# German Reforms, Leveraged ETPs, and AI Analytics

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-07-21

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Schäpitz Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Däffner.
Mein Name ist Schäpitz, Holger Schäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 514, liebe Defner.
Und wir sind hier wieder zusammen zu der klassischen...
Und wir können schon mal ankündigen, demnächst, vielleicht sogar schon nächste Woche, haben wir hier Videopodcast.
Und so wie wir normalen Podcasts schon avantgarde waren, 2018 sind wir dann bei Videopodcasts auch, nee, sind wir nicht ganz avantgarde.
Haben andere schon vor uns gehabt, aber wir haben das auch.
Und wir erhoffen uns davon, dass diese Kamera einen etwas disziplinierenden Einfluss hat und wir nicht mehr allzu hart oder harsch aufeinander einprügeln, so wie das.
in der kommenden Woche vielen Menschen am Anfang das Hörbegrüben.
Das war vor allem zu früh, ja.
Die Eskalation kam zu früh, aber da war ich frisch erholt aus im Urlaub.
Ich bitte das nachzusehen.
Da musste ich mich gleich mal in Eskalationsstimmung bringen.
Ich fand die Kommentare bei Spotify ganz interessant.
Über 40 Menschen haben mitgeteilt, dass sie entweder Chabets scheiße finden, weil er einer der letzten ist, die vielleicht noch teilweise Verständnis für Donald Trump haben oder weil sie den Defner für einen Regierungssprecher befanden oder weiß ich nicht.
interessante Kommentare.
Lohnt sie auch manchmal da reinzuschauen, weil da auch die einzelnen Folgen kommentiert werden.
Bei Apple ist ja so, da kannst du immer nur den ganzen Podcast abstrafen oder hochjubeln.
Wir freuen uns natürlich auch über positive Kommentare.
Per Mail kommen die positiven Kommentare dann nämlich immer.
Auch nicht immer, aber...
Überwiegend.
Auch, aber man darf durchaus bei Spotify auch was Positives hinterlassen, wenn es einem gefällt und nicht immer nur den Nöhlern und Nörglern, um mal Herrn Merz zu zitieren, die Bühne zu überlassen.
Nee, zurücktreten.
Ich stehe da hier an vollkommen falscher Eindruck.
Nöler zurücktreten.
So hat er es doch gesagt.
Also wirklich, so weiß ich nicht, als ob er so militärisch das machen könnte.
Er hat auch in seinem Sommerinterview war wieder patzig.
Man dachte, er wäre vielleicht nach dem Sommerinterview in der Bundespressekonferenz, war er sehr konziliant und dann war er im ZDF und dann war wieder diese Dünnhäutigkeit vom Kollegen Merz zu spüren.
Ach, ich weiß nicht.
Es kommt ja immer was zum Sommerinterview dazwischen.
Letztes Jahr Brussius-Gerstoff, dieses Jahr der Spahn.
Und ist eigentlich die gleiche Causa.
Es geht um die Causa, die christliche Seele der Union, die da sowohl bei Brosis Gerstorf eine Rolle gespielt hat, als es jetzt wieder bei der Leihmutterschaft auch eine Rolle spielt.
Weil das einfach dem christlichen Verständnis von Geburt widerspricht.
Und das hat der Spahn jetzt zweimal falsch gesehen.
faszinierend, wie wenig lernfähig er da ist.
Man muss ja irgendwie am ersten Mal schon feststellen, wenn schon bei dieser Richterwahl, man guckt, woran hat es da gelegen und dann hat man ja, wenn man eine Leihmutter schafft, hat man ja ein paar Monate Zeit, darüber nachzudenken, wie könnte ich das gegebenenfalls mich da äußern zu, muss ich da vorher vielleicht mal laut geben oder so.
Aber er hat das wirklich völlig verkannt, hat dann einfach auf Social Media ein Bild gemacht.
Und hat dann bei der Bild noch irgendwie das Bekannte gegeben und dann noch bei Ronsheimer im Podcast gesagt, naja, können wir im September drüber reden.
Das war schon krass.
Wirklich, wie er das völlig falsch eingeschätzt hat.
Würde ich auch sagen.
Aber trotzdem fand ich den Ronsheimer Podcast dazu wirklich hörenswert, weil man schon, da ist wirklich Podcast auch ein gutes Medium, finde ich, weil man da A, die Zeit hat, um schon immer wieder auch nochmal nachzufragen und auch gerade solche emotionalen Themen hat ja schon dann diese die Brüchigkeit in der Stimme gehört und ein bisschen, wo er sich mit sich gerungen hat und diese innere Zerrissenheit, finde ich, war schon zu hören und ich meine, klar, kann ich schon verstehen, dass es für einen wie ihn in einer Union, in einer christlichen Union, einfach nicht so leicht ist.
Ja, aber politisch natürlich, hast du vollkommen recht, eine vollkommen falsche Einschätzung.
Und auch persönlich sich so zu verheilen, wenn ich vorher noch die Abstimmung im Februar habe, wenn ich noch ein elf Jahre altes Interview mit, ich habe irgendwie einen Mietbauch machen oder sowas, wo ich mich noch geäußert habe und dann einfach zu denken, naja, mache ich halt ein Bild bei Social Media und dann verläuft sich das schon.
Das ist schon eine krasse Fehleinschätzung.
Absolut und dafür ist auch vollkommen zu Recht zurückgetreten, finde ich.
Das war gut und richtig so.
Ob das der Union sogar zum Vorteil gereicht, ob es möglicherweise der Union gar nichts, also ob es neutral ist.
Diese Doppelmoral spielt ja immer eine Rolle, wobei denen, denen es nützt, der AfD im Zweifelsfalle, mit Doppelmoral kennen die sich aus, aber denen macht es nichts aus.
Die gewinnen immer.
Die gewinnen immer, egal ob du Vetternschaft hast, ob du ein anderes Lebensmodell offen lebst gegen die offiziellen Statuten.
Denen macht das nichts aus.
Mit Doppelmoral kommst du da auch nicht ran.
Da kannst du auch nicht sagen, machen die Doppelmoral.
Sondern ich glaube, du kommst nur ran, indem du die Unzufriedenen zeigst, die Politik, die wir haben, die ist wirkmächtig, die kümmert sich um die Anliegen der Menschen, die hier im Lande leben und die versucht, das Land voranzubringen.
Ich glaube, das ist die beste Methode, wie du versuchst, wieder die Leute zurückzuholen und weniger die anderen zu beschimpfen, was sie alles für Doppelmoral in den eigenen Reihen haben.
Gut, wir werden es im September sehen.
Da gibt es ja dann Sachsen-Anhalt und da bin ich auch mal gespannt, was da dann am Ende rauskommt.
Da sind wir sehr gespannt, ja.
Aber übrigens, als nochmal, weil ich ja hier als der Regierungssprecher fungiere.
Bitte?
Welche Partei bist du denn?
Nicht nur ich, wenn, dann bin ich die Märzpartei, die ich auch gewählt habe.
Du bist CDU-Regierungssprecher, bitte.
Und meine Stimme nicht für die FDP verschenkt habe.
Okay, das habe ich getan, by the way.
Die leider dann, ja.
gerade nicht vertreten ist.
Natürlich würde ich mir auch wünschen, wenn wir eine starke liberale Partei hätten, die auch hätte mal mitgestaltet, aber das wollten sie ja nicht zweimal in Folge.
Also von daher haben sie es verwirkt.
Ich wollte nur sagen, dass im Handelsblatt-Interview heute der Barclays-Chef sich sehr positiv über das Reformpaket der deutschen Regierung ausspricht und er spricht davon, dass Private Equity-Investoren Schlange stünden.
in Deutschland.
Erinnerst du dich noch?
War vor allem ja auch schon der Fall.
Ich habe so viel gesehen, jetzt gucke ich mir die Investitionszahl an, sehe nichts.
Dann sahen wir ja diese wunderbare Investitionsoffensive Made for Germany.
Da ist ja auch unser Konzern mit beteiligt.
Leider werden diese Ziele auch verfehlt.
Im Ankündigen sind die Leute immer gut und im Gefühl, ja, die Leute steht schlank und so weiter.
Aber letztes Jahr war es ja in der Tat so, dass erst mal diese dass Staatoptimismus da war und dann eben die Reformen ausblieben, auf die man letztes Jahr schon im Herbst gehofft hatte.
Und das kam nicht.
Jetzt kommen sie und jetzt wird es eben durchaus von internationalen Investoren wieder positiv gesehen.
Also das muss man schon einfach auch mal sehen, dass das hier eben das auch im Ausland vielleicht anders gesehen wird und sich nicht so in irgendwelchen Details dann verbissen wird, wo immer gesagt wird, naja.
Also wenn man es auch gerade mal im internationalen Vergleich sieht, hier in UK haben sie wieder einen neuen Premier.
In Frankreich sind die Probleme groß und hat ja auch Macron gesagt, eine Rennreform wie Deutschland wäre einfach in Frankreich nicht mehr möglich vor den Präsidentschaftswahlen.
Und das sind Dinge, dass jetzt in Deutschland was in Bewegung kommt.
Wie gesagt, ich habe es gesagt beim letzten Mal, das könnte alles in jedem einzelnen Punkt viel mehr sein, aber es ist trotzdem eine Richtungsänderung, eine Richtung, In Richtung Reform, den Chorismus muss man verstärken.
Der Regierungssprecher darf ja wieder ab Rudern.
Ich meine, diese Beschimpfungen da bei Spotify, das ist wirklich lächerlich.
Aber wo ist es denn Reform?
Als Bürger wurde ich bezeichnet.
Ja, das hast du auch übergestellt.
In Anspielung auf Ulf Poscherts neuestes Werk.
Das sind natürlich die Ulf-Fanboys.
Ja, wunderbar.
Aber ich möchte einfach mal Gegenvorschläge hören, die demokratisch umgesetzbar sind in dieser Konstellation.
Da kann ja jeder sich dann beteiligen.
Und ich finde, wie gesagt, immer angesichts dessen, was demokratisch möglich ist.
Momentan im Bundestag haben sie da schon eines geliefert.
Und übrigens hier, der Barclays-Chef sagt, ich bin überzeugt, dass die Regierung die tiefliegenden Probleme des Landes in Angriff nimmt.
Das Reformpaket, das die Bundesregierung in der Vergangenheit vorgegangenen Woche angekündigt hat.
Das Infrastruktursondervermögen und die Investitionen in Verteidigung sind alles sehr wichtige Initiativen gleichzeitig auf Deutschland.
Wir stehen bereit, um Geschäfte zu machen.
Klammer auf, Klammer zu.
Das ist schon schön, wenn das so ist.
Aber ganz ehrlich.
Bankenchefs sind selten große Kritiker von Regierungssachen, weil die wollen einfach Geschäft machen.
Und denen ist es quasi, die wollen einfach nur möglichst geräuschlos da mitmachen.
Und ich kann das verstehen, dass man das so sagt.
wenn du die Unternehmen dir anschaust in Deutschland, die werden höhere Belastungen haben.
Da gibt es keine einzige Entlastung für.
Die müssen nämlich höhere Lohnnebenkosten zahlen.
Da hast du schon mal die Rente, wo schon mal ohne überhaupt die Kapitalsache von 18,6 auf 20 geht.
Dann noch zwei Prozentpunkte drauf für die Kapitalgeschichte.
Also das ist ein Riesending.
Dann haben sie die Beitragsbemessungsgrenze für Pflege und für...
Krankheit geht nach oben und sie haben noch die Reichensteuer, die oben drauf kommen.
Da gibt es keine Entlastung, noch nicht mal die kalte Progression, die rauskommt.
Und wenn du das alles zusammenpackst, hast du in diesem Reformpaket mehr.
Belastung für Unternehmen.
Und da möchte ich gerne wissen, warum ein Unternehmen, was mehr Belastung prospektiv hat, investieren soll.
Du kannst nur sagen, okay, zumindest mit der Rennreform wird das demografische Problem teilweise verbessert.
Das kannst du sagen, das wäre das Positive.
Aber ansonsten sehe ich, wenn ich mir den Haushalt heranschaue, Keine Verbesserung.
Also ich sehe eher, dass man noch ausreizt bis zum letzten und die Grünen jetzt auch noch irgendwie sagen, da müssen wir noch mehr Ukraine-Hilfe, irgendwas, alles muss in diese Bereichsausnahme für Verteidigung mit rein.
Ich sehe nicht, dass da jemand spart und reformiert.
Aber gut, wir hatten es letzte Woche, wir müssen es nicht nochmal wiederholen.
Würde ich auch sagen.
Ich wollte bloß sagen, die Reichensteuer, natürlich Personengesellschaft, müssen die bezahlen.
Vielleicht auch mal gucken, ob man nicht sein Gesellschaftsmodell wechselt.
Dann enttet das Gesellschaftsmodell.
Dann kannst du den Leuten sagen, dann macht es doch so.
So patzig.
Du hast doch wirklich diesen Merz.
Dann macht es doch anders.
Wenn du mehr Steuern zahlst, stell halt keine Leute ein.
Ich bin jetzt kein Steuerexperte, aber ich würde mal sagen, dass man nicht unbedingt als Personengesellschaft...
firmieren muss als Unternehmen, gerade als größeres Unternehmen.
Ich würde sagen, Kapitalgesellschaft wird teurer sein.
Ich würde vermuten, es wird teurer sein.
Du wirst mehr Publikumsität haben, ohne jetzt da nähere Kenntnis vorzuhaben.
Aber es wäre einfach eine Vermutung von mir, ohne es jetzt zu wissen.
Vielleicht ist es auch nicht so.
Können ja mal Menschen hier mitteilen, wirtschaftspodcast.w.de.
Einfach mal schreiben, ob es so ist, wie ich mir das vorstelle.
Ob man es einfach ändern kann und einfach sagt so, ich rufe mal an und sage so, ja, ab morgen bin ich das.
Ja, klar, geht klar.
Herr Deffner, läuft so.
Würde ich vermuten, würde nicht so sein.
Aber...
Vielleicht ist es so.
Vielleicht muss man auch einen schriftlichen Antrag stellen.
Das kann schon sein, so einfach geht es nicht, aber trotzdem ist es sicher eine Möglichkeit.
Gut, okay.
Würde ich jetzt mal einfach so.
annehmen.
Und der ZDW-Index ist nach oben gegangen.
Also auch da.
Das ist für mich wirklich der schlechteste Index, den es gibt, weil der erfolgt einfach immer nur dem DAX.
Da werden dann Börsianer befragt nach ihrer Konjunkturstimmung und dann gucken die auf den DAX und dann haben sie...
Gucken in ihr Depot.
Ja, läuft.
Und dann wird dann zwei Wochen später das ausgewertet, was wie der DAX vor zwei Wochen stand so ungefähr.
Also das ist wirklich, also den kann man sich wirklich sparen.
