# AI Infrastructure, Market Cycles, and Strategic Capital Allocation

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-08-04

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner & Sharepits Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Defner.
Und mein Name ist Maidon, Alfred Maidon.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 518.
Das würde ich nochmal aus der Zschäpitz sagen.
Aber der Zschäpitz weilt endlich mal im wohlverdienten Urlaub in Riga.
Bin gespannt, wie das Klima dort ist.
Und ja, deswegen wie immer dann berufene Vertretungen, besondere Gäste, immer unsere Vertreter.
Und heute habe ich mir einen Gast eingeladen, der wirklich eine sehr, sehr lange Expertise hat.
Tech-Aktien-Bereich.
Seit 30 Jahren schreibt er über Technologieaktien und war Gründungsmitglied beim Aktionär und ist dort heute noch.
Mehr wird er uns ja gleich verraten.
Aber er ist die richtige Person, um eben über den Vergleich des KI-Booms heute und das Internetzeitalter und den Internetboom damals zu sprechen und über die spannendsten Tech-Aktien überhaupt auf dieser Welt.
Ich freue mich sehr, dass du da bist.
Alfred Meidon, herzlich willkommen.
Ja, schön.
Freut mich auch, dass ich da bin.
Und dein Elevator-Pitch, ja genau, da würde ich dich jetzt dazu einladen.
Also wie gesagt, jeder Gast bei uns hat traditionell eine Minute Vorstellungszeit, wo er sich selber jetzt erstmal natürlich vorstellen darf und auch nochmal den Zuhörern und Zuhörern vermitteln, warum es jetzt unbedingt spannend ist, die nächste eine, eineinhalb Stunden mit uns zu verbringen.
Dein Elevator-Pitch, deine Minute läuft jetzt, lieber Alfred.
Ja, also Maidon, Alfred Maidon, ich mache Börse schon recht lange und ich habe gerade eben auch mir überlegt, 30 Jahre ist wirklich eine sehr lange Zeit.
Ich muss schon ziemlich alt sein.
1996 habe ich angefangen beim Aktionär, erste Ausgabe mitgeschrieben, damals Börsengang der Telekom-Aktie und habe tatsächlich diesen Internet-Boom damals erlebt.
Du ja nun auch, das haben ja nun nicht alle, die wahrscheinlich zuhören.
Und seitdem schreibe ich über Aktien.
Fokus ist Technologie, schon immer, aber auch erneuerbare Energien.
Also alles, was mit Technik zu tun hat.
Und das macht mir immer Spaß.
Da kenne ich mich aus, da fühle ich mich zu Hause.
Und darüber können wir jetzt auch sprechen.
Wunderbar.
Sieben Minuten noch nicht mal genau ausgenutzt, sondern nur eine Dreiviertelminute.
Und hast auch gar nicht erwähnt, bescheiden wie du bist, dass du auch deinen eigenen Börsenbrief hast, nämlich den MyDorn Report, wo du eben vor allem exklusiv dann über Aktien schreibst.
Und natürlich auch im Aktionär bist du zu lesen.
Ein Produkt der Börsenmedien AG.
Und der Verleger Bernd Förtch war ja auch schon mal bei uns bei Defna und Schäpitz.
Zweimal sogar schon war er meine Vertretung, mein Kollege Schäpitz.
Heute also Alfred Meidon.
Und du bist ja nicht irgendein Mitarbeiter beim Aktionär gewesen, sondern quasi der Mitarbeiter der ersten Stunde, der Redakteur der ersten Stunde.
Wie war das damals, als ihr vor 30 Jahren den Aktionär aus der Taufe gehoben habt, eben aus Anlass des Börsengangs der T-Aktie?
Ja, das war ein bisschen kleiner als heute.
Wir waren damals zu fünf tatsächlich nur.
Die Redaktion bestand aus eineinhalb Leuten.
Also mir und noch.
Ja, ein Zeitmitarbeiter.
Gut, den Aktionär gab es damals auch nur einmal im Monat, hatte 32 Seiten.
Heute kommen wir wöchentlich raus mit weit über 100 Seiten.
Also damals war es noch sehr überschaubar.
Und ja, wir sind quasi von nichts auf gleich gestartet.
Einfach das Heft an den Kiosk gestellt.
Den Aktionär damals mit diesen schlappen 30 Seiten.
Aber es hat ganz gut funktioniert.
Wir haben uns entwickelt.
Und ja, heute sind wir weit über 100 Leute hier in Kulmbach.
Und das Ganze ist recht groß geworden.
Und ihr habt euch natürlich gleich ein gutes Thema zum Start rausgesucht, eben den Börsengang der Telekom, der damals ja, und wir wollen jetzt auch nicht zu viel von damals erzählen, so nach dem Motto, zwei Opis erzählen vom Krieg, aber es ist einfach wichtig, auch für gerade die jüngeren Zuhörer, die all das nicht miterlebt haben, das immer wieder mal zu hören, wie das im Internetboom war, weil man kann da...
dadurch und von damals eben sehr viele Parallelen zu heute ziehen, aber auch Unterschiede und deswegen ein kurzer Blick zurück eben.
Dieser Telekom-Aktien-Boom war ja so der erste große Hype, der die Deutschen dann endlich mal für die Aktie begeistert hat, aber er war ja dann doch Fluch und Segen.
War er mehr Fluch oder mehr Segen aus deiner Sicht auch rückblickend?
Ja, also gut, es war natürlich erstmal ein Segen.
Es war wirklich eine tolle Zeit.
Es war so eine Auf...
Also die Börse war ja so ein bisschen verstaubt immer gewesen und durch den Börsenung der Telekom haben Aktien den Einzug gehalten in Privathaushalte, die erstmals Aktien gekauft haben.
Danach ging es dann weiter, es kam der neue Markt, also die deutsche Technologiebörse, wenn man so will, die deutsche Nasdaq, wo es sehr viele neue Emissionen gab, wo viele Leute Aktien gezeichnet haben, auch enorme Kursgewinne erzielt haben.
Also Börse...
ist quasi marktbreit geworden.
Und das war eine gute Sache.
Das war natürlich auch für uns hilfreich, beim Aktionär mit einem neuen Magazin zu starten.
Es gab viele Interessierte, die Informationen quasi aufgesogen haben.
Und das war wirklich eine tolle Zeit.
Es war auch eine euphorische Zeit, die dann, die ist eigentlich mit jeder Euphorie, ist leider, ja, ich will nicht sagen im Super-GAU, aber doch in einem ziemlichen Kursrutsch dann Anfang der 2000er Jahre geendet ist.
Ja, und viele, gerade dieser Telekom-Aktionäre, die später dann noch zu anderen Branchen nachgekauft hatten, haben sich dann die Finger verbrannt und dann wieder geschworen, nie mehr Aktien anzufassen, weil sie einmal die Finger verbrannt hatten.
Das war dann eben der Fluch der T-Aktie und weil sie auch sozusagen immer wieder angepriesen wurde im Werbefernsehen und viele dann irgendwie sich da ein bisschen auf die falsche Fährte geführt gesehen hatten.
Aber man muss ja sagen, die Telekom ist immer noch da und ist ja...
Also letztendlich, wer zum Börsengang damals eingestiegen ist, hat auf jeden Fall trotzdem eine ordentliche Rendite gemacht.
Es gab ja immer schöne Dividenden, also das muss man ja mal sagen.
Also die Aktie hat sich jetzt nicht so toll entwickelt, aber mit den Dividenden hat man doch ein paar Euro verdienen können.
Aber der einige Boom war natürlich dann nicht der Telekom-Boom, sondern das war in der Tat der Internet-Boom und dann der neue Markt.
Du hast vor allem ja dann ganz früh über die Internet...
Stars und neuen Internetaktien aus den USA geschrieben.
Und du hast ja zum Beispiel als Erster in Deutschland überhaupt quasi die Amazon-Aktie entdeckt und über sie geschrieben.
Wo stand die damals?
Und wenn man die damals gekauft hat für meinetwegen 10.000 Euro, wie reich wäre man heute?
Also 10.000 Euro müssten heute sein, Ja, auf jeden Fall über 10 Millionen.
Also hat sich mehr als vertausendfacht.
Und ich kann mich ganz, ganz gut erinnern.
Amazon ging an die Börse, ich glaube im Mai 1997.
Und ich hatte im Vorfeld ein Interview gelesen mit Jeff Bezos, dem damaligen Amazon-Chef.
Er war ja bis zu ein paar Jahren der Chef von Amazon.
Und damals war Amazon ja ein reiner Buchverkäufer, ein Internetbuchhändler.
Aber damals hat Jeff Bezos schon gesagt, er will eines Tages Waschmaschinen im Internet verkaufen.
Und alle haben...
sagt ihr also ein Quatsch, das wird niemand funktionieren und wenn jemand irgendwas im Internet verkauft, dann ist es irgendwann Walmart oder andere große Einzelhändler.
Und dann ging Amazon an die Börse und war bewertet, ich kann mich noch erinnern, mit 500 Millionen Dollar bei einem Jahresumsatz von 16 Millionen.
Und jeder hat gesagt, das ist ja völlig überteuert, vollkommen überzogen.
Übrigens eine Eigenschaft, die fast alle Tech-IDOs haben, dass sie beim Börsengang schon als zu teuer bezeichnet worden sind.
Bei Amazon war es damals sehr extrem.
Ich habe mir dann überlegt, wenn der Besos das wirklich schafft, seine Vision umzusetzen, dann kann diese Aktie in ganz andere Regionen steigen.
Also ich habe jetzt nicht mit Billionen gerechnet, das war damals nicht üblich, aber zumindest mit größeren Milliardenbeträgen.
Und das ist dann letztlich auch passiert.
Allerdings, es ging nicht kontinuierlich bergauf.
Zwischenzeitlich hat Amazon in der Spitze über 90 Prozent an Wert verloren auch mal.
Das ist auch immer mit drin.
Aber Amazon ist eben einer, der überlebt hat diese Zeiten.
Es gab ja auch viele, die auf der Strecke geblieben sind oder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind.
Yahoo war ja damals auch ein Superstar des Internetbooms.
Warum hat es Yahoo im Gegensatz zu Amazon zum Beispiel nicht geschafft?
Eigentlich der Hauptgrund ist, der über Google irgendwann kam.
Und Google ging ja glaube ich 2004 an die Börse und ist dann recht schnell sehr groß geworden und hat Yahoo verdrängt.
hat Management-Fehler bei Yahoo gemacht.
Aber es ist eben nichts auf Dauer, gerade in den schnelllebigen Tech-Zeiten.
Es kann immer wieder Firmen geben, die andere überholen, rechts oder links, und dann die Marktführerschaft an sich reißen.
Es ist nichts in Stein gemeißelt.
Und soweit ist Yahoo.
Es gibt Yahoo immer noch.
Ich nutze sogar Yahoo Finance, die Finanzseiten von Yahoo immer noch sehr gerne, weil die sehr gut sind.
Tatsächlich, seit 30 Jahren nutze ich die gleichen Internetseiten.
Ganz interessant.
Aber wie gesagt, es können sich viele Sachen verändern, verschieben.
Und auch viele Firmen verschwinden, wie du schon sagst.
Die meisten Firmen haben es nicht geschafft.
Ich würde mal sagen, 90 Prozent der Firmen haben es nicht überlebt, haben niemals Geld verdient, haben nie große Umsätze gemacht und sind dann eben wieder verschwunden.
Und wie gesagt, ihr habt 1996 angefangen, eben über all das zu schreiben im Aktionär und das Ganze zu covern.
1996 war ja auch das Jahr, in dem der jetzt kürzlich verstorbene FED-Chef Alan Greenspan, der im Alter von 100 Jahren gestorben ist, schon gesagt hat, dass es eine Irrational Exuberance an den Börsen, eine irrationale Übertreibung gibt.
Aber diese irrationale Übertreibung, die hat damals eigentlich erst so richtig begonnen und dann eben bis ins Jahr 2000 gedauert, bis die Internetblase geplatzt ist.
Und nun vergleichen wir immer wieder die KI-Blase, den KI-Boom von heute.
Ob es eine Blase ist, ist die Frage.
Mit dem Internetboom von damals und fragen uns auch immer, wo sind wir denn so in der Zeitachse, wenn wir sagen, okay, der Internetboom hat eben 2000 geendet.
Wie weit sind wir davon im KI-Boom noch weg?
In welcher Jahreszahl in den 90ern oder sind wir schon im Jahr 2000?
Manche sagen jetzt ist 1999, wir sind kurz vorm Platzen einer KI-Blase.
Wo, glaubst du, stehen wir im Vergleich zum Internetzeitalter damals?
Also wenn man diese beiden Szenarien vergleichen kann, was man, glaube ich, nicht kann, dann auf der Zeitachse ist es so, man kann es ungefähr vergleichen.
ZGPT kam raus, 22.
Damals das Internet ging los mit dem Netscape Navigator.
