderes.
Ja und das Lustige ist, der Große hat das jetzt auch, der fängt jetzt auch damit an.
Und er hat ganz andere Werte.
Und jetzt haben wir genau dieses Phänomen, was wir zu Hause haben.
Der Kleine ist eher so der Tech-Heini.
Und wenn es dem gut geht, geht es dem Großen nicht gut.
Und dann sage ich so, wisst ihr was, wenn ihr euch zusammentut mit eurem Portfolio, geht es euch beiden gut.
Und so können wir die Diversifikation lernen.
Ach, das ist ja heilig.
Das ist die Handtischstrategie.
Das ist toll.
Ich würde sagen, da brauchen wir gar keinen Umfang, da hast du in der Erziehung in jedem Fall alles richtig gemacht.
Nee, das wollte ich nicht sagen.
Schreibt es einfach in die Spotify-Kommentare.
Ihr könnt auch mitteilen, dass wir viel zu lang waren hier mit dem Vorspann, aber über Urlaub erzählen.
Aber wenn wir schon im Urlaub, ich meine, ich habe mit Sommerfeld so lange nicht gesprochen, das musst du jetzt live miterleben.
Und viele andere von euch sind da auch viele im Urlaub.
Ist doch auch klar.
Von daher könnt ihr mitführen.
Und außerdem weiß ich auch gar nichts von dem Dreiergespräch, was jetzt nämlich folgt zwischen Lea, dem Eckert und dir.
Deswegen kann ich dazu auch gar nichts sagen.
Vielleicht kannst du noch kurz was sagen, was erwartet uns da jetzt?
Wir hatten ja viele Fragen, die offen geblieben sind nach der ersten Runde.
Und zum Beispiel, ob Chapitz irgendeinen Sinn bei seiner Anlagestrategie vermutet hinter seiner Sache oder ob er es einfach so in den Tag hinein investiert.
So geht es gleich los.
Und so entspannen sich dann unterschiedliche Sachen.
Und die Leute sind immer sehr begeistert, wenn sie mal Lea und Eckart so offen reden, so wie wir hier freitags reden.
Also nicht so geskriptet.
Man muss ja sagen, unter der Woche müssen wir ja schon alleine wegen des Zeitmanagements, sind wir eher an ein Skript gebunden.
Und wenn der Eckart und die Lea sich so unterhalten, ist halt ein ganz anderes Gespräch als so eine Wochentagsfolge.
Und da sind die Leute ganz angetan worden und deswegen würde ich sagen, dann lasst euch weiter davon antun.
Uns reden kennen sie schon, die anderen lernen sie noch reden und wir können vielleicht noch sagen, wenn ihr uns noch länger reden hört, könnt ihr auch zum...
Triple A Summit kommen, 2.
Oktober, glaube ich.
Richtig, 2.
Oktober.
Und da muss man die Verlosung mal machen, wer jetzt auch zum Vorabend kommen kann.
Da haben uns viele Leute noch was eingesendet.
Da war ja schon Einsendeschluss.
Da macht die Verlosung ja mehr Spaß, wenn es viele waren.
Viele sind, die sich da beworben haben.
So ist es.
Insofern, da bist du der Verlosleiter.
Sehr gerne, das wollte ich immer schon mal.
Ich werde in die Lostrommel greifen.
Sehr gut.
Und jetzt würde ich sagen, fangen wir an mit dem Q&A.
Es wird viele spannende Fragen geben.
Ihr müsst es nicht durchhören.
Ihr könnt auch dann hören und dann hören, wann ihr im Urlaub Zeit habt.
Und es lohnt sich auf jeden Fall.
Da sind wir wieder.
Wir hatten es euch ja angedroht, angekündigt, dass noch einige Sachen da liegen an Fragen, die ihr eingereicht habt.
Vor allen Dingen nach der Anlagestrategie vom Holger, vom Tschäbitz.
Das ist eine Sache, die noch offen geblieben ist letztes Mal.
Und deshalb haben wir uns jetzt nochmal zusammengesetzt hier in trauter Runde und wollen auch die letzten verbliebenen Fragen nochmal beantworten.
Sind nur noch 20, aber Lea ist so nett und wird dann auch die, sagen wir mal, die Zuteilung der Fragen übernehmen.
Denn die kennt ja genau, wer hier schmutzige Geheimnisse hat und wer vielleicht am meisten prädestiniert ist, Fragen zu beantworten.
Dann könnte Eckart ja schon mal die Frage beantworten, ob Chabitz eine Anlagestrategie hat.
Ja, gut.
Wollen wir damit direkt starten?
Mit der Frage?
Wollen wir direkt reingehen?
Naja, ich habe schon versucht zu erklären, wie mein Portfolio aussieht.
Core, Satellite, Venture.
Das sind so die drei Sachen.
Und als Core, auch das hatte ich ja schon mal gesagt, wir haben ja hier als angestellte Journalisten noch Presseversorgungswerk.
Das ist so eine Risiko-Lebensversicherung, so richtig klassisches altes Modell, glücklicherweise noch mit 4% Garantiezins.
Das ist die eine Geschichte.
Dann habe ich noch eine klassische Betriebsrente abgeschlossen.
Auch das noch in alten Zeiten.
Über Axel Springer gab es sogar eine Zeit lang 6% garantiert.
ein Teil der Anlage und dann habe ich noch eine Rieser-Rente, Uni-Profi-Rente über Aktien, die ist auch ganz gut.
Und dann habe ich halt ein paar Kern-ETFs, von denen ich ja in der vergangenen Woche schon erzählt habe.
Wenn ihr wisst, welche das sind, kann man das nochmal hören.
Und dann habe ich halt so meine Satellites.
Das sind Themen, die ich jetzt noch nicht so ausreichend gewürdigt sehe.
Da habe ich beispielsweise...
ein Pharma-ETF, da habe ich noch ein Biotech-ETF, da habe ich so Themen, die in diesen breiten Geschichten nicht dabei sind.
Und dann habe ich noch ein paar Einzelaktien, die ich spannend finde.
Da habe ich beispielsweise CrowdStrike oder Cloudflare oder aus alter Zeit noch Home2Go, mittlerweile ein Pennystock, zumindest zum Zeitpunkt der Aufnahme.
Und dann habe ich jetzt so Venture-Sachen, wo ich einfach, wo ich weiß, das Geld, das brauchst du nicht morgen und nicht übermorgen.
Und da denke ich einfach, da will ich mal was ausprobieren.
Und manchmal habe ich auch einfach nur Sachen, wo ich einfach so als Art Archiv, ich habe eine Idee, gucke mir das an, denke mir so, ist die gut, ist die schlecht?
Nehme ich mal einen kleinen Betrag, investiere das.
und gucke mir an, was draus wird und kann das dann jedes Mal, wenn ich auf mein Portfolio gucke, was ich nicht so häufig mache, ich mache das vielleicht alle zwei, drei Tage, habe ich das dann.
Und das ist mein, kann man das Strategie nennen?
Was ich nicht mache, ist jedes Jahr auswerten, das tue ich nicht, das widerspricht mir.
Und was ich wahrscheinlich auch nicht mache, ist, das Ganze steuerlich wahnsinnig optimieren, wo man sagt, ja, da müsste ich nochmal das verkaufen, da nochmal was so und so machen, da bin ich zu liederlich, aber ich gebe auch meine Steuererklärung immer zu spät ab und muss Strafe zahlen.
Hast du sie schon gemacht?
Nein, wir haben eine Steuerberaterin, aber das ist völliger Blödsinn, das könnte ich auch selbst machen, aber es gibt so Sachen, die mir so wirklich widerstreben und wo ich weiß, dass ich Rendite versauere und wo meine Frau rasend wird und schon wieder Paartherapientum gemacht habe und es aber nichts nützt bei mir.
Und das ist auch sowas.
Ich hätte eine Frage.
Würdest du heute die Betriebsrente mit garantiert 6% nochmal abschließen?
Weil ich meine, dein Nasdaq, der macht ja deutlich mehr Rendite als 6%.
Wenn du das Geld selber investierst, 6%?
6% ist garantiert 6%.
Finde ich, ist eine sehr schöne Sache.
Du musst ja alles Risiko adjustieren.
Und wenn du Risiko adjustierst, den Nasdaq, der auch mal einen Drawdown von irgendwas macht, dann würde ich sofort wieder machen.
Ich finde 6 Prozent, es ist die Frage natürlich am Ende, du musst natürlich ein gewisses Vertrauen in die Geldwertstabilität haben, auch ein gewisses, also man darf jetzt nicht ein totaler Verschwörungsonkel sein und mit Aluhut rumlaufen, weil dann denkst du 6 Prozent, da werde ich kurz bevor das ausgezahlt wird nochmal enteignet und dann ist mein Euro von heute nur noch 5 Cent wert oder so, dann funktioniert es natürlich nicht.
Da ist die Aktie dann besser, die wird mir automatisch einen Teil des Kaufkraftverlusts wieder aufholen oder sogar überkompensieren.
Da werden die 6% nichts.
Aber wer ein normales Gefühl hat und denkt, Inflation ist so zwischen 2 und 3%, finde ich 6%.
Total attraktiv.
Wirklich.
Ich habe es damals nämlich nicht gemacht, deshalb frage ich doch mal nach.
Es ist ja die unspannende Komponente.
Wenn du sonst im Leben...
Ich bin auch verheiratet und setze auch darauf, dass meine Ehe hält und habe dann auch da, die Frau ist viel risikoscheuer, als ich das mache.
Deswegen habe ich auch nie einen großen Liquiditätspuffer.
Das denke ich, das macht die Frau.
Das ist nicht meins.
Mein Geld arbeitet immer, mal besser, mal schlechter.
Aber da sehe ich, da würde ich die Familie dann insgesamt als Risikogemeinschaft sehen.
Wir würden wahrscheinlich auch nicht alle so machen.
Das wäre so, ich würde immer irgendwie noch durchkommen, wenn jetzt irgendwas passiert, muss ich halt Aktien verkaufen.
Das war halt auch nicht so schlimm.
Aber das wäre so meine Idee.
Was habt ihr für Strategien?
Also ich bin erstmal relativ traurig, dass mir hier sowas nicht angeboten wurde.
Aber da ist wieder Stichwort goldene Zeiten im Journalismus.
Mittlerweile scherzt sich dann immer ein Meldung.
Du hättest die sechs auch genommen, oder?
Ich hätt auch die sechs genommen.
Ja, oder?
Ganz sicher.
Aber Betriebsrente, mal ganz ehrlich, Betriebsrente ist ein Ding.
unbedingt reformiert gehört, weil die meisten Firmen haben da keinen Bock drauf.
Und früher war es ja auch so, dass die Firma dafür haften musste, dass das eingezahlte Geld auch irgendwie wieder rauskommt.
Dann gab es das Betriebsrentenstärkungsgesetz und da konnte man davon abweichen.
Das ist ein bisschen einfacher, aber es ist immer noch viel zu kompliziert, immer noch viel zu...
Ich will nicht jetzt hier bei Springer aufhören, was mache ich denn mit meiner Betriebsrenten?
Dann bleibt die irgendwie hier und dann muss ich mich irgendwann bei einem neuen Arbeitgeber oder wenn ich privat irgendwas bin.
Es ist kompliziert, das mitzunehmen.
Das muss einfacher werden.
Das wäre als zweite Säule total wichtig, dass das noch irgendwie mehr genutzt wird und das gehört mit in das Gesamtkonzept von Altersvorsorge, finde ich jetzt.
Also ich finde, Betriebsrente könnte so viel den Leuten noch helfen, Zinseszins aufzubauen und so wie Vermögensungsangeleistungen gibt.
Die gibt es ja zum Glück auch noch.
Die sind so einfach.
Und das müsste es als ...
Betriebsrente auch geben.
Also einfach, dass du sagst, okay, du hast ein getrenntes Konto und du gibst deinem Arbeitgeber, sagst du, hier ist mein Altersvorsorgekonto für Betriebsrente, bitteschön hier überweisen, ab morgen die Kohle und fertig wär's.
