# Market Volatility, AI Chip Recovery, and ETF Fee Wars

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-24

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über heftige Max-7-Verluste, überzeugende Intel-Zahlen und gute Cloud-Geschäfte bei SAP.
Im Thema des Tages geht es um Öl, Zölle und die Rückkehr der Inflationsangst.
Und in der AAA-Idee erklären wir euch den Preiskrieg der Basis-Investment-ETFs.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter und Moritz Seifert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Freitag, der 24.
Juli und wir wünschen euch einen famosen Start in den Tag.
Gestern haben enttäuschende Bilanzen von US-Technologiekonzernen und ein Ölpreissprung infolge der Nahostkrise ordentlich auf die Stimmung gedrückt.
Der DAX notierte zum Handelsschluss 1,6 Prozent tiefer bei 24.763 Punkten.
Der S&P 500 gab 1,2 Prozent nach, der Nasdaq 100 verlor sogar 2,2 Prozent.
Und ja, für Verunsicherung sorgte eben die Eskalation im Iran-Krieg, die den Preis für die Nordseesorte Brand erstmals seit Mai über die Marke von 100 Dollar pro Barrel-Trieb.
Ja und auf die Makrolage, da schauen wir gleich nochmal drauf, rund um Ölpreis, neue Zölle und die Inflation.
Bei den Einzelwerten, da standen die Nachwehen der ersten Bilanzen der Tech-Giganten im Fokus.
Die Magnificent Seven, die sieben Technologie-Giganten, die erlitten am Donnerstag ihren größten Tagesverlust seit dem Zollstreit im April 2025.
Der Index dieser Gruppe, der fiel um 4,8 Prozent und verlor damit 797 Milliarden Dollar an Marktwert.
Besonders hart traf Tesla, darüber hatten wir gestern schon gesprochen.
Nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts senkt mehrere Analysten.
Das war ja gestern schon gesagt, Elon Musk wird langsam arm.
Gegen den Trend legten die Aktien von Lockheed Martin zu, nachdem der Rüstungskonzern seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 angehoben hatte.
Überzeugen konnte auch Intel das Geschäft des Chip-Konzerns profitiert nach einer langen Durststrecke von der boomenden Halbleiternachfrage beim Ausbau von KI-Rechenzentren.
Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz des Chip-Pioniers im Jahresvergleich um ein Viertel auf 16,1 Milliarden Dollar.
Es war das schnellste.
Letzte Umsatzwachstum seit Jahren.
Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 14,4 Milliarden Dollar gerechnet.
Beim bereinigten Gewinn pro Aktie, da übertraf Intel die Wall-Street-Prognosen noch stärker.
Er war mit 42 Cent doppelt so hoch, wie von den Analysten im Schnitt erwartet.
Auch Intels Ausblick auf das laufende Quartal lag deutlich über den Markterwartungen.
Die Aktie stieg dann entsprechend auch in dem nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund 11 Prozent.
Die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den kohärenten Paramount Skydance ist per Gerichtsbeschluss bis Mitte August auf Eis gelegt worden.
Richterin Arceli Martinez-Ologin verlängerte damit ihre erst vor wenigen Tagen verfügte Zwangspause um weitere zwei Wochen.
Paramount verlor drei Prozent, Warner Brothers blieb unverändert.
Europas größter Softwarehersteller SAP hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient, stutzt aber wegen zweier Zukäufe seinen Ausblick für das operative Ergebnis für das Gesamtjahr.
So gehen die Waldorfer beim um besonders effektebereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern noch von einem Wachstum zwischen 13 und 17 Prozent aus.
Ja, und das wurde eben auch nach US-Börsenschluss mitgeteilt.
SAP-Chef Christian Klein hatte zuvor noch mit 14 bis 18 Prozent gerechnet.
Im zweiten Quartal blieb der DAX-Konzern bei den Kennzahlen zudem hinter den Erwartungen zurück.
Das Management begründete die gesenkte Prognose mit den nun abgeschlossenen Zukäufen von Dremio und Prior Labs.
Beim Wachstum des Cloud-Vertragsbestands für die kommenden zwölf Monate konnte SAP aber stärker zulegen als gedacht.
Die in New York gehandelten Aktieninterlegungsscheine zogen nachbörslich zeitweise um sechs Prozent an.
Ja, dann mache ich heute noch zum Schluss die Termine, kurz vorm Wochenende.
