# AI Infrastructure, Off-Balance-Sheet Financing, and Market Shifts

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-08-05

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 585 am 5.
August 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckler und wir tauchen sofort in die Bubble-Time ein.
Und am Ende stehen wir sogar, also ich stehe nochmal für euch auf, damit du uns nochmal...
die SpaceX-Zahlen erklären kannst.
Aus meinem Umfeld hat mich jemand gefragt, was da los ist.
Er hätte irgendwie zehn Aktien gekauft und es ist alles rot.
Mal gucken, was ist deine Einschätzung?
Was denkst du, wie wird der Earnings Call laufen?
Wie werden die Zahlen sein?
Werden sie positiv oder negativ reagieren?
Also es ist natürlich glaskugelesen.
Also wir nehmen jetzt am Vormittag auf, muss man sagen.
Und wir werden die SpaceX-Zahlen erst heute Abend bekommen, logischerweise.
Wir sind am Dienstag noch.
Wenn ihr das morgen hört, sind die SpaceX-Zahlen um 22 Uhr deutscher Zeit.
erschienen und wir reden jetzt aber noch 10 Stunden davor.
Meine Vermutung ist, also die AI-Sparte wird natürlich explodieren, weil Cursor konsolidiert wird und Sekunde, wird Cursor konsolidiert?
Ja, ich glaube schon.
Wann ist der Merger?
Sekunde, jetzt müssen wir mal kurz gucken.
16.
Juni.
Aber wann war der Börsengang eigentlich?
Sekunde.
Kurz davor oder kurz danach?
12.
Juni, genau.
Also am 16.
wurde es konsumiert.
Bekanntgegeben wurde es ja vorher schon.
Genau, 16.
Juni.
Das heißt, ich glaube, dann müsste es im Q2 eigentlich voll drin sein schon, wenn ich mich nicht irre.
Bin ich ehrlich gesagt mir nicht 100% sicher, aber ich vermute es jetzt mal.
Das heißt, das wird zum AI Revenue beitragen mit so 2 bis 3 Milliarden jährlichen Umsatzes und gleichzeitig die Deals mit Google und Antropic, also jeweils rund zwei Milliarden im Monat und sechs Milliarden im Quartal, würden auch zumindest teilweise schon sichtbar werden.
Das könnte, ich weiß nicht, ob es für einen Surprise-Break-Even reicht, aber die KI-Sparte wird besser aussehen und insbesondere das Q3 oder der Ausblick auf das Q3 und Gesamtjahr wird deutlich besser aussehen.
Und die KI-Sparte war ja vorher ein Geldkrematorium, jetzt ist es eigentlich, könnte es.
viel näher an die Profitabilität kommen oder sogar profitabel sein.
Ich glaube, das Darling-Geschäft wird so vor sich hin kletschern, wachsen, aber nicht schneller wachsen, leicht deabzitteriert wachsen.
Sekunde, du musst jetzt gucken, was ist das, 25% noch gewachsen oder so?
Habe ich jetzt nicht im Kopf.
Gucke ich mal.
Muss ich heute alles noch auswendig lernen.
Genau, wenn ihr das hier hört, könnt ihr mich irgendwo auf Tagesschau 24 wahrscheinlich morgens um 9 sehen.
Deswegen muss ich das hier noch auswendig lernen.
CapEx Space ist, wenn ich Space meinen, wenn ich Connectivity, ist um 32% gewachsen.
Nach 50% im Vorjahr, das heißt Q2, werden es dann, ich sag 25 oder 27, 28% wachsen.
Also ein bisschen langsamer als im Q1.
Das Space-Geschäft wird weiter schrumpfen, also wird unter dem Vorjahresquartal liegen, schätze ich.
Das liegt daran, dass Elon Musk hauptsächlich eigene Ware transportiert.
Man müsste eigentlich mal überlegen.
Also ich glaube, im letzten Bericht gab es nicht so eine Art Reconciliation oder so.
Aber ist es nicht der Fall, dass das Space-Geschäft eigentlich Starlink, das habe ich vorher auch schon erwähnt, dass das eigentlich subventioniert und müsste man nicht die Verluste des Space-Geschäfts Starlink zurechnen und würde Starlink dann nicht viel unattraktiver aussehen oder weniger attraktiv aussehen?
Weil das ist ja auch kein Einmaleffekt.
Die Satelliten müssen ja alle, was haben wir gesagt, drei bis fünf Jahre oder so ersetzt werden oder vier bis sechs irgendwie so in dem Dreh.
Fünf bis sieben Jahre.
Also rund alle sechs Jahre müssen die ersetzt werden.
Und damit sind es ja eigentlich regelmäßig auftretende Kosten.
Und dass die Space-Sparte jetzt dauerhaft dafür blutet, ist ja keine sinnvolle Betrachtung der Space-Sparte.
Also dass die negativ ist.
Eigentlich müsste es ja bessere Verrechnungspreise innerhalb der Firma machen.
Oder wir müssen uns jetzt eingestehen, dass das Space-Geschäft defizitär bleiben wird auf lange Sicht.
Eins von beiden kann nur richtig sein.
KI-Sparte, Sekunde, wir hatten zuletzt 800 Millionen Umsatz im Revenue.
Das war quasi nur Grog und Twitter.
Da müssten jetzt, ja, also ich schätze mal die Deals mit Entropic und Google laufen ja gerade erst an.
Aber sagen wir, es kommen drei, vier Milliarden hinzu, dann, ja doch, ich würde mal auf einen Surprise gewinnen.
Also wir sind auf jeden Fall knapp an der Grenze beim operativen Gewinn.
Könnte es...
Auf jeden Fall deutlich besser aussehen.
Ob es jetzt positiv wird, weiß ich nicht, aber könnte positiv werden, behaupte ich jetzt mal.
KI wird besser aussehen, Starlink sieht gut aus, aber wächst langsamer.
Space wird weiterhin Verluste machen und kein signifikantes Umsatzwachstum.
Also Umsatzrückgang gepaart mit Verlusten, weil es eigentlich das Starlink-Geschäft subventioniert, damit das besser aussieht.
Das wäre.
Mein Narrativ, was ist jetzt wichtig an den Earnings?
Also insbesondere die Wachstumsvision.
Wir haben ja gelernt, die Businesses sind hier alle nicht schnell wachsend.
Also Space nicht und Starlink auch nicht, wenn wir ehrlich sind.
Verlangsamt sich.
Da wird die Handset-Strategie jetzt auch nichts daran ändern.
Selbst wenn sie das auf normale Telefone drauf bekommen, wird das so attraktiv, dass ich meinen normalen Mobilfunkvertrag wegschmeiße?
Ich glaube nicht, weil da, wo ich jetzt keinen Mobilfunk habe.
Also in Tunneln und so weiter habe ich dann auch weiterhin keinen.
Und wo es natürlich Talsinn macht, irgendwo in Christo und Kleinmark-Ranstett, irgendwo auf dem Land in Ostdeutschland, da wo es wirklich Löcher gibt, da kann es natürlich eine super spannende Alternative sein.
Aber ansonsten glaube ich nicht, dass Starlink sich nochmal signifikant beschleunigt.
beim Wachstum ehrlich gesagt.
Insofern, was braucht SpaceX?
Eine Vision, wie sie eine Hochwachstumsfirma nicht bleiben, sondern werden, weil sie sind ja im Moment keine mit 15 Prozent Year-on-Year-Growth und das geht nur über AI-Fantasie.
Also was wir brauchen, ist eine AI-Vision, die über das Vermieten von Datacentern hinausgeht.
Man kann zwar mit Datacentern vermieten Geld verdienen und auch relativ schnell wachsen, sofern man sich weiter verschulden kann, Zugang zu...
zum Kreditmarkt hat, wobei das bei SpaceX muss man sich auch fragen, was sind denn die Sicherheiten?
Ein defizitäres Space-Geschäft, ein Connectivity-Geschäft mit etwas Überschuss, weiß nicht, wie viele Milliarden Schulden es noch geben würde.
Ja, also jeder muss erklären, wo das große KI-Wachstum herkommt.
Ist es Cursor in Verbindung mit eigenen Modellen?
Glauben wir, dass Leute sagen, ja, ich möchte Cursor mit Grog nutzen, statt mit Entropic oder Kimi, also ihrem eigenen Modell, was auf Kimi basiert?
halte ich für eher unwahrscheinlich, würde über SpaceX nachdenken, wenn sie unter 30 Dollar sind und auch dann sind sie noch teuer, finde ich.
Also was man noch so sagen muss, also ab morgen kommt erstmal der echte Verkaufsdruck, weil dann die alten Investoren das erste Mal entladen dürfen und die freuen sich, glaube ich, wenn sie ein bisschen was loswerden, gerade auf den Kursen.
Moment, aber jetzt schon?
Ja, gut, zwei Earnings, jetzt dürfen 30 Prozent, glaube ich, losgemacht werden.
Also nicht mehr die ganzen 30%, sondern weil jetzt nicht der Fall eingetreten ist, dass das IPO erfolgreich verlaufen ist.
Sekundig, ich gucke, Lock-In-Stradule.
Ich sagte gleich genau, wie viel 20 oder 30 sind es.
Ich glaube, es sind nur 20, weil 30, the stock traded 30% above the IPO-Preis.
Das ist nicht mehr wahr und damit wären nur 20% möglich am 6.
August.
Das ist übermorgen.
Und dann am 20.
August werden nochmal 7% locker und dann erst wieder am 9.
September, das sind und am 9.
Oktober, da kommt jetzt so alle halbe Monate mehr oder weniger was hinterher.
Also der Verkaufsdruck wird jetzt nicht weniger.
Elon Musk müsste sich jetzt irgendein tolles Narrativ ausdenken, warum SpaceX jetzt noch ganz viel Wachstum vor sich hat und interessanter bleibt.
Ansonsten sehe ich hier durchaus noch eine Halbierung in naher Zukunft.
Er wird sicherlich einiges tun, um das zu verhindern, aber wir sind heute bei 1,5 Billionen Bewertungen immer noch.
Ich glaube, der faire Wert liegt irgendwo zwischen 300 und 500 Milliarden und selbst das ist gönnerhaft, finde ich zumindest.
Also ja, ich sage, SpaceX 50 sehen wir noch dieses Jahr.
Alright, aber wenn du das so siehst, dann sehen das ja ein paar wahrscheinlich auch so.
Und um das ganz klar zu sagen, ich würde jetzt nicht deswegen SpaceX Shorts kaufen, weil Wie gesagt, Elon Musk fällt morgen irgendwie ein neuer Trick ein und dann, also er hat ja schon die Fähigkeit, im Earnings Call irgendwie jetzt sich was auszudenken, was dann vielleicht wieder neue Fantasie raised.
Und da möchte ich jetzt nicht kalt von erwischt werden, insbesondere bei jemandem, der sich irgendwie keine Gedanken darum macht, was erlaubt ist oder was die SEC verfolgen wird oder nicht und so weiter und so fort.
Meine Frage wäre gewesen, wie die Shortrate ist.
Also man sieht doch oft, kann man irgendwie sehen, wie viel Prozent irgendwie da auf Shorts wetten.
wissen auch, wie schnell man sich hier die Hände verbrennen kann.
Ebenso wie bei Tesla.
Also heute geht SpaceX, zum Beispiel gestern sind sie 5% hochgegangen.
Mal eben so, warum auch immer.