Könnte so einfach sein.
Könnte so einfach sein.
Nee, aber Stichwort Strategie, ich bin da auch bei einer Core Satellite Strategie.
Also ganz klassisch kriegt man ja irgendwie auch so, wenn man irgendwie damit anfängt, sich zu beschäftigen, immer so das Naheliegendste irgendwie.
Also wir haben ja in der vorherigen Folge schon drüber gesprochen, dass ich so ein paar Themen, ETFs mit drinne habe.
Wie hast du sie noch genannt?
Die Anti-FOMO?
Die Anti-FOMO.
Oder Pro-FOMO.
Oder Pro-FOMO.
Die Frage wäre halt, ob das schon Venture ist oder ob das noch Satellite ist.
Ja, und sagt die Satelliten, die drumherum kreisen.
Oder?
Ist es bei dir Venture?
Also Quantencomputing ist schon Venture, ja.
Aber es ist jetzt, da mache ich jetzt auch nicht so einen großen Unterschied jetzt.
Aber ich finde schon, da weiß ich, das sind so Sachen, wo ich nicht weiß, was bei hinten rauskommt.
Das wird irgendwann mal ein Riesenthema werden, aber ist das schon so schnell mit Gewinnen oder Cashflows versehen, dass ich das noch irgendwie in absehbarer Zeit erlebe?
Statt dieser Woche?
Ja.
Ja, genau.
Schauen wir mal.
Und die Strategie vom Eckart, die kennen wir ja.
Jeden Tag eine Ausschüttung.
Ja, das ist für das Hauptportfolio.
Ich möchte halt jeden Tag eine Ausschüttung haben.
Ich habe es letztens von der KI mal ausrechnen lassen.
Da waren es 646 Ausschüttungen im Jahr 2025.
Was ist denn am Wochenende?
Da gibt es keine Nachricht, ich kriege eine Ausschüttung.
Das muss ja ganz traurig sein.
Da fliegt ja von dem Geld nach Monaco und lässt sich die Sonne auf dem Pelz bräunen.
Das stimmt nicht ganz.
Manche Broker, wie zum Beispiel Scalable Capital, schicken die am Wochenende Ausschüttungen von ETFs.
Genau, da gibt es am Samstag dann die Nachricht und Scalable, dieser ETF hat ausgeschüttet.
Samstag gerettet.
Samstag gerettet, kann man so sagen.
Und unter der Woche gibt es dann mal den Eckertschrei, wenn die Pop-Up-Nachricht aufs Handy kommt und er sich über die Dividende freut.
Ja, wobei wir erleben ja gerade, wir sind ja jetzt Ende Juli und ich erlebe gerade die schlimmste Zeit, weil das ist so die zweite Juli-Hälfte ist die dividendenärmste Zeit des Jahres.
Und da muss ich schon ganz schön...
Zitterst du schon.
Geduld aufbringen.
Wie viel Prozent ist deine Ausschüttung, wenn du mal über alles nimmst?
Über alles 2,1 Prozent ungefähr.
Also gar nicht so viel.
Ich habe ja auch tatsächlich Aktien, die gar keine Ausschüttung haben.
Es muss ja auch so eine Wachstumskomponente in jedem Portfolio sein.
Und das sind gar nicht vier oder fünf Prozent, wie man denken könnte.
Aber mit den gut zwei Prozent komme ich schon auf ein mittlerweile ganz erkleckliches Sümmchen und bin, was das angeht, zufriedener.
Wärst du finanziell frei?
Also wenn du jetzt sagen willst, ich haue meine gesamten Kosten auf ganz niedrig runter.
Ohne Kapitalverzehr?
Ohne, weiß ich nicht, meine Muse-Veranstaltung, die nehme ich auch mal raus und mache einfach mal so ein...
So ein Hundehüttenleben oder auf Subsistenzniveau leben.
Wirst du das schon hinkriegen?
Wäre der Eckart finanziell frei von seinem...
Ja, wird reichen.
Für den alten Eckart wird es reichen.
Aber es gibt ja die Familie Eckart und für die Familie wird es nicht reichen.
Ich höre schon, wer ist der Kostgänger?
Das ist eine Diskussion.
Eine Hundehütte, ja.
Ja, und abgesehen von den Ausschüttern gibt es halt noch das Sandkastenportfolio, wo ich da kleinere Positionen eingehe, zum Beispiel, um herauszufinden, wie sich eine bestimmte Aktie so entwickelt, sei es, dass es eine neue Technologie ist oder vielleicht, was ich aber ganz selten mache, eine Turnaround-Story, da glaube ich normalerweise gar nicht dran an Turnarounds, aber jetzt gelegentlich mache ich das mal.
Aber so von den Dimensionen müsst ihr euch vorstellen, dass es dann nur...
Vielleicht ein Zwanzigstel oder ein Fünfzigstel von einer normalen Dividendenposition von der Größenordnung.
Wie viele Titel habt ihr im Depot?
Also Holger hat ja, glaube ich, alleine 60 Sparpläne.
Ich habe von der KI mir das mal angeschaut, 78 Positionen.
Die KI hat mich auch angemerkt, hat mit meinem Portfolio auch durcheinander gesagt, hör zu, das muss hier weg.
Du hast überhaupt keinen Überblick und das muss und das, das, das.
Hat sie dir gesagt, was du rausschmeißen sollst?
Und zwar?
Meine Home to go.
Wunder, Wunder.
Die Position ist natürlich jetzt total klein geworden.
Ich habe die ja damals, als es der erste deutsche Spec war, dachte ich so, ich habe immer so, weiß ich nicht, so historische Momente, wo ich denke, da will ich dabei sein.
Das war eine Airbnb-Aktie, das war halt bei Home to go der erste deutsche Spec.
War Airbnb nicht auch eine Jahrhundertaktie?
Ja, definitiv.
Laut Sommerfeld.
Es war meine 100 Aktie, da ist es mittlerweile nicht mehr dabei.
Ich habe meine eine Airbnb Aktie immer noch und die sind plus.
Und die habe ich nicht, weil damals gab es ja noch nicht Zuteilungen zum Preis, sondern ich habe die wirklich zum ersten Kurs, so richtig doof wie in kleiner Leger, habe ich gesagt, ich will zum ersten Kurs diese blöde Aktie haben.
Habe das dann gesagt, habe zum ersten Kurs bekommen und sie ist immer noch leicht im Fluss.
Okay, 78, du bietest mehr.
Etwas über 200 und dann kommen noch ein paar ETFs obendrauf.
Das ist viel, viel, viel zu viel, macht das nicht nach.
Wie behält man da den Überblick?
Gute Frage, bitte.
Nee, aber 78 gilt das auch schon, würde ich sagen.
Naja, es wird ja einfach aggregiert und dann hast du oben, du stehst ja da, heute bist du so und so viel reicher oder so viel ärmer geworden und dann guckst du manchmal durch und denkst dir so, huch, was ist denn da noch?
Und meistens sind die Home-to-go's oder diese kleinen Buden, die man noch hat, so Leichen.
die ändern ja nicht mehr an der Gesamtkonstruktion was.
Aber man kann es wirklich entschlacken.
Ja, du hast ja auch gesagt, du guckst den Uhr.
Aber das zieht bei mir auch nicht.
Mir ist es einfach egal.
Gerade wenn du auch alle 200 Tage guckst.
Ich habe ein ganz anderes Risiko.
Nicht, dass ich jetzt so viel Geld hätte und sagen würde, ich bin jetzt so ein reicher Sack, dass mir jedes Cent...
Aber ich meine, Verluste müssen einem, wenn man so eine Strategie hat, wie ich sie mache, müssen dir Verluste einfach wirklich egal.
Klar leidet man mal drüber, wenn man da oben guckt und denkt so, heute so viel verloren.
ist man jetzt nicht so geil gelaunt, wie wenn man irgendwie ein ganz großes Bluster hat.
Aber man muss von Lust aus und deswegen ist es auch nicht so, dass ich dann meine Home-to-go sehe oder irgendwas anderes sehe und dann da irgendwie einen mentalen Breakdown bekomme, weil ich denke so, ja, hast du auch noch?
Ist eher so eine Erinnerung, oh, ja.
Und deswegen wird da keine Kapazität gebunden, so wie die KI mir unterstellt, dass ich da irgendwie zu sehr pflege, kusspflege oder die irgendwie noch jäten oder hacken müsste oder irgendwie gießen müsste.
Nee, die Dengue ist drin und fertig ist.
Schaust du auch nur alle zwei, drei Tage mal rein?
Ich schaue maximal alle zwei, drei Minuten rein.
Die erste Folge haben wir schon Augen gehabt, da hat der Eckert ohne reinschauen.
Der hat hier auf dem Laptop geschaut.
Ich schaue zwei, drei Mal am Tag ins Depot.
Du hast doch mehrere.
Guckst du wirklich durch alle?
Ja, ja, das ist so.
Und hast du es auch so?
Also bei mir stelle ich fest, dass verschiedene Depots, verschiedene Risiko gerade haben und gerade in diesen Zeiten, oh da bin ich ja dick im Plus, denke ich so, oh guter Tag.
Ich gucke jetzt andere, oh, richtig im Minus.
Was ist denn das für ein Scheißtag?
Geht es dir ähnlich?
Also ein Depot zum Beispiel hat gar keinen großen Technologiefokus, hat jetzt mittlerweile auch, zum Beispiel durch eine AMD, aber das war immer praktisch die Standardwerte oder solide Dividendenwerte und das hat jetzt in vergangenen Wochen halt auch an den Tagen gut sich verhalten, ganz brav sich verhalten, an denen es dann mal im KI-Bereich runterging.
Das merkt man dann schon den Unterschied.
Das andere Depot ist da nicht so ganz so langmütig, wenn es bei Technologie runtergeht.
Aber es ist wirklich interessant, dass es ja wirklich so, gerade die Märkte so unterschiedlich sind.
Das war ja auch, als es hochging, ähnlich.
Und jetzt, wenn es wackelt, ist es auch wieder ähnlich.
dass der Markt irgendwie nicht als Ganzes fällt oder steigt, sondern eben einzelne Segmente das nur tun.
Stimmt, aber da die Depots halt historisch gewachsen sind und die sind jetzt nicht so vom Reißbrett entstanden, sondern die sind historisch gewachsen über jetzt ja mittlerweile fast schon mehr als 20 Jahre, da gibt es halt, es ist nicht so schwarz und weiß oder so.
Es gibt da schon Überschneidungen auch.
Und pflegst du das richtig?
Ja.
Jahresende guckst du, bist du derjenige, der zwischen Weihnachten und Neujahr da sitzt?
Und sagt, jetzt muss ich, also erstens musst du ja bis Mitte Dezember wegen der Verlustbescheinigung nochmal, wenn du unterschiedliche Depots hast, was begradigen.
Machst du das auch?
Nee, das lohnt sich nicht mehr.
Bei den Volumina lohnt sich das nicht mehr groß.
Aber ich gucke halt nach der Eckart-Regel immer mal, was da vielleicht doch raus muss.
Und welchen Blick hast du auf dem Depot?
Hast du den Tagesveränderung?
Oder hast du seit Kaufmoment?
Oder hast du laufendes Jahr?
Man kann das ja oben immer einstellen bei seinem Broker.
Welchen guckst du immer, wenn du deine zwei- bis dreimal am Tag guckst?
Also auf den ersten Blick ist natürlich die Tageseinstellung, aber was schon im Grunde für meine Betrachtungsweise, zum Beispiel für die Eckerträger entscheidend ist, ist drei Monate.
Also da, ich meine, Tagesänderungen sind ja mehr oder weniger willkürlich und wiederum zehn Jahresänderungen sind historisch statistisch.
Aber was dazwischen liegt halt so, was tut sich in einem halben Jahr oder Vierteljahr, das finde ich, ist das Entscheidende für die Strategie, wenn man das so nennen kann.
Wir kennen sie natürlich.
Du guckst aber nicht dahin, die soll kaufen?
