# AI CapEx, Brand Risk, and Agentic Trading Shifts

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-05

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über die große salmonellen Angst bei Chipotle, den Rekordverlust von Zalando und eine widersprüchliche Strafe für AMD.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die ersten Quartalszahlen von SpaceX.
Und in der AAA-Idee verraten wir euch, bei welchem Broker ihr ab sofort beim Vermögensaufbau von einem KI-Agenten unterstützt werden könnt.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenschutz.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 5.
August und wir wünschen euch einen kommunikationsfreudigen Start in den Tag.
An den Märkten hat gestern nämlich die bloße Information gereicht, dass sich die USA in Gesprächen mit dem Iran befinden, um die Indizes kräftig klettern zu lassen.
Der Deutsche Leitindex stellte wieder eine neue Bestmarke auf.
So schloss der DAX am Ende dann 0,8 Prozent im Plus bei 26.202 Zählern.
Auf der anderen Seite des Atlantiks sah es sogar noch besser aus.
Der S&P 500 legte um 1,8% zu, auf ein neues Rekord hoch.
Und jetzt kommt's, der Nestec 100, der machte sogar einen Satz um 3,3%.
Was ein Börsentag.
Ja, und Grund für die positive Stimmung war ein CNBC-Interview von US-Finanzminister Scott Bassett.
Er sagte, die USA befänden sich in Gesprächen und es bestehe die Hoffnung, dass zeitnah eine Einigung erzielt werde, um die Straße von Hormuz zu öffnen und um im Iran-Konflikt in eine normalere Lage überzugehen.
Ja, was auch immer das jetzt heißen mag, die Anleger schenken seinen Worten auf jeden Fall Vertrauen.
Und seine Aussagen ließen dann auch die Ölpreise weiter purzeln, was die Kursgewinne bei Aktien im Umkehrschluss angetrieben haben dürfte.
Der Referenzpreis für Brent kostete zur Lieferung im Oktober nur noch 79,37 Dollar und damit mehr als 5 Prozent weniger als am Vortag.
Und ihr wisst ja, je niedriger der Preis für Energie, desto geringer ist der Druck auf die Inflation.
Und das lässt normalerweise die Aktienkurse steigen.
Vor allem in Kombination mit guten Quartalszahlen.
Und gestern hat ja wirklich eine ganze Reihe von Unternehmen aktuelle Zahlen präsentiert.
Über SpaceX sprechen wir gleich einmal ausführlich im Thema des Tages.
Und aktuell jetzt schauen wir erstmal fix auf die Gewinner und Verlierer des Tages.
Absoluter Gewinner war nämlich Palantir mit einem Plus von fast 30 Prozent.
Das Softwareunternehmen hatte ja am Montag nachbörslich Zahlen präsentiert.
Wir sprachen ja auch hier darüber.
Und bei allen wichtigen Kennzahlen eigentlich die Erwartungen der Wall Street übertroffen.
Und sogar noch die Prognose.
fürs Gesamtjahr angehoben.
Und kein Wunder, das zog auch andere Titel der Branche mit nach oben, darunter Intel und Micron.
Ganz oben an der Spitze fand sich auch Caterpillar mit einem Plus von mehr als 10%.
Der Baumaschinenkonzern hat abgeliefert, wie selten.
Der Umsatz stieg um 23,5% auf 20,5 Mrd.
Dollar.
Im bereinigten Gewinn je Aktie kamen dann 8,17 Dollar zusammen.
Erwartet hatten die Analysten 6,20 Dollar.
Und der Nettogewinn, der sprang um 65 Prozent nach oben auf 3,6 Milliarden Dollar.
Getragen hat das die Energiesparte mit ihren Gasturbinen für Rechenzentren.
Aber auch das Geschäft mit Baumaschinen legte um fast 35 Prozent zu.
Der Auftragsbestand steht mit 72,1 Milliarden Dollar auf einem Rekordwert.
Und auch Zebra Technologies kletterte um fast 26 Prozent.
Der Konzern aus Illinois baut Barcode-Scanner, mobile Handgeräte und Kamerasysteme für Lager und Logistik.
Der Umsatz im zweiten Quartal stieg um gut 20 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar.
Beim reinigten Gewinn je Aktie kamen 6,35 Dollar herein.
Erwartet hatten die Analysten nur 4,36 Dollar.