Das war der erste Internetbrowser, den es gab, das war 1994.
So, 94 bis 2000 sind sechs Jahre.
22, sechs Jahre drauf, dann sind wir bis 28.
Also haben wir noch.
Zwei Jahre.
Aber wie gesagt, man kann es eigentlich nicht direkt vergleichen.
Das ist ganz interessant.
Ich lese immer wieder Vergleiche, wo Leute sagen, ja, es ist die gleiche Blase wie damals.
Und dann stellt sich raus, dass der Autor dieses Artikels damals beim Internetboom gerade mal sechs Jahre alt war.
Also man muss diese Stimmung auch mal wahrnehmen.
Wir hatten, ich habe es ja schon gesagt, in den 90er Jahren oder Ende der 90er Jahre Internetboom, es war eine Euphorie.
Die haben wir jetzt nicht.
Definitiv nicht.
Im Gegenteil.
Es gibt viele Leute, es gibt sogar mehr Leute, die waren vor einer KI-Blase, als dass Leute euphorisch sind und einen KI-Boom ausrufen.
Und es gibt den großen Unterschied, dass heute natürlich die Firmen Geld verdienen.
Das war damals nicht so.
Die meisten Firmen haben nicht mehr Umsätze gehabt.
Es wurde auf Klickzahlen abgezielt.
Es wurde auf Gewinne in der fernen Zukunft abgezielt.
Jetzt haben wir die Erlöse jetzt, heute da.
Wir haben Produktivitätssteigerungen durch die KI.
Also es gibt schon große Unterschiede.
Vor allen Dingen ein ganz großer Unterschied ist die Bewertung.
Wir haben heute vernünftige Bewertungen, KGVs, die im normalen Bereich liegen.
Und wie gesagt, wir haben echte reale Gewinne, was es damals nicht gab.
Allerdings, wenn man die Börsengänge vergleicht, Amazon damals mit 500 Millionen Dollar Bewertung, nicht mal eine halbe Milliarde, an den Markt gekommen und heute SpaceX im Billionenbereich bewertet.
Das war schon ein bisschen anders damals, dass die Börsen, auch die Aktien früher an die Börse kamen und man natürlich auch als Aktionär dann auch, wenn es gut lief, eine bessere Chance hatte.
Heute hat man ja das Gefühl, die Gewinne, die werden vorher im Private Markt gemacht und wenn es erstmal public geht, dann ist irgendwie die große Story schon vorbei aus Anlegersicht.
Ja, wobei das war damals auch schon so, das gab ja damals auch viele Investoren, die schon vor dem Börsengang eingestiegen sind.
Und Thema SpaceX, klar, das kann man natürlich auch sagen.
Wir haben ein KGV, glaube ich, von 160 oder sowas.
Aber ich habe jetzt mal Gewinnprognosen gesehen für SpaceX bis ins Jahr 2032, also die nächsten sechs Jahre.
Und dann wird SpaceX zumindest diesen Prognosen zufolge einen so großen Gewinn machen, dass das KGV in den einstelligen Bereich sinkt.
Jetzt ist die Frage, kann SpaceX das liefern oder nicht?
Aber es geht ja in der Börse immer um Prognosen.
Es wird ja die Zukunft bewertet hauptsächlich, gerade bei Tech-Aktien.
Und da gehen die Meinungen weit auseinander.
Und da kann man sagen, SpaceX ist teuer.
Andere sagen, die Aktie kann sich ver-x-fachen.
Wobei, stimmt schon, die Bewertung zum Börsengang war schon enorm.
Das muss man so sagen.
Was ja auch eine Parallele ist beim Gesamtmarkt damals in den 90ern, war ja auch, dass es immer wieder auch Rücksetzer gab.
Da gab es eine Asienkrise, da gab es eine Russlandkrise.
Also nicht unbedingt Tech-Ereignisse, aber geopolitische Ereignisse, die dann immer die Märkte auch durchgeschüttelt haben.
Und jedes Mal war damals eigentlich Buying the Dip eine gute Chance, also die Schnäppchen zu jagen.
Und ich habe das damals auch viel gemacht und war eine gute Erfahrung.
ist ja auch so eine Strategie, gerade auch von Privatanlegern, dass man gerne bei Schnäppchenkursen zugreift.
Jetzt haben wir ja auch wieder so eine Situation, immer wieder, wo es immer wieder gerade durch Geopolitik jetzt in diesem Jahr durch den Iran-Krieg runterging.
Und ist das dann gesund insgesamt für so einen Markt aktuell?
Ja gut, Krisen gibt es immer.
Wie gesagt, es gab damals Kriege und Krisen, die gibt es jetzt.
Wenn man mal sich langfristige...
Wenn man sich die Indizes anschaut, die langfristige Entwicklung, dann haben diese Krisen eigentlich nie große Auswirkungen auf die Börse gehabt.
Vielleicht mal ein paar Wochen oder Monate, aber nie über einen längeren Zeitraum.
Also das Einzige, was den Aktienmarkt langfristig bewegt, sind die Unternehmensgewinne.
Das bewegt den Markt wirklich.
Und wenn man mal zwei Grafiken übereinanderlegt, die Unternehmensgewinne und den S&P 500, dann laufen die fast parallel.
Also man sollte tatsächlich...
Das ist meine Meinung.
Solche Krisen und Rücksetzer, gerade wenn sie geopolitisch in der Natur sind, eher zum Kauf nutzen, auf jeden Fall sich nicht verunsichern lassen oder aus Aktien rausdrängen lassen.
Denn wenn man irgendwo langfristig oder wenn man große Gewinne erzielen will, dann geht es nur langfristig.
Und da sollte man sich nicht von irgendwelchen kurzfristigen Ereignissen, die wir jetzt ja nun zuhauf haben, auch durch einige Politiker, die vielleicht etwas schwankungsfreudig sind, da nicht aus der Bahn werfen lassen.
Ja, und noch eine Parallele und dann kommen wir auch wirklich zu den Einzelaktien, die wir uns anschauen wollen.
Die Mc7 werden wir uns anschauen, aber auch viele interessante Tech-Aktien aus den USA, aus deinem MyDawn-Report, die du auf den Empfehlungslisten hast und aus USA und China, aus den verschiedenen Bereichen.
Und wie gesagt, die konkreten Einzelaktien kommen gleich noch.
Aber vielleicht noch eine Geschichte ist ja natürlich auch letzte Woche dieser spektakuläre Fastzusammenbruch des Hedgefonds, dieses, ja...
deutschen Wunderkind des Leopold Aschenbrenner, der ein Genie ja schon zu Schulzeiten war und jetzt eben diesen Hedgefonds aufgemacht hat mit einer sehr gehebelten Strategie.
Damals gab es auch einen Zusammenbruch eines Hedgefonds im Jahr 1998 von LTCM.
Der hatte eine etwas andere Strategie.
Das waren eher so Makrostrategien, aber auch schlaue Köpfe.
Damals waren es Nobelpreisträger.
Sie dahinter steckten heute eben ein Genie mit extrem hohem KI.
Schön groß auch an unseren KI-Fetischisten und Intelligenz-Fetischisten.
Jappets im Urlaub weilend.
Aber ist das jetzt auch so eine Lehre, dass eben so hohe Intelligenz nicht unbedingt vor Anliegerfehlern und vor viel Spekulation schützt?
Und wie bewertest du diesen Zusammenbruch, dieses Beziehungsweise Teilzusammenbruch?
Es gibt ja durchaus noch...
noch Reste, aber er musste ja einen großen Teil seines Buches und seines Portfolios verkaufen, in einem Notverkauf.
Wie bewertest du das, was wir da letzte Woche gehört haben?
Ja, ich würde es jetzt zumindest nicht überbewerten.
Es ist ganz normal, dass in Märkten, die ein hohes Momentum haben, die sehr schnell sich bewegen, dass es immer wieder auch Leute gibt, die dann noch den Hebel ansetzen müssen.
Um es mal genau zu nehmen, ich mache das ja auch in meinem Meinungrapport.
Ich mache auch teilweise gehebelte Produkte, aber ich rate dazu, den Kapitalansatz sehr klein zu halten.
Und das hat der Herr Aschenbrenner offenbar nicht gemacht.
Er hat seinen ganzen Fonds gehebelt, ich glaube bis zum Faktor 4.
Und das ist natürlich schon hanebüchen und ja, verantwortungslos.
Aber das gibt es immer wieder.
Das ist ganz normal, dass in solchen Märkten auch immer wieder solche Spekulationen auftauchen, die man besser nicht machen sollte, auch im großen Stil.
In dem Fall ist es gerade nochmal gut gegangen, aber es hat natürlich schon auch Auswirkungen, extreme Auswirkungen auf den Markt gehabt.
Das hat man gesehen.
Seine Position, die Aktien haben teilweise 30, 40 Prozent innerhalb weniger Tage verloren.
Und gut, dass das Ganze jetzt gerettet worden ist, aber das wird wieder passieren.
Das ist ganz normal.
In Spekulationsmärkten gibt es immer wieder Auswüchse und man kann nur hoffen, dass sie nicht zu groß sind.
Weil du gerade sagst, du verwendest Hebelprodukte auch in deinem MyDawn-Report.
Was sind das für Produkte, die du da gerne einsetzt?
Ja, das sind meistens K.O.-Zertifikate oder Turbo-Zertifikate auch genannt.
Da ist dann die Gefahr, wenn dann diese Kursschwelle unterschritten wird, dass ein Totalverlust auch entstehen kann.
Aber wenn ich den Kapitalansatz ein halbes Prozent oder ein Prozent meines Depots nehme, dann ist es zu verschmerzen.
Auf der anderen Seite kann ich Gewinne erzielen 300, 400, 500 Prozent.
Also ich kann mein Geld für drei, für vier, für fünffachen.
Und da muss man halt sehen, dass man möglichst die Gewinne so groß werden lässt, dass man die Verluste auch ausgleichen kann.
Aber nochmal, das ganz große Geld wird nicht mit solchen Spekulationen verdienen, sondern mit Aktien, die man langfristig hält, wie Amazon, wie Nvidia, die Aktien, die ein paar tausend Prozent machen innerhalb von wenigen Jahren.
Ja, und wenn man nicht gehebelt dabei ist, kann man auch Verlustphasen, wie du gesagt hast, Amazon zwischenzeitlich auch mal 90 Prozent verloren, dann tatsächlich auch aussetzen, wenn man auch noch die nötigen Nerven dazu hat.
Wie groß würdest du sagen, wenn man mit Hebelprodukten arbeitet, wie K.O.-Zertifikaten oder dergleichen, wie groß könnte so der Anteil im Depot sein, dessen, was man so in dieses Spielkassino dann vielleicht packt?
Ja, ich würde vielleicht...
Also nicht mehr als 10 Prozent.
Also das ist wirklich, das ist im Prinzip zum Geldverdienen.
Klar, man kann ja mit Geld verdienen, aber die Gewinne halten sich eher an Grenzen.
Es ist so ein bisschen diese, es gibt ja diese Zockerleidenschaft, die jeder von uns hat, jeder Börsianer, dass man die so ein bisschen ausleben kann.
Denn tatsächlich bei Aktien würde ich sagen, ich halte auch nicht viel von Stoppkursen übrigens, bei Amazon bei 90 Prozent Kursverlust.
Da werde ich bei jedem Stopp irgendwann abgeholt.
Die Gefahr ist dann, dass man die Aktie dann verliert und sie nie wieder kauft.
Also Aktien langfristig halten und dann eben mit einem kleinen Teil seines Gelds vielleicht mal ein bisschen spekulieren.
Gut, soviel zum Allgemeinen.
Jetzt gehen wir mal rein in die konkreten Aktien.
Wie gesagt, dafür bist du ja der Experte und viele finden sich bei dir in deinen Kauflisten, in deinen Hotlisten, wie du sie nennst, für verschiedene Bereiche.
Und fangen wir mal an einfach mit den Mac7 alphabetisch.
Da gab es jetzt auch zuletzt viele Zahlen.
Die meisten von ihnen haben berichtet, bis auf Nvidia.
Und deswegen checken wir die jetzt mal alphabetisch durch.
Apropos alphabetisch, da kommt natürlich Alphabet als erstes.
Die haben ja mit ihren Zahlen gepunktet.
Wie stehst du zu Alphabet aktuell?
Ich habe das Falsche gesagt.
Die haben ja nicht gepunktet.
Genau.
Also die Zahlen von Alphabet waren wirklich gut.
Also ich fand die sogar sehr gut.
Aber es kam an der Börse nicht so gut an.
Es gab eine kleine Verfehlung, ich glaube beim Gewinn, aber eine Mini-Verfehlung.
Aber im Moment ist die Börse halt sehr nervös oder gerade sie waren sehr nervös.
Das war ja von einer guten Woche.
Deswegen ging es 7% nach unten.
Mittlerweile notiert Alphabet hat diesen Abschlag wieder komplett aufgeholt.
Wie gesagt, gute Zahlen.
