# Navigating Geopolitical Friction, AI CapEx, and Market Reforms

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-07-14

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Däffner.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 512, lieber Defner, und er ist zurück aus Italien.
Schwer gefallen.
Ja, das kann ich mir vorstellen.
Es ist trotzdem keine normale Episode, weil ich hier im Rheinland bin.
Und wir machen so ein bisschen Kontrastprogramm.
Letzte Woche war ja Pip Klöckner da.
Diese Woche habe ich einmal Frank Thelen hier, dessen Büro ich netterweise nutzen darf, weil ich auf einer Baustelle in Bonn wohne.
Und dann brauchte ich irgendwie Obdach, um nicht irgendwie Handwerker zu hören und das Dreck im Mikrofon zu haben.
Und deswegen sitze ich hier am Bonner Bogen bei Freigeist.
Und wenn ich freigeistiger denke, dann wisst ihr, warum das heute so ist.
Oh, besonders freigeistig.
Genau.
Ja, und wie gesagt, ich bin wieder zurück aus Italien.
Wirklich, finde ich, fast eine Entdeckung für mich.
Ein Aha-Erlebnis Apulien.
Der Stiefelabsatz wird gleich noch ein bisschen davon berichten.
Traditionell ein kleiner Reisebericht.
Da gibt es doch einiges zu erzählen.
Aber vielleicht sollten wir vorher natürlich über die Märkte reden.
Denn da hat sich ja auch einiges zugetragen in meiner Abwesenheit.
Und es sind wieder doch ziemliche Schaukelbörsen.
Ziemlich rasante Achterbahnfahrten, die wir da sehen.
Vor allem natürlich mit verursacht durch die Neueskalation im Jahr.
Also da hatte man dieses Thema eigentlich schon ad acta gelegt und gedacht, jetzt gibt es hier diese Friedensverhandlungen und alles läuft in Bahnen und jetzt wieder diese gegenseitigen Angriffe.
Der Ölpreis steigt innerhalb von einer Woche wieder fast 20 Prozent an und dann auch noch diese Äußerungen von Donald Trump jetzt gestern, dass er 20 Prozent Wegzoll kassieren will.
Das erinnert mich ja wirklich an die schlimmste Schutzgelderpressung.
Also 20 Prozent Wegzoll, das widerspricht.
spricht halt irgendwie komplett sämtlichen internationalen Rechte.
Der Pate von Hormuz.
Ja genau, einer freien Schifffahrt.
Und das zeigt einmal wieder, wie wenig...
Trump an internationalem Recht, an Recht überhaupt interessiert ist, da hat sein Anruf bei Infantino gezeigt, da ist es vielleicht mal der ganz breiten Bevölkerung bewusst geworden, wie er sich einen Dreck drum schert, was bisher irgendwie das internationale Zusammenleben ausgemacht hat.
Er hat ja schon damals, glaube ich, nach Venezuela hat er ja gesagt, Völkerrecht interessiert ihn nicht, weil er ist ja nur seinem Gewissen verpflichtet.
Aber wenn er eben nur dem Gewissen eines Mafiapaten verpflichtet ist, dann ist das wirklich dramatisch für die Welt.
Und das ist jetzt wie eine weitere Episode.
Man rechnet natürlich nicht damit, dass es soweit kommt.
Aber allein dieses Signal schon wieder.
Der Iran fühlt sich jetzt bestätigt und sagt, jawohl, wir haben es doch schon immer gesagt.
Wir haben es schon immer gesagt, sagt der Iran jetzt, ja, wir müssen hier quasi einen Schutzzoll nehmen und wir müssen Gebühren nehmen.
Aber wir nehmen natürlich keine 20 Prozent.
Das ist doch wieder so ein Präzedenzfall, wo alle Schurkenstaaten jetzt sagen, wir wird der Trump selber wieder 20 Prozent nehmen.
Also das ist doch wieder verheerend von der Signalwirkung.
Aber wer hat denn angefangen mit den Angriffen auf Tanker?
Vielleicht solltest du die Genese dieser Geschichte vielleicht auch noch darstellen.
Und die Genese war so, dass der Iran in der Straße von Hormuz weiter Tanker beschossen hat.
So, das ist passiert.
Und danach hat Trump gedacht, naja, dann bin ich auch nicht mehr an diesen Friedensplan gebunden und hat dann angefangen, den Iran wieder zu bombardieren.
Und dann kam diese Idee mit den 20 Prozent auf und hat gesagt, ich blockiere die iranischen Schiffe und jeder, der durchfahren will, dann nehme ich halt so einen Wegezoll.
So ist die Geschichte zu steigern.
Ja, nicht nur die 20 Prozent von den iranischen Schiffen, sondern von allen Schiffen.
Nein, die iranischen Schiffe werden nicht mehr durchgelassen.
Das ist nichts anderes als Schutzgeld, ja?
Das ist wirklich Schutzgeld-Mafia.
Und dann sind wir bald wieder im Mittelalter, wo an jeder Wehkreuzung irgendein Raubritter lagert und die Hand aufhält.
Das ist doch genau das Prinzip, was Trump hier verfolgt.
Und das ist verheerend.
Wenn jetzt wirklich an jeder, dann können wir an einen Gibraltar, er stellt dann Spanien, demnachst, dann ein Mauthäuschen auf und wo auch immer es irgendwelche Meerengen und Passagen gibt, dann ist es wirklich vorbei mit einer freien Schifffahrt auf den Weltmeeren.
Das ist doch wieder mal...
verheerend und wieder einmal geht nur das Recht der Stärke.
Ich muss es nochmal fragen, dafür, du verstehst es nicht.
Der Iran hat angefangen.
Nein, eigentlich hat Israel und die USA zuerst den Iran angegriffen.
Am 28.
oder 29.
Februar.
28.
Februar war es.
Aber dieses Spielchen jetzt, natürlich hat jetzt hier wieder, das ist ja eine andere Geschichte, diese gegenseitigen Attacken.
Das ist natürlich eine weitere militärische Eskalation.
Klar, sagen jetzt Beobachter, muss man ja rechnen, dass das jetzt nicht so scharmützelfrei läuft.
Und die meisten sagen dann, gut.
werden sie schon wieder zusammenraufen.
Aber je mehr sich das jetzt weiter auch militärisch hochschaukelt, desto gefährlicher wird es auch wieder.
Und wie gesagt, allein der Ölpreis zeigt das.
Aber natürlich hat jetzt der Iran in dem Fall wieder das Abkommen gebrochen.
muss man zugesteht.
Aber das rechtfertigt doch nicht, dass man sagt, dann wird jetzt künftig hier Schutzgeld kassiert.
Die Sache war ja die, wir hatten dann in der Spitze 81 Schiffe, die durchfuhren durch die Straße von Hormuz nach dem Friedensschluss.
Jetzt sind es mittlerweile nur noch 31.
Und dann wurden die halt beschossen.
Und jetzt sagt Amerika für die Leistung, dass ich euch da durchbringe, ohne dass es irgendwie...
Beschuss gibt oder weiß ich nicht was, nehme ich halt was.
Das ist ja die Geschichte dahinter.
Ist das richtig?
Natürlich nicht.
Aber ich würde jetzt nicht sagen, der Trump ist der Bösewicht, der letzte Bösewicht gewesen, sondern der ist halt frustriert mit den Fortschritten, die es da gibt oder mit den Rückschritten, die da stattfinden.
Und der hat auch selbst keinen Bock gehabt, dass das Ding wieder hochkommt.
Natürlich ist der Iran das Schurken-System, das will ich ja auch gar nicht, aber er gibt doch all diesen Schurken auf dieser Welt wieder mal recht, indem er die gleichen Mittel anwendet oder eben noch schlimmer, noch krassere Durchfahrtsgebühren da verlangen will, als der Iran das vorhatte.
Und mit welcher Rechtfertigung soll man dann wieder Iran-Gebühren rausverhandeln am Ende des Tages aus so einem Abkommen?
Da kann doch jeder sagen, Trump selber wollte doch hier Gebühren nehmen.
Also ich meine, der große Verhandler, Art of the Deal, ha ha ha.
Also das ist, ich finde es verheerend, ein verheerendes Signal.
Also du hättest es besser gefunden, wenn die Iraner weiter Schiffe bombardieren und du hättest gesagt, das ist richtig so, lassen wir das mal weiter so laufen.
Was hättest du denn gemacht?
Dass man jetzt seine Gegenattacke startet, okay, ist legitim, in welcher Vehemenz man zurückschlägt, das ist dann auch nochmal eine Frage, militärisch, aber das hatte ja nichts mit dieser Schutzgelderpresserei zu tun.
Da kann man ja sagen, okay, die haben jetzt angegriffen, wir schlagen zurück und Und dann setzt man sich wieder an einen Tisch und sagt, Moment mal Jungs, so geht es nicht.
Aber diese Schutzgeldpresserei, das ist ja nichts, was den Iran irgendwie abschreckt.
Da geht es doch wieder nur gegen die westlichen Verbündeten.
Da war er, keine Ahnung, vorher auf dem NATO-Treffen war er vielleicht, keine Ahnung, da frustriert.
Also ich finde das, wie gesagt, ein verheerendes Signal.
Naja, auf jeden Fall ist das eine der, obwohl diese Unsicherheit ist jetzt am Wochenende wieder hochgekommen, das hat ja in der vergangenen Woche noch gar nicht so die Märkte beeinflusst.
Das ist jetzt die jüngste Geschichte mit dem Ölpreis.
Und dann haben wir natürlich als zweite Unsicherheit an den Märkten haben wir diese ewige Rotation, dass viele sagen, hey, raus jetzt aus diesen hoch bewerteten KI-Aktien, insbesondere Speicherchips, insbesondere.
Diese hochgelaufenen Zulieferer auch, was die Datencenter-Zulieferer anbetrifft und eben rein eher in andere Sektoren.
Da geht es immer hin und her.
Das haben wir ja schon länger.
Das war ja, als du abfuhrst, ja auch schon der Fall, dass wir immer wieder nicht raus aus Aktien generell gehen, weil wir denken, Aktien sind Überwerte, sondern dass wir halt einfach sagen, wir müssen mal aus diesem hochbewerteten Teil was umschichten in weniger hochbewertete Sachen.
Und da ist halt die Frage.
Haben wir jetzt wirklich Peak diese Speicherchips oder Peak diese KI-Zulieferer gesehen?
Oder ist es jetzt mal so eine gewisse Zwischenkorrektur?
Und ja, da habe ich auch hier Frank Thelen gefragt, der ja hier selbst auch Fonds betreut.
Und man muss sagen, in seinem Fonds ist dieses Jahr, wenn man mal guckt, liegt sogar vor Jan Beckers sein 10xDNA.
Der heißt jetzt der TEQ Disruptive Technologies.
32 Prozent hat er gemacht.
Im ersten Halbjahr quasi?
Also seit Jahresanfang bis jetzt.
Der zweite ist dann der BIT Global Technology Leasers 31,5 und dann kommt der, also wenn man mal diese exponentielle Technologie-Fonds anguckt, dann kommt der Singularity-Fonds mit 25, dann kommt der Nasdaq 100 mit 18, dann kommt der EM Digital Leaders, den hast du ja glaube ich auch, 15,7 und dann kommt der ARC Innovation mit 9.
So, das sind so die, das sind so, wenn wir mal die unterschiedlichen Sachen angucken.
Und da ist er vorne und dann hat er ja noch ein zweites Ding, hat er ja diesen wunderschönen KI-ETF und sein KI-ETF ist auch seit Auflage, hat er jetzt gemacht.
35 Prozent und damit ist er einer der besseren KI-ETFs in diesem Jahr.
Also insofern scheint das Glück ihm gerade heute und umso interessanter ist man...
Wann war die Auflage?
Die Auflage war 15.
Januar.
15.
Januar.
Und da gibt es halt diesen, der hat jetzt einen relativ breiten KI-ETF mit knapp 100 Werten.
Und wie gesagt, das ist auch ganz gut.
Und deswegen umso spannender mal zu fragen, was er jetzt zu diesem Markt sagt, ob wir da eine Überwertung sind, hören wir einfach mal rein, was er gesagt hat.
Ich glaube, wenn man das ganz große Thema ist, ist ja diese KI-Infrastruktur, der Ausbau, wie man so schön sagt, CapEx, also was wird da alles investiert, damit man dann eine Menge Tokens, also Intelligenz liefern kann.