Natürlich, wenn du dich der Mathematik verpflichtet siehst, hast du eigentlich eine Verpflichtung, SpaceX zu shorten.
Aber, dass das nicht reicht, sondern dass man einen Katalysator braucht und dass man darauf wetten muss, dass Elon Musk nicht erratisch das Recht biegt, um seine Aktie zu retten, da habe ich keinen Bock drauf.
So wichtig ist es mir nicht richtig zu sein, dass ich da jetzt Geld hinterher schmeiße.
Also natürlich kann ich da falsch liegen und wir sehen SpaceX nicht mehr bei 50.
Fair fände ich es.
Ich halte es auch für eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich gerade, aber wie gesagt, mein Haus würde ich nicht drauf hätten, wenn ich eins hätte.
Ich finde es gut, dass du das vor allem alles in deinem Twitter-T-Shirt von damals präsentierst.
Ja, mein Twitter-Vintage-Gedenk-T-Shirt.
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Dann lasst uns weitergehen.
Ihr hört gleich, wie die Earnings so waren und wir sehen, wie After-Hours die Aktie so ist.
Nochmal kurz, Fünfer-Schnellwette, was denkst du?
Plus 5%, minus 5% oder zweistellig plus minus?
Die Aktie?
Ja.
Eher positiv, weil ich glaube, die KI-Ergebnisse werden positiv überraschen.
Jeder, der ein Modell zu der Firma hat, wird eh damit rechnen, dass Space Verlust macht und schrumpft und dass Starlink sich verlangsamt, höchstwahrscheinlich.
Und der Verkaufsdruck ist schon antizipiert in den fallenden Kursen.
Das heißt sozusagen pre-market rechne ich mit einem Anstieg.
Was dann passiert, wenn wirklich die Lockup-Fristen los sind, dann rechne ich eher wieder mit einem nach und nach Kursverlust bei SpaceX.
Aber we will see.
Dann tauchen wir tiefer in AI-News ab.
Die News für mich diese Woche, die mir gezeigt hat, dass beide großen CEOs wohl keinen Rückgrat mehr haben.
Und zwar ist die News, Amazon investiert in OpenAI.
Nun habe ich dazu zwei Punkte.
Das eine ist, es war Oktober 2024.
Da ging es OpenAI noch sehr, sehr gut und Sam Ortman ist mit breiter Brust rausgegangen und hat gesagt, liebe Investoren, ihr kommt hier nur rein, wenn ihr nicht in Anthropic und nicht in Elon Musk's XAI investiert.
So, jetzt haben wir nicht mal zwei Jahre später und Amazon, ich glaube der Lead Investor bei Anthropic, das Microsoft von Anthropic macht das Investment bei OpenAI.
Die News ist eigentlich nur, deswegen ist es auch nur eine kurze News, dass sie das kompletieren.
Also das Investment wurde in der letzten Runde gemacht, da habe ich auseinandergenommen, warum die 50 Milliarden nicht wirklich fließen und die News ist und warum wir das jetzt sozusagen, ich will nicht sagen richtig stellen, aber nachberichten ist, jetzt sind die 50 Milliarden tatsächlich geflossen.
Alles was du sagst ist trotzdem richtig, man muss nur einordnen, es gab keine neue Runde bei OpenAI, sondern Teil der letzten Runde war angeblich eine 50 Milliarden Finanzierung von Amazon, wo ich gesagt habe, das ist Bullshit.
Die ist noch lange nicht geflossen und die wird damals galten die Konditionen, OpenAI muss ein IPO machen, damit der Rest des Geldes kommt oder einen signifikanten Durchbruch bei KI erringen.
Jetzt ist nichts von beiden passiert und Amazon hat trotzdem die Rechnung bezahlt.
Das ist eigentlich das Interessante.
Was man anläufig als Meilensteine bezeichnen würde, ist jetzt hier eben nicht eingetreten und trotzdem zahlt Amazon die weiteren 35 Milliarden nach und ist damit jetzt 5%iger Anteilseigner bei OpenAI und 7% glaube ich bei Entropic.
Also hat mit am meisten Exposure zusammen mit Google bei diesen Firmen.
Für Amazon ist es, also die Frage ist, warum zahlt Amazon jetzt trotzdem dafür?
Und die Antwort ist höchstwahrscheinlich, kann man nur mutmaßen, aber ich nehme mal an, weil man sich eben sichern möchte, dass AWS-Ressourcen genutzt werden in Zukunft von OpenAI.
Als höchstwahrscheinlich größter Datacenter-Kunde der Welt gerade hat OpenAI natürlich schon erheblichen Leverage und OpenAI ist nicht mehr, würde ich behaupten, in der Position, wo sie händeringend Datacenter brauchen.
Das heißt, die großen Hyperscaler wissen wahrscheinlich, OpenAI kann sich so ein bisschen aussuchen, wo sie in Zukunft die Kapazität buchen, weil sie jetzt viele Sachen, die vielleicht nicht so monetarisierungslastig waren, eingestellt haben, sowas wie Sora.
Sie passen viel mehr auf die Kosten auf und deswegen wählen sie sicherlich ihre Provider auch besser aus.
Und deswegen gibt Amazon ihnen wahrscheinlich Geld, damit sie bei AWS am Ende Tranium Chips oder Nvidia Chips über Amazon buchen und haben brav überwiesen.
obwohl die Meilensteine nicht eingetreten sind.
So würde ich das lesen, aber das ist Interpretation und sagen, wie es wirklich ist, können wir nicht wissen.
Gut, aber man könnte dann auch einfach lesen, dass sich Amazon sicherstellt, dass die nächsten Quartalszahlen von AWS gut sind.
Ja, genau.
Die nächsten und übernächsten und übernächsten, genau.
Wahnsinn.
Ich würde sagen, bei Antropic scheint es ja anders, oder war es in der Vergangenheit zumindest anders.
Das hat sich jetzt auch ein bisschen gelockert, glaube ich, aber Da war es so, die brauchten um jeden Preis Datacenter.
Deswegen haben sie Google ja zu Vorzugskonditionen.
Das ist genau das Gegenteil passiert.
Nämlich sie haben Google auf der letzten Bewertung investieren lassen, um sich überhaupt noch Zugang zu sichern.
Hier würde ich behaupten, passiert genau das andere.
Nämlich Amazon gibt OpenAI eigentlich Vorzugskonditionen und zahlt Geld aus, was sie nicht hätten auszahlen müssen, um sicherzustellen, dass das nächste Datacenter, was OpenAI mietet, eins von AWS ist und nicht von Google.
Also OpenAI.
kriegt das Geld, damit es AWS kaufen kann und OpenAI macht alles ein bisschen günstiger, damit sie gute Zahlen liefern, damit sie dann das AWS Data Center auch nutzen.
Genau, die CFO Sarah Fryer hat bekannt gegeben, dass man jetzt eine Milliarde Nutzer überschritten hat.
Interessanterweise, normalerweise denkt OpenAI in Weekly Active Users.
Das ist deswegen relevant, weil monthly würde jeder sagen, da sind jetzt Leute drin, die spielen nur mit KI rum.
Daily ist wiederum so, es gibt Leute, die nutzen am Sonntag oder am Wochenende keine KI, sondern die nutzen es beruflich.
Und deswegen wäre es auch blöd, auf daily zu schauen, weil da reißen viele ab, weil sie mal einen Tag, wenn sie nicht arbeiten, dann wirklich nicht KI nutzen.
Oder wenn sie ihrem Hobby nicht nachgehen oder nicht studieren, nicht in der Uni sind, nicht in der Schule sind.
Deswegen würde ich sagen, damit verteidige ich jetzt mal die Metric Weekly Active Users.
Die ist wahrscheinlich ganz schlau.
Das Problem davon ist trotzdem, dass Benedict Evans hat das mit dem Chart ganz schlau gesagt.
Der hat gesagt, die Adoption ist meilenweit, aber nur inches deep.
Also was damit gemeint ist, wir haben eine Milliarde Nutzer.
Von diesen einen Milliarden Nutzern gibt es aber eben ganz viele, die weniger als zehn Anfragen am Tag machen.
Also die KI wirklich nur sehr sporadisch nutzen und die man eigentlich nicht als KI-Nutzer bezeichnen dürfte, sondern die damit rumspielen, würde ich behaupten.
Trotzdem sagen OpenAI von diesen Nutzern, sie sagen nicht weekly, aber wir gehen mal davon aus, dass es weekly sind, haben wir jetzt eine Milliarde und zwei Millionen Unternehmenskunden, was natürlich beeindruckend ist.
Es sind natürlich viele KMUs auch dabei, also kleine und mittlere Unternehmen oder Freelancer, die dann im Zweifel auch als Unternehmenskunden gelten.
Aber zwei Millionen ist natürlich ordentlich, wenn man sich das so anschaut.
Sie verbinden das so ein bisschen mit der Nachricht, dass sie vorher die Preise gesenkt haben.
Vielleicht soll das den Eindruck erwecken, dass...
jetzt mit günstigeren Preisen das Wachstum wieder losgeht, das sehe ich noch nicht, ehrlich gesagt.
Man kann aber sicherlich Abwanderungen ganz gut eindämmen, wenn man auch so ein Discount-Modell hat.
Das Spannende ist ja, dass sie ihr Soll-Modell, das größte, preislich da belassen haben.
Also wenn du quasi die Bleeding Edge an der Frontier sein möchtest, zahlst du weiterhin den Top-Preis, aber du kriegst eben die Arbeitspferde, sage ich mal, also Luna und Terra für 80 beziehungsweise 20 Prozent günstiger.
Und das ist natürlich eine Reaktion auch auf die Entwicklung aus China, über die wir gleich noch sprechen.
Beste Ressource, also so ein paar Chips nicht auf dem eigenen Balance Sheet haben.
Einfach gesagt, weil die Schulden finanziert sind und man möchte nicht überschuldeter aussehen, als man ist, weil man dann in gewissen Kennzahlen, wo man irgendwie das EBIT oder den operativen Cashflow mit Schulden vergleicht, da möchte man nicht sozusagen überschuldet wirken, auch weil das die eigene Kreditwürdigkeit eventuell beeinflusst.
Eine gute Ratingagentur würde das natürlich antizipieren und Garantien, die man ausspricht, als de facto Schulden vielleicht einordnen.
Weiß ehrlich gesagt nicht, wie die das handeln, aber man nutzt sogenanntes Off-Balance-Sheet-Financing, um den wahren Schuldenstand der Firma zu vernebeln, wenn man so möchte.
Das funktioniert einfach gesagt so, dass man Zweckgesellschaften, sogenannte SPV, Special Purpose Vehicles, baut, die die Datacenter errichten, die die Schulden aufnehmen und dann...
die Leistungen an Google oder Googles Kunden weiterverkaufen.
Wir kommen gleich darauf, wie das hier im speziellen Fall ist, aber ganz einfach, einfach ist es nicht, aber ganz, sagen wir jetzt einmal idealtypisch erklärt, baust du eine Zweckgesellschaft, die sich verschuldet und weil die jetzt sich natürlich nicht günstig verschulden kann.
Also das ist so, als wenn, stell dir mal vor, du machst morgen eine GmbH auf und sagst, die baut jetzt ein Wohnhaus für 100 Parteien, für 20 Millionen.
Da wird die Bank dir natürlich für deine GmbH kein Geld geben, außer du bürgst für die oder bekommst von jemand anderem eine Bürgschaft.
