# AI in Project Management: Strategy, Leadership, and Process Redesign

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-08-04

## Transcript

Ich war dieses Jahr auf der Republika.
Für die, die es nicht kennen, Republika ist eine Konferenz, die sich rund ums Internet und Gesellschaft dreht.
Die ist jedes Jahr in Berlin und natürlich ging es dieses Jahr auch wieder viel um KI auf dieser Konferenz.
Und einen Vortrag, den hätte ich super gern gesehen, und zwar KI im Projektmanagement.
Ich finde gerade im Projektmanagement ist noch nicht wirklich klar, wo KI helfen kann, mit was für Tools man eigentlich arbeitet und worauf man achten soll.
Leider habe ich diesen Vortrag nicht sehen können, weil der Andrang so groß war, dass ich wie andere vor der Tür stand und versucht habe, immer mal wieder einen Blick zu erhaschen und zu verstehen, was drin gesagt wird.
Da habe ich mir gedacht, ich habe ja einen Podcast.
Ich kann doch die beiden Vortragenden einfach mal fragen, ob eine von beiden Lust hätte, in den Podcast zu kommen und über kein Projektmanagement zu sprechen.
Und beide haben gesagt, machen wir, aber nur zu zweit.
Also.
Hier sind sie, Professorin Doris Wessels und Claudia Jahnke.
Sie stellen sich gleich gerne kurz selbst vor.
Ich bin Max Muntenke.
Ihr hört Kollegin KI heute mit dem Thema KI im Projektmanagement.
Hallo Doris, hallo Claudia.
Hallo Max.
Doris, fangen wir bei dir an.
Du bist wissenschaftliche Leiterin im KI-Anwendungszentrum Schleswig-Holstein für das Zukunftslabor generative KI.
Unter anderem, du machst ganz viel mit KI und auch im Bildungsbereich bist sehr, sehr aktiv.
Und ihr beide kennt euch über die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., wo ihr beide im Grunde auch aktiv seid.
Ist das soweit richtig?
Ja, das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt, genau.
Und Claudia, du bist Coachin, du berätst auch Unternehmen hinsichtlich KI, richtig?
Ja, vor allen Dingen hinsichtlich Projektmanagement.
Und ich glaube, so hat die GPM uns ja beide auch zusammengeführt, um zu sagen, wir nehmen mal so zwei...
Ach, wie soll man sagen?
Zwei Ressourcen zusammen und das ist ja genau die Herausforderung, glaube ich, über die wir heute auch reden.
Kann ich das so framen, dass du, Claudia, für dann die praktische Seite in den Unternehmen zuständig bist und Doris, du bist die Theorie-Expertin?
Ja, würde ich schon so sagen.
Ich meine, ich habe, wenn man Fachhochschulprofessorin ist, muss man natürlich auch Praxiserfahrung gesammelt haben.
Also von da habe ich auch zwölf Jahre, bevor ich dann an die Hochschule gegangen bin.
Ich bin in der Praxis immer IT-Projekte gemacht oder war an IT-Projekten in unterschiedlichen Rollen beteiligt, aber das ist natürlich, dann liegt schon ein wenig zurück.
Also von daher ist das bei Claudia, ist das so durchgängig, bis heute eine hohe Praxiskompetenz.
Bei mir ist das eher so ein Gemischtwander.
Dann fangen wir doch vielleicht mal mit der reinen Theorie an, wenn das okay ist, Doris.
Wie kann ein KI-Projektmanagement verändern?
Fragen wir doch direkt mal das große Geschütz gleich.
Ja, KI verändert...
Das Arbeiten in Projekten eigentlich ganz pragmatisch.
Wenn man heute schaut, was machen die so, dann ist es klar, dass Rechercheaufgaben, Protokolle schreiben, irgendwelche Statusberichte, Risikoanalysen teilweise schon oder die ganze Kommunikation mit Stakeholdern, irgendwelche Entscheidungsunterlagen vorbereiten.
Da sieht man schon, da kommt KI zum Einsatz und das ist dann auch in der Regel ein Effizienzgewinn.
Das ist nicht zwingend ein Qualitätsgewinn.
Aber auf den ersten Blick wirkt es sehr, sehr viel produktiver als zuvor.
Und das ist eigentlich auch so der Kern der Veränderung.
Denn ChatGPT bedienen zu können oder irgendein vergleichbares KI-Tool bedienen zu können, das ist ja nicht die Zukunftskompetenz, sondern es ist ja viel, viel wichtiger, fachlich kompetent, das was...
da gemacht werden soll, auch wirklich bewerten zu können, validieren zu können, dann auch Verantwortung übernehmen zu können, was so in dieser Mensch-Maschine-Kollaboration, wobei der Begriff, der ist auch schon wieder sehr brisant, ist das überhaupt eine Kollaboration, aber in dieser Interaktion Mensch und Maschine entsteht dann auch bewerten und verantworten zu können.
Das ist so die große Frage und ich muss dann natürlich, wenn ich so etwas einsetze, auch in der Projektleitungsrolle auch wissen, wieso, weshalb, warum mache ich das eigentlich, wofür, unter den Rahmenbedingungen, unter denen ich agieren darf, die manchmal ja auch sehr einschränkend sind, nicht alles ist erlaubt, was so vorstellbar wäre.
Also das ist schon ein sehr hohes Kompetenzlevel, was man braucht als Projektleiterin oder Projektleiter, wenn man mit KI zielführend, sinnstiftend und verantwortungsvoll umgehen will.
Es ist also nicht einfach so, dass ich als Projektmanager jetzt einfach noch ein zusätzliches Tool habe.
Vorher habe ich vielleicht irgendwie das Asana oder das Trello-Board gepflegt oder Tools für Projektmanagement gibt es ja im Grunde wie Sand am Meer.
Da kommt jetzt eben KI drauf.
Das verändert die Arbeit also schon.
Also ich habe so ein Störgefühl, wenn man das reduziert auf, da habe ich jetzt ein Tool wie so eine Software und die setze ich ein und dann wird alles gut.
Das ist es ja nicht, sondern, und das war früher schon bei Digitalisierungsprojekten so, man muss erst mal auf das Ziel schauen.
Was will Mann, Frau eigentlich erreichen?
Und sich dann die Prozesse anschauen.
Ich finde es immer ganz tragisch, wenn man die Prozesse, die jetzigen Prozesse gar nicht in Frage stellt und sagt, da...
Setze ich jetzt einfach ein Tool drauf und dann ist es hoffentlich besser.
Das ist natürlich viel zu kurz gesprungen, sondern man muss auch überlegen, kann man vielleicht ganz andere Prozesse damit etablieren oder einen Prozess komplett umgestalten oder es fliegt auch ein Prozess vielleicht raus, weil man den in der Form überhaupt nicht mehr braucht.
Das heißt, so dieses Durchdenken, Analysieren, einer Sache wirklich auf den Grund gehen, das muss der erste Schritt sein.
Und dann kann man im zweiten Schritt immer überlegen.
Welche Tools brauche ich dafür?
Und nicht immer hilft Software, auch nicht immer hilft KI, kann sogar komplett kontraproduktiv sein.
Aber Claudia kann da sicherlich viele wunderbare Geschichten aus der Praxis erzählen.
Mit Sicherheit.
Wo so eine Tool-Gläubigkeit eher zum Schaden als zum Nutzen geführt hat.
Ich hatte neulich irgendwo gelesen, man hat nicht Excel angeschafft, um einfach irgendwie Excel zu haben, sondern weil man damit Tabellen bearbeiten oder anlegen wollte.