Das ist im Grunde egal.
Das ist im Grunde egal.
Im Grunde natürlich, wenn ich schon, es gibt so ein paar Altlasten aus der Zeit vor der Abgeltungssteuer, also vor 2009.
Da steht dann auch mal minus 90 Prozent.
Die hätte ich eigentlich nach der Eckart-Regel schon längst rausgeschmissen, aber dann sind das auch relativ kleine Positionen und denke ich, da muss jetzt so eine TUI muss ich dann vielleicht nicht unbedingt noch verkaufen.
Oder eine Thyssenkrupp war auch mal bei minus 95 Prozent oder so oder minus 90 Prozent.
Oder eine Deutsche Bank war auch mal bei minus 90 Prozent.
Hätte ich verkaufen müssen, eigentlich nach meinen Regeln.
Altaktien sind von 2007, 2008.
Habe ich es einfach mal gelassen.
So, jetzt hast du sie schon dreimal erwähnt.
Jetzt musst du die Eckart-Regel auch nochmal einmal hier für alle erklären.
Eckart-Regel heißt, wenn du in einem neutralen oder aufwärtsgerichteten Markt mit einer Position, mit einer Aktie oder einem Wertpapier mehr als 25 Prozent oder mehr als 20 Prozent Verlust machst, hängt ein bisschen von der Branche ab, dann verkaufe ich die ungeachtet meiner sonstigen Überzeugung, weil ich bei der Auswahl dieser Aktie, bei der...
beim Investment Case einen Fehler gemacht habe.
Und das gestehe ich mir dann immer unter Zähneknirschen ein, dass es so ist und schmeiße trotzdem raus, auch wenn sie vielleicht dann optisch billig wirkt oder was auch immer oder hohe Dividenden, weil ich erkannt habe, wenn der Markt nämlich in so einem Zeitraum von zum Beispiel einem halben Jahr oder einem dreiviertel Jahr eine Aktie so abstraft verglichen mit dem restlichen Markt, dann habe ich irgendwas übersehen, dann ist irgendwas faul, denn der Markt ist normalerweise klüger als der Eckart.
Und das muss ich dann in dem Moment eingestehen und dann kommt die Aktie raus, um weitere Verluste zu begrenzen.
Du guckst aber relativ.
Wie machst du relativ dann?
Ja, das könnte man jetzt auch automatisieren mit der KI sicherlich, aber im Grunde, weil ich ja jeden Tag dreimal ins Portfolio gucke, habe ich da schon, glaube ich, ein ganz gutes Gespür für.
Und selbst wenn du die Aktie dann in dem Moment, selbst wenn du sagst, oh Mann, die lacht mich eigentlich jetzt noch an, du sagst, die Eckart-Regel ist die härtere Regel gegenüber, möglicherweise in einer diskretionären Entscheidung, dass du sagst, so...
Also ich nenne euch mal ein Beispiel, damit das vielleicht verständlicher...
Wir wollen mal die Qualen, die Tantalus-Qualen des Eckerts sehen, wann er was verkauft hat, weil nur die Eckert-Regel war, wo er eigentlich das nicht machen wollte.
Es gibt so Systemgastronomie in Amerika, wo man gesagt hat, dieses wird immer funktionieren, weil Systemgastronomie ist so ein wunderbar skalierbares Geschäftsmodell und da gab es ja auch so Unternehmen wie Cracker Barrel beispielsweise hatte ich mal.
Oder es gab auch mal Konsumgüterhersteller, wo man gesagt hat, hier gegessen wird immer.
Und deshalb gehen sie runter, der Gesamtmarkt ist stabil oder steigt und diese Einzelaktien, konservative Aktien, Dividenden-Aristogarten teilweise auch oder Stanley Black & Decker war auch so ein Beispiel, wo man denkt, das sind solche Marken, die zahlen seit 50 Jahren Dividende.
Da kann eigentlich nichts schief gehen.
No-Brainer wäre dann so das Wort.
Aber wenn der Markt dann...
aus irgendeinem Grund anderer Meinung ist und die halt fallen lässt und das vielleicht im zweiten Quartal schon so ist und dann steigt vielleicht die Dividendenrendite auf 8% oder so, dann denke ich, nee, irgendwie ist da was faul und dann steige ich halt aus und habe das dann in den drei Beispielen auch gemacht und da hat sich am Ende halt herausgestellt, die sind dann eben nicht mehr hochgekommen, die sind in einem Abwärtstrend.
Oder auf die Weise habe ich mich auch getrennt von so einem Chipotle beispielsweise.
Die hatten zwar keine Dividende, aber die waren halt auch in so einem Höhenflug, da war ich auch schön im Gewinn.
Aber irgendwann ist die Story dann auch gebrochen.
Und es geht auch nicht immer gut.
Also bei Siemens Energy, da bin ich halt zum unglücklichen Zeitpunkt wegen der Regel ausgestiegen, hätte ich später eigentlich wieder einsteigen müssen, als sich die Vorzeichen geändert haben.
Aber bei den meisten Fällen, wo ich nach der Eckart-Regel gegen sonstige Bewertungen und so verkauft habe und auch eigentlich gegen historische Erfahrungen verkauft habe, hat sich herausgestellt, es war eine gute Entscheidung.
Und wie lange ist so ein Abklingenbecken von der Eckart-Regel?
Also wann dürftest du dann wieder zugreifen?
Oder kannst du dich auch verarschen und sagen, okay, Eckart-Regel heute, morgen, ach, einen neuen Blick drauf.
Bleibst du überhaupt wieder zu?
Ja, bei Siemens Energy hätte ich das eigentlich machen können, sogar nach einem halben Jahr.
Also ich würde so sagen, das Abklingbecken oder die Vorsichtsphase oder Beobachtungsphase ist dann ein halbes Jahr.
So lange wartest du?
Ja, also vorher und das ist dann teilweise, wenn es eine v-förmige Sache gibt, aber shit happens.
Es gibt, würde ich behaupten, keine Strategie und keine Börsenregel, die perfekt ist.
Okay, damit hast du ja schon ein bisschen angeschnitten, was auch noch eine weitere Frage war, wie wir denn mit Verlusten umgehen, liegen lassen, verkaufen, nachkaufen oder weinen.
Ich hatte es ja bei mir in der letzten Folge schon gesagt.
Du weinst.
Ich weine, genau.
doll und laut.
Wie ist es bei dir, Holger?
Wie gehst du mit Verlusten um?
Hast du die überhaupt im Blick?
Nein.
Was total ärgerlich ist, weil ich manchmal so Ideen habe, wo ich weiß, die muss man timen.
Und beispielsweise mein Palladium oder Platin, ich weiß nicht, was eins von beiden war, wo man dann wirklich reagieren muss irgendwann.
Und dann vergisst man das.
Und dann sieht man so, oh, jetzt habe ich es verdreifacht, dann ist es nur noch verdoppelt.
Jetzt wieder runter und irgendwann ist man bei Null und irgendwann ist man auch irgendwann im Minus.
Na gut, habe ich halt vergessen.
Aber eigentlich bei so Positionen wäre die gute alte Regel, wenn man verdoppelt hat, kann man doch einen Teil einfach rausnehmen.
Der Helft rausnehmen, seinen Einsatz rausnehmen, das ist eine super Idee gewesen.
Stimmt.
Wahrscheinlich hätte man das machen sollen.
Da bin ich nicht diszipliniert genug.
Das ist eine Lehre, die, wenn man mal von Lehrern sprechen kann, wenn man halt Sachen nimmt, wo man denkt, probiere ich mal aus und man nicht dauerhaft mit der Aktie was zu tun haben will oder dem Wertpapier, dann sollte man die im Blick haben.
Dann ist das Problem, dass man wirklich dann den Überblick schnell verliert, wenn man zu viele Werte hat, wenn man die Strategie haben will.
Da hat die KI recht oder auch andere recht, die sagen, dann verzettelt man sich, wenn du zu viele hast.
Aber manchmal geht es auch gut.
Ich habe mal irgendwann Arubis gekauft.
Oder die Kreatinaktie, wie heißt die Chemie?
Ach man.
Alschem.
Alschem.
Alschem.
Alschem.
Alschem.
Habe ich auch mal so.
Und wie habe ich den behalten?
Und dann lief die auch.
Also manchmal geht das auch gut, wenn man einfach mal so eine einfache Idee hat.
Und mittlerweile habe ich von Alschem.
Das ist einer meiner Sparpläne.
Oh.
Ja.
Wie behält man denn bei der Eckart-Regel eigentlich 200 Positionen oder Einzelaktien im Blick?
Hast du da wirklich ein gutes Gespiel für 200 Titel hast?
Oder hast du einfach auch 10, die dir egal sind?
Ja, also gewisse Positionen, die fallen dann auch einfach unter die Wahrnehmungsschwelle.
Aber man muss schon Nerd sein dafür.
Deshalb sollte man das auch nicht nachmachen.
Bitte nicht nachmachen.
Nein, nicht nachmachen.
Nicht in der Form.
Es gibt mittlerweile auch so gute ETFs.
Das gab es ja früher alles nicht.
Als ich da auch mit der Idee kam, jede Woche mindestens Dividende zu bekommen, da gab es ja diese ganzen Qualitätsdividenden-ETFs noch nicht.
Und heute, es gibt jetzt diesen neuen, den der Röhl auch letztens erwähnt hat, der L&G-Dividend, der monatlich ausschüttet.
Und den schaue ich mir zum Beispiel auch an.
Da habe ich jetzt auch einen Sparplan nochmal drauf eingerichtet, weil ich den kennenlernen möchte, den ETF und solche Sachen.
Ich muss sagen, was die ETF-Welt und ETP-Welt angeht, da gibt es heute so viele tolle Möglichkeiten, auch um Strategien auszuprobieren.
In mancher Hinsicht werden da Träume wahr, aber es ist natürlich auch verführerisch, dass man sich auch da wieder verzettelt.
Anti-FOMO, pro-FOMO.
Genau.
Aber wie ist das, wenn zu viele ETFs von irgendeinem Thema kommen?
Das ist ja eher ein schlechtes Zeichen.
Diese Themen-ETFs.
Aber Themen-ETFs halte ich mich ja meistens raus.
Da habt ihr ja gemerkt, ich bin da FOMO-neutral.
Aber du spürst überhaupt kein FOMO, wenn du so eine Quanten-D-Wave-Quantum siehst?
Das liegt, glaube ich, am Alter, weil an mir sind schon so viele Trends, Themen vorbeigeschossen.
Ja, im Nachhinein hätte man jetzt sicherlich auch noch in Verteidigung ETFs investieren können, gebe ich es zu, statt der Einzelposition aufzubauen.
Aber das ist sowieso nicht für jedermann etwas Verteidigung.
Und das ist das Einzige, was ich vielleicht bereue, dass ich da nicht mehr über ETFs abgedeckt habe.
Aber ansonsten empfinde ich da einfach nicht diese, wie gesagt, meine Hauptsorge oder mein Hauptaugenmerk ist halt regelmäßige Ausschüttungen.
Und die Zukunft findet ja nicht ganz ohne mich statt, weil ich auch ETFs habe.
Nee, das tut mir nichts weh.
Okay, gut.
Dann haben wir noch gleich zwei Fragen bekommen, die so in ein bisschen ähnliche Richtung gehen.
Zum einen, ihr bekommt heute 250.000 Euro aufs Konto.
Wie anfangen, was macht ihr?
Und dann gab es noch die Frage, was mache ich als 60-Jährige mit einem Kapital von 100.000 Euro?
Welche ETFs, welche Aktien?
Wollen wir mal mit den 250.000 anfangen?
da der Mensch Verluste immer höher wichtet als Gewinne, würde ich nie die gesamte Summe investieren.
Das mal vorab gestellt.
Weil wenn ich jetzt die 250.000 investiere, wenn es gut geht, klar, habe ich den gesamten Batzen am Markt und dann können die gleich so richtig laufen.
Wenn es schlecht läuft und ich mal 10% runtergehe, habe ich von den 250.000 25 weg.