Liebes ZEW-Institut.
Gut, aber die haben hier zwei Komponenten auch drin.
Die Gegenwartskomponenten, die verharrt weiter bei minus 74.
Also es gibt zwei Komponenten im ZEW-Index, nicht nur denen die Zukunftskomponente, die ja immer nur als ZEW-Index bekannt ist, sondern es gibt auch eine Gegenwartskomponente und die hat noch nicht nach oben gedreht.
Aber ich weiß nicht, wie die ermittelt wird.
Wahrscheinlich ähnlich.
Wie geht es Ihnen heute?
Wie glauben Sie, geht es Ihnen morgen?
Wenn du Börsianer fragst.
Ich meine, das IFO-Geschäftsklima wird ermittelt, indem 7000 Manager gefragt werden in Unternehmen oder 9000 sogar, 9000 oder 7000.
eins von beiden und die gucken einfach in ihre Auftragsbücher und dann können sie was sagen über ihre Geschäftserwartungen in Zukunft und die aktuelle Lage.
Das ist dann ein realistisches Bild und ein Konjunkturbarometer, wirklich.
Aber Börsianer, Analysten, Marktteilnehmer zu befragen, ja wie gesagt, die gucken aufs Depot und es geht ihnen gut oder es geht ihnen schlecht.
Und der DAX spiegelt eigentlich alle Marktinformationen ja bereits wieder und ZDW fragt jetzt irgendwie die Börsianer und dann, wie gesagt, Tage danach wird es dann veröffentlicht und es ist eigentlich nur ein DAX mit Zeitverzug.
Wobei der DAX ja auch ein internationales Ding.
Eigentlich müsstest du den MDAX angucken.
Müsste mal eine Korrelationsanalyse ZEW versus DAX versus MDAX und mal gucken, wo die höhere Korrelation ist.
Ich mach das mal.
Aber trotzdem, wie gesagt, beim ZEW werden ja einfach Kapitalmarktteilnehmer befragt.
Die haben ja auch kein Geschäft in Deutschland, sondern die gucken natürlich auch.
eher auf den internationalen Kapitalmarkt.
Na ja, okay.
Dann haben wir so ein bisschen Housekeeping gemacht, dann nachdem wir hier die Hütte gekehrt haben und gefordelt und gewischt.
Frage ich natürlich den Klassiker, ob du wieder was in deinem Portfolio auch angepasst, verändert.
Nicht wirklich.
In so einem Rauf und Runter weiß man auch gar nicht, denkt man sich so, ja.
Das stimmt, ja.
Also jetzt geht die ja mal wieder rauf, jetzt auch mit den Chipwerten, die doch, wir haben zum Freitag eben Klotzkast besprochen, möchte ich eins auf die Mütze bekommen haben, jetzt eine gewisse Erholungsbewegung, wir sind gespannt, wie es weitergeht und ja, die Lage im Iran im Nahostkonflikt, die ist weiter auch hüttend, hat man dann sagen, das zeigt der Ölpreis, der doch sehr schwankt ist, um die 90 Dollar aktuell sich bewegt, auf der einen Seite die Hoffnung, dass es vielleicht doch jetzt wieder zu Gesprächen kommen könnte, nachdem Eben Vermittler starten jetzt hier ein zehntägiges Moratorium.
Eigentlich sind wir ja in einer Feuerpause, aber eine Feuerpause in der Feuerpause vorschlagen, damit man wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt und dieses alte Abkommen noch rettet.
Das ist jetzt so der Hauptversuch.
Auf der anderen Seite, das Hot kommt ja von den Houthis, die irgendwie auch die saudischen Öl...
Exporte boykottieren wollen, bremsen wollen, eben nicht boykottieren, sondern quasi stoppen wollen auf dem Seeweg durchs Rote Meer.
Die gehen Süden gegen, durch die dortige Meerenge.
Was gegen Norden geht, geht durch den Suezkanal, muss nicht am Jem vorbei, aber gegen Süden, was nach Asien geht und so weiter, da wollen sie irgendwie das Ganze quasi stoppen.
Und ja, das ist die Sorge wiederum, die momentan da am Markt ist.
Und deswegen, ich meine, der Ölpreis jetzt auf 90 Dollar war Anfang Juli bei fast 70 Dollar.
Das ist schon wieder ein gewaltiger Sprung in sehr kurzer Zeit und löst natürlich dann wieder Inflations- und auch Zinssorgen aus.
Genau, und die EZB haben wir ja diese Woche noch am Donnerstag.
Mal sehen, wie die sich äußert.
Du kannst ja auch als Notenbank jetzt nicht sagen, so ja, so steckst du, so ja.
vorübergehend kannst du nicht sagen, weil du ja nicht weißt, was da passiert.
Insofern, was mir nur aufgefallen ist, die Benzinpreise sind wahnsinnig noch hoch, obwohl ja der Ölpreis schon gefallen war.
Und das liegt daran, dass diese...
Sie sind wieder gestiegen.
Ja, aber sie sind gestiegen, A, weil dieser Bonus weggefallen ist, aber B, sind sie gestiegen, weil der Crackspread, also dieser Raffineriespread, du packst ja kein Rohöl in deinen Tank rein, sondern du musst es ja noch raffinerieren lassen.
Und dieser Raffineriespread, der hat sich verträgt.
reifach.
Da denkst du so, das ist mittlerweile 35 Dollar pro Barrel, das kann man sich mal umrechnen auf Liter.
Wahnsinn, was das kostet.
Und das muss man immer mit reinrechnen.
Man kann nicht nur den Rohölpreis angucken, man muss immer noch gucken, was auch diese Verarbeitung anbetrifft.
Das liegt ja wahrscheinlich auch mit daran, dass die Ukrainer so fleißig in Russland Raffinerien bombardieren.
Und deswegen ist natürlich dann auch wieder der Ölpreis so ein bisschen eher gedeckelt, weil so vieles plötzlich, was natürlich in Russland, aber irgendwie drängt es ja dann doch immer auf den Weltmarkt, dann eben nicht verarbeitet werden kann.
Auf der anderen Seite natürlich dort ein großer Bedarf nach raffinierten Produkten besteht, die man sich dann auch wieder teilweise aus dem Ausland beschaffen muss, was natürlich dann… Das verteuert.
Das ist schon eine interessante Geschichte.
Also ich möchte jetzt kein Notenbanker sein und darauf eine Inflationsprognose anstellen.
Aber was zumindest gut ist, wenn man sich die Produzentenpreise angeguckt hat, die diese Woche rauskamen am Montag.
Da war zumindest kein Preisdruck bei so Lebensmitteln oder so bei Konsumgütern zu sehen.
Das ist auch ein Vorteil.
Da ist es irgendwie noch nicht reingekommen.
Im besten Fall sind das ja noch Junidaten, die man auch letzte Woche bekommen hat als Preisdaten.
Aber da sollte trotzdem der erste Schub hier schon drin sein.
Aber der ist noch nicht.
Der erste Schub ist noch nicht...
Ja gut, aber im Juni war ja alles gut.
Da war ja der Ölpreis deutlich zurückgekommen und so weiter und so fort.
Also da kann es natürlich dann im Juli bei den Preisdaten doch wieder einen deutlichen Schub geben.
Aber wir gucken mal.
Ja, also Notenbanken haben es auch nicht leicht.
Aber die haben hier ihre Stäbe, die ihnen 50.000 Szenarien dann hinlegen.
Ja.
Und am Ende würde die Frau Lagarde trotzdem nichts sagen in ihrer Pressekonferenz.
Ja, wir werden datenbasiert unsere Entscheidungen treffen.
Und kein Präjudiz schaffen.
Genau.
Wir werden genau gucken von Sitzung zu Sitzung.
Wir haben keinen Pfad, wir haben Sitzung zu Sitzung.
Das werden wir wahrscheinlich hören, da hast du recht.
Aber eigentlich, das ist ja eigentlich was auch der Neue.
Kevin Walsh anstrebt.
Aber der hat noch eine weitere Geschichte drin.
Der zweifelt ja die offiziellen Preisstatistiken an.
Da hast du ja noch einen zweiten Unsicherheitsfaktor.
Das macht die Lagarde ja nicht.
Die sagen, Preise sind Preise.
Aber der Walsh sagt, so wie wir Preise ermitteln, sind sie möglicherweise falscher Mittel.
Deswegen haben wir eine Arbeitsgruppe eingerichtet, wo wir erstmal die Grundstatistiken anschauen.
Ich weiß jetzt nicht, wonach will der gehen und welche Preisdaten nimmt er sich dann?
Also da hast du nochmal eine weitere Unbekanntung.
Das klingt schon ein bisschen nach Verschwörungstheorie zum einen, aber auf der anderen Seite...
Der hat ja offen in seiner Antrittspressekonferenz erzählt, dass er wie die Preise...
Nee, nee, dass er das machen will, das sage ich.
Ja, aber das ist doch keine Verschwörung, das ist ja einfach, er sagt das.
Und ich bin mal ganz ehrlich, wenn du einkaufst und bei Idealo vorher guckst...
den Preis, den du günstigst du Produkt suchst und glaubst, dass Statistische Bundesamt geht bei seinen Preisdaten so vor, wie du einkaufst, tun sie wahrscheinlich nicht.
Deswegen kann man schon verstehen, dass diese alten Preisindizes, wo Leute in den Supermarkt gehen, gucken, was ist da drin, das aufschreiben und dem mitteilen oder Umfragen machen, dass das nicht mehr, möglicherweise nicht mehr 100% die Realität spiegelt.
Also würde ich jetzt nicht verspürt, würde ich einfach sagen, Leute haben ein anderes Einkaufsverhalten, algorithmisch geprägte Preisdaten.
Das Caps ist an Preisdaten, ist schon immer sehr beliebt.
Aber gut, soll er alles überprüfen und ich meine, was er aber auch damals gesagt hat bei seiner Antritts- und Pressekonferenz ist ja, dass er auch speziell nochmal mehr, wirklich ganz viel aktuellere Daten erheben will.
Das ist ja wirklich so wie ein Unternehmen auch, das hat er ja verglichen, quasi auf Knopfdruck dann die Daten erheben können.
Das ist natürlich, das ist ja was anderes, als wenn du immer auf die Berichte des Vormonats warten musst.
die teilweise veröffentlicht werden.
Und wenn du Realtime-Daten dann zur Verfügung hast, mehr oder weniger Prognosen, aktuelle Schätzungen, das ist natürlich nochmal eine andere Datenbasis.
Kann man sich übrigens angucken.
Wir haben im Internet veröffentlicht die Real-CPI-Daten aus Amerika, die auf anderen...
Und nicht nur die, auch Arbeitsmarktdaten und alles.
Ich meine, das sind ja alles wichtige Daten, die für die FED eine wichtige Rolle spielen.
Ja, es ist schwierig, wenn du dann ganz verschiedene Quellen hast und da ist ja Vertrauen eigentlich in eine Quelle immer noch besser, als wenn du dann fünf Quellen hast und sagst, heute nehme ich mal die, oh Matthias.
Es ist schwierig, die Statistik sollte hinhauen, damit du weißt, was wir hier vergleichen und nicht jeder sich seine Wahrheit zusammensucht.
Da wäre ich schon dafür, dass man da besser eine konsistente Idee hat.
Die Märkte werden es auf jeden Fall schwerer haben, Notenbankentscheidungen vorher vorwegzunehmen und dann kann es natürlich da auch bei Notenbankentscheidungen.
in Zukunft größere Ausschläge geben bei Fettentscheidungen, weil bisher war das ja immer so klar kommuniziert, dass man dann schon irgendwie doch wusste, in welche Richtung es geht und es dann nicht zu große Ausschläge gab, durch gerade auch der Forward Guardians und wenn das alles wegfallen sollte und wenn die Datenbasis auch irgendwie so ein bisschen unklarer ist, dann wird das Kaffeesatzlesen für die Augure noch schwieriger und entsprechend können dann die Auguren auf dem falschen Fuß und die Märkte auf dem falschen Fuß erwischt werden.
Von daher bleibt es spannend.
Ein Grund mehr, um Wirtschaftspodcasts zu hören.
Und demnächst zu sehen auch.
Obwohl du dann den Vorteil hast, weil du immer geschminkt bist.
Ich muss dann immer ungeschminkt sitze ich dann da und habe diesen Gesichtstaar, den du hier mitbringst, und denke, da kann ich nie mithalten.
Du könntest auch, wenn ich ungeschminkt wäre, nicht mithalten.
Das stimmt.
Jetzt müssen wir nicht frisch aus dem Urlaub kommen.
Hallo.
Ein bisschen Italienbräune ist noch.
Gut, so, jetzt haben wir ein paar Housekeeping gemacht.
Sollten wir Bullo und Bär machen?
Ja.
Ich habe was Positives.
Ich würde mit dem Positiven anfangen.
Ich habe noch einen ganz schweren Bär.
Da geht es um Geschichte und um Schuld.
Vielleicht wollen wir unser Thema nochmal ankündigen.
Das ist auch vielleicht was, bevor es ganz schwer wird.
Bevor die Leute sagen, nein, das ist mir jetzt da.
Dann kann man ja ein bisschen vorspulen.
Ich finde, da sollte sich jeder, diesen Bären, sollte sich jeder anhören und sollte auch jeder sich darüber Gedanken machen.
Wer nicht möchte, muss es trotzdem nicht.
Wir wollen ihn niemanden zwingen.
Aber wer seine Geschichte nicht kennt oder seine Herkunft, der wird möglicherweise die gleichen Fehler nochmals.
Seine Zukunft auch nicht kennen.
Also ich würde schon da verblendieren.
Das ist schon mal ein sehr guter Cliffhanger.
Wir werden heute über gehirrte Investments sprechen, die ja gerade in Zeiten, wo es rauf und runter geht, wo es seitwärts geht, wo man sich ja fragt, ist das das geilste Investment der Stunde oder müssen wir da möglicherweise umdenken oder ist es vielleicht nach unten sogar ein Vorteil?
Wir werden drüber reden.
Wir werden drüber reden, was es an Möglichkeiten gibt, was die Vor- und Nachteile sind, auch so ein bisschen aus eigener Erfahrung.
Und schon mal sagen, dass das wirklich nur was ist für Anleger mit sehr, sehr hoher Risikobereitschaft und mit Erfahrung.
Und selbst Erfahrung kann nicht vor Gier schützen, die vor allem dann in solchen Nebelnprodukten sich ausdrückt.
Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen.
Und womit man sich wirklich sehr stark die Finger verbrennen kann.
Also das ist wirklich eine ganz, ganz große Warnung schon jetzt mal.
Hier wird vor vielen Inhalten gewarnt, aber jetzt wird es natürlich richtig spannend.
Jetzt haben wir hier zwei Sachen.
Also auch das sollte man unbedingt hören.
Wenn ich pleite gehe.