Das ist ja auch eines der Themen zum Beispiel, zu denen wir unseren ETF aufgelegt haben.
Und da sehen wir ganz im Gegenteil keine Blase, sondern erst einen Start, weil bisher verwenden sehr wenige Leute auf der Welt diese Intelligenz.
Wir selber, die dieses Thema ja auch nutzen, merken immer wieder, wie die Systeme down gehen oder die High-End-Modelle nicht verfügbar sind.
Nicht nur wegen Regulierung, sondern manchmal auch einfach, weil die Rechenkapazität nicht ausreicht.
Und wenn man sich jetzt mal überlegt, dass mehr und mehr Menschen diese Intelligenz abrufen werden, dass immer mehr Tokens benötigt werden, dann ist das gerade erst der Ausbau.
Also der fängt gerade erst an und wir sehen ja noch einen sehr, sehr langen Weg.
Und dann habe ich Frank Thelen noch gefragt.
ob er denn bestimmte Sektoren sieht, ob er da noch Chancen sieht oder ob da besondere Überbewertungen sind, beispielsweise bei Chips oder wo die Flaschenhälse in der KI-Industrie sind.
Und das hat er dazu gesagt.
Ja, wo ist die Chance aktuell im Markt?
Ich glaube, da haben wir ja auch von Tech Capital verschiedene Antworten drauf.
Das eine ist, wir haben einen ETF, der sehr...
Also der wirklich von ganz Ursprüngen, also ein ASML, ein TSMC, die Chips bauen, bis hin dann hoch auch zu den Hyperscalern und da knapp 100 Unternehmen mit einer sehr ruhigen Gewichtung, könnte man sagen, abdecken.
Und ich glaube, das Thema wird weiter laufen.
Auf der anderen Seite aber auch im aktiven Stockpicking haben wir sehr stark auf Micron gesetzt, jetzt auch SK Hynix.
Und sind da auch weiter sehr umfangreich investiert, weil wir eben nicht glauben, dass das ein Zyklus ist, sondern dass das weiter funktioniert.
Ja, die Aktien sind toll gelaufen, deswegen freuen wir uns auch über gute Performance bei unseren Fonds.
Aber wir sehen nicht, dass das jetzt ein Ende hat, sondern die Unternehmen sind auf den Multiples, also wie oft Gewinn oder so, sind sie noch sehr, sehr gering bewertet, weil einige Marktteilnehmer davon ausgehen, dass sie bald wieder stark fallen werden von den Umsätzen her, wie das in den letzten Dekaden war.
Und das sehen wir nicht, weil jetzt hat man zum Beispiel den Drang zu etchen, weil man will Open-Source-Modelle nehmen.
Das sehen die Amis gerade als ganz großes Thema.
Das heißt, jetzt müssen auf einmal alle auch noch lokale Modelle betreiben und lokale Chips haben und lokalen Speicher haben.
Also wir sind da weiterhin sehr bullisch.
Aber jetzt einzelne Aktien zu nennen, zu sagen, hey, da geht das unbedingt ab, da kann man ...
in unseren aktiven Fonds gucken, was machen wir da.
Aber ich glaube, das ist wirklich komplex und da stecken wir auch eine Menge Manpower und eine Menge Tokens rein, um da die richtige Entscheidung zu treffen.
Und dann habe ich ihn noch gefragt, was er zu SK Heinex sagt.
Da war ja der Börsengang und viele sagen, das könnte möglicherweise so ein Börsengang, der auch so groß war, könnte das Top bei diesen Speicherherstellern gewesen sein.
Nein, ich glaube, das ist eine Kurzverschnauzpause, die wir sehen.
Aber natürlich weiß auch ich nicht, was die Börsen tun.
Wir saßen gerade heute Morgen noch mit unserem Team zusammen.
Wir haben zum Beispiel in SG Heinex noch weiter ausgebaut, weil wir das als erst eine Kaufopportunität sehen, weil eben überall, wo wir reingucken in diese tiefgreifende Infrastrukturausbau, sagen uns wirklich alle, wir sind ausgebucht.
Wir kriegen das so schnell nicht hin.
Und auch wenn Amazon, der ja dann das Zeug kauft für seine Kunden, dem neuen CEO zuhört, der von AWS kommt, der sagt, Der Demand ist so groß, wir können das nicht decken.
Und deswegen glauben wir, dass das zumindest in den nächsten Monaten sehr, sehr gut aussieht.
Tja, das ist die Meinung von Frank Thielen.
Ich bin bei diesen Speicherchip-Geschichten nicht dabei leider.
Samsung übrigens hat jetzt auch sich überlegt, auch an der Nasdaq nochmal zusätzliches Geld sich zu holen.
Ja, aber die Reaktion der Anleger natürlich am Montag auf SK Heinex, der war ja auch schon wieder.
Ernüchternder.
Heute übrigens kriegen jetzt mal die Softwareaktien ja wieder eins auf die Mütze, weil jetzt gerade IBM die Anleger verschreckt hat.
Richtig im Minus.
14 Prozent Minus die Aktie.
Wahnsinn.
Ich habe sie auch gleich rausgehauen.
Ich hatte ja IBM auch mal dann wieder in der Quantum-Fantasie mir ins Depot gelegt und habe sie jetzt gleich wieder rausgeschmissen.
Das ist natürlich, weil da droht der möglicherweise ja doch nochmal wieder ein größerer Abverkauf.
und bis die Quantum-Fantasie Realität wird.
Aber dazu habe ich noch einen Bullen später.
Ah, das ist sehr gut.
Was man da auch dran sehen kann an diesen ganzen Rotationen, es wird ja nicht nur von Tech in irgendwie klassischere Sektoren rein rotiert, sondern auch innerhalb von Tech, von Hardware, in Software, in irgendwas.
Es ist schon eine sehr wilde Rotation.
Im Zweifelsfalle, was ich machen würde, ist einfach stumpf.
Also muss ich überlegen, Glaubt man dran, wenn man jetzt, nehmen wir an, man hätte jetzt einen Micron-Sparplan oder SK-Heinig-Sparplan oder irgendetwas, da würde man sich vielleicht fragen, ist da jetzt, sieht man da das Top gesehen und wenn man das wie Frank Thelen sagt, nee, geht noch, dann macht man einfach stumpf seinen Sparplan weiter, muss ich halt nur immer jedes Mal bei seinem Sparplan.
Ganz ehrlich, solche heiß gelaufenen Aktien als Sparplan-Idee, also das, da finde ich dann, dann magst du einen Einzeltrade und versuchst, diese Aktien zu traden, aber ich glaube noch nicht.
dass das eine Sparplan-Idee ist.
Eine Sparplan-Idee ist, finde ich, eine Aktie, die irgendwie lange irgendwo rumgräbt am Boden und du sagst halt, okay, und vielleicht fällt es dir noch mal ein bisschen ein Stückchen weiter und da sammle ich die jetzt über lange Zeit ein.
Aber irgendwas, was so heiß gelaufen ist und keine Ahnung, vielleicht gibt es ja auch nochmal 50, 100 Prozent nach oben, aber dann musst du das doch mit einer größeren Summe dann irgendwie traden, wenn du davon überzeugt bist.
Aber jetzt da irgendwie mit Peanuts da irgendwas einzusammeln und dann den Sparplan und dann irgendwann, also früher oder später wird diese, wird es da nicht.
Korrektur geben müssen.
Ja, aber das ist doch gut, wenn ich da dran habe.
Klar, es ist jetzt eine Sonderkonjunktur und es wird viel Speicher gebaut, aber es wird ja auch wieder viel investiert und irgendwann kommt auch dieser Schweinezyklus dann wieder mit Sonderkonjunktur.
Gut, wenn du die Idee hast, dann hörst du auch deinen Sparplan zu machen.
Wenn du aber sagst, ich rechne damit, dass wir in diesem Zyklus nicht den klassischen Zyklus haben, sondern dass der TAM, also der Total Addressable Market, der früher in früheren Zyklen ungefähr gleich geblieben ist, wenn ich glaube, dass dieser TAM steigt, weil ich denke, A, wir haben ganz viele Autos, die noch Chips bekommen, B, wir haben ganz viele Roboter, wo das noch reinkommt und wir haben C, noch viele Rechenzentren, wo diese Chips reinkommen.
Insofern sehe ich, dass da ein ganz neuer Markt entsteht und dass eben dieser klassische Schweinezyklus mit dem klassischen TAM anders ist.
Dann kann ich es weitermachen und dann wäre doch wunderbar, wenn die SK Heinex jetzt nochmal korrigiert und nochmal runtergeht, kann ich doch in der nächsten Branche was billiger einsagen.
Dann muss ich mich nicht mit dem Timing abkämpfen, sondern sage ich, okay, ich glaube daran, dass dieser Zyklus weitergeht und wenn ich sage, da geht noch ein Jahr, aber ich weiß nicht, wann jetzt ein Tiefpunkt oder ein Hochpunkt ist.
kann ich das doch mit einem Sparplan machen.
Also ich finde die Idee jetzt nicht so absurd.
Aber da kann ja jeder entscheiden, wie er das gerne machen möchte.
Kann natürlich jeder.
Und deswegen diskutieren wir ja verschiedene Ansätze, auch verschiedene Trading-Ansätze.
Also ich glaube, wie gesagt, ist ausgetauscht an dieser Stelle.
Gut.
Dann haben wir die Märkte so weiter und es ist wirklich krass.
Ich meine, im Urlaub gewesen, ich meine, zwischenzeitlich hat der DAX ja ein neues Rekordhoch gemacht.
Stimmt.
Und ich dachte schon, hallo, ich darf ihn wieder mal nicht feiern, hier den DAX auf Rekordhoch zu dürfen.
An dem Tag, an dem das Reformpaket...
vorgestellt wurde.
Darüber wollen wir auch noch in unserem Thema der Woche diskutieren.
Und mit den enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen aus den USA zusammen hat das den DAX dann hochgechesset.
Und von daher jetzt eben wieder doch eine gewisse Korrektur, wobei angesichts der geopolitischen Lage sich, finde ich, der DAX dann doch noch relativ stabil hält.
Ja, so in den letzten Tagen, also um die 25, heute ist es jetzt mit der SAP, die von IBM runtergeprügelt wird, natürlich doch wieder deutlicher unter die 25.000 gefallen.
So, aber im Prinzip doch relativ stabil, was jetzt den DAX anbelangt.
Ja, ich glaube, diese Hormuz-Geschichte, das nimmt keiner so richtig ernst, weil du weißt ja auch nicht, wie willst du diese Preise dann nehmen, wer soll dann das Mauthäuschen aufmachen und so weiter.
Ich glaube, es war wieder so ein...
Wilder Vorschlag, aber wir müssen die Diskussion nicht nochmal aufmachen.
Ich würde sagen, das hat immer noch nicht...
So ein typischer Trump hat mir Jörg Krämer gerade in der Börse am Mittag gesagt.
Der Chef-Volksbörder Commerzbank.
Ich glaube auch, dass man es nicht zu ernst nimmt.
Und deswegen ist es in die Märkte auch nicht allzu sehr.
Klar, wenn der Ölpreis...
Naja gut, gestern der Ölpreis 9% gestiegen.
Alleine gestern, wie gesagt, heute um über 4%, seit einer Woche um 20%.
Das ist jetzt der Ölmarkt, nimmt es ernst.
Aber was wir zuletzt auch gesehen hatten, Irankrieg immer wieder, dass die Aktienmärkte sich doch wieder davon einigermaßen befreien können.
Aber das hängt jetzt natürlich auch wieder darauf, wie die amerikanische Notenbank jetzt daraufhin wieder reagiert, weil ich meine, ein steigender Ölpreis heizt natürlich die Inflationsgefahren auch wieder an.
Wir kriegen heute noch Inflationsdaten aus den USA, die sind aber natürlich dann auch wieder der Rückspiegel.
Also von daher...
Vieles zu bearbeiten und dann gibt es jetzt auch die ersten Zahlen der Ergebnissaison.
Auch das kommt jetzt rein.
Also vieles, was jetzt die Märkte verarbeiten müssen in diesen Tagen.
Und da kann es schon wieder ein bisschen volatiler auf jeden Fall bleiben.
Das zeigt jetzt sowas.
Und da sollte man einfach ruhig bleiben.