Und das tut mir so weh, dass ich...
wenn ich nach oben 10% gehen würde, das nicht ausgleichen würde.
Also es ist ein asymmetrisches, psychologisch gesehen.
Also würde man überlegen, die 250.000 würde ich vielleicht innerhalb eines Jahres, wo es relativ fehlt, doch eines Jahres versuchen in den Markt zu bringen und dann würde ich halt in Tranchen einteilen, in feste Tranchen.
Und dann würde ich ein wirklich festes Regime machen, würde nicht nach Kassenlage machen, heute ist gut, heute klingt es gut.
Sondern würde sagen, okay, ich teile mir die auf in vielleicht...
10 Branchen, 25.000 und die würde ich dann irgendwie investieren und dann wäre ich drin.
Und dann würde ich mir überlegen, wie lange will ich die, wann will ich es drin haben.
In einem Jahr würde ich denken, ist okay.
Und dann, so wäre jetzt meine Idee.
Hast du eine bessere Ecke?
Nö, aber ich würde die als älterer Mitbürger, würde ich die Frage beantworten.
Aber mich würde auch interessieren, Lea, wie würdest du das denn machen?
Also ich würde erstmal in Urlaub fliegen, mir ein Auto.
Die Handtasche, vergiss nicht die Handtasche.
Ihr müsst keine Mails jetzt schreiben und euch beschweren.
Nein, das regle ich schon so mit ihm hier.
A, regelt sie das und B, versteht sie das auch.
Ich glaube, dieses Tranchen investieren ist logisch und ganz wichtig in der Notgroschen.
Das ist das, was viele bei mir im Alter vergessen.
nicht beachten, sondern mit dem ganzen Geld, was sie haben, einfach immer in den Markt reingehen und nichts auf der Kante haben.
Und das ist wirklich ein Punkt, was ich auch so in Gesprächen mit Freunden und auch mit jungen Hörerinnen und Hörern, die sich bei mir melden, immer wieder habe, dass kein Notgroschen vorhanden ist.
Und deswegen kann ich an der Stelle nur einmal animieren, haltet euer Geld.
Bastelt euch einen kleinen Notgroschen.
Das müssen keine 250.000 Euro sein, die euch da auf euer Sparkonto legt.
Aber Notgroschen, Ist wirklich wichtig für...
Definier mal den Notgroschen bei dir.
Es sind ja zwischen drei bis sechs Netto-Monatsgelder sollen es sein.
So viel?
Ja, es kann ja immer mal irgendwie was sein.
Wow.
Und es ist natürlich auch da wieder Stichwort Risikoaffinität.
Manche nehmen dann lieber die sechs oder sieben Monatsgehälter.
Andere können auch irgendwie mit drei Monatsgeldern auf der Kante schon schlafen.
Es gibt aber auch viele, gerade Leute in meinem Alter, wenn ich so...
Nenne mich jetzt einfach mal jung.
Aber junge Leute, die nicht mal ein Monatsgehalt auf der Kante haben, die wirklich von der Hand in den Mund leben.
Und das stelle ich meiner Generation immer wieder fest, dass dieses ganze Thema, dass es da gar kein Bewusstsein so viel gibt.
Es müssen keine sechs, sieben vielleicht sein, aber irgendwas dazwischen ist schon nicht verkehrt.
Aber dann wenigstens auf dem Tagesgeldkonto.
Dann auch hundertprozentig auf dem Tagesgeldkonto.
Also das steht gar nicht zur Debatte.
Das muss gut für Zins sein.
Und da bekommt man ja dauerhaft gerade...
Aber auf dem Girokonto lassen wir es bitte nicht liegen.
2,5 gibt es ja dauerhaft oder 2,25, je nachdem wo man ist.
Und wenn man hoppen will, aber das würde mich ja nerven, gibt es auch mehr.
Nee, da muss ja wieder Arbeit reingesteckt werden.
Aber man einfach so ein Notgroschen zu haben, wenn das Auto mal kaputt ist, wenn man mit dem Fahrrad hinfliegt und neue Zähne braucht oder keine Ahnung.
Nein, irgendwas.
Es gibt immer mal, gerade wenn man das Geld nicht hat.
Braucht man es.
Und deswegen ein bisschen Geld zur Seite legen schadet nicht.
Und dann den Dispo vermeiden nach Möglichkeit.
Unbedingt vermeiden.
Ich wäre eher der Dispo-Mensch.
Ich kann ohne Dispo nicht.
Ich kann ohne Dispo nicht.
Nein, wir haben ein Gemeinschaftskonto, meine Frau und ich.
Und wie oft stehst du würdelos, da gibt es kein Dispo drauf, wie oft stehst du würdelos an der Kasse und denkst dir so, jetzt ist es ja nicht gedeckt, Monatsende, haben wir noch nicht drauf gezahlt, unser Geld.
Dann stehst du da, Karte abgelehnt, die Kassierer guckt dich an und denkst so, ja, da haben wir wieder so einen von denen.
Und so, das finde ich, ich finde, ein Dispo wäre viel besser.
Also ich mag Dispo.
Das wäre auch genau so ein Ding, was völlig irrational ökonomisch ist, weil ich weiß, dass es kostet 14, 15, 16 Prozent.
Aber alleine das mal zu wissen, das ist bei mir finanzielle Freiheit, dass ich auch mal ein Dispo nehme und sage, okay, ist jetzt einfach so.
Ich weiß, das können andere nicht nachvollziehen.
Das ist auch schwer, mit dem Chebiz da zusammen zu sein.
Meine Frau kriegt da die Krise und sagt, wir wollen kein Dispo auf so einem Gemeinschaftskonto.
Ja, verstehe, aber ja.
Und die Commerzbankkonto könnte, by the way, liebe Commerzbanker, ihr könntet richtig mit uns verdienen.
Mit dem Chapitz, mit meiner Frau jetzt nicht, aber mit mir könnt ihr verdienen.
Aber da müsstet ihr erstmal an seiner Frau vorbei.
Wir wollen ja immer die Kontoführungsgebühren mir noch abköpfen und das stimme ich ja nicht so und deswegen haben wir immer noch ein kostenloses Commerzbankkonto und ihr könntet wenigstens ein Dispo machen.
Nicht nur die Kohle, die drauf ist, könntet ihr bei der EZB immer bunkern für 2,25 Grad und damit verdienen.
Ihr könntet auch noch mit dem Chapitz mehr.
Nur kurzer Tipp, vielleicht hört ein Italiener zu, ihr habt den Laden jetzt ja bald.
Also da gäbe es noch was.
Dann geht das Geld von den Shepets nach Mailand.
Ja, nicht so.
Der Dispo nach Mailand.
Sehr gut.
Bella Italia.
Und jetzt beantwortet uns der Eckhardt noch, was ich als 60-Jährige mit einem Kapital von einem Land.
Ja, als Älterer.
Also erstmal, was wir ja gar nicht erwähnt haben, heute gibt es die Möglichkeit mit ETFs.
Man müsste jetzt nicht, wie es früher war, in teure aktive Fonds gehen.
Oder man müsste nicht unbedingt Einzelaktien machen, auch wenn die Gebühren natürlich heute viel günstiger sind als früher.
Ich würde halt dann relativ breit streuende ETFs nehmen.
Wir hatten schon zwei Wände in der letzten Episode, Was war das?
Spider, den Holger?
MCI All Country World Immig, genau, von Spider.
Oder halt den Amundi Prime.
Aber All Country, also alles.
Es gibt zwei Amundi Prime.
WKN ETF 151.
So ist es, genau.
Die WKN hatten wir schon mal.
Ja, und dann würde ich als 60-Jähriger würde ich da den größten Teil reinstecken.
70 Prozent wäre jetzt so eine...
für mich hätte ich ein gutes Gefühl, wäre eine Hausmarke.
Und dann halt 5% kann man auch Gold haben und die anderen 25% kannst du dann halt auf Zinspapiere inklusive vor allen Dingen auch Geldmarktpapiere.
Da gibt es ja auch tolle ETFs mittlerweile.
Wenn du nicht sowieso auf deinem Brokerkonto hohe Zinsen hast, dann kannst du es natürlich beim Broker lassen für zwei.
oder 2,25% oder du nimmst dir halt so einen Geldmarkt ETF.
Da gibt es auch einen von Amundi Smart Overnight oder es gibt von X-Tracker, es gibt einen Overnight Euro Geldmarkt ETF, die dann auch so etwas über 2% oder vielleicht sogar 2,2% bringt pro Jahr.
Also da würde man das Geld...
Das wäre praktisch der Topf für die besonderen Vorkommnisse, die Wechselfälle des Lebens, wo du halt schnell darauf zugreifen kannst im Alter.
Wenn du weißt, vielleicht passiert irgendwas, Operation, Heizung musst du reparieren, neues Auto, gerade meine Eltern passiert und dann ist es halt gut, wenn du Geld griffbereit hast.
Und dann solltest du mit diesem Teil des Depots, mit diesen 20 Prozent, vielleicht nicht noch sehr schwankenstarke Investments eingehen.
in dem Alter.
Das ist nämlich das Problem, wenn man alt ist, kann die Zeit diese Probleme nicht mehr heilen.
Wer jung ist, so wie du, Lea, du kannst so viele Fehler im Leben machen.
Du kannst alles noch wieder rausholen.
Ich bin dabei.
Aber wenn du halt alt bist, ein gewisses Alter hast, dann sollte man Fehler vermeiden.
Also mehr Fehler vermeiden, weil du es einfach zeitlich nicht mehr rausholen kannst.
Ja, die Zeit verzeiht mir vieles.
Ja, die Zeit, genau.
Du hast so viel Zeit und deswegen, selbst wenn du jetzt alles in Quantencomputing-Aktien investierst und dann mit Schiffbruch allein ist, hast du immer noch.
Zeit.
Ich habe immer noch Zeit, um das wieder gut zu machen.
Trotzdem jetzt nicht zu sagen, wer jetzt hier jung ist und zuhört und sagt so, hab ich ja noch Zeit.
Nee, jung anfangen ist schon geiler, weil der Zinseszins-Effekt nämlich ab 25 Jahren Sparzeit und dann geht er richtig, dann dreht das so richtig nach oben ab.
Dann wird das so exponentiell.
Deswegen sollte man mindestens.
25 Jahre irgendwas ansparen, wenn nicht gar 30 oder noch mehr.
Lieber jung sein und Fehler machen, als erst alt anzufangen und alles richtig zu machen.
Oder?
Das klingt jetzt zu philosophisch und stimmt auch gar nicht so richtig, stelle ich gerade fest.
Aber wenn du alt bist und eine richtig heftige Rendite erzielst, kommt der Zinseffekt auch nicht zwangsläufig hinterher.
Die meisten Menschen kommen ja nicht alt auf die Welt und haben noch nicht die Erfahrung, wenn sie frisch sind.
Von daher, junge Menschen dürfen auch Fehler machen.
So ist es.
Jetzt muss man auch.
Ich finde, wenn man keine Fehler als junger Mensch macht, was ist denn das für ein Leben?
Oder?
Also, weiß ich nicht.
Nee, hast recht.
Ich stimme dir hier live on tape zu.
In allen Lebenslagen macht man doch Fehler, wenn man jung ist.
Das gehört doch zum Leben dazu.
Man macht doch Fehler, wenn man älter wird.
Auch, ja.
Oder macht ihr gar keine Fehler mehr?
Seht ihr?
Fehler pflastert in seinen Weg.
Also nicht, dass ich euch jetzt hier alt nennen wollen würde.
Aber ihr macht doch auch bestimmt noch Fehler.
Ich mache permanent Fehler.
Holger schaut gerade so, als hätte er bestimmt schon seit zwei Jahrzehnten keine Fehler mehr gemacht.
Ich überlege gerade.
Bestimmte Fehler kannst du halt nicht mehr machen, wenn du alt bist.
Klar machst du auch noch Fehler, kaufst irgendwie irgendeinen Mist oder bestellst irgendeinen Kram oder keine Ahnung.
