# Strategic Frameworks for Scalable Smart Home Infrastructure

**Podcast:** Engineering Kiosk
**Published:** 2026-07-28

## Transcript

Willkommen zu einer neuen Episode vom Engineering Kiosk Podcast.
Wohnen müssen wir alle, aber sobald SoftwareentwicklerInnen ein Zuhause betreten, dauert es meist nicht lange bis zur entscheidenden Frage.
Schalten wir noch oder automatisieren wir schon?
Und genau da wird es spannend, denn Smart Home und Home Automation klingen erstmal nach Komfort, Effizienz und ein bisschen Nerdglück.
In der Praxis gibt es aber oft erstmal Kabelsalat, Cloudabhängigkeiten, Batteriefrust und die berühmte Box of Shame mit Hardware, die irgendwann mal verbaut werden sollte.
In dieser Episode sprechen wir über die goldenen Regeln der Heimautomatisierung.
Oder etwas ehrlicher gesagt, über erfahrungsbasierte Richtungskorrekturen für alle, die mit Home Assistant, Matter, Zigbee, WLAN, lokalen Setups und Hersteller-Clouds jonglieren.
Mit dabei ist André Friesen, den du vielleicht schon aus früheren Episoden kennst.
Er bringt nicht nur jede Menge Smart Home Erfahrung mit, sondern auch Praxiswissen aus Home Assistant Meetups, Maker Projekten und dem Smart Hütte Podcast.
Wir klären unter anderem, wann lokale Steuerung wirklich wichtig ist, warum Protokoll Wildwuchs teuer werden kann, wie ausfallsicher dein Setup eigentlich sein sollte, ob eine App schon das Ende der Automatisierung ist und worauf du bei Backups, Plugins und Security achten solltest.
Wenn du Smart Home nicht nur basteln, sondern mit etwas mehr Weitblick aufbauen möchtest, dann bleib dran.
Die Episode ist für dich.
Los geht's.
Wohnen müssen wir irgendwie alle.
Da tun wir vielleicht irgendwie alle ein bisschen anders.
Der eine in der Wohnung, der andere in einem eigenen Haus, der dritte in einem WG-Zimmer.
Wird das jetzt irgendwie so ein Werbespruch von so einem blauen Einrichtungshaus mit gelber Schrift?
Oder was wird das jetzt?
Nee, das heißt, lebst du noch und wohnst du schon oder so?
Naja, Ikea, Größe gehen nach Schweden.
Aber was die ganzen Leute, die sich mit Software beschäftigen, auch lieben, ist Automatisierung.
Wohnen plus Automatisierung mal addieren, dann kommt als Summe Heimautomatisierung raus.
Hahaha, was ein flacher Witz.
Nun gut, naja, verbinden wir es und das ist nämlich auch schon irgendwie der Trend, der sich durch diesen Podcast zieht, denn im Juni 22 haben wir mit Episode 23 eine Episode gemacht, die nennt sich, schaltest du noch oder automatisierst du schon?
Dann hatten wir im Juli 25 mit...
Der Episode 203, einmal die Struktur hinter dem weltweit größten Open-Source-Projekt mit Pascal Vizeli von Home Assistant durchgesprochen.
Ein paar Monate später kam dieser Smart-Titel-Podcast und hat ein Adventskalender-Türchen gemacht, wie man mit Smart Home mit Home Assistant anfängt.
Und vor kurzem haben wir eine Episode auch über das digitale Erbe gemacht.
Was bleibt eigentlich, wenn dein Home-Lab ohne dich bootet?
Und da war Home-Automation...
Und die ganze Komplexität und Co.
auch ein Thema.
Und wenn man über Home Automation spricht, dann habe ich so das Gefühl, zumindest in meiner Echokammer, dass jeder, der anfängt, irgendwie die gleichen Fehler macht.
Oder positiv ausgedrückt, jeder sammelt ähnliche Erfahrungen.
Also man fängt an, experimentiert, man schaut, was funktioniert und was nicht.
Dann braucht man Hardware, dann investiert man Geld, dann investiert man Zeit, dann verbaut man die Hardware, dann baut man es nach zwei Monaten wieder um, weil die Hardware nicht gefällt oder sowas.
Und so nach so drei, vier Monaten ist das zwar alles toll, Spielerei, aber irgendwie wünscht man sich, man würde das ganze Ding einfach nochmal komplett neu aufsetzen mit den Learnings, die man jetzt hat.
Das ist eigentlich weh, wenn man so eine neue Datenbank verwendet.
Das ist genau das Gleiche, nur irgendwie habe ich das Gefühl, bei der Heimautomatisierung hat das einen größeren Impact.
Bei der neuen Datenbank, da bin ich auf meinem Computer und mache dann irgendwie, keine Ahnung, Docker up und Docker down und so weiter und so fort.
Aber bei Heimautomatisierung...
habe ich Sachen an der Fensterscheibe kleben, habe ich Sachen in die Wand gebohrt, habe etlich viel Kabel verlegt vielleicht sogar oder die Kabel hängen einfach noch vom Balkon runter, weil es ist ja nur provisorisch und ich will das ja einfach nur mal zwei Monate testen und die Frau hängt einem im Ohr.
Wollen wir das nicht mal schön machen, weil der Sommer jetzt kommt oder so?
Also ich habe das Gefühl, der Impact ist ein bisschen größer.
Und da kam mir die Idee, lass doch mal eine Episode über die in Anführungszeichen fünf goldenen Regeln der Heimautomatisierung machen.
Ob es dann fünf werden, wissen wir jetzt auch noch nicht.
Goldene Regeln ist jetzt auch so ein hohes Wort.
Vielleicht sind es erfahrungsbasierte Richtungskorrekturen.
Haben wir in einem Smart Home Community Forum gelesen, fand ich sehr schön.
Und auch als Disclaimer, die ganze Sache ist hier fast systemunabhängig.
Also wir reden zwar leicht viel über Home Assistant.
Aber viele Sachen sind nicht Home Assistant spezifisch.
Also unabhängig davon, ob du später IO Broker nutzt oder Open Hub oder irgendwas Propriitäres an Heimautomatisieren.
Das ist alles anwendbar.
Und jetzt können der Wolfgang und ich zwar über unsere ganz kleinen Home Assistant Setups sprechen, aber wir haben uns gedacht, wir holen uns jemanden, der sich gefühlt 24-7 damit beschäftigt.
Und deswegen begrüße ich zum dritten Mal.
Hallo André.
Moin, aber sind wir nicht zum zweiten Mal?
Wir sind jetzt das dritte Mal, weil du ja mit PokePow hier bei uns warst.
Ja.
Mit dem ESP Home, mit der Episode und mit dem Adventskalender.
Ach so, Mist.
Wir begrüßen dich erst zum zweiten Mal, aber du warst schon bei uns im Podcast quasi in drei Episoden.
Okay.
Der gute Off-by-One-Error in der IT.
Deswegen bist du für Stammhörer.
Und Hörerinnen kein Unbekannter.
Nochmal zur Erinnerung, du wohnst in Düren.
Das ist im schönen NRW in Deutschland zwischen Köln und den Niederlanden.
Du podcastest ebenfalls in deiner Freizeit beim Smart Hütte Podcast.
Da geht es um Smart Home, Self-Hosting, Technik und das ein oder andere Interview mit Makern.
Du organisierst immer mal wieder ein Home Assistant Meetup, in der Regel in Köln.
Du bist Maker von Pokipow.
Das haben wir in Episode 200.
58 drüber gesprochen, mit dem schönen Titel Fuck Around and Find Out Hardware Side Projects mit ESPHome.
Und deine Brötchen verdienst du als Team Lead bei Gridscale, was ein Public und Private Cloud Anbieter ist, aber auch so Plattform-as-a-Service Angebote wie Managed Datenbanken, Managed Kubernetes und Load-Bedit und so weiter.
Stimmt das alles?
Das ist richtig, ja.
Das passt.
24-7 mache ich Smart Home, aber ich schlafe ganz gerne und Zeit ist so ein neuer Faktor geworden, seitdem man Kinder hat.
Da wäre jetzt gleich meine spannende Frage, wie weit automatisierst du dein Kind?
Aber die belasse ich mal.
Ich habe für eine spannendere Frage an euch beide.
Was schätzt ihr denn, wie viele Leute in Deutschland Smart Homes in irgendeiner Form verwenden?
Ihr habt da mal eine Recherche betrieben für euch in Deutschland.
Hast du gerade geglaubt, irgendwas ist kaputt?
Ja, siehst du, so geht es mir auch oft.
Und dann brauche ich unbedingt einen Kaffee.
Oder wie der Andi sagen würde, einen Kaffee.
Und für diese Koffeinenergie Die ihr uns durch diese Kaffeespenden bereitstellt und die es uns eigentlich erst ermöglichen, diese Episoden zu produzieren, möchten wir uns einmal bedanken.
Und zwar bei den letzten Spendern.
Daniel, Jakob, Peter, Alfred, Florian, Michel, Dimo, David, Lukas, Adrian, Nico, Matthias, Wolfgang, by the way, schöner Name, Elias, Björn, Franco, Dominik, Paul und Fabian.
Und egal, ob ihr uns einen Kaffee sponsert oder vielleicht sogar ein Kaffee-Abo wie der Fabian oder einen ganzen Monatsbedarf an Kaffee wie der David, wir schätzen jeden einzelnen Kaffee und freuen uns wirklich über dieses ganze Koffein-Feedback.
Vielen Dank von Andi und von mir und jetzt geht es auch schon wieder zurück zur Episode.
Da brauche ich gar nicht schätzen.
Also ich weiß zumindest, wie viele Leute nach den Opt-in-Daten Home Assistant benutzen in Deutschland.
Und wie viele sind das?
Ich meine...
Es wäre eine Million, aber das muss ich nochmal nachgucken.
Sehr offiziell von denen.
Das hat mich sehr erstaunt auf jeden Fall.
Das wäre ja über ein Prozent der Bevölkerung.
Moment, das sind zehn Prozent, oder?
Wir haben nicht nur zehn Millionen Leute.
Wir sind etwas größer als Österreich.
Wir sind 82 Millionen und wenn eine Million Home Assistant Instanzen, oder?
Genau.
Nehmen wir an, dass viele Leute mehr als eine Home Assistant Instanz betreiben?
Ich leider ja.
Ich weiß nicht, wie es mit anderen Leuten ist.
Aber ich glaube, ich finde es doch nicht mit in Deutschland.
Es gibt auf jeden Fall insgesamt 600.000 offizielle Opt-in, aber davon sagen die, dass das ungefähr ein Viertel ist von der Installationsmasse, die Opt-in macht.
Also können wir extrapolieren, ein bisschen über zwei Millionen insgesamt weltweit.
Also es gibt eine repräsentative Umfrage von...
also diesen Branchenverband, der besagt, dass 48% der Menschen in Deutschland mindestens eine Smart Home Anwendung verwenden.
Was jetzt auch immer Smart Home Anwendung ist, 38% davon zum Beispiel smarte Beleuchtung, 35% smarte Heizkörperthermostate.
Also wenn es stimmt, die Hälfte aller in Deutschland lebenden Personen, finde ich extrem viele.
Es gibt eine EU-Statistik, die spricht von 16, 17% in der ganzen EU.
Auf jeden Fall sind es sehr, sehr viele Leute meiner Meinung nach und wenn man das umlegt auf Developer, weil wir sind ja alle BastlerInnen, ist es wahrscheinlich mehr oder weniger 100%.
Aber diese Smartphone-Statistik, die du gerade gesagt hast, wenn ich mir eine Zigbee-Lampe von Ikea kaufe, bin ich da mit drin, richtig?
Natürlich, natürlich.
Dann bist du auf jeden Fall drinnen.
Dann sind es auch viele, ne?
Das ist, weil Ikea ist das ja so ein Grabbelobjekt mittlerweile geworden.
Für einen guten Preis, ein gutes Produkt auch tatsächlich.
Ganz genau.
Die Frage ist, ob die Leute das wissen, die die Bitcoin-Studie da ausgefüllt haben, dass sie eigentlich Smart Home verwenden.
Aber klar, wenn du 6B hast, meiner Meinung nach bist du auf jeden Fall Smart Home.
Oder die Philips Hue-Thematik, die war ja weit vor dem ganzen Ikea-Hype mit den schönen bunten Lichtern.
Also wie viele Leute sowas drin haben, nur um Ambient Light zu haben und ähnliches?
Also da ist die Einschickshürde ja schon sehr, sehr gering.
Oder diese ganze Tuya-Kina-Cloud, wo man um ein paar Euro irgendwelche Lampen oder ähnliche Dinge bekommt oder Schalter, wo die wenigsten ja wissen, dass das dann ein Cloud-Produkt ist.
Aber da kommen wir später auch noch dazu.
Ich habe doch was gefunden zu Deutschland von der offiziellen Home Assistant Analytics Seite.
125.000 Installationen, dann mal vier, weil ungefähr ein Viertel sich opt-in.
Also schon nicht wenig.
Das wäre dann eine halbe Million, richtig?
Genau, so in den Dreh.
Eine halbe Million von 82 Millionen ist ein bisschen unter 1%, richtig?
Ja.
Was schon hart ist.
Hätte ich auch nicht erwartet, ehrlich gesagt.
Aber jetzt hier nochmal zurück zu den Philips Hue Lampen und den Ikea Lampen und so.
Das ist ja dann alles mehr oder weniger dezentral ohne Server, oder?
Naja, irgendwo musst du halt schon das steuern.
Irgendwo gibt es einen Hub.
Oder was meinst du mit dezentral?
Naja, also wir...
Drei jetzt in diesem Call haben einen Server zu Hause stehen und da läuft Home Assistant drauf, der ja die Zentrale ist.