Und deswegen bürgen Unternehmen wie Meta, Google oder Amazon dann eben dafür, dass sie zumindest den Umsatz abnehmen werden von diesem SPV.
Also dass das SPV niemals ohne Kunden oder ohne Kundenumsatz dastehen wird.
Also sollte aus irgendeinem Grund niemand die Rechnung bezahlen, zahlen die.
Manchmal ist Nvidia, manchmal sind es die Hyperscaler die Rechnung selber.
Und jetzt kann man sagen, das ändert ja nichts, wenn dann mehr als 51 Prozent der Tochterfirma Google gehören.
Dann muss sie die ja konsolidieren nach USGAP und IFRS.
Ich nehme an, das weiß ich jetzt nicht, wie die Anwälte das gestalten genau, aber ich nehme an, man kontrolliert die Firma nicht, also hat Proforma vielleicht eine Minderheitsbeteiligung.
Und hat dann aber wieder ein Lizenz- oder Abführungsverfahren, um dann wirtschaftlich trotzdem der Berechtigte zu sein.
Also einfach gesagt, man kriegt das Geld trotzdem, ohne in die Verlegenheit zu kommen, dass man die Firma kontrolliert und konsultieren muss.
Wie das genau ausgestaltet wird, da verdienen Anwälte vollkommen zu Recht 10.000 Dollar am Tag, damit sie das gestalten.
Kann man sich im Zweifel durchlesen.
Wir können so einen Investopedia-Link zu Off-Balance-Sheet-Financing mal in die Show-Notes packen, wer das interessiert.
Oder ihr fragt eure KI.
wie das genau ist, gibt es verschiedene Ausgestaltungsformen, aber grob ist es quasi.
Und der Vorteil, wie gesagt, ist, dass die Schulden halt in dieser Zweckgesellschaft hängen und Google zwar eine Zahlungsverpflichtung für, also in dem Beispiel Google, das macht nicht nur Google so, aber Google in diesem Beispiel eine Zahlungsverpflichtung hätte, sollten Umsätze ausfallen.
Also man spricht eine Garantie auf Englisch Backstop aus oder eine Bürgschaft, die nur dann eintritt.
wenn es zu Verwerfungen kommt und dadurch verbessern sich die Finanzierungskonditionen.
Man hat so verdeckte Schulden, könnte man sagen, weil wenn viel schief geht, dann müsste man dafür eben gerade stehen.
Warum dieser Financial Times Artikel erklärt jetzt, warum Google das macht?
Und da ist es so, weil sie machen das so ähnlich wie den Deal von Nvidia, den wir neulich beschrieben haben.
Die machen es ja mit OpenAI, dass sie die Bürgschaft für, ich glaube, 250 Milliarden an Chips rausgeben rund.
Und Google macht jetzt das gleiche Spiel zusammen mit Broadcom, die die Chip-Designer von Google für die TPUs sind, also für ihre eigenen KI-Chips.
Apollo und Blackstone, das sind zwei Private Equity und Infrastrukturfundbetreiber und Morgan Stanley als Investmentbank.
Und was die jetzt bauen, in diesem Fall wird erklärt, dass das explizit für Entropic gemacht wird als Kunde, ist folgendes.
Die TPUs werden von Broadcom designt.
dann in einer Chip Factory, zum Beispiel bei TSMC oder so, gebaut und dann von Google wiederum in solche sogenannte Pods-Server-Schränke gebaut.
Google wird schon kritisiert für seinen Ausbau und die Aufnahme von Schulden.
Das heißt, Google will keine weiteren Schulden.
Google will aber Finanzierungen zur Verfügung stellen für Antropic, weil die selber natürlich ebenso als Startup im weitesten Sinne und hoch unprofitables Startup oder Scalar.
Keine gute Bonität haben, deswegen muss jemand ihnen die Finanzierung zur Verfügung stellen oder die Bürgschaft.
Deswegen gesagt Google, hey Broadcom, wir sind ja ein großer Kunde von euch.
Wir könnten noch mehr TPUs verkaufen und ihr würdet daran ja mitverdienen, wenn ihr die Finanzierung mit absichert.
Und deswegen kauft Broadcom quasi die TPUs von Google zurück, die sie selber mal designt haben, um sie dann dem SPV zur Verfügung zu stellen und den Backstop.
Also die Garantie für, falls Entropic nicht bezahlen kann, holen wir uns die Chips zurück und bezahlen wir.
Also dann kriegen die Investoren des SPVs, darum geht es natürlich, die Leute, die die Schulden zur Verfügung stellen, also die Gläubiger, das sind die Investoren, die von Apollo und Blackstone zusammengeführt werden quasi.
Also Apollo und Blackstone raisen große Funds, entweder speziell für ein Datacenter oder als im Rahmen eines Infrastructure- oder Private Equity Funds.
Und deren Investoren möchten jetzt aber natürlich sicher sein, dass sie ihr Geld wieder bekommen.
Ansonsten würden sie, oder beziehungsweise, das ist nicht mal Infrastruktur, sondern Private Credit in dem Fall, weil es ja Schulden sind.
Entschuldigung, also Apollo oder Blackstone nutzen höchstwahrscheinlich Private Credit Funds dafür.
So, damit deren Zinsen jetzt aber erträglich sind, muss irgendjemand sagen, warum das Risiko hier nicht abnormal hoch wäre, wenn man an Anthropic die Chips vermietet.
Weil Anthropic jeden Tag hops gehen könnte, theoretisch.
Also sagt Broadcom für den Fall, dass Anthropic nicht bezahlen kann.
übernehmen wir das Risiko und kaufen die Chips zurück oder zahlen eben die Miete selber.
Die kann man ausgestalten, wie man möchte.
Und so bleibt Google relativ schuldenfrei, interessanterweise, obwohl sie eigentlich zumindest mitorchestrieren dieses Vendor Financing oder wie auch man das mal nennen möchte.
Und Broadcom, die ein relativ starkes Balance Sheet haben, übernehmen das quasi und die jetzt noch nicht so hohe Investitionsprobleme haben wie in Google oder so, weil es ja Chip-Designer sind, die jetzt eigentlich relativ asset-light sind.
Jetzt müssen die Asset Light-Chip-Designer sich quasi mit Schulden überlasten oder mit Garantien, um ihr Business weiterzumachen, weil die die einzigen sind, die noch belastbarer bei den Cheats haben, könnte man so ein bisschen sagen.
Genau, und damit versucht man dann in der Zukunft 3-4 Gigawatt an Rechenleistung durch Google als eigene TPU-Chips an Entropic zur Verfügung zu stellen.
Warum würde das alles ohne das SPV nicht funktionieren?
hätte das Geld nicht, um so eine großen Aufträge selber in Auftrag zu geben.
Sie haben die Kohle nicht, selbst wenn sie die raisen, wird es schwer.
Und man möchte das halt schuldenfinanziert machen.
Die Schulden könnte Entropic als defizierteres Scale-Up aber selber nicht aufnehmen.
Deswegen braucht man quasi einen Bürgschaftspartner.
Und so kann es dann funktionieren.
Am Ende ist es Verkaufsförderung.
Für Google.
Das habe ich ja letztes Mal erklärt, dass das bei Flugzeugen oder Kreuzfahrtschiffen wahrscheinlich nicht so viel anders läuft.
Interessanterweise, die Financial Times schreibt hier in dem Artikel, vergleicht das auch mit den Deals, die Boeing und GE gemacht haben.
GE ist der, wie heißt das, nicht Propeller, Laufwerk, nee, wie heißt das, Triebwerkslieferant.
Man muss wissen, 80 Prozent der Kosten eines modernen Linienjets sind die Triebwerke.
Deswegen werden die teilweise auch verliest oder so in so einem SaaS-Modell.
Also die ganze Fahrgastzelle, Instrumente und so sind nur 20 Prozent des Flugzeugs, 80 Prozent sind die Hochleistungsturbinen.
Und deswegen haben GE und Boeing zusammen ganz ähnliche Konstrukte gemacht.
Also sie haben mehr oder weniger für die Airline gebürgt.
Wenn die dieses Flugzeug nicht mehr betreiben können, würden sie das Flugzeug zurücknehmen und dann weiterverkaufen oder so.
Damit die Airline überhaupt den Bankkredit bekommt, um das Flugzeug zu bestellen, einfach gesagt.
Ganz ähnlich machen das hier eben Nvidia und jetzt Google, um ihre TPUs zu verkaufen.
Es ist natürlich trotzdem problematisch, einerseits, weil Google so im gesamten Stack vertikal integriert ist, was strategisch total schlau ist, aber auch zeigt, dass sie ganz viele Risiken mittragen.
Und weil die Incentives natürlich so ein bisschen sind, dass niemand so richtig ein Interesse hat, das hier genauer zu prüfen, weil alle wollen natürlich, dass die Party weitergeht.
Und bis da jemand mal sagt, Stopp, ich mache das nicht, das ist mir zu gefährlich.
vorsichtig gesagt, belohnt der Markt gerade nicht ausreichend genug.
Am schlimmsten ist halt bei Nvidia, wo sie halt das 20-fache oder 15- bis 20-fache ihrer Chip-Investments, die sie anderen ermöglichen, wieder zurückbekommen als Marktbewertung und deswegen so es Fair Incentives gibt eigentlich.
Genau, wir packen den Artikel mal, also für wen das wirklich, die, die das wirklich interessiert, für die packen wir den Artikel aus der Financial Times mal in die Shownote.
Also es ist nicht Investopedia, sondern Corporate Finance Institute, noch ein bisschen bessere Quelle.
Genau, wir packen es mal ins Trello, dann kommt es auch in die Shownotes.
Dann kann man sich das da einmal zu Gemüte führen, wie man es wirklich hinbekommt, dass es dann nicht in der Bilanz erscheint, beziehungsweise bestenfalls einfach nur als Finanzinvestment oder so dort zu verbuchen ist.
Und letzte Frage dazu, ist das so eine große Red Flag?
Also wenn ich jetzt hier irgendwas Social anmache, sehe ich immer so Clips, dass man das nicht machen sollte und so weiter.
Dann wird irgendwie Enron mal reingeworfen und so weiter.
Oder ist das einfach Business as usual auf so einer Skala?
So einfach ist es nicht.
Es ist beides.
Wie gesagt, es ist total sinnvolles Vendor Financing.
Die KI-Labore könnten sonst nicht ausreichend Chips kaufen.
weil sie nicht die Bonität haben, um sie zu bestellen.
Das heißt, sie brauchen ein Bürgen, wenn du weiterhin das Wachstum in dem aggressiven Maß unterstützen möchtest, dass wenn man Infrastrukturprojekte, die hier 50 Milliarden groß sind, verkauft, dass man da einen Teil des Financings, wenn man der Hauptprofiteur davon ist, auch mitbringt vielleicht, finde ich das auch nicht verwerflich.
Problematisch ist halt, Meiner Meinung nach, dass die Incentives so sind, dass niemand die Not verspürt, jetzt wirklich zu prüfen, wie groß das Risiko des Ausfalls ist.
Das ist schon so ein bisschen darauf basiert, dass alles gut geht.
Wie gesagt, du müsstest mir immer noch das Szenario erklären, also warum jetzt die KI-Nachfrage sinken sollte so schnell.
Jeder, der mir sagt, das ist eine Bubble und das wird platzen.
