# Crypto Market Shifts: Regulation, Tokenomics, and AI-Fintech Convergence

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-07-25

## Transcript

Risikohinweis.
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Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 225 von AllesCoin Nichts Muss.
Julius, ich kann mich noch wie heute erinnern.
Ich saß in Herrschaftszeiten.
Wir haben nach dem Oktoberfest eine Folge aufgenommen.
Es war die 25.
Folge AllesCoin Nichts Muss.
Und ich habe dieses Jubiläum gefeiert.
Du hast mir damals vorgeworfen, du nimmst doch jedes Jubiläum mit.
Ich würde sagen, 225 ist ein Jubiläum, was man doch schon noch ein bisschen feiern kann.
Dass wir es bis hierhin geschafft haben, über vier Jahre zusammen, ohne dass mir langweilig wurde oder du die Geduld verloren hast.
Deshalb freue ich mich, auch diese Folge mit dir beginnen zu dürfen.
Wie geht es dir?
Wo treibst du dich rum?
Wie läuft der Kryptomarkt?
Mir geht es gut zu Hause.
Und der Markt würde ich sagen, so la la hängt glaube ich ein bisschen davon ab, ob...
sich die Lage im Iran jetzt stark eskaliert oder nicht.
Ich bin diese Woche mal auf so ein paar Faktoren durchgegangen.
Und ich glaube, viele der Themen über den Clarity Act, das ist, glaube ich, aktuell vielleicht noch so ein bisschen relevant oder hat sicherlich einen Einfluss.
Da werden wir gleich drüber sprechen.
Ich glaube, das andere ist geopolitisch.
Der geopolitische und quasi der Ölpreis haben natürlich direkt einen Einfluss auf Inflationsängste und Zinsthemen.
Ich glaube, Ansonsten sind die Zinssenkungen oder Erhöhungen von der Fed erstmal so weit halbwegs eingepreist.
Wobei man ja sagen muss, dass sie sich ja jetzt von der Forward Guidance verabschiedet haben.
Und ich glaube, wir werden wieder viel mehr Volatilität rund um FOMC-Meetings sehen werden, wo wir ja nächste Woche eins haben.
Von daher, das könnte interessant sein.
Ich glaube, diese ganzen Michael-Sailor-Strategy-Geschichten sind aktuell erstmal...
So ein bisschen außen vor, den können wir diese Woche jetzt auch hier mit zwei Sätzen nur kurz würdigen.
Der erste Satz, wir haben letzte Woche wieder, ich meine so 250 Millionen Dollar, ihre Cash Reserve mit aufgenommen.
Das heißt, und keine Bitcoins gekauft, das versteht sich von alleine.
Das heißt, setzen da weiter auf ihre Strategie.
Und das zweite ist, ich glaube, sie hatten gestern oder vorgestern einen Earnings Call.
Ich habe mir nicht angeschaut, ich habe nur einige Tweets dazu gesehen.
Und scheinbar haben sie so einen ganzen Schwung an neuen KPIs und Metriken erfunden, beziehungsweise argumentiert die bisherige Art und Weise, wie man quasi Strategy und die unterschiedlichsten Securities, die sie rausgeben und wie auch immer Bitcoin-Yield und so weiter, die reichen nicht aus, man müsste da jetzt nochmal ein neues Set an KPIs definieren.
Selbstverständlich.
Das ist ein alter Klassiker.
Wenn die Metriken nicht gut ausschauen, dann passen sie nicht.
Dann muss man neue erfinden.
Also so viel zu Strategy.
Ist, glaube ich, soweit ein Nothing-Burger.
ETFs waren wieder etwas positiv.
Also wenn man sich so die großen Einflussfaktoren anschaut, dann ist, glaube ich, der Clarity Act und quasi das geopolitische Geschehen mit quasi dem indirekten Einfluss dann auf die Inflation, die jetzt nach vorne hin vielleicht den Markt beeinflusst.
Wobei man sagen muss, diese Woche ist es ja wieder...
etwas eskaliert im Iran.
Und der Markt hat sich trotzdem jetzt eigentlich ganz gut gehalten.
Aktuell Bitcoin leicht über 65.000 US-Dollar.
Wo stand man vor einer Woche?
Bei 63, 64.
Ja, also ein bisschen ab.
Nicht massiv, aber es hält sich soweit eigentlich ganz gut.
Ja, ich glaube, wenn man sich diese ganze Price Action Zeit Anfang Februar anschaut und mal irgendwie alles ausblendet, kann man sagen, wir befinden uns einfach in einer in einer Range zwischen 60.000 und 80.000 US-Dollar oder vielleicht ein bisschen niedriger als 80.000 und du hattest quasi mal einen Schwung drüber im Mai.
Der hat nicht gehalten.
Dann sind wir wieder komplett zum Range-Low.
Wir sind jetzt nochmal ein bisschen drunter Anfang Juni, Anfang Juli, wo wir ein paar Tage bei 57.000, 58.000, 59.000 US-Dollar waren.
Da gab es aber sehr viel Nachfrage und jetzt sind wir quasi wieder in diese Range rein und es wäre zu erwarten, dass man irgendwie mal mindestens jetzt vielleicht die Mitte oder ein oberes Drittel dieser Range auch nochmal testet und schaut, ob es da dann viele Leute anfangen zu verkaufen.
Wenn man sich auf wichtige On-Chain-Metriken verlässt oder denen viel Gewicht gibt, dann hat man jetzt auch hier einiges an Resistance.
Man hat die sogenannte Short-Term-Holder-Cost-Base bei, ich glaube, Kepi bei 68.000 US-Dollar.
Und ja, dann kommen eben einige Metriken auch in den 70ern, die jetzt in quasi einem Bärenmarkt eher als Resistance gehalten haben.
Von daher glaube ich, ist jetzt kein Grund, super euphorisch zu sein, aber ich glaube, es ist quasi dieses typische Bärenmarktverhalten.
Die Leute sind immer euphorisch, wenn es hochgeht und quasi, du siehst Panikverkäufe, wenn es dann runtergeht.
Und ich würde erwarten, dass das irgendwie noch so ein bisschen sich hält, außer wir haben wirklich irgendwie Ja, ein wichtiges Event, neue Informationen.
Clarity Act, sprechen wir gleich drüber.
Das könnte natürlich so ein Thema sein.
Es finde uns krass, wie du den Spannungsbogen hier aufbaust für diesen Clarity Act.
Aber bevor wir darauf sprechen kommen, musst du noch ein bisschen Gewinnerverlierer machen.
Genau, ich will doch kurz Gewinnerverlierer machen.
Dann erlöse ich dich auch.
Es sind wieder einige Namen drin, die mir nichts sagen.
Das ist immer interessant zu sehen.
Aber auch einige, die mir was sagen.
Venice, WWW hat sich ziemlich erholt diese Woche mit knapp 17 Prozent.
Man muss aber sagen, dass es natürlich jetzt wieder bei 12 Dollar, knapp 12 Dollar.
Man muss aber natürlich auch sagen, dass es vor, wann war das?
Im Juni noch bei über 20 Dollar war.
Also jetzt quasi, wenn man den Zeitraum betrachtet, ziemlich abverkauft.
Wenn man ein bisschen weiter rauszoomt zum Jahresanfang, dann ist es natürlich eine totale Erfolgsgeschichte.
Ich glaube, es gab zwei interessante Themen.
Das erste war, dass sie ihre Rückkäufe von dem WWW-Token drastisch erhöht haben.
hat sich fast verdreifacht, die Menge an Buybacks.
Und das andere war, dass sie jetzt da noch Guidance gegeben haben, eine Revenue Guidance und quasi davon ausgehen, dass das Geschäft rund um Private Inference oder das quasi Venice AI Kerngeschäft weiter stark wächst und man dann quasi davon ausgehen kann, dass das sich natürlich früher oder später auch in höheren Token Burn übersetzen wird.
Ich finde es immer ein bisschen schwierig mit dem Token und dem Protokoll.
Also ich glaube, dass das Produkt und das, was sie machen, steht außer Frage, dass sie da einen totalen Private-Market-Fit gefunden haben.
Und ich glaube, da haben wir jetzt schon häufiger darüber gesprochen, sich dieses Thema Privatsphäre und Zugang zu Modellen, ich glaube, ein Trend ist, der sich fortsetzen wird.
Ich glaube, es wird noch mal interessant zu sehen sein, wie stark ihr Mode dann wirklich da ist.
Weil ich glaube, wenn andere mal das für sich auch entdecken, vielleicht etabliertere Spieler, die schon eine größere...
einen Userbase oder Distribution haben, ob die dann so einen Venice aus dem Markt drücken können.
Aber ich glaube, das ist mega.
Die Kernfrage ist halt immer noch, wiefern übersetze ich das wirklich auf den Wert des Tokens und wie sportlich ist der jetzt heute schon bewertet.
Aber jetzt diese Woche erstmal ein bisschen Erholung und mal gucken, ob sich das in eine Trendkehrtwende jetzt umsetzt oder ob das jetzt nur so ein kleiner Bounce war nach einem 60% Abverkauf.
Aber kurze Frage dazu, glaubst du wirklich, dass es einfach nur eine Frage des Value Accruals ist?
Also sprich, Ich erinnere, wo Pump.Fun seinen eigenen Token gelauncht hat, da war es ja auch so, dass die dann irgendwie gemerkt haben, ihr Token schmiert die ganze Zeit ab und dann haben sie einfach gesagt, jeglichen, wirklich jeglichen Revenue, den wir machen oder beziehungsweise Gewinn, den wir machen, pumpen wir zu 100% in Token Buybacks und alles soll eigentlich dem Token Holder zugute kommen und trotzdem ist der Token ins Bodenlose gefallen.
Liegt natürlich auch daran, dass bei Pump.Fun die Leute einfach Angst hatten, wie zukunftsfähig das Modell überhaupt ist.
Und dass da vielleicht in zwei, drei Jahren gar keine Cashflows mehr kommen.
Aber glaubst du, wenn es das jetzt zu 100% so machen würde, dass der Token dann fliegen würde?
