# Aviation Fuel Shocks, AI Hardware Integration, and Autonomous Logistics

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-21

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Trumps neuen Zollplan, einen neuen Google-Chip und die Odyssee-Euphorie bei AMC.
Im Thema des Tages geht es um ein böses Omen für die Lufthansa.
Und in der AAA-Idee machen wir den Realitätscheck bei einem potenziellen 25-Bagger.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter und Moritz Seifert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Dienstag, der 21.
Juli und wir wünschen euch einen gemütlichen Start in den Tag.
Die wichtigen Indizes haben sich gestern im Endergebnis kaum bewegt.
Der DAX schloss minimal im Plus, der S&P 500 gab minimal nach und der Nasdaq 100 schloss quasi unverändert.
Zu Beginn des Montags sah es noch deutlich positiver aus, kann man sagen.
Aber im Laufe des Handelstages drehten die Märkte dann nach unten.
Für Verunsicherung sorgte die Eskalation im Nahen Osten.
Die mit dem Iran verbündeten Houthi-Rebellen im Jemen kündigten eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien an.
Mehr zu diesem Komplex gibt es gleich im Thema des Tages.
Ja, und auch später am Abend gab es dann noch unangenehme Überraschungen aus den USA, nämlich mal wieder eine neue Zollvolte.
Trump verhängte einen eben Zoll von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Waren und begründet das damit, dass es angeblich ungerechte Behandlung gegen US-amerikanische Autos, Alkohol und Käse gäbe.
Die neuen Zölle, die treten in 30 Tagen in Kraft.
Das ist ja so ein Muster, das hatten wir ja schon ein paar Mal gesehen in diesen Zollkonflikten.
Und ja, wie ein hochrangiger Regierungsvertreter erklärt, warten wir jetzt erstmal einen Monat ab, wie die Kanadier reagieren.
Schauen wir mal, wie die Börsen morgen reagieren.
Riechst du das, Philipp?
Nein.
Ich finde, es riecht nach Taco.
Aber das ist nur so ein Gefühl, dass ich habe.
Oder nach Käse.
Oder nach Käse, genau.
Also schauen wir, wie das ausgeht.
Vielleicht kann man zu den Märkten noch sagen, dass sich manche Investoren gerade auch zurückhalten, weil es diese Woche ja noch Quartalszahlen gibt und zwar von wichtigen Technologiekonzernen, unter anderem ja von Alphabet, Tesla und Intel.
Ja, und bei Alphabet, da gab es schon vor den Bilanzzahlen am Mittwoch positive Nachrichten und damit auch einen Sprung um zwei Prozent nach oben.
Grund war ein Bericht von der gewöhnlich gut informierten Seite, die Information, wonach der Google-Mutterkonzern an einem neuartigen KI-Server-Chip arbeitet.
Alphabet produziert mit seinen TPUs ja schon eigene Chips, vor allem für Inferenz, also die Anwendung von künstlicher Intelligenz.
Die neue Generation, die ab 2028 serienreif sein soll, die läuft jetzt unter dem Namen.
Frozen V2 und soll so designt sein, dass Googles KI Gemini besonders effizient drauflaufen kann.
Jetzt können es schon wieder nach Käse riechen, denn wir gehen in die Gastronomie.
Und für Restaurantketten läuft es ja gerade eigentlich nicht so richtig gut.
Die hohe Inflation in den USA sorgt dafür, dass das Geld bei vielen Konsumenten eben nicht mehr so locker sitzt.
Und da wird dann eben mal häufiger zu Hause selbst gekocht.
Dem Trend konnte aber gestern überraschend Dominos trotzen.
Die Pizzakette lieferte überraschend robuste Zahlen für die letzten Monate.
Entsprechend ging es um mehr als zwei Prozent rauf für die Aktie.
Pizza läuft eben auch in der Krise und auch ins Kino gingen die Amis überraschend oft.
Um fast 27 Prozent rauf ging es für die Kinokette AMC.
Die war ja in der Pandemie schon mal zu einer Meme-Aktie geworden, aber gestern sorgten tatsächlich gleich zwei reale Effekte für diese Kursexplosion.
Zum einen lieferte auch die Kinokette deutlich bessere Zahlen für das vergangene Quartal ab, als die Analysten erwartet hatten.
Und zum anderen könnte es in diesem Quartal wohl auch ähnlich stark weitergehen.
