# AI Capex Surge & Market Skepticism

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-23

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Zweifel an Tesla, einen Kurssprung bei Supermicrocomputer und eine Razzia bei der Deutschen Bank.
Im Thema des Tages schauen wir auf die immer weiter steigenden Monsterinvestitionen bei Alphabet und in der AAA-Idee checken wir, was der neue Sparkassen-Neobroker so kann.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter und Moritz Seifert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 23.
Juli und wir wünschen euch einen stabilen Start in den Tag.
Im Fokus standen gestern die Zahlen von Alphabet und Tesla, die ersten beiden Mitglieder der Magnificent Seven Aktien, die Quartalsergebnisse vorgelegt haben.
Und darüber müssen wir natürlich reden.
Über Alphabet sprechen wir gleich ausführlich im Thema des Tages.
Die Tesla-Zahlen, die kommen sofort, vorher kurz die US- und Indizes.
die vor der Zahlenpräsentation schlossen.
Der S&P 500 gab 0,1% nach, der Nasdaq 100 0,6%.
Für Verunsicherung sorgten geopolitische Spannungen mal wieder im Nahen Osten, die den Ölpreis auf einen sechs Wochen hochtrieben.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, jedes Mal eine iranische Brücke oder ein Kraftwerk zu zerstören, wenn der Iran auf ein Schiff in der Straße von Hormuz schieße.
Die steigenden Energiepreise, die schürten laut Analysten neue Inflationssorgenexperten, gehen mehrheitlich jetzt davon aus, dass die US-Notenbank FED die Zinsen für den Rest des Jahres 26 stabil halten wird.
Jetzt aber zu den Tesla-Zahlen.
Die konnten nicht so wirklich überzeugen.
Tesla hat erstmals seit mehr als zwei Jahren mit hohen Ausgaben für KI und Robotik Geld verbrannt.
Das Unternehmen verzeichnete im zweiten Quartal einen negativen Cashflow.
Der bereinigte Gewinn lag bei 33 Cent pro Aktie.
Analysten hatten im Vorfeld mit 51 Cent gerechnet.
Beim Umsatz schnitt der Autobauer dagegen etwas besser ab als vorher gesagt.
Die Erlöse beliefen sich auf 28,2 Milliarden Dollar.
Experten hatten im Schnitt mit 25,7 Milliarden Dollar gerechnet.
Die Tesla-Aktie gab im nachbörslichen Handel zunächst rund drei Prozent nach.
Elon Musk hatte den Fokus zuletzt verstärkt von der Autoproduktion auf KI-Projekte wie eben selbstfahrende Taxis oder auch humanoide Roboter, die ein Optimus verlagert.
Die Investitionen in diesem Bereich, die sollen in diesem Jahr auf 25 Milliarden Dollar steigen.
Unter Anlegern werden jedoch zunehmend Fragen laut, wann sich diese massiven Ausgaben eigentlich dann mal auszahlen werden.
Das klassische Autogeschäft von Tesla, das zeigte sich zuletzt immerhin ja doch doch robust.
Dank einer anziehenden Nachfrage nach Elektroautos, insbesondere hier in Europa, lieferte der Konzern im zweiten Quartal eine Rekordzahl von Fahrzeugen aus.
Ein Satz noch zu Elon Musks zweitem großen Projekt SpaceX.
Da ging es gestern noch mal kräftig nach unten, minus 6,7 Prozent.
Wenn das so weitergeht, ist er bald arm, der arme Elon.
Naja, Zahlen gab es noch von Texas Instruments.
Auch die gaben NURS nachbörslich nach, obwohl der Chip-Konzern mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen sogar übertroffen hatte.
Aber so Erwartungen und dann Realität, da kommen wir gleich nochmal zu.
Ansonsten stach gestern noch Supermicrocomputer mit einem Kurssprung von fast 20 Prozent heraus.
Der Serverhersteller hatte sich im vierten Quartal neue Aufträge im Wert von mehr als 60 Prozent.