Vorsicht, Stroboskop-Effekte und allerdings ist diese Serie fast nicht jung.
Ist diese Folge noch jugendfrei?
Könnte sie verwirren?
Nein, natürlich.
Wir haben ja keine expliziten Inhalte.
Also es geht nicht um Sex, das können wir hier sagen.
Also da müsste keine Angst haben.
Und wenn wir dann Podcast mit Kamera machen, werden wir nicht oben ohne moderieren.
Nein.
So, dann würde ich mal zu meinem Bullen der Woche gehen.
Eine positive Sache, die ich noch vorab sage, die auch zum Bullen, ich mache da ein Schleifchen drum, das Basis-Investment.
Viele von euch haben ja nicht nur den MSCI All Country World Immi oder MSCI All Country World Index, sondern besparen den FUZI All World.
Und da gab es ja immer bisher zwei.
ETFs, die gibt es auch immer noch, nämlich den von Vanguard und den von Invesco.
Invesco hatte ja so ein bisschen mit 15 Basispunkten Gebühr den angestammten Vanguard herausgefordert.
Der hatte dann auch den Preis gesenkt auf 19 Basispunkte und jetzt kommen sie und senken auf 14.
Also einen unter Invesco.
Ich bin gespannt, ob Invesco danach ziehen wird.
Also das Basisinvestment, falls ihr den von Vanguard habt, ist jetzt nochmal günstiger geworden und kostet nur noch 0,14% statt 0,19.
Das ist ein echter Schnapper.
Ja, das ist.
Und jetzt kommen wir zum meinem Bullen der Woche.
Der kommt aus der Sparkassenwelt, die jetzt auch so ein bisschen die Deutschen zu besseren Sparern machen wollen.
Und die haben jetzt auch so eine...
pünktlich zu dem Neustart von Sneo.
Das ist so ein Neo-Broker, den sie gestartet haben.
Und das Schöne an diesem Sneo ist, wenn du eine normale Sparkassen-App hast, also wo du deine ganz normalen Bankgeschäfte machst, brauchst du jetzt nur noch Klick zu machen und hast dann automatisch Sneo.
Du musst also nicht nochmal extra ein Depot eröffnen und musst dann nochmal irgendwie dich nochmal ausweisen oder sonst was machen, sondern du hast einfach nur An deine Sparkassen-App wird dann angedockt Sneo.
Und Sneo ist halt die Idee, dass man zumindest die Abwanderung zu Neo-Brokern stoppen will.
Also dass man Leute da zurückholt.
Ich glaube, so geil sind die Konditionen jetzt nicht, dass das passieren wird.
Und das Problem bei Sneo ist, dass jede Sparkasse, die da mitmacht, also das ist positiv, warum es ein Bulle ist, dass es das halt gibt.
Und es gibt halt 20 Millionen Menschen, die diese Sparkassen-App haben.
Und nur 10 Millionen von denen haben bisher ein Depot.
Jetzt könnte es sein, die anderen 10 Millionen haben vielleicht schon ein Depot bei Scalable, Trade Republic oder so eröffnet und deswegen haben die bei der Sparkasse keins.
Aber zumindest ist tendenziell, werden jetzt mit einem Schlag mehr Bundesbürger können einfach investieren mit diesem S-Neo.
So, das ist das Positive.
Das wollen die erstmal herausstellen.
Der negative Punkt ist, jede Sparkasse kann, weil es halt eine...
Dezentrales System ist, die Konditionen von Sneo verändern.
Also die einen sagen, dass das Standardmodell ist 95 Cent, wenn du über Tradegate handelst und 95 Cent plus 0,2 Prozent der Ordergebühr ist, wenn du über andere Handelsplätze machst, plus noch Handelsplatzgebühren dazu.
Also wenn du über Tradegate das machst, kriegst du es für 95 Cent.
Das heißt dann sofort Kauf.
Es gibt aber andere Sparkassen, einige sagen, nö, bei uns kostet es einen Euro, andere sagen, bei uns kostet es 1,50 und so weiter.
Das gleiche ist bei Sparplänen.
Sparpläne sind im Basismodell umsonst.
Es gibt aber auch welche Sparkassen, die sagen, nö, bei uns kostet es 50 Cent.
Also jeder, der jetzt eine Sparkassen-App hat und bei einer Sparkasse ist, sollte nachgucken.
Und was ich besonders krass finde, dass du eine Depotgebühr zahlen musst ab bestimmten Depotvolumen.
Und zwar, wenn du 25.000 Depotvolumen hast, dann wurde meine Depotgebühr aufgelöst.
den gesamten Sachen fällig.
Und da ist es richtig krass.
Da hast du mit einem Schlag eine Reichensteuer ab 25.000.
Aber nicht nur, dass das Geld darüber ist, sondern mit einem Schlag ist es halt so eine Grenze.
Nicht wie in Steuerprogression, wo du einen Freibetrag hast.
Da musst du genau aufpassen.
Und das krass ist auch, wenn du 20 anlegst und wächst in die 25 rein, auf einmal zahlst du 62 Euro.
Und du denkst so, Wollte ich doch gar nicht.
Ja, möglicherweise nicht.
Auch das handhaben die Sparkassen unterschiedlich.
Manche sagen, ne, ist umsonst.
Andere sagen das so.
Also man muss halt genau in das Preisverzeichnis seiner jeweiligen Sparkasse reinschauen und das machen.
Was ich interessant finde, das ist pünktlich zu dieser Sneo App.
Gibt es auch so eine, wie sagen, eine Serie, so Netflix-Serien mäßig, die Neusparer.
Und das lebt im fränkischen, im mittelfränkischen Spardorf.
Im mittelfränkischen Spardorf.
Es gibt ein Nest, das heißt Spardorf.
Und da ist dann eine Protagonistin, die da die Sparkasse leitet und die Menschen zu besseren Sparern machen will und die Neusparer.
Und da wird dann auch auf das Ortsschild neu.
Spardorf geschrieben.
Und angeblich, ich habe nur die erste Folge gesehen, da ist jetzt Mark Foster noch nicht aufgedreht, aber es soll angeblich auch Mark Foster auftreten.
Und sehr ironisch.
Das ist Esneo.
Und die Körpersing für euch.
Und Esneo spart für dich.
Und macht mich noch reicher mehr.
Macht auch Sparkassen reicher gegebenenfalls.
Das wird dann so gemacht bei Sneo, das ist direkt vom Girokonto runter.
Da braucht man nicht noch einen extra Verrechnungskonto.
Das hat auch noch einen Vorteil.
Aber Girokonto bei der Sparkasse, wisst ihr, wie das ist?
Da gibt es halt keine Zinsen für.
Das ist das Blöde.
Und ihr müsst noch Kontoführungsgebühren bei ganz vielen Sparkassen zahlen, was auch misslich ist.
Und Depotgebühren und Kontoführungsgebühren.
Also insofern ist das jetzt noch kein...
Und ich weiß auch nicht, wie sie diese 95 Cent finanzieren, weil PFOF...
Ist ja verboten seit der 1.7.
Payments for Orderflow.
Du kannst es nicht zu Tradegate sagen, hallo, ihr kriegt jetzt hier alle Sneo-Orders und gebt uns die Hälfte zurück, sondern es muss ein anderes Modell dahinter stecken.
Vielleicht können sie das über ihre eigene DK-Bank.
können sie die Orders bündeln, so wie das Trade Republic machen und dass sie dann irgendwie am Spread verdienen.
Wenn du das machst, das ist zulässig.
Also wenn du weißt, ich sagst, ich bin selbst derjenige, der Käufe und Verkäufe bündelt, das Risiko eingeht, dass der Kurs, wenn ich es zur Börse schaffe, nicht mehr der ist, den ich den Leuten jetzt hier anbiete, dann ist das erlaubt, so wie das Beispiel Scalable mit ihrer Hannoveranischen Börse machen.
Aber ich weiß nicht, wie die das organisieren.
Also das ist eine...
Eine spannende Frage, da wird es sicherlich auch irgendwann demnächst nochmal eine Konkretisierung der BaFin geben müssen, welches Geschäftsmodell bei PFOF jetzt funktioniert und welches nicht, ob diese komischen Modelle, du kriegst von deinem Marktplatz irgendwas zurück, was ja eigentlich wie PFOF ist, nur irgendwie andersrum verteilt.
Also das werden wir sehen.
Wie wir das machen, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall 95 Cent kostet es in der billigen Variante, wenn du den Sofortkauf machst.
Und das ist dann, wenn du eben diese 5...
95 Cent hast, das ist vergleichbar mit Neoproker, die 99 Cent wie bei Scalable bezahlen oder 1 Euro bei Trade Republic und wenn du aber einen Handelsplatz dir selbst aussuchst, dann wird es halt teurer und das ist dann schon wesentlich teurer als bei der Konkurrenz.
Da gibt es ja bei Scalable ist es jetzt so, da wird jetzt die Gebühr für Getex erhöht von 99 Cent auf 1,99, weil ja da kein Pforf mehr ist.
Also die können nur noch Peef-Off ja mitkompensieren, indem sie selbst Angebot und Nachfrage miteinander matchen und dieses Risiko eingehen über diese Börse.
Das ist also 99 Cent nur über eigene Börse und du kannst bei Scalable auch bei Xetra jetzt für, glaube ich, 2 Euro handeln.
Und bei Trade Republic ist das so, 1 Euro zahlen für die Standardorder und wenn du einen Marktplatz dir aussuchen willst, musst du 2 bezahlen.
So, das ist deren Modell.
Und bei den anderen...
Bei Smart Broker, das kennst du besser, was die für Gebühren haben.
Da kannst du unter...
Da geht es teilweise gebührenfrei bei GetX.
Bei 500 Euro oder so Umsatz kann man bei GetX dann gebührenfrei.
Und sonst musst du bei auch einen Euro zahlen, 99, oder?
Genau, ansonsten einen Euro oder bei anderen Anfassplätzen mehr.
Und bei Scalable, wenn du den Premium-Brog hast, dann musst du ja ein Abo-Gebühr zahlen, dann hast du wieder keine Hand.
Aber im Prinzip ist es bei den Neobrokern immer so der 1 Euro ungefähr, den du zahlst.
So ist es.
Und den gibt es halt trotz Ende von PFOF, gibt es diese günstigen Sachen noch.
Und da ist halt die Frage, aber man sieht halt schon, wo es eben keinen PFOF mehr gibt, wie bei Scalable und Getex.
Da kostet es plötzlich jetzt 1,99.
Da sieht man schon, da muss was teurer gemacht werden.
Und ich bin mal gespannt, ob vielleicht möglicherweise andere Neobroker Modelle im Angebot haben, die für nicht rechtlich sauber angesehen werden und die dann möglicherweise sich was anderes einfallen lassen müssen.
Also das werden wir noch sehen.
Auf jeden Fall.
Ich finde es nur spannend, dass eben jetzt auch die Sparkassen das so einfach machen, dass die Leute mitmachen können.
Und man kann nur hoffen, dass da viele...
Aber dass sie da irgendwie, bisher ist es auch nur für die eigene Sparkassenorganisation, die wollen aber das Ding noch ausrollen, auch irgendwann für Fremdkunden.
Da sehe ich jetzt keinen Grund hinzugehen, wenn die Gebühren und die Sachen so sind.
Aber wollen wir mal hoffen, dass vieles von den Sparkröten, die da auf Sparkassenkonten zinslos rumschlummern, vielleicht dann doch über diesen einfacheren Weg den Weg zum Aktienmarkt in den ETF-Sparplan finden, wenn die Eltern dann oft genug von den Kindern gehört haben.
Hallo, mach doch mal einen ETF-Sparer.
Oder sich die Neusparer anguckt habe, diese Serie.
Und dann vielleicht kommt irgendwann dieser wunderbare Mark Foster und wird singen und dann werden die Leute gesangsmäßig.
Wird auch richtig schön frängisch gesprochen.
Ist so ein bisschen so.
Gibt es auch wirklich so wie...
weiß ich nicht, die zieht da am Anfang los und fragt, was halten sie von Geld?
Und dann kommen die so, der Franke möchte auch nicht aufs Video.
Dann jetzt!
Also war so ein bisschen pampig.
So ist der Franke halt.
Und über Geld will er auch nicht reden, der Franke.
Zumindest wird das suggeriert in Folge 1.
Folge 1 haben wir 700 Leute gesehen.
Also wenn ihr jetzt zuguckt, könntet ihr zu den Ersten gehören, die unter 1.000.
Ihr seid dann auch Avantgarde.
Aber das seid ihr ja auch gewöhnt hier bei Defendant Schwerpes.
Das ist hier avantgardistische.
Ideen gibt.
So, mein Bulle der Woche geht an die Sparkasse für Sneo, auch wenn das Angebot jetzt mich nicht dazu verführen würde, dass ich da selbst hingehe und ein Sparkassenkonto aufmache.
So, mein Bulle der Woche, der bleibt in Franken.
Ja, ich war ja am Wochenende auch wieder mal in Franken, bei der Familie.
Bruder hat schön auf dem Hof Geburtstag gefeiert mit einem riesigen Hoffest.
Das ist schon toll, wenn man auch so und dann ganz viele zusammenarbeiten und zusammen helfen und ein tolles Fest.
Das ist wie in Italien, oder?
Ja, das hat mich wirklich an Italien verinnert.
Das Wetter war aber gerade kalt, aber es hat wenigstens gerade da nicht geregnet.
Also schöne Grüße nochmal in die Heimat.
Wir haben doch auch Hörer da.
Willst du mal namentlich hier mal jemanden?
Wir haben auch Hörer, ja.
Aus der Familie.
Ich weiß nicht, bei deiner Hochzeit waren da viele, die sich begeistert gesagt haben.
Ja, es waren auch mehrere, die zugehört haben und die auch selbst Podcast-Konkurrenten waren da.
Podcast-Konkurrenz-Hosts, ja.
Wirklich?
Ja, der Kollege von Ohne Aktien wird schwer.
Wer ist das denn?
Der Christoph.
Oh, der macht doch diese langweiligen Deutschland-Aktien.
Ach, keine Konkurrenz.
Nein, nein, der hostet auch.
Ich weiß, dass er hostet.
Er macht mit dir Beckers Betz hier und so weiter.
Er ist auch entfernt mit mir verwandt.
Ist er das?
Und ja, viele andere.
Die treue Zuhörer sind auch.
Der hört doch unseren Podcast?
Der hat zumindest gehört, dass Püpp mich vertreten hat.
Also das ist eben nicht in Gang.
Okay.
Zumindest wenn ich nicht da bin, hört er offenbar.
Wenn die Intelligenz sich von fünf macht und der Regierungssprecher Urlaub hat, dann können wir mal hören.