Die Bruttomarge verbesserte sich um 5,4 Prozentpunkte auf 53,3 Prozent.
Und die Jahresprognose hebt der Konzern gleich mit.
Dann ein ganz klassischer Beat'n'Race aus dem Lehrbuch.
McDonald's hat derweil etwas gemischte Zahlen geliefert.
Beim Gewinn lag der Konzern mit 3,38 Dollar je Aktie über den Erwartungen.
Beim Umsatz mit 7,1 Milliarden Dollar knapp darunter.
Das eigentliche Problem steckt im Heimatmarkt.
In den USA steigen die Vergleichsumsätze nur noch um magere 0,8 Prozent.
Im Quartal davor, da waren es 3,9 Prozent.
Ja, und dieses kleine Plus, das kam vor allem über höhere Preise, denn es kamen weniger Gäste.
Ja, und die Folge, die war dann sehr hart.
Der US-Chef Joe Erlinger musste mit sofortiger Wirkung gehen.
Immerhin international läuft es ein bisschen besser.
1,5 Prozent in den operierten Märkten, getragen vor allem von Deutschland, Australien und Großbritannien.
Bemerkenswert ist, wie offen der Chef damit umgeht.
Chris Kempinski sagte in der Analystenkonferenz, wir haben kein Strategieproblem, wir haben im zweiten Quartal einfach nicht gut genug gearbeitet.
Rund zwei Drittel der schwachen Frequenz gehen laut ihm auf die eigene Billigoffensive zurück, die nur 60 bis 65 Prozent der Franchise-Nehmer überhaupt umgesetzt hätten.
Manche haben stattdessen die kleinen Pommes sogar teurer gemacht.
Das ist wirklich eine Frechheit.
Ja, bringt den Cheeseburger für einen Euro zurück hier, unser Appell.
Naja, nachbörslich kam dann auch noch AMD mit Zahlen und das Ergebnis war ein richtiges Leerstück.
Der Chip-Konzern hat in fast jeder Kennziffer geliefert.
Der Umsatz kletterte auf einen Rekordwert von 11,5 Milliarden Dollar nach 7,6 Milliarden im Vorjahr.
Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 54 Cent auf 1,66 Dollar.
Und für das laufende Quartal stellt EMG rund 13 Milliarden Dollar in Aussicht, während die Analysten nur mit 12,5 Milliarden gerechnet hatten.
Trotzdem verlor die Aktie nachbrösslich zeitweise mehr als 9 Prozent.
Stellt sich natürlich die Frage nach dem Wieso.
Zwei Dinge stehen dahinter.
Erstens die Bruttomarge, die mit 54% unter den erhofften 56% lag.
Und das wiederum rührt am Hochlauf der neuen KI-Beschleuniger, die anfangs weniger einbringen als die margenstarken Serverprozessoren.
Zweitens war die Aktie im regulären Handel nach den Zahlen von Palantir vom Vorabend schon um 9% gestiegen.
Und dann war da schlicht eine Decke erreicht.
Noch deutlicher unter die Räder kam gestern Chipotle.
Die Aktie der Burrito-Kette verlor fast 10 Prozent, nachdem das Unternehmen wegen eines salmonellen Ausbruchs Jalapenos aus dem Verkauf genommen hatte.
Ein so tiefer Fall für eine Paprikaschote mag jetzt vielleicht erstmal übertrieben klingen, aber die Anleger haben da ein Gedächtnis.
2015 legte ein E.coli-Ausbruch die Kette bereits lahm, die Umsätze brachen ein und die Aktie brauchte wirklich Jahre, um sich davon zu erholen.
Bei Chipotle wird daher jede Lebensmittelmeldung sofort als Wiederholung gelesen.
Tatsächlich kann ich mich daran noch erinnern.
Der Name Chipotle hatte da lange Zeit so eine Art Image-Schlagseite.
Es war wirklich nicht gut für die Marke.
Für eine Überraschung sorgte gestern Novo Nordisk, der dänische Abdembrise.
Der meldete einen bereinigten Gewinn von 33,4 Milliarden Kronen.
Und das sind 11 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Erwartet hatten die Analysten nur 28,74 Milliarden Kronen.
Und der Konzern hebt die Jahresprognose für Umsatz und Gewinn jetzt an und ist deshalb bemerkenswert, weil Novo im Frühjahr selbst noch einen Rückgang in Aussicht gestellt hatte.