Milliarden Dollar gesichert.
AT&T legten um 3,5 Prozent zu, nachdem der Telekommunikationskonzern im abgelaufenen Quartal mehr Mobilfunkkunden als erwartet gewonnen hatte.
Schauen wir nach Deutschland.
Der DAX hatte am Nachmittag noch stabiler bei Plus 0,6 Prozent geschlossen.
GEA thront mit einem Plus von etwa 5,5 Prozent an der Spitze.
Erwähnenswert ist noch ein Vorgang bei der Deutschen Bank.
Auf der Suche nach Beweisen für fragwürdige Aktiengeschäfte aus frühen Postbankzeiten haben Ermittler nämlich die Zentrale der Bank in Frankfurt durchsucht.
Und nach Recherchen unserer Kollegen Vinzenz Neumeyer und Sergen Kaya drehen sich die Ermittlungen um den Verdacht der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Kum-Kum-Geschäften, bei denen Akteure im In- und Ausland Aktien deutscher Unternehmen rund um den Dividendenstichtag hin- und herschieben.
Cum-Cum-Geschäfte, die gelten als der große Bruder der Cum-Ex-Aktiendeals.
Während es bei Cum-Ex um die Erstattung gar nicht gezahlter Kapitalertragssteuern ging, generierten Banken bei Cum-Cum-Deals Steuervorteile für ausländische Inhaber deutscher Aktien.
Dem Fiskus entstand geschätzt ein Schaden von...
28 Milliarden Euro, weit höher als bei den Cum-Ex-Geschäften.
Allein bei dem Postbank-Fall soll es um mehr als 300 Millionen Euro gehen.
Und auch ein aktueller Vorstand der Deutschen Bank gehört zu den Verdächtigen.
Dem Aktienkurs hat es kurzfristig nicht geschadet.
Die Aktie notierte 0,5 Prozent im Plus.
Ja, da gibt es auf jeden Fall tolle Recherchen zu, kann man bei Welt und bei Business Insider nochmal nachlesen und wir bleiben an dem Fall natürlich dran.
Schon sehr bemerkenswert gestern gewesen.
Schauen wir noch auf die Termine, bevor wir zu den Zahlen kommen.
Es gibt eine EZB-Ratsitzung mit der Zinsentscheidung.
Da geht es darum, wie sich die Gleitzinsen in Europa weiterentwickeln.
Ja und dann gibt es Zahlen und zwar viele.
Wir haben mal die wichtigsten nach unserer Meinung rausgesucht.
SAP legt Zahlen vor, das ist natürlich sehr spannend.
Kühne und Nagel, Roche, Sartorius, Nokia, BNP Paribas, Thales, Nestle, Foslo, Total Energie, LPKF.
EasyJet, Comcast, RTX, früher Raytheon, Blackstone, Lockheed Martin, Intel, T-Mobile OS und Numid legen ebenfalls alle Zahlen vor.
Also da gibt es ordentlich was zu vermelden morgen.
Das Thema des Tages.
Moritz, man muss fast Mitleid mit den Tech-Giganten haben.
Die können im Moment so gute Zahlen abliefern, wie sie wollen und kriegen von der Börse trotzdem einen drauf.
Zumindest ging es gestern Alphabet so.
Die haben eigentlich Monsterzahlen präsentiert und trotzdem ging es nachbörslich um mehr als 5 Prozent runter.
Das müssen wir einfach heute im Thema des Tages nochmal genauer anschauen.
Ja genau, wir haben ja auch erstmal gerätselt, aber wir sind der Lösung näher gekommen.
Aber mal der Reihe nach.
Alphabet hat als erster der sogenannten Hyperscaler, die große KI-Rechenzentrum betreiben, Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentiert.
Entsprechend gespannt haben alle darauf gewartet, ob der KI-Hype weitergeht oder es doch einen Rückschlag gibt.
Von einem Rückschlag kann man jetzt wirklich nicht sprechen.