Die Ruhe bewahren und einfach sich immer fragen, bin ich gut aufgestellt?
Bin ich breit aufgestellt?
Kann ich alles so weitermachen?
Also das wäre so mein Grundstück.
Die Sparplan-Idee für den breiten Weltindex, für den MSCI All Country World oder den FUZI All World, das ist dann die Idee, weil dann ist man eben auch über die Branchen hinweg, wenn es eine Rotation gibt, doch einigermaßen mit dabei.
Und das ist eigentlich immer wieder die beste Idee in diesen volatilen Zeiten.
So, jetzt muss dein Urlaubsbericht her.
Ja, erzähl ich mal ein bisschen vom Urlaub.
Ja, genau, wie gesagt.
Also das ist wirklich eine absolute, wirklich, ich bin begeistert von Apulien, diesen Stiefelabsatz irgendwie.
Wir hatten vorher nicht so viel davon gehört und einfach mal geschaut, wo waren wir noch nicht in Italien.
Und das war halt noch so ein schwarzer Fleck auf der Landkarte.
Ich finde es fast noch ein Geheimtipp, weil man auch nicht so immer ständig davon, du kennst die Toskana, kennst Sizilien, kennst oben Venedig und die ganze Region, Gardasee und was auch immer.
Aber Apulien, also bin wirklich positiv angetan, weil es da irgendwie so auch alles gibt, was Italien ausmacht.
Schöne Strände, schöne Buchten.
wunderbare kleine malerische Städtchen und natürlich lecker essen und trinken sowieso, das gibt es ja überall.
Und dazu noch, also wir waren jetzt noch ein bisschen vor der Urlaubssaison, so Anfang Juli eben, aber noch total wenig Andrang, auch gerade in so Touristenattraktionen, wo man gedacht hätte, da muss man sich jetzt gleich die Füße platt treten.
Da hat man da irgendwie so ein Städtchen fast für sich.
Also wirklich ein Traum.
Ihr seid vor dem Ferragosta da.
Das ist ja August, da geht es richtig los.
Ja, natürlich.
Im August ist es überall voll.
Das ist ja klar.
Und jetzt kommen auch mehr Deutsche langsam, je mehr Sommerferien da kommen.
Deswegen ist es natürlich schon der Vorteil, wenn man so ein bisschen...
ein bisschen antizyklischer unterwegs ist, aber trotzdem war ja auch schon teilweise eben auch schon Ferien hier in Deutschland und so weiter.
Also und wir sind nach Bari geflogen und von da aus so einen Roundtrip gemacht mit dem Auto, fünf Übernachtungsstationen.
Das sagt vielleicht, dass du mit Ryanair da hinfliegen kannst und es ist eine relativ günstige Destination, da hinzukommen, oder?
Noch einigermaßen.
Von Berlin aus zum Beispiel.
Ja, einigermaßen.
Ich meine, Ryanair-Flüge sind auch nicht mehr so günstig wie früher mal.
Das ist klar, aber es ist noch ein Kalender Tipp.
Nach Bari kann man mit Ryanair fliegen.
Von Berlin, ich weiß nicht, von welchen anderen Flughäfen in Deutschland.
Nach Brindisi kann man von Kempten aus auch mit Ryanair fliegen.
Also aus Süddeutschland zum Beispiel.
Und dann so ein bisschen rumgefahren und fünf Übernachtungsstationen immer so ein bisschen auf dem Land, in so kleinen Massarias.
Das sind so umgebaute landwirtschaftliche Anwesende dann immer und die dann einfach schön klein, schnucklig sind, dann mal ein Pool dabei und so weiter.
Das war dann erstmal so ein bisschen einfach raus und dann haben wir da einfach immer so das Konzept gemacht, so tagsüber ein bisschen auch so entweder am Meer oder am Pool relaxed und dann abends so ein bisschen so ein Städtchen erkundet.
Und das ist ein super Programm.
Da habe ich, also wir haben über zehn Städte besucht und ich würde mal meine Highlight Nummer 3, Top 3 nennen, die man unbedingt gesehen haben muss.
Die Nummer 3.
Ja, die soll ich mit der Nummer 3 anfangen?
Na klar, nicht gleich mit der 1.
Okay, die Nummer 3 ist Otranto.
Die östlichste Stadt Italiens.
Eine Festung hat eine Kathedrale und so, wirklich so eine kleine Ecke und auch noch so schön Bucht und Stadtstrand, wunderbare, schöne Stadt.
Und dann hat man da wirklich auch aus jedem, wenn man da durch die Altstadt läuft, immer wieder so freie Blicke aufs Meer hinaus.
Da weht der Meerwind durch die Gassen.
Also traumhaft so über mehrere Ebenen auch gelagert an diese Altstadtstraßen und so weiter.
Also für mich ein absolutes Highlight, aber noch nicht das Highlight.
Aber also für das Städtchen am Meer mit einem schönen Stadtstrand kann man vorher auch noch ein bisschen baden gehen.
Top.
Und der Strand ist sauber und das Meer auch?
Das muss ich mal fragen, bei so Stadtdingern?
Das ist manchmal, also da war ich jetzt nicht im Meer, weil wir da so abends hingefahren, aber sah von außen betrachtet aus.
Ansonsten an den Stränden war es wirklich pico.
Also wir waren in der Nähe von Monopolis, sind meiner Meinung nach die schönste Strände.
Wir haben so viele Strände auch nicht ausgetestet.
Da waren traumhafte Sandstrände, wirklich ohne irgendein Seegras, ohne irgendwie auch kein Dreck mehr und so weiter.
Das ist also wirklich ein Traum.
Bei den Stränden in Italien mit so den kleinen Buchten und so weiter, das Problem ist ja dann immer die Bewirtschaftung.
Die treiben es ja mit dem Kapitalismus schon sehr weit.
Also da kosten ja teilweise dann zwei Ligen und ein Sonnenschirm.
Das Teuerste, was ich gesehen habe, da waren 120 Euro pro Tag.
Und oft ist es dann einfach so in einer kleinen Bucht.
Und klar gibt es dann immer eine kleine Parzelle, oft einen freien, öffentlichen Strand, aber die ist dann so klein, da ist es dann wirklich eng.
Und dann gibt es vor allem auch dann viele reservierte Ligen.
Das ist ein bisschen das Problem, dass dann 80% der Ligen frei sind und du willst eine haben und du kriegst keine, weil du sagst, ja, das ist alles für unsere Abonnenten hier reserviert.
Und eine Ferien...
einer unserer Gastgeber hat gesagt, dass die teuersten Ligen kosten pro Saison 5000 Euro.
Da kannst du dir also eine Lige, also zwei Ligen und Umbrella, das übrige Paket, dann buchen für 5000 Euro pro Saison oder bei Billigeren bist du für ein paar tausend Euro dabei.
Das aber, die Strände auch wirklich wunderbar in der Gegend, so um Monopoly herum, nicht über Los gehen, nicht die Schlossallee kaufen, sondern an den Strand gehen da bei Monopoly.
Auch eine sehr schöne Stadt, hat es aber nicht in den Top 3 geschafft.
Die Nummer zwei darfst du ansagen, ja.
Und die Nummer zwei.
Die Nummer zwei ist Alberobello, eine UNESCO-Stadt.
Habe ich ja alles noch nie gehört, Alter.
Was ist das?
Ich auch nicht vorher, ehrlich gesagt.
Eine absolute Überraschung.
Alberobello ist berühmt für seine sogenannten Trulli-Häuschen.
Das sind so aus geschichtetem Kalksteinrunde-Häuschen mit kegelförmigen Dächern.
Wir haben dann auch in so einer Masaria auf dem Land in so einem Häuschen übernachtet, aufwendigst restauriert.
Es war 500 Jahre alt und das Klimatische natürlich hervorragend, weil es wirklich dicke Wände sind und so weiter.
Und dann haben die so Steindächer eben auch.
Damals übrigens kleiner Steuerspartipp.
Die Zipfel, Mützen, Dächer, die wurden damals ohne Mörtel errichtet, damit die Bauern sie bei Steuerkontrollen schnell abbauen konnten.
Das waren dann so oft auf dem Land.
Einfach überall siehst du in den Olivenhain diese kleinen schnuckligen Hüttchen teilweise auch verfallen.
sind da gebaut worden für Landarbeiter oder als Lagerstätte dann auch für Ernte und so weiter.
Aber teilweise eben auch zu Wohnzwecken und eben dann auch in der Stadt.
Und in Alberobello, da sind 1000 dieser Trullihäuser heißen die wirklich.
Und sind wirklich trullig.
Und das ist ein wunderschönes, habe ich auch eines der Fotos bei Instagram in meinem letzten Review.
Das ist aus Alberobello.
Das ist wirklich ein wunderschöner Blick.
Muss man unbedingt besuchen.
Jetzt frage ich mich, was die Nummer 1 noch sein kann, nachdem ich schon die Nummer 2 schon lüge.
Die Nummer 1 ist der absolute Hit.
Leider, zwar nicht aus Apulien, sondern angrenzend aus Basilicata, der Region Basilicata.
Und die Stadt heißt Matera.
Schon mal was von Matera gehört?
Und gesehen hast du es bestimmt schon mal.
Irgendwo im Fernsehen ist nämlich wirklich eine beliebte Filmkulisse.
Und das ist eine Stadt auf einer felsigen Landzunge.
Drumherum sind tiefe Schluchten und in der Mitte so eine Felsenzunge.
Und die ist dann von allen Seiten quasi bebaut.
Ist quasi eine der ältesten Städte überhaupt der Menschheit, weil es schon in der Steinzeit da Besiedlungen gab.
Und da gab es immer so in diesem Felsen so kleine Höhlen.
Die wurden schon seit Steinzeitalter da besiedelt und wurde dann eben weiter so fortgeschrieben.
Teilweise wurden die Höhlen dann weiter ausgehöhlt und so weiter.
Auf diesen Höhlen herum sind wieder Gebäude entstanden aus Natursandstein.
Eine traumhafte, wirklich wie so eine Felsstadt, wie eine Stadt aus einem Felsen gehauen.
Und das ist eine Wahnsinnskulisse, gerade wenn die dann so in der Abendsonne.
Da habe ich auch ein Foto bei Instagram.
Mein erstes Foto ist aus Matera.
Traumhafte Kulisse natürlich auch für alle Instagrammer.
Neben uns stand dann auch so ein sehr bekannter Influencer aus Deutschland.
Und hat am gleichen Spot seine Fokus gemacht.
Der zweitbekannte Influencer.
Ich habe es mal angeguckt.
Der Kleiner, das ist wirklich cool.
Das sieht wirklich gut aus.
Und tatsächlich in diesen Höhlen haben die Leute noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts, bis ab 1952, haben die Italiener da zwangsweise umzusiedeln, weil die da noch ohne...
Fliesenwasser und Strom in diesen Höhlen gelebt haben, die Bewohner.
Und es gab da auch so ein Museum, das Casa Grotta, die Vico, das man besuchen kann, wie die früher in diesen Höhlen eben dann gelebt haben, mit Möbeln und so weiter und mit Tieren und allem drin und dran.
Auch klimatisch hervorragend, da war es schön kühl.
Vielleicht ein Konzept für die Zukunft.
Wir ziehen zurück in die Höhle.
Aber wirklich eine Traumstadt, Traumkulisse.
Und da würde ich unbedingt raten, in Matera muss man unbedingt mindestens eine Nacht verbringen.
Weil dann hat man wirklich diese Stadt auch am Abend nicht einfach nur einen Tagesausflug dahin und dann wieder mit den Touristen müssen gehen, sondern einfach abends da in Ruhe schön flanieren, da essen gehen und diese Stadt wirklich genießen.
Da kann man so schön...
Spazieren Trepp auf Trepp ab.
Und sie ist eben bekannt, eben was sie gerade sagt, du hast sie vielleicht schon irgendwo mal gesehen, aus vielen Filmen.
Zuletzt wurde James Bond Keine Zeit zu sterben da gedreht.
Die spektakuläre Eröffnungsszene mit Daniel Craig entstand da in den Gassen und bekannt auch geworden durch die Passion Christi von Mel Gibson damals.
Zum Beispiel hat er da Matera als Jerusalem-Kulisse genutzt.
Und...
Ja, kennt man alles so ein bisschen vom Sehen, aber jetzt nicht so, dass man gesagt hat, das ist die Kategorale von Matera, sondern dieses Gesamtbild.