Wer übrigens den Glockner hören will, ich kann es euch nochmal sagen, den habe ich für Samstag bei der wunderbaren Samstag, nicht bei der Folge fürs Interviewen, da hat der Sommerfeld irgendeinen Automensch, fürs Vorgespräch, weil der Sommerfeld fährt nämlich in Urlaub und kann das vorgehen.
Wir haben doch immer diesen 20-minütigen, da habe ich den Glockner gewonnen.
Das ist das Vorgespräch zwei Stunden, ja?
Dann wird das Vorgespräch ein bisschen länger, bevor die Leute erzählen, wenn es mal etwas länger wird.
Wir haben uns das geteilt, der Sommerfeld macht das Interview mit dem Automann und ich muss das Vorgespräch alleine machen.
Da dachte ich, ja, Lena, habe ich keinen Bock, habe ich den Pip angefragt und er hat schon so ein Puh, wird schwer, aber wenn es denn sein muss, schrieb er.
Und dann hoffe ich mal, dass es so sein wird.
Also wer den Pip nochmal hören will, dann kann er es am Samstag hören im Vorgespräch.
Nur, dass so bald los um Pip ging.
Bitte.
So, und dann war jetzt die Überleitung zu Franken und zu meinem Bullen der Woche, um nochmal den Anschluss hier nicht zu verpassen.
Kleine Kurve nochmal eingeschlagen, wie so unsere Spezialität ist.
Und mein Bulle der Woche ist Weltmeister aus Franken.
Das ist Adidas, denn wir waren eben zweifach im Finale vertreten und wenn schon kein deutscher Trainer, kein deutscher Verein, kein deutscher Verein, sage ich, also unsere deutsche Nationalmannschaft nicht geschafft hatte und der Tuchlau nicht, dann war doch Adidas wenigstens doppelt vertreten.
Und eben hat beide Mannschaften ausgestattet und hat damit eben auch den Weltmeister und den Schiedsrichter, die sahen auch gut aus, die in den schwarzen Adidas Outfits.
Und Robbie Williams war auch noch von Adidas ausgestattet im Vorprogramm, war ja Robbie Williams mit dabei.
Tom Cruise auch?
Nee, der hat einfach nur schwarz getragen.
Und Robbie Williams, auch so richtig schön trendsetig unterwegs.
Und das hat sich eigentlich im Aktienkurs gar nicht so richtig wiedergespielt.
Auch zum Beispiel als feststand, dass es ein reines Adidas-Finale wird, gab es jetzt nicht so diesen Riesenkurssprung.
Die Adidas-Aktie hat sich so in den letzten Wochen eher so ein bisschen seitwärts bewegt.
Und ich finde, da ist jetzt noch nicht genug WM-Fantasie eigentlich eingepreist.
Man rechnet ja bei das mit ungefähr einer Milliarde an WM-bezogenen Umsätzen in diesem Jahr 2026.
Und das könnte dann schon noch einen Ticken mehr werden, wenn man jetzt eben den Weltmeister stellt.
Weil erfahrungsgemäß werden ja dann immer, verkaufen sich dann noch viele das Weltmeister-Trikot oder vielleicht vorher auch schon die Argentinier, die ins Finale eingezogen sind.
Da werden wir das ja nochmal als Souvenir haben.
Aber vor allem die Spanier dann.
Und das waren ja auch wirklich hübsche Trikots von beiden Mannschaften, kann man schon so sagen.
Und auf der anderen Seite hat Adidas natürlich wirklich diese Bühne in den USA vor allem genutzt, um sich halt als der Fußballausstatter zu präsentieren.
Auch dadurch, dass man eben das Finale gestellt hat, war das schon natürlich gegen den Erzkonkurrenten Nike, der ja dann ab demnächst mal dann die deutsche Fußballnationalmannschaft ausstattet, schon auf jeden Fall.
Ein Punktsieg und Adidas hofft auch darauf, dass der Fußballtrend sich als dauerhafter Lifestyle-Faktor da etabliert auch in den USA.
Das ist ja noch ein richtiger neuer Markt, ähnlich wie die Basketballkultur, die den US-Markt jahrelang geprägt hat, hat der CEO Gulden gesagt.
Und deswegen hat man eben auch diese WM-Plattform genutzt, um eine langfristige Fußball-Lifestyle-Kategorie aufzubauen.
Ja, also man hat da auf jeden Fall alles getan und ich denke, der WM-Effekt, der könnte schon nochmal ein bisschen Auftrieb geben und auf der anderen Seite ist Adidas momentan wirklich extrem angesagt im Streetwear-Bereich.
Also wenn man so durch die Hipster-Viertel in Berlin geht, dann sieht man wirklich Adidas an allen Ecken, die einen tragen, Adidas-Trainingsjacken, aber immer beliebter sind ja auch die weiten Adidas-Trainingshosen einfach so als normal.
Ich habe nicht so Becky-Hosen?
Haben die nicht die Baggy, sondern die Weiten.
Ja, ja, weißt du, Baggy ist ja so weite Dinger.
Nee, das sind einfach weite Trainingshosen, die so ein bisschen richtig modern weit sind eben, zum Knöpfen oder nicht zum Knöpfen, mit allen möglichen Optiken, mit Leopard-Optik und so weiter.
Und das wird halt dann kombiniert mit anderen Klamotten.
Und neu ist ja auch, dass man jetzt auch kurze Hosen so im kurze Adidas-Trainingshosen Sporthosen trägt zu einem normalen Outfit, im normalen sommerlichen Outfit.
Jetzt ist das Sommer wieder ein bisschen vorbei, aber einfach zum Hemd, dann so eine kurze Adidas-Hose hat man auch in Italien viel gesehen.
Also das ist schon so ein Trend, der da ist und der möglicherweise auch nochmal den Adidas-Absetzen nochmal ein bisschen deutlicher helfen könnte.
Deswegen würde ich jetzt mal schon damit rechnen, dass die Zahlen eigentlich zum zweiten Quartal doch ganz ordentlich ausfallen.
Die kommen am 18.
August und vielleicht doch besser als erwartet und vielleicht auch, nee, Entschuldigung, war ich bei der falschen, nicht am 18.
August, am 21.
Ich könnte für dich nachgucken.
Nee, nee, falsch, jetzt bin ich am 30.
Juli.
So, habe ich mir hier verguckt.
30.
Juli, Next Earnings Report.
Und ich würde einfach schon damit rechnen, dass die Adidas-Aktie doch noch ein bisschen Schub...
bekommen kann, hat year to date 6,4% zugelegt.
War natürlich kräftig unter Wasser im April, Mai, seitdem sich doch ordentlich erholt.
Aber da könnte doch noch ein bisschen Luft nach oben drin sein.
23.
März war sie bei knapp 130 Euro, jetzt ist sie bei 180 knapp.
Und der Nike-Mann ist minus 25 seit Jahresanfang.
Da sieht man schon, wie weit er noch underperformed hat.
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Deutsche Bank.
Und ich kann noch eine Episode zur WM dazu sagen.
Der Kollege Gersemann hat nämlich...
das WM-Tippspiel gewonnen.
Und wer Gersemann aus unseren diversen anderen Podcasts kennt, weiß, dass der hier der KI-Beauftragte ist.
Der hat das mit dem Modell, mit meinem Lieblingsmodell gemacht, Fable 5.
Und er hat angefangen mit dem normalen Claude-Modell, da war er auf Platz 11.
Und dann kam Fable 5 glücklicherweise und dann ist er direkt auf die 1 hochgegangen.
Und wie hat die KI das gemacht?
Man muss es nochmal nachvollziehen.
Also nicht nur, dass sie geguckt hat.
wie die Spiele ausgehen, sondern sie hat jeweils anhand der Daten der Konkurrenzspieler herausgefunden, wie die tippen würden und hat dann das Optimum aus möglichem Spielausgang.
und Konkurrenz genommen und hat daraus ihm wirklich mit 60 Punkten, mit wahnsinnigem Vorsprung, hatte ihn da...
Er hatte die ganzen Daten, die Tippdaten.
Er hat alle Tippdaten.
Er hat alle Tippdaten aus eurem Tippspiel.
Genau.
Er sieht natürlich nicht, was die anderen Spieler schon getippt haben für ein Spiel, was ja nicht stattgewonnet.
Das siehst du ja nicht, aber du kannst...
aufgrund der bisherigen Tipp-Historie kannst du Muster erstellen, wie die Menschen tippen.
Der tippt immer auf Frankreich.
Genau.
Und das hat die KI eben halt alles rausgesucht und hat dann auch zum Schluss, auch beim Finale ging es darum, dass viele Stimmen Splitting gemacht haben und gesagt haben, ich habe als Weltmeister jetzt Spanien getippt, aber damit ich irgendwie möglicherweise doch noch ein paar Dinge habe, haben viele dann gesagt, Argentinien gewinnt dieses Spiel, damit du halt irgendwie auch da noch bekommst.
Und dann hat die Kaim genau ausgerechnet, ist es sinnvoll, auf Argentinien im letzten Spiel zu machen oder auf Legens und hat das dann aufgrund der Ideen, was andere machen könnten, ihm ausgerechnet und hat ihm dann gesagt, nee, mach mal lieber Spanien und er hat dann wirklich das Ding haushoch nach Hause gebracht.
Ich fand es interessant, welche Interessen, dass du nicht nur guckst.
dass du den besten Tipp abgibst, sondern dass du eben auch noch guckst, den besten Tipp gegeben, deine Konkurrenten.
Und das fand ich eine sehr spannende Geschichte.
Und das war Fable Five.
Fable Five ist schon sehr klug.
Das ist wirklich wie so ein ganz kluger Berater, dem kannst du wirklich alle Fragen stellen.
Den möchtest du nicht missen.
Und bisher haben sie ja immer gesagt, der würde irgendwann mal was extra kosten.
Oh ne, jetzt, Fable Five läuft jetzt.
mit Nutzungsguthaben.
Also jetzt haben sie mich erst abhängig gemacht von dem Kollegen und jetzt wollen sie anfangen.
Das soll dann halt nicht mehr normal in einem Abo drin sein, sondern sie wollen das halt wirklich nutzungsabhängig machen.
Also jeden Token, den du dann mit Fable 5 durchjagst, musst du extra bezahlen.
Bin ich mal gespannt, ob das funktioniert, weil ja die Chinesen mit Modellen kommen.
Kimi 3 von Moonshot, die ja wirklich im Bruchteil nur kosten, aber ähnlich intelligent sein sollen.
Das wird nochmal eine spannende Frage, wie Tokens kosten und was du da bezahlen musst am Ende.
Der Wettbewerb ist im Gang.
Der Wettbewerb ist im Gang.
Und da kann man auch nur hoffen, dass es weitergeht.
Hast du schon mal Chinesis-Modell benutzt?
Nein.
Du auch nicht.
Ich bleibe ja schön bei meinem Co-Piloten, der mir hier die Firma anbietet.
Ich habe jetzt aber tatsächlich bei Früher Reuters, ich benutze ja das Reuters-Terminal, du hast ja Bloomberg und die sind jetzt bei LSEG.
Das heißt LSEG.
Die nennen sich LSEG.
Die nennen sich LSEG.
LSEG.
Das ist doch keine deutsche Aussprache.
Nee, LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
LSEG.
Gut, LSEC, das klingt aber ein bisschen wirklich wie die QL sei es tot.
Ja, aber LSEC.
LSEC klingt jetzt nicht so.
Also LSEC hat ja ein Workspace und da haben sie jetzt tatsächlich es geschafft eine KI einzubauen.
Die ist wirklich gut.
Also da kann man halt wirklich dann auf dieses ganze Universum der Reuters Daten, der Reuters Agenturen, die da immer noch drin sind, Agenturmeldungen und Analysen, die teilweise kommen.
Also es sind jetzt hier nicht alle die Analysen drin der Investmentbanken, aber zumindest deren Ergebnisse zumindest, was Kaufempfehlungen und so weiter, Kursziele anbelangt, Schätzungen und Earnings Calls, Manuskripte sind drin, das ganze Nachrichtenmaterial und viele andere unternehmensbezogene Daten.
Und damit intern arbeitet diese KI jetzt.
Jetzt kann ich auch mal ein bisschen schlauere Analysen als der Kollege.
Hat ja mal seinen Bloomberg ja einen eindeutigen Vorsprung gehabt, den er gut bedienen kann.
Ja, aber die Bedienung des Bloombergs ist jetzt, das ist jetzt, hat sie mir weggisruptiert.
Aber das Gute ist, dass Bloomberg, diese Sachen, was du gerade erzählst, ist Bloomberg völlig hinterher.
Die haben zwar auch, wir hatten ja mal einen Bloomberg-Kollegen, der die KI da macht, hatten wir mal.
Das haben sie immer noch als Beta-Version und sind immer noch, sehr zurückhaltend.
Ich habe immer noch nicht die Zugriff auf die Beta-Version von diesem Ding.
Die haben auch so einen Teil wie du.
Also bei LSEC sieht es aus wie ein normaler Prompt.
Aber das Schöne ist, du hast halt wirklich nur Daten, die da drin sind.
Und dann kann er halt nicht irgendwie halluzinieren oder irgendwelche anderen Daten sich auszumachen.
Das ist der Vorteil.
Und er nutzt auch nicht die Daten von Reuters, LSEC, Refinitiv, was auch immer da drin ist, für das Training seiner Modelle.
Das ist auch ausgeschlossen.
Ja gut, dass der ein proprietärer Daten ist.
Wenn du einmal deine Daten in die weite Welt reingibst, und das ist eben das Problem von Bloomberg, dass sie halt immer Angst haben, dass du sie irgendwie, wenn du proprietäre Daten hast und du bist ein Datenanbieter, dann musst du die behalten, dann musst du die schützen.
Und in dem Fall, sagen sie es, obwohl sie ja quasi mit Microsoft zusammenarbeiten und die wiederum halt Cloud und JTGPT-Modelle benutzen.
Ja, ja.
ist es trotzdem ein geschlossener Raum, wo weder deine Fragen zu Trainingszwecken noch die Antworten noch vor allem die Daten dann benutzt werden.
Das ist ganz wichtig.
Und das ist für mich wirklich so ein Modell, was wirklich dann für Unternehmen halt wirklich gut ist.
Weil das ist ja das, wo Unternehmen alle, die irgendwelche und jeder Mittelständler, wir wissen ja, alle haben ihre Datenschätze.
die Angst haben, dass da irgendwas rausfließen könnte und abgezogen werden könnte durch solche Modelle.
Und wenn du es so schaffst, das so in einem geschlossenen Raum zu halten, den du dann mithilfe von KI-Modellen dann analysieren kannst und wo du halt auf diese ganzen Datenschätze dann Zugriff hast.
Ich meine, wie gesagt, Holger ist da ein Meister darin, den Bloomberg zu beherrschen.
Das können wenige so.
Und das kannst du jetzt mit einer Frage stellen.
Daran erkenne ich halt, dass es einfach disruptiert, dass meine Kenntnis wie Bloomberg-Prompts gehen und so weiter.
