# Geopolitical Risks, Energy Policy Shifts, and Market Resilience

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-07-29

## Transcript

Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute ist Donnerstag, der 23.
Juli 2026.
Willkommen zur 355.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Fred, ich grüße dich.
Hallo Marco, schön wieder hier zu sein.
Ja, wann warst du das letzte Mal?
Das war ja letztes Jahr, ne?
Das war letztes Jahr noch, ja.
Kleine private Pause zwischendurch.
Aber wir haben uns beim Hörerinnen-Treffen gesehen und seitdem bist du wieder verpflichtet.
Ich kam ja nicht aus der Sache raus.
Nein, er konnte nicht fliehen.
Und wir haben heute den schönen Themenkomplex Sex, Gewalt und Wärmewende.
Einmal die Houthis bedrohen mal wieder Saudi-Arabiens Fähigkeit, Bab-el-Mandab Öl rauszubringen.
Der Fred wird sich der Wärmewende widmen, die in Deutschland ja nun doch in ein Gesetz gegossen wurde oder teile das Ganze.
Und wir werfen noch einen Blick über die pornösen Vorgänge in der Ukraine.
Also schöner Teaser, kann man mal so stehen lassen.
Bei der Foreign Times gibt es gerade diverse Premium-Folgen, die zwar in die Öffentlichkeit kommen, die, die noch nicht frei sind, könnt ihr euch dennoch anhören.
Und wie immer der Hinweis, der neue Hinweis, wenn ihr die Foreign Times hören wollt, findet ihr sie natürlich so benannt in dem Podcatchern für die Seite www.aushandsbericht.de.
Das ist die neue Seite der Foreign Times.
Wir lassen die alte Seite noch weiterlaufen, bis ich mit den Abo-Umstellungen vorankomme.
Da hatte ich jetzt so die letzten zwei, drei Wochen keine Zeit, weil ich mich um ein paar...
Dinge in der Realität kümmern musste, die unabdingbar waren.
Aber ich hoffe, dass ich mich jetzt im Sommer drum kümmern kann.
Ansonsten habe ich so ein, zwei Premium-Folgen noch in Vorbereitung bei Foreign Times, wie auch bei den Mikroökonomen.
Die kommen dann.
Ich glaube, beim Mikroökonomen haben wir auch noch eine hinter der Paywall, die mit dem Marcel Weiß zum Thema AI.
Ja, ansonsten noch mikronews.de oder mikroökonom.de als unsere Seite.
All das wird möglich durch euch, eure Spendenprimum-Abus-Daueraufträge, verteilende in den sozialen Netzwerken, kommen zu HörerInnen-Treffen, auch möglich.
Wissen wir sehr zu schätzen, wenn das passiert.
Jedenfalls vielen Dank dafür und wer noch etwas uns mitteilen möchte, mh.mikroökonomen.de, erste Anlaufstelle, zweite wäre Reddit, dritte wäre Mastodon, dort jeweils als Mikroökonomen.
Und das Reddit ist immer so ganz lustig, weil da so erratisch immer einer unserer Podcasts, wir haben ja mehrere, die wir da reinwerfen, also alle, die ich quasi produziere, geht dann irgendwie im Reddit viral.
Das ist auf einmal so ein paar tausend Views, was ja eigentlich eher selten ist in Reddit bei uns.
Da freuen wir uns aber auch sehr, wenn das passiert.
So Fred, worüber reden wir denn heute nicht?
Ist ja nichts passiert, das ist doch Sommerpause, oder?
Genau, Sommerpause und in der Sommerpause passiert nichts außer ein bisschen Postenschacherei.
Und darüber wollen wir eigentlich auch gar nicht reden.
Also ich habe reingeschrieben, ich will nicht über Spahns Rücktritt reden und auch nicht, warum das nicht wegen mehrerer Milliarden Euro passiert ist, sondern wegen Nachwuchs.
Das ist sehr lustig, ne?
wirklich bei Geld, scheißegal.
Aber diese eine Sache.
Da ist wirklich Ende des Abendlandes.
Was ich so geil fand, also ich will ja doch ein bisschen drüber reden, war ja dann so diese ganzen CDU-Leute auf Instagram.
Vor allem auch so aus dem Unternehmerspektrum.
Die wussten erst mal gar nicht, was sie sagen sollten und haben sich dann zurückgehalten.
Und als dann so klar war, dass sich die Rücktrittsforderungen mehren, kamen die dann alle so raus und haben gesagt, ja, also ich habe mich ja lange zurückgehalten und musste in mich gehen und darüber nachdenken, wie ich zu der Sache stehe.
Und ich wünsche dem Kind natürlich alles Gute.
Das ist eine ganz tolle Sache, aber er muss jetzt zurücktreten, weil es geht gar nicht.
Das war schon ein bisschen schräg, muss ich sagen.
Noch schräger wird es, dass wir jetzt Carsten Linnemann als Gesundheitsminister bekommen.
Vielleicht?
Na, hieß es schon, er sei das jetzt.
Nein, es ist nicht offiziell verkündet.
Ach so.
Das sind nur so durchgestochene Informationen und das Kanzleramt wehrt sich natürlich, die Postenschacherei gerade zuzugeben.
Also Nina Warken soll Kanzleramtschefin werden, Carsten Linnemann Gesundheitsminister.
Da muss ich aber echt sagen, welche Kompetenz hat Linnemann denn in Sachen Gesundheit?
Das ist ein Gesicht.
Also er macht Ayurveda-Kuren, habe ich in seinem Buch gelesen.
Ich bin ja eifriger Bücherleser.
Gar nichts dagegen, finde ich gut, dass er sich auch mal eine Auszeit nimmt.
Aber das ist das Einzelne, was ich bei ihm in Sachen Gesundheit so kenne.
Weißt du noch, als wir einen Mediziner da sitzen hatten?
Das waren noch Zeiten.
Ja, jemanden vom Fach.
Na gut, kommen wir mal von den einen Ideologen zu den anderen, zu den Houthis.
Die Houthis sind ja auch eher so in diesem Bereich einfach mal Macher angesiedelt, also weil wir es jetzt auf die Spitze treiben wollen.
Nicht, dass wir irgendwelche Parallelen ziehen.
Ist ein bisschen ungerecht, so weit wollen wir nicht gehen, aber den Witz konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.
Also ihr erinnert euch ja vielleicht, dass wir hier einer der wenigen Podcasts in Deutschland sind, die den Themenbereich Jemen doch recht regelmäßig abdecken, zumindest dann, wenn etwas mehr oder weniger Interessantes dort passiert.
Und das letzte Mal, als wir über den Jemen gesprochen haben, Wir haben uns damit befasst, dass die STC seitens der Saudis in die Mangel genommen wurde und die, muss man sagen, von den Vereinigten Arabischen Emiraten gestützte STC, das ist eine der Milizen dort, wurde von den Saudis in die Mangel genommen.
Da ging es dann hoch her und Saudi-Arabien hat das Ding jetzt an sich gerissen und UAE rausgedrängt, zumindest offiziell.
Seitdem ich diesen Podcast aufgenommen habe, bekomme ich von der STC auch Pressemitteilungen zugeschickt.
Also weiß ich jetzt nicht, was die von unserem Podcast wirklich, aber gut, kannst du ja uns ein Transkript machen und das Ganze dann übersetzen.
Aber es ist schon interessant, wer so alles irgendwie auf die Themen guckt, die so veröffentlicht werden.
Heute wiederum geht es uns aber wieder mehr um die Houthis.
Die Houthis zur Erinnerung, das ist so eine kleine Terrormiliz, die allerdings recht groß geworden ist.
Kleines Gut, ja.
Genau und den West-Jemen unter ihrer Kontrolle gebracht hat.
Also wenn man so auf dieses Gebiet der Houthis schaut im Kontext des Gesamt-Jemens, dann ist es ja noch nicht mal in Anführungszeichen so groß, es sind halt nur die relevanten Gebiete.
Ja, genau.
Im Sinne von Rohstoffausbeutung und so weiter und so fort.
Also sie sind erstaunlich groß geworden, das alles und durch die Unterstützung.
des Irans.
Da gibt es sehr klare Verbindungen, die wir ja auch schon thematisiert hatten und die haben jetzt gesagt, so, wir machen Bab el-Manda dicht.
Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum, wieso, weshalb und das Ganze ist etwas, sage ich mal, komplizierter.
Geht in den Bereich rein, es gibt im Grunde, also Friedensabkommen würde ich es jetzt nicht nennen, aber es gibt so ein gegenseitiges, wir halten jetzt mal die Füße still, Ding zwischen den Houthis und den Saudis.
Allerdings hat man in den letzten Monaten gesehen, dass die Houthis verbal aufgerüstet haben, wie auch technisch aufgerüstet haben.
Also immer mehr Gerät, immer mehr Personen zusammengezogen.
Seit mehreren Wochen hörte man, dass die quasi in den Krieg ziehen wollen.
Und jetzt gab es im Grunde einen kleinen Anlass.
Wo man dann immer sagen kann, ja mein Gott, aber das ist dann halt immer so dieses Ding, was so das Fass zum Überlaufen bringt.
Und die Houthis sind im Grunde mit einem Flugzeug von Mahan Air, das ist so eine iranische Fluglinie, sind die zur Beerdigung geflogen, haben dann auch darauf bestanden, dass sie mit Mahan Air zurückfliegen.
Allerdings gibt es für solche Sachen...
Von Jordanien, also nicht immer Jordanien, aber Jordanien wird dann mal reingebracht.
Die Jordanien können ja eine Maschine stellen und so weiter.
Die Jemeniten können eine Maschine stellen, also die reguläre jemenitische Regierung.
Und das wollen die natürlich nicht, weil die dann wieder durchsucht werden.
Und im Grunde weiß man auch, dass die über diese Maschinen dann immer wieder Waffen und ähnliches Material, was sie halt so brauchen, ins Land bringen.
Dann haben die Saudis, als die da zurückgeflogen sind, mit ihrem H&R-Flieger haben die Saudis dann das Flugfeld bombardiert, wo die landen wollten.
Haben sie dann allerdings aus humanitären Gründen, weil es ja zivile Opfer hätte geben können, woanders landen lassen.
War allerdings eine klare Ansage.
Das Ganze wurde natürlich auch explizit so gemacht von den Houthis wie auch von den Iranern, dass es eine gezielte Provokation war.
Also man geht im Grunde davon aus, dass die einen Vorwand brauchten, um jetzt wieder loszulegen und den haben sie jetzt.
Was der am Ende wirklich bringt, ich meine, wenn ich irgendwo hinschießen will, dann schieße ich da irgendwo hin.
Ist aber natürlich propagandatechnisch immer ganz wichtig, dass sich die Houthis wie auch die Iraner da als antikoloniales Projekt darstellen, das gegen den Hegemonen USA oder Saudi-Arabien und so weiter sich aufstellt, was ja tatsächlich recht gut funktioniert bei einigen Leuten.
Das ist aber selbst ein imperiales Projekt.
Ich habe einen Pick heute, der das nochmal unterlegt.
gesagt, ja, also dann ist ja völlig klar, Bab El Mandap, das machen wir jetzt dicht.
Und vielleicht erinnert ihr euch daran, Bab El Mandap, wenn man mal ganz kurz auf die Karte schaut, das ist so, also West-Jemen und dann ist dann so eine kleine Meerenge und dann geht es dann so hoch zum Suezkanal.
Also im Grunde ein bisschen wie die Straße von Hormuz, bloß, dass du beim Suezkanal natürlich noch die Möglichkeit hast, durch den Suezkanal zu fahren.
Die von den Houthis besetzten Gebiete sind jetzt nicht genau an dieser Enge, sondern sie sind weiter nördlich.
Aber es reicht natürlich, um da irgendwelche Raketen reinzuballern, wenn da ein Schiff unterwegs ist mit eigenen Schiffen, irgendwelche Kapa-Aktivitäten zu führen oder eben Raketen da reinzuballern.
Also das Ganze ist für die Houthis nicht so einfach wie für die Iraner an der Straße von Hormuz.
Also wenn ihr euch das mal in Hormuz anguckt, da sind ja so zwei Inseln.
die aktuell zum Iran gehören, völkerrechtlich eher umstritten.
Aber diese zwei Inseln, von denen aus wird sehr viel operiert.
Und dadurch ist es natürlich super einfach, da diese Meerenge dicht zu machen.
Und wenn die Houthis das dicht machen und dort nicht mehr gefahren werden kann, dazu muss man sagen, so ein Öltanker, wenn er denn da fährt, der ist halt sehr langsam.
Also Öltanker sind, glaube ich, somit die langsamsten Schiffe, sind auch scheiß groß, sehr schwer.
Und dadurch, also die können nicht einfach mal ausweichen, wenn da irgendeiner kommt, sondern die sind im Grunde da, wo sie sind.
