# AI-Driven Retail, GEO Strategy, and Enterprise Cloud Sovereignty

**Podcast:** Tech and Tales
**Published:** 2026-08-08

## Transcript

Tech & Tales.
Herzlich willkommen zur 92.
Folge von Tech & Tales.
Heute spreche ich mit zwei Managerinnen von Google, denn Google ist zurzeit eines der führenden KI-Unternehmen.
Es kommen permanent neue Modelle raus, es ist super integriert ins gesamte Ökosystem und Google grundsätzlich wächst und wächst.
Aber Livia und Nina, stellt euch doch einmal kurz vor.
Erstmal vielen lieben Dank für die Einladung.
hier zu Tech & Tales.
Es ist uns eine besondere Ehre.
Und wer sind wir?
Starte ich nochmal mit mir, Livia.
Ich arbeite seit zwölf Jahren bei Google in unterschiedlichen Funktionen, immer auf der Ads-Commerce-Seite.
Ich habe mich nach und nach stärker in den Agente-Commerce-Bereich jetzt eingearbeitet.
Und eine Sache, für die absolut mein Herz schlägt, ist die rasante Technologie, die du gerade auch schon genannt hattest.
Also es wird immer schneller, es bleibt kein Stein auf dem anderen.
Und das macht uns, glaube ich, auch bei Google aus, dass die Taktung schneller wird.
Und wir es schaffen müssen, in dieser schnellen Taktung auch immer noch an vorderster Front zu sein.
Also wir lieben die Herausforderung.
Und was mache ich im Besonderen?
Ich habe ein Team im Retail-Commerce-Bereich und kümmere mich darum, mit den Retailern in die Tiefen des Ads-Commerce einzusteigen.
Und ja, ich freue mich auf das Gespräch heute.
Ja, cool.
Vielen Dank.
Und Nina, du bist die zweite Bande.
Und im Übrigen, ihr habt auch einen ganz tollen Podcast.
Dazu müssen wir auch gleich nochmal sprechen.
Ich bin Nina, Nina Michaelis und Indeed.
Uns vereint natürlich sowohl die Passion für Tech als eben auch fürs Podcasten.
Ich habe das Vergnügen, mich bei Google als Director für ein paar Industriebereiche zu kümmern.
Das, was Livia im Retail macht, das mache ich für Banken, Versicherungen, CPG-Branche und noch ein paar mehr.
Und arbeite hier wirklich mit DAX-Konzernen vergleichbaren Größen zusammen, dass wir lokale und globale Business-Ziele übereinbringen, dass wir unsere Google-Produkte so hilfreich wie möglich zum Erreichen der Geschäftsziele machen und natürlich auch in unserem wunderbaren dynamischen Umfeld.
auch immer weiter wachsen und zusehen, dass wir tatsächlich auch einen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft leisten.
Und das ist so ein bisschen das, was mich im tagtäglichen Arbeitsumfeld umtreibt.
Ich finde das ganz spannend, ehrlich gesagt.
Meine Frage an euch, bevor wir jetzt erstmal in die Tiefe gehen, was nutzt ihr selber erstmal so?
Und dann natürlich, was seht ihr auf der Google-Seite sozusagen, hat das größte Potenzial?
Was uns da vereint, ist definitiv die Partnerschaft.
Einerseits natürlich unsere Modelle, zu denen wir natürlich auch geneigt sind, die immer im Alltag auszutesten.
Deswegen geht die Frage, die du gerade gestellt hast, hinsichtlich was nutzen wir im Alltag schon immer natürlich irgendwie in die Verbindung mit den Google-Produkten.
Ich probiere so viel aus wie möglich.
Im Drive gibt es jetzt beispielsweise so einen Folder, der nennt sich Projects.
Mitarbeite ich sehr intensiv, indem ich dann unterschiedliche Decks oder unterschiedliche Präsentationen versuche zu kombinieren, wenn ich gewisse Strategie-Paper erstelle oder mir gewisse Hypothesen gerade überlegt habe und dann zu gucken, auf was kann ich zugreifen, was überhaupt schon bestehend ist.
Das kennt man ja oft, man steht so vor der Herausforderung, eine neue Stoßrichtung zu etablieren.
Wie macht man das bestenfalls damit, dass man halt auf dem Bestehenden aufbaut und nicht auf diesem weißen Blatt Papier sitzt.
Und da hilft es mir ganz besonders wirklich zu gucken, dass man die Tools so einsetzt, dass man wirklich Sachen komprimiert.
Und daraus dann Rückschlüsse zieht und dann aber nochmal mit dem Menschlichen drüber geht.
Weil eine Sache, die mir schon oft aufgefallen ist, und das kennen wir ja alle, also ich meine, wenn man jetzt auch noch nicht mit dem Drive Projects Folder arbeitet, was man ja im Tagtäglichen mehr und mehr nutzt, ist dieses Schönmachen von E-Mails oder das Prompten von irgendwelchen Präsentationen schöner aussehen zu lassen.
Also was mir ganz oft auffällt, ist, dass ich...
quasi über den Prompt wieder einen Metaprompt, wieder einen Metaprompt, wieder einen Metaprompt setze.
Und dass ich quasi gar nicht mehr hinterfrage, kann ich das jetzt eventuell auch eigentlich mir selber beantworten, anstelle den Prompt es beantworten zu lassen.
Und da challenge ich mich schon sehr stark zu sagen, jetzt mal stopp mit den Prompten, jetzt nehme ich mal wirklich meinen eigenen.
Wissen, mein eigenes Wisdom mit rein und versuche dann wiederum ein bisschen Menschlichkeit da reinzubringen.
Und das, finde ich, fällt mir besonders schwer, weil wir halt so in den Fluss des Promptens kommen.