Und bei Ikea kann ich ja hingehen, wenn ich mich richtig erinnere, da kaufe ich mir eine Lampe, da kaufe ich mir einen Zigbee-Gateway und dann habe ich, weiß ich nicht, die Ikea-App.
Genau.
Und die Ikea-App hängt dann an meinem Gateway.
Genau.
Das gibt es einmal bei Ikea mit Zigbee und einmal mit Meta.
Die sind ja umgestiegen jetzt vor kurzem.
Okay, es ist nicht wirklich...
Technisch dezentral, aber das meine ich mit, okay, wir haben keinen Server, sondern wir haben ein fertiges Hardware-Gateway-Device.
Das meine ich mit dezentral eigentlich.
Für Andi ist dezentral immer nur, wenn er seinen eigenen Server betreibt.
Nur das ist dezentral, wobei das ja eigentlich zentral ist, weil du hast einen Single Point of Failure.
Aber es ist nochmal ein anderes Thema, in das wir gerade einsteigen.
Vielleicht noch zur Einordnung.
Ich habe gerade kurz mal gecheckt, wie viele Tech-Leute es in Deutschland gibt.
Und je nach Statistiken finde ich da 1,5 bis 2,3 Millionen Menschen in Deutschland, die irgendwie IKT-Arbeitskräfte oder ICT oder sowas sind.
Insofern würde das eigentlich ganz gut zusammenpassen mit meiner Theorie, dass 100% dann eigentlich in irgendeiner Form Home Automation haben.
Also das heißt, 100% unserer Hörerschaft wird jetzt betroffen sein und kann zuhören.
Sehe das richtig?
Ja, und es tut mir leid, dass ihr betroffen seid.
Lass uns mal direkt reinspringen.
Und zwar, Ist die erste Regel, die mir eingefallen ist, vielleicht keine Regel, sondern eine Grundentscheidung?
Und die habe ich genannt, alles lokal oder ist Cloud-Abhängigkeit okay?
Zum Kontext, wenn du mit Heimatomatisierung anfängst, brauchst du in der Regel Hardware.
Sei es deine Glühbirne, sei es deine Heizungssteuerung, sei es eine Videokamera oder von mir aus auch einfach nur...
meine Bose Soundbox, die am Fernseher hängt oder mein Staubsauger-Roboter.
Und je nachdem, was du dir für Hardware kaufst, kommt dann eine App bei, die geht über die chinesische Cloud von dem Hersteller oder ich kann alles in meinem lokalen Netzwerk betreiben.
Das bedeutet natürlich auch, ich kann das natürlich nur betreiben, wenn ich dann auch in diesem Netzwerk bin und nicht, wenn ich von draußen weg bin und so weiter.
Und das ist so der Kontext zu dieser Grundentscheidung.
Möchtest du nur Hardware haben?
die lokal läuft oder lokal lauffähig ist?
Ich glaube, da gibt es auch noch Nuancen.
Oder ist die Cloud-Abhängigkeit zum Hersteller völlig okay für dich?
André, wie stehst du dazu?
Ich finde, diese Frage muss jeder für sich selber beantworten.
Ich persönlich beantworte sie mit lokal ist das Wichtigste.
Aus dem Grund ist, weil man sieht es immer wieder, dass Hersteller irgendein Produkt auf den Markt bringen, ist egal, was es sei.
Und dann merken die, Ich nenne das immer in dem Cloud-Bereich Ewigkeitskosten.
Der Server muss für ewig bezahlt werden, solange dieser Dienst dort läuft.
Die Entwickler müssen das für immer patchen und so weiter und so fort.
Diese Kosten, die sind monatlich immer da und wenn das Produkt von der Cloud am Ende ist und es gibt keine andere Möglichkeit, das zu monetarisieren, dann wird es entweder irgendwann abgeschaltet oder monetarisiert für einen Fünfermonat oder was auch immer für einen Schalter oder für eine Steckdose.
Und das finde ich nicht in Ordnung.
Weil gerade wenn es um Hardware für ein Haus geht, bei einem Haus reden wir ja nicht von zwei Jahren Lebenszyklus, hoffentlich, sondern halt von 10, 15, 20.
Ich weiß nicht, wie die Technik da genau ist.
So eine Heizungsanlage ist halt auch mal 10, 15 Jahre.
Und dementsprechend muss man das in meinen Augen auch mit diesem Vergleich sehen.
Wie stehst du denn jetzt zu...
In einem Subscription-Modell, was du von Anfang an bezahlst, auch im Hinblick, dass du da jemanden hast, der dann Service providet und vielleicht deine Heizung in irgendeiner Form updatet, Fernwartung macht und solche Dinge.
Ja, das Problem ist ja, wie lange sind Unternehmen auf dem Markt?
Und da gibt es ja auch so Statistiken, dass viele Unternehmen nicht älter als zehn Jahre werden.
Da kann ja jederzeit ein Investor kommen, das kaufen und dann sagen, nee, da müssen wir jetzt die Kuh melken und dann...
wird die Subscription hochgetrieben, Features werden rausgemacht, Remote-Breaking wird gemacht.
Selbst große Filme wie Spotify haben das ja auch mit ihren Geräten gemacht.
Also ich bin da immer sehr, sehr skeptisch.
Ich habe da immer so die Regel, für mich persönlich, lokal, wenn es geht, Cloud ist okay, wenn es einen wahnsinnigen Mehrwert im Alltag bringt.
Und das ist ein bisschen auch so wie mit den KI-Modellen aktuell.
Das geht mit der Zeit, kommen Dinge erstmal mit Cloud raus, wie mit den Staubsauger-Robertern.
Jetzt gibt es die ersten, die sind auch metafähig.
Das heißt, die können auch lokal gesteuert werden.
Und das dauert ein bisschen, bis das runterkommt in den Bereich, wo es dann lokal gesteuert werden kann.
Aber irgendwann wird das halt auch passieren.
Und ich bin da persönlich immer der Meinung, ich warte mit meinem Portemonnaie, bevor ich das dann kaufe.
Mit den Subscriptions ist es ja auch nicht getan.
Man siehe Amazon, mein alter Kindle.
Wenn ich jetzt die E-Book-Flat hätte, habe ich nicht.
Aber wenn ich die hätte, die gibt es ja da bei Amazon, dann haben die gesagt, hör mal, dein Kindle ist so alt, den schalte ich hier ab.
Das bedeutet, ich bezahle ja Geld dafür, aber ich kann die alte Hardware gar nicht mehr nutzen, weil die halt irgendwelche APIs dann nicht mehr maintainen wollen oder ähnliches.
Also es ist ja nicht nur, ich zahle 5 Euro für die Subscription.
Der letzte Fall, von dem sogar ich selbst betroffen war, war Bose hat eine Cloud abgeschaltet von einer Soundbar.
Das sind diese länglichen Boxen, die man oft unter dem Fernseher hat.
Und so eine habe ich, und da war ich betroffen, dass man ...
da irgendwas nicht mehr nutzen kann, irgendeine Funktionalität.
Die habe ich nie benutzt, aber da gab es auch einen riesen Aufschrei, weil die auch die APIs nicht veröffentlicht haben und so weiter und so fort.
Und dann ging natürlich der riesen Aufschrei ins Internet, ich werde nie wieder Bose kaufen und so weiter.
Dann schaust du dir aber die anderen mal an, Sonos und Teufel und wie sie alle haben.
Die haben das alle in irgendeiner Art und Weise schon mal gemacht.
Ende vom Lied war, dass die Community dann auf die Barrikaden gegangen ist.
Bose hat dann die API-Schnittstellen veröffentlicht, die Dokumentation dazu.
Und hat dann gehofft, dass auf GitHub ziemlich viel entsteht.
Und da ist auch eine ganze Menge jetzt entstanden mit Open Libraries.
Und du kannst dann jetzt eigentlich die gleichen Funktionen aus deiner Box wiederhaben mit so ein bisschen Open Source.
Also meine Frau wird es wahrscheinlich nicht hinkriegen, weil die nicht weiß, wie die was von GitHub runterlädt und kopiert und pipapo.
Aber für uns Nerds ist das dann schon da.
Ist aber auch schade, dass erst diese Pitchforks und die Flammen hochgehalten werden müssen.
Das Bose.
Und das bringt mich zu dem nächsten Thema, das ich gesagt habe zu dieser Grundentscheidung.
Das sind ja nicht nur die zwei Extreme, alles lokal oder alles Cloud.
Es gibt ja auch diese Nuancen, wie zum Beispiel, du hast ein Stück Hardware in deinem Netzwerk, das möchte raus telefonieren, du blockst das auf deiner Firewall und proxiest den Request wieder lokal.
Also sowas gibt es ja auch.
Oder du spielst sogar eine andere Firmware auf.
Ja, es gibt ja immer diese Nuancen.
Hast du das schon mal gemacht mit dem Proxy zum Beispiel, dass du halt so eine Schimm, so eine, ja, so wie bei Tschernobyl, ja, diesen Sarkophag drum baust, weil eigentlich ist es ja nichts anderes.
Ich persönlich nicht.
Andere Filme ohne Ende geflasht, aber noch kein Proxy rumgesetzt.
Was hast du denn für einen Staubsauger, Andi?
Ich habe einen Staubsauger, der wahrscheinlich meinen Floorplan nach China sendet.
Roborock.
Ja, wenigstens sendet er nicht in die USA, ist vielleicht eh besser.
Ah, weiß ich nicht, weiß ich nicht.
Aber das ist ja jetzt, der Staubsauger-Roboter ist ja ein wunderbares Beispiel für Vale Tudo, heißt glaube ich die Software.
Ja, die habe ich auch im Einsatz.
Und das ist eigentlich eine 1 zu 1 Kopie von, ich glaube der Roborock-Software auf Open Source und dann musst du halt dein Staubsauger-Roboter flashen.
Habe ich jetzt auch noch nicht gemacht.
Aber meines Wissens nach haben die, ich glaube die oder irgendwer anders genau mit diesen Proxys erst angefangen, dass sie die Kommunikation reverse-engineeren.
Muss natürlich gucken, dass es dann nicht verschlüsselt ist und so weiter und so fort.
Und haben dann halt so eine Schirm drum gebaut.
Da nutzt es ja vielleicht doch.
Ich weiß nicht, wie es intern funktioniert.
Ich weiß nur, dass die halt rein lokal arbeiten.
Und das auch bei so Dingen wie den KI-Erkennungsbildchen, ob da jetzt ein Kabel liegt oder so, das können die dann auch.
Das heißt, da nimmt man sich eventuell noch nicht mal eine Funktion weg.
Wobei man natürlich auch unterscheiden muss, meiner Meinung nach.
Aber da kommen wir eh später auch nochmal dazu bezüglich Ausfallsicherheit, Cloud und so weiter.
Geht es um die Sicherheit oder um meine Privatsphäre oder geht es um die Ausfallsicherheit?
Und dementsprechend bei meinem Staubsauger zum Beispiel habe ich vielleicht Probleme mit der Privatsphäre, aber wenn der ausfällt, weil mein Internet ausfällt, ja, dann kann ich halt jetzt aktuell nicht staubsaugen.
Also das ist ja dann auch nochmal ein anderes Thema beziehungsweise zwei Zugänge, warum ich jetzt keine Cloud eigentlich will.
Ist es die Privatsphäre oder ist es die Ausfallsicherheit?
Ich finde, da passt auch das Hybride ganz gut, weil ich hatte letztens einen Fall in der Family.
Die haben sich eine PV-Anlage mit Wechselrichtern in einem App und Zap aufs Dach gestellt und der Anbieter ist pleite gegangen.
So, und die waren kurz davor, sich eine zu holen.
Ich habe das zu wenig mitbekommen, irgendwie in den Nachrichten.
Dann haben die den Hersteller gesagt, ja, der ist jetzt pleite.
Und ich würde jetzt erstmal vorher nachprüfen, ob die eine lokale Schnittstelle haben.
Also es ist ja okay, dass die einen Cloud-Dienst anbieten.
Aber solange dort keine lokale Schnittstelle in was für einer Form auch immer vorhanden ist, ist das...
dann gibt es halt die App nicht mehr.
Und ohne die App kann der Autonormalverbraucher da erstmal nicht dran.
Und ob dann der Elektriker oder der Heizungsmenteur Lust hat, sich das Protokoll anzugucken, das sei mal auf einem anderen Blog geschrieben.
Oder möchtest du das machen?
Und da finde ich auch der Impact immer wichtig.
So eine Anlage gerade gekauft, große Investition, paar 10.000 Euro, das ist nicht nur ärgerlich, wie so eine Soundbar, die man nicht tut.
Das ist mehr als ärgerlich.
Das wäre übrigens auch noch ein Punkt von mir, Kosten.
Wenn ich mal was schnell ausprobieren will und vielleicht eine Glühbirne kaufe, ist es egal, wenn die jetzt einfach mal zum Testen in der Cloud läuft oder wenn mir das egal ist und ich will da einfach mal rumspielen, um schnell irgendwas auszuprobieren.
Aber wenn ich natürlich eine PV-Anlage kaufe, einen Wechselrichter und ein paar tausend Euro ausgib, dann will ich da vielleicht eine solidere Variante, die muss ja auch länger laufen.
Oder bei einem Staubsaugerroboter kaufe ich vielleicht ein teureres Modell, wo ich eine eigene Firmware flashen kann.
Das kann ich dann eben in den Entscheidungsprozess, in den Kaufprozess mit reinnehmen, diese Entscheidung.
Es muss ja noch niemals irgendwie diese 5, 6, 8.000 Euro für die PV-Anlage sein oder diese 6, 700 Euro für deinen Staubsauger-Roboter.
Das fängt schon relativ klein an.
Mein bestes Beispiel sind immer Videokameras.
