# AI-Driven Fitness Hardware and Corporate Wellness Expansion

**Podcast:** AI FIRST Podcast
**Published:** 2026-08-07

## Transcript

Herzlich willkommen zum AI First Podcast.
Heute zu Gast ist Philipp Rösch-Schlanderer, der Gründer und CEO von eGym, einem Fitness-Tech-Unternehmen aus München.
Wir sprechen heute darüber, wie künstliche Intelligenz nicht nur zur Automatisierung und Effizienzsteigerung in Büros eingesetzt werden kann, sondern auch echten Mehrwert in physischen Produkten stiftet und darüber ganze Geschäftsmodelle verändert.
E-Gym geht genau diesen Weg und deshalb, Philipp, freue ich mich, dass du heute dabei bist und ein bisschen davon berichten kannst.
Ja, vielen Dank, dass ich da sein darf.
Hi Felix!
Bevor wir starten, gib uns doch mal einen kurzen Überblick, was macht ihr bei eGym und wie bist du auf die Idee und dieses Unternehmen gekommen?
Ja genau, ich habe die Firma zusammen mit meinem Schulkameraden Florian vor jetzt knapp 16 Jahren gegründet und alles ging damit los, dass ich in einem New Yorker Fitnessstudio von der Uni damals stand und nicht so richtig wusste, wie man da eigentlich richtig trainiert.
und habe mir dann dadurch den Markt genauer angeschaut und gesehen, dass eben ein Großteil der Mitglieder eigentlich einen Personal Trainer bräuchte, aber ein Großteil der Mitglieder sich einen Personal Trainer nicht leisten kann oder will.
Und ich habe mir damals gedacht, mein Gott, wenn man jetzt schaffen könnte, dass man eben jedem Menschen durch Technologie ein Trainingserlebnis schafft, das sicherstellt, dass man sicher und effektiv trainiert.
dann könnte man ja das Produkt unglaublich voranbringen.
Und dann habe ich weiter reingeschaut und gesehen, mein Gott, und übrigens die meisten Mittel in Fitnessstudios sind da gar nicht aus ästhetischen Gründen, sondern aus Gesundheitsgründen.
Und wenn man sozusagen hinbekommt, dass das Fitnessstudio für jeden funktioniert, dann könnte man ja den größten Markt der Welt, den Gesundheitsmarkt, revolutionieren, wenn der ein bisschen von dem reinen...
Reparaturbetrieb hin zu einem Präventionsbetrieb gehen würde, denn über 50 Prozent der Kosten im Gesundheitswesen sind zurückzuführen auf chronische Krankheiten und gerade chronische Krankheiten kann man durch einen aktiven, fitnessorientierten Lebensstil eben präventieren oder eben auch zumindest verbessern und teilweise auch eilen.
Und genau so kam dann der Gedanke, okay, wir müssen im Prinzip zwei Dinge tun.
Zum einen müssen wir mit Technologie hinbekommen, dass das Fitnessstudio für jeden funktioniert.
Und in der Kategorie sind wir jetzt der größte Investor jedes Jahr neu in Forschungs- und Entwicklungsausgaben, um eben diese Nutzererfahrung im Fitnessstudio maximal zu personalisieren.
Und zum anderen müssen wir dann eben noch das Funktionieren des Fitnessstudios in den Gesundheitsmarkt andocken und damit den Weg gewählt über den Arbeitgeber und sind da jetzt in unserem eGym Well Pass.
der größte Firmenfitness-Anbieter Europas und expandieren jetzt weltweit.
Super, ja, sehr, sehr spannend.
Ich meine, ich bin selbst Kunde seit vielen Jahren, gehe in Fitnessstudios.
Und das, was du gesagt hast, das stimmt natürlich auch für mich.
Und ich weiß noch, wie ich mir so dieses ganze Wissen, was ich da eigentlich machen soll, wenn ich in diese Halle reinlaufe.
über sehr, sehr viel Trial and Error angeeignet habe.
Ein paar Leute, die einfach weiter waren als ich und von denen ich was lernen durfte.
Oder halt YouTube, ja.
Aber das meiste war wirklich Trial and Error und ich will gar nicht wissen, wie viele Jahre ich verloren habe, indem ich Dinge einfach grundlegend falsch gemacht habe und nicht so richtig wusste, wie das geht.
Du hast ja jetzt nochmal, beschäftigst dich ja schon so, so lange mit dem Markt.
Was siehst du denn, wie sonst so Kunden in Fitnessstudios sich so dieses Wissen eigentlich aneignen, was sie bräuchten, wenn es euch nicht gibt?
Ja, da gibt es ganz grob kann man sagen drei Kategorien.
Die erste Kategorie sind die Expertennutzer.
Das sind 10% Nutzer, die wissen genau, wie man trainiert.
Die haben das vielleicht studiert, die haben dazu ganz viele Bücher gelesen, YouTube und so weiter.
Dann gibt es zehn Prozent der Nutzer, die nennen wir Engaged, die sind die, die Personal Trainer buchen, die den Trainer auf der Fläche um Hilfe bitten.
Und dann gibt es eben die 80 Prozent, die erstmal praktisch irgendwie was total random machen, die dann auf ein Laufband gehen, weil da muss man zumindest nicht so oft das Gerät wechseln und einfach auf Quick Start drücken, obwohl das gar nichts zu tun hat mit ihrer maximalen Sauerstoff-Settingung im Trainingsziel und so weiter.
Im Wesentlichen war die These, für diese 80 Prozent kann man eben krass die Nutzererfahrung und die Erfolge verbessern.
Inzwischen bieten wir auch für die anderen Zielgruppen gute Produkte.
Aber die Expertennutzer, die haben natürlich jetzt nicht so, dass 10 Prozent der Deutschen...
Fitnessstudionutzer, Sportwissenschaft oder Sportmedizin studiert haben.
Und die sind genauso, dass die halt sich meistens in kleinen Gruppen von total leidenschaftlichen Trainierenden da zusammentun, sich gegenseitig Feedback geben, irgendwie gucken, welchen YouTubern kann man da folgen, Bücher lesen und so weiter.
Aber das ist halt eine extrem nischige Zielgruppe.