Jetzt nimmst du ein bisschen was vorweg.
Ich wollte später noch zu Pump sprechen.
Ich würde es trotzdem mal kurz parken und nur so viel dazu sagen.
Ja, also Token Buybacks alleine.
Quasi gibt es auch Beispiele, die man als Datenpunkt dafür nutzen kann, dass es nicht hilft.
Ja, also Beispiel Pump kaufen total viel von ihrem Token zurück und trotzdem ist der Token quasi...
Ich bin ja nur runtergegangen.
Ich glaube, bei Venice ist es nochmal ein bisschen anders, weil ich glaube, die Kernsorge der Investoren schon die ist, dass es halt ein Equity-Play ist.
Also die haben ja auch, hatten wir darüber gesprochen, auf einer Milliarde, Milliardenbewertung jetzt eben zuletzt Geld eingesammelt.
Und im Zuge dessen ist ja diese ganze Debatte nochmal losgetreten worden.
Wem gehören die Umsätze?
Wer hat hier wirklich partizipiert quasi am Wertzuwachsend am Erfolg von diesem Produkt?
Und da ist schon noch die Kernfrage, wie bewertest du diesen WWW-Token?
Und es gibt, glaube ich, zwei Ansätze.
Das eine ist, dass du sagst, okay, es gibt quasi Buybacks, also ein Teil der Umsätze, die erwirtschaftet werden, fließen tatsächlich auch in den Token zurück.
Und wenn man das erhöht, dann sollte das natürlich auch den Erwartungswert oder den zukünftigen Cashflow an die Tokenhalter irgendwie erhöhen.
Ob das ausreicht, dass der Token dann wirklich steigt, das ist ja nochmal eine andere Frage.
Aber also erstmal.
de facto erhöht das quasi meinen Erwartungswert.
Und das Zweite, und das ist natürlich die viel abstraktere Art und Weise, diesen Token zu bewerten, ist zu sagen, es gibt ja zwei Tokens in dem Venice-Modell, jetzt driften wir hier schon so ein bisschen in dieses Venice-Rabbit-Hole ab.
Es gibt ja den Vivito und Diem.
Und Diem, du musst quasi dein Vivi staken, wenn du das machst, dann kannst du ab einer gewissen Menge einen Diem-Token also quasi erzeugen dafür, dass du eine Menge an VBV-Token irgendwo parkst.
Und diesen DIRM-Token, wenn du den dann wiederum stakst, gibt das dir Zugang zu einem Dollar pro Tag an Compute-Resourcen.
Und jetzt kann man natürlich sagen, okay, 365 Dollar pro Jahr an Compute-Resourcen, also quasi AI-Nutzung.
Die meisten kennen das von ihren Cloud- oder OpenAI-Plänen.
Da zahlt man ja irgendwie 20 bis 100, 200 Dollar pro Monat.
und kriegt da dann irgendwie eine Menge an Tokens.
Und so kann man sich das hier vorstellen, wenn ich meinen Diem-Token-Stake, kriege ich halt einen Dollar am Tag quasi an Guthaben.
In Perpetuity, also es gibt kein, das hört auch nicht auf, wenn ich meinen Diem gestaket lasse, dann habe ich diese Forderung gegenüber dem Venice AI quasi in ein bisschen Überendlichkeit.
Und die Frage ist jetzt, was ist das wert und wie hoch ist die Nachfrage denn danach?
Wenn die Nachfrage nach diesem Diem-Token extrem hoch ist und man sagt, okay, die es gibt irgendwo einen gewissen Wert von diesem DM-Token und Leute wollen das haben, weil Leute wollen sich diese Computer-Resourcen sichern.
Zum Beispiel in der Annahme, dass sie sagen, okay, in Zukunft wird das alles viel, viel teurer und ich kaufe mir lieber heute meine DM-Tokens und stake die.
Dann sollte sich das natürlich auch direkt in den Wert für den Venice-Token übersetzen, weil das ist der Zugang zu dir.
Und wenn man sagt, okay, Venice ist quasi so gesehen eine knappe Ressource, eine Ressource, mit der ich dir mitten kann.
dann sollte es auch darüber einen Wert haben.
Finde ich aber die viel, viel schwierige Art und Weise, dir jetzt irgendwie einen Wert abzuleiten, weil da habe ich so viele Faktoren drin und muss die irgendwo, muss sehr viele Annahmen treffen.
Aber grundsätzlich sind das, glaube ich, so die beiden Wege oder Art und Weise, wie man irgendwie jetzt einen Wert für den Wendest Token ermitteln kann.
Ja, ich finde es schwierig, weil der Token sich natürlich jetzt auch dieses Jahr massiv entwickelt hat.
Absolute Euphorie.
Jetzt hast du quasi gerade mal so ein bisschen die...
den Pullback und ich glaube, alle fragen sich jetzt, okay, was ist das Ding wirklich wert und vielleicht fährt man auch besser damit, wenn man keine starke Meinung hat, hier erstmal diese Findung auszusetzen und zu sagen, okay, wenn der Markt da irgendwo seinen Boden gefunden hat und man vielleicht auch bessere Analysen oder Modelle hat, die einen VVV-Wert bestimmen, dann vielleicht sich das nochmal anzuschauen.
Na gut, ich...
Ich muss sagen, ich habe mir ja gerade irgendwie selbst ein Grab geschaufelt, weil ich ja auf den Clarity Act eigentlich zu sprechen kommen wollte mit dir und jetzt selbst noch irgendwie eine Rückfrage gestellt habe, die dazu geführt hat, dass wir in diesem Venice-Rubbit-Folge gelandet sind.
Deshalb würde ich sagen, lass mal weitermachen mit Gewinnern und Verlierern.
Wer hat so noch diese Woche gewonnen?
Genau, Venice hatten wir besprochen.
Ich sehe, dass der Vision-Token von Bitpanda 17% up ist.
Weiß ich jetzt nicht, was dahinter steckt, aber der war natürlich auch sehr, sehr stark abverkauft.
Müsste man nochmal schauen, was da genau die Meldung war.
Kaito 17%, auch ziemlich stark abverkauft.
Die haben bekannt gegeben, dass sie einen Deal mit X gemacht haben, hinsichtlich gewisser Datennutzung, Datenauswertung.
Also Kaito, für alle, die es schon wieder vergessen haben, war ja dieses Protokoll, die so ein bisschen versucht haben, eine Plattform zu sein, wo Protokolle Token-Anreize setzen könnten.
Also ich konnte einen Teil meiner Token, die ich vielleicht ansonsten als Airdrop einfach ausgespielt hätte, konnte ich vielleicht dort dann parken und konnte sagen, okay, Kaito, bitte nutzt euren Algorithmus, um meine Token Incentive sinnvoll zu verteilen.
Und sinnvoll zu verteilen heißt in dem Fall, die Aktivität von Nutzern auf Twitter.x zu analysieren und darüber quasi auszuspielen.
Ja, also Taiko hat sicherlich einen guten Algorithmus, um Nutzeraktivität auf X zu messen und das quasi dann an Anreizsysteme zu koppeln.
Was jetzt genau mit X-Star planen, wissen wir nicht.
Token auf jeden Fall ziemlich gepumpt.
Hatte auch einen interessanten Tweet dazu gesehen, quasi hinzu so, by the rumor, sell the news.
Also der Token ist die letzten, der war wirklich down only und ist die letzten vier Wochen ziemlich stark gestiegen, über 100%.
Scheinbar haben die Leute das so ein bisschen gefrontrunnt.
Also mal gucken, ob sich das hält.
Athena 10% im Plus.
Die haben ziemlich viel TVL auf der Robinhood-Chain aufgebaut.
Pump Fun, 12 Prozent, über die sprechen wir später noch.
Und ja, das glaube ich war es für den Gewinnern.
Bei den Verlierern gibt es einen Namen, der tatsächlich 94 Prozent diese Woche down ist.
Der Token heißt Dechse.
Mehr sagt er tatsächlich auch nichts.
Ich kann nicht wirklich dazu sagen.
Bei uns im Discord hat sich nur jemand gefragt, warum der Token so stark fällt.
Vermutung wäre, dass das hier irgendeine Pump and Dump Geschichte ist, weil 94% in der Woche ist schon, oder es gab irgendeinen großen Hack.
Das kriege ich auf FOMO auch hin.
Das ist schon Outlier.
Ansonsten haben wir noch bei den Verlierern vielleicht erwähnenswert Aerodrome Finance mit knapp 9% runter.
Der Token ist ja zuletzt bis auf 60 Cent hochgegangen, jetzt wieder auf 43 Cent runter.
Grund hierfür waren sicherlich Spekulationen.
oder so ein bisschen Frontrunning davon, dass Aerodrome jetzt eben auf Ethereum Mainnet launcht.
Also Aerodrome ist ja super erfolgreich als DEX auf der Base-Blockchain.
Und die hatten schon letztes Jahr angekündigt, dass sie quasi sich auf mehrere Chains erweitern wollen, unter anderem eben auf Ethereum Mainnet und da mal so ein bisschen gegen Uniswap antreten wollen.
Das wollen sie auch nach wie vor, nur ist jetzt eben rausgekommen, dass sich der Launch um ein, zwei Minuten verzögert von ursprünglich Juli auf jetzt glaube ich September.
Der zweite Grund, glaube ich, warum, oder könnte ich mir vorstellen, warum Aerodrome jetzt auch so ein bisschen abverkauft hat, auch im Vergleich zu Uniswap, wenn man sich das Pair anschaut, ist es auch ziemlich stark gefallen, weil Uniswap aktuell halt super viel Kohle mit dem Trading auf Robinhood macht, auf der Robinhood Chain.
Also da geht es ja nach wie vor ziemlich ab und davon profitiert halt Uniswap massiv und man kann natürlich den Aerodrome da schon ein bisschen vorwerfen, okay.
Warum seid ihr nicht dort gelauncht?
Ist das vielleicht die Nähe zu Coinbase und Circle?
Weil auf der Circle Chain, die ja jetzt bald kommt, wollen sie launchen.
