# AI Infrastructure Economics And Payments Consolidation

**Podcast:** Die Nerd Show
**Published:** 2026-07-18

## Transcript

Einen wunderschönen guten Tag, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen.
Willkommen zur Nerdshow.
Ich bin wieder hier mit dem Carlo, Manuel und Sebastian.
Es wird eine grandiose Mittagsaufnahme hier an diesem wunderschönen Freitag.
Hallo Jungs.
Hi.
Hi zusammen.
Hallo.
Sehr gut.
Ja, wir haben wieder einiges zu besprechen.
Wir haben eine gute Woche.
Ich kann vielleicht mal newsunabhängig anfangen, weil ich war ja...
Letzte Woche auf dem Race Summit in Paris.
9000 Leute AI-Konferenz.
Genermaßen ohne Endkunden.
Das ist so eine AI-Menschen-feiern-sich-selbst-Konferenz.
Also es sind die ganzen, es ist noch nicht mal Anthropic oder OpenAI da.
Es sind die ganzen Liter-Center-Leute da.
Am Ende hast du die ganzen Neo-Clouds da.
Irgendwelche Leute, die APIs darüber bieten und so weiter.
Aber das ist ja schon wieder Neo-Cloud.
Neocloud sind die ganzen Leute, die jetzt Rechenzentren bauen.
Zum Großteil sind das die alten Bitcoin-Miner, die halt Zugriff auf Power haben und jetzt einfach ihre Rechenzentren umschiften.
Deswegen da so ein paar interessante Sachen, weil also erstmal, das ist wirklich wie 99, das sind die Leute mit Geld.
Wir haben uns mit Giants Form, wir haben das quasi gemacht, ein bisschen die AI-Welt noch ein bisschen besser zu verstehen, wie funktioniert dieser Markt und haben uns dann so VIP-speaker-Tickets geholt.
Dementsprechend hatten wir auch zu ein paar spannenden Events Zugriff und halt Speaker-Lounge und so weiter, um die richtigen Leute zu treffen.
Bei 9000 Leuten ist das uns ein bisschen schwer.
Man kauft sich ein Speaker-Ticket?
Nein, man kauft sich ein VIP-Ticket, das das gleiche Level wie Speaker hat.
Bedeutet auch, dass wir am Dienstagabend in Versailles essen waren.
Also die haben sich da was kosten lassen.
Waren aber auch 800 Leute.
War riesig.
Monster-Erlebnis.
Black Tie Only.
Das heißt gesamte Giant Swarm Founder-Riege in Smoking.
Das war spannend.
Aber um so ein bisschen Dateninfos.
Also erstmal wirklich, es fühlt sich an wie 99 von der Struktur her, wie das Advertising auch damals noch funktioniert hat.
Du hast einfach irgend so ein...
Datacenter-Typen, der irgendwie ein Datacenter baut.
Dann hast du irgendwen, der da irgendwie sinnvoll die Server zusammen managen kann und die Server managen kann.
Dann hast du den nächsten, der da irgendwie Models drüber providen kann.
Dann hast du den nächsten, der irgendwie sinnvolle APIs über die ganzen Models zur Verfügung stellt, um ein API zu haben, um halt wild rumzuswitchen.
Dann hast du noch irgendwen, der da irgendwelche Agent-Strukturen drüber baut und alle chargen halt einfach 10, 20, 30 Prozent als der vorherige.
dieses Geld wird multiple Male verdient.
So wie du gibst einen Euro für Advertising aus und am Ende kommt beim Publisher irgendwie 10 Cent an.
Und so auch gestern noch, ich hatte gestern noch eine Präsentation über AI-Investments, die hat dir das nett gesagt, du hast halt so, ich sag, ein Betrieb von einem Rechenzentrum, kostet irgendwie Megawatt 8 Millionen pro Jahr.
Die werden dann relativ schnell, sobald auch eine Neo-Cloud so ein Rechenzentrum gebaut hat, vertickern die das quasi für den Preis mehr oder minder 1 zu 1 einfach direkt an Anthropic oder halt erstmal an ein AWS oder Microsoft oder sonst wen.
Also das geht da 1 zu 1 durch, jetzt geht die Kaufer zu.
Und Microsoft macht dann so 14 Millionen.
Und wenn jetzt ein Anthropic nur noch Inference machen würde, und alle nur Fable nutzen würden und so weiter, dann würden die da 140 Millionen mitmachen.
Also Anthropic kann hammermäßig profitabel sein.
Kommen wir gleich bei den ganzen Open-Source-Dingern noch dazu, weil ich glaube, da wird sich einiges bewegen.
Grundsätzlich, was kostet so ein Rechenzentrum?
Ich habe einen Typen getroffen, der baut gerade eins, der hat mal ein Startup gemacht und war da so CFO und jetzt baut er halt Rechenzentrum.
Das kann man halt machen.
Also du musst gucken, dass du einen Platz hast, der genug stabilen Boden hat, weil diese Teile einfach scheißen schwer sind, auch wegen der Wasserkühlung.
Interessante Anekdote, das Ding gerade ein Provider für die Telekom gebaut hat, ja irgendwie, ich glaube in München.
Das gesamte Rechenzentrum ist irgendwie im Keller von einer ehemaligen Versicherung und wird durch den Eisbach gekühlt.
Und das warme Wasser wird dann für Fernwärme genutzt.
Brauchen halt Wasserkühlung.
So, aber so ein Rechenzentrum kostet 35 Millionen, 37 Millionen für einen Megawatt zu bauen.
Der baut jetzt gerade mal 50 Megawatt.
Könnte auch ein Gigawatt bauen, also hat zumindest Demand dafür, aber hat noch keinen Power und Land und so weiter.
Und das ist 100% finanziert durch Banken.
Er hat keinerlei Risiko.
Kannst du einmal ganz kurz sagen, was sie dann bauen?
Ist das nur das Gebäude oder alles, was halt drin ist?
Das Rechenzentren mit Servern und Kühlung und so weiter und so fort.
Fertiges Ding.
Teilweise, wenn sie es direkt an Anthropik verkaufen, direkt mit Anthropics Back.
Dann kriegen die in X-Seiten Dings und da steht genau drin, wie das Ding auszusehen hat.
Normalerweise können die das aber erst an einen Antropic oder Ähnlichem verkaufen, wenn das Ding fertig ist.
Das heißt, die können das erst dann wirklich vertickern.
Deswegen brauchen die so eine gewisse Zwischenphase.
Die kriegen das, wie gesagt, finanziert von Banken.
Power und so weiter ist ein geringer Teil davon.
Die größten Kosten sind weiterhin die CPUs.
Die CPUs kriegt man aber.
Also CPU ist im Moment kein Bottleneck, GPU etc.
Die Server sind kein Bottleneck, die kriegst du.
Aber haben schon, oder?
RAM kriegst du auch, du kriegst die ganzen Dinge, also es kostet halt Geld.
Das Problem ist Power, die richtige Location mit stabil genugem Boden oder du musst halt riesen Fundamente basteln und so weiter und das Ding gebaut kriegen.
Auch die Finanzierung kriegt man scheinbar, weil du relativ klar argumentieren kannst, dass das Ding abgenommen wird, weil einfach alle Shortage an GPUs haben.
Das heißt, es wird auf jeden Fall abgenommen.
Das heißt, du kriegst das 100% finanziert von irgendwelchen Banken.
Bis es halt nicht mehr so ist.
Aber Stand jetzt brauchen die alle Rechenzentren wie doof und du kriegst die Dinger nicht schnell genug gebaut.
Und dementsprechend gibt der mal für seine 50 Megawatt irgendwie 1,2 Milliarden aus.
So, das kriegt der finanziert.
Kein Risiko auf seiner Seite.
Nachher hat er ein Rechenzentrum.
Wie gesagt, ein Megawatt vertickert der für irgendwie 8 Millionen im Jahr.
Das hat er relativ schnell wieder drin.
Wahrscheinlich sogar für mehr.
Die GPUs kriegt der, Power kriegt der und so weiter und so fort.
Was jetzt spannend wird für das ganze RAM-Thema, wir kommen ja jetzt zu diesen World Models.
Ich kann nochmal ganz lange Research Paper von dem Typen teilen.
Und das sind keine schlanken Frauen, ne?
Gehe ich von aus.
Die haben viele Parameter.
Manuel, hast du das richtige Mikrofon an?
Ist das das schure Mikrofon, das bei dir aktiviert ist?
Es gab auch Frauen.
Es gab auch Frauen grundsätzlich auf dem Event.
Aber ja, grundsätzlich ist das eine sehr weiße Männerdominierte Dings im Moment.
Ich habe jetzt eigentlich die World Models genannt.
Ach so, die World Models.
Ach so, genau.
War jetzt sein Mikro wieder aus?
Nein, checkt es mal auf jeden Fall.
Ich glaube, du bist mit den Kopfhörern gerade drin.
All good.
Glaubst du auch, Carlo?
So, das...
Das Spannende dabei ist dann, dass diese World Models, also im Sinne von, dass du Videos verarbeitest, um die Welt zu erkennen, 25 mal mehr Speicher braucht als die momentanen Racks.
