# Crypto Market Consolidation and Strategic Capital Reallocation

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-08-08

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Es ist Folge 227 von AllesCoin.
Nichts muss jüs.
Ich muss sagen, diese Folgen-Nummern, 220 und dann irgendeine Zahl dahinter, das ist für mich immer ein Zungenbrecher.
Deshalb, ich halte die Intro diesmal kurz, wie geht es dir, weil das passiert.
Ich bin ausgeschlafen.
Ich freue mich sehr auf die Folge.
Ich habe ein paar Themen mitgebracht.
Ich will richtig mit dir diskutieren, aber fang du erst mal an, was letzte Woche passiert.
Das ist mal eine ganz andere Energie hier.
Freut mich, dass du mal fit bist.
Was ist passiert?
Relativ wenig.
Tatsächlich eines der Themen, die ich mit dir besprechen wollte, die Bitcoin-Volatilität.
gibt es auch so einen Index für, die das Ganze misst, ist auf nicht historischem Tiefstand, aber auf einem Niveau, wo sie in der Regel nur sehr wenig Zeit verbringt.
Und das ist eigentlich ganz, das spricht eigentlich schon Bände, weil wenn wir uns anschauen, wo wir heute stehen oder jeder, der den Markt so in den letzten Wochen, muss man ja fast schon sagen, verfolgt hat, hat gesehen, dass sich da überhaupt nichts tut.
Also Bitcoin ist irgendwo gefangen zwischen 63.000 und 65.000.
US-Dollar und die Bitcoin-Voletilität jetzt eben enorm niedrig.
Die letzten Male, wo wir auf diesem Niveau waren, war im Januar und im Mai und dann war das mal alles nach oben explodiert, weil wir dann quasi diese starken Abverkäufe gesehen haben.
Erinnerst du dich?
Ende Januar.
Kevin Walsh wurde quasi, es wurde durchgesichert, dass Kevin Walsh irgendwie als neuer Fetshare announced werden soll und auf die News hin haben wir dann irgendwie relativ stark abverkauft.
Hat natürlich nicht daran gelegen, aber das war quasi der Auslöser oder die Story, die man sich dann zurechtgelegt hat.
Und Ende Mai, Anfang Juni war es die Geschichte, dass Strategy angefangen hat, Bitcoin zu verkaufen und wir dann in der ersten Juni-Woche diesen sehr starken Abverkauf gesehen haben, nochmal unter 60.000 Dollar.
Bitcoin-Vabilität sehr niedrig, heißt früher oder später kommt da wieder mehr Bewegung in den Markt rein.
Ich glaube, damit ist zu rechnen.
Die Frage der Fragen ist natürlich, in welche Richtung.
Aber ja, ich glaube, dass wir in den nächsten Wochen sicherlich wieder mehr Bewegung sehen werden.
Beziehungsweise, wenn man sich einfach die historische Bitcoin-Vabilität anschaut, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass wir uns da wieder eher nach oben als weiter nach unten bewegen.
Wenn wir noch ein paar Wochen hier unten...
also bei der Volatilität bleiben, dann ist die Sprungfeder, sag ich mal, voll aufgeladen und dann mal gucken, was dann passiert.
Genau, das kann man eigentlich auch auf den Gesamtmarkt so ein bisschen übertragen.
Ethereum klebt an der 1.900-Dollar-Grenze, geht auch nicht wirklich hoch, nicht wirklich runter.
Ist jetzt, wenn man so ein bisschen liest auf X zum Beispiel, die unterschiedlichen Analysen von Investoren, dann sieht man ganz schön den Bias der Leute.
Manche...
Wir empfinden das als sehr positiv.
Also Bitcoin hat jetzt glaube ich neun Weekly Closes an den 63.000 Dollar und das könnte man natürlich als enorme Stärke deuten, sagen okay, das geht nicht mehr runter.
Obwohl wir hier irgendwie alles durchgemacht haben die letzten Wochen, quasi AI Sell-Off, wir hatten irgendwie nochmal Iran-Krieg-Eskalation, wir hatten...
einen Hack von Cold Wallet, zu dem wir gleich noch sprechen.
Wir hatten irgendwie Michael Saylor, der verkauft und was weiß ich noch.
Gehen wir nicht wirklich runter.
Wiederum andere, die es quasi andersrum sagen, hey, wir sehen hier einfach kein Momentum.
Also es gibt einfach nicht wirklich Nachfrage aktuell oder nicht genug Nachfrage.
Und ja, das wird ganz interessant zu sehen sein, wer da Recht behält.
Ich glaube, was man aber auch sagen muss, ist, dass man jetzt hier gerade wenig verpasst hat die letzten Wochen.
Also einer der Fragen ist ja auch immer so ein bisschen, okay, ist das jetzt die Phase am Markt, wo es sich lohnt, jetzt ja irgendwo richtig am Ball zu bleiben und irgendwie im Zweifel ein, zwei Stunden mehr die Woche auf die Charts zu schauen.
Da würde ich sagen, wenn man sich die letzten Wochen anschaut, hat man vielleicht mehr Spaß im Freibad gehabt als jetzt vor Tradingview.
Wie gesagt, die Majors relativ flat, Altcoins flat bis down.
Alles, was irgendwie mal gut aussah die letzten Wochen, hat dann auch wieder entsprechend abverkauft mit ganz vereinzelten Ausnahmen.
Können wir gleich noch zu sprechen, aber wenn ich mir das so anschaue, also alles, was irgendwie so ein bisschen hochgepumpt ist, hat dann in der Regel das auch wieder zum Großteil retraced.
Das heißt, wenn man da seine Position aufbauen möchte und sagt, das ist jetzt hier der Bärenmarkt und den nutze ich quasi, um irgendwie mein Cash loszuwerden, dann glaube ich, dass man hier mit einem ...
im Dollar Cost Average im Zweifel schon ganz gut fährt und jetzt nicht irgendwie darauf hofft, dass man den absoluten Bottom-Tick irgendwie kauft, weil man weiß es einfach nicht.
Okay, ich würde das Segment mal zusammenfassen als im Westen nichts Neues.
Gab es trotzdem ein paar Gewinner und Verlierer diese Woche oder können wir einfach den Teil aus letzter Woche hier reinkopieren?
Ja, es gab ein paar Gewinner und Verlierer.
Ich muss tatsächlich hier wieder gestehen, dass sich hier ein paar Namen reingeschlichen haben, die mir gar nichts sagen.
Ja, zeigt halt auch einfach, dass das so ein Low-Liquidity-Umfeld ist, wo schnell dann mal irgendein Short-Squeeze hervorgerufen werden kann oder irgendwas, was dann entsprechend wieder abverkauft.
Was ich sehe bei den Gewinnern ist Ithina mit rund 15 Prozent.
Ich meine, da muss man natürlich sagen, Ithina ist halt total abverkauft, also bei 9 Cent gerade und war ja letztes Jahr noch, oder war bei über einem Dollar, glaube ich, irgendwann.
Da muss man sagen, die leiden natürlich.
dass grundsätzlich durch den Währmarkt, dass quasi die Zinsen grundsätzlich niedrig sind, dass die Funding Rate entsprechend niedrig oder zum Teil sogar negativ sind, sodass man diese Funding Rate Arbitrage, die sie hier aufgesetzt haben oder die ursprünglich mal die Yield Source waren, dass die einfach nicht wirklich da sind.
Gleichzeitig muss man sagen, dass sie, wie ich finde, enorm viel richtig machen von der Strategie, wie sie sich aufstellen, von den Deals, die sie closen.
Und von der Diversifikation, die sie vornehmen.
Also man ist nicht mehr, also Ithina heute ist nicht mehr das, was es vor einem Jahr war, sondern wo es ja wirklich einfach darum geht, okay, wie können wir irgendwie die Funding Rate Arbitrage in eine Art Stablecoin repackagen.
Das haben sie schon stark diversifiziert jetzt mittlerweile, sind enorm stark vernetzt, was jetzt irgendwie auch bei institutionellen Anwendungen angeht oder versuchen da quasi weiteres TWL aufzubauen.
Ich bin da in so einem Channel auf Telegram, wo man immer mal wieder so Updates bekommt.
Ich glaube, vorgestern haben sie announced, dass unter anderem die Reserven von Syrup jetzt zum Teil in Netina-Produkte, vor allem hier fliegt so eine Fliege direkt, hast du nie gesehen?
Also die würde mich noch verrückt machen.
Also was ich damit sagen möchte, die machen, wie ich finde, enorm viel richtig.
Und ich glaube, wenn der Bull-Markt zurückkommt oder wenn grundsätzlich der Markt zurückkommt, werden sie dafür belohnt werden.
Und ich glaube, dass das TVL-Wachstum, aber auch die Zinsen und dann mit einem gewissen Lag dann wahrscheinlich oder auch ihr Token davon wieder stark profitieren werden.
Es gab auch die Meldung, hatte ich gesehen diese Woche, von so einem Analysten, dass einige große Crypto-Funds jetzt Ictina gekauft haben, Multicoin, Arthur Hayes und noch ein paar weitere.
Also diejenigen, glaube ich, die...
das Team kennen und das verstehen, das soll sich überhaupt nicht irgendwie so ein Pitch sein, sondern wirklich einfach, also das Protokoll, mehr oder weniger tot gesagt, Token über 90% down, könnte man sagen, gut, das war's, aber was ich so wahrnehme, was die alles am Markt machen, auch die haben jetzt noch zuletzt ein paar neue Leute eingestellt, wen die hiren, das ist schon alles richtig, richtig gut und mein Basic ist, dass sich früher oder später für sie auch wieder auszahlt, wenn der Markt zurückkommt.
Es erinnert mich ein kleines bisschen an Noah Leidingers Coinbase-Wette vor zweieinhalb, drei Jahren.
Ich weiß gar nicht mehr ganz genau, wann es war.
Weißt du noch, wo eigentlich der Markt auch am Boden war?
Coinbase, glaube ich, relativ overleveraged war und man gesagt hat, boah, das kann richtig schief gehen.
Aber es war halt auch irgendwie so der Leverage-Trade auf ein Comeback des Bullenmarktes.
Und genau so kam es dann halt auch.
Also wenn es dann auf einmal wieder läuft, kann so ein Ding halt auch schnell mal ein 10x machen.
Ich glaube, bei Coinbase war es nicht ganz so viel.
Aber ich habe die Prognose ja hier für den Podcast geklaut und das klingt für mich nach so einem Setup klar, kann irgendwie krass nach unten gehen, trotzdem noch.
Also bloß, weil etwas um 90 Prozent gefallen ist schon, kann es noch mal um 90 Prozent fallen.
So gesehen ist die Downside da jetzt nicht zwangsläufig abgesichert, aber es kann halt sehr explosiv nach oben gehen, wenn sich der Markt mal dreht, weil dann halt auch dieser, ich würde mal sagen, Carry-Trade auch deutlich attraktiver wieder wird, weil die Funding-Rate steigen, das ganze Game funktioniert wieder.