Ich habe vier verschiedene Hersteller von Videokameras jetzt gerade hier mal aus.
Klar, die kosten irgendwie so 40 bis 60 Euro, aber...
In der Summe waren das jetzt auch wieder 200 Euro, bis ich mal irgendwie verstanden habe oder ordentlich recherchiert, ich weiß auch nicht, das geht alles auf meine Kappe, dass halt eigentlich nur Reolink der Hersteller ist von Kameras, die du lokal ordentlich laufen lassen kannst mit dem Stream abfangen, auf Festplatte schreiben, pipapo.
In den anderen ist das so ...
ja, du kannst hier so einen 2K-Stream auf Festplatte schreiben.
Wenn du den 4K-Stream lokal laufen haben möchtest, dann musst du eine Subscription machen und Geld dafür zahlen und nur so einen Stress.
Also da geht es gar nicht immer nur um eine Glühbirne oder 2000 Euro, sondern auch diese 50 Euro hier, 50 Euro da und am Ende bist du trotzdem 500 Euro los.
Ja, es ist schwierig, das rauszufinden.
Vor allem, wenn man auch nicht so technisch affin ist und nicht weiß, dass da tatsächlich eine Cloud hintersteckt.
Das kann ja auch, also jeder Staubsauger, klar, da ist eine Cloud hinter, aber es gibt, man kann nicht unbedingt sofort wissen, ob es auch ein Fallback gibt auf lokale Protokolle oder so.
Ist die Frage, ob man das als normal User überhaupt wissen muss oder will, aber wir sprechen ja jetzt eigentlich unsere Tech-Community an und da sollte ja das schon vorhanden sein, dieses Wissen, um eben irgendwas selber zu flashen, weil ich glaube, der normale End-User wird sich jetzt keinen Roborock selber flashen.
Geh mal davon aus.
Also da musst du ja schon irgendwie technisch interessiert sein.
Nee, nee, das ist schon echt nicht ohne.
Also bei meinem Modell, ich hatte genau zwei Minuten Zeit, um meine Kommandos einzutippen und sonst wäre das Ding gebrickt gewesen.
Das heißt, ich hätte es einfach in den Müll schmeißen können.
Also das macht man nicht mal eben so.
Die Doku habe ich auch 300 Mal gelesen, bevor ich das getan habe.
Das bringt mich aber zu dem nächsten Punkt, weil wir hier gerade über Techies reden.
André, hast du dir eigentlich schon mal einen Cut-Test gemacht bei dir?
Hast du Internet ausgemacht und wirklich geprüft, dass alles in deinem Home Assistant noch funktioniert?
Nein, leider nicht.
Sollte ich vielleicht mal tun.
Weil das ist ja der wirkliche Beweis dann dafür, dass etwas lokal läuft, oder?
Das stimmt, ja.
Vielleicht gibt es ja doch eine kleine Abhängigkeit irgendwo, die man gar nicht überdacht hat und zack.
hat man den Salat.
Naja, im Endeffekt ist das ein klassischer Reliability-Test wie in deiner Produktionsinfrastruktur.
Auch wenn du deine Heimatomatisierung weiterentwickelst, kann ja immer wieder eine sogenannte Cloud-Regression reinkommen.
Aber, vielleicht als Tipp, die Open Home Foundation baut eine Device-Database auf.
Und diese Device-Database soll sich darauf fokussieren, die Auswahl an Hardware, die man lokal betreiben kann, sichtbarer zu machen.
Deswegen gibt es ja auch, ich glaube, dieses Siegel Works with Home Assistant und jeder Hersteller, der sagt, okay, ich lasse mich hier zertifizieren mit Works with Home Assistant, das kann man ohne Cloud betreiben.
Also wer zum Beispiel einen einfachen Einstieg haben möchte, geht da mal gucken.
So viel ich weiß, sind ziemlich viele Hersteller US-driven und gar nicht so viele europäische Hersteller habe ich mal reingeguckt, aber vielleicht wird es ja noch was.
Auch das fängt gerade an.
Vago haben sich da eingelistet und zwei El Taco auch, sind ja auch groß.
Und noch einen anderen dritten, den ich jetzt nicht aus dem Kopf weiß, weil das ja nicht so ein Heimmarkt ist, sondern eher so Baumarktmaterialien.
Genau, aber da kommt, ich glaube, da kommt was.
Die haben ja auch ein bisschen Marktmacht aktuell.
Und da ist es halt so, da sage ich immer, Warten ist auch eine Kunst.
Kann man auch mal machen.
Dann haben die anderen die Fehler gemacht.
Dann spart man sich das Geld und die Zeit und kauft dann einfach das fertige Produkt und kann nachher nicht mehr meckern.
Das ist übrigens auch, was ich oft empfehle, irgendwelche Leute, die mich fragen, jetzt gerade kürzlich auch wieder, was für ein Wechselrichter ich empfehlen würde.
Oder ist die Firma gut?
Und du hast da ja irgendwie hunderte Firmen mittlerweile am Markt.
Und ich habe auch einfach gesagt, schau doch einfach bei Home Assistant, was die in den Foren schreiben.
Und wenn du da einigermaßen siehst, dass der anschließbar ist, dann wird der Wechselrichter einigermaßen sinnvoll sein und offen sein und irgendwie zukunftssicher.
Den Überblick zu bewahren da und irgendwie alle Firmen zu verstehen und zu wissen, was die machen, ist einfach unmöglich.
Das ist, glaube ich, also wirklich ein sehr guter Anlaufpunkt dafür.
Ja, und ein Punkt, den ich auch sehr verwirrend finde für den Kunden ist, jetzt ja mit Meta kommen wir wahrscheinlich gerne nochmal drauf, aber es gibt auch Gateways von anderen Herstellern wie Samsung und so, die funktionieren lokal super, aber es gibt welche, da ist alles in der Cloud.
Das weiß man vorher nicht und deswegen ist der...
Test von Andi, einmal kurz das Kabel ziehen, echt eine sinnvolle Nummer, weil ja, dann funktioniert es einfach nicht und dann sieht man das.
Matter ist schon der perfekte Punkt für unsere nächste goldene Regel und zwar gibt es ja diesen Wildwuchs an Protokollen und die goldene Regel, man sollte sich vielleicht auf ein Protokoll einigen oder einen Standard und es gibt ja dieses bekannte Es gibt 30 Standards und man muss die vereinen und ich baue jetzt den 31.
Standards, der die anderen 30 vereint und dann haben wir 31 Standards und so ähnlich kommt mir das bei Threat bzw.
Meta auch vor.
Wie blickst du auf die ganze Protokoll-Wildwuchsthematik?
Was verwendest du eigentlich für Protokoll oder für Technologie, für Funktechnologie?
Aktuell bin ich komplett auf Meta umgestiegen, bis auf ein oder zwei Geräte aus einem für mich technisch interessanten Hinblick, aber ich würde sagen, welches Protokoll du machst, das kommt darauf an, was du erledigen möchtest.
Gibt es die Geräte für das Protokoll einfach noch nicht, dann hilft dir das Protokoll auch nicht.
Also bei Meta ist ja noch recht neu.
Kannst du nochmal erklären, was Meta ist, weil ich glaube, die wenigsten haben das auch wirklich schon selber in Verwendung.
Genau, Meta kann über WiFi oder Thread laufen.
Das sind unterschiedliche Technologien, Funkstandards.
Im Endeffekt versucht es ein bisschen stringenter, zertifizierter Geräte zu definieren.
Das heißt, dass alle Lichter sind in folgender Art und Weise definiert.
Man kann es ausschalten, einschalten, dimmen, Farbe, dies, das.
Die haben alle mehr oder weniger die gleichen Eigenschaften.
Und das ist der Unterschied, glaube ich, zu Zigbee.
Zigbee ist da relativ offen.
Du kannst diese Datenfelder, diese Metadaten, die ein Objekt hat, um Funktionen zu beschreiben, sind da komplett offen.
Was dafür sorgt, dass man dass der Hersteller wahnsinnig schnell viele Geräte mit unfassbar vielen Funktionen auf den Markt bringen kann, aber die Software, die mit dem Gerät interagiert, das interpretieren muss.
Und dafür gibt es dann also so Projekte wie ZAHA oder ZigBee2MQTT, die das vorher machen.
Da gibt es dann eine große Community, die beschreiben diese Geräte, dann funktionieren die bei dir, aber wenn du Neues hast, dann hast du Pech.
Und mein Meta ist einfach, es ist definiert, Punkt, aus.
Da ist keine Diskussion.
Und das ist auch der Nachteil, du hast manchmal das gleiche Gerät mit ZigBee, Ganzes Umschalten auf Meta.
Und dann hat es mit Meta auf einmal weniger Funktion.
Dann ärgern sich die Menschen.
Und dann denkst du, ja, das ist wirklich ärgerlich als Konsument.
Aber verständlich aus der technischen Perspektive, weil die Spec für, sagen wir mal, Rollladen, die sich, ich glaube es war vor einem Jahr, Rollladen konnten hoch und runter, aber sie konnten sich nicht drehen.
Es gibt ja so Rollladen, so Lamellen, die sich dann im Winkel stellen können.
Das ging mit Meta eine lange Zeit nicht.
Und da muss man einfach drauf achten.
Und wenn es die Geräte einfach noch nicht gibt, bringt es dir auch nichts.
Als Ikea.
mit den Zigbee-Lampen auf den Markt kam, haben die, soviel ich weiß, auch nicht alle Zigbee-Protokollsachen implementiert.
Und da gab es diverse Fehlverhalten auch bei den Lampen.
Das nur noch mal als Zusatz für Zigbee ist, wie man es heute implementiert.
Aber ich glaube, ich würde die Regel ein bisschen anders auslegen.
Ich würde die Regel nicht sagen, okay, auf welchem Protokoll bin ich unterwegs, sondern eher, willst du ein Wildwuchs aller Protokolle oder Also ist das okay für dich, dass du einfach etliche Protokolle im Haus hast oder zwingst du dich selber, dich auf wenige zu limitieren?
Weil ob du nur mit einem klarkommst, weiß ich nicht.
Allein deine Fernbedienung läuft auf Infrarot.
Wer weiß, ob du vielleicht irgendwann einen Infrarot-Sensor mit ESP Home baust und dann bist du schon wieder was ganz anderes da machen.
Aber ich meine, da gibt es ja, wie gesagt, Zigbee hatten wir schon angesprochen, Thread Matter, Z-Wave.
Z-Wave, Long Range, Funk, Radio, Infrarot, Wi-Fi.
Dann hast du vielleicht noch Homematic, ist ja jetzt nicht ganz getrennt, und die ganzen KNX und andere Bussysteme, die es dann noch so gibt.
Also möchtest du dich auf irgendwas committen oder sagst du, ich kaufe einfach so das, was die Hardware gerade anbietet?
Denn manche Kombinationen sind auch echt dreckig.
Zum Beispiel gibt es von Shelly Temperatursensoren, nennt sich H&T.
Das sind so kleine Eier, wenn du so möchtest.
Eigentlich super Dinger.
Die laufen über WLAN.
Gibt es inzwischen auch als Bluetooth und so weiter.
Aber die erste Version lief über WLAN.
Hatte ich zwei.
Ich sage es dir, jede Woche kannst du die Batterien wechseln.
Weil WLAN einfach super Batteriefresser sind.
Klar, wenn du die am Strom hast, ist das eine ganz andere Thematik.
Aber so diese Power-Consumption von diesen Protokollen, auch wenn sie nur mal aufwachen, was senden und wieder einschlafen, das sind einfach Batteriefresser.
Oder du hast von Aquara überall diese...
Vibrationssensoren und solche Thematiken gibt es für eine schmale Mark.
Super gut.
Laufen alle auf Knopfzellenbatterien.
Ich habe davon, weiß ich nicht, 20, 30 im Haus verbaut.
Ich sage mal so, die Batterien sind alle tot, weil ich die halt alle wechseln müsste.
Habe ich halt nie gemacht.
Also das ist halt alles so eine...
Und dann natürlich...
Ich habe jetzt keine Nachbarn oder meine Nachbarn sind sehr weit weg.
Ich weiß jetzt nicht, wie das bei dir wäre, Wolfgang.
Wie viele Smart Home Protokolle nutzen deine Nachbarn und hast du da irgendwelche Kollisionen auf irgendwelchen Funkkanälen?
Hatte ich bisher eigentlich noch nie, aber ich bin ja Zigbee-Verfechter und ich glaube, Zigbee ist gar nicht so weit verbreitet eigentlich, außer man hat jetzt Ikea-Lampen.
Aber die stören sich auch relativ wenig, muss man sagen.
Wifi, da tummeln sich wesentlich mehr natürlich, vor allem auf dem 2,4 GHz Band.
Aber Zigbee ist auch auf 2,4.
Also es ist das gleiche Band.
Du musst nur aufpassen, dass du einen unterschiedlichen Kanal nimmst.
Genau.
Band ist bei uns zumindest auf dem ähnlichen Band.
Das stimmt natürlich.
Hatte aber eigentlich diesbezüglich wenig Probleme bisher.
Und auf das, was du, Andi, gesagt hast, noch zurückzukommen.
Also die Protokolle können jetzt aber nichts für deine Batteriedevices.
Also nur weil du Batteriedevices ausgewählt hast, das ist dann egal, ob du Matter, Threat oder Zigbee hast.
Außer dass Zigbee natürlich wesentlich weniger Strom braucht.
Thread ist, glaube ich, auch wesentlich besser als jetzt klassisches Wi-Fi natürlich.
Naja, es gibt deswegen ja auch Bluetooth Low Energy.
Also das hat schon eine Relevanz.
Ja, genau.
Aber es ist trotzdem Batterie.
Du wirst trotzdem die Batterie wechseln müssen.