Das heißt, die bauen gerade komplett andere Racks dafür.
Das heißt aber auch, der Demand, den wir haben, jetzt im Moment, für RAM, ist noch nothing.
im Verhältnis zu dem, was wir sehen werden.
Weil diese ganzen World Models, die alle versuchen werden, viel, viel, viel mehr RAM, SSDs etc.
brauchen als irgendwer anderes.
Und das wird auf jeden Fall spannend.
Der Typ, der Analyst sagt auch, okay, Bubble sind wir weit von entfernt, die nächsten Jahre sind komplett fein.
Bei allem, die merken, was die sehen und die reden halt.
quasi täglich mit TSMC, die schauen sich Building Permits in der ganzen Welt an, um zu gucken, wo irgendwelche Daten aufgebaut werden und so weiter, wo irgendwelche Data Center gebaut werden, um das rauszufinden, wer die Potenzial schon abnimmt, wer was braucht, wie Modelle laufen und so weiter.
Also da ist definitiv nach allem, was ich da gesehen habe, sind wir von jeglichem wirklichen Bubble-Ding noch weit entfernt, weil die Leute ja auch wirklich alle Geld machen.
Es ist nicht so, als würden die kein Geld machen.
Nach der Aussage von ihm ist mittlerweile Anthropic profitabel.
Deswegen ist Fable so teuer, weil die halt quasi ein Drittel für Inference haben und der Rest der ganzen Infrastruktur ist einfach nur für Modelle bauen.
Sobald sie mehr für Inference haben, können sie auch, wie gesagt, geht der Profit nach oben und so weiter.
Die können damit einiges spielen.
Aber da kommen wir, glaube ich, bei den ganzen Open-Source-Sachen noch drauf, wenn wir darüber reden.
Aber auf jeden Fall ultra spannend.
Es gibt einige krasse Leute, Nebius war auch da, die Datacenter bauen.
Nebius hat scheinbar den Vorteil, wie ich jetzt wieder gelernt habe, die kommen am Ende von Yandex raus und die haben halt die tausend Ingenieurs aus Yandex rausgeholt, die früher Datacenter bei Yandex gebaut haben und können deswegen sehr effizient jetzt Datacenter bauen.
Bin ich auch investiert und auch ziemlich bullisch.
Wir sind gerade gut runtergekommen, also keine Anwälte, keine Investment-Empfehlung, aber wer da rein möchte, mal gucken, wie weit es noch runter geht.
Ja, auf jeden Fall spannend.
Also die sind krass.
Ich komme jetzt auf den Namen nicht.
Irgendwas mit P vergessen.
Die haben das Rechenzentrum für die Telekom gebaut oder bauen das Rechenzentrum für die Telekom.
Das sind Ex-Crypto-Leute.
Die hatten halt mal quasi negativen Strom irgendwie hob oben in Norwegen oder so, weil da gibt es keine Leitung nach unten und so viel Wasserkraft, dass der Strom zu gewissen Zeiten negativ ist.
Deswegen liefen da Bitcoin-Miner.
Es laufen da halt AI-Rechenzentren.
Und die haben halt eine ganze Struktur wieder aufgebaut, wie die quasi in so Dingern Sachen bauen.
Leute getroffen, die ganze Rechenzentren einfach nur in Container packen für irgendwelche Oil-Feels und sonst was, mit Kühlung und allem und GPUs drin.
wo du einfach mit dem Hubschrauber das Ding runterlässt und einfach zwei Kabel dransteckst und fertig bist.
Also es gibt ganz viele faszinierende Sachen, die da passieren.
Das Datacenter-Level ist fully fine.
Bei den Models, wie gesagt, haben wir gleich eine Diskussion.
Application darüber ist halt noch komplett unklar.
Du wirst Agents brauchen und so weiter, aber was ist da das richtige Modell?
Glaube ich auch wieder hart.
Aber gut, das ist ein Bias, weil wir nur mal dran glauben.
Glaube ich relativ hart an Open-Source-Lösungen.
wo sich einiges an Standards bauen.
Aber hat auf jeden Fall was gebracht, diesen Markt ein bisschen besser zu verstehen.
Der halt im Moment komplett durchdreht.
Was war so das krasseste Insight, was du noch nicht vorher wusstest?
Wo du gesagt hast, oh cool, dass ich hier war.
Also eins der krassesten, da muss ich aber die ganzen Paper noch fertig lesen, war dieser Analyst, also den gefunden zu haben.
Die Paper werden auch normalerweise gepublished etwas später.
Die gehen zuerst an die Hyperscaler und Modelprovider und Chipfabriken und so weiter raus.
Und dann werden die normalerweise gepublished.
Das war krass.
Also dieses Real-World-Models braucht so viel mehr Speicher und so weiter.
Ist einem klar, wenn man darüber nachdenkt, aber das so erfahren zu haben.
Und diese klare Aussage von mehreren Leuten, die es mir auch erklären konnten, dass das Ding gerade funktioniert innerend.
Also Anthropic macht Geld.
Microsoft macht Geld.
AWS macht Geld.
Die machen alle Geld damit.
ja, die haben jetzt ein Cashflow-Ding, dass die Cashflow negativ werden oder so, weil sie so viel bauen müssen.
Aber wenn du mit irgendwas Geld druckst, wenn du 40% Marge hast, dann halt sagen, dann gebe ich ja meinen Cash aus, um da 40% Marge drauf zu haben, dann döh, natürlich tust du das.
Ja, ich meine, ich sehe es ja bei unseren Leuten, die halt entwickeln.
Also wir haben jetzt am Wochenende einen Offsite gemacht mit den Edelments nach Belgien.
Da war natürlich AI auch ein hoch dominierendes Thema.
Wie arbeitet man damit, was macht man damit und so weiter und so fort.
Da war aber auch die einhellige Meinung, dass wenn man jetzt das wieder abschalten würde und wieder zum alten Workflow zurück müsste, das will halt auch keiner.
Das heißt irgendwie, das ist jetzt schon da, ist es jetzt schon richtig gut.
Und ja, da muss man halt gucken.
Ich habe auch dazu ein spannendes Paper, Speculative Growth and the AI Bubble von Ricardo.
Cavaliero, das ist ein Professor vom MIT.
Der geht da super nüchtern ran, wenn man da so durchskimmt, dann kommen einem viele Matheformeln entgegen, wo ich mir denke, für den Zusammenhang hätte es jetzt aber keine Matheformel gebraucht.
Und das Explain Me Like I'm Five von dem Paper ist eigentlich so ein bisschen, also die ganze Sichtweise, ob wir jetzt in der Bubble sind oder nicht.
ist eigentlich eine falsche Sichtweise, weil so binär ist das gerade nicht.
Und das stützt ja auch die These, die du gerade gesagt hast, Oliver.
Es wird nicht platzen.
Es gibt einfach genug Leute, die jetzt schon Geld machen und kann sein, dass wir so ein bisschen overshooten, was Infrastruktur angeht, aber die kommt schon auch weg.
Das ist, glaube ich, so die Quintessenz.
Also kann sein, dass es jetzt mal vielleicht für den einen oder anderen Investor irgendwann kurzfristig mal ein bisschen Schmerz erfüllt, aber langfristig werden wir das alles brauchen.
Wie schmerzhaft kann es sein, wenn es so viel Demand gibt, dass jemand anders es dann einfach nimmt, wenn du es doch irgendwie verkackt hast?
Und nur wenn es das eine nicht ist, wird es das andere.
So nach dem Motto, die einzige Frage ist die Haltwertzeit, finde ich.
Ich füge dazu immer nur mein Beispiel an, dass wenn wir irgendwie 20.000, 30.000 Euro Tokens bei einer Coding Session verbraten pro Monat, ob ich die bezahlen würde.
Weil das würde ich nämlich nicht tun.
Also ich habe ein Limit, was ich für einen Coding Agent bezahle.
Habt ihr ja immer gesagt, wenn es das wert ist?
Da denke ich mir so, ja gut, jetzt gerade ist es mir das nicht wert.
Das ist so das, was ich sehe.
Das ist auch so ein bisschen, merken wir jetzt auch, wir sind jetzt so literally one year in bei Vendis, unserem CM, was wir da bauen, mit der Incorporation und dass wir da richtig Vollzeit auch dran arbeiten.
Ein bisschen Halbzeit davor auch schon, aber jetzt Vollzeit.
Und man merkt schon, dass es langsamer wird im Entwicklungsworkflow.
Das kann aber auch ein bisschen an unserer Harness liegen, weil wir haben ja immer, wir lassen was von Claude bauen.
dann macht Codex davon ein Review, dann wird das zu GitHub gepusht, dann gibt es da nochmal ein Co-Pilot Review, dann holt sich Claude wieder den, wertet die beiden Sachen von Codex und Co-Pilot aus, macht dann wieder was und das wird dann wieder gereviewt und das ist so eine Dreifaltigkeit mit den ganzen Quality Gates, also Continuous Integration, automatisierte Tests, die einfach, das braucht dann eine Stunde, bis das alles durchgelaufen hat und in so einem Status ist das alle AIs fein damit sind und dann kommt der Human-Insel-Loop.