Die Leute wollen wieder mehr Leverage.
Also ein Großteil des TWL-Wachstums kam ja darüber, dass USTE-Positionen auf Pendel quasi geleveraged wurden und so weiter.
Also ich glaube, das ist eine enorm zyklische Wette grundsätzlich, weil das Protokoll quasi sehr zyklisch mit dem Markt wächst und dann auch sehr explosiv wachsen kann.
Von daher, ja, ich glaube, der Vergleich ist nicht schlecht.
Ansonsten Gewinner war noch Pump Fun dabei mit 13, 14 Prozent.
Die letzten Einzelteile wieder ein bisschen abverkauft, aber grundsätzlich eine ziemlich gute Bewegung hingelegt.
Ich glaube, also die Umsätze sind zuletzt wieder ein bisschen angestiegen.
Die haben indirekt davon profitiert, dass wieder ein bisschen mehr Meme-Coins getradet werden.
Das ging ja los auf der Robinhood-Chain, hatten wir, glaube ich, mal berichtet und hat sich jetzt auch im Solana-Ökosystem so ein bisschen fortgesetzt.
Ich glaube, der größere Effekt ist aber tatsächlich, dass...
das Team zum einen mehr kommuniziert und scheinbar es verstanden hat, dass diese Stille, also überhaupt nicht mit der Community oder mit den Investoren zu sprechen, sich nicht unbedingt auszahlt für sie.
Und das andere ist, glaube ich, dass einfach die Sorgen rund um die Umsätze und die, sage ich mal, die Qualität der Umsätze so ein bisschen weichen gerade.
Und ich meine, das ist ja das Kernding.
Also wenn man sich die Umsätze anschaut, die sind riesig.
Ja, Pampan hat, glaube ich, jetzt mehr Umsatz als Hyperliquid gemacht in diesem Monat oder die letzten Wochen.
Und die Frage ist ja nur, wie bewerte ich diese Umsätze?
Also glaube ich, die sind nachhaltig, die wird es auch noch in irgendwie zwölf Monaten geben.
Und glaube ich, die sind wirklich real.
Und was ich mit real meine, es gab immer wieder Spekulationen, dass die quasi im Hintergrund irgendwie Wash Trading betreiben oder sonst was, um ihre Metriken quasi besser aussehen zu lassen.
Wenn ich diese beiden Sachen ausschließen kann oder den...
eine niedrigere Wahrscheinlichkeit gebe, dann muss Pump massiv repricen, weil das Multiple ist ja super niedrig.
Ich glaube irgendwie ein Dreier-Multiple oder sowas.
Und ich glaube, das ist die ganz spannende Frage und deshalb ist es, glaube ich, auch ein intellektuell interessantes Protokoll oder Token für Investoren, die sich damit beschäftigen, versuchen, diese Unsicherheit irgendwo zu bepreisen oder besser einschätzen zu können als vielleicht andere.
Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, die Unlocks sind jetzt gerade losgegangen und man hat relativ starke Inflation jetzt ab die nächsten Monate und Jahre.
Da muss man natürlich auch gucken, was da passiert.
Also aktuell ist es schon so, dass die täglichen Token Buybacks durch die Umsätze größer sind als das, was täglich unlockt.
Aber da muss man mal gucken, wie sich das quasi weiter verhält und welche Seite da quasi gewinnt von diesen.
Flows.
Bei den Verlierern gab es einige Projekte, die in das gleiche Camp fallen.
Es gab Lido, Etherfy und auch Aave.
Ja, weiß nicht, ob ich Aave jetzt dazu zählen würde, aber Lido mit minus 20 Prozent zum Beispiel.
Und das hatte zu tun mit einer Meldung aus dem Ethereum-Ökosystem, wo es ein neues Proposal gibt, das vorschlägt die Ethereum-Stacking-Yield.
auf Null zu setzen, wenn eine gewisse Mindestmenge an Token, die gestaltet werden, erreicht sind.
Um zu sagen, wir möchten nicht für Sicherheit bezahlen, wenn wir genug haben, um es mal ganz einfach auszudrücken.
Und das ist natürlich für die ganzen Liquid Staking Anbieter jetzt nicht so dolle und deshalb hat der stark abverkauft.
Wobei ich es interessant finde, dass der Markt hier kaum zwischen den unterschiedlichen Anbietern unterschieden hat, weil Lido, deren Kerngeschäft ist ja wirklich Stickit Staking Business.
Etherfy zum Beispiel jetzt auch mit 10% down die Woche.
Die machen da ja eigentlich kaum noch was.
Die sind ja eigentlich mittlerweile so ein Crypto Credit Card Geschäft und wachsen da auch enorm.
Also da sieht man es mal wieder für jemanden, der vielleicht bullish auf Etherfy ist.
war das jetzt sicherlich eine tolle Opportunity, da vielleicht nochmal irgendwie günstiger ein paar Tokens zu bekommen, weil das Ganze gemeinsam auf diese News abverkauft hat.
Ich frage mich, ob Aave jetzt auch im gleichen Zuge abverkauft hat oder ob das einen anderen Grund hatte.
Aber Aave ist diese Woche auch ein bisschen runtergegangen.
Das Proposal ist noch nicht durch, wird relativ kontrovers diskutiert.
Ich habe keine starke Meinung dazu.
Hat primär damit zu tun, dass ich mich noch nicht im Detail damit beschäftigt habe, was die Auswirkungen davon wären, wenn man es so liest.
würde man meinen, dass das erstmal nicht verkehrt klingt, aber es gibt sicherlich auch gute Gründe, warum das vielleicht ein Risiko darstellt.
Ich muss sagen, ich bin richtig hyped.
Also so ein paar Sachen, die du gerade beschrieben hast, ich meine die Pump-Nummer kann ich einigermaßen verstehen, ich habe mir da schon mal die Finger verbrannt, deshalb werde ich mich hier glaube ich ein bisschen zurückhalten.
Wir haben letzte Woche schon über Karts gesprochen, was ich super spannend finde.
Wir haben jetzt ja auch über Elfine und da sehe ich die These auch total.
Ich finde, das ist gerade eine spannende Zeit, aber da werden wir im Verlauf der Folge auch noch wahrscheinlich das eine oder andere Mal drauf eingehen.
Vorher müssen wir eine Sache aufarbeiten, die diese Woche auch passiert ist, die du schon angesprochen hast.
Und zwar, wo ich in den Crypto-Skies gekommen bin, hieß es eigentlich immer, es gibt ja unterschiedliche Arten, wie du deine Tokens verwalten kannst.
Man hat immer so gesagt, ja, wenn du das auf einer Börse liegen lässt, not your keys, not your coins, dies, das, ananas, dann war es irgendwie schon besser.
Hey, wenn du irgendwie auf einer Metamask das rumliegen hast oder Rebi Wallet oder Phantom oder wie auch immer diese ganzen Provider heißen, ist dann halt eine Hot Wallet, aber hast eine gewisse Bequemigkeit, weil du keinen USB-Stick oder was weiß ich in dein Computer stecken musst, sondern du kannst trotzdem von überall relativ einfach drauf zugreifen.
Und dann hieß es aber, nee, der wahre OG, der nimmt eigentlich Cold Storage.
Das ist das Sicherste, was überhaupt geht.
Sah diese Woche irgendwie nicht so aus und ich möchte jetzt hier wirklich keine Schadenfreude durchblicken lassen, überhaupt nicht, also auch wenn ich da gerade mit einem Lächeln das erzählt habe, aber was soll das passieren?
Ja, eine ziemlich übel News für alle Nutzer der sogenannten Code Card.
Und zwar ist rausgekommen, also da gab es eine Sicherheitslücke, es war kein Hack in dem Sinne, sondern jemand hat sich selber oder quasi...
mit einer AI, mal das Ganze ein bisschen näher angeschaut und sich die Software angeschaut oder Firmware, die auf diesen Cold Cards läuft und heraus eine Sicherheitslücke herausgefunden, die zur Folge hatte, dass der Zufallsgenerator, der genutzt wurde, um Seed Phrases zu erstellen, auf diesen Cold Cards nicht.
random genug war.
Ich versuche es mal einfach auszudrücken.
Und dass du somit quasi mit Brute Force, also mit einfach viel Rechenleistung, die Seed Phrases hast entschlüsseln können oder erraten können, besser gesagt.
Nicht die Seed Phrases, sondern die Private Keys.
Und das hat zur Folge, dass jetzt hier, ich glaube, über 100 Millionen Dollar an Bitcoin gestohlen wurden oder halt von diesen Call Cards eben entsprechend abgezogen wurden.
Und die Leute das zum Teil dann eben auch erst gar nicht mitbekommen haben oder spielt mitbekommen haben, weil natürlich, wenn du irgendwo deinen Cold Storage liegen hast, du schaust ja jetzt nicht jeden Tag drauf.
Und du bist im Urlaub oder sitzt im Flieger oder was weiß ich was.
Und selbst wenn mir in der Sekunde jetzt jemand schreibt, hey, ich höre irgendwie, dass Leute ihre Cold Cards gagt haben, was machst du?
dann brauchst du vielleicht ein paar Stunden, bis du wieder zu Hause bist oder musst irgendjemandem erstmal anrufen und sagen, komm zu mir, Keller, unter dem zweiten Ziegel hinter der linken Tür ist meine Karte gebunkert, dann musst du noch ins Schließfach meinen Seed Phrase holen oder was weiß ich was.
Also das ist ja auch, jetzt oftmals, gerade wenn man viele Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen hat, ist das ja auch ein System, was nicht auf viel Flexibilität ausgelegt ist per Design und somit war, glaube ich, halt auch die Reaktionszeit von vielen Nutzern entsprechend lange und die Hacker hatten quasi entsprechend lange Zeit, um diese unterschiedlichen Keys zu erraten und dann eben die Tokens auch von den Karten zu transferieren.
Die große Frage, die das nochmal aufgeworfen hat, ist, ist denn Self-Custody überhaupt zumutbar oder ist das wirklich die bessere Lösung für den durchschnittlichen User versus das auf einer Börse zu halten oder vielleicht einfach sogar einen iBit-ETF zu kaufen, wo ich mir über all diese Themen gar keine Sorgen machen muss.
Und ja, ich glaube, das war wirklich so ein Stich ins Herzen der Bitcoin-OGs, weil natürlich viele der Leute, die lange schon im Ökosystem sind, in sich selber, also auf jeden Fall ihre Bitcoin selber verwahren und auch eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut haben und wenn dann eine der Lösungen, ich meine die gibt es schon relativ lange, diese Cold Cards, die du in vor vielen Jahren mal aufgesetzt hast, jetzt plötzlich Jahre später dann so eine Sicherheitslücke aufweist, dann ist das natürlich brutal und das Problem ist ja auch so ein bisschen, ich kann mich vielleicht mit Bitcoin sehr gut auskennen, aber bin ich jetzt technisch genug, um mir wirklich hier die Firmware irgendwie entsprechend zu analysieren und selber auf die Sicherheitslücken zu stoßen, natürlich nicht, sondern ich vertraue ja darauf, dass das quasi der Anbieter entsprechend macht und hat jetzt glaube ich auch nochmal so eine größere Frage aufgeworfen, okay, wer ist der Nächste?
