# Capital Efficiency Trumps AI Hype in Market Shift

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-20

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen heute über Chips im Bärenmarkt, Boeings neue Hoffnung und was in dieser Woche sonst noch wichtig wird.
Im Thema des Tages dreht sich alles um einen Führungswechsel, der die Logik des KI-Booms auf den Kopf stellt.
Und in der AAA-Idee wird so einfach gehebelt wie nie zuvor.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Moritz Seifert und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Wer Vermögen aufbaut, will im Zweifel keinen Chatbot am Hörer.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 20.
Juli und wir wünschen euch einen weltmeisterlichen Start in den Tag.
Der Weltmeister steht fest.
Wir senden herzliche Glückwünsche nach Spanien.
Und ja, aus deutscher Sicht kann man nur sagen, zum Glück ist das Turnier jetzt vorbei.
Endlich.
Jetzt kann alles besser werden.
Ja, wirklich.
Also ich muss sagen, es hat sich am Ende wirklich gezogen.
Ja, das stimmt.
Und gerade mit den späten Anstoßzeiten, ist hat er einen dann doch die Nächte gekostet irgendwie, ne?
Ja, definitiv.
Hast du das Finale geguckt?
Hast du die Halftime-Show gesehen?
Ja, und ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Also ich bin als Gen Z, muss ich eigentlich Justin Bieber-Fan sein, aber es war so befremdlich.
Irgendwie weiß ich nicht.
Die machen uns den Fußball kaputt, finde ich.
Ja, ich freue mich jetzt auch, wenn es bald wieder Fußball mit zwei Halbzeiten gibt.
Aber gut.
Eine Sache müssen wir, glaube ich, noch abrappen.
sozusagen das letzte Take zur Weltmeisterschaft.
Ja, unser Tippspiel der Redaktion.
Wir haben am Anfang schon mal drüber gesprochen.
Da lief es für Holger ja gar nicht so gut, aber er hat noch aufgeholt.
Und weil es einige von euch ja so interessiert hat, hier nochmal einmal kurz der Endstand.
Nando, der ja lange an der Spitze thronte, hat es tatsächlich noch geschafft, abzustürzen auf den 28.
Platz.
Philipp auf 24.
Ich habe es leider auch auf den 21.
Platz nur geschafft.
Holger immerhin auf den 19.
Und der AAA-Sieg geht an dich, lieber Moritz.
Du hast es auf den 5.
Platz geschafft.
Immerhin einer unter den Top 10.
Ja, vielen Dank.
Aber ich würde sagen, das ist der Moment, wo wir dann zum eigentlichen Thema dieses Podcasts hopsen.
Und zwar die Börse.
Und die hat sich am Freitag wenig weltmeisterlich präsentiert.
Gewinnmitnahmen und ein steigender Ölpreis wegen der wieder angespannten Situation im Nahen Osten sorgten letztendlich dafür, dass der DAX um 0,34 Prozent tiefer schloss.
Und von seinem Rekordhoch, das ja bei 25.900 Punkten lag, ist er mittlerweile gut 4 Prozent zurückgekommen.
Ja, das ist gerade mal zwei Wochen her.
So schnell geht das.
So schnell geht das.
Und auch an der Wall Street saß am Freitag eher trist aus.
Der anhaltende Ausverkauf bei Halbleiter- und KI-Aktien sorgte beim S&P 500 für ein Minus von etwa einem Prozent.
Der Index der Tech-Börse Nasdaq verlor 1,4 Prozent.
Und im frühen Handel zum Wochenauftakt zeichnete sich an den US-Börsen kaum Bewegung ab.
Die Futures auf den S&P 500 gaben 0,1 Prozent nach.
Die Nasdaq 100 Futures legten leicht um 0,1 Prozent zu.
Damit deutet es jetzt nach den Wochenverlusten der vergangenen Woche bei allen großen Indizes jetzt erstmal ein.
vorsichtiger Start in die neue Handelswoche an.
Der Halbleiterindex Sox, Nando und Holger haben da am Samstag schon drüber gesprochen, verzeichnete am Freitag den stärksten Wochenverlust dann insgesamt seit mehr als einem Jahr und ist im Juli bislang um mehr als 18 Prozent eingebrochen.
Er schloss gut 20 Prozent unter seinem Rekordhoch vom 22.
Juni und rutschte damit sogar in einen Bärenmarkt ab.
Dennoch liegt der Index im bisherigen Jahresverlauf immerhin noch 65 Prozent im Plus, während der S&P 500 im selben Zeitraum fast 9 Prozent zulegte.
