# AI Cost Shifts, Barbell Portfolios, and Market Rotation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-22

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Magic-Effekt bei Hasbro, neuen Optimismus bei General Motors und ein neues Leasing-Programm von Apple und Klarna.
Im Thema des Tages schauen wir auf die Gewinner und Verlierer des Discounter-Modells Kimi K3 und in der AAA-ID bauen wir das perfekte Depot mit vier ETFs.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch, Philipp Vetter.
Und Moritz Seifert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 22.
Juli und wir wünschen euch einen energetischen Start in den Tag.
Der gestrige Börsentag war jedenfalls voll geladen mit guten Nachrichten.
Eine deutliche Erholung bei Halbleiteraktien hat der Wall Street satte Gewinne beschert.
Der S&P 500 rückte um 0,9 Prozent vor.
Der Nasdaq 100 gewann 1,3 Prozent.
Und Anleger blendeten die jüngsten geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, so wie die neuen US-Straft.
Zölle auf kanadische Importe weitgehend aus.
Kann man nur sagen, von wegen Taco, den braucht es offensichtlich gar nicht, denn so wirklich ernst nimmt man Donald Trumps Drohung offenbar nicht.
Ja, Teflon statt Taco diesmal.
Der Halbleiterwerteindex Sox, der verzeichnet ein Plus von 5,2 Prozent.
Offenbar gibt es durchaus die Hoffnung, dass es heute gute Zahlen unter anderem von Alphabet gibt, die den KI-Zyklus weiter anheizen.
Und da will niemand eine mögliche Rallye verpassen.
Micron Technology stiegen um 12,2 Prozent, Arm um 7,5.
Schauen wir noch auf den DAX.
Der schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent.
Knapp.
über der 25.000-Punkte-Marke, was zugleich der Tageshöchststand war.
An der Spitze wenig überraschend auch ein Halbleiter-Konzern, nämlich Infineon mit plus sieben Prozent.
Ja, bevor es heute Abend unter anderem Zahlen von Alphabet und Tesla...
Gab es auch gestern schon gute Bilanzen.
Die Aktien von Hasbro stiegen um 8,8 Prozent.
Der Spielwarenhersteller rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von ungefähr 5 bis 7 Prozent, nach einer bisherigen Prognose von 3 bis 5 Prozent.
Als Grund für seinen Optimismus nannte Hasbro die robuste Nachfrage im Digitalgeschäft und die anhaltende Beliebtheit des Sammelkartenspiels Magic The Gathering im zweiten Quartal.
Magic.
Hast du das auch gespielt, Moritz?
Ich kann mich noch dran erinnern.
Ich weiß nicht, ob ich zu jung oder zu alt dafür bin.
Mir sagt das wirklich gar nichts.
Wahrscheinlich beides in dem Fall.
Gefragt nach einer angehobenen Prognose waren auch die Aktien des Mischkonzerns 3M, die um gut 7 Prozent zulegten.
Der Konzern erwartete, die Mehrkosten durch höhere Ölpreise mit Preiserhöhung vollständig ausgleichen zu können.
Zudem sei das Geschäft in der größten Sparte Sicherheit und Industrie im zweiten Quartal besonders gut gelaufen.
Auch die Papiere des Autobauers General Motors bauten ihre anfänglichen Verluste dann wieder ab und kletterten sogar um mehr als 5 Prozent.
Der US-Autobauer hatte ebenfalls...
seine Jahresziele nach oben korrigiert.
Bevor hier alles eitel Sonnenschein ist, gibt es jetzt auch noch ein paar schlechte Zahlen.
Zum Beispiel von Donner her.
Die Titel brachen um 11 Prozent ein.
Das Medizintechnikunternehmen hatte seine Erwartungen für das Kernumsatzwachstum gesenkt.
Auch Rüstungskonzern Northrop Grumman konnte nicht wirklich überzeugen.
Die Aktie gab rund 3% nach.
Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Waffen in den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten hob das Unternehmen zwar seinen Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 an.
Allerdings brach im abgelaufenen Quartal der operative Gewinn in der Verteidigungssparte um 38% ein.
Grund dafür seien hohe Ausgaben für die Entwicklung neuer Raketensysteme gewesen.
Ja, Apple plant laut einem Bericht von Bloomberg ein neues Leasing-Programm.
für seine Produkte unter dem Namen Upgrade.
Damit will der Konzern eben die Verkäufe von iPad, Mac und iPhone trotz der deutlichen Preissteigerungen wegen der teureren Speicherchips ankurbeln.
Mit dem Programm soll man dann die Geräte einfacher leasen können.