Deswegen sind die auch recht gut zu treffen, wenn man sie treffen will.
Das heißt, wenn Bab el-Manda dicht ist, kommen die Schiffe, also kurze Erinnerung, als die Straße von Hormuz dicht gemacht wurde, hat Saudi-Arabien eine Pipeline reaktiviert, die sie schon seit Ewigkeiten haben, die nach Janbu führt.
Janbu ist quasi nördlich.
Von Bab el-Mandab, weiter nördlich als Jemen natürlich.
Aber das ist ein Hafen, an dem das Öl hingebracht wurde und von wo aus man dann wiederum das Öl über Bab el-Mandab nach Asien brachte.
Wenn jetzt diese Schiffe nicht mehr über Bab el-Mandab gehen können, dann müssen sie im Grunde Richtung Norden.
Im Norden ist dann der Suezkanal.
Er hört sich erstmal einfach an, aber so einfach ist es leider mal wieder nicht.
Da steht wieder ein Schiff quer.
Nein, diesmal das nicht.
Das kann natürlich dann noch passieren.
Das kommt dann noch oben drauf irgendwann.
Kein zufälligerweise.
Aber über Janbo wurden im Juno, ich habe es mal extra nachgeguckt, 4,1 Millionen Barrel am Tag rausgebracht.
Das sind ungefähr, die kommen ursprünglich nur aus der Pipeline, die da rüber liegt oder gibt es noch einen anderen Zufluss?
Das ist nur Pipeline.
Also du könntest theoretisch natürlich auch noch mit irgendwelchen Tankern das Zeugs dahin fahren, aber das macht dann wirklich keine wesentlichen.
Also das ist ein bisschen, machst du zur Not, wenn du noch irgendwas raushaben willst, aber das lohnt sich nicht wirklich.
Also 4,1 Millionen Barrel haben sie über Janbu rausgebracht.
Dazu muss man sagen, Janbu hatte vor Kriegsbeginn so eine Kapazität 2,5 Millionen Barrel am Tag.
Das heißt, das haben sie geschafft auszubauen.
Also da sieht man so ein bisschen dran.
Flaschenhals ist definitiv die Infrastruktur.
Also die Saudis können ja bis zu 10 Millionen Barrel am Tag produzieren.
Aktuell, je nachdem wo man ansetzt, waren sie so 8 bis 10 Millionen Barrel am Tag.
Und hier sieht man so auch die Verluste.
Also 50 bis 60 Prozent des Vorkriegstransportes haben sie dann über Janbu rausgebracht.
Haben natürlich einiges von den Verlusten dadurch aufgefangen, dass sie höhere Preise bekommen haben.
Durchaus.
Dadurch lief das alles.
So, die Schiffe sind dann aber in den Süden gefahren und dann halt untenrum nach Asien.
Wenn er jetzt dicht ist, dann fährt man halt durch den Suezkanal, haben wir gerade festgestellt, dauert ungefähr 30 Tage länger.
Wie wir wissen, pendelt sich sowas ein, wenn man das dauerhaft tun muss.
Also wir hatten ja schon mal Bab El Manda dicht.
Also die Leute konnten dann nicht in den Suezkanal reinfahren.
Das war dann das andere Problem.
Mussten also unten bei Afrika lang.
Habt ja guten Hoffnung und so weiter.
Und das hatte dann drei Wochen gedauert.
So für diese Situation hier, die Saudis wollen ihr Öl rausbringen, da geht man ungefähr davon aus, dass die 30 Tage länger brauchen werden, als wenn sie über Papelman da rausfahren.
So jetzt ist halt das Problem, und deswegen dauert es auch ein bisschen, diese Tanker, die die haben, die nennen sich, sie sind ja nicht so kreativ alle da in der Namensgebung, die nennen sich Very Large.
Crude Carriers.
VLCCs.
Das sind diese dicken Dinger.
Wenn du mit dem versuchst, durch den Suezkanal durchzufahren, dann ist der nicht tief genug.
Also musst du das Öl von Janbu nach Ägypten bringen.
Und in Esuchna kannst du andocken und da gibt es eine Pipeline.
SUMED.
Und ja, es gibt ein Unternehmen, das wohl dann die Abkürzung dafür ist, aber das ist nicht weiter, also das ist nicht wirklich relevant, sondern die Pipeline, die führt dann direkt nach Alexandria.
Was du also machen kannst, ist zwei Möglichkeiten.
Du fährst mit dem Tanker hin, machst das Ding leer, schickst es nach oben, nach Alexandria, fährst dann durch den Suezkanal, holst dir dein Öl wieder ab.
Oder du entleerst den Tanker in ein...
anderes Schiff, was ein bisschen kleiner ist.
Das wiederum fährt dann vorweg durch den Sohneskanal, bringt das Öl nach oben.
Man selber belässt den Rest da drin in seinem Tanker und fährt dann da auch da durch.
Und dann ist die Frage, was ist billiger?
Die Pipeline?
Für die Nutzung musst du ja bezahlen.
Oder das Schiff zu engagieren?
Also das wird man noch rausfinden.
Da habe ich jetzt aktuell nicht viel dazu gefunden.
Vor allen Dingen, weil sich die Preise in so einer Situation ja dann auch nochmal stark verändern werden.
Aber daran sieht man, Es ist tatsächlich erst mal ein zeitliches Problem und dann aber auch ein logistisches Problem.
Weil dann ist auch die Frage, wie viele Tanker kannst du abfertigen?
Also ich war ja mal in S-Hochner, da kann man sich ja ein Hotel einmieten und dann sieht man das quasi, wie die das da alles so tun.
Es sind viele Schiffe davor.
Die haben halt da an der Küste so Urlaubsressorts.
Dann guckst du Öltanker die ganze Zeit.
Dann kannst du dir Öltanker angucken.
Aber auch Chemie und alles.
Also das ist so ein kleines Hub.
Und im Grunde will man da ja nicht wirklich Urlaub machen.
Zumindest nicht mit Blick auf den Hafen und die Industrie da.
Aber es ist möglich.
Und die Schiffe, die fahren da halt da ran.
Dann wird das alles erledigt und dann geht es weiter.
Aber das kostet natürlich alles Zeit.
Du kannst ja nicht, du stehst dann da und ja.
Da wird das raus und zack.
Also das ist überhaupt keine gute Lösung.
Und dann ist natürlich wirklich die Frage, wenn die da 4,1 Millionen Barrel über Janbu bisher rausgebracht haben, ja wie viel werden es denn auf dem anderen Weg sein?
Also die Pipeline hat sicherlich Kapazitäten, aber du musst da andocken, musst es reinpumpen, wieder wegfahren, dann muss der nächste ranfahren, wieder reinpumpen und so weiter.
Also wenn da von den 4,1 Millionen Barrel dann 3 Millionen übrig bleiben, haben wir auf alle Fälle schon mal wieder eine Million Barrel weniger am Tag.
Das wäre dann, also ich weiß es nicht, wie viel es dann am Ende sein wird.
Das werden wir jetzt über die nächsten Monate sehen, wenn die Situation so bleibt.
Aber da sieht man, dass das so Herausforderungen hat.
Ich weiß allerdings auch, dass man da in Ägypten plant, das alles auszubauen.
Das ist ja auch logisch.
Höhere Nachfrage führt zu mehr Angebot.
Ausbau dauert natürlich immer ein bisschen.
Dann gibt es Sofortmaßnahmen, die man machen kann.
Dann gibt es wieder Maßnahmen, die etwas länger dauern.
Also da werden wir einfach mal die nächsten Wochen abwarten, was dabei rauskommt.
So und das Problem bei all dem ist, das kannst du alles machen.
Aber was machst du denn, wenn die Houthis oder die Iraner dann plötzlich Janbu angreifen?
Also Bab el-Mandab dicht machen ist halt die erste Eskalationsstufe.
Wir haben ja in den früheren Folgen gelernt, dass es für diese saudische Pipeline nach Janbu 13 Pumpstationen gibt, die wohl meistens überirdisch sind.
Sicherlich jetzt besser geschützt als damals.
Aber die sind natürlich angriffsfähig und der Hafen selber ist auch angriffsfähig.
Die Schiffe sind so langsam, die sind auch angriffsfähig.
Also wenn es wirklich hart auf hart kommt, damit muss man ja immer rechnen, dann muss man davon ausgehen, dass die Umgehungsmaßnahme auch nur bedingt funktioniert.
Und das wird dann ziemlich hart, weil sich dann natürlich viel, viel mehr Fragen ergeben.
Wer wird denn noch mit in den Krieg reingezogen?
Wo stoppen die denn da alles?
Also hören die dann bei Saudi-Arabien auf oder gehen die noch weiter nördlich?
Und so weiter.
Und kann man dann auch fragen, wie Djibouti sich verhält.
Die sind ja auf der anderen Seite von Bab el-Manda.
Ob die da nicht auch irgendwas tun können?
Also da sehe ich noch einige Fragezeichen aufploppen.
Und dann hat man natürlich immer noch dieses Problem Sudan.
Also Sudan ist ja auch an dieser, also bisher ist nie was passiert.
Ich will nur sagen, im Sudan ist der Iran aktiv, ist UAE aktiv, ist auch Saudi-Arabien aktiv.
Also irgendwie alle mit dabei auf irgendeiner Seite.
Und wie die sich dann wiederum verhalten, wenn es wirklich kracht, da gibt es halt auch noch Fragen.
Also da gibt es ja zwei Protagonisten, beide haben so ihre Möglichkeiten.
Also da gibt es viele, viele Fragezeichen gerade, die allerdings aktuell nicht relevant sind.
Das muss man dazu immer sagen, die aber natürlich irgendwann nochmal relevant werden können, wenn es dann wirklich weiter krachen sollte.
So, warum glaube ich, dass es vielleicht dazu kommen könnte?
Das ist ja dann vielleicht noch eine relevante Frage.
Also wenn man davon ausgeht, dass die im Iran jetzt nicht unbedingt, also Rubio erzählt die ganze Zeit und Trump erzählt die ganze Zeit, die werden ihren Preis bezahlen.
Es gibt genau eine Situation, in der jemand der preisscheißegal ist und das ist, wenn du religiöse Absichten hast oder indoktriniert bist.
Wenn man also davon ausgeht, dass die da im Iran religiöse Kämpfer sind, Heidegger, Dschihad und so weiter, dann ist denen der Preis egal.
Und da könnte dann so eine Situation natürlich nochmal explosiver werden.
Wissen wir nicht aktuell, wie weit das geht, aber wir haben es euch hier schon mal gesagt.
Bab El-Mandab zu kontrollieren ist glaube ich für die Houthis ein Ticken einfacher als da ein Hormuz das Ding, wäre mein Tipp.
Also ich glaube nicht, dass man die da rauskriegt.
Was auch eher weniger bekannt ist, die Amis haben ja mal, ich glaube über einen Monat, haben die in Yemen rumgebombt.
Also so wie sie im Iran auch gerade tun.
Dann haben sich die Houthis quasi dann ihre Berge da zurückgezogen, haben das Ganze ausgesessen und dann kam der Trump und hat gesagt, Mensch, die sind aber tough.
Und dann war die Sache erledigt.
Ich glaube, er hat Ähnliches beim Iran auch versucht, aber das hat nicht so ganz geklappt, weil der Iran da nicht aufgehört hat.
Beziehungsweise Iran hat ja die Angriffe wieder angefangen, nachdem Israel und der Staat Libanon quasi einen Deal geschlossen haben, wie Gebiete übergeben werden.
Und das haben die halt gar nicht gemocht.
Und deswegen sind wir ja jetzt wieder voll da drin.
Also es war jetzt nicht so, dass die Amis wieder angefangen hatten.
Die haben dann nur darauf reagiert.
Und unabhängig davon, finde ich, sieht man schon, also wenn man mal überlegt, wo die Iraner noch so überall angreifen könnten, UAE, Saudi-Arabien und so weiter.
Man sieht, dass da noch eine feine Linie da ist an Verhandlungsmasse.
Also wer geht wie weit.
Heißt aber auch an Eskalationspotenzial.
Und deswegen wollte ich da nochmal einen kleinen Blick hier drauf werfen.
Von der Zeitschiene her hast du jetzt nichts genannt.
Ja, wieso käme man ja nicht?
Ja genau, aber hast du irgendwie ein Bauchgefühl in der Richtung?
Ist das jetzt was, was sich in den nächsten Wochen oder eher in Monaten zuspitzen oder entfalten wird?
Ja gut, Bab el Mandap ist ja erstmal dicht.
Also die Houthis machen seit Monaten im Grunde, bereiten sie sich auf den Krieg vor, freuen sich, dass sie da kämpfen dürfen.
Also ich erinnere mich auch an solche Nachrichten von vor drei Monaten, wo genau das schon quasi prognostiziert wurde, dass Houthis in der Richtung einschreiten werden.
