# Market Guidance, Defense Tech, and Strategic Wealth Allocation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-07

## Transcript

Nando, du kennst mich ja, wenn es um ETFs geht, dann werde ich schwach.
Ich da auch, Holger.
Aber weißt du, worüber kaum jemand spricht, wo man seine ETFs eigentlich handelt?
Die meisten klicken bei der Order einfach durch.
Dabei kann das richtig Geld kosten.
Ganz genau.
Ein guter Preis hängt eben nicht allein an den Gebühren.
Entscheidend sind die Liquidität des Handelsplatzes und ein enger Spread, also eine kleine Differenz zwischen Kauf und Und da gibt es Xetra.
Das ist der zentrale Handelsplatz der deutschen Börse für Aktien und ETFs für Privatanleger.
Ja, genau.
Und was eben viele nicht wissen, Xetra ist eben nicht nur was für Profis, sondern auch für Privatanleger.
Rund 1.000 Aktien und 3.500 ETFs und ETPs sind dort handelbar.
Und die hohe Liquidität sorgt dafür, dass eure Orders schnell und vollständig ausgeführt werden.
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Und?
Ihr könnt von 8 bis 22 Uhr handeln, also auch abends nach Feierabend.
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Xetra, der führende Handelsplatz für Aktien und ETFs in Deutschland.
Disklaimer, Kapitalanlagen bergen riesigen.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Flash Crash von SK Hynix, den brutalen Absturz von Ablovin und Aufatmen bei der Telekom.
Im Thema des Tages geht es um die Schlussfolgerung, die die Börse aus dem Leipziger Drohnenangriff zieht.
Und in der AAA-Idee verraten wir euch eine Rechnung, die jeder kennen sollte, der früher in Rente gehen will.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Freitag, der 7.
August und wir wünschen euch einen dynamischen Start in den Tag.
An den Märkten ging es nämlich gestern zeitweise ein bisschen lethargisch zu.
So hat sich der Deutsche Leitindex nur wenig von der Stelle bewegt.
Die kleine Verschnaufpause wurde von Anlegern jetzt erstmal verlängert und das, obwohl gleich acht DAX-Konzernen gestern Zahlen vorgelegt haben.
Am Ende stand ein Anstieg von 0,05 Prozent auf 26.140 Punkte.
Der S&P 500 ruttete leicht ins Minus mit 0,2 Prozent und der Nasdaq 100 verloren.
Spannend dabei, neun der elf S&P 500 Branchen lagen im Minus, nur Energie und Technologie hielten sich.
Und der Grund?
Ja, die Ölpreise, die gingen nach oben.
WTI stieg um fast drei Prozent auf mehr als 77 Dollar.
Brent legte knapp vier Prozent zu auf mehr als 82 Dollar.
Exxon Mobil gewann daraufhin fast zwei Prozent, Chevron gut ein Prozent.
Der Grund für die Entwicklung des Ölpreises liegt am Persischen Golf.
Nach iranischen Medienberichten will Teheran im geplanten Abkommen mit Oman amerikanische und israelische Schiffe von der Straße von Hormuz ausschließen, von feindlichen Ländern sogar Entschädigungen verlangen.
Eine vollständige Öffnung setzte außerdem das Ende der US-See-Blockkarte voraus.
Washington hat sich dazu bislang nicht geäußert.
Es klingt jetzt aber erstmal danach, als sei die Einigung, die Finanzminister Scott Bessent ja diese Woche noch in Aussicht gestellt hatte, vorerst erstmal vom Tisch.
Ja, und damit kippt natürlich auch die Rechnung, die den Markt zuletzt ein bisschen getragen hat.
Teures Öl bedeutet Inflation und Inflation bedeuten höhere Zinsen.
Ja, die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg um fünf Basispunkte auf 4,67 Prozent, die deutsche Zehnjährige auf 3,1 Prozent.
Bei den Einzelwerten hat es gestern die Speicherchip-Hersteller erwischt.
Und zwar trotz der starken Zahlen.
SanDisk setzte im Schlussquartal 8,97 Milliarden Dollar um und verdiente bereinigt 39,25 Dollar je Aktie.
Beides über den Erwartungen.