Die Aktie war zuletzt auf ein KGV von rund 11 gefallen, nachdem eine wichtige Studie gescheitert war und Eli Lilly im Abnehmmarkt weiter Boden gut gemacht hatte.
Dann jetzt noch ein schneller Blick auf den DAX.
Angesichts der Fülle an Quartalszahlen wirkt das immer schon so ewig her, finde ich, wenn wir jetzt darüber sprechen.
Und es ist ja schon vor 18 Uhr eigentlich alles passiert ist.
Naja, wir machen es trotzdem.
Den Tagessieg schnappte sich Infineon, die heute auch Zahlen vorlegen, mit einem Plus von fast 5 Prozent.
Für Siemens Energy und Bayer, die starke Zahlen präsentierten ebenfalls.
Schlusslicht war hingegen Zalando, das gestern mit einem Minus von zeitweise 18 Prozent auf einen Rekord-Tagesverlust zusteuerte.
Europas größter Online-Tagessort.
Online-Modehändler hatte Zahlen präsentiert und die sahen auf den ersten Blick eigentlich gar nicht so schrecklich aus.
Nö, das Brutto-Warenvolumen stieg um knapp 21 Prozent auf 4,92 Milliarden Euro.
Der Umsatz stieg um ebenfalls 21 Prozent auf 3,42 Milliarden.
Der Haken, der steckte allerdings in der Vergleichsbasis.
Rechnet man den zugekauften Konkurrenten About You ins Vorjahr ein, dann bleiben nach Berechnungen von Jeffreys nur noch ...
4,4 Prozent Wachstum übrig.
Und das operative Ergebnis, das stieg zwar auf 204,8 Millionen Euro, blieb aber unter den Erwartungen.
Und die Jahresprognose, die landet am unteren Ende der Spanne.
Die Commerzbank-Aktie sprang dafür gestern auf 39,74 Euro und damit auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise.
In der Übernahme der Commerzbank hat die Unicredit nämlich eine weitere wichtige regulatorische Hürde genommen.
Die Finanzaufsicht BaFin hat den Antrag der Italiener, mehr als 30 Prozent an der zweitgrößten deutschen Geschäftsbank halten zu dürfen, jetzt vollständig anerkannt und an die EZB zur formalen Prüfung weitergeleitet.
Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus und politische Widerstände bleiben.
Das Schlusslicht im MDAX hieß gestern Lufthansa mit einem Minus von 10,6%.
Der Umsatz stieg zwar um 8% auf 11,1 Milliarden Euro, aber der bereinigte operative Gewinn brach um 56% ein auf 383 Millionen Euro.
Wenn wir jetzt hier ein Video machen würden, dann würden wir mal so ein zerknirschtes Emoji einblenden.
Ersten Linie mit dem Krosinpreis zu tun, dass der Gewinn so eingebrochen ist.
Die Treibstoffkosten, die lagen 750 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.
Und dazu kamen mindestens 150 Millionen Euro durch die Streiks der eigenen Crews.
Das war ja unter anderem während des 100-jährigen Jubiläums der Kranich Airline gewesen, das Streiken.
Ja.
Und wir streiken nicht, sondern liefern euch auch heute wieder eine Auswahl der heutigen Termine.
Aber ich möchte es einmal hier an der Stelle betonen, es ist nur eine Auswahl.
Ihr müsst uns nicht darauf aufmerksam machen, dass wir hier nicht jedes einzelne Unternehmen, was heute Zahlen vorlegt, hier erwähnen.
Das würde den Rahmen schlichtweg einfach sprengen.
So, aber Unternehmenszahlen kommen heute unter anderem von Siemens Energy, Schaeffler, Infineon, Borg-Warner, Honeywell, Aerospace, Basler, Fresenius, Heineken, Vonovia, DRL Group, Klöckner, Springer Nature, Sandoz, Aho...
Und dann kommen noch ein paar Makrodaten, unter anderem von Maschinenbauverband zum Auftragseingang im Juni 26 und im zweiten Quartal 26.
Und zudem gibt es Zahlen zu Neuzulassungen des Kraftfahrtbundesamts.
Das Thema des Tages.
Ich weiß nicht, wie es dir geht, Lea.
Der Börsengang von SpaceX, der ist ja nicht mal zwei Monate her, aber mir kommt das alles schon historisch vor.
Ja, gehe ich mit.