Ist Ledger wirklich sicher?
Oder gibt es da irgendwas, gibt es da eigentlich Angriffsfläche, die jetzt vielleicht durch irgendwie Fortschritte in AI aufgedeckt werden können und ich glaube schon, dass das jetzt nochmal viele Leute zum Nachdenken gebracht hat.
Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass die Inflows auf Börsen wieder größer waren.
Also einige haben scheinbar auch schon reagiert.
Aber ja, sehr problematisch finde ich und es wirft quasi eine große Frage auf, die jetzt glaube ich beantwortet werden muss.
Also ich glaube auch, dass es für den durchschnittlichen Kunden Cold Storage oder vielleicht sogar Selbstverwahrung als solches ehrlicherweise den Leuten den Bärendienst.
Also klar, wir haben natürlich irgendwie FTX und Co.
gesehen, die dann mal als Börse schnell hops gehen.
Und deshalb glaube ich auch, dass wenn du einfach nur so reines Bitcoin-Exposure haben willst und du willst darauf setzen, dass der in den nächsten drei Monaten steigt oder so.
Also du bist ja auch, es gibt keine steuerlichen Implikationen oder was weiß ich, wo ich dann halt wirklich sagen würde, Alter, kauf einfach den scheiß ETF, hab das in einem Brokerage-Account, wo du im Zweifel auch rankommst, selbst wenn du alles verbummelst.
Und dann ist es halt so, du hast natürlich ein gewisses Risiko, aber es ist trotzdem sehr, sehr klein im Vergleich zu...
diese Eigenverantwortung, die man dann hat, auf den ganzen Bums aufpassen zu müssen, gar nicht mal so hacken, sondern ich glaube einfach, der Mensch als solches ist gar nicht dazu geboren, irgendwie wirklich Selbstverwahrung zu machen.
Und ich glaube, kein System ist perfekt und perfekt sicher.
Aber auf der anderen Seite, um das vielleicht noch abzuschließen, muss ich aber trotzdem sagen, ich sehe schon den Wert von Selbstverwahrung als solches.
Ich habe hier vor ein paar...
Ich glaube, letzte oder vorletzte Folge habe ich doch darüber gesprochen, wie auf einmal Open Router keine Stripe Payments mehr angenommen hat.
Und wo du dann halt so diesen Moment hast, wo du sagst, okay, ich bin vom gewöhnlichen Finanzsystem abgeschnitten.
Und dann ist es schön, halt Assets zu haben, die dir per se jetzt erstmal keiner wegnehmen kann, wenn es irgendwie alles sicherheitstechnisch funktioniert.
Deshalb gewissen Wert hat es zu 100%.
Das will ich gar nicht verneinen.
Es kommt halt aber ganz krass drauf an, was du eigentlich damit erreichen willst.
Genau.
Und ich würde das jetzt auch nicht überdramatisieren.
Also ich glaube nicht, dass jetzt quasi nur weil das bei den Cold Cards nicht richtig aufgesetzt war, dass jetzt irgendwie sämtliche Lösungen nicht sicher sind oder so.
Aber es zeigt halt auf, ja, ich nutze auch Ledger und habe ich mir die Firmware so in dem Detail angeschaut, dass ich jetzt sagen könnte, okay, ist jetzt irgendwie die Randomness dort entsprechend hoch genug oder nicht.
Nee, ich meine, man kann es natürlich selber machen.
Es gibt da jetzt Möglichkeiten, sich ja auch mit Würfeln tatsächlich selber genug, ich glaube, man spricht von Entropie dann auch da zu erzeugen.
Aber auch da wieder, ja, also der Trade-off zwischen Sicherheit und quasi den Vorzügen von Self-Custody und wirklich der Usability auch.
Also was wird den Leuten eigentlich damit zugemutet?
der ist natürlich sehr schwierig und das muss jeder für sich beantworten.
Und ich habe auch immer wieder über die Jahre von Bitcoin-OGs oder Leuten, die schon lange Bitcoin halten, gehört, dass sie irgendwie Teile in iBit gepackt haben, weil sie gesagt haben, hey, muss ich mir auch nicht Sorgen machen.
Also das ist schon ein attraktives Produkt für viele scheinbar.
Es gibt tatsächlich auch den einen oder anderen, der sich herausgefordert gefühlt hat, durch diese ganze Nummer, um vielleicht irgendwie zu demonstrieren, dass Cold Storage doch sicher ist.
Was hat es damit auf sich?
Ja, tatsächlich.
Der, ich glaube, CEO von Bitco, den hat das alles so ein bisschen genervt und hat das Gefühl, ihn ärgert so ein bisschen diese generelle Aussage, okay, AI wird jetzt alles hacken.
Weil, mein klar, Bitco ist ein Kustodian, also deren Geschäft ist, das Sachen sicher zu verwahren.
Und der hat gesagt, naja, wenn jetzt alle so Panik schiebt, hier sind 100, ich glaube 100 Millionen Dollar waren es oder so, die lege ich hier auf eine Wallet, auf eine Adresse.
Anthropic, bitte hacken.
Und das hat ein bisschen Aufmerksamkeit und Furore gesorgt.
Ist natürlich ein super Publicity-Stunt in dem Sinne.
Hoffen wir mal, dass es nicht nach hinten losgeht.
Ich glaube natürlich nicht, dass Anthropic Modelle jetzt oder...
AI-Modelle jetzt die Bitcoin-Infrastruktur hacken können, das glaube ich gar nicht.
Aber es kann ja andere Möglichkeiten geben.
Also sagen wir mal, nicht nur er hat irgendwie Zugang zu diesen Keys, sondern es gibt noch irgendeinen anderen Mitarbeiter oder sonst was.
Social Engineering und so.
Social Engineering, was weiß ich was.
Irgendwer fällt drauf ein und diese Wallet wird gehackt.
Dann wird es richtig Panik geben, weil alle denken, oh Gott, die AI kann sogar die sichersten Kastodians jetzt hier irgendwie knacken.
Obwohl das ja gar nicht der Fall wäre.
Also wie gesagt, ich gehe nicht davon aus, dass die Infrastruktur von diesen Top-Castodians entsprechend gehackt werden kann.
Aber es gibt natürlich andere Angriffsfläche und deshalb ist das natürlich schon eine gefährliche Sache.
Ich verstehe seine Intention und ich finde es auch irgendwie einen coolen Move.
Und gleichzeitig frage ich mich, ob sie es wirklich ganz durchdacht haben, weil das kann natürlich auch nach hinten losgehen.
Ich glaube auch, also aus meiner Perspektive kannst du da nur verlieren, weil klar, es gab jetzt die Schlagzeile und wir haben dem ganzen Thema hier aktuell zwei Minuten gewidmet, aber man muss ja dazu sagen, welche Szenarien gibt es?
Szenario 1, er wird nicht gehackt, dann ist aber der mangelnde Beweis für etwas ja nicht der Beweis für die Nicht-Existenz dessen, weißt du?
Also bloß, weil ich halt sage, okay, ich kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.
Heißt aber nicht, dass umgekehrt dann halt der Beweis für das Gegenteil ist.
Weißt du, was ich meine?
Sorry.
Du schaufst dir gerade selber nicht ab, glaube ich.
Ich weiß, was du meinst.
Aber du verstehst, ich hoffe, du verstehst intuitiv, was ich sagen will.
Auf jeden Fall meine ich, du hast damit überhaupt nicht bewiesen, dass es unhackable ist, bloß weil es halt keiner gehackt hat.
Das ist vereinfacht formuliert, was ich sagen möchte.
Und im zweiten Case.
Es geht nach hinten los und dann ist das Geschrei richtig, richtig groß.
Dann hast du Brand Reputation für dich selbst vernichtet, aber halt auch für den ganzen Space.
Und dann sind die Schlagzeilen, nämlich in die umgekehrte Richtung, eine komplette Katastrophe.
Vor allem erinnere ich mich daran, dass Jeremy Clarkson, ich weiß nicht, ob der der Name noch was sagt, Top Gear-Moderator damals, also diese relativ bekannte britische Autosendung, der hat, glaube ich, irgendwann mal...
nicht verstanden, warum die Leute sich so irgendwie Gedanken machen, dass Bankdaten irgendwie veröffentlicht werden oder so.
Und ich glaube, er hat seine Kontonummer öffentlich irgendwo ins Internet gestellt oder sogar öffentlich gemacht.
Und dann hat halt so ein Whitehead-Hacker ihm ein bisschen Geld vom Konto abgezogen, hat ihm das natürlich zurückgegeben und dann hat er sich sogar öffentlich entschuldigt und meinte, okay, ich habe die Gefahren dann doch irgendwie ein bisschen unterschätzt.
Und ich könnte mir super gut vorstellen, dass das genau so ein Move ist, der aber deutlich, deutlich mehr kostet.
Aber genug von Hacks, genug von...
irgendwie den schlechten News.
Ich hoffe, du hast jetzt Good News, wenn du mit mir über Stablecoin Adoption sprechen möchtest.
Genau, da gab es zwei interessante Meldungen diese Woche.
Einmal von Cloudflare, die ja sehr viel machen im Bereich Agentic Commerce oder Agentic Internet überhaupt.
Link natürlich auch so ein bisschen nahe, weil sie sind ja der Gatekeeper, sag ich mal.
Also jeder, der schon mal irgendwo nicht auf eine Seite gekommen ist, weil dich Cloudflare geblockt hat oder was ja keine Ahnung, Gatchas nicht lösen konntest.
Der weiß, wovon ich spreche.
Und die kennen, glaube ich, diese Probleme sehr gut und haben selber Lösungen gebaut, wie Agents eine eigene ID haben, mit der sie sich dann quasi auch ausweisen können, um zum Beispiel Services einzukaufen oder halt ...
Seiten zu besuchen, haben jetzt auch einen eigenen Browser diese Woche released, ein Browser, der extrem lightweight ist, also kein Chromium, damit die unterschiedlichen Agents auch quasi im Internet dann browsen können und Sachen machen können.
Aber einer der Kernprobleme, die sie auch verstanden haben, ist, dass das ganze Thema Agente Commerce oder wie funktionieren Zahlungen zwischen Agents, die ja alle kein Konto haben direkt, dass das auch ein Thema ist.
Dafür haben sie jetzt ein Produkt diese Woche gelauncht, das Cloudflare Wallets, glaube ich, heißt, wo du quasi, und das ist Stablecoin-basiert eben, wo du quasi deinen Agents eine eigene Wallet geben kannst und die können damit quasi loslaufen und Sachen machen, Services einkaufen, irgendwelche APIs sich einkaufen, dass sie die nutzen können für ihre Task, was auch immer das ist.