Und ähnlich ist es mit KI auch, wie oft ich höre, wir wollen jetzt irgendwas mit KI machen.
Da müsste man eigentlich mal fragen, warum eigentlich?
Warum wollt ihr den KI machen?
Claudia, wie nimmst du denn das in deiner praktischen Arbeit als Coachin wahr bei Unternehmen, die du auch dahingehend berätst?
Ich glaube, also was ich wahrnehme, ist dieses, was ich schon ein paar Jahrzehnte erzähle, Projekte werden mit Menschen gewonnen und nicht mit Methoden und Tools.
Aus meiner Sicht hat sich da bis heute noch nicht viel geändert.
Was Doris schon ausgeführt hat, ja, also wunderbar, man kriegt viel Unterstützung.
Ich denke, Sinn, auch was ich höre, in größeren Organisationen, das zu sehen.
Ich nenne jetzt mal keine Namen, aber das macht Sinn, weil natürlich da, sagen wir, die entwickeln eigene KIs, eigene Lernmodelle.
Die haben Standards, die sie einsetzen können.
Das große Thema in Projekten bleibt oder auch als Erfolgsfaktoren.
die Zielsysteme, die überhaupt mal auch dann entwickelt werden müssen mit Auftraggeber, Auftraggeberin.
Großes Dilemma immer noch.
Ich bin ja auch viel in der öffentlichen Verwaltung unterwegs und der häufigste Projektauftrag ist, machen Sie mal.
Und da hilft mir auch keine KI, wenn ich kein Zielsystem habe.
Genauso dieses, wir haben es ja auch auf der, du hast es angesprochen, die Republika, das war ja vielleicht sage ich da nochmal drei Sätze dazu und so Motivation halt auch zu sagen, so ein bisschen kleine Challenge zu machen, Mensch, gegen oder mit Maschine, da mal zu schauen, also die KI was zu fragen und mich an der Stelle, ich hatte ein bisschen mehr Zeit.
Und ich fand das sehr spannend, auch die Diskussion, die sehr lebendig war.
mit den Zuhörern und Zuhörern im Workshop.
Das ist eine große Fragestellung.
Ersetzt die KI Projektmanagement?
Und ich sage nein, auf keinen Fall.
Ich glaube, KI und welchen Tools auch immer.
Also ich beantworte ja Tool-Fragen gar nicht, weil ich gar nicht weiß, welche Rahmenbedingungen, welche rechtlichen Standards da sind in den einzelnen Organisationen.
Da hüte ich mich vor.
Zu sagen, KI kann mich unterstützen, genau was Doris sagte.
Wir haben diese Thema Risikobewertung, Aufwandschätzung, Planung für immer gleiche Projekte.
Aber Projekte zeichnen sich ja dadurch aus durch eine Einzigartigkeit.
Und das ist das Thema.
Also wenn ich ein Projekt habe, was mit Unsicherheiten und Einzigartigkeiten immer etwas Neues erschaffe, worauf beruhen dann Aufwandschätzungen?
immer bisher noch aus der Vergangenheit, ja, mit der generativen KI ändert sich, aber dieses, ich kann dann auch lernen aus falschen Daten.
Also das ist so ein Thema, das ist ein großes Feld.
Ich glaube, die Diskussion ist auch noch nicht abgeschlossen.
Ich glaube, wir begeben uns da gerade, das ist ein Versuchsfeld.
KI kann uns unterstützen und endlich, endlich habe ich Zeit, indem Projektleitungen für Auftragsklärung, für Entscheidungen, für Führung vor allen Dingen und Verantwortung übernehmen.
Du sagtest, Projekte sind im Grunde alle unterschiedlich.
Den ersten Eindruck, den ich vom Projektmanagement bekommen habe, der war während meines Pflichtpraktikums im Studium.
Da war ich in einer Werbeagentur und die hat sich viel mit Corporate Publishing beschäftigt.
Also im Grunde.
wenn man es so runterbrechen will, Anzeigen in Magazinen zu schalten.
Und es ist natürlich deutlich mehr, sorry, wenn mein alter Chef zuhört, aber so kann es vielleicht runterbrechen.
Und da bestand die Aufgabe des Projektmanagements, in das ich im Rahmen des Praktikums dann auch reingeguckt habe, hauptsächlich eine Liste zu führen mit den Deadlines für die Redaktionsschlüsse, für die Abgaben, wann muss Umschlagseite 1, wo geliefert werden, was sind die Kosten und so weiter.
Also im Grunde einfach nur.
Daten ablesen und interpretieren, dahingehend, dass man sagt, ich muss dem Grafiker oder dem Texter jetzt hier nochmal auf die Finger hauen, weil das muss fertig werden.
Das ist doch eigentlich repetitiv und könnte doch durch künstliche Intelligenz automatisiert gemacht werden, oder?
Also wenn ich darauf antworte, natürlich.
Aber das ist halt die Frage, wir reden ja, also wir kommen ja von der GPM und Gottes Willen, das Erste, was du lernst, ist, über welche Projektarten reden wir denn eigentlich?
Und das ist, wenn ich in große Change-Projekte gehe, große Infrastrukturprojekte.
Also wir reden ja hier über Riesenvolumina, die da teilweise entstehen.
Wir reden über Projekte, die über Jahre laufen.
Und das, was du jetzt gerade angesprochen hast, das würden wir, sag ich mal, eher als To-Do-Liste, als reine Steuerung.
Das ganze Thema Initialisierung, Definition, Planung, natürlich kann ich das immer repetitiv, das kann ich, sag ich mal, wenn es gleichartig ist, übernehmen.
Aber das erlebe ich selten.
Okay, verstehe.
Ich hätte jetzt gedacht, gut, KI kommt da vielleicht an gewisse Grenzen, wenn es auch ums Menscheln geht.
Wenn man dann irgendwie auch vielleicht einen Rundumblick haben muss.
Also wer möglicherweise auch gerade krank ist oder wer irgendwie ausfällt, wer überlastet es mit anderen Projekten.
Das sind ja alles Kontextinformationen, die man einer KI nicht unbedingt geben kann.
Was dann vielleicht...
Wenn wir mal zurück auf die theoretische Seite kommen.
Doris, du hattest das bereits angesprochen mit den Prozessen.
Das vom Prozess her gedacht werden muss, wenn man eben im Grunde auch KI einführt.
Wie schafft man es denn, Prozesse so zu gestalten, dass KI den Rundumblick hat, den wir sonst als Mensch haben, der vielleicht links und rechts guckt, der auch so den informellen Charakter von Organisationen kennt, vielleicht auch noch so ein bisschen Information hat, die vielleicht auch noch gar nicht digitalisiert sind.
Gibt es da Überlegungen, wie das im Projektmanagement gemacht werden kann?
Ich weiß gar nicht, ob es das Ziel sein sollte, dass KI diesen vollumfänglichen Überblick über Prozesse und ich würde gerne noch ergänzen und Beziehungen hat.
Und da müssen wir natürlich bei Prozessen auch immer die Menschen mitdenken, die mit diesen Prozessen interagieren oder auch Gegenstand.
Akteure in diesem ganzen Prozessablauf sind.
Und das ist ja etwas, was wir einer KI, glaube ich, nie übertragen sollten.
Also diese Mensch-zu-Mensch-Beziehung.
Und wir als Menschen erkennen, also wir haben eine Beziehung zu anderen Menschen.