Aber wenn man sich daran erinnert, dass wir auch wirklich Kapazitäten haben, auf die wir nicht verzichten sollen, bereichert es den Prozess.
Okay, cool.
Und du, Nina, was machst du?
Also mein Game Changer ist definitiv auch, dass ich Gemini komplett vernetzt über...
alle Tools, mit denen ich in der Google Workspace Suite arbeite, vernetzt laufen lasse.
Und dadurch passiert es zum Beispiel, wenn ich direkt in meinen Tag starte, habe ich in Gmail meine AI Inbox, die mir schon mal sagt, hey, das sind die wichtigsten Sachen zu beantworten, das sind deine Deadlines, auf die du heute irgendwie antworten musst.
Dann bereite ich mich vielleicht mit Notebook LM für ein Meeting vor.
Ich habe für so ziemlich alle meine Sponsored Accounts, also die Kunden, mit denen ich sehr intensiv zusammenarbeite, ein eigenes Notebook LM.
In Meetings lasse ich generell tatsächlich Transkripts mitlaufen.
Hab dann direkt danach, kann ich auch in Gmail gehen und sagen, hey, das Meeting, was ich gerade hatte, da waren ein paar Follow-Ups für Personen A, B, C mit dabei.
Schreib doch bitte mal die Punkte, die für die relevant sind, in eine E-Mail und schicke das dann entsprechend raus.
Und dann geht es wirklich auch ganz banale Sachen wie...
Wir haben für unser globales Steering zum Beispiel von unseren ganzen Germany-based Headquarter-Kunden, haben wir eine Quartals-E-Mail, die wir entsprechend an alle unsere Partnerländer schicken, mit denen wir zusammen auf diesen Kunden arbeiten.
Und da gab es bisher eine komplette Bandbreite von super gut informativ bis...
Gar nicht mal so gut.
Und da haben wir jetzt einfach ein Best-of-Format gemacht.
Ich habe die letzten 20 E-Mails, die ich dazu hatte mit diesen Reports, habe ich mir einfach in Gemini gepackt und habe gesagt, hey, auf Basis von diesen Files, mach mir ein Format, in dem die folgenden Sachen alle berücksichtigt sind.
Und zack, hatte ich wirklich so ein richtig gutes, cooles Best-of, was wir jetzt als Template nutzen können.
Also davon war ich völlig begeistert.
Es vergeht ernsthaft wahrscheinlich noch nicht mal eine halbe Stunde, in der ich nicht in irgendeiner Form in meinem Arbeitsalltag KI nutze.
Und für alle, die sich vielleicht gerade bewerben, aus aktuellem Anlass.
Ich werde ja ab Q4 eine neue Rolle haben.
Und auch für diese Bewerbungsgespräche habe ich mich so cool mit Notebook LM vorbereitet.
Ich habe mich wirklich mit Notebook LM unterhalten, habe eine Sprit-Analyse zu meinem neuen Arbeitgeber machen lassen, habe LinkedIn-Profile reingeladen, habe Fragen gestellt als in Hey, was könnte die folgende Person mich im Interview fragen, was interessiert diese Person, habe sämtliche Podcasts, Presseartikel der jeweiligen Person.
Und habe das wirklich als eine richtig, richtig coole Vorbereitung genutzt, um mich echt mit allen Zahlen, Daten, Fakten und auch Möglichkeiten für mein liebes neues Unternehmen ein bisschen vorzubereiten.
Ja, das machen tatsächlich viele.
Ich glaube, was auch spannend ist dabei, ist Rollen des Interviewenden zu bauen.
Also das heißt, du baust dein Gegenüber als System quasi, als Bot oder du halt aus Notebook-Alm und hast dann...
diese Charaktereigenschaften auch drin.
Und das heißt, es antizipiert halt viel besser, in welche Richtung das Gespräch dann geht.
Und du kannst diese Mock-Gespräche dann führen, alternativ auch mit Kunden.
Also ich habe solche Systeme als Kunden gebaut sozusagen, um mich auf Kundengespräche besser vorzubereiten.
Was mir so oft auffällt in diesem ganzen Prozess, ist immer noch diese Konnektoren, die du angesprochen hast.
Weil ich glaube, die größte Hürde ist es ja, sowohl im Business als aber auch wahrscheinlich mal im privaten Kontext, zu sagen, ich kriege hier eine Information, wie kriege ich die?
in den Kalender rein oder ich kriege hier eine Information, wie kann ich diese Informationen jetzt in drei Paralleldokumente einarbeiten, in denen die Information gerade halt auch notwendig ist.
Und das ist, glaube ich, das, was jetzt auch nach und nach passiert mit den Agentensystemen, dass ein Agent quasi nicht nur auf den Prompt reagiert, sondern halt auch aufgrund der Informationen gleich.
antizipiert, dass das eine Information ist, die für das Dokument XY bereichernd sein kann.
Und da gibt es Google Spark oder Gemini Spark, mit dem ich jetzt auch mehr und mehr teste, wo es nicht nur darum geht, irgendwie einen Prompt reinzugeben und dann ein Output zu bekommen, sondern der Agent quasi mit dir denkt.
Und das finde ich super spannend oder dann halt auch diesen Connector macht, wenn du reinschreibst, ich brauche jetzt eine E-Mail.
die mir einmal aggregiert darstellt, was ich jetzt in dem Termin besprochen habe, dann konzipiert er nicht nur die E-Mail, sondern hat dann gleich eine E-Mail in deinem Draft liegen für Send-Out, ohne dass du dann Copy and Paste machen musst.
Und das sind, glaube ich, jetzt so die neuesten Dinge, die jetzt passieren, dass du nicht mehr diese Hiccups hast, dass es nicht mehr so fragmentiert ist, wie es vorher war.