Das Cloud-Geschäft von Google ist im Vergleich zum Vorjahr um 82 Prozent gewachsen.
Fast 25 Milliarden Dollar setzt Alphabet mit der Cloud inzwischen in einem einzigen Quartal um.
Das Wachstum hat sich damit sogar...
jetzt nochmal beschleunigt und die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.
Das wird für die Konkurrenten von Amazon AWS und Microsoft Azure ganz schön schwer damit zu halten.
Daran kann es schon mal nicht gelegen haben, dass der Kurs abgestützt ist.
Ja und auch am ursprünglichen Kerngeschäft von Google, der Internetsuche, da lag es nicht dran.
Denn auch die wächst weiterhin überraschend stark.
Um 17 Prozent legten die Umsätze durch Werbung in den Suchergebnissen zu.
Das ist für so eine Riesensparte enorm.
Inzwischen liegt der Umsatz bei über 63 Milliarden Dollar im Quartal.
Wirklich Wahnsinn.
Und das, obwohl es da ja mal die Befürchtung gab, dass die KI-Antworten das Suchgeschäft kannibalisieren könnten.
Bislang ist das jedenfalls nicht erkennbar.
Und als wären diese Zahlen nicht schon beeindruckend genug.
Insgesamt lag der Quartalsumsatz von Alphabet bei 119,8 Milliarden Dollar.
Der operative Gewinn bei über 40 Milliarden.
Auch nochmal eben ein Plus von 34 Prozent.
Und alles in allem stand unterm Strich sogar eine Vervierfachung des Gewinns pro Aktie auf 9,11 Dollar.
Das lag vor allem an den hohen Buchgewinnen durch die Beteiligung an SpaceX und Anthropic.
Alphabet schlüsselt das nicht genau auf, welche Beteiligung wie viel Wert zugelegt hat.
Insgesamt waren es fast 100 Milliarden Dollar.
Umso drängender ist natürlich die Frage, woran es denn jetzt nun gelegen hat, dass die Investoren trotzdem negativ reagiert haben.
Und da haben wir zum Glück unseren Tech-Experten Benedikt Fust.
Shoutout an dieser Stelle, der hilft uns immer, wenn wir da nicht weiter wissen.
Und der hat sich mal durch die Zahlen gewühlt und nicht nur das, er hat auch noch den Call mit dem Management durchforstet.
Und da waren nämlich knapp 27 Minuten Call vorhanden und da hat er noch die ein oder andere negative Nachricht entdeckt.
Wobei es auch da auf den eigenen Blick auf den KI-Hype ankommt.
Denn Alphabet hat ein Problem, das man sich in den meisten anderen Branchen wünschen würde.
Ihnen fehlt einfach die nötige Kapazität, um die immer stärkere steigende Nachfrage nach Rechenleistung bedienen zu können.
Um das Problem zu lösen, will der Konzern jetzt eine Brückenstrategie anwenden und noch mehr Rechenleistung von Dritten zu kaufen.
Schon jetzt gibt Google ja fast eine Milliarde Dollar.
pro Monat aus, um bei SpaceX-Kapazitäten anzumieten.
Der Haken für Alphabet ist, dass dieses Anmieten von Rechenleistung ziemlich teuer ist.
Trotzdem will der Konzern darauf setzen, weil es wichtiger sei, die eigene Kundenbasis weiter auszubauen, auch wenn die Margen dadurch schrumpfen.
Aber das ist noch nicht alles.
Damit diese Brückenstrategie auch eine Brückenstrategie ist, will Alphabet die eigenen Rechenkapazitäten noch schneller und aggressiver ausbauen.
Und das kostet natürlich dann auch noch mehr Geld.
Schon vor dem gestrigen Call hatte Alphabet angekündigt, dass man in diesem Jahr zwischen 180 und 190 Milliarden Dollar in den Bau neuer Rechenzentren investieren will.
