# AI Integration, Strategic Rebranding, and Sovereign Wealth Frameworks

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-06

## Transcript

Holger, wir nehmen diesen Podcast ja quasi immer nachts auf.
Also sehr, sehr spät und sehr, sehr spät kommen wir auch ins Bett und viel Schlaf ist da natürlich nicht drin.
Und umso wichtiger ist es ja, dass diese wenigen Stunden, die wir haben, dass die richtig gut sind.
Genau das war auch mein Problem.
Und deshalb habe ich den Pod von Aidsleep getestet.
Das ist ein smarter Bezug, der auf jede vorhandene Matratze passt und die Temperatur im Bett automatisch reguliert.
Der Körper muss nämlich abkühlen, um in den Tiefschlaf zu kommen.
Und was hat sich verändert?
Offengespräch eine ganze Menge.
Ich schlafe schneller ein, wache nachts seltener auf und habe vor allen Dingen deutlich mehr Tiefschlaf und auch REM-Schlaf als früher.
Und das deckt sich übrigens mit den Messungen, die Aidsleep selbst gemacht hat.
Bis zu 44% schnelleres Einschlafen, bis zu 34% mehr Tiefschlaf und bis zu 60% mehr REM-Schlaf.
Individuelle Ergebnisse, die können natürlich abweichen.
Mit meinem Code.
Alles auf Aktien auf aidsleep.com-alles-faktien bekommt ihr übrigens bis zu 350 Euro Rabatt auf den POD 5.
Was kann er denn jetzt so konkret, der POD 5?
Naja, er wärmt und kühlt jede Bettseite separat und der Autopilot lernt als KI Nacht für Nacht dazu.
Und vor allem trackt der Schlaf- und Gesundheitswerte ganz ohne Wearable.
Und ihr kennt mich ja, ich liebe ja den Wettbewerb.
Und deshalb gibt es bei uns zu Hause jetzt jeden Morgen mit meiner Frau so einen Schlafwettbewerb.
Die Werte zeigen, wer erholsamer geschlafen hat.
Und wer gewinnt, der bekommt das Schlafgrönlein des Tages.
Und lass mich raten, du gewinnst natürlich immer.
Nee, aber sagen wir es mal so, es diszipliniert mich, regelmäßiger schlafen zu gehen.
Aber zurück zum Wichtigsten.
Ihr habt...
30 Tage Zeit, den Pott zu Hause auszuprobieren und ihr könnt ihn zurückgeben, falls ihr euch nicht überzeugt.
Aber ich bin mir sicher, dass er das tut.
Also, code allesaufaktien auf aidsleep.com-allesaufaktien in einem Wort bis zu 350 Euro Rabatt auf den Pott 5.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Kurssprung von Shopify, den Anja-Ettle-Effekt bei Fresenius und eine Liebeserklärung von SpaceX an Nvidia.
Im Thema des Tages verraten wir euch, warum Siemens Energy bald Geschichte ist.
Und in der AAA-Idee geht es darum, was wir als Anleger von den besten Billionsfonds lernen können.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Donnerstag, der 6.
August 2026 und wir wünschen euch einen gesunden Start in den Tag.
Ja, ich laboriere schon die ganze Woche an einem krippalen Infekt, an einer Erkältung herum und gestern, mitten in der Aufnahme, da war dann...
plötzlich meine Stimme weg, aber am Ende hat es dann doch irgendwie wieder geklappt.
Ja, und die Hörer haben es auch gar nicht gemerkt.
Wir sind auf jeden Fall alle froh, dass es hier wieder besser geht.
Und einer, der gestern auch ein bisschen geschwächelt hat, lieber Daniel, das war der DAX.
Nicht am Anfang, ganz im Gegenteil.
Gleich nach Handel statt hat nämlich der Deutsche Leitindex ein neues I-Cort hochmarkiert bei 26.404 Punkten.
Aber dann ist der Index immer weiter abgebröckelt.
Am Ende ging der DAX dann bei 26.126 Punkten auf Tagestief aus dem Handel.
Und das war ein Minus von 0,3 Prozent.