Aber vor allem gibt es diesen Kreuzweg auch, den kann man dann auch hochlaufen und den kennt man schon eben auch aus diesem Film noch oder Ausschnitt, den man gesehen hat.
Ben Hur zum Beispiel auch 2016, die Neuverfilmung wurde auch in Matera gedreht teilweise, einige Szenen, weil es halt wirklich wirkt einfach wie so ein altes Jerusalem.
Also wirklich, man fühlt sich dann und wenn man dann abends durch diese Stadt spaziert, ja und dann war es wirklich relativ.
relativ leer.
Wir dachten, hallo, da muss ja ein Riesenantrag sein.
Aber nein, du bist da wirklich, du konntest da einsam durch die Gassen spazieren teilweise.
Also war ein Traum und hatte ein wirklich unglaublich einzigartiges Flair da.
Also unbedingte Empfehlung, wenn man da in die Region fährt und Matera ist dann für mich wirklich ein Maszi.
Ansonsten würde ich noch, das waren die Top 3.
Otranto, Alberto Bello und Matera.
Auf der vier, ich mache da schnell durch, auf Ostuni, die weiße Stadt Apuliens, die Nummer fünf, Letze, das Florenz des Südens, Monopoly schon genannt mit der schönsträndenden Umgebung, als auch eine traumhafte, charmante Altstadt rund um den alten Fischerhafen, Gallipoli, malerische Altstadt auf einer kleinen Insel.
Polignano Amare, schön, Locorotondo, schön.
Da gibt es ein abendliches Lichterfest, als wir da waren, wo alle die Stadtbeleuchtung abgeschaltet wurde und dann nur noch Kerzen, Lampions angemacht wurden.
Traumhaft.
Brindisi, finde ich, kann man sich eher sparen.
So eine Hafenstadt, ja, das hat nicht so viel Charme.
Abends ist da vielleicht ein bisschen mehr los, wir waren ja am frühen Abend da.
Und Bari ist natürlich dann so ein bisschen auch die Hauptstadt und schöne Altstadt und alles.
Aber es ist jetzt auch nicht unbedingt musst, wenn man nicht über Bari reist.
Aber wir sind dann von Bari ja wieder abgereist und haben dann noch die letzte Nacht da verbracht.
So, das war der Reisebericht vom Stiefelabsatz.
Das war ein Traum.
Während ihr hier zwischen 40 und 20 Grad gependelt seid, war es bei uns konstant 30 Grad, kann man sagen.
Einmal am Vormittag ein bisschen bewölkt, hat man dann für eine Stadtbesichtigung genutzt.
Ansonsten immer Sonne.
Aber ist das feucht oder ist das so ein bisschen drückend?
So ein bisschen feines Meerklima, aber nicht feucht, wie man es halt aus Italien kennt, wie man es auch aus Sizilien oder so kennt.
relativer Meer näher.
Aber Sizilien ist schon eher heißer, nicht so feucht.
Nein, so feucht ist es vielleicht nicht.
Aber je näher man am Meer ist, desto feucht ist es.
Stimmt, Matera ist ja im Landesinneren, glaube ich, oder?
Genau, das ist ein bisschen weiter im Landesinneren.
Genau, aber die vielen gerade, und dann wird dann auch mal ein ganz angenehmer Priest vom Meer gerade in diesem Meerstädtchen.
Also wirklich ein absoluter Traum, nur zu empfehlen.
Cool, dann sehe ich schon, wenn wir irgendwann...
Wenn die Kinder aus der Schule sind und wir jenseits der Saison fahren können, machen wir das mal eben.
September ist wahrscheinlich noch besser, da hat man es nicht mehr ganz so warm.
Schätze ich, ja.
Aber das Meer war jetzt schon so warm.
Das ist ja noch die Adrien, und da ist es viel, viel wärmer natürlich als auf der anderen Seite des Mittelmeeres.
Wusste ich gar nicht.
Gibt es da irgendwelche komischen Fische, Quallen, irgendwelches Getier, wo man irgendwie...
Uns ist nichts begegnet.
Nichts begegnet.
Auch kein Haifisch, nein.
Okay, dann ist okay.
Ich habe immer so einen Horror vor irgendwelchen...
Echt?
Ja, irgendwie hat man immer Angst, dass irgendwas angeschwommen kommt.
Also mir geht das nicht.
Ich weiß es nicht.
Wenn ich von meinem Baggersee weggehe, denke ich immer so, hu.
Baggersee, da gibt es die Waller.
Hallo, Brombachsee in Franken.
Stimmt, sagt man.
Nicht Erinnerung, die die Polizei damals erschossen hat, den großen Waller.
Also du bist nirgends sicher in fremden und bekannten Gewässern.
Vorsicht.
Und was ich mir jetzt den Strich unterziehe, ist das ein mittelteurer Urlaub, würde ich denken.
So klingt es zumindest.
Also wir haben jetzt auf jeden Fall, wir hatten schöne Unterkünfte und alles und haben trotzdem, wir hatten ja vorher überlegt, machen wir einfach mal pauschal, weil es war auch immer alles noch so unklar, wie geht es da weiter in den Nahen Osten mit der ganzen Entwicklung und macht mal mal einen Pauschalurlaub.
Wir waren irgendwie auch so.
Und dann haben uns da vieles in Griechenland angeschaut und das war alles so teuer.
Also wenn man wirklich so ein gewisses...
Niveau haben will.
Das hängt ja immer, für jeden Preis, Klasse, kriegst du alles.
Aber in der Preisklasse, was uns dann gefallen hat, das war dann wirklich so teuer, wo man jetzt eigentlich für das Geld, was man da pauschal irgendwie in einem Hotel dann mit wenig, und dann brauchst du ja auch nochmal dann Sondersachen, was dazu kommt, haben wir hier wirklich einen ganzen Urlaub gehabt.
Und das war mit viel, viel mehr Erlebnis mit Mietwagen.
Klar, brauchst du Mietwagen, brauchst ein Hotel und so.
Aber auf der anderen Seite, das Schöne ist ja, du kannst auch immer sehr, sehr günstig in Italien essen und trinken.
Und das ist immer gut.
Das ist immer gut.
Gerade in den kleinen Städtchen.
Wir haben dann oft eben nicht in diesen Touristenstädten gegessen, sondern einfach wieder nahe der Unterkunft in so einer kleinen Stadt, mitten auf dem Marktplatz mit den Locals und so weiter.
Und da kriegst du eine Pizza für keine Ahnung, sechs Euro und irgendwie ein Wiener für vier Euro.
Glas natürlich, aber und dann hast du wunderbares Menü schon und es ist einfach und es ist authentisch und was auch toll war, einmal auf so einem Dorfplatz oder einer kleinen Stadt, wo wir auch gegessen haben, war da mitten auf dem Dorfplatz, war das ganze kleine Städtchen oder auf dem Stadtplatz, kleine Städtchen.
hat das ganze Städtchen sich getroffen zum abendlichen Tanzfetten.
Und dann haben die so Gruppentänze zusammen gemacht.
Alt und Jung haben da getanzt zu allem Möglichen, was so diese typischen Gruppentänze hier im Kreis drehen.
Und die konnten ja alle Formationen super.
Der Sommerhit aus Italien ist Chachachok Chok Chok Chokolata.
Das ist von irgendwelchen TikTok-Influencern.
Das ist ein absoluter Ohrwurm.
Hauptaussage, hier wollte ich dir widmen, das ist sozusagen Schokolade.
Du musst nicht, glaube ich, die Hauptaussage war irgendwie so, du musst nicht jedem gefallen, weil sonst wärst du ja Schokolade.
Ah, gut.
Klingt valide.
Valid würde mein Sohn sagen.
Also, das ist jetzt hier der Reisebericht.
Wer ihn nicht hören wollte, hat dir auch nicht vorgespult.
Das ist wahr.
Sehr gut.
Dann kommen wir zu Bullen und Bären, oder?
So machen wir das.
Dann darfst du mal anfangen, weil ich jetzt eine Länge Sprechzeit hier hatte.
Das ist kein Problem.
Mein Bär der Woche ist, ich bin ja hier im Rheinland und gucke mir auch, es geht nicht um hier die Infrastruktur am Rhein.
Also hier, wir sind auf der rechtsrheinischen Seite.
Da ist ja bis zum Ende des Jahres die Zugstrecke nicht intakt.
Dann ist ja die Nordbrücke in Bonn gesperrt worden und noch andere Brücken hier gesperrt worden.
Und es ist ein wahnsinniger Stau überall.
Also wirklich die ganze Stadt Bonn, das ist jetzt nicht mein Bär, aber ist wirklich...
Also man sieht, wenn man Infrastruktur bis zur letzten Minute verrotten lässt und immer denkt, naja, machen wir nächstes Jahr, machen wir nächstes Jahr.
Irgendwann sagst du dann so, jetzt muss die Brücke ganz gesperrt werden, weil Einsturzgefahr besteht.
Da merkt man, was dann passieren kann.
Also wirklich, es ist der Horror, der hier sich verkehrsmäßig, glücklicherweise bin ich mit dem Fahrrad unterwegs oder joggend.
Insofern ist mir das egal, aber es ist trotzdem wirklich.
Man sieht, wenn man was vergammeln lässt, welche Folgen das dann hat.
Und hinzu sind wir noch gefahren mit dem Zug, zwei Stunden Verspätung.
Da gab es noch irgendwelche linken Chaoten, die zwischen Düsseldorf und Köln einen Anschlag auf die Strecke gemacht haben und meinten, das wäre ein Beitrag zur Deindustrialisierung Deutschlands.
Man dachte sich so, jetzt sind wir Leute.
Eine Bahnstrecke, also sowas Dusseliges.
Aus ökologischen Gründen, also was für ein Bescheuertes.
Aus ökologischen Gründen die Bahn zu attackieren, also da, Wahnsinn.
Das ist eine andere Geschichte.
Das ist gar nicht mein Bär.
Mein Bär der Woche ist klimatisch bedingt.
Wir haben es ja sehr warm und der Rhein hat halt wirklich den niedrigsten Stand.
Ist immer unterschiedlich, je nachdem, wo man guckt.
Aber die meisten gucken immer diese Stelle bei Kauppen.
Und bei Kaup haben wir jetzt wirklich unter 50 Zentimeter, also natürlich nicht jetzt 50 Zentimeter, sondern es ist an bestimmten Stellen, wo man misst.
Und das ist halt wirklich der niedrigste Stand seit 2022, der da ist.
Und das Problem ist halt, dass der Rhein eine der wichtigsten...
industriellen Lebensadern Deutschlands ist, wenn man mal die Chemieunternehmen anguckt, überall am Rhein sind die ganzen Chemieunternehmen, ob Lanxess, ob Clarion, ob irgendwie, es ist wirklich ganz viel Chemie und da wird halt überall das Schüttgut hingebracht, die Chemie hingebracht, das Diesel hingebracht und so weiter.
Und da jetzt auch noch die rechtsrheinische Strecke auch noch gesperrt ist, kann man auch nicht sagen, ne, ne, ne, ne, auf die Bahn, sondern es ist halt wirklich schlimm und die, die, die...
Schiffe können halt weniger laden und dann hat man halt nochmal das Problem, dass man dann mehr Schiffe braucht.
Braucht man mehr Schiffe, ist es so wie Straße vor der Hormuz, man braucht mehr Schiffe oder insgesamt, wenn die Schiffe weiterfahren müssen, wird es teurer.
Und all diese Sachen sind halt wirklich schlimm.
Also bei BASF hat man hier, Covestro, Evonik, Lanxess, Wacker, Solvay, Aktionobyl, Selanis, das ist alles entlang des Flusses.
oder auch für die Logistik ein Problem, weil du teilweise keinen Diesel mehr irgendwo hinbekommst und so weiter.
Also es ist ein Graus und man sieht, wie anfällig auch die Infrastruktur ist für das Klima.
Also man nicht sagen kann, naja, dann ist es halt mal ein bisschen wärmer, kaufen wir eine Klimaanlage.
Auch gut, wir haben jetzt eine Klimaanlage uns auch da, wo wir gerade das Haus ausbauen, haben wir uns eine Klimaanlage eingebaut.
Kann ich nur jedem empfehlen.
ist A nicht so eine Sauerei und B ist es wirklich ein Segen.