Der VW-Konzern, der legt seine Bilanz fürs erste Halbjahr vor.
Das dürfte spannend werden, da bleibt ja gerade kein Stein auf dem anderen in Wolfsburg.
Und dann gibt es auch noch Zahlen von Atos Software, American Express, Verizon und Fontobel.
Ja, und dann heißt es hoch die Hände, Wochenende.
Das Thema des Tages.
Moritz, kennst du eigentlich noch den Film und täglich grüßt das Murmeltier mit Bill Murray oder bist du dafür zu jung?
Ich bin zwar natürlich sehr jung und dynamisch, aber den Film kenne ich natürlich.
Wie kann man nur daran zweifeln?
Es gibt legendäre Szenen, zum Beispiel als Bill Murray das Murmeltier lenken lässt in den Steinbruch und es explodiert.
Und viele weitere Szenen, die mir da am Kopf bleiben.
Ein wirklich schöner Film, den man sich immer mal wieder gut angucken kann.
Wobei natürlich hier natürlich die Übertreibung des Jahres ist, denn ich habe extra nochmal nachgeschaut.
Also der Film ist älter als du, aber sei es drum.
Also du kennst ihn jedenfalls.
Ich fühle mich da jedenfalls, was Trump und die Börse angeht, mal wieder daran erinnert an diesen Film.
Es ist so, als wäre man in einer ewigen Wiederholungsschleife gefangen aus den immer gleichen Themen.
Und gestern gab es gleich zwei bekannte Themen, die mal wieder auf die Tagesordnung kamen und Anlegern ordentlich Sorgen machten.
Und zwar Zölle und der Ölpreis.
Ja, die haben wir in letzter Zeit immer mal wieder gehört.
Und das gibt dann gleich doppelten Anlass für die Angst vor der Rückkehr der Inflation.
Und damit auch die Befürchtung, dass die Zinsen schon bald steigen.
könnten.
Aber schauen wir uns das jetzt mal geordnet an.
Ja, fangen wir mit den Zöllen an.
Die Nachricht ist nämlich die jüngste.
Die lief gestern Abend kurz nach elf deutscher Zeit über die Ticker.
Man hatte in Washington und Brüssel zwar schon damit gerechnet, dass da was kommen würde.
Denn wenn Trump keine neuen Zölle verkündet hätte, dann wären die alten heute ausgelaufen.
Ja, und das liegt an der Entscheidung des amerikanischen Supreme Court, der die bisherigen Zölle für rechtswidrig erklärt hatte.
Zur Erinnerung, die EU und die USA hatten ja nach langem Verhandlungen einen für Europa ziemlich miesen Deal geschlossen.
Während die USA ihre Ware fast alle ohne Zölle in die EU exportieren können, mussten europäische Firmen pauschal 15 Prozent zahlen, wenn sie in die USA liefern.
Dass Trump es einfach hinnehmen würde, dass diese Zölle ersatzlos auslaufen, das hatte eigentlich niemand erwartet.
Aber man muss sagen, der US-Präsident schafft es dann doch immer wieder, zumindest mit der neuen Begründung für Kopfschütteln zu sorgen.
Dass die EU auch in Zukunft Zölle zahlen muss, das begründet Trump nämlich damit, dass Europa angeblich zu wenig tut, um Zwangsarbeit zu verhindern.
Muss man sich nochmal auf der Zunge zergehen lassen?
Also die USA, ausgerechnet die USA behaupten, dass die Arbeitsbedingungen in Europa zu schlecht wären.
Wir sind auf jeden Fall freiwillig hier und genau genommen geht es darum, dass in der EU eine Regulierung noch nicht in Kraft ist, die verhindern soll, dass Waren aus Drittstaaten importiert werden, in denen Zwangsarbeit nicht wirksam ausgeschlossen ist.
Insgesamt mehr als 80 Länder, darunter eben auch die EU-Staaten, sollen deshalb pauschal 10 Prozent Zoll zahlen.
Dass die Begründung nur vorgeschoben ist, bezweifelt niemand.
Die New York Times zitiert den Professor Peter Harrell von der Georgetown University.
Es geht nicht wirklich um Zwangsarbeit, sagt der.
Stattdessen will Trump weiter seine Zoll- und Handelspolitik durchsetzen und das eben auch gegen die Entscheidung des obersten Gerichtshofs.