Beobachter Andreas Lipko hat die Rallye in der ersten Wochenhälfte den DAX viel Kraft gekostet.
So hat er es ausgedrückt.
Und in Anbetracht der überraschenden Dynamik, in der der Leitindex von einem Rekordhoch zum nächsten geeilt ist, seien die Anleger dann vorsichtiger geworden.
Nach Ankündigung der USA und des Iran über Fortschritte hin zu einer Lösung im Nordostkrieg blieben außerdem Zweifel an einer schnellen Übereinkunft zur Öffnung der Straße von Hormuz.
Ja, es geht auch wirklich da hin und her.
Kein Wunder, dass es sich da auf der anderen Seite des Atlantiks ähnlich verhielt.
Der S&P 500 erreichte im Tagesverlauf noch einen weiteren Rekord, ging dann aber sogar mit einem kleinen Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel.
Der Nasdaq 100 verlor nach starkem Vortag sogar 0,8 Prozent.
Einzig der Dow Jones stieg um 0,49 Prozent und schaffte damit einen Rekordhoch und seinen fünften Gewinntag in Folge.
Da haben wir sie also wieder, die Rotation oder sagen wir eine Form davon.
Denn gestern hatte die Rotation auch einen besonderen Namen, nämlich SpaceX.
Die Aktie brach nach dem allerersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen um mehr als 13 Prozent ein, weil die KI Ausgaben die eigentlich ja guten Zahlen überschattet haben.
AMD verlor ebenfalls nach Zahlen mehr als 7 Prozent.
Darüber hatten wir ausführlich auch schon in der gestrigen Folge gesprochen.
Dafür legte aber Nvidia stark zu und zwar um fast 4 Prozent auf hohem Niveau.
Und das ausgerechnet aufgrund von den Aussagen von Elon Musk beim Earnings Call von SpaceX.
Er sagte nämlich, SpaceX baue künftig ausschließlich auf Nvidia, weil die Vera Rubin Architektur schlicht die beste sei.
Konkret will SpaceX seine Rechenleistung von gut 2 Gigawatt bis Ende diesen Jahres auf rund 10 Gigawatt bis Ende 27 ausbauen.
Und zwar nicht nur auf dem Boden.
rechnet vor, dass diese Partnerschaft wie Nvidia bis 2027 mehr als 160 Milliarden zusätzlichen Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft bringen könnte.
Der große Gewinner des Tages war Shopify.
Die Aktie schoss zwischenzeitlich um 25 Prozent nach oben und legte damit den stärksten Handelstag seit November 2024 hin.
Ausgelöst hat das der Ausblick auf das dritte Quartal.
Denn der kanadische Anbieter von Einkaufssoftware erwartet jetzt einen Umsatzzuwachs von ...
Gut 30 Prozent, während die Wall Street mit 27 Prozent gerechnet hatte.
Das wäre bereits das sechste Quartal in Folge mit so einem hohen Wachstum.
Und auch im zweiten Quartal lagen sowohl das Abo- als auch das Händlergeschäft über den Erwartungen und die Kosten stiegen mit 21 Prozent langsamer als befürchtet.
Und das ist deshalb bemerkenswert, weil Anleger genau hier die Marge unter Druck sahen.
Shopify lässt inzwischen mehr als die Hälfte seines Programmcodes von künstlicher Intelligenz schreiben.
Auch Etsy hat gestern Zahlen vorgelegt, parallel dazu dann aber angekündigt, rund 12 Prozent der Belegschaft zu streichen.
Betroffen sind vor allen Dingen Produkt- und Technikteams.
Der Konzern betont ausdrücklich, dass es dabei weder um Sparen noch um KI gehe, sondern um schnellere Entscheidungen.
Die Zahlen dazu waren solide, denn der Umsatz lag mit 668 Millionen Dollar über den erwarteten 649 Millionen.
Und das Kerngeschäft der Handelsplattform wuchs um 9,3 Prozent.
Auch die Prognose hat Etsy angehoben.
Ja, ein kleines Detail in den Quartalzahlen sollte man sich aber nochmal genauer anschauen.