Und das entzerrt den Prozess aber ein bisschen.
Da werden halt sauviele Tokens verbrannt, die alle nicht cashbar sind.
Ich weiß nicht genau, ob wir da nicht vielleicht auch gerade ein bisschen mit der Technik asen, ob es vielleicht auch ein bisschen leichtgewichtiger vom Prozess her ginge.
Muss man dann drauf gucken, wenn Entropic sagt, wir bieten den 200-Euro-Plan nicht mehr an, der kostet jetzt 10.000.
Ja, wir sind ja auch noch in den Plänen und ich höre auch von Leuten, die halt über 150 Leute sind.
Wenn du einfach API-Kosten hast, wird es einfach krank.
Und das ist ja genau das, wo ich glaube, wo es spannend wird.
Gut, dann lass uns mal auf die Modelle gucken, oder?
OpenAI hat ja rausgehauen.
GPT-5-6.
Ich habe wieder meinen Klassiker gemacht und meine Partikelanimation da reingepackt.
Habe ich auch auf LinkedIn gepostet.
Hat schlechteres Ergebnis abgeliefert als Fable.
Also auch da noch nicht One-Shot, noch nicht gut.
Mit ein bisschen Nachschleifen ganz okay, aber jetzt auch, ich glaube, die Verbesserungen marginalisieren sich da gefühlt gerade.
Ich kann wahrnehmen, dass GPT-5.6, also wenn ihr jetzt das dicke Modell vor allen Dingen benutzt und mit High Reasoning, dann ist das deutlich langsamer noch.
Also ich finde irgendwie unsere ganzen Codex Reviews, die brauchen alle extrem lange, bis die nach Hause kommen.
In den ganzen Benchmarks ist es natürlich dann aber auch jetzt einfach Frontier abgeliefert.
Und OpenAI tut ein bisschen was am Hardware-Markt.
Carlo, du bist ja hier unser Gadget-Rist.
Kaufst du die Tastatur?
Ich bin nicht so voll OpenAI-committed.
Daher weiß ich nicht.
Also, angucken wir, würde ich es mir schon gerne mal.
Ist das von OpenAI?
Die Tastatur ist natürlich gebaut von Working Loud.
Das ist so eine Tastatur-Boutique, wo du echt gute Keyboards kriegst.
Und die haben denen halt so ein Keyboard gebastelt wie unser Weihnachtsgeschenk.
Wir haben ja hier so ein Weihnachtsgeschenk gehabt für Kunden, wo wir das komplett bei einer Elements intern hergestellt haben.
So eine Tastatur mit drei Knöpfen, die man sich komplett frei belegen kann, wo man dann halt irgendwie sich auch irgendwie drauf machen kann, dass man sich continue, allow, die üblichen Sachen, die ein Clowns und Fragen...
Wir hatten mal so ein Steam Deck gehabt, wo das alles so frei belegen kann und so.
Und ich habe es halt nie benutzt.
Das ist eine gute Idee.
Und wir haben Ende des Tages.
Also ich finde es cool auf jeden Fall, weil es ist wirklich was, was du repetitiv tagtäglich machst.
Das ist ja anders, als wenn du sagst, ich hüpfe jetzt irgendwie zwischen zehn Programmen hin und her und jeden brauche ich irgendwie andere Knöpfe oder so, sondern es ist einfach, wenn du die ganze Zeit mit AI arbeitest, schon ein sinnvoller Case.
Also ich finde es schon cool.
Aber kann man das Ding auch mit anderen AIs nachher benutzen oder nur OpenAI?
Ich gehe mal davon aus, dass du das frei konfigurieren kannst.
Also ich meine, Working Cloud wird jetzt glaube ich nichts bauen, was du dann nur mit Codex, was ja nur ein Spielzeug für Codex ist.
Ich glaube, dafür ist es auch zu teuer, oder?
Okay, okay, dann gucke ich mich auf jeden Fall nochmal an.
Dann macht das schon wieder mehr Sinn.
Ja, aber natürlich super cool integriert sein.
Hat irgendwer anders?
Was meint ihr dazu?
Weiß nicht.
Ich bin mit meinem Keyboard zufrieden.
Ich bin mit meinem, weiß ich nicht.
Ja, ist ja auch kein richtiges Keyboard.
Ist ja irgendwie ein Spielzeug.
Und es kostet 230 Dollar.
Das finde ich schon viel für ein Spielzeug.
Auf jeden Fall.
Im gleichen Abenzug haben sie noch announced, dass sie einen movable Speaker machen wollen.
Da kriege ich jetzt auch immer mehr.
Ja, ich glaube, sie wollen halt so einen AI-Companion basteln.
Ich glaube einfach, tragbarer Speaker.
Sowas wie eine Alexa in Mobil.
Reformfaktor oder so weiß man jetzt noch nicht so super viel.
Und das sollte ich halt unterstützen.
Und da sehe ich auch immer mehr Werbung für.
Ich hatte letztens irgendwie was gekriegt.
Blog heißt das irgendwie, das Ding.
Das kannst du dir so unter das Handy klemmen und dann irgendwie komplett Beatings mitschleifen und kannst dann irgendwie das Ding anschließend fragen hier.
Was war denn der Summary?
Was hatten wir da und da genau gesagt?
Und so weiter und so fort.
Da gibt es viele hier.
Ich habe so einen Teil hier.
Da gibt es das Plot-Ding, was du unter das Handy hängst und so.
Also da gibt es ja extrem viel, aber das sind am Ende des Tages wirklich einfach nur stumpfe, vernünftige Mikrofone, sodass du halt im Raum ganz gut aufnehmen kannst.
Und dann passiert der Rest aber komplett über Software.
So bei dem Ding hier ist ganz cool, dass du halt dann vorzurückspulen kannst und solche Sachen.
Was für ein Ding hast du da?
Das ist HighDog.
HighDog heißt das.
Und das kannst du mit Bluetooth zwischenschleifen, was irgendwie sehr nett ist.
Aber es sieht halt aus wie so ein Communicator von Star Trek.
Aber das heißt, damit kannst du besser den Raum aufnehmen, oder was?
Genau, das ist ein richtig gutes Raummikrofon.
Und was halt gut ist, du kannst es halt an allen Leuten halt zeigen.
Ich würde gerne das Meeting transkribieren.
Ist das okay für alle Beteiligten?
Ja, zack, legst es hin.
Da hast du einen Knopf, wo wichtige Sachen waren, mit denen du das dann schon mal markieren kannst.
Weil das sind so Sachen, die dann später einfach nicht mehr dazu kommen.
laut, leise vor zurückspulen.
Aber warum willst du im Meeting zurückspulen?
Nee, nachher, wenn ich es mir nochmal anhöre.
Achso, okay, gut.
Ich dachte gerade, du willst im Meeting.
Also wirklich wie so ein früher Diktiergerät.
Und benutzt du davon irgendwas jenseits der Summary?
Wirklich?
Also wenn du jetzt so in den Prozess guckst?
Weil ich glaube halt irgendwie...
Ja, das Taggen tatsächlich.
Okay, da war jetzt was Wichtiges.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe es ganz erhofft, dass du von einem Meeting ins andere hüpfst.
und dann selber nicht mehr genau weiß, was alles besprochen wurde, dann liest du die Summary durch, dann bist du wieder so grob im Thema.
Aber es kommt ja total darauf an, die für dich relevanten Sachen nachher gegen das Transkript fragen zu können.
Wenn du nicht mehr weißt, was du fragen musst, weil du es einfach nicht mehr präsent hast, dann ist das halt nur so ein, ja okay, ich habe jetzt ein Protokoll und kann das jetzt irgendwie transformieren oder so.
Aber wirklich so die wichtigen Sachen, die du nachbearbeiten wolltest, dann nochmal zu holen, aus einer To-Do-Liste zu finden, finde ich total wichtig.
Mehr oder weniger, das mache ich auch ganz häufig, trotz Transkript mitten im Meeting, mir die Fragestellung, die ich damit nochmal weiterverarbeiten möchte, schon mal zu notieren.
Also das hilft mir total.
Das ist dann auf jeden Fall...
Ja, mach du, Manuel.
Ist mein Mikro gut, dass du mitarbeitest?
Ja, super.
Also es ist auf jeden Fall ein totaler Case für mich.
Ich versuche alles zu transkribieren.
Ich habe ein paar Stellen, also Telefonate und so, habe ich noch keine guten Wege.
Also wer da gute Ideen hat, sehr, sehr gerne.
Ich mache es tatsächlich so, dass ich dann in diesem Meeting, Carlo, du zeigst gerade schon auf das Gerät, die andere Seite muss man eben auch hören.
Wenn das gut geht, super.
Der schleift quasi Bluetooth durch und alles, was rein braucht.
Also da bin ich sehr, sehr interessiert dran.
Und ich sage tatsächlich auch, dann je nachdem, was das für ein Meeting ist, ob extern oder intern, auch nochmal hier für das Protokoll, hier die To-Dos nochmal, dass das auch nachher aufgefunden wird.