Und quasi beim Competitor Robinhood durfte man oder wollte man da vielleicht aus politischen Gründen auch nicht launchen.
Naja, so oder so auf jeden Fall ein bisschen abverkauft und mal gucken, inwiefern sich das hier wieder fängt.
Dann würde ich sagen, beschließen wir damit den Markets teil.
Spann mich nicht weiter auf die Folter.
Clarity Act, ist das Ding endlich durch oder war es los?
Nee, nichts ist durch, aber es gab jetzt wieder Hoffnung diese Woche.
Also nochmal kurz zum Hintergrund.
Es gibt ja die Sorge, dass wenn der Clarity Act nicht vor der Sommerpause durch den Senat geht, dass es dann schwierig wird, das dieses Jahr noch irgendwie durchzudrücken.
Und wenn man es dieses Jahr nicht durchbekommt, dann wird es quasi hinten raus eh schwierig, weil höchstwahrscheinlich die ...
die Republikaner des Repräsentantenhaus bei den Mittwochenwahlen verlieren werden und es politisch dann vielleicht auch andere Prioritäten wieder geben wird.
Das heißt, eigentlich, so wie ich das lese, ist das so ein bisschen jetzt oder nie.
Vielleicht ist das eine überspitzte Darstellung.
Ich glaube, es gibt auch noch eine Wahrscheinlichkeit, dass es durchgeht, selbst wenn es jetzt vor der Sommerpause nicht klappt.
Aber im Moment ist der Fokus sehr stark jetzt auf einen Push vor dem 7.
August.
Das ist das.
oder ab dem 7.
August gehen die Senatoren in ihre Sommerpause und werden dann nicht mehr darüber abstimmen.
Und man sieht das auch daran, dass Leute wie Brian Armstrong aktuell sehr viel Zeit in Washington verbringen.
Präsident Trump sich jetzt mehrfach wieder dazu geäußert hat.
Also das scheint jetzt nochmal aktuell ein starker Versuch zu sein, da etwas ins Bewegen zu bekommen.
Und es scheitert aber so ein bisschen auch an der Person, die das Ganze versucht, jetzt nochmal politisch über die Ziellinie zu drücken.
Denn Die Kernproblematik aktuell sind scheinbar irgendwelche Ethikklauseln, die die Demokraten quasi reinverhandeln möchten und die es Politikern, insbesondere auch dem Präsidenten, verbieten würden.
Gewinne durch Kryptowährungen, durch den Handel oder die, ich weiß nicht, ob es um den Handel oder die Issuerance von eigenen Kryptowährungen geht.
Und das ist natürlich ein schwieriges Thema für Trump, der ja, glaube ich, über eine Milliarde, Das wurde kürzlich bekannt, dass er über eine Milliarde an Gewinn gemacht hat mit Kryptowährungen.
Er sagt oder seine Anwälte sagen, das ist ja nicht selber, sondern es ist irgendein Trust, der von seinen Söhnen gemanagt wird.
Aber es läuft unter seinem Namen.
im Zuge dessen auch rausgekommen, wie dieser Trump-Meme-Coin überhaupt funktioniert hat.
Und zwar hat er sich einfach eine fette Licensing-Fee dafür nehmen.
Also er hat quasi seinen Namen hergegeben, hat dafür, glaube ich, 300 Millionen Dollar oder sowas als Licensing-Fee bekommen.
Und diejenigen, die diesen Token rausgebracht haben, haben halt dann sich wahrscheinlich nochmal dumm und dämlich darüber verdient, dass sie halt einen signifikanten Teil auch selber eingesteckt haben.
Also da wird wirklich mit allen...
Tricks gearbeitet, die man nur so kennt.
Und es gab jetzt diese Woche die Meldung, dass sich aber bei diesen Ethikklauseln jetzt auch was bewegt hat.
Scheinbar gab es dort ein Treffen zwischen dem Weißen Haus und republikanischen Senatoren und es wurde ein neuer Vorschlag gedraftet und im Gesetztext oder Entwurf auch entsprechend angepasst.
Das hat dazu geführt, dass quasi es viel Euphorie rund um den Clarity Act gab und die Wahrscheinlichkeiten auf Polymarket auch hochgegangen sind, auf irgendwie, ich glaube, 45 Prozent oder sowas.
Und die sind jetzt aber zuletzt wieder gefallen, denn scheinbar sind die Demokraten da noch nicht ganz so d'accord mit diesen angepassten Ethikklauseln.
Ich glaube, eine der Probleme, die genannt wurde, war, dass quasi die IT-Klauseln erst nach dem aktuellen Term von Trump dann gelten sollen.
Er wird de facto quasi ausgeklammert.
Aber die Kernfrage ist, glaube ich, kann man sich hier irgendwo einigen und schafft man es jetzt noch vor dem 7.
August, und das sind jetzt gerade mal noch zwei Wochen, das ganze Ding zur Abstimmung im Senat zu bekommen.
oder nicht.
Ich hatte gestern noch ein Interview gelesen mit jemandem, der gesagt hat, er glaubt, wenn es zur Abstimmung kommt, dann glaubt er, das wird durchgehen.
Aber die Frage ist, schaffen sie es überhaupt zur Abstimmung?
Was gibt es denn da für eine Hürde von der Abstimmung?
Also das verstehe ich.
Ich bin kein Experte, was US-amerikanische Politik angeht, aber ich würde mir halt so denken, okay, wenn die Republikaner die Mehrheit haben, die können halt einen Entwurf durchdrücken, wenn sie wollen.
Oder gibt es da vorher irgendwie...
Muss man schon eine Mehrheit haben, um überhaupt über die Mehrheit abstimmen zu dürfen?
Oder wie funktioniert das?
Gute Frage.
Ich weiß nicht, woran das scheitert.
Ich vermute mal, man würde es halt nur dann zur Abstimmung freigeben, wenn man auch glaubt, dass das irgendwo eine Chance hat.
Also es wäre ein ziemliches Debakel natürlich, wenn du es irgendwie, du willst ja davor quasi.
mal vorfühlen, wie denn die Leute dazu stehen.
Und hier die sehr einflussreiche US-Senatorin von den Demokraten, Elizabeth Warren, die ja damals auch mit dem Slogan gegen Trump geraced oder damals bei ihrer Wiederwahl geraced hat, I'm raising a anti-crypto army.
Also der Passkupo...
Überhaupt nicht, auch schon vor Trump.
Die hat jetzt gestern, glaube ich, nochmal persönlich dazu aufgerufen, dass sich Leute dagegen stellen sollen.
Ja, man muss mal gucken.
Ich würde da jetzt nicht zu viel reininterpretieren, beziehungsweise ich glaube, man weiß es einfach nicht.
Also ich würde auch auf diese Polymarket-Ords.
Da ist relativ wenig Volumen drauf.
Ich weiß nicht, ob das wirklich so aussagekräftig ist, ob die jetzt bei 35 oder 45 Prozent stehen.
Das bezieht sich übrigens auch auf das Jahr 26 und nicht nur auf quasi geht das jetzt durch.
vor der Sommerpause durch oder danach.
Mal gucken.
Ich glaube, es ist ziemlich tricky innerhalb von zwei Wochen, vor allem, wenn man parallel noch einen Krieg führt, der gerade auch eher zu eskalieren scheint.
Ja, ich bin da eher noch zurückhaltend aktuell.
Aber es wäre natürlich wünschenswert.
Wir werden es auf jeden Fall beobachten.
Ich glaube, die nächsten zwei Wochen könnten spannend werden und wir werden es dann hier mit Live-Ticker verfolgen.
Eine andere Sache, die ich recht spannend fand und es tut mir leid, dir da auch wieder ein bisschen in die Parade fahren zu müssen, weil du hast gesagt, Michael Saylor werden wir in dieser Folge wahrscheinlich mit zwei Sätzen abtun.
Ganz abtun können wir ihn nicht, weil ich habe diese Woche gesehen, dass er nicht alleine, aber zusammen mit BlackRock und ich glaube Galaxy sich zusammentut, denn man muss den Bitcoin schützen vor den großen, smarten Computern.
Was ist da los?
Ja, ich glaube für alle, die sich ein bisschen Sorgen gemacht haben rund um das Thema Quantum Computing, glaube ich, eine sehr erfreuliche Meldung.
Es wurde jetzt bekannt gegeben, dass eben ein Konsortium aus großen Investoren und Leuten, die quasi sich mit Bitcoin auch beschäftigen, darüber, dass sie zum Beispiel einen eigenen ETF rausgebracht haben wie BlackRock, sich jetzt zusammentun und investieren, um quasi ...
die Forschung oder nach einer Lösung zu suchen, die den Bitcoin eben auch quantum resistant macht.
Ja, ich glaube, das ist sehr erfreulich, das zu sehen, weil ich glaube, eine der großen Sorgen, die man ja hat oder die man hatte, war, dass das eben genau nicht passieren wird.
Ich glaube, die, weil man sieht ja, also die Technologie grundsätzlich abzugraden, ist ja nicht das Problem, haben wir schon ein paar Mal hier besprochen, sondern die Frage ist halt, Was macht man mit Wallets, die zum Beispiel nicht upgraden können oder wollen, wie zum Beispiel Satoshi's Token?
Was macht man damit?
Da gibt es viele Detailfragen, aber ich glaube, das Schöne ist zu sehen, dass es auf jeden Fall hier scheinbar Bestreben gibt, hier mal was voranzutreiben, weil ich glaube, die größte Sorge am Markt ist ja, dass man sich eben nicht darum kümmert oder zu lange sich nicht darum kümmert und dann irgendwann ein Problem hat.
Wird spannend zu sehen sein, wie so die ganzen Bitcoin...
und ich sag mal in Anführungszeichen OGs jetzt darauf reagieren, dass sich hier irgendwie die Black Rocks und so dieser Welt jetzt darum kümmern wollen.
Ich sehe immer noch das Risiko, dass es oder das Szenario, dass es irgendwo in einer Hardfork am Ende des Tages endet und dass du quasi eine Quantum-Resistant und vielleicht eine weniger Quantum-Resistant Bitcoin-Chain irgendwann mal hast.