Bei Zigbee wechselst du halt einmal im Jahr oder so.
Das reicht nochmal vollkommen.
Oder alle zwei Jahre, je nach Device.
Genau, alles mit WLAN kann man definitiv einfach sagen, das verbraucht so viel Strom als mit WLAN.
Was dann auch noch in der Batterie funktioniert, das Quatsch in meinen Augen.
Gibt es viele Schlösser, die das noch machen?
Weil es halt, jeder hat WLAN zu Hause.
Das ist halt easy.
Ich glaube, Fritzbox hat mittlerweile auch eine Smart Home Zentrale bei sich integriert in dem Router.
Gibt es auch WLAN-Steckdosen.
Kann man mit anfangen, ist alles okay.
Und wenn man deine zwei, drei Geräte nur bleibt und mehr nicht möchte, ist das auch völlig in Ordnung.
Das ist, glaube ich, auch so eine Sache, die ich anbringen würde.
Wenn du jetzt sagst, okay, ich möchte so zwei, drei Sachen smart in Klammern machen, sei es die Rollos oder deine Steckdose irgendwo im Keller oder so, dann okay, aber wenn du dann anfängst, 35 so WLAN-Geräte da reinzufangen, dann wird das für so ein Heimnetz auch mal ein bisschen anstrengender.
Und dann muss man vielleicht auch darüber überlegen, ob die Fritzbox das noch packt und dann generell der ganze Traffic im Netzwerk.
Damit habe ich mich auch mal beschäftigt, nämlich nicht nur mit der Anzahl der Clients, sondern auch mit dem Durchsatz.
Besonders wenn du anfängst mit Videokameras, die nicht über Kabel laufen.
Die haben ja auch eine gewisse, ich sag mal, das Bildmaterial muss transportiert werden.
So, und dann fängst du an, okay, gibt es dann jetzt WLAN 6 und so weiter.
Und dann schaust du dir mal die aktuelle Hardware bei Fritzbox zum Beispiel an.
WLAN 6 ist nicht gleich WLAN 6.
Das ist die eine Thematik.
Die zweite Thematik ist, können deine Clients überhaupt WLAN 6 sprechen?
Und wenn ja, nur...
Wie genau?
Also das ist alles, da gibt es zwar heiße, unglaublich gute Tests, wer sich damit mal beschäftigen möchte, das habe ich auch gemacht.
Und die Fritzbox ist da noch sehr, sehr schlecht bei.
Zum Beispiel mit diesem Durchsatz, mit diesem hohen Durchsatz und Co.
Wenn du dann natürlich diese andere WLAN-Hatware nimmst hier YubiKey, YubiKitty oder wie das da heißt, alles top.
Aber das ist nicht ganz so einfach, besonders wenn du halt 30, 40, 50, 60 Clients dann auf einmal hast.
Also da muss man schon wirklich aufpassen.
Und wenn man jetzt noch in einer WG wohnt, Mitten in der Innenstadt in Berlin, da wird, glaube ich, jeder irgendwie sowas haben.
Und dann hast du vielleicht auch nochmal irgendwelche Kanalkollisionen oder ähnliches.
Ja, und WLAN ist immer so, man kann sich das vorstellen wie ein Raum mit Menschen.
Sind wir drei da drin und wie jeder von uns ist in der Ecke, können wir miteinander sprechen.
So, jetzt kommen da 60 Leute dazu.
das sind die, was auch immer, Aktoren, dein Streaming-Dienst, deine Playstation, whatever, alles überwählern, dann müssen wir ziemlich laut schreien, um uns zu verstehen und dadurch blockieren wir den Traffic der anderen.
So stellt man sich das mal, weil die Bandbreite, die ist limitiert.
Die ist einfach irgendwann voll.
Und wenn du dann auch Nachbarn hast, die das Gleiche haben wie du und wie du sagst, das ist eine Wohnung.
Ich weiß noch, bei mir in einer alten Wohnung in Köln, links ein Nachbar, rechts ein Nachbar, über mir ein Nachbar, unter mir ein Nachbar, diagonal ein Nachbar, jede Seite.
Ich glaube, ich hatte irgendwie 56 WLANs oder so um mich herum.
Ich verstehe gar nicht, warum.
Aber es ist halt dann so.
Das kannst du ja nicht ändern.
Es gibt übrigens auch eine Beschränkung bei Zigbee.
Das vergisst man oft.
Aber die Koordinatoren haben auch ein Limit, wie viele Geräte.
damit verbunden werden können.
Und gerade die billigeren Koordinatoren haben da ein niedrigeres Level.
Also auch da gibt es dann gleich mal Probleme, wenn du, wie gesagt, jeden Lichtschalter oder sowas dann von einem Haus zum Beispiel einbindest.
Und das kann schon Mesh sein, aber im Prinzip koordinieren muss man die ganzen Geräte trotzdem.
Aber ich meine, der Zigbee-Stick von DECONS, also Dresden Electronics, das wird halt oft irgendwie empfohlen.
Der allein kann schon 200 oder 250 Zigbee-Clients, also schon relativ hoch.
Und ich würde sagen, das dauert erstmal, bis du 200 Zigbee-Clients da hast.
Ja, das hängt von den Chipsätzen ab, die da drin verbaut sind.
Es gibt so ältere Chipsätze, die schaffen nur, ich weiß nicht mehr, 40, 50, 60 um den Dreh.
Und wie du sagtest jetzt, die neueren schaffen 200.
Das ist schon eine ordentliche Nummer, 200 Clients.
Also ich habe gerade nachgeschaut, der Combi 2 kann nur direkt 24 Geräte ansprechen.
aber im gesamten Zigbee-Netzwerk 200 bis 500 Geräte.
Also ist ja immer ein Mesh und direkte Nachbarn sozusagen nur 15 bis 24.
Zu dem Thema Mesh, da wollte ich noch was zu sagen, weil ich das ganz interessant bei Meta finde.
Bei Zigbee ist es ja so, ich hatte letztens bei einem Freund, der hat so 5, 6 Zigbee-Lampen im Wohnzimmer und da auch seinen Koordinator drinstehen.
Jetzt hätte er das gerne aber auch im ersten Stockwerk und im Dachboden, oder ne, nur im Dachboden.
Aber das geht nicht so einfach, denn Du kannst das Zigbee-Netzwerk ja nur erweitern durch Zigbee-Geräte.
Das heißt, du müsstest ins Treppenhaus gehen, du musst das Zigbee-Signal deine Stufen hochgehen lassen, damit es eine gute Verbindung hat.
Und wenn du nicht überall solche Geräte hast für Zigbee, dann ist das ein bisschen schwierig.
Bei Meta finde ich interessant, dass es auch über Ethernet laufen kann.
Grundlegend funktioniert das da drunter mit IPv6 und dann kann man sagen, okay, ich habe jetzt hier mein Haus und einen halben Kilometer weiter in meinem riesen Anwesengarten, Das ist halt die Holzhütte und da kann ich dann einfach Ethernet oder WLAN nutzen, um halt dort das Protokoll weiter nutzen zu können.
Das geht mit ZigBee nicht, da muss man eine Direktverbindung haben.
Das ist stark, das wusste ich noch gar nicht.
Ja, alles was IP-based ist, kann eigentlich matter.
Insofern hat man da kein Problem und ich kenne konkret eine Kollegin von uns, auch vom Andi, die hat auch genau dieses Problem, die schafft es nicht mal in den ersten Stock mit ZigBee.
Also die kommt durch diese Betondecke nicht durch.
Keine Chance.
Und da hat man dann natürlich Probleme.
Wobei natürlich, wenn du Thread verwendest und nur Funksignal hast, hast du wahrscheinlich dasselbe Problem grundsätzlich.
Aber du kannst es natürlich überbrücken, wenn du Kabel verlegt hast in deinem Haus, was ja viele dann doch haben.
Ja, oder WiFi.
Da kannst du einfach den Lautsprecher nehmen.
Mittlerweile haben sie ja alle die Alexas und Google Homes, haben ja alle Meta drin.
Und zack hat man die Protokoll.
Man hat das Thread-Netzwerk dann nicht in dem Fall, aber WiFi.
Und dadurch das Netzwerk dort erweitert in dem Fall.
Obwohl wir highlighten jetzt natürlich nur die Probleme der Protokolle.
Man muss ja auch mal sagen, da gibt es ja auch sehr, sehr viele gute Sachen, die wir über die Protokolle zu reporten haben.
Also WLAN, wissen wir alle, ist einfach unglaublich stabil, hat Wiederholungsraten, falls mal die Pakete nicht ankommen, pipapo.
Also die ganze Thematik von TCPIP, was bei Zigbee jetzt nicht der Fall ist, mit diesem Acknowledgement und so.
Also da muss man schon ein bisschen gucken, welche...
Reliability-Garantie, nenne ich es mal, will man haben.
Hast du eigentlich bei Zigbee auch, aber gut, es kommt darauf an.
im Detail und auch wie die Devices das Handhaben und das Weiterleiten und so weiter.
Aber es soll ja auch nicht Thema jetzt von der Episode sein, genau in die Details von den Protokollen reinzugehen.
Man muss sich auf jeden Fall im Klaren sein, welches Protokoll man verwendet und vor allem, wie viele Protokolle man verwendet.
Und es gibt ja auch andere Themen, wie Preise von Geräten zum Beispiel.
Thread ist allgemein noch immer wesentlich teurer als zum Beispiel Zigbee.
Also da gibt es ja dementsprechend auch Unterschiede.
Und wenn du natürlich 50 Schalter jetzt irgendwie hast, einbauen willst oder vielleicht hast du schon Zigbee-Netz, aber kein Threat-Netz und solche Dinge spielen da ja dann auch eine Rolle eigentlich.
Aber ich bin auch der Meinung, dass möglichst wenig Protokolle natürlich definitiv Sinn machen und wenn das überschaubar bleibt, macht das ja auch Sinn.
Auch von den Herstellern an sich, geringere Anzahl von Herstellern kann ja auch sinnvoll sein, weil auch wenn du jetzt Thread hast oder Meta, kann es ja trotzdem sein, dass du die speziellen Apps wieder von den Herstellern brauchst, um ein Update zu fahren, weil es geht teilweise über Meta nicht oder du musst irgendwas zum Konfigurieren, brauchst du wieder die Original-App, dann hast du irgendwie fünf Apps von fünf verschiedenen Herstellern, obwohl sie alle Meta sprechen.
Also Meta ist zwar darüber gelegt, aber im Endeffekt hast du dann trotzdem sehr viele unterschiedliche Protokolle oder Hersteller und auch da macht es natürlich Sinn.
wenn du mit einem guten Erfahrung gemacht hast, dort zu bleiben.
Das wollte ich auch noch anbringen.
Meta ist zwar schön und gut, aber ich habe zum Beispiel mir ein Schloss geholt von Acara, weil mit dem Fingerabdruck ein Schloss, eine Tür aufzumachen.
Das ist ein bisschen einfacher, als mit dem Schlüssel rumzufüllen, wenn man ein Kind und Einkäufe auf dem Arm hat.
Moment, wenn du Einkäufe am Arm hast und Kind, wie machst du dann den Fingerabdruck mit den Zehen?
Sehr verrenkt auf jeden Fall.
Besser als einen Schlüssel zu holen.
Okay.
Genau, und das hat mich dann auch ein bisschen gestört, dass man halt die Acara-App braucht, um dieses Schloss einzurichten.
Danach funktioniert es ohne Mucken, nur mit Meta, aber das Einrichten, da kommt es nicht drum rum.
Das musst du mit der App machen.
Aktuell der Stand.
Aber da sind wir jetzt schon perfekt in der Überleitung zur nächsten goldenen Regel, nämlich funktioniert dein ganzes Smart Home auch noch ohne der Automatisierung oder wenn der Server ausfällt?
Also funktioniert dein Schloss noch, wenn dein Server wegbricht?
Weil stehst du sonst vor der Tür?
Hast du noch andere Möglichkeiten?
Ist es die einzige Möglichkeit reinzukommen?
Was machst du, wenn dein Schloss weg ist, weil gerade ein Stromausfall war und dein Server nicht hochgekommen ist oder dein Server einfach Probleme hat oder der WLAN-Router einfach ausfällt?
Da habe ich mir tatsächlich Gedanken drüber gemacht und das spezielle Schloss, was ich jetzt habe, das habe ich mir ja jetzt vergessen, aber da steckt im Endeffekt auf der anderen Seite einfach noch ein Schlüssel drin.
Das heißt, ich kann meinen Schlüssel weiterhin benutzen.
Ich habe so ein Sicherheitsschloss, wie viele Leute es haben in der Haustür.
Man kann von beiden Seiten den Schlüssel reintun und immer noch den Schlüssel drehen.
Und ist das Keypad, wo dann der Fingerabdruck oder der Pin eingetippt wird, der kommuniziert über Bluetooth Low Engine mit dem Schloss-Aufdrehmechanismus-Gerät.
Ich weiß nicht, wie es heißt.
Der braucht keinen Meta oder WLAN, der funktioniert auch ohne.
Das ist ganz nett.
Aber ja, das wäre natürlich doof, wenn wir es nicht anders gemacht hätten.
Wobei das natürlich nur funktioniert, wenn du gleichzeitig von beiden Seiten einen Schlüssel reinstecken kannst.
Weil das ist ja bei vielen Schlössern auch nicht der Fall.
Freunde von mir hatten genau dieses Problem.
Die haben sich auch immer gedacht, es funktioniert und dann ist innen der Schlüssel gesteckt.
Am Schluss war es ein sehr teurer Einschlag in das Fenster, was sie dann zahlen haben müssen, um wieder in ihre Wohnung zu kommen.
Das Schloss ist jetzt, glaube ich, mal eher so der einfachere Case.