Und ich glaube, das ist schon ein spannender Schritt, weil ich glaube, es schon zeigt, dass diejenigen, die das Internet und die Beschränkungen des Internets extrem gut verstehen, Cloud-Fair nämlich, hier Stablecoin als die besten Payment-Rails sehen, um genau dieses Problem zu lösen.
Von daher, ich finde es sehr, sehr spannend und ich hoffe, dass sie da entsprechend darüber reporten werden in den nächsten Quarterly Calls.
Und dass wir da ein paar Zahlen bekommen, wie stark das auch angewandt wird.
Also die Aktie geht auf jeden Fall durch die Decke weiterhin.
Ich glaube, schon ziemlich teuer bewertet, aber trotzdem cool zu sehen, dass Cloudflare drauf setzt.
Und die zweite Meldung war von einem Unternehmen, was vielleicht nicht ganz so innovativ ist, wie Cloudflare und das ist Western Union, die aber natürlich, wenn man historisch gesehen einen großen Fußabdruck haben, wenn es darum geht.
Geld zwischen Ländergrenzen hinweg zu verschicken, auch wenn vielleicht zu horrenden Preisen.
Und da war ja schon lange, solange eine Frage oder die These habe ich glaube ich schon vor Jahren gehört, dass die Leute gesagt haben, hey, die werden doch alle total Marktanteile verlieren, wenn erstmal Stablecoins kommen und wenn ich quasi für null Gebühren Geld von A nach B verschicken kann.
Das haben sie vielleicht mittlerweile auch verstanden.
Die haben nämlich diese Woche ein neues Produkt gelauncht, sogenannte Western Union Cards oder Payment Cards, also eine physische Kreditkarte, die mit dem Anbieter Rain zusammen rausgebracht wird, auf der aber Stablecoins hinterlegt sind.
Also die kann ich quasi entsprechend aufladen und kann sie dann auch verwenden.
Ich stelle mir den Flow dann so vor, also wenn ich irgendwie Sohn einer oder einer Familie bin, die irgendwo in einem Dritten-Welt-Land lebt, aber ich in Deutschland arbeite und ich möchte irgendwie Geld nach Hause schicken, dann kann ich das jetzt quasi...
via Stablecoins machen und spare mir diese horrenden Gebühren, die jetzt eben quasi Western Union und andere Mittelsmänner dazwischen genommen haben und die Familie kann dann quasi diese Karte entsprechend vor Ort verwenden für die Zahlungen.
Es setzt natürlich so ein bisschen voraus, dass gewisse Infrastruktur vorhanden ist, aber ich glaube, da sehen wir ja eher, dass wir in Deutschland oder in Europa oftmals hintendran sind und quasi hier noch viel mehr Beigeldzahlung vorgenommen wird als in anderen Ländern.
Ich glaube, es gibt ja ähnliche Zahlen zu irgendwie, wie viele Leute ein Mobiltelefon haben.
Auch da, glaube ich, sind einige Länder, von denen man es nicht erwarten würde, was voraus.
Also ganz interessant zu sehen, das war Western Union.
Ich frage mich so ein bisschen, wie sie das...
vom Geschäftsmodell her dann umsetzen, aber wahrscheinlich sagen sie, hey, wir werden die Leute eh verlieren, also quasi die Technologie kommt eh und dann lass es lieber irgendwie über unsere eigenen Produkte machen.
Im Zweifel können wir das trotzdem irgendwie monetarisieren oder können die dann irgendwie mit Microloans oder sonst was da vielleicht das noch irgendwie ein Geschäft draus machen.
Aber so würde ich mal den Move von Western Union einordnen.
Ja, also das finde ich super interessant, das Beispiel.
für etwas, was in der Businesswelt eigentlich so gut wie nie passiert.
Also du hast ja mehrere Formen, die ein Unternehmen als Mode haben kann, als Bob graben, wie es sich durch andere Unternehmen abgrenzt.
Das kann irgendwie ein Patent sein, das kann irgendwie eine starke Marke sein.
Und ein Punkt kann auch Counterpositioning sein, also sprich ein Geschäftsmodell, was dir erlaubt, den Wettbewerber anzugreifen, der sich nicht wehren kann, weil wenn er sein Geschäftsmodell umstellen würde, dann würde er gar kein Geld mehr verdienen.
zum Beispiel Google jetzt sagen würde, wir schalten die Suche ab und machen nur noch AI, weil die Leute irgendwie darüber suchen, dann kannst du AI aktuell viel, viel schlechter monetarisieren als die Suche und das wäre ein Problem.
Und deshalb hat Google immer ein Interesse daran, dass die Suche weiterlebt, weil sie so unfassbar fucking profitabel ist.
Und Western Union hat natürlich die Gefahr durch Stablecoins erkannt, aber selbst sie zu adoptieren, bedeutet eigentlich massiver Wegfall ihres aktuellen Geschäfts.
Und es ist...
interessant zu sehen, dass so ein vermeintlich altbackenes Unternehmen dann trotzdem eine Zahl der Zeit erkannt hat und in die Richtung geht.
Ich weiß nicht, ob da noch mehr hinter steckt.
Ich habe es mir die News jetzt selbst nicht angeguckt.
Also mich überrascht das echt stark und ich wollte die Frage auch zurückwerfen, warum zuhören, tun die das überhaupt?
Ich kann es mir auch nur so erklären, wie du es gerade gemacht hast.
Das wäre management-wise ein Fall für eine Harvard Business Case Study.
Also habe ich so sehr, sehr selten.
Gesehen.
Lass uns trotzdem weitermachen, weil wir haben noch eine ganze Menge hier auf unserem Zettel.
Konkret eine Sache, ich habe diese Woche gesehen, dass, also Robin Hood Chain war ja eigentlich tot, gefühlt schon wieder.
Nicht als Chain solches, aber die ganzen Meme-Coins hat Robin Hood ja mehr oder weniger selbst gekillt.
Jetzt habe ich diese Woche gesehen, dass Cashcat, einer der Frontrunner-Meme-Coins da oder der zumindest in der allerersten Reihe gerannt ist, ein fulminantes Comeback hingelegt hat.
Was ist bei Robin Hood passiert, dass jetzt da auf einmal irgendwie alle Leute wieder drauf blicken?
Ja, was sie genau geplant haben oder ob das jetzt wirklich ein großes Comeback ist, weiß ich nicht.
Was wir gesehen haben, ist, dass gestern Robinhood diesen Cash-Cat-Coin eben gelistet hat.
Das war was, wo quasi Leute schon von Tag 1 darauf spekuliert haben, gesagt haben, hey, die haben jetzt ihr eigenes Ökosystem gelauncht, es gibt hier quasi ein, zwei größere Mean-Coins, die irgendwie auch noch eine Verbindung zu Robinhood haben von der Story dahinter.
Die werden ja schön blöd sein, diese Dinger nicht auf ihrer App auch zu listen.
Und die Spekulation gab es schon lange.
Man muss dazu sagen, wie du richtig gesagt hast, es gab vor, wie lange ist es her?
Drei Wochen, glaube ich, so den großen Hype.
Dann ist das eigentlich alles ziemlich abgeflacht und hat auch wieder abverkauft.
Und die letzten Tage hat man schon gesehen, dass dieser Cash-Cert-Token enorm stark angestiegen ist.
Und gestern kam dann auch die Meldung, dass das gelistet wird.
Auf die Meldung hin gab es dann aber erstmal einen ziemlichen Sell-Off auch.
So viel dazu, was ich viel interessanter finde, ist, dass ich gestern noch einen Artikel auf X gelesen habe, wo jemand beschrieben hat, dass sie genau wussten, dass der Token gelistet wird, weil sie schon vor einigen Wochen oder Monaten eine Wallet identifiziert haben über Hyperliquid, die scheinbar Insiderwissen hat, was Robinhood Listings angeht.
Also die haben da Research gemacht.
sind auf eine Wallet gestoßen, die irgendwie einen hundertprozentigen Track-Rekord hat.
Haben gesagt, okay, interessant, schauen wir mal drauf.
Ist das irgendwie jemand, der einfach Glück hat oder was für Trades macht die Person überhaupt?
Und haben dann gesehen, dass scheinbar die Wallet immer Positionen aufmacht und haben sich das scheinbar genau angeschaut und haben dann irgendwie die Verbindung hergestellt und gesagt, okay, interessant, quasi die Positionen wurden immer geöffnet, relativ.
kurz, bevor die entsprechenden Tokens dann bei Robinhood gelistet wurden in der App.
Und man hat halt darauf spekuliert und gesagt, okay, man weiß, wenn irgendwie ein Token auf Robinhood gelistet wird, gibt's vielleicht irgendwie einen kurzen Pump.
Ob das nachhaltig ist oder nicht, ob der dann wieder abverkauft wird, sei mal dahingestellt.
Wir sind ja schon ein bisschen aus der Zeit raus wie 2017, wo man ja eigentlich dieses gleiche Spiel bei Binance gemacht hat.
Also alle haben nur versucht, auf 2017 vorher zu sagen, okay, welcher Token wird auf Binance gelistet?
Weil alles, was auf Binance gelistet wurde, hat sich quasi verzehnfacht, mehr oder weniger.
Und das war damals das Spiel.
Mittlerweile funktioniert das ja nicht mehr so wirklich bei den meisten Börsen oder Listings.
Aber im Falle Robinhood ist natürlich schon immer noch eine große Distribution.
Und deshalb ist das schon noch so, dass die Tokens dann meistens ein bisschen hochgehen.
Und auf jeden Fall haben diese Crypto Trader eben die Wallet identifiziert und haben die getrackt und haben gesehen, okay, das muss irgendein Robinhood Insider sein.
Und die wussten natürlich auch, dass es Spekulationen gibt, okay, wird Robinhood Cashgeldlisten und haben entsprechend genau auf diese Wallet geschaut und berichten dann eben in diesem Artikel darüber, dass sie dann gesehen haben, wie die Wallet auch eine Cashgeldposition aufgemacht hat.
Witzigerweise, jetzt sehen sie dann auch, hat die Person aber dann oder die Wallet die Position wieder relativ schnell geschlossen.
noch vor dem tatsächlichen Listings und hat somit gar nicht den vollen Effekt von dem Listing oder dem Pump mitnehmen können.
Und ja, diejenigen haben quasi das so ein bisschen Frontrun können und sich entsprechend stark positionieren können.
Weiß nicht, ob ich das jetzt positiv oder negativ finde, aber ist eine lustige Story auf jeden Fall und zeigt, dass wenn man bereit ist, entsprechend viel...
Analyse zu betreiben oder sich die Daten auf zum Beispiel Hyperliquid anzuschauen, dann findet man da scheinbar schon immer so kleine Ecken von Alpha, die man dann für sich selber nutzen kann.
Ich muss sagen, ich habe das ja auch mal versucht oder versucht das ja aktuell mit meinem Trading Bot und ich habe dann ja auch dieses eine Programm, inwiefern Wallets als Kohorte vielleicht smarter oder weniger smart sind und da haben alle statistisch belastbaren Sachen, die ich versucht habe herauszufinden, gezeigt, dass es eigentlich keine Kohorte gibt, die signifikant sich vom Zufall unterscheidet, also die halt Glück hat, sondern du hast sehr rotierend jemand, der in einem Quartal gut performt, performt im nächsten Quartal besonders beschissen.
