# Market Rotation, AI Infrastructure, and Financial Freedom Strategies

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-18

## Transcript

Holger, wir nehmen diesen Podcast ja quasi immer nachts auf.
Also sehr, sehr spät und sehr, sehr spät kommen wir auch ins Bett und viel Schlaf ist da natürlich nicht drin.
Und umso wichtiger ist es ja, dass diese wenigen Stunden, die wir haben, dass die richtig gut sind.
Genau das war auch mein Problem.
Und deshalb habe ich den Pod von Aidsleep getestet.
Das ist ein smarter Bezug, der auf jede vorhandene Matratze passt und die Temperatur im Bett automatisch reguliert.
Der Körper muss nämlich abkühlen, um in den Tiefschlaf zu kommen.
Und was hat sich verändert?
Offengespräch eine ganze Menge.
Ich schlafe schneller ein, wache nachts seltener auf und habe vor allen Dingen deutlich mehr Tiefschlaf und auch REM-Schlaf als früher.
Und das deckt sich übrigens mit den Messungen, die Aidsleep selbst gemacht hat.
Bis zu 44% schnelleres Einschlafen, bis zu 34% mehr Tiefschlaf und bis zu 60% mehr REM-Schlaf.
Individuelle Ergebnisse, die können natürlich abweichen.
Mit meinem Code.
Alles auf Aktien auf aidsleep.com-allesaufaktien bekommt ihr übrigens bis zu 350 Euro Rabatt auf den POD 5.
Was kann er denn jetzt so konkret, der POD 5?
Naja, er wärmt und kühlt jede Bettseite separat und der Autopilot lernt als KI Nacht für Nacht dazu.
Und vor allem trackt der Schlaf- und Gesundheitswerte ganz ohne Wearable.
Und ihr kennt mich ja, ich liebe ja den Wettbewerb.
Und deshalb gibt es bei uns zu Hause jetzt jeden Morgen mit meiner Frau so einen Schlafwettbewerb.
Die Werte zeigen, wer erholsamer geschlafen hat.
Und wer gewinnt, der bekommt das Schlafgrönlein des Tages.
Und lass mich raten, du gewinnst natürlich immer.
Nee, aber sagen wir es mal so, es diszipliniert mich, regelmäßiger schlafen zu gehen.
Aber zurück zum Wichtigsten.
Ihr habt...
30 Tage Zeit, den Pott zu Hause auszuprobieren und ihr könnt ihn zurückgeben, falls ihr euch nicht überzeugt.
Aber ich bin mir sicher, dass er das tut.
Also, code allesaufaktien auf aidsleep.com-allesaufaktien in einem Wort bis zu 350 Euro Rabatt auf den Pott 5.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute einfach mal über alles.
Über das Leben in Dubai, den harten Job des Investmentbankers und die Formel für finanzielle Freiheit.
Heute ist jemand bei uns zu Gast, der all das erlebt hat und immer noch erlebt.
Sie hat früh alles gewagt.
Und dann genau das bekommen, wonach sie strebte.
Erst wickelte sie Milliarden-Deals für Morgan Stanley ab, dann ging sie zu Delivery Hero und About You.
Heute macht sie ihr eigenes Ding von Dubai aus.
Ihr erfahrt von ihr außerdem, wie eine 100-Stunden-Woche aussieht, wie man 100.000 Euro investiert und wie nah die drohenden Einschläge wirklich waren.
Ein Gespräch mit Julia Stötzel.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 18.
Juli und wir haben ja eine...
Sehr ungewöhnliche Börsenwoche mit zwei völlig unterschiedlichen Wahrheiten hinter uns, lieber Holger.
Fundamental läuft es nämlich ziemlich gut.
Die amerikanische Wirtschaft hat robuste Daten geliefert.
Die Banken verdienen wie immer, ehrlich gesagt, hervorragend.
Und die Inflation hat sogar positiv überrascht.
Und der KI-Investitionsboom hält an.
Und auch in Deutschland sieht es so aus, als ob wir in Q2 dem Minuswachstum...
vielleicht sogar entgangen sind.
Und das hätte selbst Bert Schepels nicht erwartet.
Nee, vielleicht haben wir Nullwachstum, das weiß man nicht genau.
Auf jeden Fall waren die letzten Zahlen so einigermaßen positiv.
Aber an der Börse sah es gar nicht so positiv aus.
Da haben alle großen Indizes verloren.
Wobei...
Wenn man beispielsweise den DAX anguckt, hat er zwar ein Minus von 0,9 Prozent, aber es gab mehr Pluswerte beim DAX als Minuswerte.
Also wenn man irgendwie alle Werte gehabt hat, ist man im Plus.
Und so ist es bei ganz vielen Sachen.
Je nachdem, was man hatte diese Woche, ist man entweder im Plus oder ist man im Minus.
Und die Indizes, die täuschen so ein bisschen und das Minus täuscht so ein bisschen über...
Das, was eigentlich passiert ist, war nämlich kein Ausverkauf, sondern es war einfach wieder unsere brutale Rotation, von der wir ja irgendwie die ganze Zeit gesprochen haben und auch generiert waren.
Ich muss eigentlich mal ein neues Fortüberlegen statt Rotation.
Ich weiß nicht, was ist was Besseres?
Ich weiß nicht, aber es ist eigentlich auch so nichtssagend.
Was heißt das schon Rotation?
Rotation heißt, du gehst halt nicht raus aus dem Markt und packst es irgendwie in Anleihen oder in Gold oder irgendwie auf dein Tagesgeldkonto, sondern...
Du sagst halt, hm.
Ja, aber das ist so.
Das klingt trotzdem abstrakt für das, was da gerade passiert.
Also das reicht mir eigentlich nicht mehr.
Also wir können jetzt hier nicht wochenlang über Rotation reden.
Wir müssen uns das anders überlegen.
Also für Vorschläge sind wir dankbar.
Okay, ihr könnt uns Vorschläge schicken.
Entweder aahaltwild.de oder ihr könnt es auch in die Kommentare bei Instagram schreiben oder bei Spotify könnt ihr auch irgendwie einen Kommentar hinterlassen, wie man die Rotation schöner benennt.
Aber es ist halt einfach eine brutale Rotation und es liegt halt daran, Das liegt halt daran, dass Menschen halt mit dem großen Stil auch gehebelt auf diese Chipwerte gesetzt haben und ein Großteil da jetzt von abgebaut wird.
Und wenn jetzt was abgebaut wird oder wenn einfach die gestretchten Positionen so ein bisschen verkleinert werden, dann passiert das halt.
Ich habe heute eine sehr interessante Statistik gelesen.
Warte mal, das muss ich mal ganz kurz gucken.
einen Kumpel geschickt.
Das war wirklich sehr interessant.
Du erzählst mal weiter währenddessen und ich hatte mir hier mal diese Informationen.
Du kannst die Informationen darin, ich würde dann einfach, was du eigentlich normalerweise machst, die Indizes erzählen.
DAX minus 0,9, S&P minus 1,6, aber wenn wir wieder gucken, wir hatten ja schon mal den S&P 500 XAI, der hat gewonnen, plus 0,3, der NASDAQ 100 minus 4,1, der SOX, also der Halbleiterindex minus 10.
Aber der Dau-Transport, und daran kann man auch erkennen, Dau-Transport ist ja eigentlich immer so ein vorlaufender Indikator.
Es gibt ja diese berühmte Dau-Theorie.
Und der hat plus 2,5 gemacht.
Also da gab es einen Ausbruch nach oben.
Und das spricht dafür, dass die Marktrallye eine breitere wird.
Und dass es halt wirklich kein richtig fetter Ausverkauf ist oder ein konjunktureller Einbruch oder was auch immer.
Sonst spricht einfach dafür, dass die Leute, und da komme ich wieder.
rotieren.
So, jetzt kannst du deine Daten bringen.
In Südkorea haben wir ja ein ähnliches Phänomen mit diesen ganzen Tag-Speicher-KI-Werten.
Und da ist es wohl so, dass in dieser Woche 1,2 Millionen Privatanleger in dieser Woche ihre Marching-Calls erhalten haben.
Bekommen haben?
Das glaube ich sofort.
Ja, das ist der Margincore.
Und das sind 3,4 Prozent der gesamten Erwachsenenbevölkerung in Südkorea.
Also das ist so ein Ding, weil wir doch gestern auch noch über die Macht und das Wirken der Privatbeleger gesprochen haben.
Das fand ich sehr...
Die werden halt jetzt rausgeschüttelt.
Und das ist halt wirklich krass.
Und die haben halt in Südkorea diese gehebelten Sachen erst genehmigt, ärgern sie jetzt drüber.
Und in Südkorea gab es ja diese Woche auch...
eine Leitzinsanhebung.
Das haben die auch bewusst gemacht, weil sie halt diese Spekulationen raushauen wollen.
Weil ich meine, das ist natürlich, dieser Markt geht ja immer gleich plus fünf plus.
Also du musst dir den Sox vorstellen, das ist halt Südkorea.
Und dann rauscht halt alles rauf und runter und das schüttelt das ganze Land mit durch.
Und ich weiß nicht, ob das so positiv ist.
Aber solange es das gibt und solange die Positionen noch nicht abgebaut sind, passiert das halt noch.
Aber ich würde vermuten...
Ich denke das auch.
Aber wir hatten halt teilweise 80 Prozent über der 200-Tage-Linie beim Sox.
Also sich von diesem gleitenden Durchschnitt entfernt.
Jetzt haben wir nur noch ungefähr 30.
Das ist schon in einem normaleren Band.
Aber ist halt auch noch nicht ganz normal.
Also insofern weiß man nicht.
Aber die Earnings-Trends, die waren ja großartig.
Wir hatten ja ASML, wir hatten TSMC.
Das waren ja...
Das waren ja Zahlen, da dachte ich so, wow, da wäre ja eigentlich normalerweise was nach oben gegangen.
Aber ja, nicht so in dieser Zeit, wo einfach Positionen abgebaut und diese Stretch-Dinger oder Crowded Positions, wie es immer so schön heißt, überdehnte Sachen abgebaut werden.
Hast du schon was über die günstige KI erzählt?
Ich war so abgelenkt gerade.
Achso, nee, habe ich noch nicht erzählt.
Ach stimmt, du bist mit deiner Frau auf Flitterwochenende und die Frau muss jetzt zuhören, was wir hier über die Märkte erzählen.
Nein, das meine ich nicht.
Ich war jetzt gerade mit meiner Suche abgelenkt.
Ich weiß nicht, ob du schon das AI-Ranking hier vorgestellt hast.
Nee, das Spannende war, was auch noch passiert ist, es gab wieder ein neues Modell.
Kimi heißt das von diesem chinesischen KI-Startup.
Und das hat dann wieder so einen Diebsieg-Moment gemacht.
Nur, ich meine...
Ist ja ganz egal, wenn jetzt die Tokens immer günstiger werden.
Und das ist ja nichts anderes.
Die haben erzählt, dieses neue Kimi-Modell, die haben erzählt, hey, wir werden genauso gut wie Entropic und OpenAI, aber wir kosten halt nur einen Bruchteil.
Und darauf haben alle gesagt, wenn das so ist, dann brauchen wir viel weniger Speicher, da brauchen wir viel weniger Infrastruktur.
Aber das ist natürlich Blödsinn.
Auch diese Modelle, diese Open-Source-Modelle, laufen ja auf Chips.
Und laufen aber in Rechenzentren.
Im Zweifelsfalle, weil es irgendwie chinesische Modelle sind, willst du die vielleicht in deinem internen Rechenzentrum machen, musst du also als Firma dir noch ein internes Rechenzentrum hinbauen.
Und dann haben die Leute kapiert, das geht vielleicht zu Lasten von Anthropic und zu Lasten von OpenAI, aber nicht unbedingt zu Lasten von Chips.
Und dann, das hat man am Freitag so ein bisschen gesehen, da gab es ja erst am Anfang diesen fetten Ausverkauf bei Halbleiter und dann hat so ein bisschen dieser Ausverkauf gestoppt und man hofft, dass es irgendwie möglicherweise...
jetzt auch so ein bisschen weniger stark in der kommenden Woche dann weitergeht.
Zumal wir dann ja auch in der kommenden Woche Alphabet haben und dann sagen die hoffentlich auch, wir geben weiter sehr viel Geld für Rechenzentren aus, weil beispielsweise diese Woche habe ich mein berühmtes Fable-Modell, das teuerste, wie es ist, von Anthropic benutzt und dann war ein Tag Totalausfall, weil sie keine Kapazitäten hatten.
Und dann dachte ich mir so, wenn das so ist, dann ist sicherlich...
Da keine Überkapazitäten, wie viele Glauben machen wollen.
Alphabet in jedem Fall ist erstmal gesichert nach oben und nach unten mit Platz 3 in der großen Börsenhackordnung.
Da sind wir nämlich bei einem anderen Thema, was am Freitag aufkam.
Es ist nämlich, und wer hat es als erstes gesagt?
Ich habe es als erstes angekündigt.
Es war nicht mehr weit, dass Apple zurück auf dem Thron ist.
Und jetzt ist es tatsächlich gelungen.
Die sind am Freitag tatsächlich wieder zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen.
Und wirklich hauchdünn von Nvidia, muss man sagen.
Glaubst du echt, es ist gut, wenn du vor deiner Frau hier so ein Self-Glacing betreibst, aber fällt?
Ja, die kann damit sehr, sehr gut umgehen.
Das mache ich so auch immer.
Die kennt das schon.
Wer hat es gesagt, dass aber fällt?
Es könnte auch sein, dass sie inzwischen schläft.
Es war aber nur kurzfristig.
Ich glaube, Nvidia hat jetzt beim Börsenschluss schon wieder aufgeholt gehabt.
Ja, es war nur eine kurze Sache.
Es ist auf jeden Fall ein Kopf-on-Kopf-Rennen.
Und das ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet das Unternehmen, was am wenigsten in KI investiert hat, plötzlich das Wertvollste ist.
Aber wenn halt die Welt sagt, muss denn alles so teuer sein?
Du hast recht.
Dann sagen die Leute vielleicht irgendwie, dann nehme ich lieber ein Unternehmen, was halt nicht so viel investiert hat und was möglicherweise...
Ja, wenn die Angst vor den Zugriffen CapEx im Moment handelt, ein großes Thema ist, dann ist es natürlich...
Apple, diese Angst ist einfach nicht so vorhanden.
Apple hat die Aktie dieses Jahr 22% gewonnen.
Das ist deutlich mehr als die 8%, die Nvidia hingelegt hat.
Das stimmt.
So, jetzt kommen wir aber mal zu den Indizes.
Ja, bitte.
Genau, nämlich zu dem deutschen Aktienindex DAX.
Der hat, du hast gesagt, gar nicht so viel verloren.
Minus 0,94%.
Ja, da haben wir halt quasi die Old Economy schlägt Hightech, hast du schon gesagt, Brenntag plus 6%, Deutsche Telekom plus 4%, gut Zalando ist weder noch, 3,5%, aber halt auch die Autobauer relativ stark, Mercedes, Volkswagen und auch BMW, BMW ist jetzt nicht unter den größten Gewinnern.
Und das, was eben Tech im DAX ist oder so ein bisschen aussieht, ist natürlich Infineon und die sind dann einfach mit 12% auch der größte Verlierer.
Was mich irritiert hat, war, warum deutsche Banken so stark im Minus sind.
Also Commerzbank minus 4,6, gut, da geht es um die Übernahme.
Ich glaube auch Deutsche Bank war auch mit unter den Verlierern.
Ja, weil ja die US-Banken wirklich die besten Ergebnisse seit...
vor der Finanzkrise gemacht haben.
Wahnsinn, was da für Zahlen drin waren.
Da siehst du erstmal, was sie für Gewinne mit Börsengängen und mit diesem ganzen Investmentbanking machen.
Aber gut, die Deutsche Bank hat ihr Investmentbanking verkauft.
Sind sie halt selbst schuldig, haben noch ein bisschen Anleihegeschäft.
Aber das Investmentbanking haben sie halt, also gerade Aktienhandel und solchen Kram haben sie irgendwie an die BNP mit abgegeben und so weiter.
Aber es ist wirklich schade, dass die jetzt bei solchen großen Geschichten nicht mit dabei sind.
Das spielen die nicht mit.
Das ist eine eigene Liga, die Wall Street Banken.
Das ist einfach so.
Und da können wir natürlich auch direkt hinschauen, indem wir nämlich nach Amerika gucken.
Wobei wir gucken erst mal, oder nee, wir gucken auf den S&P 500.
Und da haben wir PayPal, ganz weit vorn.
Haben wir gesagt, Übernahmefantasie, die sehr, sehr konkret wird.
Mit 22 Prozent sind die ganz oben.
Und dann kommt Zintas, Valero Energy, Marathon Petroleum.
Da sehen wir schon, woher der Wind weht.
Ja klar, es gab auch Ölpreise, die ist diese Woche gestiegen, wegen des wieder aufflammenden Iran.
Konflikts.
Das war auch noch ein Thema, aber es hat die Börsen nicht wirklich beschäftigt, bis auf, dass ein bisschen die Renditen hochgegangen sind und eben Ölpreis und Ölwerte profitiert haben davon.
Genau, und die Verlierer, wir haben es gesagt, Sandisk, beispielsweise Marvell, Corning, Western Digital und natürlich IBM.
Da wird darüber berichtet, größter Kurseinbruch, was war das, seit 56 oder 58 Jahren?
Mindestens.
Und die haben ja kommende Woche Zahlen und dann wird man sehen, ob dieses Phänomen wirklich nur eins ist, dass Kunden ihre Aufträge verschoben haben oder ob es möglicherweise doch ein strukturellere Problem ist und das vielleicht bis 27 verschoben wird.
Und dann wird man eben sehen, ob die Aktie von diesem Minus wieder steigen kann.
Ja, das ist nächste Woche überhaupt echt ganz gute Termine.
Geht jetzt halt auch richtig los.
Also Alphabet, Tesla, Intel noch, SAP für Deutschland super wichtig und wir haben die EZB auch noch.
Ja, aber das ist eher wahrscheinlich Non-Event.
Das ist nicht Non-Event, da wird man halt wissen wollen.
Belassen Sie es bei dieser einen...
die sie gemacht haben?
Oder gibt es noch einen zweiten?
Die Märkte sehen noch einen zweiten und das wäre sicherlich positiv, wenn jetzt kein zweiter Game.
Also wenn die signalisieren, wird nie, nie, Problem gelöst.
Was vielleicht noch bei den Gewinnern mit dabei war, Crowdstrike und Cloudflare haben in dieser Woche auch neue Allzeithochs markiert.
Das ist auch wunderbar.
Es gab auch so ein paar Software-Service-Equery-Allzeithochs.
Wirklich?
Allzeithoch sogar?
Allzeithochs.
Guck mal, die Geschichte ist auch völlig vorüber.
KI-Kill-Software.
Die ist halt unterschiedlich.
Ja, ich weiß.
Man hat sich jetzt inzwischen entschieden, wer gekillt wird und wer nicht oder wer da gefährdet ist.
Das ist immer unterschiedlich.
Es ist noch nicht ganz, Jury ist still out, aber trotzdem ist es halt...
Wenn die auf Allzeithoch sind, das wird schon was heißen.
Das ist schon ein relativ klares Votum der Märkte.
Und ein klares Votum der Märkte ist, ehrlich gesagt, ich konnte die Zahl gar nicht richtig glauben, die ich gerade gesehen habe, Philadelphia ist das Hemikondactor-Index 9,97% im Minus.
Kein einziger Wert, Ist ein Plus.
Nein.
Das ist schon echt heftig.
Na gut, wenn du halt vorher so steigst, dann passiert das halt.
Ich würde mal vermuten, ich weiß nicht, wo ist der Sox.
Ich könnte nochmal schnell schauen, ob der Sox in diesem Jahr noch ein Plus hat.
Das wäre mal ganz spannend zu wissen, ob wir noch ein Plus haben und wir haben Year to Date.
Willst du es wissen?
Na.
Lass mich raten, ich rate.
Year to Date.
Haben wir immer noch ein Plus, sag ich, von 27 Prozent.
Warte, der zeigt sich nicht an.
Also ich weiß es wirklich nicht.
Er hat ein Plus.
Tut mir leid, es ist doch ein bisschen mehr.
Es sind 65.
Ach du Scheiße.
Es waren mal 120 oder 110 und es sind noch 65.
Das sind ja auch absurde Zahlen.
Okay, dann merkt man es natürlich auch, wie du gesagt hast.
So, jetzt kommen wir noch, bevor wir zu unserem, hast du noch was, sonst würde ich einen wichtigen Part hier noch.
Sonst haben wir noch was Spannendes, ich gucke noch einmal hier durch, aber ich glaube, wir haben die wichtigsten.