Der Umsatz mit Rechenzentren hat sich gegenüber dem Vorquartal auf 2,98 Milliarden Dollar verdoppelt.
Und im Gesamtjahr stiegen die Erlöse von 7,4 auf 20,2 Milliarden Dollar.
Unglaublich.
Die Zahlen also, die waren wirklich gut.
Warum hat es die also erwischt?
Trotz der guten Zahlen brach die Aktie da tatsächlich zweistellig ein.
Und zwar, weil der Ausblick auf 10,3 bis 10,8 Milliarden Dollar unter dem Konsens von 11,2 Milliarden lag.
Und Sandisk war damit nicht allein.
Western Digital verlor sogar 19 Prozent und damit so viel wie seit April 2025 nicht mehr.
Man muss dazu vielleicht die Vorgeschichte kennen.
Sandisk lag vor diesen Zahlen in diesem Jahr fast...
470 Prozent im Plus, Western Digital gut 200 Prozent.
Und wer so gut gelaufen ist, wird für Zahlen nicht einfach belohnt, sondern vielmehr für jede Spreche im Ausblick bestraft.
Der Sog erfasste die ganze Branche, denn auch Esker Hynix, Micron und Seagate gaben deutlich nach.
Bei SK Hynix, da hatte es vorbörslich sogar ein Flash-Crash gegeben, bei dem die Aktie um 30 Prozent einbrach.
Ziemlich hart erwischt es gestern auch Erb Lawin mit einem Absturz von gut 19 Prozent.
Dabei sind die Zahlen für sich genommen bemerkenswert.
Der Umsatz des Werbetechnik-Konzerns stieg im zweiten Quartal um 53 Prozent auf 1,92 Milliarden Dollar.
Der Nettogewinn um ...
64 Prozent auf 1,27 Milliarden.
Und die bereinigte EBDA-Marge, die liegt bei 84 Prozent.
Nichts zu meckern, das ist eine Profitabilität, von der die meisten Softwarehäuser träumen können.
Das stimmt, nur lag das Ergebnis knapp unter der eigenen Prognose, weil sich die Werbemodelle langsamer verbessert haben als erwartet.
Und dazu kommt ein Ausblick fürs laufende Portal, bei dem das Management ausdrücklich auf höhere Rechenkosten hinweist.
Noch härter traf es Honeywell Aerospace.
Die Aktie büßte zeitweise 26 Prozent ein.
Der Konzern ist ja erst seit Juni eigenständig an der Nasdaq und musste jetzt bei den ersten eigenen Quartalszahlen die Jahresprognose kassieren.
Statt 7 bis 9 Prozent erwartet man jetzt nur noch 4 bis 5 Prozent organisches Wachstum.
Beim Gewinn je Aktie 7,60 bis 7,90 Euro statt der erwarteten 8,86 Euro.
Schuld sind Lieferkettenprobleme bei Michelle.
Deutlich unter die Räder kam auch Datadog mit einem Minus von 16 Prozent.
Der Anbieter von Cloud-Überwachungssoftware hat im zweiten Quartal zwar Umsatz und Gewinn über den Erwartungen geliefert, doch der Ausblick für das kommende Quartal lag nur knapp über dem Konsens.
Das reichte nicht für einen Titel, der in den vergangenen sechs Monaten um mehr als 100 Prozent zugelegt hat.
Ihr merkt schon, man erkennt da einen Trend.
Deutlich freundlicher war die Nachricht bei Alphabet.
Der Google-Konzern nimmt 25 Milliarden Dollar über eine Anleihe auf und hat dafür eines der größten Orderbücher des Jahres eingesammelt.
Da war die Nachfrage einfach riesengroß, weil die Rendite die Investoren überzeugt hat.
Auch für Motorola-Aktionäre war es ein guter Tag.
Der Smartphone-Konzern legte starke Zahlen vor.
Die Aktie kletterte um 8,5 Prozent.
Auch Albe Male und Parker Hennepin legten jeweils knapp 8 Prozent zu.
Beide nach starken Quartalszahlen.
Und in Großbritannien ist der Beta-Kampf um EasyJet entschieden.
Der Finanzinvestor Castle Lake hat seine Übernahmepläne aufgegeben, einen Monat nachdem Apollo mit rund 7,7 Milliarden Dollar überboten hatte.
