# Navigating Market Volatility, AI Integration, and Portfolio Strategy

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-01

## Transcript

Diese Zettelwirtschaft macht mich wahnsinnig.
Wer soll da noch die Übersicht behalten?
Was suchst du denn?
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Heute geht es um euch und eure Fragen.
Zusammen mit dem Eckart und der lieben Lea erklären wir, wie ihr euer Börsenwissen ausbaut, wie hoch der Edelmetall- und Kryptoanteil im Depot sein sollte, was ein Anti-FOMO-Sparplan ist, wie der Eckart mit drei Dividenden-ETFs auf zwölf Ausschüttungen im Jahr kommt, welche ETFs Lea bespart und welche Informationsquellen und Bücher wir nutzen.
Dazu die Zahl, über die sonst kaum eine spricht.
Die Sparquoten der Hosts.
Und ja, es wird noch persönlicher.
Wer trinkt Kamillentee für die Stimme?
Wer Energydrinks kurz vor Mitternacht?
Und wie lautet die Telefonnummer von Lea?
Und als ob das noch nicht alles spannend genug wäre, gibt es noch einen Wochenrück- und Ausblick mit Pip Klöckner.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz, Lea Oetjen und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 1.
August.
Und ja, wir haben nicht nur eine schwierige Börsenwoche hinter uns, die ein Wunderkind aus der Bahn geworfen hat, sondern gleich einen ganzen schwierigen Monat.
Zumindest für Anleger, die nicht allein im...
DAX investiert sind, doch vielleicht der Reihe nach.
Der DAX, der hat in dieser Woche 2,1% zugelegt.
Und im Juli hat er es auf 2,5 Prozent gebracht und ist damit der Gewinner in unserem kleinen Indexwettbewerb hier.
Der S&P 500, der gewann diese Woche immerhin 1,1 Prozent, aber auf Monatssicht blieb trotzdem ein kleines Minus von 0,1 Prozent.
Der MSCI World, der gewann auch, aber nur schmale 0,1 Prozent in dieser Woche.
Und in Juli, den hat er im Minus beendet mit 0,4.
Und der nächste Gartenhundert.
Der hat es wirklich in sich.
Diese Woche, dank des guten Donnerstags und des guten Freitags, ein kleines Plus noch von 0,5 Prozent.
Aber im Juli, da krachte er 6,6 Prozent in die Tiefe.
Und das war der schlimmste Juli seit 2004, also seit 22 Jahren.
Und da fällt mir Cruel Summer von Bananarama ein.
Aber statt jetzt hier zu singen, habe ich mir einen spannenden Tech-Erklärer eingeladen, der hier den Sommerfeld vertritt.
Herzlich willkommen, Pip.
Moin Moin.
Ja, und vielleicht machen wir erstmal so ein bisschen Glazing hier.
Du hast ja für diese Woche vorausgesagt, so ein bisschen Rebound in Software.
Du hast den Vibe-Shift bei Microsoft eigentlich ganz gut gesehen.
Meta warst du skeptisch, auch das war ganz gut.
Und Reddit hast du auch gecalled.
Glückwunsch.
War nicht so schlecht, oder?
Danke, danke.
Ja, ist vielleicht auch ein bisschen Zufall dabei.
Also, dass Software ein bisschen zu sehr verprügelt wurde, das glaube ich ja schon länger.
Scheint bis jetzt auch einigermaßen wahr zu sein.
Ja, Microsoft bin ich ja gar nicht mehr so optimistisch gewesen dieses Jahr, aber die Zahlen wurden sehr gut aufgenommen.
Amazon haben wir glaube ich auch gesagt, weiß nicht, ob es bei uns im Podcast war oder bei dir, dass es eigentlich relativ gesehen günstig war.
Die gehen heute wahrscheinlich auch am Freitag zweistellig hoch.
Mal sehen, wie sie schließen oder geschlossen haben morgen.
Ja, bin ganz zufrieden.
Aber ich habe jetzt selber davon nichts getradet, also außer ein bisschen Software und Microsoft habe ich auch noch irgendwo oben liegen.
Aber ja.
Ja, Workday war auch eine der erfolgreicheren Aktien diese Woche, ganz zweistellig zugelegt.
Wir hatten SAP relativ gut zugelegt.
Wir hatten selbst Atlassian, wo ich aber denke, ob das nicht disruptiert wird.
Aber gut, auf jeden Fall war es auch diese Woche eine große Sache.
Ich würde mal sagen, das Thema der Woche war so ein bisschen auch geprägt von einem deutschen Wunderkind, dass sein Hedgefonds zwangs-deleveragen musste, also zwangs-liquidieren musste, Teile zumindest davon.
Und das hat natürlich dann dem Markt geholfen, weil man eben dieses Risiko gesehen hat, dass er da möglicherweise noch mehr verkaufen muss.
Und nachdem er das jetzt eben gemacht hat, ist dieser Verkaufsdruck weg.
Und das zweite Thema, das würde ich mit dir gerne mal besprechen, ob du das auch so siehst.
dass man sagt, naja, das waren ja gar nicht die schlechten Fundamentaldaten bei diesen ganzen KI-Aktien, sondern es waren einfach Leute, die haben sich halt so ein bisschen over their skis, die haben sich einfach ein bisschen verhoben, haben zu hoch geleveraged und mussten dann zwangslich widern.
Das war bei Kleinanlegern mit SK Hynix, gehebelten ETFs.
Das war jetzt eben mit diesem 20 Milliarden Hedgefonds Situational Awareness von Leopold Aschenbrenner, der ja auch zu viel hatte.
Andere Hedgefonds haben auch was abverkauft.
Und es war eher eine Positionierungssache, aber weniger eine KI-Sache.
Und deswegen können wir jetzt alle wieder für KI optimistisch sein und können alle wieder kaufen.
Was hältst du denn von der These, die da jetzt am Markt so ein bisschen gespielt wird?
Ja, also ich würde schon sagen, dass es eher ein Thema der Marktdynamik oder Hedging-Strategie war.
Also prinzipiell hat er ja recht gehabt mit seiner These.
Hätte er jetzt einen Tag länger durchgehalten.
Teilweise wurde es jetzt durch den Hedgefund selber natürlich auch die Märkte bewegt, durch den nicht passierten Abverkauf.
Aber ich glaube langfristig hätte er damit richtig liegen können.
Wobei er hat gegen Software und auf Samis gewettet.
Ob das jetzt schlau ist, ist noch eine andere Frage.
Aber ich glaube es lag weniger daran, dass die einzelnen Positionen irgendwie dumm waren oder so, sondern dass dann einfach viel Volatilität im Markt ist.
Aber man sieht, wie insbesondere die koreanische Börse da regelmäßig zweistellig hoch runter geht, die Circuit Breaker ständig einsetzen.
Also diese Rückschlagventile, wie man das nennen will, die dafür sorgen, dass die Volatilität nicht noch höher gehört.
Darauf war er vielleicht als relativer Neuling dann nicht vorbereitet.
Und so hat sicherlich auch viele andere Leute, die mit Hebel gehandelt haben.
Wir wissen ja, die Margin Debt, also die...
Die Leute, die Aktien auf Pump kaufen, sind in den USA gerade auf Allzeit hoch.
Robin Hood hat gerade bekannt gegeben am Donnerstag, dass sie, ich glaube, 20 Milliarden Margin Book haben auf Rekordhoch.
Also noch nie so viele Aktien verliehen haben an Kunden, wenn man so möchte, oder finanziert haben für Kunden.
Das birgt natürlich extra Risiko.
Jetzt habt ihr ja auch beim OMR-Podcast über Leopold Aschepadde über das Wunderkind gesprochen.
Vielleicht kannst du ja nochmal...
warum der überhaupt diesen Orakelstatus bekommen hat.
Wir haben das ja auch im Podcast diese Woche schon besprochen.
Er war halt ein Schnellstarter aus Berlin, hat mit 15 Abitur gemacht.
Dann ist er nach Amerika gegangen, ist da voll durchgestartet, war dann irgendwie bei Sam Benvenfried.
Danach war er bei OpenAI, ist da rausgeflogen und hat dann dieses Moneyfest geschrieben, dieses 135 Seiten umfassende 2024.
Was war in diesem Moneyfest?
Was war da jetzt so besonders, dass er so gefeiert wurde und dann einfach mal Milliarden eingesammelt hat?
Und jeder, der mitmachen wollte, musste, glaube ich, eine Mindestsumme von 25 Millionen mitbringen.
Finde ich schon krass.
Also er hat eine relativ klare Vision der Zukunft gehabt, hat die sich selbst verstärkende Entwicklung von KI ganz gut vorausgesehen.
Das fanden viele, glaube ich, schlüssig.
Vieles davon ist auch so oder ähnlich eingetreten, kurz darauf.
Er versteht das Thema KI gut.
im Doppelgänger-Podcast heute gesagt, es gibt eigentlich so drei Szenarien oder drei Erklärungen für seinen Erfolg und davon kann mehr als eine wahr sein.
Also die eine ist, er ist ein Wunderkind, wenn man ihn reden hört, hört sich sehr an wie ein 60-jähriger Professor oder Professorin, nicht wie ein 25-jähriger Junge.
Brutale Fähigkeit, Wissen aufzusaugen in sich über Geschichte, über KI, über Technologie, aber auch über Märkte.
Ist einfach furchtbar talentiert.
Trotzdem heißt das eben, man ist nicht hellsichtig und wird dann eben trotzdem vom Markt überrascht.
So ist das eben.
Du kannst noch so schlau sein.
Du kannst noch so schlau sein, wenn am Ende die Volatilität dich raushaut.
Dann hast du halt entweder im Aufbau deines Portfolios was nicht richtig gemacht oder Pech gehabt.
Das zweite ist, viele werfen ihm vor, er würde mehr oder weniger Insiderhandel machen.
Seine Freundin oder Verlobte ist die Chief of Staff bei Antropic.
Und es wird immer gesagt, er hätte dadurch Informationen von Antropic die andere.
Diese Woche ist übrigens Hochzeit.
Die Feier, diese Woche ist Hochzeit.
Das ist so ein bisschen wirklich fasziniert.
Bild ist wieder informiert.
Genau.
Das dritte ist, das habe ich im OMR-Podcast entweder, ich weiß nicht, ob ich es an R oder im Vorgespräch gesagt habe, aber es hat natürlich auch jede, oder habe ich es bei dir letztes Mal gesagt?
Ich weiß nicht, aber es hat ja jede...
Jede Börsenrallye hat ja so auch ihren Protagonisten, Fondsmanager, der einfach mit viel Better-Leverage quasi auf den Markt losgeht.
Das war früher eine Casey Wood, vielleicht auch mal andere in 2000, dann gab es jemanden, 2008 weiß ich gar nicht, wer darauf am besten gepasst hätte.
Aber du hast mal so Figuren, die einfach die richtigen Momentum-Trades mit sehr viel Leverage machen und dadurch dann eben noch besser...
funktionieren als der Markt an sich schon.
Also der Markt lief gut.
Aschenbrenner hat jetzt 450 Prozent Gewinn am Höhepunkt gemacht.
Das lässt sich aber einfach erklären mit sozusagen, er hat die Momentumwelten mit extra viel Leverage gemacht und dann landet man dann eben mit dem rund Fünffachen des Gewinns eventuell des Marktes.
Aber das heißt eben, wenn es kracht, dann ist man nach 15 Prozent Verlust, ruft die Bank schon an.
Wenn man fünffach gehebelt war, dann wollen die eigentlich weitere Sicherheiten haben.
Die Liquidität hatte er nicht.
Und vielleicht war es eine Mischung aus den dreien.
Also ich glaube, er ist gut vernetzt in der Szene, er versteht die gut.
Ich glaube, dazu braucht er nicht mal seine Verlobte, sondern auch seine alten Kontakte bei OpenAI helfen ihm, glaube ich, das alles gut zu verstehen.
Er ist zweifelsohne smart, glaube ich.
Ansonsten wird man nicht mit 19 Jahrgangsbester in der Columbia-Uni oder macht sein Abitur mit 15.
Das geht schon nicht, wenn man...
vollkommen doof ist.
Und wie gesagt, auch wenn man ihn reden hört, also ich würde ihm so einen intuitiven, höheren IQ als dem Elon Musk oder so zugestehen, glaube ich, wenn man ihn sprechen hört.
Wirklich?
Ja, ja, auch von...
Elon Musk sagt ja immer, was hat der Elon, was sagt der immer, was er für einen hohen IQ hat?
Keine Ahnung, ich würde nichts glauben, was Elon Musk sagt, von daher ist es egal.
Moin zusammen, hier ist Henning Feind.
Ich bin der Moderator des Fußball-Podcasts Phrasenmäher, dem Zuhause der Fußballstars.
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Wir hören uns im Phrasenmäher.
Aber der hat schon einen hohen IQ.
Ich würde sagen 170 Elon Musk.
Ja klar, hatte ich wohl wahrscheinlich.
Aber er hat bestimmt einen hohen durchschnittlichen.
Weil nichts von dem, was er sagt, darauf schließen lässt, finde ich.
Warum?
Du musst ja dieses technische Verständnis, es gibt ja IQ misst ja nicht unbedingt politische Reife oder Cleverness, sondern das misst ja auch, wie du Problemlösungen machst.
Und ich würde sagen, bei Problemlösungen, wenn es nicht gerade politische Probleme sind, würde ich schon vermuten, da ist das schon überdurchschnittlich und da würde ich schon auf mindestens 150 bis 170 tippen.
Ich weiß es nicht, ich bin ja selbst so ein Typ, der so fetisch, so ein...
Intelligenzfetisch hat und ich finde es immer klasse, mit intelligenten Menschen sich zu unterhalten.
Deswegen bist du ja auch häufiger hier im Podcast.
Kannst du dir keine KI mal auswerten lassen von dem, was er bisher gesagt hat.
Also am Ende geht, also Intelligenz ist Abstraktionsfähigkeit und natürlich hat er eine gute Fähigkeit, Dinge so auf das Minimum runter zu kochen und dann auch die richtigen Schlüssel zu ziehen.
Also ich glaube, ich habe ein paar sehr intelligente Menschen getroffen und intuitiv würde ich sagen, Er erinnert mich weniger an die.
Okay.
Es geht ja gar nicht um Aschenbrenner.
Das sind die drei, glaube ich, Erklärungen, von denen sicherlich so ein bisschen richtig ist.
Und ich glaube, wir werden nicht das letzte Mal von ihm gehört haben.
Also er hat diese sehr teure Lektion, also die ihm wahrscheinlich so 20 Milliarden, manche sagen bis zu 40 Milliarden, Asset Under Management gekostet hat.
Hat er sehr früh gelernt.
Das ist ja immer ein Segen.
Also eigentlich sagt man, es ist gut, mal früh den ersten Crash zu erleben, weil man es mit weniger...
Ja, mit 25.
Aber bei der Soma, die kriegst du ja nicht wieder.
Genau, das Problem ist, in der Regel hast du ja wenig Geld und kannst es mit der Zeit wieder aufholen.
Das ist ja das Schöne.
Deswegen sollte jeder in jungen Jahren diese Demut lernen und die hat er halt überhaupt nicht gehabt.
Und ich finde es schon faszinierend, dass er mit acht Leuten 20 Milliarden gemanagt hat.
Das ist schon krass, oder?
Und ein Risikomanagement, das schien da nicht mit an Bord zu sein.
meine Wetten, da bin ich so überzeugt, mal Hebel 5 drauf und fertig.
Und das hat er wahrscheinlich nicht verstanden, was es heißt, dass man dann nicht abwarten kann, dass die Zeit, mit jedem Hebel, den man hat, ist die Zeit halt weg.
Das ist das Problem.
Und dann kann man nicht sagen, lass mal Erholung erwarten.
Das ist vielleicht auch der Fluch, wenn man zu früh mit zu viel Erfolg gesegnet wird.
Also wenn die ersten Wetten so gut aufgehen, dann denkt man vielleicht, man ist auch unfehlbar und geht mehr Risiko.
Normalerweise sagt man ja, bis 25 ist der präfrontale Kortex doch gar nicht ausgebildet bei jungen Männern.
Also das erhöhte Risikobewusstsein kann ja auch dem Alter geschuldet sein.
Wobei er ja relativ reif wirkt für sein Alter, deswegen würde ich da jetzt sagen, das ist nicht der Grund.
Aber Erfahrung ist nicht ersetzbar, sagt man so.
Und wie gesagt, es sind regelmäßig die schlauesten Formmanager, die trotzdem pleite gehen.
weil am Ende das ganz langweilige Portfolio- und Risikomanagement, also die Hausaufgaben, die absolute Pflicht, ist dann halt in solchen Marktphasen doch wichtig, wenn es mal kurz volatiler wird.
Bist du auch so ein Leverage-Typ oder sagst du, ich weiß, dass meine Anlagefähigkeiten vielleicht überdurchschnittlich sind, aber nicht so, dass ich das gerne nochmal mit einem mehrfachen Hebel mache?
Ich habe es in der Vergangenheit immer mal wieder gemacht.
Aber ich sehe das als Gambling oder Konsum.
Also das ist keine Anlagestrategie, da geht es nicht um Kapitalaufbau, sondern um immer mal wieder zu testen, ob irgendwelche Hypothesen aufgeht, dann kann man halt mal kurz sowas machen.
Aber ich mache das bewusst nicht in einem Hauptdepot, weil sonst ist man verleitet, da immer mehr Geld reinzuwerfen.
Sondern da kann man irgendwie ein Prozent seines Depots irgendwo woanders parken, meinetwegen bei irgendeinem Trader oder CFD oder wie auch immer man das machen möchte oder meinetwegen auch Prediction Markets, das kann man überall.
oder Krypto auf tokenisierte Aktien traden oder was auch immer.
Dann soll man das machen, dann soll einem klar sein, dass das so ist, als würde man ins Casino gehen.
Also es gibt, wir kennen ja die Quoten, dass da 85, 90 Prozent regelmäßig Geld verlieren bei solchen Angeboten.
Also jetzt CFD-Broker zum Beispiel, wo du ja auch standardmäßig mit fünffachem Hebel tradest in der Regel.
Und selbst wenn du dich da absicherst, verliert halt die absolute Mehrzahl langfristig Geld.
Aber du verlierst halt nur, du bist halt dann nicht irgendwie, früher war es ja so, dass du über deinen Einsatz verlieren konntest und mittlerweile ist es ja wenigstens politisch so gemacht, dass du nur deinen Einsatz verlieren kannst und dann bist du halt plus minus null.
Ich weiß nicht, bei Aschenbrenner soll es ja so gewesen sein, dass er zumindest das Citadel die Aktien weggekauft hat, die auf Pump gekauft waren.
Ich weiß nicht, was jetzt übrig geblieben ist und angeblich der Antropic-Anteil, den er hatte, der soll wohl noch da geblieben sein.
Das waren immerhin...
4 bis 5 Milliarden, glaube ich.
Genau, ich gehe davon aus, dass seine Investoren trotzdem Geld verdient haben.
Also wenn die zwischendurch mal 500 Prozent im Plus waren, also aus dem Fonds, aus 200 Millionen sind ja, wie gesagt, irgendwo zwischen 20 und 40 Milliarden geworden.
Da werden sicherlich auch Nettozuflüsse sein und nicht nur Marktgewinne.
Aber das heißt, vielleicht haben die Anleger gar nicht so viel Geld verloren dabei.
Aber der Fonds ist jetzt relativ platt.
Also es wirkt so, als wären nur die privaten Bestandteile, also Entropic.
dann noch übrig geblieben ist.
Aber ich meine, du musstest dich, glaube ich, für zwei Jahre da fest verpflichten.
Du konntest also nicht vorab was da rausnehmen.
Ich glaube, wenn du da mitgefahren bist, bist du im Aufzug hochgefahren und wieder runtergefahren.
Insofern.
Also er hat ja Ende Q2 sogar nochmal seine Investoren aufgerufen, dass jetzt eine super Zeit wäre, neues Geld reinzulegen, weil es so eine Opportunität wäre, die sich selten ergibt.
Also er war da wirklich, glaube ich, zu optimistisch und hat unterschätzt.
Wie sehr, ich meine, es ist natürlich auch relativ, also er hat halt nicht so eine richtige Absicherung gemacht.
Er hat quasi gesagt, Chips long und Software kurz.
Das ist ja eigentlich die gleiche Hypothese, beziehungsweise.
Nee, er hat Engpass, ich glaube, er hat Engpass long gegangen und hat breite Short.
Nvidia hatte auch einen riesen Short drin, er hatte Broadcom Short, weil da irgendwann der Engpass aufhört.
Das kann ich auch nachvollziehen, wenn irgendwann Frozen Chips kommen und so weiter.
Und hat dann noch ein paar Software dazugenommen, was noch schlechter dann lief.
Und Long hat da halt wirklich die Engpässe genommen, Energie, Rechenzentren und solche Sachen.
Und auch SK Heidex, also diese Speicherchips.
Und wenn man jetzt beispielsweise den Apple-Chef gehört hat, hat er auch gesagt, hey, wir haben da eine Jahrtausendflut und Nachfrage.
Und die Thesen, die er hatte, scheinen ja nicht falsch zu sein.
Und deswegen frage ich jetzt auch, ist das jetzt, nachdem sich dieser Markt ausgekotzte, die Positionierung vielleicht, auch die Hedgefonds, Crossing betrieben haben, wie das im Fachchinesisch heißt.
Siehst du da jetzt wieder Chancen?
Ich meine, man hat ja schon gesehen, SK Hynix, 25% plus und auch andere, ob man jetzt diese, weiß ich nicht, Iron oder Nebius oder wie sie alle heißen.
Siehst du da jetzt auch wieder Möglichkeiten?
Oder würdest du sagen, dieser Markt ist noch so volatil, so unvorhersehbar.
Da würde ich lieber die Füße stillhalten.
Die Leute haben eh schon genug von diesem ganzen Kram.
Lasst mal.
Ja, schwer zu sagen.
Ich würde jetzt vielleicht nicht in diese overcrowded Trades, also in die Semis, Speicherhersteller, also SG Heinex, Samsung und so reingehen.
Ich finde, relativ gesehen dazu sind die GAFA-Unternehmen oder Magnificent Seven, mit Ausnahme von Tesla und vielleicht entweder relativ günstig, haben gute Zahlen geliefert, alle eigentlich durch die Reihe.
Selbst ein Meta bei allen strategischen Problemen sind sie eigentlich...
Mit 28 Prozent Umsatzwachstum, hoher Profitabilität, irgendwie mit Forward PE 18, also KGV 18 vorwärts.
Glaube ich, relativ günstig bewertet.
Also sofern man nicht glaubt.
Jetzt sind wir schon bei den Zahlen, dann können wir vielleicht die Zahlen mal durchgehen.
Da war ja positiv Microsoft und Amazon und negativ war Apple und Meta.
Gut, das hast du schon Meta gesagt.
Das Problem bei Meta ist ja...
A, dass auch da fast kein Cashflow, da kommt die Krämerseele wieder raus, dass auch fast kein Free Cashflow mehr übrig ist.
Und das zweite Problem, was Anleger gesagt haben, Naja, wenn er investiert und uns dann irgendwie eine Stunde im Call, so ein bisschen fast schon wie ein Filibustering, uns erzählt, ja, ich tue da was und ja, wir machen das.