Die Beziehung, die verändert sich auch.
Die ist auch wichtig.
Dann haben wir auch bei Stakeholdern, wenn ich jetzt Projektleiterin bin, müssen wir auch erkennen, wie sieht es denn aus bei der Beziehung zwischen unterschiedlichen Stakeholdern.
Und das, glaube ich, ist so die Qualität.
die man auch wirklich haben muss im Projektmanagement.
Man muss so diese Beobachtungskompetenz im Idealfall natürlich mitbringen.
Man muss so eine Wahrnehmung haben, so eine Sensibilität, um das dann auch entsprechend steuern zu können und diese Beziehungspflege auch machen zu können.
Also es menschelt einfach sehr stark im Projektmanagement.
Und im Projektmanagement ist auch, das war immer so meine Erfahrung, auch extrem wichtig zu verstehen, was ist eigentlich das wahre Ziel?
Also was verfolgt mein Auftraggeber mit?
dem, was er dort als Ziel vielleicht selbst formuliert.
Das ist etwas, was man wirklich kritisch hinterfragen sollte.
Also wenn man gute Projektleiterin ist, dann darf man nicht einfach das, was einem so schriftlich oder mündlich als Zielsetzung formuliert wird, einfach unreflektiert glauben, sondern man muss tief, tief, tief eintauchen sozusagen in die Perspektive des Auftragsgebers, in den Kontext, in dem er sich bewegt und muss dann auch wirklich unterstützend wie so ein Sparringspartner auch manchmal wirken und sagen, ist das denn wirklich das Ziel?
Hilft dir das denn jetzt wirklich oder müssten wir nicht eigentlich einen ganz anderen Weg beschreiten?
Und ich glaube, dass...
Da weiß ich nicht, wie Claudia das sieht, aber ich glaube, da sind wir Menschen safe.
Das wird eine KI in der Form nicht so einfach hinbekommen.
Und das sehe ich dann auch als Stärke.
Deshalb ist es aus meiner Sicht geht es nicht darum, uns Menschen zu ersetzen, sondern es geht eigentlich darum, jetzt so eine ganz starke Unterstützungsfunktion zu haben.
Und natürlich kann KI für mich auch wieder ein Sparringspartner sein, wenn ich Projektleiterin bin, die mir auf die Sprünge hilft, die mich mit kritischen Fragen nochmal konfrontiert.
Also von daher.
ein starker Hebel, aber ich muss halt wissen, wie ich den Hebel steuere.
Und der Hebel soll mich nicht in den Abgrund führen, sondern der soll mich zum Erfolg führen oder uns alle im Projekt zum Erfolg führen.
Und das ist dann wieder eine hohe Steuerungskompetenz.
Absolut.
Wir können Claudia direkt fragen.
Sie ist ja hier.
Claudia, was ist denn dein Take dazu?
Mein Take dazu?
What do you really, really want?
Ich halte es ja mit den Spice Girls.
Das sage ich immer jedem Projektmanager, Projektmanagerin.
Ich sage, geht mal einen Schritt zurück und ich sage, ach Gott, in meiner Generation, ich habe das noch mitbekommen.
What do you really, really want?
Also das sind so Sachen, das, was Doris gerade sagte, was ist wirklich der Auftrag?
Was steckt dahinter?
Cui Bono und so weiter und so fort.
Da bleibt kein Projekt, was eine bestimmte Größenordnung hat und, sage ich mal, auch wesentliche Veränderungen.
in Organisationen hereinbringt, bleibt da nicht verschont von diesem Blick, also ich nenne das immer so den Tigerblick, den man haben muss, zu schauen im Grunde genommen auch, was ist der Kontext auch des Projektes.
Ich finde es ganz, ganz spannend.
Ich war gerade in der letzten Woche in einer Organisation, da ging es auch um das Thema Stadtplanung beispielsweise oder Stadtentwicklung.
Und dann natürlich kann ich bestimmte Sachen, auch Gutachten, Umweltgutachten, also das ist auch, fachlich wird da viel unterstützt, also da machen sich viele auf den Weg.
Und gleichzeitig sitzt dann jemand, wir sind ja so Best-Ager oder noch ein bisschen jünger, aber sitzt dann da und sagt, ja, aber Moment mal, weißt du, wenn ich erst die KI füttern muss mit meinem Fachwissen?
ist das erstmal für uns weiter mehr Aufwand und bringt keine Entlastung.
Großes Thema, was gerade diskutiert ist oder diskutiert wird.
Und das sind so Fragestellungen rund ums Projektmanagement.
Das macht ja Projektmanagement auch so spannend, dass du mit, sagen wir mal, einem Methoden, wenn man mich PM-Experte nennt, dann ist das, weil ich ein gut fundiertes methodisches Wissen habe.
Und da sind so viele Komponenten drin.
Also die KI erstmal.
Also ich sehe es noch nicht, dass die ersetzt wird.
Aber sie unterstützt uns.
Sie gibt uns mehr Zeit für die kritischen Momente im Projekt.
Und ich glaube, das kann Game Changer werden, in vielen Projekten zu sagen, ach endlich.
Oder ich kann einfach eine Qualitätssicherung machen, mal auf meinem Projektplan.
Also das ist so der Traum.
I have a dream.
Zu sagen, gibt es ja Widersprüche oder meine Arbeitspakete, das heißt ja, wir schneiden Projekte und das ist auch agil oder klassisch, da gibt es für mich keinen Unterschied im Wesentlichen.
Und da zu sagen, sind meine Arbeitspakete widerspruchsvoll.
Also da ist viel, was uns unterstützt und uns hilft und uns aber nicht, sage ich mal, da...
aus dieser Rolle herauslässt.
Und deshalb ist das ja eine tolle Rolle auch.
Du hattest es gerade schon angesprochen mit dem Agile, Agile Methoden.
Scrum ist ja weit verbreitet, kenne ich auch noch aus der IT.
Und da habe ich mich gefragt, wie zeitgemäß ist das eigentlich noch?
Denn wenn man sich das anguckt, wenn wir vielleicht nochmal auf die Prozesse schauen, hat man in Scrum ja durchaus diese Sprints.
Also im Grunde legt man am Anfang in einer gemeinsamen Session fest, wie viele Punkte man für gewisse Aufgaben vergeben würde, die dann entsprechend Zeit brauchen.
Und dann hat man diese Sprints, um auch eine Übersicht über das Ganze zu haben.
Man hat einen Scrum Master, der das orchestriert und am Ende gibt es eine Retro, in der man dann zusammenkommt und im Grunde schaut, was haben wir geschafft, was sind die Next Steps und so weiter.
Das sind ja Prozesse, die für Menschen gemacht wurden, ganz klar.
Damit wir uns im Grunde anschauen können, wie viel Zeit haben wir, wie viel Zeit nutzen wir tatsächlich für Projekte, was haben wir am Ende dann auch an Output, was lernen wir fürs nächste Mal.
Wenn ich jetzt überlege, das mit KI unterstützt zu machen, dann frage ich mich, ob diese Prozesse für KI überhaupt noch notwendig sind.
Denn eine KI muss im Grunde sich nicht großartig zusammensetzen und gucken, wie viel Zeit brauche ich, um einen Code zu schreiben.
Eine KI kann das in Sekunden.
Eine KI kann danach durchaus auch reviewen.
Du hattest gesagt, Claudia, KI kann ja auch kritisch im Grunde dann als Sparringspartner mit dazukommen.