Aber das alleine bringt es nicht, wenn man halt irgendwie auf einmal der Fluss zu wenig Wasser führt und solche Sachen.
Also man kann zwar versuchen, das Klima mit solchen Tricks zu umgehen, aber eben andere Sachen, da kann man halt nichts machen.
Und deswegen ist diese missliche Lage mein Bär der Woche.
So der austrocknende Standort, so kann man es vielleicht sagen.
Ja, für den Standort haben wir ja trotzdem noch ein paar bisschen Hoffnung.
Das stimmt.
So, das kommt ja gleich im Reformpaket dann nochmal zur Sprache.
Ich fange mal an mit meinem Bullen der Woche.
Also auch so ein bisschen Hoffnung auch für Deutschland.
Quantencomputer-Hoffnungsträger aus Europa.
Europas führendes Quantencomputer-Unternehmen angeblich.
Aus ein deutsch-finnisches Unternehmen hat jetzt den Sprung an die Börse gewagt.
Leider noch mal wieder nicht in Deutschland.
In Deutschland haben wir gestern einen Rüstungsantennen-Zulieferer hier bekommen, der dann gleich mal 40% abgeschmiert ist.
Das geht dann in Deutschland an die Börse, ein bisschen Rüstungsschrott, aber die sind natürlich dann an den nächsten gegangen und in Helsinki an die Börse.
Und das Unternehmen heißt IQM Quantum Computers, IQM Quantum Computers und ist über einen Spektdeal an die Börse gegangen Anfang Juli.
Und ja, sie bieten eben Quantencomputer-Anwendungen, die auch schon tatsächlich produziert werden, zum Beispiel zur Entlastung von Rechenzentren gedacht sind, weil sie deutlich weniger Energieverbrauch haben als Rechenzentren und eben da eine Ergänzung sein sollen für gewisse Optimierungssimulationsaufgaben, die dann eben deutlich schneller und energieeffizienter gelöst werden.
Das Unternehmen ist 2018 in Helsinki gegründet worden, mehr als 300 Mitarbeiter und hat bereits 30 Systeme produziert, 23 verkauft, 18 ausgeliefert.
Und die Besonderheit des Geschäftsmodells ist, dass IQM im Gegensatz zu vielen US-Konkurrenten auf lokal installierte Systeme setzt.
Das ist gerade dann auch ein Vorteil für Behörden, Forschungseinrichtungen, Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen.
So habe ich das einem Artikel des Aktionär in der letzten Ausgabe entnommen.
Es gab gestern auch noch ein Interview des CEOs bei CNBC und da hat er auch gesagt, dass Quantencomputer und KI sich gegenseitig verstärken, dass der Nasdaq-Börsengang natürlich vor allem Wachstum finanzieren soll, dass der Ausbau von Rechenzentren auch für sie Rückenwind verschafft und auch Cloud ein wichtiger Teil der Strategie bleibt.
IQM sieht sich schon eher als kommerzieller Anbieter, nicht als Forschungslabor.
Kann man sich mal anschauen.
Ich finde es spannend.
Ich bin ja ein großer Quanten-Fan und habe ja einiges.
IBM jetzt leider nicht mehr.
Aber weil es ja auch kein reinrassiger war, das sieht man dann wieder, wenn man andere Sparten hat, dass dann eine Software-Sparte uns einen wieder runterzieht.
Aber meine drei Quanten-Highfly habe ich ja immer noch.
Ironcure.
Ironcure, natürlich, ja.
Siehste, und dann würde ich jetzt mir mal, die IQM habe ich noch nicht, aber die würde ich mir jetzt auf die Watchlist liegen und da in meinem Begelegenheit mal zugreifen und kann man sich mal anschauen.
Sehr volatil, sehr volatil.
Natürlich, ja.
Der Sektor insgesamt volatil und die Börse insgesamt sowieso auch volatil und natürlich dann so besonders Hyper-Geschichten, Natürlich immer noch mehr Zukunftshoffnung, das kann man ja nicht vergleichen mit irgendwelchen Speicherchip-Herstellern, sondern da liegt die Chance immer noch in der Zukunft.
Aber wie gesagt, meine Hoffnung ist immer, dass beim Quantencomputing, dass das doch die große Revolution nochmal wird für KI, auch für Chip-Herstellung.
Das kann natürlich dann auch wieder im Chip-Bereich einiges eben dann disruptieren, weil dann plötzlich ja wieder weniger...
vielleicht auch Speicher weniger mit Chip, Power, Computer und so weiter gebraucht wird, weil ein Computer da plötzlich wesentlich effizienter sind.
Also von daher ist da auch vielleicht auf der anderen Seite ein Warnsignal für alle, die jetzt diesen Speicherboom sich hochrechnen.
Aber glaubst du, so schnell wird sich das schon materialisieren?
Ich glaube, so schnell wird es wahrscheinlich nicht.
Aber wie gesagt, die liefern schon die ersten Systeme aus und es ist jetzt nicht...
Einfach nur, das sind mir auch bei den anderen, die Waves und so weiter, die ja auch schon Systeme ausliefern.
Das ist jetzt nicht nur irgendwo Forschungslabor und Zukunftsmusik, sondern das ist schon was, was auch quasi ankommt in der Realität und immer mehr ergänzend eingesetzt wird.
Das sind jetzt noch nicht die Hauptträger, aber wie gesagt, eine Ergänzung für unsere Rechenzentren, macht aus meiner, ich bin jetzt nicht der große Technologie-Insider, aber Aus meiner Sicht ist das dann eine sinnvolle Technologie.
Wie gesagt, selber anschauen, gerade bei so hochriskanten Sachen, sich ein bisschen in die Materie einarbeiten.
Aber für mich auf jeden Fall eine Hoffnung, dass auch sowas wieder mal Zeit, teilweise eben auch, ob man aus Deutschland kommt, einen deutschen Chef haben sie immer und andere, der da dieses Interview hat.
Aber trotzdem ist es ja dummerweise gut, in Finnland ist es gegründet worden.
Das ist eher finnisch als deutsch, aber immerhin deutsch-finnisch und haben ein bisschen was.
Wir sind nicht ganz abgeschlagen.
Wir brauchen solche Sachen einfach in Europa.
Es ist europäisch, würde ich einfach mal sagen, es ist das Entscheidende.
Sondern wichtig, dass wir solche Technologien auch in Europa entwickeln und dass wir einfach hier, dass das bei Traktion unserer Technologie Unabhängigkeit dann auch liefert.
Deswegen mehrfach Hinsicht hier mein Bulle.
Sehr gut.
Ich habe da übrigens ein Quantencomputing ETF, den ich bespare.
Siehst du, da habe ich auch...
Ja, da macht es...
Ja, das ist eine absolute Zukunftstechnologie, die dann wirklich viele...
Ja, aber bei den Dings, wo ich dann eher schon das Gefühl habe, am oberen Ende des Zyklus zu sein, da noch einen Sparplatz zu machen.
Gut, meine Einschätzung eben.
Kann jeder immer machen, wie er will, aber das wäre meine Lesart.
Ich habe auch keinen Geheimnis-Sparplan.
Bei den Quantencomputer habe ich einen ETF drauf und das ist genau wie Space.
Habe ich auch einen ETF, den ich bespare, dann kommen die Schwankungen einem sehr zugute.
Ja, das ist genau.
Und da liegt der Hauptteil noch in der Zukunft.
Da kann man dann sagen, okay, mit kleinen Summen sammeln wir ein und wenn es dann wieder die Hälfte kostet oder nur noch 80 Prozent, das sind ja diese Schwankungen, die da absolut drin sind.
Rigetti habe ich ja damals zu einem Bruchteil des Preises eingesammelt, was wir heute sind.
Und von daher ist das natürlich dann die große Chance, finde ich.
Da macht ein Sparplan absolut Sinn und dann, klar, ist es dann auch eine Werte auf dem Sektor, weil man nie weiß, wer.
Er meinte, glaube ich, auch, oder irgendwo habe ich es gelesen, dass es nicht so ein Winner-Takes-It-All-Prinzip ist, weil man eben kann Computing, sondern dass es dadurch aus mehreren Player geben kann.
Gibt es ja unterschiedliche Technologien, wie man das herstellt.
Insofern, das ist anders als bei KI, wo ja wahrscheinlich dann so ein Winner-Takes-Most- oder Winner-Takes-All-Economics man hat.
Sehr schön.
Toller Bullet.
Dann würde ich auch meinen Bullen machen.
Meine Bulle ist auch relativ schnell erzählt.
Da geht es einfach darum, um das Gutvertrauen, sollte ich es mal nennen.
Das ist wirklich ein völlig...
unterschätztes Wachstumssache auch ist.
Wenn ich Vertrauen habe, dann das ist halt ein Rohstoff oder eine Sache, die auch eine Ökonomie weniger Transaktionskosten verursacht, die für mehr Wachstum sorgt und so weiter.
Wo ist mir das wieder aufgefallen?
Wir sind hier im Rheinland unterwegs und haben dann beispielsweise Wir wollten uns ein Bett kaufen und das gab es bei Ikea.
Und dann haben wir nochmal bei Ebay geguckt und dann hat das jemand privat verkauft.
Und dann sind wir da einfach, haben einfach gesagt, hey, wollen wir holen?
Sind einfach hingefahren, haben per PayPal bezahlt und dann habe ich ihm einfach mein Handy gegeben, habe gesagt, komm, ich weiß nicht, welche Adresse du hast.
Und dann hat er einfach so, weiß ich nicht, du konntest den Leuten vertrauen und konntest einfach eingehen.
Der Grab sei ein, das soll überwiesen werden, hat den Preis gemacht, alles toll.
Und das erlebst du in ganz vielen Sachen hier im Rheinland.
Du kannst dein Kram draußen stehen lassen und den klaut keiner.
Du kannst irgendwie mit Leuten interagieren, die helfen dir und so weiter.
Und ich festgehe, wie sehr das einem die alltägliche Transaktionen vereinfacht.
Ich muss dir nicht nachzählen, ob jetzt alle Bettteile da sind, ob er jetzt die Schrauben irgendwie hat oder ob irgendwie da ein Kratzer dran ist.
Ich habe einfach gesagt, komm, einfach einladen, fertig.
Und es sind lauter so Sachen.
die mir hier im Rheinland sehr auffallen, dass es ein sehr hohes Gut ist, was einfach einem den Alltag vereinfacht, wo ich dann nicht überall einen Anwalt brauche, wo ich nicht überall irgendwie skeptisch nachgucken muss, für jeden Scheiß einen Vertrag aufsetzen muss, sondern es einfach so auf eine Vertrauensbasis geht.
Und wo man auch jetzt festgestellt hat bei der Fußball-WM, was passiert, wenn das Vertrauen auf einmal weg ist und jeder irgendwie sagen kann, der Schiedsrichter hat das Spiel verpfiffen, egal ob man schlecht gespielt oder gut verpfiffen, das ist halt das Problem, wenn du einmal dieses Gut weg hast.
dann ist es halt im Sport, das ist ja auch ein ganz wichtiger Faktor.
Du musst Vertrauen haben in ein faires Spiel, damit das überhaupt Spaß hat zuzuschauen, um nicht zu denken, das wird verfiffen, verschoben oder sonst was.
Und deswegen ist auch diese Fußball-WM, zeigt mir wieder, wie wichtig Vertrauen ist.
Als der Trump dann irgendwie diese Sperre von dem amerikanischen Stürmer da bei Infantino hat, auf Bewährung aussetzt, da wurde er so, hä?
Und dann kam gleich am nächsten Tag der Trainer von Ägypten und hat gesagt, mein Spiel ist verfiffen worden gegen Ägypten.
Ich habe einfach schlecht gespielt zum Schluss, weil ich 2-0 führe, dann muss ich halt die ins Ziel bringen und darf nicht noch irgendwie mir am Ende die Buden fangen und so weiter.
Deswegen finde ich, wenn erstmal so ein Vertrauen weg ist.
dann ist es mit einer Volkswirtschaft, dann will auch keiner mehr, dann kann jeder rummeckern, dann will jeder irgendwie Steuern hinterziehen, weil er sagt, ich bin ja der Dumme, wenn ich es nicht mache.
Oder Regeln haben keine prägende Wirkung mehr.
Jeder geht bei Rot über die Straße, weil ich sage, Ampel, was soll das?
