# Navigating AI Volatility, Leverage Risks, and Active ETF Innovation

**Podcast:** Beckers Bets
**Published:** 2026-08-06

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlagevermittlung, Anlageberatung oder ähnliches.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Bekkers Betz, der Investment-Podcast mit Jan Beckers.
Hallo Jan.
Hi Christoph.
Ja, der Juli war durchaus von starker Volatilität geprägt.
Der August hat jetzt recht positiv gestartet, nachdem es im Juli nicht so gut aussah.
War es anstrengend für dich, der Juli, oder du magst ja eigentlich die Volatilität, oder?
Also der Juli war auf jeden Fall ein Monat, der sicherlich in nahezu allen Tech-Portfolien zu keinem Plus geführt hat, auch bei uns nicht.
Ich bin trotzdem froh, dass wir eigentlich schon vorher...
durchaus viele Gewinne in AI-Infrastruktur mitgenommen haben, in Applikationen umgeschiftet haben und teilweise eben auch in Cloud-Anbieter wie beispielsweise Amazon und die zu einer großen Position gemacht haben.
Das hat dazu geführt, dass es bei uns eben auch, ich sag mal, im Monat kein positiver Monat war.
Das ist aber so, ich sag mal, große Ausfälle, wie man sie teilweise in anderen Fonds.
mitbekommen hat, die am Ende auch diese ganze Dynamik noch sehr verstärkt haben, wie eben der viel diskutierte Fall von Situational Awareness bei uns letzten Endes ausgeblieben sind.
Also viele Themen, die uns beschäftigen, auch in den nächsten Minuten.
Darüber werden wir jetzt mal nach und nach sprechen.
Fangen wir insgesamt mal an mit der Stimmung bei den Halbleiteraktien.
Der Chip-Index liegt jetzt knapp 30 Prozent unter dem Juni hoch.
Sehen wir da jetzt gerade eine gesunde Korrektur oder die Angst ist ja immer da, dass man sagt, das ist jetzt der Beginn, jetzt platzt die Blase oder es gibt immer noch keine Blase für dich?
Also aus unserer Sicht ist das eine Korrektur und auch keine ungesunde nach dem.
Run-Up, den wir auch zuvor alle dort gesehen haben.
Es ist insbesondere dann natürlich auch beispielsweise in Korea sehr viel Leverage in den Markt reingekommen.
Da war die Rede von diesen dreifach gehebelten Memory ETFs beispielsweise.
Das ist natürlich nicht gut ausgegangen.
Dieser Leverage ist aber jetzt eigentlich wieder aus dem Markt rausgewaschen worden.
Natürlich auf sehr schmerzhafte Art und Weise.
Ich glaube, in Korea war die Rede, dass über eine Million Privatanleger dort Margin Calls bekommen haben.
Ich glaube, irgendwie ein Drittel davon wurde dann auch zum Forced Seller, also musste verkaufen aufgrund dieser Calls.
Das hat natürlich dann für eine starke Dynamik in die Gegenseite geführt.
Und insofern...
Glauben wir, dass diese Dynamiken jetzt beendet sind an der Stelle, dass eigentlich die operativen Zahlen, wenn man sich mal anguckt, wie weiter die Compute-Nachfrage sich entwickelt, wie sich auch Spotpreise im Grunde genommen für Compute-Demand weiterentwickeln, wie sich die Applikationen insbesondere selber weiterentwickeln und wie.
zuletzt eben auch Open Source gewaltige Sprünge gemacht haben, die natürlich auch dazu führen, dass AI-Rechenkapazität künftig weiter in Demand bleibt, weil eben Intelligenz als solches günstiger wird.
Es ist eigentlich eine ziemlich gute Ausgangslage, dass wir nach einem ziemlich negativen Juli einen ziemlich positiven August an der Stelle bekommen könnten.
Also für die Branche bist du weiter positiv gestimmt.
Schauen wir doch mal so ein paar Einzelwerte an.
Wir hatten ja auch Earnings, sind noch gar nicht so lange her.
Es gab ein paar ganz spannende Sachen.
Alphabet zum Beispiel erstmals negativer freier Cashflow seit dem Börsengang.
Meta hatte zwar Umsatzplus, aber sinkende Gewinne, wurde abgestraft.
Besser saß dagegen auch bei Microsoft und Amazon.