Castle Lake hatte im Juli 7,3 Milliarden geboten.
Und die EasyJet-Aktie fiel daraufhin zeitweise um mehr als 6 Prozent, drehte dann aber wieder ins Plus.
Sie liegt aber trotzdem noch fast 50 Prozent über dem Stand von vor den Übernahmegerüchten.
Sprechen müssen wir auf jeden Fall noch über Peloton, wo die Aktie zeitweise 15 Prozent auf 5,56 Dollar einbrach.
Der Grund war der Ausblick, denn im neuen Geschäftsjahr rechnet der Konzern nur noch mit 2,3 bis 2,4 Milliarden Dollar Umsatz.
In der Mitte der Spanne wäre das ein Rückgang um knapp 4 Prozent, also Umsatzrückgang.
CEO Peter Stern erklärt das mit den Preiserhöhungen bei den Abos, die Kunden vertrieben haben.
Im Schlussquartal fiel die Zahl der Mitglieder um 8 Prozent auf 5,5 Millionen nach 6 Millionen ein Jahr zuvor.
Und auch die Hardware-Erlöse sanken um 14 Prozent.
Der Hardware-Gewinn sogar um 33 Prozent.
Schneller Blick noch nach Deutschland.
Die Deutsche Telekom führte den DAX an mit einem Plus von 6,3%.
Die US-Tochter wächst weiter, der Barmittelausblick steigt und der Konzern kauft wegen des schwachen Kurses mehr eigene Aktien zurück als geplant.
Das gefiel den Aktionären gut und Siemens, die verloren gestern dagegen.
4,5 Prozent, trotz Rekordwerten im Neugeschäft und Rekordwerten beim operativen Ergebnis.
Ein Tag zuvor hatte die Siemens-Aktie bei 291,50 Euro ein Rekord hoch markiert und da wurden dann gestern Gewinne mitgenommen.
Im Rüstungssektor ging die Schere derweil auseinander.
Rheinmetall gab 3,5 Prozent nach, weil der Umsatzausblick nach dem Stopp des Fregattenprojekts F126 sinkt.
Renk und Hensoldt legten im MDAX bis zu 6 Prozent zu hingegen.
Schlusslicht im MDAX war übrigens Scout24 mit 6 Prozent minus.
Das Wachstum beschleunigte sich zwar, der operative Gewinn verfehlt, aber knapp die Erwartungen und laut Bernstein enttäuschte die Zahl der privaten Nutzer.
Die Commerzbank hat ihren Gewinn im zweiten Quartal von 400 Euro.
62 auf 898 Millionen Euro, fast verdoppelt.
Im ersten Halbjahr steht jetzt ein Rekord von 1,8 Milliarden Euro.
Das Jahresziel von 3,4 Milliarden, das bleibt.
Und weitere 1,2 Milliarden Euro fließen in Aktienrückkäufe.
Interessanter war da der Tonwechsel nach zwei Jahren Abwehrkampf, sagt Bankchefin Bettina Orlob jetzt.
Man sei bereit für konstruktive Gespräche mit der Uni Credit.
Die Italiener haben Zugriff auf fast die Hälfte der Commerzbankanteile und die Genehmigung der Aufseher, die erwartet Orlob im vierten Quartal.
Gut, dann mache ich ein letztes Mal für diese Woche die Termine.
Einer der wichtigsten Termine der Woche steht nämlich heute an, und zwar die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen.
Ökonomen erwarten 80.000 neue Stellen, nachdem der Juni mit 57.000 Stellen enttäuscht hatte.
Die ersten Enträge auf Arbeitslosenhilfe blieben in der dritten Wochenfolge jetzt unter 200.000 und die Produktivität stieg im zweiten Quartal stärker an als erwartet.
Clark Bellin von Bell Weather Wells bringt es da auf den Punkt.
Nach dieser schnellen Rallye braucht der Markt eine Zahl, die weder zu heiß ist.
Dann heißt es hoch die Hände.
Das Thema des Tages.
Der versuchte Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig-Halle in dieser Woche, der wirkt wie aus einem Politik-Thriller.
Leider ist es bittere Realität im Jahr 2026.