Und dann frage ich eigentlich ganz selten in das Transkript rein, sondern dann läuft halt ein Prozess durch, wo das halt weiterverarbeitet wird und dann an die richtigen Stellen im Prinzip transportiert wird.
Und das ist das, was ich mache.
Aber ich frage nicht in einzelne Transkripte rein, in der Regel nicht.
Eine schöne Anekdote.
Wir haben untereinander vereinbart, wenn einer ein Meeting in der Firma unter Mitarbeitern aufnehmen möchte, kann er das tun.
Wenn Kunden dabei sind, muss natürlich vorher gefragt werden.
Aber ich stehe in einem Meeting mit einem Projektleiter und er fragt, du nimmst gerade auf.
Ich sage so, nee, wieso?
Ja, du sprichst gerade so, als würdest du das der AI gerade diktieren.
Aber nein, man hat sich eine präzise Sprache angewöhnt aufgrund dieser Transkript-Meetings, dass man das anscheinend auch ohne, dass ein Transkript läuft, am Dirien vielleicht schon Blut bekommen hat.
Ja, du hast halt keine kleinen Kinder mehr, so wie ich.
Du hast das High-Doc-Ding wo gekauft?
Ich habe es bei Kickstarter damals geholt.
Ich habe es auf Kickstarter damals gekauft.
Was heißt damals?
Wie alt ist das?
Ja, ist das jetzt.
Da gibt es drei Stipfen.
Ein so ein großes Dock, das habe ich nicht geholt.
Ein kleines, was du ans Telefon ranmachst.
Das ist wirklich nur so ein kleiner Dongle.
Und der dann halt die ganzen Krippe nicht hat, aber die grundsätzlich die gleiche Funktion.
Kein eigenes Mikrofon allerdings, sondern das ist dann nur über Bluetooth.
Und dann das Ding hier, was irgendwie magnetisch ist, was ich dann hinten an meinem Laptop auch anklemme und einfach den ganzen Tag mitschleppe.
Das ist vor allem ein Case auch im Auto bei mir.
Dass ich, wenn ich im Auto selber irgendetwas diktiere, nochmal mitnehme oder einfach im Gespräch bin, wo ich sage, ich kann nicht mitnotieren, kann ich das kurz aufzeichnen.
Und dann ist aber auch gar kein Bluetooth.
Und da hängt dann noch eine Subscription dran?
Da hängt keine Subscription dran, das war einer der Gründe.
Das Einzige, was ist, ich kann damit...
verschiedene Sachen nicht machen, weil das nicht auf deutschen Servern geht.
Das heißt, wir haben lokal nehmen wir halt dann Mac Whisper oder solche Sachen, die dann halt wirklich mit einem lokalen Modell laufen.
Für meine eigenen Sachen kann ich das halt benutzen, aber in Kundensachen kann ich es halt nicht wegen keiner deutschen Server.
Und wie funktioniert es mit dem Taggen genau?
Also du drückst dann einfach einen Knopf, wenn da irgendwas Spannendes war und dann ist da ein Marker dran, so wie Kapitel.
Genau.
Ja, geil.
Können wir das nicht dazu nutzen, unseren Podcast-Kapitel aufzuteilen?
Das macht er ja inzwischen automatisch über Riverside.
Deswegen, ich habe es auch mal überlegt, aber ich war eigentlich mit dem Ergebnis so schon ganz happy.
Aber können wir trotzdem gerne mal probieren, ob er besser ist.
Nein, wenn das schon geht, dann brauchen wir das nicht.
Aber auch da ist für AI sehr präzise.
Wenn wir sagen, jetzt kommt ein neues Kapitel, dann kriegt der AI das schon mit.
Okay.
Was meinst du?
Wir müssen doch eigentlich davon ausgehen.
Darf ich ausgehen, dass in ein paar Jahren wirklich einfach alles aufgezeichnet wird, oder?
Weil die Leute auch das so sagen, dass das einfach so ist.
Und jede Interaktion wird aufgezeichnet, irgendwann auch noch mit einer Kamera.
So, dann laufen die Leute mit diesem Ding um den Hals rum.
Aber das ist doch total verboten, oder?
Das ist total verboten.
Es ist die Frage, ob die Leute es aber trotzdem machen.
Also das ist so, wenn ich das...
Wenn der Erste dafür eine saftige Strafe kriegt und das dich rumspricht, wirst du damit aufhören.
Ich glaube, die Menschen wollen das.
Also UX-mäßig ist es halt mega convenient, wenn du einfach alles hast und übergegen alles nochmal fragen kannst.
Wie oft bin ich schon mal gedanklich in ein Meeting ausgestiegen und war happy, Leid nochmal zurückgucken zu können, was gerade gesagt wurde.
Aber convenient ist es nicht.
Also die Leute wollen es nicht.
Also es ging über mich.
Ist ein bisschen so wie, keine Ahnung, die ganzen anderen Sachen, die früher verboten waren, Napster und Co., wo es dann irgendwie legale Alternativen oder Wege gefunden wurden, das halt doch zu machen.
Also ich glaube, das ist so ein großer Sog dahin, weil es so viel Mehrwert nachher Leuten bringt.
Wir werden irgendwelche technischen Lösungen dafür finden müssen.
Also ich glaube, das Persönlichkeitsrecht bleibt ja unverändert, egal ob das lokal verarbeitet wird oder nicht.
Wenn mich jemand aufzeichnet, ohne mich zu fragen, dann finde ich das scheiße.
Aber ich kann mir vorstellen, dass es einfach eine Gruppe von Menschen gibt, so wie wir das jetzt in der Company halt eben auch machen, die sagen, du, alles gut, ich erzähle dir keinen Scheiß.
Wenn das alles lokal verarbeitet wird, darfst du gerne aufzeichnen, was ich sage.
Das ist okay für mich.
Dann muss man sich irgendwie zu erkennen geben als ein solcher.
Vielleicht tragen wir dann, so wie die Tattoos, dass man Organspender ist, auch ein Tattoo, dass man okay damit ist, aufgezeichnet zu werden.
Oder anderswo, man muss immer dazu sein, wenn man es nicht möchte, dass das irgendwie invertiert wird.
Ich habe da noch keine finale Meinung zu.
Also ich finde es jetzt in Meetings, die ich habe, finde ich es nicht so störend, dass ich komplett aufgezeichnet werde, dass da inzwischen auch so sich so bei fünf Teilnehmern, fünf Notetaker mit reindrängeln ins Ding irgendwie und auch was von einem wollen und danach auch immer alles hin und her schicken.
In so muss ich sagen, das habe ich für mich schon identifiziert, ich bin jemand, der sprachlich glaube ich, also ich denkt dann manchmal schneller, als ich sprechen kann.
Manchmal spreche ich auch leider doch irgendwie Quatsch oder erzähle Quatsch oder so und dann muss ich irgendwie Sachen auch nochmal wieder revidieren können.
Ich weiß nicht genau, ob mir das so gut gefällt, wenn ich das so, weiß ich nicht.
Manchmal sagt man auch Sachen und merkt dann selber an, nee, das war keine gute Idee, hat es dann aber schon gesagt.
Und dass das dann nicht, auch gerade bei den Zusammenfassungen, ich finde, da sind AI-Zusammenfassungen auch noch nicht so super gut, dass die, wenn man sich selber korrigiert oder so, da sind halt Sachen nicht ganz hundertprozentig faktisch gewesen.
Man hat die ja nochmal korrigiert und er dampft die dann so runter, dass da wirklich das Richtige bei rauskommt, habe ich auch schon viel Shit gesehen.
Aber klar.
Es ist auch ein Unterschied, ob du so eine Standardzusammenfassung nimmst, die halt möglichst billig produziert wird oder ob du sagst, ich nehme halt wirklich das reine Texttranskript und lasse da ein ProThinking oder irgendwas drauflaufen.
Spannend.
Gut, aber jetzt mal, was haben wir außer Open Air denn noch an der Welt passiert hier?
Ganz viele andere LLMs.
Hier Inkling, das ist doch von der Mira Murati die Bude.
Thinking Machines.
Die hat ihr erstes Modell released und deren Edge ist ja, dass sie sagen, wir wollen eigentlich gar nicht LLMs, wir wollen ja gar nicht bei den Frontier Models mitspielen, sondern wir bauen so die Infrastruktur, mit denen ihr Models feintunen könnt auf eure Spezial-Use-Cases.
Und deswegen machen sie das doch alles dann so sehr offen und sagen hier Openweight, bla bla bla, pipapo.
Und da könnt ihr dann die Feintunings draufpacken und mach das doch am besten bei Thinking Machines, weil wir haben die Infrastruktur dafür gebaut.
Sie will, glaube ich, diesen Use Case pushen, dass es nicht riesige, super allgemeine LLMs gibt, sondern sehr, sehr spezialisierte, die dann halt eine Sache besonders gut können.
Da habe ich total dran.
Absolut.
Und ist wieder so, und ich gehe noch einmal zurück zu meinem Open Source Model vorher.
Ich habe nochmal die Präsentation von gestern rausgesucht.