Aber wie gesagt, der Bloomberg hat so...
Dafür ist der Bloomberg natürlich noch das bessere, tiefere Finanzsystem.
Die haben mehr Daten, würde ich vermuten.
Aber es ist schon ein Quantensprung, würde ich mal sagen.
Aha, siehst du?
Das ist auch wunderbar.
Also wenn der Defner jetzt hier klüger klingt, dann müsstest du nicht warten, bis der Klöckner das nächste Mal da ist.
Dann können wir den Defner jetzt auch weiter zuhören.
So, dann haben wir das jetzt auch erklärt.
Und jetzt wird er, zumindest wenn die Börsensachen sind, keine Regierungsinformationen.
Da hat er noch mehr Daten drin.
So, jetzt kommen wir zu meinem Bär der Woche.
Und das fällt mir sehr schwer, muss ich gestehen.
Es geht um...
die deutsche Geschichte und die Vergangenheit und die Vergangenheitsaufarbeitung, die ich gerade mache.
Ich bin ja in der DDR groß geworden und habe immer nur meine Vergangenheit, war halt immer DDR.
Und dann habe ich auch die Stasi-Akte meiner Mutter, habe ich mir angeguckt.
Und da waren wir eher auf der...
familienmäßig eher auf der Opferseite, jetzt nicht wirklich Opfer, aber wir waren eher auf der Seite, wo du sagen würdest, hey, wir sind vom Regime überwacht worden, hatten Nachteile, ich hatte keine Jugendweihe, ich will jetzt nicht sagen, dass ich ein aktiver Widerständler gewesen wäre, aber ich war ein passiver Widerständler, sag mal so, hab also nicht mitgelaufen, durfte kein Abitur deswegen machen und und und so.
Und die Geschichte war meine Geschichte, die ich mir immer angeguckt habe.
Und dann kam ja irgendwann dieses Jahr zu Ostern, Gründonnerstag die Zeit und hatte die NSDAP-Datenbank aus Amerika dank KI aufbereitet.
Und man konnte einfach in so einen Suchschlitz den Namen eingeben und konnte mal schauen, wer da dabei war.
Und natürlich aus Interesse habe ich dann auch mal meine Opas angeguckt.
Und ja, gleich beide fand ich in der NSDAP-Datei wieder.
Da dachte ich, naja, Parteimitgliedschaft ist...
Im Osten kann man es ja auch, viele sind die SED einfach eingetreten, weil sie ihren Job weitermachen wollten, weil sie sich nicht verdächtig machen wollten und so weiter.
Das fand ich zwar auch nicht schön, das zu sehen, aber das hat mich auch mitgenommen auf eine Art.
Aber das war so eine Sache, wo ich sagte, ja, das war nicht, damit konnte ich einfacher leben und habe mir dann nochmal...
das überlegen.
Und jetzt kam halt in der vergangenen Woche die Zeit mit der nächsten Datei um die Ecke.
Und zwar haben die die Daten für die SA, also für die Schutzstaffel und für die SS und für die SA auch zugänglich gemacht.
Und dann habe ich da auch mal meinen Opas wieder eingetragen und dann glücklicherweise kam nur noch einer.
Aber der ist dann bei der SS aufgetaucht und dann habe ich halt wirklich Die Mitgliedsdatei konnte man sehen und man konnte sehen, dass er SS-Rottenführer ist, so ein mittlerer Grad, also weder Offizier, aber er war auf jeden Fall in der SS, war in den Niederlanden da geführt, 1942 war die Datei und ich stelle halt fest, ja, das ist nicht nur Parteimitglied, was ja schon schwer genug für mich war, wo ich schon, sondern wirklich auch.
möglicherweise schwerere Schuld auf sich geladen hatte.
Und dann habe ich meinen Vater angerufen und habe gesagt, ey, Baba, das ist doch dein Vater gewesen.
Habt ihr da mal drüber geredet?
Ist da was gewesen?
Und er sagt so, ja, ja, wusste ich, dass er, aber die Mutti hat gesagt, er wäre ein guter Mensch gewesen.
Wir wollten da auch nicht so drüber reden.
Wir wollten das nicht irgendwie aufrühren.
Und ich dachte mir so, boah, das ist, ja, und jetzt sitze ich da, habe dann mir die, Man kann ja auch, da gibt es Karteikarten und da steht dann auch noch RUS, da kann man die Personalspuren noch sich im Bundesarchiv noch raussuchen.
Also Russ steht für, also musste ja damals, wenn man in die SS eingetreten ist, musste man nachweisen, dass man rein rassisch ist und dass man irgendwie auch ordentlich geheiratet hatte und dass auch die Vorfamilie ordentlich war und so weiter.
Und dann habe ich jetzt...
Da kann man in Berlin beim Archiv anfragen in Lichterfelde und dann haben die mir gesagt, ja, da rufen gerade sehr viele Menschen an und dann kann man da mit der Nummer und kann dann da mal weitere Akten nachuntersuchen lassen.
Und es ist umsonst, was ich schon ganz großartig finde.
Also es gibt da keinerlei irgendwie.
Grund, dass man das nicht machen müsste, sondern man kann es einfach da einreichen, kann die Sachen, die man bei der Zeit gefunden hat, einfach da angeben.
Dann muss man noch ein Schreiben unterschreiben, was man sagt, dass es berechtigtes Interesse gibt, weil es mal eine Familie ist, würde ich sagen, würde man das wahrscheinlich anerkennen.
Und dann kann man das einfach per Mail beantragen und dann dauert wahrscheinlich sehr lange, meinte schon acht Monate oder so, bekommt man dann weitere Sachen.
Ich finde es insofern auch wichtig, weil man den Kindern, also ich meine, mit meinen Kindern haben wir noch nicht mal darüber geredet und dann sagen sie, ja, wir haben doch damit gar nichts zu tun und wir sind doch geboren in der Friedenszeit.
Diese Herkunft und diese Schuld, die wir jetzt nicht persönlich auf uns geladen haben, es gibt ja nichts, dass man sagt, weil ich da genetisches Material habe, habe ich möglicherweise mit eine Tat gemacht.
Und das heißt jetzt auch nicht, dass in der SS-Datei drin war, dass er jetzt unbedingt an Massenmorden beteiligt sein musste.
Aber ich würde jetzt schon gerne wissen, was da genau gewesen ist und auch für die nächsten Generationen, um auch...
Den an so einem persönlichen Beispiel wahrscheinlich eher begrifflich zu machen, was wir als Deutsche eben doch für eine Geschichte mitnehmen und was, wenn ich mich irgendwo im Ausland bewege oder irgendwo anders bin, wie Leute auf mich möglicherweise schauen, was ich jetzt vielleicht gar nicht so sehe oder weil ich denke, Mensch, ich bin doch hier aufgewachsen in einer ganz anderen Zeit und wir sind doch als Deutsche eigentlich sehr friedliebend und wir versuchen doch mit Entwicklungshilfe gute Laune in der Welt zu schaffen und dies und das.
Aber trotzdem noch diese Sache mitzumachen und habe festgestellt, dass ich persönlich da auch zu kurzsichtig meine Vergangenheit mir angeguckt habe und für diese Vergangenheitsbewältigung persönlich würde ich jetzt meinen Bär der Woche geben und für die Sachen, die ich jetzt gesehen habe.
Und jetzt hoffe ich mal, dass ich...
dann da Näheres zu finde und hoffentlich nicht zu sehr geschockt werde, welche Sachen man noch findet, also welche, ob er in der Waffen-SS war oder vielleicht Schreibtisch steht da, es gibt ja ganz verschiedene Sachen.
Und ja, es hat mich sehr aufgewühlt, sehr mitgenommen und jetzt hoffe ich mal, dass ich da über die Aufarbeitung mehr erfahre und vielleicht auch dann der nächsten Generation noch was mitgeben kann.
Tja, Bär der Woche.
Wow, in der Tat schwerer Stoff.
Schwerer Stoff, ja.
Aber würde ich jedem einfach raten, das zu machen.
Man kann einfach bei der Zeit, kann man sich einloggen, kann einfach da eingeben und dann hast du halt jetzt nicht nur die NSDAP-Dateien, sondern du hast auch dann die SSSA-Mitgliedschaften und es sind nicht alle Namen drin.
Also es gibt ein paar, die vernichtet worden sind, aber es ist eben sehr viel noch zu finden.
Und ich war froh, dass mein Vater noch lebt und dass ich ihn noch dazu befragen konnte.
Und sonst, ja, mal zu sehen, wie die damit umgegangen sind.
Und ja, so wie wahrscheinlich viele Familien umgegangen sind, die gesagt haben, hey, wir wollen das nicht aufrühren.
Das ist jetzt nicht so.
Und es war eigentlich ein guter Mensch.
Und ich finde, dem muss man sich stellen.
Vielen Dank fürs Teilen dieser Vorstellung.
persönlichen Einblicke.
So, wir machen eine kleine Zäsur, kommen wieder zurück ins normale Börsengeschehen und mein Bär der Woche ist aus diesem Bereich.
Und zwar gab es da eine Zuschauer-Zuhörer-Zuschrift.
Dorian hat uns geschrieben, ihr Lieben, vielen Dank für die wieder mal kurzweilige und informative Folge inklusive spannender Reiseeinblicke.
Das war die Folge vom letzten Mal.
Also es gibt eben nicht nur Gemecker bei Spotify, es gibt auch Leute, die...
Folge gut fanden.
So, Dorian gehört dazu und hat auch gleich seine Frage nachgeschickt und zwar eine Frage zur Pony AI Aktie, die ich seit eurem A bis Z Countdown im vergangenen November, das war übrigens ein super Format, schreibt er, auf der Watchlist hatte und bei der ich inzwischen auch einen Fuß in die Tür gestellt habe.
Genau, haben wir ja letztes Jahr gemacht, mal in unserem Depot von A bis Z geöffnet.
Das war nicht nur eine Folge, das hat ja dann ein bisschen sicher gezogen.
Können wir bei Gelegenheit irgendwann mal wieder machen, aber brauchen wir ein bisschen.
einen längeren Zeitraum.
Und deswegen die Frage, seine Frage an Defner, wie er schreibt, hält er Pony AI noch und bleibt er investiert und wie schätzt er das Ganze ein?
Also ich bin da raus bei Pony AI schon seit einiger Zeit.
Das hatte Liquiditätsgründe, wie so oft.
Wir kommen ja gleich noch zu Hebelprodukten, da muss man ja dann manchmal eben auch Position schließen, auch im Depot, um die Liquidität zu erhalten oder für anderes zu gebrauchen.
Eins von den Punkten war es dann, weshalb ich dabei Pony AI dann mal ausgestiegen bin.
Und ich habe es mir jetzt mal wieder angeschaut.
Also grundsätzlich Pony AI ist ein chinesisches Technologieunternehmen mit Sitz in Peking.
das auf die Kommerzialisierung autonomer Fahrtechnologie Level 4 spezialisiert ist.
Und sie haben ein dreiteiliges Geschäftsmodell, drei Erlösquellen, Robotaxi-Personenbeförderung.
Also wir treiben mehr oder weniger eine eigene Robotaxi-Flotte, indem sie ihr Equipment quasi dann in diese eigene Flotte entweder einbauen oder mit Subunternehmen, also Partnern arbeiten, die dann eben mit ihrem Equipment dann...
arbeiten und zu dieser Robotaxi-Flotte beitragen als quasi Superunternehmer.
Also sie haben eine Flotte über 1700 Robotaxi-Fahrzeuge bereits im Einsatz und Ziel ist 3500 plus bis Ende 2026 und arbeiten eben mit lokalen Partnern zusammen, tun das in neun Ländern, primär in China, Beijing, Guangzhou, Shenzhen.
Aber auch in neun anderen Ländern, Kroatien, Zagreb, Katar, Singapur, Südkorea, Dubai sind sie aktiv.
Und zum Beispiel in Zagreb immerhin Europas erster kommerzieller Robotaxidienst in Partnerschaft dort mit Uber unter anderem.
So, dann machen sie das Ganze auch für Trucks, auch hier für Spediteure quasi, bieten sie auch solche Lösungen an.
Sie verkaufen auch ihre autonomen Domänen-Controller.
Das vor allem dann zum Beispiel für eher Niedriggeschwindigkeitsliefer-Roboter.
Das ist auch noch ein Teil des Geschäftsmodells.
Sie haben, und übrigens wurde ich noch mal vor einigen Tagen auch darauf aufmerksam, nicht erst durch die Dory Mail, sondern auch schon durch Casey Wood, die derzeit in ihren täglichen in denen sie über ihre Käufe und Verkäufe berichtet, auch immer wieder Pony AI mit drin hatte als Kaufposition und dafür im Übrigen Baidu immer wieder verkauft hat.
Interessant zu sehen, weil Baidu ja eben auch in diesem Bereich aktiv ist des autonomen Fahrens in China.
Und möglicherweise haben die jetzt hier, irgendwie sehen die bei Pony AI Vorteile.
Also sie haben im Großen und Ganzen eine Plattformstrategie als Geschäftsmodell.
dass sie eben über verschiedene Anwendungen dann monetarisieren.
Die Zahlen, die sehen noch ein bisschen bescheiden aus.
Es ist keine Profitabilität in Sicht.
Analysten gehen ja bis 2028 mit ihren Schätzungen.
Bis dahin gibt es eher weiter Verluste.
Teilweise weiten sich die Verluste auch noch aus.
Sie wachsen zumindest beim Umsatz explosiv.
Der soll sich von 87 Millionen Dollar im Jahr 2025 bis auf 735 Millionen Dollar im Jahr 2028 verachtfachen.
Getrieben eben durch diese Kommerzialisierung von Robotaxis und Robotrucks.
Und es gibt auch hohe Schwankungen bei den Analysten-Einschätzungen.
Die Kursziele, die sind bei dieser Aktie im Schnitt bei 20,84 Dollar.
Das entspricht einem Upside-Potenzial von aktuell 211 Prozent.
Die Aktie notiert aktuell, kurz vor Eröffnung hier, der Wall Street heute in New York.
Wird in New York und Hongkong gehandelt und in New York bei 6,71 Dollar.
Und sie hat eben sehr viel an...
internationale Expansion auch noch vor sich, arbeitet unter anderem auch mit Bolt und Stellantis zusammen und wollen da eben weiter expandieren.
Also das Ganze ist, Fazit, hochrisikoreiche Sachen natürlich mal wieder und mit noch langer Zeit mit Verlusten, die sich teilweise eben auch noch steigern, die nochmal größer werden, weil man viel investiert.
Und man muss sagen, das autonome Fahren ist auch stark umkämpft.
Da gibt es ja wirklich viele Konkurrenz.
Sie haben ja eher so ein Geschäftsmodell wie Weimo, also nicht keine eigenen Autos, die sie erstellen, aber eben eigene Technologien, die sie dann eben in verschiedene Partnerautos einbauen.