Ja, das haben sie nicht gemacht, weil es ja diesen Vertrag, also diesen ununterschriebenen Vertrag mit den Saudis gab.
Man hatte sich arrangiert und gleichzeitig vorbereitet und jetzt hat man halt aber auch arrangiert, dass es endet.
Und dieses Arrangieren des Endes spricht eigentlich eher dafür, dass man eskalationsbereit ist.
Also diese, nicht, dass sie einfach angegriffen haben, um ein Statement zu setzen, sondern man hat einen ganz klaren Weg gezeichnet, wir wollen das jetzt nicht mehr, hat das durchgezogen, hat dann noch als interne Rechtfertigung auch noch die Beerdigung herangezogen, also so als psychologische Geschichte.
Aber du Zeitschienen, ich würde da nie eine Zeitschiene aufmachen, weil das kann alles morgen oder in einem Monat oder in fünf Monaten sein.
Und vor allen Dingen haben wir ja eins in den letzten Jahren gelernt, Waffenstillstände sind keine Waffenstillstände.
in dieser Region, sondern es wird einfach nur weniger geschossen.
Deswegen, da würde ich mich nicht rauslehnen.
Ja, das war mal so schlimm.
Ja, ich weiß, etwas unbefriedigend.
Nö, nicht unbefriedigend.
Es hätte ja nur sein können, dass du da sonst so ein Bauchgefühl in irgendeiner Richtung schon äußern möchtest.
Nee, überhaupt nicht.
Hast du denn ein Bauchgefühl, was die Wärmewende betrifft, Fred?
Bleibt alles, wie es ist.
Alles super.
Es ändert sich de facto nichts.
Was?
Das ist eine tolle Anmoderation.
Es ändert sich ganz, also ich kann das ja schon vorweg greifen, es ändert sich ganz viele Details, aber ich glaube, ganz ehrlich, da ändert sich gar nicht so viel.
Also ich will über das Gebäudemodernisierungsgesetz kurz reden.
Während Marco ja immer sehr viel über Weltpolitik und größere Themen spricht, bin ich ja ganz oft irgendwie in Deutschland verhaftet, was da gerade so passiert.
Ein ehrlicher Mikroökonom.
Ja, sozusagen.
Naja, also jetzt ist vor ein paar Tagen, also wir nehmen am 23.07.
auf und am 10.07.
wurde im Bundestag und Bundesrat...
verabschiedet das, Moment, ich muss es auf die Kette kriegen, wie es genau heißt, Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden.
Landläufig bekannt als das Gebäudemodernisierungsgesetz oder G-Mod-G.
Und früher, was jetzt gestorben ist dadurch, ist das Habeck'sche Heißungsgesetz, Schrägstrich genannt, Achtung, Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden.
Und ihr hört jetzt schon, Modernisierung der Wärmeversorgung steht jetzt also gegenüber der Nutzung erneuerbarer Energien.
Hm, was könnte da wohl hinterstehen?
Nun, ich glaube, das wird Gas.
Genau.
Punkt.
Story zu Ende.
Wir beenden das hier.
Sache ist schon auserzählt.
Nein, also die ist genau richtig.
Also die Regierung hat ja durchaus ein Faible noch für alte Kraftstoffe, wie wir sie die letzten 100 Jahre verwendet haben.
Und das ist ja doch so gerade wieder en vogue bei denen.
Die Änderungen, die sie da ja angekündigt hatten, schon seit längeren und die jetzt eben seit knapp zwei Wochen eben auch verabschiedet wurden, die wollte ich einmal kurz zusammenfassend vorstellen und ein bisschen einordnen, was da eigentlich jetzt so sich.
wirklich ändert und vielleicht auch, was sich gar nicht mal so sehr ändert.
Also das Wichtigste, und das haben ja alle schon gehört, dass Öl- und Gasheizung jetzt wieder erlaubt sind, dass wir die Freiheit im Heizungskeller jetzt wieder zurück haben.
Juchu, endlich!
Aber wir dürfen es nicht einfach nur so stehen lassen, sondern es gibt jetzt auch diese Biotreppe.
Das haben jetzt sicherlich auch schon viele gehört, diesen leidlichen Begriff.
Schrecklicher ist...
Schreckliches Wort, das sie sich da ausgedacht haben für.
Und zwar ist das eben die Idee, dass man mit so einer schrittweise ansteigenden Quote Grüngas, also Biogas oder eben Bioheizöl dazugeben muss.
Mit dem Ziel, dass man dann in 2045 100 Prozent Grüngas, schrägstrich grünes Heizöl im Mix hat und das nur noch verbrennt.
Aber man darf weiter Dinge verbrennen.
Das ist das Wichtige daran.
Und das kann man sich jetzt wünschen, wenn man unbedingt Kraftstoffe in Haushalt verbrennen möchte.
Aber ehrlich gesagt, sind Porsche-Experte in einem relativ sicher, dass das jetzt nicht so unbedingt möglich sein wird, also beziehungsweise sie halten es für äußerst unsicher, dass die Herstellung und die Lieferung von solchen grünen Garten eben oder generell grünen Kraftstoffen in ausreichender Menge möglich sein wird und dann auch noch zugleich bezahlbar sein wird.
Also was die da reingeschrieben haben jetzt von unserer Regierung in dieses Gmod G ist Wunschdenken, würde ich mal so nennen, irgendeine Stoßrichtung, die sie damit vorgeben wollen.
Wir erinnern uns mal ganz vorsichtig an so große Diskussionen, die wir hatten über E10 statt E5 in Benzin, beziehungsweise eben B7, also dieser Bioethanol-Anteil, der eben auch in Diesel drin steckt.
Und das eben in aller Regel aus Energiepflanzen gewonnen wird.
Und die Politik, die hat jetzt...
die diese Prozesse dann da verteufelt hat bei der Einführung von E10, weil das ja Monokulturen in der Landschaft fördert und überhaupt ganz schlimm ist und kaum was bringt und sowieso und die ganzen Motoren dadurch kaputt gehen und was noch alles für Diskussionen gab, wir erinnern uns.
Genau die sind jetzt ganz weit vorne mit dabei und erzählen uns jetzt was von so einer lächerlich geframten Biotreppe, mit der wir das dann weiterhin bewerkstelligen können, Kohlenstoffverbindungen in unseren Häusern aufzuspalten und die entstehende Wärme zu nutzen.
Also total ökologisch.
Mega klasse.
Ja, wird jetzt eigentlich jede Zuhörerin auch ohne tieferes Fachwissen klar, dass das eine lobbygetriebene Augenwischerei ist, meiner Meinung nach.
Also mal kurz zusammengefasst, es trägt dazu bei, bestehende fossile Infrastruktur wie die Gasnetze weiter zu betreiben, anstatt sie bei einem Umstieg auf alternative Heizsysteme schrittweise zurückzubauen.
Es trägt dazu bei Interessenskonflikte, um diese knappen Mengen von Biogas und Bioöl zu schüren.
Und somit trägt es dann halt auch bei zur Macht, die in den Händen verbleibt von wenigen in diesen Bereichen verankerten Energiekonzernen.
Und ja, es könnte halt die ohnehin schleppende Elektrifizierung im Gebäudeenergiesektor durchaus demotivieren, wenn man jetzt sagt, dass alles wieder so erlaubt ist.
Und dann Bestrebungen hin zu so einer individuellen, dezentralen Energieautonomie, was wir ja eigentlich so ein bisschen als Vision die letzten Jahre vor Augen geführt bekommen haben, könnte genau das wieder behindern und dann letztlich auch weitere Netze, Netzbelastungen fördern.
Wirklich an vielen Stellen greift das da quasi ein in so einen Prozess, der sich jetzt über die letzten Jahre, ja vielleicht, das wurde immer schlecht geredet, aber ehrlich gesagt hat sich das ziemlich etabliert.
Es hat sich gut gesettelt, die Leute, die in dem Bereich tätig sind, die sagen alle, es funktioniert, wir haben unsere Lösungen für die Probleme und wir haben auch unsere Lösungen gehabt für die Vorgaben, die es gab aus dem GEG und eigentlich gab es da nicht wirklich viel zu machen in der Hinsicht noch.
Jetzt muss man aber sagen, so eine politische Maßnahme, die jetzt hier so...
beschlossen wurde, betrifft halt nicht nur Haushalt und Gewerbe, so wie ich das jetzt gerade dargestellt habe, sondern, also die haben sich ja über die letzten Jahre vorbereitet und mit irgendwelchen akut auftretenden Sanierungsplänen jetzt wieder verunsichert worden, weil sie dann doch wieder vielleicht was ganz anderes machen können oder dürfen oder sollen, weil Überlegt mal, so ein Gewerbe macht ja nicht jetzt von heute auf gleich mal gerade das gesamte Immobilienpark irgendwie einfach mal auf eine bestimmte Richtung umgebaut, sondern die machen sich da sehr, sehr viele Gedanken, was sich über welche Zeiträume rechnen könnte.
Und wenn jetzt halt wieder komplett neue Optionen da sind, wird da wieder von vorne drüber diskutiert werden müssen an vielen Stellen.
Da bin ich mir recht sicher.
Also das wird auf jeden Fall Unsicherheit hervorbringen.
Aber zum anderen betrifft es halt auch essentiell Handwerksbetriebe oder Hersteller von Heizsystemen, weil die müssen jetzt ihre Angebote und Produktpaletten wieder mal auf neue rechtliche Anforderungen ausrichten.
Und das, was da jetzt vielleicht mit einem ideologisch guten Willen von irgendeiner jetzt bestehenden Regierung verändert wurde, ist letztlich eigentlich nur Unsicherheit, die dadurch entsteht.
Also es geht selbstverständlich wieder mal so ein Stück betriebliche Planungssicherheit flöten.
Also bisherige Transformationsprozesse werden durch solche Änderungen einfach der Rahmenbedingungen, der Änderungen davon durch die Politik eben einfach in Frage gestellt.
Und man muss jetzt wieder Zeit und Geld investieren, also beziehungsweise Zeit und damit ganz viel Geld, weil letztlich kostet halt die Arbeitszeit, die man da reinsteckt, einfach sehr viel Geld, um das zu verstehen, was diese neuen Regelungen genau aussagen, welche fundamentalen Änderungen jetzt überhaupt in der eigenen Strategie dafür angestoßen werden müssen und, und, und, und.
Und dieses ganze Gesetz, was da jetzt verändert wurde, es strotzt für mich nur so vor ärgerlichen Veränderungen.
Ich kann das jetzt nicht alles aufzählen, was ich da so doof finde dran, aber mal ein Beispiel genannt, das so ein bisschen gegenüberstellt, wie da eben diese Bereiche behandelt werden.
Zum einen haben wir Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse, Hybridheizung, also sowas wie Holz und Gas in der Kombination zum Beispiel.
Die müssen ab 2035, also jetzt in neun Jahren, einen Nachweis einer fachkundigen Person zur Erfüllung der Anforderungen dieser Biotreppe erbringen.
Ab 2035 ist der geforderte Anteil dieser Biotreppe 30 Prozent für erneuerbaren Anteil.
Damit erfüllen faktisch selbst Durchlauferhitzer und Widerstandsheizungen die Voraussetzungen.
Denn unser Strommix in Deutschland, wir erinnern uns, lag bereits in 2025 durchschnittlich bei fast 60% erneuerbaren Energien.
Wenn du jetzt also hier so einen ganz simplen Radiator hinstellst, wo du einfach nur Strom reinpumpst, der 1 zu 1 sich in Wärme umsetzt, dann hast du halt 60% erneuerbaren Anteil im Schnitt.
Zwischenzeitlich kann es auch mal mehr sein, logischerweise, wenn der Wind kräftig weht oder die Sonne tagsüber kräftig scheint und du gerade dann heizt.
Aber man hat wirklich ganz stumpf gesagt, damit würdest du das schon erfüllen.
Und das ist jetzt natürlich super.
witzig oder auch ein bisschen irrsinnig, dass effiziente Technologien wie so Wärmepumpen zum Beispiel diese Quote erfüllen.
Und das ist dann natürlich selbstverständlich der Fall, weil ich meine, die setzen halt einfach einen höheren Faktor um.
Also du kannst dann Kilowattstunde Strom reinstecken und kriegst zwei, drei, vier, je nach Außentemperatur und Wölkungsgrad und so weiter, Kilowattstunden, also Energie an Wärmeenergie wieder raus zum Beheizen.
Dass das natürlich das quasi skaliert zum erneuerbaren Energienanteil, den wir schon im Netz haben, ist irgendwie logisch.
Also gehst du mal davon aus, wir haben die Hälfte im Netz, das ist eine erneuerbare und dann hättest du irgendwie noch so einen Faktor 1 zu 2 oder sowas.