Das liegt vielleicht daran, dass inzwischen einfach wirklich schon ganz viel passiert ist.
Und wir haben ja auch lange vor dem IPO schon darüber angefangen, darüber zu sprechen und darüber zu berichten.
Und das ist ja doch schon eine relativ lange Zeitspanne.
Und was auch noch hinzukommt, es war natürlich auch ein wirklich historischer Tag, ein historisches IPO.
So war es, es war episch.
Aber gestern, siebeneinhalb Wochen nach der Aktienemission, hat die Firma von Elon Musk jetzt zum ersten Mal Quartalszahlen vorgelegt.
Und bei einem Börsenneulung, da werden diese ersten Daten ja immer besonders neugierig beäugt.
Aber in dem Fall, da war die Aufmerksamkeit ganz besonders.
Ja, einfach auch, weil die Erwartungen so groß waren.
Unter anderem, weil SpaceX ja das eines der größten Unternehmen der Welt ist und eine Galleonsfigur der KI-Rallye.
Denn seit dem Börsenprospekt wissen wir ja, dass SpaceX sich selbst in weiten Teilen zumindest als KI-Unternehmen definiert.
Im laufenden Handel herrschte erst mal Vorfreude und Optimismus.
Da stieg das Papier auf, 125,33 Dollar.
Das war ein Plus von 9,4 Prozent.
Und damit der stärkste Kursanstieg seit dem 15.
Juni, als SpaceX einen Kursplus von 20 Prozent schaffte.
So ganz kurz nach dem IPO war das.
Nach der Börsung Löcker kamen dann die bange erwarteten Zahlen.
Und sie überraschten positiv.
So vermeldete der Weltraum- und KI-Konzern für das zweite Quartal einen Umsatz von 7,81.
Und das waren 92 Prozent mehr als im zweiten Quartal 25.
Erwartet worden waren im Schnitt so knapp 6,8 Milliarden Dollar.
Ja, deutlich besser.
Und das bereinigte Vorsteuergebnis des EBTA wurde mit 3,54 Milliarden Dollar angegeben.
191 Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Naja, bereinigtes EBTA, da kann man tricksen.
Da sollte man jetzt nicht so viel drauf geben.
Ach, Eckart.
Der Elon würde da doch nicht tricksen.
Stimmt, stimmt.
Aber der Musk-Firma ist es in jedem Fall gelungen, ihren Nettoverlust einzudämmen.
Der war nämlich 2025 wegen der immensen Investition, also der CapEx noch sehr groß.
Und jetzt im zweiten Quartal stand da unterm Strich noch ein Minus von 541 Millionen Dollar.
Also 92 Prozent ein Löswachstum, das ist schon beeindruckend.
Das, was Analysten und Anleger aber vor allen Dingen interessiert hat, das war der Blick in die einzelnen Segmente, also wo das Wachstum herkommt.
Und das sah es so aus.
Connectivity, also Starlink und verwandte Dienste schafften einen Umsatzplus von zwei Dritteln auf 4,291 Milliarden Dollar.
Und selbst zum Vorquartal gab es da ein beachtliches Plus von 32 Prozent.
Hauptgrund ist die Verdopplung der Starling-Subscriber auf 12 Millionen und ein stabiler ARPU, also der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde, von ca.
60 US-Dollar.
Besonders stark war die Dynamik übrigens im Geschäft mit Unternehmen und der Regierung.
Der Bereich KI sei das stärkste Umsatzwachstum.
Zum Vorjahr waren es da plus 247 Prozent und allein zum Vorjahr...
Quartal stand ein Plus von 213 Prozent.
Die Verluste aus dem operativen Geschäft, die konnten hier reduziert werden auf 1,257 Milliarden Dollar.
Ja, der Hauptgrund ist die Cloud-Service-Vereinbarung im Volumen von 14,1 Milliarden Dollar plus steigende GROC und X-Abo-Umsätze.
Die Ankündigung der Cursor-Übernahme für 60 Milliarden Dollar hat zur Beschleunigung des KI-Geschäfts mit Firmenkunden natürlich auch nochmal beigetragen.
Klar, und auch das Weltraumgeschäft von SpaceX wuchs.
Der Umsatz lag da im zweiten Quartal bei 962 Millionen Dollar, 29 Prozent über dem Vorjahreswert.
SpaceX war im Gesamtjahr 2026, also im ersten Halbjahr, weltweit führend mit 78 Raketenstarts und über 1000 Tonnen Mars to Orbit, so heißt das in der Fachsprache.