Also ich glaube, das Thema wird uns in Zukunft noch beschäftigen.
Ich glaube, es ist noch ein paar Jahre, vielleicht liegt es noch in der Zukunft, aber ja, ich glaube, es schafft sicherlich Für die, die sich große Sorgen machen, schafft das, glaube ich, Vertrauen, wenn solche Meldungen jetzt rausgehen.
Weiß ich nicht.
Also ich habe es gesehen und ein bisschen schmunzeln müssen, weil ich glaube, die Summe, um die es da geht, sind 15 Millionen.
Was für alle drei da drin, außer Michael Saylor, der ein bisschen gerade jeden Cent zusammenhalten muss, aber alle anderen schwimmen eigentlich in der Knete.
Und dann denke ich mir, warte ganz kurz, dass die schon genug Knete haben oder mehr machen könnten.
Und Nummer eins ist es halt...
Verglichen mit dem, was man versucht zu schützen, nämlich irgendein Asset, was mehrere Milliarden wert ist, sind 15 Millionen irgendwie ein Pappenstiel auf der einen Seite.
Und das könnte natürlich auch signalisieren, okay, vielleicht nimmt man die Bedrohung nicht allzu ernst und deshalb sind 15 Millionen more than enough.
Ich weiß es nicht, aber ich fand es halt so ein bisschen wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wobei ich glaube, dass jetzt nicht an dem Geld scheitert.
Also für was brauchst du das Geld?
Es ist ja jetzt nicht so, dass du da jetzt irgendwelche Grundlagenforschung machen musst, die extrem teuer ist, sondern es geht ja eher darum, ein Signal zu senden.
Deshalb weiß ich nicht, ob die Summe, ja, die ist quasi relativ gesehen ein Joke, aber ich glaube, es geht eher darum, ein Signal zu senden.
Mike Novogratz von Galaxy fällt mir gerade noch ein, der war übrigens bei Prof Galloway zu Gast im Podcast.
Hat er eigentlich, ich finde, irgendwie einen ganz guten Eindruck gemacht, aber wenn man sich mal die Kommentare auf YouTube anschaut, dann sieht man, dass das Crypto aktuell nicht sehr beliebt ist und die Leute da sich erforschieren, warum so jemand überhaupt hier eine Plattform bekommt.
Also ganz interessant zu sehen.
Ich weiß halt nicht, ob das vielleicht auch so ein bisschen Self-Selection-Bias ist, weil...
Prof Galloway ist jetzt, finde ich, auch nicht so der allergrößte Kryptofreund und wahrscheinlich hat er auch eine Audience, die generell ein bisschen skeptischer demgegenüber eingestellt ist.
Insofern würde ich das jetzt auch nicht für bare Münze nehmen, aber...
Anyways, lass uns weitermachen mit dem nächsten Thema.
Und wenn ich so ein bisschen ins Dock schmule, habe ich das Gefühl, dass du bei deinen Hausaufgaben ein bisschen abgeschrieben hast, weil wir wollten hier langer Zeit mal wieder so ein Update zu Helium machen und jetzt scheint es von unseren Freunden bei Blogstories einen Report gegeben zu haben und du musst hier nicht zu ihr selbst recherchieren oder wie schaut es aus?
Richtig.
Es gab einen Q2-Report zu Helium von Blogworks Research, der auch gemeinsam...
mit dem Management irgendwie erstellt wurde, weil es gibt einen Management-Commentary als Teil dieses Reports.
Von daher, glaube ich, das wollte ich nur erwähnt haben.
Ich weiß nicht, wie unabhängig der jetzt komplett erstellt wurde.
Aber ich bin sehr froh tatsächlich darüber, dass es diesen Report gibt, denn mir ist aufgefallen, man muss mittlerweile wirklich ein Experte sein innerhalb der Domain.
Man hört die übrigens sehr laut tippen die ganze Zeit.
Man muss wirklich ein Experte sein innerhalb der Domain, um das, glaube ich, voll und ganz nachzuvollziehen.
Also ich glaube, das, was wir bei vielen Kryptoprotokollen sehen, dass die irgendwie innerhalb ihrer Nische besser werden, Product Market fit finden und wenn man sich die Frage stellt, ist der Token irgendwie relevant oder nicht, muss ich wirklich ein Experte sein oder eine Meinung dazu haben, ob wir jetzt, weiß ich nicht, bei Hyperliquid Perpetual Futures eine Zukunft haben oder nicht und was da quasi irgendwie regulatorisch vielleicht irgendwie die...
Problemchen sind, die auftreten können oder nicht.
Und das Gleiche tritt jetzt bei Helium auf.
Es ist nicht mehr so, hey, ihr machen irgendwie ein paar Leute in der Antenne aufs Dach und klingt cool, der Token könnte pumpen, sondern hier geht es jetzt darum, zu welchen Centpreis kann man hier irgendwie die Gigabyte Datenvolumen an die Carrier offloaden.
Also ich glaube, das wäre jetzt eher tatsächlich ein Case für quasi Telco-Experten, sich das Modell anzuschauen und zu sagen, ist das irgendwie fair bewertet oder nicht.
Also mir ging es auf jeden Fall so beim...
Lesen diese Reports, habe ich mir gedacht, okay, krass, interessant zu sehen, dass sich auch hier die quasi Deepin-Ecke so professionalisiert hat, dass ich jetzt diesen Report lese und mir denke, okay, ich verstehe es, aber ich fühle mich jetzt nicht irgendwo in der Lage, beurteilen zu können, ob das Geschäft jetzt gerade gesund wächst, zu schnell wächst oder sehr schnell oder zu langsam wächst und so weiter.
Das fand ich ganz interessant zu sehen.
Ich kann trotzdem ein paar Zahlen nennen.
Also man fokussiert sich ja mittlerweile total auf dieses Carrier-Offload-Modell.
Das hatten wir hier besprochen, dass sie ihre eigene Helium Mobile-Marke ja verkauft haben.
Da hatte ich mal irgendwo gelesen, dass das scheinbar auch ein ziemlicher Fire-Sale war.
Also ich glaube, das war jetzt nicht super erfolgreich.
Aber man fokussiert sich eben auf diesen sogenannten Carrier-Offload.
Das heißt, das Helium-Netzwerk ist nach wie vor so als Deepin konzipiert.
Das heißt, ich kann da irgendwo zu beitragen.
Und man versucht sich natürlich dann...
Locations auszusuchen, wo die Nachfrage von den anderen Anbietern entsprechend hoch ist, das Datenvolumen über das Helium-Netzwerk zu beziehen.
Ich war ja früher in New York und hatte da jemand von Helium gesehen, der quasi ein bisschen das auch gepitcht hat und gesagt hat, okay, man fokussiert sich jetzt sehr stark auf Indoor-Sachen, also Messen zum Beispiel, große Messehallen, ich glaube, Flughäfen wurden genannt.
Also alles.
wo scheinbar die bestehenden Anbieter kein gutes oder zufriedenstellendes Netzwerk abbilden können oder es vielleicht zu teuer wäre, es dort zu installieren und man quasi hier auf die Helium-Hotspots zurückgreift.
Und dieser Carrier-Offload, so nennt man das, die offloaden quasi ihre Daten dann ins Helium-Netzwerk.
Das ist quasi aktuell, ich glaube, an 99 Prozent oder sowas des Umsatzes, den man macht.
Also das ist das Thema, was Helium treibt.
Daily Active Users, ich gebe jetzt einfach mal ein paar Zahlen aus dem Report, im Q2 bei knapp 3 Millionen, 20% hoch Quarter-over-Quarter.
Peak Daily Active User 3,5 Millionen, also jetzt auch nicht gar nichts.
Und Gesamtdatentransfer im Q2 sind fast 10 Terabyte, auch 20% gestiegen Quarter-over-Quarter.
Also das scheint grundsätzlich zu funktionieren.
Man hat damit knapp 3,3 Millionen.
Dollar Umsatz gemacht, eineinhalb Millionen Dollar Emissions.
Das heißt, es gibt hier diese Metrik Revenue to Emissions.
Also kannst du dir quasi die Umsatz- und die Kostenseite anschauen.
Die Kosten sind ja primär die Token Emissions, die man quasi als Anreize ausschüttet, damit Leute eben das Netzwerk hosten oder quasi ihre Hotspots hosten.
Dieser Revenue to Emissions Ratio ist um 220 Prozent gestiegen.
Also das ist quasi relativ.
Positiv zu sehen, Network Utilization ist bei über 99 Prozent.
Das heißt, das Netzwerk, was man zur Verfügung stellt, wird scheinbar auch entsprechend genutzt.
Über 120.000 Access Points und knapp 12.000 Unique Deployers.
Klingt jetzt erstmal alles okay.
Ich glaube, nochmal, man muss jetzt hier quasi viel tiefer reinsteigen, um das wirklich zu verstehen.
Sie erzählen so ein bisschen, dass eines der Kernthemen war, dass sie eben das Pricing angepasst haben.
Sie kriegen jetzt nur noch, ich glaube 10 Cent war das pro Gigabyte und nicht mehr 50 Cent.
Das heißt, das wurde ein bisschen angepasst.
Vielleicht war das zuvor auch stark subventioniert und man ist jetzt eher quasi auf der, beim normalen Preis des Marktes irgendwo angelangt.
Was noch ganz interessant ist, wenn man sich die Umsatzzahlen anschaut, die sind relativ stabil.
Also Q3, 25 waren es knapp 3 Millionen.
Q4, 25, 5 Millionen.
Q1, 26, knapp 4 Millionen.
Jetzt Q2, 26, wieder 3,5 Millionen.
Also ich sehe da jetzt nicht einen starken Trend.
Zuletzt über die letzten zwei Quartale eher fallend.
Gleichzeitig muss man sagen, dass aber die Token Emissions auch entsprechend stark gefallen sind.
Und dass das Net Income eigentlich recht positiv ausschaut.
Also im letzten Jahr hat man noch tiefe Verluste gemacht.
Im Q3, 25 zum Beispiel 6 Millionen Dollar Verlust.