Also du setzt eine Kilowattstunde Strom in Wärme um, halbiert sich das direkt nochmal einfach.
Und das potenziert sich ja unglaublich auf.
Also ich weiß gar nicht, warum man für sowas überhaupt einen Nachweis führen muss, dass wir da irgendwo Biotreppe in Anführungsstrichen für...
Wärmepumpen erfüllen, von Solarthermie mal ganz zu schweigen.
Also da scheint die Sonne drauf, da wird Sohle warm und es setzt sich in Wärme um.
Und worüber reden wir hier eigentlich?
Das ist 100 Prozent erneuerbar.
Das ist total Quatsch, wirklich.
Also nehmen wir mal jetzt die kleine Pumpe zum Umwälzen vielleicht auch weg.
Aber es ist wirklich...
Also Hausbesitzer müssen jetzt extra eine Person beauftragen, die dann dieses Unwitze-Prüfkriterium bestätigt.
Und das ist mal eine richtige Steigerung der Bürokratie in Reinform.
Das kostet wieder Geld und Nerven und du musst das irgendwie alles nachweisen.
Das ist genau das, was die nicht machen wollten.
Das ist so ein Scheiß.
Bestenfalls passiert das ja noch irgendwie dann über andere größere Zertifikate oder so.
Dem Habeck wurde doch immer vorgeworfen, dass er jetzt in den Keller kommt und die Heizung rausreißt.
Und die neue Regierung, die das ja alles scheiße fand, was der Habeck gemacht hat, die schickt jetzt quasi jemanden in den Keller.
Naja, die schicken den nicht, aber die schreiben dir halt vor, dass du irgendwie nachweisen musst, dass deine...
Was auch immer Heizsystem.
Es ist so Quatsch.
Du kriegst da halt wieder so Vorgaben.
Und jetzt sehen wir da gegenübergestellt, was die mit Öl- und Gasheizung machen.
Es gibt also ab sofort keine Beratungspflicht mehr, wenn du eine neue Öl- oder Gasheizung einbauen möchtest.
Vorher war das ja der Fall.
Da musste dir jemand sagen, du bist sicher, CO2-Preise, Unsicherheiten bei Erdgas- oder Erdölversorgung und, und, und.
Kannst du dich selbst entschieden in den Abgrund.
Genau.
Und jetzt sagst du einfach, nein, ich will das so.
Ich stamme es mit dem Fuß auf dem Boden und sagst, Wieder mal meine Ölleizung.
Geht doch alle weg.
Also sowas gibt jetzt quasi keine Beratungspflicht mehr.
Die Leute dürfen einfach dumm sein.
Aber zeitgleich hast du halt auch kein Betriebsverbot mehr für Heizkessel oder Ölleizung.
Also genau das, was sie ja immer so groß angeprangert haben, dass das mal irgendwann kommen würde.
Das ist ja jetzt noch 20 Jahre hingewiesen, dieses Verbot.
Aber ja, ziemlich witzlos eigentlich, sich darüber jetzt so viel Sorgen und Gedanken zu machen.
Aber die Dinger dürfen halt einfach eingebaut werden.
Da muss man mal mittelfristig sehen, wie man die an den Haaren herbeigezogenen Quoten für erneuerbare Energieanteile oder erneuerbare Anteile generell für diese Brennstoffe erfüllt.
Weil die Nachweispflicht dafür wiederum, also ich habe es ja gerade schon gesagt, zum einen ist es sehr knapp, es könnte teuer werden und so weiter und so fort, aber selbst wenn es klappt, die Nachweispflicht dafür liegt dann natürlich beim Energielieferanten, also entweder dein Gaslieferant oder dein Öllieferant, der...
mit seinem großen LKW bei dir vorfährt.
Du musst dir dann irgendwie nachweisen können und du musst das natürlich auch vorhalten, dass du hier die Biotreppe erfüllst mit deinem zu verbrennenden Kraftstoff und so weiter.
Also für Heizöl verbrennende Hausbesitzer bleibt das zumindest vom Zeitaufwand her ein bisschen verschont, weil die können sich einfach darauf verlassen, dass der, der das liefert, der ist dann halt im letzten Endes haftbar.
Aber es wird ja trotzdem teurer und diese ganzen Biotreppen-konformen Öle und Gase Die bedeuten halt auch mehr Papierkram, das muss ja alles zertifiziert werden, Herkunftszertifikate.
Wir reden jetzt hier gerade quasi über Supply Chain Management, was dann wieder das zeigen muss, wo das genau herkommt.
Ist das ein gutes oder ein böses Bioöl, was wir da gerade haben?
Und es hilft wirklich niemandem, ganz besonders nicht dem Klima, dass wir jetzt so einen Quatsch hier zulassen und das alles so wieder mit solchen Zertifikaten versehen müssen oder irgendeine Art von Zertifizierung.
Ganz ehrlich, sowas macht mich wütend, wenn ich das lese.
Weil ich mir denke, was für eine Intention steht denn dahinter außer Drangsalierung und Behinderung von irgendwelchen Veränderungen?
Nichts davon trägt ja dazu bei, dass irgendwas in der Situation sich grundlegend verbessert.
Es ist reine Bürokratie.
Und wir haben jetzt hier eine Regierung, die die ganze Zeit davon redet, dass Bürokratie weg soll und das passiert hier nicht.
Ja, aber hier wird Bürokratie genau dafür eingesetzt, um Verhalten zu steuern.
Also, dass man dann einfach nochmal zehn Öleitzungen mehr verkauft.
Oder Gasheizung von mir aus.
So kann man das halt nur interpretieren.
Aber die Leute sagen ja dann, ich bin ja clever, ich kaufe ja Gas, nicht Öl.
Und hat natürlich dann die gleichen Probleme.
Aber ich glaube, da ist es recht klar, wofür es genutzt wird.
Früher hat man ja gesagt, Nudging, das müsse dann so eingesetzt werden, dass die Leute sich gut verhalten.
Und Katharina Reiche hat halt ein anderes Ziel.
Die will halt, dass Gasheizung verkauft werden.
Offensichtlich.
Ja.
Das hat sie jetzt da so reingebracht.
Ich meine, also ehrlich gesagt, das ist so klar, dass man das nicht tun sollte, dass ich auch dann irgendwie mit keinem mehr Mitleid habe, der es dann getan hat in der Zukunft.
Aber ich fürchte und deswegen ist es mir dann doch nicht so ganz egal, dass dann wieder die CDU rauskommt und sagt, oh, jetzt muss man ein Rettungsprogramm für all jene auflegen, die das ja nicht hätten kommen sehen können, die armen Bürgerinnen und Bürger.
Die Freiheit im Heizung, die wir quasi dem Mist verkauft haben.
Und dann kommt noch eine AfD-Regierung am besten und macht noch mehr Mist.
Also ernsthaft, genau das ist halt der Punkt.
Das macht mich eher müdend, wie man so schön sagt.
Müde und wütend.
Ich kann es nicht mehr hören.
Ich weiß genau, worauf es hinauslaufen wird.
Genauso wie du es gerade sagst, wird das wahrscheinlich passieren in einigen Jahren.
Vielleicht auch früher, wer weiß.
Und das ist einfach nur nervig.
Aber ich bin ja noch nicht fertig.
Das ist ja nur ein einziger Punkt von diesem Gmod G.
Um Gottes Willen, das ist nur ein Punkt.
Ich könnte jetzt noch Stunden weiterzählen.
Du musst jetzt hier leider durch.
Ein paar Eckpunkte muss ich anreißen, noch ungelogen.
Das macht einfach Sinn, das einmal im Gesamten anzugucken.
Also Bürokratie.
Greifen wir das nochmal kurz auf.
Wir machen einen kleinen Ausflug in die Bundesförderung für effiziente Gebäude.
BEG.
Viele, die irgendwie mit Gebäudemanagement zu tun haben, kennen diesen Begriff und wahrscheinlich haben auch viele es irgendwo schon mal in der Tagesschau gehört oder gesehen.
Also da gibt es ja Geldförderung von einem Staat dafür, dass jemand sein Haus saniert, energetisch wieder irgendwie auf den Vordermann bringt oder Einsparungen herbeiführt oder oder oder.
Also wenn jetzt der Autonormalverbraucher eine neue Heizungsanlage braucht, möchte er in der Regel eine Förderung dafür bekommen, weil die kosten halt verdammt viel Geld, logischerweise.
Früher ging das alles ohne, heutzutage ist das natürlich ganz unzumutbar.
Dafür gibt es jetzt das...
Die BEG, also diese Bundesförderung effizienter Gebäude, gab es schon immer.
Und ab 21.7.
vorgestern gab es jetzt nun dazu auch noch eine Reform.
Komischerweise genau elf Tage nach diesem G-Mod-G.
Und natürlich sage ich das jetzt deswegen hier noch, weil es irgendwie auch miteinander zusammenhängt.
Also die Förderbedingungen für diese Gebäudemodisierung wurden an vielen Punkten geändert.
Und auch hier wieder sind so viele kleine Punkte, dass man so mit ganz viel regulatorischem Kleinkram befasst ist.
Nehmen wir mal diesen...
vorher einstufigen Einkommensbonus.
Jemand hat wenig Geld verdient und kriegt quasi einen extra Bonus für diese Förderung.
Der wurde neu strukturiert.
Jetzt ist er dreistufig für Haushalte ohne und vierstufig für Haushalte mit Kindern.
Ab 50.000 oder 60.000 Euro Haushaltseinkommen, je nachdem, ob mit oder ohne Kind, gibt es dann gar keinen Bonus mehr.
Macht es natürlich noch total viel einfacher zu verstehen.
Jeder versteht das sofort, wenn er da drauf guckt.
Die Mehrkosten dieser Änderung vermute ich jetzt mal zumindest im Bereich der Haushalte über 40.000 Euro, denn die waren vorher einfach schlicht nicht.
Die haben keinen Bonus bekommen, aber jetzt gibt es plötzlich doch einen.
Und das passiert eben, je nachdem, ob sie mit oder ohne Kind haben, ein mehr oder weniger 10 oder 30 Prozent oder so Aufschlag für die Förderung gibt es dann automatisch.
Also da ist wieder ein ganzer Batzen dazugekommen.
Können wir jetzt sagen, ist erstmal gut, da gibt es ja mehr Geld für die Leute, dass sie sich das überhaupt leisten können.
Quasi einen Extrabonus für die, die wenig haben.
Zeitgleich gibt es aber auch noch ganz viele andere Änderungen.
Ein Klimageschwindigkeitsbonus von bisher 20 Prozent, dass du einfach sagst, ich bin jetzt einer der Ersten, der hier mal was umbaut, direkt gesenkt worden auf 16 Prozent.
vorgestern und wird jetzt halbjährlich gesenkt bis Mitte 28 und dann ist er komplett weg.
Parallel dazu schmelzen bis 2030 über eine lineare Degression die förderfähigen Ausgaben ab.
Und zwar für Wohn- und für Nichtwohngebäude.
Gleichzeitig dazu noch 28.000 von jetzt und dann in den nächsten vier Jahren bis auf 22.000.
Also so ein gutes Viertel, nein nicht ganz Fünftel oder was.
Geht er weg.
Dazu noch gibt es jetzt einen neuen Wertschöpfungsbonus.
Spannenderweise gibt es diesen Wertschöpfungsbonus von 15% nur auf Wärmepumpen und nur dann, wenn sie aus europäischer Fertigung kommen.
Zeitgleich wurde die Basis der Wärmepumpenförderung von 30 auf 15 Prozent gesenkt.
Kaufst du also eine chinesische Wärmepumpe, kriegst du nur noch 15 Prozent für Basisförderung.
Bist du erst mal ein bisschen gelackmeiert.
Finde ich jetzt aber auch nicht schlecht, muss ich sagen.
Kann man sich drüber streiten, genau.
Angeplätze in Deutschland und so weiter.
Also eine Heizung mit Brennstoffzelle zum Beispiel, Biomasse oder auch einen Fern- oder Nahwärmeanschluss, Wärmenetzanschlüsse, kriegen weiterhin die vollen 30 Prozent.
Das ist jetzt also hier wiederum nicht unbedingt eine Klimamotivation, die dahinter steht oder ein Staat für dezentrale Strukturen oder sowas, sondern das ist einfach nur, finden Wärmepumpen schade, dass die auch woanders gebaut werden.
Alles andere kann gerne von woanders kommen, ist uns egal.
Und eine in Asien produzierte Wärmepumpe kostet natürlich gerne mal irgendwie so ein Drittel oder sowas gegenüber der in Deutschland produzierten.
Das wissen wir, das ist aber halt schon irgendwie arg fragwürdig, wie.
oft dieser Wertschöpfungsbonus dann am Ende gezogen wird.