Und eigentlich sollte ja...
jeder trainieren und da wollen wir halt hin sicherzustellen, dass jeder problemlos trainieren kann, ohne dass er jetzt dazu fünf Bücher lesen muss, weil nämlich, man muss ja überlegen, es gibt ja Produkte, die man einfach nur konsumiert und wir sind nun mal ein Produkt, das auch noch super anstrengend ist.
Also sozusagen kann man jetzt nicht auch noch verlangen, dass die Leute ja noch Bücher lesen müssen und dann Geld bezahlen und dann auch anstrengend, sondern zumindest muss dann halt die Erfahrung, die anstrengend ist, maximal Freude machen und einfach sein und so weiter.
Das wollen wir sicherstellen durch auf den beiden Ebenen Sportwissenschaft und Verhaltenswissenschaft eben alles tun, was man mit Daten, UX und so weiter machen kann, um einfach die Leute maximal ein Gebst zu halten.
Kannst du mal gleich erklären, wie so eine typische Experience aussieht, wenn ich in einem Studio trainiere, was mit E-Gym?
Geräten ausgestattet ist, weil die meisten kennen das wahrscheinlich, dass du so ein typischer Flachbanken hast mit Langhanteln, wo du dann deine Gewichte rausstecken kannst und dann gibt es vielleicht noch so ein Squat-Rack, wo du deine Kniebeugen machen kannst oder du hast so ein paar mehr oder weniger moderne Geräte, wo du diesen Stab nimmst, auf das Gewicht reinsteckst und irgendwie noch vielleicht den Griff dort anmontierst, den du glaubst zu brauchen für deine Übung.
Das ist ja so oft die Standardausrüstung.
Aber genau, ihr...
macht es ja anders.
Was genau macht ihr da anders?
Die Nutzer-Journey mit einem eGym-enableden Gym geht immer erst mal los mit einer Datensammlung.
Wir machen so einen sogenannten eGym-BioAge-Check mit dir, wo wir eben innerhalb von 10, 15 Minuten einfach alle möglichen Daten von dir erfassen auf den Dimensionen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Stoffwechsel.
Aus diesen vier Kategorien sammeln wir Daten von dir und dann stellen wir dir ein paar Fragen zu deinen persönlichen Trade-off-Entscheidungen.
Eben, wie viel Mal pro Woche willst du trainieren und wie viele Minuten pro Training und dann natürlich, was ist dein Trainingsziel.
Und ein Stück weit mit dem, wie viel willst du trainieren, legst du natürlich ein Stück weit dein Level an Ambitionen fest.
Und dann bekommst du sozusagen einen Trainingsplan, der KI generiert ist.
der das ganze Studio umfasst.
Wir würden dir dann auch natürlich, abhängig von deinen Präferenzen, wahrscheinlich dich auch in die iJOM-Geräte schicken.
Und die iJOM-Geräte sind eben so, dass sich alles für dich perfekt aufstellt.
Das sind ausschließlich jetzt sozusagen die geführten Bewegungen, was man so kennt aus dem Fitnessstudio von diesen Pinloaded-Geräten, wo man praktisch immer ein festes Gewicht in so einem Tower einsteckt und dann einfach eine isolierte Bewegung macht.
Und da ist dann beim E-Gym-Gerät eben so die Nutzererfahrung, du gehst hin und alles stellt sich für dich perfekt ein.
Die richtige Sitzposition, der richtige Widerstand, die richtige Range of Motion und die richtige Bewegungsgeschwindigkeit.
Weil viele Leute, macht die falsche Range of Motion, es kostet 30% Trainingseffizienz, machen die Bewegung nicht in richtigen Geschwindigkeiten.
im Zweifel sogar oftmals mit Schwung.
Das führt dann nur dazu, dass gelenkschädlich trainiert wird und so weiter.
Wir wollen ja, dass du, wenn es anstrengend ist, dann zumindest deine Gesundheit steigerst und nicht reduzierst.
Und das macht halt das ganze E-Jum-Gerät komplett für dich alleine.
Du wirst in jedem Fall immer wieder an die E-Jum-Geräte geschickt werden, um Krafttests zu machen.
Auch wenn du sagst, hey, ich will ausschließlich Functional Training machen, dann wirst du trotzdem in die E-Jum-Geräte gehen, um Krafttests zu machen für jede Muskelgruppe.
Denn diese Krafttests gibt dann wiederum unserem AI-Workout-Builder auch einen guten Hinweis, welche Art von Functional Training-Workouts jetzt für dich, basierend auf den Workouts, die gerade verfügbar sind in diesem Studio, basierend auf den vorhandenen Tools, sozusagen, was für dich da am besten funktioniert.
Und insofern schaffen wir sozusagen so einen Kreislauf von...
Es geht los mit, du erklärst uns, wer du bist, wo du hin willst und gibst uns deine Daten.
Dann geben wir dir Workout-Empfehlungen.
Du machst immer mal wieder Reassessments.
Diese Reassessments verwenden wir für zwei Themen.
Zum einen nutzen wir die Themen einfach nur, um dich zu motivieren, weil wir zeigen dir datengetrieben, wie du dich verbessert hast.
Und zum anderen nutzen wir die Daten natürlich, um für unsere...
KI-basierte Workout-Empfehlung besser zu verstehen, was du eigentlich trainieren solltest.
Und dann wird dein Trainingsplan eben über die Zeit immer mehr und mehr personalisiert.
Das ist im Prinzip, was E-Joon macht.
Wir haben unsere eigenen Geräte, wir haben Fremdgeräte integriert.
Wir sind fully embedded in die Systemlösungen von Fitnessstudios und können da eben sicherstellen, dass wir für die Mitglieder immer das erreichen, gemeinsam mit dem Medien, warum sie eigentlich ins Finisher gehen, nämlich ihre Gesundheit zu verbessern.