Jetzt legt Alphabet nochmal nach und will womöglich sogar die 200 Milliarden Schallgrenze knacken.
Genauer gesagt sollen die Investitionen in neue Rechenzentren.
Leistung in diesem Jahr zwischen 195 und 205 Milliarden Dollar liegen.
Das ist echt unglaublich.
Ja und ich setze jetzt nochmal einen drauf, denn das ist noch nicht das Ende.
2027 sollen die Investitionen nochmal signifikant steigen.
Wie hoch genau, will Alphabet zu einem späteren Zeitpunkt verraten.
Und das trifft nun auf einen Markt, der ohnehin schon seit einigen Wochen immer skeptischer auf diese Giga-Investitionen für KI schaut.
Langsam aber sicher stellt man sich nun mal die Frage, ob man mit KI tatsächlich so viel Geld verdienen kann.
dass sich diese Investitionen rechnen.
Dazu kommen Nachrichten über die immer bessere Konkurrenz chinesischer KI-Anbieter, die die Branche seit Tagen verunsichern.
Wir haben da ja gestern ausführlich drüber gesprochen.
Auch wenn das nicht zwingend negativ für die Hyperscaler sein muss, ist der Markt einfach extrem nervös gerade.
Ja, auch die Verschuldung von Alphabet dürfte den einen oder anderen Aktionär skeptisch machen.
Denkt längst können die Hyperscaler ihre Investitionen nicht mehr aus dem laufenden Cashflow bestreiten.
Der Free Cashflow von Alphabet, also die Cash-Einnahmen aus dem operativen Geschäft minus die Investitionen.
Die Investition lag im vergangenen Quartal deutlich mit fast 5,9 Milliarden Dollar im Minus.
Die langfristige Verschuldung hat sich auf knapp 100 Milliarden Dollar schon mehr als verdoppelt innerhalb eines halben Jahres.
Zu den Profiteuren der immer höheren Investitionen gehören natürlich Chip-Produzenten wie NVIDIA, AMD oder auch TSMC.
Wobei Google selbst, wie bereits angekündigt, auch in den Chip-Verkauf eingestiegen ist.
Die TPUs, wie Google die nennt, sind besonders für die Inferenz, also die KI-Anwendung geeignet.
Im vergangenen Quartal habe man erste Umsätze aus diesem Geschäft gesehen, hieß es.
Und spätestens 2027, da sollen die TPUs signifikante Umsätze erzielen.
Ihr merkt, am Ende kommt es darauf an, wie ihr den KI-Hype insgesamt einschätzt.
Wenn die Wette von Google, aber auch den anderen Hyperscalern aufgeht und KI tatsächlich so massive Werte hebt, dass die Investitionen gerechtfertigt sind, dann muss man sich wirklich keine Sorgen machen.
Wem aber ohnehin schon schwindlig ist, ob Monster Investments, der hat jetzt noch ein bisschen mehr Grund zur Sorge.
Welche Haltung sich an der Börse durchsetzt, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen sehen, wenn auch die anderen Tech-Riesen ihre Zahlen präsentieren.
Wenn Schafe nicht schlafen können, zählen sie dann Menschen?
Jetzt an alles andere denken als an steigende Strompreise.
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E.ON.
Ausgenommen sind Änderungen von Steuern und Abgaben.
Die AAA-Idee des Tages.
Unsere heutige Idee ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber sie ist beim Investieren richtig viel Geld wert.
Es geht um Kosten.
Ja und das ist jetzt nicht so ein Thema, das auf den ersten Blick besonders sexy ist, aber es ist wirklich, wirklich wichtig.
Denn jede Euro Gebühr oder andere Kosten, die an irgendeiner Stelle fehlen, ist ein Euro weniger.
der für euch arbeitet.
Und durch den Zinseszinseffekt ist ein Euro heute in 50 Jahren deutlich mehr wert.
Umso schmerzhafter, wenn schon während der Ansparphase Geld verloren geht.
Deswegen schaut auf die Kosten.