Finanzierungspartner wird offenbar der Zahlungsdienstleister klarer.
Losgehen soll es laut Bloomberg schon am 28.
Juli, also in ein paar Tagen.
Die Anleger begeisterte die Nachricht allerdings erst mal nicht.
Apple verlor sogar leicht um 0,3%.
Gut, schauen wir noch auf die Termine und da gibt es heute Zahlen en masse.
Wir haben mal die wichtigsten rausgesucht.
Die deutsche Börse legt Zahlen vor.
Unicredit, sehr spannend, natürlich auch mit Blick auf die Commerzbank.
Santander, Equinor, Dassault Aviation.
Alstom, AT&T, GE Vanova, Philip Morris, Flatex, DeGiro, IBM und Texas Instruments legen Zahlen vor.
Und dann heißt es AllEyes und Alphabet und Tesla, die legen auch Zahlen vor.
Um kurz nach 22 Uhr wissen wir mehr.
Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages geht es heute um eine Nachricht, die seit ein paar Tagen für ziemlichen Wirbel in der KI-Branche sorgt.
Wir haben hier ja auch schon ein paar Mal über das neue chinesische KI-Modell von Moonshot AI gesprochen.
Aber wir wollen heute nochmal genauer hinschauen, was Kimi K3 eigentlich genau für den Rest der KI-Firmen und vor allem für die KI-Firmen im Westen bedeutet.
Wer gehört zu den Gewinnern, wer zu den Verlierern von diesem chinesischen Billigmodell?
Ja, Kimi K3 nicht zu verwechseln mit Timi Wahl 1.
Höhöh, kleiner Karlauer zum Anfang.
Was man sagen kann, das Billigmodell eigentlich viel zu negativ klingt bei Kimi K3.
Denn eigentlich müsste man eher günstig Modell sagen.
Denn die Benchmarks zeigen, dass Kimi K3 durchaus mithalten kann mit dem neuesten Modell von Atropic, OpenAI und Alphabet und das zu deutlich günstigeren Preisen pro Token.
Diese Kombination aus Konkurrenzfähigkeit und günstigen Preisen schickt echte Schockwellen durch die Branche.
KimiKa3 ist so erfolgreich, dass Moonshot AI erstmal ein echtes Luxusproblem hatte, nämlich die Rechenkapazitäten.
Die reichten nach 48 Stunden so gut wie gar nicht mehr und deswegen stoppte Moonshot auch erstmal den Verkauf von Abos an Neukunden.
KimiKa3 kann programmieren, Bilder analysieren, komplexe Aufgabenketten bearbeiten und große Datenmengen verarbeiten und das alles zu einem unschlagbaren Preis.
Um zu verstehen, wie das überhaupt geht, muss man sich die Technik dahinter anschauen.
Und genau dafür haben wir natürlich unseren KI-Experten Benedikt Fust.
Ja, genau.
Benedikt berichtet erstmal die nackten Zahlen.
Nämlich das Modell verfügt über rund 2,8 Billionen Parameter und ein Kontextfenster von einer Million Token.
Das sagt den meisten jetzt vermutlich erstmal nicht viel, außer dass es nach sehr viel Rechenpower klingt.
Allerdings nutzt Moonshot einen Trick.
Das Modell arbeitet nach dem sogenannten Expertenprinzip.
Von den knapp 900 spezialisierten Wissensbereichen, die in dem Modell vorhanden sind, werden für jede Antwort immer nur 16 der Graben.
gerade relevanten Wissensbereiche aktiviert.
Also nicht das gesamte künstliche Gehirn arbeitet ständig, sondern immer nur der Teil, der gerade gebraucht wird.
Genau, und dadurch sinken die Rechenkosten drastisch.
Und das ist besonders interessant.
Diese Architektur entstand ursprünglich als Reaktion auf die amerikanischen Chip-Sanktionen gegen China.
Was als Notlösung begann, entwickelt sich jetzt zum Wettbewerbsvorteil.
Und damit kommen wir zur Kernfrage, wer gewinnt und wer verliert.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die gesamte amerikanische KI-Industrie jetzt zu den Verlierern gehört.
Aber so einfach ist die Sache nicht.
Wir müssen uns da die einzelnen Bestandteile der KI-Wertschöpfungskette genauer anschauen.
Dann machen wir das doch.
Erst einmal die Modellentwickler selbst, OpenAI, Entroffic und teilweise auch Google leben davon, dass Kunden bereit sind, hohe Preise für Spitzen-KI zu bezahlen.
Doch wenn ein chinesischer Anbieter vergleichbare Leistungen für deutlich weniger Geld anbietet, geraten die Margen natürlich unter Druck.