Und deswegen finde ich, mein Bulle ist halt das Vertrauen und das ist ein so wichtiges Gut und das ist auch so eine wichtige Sache, dass man Menschen vertrauen kann und einfach, Es fühlt sich nicht nur gut an, sondern es ist auch einfach ein wirtschaftlicher Faktor, der für Wachstum und Wohlstand sorgt und deswegen ist es mein Bulle der Woche.
Absolut wunderbare Bulle.
Vertrauen ist der Anfang von allem.
War das nicht mal ein Claim der Deutschen Bank?
Ja, das war ein Claim der Deutschen Bank, ganz genau.
Und da sind wir doch wieder beim Anfang.
Ich meine, genau darauf wollte ich ja hinaus mit dem Drum Post.
Das ist ja mal wieder ein Misstrauensfaktor.
dann für eben die Weltordnung.
Nicht nur, dass er das Völkerrecht nicht achtet, dass er internationale Handelsverträge nicht achtet, dass er internationale Zollvereinbarungen nicht achtet.
Das internationale Schifffahrtsrecht ist ihm auch schnupsegal.
Und wie gesagt, bei der FIFA, da ist jedem aufgefallen, da hat jeder aufgeschrien.
Aber bei den wirtschaftlichen Dingen, da ist es ja viel, viel entscheidender.
Und wie gesagt, dann fühlt sich jeder bemüßigt, wie du sagtest.
Dann ruft der Ägypter da an und sagt, Betrug, Betrug.
Und so wird es künftig auch sein.
Trump hier 20% Schutzgeld nehmen darf, dann nehme ich demnächst am Rhein auch mein, ja, kann ich ja vielleicht auch mal ein kleines Morthäuschen aufstellen hier und baue eine kleine Sandbank ein oder sowas.
Ja, ganz genau.
Also, du kannst ja vielleicht mal schauen, ob du da vielleicht ein kleines Geschäftsmodell begehen kannst.
Wir haben das früher bei Hochzeiten als Kinder immer gemacht, immer das Band aufgehoben, ne?
Und dann musste Geld vom Brautpaar raus, wenn auf dem Dorf geheiratet wurde oder in der Kirche, da wurde immer dann...
aufgehalten, ja.
Da musst du das Wort bei auch immer mindestens Bonbons oder Kleingeld hier rausschmeißen zum Fenster, sonst gab es keine freie Fahrt.
Sehr gut.
Ich war auch schon mal Schutzgelderpresser.
Du hast recht, weil wenn du die internationalen Regeln nicht einhältst, dann will jeder autark sein, muss jeder seine eigenen Sachen machen und das ist viel teurer, als wenn ich mich auf den anderen verlassen kann und einfach...
Dass wir zwischeneinander arbeitsteilig arbeiten können und wir uns gegenseitig Gutes tun können und gucken können, was der eine gut kann, was der andere gut kann.
Du hast völlig recht.
Das ist auch ein internationales Phänomen, was leider auch an Prägerkraft und damit an Reibungslosigkeit, die ganze Globalisierung basiert ja darauf, dass es irgendeine globale Ordnung gibt.
Und natürlich hat dann immer jede Gesellschaft so ein bisschen ihre eigene Interpretation von Vertrauen.
In Italien stellen wir fest, dass da ganz großer Zusammenhalt, sozialer Zusammenhalt, gesellschaftlicher, also eben diesen kleinen Städtchen und so weiter, da kannst du eben auch irgendwie die Türen offen stehen lassen und so weiter.
Oder?
Familie, Generation.
Aber auf der anderen Seite, klar, das Vertrauen in den Verkehrsregeln ist dann eher so ein bisschen eher Empfehlungskarakter.
Tempolimit war immer, also wenn du ungefähr 30 Prozent schneller gefahren bist, dann wurdest du aber vom Bus überholt.
Und beim Kreisverkehr, ich werde es nicht verstehen, warum man nicht da linken kann, wenn man rausfährt aus dem Kreisverkehr.
Und das mit dem Kreisverkehr, da wird einfach einfach reingehoben.
Aber ansonsten sehr, sehr sympathisch.
So, mein Bär der Woche ist auch ein Altbekannter aus dem Techno-Schrott-Imperium von Deffner.
Also in meinem Depot nach wie vor vorhanden war, zeitweise über eine größere Position, da wieder zuletzt wieder doch etwas ziemlich geschrumpft.
Und Bär der Woche deswegen, weil es auch wieder so ein bisschen inverser Bär ist, gibt natürlich Gründe für den, ja, Nicht Absturz, aber doch Tiefflug, diese Aktie.
Aber invers deswegen, weil ich glaube eher, dass es jetzt eher ein Kauf als eine Verkaufsgelegenheit wäre.
Wie immer zur Selbstentscheidung geben, überlassen.
Und ich bin da immer noch investiert.
Von Ihang ist die Rede aus China.
Anbieter von Flug...
Passagierdrohnen muss man heutzutage, das ist ja nicht mehr das Hauptgeschäft, sondern auch bei I-Heng schon, bei anderen eben nicht.
Aber die sind immer noch der Vorreiter, was autonom fliegende Passagierdrohnen anbelangt.
Die haben da für den Zweisitzer eine Lizenz in China schon.
Da gibt es offenbar verschiedenste Lizenzen, die man da erwerben muss, bis man es mal richtig durchstarten kann.
Aber die sind da einfach ziemlich weit.
Nach meiner Beobachtung viel, viel weiter als alle anderen westlichen Konkurrenten, die Jobys dieser Welt, die hoch bewertet sind.
Und jetzt haben sie aber nochmal mehrfach wieder eins zuletzt auf die Mütze bekommen.
Im Juni hatten sie wirklich sehr, sehr schwache, enttäuschende Zahlen, muss man ganz klar so sagen.
Aber es ist halt immer noch ein Geschäft, das noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist.
Und zuletzt haben sie jetzt zum Beispiel von der Bank of America eins auf die Mütze gekriegt, als Reaktion auf einen Flugzeugabsturz, den es in Peking gab.
Da ist ein Kleinflugzeug mit einem Piloten verunglückt, der offenbar den kleinen Flieger da bewusst in den höchsten Wolken, gerade sein Peking, da steuern wollte.
Und dabei kam der Pilot um 13 weitere Menschen, der Pilot kam ums Leben, 13 wurden verletzt.
Ich habe damals sofort, als ich das Video gesehen habe, hieß es, oh, da ist was abgestürzt in China und dachte, oh, bitte keine E-Hang Drohne.
Das wäre ja verheerend gewesen.
Nein, aber es war halt dann von einem Menschen gesteuertes Kleinflugzeug, der offenbar absichtlich irgendwie hier diesen Unfall verursacht hat.
Und jetzt geht aber die Bank of America davon aus, dass...
dieser Unfall, die Besorgungswürde Zukunft der chinesischen Ambitionen im Bereich der elektrischen Senkrecht- und Landeflugzeuge ausgelöst hat.
Und glauben die eben, dass es dadurch jetzt eine schärfere Regulierung geben wird, gerade in innenstädtischen Bereichen und dass das dazu führen könnte, dass eben...
die Regierung den Luftraum in niedrigen Höhen verschärfen und die Genehmigung für Gewahrtflugzeuge über Stadtgebiete zu operieren einschränken wird.
Und das, meinen Sie, würde dann eben auch wieder die Geschäftstätigkeit von IHANG belasten.
Und deswegen haben Sie Absatzvolumen reduziert bis 2030, rechnen Sie jetzt nur noch mit 2.900 verkauften Einheiten gegenüber einer früheren Prognose von 3.500.
Und Sie haben...
Dann auch die Einschätzung für die Aktie gesenkt, um mehr als die Hälfte das Kursziel herabgestuft.
Also sie haben auf Underperform Einschätzung herabgestuft und das Kursziel um mehr als die Hälfte auf 5,40 Dollar gesenkt.
Und das ist auch der Bereich, in dem sich jetzt die genau aktuell eben...
gestern hat sie da geschlossen bei 5,41 Dollar.
Die E-Hang-Aktie, was einen Kursverlust von 59 Prozent zum Jahresbeginn betrifft.
im letzten Jahr noch im Februar bei 25 Dollar, wo man so langsam eben diese Fortschritte in Genehmigungsprozessen dann immer wieder gewürdigt hat und jetzt ist sie wirklich so massiv wieder unter Wasser und auf Niveaus von 2022 irgendwie vor jeglichen Genehmigungen.
Ich finde, das reflektiert in keinster Weise irgendwie den Fortschritt, den dieses Unternehmen wirklich im Genehmigungsprozess gemacht hat in der Technologie und die haben jetzt eine Marktkapitalisierung von 410.
Millionen, also kein Unicorn, 410 Millionen Euro.
Und wir sind so viel weiter, wir erinnern uns noch an Lilium, weil du gerade bei Frank Thelen bist, da war er auch eine der großen Investoren.
Wie weit die waren, wie die teilweise bewertet waren, auch vorbörslich.
Und ja, also das ist wirklich, finde ich, wirklich ein Schnapper.
Also wie gesagt, ich bin da selber investiert und finde es einfach.
Und da muss man halt sehen auf der positiven Seite, dass die auch international immer mehr auch Fortschritte machen, immer mehr Märkten dann präsent.
Jetzt natürlich musst du in jedem Land dir deine Genehmungen erstmal erarbeiten.
Das ist ja ganz klar.
Das ist nicht so einfach, dass du da irgendwas hin exportierst.
Aber sie machen da Fortschritte in 21 Ländern mit Testflügen, mit über 90.000 Flügen schon vertreten.
Haben jetzt den ersten Passagierflugzeug in Mexiko und Lateinamerika realisiert.
In Thailand zum Beispiel erwarten sie jetzt nach über fünfmonatigen Tests.
die Vorbereitungen für die Zulassung einer pilotenlosen Genehmigung durch die Zivilluftfahrtbehörde und so weiter und so fort.
Die machen da schon viele, viele Fortschritte.
Und deswegen finde ich jetzt diese Kursentwicklung wirklich absolut übertrieben.
Und laut durchschnittlichen Analystenbewertungen, also wie gesagt, Bank of America hat kräftig abgestuft, das durchschnittliche Kursziel liegt immer noch bei 15,90 Dollar.
Das ist ein Upside-Potenzial von 194 Prozent.
So, auch das kann man sich dann persönlich anschauen, wenn man Interesse hat und natürlich immer mit Risiken verbunden.
Die Planer aber auch in Aktien haben eigentlich bei den letzten Zahlen ihren Prognosen bestätigt, obwohl die Zahlen enttäuscht hatten.
Ganz klar auch, wollen auch Aktien zurückkaufen, also haben auch ein bisschen Cash in der Dash.
Also von daher selber nochmal die Aktie checken, wenn man Interesse hat, aber ich finde, das ist jetzt wirklich mal wieder ein Ein inverser Wert, die Aktie von eHang.
Ich habe mir nochmal angeguckt, ich habe auch eine Abstufung von JP Morgan, die haben auch auf Underweight oder auf Sell abgestuft und die haben gesagt, dass diese Zertifizierung alleine nicht mehr hilft, sondern es muss halt auch der kommerzielle Erfolg sein und dieser kommerzielle Erfolg lässt halt auf sich warten und da waren die Zahlen zum wiederholten Mal in der Enttäuschung und immer wenn du zum wiederholten Mal enttäuschst, ist halt so ein bisschen, da haben wir das Vertrauen eben weg.
Und die haben halt nicht gesagt, dass sie das Unternehmen für schlecht befinden, sondern das Timing ist einfach schlecht, dass sie halt zu wenig...
kommerziellen Erfolg zeigen und sie wieder zu eher so einer Art Zertifizierungs-Story werden.
Aber Zertifizierung alleine reicht ja nicht.
Irgendwann wird es eben auch sehen, dass was zertifiziert ist, auch irgendwie ein kommerzieller Erfolg wird.
Wenn ich das richtig, ich glaube, die brauchen auch noch gewisse Zertifizierungen.
Das eine ist, dass du die Fluggeräte und die Fluggenehmigung hast, aber die wollen ja auch noch einen eigenen Betrieb, Flugbetrieb aufbauen, so quasi touristische Flüge.
Betriebe, dafür brauchst du dann wieder nochmal extra Zertifizierung.
Das sind natürlich dann lange Prozesse.
Natürlich ist ja auch gut so.