Von den großen Tech-Werten gaben Meta und Alphabet 2,7 und 3,2 Prozent nach.
Lediglich Apple verzeichnete Gewinner.
Dazu gibt es da gleich mehr im Thema des Tages.
Ja und unterdessen hat die Berichtssaison zum zweiten Quartal so richtig begonnen.
Von den 49 Unternehmen aus dem S&P 500, die ihre Zahlen vorgelegt haben, übertrafen...
90 Prozent die Erwartung.
Analysten rechnen nun mit einem Gewinnwachstum von 26 Prozent im Jahresvergleich.
Das ist wirklich echt krass.
Man fragt sich so ein bisschen, wohin das alles noch führt.
Ob es irgendwie immer weiter geht, die Superlative immer weiter ausgeschöpft werden.
Ach, schauen wir mal.
Bei den Einzelwerten ein bisschen anderes Bild.
Netflix stürzte ab nach dem enttäuschenden Gewinnausblick und zwar um 7,3 Prozent der Streaming-Dienste.
Weckte Zweifel daran, dass das anhaltende Wachstum auch so fortgeführt werden kann.
Uber gab 2,1 Prozent nach, nachdem der Fahrdienstvermittler angekündigt hatte, den deutschen Essenslieferanten Delivery Hero für knapp 15 Milliarden Dollar zu übernehmen.
Und die Papiere von Intuitive Surgical brachen um 14,2 Prozent ein.
Der Medizintechnik-Konzern hatte vor Verzögerung bei Behandlungen durch Änderungen bei Krankenversicherungen gewarnt.
Am Wochenende sorgte dann auch Boeing für Schlagzeilen.
Der Flugzeugbauer bereitet den ersten komplett neuen Mittelstreckenjet seit Jahrzehnten vor.
Konzernchef Kelly Otwork sagte in einem Interview mit der Financial Times, Boeing wolle bis Ende des Jahrzehnts finanziell bereit sein, einen Nachfolger für die 737 MAX zu entwickeln und damit Airbus im wichtigen Marktsement herauszufordern.
Zuvor müsste der Konzern aber seine Bilanz weiter sanieren, um nachhaltig Geld zu verdienen und damit die Profitlücke von mehr als 3 Mrd.
Dollar zu schließen.
Wie Boeing das schaffen will, ist klar umrissen.
Der Konzern fährt die Produktion der 737 MAX schrittweise hoch, arbeitet durch den Auftragsbestand von fast 7000 Flugzeugen ab und will dadurch wieder kräftig freien Cashflow erwirtschaften.
Gleichzeitig sollen die Zulassungen der 737 MAX 7 und der 777X Milliarden an Kapital freisetzen, bevor das Geld in ein neues, komplettes Flugzeugsystem fließt.
Die Aktie investiert zum Wochenende bei rund 214 Dollar.
Ja und jetzt bin ich wieder da und darf gleich die Termine machen.
Das bereitet natürlich große Freude.
Ja, vielen Dank.
Und in dieser Woche gibt es ja wirklich Zahlen in einem laufenden Band.
Da kann man gar nicht alle aufzählen.
Das ist wirklich unmöglich.
Wir haben halt die wichtigsten rausgesucht.
Heute gibt es gleich Zahlen von Dominos und Ryanair.
Und so richtig spannend wird es dann am Mittwoch.
Da legen Alphabet und Tesla Zahlen vor.
Hält der KI-Boom gerade bei Alphabet.
Das wird interessant.
Dazu gibt es noch Philip Morris.
GE Renova und außerdem haben wir diese Woche noch Intel und Nestlé.
RTX, SAP, Total Energy, Lockheed Martin, Newman, American Express, Volkswagen, Deutsche Börse, Sartorius, den Laserspezialisten LPKF, war glaube ich meine Triple-A-Idee von DLR und noch viele mehr und da informieren wir euch dann aber im Laufe der Woche drüber und worauf wir noch ein Auge haben, ist die EZB-Sitzung am Donnerstag.
Da geht es darum, wie es mit dem Leitzins weitergeht.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Das Thema des Tages.
Es liegt ein Stück weit auf der Hand.
Wir müssen im Thema des Tages heute noch einmal über den Führungswechsel des Jahres sprechen.
Des bisherigen Jahres zumindest.
Nanno und Holger haben es ja am Samstag schon aufgegriffen.
Apple ist wieder das wertvollste Unternehmen der Welt.
