# AI Disruption, Capital Allocation, and Market Turnarounds

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-08-07

## Transcript

Ist die Aktie von Uber unterbewertet?
Wieso hat die Aktie von der Telekom gestern so stark performt?
Was war bei Siemens los?
Was war bei ganz vielen Softwareaktien los?
Das alles und vieles mehr klären wir jetzt.
Mein Name ist Noah Leidinger.
Heute ist Freitag, der 7.
August und das ist ohne Aktien wird schwer.
Unterstützt wird dieser Podcast von Scalable Capital, die jetzt ihren zweiten ETF haben, den Scalable MSCI All Country World Leveraged Daily Swap X-Trackers ETF.
Das ist, wie der Name schon sagt, ein gehebelter ETF.
Er liefert also jeden Tag die doppelte Rendite, aber auch den doppelten Verlust vom MSCI Old Country World ETF.
Das alles gibt es zu einer Gesamtkostenquote von gerade mal 0,45%.
Für alle von euch, die also eher aktive Anlagestrategien haben und auch mal mehr ins Risiko gehen, kann das spannend sein.
Wichtig ist aber, dass man sich mit so einem Produkt wirklich auskennen muss.
Es bringt zum Beispiel auf lange Sicht nicht unbedingt garantiert die doppelte Rendite vom normalen ETF.
Für alle, die sich aber auskennen, ist es der erste und einzige gehebelte ETF in Europa auf den All-Country-World-Index.
Link dazu mit allen Infos ist in der Beschreibung.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Gestern war Tag der Turnarounds und auch Tag der harten Kursverluste.
Starten wir mit den Kursverlusten.
Die sind nämlich genau das Gegenteil vom Turnaround gewesen, weil es genau die Branche getroffen hat, die wegen KI-Sorgen eh schon unter Druck ist, nämlich Software.
Am härtesten getroffen mit einem Minus von 20% hat es HubSpot.
Bei denen gibt es sowieso viel KI-Skepsis, weil in HubSpot zwar viele Kundendaten liegen, Es macht es also nicht ganz so einfach für den Kunden, einfach zu einem neuen Anbieter zu wechseln.
Aber auf der anderen Seite sind viele Funktionen von HubSpot auch ganz gut nachbaubar.
Und ganz günstig ist das Tool auch nicht.
Dazu hat HubSpot viele junge Firmen als Kunden, die nochmal eher zu KI-Tools wechseln.
Man muss jetzt sagen, dass man von den ganzen Sorgen an den Zahlen noch nicht extrem viel sieht.
Der Umsatz ist zum Beispiel letztes Quartal währungsbereinigt um 17% gewachsen.
Aber HubSpot hat die Prognose für das Gesamtjahr minimal gesenkt.
Von 17% auf 16% Wachstum ohne Währungseffekte.
Und wenn HubSpot gleichzeitig erzählt, dass sie durch KI-Tools eigentlich neue Erfolge haben, mehr Umsatz machen, fragt man sich als Investor schon so ein bisschen, wo denn dieser KI-Umsatz bleibt.
Auch viele KI-Sorgen gibt es beim Design-Tool Figma.
Die Zahlen vom letzten Quartal würden erstmal zeigen, dass sie gar nicht berechtigt sind.
Der Umsatz ist nämlich 48% gewachsen, also wirklich krass.
Aber das lag fairerweise auch daran, dass Nutzer seit März die KI-Tools von Figma nach Nutzung bezahlen und nicht mehr mit einem Fixpreis.
Dazu kommt, was die Börse vor allem enttäuscht hat, nächstes Quartal soll der Umsatz nur noch 36% wachsen und die Margen sollen in der zweiten Jahreshälfte auch niedriger sein, weil Figma mehr Geld in Produktentwicklung pumpen will.
Dazu kam außerdem noch, dass die Marketingchefin und der Produktchef ihren Rücktritt verkündet haben.
Alles an sich nicht dramatisch, aber in Zeiten von KI-Sorgen hat es gestern dazu geführt, dass die Aktie über 15% verloren hat.
Auch 15% verloren hat dann die Datenplattform Datadog.
Da muss man sagen, dass die Zahlen aber sogar besser als erwartet waren.
Und bei Datadog ist die Situation auch insgesamt eine ganz andere als bei HubSpot und Figma.
Während die zwei Aktien aus Folge von KI dieses Jahr eh schon stark verloren haben an der Börse, hat sich die Datadog-Aktie nämlich einfach mal verdoppelt.
Datadog baut nämlich einfach gesagt Software, mit der man IT-Systeme überwachen kann.
Und die KI-Hoffnung ist, dass der boomende Markt mit KI-Agenten auch von Datadog überwacht wird.