Das ist die eine Sache, die ich erwarte von jemandem, dass mir jemand erklärt, warum wir weniger Data Center Leistung, also warum die nicht jedes Jahr mindestens um 20 Prozent steigt.
Wir bauen gerade aggressiver aus, ist mir auch klar, aber dieser Ausbau muss man auch verstehen, dass das ein zweistufiger Prozess ist.
Also ich sage, ich plane CapEx, ich reserviere mir Land dafür, ich versuche Strom für mitzubekommen, also ich plane alles, was mich langfristig planen muss, plane ich sehr früh.
Die Chipsbestellung bei NVIDIA.
Die mache ich aber nicht zehn Jahre im Voraus oder fünf Jahre im Voraus.
Die mache ich vielleicht für 18 bis 24 Monate, damit ich da nicht ohne Chips da setze.
Das ist auch der Zeitraum, mit dem Nvidia ganz gut arbeiten kann anscheinend.
Und meine Nachfrage für die nächsten 24 Monate, da habe ich extrem hohe Visibility.
Also Andy Jesse hat es, glaube ich, gesagt, dass sie 80 Prozent Visibility haben.
Also sie können 80 Prozent des Absatzes der nächsten Monate sehr gut schätzen.
Im Zweifel unterschätzen sie auch zu oft, wie man gesehen hat.
Microsoft und so klagt immer, auch Google.
dass sie Supply Constraints sind und sie immer noch nicht genug haben.
Aber eigentlich weißt du mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, was du in den nächsten ein, zwei Jahren absetzen kannst an Rechenleistung.
Und so bestellst du dann auch die Chips.
Also du bestellst nicht blind, in der Hoffnung, dass es sich jetzt jedes Jahr verdreifacht, sondern du weißt, welche Verträge du unterzeichnet hast und versuchst von den Verträgen vielleicht 125, 130 Prozent zu covern, in der Hoffnung, dass die anderen 20, 30 Prozent, die noch unausgelastet sind, Da werden sich schon auch Kunden für finden und es gibt eine weitere Beschleunigung.
Entropic und OpenAI machen natürlich viel aus.
Wenn da jetzt einer kippen würde oder im schlimmsten Fall beide, dann hättest du 20 Prozent freie Kapazität vielleicht, würde ich mal schätzen.
Wenn man weiß, wie viele Open Source Modelle inzwischen auch genutzt werden und so, dann muss man sagen, dass die großen KI-Labs am Ende vielleicht 11 bis 15 Prozent des Gesamtumsatzes der Hyperscaler sind.
Das ist schon sehr, also konservativ würde ich sagen, eher 10 bis 12 Prozent.
sagen wir maximal 15 Prozent der Gesamtumsätze der Hyperscaler sind bei OpenAI und Tropic, dann weißt du, dass selbst wenn die beide ausfallen, dass jetzt noch, und wie gesagt, das würde ersetzt werden, weil die Workloads würden dann mit anderen Modellen, zum Beispiel Open Source Modellen, gemacht werden und die müssten wieder gehostet werden irgendwo und das würde ja nicht in chinesischen Data-Zeiten passieren.
Also ich glaube es nicht.
Was nicht heißt, dass nicht trotzdem eine Blase platzen kann.
Es kann immer Überraschungen geben, kann auch Enttäuschungen geben.
Aber ich sehe den Transmissionsmechanismus, wie und warum das passieren sollte gerade noch nicht.
Auch nicht.
Also ich schaue mir gerade meine Chats an hier so, ohne da zu tief reinzugehen.
Aber bei mir ist, also vieles ist so, könnte wahrscheinlich auf meinem Computer schon laufen, zum Beispiel irgendwie eine E-Mail besser zu verfassen.
Und vieles sind einfach so eigentlich Google-Anfragen.
Also Aperol Spritzrezept, da brauche ich glaube ich keinen Nvidia Chip für.
Nee, aber ein TPU, also du brauchst ein Chip und ein Datenzentrum weiter.
Und dann ist es halt Google.
Das ist ja auch eine Hypothese, die ich habe, dass Google halt den Markt wird, Google halt gewinnt.
Das Einzige, wo ich eher Bubble Gefahr sehe, ist sozusagen der Behavioral Finance Faktor, würde man es vielleicht nennen.
wir hohes Margin Debt haben, dass in der Bild-Zeitung wieder über Aktien geredet wird, dass Frank Thelen wieder Interviews geben darf.
Sowas macht mir eher Angst, ehrlich gesagt.
Dass die Märkte überhitzen und dass jetzt wieder everybody and their mate und Taxifahrer in Aktien investiert sind.
Genau, dass du gleich in den Tagesthemen bist.
Oder wo bist du nochmal?
Tagesschau 24, nicht Tagesschau, Tagesschau 24.
Das macht mir ein bisschen mehr Sorgen.
Also natürlich, wir wollen ja eine Aktienkultur, aber wo ich mir relativ sicher bin, dass es keine gute Aktienkultur schafft, wenn man in den Hype-Phasen in den Markt einsteigt.
Das sichert dir nur eine Sache, nämlich dass du Weihnachten gefragt wirst, wenn alles geplatzt ist, wie es denn bei dem kleinen Hedgefund-Manager Kevin, 19 Jahre, gerade WAU eingeschrieben, wie es denn um sein Aktienportfolio steht.
weil die Börse gerade 50% gecrashed ist.
Und dieser Leverage und so weiter, die gehebelten ETFs, die es gibt auf Chip-Sektor teilweise oder auf Nasdaq, das erhöht natürlich die Verfallsgeschwindigkeit, wenn es mal zu einem Crash kommt.
Das sehe ich schon eher problematisch.
Aber die grundlegenden Daten der Firmen geben das nicht wieder.
Und der Markt beginnt es ja auch zu glauben.
Du hattest jetzt drei Firmen, die ihre...
CapEx gesteigert haben, aber es sehr gut begründet haben und mit Ausnahme von Meta hat der Markt es gut verkraftet, weil man gesehen hat, dass Googles Cloud-Wachstum halt absurd ist, dass die Beschleunigung, die AWS nochmal liefern konnte, grandios ist und so weiter.
Also, dass Microsoft sich nochmal steigern konnte beim Azure-Wachstum.
Ich bin wirklich, also was ich gespannt bin, was ich mir natürlich immer überlege, also ich überlege natürlich, wo ich falsch liegen könnte und was die Überraschung wäre oder was ich nicht sehe.
Und natürlich altert es dann im Nachhinein immer schlecht, wenn dann doch was passiert.
Und du gesagt hast, nee, wir sind hier noch Mitte 1998.
Aber ich glaube, ich schließe mich gerade lieber nicht den ganzen Skeptikern an in dem Fall, sondern versuche auf die Zahlen zu schauen, die ich für relativ belastbar halte.
Und ja, ich sehe die Analogie nicht 100 Prozent, ehrlich gesagt.
Und ich finde es nicht weniger peinlich.
irgendwie jede Woche die Krise vorauszusagen und dann passiert sie zwei Jahre nicht.
Also deswegen erkläre ich hier lieber so jede zweite Sendung nochmal genau, warum ich es nicht sehe.
Und damit kann man mir später dann gut erklären, was ich nicht gesehen habe.
Also ich sehe es bei der Nachfrage, sehe ich das Problem nicht.
Was dann das ganze Kartenhaus zum Platzen bringt, kann man mir ja gern auf Discord oder per E-Mail.
erklären, was ich da übersehe.
Also ich würde gerne lernen und das verstehen, wo das Risiko genau ist.
Ich will nicht sagen, dass es kein Risiko gibt, aber wo das Risiko, was jetzt demnächst getriggert werden könnte, sich verdeckt.
Also ich höre raus, du unterzeichnest immer noch gerne Secondaries für irgendwelche AI-Boots.
Ich habe jetzt ehrlich gesagt inzwischen so viel Exposure im Vergleich zum Gesamtportfolio da drin, dass ich denke, es ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, um vielleicht nur noch das, was ich raushole, wieder neu reinzustecken und nicht netto neue Verpflichtungen einzugehen, wenn man so möchte.
Weil Geld investieren ist ja eine Sache, aber die Zeit, die abläuft, bei Secondaries ist der Zyklus natürlich kürzer als bei Venture Investments, wo du irgendwie 10 bis 13 Jahre wartest manchmal.
Aber damit ich ein bisschen was von dem Geld noch wiedersehe, glaube ich, würde ich zumindest das Exposure gerade nicht erhöhen.
Und auf dem Papier steigt dein Exposure ja relativ schnell.
Täglich.
Dadurch, dass die Firmen erstmal auf dem Papier sehr gut laufen und ständig ihre Bewertungen steigern, hast du halt, das ist so ein bisschen vergleichbar mit Gorillas damals, da habe ich halbe Million reingeparkt und auf dem Höhepunkt war das auf dem Papier mal 13 Millionen wert, was dann, ich sag mal vorsichtig, relativ substanzieller Teil meines Paper-Vermögens war.
implodiert ist, wie wir später wissen.
Aber genau.
Das Schlimmste, was dir passieren könnte, ist, Anthropic oder eine andere von den Firmen macht ein IPO und in der Lockup-Period, also in der Zeit, in der du noch nicht verkaufen darfst, geht alles zu Bruch.
Das wäre eines der schlimmsten Szenarios.
Also das Schlimmste ist, dass sie es nicht mehr bis zum IPO schaffen.
Das glaube ich bei Anthropic jetzt nicht, aber bei Anthropic würde ich auch denken, dass die Zahlen noch relativ gut bleiben.
Im Vergleich zu SpaceX ist es Ja, ein deutlich solideres Unternehmen, finde ich zumindest.
Gut, aber irgendwann ist es auch...
Stell dir mal vor, ich habe ja noch so einen Rest in SpaceX auch.
Das ist jetzt nicht geil, wie du siehst eigentlich, dass der Betrag, mit dem du da irgendwann mal gerechnet hast, jetzt jeden Tag 10% weniger wird.
Ein bisschen übertrieben gesagt.
Also Lockup-Frist abwarten ist kein Vergnügungssteuerpflichtiger Prozess, glaube ich.
Also sei denn, die Aktie geht weiter hoch.
Wann darfst du raus?
Wann verkaufen wir hier offiziell dein...
Am 6.
morgen werden 20% verkauft und dann irgendwie alle 2-3 Wochen so 7% nochmal, bis irgendwann Ende des Jahres schon alles liquide ist, glaube ich.
Ja, und ich meine, auch wenn es, also jetzt so über alle Firmen hinter dem Weg, selbst wenn Anthropic die Zahlen super sind, aber der ganze Markt hängt, dann bringen dir die super Zahlen auch nichts.
Und wer kauft denn...
Also guck mal, Tesla und SpaceX sind immer so ein bisschen konnektiert, beide laufen nicht gut.
Und du hast jetzt die Möglichkeit, relativ günstig die großen GAFA-Unternehmen zu kaufen, finde ich, mit super soliden Geschäftsmodellen und schnellem Wachstum.
Gut, aber auch AI-Exposure.
Du kannst ja auch sagen, die hängen alle an OpenAI und Anthropic.
Ja, aber AI-Exposure und AI-Exposure sind auch zwei Sachen.
Wenn du irgendwie ein Rapper-Modell baust und ein Startup bist, hast du vielleicht ein Problem.
Wenn du hier die Rechenleistung bereitstellst, in jedem der großen Tech-Unternehmen versteckt sich gerade so ein Scale-Up, was gerade zwischen 43 und 83 Prozent wächst, 40 Prozent Marge hat.