Ich finde Alphabet sehr gut positioniert im Bereich KI, vielleicht sogar mit am besten.
Man hat ja so ein bisschen die Befürchtung gehabt, dass diese KI-Anfragen die Suche verdrängen konnten.
Aber Google oder Alphabet hat das sehr gut integriert.
Ist vor allen Dingen im Bereich der Cloud unheimlich stark.
Tolle Zahlen, tolle Aktie.
Ist für mich von dem Max 7 so ziemlich der Liebling, würde ich sagen.
Da gleich den Liebling am Anfang.
Wahnsinn.
Amazon, die wurden tatsächlich gefeiert für ihre Zahlen und die kamen am letzten Freitag.
Wie schätzt du die Amazon-Aktie jetzt aktuell ein?
Wir haben ja gehört, eine deiner ersten Entdeckungen.
Ist das immer noch für dich in Kauf aktuell?
Ja, kein zwingender Kauf, aber zumindest eine Aktie, die man behalten kann, wenn man sie dann hat.
Amazon hat sich ja auch gewandelt, dass der Hauptumsatztreiber oder gerade der Gewinntreiber ist schon lange das Cloud-Geschäft.
Da ist man unheimlich gut positioniert, wächst auch stark.
Alle wachsen im Cloud-Geschäft stark.
Kein Wunder nach dem Hunger an Rechenleistung, den die Welt mittlerweile hat.
Eine schöne, solide Aktie mit eben dieser zusätzlichen KI-Fantasie.
Ja, passt.
Vielleicht auch mal die Frage nach dem Kurspotenzial.
Was würdest du jetzt einer Alphabet-Aktie, sagen wir mal, Sicht auf zwölf Monate denn an Kurspotenzial zutrauen?
Schwierig, aber 30 bis 50 Prozent sind durchaus machbar, sagen wir mal so, in dem Bereich ungefähr.
Wie sieht es bei Amazon aus?
Amazon würde ich ein bisschen weniger sagen.
Es ist halt doch im Vergleich etwas schwerfälliger Laden, weil man hat ja dieses Basisgeschäft, das früher rasant gewachsen ist, der E-Commerce, wo jetzt die Wachstumsraten halt doch eher gemächlich sind.
Insoweit ist das Potenzial auch da deutlich geringer, würde ich mal sagen.
Kommen wir zum Apple.
Immer noch das aktuell größte börsennotierte Unternehmen der Welt.
Zeitweise ja mal 5 Billionen Dollar schwer kurzzeitig.
Kam jetzt auch mit Zahlen.
Die kam auch nicht so gut an, weil man auch davor gewarnt hat, dass man aufgrund von Engpässen bei Chip-Lieferketten und auch bei teuren Speicherchips und so weiter, da möglicherweise bei der künftigen iPhone-Generation oder jetzt in Zukunft ein bisschen Engpässe verschmerzen muss.
Wie siehst du Apple aktuell?
Ich bin ja selbst ein großer Apple-Fan und habe mir damals auch das erste iPhone gekauft.
Ich habe die Aktie auch damals empfohlen, als das iPhone rauskam, 2007.
Mittlerweile sehe ich das ein bisschen anders.
Ich finde Apple die Aktie sehr teuer und ich finde, dass Apple eigentlich das Tech-Unternehmen ist, das im KI-Bereich am schwächsten aufgestellt ist und da auch gar nicht richtig vorankommt.
Und darum wundert es mich, dass die Akte sich so gut entwickelt.
Wir sind auf Rekordhoch.
Wir haben, wie gesagt, jetzt mit Nvidia gleich auf 5 Billionen Dollar.
Damit hätte ich nicht gerechnet.
Das finde ich erstaunlich.
Und ich muss wirklich sagen, ich finde Apple im Moment zu teuer.
Und da würde ich mir das doch mal lieber von außen anschauen.
Obwohl manche ja sagen, das kann ja auch ein Vorteil sein, dass man KI so ein bisschen, also zumindest nicht viel Geld in KI versenkt hat.
Und man profitiert irgendwie möglicherweise davon, im App Store einfach die verschiedenen KI-Modelle anbietet.
Könnte nicht Apple dann möglicherweise doch einer der großen Gewinner sein, mit wenig Invest dann irgendwie dann doch mitverdienen an diesem großen Boom?
Kurzfristig vielleicht schon, aber ich glaube, es ist eher andersrum.
Also wer jetzt nicht diese Milliardenbeträge in die Hand nimmt und in eigene KI investiert, der wird irgendwann ein Problem bekommen.
Und insoweit gerade die großen Tech-Konzerne müssen das schon selber machen.
Ich kann mich da nicht auf andere verlassen.
Denn ich weiß ja nicht, was ich für diese Dienstleistung irgendwann mal bezahle.
Und eines ist wohl relativ klar, also Rechenleistung wird es nicht unbedingt günstiger.
Der Bedarf wird rasant weiter wachsen und da macht es schon Sinn, wenn man da seine eigenen Quellen hat und nicht auf Dritte angewiesen ist.
Also Apple, Daumen runter.
Beim Meta kann man es jetzt nicht vorwerfen, dass sie nicht genug in eine eigene KI investieren.
Im Gegenteil, die investieren richtig kräftig.
Das missfällt den Investoren.
Das kam jetzt eben bei den Zahlen nicht so gut an.
Wie ist dein Blick auf den Facebook-Konzern?
Da würde ich eher sagen, also bei Meta würde es mehr Sinn machen, sich auf sein Kerngeschäft zu fokussieren.
Der Herr Zuckerberg hat ja einiges versucht.
Sein Metaverse hat nie funktioniert.
Seine Brillen Oculus haben nie funktioniert.
Also da wurde viel Geld versenkt in sinnloses Zeug.
Ich habe keine Ahnung, was er da geplant hat.
Also ich weiß, was er geplant hat, aber es hat sich nie in der Realität umsetzen lassen.
Die KI-Investitionen sind sicherlich richtig, aber auch da fühlt mir so ein bisschen die Stringenz, was will er eigentlich genau, wo will Meta eigentlich hin?
Und insoweit, ich mochte Meta nie so gerne als Konzern, weil man ist tatsächlich, man lebt ja von den Privatdaten seiner Kunden und das finde ich jetzt nicht so das dauerhafte Geschäftsmodell.
Also Meta ist auch jetzt eine Aktie, die ich nicht ganz oben auf der Kaufliste habe, sondern eher unten.
Microsoft war jetzt lange auch zurückgeblieben, hat jetzt aber mit seinen Zahlen gepunktet.
Da gab es den größten Kurssprung seit langer Zeit mit 15 Prozent nach den Zahlen.
Wie ist dein Blick auf die Microsoft-Aktie nach den Zahlen?
Das ist ganz schwierig, weil Microsoft macht auch viel in KI, vollkommen richtig.
Wir machen das auch vernünftig, integrieren das auch gut.
Aber Microsoft ist eben auch ein Softwarekonzern in erster Linie.
viele Software oder viele Softwareanwendungen von der KI übernommen werden können oder jetzt auch schon übernommen werden.
Und klar, es wird Software nicht überflüssig werden, aber es ist zumindest so, dass Konkurrenz entsteht.
Und warum?
Ich würde grundsätzlich Softwarekonzerne eher meiden, also alle großen Softwarekonzerne, weil die Gefahr immer noch besteht, dass KI da Sachen besser kann und vor allem auch günstiger kann.
Und darum Microsoft, ich bin so hin und her gerissen, ist eher so eine Halteposition.
Wobei halten gibt es eigentlich nicht.
Entweder man kauft oder man kauft nicht.
Genau.
Eine Aktie, die man hält, sollte man immer wieder auch neu kaufen.
Genau, weil wenn ich jetzt sage, eine Halteposition, was macht der, der die Aktie nicht hat?
Der kann sie auch nicht halten.
Genau, ja.
Ja, also Microsoft, aber du glaubst nicht, dass die aufgrund ihrer Schierengröße und aufgrund auch der gerade Verwurzelung in den Unternehmen, die haben ja den Co-Piloten deutlich, deutlich besser vermarktet, irgendwie jetzt 30 Millionen.
Ja, das stimmt, das stimmt.
Und das so für die großen Konzerne, die irgendwie da eine KI-Lösung brauchen, die irgendwie halt für alle passt.
da möglicherweise doch ein Gewinner sein könnten, auch des KI-Booms für den kleinen Mann, meinetwegen.
Ja, wobei, was auch noch ein Problem ist bei Microsoft, die sind ja relativ eng mit OpenAI und da sieht es ja im Moment so aus, dass Antropic doch so ein bisschen das Rennen jetzt anführt gegenüber OpenAI und Antropic ist ja eher mit Amazon verbandelt.
Also da würde ich auch sagen, hat Microsoft vielleicht...
Ja, nicht den falschen Partner, aber es würde vielleicht einen besseren geben.
Also ja, das ist ganz schwierig vorherzusehen.
Es kann sich, wie schon eingangs erwähnt, es kann sich so schnell, können sich Sachen ändern, können Favoriten wechseln, können Marktanteile wechseln.
Und gerade bei der KI, die sich so rasant entwickelt, die Geschwindigkeit nimmt ja eher noch zu, als dass es langsamer wird.
Da ist es unheimlich schwer, da Prognosen zu treffen.
Dann Nvidia, da gibt es noch keine Zahlen.
Und Nvidia eben der, KI-Chip-Superstar, kriegt aber auch immer mehr Konkurrenz.
Wie ist da dein Blick auf Nvidia?
Ja, das mit dieser Konkurrenz bei Nvidia.
Es ist nicht so, dass ich jetzt als Chip-Konzern mal eben hingehe und sage, hey, ich habe jetzt den super KI-Chip, den entwickle ich mal eben in einer Woche und dann ist der besser als die Chips von Nvidia.
Bei Nvidia sind über 20.000 Ingenieure, die seit Jahren nichts anderes machen, als neue Chips zu entwickeln.
Und das ist schon ein Programm, den man sich da gebaut hat und der nicht so einfach zu erreichen ist.
Von anderen, klar, es gibt andere Anbieter.
AMD hat zum Beispiel gute KI-Chips.
Aber doch, Nvidia bleibt ja auch nicht stehen.
Die Chips werden immer besser, werden weiterentwickelt.
Und die Nachfrage ist so groß, dass es auch Konkurrenz durchaus geben kann, sogar geben muss, weil sonst kann Nvidia alleine nicht genug Tipps produzieren, um den Bedarf zu decken.
Ich bin ganz erstaunt, warum die Aktie seit über einem Jahr sich eigentlich kaum noch bewegt, weil die Bewertung ist mittlerweile wirklich abstrus günstig.
Wir haben ein KGV von deutlich unter 20 bei einem Wachstum von im Moment noch über 100 Prozent.
Das geht vielleicht zurück in Richtung 50, aber selbst dann ist ein KGV von unter 20 immer noch günstig.
Also für mich ist Nvidia im Moment ein ganz klarer Kauf.
Das ist eine klare Einschätzung.
Was traust du dir irgendwie der Aktie?
Ich meine, das ist ja auch immer dieses wahnsinnige Niveau von 5 Billionen Börsenkapitalisierung.
Was ist da noch drin?
Ich meine, kann man sich da noch verdoppeln auf 10 Billionen?
Schier unglaubliche Summen.
Im Jahr 2000 war Microsoft, glaube ich, bewertet mit, ich weiß gar nicht.
Unter 100 Milliarden.
Also diese Summen hätte man sich ja damals gar nicht vorstellen können.
Und jetzt kann man sich nicht vorstellen, dass eine Firma 10 Millionen wert ist.
Ja, warum denn nicht?
Klar, es ist natürlich schon ein Argument, diese schiere Größe ist vielleicht ein Grund, warum die Nvidia-Aktie in letzter Zeit nicht mehr gestiegen ist.
Weil man sagt, Mensch, 5 Billionen, das ist wirklich zu viel.
Aber nochmal in Relation zu den Gewinnen.
Also es ist so, dass die Aktie von Nvidia hat ein paar tausend Prozent gemacht in den letzten Jahren, aber die Unternehmensgewinne sind mitgewachsen im gleichen Tempo.
Und soweit erklärt sich auch diese sehr attraktive Bewertung.
Und ich würde mich von diesem Börsenwert, von dieser absoluten Zahl nicht abschrecken lassen.
Wir werden wahrscheinlich in 20 Jahren Firmen haben, die 100 Billionen schwer sind.
Warum nicht?
Was spricht dagegen?
Tesla, auch eine der Mag7 Aktien, auch wenn sie von vielen skeptisch betrachtet wird und viele sagen, die hätten in diesem elitären Club eigentlich nichts verloren.
Tesla, hast du schon sehr lange auf deiner Hotlist Aktien, also quasi in deinem Empfehlungsdepot so ungefähr, auf deiner Kaufliste im MyDawn Report und die hat seit eine Performance von knapp 1700 Prozent.
Seit Aufnahme, seit Kauf.