Aus Beraterperspektive sehe ich, dass die größte Herausforderung in den Unternehmen ist, ist so eine Glue-Work am Ende, weil die Systeme alle nicht miteinander sprechen.
Also weder das CRM spricht mit dem Textverarbeitungsprogramm.
Das heißt, es sind alles, die haben alle unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Datenbänke und Systeme grundsätzlich.
Und die sind dafür ja auch nicht gemacht.
Also keiner hat die dafür entwickelt.
Also wenn ihr mit den Unternehmen spricht, wenn die euch integrieren, was seht ihr, sind momentan so die ersten größten Use Cases, die...
On-Scale funktionieren?
Also auf der Marketingseite würde ich sagen, die größten Sachen, mit denen wir momentan halt spielen oder wo wir gucken, auch Effizienzen generieren zu können, ist das Kreieren von Marketingkampagnen.
Also sei es jetzt über Vertex AI, dass wir sagen, die Skalierung mit Produktbildern zu arbeiten, ist halt um ein immens Vielfaches auf einmal da, weil du die Möglichkeit hast, nicht mehr irgendwie 30 Bilder manuell zu konzipieren oder zu Fotoshooten, sondern du kannst sie halt in Sekundenschnelle adaptieren.
Kannst du was wie, wenn du in Europa ganz flächig unterwegs bist, kannst du kulturelle Adaptionen machen.
Das heißt, du hast eine andere Kampagne in Griechenland laufen, als du vielleicht in Skandinavien laufen hast, weil du halt einfach einen anderen Typ Mensch dort in die Marketingkampagne projizierst.
Das sehen wir at scale, weil du somit halt auch Personen...
personalisierter wirst.
Das heißt, wenn ich jemanden ansprechen möchte und von meinem Produkt überzeugen möchte, habe ich bestenfalls ja auch die Möglichkeit, mit dem mich irgendwie das zu interpretieren, was der Gegenüber auch, mit dem er sich identifizieren kann.
Das sehen wir sehr viel, halt auch Sprachen, also Übersetzung, wenn es jetzt eine Kampagne ist, die jetzt im Englischen ihre Geburt hat, das dann auszurollen auf unterschiedliche Sprachen, das funktioniert auch phänomenal gut.
Und auch die Signalwirkung, also wenn wir jetzt mal ganz technisch werden, also die Gebote, die wir, wenn es halt über Algorithmen geht, wie viel biete ich für einen gewissen Nutzer, wann ist mir welcher Nutzer wie viel wert, das wird natürlich auch viel mit Signalen, die durch KI gesteuert sind, bedient.
Also es gibt da sehr sophisticated Layer, zu verstehen, wann biete ich auf welchen Konsumenten, um die größtmögliche Effizienz zu generieren.
Bei Nina, bei dir, wie sieht es in deinem Sektor aus?
Du bist ja in einem relativ hoch regulierten Umfeld, sagen wir mal.
Das heißt, was nutzen deine Kunden oder was sind so die Use Cases, die du siehst?
Also das ist von bis.
Also das, was natürlich Livi und mich am meisten beschäftigt, sind natürlich unsere wunderbaren Google Ads Produkte.
Und damit geht es ja häufig auch los, damit eben wirklich Leute beispielsweise verstehen, was für eine Power AI Max mittlerweile hat und dass das Keywordless Matching, dadurch, dass unser Algorithmus wirklich Kontext und Intent einfach mittlerweile so gut versteht, ohne dass ein Keyword überhaupt in einer individuellen Suchanfrage auftaucht.
dass das aber vom Algorithmus erkannt wird und dementsprechend eine Ad einfach nicht als Ad, sondern wirklich als gute Antwort auf eine Suchanfrage platziert wird.
Damit geht es ja schon los, dass ganz viele noch nicht verstehen, wie gut und hilfreich das eigentlich tatsächlich ist und dass da die Zukunft hingeht.
Das heißt, Basics sind tatsächlich erstmal damit anfangen.
die Produkte, die wir haben, die KI integriert, wir nennen die AI-Powered Products, diese natürlich entsprechend zu nutzen im Unternehmen.
Das ist die eine Sache und dann geht das Ganze natürlich auch immer größer und immer breiter in verschiedenste...
Cloud-Use-Cases beispielsweise, das hast du ja gerade schon gesagt, da sind ein paar sehr regulierte Industrien bei mir, gerade mit Banken und Versicherungen.
Aber auch hier haben wir wirklich super coole Beispiele.
Wir haben beispielsweise mit der Deutschen Bank ein super gutes Kundenberatungstool gebaut, Lumia, das den Kundenberatern ermöglicht, wirklich super gut zugeschnitten Kundeninformationen direkt auf Knopfdruck parat zu haben.
Nicht irgendwelche Akten, irgendwelche alten Gespräche durchpülen zu müssen, sondern wirklich ganz genau zu wissen, okay, wen habe ich denn hier gleich in den nächsten 15 Minuten vor mir sitzen?
Was beschäftigt die Person?
Wie sieht alles um diese Person herum aus?
Und dann wirklich deutlich mehr Zeit einfach für das Gespräch zu haben.
Also es gibt bereits sehr viel, wo KI wirklich auch sehr schnell nutzenbringend eingesetzt werden kann.
Diese Diskussion der Souveränität gibt es ja die ganze Zeit, wenn die Banken meinen Weg nicht darauf ansprechen.
Weil es gibt ja immer noch den US-Cloud-Act, der besagt, dass wenn ein Amerikaner ein berechtigtes Interesse hat an den Informationen, die auf der Cloud liegen, muss das Unternehmen sie bereitstellen quasi.