Und es gibt auch einen Grund, warum wir ausgerechnet heute darüber reden.
Die Sparkassen, die haben gerade ihr neues Depotangebot gestartet.
Und das hat Holger zum Anlass genommen, sich zum einen dieses neue Angebot anzuschauen und es gleichzeitig mit den Angeboten bestehender Neo-Broker zu vergleichen.
Das Ergebnis ist die wahrscheinlich detaillierteste und vielsagendste Übersicht aller Zeiten.
Um es gleich vorweg zu sagen, die Übersicht ist so detailliert, dass es jetzt viel zu lange dauern würde, alles zu erzählen.
Aber auch dafür gibt es eine Lösung von uns, die wir euch am Ende verraten.
Vorher wollen wir doch einmal auf das neue Angebot der Sparkasse schauen.
Dass es endlich kommt, ist überfällig, muss man sagen.
Denn lange hatten die Sparkassen keine Antwort auf die Neobroker, kein Eurotrade.
keine kostenlosen Sparpläne und so weiter und so fort.
Spätestens seit Corona ist das ja Standard in der Branche, aber eben nicht bei den Sparkassen.
Sie hielten lange an komplexen Depotmodellen und deutlich höheren Gebühren fest.
Bis jetzt.
Die Antwort der Sparkassen, die trägt den Namen...
Das Depot liegt direkt in der bestehenden App der Sparkassen.
Eine separate App braucht niemand.
Wer bereits ein Girokonto und Online-Banking hat, der eröffnet es einfach digital.
Das Girokonto dient dann auch gleich als Verrechnungskonto.
Man soll mehr als 20.000 handelbare Wertpapiere vorfinden, darunter ETFs, Fonds und einzelne Aktien.
Handeln lässt sich vorerst nur über Smartphone oder Tablet.
Die Sparkassen, das kann man wirklich sagen, die haben einen großen Startvorteil.
20 Millionen Menschen nutzen nämlich die Sparkassen-App regelmäßig.
Nach Angaben der Gruppe besitzt rund die Hälfte von ihnen noch kein Wertpapier-Depot.
Das heißt, man kann sehr schnell die Kunden da reinbringen.
Bis zum Ende dieser Woche sollen rund 90 Prozent der 338 Sparkassen S-Neo freigeschaltet haben.
Selbst wenn nur ein kleiner Teil dieser Nichtanleger einen Sparplan startet, entsteht ein Vertriebseffekt, den ein Fintech erst teuer über Werbung und Neukundenboni aufbauen müsste.
Das Referenzmodell, das die Sparkassen über das S-Broker Depot Plus der Deka-Gruppe umsetzen können, ist aggressiv bepreist.
Die Depotführung ist kostenlos.
Die Sofortorder über die vorgegebene Plattform Tradegate kostet 95 Cent.
Aktien, ETF und Zertifikate-Sparpläne laufen ohne Ausführungsentgelt.
Die Mindestsparrate liegt bei nur 5 Euro.
Wer den Handelsplatz selbst wählt, zahlt dagegen 95 Cent plus 0,25 Prozent des Orderwerts, sowie je nach Börse weitere Platz- und Fremdkosten.
Ja, und es gibt noch mindestens einen großen Haken.
Sneo ist kein bundesweit identisches Produkt.
Jede Sparkasse entscheidet selbst, ob sie das Referenzmodell nutzt oder ein eigenes Depot anbietet.
Wir haben es ja eben schon gesagt, es gibt eben 338 Sparkassen und das kann ganz schönes Durcheinander geben.
Depotgebühren, Freigrenzen, Sparflankkosten, Mindestbeträge und die konkrete Orderroute, die können sich deshalb regional unterscheiden und da müsst ihr im Zweifel sehr genau hinschauen.
Die Sparkassen treffen auf einen Markt, in dem niedrige Ordergebühren zur Eintrittskarte geworden sind.