Das hätten wir früher alles irgendwie mit 20, 30 Mal Umsatz bewertet.
Also jeder hat da, das Cloud-Business dieser ganzen Firmen ist so viel wert eigentlich wie die Firmen teilweise.
Ja, aber das Cloud-Business...
Und dann kauft man nicht SpaceX oder was?
Also muss ein Klammerbeutel gepudert sein, wenn du die Möglichkeit hast, Google mit der Cloud-Sparte, die irgendwie mit 83% weg zu kaufen, dann sagst du, nee, lass mal hier dieses Ding von Elon Musk kaufen, wo ich noch ein verlustreiches Space-Geschäft statt ein Cashflow, also ein geiles Cashflow-Werbegeschäft habe und irgend so ein zukünftiges Mobilfunknetz, was keiner braucht.
Ja, aber wenn die Musik bei OpenAI und Anthropik vorbei ist, dann wachsen auch die Cloud-Geschäfte nicht mehr.
Nee, dann geht KI erst richtig los.
Dann beginnt das, was du 2002 im Internet hattest.
Das Aufbau und auf Open Source-Technologie, auf HTML, auf WordPress, WordPress kommt später, Apache und so.
Dann beginnt erst das AI 2.0 kommt dann.
Das kommt das Web 2.0.
AI 1.0 war, ich coin diesen Begriff jetzt als Erster.
Ey, warte, warte, ich gucke, ob es AI 2.0, ob es das schon gibt.
Das lasse ich mir direkt Word drucken.
Auf jeden Fall die...
Scheiße.
Gibt's schon?
Next Evolution of Artificial Intelligence.
Achso, aber damit sind Transformer gemeint.
Nee, aber guck mal, das Web 1.0 war ja so Closed Sources, Publisher, Web 2.0 war dann Social Networks, Blogs und so.
Und genau das Gleiche wird mit KI.
Das KI 1.0 sind quasi...
die Closed Models, du musst irgendwie viel Geld zahlen, um damit spielen zu dürfen und dich zwischen zwei Laboren entscheiden.
Und dann wird dir jetzt aber KI 2.0 kommen, freie Welt, freie Modelwahl, du machst es selber auf deinem Gerät oder super günstige Hyperscaler für kleine Firmen.
Und dann geht die richtige Entwicklung erst los.
Dann kommt auch die Produktivität und die neuen Anwendungen.
Das Uber, was auf dem iPhone gebaut wird, das passiert dann.
Die ganzen Businesses, die auf Google und Facebook entstanden sind, die kommen dann erst.
Das ist jetzt mal die große Hypothese hier.
Auf jeden Fall folgende Titel hier.
Wenn das nicht im nächsten D.
Heinemann besprochen wird, weiß ich auch nicht was.
Und damit gehen wir rüber nach China.
Die sind ja dann die großen Profiteure oder die Enabler von AI 2.0.
Ja, schön.
Schön, wie du es direkt...
Ich möchte, dass du es jetzt immer so einbringst.
Ist das hier nicht ein anderer Sockel von AI 2.0?
Wie wirkt sich...
Wie ist diese News eigentlich im Zusammenhang mit AI 2.0 zu bewerten?
Nächste Folge.
Pip erklärt die Ablaufpyramide von AI 2.0.
Ja, ich gucke mal, ob hier schon eine der Unternehmensberatungen sich darauf...
Ah, Forrest, da sieht das so ein bisschen...
Ach, Dreck, ey.
Hast du es doch irgendwo gehört?
Nee, aber so richtig hat es sich so nicht durchgesetzt hier.
Nächste Woche kommt eine neue Studie.
China, Alibaba, einer der großen Tech-Konzerne, hat das QAN 3.8 Max-Modell rausgebracht mit 2,4 Billionen Parametern.
Beweist einerseits so ein bisschen die Scaling-Laws, also dass man mit Masse noch Leistung totschlagen kann, wenn man so möchte.
Natürlich gibt es sinkende Grenzgewinne dabei.
Die Verdopplung der Parameterzahl bringt nicht mal 20% mehr Leistung, einfach gesagt.
Aber Size Matters, könnte man sagen.
Und QWEN 3.8 Max soll in einigen Benchmarks zumindest über Chemie K3 von Moonshots sein.
Ich würde mal davon ausgehen, dass bei QWEN auch ein bisschen distilliert wurde, sicherlich.
Das gehört ja inzwischen zum guten Ton mehr oder weniger.
Das wäre, glaube ich, eins der größten Modelle damit, wenn nicht das größte Modell mit 2,4 Parametern.
Ja, also man sieht.
Das Konkurrenzumfeld in China wird auch, was Leistung angeht, bleibt das nicht nur bei Preis, sondern auch bei Leistung sehr kompetitiv erstmal.
Und wo wir bei Preis sind, gehen wir gleich rüber zu DeepSeq V4 Flash.
Das ist so die Lightweight-Variante des V4-Modells.
Und das besticht nach einem Test von Artificial Analysis, die viele der Benchmarks rausgeben, die ich oft nutze in Präsentationen.
Durch noch nie dagewesene Affordability könnte man sagen.
Also die Kosten, ich sage ja oft, dass man fast die Leistung der großen Modelle inzwischen für 1% Leistung bekommt.
Dann denken Leute immer, ich habe mich versprochen.
Aber es ist wirklich Faktor 100 günstiger.
Man hat hier nämlich mal Claude Fable für einen gewissen Benchmark-Task 3,15 Dollar verglichen.
Und für den gleichen Task braucht DeepSeq V4 Flash 3 Cent.
also weniger als ein Prozent der Kosten werden verursacht.
Bei Kimi wären es immer noch 86 Prozent, bei GPT-SOL 1,86, bei Claude wie gesagt fast das Doppelte von GPT.
Jetzt muss man sagen, für andere Tasks, die Psy-V4-Flash würde halt nicht alles hinbekommen, was Fable hinbekommt, sondern man muss halt dafür einsetzen, wo es das richtige Modell ist.
Aber dann kriegt man teilweise also nicht die gleiche Leistung, aber für einen spezifischen Task kann man die gleiche Lösungskompetenz, wenn man so möchte, für ein Prozent des Preises bekommen.
Und das ist so dein Aperol-Rezept-Beispiel eigentlich dafür.
Und Google hat ja auch sein eigenes Gemma und Gemini Flash, also Gemma das Open-Source-Modell oder auch ein Gemini-Flash-Modell, was genau solche Tasks, also nicht AI-Mode, aber die AI-Overviews von Google wären natürlich...
von so einem hocheffizienten Modell, was eigentlich nur oder nicht nur, aber überwiegend auch auf Kosten pro Anfrage getrimmt wird, ausgegeben, um da konkurrenzfähig sein zu können.
Und dann berichtet Reuters doch exklusiv aus China, dass wohl nicht nur die freie, in Anführungsstrichen, freie Wirtschaft, in China, sondern auch das chinesische Militär.
Heftig am Distillieren von Open AI und Entropik-Modellen sind, das haben wohl sogar Forschungspapiere gezeigt, ob das gewollt war oder nicht, weiß man nicht.
Aber das chinesische Militär nutzt eben auch Distillation von großen US-Modellen, um quasi ihre eigenen Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld zu verbessern.
Ich habe fast überlegt, ob sie das mit Absicht rausgeben, um noch mehr die Entscheidung zu provozieren.
US-Open-Source-Band, was für China glaube ich total gut wäre.
Im ersten Schritt erstmal nicht, aber die USA würden sich ja selbst behindern, wenn sie Open-Source in den USA kaputt machen, würde ich mal behaupten.
Das heißt, wäre ich Xi Jinping, würde ich jetzt eigentlich der KI-Provider für den Rest der Welt werden mit meinen Open-Source-Modellen, während ich den USA einrede, chinesische Open-Source-KI ist das wahrliche Übel und davon müsst ihr euch schützen, indem ihr euren Heimatmarkt dicht macht und chinesische KI verbietet.
dann würde sich nämlich die KI-Entwicklung in den USA relativ verlangsamen, weil man für die gleiche Leistung viel mehr zahlen muss, weil man sie von Entropic oder OpenAI kaufen muss.
Wäre, ich weiß nicht, ob es 3D-Schach ist, aber ich hielte das für schlauer, als es auf den ersten Blick klingt, ehrlich gesagt.
Mich wundert auf jeden Fall so ein bisschen, dass hier so zeitmäßig fast perfekt durchdringt, dass das chinesische Militär da destilliert.
Also ob das nicht vielleicht sogar lanciert ist.
Wir werden sehen.
Jede zweite AI-News sieht irgendwie aus wie eine gute PR-Story.
Ja, da können wir jetzt nicht drauf eingehen.
Wir sind sowieso schon in der Hälfte der Zeit.
Aber man sagt immer, das große Problem mit Fake News ist ja nicht, dass du Fake News nicht mehr erkennst.
Das kriegt man einigermaßen hin.
Das Problem ist, dass du allen anderen News nicht mehr traust.
Man könnte jetzt sagen, das große Problem ist nicht, dass man nicht erkennt, wenn Entropic oder OpenAI Quatsch erzählen, sondern das Ding ist, dass man jetzt nur noch...
davon ausgeht, dass alles PR ist.
Wir gehen in die Earnings-Corner.
Zahlen, Zahlen, Zahlen.
Ganz kurzer Nachklapp zum letzten Mal.
Amazon ist jetzt in die Liga der 3 Billionen Unternehmen aufgestiegen.
Das heißt, ich freue mich für deine Amazon-Position.
Sowohl Amazon als auch Microsoft haben sich nach der guten Kursreaktion auf die Earnings noch weiter relativ positiv entwickelt, was ich dir von Herzen gönne.
Also die Leute, die da gelitten haben unter der diesjährigen Performance von Amazon und Microsoft, werden inzwischen so ein bisschen wieder auf den richtigen Pfad versetzt, beziehungsweise können Verluste wieder gut machen oder erste Gewinne verbuchen, weil ansonsten sind die relativ seitwärts gelaufen dieses Jahr.
Und dann die Earnings, neben den SpaceX Earnings, die wir heute als allerletztes machen, als großen Cliffhanger, waren natürlich die wichtigsten Earnings, die jetzt im ersten Teil der Woche rauskamen, die von Palantir.
Und die waren nichts anderes als extrem gut.
Blowout Earnings würde man im Englischen sagen.
Wir fangen mal an.
Topline Revenue um 93% gesteigert.
Das ist nochmal 19% mehr Umsatz als im Vorquartal.
Und eine Beschleunigung von, also wir kommen bei Palantir von am Tiefpunkt 12,7.
Prozent vor drei Jahren und dann geht es auf 17, 20, 21, 27, 30, 36, 39, 48, 63, 70, 85 und jetzt 93 Prozent Wachstum hoch.
Also das Umsatzwachstum beschleunigt sich und beschleunigt sich, bis es irgendwann sich nicht mehr beschleunigt.
Aber im Moment schaffen sie es nochmal nach 85 Prozent jetzt auf 93 Prozent Wachstum.
Also fast Verdopplung gegenüber dem Vorjahr bei Pellentier.
Ich würde es mal so erklären, dass Palantir eine sehr gute Revenue Expansion hat bei seinen Kunden.
Ich glaube auch im 140er Bereich inzwischen Sekunde.
Lustig, ich habe gerade Palantir NDA eingegeben und kriegt natürlich eine NDR, also Net Revenue Retention und kriegt natürlich eine NDR Reportage erwartbar.