Weil wenn das so viel günstiger ist, wir kaufen dann doch die Deutsche, um 15 Prozent mehr Förderung zu kriegen, obwohl du halt den dreifachen Grundpreis für eine Wärmepumpe ausgeben musst.
Also da ist echt, das greift für mich nicht ineinander.
Die Idee ist natürlich schön zu sagen, hey, guck mal, wir haben europäische Wertschöpfung, das wollen wir irgendwie belohnen.
Aber de facto wird das, glaube ich, nicht viel ändern.
Also ganz ehrlich, der Effekt ist zu klein, als dass das irgendwie was bringen wird.
Ja gut, man kann ja immer noch so Sachen sagen wie, Wenn der Chinese uns nicht mehr mag, stellt er mir die Wärmepumpe ab.
Vielleicht nehme ich dann auch deswegen nur europäische und alles so.
Es gibt ja keine Pflicht, seine Wärmepumpe ans Netz anzuschließen, also ins Internet.
Du kannst sie auch einfach offline lassen.
Alles, was du brauchst, ist ja ein Steuerkabel.
Was die da für Backdoors einbauen.
Wenn die da irgendwo SIM-Karten drin haben, dann sind wir sowieso alle genatzt.
Ich wollte ja nur auf eine andere Diskussion rekurrieren, die wir ja auch haben, Sachen Windräder.
Oder Wechselrichter für Solar oder, oder, oder.
Genau, ja.
Es ist ein Problem, das verstehe ich, aber das hat ja nicht, dass man da jetzt irgendwo mit irgendeiner Förderung was tun muss, sondern entweder erkennt man das Problem und sagt dann so, jetzt ist das verboten, ganz stumpf oder es muss jetzt alles hier zertifiziert und einzeln, jedes Gerät muss angeguckt werden.
Kann man ja auch machen, das wird halt natürlich viel teurer, aber.
Das ist ja hier der Weg, den sie hier einschlagen, mit so einer europäischen Fertigungsförderung so einen Bonus dafür zu geben.
Das ist irgendwie, das hat für mich so ein Geschmäckle, dass das halt wieder nur bei Wärmepumpen passiert.
Und es ist irgendwie, es greift auch nicht wirklich, es greift nirgendwo hin, es greift ins Leere für mich.
So, das geht immer weiter so.
Also das BEG hat noch ganz viele Punkte.
Es kommt bei Sanierung ein verpflichtender Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien dazu.
Ich rekurriere hier auf das GmodG, weil da steht es logischerweise ja auch drin, dass du diese Biotreppe letzten Endes hast.
Also wenn du jetzt aber sanierst, hast du automatisch einen verpflichtenden Anteil von 65 Prozent.
Kriegst du also eine Förderung über dieses Bundesförderung für effiziente Gebäude, kommst du da schon gar nicht mit dieser Biotreppe mehr aus und du musst jetzt sofort schon einen großen Anteil erneuerbarer Anteile haben.
Das ist ganz interessant, wie das ineinander greift alles.
Höchstbeträge haben sie dann vereinheitlicht für diese Förderung.
Tilgungszuschüsse wurden aber durchgängig gesenkt.
keine Mitförderung von erneuerbaren Energien, Wärmezeugern mehr, wenn es das vielleicht schon vorher mal mit einer förderfähigen Anlage ausgestattet war.
Hast du beispielsweise eine Gasheizung mit einer Unterstützung von Solarthermie, bist du ja möglicherweise schon im Bereich einer förderfähigen Anlage, weil du Teile davon deines Wärmebedarfs eben erneuerbar damit kriegst.
Und schwuppdiwupp kriegst du dann also da wieder nichts mehr mitgefördert, wenn du da was dran ändern möchtest, dass deine Gasheizung mal rausfliegen soll.
Und obendrein noch.
Nicht nur gibt es diesen Bonus für Härmepumpen, nein, ab 27 wollen sie auch nur noch ganz generell nur noch europäische Wärmepumpen mitfördern, wenn du ein Haus sanierst.
Da sind super viele so ganz spezielle einzelne Regeln drin und es ist so viel regulatorischer Kleinkram, der sich in den Details ändert und es entsteht wieder so ein Haufen bürokratischer Aufwand.
Diese ganzen geänderten Förderbedingungen müssen jetzt von ausführenden und von bewertenden Stellen wieder verstanden und wieder implementiert werden und das ist ein Riesen.
dass man das wieder einmal in einen ordentlichen Prozess kriegt, weil es ist ja nicht so, dass ein Mensch das verstehen muss, sondern muss das alles in deine Geschäftsprozesse von der Energieberatung, von der Förderungsabwicklung bis hin zu den Installateuren eben, die das ja noch mit auch abwickeln müssen.
Und das muss ja alles drin sein.
Das dauert jetzt wieder.
Die Umstellung ist einfach wild.
Und wenn man sich jetzt überlegt, dass bereits in 2025 rund 35 Prozent mehr Wärmepumpen als Öl- und Gasholzung in Wohnhäusern verbaut wurden, dann ist dieser Trend doch absolut eindeutig und wird sich kaum umkehren.
Das ist jetzt vollkommen egal, was man da fördert und irgendwie verändert und so.
Es ist einfach momentan die günstigste und klimafreundlichste Heizlösung.
Du sparst gut ein Drittel deiner Kosten, deiner laufenden Kosten.
Klar, ist vielleicht die Investition.
Uns kühlt gegebenenfalls noch ein bisschen.
Darüber müssen wir jetzt ja noch gar nicht reden, gerade, dass das Ding noch einen Mehrwert bietet.
Aber wir reden jetzt erstmal ganz stumpf darüber, kriege ich meine Butze warm.
Klar musst du ein bisschen mehr für eine Wärmepumpe ausgeben, weil das ein bisschen mehr Aufwand ist als Gasheizung raus, Gasheizung rein.
Du musst ein bisschen das Zeug auslegen.
Du musst halt die entsprechende Verrohrung vielleicht hier und da ein bisschen ändern.
Du musst mal den ein oder anderen Heizkörper tauschen oder, oder, oder.
Das ist so ein bisschen mehr Aufwand.
Das ist also eine gewisse Investition, die zustande kommt.
Aber das rechnet sich ja innerhalb kürzester Zeit.
Nach fünf oder zehn Jahren oder sowas hast du diese Mehrkostendicke wieder drin.
Außer du wohnst in diesem einen Altbau, wie damals die grüne Parteizentrale.
Ja, selbst dann.
Seriously, selbst dann.
Dann kostet es halt unglaublich viel und dann ist das aber halt vielleicht bei denen einfach die Ideologie gewesen, dass sie das wollen, dass sie keinen anderen Weg gesehen haben für sich.
Da hätte man vielleicht mehr machen können, ja.
Aber ich denke mir halt, wozu macht man diesen ganzen Förderwahnsinn so kompliziert?
Und als ich, also habe ich dann zuletzt darüber geredet, irgendwann letztes Jahr mal, habe ich ja schon über diese Förderprojekte oder diese Förderausgestaltung quasi mehr geredet und habe da ein bisschen erzählt, wie das zum Beispiel in England läuft.
Dass die einfach beispielsweise einen Pauschalbetrag kriegen, ganz egal, was deine Heizung kostet und dass dadurch natürlich auch ganz andere...
Preise aufgerufen wurden.
Und das ändert sich jetzt hier alles nicht, sondern wir machen genau den gleichen Kladderadage, den wir vorher hatten mit so einer Prozentualförderung, mit ganz viel Extra-Regeln.
Manche kriegen bis zu 80 Prozent Förderbewilligung bis zu einem Betrag von 28.000.
Andere stellen aus Versehen drei Jahre später, kriegen dadurch nur noch 22.000 als maximale Fördersumme zeitgleich.
Aber wenn du noch einen individuellen Sanierungsfahrplan hast, gibt es dann wieder hier ein Prozent mehr, aber das dann auch wieder nur, wenn du die und die Summe übersteigst und dann auch nur auf den Übersteigungs.
Du wirst verrückt.
Also du wirst wirklich verrückt, was die da wieder dran rumgedoktert haben.
Nichts davon bringt irgendeine Klarheit, dass es wieder exakt der gleiche bürokratische Wahnsinn, den es vorher auch gab.
Wenn du einfach sagst, ich will eine Wärmepumpe, baume die bitte ein und ich hätte gerne irgendwie, weiß nicht, 5000 Euro Zuschuss, weil es schon ein bisschen Geld kostet.
Wäre ja cool, wenn mich jemand belohnt dafür, dass ich halbwegs ökologisch mich verhalten möchte.
Das geht gar nicht.
Du musst viel mehr Aufwand betreiben.
Das ist ein Riesenzeug.
So, das war jetzt mein Ausflug ins BEG, also dieses Förderungsding.
Ich gehe mal zurück zum G-Mod-G, damit wir da noch heute durchkommen.
Gibt es auch was Schönes in diesem G-Mod-G?
Ja, schon.
Zum Beispiel.
Ab 2030 wird das Null-Emissionsgebäude als Standard für Neubauten eingeführt.
Yay!
Es wird eine Ökobilanzierung eingeführt.
Yay!
Es gelten Mindestenergie-Standards auch für bestehende Nichtwohngebäude.
Yay!
Und?
Die Einbeziehung des Anteils erneuerbarer Energien fließt jetzt auch in die Berechnung des Gesamtprimärenergiebedarfs ein.
Das ist auch sehr toll.
Wie kann es jetzt sein, dass die Regierung, die an der einen Stelle so locker mit Klimaschutz umgeht, aber an der anderen Stelle plötzlich solche Vorgaben zum Energiesparen macht?
Also es passt ja irgendwie null zusammen, dass sie sagen, ja, ihr könnt euch eine super ineffiziente, quatschige Ölheizung hier einbauen, die den Großteil einfach verpulvert.
Und wir machen einen riesen Aufwand, um das irgendwie ökologisch hinzubekommen mit irgendeiner blöden Biotreppe, wo noch gar keiner weiß, wie die aufgeht.
Und zeitgleich hast du aber dann hier solche Vorgaben mit, ja eigentlich solltet ihr doch bestenfalls gar nichts emittieren.
Das ist recht schnell erklärt durch die Energy Performance of Buildings Directive, EPBD.
Die regelt das einfach.
Die kommt aus der EU.
Und die EU, diese Richtlinie sagt halt einfach hier, die Mitgliedstaaten müssen genau solche Regelungen umsetzen, die auf Dekarbonisierung und Effizienz abzielen.
Fertig.
Da gab es keine Diskussion drüber.
Also in diesem betroffenen Punkt war gar kein Spielraum für eine andere Entscheidung unserer technologieoffenen Regierung.
Es ist wirklich spannend, wie das alles so nebeneinander steht und nichts davon zusammenpasst.
Da ist kein grüner, also grüner Faden wollte ich gerade sagen, so ein Quatsch, freundlicher Versprecher, kein roter Faden hinter der irgendwie Sinn macht.
Das ist wirklich einfach nur komisch.
Was hat das Ganze jetzt irgendwie für eine Auswirkung auf den Klimaschutz?
Und das ist, glaube ich, auch so ziemlich den Bogen, den ich jetzt noch schlagen möchte, damit man das eingeordnet kriegt.
Also wir haben ja sowieso schon Vorgaben, die wir im Gebäude- und Mobilitätssektor seit Jahren immer wieder reißen, andauert.
Und unsere Regierung denkt sich, naja, mal schauen, wir haben ja Zeit, Planung.
Und jetzt gibt es dann den Paragraf 9a im Gebäudemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodemodem Genau das weiter, was wir vorher hatten, weil es wird sich durch diese Gesetzesänderung nicht viel tun, ehrlich gesagt.
Und dann gucken wir einfach mal, ob wir vielleicht trotzdem unsere Klimaschutzziele durch dieses tolle Gesetz irgendwie verschlechtert oder besser erreichen oder wie auch immer.
Das Ganze steht jetzt halt auch irgendwie vor dem Hintergrund, dass wir 11 Milliarden Euro an klimaschädlichen Subventionen durchgedrückt haben durch diese neue Regierung.
Das steht jetzt auf einem ganz anderen Blatt nochmal, aber wir haben da Erhöhung der Pendlerpauschale, Einführung des befristeten Tankrabatts zwischenzeitlich.
Wir haben eine Senkung der Luftverkehrssteuer, Wegfall der Gasspeicherumlage, wir haben Einführung vom Industriestrompreis und so weiter und so weiter und so fort.
Das alles Geld, das anderswo zur Transformation in unserer Wirtschaft hin zu klimafreundlichen Technologien fehlt.
So ist zum Beispiel bei den Kommunen, welche in den nächsten Jahren weit über 20 Milliarden Euro pro Jahr prognostiziert benötigen.
Aber die knete nicht da.
Und da könnte das reingeben für Investitionen in Wärme, Gebäude, Mobilität.