Also bevor wir jetzt losgehen, anfangen mit dem Gespräch, müssen wir noch, auch wenn so ein bisschen Sommerpause-Vibes hier ist, wir wollen natürlich noch mal auf unseren Summit hinweisen, der am 2.
Oktober stattfindet und wir haben uns jetzt entschieden.
Es ist in Wahrheit ein AAA, ein Alles-auf-Aktien-Summit und so heißt er jetzt auch.
Und das ist jetzt einfach wirklich ein echter AAA-Tag.
Das war es ja im vergangenen Jahr auch schon zu großen Teilen.
Wir haben das jetzt einfach wirklich auch so gelabelt, weil wir haben auch so viel Behind-the-Scenes, wir haben so viele Podcasts.
wie quasi noch nie.
Wir haben natürlich alle Hosts da und, und, und.
Wir werden Merch, Merchandise da richtig an den Start bringen.
Wirklich?
Was wird es geben?
Ja, das steht doch nicht ganz fest.
Da müssen wir auch noch ein bisschen...
Gibt es eine Tasse?
Es könnte sein.
Mit dem Turnschuh drauf.
Die Tassen sind sehr, sehr beliebt.
Ich weiß, die Tassen sind cool.
Ich habe so eine Tasse zu Hause.
Es wird Merch geben ohne Ende.
Gibt es auch nur die?
Wir sind dann noch in der...
Wir sind in der Entscheidungsphase, was wir denn alles machen.
Es gibt sehr, sehr gute Vorschläge.
Also könnt ihr euch in jedem Fall freuen.
Und...
Dürfen die Leute sich noch was wünschen?
Nee, pass auf, wir haben nicht mehr was ganz anderes überlegt.
Wir haben noch, es gibt ja am Vorabend immer so ein sehr, sehr exklusives Dinner vor dem Summit.
Und da werden wir unter allen Teilnehmern des Summits, also die sich quasi Tickets besorgt haben, werden wir noch zwei Tickets verlosen.
Und das ist wirklich, das ist im Journalistenclub oben.
Im Journalistenclub, das ist schon okay.
Es gibt super Essen, es sind tolle Gäste da, tolle Speaker, es ist ein richtig guter Abend.
Das ist wirklich gut.
Ich weiß nicht, es gab ja damals, wie hieß das, Boys Club, diesen Podcast und da ging es ja auch viel darum und diejenigen, die haben ja ein halbes Jahr recherchiert damals und die haben es ja nicht mal geschafft, in den Journalistenclub zu kommen, sondern die haben gesagt, das heißt, dass es da so und so sei.
Und ihr seht, ihr könnt hier, also mal zu zeigen, was das für eine wunderbare Sache ist, entweder zu zeigen, wie schlecht die damals recherchiert haben oder B, wie toll das ist, könnt ihr einfach sowas gewinnen.
Braucht ihr einen drauf?
Nein, pass auf, wir machen das natürlich, schickt uns ein Screenshot vom Ticket per E-Mail oder per Instagram und dann wird es ausgelost und die Verlosung endet am 31.
Juli.
31.
Juli, Screenshot, dass ihr die Tickets habt und dann kommt ihr in die Verlosung mit rein.
Ach so, also man wird nicht automatisch, wenn du jetzt das buchst, kriegst du das?
Nein, ich meine, das sind hunderte Leute.
Also zwei Plätze für das Dinner.
Aber die Chance ist jetzt auch ganz groß, weil am Summit, wir haben jetzt keine 3000 Plätze dort.
Also ich weiß gar nicht.
400, 500 oder irgendwie sowas.
Menschen können dann dort sein.
Ist deine Wahrscheinlichkeit, dass du gewinnst?
Ist nicht so niedrig.
2 von 500.
Besser als beim Lotto.
Jetzt aber noch ganz wichtig.
Es gibt natürlich auch den Code noch.
AAA Friends heißt der Code.
Und dann habt ihr 50% aufs Ticket.
Das ist natürlich ein super Angebot.
Und den Link packen wir natürlich in die Show Notes.
Auch noch.
Auch noch?
Ja, natürlich.
Doch, das haben wir gesagt.
Für alles auf Aktienhörer gibt es, auch wenn das jetzt ein AAA-Summit ist, gibt es diesen Rabatt.
Und Angela hat beispielsweise auch geschrieben, danke für den Rabattcode zum Finance-Summit, den ihr vor ein paar Wochen publiziert habt.
Das haben wir da schon getan, das stimmt.
Wir kommen, schreibt sie, mit dem Flieger offenbar.
Meine Freundin Kathi aus Wien und ich aus Zürich und wir verbinden das gerade mit einem Mädels-Weekend in Berlin.
Besser geht's nicht.
So muss man es doch machen.
Genau das ist das Richtige.
Und die haben jetzt aber noch nicht gewonnen, den Journalisten-Club.
Nein.
Kommen die mit in die Lostrommel?
Oder müssen sie auch nochmal extra bewerben?
Wenn sie, wenn sie, die kommen, nee, ja, weiß ich nicht.
Nee, ja, weiß ich nicht.
Sie müssen uns den Screenshot schicken.
Also Angela, schick uns den Screenshot und ihr kommt in die Trommel mit rein.
So, aber wie gesagt, ganz wichtig, der Link in die Shownotes, wo ihr den Rabattcode dann auch bekommt.
So.
Jetzt haben wir hier erstmal aber genug getrommelt.
Der kleine Werbeblock ist jetzt vorbei.
Ja, ist doch wichtig.
Natürlich, die Leute wollen es ja auch sehen.
Die wollen ja auch mal.
Der erste Triple E Summit.
Das ist der Auftakt von was ganz Großem.
Du hast recht.
So, und jetzt kommen wir zu dem Gast.
Wo wir schon bei ganz groß sind, geht es weiter mit dem Gast, ganz genau.
Ich habe mich schon gefragt, sagt man eigentlich Gäste?
Ich glaube nicht.
Nein.
Nein.
Wir sagen das nicht, aber du kannst es natürlich sagen.
Es gibt Menschen, die sagen das.
Beispielsweise nur beim Zeit-Podcast Wie war dein Wochenende?
Da gab es neulich eine sehr schöne Folge.
Ich höre es manchmal sehr gerne, weil da ganz spannende Gäste sind, die erzählen.
Und da erzählt Herr Ahmend, er sagt auch gerne mal Gäst hin.
Aber kann man auch hören, wird einem nicht schlecht bei, aber ich würde es nicht sagen.
Also unser Gast ist Julia Stötzl.
Und was ich super interessant finde, ist, dass sie es halt nicht so festgelegt auf ein Thema.
Also sie beschäftigt sich schon sehr viel mit dem Thema Finanzcoaching, finanzielle Freiheit und so weiter.
Da wird es natürlich auch drum gehen.
Aber sie hat halt eine super interessante Vita.
Und alles ging halt los mit dem Investmentbanking.
Da haben wir sowieso relativ wenig hier, so Einblicke in diese Branche.
Und die kann sie auch sehr, sehr gut liefern.
Und vor allem hat sie daraus auch wirklich eine Anlageidee, spinnt sie daraus.
Und nicht nur das.
wird das aus ihren Erfahrungen, die sie da im Investment angezeigt hat, wird sie euch erzählen, wie man sein Portfolio strukturiert.
Dann wird sie euch erzählen, wie man ein Einmalinvestment von 100.000, wie man das am besten in den Markt reinkriegt, um sowohl den Marktgegebenheiten als auch der psychologischen Verfasstheit irgendwie Rechnung zu tragen.
Und dann hat sie die Formel für die finanzielle Freiheit.
Die erfahrt ihr hier.
Hat sie mitgebracht.
Die konkrete Formel.
Und ihr wisst dann genau, was heißt finanzielle Freiheit.
Auf heller und Pfennig hätte man früher gesagt.
Ich weiß nicht, sagt man jetzt auf, was sagt man jetzt im Neudeutschen?
Gibt es da was?
Ich weiß es nicht.
Heller und Pfennig, Cent und...
Du kennst es nicht?
Nee, weiß ich wirklich nicht.
Aber ihr werdet es danach genau wissen.
Und das ist das Schöne.
Und deswegen solltet ihr unbedingt bis zum Schluss hören.
Ja, das stimmt.
Das lohnt sich in jedem Fall.
Und jetzt starten wir aber erstmal.
Ich sage herzlich willkommen, Julia.
Hallo, ich freue mich, dass ich dabei bin.
Schön, dass du da bist.
Julia Stötzel, das wird nicht allen ein Begriff sein.
Umso wichtiger ist es, dass du mal dich in einer Minute kurz vorstellst, was sich ausmacht, warum die Leute dieses wunderbare Sommerwochenende mit dir verbringen sollen.
Deine Minute, Julia, läuft jetzt.
Ja, hallo, hallo an alle, die da draußen zuhören.
Mein Name ist Julia Stötzel.
Ich bin seit mehr als 15 Jahren im Kapitalmarkt tätig.
Ich habe meine Karri gestartet bei KPMG, später bei Morgan Stanley bei der Investmentbank in London, habe dort vor allem Regierungsdeals betreut während der Finanzkrise in Europa.
Bin dann später auf die Equity-Seite gewechselt und habe Unternehmen wie Deliver Hero und About You an die Börse gebracht, beziehungsweise bei großen M&A-Transaktionen unterstützt oder auch nachbörsig betreut und habe mich seit vier Jahren selbstständig gemacht mit Finanzkommunikation und helfe sozusagen Unternehmen dabei, ihre Finanzkommunikation zu organisieren und habe kürzlich auch noch ein zweites Unternehmen gegründet, Ski Invest, wo ich eben vor allem Frauen beim Vermögensaufbau helfe, weil ich auch glaube, dass eben gerade Frauen noch viel zu wenig am Kapitalmarkt vertreten sind und sich auch noch nicht wirklich so um ihre Finanzen kümmern, wie sie es tun sollten.
Und deswegen bin ich auch heute hier, damit ich da so ein bisschen mehr auch eine weibliche Stimme in das ganze Thema bringe.
Sie hat genau eine Punktlandung hinbekommen.
Das ist wunderbar.
Wir treffen dich an in Dubai.
Da wollen wir natürlich wissen, merkt man dann, wenn der Donald da ein paar Angriffe fliegt auf der anderen Seite der Straße?
Kriegst du das mit bei euch oder ist das ein bisschen Nervosität oder ist da gar nichts mehr zu spüren?
Aktuell gar nichts mehr.
Also ich bin aber auch relativ cool bei diesem Thema.
Ich weiß nicht, ich bringe so Headlines gar nicht mehr so wirklich aus der Ruhe, muss ich dazu sagen.
Aber vor ein paar Wochen sind wir auch eine Zeit lang sogar mal weggeflogen, weil hier war dann wirklich, man sieht sogar hier aus dem Fenster, noch den Drohneinschlag auf einem Gebäude hier nebenan.
Also das war dann schon mir ein bisschen zu nah, muss ich sagen.
Aber sonst war gar nicht viel.
Also es war nicht viel und nachdem wir dann wiedergekommen sind, war auch gar nichts mehr.
Also inzwischen, ich merke da gar nichts mehr von.
Sind die Preise gefallen, dass man das irgendwie jetzt günstiger bekommt alles?
Ja, also im Sommer ist es sowieso günstiger.
Wir haben jetzt auch zum Beispiel die Wohnung gewechselt, also eine Mietwohnung.
Die Mieten sind schon gefallen, das merkt man schon, weil einfach diese ganze Kriegssituation plus der Sommer, da kriegt man schon ganz gute Deals.
Und deswegen haben wir auch einen echt guten Deal geschossen und haben eine größere Wohnung jetzt bekommen für den fast gleichen Preis.
Also insofern kann man da, wenn man ein Dealmaker ist, schon ein bisschen was raus wollen.
Da müssen wir aber gleich mal, das interessiert natürlich alle, warum denn eigentlich Dubai?
Ich meine, wir wissen viele Influencer, Finfluencer, wie auch immer, zieht es dorthin in die Region, was treibt dich dorthin oder hat dich dorthin getrieben?
Mehrere Sachen.
Also ich war ja sozusagen eigentlich gar nicht, ich sehe mich auch gar nicht wirklich als Influencer, sondern eher als Unternehmer.
Also ich bin ja auch erst im letzten Jahr mit dieser ganzen, sag ich mal, Finfluencer-Sache größer geworden.
Und es waren mehrere Faktoren.
Das eine war wirklich Lifestyle-Wetter.
Ich brauche einfach Sonne, ich liebe die Sonne.
Ich war jetzt auch letztens kurz in Berlin, da war auch super Wetter, muss ich sagen.
Aber das ist halt irgendwie beschränkt, vielleicht acht Wochen im Jahr oder so.
Und einfach allgemein finde ich, hier ist halt sehr viel dieses Unternehmertum und Leute denken groß.
Ich wollte einfach so ein bisschen auch mein Mindset erweitern, mein Netzwerk auch erweitern.
Und hier ist einfach auch weniger Regulatorik, weniger Red Tape, mehr Business, mehr machen, weniger reden.
Ja, es kamen ein paar Sachen zusammen und dann hatten wir uns eben ein paar Sachen angeschaut, ein paar Länder.
Und am Ende ist es eben Dubai geworden.
Ich weiß auch nicht, ob es für immer sein wird, aber jetzt erst mal for the time being.
Welche Länder hast du noch angeguckt?
Georgien in der Tat.
Also mein Mann kommt ursprünglich aus Georgien.
Ist auch sehr attraktiv, auch wesentlich günstiger in der Lebenshaltung noch.
Auch steuerlich sehr attraktiv, wissen wenige.
Und auch gutes Essen, das ist mir immer ganz wichtig auch.
Ansonsten hat man uns noch Spanien angeschaut, Barcelona oder Mallorca oder sowas.
Oder auch Zypern, ja.
Oh, Zypern, das sind so, Zypern hör ich immer an.
Regulatory Glide.
Aber kannst du Leuten empfehlen, wenn sie von zu Hause weggehen?
Ist ja immer so ein bisschen Heimat und dann ist man da in der Ferne, kriegt kein Vollkornbrot und dann ist ja doch die Kumpels vielleicht doch ein bisschen weiter weg und so.
Schmerzt das nicht?
Ja, schon.
Also ich war jetzt auch, wie gesagt, bis letzte Woche kurz in Berlin, um auch Freunde zu besuchen unter anderem.
Und das ist schon schön, sein gewohntes Umfeld zu haben.
Auf der anderen Seite sehe ich das so, ich bin ja auch schon ein zweites Mal ausgewandert.
Ich bin schon mal ausgewandert vor zehn Jahren nach England damals zum Studieren und auch dann, wo ich bei Morgensende gearbeitet habe.
Insofern bin ich sowieso so ein bisschen so ein Vagabund.
Also ich bin sowieso immer so ein bisschen ganz viel unterwegs, einfach viel am Reisen auch schon immer gewesen.
Und deswegen war das jetzt auch ein sehr natürlicher Move für mich und auch gar nicht so ein Riesendeal.
Und am Ende möchte ich mich auch weiterentwickeln als Person.
Man lernt ja auch neue Leute kennen.
Und ich glaube, nur weil man nicht mehr in der Stadt lebt, heißt das ja nicht, dass man mit Leuten nichts mehr zu tun hat.
Sondern die Zeit, die man zusammen verbringt, ist einfach intensiver.
Und ja, schöner vielleicht sogar.
Aber klar, das Volk am Boot vermisse ich schon.
Und das Umfeld, die Leute, ich meine, das sind schon besondere Leute, das ist so ein Bling-Bling, da muss man schon auf so gewisse Insignien, muss man schon irgendwie Bock haben.
Also ich meine, du hast ja auch Videos gemacht, da sieht man, dass du irgendwie einen Mental Breakdown bekommst, weil der falsche Tisch geliefert worden ist.
Also ich kriege einen Mental Breakdown, wenn ich meinen Badunterschrank von Ikea zusammenschraube und die irgendwie eine neue Technik da anwendet, dass man es irgendwie so reinhauen muss und dann irgendwie alles zusammenbricht.
Das scheint ja schon irgendwie eine andere Denkweise zu sein.
Muss man dafür geboren sein, dass man schon so ein bisschen bling-bling mag?
Und vielleicht auch, du hast ja auch so ein paar Bilder gemacht, wo du auf der Toilette so eine teure Handtasche dann rausholst und dann irgendwie auch da einen Mental-Nicht-Breakdown, was das Gegenteil irgendwie kriegst.
Muss man so drauf sein, um da hinzugehen?
Oder wirst du auch einem normalen Menschen, der einfach sagt, oh Mann, hier dieses Steuern in Deutschland, das nervt ja, die Regulierung nervt mich.
Oder können auch normale Leute da hingehen oder fühlen die sich unwohl?
Also ich glaube, man findet auch hier seine Bubbles.
Du hast natürlich gerade in dieser Influencer-Szene schon viele dieses Flashige auch mögen und das ist auch, glaube ich, Teil des Lifestyles und so.
Aber ich glaube, Vermögen ist hier schon mehr on display als in Deutschland.
Ich glaube, es liegt aber auch einfach kulturell daran, dass es vielleicht in Deutschland auch gar nicht so gut angesehen wird, wenn man jetzt sehr viel auch sein Vermögen aufzeigt und auch viel über Geld redet und so.
Oder allgemein in Europa, jetzt nicht nur in Deutschland.
Aber du findest ja auch Leute, die total bodenständig sind.
Also du findest Leute, die sagen, hey, ich mache jetzt mein Ding, ich ziehe fünf Jahre durch und mache so viel Geld, dass ich danach kann ich leben, wie ich will oder ich ziehe dann nochmal woanders hin.
Also ich glaube, das ist auch so ein bisschen so eine Falle an Dubai, dass man eben sagt, ja, man kann hier natürlich schnell viel Geld auch machen, auch wegen Steuern.
Klar, das ist natürlich auch ein Thema.
Aber...
dass die Leute das einfach wieder ausgeben.
Das ist natürlich auch die riesen Lifestyle-Trap, die man hat, weil hier jeder einen Porsche fährt.
Also nicht jeder, aber viele Leute fahren einfach hier auch tolle Autos oder haben teure Taschen oder teure Wohnungen und gehen in Beachclubs.
Also es gibt hier schon sehr, sehr viele Möglichkeiten, sein Geld auch sehr schnell wieder loszuwerden.
Da muss man ja aufpassen.
Also das ist immer die Frage, warum bist du nach Dubai gekommen?
Und manche kommen auch dann vom Weg ab und die müssen dann wieder gehen, weil sie nicht genug Geld haben, hier weiterzuleben.
Oder gehen wieder und haben nichts gespart am Ende.
Okay, ich habe...
Also eine Frage noch zu Dubai, bevor wir dann zu Vita kommen, weil da waren ja auch schon spannende Sachen dabei, aber weil das auch fickig viele Leute interessiert und mich interessiert.
Du sagst, du kannst dort besser Business machen und du sagst aber, du bist jetzt quasi nicht in erster Linie Influencerin, sondern Unternehmerin.
Ich stelle mir das immer schwierig vor von Dubai aus und da geht es ja auch sehr viel um das Thema Vorsorge, Altersvorsorge, Geldanlage und so weiter.
Deine Kunden sind wahrscheinlich, aber korrigiere mich auch, deutsche Kunden, deutsche Kunden.
Deutschsprachige im Zweifel.
Wie lässt sich das dann von Dubai aus machen und wie sieht denn da diese Business-Szene aus?
Also dieses Unternehmertum, lässt sich das von Dubai gut steuern aus?
Ich denke immer, wenn man irgendwie vor Ort ist, ist es vielleicht dann doch besser oder praktischer.
Ja.
Also meine erste Firma Unicorn, die macht ja Finanzkommunikation.
Da habe ich auch erst am Anfang ein bisschen Sorge gehabt, dass das nicht so gut funktioniert.
Aber ich habe die Firma von Anfang an remote aufgesetzt.
Also ich habe die ja in Corona quasi gegründet.
Das heißt, da war sowieso alles remote.
Also die ganzen Workshops und so mit großen Firmen, die normalerweise auch so vor Ort Behandlung gewohnt waren vor Corona.
Haben alle Workshops remote gemacht.
Alles wurde remote abgewickelt und so.
Klar, wenn jetzt mal ein Event ist, dann fahre ich halt auch oder fliege ich rüber.
Deswegen war ich jetzt auch einmal in Deutschland im Juni.
für so eine Konferenz.
Aber das geht relativ gut, weil mein Businessmodell bei Unicorn ist ja auch sehr digital getrieben und ich glaube, da erwartet jetzt auch keiner, dass ich jetzt sozusagen analog das Business irgendwie ausführe oder die Aufgaben ausführe.
Und mit SheInvest ist das ja sowieso ein digitales Mentoring.