Bevor wir uns jetzt zu früh freuen, dass es...
nur in Anführungszeichen 10% Zoll sind.
Das wäre ja eigentlich sogar eine Verbesserung gegenüber den verhandelten 15%, die bislang galten.
In Washington heißt es, die Länder sollen sich auf weitere Zölle einstellen.
Am Ende sollen die Sätze stehen, die auch in den Deals ausgehandelt wurden.
Europa muss also weiterhin mit 15% rechnen.
Und zur Erinnerung, vor dem Deal lag der durchschnittliche Zollsatz nur bei 2,5%.
Insofern bringen die Zölle von gestern zwar womöglich keine zusätzliche Belastung, aber eben auch keine Entlastung an der Preisfront.
Ökonomen sind sich einig, dass die Zölle auch zu höheren Preisen in den USA geführt haben.
Und je länger sie in Kraft bleiben, umso schwerer wird es auch für die Unternehmen, die gestiegenen Kosten nicht über höhere Preise weiterzugeben.
Und das bringt uns dann zum zweiten Preistreiber, der ganz im Stil von und täglich grüß das Murmeltier zurück ist, der Ölpreis.
Haben wir gerade schon gesagt, der kletterte gestern zum ersten Mal seit Wochen wieder über die 100 Dollar Marke pro Barrel.
Ist noch gar nicht so lange her, da war der Preis wieder bis auf 72 Dollar gefallen und lag damit nur noch geringfügig über dem Wert vor dem Iran-Krieg.
Aber jetzt geht es eben wieder rasant rauf.
Der Preis für die Sorte Brand, der stieg gestern um 7 Prozent, eben auf jene über 100 Dollar, zeitweise sogar auf 102 Dollar.
So hoch stand er seit Mai diesen Jahres nicht mehr und dafür gab es gleich mehrere Gründe.
Der offensichtlichste ist natürlich der wieder aufgeflammte Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
Beide Seiten blockieren die Straße von Hormuz.
Der Iran greift Schiffe an.
Die versuchen, die Meerenge zu passieren.
Die USA reagieren mit einer Blockade iranischer Häfen.
Jetzt kommen auch noch die Houthi-Rübellen dazu, die im Auftrag des Iran im Roten Meer versuchen, den Seeweg durch Angriffe zu blockieren.
Trump droht auch den Houthis mit massiver militärischer Vergeltung, sollten sie weiter Schiffe attackieren.
Doch es kommt noch ein weiterer Effekt dazu, auf den der Energieexperte der Nachrichtenagentur Bloomberg, Javier Blas, hinweist.
Und der vor allem Europa betrifft.
Noch wichtiger als die Nachrichten aus dem Nahen Osten sei, dass Kasachstan angekündigt habe, seine Ölproduktion zeitweise zu reduzieren.
Grund sind Drohnenangriffe im Ukraine-Krieg auf Tanker im Schwarzen Meer, die kasachisches Öl in die sogenannte CPC-Pipeline einspeisen wollten.
Das Terminal, das ist jetzt erstmal geschlossen für kasachisches Öl.
Das alles lässt die Preise steigen und entsprechend geraten Aktien unter Druck, die besonders abhängig vom Ölpreis sind.
American Airlines verlor zum Beispiel mehr als 8 Prozent, obwohl die Fluggesellschaft bessere Zahlen für das letzte Quartal vermeldet hatte, als Analyste erwarten hatten.
Das lag vor allem daran, dass die höheren Kerosinkosten über steigende Ticketpreise an die Kunden weitergegeben werden konnten.
Aber nicht nur Flugtickets werden natürlich teurer, sondern auch das Tanken, Lebensmittel und vieles mehr.
Und damit ist sie eben wieder da.
Die Angst vor der großen Inflation, die ja ohnehin noch relativ hoch war in den USA.
Und das wiederum könnte dann eben auch die FED oder andere Notenbanken dazu bringen, die Zinsen anzuheben.
Inzwischen wird die Wahrscheinlichkeit, dass die FED schon nächste Woche die Zinsen anheben könnte, auf immerhin 36 Prozent geschätzt.
Das sind 12 Prozentpunkte mehr als noch vor einer Woche.
Da verschiebt sich also die Einschätzung der Experten gerade rasant.
Die EZB hielt die Zinsen gestern konstant, aber EZB-Chefin Christine Lagarde betonte, dass man die Sätze vorerst nicht erhöhe.