Aber so richtig, so ein bisschen auch wie der Fettchef Kevin Walsh, so eine Stunde lang gesagt hat, ja, ja, wir machen Inflation, aber irgendwie, ja, was machst du denn, Junge?
Warum machst du nichts?
Und das war halt bei Mark Zuckerberg genauso.
Und jeder weiß ja, der mit Mark Zuckerberg irgendwie investiert, du bist ja nur Passagier und du kannst nur mitfahren.
Du hast nichts zu kameln.
Und wenn du meinst, dass er irgendwelche Ideen hat und die vielleicht...
nicht so für so gut befunden werden, dann hast du halt Pech gehabt.
Die Aktie ist natürlich günstig, hat das günstigste KGV, glaube ich, von allen Max 7 Aktien.
Ist das jetzt was Attraktives?
Er hat uns ja nicht erklärt, was er machen will.
Ich tue schwer, Meta als attraktives Unternehmen zu bezeichnen, aus vielerlei Gründen.
Aber sie sind preisge...
nach herkömmlicher KGV oder Price Earnings Growth Perspektive insbesondere, wenn man das fast 30% Wachstum da reinnimmt, sind sie halt relativ gesehen zum Markt günstig bewertet.
Das kann man glaube ich nicht sagen.
Was die Cashflow und CapEx angeht, Da sieht man ja, das hängt eben nicht nur daran, ob Cashflow negativ ist oder man CapEx ausbaut oder nicht.
Bei Amazon sieht man, die ziehen hoch und sagen, wir werden 10% mehr ausgeben wahrscheinlich.
Erklären es auch genauso, wie wir es letztes Mal besprochen haben.
Nämlich sie kriegen keinen Gigawatt mehr, aber es kostet mehr, weil die Chips teurer sind oder Speicher teurer ist.
Also da wird es verziehen.
Es geht eben dann doch mehr um Zahlen.
war die Profitabilität halt bei Meta schlechter als gedacht.
Da ist auch so ein Einmaleffekt im Operating Profit drin, zweieinhalb Milliarden, so Wettbewerbsstrafe oder irgendeine Gerichtsstrafe, die ein Einmaleffekt ist.
Aber ja, vor allen Dingen weiß man nicht, was die Strategie ist und das Kerngeschäft von Meta läuft gut.
Gleichzeitig fragt man sich aber, wie lange glauben wir denn, dass dieses WhatsApp und Instagram und Facebook noch 28 Prozent wachsen kann?
Also man fragt sich...
fairerweise seit zwei, drei Jahren, denke ich immer, woher kommen jetzt diese 30% Wachstum eigentlich?
Da kommen noch keine neuen Nutzer hin.
Die schaffen die Werbeeinnahmen.
Die kriegen halt einen Teil durch Preiserhöhungen.
Das finde ich auch mal faszinierend.
Ich glaube, die Hälfte von den 28 ist Preiserhöhungen und die andere Hälfte ist einfach Wachstum.
Die kriegen einfach mehr Werbung.
Faszinierend.
Aber man denkt ja, wie weit kann man das noch überstrapazieren und ist dann immer wieder überrascht, dass sie nochmal so hohe Wachstumsraten schaffen.
Und ja, gleichzeitig wetten sie jetzt halt auch in so einer Art Hyperscaler-Wette, wo sie abwechselnd dementieren, dass sie keine Überkapazitäten haben und auch die Kapazitäten sehr gut selber brauchen könnten.
Gleichzeitig betonen sie aber, dass jeder sich gerade umreißt um ihre Datacenter und fragt, ob sie da nicht Platz haben könnten.
Aber die Frage ist ja, warum sollte ich jetzt glauben, dass Meta der bessere Datacenter-Betreiber ist als die drei großen Plattformen?
Also die holen sich jetzt natürlich gute AWS-Leute und so, aber so ein bisschen ist es ja Commoditize, aber ein bisschen spielt Erfahrung und Scale ja auch Rolle.
Also erstmal ein Cloud-Sales-Team aufzubauen, das dann zu managen, die Software, gewisse Skaleneffekte.
Also bis die auf 40% operative Marge kommen, wird es vielleicht ja ein bisschen dauern.
Und darauf zu wetten, dass Mark Zuckerberg, der bisher außer Firmen akquirieren und kopieren eigentlich noch nichts gut gemacht hat, dass der jetzt einen erfolgreichen Hyperspiel aufbaut.
Bist du zu pessimistisch?
Er hat schon immer so ein bisschen erkannt, manchmal auch etwas spät, weil es gedreht hat und hat dann immer noch einen guten Pivot hingelegt.
Das letzte Effizienzprogramm hat er gut durchgefahren, nachdem der Markt ihn das...
Es waren ja schon aktive Investoren drin, die ihm das mehr oder weniger vorgelegt haben, was er machen muss.
Aber irgendwann hat er sich immerhin dazu durchgerungen und dann die Firma hocheffizient gemacht damit, fairerweise.
Aber ja, du willst jetzt darauf wetten, dass Meta selber, also die zwei wetten, damit du an Meta glaubst.
Ich glaube, es ist trotzdem eine nicht attraktive, aber günstige Aktie.
Aber der Bull-Case wäre, Meta muss es irgendwie gelingen, KI in ihre eigenen Produkte einzubauen.
Das gelingt ihm im Werbealgorithmus ganz gut, also dass die Werbung noch effizienter ausspielen, das klappt.
Aber ansonsten brauche ich KI.
In Instagram brauche ich KI, in WhatsApp braucht kein Mensch, will kein Mensch.
In WhatsApp brauche ich KI.
Doch, ich frage danach, aber es funktioniert total schlecht.
Also ich finde, es ist total, weder ist diese Funktion, das Transkribieren funktioniert total lausig, die Rechtschreibprüfung funktioniert total lausig.
Also WhatsApp ist sehr, sehr doof.
Aber was er auch noch gesagt hat, was ich spannend fand, als zweite Option, er will privaten Verbrauchern Intelligenz verkaufen.
Was meint denn damit und was könnte man da machen und würdest du deiner Intelligenz dem Meta anvertrauen?
Ja, also die allermeisten Leute haben sich ja vorher schon nicht für Intelligenz interessiert und warum sollten sie es jetzt tun und wenn, warum sollten sie es ausgerechnet bei Meta kaufen?
Also das ist ja letztlich auch Integration in eigene Apps und ich sehe das nicht.
Es gibt keine Meta-App.
Also wenn ich jetzt an Facebook, Instagram, Threads, WhatsApp denke, wo ich denke, Da brauche ich jetzt dringend ein KI-Feature drin, ehrlich gesagt.
Natürlich wird man es trotzdem probieren.
Vielleicht, das kann immer noch überraschend entstehen irgendwo.
Vielleicht helfen die Brillen so ein bisschen dabei, dass Leute dafür KI-Abos abschließen.
Aber es ist auf jeden Fall eine Wette, würde ich sagen.
Und das Gleiche gilt für das Data-Center-Geschäft.
Wird man die irgendwie betreiben können?
Wird man die Kapazität irgendwie unters Volk bringen?
Natürlich.
Schafft man damit ein ähnlich attraktives Business wie ein AWS oder Google Cloud Plattform aufzubauen und vor allem diese 200 Milliarden oder 150 Milliarden an Investitionen zu rechtfertigen?
Das ist noch eine andere Frage, glaube ich.
Und ich glaube deswegen wird die Aktie so schlecht getradet, weil es halt zwei große Wetten sind eigentlich, die da laufen und Mark Zuckerberg jetzt eben nicht so viel Leadership bewiesen hat zuletzt auch.
Aber gut, das wäre dann eine Wette einfach auf ein Rerating, dass man sagt, okay, er kriegt es vielleicht nochmal ein bisschen straffer gemacht und vielleicht mit ein bisschen weniger Leuten und KI kann er dafür einsetzen, effizienter zu sein.
Dann hast du halt statt ein KGV von, weiß ich nicht, 14, dann eins von 20 und das wäre dann die Idee dahinter, oder?
Ja, und wie lange es dauert, bis Meta dann wieder noch schneller wächst oder das aktuelle Wachstum halten kann, das ist ja auch nicht so einfach.
Okay, aber wo man Rerating gesehen hat, da sind wir bei Microsoft.
Da gab es ja zwei so Narrative, die komplett gegen Microsoft waren.
Das eine Narrativ war, deren Software, Leute, die wird disruptiert, das geht überhaupt nicht.
Und dann haben sie das abgeräumt jetzt.
Und das zweite Narrativ war, auch selbst diese Cloud, die sie da haben, schön und gut, aber das wird auch nicht profitabler.
Auch das haben sie jetzt wirklich grandios widerlegt.
Ist damit Microsoft jetzt wieder, und dann war ja so, Microsoft war, ich glaube ein KGV war bis runtergegangen auf 20 und davor war es ein KGV von 30 und könnte man jetzt sagen, nachdem diese beiden Narrative abgesenkt sind, hat man nicht nur den Push durch die gute Gewinneentwicklung, sondern möglicherweise auch ein Rerating wieder, weil wir sagen, Mensch, doch nicht die schlechteste Aktie.
Ja, die schlechteste Aktie würde ich sowieso nicht sagen.
Also um fair zu sein.
Im laufenden Jahr war sie es schon.
Die Software verkauft es ja gar nicht so gut, sondern es ist halt, dass ich die Service-Sparte und die wiederum hauptsächlich getragen von Intelligent Cloud und Azure, die so läuft.
Aber ja, die ist hoch profitabel.
Also Intelligent Cloud hat 40% oder 41% operative Marge, also vergleichbar, wie wir es später vielleicht noch von Amazon hören.
Dann beim Wachstum hat Azure sich auch nochmal von 40 auf 43%.
beschleunigt, nachdem das Wachstum vorher sich nur leicht beschleunigt hat, jetzt doch nochmal ein ordentlicher Schritt mit drei Prozent mehr.
Sie können die vollen Auftragsbücher nachweisen, sie haben das Wachstum, sie haben die Marge, super attraktive, zweitgrößte Cloud der Welt.
Wundert mich nicht, dass und außerdem läuft das Kerngeschäft halt gut genug weiter, was ja auch nicht...
Überraschend ist das.
Welches der Microsoft-Produkte würdest du denn heute mit KI ablösen wollen?
Also verstehe ich sowieso nicht, warum die Leute so gegen Software wettern, ehrlich gesagt.
Naja, du könntest sagen, das ganze Office-Paket oder wenn ich mir Teams angucke, das wird regelmäßig schlechter.
Teams war von Anfang an schlechter, aber die Distribution ist viel wichtiger.
Aber es wird noch schlechter.
Das ist sehr faszinierend.
Satya Nadella hat das in dem Verfahren um OpenAI gesagt.
Die einzige Art, ich kann es nur paraphrasieren, genau kriege ich es nicht mehr hin, aber mehr oder weniger, die einzige Art, Marktanteile zu gewinnen oder Marktanteile zu verschieben, ist die Veränderung von Defaults oder Distributionen zu nutzen dafür.
Und da ist Microsoft natürlich vorne.
Das haben sie mit Teams gezeigt, wie sie das drittbeste Produkt am Markt zum Marktführer machen konnten.
Unsere 100% des Wachstums der Konkurrenten klauen konnten.
Genauso wird sie mit Co-Pilot.
zumindest teilweise gelingen.
Und sagen wir mal, du könntest jetzt eine Tabellenkalkulation von Claude bauen lassen.
Also A würde es ja einiges an Tokens kosten.
Und das Ding ist, natürlich ist das günstiger als Microsoft nochmal aufzubauen, wie damals Bill Gates das gemacht hat.
Also du kriegst es bestimmt für ein Prozent der Kosten hin, eine Tabellenkalkulation zu bauen.
Aber du schaffst es nicht, die günstiger zu bauen als eine Lizenz von Office.
Eine Office-Lizenz kostet 160.
Dollar im Jahr oder 200 Dollar im Jahr, dafür kriegst du das nicht gecodet.
Also die Tokens nicht, die Sicherheit kriegst du nicht hin, die Wartung, also Maintenance.
Das vergessen Leute ja immer, du musst die Software ja günstiger bauen als eine Kopie, damit du es selber machen würdest.
Und gerade im Consumer-Bereich steht das gar nicht zur Debatte.
Jetzt haben wir beim Co-Pilot, das hast du ja auch gut vorhergesagt, du hast gesagt, die schaffen es, gerade in den Firmen.
das KI-Standardprodukt zu werden mit ihrem Co-Pilot.
Und wir haben es ja gesehen, von 20 Millionen auf 30 Millionen beschleunigt.
Das war auch deutlich Übererwartung.
War das für dich für keine Überraschung, dass sie so stark wachsen?
Ich glaube, es ist sogar noch ganz am Anfang.
Also wie gesagt, viele Unternehmen sind gerade erst dabei, das zu entscheiden oder geben es nur einzelne Abteilungen.
Ich glaube, es wird sich noch deutlich verbreitern sogar.
Jetzt hat man auf der anderen Seite gesehen, dass sie gesagt haben, wir drehen jeden Stein zweimal um, wir sind sehr effizient.
Und wenn ich das höre und dann Co-Pilot bei mir nutze, weiß ich, die versuchen auch alles in der Welt zu machen, um möglichst wenig Tokens in ihren Co-Pilot zu stecken.
Deswegen habe ich immer den Eindruck, der wäre doof.
Bin ich da nur voreingenommen und habe noch nicht die ganze Schönheit dieses Produkts kennengelernt?
Oder ist da was dran an meiner These?
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass du in Zukunft beim Co-Pilot dein Modell vielleicht sogar auswählen kannst dahinter.
Also dass du sagen kannst, du möchtest ein GLM von ZAI oder ein Kimi nutzen.
Es wird auch ein Discount-Microsoft-Modell geben und du wirst wahrscheinlich auch, nehme ich an, die allerbesten Entropic- und OpenAI-Modelle aussuchen können.
Ich glaube, Co-Pilot ist eher so eine Art App-Store oder Mantel da drum oder Rapper, könnte man noch sagen.
Am Ende wäre es natürlich schlau, den Kunden die Möglichkeit zu geben, das Modell selber zu wählen und eher sicherzustellen, dass die Daten nicht verlustig gehen oder dass der Datenschutz gewährt ist, dass die Zugriffsrechte gewährt sind.
Das ist eigentlich das, was Kunden sich von Microsoft...
Also der Layer drumherum?
Also wo wir den Layer haben, damit es nicht nach draußen geht?
Die Leute wollen ja Microsoft, weil es schon integriert ist in die Firma und in die Dienstleistung, in die Daten der Firma.
Beim Modell wollen Leute, glaube ich, viel eher Freizügigkeit haben und selber auswählen, welches Modell haben.
Also wie du beschweren sich ja viele sozusagen.
Mein Co-Pilot ist so ein bisschen wie, als wenn du, ja keine Ahnung, als wenn ChatGPT drei Nächte saufen war oder so.
Ja, genau.
Ja, so ist er.
Das sieht Microsoft natürlich auch.
Wenn der Texte verschönert, werden die wirklich einfach nur, dass es wirklich funktioniert.
Es ist ja von Microsoft auch komplett egal, ob sie ihr eigenes Modell nehmen oder ein oder in Open Source.
Also Open Source ist ja sogar günstiger.
Also den Compute müssen sie in beiden Fällen bezahlen.
Dann können sie eigentlich die Forschung auf dem eigenen Modell aufgeben, Geld sparen und dafür den Kunden wählen lassen, welches Modell sie wollen.
Du kannst schon das Modell wählen, das geht schon.
Das kannst du auch jetzt schon im Co-Pilot machen, nur kriegst du dann von den Frontier-Modellen nur die dumme Version.
Und dann hast du auch den Eindruck, Ich habe natürlich mal einen Test gemacht, ich habe einfach mal zehn Studien genommen, habe die zehn Studien angehängt, habe gesagt, so lieber Co-Pilot, jetzt analysieren wir das mal.
Und dann hat er einfach nur zwei Studien genommen und hat aber nicht gesagt, so weißt du, ich habe nur zwei genommen, so wie wenn Anthropic zehn nicht verarbeiten würde, sagt er dir sofort, nee Kollege, das geht jetzt gerade mal nicht, ich habe nicht so viel Kapazität, sondern hat er einfach so getan, als ob er zehn genommen hätte, hat aber nur zwei ausgewertet.
Und hat dann auch eine Studie, die 100 Seiten war, nur die ersten 20 Seiten ausgewertet.
Das Kontextwindow vielleicht zu klein gewesen.
Das will ich nicht haben.
Das ist nicht meine, das ist halt, das ist so, was will man halt nicht haben.
Deswegen, das nervt mich an diesem Ding.
Aber gut, die Zahlen und die Aktie ist trotzdem...
haben trotzdem gezeigt, dass Microsoft zurück ist.
500 Milliarden zugelegt, also 15 Prozent bei Microsoft ist, glaube ich, der größte Anstieg der Geschichte, also in Dollar gemessen auf jeden Fall, ob relativ gesehen.
Größte Market Cap Zuwachs an einem Tag, das stimmt.
Na klar, je größer die natürlich sind, dann ist natürlich so ein Anstieg dann auch irgendwie wirklich krass.
Aber sind die jetzt, würdest du sagen, Wenn du jetzt mal eine relative Bewertung hattest.
Wir hatten ja mal, ich weiß noch, vor einem Jahr war ja Alphabet abgemeldet, da war Microsoft ein KGV von 30 und Alphabet hatte ein KGV von 16.
Jetzt hat er das ja gedreht, war Alphabet ein KGV von 32 oder 35 und Microsoft hatte ein Niedriges.
Glaubst du, das wird sich jetzt wieder mehr anpassen, weil sie doch wieder ein bisschen in einer Liga mehr spielen?
Oder wie würdest du jetzt nach dieser Berichtssaison für all die Max7-Aktien, wie würdest du da auch nicht nur, was die Zahlen anbetrifft, sondern auch was die Bewertung der Unternehmen anbetrifft?
Würdest du da eine Konvergenz sehen und wo würdest du die sehen oder wo würdest du sagen, gibt es eine Divergenz?
Also ich finde Google und Amazon schon spannender, weil da natürlich alle Geschäftsbereiche wachsen.
Bei Microsoft ist es halt schon so, dass die Standardsoftware-Sparte noch, also alles was Intelligent Cloud ist, läuft gut, aber die produktbasierte Software, Xbox, Windows und sowas, das ist ja schon noch ein großer Teil des Umsatzes und zieht den Produktumsatz runter, wobei der ist auch nur noch ein Viertel vom Gesamtumsatz, fairerweise.
Aber die haben doch alle irgendwie Bereiche, die nicht mehr richtig wachsen.
Bei Alphabet wirst du ja auch nicht mehr die...
die Suchumsätze, die wirst du ja auch nicht weiter so steigern können.
Ja, das ist okay, aber es ist schon ein bisschen langsamer.
Du sagst ja, alle Bereiche würden sich beschleunigen.
Und bei Amazon ist es ja auch so, die haben einen Ausblick gegeben, der war auch nicht mehr so gut, der lag sogar unter Erwartungen, aber das hat die Leute nicht interessiert, weil sie sich halt diese Cloud-Geschichten angeguckt haben und gesagt haben, guck mal, mit den Chips 25 Milliarden Runrate, mit der Intelligent, mit der AI Cloud 25, ist schon Hammer gewesen, oder?
Dann gucken wir mal bei Amazon, oder?
Ja.
Was fandst du da besonders noch dran an den Amazon-Dingern?
Also auf jeden Fall die Beschleunigung des Cloud-Wachstums.
Also man hatte 31% Wachstum, also vor Quartal waren 28, man hatte nochmal 3% mehr erwartet, 3-4%.
Und es sind dann aber fast 10% Punkte mehr geworden, also 37 nach zuvor 28% Wachstum.
Und das ist natürlich vor allen Dingen auf der Größe.
Die Amazon Cloud ist ja die größte.
Wert wird Ende des Jahres bei 200 Milliarden Revenue Run Rate sein.
Und da einfach 37 Prozent zu legen, wenn man schon so viel Umsatz macht, ist natürlich deutlich schwerer.
Also ich habe ausgerechnet, Amazon müsste ungefähr 45 Milliarden neues ERA gemacht haben in den letzten zwölf Monaten.
Also 45 Milliarden neu hinzugewonnen.
Das alles mit mindestens 40 Prozent operativer Marge.
Und bei Microsoft und Google ist es ja eher so, dass das Cloud-Geschäft droht, die Margen zu verwässern.
Bei Amazon ist es ja so, dass mehr als 100 Prozent der Profitabilität von Amazon kommt aus Advertising und AWS.
Also 60 Prozent kommt aus AWS, der Rest aus Advertising.
Ansonsten zahlt Amazon noch auf jedes Paket drauf und ist defizitär.
die Advertising und AWS-Sparte.
Also das ist die absolute Größe und dabei aber das hohe Wachstumstempo.
Also es wächst natürlich langsamer als Microsoft und besonders als Google, aber die sind auch schneller noch und kleiner.
Das ist, glaube ich, das Beeindruckende.
Ansonsten, dass alle Segmente sich beschleunigt haben, liegt so ein bisschen an der Verlegung des Prime Days.
Das ist ein Einmaleffekt oder geborgtes Wachstum.
Stimmt, haben sie in den Juni gelegt.
Das muss man so ein bisschen ignorieren.
Also überall drei Prozent Wachstum abziehen bei Retail, Marketplace und Advertising.
Aber ja, insgesamt super Zahlen.
Und ja, wie gesagt, auch da würde ich Amazon nicht vorschreiben, ob sie jetzt mehr oder weniger investieren sollen.
Wir vergessen ja immer, dass sie sehr gute Sichtbarkeit in ihrer Auftragsbücher haben.
Also die können zwei, drei Jahre im Voraus wissen sie eigentlich, was sie verdienen werden.
Und man tut immer so, als spekuliert man da jetzt viel auf die Zukunft.
Ein bisschen stimmt das natürlich.
Aber eigentlich ist die Hälfte des Umsatzes der nächsten fünf Jahre schon in den Büchern.
Also da kann auch, natürlich kann immer was schief gehen und kann auch Kunden pleite gehen, die schon in Büchern sozusagen vermerkt waren als Umsatz.
Ich verstehe, wie gesagt, haben wir letztes Mal ausreichend diskutiert, aber ich verstehe gut, warum die weiter investieren und warum Amazon da auch nochmal in negativen Cashflow geht, um weiter Kapazitäten auszubauen.
Weil am Ende ist AWS ja ohne jeden Zweifel die erfolgreichste Sparte.
Das sind 20% des Umsatzes, der 60% des Gewinns macht.
Wo willst du investieren?
Wirst du das ausgliedern?
Ja, das ist klar, aber willst du das ausgliedern, weil es immer noch von den anderen...
Bereichen so ein bisschen, man könnte ja Retail Media, das ist ja schon mal gut, dieses Werbegeschäft und das Online-Geschäft, das könnte man doch extra laufen lassen und das Cloud-Geschäft, da hätte man doch bestimmt eine höhere Bewertung, oder?
Ja, ich glaube, Some of the Parts wäre dann größer.
Also aus Shareholder-Sicht müsstest du eigentlich dafür abstimmen, dass AWS rausgesponnen wird.
Das wäre allein, lass mich kurz rechnen.
Hast du eine Run Rate?
200 Milliarden?
Vielleicht hättest du 15 Milliarden Umsatz.
Wäre allein 3 Billionen wert dann, oder?