Die Frage, die ich mir also stelle, ist, wie müssen wir an unsere Prozesse ran, damit im Projektmanagement der Zukunft, sage ich mal, um ein bisschen vielleicht auch das Fass aufzumachen, möglicherweise die KI sowas wie ein Scrum Master sein kann.
Oder macht es überhaupt Sinn, KI als Scrum Master einzusetzen?
Das ist, glaube ich, die viel wichtigere Frage, weil es ja eigentlich Prozesse sind, die menschengemacht sind, aber die jetzt nicht unbedingt zwangsläufig von der KI benötigt werden.
Wer von euch bein möchte.
Also das ist interessant, dein Rollenverständnis vom Scrum Master, ja auch.
Und was ich sehe, nun bin ich viel, sagen wir mal, auch eher ein bisschen raus aus diesen reinen IT- oder Entwicklungsprojekten, Softwareentwicklungsprojekten.
Ich glaube, man muss da wirklich unterscheiden und die Welt ist größer.
Ich sage mal, da gibt es so viele Tools schon, die messen, wiegen, zählen.
Also das ist, sage ich mal, die wesentlichsten Aufgaben sind immer noch, ich bin ja auch, sagen wir mal, als Agile-Coach, wie es so schön heißt.
Ich werde nicht mehr angefragt als Agile-Coach, weil...
Diese Unterscheidung ist gar nicht mehr.
Ich sage ja immer, wo Menschen viel tun, tun sie sich viel an.
Und das tun sie so oder so.
Und als Scrum Master ist es eher meine Aufgabe, dafür zu sorgen, nämlich genau und retrospektiv.
Was hat uns denn daran gehindert?
Also wie arbeiten wir zusammen?
Was, das rechnen dir jetzt schon irgendwelche Tools durch?
Also wenn wir reden über solche Sachen wie Velocity.
Und so weiter.
Aber du musst ja auf der anderen Seite, was ich ja daran finde, komme ich immer mehr drauf, diese Paradoxie, die da drin steckt.
Also wenn du mal, wir sind ja noch bei der, Doris und ich, ich kokettiere nicht damit, aber wir haben ja echt schon eine Menge auch gesehen, diese Glaubenskriege Anfang der 2000er Jahre zwischen agil und klassisch.
Und irgendjemand sagte mal ganz schlau, die Glaubenskriege sind vorbei, lasst uns anfangen zu arbeiten.
Und das ist so ein Thema zu sagen, und ich glaube, vielleicht ist es auch mit der KI so ein bisschen so, wir sollten da versuchen auszuprobieren und zu machen und auch darauf, aber den Rahmen setzen, wir müssen den Rahmen setzen.
Und was ich gleichzeitig sagen wollte noch, ist dieses Thema, die Paradoxie besteht ja darin, man meinte damals mit dem Agilen Manifest.
Projekte besser zu machen, weil so viel schief gelaufen ist.
Und man hat es in einen strikteren Rahmen gepackt.
Also wir brauchen mehr Freiheit in der Softwareentwicklung und packen alles in einen ganz strikten, festen Rahmen.
Das Versprechen ist nicht ganz aufgegangen, glaube ich.
Also, weißt du, ich halte jetzt mein Handy hoch, weil man hört mich nur.
Das ist für diese Entwicklungssachen sind das.
Das ist nicht für große Projekte.
Das, was du es auch angesprochen hast, wo große Reisen hingehen mit diesem jetzt größeren Wort Digitalisierung.
Prozesse, Menschen stehen dahinter.
Digitalisierung ist mehr als reine Entwicklung.
Können wir mal so ein konkretes Projekt benennen, das ihr vielleicht auch zusammen begleitet habt, wo du sagst, das ist so ein typisches Riesenprojekt und dann mal gucken, wo da KI tatsächlich zum Einsatz kommen kann, beziehungsweise wo die Hürden sind, damit wir es ein bisschen greifbarer machen.
Vielleicht kannst du mal ein Beispielprojekt nennen.
Wenn du darfst.
Ja, das ist ja immer so ein Thema.
Ja, ich sage mal so ein Klassiker, den ich gemacht habe in den Nullerjahren, solche ERP-Migration.
Also du wechselst von irgendwelchen großen Anwendungen, wirklich Organisationsanwendungen, wechselst du beispielsweise in eine Standardsoftware mit RepoStark.
Also mehr sage ich dann nicht.
Und das sind große Projekte und da hast du alles drin.
Du hast halt nicht nur, ich bringe Daten von A nach B, du veränderst Logiken, du veränderst Prozesse, du hast Menschen, die komplett, sage ich mal, anders arbeiten müssen, zusammenarbeiten müssen.
Das alles muss begleitet werden und mit den Besonderheiten.
Und die größte Herausforderung aus meiner Erfahrung in diesen Projekten ist, wird auch die KI nicht.
Also Achtung, das ist ja so ein Thema, Entscheidungen zu treffen.
Die können manchmal schmerzhaft sein.
Man muss vielleicht alte Zöpfe abschneiden.
Man muss Dinge verändern, in eine Erneuerung bringen und hoffentlich.
ist das auch bei allen Führungskräften angekommen?
Nein, die KI kann euch bestimmte Entscheidungen nicht abnehmen.
Die werdet ihr weiter verantwortungsvoll treffen müssen.
Doris kennt das vielleicht auch.
Ich kann ein anderes Beispiel nehmen, E-Akten einzuführen.
Das ist in Riesenorganisationen, wie beispielsweise in der öffentlichen Verwaltung.
Wow.
Kostet viel.
Und das sind so Sachen und da scheitert es nicht an der Technik.
Ja, verstehe.
Ich kann Dinge vorbereiten, ich kann, ich sage ja auch immer nur noch good practice, es gibt kein best practice und so.
Also von daher, das sind so Sachen und immer wieder weiter entscheiden, schauen, kontextualisieren, das wird bleiben oder los.
Ich stimme dir vollumfänglich zu, aber wir sehen, wir werden das mit kleiner Ergänzung, also das, was wir jetzt schon sehen, ist, wenn in Projekten gearbeitet wird, zukünftig, dann werden die Menschen natürlich noch da sein, aber die Menschen haben sozusagen so einen Assistenten in Form von irgendeiner KI-Lösung oder vielleicht sogar mehreren an ihrer Seite.
Das heißt, wir sprechen auch im letzten Jahr schon von agentic firms, also agentischen Unternehmen.
Was meint, ich arbeite nicht mehr nur mit menschlichen Kollegen und Kolleginnen zusammen, sondern ich habe da so etwas ganz Merkwürdiges wie quasi so ein Kollegen und Kolleginnen und das ist dann der Titel deines Podcasts, Kollegin KI.
Das bedeutet aber auch, dass so die Führung sich natürlich verändert.
Also ich bin dann jetzt als Mensch umgeben von solchen Akteuren, so nennt man.
Dann ja auch solche, oder diese Rolle weist man solchen hochentwickelten KI-Lösungen ja auch schon zu.
So, und dann ist das eine sehr anspruchsvolle Führungsaufgabe.
Also wer führt jetzt wen?
Und ich sehe immer die Gefahr, dass wir Gefahr laufen, uns verführen zu lassen.
durch diese KI-Lösung.
Das heißt, wir brauchen noch eine neue Führungsexpertise.
Und wenn ich jetzt Führungskraft wäre in einem größeren Projekt, dann hätte ich jetzt vielleicht so Subteams.
Und diese Subteams sind dann wieder hybride Teams von Menschen plus KI-Lösungen.