Was ich mir allerdings noch nicht angeguckt habe, ob es irgendwelche Insider-Wallets gibt, die halt wirklich 100% Win-Rate haben.
Also vielen Dank für den Research-Input.
Ich werde es mir mal so ein bisschen im Detail anschauen.
Andererseits habe ich mir gedacht, 1-to-1 100k-Challenge hätte ich wahrscheinlich einfach easy hacken können, indem ich Praktikum bei Robinhood mache und versuche zu gucken, was als nächstes da gelistet wird.
dann wäre ich da wahrscheinlich jetzt schon deutlich schneller bei der ganzen Nummer dabei.
Aber 1-to-100K-Challenge ist eigentlich ein ganz gutes Stichwort.
Ich habe das ja damals so ein bisschen mein gesamtes Portfolio faktisch verloren, als ich auf FOMO rumgetradet habe.
Und ich habe diese Woche einen Bericht oder einen kleinen Artikel, Beitrag in einem Newsletter gelesen, den du mir mal empfohlen hast, und zwar Zero X Research.
Ich glaube, das ist von den Kollegen bei Blockworks.
Ist Blogworks, ne?
Ja.
Habe ich einen Artikel über FOMO gelesen.
Erste Frage, die ich dir so ein bisschen rüberwerfen möchte.
Schätz mal, was FOMO pro Woche an Revenue macht.
Ja, aktuell sehr viel.
Jetzt jetzt die Frage, auf welche Wochen wir schauen.
Aktuell sehr viel, weil sie gerade enorm wachsen.
Irgendwo zwischen 5 und 10 Millionen, würde ich schätzen.
Nein, nicht ganz so viel.
Also es sind knapp 2 Millionen, 1,88.
Okay, dann auf Monat gerechnet kommen wir dann dahin.
Ja, genau.
Korrekt.
Und zum Vergleich, Ende 2025 waren es nur 150.000 US-Dollar pro Woche etwa.
Also da ging es jetzt nochmal irgendwie gut bergauf.
Und wenn du dir den Chart anguckst, der auch in diesem Newsletter drin ist, so ein Net Revenue, das ist eine Kurve, die nur eine Richtung kennt und zwar ganz schnell nach oben.
Wo die Jungs von Zero X Research natürlich auch so ein bisschen ins Grübeln gekommen sind und gesagt haben, was ist hier eigentlich der Mode und wie könnte es da weitergehen?
Und da würde mich mal deine Meinung zu interessieren, weil was die Jungs...
Und Mädels in dem Newsletter sagen, ist halt so ein bisschen, naja, wir haben das ja schon mal gesehen, dass zum Beispiel Coinbase hat sich Vector.fun einverleibt, was im Endeffekt auch so ein bisschen frictionless Social Trading versucht hat zu ermöglichen.
Die wurden aufgekauft, aber das Consumer-Product wurde eigentlich eingestellt.
FOMO hat offensichtlich irgendwie das Winning-Product, was ja zwei Modes in der Form hat.
Auf der einen Seite frictionless Trading, also dass du halt wirklich sagst, okay, kannst mit Apple Pay eine Wallet funden.
Und dann im nächsten Schritt irgendwie auch noch sehen, was deine Freunde wiederum traden.
Und jetzt ist die Frage, die ich mir stelle oder die auch Zero-X-Research sich gestellt hat und mich würde interessieren, wie du sie beantwortest, wo hier wirklich der Wettbewerbsvorteil ist.
Also ist der Social Graph, den FOMO jetzt schon hat, ein Wettbewerbsvorteil, der sich über die nächsten zwei, drei Jahre hält, weil ich halt sage, Julius ist da vielleicht am Start oder irgendein anderer Trader, die haben sich schon Follower aufgebaut, weil sie Winning Trades gemacht haben etc.
Oder würdest du sagen, naja, das ist im Endeffekt ein Feature und wenn Robinhood jetzt sagt, wir führen Social Trading einmal ordentlich ein, ist FOMO eigentlich gone?
Ich glaube, was viele vergessen oder unterschätzen ist, dass es gar nicht so einfach ist, ein Produkt zu bauen, was wirklich gut funktioniert.
Was meine ich damit?
Robinhood, Chain Get Live und du hast von Minute 1 an hast du quasi Millionen an Liquidität oder deine Trades werden quasi richtig geroutet.
Tatsächlich weiß ich bei FOMO so ein bisschen mehr darüber, wie das an der Hood auch funktioniert.
Von daher, ich glaube, das ist etwas, was schon...
unterschätzt wird in der Regel, also du hast ja Formos selber auch genutzt, ich kann wirklich ja beliebige Tokens kaufen, komplett egal, gerade auf welcher Chain die sind, solange die quasi grundsätzlich unterstützt werden und es funktioniert halt einfach.
Ich meine, die Gebühren sind hoch, muss man natürlich schon auch sagen.
Das heißt, man zahlt schon dafür, dass es einem einfach gemacht wird.
Das ist natürlich auch deren Geschäftsmodell, aber es funktioniert halt einfach und ich glaube, Das ist schon mal etwas, was vielleicht sehr einfach klingt, aber gar nicht so einfach ist, technisch quasi entsprechend umzusetzen, dass wirklich, ich kann irgendwie alle Tokens von A nach B tauschen, es funktioniert, es ist schnell, ich werde gesettelt, ich muss nicht irgendwie da auf Metamask rumklären.
Also ich meine, jeder, der das mal versucht hat, irgendwie selber zu machen, irgendwie gerade.
Es sind ja sehr viele Meme-Coins und kleine Tokens auch, die auf FOMO getradet werden, wo die Liquidität jetzt nicht immer super ist, wo Slippage da ist und sonst was.
Also da klickst du schon einiges rum auf deiner Wallet, bis es dann funktioniert und schaust quasi, okay, kriege ich jetzt die Tokens, kriege ich es nicht, was jetzt die Slippage hat, hat sich der Preis wieder angepasst.
Also das ist halt nicht massen.
wie das quasi, egal ob ich jetzt Phantom, Rebby oder MetaMars oder sonst was nutze.
Klar, viele sind im Zuge des Memecoin-Hypes 2024, sind sie dann auf so Trading-Terminals umgestiegen.
Die sind, muss man sagen, aber natürlich eher browserbasiert.
Und ich glaube, FOMO hat das jetzt vor allem quasi auf der Mobile-Seite extrem gut gemacht.
Und da quasi ein Produkt gebaut, was wirklich, ich habe es immer in meiner Hosentasche, weil es ist quasi einfach eine App.
wenn ich jetzt beim Essen sitze und irgendwer schickt mir was oder muss ja nicht mehr was schicken, sondern ich kriege eine Notification, hey, der Flow Automite kauft schon wieder irgendwas.
Okay, zwei Klicks, zack, auch gekauft.
Ich sage jetzt nicht, dass das unbedingt...
Oder geshortet in dem Fall lieber.
Ich sage jetzt nicht unbedingt, dass das sinnvoll ist von einer Trading-Strategie, aber von einer User-Perspektive wird es natürlich schon extrem einfach gemacht.
Also das ist, glaube ich, erstmal einfach ein sehr, sehr gutes Produkt.
Und das ist schon auch eine Mode, würde ich sagen, weil das nicht so trivial ist, das nachzubauen.
Robinhood und so weiter, klar, die können das bestimmt auch bauen.
Und die zweite Sache, die, glaube ich, auch ein bisschen Mode ist, ist, dass die Leute sich an dein User-Interface gewöhnen.
Und ja, Robinhood könnte das vielleicht auch bauen.
Das wird ein bisschen anders ausschauen, das wird ein bisschen anders funktionieren.
Und ich habe schon das Gefühl, dass gerade beim Thema Trading...
Leute gerne etwas nutzen, mit dem sie sich vertraut fühlen, wo sie wissen, wo sind meine Buttons.
Das klingt so blöd, aber ich kenne das auch von mir selber, wenn ich auf eine neue Börse gehe oder sowas, dann fühlt man sich da erstmal so, okay, wo ist hier was und was passiert hier?
Auch wenn es natürlich die Grundfunktionalitäten die gleichen sind.
Also ich glaube, das ist auch irgendwo in gewisser Weise eine Mode.
Das hat jetzt alles noch ganz mit dem Social Trading zu tun.
Das ist jetzt nochmal eine andere Frage, ob dieser Social...
Trading-Charakter wirklich eine Mode ist, ich würde sagen, in gewisser Hinsicht ja, weil was du auf FOMO ja machst, ist, dass du dir ja quasi ähnlich wie du das vielleicht in Social, in Sozialnetzwerken machst, ist, dass du dir ja so ein bisschen dein Netzwerk kuratierst, also du sagst, okay, wem möchte ich folgen?
über wen möchte ich informiert werden, wenn er Trades absetzt.
Und das ist ja alles noch relativ rudimentär, wie es aktuell funktioniert.
Und ich könnte mir vorstellen, dass sie noch viel mehr dir auch proaktiv Leute vorschlagen und quasi dich auf gewisse Sachen aufmerksam machen.
Und wenn du das da mal in der App hast, dann ist das natürlich schon cool, weil es die Nutzer natürlich so ein bisschen bindet, weil das ist das gleiche Argument bei sozialen Netzwerken.
Du verlässt jetzt nicht irgendwie.
Instagram und gehst zu einer anderen App, weil da müsstest du erst alle deine Leute finden und so weiter und so fort.
Und jetzt sind halt alle auf, oder viele auf FOMO.
Ich habe da quasi, kann mir da meine Listen machen, wie ich folge und so weiter.
Und je mehr man diese Features ausrollt, desto stärker, glaube ich, sind die Netzwerkeffekte dort.
Der Vergleich mit Vector, das fand noch ganz kurz, die hatten eine ähnliche Idee, waren vielleicht so ein bisschen zur falschen Zeit am falschen Ort und haben es halt auch einfach nicht so gut gemacht.
Also das ist ja oft bei Startups so, wo man sagt, hey, wieso hat es jetzt, also die gleiche Idee wird ja oft von zehn Leuten ausprobiert und irgendwie einer wird groß, von den neun anderen hörst du nichts.
Da ist immer die Frage, ja, woran hat es gelegen?
Ja, es sind halt oft so die Kleinigkeiten, ja, wer macht irgendwie die besseren Deals, wer ist irgendwie, macht den besseren Customer Support, wer ist irgendwie einfach da quasi.
und will halt wirklich irgendwie gewinnen und im Zweifel stellt irgendwie die besseren Leute ein, die besseren Entwickler, keine Ahnung.