Da wäre das ja mehr wert als jetzt das Gesamte zusammen.
Das ist schon faszinierend, oder?
Naja, was jetzt auch mal so ein Wettes.
Ich will nicht sagen, dass der Rest uninteressant ist.
Die Kombination des Advertising, Third-Party und Content-Geschäft wird in Zukunft auch spannend bleiben.
Aber in Teilen wäre das, also du kannst glaube ich Advertising nicht einzeln rausspinnen, das würde nicht funktionieren.
Das hängt zu sehr an dem Third-Party-Geschäft.
Aber AWS ist eigentlich relativ unabhängig.
Wie gesagt, aus kalter Shareholder-Sicht wäre es effizient, das rauszunehmen eigentlich.
2,5 Billionen waren Sie jetzt vor dem Zahlenwert, sind Sie vielleicht 2,8 Billionen wert, aber noch deutlich unter 3.
Also insofern würde das Mehrwert schaffen.
Welche Aktien findest du jetzt, wenn du jetzt nach der Bilanzsaison dir anguckst, was würdest du sagen?
Wenn du jetzt da stehst und sagst, ich habe 5 Euro anzulegen, welche wäre so die, die du am besten findest?
Also ich finde alle vier Gafas relativ günstig bewertet.
Ich würde wahrscheinlich Amazon und Alphabet gerade so ein bisschen priorisieren.
Alphabet, weil es sehr gut aufgestellt ist für den Consumer-KI-Markt.
sehr gut abgesichert mit dem starken Suchgeschäft und mit der eigenen Cloud einfach am schnellsten wächst und bei den Wachstumsraten ist es schwer, es überhaupt nachzuvollziehen, wohin das noch gehen kann.
Amazon finde ich relativ gesehen günstig.
Gewinnen weiter Marktanteile im Retail-Geschäft.
Es ist vollkommen klar, dass sie den Retail-Markt gewinnen.
Ich sehe auch keine Konkurrenz.
Man hat jetzt gesehen, Xi'inen, Temu, die Chinesen können ihnen auch nicht wirklich Marktanteile abgrasen.
Also das geht vor allen Dingen auf Kosten der Konkurrenz.
Relativ gesehen gewinnt Amazon da immer noch.
Okay, und beim agentischen Kaufen scheinen sie auch nicht irgendwie zu verlieren.
Microsoft finde ich die OpenAI-Exposure inzwischen fast ein bisschen gefährlich, wobei sie sich ja zunehmend unabhängig machen davon.
Also die sehen natürlich auch, dass ihnen das als Risiko angehäftet wird.
Wie gesagt, Meta ist auch günstig.
Ich finde die alle vier eigentlich gut.
Leichte Präferenz für, also man könnte sagen, Amazon und Google kaufen, den Rest behalten.
Wenn man dann irgendwas dagegen legen sollte, würde ich vielleicht Nvidia und Tesla underraten.
Aber ich finde jetzt Nvidia auch gar nicht so schlimm.
Achso, da war es so ein Pair-Trade.
Was war mit Apple?
Die haben ja auch Zahlen vorgelegt.
Apple haben wir letztes Mal, glaube ich, mit der Bull-Hypothese geredet, oder?
Das ist die Anti-KI-Wette.
Wenn es schief geht, stehen sie gut da.
Wenn es gut läuft, werden sie auch einen Teil der Umsätze bekommen, ohne jemals investiert zu haben.
Bin ich eigentlich auch tendenziell eher bullisch, obwohl ich kein großer Apple-Fan bin.
Aber ich sehe auf jeden Fall sie nicht abgeschrieben, bloß weil sie bei KI nicht investiert haben.
Es könnte sogar noch ein Vorteil werden.
Bei Tesla habe ich heute, kann man sich im Doppelgänger-Podcast anhören, gesagt, ich vermute, es kommen mir gerade Spekulationen hoch, dass sie das China-Business verkaufen.
Weiß nicht, ob du das gelesen hast.
Also es war schon immer so eine chinesische Mauer im wahrsten Sinne des Wortes zwischen Tesla-Westen und Tesla-China.
Man hat sich so ein bisschen auf politische Unruhen vorbereitet, dass man das schnell abspalten könnte.
Und jetzt scheint man wohl so eine Trennung noch genauer vorzubereiten.
Und mein Verdacht ist gar nicht, dass man das China-Business verkauft, sondern dass...
SpaceX das US-Geschäft oder das westliche Geschäft rauskauft und als Tesla-Aktionär bleibst du letztlich dann der Besitzer der chinesischen Firma.
Das wäre natürlich eine riesen Arschlochnummer, aber genau deswegen glaube ich, dass Elon Musk das so machen wird.
Oder könnte ich mir vorstellen.
Das wäre natürlich ein Schlag ins Gesicht, aber es wäre ganz spannend.
Also ich kaufe mir die Marke und alles aus der Firma raus.
Der Rest bleibt börsennotiert und verwaltet das China-Geschäft.
Und ich kriege dann besonders günstig und wir wissen ja, dass er sich den Preis damit selber verhandeln kann, mehr oder weniger.
Muss mal gucken, ob ihm die Anlegerschützer da wirklich, also da sollte es eigentlich Class-Action-Suits geben, wenn er das macht.
Aber ich kann mir vorstellen, dass das westliche Business so schlecht rechnet, dass er sagt, er kann hier für ein paar hundert Milliarden die Tesla-Marke und einen Großteil des Geschäfts rauskaufen und das China-Business bleibt an der Börse notiert.
Und das wäre für ihn viel günstiger, glaube ich, als das gesamte Tesla von der Börse zu kaufen.
Weil dann muss er eine 20-30% Prämie zahlen.
Ich glaube, wenn er es einen Asset-Deal macht, könnte er da günstiger wegkommen.
Stimmt, Wall Street Journalist.
Ich sehe es hier gerade.
Aber Elon Musk hat schon gesagt, das wäre Fake News.
Und das ist das sicherste Indiz dafür, dass es wahrscheinlich wahr ist.
Okay, okay, gut.
Also dann werden die miteinander verschmelzen und dann ist auch SpaceX endlich im S&P 500 drin.
Oder wie ist deine Idee?
Wie soll das ganze Ding aussehen?
Also die TSLA, die Tesla-Aktie, bleibt börsennotiert, besitzt 100% des China-Businesses.
Und SpaceX kauft sozusagen nur die Assets, also die Marke und das westliche Business raus.
Ah, ach so.
Okay, okay.
Das ist billiger als die ganze Firma zu kaufen.
Das ist klar, das ist ja logisch, aber du kommst bis dann nicht, SpaceX wäre ja cool, wenn sie im S&P 500 drin wäre und damit an das ETF-Geld rankommen würden.
Weil du brauchst jetzt ja, du hast ja so viele Aktien, die jetzt demnächst aus der Lockup-Peljur rauskommen, da brauchst du ja jemanden, der frisst sie.
Aber sie wären ja trotzdem nicht profitabel, auch mit Tesla nicht, oder?
Also wieso kommen sie ja, also sie wären zwischenzeitlich kurz vielleicht im im S&P 500, aber nicht dauerhaft, oder?
Nee, wenn du jetzt eine Aktie drin bist und du würdest jetzt da sozusagen reinmergen.
Aber du brauchst ja vier profitable Quartale.
Nee, Tesla ist ja schon im S&P 500 und du würdest jetzt also reinmergen.
Und ich weiß nicht, ob die Ringelsregeln so sind, dass du nach vier negativen Quartalen rausgeworfen werden kannst.
Ich glaube, das ist nicht der Fall.
Aber du würdest einfach reinmergen, du wärst dann automatisch im S&P 500 und würdest sagen, hallo, hier bin ich und dann wär's das.
Das wäre interessant.
Da habe ich da einen Denkfehler drin.
Ich weiß nicht, wie lange du dann drin bleibst, ehrlich gesagt.
Ansonsten wären die Börsenmäntel ja sehr, sehr wertvoll in Zukunft.
Nein, den S&P 500 Börsenmantel, der ist schon etwas größer.
Da musst du schon, da musst du schon.
Ja, das würde dafür sprechen, das ganze Unternehmen zu kaufen, aber ich könnte mir das auch anders vorstellen.
Okay.
Okay, okay, okay.
Da gab es ja auch diese Woche diese berühmte These von Jeffrey Gundlach, der sagt, die ETFs sind so ein bisschen der Dumping Ground für Überpreis der IPOs geworden oder für alte Gründer, die ihren Scheiß loswerden wollen.
Und deswegen sollte man auf keinen Fall die marktkapitalisierungsgewichteten ETFs kaufen, sondern man sollte unbedingt Equal-Bated ETFs kaufen, wenn man schon ETFs macht.
Kannst du dieser These was abgewinnen?
Ja, verstößt ja so ein bisschen gegen die reine Lehre.
Also ich verliere Teile des Effizienzgewinns, auch da wette ich ja eigentlich wieder, weil im Zweifel ist es, ich habe ja dann nicht automatisch mehr von den Gewinnern und verliere Momentum eventuell.
Man trifft da wie eine Entscheidung, die eigentlich gegen die Lehre, warum man in ETFs investieren würde sein.
Ich glaube, der Unterschied wird am Ende nicht riesig sein.
Also ich glaube, dass die Liquidität der ETF-Märkte als Exit Liquidity für diese Venture Cases genutzt wird.
Da bin ich dabei.
Das werden wir bei OpenAI sehen, werden wir bei Entropic sehen.
Vielleicht bei anderen später, Stripe und so weiter.
Aber deswegen würde ich jetzt nicht mein Investmentverhalten verändern, glaube ich.
Und es kann ja auch sein, dass Einzelne dieser Firmen, vielleicht trifft das auf den SpaceX eben nicht zu, das hat man ja gesehen, aber vielleicht ist das Entropic ja das, was dann irgendwie von anderthalb Billionen auf drei Billionen relativ schnell kommt.
Ja, das kann passieren.
Aber wenn man die ganzen letzten IPOs sich anguckt, da gab es eine interessante Übersicht.
Die waren in der Regel alle im Minus.
Also da hat man wirklich kein gutes Geschäft gemacht, wenn man jetzt eben die Indexregeln derart ändert.
dass sie viel schneller in den Engels reinkommen und damit schneller auch im ETF landen.
Dann hat man diese Anpassung, die am Anfang nach einem Börsengang so ein bisschen, das ist ja fast wie so ein Fluch, man versucht zum Höchststand das Ding zu verkaufen.
Dann geht es erstmal runter die nächsten ein, zwei, drei Jahre und dann guckt man, ob es wieder nach oben geht.
Das ist ja mal so eine Hockeystick-Formation fast schon bei vielen Unternehmen.
Ja, das sieht man mal, wie sinnvoll diese Abkühlzeiten für die IPOs waren.
Also da in die ersten Notierungen reinzugreifen oder in die ersten Notierungen.
Hagen kaufen zu müssen als Index Provider oder als, also jemand, der einen Index nachbildet, ist natürlich furchtbar dämlich.
Und dazu werden die Unternehmen ja quasi gezwungen, also das, was da beschlossen wurde, mit der Aufweichung der Regeln, ist das Gegenteil von Anlegerschutz.
Das kann man relativ klar sagen.
Also die Regeln, es gab es mit gutem Grund, das sieht man jetzt auch, und die aufzuweichen hieß einfach, Also ich will nicht, dass hier so ein kleines E an den Podcast rankommt auf Spotify, deswegen kein nichts.
Aber man behumst die Anleger damit ein bisschen.
Man behumst die Anleger, okay.
Ach, macht Spotify das E automatisch dran, wenn man was sagt?
Wenn ich was gesagt hätte.
Kriegt er raus?
So gefehlt, wie wir uns ausdrücken, würde das natürlich hier nicht passieren.
Das gibt es ja nicht.
Und dann müssen wir zum Schluss natürlich noch was mit einer positive Note enden.
Comeback Deutschlands, wir werden ja diese Woche Zahlen, Bruttoinlandsprodukt, wir sind doch gewachsen im zweiten Quartal, 0, was waren es, 3 glaube ich, oder waren es 2?
Oh Mann, ich habe die Zahl wieder vergessen, so habe ich gejubelt.
Siehst du da auch, siehst du jetzt Deutschland endlich auf der Überholspur und das ist endlich jetzt nach, weiß ich nicht, wie viel Quartalen minus wir hier was hinbekommen?
Also die Überholspur ist es glaube ich noch nicht.
Eine leichte Erholung.
Ich befürchte hauptsächlich noch öffentliche Ausgaben.
Also es mobilisiert leider noch zu wenig privates Kapital, glaube ich.
Das wäre wünschenswert, dass die ganzen Impulse auch dafür sorgen, dass private Investitionen steigen.
Das sieht man, glaube ich, noch zu wenig.
Das wäre aber auch viel erwartet, glaube ich.
Das dauert halt auch ein bisschen.
Ansonsten, dass die Wirtschaft jetzt mal wieder wächst.
Wenn man sich umschaut, überall Baustellen.
Also es gibt viel Aktivität, aber es ist eben ganz viel öffentliche Aktivität, Infrastruktur und so weiter und noch.
noch weniger private Impulse, die das befeuern, befürchte ich.
Im Gegenteil, wir sehen überall, werden Stellen abgebaut.
Das führt ja auch erstmal zu einem Rückgang des BIP her.
Also nicht nur, weil die Produktion sinkt, sondern auch die Einkommen.
Du hast recht, wir haben die Arbeitslosenzahlen, die Arbeitslosenquote gab es ja am Freitag, die ist gestiegen und wenn man sich die Struktur des Bruttoinlandsprodukts anschaut, war auch eher das Gegenteil von Amerika.
Da hat man ja gesehen, die sind weniger stark gewachsen, weil sie eben den Außenhandel negativ, der war ein Drag und bei uns war der Außenhandel halt was Positives und wir haben halt mehr Exporte gehabt.
Ich glaube, das war so der Haupttreiber, der private Konsum war noch einigermaßen gut.
Aber was halt ein schlechter Punkt war, waren halt die Investitionen.
Die sind immer noch nicht in Deutschland zurückgekommen, gerade die privaten.
Und man darf ja nie vergessen, wenn man über staatliche Investitionen spricht, dass die Hauptinvestitionsleistung kommt immer von der Privatwirtschaft, auch wenn wir das jetzt gefühlt vielleicht schon anders sehen.
Ich glaube, nur ein Bruchteil der Investitionen kommt vom Staat und der Rest muss halt von Privaten kommen.
Und da muss halt auch was kommen.
Und bist du da optimistischer geworden?
Siehst du da irgendwie so ein bisschen...
Mit den Reformen oder irgendwas, dass du sagst, dieser Mehltau ist weg?
Was dafür braucht, ist Stabilität im positiven Sinne, Berechenbarkeit der Politik.
Es gibt immer mal lichte Momente, wo man sieht, es wird auch was gemacht.
Gesundheitsreform, Rentenreform, da passieren gute Dinge.
Aber ich glaube...
wirkliches Vertrauen in die aktuelle Regierung und Politik schafft die Wirtschaft, obwohl das ja pro forma eigentlich ihre Regierung, also obwohl mit der SPD zusammen natürlich dann schon wieder nicht, aber also ich glaube, Merz kann nicht einlösen, was man ihm sozusagen als vermeintlich wirtschaftnahen Kanzler mal unterstellt hat.
Das hat er, glaube ich, bewiesen, dass das zu viele Vorschusslorbeeren waren.
Das kann man, glaube ich, jetzt mit etwas Abstand schon so sagen.
Würde ich auch vermuten.
Jetzt gab es eine Studie von Goldman Sachs diese Woche noch, die gesagt hat, wo Deutschlands Zukunft liegen könnte.
Jetzt weniger in der Verteidigung.
Da war auch die Argumentation, da wird ja nur...
Da wird nur wenig Wachstum, wirklich über wenig nachhaltiges Wachstum geschaffen, weil man es eben noch nicht schafft, da so einen technologischen Transfer hinzubekommen, wie das andere Länder machen.
Da sind wir noch ein bisschen zu doof.
Aber die haben gesagt, wir könnten im IT-Bereich die Autobranche bald schon überholen, weil wir so einen Internetknoten hätten in Frankfurt, wo alles durchgeht.
Wir hätten jetzt auch schon die ersten Investitionen, die Schwarzgruppe in Brandenburg und und und.
Könnte das was werden, dass wir irgendwie doch noch...
im IT-Bereich und bei KI vielleicht machen.
In Amerika sehen wir das Gegenteil, dass da irgendwie die Leute demonstrieren, keinen Bock mehr haben drauf, weil die Strompreise steigen und so ein bisschen die Antistimmung ist und wir in Deutschland eigentlich sagen, ach KI, gut, es gibt auch einzelne Kommunen, wo es auch nicht so angesehen ist, aber vielleicht insgesamt die Stimmung positiver ist und dass daraus irgendwas entstehen kann, was Positives.
Ich sehe es nicht so richtig.
Ich hoffe es natürlich.
Also prinzipiell ist es natürlich so, dass mit mehr und mehr Automatisierung und Teilautomatisierung, also je mehr die KI selber übernimmt, desto weniger wichtig sind die Lohnkosten.
Also wenn der Mensch nur noch 10% der Arbeit macht, dann ist der Standortfaktor dann nicht mehr so wichtig, die Lohnkosten.
Dann kann man sagen, die KI kostet jetzt nicht so viel mehr in Deutschland als woanders.
Und ob der, der das überwacht oder steuert, orchestriert, dann 40, 80 oder 120.000 kostet, ist dann vielleicht gar nicht mehr so wichtig.
Theoretisch wäre das, glaube ich, möglich.
Ob wir die Fachkräfte dafür haben und vor allen Dingen halten können, ist eine andere Frage.
Oh Mann, haben wir noch irgendwas Positives, wie wir jetzt hier unseren...
unser Vorgespräch beenden können.
Komm, irgendwas noch?
Was wir heute Positives im Podcast hatten?
Ja, genau.
Mach mal noch.
Du kannst ja hier so einen Vorblick machen.
Auf LinkedIn gibt es jetzt den AI-Slop-Button.
Das fanden wir positiv.
Das hier ist AI-Slop.
Lass mich hier in Ruhe.
Okay.
Und dann wird der bei mir ausgeblendet?
Oder wird der dann ganz stumm geschaltet?
Das sorgt dafür, dass du in Zukunft weniger davon siehst, würde ich vermuten, ja.
Aber was ich faszinierend finde, ich folge dir bei LinkedIn.
Und ich kriege jeden 20.
Post nur von dir angezeigt.
Und ich weiß nicht, warum das so ist.
Diesen Algorithmus habe ich noch nicht verstanden.
Du interagierst nicht genug damit.
Du musst noch mehr kommentieren, nicht so nervös immer hin und her scrollen, sondern auch mal ein bisschen verbleiben auf dem Post.
Noch mal in Ruhe durchlesen, bisschen was dazu schreiben, noch mal das Bild vergrößern.
Das ist das Geheimnis, wie man da...
Also nicht schnell drüber scrollen und wegklicken auf jeden Fall.
Okay, das darf man nicht machen.
Mir fällt jetzt wirklich auf, dass ich von spannenden Leuten überhaupt nicht die Sachen kriege, sondern ich kriege meistens irgendwelche Jubelmeldungen, irgendwelchen Slop und irgendwie denke ich so, ne, für mich ist...
LinkedIn irgendwie, ich habe auch keine Ahnung, wann mal ein eigener Post gut läuft, mal läuft der total gut, mal läuft der total schlecht.
Ich weiß nur, wenn du drin vorkommst, läuft der mal besonders gut.
Und das ist doch auch was Positives.
Deswegen werde ich jetzt wieder, werde ich noch jetzt hier gleich zum Schluss noch ein Bild von uns machen und das dann mit dazustellen.
Da weiß ich immer, da gibt es mehr.
Hast du da irgendwie ein Geheimnis dahin?
Bist du bei LinkedIn so gut beleumundet oder was ist das Geheimnis vielleicht, dass man da...
dass man da, wenn man mit Pip Klöckner irgendwie zusammen irgendwas macht, dann gleich drei Prozent mehr kriegt.
Weil ich drei Follower mehr habe als du vielleicht, könnte ich mir vorstellen.
Ja, weiß ich nicht.
Bei mir hat auch mal Frank Thelen drunter kommentiert, das hat ein paar Follower noch mehr.
Das hat jetzt auch noch nicht irgendwie den ganz großen Punkt gebracht.
Qualitative Merkmale und qualitative Merkmale oder Signale und vielleicht haben die Follower nicht die gleiche Qualität, weiß ich nicht.
Ach gut, so.
Jetzt müssen wir noch nächste Woche gucken.
Hast du eine Ahnung, was nächste Woche noch passiert?
Haben wir noch irgendwelche Zahlen, die uns besonders umtreiben oder die dich umtreiben, wo du sagst, dass wir für dich mal eine Wette eingehen?
Ach so, SpaceX kommt natürlich nächsten Dienstagnacht.
Oh, ja.
Das wird spannend.
Also es wird, die werden ein bisschen besser aussehen als gedacht, weil die ersten Cloud-Umsätze mit drin sind.
Vermietet, genau.
Das gibt dann wahrscheinlich dreistelliges Umsatzwachstum in der AI-Sparte.
Gleichzeitig werden die Kosten nicht so stark mitanziehen vermutlich.
Das heißt, könnte Profitabilität deutlich verbessern.
Vielleicht sogar Überraschungsgewinn, weiß man nicht.
Spätestens im Q3 wird es nochmal richtig relevant.
Könnte mir vorstellen, dass die anderen Geschäftsbrüder, also Starlink sich normal weiterentwickelt, Launches vielleicht sogar negativ wieder ist.
Also das eigentliche Raketengeschäft, mal sehen.
Stimmt.
Palantir gibt es noch nächste Woche.
Hast du da irgendeinen Take zu?
Das gibt es Montag.
So nervös wie der gerade ist, würde ich sagen, eher schlecht.
Schlechte Ergebnisse.
Okay.
Okay.
AMD haben wir noch.
Biontech.
Gut, das ist dann SpaceX, hast du schon gesagt.
Spotify.
Ja, was glaubst du da?
Die waren ja zum Schluss auch nicht so gut mehr.
Die sind auch immer sehr volatil dafür, dass sich eigentlich nicht so viel bewegt, wenn man so schaut.
Es ist ja seit fünf Jahren die gleiche Company, mehr oder weniger.
Aber dann doch relativ volatil in den Ergebnissen.
Weiß nicht warum, ehrlich gesagt.
Airbnb?
Könnte da was draus werden?
Viel Gegenwind.
Arista kommt.
Arista sollte ja vom Ausbau eigentlich profitieren.
Arista Networks.
Wobei diese Woche hatten wir Vistra und hatten wir diesen Kühlmittelonkel, der hat nichts hingekriegt.
Also insofern diese Zulieferer, weiß man nicht, wie nur die Komponenten teurer wären, gar nicht mehr gebaut wird.
Trilio könnte verprügelte Software sein, die sich beschleunigt.
Square auch nicht mehr so einfach.
Airbnb bin ich skeptisch, wird lange dauern, ob die eine Transformation hinbekommen aus dem Fernwohnungsmarkt raus.
Alles nicht so einfach.
Softbank, Siemens, Alibaba müsste Buchgewinne haben bei den Beteiligungen.
Könnte man auf eine kleine Überraschung spekulieren.
Stammgeschäft, also Kerngeschäft, relativ challenging, hohe Wettbewerbsintensität, niedrige Margen in China.