Die Zahl der aktiven Käufer sank nämlich auf 87 Millionen und liegt damit leicht unter dem Vorjahr, während die Zahl der Verkäufer immerhin um knapp 6 Prozent auf 5,7 Millionen stieg.
Bei Alphabet, da gibt es personelle Veränderungen.
Demis Hassabis gibt die operative Leitung von Google DeepMind ab.
Jeff Dean verlässt Google nach 27 Jahren und mehrere Spitzenforscher gehen.
Wenn ein Konzern die prägendsten KI-Köpfe verliert, während sich die nächste Gemini-Generation verzögert, ist das für den Markt kein so gutes Zeichen.
Die Aktie verlor entsprechend 4%.
Disney hat im dritten Geschäftsquartal 25,2 Milliarden Dollar umgesetzt und damit 7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Getragen haben das die Parks und das Streaming-Angebot.
Die Erlebnissparte steigerte ihr operatives Ergebnis um 20 Prozent auf 3 Milliarden Dollar und der Streaming-Bereich hat seinen Gewinn auf 712 Millionen mehr als verdoppelt.
Nur bei ESPN fiel das operative Ergebnis um 17 Prozent und ausgerechnet dort investiert Disney ja gerade am meisten Geld.
Die Aktie stieg um 3 Prozent und steht damit wieder über 100 Dollar.
Eli Lilly, der heimliche Erzrivale von Novo Nordisk, hat seinen Umsatz um 48 Prozent auf 23 Milliarden Dollar gesteigert und die Erwartung damit um fast drei Milliarden übertroffen.
Munjarro allein wuchs um 91 Prozent auf 9,9 Milliarden.
Die Abnehm-Spritze Zappbound kam in den USA auf 4,9 Milliarden.
Entsprechend hebt der Konzern seine Jahresprognose an und zwar auf 85 bis 87 Milliarden Dollar.
Ja, aber auch hier müssen wir wieder so ein kleines Detail daneben legen.
Das verkaufte Volumen stieg um 60 Prozent, die erzielten Preise fielen allerdings um 13 Prozent.
Ila Lilli kauft sein Wachstum also mit Rabatten, die Aktie legt aber trotzdem vier Prozent zu.
Ganz im Gegensatz zu dem Erzrivalen, wie du ihn hier gerade bezeichnet hast, Novo Nordisk verloren nämlich knapp fünf Prozent.
Ja.
Booking Holdings legte der Nasdaq um 6% zu, der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 8% auf 7,35 Milliarden Dollar und lag damit über den erwarteten 7,2 Milliarden.
Der Nettogewinn hat sich auf 1,95 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.
Das Buchungsvolumen, das wuchs um 9 Prozent auf 51 Milliarden Dollar.
Auffällig, der ist der Ausblick.
Fürs laufende Quartal erwartet Booking Holdings nur noch 4 bis 6 Prozent Umsatzwachstum, weil der Nahostkonflikt die Flugpreise treibt und Kapazitäten kostet.
Die Jahresprognose eines hohen einstelligen Wachstums steht aber trotzdem.
Dann schauen wir nochmal schnell nach Deutschland und schicken liebe Grüße an Anja.
Ihr neuer Arbeitgeber Fresenius war nämlich gestern der stärkste Wert im DAX und legte gut 5 Prozent zu auf den höchsten Stand seit dem Frühjahr.
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 5 Prozent auf 5,5 Prozent.
8, 6 Milliarden Euro.
Das operative Ergebnis wuchs mit 10 Prozent auf 719 Millionen deutlich schneller.
Das Kernergebnis, die Aktie kletterte um 14 Prozent auf 83 Cent.
Seitdem Anja da ist, läuft es wieder bei Fresenius.
Der Anja-Etel-Effekt.
Der Anja-Ettel-Effekt.
Für die Börse entscheidend war gestern der Ausblick.
Konzernchef Michael Sennen erwartet beim Gewinn je Aktie jetzt ein Plus von 10 bis 15 Prozent für das Jahr, nachdem er zuvor nur 5 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt hatte.
Getragen hat das unter anderem die Arzneimitteltochter Kabi, deren Marge am oberen Ende der eigenen Zielspanne landen soll.