Aber ich bin mir sicher, weil das ist immer so ein bisschen diese Gretchenfrage, beziehungsweise das Problem für die deutschen oder europäischen Unternehmen ist ja, dass es eigentlich alternativlos ist.
Nummer eins.
Und Nummer zwei, es wird kein Software-Stack geben, das nur deutsch ist.
Oder europäisch.
Es gibt einfach keine Alternative zur gesamten Kette sozusagen.
Das heißt, es wird immer irgendwo ein Peace geben, was eben amerikanisch ist.
Daher meine Frage, wenn du in diesem hochregulierten Bereich bist, was ist deine Antwort darauf, wenn die dich das fragen?
Also das Gute ist, dass wir mit Cloud wirklich ein Produkt haben, das super viel Wert auf Vertrauen und Regulierungskonformität legt.
Also die SGVO oder auch BaFin-Anforderungen, denen werden wir natürlich entsprechend gerecht.
Und unsere Enterprise Cloud Architektur legt auch wirklich Wert darauf, dass Kundendaten...
absolut privat bleiben.
Die werden niemals zum Training von öffentlichen KIs genutzt.
Und mit Konzepten unserer Sovereign Cloud haben eben auch Banken und Versicherungen Kontrolle über Datenspeicherorte und Schlüsselverwaltungen.
Und das Beste, was Unternehmen hier machen können, sind drei Bereiche, in denen sie unsere Cloud gut nutzen können oder drei Benefits, die unsere Cloud-Lösungen da quasi bedienen.
Das eine ist Risikomanagement und Datenanalyse.
Automatisierung, Betrugserkennung ist tatsächlich auch ein super wichtiges Thema.
KI-gestützte Dokumentverarbeitung, Mustererkennung beschleunigt die Schadens- und Kreditbearbeitung damit dann beispielsweise drastisch.
Und natürlich eben auch personalisierte Kundenansprache auf Basis von wirklich sehr...
sicheren First-Party-Daten und davon haben Versicherungen und Banken ja jede Menge, aber es muss eben auch wirklich vertrauensvoll damit umgegangen werden.
Aber hier schaffen wir wirklich auch Möglichkeiten, dass eben dieser vertrauensvolle Umgang mit den Cloud-Lösungen auch möglich ist und entsprechend auch eine maßgeschneiderte und auch bessere Beratung möglich ist, wie eben auch mit dem Deutsche Bank Projekt, das ich gerade schon erwähnt habe.
Ja, die Anwälte, mit denen ich mal darüber gesprochen habe, die haben das ganze Risiko, was vermeintlich eigentlich am Ende, die haben mir gesagt, es ist ein allgemeines Geschäftsrisiko.
Wie du sagst, es ist so vertrauensvoll, wie es potentially geht, aber mehr geht eben auch nicht.
Das zu verstehen, also viele Unternehmen, mit denen ich gesprochen habe, die haben das irgendwann auch so akzeptiert, wie es ist, weil es eben auf der anderen Seite keine...
keine Alternativen gibt.
Und nochmal zu dir, Livia, wie wird es denn dann in deinem Sektor, also in Retail und so weiter, Marketing, wie wird es da weitergehen?
Ich meine, ich kann leider noch nicht Glaskugel gucken, das würde ich natürlich sehr gerne können.
Wenn wir die Konsumenten-Journey haben, werden wir bei Google sicherstellen, dass wir diese Fragmentiertheit entsprechend etwas cutten, insofern, dass...
der Konsument schon auch abgeholt ist auf der Google-Suche.
Nichtsdestotrotz, und das ist ja auch sicherlich das Thema, was du in der Tiefe mit Tarek beleuchtet hast, werden wir nie die Nische einnehmen des Retailers, sodass, wenn der Konsument einsteigt, er transaktionell mit UCP schnell an das Produkt kommen kann, aber oftmals ja auch mehr über das Produkt erfahren möchte und somit dann halt auch den Einstieg hat.
auf die Retailerseite.
Und ich glaube, dass sich die Website in sich, wenn ich jetzt in die Zukunft gucke, und das war ja auch deine Frage, wie verändert sich die Konsumentenjourney und wie verändert sich auch eventuell das Business des Retailers?
Die Webseite an sich wird es immer geben.
Ob die denn noch so transaktionell ist, das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Ich glaube, gerade der Inhaltsbereich der wird essentiell werden, weil die Transaktion, die kann ich dann vielleicht auch bei Gemini machen.
Glaubst du, die wird wirklich bei Gemini stattfinden, die Transaktion, der Retailer?
Ich glaube, dass viel bei Gemini oder halt anderen Dienstleistern stattfinden wird, wenn es um diese Commodity-Dinge geht.
Wie jetzt, ich brauche schnell einen Schuh, ich brauche schnell eine Socke, ich brauche irgendwie schnell irgendwas.
Was alles experience-mäßig passiert, wo ich eventuell dann wirklich nochmal länger mich damit befassen möchte.
Sei es irgendwie ein schwarzes Abendkleid oder sei es etwas, was etwas teurer ist, eine Tasche.
Da möchte ich mich vielleicht schon doch nochmal umgucken.
Und da gehe ich eher in die Tiefe rein und komme auf eine Retailer-Seite und dann macht es ja auch Spaß.
Alles, was Spaß macht, glaube ich, wird es trotzdem oder wird es in der Zukunft auch weiterhin geben.
Und wenn es der Retailer schafft, diese Consumer Journey.
entsprechend auch so abzugreifen und Trendaggregat wird, dann wird es auch immer noch sicherlich ein Berechtigungsmerkbar geben, weswegen ein Retailer da sein soll und auch noch weiter bestehen bleibt.
Ja, ich denke, es ist viel auch Trust.
Also unabhängig jetzt von der Kuratierung ist es sehr viel Trust, die die Kunden in ihre Retailer haben.