Bist du immer noch von Tesla so überzeugt, dass du sie tatsächlich auch heute wieder kaufen würdest?
Ja, ich würde Tesla jetzt kaufen, wenn auch nicht mehr ganz so überzeugt wie damals.
Also erstmals empfohlen habe ich sie 2017.
Danach hat sie sich erstmal halbiert und danach dann in der Spitze 20-Facht.
Das war damals ja ein Autokonzern, das ist immer noch, aber jetzt ist die Fantasie natürlich nicht mehr bei den Autos.
Das Autogeschäft...
Läuft, aber es ist ähnlich wie bei Amazon.
Es ist halt nicht mehr so explosiv.
Aber die neue Fantasie liegt natürlich im Bereich KI, liegt im Bereich Roboter, Robotaxis.
Und da ist Tesla gut aufgestellt.
Allerdings die Bewertung ist auch entsprechend schon sehr hoch.
Also diese Zukunftsfantasie ist im Aktienkurs schon größtenteils enthalten.
Da muss man jetzt auch liefern.
Tessa wird oder muss eine der führenden Anbieter von Robotaxis werden, sind sie.
Da muss aber noch viel mehr kommen, auch im Bereich Roboter.
Also es ist so eine Last, die man hat, diese hohe Bewertung.
Gut, das war damals auch so, aber man hat es geschafft, da rein zu wachsen.
Jetzt ist es quasi ein ganz neuer Konzern und da muss man das jetzt quasi nochmal wiederholen.
Die Investoren haben zuletzt gerade nach der Zahlenvorlage dann aber Zweifel, weil man eben wieder sehr viel investiert und weil sich Robotaxi und Optimus-Roboter ja auch wieder nochmal offenbar verzögern.
Da wollte man ja in diesem Jahr schon in die Serienproduktion gehen.
Also das ist ja immer das Problem bei Elon Musk, dass er irgendwas verspricht, möglicherweise schon irgendwann liefert, aber der Zeithorizont ist eben ein anderer.
Da ist ja die Gefahr schon, dass sich das noch sehr, sehr weit in die Zukunft verschiebt, bis Robotaxis und Optimus dann wirklich marktreif werden.
Ist das nicht momentan wirklich auch ein sehr, sehr großes Risiko?
Na gut, die Robotaxis fahren ja.
Es war ja lange Zeit so, dass er das einmal angekündigt hat.
Und interessanterweise, als die Robotaxis dann wirklich gefahren sind, hat keiner gesagt, jetzt hat es endlich geschafft, sondern das war dann auf einmal alles ganz normal.
Aber doch in diesem kleinen Umfang noch, ne?
Ja, aber es wächst halt gut.
Man hätte sich das schneller vorgestellt, die Ausbreitung.
Aber es liegt auch so ein bisschen an den gesetzlichen Vorgaben.
Also ich fahre ja nun selbst in Tesla seit vielen Jahren und ich bin gerade gestern wieder eine längere Strecke gefahren und ich muss halt alle zehn Sekunden das Lenkrad bewegen.
Das ist halt die Vorschrift hier und das ist ein bisschen ärgerlich.
In den USA kann ich komplett von A nach B fahren, ohne auch nur einmal irgendwo irgendwas anzufassen.
Ja, richtig, klar.
Tesla muss liefern.
Der Bewertungsvorschuss, der ist da und es geht auch nicht alles so schnell, wie man denkt.
Aber bisher hat Tesla, auch wenn mit Zeitverzug oder hat Elon Musk die meisten seiner Ankündigungen auch erfüllt.
Und dann gibt es ja momentan immer wieder die Spekulation und Elon Musk hat es jetzt bei dem letzten Analysten-Call auch nicht wirklich dementiert, die Spekulation, dass SpaceX eines Tages Tesla übernehmen könnte und man einen super...
eine Super-X-Firma sozusagen schafft, also das große Musk-Imperium, alles in einer Firma.
Macht für dich sowas Sinn?
Also wenn SpaceX sich so weiterentwickelt, dann übernimmt Tesla eher SpaceX, weil Tesla dann deutlich größer ist.
Ich glaube, Tesla ist jetzt schon wieder größer als SpaceX.
Das würde eigentlich schon Sinn machen, tatsächlich, weil es sind ja viele Bereiche, die sich auch überlappen.
Beide sind im KI-Bereich unterwegs.
Es würde Sinn machen, aber es gibt natürlich, klar, es gibt Probleme.
Das Wall Street Journal hat ja jetzt berichtet, dass Tesla dann sein China-Geschäft verkaufen müsste wegen der KI-Überlappung, dass die USA das nicht so witzig finden, wenn Tesla in China aktiv ist.
Das wurde von Tesla dementiert.
Also es gibt da viele Ansatzpunkte.
Ich glaube schon, dass auf Sicht die beiden Firmen auch zusammengehen werden und das würde auch wirklich Sinn machen.
Und die Frage ist es, wird es dann dem Tesla-Aktionär nutzen?
Weil wir wissen ja auch, dass Elon Musk ja gerne so Deals macht, die vor allem ihm selbst nutzen und nicht immer unbedingt seinen Aktionären.
Wer wäre der Gewinner einer Fusion?
Diese Vorwürfe, dass Elon Musk Deals macht, die ihm selber nutzen.
Also Elon Musk macht Pläne.
die an ganz viele Voraussetzungen geknüpft sind, an Voraussetzungen, die von den meisten Leuten als völlig unmöglich erscheinen.
Und wenn er das so umsetzt, dann ist es auch in Ordnung, dass er dann...
Ja, aber schon mit SpaceX hat er Twitter geschluckt und XAI und so weiter.
Immer so ein bisschen die Kröten, die zurückgeblieben sind, werden dann halt einfach...
gekauft von den besser laufenden Firmen, die gerade einen Hype haben.
Siehst du das nicht so ein bisschen kritisch?
Ja gut, das ist halt der Vorteil, wenn man in seiner Position ist, dass man dann eben sowas machen kann.
Aber es ist ja so, dass alle Eigentümer seiner oder alle Miteigentümer seiner Firmen können sich jetzt nicht großartig beschweren, dass sich die Kurse nicht entsprechend gut entwickelt hätten.
Das ist dann immer natürlich die Voraussetzung.
Die Frage ist, wie wird sich denn, wenn wir gerade schon bei SpaceX sind, wir haben ja gerade schon mal drüber gesprochen, kommen an diesem Dienstag nachbörslich erstmals mit Zahlen seit dem Börsengang.
Und dann beginnt in dieser Woche ja auch die Lock-up-Period für Altaktionäre abzulaufen.
Da laufen die ersten Termine dann aus.
Da können also Altaktionäre dann ihre Aktien auf den Markt werfen.
Glaubst du, dass es dann gerade eine größere Verkaufsfälle geben könnte?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, weil Wir haben, glaube ich, jetzt diese Verkaufswelle gesehen aus Angst vor der Verkaufswelle.
Es ist ja immer so, dass an der Börse, es ist ja nicht neu, dass die alten Aktionäre irgendwann verkaufen können.
Das weiß ja jeder und deswegen wurde im Vorfeld wahrscheinlich schon verkauft.
Ich könnte es mir sogar fast andersrum vorstellen, dass die Aktie sogar dann, wenn diese Verkäufe beginnen, sogar steigt.
Weil an der Börse ist es ganz oft so auch bei guten Meldungen.
dass Aktien dann fallen, weil im Vorfeld auch darauf spekuliert worden ist.
Bei schlechten Meldungen genauso.
Es wird im Vorfeld auf die schlechte Nachricht spekuliert.
Wenn sie dann kommt, geht es vielleicht sogar eher nach oben.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, was er mit seinen Aktien macht.
Und es ist ja nicht so, dass alle Aktionäre, wo die Lock-up-Frist abläuft, dass sie auch verkaufen müssen.
Also man kann ja auch die Aktien weiter halten.
Das ist richtig.
Also glaubst du nicht, dass die Aktie jetzt noch deutlich unter 100 Dollar möglicherweise fällt im Zuge dessen, sondern dass sie eher schon ihre Tiefskurse möglicherweise gesehen hat?
Es ist schwierig, schwierig einzuschätzen, weil gerade so kurz nach dem Börsengang kommen so viele Faktoren zusammen, die den Kurs beeinflussen.
Wichtig wird sein für SpaceX, wie das operative Geschäft verläuft, wie schnell man in die Gewinnzone kommt, wie sich die Umsätze weiterentwickeln können und ob es Konkurrenz gibt.
Also diese operativen Sachen sind die, die den Kurs langfristig bewegen werden.
Und das wird man wahrscheinlich erst in einigen Monaten sehen, wenn auch diese...
Verkaufswelle eventuell vorbei ist und sich das Ganze so ein bisschen beruhigt hat und auch nach dem Börsengang.
Erst haben alle nochmal die Verrückte gekauft und die Aktie ist nach oben gegangen.
Dann auf einmal gab es ein bisschen Panik.
Also es wird sich beruhigen, es wird sich setteln und da wird man sehen, wo die Reise hingeht mit der Rakete.
Die Rakete ist jetzt noch nicht in deinem Raketendepot auf deiner Hotlist zu finden.
Ist das eine Aktie, die du möglicherweise auch da aufnehmen könntest?
Ist das jetzt für dich eher ein Kauf momentan als ein Verkauf?
Ich kann das nicht so wirklich einschätzen.
Ich kann das auch nicht so richtig greifen.
Klar, dieses Geschäft ist ein ganz großes, wichtiges.
Ich habe es ehrlich gesagt ein bisschen verpasst, obwohl ich schon seit Kind der Raumfahrt interessiert bin.
Aber es ist kein Markt, wo ich mich sonderlich gut auskenne und so kann ich mir da gar keine Prognose zumuten.
Gut, das ist auch eine ehrliche Einschätzung.
Dann sind ja raketenmäßig zuletzt auch abgegangen die Speicherchips, die Speicherchip-Hersteller und auch wieder abgeschmiert.
Und die befanden sich ja auch in diesem legendären Hedgefonds von Leopold Aschenbrenner.
Ich meine jetzt eben SK Hynix, Samsung.
Und Micron können wir ja vielleicht mal gesammelt betrachten.
Glaubst du, die haben jetzt mit diesem Ausverkauf da auch im Rahmen dieses Hedgefonds-Probleme ihr Tief schon wieder gesehen und man kann da jetzt wieder einsteigen?
Oder denkst du, die sind nach wie vor sehr, sehr hoch bewertet und volatil zudem?
Also hoch bewertet sind sie definitiv nicht.
Wenn man sich mal anschaut, ich weiß nur von Zendes.
Zendes macht ja auch Speicher für die KI.
Die Aktie hat, glaube ich, 4000 Prozent gemacht in den letzten 14 Monaten oder sogar 5000.
Also Irrsinn.
Das KGV liegt bei 6 auf Basis der Gewinne fürs nächste Jahr.
Also auch da sind die Gewinne mitgewachsen.
Das einzige Problem ist nur, dass an der Börse niemand glaubt, dass sich diese hohen Gewinne aufrechterhalten lassen über einen längeren Zeitraum.
Und das wiederum haben jetzt SK Hynix und Samsung das Gegenteil gesagt.
Die haben gesagt, also die Nachfrage wird bis 2030 hoch bleiben, wahrscheinlich darüber hinaus.
Und das würde auch dafür sorgen, dass die Preise nicht zurückkommen werden und dass man also weiterhin gutes Geld verdienen wird.
Und wenn dem so ist, und ich glaube das auch, das Problem bei KI ist nicht, dass die Nachfrage irgendwo zurückgeht.
Im Gegenteil, das Problem ist, dass das Angebot nicht schnell genug hinterherkommt.
Und die Nachfrage nach Chips, sowohl Speicherchips als auch GPUs, CPUs, wird hoch bleiben.
Und darum kann ich, denke ich schon, dass dieser Rücksetzer, der war überfällig, denn es gab...
Es ging wirklich zu schnell, zu steil nach oben.
Der war gesund und vielleicht ist wirklich jetzt eine ganz gute Gelegenheit, sich bei dem einen oder anderen Titel mal wieder genauer anzuschauen.
Im Aschenbrenner-Depot war ja auch ganz, ganz groß ein Wert, den du auch auf deiner Hotlist hast, nämlich Nebius.
Die habe ich selber auch mit einer kleinen Position bei mir.
Und die haben wir auch schon vor längerer Zeit mal im Podcast, also auch schon rechtzeitig noch, bevor der große Run begonnen hat, im Podcast vorgestellt.
Nebius eben, ja, früher aus einer russischen Internetforma hervorgegangen und die eben auch in Turbulenzen kam.
Wie stehst du aktuell, wie siehst du aktuell Nebius?
Ja, also ich habe die Aktie entdeckt.
Ich kann mich ganz gut daran erinnern.
Das war im April.
April 25, genau, April 25, also vor einem guten Jahr.
Da wurde die Firma gerade neu gegründet.