Amazon hast du gerade schon angesprochen.
War das so die spannendste Geschichte für dich?
Also Amazon war für uns spannend.
Wir haben es auch zwischenzeitlich zur größten Position unserer Fonds vor den Earnings gemacht, weil wir da einfach, ich sag mal, sehr konfident waren, dass die ein wirklich gutes Quartal liefern würden.
Das haben sie dann auch und ich glaube, am Ende haben sie dann im Gegensatz zu Alphabet.
vor allen Dingen auch kommunikativ einen guten Job gemacht.
Die Angst war nämlich groß im Markt, ob sich diese ganzen Investments, die sie dort tätigen, auch rechnen würden.
Sie haben dann im Call relativ gut und klar erklärt, dass eben diese Datencenter-Investments, die sie tätigen, sich eben teilweise aufgliedern in eben, ich sag mal, die physischen Datencenter, also eigentlich fast wie Gebäude.
Und sehr langlebige Infrastruktur, die man dort baut, die irgendwo vielleicht über die nächsten 30 Jahre genutzt werden kann.
Und dann eben die kurzfristigeren Investments eben insbesondere in Chips, teilweise auch in Networking Equipment, die sich in den nächsten Jahren rechtfertigen und haben einfach gut darlegen können, dass sie dort jetzt Investments tätigen, die aber innerhalb von zwei, drei Jahren.
im Grunde genommen dann eigentlich in positive Cashflows bereits oder positive Gewinne bereits nach den Abschreibungen münden sollten.
Der Markt, wann es gut, hat dann eben auch direkt Google am nächsten Tag mit aufgewertet, weil die Erklärung gilt natürlich an der Stelle eben auch für ein Alphabet.
Darüber hinaus müssen wir aber auch sagen, dass einfach das gesamte Produktportfolio auch auf der Retail-Seite sich bei Amazon gut weiterentwickelt hat.
Und insofern sind wir froh, dass wir sie eben zu einer guten Zeit eben auch bei uns im Portfolio zur größten Position zwischenzeitlich gemacht haben.
Das heißt, ihr habt sie ja zur größten Position gemacht, weil ihr überzeugt war, dass die Zahlen gut waren.
Aber seid ihr jetzt auch überzeugt, dass es bei Amazon weiterhin gut läuft oder war das ein reiner Earnings-Trade?
Das war kein reiner Earnings-Trade, aber wir haben uns natürlich vorher anhand unserer Datenmodelle und vieler Gespräche, die wir geführt haben, gut überlegt, ob wir das eben vor den Earnings bereits so machen oder ob wir lieber später noch ausbauen und haben es dann vor den Earnings gemacht.
Wir haben ja auch über den Memory Supercycle mal gesprochen vor kurzem und auch da ging es ja darum bei Amazon, der größte Einkäufer der Welt quasi hebt jetzt sein Investitionsbudget weiter an.
Und begründet das eben damit, dass die Speicherpreise steigen.
Was sagt dir das?
Wird es für die Speicherhersteller jetzt noch ein knapperes Angebot, noch höhere Preise geben auf langere Sicht?
Also es war ja kein Geheimnis.
Ich glaube auch für niemanden Überraschung, dass am Ende aufgrund der hohen Speicherpreise jeder...
Also auch die Hyperscaler dort tief in die Tasche greifen müssen und sie tun das eben auch, weil sie eben die Returns dieser Investments eigentlich sehr klar vor ihren Augen haben, ja auch selber ihre Kapazität dann wiederum in Form von mittelfristigen Agreements mit Enterprise Kunden auch wieder weiter verkaufen können.
Wir sind, und darüber hatten wir auch vor, ich glaube im Podcast vor ein, zwei Monaten gesprochen, durchaus froh, dass wir bei Memory-Aktien viele Gewinne mitnehmen konnten, haben aber auch eine beträchtliche Position an der Stelle stehen gelassen, weil wir glauben, dass es an der Stelle weitere Upside dort geben wird.
Wir glauben, dass in den nächsten Jahren wir weiterhin erstmal einen Engpass sehen werden.
Das heißt, dass die Nachfrage, das Angebot, was auf den Markt kommen kann, weiterhin übersteigt.
Und die interessante Frage wird natürlich irgendwann werden, schaffen es die Chinesen irgendwann wirklich wettbewerbsfähig zu werden im Memory-Markt?
