# Leveraging Permanent Capital & AI in Biotech Investing

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-07-18

## Transcript

Biotech ist an der Börse einer der spannendsten, aber auch einer der riskantesten Bereiche.
Nach einer einzigen Studie kann der Kurs auf 70% nach oben, aber eben auch 70% nach unten gehen.
Teilweise sind die Entwicklungen sogar noch krasser.
Ein Investor, der in dem Markt schon seit Jahren aktiv ist, ist die Schweizer Firma Baby Biotech.
Dies ist ein Biotech-Investor, aber nicht mit einem Fonds, sondern mit eigenem Kapital, das sie dann auch sehr langfristig investieren können.
Und die Firma ist zwar nicht so bekannt, aber im Aufsichtsrat sitzt zum Beispiel der CEO der Novo Nordisk Stiftung.
Also ist in der Branche schon kein kleiner Name.
Das Portfolio von BB Biotech geht von sehr großen Firmen wie Vertex Pharmaceuticals mit über 100 Milliarden Dollar Börsenwert zu vielen kleinen wie Ardrium Therapeutics mit gerade mal 200 Millionen Dollar Börsenwert.
BB Biotech selbst ist um die 3 Milliarden wert.
und damit 60% mehr als vor einem Jahr.
Fairerweise waren sie vor ein paar Jahren aber auch schon mal bei 6 Milliarden Dollar, dann kam aber der Biotech-Winter der letzten Jahre.
Mich hat vor allem interessiert, wie sie so Investments angehen, wie generell ihr Blick auf die Biotech-Industrie in den USA, Asien und Europa ist, wie man als Privatanleger Investments im Biotech-Bereich angehen kann und vor allem ist bei BabyBiotech auch spannend, dass sie gerade viel vom Investmentprozess auf KI umstellen.
Das machen sie zum Beispiel auch bei der Frage, wie stark sie mit ihrem Portfolio gerade ins Risiko gehen oder eher Cash bzw.
die großen stabilen Aktien halten.
Zu all den Themen habe ich mit Dr.
Christian Koch gesprochen, der BB Biotech eben leitet und selbst sehr aus dem technischen Bereich kommt, wie ihr gleich hören werdet.
Vorweg entschuldigt nämlich bitte schon mal, dass wir teilweise sehr in Stenglish verfallen sind, aber ich glaube, man kriegt in dem Gespräch einen ganz guten Eindruck, wie komplex die Branche ist und auch wie so die Dynamiken hinter den Kulissen funktionieren.
Außerdem habe ich euch unter orws.de slash bbbiotech mal ein kleines Lexikon mit Begriffen, die im Gespräch gefallen sind, aber vielleicht nicht ganz so geläufig sind, gebaut.
Und damit genug der Vorrede und rein in die neue Deep-Dive-Folge von Ohne Aktien wird schwer unterstützt, wie immer von Scalable Capital.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Herr Koch, Sie sind ja seit 2014 schon bei BB Biotech oder BB Biotech und wir starten immer gern mit der Geschichte in unsere Folgen rein, wie die Firma sozusagen entstanden ist.
Biotech ja generell eher ein was, was Menschen als junges Thema kennen oder von jungen Firmen.
BB Biotech gibt es aber schon seit den 1990er Jahren.
Können Sie uns mal mitnehmen, was so die Anfänge waren und vielleicht auch, was so die entscheidenden Schritte zu der Firma waren, wie man sie heute kennt?
Ja, ist auch eine spannende Geschichte.
Ich würde sagen, Biotechnologie gab es wahrscheinlich Ende der 80er, fing diese ganze Welle an.
Die Indizes, die alle kennen, fing ein bisschen später an.
Ähnlich wie BBBiotech, unser eigener Benchmark, der Nasdaq-Beitagindex, wurde im selben Jahr gegründet, kurz vorher.
Die ursprüngliche Idee ist eigentlich ziemlich genial gewesen.
Es gab einen stark regulierten Schweizer Pensionskassenmarkt.
Wir durften quasi aus regulatorischen Gründen nur in Schweizer Aktien oder Equity investieren.
Und die Gründer von Baby Biotech, unter anderem die auch die Gründer von Baby waren, haben damals die Idee gehabt, naja, wir könnten ja eine Schweizer AG gründen, die als einziges operative Tätigkeit investiert.
Hat dann, ich glaube, 300 Millionen Franken damals aufgenommen.
Also eine Menge, wenn man das umrechnet, auf was das heute ist.
und hat dann in, ich glaube, damals fünf Firmen investiert in Biotechnologie, 1993 ist das.
Und ja, da fing die Geschichte an, da war es wirklich nur ein Access, man bot quasi Europäern oder Schweizern vor allen Dingen, die Möglichkeit in diese junge Biotechnologie-Industrie, die ein bisschen anders strukturiert war als damals schwerfällige Pharma-Industrie, das war 1993.
Und das war relativ erfolgreich, würde ich sagen, die ersten Jahre, weil das sehr dünn war auf der Wettbewerbsseite innerhalb der Investoren.
Bis 2000, dann kam die berühmte Tech-Bubble, die Bio-Tech-Bubble, kam ein bisschen nachgelagert, erst 2002.
Und so transformierte sich dann die Firma über die Jahre.
Dann fiel irgendwann dieser Access-D-Restriction und man musste mehr werden.
Aber man hatte schon immer wirklich ein unglaubliches Profil an Leuten im Verwaltungsrat und im Management, Nobelpreisträger teilweise.
Von daher war man schon sehr gut aufgestellt auf dem, was man danach werben musste.
Und das ist eine Differenzierung auf Inhalt.
Also wirklich diesen Research, vor allen Dingen mit Ärzten und Wissenschaftlern, aber auch Ökonomen, um möglichst tiefe Analyse.
Teilweise sind die Leute überrascht, fahren wir auf der Tiefe von den Firmen, die investieren oder sogar jenseits davon.
Diese Transformation kann man nach vorne gestalten.
Und jetzt denke ich über die letzten Jahre, wie das so ist, 2021 hatten wir den Höhepunkt unserer Aktie.
Die Aktie sogar 30 Prozent Prämie über den inneren Wert gehandelt, getrieben durch den gesamten, durch die Covid-Krise und die Lösung.
Und da wir Privatinvestoren oder Venture-Investoren waren von Moderna, hat das eine Riesenrolle dabei mitgespielt.
Und dann kamen vier Jahre Bärmarkt.
sogenannte Biotech Winter 2021, 2021, 2021, 2023, 2024.
Das führte dann zu, dass ich Anfang 2025 das Ganze übernommen habe.
Und da ich von der Natur aus halb aus der Technologieseite komme, quasi Machine Learning studiert habe, aber für die Inneeranwendung der Weckstoffforschung, habe ich diesen Teil vor allen Dingen ins Zentrum gerückt und beschleunigt, weil ich glaube, das ist die Zukunft.
Und da können wir, glaube ich, später ein bisschen zu reden.
Es geht ein bisschen hinsichtlich von, das war lange Research als Differenzierungspunkt für Babybiotech und die Tiefe und die Wissenschaftler und Ärzte.
Das ist immer noch wichtig, aber das ist sehr wettbewerbsintensiv geworden, weil es sind 10.000 PhDs auf Wall Street mittlerweile.
Aber wir haben was ganz Besonderes und das ist diese Firmenstruktur.
Wir sind kein Fonds, wir sind auch kein geschlossener Fonds, wir sind auch keine Beteiligungsgesellschaft.
Wir sind permanentes Kapital in einer Schweizer Investment AG.
Und das ermöglicht etwas, was ganz wenige haben, dieses permanente Kapital.
Das ermöglicht sogenannte Zeitarbitrage und längerfristiges Investieren.
Das muss man genau anschauen, was das bedeutet.
Und das möchten wir eigentlich in Zukunft nicht nur durch tiefe Diligence unserer Analysten ausgleiten, sondern das systematisch begleiten, das auszunutzen durch unser System, was gebaut ist von agentischer KI und in dem auch agentische KI in einem Ensemble.
mit Menschen operiert.
Das ist so ein bisschen die 30 Jahre oder 33 Jahre Geschichte von Babybiotechnik in a nutshell, wenn man möchte.
Sie haben das Stichwort gerade permanentes Kapital gesagt.
Das erinnert natürlich sofort an Warren Buffett und Berkshire Hathaway, die das ja auch haben und auch verfolgen.
Und da ist ja so ein bisschen die Philosophie, man kauft Firmen wie jetzt eine BNSF, eine Eisenbahn oder wie eine Ölfirma und hat so Firmen, die eigentlich Cashflows abwerfen und so lohnt sich das Investment dann auf Dauer.
Jetzt im Biotech-Bereich kennt man eigentlich eher, eine Biotech-Firma wird groß und geht dann entweder selbst an die Börse oder wird verkauft an den Strategen, was wir gerade in den letzten oder in diesem Jahr sehr viel gesehen haben.
Schon, ich glaube, über 200 Milliarden an Biotech-Deals gab es alleine dieses Jahr in Übernahmen von großen Pharmafirmen.
Wie ist da Ihre Blick drauf?
Also wollen Sie die Firmen für immer halten und dann darauf abzielen, dass da irgendwann Blockbuys daraus kommen, die Cashflows abwerfen?
Und haben Sie auch immer eine 100%-Beteiligung?
Oder ist es trotzdem noch so, dass man sagt, man kann lange halten, wenn man will, aber das Ziel ist schon mit den meisten Beteiligungen, wir gehen früh rein mit irgendwie 10, 20%, halten dann eine Zeit und gehen dann wieder raus?
Da kann man nicht mehr so sagen.
Es hängt von der jeweiligen, ist immer bedingt auf die Bewertung, die man zahlt.
Wir spielen...
Das ist auch etwas Besonderes.
Wir sind nicht wie ein normaler Fonds.
Wir können wirklich auch private Investitionen tätigen.
Machen wir auch.
Die Frage ist immer, zu welchem Preis und wie passt denn unsere Strategie und wie ist das Risk Sizing, dass wir dabei eingehen.
Und das ist ein dynamischer Prozess.