Wie gesagt, Die Microsofts und AWS dieser Welt und so weiter haben so 40, 50 Prozent Marge auf das, was sie an Rechenzentren kosten haben.
Scheinbar, grob.
Und die Marge von den Frontier-Models darüber hinaus ist gigantisch.
Und ich glaube, das werden die sich nicht lange wegnehmen lassen.
Wir hatten ja jetzt schon letztes Mal darüber gesprochen, dass jetzt auch mittlerweile...
der Microsoft-CEO gesagt hat, ihr müsst irgendwie gucken, Frontier-Models ist doof, lasst doch eigene Modelle laufen und so weiter, weil ja, die können die ja auch ohne Probleme bei sich auf der Infraschule laufen lassen und dann machen sie halt nicht 50%, sondern 80% Marge und sind immer noch Meilenbeit billiger als jedes Frontier-Model.
Und gerade jetzt Inkling, Training, Special Models, Chemie K3, auch gerade rausgekommen, in ersten Tests Fable verpulverisiert.
Also, da passiert halt einfach einiges.
Ich habe ja einen Link reingepostet.
Also, in dem Test, gut, die nehmen natürlich wieder den richtigen Test, war es halt wieder wesentlich besser.
Und wo alle gedacht haben, das wird so schnell nicht passieren, aber passiert es wieder schneller.
Aber das ist auch ein spezialisiertes Modell für einen bestimmten Case?
Oder was macht Kimi K3?
Allgemeines Model.
Allgemeines Model.
Vergleich ist die Benchmark.
Kimi K2.6 war 17.
Platz.
auf dem Frontend-Code-Arena-Test.
Und jetzt ist es Platz 1 mit 1679 Punkten.
Fable ist 1631, GPT-4.6-SOL ist 1618, GLM 5.2 ist 1587.
Und dazu hast du ja noch den Punkt, dass mittlerweile immer mehr Leute sagen, ein gutes Model, auch wie GLM 5.2 mit deinem eigenen Harness und deinen eigenen Daten, den du voll kontrollierst, Schlägt auch ein allgemeines Fable.
Vor allen Dingen willst du nicht das allgemeine Model haben.
Wenn zehn Versicherungen alle einfach nur Zeug in Fable reinpacken, ohne irgendwelche Sonderlocken, kriegen sie alle das gleiche Ergebnis.
Du willst deine Edge bei dir behalten und genauer anpassen und nicht das Risiko haben, dass es übertragen wird.
Ja, du kannst es irgendwie auf AWS Bedrock laufen lassen.
Das sind alles deine Daten.
Ob ich da so 100% dran glaube, weiß ich nicht.
Dass die das nicht zu trainieren benutzen, ja, dass sie die ganzen Anfragen sehen, anderer Punkt.
Ich bin da wirklich hin und her gerissen, zumindest wie die Evolution ist.
Meine Strategie ist schon, ein Frontiermodel zu nehmen für die nähere Zukunft.
Sechs bis zwölf Monate ist, glaube ich, nahezu alternativlos und dann aber sehr gut den Kontext drum herum zu bauen.
Und ich würde jetzt erstmal nicht ein eigenes Modell bauen, also hier die...
des Thinking Machines Dingen.
Ich glaube aber schon, dass das perspektivisch da wahrscheinlich hingeht.
Warum pusht Microsoft das?
Wahrscheinlich wollen sie das auch nachher verkaufen und auf ihrer Infrastruktur laufen lassen und so weiter und halt Unternehmen anbieten.
Das ist natürlich ein smarter Move, weil die die ganzen Enterprise Kunden haben.
Aber ich glaube, dass man für Intelligenz schon...
also für gute Intelligenz schon sehr viel bereit ist zu bezahlen und du das dann halt über, also so bauen wir das zumindest, den richtigen Kontext, das sind dann sehr viele Textdateien, sehr viele Datenpunkte, nee, nicht viele, sondern die richtigen, dass das auf absehbare Zeit erstmal der richtige Weg ist, weil du kommst gar nicht hinterher, deine Modelle so zu trainieren, weil dann kommt das nächste wieder raus, bis da nicht irgendwie eine Klarheit ist, wie da auch ein guter Upgrade-Fahrt und so weiter ist, ist das erstmal nicht der richtige Weg.
glaube ich, vor allem nicht für irgendwelche kleineren Unternehmen.
Ja, glaube ich dir.
Ich nehme stark an, dass Thinking Machines irgendwann quasi ein App Store rausbringen wird, wo du dann einfach ihr Basismodell hast mit einem Sondertraining für Coding von Firma X, ein Sondertraining für Bildbearbeitung von Firma Y, ein Sondertraining für und so weiter und so fort, wo du einfach sonders schon pre-trained oder pre-angepasst getrained Modelle hast.
Nicht so, als wäre das Ding nicht trainiert.
Du kannst es auch so benutzen.
Da wird es viel geben, glaube ich.
Ja, wir haben ja für viele Kunden ganz am Anfang, als die Modelle, als die Kontextfenster noch kleiner waren und so, da haben wir mehr von solchen Customization-Jobs gemacht.
Das ist dann alles immer irrelevanter geworden, je mehr Kontextfenster du hattest und je mehr Kontext du auch reingeben konntest.
Und es gibt einfach Support-Sachen, da geht das vielleicht alles noch nicht.
Es gibt auch Use-Cases.
Ein spannendes Scale-Up, was ich mir angeguckt habe, ist Spread AI.
Die machen eigentlich im Prinzip sowas wie so ein AI-Document-Search für die Automotive-Branche.
Das heißt, das Ding versteht dann aber nicht nur Text, sondern auch irgendwie Cut-Dateien, PDFs mit Illustrationen drin und so weiter und so fort.
Und da hören die Modelle oft stark auf.
Und da ist so ein Feintuning total sinnvoll.
weil er sonst nicht mit den ganzen Begriffen umgehen kann, mit dem Vokabular, mit dem Jargon, den du da irgendwo in der speziellen Nischenbranche hast.
Plus halt, natürlich ist das immer auch eine Kosten- und Zeitfrage, wenn du so ein Faible GPT-5, 6 soll mit XI, rechnet dann super lange.
Das kannst du dann vielleicht für den Use Case runterdestilieren und einfach da auch sehr stark beschleunigen.
Und für mich sind das so Lifecycle-Themen.
Du fängst jetzt erst mal mit dem größten und tollsten Modell an, dann guckst du irgendwann mal auf die Kosten drauf und sagst dir, Geht da nicht was.
Ja, und dann passiert doch endlich nochmal wieder ein bisschen was an Sachen europäischer Souveränität.
So viel ist da.
Fraunhofer hat gebaut mit DFKI und anderen deutschen KI-Firmen.
30,6 Milliarden Parameter-Modell.
Haben aber ein System, nach dem immer nur 3,2, also circa 10 Prozent pro Anfrage dann aktiv sind.
Soll also stark sein wie ein großes, aber günstig wie ein kleines.
Ich habe es noch nicht ausprobiert.
Gut ist natürlich komplett in Deutschland trainiert mit der Telekom Serenity Cloud, die wir jetzt auch endlich aktiviert haben.
Kannst du irgendwie mehr oder weniger alles für 15 Prozent teurer laufen lassen, aber dann eben komplett Serenity.
Bestwerte unter den vollständig offenen Modellen in Deutsch und Englisch und sogar die Zwischentrainingsständer wurden veröffentlicht.
Also auf jeden Fall so, wie man es machen sollte.
Aber wie gut es jetzt wirklich performt, konnte ich noch nicht herausfinden.
Ich habe auch noch keine Tests gesehen.
Hat einer von euch was mitbekommen?
Ja, es gab so ein paar Benchmarks auf der Hugging-Face-Seite.
Also so ein bisschen Erzählerei.
Das ist nicht so ein Vergleich wie sonst irgendwas.
Da stand eigentlich drin, dass es halt unter den ganzen kleinen Modellen, ja, Ministral und wie sie alle heißen, da overperformed das total.
Also es ist schon fast so gut wie ein großes und so, aber du kannst damit, glaube ich, jetzt nicht krass irgendwie agentisch programmieren oder so, sondern es ist jetzt wahrscheinlich in so einer Liga wie so ein Gemma 12 Milliarden.
Ich meine, das hat doppelt so viele Parameter.
Es wird auch ganz gut sein.
Da ist für mich so ein bisschen die Frage, wo ist da der Product-Market-Fit?
Europäische Industrie?
Ja.
Für mich ist das sehr klar.
Und jetzt ganz in real, kann ich dir nur sagen, so ein 12-Milliarden-Parameter-Ding kriegst du ganz gut auf Convenient-Hardware-Gehostes.
30 Milliarden, das ist eine ganz, ganz komische Kante, die sie da gewählt haben.
Ich weiß, das ist Mixture of Experts und sie aktivieren dann immer nur einen Bruchteil davon und so eine Inferenz müsste dann theoretisch auch schneller gehen.
Aber da ist der Job für mich auf deren Seite immer nur so halb gemacht.