Also das ist ja auch alles auf digital ausgelegt.
Der ganze Prozess ist auf Online-Marketing ausgelegt.
Also insofern ist das kein Problem.
Und das war auch sowieso schon immer mein Ziel, einfach Online-Businesses aufzubauen, weil man damit einfach diese räumliche Freiheit hat und die Flexibilität, die mir sehr wichtig ist.
Aber Unicorn, gibt es das noch?
Weil ich habe irgendwie keine Videos mehr gesehen.
Du hast ja immer spannende Menschen da einvernommen.
Julian Wolf beispielsweise, eins der meist geguckten Videos bei dir.
Aber die Rest, irgendwie seit zwei oder drei Monaten ist da nichts mehr.
Was ist da los?
Doch, ich glaube, bis vor einem Monat hatte ich noch Videos drin.
Das ist so unregelmäßig.
Ich bin jetzt noch nicht so professionell aufgestellt wie ihr mit eurem Podcast, wo ihr so wöchentlich oder sogar öfter Videos macht.
Ich gucke immer so, wen ich interviewe.
Und dann lade ich das Video hoch.
Da hatte ich schon echt spannende Gäste.
Christian Wolff war einer davon.
Ich hatte auch Experten zum Thema Diamantenkauf oder Dimitri Speck, der ist sehr bekannt in der Goldszene.
Den hatte ich auch letztens interviewt.
Das war so vor vier Wochen ungefähr.
Und so gucke ich immer einfach, wen ich halt treffe, mit wem ich einen guten Connect habe, wo ich glaube, das ist ein spannendes Thema und dann nehme ich das auf.
Ich habe jetzt auch noch zwei, drei in der Pipeline gerade, die werden gerade produziert, aber ich habe jetzt nicht, sage ich mal, tunlosmäßig, dass es jede Woche oder so auskommt.
Das leider noch nicht.
Okay, kannst du uns verraten, wen wir demnächst sehen werden?
Komm, eine Preview.
Genau, einmal den Georg Borgard von Cryptory, da sprechen wir zum Thema Krypto und Trading und auch so technisches Trading.
Das ist ein Podcast.
Dann die Eda Vogt von der Deutschen Börse.
Da sprechen wir zum Thema Vermögensaufbau.
Wie sollte man in 26 quasi sein Depot aufbauen?
Und dann noch den Finanzvorstand von Enfon.
Das ist ein börsengelistetes Unternehmen an der Deutschen Börse.
Und zudem sprechen wir einfach zum Thema KI, wie das auch SaaS-Business verändert und so weiter.
Okay, das ist ja spannend.
So, jetzt wollen wir natürlich zu deiner spannenden Video kommen.
In jedem deiner Videos sagst du immer...
Ex-Investment-Bankerin, das scheint ja so das prägende Moment in deiner Karriere gewesen sein, deswegen wollen wir damit mal anfangen.
Was hast du denn da genau gemacht und was hat dich das gelehrt und warum bist du raus?
Das sind drei Fragen, ich weiß, es ist doof.
Aber fang einfach an, die erste, zweite, dritte.
Ja, alles gut.
Der Grund, warum ich das immer sage, also ich meine, wenn man so ein bisschen was von Social Media versteht, ist es halt so, du musst halt immer wieder...
was wiederholen, was einprägsam ist, sag ich mal.
Und das ist natürlich was, was sehr einprägsam ist.
Es gibt halt super wenige Investmentbänker auf Social Media und dann noch eine Frau.
Und es ist nicht so, dass ich damit jetzt, dass es jetzt das Einzige ist, wo ich mich darüber identifiziere.
Aber es ist halt was, wo Leute sofort dann auch checken, okay, die weiß halt vielleicht ein bisschen mehr als jetzt jemand, der das vielleicht nicht gemacht hat.
Ich muss auch dazu sagen, Investmentbanker wissen auch nicht alles.
Also das ist wahrscheinlich jetzt auch kein Support.
Wirklich?
Okay.
Obwohl die Zahlen von den Investmentbanken, die waren großartig jetzt, die wir in dieser Woche gesehen haben.
Man kann da sehr viel Geld mitverdienen.
Aber egal, erzähl weiter.
Die Banken auf jeden Fall, ja.
Genau, also wie bin ich da hingekommen?
Also ich war drei Jahre da ungefähr, 2015 bis 2018.
Habe in London studiert und bin dann dahin.
Ich wollte unbedingt in Investmentbanking rein und habe dann auch zum Glück relativ...
direkt bei einer guten Bank bin ich angenommen worden, bei Morgan Stanley und war da im DCM, also innerhalb vom Investmentbanken.
Da muss ich mal ganz kurz einhaken, weil du hast nämlich gesagt, man kommt da nur rein, wenn man eine Signature-Universität hat.
Und jetzt, wie hast du das gemacht?
Also man muss ja irgendwie signalisieren, oder bist du mit einem goldenen Löffel groß geworden, Vater Investmentbanker, Mutter Investmentbankerin und dann bist du da quasi qua Familie reingekommen.
Wie hast du das geschafft?
Das wollen ja die Leute als erstes wissen.
Wie komme ich da hin, wenn ich da hin will?
Ja.
Nee, also in der Tat, ich komme aus einer Kleinstadt, ich komme aus einer ganz normalen Mittelschichtsfamilie und das war jetzt gar nicht vorgeebnet, also auch gar kein finanzieller Hintergrund.
Ich weiß gar nicht warum, ehrlicherweise, das war irgendwie so ein Streben danach.
Ich fand irgendwie die Leute da super imposant und das war immer so ein weitempfender Traum und deswegen ist das, glaube ich, auch so eine sehr entscheidende Phase in meinem Leben gewesen, weil ich wusste, dass dieser Job halt auch wirklich meinen, den Rest meines Lebens verändern wird, weil es einfach...
Das ist einfach so ein entscheidender Moment gewesen.
Und da reinzukommen, war sehr, sehr, sehr schwierig.
Damals gab es auch noch nicht so etwas wie Instagram-Fiel, wo einem erklärt wird, genau was du machen musst.
Das war alles noch sehr viel Trial and Error und auch sehr intuitiv.
Und man kommt natürlich auch ohne eine Target-Uni da rein, aber es ist wesentlich schwieriger.
Also du musst meistens an irgendwelche, es gibt ja so gewisse Target-Unis, in Deutschland ist das vielleicht eine WHU oder eine Uni Mannheim oder so, die halt einen sehr guten Ruf haben.
Und dann kann man sich dann überhaupt erst bei solchen Praktikers bewerben.
Und da gibt es ja einen mehrstufigen Auswahlprozess mit Assessment Center und mit analytischen Tests und so.
Und die sind auch echt alle super schwer.
Und da gibt es irgendwie drei Interviews noch vorab.
Was war die schwierigste Frage im Assessment Center?
Also was muss man können?
Also welche Frage, wo du sagst, da sollte man Bescheid wissen?
Sag mal eine davon.
Also die erste Stufe ist oft mehr so Personal Fit, dass man irgendwie guckt, ob jemand Motivation hat.
Und ich fand die technischen immer schwierig.
Also ich weiß nicht, das fand ich immer super schwierig und da bin ich auch oft dran gescheitert, muss ich sagen.
Am Ende kennst du halt irgendwann die ganzen Fragen und dann weißt du halt auch, was du sagen musst.
Sag mal eine Frage.
Man kennt das ja von Google, da haben wir einen Bus, der ist so und so groß.
Wie viele Tennisbälle passen rein?
So ein Klassiker.
Gibt es da auch im Investmentbanking so ein Klassiker?
Ja, die machen die auch.
Das ist aber eher im Consulting, habe ich das erlebt.
Da habe ich mich auch beworben damals.
Aber eher so Bewertung von Unternehmen oder irgendwas ausrechnen, Multiples oder keine Ahnung, was die so noch gefragt haben.
Klingt jetzt bewältigbar.
Ich möchte natürlich noch wissen, die Uni, du hast ja vorhin schon gesagt, du bist nach England dann gegangen.
Du hast quasi schon mal die Komfortzone da verlassen.
Du bist ja dann auf so eine Target-Uni gegangen.
Das kann ja auch nicht so einfach gewesen sein.
Weil sie hat bezahlt, würde ich vermuten.
Ja gut, aber ich komme auch aus der Mittelschichtfamilie.
Ich könnte mir das jetzt nicht einfach so leisten und das wird bei Julia auch so gewesen sein.
Studienkredit heißt das Motto, oder?
Oder wie hast du es gemacht?
Ja, genau.
Ich würde sagen, an die Uni gekommen zu sein, war sogar noch schwieriger, als überhaupt ins Investmentbank zu kommen.
Aber wenn du einmal in diesem Ecosystem drin bist, also wenn du einmal in dieser Welt drin bist, dann ist es nicht mehr so weit in diese...
Sektoren reinzukommen wie Investmentbanking.
Aber erst mal in diese Uni reinzukommen, also muss ich halt bewerben mit einem Coverletter, dann hast du auch teilweise Interviews und dann waren die Stühlengebühren halt super teuer.
Also es waren pro Jahr, ich glaube, 30.000 Pfund, damals war das Pfund auch noch wesentlich mehr wert und dann noch plus Lebenshaltungskosten.
Also ich weiß noch ungefähr so, es waren ungefähr 100.000 Euro, die ich brauchte und ich hatte halt davon nicht annähernd was.
Und vor zehn Jahren 100.000 Euro war halt auch noch mal wesentlich mehr als jetzt.
Und das war eigentlich die größte Hürde, da überhaupt erst mal reinzukommen.
Und da habe ich auch dann einiges gebraucht, das nachher noch zurückzuzahlen.
Und hätte auch, wenn ich den Job nicht bekommen hätte, wäre ich wahrscheinlich immer noch verschuldet mit dem Geld.
Also ganz ehrlich, weil das kriegst du sonst nicht zurückgezahlt im normalen Job.
Okay, du bist also zur Uni gegangen, das hat dann geklappt und dann hat dein Investmentbanking, dann warst du beim Morgenstern, dann bist du reingekommen und was hast du dann genau gemacht?
Schilder mal deinen Tag, damit wir wissen, was so life-changing an so einem Investmentbankering-Job ist.
Ja, also ich war wie gesagt drei Jahre da.
Es gibt ja im Investmentbank DCM, ECM und dann so M&A, so Transaktionen.
Und da war ich im DCM, also Debt Capital Markets.
Das ist quasi da, wo typischerweise Unternehmen betreut werden für Bond-Issurances.
Also wenn jetzt irgendwie eine Telekom vielleicht einen Bond emittiert, dann gibt es halt für ein Team.
Und ich war aber innerhalb dieser Function im SSA-Team.
SSA bedeutet Sovereign Supranationals and Agencies.
Das heißt, solche Unternehmen oder Organisationen wie Weltbank oder die Europäische Union oder Spanien oder Argentinien, also Länder habe ich sozusagen betreut.
Kaffeebank, solche Unternehmen halt.
Und weil die emittieren halt auch Bonds, aber halt eben Staatenbonds oder diese staatsnahen Bonds.
die oft auch sehr hoch geratet sind.
Die hatten oft AAA-Ratings oder AA, also sehr solide Bonitäten.
Und genau, da haben wir Structured Notes oder Bonds imitiert für die.
Und ich war im Origination, das bedeutet, ich musste die Emittenten davon überzeugen oder die ein bisschen guiden, was für einen Bond Sinn machen würde.
Oder halt, wo die Yields gerade stehen, wo die Renditen gerade stehen.
Und dann haben wir da so was gepitcht, oder es kam mal RFPs.
Und wir mussten dann halt pitchen, was gerade Sinn machen würde in deren Form.
Also du würdest dann sagen, also beispielsweise Laufzeit oder ob du normale klassische Unsecured-Note machst oder ob du irgendwie das über ein anderes Ding machst.
Also sowas.
Du gehst dann als Beispiel, komme ich als Deutschland, obwohl die Deutschland ist, die haben ja jetzt eine Finanzagentur.
Du bist die Kaffee.
Genau, wir sind die KfW und wollen das machen.
Und jetzt kommen wir zu dir und sagen, Mensch, oder musst du erst mal um den Deal mit der KfW pitchen?
Oder was machst du als erstes?
Musst du werben dafür, dass du genommen wirst und dass du ein paar Basispunkte rausholen kannst?
Oder wie geht das?
Ja, so Basispunkte rausholen kann man nicht als Bank.
Also die haben da jetzt nicht so wirklich viel Einfluss drauf.
Nein, du willst was verdienen, meine ich.
Ich meine, wenn du einen Bond emittierst, kriegst du ja ein paar Basispunkte, hoffe ich mal, am Ende als Lohn dafür.
Ja, aber wir können denen quasi keine besseren Rates geben, als das, was halt auf dem Kapitalmarkt zu bekommen ist.
Aber man pitcht halt darum, entweder über einen RFP oder du kommst in eine Vorauswahl.
Was ist ein RFP?
Wir sind ja hier jargonfrei.
Was ist ein RFP?
Das ist sozusagen eine Art Pitch, also eine Einladung zum Pitch, also ein Request for Proposal.
Und wo Kurse ein paar Banken eingeladen werden.
Hier, du darfst pitchen, du darfst jetzt hier mal sagen, welche Laufzeit wir machen sollen, wie das strukturiert sein soll, wie das Volumen sein soll.
Haben wir vielleicht schon Indicative Demand?
Also gibt es vielleicht schon Investoren, die sagen, wir würden jetzt unbedingt einen zehnjährigen KfW-Bond kaufen.
Keine Ahnung, welches Time-Window macht Sinn?
Hier ist vielleicht ein FED-Meeting, das macht keinen Sinn, das kurz davor zu machen, sondern lassen uns das in dem Window machen, solche Sachen.
Und dann pitchst du das.
Und dann hängt das aber noch nicht, das hängt nicht nur am Pitch, muss man dazu sagen.
Das hängt auch oft daran, wie die Beziehung mit der Bank ist.
Das hängt daran, wie viele Roadshows die vorher mit denen gemacht haben.
Also du machst immer diese Non-Deal-Roadshows in dem Bereich.
Das heißt, du nimmst den Emittenten und stellst denen halt ein paar Investoren vor.
Und das ist so ein bisschen, ja, auch Relationship-Building natürlich.
Und wer sitzt da mit wem zusammen?
Jetzt mal, lass uns mal richtig mitnehmen.
Also du gehst erst mal hin zur KfW und dann sitzt du da am Tisch irgendwie in Frankfurt oder Berlin, je nachdem, welche KfW...
wie Brunch das macht.
Und dann sitzt du da, erzählst dem, ich könnte das so und so und so machen oder macht man das remote oder wie hast du das gemacht?
Fliegst da hin, sagst Hallo hier und dann sagt er, okay, machen wir den Deal und dann sagst du, jetzt müssen wir zu Allianz Global Investors fahren oder zu, weiß ich nicht, Pimco oder wem auch immer und dann versuchen wir dann zu sagen, guck mal hier, das ist KfW, das ist übrigens ein richtig guter Emittent und weiß der was und die machen das und das oder wie muss ich mir das vorstellen?
Also Damals, das war noch vor Corona, also man hat sich schon auch viel physisch gesehen bei so Non-Deal-Roadshows oder teilweise auch bei physischen Meetings, aber tendenziell geht das auch elektronisch, dass man halt sagt, hey, ich glaube, du sollst jetzt, weil dein Bond maturet, sag ich mal, im nächsten Jahr oder in den nächsten paar Monaten, du musst eine Refinanzierung machen und in deiner Bond-Curve könnten wir uns gut vorstellen, hier einen zehnjährigen Bond und wir sehen auch zufälligerweise im Markt gerade einen Demand von Zentralbanken, also Zentralbanken kaufen halt viel dieses SSL-Papiere.
oder auch natürlich Pension Funds und Versicherungen und so.
Es gibt verschiedene Bias von diesen Bonds.
Aber wir sagen, da gibt es gerade ein Demand.
Das heißt, man spricht schon mal vorher mit dem Markt und guckt so, okay, wo ist gerade ein Demandpunkt?
Und das ist halt wichtiges Feedback auch für die Immittenten.
Und das ist aber erst mal nur sozusagen der initiale Pitch.
Und wenn die halt sagen, okay, wir machen das.
Dann geht es halt in die Syndizierung des Bonds rein.
Da war ich dann aber weniger involviert, weil das ist sozusagen noch mal ein anderes Teil des Desks.
Das ist mehr dieses Syndikat halt, die dann wirklich auch mit den Investoren sprechen und halt sagen, hier ist jetzt ein aktiver Deal, quasi wie ein IPO eigentlich, so ein Bond.
Hier ist eine offene Transaktion und es ist ein offenes Buch und es gibt ein Bookbuilding halt.
Und dann kommen halt wirklich Leute rein, also Zentralbanken oder BlackRock oder große institutionelle Investoren.
Und die können halt eine Order ins Buch geben und dann gibt es halt ein Price Building und dann wird halt der Bond dann irgendwann imitiert sozusagen zu einem Preis und einem bestimmten Volumen.
Und was hast du für, welche Volumen hast du verkauft insgesamt?
Wie viele Schulden hast du an den Mann oder an die Frau gebracht?
Wenn wir jetzt mal, wenn wir mal deine Vita angucken, deine drei Jahre, die du bei Morgan Stanley warst.
Ich habe das mal überschlagen.
Ich glaube wahrscheinlich so 100 Milliarden.
Also ich habe die ja nicht selber emittiert.
Die 100 Milliarden.
Oder habe ich schon die Überschrift?
Ich habe schon die Überschrift.
Ja, das ist super interessant, Julia.
Und jetzt, was wir natürlich alle wissen wollen noch, ist es wirklich so hartes Business?
Ich meine, du hast es jetzt drei Jahre gemacht.
Man hört ja immer, ey komm, das machst du ein paar Jahre, verdienst ein Arsch voll Geld, aber dann bist du durch, dann musst du da raus.
Ist es wirklich so?
Also ich muss sagen, mir hätte das sehr viel Spaß gemacht, aber es lag auch wirklich sehr stark an diesem Team, weil das Team ist sehr, sehr besonders.
Es gibt auch sehr wenig Investmentbanken, die dieses SSA-Business machen.
Warum fand ich das so cool?
Weil ich war ja, man muss schon sagen, ich war noch Junior, also ich war so Analyst-Associate, da bist du ja eigentlich, also wenn man das jetzt vergleicht mit anderen Investmentbanker-Desks im M&A oder so, da bist du halt wirklich die Person, die macht halt die Slides, die sitzt da und das ist halt wirklich nicht so ein toller Job als Junior.
Das ist schon sehr, sehr hart.
Also von der Arbeitszeit her ist es extrem hart.
Ich arbeite aber immer sehr hart, aber wahrscheinlich immer schon 100 Stunden so auf jeden Fall.
Also es ist schon sehr anstrengend, aber meine Rolle war speziell spannend, weil ich halt sehr viel gereist bin.
Man nennt diese Emittenten frequent issuer, das heißt, die emittieren halt sehr viel.
Das heißt, man hat viel mehr die Möglichkeit, auch auf Roadshows zu gehen.
Ich habe halt super viele institutionelle Investoren und auch Zentralbanken getroffen, persönlich, also Ukraine oder Georgien oder auch afrikanische Zentralbanken, die wir persönlich physisch getroffen haben.
Das heißt, ich war extrem viel am Reisen.
um halt die Emittenten diesen Zentralbanken vorzustellen oder den institutionellen Investoren.
Und deswegen war die Rolle sehr, sehr cool.
Aber gleichwohl muss ich auch sagen, der Lifestyle war extrem intens.
Also ich musste ja dann auch immer zum Flughafen und zurück.
Und diese Reisezeit war ja sozusagen noch on top zu den ganzen normalen Sachen, die man machen musste.
Und das weiß ich nicht.
Ich glaube, das wäre einfach zu much geworden.
Also ich habe auch immer gemerkt, okay, das war gut, aber ich wollte mal was anderes.
lernen.
Und dann, was so ein bisschen der Auslöser war, ist, das war so 2018, das war die Zeit, wo diese ganzen Tech-Deals so durch die Decke gegangen sind.
Also es war die Zeit, wo Uber irgendwie aufgepoppt ist und Revolut.
Und die vorher meinen Job gemacht hat, die ist als dritte Mitarbeiterin zu Revolut gegangen und eine andere von meinem Desk ist dann als eine der ersten Mitarbeiter zu Uber gegangen.
Und dann habe ich halt gemerkt, dass die halt in diesen Tech-Unternehmen auch sehr viel mehr Einflussmöglichkeit haben.
Bei so einem Start-up kannst du einfach, hast du einen viel höheren...
Autonomy-Level als bei einer Bank, wo das sehr, sehr destrukturiert ist, was du machen kannst.