Es wird sich halt zeigen, wie sich die einzelnen Retailer dann ausdifferenzieren.
Also weißt du, warum gehst du zu Amazon versus Temu versus irgendwas anderes?
Es gibt ja viele, so Alex Graf zum Beispiel sagt ja immer, es ist der Preis.
Ich glaube, es ist mehr als der Preis.
Es ist sehr viel, wie du sagst, Experience.
Es ist Windows-Shopping.
Personalisierungs-Kleid.
Ich sage so oft, wenn ich ein schwarzes Kleid, bleiben wir mal bei dem Beispiel, wenn ich ein schwarzes Abendkleid brauche für die nächste Dinner-Party, die ich irgendwie anstehend habe.
Und dann suche ich das, ist mein Einstieg, meinetwegen Gemini.
Und ich gebe ein, ich brauche ein schwarzes Abendkleid für eine Party mit High-Level-CEOs oder was auch immer es sein mag.
gebe ich ein und komme dann auf den Retailer und der Retailer schafft es, mich so abzuholen, mir dann kuratiert auf vielleicht ein schwarzes Kleid zu zeigen, mir dann aber noch weitere Komponenten oder weitere Kleider anzuzeigen, die genau personalisiert auf das zugeschnitten sind, das, was ich gesucht habe, dann bleibe ich dort auch und dann ist es nicht nur Preis, sondern weiß ich, der Retailer versteht mich.
Der Retailer bietet mir ein positives Environment und aber auch die Möglichkeit, mich über mein schwarzes Abendkleid inspirieren zu lassen.
Das ist für mich dann vielleicht das Instagram für Fashion.
Eine Sache vielleicht dazu noch.
Wir machen immer wieder super guten Research.
Der heißt die Messy Middle.
Darin geht es darum, Kaufentscheidungen zu decoden.
Und die letzte Studie dafür wurde letztes Jahr durchgeführt, auch in komplett Europa.
Es wurde geguckt, wie kaufen Leute ein von stationär über online.
Und es wurde tatsächlich gesehen, die Menschen, die bereits KI im Einkaufsprozess genutzt haben, waren tatsächlich mit ihrem Einkaufsprozess, auch zufriedener als Leute, die...
keine KI genutzt haben, eben weil sie gesagt haben, KI versteht mich total und weiß ganz genau, worum es mir geht und hilft mir eben wirklich bei der Befriedigung meines Bedürfnisses, bei dem Finden einer Lösung.
Ja, das glaube ich.
Also verlinken wir jetzt schon uns, aber wir haben ja alle darüber schon häufiger gesprochen, aber die Ausdifferenzierung zwischen Shoppen und Besorgen muss halt stattfinden.
Das heißt, der Kundenintent, das ist natürlich die eine Sache.
Und es ist der Unterschied, dass ob du eben anfängst zu browsen und dir Inspirationen zu sammeln oder ob du tatsächlich Klopapier kaufen möchtest irgendwie und in bulk.
Aber, also das ist das eine, aber ich denke halt, das Kernproblem ist, dass der Upper Funnel in die einzelnen Modelle wandern wird.
Ob es jetzt Gemini ist, ChatGPT, Claude und so weiter.
Nur, und das ist eben das Entscheidende meines Erachtens, es findet ein Bruch statt.
Das heißt, momentan ist es so, dass die Leute recherchieren in den Modellen und dann gehen sie kommen sie zu euch, das heißt, sie kommen zu Google und suchen dann halt den Shop oder eben irgendeine Art, wo sie es direkt kaufen können.
Und deswegen finde ich es interessant, was du sagst, Levea, dass du sagst, dass dann der Checkout eben durch Google stattfinden wird.
Und das bleibt echt spannend.
Also ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese transaktionale Ebene irgendwann eben doch Google wird.
Wobei, ich meine, das wird ja seit Jahren probiert, ne?
Am Ende.
Das ist ja das erste Mal.
Es gibt ja auch nicht so richtig Schwarz und Weiß.
Es gibt ja nicht dann, dann ist UCP komplett ausgerollt in Europa und dann findet der Checkout nur noch über Google statt.
Ich glaube, die Berechtigungsgrundlage dessen, dass ein Retail existiert, wird immer noch bestehen bleiben.
Es wird immer noch total wichtig sein, dass ich dann eventuell auf ein Zalando oder auf ein About You, ihr habt letzte Woche darüber gesprochen, dass ich immer noch dort bin.
Und mich abgeholt fühle, weil diese Position wird Google niemals einnehmen.
Google wird niemals der Fashion Retailer mit der entsprechenden Knowledge darüber, was die neuesten Trends sind, ob jetzt das pinke T-Shirt in ist oder die schwarze Hose.
Das wird immer noch ein Berechtigungsmerkmal sein für Zalando oder für wer auch immer dort halt die T-Shirts anbietet.
Google wird es nur leichter machen als ein Punkt.
eine Transaktion abzuschließen.
Und das hat aber nichts damit zu tun, dass vielleicht dann auch die Findungsphase oder das, was dann ein Retailer in der Zukunft ausmacht, weiterhin an logischer Weise auch Berechtigung findet.
Und da ist es ja wie bei uns ist ja auch, wir müssen uns auch weiterentwickeln, weil wenn wir mal sagen, die blauen Links, die wir vorhin kurz angesprochen haben, die gibt es ja in, also keiner ist mehr auf der zweiten Seite bei Google unterwegs.
Also diese blauen Links letztendlich, die sind auch überholt.
Und wir haben jetzt AI-Overviews und wir haben auch neue Produkte auf den Markt gebracht, um den Kriterien, die der Nutzer von uns abverlangt, auch gerecht zu werden und standzuhalten.