Moment, warum ist das der einfachere Case?
Ich glaube, dass viele auch gar nicht daran denken, was passiert, wenn das mal ausfällt.
Ja, weil ich denke, dass viele Leute sehr stark mit Home-Automatisierung mit den Lichtern erst anfangen, weil sie sind halt sehr günstig und sie sind halt in der Regel nicht sicherheitsrelevant.
Also wenn ein automatisiertes Schloss an der Haustür, da hat man vielleicht noch ein bisschen Sicherheit bedenken, besonders wenn man jetzt nicht so technisch versiert ist und so weiter.
Eine Ikea-Lampe mal irgendwo reinzuschrauben und sich mal so einen Zigbee-Schalter an der Wand zu kleben.
Sorry, aber das hat, glaube ich, meine Großmama gemacht.
Also ich würde dir zustimmen, wenn wir jetzt von unserer Tech-Bubble ausgehen.
Wenn wir aber von der allgemeinen Bubble ausgehen, die sich einfach so ein Schloss kaufen irgendwo.
das dann mit der Cloud verbunden ist und die gar nicht wissen, dass das technisches Problem sein könnte, wenn der WLAN-Router dann ausfällt und sich das einfach installieren.
Also ich glaube, da gibt es schon auch viele Leute und das muss man dementsprechend auch abstufen.
Aber ich hoffe natürlich, dass Leute wie wir in der Tech-Bubble eher auf dieses Sicherheitsrisiko Acht geben und das auch im Vorhinein checken.
Es steht ja auch in der Anleitung drin, aber wer liest die?
Pack mal die Sicherheit mal zur Seite, sondern eher, was passiert, wenn dein Server abkachelt, wenn die Fritzbox kaputt ist oder ist ja völlig egal, was passiert oder du einfach auf einer Geschäftsreise bist und der Server kachelt, aber dein VPN funktioniert nicht.
So wie es halt immer ist, ja.
Murphy kommt halt immer dann, wenn niemand ihn braucht.
Das war ja auch das Thema, was wir in dieser digitalen Nachlassfolge hatten.
Was ist, wenn du auf einmal aus irgendwelchen Gründen nicht mehr da bist?
Wie können nicht technische Leute, deine Partnerin, dein Kind oder wer auch immer sich gerade darum kümmert, sich zu Hause, ich sag mal, wohlfühlen und ihr ganz normales Leben nachgehen.
Ist zum Beispiel auch echt doof, wenn die Heizungssteuerung im Winter nicht funktioniert, weil die über Home Assistant nur geht und nicht mehr an dem Heizungsregler oder eben.
Also welches Schwierigkeitslevel von 1 bis 10 würdest du der ganzen Sache geben, deine Heimautomatisierung komplett so durchzudesignen, dass sie mit und ohne Server funktioniert?
Also komplett analog und dann auch komplett digital.
Meine persönliche, würde mal sagen, da ich das Licht nicht automatisiert habe bei mir mit den Schaltern, das ist einfach analog, da fließt einfach Strom, fällt schon mal der Teil weg.
Und wenn nicht, wenn eine Glühbirne habe ich, da kann man einfach nur den Schalter drücken, dann geht die wieder an auf den letzten Zustand.
Also ich würde sagen, ist ganz gut.
Es wäre nur ärgerlich, weil bestimmte Dinge würden nicht funktionieren, wie den Staubsauger jetzt automatisch über ein Tastenfeld zu steuern.
Aber das Haus wäre benutzbar von Leuten, die keine Ahnung von Smart Home haben.
Ich glaube, der perfekte Test ist auch, wenn du Gäste zu Besuch hast.
Oder nimm an, du hast Gäste in deiner Wohnung, während du auf Urlaub bist.
Können die dort leben?
Und sehr oft kommt man da sehr schnell zu dem Punkt, nein, das geht nicht.
Weil die brauchen irgendwie einen Account, die brauchen eine App.
Man muss das Ganze verstehen.
Kinder können das schon nicht mehr verwenden oder definieren.
Es gibt keine physikalischen Knöpfe womöglich.
Türen lassen sich nicht mehr öffnen, der Klassiker oder eben Lichtschalter funktioniert nicht mehr.
Wenn man von der Richtung kommt und das mal testen will, versuche einfach, dir eine fremde Person als Gast vorzustellen.
Und ich hatte das selber mal rein Blumengießen in einer Wohnung.
Und es war dann wirklich, also die Person hatte dann schon Verfolgungswahn, weil sich irgendwelche Lichter eingeschalten haben, ohne ihrem Zutun und solche Dinge.
Also auch da merkt man sehr schnell, okay.
Man braucht die App, man muss wissen, was da passiert.
Die Schalter werden nicht gefunden.
Es werden dann physikalische Schalter statt den Smart-Schaltern verwendet und so weiter.
Also man merkt erst, wie groß diese Hürde eigentlich sein kann, wenn man von außen kommt und gar keine Ahnung hat.
Ich finde, ein Smart Home darf keine Features entfernen, die dem Haus zutun.
Ich würde sagen, Staubsaugeroboter ist nicht ein Feature des Hauses per se, sondern einfach nur...
ein Gerät, was dir den Alltag erleichtert.
Lichtschalter würde ich wiederum dazu sehen, dass die doch schon funktionieren sollten in optimalen Falle.
Und das tun die ja auch meistens.
Selbst wenn man da keine Relais hinter hat, welches dann den Status mitteilen kann und gar nicht Strom schaltet, ich glaube, die meisten Lampen, wenn man die ein- und ausschaltet und wieder ein, dann sind die in ihrem vorherigen Zustand.
Das heißt, irgendwie kriegen die Leute das dann hin.
Setzt aber voraus, dass du in irgendeiner Form physikalische Schalter hast.
Wenn du jetzt natürlich Schalter an der Wand hast, die funken, Was ja auch so ein Klassiker ist, du hast einen Schalter, wo vielleicht auch sechs Taster dann oben sind und die steuern alles und du hast keine physikalischen Schalter mehr, dann hast du natürlich ein Problem.
Wenn der Strom weg ist, sind alle deine Schalter auch weg.
Meiner Erfahrung nach ist das gar nicht so einfach, besonders wenn du ziemlich viel experimentierst.
Du kaufst dir mal eine Lampe von Ikea, knallst die mal eben rein, findest total toll, wie schnell das aufgesetzt war und wie gut das auf einmal für dich funktioniert.
mit was auch immer du gerade rumexperimentierst.
Und dann kommen diese letzten 20%, die 80% deiner Zeitkosten, weil du musst es jetzt natürlich, ich sag mal, produktionsreif kriegen.
Und du musst es so weit kriegen, dass es dann auch funktioniert ohne Server.
Und allein dieser Gedankengang, der ist gar nicht so einfach.
Weil es kommt natürlich immer auf die Komponente an.
Du hattest gerade von diesen Relais hinter diesen Lichtschaltern gesprochen.
Das sind ja zum Beispiel auch Shelleys.
Super Lösung.
Das bedeutet aber auch, du brauchst erstmal tiefe Einbaudosen.
damit du genug Platz für ein Relais da hinten hast.
Dann ist da so eine Kabelfummelei dahinter und Pipapo.
Ich weiß nicht, geh doch einfach mal durch dein Haus, durch deine Wohnung oder ähnliches und erzähl, wie viel Lichtfelder du hast, theoretisch, wie viel Shellys du da halt verbauen müsstest.
Und das ist einfach ein riesen Aufwand.
Also wer macht das denn?
Klar, es gibt immer Leute, die das machen, aber das sollte man nicht unterschätzen.
Deswegen ist das, glaube ich, auch bestätigt, dass wir das hier als goldene Regel haben, dass man sich zumindest darüber Gedanken machen muss und das dann vielleicht explizit sagt, okay, weißt du was, bei mir funktioniert das leider alles nur noch mit Server, dass man sich dessen bewusst ist und nicht überrascht wird.
Ich finde das interessant, weil ich habe schon öfter so Threads im Englischen als auch im Deutschen Forum gesehen, was man macht, wenn man ein Haus verkauft, lässt man das Smart Home drin oder nicht.
Und ich würde definitiv sagen, nimm es mit, also der danach wird dich nur noch anrufen, dass du das IT-Support bist an deinem Lebensende.
Das ist auch so eine Frage, die habe ich mir eigentlich noch nie gestellt.
Aber ja, ich habe einen Kumpel gehabt, der hatte eine Mietwohnung und der hatte überall Shellys dahinter und so weiter.
Ich glaube, der hat drei Tage nur sein Zeug abgebaut.
Du darfst es ja eigentlich gar nicht einbauen in eine Mietwohnung.
Also du brauchst eigentlich die Zustimmung des Vermieters, der Vermieterin und dann darfst du das ja zusätzlich auch nicht, weil du keine Elektrofachkraft bist im Normalfall.
Die haben wir natürlich immer bestellt.
Herr Frank, wieso sagt der Österreicher in einem Podcast mit zwei Deutschen, wie Deutsche sich zu verhalten haben.
Ich meine, wir sind Deutsche als Deutsch.
Das bedeutet, theoretisch hätte ich das vom André oder von mir erwartet.
Aber Österreicher, die lassen auch mal fünf Egrane sein, oder?
Ja, wir sind ja in einem Wissenspodcast.
Man muss das ja immer erwähnen.
Es ist nicht erlaubt, dass es trotzdem jeder macht, ist nochmal eine andere Frage.
Ja, ich glaube, da ist es auch...
Teilweise grau zu dir.
Ich glaube, du darfst es machen, solange du es beim Auszug wieder rückläufig machst.
Also du persönlich darfst es wahrscheinlich nicht machen, weil du kein Elektriker bist.
Aber solange du den Zustand der Wohnung wieder zurückstellst, ist das alles in Ordnung.
Wo man natürlich dann die harte Grenze ziehen muss, an den Schrank zu gehen, also an die Verteiler.
Da musst du tatsächlich Fachpersonen.
Also meines Wissens, bei Darstrand bin ich mir jetzt nicht hundertprozentig sicher, in Österreich bin ich mir sicher, dass die gesamte Elektroverkabelung an sich nicht geändert werden darf in Mietwohnungen, ohne Zustimmung natürlich.
Wobei solche Dinge auch jetzt beim Schaltschrank, wenn du die Vermieterin fragst und keine Antwort bekommst nach einer gewissen Zeit, ist dann das quasi ein implizites Okay und dann darfst du es, aber auch immer unter dem Punkt natürlich, dass du es rückbauen musst.
Wir sind ja keine Rechtsbelehrung hier.
Das bringt mich aber zu dem nächsten Vorschlag einer goldenen Regel beziehungsweise einer relevanten Frage.
Ist es eine Automatisierung, wenn ich eine App benötige?
André, wie oft läufst du mit deinem Handy durchs Haus, um deine Heimautomatisierung zu steuern?
Ganz wenig, weil ich habe keinen Bock, mein Handy zu benutzen und die Personen in meinem Haus hat noch weniger.
Da habe ich zwei Lösungen für gefunden.
Die eine ist, ich habe einfach Taster.
Ich bin ein großer Fan von physischen Tastern.
Also ich habe jetzt ganz viele von den Ikea, wer ist denn der Bereser oder so.
Und am Hauseingang, damit die Staubsauger genutzt werden können, sogar auch von Gästen, steht einfach für zweimal drücken, werden oben und unten die Etagen gewischt und gesaugt.
Oder ich habe ein kleines E-Paper-Display mit sechs Knöpfen.
Da sind die...
Das sind Symbole der einzelnen Räume.
Einmal drücken ist für das Esszimmersymbol, das Esszimmersaugen.
Zweimal drücken ist halt Wischen.
Das ist ein bisschen implizit, aber ich bin immer Fan von physischen Aktivitäten.
Das hilft, finde ich sehr.
Dann braucht man die App einfach nicht.
Ich bin nicht so der Mega-Automatisierungstum im Sinne von, ich gehe jetzt überall rein, dann scheint das Licht auf den König und du gehst raus und dann geht das Licht automatisch aus.
Das ist für mich diese 80-20-Regel.
Da steckt man so viel Zeit rein.
Für mich persönlich ist Licht jetzt nicht so ein interessantes Thema.
Für den anderen mag das anders sein, aber mir ist persönlich immer sehr, sehr wichtig, eine physisch-schikalische Interaktion zu haben, weil das kann jeder.
Es ist aber auch so, ich habe einen Use Case hier im Haus, ich habe so ein, zwei Ambilights, wenn du so möchtest.
Das sind so kleine Lampen, die stehen auf einem Schrank oder so.
Und die werden von der Heimatomatisierung so gesteuert, die gehen eine halbe Stunde, bevor die Sonne untergeht an.
Oder so.
Ja, dass so ist.
dann ist man irgendwie eine Stunde vorher stark bewölkt.
Also es ist draußen schon super dunkel eigentlich.
Und dann denkst du dir so, wieso sind die Lichter denn so nicht an?
Und dann nehme ich schon mein Handy in die Hand und drücke dann auf diesen Knopf, dass das angeht.
Und das nervt dann halt schon.
Und das meine ich ja damit.
Diese Automatisierung so perfekt hinzukriegen, dass es dir wirklich hilft.
nicht das manuell mit einer App triggern muss.
Also es geht ja nicht darum, den physischen Schalter mit einem digitalen Schalter zu ersetzen.
Es geht ja um eine Heimautomatisierung, die dir ja hoffentlich etwas im Leben abnimmt und etwas erleichtert.
Sei es von mir aus auch, jeden Dienstag um drei deinen Staubsaugerroboter fahren zu lassen oder irgendwie sowas.
Und diese Automatisierung so perfekt hinzukriegen, frisst einfach...
unglaublich viel Zeit.