Dafür sorgen Christopher Nolan und Matt Damon mit ihrer Version der Odyssee, die seit letzter Woche im Kino läuft.
Laut AMC gab es Kinos in Los Angeles und anderen amerikanischen Städten, die von Donnerstag bis Sonntag durchgehend 85 Stunden lang den neuen Film des Mevento-Regisseurs gezeigt haben.
Und das eben...
Einfach nur, um überhaupt die Nachfrage befriedigen zu können nach Tickets.
Ja, hört man jetzt auch nicht mehr so richtig oft über Kinofilme beim Zeus.
Bleiben wir noch eben in der Medienbranche.
Eine US-Bundesrichterin hat die geplante Übernahme von Warner Bros.
Discovery durch Paramount Skydance vorerst gestoppt.
Nach einer Klage von zwölf Bundesstaaten darf der mehr als 100 Milliarden US-Dollar schwere Deal zunächst für zwei Wochen nicht vollzogen werden.
In dieser Zeit will das Gericht über eine einstweilige Verfügung entscheiden, die den Zusammenschluss bis zu einer endgültigen Klärung verhindern könnte.
Die klagenden Bundesstaaten sehen erhebliche Risiken für den Wettbewerb.
Sie argumentieren, dass ein gemeinsames Unternehmen eine dominante Stellung bei erfolgreichen Kinofilmen einnehmen und damit den Wettbewerb verzerren könnte.
Den Aktien hat es nicht gut getan.
Für Warner Brothers ging es um fast 4% nach unten.
Paramount Skydance verlor rund 2%.
Und dann ist noch zu erwähnen der Bitcoin, der gestern den höchsten Stand seit einem Monat erreicht hat, zeitweise bei über 65.500 Dollar lag.
Auf Jahressicht sieht es allerdings immer noch ziemlich ernüchternd aus.
Da steht ein Minus von über 40 Prozent.
Ja, dann mache ich noch schnell die Termine.
Wirklich wenig im Kalender.
Ein paar Zahlen gibt es heute aber dennoch.
Unter anderem von Novartis, Lindh Sprüngli, General Motors, Hasbro und Northrop Grumman.
Das Thema des Tages.
Heute müssen wir im Thema des Tages mal wieder auf einen der großen geopolitischen Krisenherde schauen.
Es geht, ihr ahnt es vielleicht schon, um den Iran-Krieg vor...
dem wir ja eigentlich schon mal gedacht hatten, dass der US-Präsident Donald Trump das Chaos, das er da in der Straße von Hormuz angerichtet hat, ja zumindest leidlich in den Griff bekommt.
Aber Pustekuchen, inzwischen gibt es wieder Angriffe beider Seiten.
Der Schiffsverkehr ist immer noch extrem eingeschränkt und eher rückläufig.
Und jetzt kommt auch noch raus, dass wir die Folgen für die europäischen Airlines womöglich radikal unterschätzt haben.
Ja, ganz genau.
Die Blockade der wichtigen Seestraße hat ja vor allem dazu geführt, dass das Kerosin extrem knapp und auch teuer geworden ist.
Und das ist natürlich vor allem für die Airlines schlecht, deren Kosten dadurch deutlich steigen.
Viele Fluggesellschaften haben aber in den vergangenen Monaten beruhigt, indem sie darauf verwiesen haben, dass sie sich gegen höhere Kerosinpreise abgesichert hatten.
Ja, aber seit gestern haben wir einen ersten Hinweis, dass die Airlines das Problem womöglich doch ganz schön heruntergespielt haben und der Kerosinschock sie jetzt doch noch deutlich heftiger erwischt als angenommen.
Dafür spricht zumindest die Bilanz von Europas größter Billig-Airline Ryanair.
Ja, schauen wir auf die Zahlen.
Ryanair musste im vergangenen Quartal einen Gewinneinbruch von 34 Prozent verkraften.
Der Nettogewinn fiel von 820 auf 538 Millionen Euro.
Und das ist noch deutlich schlechter als von anderen.
Analysten erwartet.
Entsprechend nervös reagierte die Börse.
Die Ryanair-Aktie verlor zeitweise mehr als 5% und andere Airline-Aktien wurden gleich mit nach unten gezogen.
Seit dem Kriegsausbruch im Golf haben sich die Kerosinpreise auf dem Weltmarkt zeitweise verdoppelt und liegen immer noch deutlich über dem Niveau des Vorjahres.