Und genauso muss sich ja auch ein Retailer oder ein Kunde weiterentwickeln und sagen, okay, die Webseite, wo die Transaktion vielleicht nur die erste Prämisse war, weswegen ein Konsument auf unsere Webseite gekommen ist, ist vielleicht auch obsolet.
Und jetzt müssen wir uns auch weiterentwickeln und gucken.
was unser Alleinstellungsmerkmal in der Zukunft sein wird.
Soyle ist das ja generell das, was wir sehen.
Also die Key-Währung aktuell ist tatsächlich Relevanz.
Und das ist das, was alle entsprechend bedienen müssen.
Ja, absolut.
Und ich glaube, das wird in der Zukunft die Währung sein.
Das heißt, dass man weniger...
weniger Shops hat, weniger Retailer sehen wird, aber dafür qualitativ hochwertig.
Ich glaube, für die Kunden oder Endkonsumenten wird es viele Benefits haben, weil so das ganze Rauschen und diese ganze Mittelmäßigkeit vom Markt meines Erachtens korrigiert werden wird, weil die dann irgendwann keine Chance mehr haben.
Also wie du schon sagst, ja, also dieser Content, der, wenn der nicht stimmt, wenn die Sichtbarkeit nicht stimmt, die Qualität nicht stimmt, dann geht das nicht mehr.
Ja, und dann ist es, finde ich, auf das Vertrauen kommt auch noch, weil die Komponente, kann ich mich mit dem Produkt identifizieren?
Also ist es etwas, wo ich sage, hey, wenn ich jetzt irgendwie bei Zalando einkaufe, ist es noch okay für mich, dass ich 10 Euro mehr zahle, weil ich mich mit der Marke einfach identifizieren kann oder keine Ahnung oder weil es halt für mich die Varianz bietet, die ich brauche im Alltag.
gewiss fühlt, bei Retailer XY einkauft.
Und ich glaube, das ist auch neben dem Vertrauen ein total wichtiger Kernpunkt, was eine Marke schaffen muss.
Also dieses Gefühl, wirklich mit dem Konsumenten im Einklang zu sein.
Ja, das stimmt.
Aber was du gesagt hast vorhin, fand ich interessant, dass du gesagt hast, dass die Retailer sich weiterentwickeln müssen.
Und das stimmt ja komplett.
Google selber hat sich auch weiterentwickelt.
Absolut faszinierend, dass Google nach wie vor dieses Wachstum hinlegt und wächst jetzt auch gerade im Erzbereich.
trotz der KI.
Also es gab verschiedene Stimmen, die prognostiziert haben, dass Google kurz vor dem Ende stünde, weil ChatGPT Google ersetzen würde, was sich als kompletter Quatsch herausgestellt hat.
Ich meine, wir haben alle schon vor Jahren das prognostiziert, dass es garantiert nicht so kommen würde.
Aber ich finde es trotzdem relativ beeindruckend, wie Google es geschafft hat, dieses Innovative-Dilemma zu überbinden.
Weil am Ende, ich will nicht sagen, verkauft Google Ads, aber es ist schon ein großer Teil des Kerngeschäfts, ist die Werbung sozusagen.
Und die Werbung wird natürlich in gewisser Weise kannibalisiert, beziehungsweise der Content, wie auch immer, wird kannibalisiert durch die AI-Overviews, die es jetzt gibt.
Das heißt, wenn man etwas sucht, dann bekommt man erstmal eine Zusammenfassung und so weiter.
Wie hat Google das geschafft?
Also wie ist das Unternehmen so weit gekommen an der Stelle?
Ich glaube, der Hauptunterschied ist echt zum einen Weitblick und zum anderen auch Konsequenz.
Unser CEO hat ja bereits 2016, 2017 gesagt, Google is becoming an AI-first company und hat in der Konsequenz dann beispielsweise auch ein DeepMind mit unserem anderen KI-Team Dato zusammengelegt und ein paar andere super wichtige Weichenstellen der Entscheidung gefällt.
Da gibt es übrigens, den können wir vielleicht auch verlinken, einen super guten Artikel, der vor ein paar Wochen auch erst im Times Magazine war, wo unser lieber CEO auf dem Cover war, der genau diese ganze Historie und das ganze Dilemma durchleuchtet.
Den fand ich wirklich super lebenswert.
Das war so ein bisschen die Weitsicht schon damals.
Und dann auch wirklich die Konsequenz, in der Google das alles wirklich durchdenkt.
Und es geht los bei unserer Infrastruktur, die wir natürlich mit unseren Datenzentren haben, aber natürlich auch mit unseren Chips, mit unseren Researchers.
Wir haben mittlerweile, ich glaube, es sind fünf Nobelpreisträger, die tatsächlich bei uns und für uns arbeiten.
Letztes Jahr erst wurde Demis Hazabis ausgezeichnet, der auch wirklich der DeepMind-CEO, der wirklich eine absolute Korrephäe.
und ein ganz, ganz toller, bescheidener, großartiger Mensch dazu auch noch ist.
Neben den Researchern haben wir natürlich dann auch unsere Modelle, allen voran eben Gemini.
Und an Gemini sieht man, finde ich, auch ganz gut, sowohl die Kombination aus Weitblick und Konsequenz, mit der Gemini als Modell wirklich auch in...
allen Google-Produkten entsprechend eingesetzt wird.
Ob es eben als App ist, ob es aber eben auch in der Google-Suche ist.
Also wahnsinnig viele unserer Produkte sind einfach auch powered mit Gemini und haben Gemini integriert.
Und dadurch erreichen wir natürlich unfassbar viele Menschen.
Und das Faszinierende dabei finde ich tatsächlich, dass sich ja die Mission von Google dadurch wirklich nicht geändert hat.
Mission hieß seit Gründung, dass wir die Informationen der Welt bündeln und universell nutzbar machen möchten.