Wir sind ja hier jetzt im AI-First-Podcast, also wollen wir natürlich auch über KI sprechen und du hast es ja gerade schon so angedeutet, dass was ihr ja macht und das finde ich ja total spannend, ist ja, dass ihr Daten nutzt, um darüber auch KI aufzusetzen, das würde ich gleich nochmal ein bisschen besser zu verstehen, um ja ein wie soll man sagen, einen sehr traditionellen Service oder eine sehr traditionelle Branche und den Wert, den ich daraus für mich ziehen kann, nochmal deutlich zu steigern, indem ihr eben das, was der Nutzer sonst alleine rausfinden müsste, nämlich welches Gewicht ist eigentlich für mich optimal und setzt den besten Trainingsreiz, wie muss ich meinen Sitz richtig einstellen, was ist der richtige Bewegungsradius für genau diese Übung, indem ihr genau diese Komplexität abnehmt und datenbasiert diese Entscheidung trefft und über die Zeit sogar optimiert.
Habe ich das so richtig?
Ganz genau.
Und einer der wichtigen Punkte ist eben, du kannst sozusagen jetzt deine für reine Cardio-Trainingspläne, du musst ja immer sozusagen eine KI mit Daten speisen, vor allem mit Output-Daten, damit die sich verbessern kann.
Und für Cardio kannst du im Prinzip irgendwelche Consumer-Devices nehmen und die maximale Sauerstoffsättigung und so weiter halt, Recovery-Rate, all die Sachen kannst du ja relativ einfach von Tausenden von Consumer-Devices tracken und dann kannst du da praktisch, kann jeder von sich von zu Hause aus kurz eine KI bauen, um reine Cardio-basierte Trainingspläne anzupassen.
Jetzt Für Kraft kannst du eben nicht einfach so sozusagen den Fortschritt messen.
Du kannst vielleicht über so eine WLAN-Wage gehen, oder meistens wenig genaues, um zu gucken zumindest, wie hat sich deine gesamte Muskelmasse verbessert durch Training.
Aber im Fitnessstudio kommt es ja exakt darauf an, was ist der richtige Trainingsreiz an jeder einzelnen dieser...
500 Kraftübungen, die du machen könntest in dem Fitnessstudio.
Und da sozusagen herausfinden, welche 10 dieser 500 ist für dich genau heute das Richtige, mit welcher Wiederholungszahl und welcher Intensität.
Damit das entwickelt werden kann, brauchst du eben Kraftmessungen.
Und du musst genau wissen, wie hat sich der Bizeps verbessert, wie hat sich der Brustmuskel verbessert, wie hat sich der hintere Rückenmuskel verbessert und so weiter und so fort.
Und dafür brauchst du diese Krafttests, die unsere Geräte liefern können.
Denn unsere Geräte haben eben diese isolierte Trainingsreizsetzung über 22 verschiedene Geräte.
Und wenn du dann halt, das kostet pro Gerät einfach nur eine Sekunde, um einmal so stark wie möglich dagegen zu drücken.
Und damit können wir eben verstehen, ganz genau, wie stark ist jede einzelne deiner Muskelgruppen.
Je mehr Tests, desto besser, aber irgendwann kann man es auch ganz gut korrelieren.
Und dann können wir nämlich auch diese Daten nutzen, um der KI zurückzuspielen.
Wie gut hat denn eigentlich das Training, das dir empfohlen wurde, funktioniert?
Und das sozusagen gibt uns dann auch das Recht, da zu gewinnen, weil wir eben da der Einzige sind, der diese Daten sammeln kann.
Weil wir jetzt diese, unsere Geräte in 25, zum Beispiel in Deutschland leben, in 25 Prozent aller deutschen Fitnessstudios stehen unsere Geräte.
Und sozusagen fungieren da jetzt ein Stück weit auch für Leute, die vielleicht nicht an geführten Bewegungen trainieren wollen, fungieren die trotzdem dann als Assessment Stations, um einen KI-basierten Trainingsplan zu erzeugen.
Wobei ich sagen kann, sozusagen, die meisten Leute sollten...
Zumindest diese Trainingsgeräte auch, selbst die absoluten Experten sollten diese Geräte auch mit in ihr Programm einbauen, weil es einfach super wertvoll ist, extrem schwer liften zu können mit diesen Geräten und nicht.
Und sonst haben wir halt Profiteams in der NFL und im internationalen Fußball und so weiter, die eben unsere Geräte gekauft haben, weil das die für ihre Athleten haben wollen.
Lass uns mal so einen kleinen Blick in den Maschinenraum werfen, wie ihr da hingekommen seid.
Weil das klingt natürlich alles super, es macht total viel Sinn, aber du hast gesagt, du hast das vor 16 Jahren, hast du die Firma gegründet.
Ich glaube, das war wahrscheinlich eine ganz schöne Journey, um da hinzukommen.
Ich würde mal gerne verstehen, wie ihr so angefangen habt, auch diese Daten, also überhaupt mal rauszufinden, welche Daten braucht ihr überhaupt, wie könnt ihr die verarbeiten, welche...
könnt ihr daraus treffen?
Wann ist dann KI wirklich ins Spiel gekommen und wie habt ihr das weiter verfeinert und auch ein Stück weit so ein Blick in die Zukunft?
Was glaubst du, was man auf diesen Daten mit den jetzt schon euren trainierten KI-Modellen und KI, die sich gerade noch immer weiterentwickelt, zukünftig noch machen kann?
Aber lass uns erstmal in der Timeline so ein bisschen weiter vorne anfangen.
Also war das von Anfang an ganz klar deine Ganz klar der Ansatz, diese Daten so einzusammeln und zu verarbeiten, um diesen Personal Trainer ein Stück weit möglich zu machen, obwohl ich ihn mir nicht buchen kann?
Oder wie waren so die ersten Schritte dahin?
Ja, genau.
Damals natürlich ganz klar nicht irgendwie KI-Logik, sondern einfach nur reine deterministische Software war eben da, der Hintergedanken zu sagen, hey, diese 80 Prozent, die Fitnessstudio aktuell keinen Erfolg haben, Die brauchen einfach softwaregestützt eine Möglichkeit, wo man sicherstellen kann, dass sie sicher und effektiv und erfolgreich trainieren.
Und das war der Gedanke.
Da haben wir eben gesehen, da müssen wir sogar eine Hardware bauen, weil es einfach nicht möglich war.
Ganz einfach.
Die alten Geräte, die Software reinzubringen.
Genau, weil wir haben gemerkt, damit es funktioniert für diese 80 Prozent, brauchen wir einen.
sogenanntes Two-Way-System.