Und wir denken ja, die große Frage ist aber natürlich, wann?
Und daran werden sich sicherlich die, ich sag mal, oder das wird einen sehr, sehr wichtigen Einfluss darauf haben, wann wir dort vielleicht auch vollständig aus unserer Position aussteigen werden.
Wird weiterhin gerade so ein bisschen umgeschichtet.
Du hast ja gesagt, KI-Infrastruktur habt ihr einige Gewinne schon mitgenommen rechtzeitig.
Bevor dieser Rücksetzer jetzt kam, wird KI-Infrastruktur jetzt weiter erstmal uninteressant bleiben oder gibt es da auch wieder Biden-Comeback oder kann man das so schwer vorhersagen?
Genau, also KI-Infrastruktur ist keineswegs uninteressant.
Insbesondere ja, nachdem viele der Aktien dort dann auch 40, 50, teilweise 60 Prozent günstiger geworden sind im Juli.
KI-Infrastruktur bleibt ein Kernteil unserer Hypothese, wird aber jetzt eben zunehmend um spannende Applikationen von künstlicher Intelligenz ergänzt werden.
Und das, ich sag mal, ist ein Teil des Portfolios, der auch in den letzten Wochen und Monaten sich bereits sehr positiv entwickelt hat.
Du würdest aber nicht empfehlen, mit Hebel auf KI-Infrastruktur zu setzen.
Ich denke, das ist für sehr, sehr viele Marktteilnehmer sehr ungünstig an der Stelle ausgegangen und das eben sowohl für Privatanleger als auch für Profis.
An der Stelle muss man ja sagen, Situational Awareness war zwischendurch auf über 40 Milliarden an Investmentvolumen angewachsen, Teil davon eben.
Wahrscheinlich der Leverage, den sie sich genommen haben.
Das ist aber jetzt erstmal aus dem Markt wiederum raus.
Und ich glaube, wir haben jetzt eigentlich bei vielen Positionen vernünftige Kurse, um dort einzusteigen oder eben auch längerfristig an der Stelle zu halten.
Vielleicht ein paar Leute noch abholen.
Ich habe ja deswegen auch gefragt, du hast angesprochen, Situational Awareness von Leopold Aschenbrenner, ein junger, ja gefeierter KI-Investor quasi, der diesen Milliardenfonds hatte, aber eben mit hohem Hebel auch agiert hat und deswegen jetzt auch Margin Calls kassiert hat von mehreren Großbanken und am Ende dann auch sein ganzes Aktienportfolio verkaufen musste an Citadel im Nachhinein.
War jetzt deine These falsch, er war ja sehr Momentum- und KI-lastig unterwegs oder ist es ja immer noch in dem Bereich auf jeden Fall aktiv oder war einfach die Umsetzung das Problem, dieser Hebel, diese starke Volatilität, die er nicht erwartet hat?
Das Problem war, dass sie einfach viel zu aggressiv gewettet haben und dass man natürlich in einem Markt, der immer mal wieder schnell Umschwünge erlebt, wie wir es natürlich auch...
ich sag mal, vor über einem Jahr bei Diebsig hatten oder wo, ich sag mal, dann wieder politische Ereignisse den Markt, wie dann, ich sag mal, eben während dem Zollkonflikt umwerfen können, dass man in diesem Markt einfach, wenn man auf ohnehin noch volatile Aktien...
dann auch noch groß Hebel drauf wirkt und dann vielleicht versucht, das mit einer Short-Seite zu covern, die aber möglicherweise, weil es dann Software-Titel waren, also Applikationen, die dann wiederum vielleicht genau in dem Moment, wo dann die AI-Infrastruktur schlecht lief, gerade gut liefen, das sind, ich sag mal, alles Themen einfach eher von Overconfidence gewesen, als das deren Gesamtthese auf den Markt.
nicht auf lange Sicht sinnvoll war, sondern die haben letzten Endes einfach aus Mangel wahrscheinlich an Erfahrung oder aus Overconfidence letzten Endes, ich sag mal, nicht genügend Sicherheitsspielraum eingebaut.
Also im Grunde genommen natürlich genau, ich sag mal, das, was Warren Buffett mit seiner wahrscheinlich 70-jährigen Markterfahrung oft gesehen hat.
Selbst wenn man richtig liegt.
gibt es viele Situationen, wo der Markt lange, lange gegen einlaufen kann.