Und der Kursrückgang gestern, trotz der starken Zahlen, war entsprechend der Fluch der hohen Erwartungen.
Auch noch stark verloren haben im Softwarebereich ansonsten Duolingo und die Werbeplattform Applovin.
Beide wachsen weiter stark, aber bei beiden war die Prognose unter den Erwartungen.
Und das gleiche, Prognosen unter den Erwartungen, hatten auch die Speicherchip-Aktien Sandisk und Western Digital dem so 5 bis 10 Prozent verloren.
Das ist aber auch Jammern auf wirklich sehr hohem Niveau.
Jammern auf keinem hohen Niveau gab es dann gestern noch bei Honeywell Aerospace.
Die sind ja erst im Juni von Honeywell abgespalten worden und als eigenständige Firma an die Börse.
Und damals hatten sie noch die Prognose, dass der Umsatz dieses Jahr bis zu 9% wachsen soll.
Gestern haben sie diese 9%, aber auf maximal 5% eingestampft.
Das ist in so kurzer Zeit eine wirklich krasse Änderung.
Entsprechend hat auch die Aktie 20% verloren.
Grund für die Senkung sind wohl Lieferkettenprobleme, die Honeywell nicht in den Griff kriegt.
Da könnte man einerseits sagen, dass es ein kurzfristiges Thema ist, andererseits gibt es die Sorge, dass jetzt andere Konkurrenten die Kunden beliefern und man die Kunden dann, wenn man wieder liefern könnte, nicht mehr zurückgewinnen kann.
Ich habe übrigens auch selten einen Analysten-Call gehört, wo Analysten so hart nachgefragt haben, wie bei dem von Honeywell Aerospace.
Einer meinte ganz konkret, wie es denn sein kann, dass nur Honeywell so stark von den Lieferkettenproblemen betroffen ist.
und alle anderen Konkurrenten über 10% wachsen.
Aber jetzt habe ich die ganze Zeit über schlechte Nachrichten gesprochen.
Ich habe ja eigentlich gesagt, dass gestern Tag der Comebacks war.
Also jetzt endlich zu den guten News.
Das krasseste Comeback hatten die Kollegen bei der Werbeagentur WPP.
Auch da gibt es massive KI-Sorgen.
Und dazu noch sehr viel Wettbewerbsdruck.
In den letzten Monaten haben einige Konkurrenten wirklich große Kunden abgeworben.
Entsprechend hat die Aktie in letzter Zeit auch sehr schlecht performt.
Aber gestern ist sie zwischendurch sogar um die 30 Prozent gestiegen.
Denn der Umsatz des letztes Quartals war immer noch geschrumpft, aber nur noch mit 3 Prozent.
Nicht mal halb so schnell wie im ersten Quartal.
Und dazu hat WPP die Personalkosten massiv reduziert.
Außerdem war der Ausblick optimistischer.
WPP verliert weniger Kunden, gewinnt mehr Neue und spart eben Geld.
Den zweiten Krisen-Turnaround gab es bei Diageo.
Zumindest hat sich da ein Turnaround angedeutet und die Aktie hat um die 5% zugelegt.
Auch bei Diageo ist es so, dass die Umsätze sinken, wie bei so vielen Firmen im Alkoholbereich.
Aber der neue CEO Dave Lewis ist auch genau dafür gekommen.
Der ist nämlich als Drastic Dave bekannt und hat gestern gesagt, dass er die Kosten in den nächsten drei Jahren um eine Milliarde senken will, auch durch viele Entlassungen.
Gleichzeitig glaubt er sehr stark an Guinness.
wo er die Produktion bis 2031 verdoppeln will.
Und ganz spannend, er will in den USA 20 Millionen Dollar investieren, um neue Produktionen für kleinere Flaschen zu bauen, was vor allem für Amerikaner gedacht ist, die stark unter der Inflation leiden.
Das dritte und mit Abstand überraschendste Comeback gab es von Leopold Aschenbrenner, dem deutschen KI-Investoren-Wunderkind, ist ja letzte Woche der Fonds um die Ohren geflogen, weil er zu stark gehebelt hat.
Er musste dann große Teile des Fonds verkaufen, aber einen kleinen Teil hat er behalten und damit ist er schon wieder aktiv.
Zwar nicht an der Börse, aber er hat alleine am Dienstag laut Bloomberg 400 Millionen Dollar in eine nicht börsennotierte Firma investiert, welche es war, ist nicht bekannt.
Mit der Deutschen Telekom und Siemens haben gestern zwei der größten deutschen Firmen ihre Zahlen vorgelegt und wer könnte das besser analysieren als unser Experte für deutsche Aktien Christoph Damm.