Aber was schlecht für OpenAI und Anthropic ist, muss nicht auch negativ für die Infrastrukturbetreiber sein.
Der bekannte Tech-Investor Gavin Baker, der spricht sogar von einem Wendepunkt.
Seine These, alles was die Gewinne der Modellanbieter reduziert, ist gut für alle anderen Bereiche der KI-Wirtschaft.
Ganz oben stehen Cloud-Anbieter, Rechenzentren, Stromversorger und Chip-Hersteller.
Die Logik dahinter ist eigentlich ganz einfach.
Wenn KI günstiger wird, wird sie häufiger eingesetzt.
Der Chef des Cloud-Anbieters Box, Aaron Levy, spricht von einem massiven Rückstau bei Unternehmensprojekten.
Viele Automatisierungen seien bislang schlicht zu teuer gewesen.
Und wenn die Kosten pro KI-Anfrage jetzt sinken, lohnt sich plötzlich der Einsatz für deutlich mehr Prozesse.
Und das bedeutet eben mehr Nachfrage nach Rechenleistung, mehr Server, mehr Chips, mehr Strom.
Ein klassisches Jevons-Paradoxon-Situation.
Das besagt ja, dass eben die Nutzung eher sogar steigt, wenn es billiger wird.
Effizienz senkt die Kosten und dadurch steigt die Nutzung noch schneller.
Das wiederum ist gut für die Betreiber der Rechenzentren, also zum Beispiel Amazon, Microsoft und Alphabet.
Davon könnten auch die Chip-Hersteller profitieren, wobei Nvidia ja ohnehin schon auf Monate hinaus ausverkauft ist.
Aber die Zukunft gehört nicht nur den Trainingschips, sondern vor allem den sogenannten Inferenzchips, also den Prozessoren, die den täglichen Betrieb der KI übernehmen.
Hier kommen dann Namen wie AMD, Qualcomm oder auch ARM ins Spiel.
Aber auch die Chip-Maschinenbauer von ASML oder der Auftragsfertiger TSMC würden dann wohl zu den Profiteuren gehören.
Ein weiterer Gewinner wäre natürlich Moonshot AI selbst.
Die Firma wird bereits von Investoren wie Alibaba unterstützt und soll berichtend zufolge einen Börsengang in Hongkong vorbereiten.
Einen wichtigen Aspekt haben wir jetzt aber noch gar nicht angeschaut.
Kimi K3 soll eben nicht nur Open Source, sondern auch Open Waits sein.
Ende Juli sollen die sogenannten Gewichte des Modells dann veröffentlicht werden und damit kann sozusagen jeder total transparent sehen, wie das Modell funktioniert.
Jeder Cloud-Anbieter und jedes Unternehmen könnte Kimi dann herunterladen, auf eigenen Servern betreiben und anpassen.
Das wäre dann eine echte Alternative zu den geschlossenen Modellen von OpenAI und Entroffic.
Klingt fast zu gut, um wahr zu sein.
Und tatsächlich darf man vor allem die politische Dimension natürlich nicht vernachlässigen.
China diskutiert laut Berichten bereits darüber, den Zugang aus dem Ausland zu seinen fortschrittlichen Billig-KI-Modellen einzuschränken.
Und gleichzeitig gibt es in den USA Überlegungen, leistungsfähige chinesische KI-Systeme stärker zu regulieren oder aus Regierungsprojekten sogar ganz auszuschließen.
Ja, muss man sich überlegen, ob man so ein chinesisches Modell auf seinen Geräten haben will.
Sollten beide Seiten also diesen Weg gehen, droht eine Art digitaler Eisner-Vorhang für KI.
Dann entstünden zwei getrennte KI-Welten, eine chinesische und eine amerikanische, mit einem entscheidenden Nebeneffekt, weniger Wettbewerb.
Und weniger Wettbewerb bedeutet am Ende höhere Preise.
Dann würden sich die Effekte womöglich umkehren.
Ihr merkt, das ganze KI-Game bleibt spannend.
Wir behalten das natürlich weiter für euch im Blick.
Deutschland kämpft um sein Geschäftsmodell.
Nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in Berlin.
In unseren neuen Podcast Power & Policy tauchen wir tief in die Wirtschaftspolitik ein, lange bevor sie gesetzt wird.
Dazu sprechen wir mit CEOs, Staatssekretären und Top-Entscheidern mit exklusiven Infos, Off-the-Record-Einblicken und natürlich Analysen aus erster Hand.
Ich bin Jürgen Klöckner, Redaktionsleiter von Politico Deutschland.
Und ich bin Joanna Lehner, Policy-Reporterin bei Politico Pro.