Und insofern diese Phasen muss man aushalten können mit seinen Thesen und daran ist es letzten Endes jetzt gescheitert.
Insofern, genau, bei generell volatilen Titeln da dann noch, ich sag mal, Eine größere Menge an Hebel, an Leverage draufzulegen, geht in den meisten Fällen langfristig nicht gut aus.
Kursfristig kann man natürlich für sehr, sehr gute Returns damit sorgen, wenn man richtig liegt.
Langfristig passiert meistens immer irgendetwas Unvergesehenes, was die Aufnahme von größeren Mengen an Hebel einfach in der Regel zu keiner guten Entscheidung macht.
Dazu passt auch, das war fast zeitgleich, aber es ist eigentlich unabhängig natürlich voneinander passiert, dass auch in Korea es quasi Massenphänomen gab.
Über eine Million Privatanlegerdepots hatten da Margin Calls kassiert.
Mehr als 340.000 davon wurden zwangsliquidiert.
Ist das so die Anlagementalität in Korea oder wie kommt es dazu, dass plötzlich das so on focus mit Hebel zu agieren?
Generell muss man dazu sagen, hat Korea...
wie generell auch viele andere asiatische Länder eine viel risikofreudere ihre Anlagekultur.
Das kennt man beispielsweise auch aus Kryptomärkten, wo eben gerade in Korea besonders heftig spekuliert wurde.
Und dann muss man sagen, dann hat es ja in Korea auch, ich sag mal, viele Unternehmen, sei es jetzt SK Hinex, sei es jetzt Samsung, die eben in den letzten 18 Monaten hervorragend gelaufen sind, Und dann mit den Gewinnen, die einige Anleger, die dort erzielt haben, eben und eine lange Zeit war es natürlich auch sehr erfolgreich, dann noch mit Leverage da drauf zu legen, dazu geführt haben, dass eben viele Anleger dort zugierig wurden.
Dann wurden diese dreifach geleverten ETFs aufgelegt und genau, ein dreifach geleverter ETF in einer volatilen Asset-Klasse, der ist dann natürlich auch schnell mal von einer Verstärkung.
Weil solange es hoch geht und mehr Gelder da reinfließen, kaufen die natürlich, wenn es dann runtergeht, passiert im Grunde genommen das Gegenteil, wenn Anleger dann aussteigen müssen.
Und genau, das führt alles dazu, dass eben diese Volatilität an der Stelle massiv gesteigert wurde.
Und das führt natürlich insgesamt zu einem Markt, der sehr, sehr schnell sehr heftige Marktbewegungen einfach dann, ja.
Und genau, das haben wir dann in einer Phase gehabt, wo dann zusätzlich natürlich noch makroökonomisch weitere Fragezeichen hinzugekommen sind.
Eben die Märkte überlegen gerade, ob es statt einer Zinssenkung vielleicht bald eine Zinserhöhung geben könnte.
Auch das hat an der Stelle nicht gut getan und das hat sich dann einfach jetzt dort im Juli in dieser Bewegung entladen.
Das heißt aber selbst, wenn man...
risikofreudig ist und auch ein gut informierter Privatanleger, wie es unsere Hörer ja auch alle mit Sicherheit sind, auch dann trotzdem sollte man mit Hebeln einfach sehr vorsichtig sein.
Ist das genau diese Ungeduld, die auch zu diesen Fehlern führt oft?
Also man muss sich sehr, sehr genau dessen bewusst sein, dass es viele Szenarien gibt, wo man vielleicht langfristig Recht behält, aber diesen Hebel dann nicht durchhalten kann.
Wenn jemand, der risikobereit ist, vielleicht auch ein gutes Einkommen hat, was ständig noch dazu kommt, irgendwo auf sein gutes Portfolio noch 10, 20 Prozent oder sowas extra Kick drauf haben will, dann kann das sehr gut sehr lange durchgehen und kann dann die Returns auf eine lange Sicht auch sehr, sehr ordentlich steigern.
Mehr Hebel längerfristig auf seinen Portfolien liegen zu haben, wird...
in aller Regel nicht besonders gut verlaufen, ist deshalb auch nicht zu empfehlen.
Könnte für sehr gut informierte Marktteilnehmer mit entsprechender Risikotoleranz, die es sich auch erlauben können, kurzfristig mal sinnvoll sein, aber das dauerhaft zu machen.