Ich habe mir da auch mal ein CNN-Video angeschaut, weil ich mir einfach mal vorstellen wollte, wie das aussieht eigentlich.
Ich meine, es ist schon ein kräftiger Aufbau, der oben drauf kommt.
Da sind auch LIDARs mit dabei und Video und dergleichen, andere Sensoren, die rund ums Auto dann auch noch eingebaut werden.
Aber es hat einen CNN Reporter dort in Shanghai, also auf jeden Fall in China, ausprobiert und ist mit so einem Auto rumgefahren.
Kann man sich auch einfach googeln und findet man dieses Video sich angucken.
Also es ist einfach real existierend und ein Geschäftsmodell, das natürlich erst noch seine Profitabilität für den Beweis stellen muss.
Die Aktie ist ja massiv unter Druck gekommen und auch seit Jahresanfang rund 50 Prozent verloren, aktuell auf einem relativen Tief.
Und ich werde sie mir jetzt wieder auf die Watchlist setzen.
Aber ich bin ein bisschen gespalten mit meiner persönlichen Einschätzung, weil man sieht ja eben viele Konkurrenten, die jetzt natürlich Robotaxis aus einem Guss bauen wollen.
Tesla, aber auch Xiaoping haben ja auch Ähnliches vor wie Tesla.
Wenn das gelingt, dann ist das möglicherweise schon das bessere Geschäftsmodell für das autonome Fahren, für autonome Taxis, dass du wirklich ein relativ günstiges, autonomes Taxi herstellst und nicht irgendwie irgendwelche Aufbauten da auf ein anderes Auto draufbauen musst.
Das ist ja einfach komplexer in der Technologie, meiner Vorstellung nach.
Also von daher ist das für mich so ein bisschen der Knackpunkt eigentlich auch.
Aber kann man sich selber nochmal mit auseinandersetzen.
Die Aktie ist auf jeden Fall jetzt sehr, sehr günstig bewertet.
Aber Gewinner sind noch in weiter Ferne.
Pony AI, mein Bär der Woche.
Ein quasi inverser Pär für stark abgeschlagen.
Vielleicht sind sie auch zu Recht so stark verprügelt worden, weil es möglicherweise eben nicht dazu kommt, dass sie mit diesem Geschäftsmodell erfolgreich sein werden.
Pony AI.
Ja, Bär der Woche.
Dann kommen wir zum Thema.
Und da würde ich einfach mal einführen, kurz ins Thema, obwohl wir beide ja mit gehebelten Investments unsere Erfahrung machen.
Du bist ja eher der CFD-Mann.
Ich habe ja meinen dreifach gehebelten Nasdaq ETF und meinen doppelt gehebelten MSCI World ETF.
Das sind meine Erfahrungen damit.
Sonst habe ich Optionsscheine oder so.
Das ist nicht so meine Kategorie, weil mir da die einzelnen, also die wie sie sich verhalten, wenn Kurse sich bewegen, ist mir einfach zu schleierhaft.
Da wird die Volatilität mit eingerechnet.
Da ist der Zeitwert, spielt eine Rolle und und und.
Und das ist ja bei diesen gehebelten Investments nicht der Fall.
Also deswegen würde ich jetzt über meine gehebelten oder insgesamt die gehebelten Sachen sprechen.
Wir können ja einfach eine Kategorie nach der anderen nochmal vorstellen und dann auch sagen, wo wir dabei sind.
Aber dass man ruhig nochmal ein bisschen erklärt, was für Vor- und Nachteile, wie die einzelnen Produkte sind.
funktionieren, also die einzelnen Produktkategorien.
Und dann kann man nochmal überlegen, was man machen möchte.
Ich könnte dir eigentlich kurz den Überblick geben, kann ich auch nochmal machen.
Es gibt Optionsscheine, du hast es schon gesagt, es gibt Knockout-Zertifikate, es gibt CFDs, es gibt auch Martian Trading, wenn man einfach seine Probe leitet, ist das ja auch ein Hebel quasi Investment und es gibt diese Hebel ETFs oder Hiebel, ETPs bei Einzelaktien.
Und es gibt Put-Optionen.
Gibt es auch noch, wenn du mehr Geld mit hast.
Ja gut, Optionen.
Das fällt ja bei Optionsscheinen.
Ja, aber du hast ja Optionsscheine, Optionen ist nochmal ein Unterschied.
Und du hast Knockouts genannt und Knockouts sind halt, da gibt es dann noch eine Schwelle und dann kannst du halt, das ist halt nochmal mit einem besonderen Hiebel.
Es gibt ja normale Put-Option-Scheine auch, wo es nicht ein Knockout gibt.
Das muss man dazu auch noch sagen.
Also es gibt auch welche, wo du...
Put-Option-Scheine funktionieren ja, würde ich jetzt bei der Kategorie Optionsscheine sehen.
Ja, würde man sagen.
Nur auf fallende Kurse und hat die gleiche Systematik, dass man eben auf einen quasi Kurs in der Zukunft wettet.
Das ist ja eine andere Systematik.
Genau, aber beim Knockout ist es so, wenn du… Ja, ein Knockout ist was anderes.
Hast du auch gesagt Knockouts-Schein.
Ja, Knockouts.
Ich habe gesagt Knockout-Zertifikate werden auch manchmal als Knockout-Optionsscheine bezeichnet.
Aber Knockouts-Zertifikat ist was anderes als dieser… klassische Call- oder Put-Optionsschein.
Das ist die eine Kategorie des Optionsscheins, die andere ist Knockout-Sappell.
Genau, gut.
Das wollte ich sagen, weil du eben nur Knockout hattest, aber sei es drum.
Gut.
Und der Knockout ist halt der Nachteil, du wertest auf eine Sache, nehmen wir an, Aktie ist 100, Knockout-Schwelle liegt bei 95 und wenn die Aktie auf 95, nee, Lockout-Schwelle ist 105 und wenn dein Knockout ...
dann die Aktie dann statt nach unten gehen, bis auf 105 geht, ist das Ding halt sofort wertlos.
Das ist der Nachteil von einem Knockout.
Bei einem normalen Put-Optionsschein ist es so, da wird halt eine bestimmte, bis zu einer bestimmten Zeit, Laufzeit ist das Ding und dann wird halt am Ende geguckt, wo steht das Ding und wenn du halt falsch, also wenn die Aktie höher ist, ist sie halt wertlos und wenn es halt tiefer oder auf dem Niveau ist, dann hast du halt da gewonnen.
So einfach ist es.
Also am Beispiel.
Ja.
Am Beispiel.
So, und dann gibt es eben noch die Sachen, die ich jetzt besonders zu schätzen weiß, wo man einfach denkt, ich will halt mit einem Hebel nach oben mit dabei sein.
Das sind halt diese ETPs für dreifach gehebelter Nasdaq oder zweifach gehebelter MSCI World.
Da wird es so gemacht, jede Tagesbewegung wird einfach jeden Tag neu geguckt.
Also ein Prozent steigt der DAX, habe ich jetzt Hebel drei, habe ich halt an dem Tag.
3% gemacht.
Oder beim Nasdaq 100 ist es halt so, guckt man jeden Tag den Nasdaq 100 an und dann wird einfach der Wert mal 3 genommen und beim MSCI World doppelt gehebelt von Amundi gibt es halt mal 2.
Und da würde ich vielleicht auch mit dem Nachteil gleich mal ankommen, also wenn man sich beispielsweise dieses Jahr anschaut, den Nasdaq 100, Den normalen Nastic 100 von Invesco, den EQQQ, der hat seit Jahresanfang 16,6 gemacht.
Und mein dreifach gehebelter Wisdom Tree, 3x Daily Leveraged, hat, jetzt würde man ja denken, 16x3 sind 48.
Nein, er hat nur 30 gemacht.
Das hat noch nicht mal mal 2 genommen.
Woran liegt das?
Es wird halt nicht geguckt, jetzt seit Jahresanfang, sondern jeden Tag wird halt neu.
die Uhr gestellt.
Und da es sehr viele nach unten Momente gab, und das ist immer der Nachteil, wenn man diese Produkte hat, dass wenn ich jetzt von 100, nehmen wir an, der Nasdaq 100 fällt 10%, dann fällt mein dreifach Gehebelter halt um 30%.
Also bin ich beim Nasdaq bei 90 und bin beim Gehebelten 70%.
Nehmen wir an, am nächsten Tag geht es von 90 wieder hoch, musst du ungefähr 11% wieder machen, würde 11% wieder hochgehen, habe ich meinen Nasdaq wieder bei 100 und aber meinen dreifach gehebelter, wenn ich von 70 33% nehme, bin ich erst bei 23, 23, bin ich jetzt erst irgendwas in den 90ern.
Also man sieht, das nennt man Fahrtabhängigkeit, weil nach unten ist ja der höhere Wert, der Basiswert und deswegen ist nach unten die Bewegung krasser als nach oben dann wieder das Dreifach gehebelt und deswegen, wenn der Nayshtag 100 immer hoch, runter, hoch, runter, hoch, dann habe ich halt sogenannte Rüttelverluste, nennt man Fahrtabhängigkeit.
Also dieses Produkt funktioniert halt dann besonders, wenn ich moderate oder stärkere Anstiege habe, aber eben nicht eine Seitwärtsbewegung.
Seitwärtsbewegung funktioniert das Ding halt überhaupt nicht richtig gut, weil dann habe ich halt, nach unten verliere ich immer mehr, als ich nach oben wieder gewinne und deswegen muss man immer im Kopf haben, wie funktioniert das.
Und deswegen ist es nicht, warum haben wir überhaupt das Thema gemacht?
Es gibt halt immer mehr von diesen ETFs oder ETPs, Exchange Traded Products, eben auf zum Beispiel einen DRAM-ETP, da kann ich halt auf diese DRAM-Werte setzen.
Oder SK Hynix kann ich auf hoch oder runter.
Oder auf Micron, was in Amerika schon ein Riesenmarkt ist und wo Leute immer mehr reinpacken, das kommt dann langsam nach Europa.
Und das ist halt, dass immer mehr Menschen dann sagen, wenn ich 10 Prozent gewinne, warum baue ich dann nicht 30?
Und dann investieren immer mehr rein.
Wenn man beispielsweise in Südkorea nimmt, da hat ein ganzes Volk dann auf einmal diese gehebelten Dinger gesetzt.
Und die sind jetzt alle mit Margin-Cords ausgestattet.
Also die kriegen halt alle richtig auf die Nase und die haben da richtig Probleme gerade, weil da einfach ein Volk von Spekulanten auf einmal da ist.
Und wenn es nach unten geht, dann kriegt das Ding halt wirklich...
Geht's halt wirklich, wenn du 10% täglich runtergehst und dann hast du 30 runter und so weiter und du kommst dann, wenn du dreimal 10% verloren hast, dann kannst du nicht dreimal 10% wieder gewinnen, dann bist du immer noch weit unter deinem Wert.
Und das ist eben auch der Nachteil, dass man halt wirklich wissen, dass es dann nicht so schnell wieder hochgeht, weil man halt von tiefer wieder nach oben muss und dann ist es halt, selbst wenn man dreifach gehebelt ist, viel schwieriger dann wieder einen stärkeren Verlust auszugleichen.
Und deswegen macht man das halt nur für, ja, risikofreundliche Menschen, wo man es nehmen kann, wo man sagt, ey, ich sehe da, ich will nach fallende Kurse setzen.
Da ist es dann sogar positiv, wenn ich dreifach verstärkt mache, weil dann habe ich ja den Vorteil, dass der Hebel nach unten vom höheren Niveau geht.
Da ist es positiv, die Fahrtabhängigkeit.
Also dafür...
Kann man das machen, aber wenn man natürlich auf dreifach gehebelte Abwärtsbewegungen speguliert, das hat natürlich immer nur eine kurzfristige strategische Option.
Ich sage, oh, ich sehe, da ist was überwertet.
Jetzt will ich mal drei oder vier Tage darauf setzen.
Da muss ich dann auch wirklich jeden Tag drauf gucken und jeden Tag sehen und kann das dann nicht laufen lassen, weil in der Regel steigen ja Aktien häufiger, als sie fallen.
Und deswegen sind Put-Geschichten immer nur für kurzfristige.
Optionen gedacht, also für kurzfristige Ideen und nicht für langfristige.
So, jetzt kannst du ja mal deine Geschichte, die du machst.
Also zum einen natürlich kann jeder dann auch sich längerfristig absichern mit Short-Produkten, wenn er zum Beispiel als eine wirkliche Absicherungsstrategie, weil er irgendwie sagt aus, keine Ahnung, wenn es nur steuerliche Gründe sind, wenn man jetzt sein Aktiendepot, keine Ahnung, stell dir vor, du hast noch Aktien, die du vor 2008 gekauft hast, ja, und Du willst sie nicht verkaufen.
Du hast die steuerfrei quasi, die Gewinne und willst sie nicht verkaufen.
Denkst aber, jetzt kommt die große Korrektur und kannst natürlich auch längerfristig dich absichern mit solchen Produkten, egal welcher Natur.
Dann hast du gesagt, Marschincalls bei ETPs ist natürlich normalerweise nicht im Produkt enthalten.
Das ist nur, wenn du jetzt quasi diese gehebelnden Produkte nochmal auf Kredit kaufst.
Das haben die gemacht.
Und das ist natürlich nochmal der Hebel vom Hebel.
Also das muss man auch nochmal sehen.
Dass das natürlich der Doppelhebel ist.
In der Regel kannst du bei Banken jetzt so landet zumindest nicht Hebelprodukte beleihen.
Also du kannst keinen Wertpapierkredit aufnehmen auf gehebelte Produkte.
Und auf einen ETP bist du sicher?
Gucken die Leute, was es für ein ETP ist?
Das glaube ich nicht.
Also kann man mir nicht vorstellen.
Weil es werden ja schon die Produkte einzeln kategorisiert.
Also so ETFs wie auch einzelne Aktien.
Also sind ganz unterschiedlich Risikogewichte.
Das stimmt.
Du hast nicht pauschal irgendwie, dass du keine Ahnung, pauschal 50 Prozent deines Depots beleihen kannst.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass man auch gehebete ETPs beleihen kann.
Kann man ja nochmal rausrecherchieren.
Kannst du vielleicht mal gucken, falls du was findest.
Während ich hier vortrage.
Du kannst ja dein restliches Depot.
Du hast dein restliches Depot und setzt eben diese gehebelten Dinger da rein.
Du kannst das restliche Depot, wenn du Aktien hast zum Beispiel oder ETFs, die kannst du beleihen.
Und dann kaufst du von dem Berlinengeld die gehebelten Dinger.
Genau, im Depot mit diesem Berlinengeld.
Dann kaufe ich noch gehebelte Dinger dazu.