Also diese Faktoren, die wir jetzt als Nutzer überhaupt nicht sehen, Unternehmenskultur und so weiter und so fort, kann ich jetzt nur sagen, wäre meine Vermutung, dass das FOMO-Team da einfach quasi das besser gemacht hat, als jetzt irgendwie Vector dort fanden, die quasi mit einer ähnlichen Idee am Start gegangen sind, aber halt nicht gefunden haben.
Was ich mich frage ist, warum Elon Musk sich FOMO nicht einfach einverleibt.
Also ohne Witz, er hat Twitter gekauft und bei Twitter war ja eigentlich immer das Problem, dass du eine highly engaged Nutzerbasis hast.
Also die Leute sind ja wirklich irgendwie 24-7 da drauf.
Es ist super viel Meinungsmache, was Politik angeht.
Im Finanzsektor glaube ich viele Leute, die halt auch ihre Perspektive von Twitter Neudeutsch X haben.
Und das Problem war eigentlich immer die Monetarisierung, weil in dem Umfeld nicht wirklich jemand werben wollte und der Algorithmus auch scheiße war.
Die viel, viel überlegenere Art und Weise zu monetarisieren wäre eigentlich, okay, baue halt einfach Social Trading mit rein.
Also warum nicht die Leute, die halt ihren Research auf Twitter veröffentlichen, warum nicht halt mit Krypto anfangen, erstmal in der Nische, dann halt im nächsten Schritt irgendwie sagen, okay, jetzt hast du tokenisierte Aktien und so weiter.
Ich meine...
Elon Musk wollte es eh immer als Fintech um Branden und als Payment-Solution und was weiß ich.
Wäre das nicht die nächste große Vision, eigentlich zu sagen, okay, wir greifen jetzt Robinhood und Co.
an?
Ja, sie gehen ja ein bisschen in die Richtung.
Also diese, ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt, das ist aber vor einem Monat oder sowas, haben sie ja diese Tickersuche eingeführt.
Also ich kann jetzt quasi sämtliche Ticker, übrigens auch Krypto, jetzt nicht nur Aktien und da auch irgendwelche Meme-Konser oder sonst was, in meine Suchmaske eingeben und sehe dann alle ...
Tweets, die quasi diesen Ticker erwähnen.
Funktioniert mal gut, mal besser, mal schlechter.
Also ich hatte auch schon ein paar Erfahrungen, wo du dann irgendwie nicht relevante Sachen angezeigt bekommst, aber grundsätzlich erstmal ein cooles Feature und geht ja schon so ein bisschen in die Richtung, wie du sagst, dass das Ganze auch so ein...
Social Network ist, wo es eben sehr viel um Investments und Finance, je nachdem in welcher Ecke von Twitter man sich befindet und wie man dann das auch besser danach suchen und filtern kann.
Ich frage mich halt, ob das Thema Social Trading, also möchte man diese Sachen wirklich so stark vermischen, weil ich kann jetzt jemand sein, der ist irgendwie, ich bin Finanzanalyst oder arbeite bei einer Investmentbank oder sonst was und ich teile vielleicht gerne auf Twitter meine Gedanken zum Markt, so durch die Themen, habe vielleicht auch Investmentthesen, wie auch immer.
Aber das ist nochmal was anderes als, hey, ich habe heute die Aktie gekauft oder ich habe jetzt irgendwie so und so viel Kohle in den Token gesteckt.
Das sind ja schon nochmal andere Daten, die jetzt glaube ich gerade, wenn Leute nicht irgendwie anonym oder pseudonym unterwegs sind, die man vielleicht nicht unbedingt mit meinem professionellen Netzwerk und mein Profil auf X irgendwie connecten möchte.
Also ich weiß nicht, ob das wirklich so naheliegend ist.
Was man natürlich machen kann, ist einfach zu sagen, hey, quasi ich finde irgendwie den Ticker gut oder das wäre ein interessanter Trade oder sowas.
Aber das machen die Leute ja schon.
Der Schritt zu dem quasi Social Network Trading ist ja eher zu sagen, ich ziehe die Hosen runter und zeige, was ich dir wirklich, also Ich schaffe Transparenz dahingehend, was ich kaufe und verkaufe.
Und das ist noch eine interessante Frage, glaube ich, jetzt hat es weniger mit FOMO zu tun, ob dieses Social Trading langfristig überhaupt nachhaltig ist.
Weil du musst dich immer fragen, wer hat einen Anreiz, ihr wirklich zu zeigen, was man kauft und verkauft.
Das können einerseits Leute sein, die das monetarisieren wollen.
Also jemand, der sagt, ich bin ein guter Trader und ich verkaufe irgendwie...
Kurse oder ich schreibe auch noch ein Newsletter, mache Research und ich möchte das modernisieren, dann habe ich natürlich Interesse daran, irgendwo Transparenz zu schaffen und zu zeigen, das ist meine P&L, die Sachen kaufe ich.
Du möchtest aber auch nicht so viel Transparenz schaffen eigentlich, wo du dein ganzes Alpha weggibst.
Selbst die Leute würden quasi vielleicht nur einen Teil ihrer Trades auf irgendeine Social Trading Plattform packen und den Rest irgendwie privat machen.
Das gleiche gilt auch für Leute, das gibt es ja auf Hyperliquid zum Beispiel, Leute, die sehr gute Perps-Trader sind und die dann irgendwie einen Vault öffnen wollen und sagen, hey, schau mal, das ist meine PNL, ich bin irgendwie profitabel, ich könnte das jetzt auch für dich machen, hier ist ein Vault, kannst du einzahlen, Cap bei 10 Millionen, ich nehme mir 30% Performance-Fee, ein bisschen Management-Fee und baue mir darüber ein Business auf.
Auch die haben natürlich Interesse daran, das transparent zu machen und dann gibt es aber auch noch die Gruppe, die, sag ich mal, Bad Actor.
die ein Interesse daran haben, Transparenz zu schaffen, weil sie ihr Netzwerk als Exit-Liquidität nutzen.
Und da ist natürlich so ein bisschen die adverse Selektion drin.
Und ich glaube, dass schon ein sieben vierkannter Teil, gerade das Meme-Coin-Trading, auch diese Gruppe darstellt.
Und die Leute auf FOMO, da gab man, ich meine auch mal irgendwann eine Analyse gelesen zu haben, also die Leute auf FOMO ...
verlieren relativ schnell Geld.
Also viele.
Ich komme da drauf.
Kann ich nicht bestätigen.
Siehst irgendwelche Trades.
Ah ja, klingt ja gut.
Ja, aber diejenigen, die das quasi gekauft haben und du kannst ja auf Romo mittlerweile auch eine These dazu publizieren.
Also hey, ich kaufe das, weil, das ist meine These.
Du weißt nicht, was für Deals die gemacht haben, ob die über irgendeine andere Wallet gleichzeitig verkaufen und sonst was.
Das heißt, das wäre jetzt noch für mich so eine grundsätzliche Frage, ob dieses Social Trading wirklich überhaupt nachhaltig ist und langfristig funktionieren kann.
Ganz davon abgesehen, ob man das verbinden möchte mit seinem sozialen Netzwerk, wo ich vielleicht grundsätzlich über Thesen, über Investments und sonst was spreche.
Ich verstehe die Sorge zu 100 Prozent, teile sie nur nicht.
Also in meinen Augen.
glaube ich, wird das super, super nachhaltig sein, weil auch bei Sportwetten verlieren die meisten Menschen eigentlich Geld.
Und trotzdem ist es ein Phänomen, was sich über Jahrzehnte durchgesetzt hat.
Und ich finde, in diesem Social Trading wird viel, viel glaubwürdiger die vom Tellerwäscher zur Millionärgeschichte immer und immer wieder erzählt, weil du halt einfach crazy, jede Woche hast du einen Glückspilz, der aus 100 Dollar, 100.000, eine Million oder was weiß ich gemacht hat.
der gewinnt auf einmal 10.000 Euro Follower.
Die Leute verdienen damit kein Geld, wenn sie die Leute wiederum nachtraden.
Aber es ist auch einfach Fun.
Es klingt, also wenn du dir halt einfach sagst, okay, ich kann 100 Dollar irgendwie für mein Fitnessstudio ausgeben, gibt es auch 100 Leute oder Leute, die 100 Dollar im Monat ausgeben, um halt einfach vor Fun ein paar Meme-Coins zu zocken und dann so Lotterielose kaufen oder was weiß ich.
Also ich glaube auch, es wird nicht Warren Buffett...
Bill Ackman und Co.
anziehen, aber es wird immer eine Gruppe an Leuten geben, die halt auch einfach Spaß an dem Austausch haben, die Spaß haben, das zu sehen oder die sich vielleicht auch Bock haben, eine Follower-Base in dem Bereich in irgendeiner Form aufzubauen, zu sagen, guck mal, ich habe hier für dich nachvollziehbar drei, vier Traits gemacht, die echt gar nicht so dumm waren und das ist meine Bewerbung, um irgendwie bei, weiß ich nicht, Citadel anzufangen.
Das ist natürlich alles weit hergeholt, aber ich glaube halt trotzdem, das ist here to stay und ich muss aufhören, Englisch zu quatschen.
Ich möchte trotzdem mit dir über noch zwei weitere Themen sprechen.
Einer, den habe ich auch aus dem Newsletter und dann schwöre ich dir, kommt etwas, was ich mir selbst erdacht habe.
Aber auch Milkroad hat diese Woche eigentlich tituliert, dass es jetzt Zeit wäre, von AI zu Krypto zurück zu pivotieren.
Die Idee dahinter war ein kleines bisschen, dass wir unter Umständen den Boden erreicht haben könnten.
Aus dem einfachen Grund, dass die ganze Welt natürlich auf den Clarity Act gehofft hat.
Der Clarity Act bis heute nicht gekommen ist und aller Voraussicht nach jetzt auch nicht in den nächsten Tagen über die Zielsignisse schafft, wenn er es überhaupt schafft.
Das heißt, kein Mensch prized.
das als positive Überraschung ein.
Das ist wahrscheinlich kein Sell-the-News-Event, sondern sollte irgendwas passieren, dann geht es extrem oder könnte es explosionsartig hochgehen.
Das brauchst du aber nicht zwangsläufig für die These, denn auf der anderen Seite, der AI-Trade ist definitiv noch nicht over.
Also die Nachfrage danach steigt eher.
Wir werden mehr CapEx wahrscheinlich in diesem Bereich aufbauen, aber der Easy-Trade, die einfachen 1000%, die sind mittlerweile Also du kannst heutzutage wahrscheinlich nicht mehr easy einen Semiconductor ETF kaufen und dann sagen, boah geil, ich habe im letzten Jahr 5x gemacht, weil es wird jetzt eher so eine Art Messerstecherei um die nächsten Marktanteile sein und auch vielleicht ein Verdrängungswettbewerb, vielleicht ein Markt, der natürlich insgesamt noch wächst, aber es wird selektiver vermutlich, was fliegen wird und nicht mehr einfach ein gesamter Sektor.
Und du hast...
Damit so eine Gemengelage, hey, der eine Bereich wird kompetitiver, während der andere Bereich eigentlich einen Bottom gefunden haben könnte.