Ist sicherlich keine gute Sache und für die allermeisten Anleger muss man einfach sagen, lieber gar keinen Hebel, lieber einfach sehr langfristig investiert sein, ruhig schlafen können.
an der Stelle und vielleicht auch dann nachkaufen zu können, eben wenn es dann mal runtergeht aus vielleicht laufenden Einkünften oder anderen Assetklassen, die man dann freimachen, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das beste Rezept für alle, die gerade jetzt hier zuhören.
Und welche Produkte sind sehr beliebt für die langfristige Geldanlage?
Ist ja fast wie geplant hier, Jan.
ETFs werden da ja sehr gerne für genutzt und da sind wir bei einem großen Thema, denn heute ist der 5.
August, an dem wir hier sprechen und seit dem 4.
August gibt es euren Flaggschiff-Fonds, den Global Technology Leaders, nämlich auch als ETF an der Börse.
Das ist ja für euch der erste ETF überhaupt.
Erzählt doch mal, wie ist die Idee entstanden und was steckt denn dahinter?
Ja, das freut mich tatsächlich.
Ich denke, das ist ein sehr schöner Moment für BitCapital, dass man uns jetzt eben auch in einem anderen Mantel kaufen kann als bisher, nämlich im ETF-Mantel.
Und dahinter steckt eigentlich genau dasselbe Portfolio und damit eigentlich dieselben Aktien, dieselbe Sorgfalt in der Auswahl, derselbe Prozess in der Auswahl.
Das heißt, die gesamte Erfahrung von uns geht da rein.
Wir haben dann aber das Produkt einfach so umbauen können, dass man uns eben jetzt auch im ETF-Format sehr leicht kaufen und wieder verkaufen kann.
Und die Idee dahinter ist einfach letzten Endes unsere Erwerbbarkeit.
leichter zu machen.
Das heißt, es ist viel leichter zu machen für alle möglichen Arten von Privatanlegern, die vielleicht auch Depots haben, in denen man gar keine Fonds kaufen kann, dies zu ermöglichen.
Die Nachfrage danach war sehr groß und entsprechend sind wir froh, dass das jetzt technisch, was nicht ganz unaufwendig war, wir das Produkt so umbauen konnten, dass wir jetzt eben auch einen ETF-Mantel anbieten.
Das Ganze gibt es unter dem Ticker BCT1, also quasi wie BitCapital abgekürzt mit einer One am Ende und ist jetzt bei vielen, aber noch nicht bei allen ETF-Brokern erhältlich.
Also insofern...
Gerne einmal nachschauen, ob man das schon auf der eigenen Plattform kaufen kann und wenn nicht, dann freut es uns natürlich, wenn da mal freundlich nachgefragt wird, wann der BitCapital ETF bei uns denn auch erhältlich ist.
Ja, die Nachfrage danach war echt groß und wir freuen uns, dass wir es damit jetzt allen Anlegern noch leichter machen können, eben auch BitCapital.
Produkte zu halten.
Würde es sich jetzt empfehlen, deshalb Fonds zu verkaufen, ETF zu verkaufen?
Nein, ich denke nicht.
All diese Umschichtungen ziehen immer alle möglichen Effekte, steuern sonst was nach sich.
Aber wenn man jetzt neu anlegen möchte, dann kann man das natürlich prüfen, ob das für einen im ETF oder im klassischen Fondsmantel.
am Ende das bessere Produkt ist.
Wir finden auch den Ticker und die WKN nochmal in der Folgenbeschreibung.
Wer jetzt gerade keinen Stift bereit hat, der muss nicht zurückspulen.
Aber wenn wir jetzt mal auf die Kosten schauen, Jan, der klassische Fonds kostet ja knapp 1,9 Prozent Kosten im Jahr.
Beim ETF sind wir knapp unter 0,5 Prozent.
Wie kann denn dieselbe Strategie plötzlich so viel günstiger sein, wenn man doch dasselbe Produkt bekommt?
Das ist ja nicht so.
Wir haben dafür eine Performance-Vie in dem ETF.
Das heißt, man zahlt Auf jeden Fall eine geringe Management-Vieh.
Und in dem Fall von positiver Performance zahlt man auch eine Performance-Vieh.
Insofern ist es nicht so, dass es jetzt zwingend das günstigere Produkt ist.