Klar macht man solche Fehler.
Aber ich glaube, bestimmte, weiß ich nicht, habe ich jetzt keinen Bock nochmal, meine Beziehung zu drehen, wo ich in jungen Jahren sage, oh Gott.
Weg damit.
Nein, nicht weg damit, aber das ist, weiß ich nicht, da hätte ich jetzt, oder so andere Sachen, wenn du halt ein ganz großes Wagnis eingehen, wirtschaftlich und dann einen kompletten Schiffbruch erleiden, hätte ich jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr so Bock drauf.
Echt?
Also komplett, würdest du nochmal dein gesamtes Vermögen einsetzen und würdest sagen, würdest du das machen, Edgar?
Ich weiß es nicht.
Also ich würde sicherlich nochmal, wahrscheinlich, wenn mir jetzt jemand sagen würde, hier...
hast du nochmal Bock, was mit zu gründen oder sonst was zu machen, würde ich vielleicht denken, das wäre mein Risiko für, aber ich würde jetzt meine gesamte Kohle nehmen, würde ich sagen, alles Geld, was ich habe, nochmal in irgendwas reinstecken, das würde ich wahrscheinlich, weiß ich nicht.
Vielleicht nicht alles, aber wenn was kommt, was richtig gut ist, dann würde ich mir doch dein Investment überlegen nochmal.
Okay, also ihr hört es, wenn ihr Gründer seid, mit dem Pitch besser zu Merkert.
Dann könnt ihr bei Merkert vorbeikommen und dann würde der zumindest die Halbjahres-Dividende bei euch investieren, als Angel-Investor.
So, der Eckart als Angel-Investor ist doch...
Und zack, es ist ein Unicorn, wenn die Hälfte der...
Nee, komm, lassen wir das.
So, wir machen weiter mit Fragen von Anne.
Anne hat uns bei Instagram ungefähr 37 Fragen geschickt.
Deswegen ist Anne auch die einzige Hörerin, die ich hier mit Namen ansprechen kann.
Das hat sie dann verdient.
Und Anne, ich würde dir jetzt erstmal vorab einen Tipp geben und hier mal ein bisschen Werbung einstreuen.
Du scheinst ja wirklich ganz, ganz, ganz viele Fragen in uns zu haben und wahnsinnig interessiert zu sein.
Dann muss sie natürlich kommen, wir werden.
Zum?
Zum?
Finance Summit von Business.
Nein, er heißt jetzt anders.
Verstolpert.
Ich hab's vermasselt.
Nein, zum Alles auf Aktien Summit natürlich kaum.
Formerly known as Finance Summit.
Formerly known, ja.
Damals hieß er noch Finance Summit.
Er heißt mittlerweile Alles auf Aktien Summit.
Und da triffst du, liebe Anne und auch alle anderen lieben Hörer.
Und Hörerinnen.
Anja sitzt da jetzt und haut uns einen drüber, wenn sie hört, dass wir hier gendern.
Nicht gendern, da hätten wir gesagt HörerInnen.
Das wäre gegendert.
Wenn du aber HörerInnen sagst, ist das...
Alles auf Aktien.
Nee, lassen wir das.
Finanzbegeisterte kommt am 2.
Oktober zu uns, zu unserem Alles auf Aktien Summit.
Da werden wir auch zur Verfügung stehen, mit euch ganz, ganz viele Fragen zu klären.
Es gibt Live-Podcasts, es gibt...
Dividenden-Masterclasses vom Eckart.
Es gibt eine Edelmetall-Masterclass vom Eckart.
Christian Röhl ist da.
Es gibt noch ganz viele tolle andere Live-Podcasts.
Es gibt hinter den Kulissen-Specials zu Alles auf Aktien.
Es gibt Merch.
Es gibt ganz, ganz viele tolle Sachen.
Also kommt zu unserem tollen Event.
Und das Beste ist, da werdet ihr erleben, dass wir keine KI sind, sondern echte Menschen.
Vielleicht werdet ihr das auch gar nicht erleben.
Wenn ihr das herausfinden wollt, müsst ihr erst mal nach Berlin kommen am 2.
Oktober.
Es ist ein Freitag.
Es ist ein Freitag.
Ja.
Und dann kann man noch ein langes Wochenende in Berlin dranhängen.
Unbedingt.
Was guckst du so, Eckart?
Berlin findest du nicht so?
Doch, doch, doch, doch.
So, und bevor das jetzt hier irgendwie noch wieder abdriftet, mit dem Rabattcode AAAFRIENDS könnt ihr 50% auf euer Ticket sparen.
Den Code dafür und den Link dafür vor allem findet ihr in der Folgenbeschreibung.
So, und wo das jetzt auch geklärt ist, Anne kauft dir ein Ticket, beantworten wir auch deine Fragen.
Wie, Moment mal, jetzt kriegt sie die Fragen auch noch beantwortet.
Ich würde sagen, es ist der Vorschuss.
Der Vorschuss, dass die Anne kommt.
Ja, wir beantworten jetzt nicht alle 37 Fragen.
Wir beantworten jetzt ein paar Fragen und die restlichen notieren wir uns.
Man muss Anne persönlich vorbeikommen.
Dann kann Anne sich da die Antworten abholen, würde ich sagen.
Und Anne darf auch mit dem Eckart ein Selfie machen.
Anne kommt jetzt mit Sicherheit nach der Einführung, nach dem Intro.
Ja, wenn nicht, gibt es Ärger.
Wo denn, Anne, hast du es rausfinden können?
Hat sie mitgeteilt, in welcher Stadt sie sich aufhält?
Wenn ich jetzt mein Handy raushole, kommt dann hier, ist das ein technischer Gaudan?
Nein, kannst du machen.
Ich lese mal kurz die Frage, die erste Frage, dann könnt ihr die Frage beantworten und ich finde raus, wo die Anne kommt.
Sie schreibt, ich habe mehrere Sparpläne und frage mich, ob ich einen größeren Wert immer...
einzahlen sollte, wenn der ETF gerade fällt, um nicht zu teuer zu kaufen, wenn er gerade steigt.
Oder soll ich einfach blind immer einen festen Beitrag zur selben Zeit einzahlen?
So, gleiche Zeit müsste es heißen.
Zweitens und weiter.
Ich würde nie das andere ist nämlich timen.
Und wenn du die Gabe hast, Anne, den Markt zu timen, würdest du nicht weitere Fragen an uns haben.
Dann würdest du es nämlich einfach machen, wärst reich und wir müssten nicht weiter reden.
Da aber die meisten Leute gar nicht wissen, wann es billig ist, wenn so eine, weiß ich nicht, Speicherchip-Aktie 30% gefallen ist, könnte man sagen, oh, ist billig.
Dann fällt sie vielleicht nochmal 30%.
Also man weiß halt nicht, wann was billig ist.
Das hat man bei Rüstungsaktien gesehen.
Also wenn du ein Rüstungs-ETF gehabt hättest, hättest du auf einmal investiert wie blöd und das wäre immer weitergefallen.
Und deswegen.
Das ist genau das Richtige.
Stell dir vor, du hättest den Sparplan Ende 1999 gestartet.
Salami Crash.
Mit 100 Euro damals.
Und dann wärst du Mitte 2000 der Meinung gewesen, oh, die sind ja viel billiger, die Aktien.
Das war, als halt dieser Salami Crash angefangen hat.
Das Hoch war so März 2000.
Und dann warst du vielleicht im Sommer schon...
15, 20 Prozent runter.
Und du hättest vielleicht die Illusion haben können, jetzt sind die Aktien günstig, jetzt verdoppel ich meinen Sparplan auf 200 Euro.
Und dann hättest du da schon sehr viel Geld da rein investiert, obwohl die Aktien dann noch drei Jahre lang immer günstiger geworden sind.
Natürlich mit Gegenbewegungen und so weiter.
Aber du wärst aus, breite ich dem Gefühl heraus, dass jetzt ja ein günstiger Moment ist, den Sparplan aufzustocken, in ein falsches Timing geraten.
Einfach.
Weil du hättest so viel praktisch Kapital vorweg investiert, während du dann, wenn du das Ganze dann 2002 zum Beispiel investierst, ja viel günstiger bekommen hast.
Und insofern muss man sich einfach dann vor der Illusion hüten, dass man wirklich weiß, wann günstig ist.
Und die Idee des Sparplans ist ja eine Automatisierung.
Soll dir ja Geld, nicht nur sozusagen die Geldallokation, sondern auch das Denken abnehmen, dass du gar nicht erst versuchst und gar nicht erst in die Versuchung kommst, Timing zu machen.
Genau.
Außerdem hast du irgendwann kein Geld mehr.
Jetzt ist natürlich die Versuchung groß, weil wir in den letzten Jahren immer diese v-förmigen Sachen hatten und sagen so, zwei Monate ging es mal runter oder drei und wenn ich dann sofort beide Dip gemacht habe, ist es wieder nach oben gegangen.
Aber das muss nicht immer so sein.
Also für den Breitenmarkt war es in den letzten Jahren immer so, aber wenn ich jetzt bei Tech war, das Ganze 2021, 2022 ging es runter.
Und dann hättest du schon sehr viel Kohle investiert und so weiter.
Deswegen teilen wir niemals diesen Markt.
Ich würde es auch nicht machen.
Ich würde es nicht verdoppeln oder so.
Anne kommt übrigens vielleicht aus Leipzig.
Ich weiß es nicht so richtig genau.
Sie hat so einen Travel-Account.
Sie scheint Weltenbummlerin zu sein.
Es ist viel unterwegs, aber sie hat so ein paar Fotos aus Leipzig gepostet.
Ich habe mein Stalking-Game gerade angeworfen.
Also Anne, jetzt bist du in der Pflicht.
Unbedingt.
Ja, sage ich dir, wie es ist.
Zweite Frage von Anne.
Gute Dividendenaktien oder ETFs, die monatlich oder vierteljährlich auszahlen?
Eckart, schnelle Antwort.
Hatten wir in der vergangenen Folge schon.
Einzelaktien würde ich jetzt gar nicht nennen, weil es mittlerweile gute ETFs gibt.
Das Dreigestirn ist der Stocks Global Select 100 Dividend ETF.
Der Dow Jones Dividend Aristocrats.
Global Aristocrats und der Vanag Developed Markets Dividend Leaders.
Und neu jetzt in der Auswahl ist der L&G Global Dividend Quality.
In der Beobachtung, das ist immer noch ein Dreigestell.
Da kommt noch ein vierter Stern, der funkelt noch so ein bisschen nebenbei.
Also dieser, ihr müsst mal erstmal beobachten, wie der sich verhält.
Ich würde mich nicht einlassen auf Dividenden-ETFs, die nur mit der Höhe der Ausschüttung protzen.
Und das monatliche Ausschütten wäre mir persönlich bei dem ETF jetzt auch nicht das entscheidende Kriterium, muss ich sagen.
Weil man kann es mit drei ETFs schon so bauen, dass es ohnehin monatlich ist und da weiß man oder hat das Gefühl, dass es Qualität ist.
Insofern wäre das mein Königsweg.
Gut, hat Anne gehört.
Eine Frage schenken wir Anne noch.
Anne fragt, wann ein guter Zeitpunkt ist, um Aktien nachzukaufen und auf was man dabei achten muss.
Da kommt wieder die Timingssache.
Haben wir beantwortet insofern.
Oder hast du noch eine Idee, Eckart?
Ich habe in meinen Kernpositionen von den Aktien, beispielsweise jetzt ist ja bekannt, Münchner Rück ist damit die größte Position.
Die läuft halt meines Erachtens über die Jahre und Jahrzehnte sehr stabil ist bei mir das Arbeitspferd und ich habe dann immer so eine Limit Order im Depot liegen, wenn die Münchner Rück… Unter ein bestimmtes Niveau fällt?
Ja, unter ein bestimmtes Niveau fällt, genau.
Schau mir dann schon auch den Chart mal an.
dann löst die Idee.
Zum Beispiel war es jetzt ganz konkret.
War das jetzt wieder so, oder?