Also wir können nicht einfach einen Sensor an eine Pim-Loy-Geräte halten, das ist ja nur One-Way, sondern wir müssen auch reinschreiben, wie muss sich die Maschine verhalten.
Zum Beispiel für die richtige Range of Motion haben wir noch viele andere Gründe und auch viele verhaltenswissenschaftliche Gründe.
Also muss man halt wirklich einen Elektromotor als Widerstandserzeugungsmechanismus verwenden und deswegen muss man tief in die HAP einsteigen.
Wir haben dann irgendwann gesehen, dass unsere Produkte eine viel bessere Adaption im Studio haben, wenn die tief integriert sind in die Standardprozesse.
Und dann haben wir halt angefangen, immer mehr und mehr zu sagen, naja, was könnte man eigentlich mit unseren Daten noch so machen, um für mehr und mehr Leute Wert zu stiften.
Und dann haben wir eben vor, ich glaube, vier, fünf...
Ich gehe da einmal kurz rein.
Also ihr habt aber von Anfang an angefangen, wirklich so viele Daten wie möglich einzusammeln und dann später geschaut, was könnt ihr mit...
Genau.
Das wurde dann ganz in der Anfangsphase klassisch deutsche Situation, weil dann irgendwie hat dann Webbewohner von uns immer so erzählt, die wollen eure Daten an Google verkaufen oder sowas.
Da hat man so jedenfalls am Anfang relativ viel Stress mit, aber natürlich nie gemacht.
Aber es ging nur darum, einfach, wir wollten die Daten frühzeitig anfangen zu sammeln und sauber aufbereiten, damit wir eben damit die Produkte viel besser machen können.
Und dann...
ich weiß nicht, glaube ich so vor vier, fünf Jahren haben wir dann angefangen, das Thema Trainingsplan, Logik und kann man dann nicht Machine Learning damals noch eben verwenden, um sozusagen zum Beispiel die Trainingsgewichtberechnung zu optimieren.
Und dann irgendwann sozusagen kam halt jetzt auch sozusagen der letzte Schritt mit den ganzen LLM Labs, die da rausgekommen sind und boom, auf einmal sozusagen entwickelt sich alles viel, viel schneller und du kannst jetzt Sachen machen wie was wir jetzt demnächst launchen, dass du dich halt mit einem KI-generierten Trainingsplan unterhalten kannst.
Und das schafft dann nochmal aus unserer Sicht viel bessere Adaptionsmöglichkeiten, dass du halt sagen kannst, hey, warum gibst du mir jetzt eigentlich diese Maschine nicht die und kriegst dann halt eine Antwort darauf.
Oder hey, aber die Maschine mag ich nicht.
Okay, nehme ich schon mal raus.
Also es ist einfach eine ganz andere Interaktion mit deinem Trainingsplan haben kannst.
Und jetzt sozusagen ist halt alles viel, viel schneller.
Aber wir haben halt die Basis von 16 Jahren Daten, die nur wir haben.
Und damit können wir eben relativ schnell immer auch wieder jeden neuen Schritt von KI eben trainieren und dann für unsere Nutzer eben optimal einbringen.
Kurz in eigener Sache.
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Für dich und die gesamte Community.
Ich danke dir.
Okay, also ich fasse das mal für mich zusammen.
Also ihr habt mit frühem Sammeln von Daten, ohne vielleicht in dem Moment schon genau zu wissen, wie ihr die verarbeitet, die Grundlage gelegt.
Am Anfang war aber noch vieles deterministische Software.
Also wenn das passiert, dann mach folgendes.
Mit KI und mit Machine Learning wurde dann eine bessere Optimierung möglich.
Also wahrscheinlich auch.
akkurater vorhersagen zu können, was jetzt zum Beispiel das nächstbeste Gewicht für mich ist?
Oder war das auch noch Determinismus?
Also irgendwann gab es halt den Wechsel sozusagen.
Irgendwann gab es eben nicht, also in der V1 war irgendwie halt keine Ahnung.
Also erstmal bei den E-Geräten braucht man das ja nicht, weil da gibt es regelmäßige neue Krafttests.
berechnet ihr einfach den idealen Trainingskrieg für dich.
Aber am Anfang war es halt auch für Prescriptions irgendwie so, ja, wir machen halt irgendwie zwei Prozent mehr alle zwei Sessions oder sowas.
Und irgendwann sozusagen ging es dann halt immer mehr und mehr.
Wir feeden einfach zurück, was ist der Output?
Und wir feeden das für alle zurück.
Und dann kriegen wir natürlich auch ein viel besseres Verständnis vielleicht für die, die es nicht zurückgefeedet haben.
Was ist eigentlich für dich jetzt das Richtige?
Und So wie jetzt ist es halt ein sich selbst verbesserndes System.
Ja, okay.
Und dann kommt jetzt ja...
noch Gen.AI dazu als New Kit on the Block.
Vieles von dem, was ihr macht, basiert ja aber noch auf anderen KI-Methoden, die es auch schon vorher gab.
Jetzt hast du aber schon mal ein Beispiel genannt mit dem Befragen des Trainingsplans.
Das verstehe ich, weil ich natürlich auf eine andere Art und Weise nochmal mit diesen Daten, diesen Informationen interagieren kann.
Ich will jetzt nochmal so ein bisschen den Kreis schließen zu dem, was du am Anfang gesagt hast.
Nämlich, ihr wollt ja den Personal Trainer ein Stück weit möglich machen.
Nicht überflüssig machen, sondern ihr wollt ihn möglich machen für mehr Menschen über Technologie.
Wie weit denkst du das denn und wo würdest du sagen, hört dieser technologiegestützt oder das bessere Produkt, was ein Teil davon mehr Menschen möglich macht, wo hört das auf und wo kommt dann wieder der Mensch ins Spiel, weil ich denke jetzt so ein bisschen nach, okay, jetzt gibt es also mehr Gen AI, Gen AI, da gibt es ja auch Video, jetzt könnte man noch über irgendwelche Video-Avatare nachdenken, die mir irgendwas vormachen oder mit denen ich dann nochmal anders interagieren kann.
Denkt ihr auch dahin oder was sind so, ja...
noch Sachen, Möglichkeiten, die du jetzt durch neue KI-Modelle und Methoden aufkommen siehst?