Das hängt ab von den Bewertungen da draußen.
Wie lange man dann hält, ist auch wieder eine Funktion von den Bewertungen, die man dann realisiert, zu welchem Zeitpunkt, bei welchem Risikoprofil.
Ich glaube, teilweise haben wir den Fehler gemacht früher, dass wir einfach uns wie ein Venture verhalten im Public Equity, also einfach nur, was vielleicht Berkshire teilweise gemacht hat, aber ehrlich gesagt nicht immer, wenn ich mir ihr Handelsmuster anfasse.
Es hängt stark ab von der Volatilität vom Markt.
Wenn die Bewertungen sich stark nach oben schieben, dann realisiert man den Wert früher, der in seinen Modellen der intrinsische Wert ist.
Dann müsste man als Konsequenz, wird der Handel und die Liquidierung davon früher passieren.
Wenn das langsamer passiert oder gar nicht sich bewegt, dann ist das dementsprechend weniger.
Also ich glaube, es ist sehr nuanciert gewesen.
Es gibt nicht mehr diese groben Handlungsmuster.
Im Schnitt kann ich sagen, wir suchen schon klinische Validierungen.
Es gibt Gebiete, Therapiegebiete, Technologien, wo wir früher investieren.
Und dann begleiten wir die Firmen darüber hinaus dann in der klinischen Entwicklung, in der Zulassung, in der Kommerzialisierung.
Und tatsächlich verändert sich da die Ownership von uns in dieser Firma.
Ich glaube, von der Flexibilität her, weil wir diese Zeitarbitrage machen können, investieren.
Und das bedeutet nicht nur langfristig halten.
Das bedeutet auch investieren, wenn niemand anderes interessiert ist.
Es gibt Phasen entlang des gesamten Spektrums der Wertschöpfung, also sowohl vom privaten Bereich bis zu den großen Biotech-Firmen, wo Leute nicht interessiert sind.
Und das ist ein Fenster, was wahrscheinlich länger als zwölf Monate geht.
Also die Zeitfenster von Wall Street werden immer kürzer, auch durch KI, auch durch Tools.
Informationsarbitrage wird immer schwieriger, sich zu differenzieren dadurch.
Dadurch wird der Horizont immer kleiner und Zeitarbitrage wird einfacher.
Wir glauben, dass das wahrscheinlich zwölf bis 18 Monate bevor Events zum Beispiel ist bei mittelkapitalisierten Firmen.
Wir können bis zu drei bis fünf Jahre vorher gehen.
Das ist nämlich unser Investitionshorizont.
Man muss nur sehr diszipliniert dabei sein.
Und da kann eben ein System helfen, was diese menschlichen Beisels rausnimmt.
Das Besondere an der Biotechnologie ist jetzt, wenn man den MNE-Zyklus anschaut, ursprünglich stimmte das.
Forschung ist nicht skalierbar und diese kleinen Firmen haben viel effizienter Kapital reduziert und Risiko genommen, um Entwicklung zu gestalten.
Pharma mit niedrigen Kapitalkosten kauft es dann raus.
Ab und zu hat Pharma nicht zugeschlagen oder konnte es sich nicht leisten oder es war zu teuer.
Und deswegen sind mittlerweile Biotech-Firmen entstanden, die auch groß sind und selber zu Käufern werden.
Und denen, die wir auch interessiert sind.
Also wir sind wirklich an der gesamten Wertschöpfung interessiert.
Und wenn Firmen dann wieder, sag ich mal, groß geworden sind, sich gesund geschrumpft haben und dann wieder auf eine Wachstumskurse gehen, die uns interessiert, dann würden wir auch in die investieren.
Okay, aber das heißt, wenn man jetzt einmal grob versucht, das Business zu verstehen, ein großer Teil ist schon...
dass Sie quasi an der Börse investieren, wie jetzt ein aktiver Fondsmanager und Sie haben vielleicht so 10, 20 Prozent auch private Firmen im Depot, wenn man einmal so groß grob drauf blickt?
Ja genau, da wir eine Firma sind eben, der Verwaltungsrat, in Deutschland ist das der Aufsichtsrat, definiert die Investment Guidelines und da steht geschrieben, dass das bis zu 10 Prozent privat sind.
Man könnte, also als Investment, das zu führen, könnte ich theoretisch zum Verwaltungsrat gehen.
Und sie bitten, dieses Mandat zu ändern.
Ich müsste rechtfertigen, warum und wie.
Das zählt als Unternehmensstrategie.
Und da wir im Unternehmen sind, wird das in der Schweiz definiert für den Verwaltungsrat.
Uns ist bewusst, dass das korreliert mit dem Discount oder mit der Prämie.
Die Daten sind da draußen.
Bei unseren eigenen Aktien können wir es ausrechnen.
Mit was korreliert ein Abschlag gegenüber einer Prämie?
Und wie viele Privatanteile man hält, ist weiterhin bekannt.
ähnlichen Gefäßen, wie was wir da abbilden, abhängt davon, wie viel Private Equity hält man.
Also anders gesagt, wenn Sie jetzt sagen, okay, wir haben in unserem Portfolio Firmen, die sind zwei Milliarden wert und davon sind 50 Prozent privat, 50 Prozent an der Börse, dann sagen Investoren, die 50 Prozent an der Börse, da können wir ganz genau sehen, dass die eine Milliarde wert sind, weil da sehen wir die Börsenbewertungen, deswegen bewerten wir das ungefähr wie eine Milliarde.
Die anderen 50 Prozent sind intransparent, die bewerten wir vielleicht nur für 500 Millionen.
Das wäre so die Logik.
Ja, aber es hängt ja vom Zyklus, teilweise wird das dann überbewertet.
Das kann auch passieren.
Aber man hat einfach nicht die Transparenz von den Privaten.
Da sind natürlich nachgelagerte Prozesse und der Privatmarkt, das ist die Frage, Huhn oder Ei, manchmal folgt er dem Öffentlichen, manchmal leadet er.
Im Schnitt würde ich sagen, folgt der Privatmarkt, weil die großen Kapitalflüsse sind immer noch im öffentlichen Markt, auch in Biotechnologie.
Aber es ist eine Philosophiefrage, ein bisschen wie man das sieht.
Jetzt haben Sie schon das Thema Zeitarbitrage angesprochen.
Das ist ja generell etwas, was man bei vielen Firmen beobachtet.
Das heißt, Ihr Blick wäre auch, Investoren setzen aktuell vor allem auf Biotech-Firmen und Pharmafirmen, wo sie sehen, da passiert in den nächsten sechs Monaten irgendein Katalysator, da können wir in sechs Monaten Geld verdienen.
Und Firmen, wo das erst in zwölf Monaten oder 18 Monaten passiert, da ist es für die meisten Investoren, weil sie einen kurzen Zeithorizont haben, einfach nicht attraktiv.
Und genau auf solche bisschen langfristigere Trends setzen sie und so nutzen sie quasi ihr permanentes Kapital als Wettbewerbsvorteil.
Genau, es geht in beide Richtungen.
Das, was Sie beschrieben haben, ist diese Zeitarbitrage im Sinne von früher investieren, aber ohne riskanter zu investieren.
Das ist der wichtige Kabiat.
Das heißt nämlich nicht einfach früher und präklinisch zu investieren, sondern in Phasen, zum Beispiel zwischen Phase 2 und 3 oder zwischen Phase 3 und Phase 3 Readout.
Da können zwei, drei Jahre vergehen.
Das interessiert dann manchmal niemanden.
Und wir kennen das von den Aktien, in die wir investiert sind, die wir gut kennen.
Also gibt es die natürlich auch.
Weil ich glaube, was wir in den letzten zehn Jahren gemacht haben, es hat sich schon was verändert.
die Healthcare Multi-Strategy-Pods sind aufgekommen, die benutzen sehr viele Leute, um ein Event vorherzusagen und die positionieren sich vorher.
Und teilweise verändert sich der Wert von Aktien vor dem Event mehr als nach dem Event.
Und wir, weil wir auch Menschen sind, haben wahrscheinlich über die letzten zehn Jahre viel in neue Aktien investiert, wenn das Event kam, mit der Idee, naja, wir sind langfristig, wir halten danach einfach lang genug.
Aber es kann sein, dass wir dann quasi im Risiko standen, ohne einen Reward zu ernten.
Also was man machen kann, ist diszipliniert sein, einfach 12 bis 18 Monate vorher zu setzen.
Und der größere Marker für mich ist nicht einfach, anderen Investoren zuzuhören, sondern der Optionsmarkt zeigt das.
Der zeigt uns bei vielen Aktien, nicht bei allen.
Und die Frage ist auf der Liquidität, wie viel es dort gibt in den jeweiligen Firmen.
Aber da sehen wir, dass es selten eigentlich Optionsbepreisungen früher als 3, 6, 9, 12 Monate gibt.
für die Aktien, bei denen man das sieht.
Also das ist direkter Market Feedback.
Den kann man auch in eine Engine übrigens packen, die man mit KI baut, dass sie einen in Zukunft systematisch lenkt, anstatt dass wir dort situativ immer schauen müssen und ein Mensch irgendwann entscheidet, ist das jetzt gerade in drei Monate oder sechs Monate oder neun Monate Fenster.
Und diese Multi-Strategy-Pod sind sozusagen einfach Hedgefonds, die sehr smart geworden sind und die in den letzten Jahren immer besser geworden sind, zu identifizieren.
Da kommt bald ein Studienergebnis raus.
So und so schätzen wir das ab.
Und da sind die einfach immer viel effizienter geworden in den letzten Jahren.
Ja, unglaublich.
Sehr kompetitiv da.
Und dann sind auch welche verschwunden wieder, weil es schwierig ist, wer ist dann als Erster, der sich da positioniert oder nicht.
Wir haben ja immer so ein bisschen belächelt.
Die sitzen dann in den Key Opinion Leader Sessions mit uns und fragen minutiös alles.
umlesen die Körperhaltung und all die Sachen und denken, okay, they don't see the big picture.
Das war auch nicht ihr Mandat und so haben sie auch nicht Wert kreiert.