Genau, bei 470 und dann nochmal bei 450 habe ich einfach aufgestockt, weil ich weiterhin von dem Geschäftsmodell, von der Investment-Story überzeugt bin.
Ging natürlich dann trotzdem noch weiter runter, muss ja so sein.
Aber da habe ich schön vergünstigt nochmal und das sind so Strategien, die ich jetzt unterjährig in meinem Portfolio einfach mache mit großen Positionen.
Also wenn du Qualitätsaktien hast, von denen du wahnsinnig überzeugt bist und du glaubst, wie schön wäre es, wenn ich da nochmal günstiger zukaufe und da würdest du nochmal eine extra Nachkaufbranche, gibst du rein.
Jetzt kommt natürlich unweigerlich die Nachfrage, was ist dann, wenn die mehr als 25 Prozent fallen?
Greift, wenn ich die Eckert-Regel?
Das stimmt.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Aber wenn die Münchner rückt, die würdest du trotzdem nicht verkaufen.
Da müsste schon ein Bruch in der...
Da müsste schon ein Bruch in der, weiß ich nicht, irgendeine Strukturbruch, was Versicherungen, was.
Genau, wenn die jetzt natürlich schon fallen würde, in dem Fall wäre es aus bestimmten Gründen mehr als 25 Prozent, würde ich natürlich schon dann hellhörig werden, immer hellhöriger werden und würde mich informieren, ob vielleicht das Geschäftsmodell unterminiert werden könnte.
Tatsächlich gab es das ja auch mal immer.
Zwischenzeitlich gab es zum Beispiel mal die Erzählung, dass Rückversicherer ihr Geschäft einbüßen, weil lauter Hedgefonds und andere große Finanzvehikel deren Geschäft übernehmen.
Als Risikogeber, genau.
Und dann war eine Zeit lang, das ist schon viele Jahre her, aber nach der Euro-Schuldenkrise war das so, dass man gesagt hat, die Hedgefonds müssen sich neues Geschäft suchen und graben halt den Rückversicherern.
das Geschäft ab.
Wie mit so Cat-Bonds oder wie wolltest du das machen?
Ja, mit solchen Sachen kannst du ja begeben.
Und ihr habt ja auch, das wäre so ein bisschen wie, ob nicht zum Beispiel Private Credit und Private Debt irgendwie das Geschäft von Banken, Mittelstandsfinanzierenden, ob die das denen nicht abgraben.
Aber ich habe nicht das Gefühl jetzt, dass Banken sowohl in den USA als auch in Europa deshalb praktisch vor dem Ausstehen.
Also Banken und Rückversicherer haben schon halt auch...
Ihre eigene Stronghold und ihre eigene Verankerung, die nicht so leicht zu untergraben ist.
Das ist meine Meinung.
Die meinst du, die haben einen Mode und der geht nicht?
Naja, das weiß ich nicht, ob die immer, es ist vor allen Dingen ja auch ein sehr kompetitives Geschäftsfeld.
Also eine Bank, die...
die ohne Konkurrenten dasteht.
Das war ja in Europa lange das Problem, dass du overbanked bist und sich die Banken gegenseitig die Margen auch kaputt machen.
Also Mode ist bei Banken selten der Fall.
Bei Versicherungen meine ich jetzt.
Bei Versicherungen, es gibt nicht so viele große Rückversicherer.
Und du brauchst halt auch sehr kluge Leute, die immer diese Berechnungen anstellen.
Gut, Haken an die Anne-Fragen.
Ich weiß nicht, wenn du noch eine geben möchtest, weil du großzügig bist.
Vielleicht hast du noch eine, die jetzt noch zu einem großen Erkenntnisgewinn zuträglich wären.
Ach komm, eine gönnen wir noch, weil das tatsächlich auch eine Frage ist, die ich schon öfter in den Mails gelesen habe.
Arne wollte nämlich auch noch wissen, wo man denn tagesaktuell nachlesen kann, was gerade so die Börsen-News sind.
Also warum eine Aktie gerade in dem Moment steigt oder fällt.
Das ist eine super Frage, die kannst aber auch du, glaube ich, beantworten, Lea.
Die kann sogar ich beantworten.
Nein, die kannst auch du beantworten.
Das ist nämlich wirklich tatsächlich so, dass die, ich meine bei Krypto ist es ehrlich gesagt noch viel, viel schlimmer.
Das ist nämlich für uns als Journalisten auch eine Herausforderung.
Du hast zum Beispiel diese Liste, wer sind die größten Gewinner und Verlierer im DAX.
Häufig hast du dann irgendwelche Quartalszahlen oder Unternehmensmeldung Volkswagen.
Da wird entlassen oder so.
Aber es gibt auch genauso gut den Fall.
dass eine Aktie sich stark bewegt und du guckst als Journalist da rein und sagst, warum?
Und weil wir die Märkte immer machen, stellt sich diese Frage bei uns praktisch täglich.
Ja, jeden Tag.
Also wenn man hostet, stellt sich die Frage jeden Tag.
Und wir haben in der letzten Folge auch schon darüber gesprochen, was so unsere Quellen sind, wo wir darauf zugreifen.
CNBC, FT, The Information, Bloomberg, das sind so Klassiker.
Und auch da kann man die Börsen-News ganz gut nachvollziehen.
Wenn man einen deutschen Anbieter will, manchmal hat der Aktionär da auch noch ganz gute, schnelle Analysen.
Ist jetzt nicht in Echtzeit.
Also wenn jetzt irgendwie der Kurs von...
XY jetzt gerade in dieser Sekunde einbricht, findet man noch keinen langen Artikel, noch nicht zumindest.
Ich glaube, die KI wird das langfristig liefern.
Finanzenet hat da manchmal schon so Experimente, wo man das rauslesen kann.
Ob das dann aber immer irgendeine KI-Erfindung quasi ist oder irgendwie einfach nur der Versuch ist, sich da irgendwas zusammenzureimen, sei dahingestellt.
Aber zumindest, wenn man ein bisschen wartet und Redakteuren Zeit gibt, da was so zu machen, findet man auf denen.
Plattformen eigentlich immer sehr schnell antworten.
Aber nicht immer muss die Antwort stimmen.
Versuch mal etwas zu rationalisieren.
Es gibt immer, weil einfach ein Großaktionär aussteigt und viele Transaktionen laufen ja hinter verschlossenen Türen, von denen kriegen wir ja nie was mit.
Da platziert eine Bank irgendwas.
Und dann wird das einfach, ist eine Platzierung oder keine Ahnung oder irgendein Hedgefonds liegt schief oder was auch immer.
Genau, es ist ja auch eine Mutmaßung von wegen, es kann sein, dass...
Und dann wird irgendwas versucht zu rationalisieren, weil es immer schön klingt.
Man muss es immer haben.
Und das klassische Beispiel ist wirklich bis heute der Crash von 1987.
Man kann bis heute nicht ganz klar den Auslöser für den größten prozentualen Verlust des Dow Jones...
Also man kann das natürlich im Nachhinein rationalisieren.
Das war da japanische Zinspolitik und so weiter.
Und das hat vorher enttäuscht.
Die Absicherungspolitik, die da nicht funktioniert hat.
Also dieses und jenes, was den Crash dann so groß gemacht hat, dass diese automatisierten Programme und so, aber was diese eine Meldung war, die so eingeschlagen ist, dass der Dow Jones fällt wie ein Stein, kann man bis heute nicht eindeutig zuordnen.
Gut, dann machen wir jetzt einen Haken.
An Anne?
An Anne.
Nee, aber wir machen noch keine Haare.
Anne muss kommen.
Nee, Anne, also du hast jetzt ein paar Tage Zeit, uns ein Screenshot von deinem Ticket zu schicken, würde ich sagen.
Und dann sehen wir uns am 2.
Oktober in Berlin.
Das war eigentlich eine persönliche Einladung.
Pflichteinladung.
Absagen werden nicht entgegengenommen.
Nein.
So, Anne, wir freuen uns auf dich.
Weiter geht's.
Ein Hörer wollte wissen, welche Aktien man denn so im Sommer kaufen sollte, um vom Sommerurlaub zu profitieren.
Ausgenommen Reiseanbieter, zum Beispiel Camping, schreibt er.
Gibt es da überhaupt irgendwas?
Fällt euch da was ein?
Oh, das ist fast ein bisschen eine traurige Geschichte.
Also das ist ein journalistischer Klassiker, dass wir im Sommer vor vielen Jahren immer geschrieben haben, das sind die Aktien für den Sommer.
Und ich erinnere mich, dass wir am Anfang, in der Anfangszeit des Podcasts zum Beispiel ganz groß über die Hersteller von Caravans und Wohnmobilen berichtet haben.
Knaus Tabat und Thor in den USA.
Ja, super, waren tolle Empfehlungen.
Das waren großartige AAA-Ideen, wenn ich mich recht erinnere.
Denn ich habe gerade nochmal reingeschaut, wenn das Sommeraktien waren, dann sind die nicht so gut gelaufen.
Oder auch eine andere Sommeraktie.
Eishersteller, das war auch mal lange Zeit.
Immer so eine Idee.
Knaus Tabat in 5-Jahres-Performance 81% im Minus.
Im Minus, wurde gemerkt, ja.
War eine super Idee.
Aber das sind alles noch Corona-Verzerrungen.
Was ist denn mit der Magnus-Aktie?
Magnum ist nicht so gut gelaufen.
Kannst gerne mal nachschauen live.
Aber auch das heißt, da soll man gleich mehr Eisabsatz oder mehr Getränkeabsatz.
Diese Rechnungen oder...
Aber was funktioniert hat, ist Coca-Cola und WM.
Das hat immerhin funktioniert.
Also die haben zumindest, haben die vor kurzem jetzt Zahlen gehabt und die waren, die waren, glaube ich, ganz WM-getrieben.
Also insofern gibt es teilweise so Sonderkonjunkturen, aber der klassische Sommer ist es nicht.
Und auch eine TUI ist jetzt keine klassische.
Da geht es ja auch eher so.
Auch Lufthansa oder was es da an Ideen gibt.
Lufthansa ist halt stärker vom Ölpreis zum Beispiel.
Kerosinpreis bestimmt.
Von irgendwelchen Flugausfällen, die durch alle möglichen Sachen, Vulkanausbrüche, Kriege und so weiter irgendwie bedingt sind, Waldbrände.
Was auch so lange Zeit als ein Vermerk im Kalender war, dass man Rückversicherer kaufen sollte, wenn die Hurrikansaison ist.
Aber auch das würde ich sagen, ist eher so ein bisschen...
Das ist ein Mythos.
Ich glaube nicht, dass das wirklich funktioniert.
Hast du es mal gecheckt?
Doch, früher war das so.
Da waren Rückversicherer, hatten immer im Sommer so eine Schwäche.
Gut, man muss dazu sagen, dass sehr viele Aktien im August zur Schwäche neigen.
Aber wenn die Hurrikansaison beginnt, dann trudeln da halt viele.
Nachrichten ein, dass Großschäden, die größten Schäden jemals und so weiter.
Jedes Jahr sind es die größten Schäden jemals.
Dann stützen die Aktien ab und dann gewinnen sie danach.
Und dann gewinnen sie häufig danach, weil sich dann das Argument kommt, jetzt mussten die Rückversicherer zwar am Ende aufkommen für diese Großschäden, aber sie können dann in der nächsten Verhandlungsrunde in Monaco, können sie dann höhere Preise durchsetzen, weil sie ja eben bewiesen haben, wie wichtig sie für die Versicherer sind, die Erstversicherer.
Gut.
Also so Saisonaktien.
Zu Weihnachten gab es auch immer diese Geschichten.
CW Color oder was war da?
Es gibt die doch dauernd.
Egal was ist, da gibt es immer diese saisonalen Sachen.
Jetzt bei der Fußball-WM die Fußballaktien.
Dann ist Herbst, dann sind die Ernteaktien.
Dann ist Halloween, die Halloween-Aktien.