Man könnte da richtig zuschießen, damit sich wirklich was verändert in Sachen Klimaschutz.
Die haben die wirklichen Hebel, die Kommunen.
Da ist richtig was zu tun.
Oder jetzt mal ganz weit hergeholt, man hätte bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude, BEG, aufstocken statt abbauen können.
Denn, und das ist halt das Wilde, da werden halt ungefähr die Kostenwirkungen der Reform im Finanzplan für diese veränderten Förderer, also diese Bundesförderung, Der ist von 27 bis 30 der Finanzplan aufgestellt.
Und über diesen Zeitraum sollen die Einsparungen bei 2,1 Milliarden Euro liegen, prognostiziert.
Also wir schmelzen in den nächsten zwei bis vier Jahren einen großen Teil dieser Förderung weg.
Während zeitgleich dann über dieses Gebäudemodemodemisierungsgesetz der Einbau neuer Ölleizungen erlaubt wird, wir parallel 11 Milliarden Euro für Benzin, Gas, Luftverkehr und was noch alles rausgeben.
Es ist wirklich wild.
Das ist eine klare Linie, ne?
Das ist eine superklare Linie, wenn man draufblickt und sagt, ihr wisst nicht, was ihr anderes tun könnt, außer Gas zu verbrennen.
Ihr seid offensichtlich unfähig oder offensichtlich keinen Bock auf Klimaschutz oder Sozialdemokratie, weil das, was die da machen, ist die Weichen stellen für ein kaputtes System, ein weiterhin kaputtes System.
Fred, was mich daran so, ja, weiß ich, ratlos macht.
Also ärgern kann ich mich über so eine Scheiße schon gar nicht mehr, weil das alles so.
Ja, natürlich ärgert man sich, aber ich weiß nicht, das war ja sehr erwartbar und irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass das besser wird mit der Regierung, sondern...
CDU ist halt quasi in der Mehrheit.
Da ist auch völlig klar, in welche Richtung die will.
Und man lässt ja Katharina Reich ja auch sehr stark wehren, habe ich den Eindruck.
Das heißt, alle Gewinne, die gegen sie erreicht werden, das sind immer so kleine Sachen.
Und sie nimmt sich ja auch sehr viel Raum.
Also auch so im Sinne von, ich halte mich jetzt mal nicht an Absprachen, sondern gehe in die EU und verspreche einfach mal irgendwas, was mir gefällt.
Was mich da so ein bisschen ratlos macht, ist halt, dass...
Wenn ich wirklich der Meinung bin, dass ich eine Wirtschaft und einen Staat gestalten kann, dann ist das, was die hier tun, wird uns hinten raus Zeit und damit dann auch Arbeitsplätze kosten und damit Industrie.
Signifikant.
Weil das halt einfach verhindert, dass wir in der schnellstmöglichen Weise vorankommen bei den Themen, die für die Zukunft wichtig sind.
Und lustigerweise haben wir ja jetzt mit diesem heißen Sommer.
der nur teilweise heiß war.
Also in Deutschland waren es ja mal eine Woche 40 Grad.
Ich hocke hier in Ägypten bei, ich weiß nicht, heute auch wieder 40 Grad.
Das hast du im Grunde von Mai bis Oktober hast du 35, 40 Grad.
Wenn du dann weiter in den Süden gehst, hast du noch ein paar Grad mehr.
Und Europa ist jetzt aber der Kontinent, der nachweislich an den Zahlen die schnellste Erderwärmung aktuell hat.
Das heißt, diese Themen, wir haben jetzt auch die Zahlen, der kostet zwei Milliarden, der kostet vier Milliarden.
Also wir haben diese ganzen Wirtschaftseinflüsse, Wirtschaftsfaktoren, die auch völlig klar sind.
Und da stellt sich halt so die Wirtschaftspartei hin auf Druck der Wirtschaft, eines Teils dieser Wirtschaft und verbaselt quasi diese Zukunft und bringt uns dann wiederum in Abhängigkeiten, von denen sie selber sagt, dass sie ja diese Abhängigkeiten verhindern möchte, von China, von den USA und sonst wem.
Also es ist auf allen Ebenen, über die wir da reden, ist es einfach nur schräg.
Ja.
Und es ist nur dadurch erklärbar, dass es halt starke wirtschaftliche Partikularinteressen gibt, die absolut dem entgegenlaufen, was in einer Demokratie von einem Politiker oder Politikerin getan werden sollte.
Ja, und ein großer Teil ist auch einfach Ideologie.
Also so wie die deutsche Automobilindustrie bis jetzt im Grunde gegen das Elektroauto kämpft, obwohl...
der Kampf schon längst entschieden ist und es eigentlich nur noch darum geht, Schadensbegrenzung zu betreiben.
So kämpft man halt in Deutschland immer noch gegen Wärmepumpen, Solaranlagen, Windräder und die armen Vögel.
Und jede Fensterscheibe killt mehr Fliegen als so ein Windrad und Vögel.
Und das sind halt so die Sachen, wo ich wirklich sagen muss, da kann man eigentlich nur noch ratlos sein, weil die Infos sind alle da.
Also man muss sie nur noch sehen wollen.
Ich habe es schon sehr oft geschrieben in tausenden Zusammenhängen.
Wir haben kein Erkenntnisproblem.
Wir haben ein Handlungsproblem.
Ganz simpel.
Wir wissen alle, dass die Welt brennt.
Wir wissen alle, dass wir tätig werden müssen.
Wir wissen alle, dass wir nicht mehr weiter Gas verbrennen können.
Besonders nicht in den Mengen, in denen wir es gerade tun.
Es redet ja keiner davon, dass wir von heute auf morgen plötzlich alles ausmachen.
Aber es sollte sehr schnell passieren, damit wir irgendwie noch eine Schadensbegrenzung mit treiben können.
Und das ist halt nicht, dass wir es nicht wüssten.
Es ist einfach nur, dass es anscheinend keiner tun möchte.
Individuell tun es ganz viele Leute, das muss man ja immer dazu sagen.
Wie gesagt, die Wärmepumpe ist in den letzten zwei Jahren, 2024 und 2025, gut ein Drittel öfter eingebaut worden als neue Öl- und Gasheizungen.
Das ist ja erstmal gut.
Das ist gut.
Die individuelle Entscheidung ist, zum großen Teilen zumindest jetzt schon, mit einer klimapolitisch guten Hintergedanken passiert.
Muss man ganz stumpf so sagen.
Die individuellen Entscheidungen sind in Ordnung.
Die politischen Rahmenbedingungen, die bestanden, waren bisher so ein bisschen mittelmäßig und jetzt werden sie richtig katastrophal gerade, weil wir ganz, ganz viele Weichen von unserer Regierung umgestellt bekommen.
Und das ist ja das, was ich hier gerade so ein bisschen darstellen wollte, was da irgendwie alles ineinander greift, alles parallel läuft, die einfach in eine falsche Richtung gehen.
Und es ist ja nicht nur unsere Regierung.
Also auch auf der EU-Ebene sieht man, dass da eine ähnliche Entwicklung sich andeutet, dass ähnliche Parteien ähnliche Entscheidungen treffen wollen.
Viele Dinge werden zurückgenommen.
Und gleichzeitig lese ich halt, wie die Chinesen einfach in Sachen, in diesen Geschichten vorandrücken und gar nicht so sehr, weil sie von der Umwelt überzeugt sind.
Das ist denen im Grunde auch scheißegal.
Also da geht es um nationale Sicherheit.
Ja, natürlich ist dem Individuum in jedem Land, es ist immer wichtig, dass er eine Umgebung lehnt, die schön ist, die gute Luft hat.
Du brauchst dann nur jemanden vor so ein Auto stellen und mal tief einatmen lassen, dann sagt er, oh ja, ist jetzt nicht so meine bevorzugte Luft, da gehe ich lieber in den Wald.
Auf so einer individuellen Ebene ist das ja nicht ein Problem, aber auf so einer staatlichen, das ist ein nettes Beiding, dass es...
quasi einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat.
Aber es geht vor allen Dingen um Versorgungssicherheit, es geht um Energiesicherheit, es geht um Technologien in der Zukunft und die wiederum verschaffen einem einen Wettbewerbsvorteil.
Und dann macht man das halt.
Ganz simpel.
Und wenn du halt eine Einheit Energie einsetzen kannst, die das Vierfache bewirkt oder eine einsetzt, die nur eine Sache bewirkt quasi, ja, ist doch irgendwie ein No-Brainer.
Jeder wird sich doch genau für das entscheiden, was einen vierfachen Hebel hat.
Ist doch logisch.
Warum sollte man das nicht tun?
Du hast ja dann super viel Energie frei, Geld frei in Zweifel.
Kann man nur hoffen, dass die Konsumentinnen und Konsumenten dann am Ende sich nicht zu sehr drangsalieren lassen und dann doch noch die richtigen Entscheidungen treffen.
Ja, der Punkt ist halt, das ist das, was mich so ein bisschen stutzig macht.
Wir haben halt super viel, was ja irgendwie den Leuten Geld geben soll, angeblich hier so Tankrabatt und so ein Kram.
Und seien wir ganz ehrlich, was hat das denn gebracht?
Also diese 6,50 Euro, die man da im Monat mehr hatte, weil da ein bisschen vielleicht ein paar Cent weniger gekostet hat.
Und das ist ja auch stark fragwürdig, ob das wirklich durchgereicht wurde und wenn ja, wie schnell und überhaupt.
Also beim Tankrabatt kann man, glaube ich, immer noch argumentieren, dass halt Benzin in jeglichem Transport aktuell noch drinsteckt, der Lebensmittel transportiert und ähnliches und damit natürlich zumindest Zweiteffekte reinkommen, wo Lebensmittel...
Transport nicht teurer wird und damit im Supermarkt die Preise auch nicht teurer.
Wenn man das natürlich für zwei Monate macht und wir sehen jetzt den Ölpreis heute auch schon wieder über 100.
Dieser befristete Tankrabatt hat uns 1,6 Milliarden Euro gekostet.
Stell dir mal vor, was wir mit 1,6 Milliarden machen.
Naja, weißt du, wenn den Leuten, die jetzt nicht so ein hohes Einkommen haben, dadurch irgendwie am Ende 5 Euro an der Kasse erspart bleiben, ist es halt auch was wert.
Also ich glaube, das würde ich jetzt nicht ganz unterschätzen.
Aber zumal auch die, die kein Geld haben, auch die Autos fahren, die am meisten Benzin verbrauchen, glaube ich.
Also logischerweise, weil die sich die anderen nicht leisten können.
Also da gibt es ja durchaus Sachen, wo man sagen kann, das kann man noch irgendwie begründen.
Aber ich glaube, auf lange Sicht ist es dann halt trotzdem besser, also in der Gesamtargumentation bin ich auch bei dir, zu sagen, wir investieren in die Sachen, die uns dann wiederum unabhängig von diesem Benzin machen.
Die uns also wegbringen von diesen hohen Kosten.
Und das ist halt Elektrifizierung dann wiederum in dem Fall.
Und da hätte man ja auch was als Exportland für Autos, wenn man da vorne mit dabei ist und sich das durchsetzt.
Also deswegen, es fehlt halt so ein bisschen die Idee für die Zukunft und gleichzeitig aber auch irgendwie so ein Festharren, Beharren auf dieser Vergangenheit aus, ich weiß nicht.
Also bei Katharina Reiche ist ja klar, dass sie für die Gaswirtschaft ein Herz hat.
Ich sehe halt das nicht unbedingt so, dass wir uns Ideen für die Zukunft fehlen.
Wir haben unglaublich viele Leute.
In der Politik?
Genau.
Du hast in der Politik auch Ideen für die Zukunft, aber die sind konservativ.
Im Sinne von, es soll alles so bleiben, wie es ist.
Und das macht leider eine sozialdemokratische Partei genauso mit wie unsere christlich-demokratische Union.
Und das ist halt einfach ein absolutes Armutszeugnis, dass keiner von denen darüber, also wirklich drei Meter weiter denkt und sagt, puh, Und möglicherweise ist unsere Erhaltungsstrategie momentan vielleicht eine Vision für die Zukunft, die aber so kurz greift, dass die in drei bis fünf Jahren uns um die Ohren fliegen wird.
Also der Progress, den Jens Spahn in die CDU reingebracht hat, der findet nun leider nicht unbedingt bei Windrädern und Elektrifizierung statt.
Können wir an der Stelle mal festhalten.
Thema ist für mich auch im Grunde jetzt einmal rundherum.
Ich glaube, das ist auch hoffentlich ein bisschen rübergekommen, dass wir da super, super viele Veränderungen jetzt.
in Partikular individuellen Details haben.
Aber im Großen und Ganzen ändert sich eigentlich de facto nichts, außer dass wir dieses schlimme, schlimme Verbot von Öl- und Gasheizungen jetzt weghaben.