So ein Model hat für mich immer, also die müssten eigentlich noch das Ding auf Olama publishen.
damit du einfach sagen kannst, oh ja, geil, hier ist ein souveränes Modell für Deutschland und deutsche Sprache optimiert, cool.
Polama, Pull, Sophie, zack, ist da.
Also für die meisten Leute ist Hugging Face, da kann man es ja auch runterladen und dann machen, aber das kann dann ich und dann die meisten hier in der Firma.
Also für mich ist das so ein bisschen glashalb voll, glashalb leer Diskussion.
Weil ich meine, zumindest fangen wir jetzt mal an, da nochmal Konkurrenz zu haben.
Und das ist ultra wichtig, finde ich.
Und dann kommt die nächste Iteration, hoffentlich in den nächsten vier bis sechs Monaten und nicht in vier bis sechs Jahren.
Und dann werden wir hoffentlich da auch, dann wird es besser.
Und dann werden die auch in der Distribution besser.
Und das ist natürlich...
klar, dass das die Industrie nutzen wird, nutzen will und dann wird es halt auch Anbieter geben.
Die Telekom, gehe ich fest von aus, wird das dann für die europäischen Industrie, Industrieunternehmen anbieten und die brauchen das dringend, weil sie jetzt, weil sie halt nicht, weil sie sagen, ich kann jetzt halt überhaupt nicht vorwärts gehen und die Sorge haben, dass die Mitarbeitenden trotzdem mit anderen Modellen arbeiten.
Deswegen, du musst halt irgendwas anbieten.
Ja.
Demnächst bei der Telekom Cloud verfügbar, der Telekom Mitflieger.
Das Wort spielt zu Copilot, keine Ahnung.
Der Telekom Mitflieger, Gott sei Dank.
Ich hoffe nicht, aber ich sehe, die Wahrscheinlichkeit ist nicht null.
Die Wahrscheinlichkeit ist leider nicht null.
Scheiße.
Ja, keine Ahnung, ich konnte den jetzt nicht liegen lassen.
Ja, ich stimme dir zu.
Also ich finde es ja auch cool, dass sich da was bewegt.
Ich finde es schwach, dass es nicht europäisch koordiniert ist.
Die Schweiz hat ja auch irgendwie was.
Okay, die gehören nicht zu Europa.
Aber es gibt ein paar andere auch.
Ich glaube auch irgendwie Mistral ist auch sehr gut.
Wieso?
Naja.
Ja, das ist ein bisschen die Frage.
Willst du nur ein Modell oder willst du schon noch ein bisschen konkurrierende Modelle haben?
Willst du alles koordinieren oder nicht?
Dann bist du wieder voll in Bürokratiesumpf irgendwie und die Länder wollen doch wieder.
Ich finde ja so ein bisschen Wettbewerb auch da gar nicht so schlecht.
Und Europa hat ja gute Forschungseinrichtungen.
Und dann, wenn sich was rauskristallisiert, hier das sind die ein, zwei, drei Player im Open-Source-Markt, europäisch jetzt, dann sollten sich die Leute koordinieren wieder.
Das ist vielleicht, vielleicht jetzt doch mal, doch besser, weiß ich nicht.
Gibt es denn im Private-Markt außer Mistral noch irgendeinen Player?
Also Aleph-Alpha und so gab es ja mal und ein, zwei, drei andere.
Aber da ist doch nichts wirklich.
Ernsthaft?
Da hat sich daraus kristallisiert, oder?
Du hast auch da ein bisschen...
Ja.
Mistral-Race ist gerade eine neue Runde, die scheinbar highly competitive ist.
Echt?
Naja, weil die auch den großen europäischen Markt dann wahrscheinlich haben.
Das ist natürlich schon jetzt nicht ganz so schlecht.
Oder ist es highly competitive, weil ASML wieder eine Milliarde reingibt?
Leicht.
Aber gut.
Sehr, sehr spannend.
Ich bin ja voll auf diesem, oder voll, aber ich bin schon sehr stark, dieses europäische Thema, das interessiert mich schon sehr und ich bin sehr froh, dass sich da ein bisschen was tut.
Gut, aber noch andere Themen.
Wir können ja nicht immer nur über AI reden.
Dementsprechend Payment, Krypto etc.
gibt es nämlich auch spannende Sachen.
Dieses private Ding, das immer noch nicht an der Börse ist und irgendwie 1,9 Billionen an Thruput hat.
an Payments und so weiter, will PayPal kaufen.
Haben einen Offarm gegeben, irgendwie 28% über Marktwert, haben das gemacht mit, also 53,4 Milliarden, würden Stripe und Advent zusammen kaufen.
Advent ist eine PI-Bude, das heißt 50% PayPal wäre Stripe, 50% wäre die PI-Bude und das Ganze ist mit 50 Milliarden an Credit, Banking financed, wie so ein PI-Deal halt, finanziert.
Und dann wären die beiden größten Payment-Dinger da draußen unter einem Dach.
Das ist schon was.
Interessante ist, dass die einen Preis von 60, 63 Dollar oder sowas abgegeben haben.
Nach dem Announcement, das Ding immer noch so bei 50.
Da habe ich gedacht, da spielt sie die Wette mal.
Bin mal reingegangen.
Und jetzt sind sie 56.
Heißt, zwei Möglichkeiten.
Aber glaubt immer noch keiner dran.
Das scheint so zu sein, das meine ich da gerade, dass es einfach so ein bisschen Zweifel noch ist.
Tatsächlich sind sie auch wirklich scheiße günstig.
Aber ich meine, unterm Strich, das ganze Wettrennen mit Apple Wallet und Google Wallet und so, das haben sie auch ziemlich verloren.
Also es hat so tief in die Geräte integriert, dass du halt an ganz vielen Stellen kein PayPal mehr brauchst.
Und ich merke es halt auch selber, es ist halt convenient, wenn ich auf einer Webseite...
zahle ich halt auch mit Apple Pay und mache nicht nur mal PayPal an, wenn ich da einfach das Ding abscanne und das funktioniert.
Warum kaufst du denn Stripe PayPal?
Das ist auch meine Frage.
Ich nehme stark an, meine Vermutung ist, also Stripe hat ja eine riesen USDC etc.
Stablecoin-Infrastruktur hinter sich.
Die haben einen sehr effizienten Weg, Geld hin und her zu schieben.
desto mehr Geld, die in der Welt verteilt liegen haben, desto effizienter ist das Geld hin und her schieben.
Aber Stripe hat eine eigene fucking Tempo-Blockchain, auf der sie auch alles hätten können.
Ich glaube, Apple Pay benutzt im Mittagrund Stripe zum Clearance.
Also haben sie zumindest irgendwann mal.
Ich weiß nicht, ob sie es ausgebaut haben.
Ja, aber das meine ich ja.
Da läuft schon so viel drüber und da würde noch ganz PayPal drüber laufen.
über ihre Tempo-Blockchain und so weiter.
Ich glaube, das ist auch Marktzugang.
Also überleg mal, wie viele Leute einen PayPal-Account haben, wie viele haben einen Stripe-Account.
Also wenn die wirklich aufdrehen wollen, und das ist halt total einfach, weil du hast schon einen Account und du musst dann nur noch das App-Update installieren und dann kriegst du das alles, dann ist das natürlich unendlich viel schneller, als jetzt zu sagen, hier ist jetzt die neue Stripe-App und installier die mal und mach dir mal einen Account.
Und vor allen Dingen, es ist ja nicht nur unglaublich viel schneller.
Es verlässt ja das Ökosystem nicht.
Die spielen ja nur mit sich selbst.
Die müssen ja in den seltensten Fällen überhaupt raus.
Solange wir uns Geld hin und her schicken, bleibt das ja einfach bei PayPal liegen.
Wenn du dann noch was kaufst, dann bleibt das auch bei PayPal bzw.
dann bei Stripe liegen.
Das bleibt einfach nur liegen in deren Banken.
Stripe ist halt irgendwie im B2B-Umfeld kennen das viele, im B2C-Umfeld kennt das keiner und das wäre dann quasi ein B2C-Market-Entry-Play.
Eine Möglichkeit, die ich auch nicht so unsinnvoll finde.
Ehrlich gesagt, ich finde auch, dass PayPal in den letzten Monaten, was App und Angebot angeht, richtig aufgeholt hat.
Die haben jetzt diese Exclusive Deals drin und so Sachen.
Kriegst du irgendwie Boni und so Zeug.
Es macht ein bisschen Spaß, aber haben sie lange verpasst, haben sie lange liegen lassen.
Mal gucken, mal gucken.
Aber ich verstehe es.
Ich kann mir schon vorstellen, dass sie das machen.
Hatte ich hier im Podcast schon meine Vero-Odyssee erzählt?
Ja.
Wir wollten eigentlich mal einen Vero-Account machen und uns gegenseitig Vero schicken.
Ich habe doch mal dir Geld geschickt, Karl, oder nicht?
Wir beide haben es ausprobiert, Olli.
Ich habe meinem Sohn auch schon was geschickt.
Über Revolut funktioniert das.
Was hat nicht funktioniert, Sebastian?
Erzähl doch.