Da hast du dauernd doch irgendwelche Finanzen, Magazine, die da irgendwie so die...
saisonalen Top-Aktien entdeckt haben wollen.
Aber...
Findest du nicht?
Bestimmt, aber funktioniert halt nur begrenzt.
Und guckt halt vorher nochmal.
Aber jetzt Stichwort, unsere tollen Sommer-Ideen von vor ein paar Jahren.
Es hat auch ein Hörer gefragt, ob es denn eigentlich jetzt mittlerweile mal ein AAA-Index gibt.
Und wenn nicht, wann kommt er?
Nee, wie willst du das denn machen?
Nee, gibt es nicht.
Viele AAA-Ideen sind ja nicht...
Das sind ja nicht automatisch irgendwie Kaufempfehlungen, zumal wir sowieso keine Empfehlungen geben, sondern es sind immer nur Ideen.
Und manche Idee ist einfach nur, guckt es euch einfach mal an.
Manchmal ist es ja auch eine Triple-E-Idee.
Aber die Leute sagen, so macht man es nicht.
Also wir wissen auch jetzt gar nicht, wie wir jetzt diesen Index bestücken sollten.
Und rotuliert der immer und immer die letzten 20 Triple-E-Ideen kommen da rein, wird der immer größer und irgendwann ist er jetzt gleichgewichtet, ist er marktkapitalistisch und gewichtet.
Das funktioniert nicht.
Triple-A-Ideen sind auch manchmal Diskussionsgrundlage.
Wir wollen mit euch diskutieren.
Also wir wollen das einfach mal auch so zur Debatte stellen.
Deshalb freuen wir uns ja auch immer über Feedback, wenn ihr was nicht so gut findet.
Und diese Ideen, die dahinterstehen, finden wir dann immer, die sind es wert, dass man mal drüber spricht.
Und da ist sicherlich auch ein kluger Gedanke dahinter.
Aber das sind, wie Holger schon sagt, keine Kaufempfehlungen.
Deshalb, wie sollte da dieser Index, wie sollte der jetzt fairerweise konstruiert sein, damit er...
Wir haben halt kein, was wir nicht haben, ist halt ein AAA-Portfolio, ein Musterportfolio.
Das haben wir nicht, muss man fairerweise sagen.
Ja, auch da wird es aber ja schwierig, dann in Richtung Anlageempfehlung zu gehen.
Also müssen wir vorsichtig sein.
Aber ich weiß, dass ein sehr treuer Hörer von uns, Oliver Morath, der macht ja auch den Podcast der Finanzgourmet.
Ich glaube, wir kennen ihn auch beide.
Der hat sehr viele AAA-Ideen in seinem Portfolio und ist damit sehr glücklich.
Also hat er neulich im Gespräch nochmal gesagt, dass er durch uns sehr viel Geld gewonnen hat.
Das freut uns ja.
Mag jetzt auch daran liegen, dass die Märkte einfach in den letzten Jahren gut glauben sind, wir wissen es nicht.
Oder auch vielleicht, was gute Ideen waren.
Ja, also Knaus Tabert hat er glaube ich nicht im Depot.
Auch nicht Thor?
Weiß er nicht.
So, weiter geht's.
Ein Hörer hat geschrieben, jetzt bei Take-Two Interactions rein, jetzt bei GTA 6, ja bald kommt.
Oh, Holger.
Viele Aktien ist nichts für mich.
Nee?
Ich bin überhaupt kein Dadler.
Nee.
Ich sehe es nur bei meinen Kindern, für die das ein Thema war, dass es immer wieder verschoben worden ist und die jetzt schon sich fragen, ob ihre alte Playstation 4 das kann.
Und dann sagen sie aber, die Playstation 5, 100 Jahre alt, kostet immer nur so viel.
Ja, liegt an den Speicherpreisen.
Das ist so häufiger Diskussion bei uns gewesen.
Aber ansonsten, ich habe keine Ahnung.
Also muss ich gestehen.
Lea, kannst du dazu was sagen?
Also ich kann jetzt mal hier, wir können natürlich einfach mal den Bloomberg fragen, was da die Analystenschätzungen sind.
Ich habe da auch gar keine Meinung zu.
Ich finde es nur schade, dass es jetzt keine GTA 6 Memes mehr gibt.
Ja, ich weiß nur, dass vor ein paar Jahren war mal diese polnische Spieleaktie ganz gehypt.
Die musste man haben, so war zumindest das Gefühl damals.
Und ich glaube, aus dieser polnischen Spieleaktie...
Das war eine Memeaktie.
Die habe ich so auch mal eine Runde mitgeritten.
Und dann habe ich glücklicherweise kam nach einmal Elon Musk.
Und hat sie CD Projekt war es.
Und dann kam einmal Elon Musk, hat es noch irgendwie auf ein Bild gemacht und das war mein Ausstiegsmoment.
Und ich habe sie nochmal richtig mit einem fetten Gewinn rausgeraust.
Da war ich mal konsequent, weil das ist wirklich was.
Wenn ich jetzt hier gucke, Take-Two Interactive, 97% der Listen sagen kaufen.
Aber das ist doch auch schon eingepreist alles, oder?
17,6% ist das Kursziel, das potenzielle, das durchschnittliche.
Diese Analystenschätzungen sind, da muss man nur bei SpaceX gucken, mitunter nicht die richtige Richtschnur, sagen wir es mal so, neutral.
Habt ihr Aktien aus Singapur?
Wenn ja, welche?
Ich habe keine.
Das ist bestimmt eine Bank.
Die haben hohe Dividendenrenditen.
Klar, DBS hast du doch bestimmt.
Ich habe tatsächlich.
Singapur, da setze ich ganz große Hoffnungen drauf.
Ich persönlich habe...
Ich habe die DBS Group, das ist die größte Bank da.
Und auch die United Overseas Bank habe ich eine kleinere Position, weil die auch schöne Dividenden bietet.
Und ich bin ja ein ganz großer Fan von Börsenplätzen.
Deshalb habe ich auch die Singapore Exchange, die sich hervorragend entwickelt hat.
Also da bin ich ganz froh.
Habe ich erst letztes Jahr entdeckt, natürlich viel zu spät.
Aber Singapur finde ich persönlich als Markt, als Schweiz, der Asiens und überhaupt.
Ich habe nämlich in Thailand auch erlebt, wie die Singapur-Banken dort expandieren und das hat mich schon beeindruckt.
Also es könnte als Finanzzentrum, das eine gewisse Unabhängigkeit hat von China, Shanghai, Hongkong, in Asien und auch höhere...
Bereit die Standards, was das Bankgeheimnis angeht, so als Finanztrehkreuz, als Hub in Asien noch eine große Zukunft haben.
Das ist zumindest meine Idee und deshalb bin ich da ganz gut investiert.
Also sollte ich mir anschauen, sagst du?
Sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen.
Natürlich alles keine Anlageempfehlungen, aber definitiv ein Blick wert.
Auch mit den Risiken natürlich, dass du nicht weißt, wie die Regulierung da eingreift.
Zum Beispiel die Allianz versucht ja gerade zum zweiten Mal in Singapur einen Versicherer zu übernehmen.
Das ist beim ersten Mal schon gescheitert.
Jetzt versucht es mit der HSBC Life Insurance.
Mal sehen.
Aber man sieht halt, wenn die größte europäische Versicherung da versucht, in den Finanzplatz Singapur reinzukommen, das zeigt natürlich auch schon, dass da eine gewisse Zukunft gesehen wird in Singapur.
Hast du Aktien, Holger?
Also ja.
Keine Special-Dinger, habe ich nichts.
Aber als ich natürlich Singapur hörte, wusste ich, der Ecker ist die Ecke.
Die Augen haben auch direkt geleuchtet.
Direkt gesehen.
Und ich wollte damals auch lieber ein ETF haben, habe dann aber, als ich angefangen habe, keinen richtig guten gefunden, der mich überzeugt hat.
Deshalb bin ich dann die Einzelaktien rein.
Ich hätte lieber ein ETF, Singapur ETF.
Gibt es da mittlerweile einen?
Habe ich dann nicht weiter verfolgt.
Unter anderem auch deshalb, weil die genannten Werte habe ich auch im Sparplan.
Okay, na gut.
Aber gibt es was oft?
Der heißt X-Trackers MSCI Singapur.
Jetzt gucken wir mal die größten Werte.
Da würde ich vermuten, das DBS ganz vorne ist.
Wir gucken einfach mal hier live nach.
Und da haben wir Trommelwirbel.
Als größter Wert haben wir DBS, 25,05.
Da hat man schon ein Viertel.
Ja, da hast du ja schon.
Als zweites Overseas Chinese Banking und dann United Overseas Bank.
Das war die zweite, die er Ecke genannt hat.
Die hat aber nur noch 9%.
Dann kommt C-Limited, also das Online-Shopping-Ding.
Singapur Telekom, Singapur Exchange, haben wir dann Platz 6 mit 3%.
Und dann Keppel, was auch immer Keppel ist, Singapur.
Das ist so Infrastruktur- und Bauwirtschaft.
Ist das?
Die machen ja sowas.
So schlecht ist das jetzt hier.
Jetzt gucken wir nochmal die Sektoren, aber es wird wahrscheinlich sehr bankenlastig sein.
Ich würde sagen, da hat man wahrscheinlich...
Mal anders als wenn man so Singapur, also Banking wirklich 49 Prozent Banking, also wenn man den ETF holt, dann hat man Reeds nochmal 11 Prozent und dann E-Commerce, gut, das ist 8 Prozent und dann Telekom 6, Transport 4 und dann Institutional Finance noch 3.
Und man hat auch Singapur 95 Prozent und China 2 und Indonesien, USA, Hongkong noch den Rest.
Dann habt ihr das auch.
Wäre das auch erklärt.
Und ihr seht, da wird gerade Geld deployed.
Also da geht nach oben die Assets seiner Management.
Und wahrscheinlich nicht nur, weil der Markt nach oben geht, sondern weil es auch Zuflüsse gibt.
Gut.
Wollte ich noch die WKN haben?
Würde ich jetzt noch für besonders...
Wollen wir nicht eh bei allen...
DBX 0KG.
Jetzt habe ich dich unterbrochen, entschuldige.
DBX 0KG.
Also habt ihr doch den, wenn ihr jetzt diesen ETF haben wollt.
Wir können ja eigentlich sowieso für die ganzen WKNs, also für alle ETFs, die wir jetzt hier besprochen haben, mal die WKNs in die Folgenbeschreibung packen.
Oder wäre das nicht sowieso mal ein, wie sagt man?
Service-Tipp.
Ein Service-Tipp für die Samstagsfolgen generell?
Nein.
Also, ich kann mal sagen, warum das kein Tipp ist.
Weil natürlich musst du ja, du machst mit dem Gast ein Gespräch und erzählst und dann gibt es irgendwie und dann dir noch während des Gesprächs das aufzuschreiben schon mal schlecht.
Dann kann man natürlich im Nachhinein noch versuchen, das zu machen.
Das ist einfach ein wahnsinniger Aufwand.
Und du sitzt wieso schon Freitagabend bis abends um zwölf?
Das kriegst du nicht automatisiert, weil das Transkript ist so...
Ist nicht wirklich.
Und so viele ETS besprechen auch gar nicht.
Wenn dir in Röhl da ist, dann hast du natürlich viele ETS.
Aber wenn du beißt, dass ein Jan Beckers da ist, dann kannst du dessen Fonds aufschreiben.
Ja, auch gut.
Aber dann, es ist, ja, weiß ich nicht.
Das ist einfach ein Mega-Aufwand, der da noch, das kennen wir ja selbst bei unseren Wochentagsfolgen, wo du den Aufwand hast.
Und da hast du aber noch ein Skript und bei der Samstagsfolge hast du keins.
Gut.
Danke.
Jetzt haben wir noch ein paar kurze Deep-Dive-Themen.
Wuscheln wir dann noch schnell durch.
Eckart, hast du noch ein paar Minuten für uns?
Dann schenke ich euch noch ein paar Minuten.
Okay, wir machen das schnell.