Aber sollten ordentliche Gewinne aus den Beteiligungen haben, die ganzen China-Beteiligungen, die Thai in den KI-Tigern da, ist Alibaba, glaube ich, viel investiert und hat eigene Cloud spart, die bestimmt auch gut läuft.
Dann haben wir jetzt noch einen kleinen Blick auf die kommende Woche gelegt.
Dann sage ich vielen Dank, dass du wieder da warst.
Jetzt gibt es ein Q&A hier.
Es ist Sommer in Deutschland und während viele Podcasts sich in die Sommerpause verabschieden, ziehen wir das hier diesen Sommer einfach mal durch.
Allerdings an einem Samstag jetzt hier in einer etwas anderen Konstellation, denn wie ihr hört, ich bin nicht Nando.
Mir gegenüber sitzt zwar der Zschäpitz, aber wir sind nicht nur zu zweit hier im Raum.
Wir haben noch den Eckert dabei und haben uns vorgenommen, in dieser Folge mal ein bisschen Housekeeping zu betreiben.
Ja, schön.
Das sollten wir tun und das ist super.
Auf jeden Fall habt ihr uns viele Fragen geschrieben, die wir ja in den klassischen Wochentagen nicht hinbekommen und deswegen wollen wir die alle mal beantworten.
So ist es.
Einfach drei Menschen hier zusammengefunden, die eben nicht im Urlaub sind.
Und auf ihren Sommerschlaf verzichten.
Nicht auf den Nachtschlaf, sondern auch auf den Eckertschen Sommerschlaf verzichtet.
Eckert macht Sommerschlaf, das ist gut.
Wir hoffen, der Eckert wird hier durchhalten.
Wir sind nämlich in unserem kleinen Kabuff hier.
Und da wird die Luft schon nach fünf Minuten dünnen.
Mal sehen.
So, wollen wir starten?
Du musst jetzt hier Fragen, weil Lea war fleißig und hat die Fragen alle zusammengetragen und hat sie auch in eine kluge Reihenfolge gebracht, damit so etwas wie ein Spannungsbogen entsteht, oder?
Ja, ich hoffe.
Ich hoffe, dass mir das gelungen ist.
Es waren nämlich wirklich sehr, sehr, sehr viele Fragen.
Und ich fürchte auch, dass wir auch in der Samstagsfolge jetzt nicht alle davon beantworten können, weil das waren Fragen, die gingen in die Hunderte.
Wir haben uns jetzt aber eine Auswahl von knapp 40 Fragen zusammengesucht, rausgesucht.
Und da kämpfen wir uns jetzt einfach mal durch.
Und ich würde sagen, wir starten mit so ein paar allgemeinen Börsenfragen, die uns immer wieder erreichen.
Und da war, wir haben uns clevererweise nicht die Namen von den Hörern rausgeschrieben, die die Fragen gestellt haben.
Das wäre jetzt vielleicht auch schön gewesen, wenn man...
Das hätte ein bisschen einfliegen können mit XY, hat eine Frage gestellt.
Du kannst ja immer einen klugen Namen dazu machen.
Einfach ausdenken, sagst du?
Du denkst einfach, wie könnten unsere Hörerinnen oder Hörer heißen und dann geht es los.
Okay, dann starten wir mit...
Nein, das werden wir nicht tun.
Das werden wir nicht tun.
Das war ein Scherz vom Jeffitz.
Nee, lass mich doch mal.
Vielleicht wollte ich jetzt hier irgendwie noch was Witziges sagen.
Jetzt werde ich hier schon vom Eckart nach fünf Minuten gebremst.
Naja gut, wir starten mit der ersten Frage.
Weißt du, wenn die Leute jetzt fragen, wo ist der Informationsgehalt der ersten fünf Minuten?
Der kommt jetzt.
Jetzt kommt er, genau.
Wir wollten es nur sagen.
Im Sommer ist ja immer so ein bisschen, dass man so ein bisschen die Beine aus dem Hängen lässt, dass man aufmacht und dann geht's los.
Jetzt haben wir aufgemacht und jetzt starten wir mit der ersten Frage.
Wie kann man sein Wissen über die Börse ausbauen?
Insbesondere bei...
Ich könnte mal sagen, was ich machen würde.
Ich finde immer, was wichtig ist, Skin in the Game haben.
Weil wenn man persönlich am Markt dabei ist, dann wird man ganz anders auf die Märkte gucken, als wenn man das nur rein als theoretische Übung macht.
Und selbst wenn man jetzt wenig Geld hat und anfängt, würde ich immer versuchen, mir selbst irgendwie ein Basisinvestment und eine Börsenidee mir zusammenzupacken und würde das dann einfach...
miteinander mir angucken und so weiter.
Ich habe das erlebt, dass gerade, wie es mit meinem Sohn ist, der hat mit seinen Kumpels irgendwie so eine Börsentruppe gegründet, zu dritt, da wäre auch schon mal eine zweite Idee, sucht euch gleich Gesonnene, mit denen ihr auch darüber reden könnt und die haben jetzt einfach so ein Depot aufgebaut und suchen halt nach Ideen, nach Sachen und dann erleben sie beispielsweise, weiß ich nicht, sie haben Trip.com, das ist ein chinesischer Tourismuskonzern, haben sie genommen und dann gab es eine Kartellstrafe.
Und dann sagen sie, warum ist die Aktie gestiegen, als die Kartellstrafe irgendwie verhängt wurde?
Ja, die Kartellstrafe war niedriger als erwartet worden.
Dann lernt man, okay, an der Börse hat es viel mit Erwartungen zu tun.
Und so kann man halt an der Börse mit ganz vielen Sachen einfach, wenn man was selbst hat, kann man es viel besser erleben.
Durchlebt es anders, fragt anders, guckt anders, hört sich auch mal einen Earnings-Call an und so weiter.
Also deswegen wäre das meine erste Sache.
Zweite Sache ist, dass man mit Menschen darüber redet.
Und dritte Sache ist, dass man alles auf Aktien hört.
Ja, Qualitätsmedien, das wollen wir nicht vergessen.
Sich über Qualitätsmedien informieren.
Ja, um euch da mal einen Einblick zu geben, als ich angefangen habe mit der Börse, da habe ich die aktuellsten Kurse.
Im Schaufenster der Sparkasse als Ausdruck gesehen.
Die waren dann vom Vortag oder in der Tageszeitung.
Das waren die aktuellsten Kurse.
Und die Tageszeitung hat damals auch noch die Kursentwicklung vom Vortag eingeordnet.
Das war praktisch immer so mit 24 Stunden Zeitverzug.
Heute hat man halt diese Qualitätsmedien, auf die man dann zugreifen kann.
Und ich persönlich würde ja, was Begriffe angeht, EBDA und sowas, das würde ich mir ja von der KI meines Vertrauens erklären lassen.
Unterstützend.
Sparingspartner.
Das wäre der Sparingspartner oder man hat Menschen, mit denen man darüber redet.
Kai kann gut erklären.
Ich habe übrigens, meine ersten Kurse waren Videotext.
Da gab es immer, ich weiß noch, da war NTV lief und man hat Videotext angemacht und Tafel 101 war, glaube ich, oder 201 war der Überblick mit den Indizes.
Und dann hat man sogar Nealtime oder sogar Realtime-Kurse gehabt.
Das waren meine.
Du hast noch an der Sparkasse, an der Fensterscheibe, dir die Nase platt gedrückt.
Ja und um da den Bogen zu schlagen, ich glaube die Frage, die jetzt hier aufkam vom Hörer, die werden sich auch diese 20 Millionen Sparkassen Kunden stellen, die jetzt über ihre App Essenheo zum Beispiel zum ersten Mal handeln können für günstige Gebühren.
Insofern glaube ich, das ist sehr relevant.
Das stimmt.
Okay, also sagt ihr, also Holger hat schon Tipps gegeben, um sich das Wissen so ein bisschen, um sein eigenes Wissen auszubauen und wenn Begriffe einfach eine KI werfen und sich das einfach erklären lassen.
Und es geht wirklich so einfach, erklär mir Kinder leicht.
Das.
Und dann macht er das.
Und dann funktioniert es.
Hast du das mal getestet?
Ist das auch zuverlässig?
Ist wirklich zuverlässig.
Also kommt das Ergebnis da?
Ja, die KI ist wirklich im Erklären, ist die wirklich großartig, auch von Börsenbegriffen.
Das ist wirklich der, also wenn du die konkrete Gewinnzahlen oder so auswählen lässt, da kann mal ein Fehler passieren von der KI.
Aber wenn du einfach normale Börsenbegriffe, das ist großartig.
Und da kann man wirklich die KI auch, also wenn man jetzt nicht Gleichgesonnene findet oder Gleichgesinnte, ich weiß nicht, du bist der Sprachpartner.
Gleichgesinnte würde ich sagen.
Okay.
Dann kann man wirklich die KI als Sparingspartner suchen.
Und ich habe das auch.
Wenn man den Klugen hat, wenn man den Klugsten hat, nimmt man Faible 5.
Muss man allerdings für zahlen für jede Frage.
Aber der gibt auch kluge Antworten.
Das ist ein richtig kluger Sparingspartner.
Und dann ist man so im Gespräch und es ist sehr, sehr hübsch.
Gut, wenn man für Faible 5 nicht bezahlen will.
Stichwort Qualitätsmedien ist eben schon gefallen.
Es hat auch noch ein Hörer gefragt, welche Plattform oder generell welche Medien denn eigentlich die besten sind, um die aktuellsten Informationen zur Wirtschaft und zur Börse zu konsumieren?
Das sind, glaube ich, die Klassiker, auf die wir da alle zugreifen, oder?
Also Bloomberg.
CNBC, der Eckart ist ein großer CNBC-Fan.
Ja, ich bin ein großer Fan von CNBC, weil die halt abends dann wieder einen Podcast vorbereiten und aufnehmen, noch aktuelle News aus den USA, bringen auch viele exklusive Geschichten.
Natürlich auch Bloomberg, die Seite von Bloomberg Wirtschaftsnachrichten, die haben auch exklusive Geschichten und bringen das.
Aber da ist viel halt hinter der Bezahlschranke bei Bloomberg, muss man dazu sagen.
Und ansonsten schaue ich in Deutschland ja auch auf die Seite von Finanzen.net zum Beispiel.
Oh, die ist so hässlich.
Die ist hässlich, aber hat ganz viele Informationen.
Die hat wirklich die meisten Informationen, würde ich vermuten, in Deutschland.
Aber die ist wirklich optisch hässlich.
Und ich weiß nicht, warum.
Bist du in die Jahre gekommen, ne?
Die ist einfach hässlich.
Aber wer damit aufgewachsen ist.
Ich finde FT gut.
Und wenn ein FT-Abo günstiger haben will, holt sich ein VPN, macht Türkei und schließt ein türkisches Abo ab.
Und dann hat man die FT zum Studentenpreis.
Wirklich.
Ganz einfach.
Weißt du aus guter Quelle?
Habe ich selbst gemacht.
Weil wir hier in der Firma, FT ist nicht so wichtig.
Deswegen habe ich dann gedacht, komm, bevor ich mir immer wieder meinen Mund hier fusselig rede, mache ich das.
Und das ist wirklich VPN, was man auch mal da nimmt.
Soll ich dir mal verraten, dass du gar nicht VPN bräuchtest, dass man das sogar noch einfacher machen kann?
Echt?
Wenn man nämlich mit einem Inkognito-Tab einfach die Überschrift eingibt.
quasi alle Blocker ausschaltet, kann man die über einen Inkognito...
Warum kann ich dieses Wort denn nicht aussprechen?
Über den Inkognito-Tab, die Texte einfach so lesen.
Du gibst einfach die Überschrift ein, findest den Artikel, klickst quasi alle Adblocker und alles ab und dann kannst du den lesen.
Das ist okay, auch gut, aber für Journalismus, finde ich, muss man Geld bezahlen.
Wir sind selbst Journalisten, wir wollen selbst, dass unsere Sache bezahlt werden, deswegen finde ich.
Aber die FT ist so teuer, dachte ich mir.
Dann kann man wenigstens über die Türkei das ein bisschen günstiger haben.
Ansonsten, ich glaube, so Fachkram ist ja sonst auch noch The Information gut.
Da kann man ja auch noch so gerade so diese Themen aus dem Tech-Bereich, aber das ist meistens ja nicht irgendwie Minuten aktuell.
Also ich glaube, Bloomberg, CNBC, FT, das sind schon die richtigen.
Aber wer Tech will, ist mit Information ziemlich gut.
Kann man, gibt es für 299 im regelmäßigen Angebot.
Aber sie kostet eben auch.
Aber ich finde, guter Content kostet vielleicht.
Guter Journalismus darf auch was kosten.
So ist es.
Sagte diejenige, die hier gerade kostenlose Wege empfohlen hat.
Genau, deswegen schnell weiter mit der nächsten Frage.
Die geht jetzt schon so ein bisschen fachlicher rein.
Wie hoch sollte denn der optimale Goldanteil im Portfolio sein?
Und ich weiß, dass der Eckart da eine hervorragende Antwort hat.
Er hat uns eben schon seine Tabelle gezeigt, seine Zahlenauswertung gezeigt.
Er kann das ziemlich genau beantworten.
Also da gibt es natürlich Erfahrungswerte, man kann sagen aus vielen Jahrzehnten, fast schon Jahrhunderten, wobei das mit Jahrhunderten würde nicht so ganz passen, weil Gold vom Preis ja erst seit 1971 freigegeben ist.
freien Goldpreis, da war das an den Dollar gekoppelt.
Und seither kann man halt feststellen, es gab da große Phasen bei der Goldpreisentwicklung, so eine starke Hosse in den 1970er Jahren.
Dann in den 80er und 90er Jahren ging es eher leicht nach unten oder seitwärts.
Und dann seit der Tausendwende geht es beim Gold wieder nach oben.
Und man will ja, wenn man jetzt von einem Anteil im Depot redet, möchte man ja im Grunde etwas für die lange Frist.
Man kann natürlich, Gold könnte man auch spekulativ einsetzen, weil wenn man wirklich so von der Allokation herdenkt, sollte der Goldanteil jetzt gar nicht mal so hoch sein, der würde auf jeden Fall unter 10% liegen.
Das hängt auch damit zusammen, dass der Gold nichts ausschüttet.
Man hat immer dieses Problem, dass man dann verkaufen müsste, würde man an das Portfolio ran.
Und das Zweite, was gegen Gold spricht, fange ich jetzt mal von der anderen Seite an, es schwankt halt sehr stark im Wert.
Also nach dem starken Anstieg vergangenes Jahr haben wir dieses Jahr zum Beispiel einen Minus.
Und deshalb würde ich so aus der jahrzehntelangen Ein optimaler Goldanteil liegt bei eher 5% als bei 10%.
Und wenn man sich das ausrechnet, wir haben jetzt halt in diesem Jahrhundert eine sehr gute Goldentwicklung.
Wir hatten zwischenzeitlich dann nach dem Jahr 2012 auch lange Zeit, wo Gold schlecht war.
Aber es ist jetzt auf Sicht von mehreren Jahren zwischen 8 und 10%, was Gold im Jahr gemacht hat.
Die möchte man natürlich als Performance vereinnahmen.
Deshalb würde man ja allmählich, wenn man sowieso 5% hat am Anfang, würde der Goldanteil nach oben wandern.
Kürzt du das dann?
Ich würde es definitiv nicht häufiger als einmal im Jahr machen.
Aber du rebalancierst auch.
Du guckst auch genau das an.
Dann würde ich es wieder anpassen, dass es dann Richtung diese 5% geht.
Also so aus meiner Erfahrung heraus, zwischen 5 und 10% ist man fein.
Und wie hält der Eckert sein Gold?
Das halte ich in verschiedener Form.
Ich habe da einiges ausprobiert.
Ein bisschen physisches Gold, aber das ist nicht der große Teil.
Da verlasse ich mich dann darauf, dass zum Beispiel Euwax Gold 2 oder Xetra Gold, dass die die Leistung kriegen.
Und ich habe immer auch mal dann schon versuchsweise verkauft und tatsächlich, das hat wunderbar funktioniert in dem Sinne, dass da zum Beispiel keine Steuer abgezogen wurde, wenn ich es länger als zwölf Monate gehalten habe.
Und auch bei jedem Broker?
Nein, das kann man nicht sagen.
Das ist das Problem, die Broker müssen vorher das aufhören.
irgendwie angemeldet haben, dass das steuerfrei ist, weil sonst musst du es dir immer über die Steuer zurückholen.
Aber bei deinem Broker geht das.
So ist es.
Gut, also das müsst ihr immer wissen.
Der optimale Goldanteil wurde damit bestimmt.
Würdest du Goldminenaktien mit zum Goldanteil packen oder ist das ein extra Bucket?
Die habe ich gar nicht, von daher stellt sich bei mir konkret eine...
Goldminenaktien sind ja so ein Zinsplay.
Da ist ja Wette auf Zinsen und da habe ich schon genügend im Portfolio, brauche ich nicht.
Und diese ganzen anderen Storys, dass die historisch günstig sind oder einen Hebel haben auf den Edenmetallpreis.
Das hat mich über die Zyklen hinaus nicht überzeugt.
Nicht genügend, dass es für mich ein Investmentcase ist.
Die Dividende ist auch nicht so zuverlässig, wie ich sie bei meinen Dividenden gerne hätte.
Insofern kann ich darauf verzichten.
Ihr seht mich, ich bin deshalb kein unglücklicherer Mensch.
Wir wissen es nicht.
Wie glücklich wärst du denn vielleicht mit Minenaktien?
Das stimmt.
Aber es sind, wenn, wären es auf keinen Fall ein Teil vom...
vom Edelmetallanteil, weil man sieht, diese Zinssensivität.
Hast du auch Silber oder Palladium oder Platin oder sind das für dich die unreinen Edelmetalle?
Du fragst einfach nur so, nicht aufgrund von eigenem Interesse von Palladium.
Stimmt, ich habe jetzt so ein gehebeltes Palladium-Investor oder was, Platin, ich weiß es gar nicht.
Liefer auch mal sehr gut, war ich auch im Jahresanfang, hatte ich das Ding verachtfacht.
Jetzt mittlerweile bin ich wieder bei plus minus null damit.
Oh, Glückwunsch, das ist eine Reise.
Das ist eine Reise.
Das ist eine Reise.
Die machen wir einfach mit.
Die gucken wir uns einfach an.
Das erlebt man, weiß man, wie gehebelte Investments funktionieren.
Aber jetzt sag mal, bist du nur reiner Goldmensch und sagst, das ist es?
Oder sagst du, so ein bisschen für den Kicker in meinem Gold- oder Edelmetallanteil habe ich auch Silber dabei?
Doch, ein bisschen Silber habe ich auch, ja.
Das würde ich aber auch nicht zum Goldanteil zählen, weil das so spekulativ ist.
Ich habe zwar jetzt tatsächlich einen Sparplan, einfach, weil ich denke, auf dem Niveau kann man auch Silber aufbauen.
Aber ich würde es nicht, es hat ja auch andere Eigenschaften.
Bei Gold geht es ja, Lea geht es ja darum, dass du halt ein Asset hast in deinem Gesamtportfolio, was andere Eigenschaften hat als Aktien und Anleihen.
Und bei Silber, das hat schon sehr viel mehr Eigenschaften von einem Risiko-Asset wie Aktien.
Es gab ja eine Zeit, da ist Silber sehr stark parallel zu Tech gelaufen.
Genau, da denke ich auch, ja, okay, war schön, so lange nach oben ist es schön, aber dann, wenn es nach unten geht, naja.
Und insofern ist das für mich auch, das ist auf jeden Fall eine Anlageklasse, die ich im Auge habe.
Wir hatten ja auch früh im Podcast darüber gesprochen.
Bei Silber gibt es ja dieses Angebotsdefizit.
Das ist ja eine Tatsache.
Sollte man auch nicht überbewerten, aber das war ja ein Investment Case.
Und ich selber finde es auf dem Niveau ich persönlich auch wieder interessant jetzt da.
Aber Elektrifizierung musst du doch für Silber sprechen.
Ja, es spricht einiges für Silber.
Es ist ja ein Zwitterteil zwischen einerseits Geldaufbauwahrung, andererseits halt als wirklich Konjunktur und als Metall, was man wirklich benutzt.
Ich glaube bei Gold benutzt man wie viel Prozent?
Da gibt es immer so Zahlen.
Ja, weniger.
Da waren weniger teilweise als 20 Prozent, was verbraucht wird, praktisch für industrielle Zwecke.
Und der Rest ist wirklich nur Aufbewahrung.
Bei Silber ist es glaube ich...
Mehr als die Hälfte hast du für industrielle Zwecke.
Man darf allerdings auch die Tiefe da nicht unterschätzen von den Märkten, was da abgefedert werden kann an Angebotsdefizit.
Da gibt es auch sowas wie Recyclingmöglichkeiten.
Da kommt ein neues Minenangebot.
Dauert natürlich mehrere Jahre, aber auch das sollte man nicht unterschätzen, wenn man denkt, man hat diese ewige Silberhosse.
Die gab es in der Geschichte eigentlich nie.
Wie sparst du Silber?
Das mache ich tatsächlich über Bitpanda.
Da kaufe ich Silber.
Wie machen die das?
Haben die das auch physisch gestort?
Haben die so ein riesen Silberlager oder haben die das über Termin merkt?
Das soll wohl so ein riesiges Silberlager sein.
Wirklich?
Hast du mal begangen?
Das finde ich aber lustig.
Betriebsausflug zu Bitpandas Silberspeicher.
Das ist doch interessant.
Es gibt ja auch ETPs, die auch gesichert sind, so wie bei Gold.
Gibt es das auch noch?
Also ich habe keine gefunden.
Gibt es nicht von der Züricher Kantonalbank irgendeinen Silberding?
Also ich wüsste davon nichts.
Ich habe das nicht entdeckt.
Wenn, schreibt es uns gerne.
Wie wird das steuerlich gehandhabt, dein Silberding?
Ich habe es bisher noch nicht verkauft.
Ich habe erst angefangen.
Deshalb halte ich mich damit Aussagen zurück.
Aber es sollte von der Theorie, sollte es eigentlich wie physisches Silber behandelt werden.
Okay, aber ist es nicht mit Mehrwertsteuer irgendwas?
Nein?
Ja?
Nichts?
Wenn es in einem Zollfreilager liegt, zahlt es ja keine Mehrwertsteuer.
Und die muss auch definitiv dann meines Wissens im Ausland sein, das Zollfreilager.
Okay.
Naja, sonst hast du wieder natürlich die Steuerproblematik.
Oh, ihr seht, da muss man vieles bedenken.
Ja, allerdings.
Gut.
Haben wir doch jetzt ausreichend den Sinn.
Und jetzt können wir natürlich noch nach Bitcoin fragen.
Gilt das mit als Gold?
Idee oder ist das eine andere Idee?
Oder was ist bei dir Bitcoin?
Also wenn ihr mich fragt, überhaupt nicht.
Das ist einfach ein spekulatives Asset, was auch dabei ist.
Also ich habe so eine Excel-Tabelle, wo ich alle meine Vermögenswerte eintrage und da ist Silber in einem ganz eigenen Topf.
Äh, Bitcoin.
Da ist Bitcoin in einem ganz eigenen Topf.