Sekunde 157 sogar.
Nicht schlecht.
150 im Vorquartal schon.
Wahnsinn.
Genau.
Wie ich vermutet habe, ist einerseits, dass Palantir weiter Kunden gewinnt, aber sie gewinnen eigentlich jedes Quartal nur irgendwo zwischen 40 und 60 Kunden.
Also das ist gar nicht das wirkliche Wachstum, obwohl es immer wieder neue 40 Kunden natürlich super ist.
Aber vor allen Dingen, dass man 150 oder jetzt 157 Prozent mehr Kohle macht mit den Kunden, das ist natürlich beeindruckend.
Man könnte sagen, Palantir hat sich die letzten fünf Jahre einfach sehr gut auf das KI-Zeitalter vorbereitet, indem man die Dateninfrastruktur gebaut hat, um Kundendaten nutzbar zu machen.
Es ist jetzt besonders einfach, um den Kunden KI-Dienstleistung zu verkaufen und damit auf diese Revenue Retention zu kommen, weil das sieht man relativ klar, die steigt jetzt wirklich mit dem Aufkommen von KI.
Kann ich den Kunden halt KI-Zusatzleistung anbieten?
Sie haben diesen Ontology-Harness, also dass sie...
quasi ein geschlossenes System haben, in dem die Kunden arbeiten können.
Sie haben die Datenzugang schon geschaffen.
Sie sind so ein bisschen zum Schleusenwerter geworden, vielleicht auch mit einem Vergleich mit einem SAP.
Und für Palantir ist es jetzt besonders einfach, dieses Setup in KI-Umsatz zu übersetzen, würde ich mal behaupten.
Und sowohl, wenn man sich die Net-Dollar-Retention anschaut, als auch den Gesamtumsatz oder das Umsatzwachstum, wird das relativ offensichtlich.
Auch die Rohmarge verbessert sich nochmal auf 85 Prozent, wobei sie ein klein bisschen runter geht zum Vorquartal.
85 Prozent Rohmarge ist natürlich auch Wahnsinn.
Und da denke ich halt immer, wenn Alex Karp gegen Antropic und OpenAI wettet, gegen die Closed-Modelle, hat er ja definitiv einen Punkt, dass sie das Alpha der Kunden abgraben, also dass sie den Kunden Daten klauen, mehr oder weniger Geschäftsgeheimnisse oder Prozessgeheimnisse entlocken mit dem Einsatz der KI.
Das ist, glaube ich, was man sich genau überlegen muss als Kunde.
Ich glaube, das andere Problem ist aber, dass Palantir natürlich ein sehr, sehr teurer Cloth-Wrapper ist, wenn man so möchte.
Also das Problem ist ja, Palantir hat hier eine 85-prozentige Rohmarge und du kannst ja über die AIP, diese Palantir AI-Plattform, kannst du ja modellagnostisch, es gibt eigentlich jedes große Modell, was du da auswählen kannst, aber natürlich nutzen die meisten Kunden zum Beispiel das Pentagon am Ende Cloth.
Und was passiert jetzt, wenn...
Sagen wir mal, ich bin hier Pete Hexas, plane gerade wieder, was ist eigentlich mit Nordkorea?
Claude, mach mir mal einen Schlachtplan.
So, jetzt wähle ich da in meinem Padentier Claude aus und sage, mach mal Battleplan.
Wie werden dann so die ersten 30 Stunden verlaufen, wenn wir Nordkorea morgen angreifen?
Dann fängt Claude an zu arbeiten.
Was passiert in dem Moment?
Padentier möchte jetzt weiterhin 85% Rohmarge machen.
Das heißt, sie muss dir die Stunde Claude-Arbeit für das Sechsfache.
der Kosten von Entropic weiter berechnen.
Eigentlich, wenn ich die Logik dahinter richtig verstehe.
Also wenn Palantir 85% Rohmarge behalten soll, muss sie das 5-6-fache aufschlagen auf den Preis von Entropic oder OpenAI.
Entropic wiederum lässt das ja in einem Datacenter von einem Hyperscaler laufen, wo sie so 55% Rohmarge bezahlen.
Die Hyperscaler kaufen Nvidia-Chips, wo sie 75% Rohmarge zahlen.
Also das Vierfache.
Ich habe mal ausrechnen lassen von Claude, quasi der Unterschied zwischen ich baue meine eigenen Chips und lasse darauf ein Open-Source-Modell laufen zu ich lasse ein Entropic-Modell in einem Hyperscaler auf Nvidia-Chips laufen, wo ich Faktor 4 Rohmarge bei Nvidia zahle, Faktor 2 Rohmarge bei Hyperscaler, Faktor 2 konservativ gerechnet.
vom Frontier Lab und dann Faktor 6 bei Palantir.
Ist das jetzt AI 2.0 im Vergleich zu AI 1.0?
Naja, 2.0 wäre, ich habe meine eigenen Chips und nehme das Open-Source-Modell, würde ich behaupten.
Oder mache es auf meinem eigenen Server im Keller.
Und das andere Modell, wo du hier drei Zwischenparteien hast, du zahlst das 120-fache der Chip-Kosten.
Also wenn du 1 Dollar für einen Chip ausgibst, aber ihn von Nvidia kaufst, hast du das 4-fache der Hardware-Kosten schon.
Wenn du es über einen Hyperscaler buchst, kommen also 3 Dollar Aufschlagen.
Der Hyperscaler wäre nochmal 4 Dollar Aufschlagen.
Wenn das Frontier Lab wiederum den Hyperscaler weiterverkauft, bist du bei 10 Dollar, das Frontier Lab bekommt und dann Patentier hätte 100 Dollar, weil sie auf das Frontier Lab noch 85% Marge machen wollen und also 6-fache aufschlagen.
Jetzt kann man sich, ob du Nvidia reinrechnen solltest oder nicht.
Kann man diskutieren.
Aber Fakt ist, dass es natürlich, also ich frage mich immer, wenn Alex Karp sagt, die Kunden beschweren sich hier bei mir, dass KI, sie bezahlen so viel Geld und dann bezahlen sie noch mit Daten.
Naja, die bezahlen halt 80% des Geldes dafür, dass sie es durch Palantir kaufen, würde ich behaupten.
Anders geht es ja nicht, wenn Palantir weiterhin seine 80 oder 85% Marge haben will und KI-Dienstleistung weiterverkauft und es nicht ihr eigenes Modell ist, sondern ein anderes.
Faktor 6 Aufschlag.
Ansonsten kannst du deine Rohmarge nicht halten.
Und das siegt Alex Carp natürlich.
Und KI wird unheimlich teuer, wenn du sie so kaufst, durch drei verschiedene Ebenen intermediiert.
Da brauchst du AI 2.0, um das günstiger hinzubekommen, ganz klar.
Und genau deswegen, glaube ich, macht Palantir natürlich auch sein eigenes Modell mit NVIDIA jetzt.
Und eigentlich müsste Palantir auch eigene Datacenter betreiben.
Wobei, da ist ja so, dass Palantirs Kunden tendenziell vielleicht sogar ihr eigenes Datacenter haben.
Palantir müsste nicht mal den Datacenter Stack haben, was vielleicht aber schade ist, weil da auch ordentlich Marge zu verdienen ist.
Nicht so viel wie Palantir, aber da gibt es Marge.
Und ich glaube, vor dem Hintergrund muss man diese Aufregung auch so ein bisschen sehen, die Alex Karp da macht.
Wenn er dann sagt, die Kunden sprechen durch mich, die haben die Schnauze voll, vielleicht haben auch ein paar davon die Schnauze voll, durch einen Claude-Wrapper zu kaufen, der den sechsfachen Umsatz oben drauf schlägt als Kosten.
Fände ich zumindest kein besonders nachhaltiges Geschäftsmodell.
auch, und daran will ich gar nicht rumnörgeln, ist im Moment extrem gut funktioniert für Palantir.
Also ich würde gerne mal wissen, wie viel von diesem Umsatzanstieg weiterverkaufte KI-Dienstleistung von Frontier Labs ist, wo Palantir dann den sechsfachen Umsatz draufschlägt oder fünffach draufschlägt und so sechsmal teurer ist am Ende.
Ansonsten operative Ausgaben hat Palantir sehr gut im Griff.
Also die wachsen nur mit 34 Prozent bei 93% Umsatzwachstum, wie gesagt, dadurch operativer Gewinn mehr als verdreifacht.
Operative Marge nähert sich den 50% inzwischen auch brutal gut.
Profitmarge ist schon bei 55%.
Da ist aber auch viel Interest Income, also Zinsgewinn drin.
Und der Operating Cashflow verdoppelt sich.
Das sieht alles super aus.
Es gibt nichts zu nörgeln an den Zahlen.
Wenn man nörgeln möchte, würde ich sagen, Internationalgeschäft wächst deutlich langsamer.
Nur 5% mehr Kunden dieses Quartal nicht einen internationalen Commercial-Kunden gewonnen.
Dafür wächst aber das US-Commerce-Geschäft oder US-Commercial-Geschäft mit über 100%, mit 110%.
Also das ist ihr ideales Kundenprofil, ist ein US-Megakonzern, der große Herausforderung und keine IT-Kompetenz hat.
Einfach würde ich jetzt mal ein bisschen vereinbaren und damit auch jede staatliche Organisation.
Da läuft es gut.
International läuft es staatlich okay.
42% Wachstum, aber im Commercial-Geschäft underperformt man ganz deutlich.
Das juckt sie aber nicht, weil der Rest des Geschäfts so gut läuft.
Ich will jetzt gar nicht sagen, ich suche jetzt das Haar in der Suppe und erwähne das mal mit, aber insgesamt sieht es wirklich sehr, sehr gut aus.
Ich frage mich eben nur, wie lange Kunden sich die KI-Dienstleistung so teuer weiterverkaufen lassen.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Rechnung, die ich gerade aufgemacht hatte, nicht zumindest directionally.
korrekt ist, ehrlich gesagt.
Sie sind auf jeden Fall die großen Gewinner.
Ich erinnere mich noch, als du noch an Besen essen wolltest.
Habe ich gesagt, Besen essen?
Glaube ich nicht, aber ja, nee, Palant, aber ich meine seit zwei, drei Jahren, seit sich das abzeichnet, ich will nicht sagen, dass ich meine Meinung über Palant hier geändert habe oder über Alex Karp, aber kein Zweifel, dass die Zahlen hervorragend sind und dass es im Nachhinein ein großartiges Geschäftsmodell ist.
Also, was wirklich schlau war und was eben die hohen Anlaufkosten damals auch verursacht hat.
Es ist eben diese tiefe Integration in den Kunden, wo man mal anfangen, ich will nicht sagen draufzahlt, aber wirklich nicht viel Geld verdient.
Aber wenn du dann natürlich in Geschäftsmodellen mit dieser Revenue Expansion kommst und du hast so einen tiefen Login, also es ist ja nicht anders als bei SAP.
Du wirst ja jetzt Palantir nicht so schnell wieder austauschen als Kunde.
Ich weiß nicht, wie schwer die es machen zu wechseln, aber wahrscheinlich nicht einfach da rauszugehen.
Und das ist eine geile Position.
Jetzt gerade im KI-Zeitalter, wenn du der bist, der die Daten des Unternehmens gerade erst nutzbar gemacht hat, dann hast du auch den Auftrag oder das Mandat des Kundens, das per KI auszuwerten, würde ich mal sagen.