War ein bisschen arrogant eigentlich von den Long Onlies.
Es brauchte erst diesen Biotech-Winter wieder zu realisieren, was da eigentlich passiert ist.
Die Haltedauer lang zu halten durch Volatilität durch kann weiterhin eine Stärke sein.
Aber sie reicht meiner Meinung nach nicht aus, es sei denn, man will wirklich auf 10 oder 20 Jahre.
Und unser Investitionshorizont ist aber drei bis fünf Jahre und unsere Investoren sind auch interessiert, weil wir eine liquide Aktie sind, muss man rechtfertigen, warum sind wir eigentlich an der Börse.
Das kann dann nicht sein, dass unsere Investoren alle sechs bis sieben Jahre diese Access Returns realisieren, die wir haben.
Das führt dazu, dass man alles überdenken muss.
Das führt dazu auch die gesamte Asset Management Industrie von diesen Long Onlys.
In der Biotech-Industrie und ich glaube in vielen anderen fundamentalen Industrien wird Alpha definiert als Access Returns.
Also einfach wie viel, bei Biotech sind das ungefähr anderthalb Prozent pro Jahr seit 32 Jahren, also compounded.
Die Quantum-Arbitrage-Welt sieht das ein bisschen anders.
Die besagt, naja, es muss Risikoadjustiert werden, dass man dieses Access Return hat, damit man weiß, ob es nur eine strukturelle Frage ist aus Portfolio-Konzentration und Leverage und all den Dingen.
Das nennt sich Jensen's Alpha in der Akademik.
Das konnten wir zum ersten Mal eigentlich ausrechnen für die gesamte Industrie.
Und das ist ein bisschen der Ernüchtigen, kann ich Ihnen sagen.
Wenn man diese Access Returns für die Gesamtindustrie dekompiliert in Alpha und Beta beispielsweise, dann Beta ist rückwärts ein gutes Risikomeasure.
Dann kommt bei sehr vielen, das Risiko attestiert, eigentlich kein positives Alpha dasteht.
Viele Access Returns sind getrieben durch Beta.
Und das ist ein bisschen Learning, glaube ich.
Ich glaube, der Druck auf die Asset Management Industrie wird massiv wachsen durch Technologie.
Und da wir jetzt immer besser messen können.
Und ich glaube, dass es in Zukunft nicht ausreichend wird, einen Benchmark, den man irgendwann selektiert hat, zu schlagen, sondern es wird eine multifaktorielle Regression auf wahrscheinlich alle Benchmarks, wo man statistisch zeigen muss, Alpha im Sinne von der Investment Manager's Art of Stock Selection und nicht Beta.
Und dann weiß man, ich glaube, das wird Der Druck wird steigen, die Pflicht wird da sein und so kann man sich differenzieren.
Und wie gucken Sie auf das Thema?
Ich meine, wenn jetzt Privatanleger auf Biotech-Aktien schauen und da wissen, okay, da kommt noch eine Studie, dann fühlt es sich immer so ein bisschen wie Ratespiel an.
Die Studie kann jetzt gut ausfallen, sie kann nicht gut ausfallen.
Ist Ihr Ansatz dann zu sagen, okay, wir gehen halt da kurz in so eine Zwischenphase rein zwischen Studie 2 und Studie 3?
Wir wissen im Schnitt.
von Studiephase 2, wenn die erfolgreich war, werden auch 10% der Studiephase 3 erfolgreich und dann hat man so eine Wahrscheinlichkeitsverteilung und streut einfach auf genug Firmen.
Oder haben Sie schon immer noch die Perspektive und sagen, okay, wir wissen auch oder wir haben ein gutes Gefühl dafür, welche Studiephasen 2 auch zu einer guten Studiephase 3 führen?
Da muss man eben differenzieren zwischen der Vergangenheit, dem jetzigen Zustand und der Zukunft.
Als Privatinvestor würde ich sagen, keine Chance.
You can get lucky.
Weil dasselbe trifft, wenn wir schon...
Probleme haben mit dem Raten.
So ein bisschen muss man sagen.
Ein privater Investor hat keine Chance.
Der hat nicht mal die Daten zur Verfügung, die wir haben, geschweige denn die Systeme.
Vor 10, 15 Jahren war das anders.
Tatsächlich ein paar smarte PhDs, weil es diese Hedgefonds nicht gab, musste man sich besser auskennen, die Wahrscheinlichkeit ein bisschen besser einschätzen.
Sagen wir mal, die Hintergrundwahrscheinlichkeit sagt irgendwie aus 50 Prozent und dann haben wir ein Edge und verstehen Hämatologie besser und dann ist die Wahrscheinlichkeit 70 Prozent.
Dann haben wir das quasi arbitriert, wenn ich es im Nachhinein mir anschaue.
ein paar smarte PhDs und man hat differenziert.
Jetzt ist das nicht mehr möglich, also hat der allgemeine Investor keine Chance.
Kann er Glück haben?
Ja, sicher.
Wie läuft das?
So funktioniert aber nicht die Diligence.
Nur empirische Daten nehmen.
Und dann den Punkt werde ich später aufnehmen, weil der ist ganz wichtig für das, was wir in Zukunft vorhaben.
Es ist ja viel komplizierter, weil es ist die gesamte, wenn ich mir unsere Causal Chain anschaue, die fängt an bei P-Physik, also Wahrscheinlichkeit Physik.
Chemie, Biologie, Translational, Early-Stage-Clinical, Mid-Stage-Clinical, Late-Stage-Clinical, Regulatory, Commercial, Business-Model und dann gibt es Layers wie Finance.
Es ist ein unglaublich, fast unfassbar schwieriges Phänomen, ein Investment anzusehen gegenüber nur einem Studienoutput.
Das nur auf ein Event zu schauen, ist eine andere Struktur.
Das versuchen wir, indem wir holistisch über Zeitabgetrag den ganzen Investment-Case gestalten und dann unsere Valuierung uns sagt, wann wir Profite nehmen sollten oder nicht.
Das ist der Unterschied zu einem Event-Based Investor.
In Zukunft, wenn wir solche Engines bauen, ich glaube, die BBB durch Equity-Story ist relativ einfach.
Wir haben dieses permanente Kapital.
Das wird auch in Zukunft die größte Differenzierung sein.
Das haben die meisten Leute nicht.
Und jetzt möchten wir mit Agent-LKI ein System bauen, weil es eiskalt diesen Vorteil ausnützen kann.
Und dafür muss man den Gesamtmarkt in zwei Engines teilen.
Einer ist eine Market- oder Regime-Engine.
Ein Portfolio-Bauer, wenn man möchte.
Und das zweite ist ein Research Engine.
Das eine hat einen 0 bis 3 Monate Horizont und das andere hat einen 3 bis 5 Jahre Horizont.
Und unser Operating System, was darin operieren soll, Eis kann zwischen diesen beiden Engines arbitrieren.
Das Problem ist, wenn man sich präklinische, aber auch klinische Daten anschaut, da ist unglaublich viel Human Biased drin.
Deswegen liegen die Pharmafirmen oft so falsch, weil die sind foundationally biased.
All diese Studien, Findings, Die LLMs leider auch, weil sie natürlich trainiert sind auf menschlichen Daten.
Ab und zu sehen wir, dass sie darüber hinaus wachsen können.
Aber das heißt, Sie würden sagen, es macht gar keinen, oder sozusagen jetzt einfach die Studien zu lesen, die es von den Firmen gibt und die Trials zu studieren, das können Menschen sehr gut, das können genug Hedgefunds und das kann auch KI schon sehr gut.
Sie sagen aber, die Studien an sich sind von der Auslagerkraft gar nicht so wahnsinnig groß, sondern...
die wirkliche Schwierigkeit oder das, was man lösen kann, auch mit Hilfe von KI, ist halt KI-Modelle zu finden, die noch besser schon die Medizin verstehen, die da dahinter steckt und noch besser selber einschätzen können, wie gut wirkt jetzt das Medikament.
Ist das so richtig zusammengefasst?
Das ist ganz, das Long-Term-Endgame ist alles quasi First Principles-based zu predigen.
Da werden wir lange nicht sein.
Das ist die Lösung von allen, wenn man möchte.
In dem Zwischenschritt müssen wir sicherlich, was Sie vorher beschrieben haben, aber was ich...
Was ich denke ist, also das System, das wir zumindest bauen, ist eine sogenannte Epistemic Engine.
Die ist einfach nur eine Zustandsbeschreibung, die versucht abzubilden, was wir wissen und was wir nicht wissen mit all den Verteilungen und Unsicherheiten drin.
Und das heißt, wann immer ein neuer Datensatz rauskommt von der klinischen Studie oder eine Share-Price-Veränderung, dann wird das nicht in der deterministischen Welt, würde man versuchen, aha, das ist die Realität, jetzt verändere ich mein System so, dass sie besser die Realität abbildet.
Bayesian-Systeme funktionieren genau anders.
Die sind sich nicht sicher, ob das Ergebnis, was da draußen ist, jetzt Zufall ist, was jeder, wenn man eine klinische Studie hat, laufen lassen, weiß das.
Sondern sie sind eine Sample of Reality und dann versuche ich quasi mein System so abzudaten, dass das mit einer Wahrscheinlichkeit dieses Ergebnis als Sample erklären kann.
Das ist eigentlich die Essenz von dem Ganzen.
Das benutzt man bei sehr komplexen Systemen, oder?
Bei Wettervorhersagen werden lange solche Systeme benutzt.
Und ich denke, bei Investieren auch.
Sie sind einfach so komplex, dass man komplett den Überblick verlieren kann.
Das muss man sagen.
Es ist ein unfassbar schwieriges Endeavor.
Das Gute ist, warum ich glaube, dass es nicht...
Es ist ein Risiko, weil wir sehr viele Ressourcen da reinstecken in die Entwicklung.
Und das muss man über Jahre.
Und deswegen machen viele Fonds das nicht.
Weil die natürlich annualisiert auf Kompensation und all diese Dinge sind.
Wir sind eine Firma.
Wir ticken komplett anders.