Weil de facto bin ich mir fast sicher, und da habe ich irgendwie noch ein großes Grundvertrauen in die individuellen Haushalte, dass die Entwicklung so genau weitergehen wird wie bisher, nämlich dass die Leute verstehen, dass es sinnvoller ist, anders zu handhaben.
Ja, also die Hoffnung habe ich natürlich auch, aber es ist natürlich schon auch immer eine Signalwirkung in diverse Kreise rein, dass man jetzt für die was tut und die fühlen sich dann halt auch ermuntert, dann nochmal so ein Gasding zuzubauen.
Von daher, so ganz ohne Auswirkungen ist Politik ja nie.
Ich sehe das ja immer so ein bisschen so im Vergleich zu Leuten, die rauchen.
Wir wissen alle, dass Rauchen sehr schlecht ist.
Wenn es jemand tut, stehen wir aber trotzdem als Gemeinschaft mit unserem Gesundheitssystem in Deutschland dafür ein, dass jemand, der dadurch Krebs kriegt, trotzdem noch eine Versorgung kriegt.
Und so ähnlich würde ich das jetzt auch betrachten.
Wenn da drei, vier Leute sich noch irgendwie...
Die Zahlen aber auch ordentlich steuern da drauf.
Das wird ja so auch passieren.
Die werden auch heftig Geld bezahlen.
Aber verstehst du, wie ich meine?
Die Leute, die sich jetzt noch Öl- und Gasheizung einbauen, das ist eine individuell dumme Entscheidung.
Du tust deinem Geldbeutel und bestenfalls wahrscheinlich auch sonst generell deine Umwelt nichts Gutes, sogar was sehr Schlechtes.
Und das weißt du jetzt schon.
Aber du möchtest es so.
Du bist davon überzeugt, dass es dir irgendwie Ruhe bietet, Sicherheit, was auch immer.
Und dann müssen wir wahrscheinlich, und das ist das, was allen sehr sauer aufstößt, mir auch, und das, was du erwähnt hast, müssen wir als Gesellschaft halt irgendwann dafür einstehen, dass ein paar Leute richtig dumme, richtig dumme Entscheidungen getroffen haben.
Davon geht aber auch Deutschland nicht zugrunde.
Dafür haben wir noch genug Knete, um jemanden mal mitzunehmen, um dem zu sagen, du hast einen Fehler gemacht, wir können das ausbügeln.
Das Problem ist wirklich, wenn so eine Art Regierung, wie wir sie jetzt gerade haben, dazu führt, dass diese Gruppe von Leuten immer mehr und immer mehr wird.
Also dass die Raucherwerbung von früher quasi jetzt wieder eingeschalten wird und dass überall wieder freundliche, nett schauende Damen mit ihren extra langen, dünnen Zigaretten stehen.
Und genauso steht es halt der Heizöl-Dieter in seinem Keller und grinsend neben seiner Ölverbrennungsanlage.
Und sowas würde man...
Die Dieter hat jetzt eine Vape.
Die nennt er das Gas.
Das ist jetzt modern.
Weißt du, worauf ich hinaus will?
Ich glaube, der Punkt ist, da gibt es eine gewisse soziale...
Komponente, die ich nicht gut finde, aber die, von der ich der festen Überzeugung bin, die macht uns volkswirtschaftlich nicht kaputt.
Und davon geht auch nicht die Welt unter, weil jetzt noch fünf Haushalte mehr sich eine Ölheizung einbauen.
Das Wichtige ist, und das ist wirklich der Punkt, dass wir eine Vision nach vorne tragen müssen, aus der gesamten Zivilgesellschaft heraus und nicht aus der Politik heraus, weil da passiert es nicht, dass Wärme anders produziert werden kann, besser, günstiger, sauberer.
Und das ist der eigentliche Punkt, wenn wir da die große Menge der Leute mitnehmen.
Dann haben wir wahrscheinlich auch kein Problem mit ein paar Leuten, die leider eine schlechte Entscheidung getroffen haben, auch noch mitzunehmen am Ende.
Also ich habe ja die EU eben auch deswegen erwähnt, weil ich da so noch die größte Gefahr sehe, dass da die Bepreisung dann eben noch kippt, weil diese Diskussion über CO2-Besteuerung finde ich jetzt schon etwas ausführlich, zu ausführlich.
Den Punkt habe ich jetzt genau ausgeklammert.
Schön, dass du es noch genannt hast.
Ja, da wollen wir jetzt auch nicht rein.
Wir wollen jetzt zum politischen Progress in der Ukraine.
Da passiert sich viel.
Du hast geteasert, du geht es um Sex.
Es geht jetzt endlich um Sex.
Ist das ein erstes Mal hier?
Beim Mikrokonomen hatten wir schon mal Thema Sex?
Doch, bestimmt nicht.
Nein, nein, wir haben ja schon mal Dinge erwähnt.
Also das mit den Bienchen und so weiter kennt ihr ja alle.
Hier geht es jetzt um Artikel 301 des Strafgesetzbuches der Ukraine.
Ich gehe auch ehrlich gesagt davon aus, dass die meisten unserer HörerInnen über 18 sind, weil wen interessieren diese Themen hier, wenn man gerade mit 16 irgendwo viel lieber draußen sitzen möchte und Skateboard fahren oder keine Ahnung oder bei TikTok scrollen.
Auch da habe ich mehr Vertrauen in die Jugend als Fred.
Oh, das ist schön.
Jedenfalls Artikel 301 des Strafgesetzbuches der Ukraine untersagt die Herstellung, Speicherung und Verbreitung von Pornografie und stellt sie strafbar.
Das ist ein Gesetz aus Sowjetzeiten, kann man sagen, das ich bis heute halten konnte.
Und ja, ist krass.
Also wenn die Frau an der Front ist und der daheim gebliebene Macker mal wieder einen Dickpick schickt, dann wird das quasi zweimal gespeichert und durch eine Person verbreitet.
Dann hat man da sicherlich noch Verspeicherungen beim Geheimdienst seiner Wahlen.
Und theoretisch kann dann jeder bis zu sieben Jahre in den Knast kommen.
Das wird natürlich so nicht ausgeführt in vielerlei Hinsicht.
Also nicht jedes rumgeschickte Dickpick wird vielleicht entdeckt.
Und ich habe jetzt auch noch von keinem Fall gehört, wo dann mal ein Soldat in den Knast geschickt wurde.
Ich glaube, da haben die auch gerade andere Sorgen.
Aber es könnte natürlich dazu führen, dass ein Soldat erpressbar wird mit genau dieser Drohung.
Sei es, dass der Russe ihn da in die Mangel nimmt oder ein geldgieriger Behördenmitarbeiter.
Beides wäre jetzt kein Novum in der Ukraine.
Also in jedem Fall ist es aus heutiger Sicht sehr pikant, dass die Ukraine dieses Gesetz noch hat.
Wenn ich sage Sowjetzeiten, muss ich vielleicht genauer sagen, die haben das dann halt einfach übernommen.
Also das wurde, ich glaube in den 60ern oder so, während der Sowjetzeiten erschaffen, dieses Gesetz und wurde dann bei der Unabhängigkeit einfach so mitgetragen und fortgeschrieben.
Und so landete es in der Gegenwart.
So und natürlich geht es wie immer, wenn wir über solche Themen reden, um das liebe Geld und das braucht die Ukraine bekanntlich.
Also kreative Persönlichkeiten gehen auf Plattformen wie Onlyfans, Fanview oder wie die alle heißen und bekommen dort, na nennen wir es mal, Spenden.
Und die Personen erzielen damit ein Einkommen und die Plattform erzielt Einnahmen.
indem sie Nutzungsgebühren kassiert oder ähnliches.
Also das ist wie, wenn ihr bei uns ein Steady-Abo schießt.
Da kriegt ihr keine Dickpics, aber unsere Podcasts.
Und wir zahlen halt eine Gebühren-Steady.
Deswegen haben wir noch die zusätzliche Option, das über unsere Website zu machen.
Dann sparen wir uns diese Gebühren.
Wink, wink, natsch, natsch.
Wink, wink.
Genau.
Und das macht aber aus dem rechtlichen Sinne heraus, für den Staat dann wiederum gibt es dann zwei Ansprechpartner für potenzielle Steuereinnahmen.
Und nun wissen wir zumindest, dass Onlyfans bereits Steuern in der Ukraine zahlt.
Also auf der Seite ist alles in Ordnung.
Nun gibt es aber noch diese Schauspielerinnen und Schauspieler.
Also ich habe den Begriff jetzt von einem Oppositionspolitiker übernommen.
Und die haben ein Problem.
Also wenn sie sich bei den Steuerbehörden melden, dann gestehen sie quasi ein, dass sie da sind.
und etwas auf Plattform X oder Y tun.
Da könnte man ja mal nachgucken, was diese Personen auf den Plattformen tun.
Also sind sie auf einmal sichtbar und damit angreifbar für den Staat.
Die Steuerbehörden interessiert es vielleicht weniger, was die da treiben.
Die interessiert ja immer nur das Geld.
Das ist ja in vielen Ländern so.
Es wird ja immer alles schön getrennt.
Die Steuer ist zufrieden, wenn sie das Geld kriegt.
Aber dann gibt es ja noch andere Behörden.
Und irgendwie will man sich ja auch nicht selbst belasten.
Das hat also zur Folge gehabt, dass die sich dann, die haben das alle auf Onlyfans gemacht, fast keiner hat seine Einnahmen da angegeben.
So und dann dachte sich die Steuerbehörde, wir haben ja jetzt hier Kriegs, Geld ist knapp, wir brauchen jeden Cent und ohnehin wollen wir unser Geld.
Also fragen wir mal bei der Steuerbehörde im UK an, die für Onlyfans zuständig ist, wer denn aus der Ukraine da so alles rumhängt.
Man weiß natürlich, dass es da scheinbar Ukrainerinnen und Ukrainer gibt, weil da ja Onlyfans auch Steuern bezahlt hat.
So generell kann man sich es natürlich auch denken.
So und tatsächlich kam da eine Antwort aus dem UK, Behördenhilfe, wir sind ja alle gute Europäer.
Da kam dann eine Antwort und danach, also man weiß nicht, was die gesendet haben, aber es gab danach seitens der ukrainischen Steuerbehörde eine Anfrage bei 4.429 Personen.
wie man da so rausgesendet hat, diese Anfrage.
Und beantwortet wiederum wurden die dann diese Anfragen von 451 Personen.
Das sind so schlappe 10%.
Die wiederum kamen dann auf ein zusätzliches Steuereinkommen für den Staat von 1,5 Millionen Dollar bei ungefähr 7 Millionen Dollar Umsatz.
Da kann man sich also überlegen, ja gut.
Also wenn das 10 Prozent sind, dann gehen dem Staat dann so 13,5 Millionen weitere Einnahmen und da hat man dann so um die 70 Millionen Umsatz.
Was ja auch nicht uninteressant.
Ja und dann war es tatsächlich so, dass die ukrainischen Steuerbehörden die Namen nicht rausrücken wollten, als eine andere Behörde gesagt hat, ja stopp mal, das hätten wir aber auch gerne, was ihr da habt.
Und dann gab es ein Gerichtsurteil und demnach mussten die Daten an das Büro für wirtschaftliche Sicherheit, so heißt das Ding, übermittelt werden.
Also wirtschaftliche Sicherheit, naja.
Und das wiederum sucht nun nach Täterinnen und Tätern, also nimmt einfach die Namen und gibt sie halt mal bei Onlyfans und Co.
ein, um dann die Täterinnen und Täter, also die Schauspielerinnen und Schauspieler zu erkennen und dann zu belangen.
Und darüber waren die wiederum natürlich so gar nicht erfreut.
Und so generell ist ja, deswegen habe ich damit angefangen, das Dickpick, was an die Front geschickt wird oder umgekehrt, fällt ja auch in diesem Straftatbestand.
Also niemand ist so richtig glücklich mit diesem alten Gesetz, zumal es ja aus Sowjetzeiten kommt und man in der Ukraine jetzt nicht unbedingt irgendwie noch mit Sowjet und Russland gerne was zu tun haben möchte.
Konvolut führte also zu diversen Tumulten in der Szene, zu öffentlichen Aufrufen von Schauspielern und Influencerinnen.
Unterschriftenaktionen wurden aufgesetzt und selbst Soldatenpärchen, wie wir gelernt haben, haben sich da zu Wort gemeldet.
Also irgendwie entstand so ein gesellschaftliches Ding, okay, da muss man irgendwas tun, das kann ja wohl nicht wahr sein, das Leben an der Front ist hart genug.
So, jetzt haben wir vielleicht alle irgendwie Glück bei der Geschichte, denn die Ukraine will ja der EU beitreten und das wiederum führt dazu, dass die Ukraine ihr Rechtssystem an das EU-Rechtssystem in gewissem Sinne anpassen muss.