Wir haben noch einmal die Frage, kann man noch einmal den MSCI Value mit dem MSCI Momentum vergleichen?
Das war die Röhl-Geschichte, die er uns erzählt hat.
Und zwar ist die Geschichte, was ich auch nicht wusste, was wir seit dem Röhl-Podcast jetzt wissen.
Der MSCI Momentum ist wirklich unconstrained.
Der sagt einfach, die Aktien, die im letzten...
halben Jahr gelaufen sind, die werden weiterlaufen und die werden dann einfach genommen, egal aus welchen Branchen sie kommen.
Und der MSCI Value nimmt die Gewichtung des MSCI World, die gesamte Branchengewichtung und guckt dann in jeder Branche die Value-Kriterien, also das ist ein Constraint-Produkt und dann hast du halt dieses Problem gehabt, dass der Value ganz oben, ich glaube Micron Technology hatte ganz oben, es ist halt nicht so ein Value, so wie das Momentum ist, dass man sagt, ich sortiere die ganze Welt, das ganze Universum, was auch im MSCI World dann ist, nach Value-Kriterien und pack die rein, sondern man muss einfach die Branchen so nehmen, wie sie im MSCI World sind und dann guckt man pro Branche die Value-Kriterien und packt die dann rein und dann hat man halt im Zweifelsfall eben mal so einen hochgewichteten Micron Technologies und deswegen ist es nicht miteinander vergleichbar.
Aber das kann man gut in der Röhl-Folge nochmal hören.
Der hat das sehr schön erklärt.
Hast du das Datum spontan im Kopf?
Es war irgendwann im Juli.
Anfang Juli muss es gewesen sein.
Eckart, möchtest du noch was?
Ja, unbedingt.
Ich möchte zum Thema Momentum, ich finde das nämlich so intellektuell auch spannend, warum das überhaupt funktionieren kann, warum so eine Momentumstrategie funktionieren kann, weil im Grunde ist das ja kontraintuitiv.
Man denkt ja so als normaler Mensch, dass wenn etwas teurer wird, immer teurer wird, dann muss doch so eine Gegenbewegung kommen.
Und das Momentum ist im Grunde etwas, ich glaube, da sträubt sich bei ganz vielen sowas dagegen.
Man will ja das Gegenteil machen und es kam ja die Idee auf, dass Value, das ist so die alte Idee, die immer mit Warren Buffett verbunden wird, also dass man lieber Aktien kauft, die an der Börse billiger sind als ihr innerer Wert.
Das würde ja für Value stehen und dass irgendwann erkennt der Markt seinen Fehler, dass die Aktie zu billig ist und gleicht das aus und dass diesem Ausgleichen nimmt man dann seinen Gewinn mit.
Das leuchtet...
Finde ich intuitiv eher ein, dass das funktioniert, als dieses Momentum, was einfach nur nach, hinterher hecheln und so.
Das geht einem ja gegen den Strich.
Aber ich glaube, man sieht hier, dass die Börse eben kein Casino ist.
Denn wenn die Börse Casino wäre und wenn es immer nur starke Übertreibungen gibt, so aus einer Euphorie heraus oder aus dem Zufall heraus wie im Casino, dann könnte Momentum nicht...
Aber Momentum funktioniert deshalb, weil es an der Börse eben langfristige Trends gibt, die stark sind und die führen ja dazu, dass in einem bestimmten Zeitraum auch diese starken Trends, zum Beispiel jetzt KI oder...
Vorher teilweise war es dann ja auch Elektromobilität oder andere Trends vorher, das iPhone und so.
Diese Trends, die ziehen halt Unternehmen nach oben und bescheren denen dann teilweise.
Jahrelang ein Superzyklus und die sind dann halt eben in diesen Indizes immer mit einem bestimmten starken Momentum vorne dran, aber eben nicht nur in einem Quartal und einem halben Jahr, sondern auch in einem nächsten halben Jahr und deshalb funktioniert Momentum, auch wenn es erstmal kontrullitiv ist und ist für mich das beste Beispiel dafür, Börse ist eben kein Glücksspiel, sondern spiegelt halt die Veränderungen in der Volkswirtschaft wieder langfristig.
Gut, dann.
Aber man muss halt, wenn man jetzt die auch, aber trotzdem.
Die Zusammensetzung des MSCI, dass man dann noch zusätzlich zu dem intellektuellen Unterbau, den der Eckart gerade geliefert hat, Value ist halt nicht so Value, wie man sich das vorstellen würde.
Da würde man ja wirklich sagen, die gesamte Welt wird angeguckt, aber es wird leider nicht so gemacht.
sondern es wird halt wirklich branchenmäßig geguckt und dann hast du halt irgendwie pro Branche irgendwie die günstigsten Werte.
Und man muss noch eins zu Value sagen, ich will jetzt nicht vom Hundertstens in Tausendste kommen, aber was man mit Warren Buffett verbindet aus seiner frühen Phase, als er als wirklich der Hardcore Value Investor galt, da hat er ja...
investiert in relativ kleinen Unternehmen.
Heute würden wir sagen Microcaps.
Die hatten damals schon vielleicht manchmal nur so eine Marktkapitalisierung im Börsenwert von ein paar Millionen Dollar oder 20, 30 Millionen Dollar.
Und dann hat er halt selber sich in die Quartalsberichte, oder gab es nicht Quartalsberichte, in die Jahresberichte dieser Unternehmen reingearbeitet und hat halt diese Differenz zwischen innerem Wert und Marktpreis rausgefunden.
Und das waren ja zu Zeiten 50er, 60er Jahre, da ist er teilweise noch zu den Unternehmen selbst gefahren, um die Aktien als Urkunden zu kaufen, einfach weil er sich ausgerechnet hat, dass da eine Differenz besteht zwischen zum Beispiel dem Buchwert und dem Börsenpreis.
Und heute, wenn wir von großen...
Unternehmen reden, die halt von teilweise Dutzenden Analysten oder vielen Analysten gecovert werden und wo du mit den elektronischen Möglichkeiten alles halt jeder in der Echtzeit ausrechnen kannst, ist es meines Erachtens sehr viel schwieriger geworden, eine Value-Strategie im großen Stil mit groß kapitalisierten Unternehmen zu machen, die dann innerhalb von einem überschaubaren Zeitraum aufgeht als vor 30, 40, 50 Jahren.
Gut.
Dann haben wir noch eine Frage, die sich der Chipitz, worauf sich der Chipitz schon vorbereitet hat.
Was wäre die denn?
Oh, jetzt bin ich gespannt.
Rogers Communication nach dem MLSE Sport Deal.
Genialer Buchgraben oder Schuldenfalle?
Da haben Eckart und ich direkt gesagt, da müssen wir passen.
Ich habe auch nur die KI gefragt und habe mir erklären lassen, was die machen.
Und zwar hat Rogers so eine Art Trophy Asset gekauft.
Kanada nur eine NBA-Mannschaft und die haben sie halt mit diesem Kauf von MLSE haben sie einfach erworben.
Also es ist ja Maple Leafs, Raptons, Toronto, FC und Scotiabank Arena.
Da haben sie halt einfach, die waren selbst, Roger Kommunikation ist selbst so ein Sport.
Sportvermarktungsunternehmen gewesen und die haben sich halt noch so eine Trophy SR zugekauft, damit sie halt die Vermarktung von diesen ganzen Spielen viel besser machen können.
Haben halt wahnsinnig viel bezahlt dafür und sind jetzt wahnsinnig hoch verschuldet.
Und jetzt ist die Frage, sie haben natürlich ein Trophy-Asset, was kein anderer, also es wird ja in der NBA, da wird auch nicht aufgestiegen, abgestiegen, irgendwas.
Also die hast du und da wird es auch keine Konkurrenz zu geben.
Also du hast auf jeden Fall einen garantierten Burggraben und ein garantiertes Asset, was im Wert eigentlich steigen muss.
Das andere Problem ist aber, dass sie sehr hoch verschuldet sind und mit einem 3,8-fachen EBTA verschuldet sind.
Und da wird jede Rating-Agentur irgendwann sagen, ah, das ist misslich und deswegen müssen wir euch runterstufen.
Die haben schon BBB- und da kommt die Frage eben, ist das eine Schuldenfalle.
Und dafür haben sie aber gesagt, wir wollen einen Teil unseres gesamten neuen Portfolios an den Finanzinvestor verkaufen.
Und das kommt halt irgendwann.
Und die Frage ist, können sie es zu einem so hohen Preis verkaufen und dadurch so hoch die Schulden so senken, dass sie ihr Rating behalten?
Und das war die alles entscheidende Frage dazu.
Der Kauf an sich hat schon Sinn gemacht, weil sie ihre Umsätze schon steigern konnten, weil sie die Vermarktung besser machen konnten und so weiter.
Aber die Frage ist halt, ob am Ende das so aufgeht, dass sie nicht einen Downgrade kriegen, dafür dann mehr Zinsen zahlen müssen und dann dieser ganze Vorteil der Trophy Assets und so weiter verloren geht und sie vielleicht dann auch keinen Käufer finden, der so viel bezahlt oder nur einen Käufer finden, der irgendwie dann auch Einfluss haben will.
Das wollen sie aber nicht und so weiter.
Das war die Geschichte und das muss sich halt jeder selbst angucken und muss dann überlegen, ob das...
Man kann die ja vergleichen beispielsweise Orchard Communications mit Madison Square Garden.
Das ist ja auch so eine Art Sportgeschichte.
Und dann sind sie wahnsinnig zurückgeblieben, sind früher mal gleichgelaufen, eben weil es diese Sache gibt.
Und wer jetzt denkt, hey, das kriegen die hin, dann kann man die Aktie sich mal anschauen.
Und Sportaktien, NBA oder was es da gibt, das ist halt immer auch sehr, also in Amerika sehr profitable Geschichte oder auch Nordamerika.
Das ist ja die einzige kanadische Mannschaft, die eben da dabei ist.
Alles klar.
Das waren 43 Fragen in zwei Wochen.
Sind wir durch?
Ja.
Haben wir es geschafft?
Sehr gut.
Das waren tatsächlich die 43 Fragen.
Mittlerweile ist es ja auch in diesem Studio so warm wie ihr wahrscheinlich, wo ihr gerade das hört, weil ja Sommer ist.
Ich hoffe zumindest, dass ihr Sommer wieder auch nach Deutschland fett.
Es soll ja wieder wärmer werden.
Wir wissen es nicht, aber gefühlt ist es 40 Grad hier am Stück.
Also hat angenehme Sonnetemperatur.
Und die Luftfeuchtigkeit ist bestimmt 85 Prozent?
Das ist so eine römisch-griechische Dampfsauna oder römisch-irisch war es, glaube ich, die Dampfsauna.
Ja, so ist es hier.
Ein bisschen übertreibt ihr auch, ne?
Nein, nein, nein, nein, nein.
Gut, alles klar.
43 Fragen in zwei Wochen.
Wir lassen jetzt einen Haken dran.
Mir hat es Spaß gemacht.
Vielen Dank, dass ihr uns so schöne, zahlreiche Fragen geschickt habt, auch zu den hinter den Kulissen.
waren auch echt ein paar schöne bei in der vergangenen Folge.
Also wer die verpasst hat, gerne da nochmal reinhören.
Schreibt uns gerne mal, ob ihr öfter solche Folgen hören wollt.
Gefällt euch dieses Q&A-Prinzip oder sagt ihr, nee, also war jetzt einmal okay, zweimal vielleicht auch noch, aber wir wollen wieder externe Experten.
Externe Experten.
Schreibt es uns gerne in die Kommentare bei Spotify, per E-Mail oder bei Instagram.
Wir freuen uns auf euer Feedback.
Und in dem Sinne, machen wir den Sack zu.
Machen wir den Sack zu und sagen, ihr sollt natürlich die Folge auch anderen Menschen weitergeben und sollt auch hören, was denn die echten Experten sind, um mal mit Lea hier zu reden.
Und deswegen heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Folgen.
Wir hören uns Montag wieder, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