Eine Drohne mit militärischem Sprengstoff Semtex wird in der Nähe einer ukrainischen Antonov-Maschine gefunden.
Der komplette Flugbetrieb muss gestoppt werden.
Bundesminister Alexander Dobrin unterbricht seinen Urlaub und kommt zu einer Krisensitzung zurück nach Deutschland.
Ja, der Innenminister sprach von feindlichen Mächten, die dahinter stehen und hat sich damit sogar noch ein bisschen vorsichtig ausgedrückt, finde ich.
Es wird vermutet, dass eine Beteiligung von Russland dahinter steckt.
Und das ist wirklich brisant, denn leicht hätte der Anschlag ein wahres Inferno auslösen können.
Das ist offensichtlich nur deshalb nicht passiert, weil der Zünder in der Drohne versagt hat.
Verteidigungspolitiker haben bereits gefordert, den Nationalen Sicherheitsrat deswegen einzuberufen.
Insgesamt zeigt der Anschlag, wie verwundbar unsere kritische Infrastruktur ist.
Klar, eine hundertprozentige Sicherheit, die kann es nie geben.
Andererseits sind Gefahren durch Drohnen ja seit mindestens zwei Jahren bekannt.
Und man hat schon den Eindruck, dass Deutschland seine Drohnenabwehr nicht schnell genug hochfährt.
Das soll sich jetzt schleunigst ändern.
Und damit wird es auch zu einem Börsenthema.
Der Punkt ist, wer eine Rakete am Himmel abschießt, kann das über einem Schlachtfeld tun.
Über einem Flughafen, einem Stadion oder gar in einer Innenstadt funktioniert diese Logik aber natürlich nicht.
Dort braucht man Systeme, die Drohnenorten übernehmen und kontrolliert zu Boden bringen.
Das sind sehr spezielle Technologien und Leipzig war der schwerwiegendste Zwischenfall, aber keineswegs der einzige.
Allein im ersten Halbjahr 2026 hat die deutsche Flugsicherung insgesamt 145 Störungen durch unautorisierte Drohnen registriert.
Und so makaber es auch ist, genau dort entstehen gerade neue Wachstumsfelder.
Allein die NATO-Staaten wollen in den kommenden Jahren mehr als 40 Milliarden Euro für Maßnahmen zur Drohnenabwehr ausgeben.
Das hat die Investmentgesellschaft HAN ETF ausgewertet.
Hersteller dieser speziellen Technologien zur Drohnenabwehr sind fast nie die klassischen Rüstungskonzerne.
Das sind eher junge Hightech-Unternehmen.
Ein Beispiel ist die israelisch-amerikanische Ondas Holdings.
Deren System Centrix erkennt nach Unternehmensangaben die Kommunikationsverbindung einer Drohne und kann diese im Idealfall sogar auf einen sicheren Landeplatz umlenken.
Besonders spektakulär finde ich auch noch die zweite Technologie von Ondas.
Das System Iron Drone Radar schickt eine eigene Abfangdrohne los.
Die verfolgt das Ziel, fängt es mit einem Netz ein und bringt es per Fallschirm sicher zu Boden.
Genau solche Lösungen könnten an Flughäfen oder über dicht besiedelten Gebieten deutlich sinnvoller sein als der pure Abschuss.
Wegen der Bedrohungslage ist der Auftragsbestand von Ondas zuletzt auf 457 Millionen US-Dollar.
Angewachsen, das Unternehmen, hat zwei separate Aufträge zum Schutz großer internationaler Flughäfen in Europa bereits erhalten.
In dem Kontext kommt auch noch ein deutsches Unternehmen ins Spiel.
Zusammen mit Ondas hat nämlich die Deutsche Heidelberger Druckmaschinen ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das Drohnenabwehrtechnologien speziell für kritische Infrastruktur in Europa entwickelt.
Noch ist der Beitrag der Verteidigungssparte zum Gesamtgeschäft des Druckmaschinenspezialisten eher gering.
Doch langfristig bringt das einiges an Potenzial.
Gehen wir nochmal auf einen globalen Spezialisten ein.
Ein anderer ist dann nämlich das australische Unternehmen DroneShield.
Die Systeme der Australier, die werden bereits an sicherheitsrelevanten Standorten eingesetzt.