Und jetzt ist der Moment, sich Qualität einzukaufen.
Wie stehst du dazu?
Ich weiß nicht, ob ich das so ganz allgemein unterschreiben würde.
Ich glaube, was ein interessanter Chart ist, natürlich irgendwie Bitcoin versus Nasdaq zum Beispiel.
Ich meine, gegen Semis, glaube ich, macht es jetzt keinen Sinn.
Aber einfach gegen Tech-Aktien allgemein, wo man jetzt schon sieht, ich glaube, wir sind irgendwie 70% down oder sowas.
So, vom All-Time-High.
Ja, 60% down gegen den Nasdaq.
Und die Frage ist natürlich, okay, haben wir jetzt hier irgendwo den Boden erreicht?
Auch in den vergangenen Zyklen hat man gesehen, dass wir da quasi immer relativ stark abverkaufen und dann irgendwie den Boden finden und auch wieder entsprechend hochgehen.
Was natürlich...
Was dagegen gefährlich ist, ist zu sagen, okay, wir haben jetzt irgendwie einen Nasdaq stark abverkauft.
Deshalb gehe ich jetzt automatisch in Krypto einfach blind.
Weil was natürlich auch passieren kann, ist, wenn der Nasdaq stärker korrigiert, was er bisher noch kaum gemacht hat, dass der Krypto dann auch nochmal einen Schwung mit runter macht.
Und die Frage ist dann einfach, okay, was verkauft Stärke ab?
Aber es schützt mich quasi nicht davor, wenn jetzt allgemein der Markt stärker korrigiert.
Sodass man ganz allgemein, ich glaube natürlich, wenn man so einen starken, also wie gesagt 60% down gegen Tech-Aktien, wird natürlich Krypto relativ wieder attraktiver, wenn man quasi glaubt, dass der Markt zurückkommt und quasi grundsätzlich einen positiven Blick auf Krypto hat.
Und was jetzt irgendwie den AI-Trade angeht, ich glaube, man muss sich halt vor Augen führen, dass man sicherlich nicht hier irgendwo early ist.
Also Sanders und Co.
haben sich schon verhundertfacht.
Man kann natürlich trotzdem weiterhin an die Wachstumsgeschichte glauben und die ist ja auch in gewisser Weise real, wenn man sich die Zahlen anschaut oder was eben immer berichtet wird.
Ich glaube jetzt irgendwie Cloud-Wachstum war zuletzt irgendwie teilweise nördlich der irgendwie 40, 50 Prozent, was total crazy ist.
Und ja, ich glaube schon, dass man da nach wie vor auch Geld machen kann und dass wenn die AI-Adoption wirklich...
kommt und groß wird und sie ist ja aktuell eigentlich nur in einer kleinen Tech-Bubble wirklich vorhanden, dass dann schon auch in dem Bereich nach wie vor extrem viel Geld gemacht werden kann.
Ich würde das so ein bisschen unabhängig von Krypto sehen, aber ich glaube, man ist jetzt nicht mehr ganz früh in dem iTrade dabei und man muss jetzt glaube ich, da würde ich der These recht geben, schon besser genau verstehen, was man macht, was die eigene These ist.
weil natürlich schon relativ viel eingepreist ist von diesem ganzen Wachstum über die nächsten Jahre auch.
Bei Krypto ist, glaube ich, aktuell weniger eingepreist.
Ich glaube, auch das ist richtig von der These her.
Das heißt, klar, es ist grundsätzlich sicherlich nicht verkehrt, etwas zu kaufen, was total am Boden ist, über das keiner spricht und etwas niedriger zu gewichten, was quasi seit einem Jahr jetzt irgendwie der absolute Hype ist.
Und wo du wirklich, glaube ich, bei AI jetzt die Frage beantworten musst, quasi ist this time different, weil ansonsten quasi erinnert es sehr gut an vorherige CapEx-Booms, die nicht so gut geendet sind.
Man muss aber, glaube ich, unabhängig davon schon für sich selber auch die These beantworten, okay, was ist der Katalyst, der dafür sorgt, dass wieder Geld in den Kryptomarkt fließt?
Weil ich glaube, nur weil der AI-Trade abschwacht, ich weiß nicht, ob das...
Grund genug ist dafür, dass die Leute sagen, ah cool, jetzt kaufe ich wieder Bitcoin und andere Assets.
Und ich glaube schon, dass es dafür eine Stärke, eine fundamentale These braucht.
Das heißt, das wäre für mich jetzt ein Datenpunkt.
Also die These wäre für mich jetzt ein Datenpunkt, den ich vielleicht in meiner Gesamtbetrachtung des Marktes irgendwie einarbeiten würde.
Wäre für mich jetzt aber nicht ausreichend, um zu sagen, okay, cool, AI ist jetzt irgendwie Late-Stage, Hype, Leute sind mit Hebel unterwegs, deshalb kaufe ich jetzt irgendwie Krypto.
Ich weiß nicht, ob das alleine eine sinnvolle Investmentthese ist.
Ich bin dir sehr dankbar, dass du mir hier so einfach eine Brücke baust.
Denn worüber ich als nächstes mit dir sprechen wollte, ist im weitesten Sinne, was könnte es denn geben, dass Kapital wieder in den Kryptospace bringt?
Und ich würde eine Antwort selbst schon geben.
Wahrscheinlich irgendein Produkt, was massiv Traction entwickelt, vielleicht ein Killer-Use-Case von Krypto tatsächlich ist.
Immer wieder, wenn ich im Umkreis mit Leuten spreche, die auch Ahnung von Krypto haben und die Frage so, hey, glaubst du, dass Krypto nochmal irgendwie richtig zurückkommt und wir den nächsten Bullenmarkt sehen, dann antworten die meisten Menschen gefühlt mit, ja, aber selektiver.
Also nicht mehr so, die Flut hebt alle Boote und alle Alpcoins kennen kein Halten mehr, sondern im Endeffekt wird es sich wahrscheinlich auf Produkte fokussieren oder Tokens wie zum Beispiel Hyperliquid oder wenn Polymarket mal irgendwie einen Token hat.
Also halt Protokolle, die vor drei Jahren.
die wir hier gut auch getroffen haben.
Ich glaube, Polymarket und Hyperliquid haben wir wirklich so mit dem, hey, die sind live gegangen und wir haben es uns angeschaut.
Und was ich gerne mit dir machen würde, ist jetzt einmal so dieses Gedankenexperiment.
Was sind denn die nächsten Polymarkets und Hyperliquids, die halt nicht jetzt schon Common Sense sind oder vielleicht schon einen Token haben, sondern wo du einfach sagst, hier ist ein krasses Team, hier ist ein krasses Produkt oder vielleicht sogar nur eine Produktvision und wenn die das exekutiert bekommen, dann ab geht die Luzi.
Gibt es da irgendwas, was du siehst?
Oder halt auch vielleicht, wo noch gar nicht dran gebaut wird, aber wo du sagst, wenn jemand das knackt, dann ...
Ich glaube, das sind mehrere Fragen.
Was könnte quasi wieder die Flows zurückbringen?
Ich weiß nicht, ob es dafür jetzt einen neuen Breakout-Success-Case braucht.
Es könnte der Clarity Act sein.
Es könnte quasi Regulierung sein.
Es könnten irgendwie die ETFs sein, die weiter fleißig kaufen.
Es könnten irgendwelche ...
Zentralbanken sein, die sich Bitcoins aufs Balance Sheet packen, wie auch immer.
Also ich glaube, das alles könnten Gründe sein, die wieder den Markt stärker beflügeln und quasi für Inflows sorgen.
Das ist aber nochmal losgelöst davon, jetzt innerhalb des Kryptomarkts selber, wo wird der Wertzuwach stattfinden oder was wird vielleicht, was sind irgendwie Erfolgsgeschichten, die wir im Kryptomarkt schreiben können.
Wenn wir uns das anschauen, dann Finde ich es eine interessante Frage, ob man jetzt wirklich nach den ganz neuen Sachen suchen sollte oder ob wir nicht das, was wir aktuell am Markt sehen, eigentlich viel mehr deuten als ein Markt, der quasi in eine gewisse Reifephase gerade reinwächst.
Und ist es nicht eher so, dass jetzt diejenigen, die einen guten Job machen und ihr Business verstehen, wachsen werden und quasi Netzwerkeffekte haben und größer werden.
Also ist es so, sollten wir quasi auf die kompletten neuen Anwendungsfelder schauen und sagen, wo wird irgendwie noch nichts gebaut und wo kann man jetzt irgendwie die nächste Blockchain-Innovation sehen, die vielleicht heute noch keiner auf dem Schirm hat?
Oder sollten wir uns nicht lieber Gedanken machen, okay, ja, Stablecoins, wir hatten vorhin ein paar News-Stories hier geteilt, aber ziemlich sicher, dass die nicht mehr weggehen, sondern dass sie eher erwachsen werden.
Die werden irgendwie stärker vernetzt werden mit der traditionellen Finanzwelt.
Wer gewinnt denn dadurch?
Wer ist denn gut positioniert, um da zu gewinnen?
Das gleiche im Thema Perps.
Perps werden auch nicht verschwinden im Zweifel, wie stärkere Adoptionen sind.
Wer gewinnt jetzt da?
Und ist es nicht eher gerade spannender zu sagen, okay, ich sehe einen ganz klaren Weg da für ein Hyperliquid.
Irgendwie ihr Geschäft.
über die nächsten drei bis fünf Jahre zu verzehnfachen, ist das nicht die einfache Analyse, als zu sagen, hey, ich glaube mit Tap Trading oder keine Ahnung, irgendeiner neuen Innovation, die heute noch keiner auf dem Schirm hat, ich glaube, damit würde man richtig viel Kohle machen.
Das wird ein Riesending.
Und ich habe die Frage zu blöd gestellt, deshalb, ich tendiere eher...
Dazu zu sagen, ich glaube, wir sind in einer Reifephase.
Du wirst immer Experimente haben und neue Sachen, die groß werden.
Und ich habe auch noch eine Antwort für dich, was ich glaube, was noch viel größer wird, was jetzt aber auch nicht eine ganz unbekannte ist.
Aber ich glaube, die Tendenz, die ich gerade sehe, ist, dass eher die Protokolle, die es geschafft haben, eine kritische Masse aufzubauen, auch verstanden haben, wie ihr Geschäftsmodell funktioniert und vielleicht genug Kohle haben, um zu wachsen, dass die eher Marktanteile gewinnen werden.
Also das kann sein im Perps-Bereich, Hyperliquid, Leiter und vielleicht noch ein, zwei weitere.
Aber ich glaube, es ist nicht jetzt, dass jemand komplett Neues, der quasi On-Chain-Perps macht, um die Ecke kommt und denen massiv Marktanteile wegnimmt.
Würde mich überraschen.
Also klar, kommt ein Variational, aber die haben ein bisschen ein anderes Produkt.
Da ist schon Platz für ein paar Spieler, aber ich glaube nicht, dass da jetzt irgendjemand komplett Neues um die Ecke kommt.