Und jetzt zuletzt eben fast 2 Millionen Dollar Gewinn.
Schaut irgendwie schon ganz gut aus.
Und ich glaube, wenn man sich diese Utilization Rate anschaut, bei knapp 100 Prozent, ich meine, was willst du mehr?
Also scheinbar das Produkt, was du anbietest, scheint irgendwie nachgefragt zu sein.
Ich glaube, jetzt die spannende Frage hat, wie stark man das skalieren kann.
Was auch interessant ist, ist, dass der Token dieses Jahr, also wir sprechen jetzt nicht über den gesamten Krypto-Bärenmarkt, der ja schon im Oktober eigentlich losgegangen ist, letztes Jahr, sondern dieses Jahr ist der Helium-Token um 85 Prozent gefallen.
Also das ist natürlich ganz schön übel.
Und zeigt halt auch, dass das Ganze, glaube ich, komplett weggeht von jeglichen Fantasien.
Quasi Deepin ist cool und kann irgendwie groß werden hin zu, was ist der Umsatz?
Was bleibt für mich als Tokenhalter davon hängen?
Und wie weit kann ich hier irgendwie die Zukunft prognostizieren?
Oder was für Multiple gebe ich dem Ganzen?
Und daran wird das Ganze irgendwie bewertet.
Also das fand ich schon nochmal...
Interessant zu sehen, ich wusste es nicht, weil ich den Token schon lange nicht mehr beobachtet hatte, aber das ist schon spannend zu sehen, dass hier auch die Deepend Tokens, glaube ich, jetzt einfach bis in der Realität angekommen sind und einfach stärker auf Fundamentals bewertet werden.
Ich muss sagen, ich finde die Entwicklung super traurig.
Also mehrere Gedanken zu dem, was du gerade gesagt hast.
Erstens, Quartalsumsätze von 3 Millionen, 4 Millionen und die irgendwie nicht wachsen.
Da bin ich kurz ins Stocken gekommen, weil ich denke, krass, für mich war Helium immer so ein Beispiel für...
Irgendein Krypto-Gegner sagt mir einen ordentlichen Use-Case und die Leute haben Helium genannt, weil es irgendwie eine coole Idee war.
Damit konnte auch der Autonormalverbraucher irgendwas anfangen.
Faktisch ist es aber immer noch eine Bude, die seit Jahren...
teilweise weniger Umsatz macht als irgendwelche Gebäudereiniger oder irgendwelche, weiß ich nicht, technischen Planungsbüros, die ich bei mir auf der Plattform verkaufe, weißt du, wo keine Sau drüber redet und hier irgendwie im gesamten Media-Game wird das als Paradebeispiel für Crypto-Use-Cases herausgenommen, abgesehen von Stablecoins, die sich da später noch ein bisschen als Killer-Use-Case herausprognostiziert oder herauskristallisiert haben.
Dann war es halt auch so, dass...
die ganzen Deepin-Produkte uns durch den letzten Bärenmarkt getrieben haben.
Ich kann mich noch daran erinnern, keine Sau hat sich mehr für Crypto interessiert und wir haben halt dabei immer noch erzählen können, okay, aber guck mal, Deepin hat wirklich Adoption und das ist cool und was weiß ich.
Und dann halt so dieses Flaggschiff-Projekt.
sterben zu sehen und es ist kein richtiger Tod mit einem Mal Genick gebrochen, sondern einfach die Fantasie ist raus, niemanden kümmert es mehr so richtig.
Man kann da vielleicht ein lukratives Business drauf aufbauen, aber wie gesagt, wir reden hier über einen KMU in Deutschland so nach Motto und nicht nach irgendwie der weltverändernden Technologie, die wir uns alle irgendwie gewünscht haben.
Finde ich ein bisschen traurig, muss ich ehrlich sagen.
Ja, also wenn man es so betrachtet, gebe ich dir da recht.
Ich meine klar, jetzt muss man mal gucken, wenn sie jetzt ja dieses Jahr vielleicht den Umsatz noch ein bisschen wachsen können, dann laufen sie da vielleicht irgendwo annualized oder run rate zum Ende des Jahres irgendwo 25 bis 30 Millionen Umsatz.
Gebe ich dir total recht, das ist jetzt, das ist nett, aber das ist jetzt nichts Besonderes, glaube ich, muss man einfach so sagen.
Aber es zeigt halt auch so ein bisschen, finde ich schon, den Weg, den wir gerade sehen im Kryptomarkt, dass einfach ein Großteil der Protokolle irgendwo halt am Boden der Tatsache ankommen und ja, einfach sich schauen müssen, dass sie ein Geschäftsmodell aufbauen.
Und ich meine, dafür gibt es natürlich viele andere erfolgreiche Beispiele, die eher im Bereich, wie du gesagt hast, Stablecoin, Trading, Infrastruktur, siehe irgendwie Perps, Produkte, Options, wie auch immer, die quasi starke Adoption gerade sehen, Tokenisierung.
Morph of Walls, was weiß ich was.
Und das Thema Deep Inhalt, ja, glaube ich, schon so ein bisschen in der Nische angekommen ist.
Ich glaube, dass es in der Nische sehr interessant sein kann.
Also ich glaube, vielleicht mal anders gesagt, sagen wir mal, die wachsen ein bisschen.
Und das ist in zwei, drei Jahren, machen die irgendwie 100 Millionen Umsatz, damit in den Jahren irgendwie profitabel.
Und du sagst, ich habe irgendwie eine 100 Millionen Company dadurch aufgebaut, dass irgendwie 20.000 Leute global sich irgendwelche Hotspots hosten.
und AT&T und T-Mobile mir die Daten abkaufen.
Finde ich irgendwie, ist eine coole Geschichte.
Man klammert aber natürlich den Teil aus, dass du sagst, okay, wir haben es schon sechs Jahre davor probiert und waren Milliarden wert und sind jetzt quasi irgendwo in der Realität angekommen.
Also ich glaube, kommt mir so ein bisschen darauf an, wie man drauf schaut.
Aber ich glaube, ja, wir sehen, man sieht das ja auch bei anderen Deep-Ends, sowas wie GeoNet und sowas, die schon relativ erfolgreich wachsen und in ihrer Nische, glaube ich, einen guten Job machen.
Aber wir haben jetzt, ich glaube, wo ich dir total recht gebe, wir haben noch kein Deepin Case gesehen, wo du sagst, das ist jetzt irgendwo Multi-Billion Dollar direkt, sondern die sind schon nischiger als ursprünglich gedacht.
Ja, ich glaube, genauso muss man drauf blicken.
Und ich glaube, das ist ja das Gleiche, was du im Startup-Ökosystem immer wieder siehst.
Viele Ideen fangen an als große VC-Wette.
wo die Leute sagen, entweder du eroberst einen riesengroßen Markt komplett für dich alleine oder du bist mir im Grunde egal, weil ich muss auf diese 10 Milliarden Dollar Wetten gehen, um in irgendeiner Form meinen Fund zu returnen.
Und ich glaube, in ganz, ganz vielen VC-Portfolios schlummern ganz viele Startup-Wetten, wo du sagst, eigentlich ein solides Business, aber halt nie das, was man vorher erwartet hätte.
Ich glaube, das ist tatsächlich auch ein schöner Private Equity Case zu sagen, diese ganzen Zombie-Firmen mal so ein bisschen rauszukaufen, wo der VC irgendwie gar kein Interesse mehr hat, wo vielleicht auch der Founder weg ist, weil er gesagt hat, ich will halt nun mal diesen Lucky One, also ganz oder gar nicht Schottwagen und du könntest aber trotzdem für einen Apfel und einen Eifel und Cent ein Dollar-Business einsammeln, was dann halt nicht stark wächst, aber was halt solide ist und maybe ist genau das der Heim-Case.
Ich möchte...
Also, es sei denn, du möchtest darauf noch was sagen.
Ich würde noch hier noch eine Sache dazu sagen.
Es gibt ja diese Plattform auf Solana, MetaDAO, haben wir auch schon von meinem Drogen gesprochen, Stichwort Ownership Tokens, wo du quasi wirklich als jemand, der einen Token kauft, sehr starke Rechte hast und quasi Mitbestimmungen darüber hast, wie zum Beispiel finanzielle Mittel verwendet werden oder gewisse Sicherheiten hast, dass die Gründer von dem Protokoll auch nur auf gewisse Mittel...
zugreifen können, beziehungsweise erst ab gewissen Meilensteinen, die sie erreichen, dann irgendwie auch zum Beispiel mehr Tokens bekommen und so weiter.
Und ich finde es schon interessant, also ich meine, Metadar ist jetzt nach wie vor irgendwie small scale, aber die machen konstanter ihre neuen Launches und ich finde, wenn man sich die Unternehmen zum Teil anschaut, die dort auf Metadar launchen, dann sieht man so ein bisschen genau diese Nische, die du gerade beschrieben hast, also so, was gibt es für Unternehmen, die irgendwo Blockchain-Technologie einsetzen oder auf Stablecoin-Rails zum Beispiel irgendwie irgendwelche Cross-Border-Remittance, irgendwelche Kryptokreditkarten und was weiß ich was alles anbieten.
Da gibt es schon echt interessante Modelle, finde ich.
Also ich schaue mir die oft gerne an.
Diese Meta-Dow-Launches weniger, weil ich da jetzt überall investieren muss.
Manche Sachen, also die Bewertungen sind relativ fair, aber die Frage ist halt eher, wie schaffen sie diese Unternehmen aus ihren Mini-Nischen da irgendwo rauszuwachsen.
Aber für ihn, das wir jetzt erwähnt haben, den das interessiert, also sich fragt, okay, was für Use Cases gibt es denn oder wo wird Blockchain-Technologie irgendwie angewandt?
Schaut euch mal diese MetaDAO-Launches an.
Die haben eigentlich zu diesen ganzen Unternehmen, die dort launchen, ganz schöne Profile geschrieben, oftmals Interviews mit den Gründern auch.
Und da gibt es echt coole Geschichten von Unternehmen, die da irgendwo ihre Nische gefunden haben.