Das ist so problematisch, weil Treibstoff normalerweise schon der größte Einzelkostenblock einer Fluggesellschaft ist.
Je nach Marktumfeld macht Kerosin zwischen einem Viertel und einem Drittel der gesamten Betriebskosten aus.
Und ja, jetzt ist das Marktumfeld eben eher schlecht.
Ja, und eigentlich müsste Ryanair zu den Fluglinien gehören, die noch vergleichsweise gut dastehen.
einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten.
Rund 80 Prozent des Treibstoffbedarfs sind über sogenannte Hedges abgesichert.
Das Unternehmen hat sich also große Teile seiner Kerosinkosten schon früh zu günstigeren Preisen gesichert.
Die hohen Marktpreise kommen bei Ryanair derzeit also nur teilweise an.
Trotzdem bricht der Gewinn jetzt schon um ein Drittel ein und das macht Investoren eben nervös, denn viele Konkurrenten sind noch stärker dem Risiko steigender Treibstoffpreise ausgesetzt.
Ja und besonders interessant wird deshalb der Blick auf die Lufthansa.
Die Kranich Airline verweist auf eine hohe Absicherungsquote von über 80 Prozent.
Aber Brancheninsider weisen auf einen wichtigen Unterschied hin, berichtet unser Luftfahrtexperte Steffen Fründ.
Denn, und das ist der entscheidende Unterschied, die Lufthansa sichert sich überwiegend gegen Preisbewegung bei Rohöl und sogenanntem Gasöl ab, nicht direkt gegen die Preisentwicklung von Kerosin.
Ja, und das Problem ist, die Preise für Roh- und Gasöl sind deutlich weniger stark gestiegen als die Kerosinpreise.
Deshalb könnte die tatsächliche Schutzwirkung der Absicherung ja eben auch geringer ausfallen, als die nominell hohe Hedgingquote vermuten lässt.
Die Lufthansa selbst hat bereits signalisiert, dass die Treibstoffkosten in diesem Jahr trotz aller Absicherung um rund 1,7 Milliarden Euro höher ausfallen könnten, als ursprünglich geplant.
Und damit kommen wir zum zweiten Problem der Branche.
Es steigen nämlich nicht nur die Kosten.
Gleichzeitig wird es immer schwieriger, höhere Ticketpreise durchzusetzen.
Genau, auch das zeigt Ryanair.
Das Unternehmen hat berichtet, dass der Umsatz pro Passagier um 5% gesunken ist.
Die Airline musste die Preise teilweise deshalb senken, um die Nachfrage überhaupt zu stabilisieren.
Für Anleger ist das die denkbar schlechteste Kombination.
Steigende Kosten und sinkende Erlöse pro Kunde.
Der Luftfahrtexperte Heinrich Groß-Bongard spricht deshalb von einer gefährlichen Situation.
Seine Rechnung ist ziemlich simpel.
Wenn Kerosin inzwischen mehr als 30 Prozent der Gesamtkosten ausmacht, die Umsatzrenditen vieler Airlines aber nur zwischen 2 und 5 Prozent liegen, dann wird die Luft schnell sehr, sehr dünn.
Und deshalb rechnet er mit weiteren Pleiten in der Branche.
Die Insolvenz der amerikanischen Billig-Airline Spirit könnte erst der Anfang gewesen sein.
Neben Insolvenzen erwartet er aber auch weitere Übernahmen und damit eine Konsum.
des Marktes.
Für schwächere Anbieter wird der Kostendruck schlicht zu groß.
Entsprechend ging es für die ganze Branche gestern bereits deutlich abwärts.
Die Lufthansa verlor 2,5 Prozent.
Für Air France KLM ging es sogar 4,5 Prozent runter.
Und auch die International Consolidated Airlines Group, zu der unter anderem British Airways und Iberia gehören, war mit knapp 1,5 Prozent im Minus.
Spannend ist natürlich auch die Frage, was bedeutet das für Airbus und Boeing, also die Flugzeugbauer.
Auf den ersten Blick könnte man ja sagen, wenn Airlines unter Druck geraten, bestellen sie weniger Flugzeuge.
Allerdings sind die Auftragsbücher von Airbus und Boeing bereits für viele Jahre gefüllt und die hohen Kerosinpreise, die erhöhen den Druck zur Flottenmodernisierung sogar nochmal.