Fangen wir mit Siemens an.
Im letzten Quartal ist der Umsatz um fast 10 Prozent gestiegen auf 20 Milliarden Euro.
Einen Rekord gab es beim Auftragseingang mit 28 Milliarden Euro.
Treiber ist vor allem der Ausbau der KI-Rechenzentren, für die Siemens Schaltanlagen und Automatisierungstechnik liefert.
Wie stark Siemens in dem Business ist, zeigt eine Zahl.
Siemens beliefert inzwischen neun der zehn größten Rechenzentrumsbetreiber der Welt.
Weil das Quartal so gut war, hat Siemens sogar die Gewinnprognose angehoben.
Und trotzdem war Siemens gestern einer der größten DAX-Verlierer mit einem Minus von fast 5%.
Dazu muss man fairerweise sagen, dass die Aktie in den letzten Monaten schon extrem gut gelaufen ist.
Seit Anfang April hat sie bis vor den Zahlen um die 40 Prozent zugelegt auf einen Börsenwert von 220 Milliarden Euro.
Damit liegt das erwartete KGV bei 23.
Im Schnitt der letzten drei Jahre waren es 18.
Dadurch sind auch die Erwartungen gestiegen und wenn die Zahlen dann nicht überraschend gut ausfallen, kann es eben Rücksetzer geben.
Ganz anders bei der Telekom, da war das operative Bild eigentlich durchwachsen.
Der Umsatz ist um knapp 5 Prozent auf 30 Milliarden Euro gestiegen und damit ziemlich genau wie erwartet.
Geholfen hat die Fußball-WM, weil die Telekom alle Spiele auf Magenta TV gezeigt hat, sind rund eine Million neue TV-Kunden dazugekommen.
Auch der Gewinn hat die Erwartungen getroffen.
Klingt also erstmal unspektakulär und trotzdem war die Aktie um die 7% im Plus.
Der Grund?
Erstens hat die Telekom die Prognose für den freien Cashflow leicht angehoben auf rund 20 Milliarden.
Das ist bei der Telekom eine wichtige Kennzahl, denn daraus zahlt sie Dividende und Rückkäufe.
Gerade die Dividendenrendite ist mit 3,5% für manche Anleger ein wichtiges Argument.
Dazu stockt die Telekom ihr Aktienrückkaufprogramm auf von 2 auf 5 Milliarden Euro.
Zusammen mit der Dividende sollen dieses Jahr bis zu 10 Milliarden an die Aktionäre zurückfließen.
Das sind fast 10 Prozent vom Börsenwert.
Ein Grund für die höhere Prognose beim freien Cashflow ist übrigens die Entwicklung in den USA.
Die Tochterfirma T-Mobile US hat vor zwei Wochen ihren Ausblick angehoben.
Außerdem hat die Telekom weniger Geld für Frequenzen ausgegeben.
Dazu hat die Telekom-Aktie in den letzten Tagen schon davon profitiert, dass die geplante Fusion mit T-Mobile abgesagt wurde.
Experten haben gesagt, eine Integration wäre sehr komplex und dass die sich auch erst nach Jahren auszahlen würde.
Mit dem Deal wollte die Telekom eigentlich Synergien heben, um sich gegen neue Wettbewerber wie SpaceX besser wehren zu können.
Mit einem Börsenwert von 130 Milliarden Euro kommt die Telekom jetzt auf ein erwartetes KGV von 12.
Im Schnitt der letzten Jahre waren es eher ein bisschen über 13.
Zuletzt haben aber eher nicht-operative Gründe die Aktie getrieben, wie eben die abgesagte T-Mobile-Fusion und die aggressiven Ausschüttungen an Aktionäre.
Das neue SL65.
Für welches werden Sie sich entscheiden?
Siemens Mobile.
Es ist mittlerweile fast zehn Jahre her, dass der Uber-Gründer Travis Kalanick nach mehreren Skandalen aus seiner Firma rausgeflogen ist.
Seitdem hat er sich sehr zurückgezogen und im Hintergrund einer neuen Firma gebaut.
Seit ca.
zwei Wochen ist er jetzt aber wieder in den Medien unterwegs.
Er hat seine Firma in Atoms umbenannt, 1,7 Milliarden Dollar von Investoren eingesammelt und will industrielle Prozesse automatisieren.
Zum Beispiel mit Kochrobotern oder mit autonomen Trucks und Maschinen für den Bergbau.
Übrigens ganz spannend, die Firma für die Bergbauautomatisierung hat ursprünglich Anthony Lewandowski gegründet, der 2020 zu 18 Monaten Haft verurteilt wurde, weil er bei seinem Wechsel von Google zu Uber wohl Betriebsgeheimnisse gestohlen hat.