Und da ist Palantir einfach in einer sehr, sehr guten Position.
Und das haben sie strategisch auch schlau gemacht.
Mich wundert, dass sie es in der Vergangenheit nicht besser erklärt haben, was mich so ein bisschen überlegen lässt, ob Teile davon nicht auch ein Rückenwind sind, mit dem sie gar nicht geahnt hatten, ehrlich gesagt.
So, ansonsten, Rückenwind hat auch Snap wieder ein bisschen.
Rückenwind oder einfach mal kurzer Herzschlag?
Sie haben mal wieder einen Puls, könnte man sagen.
Aktie legt 10% zu, wir gehen jetzt nicht so tief rein.
Wir erfahren immer noch nicht so richtig, wann wir endlich die tollen Brillen von Snap bekommen.
Die Zahlen waren aber weniger schlecht als zuvor.
Deswegen reagiert die Aktie leicht positiv mit.
Was heißt leicht, geht 10% hoch.
Snap ist auch immer sehr volatil nach Earnings.
Da gibt es in der Regel größere Ausstücke.
Wir gehen in die Schmuddelecke langsam rein.
Und zwar gibt es in Minnesota, wo, wie heißt der Governor nochmal?
Nicht Walsh, sondern Tim Walsh.
Demokratischer Gouverneur, der die ungewollte Notification unter Strafe stellen wollte.
Du musst erst mal erklären, was Nutification ist.
Nutification ist nackig machen.
Also nackig machen mit KI.
Entschuldigung.
Und also das will man jetzt verbieten, dass man da einfach irgendwelche Leute per KI nackig machen kann.
Und da schaltet sich natürlich in letzter Minute, also obwohl das Gesetz drei Monate in der Planung ist, aber schaltet sich in letzter Minute jetzt ein bekannter Free Speech Aktivist ein, nämlich Elon Musk, der ausdrücklich dafür kämpfen möchte, dass das weiter möglich ist.
Ist klar, weil das Tool, mit dem Notification hauptsächlich durchgesetzt wird, war in der Vergangenheit Grog, würde ich sagen, mit Ansicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
Das heißt, ein Großteil des Userwachstums von Grog kommt sicherlich auch daher, dass irgendwie Leute, die Spaß an sowas haben, nur deswegen zum Grog Pro-Kunden geworden sind.
So verteidigt Elon Musk, der ansonsten gesagt hat, eines seiner größten Ziele bei der Übernahme von Twitter war auch das frei von Abuse Material, so Kindesmissbrauch und so.
Das ist ja seine rote Linie, wie wir wissen.
Wissen Leute per KI nackig machen, unabhängig vom Alter?
Das ist ja was anderes.
Da geht es um Free Speech, wie wir wissen.
Der versucht das jetzt auf jeden Fall aufzuhalten.
Könnte da Ansatzpunkte haben, weil das Gesetz nicht spezifiziert, ob das nur für Gewollte.
Oder auch, ob das nur für ungewollte oder auch freiwillige Notification gelten soll und wie Firmen das überhaupt umsetzen sollen.
Muss man mal schauen, ob er damit Erfolg hat.
Zeigt auch wieder so ein bisschen die Doppelmoral, könnte man sagen.
Dann gab es ein ähnlich gelagertes Thema und zwar hat Apple überraschend Telegram aus dem App Store gesperrt.
Innerhalb eines Tages, also gegen Abend war es glaube ich wieder nutzbar dann oder runterladbar.
Der Grund war wohl, dass es sogenannte CSAM, also Child Sexual Abuse Material, auf Telegram gab.
Es wird da von einem einzelnen Fall gesprochen.
Also natürlich sollten da möglichst hohe Standards gelten, um sowas nicht öffentlich zu machen.
Das ist jetzt der Fall, dass da ein einzelner Nutzer dagegen Verstoß hat, wo mir sowieso nicht ganz klar ist, wie Apple eigentlich das zu sehen bekommt in Telegram oder ob es ein öffentlicher Kanal war.
Ich weiß nicht, auf jeden Fall.
Klingt so ein bisschen wie so ein Schuss von Bug oder so ein Ordnungsklaps, den man Telegram gegeben hat, dass sie da nochmal besser aufpassen sollen.
Es war wieder relativ schnell wiederhergestellt, auf jeden Fall ein Content wieder runtergeladen.
Telegram diese Woche in den News ohne Mittelfinger.
Richtig.
Und dann zu den guten News.
Ich wollte es letzte Woche fast noch sagen, als wir darüber berichtet haben, was man für einen Unfug jetzt mit Google Maps machen kann, dank der Nano-Banana-Integration.
Also mit Nano-Banana kann man, Google Earth meine ich natürlich, konnte man so ein bisschen seine Vorstellung innerhalb von Google Earth freien Lauf lassen und die Welt verändern, wie man sie gern hätte.
Und natürlich auch allerlei furchtbare Sachen damit machen, insbesondere Fake News oder Bilder, die als Fake News.
einzuordnen sind, generieren irgendwelche Fake-Anschlagsbilder, brennende Hochhäuser, brennende Öltanks.
Dies und das haben wir letztes Mal beschrieben.
Und Google hat jetzt aber schneller reagiert, also ich habe glaube ich letzte Folge gesagt, dass ich glaube, dass die negativen, die möglichen negativen Konsequenzen hier die Vorteile relativ klar übertreffen.
Also man muss mir mal erklären, warum das so wertvoll ist, Google Earth auf die Art zu benutzen und dass die Gefahren, die dadurch entstehen, nicht deutlich höher sind.
Das hat Google dann einen Tag später auch relativ schnell eingesehen und das Feature wieder deaktiviert.
Warum man da nicht früher drauf gekommen ist im KI-Zeitalter?
Vielleicht sollte man mal die eigenen Produkt-Launches von Gemini scrutinisen lassen, bevor man sowas macht, weil das hätte in der KI vielleicht absehen können.
Und dann, gute News ist ja natürlich nicht die 100% richtige Einordnung, aber die Zeit berichtet.
dass Hacker Zehntausende von Daten von der Regierung von Liechtenstein gestohlen haben.
Das ist natürlich eine Straftat und damit kann und darf man das nicht befürworten.
Aber aus Sicht der Transparenz ist es natürlich immer zu befürworten, wenn sowas gemacht wird.
Weil hier ging es explizit um Daten aus einem Register zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, was in dem Fall aber vor allen Dingen die wirtschaftlichen Berechtigten von irgendwelchen Firmen, Trusts und Konstruktionen beinhalte, also auch Treuhänderschaften zum Beispiel, wo der eigentliche Besitzer nicht klar wurde, wo man halt mal schauen kann, wer da vielleicht versucht hat, überlichten Steuern zu sparen mit irgendeiner Stiftung und so weiter und so fort.
Also bevor es in die SpaceX-Earnings geht, habe ich noch einen kleinen Wunsch.
Und zwar AI 2.0.
Ich glaube, du musst das jetzt runterschreiben.
Also ich erwarte morgen früh einen Newsletter.
AI 2.0, so ein bisschen in den Style damals, what is Web 2.0?
Also es gab damals von Tim O'Reilly so einen großen Essay, den dann alle referenziert haben und ein bisschen SpaceX Earnings.
Ist eh alles schon in deinem Kopf?
Du musst es nur noch auf Papier bringen.
Wobei ich ja denke, dass, also wenn Leute mich fragen, nee, was ist die Frage?
Aber ich halte ja das Also insbesondere The Long Tail war ja ein Teil von Web 2.0, aber ich glaube Web 2.0 war ja größtenteils eine Riesenlüge.
Also dass das viel Macht in die Hand der Menschen zurückgegeben hat, dass es zu mehr independenten Künstlern käme und so, das hat sich alles nicht bewahrheitet.
Also Algorithmen hatten dafür gesorgt, dass das alles nicht funktioniert.
Die Topstars kriegen noch mehr Plays, die Independentstars bekommen noch weniger Reads, die Independentbücher werden noch weniger gelesen, alle lesen den gleichen Scheiß.
Die meisten Versprechungen oder Heilsversprechungen von Web 2.0 haben sich leider nicht bewahrheitet, würde ich behaupten.
Ja, aber die ersten Jahre von Web 2.0 waren auch die schönsten.
Ja, also ich verbinde stark so mit dem Kampf der CMS, also wo es bewertet wurde, ob du auf WordPress oder Joomla oder Serendipity hieß das, oder?
Es gab so verschiedene Blog-Systeme und so die Nerding waren so auf 24 Signals, oder wie ist das?
Es gab noch irgendwas mit Es war auf jeden Fall oft die Frage, auf welches System wettet man jetzt?
Ah, Moveable Type gab es noch.
Das war auch sehr...
Dann Blogger Blogspot, die Google gehostete Variante für Mittellose.
Ja, verrückt.
Und dann gab es so Flickr kam raus.
YouTube gehört eigentlich dazu.
Na gut, genug in Nostalgie geschwärmt.
Wir hören uns in ein paar Sekunden wieder.
Dann zehn Stunden später, wenn Elon Musk uns mit den SpaceX Earnings beschenkt hat, den Earnings Call, werden wir dann aber noch nicht gehört haben, weil so lange bleiben wir, glaube ich, nicht aus.
Willkommen zurück.
Es ist 22.40 Uhr und wir telefonieren nochmal kurz.
Zwischendurch ist ein bisschen News.
Es wurde was gekauft und zwar Airtable, eine No-Code-Hoffnung.
So ein bisschen.
Und dann geht es natürlich zu den SpaceX Earnings.
Genau, R-Table wurde von Benning Spoons gekauft, also der Mutter von Vimeo, Evernote, dem deutschen Commode und so weiter.
Für, ich glaube, 1,2 Milliarden Euro reingeflossen sind an Investments, aber 1,4 Milliarden.
Also nicht jeder Investor, Mitarbeiter und Gründer wird wahrscheinlich happy sein mit dem Deal.
Er ist unmittelbar.
Mittelgute-Exit.
Genau.
Wir reden über die SpaceX-Earnings, wie versprochen.
Ja, ich sehe After Hours minus 5,55 Prozent aktuell.
Aber wir haben den Earnings-Call auch noch nicht gehört.
Der kommt jetzt erst noch.
Genau, dafür bleiben wir nicht wach heute.
Genau, die Earnings sind soweit so gut ein paar überraschende dabei im Vergleich zu dem, was ich vorhin behauptet habe.
Ein paar Sachen aber auch ganz richtig.
Also der Umsatz steigt signifikant, damit war zu rechnen, hat auch die Erwartungen der Analysten übertroffen, wobei man kann hier auf die Schätzungen nicht so viel Wert legen, weil die teilweise auch veraltert sind oder eben Informationen, die hier schon bekannt waren, eben nicht mehr drin waren in den Schätzungen.
Also Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt um 92% gestiegen auf 7,8 Milliarden im Q2 jetzt.
Vorjahr waren noch rund 4 Milliarden.
Und der operative Gewinn ist weiterhin ein Verlust.
Also ich war nah dran, nur noch 143 Millionen Verlust hat man gemacht.
Also konnte das signifikant eindampfen im Vergleich zum Vorjahr.
85% weniger Verlust als im Vorjahr.
Die 140, können wir jetzt sagen, das sind bestimmt Charis Compensation, operativer Cashflow ist eh positiv und so weiter.