Moderne Flugzeuge verbrauchen deutlich weniger Treibstoff als ältere Modelle.
Gerade weil Kerosin so teuer geworden ist, haben Airlines einen noch stärkeren Anreiz, auf neue Maschinen umzusteigen.
Für Flugzeugbauer könnte die Krise also sogar zusätzliche Nachfrage nach effizienteren Flugzeugen bedeuten.
Trotzdem setzten sich gestern die Skeptiker durch, sodass auch Boeing und Airbus im Minusschlossen beide verloren 1,6 beziehungsweise 1,8 Prozent.
Klar ist damit seit gestern jedenfalls.
Der Kerosinschock für die Airlines, der ist jetzt kein Szenario mehr, sondern der ist bereits da.
In den nächsten Wochen werden die Bilanzen der übrigen Fluggesellschaften zeigen, ob es Ryanair besonders heftig getroffen hat oder der Gewinneinbruch bei der Konkurrenz sogar noch deutlicher ausfällt.
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Die AAA-Idee des Tages Wenn ein Investor einer Aktie das Potenzial zur Ver-25-Fachung zuschreibt, sollte man hellhörig werden.
Denn eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Entweder ist die Prognose kompletter Wahnsinn oder der Investor sieht eine Entwicklung, deren wirtschaftliche Wucht der Markt bislang unterschätzt.
Und bei der Aktie, auf die wir heute schauen, ist beides denkbar.
Die Rede ist von Aurora Innovation.
Bei einigen von euch könnte da jetzt was klingeln, denn tatsächlich haben Holger und Nando die Aktie vergangene Woche kurz erwähnt.
Da haben wir gedacht, das müssen wir uns jetzt mal genauer anschauen.
Aber der Reihe nach, was ist passiert?
Investor David Giroux von T.
Rowe Price, der hält Aurora für einen möglichen 25-Bagger.
Das Unternehmen entwickelt mit dem Aurora Driver ein System aus Software, Sensoren und Computertechnik, das dann am Ende Lastwagen ohne Fahrer steuern soll.
Ja, Girous Rechnung klingt erstmal ziemlich einfach.
Der Fahrer ist einer der größten Kostenblöcke im Fernverkehr, wenn er denn da ist.
Denn Stichwort Fachkräftemangel, die sind ja rar gesät in der Branche.
Aber mal angenommen, ein Fahrer wird ersetzt, dann können die Speditionen rund 26 Cent jährlich.
je Meile sparen, eine Meile, 1,6 Kilometer.
Und zudem benötigt ein autonomer Truck keine Ruhepausen und kann erheblich länger eingesetzt werden.
Auf langen Strecken könnten sich die Margen der Betreiber dadurch nach seiner Einschätzung mehr als verdoppeln.
Aurora sei der führende Anbieter in einem Feld, aus dem sich viele Konkurrenten inzwischen zurückzogen hätten, sagt er.
Also auch das spricht aus seiner Sicht für die Aktie.
Jetzt vielleicht zur größten Wette bei der Sache.
Giroud taxiert den Markt alleine in den USA auf eine Billion Dollar, weltweit sogar auf vier Billionen.
Wir haben mal nachgeschaut.
Es gibt da sehr unterschiedliche Schätzungen.
Muss man also mit Vorsicht genießen.
Mal angenommen, das stimmt, dann geht die Rechnung wie folgt weiter.
Bis 2034 könnte Aurora nach Girouds Einschätzung mehr als 10 Milliarden Dollar Umsatz erzielen.
Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, wäre aus seiner Sicht eine Verpflichtung.
25-fachung der Aktie denkbar.
Zur Wahrheit gehört allerdings auch, Aurora ist kein Neuling.
Das Unternehmen wurde bereits 2017 gegründet und beschäftigte sich zunächst stark mit selbstfahrenden Pkw und Robotaxis.
Anfang 2018 schloss Aurora Partnerschaften mit Volkswagen und Hyundai.
Autonome Flotten sollten schon 2021 auf die Straßen kommen.
Daraus wurde nichts.
VW beendete die Zusammenarbeit nach 18 Monaten.
Und auch andere Kooperationen wie die mit Hyundai oder Fiat Chrysler führten nicht zu einem Kurs.
kommerziellen Aurora-Produkt.