Also ein Personal Trainer stiftet ja, würde ich immer ganz grob sagen, drei Bereiche, in drei Bereichen stiftet der Wert.
Das erste ist Wissenstransfer.
Das kann natürlich relativ schnell auch mit Technologie dargestellt werden.
Das zweite ist die...
Bewegungsdurchführung, also schaut dich während des Trainings an und stellt sicher, dass du da alles richtig machst.
Und das dritte ist, er motiviert dich.
Und natürlich wird irgendwo KI bei allen drei Ebenen jetzt mehr und mehr Wert stiften.
Aber auch richtig, dass...
ein Mensch immer motivierender sein wird.
Allein schon deswegen, weil ein Personal Trainer ja auch im Sinne von vielerlei Hinsicht so ein Accountability-Partner ist.
Also ich weiß nicht, ob du es auch schon so erlebt hast, aber wenn ich halt irgendwie in einer Hotline mit einer KI-Voice oder so bin, die nehme ich halt viel weniger ernst.
Da bin ich halt viel unfreundlicher, da habe ich auch gar kein Problem, mitten im Satz einfach aufzulegen oder sagen, da fühle ich mich überhaupt nicht accountable.
Und ein Element ist ja schon auch, dass du mit deinem Personal Trainer ausmachst, ich stehe da morgen um 7 Uhr da und weil der nächste Klienten um 8 Uhr hat, kann ich halt auch nicht um 7 Uhr 5 dastehen.
Und sozusagen das ist auf jeden Fall, das wird in allen Branchen, denke ich, immer so sein, dass halt Human ist sozusagen die Premium Experience.
Ich glaube auch sozusagen, keine Ahnung, im Bereich, ich habe gerade noch mit einem Freund darüber gesprochen und meiner Frau, Mental Health Coaching sozusagen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass du wirklich über deine Grenzen gehst, wenn es anstrengend wird?
Wenn du weißt, ach, jetzt habe ich doch keine Lust mehr, entscheide einfach aus kurz.
Und es gibt einfach sozusagen da Bereiche, wo ich glaube einfach, dass die Human Experience, das wird eben die neue Jobwelt für Menschen.
Aber Menschen haben zumindest im Training zum Beispiel dann eben kein Problem, mehr zu wissen, was ist das richtige Trainingsgewicht für mich, was ist die richtige Übung für mich, wie sollte ich die eigentlich ideal ausführen.
Beim Training ist noch ein bisschen mehr sogar manchmal Mensch notwendig.
Also ein Experiment haben wir mal bei E-Jym gemacht.
Eine unserer Thesen ist, dass unerfahrene Trainierende ausschließlich im Fitnessstudio Erfolg finden.
Und eben nicht, also beim Training, und eben nicht...
in den Workouts zu Hause.
Also eine ganz, ganz feste These für uns, dass du mit deinen eigenen Gewichten, wenn du nicht weißt, was du tust, sehr wenig Chancen haben wirst, erfolgreich zu trainieren.
Und der Hintergrund ist eben, dass du zu Hause nicht diese Geräte haben kannst, mit den geführten Bewegungen eine Maschine pro Muskelgruppe, sondern du musst dann anfangen, mit mehrdimensionalen Movements zu arbeiten, wie einem Kabelzug oder Gewichten.
Und wir wollten sehen, wenn du den perfekten AI-Avatar hast, der dir genau sagt, wann du gerade die Bewegungsausführung falsch machst, damit du zum Beispiel dir nicht den Rücken wehtust oder dich verletzt oder so weiter.
Und was wir gesehen haben, ist, dass wenn Menschen, die nicht sehr Trainings erfahren sind, im Moment der Erschöpfung, bei der Ausführung dieser Bewegung, wenn man denen nur sagt, dass...
Da steht sozusagen, wenn man AI-Avatar dadurch ersetzt, dass einfach eine echte Person vor denen stand und gesagt hat, hey, da nutzt du gerade deinen Rücken.
Und was wir gesehen haben ist, die waren nicht in der Lage, das kognitiv zu prozessieren, solange nicht dieser AI-Avatar genau den Körperteil, wo die Falschbedingung stattgefunden hat, angefasst hat.
Also einfach nur, die konnten das nicht prozessieren in dem Moment der Erschöpfung als nicht erfahrener Trainierende.
Oh, genau an der Stelle ist gerade die Bewegung falsch.
Aber das Problem ist, diese falsche Bewegung hast du nochmal 40 Kilo oder 20 Kilo oder 15 Kilo zu viel auf deinem Rücken.
Und deswegen sehen wir also, dass die eine ist die Human Experience und das andere ist aber sozusagen, wenn du als unerfahrener Trainierender anfangen willst mit freien Bewegungen.
dann sehe ich momentan außer dem Personal Trainer auch noch keine Lösung für dich.
Okay, verstanden.
Also ihr versucht gar nicht, nur weil es vielleicht theoretisch noch weiter ginge, KI irgendwie so als Personal Trainer zu vermenschlichen, sondern die Fähigkeiten von KI zu nutzen, die das, was sonst ein Personal Trainer machen würde, auch...
unterstützen könnten.
Aber andere, wo ihr sagt, da gibt es eine ganz klare Linie und das ist etwas, was ein Mensch deutlich besser kann und immer besser können wird, das auch dann bei richtigen menschlichen Personal Trainern zu lassen.
Ja, absolut.
Generell glaube ich, dass unser Einfluss auf das Personal Training Geschäft sogar eher positiv sein wird, weil wir bringen viel, viel mehr Menschen durch KI ins Training.
Und dann kommen natürlich auch viel, viel mehr am Schluss in dem Trichter nach vorne, die sagen, hey, jetzt bin ich so engaged, jetzt will ich wirklich Perfektion und will die perfekte Premium Experience und will dann auch einen Mensch, der sich um mich kümmert.
Fein.
Aber die allermeisten Menschen, auch schon heute, nehmen nicht Personal Training wahr.
Aber momentan haben die halt einfach eine...
oftmals nicht funktionierende Experience.
Und das wollen wir jetzt sicherstellen, dass einfach jeder, egal wo der herkommt, egal welche Zahlungsbereiche und so weiter, dass der eben eine Chance hat, erfolgreich zu trainieren.