Er wurde aber...
kurz nach dem Urteil von Trump begnadigt.
Jetzt ist es jedenfalls so, dass man in Atoms nicht direkt investieren kann, aber spannenderweise hat Uber in Atoms investiert.
Laut TechCrunch haben sie sogar um die 100 Millionen Dollar reingesteckt.
Das sind jetzt bei 140 Milliarden Dollar Börsenwert von Uber erstmal Peanuts, aber wenn das Ding komplett durch die Decke geht, könnte es zumindest ein paar Milliarden bringen.
Und die Frage, die ich mir eher gestellt habe, ist, ob man das bei Uber nicht gerade fast kostenlos dazukriegt, weil die Aktie gerade so günstig ist wie noch nie.
Die Aktie hat in den letzten zwölf Monaten vor allem aus Sorge vor KI nämlich über 20% verloren.
Damit entspricht die Bewertung dem 17-fachen vom erwarteten Gewinn.
Der Schnitt der letzten drei Jahre ist das 26-fache.
Und dass eben bei einer Firma, die letztes Quartal 12% gewachsen ist und gleichzeitig profitabler wird, dazu muss man außerdem sagen, dass das Buchungsvolumen ohne Währungseffekte sogar 22% gewachsen ist.
Es gab aber vor allem in Großbritannien eine Umstellung bei der Umsatzverbuchung.
Das führt jetzt erstmal dazu, dass der Umsatz ein bisschen langsamer wächst als das Buchungsvolumen, aber ab nächstem Jahr sollte sich das wieder angleichen.
Außerdem spannend ist, dass Uber ähnlich wie Amazon ein riesiges Werbebusiness aufbaut.
Wenn man da den Werbequartalsumsatz vom letzten Quartal aufs Jahr hochrechnet, macht Uber so 2,5 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr mit Werbung und das sind circa 50 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.
Die große Sorge ist aber eben, dass das alles in ein paar Jahren egal sein wird, weil Robotaxis Uber ersetzen werden.
Diese Woche haben sie dazu angekündigt, dass sie in den nächsten Jahren 10 Milliarden Dollar investieren, um mit Partnern 120.000 Robotaxis auf die Straßen zu bringen.
Sie müssen also selbst nochmal stark ins Risiko gehen.
Uber sagt zwar, dass sie das erstmal nur investieren, um den Bereich anzuschieben.
Das Risiko ist aber, dass sie in dem Geschäft generell auf Dauer mehr Kapital investieren müssen.
Und das würde das Geschäftsmodell einfach unattraktiver machen.
Meine These ist weiter eher, dass in einem Robotaxi-Markt mit vielen Anbietern, die autonome Taxis haben, am Ende der Anbieter gewinnt, der die Nutzer hat und das ist eben Uber.
Wenn das so ist, braucht man auch das Kapital wirklich nur am Anfang.
Aber wie gesagt, das ist ein Investment, wo es dieses ganz klare Risiko eben gibt, wenn am Ende doch die Robotaxis selbst den Kundenzugang kriegen und zum Beispiel Waymo nicht mehr auf Uber angewiesen ist.
Dazu sollte man wissen, dass es zuletzt auch Berichte gab.
dass Waymo seine Partnerschaft mit Uber in den nächsten Jahren beenden will, auch wenn Uber das bestreitet.
Das war ohne Aktienwert schwer, produziert von Potsdas bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Da gibt es nämlich eine Deep-Dive-Folge zu einem Thema, das sich viele gewünscht haben, zu Quantencomputern.
Ich habe dazu direkt mit zwei Gästen gesprochen.
Einmal mit Dr.
Jan Rainer Lahmann von IBM und einmal mit dem Gründer von Toptica, das ist ein Weltmarktführer für Quantencomputer-Laser.
Und genau aus dem Gespräch habe ich hier mal zwei Ausschnitte, was er zu Exportbeschränkungen in China denkt und über den aktuellen Status der Branche.
Ich glaube, dass da eine gewisse historische Arroganz da ist, dass die Chinesen nichts in der Lage sind, Hochtechnologie aus sich heraus zu entwickeln.
Ich glaube, das kann man sich durchaus abschminken.
Die technologischen Fähigkeiten dort und auch die Unterstützung ist so massiv, dass man dort mit rechnen muss, dass wir, um überhaupt technologisch Schritt zu halten, in diesen Märkten präsent sein müssen.
Das wird nicht skalierbar sein.
Wir haben da Kosten irgendwo zwischen 50 und 500 Millionen Dollar für ein einzelnes Quantencomputersystem, das den Anspruch haben könnte, dass es einen echten Mehrwert erzeugt.