Es war ja tatsächlich die ehemalige Yandex, eine russische Suchmaschine, also die russische Google, wenn man so will.
Und der Firmenchef hat damals bei Kriegsaufbruch gesagt, er will mit Putin nichts mehr zu tun haben, er will mit Russland nichts mehr zu tun haben, hat das komplette russische Geschäft, also allen voran die Suchmaschine Yandex verkauft und mit dem Verkaufsschluss von 5 Milliarden Dollar.
Hatte dann in Amsterdam Nebius neu gegründet und der Fokus dieser neuen Firma sind Rechenzentren.
Und ja, ich habe die Aktie damals entdeckt bei 20 Dollar.
Wir stehen jetzt, glaube ich, bei ungefähr 200.
Hat sie also verzehnfacht seitdem und auch vollkommen zu Recht, denn man hat damals kannte das Unternehmen kaum jemand.
Jetzt ist es recht bekannt als einer der größten Anbieter von Rechenzentren.
Und obwohl sie die Aktie verzehnfacht hat, würde ich sagen, sie kann sich nochmal verzehnfachen.
Klingt verrückt?
Ist aber relativ einfach zu erklären.
Es ist einfach eine Frage.
Rechenleistung ist der limitierende Faktor für die KI.
Und wir brauchen davon immer mehr und zwar so viel mehr, dass es eigentlich gar nicht machbar ist, diese Rechenleistung zu liefern.
Und die Firmen, die das können oder die die Rechenleistung jetzt schon haben und dazu gehört Nebius, werden viel Geld verdienen.
Und zwar so viel Geld, dass das im aktuellen Börsenwert meiner Ansicht nach noch längst nicht recht ausreichend berücksichtigt ist.
Nebius ist ja jetzt auch eine niederländische Firma, also auch eine europäische Firma.
Ist das jetzt nochmal auch eine zusätzliche Chance, weil doch viele auch Cloud-Anbieter, Rechenzentrenanbieter suchen, die in Europa ansässig sind?
Ja, wobei Nebius ist ja international aufgestellt.
Die Rechenzentren sind ja auch in den USA, also nicht nur hauptsächlich, sogar in den USA.
Aber es stimmt schon, klar.
Es ist natürlich auch schön, wenn man in Europa Rechenzentren hat.
Die wird man auch brauchen.
Und wie gesagt, EBS hat vor allen Dingen die Expertise, diese Rechenzentren auch vernünftig zu bauen, liefert auch die Software dazu.
Und da hat man noch diverse andere Beteiligungen an spannenden Firmen, die unter anderem auch autonomes Fahren machen oder auch Lieferroboter.
Also ein sehr breit aufgestellter Technologiekonzern.
Meiner Ansicht nach auf den besten Weg auch zu einem Hyperscaler zu werden, also in die Regionen aufzusteigen, in der sich Google, Amazon und die anderen tummeln.
Insoweit eine spannende Geschichte und die auch noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
Dann tummeln sich ja immer mehr ehemalige Bitcoin-Miner, auch eher in Richtung KI-Rechenzentren, weil sie da...
mehr Geld verdienen können als mit dem lahmen Bitcoin.
Vielleicht kommen wir ja zum Bitcoin auch noch, wenn wir noch Zeit haben.
Aber da ist bei dir auf der Hotlist zum Beispiel Iron, früher Iris Energy oder Hut oder Hut8.
Hut8.
Hut8.
Ich spreche es jetzt auf Deutsch aus.
Wie bewertest du die beiden?
Welcher von beiden wäre dein Favorit?
Kann man die in etwa sehr vergleichen?
sind auf jeden Fall, gehören zu den, wie du schon sagst, es machen ja viele Big Carmeiner, die jetzt ihre Rechenleistung lieber vermieten und dadurch natürlich auch viel mehr Geld verdienen.
Nur mal als Beispiel, wenn ich ein Megawatt Rechenleistung baue, kostet mich das ungefähr 20 Millionen Dollar und ich kann mit diesem ein Megawatt als Rechenleistung pro Jahr ungefähr 10 Millionen verdienen.
Das heißt, nach zwei Jahren habe ich mein Geld wieder drin und danach So ein Rechencenter kann auch mal 10, 15 Jahre lang im Betrieb sein.
Also das ist schon sehr profitabel, das Geschäft.
Darum machen das auch so viele.
Und da gehören gerade Iris Energy oder IREN sicherlich zu den führenden Anbietern, weil man schon früh angefangen hat, sich vor allem die Stromversorgung zu sichern.
Das ist ja das Entscheidende, so ein Rechencenter aufzubauen.
Ich hole mir ein paar Chips von Nvidia.
Ich baue mir eine Halle hin, aber ich brauche den Strom.
Und da ist IRIN in der Lage, oder hat man sich die Stromversorgung für, ist glaube ich insgesamt über 5 Gigawatt an Rechenleistung gesichert.
Und das ist ein großer Bonus, den man da hat.
Und wenn man diese 5 Gigawatt verkauft und vermietet oder baut und dann vermietet, dann ist es auch eine Aktie, die sich...
meiner Ansicht auch noch vom jetzigen Niveau aus nochmal verzehnfachen kann.
Also das Potenzial ist hier noch sehr, sehr groß, auch wenn diese Aktien schon Höhenflüge hinter sich haben.
Aber gerade jetzt diese Korrekturphase haben sich viele dieser Werte durchaus mal halbiert.
Wie gesagt, muss man aushalten als Aktionär.
Aber ist für die, die nicht dabei sind, vielleicht sogar eine ganz gute Chance, jetzt mal auch in diesen Bereich ein Bein reinzustellen.
Und die hat 8?
Ja, Hot 8 würde ich sagen.
Und welcher von den beiden, IREN oder Hot 8, wäre jetzt so dein Favorit auf der aktuellen Basis?
Also ich habe insgesamt, man nennt diese Anbieter übrigens Neo-Cloud-Firmen, da habe ich insgesamt vier, das ist einmal die Nebius, dann die Applied Digital, Hot 8 und die IREN, das sind so für mich die vier.
aussichtsreichsten, da jetzt zu sagen, wer da nun den Nase vorn hat.
Es macht durchaus Sinn, da nicht nur eine Firma zu kaufen, sondern zwei, drei oder vier, weil man nicht genau abschätzen kann, wer da jetzt das Rennen macht.
Aber im Moment sind alle vier gut aufgestellt und haben sich alle vier auch schon hervorragend entwickelt und haben auch noch viel vor sich.
Ja, und möglicherweise läuft es ja für alle gut.
Das ist ja kein Winner-Takes-It-All-Prinzip, sondern wer was hat auf dem Markt, der kann es quasi vermieten.
gutes Geld damit verdienen.
Dann vielleicht ein kleiner Schlenker noch, weil ich gerade hier auf deiner Hotlist bin, eine andere Branche, Finanzen, Robinhood Markets, ist auch bei dir mit über 1000% auf der Hotlist vertreten, 1000% Performance, ist da noch mehr drin nach 1000%?
Ja, ich würde mich von diesen Prozentzahlen nicht abschrecken lassen.
Das heißt ja nicht, dass...
eine Aktie, die 1000% gestiegen ist, nicht nochmal 1000% steigen kann.
Also bei Amazon, wer das gedacht hat, oder wer die Aktie bei 1000% plus verkauft hat, hat einen riesen Fehler gemacht im Nachhinein.
Es gibt diese ganz großen Storys, die sehr lange laufen, wo auch die Firma sich entsprechend entwickelt.
Und Robin Hood gehört mit Sicherheit dazu.
Ich kann mich erinnern, als ich die Aktie 2022 zum ersten zum Kauf empfohlen habe, war, ich glaube, der Börsenwert 6 Milliarden und man hatte 6 Milliarden Cash.
Also es gab die Firma für den Cash-Gegenwert.
Da habe ich gedacht, Also da kann zum einen nichts schief gehen und das Potenzial ist da.
Und man sieht jetzt, dass Robinhood immer neue Märkte erschließt.
Der neuesten Markt sind jetzt diese Prognoseanbieter, wo sich der Umsatz jetzt, glaube ich, im letzten Quartal verzehnfacht hat, mittlerweile auch auf einen dreistelligen Millionenbetrag.
Man hat jetzt, glaube ich, über zehn Geschäftsfelder, in denen man dreistellige Millionenbeträge erwirtschaftet.
Also Krypto, Aktien, Optionen, das Prognosegeschäft, immer wieder neue Sachen.
Man hat den Kundenstamm, hat die Kundenbasis und die Wachstumsmöglichkeiten sind, ich will nicht sagen nur begrenzt, aber es kommen immer neue Sachen dazu.
Token, Tokenisierung, das sind alles Wachstumsmärkte, die jetzt kommen.
Die Digitalisierung hält natürlich auch in der Finanzwelt Einzug und da ist Robinhood ganz voll mit dabei.
Wir fangen mal an den Blick nach China.
Da gibt es ja vor allem das Battle momentan in der KI auch, in der künstlerischen Intelligenz zwischen den USA und China.
Da gibt es jetzt schon wieder Stimmen, die sagen, ja...
Möglicherweise hat bis Jahresende China bereits die Nase vorn vor den USA mit ihren Large-Rain-Language-Models, die jetzt gerade angreifen, aber auch in anderen Bereichen.
Da haben wir zuletzt doch vieles gesehen.
Also im LLM-Bereich natürlich Moonshot und dann aber auch im Bereich der Speicherchips.
Hat ja auch dazu beigetragen, dass es bei den...
bei den Speicherchips da ein bisschen Turbulenzen gab, dieser CXMT-Börsengang, der ja ein Rekorddebüt war und CXMT diesen Speicherchiphersteller aus China dann gleich mal zeitweise zum größten börsennotierten Unternehmen in China gemacht hat.
Dann eben die KI-Offensive Moonshot Alibaba jetzt auch mit einem neuen Modell, DeepSeek, ja schon länger der DeepSeek-Moment gewesen, der die Tech-Welt verunsichert hat.
Und nicht zuletzt war jetzt zuletzt auch dann nochmal ein Bericht da, dass es auch bei Chip-Maschinenherstellern große Fortschritte geben soll in China.
Wie schätzt du grundsätzlich eben diese technologische Entwicklung im KI-Bereich und im KI-Chip-Bereich in China ein?
Sind die gerade dabei, den USA das Wasser abzugraben?
Nein, das sicherlich nicht.
Also zum einen ist es ja auch so, Ich glaube nicht, dass ein großer amerikanischer Konzern eine China-KI in seinem Unternehmen nutzen würde.
Das ist, glaube ich, dann doch ein bisschen zu gefährlich.
Es sind ja zwei Märkte, der chinesische Markt und der amerikanische Markt.
Und was allerdings wichtig ist, dass es schwer auszuschließen, dass es kein Wettrennen gibt.
Es gibt ja ein Wettrennen, wer die bessere KI hat.
Und da laufen wir dann in Gefahr, in eine Richtung zu kommen, die wir nicht haben wollen.
Es geht ja schon jetzt so weit, dass KI sich zum Teil auch selber programmiert.
Wir sind kurz davor und das könnte dann wirklich unangenehm werden, wenn dieses Rennen unkontrolliert stattfindet.
Aber klar, es ist ja vollkommen in Ordnung, dass auch die Chinesen KI machen.
Wer da jetzt besser ist, weiß ich nicht.
Aber wie gesagt, kein US-Unternehmen wird die Chinesische KI nutzen genauso andersrum nicht.
Da kommt man sich also nicht großartig ins Gehege, zumindest noch nicht.
Das kann sich vielleicht mal ändern.
Wo die Chinesen allerdings...
Ein klaren Vorteil haben ist im Bereich Roboter.
Also in den USA oder auch in Europa sind wir bei Robotern bis auf vielleicht Testern längst nicht so weit wie die Chinesen.
Das ist ein Markt, da muss man schon ein bisschen aufpassen, dass die Chinesen da nicht ganz weit die Nase vorn haben.
Du hast ja auch, wir kommen auch noch, Roboteraktien, chinesische Aktien in deinem Depot, in deiner Hotlist mit vertreten.
Also hast du grundsätzlich jetzt keine Berührungspunkte mit chinesischen Aktien?
Da gibt es ja viele, die eben vor den geopolitischen Risiken warnen und sagen, oh, wenn eines Tages China dann Taiwan angreift, dann kann es uns gehen wie mit den russischen Aktien damals, dass die alle wertlos irgendwie...
quasi im Depot dann sind oder dass sie zumindest extrem natürliche Sanktionen erfahren und so weiter.
Also wie gehst du mit diesem Risiko um?
Gut, das ist da.
Ich würde das Risiko in China mit Sicherheit nicht so groß einschätzen, wie das in Russland.
Also ich habe übrigens nie russische Aktien empfohlen, weil ich immer vor diesen politischen Risiken im Hinterkopf hatte.
Die gibt es in China auch, aber die sind längst nicht so groß.