Und genau das machen wir ja weiterhin mit KI und bringen aber KI entsprechend in, machen KI zugänglich zu mehr Menschen als jede andere Company.
Und ich finde, das hat Google wirklich wahnsinnig gut umgesetzt und befindet sich da auch auf einem super guten Weg.
Und ich glaube, da hatten wir intern vielleicht einen kleinen Hoffnungsschimmer voraus vor allen anderen, weil 2024, 2025 waren unsere Hauptdiskussionen, wirklich ist die Google-Suche tot?
Also ich bin wirklich in Board-Meetings gekommen, wo das die erste Frage vom CEO war, so ungefähr.
Was macht ihr eigentlich hier?
Ist die Suche nicht tot?
Ja, so.
Da muss man sich natürlich erstmal...
Nee, wir wachsen 10 Prozent.
How about you?
Erstmal, genau, erstmal ein bisschen gegen Wappen und ein bisschen Myth-Busting betreiben.
Und das hat, glaube ich, ein, zwei Jahre gedauert und eben auch die positive...
die wir natürlich hinter Gemini sehen, aber eben auch, wie sich weiterhin natürlich die Google-Suche eben dadurch weiterentwickelt.
Wir sehen mehr Suchanfragen denn je.
Sie werden länger, sie werden personalisierter.
Gerade Gen Z sucht übrigens auch noch mal mehr als andere.
Wir sehen eine supergute Parallelverwendung von der Gemini-App und aber eben auch der Google-Suche, genau wie auch von anderen LLMs und der Google-Suche.
Und ich glaube, damit haben wir einfach wirklich die Relevanz, die diese Google-Suche weiterhin hat, wirklich extrem.
Ich wollte darauf nur einsetzen, weil ein Punkt, glaube ich, der total wichtig ist, neben dem, was Nina genannt hat, ist, dass wir generell immer den Konsumenten an die Vorderfront gestellt haben und uns da auch nicht irgendwie gescheut haben, Dinge auch mal anders zu denken oder eventuell vielleicht auch mal Dinge zu schließen, die nicht funktioniert haben.
Weil wir halt gesehen haben, der Konsument entwickelt sich weiter und entsprechend müssen wir uns auch weiterentwickeln.
Also ich glaube, Und diese Kultur, die in Google drinsteckt, dieses Fast Failure, das schwingelt sich auch jetzt durch, durch dieses Innovator Dilemma, was du genannt hast.
Wir könnten ja sagen, wir sind groß, wir bleiben einfach und irgendwie so ein bisschen dieser Blockbuster, da wird schon nichts passieren.
Und dann kommt Netflix um die Ecke und dann passiert doch noch was, weil sie nicht darüber nachgedacht haben, dass sich vielleicht die Verhaltensmuster des Konsumenten verändern werden.
Und ich glaube, das ist so eins unserer...
Die Zielrichtung, die wir immer nach vorne stellen, ist uns daran zu orientieren, was könnte den Konsumenten in der Zukunft auch weiter interessieren oder wie wird sich ein Konsument in der Zukunft auch weiter entwickeln.
Insbesondere deutsche Unternehmen sollten sich daran inspirieren, dass man Konsument first denkt, User first und nicht top down, sondern überlegt, was könnten die Kunden wollen.
Und ich will nicht immer von diesem Problemlösungs...
in diesem binären System unterwegs ist, eigentlich ein sehr mathematisches Denken, das kommt aus der Naturwissenschaft, immer für jedes Problem eine Lösung finden zu wollen.
Ich weiß gar nicht, ob das notwendig ist, aber man kann auf jeden Fall grundsätzlich überlegen, was möchte der Kunde?
Und daraufhin Produkte zu bilden, zu bauen und daraufhin was zu bauen, was eben verkaufbar ist, auch am Ende des Tages.
Irgendwer muss ja für den ganzen Quatsch auch bezahlen.
Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass ihr euch quasi wandelt, die Unternehmen wandeln sich, also wie bleiben diese Unternehmen dann in dem ganzen Ökosystem quasi überhaupt noch sichtbar?
Wenn die Summaries quasi alles zusammenfassen und so weiter, was passiert dann mit der Sichtbarkeit der Unternehmen?
Gehen die dann alle ein?
Also wie seht ihr das?
Ich glaube ehrlich gesagt, auch da wiederum muss sich jedes einzelne Unternehmen auch selbst wieder neu erfinden und es wird nicht mehr diesen klassischen blauen Links oder zehn blauen Links geben und im SEO, wenn du da optimierst, bist du optimal platziert, sondern wir sagen ja oftmals Geo statt SEO und das hat jetzt nicht mehr so viel damit zu tun, ob du...
gutes SEO, also Suchmaschinenoptimization betreibst, sondern es hat mehr damit zu tun, welcher Inhalt, für welchen Inhalt stehst du?
Wie rezessieren auch Nutzer, wie sprechen jeweilige Nutzer über dich und über deine Produkte, nicht nur auf deiner eigenen Webseite, sondern auch über Reddit, über YouTube, über LinkedIn, über die unterschiedlichen Quellen.
Das heißt, wie oft findest du im Netz überhaupt statt?
Man muss sich schon auch vor Augen halten, dass in der Zukunft nicht nur ein Mensch surfen wird, sondern auch ganz viele Agenten und diese Agenten werden natürlich entsprechend auch auf gewisse Rezensionen zugreifen.
Also wenn deine Produkte oftmals stattfinden, also wenn jetzt über, bei einem Sunday Natural Produkt, immer wieder positiv über unterschiedliche Kanäle da ein gewisser Buzz stattfindet, ist die Chance höher, dass die AI-Visibilität auch dann wiederum bei uns, sei es über einen AI-Overview oder über einen AI-Mode auch stattfinden wird.