Das war aber größtenteils für Starlink selbst.
Unter dem Strich hat sich das Umsatzwachstum im zweiten Quartal also in allen Segmenten beschleunigt.
The Power of Extreme Vertical Integration, so hat das der CFO Brad Johnson genannt und sprach von einer starken operativen Hebelwirkung.
Tja, nach Vorlage der Zahlen ist die Aktie dann aber trotzdem gefallen.
Um sieben Prozent.
Warum das?
Naja.
Hohe CapEx-Ausgaben, vor allen Dingen für den Ausbau von KI-Infrastruktur, belasten den Free-Cashflow.
Und im KI- und im Space-Geschäft, da gibt es ja anders als bei Starlink eben weiter einen operativen Verlust.
Und in dem Quartal, da flossen allein circa 15,8 Milliarden Dollar in den Ausbau von KI-Infrastruktur.
Also richtig viel Geld.
Ja, richtig viel Geld.
Und ein weiterer Grund für das nachwässliche Minus dürfte aber auch sein, dass morgen eine Lock-up-Frist ausläuft.
Dann könnten bis zu 911 Millionen Aktien, also deutlich mehr als der aktuelle Free-Float, dann auf den Markt kommen.
Diese bevorstehende Angebotswelle belastet natürlich auch nochmal den Kurs.
Das sollte jetzt aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die gestrigen SpaceX-Zahlen ein klarer Earningsbeat waren.
Außerdem könnte da der Sell-the-News-Effekt gewirkt haben.
Im laufenden Handel voller Vorfreude gestiegen, nachbörslich Gewinne wieder etwas abgebaut.
Gegen Mitternacht unserer Zeit wurde die Aktie dann für rund 117 Dollar gehandelt.
Das ist immer noch deutlich unter dem Ausgabepreis vom 12.
Juni.
An dem historischen Tag war SpaceX ja für 135 Dollar zugeteilt worden.
Und der Vollständigkeit halber, der Wettbewerber Rocket Lab, der hat gestern auch zugelegt auf zuletzt 74,48 Dollar.
Und das war der höchste Stand seit Mitte Juli.
Eckart, würdest du deiner KI erlauben, für dich Aktien zu analysieren und auf der Basis dann auch zu kaufen?
Gute Frage.
Also ich mache ja jede Menge mit KI.
Prinzipiell schon.
Andererseits, wie heißt es so schön, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Ja, ich glaube, das ist auch der Punkt, der mit Sicherheit in den kommenden Tagen noch öfter diskutiert wird.
Agentic Trading ist jetzt ja nämlich auch in Europa angekommen, denn Bitpanda ermöglicht es den Nutzern ab sofort, ab heute über KI-Assistenten und automatisierte Workflows mit der Investment- und Trading-Plattform zu interagieren.
Das hat uns der Neo Broker exklusiv vorab verraten.
Der Startschuss fällt heute um 9 Uhr und weil bei Bitpanda längst nicht mehr nur Kryptowerte liegen, sondern auch Aktien, ETFs und Edelmetalle, geht es hier nicht um eine Nische, sondern um ein komplettes Depot.
Genau daran sind die frühen KI-Lösungen im Finanzbereich ja bisher gescheitert.
Die waren meist geschlossene Systeme oder auf eine einzige Anlageklasse begrenzt.
Ja, jetzt aber wendet sich das Blatt.
Kunden haben zwei Optionen, das neue Angebot zu testen.
Die erste heißt MCP.
Das steht für Model Context Protocol und wurde entwickelt für die Kunden, die mit KI-Assistenten einfach in ganz normaler Sprache interagieren möchten, ganz ohne fachchinesisch oder irgendwelche Programmierkenntnisse.
Ja, und die zweite Option ist eine klassische Schnittstelle, eine API, gedacht für Leute, die selbst Codes schreiben und sich eigene Werkzeuge bauen wollen.
In beiden Fällen gilt, KI-Agenten und verbundene Workflows können keine Investments eigenständig ausführen.
Jede Order erfordert vor der Verarbeitung die ausdrückliche Freigabe durch den Nutzer.
Heißt, der Mensch bleibt der letzte Klick.
Lukas Enzendorfer-Konrad, der CEO von Bitpanda, sieht darin das große Potenzial, die Beziehung zwischen Menschen und Finanzdienstleistungen grundlegend zu verändern.