Also da ist Silber in einem anderen Topf als Gold und Bitcoin ist nochmal praktisch in einem anderen Haus.
Haus als in einem Topf.
Das ist der digitale Nachbar.
Aber was ist deine Idee für Bitcoin dann?
Wenn du jetzt Bitcoin investierst, musst du ja eine Idee haben.
Ist das dann der, weiß ich nicht, die Basement Trade, Staaten machen ganz viel Schulden und die können eigentlich sich nur entschulden über Inflation und so weiter oder was ist die Idee von Bitcoin?
Oder ist es einfach spekulatives Asset, gibt mehr Nachfrage als Angebot, wenn es gut läuft und dann geht es hoch, oder?
Also Eigenschaften ist auf jeden Fall, es gibt halt eine begrenzte Menge.
Jetzt ist das Angebot damit festgelegt.
Man ist immer auf der Seite der Nachfrage natürlich unsicher, wie die sich entwickelt.
Aber wenn es nur genügend große Investoren gibt, die sagen, wegen dieser Eigenschaften ist es halt sekündlich verfügbar, anders als Gold.
dann gibt es da halt diese Nachfrage, die den Preis auch nach oben treibt.
Und es muss halt das Vertrauen vorhanden sein, da draußen in der Finanzwelt.
Die Theorie ist immer schön.
Die Theorie ist immer bunt, aber die graue Wirklichkeit oder war es umgekehrt, die Theorie ist grau, genau, aber die Wirklichkeit ist dann farbenfroh und manchmal auch überraschend.
Und dann muss man halt davon überzeugt sein, dass es genügend Menschen gibt, die diese Eigenschaften von Bitcoin genügend schätzen, um sie zum Teil ihres Vermögensaufbaus zu machen.
Also eine Glaubensfrage auch.
Aber ist ja bei Gold auch so.
Wenn die Anwendung nur, weiß ich nicht, 10% ist, dann ist der 90% Glaube.
Und bei Bitcoin ist der...
glaube, dann 100%.
Ja, das stimmt, aber es gibt natürlich bei Gold gibt es viel längere Historien.
Es gibt einerseits diese Notenbanknachfrage, die ja bedeutend ist bei Gold und dann hast du halt einfach einen Teil von der Schmuckindustrie.
Das ist ja auch so ein Tendenzverbrauch von dem Metall, weil es erstmal verschwindet aus dem Umlauf von der Produktion in Schmuckstücke.
Die liegen dann auch in der Schublade und sowas hast du halt bei Bitcoin nicht, muss man immer bedenken.
Deshalb schwankt natürlich, das ist vollkommen klar, Bitcoin viel stärker als Gold.
Welcher Anteil würdest du da für das Bucket haben?
Also ich würde es immer separat sehen, aber wenn jemand sagt, ich möchte da jetzt auch mal mit dabei sein, dann würde ich eher im Bereich von 3% sehen.
Das wäre so einfach, wo ich ein gutes Gefühl hätte.
5 Gold, 3.
Und da muss man bedenken, wenn man dann noch Silber hat, dann ist man ja auch schon im Bereich von insgesamt 10%.
Alles auf Aktien ist halt für die Altersvorsorge, für den Vermögensaufbau, einfach auch für die Beteiligung an Produktivkapital entscheidend.
Das ist einfach die entscheidende Devise.
Also das sind Beimischungen, die ein Portfolio insgesamt meines Erachtens interessanter machen, aber jetzt nicht der Hauptaugenmerk für uns.
Hast du noch andere Krypto-Dinge?
Ich habe auch noch ein bisschen Ether und dann versuchsweise so als Versuchsperson.
Leiden, da höre ich das Leiden schon bei Ether.
Allerdings, ja.
Da steht auch der langfristige Beweis noch aus, dass die wieder überhaupt...
in den Aufwärtstrend kommen.
Der langfristige Chart muss man sich auch immer mal anschauen.
Der ist nicht sehr vertrauenerweckend.
Es muss eben erst mal Bitcoin wieder laufen.
IFA ist so die zweite Geschichte und die dritte ist dann Solana, war es zumindest früher.
Und dann gibt es jetzt auch die ganzen...
Es gibt Anwendungen, klar.
...Krupturanwendungen, die noch ein bisschen hipper sind, ob man jetzt Hyperliquid hat oder sonst was.
Okay, gut.
Ich glaube, ich fange euch jetzt ein.
Warum?
Ist doch mal so ein nerdiges Gespräch.
Ja, aber wir wollen ja hier heute unsere Hörerfragen...
beantworten und nicht die Fragen des Holger Cepitz.
So, Entschuldigung, dann höre ich auf.
Bitte.
Könnt ihr euch ja gleich beim Mittagessen drüber unterhalten.
Nach der Folge.
Wir haben nämlich echt wirklich viele Fragen und wir kommen da sonst nicht durch.
Wir haben ja nur begrenzt Zeit.
Wir können hier keine 6-Stunden-Folge, also könnten wir schon.
Ich glaube, dann würden wir hier in unserer Aufnahmekabine aber eingehen.
Deswegen weiter mit der nächsten Frage.
Lohnt sich das neue Altersvorsorger-Depot auch für Menschen über 50?
Die Anleihen hast du rausgelassen, die Frage.
Die finde ich ja noch spannender.
Stimmt, ich habe eine Frage überlesen.
Ja, siehst du.
Und die hast du extra rausgelassen.
Und die finde ich spannend.
Da werden nicht der Eckart und ich über Kreuz liegen.
Was wir zu Anleihen haben.
Bei Altersvorsorge-Depot wahrscheinlich auch.
Dann fangen wir erstmal mit den Anleihen an.
Es ist gar keine Frage.
Ehrlich gesagt, es war eigentlich ein Hörer, der hat gefragt, bei Instagram, das weiß ich noch, hat gesagt, er wird geschrieben, er würde gerne etwas mehr über Anleihen erfahren.
Punkt.
Ja, da haben wir unterschiedliche Ansichten, Eckart.
Ich finde Anleihen in der Welt, wo es zu viele Schulden gibt und wo du von den Schulden nicht mehr im normalen Maße runterkommen kannst, sondern das nur über finanzielle Repressionen hinbekommst, also sprich, dass du...
Die Anleihenrenditen müssen unter der Inflation kommen und dann hast du halt realen Verlust.
Deswegen bin ich für Anleihen nicht so positiv gemacht.
Und wenn ich eine stabilisierende Komponente in meinem Portfolio haben wollte, dann würde ich das über kurzlaufende Sachen wie Tagesgeld machen.
So, das wäre so meine Idee, wohl wissend, dass das unter einem Portfolio-Gesichtspunkt...
nicht optimal ist, wobei man sagen muss, diese 60-40-Portfolien, die man früher hatte, das funktioniert auch seit 2021 nicht mehr.
2021 oder 2022 war das Höllenjahr für Anleihen.
Da sind sowohl Aktien als auch Anleihen gefallen.
Da gibt es auch keinen Diversifikationseffekt.
Und seither hat sich auch Diversifikationseffekt nicht mehr eingestellt.
Aber der Eckart hat andere Ideen.
Also ich finde, Anleihen würde ich nicht haben wollen.
Ja, aber die Frage vom Hörer geht genau in die richtige Richtung.
Wenn man sich über Anleihen informiert, dann muss man sich erst mal mit den Eigenschaften auseinandersetzen.
Und ganz klar, da hat der Chapitz vollkommen recht, die Anleihen, die kauft man nicht ins Portfolio, um Rendite zu machen.
Da geht es gar nicht darum, irgendwie Vermögenzuwachs zu erzielen.
Das, was die Anleihen bieten, das ist eine ganz andere Eigenschaft, nämlich, dass du eine stabile...
Wertentwicklung hast für Teile deines Portfolios, wo du genau sowas halt brauchst, wo du dich darauf verlassen musst.
Also ich habe jetzt zum Beispiel mal von den deutschen Bundesanleihen, die in dem Rex-Index zusammengefasst sind, da hat man tatsächlich seit dem Jahr 2010 nur 1,1% Rendite pro Jahr gemacht.
Also jedes Jahr nur 1,1% Wertzuwachs.
Und das bei einer Inflation von über 2%.
Also der Chabitz hat vollkommen recht, da hat man Kaufkraft verloren mit diesem Investment, wenn man es als Investment gesehen hat.
Heute allerdings, wenn man eine 10-jährige Bundesanleihe kauft oder entsprechende ETFs, wozu ich dann raten würde, dann hat man schon 3% errentete Erwartungen zumindest.
Und insofern, ja.
3% ist aktuell über der Inflationsrate.
Wir wissen nicht, was kommt in den nächsten 10 Jahren, solange man dann diese Bundesanleihe hält.
Aber man wüsste jetzt, dass es ein bisschen mehr ist oder könnte erwarten, dass es etwas mehr ist als in den vergangenen Jahren.
Aber das Entscheidende ist, da kommt ja auch noch eine Frage später, wenn man unbedingt so diese eine Komponente haben will, wo man weiß, ich brauche vielleicht das Geld.
in zwei, drei oder vier Jahren, dann sollte da nicht alles Geld in riskanten Assets sein, die vielleicht auch mal sich halbieren können.
Und da käme dann für einen bestimmten Anteil, über den wir ja später noch reden können, käme dann aus meiner Sicht, kämen Anleihen in Betracht.
Also Staatsanleihen, Euro-Staatsanleihen ohne Wechselkursrisiken, da hast du vielleicht dann 3% oder 3,5% pro Jahr Aussicht.
Oder Unternehmensanleihen kommst du vielleicht auf 4,5% Renditeaussicht pro Jahr.
Und das wäre dann für mich schon ein interessanter Bereich.
Dann gibt es die Laufzeitenfonds, ETFs.
Also wenn man jetzt weiß, ich brauche in zwei Jahren Geld, dann ist die Idee gut, dann würde ich so einen Laufzeitenfonds von X-Trackers oder von iShares nehmen.
Die haben Unternehmensanleihen drin, die gibt es als Dollar, hat man höher für Zins, hat man aber das Wechselkursrisiko.
Also wenn ich was sicher haben will, würde ich es nicht machen, dann würde ich lieber die Euro-Dinger nehmen.
Und da hat man relativ hohe Rendite, aber dann kann man auch als Zinshopper einfach sich Tagesgeldkonditionen durchhoppen.
Aber da muss man halt...
Bock haben, immer wieder die besten Konditionen nehmen, immer rechtzeitig wieder die Kohle wegnehmen.
Jetzt hätte man beispielsweise, ich glaube Chase mit 4% ist noch nicht mal mehr das Beste.
Es gibt schon wieder andere, wo man dann irgendwie was eröffnen muss, aber da muss man Bock drauf haben.
Dann könnte man das machen und wer das eben nicht Bock hat und weiß, zwei Jahre habe ich was, dann nimmt man die Laufzeitenfonds, weil der Vorteil ist, dass man dann auch wirklich am Ende weiß, das kriege ich ungefähr raus, wenn ich jetzt einen normalen Anleihefonds nehmen würde, der schwankt ja auch.
Wenn ich einen mit langlaufenden Anleihen nehme, den TLT beispielsweise, den amerikanischen, mit der 20 Jahre und längere Laufzeit hat, der hat sich auch halbiert im Kurs.
Also es können auch Anleihen sich im Kurs halbieren, wenn man langlaufende Anleihen hat.
Jeder, der mal sehen will, wie Anleihen funktionieren, nimmt die 100-jährige österreichische Anleihe und kann sich mal angucken, wie das schwankt.
Das sieht eher aus wie ein Tech-Wert.
Und da kann man die Mechaniken sehr gut sehen, wenn der Marktzins während der Laufzeit bei der Festverzündung steigt oder fällt, was dann der Kurs macht.
Umgekehrt gilt natürlich noch das erwähnt, wenn jetzt der allgemeine Marktzins mal wieder runter geht.
Dann kannst du richtig Gewinne machen, ja klar.
Weil es der Wirtschaft schlecht geht, kann man mit diesen langlaufenden Anleihen und ETFs dann noch Gewinne machen.
Ja, ja, das ist gut.
Das wäre dann vielleicht ein schöner Ausgleich in Zeiten, wo es den Aktien da nicht so gut geht anfänglich.
Also halten wir fest, ob da wieder...
Es muss nur funktionieren, aber man sieht halt dieses Jahr auch sehr gut, dass die Anleihenrenditen weiter hochgegangen sind, die langlaufenden, obwohl eigentlich die Angst am Aktienmarkt, also obwohl die Nervosität gestiegen ist.
Aber wie gesagt, bei 3% 10-jähriger Anleihe in Deutschland ist wahrscheinlich das Abwärtsrisiko nicht mehr so.
Also da kann nicht mehr so viel passieren.
In Amerika haben wir ja mittlerweile über 5 bei der 30-Jährigen.
Da würde ich auch vermuten, das ist okay.
Da gibt es nicht mehr so hohe Kostverluste von jetzt ab.
Tja, wenn das der Chip ist.
Nein, würde ich denken.
Ich fänge halt irgendwie, wenn der Staat sich entschulden will.
und das muss er eh, oder nicht entschuldigen, aber wenn er das bedienen will, dann hast du halt, dann musst du mit Repression irgendwie kommen.
Und deswegen ist Anleihen, finde ich, ein schwieriges Thema.
Gut.
Okay, ich halte fest zum Dritten.
Ist auch eine Glaubensfrage, oder?
Naja, sagen wir mal so, man kann halt berechnen.
Das darf man nicht vergessen.
Also wenn du wirklich mit den Laufzeit-ETFs oder mit einer einzelnen Anleihe, die kann man heutzutage auch viel günstiger kaufen, verkaufen als früher, kannst du halt genau berechnen, die hat jetzt eine Laufzeit bis 2028 und dann weiß ich genau, ich bekomme zum Beispiel 3,7 Prozent pro Jahr, in diesem Zeitraum.
Also das Berechnen hat mit Glauben jetzt relativ wenig zu tun, aber insgesamt, wie man natürlich die Welt...
und die Entwicklung einschätzt mit der ganzen Schuldenlast, das ist schon eine Glaubensfrage.
Gut.
Das stimmt.
Altersvorsorge-Depot?
Warum es wird da überkreuzt?
Naja, junge Menschen sollten das machen.
Aber jetzt, ob man das als Mitte-50-Jähriger noch machen sollte, habe ich persönlich meine Zweifel.
Echt?
Ja.
Ich bin ja Riester-Sparer.
Ich habe ja eine Riester-Rente von der No-Investment.
Diese Profi-Rente hat sich schon sehr gut entwickelt.
Und die würde ich jetzt nehmen und würde sie einfach in das neue Regime überführen, weil ich da mehr Zuschüsse kriege.
Und kann dann überlegen, was ich für eine Auszahlsache habe.
Ein Drittel konnte man auch bisher schon entnehmen, wenn man das auszahlen lässt.
Und dann muss man sich überlegen, wie dann der Auszahlplan geht.
Also was ich nicht machen würde, wäre wahrscheinlich Verrenten.
als Journalist nicht erwarten kann, dass ich irgendwie 120 werde.
Weil dann lohnt es sich.
Aber wenn man verrentet, lohnt es sich nur dann, wenn man glaubt, älter zu werden als die Sterbetafel der Versicherer.
Da muss man sich die Sterbetafel der Versicherer angucken.
Und ich glaube, die sind gerade bei 101, obwohl die Lebenserwartung Anfang der 80er ist.
Und dann kann man sich überlegen, wenn ich mehr als 101 glaube zu werden, dann lohnt sich eine Verrentung.
Ansonsten lohnt es sich halt nicht.
die Sicherheitsmarge der Versicherer hält.
Was ich auch verstehen kann, wenn KI kommt und Krebs irgendwie auslöschen soll, dann gibt es halt die Lebenserwartung hoch und dann habe ich als Versicherer auch ein Risiko drauf.
Und deswegen würde ich auch die Sterbetafeln wahrscheinlich so berechnen.
Gut.
Okay, also ein bisschen gespaltener Meinung.
Nächste Frage.
Seht ihr im Nesdek 100 noch Aufwärtspotenzial?
Die Frage ist vollkommen berechtigt.
Die ist vollkommen berechtigt, die Frage.
In dem tech-lastigen Nasdaq 100.
Das ist kein Tech-Index.
Ja, da gibt es immer wieder Ärger, weil da auch andere Werte drin sind.
Da ist auch Kraft Heinz drin, ich weiß, und Costco ist auch drin.
Und auch AstraZeneca, glaube ich, ist auch noch drin.
Also der Nachteil vom Nasdaq 100 ist, dass halt viele Schwergewichte jetzt drin sind und die hoch bewertet sind.
Aber der Nasdaq 100 ist genauso ein Index wie andere auch.
Es kann natürlich sein, dass wenn jetzt...
Die KI-Blase, was heißt, die platzt ja nicht so richtig, sondern wird ja immer aus Teilsegmenten Luft abgelassen.
Dass es sein kann, dass der jetzt über vielleicht mal ein Jahr oder zwei Jahre underperformt, weil diese großen Werte, die jetzt den Index prägen, so langsam abgebaut werden, die Kurse.
Aber der erneuert sich ja genauso.
Deswegen, das wäre das einzige Argument, wo ich sagen würde, Gerade noch langfristig, würde ich sagen, ist Technologie das Maß der Dinge.
Langfristig wird Technologie unser Leben beeinflussen.
Langfristig glaube ich, dass Technologie outperformt.
Ist das jetzt der Nesdaq 100 das beste Investment dafür?
Weiß ich nicht.
Gäbe es Fonds, die das vielleicht besser können und eben diesen Umbau vielleicht schneller machen können, als es der Nesdaq 100 macht?
Wird es wahrscheinlich geben?
Kenne ich diese Fonds?
Nee, kenne ich nicht.
Also was mache ich?
Ich habe halt irgendwie ein Nesdaq 100 ETF und dazu noch ein paar Technologie-Fonds, wo ich glaube, dass Menschen clever was machen können.
Und so versuche ich das zu lösen, das Problem.
Aber ich glaube schon langfristig ist, wenn man guckt, wenn man in der Nähe der 100 gibt, seit Anfang der 80er.
Und da hat er, glaube ich, gemacht 14,7.
Jetzt werden es wahrscheinlich nur noch 14 sein.
Und das hast du mit keinem anderen Index gemacht.
Ja, vergangene Entwicklungen sind keine Garantie.
Ja, hast du von dir recht.
Es gab auch Drawdowns von fast 90 Prozent nach 2000.
Das gab es auch, ja klar.
Aber er hat sich immer wieder umgebaut.
Und kam immer wieder schöner raus und ging immer wieder nach oben.
Anders als unser komischer neuer Marktindex, wo halt irgendwie nur Nieten drin waren und Geld war weg und Index haben sie dann dicht gemacht und es kam nie wieder.
Während der Nasdaq ist immer wieder gekommen.
Also was spricht für den Nasdaq 100, dass da viele tolle Unternehmen drin sind?
Und was spricht dagegen, dass relativ wenige tolle Unternehmen die Indexentwicklung bestimmen?
Also wenn man jetzt befürchten müsste, dass von diesen tollen Unternehmen...
deren Namen wir jeden Tag praktisch im Podcast erwähnen, dass da mal irgendwie ein Knick reinkommt in deren Zukunftsperspektive, dann würde wahrscheinlich auch der Nasdaq N100 nicht mehr so gut laufen wie beispielsweise der S&P 500.
Das könnte halt passieren, dass er dann diese Outperformance nicht fortsetzen kann.
Da sehe ich das Risiko.
Wohl, da gibt es ja auch Schwergewichte bei S&P 500.
Also wer das glaubt, kann ja einen Gleichgewichteten.
Also es gibt ja auch den Nasdaq als gleichgewichtete Geschichte.
Da hätte man das Problem.
Einfach gelöst.
Wenn man glaubt, dass Schwergewichte nicht mehr so geil performen, da sagt man, okay, dann nehme ich halt den Breitband.
Wir sehen ja in den letzten Wochen, die wir hier haben, dass der S&P Equal Rate den S&P 500 fett outperformt hat, weil eben die durchschnittliche Aktie noch besser läuft, weil die Rallye von den großen, wenigen Tech-Werten aus sich verbreitert auf die anderen.
Also dann kann man das Problem so lösen.
Also wer glaubt, das Ding, aber dann hat man eben auch das Momentum, was ja in diesen Dingern auch mit drinsteckt, weil eben sich das Geld in wenigen verfängt und dann immer größer und Schneeball, das hat man dann eben auch ausgeschaltet damit.
Das muss man wissen, weil die ja immer wieder rebalanciert werden und immer wieder auf Equal Weight umgestellt wird.
Ich glaube, eine Momentum-Frage haben wir später auch noch.
Momentum kommen wir auch noch zu.
Aber du hast tatsächlich die nächste Frage schon so ein bisschen mit angeschnitten.
Welche ETFs bespart ihr?
Nennt mal ein paar WKNs.
WKNs habe ich.
Also ich habe ein paar Basis-Investments.
Ich habe den Vanguard Fuzzi Allworld, den ohne Ausschüttung, also den akkumulierenden.
Dann habe ich den MSCI World Momentum, weil ich den einfach mal liebe.
Dann habe ich so ein paar MSCI World, klassisch, wo ich Freunden einfach mal so zeige, guck mal, in einer Minute hast du deinen Sparplan auf, dann mache ich immer so ein Euro Sparplan, um den Leuten mal zu sagen, wie einfach das ist.
Und die habe ich nie gekündigt.
Wie viel hast du davon?
Ich habe bestimmt fünf Demo MSCI World Sparpläne.
Wobei ich von Leuten sage, guck mal Leute, das geht so schwer.
Ich sage, nee, geht nicht schwer.
Guck mal, zack, zack, zack, fertig.
Oh, ein Euro Sparpläne wieder abgestimmt.
Und dann habe ich noch so ein paar Anti-FOMO-Sparpläne.
Also in dem ich einfach sage...
Das ist ein Anti-FOMO-Tippet.
Quantum-Computer-Aktien beispielsweise ist ein Feld, wo ich mich nicht auskenne, wo ich aber unbedingt irgendwie dabei sein will.
Und dann sage ich, bevor ich jetzt irgendwie eine Quantum D-Wave oder weiß ich nicht, wie heißen die ganzen Quantum oder Rigetti oder so kaufe, habe ich lieber so ein...
Quantencomputer ETF, wo ich alles drin habe.
Und dann weiß ich, jetzt gibt es hier eine Meldung, der macht mit dem oder Alphabet macht das.
Und ich bin immer mit dabei und muss nicht jetzt denken, jetzt habe ich wieder was verpasst.
Und das ist mit relativ vielen Themen.
Ich habe das auch bei Space, wo ich denke, ich habe doch keine Ahnung, ob Rocket Lab irgendwann die neue SpaceX wird.
Und ich weiß es aber schlicht nicht.
Und dann nimmst du halt einen Space-ETF oder bei Biotech ist es genauso oder sonst wie ich sage.
So bin ich bei so Sachen, wo immer so Einzelmeldungen kommen und die Leute denken so, oh, bin ich nicht dabei, sage ich.
Ich bin dabei.
Das ist so eine psychologische Geschichte.
Und deswegen habe ich so viele solche Sachen.
Was habe ich noch für?
Dann habe ich natürlich den Nastic 100 ETF noch.
Weiß ich, ist ein Klumpending.
Und ich habe auch noch einen Gehebelten.
Genau, den 3QQQ von WisdomTree.