Infineon war dafür gestern mit 6 Prozent minus das Schlusslicht im DAX und das trotz Rekordzahlen.
Der Umsatz stieg bis Ende.
Juni auf 4,17 Milliarden Euro, 9 Prozent mehr als im Vorquartal und der höchste Wert der Firmengeschichte.
Der Gewinn legte um 39 Prozent zu auf 423 Millionen Euro.
Gestört hat allerdings die Marge.
Das Segmentergebnis erreichte 797 Millionen Euro und damit 19,1 Prozent vom Umsatz, weniger als erwartet.
Auch der Ausblick auf rund 4,7 Milliarden Euro Umsatz im laufenden Quartal reichte nicht so richtig, nachdem die Aktie in diesem Jahr ja schon mehr als 60 Prozent gestiegen war.
Zwei Punkte sollte man sich aber merken.
Konzernchef Jochen Hanebeck will im Herbst die KI-Umsatzprognose für das kommende Jahr deutlich anheben.
Bislang stehen dort 2,5 Milliarden Euro.
Und im Autogeschäft, das die Hälfte des Umsatzes ausmacht, ziehen die Aufträge wieder spürbar an.
Hört, hört.
Was gibt es sonst noch aus Deutschland?
Naja.
Vonovia verlor 2,3 Prozent.
Die Jahresziele stehen, doch beim künftigen Mietwachstum gibt sich der Konzern vorsichtiger.
Und bei der DHL Group, der früheren Deutschen Post, setzten kurz vor dem Rekordhoch Gewinnmitnahmen ein.
Die Aktie fiel dann um 3,7 Prozent, wahrscheinlich auch wegen des Drohnenvorfalls in Leipzig.
Die Allianz expandiert derweil weiter in Asien und kauft in Singapur zu.
Da geht es um das Asset Management der Großbank UOB mit einem verwalteten Vermögen von 33 Milliarden US-Dollar.
Das kauft die Allianz umgerechnet 433 Millionen US-Dollar.
UOB fokussiert sich auf Wealth Management und bleibt Vertriebspartner.
Die Allianz-Aktie kletterte gestern leicht auf bis zu 438,60 Euro, was ein Bestwert war.
Und der Goldpreis kletterte auch und zwar um knapp 4 Prozent.
Es war der größte prozentuale Tagesgewinn seit dem 3.
Februar diesen Jahres.
Und der Anstieg wurde vor allem auch durch den schwächeren Dollar, fallende US-Renditen und die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten getrieben.
Ja, dann flüge ich mich jetzt mal durch die Termine und da sage ich zuerst ein paar Termine aus Deutschland an.
Da gibt es Quartalszahlen von Siemens, Deutsche Telekom, Commerzbank, Merck, KGAA.
Aus Europa kommen noch die Zahlen von Swiss Re, Swisscom, ADECO, Contron, KBC Group und Generali.
Und aus den USA erwarten uns die Zahlen von ConocoPhillips, Resmet, Airbnb und Lyft.
Das Thema des Tages.
Ja, was ist ein Name eigentlich wert?
Dividenden-Eckard ist ja längst nicht mehr nur ein Künstlername, sondern ein feststehender Begriff in der deutschen Finanzwelt.
Und die Schreibweise meines Nachnamens, die wird hingegen oft gewürfelt.
Zumindest fühlt es sich manchmal so an.
Und naja, bei Siemens Energy lässt sich der Wert des Namens allerdings auf den Euro genau ziffern, nämlich rund 300 Millionen Euro im Jahr.
300 Millionen Euro im Jahr, so viel zahlt der Konzern nämlich an seine frühere Mutter Siemens, nur um sich...
Siemens Energy nennen zu dürfen.
Damit ist jetzt Schluss aus Siemens Energy, wird Omterra.
Der Energietechnikkonzern kündigt das aus einer Position der Stärke an.
Denn gestern kamen die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal und die sind wirklich ein Brett.
Der Auftragseingang stieg um 8,5 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro, rund eine Milliarde über den Erwartungen.
Der Umsatz kletterte um 18,5 Prozent auf 11,4 Milliarden.