Und das muss ich jetzt alles managen.
Und das sind völlig neue Konstrukte, die aber natürlich dazu führen sollen, dass man viel produktiver ist, dass man effizienter arbeitet.
Aber man braucht dann eben, das hat Claudia auch angesprochen, du brauchst dann natürlich Menschen, die Verantwortung übernehmen müssen für diesen Prozess.
Und dazu musst du wieder sehr kompetent sein, denn du musst es ja beurteilen können.
Man muss das validieren können.
Man muss auch zu einer Entscheidung kommen, also sich auch trauen und dann auch eine solche Entscheidung vertreten, im Vorwege sicherlich schon Überzeugungsarbeit leisten.
Und das sind dann Aufgaben, die natürlich in die Rolle einer Projektleitung gehören.
Und da haben wir dann auch etwas mehr Freiraum demnächst, wenn uns diese standardisierten, repetitiven Aufgaben die ja häufig auch total nerven, weil man sagt, okay, das ist einfach Nervkram, macht null Spaß.
Das könnte auch jemand anders machen.
Also früher haben es dann quasi studentische Hilfskräfte gemacht oder Praktikanten.
Und da bieten sich natürlich KI-Lösungen.
Aber ich finde, man darf auch KI-Lösungen jetzt nicht nur so reduzieren und sagen, das ist jetzt nur für standardisierte, repetitive Aufgaben, für so Low-Level-Aufgaben.
Das sehen wir heute sehr deutlich.
Das ist es auch schon nicht mehr.
Das heißt, solche KI, insbesondere KI-Agenten, können schon sehr anspruchsvolle Aufgaben übernehmen.
Und da ist es dann die Frage, trauen wir uns die Steuerung zu.
Also behalten wir, sind wir noch hier Chef im Sessel oder Chefin oder laufen wir Gefahren, Kontrollverlust zu erleiden.
Und das ist natürlich ein ganz gefährlicher Kipppunkt und der wird rechtlicherweise im Moment intensiv diskutiert.
Wenn das passiert, dass wir tatsächlich, wie auch einige schon seit Jahren ja vermuten, dass wir in Zukunft eine Arbeitskultur haben, in der wir selbst zu Managern werden, wir auf den unteren Stufen, die dann im Grunde KI-Agents managen, die repetitive, einfache Aufgaben für uns machen, dann wird das, aus meiner Sicht können wir darüber sprechen, zwei Fragen aufwerfen.
Zum einen, wie kann man...
Angestellte dazu befähigen, diese Management, nennen wir es auch Projektmanagement vielleicht, Funktion inne zu haben und darauf zu achten, wie man mit KI umgeht und wie man das alles erledigen lässt, um natürlich dann auch zu gucken, ob das Ergebnis stimmt.
Und auf der anderen Seite, was passiert denn mit den Werkstudenten, mit den Praktikanten, die du angesprochen hast, die das ja vorher gemacht haben, die dadurch ja auch so ein bisschen das Handwerkszeug für spätere Stellen gelernt haben, die jetzt natürlich auch schon darüber klagen, es gibt kaum noch Einstiegsjobs, weil das häufig dann tatsächlich auch mit KI oder mit KI-Unterstützung automatisiert gemacht wird.
Was passiert mit dem Arbeitsmarkt, wenn wir eine Generation heranziehen, die das Handwerkszeug nicht mehr gelernt hat?
Ich komme mal zu der ersten Frage von dir zurück.
Also was braucht man eigentlich als Kompetenz?
Ich habe so Anfang des Jahres mit meiner Mitstreiterin Miriam Maybaum mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt.
Wir haben dazu auch veröffentlicht und wir haben den Begriff New Skilling eingeführt, wenn man so will.
Vorwege immer nur das Verlust-Narrativ dominiert.
Immer wurde das De-Skilling und Skip-Skilling und es ging immer nur darum, wir verlieren Kompetenz.
Wie gesagt, nee, das kann nicht sein.
Wir haben eine Kompetenzverschiebung, die immer mit neuen Tools, die wir Menschen erfinden, einhergeht.
Und von daher war die Frage, was entsteht eigentlich gerade bei uns?
Das nehmen wir vielleicht noch gar nicht so bewusst wahr, dass wir neue Kompetenzen entwickeln und jetzt passiert beides.
ist der Prozess, die Art und Weise, wie wir in diesem Schritt mit der Erfindung dieser KI-Technologien zu neuen Kompetenzen kommen.
Der Prozess der Entwicklung solcher Kompetenzen ist neu.
Gleichzeitig sind es auch neue Kompetenzen, die wir vorher nicht hatten.
Also das New Skilling ist sozusagen...
Prozessual neu und im Ergebnis auch neu.
So, und da geht es darum, dass wir in dieser Interaktion mit diesen Tools entwickeln sich sozusagen Emergent-Fähigkeiten bei uns.
Und du hattest so einen Aspekt, den haben wir schon am Anfang diskutiert.
Das sind so instrumentell-technische Geschichten.
Also, dass wir irgendwie solche Tools bedienen können und so halbwegs wissen, was geht, was geht nicht und ein bisschen prompten können.
Aber...
Das andere ist eigentlich viel, viel spannender, dass wir so metakognitive, reflexive Skills entwickeln.
Das heißt, wir erleben jetzt so einen Sparringspartner KI.
Haben wir in der Form noch nie erlebt.
Per Knopfdruck.
Allzeit bereit.
Wird eigentlich immer besser.
Kann sich auch auf uns einstellen.
Wir können ja auch so Memory-Funktionen nutzen und so weiter.
Das heißt, es ist etwas, was wir in der Form noch nie erlebt haben.
Aber wir müssen uns natürlich immer mit unserer Rolle auch nochmal arrangieren.
Welche Rolle wollen wir innehaben?
Welches Terrain geben wir der KI oder geben wir ganz bewusst nicht?
Und das ist schon...
etwas ganz Neuartiges.
Und das müssen wir auch vermitteln.
Und diesen ganzen Aspekt des New Skillings, der ist im Moment noch nicht so klar sichtbar.
Und den müssen wir so viel stärker in die berufliche Bildung bringen, den müssen wir in die schulische Bildung bringen, in die Hochschulbildung.
Weil das kriegsentscheidend aus meiner Sicht sein wird.
Das ist die Zukunftskompetenz und das ist eigentlich so ein AI-Leadership.
Ich als Mensch, das ist meine These und mein Anspruch.
Wir müssen Chef im Ring sein oder Chefin im Ring.
Und AI Leadership ist etwas, was wir sehr kompetent praktizieren können müssen und sollten.
Und dieser, ich glaube so diese Haltung, dass es auch mal um uns geht, dass wir diesen Prozess in der Hand behalten müssen, das ist noch nicht so bei allen angekommen.
Und dann, wenn man das nicht so sich bewusst macht, dann schlittert man rein in so eine totale Abhängigkeit.
Und das wäre totale Kontrollverlust und das können wir uns nicht leisten.
Ich glaube, Doris und ich, wir haben auch, als wir uns auf der Republika abends kurz zusammensaßen, haben wir auch nochmal gesprochen.
Das ist ja interessant, also ich stimme Doris da auf alle Fälle zu, wir brauchen ein anderes Leadership.
Das Interessante ist so eine Beobachtung, die wir beide, glaube ich, gemacht haben, schon Doris und ich.
Es ist ja überhaupt gar nicht transparent häufig, wer nutzt denn wie KI.
Also dieses Thema, wenn Leute, Teams zusammenkommen.