Den habe ich auch, um mal zu sehen, wie diese Mechanik funktioniert.
Und diese Rüttelverluste, die rütteln derzeit mein Portfolio durch.
Weil ihr wisst ja, wenn der Markt seitwärts geht und schwankt, dann verliert der.
Das ist misslich und das kann man an dem Ding sehr schön erkennen.
kennen und dann habe ich noch, ich habe ganz viele andere ETFs auch noch, aber so, dass wir meine.
Also dein Anti-Fomo ist eigentlich ein Pro-Fomo.
ETF, damit du nicht vor lauter FOMO nicht schlafen kannst, gibst du dich deiner FOMO hin und machst das immer an ETF.
Stell dir nur fest, pro FOMO.
Ja genau, mit so kleinen, dann sagst du halt, weiß ich nicht, machst halt monatlich Spaß in der Summe.
Und mit dem Quantencomputer war ich am Anfang dicke Minus, jetzt bin ich dicke Plus und denke mir so, ja, bin ich dabei.
Und muss mir nicht sagen, wenn der Defner wiederkommt und sagt so, ja, guck mal, ich habe die Rigetti, die hat sich verhundertfach, sag ich, ja gut, jetzt mein Quanten-ETF hat sich nicht verhundertfach.
Aber hat sich zumindest vervierfacht, auch okay.
Das ist so die Idee dahinter.
Und damit kann man auch solche FOMO-Themen machen, ohne jetzt mit Einzelaktien sich verzocken zu müssen.
Also ich habe in drei verschiedenen Depots für drei verschiedene Familienmitglieder, habe ich einmal zum Beispiel den Amundi Prime, weil der sehr viele Werte enthält.
Da baue ich in der tesurierenden Variante übrigens.
Da wird Vermögen mit aufgebaut.
Dann habe ich in einem anderen Depot...
Du musst es sagen, dass der so günstig ist.
Ehrlich gesagt, eine sehr einprägsame WKN.
Wie ist die WKN?
ETF 151.
151.
Ruf mich an.
151.
Das ist gut.
Also die paar...
Basispunkte bei den Gebühren haben da gar keine Rolle gespielt.
Ich wollte einen europäischen Anbieter.
Dann habe ich in einem anderen Depot ausschüttende ETFs.
Das ist ganz wichtig, dass da stabile Ausschüttungen kommen.
Das ist halt dieses Dreigestirn.
Das ist der Stocks Global Dividend 100 ETF ist dann.
Dann habe ich den...
Dow Jones Global Dividend Aristocrats, auch ein ausschüttender Dividenden-ETF.
Und der dritte ist der Venec Developed Markets Dividend Leaders.
Und die hatte ich schon mal erwähnt, das sind die drei ETFs, die zu unterschiedlichen Monaten im Quartal ausschütten und so.
komme ich halt mit drei ETFs auf zwölf Ausschüttungen im Jahr.
Prästitenmonaten-Ausschüttungen.
Das finden Leute geil, oder?
Ja, das von den ETFs auf jeden Fall schon mal.
Und dann habe ich auch so natürlich wiederum den dritten Depot, habe ich dann die strategischen...
Investments in den S&P 500 habe ich einen ETF.
Dann natürlich auch Invesco in dem Fall.
Machst du Swap-basiert oder machst du physisch replizierend, weil das ja steuerlichen Unterschied macht?
Ich muss gestehen, ich habe beide.
Und der Swap-basiert läuft ein bisschen besser.
Aus ähnlichen Gründen, weil ich herausfinden wollte, wie...
wie die sich unterscheiden und ob es da leichte Unterschiede gibt.
Genau deshalb habe ich das gemacht.
Das ist so meine wichtigsten Sparplan-ETF.
Und so FOMO hast du gar nicht?
Ich habe doch.
Glaubst du, dass der Eckert so ein FOMO-Typ ist?
Weiß ich nicht.
Vielleicht steckt das in ihm und er lässt es irgendwann nur in ganz...
Ich habe Emerging Market Small Cap ETF laufen.
Das ist für mich FOMO, weil ich möchte halt ungern in den Emerging Markets was verpassen.
Was ist das für ein Emerging Markets?
Das ist der MSCI, Emerging Markets, Small Caps.
Da hast du aber nicht diese koreanischen Dinger drin, so weiß ich nicht, alles auf SK Hynix.
Nee, das sind ja Small Caps.
Da hast du so richtig klassische Emerging Markets, Banken, Konsumwerte.
Banken sind meistens groß, das sind meistens so Zulieferer, sind das, wenn man sich angibt.
Es gibt natürlich Konsumwerte, es gibt auch im Finanzbereich was.
Aber da reden wir wirklich von Small Caps, da würde ich auch nie diese Aktien handeln.
Das ist auch teilweise ja gar nicht.
Genau, und häufig würde es überhaupt nicht gehen, wenn das in Indien ist oder teilweise auch, was weiß ich, da ist Malaysia vielleicht auch mal dabei.
Da ist ja auch der Handel ganz extrem schwierig.
Cool, jetzt wollen wir natürlich von Lea wissen, was du jetzt hast.
Du kommst hier nicht weg, uns hier auszufragen und selbst hier dein Portfolio.
Ich muss tatsächlich sagen, ich habe anscheinend von den Besten gelernt, weil ich habe einen Mix aus beiden.
Ich habe sowohl, ich würde es bei mir nicht als Pro Fomo bezeichnen, sondern als irgendwie will ich überall so ein bisschen mit drin sein.
Ich habe sowohl breite ETFs auf so verschiedene Nischenthemen.
So auch, ich habe den Vanek Space Innovators zum Beispiel.
Dann habe ich auch so irgendwie so einen, ich frage mich aber nicht viel.
Wir kommen im Club.
Hast du den auch, genau den?
Ja, der läuft gerade nicht so gut.
Nee, der läuft semi.
Tatsächlich habe ich aber auch trotzdem Rocket Lab mir immer irgendwann vor.
Ein Einzeltitel?
Aber ja, ein Einzeltitel, aber den habe ich schon recht lange.
Das sieht sehr gut aus, muss ich sagen.
Wie gehst du damit um, wenn du siehst, du hast ja jetzt einen Verdreifacher im Depot, irgendwann hast du nur noch einen Verdoppler im Depot und du läufst Gefahr, einfach wieder auf loszugehen.
Was machst du dann?
Gar nichts?
Aussitzen.
Also ich habe tatsächlich Rocket Lab zwischenzeitlich sogar verkauft, also nicht komplett verkauft, aber Teile verkauft und habe damit echt gut...
Gut, was zur Seite ihr schafft.
Also da habe ich ein ganz gutes Timing gehabt.
Nee, aber ich setze das aus.
Weil ich nämlich auch so eine, ich neige zu Überreaktionen.
Und ich muss mich bei sowas immer bremsen.
Deswegen, ich lasse einfach die Finger davon und setze aus.
Aber guckst du dann rein und guckst dir das Elend an oder sagst du, dann gucke ich gar nicht an?
Weil es gibt ja Leute, die sagen, wenn ich es mir angucke, das Elend, dann habe ich den Schmerz so groß und dann reagiere ich irgendwie panisch.
Es gibt ja auch eine Panikregel.
Wenn man panisch ist, muss man als Erster sein, der in der Panik reagiert, weil wenn man als Letzter reingeht, dann hat man zum Tiefverkauf.
Das ist Panikregel Nummer eins.
Also wer panisch ist, die Panik bitte ganz am Anfang ausleben.
Nee, nee, also ich sitze aus und kaufe im Zweifel nach.
Oh, okay.
Du bist so bold?
Ja, tatsächlich.
Weil ich aber auch, ich glaube, vielleicht nicht mit so großen Summen drinne bin, wie, also, ihr seid ja schon so lange am Markt, ihr seid doch alte Hasen.
Ich habe eine Immobilie noch.
Ich habe einfach mit meinen Mitte 20 andere Vermögenswerte, auf die ich blicken kann, als ihr es habt.
Deswegen habe ich im Zweifel nicht ganz so viel zu verlieren.
Genau, was hatten wir?
Da waren ich Space Innovators.
Dann habe ich auch so ein Quantum-Ding tatsächlich drin.
Das habe ich vor anderthalb Jahren.
War das mal irgendwie eine AAA-Idee.
Irgendwie so ein Quantum-ETF.
Quantum Computing klingt gut.
Ganz lauschig läuft der.
Klingt gut.
Habe ich keine Ahnung von.
Machen wir.
Und dann habe ich natürlich auch das Dreigestell vom Eckart.
Das hat er direkt am Anfang, als wir mal irgendwann, als ich ins Team dazugestoßen bin, waren wir Mittagessen zusammen.
Darf ich dir meinen Dreigestell erzählen?
Nein, nein, nein.
Ich habe ihn gefragt, von wegen, was man denn so auf die Dividendenseite unbedingt im Depot haben müsste.
Und dann kam er ins Schwärmen.
Aber warum willst du als Mitte 20-Jährige den 3 gestört haben?
Weiß ich das einfach.
Also ich bin da auch da nicht mit so riesigen Summen drin.
Aber das fühlt sich einfach toll an.
Wenn man eine Auszahlung kriegt.
Du guckst morgens aufs Handy, 3,50 Euro Auszahlung.
Geil.
40 Cent mitgemacht.
Das Räderwerk der Welt.
Das funktioniert noch.
Ja, das ist einfach gut für den Kopf.
Also wenn ich dann die anderen Dinge da aushalten muss, wenn es dann mal ganz tief in den Keller geht.
Das ist gut.
Das ist für den Kopf, für die Psyche ist das irgendwie an der Stelle ganz nett.
Nee, und dann habe ich tatsächlich noch so ein paar ETFs.
Was ist dein Basis-ETF?
Das wollen wir jetzt alle noch wissen.
Mein Basis-ETF ist einfach wirklich ganz klassisch, der iShares MSCI World.
Okay.
Den habe ich aber auch schon seit...
iShares Core, bitte.
So viel Zeit muss sein.
Den habe ich aber schon seit vielen Jahren.
Also das war so wirklich das klassische Ding, dass ich noch nicht immer wusste, dass es euren Podcast hier gibt.
Und das ist der 20 Basispunkte.
Jetzt gibt es noch einen anderen iShares, der ausschüttet, der hat 50 Basispunkte.
Da muss man aufpassen.
A0, RPWH.
Müsste die Wertpapierkennung ausmachen.
Die haben wir so oft schon im Podcast-Skript eingetragen, dass wir die fast schon aussehen.
Nee, das ist der ganz klassische.
Den habe ich auch schon seit vielen Jahren und dann habe ich so viele...
Und wie geht es jetzt damit um, dass du in Amerika so übergewichtet bist?
Da sagen ja viele Menschen, Hilfe, und der Donald Trump, das ist so ein böser Zeitgenosse.
Hast du da ein Problem mit?
Oder sagst du, 74% Amerika im MSCI World, 90% im Space, 95% im, weiß ich nicht, was hast du hier, diese Quantencomputer-Kiste.
Findest du das problematisch?
Oder sagst du, ja, wo du Musik spielst, bin ich halt dabei.
gut ist.
Mein Fähnchen hängt im Wind.
Nein, ja, also dass Donald Trump problematisch ist, da müssen wir nicht drüber sprechen, aber ich glaube halt auch, du kriegst die Gewichtung halt nicht komplett raus.
Also es ist mittlerweile, spielt da einfach die Musik und das dann komplett außen vor zu lassen.
So eine gleichgewichtete Fonds sind spannend, habe ich auch jetzt, als wir heute Nacht drüber gesprochen haben.
Also wir nehmen am...
Wollen wir transparent sein?
Wir nehmen am Dienstag auf.
Und Holger und ich haben in der gestrigen Folge des Nächten einmal über den gleichgewichteten S&P 500 gesprochen, kurz.
Und das ist schon spannend, muss man vielleicht mal drüber nachdenken.
Aber dass Sonnenschwamm irre ist, wissen wir.
Und es hat ja dann vielleicht hoffentlich bald ein Ende.
Hätte ich die Hoffnung, dass es irgendwann danach wieder zur Normalität zurückkehrt.
Habe ich.
Ich glaube das nicht.
Ich glaube, wir sind in einer Welt angekommen, wo wir sogar nach Kapitalflüsse als Krieg benutzen.
Ich glaube, wir sind in einer komischen Welt, diese Globalisierung, wo wir denken, das kann der besser, das kann ich besser, lass uns miteinander handeln, passt für alle zum Vorteil.
Ich glaube, diese regelbasierte, diese schöne Welt, ich glaube, it's gone.
Ich hoffe mal, dass sie wiederkommt, aber das ist glaube ich so 90er Jahre, alles wird besser.
Das war schon irgendwie eine coole Zeit.
Du bist doch Historiker.
Du hast auch schon viele Brüche erlebt, wo du Globalisierung hattest und dann kam der Erste Weltkrieg.
Wie kann es sein, dass wir irgendwie alle miteinander schön...
Handel getrieben haben und trotzdem dann Krieg führen.
Also als Historiker, wenn du mich so fragst, ist dieser hohe Anteil von US-Aktien gar nicht so eine große Anomalie, wie man denken könnte.
Das gab es tatsächlich in den 20er Jahren auch schon mal.
Und es gab es in den 50er, 60er Jahren auch schon mal, also US-Pörse, der amerikanische Kapitalismus ist unglaublich dominant.
Und wir waren es halt gewohnt, wir haben in den 80er, 90er Jahren dann eine gewisse Aufholbewegung gesehen von Europa.
Die ist halt dann unterbrochen worden wieder und jetzt hat im Grunde der amerikanische Kapitalismus, der halt so enorm dominant ist, hat da wieder seinen Platz in Anspruch genommen.
Wenn du wirklich anfängst, Portfolien zu bauen nach anderen Kriterien, weil du da Bedenken hast, dass dieser hohe Anteil, dass der nachhaltig ist, dann droht halt immer die Verschlimmbesserung.
Dass man sich dann vielleicht Kriterien sucht, die gar nicht konkurrent sind mit der historischen Entwicklung.
Man muss sagen, dass einfach...
durch das Internet und die KI, dass Plattformökonomien oder so netzwerkartige Ökonomien und auch die großen Unternehmen halt einen Vorteil haben.
Und deshalb diese Konzentration, die wir sehen, ich halte sie, natürlich ist es eine Anomalie, könnte man sagen, aber die Geschichte des Kapitalismus lehrt uns, dass es diese Konzentration schon gibt und dass die auch sehr lange anhalten können, ohne dass da jetzt das Ganze mit dem großen Bruch enden muss, notwendigerweise.
Und wenn jetzt an dein ETF denkt, der verjüngt und regeneriert sich ja immer im Laufe der Jahre.
Natürlich, du zahlst praktisch viel die Regeneration durch möglicherweise eine Underperformance.
Das ist die Japan-Phänomen.
Das Japan-Phänomen Anfang der 90er im MSCI World.
Aber es hat nur zweieinhalb Jahre gedauert, die Underperformance.
Insofern erneuert sich.
Also ihr müsst keine Angst haben.
Aber es gibt jetzt eine Hoffnung für Europa.
Die hat Matthias Dörfner im Interview gesagt.
Und er hat erzählt, dass in Amerika diese Anti-Bewegung gegen KI so groß geworden ist.
Die Leute haben keinen Bock, ein Rechenzentrum zu machen, weil die Strompreise steigt.
Die Leute haben keinen Bock, dass sie zum zweiten Mal, erst haben sie von China die Jobs gestohlen bekommen, jetzt kommt die KI und will auch wieder stehlen.
Dass die Leute so eine Anti-KI-Haltung und wir würden KI mehr umarmen.
Ich bin mir nicht so sicher, ob wir das wirklich tun, aber wenn wir das täten, wäre es für Europa die Chance, dass wir KI...
eher nutzen, auch wenn wir die Modelle nicht haben, aber wir haben ja ganz viele Daten.
Und wenn wir das machen würden, könnte Europa vielleicht wieder aufsteigen.
Aber dann würde sich der MSCI automatisch erdeuern.
Nein, die muss ja was Positives auch sagen für Europa.
Es muss ja irgendeine Hoffnung auch geben.
Weil sonst, ja, ich fand die nur gut, die Hoffnung.
Gut.
Schweigen.
Das ist ein Thema für einen ganz eigenen Podcast.
Das stimmt.
Aber ich fand die Idee nur gut.
Man muss ja auch manchmal optimistische Theorien mal...
ventilieren, um für gute Laude zu sorgen.
Und damit auch alle Leute hier in Europa bleiben und hier versuchen, den Kontinent aufzubauen und nicht zu glauben, dass sie da zu diesem Modell gehen, wo der Kapitalismus schon komisch war.
Wenn du Open Source KI hast oder Open World KI, kann halt auch der deutsche Mittelständler möglicherweise sein Geschäft damit aufpeppen.
Da brauchst du dann nicht mehr nur unbedingt das amerikanische Front-End-Modell.
Stimmt, nur solltest du da aufpassen, dass du dann einen Layer dazwischen baust, damit du die die Daten nicht nach China abfließen.
Du musst es dann im eigenen Rechenzentrum.
Herr Schwarz, wir brauchen Rechenzentren.
Bauen Sie Rechenzentren.
Die dann aber so abgeschirmt sind, dass du deine Daten bei dir behältst.
Ich glaube, das ist wichtig.
Das ist noch eine der Stärke Europas, dass wir noch Daten haben, die die Amerikaner sehr gerne hätten.
Und ja, deswegen sollen wir da aufpassen drauf.
Gut.
Gut.
Dann hat die KI mir tatsächlich bei der Sortierung der Fragen noch zu den übergeordneten Fragen eine Buchfrage zusortiert.
Es hat nämlich eine Hörerin nach Buchempfehlungen von uns gefragt und was sie mit uns in unserem Anlageverhalten so gemacht haben.
Eckart-Liesbücher.
Tatsächlich, da kann ich wirklich aus der Biografie sagen, dass Bücher für meine Biografie als Börsianer eine enorme Bedeutung gehabt haben.
Meine erste Begegnung eigentlich mit der Börse, das war abgesehen von den Kursen in der Sparkasse vor Ort, das war halt über...
Kolumnen und Bücher dann von André Costolani, der einfach so als, man nennt ihn ja den Grand Senior der Börse, der war sehr populär in den 70er, 80er, 90er Jahren, ist mittlerweile verstorben, fast 100 ist er geworden und der hat so wunderbar anekdotisch die Börse mir nahegebracht, auch die ganzen Irrtümer, diese Fehlspekulation, die menschlichen Fehler, die man macht, die er auch selber hatte und auch zugegeben hat.
Das war für mich einfach eine volle, pralle Welt, die mir der das ganze Börsianerische da sympathisch gemacht hat.
Aber würde das heute altertümlich wirken und es heute nochmal lesen würdest?
Oder wäre das auch für heutige Generationen, die ja jetzt Börse ganz anders erleben, weil ich ja auf dem Handy habe und irgendwie...
Also ich finde...
diese Anekdoten weiterhin wunderbar.
Man ist ein Mensch, der halt letztlich vom frühen, der ist geboren um das Jahr 1900.
Da reden wir wirklich von einem anderen Weltbild noch.
Aber die erzählerische Weise, die hat mir immer sehr gefallen.
Und was man schon sagen kann, natürlich gibt es neue Techniken, natürlich gibt es dann Künstliche Intelligenz, Quantencomputer, Weltraum.
Das konnte ich ja alles nicht kennen.
Aber diese menschlichen Fehler, die ja auch die Börse ausmachen, die schauen wir uns jetzt einfach mal den Silberchart an dieses Jahr oder den Chart von SK Hynix oder Micron Technology und dann denkt man, oh, in den 70er Jahren gab es auch sowas schon mal und das finde ich dann immer auch wieder unterhaltsam und versöhnlich, dass man auch ähnliche Fehler macht mit ganz anderen Fahnenstangenaktionen.
Ja, zum Beispiel.
Es geht immer, eine Fahnenstange hört immer irgendwann auf.
Also Andrej Kossolani, wie gesagt, man muss sich darauf einlassen, dass es ein Buch ist aus einer anderen Zeit.
Aber mir hat das so einen Anschub gegeben.
Und Biografien, weiß ich nicht, Snowball, die Biografie von Warren Buffett, die fand ich irgendwie ganz hübsch, weil diese Idee des Sinseffekts hat keiner so schön.
gemacht wie in dieser Biografie.
Ich glaube Frau Schröder oder wie ist die Frage?
Alice Schröder.
Es gibt auch eine ältere Biografie Warren Buffett, die ist von Lovenstein.
Werden Sie besser?
Ich persönlich finde die von Lovenstein hervorragend, muss ich sagen.
Es ist viel flotter geschrieben, hat natürlich auch mehr Auslassung, wenn man so will und die endet ja auch letztlich mit Mit der 100-Wende.
Also die ist ja viel älter.
Insofern die von Alice Schröder ist halt, die bringt es bis in die heutige Zeit mit allen Herausforderungen.
Aber die ist mir teilweise auch zu umfänglich, was sein Privatleben angeht, muss ich sagen.
Das ist doch spannend, wie er seiner Frau erklärt, was der Friseurbesuch in 100 Jahren wert wäre.
Ich fand da lustige Anekdoten drin.
Wenn man 800 Seiten lesen will, sollte man sich die mal zu Gemüte führen, wenn man Zeit hat.
Gibt es ein Einstiegsbuch, wo du sagst, ich will einfach mal kurz einen Überblick, wichtigste Begriffe, wichtigste Sachen.
Da gibt es zum Beispiel von Finanzfluss, wie heißt das, wenn ihr nur ein Buch über Finanzen wissen wollt, dann sollte es das sein.
Kann man das irgendwie Menschen ans Herz legen?
Kann man.
Kann man.
Ich schalte mich jetzt mal von der Seitenlinie ein.
Also ich lese nämlich tatsächlich sehr viel und ich lese auch noch in Buchform, richtig, nicht über ein Kindle oder sowas.
Also ich lese echte Bücher und ich habe dieses Finanzlos-Buch tatsächlich auch gelesen und gerade so für den Anfang, wenn man gar keinen Plan von irgendwas hat, ist das absolut hilfreich.
Es gibt auch noch weitere aktuelle Bücher oder aktuellere Bücher auf jeden Fall, aus denen man viel mitnehmen kann.
Also ich kann noch die Psychologie des Geldes.
Ach, Morgenhause.
Da gibt es auch einen coolen Podcast von Morgenhause.
Er hat auch kluge Podcasts.
Ja, das ist echt kluge.
Da steckt sehr viel Wahres drin.
Und ich fand noch, ich habe extra nochmal nachgeguckt, wie es genau hieß, Rich Dad, Poor Dad.
Ach, der Klassiker.
Von Robert Kiyosaki.
Das fand ich auch ganz fabelhaft über Vermögensaufbau.
Habe ich auch gelesen, muss ich sagen.
Wirklich schon sehr plastisch ist das Buch auch.
Für das Mentale.
Für das Mentale, genau.
Die wollte ich ja noch mit ins Rennen werfen.
Das ist auch ein Bestseller, der seit immer auf dem Bestsellerliste steht.
Zu Recht.
Zu Recht.
Gut, wo wir jetzt eh schon so ein bisschen an unseren persönlichen Geschmäckern sind, gibt es natürlich auch noch so ein paar persönliche Fragen, hinter den Kulissen Fragen, die uns hier ein paar Hörer gestellt haben.