Auch da, das sind alles keine Riesenunternehmen, aber die sind in ihren Nischen teilweise irgendwo halbwegs erfolgreich.
Und ja, vielleicht ein bisschen als Inspiration, was man alles machen kann.
Eine Epiphany oder Erleuchtung, die ich diese Woche hatte, war, was für ein Killer-Use-Case dann doch wiederum Stablecoins haben.
Und das war eine schöne Erfahrung, die ich kurz mit dir teilen möchte.
Und ich glaube, das ist auch eine super Überleitung auf unser nächstes Thema.
Denn wir experimentieren bei uns in der Firma sehr viel mit Open Router rum.
Also sprich eine Technologie, wo du halt sagst, okay, du lädst halt einmal Credits zentral auf, nicht jetzt bei OpenAI, nicht bei Cloud, sondern halt einmal zentral und dann kannst du im Endeffekt den Call an Open Router machen und dann auch entscheiden, an welches AI-Model das wiederum weitergeleitet wird, sodass du maximal die Flexibilität hast und nicht 20.000 API-Keys storen musst und so weiter und so fort.
Also eigentlich tolle Technologie.
Und just in dieser Woche, und wir haben sehr viele Prozesse, darüber automatisiert, die laufen, das ist alles super, wir verbrennen da, wir sind glaube ich einer, wir sind sicher nicht einer der Top-Kunden, aber wir verbrennen trotzdem einen signifikanten Betrag, da jede Woche, jeden Monat.
Und diese Woche war es aber soweit, dass Stripe ein Problem hatte.
Und wir konnten keine Credits aufladen, weil jedes Mal, wenn ich oder auch Mitarbeiter von mir ihre Kreditkarten hinterlegt haben, wurden diese Kreditkarten gesperrt.
Frag mich nicht aus welchem Grund.
Und du konntest die zwar easy wieder entsperren, aber du konntest einfach für ein paar Stunden keine Credits aufladen bei Open Router.
Wir hatten zwei Optionen.
Wir konnten halt einerseits unsere Infrastruktur kurzzeitig umziehen und alle API-Keys austauschen, um dann direkt bei OpenAI und Kodi-Credits einzukaufen.
Aber Option Nummer zwei war, was ich auch nicht wusste, der Gründer von Open Router ist der gleiche Mensch, der auch OpenSea gegründet hat.
Und das bedeutet, du kannst bei Open Router auch deine Credits mit Krypto kaufen.
Und das habe ich dann zum allerersten Mal ausprobiert und habe gesagt, okay, wenn jetzt nichts anderes hilft, ich habe bestimmt noch irgendeine Wallet, wo ich irgendwo ein bisschen Geld rumliegen habe, habe eine Wallet genommen und habe dann, weiß ich nicht, für 300, 400 Dollar.
mal wenigstens so lange die Stripe-Probleme noch andauern, dann per Krypto die Credits gekauft und das ging weiter.
Also das war insofern ein ganz, ganz tolles Erlebnis, wenn das traditionelle Finanzsystem einmal brach liegt.
Also wenn du da halt einfach merkst, wenn deine normalen Bankenzahlungen nicht mehr funktionieren, jeder ist halt so verwöhnt, dass der Scheiß funktioniert.
Aber wenn es dann halt erstmal nicht funktioniert, dann merkst du, wie abgeschnitten du von der Welt bist.
Und das war so ein kleiner Erleuchtungsmoment, den ich rational natürlich schon begriffen habe.
Aber wenn du den emotional zum ersten Mal fühlst, ist schon irgendwie ein ganz cooler Moment.
Und das ist, glaube ich, ganz spannend, vielleicht noch ein Punkt.
Wahrscheinlich hast du es heute Morgen noch nicht gelesen, aber der Kreis schließt sich dadurch, dass das Wall Street Journal berichtet, dass Stripe Open Router kaufen möchte.
Das habe ich heute Morgen noch gelesen.
Also so schließt sich dann vielleicht auch das Thema.
Es macht natürlich total Sinn und quasi gleichzeitig setzt ja Stripe total auf Stablecoin-Infrastruktur mit ihrer eigenen Blockchain und haben ja, ich weiß nicht, einer der Brüder, der Collison-Brüder hat auch mal erwähnt, dass für ihn einer der spannendsten Use-Cases eigentlich ist, wie man Token-Payments in Zukunft machen kann.
Also im Moment ist das ja wirklich noch sehr stupide.
Du lädst irgendwo deinen Guthaben auf.
Wir sind in dem Zeitalter der Prepaid-Phones und in Zukunft kann das aber natürlich auch ganz anders ausschauen und irgendwie viel, in Anführungszeichen, smarter.
just in time abgerechnet werden und vielleicht kannst du das finanzieren, kannst dir irgendwie Finanzierungsleistungen dagegen nehmen, was weiß ich was.
Also ich glaube, ein riesen interessierbarer Markt, wenn man das Ganze mal irgendwie als Finanzmarkt auch irgendwo sieht.
Ich glaube, wir hatten letztens auch dazu gesprochen, dass das ja auch einer der Use Cases ist für die Schnittstelle von Krypto und Blockchain.
Es gab noch eine andere Meldung, dass ...
Kunden von Codex jetzt auch 1 zu 1 UCT versus UTC Payments machen können.
Also ich glaube, das sind alles so Breadcrumbs, die man sieht und die mich sehr darin bestärken, dass quasi für diese AI-Zeithalter oder Agentic Workflows, wie auch immer man es nennen mag, glaube ich, Stablecoin Rails und ein quasi 24-7.
Finanzsystem mit Instant Settlement einfach, das ist einfach das viel passendere Finanzsystem.
Alles andere macht irgendwie wenig Sinn, wie du gerade schon beschrieben hast.
Und klar, du kannst auch Probleme haben, ja, also auch irgendwie deine Stablecoin-Payments können irgendwie mal nicht funktionieren und so weiter, aber ich glaube, es ist nichtsdestotrotz um einiges flexibler und ja, quasi das passendere System für für die Zukunft.
Von daher, ich glaube, das ist schon ein großer Bullcase für Krypto oder für Blockchain-Technologie.
Ich finde es auch so unfassbar spannend, dass Stripe, also ich wusste es nicht, dass Open Router von Stripe gekauft werden soll.
Und das ergibt natürlich super viel Sinn, weil ich meine, die haben ja jetzt schon Übersicht über die 80 Prozent der Payment, also was im Internet bezahlt wird, wird halt glaube ich zu 80 Prozent oder sowas über Stripe bezahlt.
Und diese Daten sind halt so crazy viel wert.
Und wenn du dann halt auch noch weißt, welche AI-Company gerade den größten Revenue-Zuwachs hat oder sowas.
Das ist auf jeden Fall ein sehr, sehr rundes Bild.
Aber darum sollte es eigentlich bei dem nächsten Thema gar nicht gehen, sondern auch konkret, dass es nicht nur Stripe mittlerweile immer mehr auf Krypto und Stablecoins setzt, sondern auch Ramp, die im Übrigen ja super viel Podcast-Werbung machen.
Müssen wir auch mal da anklopfen, ob die nicht bei uns auch ein bisschen Werbung machen wollen, weil in ganz vielen US-Podcasts sehe ich Ramp die ganze Zeit.
Was ist Ramp überhaupt und was wollen die jetzt Stablecoin-technisch machen?
Ja, Ramp ist, glaube ich, einer der mit erfolgreichsten Fintechs aus den USA.
Dieses Jahr primär darauf fokussieren, dir flexible Finanzierungslösungen als Unternehmen anzubieten und insbesondere darüber, dass du deinen Mitarbeitern quasi Virtual Credit Cards mit zwei Klicks erzeugen kannst.
Oder Budgets für unterschiedliche Sachen.
Also du kannst dir sagen, ich unterstütze meine Mitarbeiter, gerade in quasi Remote Settings zu sagen, ich unterstütze hier zum Beispiel, dass sie irgendwie im Monat x Dollar für einen Coworking Space ausgeben können.
Dann machst du halt da irgendwie ein paar Klicks und hat jeder dieses Budget und kannst deine Rechnung hochladen.
Kannst quasi deine ganzen Auslagen dir quasi zurückholen über Ramp, also dein ganzes Spammanagement und so weiter.
sind, glaube ich, sehr groß mittlerweile.
Was sind die europäischen Vergleiche?
Pleo, glaube ich, ist quasi groß.
Und wen gibt es noch?
Da gibt es noch ein, zwei.
Aber so in dem Bereich sind die unterwegs und haben jetzt eben, oder haben die schon länger bekannt gegeben, dass die auch Stablecoin-Accounts anbieten wollen und haben das jetzt diese Woche live genommen.
Was natürlich schon spannend ist, weil sich hier quasi was Ähnliches abzeichnet.
Ich habe ...
quasi die Möglichkeit, wenn ich jetzt irgendwie was Geld ausgelegt habe, mir das über herkömmliche SEPA-Transfer zurückzuholen oder ich kann mir das quasi auch in Form von USDC irgendwie zurückholen.
Ich glaube, dass das auch für Gehaltszahlungen in Zukunft angeboten werden soll.
Also mehr oder weniger wird mir die Option gegeben, in welcher Form ich dann quasi meine Dollar, sagen wir jetzt mal, irgendwie erhalten möchte.
Und ich glaube, das werden ganz interessante Daten oder Datenpunkte sein, wenn man da mal in ein, zwei Quartalen bei Ramp genauer hinhört oder hinschaut, was sie denn so berichten.
Wie viel Prozent der Nutzer denn das auch dann annehmen oder sagen, ich möchte quasi in UCC bezahlt werden.
Ich glaube, dass es erstmal relativ gering sein wird, aber ich glaube, dass halt das Ganze immer stärker zusammenwächst und du jetzt irgendwie in deinem, wenn du sagst, ich habe irgendwie eh meine...
Kreditkarte und da kann ich auch Stablecoins hinterlegen oder ich habe meinen Robinhood-Account, da kann ich auch einfach meine Stablecoins hinterlegen, weil das alles mittlerweile integriert ist.