Power & Policy.
Immer donnerstags.
Hört rein, überall, wo es Podcasts gibt.
Die AAA-Idee des Tages.
Philipp, Quizfrage zum Anfang.
Was haben Fitness und Finanzen gemeinsam?
Das ist einfach, man braucht Disziplin und Geduld für den Muskelaufbau.
Ja, da muss man sich eben manchmal quälen und das gilt auch für den Vermögensaufbau, oder?
Ganz genau.
Und es gibt eben noch mehr Parallelen.
In beiden Welten erweist sich das simpelste Gerät oft als das wirkungsvollste.
Im Kraftraum ist das die Langhantel, zwei schwere Gewichte an den Enden, dazwischen nichts als eine dünne Stange.
Und in der Börse trägt das Prinzip denselben Namen.
Bei der Handelstrategie, im angelsächsischen Barbell genannt, kombinieren Anleger zwei bewusst gegensätzliche Positionen.
Und wie genau diese Strategie funktioniert, schauen wir uns heute mal in der AAA-Idee.
an.
Bist du so ein Langhandeltrainierer, Moritz?
Keine Kettelbell für dich.
Hast du meine Oberarme mal gesehen?
Ich trainiere gar nicht.
Okay, aber jetzt nochmal ernsthaft und vorweg.
Also selten war der Ansatz so aktuell wie in diesen Wochen.
An den Märkten rotiert das Kapital nämlich derzeit beinahe täglich aus Tech- und Momentum-Aktien in defensivere, schwankungsärmere Titel.
Oder in Energiewerte.
Und am nächsten Tag, da kann es aber auch schon wieder zurückfließen.
Passiert im Moment wirklich tatsächlich fast täglich.
Wer nur auf eine Seite investiert ist, der wird in diesem nervösen Umfeld hin und her geworfen.
Mit Gewichten auf beiden Seiten der Handel lassen sich die Ausschläge dagegen weit besser ausbalancieren.
Ja, vor kurzem hat unser Samstagsgast André Köttner von der DWS das Prinzip schon mal einmal sehr schön beschrieben.
Stellen wir uns so eine Gewichtsstange aus dem Fitnessstudio vor.
Auf beiden Seiten trainiert es sich am besten damit, wenngleich.
viele Gewichte dran sind.
Auf der einen Seite seiner Hand liegen die Wachstums-Szenen rund um Technologie und künstliche Intelligenz und auf der anderen Seite defensive Branchen, die er selbst als langweilig bezeichnen würde.
Man könnte sich zwar jeden Tag verrückt machen, weil eine Seite gut laufe und die andere schlecht, sagt Köttner auch, aber genau darin liegt der Wert dieser Konstruktion.
Ja, unser Fitness-Junkie Holger, dessen Oberarme wir jetzt zwar auch nicht genau vor Augen haben, aber der trainiert deutlich häufiger und hat die Tech-Energie-Hantel mal über einen langen Zeitraum untersucht auf Basis der Jahresrenditen der S&P-Sektorindizes seit...
Achtung, 1997.
Also die Analyse umfasst damit fast drei Jahrzehnte inklusive Dotcom-Crash, Finanzkrise, Pandemie und KI-Boom.
Das Ergebnis bestätigt die Idee eindrucksvoll.
Der S&P Energy Index, der brachte es von 1997 bis 2025 auf ordentliche 8,7 Prozent Rendite pro Jahr.
Der S&P Technology auf stolze 16 Prozent.
Allerdings erkauft mit brutalen Schwankungen von fast 34% Volatilität.
Und jetzt kommt's.
Die jährliche rebanancierte 50-50-Kombination kam auf 12,4% pro Jahr bei einer Volatilität von nur knapp 21%.
Aus 1000 Euro wurden so bis heute rund 32.463 Euro.
Und bemerkenswert ist zudem, das Hantelpaar schnitt besser ab als der S&P 500 seit 1997 im Schnitt.
lediglich 11,6% schaffte.
Der Grund für diese kleine Finanzmagie ist statistischer Natur.
Die Jahresrenditen von Energie und Technologie weisen über den Gesamtzeitraum eine Korrelation von lediglich 0,25 auf.
Läuft der eine Sektor schlecht, läuft der andere häufig gut.
Im Jahr 2022 etwa stürzten Tech-Aktien um 31 Prozent ab, während Energietitel um 46 Prozent zulegten.
Wer jedes Jahr auf die Ausgangsgewichtung zurücksetzt, verkauft zudem automatisch den Gewinner teuer und kauft den Verlierer billig.
Dieser Rebalancing-Bonus ist messbar.