Es gibt in jedem Bereich so gewisse Mindeststandards, die dann erfüllt werden müssen.
Ab da gibt es dann sehr viel Spielraum.
Deswegen sind diese Standards auch nie so hoch, wie man sie im Einzelfall gerne hätte, aber sie sind da.
Anders gesagt.
Die EU findet Pornografie geil.
Freiheit für den Körper, Freiheit der Frau, ich will mein Dickpick.
Aber die EU hat es mehr mit Kinderschutz.
Heißt, die Ukraine muss es, wenn sie in die EU will, ohnehin ihr Gesetz dahingehend anpassen.
Hat dann gesagt, ja gut, dann machen wir das doch.
Jetzt und nach hartem Ringen, also einmal wurde so eine neue Version abgelehnt, jetzt ist eine...
Neue, neue Version in der ersten Lesung durchs Parlament.
Und man hofft, dass die Ukrainer, also mehr oder weniger die Ukrainerinnen und Ukrainer bald befreit sind von diesem harschen Gesetz, also den sowjetischen Moralvorstellungen.
Und jetzt habe ich gesagt, vielleicht haben alle Glück, weil, wenn ich das ukrainische Gesetz richtig oder das ukrainische Recht richtig verstehe, dann ist es auch rückwirkend gültig.
Wenn nun Porno also legal ist, dann war Porno auch zuvor legal.
Dann ist es höchstwahrscheinlich auch so, dass alle, die dann Pornos produziert haben, Dickpics verschickt haben und belangt wurden und so weiter, dass das alles rückabgewickelt wird.
Kann es natürlich sein.
Rechtlich gibt es ja immer mehrere Möglichkeiten und entsprechend immer Streit.
Er wird dann auch immer ausgefochten in jahrelangen Prozessen.
Also es gibt wohl noch das Schlupfloch, dass man dann die Verfahren auf Verletzung der Privatsphäre umstellen könnte.
Und wie sich das dann ausspielt, ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, weil bei Onlyfans ist ja das Prinzip, dass meine Privatsphäre verletzt wird.
Also, weißt du, ich stelle mich ja dahin, mach mich schnackt.
Macht da irgendwelche Dinge akrobatischer Natur.
Andere finden das gut und geben dafür Geld.
Also man möchte das ja, dass die Privatsphäre da nicht mehr da ist in der Hinsicht.
Deswegen finde ich jetzt so auf den ersten Gedanken schwierig.
Ich bin jetzt aber auch kein ukrainischer Rechtsexperte.
Also die werden sich schon was dabei denken, dass sie dieses Risiko sehen.
Und deswegen werden wir dann in der Zukunft rausfinden, wie es denn so ist.
Ich fand es aber auch in einem...
so grundsätzlichem und ökonomischem Sinne oder wirtschaftlichem Sinne auch wieder sehr interessant, wie dann in solchen Situationen auf einmal Dinge verhandelt werden, die man vielleicht jetzt nicht unbedingt in Kriegszeiten so als erstes Problem betrachten würde.
Aber sie sind da und Parlament arbeitet.
Und so geht es halt weiter voran.
Und im Kern aus wirtschaftlichen Betriebsgründen.
Ja, auch.
Also ich glaube schon, dass das eine starke...
zumindest der Steuerbehörden wiederum war, weil die suchen ja überall Geld.
Und die anderen Behörden machen auch einfach nur ihren Job, wie es halt immer so ist, ganz knallhart.
Und daraus entstand jetzt die Situation, dass der unschöne Fakt, dass das Thema jetzt ein Problem wurde, vielleicht dazu führt, weil wie gesagt, es fährt erst die erste Lesung durch, dass das Thema dann in der Zukunft auch wiederum erledigt ist.
Willkommen in Europa.
Ja, wollen wir in die Picks, wollen wir in den Gesellschaftsteil reingehen, Fred?
Ich glaube ja.
Gut, dann kommen wir zu den Picks.
Was hast du denn?
Ich sehe gerade, du hast gar nichts.
Kann nicht sein.
Du hast doch gesagt, du hattest einen Pick.
Ich fange mal an.
Okay, also ich würde gerne einfach auf einen Blogartikel hinweisen von Christian Künthopp.
Der heißt Moorslaw und die AI-Blase.
Und es ist einfach das täglich grüßende Murmeltier der KI-Blase.
Wird beschrieben, mit ein bisschen persönlicher Meinung eingeordnet.
Ich fand das lesenswert.
Besonders halt der vorletzte Satz, den fand ich, der hat mich abgeholt.
Ich zitiere den hier mal und spoilere damit ein bisschen.
Die AI-Blase ist der Versuch, noch einmal einen Compute-Hunger zu erfinden, der groß genug ist, um die alte Wachstumsstory weiterzuerzählen.
Das Ding ist in wenigen Minuten gelesen.
Also meiner Meinung nach kann man da gerne mal draufschauen.
Macht irgendwie Sinn, was er da schreibt.
Ich fand, das hat irgendwie das schön eingeordnet.
Kann man mal machen.
Hier mein Pick.
Und was hast du?
Zum Thema Jemen gibt es gerade eine Doku im ZDF.
Mullahs Macht Milizen, die sich genau diesem Themenbereich auch widmet, den Milizen des Irans im Nahen Osten.
Und da werden vier Länder mal durchgekaut.
Libanon, Syrien, Jemen, Irak, in denen Iran so seine Milizen pflegt.
Und das Ganze wird auch eingeordnet in so ein desreligiöses Spektrum, was dann nochmal zusätzlich interessant ist.
Also eigentlich genau das, was man in Deutschland in der Politik eher nicht sieht, was dann halt dazu führt, dass jedes Mal, wenn Iran irgendwas vom Waffenstillstand sagt, irgendein deutscher Politiker sagt, ja dann können wir ja dann die Sanktionen auch runternehmen.
Anstatt dass immer abwarten, dass die Iraner irgendwas liefern, hat man dann immer das Gefühl, das ist eher ein Bedürfnis, endlich die scheiß Sanktionen wegzubekommen.
Was auch ein bisschen dämlich ist in dem Sinne, weil wir ja gerade erst die Revolutionsgarn auf die Terrorliste der EU gepackt haben, in der Anerkenntnis dessen, dass es hier geplante Terroranschläge und ähnliches auch gibt und gab.
Also sehr, sehr sehenswert in dem Sinne.
Und tagesaktuell.
Und tagesaktuell, genau.
Jetzt habe ich gerade überlegt, ob ich noch ein Bier habe.
Aber Fred, vielleicht können wir ja mal auflösen, als du mir ein Bier geschickt hast.
Wie hieß denn dieses Bier?
Das war aus den Niederlanden, aus Friesland oben.
Sie ist Sleepless Sipper.
Und da hast du mal irgendwann versucht, drüber zu reden und hast das aber anders benannt.
Ich weiß gar nicht mehr, was du genau.
Estrella oder irgendwas.
Das wird mit einem anderen Bier verwechselt, weil ich einen falschen, weil ich irgendwie.
verpeilt habe, dein Bier zu fotografieren und dann ein anderes Bier fotografiert hatte.
Ich wollte jetzt aber die Gelegenheit nutzen, das zu korrigieren und ich werde mal gucken, in welcher Folge ich das besprochen habe und dann die Namen ersetzen.
In irgendeiner Folge, ich glaube, mit Ulrich zusammen hattest du das drin.
Aber ich fand es sehr gut, soweit weiß ich.
Wir sind uns ja auch einig, dass du über das gleiche Bier geredet hattest.
Aber war halt einfach falsch betätigt.
Also wen das interessiert, der kriegt jetzt vielleicht nochmal einen richtigen Link.
Es war so ein Industriebier, was ich da besprochen habe.
Nein, das war das Fiese.
Weiß nicht.
Das weiß ich noch.
Das war gemein.
Das ist wirklich eine klitzekleine Brauerei mit Supercoolen.
Aber der Fred, der Fred hat das sagenumwobene Brotbier, das der Uyrich am Hörertreffen verteilt hat.
Ja.
Ich dachte mir, das ist doch ein guter Anlass, mal wieder hier direkt was zu erzählen.
Vor allen Dingen haben wir dann ein breites Meinungsspektrum zu den Bieren.
Denke ich auch, genau.
Ich hatte ein bisschen die Hoffnung, dass noch jemand anders das mal pickt oder vielleicht dazu was weiß.
Ich habe es noch im Kühlschrank.
Ah ja, guck an.
Also Brotbier.
Von der niederrhein-westfälischen Braumanufaktur, das ist ja das Ding, von der Ulrich immer so schwärmt und die er regelmäßig besucht oder auch nicht.
Wo er eigentlich auch hingeladen hatte und dann letztlich doch nicht oder doch wieder und irgendwie war dann doch keiner da.
Aber er brachte Bier mit zum HörerInnen-Treffen und da haben uns dann alle gefreut.
Ich glaube, Wer war es?
Der Jens, glaube ich, war es.
Der hat sich das direkt warm reingefahren.
So an so einem schönen...
Das muss er uns auch noch berichten.
An so einem schönen 35 Grad in praller Sonnetag.
Ich sage mal so, ich habe das Ding kalt getrunken.
Laut Etikett feine Malz- und Krustenaromen, dezent gehoppt, harmonisch und wunderbar süffig.
Ja, Brotkruste halt, so ein bisschen knusprig, getreidig, verbrannt wahrscheinlich oder so.
Weiß nicht, was du damit ausdrücken wolltest.
Nicht mein Fall.
Also trotz Kühlung nicht mein Fall, muss ich sagen.
Magst du denn Malz?
Schon, ich bin Franke geborener.
Ich mag malzige Biere durchaus.
Aber ich muss echt sagen, das war ganz komisch.
Blubberig, hefig, säuerlich, so im Geschmack.
Als würde man so einen Esslöffel frischen Anstellguts für so ein Sauerteigbrot in Altbier reinrühren.
Ich würde gerade sagen, war ein Sauerteigbrot.
Also wirklich.
Der Brotgeschmack ist schon irgendwie getroffen, aber ich brauche das nicht.
Nicht in dieser flüssigen Form.
Endlich kannst du Brot trinken statt Brot essen.
Also Ulrich, in Ehren danke, dass du es mitgebracht hast.
War eine tolle Erfahrung.
Ich brauche es nie wieder.
Das war gar nicht mein Fall gewesen.
Wertschätzendes Geh-weg-von-mir.
Ja, so ungefähr.
Also ich bin gespannt, wie es mir schmeckt, weil ich mag Malz im Grunde nicht.
Meistens nicht.
Manchmal, so durch so alle Jubeljahre trifft es aber mal.
Deswegen mal gucken, was ich dazu sage.
Aber so säuerlich mag ich eigentlich auch nicht.
Malz und säuerlich.
So Rotbiere gibt es ja auch.
Die haben ja so einen säuerlichen Beigeschmack.
Das kann ich mal gut ab, aber ich wusste, dass ich das kalt brauche.
Deswegen hatte ich das schon kalt gestellt.
Aber es war einfach nicht mein Fall.
Hat nicht geholfen.
Vielleicht war es gekippt.
Naja, gut, möglich ist es schon.
Es stand recht lange in der Sonne auf der Dachterrasse.
Ich glaube nicht.
Ich glaube, das sollte so schmecken.
Es hat auch nicht komisch geschäumt oder irgendwas.
Es war einfach nicht meins.
Tja, also dann haben wir zumindest mal einen ersten Eindruck.
Der zweite folgt dann nächstes Mal.
Ich habe es mir schon hier reingeschrieben, dass ich nächstes Mal das Brotbier von der...
niederrhein-westfälischen Braumanufaktur genießen werde, genossen haben werde und dann darüber berichtet.
Achso, ich habe außerdem noch gesucht, ob man das Ding irgendwie online findet mit Bewertung.
Lüngts.
Also dieses Brotbier gibt es gar nicht.
Ich habe nichts gefunden dazu.
Und von dieser Braumanufaktur habe ich nur...
Das ist ein guter Tipp.
Stimmt, da habe ich nicht geguckt, aber bei so ein, zwei anderen Plattformen.
Aber von der Manufaktur findest du eigentlich nur zu dem Pilz.
Und das sind auch sehr durchwachsende Aussagen.
So 3, noch was von 5.
Alles so mittelmäßig.
Es gibt hier ein Brotbier vom Braues Gusswerk.
Brotbier ist gar nicht so selten.
Ich habe ein paar gefunden, aber nicht von denen das.
Aber die sind alle so im Dreierbereich.
Nicht beliebt.
Ich verstehe es.
Ich bin gespannt.
Okay, dann wären wir durch für dieses Mal.
Vielen Dank fürs Hören.
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Euch eine schöne Zeit und bis demnächst.
Tschüss.
Tschüss.
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