An der Stelle, es kann auch das teurere Produkt sein, je nach Performance, die wir dort aufweisen.
Es ist einfach ein anderer Mantel.
Das heißt, es ist einfach leichter erwerbbar.
Und man hat beispielsweise auch keinen.
Ausgabeaufschlag, der letzten Endes einfach eine Gebühr ist, die von manchen Banken eben erhoben wird.
Das ist nicht automatisch die bessere Variante, den ETF zu wählen als den Fonds, sondern es ist letzten Endes vor allen Dingen eine Frage der Erwerbbarkeit des Broker-Setups, was man hat, oder auch der eigenen Präferenzen zum Anlageprozess.
Nochmal was anderes, denn viele Anleger und Zuhörer verbinden ja auch das Wort oder das Finanzprodukt ETF mit Passiv, weil man ja immer sagt, das ist ein passives Investment.
Man quasi bildet ein Stur, ein Index nach.
Ihr aber managt auch den ETF aktiv.
Also du pickst weiterhin selber die Aktien raus.
Wie passt das dann zusammen in diesem Mantel?
Genau, es ist ein aktiver ETF an der Stelle.
Das heißt, ETF ist nicht immer passiv.
Das heißt, das ist einfach nur quasi der Mantel, das heißt der Umbrella.
der dort gewählt wurde, ist ein anderer.
Aber die Titel, die da drin sind, sind genau das identische Portfolio, das wir auch im Fonds haben.
Nur der Anlageprozess oder der Erwerb ist eben an der Stelle ein anderer.
Und ansonsten wird es aus genau demselben Anlageuniversum mit genau denselben Titeln eben gespeist.
Auch die Umschichtungen, alles ist identisch.
Absolut.
Gut, das heißt, kann man vielleicht dann abschließend sagen oder ist da auch kein Unterschied, falls jetzt jemand zuhört und sagt, ich wollte gerade kaufen, soll ich jetzt lieber ETF kaufen, soll ich lieber den Fonds kaufen?
Das ist im Endeffekt für den Hörer, für den Entscheider dann auch kein großer Unterschied.
Also am Ende ist es nur ein Unterschied wahrscheinlich in der Convenience der Erwerbbarkeit und dann wiederum in der Frage dessen, ob man eben dort eine Performance-V zahlt und eine geringere Management-Gebühr oder eben keine Performance-V an der Stelle zahlt.
Gut, ihr nutzt ja auch selber KI.
Vielleicht noch da ganz kurz drauf.
Du hast ja vorhin angesprochen, dass ihr auch bei Amazon im Voraus sehr zuversichtlich wart, dass sie die Prognosen übertreffen, auch wegen eurer KI im Investmentprozess.
Das heißt, auch der ETF hat diese ganzen KI-Methoden in sich drin.
Absolut.
Also alles, was wir bei MidCapital...
an Research machen, alles was wir an Systemen haben, die unsere Entscheidungen verbessern.
Das gesamte 45-köpfige Team, alles kommt sowohl dem ETF wie als auch dem Fonds zugute.
Und genau, insofern, das ist einfach nur eine zusätzliche Möglichkeit, wie man in uns und unsere Strategien investieren kann.
Es wurde lange nachgefragt und wir sind sehr froh, dass wir jetzt endlich auch im ETF erwertbar sind.
Und insofern freuen wir uns, wenn es möglicherweise in Zukunft einfach noch viel mehr Anleger gibt, die unsere Produkte kennen und schätzen zu wissen.
Gut, nicht mehr nur Fondsmanager, sondern jetzt auch ETF-Anbieter.
Dankeschön, Jan, für die Einschätzungen in diesem Monat.
Sehr gerne.
Liebe Zuhörer, habt ihr Fragen, Anregungen oder Kritik, dann schreibt uns gerne eine Mail an beckers-betset-financeforward.com.
Die E-Mail findet ihr auch, wie auch die WKN zum ETF in den Shownotes dieser Folge.
Danke euch fürs Zuhören.
Wenn es euch gefallen hat, bewertet uns gerne auf der Plattform eurer Wahl.
Und ansonsten hören wir uns beim nächsten Mal wieder.
Tschüss.
Dieser Podcast wird euch präsentiert von BitCapital und Finance Forward.
Die Produktion sowie die redaktionelle Verantwortung für die Inhalte liegen bei der Podstars GmbH.