Die Firma kombiniert Sensoren, Kameras und elektronische Störtechnik, um Drohnen aufzuspüren und deren Steuerung zu unterbrechen.
Das tragbare Drohnenabwehrsystem DroneGun, das die Steuerungs- und Navigationsverbindung in einer Drohne unterbricht, wurde von der Schweizer Polizei zum Beispiel zum Schutz des Weltwirtschaftsforums in Davos eingesetzt.
Die Aktie von DroneShield liegt dieses Jahr 28 Prozent im Minus, nachdem sie sich letztes Jahr fast verdreifacht hatte, allerdings unter sehr extremen Schwankungen.
DroneShield kommt auf einen Auftragsbestand von umgerechnet 100...
34 Millionen US-Dollar und das bei einer Marktkapitalisierung von knapp 1,5 Milliarden US-Dollar.
Und da seht ihr, dass da viel Zukunft schon vorweggenommen ist.
Beim Stichwort Drohnen denken die Barsianer manchmal zu sehr an die Herstellung unbemannter Fluggeräte.
Der Leipziger Vorfall, der könnte aber den Blick auf einen anderen Bereich dieser Wertschöpfungskette lenken, auf Unternehmen, die kritische Infrastruktur schützen gegen Drohnen.
Tom Bailey, der Research-Leiter von HAN ETF, formuliert es so, Zitat, das Wachstum wird nicht allein aus der Produktion zusätzlicher unbemannter Fluggeräte entstehen, sondern auch aus den Technologien, die erforderlich sind, um die wachsende Zahl von Drohnen im Luftraum zu kontrollieren.
Zitat Ende.
Und wer nicht auf Einzelaktien setzen möchte, der kann das Thema auch über ETFs spielen.
Da ist zum Beispiel der HAN ETF Drone, in dem Ondas mit 10 Prozent und Drone Shield mit 8 Prozent vertreten sind.
In den anderen Defense ETFs, wie zum Beispiel dem Venec Defense Usage ETF oder dem Global X Europe Focus Defense Tech, ist Drohnenabwehr nur ein ganz kleiner Teilaspekt zwischen vielen anderen Verteidigungs- und Sicherheitssegmenten.
Wie immer gilt, die Wertpapier-Kennnummern und Börsenkürzel der genannten Aktien und ETFs, die findet ihr im Begleittext.
Daniel, ich hätte da ein Angebot für dich.
Du überweist einmal knapp 97.500 Euro und darfst dafür vier Jahre früher in Rente gehen.
Guter Deal ist ja für dich nur eine Dividende des Quartals, oder?
Das war wirklich ein guter Scherz.
Aber auf den ersten Blick ist das trotzdem ein recht teurer Deal, liebe Lea, finde ich.
Und genau darum geht es aber heute in unserer AAA-Idee.
Die Rente mit 63, die steht ja politisch auf der Kippe.
Deshalb rechnen gerade viele nach, ob sie sich den früheren Ausstieg einfach kaufen sollten.
Das geht nämlich.
Ab dem 50.
Lebensjahr darf jeder freiwillig zusätzlich in die Rentenkasse einzahlen und damit die Abschläge ausgleichen.
Und bei den Abschlägen unterschätzen die meisten, wie teuer eigentlich Freizeit ist.
Wer vorzeitig geht, verliert nämlich 0,3% Rente für jeden Monat, den er früher aufhört.
Bei vier Jahren sind das 14,4%, und zwar für immer.
Rechnen wir das mal durch.
Nehmen wir einen Arbeitnehmer, Jahrgang 1975 mit 23 in den Beruf gestartet, der sein Leben lang das anderthalbfache des Durchschnitts verdient.
Geht er regulär 2042 mit 67 Jahren in die Rente, bekommt er 3852 Euro Altersbezüge im Monat.
Steigt er vier Jahre früher aus, bleiben ihm nach Abschlägen 2770 Euro, also deutlich weniger.
Ihm fehlen gut 1000 Euro jeden Monat bis zum Lebensende.
Und für diese 1.000 Euro ruft die Rentenversicherung die 97.500 Euro auf.
Wer jetzt die Einzahlung durch die Zusatzrente teilt, kommt schnell zu dem Schluss, das lohnt sich erst, wenn ich über 80 werde.