Und angesichts der fortgeschrittenen Zeit müssen wir da jetzt mal so ein bisschen schneller durchhopsen.
Frage 9.
Welche Ausbildungen habt ihr gemacht?
Wer will anfangen?
Ich fange an.
Ich bin Bankaufmann.
Ich habe Geschichte studiert und bin ausgebildeter Journalist.
Das kommt noch dazu mit Volontariat.
Ich habe einen Bogen geschlagen.
Ich war Anleger, Bankaufmann, Finanzer.
Habe dann was anderes gemacht und kam über den Journalismus zurück zu den Finanzen, was lustig ist, weil sie damals Finanzjournalisten gesucht haben, als ich mit meinem Studium fertig war.
Ich habe eine Ausbildung gemacht zum EDV-Kaufmann, würde ich wahrscheinlich sagen, im Osten noch, weil ich kein Abitur machen durfte.
Da habe ich dann irgendwie Facharbeiter für Datenverarbeitung im Osten.
Dann habe ich Abitur nachgemacht in Bonn.
Dann habe ich angefangen zu studieren, VWL-Diplom, habe ich sehr lange gebraucht, ich glaube 34 oder 35 Semester.
Habe ich irgendwann abgeschlossen, weil die Eltern meiner Frau fanden das besser, wenn die Tochter einen studierten Menschen hat und nicht einen abgebrochen studierten Menschen.
Und wo ich angefangen habe, was mir sehr geholfen hat, ich habe jetzt keine Journalismusausbildung, ich habe in der Marktforschung gearbeitet.
Und das war, da musste ich Leute einfach anquatschen per Telefon so.
Ja, guten Tag, mein Name ist.
Und ich hätte gerne mit dem gesprochen, der als nächstes Geburtstag hat.
Das war schon die Anfangsfrage.
Da waren die Leute schon so, hä, warum Geburtstag?
Was wollen Sie?
Ich musste es den Leuten erklären, dass meistens Frauen ans Telefon gehen und dass wir ja auch mal Männer befragen wollen und wir ausgleichende Gerechtigkeit wollen.
Und dann konntest du halt...
Mit Leuten einfach auch dumme Fragen stellen.
Einmal hast du gefragt, was halten Sie denn von der VW?
Und die nächste Frage, man spricht aber so viele, wie oft haben Sie Sex die Woche?
Also das hat ganz verschiedene Sachen und deswegen ist mir auch nichts peinlich.
Und da habe ich halt einfach Fragen gelernt.
Das fand ich eine wunderbare Ausbildung.
Und irgendwann hat mein Vater das Geld gekürzt für mein Studium.
Und da dachte ich, was mache ich noch nebenbei?
Und dann habe ich halt, bin ich dann in den Journalismus gekommen, weil ich so ein bisschen schreiben konnte und so.
Das war der journalistische Start.
Und dann Ende der 90er kam ich zum Journalismus.
Da war noch so New Economy.
Und dann wurde man noch eingeladen in ganz Deutschland und konnte sich sein Büro angucken.
Dann stand ich da beim Manager-Magazin, guckte runter auf den Spiegel.
Das könnte dein Büro sein.
So waren die Zeiten noch.
Dann war ich bei der FT und dann sagte er, ja, guck mal, do the right thing, schrieb dann jemand unten auf den Arbeitsvertrag drauf.
Es waren mal goldene Zeiten für Journalismus.
Nummerweise, ja.
Es kam nie wieder so gut.
Im Fernsehen ging das noch mit den goldenen Zeiten bis in die 2010er Jahre.
Höre ich immer noch die Kollegen, wenn sie erzählen.
Aber seitdem ist da auch Niedergang.
Aber der Journalismus ist ein geiler Job.
Und deswegen habe ich glaube ich auch eine Frage, warum macht der Journalismus?
Diese Freiheit, diese Neugier, immer wieder neue Sachen erleben, immer wieder Sachen durchdenken, hinterfragen, neu denken und immer gucken, was hält die Welt zusammen.
Und jedes Mal wieder denken, okay, war doch nicht richtig, was ich gedacht habe.
muss ich nochmal neu denken, finde ich einfach geil.
Und deswegen liebe ich diesen Job.
Und würde es auch so lange noch machen, bis es den gibt.
Und würde zwar unter ökonomischen Gesichtspunkten niemandem empfehlen, das zu tun, aber unter Freiheitsgesichtspunkten und unter Sachen unbedingt jederzeit wieder.
Was sagst du, Lea?
Journalismus?
Ja, ich habe mich ja auch nicht dazu entschieden, weil als die goldenen Zeiten, also ich bin durch Zufall.
hier reingerutscht.
Ich wollte hier eigentlich gar nicht hin.
Nee, aber ich habe mich ja nicht aufgrund der goldenen Zeiten dafür entschieden.
Es war mir wirklich irgendwie so ein absoluter Zufall gewesen, irgendwie eine glückliche Fügung, dass ich überhaupt in den Journalismus gekommen bin, weil ich wollte eigentlich nach dem Abitur Psychologie studieren.
Wollte dazwischen aber erst noch ein Auslandssemester machen.
Also nicht kein Auslandssemester, ein Auslandsjahr machen und zwar als Au-pair in Amerika.
Und es war September 2000...
Oh Gott.
Weiß ich nicht, 2017 glaube ich.
Und eine Woche bevor ich geflogen wäre, hat sich meine Gastfamilie dazu entschieden, dass sie sich scheiden lässt.
Und dann stand ich da quasi ohne Ausbildung, ohne Studium und dann hieß es ja, du kannst leider nicht zu uns kommen.
Es war unklar, ob ich in kurzer Zeit eine neue Gastfamilie finde und dann habe ich in einer Zeitung bei uns, in einer heimischen Lokalzeitung gesehen, dass da Volontäre gesucht werden.
Eigentlich brauchtest du dafür ein abgeschlossenes Journalistikstudium.
Hatte ich nicht, war gerade 17.
Da dachte ich, ja komm, was habe ich zu verlieren?
Bewirbste dich einfach mal.
Ich hatte dann immer schon mal wieder, ich hatte schon mal so ein Praktikum da gemacht und irgendwie fand ich das ganz cool, Leuten so Fragen stellen zu können, ohne komisch angeguckt zu werden.
Und da habe ich mich einfach beworben.
Und ich glaube, bei denen war die Not auch groß, weil die haben dann tatsächlich die 17-jährige Lea da eingestellt.
Und ja, der Rest ist Geschichte.
Dann habe ich zwei Jahre mein Volontariat gemacht.
Du bist ein Scheidungsgewinner.
Ich bin Entscheidungsgewinner.
Ja, irgendwie schon, oder?
Ja, irgendwie schon.
Es sollte irgendwie so sein.
Aber es sind Zufälle.
Aber das ist doch genau das.
Hast du Zufälle?
Ja, und es waren weitere Zufälle.
Also dass ich jetzt heute hier sitze, das ist wirklich eine Verkettung von Zufällen.
Also ich habe dann zwei Jahre Volontariat gemacht, habe danach, weil irgendwie keine Stelle so im Lokalen oder in der Online-Redaktion frei war, habe ich ein Jahr Sportjournalismus gemacht.
War irgendwie auch cool.
Dann kam aber die Corona...
Welche Sportarten?
Das ist Lokalsport gewesen, Holger.
Da warst du alles.
Warst du alles?
Von Schießen über Schach bis Fußball.
Also alles.
Und dann kam aber die Corona-Pandemie relativ schnell.
Und dann gab es entsprechend gar keinen Sport mehr.
Und zu der Zeit habe ich dann ein Jobangebot bekommen aus Nordrhein-Westfalen.
Damals vom Mintener Tageblatt.
Und habe da dann gedacht, ja komm, was soll's.
Wie alt war ich?
20.
In der Pandemie kann man ja mal das Bundesland wechseln.
Bin dann umgezogen.
allem drum und dran, nach NRW, kannte keinen Menschen.
Wo hast du vorher zu Hause?
In der Nähe von Bremen.
Ach, deswegen ist deine grün-weiße Liebe.
Genau, ich bin in Bremen geboren und bin in einem niedersächsischen Dorf an der Grenze da zu Bremen aufgewachsen.
Und ja, da war ich in NRW und hab dann da ein paar Sachen gemacht und hab dann einen Journalistenpreis gewonnen.
Und bei der Preisverleihung zu diesem Journalistenpreis hab ich dann damals den damaligen Chefredakteur von Business Insider Deutschland kennengelernt, der zufällig bei derselben Zeitung volontiert hatte wie ich.
Und dann sagt er, Lea, wenn sich unsere Wege jetzt hier schon kreuzen, dann müssen sich die Wege auch nochmal kreuzen.
Und dann bin ich so bei Business Insider gelandet und damit dann auch bei euch.
Du bist doch in Minden geblieben.
Jetzt muss ich irgendwie sagen, wo fühlst du dich richtig zu Hause?
Das hat meine Frau mir letztens gefragt.
Mittlerweile ist es tatsächlich Minden.
Ja, ich bin jetzt die letzten Jahre wirklich, ich bin jetzt seit sechs Jahren da und ich bin da angekommen.
Ich spiele da Handball, ich habe da meine Freunde, ich habe gefühlt so meine zweite Familie da gefunden.
Und mit den ganzen Mädels von früher, mit denen wir zur Schule gegangen sind, die leben überall in Deutschland verteilt, überall in Niedersachsen verteilt.
Und klar, ist auch immer noch ein Stück weit Heimat, weil meine Familie da wohnt, meine Schwester und alle drum und dran.
Aber mittlerweile ist Minden für mich mein Zuhause geworden.
Man hält ja jetzt mit dem ICE immer an in Minden.
Dann denke ich immer dran an dich und denke mir so.
Der Bahnhof ist es jetzt nicht, warum man in Minden wohne.
Aber hast du noch eine andere Idee, warum es das ist?
Ich mag Minden.
Minden ist so familiär.
Minden ist zwar Stadt, aber trotzdem irgendwie so klein.
Ich finde viel Flüsse, viel Natur, obwohl es ein bisschen städtischer ist.
Ich mag das.
Und man ist in zwei Stunden in Berlin.
Also wenn ich hier für so eine Samstagsfolge mal anreisen muss, ist man in zwei Stunden hier.
Das ist auch von Vorteil.
Und der IC hält jetzt da.
Und der IC hält da schon lange.
Echt?
Das habt ihr irgendwie lobbyiert.
Es gibt eine Direktveränderung.
Es hat früher nie ein IC in Minden gehalten.
Also ich kann mich nicht erinnern dran.
Also seit ein paar Jahren ist es auf jeden Fall schon so.
Tatsächlich haben wir damit aber auch schon die nächste Frage beantwortet.
Nicht was schön an Minden ist, sondern ob wir über den Journalismus in die Finanzwelt gerutscht sind oder andersrum.
Bei euch beiden ist es tatsächlich erst Finanzen, dann Journalismus gewesen und bei mir andersrum.
Ich war erst Journalistin und habe dadurch dann irgendwie so ein bisschen in die Finanzwelt mit reingerutscht.
Was findest du so geil an Finanzen?
Die Vielfältigkeit.
Es ist nie auserzählt.
Ich finde alle, also weiß ich nicht, im Sport war es so, jede Woche wieder über ein Fußballspiel zu schreiben.
Ja, okay, es endet dann 2.1 und alles ist gut.
Die eine Mannschaft ist glücklich, die andere ist traurig.
Und bei Finanzen gibt es so viele verschiedene Facetten.
Du denkst, was du vorhin auch meintest, du hast irgendwie eine Idee, denkst, boah, damit bin ich auf einem richtigen Weg.
Dann stellst aber nach ein paar Tagen fest, nee, das war exakt der falsche Weg.
Es ist so vielfältig, es geht in alle Richtungen und es prägt halt unser Leben wie kaum ein anderer Bereich.
Du lernst Demut.
Das finde ich das Schönste.
Wer Overconfidence hat, kriegt das früher oder später auf sehr brutale Art und Weise gespiegelt.
Dann war noch eine Frage, was wir am Journalismus schätzen.
Das haben wir ja auch schon ein bisschen beantwortet.
Du hast ja schon ein Loblied gesungen, dass du aber was ergänzen, Eckart.
Ja, Journalismus, der zwingt dich ja praktisch von selber immer die Sachen zu hinterfragen.
Also das hat übrigens auch eine Gemeinsamkeit mit der Finanzwelt, dass du erlebst in der Finanzwelt ja viele Erzählungen.
Viele Leute erzählen dir was, Geschäftsmodelle, Investment Cases, was auch immer.
Und der Journalismus besteht ja darin, dass du Fragen stellst und Sachen hinterfragst.
Und das gefällt mir.
Im Finanzsektor, im Finanzbereich machst du es halt oft auch mit Zahlen.
Du kannst messen, zählen, ausrechnen.
Man wird praktisch mit Erzählungen konfrontiert und du kommst mit Zahlen zurück.
Das gefällt mir zum Beispiel am Journalismus im Finanzbereich.
Aber das Hinterfragen von Sachen und damit auch immer selber seine Wissensbasis infrage stellen, neues Wissen erwerben auf die verschiedenen Wege.
Man hat da als Journalist ist ja auch gewisse Privilegien, was den Zugang zu Informationen angeht.
Gerade wenn man von einem großen Medium kommt, dann öffnen sich die Türen leichter, sagen wir mal so.
Das imponiert mir bis heute und das finde ich einfach für mich auch ein großartiger Beruf.
Ja, Zugang zu Informationen und auch zu Menschen.
Also ich finde, das ist auch so spannend, dass man dann auf einmal zu Events eingeladen wird, wo man Leute irgendwie sieht, wo man irgendwie früher nur von gelesen hat, wo man die im Fernsehen gesehen hat oder so.
Da ist man irgendwann so mittendrin und das ist schon, und auch in den Austausch dann zu kommen mit denen.
Das sind auch Persönlichkeiten.
Das klingt immer so phrasig, aber ich finde es schon sehr inspirierend, dann mit den Leuten so zusammen zu sitzen.
Und ich finde Finanzen.
Der Finanzjournalist macht den Vorteil, man kriegt schneller gespiegelt, ob man ein Idiot war oder in falschen Sachen.
Und in der Politik können die Leute ja jeden Tag eine neue Geschichte erzählen und kriegen das nie richtig gespiegelt, ob sie falsch oder richtig liegen.
Ah, was?
Findest du?
Also ich finde, Politik, Christi...
Wenn du Politikjournalismus, das ist so geschmeidig, da kannst du auch, du denkst, ein bisschen anders oder ein bisschen neu oder sonst wie.
Ich glaube, da muss ich dir widersprechen.
Ich glaube, im Politikjournalismus, gerade im Jahr 2026, Christi, da auch sehr schnell gespiegelt, ob du ein Guter bist oder nicht.
Es gibt so viele Journalistinnen und Journalisten in Politik, die immer meinen, zu wissen, wie es geht und immer geschmeidig dann sagen, naja, nee, ist das passiert oder jenes oder sonst wie.
Und dass das Schöne an der Börse ist, da kriegst du halt wirklich die Rechnung platziert und dann sagst du halt...
nee, es war eine Scheißidee, die du da hattest.
Und das ist im Politikjournalismus klar, Christian, auch mal.
Findest du nicht?
Nee, halte ich gegen.
Aber ist ja auch okay.
Also ich glaube, die Kollegen haben das da auch manchmal gar nicht so leicht.
Ich glaube, die müssen sich auch ständig behaupten und kriegen da sehr schnell, sehr oft, manchmal vielleicht sogar ein Dicken zu schnell den Spiegel vorgehalten.
Echt?
Eckart?
Also als Journalist muss man übrigens auch nicht alles wissen.
Also wer denkt, der Journalist weiß immer alles?
Nee, ist nicht der Fall.
Und wir dürfen halt auch mal dumme Fragen stellen.
Also das ist auch so ein Merkmal unseres Berufes.
Genau, und die Neugier.
Ich finde die Neugier.
Und die Neugier sollte immer größer sein, das ist eigentlich ein Ego.
Das ist ja das Erfolgsgeheimnis von Paul Ronsheimer, sage ich immer wieder gern.
Das ist wirklich so, der ist einfach so neugierig und stellt auch so einfach Fragen, wo man einfach, ja, die Frage würde mir jetzt auch einfallen.
Und das machen viele halt nicht, weil sie denken, dann würden sie doof als Journalist aussehen.
Aber ich finde, als Journalist muss man auch doof aussehen können, weil man eben nicht alles weiß.
Und das finde ich.
Eine sehr gute Maxime.
Wie vereinbaren wir späte Arbeitstage mit Freunden, Familie und Ehepartnern?
Was soll man da jetzt sagen?
Seit anderer Arbeitszeiten.
Die Familie findet das natürlich nicht geil.
Bei mir ist es so, in den Wochen, in denen man einen Podcast hat, ist man abends, selbst wenn du abends noch eine Stunde oder zwei Stunden mit der Familie verbringst, bist du nicht der Gleiche, weil du schon in deinem Film drin bist, weil du schon sagst, jetzt müsste ich eigentlich wieder arbeiten.
Und dann bist du nicht mehr so ansprechbar, bist bereitzbarer, bist irgendwie, das ist natürlich nicht so witzig.
Ja, man baut die Tage halt um den Podcast rumrum.
Muss man schon sagen.
Also gerade auch, ich spiele ja im Verein Handball, wie gesagt.
Und da ist schon, wenn man weiß, okay, man hat dann Podcastaufnahme, da ist dann nach dem Training nichts mehr mit lange noch zusammensitzen und über die Welt philosophieren.
Da ist wirklich zackig duschen, ab nach Hause und Podcast vorbereiten.
Und muss man schon wollen, aber irgendwie arrangiert man sich dann ja doch immer so drumrum.
Und es macht ja auch Spaß.
Und ich glaube, diesen Spaß sehen ja Familie, Freunde.
Ihren Ehepartner, den ich jetzt nicht habe, aber den seht ihr ja, sehen ja eure Lebensgefährtenen.
Sehen das ja auch gerne, wenn ihr Spaß daran habt, oder?
Ja, es ist auf jeden Fall eine Herausforderung.
Es ist auch immer ein Balance zwischen Privatleben und AAA-Leben, muss man schon sagen.
Deshalb ist es auch, wie gesagt, immer die Frage, wie oft kann man das unterbringen in seinem...
in seinem Leben, seinem sonstigen Leben.
Ich glaube, die haben wir hier auch alle ein bisschen anders beantwortet.
Ich mache ja etwas seltener Podcast als ihr.
Und das ist genau der Grund einfach, dass es doch sehr schon raumgreifend ist, Podcast zu machen.
Das ist wirklich raumgreifend.
Das ist das Erfolgskonzept dieses Podcasts, dass wir halt nicht halb sieben aufnehmen und um sieben nach Hause gehen und sagen, schönen Tag noch.
sondern dass wir halt wirklich morgens einfach frisch klingen wollen.
Manche machen das, indem sie einfach jetzt eine KI-Stimme laufen lassen und meinen, das wäre jetzt frisch und aktuell.
Da hätte ich jetzt andere Vorstellungen von Finanzpodcast.
Aber unsere Idee ist halt, dass man morgens den Podcast hört und dann wirklich die Idee hat, was ist abends an der Wall Street noch passiert, was ist nachbörsig passiert und so weiter.
Und deswegen war das am Anfang auch eine der Ideen, dass wir halt wirklich nach Wall Street Schluss und dann noch nach, weiß ich nicht, Null Uhr aufnehmen.
Zu eurem Vorteil, zu unserem Nachteil oder weiß ich nicht.
Das ist halt eine Sache, die wir halt haben.
Ja, gehört halt mit dazu.
Gut, dann war noch eine Frage.
Für welche Themen außerhalb von Finanzen und der Börse brennt ihr noch und worüber könntet ihr noch einen Podcast hosten?
Der Eckart über Kunst bestimmt, oder?
Ja, Kunst ist, aber ich würde, history, wenn würde ich einen History-Podcast machen.
Ich bin ja auch Historiker von der Pastas, das ist jetzt nicht so überraschend, aber es gibt da so tolle Themen, da hätte ich schon total Bock drauf, einen Podcast zu machen.
Ich würde über Fitness, ich bin so ein Fitness-Heini jetzt.
Ich bin so durch die Kinder zum Fitness geworden und ich würde Fitness machen.
Und ich habe jetzt auch meine Familiengeschichte, nachdem ich festgestellt habe, was mein Opa Nazi war.
Also alle Opas waren das auf eine Art, aber manche jetzt sogar nach den Organisationen, habe ich ja bei Deflon Chavis erzählt, wo ich festgestellt habe, wo sie waren.
Das würde ich gerne mal so als Familiengeschichte machen.
Einfach mal dem Nachgehen Archive durchgucken und auch andere Leute dazu animieren, sich einfach mal ihre Familiengeschichte anzugucken, weil die möglicherweise nicht ganz so frisch und fröhlich aussieht, wenn man da mal genauer hinguckt.
Und ich habe halt bei uns in der Familie auch festgestellt, dass da auch nie so...
wirklich drüber gesprochen wurde.
Und deswegen fände ich das so als persönliche, so eine Selbsterfahrungsgeschichte noch als Podcast ganz spannend.
Was ich für Themen noch gut finde, klar, Sport, ich fahre gern Fahrrad.
Ja, wie gesagt.
Ich würde lieber noch einen Koch-Podcast machen.
Koch-Podcast?
Ja, wenn.
Echt?
Doch, kochen, das liegt uns, ja.
Den Eckerts?
Ja.
Okay.
Eckerts-Koch-Nische.
Und was wirst du machen, Lea?
Ich habe ja so viele ganz random special interests.
Also ich könnte was über Tiere machen.
Ich finde Tiere ja super.
Ich bin ja ein großer Tierfreund.
Jetzt reite ich Philipp mit in die Scheiße.
Es tut mir leid, Philipp.
Aber Philipp und ich könnten auch einen Trash-TV-Podcast machen.
Ich gucke doch lineares Fernsehen.
Das können wir bestätigen übrigens, dass die beiden sich da verdächtig gut auskennen, was Trash-TV angeht.
Aber wo kriegt ihr das?
Was gibt es da denn noch?
Paramount Plus, da gibt es ja mittlerweile alles Mögliche.
Und finde ich beruhigend, dass ich jetzt hier auch einen Zeugen habe, dass es auch Philipp ist.
Aber da sind wir leider sehr tief im Thema drin, deswegen könnten wir auch so einen Trash-TV-Podcast machen.
Das ist doch gut, da haben wir unterschiedliche, wir sehen schon, wenn mal Finanz nicht mehr läuft.
Fußball auch, ich bin ja auch trotz, obwohl ich nicht mehr im Sportjournalismus bin, ich liebe alles rund um das Thema Sport, Fußball, Handball, Tennis.
Ich kann auch über ganz viele Dinge über Sport sprechen.
Vielleicht können wir noch ein paar Side-Tustles hier aufbauen.
Naja, aber wenn, dann wird es wahrscheinlich irgendwann ein Trash-TV-Podcast mit Philipp.
Der würde mich hassen, dass ich das jetzt so on tape alles erzähle.
Aber da musst du durch.
Wir freuen uns drauf.
Genau, dann war eine Frage, wann und wie wir aufnehmen.
Zu spät, aber das haben wir eben schon beantwortet.
Wenn ihr den Seufzer beim Eckert nicht gehört haben soll, würde ich es nochmal sagen.