Natürlich kann man sagen, hey Andi, warum nimmst du denn die Zeit des Sonnenuntergangs anhand deines Breitengrades und so weiter?
Warum nimmst du denn nicht irgendeinen Lichtsensor, den du draußen hast?
Klar, kann man alles machen.
Aber der Sonnenstand und so weiter, das ist irgendwie online abgefragt und relativ schnell.
Aber da bin ich auch der Meinung von André 80-20-Regel, wenn es dir 80% in deinem Leben eine Erleichterung gibt, ist ja vollkommen okay.
Und in den anderen 20% Du hast ja noch physikalische Lichtschalter, Andi, oder?
Also du hast ja auch keine Shelleys hinter deinen Lichtschaltern.
Du kannst ja ganz klassisch was einschalten.
Ich habe ein paar Shelleys hinter meinen Lichtschaltern, aber primär für das Außenlicht.
Und das ist einfach Gold wert.
Also so am Balkon und so ein paar Strahler.
Möchte ich auch nicht mehr missen, weil früher habe ich es immer abends angemacht.
Und dann morgens war ich in der Hektik.
Dann hat es einfach den ganzen Tag gebrannt.
Also das Licht, nicht das Haus, das Licht.
Und der nächste Punkt ist natürlich, du lebst ja nicht allein.
In der Regel hast du eine Familie, eine Partnerin oder ähnliches und dann hast du eine neue Automatisierung und dann deine Partnerin oder eine Partner erschreckt sich auf einmal, weil irgendein Licht angeht, weil du hast nicht mit ihr gesprochen.
Das ist ja auch nochmal so eine Komplexität.
André, du hast gesagt, du hast so ein Tablet im Haus irgendwo hängen.
Wenn du da rumbastelst, beziehst du deine Familie dann damit ein und sagst, hey, ich habe jetzt hier einen neuen Knopf, schau mal da, das könnt ihr das jetzt machen oder wie läuft sowas ab?
Ich spreche das dann an, weil ...
kein Meeting oder so, aber einfach beim Abendessen mal angesprochen.
Was wir manchmal brauchen, ist halt die Bahn nach Köln und dann, ich will Mehrwert schaffen und dann stehen da einfach die Abfahrtzeiten plus die Verspätung und dadurch habe ich schon mal Akzeptanz geschaffen.
Und dann sind da die anderen Funktionen halt auch drin.
Oder im Sommer, wenn wir wieder die Türen aufhaben und die Fliegen reinkommen, weil wir ja nicht so weit weg von hier einen Pferdehof haben, haben wir so diese Lampen, die Fliegen elektrisieren.
so Staub verwandeln.
Die brauchen wir halt auch nur im Sommer und dafür haben wir dann auch einen Knopf hier nur auf dem Tablet, weil wir es nicht so oft brauchen.
Also das Tablet ist so, dadurch, dass wir so einen großen Wohn-S-Kochbereich haben, ist das schon praktisch, so eine Mitte zu haben.
Kann ich sehr empfehlen.
Und das kann man ja dynamisch gestalten.
Das ist ja der Vorteil im Gegensatz zu einem physischen Schalter.
Wenn man den physischen Schalter jedes Mal abändert, dann weiß man ja vor Releases gar nicht mehr, was macht denn dieser Knopf eigentlich jetzt.
Und so ein Dashboard ist halt spannend, weil Symbole vermitteln ganz anders als reiner Schalter.
Wenn du jetzt eine Schaltwippe hast mit vier oder sechs Knöpfen, dann musst du dir halt merken, was das ist.
Und so ein Dashboard, wo du einfach so rum bist, ist ein Dashboard.
Ich habe zum Beispiel einfach ein Fliegensymbol und dann die Lichtentität.
Man weiß ganz genau, das ist die Anti-Fliegen-Lampe.
Was kostet heutzutage sowas, so ein E-Ink-Display?
Das habe ich geschenkt gekriegt tatsächlich.
Das war einfach ein altes Surface-Tablet von einem bekannten.
Und das war eins dieser Tablets, die keinen Windows 11 Support mehr haben.
Also da kann man bei Ebay mal ein bisschen rumschauen.
Da gibt es günstig Geräte.
Aber du hast auch gesagt, du hast so ein E-Ink-Display, oder?
Das habe ich auch.
Ich glaube, da habe ich damals 40, 50 Euro für ausgegeben.
E-Ink, sechs Buttons.
Und das hat dann Prozessor schon mit drin.
Also es ist nicht nur ein Display, sondern die fixfertige Lösung, die du dann schon verwenden kannst.
Genau, die meldet sich einfach per MQTT bei Home Assistant an.
Du kannst die Symbole dort definieren.
Du kannst das sechsmal machen.
Du kannst bis zu sechsfachtastendrücke belegen.
Da steige ich aber dann aus.
Mehr als zwei Pro kann ich mir eh nicht merken.
So ein Lied spielen musst du quasi.
Das ist so ein Morse-Code eintippen.
Ich finde, da gibt es gute Lösungen, auch übertriebene.
Aber ich bin ein ganz großer Fan von physisch, von haptisch.
Aber ich habe auch so einen kleinen Taster.
Da kannst du einmal draufdrücken.
Zweimal, zweimal schnell, dann ist das eine andere Aktion.
Und dann irgendwie lange drücken.
Also, weißt du, gefühlt gibt es da so zehn Kombinationen, die man belegen kann.
Die sind dann nur für dich, nicht für alle anderen.
Die habe ich natürlich auch alle belegt, weil du willst ja rumspielen.
Und dann hatte ich das Ding halt neben dem Fernseher, neben der Couch liegen.
Und das Ding hat halt alles gemacht, das Licht an oder die Boxen an.
Irgendwie sowas halt, was man halt so rumspielt.
Sorry, nach zwei Wochen.
hatte ich keine Ahnung mehr.
Und dann musste ich dann, ich habe das alles in YAML geschrieben und dann bei Home Assistant, bla bla bla und dann muss ich da reverse-engineeren und für ein paar Tasten drücke.
Also ich fasse mir jetzt gerade einen in den Kopf und denke so, bist du eigentlich blöd?
Physisch, das sind cool, keine Frage.
Wenn man sich das merken kann, hey, aber so ein Dashboard, wo du einfach nur das Home Assistant Interface siehst, das ist halt auch super praktisch, weil das transportiert ganz anders Informationen.
Jetzt haben wir die ganze End-User-Seite abgedeckt und auch klar gemacht, okay, wir haben auch andere User bei unserem Smart Home und müssen sicherstellen, dass es funktioniert, auch wenn unser Smart Home nicht funktioniert.
Also Graceful Degradation, dass alles noch funktioniert, wenn mal die Home Automation wegbricht oder der Server wegbricht.
Aber jetzt gehen wir mal auf die andere Seite, auf die Nerd-Seite, auf die Tech-Seite.
Was sind eure goldenen Regeln, wenn es darum geht, das Ganze stabiler zu machen, dass der Fall gar nie eintritt, dass der Server mal weg ist?
Die Automatisierung weiß ich nicht so, aber ich behaupte, dass Komplexität im Infrastruktur-Setup da auf jeden Fall nicht hilft.
Nehmen wir mal virtualisiert auf Proxmox, in einem HA-Cluster, mit einem HA-Storage noch.
Also da bin ich eher Fan, eine dedizierte Hardware zu haben, die nur für Smart Home da ist.
Und dann hast du deine eigene Kiste, deinen Server zum Spielen, zum was weiß ich.
Dann ist der autark von dem Gespieler.
Egal welches Gespiel du jetzt machst.
Du weißt ganz genau.
Entweder spielst du am Home Assistant, wenn der kaputt ist, dann weißt du es, oder du spielst an einem Server mit was weiß ich, dann hast du keinen Einfluss aufeinander.
Da bin ich ein ganz großer Fan von.
Finde ich auch sehr gut und freut mich vor allem, weil der Andi ja ein Setup hat mit 48 Virtual Machines oder so oder irgendwie Docker-Container auf seinem Nuke da.
Keine Ahnung, was alles steuert in seinem Haus.
Ich verstehe, wo man herkommt.
Auf der anderen Seite muss man auch sagen...
Aber du wirst es nicht akzeptieren.
Nein, nein, nein.
Der Clou ist ganz einfach nur, nehmen wir mal...
Diese Virtualisierung.
Proxmox und schieß mich tot.
Das Tolle ist ja, du kannst da einfach eine zweite Kiste mit in den Cluster hängen und hast sogar so ein HA-Setup.
Das bedeutet, dass wenn die eine Kiste stirbt, das Image geht sofort auf die zweite Kiste.
Das geht.
Eine Theorie.
Ja, natürlich Theorie.
Aber baust du dir da wirklich einen Cluster auf bei dir zu Hause?
Naja, ein Cluster wäre dann zwei Computer.
Das brauchst du ja so oder so.
Das wäre ja eigentlich, auch wenn der andere jetzt dedizierte Hardware hat und seine Hardware geht, dann braucht er ja auch Ersatzhardware, die daneben stehen muss.
Das bedeutet, er wird auch zwei Rechner haben.
Die müssen zwar nicht dauerhaft laufen, vielleicht wird er dann manuelle Arbeit investieren müssen, aber es ist doch unterm Strich genau das Gleiche.
Worum es mir eigentlich nur geht ist, und das ist ja der Punkt dieser goldenen Regel, so nach dem Motto.
hab halt einfach Ersatz im Haus, wie du es auch immer machst.
Prinzipiell bin ich super bei dir, dass man es simpel hat.
Man muss aber jetzt immer sagen, jetzt mal angenommen, du hast, keine Ahnung, einen großen Raspberry Pi und einen Intel NUC.
Das ist deine Hardware.
Und dein Intel NUC hat gerade dein Home Assistant.
Du hast ein Image gemacht.
Du ziehst da eine Kopie.
Ich weiß nicht ganz, ob du dieses Image dann eins zu eins auf dem Raspberry Pi aufspielen kannst, weil vielleicht ist da nicht genug RAM, vielleicht ist das Image größer als die Festplatte oder als die SD-Karte und so weiter und so fort.
Also was ich sagen möchte ist, die Komplexität bei einem simplen, dedizierten Hardware, das zu replizieren, benötigt dann eigentlich ja auch die gleiche Hardware, um es wirklich einfach zu haben.
Ich sag mal wirklich, um ein ...
Kann man ein physisches Copy-Paste machen?
Ihr wisst, was ich meine.
Wenn du eine andere Architektur hast, dann fängst du schon wieder an.
Setzt du manuell ein neues Home Assistant auf und spielst dann das letzte Home Assistant Backup auf.
Und dann musst du den USB-Stick für deinen Zigbee umhängen und dann hängt das in einem anderen Dev-Random drin und so weiter und so fort.
Weißt du, was ich meine?
Also du kannst nicht einfach Copy-Paste machen.
Dafür brauchst du dieselbe Hardware.
Und wenn du das jetzt zum Beispiel bei sowas machst wie...
Proxmox, wobei ich da jetzt gerade auch ein Fehler in meiner Argumentation...
Dein USB-Stick, ne?
Ja, ja, nee, die zweite Hardware ist nicht das Problem.
Das Problem ist die Hardware.
Wieso hast du einen zweiten Nook da daneben stehen, der nichts macht?
Nee, wenn er einen Stick hat für seinen Zigbee, der USB angeschlossen ist, dann bringt dir das also gar nichts.
Genau, ich muss den Stick ja auch umschieben.
Ja, du kannst ein manuelles Failover machen, aber hast du überhaupt zweite Hardware?
Nee, ich nicht, aber will ich mir kaufen.
Nee, in der Tat.
Ich denke die ganze Zeit darüber nach, ob ich mir dieselbe Hard, wenn ich da jetzt stehen habe, einfach nochmal kaufen und daneben setze.
Also ich glaube, es ist einfach super wichtig, sich darüber Gedanken zu machen.
Und in meinen Augen Komplexität ist ja auch sehr individuell, weil jeder hat einen ...
Wenn du das jetzt beruflich machst, Proxmox, du bist der Server-Administrator und ihr macht in der Firma Proxmox und du kennst das wie deine Westentasche.
Fair enough, mach's.
Nee, das würde ich gerade nicht machen.
Ich auch nicht persönlich, weil ich mache Kubernetes beruflich und würde das nie im Leben zu Hause machen.
Aber es gibt Leute, die machen das.
Wichtig ist einfach, man muss die Entscheidung treffen.
Meine persönliche Erfahrung, vor ein paar Wochen habe ich von meinem Home Assistant Blue, was eine armbasierte Architektur ist, auf irgendein Lenovo Thing Center Moped gewechselt.
Also gerade zur Einordnung, dieses Home Assistant Blue ist eine dedizierte Hardware für Home Assistant.
Genau, das haben die mal gemacht.
Das ist ein Odroid N2 Plus, Standard-Arm-Ding.
Und das war einfach mal eine Aktion von dem mit einem schönen Design und ein paar Sachen.
Aber generell Standard-Hardware.
Und ich habe das migriert und es hat mich insgesamt 20 Minuten gekostet.
Davon war die meiste Zeit das Herunterladen des Backups selbst und das Hochladen.
Und dann das Einzige, was man dann machen muss, ist halt im Router die IP, beziehungsweise die MAC-Adresse, abändern, damit die IP wieder zugleichen wird.
Und das war entspannt.
Und das hat mich einfach sicher jetzt schlafen lassen.
Jetzt habe ich es vor kurzem immer getestet.
Jetzt bin ich fair.
Wenn es jetzt ausfallen sollte, ich habe hier noch irgendwo einen anderen Rechner rumliegen, dann kriege ich das in 20, 30 Minuten wieder hin.
Und ob man schneller ist mit einem Proxmox Failover oder was auch immer von der Technik, ist jetzt auch egal.
Man wird eh debuggen müssen.