Und genau da hören die meisten auf zu rechnen und machen damit einen sehr großen Fehler.
Weil der eigentliche Deal nicht in der Rentenformel steckt, sondern im Steuerbescheid.
Die Sonderzahlung, die zählt zu den Altersvorsorgeaufwendungen und ist Absetzbar.
Für Ledige liegt der Höchstbetrag in diesem Jahr bei 30.826 Euro, für Verheiratete bei 61.652 Euro.
Man muss die Summe also über mehrere Jahre strecken und holt sie sich dann, je nach Steuersatz, von bis zu 42 Prozent vom Finanzamt zurück.
Genau, und das ist der Hebel.
Du zahlst Geld ein, das der Fiskus zu einem großen Teil mitfinanziert und versteuerst es später im Ruhestand zu deutlich niedrigeren Sätzen.
Schon bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent kostet unser Beispielarbeitnehmer die Sache faktisch nur 68.250 Euro statt der 97.500.
Und damit dreht sich die Rechnung.
Steigen die Renten weiter um zwei Prozent im Jahr, hat sich die Einzahlung nach rund 13 Jahren Rentenbezug amortisiert.
Bei einem Ausstieg mit 63 also mit?
76.
2% sind dabei eher vorsichtig kalkuliert.
In den vergangenen 10 Jahren stiegen die Renten im Schnitt um 3,4% pro Jahr.
Richtig interessant wird es vor allem für eine bestimmte Gruppe.
Gesetzlich Versicherte zahlen auf die höhere Rente auch höhere Kassenbeiträge.
Ein Teil des Gewinns wird also sofort wieder aufgefressen.
Privatversicherte bekommen dagegen einen Zuschuss von 8,75 Prozent ihrer Brutto-Rente.
Je höher die Rente, desto höher der Zuschuss.
Bei ihnen rechnet sich die Einzahlung also schon nach zehn Jahren, heißt mit 73.
Wer im Alter noch Steuern auf die höhere Rente zahlt, muss ungefähr zweieinhalb Jahre drauflegen.
Dann liegt der Punkt bei 76 für Privatversicherte und bei 79 für gesetzlich Versicherte.
Immer noch unter der Lebenserwartung.
Und was heißt das jetzt für euch?
Der ehrliche Vergleich fehlt noch.
Über den langen Zeitraum hat der Aktienmarkt deutlich mehr gebracht.
Die Sonderzahlung ist deshalb keine Alternative zum Weltdepot.
Sie ist eine Alternative zum sicheren Teil, also zu Tagesgeld und Anleihen.
Man kauft eine lebenslange Rente, die jedes Jahr mitwächst und das ohne Kursrisiko.
Ein Risiko bleibt trotzdem.
Der Vertragspartner ist der Gesetzgeber.
Es kann sich also immer mal was ändern in Zukunft.
Und wer trotzdem loslegen will, der stellt bei der Deutschen Rentenversicherung mit dem Formular V0210 einen Antrag.
Ein paar Wochen später steht die Summe dann im Brief.
Und dann sollte man ehrlich zu sich sein.
Man kauft hier keine Rendite.
Man kauft für Jahre Leben.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an www.aaatwelt.de, also www.aaatwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
In der Samstagsfolge erwartet euch der zweite Teil unserer Q&A-Folge mit Holger.
Wir kämpfen uns durch die noch offenen 20 der 43 Fragen.
Und das kann ich euch sagen, das kann was werden.
Außerdem können wir euch wärmstens ans Herz legen, jetzt direkt den wöchentlichen AAA-Newsletter einmal zu abonnieren.
Es lohnt sich natürlich immer, diesen Newsletter zu lesen, aber in dieser Woche besonders und am besten auch schon direkt um 8 Uhr.
Es könnte ja sein, also so rein theoretisch, dass die ersten Leser sich auf eine ganz besondere Überraschung rund um unseren AAA-Summit freuen können.
Mehr verraten wir da noch nicht.
Vielleicht, auch nur ganz vielleicht, lösen Philipp und ich das dann am Montag auf.
Aber wirklich, macht es!
Meldet euch da also lieber schnell mal an und danach abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