Das Ergebnis vor Sondereffekten verdreifachte sich auf 1,6 Milliarden Euro.
Unter dem Strich blieben 1,2 Milliarden, gut 70 Prozent mehr als im Vorjahr.
Wirklich beeindruckende Zahlen.
Und dazu noch die Nachricht, auf die Anleger vier Jahre lang gewartet haben.
Siemens Gamesa, die Windtochter, hat erstmals seit 2022 wieder ein Quartal mit Gewinn abgeschlossen.
Sie gilt ja so ein bisschen als das Sorgenkind und ist auch der Grund für eine Bürgschaft des Bundes über 7,5 Milliarden Euro.
Aber jetzt erzielte die Sparte einen Gewinn von 75 Millionen Euro nach 438 Millionen Verlust im Vorjahr.
Der Treiber ist dasselbe, der gerade die halbe Industrie antreibt, Strom.
Die KI-Rechenzentren brauchen ihn, die neuen Fabriken brauchen ihn und die alten Netze, die müssen dafür komplett umgebohrt werden.
Deshalb liegt der Auftragsbestand jetzt bei 162 Milliarden Euro.
Das finde ich kein Versprecher, das ist ein enormer Auftragsbestand und das entspricht etwa vier Jahresumsätzen, die der Konzern schon in den Büchern hat, bevor er auch nur einen neuen Auftrag schreibt.
Und ausgerechnet jetzt legt der Konzern den Namen Siemens ab.
Ja, Om Terra heißt es jetzt.
Wie findest du den Namen?
Ich habe irgendwie die ganze Zeit, wenn wir darüber reden, so leichte esoterische Musik im Kopf.
Ich weiß nicht, wie es dir geht.
Naja, Om ist ja auch so die heilige Silbe der Hindus und Terra wie die Erde.
Wer die Silbe übrigens googelt, landet bei Meditationsanleitungen und Klangschalen.
Ein Großkonzern, der 500 Tonnen schwere Turbinen baut, nennt sich dann künftig halt nach einem Mantra.
Also ich könnte mir vorstellen, dass die Turbinen, wenn sie in Betrieb sind, so einen ähnlichen Klang machen wie Omterra.
Vielleicht hat es auch damit zu tun.
Mit Sicherheit.
Ja, das ist halt Energie.
Und dahinter steckt trotzdem kein reiner Marketing-Splien, sondern eine Rechnung.
Die Markenlizenz ist nämlich umsatzabhängig.
Je besser das Geschäft läuft, desto teurer wird der eigene Name.
Der Vertrag liefe dann bis 2030 und bei rund ...
45 Milliarden Euro Umsatz sind 300 Millionen, gut ein halber Prozentpunkt Marge, also etwa 6 Prozent des operativen Gewinns.
Das ist schon eine Hausnummer, aber Vorsicht, die Umstellung, die dauert anderthalb Jahre und die Ersparnisse, die kommen da nicht von heute auf morgen.
Der Namenswechsel ist damit der Schlussstein von etwas ganz Großen.
Siemens zerlegt sich ja seit einem knapp Vierteljahrhundert so ein bisschen selbst, ohne das irgendwie negativ zu meinen.
Im Jahr 2000 kam Infineon ja an die Börse, das Chipgeschäft.
2013 folgte dann Osram, das Licht, 2018, Healthineers, die Medizintechnik.
Und jetzt 2020 dann Siemens Energy.
Und seit April hat Siemens ja von Siemens Energy auch nur noch 5,5 Prozent.
Vorher waren es ja 15 Prozent.
Die Bilanz dieser Selbsterlegung ist bemerkenswert.
Sieben's Energy stand im Oktober 2022 bei 6,40 Euro.
Ja, das weiß ich noch.
Kurz vorher habe ich nämlich verkauft und heute sind es rund 150 Euro.
Das ist das 23-fache in weniger als vier Jahren.
Infineon ist inzwischen ein DAX-Schwergewicht, das kann man wirklich sagen.
Nur Osram zeigt die andere Seite erst eigenständig, dann von IMS übernommen.
Für die Aktionäre war das am Ende ein Desaster.
Eine Abspaltung ist eben kein Renditeautomat.