Also das AI Revenue hat schon dafür gesorgt, dass man fast in die Gewinnzone gekommen ist.
Nicht ganz, es haben am Ende 140 Millionen gefehlt oder das sind relativ gesehen 1,8% negative operative Marge.
Also 1,8% ist man noch negativ, das ist vergleichsweise wenig.
Im ersten Quartal waren das noch 41% Verlust, die man gemacht hat.
Also die AI-Sparte ist jetzt so ein bisschen nicht ein bisschen, sondern deutlich profitabler geworden, als sie bisher war.
Net Income ist dann wieder noch etwas negativer, weil dann die Zinsen da drauf kommen.
SpaceX ist relativ hoch verschuldet inzwischen.
Deswegen ist das Net Income dann wieder eine halbe Milliarde negativ.
Das wäre eine Marge von minus sieben Prozent des Umsatzes.
Das ist die Profitmarge, operative Marge, wie gesagt, rund minus zwei Prozent und damit fast profitabel.
Wie setzt sich das zusammen?
Wir haben jetzt nicht die komplette Segmentberichterstattung, wie es im IPO-Prospekt war, aber wir wissen zumindest den Umsatz und den operativen Gewinn der einzelnen Geschäftsbereiche.
Und die eine Abweichung zu dem, was ich vermutet habe, ist, dass das Base-Geschäft wächst gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent, also es schrumpft nicht, sondern wächst auf rund eine Milliarde Umsatz im Q2, macht dabei aber weiterhin Verluste von 540.
was einer operativen Marge von negativen 56% entspricht.
Also man zahlt anderthalbmal so viel, wie man verdient für die Space Launches.
Oder wie man einnimmt.
Genau, das Gute ist, immerhin wächst das Space-Geschäft.
Das Schlechte ist, es wächst.
Unprofitabel, wie gesagt, höchstwahrscheinlich, weil es Starlink signifikant mitfinanziert.
Womit wir bei Starlink wären, auch hier zumindest für mich eine Überraschung, das ist deutlich schneller gewachsen, als ich gedacht hätte.
Vor Quartal war es 32 Prozent, ich habe in der Verlangsamung gerechnet, aber irgendwoher hat man 66 Prozent Wachstum hergezaubert.
Ich weiß, das ist zumindest in Europa Preiserhöhung.
Also man hat so rund 10% allein aus Preiserhöhungen rausgeholt.
Es sind 10 und 20% aus Preiserhöhungen rausgeholt.
Vielleicht hat man es auch für die Geschäftskunden durchsetzen können, das weiß ich nicht.
Die Anzahl der Nutzer ist nur um Sekunde von 10,3 auf 12 Millionen Nutzer.
Ist jetzt nicht schlecht, guter Anstieg.
Aber das erklärt jetzt nicht die gesamte Steigerung der Umsätze.
Das heißt, da muss ein Preiseffekt.
drin sein.
Aber wie gesagt, Starlink wächst jetzt immerhin und es bleibt sehr profitabel mit rund 39% operativer Marge vor Quartal bei 36,5%.
Wird noch ein klein bisschen profitabler.
Aber das Wichtigere ist, es wächst um 66%, wie lange man das aufrechterhalten kann, das Wachstum.
Müssen wir mal sehen, aber im Vergleich zum Vorjahr sieht es erstmal sehr gut aus.
Und das KI-Geschäft, das war wiederum erwartbar, steigt signifikant.
Ich habe gesagt 3 bis 4 Milliarden vielleicht sogar Umsatz.
Es sind nur 2,6 Milliarden geworden.
Das ist dreieinhalbmal so viel wie im Vorjahr.
Getrieben eben von diesen zwei Deals mit Google und Entropic, die die SpaceX-Data-Center mieten in Zukunft.
Das ist noch nicht 100% repräsentiert.
Das heißt, im Q3 wird es nochmal einen weiteren Ramp-up geben von noch mehr.
AI-Infrastructure-Revenue würde man das wahrscheinlich nennen, weil jetzt nur angebrochene Monate quasi verbucht wurden in diesem neuen Deal.
Das heißt, der Deal ist noch in der Ramp-Up-Phase.
Die vollen zwei Milliarden pro Monat müssten es ungefähr sein, kommen noch nicht.
Das heißt, nächstes Quartal könnten wir fünf bis sechs Milliarden Umsatz in der KI-Sparte haben.
Das wäre dann 800 Prozent über dem Vorquartal höchstwahrscheinlich, also signifikant.
höher und spätestens dann wäre man auch in der Gewinnzone.
Vermutlich im Moment macht die KI-Sparte noch einen kleinen Verlust von 1,25 Milliarden.
Also es ist immer noch nicht profitabel.
Und was man auch sieht, ist der Preis für dieses KI-Geschäft, was man jetzt aufbaut, dieses Vermietungs-Data-Center-Vermietungsgeschäft, sind natürlich massive CapEx-Investitionen.
Das heißt, wenn man sich die Investitionen Hardware anschaut, dann geben die glaube ich 17 Milliarden im Quartal auf Sekunde.
18,4 Milliarden, davon 16 Milliarden allein für KI-Investitionen.
Auch haben das verdoppelt im Vergleich zum Vorquartal und 21-fach im Vergleich zum Vorjahr.
Also massive Investitionen in neue Datacenter, das könnte dann auch in noch zusätzlichen Umsätzen münden tatsächlich demnächst.
Und insgesamt investiert man 18,4 Milliarden.
Das heißt, der Free Cashflow von SpaceX ist deutlich negativ.
Man hat ja neues Geld geraced und wird sich vielleicht noch weiter verschulden, um weitere Data Center zu bauen.
Aber dann könnten auch weitere Umsätze und vielleicht Gewinne winken aus der KI-Sparte.
Was machen wir jetzt aus den Earnings?
Haben wir die große Vision gesehen?
Wie gesagt, den Earnings-Call haben wir noch nicht gehört.
Fünf Minuten vor den Earnings oder eine halbe Stunde vor den Earnings hat SpaceX noch einen Deal mit Nvidia verkündigt.
Und zwar, dass sie eine spezielle Chip-Generation für Datacenter im All bauen.
Naja.
Interessant, wie er Jensen...
Andererseits, nee, er musste Jensen nicht dazu bekommen, sondern für Nvidia ist es natürlich auch eine spannende Fantasie, wenn Leute daran glauben.
dass Chips von NVIDIA demnächst im All rumschwören.
Das wäre ja zusätzliche Nachfrage.
Vielleicht hat NVIDIA sogar ein Interesse daran, diese Bullshit-Story mitzufeiern.
Insofern typisches Fehlinzentrierungsproblem.
NVIDIA ist im eigenen Sinne interessiert daran, auch Leute glauben zu lassen, dass das funktionieren würde.
Insofern vielleicht gar nicht verwunderlich, dass man sagt, wir bauen jetzt zusammen so Satelliten mit Data-Centern.
und haben dann eine Zusammenarbeit.
Das sollte bestimmt ein bisschen die Kurse stützen.
Sehen wir die große Wachstumsfantasie?
Ich würde sagen nein, aber mit einer Ausnahme, das wieder beschleunigte Wachstum von Starlink ist natürlich erstmal erfreulich oder ein gutes Signal, wie gesagt, wie nachhaltig das ist oder ob das eben nur ein Preiseffekt ist.
Da müsste man jetzt mal ein paar Quartale abwarten, um das genauer zu analysieren.
Das Kundenwachstum ist trotzdem signifikant mit von 10,3 auf 12 Millionen Subscribers.
Das ist ja fast 20 Prozent mehr von einem Quartal auf das andere.
Das ist eine sehr gute Wachstumsrate.
Wurde ja auch viel beworben, haben viel Werbung gemacht zuletzt mit Starlink.
Bin gespannt, wie dynamisch das noch wachsen kann in einem relativ beschränkten Markt.
Ich würde sagen, durch wachsende Earnings, Starlink-Entwicklung würde ich als Highlight sehen.
KI-Geschäft war relativ ausrechenbar, wenig Überraschung dabei, hat fast die Firma ins Positive gezogen.
Wie gesagt, Space-Geschäft auch tendenziell besser gelaufen, als ich gedacht hätte, weil es nicht schrumpft, sondern ein klein bisschen steigt gegenüber dem Vorjahr.
Aber es ist halt weiterhin ein Verlustbringer.
Und wie schlau das ist, ein Geschäftsmodell zu skalieren, was nur zunehmend Geld verbrennt, ist halt die andere Frage.
Wir sind jetzt bei minus 7,3 After Hours.
Zwei Fragen.
Richtig Verkauf-Orders gibt es erst morgen von denen, die raus dürfen.
Aber auf der anderen Seite wird Elon zwischen jetzt und wenn ihr das hört, den Earnings-Call machen.
Also gibt es jetzt zum einen die Möglichkeit, dass das morgen noch wesentlich mehr runter geht, weil alle rausgehen?
Oder schafft er es irgendwie, die Geschichte so groß zu erzählen, dass es vielleicht morgen früh oder jetzt Mittwochmorgen dann plus minus null ist?
Ja, weit ist vielleicht.
Also der richtige Verkaufsdruck kommt morgen und dann eine Woche später kommt nochmal eine weitere Tranche, glaube ich.
Also allein morgen wären, ich glaube, 100 Milliarden an Dollar verkaufsfähig.
Also 900 Millionen Aktien, wenn du es multiplizierst mit dem Kurs, wären das 100 Milliarden an potenziellen Verkaufsdruck, der entstehen könnte.
Fairerweise muss man sagen, die Aktie geht das so 7-8% runter.
Sie ist tagsüber auch 10% hochgegangen fast.
Netto eigentlich noch positiv sogar im Vergleich zum Vortag, weil man aus irgendeinem Grund wohl wirklich dachte, ja, also auf jeden Fall ist, also tagsüber hat SpaceX 9,4% plus gemacht, jetzt sind sie wieder minus, ich gucke mal was ganz aktuell, ja aktuell minus 7, also 2% Unterschied, aber noch 2% positiv.
Die Aktie der Verkaufsdruck käme morgen.
Ich würde sagen, es gibt jetzt aufgrund der Zahlen keinen zunehmenden Verkaufsdruck.
Also in den Zahlen ist nichts drin, was dir sagen würde.
SpaceX steht schlechter da als gedacht.
Das sehe ich nicht.
Es steht vielleicht sogar ein bisschen besser da als gedacht, ein bisschen besser als erwartet, auch über den Analystenschätzungen.
Gleichzeitig ist in den Earnings aber nichts, was die derzeitige Bewertung rechtfertigt.
Das heißt, als Altinvestor würde ich meine Aktien trotzdem so schnell wie möglich verkaufen wollen.
Und es gibt keinen Grund für mich jetzt irgendwie.
die Aktie zu halten und daran zu glauben, dass sie nochmal wertvoller wird in der kurzen Frist.
Das sehe ich nicht, deswegen gehe ich davon aus, dass Verkaufsdruck weiterhin auf der Aktie lasten wird und dass wir die 100 Dollar bald unterschreiten.
Aber das werden wir sehen, wissen kann man das.
Cool, vielen Dank für den Überblick.
Wir hören uns wieder am Samstag.
Können wir dich gleich im Fernsehen sehen?
Soweit ich weiß, bei Tagesschau24, Gegen 9.30 Uhr, glaube ich.
Sehr schön.
Ich freue mich drauf und wünsche dir einen schönen Start in den Tag.
Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann.
Ciao, ciao.
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