Also als Junior kannst du halt einfach nicht, sag ich mal, sehr viele Entscheidungen treffen.
Und dann habe ich das halt gesehen, dachte, das ist richtig cool.
Und dann habe ich mich halt beworben bei einem Bar-Tech-Unternehmen und dann ist es eben Deliver Hero geworden.
Willst du nochmal kurz eine Frage stellen?
Die Sachen, die du damals bei Morgan Stanley gemacht hast, wenn du jetzt siehst, was die KI kann, wird es den Job noch geben?
Also die Reisen wahrscheinlich schon, das macht die KI noch nicht.
Aber wenn du sagst, hey, ich habe hier Slides zusammengebaut.
Das wird es doch wahrscheinlich jetzt, solche Entry-Level-Jobs, die du gemacht hast, gibt es das noch?
Also lohnt es sich dafür, sich noch anzustrengen und da in die Investmentbank reinzukommen?
Oder muss man möglicherweise jetzt einen anderen Weg gehen, wenn man jetzt hier zuhört und denkt sich so, oh, cooler Job?
Ja, gute Frage.
Also ich glaube, du brauchst immer noch Menschen.
Also ich glaube, die KI kann noch nicht alles machen.
Also noch nicht auf jeden Fall.
Aber ich glaube, der Fokus shiftet sich auch.
Das sehe ich auch im Investor Relations, wo ich ziemlich tief drin bin als Thema.
Du kannst diese ganzen nervigen Aufgaben ...
Wir haben an einem RFP teilweise eine Woche gearbeitet.
Wirklich so, also die Kästchen auf der Slide verschoben und den Typo noch mal ausgemerzt.
Das war ja alles manuell, das wurde ausgedruckt, das wurde mit einem Filzstift angemacht von dem MD nachts.
Da musstest du nachts die Kommentare einarbeiten.
Also, es war ja so manuell, das kann man sich heute fast gar nicht mehr vorstellen.
Das sind gerade mal zehn Jahre her.
Heute würde es das Ding wahrscheinlich irgendwie in eine KI jagen und sagen, wir machen hier Rechtschreibkorrektur an.
Mach mal schön.
Mach mal schön, genau.
Allein mal die ganzen Boxen und so.
Also das Ding kannst du wahrscheinlich heute in zwei Stunden zusammenbauen oder in drei.
Du brauchst ja nur den Input und that's it.
Aber ich glaube, du hast einfach dann andere Hebel.
Also ich glaube, diese juniorigen Leute, die kommen dann vielleicht auch viel schneller in so spannendere Aufgaben rein.
Insofern fände ich, glaube ich, sogar heute bei der Investmentbank ist es sogar noch spannender als früher, weil früher war es halt wirklich dieses...
ein bisschen glorifizierter Slide-Bauer, sag ich mal so.
Und heute ist es dann vielleicht wirklich mehr dieses, okay, was ist wirklich der Mehrwert?
Du guckst halt irgendwie die Yield-Curve an und gibst wirklich Mehrwert für den Kunden und so.
Ich glaube, so muss man das sehen.
Aber eine Yield-Curve kann auch KI angucken, glaube ich.
Ja, aber wenn du...
Der Punkt ist doch, dass es weniger Jobs gibt einfach.
Also klar, der Job, wenn du ihn bekommst, wenn du ihn hast, ist halt im Zweifel spannender.
Aber du brauchst halt nicht so viele Menschen.
Das ist einfach so.
würde ich behaupten.
Zum Investmentbanking.
Was ist jetzt genau das Life-Changing gewesen?
Welche Skills hast du da gelernt, außer in Heathrow abzufliegen?
Das kann ich mir ziemlich stressig vorstellen.
Das muss nervig sein, weil der ist noch schlechter organisiert als teilweise der BER in Berlin.
Was hast du für Sachen gemerkt, wo du gesagt hast, deswegen hat sich das gelohnt, das zu machen?
Ich glaube, zwei Sachen.
Einmal...
Die Work Ethics, also dieses sehr Perfektionistische.
Also ich habe wirklich gelernt, hart zu arbeiten.
Also das hilft mir jetzt auch extrem, gerade in meinem Unternehmertum, einfach so relentless viel zu arbeiten.
Das ist eine Tugend, die ich gelernt habe.
Und die andere Sache ist halt auch, sehr im Detail zu sein und auch sehr analytisch zu denken.
Also wirklich auch die Zahlen sich anzugucken und auch dieses Perfektionistische.
Das muss perfekt sein, bevor es an den Kunden rausgeht.
Das fängt an bei Kleinigkeiten wie ein Double Space.
Ich sehe sofort, wenn ein Double Space auf dem Slides ist.
Ich weiß, man könnte jetzt sagen, dafür brauchst du jetzt nicht zu der Messing-Bank gehen, ist klar.
Ich glaube aber, bei solchen Jobs geht es weniger darum, was du, sag ich mal, inhaltlich sehnst, sondern mehr die Person, die du wirst, auf dem Weg halt.
Und die Tugenden, die du, und die Skills, die du aufbaust.
Klar habe ich natürlich auch viel über den Finanzmarkt gelernt.
Aber ich glaube, was mir halt im Nachgang viel weiter geholfen hat, ist natürlich auch der Stempel der Brand.
Was war so deine erste Sache, wenn du Investmentbankerin warst?
Was hast du morgens als erstes gemacht, nachdem du einen Kaffee getrunken hast?
Was war so die erste Sache, wo du sagst, hast du dir einen Marktüberblick verschafft?
Hast du erstmal ein paar Kollegen irgendwie competed, irgendwie versucht zu out zu competen?
Was ist so das, was man morgens als erstes macht, wenn man Investmentbankerin ist und seinen Tag beginnt?
Also unser Desk musste sehr früh anfangen, weil, also die CM oder unser Desk war das Global Desk für SSA.
Das heißt, wir haben auch amerikanische Agencies, diese Freddie Mac und so betreut und Freddie May und so.
Und das heißt, wir mussten sehr früh rein und mussten auch den japanischen Markt uns angucken.
Also wir haben quasi nachts die amerikanischen Deals gemacht, über Tag Europa und dann morgens Japan auch so ein bisschen betreut, Structured Notes mäßig.
Und das heißt, ich musste immer relativ früh so, ich war so manchmal sechs, so 30, sieben Uhr im Büro schon.
Und hab dann so geguckt, was in den E-Mails reinkam, hab mir auch vor allem den japanischen Markt schon angeguckt und hab dann erst mal so eine Market News Summary geschrieben für den ganzen Floor.
Also unser Desk war auch so ein bisschen zuständig, weil wir halt sehr makromäßig an dem Markt dran waren.
Wir hatten auch so Trading Flows immer bekommen vom Trading Desk und so.
Und das hab ich dann so ein bisschen konsolidiert, zusammengefasst und dann halt für das ganze ECM und DCM rumgeschickt, so als Art Newsletter.
Also das war meine ersten vielleicht Content Creator-Anschänger so ein bisschen.
Ja.
Und wenn du jetzt vielleicht noch eine Frage zum Investment, bevor wir dann weitergehen in deiner Karriere, wenn du jetzt so auf diese ganze Staatsverschuldung dann siehst, was die ganzen Hyperscaler an DAT rausbringen und jeder sagt so, oh, was ist denn da?
Und der Markt frisst und frisst und frisst und frisst, bis er vielleicht irgendwann nicht mehr.
Man sieht es ja in Japan, da haben wir mittlerweile die höchsten 30-jährigen Renditen, seit es überhaupt 30-jährige Renditen in Japan gibt, seitdem die eben solche Papiere rausbringen.
Wie guckst du denn da jetzt drauf, zu sagen, da haben wir demnächst eine Bubble und das ganze Schuldenproblematik ist ein Riesending und wer ein Haus finanzieren will, muss sich darauf einstellen, dass er in fünf Jahren vielleicht statt heute vier Prozent für eine Zehnjährige vielleicht sechs oder sieben oder acht bezahlt, so wie wir es schon mal hatten?
Ja, also ich sehe das in der Tat sehr kritisch, was einfach Staaten aktuell für eine Verschuldung haben, ja auch in den USA oder einfach weltweit.
Und das Thema wird ja auch nicht mehr weggehen können, weil selbst wenn wir jetzt Inflation haben, können die Staaten, die...
Zinsen kaum mal anheben, weil die ihre eigenen Schulden nicht mehr wirklich refinanzieren können.
Und deswegen, ich sehe das sehr kritisch und ich glaube, es gibt aber auch kaum irgendwie einen Weg raus.
Und am Ende wird das der Bürger zahlen müssen, über Inflation, über Steuern.
Also das ist am Ende gewissermaßen vielleicht eine Enteignung am Bürger.
Aber das haben wir auch schon in der Vergangenheit schon ganz oft gehabt.
Also das ist ja, was sich auch in der Geschichte immer wiederholt.
Und ich sehe das in der Tat sehr kritisch.
Also finanzielle Repression heißt das ja wahrscheinlich im Fachdeutsch und du würdest sagen, so ein klassisches 60-40-Portfolio würdest du nicht machen, also sind wir schon bei der Anlage, weil du sagst, dass diese Anleihenkomponente, da wird man nicht mal die reale Rendite verdienen, weil die Inflation irgendwann höher sein wird als der Zins, weil es gar nicht anders geht, weil irgendwann die Notenbanken dann auch irgendwie so lange die langfristigen Zinsen runterkaufen.
Bis die so niedrig sind, dass man noch nicht mal die Inflation rauskriegt.
Ist das so dein Szenario?
Und was machen wir dann statt der Bond-Komponente, die sichere?
Hast du da eine Idee, was wir da stattdessen nehmen?
Also ich bin gar nicht Bullish-Bonds.
Also wenn überhaupt, dann so zum kurzfristigen Parken von Geld.
Also ich bin eher, also Aktienkomponente ja, ETFs.
Aber ich bin sehr stark Bullish auf Edelmetalle, Gold, Silber.
Auch unter anderem als, sag ich mal, Schutz vor Inflation.
Also dein 60-40-Portfolio wäre dann halt 60 oder sagen wir 80 Aktien und dann eben die 20 oder die verbleibenden eher so ein bisschen in Edelmetallen und solchen Sachen.
Das ist dann dein Bond-Ersatz, also deine sichere Komponente.
Da haben wir schon mal so ein bisschen deine Anlageideen durchgegangen.
Ja, also in meinem Anlageansatz ist es ja Multi-Asset.
Also es ist sogar ein bisschen mehr jetzt noch als, also Edelmetalle 20 Prozent finde ich eigentlich ganz solide.
Aber ich mache auch noch Rohstoffe und Alternatives mache ich ein bisschen.
Und Krypto.
Und dann eben Aktien-ETFs.
Und Immobilien auch.
Aber das ist halt auch nochmal so ein bisschen separat aus dem Depot.
Gut, dann kommen wir zum Schluss noch auf.
Jetzt wollen wir weiter deine Karriere.
Dann bist du zu den Heroes gegangen.
Aber ist das richtig?
Wenn du sagst, Julia, Repressionen und das ist schwierig und der Steuerzahler muss es am Ende irgendwie bezahlen, dann sind wir eigentlich schon ein bisschen bei deinem Kernthema deines Tuns.
Da geht es ja immer um finanzielle Freiheit, finanzielle Unabhängigkeit.
Wollen wir da nicht erstmal hin, Holger?
Und wir können auch dahin gehen.
Das interessiert die Leute ja wirklich sehr, sehr viel.
Wir haben jetzt schon eine halbe Stunde geredet und ich glaube, das ist ja irgendwie auch Kernthema, wie gesagt, deines Tuns und vielleicht auch dieses Podcast, das werden wir sehen.
Ich wollte eigentlich noch wissen, wie was sie mit Tarek Müller gemacht hat bei About You und ob sie traurig ist, was da passiert ist am Ende und ob sie das als Scheitern ansehen würde.
Das war ein Zweisetzen, was deine beiden Sachen...
Erzähl noch die beiden Stations.
Delivery Hero, aufgekauft durch Uber.
Weiß ich nicht.
About You, aufgekauft durch Zalando.
Tarek Müller mit großen Ambitionen gestartet.
Aktien, fuck.
Alles eingebrochen, bitte.
Erklären Sie uns die beiden Sachen.
Dann können wir zu deiner Anlagephilosophie kommen.
Du hast recht, Sommerfeld.
Mach was kurz.
Ja, also ich bin bei beiden Unternehmen auch schon lange raus.
Das waren tolle Projekte, tolle Arbeitgeber auf jeden Fall.
Also ich kann da jetzt gar nicht so, kann ich jetzt gar nicht sagen, dass ich jetzt irgendwie...
gescheitert sind.
Das ist halt so auch der Marktverlauf.
Also da hat der Gründer nicht immer auch so viel Einfluss drauf.
Aber auf jeden Fall spannende Zeit, spannende Zeit, dass jetzt die Firmen aufgekauft werden.
Ich glaube, das spricht einfach dafür, dass halt Konsolidierung da ist, Margendruck und dass Investoren einfach jetzt auch viel mehr auf Profite schauen als noch vor fünf Jahren.
Als ich bei Delivery Hero war, das war die Zeit, da war Profit de facto, also in der ganzen Szene, da war wirklich so Growth at all cost, da wurden ja diese ganzen Voucher immer rausgegeben, auch bei Uber, auch bei den...
Takeaway.com und so, diesen ganzen anderen, das war viel mehr auf Growth aus und heutzutage ist halt viel mehr Profitabilität aus und der Markt, also vor allem jetzt dieser Delivery-Markt, ist ja sehr stark Winner Tax at All, also selbst die Nummer zwei im Markt ist bei Weitem nicht mehr so profitabel wie die Nummer eins und deswegen gibt es ja diese große Konsolidierung da und deswegen gibt Uber halt auch.
Aber es kommt doch immer wieder ein Neuer.
Dann kommt Volt um die Ecke und du sagst so, oh, bin ich doch nicht mehr allein.
Und dann geht es wieder los.
Das ist wie im Airline-Business.
Irgendwie scheint so ein Traum von Menschen zu sein.
Ich mache Delivery-Service auf oder ich mache eine Airline auf.
Egal, wie shitty das Business ist.
Aber gut.
Aber jetzt würde ich mich noch Tarek Müller erinnern.
Kommt er denn zu dir und sagt, hey Julia, willst du bei uns Investor Relations machen?
Und wie nah ist man dann am Gründer und macht mit dem Ideen?
Und den muss man ja auch einbremsen.
Der hat ja Geschichten erzählt, wo man dachte so, für einen Kapitalmarkt vielleicht nicht ganz so geeignet, wenn du schon...
so Geschichten rausplauderst.
Was war da dein Einfluss und wie muss man sich das vorstellen?
Also Investor Relations ist für jeden, der das noch nicht kennt, eine richtig coole Rolle.
Also vor allem, wenn man eben vorbörslich dabei ist, dann ist man sehr nah am Gründer dran, sehr, sehr nah am Management-Team auch.
Also ich habe auch mit Niklas damals sehr eng gearbeitet, mit dem CFO auch bei Tarek und mit Hannes.
Das ist ja der CFO von About You.
Also man ist halt ...
Also man ist sehr eng, also gerade im IPO-Prozess, aber auch darüber hinaus, wenn die halt Results sind.
Die müssen ja dann die Results-Calls machen, also die Analysten-Calls.
Das heißt, die hilft man vorzubereiten, man ist mit denen auf Roadshows zusammen.
Das heißt, man lernt auch extrem viel über das Unternehmen, über die Strategie, über natürlich die Zahlen und challenged das Management auch manchmal in Dingen, wie sie gesagt werden.
Weil das muss ja alles konsistent sein.
Also Investor-Relation als Funktion ist ja quasi die Funktion, die das Sprachrohr ist für die Investoren und Analysten, damit halt eben nicht einer irgendwas erzählt, der andere erzählt das andere.
Wenn es halt Confusion gibt, dann ist es oft ein Gap in der Manöhe.
Und da muss man immer das konsistent halten, genau.
Aber ist es nicht so, also wenn ich Tarek Müller, der ist so ein Herzblutunternehmer, der hat das gebildet, der hat das gegründet zusammen mit seinen Kumpels und dann machen die und dann kommt so ein Kapitalmarkt, der ganz andere Sachen sieht und er erzählt das eine und du sagst so, weißt du Tarek, mach mal so und er erzählt dann aber so oder dann musst du ja auch aufpassen, rechtliche Geschichten, wenn du ein IPO machst, wem sagst du was, Quiet Period und, und, und, und.
Wie kriegt man so einen Typen eingebremst?
Also beide Unternehmen waren ja gründergeführte Unternehmen.
Natürlich ist das schon bei gründergeführten Unternehmen immer noch mal was anderes.
Das ist aber auch einfach so, deswegen sind sie ja auch eben so stark gewachsen, weil das sind ja einfach Gründertypen, die haben natürlich auch ihren eigenen Kopf und so.
Aber ich glaube, bei beiden Unternehmen war das extrem gut auch organisiert und sehr kapitalmarktkonform gehalten.
Also das ist einfach auch, was ich auch vielen Gründern sage, wenn ich halt in diesen IPO-Prozessen drin bin.
Der Job wird nicht mehr der gleiche sein.
Und das, was du halt sagen kannst, kann nicht mehr das gleiche sein, wie wenn du noch nicht börstlich unterwegs warst.
Weil da gibt es einfach gewisse Regeln, Spielregeln, die man beachten muss.
Und ja, das ist halt super wichtig.
Und das ist so ein Umdenkprozess, wo auch die Gründer dann oft irgendwie reinwachsen, weil die es ja auch vorher im Zweifel noch nie gemacht haben.
Oder die waren vorher noch nie beim gelisteten Unternehmen.
Und würdest du sagen, es gibt ja derzeit auch außerbörsig genug Geld, würdest du überhaupt jemandem sagen, geh mal an die Börse, da bist du im Licht der Öffentlichkeit, musst irgendwie im Quartal einmal liefern, hast da irgendwie eine Kommazahl zu wenig geliefert, brich deine Aktie ein, deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gucken und denken sich so, was ist denn da los und gucken eher auf die Aktie, also dass sie weiter arbeiten.
Ist das noch ein Vorteil, das zu machen?
Weil bei About You ging ja die Aktie runter, runter, runter, runter, runter, runter, runter.
Und das hat ja dann ein verheerendes Bild auch.
Und irgendwann denkst du selbst als Käufer, wenn das runtergeht, kommt dann meine Ware noch an.
Ja, tut sie, Klammer auf, Klammer zu.
Aber ist das ein Vorteil oder würdest du einigen Gründern sagen, Börse ist für euch nicht das richtige Turf?
Ja, ist eine gute Frage.
Also das sollte man schon nicht unterschätzen an Aufwand und Kosten und auch.
dass die Öffentlichkeit, die dann einmal Einblick hat in deine Finanzen, deine Strategien, natürlich auch Competitor, das darf man auch nicht unterschätzen.
Die können dann auf einmal alles sehen.
Vorher konnten die das halt nicht alles sehen.
Also das ist nicht was für jeden, muss ich auch ganz klar dazu sagen.
Und ich würde auch sagen, gerade so Microcaps, also es gibt ja auch eine ganze Reihe an Unternehmen, die so super klein sind.
Die sind nicht mehr bei einem SDAX oder so.
Die sind halt noch mal wesentlich kleiner mit so ein paar, keine Ahnung, 10 Millionen oder 50 Millionen oder so.
Das ist extrem wenig Liquidität oft drin.
Und dann fragt man sich schon, so macht das halt unbedingt Sinn.
Also klar, es gibt ein paar Sachen, die man machen kann als Aktie, um halt mehr Liquidität auch reinzukriegen.
Aber wenn du halt am Ende quasi ein Stable Cap Table hast, du bist zwar gelistet, aber du hast irgendwie trotzdem den gleichen Leute drin, weil die kommen irgendwie nicht raus und rein und irgendwie der Aktienkurs bewegt sich nicht oder im Zweifel nur nach unten, dann macht das halt auch keinen Spaß.
Dann muss man sich schon die Frage stellen, lohnen sich die Kosten, der Aufwand?
die regulatorischen Risiken versus das, was du halt bekommst, weil du möchtest ja eigentlich eine liquide Aktie haben, damit du vielleicht auch mal was machen kannst oder Kapitalerhöhungen machen kannst und so.
Ja, das muss man schon so ein bisschen abwägen.
Jetzt habe ich noch eine letzte Frage, weil es eine Aktie von mir persönlich betrifft.
Home to go ist so eine Aktie, da bin ich damals, das war der erste deutsche Speck und ich dachte so, hey, der erste deutsche Speck, da will ich dabei sein.
Ich habe da immer so ein FOMO.
Und habe das dann sogar zu 11 Euro geholt, weil natürlich so ein erster deutscher Speck kriegt natürlich einen Aufpreis zu den 10, die ja rauskommt.