Und das ist ja so ein Haltungsthema.
Also frage ich auch mal nach und sage, okay, wie bist du denn zu diesem Ergebnis, zu dieser Konklusio gekommen?
Wer hat dich unterstützt?
Was ist deine Quelle?
um Dinge auch beurteilen zu können.
Und ich glaube, das ist im Moment ein riesen, also im Leadership ist das ein riesiger grauer Bereich, weil viel Unsicherheit auch da ist.
Also sage ich mal, ich merke das an mir selbst auch.
Ich bin ja immer selber auch, sagen wir mal, so ein Soßkaninchen.
Dieses, was gibt es für Hemmungen, will ich mich damit auseinandersetzen?
Und natürlich haben wir, wir haben eine große Erschöpfung auch in dieser wirtschaftlichen Lage, auch auf den Führungsebenen.
Und dann ist sowas, was ich anfangs auch sagte, auch das noch.
Jetzt muss ich mich damit noch mit Techniken, mit Begriffen auseinandersetzen.
Und dann habe ich mein Team und kann überhaupt nicht beurteilen, das ist so ein Nebel drumherum, worauf beruhen Dinge?
Und jetzt stellt euch vor, man ist beispielsweise in der öffentlichen Verwaltung.
wo wir an Gesetze gebunden sind, wo wir auch die Gleichheit haben.
Jeder Bürger, der da ist, Frage der Diversität auch.
von KI-Antworten.
Wie gehen wir damit um?
Ein Riesenfeld, glaube ich.
Und das ist, glaube ich, Doris, was du auch meinst.
Also da rein zu holen.
Ja, aber du hast jetzt noch ein neues Fass aufgemacht.
Und das neue Fass ist, das ist ein sehr spannendes und eigentlich auch ein tragisches Thema.
Und das ist Schatten-KI oder Hidden AI.
Und das wird ja überall praktiziert.
Machen wir uns nichts vor.
Das fängt in der Schule schon an, dass man den Kindern unterstellt, wenn die irgendwas...
einen schönen Aufsatz abgeben, das hast du ja nicht selbst geschrieben, das hat ja für dich Chatschi, Biti oder Co.
geschrieben.
Das ist in der Hochschule in allen Facetten und das ist natürlich auch am Arbeitsplatz.
Und das liegt natürlich daran, dass diese KI-Tools unglaublich verführerisch sind.
Und die sind ja überall verfügbar.
Du hast vorhin das Smartphone hochgehalten.
Also ich kann da, ich muss ja nicht mal rein tippen, ich kann es rein sprechen, was ich jetzt gerade so als Need habe und herauskommt.
In der Regel, ja, eine sehr zumindest...
augenscheinlich auf den ersten Blick sehr ansprechende, kluge Lösung.
Das heißt, es ist eigentlich überall da, aber es wird nicht transparent gemacht, denn das ist ja für uns auch etwas Neues.
Wie werden wir bewertet, und das ist auch wissenschaftlich total spannend, wie werde ich bewertet, wenn ich zum Beispiel etwas veröffentliche und ich mache dann immer so ein Disclaimer drunter.
unterstützt, hat mich, was weiß ich, Claude, Cowork oder sowas.
Wie kommt das auf der anderen Seite an?
Und da gibt es ja im Moment so zwei Meinungen.
Also die eine Seite sagt, toll, super, endlich mal jemand, der es transparent macht, der ehrlich ist.
Da kriegst du eigentlich einen Pluspunkt.
Die andere Seite sagt, dann ist das ja keine Eigenleistung.
Also dann ist das mehr KI als Doris Wessels.
Dann bist du eigentlich unten durch.
Und wir haben im Moment bei dieser Kollaboration oder dieser Interaktion, diesem gemeinsamen Ergebnis, was da jetzt entsteht.
Große Probleme ist, transparent zu machen.
Und diese intransparent, dass wir jeder spielt jetzt jedem etwas vor.
Oder wir haben immer ein Misstrauen jeder Person gegenüber, weil wir uns fragen, Mensch, was weiß ich, kann der Max das so selber gemacht haben oder steckt da im Hintergrund nicht auch irgendwie eine tolle Kailung?
Das ist ja auch gruselig.
Das zerstört Vertrauen.
In diesen Beziehungen.
Mich betrübt das sehr, aber wir haben es irgendwie nicht geschafft, bislang zumindest nicht, irgendeine Routine, Methodik, Verfahren zu praktizieren, dass wir alle mit offenen Karten spielen können.
Ich muss sagen, ich habe da eine relativ radikale Meinung und die würde, glaube ich, kann man so zusammenfassen, dass ich sage, ich schreibe ja auch nicht unter jedem Post, dass ich Google verwendet habe, Elektrizität oder möglicherweise Microsoft-Produkt, um das vorzuschreiben.
Warum sollte ich bei dieser neuen Technologie jetzt eine Ausnahme machen?
Das hat am Ende nichts damit zu tun.
Ich bin der Absender, ich verantworte diesen Inhalt und diesen Inhalt kann man diskutieren.
Im Hochschulkontext oder gerade im Bildungskontext verstehe ich das absolut, weil da die Aufgabe ist, Wissen abzufragen, gerade in Prüfungsleistungen.
Es gibt ja erste Universitäten, die offenbar die Bachelorarbeit abgeschafft haben, weil sie gesagt haben, in Zeiten von KI macht es gar keinen Sinn damit, irgendwie Wissen zu prüfen.
Wir gehen zurück zur mündlichen Prüfung.
Es gibt durchaus aber auch Ansätze, die Hybrid arbeiten, die sagen, natürlich kannst du KI verwenden, wie wir das im Grunde mit Technologie immer schon hatten.
Und ich glaube, da wird sich tatsächlich das Ganze auch noch irgendwie einpendeln.
Ich bin aber der Meinung, Warum muss ich unter alles, was ich jetzt sage, schreibe, auf welcher Bühne ich stehe und welchen Workshop ich gehe, immer sagen, ja, ich habe diese folgenden Tools damit verwendet?
Ja, auf der anderen Seite, also wenn ich jetzt eine Wiederrede halten sollte, würde ich sagen, ja, ja, ja, bisschen kurz gesprungen, denn würdest du eine Zeitung kaufen, wo du denkst, da hat ein Max Mundhenkel einen schönen Beitrag geschrieben und...
Und hinterher kommt raus, er hat das einfach durch einen wunderbaren Prompt, durch ein tolles Tool einfach komplett schreiben lassen und hat sich das durchgesehen und gesagt, oh, ist okay.
Mein Name drunter und gut ist und hat mich nicht aufgeklärt.
Wäre ich bereit, dafür etwas zu bezahlen?
Ich hätte es auch selber machen können.
Oder bin ich bereit, was weiß ich, so einen Podcast zu abonnieren und wohl wissend, das ist eigentlich ein Avatar.
Den hat der Max ganz wunderbar gebaut und der Avatar, der moderiert jetzt einen solchen Podcast.
Also unsere Haltung dazu, welchen Wert, hat das und gerade wenn es so etwas ist, was wirklich auch monetär vergütet wird, bin ich dann bereit, etwas dafür zu bezahlen oder etwas in einer Höhe zu bezahlen, wie ich es früher bezahlt habe, als ich sicher sein konnte, das ist 100% menschliche Leistung.
Das ist, finde ich, eine große, große Fragestellung, die zieht sich eigentlich durch alle gesellschaftliche Bereiche und sogar in der Kirche, also soll ich da eine Predigt hören?