Und dann ist es natürlich auch ein Fitnessstudio und in allen Leben gibt es ja immer sozusagen halt unterschiedliche Pricing-Tiers.
Wenn du eben total trainingsunerfahren bist, aber auf gar keinen Fall einen Personal Trainer dir leisten willst.
dann würde ich mal auf jeden Fall sagen, dann mach einfach mal nur die geführten Bewegungen, damit machst du trotzdem einen riesen Schritt vorwärts in deiner sozusagen Kohorte an Gesundheitsmöglichkeiten.
Aber du kannst halt dann einfach kein funktionelles Training machen.
Das ist halt einfach dann auch die Wahrheit.
Du wirst allerdings, wenn du ein bisschen wartest und dein Körper gewöhnt sich an die Bewegung und so weiter, und dann kommst du irgendwann, wenn du in den Punkt, wo vielleicht sozusagen die kognitive Belastung rein durch die Muskelaufführung nicht mehr so hoch ist.
Wo dann schon die Ansage dir auch was hilft im Sinne von hey Achtung, du nutzt gerade nur Rücken mit.
Und sozusagen bringen wir einfach, würde ich einfach sagen, jedem ein paar Kategorien weiter hoch.
Und das führt dazu, dass vielleicht auch manchmal der eine oder andere PT-Trainer mit Nutzheit sagt, hey, eigentlich reicht das kein Lieblingsstraining für mich völlig aus.
Aber insgesamt bringen wir halt so viel mehr Leute in den Markt rein.
dass dadurch am Schluss jeder ein Gewinner sein wird.
Und mein persönliches Lebensziel ist ja, 14 Prozent der Deutschen gehen im Fitnessstudio.
Wenn eine Firma mit Wellpass anfängt zu arbeiten, dann haben wir nach zwei Jahren etwa 45 Prozent der Arbeitnehmer, die trainieren.
Und mein Lebensziel ist, ich will 100 Prozent der Arbeitnehmer zumindest dazu überzeugen, fünf Minuten Muskeltraining pro Woche zu machen.
Das ist natürlich nicht viel.
Aber im Verhältnis zu nie was machen, das ist schon ein Riesenschritt.
Und ich hoffe, dass ich dann immer weiter konvertieren kann, zum Schluss irgendwann richtig ins Fitnessstuhl zu gehen.
Ich würde gerne mal einen Blick in euer Team werfen.
Da laufen wahrscheinlich viele Maschinen rum und nicht die, die im Gym stehen, sondern bei euch an den PCs sitzen.
Ja.
Lass uns mal so ein bisschen über eure interne KI-Transformation noch sprechen, denn jetzt Daten und KI habe ich jetzt verstanden, fester Teil von eurem Produkt und eurer Produktstrategie, um einfach noch eine größere Wirkung haben zu können, auch mit eurer Hardware und für eure Kunden.
Was ist denn in den letzten Jahren bei euch intern passiert, wie ihr KI einsetzt?
Und wo siehst du da gerade bei euch die größten Hebel?
Ja, genau.
Das Allerwichtigste, den wir natürlich für uns erstmal als Firma sicherzustellen, wenn wir alles darauf fokussiert, wie können wir KI direkt in unseren eigenen Produkten nutzen.
Bevor man irgendwie anfängt, im Customer Support AI nutzen zu können, um das noch effektiver zu machen, wie kann man sicherstellen, dass unser Kernprodukt AI-Native ist.
Und zu zeigen, das war Fokus Nummer 1.
Und das war ja, das will ich nochmal wiederholen, das war ja nur möglich, weil ihr schon so lange die Daten eingesammelt und wahrscheinlich irgendwie in einer Struktur vorhanden hattet, um KI dann damit arbeiten zu lassen.
Ich glaube, in vielen Geschäftsmodellen gibt es diese Chancen.
mit KI noch einen größeren Mehrwert zu schaffen.
Aber es ist immer nur dann möglich, wenn ich eine Datenbasis habe, aus der ich bessere Erkenntnisse ziehen kann, Ableitungen treffen kann, zusätzliche Informationen für den Kunden bereitstellen kann oder Services, die es sonst nicht geben würde.
Und ich glaube, daran scheitert es halt noch oft.
Absolut.
Und ich habe da neulich mal daran gedacht, als wir unser erstes Seed-Funding dann in 2011 hatten, haben wir irgendwie überlegt, ja, in welche Datenbanken investieren wir und so weiter.
Ich weiß nicht, da hatten wir eine Unterhaltung mit meinem Wettgründer Flo, sollen wir jetzt wirklich sonst so viel Geld investieren?
Da haben wir gesagt, hey, das ist auf jeden Fall die Basis, wo wir halt irgendwann auch einen Wettbewerbsvorteil haben, um daraus mehr und mehr zu machen an Produktzeiten.
Da investieren wir von dem Tag einfach ein rein.
Aber ich wusste noch nicht, dass da irgendwann KI kommen wird.
Also auf jeden Fall eine intunehmerische Intuition, die uns halt dann da gut beraten hatte.
Naja, auf jeden Fall.
Zuerst war es wichtig, das eigene Produkt KI native zu machen.
Und dann das nächste war, okay, wie können wir jetzt die ganze Softwareentwicklung sozusagen umwandeln?
Das ist ja irgendwie sozusagen in 2025 war es sozusagen irgendwie oldschool, noch selbst Code zu schreiben.
Und in 2026 ist es oldschool.
prompt, wait, prompt zu betreiben.
Also es entwickelt sich unglaublich halt schnell.
Und das war natürlich der Nummer zwei Fokus.
Und was wir jetzt dieses Jahr machen, auf einer Größenordnung her, ist 70 Prozent der Tokens, die wir kaufen, was ein zweistelliger Millionenbetrag ist, geht an unser R&D-Team.
Aber dann gibt es halt trotzdem noch 30 Prozent der Tokens, die wir kaufen.
die nicht in Entwicklung gehen, sondern einfach den Rest der ganzen Firma effektiver und effizienter zu gestalten.
Und da habe ich eben dann Anfang des Jahres haben wir jemanden eingestellt, der eben bei uns das ganze Nicht-Entwickler-KI-Thema in der Firma als zentrale Position angeht.