Christian Bruch, der CEO von Siemens Energy, sagte, der Name unseres Firmengründers hat uns Türen geöffnet und dieses Erbe bleibt für uns Inspiration und Verpflichtung zugleich, die Energiewelt von morgen aktiv mitzugestalten.
Zitat Ende.
Ja, und diesen Plan wird Siemens Energy deine Zukunft halt mit einem neuen und etwas gewagten und leicht esoterischen Namen angehen.
Die AAA-Idee des Tages.
Wie heißt es so schön, Lea?
Wir sollen von den Besten lernen.
Wenn es dabei um den langfristigen Vermögensaufbau geht, landen wir schnell bei den erfolgreichsten Staatsfonds der Welt.
Die verwalten zusammen Millionen und haben etwas geschafft, wovon das deutsche Rentensystem bisher nur träumen kann.
Sie lassen Kapital für kommende Generationen arbeiten.
Deutschland hat ja auch einen Staatsfonds, den Kenfo.
Und möglicherweise wird der in Zukunft für einen Teil unserer Renten aufkommen.
Aber so weit ist es noch lange nicht, wenn man sich die Diskussion gerade anschaut.
Jedenfalls für die Zukunft.
Aber auch für Privatanleger lohnt es sich, das Erfolgsrezept der größten Staatsfonds der Welt zu kennen.
Und da geht es wirklich um Fonds, die teilweise Billionenvermögen verwalten.
Und das Überraschende ist, die meisten dieser Fonds machen eigentlich gar nichts Magisches.
Sie jagen gar nicht unbedingt dem nächsten großen Trend hinterher.
Aber sie investieren global, bleiben Jahrzehnte engagiert und streuen ihr Risiko extrem breit.
Das klingt jetzt vielleicht erst mal langweilig, ist aber erfolgreich.
Das Paradebeispiel ist natürlich Norwegen.
Der berühmte Ölfonds hat seit Beginn seiner Investmentphase, das war 1998 im Schnitt, 6,6% Rendite pro Jahr erzielt.
Das Vermögen, das liegt mittlerweile, wir hatten es gerade schon angedeutet, bei rund 1,9 Billionen Euro.
Das ist wirklich beeindruckend.
Die Norweger besitzen inzwischen Beteiligungen an rund 7200 Unternehmen in etwa 60 Ländern.
Dazu kommen rund 1600 Anleihen aus 48 Staaten.
Im Grunde haben sie den Gedanken einer Diversifikation damit einmal durchgespielt.
Und die Norweger halten sich an eiserne Regeln.
Kein Investment in Norwegen selbst, was viele zunächst überraschen mag.
Aber genau dadurch vermeiden sie eben politische Einflussnahme und Marktverzerrungen in der Heimat.
Und noch etwas machen sie konsequent.
Obwohl das Geld aus Öl und Gas stammt, investieren sie nicht zusätzlich in Rohstoffe.
Das wäre eine gefährliche Wette auf denselben Faktor.
Also kein doppeltes Ölrisiko.
Der Fonds soll die norwegische Volkswirtschaft stabilisieren, nicht ihre Schwankungen verstärken.
Andere Staatsfonds gehen da ganz anders vor.
Zum Beispiel Singapur.
Den Namen GIC kennt man nicht so wirklich.
Das ist der Staatsfonds der Staatsstaat von Singapur.
Der denkt extrem langfristig und misst seinen Erfolg vor allem an den inflationsbereinigten Renditen über 20 Jahre.
Noch spannender finde ich allerdings den zweiten singapurischen Staatsfonds, Themasec.
Der unterscheidet sich fundamental von dem norwegischen Modell.
Während Norwegen fast wie ein gigantischer Indexinvestor agiert, betreibt Themasec aktives Stockpicking.
Das ist also eher eine Beteiligungsgesellschaft als ein ETF.
Exakt.
Themasec kauft Großunternehmensbeteiligungen, investiert in nicht börsennotierte Firmen, Private Equity und Wachstumsthemen und Themasec setzt gezielt auf Megatrends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder den demografischen Wandel und begleitet damit Unternehmen aktiv bei ihrer Entwicklung.