Das lässt die Tür ja dann doch offen für Zinserhöhungen, wenn die Öl- und Energiepreise weiter hoch bleiben sollten.
Es hängt also vieles davon ab, wie lange Trump und der Iran uns noch in dieser ewigen Schleife der Murmeltiere gefangen hält.
Wenn Tomaten Obst sind, ist Ketchup dann ein Smoothie?
Jetzt an alles andere denken als an steigende Strompreise.
Mit 30 Monaten Preisgarantie für E.ON Ökostrom.
Profitiere von stabilen Preisen und sichere dir 50 Euro on top Bonus.
Nur auf eon.de slash Preisgarantie.
E.ON.
Ausgenommen sind Änderungen von Steuern und Abgaben.
Die AAA-Idee des Tages Während alle gerade auf den hohen Ölpreis und die Zahlen der KI-Konzerne starren, hat Fondsriese Vanguard eine Meldung verschickt, die uns hat aufhorchen lassen.
Und die wollen wir uns jetzt mal genauer anschauen.
Ganz genau geht es darum, dass Vanguard zum 28.
Juli die jährlichen Gesamtkosten seines Vanguard FTSE All World ETF von 0,19 auf 0,14 Prozent senkt.
Das klingt nach einer technischen Anpassung.
Für langfristige Sparer ist die Nachricht aber womöglich bedeutender.
als vieles, was derzeit die Börsenticker beherrscht.
Denn sie beschleunigt euren Vermögensaufbau, euren Weg zur Million.
Der Vanguard Fuzzi All World ist ja inzwischen so etwas wie der Volks-ETF der Deutschen geworden.
Er bündelt knapp 3.800 Aktien aus Industrie- und Schwellenländern und streut damit breiter als der klassische Welt-ETF MSCI World, der lediglich gut 1.300 Titel aus 23 Industrieländern enthält.
Wer einen einzigen Sparplan bespart und sich um nichts weiter kümmern will, der landet eben häufig beim Fuzzi All World.
Fünf Basispunkte weniger klingt zunächst nach einer Petitesse.
Ein Basispunkt entspricht 0,01 Prozent.
Doch über Jahrzehnte verstärkt der Zinseszins die Erträge ebenso wie die Kostenbelastung.
Darüber haben wir ja gestern auch schon gesprochen, als es um den neuen Broker Sneo ging.
Denn jeder Euro an Gebühren fehlt bei der Rendite und kann sich in den Folgejahren nicht weiter verzinsen.
Und wie viel genau das ist, das haben wir mal ausgerechnet.
Der Börsenindex Fuzzi Allworld existiert seit Ende 1993.
Das muss heute ein Zeichen sein, Moritz, schon wieder 1993.
Wer mit ihm bis heute Millionär werden wollte, hätte in einem gebührenfreien Idealprodukt monatlich 445 Euro einzahlen müssen.
Aus insgesamt rund 174.000 Euro wären dann eben gut eine Million geworden.
Die Realität mit den Gebühren sieht natürlich anders aus.
Bei jährlichen Kosten von 0,19 Prozent, dem bisherigen Vengar-Tarif, wären aus denselben Einzahlung nur knapp 964.000 Euro geworden.
Mit den neuen Gebühren von 0,14 Prozent stünden immerhin gut 974.000 Euro auf dem Konto.
Die scheinbar winzige Senkung um fünf Basispunkte hätte dem Sparer somit über 10.000 Euro zusätzliches Endvermögen beschert.
Wäre doch ärgerlich, wenn man so knapp unter der Million landet.
Dahinter steckt die Kehrseite des Zinseszinseffekts.
Jeder Euro, den die Fondsgesellschaft abzieht, erwirtschaftet anschließend eben keine Dividenden mehr und nimmt an keiner Kurssteigerung mehr teil.
Aus kleinen jährlichen Beträgen wird über Jahrzehnte dann eben doch ein fünfstelliger Vermögensverlust.
Die Rechnung lässt sich auch andersherum aufmachen.
Um trotz Gebühren die Million zu erreichen, hätten Sparer beim alten Kostensatz von 0,19% monatlich 463 Euro statt 445 Euro aufbringen müssen.
Beim neuen Satz von 0,14% genügen 458 Euro.
Die kleinen Gebührensenkungen erspart Anleger über die gesamte Laufzeit, also Einzahlung von knapp 2000 Euro.