Ja, da muss man sagen, ausgerechnet Apple, also der Konzern, der unter den Tech-Giganten mit Abstand am wenigsten in künstliche Intelligenz investiert hat, verdrängt den größten Profiteur des KI-Booms vom Thron.
Eine herrliche Ironie, könnte man sagen.
Investoren dem iPhone-Konzern ja über Monate vorwarfen, bei KI zu spät, zu zögerlich und zu wenig visionär zu sein.
Am Freitag reichte Apple ein Kursplus von 0,4 Prozent, während Nvidia 3,7 Prozent verloren.
Damit liegt der iPhone-Konzern jetzt wieder hauchdünnd vorne.
Apple kommt auf einen Börsenwert von 4,89 Billionen Dollar, Nvidia auf 4,88 Billionen.
Der Abstand beträgt damit rund 10 Milliarden Dollar.
Gemessen an der Größe beider Konzerne ist das dann ja doch eher Kleingeld.
Das ist wirklich hauchzart und trotzdem ist dieser Führungswechsel bemerkenswert, denn in den vergangenen Monaten galt Nvidia als der mit Abstand größte Gewinner des KI-Booms.
Nun verschieben sich aber offenbar die Erwartungen der Anleger, nicht mehr allein das höchste Wachstum entscheidet, sondern zunehmend auch die Frage, wie nachhaltig sich dieses Wachstum finanzieren und verteidigen lässt.
Es ist ja kein Geheimnis, dass Apple eine völlig andere Strategie als die übrigen Tech-Giganten verfolgt.
Während Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren und KI-Infrastruktur investieren, setzt Apple vor allem auf seine bestehende Gerätebasis.
KI soll auf mehr als 2,5 Milliarden aktiven Geräten laufen, ohne dass der Konzern selbst im gleichen Umfang neue Rechenzentren bauen muss.
Und genau diese Kapitaldisziplin kommt an der Börse jetzt gut an.
Zusätzlicher Druck auf die KI-Gewinner übte am Freitag das chinesische Startup.
Moonshot aus.
Das Unternehmen stellte ein neues KMI-Modell vor, das laut ersten Berichten mit dem Spitzmodell von OpenAI und Entroffic konkurrieren kann.
Ich sage nur, DeepSeek lässt grüßen.
Anleger fürchten nun, dass leistungsfähige KI künftig auch mit deutlich weniger Rechenleistungen möglich sein könnte.
Sollte sich das bestätigen, würde das die milliardenschweren Investitionen in Chips und Rechenzentren deutlich schwerer rechtfertigen.
Und Apple profitiert davon gleich doppelt.
Seitdem Unitief hat die Aktie rund 21 Prozent zugelegt und liegt mit einem Plus von 23 Prozent seit Jahresbeginn an der Spitze der Mac 7.
Zum Vergleich, der Nasdaq 100 kommt im selben Zeitraum auf rund 12 Prozent und der S&P 500 auf knapp 9 Prozent.
Ja, und das liegt auch daran, dass es für Apple keinen Gegenwind aus China gibt, sondern vielmehr Rückenwind.
In der Volksrepublik darf der Konzern seine KI-Funktion künftig mit den lokalen Partnern Alibaba und Baidu anbieten.
Ja, und das ist wichtig, weil China nach den USA der zweitgrößte Markt für Apple ist.
Analysten von Morgan Stanley sehen darin einen der wichtigsten Kurstreiber für die kommenden Quartale.
Spannend bei diesem ganzen Thema ist aber auch die historische Perspektive.
Immer wieder stand an den Börsen ja das Unternehmen ganz oben, das die jeweils wichtigste neue Technologie verkörperte.
Ende der 90er war das Microsoft mit dem PC-Boom.
Kurz darauf übernahm Cisco als großer Infrastrukturgewinner des Internetzeitalters.
Ja, und nach dem Platzen der Dotcom-Blase verschwand.
dann beide doch ganz schnell wieder von der Spitze.
Ja und genau deshalb vergleichen viele Anleger Nvidia heute mit Cisco.
Beide Unternehmen liefern die Infrastruktur für einen gewaltigen Technologiesprung und verdienen unabhängig davon, welche Anwendungen sich am Ende durchsetzen.
Die Börse stellt sich nun aber die Frage, ob der Höhe Das heißt natürlich jetzt nicht, dass Nvidia seinen Spitzenplatz dauerhaft verliert oder gar nach unten durchgereicht wird.
Der Konzern bleibt das Herzstück der KI-Revolution.