So ist ja alles mit Sicherheits sehr relevant.
Willst du wirklich nicht, dass so ein Ding abstürzt?
Aber ich meine, die Argumentation war, dass so ein Kleinpilot das Flugzeug reingesteuert hat.
Es wäre wie in Sachsen-Renten, er ist mit seinem Diesel-Golf ins Schaufenster reingefahren.
Deswegen müssen wir jetzt das autonome Fahren einschränken.
Also das ist der Zusammenhang, finde ich, ein bisschen, dass man über Städten dann vorsichtiger wird.
Okay, kann ich verstehen, aber...
Und natürlich ist das klar, du könntest ja so ein Ding auch missbrauchen.
Aber deswegen kann man ja dann auch andere Routen fliegen.
Also wie gesagt, ich glaube, gerade haben die ja vieles auch mit in Thailand zum Beispiel von Insel zu Insel, Hopping und so weiter, wo wir früher mit irgendeinem Fischerkutter da rumfahren.
Da müsste das ja richtig ein Erfolg sein.
Das wäre ein richtig tolles, was hast du?
Und also gerade so, die wollen ja auch so immer so touristische Rundflüge an irgendwelchen.
Ja, Buchten, Küsten und so weiter.
Da ist es natürlich halt was anderes, als irgendwie nur in der Seilbahn zu sitzen mit dem Riesenrad, wenn du mit so einer automatischen Drohne da rumfliegen kannst.
Das sind so ein bisschen auch die Geschäftsmodelle, die sie entwickeln.
Aber überall brauchst du X-Rad-Zertifizierung und so weiter.
Und das hinkt hinterher, da hat man, klar.
Und von daher ist es halt dann vielleicht jetzt eben eine Einstiegschanze oder vielleicht ein Sparplan.
Kann man sich individuell angucken.
Aber wie gesagt, sie haben die Technologie und haben ja nicht nur den Zweisitzer.
Sie haben ja auch eine andere, schon sehr weit entwickelt, eine andere.
mit mehreren Passagieren, längere Strecke, was eher so dem Lilium-Typen da entsprach.
Auch in der Entwicklung haben Feuerwehrdrohungen und machen auch viel so diese Flugshows, diese Drohnenflugshows, die ja überall gelebt sind.
Also jetzt gerade ich am Nationalfeiertag in Frankreich wird es natürlich auch wieder eine große Drohnenshow.
Das ist sehr Wahnsinn.
Ich habe es in Dubai ja auch gesehen, was die da jeden Tag machen, die da so eine Drohnenshow.
Es ist spektakulär wie ein Feuerwerk und es ist halt einfach vorher automatisiert.
Also das ist natürlich auch ein Geschäftsbereich für den Bereich.
Gab es auch in Bonn hier bei der Telekom, die haben hier gefeiert.
Selbst in Bonn?
Ja, in Bonn.
Auch haben sie ein großes Tee in den Nehmen geschrieben.
Das war auch eine Drohnen-Show, die war auch sehr schön anzuschauen.
So, dann kommen wir zu unserem Thema und natürlich zu unserem Thema die Reform, der Sommer der Reform in Deutschland und die Frage, wie...
Wie kann man diese Reform interpretieren?
Ist das jetzt der richtige Weg?
Sind das die richtigen Reformen?
Ist das Land, auf dem wieder endlich durchschreitet es die Talsohle?
Auch da habe ich natürlich hier erst mal Fraktelen gefragt.
Der kann erst mal seine Meinung dazu sagen, was er zum Sommer der Reformen hält.
Und lassen wir ihn einfach mal sprechen.
Ganz ehrlich, katastrophal.
Katastrophal, weil...
Es sind keine Reformen, sondern es ist irgendein Zusammengemische.
Man sieht das ja auch zum Beispiel, diese Steuerreform, wo dann immer die 600 Euro hochgehalten werden.
Wenn man sich das durchrechnet, da bleibt einfach nicht ernsthaft was hängen.
Auf der anderen Seite gab es deutliche Steuererhöhungen.
Das ist jetzt nicht mein Thema, aber wenn man Kinder hat, dass man dann gewisse Zuschüsse bekommen hat, das ist Elterngeld und so weiter.
Das wurde irgendwie augenscheinlich ein paar Euro erhöht, aber dann wurde der Zeitraum viel kürzer gelassen und so weiter.
Also da haben sich auch schon Eltern, die das durchgerechnet haben, gesagt, das ist eine ganz klare Kürzung von diesem Programm und wir haben ja eigentlich viel zu wenig Kinder.
Oder wenn ich mit Ärzten spreche, die jetzt da diese Reform ankommen, ist es auch nicht so, dass sie sagen, ja, wir haben jetzt weniger.
Aber das macht auch Sinn, weil wir wirklich jetzt...
bessere Sachen umsetzen, sondern die Leute sagen alles, das ist ein Rumgerühre, kein echter Reform, der Deutschland irgendwie nach vorne bringt, sondern man merkt ganz genau, zwei Parteien, die komplett andere Dinge für Deutschland wollen politisch, versuchen irgendwas zusammen zu zimmern und dabei kommt so ein Mist raus.
Und dann habe ich natürlich gefragt, klar, wer so negativ ist und wir haben ja durchaus ganz positive Aspekte in diesen Nämlich die Kapitaldeckung in der ersten Säule der gesetzlichen Rente oder die Reform der Riester-Rente, was ja auch ein großer Schritt war, was viele der Koalition nicht zugedauert hätten.
Und deswegen habe ich ihn dazu nochmal gefragt und das hat er uns dazu erzählt.
Also ich finde, die Leute an die Kapitalmärkte heranzuführen, was ja ehrlicherweise von Christian Lindner stark aufgebaut wurde und jetzt dann von der Regierung als schwächere...
Punkt noch durchkommt irgendwie.
Da bin ich natürlich sehr nah dran, weil wir selber ja auch Fonds, ETFs und so weiter anbieten.
Das ist gut, das ist super, weil die Leute da reinkommen.
Ist auch gut, weil einfach überhaupt mal Depots erstellt werden und man langsam da reinkommt, ist nicht alles gut, aber es ist eine geschwächte Version von dem, was Christian Lindner erarbeitet hat.
Und jetzt wird es ganz schlimm, schaue ich mir die sogenannten Trump-Accounts, heißen die glaube ich, in den USA an, viel progressiver, viel besser.
Eine Software-Plattform, es braucht eben keinen Broker, von den guten Start-up-Leuten umgesetzt, dass die UI gut ist, wenn ich mir sehe, wie viele Accounts schon angelegt wurden.
Natürlich haben die auch viel mehr Kapital, das heißt, da geht ein Michael Dell und andere in und sagen, hey, alles, was da Familien mit einem schwierigen finanziellen Umfeld investieren, das verdoppel ich direkt und so weiter.
Also wenn man das vergleicht, dann kriegt man Tränen in die Augen, muss man ganz klar sagen.
Also katastrophal, lieber Frank Thiel.
Das ist, finde ich, das ist halt wieder dieses typisch deutsche Herummäkeln.
Wir brauchen endlich Reform.
Und dann, wenn was gemacht wird, dann ist es...
Katastrophal, also katastrophal ist wirklich überhaupt kein angemessener Begriff, finde ich.
Ich finde, wir sind jetzt endlich, endlich in einen Sommer der Reformen gestartet.
Und diese Koalition hat lange wirklich gezankt und sich beschimpft wie Kesselflicker.
Und jetzt haben sie endlich mal was zustande gebracht.
Natürlich kann man bei jedem einzelnen Punkt sagen, das tut dem weh, das tut dem weh.
Und das ist alles viel zu wenig.
Aber man muss ja mal diese Gesamtleistung würdigen, dass man wirklich mit vielen, vielen Punkten...
einfach in die richtige Richtung geht, dass man versucht, das Sozialsystem zu reformieren, dass man versucht, den Arbeitsmarkt zu reformieren, dass man versucht, zu entbürokratisieren und auch ein bisschen steuerlich zu entlasten.
Dürfen wir ja nicht vergessen, wir haben diese 33 Vorschläge zur Rentenreform, wo man sich ohne großen Streit eigentlich darauf verständigt, dass man sagt, okay, die wollen wir eigentlich so umsetzen.
Hat die Regierung nicht gemacht.
Das hat eine Reformkommission gemacht.
Das hat eine Reformkommission gemacht.
Nein, die wurden beauftragt von der Rentenreform.
Das Thema haben wir ja schon ausführlich diskutiert.
Das brauchen wir heute nicht machen.
Nein, Reformkommission beauftragt von der Regierung und dann haben sich einmütig Merz und Bars hingesetzt und gesagt, ja, so und das ist kein Wunschmenü oder wie.
Begriff, sondern das ist quasi ein Gesamtkunstwerk, hat sogar die Frau Bas gesagt und das müssen wir so in der Gesamtheit umsetzen.
Sehr beachtenswert, euer Podcast mit Jörg Rochol, dazu finde ich auch bei Alles auf Aktien, in denen ich mir auch immer im Urlaub angehört habe, da kann man wirklich noch ein bisschen Idee und auch diesen Geist, aus dem das Ganze entstanden ist.
Also da sind mir wirklich teilweise vor Rührung die Tränen gekommen, muss ich ehrlich sagen, weil ich wirklich zum ersten Mal wieder das Gefühl hatte, dass in Deutschland was vorangehen kann, wenn man in diesem Geiste weiterarbeitet.
Wie es diese Kommissionen auch mit unterschiedlichen Parteivertretern getan hat.
Das ist wirklich ein Wahnsinnsgeist.
Dann der Koalitionsausschuss mit seinen 34-Punkte Paketen, 34, 33 Punkte.
Mit wirklich ganz vielen verschiedenen Frank-Thelen.
der große Propagator der FDP.
Was hat die FDP in der Ampel denn hingekriegt?
Nichts.
Sie haben einfach nur blockiert.
Und hier hat man jetzt einfach mal geguckt, was ist zwischen zwei so unterschiedlichen Parteien wie der Union und der SPD in diesem schwierigen Umfeld, wo du links und rechts von Populisten und Extremisten eingesperrt bist, hufeisenmäßig eingekreilt bist.
Was ist da möglich?
Was trauen wir uns?
Und da muss ich wirklich auch wieder sagen, Respekt SPD, was sie plötzlich mitmachen, nachdem sie vorher immer wirklich gesagt haben, nee, das nicht, das nicht, das nicht.
Und da muss man auch sagen, klar ist das jetzt nicht der große Steuerwurf, aber auf der anderen Seite, wenn man sieht, was vorher diskutiert worden ist, dass man zum Beispiel, jetzt will man ja bloß bei der reichen Steuer so ein bisschen, finde ich auch nicht gut.
Wie gesagt, ich finde auch hier bei 250.000 Euro sind es Gehälter, die mir nix, dir nix, ein KI-Software-Programmierer dann verdient und den höher zu besteuern, könnte den eben wieder abhalten, nach Deutschland zu kommen.
Das sind die falschen Zeichen, die man setzt.
Aber gut, die SPD muss ja auch ein bisschen was kriegen und das sind dann eben Kompromisse, die gefunden werden müssen.
Gerade die Steuerreform, da würde ich wirklich Widerspruch anmelden.
Die Steuerreform ist wirklich, das Wort Reform dafür zu gebrauchen, finde ich, ist einfach frech.
weder die kalte Progression voll abgebildet worden, also selbst das haben ja frühere Kursen.
Nein, es wurde nicht gesagt, Steuerreform wurde nicht gesagt, Steuerentlastung.
Es ist keine Entlastung.
Die kalte Progression ist nicht komplett abgeschafft worden.
Es ist der Grundfreibetrag ausgeweitet worden, was ohnehin...
qua Verfassungsnorm gemacht werden muss.
Und das Zweite, was gemacht worden ist, es sind ein bisschen die Sachen angepasst worden, ab wann ein Steuersatz greift.
Das ist hinter der kalten Progression zurückgeblieben.
Also man hat weniger entlastet.
Und dann hat man oben noch mehr höheren Satz reingebracht.
Das ist mittlerweile über 50 Prozent.
wenn du den Solidaritätszuschlag noch dazu nimmst, was auch ein Signal ist für alle Leute.
Und es geht nicht nur um den Software-Ingenieur, der irgendwie viel verdient.