Und dann merchend dann irgendwann Home-to-go rein und jetzt ist die Aktie ein Pennystock.
Und genau da gibt es auch das Problem, es gibt viele Studien, die alle irgendwie großes Wachstum machen, aber da gibt es keine Liquidität rein.
Jeder weiß, wenn ich da reingehe, komme ich nicht wieder richtig raus.
Und was würdest du denen jetzt raten, wie sie wieder auf meine 11 Euro zurückkommen?
Das wäre eine Elffachung, das wäre ein Elfbäcker, bitte.
Was wäre so dein Tipp für die Folge?
Wenn du mir zuhörst, du könntest mich gerne, ihr könnt mich gerne hiehern, aber Unicorn machen ja genau das eigentlich.
Also am Ende des Tages, ich kenne auch Home2Go, also ich habe mir den Equity Store angeguckt.
Das sieht doch alles gut aus.
Ich glaube, die machen auf jeden Fall auch die Basics richtig.
Ich meine, das ist natürlich auch, wenn du auch eine kleine Aktie bist, ist es auch teilweise undankbar, weil du musst halt viele Sachen machen, ohne dass du halt sofort den Return siehst.
Du brauchst halt mehrere Analysten, die kosten natürlich aber auch Geld.
Also dann fragt man sich halt vielleicht auf den Weg dahin, naja, brauche ich jetzt, also Paid Analysts, weil die großen Banken covern die halt im Zweifel nicht.
Also du kannst halt dann die Analysten bezahlen.
Dann fragt man sich vielleicht auf den Weg dahin, naja, muss ich dem jetzt wirklich so und so viel Geld zahlen, damit er die Aktie covert?
Das ist ein Level, den man hat.
Dann kann man natürlich mehr kommunizieren.
Mehr kommunizieren bedeutet auch mehr Aufwand oder mehr Kosten.
Du kannst auf Social Media was machen, das machen wir bei Unicorn ja auch viel.
Also, dass man einfach sagt, hey, ich geh mehr in die Sichtbarkeit rein und kommuniziere auch zwischen den Results eben.
Weil viele, die machen irgendwie einmal im Quartal einen Press-Release und denken, naja, die Results sind ja gut, aber the truth ist halt, der Markt ist halt komplett überflutet mit Informationen und wenn du halt nicht immer top of mind bist, will im Zweifel halt auch keiner deine Aktie kaufen.
Und dann Roadshows machen, Investoren treffen.
Und natürlich auch Katalysatoren bieten.
Also was gibt es für Events, die halt einen Anreiz schaffen würden.
Aber das kann man natürlich auch nicht immer planen.
Es gibt halt nicht immer Übernahmen oder irgendwelche Special Events.
Aber dass man das dann auch richtig kommuniziert.
Also ich finde, ein ganz großer Hebel ist wirklich, in die Sichtbarkeit zu kommen.
Teilweise hilft auch Retail-Share zu erhöhen.
Das möchten aber nicht immer so viele, weil natürlich auch Retail kommt immer mit ein paar Problemen, sage ich mal.
Aber Retail ist halt gut, um mehr Liquidität in die Aktie reinzukriegen.
Wie gehe ich dann zu Reddit und mache ein Forum auf und sage, hier ist mein Home-to-go-Reddit-Forum, liebe FOMO-Crowd von Wallstreet-Wetten, kommt mal her.
Oder wie mache ich das?
Ja, ich glaube, Social-Media-Präsenz hilft, weil das Reicht mal eben entweder über gewisse Retail-Events, sowas wie die Investmesse oder sowas wie die SDK.
Es gibt ja auch so, sag ich mal...
Kleinaktionär-Vereinigung, wenn man da vielleicht präsentiert oder so, dann wird man zumindest schon mal in dieser Audienz bekannt.
Oder eben Social Media.
Oder so Börsenbriefe.
Aber ich finde, das hat so ein bisschen ausgedient.
Also früher gab es ja immer diese Börsenbriefe und ich finde, das wird halt gerade abgelöst über Social Media.
Also entweder einen eigenen Account haben oder eben mit FinFluenzern arbeiten, das machen jetzt auch einige.
Oder halt wirklich auch sich in diesen Foren irgendwie einbringen.
Ist das nicht unseriös von FinFluenzern?
Hallo, ich habe hier gerade eine Home-to-Go gekauft.
Na, das ist aber toll.
Da kann man nicht nur Urlaub buchen, da kann man auch die Aktie haben.
Da kann man sich seinen Urlaub zurückverdienen über die Aktie.
Leider nicht, Klammer auf, Klammer zu.
So was?
Wirklich?
Oder was mache ich da bei Finfluencer?
Was muss ich dem zahlen?
Jetzt wollen wir hier mal richtig Consulting von dir haben.
Was muss ich dem Finfluencer zahlen, dass er meine Aktie, egal wie sie heißt, nach oben jubelt?
Ja, also erstmal ganz wichtig, man sollte auf gar keinen Fall jemandem Geld zahlen dafür.
Und das Zweite ist, ein Finfluencer sollte auch niemals eine Aktie promoten.
Also das sind so No-Gos.
Also das ist halt super unseriös.
Okay, das dachte ich doch.
Aber wie mache ich es dann?
Es ist so indirekte Finflanzer.
Ich sage mal zum Beispiel, wenn ihr jetzt jemanden im Podcast einladen würdet und ihr sprecht dabei nicht darüber, wie toll jetzt die Aktie ist, sondern ihr sagt einfach, der Gründer spricht halt über irgendein Thema und natürlich wird er halt assoziiert auch mit Home2Go und dadurch erreicht er eine gewisse Bekanntheit und Leute beschäftigen sich dafür mehr mit der Aktie.
Aber es sollte niemals, also auch der Gründer oder die Geschäftsführung sollte niemals jetzt die Aktie super hart pitchen, weil das ist halt einfach super unseriös und kann halt auch schnell backfriern.
Sondern es geht eher darum, eine Awareness zu schaffen und dann beschäftigen sich Leute mit der Aktie und sagen, hey, das Businessmodell ist ja gar nicht so schlecht, warum habe ich von denen vorher noch nie gehört zum Beispiel.
Und es geht mehr über Awareness und das Research muss jeder selber machen, aber es kann nicht ein harter Sales Pitch sein.
Wir haben das auch probiert.
Der Sommerfeld hat erzählt, dass er irgendeine Reise da gebucht hat bei Home2Go.
Hat der Aktie jetzt nicht wirklich geholfen?
Sag mal, was hast du gebußen?
Das sind schon absolute Luxusreisen.
Das ist schon richtig.
Das ist richtig Umsatz für die.
Aber wenn ich das nochmal richtig verstehe, das ist ja quasi auch das, was du, bevor wir dann zur finanziellen Frage kommen, Julia, das ist das, was ihr mit der Firma macht auch quasi.
Dass ihr diese Firmen, seien sie börsennotiert, seien sie ja vielleicht auf dem Weg zur Börse, da quasi unterstützt und denen hilft, da sichtbarer, besser sichtbarer zu werden.
Habe ich das richtig verstanden?
Genau, also Unicorn ist halt eine klassische ER-Beratung, aber unser USP, also wo wir halt sehr stark sind, ist halt, dass wir diese digitalen Medien leveragen, also dass wir halt Connections schaffen zu Podcasts oder dass wir Leute positionieren auch in klassischen Medien, aber eben auch digitale Medien, YouTube-Shows oder auch connecten mit Filmfluencern.
Und da auch, ein Filmfluencer ist jetzt nicht so, dass die jetzt Werbung machen, sondern ein Filmfluencer kommt vielleicht, also zum Beispiel die Telekom oder DHL, die machen ein Event, da laden die Filmfluencer ein und die dürfen dann mit dem Vorstand sprechen.
Oder es gibt dann irgendwie Interview-Case oder so.
Und dann berichtet der Finfluencer neutral über dieses Event.
Also dem wird es nicht vorgegeben zu sagen, das ist jetzt irgendwie eine super tolle Aktie, sondern der stellt einfach seine Fragen, der lädt die Community ein und dann können die Leute mit der Information machen, was sie wollen, ja auch ihr eigenes Research machen.
Also das ist halt das Konzept, du bringst einfach nur Leute zusammen.
Und die müssen aber am Ende natürlich ihre eigene Investmententscheidung treffen.
Da sollte auch keiner eine Empfehlung aussprechen, weil dann sind wir auch ganz schnell im Bereich Anlageberatung.
Also deswegen, da müssen auch die Finfluencer natürlich aufpassen.
Was kostet das?
Also wenn ich jetzt, nehmen wir an, du vermittelst jemanden in einen Podcast, was kostet das?
Also was könnten wir nehmen?
Wir tun es natürlich nicht.
Du musst ja auch nicht zahlen, dass du hier bei uns bist.
Was nehmen die Leute, wenn man mal so andere Podcasts nimmt?
Was kriegt man da, wenn du jetzt jemanden vermittelst dahin?
Sag mal ein paar Summen, damit wir uns das vorstellen können, wie reich wir sein könnten.
Wir würden dann das DCF-Modell im Kopf durchrechnen und könnten mal schnell ein Wert von alles auf Aktien berechnen.
Nee, das kann ich jetzt nicht sagen.
Das hängt auch davon ab.
Also das sind ja oft Pakete, die wir machen.
Also wir machen ja nicht nur, dass wir sagen, hier, du kommst jetzt in einen Podcast rein, sondern das ist ja eine strategische Betreuung.
Auch teilweise Equity-Story-Polition und so.
Also das ist jetzt nicht nur...
hier gehen wir in den Podcast rein, sondern das ist halt als Teil einer längeren Zusammenarbeit.
Deswegen kann ich jetzt keine Vorschau annehmen.
Okay, also die zahlen dich und du machst es hintenrum, zahlst du da die anderen.
Ich habe es verstanden, wie das Businessmodell geht.
Ich hätte es gerne mal gewusst, wie viel man dafür kriegen kann, aber sie will es uns nicht sagen.
Komm, einmal für uns.
Also wir zahlen keine Medien.
Wir vermitteln halt.
Wir gucken halt, wo passt das rein, wo passt das thematisch rein.
Ja, da haben wir eine relativ hohe Trefferquote, dass wir dann auch thematisch richtig positionieren.
Und da geht es halt nie darum, hier, wir pitchen jetzt unser Produkt, wie toll unsere Firma ist oder die Equity-Story, sondern es ist halt indirekt.
Es muss halt natürlich...
So, aber vielleicht du wolltest weiterreden.
Ich wollte nur ganz kurz fragen, das werden die Leute sicherlich wissen wollen, ist es eigentlich deine Firma, bist du das Chefin?
Weil ich habe jetzt hier gerade, wir haben hier über die Redaktion so einen Handelsregister zugang.
Ich sehe dich da jetzt nicht drinstehen oder ist das noch eine andere Firma?
Unicorn heißt sie, haben wir ja gesagt.
Ja, ich bin die eigene Firma.
Okay, weil ich hier nichts als Geschäftsführerin oder sowas sehe, aber wir reden über diese Firma, ja?
Unicorn, okay.
Gut, das wollte ich nur noch mal kurz hier investigativ quasi mit einbringen.
Beisteuern, genau.
Jetzt wollen wir zur finanziellen Freiheit kommen, oder?
Ich meine, nach 45 Minuten ist auch höchste Zeit, dass wir jetzt die finanzielle Freiheit mit Julia erleben.
Und da hast du ja die nächste Firma, wie heißt die?
Ski Invest?
Nein.
Ja, Ski Invest Academy.
Ski Invest, egal.
Und da versuchst du ja, Frauen insbesondere da hinzubringen.
Und vielleicht können wir als erste Frage immer stellen, ich bin ja immer der Meinung, es gibt gute oder schlechte Anlageideen oder Anlagehabits.
Es ist egal, ob es Frau oder Mann ist.
Vielleicht kannst du mich aufklären, dass es vielleicht doch anders ist und ich da ein falsches Denken habe.
Gibt es so eine extra weibliche Sicht der Dinge und warum ist die anders und warum wollen Frauen Frauen hören und nicht Männer?
Ja, total faire Frage.
Also ich glaube, am Ende des Tages sind die Mechaniken, die man anmeldet und die Prinzipien natürlich die gleichen.
Also investieren für Frauen ist jetzt nicht anders oder spezieller oder so.
Sondern es geht bei mir eher darum, also warum ich halt wirklich was auch für Frauen kreieren wollte, die Ansprache.
Also ich glaube, es ist schon mal was anderes, wenn eine Frau das erklärt und auch weniger vielleicht direkt oder vielleicht auch ein bisschen einfach, vielleicht auch einfacher in Teilen erklärt oder einfühlsamer erklärt oder vielleicht auch geduldiger erklärt.
Also was ich halt einfach festgestellt habe, warum ich die Marke überhaupt gegründet habe oder das Unternehmen, ist, dass ich gesehen habe, es gibt halt auf Social Media viele gute Coachings auch, aber vor allem im Männerbereich.
Aber die sind halt sehr, sag ich mal, stark technisch und sprechen mich einfach von der Art und Weise, wie sie Leute abholen, finde ich persönlich nicht so für Frauen an.
Und dann gibt es eine ganze Reihe natürlich auch an Frauencoachings, die auch ihren Platz haben, aber zum Beispiel für mich persönlich finde ich die zu basic, also für mich, für meinen Wissensstand jetzt.
So, und ich glaube, es gibt aber eine ganze Reihe an Frauen, die sagen, wir sind so dazwischen.
Wir wollen eigentlich...
schon das Technische und auch die Prinzipien, wie halt wirklich zum Beispiel die 1% investieren oder wie halt Großinvestoren investieren.
Also wir wollen jetzt nicht nur den ETH-Sparplan machen, sage ich jetzt mal so überspitzt, aber wir wollen trotzdem natürlich abgeholt werden auf unsere Art und Weise.
Und das war so ein bisschen die Positionierung, wo ich gesagt habe, ich finde, das macht total Sinn und da kann ich, glaube ich, auch gut in diese Nische.
Jetzt musst du mir erklären, was empathische Vermittlung von Inhalten ist.
Wir sind ja auch sehr einfühlsame Menschen.
Ist klar, dass du das nicht weißt, Solga.
Ja gut, Sommerfeld ist auf jeden Fall empathisch, ich vielleicht nicht ganz so.
Jetzt erklär es uns mal, was ist da anders?
Also ich habe dann das Gefühl, eine Frau will immer vorher erst mal 20 Bücher gelesen haben, will immer mehr wissen und will vorher nochmal gesagt bekommen, dass es gut so ist, wie sie ist, aber sie könnte noch besser werden.
Das denke ich doch, gut, das scheint irgendwie eine andere Ansprache.
Oder habe ich irgendwie einen Denkfehler drin?
Erklär es mal, was empathisch da ist.
Ja, also ich glaube, wo es wirklich darauf ankommt, ist einfach ein bisschen geduldig zu sein.
Und auch Frauen wollen in der Tat, also was ich halt festgestellt habe in der Zusammenarbeit, ist, dass Frauen wirklich sehr oft nicht daran scheitern, dass sie das Wissen nicht haben oder dass sie nicht wissen, dass sie nicht investieren sollen.
Sondern was wirklich das Problem ist, ist, dass sie es sich nicht zutrauen und dass sie im Zweifel viel zu lange warten, weil sie auf den richtigen Zeitpunkt warten.
alle Informationen, die man halt nie haben kann.
Also ich habe nach 15 Jahren noch nicht alle Informationen, die ich gerne hätte am Markt.
Und es ist viel, glaube ich, dieses sich trauen und diese Angst, keine Fehler zu machen.
Also da ist halt viel auch dieses Mindset-Thema drin.
Ich glaube, das wäre wahrscheinlich für viele Männer ein bisschen zu, sag ich mal, wischi-waschi.
Also wenn ich das jetzt so in meinem Umfeld mitkriege, Männer, die machen das halt, die machen auch mal Fehler.
Die sind auch im Zweifel, würde ich sagen, vielmehr diese, sag ich mal, Alpha, die sagen, ja, ich will jetzt hier die...
hohe Rendite für Risiko, freudiger im Schnitt.
Und ich glaube, da einfach so eine Ansprache zu finden, die mehr an Frauen gerichtet ist.
Und was ich halt auch schön finde an der Community, das sind halt nur Frauen.
Das heißt, es ist für mich so ein bisschen so ein Safe Space.
Also da geht es wenig, es ist nicht sehr kompetitiv.
Also es geht jetzt nicht darum, guck mal hier, ich habe jetzt hier mit der Aktie 20 Prozent gemacht.
Das ist halt eher ...
ein langfristiges, nachhaltiges Investieren und es ist weniger kompetitiv.
Aber ich will jetzt auch nicht nur sagen, alle Männer sind kompetitiv.
Das ist einfach nur für mich so ein anekdotisches Gefühl.
Aber du kommst aus einer Investmentbanker-Welt.
Da ist doch alles kompetitiv.
Und jetzt versuchst du dich hinzustellen und sagen, nee, nee, also Frauen, die wollen das weniger kompetitiv, die wollen es ein bisschen kuscheliger haben und die muss ich erstmal sagen, ihr seid gut so, wie ihr seid.
Das ist schon mal das erste so ein Confidence-Game, weil Männer kommen sowieso hin, ich weiß alles.
Aber warum, warum, verstehe ich, bringen wir das zusammen?
Aber du trotz ja trotzdem so, ich bin Investmentbankerin, habe diese kompetitive Welt erlebt und erzähle euch, wie die 1% funktionieren.
Wie kriegst du das hin, dann den Spagat hinzubekommen, eigentlich aus einer kompetitiven Welt zu kommen, dann in diesen Safe Space zu kommen und dann zu sagen, ihr kriegt das so hin wie die 1% und ihr seid gut so, wie ihr seid?
Klär es mir.
Ja, also es ist nicht so, ihr seid gut so, wie ihr seid.
Also es ist wirklich nicht so...
viel gehört.
Also da geht es schon auch klar um, also in der Community geht es schon sehr stark darum, wie investiert man, wie baut man ein Portfolio auf.
Wir haben auch super spannende Partner da drin.
Das sind auch oft Männer, muss ich dazu sagen, weil das einfach, die Experten sind halt oft Männer.
Da gibt es halt auch einfach wenig Frauen.
Also es ist ja nicht nur irgendwie Kuschelkurse oder so, was wir da machen, aber am Ende des Tages, also haben ja auch einige Mitarbeiter, sondern Kundinnen gespiegelt, dass sie einfach gerne Oder lieber mit einer Frau zusammenarbeiten.
Ich kann das jetzt gar nicht wirklich erklären.
Ich glaube, das ist einfach die Positionierung.
Vielleicht kann man sich mit dem auch besser identifizieren.
Ich glaube, das ist auch ganz viel das Ding, was ich jetzt auch auf Social Media sehe, dass viele einfach mir irgendwie schreiben, hey, ich finde das richtig cool, dass du so ein bisschen auch in die Sichtbarkeit kommst als Frau, weil es gibt halt in dem Space super wenig Männer.
Und ich glaube, viele Frauen brauchen einfach ein Role Model, wo die sagen, die hat das geschafft, so ich kann da auch hinkommen.
Weil es ist einfach so ein bisschen by association, weißt du, was ich meine?
Also es ist halt einfach, Fühlt sich vertrauter vielleicht an?
Ich kann das gar nicht so wirklich erklären, aber es gibt ja auch ganz viele andere Sachen für Frauen.
Also jetzt mal unabhängig vom Investieren, es gibt ja auch Verkaufskurse für Frauen.
Am Ende machen die wahrscheinlich von den Prinzipien das Gleiche wie Verkaufskurse für Männer, nur Salz.
Eine andere Ansprache am Ende des Tages.
Ich würde jetzt mal von diesem Männer-Frauen-Thema wegkommen, weil das, was du ja quasi im Kern machst, da hast du ja selbst gesagt, da spielt es gar keine große Rolle.
Das gilt für Männer wie für Frauen.
Und du richtest dich ja auch an Männer.
Sondern wie gesagt, das Thema finanzielle Freiheit.
Aber wenn du den Social Media, wenn du den Social Media Account hier anguckst und jemand auf einer Toilette irgendwie ein Paket auspackt und eine Tasche rausholt, das ist glaube ich eher für Frauen, oder?
Das ist dann eher für Frauen, aber jetzt sind wir ja hier quasi im Podcast.
Und auch sonst dein Auftritt bei Social Media.
was du hast bei Instagram.
Tausende von Videos, zack, zack, zack und dann wird immer so, hallo und dann guckst du so und lächelst und zeigst deinen Reichtum und sonst wie.
Ist das ein Ding, was bei Frauen zieht?
Dann kannst du auch gerne zum Klassischen kommen.
Ist das eine Frauenansprache?