Ich war essen mit einem Mitarbeiter, Kollegen, und wir haben dann gesagt, komm, wir machen mal Vero hier.
European Surveillance und so.
Jetzt habe ich die Transaktion in der App drin.
Er hat das Geld, kriegt aber nicht.
Dann habe ich mich bei der Sparkasse gemeldet.
Die haben dann erst mal mich so komplett an der Nase.
Ja, wie haben sie es denn genau gemacht?
Haben sie die Vero-App benutzt?
Weil das geht ja gar nicht.
Und ich so, ehrlich gesagt, die Vero-App aufgemacht.
Und dann bin ich den Sachen da gefolgt.
Und dann bin ich irgendwann mit jemandem an der Strippe gehabt, der wirklich auch sehr technisch ist.
Und der hat dann gesagt, So, jetzt machen Sie mal folgendes.
Gehen Sie mal hier hin, klicken Sie mal hier drauf.
Jetzt haben Sie den Developer-Mode aktiviert.
Und jetzt schicken Sie mir mal die Log-Files, wo ich gedacht habe, you completely lost me hier.
Das hat doch viel Geld gekostet in der Entwicklung.
Habt ihr da keine Qualitätssicherung dazwischen gehabt?
Und das Geld ist bis heute nicht da.
Also eine Theorie von ihm war, dass das am Monatswechsel dann gesettelt wird.
Ist aber nicht...
Ich kriege die Transaktion aber auch nicht raus.
Installieren der App und reinstallieren der App hat auch nicht geholfen.
Dein Geld ist aber weg.
Nee, ist auch nicht abgebucht worden auf meinem Konto.
Lediglich in der Vero-App ist so eine Transaktion, die ist in Bearbeitung.
Das hat Millionen gekostet, garantiert wieder.
Genau, es hat Millionen gekostet, glaube ich, nämlich leider auch.
Und dann denke ich mir nur so, das darf doch echt nicht wahr sein.
Und die Corona-App, so ein Ding wieder.
Ach, das ist ja schade.
Und es ist so wichtig, dass wir das brauchen, weil man muss sich jetzt auch nichts vormachen.
Wenn Stripe Paypal kauft, dann ist ein krasser Competition weg.
Das ist genau das, was ich vorhin auch meinte.
Ich habe das so ganz entspannt, das sind die beiden Größten, die dann zusammengehen.
Da ich so, Moment mal, gibt es da nicht ein Antitrust-Ding und so, und dass man irgendwie sagt, Monopol und so weiter.
hätte ich auch schon ein großes Problem.
Ich habe gerade nur kurz reingeschaut.
PayPal, Braintree gehört zu PayPal.
Und Braintree ist ein großer Stripe-Konkurrent.
Das heißt, die würden schon auch nicht nur zum Endkundengeschäft, sondern die würden auch da einen Stripe-Konkurrenten vom Markt nehmen.
Finde ich schon hochgradig interessant.
Ich habe kurz nochmal geguckt.
Stripe processed 1.9 Trillion.
Das sind ja Billionen.
Warum wir uns da nicht mal einigen können, leckt mich am Arsch.
Trillions sind Billions.
Das sind 1,6% des Global GDPs.
PayPal ist ähnlich.
Das heißt, zusammen haben die grob 3% vom Global GDP-Antransaktionsvolumen.
Das ist schon ein bisschen.
Wir reden ja von Global GDP.
Weißt du, was so ein Mastercard oder so ein Visa hat?
Oder sagen wir mal Kreditkarten allgemein?
Können wir sehr schnell rausfinden.
Aber es ist für mich 1,9.
Billionen US-Dollar ist Stripe und 1,8 Billionen US-Dollar ist PayPal.
Das ist crazy.
Schau mal einer nach parallel, der war schon mal ein bisschen Krypto-Zeug.
Die sind knapp doppelt so groß.
Mastercard ist knapp doppelt so groß.
Das ist nicht so viel.
Hätte ich gedacht, die sind größer.
Das heißt, die sind schon bei 3 Milliarden.
Die sind schon bei 3 Prozent.
Wow, Visa macht fast das Zehnfache.
Ja, okay.
Und guck mal, Amex noch.
Also die sind auch nicht zu unterschätzen.
Aber ich glaube, dann ist das das nächste Play, was die machen.
Amax ist wie Stripe.
Ja, aber dann machen die wahrscheinlich auch als nächstes eine Karte, wenn die da erstmal im B2C drin sind.
Ja, sicher.
Ja klar, dann gibt es die Stripe-Karte.
Okay, Kryptowelt, drei kurze Meldungen.
Einmal ist es noch nicht durch, aber es sieht ja irgendwie stark danach aus.
Die Amis haben sich jetzt bei der ganzen Regulatorik die Frage gestellt, sind das jetzt Wertpapiere oder Aktien oder so Investment-ähnliche Finanzprodukte?
Und sie haben jetzt gesagt, es wird wohl alles auf Commodities herauslaufen, also wie Gold, Rohstoffe oder eigenständige digitale Güter.
Das ist in Sachen Regulatorik, glaube ich, eine gute Entwicklung.
Dann müsste das Europa aber auch machen oder wird Europa was anderes entscheiden?
Die hängen da nicht dran.
Also das ist jetzt erstmal die Entscheidung der Amis und die Wahrscheinlichkeit, dass die Europäer folgen, würde ich sagen, ist dann relativ groß.
Aber sicher ist es nicht.
Aber dann ist die Abschaffung der einjährigen Spekulationsfrist ja schwer.
Also sagen wir mal so, die Deutschen haben jetzt eine klare Timeline gesagt und es ist durch.
Also durch ist, es wird passieren.
Es gibt den Haushaltsentwurf 2027 und darin ist das beschlossen, was passieren soll.
Kabinettsbeschluss 6.
Juli, irgendwie letzte Woche, vorletzte Woche.
Und das läuft jetzt erstmal so, bis Ende August gibt es die erste Lesung, nee, nee, Referentenentwurf, dann September erste Lesung, Beratung bis November, dann zweite, dritte Lesung und dann spätestens 18.
Dezember muss natürlich ein Bundesrat sein, damit das am 1.
Januar in Kraft treten kann.
So heißt dann, keine steuerfreien Kryptogewinne mehr nach zwölf Monaten Haltedauer.
Aber da sich jetzt quasi derzeit wie Aktien behandeln, heißt das auch nicht mehr persönliche Einkommenssteuer als Privatperson, sondern die 25% plus Soli plus Kirche, falls du willst, die du bezahlen musst.
Ist schon mal günstiger, sage ich mal so.
Aber auch nicht mehr for free, wenn du es ein Jahr gehalten hast.
Und was immer noch nicht, Achtung, Achtung, Trägeralarm geklärt ist, gilt das nur für Neuerwerber ab 2027?
Gilt es auch für Bestände ab früheren Jahren?
Gibt es einen möglichen Bestandsschutz?
Ist der vielleicht aber rückwirkend?
Das heißt, wer ganz double safe sein möchte, müsste jetzt mal kurz verkaufen, weil danach ist es sowieso, man verliert ja eigentlich nichts, wenn ich jetzt kurz verkaufe und es danach sowieso halten möchte.
Das ist eine Strategiefrage.
Ich vermute, Aber wirklich ganz persönlich nur, es wird nicht rückwirkend sein, es sind dann für neue Werbe.
Aber kann ich komplett falsch liegen.
Ich glaube, es wird einfach an dem Tag ein Wert festgelegt und du musst dann wahrscheinlich den Zugewinn versteuern.
So hat Österreich das gemacht.
Eigentlich gibt es in Deutschland den Grundsatz, dass eine rückwirkende Steuerendung zu meinem Nachteil verboten ist.
Das wäre das österreichische Modell, wäre dann ja so.
Ja, müssen wir mal recherchieren, ob das wirklich immer so gelaufen ist.
Ich habe irgendwas, der Matte am Hinterkopf, dass das schon mal nicht so war.
Aber ich fände es auch sehr, sehr unfair, ganz klar.
Jetzt müssen wir kurz auf den Markt gucken.
Der Markt liegt gerade ziemlich am Boden.
Die Frage ist, wo kommt eine Bodenbildung?
Und da gibt es so verschiedene Theorien in der ganzen Chart-Technik.
Es gibt so eine sezionale Statistik.
Wir hören jetzt nicht wirklich auf mit Chart-Technik.
Nein, nein, nein, tun wir nicht.
Darunter ist doch noch das High-Discovery-Thema.
Oder abtober.
Das heißt, eine eventuelle Wahrscheinlichkeit, dass es im September, Oktober eine Bodenbildung gibt.
Dann gibt es diesen Bitcoin-Vier-Jahres-Zyklus.
Etwa alle vier Jahre wegen der Belohnung für die Bitcoin-Miner der Halbierung.
ist es eigentlich auch so, dass in dem klassischen Modell 26 sowieso als schwächeres Jahr läuft und das ist ja dann auch tatsächlich passiert.
Und auch das würde wieder zu diesem Herbst-Jahresende-Bodenbildung tendieren oder so war es in der Vergangenheit.
Und dann gibt es noch die Elliott-Wellen.