Die Kombination erzielt 1,35 Prozentpunkte mehr Rendite pro Jahr, als der Durchschnitt der beiden Einzelrenditen erwarten ließe.
Genau, das war jetzt das eine Modell.
Man kann diese Handel aber eben auch ganz anders bestücken.
Wir haben nochmal die gleiche Rechnung mit einem Paar aus Faktorindizes durchgeführt, das viele Privatanleger längst im Depot haben.
Zum einen den MSCI World Momentum, der auf die Aktien mit den stärksten Kurstrends setzt, also darunter Micron, AMD, ASML.
Und auf der anderen Seite haben wir dann den MSCI World Minimum Volatility, der die schwankungsärmsten Titel der Welt bündelt, etwa Johnson & Johnson und Coca-Cola, also die ganzen Langweiler.
Aber auch dieses Duo überzeugt nur auf andere Weise.
Die 50-50 Kombination lieferte seit 97 solide 10,4 Prozent pro Jahr und das bei bemerkenswert ruhigem Lauf.
Die Volatilität liegt mit gut 15 Prozent deutlich unter der des Energie-Tech-Paars.
Eine Schwäche teilen beide Paare, wenn an den Märkten Panik regiert, fällt alles gemeinsam.
Im Krisenjahr 2008 verlor die Energie-Tech-Hantel 41 Prozent, das Faktor-Duo büßte 35 Prozent ein.
Die Konstruktion glättet Sektor- und Stilzyklen.
Gegen systemische Crashs hilft sie jedoch.
wenig.
Ja, für Anleger bleibt dennoch eine handfeste Erkenntnis.
Alle vier Bausteine sind hierzulande über günstige Indexfonds investierbar und die haben wir natürlich alle rausgesucht.
Es gibt zum einen den State Street Spider S&P US Technology Select Sektor, dann den iShares S&P 500 Energy Sektor, das ist quasi das erste Handelpaar und dann haben wir noch den X-Trackers MSCI World Momentum und den X-Trackers MSCI World Minimum Volatility.
UCTS, das müsst ihr euch jetzt nicht alles merken, denn wir packen euch natürlich alle WKNs dieser vier ETFs in die Shownotes und damit kann man sich wirklich das perfekte Depot bauen.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an AAA, also aaa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
André hat das schon vor ein paar Tagen gemacht, uns eine Bewertung bei Apple Podcast hinterlassen und die lese ich mal vor.
Nachdem es nur schwer möglich war, die Next Generation Technology Group als Aktie in Deutschland zu kaufen, habe ich mal euren Rat befolgt und bei meinem Broker, in dem Fall Trade Republic, nachgefragt, ob die Aktie nicht verfügbar gemacht werden kann, schreibt er.
Und siehe da, noch nicht ganz zwei Tage später ist die Aktie als kaufbares Papier bei Trade Republic gelistet.
Euch einen ganz lieben Dank für diesen Tipp und für den täglichen Content.
Ja, da freuen wir uns natürlich sehr, dass sich diese Idee bzw.
dieser Tipp so schnell umsetzen lässt.
Ja, lieber André, super, dass das so geklappt hat.
Ja, André hat nicht nur das geschafft, nämlich diese Aktie investierbar zu machen, sondern sogar eine Apple-Rezension zu hinterlassen.
Die sind ja absurd gut versteckt, muss man sagen, dass sie kaum jemand findet.
Ja, das ist wirklich absurd.
Also es ist wirklich absurd.
Ja, es ist wirklich absurd.
Also wer das schafft ohne Anleitung.
Ich habe es vorhin nämlich auch mal gesucht.
Es ist verrückt.
Und deswegen kommt die Anleitung jetzt genau hier, denn wir würden uns natürlich freuen und ihr würdet uns helfen, wenn ihr da ab und zu auch mal eine Bewertung hinterlasst.
Gerne natürlich mit fünf Sternen.
Dafür müsst ihr allerdings die Sendungsseite von Alles auf Aktien aufrufen.
Also nicht die aktuelle Folgenseite, sondern die des gesamten Podcasts.
Und dann ganz weit runter scrollen, vorbei am Trailer und an den Hosts.
Und dann kommt irgendwann die Sektion Bewertungen und Rezensionen.
Und da könnt ihr dann auf Rezensieren klicken und uns schreiben.
Eigentlich echt unzumutbar, wissen wir, aber wir würden uns trotzdem freuen, wenn der eine oder die andere uns dort eine Nachricht und ein paar Sterne hinterlässt.
Wir werden diese Woche auch verstärkt reinschauen und vielleicht landet dann ja schon bald eure Bewertung hier im Podcast.
Und wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann kann es ja nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