Also ich sage das jetzt einfach so, wenn ich das jetzt wirklich mit der zweiten Hardware mache, machen wir uns nichts vor, das Wochenende ist weg.
Also da rede ich mir gar nicht schön.
Aber ich glaube, worum es eigentlich geht, ist, hab irgendwas im Haus, wenn die Festplatte hops geht oder die CPU-Kühler-Thematik oder whatnot, wenn es halt kaputt ist, weil jetzt gerade auf Amazon was bestellen übers Wochenende dauert wieder fünf Tage.
Oder du fährst zum Media Markt, kannst du natürlich auch.
Aber es hängt natürlich davon ab, wie kritisch es für dich ist.
Wenn das jetzt nur eine nette Erweiterung ist, ich würde sagen, bei meinen Dingen, die auf Home Assistant laufen, wenn die eine Woche weg sind, so what?
kann ich auch damit umgehen und damit leben.
Ist kein Problem.
Also je nachdem, wie tief die integriert sind in deinen Alltag, hast du natürlich auch andere Anforderungen, muss man ganz klar sagen.
Und bei mir, ich habe einen Pi Zero, wo mein Home Assistant läuft.
Ich habe sogar einen zweiten Pi Zero irgendwo rumliegen.
Also der ist recht schnell gewechselt.
Gar kein Problem und kostet irgendwie 19 Dollar.
Also ich müsste mir einen Staubsauger kaufen, weil seit 2017 saug und staub, wische ich nicht mehr selber.
Das ist schwierig.
Aber du wirst auch wahrscheinlich eine Woche aushalten ohne Staubsauger.
Das würde funktionieren, ja.
Und der Medienmarkt ist nicht so weit weg.
Und wahrscheinlich kann dein Staubsauger auch angesprochen werden ohne Home Assistant, vermute ich mal, oder?
Du hast recht, der hat einen Webserver.
Moment mal, gehst du dann zu deinem Labshop, curlst dann deinen Staubsauger und sagst, saug mal, oder?
Nee, Handy geht auch.
Warte, tu doch, ein Webinterface.
Aber wenn wir von Komplexität sprechen, kommt jetzt auch nochmal ein Thema, wo ich mich selbst ein bisschen überwinden musste.
Als ich mit Home Assistant angefangen habe, ich meine, ich komme aus der Softwareentwicklungsecke, da wird natürlich alles in Git versioniert.
Und Home Assistant ist zumindest so gestartet, dass du auch alles einfach per YAML konfigurieren konntest.
Deine Automatisierung, deine Devices, deine Telegram.
Connection und so weiter und so fort.
Und natürlich habe ich alles in Jamel geschrieben.
Und natürlich habe ich da 20, 30 Jamel-Files gehabt.
Und natürlich hatte ich das dann in Git-Versioniert, auf die Kiste automatisch aufgerollt.
So die ganzen Infrastructure-Porn, die man sich so dachte.
Und siehe da, ich sage, alles ins Git.
Home Assistant sagt, hold my beer.
Und sagt, Jamel, schaffen wir ab.
Weil Home Assistant ist seit, weiß ich nicht, zwei, drei, vier Jahren auf dem Track.
Die schmeißen alles aufs Jamel raus, wechseln alles zu UI.
Inzwischen habe ich mich damit angefreundet, habe meinen Jammel auch weggeschmissen.
Ich glaube, was ich sagen möchte ist, Home Automation as Code, Infrastructure as Code, obwohl ich es auf der Arbeit hatte, habe ich es dann zu Hause gemacht.
Deswegen habe ich, glaube ich, die Lehre gezogen, dass wenn ich jetzt Proxmox auf der Arbeit machen würde, dass ich es nicht zu Hause tun würde.
Da würde ich vielleicht auch sagen, nehmt auf jeden Fall das, was die Heimautomatisierungssoftware, ich sage mal, favorisiert.
Wenn die sagen UI only oder Code only, dann macht das, aber versucht nicht den anderen Weg zu gehen.
Und da möchte ich immer mal sagen, jammelt nicht so rum.
Das habe ich mir schon lange aufgespannt.
Boah, war der schlecht.
Nee, weil, also am Anfang war ich auch ein bisschen gekränkt in meinem Entwicklerinfrastruktur stolz.
Aber ich bin ein großer Fan davon, weil, nehmen wir mal an, du möchtest eine Kleinigkeit, eine Automatisierung ändern, dann ist das am Handy machbar, mittlerweile auf dem Sofa.
Und früher musstest du meinen Laptop aufmachen, wie das Code öffnen, Git versionieren.
Och komm, das wollen wir nicht mehr.
Aber was natürlich schon ein guter Punkt ist, ist, Ganz allgemein Backups.
Wie geht ihr mit Backups um?
Weil auch wenn du jetzt alles in Git hast und alles in YAML und meines Wissens Home Assistant macht schon das meiste eigentlich mit YAML im Hintergrund, aber egal, anderes Thema.
Zum Beispiel die ganze Konfiguration von dem Zigbee Dongle und die ganzen...
Die Adressen und die Anmeldedaten und so weiter, die liegen ja woanders und die kannst du in deinem Infrastructure as Code gar nicht drin.
Ja, das müsste halt dann die Datenbank, die SQLite, die da liegt, absichern.
Ich bin großer Fan von dem Backup-Feature, was die haben, habe sie auch genutzt für die Migration.
Ich habe das auch bei Cloudflare und auch bei Backplace, extra bei zwei Cloud-Anbietern.
Für mich ist das sehr, sehr essentiell, dass das auch läuft.
Es gibt auch andere tolle Plugins mit Google Drive und was weiß ich nicht alles, aber auf jeden Fall packt die woanders hin, nicht nur auf eurer Kiste, weil wenn die wegbrennt und die SSD geht flöten oder was auch immer dann, oder die SD-Karte beim Raspberry Pi und ihr habt nichts in der Cloud, sondern nur lokal, ja dann habt ihr gar nichts mehr.
Ja, also ich bin auch mega Fan von dem Backup-Feature.
Wer Home Assistant nicht kennt, die haben so ein integriertes Backup-Feature, wo du so Schedules definieren kannst und dann schiebst du das halt wie...
André sagte nach Cloudflare oder nach Amazon oder wo auch hin.
Wie ich aber die Backups handhabe, relativ einfach, wie Schrödingers Backup.
Ich habe zwar Backups, aber ich weiß nicht, ob sie funktionieren, weil ich habe sie noch nie gerestored.
Und deswegen werden wir es herausfinden, wenn ich das mal brauche.
Gegebenenfalls müsste ich das mal testen, aber du weißt, wie das ist.
Wer hat schon Zeit dafür?
Ich habe aber zugegeben, jetzt nicht nur das Home Assistant Backup, sondern ich backupe auch die ganze VM.
Ach so, ja klar, das ist für dich natürlich auch nochmal einfacher.
Also ich mache beides.
Ich habe, glaube ich, zwei oder drei Layer und ich glaube nochmal das Home Assistant Directory oder sowas zippe ich mir und schiebe es nochmal irgendwo hin.
Weil Home Assistant ist ja auch nur eine Software.
Die können ja auch Bugs haben.
Oder ich habe das Passwort nicht mehr von diesem Backup.
Das kann man ja auch verschlüsseln.
Und so weiter und so fort.
packe ich halt einfach das ganze Proxmox-Image, was natürlich dann wiederum Komplexität führt.
Das bedeutet, ich muss dann, wenn ich das Proxmox-Image wiederherstellen muss, natürlich auch ein Proxmox haben, wo ich hingegen mit dem Home Assistant Backup natürlich nur zu irgendeiner Home Assistant Instanz gehen kann.
Bugs sind schon ein sehr gutes Thema.
Weil nicht nur Home Assistant kann Bugs haben, auch irgendwelche Third-Party-Plugins können Bugs haben.
Für mich als JavaScript-Entwickler, für mich ist das ganz normal, weil ich habe irgendwie 300 Dependencies oder 500 Dependencies.
Aber wenn wir jetzt schon bei der goldenen Regel sind, professionell arbeiten, wie geht ihr mit Third-Party-Tools, Plugins oder Module oder sonstige Dinge?
Ja, alles, was auf GitHub das Home Assistant Tech hat, wird installiert.
Ja.
So fühlt sich das auf YouTube auf jeden Fall an, wenn man denen mal ein bisschen folgt.
Ich bin da sehr vorsichtig mit Hacks.
Also mit dem Home Assistant Community Store.
Was ist auf YouTube los?
Ich bin nicht in der Home Assistant YouTube Szene, tut mir leid.
Nee, ich gucke auch nicht so mega viel, aber man muss ja einfach nur drüber nachdenken.
Inherent machen die Leute ja Videos über Home Assistant.
Und wenn dann ein neues Tool auf GitHub kommt oder was auch immer, dann wird das natürlich ausprobiert und dadurch zu einer Audience vorgestellt.
Das ist ja immer so.
Das hat nichts mit der Smart Home Blase zu tun.
Das wird auch bei anderen Branchen, Nischen so der Fall sein.
Das heißt, YouTuber wollen ja Content erstellen.
Da muss man ein bisschen vorsichtig mit sein, in meinen Augen.
Aber wenn du jetzt so offen bist gegenüber Dependencies, Andi, warum bist du noch nicht lange JavaScript-Entwickler und kämpfst immer so gegen mein JavaScript?
Also eigentlich hat ja jedes...
Heimatomatisierungssystem irgendeine Plug-in-Schnittstelle.
Und wo es eine Plug-in-Schnittstelle gibt, wird erstmal darauf getestet, ob da Doom läuft.
Läuft, by the way.
Ich habe so drauf gewartet.
Ich glaube, einer der Core-Entwickler hat es mal gebaut, oder?
Ja, der war auf meinem Meetup, der Frank, und dann hatte einer ein Doom-T-Shirt und dann ein Wochenende später lief das.
Aber natürlich bauen da etliche Leute ganze wilde Dinge.
Besonders jetzt mit AI ist es natürlich ein bisschen fraglich.
Also da bauen auch sehr viele Leute Dinge mit AI, die vielleicht auch keinen Softwareentwicklungs-Background haben und die dann genau in deine JavaScript-Falle tappen, Wolfi, die sich einfach Left-Pet und Is-Even-Odd-Pakete reinholen, was dann natürlich dann zu möglichen Supply-Chain-Attacken führt.
Und das finde ich jetzt mal interessant, wo ich gerade drüber spreche.
Ich weiß gar nicht, ob es schon mal eine Supply-Chain-Attacke ist.
bei Home Assistant Plugins oder Heimatomatisierungs-Plugins gab, weil der Attack Vector ist ja eigentlich schon spannend, oder?
Weil du ja Zugriff auf dein Haus oder dein Heim bekommst, wenn das klappt.
Also das ist natürlich schon spannend.
Aber nee, was ich sagen muss, ich bin mit dem Home Assistant Community Store, heißt das glaube ich, Hax, nicht auf Kriegsfuß, aber ich brauche auch nicht so viel.
Findest es cool, da mal ein bisschen rumzusurfen, weil da gibt es echt viele coole Innovationen, ziemlich viele coole Experimente, coole Projekte, engagierte Entwickler.
Aber du weißt doch, wie es ist.
Da hat jemand so ein Plugin mal rausgehauen und zwei Home Assistant Versionen später wird das nicht mehr maintained und dann kannst du deinen Home Assistant nicht mehr updaten, weil das eine Inkompatibilität hat und so weiter.
Das hat ja jetzt nichts mit Heimautomatisierung zu tun oder Home Assistant, sondern eigentlich mit jedem.
hast du mal ein Grafana installiert und bist mal einfach irgendwie durch die Grafana-Plugins gegangen und nimmst inoffizielle Grafana-Plugins, die auf einmal nach zwei Jahren nicht mehr maintained werden.
Sorry, du schießt dich damit selbst in die Hölle.
Und das geht eigentlich mit allem.
Das geht mit WordPress so, mit irgendeinem CMS so.
Überall, was ein Plugin-Interface hat, glaube ich, oder?
Und vielleicht noch mal bis zur Einordnung.
Warum nutzt man den Home Assistant Community Store?
Da gibt es eigentlich in meinen Augen auch mehrere Wege.
Also viele, und ich habe das auch schon gemacht, weil ich eine Integration entwickelt habe, ich will einfach nicht, also erstmal macht es manchmal keinen Sinn, die in den Core zu integrieren.
So, in den Home Assistant Core.
Die wollen das nicht haben, es ist alte Software, es ist alte Hardware, die ich einfach für mich nutzen möchte.
Das hat ein Freund von mir gemacht.
Der will die nicht in den Offiziellen packen, weil er das eine obsolete Hardware für sich einfach nur machen möchte.
Fair enough.
So, dann gibt es Leute, die sagen, ich möchte nicht abhängig sein von dem Entwicklungszyklus von Home Assistant erst dann Patches reinzubringen, wenn die ihr Release reinbringen.
Aber dann gibt es auch Leute, die einfach so da reinhauen, ohne einen Grund.
Und da ist es dann halt wiederum gefährlich, dieser sogenannte AI-Slop oder auch einfach Supply Chain attacken können, jetzt probieren.
Und ich sehe jetzt hier gerade, es gibt viele Plugins, die haben jetzt, was haben die?
380.000 Downloads.
Das ist schon interessant für jemanden, der Malware oder was auch immer verbreiten möchte.
Das ist schon eine interessante Plattform.
Wir haben ja gerade schon gesagt, wie viele Leute in Deutschland das nutzen, wie viele Installationen es weltweit gibt.
Das wird immer mehr.
Wir reden jetzt zwei Millionen und mehr Häuschen.
Und das Problem ist, Hux-Integration, die haben voll Zugriff auf dein System.
Die können alles in deinem System sehen und dann können die potenziell auch ins Netzwerk.