Geisterstunde ist das Stichwort.
Praktisch keine Aufnahme findet vor der Geisterstunde statt.
Das stimmt nicht.
Es gibt auch manchmal...
Also Eckart, wir kriegen das eigentlich zusammen immer relativ zeitnah hin, oder?
Das musst du jetzt auch mal hier noch nicht erreden.
Na gut, fast keine Aufnahme.
Keine Aufnahme mit dem Zschäfitz von Null.
Aber das haben wir uns für diese Woche auch noch vorgenommen, das zu schaffen.
Ja.
Ich bin gespannt.
Das sollten wir gleich heute hinkriegen, weil ich am Mittwochmorgen immer so früh aufstehen muss.
Aber das kriegen wir nie hin.
Ich weiß auch nicht, warum.
Wir schaffen das schon.
Irgendwann schaffen wir das.
Wie lange dauert es von der Idee bis zur Umsetzung im Podcast?
Unterschiedlich.
Ich glaube, da hat jeder Host auch andere...
Abläufe, wie er eine Idee aufbereitet.
Wie lange ist bei dir, Eckart?
Also für den Podcast am Tag investiere ich fünf bis sechs Stunden.
Also dazu müssen wir wissen, wir kümmern uns dann schwerpunktmäßig entweder um das Thema des Tages oder um die AAA-Idee und natürlich gemeinsam um die Märkte.
Und wenn ich das alles zusammenzähle, fließen da bei mir nochmal fünf bis sechs Stunden rein jeden Tag.
Es kommt immer darauf an, ob wir die Geschichten auch nochmal für andere Wir haben ja viele Geschichten auch, die wir bei welt.de, für welt.de recherchieren.
Wir sind ja nicht nur Podcaster, sondern wir sind ja auch für das, wir sind ja 360-Grad-Journalisten.
Wir machen eigentlich quasi das gesamte Programm.
Und da kommt es darauf an, was man jetzt zum Podcast dazu nimmt.
Wenn man eine Geschichte mit recherchieren will, dann wird es wahrscheinlich, wird man so ungefähr rauskommen.
Ja, würde ich auch sagen, drei, vier Stunden.
Je nach Aufwand, was man, wenn man komplett selbst recherchiert, irgendwie Thema oder Idee, dann ticken mehr, aber...
So im Schnitt kommt man an den Abenden schon so auf die vier Stunden, würde ich sagen, ist ein guter Mittelwert.
Wie lange dauert eine 20-Minuten-Folge wirklich?
Also ihr müsst wissen, wir nehmen die Folge remote auf quasi, haben unser Mikrofon auf dem Schreibtisch oder in unserer Podcast-Höhle, wie ich immer sage, damit wir einen guten Ton haben.
Podcast-Booth klingt schöner als Höhle.
Nein, Podcast-Höhle, das ist doch...
Podcast-Höhle finde ich super.
Wir können ja mal sagen, findet ihr Podcast-Booth besser oder Podcast-Höhle?
Dann können wir auch sehen, ob die Leute bis jetzt gehört haben.
Oder Kiste.
Podcast-Kiste ist auch schön.
Aber unsere Hörer haben auch gesagt, dass sie nicht so fair von diesen Anglizismen sind.
Podcast-Höhle oder Kiste, wie auch immer.
Wie lange dauert eine Folge?
20-Minuten-Folge, wenn wir die aufnehmen.
Wir haben vorweg immer so ein bisschen vorgeplänkelt, wo wir unseren Produzenten auf die Nerven gehen und denen irgendwelche schönen Geschichten erzählen.
Der Eckart sagt zum Beispiel, jeden Abend bei einer Aufnahme, was sagst du?
Ich sage, guten Abend aus Tango.
Genau, das ist der Signature-Satz vom Eckart.
Und dann machen wir zwischen den jeweiligen Parts immer eine kurze Pause.
Also wie lange dauert so eine 20-Minuten-Folge am Ende?
25 Minuten?
Es kommt drauf an, welcher Tag ist.
Je länger die Woche geht, desto irgendwann ist man so müde, dass man teilweise sind die Augen schon verklärt.
Dann fängt man an, so ein bisschen häufiger Sachen aufzunehmen.
Ja, knappe halbe Stunde.
Wir haben manchmal auch so Versprecher drin, die die Produzenten dann noch rausschneiden.
Dann stolpert man immer mal wieder über dasselbe Wort.
Die berühmte Ölbohrinsel.
Oder war nicht Ölbohrinsel?
Das war eins?
Oder was hatten wir noch?
Geschlechtsklimaindex.
Geschäftsklima, genau.
Die Kollegin Ölchen kann Geschäftsklimaindex.
Mittlerweile kann ich das, aber es gab wirklich eine Folge, da haben Daniel und ich zusammen aufgenommen und da habe ich die Termine gemacht und korrigiere mich, aber ich glaube, ich musste sechs, sieben Mal.
Ja, es war fünf oder sechs Mal.
Geschäftsklimaindex.
Es gab auch mal ein Wort, da habe ich mit Moritz gehostet und das Wort, ich habe sechs Mal versucht, das Wort richtig auszusprechen.
Nee, es war eine Satzformulierung mit ganz vielen St am Anfang.
Und am Ende habe ich dann umgeschrieben, weil ich habe es nicht geschafft.
Da gibt es auch einen linguistischen Begriff für, wenn man sozusagen die Anfangstöne von aufeinanderfolgenden Wörtern verwechselt.
Das kann auch auf eine Störung hindeuten, aber ich habe es jedenfalls beim sechsten Versuch nicht geschafft.
Und dann habe ich das einfach umgeschrieben, habe andere Wörter verwendet.
Ich glaube, beim Geschäftsklimaindex hast du es dann irgendwann einfach gesagt.
Kann das sein?
Du hast es jetzt wirklich stolperfrei hinbekommen.
Ja, aber nachts ist es dann irgendwie, und wenn man einmal das Ding drin hat, nee, ich habe das nicht hinbekommen.
Da hat man so einen Erwin Lindemann-Moment.
Wir erinnern uns alle, wer es nicht kennt, guckt einfach mal Erwin Lindemann.
Naja, ging gar nicht so.
Was war die chaotischste Aufnahme aller Zeiten?
Also die chaotischste Aufnahme aller Zeiten kann ich ganz einfach sagen, wir hatten mal Sommerfolgen, da musste jeder sich selbst Menschen aussuchen.
Und eine Woche von meinen zwei Wochen habe ich mit Pip Plöcker gemacht.
Das war völlig okay.
Das war auch einfach.
Die waren etwas länger, weil er natürlich viele Sachen erklärt.
Und die andere Woche habe ich einfach mit Hörerinnen und Hörern gemacht.
Und das waren die chaotischsten Folgen, weil ich davon ausgegangen bin, wer sich da bewirbt.
Der musste immer eine Idee mitbringen.
Das war einmal die Voraussetzung.
Und die wird das schon hinkriegen.
Und bei einigen war es auch so.
Aber bei anderen, da habe ich teilweise bis halb vier nachts gesessen.
Und da haben wir relativ lang gemacht.
Das waren so meine chaotischsten Momente.
Irgendwann in einem lauen Sommer 2022 war das, glaube ich.
Das war meine, ich weiß nicht, was ihr für chaotische Folgen hattet.
Ja, dann gibt es so die Episoden, wo du aufnimmst und aufnimmst und du stellst dann noch der Hefte der Aufnahme fest, dass du gar nicht aufgenommen hast.
Das hatte ich auch schon mal.
Das hatte ich mit Nando.
Ich hatte das auch schon mal mit Nando.
Jetzt schau mal auf für den Namen Nando.
Jetzt ist er im Urlaub, kann sich er nicht wehren.
Nee, aber das war tatsächlich, glaube ich, bei mir war es ein technischer Defekt bei Nando, weil also Nandos Aufnahmegerät lief, aber die Tonspur hat dann irgendwie keine Töne abbekommen.
Da mussten wir tatsächlich eine Folge nochmal neu aufnehmen.
Und ich bin irgendwie auf den Knopf gekommen und habe von Aufnehmen auf Nicht-Aufnehmen gedrückt.
Und ich schredete schon weiter, Dialog, war alles fluffig.
Im Kasten.
Aber es war nichts im Kasten.
Und nochmal aufnehmen ist wirklich dann nachts um zwei dann nochmal hart.
So nichts, dich so nicht ganz ans Skript gehalten, hast dann nochmal so zwischendurch nochmal so ein paar freiere...
Dialoge hattest und die dann nochmal zu versuchen, wenn man sich kurz lustig gefühlt hat und so einen Haha-Moment hatte und wenn man die dann nochmal versucht hat, nachzustellen, das ist wirklich einfach nur unangenehm.
Spontanes Lachen zum Beispiel.
Das wäre jetzt der Moment, wo du spontan lachen könntest.
Eine coole Lache.
Komm, lass sie raus.
Mehr von Fragen?
Stimmt, aber das war so, ich erinnere mich noch dran, da war ein Hörer, der hatte eine Katze im Hintergrund und die machte krakelte rum und der Produzent hat mich angerufen und gesagt, die Aufnahme müsst ihr nochmal machen.
Das war die krasseste Sache, dass ich dann A mit einem Hörer und dann nochmal wegen der Katze noch ein zweites Mal.
Und dann war es irgendwie, dann war sie fast live, konnte sie direkt gesendet werden.
In die Podcast-Kiste gehört keine Katze.
Das sind wir uns eigentlich.
Leere hier.
Wie viel Kaffee braucht eine Folge oder was trinkt ihr so bei den Aufnahmen?
Keinen Kaffee um die Uhrzeit.
Der Eckhard trinkt immer Tee.
Es ist furchtbar langweilig, wenn ich das jetzt sage.
Ich trinke Kamillentee.
Ich weiß, es ist furchtbar, das zu sagen, aber ich trinke Kamillentee.
Ist ja lecker.
Ich trinke stilles Wasser.
Ich habe einmal den Fehler gemacht, Blubberwasser zu trinken.
Da blubbert es aber dann auch die ganze Folge.
Deswegen trinke ich stilles Wasser meistens.
Aber oft auch einfach gar nichts.
Von so einem Energydrink trinke ich häufiger.
Oh, na, bei den Aufnahmen noch?
Ja klar, kurz davor, kurz vor Schlaf.
Aber das hat der Körper sich so dran gewöhnt.
Fließt Red Bull durch die Adern.
Ja, das mache ich manchmal.
Wenn ich nicht zu müde bin, dann wird das...
Ich finde den Geruch davon ja schon so schlimm.
Ich nehme ja lieber diese Sommersorte, das ist ein bisschen wie Spülwasser.
Das ist jetzt so Zitrone.
Die Sommersorte, die Kälbe ist schon sehr lecker.
Also ich nehme immer diese unterschiedlichen Saisons.
Dann wollte noch ein Hörer wissen, was denn unsere Lieblingsgesellschaftsspiele sind.
Das sagt viel über die Menschen.
Warum auch immer.
Darüber könnte ich tatsächlich auch einen Podcast machen.
Ich liebe Gesellschaftsspiele.
Ich entwickle auch immer so einen richtig toxischen Ehrgeiz, weil ich verlieren scheiße finde.
Also ich glaube, so ein Spieleabend mit mir macht keinen Spaß.
Aber ich liebe das tatsächlich.
Wir haben einen großen, großen, großen Schrank mit Gesellschaftsspielen zu Hause.
Und was ist dein Lieblingsspiel?
Momentan zocken wir eigentlich jeden Tag Quicks.
Kennst du Quicks?
Das ist so ein Würfelspiel.
Und das ist super.
Q-W-I-X-X geschrieben.
Ist das so, dass man anderen schaden kann, wenn man selbst spielt?
Das ist nicht bei uns immer das große Problem.
Ich bin zu Hause so wirklich aufgewachsen.
Wir sind so alle nett zueinander und so weiter.
Und dann haben wir irgendwann mal so ein Spiel gespielt, wo man mit seinen eigenen Sachen anderen so richtig schaden kann.
Und das ist komplett gebombt bei uns, weil wir es gar nicht gewohnt waren, weil wir so nett miteinander waren.
Wir waren immer so Gesellschaftsspiele.
Und es gibt auch manche Leute, die haben so einen Ehrgeiz so gegen andere.
Ja, genau.
So ein Mensch kann ich sein.
Und das ist so richtig eklig.
viele spannend und geil.
Bei Quix ist es tatsächlich, da muss man selbst ein bisschen auf sich selber gucken.
Und du kannst auch von den Würfen von den anderen mit profitieren.
Also das ist eine Empfehlung, finde ich super.
Dann Codenames, ein Klassiker.
Dann gibt es Hochstapler.
Dann gibt es Docks.
Docks finde ich geil.
Das ist eins, was wir lieben, wo es ein bisschen auch gegen den anderen geht, aber nicht ganz so fies.
Monopoly ist ja auch ein Klassiker.
Mensch, ärgere dich nicht.
Auch super.
Geht ja so ein bisschen in die Richtung von Docks.
Romy, also klassische Kartenspiele.
Ich liebe das alles.
Ich könnte vielleicht mal ein...
Ich finde Solo klasse.
Das ist besser als Uno.
Man denkt schon, jetzt bin ich fertig.
Frantic, das beste Uno.
Da gibt es so eine Mittelfingerkarte.
Frantic heißt das.
das trennt auch Familien.
Wie ist es?
Frantic.
F-R-A-N-T-I-C geschrieben.
Wie, da gibt es eine Mittelfingerkarte?
Ja, die kannst du nämlich nicht auf den Ablagestapel geben.
Die musst du dann versuchen, deinen Mitspielern zuzuschieben.
Und das ist wirklich, frantic ist auch das Trendfamilien.
So, egal, wir sind ein Börsenpodcast.
Was ist denn der Eckart noch?
Der Eckart ist einer Rohstoffe natürlich, Siedler von Katar.
Das war auch so, das war auch so eins, wo du die anderen Leute, die Straße vor die Hütte baust.
Das ist bei uns immer zu großen.
Also das ist nämlich meine Frau, ist nämlich auch so jemand, die so gelernt hatte, so mit Ellenbogen loszuspielen.
Also ich war immer so der.
Zahme.
Denkt man gar nicht.
Ich kann auch total schlecht verlieren.
Ich kann total scheiße verlieren.
Ich hasse es zu verlieren.
Deswegen hätte ich auch gedacht, dass du so ein Ellbogenspieler bist.
Nee, überhaupt nicht.
Das kann ich nicht.
Das ist so ein Mitleidstyp.
Meine Mama hat mich so erzogen.
So, weiß ich nicht.
Jemand anders Böses tut, das mag ich nicht.
Das mache ich nicht.
Und deswegen würde ich auch immer nie so ganz fies spielen.
Und das ist aber Sozialisierung.
Deswegen Monopoly ist es bei uns auch nicht.
Was machst du Monopoly, Eckart?
Ja, seid ihr?
Monopoly habe ich früher auch gespielt, das hat aber mein Bruder an mich dann auch schon entzweit, muss ich sagen.
Es gibt auch so eine Monopoly-Schummel-Edition.
Das ist auch geil.
Da musst du schummeln.
Und wenn ich dich dann quasi beim Schummeln erwische, musst du irgendwie Strafe zahlen.
Wenn ich aber denke, der Eckart schummelt, der aber gar nicht geschummelt hat, muss ich nämlich zahlen.
Das ist auch richtig geil.
Ach so, da kannst du doch Leute anschwärzen.
Das ist ein Denunziantentuch.
Falsche Verdächtigungen streuen, um andere damit reinzureißen.
Monopoly ist ja schon übel genug, aber dann noch mit Denunziantentuch.
ist noch mal...
Klingt gut.
Jetzt nimmt das hier überhand an.
So, nächste Frage.
Kriege ich deine Handynummer?
Die Frage habt sicherlich nicht ihr bekommen.
Das ist bei mir nämlich ins E-Mail-Post geflatscht.
So, und du wolltest jetzt hier allen bekannt geben?
Genau, das ist die 01.
Nein, frag doch auch mal die männlichen Kollegen.
Und wenn, muss da ein bisschen mehr Einsatz her als einfach nur so eine Kriegstunde-Handynummer?
Wie, das war alles?
Ja.
Ich hätte geschrieben, ich hätte eine Frage.
Kriege ich deine Handynummer?
Was muss ich dafür tun?
Und da kann ich nur sagen, nein.
Wie kriegt man denn deine Handynummer?
Vielleicht muss jemand ja ein Quiz machen.
Wie geht es Anja?
Wird es einen Ersatz für Anja geben?
Erstmal nicht.
Anja geht es, glaube ich, gut.
Ja, sie hat sich nicht beklagt.
Das finde ich schade.
Andere Kollegen sind ja wieder zurückgekommen zu uns.
Also Anja, wenn du das hier hörst und zurückkommen möchtest, wir haben immer noch einen Platz bei uns im Team frei.
Wir würden uns freuen.
Immer wenn ich den Aktienkurs sehe von Fresenius, denke ich an dich, Anja.
Das machen wir.
Aber erstmal wird es keinen Ersatz für Anja geben.
Wie viel Prozent Sparquote erreicht Lea als jüngster Host?
Habe ich tatsächlich vor der Aufnahme nochmal nachgeguckt.
Das sind knapp 40 Prozent.
Was?
Ja.
Wow.
Also 40 Prozent deines verfügbaren.
Also hast du, nehme an, du kriegst einen Tausel hier, mehr kriegst du ja nicht als junge Redakteurin.
Hast 500 Euro Miete.
Bleiben 500 übrig.
Und von den 500?
Oder was ist jetzt die?
Von den gesamten 1.000 Euro.
Also gibst du mir die 1.000, verdienen wir das zu 40.
Und dann musst du aber trotzdem noch Miete und den ganzen anderen Kram musst du auch sagen.
Dann gehen 400 Euro in die Sparpläne bei dir.
Wow.
Das ist sowas schon sehr ordentlich.
Das ist wirklich, muss ich sagen, Hut ab.
Ich bin da tatsächlich ein bisschen diszipliniert, weil ich habe ja vorhin schon tatsächlich neige zur Überreaktion und ich weiß, dass ich sonst einen Lebensdeal führen würde.
Nicht meine Lüste.
Kürzt du dich zu diesen Menschen, die dann mit 35 finanziell frei sein wollen?
Wie heißt die?
Frugalisten?
Nee.
Eine Frugalistin?
Feierbewegung.
Nee, dafür bin ich dann doch zu Ausgaben freudig.
Zu Ausgaben freudig.
Ja.
Ja.
So.
Letzte Frage.
Was hast du als Sparkquote, Eckert?
Oh, da muss ich schnell mal nachrechnen.
Ich glaube auch schon mal, wir haben die Frage schon mal beantwortet.
Ich glaube, wir waren bei einem Drittel angekommen.
Ich müsste die Eckerts Haushaltssparquote nehmen, weil ich ja alles Geld verwalte.
Da komme ich auf eine Sparquote von, ja, das ist schon etwas mehr als ein Drittel mittlerweile.
Das geht über ein Drittel hinaus.
Ein Drittel.
Ein Drittel dann noch in Sparpläne und ein Drittel für, ah nee, das ist ja inklusive Denkfehler.
Nee, Sparpläne, alles.
Gut, und dann noch eine Frage, wie schafft man es sich in einer Männerdomäne zu behaupten?
Erzähl doch mal, wie erschafft man das?
Kommt gar nicht so schwer vor, muss ich sagen.
Ganz blöder, ganz blöder Scherz.
Ach, ich finde das gar nicht so schlimm, muss ich sagen.
Wir haben super viele coole Frauen auch mittlerweile in dem Finanzsektor.
Also so schlimm ist das gar nicht.
Es ist nur manchmal ein bisschen lästig, sich gegen diese alten Denkweisen so durchzusetzen.
Ich weiß doch, als ich angefangen bin, jeder zweite Tag, jeder Kommentar, eröffne doch mal für die ein Kinderdepot, die ist doch noch so jung.
Es ist ein bisschen ruhiger geworden.
Du hast noch einen Follower, der dich immer wieder...
Du hast deinen Hater, der immer wieder denkt so...
Das ist auch schön.
Man muss sich ja auch so ein bisschen an Routinen festhalten.
Und solange es diesen Stammhater da auf YouTube noch gibt, dass die Leute noch...
Du weißt, was er zuhört.
Holger, wir reden jetzt schon über eine Stunde und ich bin noch so schlimm, als ob er sich jetzt hier eine Stunde Lea gibt.
Ich denke nicht.
Meinst du nicht?
Doch, bestimmt.
Ich sage jetzt nicht seinen Namen, aber falls du noch zuhörst, kommentiere mal irgendwas Nettes.
Ja, gut.
Lea ist wirklich eine Nette.
Sie wüsste ich auch nicht.
Und die ist auch nicht so klassisch Frauen, so bling, bling.
Oder sie ist auch nicht klassisch.
Mach es nicht wieder kaputt.
Nein, nein, nein, ich wollte nur sagen, du bist halt wirklich, weiß ich nicht, keine Klischee-Finanzfrau.
Es gibt ja so Klischee-Finanzfrauen, das mag ich ja.
Nicht so wirklich.
Aber gut, jetzt weiß ich, jetzt habe ich mich wieder auf rutschiges Eis begeben.
Also Lea ist blitzgescheit und hat übrigens einen Journalistenpreis.
Sollte man bei der Gelegenheit mal gehen.
Wir haben Rollen mal gekriegt, Eckart.
Für einen unserer wunderbaren Werke zu Dirk Müller.
Und wenn sich die Performance mal angucken will, dieser Preis hier haben wir wirklich zurechtbekommen, weil der Typ ist noch schlechter.
Ich glaube, er ist immer noch nach weiß ich nicht wie vielen Jahren immer noch im Minus.
So, wir haben jetzt 25 von 43 Fragen beantwortet.
Ist jetzt Schluss?
Na gut.
Wollen wir Schluss machen und noch eine zweite Folge draus stricken?
Wir können auch noch eine zweite Folge irgendwann machen.
Genau, schreibt uns einfach, wenn ihr noch eine Fortsetzung wollt.
Ja, dann geht es auch vielleicht ein bisschen mehr ums Fach.
Weil der Sommer ist ja noch ein bisschen.
Wobei so dieser leichte Exkurs hinter den Kulissen haben sich ja auch viele von euch mal gewünscht.
Von daher.
Ja, gut.
Dann.
Machen wir hier den Sack zu?
Ist eine schöne Stelle.
Es ist knapp die Hälfte der Fragen gewesen.
Ein bisschen mehr sogar.
Machen wir den Sack zu?
Und ihr hättet nachher erfahren können, ob hinter Zschäpels Anlageidee irgendeine Strategie steckt oder ob es einfach keine gibt.
Das müsst ihr jetzt einfach...
Wir können ja auch sagen, wir machen den Sack hier zu und verbrechen uns hier heute Nachmittag nochmal und nehmen dann die anderen Folgen auf und liefern direkt noch eine zweite Folge hinterher.
Ich bin ja noch ein bisschen in Berlin.
Der Eckart guckt etwas angestrengt.
Ich habe nachher Deffan und Scherpitz gleich als Aufnahme, aber danach können wir auch gerne noch Teil 2 machen.
Vielleicht kiesern wir das jetzt ja auch an und machen es einfach nicht.
Ihr werdet es erfahren.
Ihr werdet es erfahren.
Und deswegen kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Hört uns dann am Montag wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