Da wird quasi der Nachteil von Krypto, also der große Nachteil war ja immer, ich habe irgendwie diese blöden On- und Off-Ramping-Themen, also quasi die Conversion von Fiat in Krypto oder in Stablecoins war immer so ziemlich painful, plus ich konnte es nicht wirklich verwenden, also ich konnte es quasi für Kryptotrading verwenden, aber oftmals hat es dann schon aufgehört und Diese beiden Themen verschwinden ja gerade so ein bisschen.
Das ganze On-Off-Ramping-Thema, ich glaube, das wird gar nicht mehr so ein Begriff sein in ein paar Jahren.
Ich glaube, das wird komplett verschwinden.
Und das andere ist quasi die Nutzung von Stablecoins.
Da habe ich heute auch wenige Beschränkungen.
Klar, ich kann jetzt, wenn ich wirklich irgendwie eine Rechnung bezahle, dann hilft es mir nicht viel dafür, dass ich vielleicht irgendwie, und ich jetzt keine Kreditkarte verwenden kann, dann hilft es mir nicht dafür, wenn ich eine Kreditkartenanbieter habe, der irgendwie auch Stablecoins als Guthaben akzeptiert.
Aber selbst dann gibt es Lösungen, die das vielleicht für mich so weit abstrahieren, dass ich quasi meine Zahlung in Stablecoins irgendwo tätige.
Im Hintergrund wird das Ganze in Fiat geswappt und dann für mich mich beglichen.
Und von daher, ja, ich glaube, es wird sehr interessant zu sehen sein, wie viele Leute das Ganze annehmen.
Ähnlich jetzt, für mich ähnlicher Datenpunkt wie zum Beispiel auf Robinhood, wo es glaube ich spannend zu sehen sein wird, wie viele Nutzer, die davor keine Kryptoprodukte genutzt haben, durch die neuen Angebote dann auch das irgendwie wahrnehmen und sagen, okay, dann halte ich halt USDC, aber wenn ich hier irgendwo 7% Zinsen auf mein Tagesgeld bekomme, ist es mir vielleicht das Risiko irgendwo wert.
Also von daher weniger jetzt ein großes Thema für heute, aber ich glaube, es wird sehr, sehr spannend zu sehen sein in ein paar Monaten, wie das Ganze angenommen wird.
Ja, spannend.
Wie stehen wir denn eigentlich in Europa bezüglich der ganzen Nummer da?
Also ich meine, Stablecoins, natürlich ein US-amerikanisches Thema, stark geprägt, aber wir haben uns ja auch sehr viel Hoffnung hier mit Mika gemacht.
Ich glaube, es sollte auch irgendwie zentrales, digitales Zentralbankgeld und so Bums geben.
Es gibt Euro-Stablecoins und ich glaube, du wolltest mit mir auch einmal um die Euro-Stablecoins oder über die Euro-Stablecoins zumindest sprechen.
Ja, was glaubst du denn, wie viel Prozent oder was ist der Dollaranteil an quasi Stablecoins?
In Prozent.
98 Prozent.
99,6.
Also so gesehen ein Trauerspiel für den Euro.
Aber wir wollen ja gar nicht so negativ sein.
Denn der Eurostablecoin-Supply hat diese Woche wieder ein All-Time-High erreicht, was ungefähr genauso hoch ist, nur ein Ticken höher ist, als das, was im Februar 2022 stand.
Also es gab quasi schon mal so...
Wir reden aber über absolute Zahlen, weil relativ zum Dollar werden wir wahrscheinlich kein All-Time-High haben.
Nee, nee, das nicht, das nicht.
Absolut, genau, absolute Zahlen.
Es sind knapp 800 Millionen.
Ja, 800 Millionen Wert an Eurostable Coins.
Das heißt, und es wächst jetzt auch wirklich, also wenn man sich die Charts anschaut, es wächst jetzt wirklich so stetig.
Das heißt, meine Vermutung wäre, dass das...
jetzt nicht so ein einmaliges All-Time-High und jetzt bricht das wieder zusammen, sondern ich glaube, die Nachfrage wird da auch kontinuierlich zunehmen und wahrscheinlich werden diese 99,6% tendenziell vielleicht eher ein bisschen abnehmen.
Das ist jetzt die große Kehrtwende, macht das, glaube ich, weniger.
Und es ist nach wie vor vor allem Circle mit ihrem Produkt EuroC, die, glaube ich, Marktanteil von 60% haben und zweitgrößter Anbieter ist dann EuroCV.
Das ist hier von der Societe Generale das Produkt, die, glaube ich, aktuell 25% Marktanteil haben.
Das heißt, die beiden zusammen sind die großen Platzhirsche.
Ich habe EuroCV noch gar nicht so wirklich wahrgenommen.
Da müssen wir mal ein bisschen schauen, was der Use Case dafür ist oder wo das verwendet wird.
EuroC sieht man immer häufiger auch schon in der Deferwelt in der einen oder anderen Ecke.
Aber ja, ist, glaube ich, wie gesagt, immer noch...
Sehr klein im Vergleich zum Erfolg von Dollar Stablecoin.
Und in Europa muss man ja auch sagen, gibt es ja immer noch das Bestreben, den quasi Zentralbank Euro voranzutreiben.
Ich glaube, das Thema kommt nach wie vor.
Und da steht natürlich so ein bisschen direkt in Konkurrenz dazu.
Wohingegen die Amis sich ja schon ganz klar gegen CBDCs ausgesprochen haben.
Also das wird dort nicht kommen.
Und von daher, glaube ich, muss man mal gucken, inwiefern das auch das...
das große Wachstum vielleicht dann irgendwann mal hemmen wird.
Jetzt haben wir natürlich relativ lange über sehr seriöse Themen gesprochen und das gefällt mir natürlich gar nicht.
Ich brauche ja auch ein bisschen Spaß hier, zumal du ganz am Anfang dieser Folge angeteasert hast.
Ich mit meiner Frage, wenn es Pump.Fun, Pump.Fun schmeißt alles irgendwie in Türkenrückkäufe, schon etwas vorwegnehme und deshalb wittere ich, dass es bei uns heute nochmal so ein bisschen um Meme-Coins, speziell um Pump.Fun gehen soll.
So ist es.
Es gab nämlich zuletzt jetzt wieder so ein bisschen Euphorie rund um Pump oder Euphorie ist halt übertrieben, aber man könnte sagen, es wurde koordiniert nochmal versucht, den Pump-Token so etwas zu schillen.
Also ich hatte irgendwie viele Posts und Analysen dazu gesehen, wo Leute gesagt haben, hey, das größte Misspricing im Kryptomarkt ist irgendwie der Pump-Token.
Der Beigeschmack bei der ganzen Sache ist der, dass diese Postings genau zu dem Zeitpunkt gekommen sind, als es jetzt den ersten großen Token-Unlock gegeben hat.
Also es ist jetzt schon wieder tatsächlich ein Jahr her, dass der POM-Token gelauncht ist und es gab eben einen Cliff von zwölf Monaten und ab sofort Westen quasi das Team, Investoren und ich weiß gar nicht, wer sonst noch alles so, irgendwelche Advisor und was weiß ich was, Westen ihre Tokens.
Und können die natürlich auch am Markt verkaufen.
Nichtsdestotrotz, Pump ...
Okay, ich schau grad wieder ein bisschen runter.
Also, ist kurzfristig bis auf 21 Cent hochgepumpt.
Und hat jetzt aber auch wieder ein bisschen abverkauft.
Wenn man rauszoomt, dann ist das natürlich irgendwo schon eher ein Trauerspiel.
Das ist eigentlich mehr oder weniger Down-Only.
Der Token, nachdem es quasi eine initiale Euphorie gab, Wann war das denn?
Im Sommer?
Im September letzten Jahres ist der Token eigentlich sehr stark abverkauft.
Aber darum geht es mir eigentlich.
Das Geschäftsmodell oder die Umsätze von dem Protokoll, die sind nicht down only.
Sie sind zwar auch runter, aber die halten sich eigentlich halbwegs.
Und wenn man die vor allem dann in Relation zu der Marktkapitalisierung von Pump legt, dann wirkt das Ganze auf ein, ich weiß nicht, jetzt gerade tagesaktuell nicht, aber es ist irgendwo Zweier, Dreier Multiple, je nachdem, wie man es berechnet.
wirkt das Ganze extrem günstig.
Vor allem, weil das Pump-Team ja zunächst quasi 100% der Umsätze dafür genutzt hat, ihren Token zurückzukaufen.
Mittlerweile sind es nur noch 50.
Aber diese 50% haben sie jetzt auch für 12 Monate nochmal gelockt.
Das heißt, man kann damit rechnen, wenn man das Ganze jetzt fundamental basiert oder fundamental analysiert, dass in den nächsten 12 Monaten weiterhin 50% der Umsätze für Buybacks genutzt werden.
Jetzt hast du schon vorhin gesagt, Wie kann das sein?
Die machen hier quasi irgendwie, aufs Jahr gesehen, irgendwie mehr als 100 Millionen Umsatz und nutzen das alles, um den Token zurückzukaufen.
Trotzdem fällt das Ding und hört eigentlich nicht auf zu fallen.
Das ist halt, das ist auch so eine spannende Frage, finde ich.
Ich habe keine wirklich gute Antwort dazu, außer zu sagen, wo würde der Token stehen, wenn es diese Buybacks nicht gäbe?
Also ich finde, es ist schwierig zu sagen, hey, die Buybacks funktionieren ja nicht, weil der Token ist trotzdem runter.
Ja, aber wo würde er stehen, wenn es die Buybacks nicht gäbe?
Wahrscheinlich noch mal einiges tiefer.
Von daher finde ich es sehr schwer, das so herauszuarbeiten, was wirklich der Effekt von diesen Buybacks ist.
De facto, und das kann man on-chain nachvollziehen, finden diese Buybacks statt.
Die Frage ist, glaube ich, dann eher, wo kommt der ganze Supply her, der quasi weiterhin so stark verkauft.
Und ich glaube, eines der Kernprobleme, die Pump hat, ist einfach das Thema Vertrauen.