So sagt er das zumindest.
Es bestehe die Chance, dass das Investieren intuitiver und zugänglicher werde.
In den USA ist man mit Argentic Trading schon einen Schritt weiter.
Dort bietet Robinhood zum Beispiel etwas Vergleichbares an, aber mit einem Unterschied?
Der KI-Agent von Robinhood, der wird zwar auch an ein eigenes Konto angeschlossen, darf allerdings tatsächlich auch handeln, ohne dass jede Transaktion einzeln abgenickt wird.
Und wie das in den USA so ist, die Risikohinweise sind da erstaunlich offen gehalten.
So wird nämlich ausdrücklich davor gewarnt, dass Agenten die Anweisungen einfach missverstehen können, auf altete Daten reagieren oder sich gar unerwartet verhalten können.
Und, was ich auch noch ganz spannend finde, da steht auch ausdrücklich drin, dass sie sehr schnell handeln und in Echtzeit sogar schwer zu stoppen sind.
Ich weiß ja nicht, ob ich darauf vertrauen würde.
Für Verluste aus solchen Entscheidungen haftet der Broker auf jeden Fall nicht.
Damit stehen zwei Philosophien nebeneinander.
Amerika probiert also den Autopiloten mit Gefahrenpotenzial, Europa erstmal noch den vorsichtigen Beifahrer.
Das ist jetzt eine Frage der persönlichen Prioritäten, wo man sich da selber verortet und sieht.
Ja, also Sicherheit hin oder her.
Hinter beiden Angeboten steckt aber am Ende ja ein sehr cleveres Geschäftsmodell.
Ein Broker lebt ja im Endeffekt vom Ordervolumen.
Ein Assistent, der ein Depot rund um die Uhr beobachtet und Vorschläge macht, erzeugt schlicht am Ende mehr Bewegung als ein Mensch, der einmal im Quartal oder einmal in der Woche reinschaut.
Ja, womit wir bei der Kehrseite wären.
Mehr Handeln hat historisch gesehen ja selten mehr Rendite gebracht.
Und da haben wir schon manches Mal drüber gesprochen.
Was für den Broker ein Umsatztreiber ist, das kann fürs eigene Depot teuer werden.
Wer einem Agenten verschiedene Rechte einräumt, solltet ihr sehr genau lesen, welche Rechte er einräumt.
Schreibt uns auf jeden Fall, was ihr von dem Agentic Trading haltet.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAA at welt.de, schreibt uns bei Instagram oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Ja, und wir nutzen die Chance an der Stelle für ein Shoutout an Nikolas.
Er hört seit 14 Monaten immer fleißig AAA und hat sein Depot seitdem mit mehr als 25.000 Euro im Plus.
Ja, sehr schön.
Das kann sich wirklich sehen lassen, auch wenn die relative Rendite da natürlich auch ein bisschen aussagekräftiger gewesen wäre.
Außerdem bekommen wir noch immer Mails für die Verlosung der Tickets fürs Vorabend-Dinner unseres Summits.
Tja, was soll ich sagen?
Der Zug ist abgefahren, die Straßenbahn ist weg.
Die Teilnahmefrist ist letzte Woche abgelaufen.
Sorry.
Als Trost verraten wir euch heute aber einen weiteren Speaker, okay?
Ja, ist ein guter Deal, würde ich sagen.
Ihr wisst ja bereits, dass es bei unserem Summit einen echten AAA-Live-Podcast im Stile einer Samstagsfolge geben wird.
Und Nando und Holger werden sich da nämlich mit Trommelwirbel...
Niemandem Geringeren als Christian Hecker die Bühne teilen.
Ja, ihr habt richtig gehört.
Der CEO von Trade Republic ist am 2.
Oktober mit am Start und wird 45 Minuten lang Rede und Antwort stehen.
Nach, wenn das kein Grund ist, sich jetzt ein Ticket zu kaufen, ein Rabattcode und den Link zum Ticketshop findet ihr noch in der folgenden Beschreibung.
Und so viel sei gesagt, seid lieber schnell.
Wer weiß, wie lange der 50%-Code noch gilt.
Auf dem Summit gibt es also nicht nur Lifehacks, sondern auch Hacker Live.
Und auch deshalb heißt es, ja, wusste ich, dass du das sagst, aber auch deshalb heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