Diese Taiwan-Geschichte, ja, Da hat man jetzt die letzten zehn Jahre, hätte man nichts machen dürfen in China.
Gut, es gab auch nicht viel zu verdienen mit chinesischen Tag-Aktien, muss man mal ganz ehrlich sagen.
Die Entwicklung war wirklich enttäuscht in den letzten Jahren, was unter anderem auch an diesen politischen Risiken liegt, aber auch so ein bisschen daran, dass die Firmen sich nicht so entwickelt haben wie vielleicht vergleichbare US-Technologie-Firmen.
Das kann sich und wird sich, glaube ich, ändern.
Und wie gesagt, gerade im Roboter-Bereich gibt es viele spannende Firmen in China, aber auch im Bereich KI.
Ich hoffe mal, dass sich da das auch mal langsam in den Kursen niederschlägt, die Entwicklung, die die Firmen dort nehmen, die ist auch nicht schlecht.
Denn gleich im Bereich KI, würde ich schon sagen, haben die Amerikaner schon noch deutlich die Nase vorn.
Gucken wir mal ein paar der Aktien an.
Fangen wir mal einfach mit den Großen.
Die Mac7 gibt es da, zumindest die Großen 3 in China, Alibaba.
Die haben jetzt eben gerade wieder ein neues KI-Modell vorgestellt.
Wie stehst du zu Alibaba?
Ja, es bleibt mir nicht so ganz auf dem Radar.
Ich weiß gar nicht so direkt, warum.
Sicherlich im Bereich KI ist es schon vergleichbar mit Amazon, wenn gleich Alibaba sogar noch ein bisschen stärker im KI-Bereich ist.
Aber mein Favorit ist im KI-Bereich eigentlich in China die Baidu, wobei die Aktie wirklich sich...
enttäuschend entwickelt, muss man ganz klar sagen.
Es ist unheimlich schwer abzuschätzen, wer da nun die Nase vorn hat.
Tencent, Alibaba, Baidu, alle haben KI-Modelle.
Jeder, der ein neues KI-Modell rausbringt, sagt, das ist das Beste.
Klar, sonst würde er lieber nichts sagen.
Und es ist in den USA schon schwer genug, das einzuschätzen.
In China ist es noch schwieriger.
Ich habe mich entschieden, gerade im KI-Bereich auf die Baidu zu setzen, weil Ja, es ist irgendwie stringent.
Man hat dazu noch das Robotaxi-Geschäft.
Also die Firma ist auch sehr breit aufgestellt.
Gefällt mir sehr gut.
Und insoweit Alibaba bin ich so ein bisschen außen vor.
Casey Wood hat gerade Baidu immer wieder verkauft.
Ist mir aufgefallen.
Ich gucke mal, was sie so macht.
Also Casey Wood ist mittlerweile eher der Kontraindikator geworden.
Ich erinnere nur daran, dass sie kurz vor dem gewaltigen Anstieg komplett ihre Nvidia-Position verkauft hat, vor einigen Jahren schon.
Also ich habe sie mal sehr geschätzt, aber das hat sich mittlerweile doch ein bisschen geändert.
Sie war übrigens auch eine der ganz wenigen, die schon damals rechtzeitig auf Tesla gesetzt haben.
Das stimmt.
Und da ist er nach wie vor ein absoluter Fanboy von Elon Musk und hat auch SpaceX jetzt gerade auch in der Schwäche hinein kräftig eingesammelt und kauft gerade auch wieder Tesla.
Also bei Baidu haben wir dann die drei in einem durchgesprochen, Alibaba, Baidu, Tencent.
Du sagst, Baidu ist von den drei Big Techs in China dein Favorit.
Was würdest du dann der Baidu-Aktie so zutrauen?
Also wenn es dann mir gehen würde, müsste die Aktie jetzt schon doppelt so hoch stehen.
Also bei Baidu kann es schnell gehen.
Das ist so eine Aktie, so eine schlafende Schönheit, kann man fast sagen.
Das ist poetisch.
Was bei Beidu das Problem ist, das Kerngeschäft, das Suchgeschäft, also Beidu ist ja die russische, die chinesische Google, wenn man so will.
Und das läuft eben nicht gut.
Aber das KI-Geschäft brummt.
Das funktioniert.
Man verdient damit auch schon Geld.
Ja, verdoppeln kann sich die Aktie allemal, sagen wir mal so.
Dann hast du gerade erzählt, du hast ja selber ein Tesla, bist also ein...
intimer Kenner der E-Mobilität auch.
Das macht ja schon auch was aus, wenn man sich mit den Produkten auskennt und hat lange Tesla im Depot.
Du hast aber auch lange den chinesischen Wettbewerber, den Marktführer dort mittlerweile und auch mittlerweile den Weltmarktführer für E-Autos im Depot, nämlich BYD.
War ja auch lange Zeit eher unbekannt, aber ist jetzt natürlich auch im Westen immer bekannter durch Gewerbung.
Und ja, sie exportieren ja inzwischen, weil der chinesische Markt immer noch schwächelt.
Das ist ja eines der großen Probleme grundsätzlich für die weltweite Automobilindustrie, auch für die deutschen Autohersteller.
Und deswegen, wie siehst du die Aussichten für...
BYD auch angesichts des immer noch schwächelnden chinesischen Marktes oder denkst du, dass da vielleicht jetzt auch irgendwann mal ein Turnaround kommen müsste, was dann auch der BYD-Aktie dann wieder helfen könnte?
Also auf dem chinesischen Automarkt allen voran schwächeln die deutschen Hersteller, die ja alle quasi kollabierende Absatzzahlen haben.
Was daran liegt, dass in China mittlerweile über die Hälfte der Autos elektrisch verkauft wird oder zumindest teilelektrisch als Plug-in-Hybrid.
Und da sind die Deutschen halt sehr schwach aufgestellt.
Klar, BWD hat auch Marktanteile verloren.
Man hatte in China einen Marktanteil bei E-Autos von über 30 Prozent.
Das ist natürlich auf Dauer nicht zu halten.
Man hat aber diese rückläufigen Umsätze in China sehr gut kompensiert mit dem Auslandsgeschäft.
Das boomt überall.
Selbst in Deutschland sieht man immer mehr BWDs rumfahren, die Zuwachsraten sind dreistellig.
Das neue Werk in Ungarn müsste jetzt jederzeit in Betrieb gehen.
Also der Markt wird geflutet.
Und vor allen Dingen ist es im Moment noch so, dass Biberdy seine Autos in Deutschland ungefähr für den doppelten Preis verkauft wie in China.
Wenn diese Preise gesenkt werden und Biberdy kann das machen und verdient immer noch Geld, dann wird man Absatzzahlen sehen, die um ein Vielfaches höher noch sein werden.
Denn dieser kleine Biberdy, Siegel heißt er, glaube ich, kleiner als ein Polo.
Der kostet bei uns, glaube ich, 20.000 Euro.
In China kostet er 7.000.
Also 7.000 für ein komplettes Elektroauto.
Das ist schon ein echter Kampfpreis.
Und wenn wir in Deutschland in diese Preisregionen kommen, dann werden wir auch Absatzzahle eben um ein Vielfaches höher sind, als sie jetzt sind.
Also das Potenzial ist da.
Und spannende Aktie.
Aber im Moment der Kursverlauf, wenn man sich mal den Chart anschaut, ist...
zuletzt nicht ganz so zufriedenstellend.
Hat jetzt aber wieder ein bisschen sich erholt, jetzt auch mit Absatzzahlen am Wochenende.
Da haben sie immerhin 21 Prozent die Absatzzahlen im Juli gesteigert.
Im Gegensatz zu Xpeng, die sind auch bei dir im Depot.
Ich nenne sie immer Xpeng, dass man auch weiß, wie man das Ding schreibt.
Aber man kann sie auch chinesisch verkünden.
Aber ja, immer an die dann aussprechen.
Okay, sagen wir, bleiben wir bei Xpeng.
Bleiben wir bei Xpeng, ja.
Da kann sich der Deutsche was vorstellen.
Da habe ich auch in der Tat so ein bisschen größere Position im Depot, weil ich die auch immer sehr, sehr spannend fand und sie auch schon oft im Podcast hier vorgestellt habe, weil das ist ja schon so ein bisschen eigentlich die, Die chinesische Tesla hat ja eigentlich alles, was Tesla auch hat.
Einen charismatischen Gründer und E-Autos, Robotaxis und Roboter auch noch im Portfolio allein.
Die Aktie fällt und fällt und fällt.
Woran liegt es?
Keine Ahnung.
Ist mir auch schleierhaft, wo das Problem ist.
Tatsächlich ist der Firmengründer von...
Xpeng kam von Alibaba damals zu Xpeng oder als die Firma ganz jung war, kam mit dazu.
Hatte von Autos überhaupt keine Ahnung, hatte nur Technologie im Kopf und das merkt man auch an der Firma, ist auch sehr technologielastig.
Man macht ja längst nicht nur Elektroautos, sondern auch Flugtaxis, die übrigens, glaube ich, nächstes Jahr oder dieses Jahr schon auf den Markt kommen.
Roboter, die auch schon sehr weit sind, also viele tolle Sachen, seine eigenen KI-Chips.
Tatsächlich sowas wie die Tesla, ein bisschen kleiner und von der Bewertung auch deutlich kleiner.
Und ich weiß nicht, wo das Problem ist.
Es gibt keine schlechten Nachrichten.
Man kommt in allen Bereichen gut voran.
Die Zahlen sind auch in Ordnung, waren jetzt nicht überragend, die letzten Geschäftszahlen.
Also es passt eigentlich alles zusammen.
Aber warum die Aktie?
Ich habe da keine Erklärung dafür.
Also auf dem Niveau dann für dich ein Kauf?
Ja, absolut.
Absolut, Punkt.
Autohersteller in China gibt, auch weil ja zuletzt immer massiv subventioniert wurde dieser Bereich und jede Provinz ihren eigenen Autohersteller aufgemacht hat.
Da muss es ja eine Marktbereinigung geben und dann ist ja die Frage, wird Xpeng dann davon profitieren oder werden die möglicherweise unter die Räder kommen?
Xpeng ist ja ein Partner von Volkswagen.
Also Xpeng baut ja seine ganze Technologie in die VW-Autos ein.
VW hat ja mit Xpeng jetzt hier neue Modelle entwickelt, die so ein bisschen Hoffnungsträger auch in China durchaus sind.
Und VW hat sie ja sogar beteiligt.
Genau, und Xpeng verdient auch eine Stange Geld mit diesem Deal mit Volkswagen, weil das Geld fließt dann schon von Volkswagen nach China und nicht andersrum.
Nee, aber die Frage ist trotzdem, denkst du, dass Xpeng dann irgendwie in einer Marktbereinigung dann schon zu den Überlebenden wenigstens gehört?
Ja, das auf jeden Fall.
Also diese 150 Autohersteller, da sind, naja, da sind auch viele dabei, die vielleicht ein paar hundert Autos im Jahr produzieren.
Also die großen, sagen wir so, es wird wahrscheinlich am Ende wird es fünf bis zehn große Hersteller geben, die in China...
überleben werden und da ist Xpeng mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit dabei.
Und du hast die Roboter angesprochen, die Humanoiden, sind die auf ähnlichem Niveau wie der Optimus von Tesla?
Würde ich jetzt mal sagen, ist natürlich schwer zu beurteilen aus der Ferne, zumal man auch gar nicht so genau weiß, wie die neustige Generation ist.
Es ist ja nicht so, dass Tesla und Xpeng seine Roboter täglich vorstellen, wie weit man jetzt gerade in der Entwicklung ist.
Fakt ist, dass Xpeng Ende des Jahres die Serienproduktion starten wird.
Ich glaube, man will dann im nächsten Jahr 5000 Roboter im Monat produzieren, wenn ich es recht im Kopf habe.
Also schon in ordentlichen Stückzahlen.
Und so langsam geht es wirklich los mit den Robotern, dass die auch in Serie gehen.
Und das wird, glaubt man Elon Musk oder auch anderen, der größte Markt aller Zeiten werden.
Also größer als der Automarkt, größer als der Smartphone-Markt.
Das wird ein Billionengeschäft und da sieht, also zumindest was Xpeng bis jetzt macht, sieht das sehr gut aus und auch was die Roboter können.
Die letzte Präsentation war vor einigen Monaten, sie laufen ja schon wie Menschen, also nicht mehr dieses Abgehackte, sondern sehr flüssige Bewegung und das ist eine Frage der Zeit, bis sie auch menschenähnliche Sachen machen können.
Ein anderer humanoider Roboterhersteller in deinem Depot ist Uptec.
Die habe ich auch selber, habe ich auch zusammen mit Xpeng auch schon öfters mal hier erwähnt und vorgestellt.
Auch hier auf meiner Favoritenliste für 2026 zum Jahresanfang.
Und Uptec ist auch ziemlich abgeschmiert.
Zuletzt berappeln die sich so ein bisschen.