Weil das ist ja eigentlich eher so, A, ist das für mich Klischee und B, ist das für mich auch Bad Habits, wenn ich mir für, weiß ich nicht wie viel Geld, eine Tasche hole oder sagst du, wenn du bei mir bist, verdienst du so viel Geld, da hast du die Tasche und trotzdem die Altersvorsorge?
Ja, also ich glaube, also ich würde jetzt gar nicht sagen, dass ich jetzt so flashy bin.
Also ich bin eigentlich relativ unständig.
Aber ich glaube, das war wirklich so für mich ein Milestone.
Ding, wo ich gesagt habe, das möchte ich mir gerne gönnen.
Und ich glaube, das ist auch so eine Sache, die ich halt vermittle.
Also you can have your cake and eat it.
Also jeder muss da seine eigene Balance finden.
Was ich halt den Frauen sage, du musst halt gewisse Sparquoten haben oder halt du hast gewisse Töpfe.
Du kannst dir halt auch was gönnen.
Aber du musst halt trotzdem zum Beispiel deine Sparpläne im Griff haben und dass du halt natürlich nicht dir sowas dann auf Kredit kaufst oder irgendwie, wenn du es dir gar nicht leisten kannst, wenn du deine Chefin noch nicht im Trockenen hast.
Und ja, also das war für mich so einfach ein Meistern, was ich mir leisten wollte und was ich mir gegönnt habe.
Und ob das jetzt jede Frau anspricht, weiß ich nicht.
Nicht jeder will auch so eine Tasche haben.
Aber deine Ansprache, die du bei Instagram hast, ich würde es, weiß ich nicht, wenn ich jetzt als...
Typ da drauf geholt, würde ich fast sagen, ein bisschen unseriös, ein bisschen, weiß ich nicht.
Also ich würde da jetzt keinen so, würde ich sagen, oh geil, die Julia, die buche ich mir sofort.
Es ist eher so, du stehst da auf Terrassen und zeigst so, hey, könnte auch meine sein.
Dann Berlin so nach dem Motto, läuft da Forever Young von Alphaville und du sagst so, ja, als Tourist ganz schön, aber eigentlich ist es schon zu shabby für mich, weil ich bin hier was Besseres.
Irgendwie denke ich mir so...
Du scheinst nicht die Zielgruppe zu sein, Holger, an der Stelle.
Wer ist denn die Zielgruppe, die da mitmachen?
Vielleicht bin ich auch zu einfach gestrickt, um solche Reize zu funktionieren.
Erklär es uns mal.
Du musst ja auch eine Zielgruppenanalyse gemacht haben und gesagt haben, da muss ich mich so präsentieren und stelle mich auf Sachen.
So Typen machen immer so, die stehen vor so einem, entweder große Autos, das ist so das Pendant zu Typen, oder auf einer Yacht und sagen, also ich habe auch mal klein angefangen und ich mache das und das und jetzt habe ich aber die Yacht.
Übrigens, ich bin so und so und ich mache das und das.
Das ist immer so ein Muster.
Auch das will ich ja nochmal lernen, wie man so einen Finfluencer-Auftritt macht, dass man am Anfang immer irgendeine Botschaft bringt.
Reichtum, Geistum.
geil, mega, alles dieser Welt und dann sagt man, ich bin so und so.
Es ist irgendwie so ein Muster, das man immer bringen muss, oder?
So jetzt erstmal die erste Frage, welche Zielgruppe du adressierst und B, dann so einen klassischen Auftritt für Filmfluencer und dann kommen wir zur finanziellen Freiheit.
Ja, also erstmal danke fürs Feedback.
Also ich finde das spannend, wie man auch rüberkommt und vielleicht, ja, also ich glaube, die Online-Welt ist natürlich auch nochmal irgendwie seine eigene so, ne?
Und das finde ich auch spannend, wenn ich das gespiegelt bekomme.
Aber ich glaube, die Frauen, die ich ansprechen möchte, vor allem sind halt Frauen, die mehr wollen vom Leben als Standard.
Und ich finde, das ist auch okay, das zu sagen.
Und ich finde das auch nicht verwerflich, wenn man mehr vom Leben möchte.
Also ich komme auch aus der Mittelschicht.
Das wurde mir jetzt auch nicht geschenkt oder so.
Also ich habe das alles mit ehrlichem Geld erarbeitet.
Und das sind halt erfolgreiche Frauen, die in...
Management-Positionen sind oder die über ihr Gehalt Geld verdienen, Unternehmerinnen, Frauen, die vielleicht auch geerbt haben oder also die sozusagen zu Geld gekommen sind, aber jetzt nicht wissen, wie sie das halt anlegen können für sich.
Also die halt vielleicht sehr erfolgreich sind in vielen Teilen ihres Lebens, aber halt das Finanzielle noch nicht so, ja, einfach da keine Zeit mehr hatten oder es noch nicht gelernt hatten.
Ich denke zu klein, das habe ich jetzt festgestellt.
Und wie macht man jetzt so einen klassischen Post?
Das fällt mir ganz vielen auf.
Da kann ich auch Michael C.
Jakob mir angucken.
Der sagt auch immer, ja, weißt du was, da gibt es die Kleinen, die kaufen jetzt SpaceX, aber ich habe es schon vorher gekauft.
Ich bin Michael C.
Jakob und ich mache das und das und ich bin so und so.
Das scheint irgendwie so eine Masche zu sein, dass man erst erzählt, wie doof die Allgemeinheit ist, dass man das viel besser kann und dann sagt man, wer man ist.
Und wenn man zum kostenlosen Webinar kommt, dann wird man auch so ein geiler Typ oder eine geile Tante.
Erklär uns mal, wie dieses...
Game funktioniert.
Vielleicht bin ich auch zu alt.
So ein Alter sagt, der nicht versteht, wie es solche Videos oder Instagram funktioniert.
Danke, Sauberfeld.
So, bitte, erklärst uns mal, warum man immer das so machen muss.
Ist es so ein Hook, wo man erstmal den Leuten sagen muss, erstmal Aufmerksamkeit schafft und dann sagt man, ich bin übrigens so und so.
Oder wie ist das?
Erklärst uns.
Also ich kenne diesen Michael C.
Jakob gar nicht, ehrlicherweise.
Echt nicht?
Aber es gibt ganz viele, die es genauso machen.
Oder weißt du, ich habe an der Börse im letzten halben Jahr 50% gemacht und das habe ich gemacht so und so.
Ich bin übrigens so und so.
Und ihr könnt zu meinem kostenlosen Webinar kommen.
So geht es immer.
Das ist immer das Muster.
Also ich habe so ein Mustererkennung, da stehe ich drauf.
Erklär uns mal, warum das so sein muss.
Also ich würde niemals sagen, man macht irgendwie 50%.
Ich finde das super unseriös.
Auch in der Tat bei anderen Filmflanzern, wenn die sagen, wir haben 100% gemacht.
Ich finde das extrem unseriös.
Also ich würde auch nie Rendite versprechen oder so machen.
Aber, also ich meine, ich kann dir sagen, wie ein Post aufgebaut ist.
Du bist ja auch relativ Social-Media-affin, aber typischerweise hast du halt einen Hook.
Du musst halt irgendwas, sag ich mal, irgendwas Catchiges, sag ich mal, oder irgendwas Relevantes für die Audienz.
Dann mache ich ja immer zum Beispiel dieses, ich bin Ex-Investment-Bankerin, weil das natürlich, das ist dieser typische Aufbau von meinem Post zum Beispiel.
Und dann muss man seinen Namen dann sagen vorher noch.
Ich bin so und so und so.
Es ist immer das Gleiche.
Ist das so ein Vertrauensding?
Also Hook, dann mein Name ist und ich bin geil.
Und wenn du auch so geil werden willst, dann musst du in mein Webinar kommen.
Das ist dann immer das Letzte.
Call to Action, oder?
Ist das so der klassische Dreiklang?
Genau, Body und Call to Action.
Also hängst du dich jetzt auf an dem, dass ich halt immer wieder sage, dass ich Investmentbanker ist?
Nein, nein, nein.
Nein, ich hänge mich überhaupt nichts auf.
Ich will nur einfach das Muster erkennen, warum das alle so machen.
Vielleicht ist ein Erfolgsding drin und Leute, die hier zuhören und auch Filmfluencerinnen oder Filmfluencer werden wollen, können daraus was lernen.
Wir versuchen ja immer irgendwie Erkenntnisgewinn für die Menschen, die hier zuhören, zu machen.
Manchmal auch durch doofe Fragen.
Ich meine, andere Menschen haben durch naive Nachfragen ein Millionenpublikum als Podcast.
Deswegen versuche ich jetzt auch mal, diese etwas naive Form des Herangehens zu machen.
Also, wie das prinzipiell, und ich bin auch, ich hab das auch seit einem Jahr, ich würde das auch nicht sagen, dass ich ein super krasser Experte bin, aber wie halt typisch Social Media funktioniert, du musst halt in einer relativ kleinen Zeit innerhalb von ein paar Mikrosekunden es schaffen, dass Leute dir zuhören.
Jetzt scrollt jemand durch den Feed und ich hab jetzt ihm einen Hook gesagt, keine Ahnung, Gold ist gefallen, ist das jetzt eine gute Gelegenheit einzustärken?
Und dann denkst du halt, hört sich spannend, dann guck ich mir mal an.
Dann denken die sich aber vielleicht im gleichen Moment, naja, was soll die mir jetzt erzählen?
sag ich jetzt mal überspitzt, das blonde Mädel, was hat die denn für eine Ahnung, warum soll ich da jetzt zuhören, irgendwas über Gold zu wissen.
Und dann ist halt, also das ist bei mir jetzt dieser Einschub, ich bin Ex-Investment-Bankerin, ich könnte auch sagen, ich bin seit 15 Jahren im Kapitalmarkt oder ich habe selber Gold oder whatever.
Also es kann irgendwas sein, aber das ist so mein Signature-Entry, sag ich jetzt mal.
Es kann auch jemand sagen, er ist, keine Ahnung, dieser, ich weiß nicht, was der sagt, aber vielleicht dachte er, er ist Millionär oder manche zeigen dann ihr Portfolio oder so.
Das ist einfach so ein bisschen Proof of Concept am Ende, weil warum, wenn du mich nicht kennst, warum sollst du mir zuhören?
Weißt du, was ich meine?
Verstehe, verstehe.
Okay, und der Hook, da müssen möglichst Bilder noch dabei sein, die jetzt auch das Ganze unterstreichen.
Also man muss dann auf so einer Terrasse stehen, wo man irgendwie im Hintergrund irgendwie Hochhäuser sieht, aber nicht irgendwie in Wanne Eickel, sondern irgendwie schon ein bisschen in etwas exklusiverer Lage.
Solche Sachen oder ein Auto oder eine Yacht oder so, das gehört dazu, oder?
Sucht man sich das dann immer aus und du stehst dann irgendwie oder läufst du durchs Leben und sagst so, oh, hier sehe ich was, jetzt stelle ich mich da hin und mache das oder wie entstehen diese Wiese?
Du machst ja täglich mehrere davon.
Also da denkt man sich so, wow, das ist schon sehr viel.
Also ich glaube, einmal, also in Dubai sieht alles immer sehr ästhetisch aus sowieso.
Also ich glaube, da fällt es schwierig, jetzt nicht Hochhäuser im Hintergrund zu haben oder irgendwie, weiß ich nicht, also das ist eh schon sehr ästhetisch als Stadt.
Aber ich glaube, da muss jeder auch seinen Stil finden.
Also ich persönlich, ich finde halt Ästhetik sehr wichtig.
Mir ist das wichtig.
Und vielleicht projiziere ich das auch in meine Posts rein.
Aber das ist auch okay, wenn das nicht jemand vielleicht abstoßend findet oder wenn jemand sagt, mir der Stil von eh nicht zu, ich finde das unseriös, das ist völlig okay.
Weil du willst ja auch auf Social Media nie, also von dem bisschen, was ich über Personal Branding weiß, du willst ja eigentlich eine gewisse Audienz anziehen und du willst auch eine gewisse Audienz nicht anziehen.
Wenn du ein Everyone's Darling bist, sag ich jetzt mal.
Wenn du sehr Vanilla bist, sag ich jetzt mal.
Du willst nie anecken.
Gibt es ja auch ganz viele Leute.
dann kannst du auch nie eine richtige Zielgruppe aufbauen.
Also im Sinne von, du hast, du exzt halt nie an.
Das heißt, Leute sind nicht so, oh cool, die hat mir jetzt richtig aus dem Herzen gesprochen.
Oder so wie die Person, das finde ich richtig toll.
Klar hast du auch Leute, die sagen, finde ich total Käse, was die macht.
Warum täte sie sich so?
Aber das ist halt das Risiko, was man, glaube ich, eingehen muss.
So sehe ich das.
Das Risiko gehst du ja auch ein, Holger.
Und man muss immer so ein Mikrofon vor den Mund halten, so ein kleines.
Oder auch, wenn man so andere Kopfhörer hat.
Warum ist das?
Was ist an dieser Geste?
Das machen alle, selbst Ulf Poschert macht das mittlerweile, das ist so ein kleines Mikrofon vor den Mund hält und da redet.
Warum gibt es das?
Ist man da jugendlicher, hipper, fresh, edgy oder warum macht man das?
Das ist halt ein Mikrofon, damit du besser gehört wirst.
Also klar, man könnte sich das irgendwo dranklippen, aber mir persönlich hilft das irgendwie.
Mir persönlich hilft das, was in der Hand zu haben.
Weil sonst musst du mit den Händen, okay, du kannst auch gestirkulieren und so.
Aber oftmals ist das so ein bisschen auch, man hält sich ja immer fest.
Ich glaube, deswegen machen das viele.
Okay, gut.
So, jetzt habe ich auch das Influencertum gemacht und du hast schon immerhin einen Preis bekommen als aufstrebende Influencerin, oder?
Genau, den habe ich sogar hier.
Den könnt ihr gar nicht sehen.
Halt mal, jetzt halt sie uns in die Kamera.
Boah, ein echter Kristall.
Das ist ein echter Kristall.
Ja, sehr gut.
Echtes Glas.
Crazy.
Und gefällt dir dein, ich meine, du hast ja so ein gewisses Pivot im Leben gemacht, so ein bisschen von der Investmentbankerin zur IR-Beraterin und jetzt auf einmal so ein bisschen eher so Fünf-Fluencerin, hallo, irgendwie so ein persönlicher Pivot.
Gefällt dir das neue Leben?
Ist das das Geilere?
Oder was würdest du so, welchen Lebensabschnitt fandst du so besonders?
Also ich bin dankbar für jede Erfahrung, die ich gemacht habe und ich bin auch dankbar für die, sag ich mal, Konzernkarriere, die ich gemacht habe.
Für mich wäre das jetzt heute nichts mehr.
Also ich liebe halt gerade Unternehmerin zu sein und auch Creatorin.
Also das macht mir extrem viel Spaß.
Musst du damit aber natürlich auch mit meiner alten Identität brechen.
Also du kannst halt auch nicht, also du kannst nicht, glaube ich, Investor in Banker sein und dann trotzdem halt auf Social Media sehr präsent sein.
Ich glaube, deswegen gibt es ja auch kaum welche auf Social Media.
Aber es ist auch okay.
Ich glaube, jede Person kann sich auch weiterentwickeln und sich auch in verschiedene Richtungen mitteln.
Und ich finde es auch okay, nicht mehr den Erwartungen von einer Identität, die man vorher hatte, immer noch gerecht zu werden.
Weil man darf sich ja auch weiterentwickeln und auch verändern.
Und ja, also ich finde das immer sehr spannend.
Ich sehe das Leben immer so ein bisschen in Seasons.
Also du hast irgendwie eine Season, dann machst du das und dann lernst du das und du bist die Person.
Und wenn man das vielleicht irgendwie so einigermaßen...
ja, nicht durchgespielt, aber wenn man das so ein bisschen verstanden hat, dann kann man gucken, okay, was kommt jetzt so und dann fängt eine neue Season an und so sehe ich das irgendwie.
Was kostet das Coaching bei dir?
Also wenn ich jetzt als Frau komme, ich sehe, ich arbeite, also ich würde jetzt mal einen Claim von dir nehmen, dein Geld muss so hart arbeiten, wie du hart für dein Geld arbeite, das ist ja einer von deinen Claims, ich sehe das und denke mir so, die Julia da zeigt mir auch die Insignien, die ich auch haben will, Tasche ausgepackt und ich komme zu dir und sage, Julia, ich brauche jetzt mal ein Coaching, was kostet es?
Damit wir ungefähr eine Vorstellung haben, was wir zahlen müssen, damit wir auch so cool werden.
Und dann wollen wir natürlich wissen, was kriegen wir dafür?
Ja, auch das werde ich jetzt hier nicht sagen, weil das Ding ist, das besprechen wir dann halt im One-on-One-Gespräch erst mal.
Also öffentlich sage ich jetzt die Preise nicht.
Müssen wir uns da ungefähr 5.000 vorstellen?
Oder können wir da auch schon mit 500 mal anfangen, mit einer ersten Stunde?
Oder wird das stundenweise abgerechnet?
Buche ich mir da ein ganzes Paket wie bei meinem Fitnesscoach in der Fitnessbude?
Oder wie läuft das?
Also sowohl als auch.
Also es gibt einmal Einzelsessions, die man buchen kann.
Da kann man natürlich einfach, wenn man sagt, man will irgendwie so ein Portfolio Review oder eine strategische Einschätzung oder so.
Oder man hat irgendeine...
oder Blockade oder so, dann kann man das als Einzel-Session machen.
Und ansonsten ist halt das die Academy, das ist ein strukturiertes Programm über drei Monate, wo es halt neben den Live-Calls zwei Mal die Woche auch eben die Strategie gibt sozusagen am Anfang und dann auch noch ganz viele andere Sachen drumherum.
Das Partner-Netzwerk, die Community, Zugang zu Events, so Worksheets und solche Sachen.
Das ist halt die Academy und das ist über drei Monate und das ist natürlich dann auch ein bisschen hochpreisiger als jetzt eine einzelne Stunde natürlich.
Das ist klar.
Und dann komme ich raus als was?
Dann bin ich mental gestärkt, habe das richtige Money Mindset, habe das richtige Working Ethics Mindset und bin insgesamt ein transformierter Mensch.
Oder was kannst du in deiner Welt, wenn ich deine Akademie einmal durchlaufen bin?
Wie komme ich rein und wie komme ich raus?
Also die Frauen, die reinkommen, wissen oft, dass sie was machen müssen.
Also sie haben schon einen gewissen Pain und eine Urgency, dass sie wissen, hey, ich weiß, also die sind oft auch gebildete Personen, die einfach auch wissen, dass sie was machen müssen für ihre Altersvorsorge oder einfach um vielleicht nicht mehr bis 70 arbeiten zu müssen.
Inzwischen sprechen wir leider über diese hohen Zahlen.
Aber sie wissen halt nicht, wie sie starten können.
Das heißt, die Transformation, die durchgemacht wird in drei Monaten, ist halt eine Strategie.
Es gibt einen Fahrplan, eine Roadmap.
Also ein Portfolio sozusagen hat man sich in der Zeit erarbeitet.
Man ist in die Umsetzung gekommen und man hat aber auch das Wissen.
Also mir ist es sehr wichtig, dass Leute halt den Wissenstransfer gemacht haben.
Das heißt, sie verstehen auch, in welchen Zins- oder Konjunkturlagen funktioniert Gold denn gut?
Oder worauf muss man beim Kauf von Aktien achten?
Wie kann man eine Aktie bewerten?
Was für verschiedene Möglichkeiten gibt es da?
Wie baue ich ein Depot auf?
Also es geht wirklich in die Umsetzung, aber wirklich auch dieser Wissenstransfer, der ist mir sehr wichtig.
Also dass Leute auch das wirklich verstehen und danach auch unabhängig von mir sind, weil also wenn man jetzt mal die Alternative, wenn man jetzt keine Ahnung hat, geht man vielleicht zum Finanzberater.
So, der macht das alles für einen, aber am Ende hat man immer noch keine Ahnung, was der jetzt da gemacht hat und man ist so ein bisschen immer abhängig von denen ein Leben lang und natürlich schöpfen die auch immer fortlaufend natürlich die...
Provisionen ab.
Also auch das ist nicht umsonst.
Also there is no free lunch in life, sag ich mal.
Also entweder wartest du und du verliest durch die Inflation oder du gehst zum Finanzberater, auch da teilst du deine Provi.
Aber kann ich nicht einfach sagen, ich mache mein Portfolio, ich sage einfach so MSCI All Country World IMI von Spyder nehme ich.
Dazu nehme ich noch ein Exetra Gold oder Euwax Gold 2 und dazu nehme ich noch eine kleine gucke ich mir, wo ist das beste Tagesgeldkonto, habe meinen sicheren Ding, das packe ich zusammen und fertig bin ich.