Soll ich da hingehen und dann ist das vielleicht doch eine KI, ein KI-Ergebnis, was mir vorgelesen wird oder bei politischen Reden.
Ich sage mal, wenn der Output mein Leben verändert, dann ist es mir relativ egal, ob ich das geschrieben habe, mein Ghostwriter, was dadurch auch vorkommt, oder eben eine KI.
Von daher würde ich da tatsächlich sagen, das, was der Output bewerkstelligt, ist tatsächlich am Ende das, woraus ankommt.
Ich glaube, da gehört ja deutlich mehr zu.
Auch Branding hat einen Einfluss.
Also welcher Name steht da tatsächlich drunter, in welcher Zeitung erscheint das?
Man kann es ja nicht einfach nur auf den Prozess des Schreibens reduzieren und sagen, okay, wir sind natürlich irgendwie alle so sozialisiert, dass wir wissen, Arbeit kostet Geld, viel Arbeit kostet viel Geld.
Und jetzt haben wir eben ein Tool, das uns viel Arbeit erspart, aber möglicherweise einen ähnlich qualitativ hochwertigen Output liefert.
sollte das dann einfach günstiger sein.
Aber so als Selbstständiger sagt man ja auch immer wieder, man zahlt nicht die Zeit, sondern man zahlt die Erfahrung.
So rechtfertigt man ja dann schön entsprechende Stundensätze.
Vielleicht mal den Blick noch einmal zuletzt zurück in die Praxis.
Claudia, du meldest dich schon, du möchtest noch was dazu anmerken.
Ja, weil ich finde das ein schönes Beispiel, was ihr beide diskutiert und ich will das nochmal aufs Projektmanagement übertragen.
Wenn ich mit Leuten zusammensitze und ich saß letzte Woche gerade in einer Organisation.
Und da ging es um das Thema Aufwandsschätzung.
Und genau das.
Also wenn ich mit einem Team zusammen einen Planungsworkshop mache und wir reden über Aufwände und wir versuchen, entsprechende Planung, Meilensteinplanung, dann ist es aus meiner Erfahrung her schon auch wichtig, wirklich auch diese Dinge wie Kontextualisierung eine gemeinsame zu haben, eine gemeinsame Sicht auf das Zielsystem und auch Dieses Thema, was sind die Rahmenbedingungen, was sind die Stakeholder, was sind die Risiken.
Und das ist so ein Thema, dass ich dann natürlich auch irgendwie mal so ein Gefühl von, also das ist was, was ich, wenn ich euch jetzt zuhöre, ein bisschen einschleicht.
Genau, was ist es wert, die Aufwände, die da benannt werden, wenn ich halt diese Kontextualisierung nicht für alle gleich habe.
Also das kann man natürlich alles machen.
macht das erstmal mehr Aufwand.
Also da müssen wir uns auch drüber unterhalten.
Und genau, also ich finde im Projektmanagement, wir haben ja gerade dieses mit dem Agilen Manifest das geschafft, so über die letzten 20 Jahre, 25 Jahre.
Genau, das ist für mich immer diese agilen Methoden, diesen Vorteil dieser Kommunikation zu schaffen.
Und jetzt halt, wie du es sagst, es muss klar sein, wer kommuniziert mit uns.
Also mit uns auch als Team von Menschen, die da sitzen.
Worauf beruhen diese vielleicht auch Annahmen?
Also Projektmanagement ist ja auch immer, ich treffe Annahmen, versuche in die Zukunft zu schauen und dann zu sagen, das schaffen wir oder schaffen wir nicht.
Und das ist so ein Thema, ich glaube, da sind wir erst am Anfang.
Also wir sehen es auch an unserem...
An der GBM, es passiert jetzt viel, das ist ein Riesenthema, das wird die Arbeit verändern und gleichzeitig finde ich es gut, über diese Themen auch zu diskutieren und nicht über reine Tools beispielsweise und Standards, sondern wir müssen in solche Gespräche kommen, wie jetzt hier bei dir, um diese Aspekte miteinander auch zu beleuchten.
Also ich sage auch, dieses Thema Agilität, das hat ja auch...
Also wir haben ja auch so viele Projekte scheitern sehen, auch Organisationen und Unternehmen, die versucht haben, agile Methodiken einzuführen.
Und das ist interessant.
Also warum eigentlich?
Und ich glaube, dann haben wir sowas wie auch, also warum ist das häufig gescheitert?
Wie können wir das skalieren?
Ist ja auch eine Frage.
Wie kannst du bestimmte KI-Modelle auch über Organisationen skalieren?
Brauchen wir jetzt, sage ich mal, ein KI?
KI-Agenten oder was brauchen wir?
Ein KI-Modell für die öffentliche Verwaltung oder brauchen wir 14 oder was für die föderale Struktur?
Das ist interessant, wird gerade ganz intensiv diskutiert.
Und diese Fragen, und das haben wir genauso bei der Einführung der Agilität, als das dazukommt.
Und wir müssen uns jetzt aufstellen als Projektmanager, Managerinnen und diese Diskussion führen.
Ich nehme wahr, dass wir das tun in Teilen, aber ich glaube nicht mit der...
mit der kompletten Intensität, mit diesen Aspekten darauf zu schauen, was brauchen wir für ein Skilling, was müssen wir auch ändern, welches Skilling brauchen wir.
Diese Future Skills bzw.
das New Skilling, was du angesprochen hattest, auch schon Doris, finde ich ganz spannend.
Ich höre das immer mit Future Skills, also dass man lernt, wie man Daten verarbeitet, wie man KI nutzt und so weiter.
Aber New Skilling sagt ja nochmal viel mehr.
Wie bringen wir das eigentlich bei?
Also wie können wir das tatsächlich auch in Unternehmen verankern?
Und vielleicht mit Blick auf die Zeit würde ich euch gerne beide noch einmal um vielleicht so ein Abschlussstatement bitten.
Was sollten ProjektmanagerInnen der Zukunft tatsächlich lernen?
Was würdet ihr euch wünschen?
Und vielleicht auch darauf, wie können Unternehmen das ganz konkret herbeiführen oder unterstützen?
Wer möchte von euch anfangen?
Das ist eine spontane Frage jetzt.
Sehr spontane.
Sich vorbereitet.
Sehr gute und gleichzeitig sehr anspruchsvolle Frage.
Ich glaube, und das knüpft an an das, was Claudia gesagt hat.
Wir müssen...
uns darauf einstellen, das war auch früher so, aber jetzt ist die Veränderungsgeschwindigkeit, die ist so viel größer und das ist auch unvorhersehbar.
Also alleine die Nachrichten des heutigen Tages, wenn ich mir das so anschaue, das Gefühl ist jeden Tag wieder so.
Das heißt, wir müssen als Menschen sehr, sehr viel agiler, noch agiler werden.
Das heißt, wir müssen anpassungsfähiger werden und uns immer durch diesen durch dieses sehr fluide Konstrukt durchmanövrieren und immer schauen, wo gibt es neue Potenziale, wo gibt es neue Möglichkeiten.
Und das macht es ja nicht leichter.
Und gleichzeitig immer rechts und links schauen, wo gibt es auch neue Risiken, die damit einhergehen.
Und dann müssen wir eine Entscheidung fällen.
Wie bringen wir diese Balance oder wie schaffen wir diese Balance, dass wir die Potenziale nutzen und die Risiken nicht aus dem Blick verlieren.