Während Norwegen eher sagt, wir kaufen die ganze Welt.
Das Erstaunliche, beides funktioniert, aber es sind halt völlig unterschiedliche Philosophien.
Und nochmal eigene Modelle haben die ölreichen Golfstaaten entwickelt.
Abu Dhabis ADIA, also geschrieben A-D-I-A, ist gewissermaßen das Schweizer Taschenmesser unter den Staatsfonds.
Aktien, Anleihen, Infrastruktur, Immobilien, Hedgefonds, Private Equity, kaum eine große Anlageklasse fehlt.
Ja, und die Saudis, die haben den Public Investment Fund, kurz PIF.
Der geht noch einen Schritt weiter.
Dort steht nicht nur die Rendite im Vordergrund.
Der Fonds, der soll auch ganz aktiv neue Industrien aufbauen und Saudi-Arabien unabhängiger vom Öl machen.
Der PIV ist also Wirtschaftspolitik und Kapitalanlage gleichzeitig.
Das wäre für die Norweger fast schon ein Kulturschock.
Und wenn ihr euch als Anleger an einem erfolgreichen Staatsfonds orientieren wollt, dann ist der Ölfonds definitiv das Maß aller Dinge.
Und jetzt die entscheidende Frage.
Wie erreicht ihr als Privatanleger eine ähnliche Streuung?
Natürlich nicht mit 7200 Einzelaktien.
Das schaffe ja nicht mal ich in meinem Depot.
Ja, aber die 7000 hast du schon geknackt, oder?
Sehr witzig, aber erstmal im Ernst.
Also erstaunlicherweise kann man mit einem ETF, zumindest mit einigen wenigen ETFs, relativ nah an diese Zahl von 7200 Aktien herankommen.
Wer die norwegische Philosophie nachbilden möchte, kann bei Aktien den Spider, MSCI, ACVI, EMI wählen.
Fast 500 Unternehmen aus aller Welt und dann gibt es noch den Amundi Prime All Country World.
Merkmal, mehr als 3300 Aktien und niedrige Kosten.
5.000 Aktien oder 3.300 Aktien, wirklich wahnsinnige Diversifizierung.
Und bei Anleihen, da gefällt mir der iShares Core Global Aggregate Bond Eurohedge ETF ganz gut mit knapp 20.000 einzelnen Anleihen aus aller Welt.
Alternativ gibt es da den Vanguard Global Aggregate Bond Eurohedge.
Der bringt es auf immerhin 12.000 Zinspapiere.
Die wichtigste Lehre dieser Staatsfonds lautet also nicht, suche den nächsten Talentbagger, sondern denke global, investiere langfristig und bleibe auch in Krisen diszipliniert.
Das war alles auf Waktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an www.88atwelt.de, also www.aaatwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung oder macht uns direkt einen Heiratsantrag.
Ein Hörer war so angetan von ...
Deinem Appell, liebe Lea, an McDonald's, den Cheeseburger wieder für ein Euro anzubieten, dass er dich bei Spotify aufgefordert hat, ihn zu heiraten.
ZwinkerSmiley.
Erst die Handynummer, jetzt der Heiratsantrag.
Das nimmt hier langsam Ausmaße an.
Lasst uns da lieber inhaltlich bleiben.
Uns erreichen gerade viele Daten für den Nutella-Index.
Kein Wunder, ihr seid ja gefühlt alle im Urlaub, außer ...
Der Eckart und ich.
Naja, mein Highlight war auf jeden Fall eine Mail von Kai, der in Norwegen ein 350-Gramm-Glas für umgerechnet 5,11 Euro gekauft hat.
Er schreibt, Zitat, meiner Frau musste ich dann noch einmal erklären, warum ich noch einkaufen wollte, um dann mit Nutella rauszukommen.
Wir haben nämlich extra von zu Hause Süßigkeiten und Nutella mitgenommen, weil diese in Norwegen so teuer sind.
Zitat Ende.
Ja, was tut man nicht alles für ein Shoutout bei AAA.
Seid ihr auch so treuer Hörer?
Dann heißt es, abonniert uns.
Sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