Weil das auch, das ist so schwierig, natürlich können wir scheitern im Sinne.
Aber ich denke die ganze Zeit, was auch immer wir bauen auf dem Weg zum System.
Ich höre von vielen, dass sie Tools bauen und dann bin ich immer underwhelmed und muss sagen, ja, schön, gut für euch.
Ich höre von wenigen, dass sie Systeme bauen.
Auf dem Weg zum System baut man immer Tools und die können wir unseren Leuten in die Hand geben.
Wir haben eigentlich einen Early Proof of Productivity.
Früher haben wir ein bis zwei neue Investments pro Quartal gemacht.
Jetzt hatten wir zwei im Quartal hintereinander.
zehn neue Investments.
Und wir haben ein Investment Committee und das kann attestieren, dass es von der Tiefe und Breite der Diligence genau so tief und breit ist, wie was wir vorher gemacht haben.
Und das ist einfach, weil unsere Analysten schon in unserem System, in unserem Operating System operieren, aber es ist im Moment immer noch eine Ansammlung von Tools.
Wenn man jetzt eher Tools baut, ändert man woanders, als wenn man strategisch ein System baut und versucht, dorthin zu gleiten und auf dem Weg wirft man Tools ab.
Das ist ein bisschen...
philosophische Frage, aber ich glaube, tatsächlich endet man woanders.
Passend zu meinem Gespräch mit einem Profi-Investor heute freue ich mich wieder sehr, auf unsere neue Partnerschaft hinzuweisen, nämlich mit dem Vermögensverwalter und Fondsmanager DJE.
DJE ist ursprünglich mal ähnlich gestartet wie der Podcast hier, damals noch als Informationsmedium für Aktien in Briefform.
Das war 1974.
Mittlerweile verwalten sie über 17 Milliarden Euro und das bis heute als familiengeführtes Unternehmen.
Neben dem Gründer Dr.
Jens Erhardt ist sein Sohn Dr.
Jan Erhardt bald 25 Jahre mit an Bord.
und verantwortlich für das hauseigene Research-Team und auch einige Fonds.
Was uns an der Partnerschaft vor allem gefallen hat, ist, dass die JT, genau wie wir im Podcast, einen starken, fundamentalen Ansatz hat und sehr auf die Qualität bei den Aktien schaut, in die sie investieren.
Dazu kommt, dass wir hier im Podcast sehr stark die Aktienseite abdecken.
Es gibt aber ja auch noch andere Assets wie Anleihen und Gold.
Dafür hat DJE zum Beispiel den Multi-Asset- und Trendsfonds, der neben Aktien wie Palo Alto Networks oder Amazon auch Anleihen und Gold im Depot hat.
Fokus ist dabei, neben der Diversifikation, wie der Name schon sagt, auf langfristige Trends zu setzen, vor allem auf der Aktienseite, zum Beispiel auf den langfristigen Megatrend durch den demografischen Wandel, der den Medizinbereich pusht oder natürlich auch Themen rund um Digitalisierung.
Und wichtig, das alles ist natürlich keine Anlageberatung.
Wie bei allen Voranlagen kann es auch sein, dass ihr euer Kapital verliert und Informationen zu Chancen, Risiken und Kosten findet ihr wie immer in der Beschreibung.
Und wenn man jetzt mehr Investments dann macht und auch im Portfolio hat, heißt das auch, sie schichten mehr um und haben insgesamt nicht mehr Investments oder führt es eher dazu, man hat mehr Investments mit dem ähnlichen Risiko-Rendite-Profil und kriegt dadurch vielleicht weniger Schwankungen hin, was...
Ein bisschen besser den Schnitt einfach gekriegt der Investments oder wie denken Sie darüber nach?
Ja genau, ich denke vor allen Dingen, wir haben es ja erhöht von 20 bis 35 Positionen auf 30 bis 50.
Das ist sowohl, dass wir, also es gab eine Kontraktion vom Opportunity-Sets von 2021, 2022, 2023.
Ich glaube davor war das Investable Universe nach unseren Kriterien irgendwie 1000 Firmen investen.
Das ist auf 500 geschrumpft, wenn man möchte, weil viele unter diese 200 Millionen sind verschwunden oder restrukturiert.
Dann hat sich viel weiterentwickelt die letzten paar Jahre und das Optimizer ist wieder gestiegen.
Und das soll diese Veränderung über die Dekaden abbilden.
Und gleichzeitig gewinnen wir natürlich ihre Flexibilität auf der Risikoallokation.
Und die braucht man dafür, weil wir sind schon nur in einem Sektor unterwegs.
Wenn der gesamte Sektor crasht, haben wir nur diese Fähigkeit, Cash zu nehmen oder in die Larger Caps reinzugehen.
Wir sind kein Makrofonds oder...
haben ja verschiedene erste Klassen, können natürlich mit Derivaten operieren.
Das ist aber eine andere Geschichte, muss man sagen.
Und deswegen ist es unglaublich wichtig, dass wir diese Risikobudgetallokation entlang einem Gradient machen können.
Und das sind bei uns jetzt 20 bis 50.
Wenn das Opportunity sehr kleiner wird, dann würden wir es wieder konzentrieren.
Das sollten unsere Modelle uns über Zeit sagen.
Und zusätzlich können wir diese 10 Prozent, die sind ausgenommen von diesen 20 bis 50 Positionen, können wir 10 Prozent in private Unternehmen stecken.
Und das werden eher mittelklinische, Firmen seien die wahrscheinlich innerhalb von ein bis zwei Jahren an die Börse im Zustand jetzt.
Und dadurch hat man so eine Steady-Catence-Pipeline, dass man eigentlich früher da genug auch bei Klein, aber die Sized man dementsprechend.
Sizing wird unglaublich wichtig.
Wir haben das früher nicht viel gemacht.
B.B.D.
war eigentlich immer ein Fundamentalinvestor, der wirklich sich voll auf Research nur konzentriert hat, weil die Ressourcen, wirklich Portfolio, Cutting-Edge-Portfolio oder selbst das zu machen, was Quante und ARPS machen, nicht vorhanden waren.
naja, jetzt haben wir, die Ressourcen sind minim geworden, was wir brauchen, weil wir sowieso die Systeme bauen, die zu solchen Sachen fähig sind.
Und dann können wir sie wetten mit Outside-Experts oder wir haben uns ein Portfolio- und Trading-Strategist, der auch Makro-Erfahrung hat, ins Team geholt direkt, der nicht nur Execution macht, sondern auch aus dieser anderen Welt kommt.
Und damit können wir anfangen, solche Systeme schnell zu bauen, die wir früher nie bauen können.
Das fängt an als Beispiel, ich meine, innerhalb von wenigen Monaten konnten wir Cash-Allokationsmodel auf einem Quant-Level bauen, um dann ein bisschen zu geilen, wo zwischen 10% Cash und 10% Leverage sollten wir stehen.
Aber es ist ein Mindset-Shift, weil wir weniger dann unserem Gut-Feeling trauen müssen, so wie den Fundamentalinvestoren, sondern der Evaluierung von einem Quant-Modell.
Ich sehe da wenige Risiken zu, weil ob wir jetzt 7% oder 5% Cash investiert sind oder 3% Leverage oder 5% wird nicht eine gravierende Auswirkung und wir können uns langsam daran gewöhnen, damit wir Menschen uns damit wohlfühlen.
Könnte man nicht in jedem Fall sogar sagen, dieses ganze System ist ja wichtig, am Ende, wenn es aber irgendwann eine KI gibt, die wirklich first principles schauen kann, das Medikament funktioniert mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, das Medikament funktioniert nicht, ist eigentlich die Firma, die das als erstes hat.
Und da würde man natürlich erstmal denken, das sind die High-End KI-Labs, die das als erstes hinkriegen.
die werden so einen riesen Edge haben, dass man als kleinerer Biotech-Investor eigentlich gar nicht mehr mitspielen kann und der ganze Markt von diesem einen Player aufgesaugt wird, der First Principle des Ersten versteht, wie alle Medikamente funktionieren.
Das ist ja die Idee vom K-shaped Economy, was man ein bisschen schon jetzt sieht in der Gesamtweltwirtschaft, aber vor allen Dingen in den USA.
Aber back to differ, das ist so, wie wir gefragt werden, kann man das einfach unser Prinzip, unser Engine einfach externalisieren und anwenden auf MedTech, auf ein anderes Gebiet?
Und ich sage nein.
Weil wenn ich mir diese 20 Millionen Zeilen Code Engine anschaue, mein Gott, ich habe ja gerade die Kausalkette gezeigt, die das Herz ist.
Dann reden wir von der AGI.
Wenn man eine generalisierte Form davon, die alles kann, dann werden wir Menschen, meiner Meinung nach sind wir davon noch ziemlich weit weg, aber sträuben sich auch die Geister.
Ich würde aber sagen, nein, es sind nicht die KI-Labs, weil Tech hat immer versucht, Healthcare zu machen.
Es gibt aber ein fundamentales Problem für die biopharmatische Industrie und das ist Physical Constraints.
Ich meine, in unserer Welt, in unserem Prozess, ist alles analytisch, digital, virtuell.
Das Höchste, was man noch hat, ist ein Fingerdruck vielleicht für den Trade, der den Finmar erfordert.
In der biopharmazeutischen Welt, mein Mentor sagt immer was Schönes, also in the face of AI will continue to take nine months.
A clinical trial with a two-year end point will continue to be two years.
Also man hat physikalische Constraints, die das...
Statistisches Lernen ist möglich in der Zeit, aber man kann jeden vertikal optimieren, man kann besser Patients enrollen, man kann Klinische Studien vielleicht besser ausführen, aber der Zweijahresendpunkt verschiebt man nicht.
Es werden viele Missquotes gebracht, wie lange Drug Development anschaut.
Wir haben uns mal wirklich systematisch das angeschaut und es braucht wahrscheinlich von Start in der Klinik bis Approval ist der Rekord, würde ich sagen, drei bis vier Jahre.
Und dann dauert es manchmal neun bis zehn Jahre, also irgendwie ist es eine Spannbreite drei bis zehn.