Und dann kommt der Margin Call und du musst verkaufen und dann sagst du.
Aber das ist eben nicht das intrinsische.
das ist nicht im Produkt selber veranleitet.
Deswegen ist es eigentlich, wollte ich ja bloß herausarbeiten, dass das ein Vorteil dieser Produkte ist, dass du zumindest nicht quasi ausgestoppt wirst, wenn du die nicht marschengesichert, also dass du im Prinzip auf die Art und Weise keinen Totalverlust erleiden kannst, weil du irgendwo ausgestoppt wirst, zum Beispiel bei einem Knockout-Zertifikat, Knockout-Zertifikat gerade kurz angesprochen, da ist ja die Regel ganz klar, du hast eine Knockout-Schwelle, keine Ahnung, kaufst die Aktie bei 100 und die Knockout-Schwelle ist bei 80, dann hast du die eben 20% darunter und dann hast du automatisch...
Wenn du nach oben spekulierst.
Genau.
Und dann ist eben bei 80 ist dann eben...
reißt die Leine und das Papier ist dann wertlos.
Meistens einen Cent, damit du es noch steuerlich machen kannst.
Meistens ist es so, dass du noch einen ganz kleinen Restwert hast, damit du es steuerlich noch den Verlust auch, weil wenn du null hast, dann hast du aber, du musst ja immer noch irgendwie das noch.
Ja, aber beim Optionsscheinen zum Beispiel, wenn der ausläuft, hast du keinen steuerlichen mehr.
Deswegen sollte man Optionsscheine zum Beispiel kurz vorher verkaufen, auch wenn man sie nur verkauft, wenn sie aber dann quasi über den Anderes Thema.
Die steuerlichen Betrachtungen sind nochmal extra, die sind nochmal komplizierter.
Ich wollte jetzt einfach nur nochmal ein Knockout-Zertifikat und dann sieht man auch, je nachdem wie kurz oder weit der Abstand zur Knockout-Schwelle ist, bei Knockout-Zertifikat, desto größer ist dann eben auch der Hebel.
Das heißt, wenn man 100 Aktie, 50 Knockout-Schwelle, dann ist es ein Hebel von zwei eben, weil man so quasi die Hälfte auf...
kann man ja auch theoretisch sagen, auf Kredit kauft.
Und bei Knockout-Schwelle 80, dann ist es quasi ein Hebel von 5.
Man kriegt auch beim Broker dann immer schön angezeigt, was der Hebel ist.
Das ist eigentlich ein relativ einfaches Produkt, finde ich.
Ein Knockout-Zertifikat, weil es eben auch so klar ist.
Man weiß, okay, wo die Knockout-Schwelle ist und die Wette ist relativ klar verständlich.
Optionsscheine, du hast auch schon angesprochen, ich habe früher viel mit Optionsscheinen gemacht.
Das ist aber kompliziert.
Das ist total kompliziert, weil das ist wirklich so eine komplett unberechenbare Wette, weil du eben Und zwar irgendwie auf eine Richtung wettest und sagst, okay, bei Calls wette ich auf steigende Kurse und wette darauf, dass meinetwegen die Aktie zum Jahresende wettest du auf einen gewissen Basiskurs von 100, sage ich mal.
Ich kaufe es ja jetzt vielleicht für 80 und wette also hier auf einen Kurs plus von 25 plus X.
Und wenn zum Jahresende...
der Kurs dann über 100 ist, habe ich dann Gewinn gemacht.
Wenn er zum Jahresende unter 100 ist, dann ist der Optionsschein wieder wertlos verfallen.
Zwischendurch kann ich den Optionsschein auch handeln.
Auch andere Knockout-Zertifikate und dergleichen kann ja auch zwischendurch, ich muss nicht immer auf die Endfälligkeit jetzt beim Optionsschein warten.
So, das ist schön und gut, das kann man noch verstehen, aber beim Optionsschein spielt in die Preisbildung eben zum einen die Länge der Laufzeit mit rein und zum anderen vor allem die Volatilität am Markt.
Das heißt, wenn ich in einer hochvolatilen Phase wie jetzt einen Optionsschein kaufe und dann kann es sein, dass die Richtung zwar, in die ich wette, stimmt, aber die Volatilität abnimmt und ich dann wirklich meinen Optionsschein sogar an Wert verliert im Laufe des Handels.
Zum Schluss kannst du relativ klar kalkulieren, was kriegst du am Ende raus.
Aber in der Zwischenzeit, also da kann es sein, Moment mal, du denkst, du bist eigentlich auf der richtigen Seite mit deiner Wette und der Optionsschein verliert einen Wert.
Das ist mir auch schon passiert.
Deswegen mochte ich diese Produkte nicht, weil es einfach für mich so unkalkulierbar ist.
Deswegen bin ich dann irgendwann bei CFDs gelandet, die für mich doch am klarsten irgendwie halt im Prinzip hast du in deinem Depot.
dann wie ein normales Aktiendepot.
Aber im Prinzip hast du Knockout-Produkte, aber da steht halt ganz klar, keine Ahnung, die Aktie zu ihrem realen Basispreis bei 100 in deinem Depot auch.
Und dann siehst du den Bestand und den Gesamtwert, das sieht alles aus wie dein Depot.
Und du hast dann aber, wenn du natürlich, weißt du sowieso, wie die Beleihungen sind.
Bei Aktien zum Beispiel arbeitest du mit 20% Eigenkapital, bei Indizes teilweise nur mit 5%.
Also kannst du den DAX kaufen für 5% Eigenkapital, das heißt Hebel 20.
Genau, das funktioniert nach unten und nach oben oder nach oben und nach unten und nach unten ist es dann eben ganz schnell.
Also wenn du jetzt, dann hast du dann eigentlich erstmal einen eingebauten Stopp von dann unter 5%.
Also ist dann wie ein Knockout-Papier im Prinzip.
dass eben wenn der DAX bei 100 steht und auf 95 fällt, immer ein bisschen praktisch hier gerechnet, dann ist schon wieder ein Knockout da.
Du kannst aber innerhalb deines Depots dann durchaus diese Stoppkurse anpassen.
Also du musst jetzt nicht sie so fest, das ist eben der Vorteil dann zum Knockout-Zertifikat, dass du nicht jedes einzelne Produkt dann mit dem festen Knockout hast, sondern du kannst es einfach nach unten anpassen.
Dann musst du aber dann die Verluste zum Beispiel im Depot, wenn sie größer werden eben als über diese Eigenkapitalschwelle hinuntergehend, musst du es quasi theoretisch mit anderem Eigenkapital unterlegen.
Da hast du im Depot insgesamt eine gewisse Verlustschwelle, würde ich mal sagen, die da noch getragen wird, ohne dass du nachschießen musst.
musst du dann entweder Geld nachschießen oder verkaufen, damit nicht möglicherweise dann dein ganzes Depot komplett verkauft wird.
Das macht der Broker, um sich zu sichern.
Früher gab es die Regel bei CFDs, dass du wirklich nachschusspflichtig warst.
Das heißt, wenn über Nacht dein Depot, das ist mir einfach mal bei einer schlechten Wette mit dem Schweizer Franken passiert, wo der Mindestkurs aufgehoben wurde, plötzlich nachschusspflichtig wurde es, weil der wer zu weit unter den Basiskurs gefallen ist und unter deinen Stoppkurs, dass er sogar nicht ausgestoppt wurde, sondern erst quasi weit unter dem Stoppkurs ausgestoppt wurde.
Also diese Nachschusspflicht gibt es heute nicht mehr bei CFDs, hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass du also kannst immer nur das, was du dann im Depot insgesamt hast, verlieren, aber das Depot kannst du eben komplett verlieren, auch wenn ein Wert eben total abschmiert.
du eine große Position drin hast, dann musst du entweder nachschießen oder, also man sieht schon, das soll hier wirklich keine Werbeveranstaltung sein, wir wollen einfach nur mal erklären die Systematik, weil immer wieder gefragt wird, dass CFDs mit sehr, sehr hohen Risiken verbunden sind und weil es natürlich dann auch immer wieder doch einen dazu verleiten kann, dass man dann immer wieder nachschießt, wenn das Depot unter Wasser gerät.
Und vor allem in so Schwankenmerkungen, auch wie wir es in den letzten Jahren auch immer wieder hatten, mit ständigen Trump-Ereignissen, was weiß ich, Liberation Day, Krieg im Iran und all diese normalen Schwankungen, die wir dann schon wieder bei, also wenn heute diese Chip, Aktien, Depot, was auch immer.
Also hast du sehr, sehr große Schwankungen und bist dann möglicherweise halt entweder wirst du ausgestoppt, wenn du die Stoppkurse dann bei 20 Prozent runterlässt.
Das ist ja ruckzuck hat man dann irgendwie 20 Prozent verloren.
Da hast du in dem Fall dann 100 Prozent Eigenkapitalverlust mit dieser Position gemacht.
Und von daher ist das mit CFDs wirklich sehr schwierig.
Der Vorteil an CFDs ist, wenn der Markt steigt, dann ist es ein toller Markt und ein tolles Produkt, weil dann auch deine Liquidität steigt.
Also die Gewinne, die du machst, kannst du sofort wieder investieren und hast einfach automatisch, deswegen erzähle ich ja immer, wenn ich dann gerade wieder in steigenden Märkten gerne nachkaufe.
Es ist natürlich dann auch trendverstärkend für dich selber, weil du eigentlich in fallenden Märkten eher verkaufen musst.
Und in steigenden Märkten kannst du eher kaufen.
Das ist dann auch eine gewisse Momentumstrategie, die man da hat.
Oder man ist halt komplett und sagt, okay, mit steigenden Märkten hole ich die Gewinne sofort raus, um mich selber zu schützen und um meinen Depotwert da immer gleich zu halten.
Also da sind wirklich sehr viele Risiken dabei, weil es hoch gehebelt ist, aber es ist ein sehr transparentes Produkt.
Man kann sich einfach ausrechnen, wo man bei einem gewissen Kurs landet.
Und das war für mich dann irgendwie der Vorteil, weshalb ich mich dann von Optionsscheinen zu CFDs zugewandt habe.
Und dann gibt es natürlich noch das Martian Trading.
Also das ist natürlich auch bei vielen kleinen Anlegern sehr beliebt, dass man sein Depot beleidt.
Da ist halt wieder die Gefahr da, dass man eben nicht nur...
Entschuldigung, ich mache heute ein bisschen husten.
Ich muss im Fernsehen auch schon husten.
Dass man quasi sein komplettes Depot da möglicherweise wirklich gefährdet mit Beleihungen.
Nicht wie bei Einzelprodukten ein Optionsschein oder ein Knockout-Zertifikat ist halt dann diese einzelne Position dann weg.
Aber das Depot an sich ist nicht gefährdet.
Und wenn man Kredite auf das Depot aufnimmt, hebelt man quasi das gesamte Depot.
kommt halt dann der Margin Call und da muss man entweder verkaufen oder nachschießen.
Wenn man nicht nachschießen kann, verkauft man möglicherweise zu ungünstigen Zeitpunkten.
Und wenn die Welle weiter nach unten geht und das war ein ganz bitteres Erlebnis damals nach dem Jahr 2000, wo es dann immer weiter nach unten geht, dieser Salami-Crash, dann ist am Ende irgendwie fast nichts mehr übrig.
Wenn das V weit nach unten geht und das nicht so schnell das V wieder hoch geht.
Und das ist gerade in solchen Phasen.
die v-förmig sind und wo man jetzt gelernt hat, es geht immer v-förmig hoch, drei Monate maximal runter und dann geht es noch einen vierten, fünften, sechsten, sechsten, achten.
Also würde ich auch wirklich sagen, wenn man unbedingt meint, man muss hier noch ein bisschen mehr Risiko reinbringen, sollte man es in einem extra Depot machen.
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So wie du es ja auch machst.
Du hast ja bestimmte Kohle nur in dem Ding drin, richtig?
Und diese Kohle hast du da drin.
Genau.
In einem CFD-Depot, da wird natürlich auch schon mal nachgeschossen, aber auch wieder was rausgeholt.
Aber man sollte da sehr...
Ich will hier gar nicht als Vorbild funktionieren.
Das ist dann vielleicht ein schlechtes Vorbild, sondern ich würde sagen, vor allem ein Anfänger, der ist und der sagt, okay, jetzt will ich mal...
probiere ich dann mal so ein Online-Produkt-Außen-Knockout-Zertifikat in ETP oder sowas, dann kann man das auch im normalen Depot lassen.
Sobald man irgendwas mit Beleihungen macht, dann muss es auf jeden Fall eine extra Kiste sein.
Man sollte sich einfach selber am besten halt Grenzen setzen und sagen, keine Ahnung, 10% seien es verfügbar in Depots oder was auch immer.
kann man mal für Hebelprodukte oder weniger einsetzen.
Das ist Spielgeld.
Das sollte man wirklich spiegeln.
Das musst du dazu sagen.
Ich habe jetzt wie gesagt zwei Positionen in meinem Depot, wo ich halt einen Sparplan auf diese gehebelten Dinger habe.
Mittlerweile beim dreifach gehebelten Nasdaq habe ich lieber auf kleinere Summen und viermal im Monat das Ding besparen, weil ich festgestellt habe, dass es so stark schwankt, dass dieser Cost-Average-Effekt da nichts bringt beim zweifach gehebelten MSCI World, das ist nicht so wild.
Da mache ich einmal im Monat eine Rate.
Und das ist auch begrenzt.
Und ich gucke mir jetzt einfach nur an, wie es wirkt.
Und da sieht man halt schon, ich habe es ja eben vorgetragen, dass es halt diese Pfadabhängigkeit in schwangenden Märkten ist halt Mist.
Da will man halt lieber klare Trends haben.
Man will klare Trends haben und das muss auch der Trend sein, auf den man gesetzt hat.
Also das wären die beiden Sachen, wo die Produkte am schönsten funktionieren, in volatilen Märkten, ist das eigentlich.
nimmt man mehr Risiko, als man mehr Rendite kriegt.
Kann man so sagen, aber wer jetzt einfach sagt, ich will einfach die Funktionsweise studieren und ich mache das mit Geld, was mir nicht wehtut, so wie ich das mache, kann man das halt machen und hat das halt dabei und guckt es sich halt an und denkt sich so, oh, war noch gestern so, heute schon wieder so.
Und in volatilen Märkten kann es einem halt passieren, dass am Ende des Jahres dann da steht, keine Ahnung, Nasdaq 20, 15 Prozent plus gemacht und du hast in deinem Depot dicke Miese, weil du halt in diesen volatilen Phasen immer in den Kulturfasen rausgestopft worden bist.
Ja gut, das ist noch krass.
Aber das hast du mit den ETPs.
Das hast du mit den ETPs nicht.