Wie sieht es da aus bei der Geschäftsentwicklung, bei der technologischen Entwicklung?
Wie siehst du die Aktie aktuell?
Ja, ist ähnlich.
Ist nicht so ganz zu erklären.
Wobei da ist es so, dass Xpeng, da habe ich das Autogeschäft, das reale Umsätze macht, also auch große Umsätze.
Das Robotergeschäft ist ja eins, das erst in der Zukunft kommt.
Also insoweit lebt Optik auch von der Zukunftsfantasie in erster Linie im Moment.
Man hat auch relativ überschaubare Absatzzahlen, aber man hat starke Partner, unter anderem Airbus und auch einige andere große Konzerne.
Die Roboter werden ja auch schon eingesetzt, ich glaube, an der chinesischen Grenze als Grenzpatrouille.
Aber das Problem ist tatsächlich, es gibt ja unterschiedliche Einschätzungen, wie die Zukunft verläuft, wie schnell sich diese Roboter verkaufen.
Es gibt auch im Roboterbereich viel Konkurrenz, auch gerade in China.
Und diese Unsicherheiten sind es halt, die jetzt im Moment gerade gespielt werden.
Und das kann man ganz schnell wieder drehen, dass dann auch einmal wieder die Fantasie ganz vorne steht.
Ist eben so bei Firmen, die von der Zukunft leben, da sind die Schwankungen eben größer in beide Richtungen.
Prognosen sind problematisch, vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft finden.
Absolut.
Ja, hat Schlauermann mal gesagt.
Dann machen wir vielleicht noch einen Schnelldurchlauf durch einige deiner Titel auf der Hotlist.
Und dann will ich auch noch zu Lithium, Silber und Krypto kommen.
Also wir haben noch ein bisschen was vor in den letzten Minuten.
Vertive Holdings, um nochmal zurück zu den Rechenzentren zu kommen, die machen ja eher Kühlung für Rechenzentren.
Kurzeinschätzung zu der Aktie?
Ja, äußerst spannend.
Es gibt ja nicht nur die Tipp-Hersteller für Rechenzentren, sondern ich brauche die Kühlung, ich brauche Speichertipps, ich brauche Kabel, ich brauche Laser, optische Bauteile.
Und Vertiz macht halt die Kühlsysteme, Wasserkühlung.
Die sind sehr wichtig, damit es nicht so heiß wird, logischerweise.
Und eine spannende Firma wächst stark und ist, finde ich, auch immer noch attraktiv bewertet.
Es ist ja immer so, für mich ist es immer wichtig, dass das Wachstum passt.
Das Wachstum muss im Verhältnis zum KGV möglichst größer sein.
Also wenn ich eine Firma habe, eine KGV von 20, die Firma wächst mit 50 Prozent, ist das gut.
Wenn sie nur mit 10 Prozent wächst, ist es schlecht.
20 wäre okay.
Und bei Wertes passt es, das KGV ist kleiner als das Wachstum, soweit immer noch sehr spannend.
Und dann hast du eben noch so ein paar Spezialisten auch, die quasi Rechenzentren dann ausrüsten.
Zum Beispiel Poet Technologies, Anbieter von optischen Interposern für bessere Datenübertragung.
Was sind denn Interposer?
Das sind Schnittstellen zwischen herkömmlicher Datenübertragung und optischer Datenübertragung.
Es wird immer mehr optisch gemacht, weil die Geschwindigkeit höher ist, weil ich keine Verlangsamung habe, ich habe weniger Hitzeentwicklung und wie gesagt, ich habe die maximale Geschwindigkeit, nämlich Lichtgeschwindigkeit, schneller kann ich keine Daten übertragen.
Das ist der große Vordergegen über normalen Kupferkabeln.
Insoweit finde ich viele Firmen spannend, die diese optischen Bauteile machen, denn das ist wirklich die Zukunft im Bereich der Datenübertragung.
Was nützen wir die schnellsten Chips, wenn die Daten nicht schnell genug von einem Chip zum nächsten fließen?
Spannende Geschichte.
Buet ist allerdings eine Firma, die noch keine Gewinne, geschweige denn Umsätze hat.
Man ist gerade erst dabei.
die ersten größeren Umsätze zu erzielen.
Das wird erst im nächsten Jahr der Fall sein.
Also das ist eine ganz heiße Wette auf die Zukunft.
Das finde ich ja sympathisch.
Muss ich mal direkt mal anschauen hier.
Ähnliche Hochgeschwindigkeitslösungen für KI-Rechenzentren Credo Technology, Credo Deutsch ausgesprochen.
Wie ist da die Technologie?
Ja, die machen im Prinzip, ja.
Ziemlich viel, unter anderem auch optische Elemente, aber auch normale Datenübertragung.
Also das ist so ein, ich will nicht sagen One-for-All-Shop, aber so ein Infrastrukturanbieter, der so ziemlich alles anbietet, bis auf eben die Chips, die dann von den Video-Auf-Ein-Anhöner-Herstellern kommen, oder Speichelchips, aber alles drumherum.
Das ist ganz wichtig, denn wie gesagt, so ein Rechenzentrum braucht auch ein bisschen mehr als nur die Chips und insoweit finde ich auch Anbieter ganz spannend, die alles drumherum anbieten.
Also in dem Bereich gibt es bei dir auch vieles an Expertise und Einzeltiteln, die du auswählst auf deinen Hotlisten und in deinem Börsenbrief MyDoneReport.
Dann, wie gesagt, gucken wir nochmal auf den Lithium-Bereich.
Da bist du auch schon lange dabei quasi mit dem MyDorn-Report und pickst auch immer wieder Lithium-Firmen heraus.
Wie sieht es da aus?
Eigentlich denkt man ja immer, so viele E-Autos und Roboter und dann brauchen wir Strom für die ganzen KI-Rechenzentren.
Eigentlich müsste der Lithium-Preis aufgrund des großen Speicherbedarfs ja durch die Decke gehen, tut er aber nicht.
Was ist da los?
Ja, der Lithium-Bereich hat sich, glaube ich, vom Tief weg jetzt schon mehr als verdoppelt.
Aber wir hatten ja vorher einen Einbruch von über 80 Prozent.
Das sind immer so diese Schweinezyklen.
Es ist dann immer so, dass auf einmal ist das Lithium knapp oder andersrum.
Das Lithium ist knapp, dann wird wieder wenig investiert.
Auf einmal ist dann wieder andersrum.
Also Lithium ist günstig und dann wird wenig investiert.
Irgendwann ist dann nicht mehr genug Lithium da, dann steigen die Preise wieder.
Wenn die Preise steigen, wird wieder viel investiert, bis dann wieder zu viel Lithium da ist und dann die Preise wieder fallen.
Und wir haben jetzt gerade die Phase, wo die Lithiumpreise sehr tief waren, über einen sehr langen Zeitraum und es wurde relativ wenig investiert.
Und genau das wird uns wahrscheinlich in wenigen Jahren auf die Füße fallen, dass wir eben dann ein Unterangebot haben.
Wir haben ja nicht nur die Elektroautos, die Lithium brauchen in den Batterien, sondern wir haben tatsächlich immer mehr Batterien.
Große Batteriespeicher für Solaranlagen, für Rechenzentren.
Jedes Rechenzentrum braucht einen Batteriespeicher, um die Stromversorgung gleichmäßig zu halten und sicherzustellen.
Und das ist ein neuer Markt, der noch dazukommt zu dem Elektroautomarkt.
Und es wird darauf hinauslaufen, dass Lithium wahrscheinlich schon sehr bald sehr knapp wird.
Wir haben jetzt schon wieder...
Die massiven Lagerbestände, die wir hatten, sind größtenteils abgebaut.
Es ist schon wieder auf dem Weg, dass schon zu wenig Lithium auf dem Markt ist.
Insoweit bin ich guter Dinge, dass da auch die Aktien sich wieder positiv entwickeln werden in den nächsten Monaten.
Du hast da ja zwei Lithium-Explorer bei dir auf der Hotliste.
Also keine Förderer, sondern die sind ja noch am Beginn der Entwicklung von Lithium-Projekten.
Standard Lithium und Lift Power.
Warum denn gerade auch Explorer und warum gerade die beiden?
Ja, ich hätte auch einen Produzenten nehmen können, aber das Potenzial ist dann bei den Explorern doch ein bisschen größer, weil es ist dann ganz einfach so, wenn man seine Projekte zumindest in Richtung Produktion bewegt, dann kann ich auch mal Kursstärkung haben von mehreren hundert Prozent.
Das ist bei Produzenten dann eher schwieriger, weil die eben schon eine entsprechende Bewertung haben.
Also ich habe quasi so ein bisschen den Optionsschein im Lidzermarkt mit den Explorern.
Und beide Firmen sind relativ gut dabei.
Der große Vorteil war, dass beide diese Lithium-Durststrecke, die wir hatten in den letzten zwei bis drei Jahren, sehr gut überstanden haben, dass man nicht seine Exploration gestoppt hat oder sie verlangsamt hat, sondern dass man weiterarbeiten konnte, dass man genug Geld in der Kasse hat, dass man seine Projekte vorangetrieben hat.
Und beide, wenn es gut läuft, können so ungefähr in drei bis vier Jahren in Produktion gehen.
Das klingt jetzt weit weg, aber wenn ich ein Lithium-Projekt beginne, dann dauert es in der Regel 10 bis sogar 15 Jahre, um von der Projektentdeckung in Produktion zu gehen.
Also ein sehr, sehr langer Zeitraum.
Genau das ist das Problem, dass viele Explorer ihr Geschäft jetzt nicht mehr fortführen konnten und diese Lithiumproduktion dann irgendwann fehlt hinten raus.
Und genau das haben Standard Lithium und Lift Power richtig gemacht, dass man eben weitergearbeitet hat und dass die Projekte, beide Projekte oder...
von beiden Firmen zumindest ein Projekt in Richtung Produktion unterwegs ist.
Dann gleich weiterspringend in den Bereich Silber.
Da bin ich ja schon viele, viele Jahre ein Fan und es hat ja nun lange gedauert, bis dann Silber mal angesprungen ist.
Da haben wir letztes Jahr dann einen richtigen Silberrausch, eine Silberrallye erlebt.
Die ist jetzt auch wieder abgekühlt.
Sind wir jetzt da schon so weit abgekühlt, dass man sagen kann, jetzt ist die Korrektur langsam vorbei?
Hängt es viel an der Zinsentwicklung, wie der Silberpreis sich bewegt?
Wie ist da deine Einschätzung?
Also Silber ist ja, oder gute Edelmetalle insgesamt sind sehr schwierig.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle.
Bei Silber ist es noch schwieriger als bei Gold, weil Silber ja ganz viele Anwendungen hat.
Also Silber wird gebraucht.
Für die Rüstung, für die Elektroindustrie.
Silber wird aber auch als Anlageprodukt verwendet.
Schmuck, es gibt so viele Faktoren.
Besteck übrigens auch noch.
Es gibt immer noch Leute, die Silberbesteck kaufen, was ich gar nicht glauben kann.
Dann gibt es viele, oder bei Silber ist es so, dass viele ein Interesse haben an einem niedrigen Silberpreis.
Alle, die Silber brauchen, gerade für die Industrie, möchten den Silberpreis möglichst tief haben.
Es gibt entsprechend auch viele Banken, die dann unterstützend tätig werden, um den Silberpreis möglichst nicht so hochkommen zu lassen.
Ich will jetzt gar nicht diese...
Es gibt tatsächlich...
Es wurde, ich glaube, morgen...
JP Morgan ist verurteilt worden schon mal.
900 Millionen Dollar Strafe musste man zahlen, weil man den Silberpreis manipuliert hat.
Nachweislich sind Leute ins Gefängnis gegangen.
Es sind nicht nur Theorien, es ist tatsächlich in der Praxis bewiesen, dass der Silberpreis manipuliert worden ist und wahrscheinlich immer noch manipuliert wird.
Insoweit ist es unheimlich schwer.
Meiner Ansicht nach, Silber ist auch einer der wichtigsten Rohstoffe für den KI-Sektor, weil es eben für elektronische Bauteile gebraucht wird.
Silber leitet den Strom so gut wie kein anderes Metall, deutlich besser als Kupfer.
Und soweit braucht man Silber.
Die Frage ist nur, wo ist der Silberpreis fair bewertet?
Bei 50 Dollar, bei 60, bei 100, wo wir vor kurzem nochmal waren, kurzzeitig.
Ich würde eher sagen, bei 100 oder sogar drüber.
Aber im Moment sieht es so aus, als wenn wir wieder auf einer Marke uns befinden, so um die 60 Dollar, die wahrscheinlich erstmal eine ganze Zeit lang so bleiben wird.
Aus welchen Gründen auch immer.
Das heißt, momentan, du hast ja eigentlich auch an Zertifikaten und an gehebelten Produkten dann in deinem Depot, beziehungsweise auf deinen Hotlisten, wie sie heißen.