Und Leute quoten 15 Jahre und sagen, nein, wir werden es auf acht Jahre unterbrechen.
Da sind schon oft drunter.
Wenn man jetzt all diese Sachen überlegt, der Lernzyklus, man müsste ja dann Maus durchlaufen, Tier durchlaufen.
Viele von diesen KI-Drugfirmen haben genau das Problem gehabt.
Die haben meistens Chance für ein Drug, Kapital für ein Drug bekommen.
Also war das Problem, man muss drei bis neun Jahre durchlaufen.
Vielleicht ist dann Zukunft zwei bis acht Jahre, aber man muss das trotzdem durchlaufen.
Die meisten Drugs sind um die sechs, sieben Jahre, um zu lernen.
Das ist ganz anders bei uns und es ist ganz anders bei Tech.
Deswegen, ja, ich glaube, der Promise da ist in diesen physikalischen Industrien, das wird länger dauern als jetzt in unserer nativen Industrie oder in der Technologieindustrie, die komplett digitalisiert ist.
Aber tendenziell wäre Ihr Gefühl sozusagen bei der Farmentwicklung, wenn man jetzt wirklich sagt, okay, KI wird so stark, die richtigen Medikamente zu finden, dann wird einfach die Trefferwahrscheinlichkeit höher und vielleicht...
90 Prozent schaffen, sogar die Studie 3, aber es wird trotzdem auch mindestens fünf Jahre dauern, weil ich muss die Studien durchlaufen.
Das ist sozusagen der Take in der Idealwelt.
Ja, genau, aber Sie müssen sich ja auch die Kette anschauen.
Ich meine, die Erfolgswahrscheinlichkeit präklinisch ist ja weit unter 1 Prozent.
Zwar ist es ja nur ein Experiment.
Sagen wir mal, also ich bin eine kleine Biotech-Firma.
Ich weiß, die Erfolgswahrscheinlichkeit ist 0,1 Prozent.
Mich da durchzugleiten und alle Firmen, deswegen gibt es diesen gigantischen Apparat aus allen spezialisierten Investoren für Biotechnologie und so.
um kapitaleffizient mir Kapital zu geben, weil immer ich es verdiene, wenn ich Fortschritte mache.
Aber wenn ich jetzt, sage ich mal, diese brillante KI habe da drinnen und ich verdoppel meine Erfolgsverschreiche, das wäre ja, könnten wir uns darauf einigen, dass das ziemlich stark wäre, oder eine Verdoppelung der Erfolgsverschreiche, dann würde ich es verdoppeln von 0,1 auf 0,2 Prozent.
Um das zu beweisen, brauche ich irgendwie mindestens mal, sage ich mal, 500 verschiedene Versuche.
Ich kriege aber einen Versuch, vielleicht zwei, manche Plattformen, vier und acht.
Um das zu beweisen, bräuchte ich Zeit und so viel Kapital.
Der Engpass für Biotechnologie wird weiterhin sein, zwei Sachen.
Kapital, vor allen Dingen in einem höheren Zinsumfeld, wie wir jetzt sind und uns weiter bewegen werden.
Und Humankapital Leadership.
Das wird auch in Zukunft.
Die Anzahl Moleküle zu erhöhen, die ich in die Klinik bringe.
Das konnte ich mit Virtual Screening vor 15 Jahren aus der ETH Gott weiß wie viele Moleküle postulieren und in die Klinik bringen.
Das ist nicht das Problem.
Wir hoffen natürlich.
dass anhand von Modellen und Parametern, die wir einschätzen, dass wir bessere Moleküle in die Klinik bringen.
Das ist die Hoffnung.
wie Sie vorher gesagt haben.
Eine Biotech-Firma, über die ja viel gesprochen wurde, auch rund um Simshon Moderne angesprochen, das war ein Fall, Biontech ein anderer Fall, wo ja auch viele so traditionelle Fonds, die eigentlich in anderen Branchen aktiv sind, auf einmal doch dann in Biotech investiert haben und dann gesagt haben, okay, man kann ja einfach rechnen, die haben so und so viele Medikamente in der und der Studienphase.
Wenn das Medikament erfolgreich wird, kann das so einen Peak-Umsatz von 10 Milliarden erreichen.
Ich sage, das hat eine 10% Wahrscheinlichkeit, also irgendwie 1 Milliarde erwarteter Umsatz und so ermittle ich dann Firmenwert.
Würden Sie sagen, das ist eine Logik, mit der man noch an Biotech-Investments rangehen kann oder wird da irgendein Faktor massiv übersehen?
Ist viel zu kompliziert geworden.
Nicht kompliziert, sondern viel zu komplex.
Deswegen funktioniert das nicht.
Wenn es so simpel wäre, würde es ja jeder im Markt lösen und wir hätten vollkommen eine Markteffizienz und lineare Anstiege oder Abstiege da.
Das ist, glaube ich, auf keinen Fall mehr ausreichend heutzutage.
Und deswegen glaube ich auch nicht, dass die KI-Labs, es sei denn, sie entwickeln irgendwann diese AGI, Drug Discovery, lernen werden, Die brauchen Domain-Expertise und wenn ich mir jetzt die anschaue, die dort mitspielen wollen, jetzt sei es die DeepMind Labs und sowas, die holen sich natürlich die Domain-Experts rein und versuchen genau das, was wir versuchen, das Domain-Expertise zu kodifizieren.
All die Interaktionen, die unser Investment-Team haben im System, wird akribisch aufgezeichnet, alles.
Man muss dann Leute auch komplett zwingen, alles in einem System zu machen.
Also wir haben jetzt keine Excel mehr und nichts, wir machen alle Modellierungen auch in unserem System drin.
Und die meisten Finanzunternehmen sowieso operieren noch mit sehr vielen Outside, Extern.
Man muss eigentlich alle Services internalisieren.
Selber, das kann man heutzutage, man kann sehr viele von den Bloomberg-Funktionen einfach selber in seinem System bauen.
Man kann ein Performance-Measurement-System von Menschen direkt in seinem System bauen.
Wir versuchen eigentlich alle Analytical-Services zu offbauen, selber zu bauen, das kann man, teilweise besser zu bauen, weil diese Firmen kämpfen dann mit ihren eigenen Plattformen.
Und wir können es eigentlich...
Und nur für unsere Bedürfnisse, das ist das Besondere.
Und dann können wir noch das Nutzerverhalten davon auch noch mitlernen.
Das dauert dann länger Zeit zu akkumulieren.
Und mit den Kosten, die wir sparen davon, die können wir natürlich für Tokens, das braucht man bei Tokens, werden zwar günstiger pro Token, aber wir brauchen immer mehr, kann man dafür benutzen.
Aber wir onboarden immer mehr Data.
Wir kaufen Insurance Claims, Prescriptions, das haben wir schon immer so ein bisschen.
Aber man kann immer mehr überlegen, naja, ich mache die Analytik selber, also kann ich mir mehr Daten, um das System noch stärker zu machen.
Bis man merkt, die Daten sind nur noch neu.
Das muss man auch immer wieder evaluieren.
Und dafür braucht man ein Unified Backend.
Das ist klar, das ist ein bisschen Magic, wie man das dann macht.
Ich glaube, viele große Firmen können das gar nicht.
Es ist unmöglich, das aufzuräumen.
Dann müsste man von scratch bauen.
Und wir sind klein genug, dass wir einfach alles zerschlagen haben und neu aufgebaut haben, wirklich.
Obwohl wir eigentlich schon andere Systeme haben, einfach wirklich einen HDI genommen, der ein Architekt ist und mit dem quasi alles nochmal neu durchdacht.
Und das kann man mittlerweile machen, weil man so schnell wieder bauen kann.
Das heißt, wenn man ihnen zuhört, kann man den Software-Sell-Off an der Börse nachvollziehen, gerade bei entweder jungen Firmen, die ganz neu starten und die Systeme vom Grund aufbauen oder bei Firmen in ihrer Größe, die sagen, okay, wir können jetzt mit viel Aufwand nochmal alle Systeme umändern und dann bleibt wahrscheinlich jetzt aus Börsensicht einmal so ein Datenlayer wie Snowflake bestehen oder im Zweifel bleibt noch so ein SAP bestehen, aber alles, was drüber ist als Softwarelayer, das wird schon bei einer gewissen Art von Firma mehr oder mehr durch KI ersetzt, weil sie es einfach selber bauen, das würden sie schon so sehen.
Ja, irgendwann, ja, die Frage ist ja die Zeit.
Das fragen sich die Leute.
Ich glaube, ich meine, da können Sie mir ja sagen, ich sehe es wenig da draußen, muss ich ehrlich sagen.
Und weil viele Leute als KI-Strategie ausgeben, ich habe Microsoft Copilot, Superstart-KI-Strategie.
Aber das hört man am meisten, oder?
Und dann, wenn ich die, selbst in den USA, der adaptiver ist, da haben sich die Zahlen anschauen, wie viele Leute am Arbeitsplatz KI-Modelle nutzen.
Und dann, wie viele benutzen Chat-Modelle?
Wie viele benutzen Cowork oder Low-Level-Agentic-Models?
Und wie viele Leute benutzen Customizer?
Würde ich sagen, das dauert viel länger, als wir alle glauben.
Das ist ja die K-Shaped-Economy-Frage.
Langfristig ja, aber ich meine, ich traue mir nicht die Zeiteinschätzung, wie lange all das dauert.
Da gibt es eine hohe Unschärfe.
Und ich bin kein Technologie-Business-Experte, deswegen, ich traue mir auch nicht zu SAS.
Ich meine, Two-Cents dazu sind diese Softwarefirma, wenn die agile, curious, gut leadership hat, kann sie ja extrem schnell extrem viele Kosten rausnehmen, indem sie das selber nutzt.
Ich meine, es gibt das berühmte Buch, The Innovators Dilemma, das bespricht eigentlich den Template, das viele Organisationen das können, nicht können, wegen Leadership und Organisational Friction und Incentives und all den Dingen.
Deswegen, ich glaube, wie alles ist Technologie eine Chance und ein Risiko.