Aber die Börse schaut inzwischen genauer hin, wer mit KI langfristig wirklich Geld verdient und wer dafür einfach immer wieder neue Milliarden investieren muss.
Und das kommt Apple zugute.
Ja, und damit gewinnt an der Börse nicht der lauteste KI-Gläubige, sondern der leiseste Profiteur.
Die Geschichte der Börsenhackordnung mahnt jedoch zur Demut.
Der Thron der Weltbörsen ist ein Schleudersitz und das gilt für Apple genauso wie für Nvidia.
Ja, Lea, wir hosten ja zum ersten Mal zusammen und wir haben eben schon festgestellt, es ist das jüngste Duo, das hier jemals am Werk war.
Und ich kenne dich natürlich schon ein bisschen, wir arbeiten ja viel zusammen, aber eine Sache ist bei so einem Börsenpodcast ja dann doch entscheidend und deswegen die Frage, bist du eher Typ Risiko oder Typ Vorsicht?
Schätz mal, was würdest du sagen?
Ich könnte mir vorstellen, dass du eigentlich auf Sicherheit setzt, aber so hin und wieder einen schwachen Moment hast und da doch noch einen kleinen Zock rauslässt.
Ich hätte es nicht besser formulieren können.
Das trifft es leider sehr gut.
Ich habe auch immer öfter solche schwachen Momente.
Je länger ich den Spaß hier mache und je mehr ich mit dem Cheap ist spreche.
Aber ja, das trifft ganz gut.
Ich bin Team Sicherheit, aber manchmal überkommt es mich dann doch.
Ja, und da bist du bestimmt nicht allein, gerade in unserer Generation der U35-Fraktion, die mit Neobrokern jetzt so richtig an die Börse gekommen.
Und es gibt ja durchaus Menschen, die wollen ein bisschen Nervenkitzel haben und deswegen schauen wir uns heute ganz bestimmte ETPs, also börsengehandelte Produkte auf einzelne Aktien an und das ist eine der am schnellsten wachsenden Produktkategorien.
Die Idee dieser ETPs ist, Aktien in eine Hülle zu packen, um sie ganz einfach zu hebeln.
Das heißt, Kursgewinne oder Kursverluste des Werts werden um einen Faktor verstärkt.
Ja, und das aktuelle Marktumfeld ist wie gemacht für solche Hebeprodukte.
Manche Tech-Aktien haben sich seit Jahresanfang vervielfacht, da reden wir die ganze Zeit drüber, getrieben durch KI und die enorme Nachfrage nach Hardware, also Chips.
Und man kann durchaus diese Meinung vertreten, dass die aktuelle Schwächephase nur eine Verschnaufpause ist.
Gleichzeitig mehren sich aber auch die Zweifel, ob die Kurse wirklich nicht zu weit gelaufen sind.
Für beide Ansichten gibt es starke Argumente.
Und die neuen Produkte liefern für beide Meinungen das ideale Instrument, von der Entwicklung zu profitieren.
Wie das aussieht, lässt sich am besten anhand eines Beispiels demonstrieren.
Der Leverage Shares 2x Micron Technology ETP Securities enthält Aktien von Micron Technology.
Der US-Chip-Hersteller hat Anlegern seit Jahresanfang ein Plus von 271 Prozent gebracht.
Mit dem zweifach gehebelten Micron ETP der Firma Leverage Shares ließ sich daraus ein Plus von 479 Prozent machen.
Nicht ganz doppelt so viel, aber immerhin massiv vertreten.
Genau, Hebelprodukte, muss man dazu wissen, gibt es ja schon seit Jahrzehnten und in ganz unterschiedlicher Ausgestaltung.
Beispielsweise in Form von Optionsschein, Knockout-Zertifikaten oder Differenzkontrakten, sogenannten CFDs.
Und der Neobroker Bitpanda hat im Juni Margin Trading, so nennt man das, auf seiner Plattform eingeführt, was ebenfalls zum gehebelten Handeln genutzt werden kann.
Hebel-ETPs haben einige Vorzüge.
Sie werden als Wertpapiere über die Börse gehandelt.
Also jeder, der über seinen Broker Zugang zu einem elektronischen Cetra-Handel hat, kann sie börsentäglich kaufen und verkaufen.
Auch können Anleger nicht zu Nachschüssen aufgefordert werden.
Bei Differenzkontrakten kann dies passieren.
Um zu verhindern, dass die CFD-Position vom Broker mit Verlust geschlossen wird, wird zusätzliches Geld zur Deckung verlangt.