Ja, das klingt jetzt noch nicht so aussichtsreich.
Inzwischen setzt das Unternehmen verstärkt auf LKW wegen des großen Marktes und der vergleichsweise klaren Einsatzgebiete auf festen Fernverkehrsrouten.
Dafür hat Aurora ein breites Partnernetzwerk aufgebaut.
Mit Volvo werden etwa Trucks konzipiert.
Aumovio, das ist ja die ehemalige Continental-Automobilsparte, soll die Hardware produzieren.
Mit FedEx, Uber, Fright, Hirschbach, Schneider und Werner wurden bereits Frachten transportiert und Abläufe getestet im April 2025.
startete Aurora nach einer mehrmonatigen Verzögerung den kommerziellen fahrerlosen Betrieb in Texas.
Für Ende 26, also in wenigen Monaten, stellt das Unternehmen mehr als 200 autonome Trucks in Aussicht.
Na mal schauen.
Genau, also es sind ganz schön viele Wends und hier liegt auch das Risiko der Investmentthese.
Aurora muss beweisen, dass sich ein funktionierender Testbetrieb tatsächlich in ein profitables Massengeschäft verwandeln lässt.
Im ersten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen lediglich eine Million Dollar Umsatz bei einem Nettoverlust von 223 Millionen Dollar.
Bleibt noch ein Blick auf die anderen Analysten.
Die sind zwar nicht ganz so optimistisch wie Giroud, aber dennoch positiv.
Laut Bloomberg raten 7 zum Kauf und 6 zum Halten.
Kein Analyst empfiehlt den Verkauf.
Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei 11,14 Dollar und damit rund 82 Prozent über dem aktuellen Kurs von rund 6 Dollar.
Die Spannweite zeigt allerdings die Unsicherheit.
Goldman Sachs sieht den fairen Wert bei 6 Dollar, also genau da, wo die Aktie ist.
TD Cohen bei 7 Dollar.
nur knapp drüber.
Craig Hallam kommt dagegen auf 18 Dollar.
Ken Accord und Oppenheimer jeweils auf 15 Dollar und Morgan Stanley auf 14.
Ja, also Aurora könnte tatsächlich einen gewaltigen Markt erobern.
Noch verkauft das Unternehmen allerdings weniger Software als eine Vision.
Der entscheidende Stritt steht erst bevor.
Aus wenigen fahrerlosen Trucks Hunderte und später Tausende zu machen.
Und aus einer Million Dollar Quartalsumsatz ein Milliardengeschäft.
Erst dann wird sich zeigen, ob Giroud einen der größten Gewinner des kommenden Jahrzehnts entdeckt hat oder lediglich den spektakulären Traum der Branche.
Das ist ganz sicher kein Basisinvestment, aber vielleicht eine spannende Idee.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an AAA, also aaa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und es ist Dienstag und das heißt Trommelwirbel Dudes Day.
Bei Defner und Cepitz wird wieder kräftig diskutiert werden und wir verraten euch natürlich schon mal, worum es geht.
Auch Holger und Dietmar sprechen übers gehebelte Investieren wie Lea und ich gestern.
Streiten über das Für und Wider, sprechen über Rüttelverluste und Pfandabhängigkeit.
Pfadabhängigkeit und...
Pfadabhängigkeit natürlich, oh mein Gott, es ist schon spät.
Wenn ihr euch jetzt fragt, was die Pfadabhängigkeit ist oder auch woher wir das überhaupt wissen, dann könnte man sagen, das hat uns ein Vögelchen gezwitschert.
Und wenn ihr euch jetzt über diese etwas altmodische Formulierung wundert, dann wart ihr wahrscheinlich zu lange nicht mehr bei uns auf dem AAA-Insta-Account.
Denn da gibt es seit gestern ein neues Reel mit einem ganz besonderen Vögelchen, einem Nando.
Mehr verraten wir jetzt hier an dieser Stelle natürlich nicht.
Nur so viel noch.
Die witzigen Reels, die stammen übrigens von unserer Kollegin Josie, die das Social Game viel besser kapiert als wir alten Podcaster.
Grüße gehen hiermit raus.
Und wenn ihr weder die Reels noch den Podcast verpassen wollt, dann kann es nur heißen, abonniert uns bei Instagram und in der Podcast-App eurer Wahl.
Sprecht über uns und empfehlt uns eurem Freund.
Und wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