Das heißt, wir müssen ständig lernen, lernen, lernen und schneller lernen als zuvor.
Und das ist, glaube ich, nur dann machbar, wenn man es auch wirklich will.
Also ich muss überhaupt die Bereitschaft haben, mich darauf einzustellen.
Und das ist schon die Frage.
Also ich erlebe, wenn ich ehrlich bin, in meinem Umfeld, so in meiner Generation, ich bin ja klassische Boomerin.
Wir sagen, da gibt es schon ein paar, die sagen, nee, das war jetzt gut so.
Und ich lasse das die Jungen machen, heißt es dann häufig so.
Da denke ich, ja.
Ich kann es irgendwie nachvollziehen, weil es ja auch so anstrengend ist, sich immer wieder neu anzupassen, sich neu auszurichten.
Aber...
so ein Projektumfeld, das Projekt als solches ist ja auch so.
Also das ist ja nicht entkoppelt von der realen Welt, sondern es findet in der realen Welt statt.
Und wenn die reale Welt sich ständig ändert und neue Rahmenbedingungen kommen oder alte hinfällig werden, ja dann ist das so.
Aber ich brauche natürlich in jedem Fall auch so diese Domänenkompetenz.
Ich muss schon wissen, worüber ich rede.
Wenn ich das nicht habe, kann ich auch nichts validieren und ich kann auch keine Verantwortung übernehmen und ich kann eigentlich auch gar nicht kompetenten entscheiden.
Und ich muss eben, ich bin ja auch als Projektleiterin Führungskraft und Führungskraft morgen in einer agentischen Ära ist etwas anderes, nochmal anspruchsvoller als das, was es vorher war.
Vorher habe ich sozusagen nur Menschen gehabt und jetzt und morgen habe ich hybride Teams.
Deshalb ist Qualifizierung, Weiterbildung so wichtig und so eine GPM, also Claudia hat das schon erwähnt, bietet natürlich so etwas an und früher, ich weiß gar nicht, wie es im Moment ist, aber es gibt so Zertifizierungen.
Zertifizierungslevels und Claudia, du bist so eine ganz hoch zertifizierte, hoch gerankte, ja, ja, ja, auf jeden Fall ist sie das.
Das heißt, man muss dann auch so bei diesen ganzen Zertifizierungsgeschichten auch schauen, was gehört da eigentlich zukünftig rein, was fällt vielleicht auch weg, vielleicht ist das auch ein bisschen Austausch, aber auch das muss man ständig anpassen, denn solch ein Zertifizierungslevel, was man mitbringt oder Frau mitbringt, das steht ja auch für einen gewissen Wert, für Erfahrung und hohe Kompetenz.
Und auch das muss wieder zeitgemäß gemacht werden.
Also ja, es ist sportlich in jeglicher Hinsicht.
Ist es.
Claudia, wie können Unternehmen mit dieser Sportlichkeit umgehen?
Also ich habe es gerade, als ich Doris so gelauscht habe, habe ich nochmal gedacht, also ich sage ja immer, ich bin passionierte Projektmanagerin.
Was uns ja eint, ist, dass wir nichts anderes tun, als permanent mit Neuartigkeit umzugehen.
Jeder Kunde, jedes Projekt ist neu, jede Rahmenbedingungen sind neu.
Also wir sind da ganz gut trainiert, glaube ich.
Also wenn ich so auf meine Karriere zurückgucke, in wie viele Projekte, Organisationen ich reinschauen durfte, mich entwickeln durfte permanent auch eine...
jetzt in dieser Zeit gewisse auch Anstrengung verspüre und ich glaube auch, wir müssen da besser und gut für uns sorgen.
Aber diesen neugierigen Blick und mit Menschen zu arbeiten in den unterschiedlichsten Konstellationen, da ist Projektmanagement und bleibt eine Also eigentlich eine ganz wichtige Methodik und Kompetenz.
Es ist ja eine Kompetenzsammlung.
Wir sagen ja auch, wir sammeln aus allen Bereichen.
Wir sind Sozialwissenschaftler, wir sind Kommunikationswissenschaftler, wir sind Gruppendynamiker, wir sind alles.
Und das sind Sachen.
Und dann kommen jetzt neue Dinge dazu.
Und ich gebe Doris recht, wir müssen da neue Wege beschreiten, neu Anlass dazuladen.
Aber trotzdem wird das Thema Projektmanagement bleiben.
Mit all diesen schönen Facetten.
Ja, das freut mich sehr zu hören.
Es bleibt, aber wir, wenn ich es zusammenfassen darf, wir müssen uns flexibel im Grunde auch an die neuen Bedingungen anpassen, dazulernen.
Dafür haben wir heute ein paar Wege gehört und tatsächlich darauf vorbereitet sein, dass das Unvorhersehbare kommt.
Vielleicht fasse ich es so zusammen.
Vielen lieben Dank für eure Zeit, Claudia Jahnke und Professorin Doris Wessels.
Danke.
Danke dir auch.
Danke dir, Max.
Ciao.
Ciao.
Ja, liebe Leute, das war KI im Projektmanagement.
Riesenthema, Riesenthema.
Ich habe es tatsächlich auch unterschätzt.
Ich habe auch einfach eine falsche Vorstellung von Projektmanagement gehabt, glaube ich.
Ich muss mich an der Stelle bei allen ProjektmanagerInnen da draußen entschuldigen.
Ich kenne das tatsächlich wirklich eher so als Verwaltungsakt und so.
Aber nein, ihr macht natürlich viel, viel mehr und das weiß ich auch.
Und ich hoffe, es kam jetzt nicht zu falsch rüber, ansonsten hier wird die große Entschuldigung.
Muss man auch mal.
Muss man auch mal selbstkritisch sagen.
Ich fand es auf jeden Fall sehr, sehr interessant.
Ich konnte viel dazulernen.
Ich hoffe, ihr auch.
Bleibt noch übrig, vielleicht die Kollegin mal zu fragen.
Liebe Kollegin, was konntest du denn dazulernen aus dieser Folge?
Ach, ich habe wirklich einiges mitgenommen.
Vor allem, dass KI im Projektmanagement eher ein Sparringspartner ist, der uns unterstützt, aber eben nicht dieses menschliche Gespür für Beziehungen und Kontext ersetzt.
Und dass wir als Projektleiterin oder Projektleiter in Zukunft eine Art KI-Leadership brauchen, hat mich zum Schmunzeln gebracht.
Am Ende bleibt, wir müssen menschlich bleiben, neugierig sein und vielleicht auch mal wie die Spice Girls fragen, what do you really, really want?
Das bleibt hängen.
Das bleibt hängen.
Sehr gute Referenz, vielen Dank.
Ja, und genau das ist halt der Punkt.
KI ist das eine, menschliche Arbeit, Emotionen erkennen, mit Menschen umgehen und einfach auch so zu jonglieren, das ist, glaube ich, das andere.
Und da werden wir als Menschen so schnell, glaube ich, auch nicht ersetzt.
Vielen lieben Dank fürs Zuhören.
Wenn ihr Fragen zu dieser Folge habt, stellt sie gerne dem Chatbot unserer Kollegin KI in den Shownotes.
Und ansonsten freue ich mich natürlich, wenn ihr diesem Podcast einen Like gebt, wenn ihr den Kanal abonniert.
oder ihn entsprechend teilt.
Vielen lieben Dank fürs Zuhören.
Bis Freitag zur Kollegin KI Snackbox oder eben kommenden Dienstag.
Macht's gut.
Ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