Gemessen an Angeboten und Preisen gehören Trade Republic, Scalable Capital und Smart Broker zu den führenden Anbietern.
Die drei Neo Broker bieten auch Zinsen auf Einlagen an, wobei das Geld bei Smart Broker und Scalable auf separate Zinskonten gebucht werden muss.
Trade Republic bietet generell 2,25 Prozent auf überschüssige Liquidität.
Der Vergleich mit anderen Anbietern offenbart, dass es Neo mit seinen Preisen keineswegs einzigartig ist.
Bei gleich zehn Neobrokern müssen die Kunden höchstens einen Euro zahlen, wenn sie den vorgegebenen günstigsten Handelplatz wählen.
Und selbst viele etablierte Anbieter wie DKB oder ING führen zumindest ausgewählte ETF-Sparpläne ohne Ausführungsentgelt.
Teils dauerhaft, teils nur für Aktions- oder Partnerprodukte.
Auch da muss man genau hinschauen.
Der kostenlose Sparplan taugt also damit nicht mehr wirklich zur Abgrenzung.
Er ist inzwischen Pflichtprogramm.
Ja, und auch 0 Euro heißt selten kostenlos.
Wirtschaftlich zahlen Anleger mehr als die ausgewiesenen Provisionen.
Es zählen auch Geldbriefspanne, Kursqualität, Handelszeiten, Fremdwährungsgebühren, Produktkosten und Entgelte Dritter.
Außerhalb der Xetra-Kernzeiten kann der Spread stärker ins Gewicht fallen als 5 Cent Ersparnis bei der Ordergebühr.
Zudem hängt die Wahl des richtigen Brokers auch vom eigenen Sparverhalten ab.
Wer nur einen einfachen Sparplan will, hat andere Bedürfnisse als jemand, der...
täglich handelt, da lohnt sich wahrscheinlich eine Trading Flat.
Ihr seht, das Thema ist komplex und vielschichtig und gerade deswegen ist es wichtig, die Kosten und den eigenen Broker immer mal wieder zu überprüfen und die Details zu kennen und eben auch zu schauen, ob es zu einem passt.
Und dafür haben wir, wie versprochen, einen wirklich mega Service, Holgers heilige Tabelle.
Den Link dazu, den packen wir euch in die Shownotes.
Da könnt ihr nicht nur das neue Angebot der Sparkassen anschauen, sondern die aller relevanten Neo-Broker und das könnt ihr vergleichen und euch schauen, ob ihr richtig seid.
Wir packen es euch in die Shownotes.
es einmal, es lohnt sich wirklich.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an AAA, also aaa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Geschrieben haben uns einige von euch.
Marcel hat es als erster gemerkt, um kurz vor acht.
Aber auch Benjamin, Kerstin, Heiko und Frank haben uns gemailt, denn unseren Kollegen ist nachts ein Fehler passiert.
Ausgerechnet gestern, als wir die ETF-Hantel in der AAA-Idee vorgestellt haben, fehlten unsere Shownotes.
Wir haben das inzwischen ergänzt und packen euch die ETFs samt der WKNs auch nochmal heute in die Shownotes, damit ihr sie schnell findet.
Tut uns auf jeden Fall leid, dass ihr vergeblich die Shownotes durchsucht habt gestern.
Da hätte man sich ja auch richtig ärgern können.
Aber alle, denen es aufgefallen ist, haben uns wahnsinnig nett geschrieben, sich erstmal grundsätzlich für den Podcast bedankt und dann ganz freundlich gefragt, ob da was schiefgelaufen ist.
Das ist man im Internet ja nicht so unbedingt gewöhnt und fällt mir hier in unserer Community immer wieder extrem positiv auf, dass der Ton auch bei berechtigter Kritik immer freundlich bleibt.
Vielen Dank dafür.
Da ist man doch gern ein Teil dieser Community.
Und wenn auch ihr dabei sein wollt, dann kann es ja eigentlich nur heißen, abonniert uns, sprecht uns.
Sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