Da muss ich in einem beiden bewusst sein.
Vielleicht wenn man nochmal einmal versucht, ihren Investmentansatz noch besser zu verstehen.
Mir ist aufgefallen, eine der größten Positionen jetzt zumindest im März war Vertex, also eine relativ große Pharmafirma.
Und ich hatte jetzt gerade mit Zeitarbitrage sehr klar nachvollziehbar, okay, das ist vielleicht eine Biotikfirma, die hat ein, zwei Medikamente, ist gerade zwischen Studienphase zwei und drei.
Und das ist ja sehr klar nachvollziehbar, da geht es vor allem um ein Medikament.
Da ist dieser Zeitframe, das kann man einordnen.
Bei so einer Firma wie Vertex sind ja wahnsinnig viele Medikamente mitspielen.
Dann ist da noch ein Management, das Kapital allokiert, das auch viele Entscheidungen treffen kann.
Wie gucken Sie auf diese großen Investments?
Also Vertex sind wir seit 17 Jahren investiert.
Also der IAA ist unfassbar gut.
Wir haben allgemein, also letztes Jahr, wenn ich wieder zurückkomme zu diesem Access Returns und Alpha, letztes Jahr war für uns ein besonderes Jahr.
Der absolute Return war vom Portfolio relativ hoch, obwohl Teile in Franken den Effekt hatten, dass der Dollar zerfallen ist.
Und in der Aktie war es noch höher, weil der Discount niedriger geworden ist.
Der Access Return dann war ungefähr 10% auf dem inneren Wert, also auf dem Portfolio.
Das ist 10% mehr als der Nasdaq-Biotech-Index.
Das Besondere für mich ist, was die Attribution Engine uns zeigt, ist, Beta ist ja ein gutes Messgerät, um rückwärts Risiko zu verstehen.
Und wir hatten Beta von 1 oder teilweise unter dem Nasdaq.
Das heißt, letztes Jahr zumindest, sind diese 10% pure Alpha.
Das ist Stock Selection, weil wir nicht mehr Risiko eingegangen sind als der Betrug.
Und das war ein Jahr, das hat auch Sinn gemacht und ein Teil davon ist unsere Historie und langfristige Investments.
Ein Teil waren Neuinvestitionen, die wir letztes Jahr gemacht haben.
Da war auch M&A drin.
Aber wir haben wirklich, ich glaube, es waren ein 5 oder 6 bestes Jahr in 33 Jahren.
Von der niedrigen Basis natürlich nach 5 Jahren.
Das muss man alles in den Kontext setzen.
Und die Bewertungen sind gestiegen.
Teilweise in dem Small-Mit-Club-Reich verdoppelt.
Und deswegen haben wir anfangs Jahr mit den vielen Volatilitäten im gesamten Markt, auf der Makroseite, aber auch Biotech-Bewerten, haben den Schritt zur Seite genommen, haben die höhere potenzielle Investmentzahl ausgewählt und haben angefangen, Large Caps aus Allokationsgründen zu nehmen.
Dieses Jahr sind wir rund um den Benchmark rum, aber die Stockselection ist sogar positiv.
Allokation ist ein bisschen in Drag, weil die kleinen Firmen immer noch rennen, aber wir wissen, in späten Marktzyklen, rennt diese kleinen Firmen nochmal.
Wir sind zumindest viel vorsichtiger und es steht was bevor.
Die Midterm Elections in den USA kommen im November.
Das ist ein wichtiger und riskanter, aber kann auch eine Chance sein, je nachdem.
Das ist wichtig für die Bio-Pharma-Industrie, ob da eine doppelt demokratische Switch kommt oder ob es eine Mixed Chamber gibt oder ob die Republikaner halten.
Weil es eine Prognose ist für die zwei Jahre darauf und dann die Frage ist, wer der Präsident danach wird.
Und kann man das sagen, quasi Demokraten werden auf jeden Fall besser für die Biotech-Welt?
Oder wie ist das der Take?
Nein, tatsächlich.
Ein bisschen unromantisch.
Das beste Outcome, was im Moment, wenn man sich die Bats anschaut auf Polymark etc., ist ein Mixed Chamber.
Sehr traurig, weil das heißt, dass sie sich gegenseitig in Schach halten und nichts Verrücktes machen.
So eine Blue Wave, Demokraten übernehmen beide, ist eher problematisch, meinem Empfinden nach.
Also ich rede jetzt nicht von meiner eigenen politischen Position, die ist wahrscheinlich anders.
Aber es gibt zwei große Kriterien.
Einer ist der IRA und die Negotiations, der Inflation Reduction Act.
Ich muss einen Schritt zurück machen.
50 Prozent der Umsätze von Bio-Pharma, also es gibt 1.300 Milliarden globale proprietäre Bio-Pharma-Umsätze.
Das heißt, es schließt Generika aus und chinesische Alternative.
Also alle, die unter Patenten laufen?
Genau, innovative Biopharmabizien.
Und jetzt kann man sich anschauen, was bedeutet das?
Es gibt 320 Millionen Amerikaner, 500 Millionen in EU 26.
Japan bringt immer durcheinander 100 irgendwas.
Also es ist schon pro Kopf viel mehr Umsatz.
Aber jetzt kommt das ganz Besondere, wenn man sich die Umsätze anschaut, muss man ein bisschen differenzierter sehen.
Aber ich würde schätzen, es ist ungefähr drei Viertel, um drei Viertel, um 70 bis 80 Prozent sogar, je nachdem, ob man sich die Großen oder Kleinen anschaut, der Profite kommen aus den USA.
Und das kommt nicht so durch Volumen, denn es gibt nur 300 Millionen Amerikaner und 500 Millionen Europäer etc.
Es ist wirklich, dass die Netto-Bepreisung wirklich wahrscheinlich um die drei Mal mehr, drei Mal höher, zwei bis drei Mal höher sind als die Europäer und Japaner und viel höher noch als China.
Und das heißt, man muss sie nicht leugnen, die Amerikaner bezahlen die biopharmazeutische Innovation.
Der amerikanische Markt ist gesplittet zur Hälfte vom Volumen im kommerziellen Markt und die amerikanische Verfassung garantiert freie Bepreisung dort.
Und in der anderen Hälfte ist was eingeführt worden, das Nennstich Inflation Reduction Act.
Da hat der Staat nach einer gewissen Zeit, ich glaube, nach 9 und 12 Jahren greift es, hat er das Recht zu verhandeln, um diese Lifecycle-Spielchen unter anderem.
Aber Es gab ein paar Supreme Court Klagen deswegen.
Es muss immer echte Verhandlung sein und nicht Preissetzung.
Aber die Demokraten, wenn sie das wollen, könnten versuchen, an die Grenze dessen zu gehen, was dort erlaubt ist oder nicht.
Und das ist natürlich ein Risiko.
Und wenn das passiert, dann ist das vor allen Dingen für kommerzielle Firmen ein Problem oder unsere Firmen, die in der späten klinischen Phase sind.
Dann auch für M&A, weil die Prämie dann kleiner wird.
Auf der anderen Seite wird die FDA dann stabiler, weil das ist eines der Dinge, die ich will es nicht bewerten moralisch und politisch, aber die FDA hat schon unfassbar viel Veränderung durchlebt.
Veränderung kann manchmal sehr gut sein.
Man kann bessere Prozesse, man darf nicht veränderungsresistent sein, aber es ist schon ziemlich viel Hickhack gewesen und das ganze Gesundheitswesen, das System in den USA ist natürlich eine große M-Weltung.
Also man hätte eine Stabilität von der FDA.
Ich weiß nicht genau, was mit den Deals und Tarifen und sowas.
Wahrscheinlich würden die Demokraten das entfernen, wie dann den Freihandel glauben.
Das wäre dann positiver.
Aber das würde uns noch abhängiger machen vom US-Markt, denn dann ist die langfristige Chance, ähnlichere Bepreisungen oder höhere Bepreisungen in Europa zu haben, kleiner.
Ich weiß nicht, ob Sie sie verfolgen, aber die USA haben gerade gegen Deutschland eines, ich glaube, Section 232, Investigation of Drug Prices, aufgemacht.
Da schauen sie sich eigentlich an, weil sie sehen, dass sie dreimal so viel bezahlen, aber dann Europa trotzdem dieselben Medikamente zur Verfügung stellt.
Also ich kann Ihnen sagen, von der Industrie sieht man, das wird natürlich nicht offiziell gesagt, aber man sieht auf jeden Fall eine sehr bedachte Haltung hinsichtlich Medikamentenlancierung in Europa und Japan.
Teilweise sehr stark delayed, um zu gucken, was passiert.
Oder jetzt sehen wir zum ersten Mal selbst im UK-Markt, der so die...
wenn man es positiv sagt, günstigsten Preise hat in Europa.
Dort sehen wir teilweise Lancierungen mit selbem Nettopreis wie in den USA.
Das ist unheard of.
Also eigentlich passt Innovation und ein budgetbasiertes Denken nicht zusammen.
Ich kann mir nicht ausmalen, wie das sich alles entwickelt, aber ich glaube, man kann es vereinbaren.
Man kann ja ein budgetbasiertes Denken haben, aber dann wählt man die besten Moleküle aus und bezahlt sie besser.
Dann kreiert man so ein Winner-Takes-All, kreiert so ein Innovationsincentive.
Anstatt dass ich jeden ein bisschen bezahle und ich nirgendwo wirklich wichtig bin, zahle ich nur die besten zehn Sachen, kreiere dort ein Incentive-System, das innovationsfreundlich ist.
Und die Bio-Pharma-Industrie als Selbstkritik muss das auf jeden Fall besser klar machen.
Es ist auch ein schwieriges Business-Model.
Man muss den Leuten erklären, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit so niedrig ist, jahrelang durch negative Cashflows gehst, die dann vielleicht inflekten und dann muss es uncapped sein.
Nur die Zahlen und Gehälter und Stockoptions sehen dann teilweise verrückt aus, aber nicht so verrückt wie Tech.