Würde mich überraschen und denen sie nicht, wie kein Marktanteil wegnimmt.
Das gleiche im Lieferbereich.
Ich glaube, es wird schwierig als Landingmarkt gegen Morpho und Aave jetzt noch wirklich anzutreten und denen signifikant den Rang abzulaufen.
Morpho schafft es gerade so ein bisschen bei Aave, aber auch, weil die sich selber einige Beine gestellt haben, muss man dazu sagen.
Ansonsten wäre das für mich auch nicht so einfach gewesen.
Das gleiche irgendwie im Bereich Trading Infrastruktur oder DEXIS wird es auch schwierig gegen irgendwie Jupiter oder Meteora und Uniswap und Aerodrome.
an denen vorbeizukommen.
Fluid macht das ein bisschen, aber die haben nochmal auch einen eigenen Ansatz.
Aber ich glaube, dass wir relativ gut verstehen gerade, wo die Infrastruktur sinnvoll angewendet wird, was die Use Cases sind.
Und ich glaube, die Protokolle oder die Unternehmen, die das auch verstehen, setzen gerade alles darauf, mit diesem Riesentrend mitzuwachsen, anstatt jetzt komplett wilde Experimente zu machen und sagen, könnte man denn nicht jetzt irgendwie...
nochmal Metaverse Real Estate irgendwie tokenisieren oder weiß ich nicht.
Also diese Experimente wirst du natürlich auch immer haben, aber ich glaube, du siehst gerade ganz klar, was sind fünf bis zehn Use Cases, wo wir Prog-Market-Fit gefunden haben und wo der Trend so klar ist, dass man sagt, möchte ich nicht einfach diese Welle reiten, anstatt jetzt versuchen, irgendwo einen neuen Strand zu finden, wo es vielleicht auch eine Riesenwelle gibt, aber ich weiß es nicht.
Vielleicht gibt es auch gar nichts.
Und ein Thema, was aber glaube ich dennoch...
stark wachsen wird, wo wir vielleicht eher noch ganz am Anfang der Adoption sind, ist glaube ich das Thema tokenisierte Aktien.
Ich glaube, das wird sehr vielkant wachsen.
Gibt es sein Team oder sowas?
Solana macht Backpack da sehr viel und haben sich sehr gut positioniert, muss man schon sagen.
Die wachsen sehr stark.
Ich bin tatsächlich in dem Bereich noch nicht tief genug drinnen, um zu verstehen, was musst du besser machen als andere?
Also wie musst du, ist es einfach ein Distribution-Game?
Musst du dich quasi irgendwie in die richtigen Venues integrieren, damit deine tokenisierten Aktien quasi angewandt werden?
Oder ist es eher wirklich ein Thema, das ich irgendwie von der Regulierung her schauen muss, dass ich irgendwie schneller bin als die anderen und quasi früher Lizenzen bekomme?
Hat es damit zu tun, wie genau ich die Sachen verwahre?
Ist es eher ein Thema, dass ich sage, ich muss ein kritisches...
Liquidität aufbauen und so ein Liquidity-Flywheel dann zu bekommen, das kann ich noch nicht genau beantworten, aber ich glaube grundsätzlich, dass das stark wachsen wird.
Ich meine, ich sehe es an meiner eigenen Nutzung jetzt irgendwie, sagen wir, ich möchte spekulieren darauf, ob jetzt irgendwie der Ölpreis steigt oder fällt.
Ich werde einen Teufel tun und in meinem Broker mir irgendwelche Futures-Kontrakte da kaufen.
Ich gehe auf Hyperliquid und mache einen Perp auf.
viel bessere User Experience.
Und ich glaube, das sehen Leute auch bei Aktien.
Also ich kenne wirklich, und ich meine ja, das sind eher Crypto-Natives, aber ich kenne viele Leute, die ihr Aktienportfolio mittlerweile eher On-Chain aufbauen.
Also sie auch sagen, hey, ich kann 24-7 handeln, die Liquidität ist da, ich kriege jetzt keine schlechtere Execution, die Gebühren sind super niedrig, die sind vielleicht sogar viel besser als auf meinen Brokern.
Du hast natürlich gewisse Nachteile oftmals, und das muss man eben bei diesen tokenisierten Aktien genau verstehen.
was halte ich wirklich?
Gibt es da irgendein Emittentenrisiko oder gibt es irgendeinen Mittelsmann, der pleite gehen kann, sodass dann meine Aktie nichts mehr wert ist?
Self-Custody.
Auto-Deleveraging.
Self-Custody.
Naja, aber was für ein Auto-Deleveraging?
Also ich halte jetzt irgendeine tokenisierte Tesla-Aktie.
Was soll passieren?
So, und Elon Musk denkt sich wieder irgendwas aus.
Tesla verzehnfacht sich über Nacht und du machst nur ein Zehntel des Moves mit, weil du deleveraged wirst.
Nee, aber das kann ja nur passieren, wenn ich mit Hebel handele.
Also wenn ich einfach eine tokenisierte Aktie halte.
Ja, genau.
Ja, aber darüber spreche ich ja nicht.
Achso, tokenisierte Aktie.
Ich dachte, du bist noch bei Perks.
Nee, nee, wenn ich eine tokenisierte Aktie habe, habe ich kein Auto-Deliveraging.
Da ist das Risiko eher, dass ich dann sage, okay, ich habe plötzlich mein Aktienportfolio in Self-Custody und da sind wir wieder beim Thema von vorhin.
Fühle ich mich denn damit wohl?
Also quasi bei all den Problemen, wo ich sage, meine herkömmlichen Broker, scheiß User Experience, das sind die On-Chain-Produkte viel besser.
Aber möchte ich es denn wirklich selber halten?
Das wäre jetzt vielleicht eher dann, was ich gerade beschreibe, der Success-Story für Robinhood, die ja quasi dir das Beste aus beiden Welten anbieten.
Hey, du bist bei uns.
Alles Lizenz, alles sicher.
Keine Sorge.
Wir haften im Zweifel für einen gewissen Umfang.
Aber du kannst trotzdem tokenisierte Aktien kaufen, 24-7 und zu geringen Gebühren.
Also das ist, glaube ich, noch die Frage, wer gewinnt dadurch, dass dieses Thema kommt.
wie bei Prediction Markets auch, sind riesig.
Gab es jetzt irgendeinen Token, der davon wirklich profitiert hat?
Ich glaube nicht.
Also Kelchi-Aktionäre oder quasi Eigentümer, Polymarket-Eigentümer und Robinhood-Aktionäre haben sich darüber gefreut, sicherlich, weil es für die ein riesen Business ist.
Hat jetzt irgendwie der Polygon-Token davon profitiert?
Nö, nicht wirklich.
Also ich glaube, das ist nochmal die spannende Frage.
Auch wenn diese Megatrends kommen, gibt es...
Wie profitiere ich davon?
Und das ist, glaube ich, keine ganz einfache Frage zu beantworten.
Aber TLDA, ich schaue aktuell eher darauf, was sind die wirklich großen Themen, wo Blockchain ganz klar Pro-Market-Fit gefunden hat.
Wer sind die besten Protokolle in dem Bereich, um das zu gewinnen?
Vielleicht müssen nicht mehr die größten heute sein, aber welche, die irgendwie dahin kommen können.
Das bin ich jetzt gerade, weil ich auch zum Beispiel im Venture aktuell nichts mache und da nicht tief drin stecke, als mir jetzt Gedanken zu machen, hey, Was wären jetzt komplett neue Anwendungsfälle?
Ich will nicht sagen, dass es da nicht auch geile Sachen gibt.
Und manchmal sehe ich so Pitch-Dacks und denke mir, hey, mega geil.
Also total coole Idee.
Es ist halt ein anderes Game.
Und gerade wenn man sich im Venture nicht auskennt oder nicht weiß, was man da macht und dann irgendwelche neuen Tokens kauft, von irgendwelchen neuen Ideen, hat man halt auch ein signifikantes Risiko, dass man sich da einkauft.
Und letzte Frage zu dem Thema.
Wenn du jetzt die Frage stellst, wer gewinnt zum Beispiel von der ...
oder durch die Stablecoin-Adoption, ist denn die Wette immer nur kryptobasiert?
Also wer dann jetzt zum Beispiel, keine Ahnung, jetzt Athena ist jetzt kein Stablecoin in dem Sinne, sondern halt dieser Carry-Trade, wer das halt, so dass du sagst, ich versuche dann halt auf die zu setzen oder sagst du halt auch, nee, es gibt einen traditionellen Aktienmarkt, vielleicht die ein oder andere Firma, die dadurch krass, weiß ich nicht, befähigt wird, irgendwas zu tun und deshalb kaufe ich auch meine Aktie, weil ich dieses Kryptowissen habe.
Geht beides, glaube ich.
Geht beides.
Ich kenne auch Leute, die, wenn sie bullish auf Krypto auf dem Markt sind, dass der Markt zurückkommt, Robinhood-Aktien kaufen zum Beispiel.
Weil sie sagen, das ist so ein profitables Geschäft für die.
Wenn die Leute wieder anfangen zu zocken, wächst du, geht die Aktie vielleicht proportional mit dem Bitcoin hoch.
Du hast aber natürlich ein krasses Downside, dein Downside-Risiko ist gecappt.
Geht beides, ja.
Sicherlich.
Okay.
Ja, super spannend.
Finde ich toll.
Wir sollten häufiger so philosophische Segmente machen, wo du ein bisschen deinen Ausblick über den Markt generell geben kannst.
Also ich fand das jetzt ein sehr, sehr schönes Segment.
Und das können wir abseits von du machst dezidierte Tokenanalysen auch mal irgendwie häufiger einführen.
Aber...
Das soll es an dieser Stelle erstmal mit der Folge gewesen sein.
Ich danke dir wie immer.
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Ich glaube, ich muss mal gucken.
Ich habe mir letzte Woche zum Geburtstag gewünscht, dass wir neue positive Bewertungen auf Apple und Spotify bekommen.
Ich gucke mal, ob ein Hörer oder eine Hörerin sich vielleicht dem angenommen hat.
Und dann würde ich dann hier sogar noch einen kleinen Shoutout machen.
Allerdings muss man ja immer sagen, dass bei Apple, wo ich jetzt gerade reingucke, leider Gottes das immer ein bisschen zeitverzögert ist.
Ich schaue mal rein.
Ne, leider nicht.
Leute, ich bin ein bisschen enttäuscht.
Ich gehe jetzt nach Hause in mein anderes kleines Kämmerchen und weine mich in den Schlaf.
Obwohl wir es irgendwie 11.30 Uhr morgens haben.
Aber naja.
Julius, ich quatsche schon wieder ohne Punkt und Komma.
Ich setze jetzt den Schlussstrich.
Ich wünsche dir ein wundervolles Wochenende.
Wir sprechen uns nächste Woche wieder.
Bis dahin.
Alles Gute und ciao, ciao.
Mach's gut.
Ciao, ciao.