Und das ist doch jetzt eine Sache, habe ich jetzt 20 Sekunden für gebraucht und 0 Euro hat es gekostet.
Wo kommen die, wo haben die Leute was anders?
Oder musst du erstmal denen ein Money-Mindset machen, du musst auch mal mit Verlusten auch klarkommen oder was ist jetzt dein Mehrwert außer dem, was ich jetzt hier gerade zu Papier gegeben habe oder akustisch von mir losgelassen habe?
Ja, also ich meine, du bist ja schon Für dich ist das alles klar und ich glaube, da musste ich mich auch erst mal dran erinnern.
Also ich habe immer gedacht, das muss ja jedem klar sein, dass du hier das und das und das kaufen kannst und wie du das machst und wie du den Broker einstellst und dass jeder weiß, was, keine Ahnung, wenn die Zinsen hochgehen, was dann genau passiert.
Mir war das alles klar und ich musste mich dann aber, und das habe ich dann auch erst in Gesprächen, weil die Leute sind ja am Anfang auf mich zugekommen, meinten so, ja, du hast ja eine Wohnung gekauft, wie geht das?
Du hast hier Aktien gekauft, wie geht das?
Und das waren alles Frauen.
Ärzte, Leute, die wirklich auch gute Jobs hatten, die waren jetzt nicht umgebildet, aber die hatten einfach keine Finanzbildung, weil das ist auch nochmal was ganz anderes.
Finanzbildung wird einem nicht vermittelt.
Also es wird einem, wenn überhaupt, in der Familie mitgegeben oder man lernt es halt irgendwie, wenn man sich damit beschäftigt.
So und für viele Menschen, nicht nur Frauen, ist es immer noch nicht klar, wie man überhaupt ein Depot aufbaut, wie man das strukturieren soll.
Klar, man kann jetzt natürlich sagen, ich kaufe alles ETF, aber das ist ja auch zum Beispiel nicht mein Investmentansatz, sondern dass man das ein bisschen diversifizierter angeht.
Und dann ist auch die Frage zum Beispiel über Gold, kaufe ich das physisch oder kaufe ich das etc.?
Worauf muss ich da achten?
Es gibt ja auch noch steuerliche Themen.
Also es gibt so viele Details, also für dich sind die wahrscheinlich, klar, weil die natürlich auch sehr tief im Thema drin sind, für mich auch.
Aber es wäre jetzt genauso, als würdest du jetzt, als würde dir ein Zahnarzt sagen, ja, wenn du halt einen Zahn ziehst, machst du das und das, aber du kannst ja immer noch keinen Zahn ziehen danach, oder?
Ja, stimmt.
Weit hergeholtes Beispiel, aber du weißt, was ich meine.
Am Ende ist der Devil in den Details, so in der Umsetzung.
Und ich glaube, da ist auch viel klar Mindset dabei und ich habe Angst davor, Fehler zu machen.
Und manche sind auch einfach nur froh, jemanden dabei zu haben, der einen guidet und der einem sagt, ich würde es so machen oder hier, achte mal darauf.
Und ja, also es sind ganz verschiedene Blockaden.
Was ist so der häufigste Fehler, wo die Leute so kommen, dass sie einfach Angst haben, den ersten Schritt zu tun?
Einfach mal, weiß ich nicht, ein Trade Republic Scalable oder Finanzen Net Zero, einfach mal die App runterzuladen, dann zu sagen, hey, ich nehme den Sparplan und los geht's.
Ist das das größte Problem?
Also einfach mal zu starten und vielleicht erst mal mit einem 5-Euro-Sparplan anzufangen, zu gucken, oh, tut gar nicht weh, mache ich mal 50 draus.
Oder was ist so das Hauptding?
Oder sparen die Leute?
Leute zu wenig und haben gar nichts zum Sparen und geben die Kohle aus?
Was ist die Hauptarbeit, die du machen musst, um am Ende finanzielle Freiheit bei den Leuten hinzukriegen?
Also die meisten sind relativ eigentlich gut mit ihren Sparraten.
Also ich habe wenig oder sehr wenig, die einfach so ihre Lifestyle-Kosten nicht im Griff haben.
Sondern es geht wirklich darum, wie ich ins Tun komme.
Und ich glaube, es ist wieder auch diese Angst, was falsch zu machen und halt dieser Perfektionismus.
Also man überdenkt das Ganze.
Und ich hatte eine Session, wo wir halt so, jeder hatte irgendwie sein eigenes Depot und ich hab dann live halt auch eine Aktie gekauft.
Und das war dann auch total exciting für manche.
Und für mich, also ich konnte es gar nicht, sag ich mal, damit resonieren, weil das für mich halt so, ich kaufe eine Aktie, ich verkaufe eine Aktie, das ist halt no big deal für mich.
Aber ich glaube, man darf halt auch wirklich nicht vergessen, dass wirklich dieses, ich kaufe jetzt eine Aktie, das ist für manche, haben das noch nie in dem Leben gemacht.
Und das ist schon exciting und auch vielleicht ein bisschen beängstigend.
Und da einfach jemanden mit an die Hand zu nehmen.
das wirklich einfach umzusetzen.
Ich glaube, das ist ein großes Thema und dann einfach auch vor allem eine Strategie zu haben.
Also wirklich zu wissen, ich setze das einmal auf und ich bin d'accord damit, dass ich zum Beispiel 20 Prozent Gold nehme.
Weil das, das erarbeitet die natürlich selber.
Ich sagte nicht, die soll jetzt 20 Prozent Gold machen.
Aber dass man auch weiß, warum denn überhaupt.
Weil wenn ich sage, okay, 20 Prozent Gold hört sich gut an, aber...
Warum?
Also die müssen das so ein bisschen für sich verinnerlichen.
Und dafür brauchst du halt Wissen und dafür brauchst du Kontext und dafür brauchst du auch Erfahrungswerte.
Und was ist ein Vorteil von Gold, was ist ein Nachteil von Gold, physisch, nicht physisch und so weiter.
Und das sind halt so viele kleine Detailfragen, aber da musst du einmal durch.
Und wenn du das aber einmal aufgesetzt hast und eine Strategie hast, dann sind die meisten auch total komfortabel, damit zu sagen, ey, ich bin damit cool und ich will damit weitermachen und der Sparplan spare ich jetzt an.
Okay, jetzt haben wir auch viele Profis und viele Leute, die jetzt schon über diesen Prozess raus sind und schon wissen, wie man es macht.
Was machen die denn?
Also ich weiß nicht, ob du auch unterschiedliche Menschen hast, die unterschiedliche Kenntnisse haben oder kommen vielleicht Leute auch mit Portfolios zu dir und sagen, wow, ich habe hier ein Portfolio, guck mal drauf und dann siehst du, wow, da ist der dreifach Gehebelte hier und der fünffach Gehebelte dort und du sagst so, lass mal ein bisschen weniger Hebel machen oder hast du auch solche Klienten und sagst denen dann, ich mache dir dein Portfolio mal ein bisschen?
ansprechender oder ein bisschen diversifizierter oder weniger klumpig oder gibt es sowas auch?
Und was siehst du da, wenn du solche Sachen siehst, falls du sie siehst?
Wenig.
Also so gehebelte Sachen gar nicht, würde ich sagen.
Also was ich schon sehe, ist manchmal, dass viel Klumpenrisiko drin ist.
Also dass irgendwie jemand hat 80% Apple-Aktie drin oder so oder hat halt die Klassiker drin, Nvidia, Apple, Meta so.
dann nix mehr, also dann nur noch vielleicht ein paar ETFs, wo ja dann auch wieder viel Tech drin ist.
Also solche Sachen schon, aber so richtig High-Risk-Sachen mit gehebelt und Shorten und Zertifikat und so gar nicht, nee.
Okay, jetzt haben unsere Hörer einen Riesenvorteil.
Erstens, dass sie unsere Hörer sind, das meiste wissen die davon tatsächlich schon, aber sie haben jetzt noch einen anderen Vorteil.
Du hast jetzt nicht verraten, was du so nimmst für dein Mentoring und so weiter, was ich auch verstehe, aber das spielt gar keine Rolle, weil jetzt bist du ja hier bei uns, jetzt musst du quasi hier Dinge verraten und wir wollen quasi, ja, Live-Mentoring weiß ich nicht, das geht ja über viele Wochen, aber was ja viele wirklich interessiert und das ist die Ausgangsfrage, das hören wir auch immer wieder.
bei unserem Feedback.
Die Menschen, Stichwort finanzielle Freiheit, jetzt komme ich nämlich mal zu meiner finanziellen Freiheit, die Menschen verdienen meistens, auch wenn wir die Zuschriften bekommen, die E-Mails, die haben einen guten Job.
Die verdienen relativ viel Geld, sind trotzdem aber in so einer Art Hamsterrad drin, haben irgendwie, sagen, okay, so richtig frei bin ich nicht.
Und das ist aber ja genau der Punkt, wo du und andere ja auch ansetzen und sagen, okay, das ist der Ausgangspunkt zur finanziellen Freiheit, aber trotzdem haben sie auch im Zweifel noch nicht mal viel Geld übrig.
Was machen die falsch, beziehungsweise wo geht es dann los?
Mit genau diesem Mindset, mit diesem Problem, mit dieser Situation werden die Menschen ja zu dir kommen.
Und wie geht es dann los in diesem Mentoring?
Was sagst du denen, wo müssen die Menschen?
die anfangen, dass sich das ändert?
Ja, also ganz viele, wie gesagt, haben gute Jobs, haben auch gute Gehälter.
Also tendenziell ist da schon das Potenzial dafür, da eine große Sparrate zu haben.
Manche, wenige würde ich sagen, haben nicht eine gute Sparrate.
Da müsste man da erstmal da ansetzen.
Jetzt mal davon ausgegangen, dass sie schon eine gute Sparrate haben oder vielleicht auch sogar schon ein größeres oder mittelgroßes Vermögen angespart haben, liegt es sehr oft auf dem Tagesgeld.
Sehe ich ganz, ganz oft.
Die sagen, zumindest liegt es nicht auf dem Girokonto, aber es liegt auf dem Tagesgeld, weil es wird gewartet auf Ich weiß noch nicht genug.
Also auf den Tag, wo man alles weiß.
Es wird gewartet auf den perfekten Markt, der ja auch nie da ist.
Also jetzt gerade haben wir Allzeithochs, könnte man sagen, ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, weil es positiv aussieht, aber ist es ja auch irgendwo nicht, weil man könnte genau dagegen auch argumentieren, wenn es Allzeithochs geht, geht es vielleicht auch wieder runter.
Also den perfekten Zeitpunkt gibt es auch sowieso nicht.
Und es wird vielleicht noch gewartet, oft auch irgendwie, keine Ahnung, die richtige Gelegenheit oder man hat mehr Zeit oder so.
Ganz viel Geld liegt auf dem Tagesgeld und dann ist halt die Überlegung, okay, wie kann man erstmal das Geld allokieren, in Tranchen zum Beispiel, dass man eben auch nicht alles auf einmal investiert, aber dann sich auch wirklich vorher erstmal Gedanken zu machen, in welche Assetklassen möchte ich investieren, was kann ich mir vorstellen, was ist mein Zeithorizont, was ist mein Liquiditätsbedarf, was ist mein Risikoprofil, mit welchen Assetklassen fühle ich mich überhaupt wohl.
Also es gibt auch einige Teilnehmerinnen, die sagen, so Krypto ist für mich, will ich gar nicht oder Alternatives, also Private Equity oder so, will ich auch irgendwie gar nicht.
sondern ich will wirklich ganz klassisch bleiben mit Gold und vielleicht Aktien oder ETFs.
So, dass man sich darüber mal so ein paar Gedanken macht und dann allokiert man das eben.
Einmal für seinen Sparplan und auch einmal für, wenn man halt was hat, ein größeres Vermögen, dass man das vielleicht dann in Tranchen auch eben so allokiert.
Und so hat man dann eben...
Macht das mal für uns.
Wir haben jetzt, nehmen wir an, ich habe von Oma 100.000 geerbt.
Und das muss jetzt rein in den Markt.
Und jetzt sehe ich genau das gleiche Problem, was du gerade sagst.
Mega Rotation im Hintergrund.
Die Indizes hängen noch so nah in ihren Allzeithochs rum.
Wie mache ich das jetzt?
100.000 von Oma?
Ich sage, ja, ich bin ein risikofreudiger Mensch, kann mindestens 20% Drawdown ertragen.
Und jetzt mal los.
100.000, was mache ich?
Ja, also...
Dann würden wir durch die verschiedenen Assetklassen durchgehen und gucken, was sagt ihr zu?
Hat man sich damit schon mal beschäftigt?
Kann man sich das vorstellen?
Was sind auch typische Renditeerwartungen oder auch Risikos, die man halt wissen muss?
Bei Kryptowährten hast du zum Beispiel ein wesentlich höheres Risiko oder bei gewissen Einzelaktien als bei ETFs.
Und je nachdem, es hängt von ganz vielen Faktoren ab.
Also man könnte jetzt irgendwie sagen, man macht einen Großteil in ETFs vielleicht noch Einzelaktien, wenn man sagt, ich bin irgendwie ein riesen Apple-Fan, kenne mich da gut aus, will mich da auch reinfuchsen.
Dass man vielleicht sagt, jetzt zum Beispiel 60% ETFs Aktien, 20% Edelmetalle.
Das ist ein Beispiel, keine Anlageberatung.
Das hängt auch von ganz vielen Sachen ab.
Vielleicht 5% oder 10% Krypto.
Du hast gesagt, du bist risikofreudig.
10% Krypto.
Dann mache ich vielleicht noch Alternatives.
Vielleicht 5% oder 10%.
Oder man könnte auch noch Anleihen reinpacken.
Was ich halt mache...
Und wie kriege ich die rein, diese 100.000?
Wir wollen jetzt die 100.000 ja reinkriegen in den Markt und fragen uns, wir wollen nicht gleich morgen irgendwie nur noch 90.000 draus haben.
Das ist immer dieses klassische Phänomen.
Alles sofort, was ja eigentlich die reine Lehre würde ja sagen, alles sofort, weil der Erwartungswert bei Aktien oder bei Märkten ist ja generell positiv.
Und du jeden Tag, den du nicht dabei bist, hast du ja Opportunitätskosten.
Aber auf der anderen Seite ist die Psyche nicht so aufgesetzt, dass ich irgendwie sage, die Verlustversion ist, glaube ich, höher als die Gewinnfreude.
Und deswegen muss ich es psychologisch anders machen.
Wie kriegen wir jetzt die 100.000 rein?
Genau, also ich persönlich würde es halt immer so machen, dass ich es eben nicht alles komplett reinlege.
Klar, ich meine, hast du ja auch gesagt, also wenn du es alles direkt reinlegst, theoretischerweise hast du halt sofort Zinsen oder Dividenden oder Kurssteigerung auf das gesamte Kapital.
Aber kann natürlich auch schief gehen.
Also wenn jetzt irgendwie morgen der Riesen-Crash kommt und die 100.000 sind dann nur noch 50.000 wert, dann ist halt blöd aus zwei Gründen, weil A, hast du kein Kapital mehr, um dann nachzukaufen zu günstigen Kursen.
Und zweitens bist du auch psychologisch vielleicht so angekratzt.
dass du sagst, ey, ganz ehrlich, ich will nie wieder investieren, das klappt alles gar nicht.
Und im Worst Case ziehst du vielleicht auch noch die 50.000 raus und sagst, jetzt will ich mir noch den Restkapital sichern, sozusagen.
Deswegen würde ich immer halt vorschlagen, dass man das in Tranchen macht, dass man irgendwie vielleicht drei Tranchen macht, dass man sagt, ich mache jetzt erst mal heute 30.000, weil du weißt nicht, geht der Markt, wir sind jetzt auf dem Allzeithoch, geht der noch höher, kann sein, ja, vielleicht, keiner weiß das, aber vielleicht geht es auch wieder erst mal runter.
Und dass man dann erst mal heute allokiert, Dann nochmal vielleicht in zwei Monaten und dann nochmal in zwei Monaten.
Sowas in die Richtung könnte ich mir vorstellen.
Okay.
Ich würde es wahrscheinlich eh nicht machen.
Ich würde auch in Tranchen gehen.
Ich würde es vielleicht nicht innerhalb von so kurzer Zeit.
Ich würde mir wahrscheinlich eher ein Jahr Zeit nehmen, weil ich finde die Marktlage sehr unübersichtlich.
Und dann hätte ich ein Jahr Zeit, die Kohle unterzubringen.
Und dann muss halt immer nur gucken, dass die restliche Kohle hochverzinst irgendwo liegt.
Dann kann man ja selbst auch mal so ein Lockvogel-Ding nehmen wie von Chase oder was auch immer für 4%.
Aber jetzt war natürlich noch wichtig, du hast noch, der zweite Tipp war, ich muss meinen Job wechseln, weil ich dann mehr Kohle kriege.
Das ist auch für, wo der Jobmarkt jetzt nicht mehr ganz so einfach ist und das ist schwierig.
Wie mache ich denn das?
Und hast du da einen Tipp für uns, wie ich dann mehr Kohle kriege?
Also es ist eher...
Die Einnahmenseite, das ist ja auch einer deiner Tipps.
Ja, also ich fokussiere mich weniger auf die Einnahmeseite, aber prinzipiell stimmt das natürlich schon.
Du hast ja immer zwei Hebel, entweder du reduzierst deine Ausgaben oder du erhöhst die Einnahmen, dann kannst du einfach mehr sparen.
Da hast du natürlich einen höheren Hebel bei der Einnahmeseite, auch wenn das natürlich nicht immer so einfach ist, weil bei Einnahmen bist du ja noch oben nicht gecappt.
Also vor allem, wenn du Unternehmer bist oder selbstständig.
Irgendwann bist du als Angestellter meistens irgendwo gecappt.
Ich glaube, du kriegst jetzt nicht irgendwie eine Million oder so, es sei denn, du bist halt irgendwo Vorstand wahrscheinlich.
Und bei Ausgaben hast du natürlich einen Bottom.
Du kannst ja nicht unendlich deine Ausgaben reduzieren.
Du musst ja auch was von leben und du musst irgendwie essen und so und irgendwo schlafen.
Deswegen Einnahmen erhöhen ist natürlich immer gut, kann aber auch nicht vielleicht jeder, weil das ist jetzt auch nicht super straightforward.
Du hast ja auch gesagt, mit KI ist der Jobmarkt auch schwierig.
Und ich glaube, man sieht das auch, dass der Jobmarkt aktuell sowieso schwierig ist, weil den Unternehmen geht es halt auch aktuell nicht so gut.
Aber ich würde halt immer empfehlen, Das hat mir immer super viel gebracht, sich auch immer wieder neu zu erfinden, nicht in seiner Komfortzone zu verharren und sagen, ich mache den Job schon seit 20 Jahren, sondern vielleicht auch mal in der Freizeit sich zu beschäftigen.
Wie funktioniert KI?
Wie könnte KI meine Branche oder mein Wissen erweitern?
Vielleicht fängt man mit Social Media an.
Ich weiß, viele sagen, Social Media ist albern, aber man kann schon sagen, wenn man sich auf LinkedIn eine Brand aufbaut, auch als Arbeitnehmer.
ist man einfach visibler.
Also diese Visibilität ist schon ein Asset.
Das ist ein Asset.
Das sollte man nicht unterschätzen.
Und man könnte da irgendwie sagen, dass man visibler wird.
Dadurch wird man angesprochen.
Kann sich vielleicht ein Nebeneinkommen aufbauen mit irgendwas oder macht sich vielleicht sogar in der Tat selbstständig.
Wie viel muss man mehr kriegen, dass man seinen Job wechselt?
Also was würdest du sagen, wie viel...
muss es sein, wenn man dann den neuen Job macht.
Genau, weil man ja auch immer ein Risiko eingeht in gewisser Weise.
Also da müsste es ja quasi eine Risikoprämie geben.
Das fragen ja auch immer viele.
Wie viel muss ich eigentlich reingehen?
Wie viel man mehr kriegen sollte für einen neuen Job?
Ja.
Boah, das kann ich gar nicht pauschal beantworten, aber das hängt halt davon ab, wie viel Mehrwert du stiften kannst.
Also wenn du in einem Markt sehr ein Spezialist bist und dein Wissen ist super unik.
Und es gibt vielleicht nur 30 Leute in Deutschland, die das können.
Und du bist jetzt mit KI noch super spezialisiert darauf.
Und du bringst super Mehrwert fürs Unternehmen.
Das ist eine Idee, aber du kannst vielleicht schon die dann verdoppeln, wenn das einen Riesenmehrwert fürs Unternehmen bringt.