Daher witzigerweise akzeptiert jeder, dass man, keine Ahnung, 1000 Dollar plus für iPhones ausgibt und Technologie und man sieht teilweise nicht, dass man bezahlt, wenn es über Ads läuft.
Da ist es viel akzeptierter, aber für Gesundheit irgendwie nehmen wir das als implizites Verständnis, dass das...
Aber Innovation...
in diesem Gesundheitsgebiet kostet eben noch mehr oder ist noch riskanter.
Aber da müssen wir sowohl die Investorenseite als auch die Industrieseite, vor allen Dingen muss eigentlich diesen Social Contract zwischen der Gesellschaft und Ihnen, muss sie besser erklären, verständlicher.
Es ist aber sehr schwierig intuitiv zu verstehen, dieses risikoadjustierte Denken und was für den Mehrwert.
Und dann müssen wir die Storys erzählen.
Die waren jetzt die ganze Zeit da.
Wenn man sich anschaut, wie viel Leben gerettet wurden durch diese Vakzine, Impfstoffe.
Aber wurden die bepreist nach freier Marktbepreisung?
Und wir wollen ja immer volkswirtschaftlich preisen, sagen wir in Europa.
Ja, da wäre der volkswirtschaftliche Wert wesentlich, wesentlich höher gewesen als diese 20 Euro.
Also war es eher opportun.
Also bepreisen wir jetzt volkswirtschaftlich oder betriebswirtschaftlich?
Eher so opportun, wie der Bezahler der Staat es eigentlich möchte.
Ja, da gibt es politisch sehr unbeliebte Themen, weil wir haben den Eindruck natürlich, dass wir sehr viel zahlen für Gesundheit.
Und da gibt es dann auch viel Polemik, weil dann wird gesagt, ja, die Amerikaner, die haben eine sinkende Lebenserwartung.
Ist ein bisschen komplexer, warum das der Fall ist.
Die Medikamentenversorgung in den USA vom Durchschnitt der Gesellschaft und ein Großteil der Gesellschaft immer noch der beste der Welt.
Da muss man sich keine Illusionen machen.
Alle unsere Firmen annoncieren alle ihre Cutting-Edge-Trugs in den USA zuerst.
Da passiert viel Polemik im Mainstream-Media.
muss ich ehrlich sagen.
Ich verstehe, ethisch will man eine gesamte Medikamentenversorgung global und es soll jeden Patienten erreichen und das ist ein Dilemma.
Entweder ich bezahle wenig jetzt, versorge alle und habe da keine Innovation, dass die zukünftigen Patienten dann nicht mehr viel Neuigkeit kriegen.
Das ist eine Balance, die wir irgendwie finden müssen.
Es haben ja gerade auch, wenn wir jetzt nochmal geopolitisch drauf schauen, in Deutschland zwei Firmen an einem Tag, also Böringer Ingelheim und Ella Lilly, große Investitionen zurückgezogen, auch von regulatorischen Änderungen.
Würden Sie generell sagen, dass das Umfeld gerade schlechter wird in Europa für Biotech-Firmen, für Pharma-Firmen?
Und das andere, was wir viel sehen, ist, dass sehr viel Innovation aus China kommt, auch zugekauft wird, zulizenziert wird.
Sehen Sie den Trend auch so stark oder würden Sie sagen, es kommt schon noch sehr viel Innovation aus Europa und den USA auch?
Zwei sehr komplexe Fragen.
Eine Veränderung in Europa.
Immer Frage, wo?
Der NIH-Cut in den USA ist reell.
Das heißt, Grundlagenforschung wird in 10 bis 15 Jahren ein DIP erfahren.
weil einfach Funding zurückgegangen ist.
Und es gab auch einen Braindrain dann, weil die Amerikaner eben, wenn man solche Anti-Immigrationssignale sendet, da bleiben dann auch hochqualifizierte Immigranten weg.
Die unterscheiden nicht, ach, das ist nur gegen Low-Grade Immigration, die fühlen sich nicht mehr willkommen.
Als Immigrant kann ich das selber sagen, dass man dann so tatsächlich so tickt.
Ich glaube, viele Stiftungen sind eingesprungen, um das zum Teil zu kompensieren.
Und man kann sagen, relativ ist dann Europa, weil sie stabil sind, weiter groß.
Aber es ist ein kleinerer Anteil von diesem Basic Research Funding.
Jetzt muss man sich aber vorstellen, das Ganze, was ich vorher erzählt habe, naja, es ist immer noch ein kapitalistisches System.
Dort, wo ich den Großteil meiner Marge mache in den USA, dort muss ich in Zukunft herstellen.
Jetzt ist die Frage...
Warum soll ich meine Forschung und Entwicklung nicht in den Markt machen, wo ich das Medikament am Ende verkaufe und wo ich meine Existenz aufbaue?
Und das sieht man auch.
Die Firmen, die in Europa groß werden, ein Großteil ihrer Core Brainpower und Leadership shiftet dann in die USA.
Entweder in Boston.
Deswegen da sehe ich, ich glaube, es ist eine Hypothese, ich glaube, dass um eine skalierbar funktionierende Industrie zu haben, muss man einen funktionierenden Endmarkt haben.
Ist nicht politisch-eologisch, das ist nur Beobachtung.
Deswegen ich auch glaube, dass, wenn ich jetzt zu dem anderen Thema komme, China, nie eine skalierte Industrie auf dem Level von USA haben, weil die Verlässlichkeit des chinesischen Staates konsistent hoch zu bezahlen für Medikamente und Freizupreisen, würde ich als ziemlich niedrig betrachten.
Die könnten das einfach jedes Jahr ändern.
Und das jetzige System ist das Gegenteil.
Die haben diese Drug-List, wenn das zu hoch im Budget wird, dann gibt es einen Cut, ähnlich wie in Japan.
Was sieht man jetzt in China?
Das Beeindruckende ist die Kosteninnovation.
Also wenn man solche IND-Packages in Europa schätze ich mal 20 bis 30 Millionen, also um in die Klinik zu kommen.
Das ist in China um die 5 Millionen vielleicht.
Das ist natürlich ein eherer Kostenvorteil.
Und dann kann man schneller in der chinesischen Klinik operieren, weil es ein bisschen anders reguliert ist.
Das heißt, man kann schneller entwickeln und schneller in die Klinik und günstiger.
Teilweise kann man dann sogar vorweg rennen.
Und für Pharma war es die letzten Jahre.
Ich würde aber sagen, aufpassen, was sie da machen.
Das sind vor allen Dingen Antikörper und Antikörper Wirkstoffkonjugate.
Das ist viel Engineering.
Das ist nie das Leading Molekül oder fast nie, was sie da geholt haben.
Das ist, wo man mit Engineering ein Me Better vor allen Dingen machen kann.
Und dann kann man sich überlegen, als chinesisch, als amerikanischer oder europäischer Pharma kaufe ich mir jetzt für 10 Milliarden eine Firma in den USA, das Leading Produkt.
Es zählt immer noch, dass man Erster ist.
Oder, und das jetzt kommt darauf an, wie viel besser ist das nächste, oder in Chinesen für 300 Millionen Lizenzgebühr hole ich mir die Ex-China-Rechte.
Aber man muss aufpassen, weil das war bis jetzt attraktiv.
Die Preise in China steigen jetzt, weil die chinesischen Firmen wissen das.
Und jetzt kommt das Besondere.
Die Amerikaner sind sich das bewusst und es gibt Draftbills und die US-Ventures versuchen das zu bekämpfen, weil die jetzt alle in China auch investiert sind.
Im Senat unter anderem ist, glaube ich, einer im Moment, der in Zukunft...
für US-Inds nicht mehr chinesische Patientendaten erlauben würde.
Deswegen ist meine Hypothese, wir Europäer haben es eigentlich auch nicht geschafft, eine skalierte, also wir haben schon Erfolgsbeispiele, aber wenn man sich die Mengenverhältnisse anschaut, da wurde lange Kapital benutzt.
Also ich kenne mehr US-Ventures, die in Europa rumrennen und Wissenschaft und Firmen suchen.
Es ist nicht mehr Kapital.
Kapital ist international.
Es ist Kultur zum Teil.
Risiko, wie riskant möchte man, also Risikobewusstsein oder eben kein Risikobewusstsein, wie viele Risiken will man eingehen.
Und ich glaube, es ist einfach dieser funktionierende Endmarkt, der die Incentives kreiert, für die Gesellschaft, für die Firmen, für das Leadership, da eine Innovationskurve zu geben.
Und Innovation und Leadership ist natürlich was unglaublich Schwieriges.
Und das skaliert zu machen, haben wir in Europa meiner Meinung nach als Judgment nicht gemacht, weil wir keinen funktionierenden Endmarkt haben, der das bedient.
Und die erfolgreichen europäischen Firmen wurden dann früh gekauft von Amerikanern und dort weiterentwickelt oder kommerzialisiert.
Es gibt ein paar wenige.
Wir haben ja eine, Argenics ist eine unserer größten.
Aber wir sehen auch, dass sie machen all ihren Profit in den USA und Big Power, der Brain Power ist auch in den USA mittlerweile.
Und deswegen, warum sollte es in China anders sein?
Weil es kein Engineering Spiel ist.
Warum ist es kein Engineering Spiel?
Bio-Pharma ist eben anders, wie wir vorher besprochen haben, als Tech.
Es ist eine niedrige Erfolgswahrscheinlichkeit, hohe Kapitalintensität, lange Entwicklungsräume.
Es ist eine andere Art von Innovation.
Und da braucht man eben so ein nimble gutes System, um Medikamente zu entwickeln.
Und diese Karotte muss da sein.
In Tech gibt es diese Karotte überall, weil die Preise, selbst wenn sie unterscheiden, das Business Model stack natürlich.
Biopharma muss sich alle 13 bis 14 Jahre neu erfinden, wenn diese Exklusivitäten oder Patente ablaufen.
Und deswegen glaube ich, wir würden uns gut daran tun, das wäre eine Investition, aber es wird natürlich als Kostenpunkt gesehen in Europa.
Da nehme ich die Schweiz auch nicht von aus.