Bei ETPs ist das eben ausgeschlossen und die Verluste sind hier auf die Kursrückgänge der Produkte beschränkt.
können bedingt durch die Hebelwirkung allerdings heftig ausfallen.
Der Level Shares Two Times Micron Technology ETP Securities, der im Jahr 2026 so gut abgeschnitten hat, steht auf Sicht von einem Monat heftige 45 Prozent im Minus, während der Micron Kurs um 22 Prozent abgebröckelt ist.
Der Hebel funktioniert eben in beide Richtungen.
Aber auch wer auf fallende Kurse setzen will, kann auf ETPs setzen.
Wer zum Beispiel davon überzeugt ist, dass bei Aktien aus dem KI-Dunstkreis eine heftige Korrektur in der Luft liegt und von der Korrektur profitieren will, kann einen dreifach gehebelten Short-ETP auf Halbleiteraktien nutzen.
Darin sind unter anderem Werte wie Nvidia, AMD, Broadcom, TSMC, Qualcomm, Intel, ARM und Micron Technology enthalten.
Der Short-ETP hat in der zurückliegenden Woche, in der die Chip-Produzenten schwächelten, ein Plus von 19% gemacht.
wie der Leverage Shares Minus 3x Short Semiconductors lassen sich also auch gut dazu nutzen, Gewinne aus gut laufenden Positionen zu hatchen, also durch eine Short Gegenposition abzusichern.
Nicht immer gehen die Wetten auf.
Wer diese Woche beispielsweise gegen die Mac-7-Aktien gesetzt hat, hat Verluste gemacht, weil Apple, wir haben ja eben gerade drüber gesprochen, so stark gelaufen ist.
Manche Wetten dagegen waren erfolgreicher, etwa beim Leverage Shares Minus Three Times Short SpaceX.
Die fortgesetzte Talfort von Elon Musk, Weltraumunternehmen, hat dazu geführt, dass sich das Short-Produkt auf SpaceX um rund ein Drittel verteuert hat.
Hier konnten Skeptiker also so richtig absahen.
Eines ist allen Hebelprodukten aber gemeinsam.
Sie neigen zu starken Kursausschlägen.
Daher eignen sie sich nicht als Basisinvestment.
Vielmehr bieten sie sich als kleinere Position für das spekulative Depot an, das vom Kernportfolio getrennt werden sollte.
Da fühlen wir uns doch beide angesprochen.
Ja, und wem das jetzt alles so kompliziert war, dem empfehlen wir die Shownotes.
Da packen wir diverse WKNs rein und einen sehr klugen Artikel zu diesem Thema.
Geschrieben von Daniel Eckert, unserem Dividenden Eckert.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an AAA, also aaa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Ja, und es gab unheimlich viele Reaktionen auf die Samstagsfolge mit Julia Stötzel.
Und die Meinungen über die Finfluencerin gehen auseinander.
Timo schrieb zum Beispiel, so viel Geballtes, bla bla, ausweichende Aussagen und 0815-Antworten habe ich in einer Folge schon lange nicht mehr erlebt.
Teilweise hatte ich das Gefühl, dass Holger die Antworten bereits vorformulieren musste, damit überhaupt etwas Substantielles dabei herauskommt.
Naja, hat Timo nicht so gut gefallen.
Lob gab es dafür von Benita.
Sie empfand es als mutig, dass sich Julia Stötzel dem Gespräch überhaupt gestellt hat.
Unbetont in ihrer Mail, dass Female Finance Content unheimlich wichtig sei.
Frauen ticken oft anders als Männer.
Sie brauchen mehr Support, um sich an der Börse zu trauen, schrieb Benita.
Und weil ich gleich mehrere Nachrichten bekommen habe, wie ich denn die Folge fand, so als Frau.
Und vor allem auch die Gesprächsführung der Kollegen.
Ja, ich mache mich jetzt vielleicht ein bisschen unsympathisch und unbeliebt, aber ich sehe das tatsächlich ein bisschen anders als Benita.
Ich bin nämlich kein Fan von so künstlichen Schubladen.
Und damit auch nicht von Female Finance Coachings oder irgendwie Finanztipps nur für Frauen.
Ich finde ja, wir Frauen sind nicht zu dumm für den ganz normalen Markt.
Aber das sind nur, um im Sprachstil der Samstagsfolge zu bleiben, meine Two Cents zu diesem Thema.
Sehr gut, dann hätten wir das auch geklärt.
Und dann kann es jetzt nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