Und es ist ja auch die Frage, wer prüft schon irgendwie so ein Modul oder ein Maintainer oder wie alt ist das Ding eigentlich, Release-Frequenz?
Also bei einem klassischen Coding-Projekt macht man das vielleicht noch, aber im Home Assistant ist halt schnell draufgeklickt.
oder irgendwie kopiert aus einem Forum und dann probiert man das einfach mal aus und schon ist es drin.
Und fünf Monate später hat man schon längst vergessen, dass man da dieses Ding irgendwie drin hat.
Ich meine, wir hatten jetzt vor einiger Zeit die XXZ-Lücke in SSH.
Da war es ja auch ein bekanntes Tool, ein bekannter Maintainer.
Da hat einfach jemand übernommen über Social Engineering.
Der hat einfach denjenigen ausgenutzt mit Burnout.
Das Gleiche kann ja hier auch passieren.
Kann ja ein namhaftes Repo sein.
Und dann wird es...
schleicht sich jemand erstmal langsam als Maintainer rein und dann wird halt eine Mailware nachgeladen.
Und das Gleiche ist ja auch bei dem Archie User Repository passiert.
Das ist eine Linux-Distro, wo dann, es gibt einen Core-Teil, der es von einem Kern-Maintainer-Team bepflegt und vertrauenswürdig.
Und dann gibt es das User Repository, wo jeder Software auch laden kann.
Da waren, ich glaube, 16.000 Pakete mit Mailware verbreitet.
Das ist halt interessant geworden als Angriffsfläche.
Und Home Assistant wird definitiv auch eine interessante Angriffsfläche werden, wenn es nicht jetzt schon eine ist.
Aber das, was du gerade gesagt hast, das ist ja nicht unik für den Home Assistant Community Store.
Das kann ja mit Home Assistant selbst ja auch passieren.
Ja, die Maintainer, die gucken ja schon von Home Assistant, die Co-Entwickler, was du da machst.
Das wird ja schon von denen überprüft.
Gut, würde ich mal sagen, war bei Ecosie auch der Fall.
Also von daher, das weiß ich jetzt nicht.
Aber ich habe auch mal nachgeguckt.
Aber die Chance ist höher, dass wenn du einfach mehrere Augen hast, die darauf schauen.
dass da eher irgendwas erkannt wird oder du auch mehrere Installationen hast.
Du hast ja in einem Schlag dann irgendwie Millionen von Leuten, die das bekommen.
Also du hast schon mehr Augen drauf, als wenn du jetzt irgendwie ein Community-Plugin verwendest, wo keiner das halt fünf User hat und einen Maintener und niemand blickt drauf.
Ich habe gerade mal auch nachgeguckt.
Ich habe fünf Plugins aus dem Hux Community Store.
Eins von diesen fünf Plugins ist der Community Store selber.
Also eigentlich vier, wenn du so möchtest.
Und da ist dann jetzt einmal mein Auto dabei, also die Integration zu Kia, dann was von meiner Solaranlage, Huawei und eine Horizon Card.
Das ist eine Karte, die dir den Sonnenstand sagt, also wann die untergeht.
Das sind schon gar nicht so kleine Plattformen, die da nicht im Core sind.
Und auch, wenn ich mal nachgucke, hier eine mit 25.000 Downloads, habe ich jetzt nicht installiert, aber Xiaomi Home.
Xiaomi ist ein Riesenhersteller.
Ab und zu kommt man da jetzt gar nicht drum herum.
Oder ich gucke auch mal, hier gibt es was zu Anker Solix.
Das ist diese Batteriespeicher Anker.
Kennt ihr vielleicht von den Powerbanks.
Die machen ziemlich viel im Solar Game in letzter Zeit.
Sowas ist halt nicht im Home Assistant Core.
Und da kann ich schon verstehen, dass man sich das aus dem Community Store reinholt, weil das sind halt schon Riesenfirmen eigentlich.
Ja, oder einfach Probleme, die die Firmen nicht lösen.
Es gibt, sehe ich gerade, einen Alexa Media Player mit über 60.000 Downloads.
Also wer mir nicht sagt, dass das interessant ist als Angriffsfläche.
Den glaube ich halt nicht.
Das wird spannend.
Und aktuell gibt es halt noch keinen guten Mechanismus.
Und der Mensch, der kann auch Fehler machen, indem er einfach sagt, ja, looks good to me.
Kennen wir alle den Pull-Request.
Also man bräuchte eigentlich noch so einen Security Advisor, wie man sonst aus Dependency Management kennt für Home Assistant.
Ja, ich bin gespannt.
Ich hätte keine Idee, das Problem zu lösen, tatsächlich.
Ja, ich glaube, es ist Community-based, ist natürlich die beste Variante, kombiniert mit ein paar automatischen Checks in irgendeiner Form.
Aber könnte man natürlich auch Service anbieten.
Also wer ein neues Business aufbauen will, vielleicht so ein Home Assistant Security Check Plugin, dass das dann alles checkt, ob deine Permissions richtig gesetzt sind, ob das Backup verfügbar ist und so weiter.
Wie es ja auch bei Docker zum Beispiel gibt, dass dein Docker Container einfach oder dein Docker Image gecheckt wird, ob es irgendwo Schwachstellen gibt.
Könnte man bei Home Assistant natürlich auch machen.
Aber all das bringt mich zu einer möglichen Bonusregel.
Müssen wir uns Gedanken machen über eine eigene Staging-Instanz für Spielereien?
Also hat jetzt bald jeder eine zweite Home-Assistent-Instanz, wo man sagt, das ist mein Spielbereich, das ist mein Staging und erst, wenn ich das alles richtig konfiguriert habe und das für gut befunden habe, promote ich das zu Production, zu meiner Hauptinstanz?
Oder ist das schon wieder ein bisschen zu viel des Guten?
Ich mache das für Projekte, wo ich eine eigene Home-Assistent-Instanz habe.
Da habe ich dann...
packe ich die auf den Server, mache das Backup und schließe es danach auf die Hardware.
Aber für meinen privaten Kram auf gar keinen Fall habe ich gar keine Zeit zu.
Und der Nachteil ist natürlich, wenn du Sachen mit Hardware steuerst, irgendwo muss die Hardware ja hin.
Du kannst sie ja nicht dann temporär aus deinem Netz nehmen oder das Licht mal eben abschrauben und bei dir im Büro rumspielen.
Ich weiß nicht, finde ich es schwierig.
Genau, das ist ganz klassisch, wenn du mit Hardware arbeitest, wie weit gehst du?
Weil dann müsstest du quasi...
Zweite Wallbox kaufen.
Jedes Licht doppelt haben, also quasi zwei Glühbirnen überall haben, damit du das sinnvoll testen kannst zum Beispiel.
Oder eben eine kleine Wallbox oder so.
Kann man die nicht zweimal einbinden?
Manchmal geht das, ja, ja.
Also bei Zigbee definitiv nicht zum Beispiel.
Ja, genau.
In meinem Proxmox-Cluster könnte ich eine zweite VM machen und das Device doch ebenfalls durchrouten, oder?
Nee, das ist exclusive, soweit ich weiß.
Ja, du könntest natürlich die eine VM runterfahren, eine andere hochfahren, denselben Store verwenden von...
von dem Dongle oder was es auch dann immer ist für Protokoll und die eine abschalten und die andere wieder einschalten.
Das habe ich auch mal gemacht.
Das funktioniert an sich.
Also wenn du zwei SD-Karten hast bei deinem Raspberry, kannst du zwei Versionen haben und das funktioniert grundsätzlich.
Aber der Dongle ist ja auf dem Host-System.
Der Dongle ist ja auf dem Host-System auch nur ein File-Stream oder ein Stream an Daten.
Kann ich auf dem Host-System nicht den Dongle-Stream duplizieren mit, weiß ich nicht, T oder ähnliches und dann auf der zweiten VM die Kopie des Dongle-Streams nutzen.
Aber du hast ja bidirektionale Kommunikation.
Also ich glaube nicht, dass es sinnvoll funktioniert, dass du zwei Home-Assistants gleichzeitig laufen lässt.
Okay, für Leute, die sich da jetzt besser auskennen, bitte einmal melden.
Das wäre wirklich nerdig, so etwas aufzubauen.
Also lasst uns da gerne die Info in unserer Discord-Community da, wer so ein Setup aufgebaut hat mit einem Staging, Prod, Dev.
System und vielleicht noch irgendwie ein Kubernetes-Cluster im Hintergrund.
Das wäre krass.
Das, was der André gerade sagte, wenn man eigene Hardware entwickelt, die integrieren möchte, ich glaube, das macht dann schon Sinn, aber dann ist es ja kein Staging-System, dann ist es ja ein weiteres isoliertes Spielsystem.
Was ich mache, ist immer, ich mache einfach ein Backup und dann mache ich danach die Änderung.
Versioning.
Kein Git, aber Backup, das kann man ja auch pro Add-on machen, wenn man da an...
an den Addons rumspielt.
Das ist ja alles machbar mittlerweile.
Ja, also wir sind am Ende der Podcast-Episode und ich hatte fünf goldene Regeln für deine HM-Automatisierung angesprochen.
Ich habe gerade nochmal durchgezählt, es sind sechs geworden.
Und zwar einmal die Grundentscheidung, ob wir alles lokal betreiben wollen oder ob wir mit Cloud-Abhängigkeiten okay sind.
Dann akzeptieren wir den Wildwuchs aller Protokolle oder limitieren wir uns auf ein paar wenige.
Die dritte Regel.
Ging um die Architektur.
Funktioniert das Ganze eigentlich auch noch ohne Automatisierung beziehungsweise ohne Server, wenn du vielleicht mal nicht mehr da bist?
Die vierte Regel ging darum, ist es eine Automatisierung, wenn ich eine App benötige?
Da hatten wir so ein bisschen so hin und her.
Ich glaube, diese 80-20-Regel trifft da ganz gut Pareto.
Dann haben wir ein bisschen über Hardware gesprochen.
Wie baut man seinen Server nachhaltig auf oder wie gestaltet man das Ganze professionell?
Also Backups.
Kopie der Hardware, Komplexität, Virtualisierung, ja, nein.
Und natürlich von der Softwareseite die sechste Regel, Third-Party-Plugins versus Official-Plugins versus Stability, nenne ich es mal, mit dem Home Assistant Community Store, Security oder Supply Chain Attacken.
Und natürlich bei sechs Regeln gibt es auch eine Bonusregel, brauchen wir eine Staging-Instanz.
Die sechs Regeln waren jetzt weniger wirkliche Regeln, sondern mehr Diskussionspunkte.
Aber ich glaube, darum geht es ja auch jeder.
Oder jeder hat andere Anforderungen und man muss sich darüber im Klaren sein, was man dann jeweils für sich selber will.
Und daraus vielleicht für sich selber dann eine goldene Regel basteln.
Ich finde, man muss sich einfach immer bewusst seiner Entscheidung sein und nicht einfach ein Versprechen eines Herstellers.
Das kann auch das Home Assistant Versprechen sein, was auch immer das sein mag.
Auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt.
Man muss sich einfach nur dem bewusst sein.
Also ich habe schon eine dreistellige oder vierstellige Anzahl an Euros investiert für falsche Hardware, die ich jetzt auch nicht mehr haben möchte.
Eine Sache noch, findet euch damit ab, wenn ihr damit auch anfangt, dass ihr auch eine Box of Shame habt.
Eine Box of Shame ist irgendwo eine Kiste, wo ihr unverbaute Hardware liegen habt, die ihr verbauen wollt.
Andi, es ist nicht jeder so wie du.
Es gibt auch Leute, die verbauen ihre Hardware oder kaufen nur Hardware, die sie auch verbauen.
Du machst es so, jede Person hat so eine Kiste.
André, hast du eine Box of Shame?
Ja.
Und eine Box, ich hätte die schon längst verkaufen sollen, weil ich die schon Jahre nicht mehr benutze.
Das ist das Gleiche.
So Wolfi, akzeptierst du vielleicht, dass du jetzt hier der Außenseiter bist?
Ja, ist ja okay, wenn ich der Außenseiter bin.
Ich habe ja auch so eine Box, um das geht es ja jetzt gar nicht.
Aber ich glaube ja immer an das Gute im Menschen und ich hoffe, dass es da draußen irgendwen gibt, der oder die eben keine Box of Shame hat und trotzdem ein sehr gutes Home Automation System hat.
Wenn ihr mehr zu diesem Thema hören wollt, Schaltet doch mal beim André in die Smart-Tüte rein.
Und zwar, der spricht da alle 14 Tage, glaube ich, circa.
Plus minus 14 Tage, ja.
Über solche Themen, nicht nur Heimautomatisierung, sondern auch, letztes Mal war er paperless und dann auch so ein bisschen Logging und Pipapo.
Das ist eigentlich das, was so zu Hause in deiner Smart-Tüte so abgeht.
Und falls ihr auch noch ein paar goldene Regeln für die Heimautomatisierung habt.
Kommt einfach mal in die Discord-Community, schreibt sie rein.
Ich bin gespannt.
Ich glaube, das ist eine coole Diskussion, weil halt jeder irgendwie andere Erfahrungen gemacht hat.
Und falls ihr auch über diese Fragen, die wir heute aufgeworfen haben, gestolpert seid, lasst uns das auch mal wissen.
Ansonsten würde ich sagen, André, vielen lieben Dank, dass du nochmal zum dritten Mal bei uns in den Podcast gekommen bist.
Und wir hören uns nächste Woche wieder.
Und tschüss.
Danke auch von meiner Seite und ich hoffe, wir lesen uns auch in der Discord-Community mit ganz vielen Tipps zu Home Automation.
Macht's gut und bis zum vierten Mal.
Ciao.