Es wäre eine Investition, die müsste man halt dem Versuchen der Gesellschaft zu erklären, mehr zu bezahlen für Medikamente und zwar über einen Mechanismus, der es garantiert, nicht irgendwie eine Budgetentscheidung von einer staatlichen Institution.
Und der Staat bezahlt später.
Das ist ja völlig, das ist in Deutschland ja leider so.
Das IQIC gehört dem Staat, macht eine Einschätzung über den Wert von Medikamenten, dann bezahlen die Versicherungen.
mehr oder weniger staatliche Organisationen sind.
Das ist in meinen Augen keine gute Governance.
Also es ist zumindest keine freie Bepreisung.
Und wenn man aber entweder ein freies Bepreisungsmodell kreiert und dann mehr bezahlen würde, das würde natürlich dazu führen, dass europäische Firmen mehr entstehen würden.
Aber das sind lange Zyklen, Investitionszyklen.
Das würde dazu führen, dass man wahrscheinlich auch mehr Brainpower wieder hier konzentrieren würde.
Man will ja nah an dem Markt sein, wo man auch seine Profite generiert.
Das gehört leider zu dem Kapitalismus.
Und dann, Würde es mehr Jobs schaffen, mehr Steuern zahlen?
Das ist so ein Zyklus.
Also es ist wirklich eine Investition.
Wenn man das natürlich budgetbasiertes Denken hat, dann sieht man es nur als Kosten und ich muss sie niedrig halten.
Und die Kosten werden steigen, weil die Leute noch älter werden.
Und das ist natürlich opportun, wenn die Amerikaner das eh entwickeln, dann können wir es einfach so günstig kriegen, wie wir irgendwie können, indem Pharma das einfach in seine existierende Infrastruktur packt und dann inkrementelle Profite macht.
Aber jetzt in den Verträgen, die da drin stehen, die die 17 Pharmafirmen gemacht haben mit der US-Regierung, da steht tatsächlich dringend, dass diese Firmen neue Medikamente nicht mehr in Industriestaaten außerhalb von den USA zu einem niedrigeren Nettopreis lancieren.
Aber vielleicht, um das mit dem Endmarkt nochmal zu verstehen, weil als Laie würde man ja denken, wenn ich eine Innovation jetzt in Europa voranbringe von einem richtig guten Medikament, dann kriege ich das auch super schnell in den USA auf dem Markt.
Da wäre so das Gefühl, okay, der Wert liegt eigentlich in der Forschung.
Wieso hat man in Europa nicht auch die Karotte USA-Markt?
Wieso muss ich dafür in den USA sein?
Big Pharma hat das ja geschafft.
Also ab einer gewissen Größe, wenn die Kapitalkosten nicht mehr so hoch sind, gibt es auch europäische Pharma, große Pharmaunternehmen.
Die leben natürlich nicht von ihrem, gibt es Bücher zu, von ihrem Return on R&D.
Der würde nicht ausreichen, um ihre Patentklippen zu umsegeln.
Die sind abhängig von externer Innovation.
Wenn man eher diese Forschung und Entwicklungskultur hier auch etablieren will, dann muss man Anreize schaffen.
Das hört man oft, das hört sich sehr politisch-ideologisch aus, aber ich habe das jetzt gesehen ein bisschen, wie dieses System funktioniert.
Und es gibt genug Beispiele in der Geschichte, wenn der Staat Forschung und Entwicklung in seiner Hand nimmt, was damit passieren kann.
Und selbst staatliche Intervention als Unterstützung, der Staat kann schon die Rahmenbedingungen schaffen.
Es gibt ja europäische Staaten, die noch Venture-Funding machen, aber dann fehlen da die Incentives teilweise von einem echten VC.
Es ist ein komplexes System.
Und ich kann auch falsch liegen, muss ich auch ehrlich sagen.
Ich kann nur sagen, was ich im Moment sehe, basierend darauf, was ich jetzt 15 Jahre in der Industrie gesehen habe, wie sie funktioniert, wie die Anreize, die Industrie, Regulatorien, Ärzte, Wissenschaftler inzitivieren.
Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass dieser funktionierende Endmarkt...
der Schlüssel zu dem Ganzen ist.
Aber auf einer Einzelfallbasis muss das nicht gelten.
Aber wenn man das auf, wenn ich eine ganze Industrie kreieren, ist dann nicht mehr so viel Zufall dabei, sondern dann ist es systematisch, brauche ich diese Anreize.
Und eine letzte Frage noch, wenn wir auf BB Biotech an der Börse schauen, handeln sie ja gerade mit rund 10% Abschlag zum Wert der Beteiligungen im Portfolio.
Wie kommt das zustande und kann man da irgendwas machen, um das zu ändern?
Also die langfristige Historie ist, glaube ich, der Durchschnitt ist 15% Discount.
Das ist eine bekannte Schwäche von solchen Strukturen, wie wir sie haben.
Aber es gibt Zyklen, während Covid waren wir bei 30 Prozent Prämie.
Das lag an Biotech war hot, wir hatten Moderna privat und es war ein Weg uns das zu besitzen über uns.
Als ich dazugestoßen bin vor 12, 13 Jahren, das war eine der besten Biotech-Phase, da waren wir 30 Prozent Abschlag.
Weil der NAV so schnell gestiegen ist, dass die Aktie nicht mehr hinterher gekommen ist.
Da gibt es noch Liquiditätsunterschiede zwischen USA und der Schweiz oder Deutschland.
Es reflektiert eine Menge Dinge.
Wir haben relativ gute Datenanalysen zu dem Ganzen gemacht.
Man kann sagen, der größte Predictor ist Portfolio, NAV-Performance.
Wir wissen, dass die Dividende, eine zu haben in diesen Strukturen, genauso hoch korreliert.
Also die ist wichtig und die haben wir.
Die werden wir auch weiterhin haben.
Witzigerweise wissen wir, dass Aktienrückkaufprogramme zu haben, ist auch in einem ähnlichen Maßstab wichtig.
Wir haben eins.
Nur wie viel man macht, korreliert tatsächlich sehr schwach damit.
Das heißt, die strukturellen Maßnahmen haben wir alle.
Ich bin davon überzeugt und deswegen haben wir Rachel als neue Head-Invest-Relations, die die Kommunikation überdenkt, dass Kommunikation eigentlich das Hauptinstrument ist, was man nutzen kann.
Also als einzige operative Maßnahme.
Aber es liegt nicht in unserer Macht zu entscheiden.
wie der Markt über uns urteilt.
Es sind viele Effekte, die da mit ein.
Deswegen, man könnte so platt sagen und sagen, ja gut, wir waren bei 25 Prozent vor zwei Jahren Abschlag.
Jetzt sind wir bei 10 Prozent, glaube ich, per Ende Jahr.
Das ist Marktvertrauen, was uns mehr entgegengeht.
Das finde ich zu simpel.
Es ist viel komplizierter als das.
Es spiegelt ein Mix daraus aus unserer Rückwärtsfähigkeit.
Was haben wir für Performance geliefert, über welche Zeiträume auch immer.
Was für ein Vertrauen bauen wir auf?
Wie kommunizieren wir?
Wie en vogue ist die Industrie?
Wie ist der Zinszyklus?
Und was für eine Story kreieren wir nach vorne, basierend darauf, was wir in Zukunft anders machen wollen?
Da, glaube ich, haben wir jetzt einen echten Angle Long Term, in den wir seit sechs, sieben Jahren bereits investieren.
Ich glaube, lange vor irgendwelchen anderen.
Das war natürlich Machine Learning zuerst und Digitalisierung.
Und da hat sich immer mehr stärker und schnell Richtung LLMs entwickelt und Agenture KI.
Wir haben alles, glaube ich, was wir brauchen.
Und wir sehen ja, eine kontinuierliche Reduktion des Discounts.
Der faireste Discount ist natürlich null.
Der Wert der Aktie spiegelt den ihren Wert wider.
Aber so funktioniert die Welt nicht.
Das Team ist inzentiviert darauf, dass der Discount auf jeden Fall sich schließt, weil wir auf Aktien inzentiviert sind.
Von daher, das ist uns wichtig.
Aber werden wir auf Gedeih und Verderb versuchen, sofort kostet, was es wolle, den Discount sofort zu verschließen?
Das wäre nicht...
Weise, glaube ich.
Wir wollen da balanciert sein.
Aktionärsinteresse ist hoch bei uns und wir wollen im Sinne der Aktionäre auch mit diesem Investitionshorizont von drei bis fünf Jahren nach vorne unsere Strategie ausführen.
Ich glaube, das ist heute auch durchaus gut rübergekommen.
Auch generell ein wichtiges Gespräch, glaube ich, gewesen für viele Privatanleger, die uns auch immer wieder einzelne Biotech-Aktien zuschicken.
Das geistet auch immer so in diesen...
älteren Finanzmedien sehr viel rum, irgendwelche Biotech-Aktien, die jetzt ganz heiß sind.
Ich glaube, heute ist ganz gut rausgekommen, wie wahnsinnig komplex das Thema ist und dass da selbst sie als Experten jetzt eigentlich so ein Gesamtkonstrukt finden müssen, um in diesem Markt eben zu bestehen.
Und ich glaube, das mit diesem permanenten Kapital.
Ist gerade für Menschen, die auch so ein bisschen diese Warren Buffett Richtung und so weiter haben, schon recht gut nachvollziehbar.
Insofern vielen Dank für die Insights.
Viel Erfolg weiter mit der Arbeit.
Ist am Ende für alle positiv, wenn da gute Investments gemacht werden und das Kapital in die richtigen Innovationen fließt.
Und dann gibt es ja vielleicht in ein paar Jahren nochmal ein Update.
Würde mich auf jeden Fall freuen.
Das war ohne Aktienwert schwer, produziert von Potsdam bei OMR.
Lasst uns gern Feedback da, wie euch die Folge gefallen hat.
Ob es euch ein bisschen zu komplex war, ob es genau richtig war, würde mich auf jeden Fall interessieren.
Und dann hören wir uns wieder zu einer gewohnten Folge am Montag wieder.
Bis dahin, alles Gute, adios.