Also die Leute, wenn du das Geschäft, wenn du das eigentlich jetzt nur die Umsätze anschaust und sagst, okay, wie viel davon fließt dem Token zu, wo ist das Ganze heute bewertet, dann quasi kommt man nicht um den Punkt herum zu sagen, das ist sehr, sehr günstig.
Dann, glaube ich, die richtige Frage eher zu sagen, warum ist es so günstig?
Und da ist es halt nach wie vor so, dass, glaube ich, zwei, drei Themen dominieren.
Das Erste ist ...
Die Frage nach der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.
Glauben die Investoren, dass MemeCoins in ein, zwei Jahren überhaupt noch ein Thema sein werden oder Relevanz haben und quasi, dass Pump innerhalb dieses MemeCoin-Markts auch noch einen großen Marktanteil hat?
Das zweite Thema sind sicherlich die Sorgen rund um Unlocks.
Es ist kein Geheimnis, dass die ersten Finanzierungsrunden bei Pump irgendwo bei 20 Millionen Dollar oder so stattgefunden haben.
So, jetzt ist das Ganze, glaube ich, bei...
2 Millionen FDV aktuell, meine ich, sowas in die Richtung.
Milliarden.
2 Milliarden, Entschuldigung.
Das heißt, das ist jetzt klar, es sind nicht mehr die 20 Milliarden oder über 10 Milliarden, die mal irgendwann im Raum standen, aber es sind immer noch brutale Multiples für alle Investoren und ich wäre überrascht, wenn die nicht auch irgendwo ihre Gewinne mitnehmen zum Teil.
Und das dritte ist, glaube ich, ein grundsätzliches Misstrauen an das Team hinter Pump, an die Gründer, die ja ...
sehr jung sind und was jetzt auch Kommunikation angeht, jetzt nicht unbedingt bewiesen haben, dass sie da jetzt sehr professionelle Manager sind und es die Umsätze oder der Ursprung der Umsätze immer wieder hinterfragt wird.
Also es ist nicht abzustreiten, dass quasi Pump ein gewisses Handelsvolumen macht und sich abgeleitet aus diesem Handelsvolumen auch natürlich entsprechende Protokollumsätze ergeben, die für Beibex genutzt werden.
Also da Haken dran, das kann man on-chain alles nachvollziehen.
Die Frage ist jetzt eher, wird irgendwo im Hintergrund, gibt es irgendwelche Bots, die quasi eingesetzt werden, also böse gesprochen, ich kann natürlich diesen Umsatz irgendwo faken, indem ich irgendwelche Bots nutze, die quasi automatisiert handeln, nur Pump-Tokens handeln, darüber ein gewisses Umsatzvolumen auf Pump erzeugen, was dann wiederum zu Protokoll-Revenues führt.
Und ich glaube, das Thema ist einfach immer so eine Sorge, die so ein bisschen rumgeistert.
Aus meiner Sicht teilen sich da wirklich die Investoren in zwei Camps.
Es gibt die einen, die sagen, hey, warum sind alle so negativ?
Wenn, ist es überhaupt eine positive Überraschung, dass in dem absoluten Bärenmarkt, die immer noch solche Umsätze machen und quasi Meme-Coins werden nie ganz verschwinden und tendenziell, wenn irgendwie die Kurse wieder nach oben gehen, wird das Volumen und quasi das Handelsvolumen und die Umsätze eher steigen.
Und es gibt die anderen, die quasi sagen, ich traue denen keinen Schritt.
mir komplett egal, was hier für Umsätze in Anführungszeichen gezeigt werden und für Buybacks gemacht werden, die verkaufen über irgendwelche Sidepockets ihre Tokens oder werden irgendwelche shady Sachen gemacht und ich vertraue der ganzen Sache nicht.
Und es gibt wirklich diese zwei Camps und für mich ist einfach ein spannendes Experiment zu sehen, wo das Ganze am Ende des Tages landet und wer dann auch Recht behält.
Also meine zwei Sents noch zu dem, was du anfangs gesagt hast, das ist...
drei kritische Fragen gibt.
Zwei davon sind mir im Gedächtnis geblieben.
Der erste ist, sind Meme-Coins in der Zukunft überhaupt noch ein Thema?
Und Nummer zwei, wird Pump.Fun da auch einen relevanten Marktanteil behaupten können?
Die zweite Frage zuerst.
Ich glaube, man hat ja schon gesehen, dass der Meme-Coins-Base fundamental broken ist eigentlich.
Und das Problem ist, uns fehlen die Runner so ein bisschen.
Also früher war es so, ein Meme-Coin wurde gekauft, du konntest auf einer super günstigen Market Cap als Nobody einsteigen und das Ding ist geflogen bis Milliarden.
Also wir reden ja wirklich über Milliarden Market Caps.
Und so wurden über Nacht Tellerwäscher zum Millionär oder krassere Geschichten noch erzählt, weshalb es immer mehr Leute in diesen Space reingeholt hat.
Das Problem ist nur, dass es irgendwann dieser ganze Space so sophistiziert wurde, Spieler gegen Spieler gekämpft hat und die Runner immer kleiner wurden.
Es gab keine Milliarden Coins mehr, sondern vorher sind die Leute dann schon bei 100 Millionen ausgestiegen, irgendwann sind sie bei 50 Millionen ausgestiegen und es gibt immer mehr Leute, die halt ganz, ganz früh sich super viel Tokensupply gesichert haben und dann halt auch im Alleingang mehr oder weniger die ganze Nummer zum Einstürzen bringen konnten.
Und solange das halt so ist und du halt nicht mehr diese Player vs.
Economy, sondern Player vs.
Player Mentalität da drin hast, wo einer den anderen eigentlich über den Tisch zieht, ist es ein Problem.
Und es gab Ansätze, wie zum Beispiel BaxFM, die ja dann zu einem Revival des Memecoin-Hypes eigentlich führen konnten, weil man dann über Memecoins und AI miteinander paaren konnte.
Also das Prinzip war ja da, du kannst einen Token für jemand anderen erstellen und diese Person kriegt dann die Fees aus dem Token und manchmal auch eine Tokenallokation und solche Geschichten, was dann, ich glaube, wo ich meine 1-to-1 100k-Challenge gestartet habe, auf einmal so einen neuen Hype in den Space gemacht hat.
Und das ist auch eine coole Nummer gewesen, nur das Problem ist, dass auf einmal...
ganz, ganz viele Leute, die überhaupt nichts mit Krypto zu tun hatten und dann über Nacht Millionäre wurden, einfach ihre Tokens dann auch gedumpt haben oder ihre Unterstützung für den Token zurückgezogen haben.
Und das war auf jeden Fall nicht die richtige Mechanik, um dieses fundamentale Problem im Meme-Coin-Space zu lösen.
Und ich glaube, der Player, also...
Der Meme-Coin-Space ist, wenn er so bleibt, wie er ist, zum Aussterben verdammt.
Es wird immer mal wieder kleinere Pumps geben, einfach weil die Leute davon träumen, über Nacht reich zu werden.
Und das wird immer Leute anziehen, genauso wie ein Casino oder Spielautomaten Leute anziehen, wo du eigentlich auch nur verlieren kannst.
Aber es wird funktionieren.
Nur es wird nie wieder so groß werden, wenn wir nicht fundamental irgendwas an der Logik ändern.
Und ich glaube, wenn der Meme-Coin-Space stirbt, wird es kein Modell geben, was Pump.Fun den Rang auf diesem Weg in die Hölle...
gegraben wird oder sowas.
Ich glaube aber, dass irgendjemand, der halt eine bessere Mechanik findet, dass Meme-Coins unrockable sind oder halt alle anderen Probleme, die wir damit haben, in irgendeiner Form gelöst sind, das ist der Angriffspunkt, an dem man Pump.Fun erwischen kann.
Und im besten Fall ist Pump.Fun klug genug, diese Mechanik selbst zu etablieren und ich glaube, dann schippern die in eine rosige Zukunft.
Also es ist genauso, wie Bitcoin eine Antwort aufs Quantum-Problem finden muss, muss Pump.Fun einfach...
einen Ansatzpunkt finden, dieses fundamentale Problem zu lösen.
Und ich glaube, dann sehe ich super viel Chancen für sie, da auch Marktanteile zu gewinnen, den Space wieder größer zu machen und so weiter.
Aber bis dahin bin ich leider Gottes auch ein bisschen skeptisch.
Ich übrigens, Full Disclosure, hatte ja zum Beginn meiner 1-to-1-Rekate-Challenge auch eine kleine Purps-Position.
Long Pump, die ich mittlerweile nicht mehr habe.
Also da einfach mein Glaube oder meine Geduld ist da auch so ein bisschen erschöpft.
Natürlich mit einem großen Verlust verkauft, aber It is what it is.
Don't hate the player.
Hate the game oder was weiß ich.
Ach Gott, das will ich nicht.
Ich labere nur noch Scheiße.
Ich glaube, das ist der perfekte Moment, diese Folge eigentlich zu beenden.
Es sei denn, Julius, du hast noch was, sonst würde ich in meine obligatorische Abmoderation gehen.
Du schüttelst den Kopf.
Also mache ich einfach mal weiter, wie immer mit dem Hinweis, dass ihr Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback uns natürlich sehr, sehr gerne im Discord zukommen lassen könnt.
Den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Außerdem auch über unsere Social-Kanäle sind wir natürlich auch erreichbar.
Julius und ich auf LinkedIn oder halt allescoin-pod.
sowohl auf Twitter, Instagram und TikTok.
Wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr diesen Podcast positiv bewertet auf Apple und Spotify, auch mal bei YouTube vorbeischaut und da ein Follow da lasst und natürlich euren Freunden von diesem Podcast erzählt, die zumindest die Gruppe so interessiert sind, damit diese kleine, aber feine Community hier weiter wächst.
Ich freue mich sehr auf Folge 226 von Alles, Kommt, Nichts, Muss.
Bis dahin vergeht aber noch ein Wochenende.
Du hast hoffentlich ein schönes Wochenende und ich wünsche dir alles Gute.
Ciao, ciao.
Ciao, mach's gut.