Mit der Senkung reagiert Vanguard auf einen Preiskrieg, der sich in diesem Jahr deutlich verschärft hat.
Im April hatte Invesco die Gebühren für seinen MSCI World ETF auf fünf Basispunkte reduziert und damit einen neuen Maßstab gesetzt.
Auch Amundi bietet mit dem Prime Global ETF ein Weltprodukt für nur 0,05 Prozent an.
Die UBS folgt dann mit 0,06 Prozent.
Wer wie beim Fuzzi All World auch Schwellenländer im Depot haben will, findet mit dem BNP Paribas Easy MSCI ACWI für 6 Basispunkte und dem Amundi Prime All Country World ETF für 7 Basispunkte sogar noch günstigere Alternativen als das Vanguard Produkt.
Andere Welt-ETFs setzen andere Schwerpunkte.
Der State Street Spider MSCI All Country World Index etwa hält mehr als 5000 Aktien und bezieht zusätzlich kleinere Unternehmen ein, kostet mit 0,17 Prozent aber etwas mehr.
Ein reiner Gebührenvergleich wäre deshalb zu simpel.
Dennoch ist die Richtung eindeutig.
Der Preiskrieg, der bei ETFs auf den MSCI World längst entbrannt ist, erreicht nun auch die breit gestreuten All Country Produkte.
Steigende Fondsvolumen schaffen Skaneffekte und immer mehr Anbieter geben zumindest einen Teil davon an ihre Kunden weiter.
Wer den Vanguard ETF bereits im Depot hält, der muss für die Senkung nichts tun.
Ein hektischer Wechsel aus anderen Fonds ist dagegen jetzt nicht automatisch sinnvoll.
Da muss man echt rechnen.
Steuern, Spreads, Orderkosten und mögliche Sparplangebühren, die können dann den kleinen Vorteil einer niedrigeren Kostenquote über Jahre auch wieder aufzehren.
Für Neuanleger ist die Botschaft wieder auch klarer.
Statt dem lautesten Börsentrend hinterherzulaufen, sollten Sie zunächst auf jene Faktoren schauen, die Sie zuverlässig beeinflussen lassen.
Breite Steuerung, Disziplin und niedrige Gebühren.
Und natürlich gibt es auch wieder den Service von uns.
Alle ETFs, die wir jetzt hier gerade erwähnt haben, packen wir euch natürlich mit WKNs in die Shownotes.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an AAA, also aaa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Ja und Mario hat uns einen Kommentar bei Spotify geschrieben und da haben wir uns natürlich sehr drüber gefreut.
Großes Lob an das Host-Team diese Woche.
Alle Folgen sind unter 20 Minuten.
Top, das schaffen die wenigstens Teams.
Ja, vielen Dank lieber Mario.
Mal schauen, ob wir das heute auch wieder hingekriegt haben.
Könnte knapp werden.
Morgen wird es dafür definitiv.
wieder länger und das ist auch gut so.
Denn Samstag nehmen wir uns ja immer richtig Zeit für unseren Gast und morgen gibt es wirklich viel zu besprechen.
Achim Teichert ist nämlich der Experte für die Autoindustrie und da brennt es ja wirklich gerade an allen Enden.
Eskalation bei VW, Sparprogramme bei Porsche, Kampf um die 35-Stunden-Woche bei Mercedes und so weiter und so fort.
Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen.
Das ist ein gutes Stichwort, denn nicht verpassen solltet ihr auf jeden Fall auch unseren AAA-Summit am 2.
Oktober in Berlin.
Wir sind auf jeden Fall alle dabei, genauso wie viele interessante Gäste, die ihr auch hier aus dem Podcast kennt.
Es gibt jede Menge Masterclasses und das Beste ist, wir haben sogar noch einen Spezial-Deal für euch als Hörer.
Wenn ihr euch über den Link in den Shownotes Tickets besorgt, bekommt ihr mit dem Code AAAFRIENDS, alles groß und zusammengeschrieben, 50% Rabatt.
unser Gewinnspiel für das exklusive Vorabend-Dinner zum Summit.
Wenn ihr da dabei sein wollt, dann schickt uns eine Mail mit einem Screenshot von eurem Ticket und mit etwas Glück könnt ihr am 1.
Oktober im Journalistenclub mit am Tisch sitzen.
So, und wenn ihr solche Events und auch in Zukunft nicht verpassen wollt, dann kann es ja eigentlich nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und hier geht es morgen weiter, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