Der hat ein paar AI-Engineers in seinem Team.
Und was ich gesagt habe, bis zu allen meinen Abteilungsleitern, also jeder, der Personalverantwortung hat, habe ich gesagt, Leute, wenn ihr Personalverantwortung habt und ihr glaubt, euer Job wird sich durch KI nicht verändern, dann seid ihr bei uns komplett falsch.
Und dann ist es besser für euch, Wonders hinzugehen, weil ihr nicht mal zeigt, euch das zu erklären.
Aber wenn ihr der Meinung seid, KI wird euren Job verändern, Aber ihr wisst nicht, wie ihr das machen sollt.
Das ist total okay.
Wir haben dafür ein internes Team.
Wird bei uns von Raul geleitet, der eben euch hilft als Coach.
Wie könnt ihr KI nutzen, um die KI-Transformation eurer eigenen Abteilung voranzutreiben?
Und das hat einen extremen Ansturm.
War super.
Jeder will da was machen.
Jetzt sind wir gerade erst an so einem Punkt, dass Raul sagen muss, okay, ich muss jetzt gerade priorisieren, welche Themen sind die, also jeder Abteilungshalter kriegt von Raul und seinem Teamcoaching.
Aber die Highest ROI-Transformationen, da legen dann wirklich auch Raul und seine AI-Engineers Hand an und helfen, das jetzt umzusetzen.
Und bei allen anderen, wo er einfach gerade nicht selber Hand anlegen kann, das sind meistens noch kleinere Dinge, da kriegen die eben Coaching und können es selber tun.
Kriegen dafür dann aber auch mehr Autonomie.
Und insofern sozusagen haben wir das so gemanagt, dass wir noch ganz klar für uns entschieden haben, was ist die Wertungshaltung.
Die Wertungshaltung ist, jeder, der Personalverlustung hat, hat die Verantwortung, dass seine ganzen Leute wohlbehalten auf der anderen Seite ankommen, in einer Welt, wo sich alles verändert.
Und wenn ihr der Verantwortung nicht bewusst bist, dann ist er bei uns falsch.
Aber wenn sich der Aufgabe bewusst ist und der Verantwortung bewusst ist, aber verständlicherweise nicht weiß, wie es geht, total okay.
Dafür muss die Firma sozusagen organisatorisch agieren, um dann das zu ermöglichen.
Ihr habt ja jetzt ganz unterschiedliche Abteilungen.
Natürlich neben dem Engineering, hast du ja auch schon gesagt, Customer Support, Marketing, Sales.
Eine große Herausforderung ist es ja auch gerade für nicht-technische Teams, dass was technisch möglich ist auf der KI-Seite, die sich immer weiterentwickelt.
dann zu absorbieren und sich zunutze zu machen und die eigenen Arbeitsweisen, Organisationen, wie Prozesse abläufen, das dort reinzubringen.
Jetzt hast du schon gesagt, ihr bietet ein Coaching an von einem zentralen KI-Team, was genau dieses Wissen mitbringt, aber trotzdem muss sich ja so eine Abteilung, so ein Team auch irgendwie verändern.
Also so weiterzuarbeiten wie vorher und einfach KI drüber streuseln, bringt einen ja nur so weit.
Was sind da die Teams bei euch, die das besonders gut machen und was machen die anders?
Also ich würde sagen, bei uns bin ich echt insgesamt sehr, sehr zufrieden mit der Einstellung von allen.
Und dann ist so ein bisschen, wenn die Einstellung und die Kompetenz da ist, dann ist eher das Getrieben von, und die arbeiten ja alle im gleichen Framework bei uns, einfach sozusagen ein Stück weit von ...
Opportunity und Majority.
Also zum Beispiel, wir hatten einfach relativ schnell dann auch Erfolge beim Thema Support.
Aber das liegt natürlich ein Stück weit auch daran, dass halt vielleicht nach Coding dann halt am zweitmeisten Geld wahrscheinlich in irgendwie Support geflossen ist.
Und dann war da eben das Team auch bereit.
Und dann hat man eben da schnell Fortschritte gesehen.
Success Management, wo es eben ja auch viel geht um Automatisierung von Themen, Früherkennung von Herausforderungen bei Kunden und so weiter.
Auch da haben wir eben tolle Erfolge gesehen.
Und insofern würde ich sagen, es ist schon so, die Firma muss halt bereit dafür sein.
Und dann kannst du meistens schon halt da, wo am meisten Geld investiert wird, auf am meisten Erfolg haben, weil halt die Maturity einfach dann da ist und die ist meistens ausgeguckt.
aus Gründen da.
Und dann geht es einfach darum, sicherzustellen, dass die Mitarbeiter die Freiräume kriegen, um die Priorität zu setzen und das umzusetzen.
Wir mussten dann schon auch teilweise eben zum Beispiel den Prozess, mittlerweile sind wir auch nicht mehr so, nach so vielen Jahren nicht mehr so klein, bei uns kann man nicht einfach irgendwie kurz eine Software installieren.
und man kann alle Kundendaten reinladen oder so.
Aber sozusagen halt auf die allein schon so einfache Dinge wie neue Software approven, das geht halt jetzt bei AI durch einen anderen Loop, als das früher ging mit normaler Software.
Das wurde sozusagen schon bei uns mittlerweile so ein bisschen grenzwertig Corporate wie Software empfohlen wurde, weil wir doch irgendwann mal gemerkt hatten, mein Gott, wenn jedes Team irgendwie mit einer anderen Software rumwurschtelt, dann...
hat es damals so viel Interoperabilitätsstress bedeutet, dass das halt auch nicht geht.
Und jetzt müssen wir praktisch für das Thema AI wieder Speedboats ermöglichen und eben mit viel weniger Approval, aber natürlich trotzdem eben genauso Themen wie, hey, hier dürfen keine Kundendaten in irgendeiner Weise irgendwie veruntreut werden oder so.
Diese Dinge müssen wir schon checken, aber dann eben denen die Möglichkeit bieten, damit zu experimentieren.
Lass uns abschließend noch einen kurzen Blick in die Zukunft werfen.
Du hast vorhin gesagt, dass ihr die Ambitionen von euren Trainierenden abfragt oder herleitet.