Das heißt, da kommen drei Sachen zusammen, die alle irgendwie sagen, September, Oktober ist irgendwie...
Boden und dann muss es ja wieder hochgehen.
Heißt aber, wenn es dann ab da erst langsam wieder hochgeht, werden wir im Januar, wenn das soweit ist, ja nicht auf dem Top sein, sondern wahrscheinlich immer noch ziemlich weit unten und der Zugewinn würde dann natürlich voll reinsteuern.
Ende der Scharteche.
Aber ist es nicht dieses typische Jahresend-Rallye-Ding, was man hat?
Das kommt noch dazu, das ist dann der vierte Effekt.
Aber Jahresend-Rallye gab es auch nicht immer.
So, jetzt machen wir auch noch Horoskope.
Ja.
Okay.
Oder pendeln, können wir auch machen.
Who knows, ne?
We'll see.
Also es ist so...
Es geht hoch oder runter.
Genau.
Ziemlich sicher.
Also nichtsdestotrotz, ich werde September, Oktober, sofern irgendwas liquidierbar ist, ein bisschen nachlegt.
Gut.
Dann haben wir noch ein nerdigeres Thema.
Chai Discovery.
Das ist eine AI-Firma, die so ein bisschen geknackt hat für sich.
Dass die halt Antikörper...
simulieren können, dass sie halt so eine Prognose geben können, ob ein Antikörper funktioniert und so.
Damit können die halt Medizinversuche nochmal deutlich reduzieren.
Schon mal direkt das ausschließen, was alles auf gar keinen Fall funktionieren wird.
Also quasi die, das geht schon ganz gut, das kann man schon gut simulieren.
Für die Sachen, die dann noch übrig bleiben in der Discovery, muss man dann halt wirklich medizinische Tests machen und da verändern sich die Prozente jetzt auch nicht signifikant.
Das ist einfach so, da gelten auch die gleichen...
Prozentwerte, aber das spart natürlich auch wahnsinnige Kosten in der Medizinproduktion.
Also wie gesagt, die Application-Seite wird noch spannender in den nächsten zwei Jahren.
Ja, habt ihr ehrlich diesen Exit von Atai mitgekriegt?
Atai Beckley?
Nee, erzähl.
Das macht der Christian Wilde, das ist ein Buddy von mir, ich kenne die Schwester ganz gut, vom Sascha van Rolten.
Die machen so psychoaktive Pilze in der Medizin.
Das ist ein Thema, also viele Sachen, die Ich fange jetzt mal mit den guten Sachen an.
Also ich glaube, dass halt irgendwie so psychoaktive Pilze, dass das für den einen oder anderen wahrscheinlich in der Medizin schon auch funktionieren kann.
Ich selber habe die noch nicht genommen, werde das auch nicht tun.
Aber ich kann mir vorstellen, dass es da einen medizinischen Nutzen gibt.
Also tatsächlich, ich kann aktuell gerade beisteuern, aktuelle Studie, sich eine Patientin erhält durch Magic Mushrooms die Erinnerung zurück.
schon bei der ersten Einnahme, Neuronen wieder wachsen, also neue Verbindungen geschaffen werden, dadurch, dass das Gehirn halt so in Action gebracht wird.
Und das ist eine große Hoffnung für verschiedenste Gehirnkrankheiten und Alzheimer und so weiter.
Ich wollte gerade sagen, das ist eigentlich Carlos Thema.
Neben den ganzen Gadgets.
Du bist ja mal zu viel in Thailand gewesen, wie so ein Maschroo war.
Ich grüße eine Zuhörerin hier, mit der ich mich darüber ausgetauscht habe.
Und der Christian Wilde, der hat das mitgegründet und hat das halt irgendwie die ganze Zeit immer dieses Thema durch die Gegend geprügelt.
Und für mich war das immer so, ey, ja, mega geil, finde ich auch super spannend, habe ich gar keine Ahnung von.
Ich habe weder Pilz in meinem Leben genommen, noch ich bin halt mehr so Software.
Aber ist, glaube ich, ein sehr, sehr beachtlicher Exit, weil ich glaube, ist irgendwie jetzt, also Elli, Lilly, das ist...
wird von denen gekauft für einen Deal, ich glaube 3,8 Milliarden.
Und er dankt halt allen Investoren, weil er sagt, die haben viel lange an ihn geglaubt.
Und da schreibt er unten drunter ganz süß, to the partners and investors who prefer being early over being comfortable.
Das fand ich eigentlich sehr schönen Satz.
Wie viele der mir erzählt hat und was der für eine Scheiße da erlebt hat, richtig gut.
Die Investoren, die da so am hiendran hängen, das sind so Christian Angermeyer und so, die finde ich eher kritischer.
Also netter Typ, ich habe zwei, drei Mal mit dem irgendwie gesprochen, auf jeden Fall.
Aber ich finde so viel, von dem er das finanztechnisch aufbaut, weiß ich nicht, ob das alles immer so, also irgendwie habe ich da ein nicht so gutes Bauchgefühl bisher gehabt.
Aber gut, hat ja jetzt funktioniert für alle.
Vielleicht irre ich mich doch einfach oder bin einfach dann in diesen Themen.
zu unbewandert.
Kann ja auch gut sein.
Ich wollte mir auf jeden Fall das Thema Microdosing mal irgendwie, ich will ja mehr darüber lernen.
Also ich will jetzt, keine Ahnung, ob ich das gut finde oder nicht, aber ich finde diese Studienlage, die sind halt alle sehr, sehr klein.
Es sind auch keine wissenschaftlichen Studien im großen Scale, aber die kleinen Sachen, die sie gezeigt und bewiesen haben, sind schon beeindruckend.
Deswegen will ich mehr darüber lernen auf jeden Fall.
Wenn ich das getan habe, dann werde ich es ja auf jeden Fall.
Ich glaube, Ich glaube, das ist reales.
Ich glaube wirklich so, ich meine, die hatten ja vorher diesen Otto-Wilde-Grill, diesen Gasgrill irgendwie gemacht.
Und man hat dann immer so ein bisschen gedacht, okay, jetzt haben die schon einen Exit gemacht und jetzt machen die irgendwie so ihr Drogen-Hobby zum Beruf.
Aber ich glaube, ich tue dem Christian jetzt gerade total unregend.
Ich weiß, dass das richtig, richtig harte Arbeit war.
Willst du die Folge heute schneiden?
Richtig, richtig harte Arbeit war.
Aber die haben in ein paar Jahren auf 3,8 Milliarden.
Otto-Wilde-Grill ist doch...
5, 6 Jahre.
Der Grill hatte damit nichts zu tun.
Den haben sie ja in Miele verkauft.
Aber sie haben ja dann das gemacht.
Ja, das ist schon wirklich beachtlich.
Also da ziehe ich meinen Hut.
Und auch da nochmal, ich wüsste jetzt nicht, dass Christian irgendwie unterwegs ist mit Drogen oder sonst irgendwas, vielleicht falsch ausgedrückt, sondern es ist einfach wirklich, er hat an diesem Thema richtig ultra krass rumgeforscht und hat das allen erzählt.
Und das bewundere ich.
Und das ist, glaube ich, einfach mal ein geiler deutscher, europäischer Exit, den man einfach mal erzählen sollte.
Wirklich einmal vorbeigegangen.
Ist das Buch?
NAB?
Tja, ich packe es gleich auch nochmal in die Shownotes rein.
Ihr größtes, das fortschrittlichste Produkt ist das Nasenspray BPL 003.
Hier behandelt es sich um eine synthetische Form des Psychedelikums DMT.
Ich bin einfach nur total überrascht, dass Sie in so kurzer Zeit einen MedTech-Fortrag ein Pharma-Thema auf die Wege gebracht haben, was man ja durch zahlreiche Tests fahren muss und so.
Ich bin ja einfach crazy.
Und das war auch, all das, was ich da mal gehört habe, das ist halt ultra anstrengend gewesen.
Also wer weiß, vielleicht ist das ja jetzt auch der Job von Ilai Lilly, dass die das irgendwie bis in ein bisschen Studienlager gebracht haben und die richtigen Zulassungen in die Breite, dass sie vielleicht nur verkaufen konnten in, I don't know, ich will jetzt nicht spekulieren.
Cool.
Ja, Respekt auf jeden Fall.
Was in der Execution.
Mega.
Gut.
Ist das ein Thema, mit dem wir enden wollen?
Ja, finde ich gut.
Ja.
Dann liest den letzten warmen Tag.
Wir können ja irgendwann für den Carlo auch nochmal so eine Folge machen, so eine Krypto-Nerd-Folge oder so.
Aber dann ziehe ich mir auch so ein Hemd an wie du und knöpfe das so weit auf und dann habe ich auch so eine Lederkette mit so schamanischen Zeichen hier.
Und dann reden wir über Schad und Bodenbildung.
Zwei oder Tage, Lidia.
Ich will ja auch hier nur die alten Krypto-Community nicht komplett abhängen.
Das ist auch nicht so mein Statement zu Abliste.
Gut, Männer.
Habt ein schönes Wochenende.
Danke euch.
Ciao.