Ausgestopft, wenn jetzt der Markt beim dreifach gehebelten Wert nur dann ein Minus, wenn der Markt mal an einem Tag 33 Prozent fällt.
Dann wärst du auch da auf null, weil es ja mal drei genommen wird.
Das gab es noch nie, selbst im großen Crash von 1987.
Ich habe extra nochmal durchgeguckt, gab es schon mal sowas beim Nasdaq 100?
Gab es nicht, insofern.
Aber wenn du natürlich so eine Riesensache hast von 2000 bis 2003, der NSDG 100, der fällt 80 Prozent.
dann ist es halt wahnsinnig schwer, sich aus diesem Loch wieder rauszukämpfen, weil eben von unten brauchst du halt viel mehr Prozent, um wieder hochzukommen.
Das ist halt immer so eine Aktie, die sich halbiert, muss sich verdoppeln, um wieder am Alten hoch zu sein.
Und wenn es gehebelt ist, ist der Effekt noch gehebelt.
Und deswegen diese Fahrtabhängigkeit, die muss jeder wissen, wenn er so ein Produkt hat.
Und bei deinen Produkten, da sagst du einfach, ich habe mehr Ideen als Geld und will halt mit kleinerem Geld einzelne Ideen machen.
Und das wird wahrscheinlich deine Idee sein.
dann muss man halt nicht einen vollen Einsatz haben, um 100 Euro Tesla zu bewegen, sondern kann es halt für 20 Euro, 100 Euro Tesla bewegen.
Und wenn es nicht aufgeht, so geht es halt nicht auf, es ist halt weg.
Und wenn man mit einer normalen Wette Tesla machen würde, dann wäre es halt nicht sofort weg, wenn es dann halt nicht in die richtige Richtung geht, sondern hat man halt nur einen Verlust gemacht.
Das muss man halt wissen.
Oder?
Ja, vollkommen richtig.
Wie ist es steuerlich jetzt?
Das gab ja häufiger hin und her.
Es wurde jetzt wieder revidiert.
Man kann jetzt wieder quasi alles gegenseitig verrechnen.
Also auch die Verluste aus, da gab es ja teilweise von Herrn Scholz noch als Finanzminister.
Völlig absurd.
Total absurde Regelung.
Die wurde rückgängig gemacht vom Finanzministerium noch unter Lindner, glaube ich.
Und man kann jetzt quasi wieder Man muss es natürlich dann wieder in die Steuererklärung packen, wenn man Verluste mit unterschiedlichen Depots verrechnen will.
Und das ist aber wieder möglich.
Das ist zum Glück so, weil vorhin war es wirklich absurd, dass es dann auch da Höchstgrenzen gab, die man dann verrechnen konnte, selbst intern mit CFTs verrechnen konnte.
Aber also total krass.
Das war echt spannend.
Deine Gewinne durftest du voll versteuern und die Verluste, die waren nur bis zu einer bestimmten Summe.
Und das hat sich aber jetzt wieder geändert.
Da gab es auch Klagen, da haben sie Gott sei Dank auch Anleger durchgeklagt durch die Instanzen.
Das kann ja auch nicht sein, dass du als du mit dir versteuert wirst.
Das widerspricht wirklich jedem Rechtsgefühl.
Wenn ich zocke, dann bin ich nach oben und nach unten mitbeteiligt.
Also ich kann verstehen, dass man Zocken nicht mit anderen Sachen verrechnet.
Das verstehe ich ja noch, dass man sagt, mit Zinsgewinn nicht.
Dass man es schon mit...
Das ist halt das Problem, dass man da immer so viele verschiedene Schubladen macht und du darfst es immer nur innerhalb der Schublade verrechnen.
Letztendlich sind es Anlageverluste, so sehe ich das.
Und es sind Verluste durch meine Tätigkeit als Anleger.
Das ist ja wie wenn du sagst, als Unternehmer, du kannst aber deine Maschinenausgaben nicht mit den Einnahmen durch andere Verkäufe verrechnen.
sondern da kannst du ja auch die Ausgaben und die Einnahmen dann gegeneinander stellen und musst nicht immer alles in einzelne Körbchen machen.
Naja, aber da ist ja auch vieles besser geworden, von daher, das ist...
Das ist vereinfacht worden, es gibt nicht mehr so viele Stubladen.
Genau, sind weniger geworden.
Aber bei dem, beim CFD, bei deinem CFD-Broker ist es auch so, dass du auch da...
den Verlusttopf und einen Gewinntopf hast und das dann auch automatisch, dass da verrechnet wird, wenn du jetzt einen Verlust noch drin hättest, wird erstmal das verrechnet.
Das war aber lange Zeit nicht so, da musste man es dann wirklich erst über die Steuererklärung machen.
Das nervt ja komplett.
Aber man kann dann natürlich Verlustvorträge auch über die Steuer machen.
Und kannst du auch deinen Spekulations, kannst du auch deinen Freistellungsauftrag, könntest du auch auf deinen CFD komplett legen?
Also du könntest den Tausender, den du hast?
Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt.
Ich habe es noch nie probiert.
Okay, aber wahrscheinlich.
Ich bin hier woanders, aber ich kann es nicht sagen, weil es war lange Zeit so, dass man da wirklich keine Abzüge hatte, keine Steuerabzüge, dass man das erst nachträglich versteuern musste.
Und mittlerweile wird es jetzt auch direkt eben unter.
Aber Steuerfragen sind immer nochmal besonders spezielle.
Wir machen hier keine Steuerberatung.
Wir machen auch keine Anlageberatung.
Es war auch keine wirkliche Aufforderung zum riskanten Handeln.
Das ist wirklich nochmal gesagt.
Sehr, sehr riskant.
Und nicht umsonst müssen all diese Anbieter dann immer hinschreiben, wie viel Prozent der Anleger.
Zumindest bei CFD-Anbietern.
Ich habe es jetzt auch schon bei, wo war es denn?
Bei meinem Smartbroker sogar gelesen.
dass Anleger da Verluste machen.
Also die Verlusthinweise durchaus beachten bei den einzelnen Brokern und vorsichtig sein, erst mit wirklich mehr Erfahrung da reingehen und wenn man gehebelt Depots beleihen will, geht das zum Beispiel bei Smart Broker, da zahlt man aktuell, wenn man das die Plus-Mitgliedschaft hat, dann haben sie auch nochmal die Zinserhöhung da aufgeschlagen.
Ist man jetzt glaube ich bei 3,5 Prozent ungefähr.
Für den Effektenkredit, was natürlich sensationell günstig ist.
Und beim Smart Broker, da ist man...
Du meinst bei Scalable?
Habe ich gerade.
Scalable beim...
So, genau.
Beim Scalable ist es 3,5 Prozent mit dem Prime-Produkt.
Und bei Smart Broker sind es über 5 Prozent für den Effektenkredit.
Und bei Trade Republic kannst du keinen machen.
Die mögen keine.
Die mögen keine Kredite, auch keine Disco-Kredite.
Stimmt, die mögen keine Kredite.
Obwohl, ich hätte es gerne gehabt damals, als ich meine Zeichnen wollte.
Da wollte ich nicht die gesamte Summe.
Da musst du die gesamte Summe hinbringen.
Das nervte total.
Ja, dafür, dass du dann ein Zehntel davon kriegst.
So ist es.
Und dann lag die Kohle.
Wenigstens ist es für Zins da.
2,25.
Aber du musst die Kohle erstmal haben.
Genau.
Und das hätte ich halt lieber auf, weil man sich ja vorstellen konnte, dass es eine reduzierte Zuteilung gibt, hätte ich lieber anders gehabt.
Genau.
Aber das ging ja halt nicht.
Ja.
Für solche Möglichkeiten.
Oder wer es wirklich absichern will, du hast ja die Absicherungsoption genannt, da muss man es halt wie eine, du hast eine Feuerversicherung abgeschlossen und wenn es nicht brennt, wenn die Hütte dir nicht abbrennt, sagst du auch nicht, oh schade, dass ich die Feuerversicherung abgeschlossen habe, die Hütte ist ja gar nicht abgewandt, sagt man ja auch.
So kann man es natürlich auch machen.
Also wenn ich sage, ich will mein Depot, du hast ja von diesen Aktien, die du vor 2008, bevor die...
als die Abgeltungssteuer ohne Spikulationsfrist, als sie abgeschafft worden ist, die Spikulationsfrist, wenn du das halt absichern willst, dann ist es eben auch, da muss man es aber auch genauso Da musst du es denken.
Es ist eine Absicherung und bei einer Versicherung ist es auch so, da heulst du auch nicht rum, ich habe eine Haftpflicht abgeschlossen und habe gar niemanden irgendwie auf den Fuß getreten oder die Brille kaputt gemacht.
Das sagt man ja auch nicht.
Das ist eine Absicherung.
Das ist aber ein anderes Konzept.
Und auch das sollte man wirklich nur machen, wenn man jetzt wirklich sagt, okay, jetzt denke ich, dass unmittelbar ein Crash kommt.
Oder man braucht einfach das Geld in einer gewissen, sehr nahen Zukunft.
Oder du bist bei SpaceX und du kannst erst leider verkaufen im August, weil deine Aktien dann erst verkäuflich sind und du sagst so, ich sehe da aber noch was.
Und dann gehst du zu Goldman und sagst so, mach mal bitte für mich, sichere das mal ab, damit ich wenigstens dann im August noch den und den Preis rege.
So kann man das auch machen.
Es gibt viele Möglichkeiten.
Es gibt diese Möglichkeiten, man kann diese nutzen.
Dann bei Spezialabsicherungen muss man sich vielleicht auch noch mal beraten lassen.
Aber das ist schön, dass es das Ganze gibt.
Aber zu denken, ich mache die eierlegende Wollmilchsau, dass ich wie Dirk Müller immer dieses Konzept hatte, er hat immer seine Fonds immer abgesichert.
Das kostet immer Geld.
Er hat zwar gute Aktien gehabt und hätte super Renditen gemacht, aber durch die Absicherung hat er immer so viel Geld verloren, dass er eigentlich ganz, ganz miese Performance hatte und dann noch die Anleger auch noch viel Gebühren dafür bezahlen mussten.
Das macht keinen Sinn.
Das ist das nächste.
Aber wir können mal gucken, was Dirk Müller ist.
Können wir mal gucken, was der Müller gemacht hat?
Ich mache es einmal jetzt hier.
Ich habe das doch irgendwann mal gespeichert.
Müller.
So.
Mein Dirk.
Fuck, wie habe ich den hier genannt?
Dirk.
Hier, Dirk Müller versus MSCI.
So, da gucken wir mal.
Und dann machen wir einfach mal Klingen.
Und vielleicht ist er jetzt ja schon.
Oh, fuck.
Willst du es wissen?
Das sieht wirklich übel aus.
Der MSCI World hat seit.
Dirk Müller Premium Aktien rausgekommen ist, 216% gemacht.
Also sich mehr als verdreifacht.
Dirk Müller Premium Aktien ist bei minus 14%.
Das muss man wirklich schaffen.
Es ist ja nicht nur, dass du keinen Gewinn machst, sondern sogar nach Verlust machst.
Das ist ja wirklich krass.
In einer Zeit, in der die Leute so gut gelaufen sind.
Und der hat im laufenden Jahr wieder auch einen Minus.
Wie geht das denn?
Das ist einfach Premium, ja.
Wie geht das denn?
Das sind natürlich die hohen Gebühren auch.
Nee, das geht nicht.
Das ist ja wirklich krass.
Ich glaube, man müsste sich anstrengen, wenn man dieses Ergebnis erzielen wollte.
Jetzt gucke ich mal, hat der vielleicht irgendeine Ausschüttung gemacht?
Nee, der hat seit Jahresanfang, Dirk Müller, jetzt habe ich mal mit Ausschüttung gemacht, dieses Jahr seit Jahresanfang minus 3,5 Prozent.
Minus 3,5 Prozent im laufenden Jahr.
Ja, und der gute MSCI World, den gucken wir mal dagegen.
Ich habe gerade nochmal Dirk Müller gegoogelt.
Finanzethos Fonds streicht Dirk Müller aus dem Namen.
Okay.
Dann wird jetzt alles besser.
Ach so, hier ist, dann gibt es noch den MSCI World, der hat in diesem Jahr 12 Prozent glatt gemacht.
Nee, der heißt jetzt Warburg Invest DM Premium Strategie Defensiv, sehe ich hier gerade.
DM.
Dirk Müller.
Nix mit einer Drogerie zu tun.
Gut, dann haben wir das jetzt auch nochmal.
Also ihr seht, wenn man immer absichert, das war ja auch das alte Riester-Problem, wenn ich zu viel sichere, dann sichere ich leider auch die Rendite mit weg.
Das ist dann leider.
Aber es spricht nichts dagegen, mal sich abzusichern.
Wenn man mal irgendwie was auf jeden Fall braucht, eine feste Summe und Angst hat, dass da was weggeht, da kann man mal für begrenzen.
Aber ewig abzusichern ist...
ist einfach ewig Rendite schmählernd.
So, gut.
Jetzt haben wir wirklich die Welt umrundet.
Ja, und haben uns heute auch gesittet benommen.
Also es gibt heute auch keine Klage.
Vielleicht werden wieder viele sagen, das war ja gar kein kontroverser Podcast.
Die hätten sich doch um den Hebel streiten müssen.
Der Defner hätte doch sagen müssen, ey Cebis, was machst du mit deinen langweiligen, blöden, dreifach gehebelnden Dings?
Ich habe hier ein 20 gehebelt und das, das kann doch nicht sein, dass du so ein Langweiler bist.
Ich bin doch der Bürokrat hier und nicht du.
So hätte es werden können.
Haben wir jetzt nicht?
Und nächste Woche gibt es vielleicht das als Video.
Ey, wie geil wäre denn das?
Oder?
Das ist noch zum Friseur gehen, ne?
Am besten vorm Freitag, weil das immer im Fernsehen.
Im Freitag ist es im Fernsehen.
Im TV.
Die Frau hat es.
Okay.
Ich habe jetzt mal von...
Der eine Sohn hat jetzt so ein Blondierungsspray reingemacht.
Bei mir haben wir drauf gesprüht, aber nützt nichts.
macht nichts bei mir.
Der hat jetzt ganz blonde Haare wieder, der große.
Das sieht super aus.
Und ich dachte so, will ich auch mal ein bisschen blonder im Dicht.
Ich so, Blondierungsteuer hat nichts gebracht.
Also ihr könnt ja mal am Freitag gucken, vielleicht wirkt das noch nach.
Also wenn ihr am Freitag dann den blonden Shape jetzt seht, wisst ihr, das ist das Blondierungsbrief für 9 Euro irgendwas gekauft.
Das ist richtig teuer, dieser Kram.
So, haben wir das auch noch erklärt.
Haben wir noch einen kleinen Tipp für alle Haarfreunde.
Dann sagen wir Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär, Defna und Zschäpitz.