Was würdest du am ehesten dann wählen, wenn man jetzt momentan sagt, okay, vielleicht ist es noch nicht ganz so weit?
Oder würdest du einfach sagen, jetzt erstmal abwarten?
Also ich habe immer noch, im Silber bin ich aufgestellt im Moment mit einer Silbermine, einer kleinen Silbermine, die es schließlich schon produziert.
Und noch mit einem Zertifikat, das die großen Silberproduzenten abdeckt.
Das Best of Silver meiner Zertifikat.
Ich bin gerne wieder bereit, auch wieder mit gelbelten Produkten was bei Silber zu machen.
Aber ich möchte erst mal sehen, wo sich der Preis irgendwie einpendelt.
Ich bin nach wie vor sehr überzeugt, dass der Silberpreis steigen wird.
Die Frage ist nur, wann und wie stark.
Und das schaue ich mir erst mal aus der Entfernung an.
Und wenn ich das Gefühl habe, das könnte sich wieder was bewegen, dann bin ich auch gerne bereit, wieder Silber direkt zu handeln.
Okay, momentan erst noch ein bisschen abwarten beim Silber.
Und Krypto ist ja dann auch noch was, was doch sehr zurückgeblieben ist.
Der Bitcoin vor allem für viele lange das digitale Gold.
Gut, Gold ist jetzt auch ein bisschen abgeschmiert.
Ich bin ja bekennender Kryptoskeptiker.
Kritiker?
Was ist Kritiker?
Ich lasse einfach die Finger davon.
Bis auf eine Hyperliquid Strategies habe ich mir ja neulich mal geholt.
Eine Spezialgeschichte.
Aber du bist ja bei Bitcoin und Ether durchaus.
Hast du sie noch zumindest auf deinen Empfehlungslisten?
Hotlist gibt es bei dir auch?
Aber nur als 1 zu 1 ungehebelt.
Also als Langfrist.
Konservatives Investment.
Konservatives Investment, okay.
Tatsächlich, ich sehe Bitcoin und Ethereum als konservativ.
Was nicht halbiert innerhalb von zwölf Monaten, ist ein konservatives Investment wie der Bitcoin?
Ja, also wenn ich vorher Kursstagen habe von mehreren tausend Prozent, muss ich mit 50 Prozent Minus auch mal leben.
Das ist nochmal so.
Es gibt immer Leute, die dann einsteigen, weil sie sagen, jetzt beginnt der große Bitcoin raus und jetzt wurde er...
Ja, war bei Bitcoin in der Vergangenheit immer richtig.
Ich glaube auch, der Bitcoin, wir werden die 100.000 auch wieder sehen.
Es ist nur so, dass es wahrscheinlich ein bisschen länger dauert, als sich das viele gedacht haben, weil es ist wirklich mal so eine Phase angetreten, die mal doch eine etwas größere Korrektur mit sich bringt, was nach diesem Hype, als die ETFs rauskamen, die ersten auch mal ganz in Ordnung ist, dass sich der Markt mal ein bisschen beruhigt.
Wenn ich jetzt eine Wahl hätte, welche Kryptowährung mein Favorit ist, dann würde ich eher Ethereum wählen, weil Ethereum wirklich gebraucht wird.
Ethereum ist ja die Basis auch für viele Tokens, die auf den Markt kommen.
Und insoweit finde ich das ein bisschen spannender, weil Bitcoin hat ja eigentlich keinen realen Nutzen.
Es ist ja wirklich wie Gold.
Es ist einfach zum Kaufen liegen lassen und hoffen, dass der Wert steigt.
In Gold kann man sich schon noch auch schön um den Hals hängen.
in die Vitrine stellen.
Also da gibt es schon noch ein bisschen Nutzwert wenigstens.
Schönen Glanz, ja.
Ich weiß nicht, wo jetzt so ein bisschen steht.
Ja gut, ja, das stimmt.
Bitcoin kannst du ja auf jeden Fall nicht um den Hals hängen.
Komischerweise sind alle Bilder von Bitcoins, die Bitcoins sind immer Goldfarben.
Ja, man muss das ja irgendwie, weil alle immer gesagt haben, das ist die digitale Gold und irgendwie, wenn ich im Fernsehen über Bitcoin spreche, muss ich ja irgendwas zeigen.
Genau, aber warum sind die nicht grau, die Münzen?
Oder rot oder grün?
Warum denn Gold?
Wie man mal so designt.
Bei den Münzen, das sind ja keine Münzen.
Das ist natürlich, ja.
Designt wie eine Goldmünze.
Aber wie gesagt, man muss mal so ein Fantasivbild verwenden.
Ich weiß nicht, wer da auf die Idee kam, das so zu designen.
Aber manche sagen ja auch immer, selbst Frank Thielen hat es gesagt, dass er seine ganzen Bitcoin-Bestände...
eingestellt hat oder verkauft hat, auch in der Sorge, dass eines Tages Quantencomputer Bitcoin entschlüsseln könnten.
Siehst du diese Gefahr nicht?
Ich habe meine Bitcoins auch verkauft, weil ich Steuern zahlen musste.
Das ist ein bisschen länger her.
Also, weiß ich nicht.
Gut, Frank Thelen ist sowieso so eine Geschichte, da kann man auch einen eigenen Podcast drüber machen, was man von dem anhalten soll oder nicht.
Da präge ich dich gerne mal mit dem Pip Glöckner zusammen.
Die Gefahr sehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht.
Quantencomputer ist auch so eine Geschichte, da kann man auch viel drüber reden, wann es denn so weit ist.
Da die Bewertung, damit komme ich nicht mehr ganz zurecht.
Aber die Angst halte ich jetzt nicht beim Bitcoin.
Gut.
Du hattest mal Rigetti.
Ich bin damals auch richtig auf Rigetti aufmerksam geworden.
Ich habe sie damals nicht gekauft, aber ich habe sie dann irgendwann mal eingesammelt, als die unter einem Dollar notierten.
Und dann sind die richtig abgegangen.
Zeitweise hatte ich da 5000 Prozent.
Ich habe die immer noch.
Zwischenzeitlich 5000 Prozent.
Ich habe sie, glaube ich, mit einem Dollar empfohlen.
Es war damals so, dass es gab die Aktie in Deutschland nicht zu handeln.
Das heißt, ich habe das über den Umweg über ein K.O.-Zertifikat gemacht.
Das war zwar nur mit einem ganz kleinen Hebel, aber da sich die Aktie halbiert hat, ist es trotzdem ausgenockt worden.
Und direkt danach ging dann die Ready los.
Also unglücklich hätte es gar nicht laufen können.
Und das ist auch vielleicht so ein bisschen der Grund, diese schlechte Erfahrung, dass ich da so ein bisschen den Zug drin verpasst habe.
Tja, und jetzt muss ich wirklich sagen, die Bewertungen sind...
Klar, Zukunft wird bewertet, aber da muss alles glatt laufen, damit sich diese Bewertung auch wirklich rechtfertigen lassen.
Aber sind, wie gesagt, ja auch schon ganz schön wieder zurückgekommen seitdem.
Also ich habe da ordentlich Gewinne mitgenommen und kleine Positionen noch am Laufen.
Und ja, also vieles Spannende, was wir jetzt besprochen haben in diesen knapp eineinhalb Stunden.
Podcast mit dir.
Was ist jetzt vielleicht so Resümee oder wenn du jetzt aktuell auf die Tech-Welt guckst, was rätst du Anlegern grundsätzlich?
Also wir haben gerade was, oder andersrum, wir werden in zehn Jahren zurückblicken in das Jahr 2026 und werden sagen, in der Zeit KI-Aktien zu kaufen, war die beste Idee, die man haben kann.
Denn dieser Markt ist Der größte, es wird der disruptivste, den die Welt jemals erlebt hat.
Es wird alles verändern.
Es wird unser Berufsleben verändern.
Es wird unsere Jobs wahrscheinlich in drei bis fünf Jahren nicht mehr geben.
Also deinen vielleicht noch eher als meinen.
Und ja, das würde ich jetzt nicht sagen.
Ich glaube nicht, dass eine KI irgendwie unentdeckte Aktien entdeckt, zum Beispiel.
Ja, vielleicht noch nicht, aber das wird schon kommen.
Die einfachen normalen Bürojobs sind eigentlich heute schon fast obsolet.
Also es wird sich viel verändern.
Es wird riesen Produktivitätsschübel geben und alle, die sich am Aktienmarkt aufhalten und die so ein bisschen technologieaffin sind und werden viel Geld verdienen.
Es ist keine Blase, zumindest noch nicht.
Es kann sicherlich eine werden, aber mit Sicherheit noch nicht.
Und wie gesagt, wir sind eher am Anfang.
Und gerade...
Warum?
Ich setze auch vor allem auf Rechenleistung, weil ich kann nicht abschätzen, welche KI am Ende das Rennen macht.
Das kann man nicht sagen.
Aber ich weiß eins, die nachfragende Rechenleistung wird in den nächsten Jahren extrem hoch bleiben.
Sie wird sogar noch zunehmen.
Und alle Firmen, die irgendwie damit was zu tun haben, werden sich prächtig entwickeln und entsprechen auch die Aktienkurse.
Jetzt kriegst du natürlich auch noch nach so viel Input und so vielen, nicht Geheimtipps, aber Tipps von deinem Börsenbrief, die du uns verraten hast.
Werbezeit geschenkt.
Also dein MyDawn-Report, der ist ja nicht ganz billig.
Was kostet er so und wo kann ich den abonnieren?
Der kostet 1000 Euro im Jahr.
Aber das hat mit einem Aktiengewinn schon wieder drin.
Das ist ja schnell gemacht.
Gibt es da auch Sonderangebote?
Man kann das auch mal für einen Monat nur testen und zahlt dann glaube ich 120 Euro.
Das kann man auch machen.
Aber eigentlich ist ein Monat viel zu kurz, weil in einem Monat, das kann mal ein guter Monat sein oder ein schlechter Monat.
Also nach einem Jahr kann man schon einschätzen, wie das Ganze läuft.
Und es gibt ja auch immer wieder neue Aktien.
Es ist nicht nur so, dass ich Aktien einmal empfehle.
Klar, ich versuche möglichst lange Trends mitzunehmen, also auch mal über mehrere Jahre.
Aber es gibt, wie gesagt, auch zwischendrin die Hegel-Spekulationen.
Es gibt immer wieder neue Aktien.
Ich versuche halt immer, Aktien möglichst früh zu entdecken vor den anderen.
Wie gesagt, Nebius ist ein gutes Beispiel.
Heute kennt die Aktien nicht, will nicht sagen jeder, aber sie ist bekannt.
Vor einem Jahr war das ein echter Insider-Tipp.
Die Aktie hat sich verzehnfacht.
Und genau sowas suche ich uns hoffentlich und ich denke auch, bin in der Lage, das auch weiterhin zu finden.
Und gerade dieser KI-Boom gibt so viele neue Möglichkeiten.
Und da glaube ich, wird man noch einige Aktien haben, die sich nochmal verzehnfachen können in den nächsten Jahren.
Und wo finde ich den MyDone Report?
Den gibt es einfach bei Google oder bei einer beliebigen KI MyDone Report ein und wird alles Nötige finden.
Das schafft man.
Sehr schön, lieber Alfred.
Wir kennen schon lange und ich verfolge dein Werk auch schon sehr lange und habe auch schon, ich denke mal, mit vielen Ideen von dir.
auch gutes Geld verdient.
Also von daher...
Sehr gut.
Kontonummer für die Provision gebe ich dir dann gleich noch.
Bitte was?
Nein.
Du hast dir genug geleistet.
Nein, nein, nein.
Passt.
Alles gut.
Du hast uns kostenlos wertvollen Inhalt zur Verfügung gestellt und das wissen wir hier sehr, sehr zu schätzen.
Und alles andere ist ja dann in der Einschätzung des Hörers und der Hörerin, ob er das dann weiter verfolgen will.
Und wie gesagt, ich fand es sehr spannend und ich freue mich, wenn wir uns auch demnächst wieder im Fernsehen sehen.
Du bist ja auch bei mir gerne gesehener Gast in meinen Sendungen zu Tech-Aktien zur Einschätzung und da gibt es ja auch immer wieder viel zu besprechen zu den einzelnen Zahlen, was wir dann immer so tagesaktuell gerne mal machen.
So, hast du noch ein Schlusswort?
Habe ich noch was vergessen?
Ja, also mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht.
Es war mal schön, mal ein bisschen länger zu reden und nicht immer nur diese drei Minuten im Fernsehen.
Da machen wir ein bisschen mehr Zeit, kann ein bisschen weiter ausholen.
Und ja, gerne wieder.
Hat Spaß gemacht.
Wunderbar.
Dann sagen wir einfach Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär.
Das ist unsere Abschiedsformel hier bei Defna und Chapits.
Und nächste Woche nochmal mit einem spannenden Gast.
Ciao, macht's gut.