Ich würde gerne verstehen, was seine Ambition ist.
Auf die nächsten Jahre geblickt, auf der Produktseite und auch auf der internen Seite.
Was glaubst du, was mit KI noch für euch möglich wird und wie willst du das weiterheben?
Ich möchte, wenn ich jeden Monat neue E-Jimmy's onboarde, Mein Traum ist, dass wenn ihr irgendwann mal in zehn Jahren jemanden trefft auf der Straße und der fragt euch, wo arbeitet ihr, dann sagt E-Gym, dann wird er sagen, oh, das ist ja super.
Dank E-Gym trainiere ich jetzt endlich erfolgreich und bin viel gesünder.
Und das ist die 100 Prozent und daran glaube ich fest und daran werden wir arbeiten.
Das sind natürlich viele Schritte notwendig, inklusive noch eine vertiefte Integration ins Gesundheitswesen.
Wir machen gerade zum ersten Mal in unserem Leben.
als Firma eine klimische Studie zum Thema Workouts, die GLP-1 supporten.
Das ist ja auch ein Riesentrend.
Da habe ich gestern neulich mal eine Statistik auf X gesehen, dass die zwei GLP-1-Wirkstoffe in 2025 mehr Umsatz gemacht haben als OpenAI und Anthropic und auch schneller gewachsen sind im Umsatz.
Es gibt sozusagen vielleicht noch einen Trend, der zumindest momentan gerade ökonomisch noch größer ist als AI.
Und das ist GOP-1.
Aber die verlieren halt alles viel zu viele Muskeln und deshalb dann ganz viele negativen Themen, die mit sich kommen, inklusive, dass es einfach nicht nachhaltig ist.
Und da wollen wir jetzt in klinische Studien reingehen, um dann eben aber auch über eine skalierbare Möglichkeit eben Trainingsprogramme anzubieten, die klinisch geprüft sind, die man mit null Varianz verbreiten kann, um dann eben GLP-One-Nutzern das zu helfen, da sozusagen auf Trab zu bleiben und die Muskeln zu behalten und wirklich nur das Fakt zu verlieren.
Und das wird natürlich auch wieder ein neuer Schritt sein, um dann auch mehr Leuten den Komfort zu geben, in den Fitnessstudio reinzukommen, weil sie vielleicht momentan sich da unwohl fühlen aufgrund ihrer Körpergröße und so weiter.
Und endlich glaubt!
Da haben wir auf jeden Fall ohne Ende zu tun.
Ich mache es jetzt 16 Jahre und ich gehe jeden Tag mit absoluter Freude zur Arbeit, einfach nur, weil es mir so viel bedeutet, die Mission.
Und insofern werde ich einfach das weiter vorantreiben.
Ich habe momentan die Hoffnung, dass KI einfach die Beschleunigung erhöht hat für unsere Mission.
Sehr schön.
Für eine Mission braucht man immer auch gute Leute.
Im Vorgespräch hast du gesagt, ja, ich suche hier noch fleißig.
Gerade das KI-Team muss und soll noch wachsen.
Hier hören viele Menschen, viele KI-Experten und Expertinnen auch zu, die in dem Bereich arbeiten und unterwegs sind und wahrscheinlich auch immer spannende Herausforderungen suchen.
Was würdest du sagen, warum sollte man da bei euch starten?
Also ich habe ja viele Freunde, die andere Firmen gegründet haben.
Die meisten Freunde von mir sind Unternehmer.
Und was ich immer erlebt habe, ist, dass die irgendwann was anderes machen wollten, weil einfach das Thema, an dem sie gearbeitet haben, vielleicht eine coole Business Opportunity war, aber es nicht was war, wo sie irgendwie eine echte Fulfillment gefunden hatten.
Und was eben bei uns auszeichnet, wenn man sich anschaut, die Top-Leute bleiben bei uns eigentlich ewig.
Das liegt eben daran, dass man...
dass wir etwas arbeiten, was viele, viele Menschen sehr erfüllend finden.
Wir helfen Menschen, nicht krank zu werden oder nicht mehr krank zu sein und einfach ein viel freudigeres Leben zu führen.
Und das ist besonders wertvoll.
Wir sind auch in Europa einer der ganz wenigen Firmen momentan, die halt jetzt nicht sozusagen ein AI-Lab sind, wo man in anderen Ländern leider viel mehr davon sieht, sondern wir sind halt sozusagen eher Wir nutzen AI, um eine große Tech-Mission voranzubringen.
Aber da sind wir ziemlich einzigartig in Europa.
Wir haben dieses Jahr, das ist schon veröffentlicht, in einem Milliarde-Umsatz.
Wir haben dreistellig einen Millionen EBITDA-Betrag.
Wir wachsen schnell.
Wir denken nur langfristig.
Und bei uns ist zwei Tage die Woche Office in Deutschland, Berlin und München.
so niemals empfehlen, in eine Remote-First-Kultur zu gehen, denn die Social Interactions mit den Kollegen sind einfach wundervoll und wichtig und bereichend fürs Leben.
Und da kann man auch wirklich was lernen.
Deswegen denken wir, die Mischung macht's.
Und wenn man dann sozusagen bereit ist, in New York, Denver, London, München oder Berlin zu arbeiten oder Paris natürlich.
Paris ist in Europa unser zweitgrößter Standort.
Und zwei Tage die Woche Office okay ist und die Mission wichtig ist, dann unbedingt bewerben.
Sehr schön, dann...
Guckt gerne mal entweder auf Philips LinkedIn-Profil.
Das findet ihr hier in den Shownotes oder auch auf der Jobseite.
Es gibt ein paar spannende Rollen auch im Data- und AI-Bereich.
Auf jeden Fall eine spannende Motivation und Mission.
Ich werde jetzt ins Gym gehen.
Und ja, das hat mich auf jeden Fall jetzt auch mal motiviert und ich bedanke mich für die ganzen Insights.
Superspannend zu sehen, wie KI vor allem auch in so physischen Produkten und Erlebnissen trotzdem totalen Mehrwert stiften kann und wie euch das intern nach vorne gebracht hat.
Und ich bin super gespannt, wie es bei euch weitergeht und wünsche dir und dem Team ganz viel Erfolg auf dem weiteren Weg.