Also da muss man sich sehr bewusst sein, dass man einerseits den Website-Content so entsprechend aufarbeitet, aber auch sicherstellt, dass die Konsumenten positiv über das Produkt sprechen und da so ein gewisser Double-Verifying-Prozess stattfindet.
Ja, so eine Konsistenz in allem, was man macht, ne?
Genau, eine Konsistenz und dass man das einfach durchzieht in der ganzen Kaliatur.
Weil es ist ja auch schön, dass am Ende die menschlichen Stimmen zählen und der Agent zwar scrollt, aber trotzdem ganz explizit guckt, wo sprechen Menschen und verifizieren dann die Markenbotschaft durch gewisse Interaktionen.
Was wir vielen empfehlen können, ist tatsächlich einfach mal wirklich für ihre Marken, für ihre Produkte zu gucken, wirklich ein Assessment zu machen, wie erscheine ich denn auf den unterschiedlichsten LLMs.
Taucht denn meine Marke gerade entsprechend in der Agentensuche auf?
Finde ich es super wichtig, um das entsprechend auch in alle Aktivitäten mit reinzubacken.
Schließlich geht es eben darum, wie Libby gerade schon sagte, nicht nur die Menschen zu erreichen, sondern wirklich eben auch parallel.
Marken, Produktinformationen für Maschinen lesbar zu machen und das entsprechend auch mal mit zu tracken.
Was ich interessant finde und fand, ist, dass die Unternehmen immer versuchen, das System zu gamen.
Also ich sehe viele Brands, die dann, früher war es irgendwie so, dass sie weiße Links oder weiße Schrift auf den Seiten versteckt haben, um irgendwie SEO zu optimieren.
Dann irgendwann haben sie möglichst rich Content erstellt und so weiter.
Und was ich dabei immer so unglaublich finde, ist, dass sie halt denken, dass sie die Systeme, die Algorithmen, die KI outsmarten werden.
Aber that's not going to be the case.
was ein viel einfacherer Ansatz wäre, aus einer anderen Perspektive zu kommen und zu überlegen, was würden andere Menschen gut finden oder wie schaffe ich es, Agency zu bauen und im Markt als wirklicher Player wahrgenommen zu werden über Content, über Sichtbarkeit, über alle möglichen anderen Hebel, anstatt zu...
auf der anderen Seite zu denken, wie kann ich schlauer als das System agieren, weil das wird man nicht mehr.
Diese KI-Systeme, die sind definitiv schlauer, die haben also diese ganzen, auch die Geo-Algorithmen, die haben hunderttausende an Parametern.
Zu glauben, dass man als Mensch irgendwie...
die auch nur versteht oder rückwärts engineeren kann und so weiter, wird nicht passieren.
Aber zu überlegen, wie kann ich so im Markt auftreten, dass mich ein anderer Mensch als relevant, als irgendwie tonangebend, als authentisch und so weiter wahrnimmt, das sind die gleichen, das sind original die gleichen Stellschrauben, die auch jede KI hat.
Aber andersrum, die KI zu beeinflussen, wird nicht klappen, nur auf dieser reinen technischen Ebene.
Und da kommst du halt auch über diesen Creator-Content, der ja momentan auch logischerweise super gut zieht.
Das heißt, wenn Marken sich mit einem Creator identifizieren, der eventuell dann auch Marken- oder Botschaftübermittler sein kann, weil der Creator nicht künstlich über die Marke spricht, sondern wirklich auch an die Marke glaubt und dann mit seinem authentischen Charakter davon überzeugt, eine gewisse Marke zu kaufen, dann finde ich, Schaffst du genau diese Glaubwürdigkeit?
Nee, auf jeden Fall.
Ich glaube, und das ist wieder zu close the circle sozusagen, das ist dieser Trust-Faktor, der einfach entscheidend sein wird, meines Erachtens, in der Zukunft.
Trust und Authentizität.
Aber vielen Dank auf jeden Fall für eure Zeit.
Wir haben schon viel länger gesprochen, als wir vorhatten.
Am Ende der Folgen stelle ich meinen Gästen immer die Frage, welches Buch sie empfehlen würden, den Hörern.
Was würdet ihr denn empfehlen?
Mein Lieblingsbuch ist gerade The Four Agreements.
Und es ist wirklich ein sehr kurzes Buch, aber es hat letztendlich vier Komponenten.
Das heißt einmal, sei klar und deutlich und spreche immer mit Integrität.
Nimm nichts persönlich, weil die Taten anderer Menschen nicht basieren auf deren eigener Realität.
Zieh keine voralligen Schlüssel und gib stets dein Bestes.
Vier Agreements werden da in gewissem Detailgrad ausgeführt und ich kann es wirklich nur sehr empfehlen.
Okay, cool.
Exzellent.
Und du, Nina?
Ich habe mir tatsächlich einen totalen Schinken für den Urlaub zurechtgelegt.
Und zwar The Seven Habits of Highly Effective People.
Ich habe das schon seit zwei, drei Jahren als Hardcover bei mir liegen.
Ich wollte es schon immer lesen.
Ich bin jetzt im Urlaub drei Wochen unterwegs und habe mir vorgenommen, Erstens, ich arbeite es durch.
Und zweitens, ich werde gucken, wie ich meine Selbstwirksamkeit unter anderem auch agentifizieren kann.
Das ist mein Plan.
Ich sage dir ein paar Wochen, wie es läuft.
Da bin ich aber mal gespannt.
Ja, sehr gut.
Also vielen, vielen Dank.
Ich wünsche euch einen absolut erholsamen Sommer.
Und möge dir alle einen tollen Urlaub haben.
Und wir hören und sehen uns.
bald.