Okay, aber da gibt es nicht so eine...
Da gibt es nicht so eine Erfolgsformel, die Coaching, die Coach-Erfolgsformel, wenn du deinen Job wechselst, müssen 20% mehr drin sein oder sonst wie.
So eine Erfolgsformel gibt es nicht.
Aber du siehst, deine LinkedIn-Aktivitäten musst du erhöhen.
Das hast du jetzt auch nochmal von der Julia gehört.
Ja, das ist ja nicht schwierig, ehrlich gesagt.
Von null auf Start, das ist in jedem Fall ein Hebel.
Ich möchte nochmal ganz kurz wissen, Julia.
Wie würdest du das denn eigentlich definieren, dieses finanzielle Freiheit?
Wenn die Leute jetzt mit diesem Ziel auch in deine Seminare und deine Coachings gehen, was heißt denn das eigentlich?
Also wann bin ich denn finanziell frei?
Und jetzt würdest du wahrscheinlich sagen, das ist für jeden unterschiedlich, aber so grundsätzlich, die meisten sind wahrscheinlich nicht in dem Zustand der finanziellen Freiheit.
Wie sähe der denn aus?
Ja, ich glaube, viele Leute reden halt bei finanzieller Freiheit, du musst irgendwie...
Also super viel Geld haben, aber ich glaube, es ist ehrlicherweise für jeden erreichbar, aber es hängt natürlich davon ab, wann du anfängst.
Also meine Definition von finanziellischer Freiheit ist, dass du deinen Lebensunterhalt bestreiten könntest, ohne dafür physisch arbeiten zu müssten.
Viele wollen aber noch arbeiten.
Also das Ziel ist nicht, dass du hier Trust Fund Kit, du gehst auf eine Yacht und lässt Champagnerkorken knallen.
Das ist nicht das reale Leben, sondern Jemand kann vielleicht seine 1.000 Euro im Monat, die er vielleicht braucht für seine Wohnung und fürs Essen und für seine Versicherung, kann er passiv über Mieteinnahmen oder über Dividenden oder über Kurssteigerungen oder Zinseinnahmen bekommen.
Oder, das ist natürlich ein sehr geringes Beispiel, 1.000 Euro ist natürlich jetzt nicht so viel, bei manchen ist es 5.000 Euro im Monat.
Und wenn man das sich einmal ausgerechnet hat, was ist das denn überhaupt?
Ab wann wäre ich dann, sag ich mal, aus dem System raus, dass ich nicht mehr arbeiten müsste?
Es ist ehrlicherweise gar nicht.
so schwer für viele.
Also vor allem, wenn du ein Gutverdiener bist.
Ist es nicht unmachbar, sage ich jetzt mal.
Erzähl mal, wie viel braucht es?
Nehmen wir an, ich bin jetzt Mitte 20, habe meinen Job, könnte ein Tausi anlegen.
Wann hätte ich dann meine finanzielle Freiheit, wenn du mir so eine Zeitskala geben kannst und sagen kannst, okay, mit 45 ist das Ding geschafft.
Ich müsste es mal ausrechnen, aber man kann so über den Daumen sagen, wenn du zum Beispiel 5.000 Euro passiv möchtest, würde man das mal 12 nehmen, das ist das, was du pro Jahr brauchst.
Und wenn du das Kapital halt nicht verzehren möchtest, also du möchtest ja idealerweise nicht von deinem Kapitalstock leben, also dass du sozusagen jetzt 100.000 Euro hast und gibst die einfach aus, dann ist es sehr blöd, wenn das Geld weg ist, ist es weg.
Sondern du möchtest ja von den Dividenden oder Zinsen leben, das Kapital erwirtschaftet, das heißt diese 4%-Regel, kennt ihr bestimmt auch.
Die Trinity-Formel, die berühmte.
Genau.
Und die 60.000 mal 25, dann würde man in dem Fall, ich weiß es auch nicht, ich glaube 1,5 Millionen, wenn du 5.000 Euro passiv möchtest.
Wenn du halt 1.000 Euro brauchst, ist es halt entsprechend weniger.
Also jemand, der halt einen super geringen Lifestyle hat, der kann schon sehr, sehr schnell finanziell frei werden.
Ich glaube, bei 1.000 Euro sind es 300.000 Euro.
Also man könnte...
Das ist machbar.
Okay, jetzt haben wir die Formel der finanziellen Freiheit, das heißt einfach, man nimmt es mal 25.
Und man muss vorher wissen, was man braucht und dann hat man es.
Es ist ganz einfach, finanzielle Freiheit, so einfach hast du es auch noch nicht gesehen, oder?
Nee, aber jetzt weiß ich es ja.
Das war die Frage.
Ich verstehe immer was anderes drunter.
Ich finde immer, finanzielle Freiheit ist so, wenn du...
Wenn du so Fuck-You-Money hast, wenn du einfach auf keinen Partner angewiesen bist, auch deine Steuer mal zu spät zahlst und noch einen Aufschlag zahlen kannst oder sonst was machst, wenn dir so ein bisschen sowas egal ist.
Aber ich hätte noch nicht das gehabt, dass man nicht mehr arbeiten muss.
Aber das merkt man, wie unterschiedlich die Ideen von finanzieller Freiheit sind.
Ja, aber das habe ich auch gar nicht verstanden.
Julia hat es ja gesagt, die meisten Leute wollen ja arbeiten, gerade wenn sie so mit diesen Mindseten unterwegs sind, da wollen die wenigsten aufhören.
Aber das zu wissen, ich kann...
mal eine Pause machen, ich kann Sabbatical machen, ich kann vielleicht auch reduzieren oder noch einen anderen Job machen, den ich irgendwie spannend finde.
Das ist ja ein Risiko, was du ohne finanzielle Freiheit quasi nicht eingehen kannst.
Und ich glaube, das ist dann eher das Ziel.
Oder auch vom Partner trennen.
Das ist auch irgendwie ein Risiko.
Wenn du das nicht mal kannst, ich glaube, dann sieht es sehr schlecht aus für einen.
Okay, dann haben wir finanzielle Freiheit auch.
Was nochmal ganz kurz, also ganz, ganz vielen geht, das ist vielmehr das Gefühl.
Also das Gefühl, Sicherheit zu haben und Freiheit ist wirklich das, was hinter, weil Geld, was ist Geld?
Geld ist nur ein Tauschmittel.
Mittel zum Zweck, ja.
Es geht fast keinem darum, jetzt diesen flashy Lifestyle zu haben, sondern es geht um das Gefühl, eine gewisse Freiheit und Sicherheit zu verspüren, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen oder den Job vielleicht zu kündigen oder Teilzeit zu machen.
Also es ist wirklich was dahintersteht und das geht halt schon.
je nachdem, wie groß deine Lifestyle-Inflation ist, schon ab relativ wenig Kapital.
Das ist halt wirklich machbar für viele.
Und gerade wenn man früh anfängt, wenn du mit 18 anfängst, dann kannst du, ich habe es mal ausgerechnet, ich glaube, so Mitte 30 könntest du schon raus sein.
Jetzt kann es gar nicht mehr viel besser werden, Sommerfeld, oder?
Mitte 30, naja gut, das ist das...
Wir haben mit 18 nicht angefangen, das ist unser Problem.
Aber ich meine insgesamt, wer jetzt hier zuhört, du auch nicht.
Gut, also das wäre auch dein persönlich größter Fehler.
Was würdest du als deinen persönlich größten Fehler sehen, wenn du nochmal dein Leben zurück machst?
Und darf man fragen, wie alt du bist, damit wir mal ungefähr so wissen...
Ich bin 38.
Okay.
Aber, also ich würde nicht sagen, also ich denke, I don't regret anything.
Ich bereue nichts.
Ich glaube, Fehler sind immer Möglichkeiten zu lernen und sich zu verbessern.
So versuche ich zumindest, mein Mindset zu framen.
Aber klar, also natürlich, wenn man sich jetzt irgendwie vergleicht und sagt, mit 38 sind andere schon da und da.
Oder wenn ich früher angefangen hätte mit Unternehmertum, wäre ich jetzt auch nochmal am ganz anderen Punkt.
Aber am Ende des Tages war ich damals halt auch noch nicht ready.
Oder ich hatte damals auch immer das Wissen noch nicht, das Handwerkszeug nicht.
Und deswegen, man kann immer nur heute das machen, was man machen kann mit der Identität, die man heute hat.
Und muss dann aber tagtäglich sich verbessern und tagtäglich an sich arbeiten.
Und das ist mir sehr wichtig, dass ich mich immer weiterentwickele und mehr lerne und zu einer besseren Person werde.
Und das möchte ich eben auch meinen Teilnehmern mitgeben.
Jetzt muss ich eine Frage zum Schluss stellen.
Familie hast du auch oder hast du nicht?
Ich weiß nicht, wenn das indiskret ist, sage ich einfach nicht.
Aber irgendwie, ich habe jetzt da kein Kind rumspringen sehen und auch irgendwie die Hüpfborger ist nicht im Hintergrund zu sehen.
Gehört das nicht dazu oder gehört das auch dazu?
Also ich habe einen Nähmann und einen Hund.
Das ist jetzt aktuell für mich auch ausfüllend.
Also ich sage mal so, ich war immer sehr fokussiert auf meine Karriere und ja, also für mich passt das soweit.
Und deswegen fühlt mich das gerade auch mehr als aus.
Ich glaube, das weiß jeder wirklich selbst für sich am besten.
Und Hunde sind nie falsch.
Der Sommerfeld hat drei Kinder und einen Hund.
Ich habe zwei und ohne Hund.
Aber gut, mir wird was fehlen ohne Kinder, muss ich gestehen.
Das ist gut, aber das fühlt jeder an.
Zeit fehlt dir, wenn du siehst.
Ja, genau.
Aber gut.
Kinder kann man bis 45 kriegen heutzutage.
Das ist ja kein Problem.
Das ist ja ganz lässig.
Die Frauen, die du hast, haben die eher so Familienfrauen?
Oder sind das auch so Karrierefrauen wie du, die das nicht so haben?
Oder was ist so das?
Viele haben Kinder, ja.
Nicht alle, aber es ist ein Mix.
Also viele wollen aber auch für ihre Kinder dieses ganze Thema Finanzen angehen.
Also nicht wenige sagen, ey, ich möchte das lernen für mich, aber eben, also um was zu vererben auch, damit ich sicher bin, aber eben, dass ich was vererben kann auch.
Und aber auch, dass ich meinen Kindern das beibringen kann.
Also höre ich ziemlich oft sogar, dass die halt wirklich sagen, das ist ein wichtiges Thema.
Ich habe das bisher nicht mitbekommen über meine Eltern oder Schule oder Gesellschaft und ich möchte das aber angehen und meinen Kindern weitergeben.
Das ist super.
Das ist super.
Dann bist du Multiplikatoren und wir wissen alle, bei den Kindern bringt das ja noch viel mehr.
Wenn du jetzt gerade sagst, mit 25 anfangen und 35 in finanzielle Freiheit, wenn für die Kids schon gespart wird rechtzeitig und die Möglichkeiten haben wir jetzt ja bald dann alle, auch noch gefördert vom Staat, dann ist das natürlich noch besser.
Dann gehen die vielleicht schon mit 25 in die finanzielle Freiheit.
Wir werden es sehen.
Dann müssen die gar nicht arbeiten.
Ich stelle dir das mal vor, aber das ist dann mit der Work Ethics nicht mehr ganz so gut.
Das ist dann ein Thema für den nächsten Podcast.
Ja, Julia, jetzt haben wir die ganze Welt einmal umschritten, sind reich, finanziell frei und es ist irgendwie, haben wir irgendwas vergessen?
Oder ist irgendwas, was du schon immer noch Menschen mitteilen wolltest?
Nee, also ich glaube einfach nur geht das Thema an so, start now und macht erst Erfahrung.
Ich meine, man wird auch Fehler machen, da kann man auch nicht einen vor beschützen und lernt durch Fehler.
Deswegen mache ich erst mal mit kleinen Beträgen.
Ich kann wirklich jedem nur dazu raten, loszulegen.
Aber ich glaube, in eurem Podcast sind ja die meisten auch schon mehr als erfahren durch eure gute Bildungsarbeit, die ihr immer leistet.
Aber ich glaube, es ist sehr wichtig, anzufangen und würde ich jeden zu ermutigen.
Einfach mal loslegen.
Einfach mal loslegen.
Und die Leute, die jetzt jemanden kennen, der vielleicht den Podcast noch nicht hört und noch nicht angefangen hat, denen das vielleicht auch nochmal zu sagen und dann vielleicht auch den Podcast weiterzutragen, wo Julia ja so ein bisschen uns erklärt hat, wie man einfach startet.
Sehr schön, Julia.
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.
Und es ist keine Drohne im Hintergrund zu sehen gewesen während des ganzen Gesprächs.
Und es hat auch keine Einschläge irgendwie gegeben.
Es scheint wirklich da ruhig zu sein.
Okay, vielen Dank.
Ja, sehr schön, lieber Holger.
Das war auf jeden Fall eine spektakuläre Skyliner im Hintergrund in Dubai.
Und ich finde es schon krass, wenn das wirklich so ist.
Warum soll es nicht so sein?
Sie hat es ja erzählt, dass sie quasi die Einschläge von den Drohnenangriffen da sieht.
Ich weiß ja nicht.
Und jetzt, wo man auch weiß, dass das gerade noch gar nicht so richtig aufhört.
Aber gut, das Wetter ist gut in Dubai.
Wobei, ehrlich gesagt, mir wäre es zu heiß.
Also wegen des Wetters in Dubai zu sein, ja und machen wir jetzt nichts vor, natürlich sind die steuerlichen Bedingungen einfach sehr, sehr gut.
Und die Mieten sind jetzt gefallen, das hat sie uns auch erzählt.
Das fand ich ganz interessant, dass man da jetzt günstiger hin kann, aber das hätte man jetzt auch nicht anders vermutet.
Und ich fand ja wirklich spannend, dass sie ganz nach meinem Geschmack, ich bin ja der Schuldensühner in vielerlei Hinsicht, weil ich ja dieses wunderbare Buch Schulden ohne Sühne, was man noch im Antiquariat kaufen kann, mal geschrieben habe.
Dass sie auch geschrieben, dass sie auch gesagt hat, dass man Anleihen, dass es nicht unbedingt die Anlageklasse wäre, die sie jetzt im Portfolio machen würde, weil sie da die einzige Chance zur Entschuldung darin sieht oder eben, dass man da rauskommt.
Finanzielle Repression, das heißt nichts anderes als, du verdienst mit den Anleihen noch nicht mal die Inflation und dann hast du ja quasi einen realen Verlust.
Und man sollte ja immer gucken.
Nicht diesen Fehler machen, Geldillusionen und nur sagen, ein Euro heute ist ein Euro morgen.
Nein, leider nicht.
Sondern ein Euro heute ist halt möglicherweise 90 Cent, 80 Cent, 70 Cent oder was auch immer in der Zukunft.
Deswegen muss man immer, wenn man das Ausgleich sein Vermögen, immer die reale Rendite angucken.
Also abzüglich Inflation.
Richtig.
Und was ich dir nochmal sagen möchte, lieber Holger.
Ja, bitte.
Ich glaube einfach, das ist nicht deine Generation, dieses Social Media Game.
Und ehrlich gesagt, wenn ich mir das angucke, dann denke ich auch, ist das was...
Was soll das denn jetzt?
Denke ich ganz häufig.
Aber ich glaube, wir sind da auch nicht die Zielgruppe.
Erstens sind wir Männer.
Okay, sie hat gesagt, das sind nicht nur Frauen die Zielgruppe, aber wenn ich mir die Videos angucke, sind es schon eher die Frauen.
Und dann eben auch deutlich Jüngere.
Das ist einfach so.
Also da würde ich jetzt nicht immer so...
verwundert draufschauen und sagen, was soll der Quatsch?
Also ich glaube, das ist im Kern die Erklärung und das weiß sie halt und deswegen macht sie das halt.
Aber wir haben jetzt die Social-Media-Formel gelernt, wie du erfolgreich aufhin fällst.
Auch das habt ihr ja erfahren, wie das geht.
Ihr macht die Hook, dann sagt ihr, wer ihr seid und versucht so ein bisschen Vertrauen zu erwecken.
Das wird immer in der gleichen Formel gesagt.
Und dann sagt er zum Schluss, und jetzt bitte alle in mein Seminar kommen.
Das ist auch nichts Neues, ehrlich gesagt.
Ich finde es aber nochmal so ganz klar.
Aber sie hat es gut erklärt, in jedem Fall.
Und guck dir mal unsere Social Media Videos an, wenn wir ehrlich sind.
Die sind ja auch alle, hätten wir auch nicht gedacht vor ein paar Jahren, dass wir uns mal so präsentieren, einer größeren Öffentlichkeit.
Das stimmt, aber wir haben eher so, das ist eher so Meme-Charakter.
Das stimmt.
Oder wir versuchen ein paar Erklärvideos zu machen, ja, aber das ist auch anders.
Weißt du, was ich mal machen werde?
Ich werde zu unserer Social-Media-Frau gehen und werde sagen, ich möchte einmal auch so ein, ich versuche das auch mal zu machen, so ein Social-Media-Ding, wo man sagt, mein Name ist Holger und dann aufgepasst, liebe Anlegerinnen und Anleger.
Da wird Josy sich freuen, das wird sie sehr, sehr gerne mit dir aufnehmen.
Das wird sie sehr gerne produziert, das wird sie sehr gerne mitmachen.
Ich komme mal mit einer Idee um die Ecke, ich sage Josy, was machen wir?
Ansonsten hat Josy die guten Ideen.
Da kommt übrigens auch noch sehr viel guter Content.
Da kommt noch sehr viel guter.
Also wenn ihr es ja nicht gesehen habt, Sommerfeld hat wirklich einen großartigen Auftritt gehabt.
Müsst ihr einfach gucken bei Alles auf Aktien bei Instagram.
Gibt es diese Videos.
Und wie gesagt, kommen jetzt auch noch viele spannende Content in den nächsten Tagen und Wochen dazu.
Kommende Woche Content ist ein gutes Stichwort.
Moment mal, hast du jetzt noch die Formel für finanzielle Freiheit?
Falls jemand irgendwie eingeschlummert sein sollte oder nicht aufgepasst haben sollte.
Wie ist die Formel?
Du hast sie dir jetzt gemerkt, hoffe ich mal.
Bitte?
Die Formel für finanzielle Freiheit?
Ja.
Die uns Julia gerade geschildert hat?
Ja, ja, ja.
Das hat doch jeder gehört hier.
Nämlich?
Das ist doch Jahresbedarf mal 25.
Ich sag's gerne.
Das waren doch irgendwie die, wenn wir 5000 Euro im Monat und dann, ja, ja, genau, richtig.
Die 25, die müsst ihr euch merken.
Das ist einfach der Kehrwert von der 4.
Das ist relativ einfach.
Die 4 ist die Trinity-Formel und dann wisst ihr das.
Wobei ja unser einer Gast von vor 4 Wochen, glaube ich.
Unser Optionsmann hat ja sogar gesagt, dass es ein bisschen mehr geben kann.
Der hat sogar von fünf gesprochen, dass man fünf entnehmen könnte, ohne dass es einen Verzehr gibt.
Aber vier ist auf jeden Fall eine solide Sache.
Ich meine, da kommt echt schon viel raus.
Das hatten wir auch, wenn du diese 1.000 Euro als Bedarf nimmst.
Mal 25, naja.
Dann ist das schon eine ganze Menge.
Ich wollte aber schon sagen, Content, kommende Woche haben wir, der Cheap It's hat tatsächlich mal eine Woche frei.
Nach drei Wochen habt ihr es euch auch verdient.
Sehr gut, das habt ihr euch, das hast du dir verdient und das haben sich die Hörer und die Hörerinnen verdient.
Auf jeden Fall werden am Start sein Philipp und dann ...
ist dein Co-Gründer mit am Start.
Moritz macht eine Woche AAA, weil ein paar von uns ja auch so ein bisschen Urlaub langsamer machen wollen und wir das ja ein bisschen ausgedünzt sind in der AAA-Crew und da ist ich am Start.
Ich bin auch noch am Start, aber wir haben noch ein paar andere Sachen zu erledigen.
Deswegen springt Moritz ein und das wird natürlich richtig gut und die können sich natürlich freuen, weil sie richtig viele Termine haben, richtig viele Earnings, richtig viel zu besprechen und zu analysieren.
So ist es.
Und ihr könnt euch deshalb natürlich auch freuen und ihr habt sehr guten weiteren Grund, uns zu abonnieren, über uns zu sprechen und uns auch einen Freund zu erklären.
Und am Montag gibt es dann das ungewöhnliche neue Paar Philipp und Moritz.
Ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