Es geht um ganz viele Unternehmen, bei denen einfach die Einkommenssteuer greift und die nicht nach Kapitalsteuer versteuert werden, sondern wo du einfach ein Unternehmen bist und dann einfach die Einkommenssteuer greift.
Und dann hast du plötzlich...
Eine viel höhere Steuer.
Es ist eher eine Steuererhöhung.
Und wenn ich dann noch sehe, du hast das Zweite gesagt, man hätte die Sozialreform gemacht.
Das Einzige, was man da gemacht hat, ist, was positiv ist, haben wir besprochen, das ist der Einstieg in die Kapitaldeckung.
Das wäre jetzt einfach sagen, nur der Einstieg in die Kapitaldeckung ist ja nicht was anderes zurückgebaut worden, sondern ist ja zusätzlich erhoben worden.
Das sind ja zwei Prozentpunkte.
die Lohnnebenkosten weiter steigen.
Es werden die Lohnnebenkosten für die Rente auch noch sonst weiter steigen.
Da ist man dann irgendwann von heute 18,6 und dann irgendwann bei 22.
Und es ist mitnichten irgendwie geschafft worden, dass wir die Lohnnebenkosten nach unten bringen.
Und auch bei der Gesundheitsreform, das ist für mich noch ein Beispiel, hat man am Ende, wenn man geguckt hat vorher, wie es geplant war, wer zahlen sollte und wer belastet werden sollte.
hat man am Ende eher wieder auf Einnahmen gesetzt.
Nämlich man hat die Beitragsmessungsgrenze mal eben um 300 Euro erhöht.
Und man hat die Mitversicherung, das war auch in dem Gutachten mit drin.
Und man hat noch weitere Steuern erhöht.
Man hat die Tabaksteuer erhöht.
Man kommt mit der Zuckersteuer um die Ecke.
Also für mich ist das, ich würde es auch nicht katastrophal nennen, weil ich finde die erste und die dritte Säule in der Altersvorsorge, dass die Kapital gedeckt wird und dass wir endlich mal diese formale Deite Riester-Rente wegbekommen, finde ich auch positiv.
Und das ist durchaus ein System, was langfristig gut funktioniert.
Die Steuerreform oder die Steuersache, das wird überhaupt keiner spüren, weil das wirst du ja alleine über die höheren Lohnnebenkosten wieder, das kriegst du ja weggenommen.
Das kannst du vergessen.
Und wenn du noch rauchst, kriegst du das über die Tabaksteuer weggenommen.
Und wenn du noch eine Cola oder einen Red Bull trinkst, kriegst du auch das noch weggenommen über die Zuckersteuer.
Das ist ja die Chapit-Steuer.
Da wird nichts.
Du musst ja noch rauchen anfangen und dann finanzierst du endlich mal den Geld.
Ja, aber das ist doch wieder so eine Steuer, so ein paternalistischer...
Kram, ich sag dir, was gut ist, mach das so und so und dann wird da einfach noch weiter.
Darum geht es nicht.
Es geht einfach darum, dass Raucher wahnsinnig, aber die Tabaksteuer, was Raucher für wahnsinnige Kosten für die Allgemeinheit, für das Gesundheitssystem und für die Gesellschaft.
Wo soll die Steuer hinfließen?
Da sieht man ja wieder, wie es funktioniert.
Sie soll nur zum Teil in die GKV fließen, in die Gesundheit, man soll zum Teil in den Haushalt fließen.
Das ist doch das ist doch Augenwischerei, was hat man sonst mit dem Haushalt gemacht?
Ja, weil aus dem Haushalt heraus ja auch viel Quersubventioniert wird und wurde, ja, in der GKV, bei Gesundheitskosten, bei den anderen volkswirtschaftlichen Schäden, die Raucher verursachen.
Also da, da habe ich ja wirklich am aller wenigsten mitgeleid.
Ja, nein, nein, das ist auch okay.
Hendrik Streeck hat das bei uns in der Meinungsfreiheit, wofür er arg geprügelt wurde, das Beispiel erzählt von seinem Vater, er hat gesagt, Früher sind die Raucher mit 55 gestorben und heute, weil sein Vater war das der Fall, der mit Lungenkrebs dann gestorben ist, hat er dann nochmal die teuerste Behandlung seines Lebens bekommen und ist dann glaube ich ein halbes Jahr später oder so, hat er das beschrieben.
gestorben.
Und da sieht man nochmal, wie gerade zum Ende hin dann wahnsinnige Kosten entstehen und vorher schon durch Arbeitsausfall, was auch immer, diese gesamtwirtschaftlichen Kosten des Rauchens.
Natürlich ist jetzt die Gefahr da, dass die Leute auf den Schwarzmarkt ausweichen.
Da muss man halt dann den Zoll wieder verstärken.
Das kann nicht das Argument dann immer sein, dass man sagt, okay, dann mache ich aber Schwarzmarkt.
Nein, aber das Argument ist doch...
Oder wir gehen auf den Schwarzmarkt.
Das Argument ist doch, dass du, wenn du eine Reform machst, kann doch nicht nur 80% der Reform darin bestehen, dass du die Einnahmeseite erhöhst, sondern die Reform muss doch darin bestehen, dass du auch mal dich beschneidest.
Dass du auch mal sagst, ich will weniger ausgehen.
Was haben sie gemacht im Haushalt?
Sie haben im Haushalt gemacht, sie haben alleine für diese Bereichsausnahme Verteidigung.
Da sind die Kosten für völkerrechtswidrig angegriffene Staaten.
Was hat das jetzt mit der Verteidigung zu tun?
Moment mal, du schmeißt jetzt wieder alles durcheinander.
Wir kommen gerade von der Gesundheitsreform und jetzt kommst du zu den Verteidigungsausgaben, die von der Schuldenbremse ausgenommen sind.
Darf ich dieses Argument zu Ende führen?
Ich bin gespannt, wo es endet.
Ich wollte nur sagen, diese Reform wäre eine Reform, wenn man auch an den Ausgaben was tut.
Da an dieser Ausgabensache wird sehr wenig getan.
Und das siehst du auch sehr schön, wenn es darum geht, den Haushalt dir anzusehen, welchen Geist diese Regierung atmet, weil du ja auch gesagt hast, diese Regierung hat sich aufgerafft, mal richtig was zu machen.
Und wenn du dir den Haushalt anguckst, haben sie A.
in die Kasse gegriffen, wo die Rücklagen noch vom Schäuble drin waren, was sie nie machen wollten.
Da haben sie einen Teil rausgenommen.
Und das Zweite, was sie gemacht haben, sie haben alleine 85 Milliarden neue Schulden für Bereichsausnahme, Verteidigung gemacht, was aus der Schuldenbremse rausgenommen worden ist.
Und da haben sie alles reingenommen, vom Zivilschutz über die Ukraine-Hilfe.
Jeder Kram, jede Brücke, die du baust, ist mittlerweile, kann ein Panzer rüberfahren und du machst daraus ein Ding.
Und die Idee, das 500 Milliarden Infrastrukturprogramm mal für Infrastruktur zu machen und zusätzlich was zu schaffen, ist völlig an Absurdum geführt, weil du überall das machst.
Dieses Thema haben wir schon tausendmal diskutiert.
Da kommst du immer wieder drauf.
Darf ich zu Ende reden?
Du sagst immer, ich würde dir in Zwoord treten.
Der Geist der Regierung funktioniert einfach überhaupt, da kann ich kein Reformeifer sehen.
Reformeifer wäre, wenn du gesagt hättest, Wir werden auch an den Ausgaben was sparen.
Und aus den Ausgaben wird fast nichts gespart.
Und daran erkenne ich, dass das Geld anderer Leute auszugeben und noch mehr Einnahmen zu generieren, dann zu sagen, das ist ein Gesundheitsfortschritt, wenn ich irgendwie eine Tabaksteuer höre, das kann ja jeder.
Aber mal zu sparen, das wäre mal eine richtige Sache zu wissen.
Und das sehe ich nicht und deswegen kann ich auch kein Reform einfach da erkennen.
Warum schreien jetzt die ganzen Kliniken auf, dass sie alle pleite gehen?
Warum schreit die Pharmabranche auf, wenn es da keine Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen gibt?
Das ist ja zum Beispiel ein Faktor, wenn man sagt, diese Reform ist sogar schon durch den Bundestag im Bundesrat gegangen.
In einem Tempo haben die diese Reformen gesetzt, wo Gesundheitsreformen mit diesen wahnsinnigen Widerständen, weil jeder Lokalpolitiker irgendwo ein Krankenhaus hat, das er verteidigt.
Man muss doch mal wirklich die Realpolitik sehen und sehen, was einfach demokratisch möglich ist und wo jeder schreit und dann wähle ich aber die AfD, wenn es hier nicht so ein Krankenhaus mehr gibt.
Und diese Widerstände.
Und das alles in ein Gesamtkonzept zu gießen.
hier so mehrere große Reformen draus zu machen, das finde ich wirklich bewundernswert.
Weil es alles in die richtige Richtung geht.
Und es geht natürlich in Richtung, dass auch dadurch Ausgaben gekürzt werden.
Aber natürlich nicht von heute auf morgen.
Ich meine, die anderen beiden Reformen sind ja noch nicht mal durch den Bundestag.
Wie sollen die sich jetzt im Haushalt schon niederschlagen?
Das geht natürlich nicht.
Aber du legst jetzt die Basis.
Das war genauso bei der Agenda-Reform.
Das hat auch Jahre gedauert, bis in die 2010er Jahre, bis dann Frau Merkel das Ganze ernten und verfrühstücken konnte mit der SPD als Koalitionspartner.
wieder großzügig wie Kamellen, wo du gerade im Rheinland bist, hier vor die Leute geworfen hast.
Das hätte man damals nicht tun dürfen.
Das war ja die Ursünde.
Und jetzt dreht man das Rad zurück.
Das muss man doch wirklich mal sehen.
Jetzt zum ersten Mal, wirklich seit der Agenda-Reform, wird wieder reformiert.
Und das ist der ganz, ganz große Fortschritt.
Und da gibt es, wie gesagt, diese ganzen Einzelmaßnahmen, kann man immer sagen, ist alles viel zu wenig.
Klar ist es keine große Steuerreform, aber immerhin keine große...
Es ist eine gewisse Verschiebung und eine gewisse Entlastung bei unteren und mittleren Einkommen.
Die ist nicht groß, ich gebe dir vollkommen recht.
Das ist jetzt nichts, was irgendwie die Wirtschaft ankurbeln wird.
Aber da gibt es überall so ein paar Kleinigkeiten, wo man sagt, es geht in die richtige Richtung.
Jetzt zum Beispiel die Lockerung des Königinenschutzes, wenigstens für Topverdiener.
Man weiß doch, das ist doch alles Dinger, wo die Gewerkschaften jedes Mal aufschreien, das ist ein Sündenfall.
Und dass das die SPD mitmacht, muss man sagen.
Respekt, ja.
Und dann schießt man sich jetzt ein auf die telefonische Krankschreibung.
Okay, da wird am meisten darüber diskutiert, als wäre dieses ganze Reformpaket nur die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und eine Art Testpflicht ab dem ersten Tag.
Wichtiger finde ich eben auch Zukunftstechnologien, Förderung, das ist alles noch ein bisschen allgemein.
Aber auch, was man endlich mal sagt, das sind ja auch alles Sachen, Sozialleistungsmissbrauch bekämpfen durch stärkeren Datenaustausch.
Neulich dieser Jobcenter-Mitarbeiter, der das erzählt hat, auch im Ron-Symer-Podcast.
Das ist daran eben mangelt.
Das sind jetzt Dinge, die endlich mal angegangen werden.
Datenschutz vereinbaren, Bögeratrie aufbauen, alles kleine Dinge, Netzausbau.
beschleunigen, all das wird dafür sorgen, dass es auch die Einnahmenbasis geht.
Es geht ja weniger um, wir müssen uns jetzt gesund sparen oder krank sparen, sondern es geht darum, dass wir das Land wieder ins Wachsen bringen und dass die Steuereinnahmen steigen.
Das ist ja das Entscheidende, wenn man einen Wachstumsmotor ankürbelt.
All das geht in die richtige Richtung.
Klar könnte man bei jedem Einzelnen sagen, da müsste mehr kommen.
Und wenn wir eine Diktatur werden, wo irgendwie jemand, ein Ökonom regieren würde, würde er sicherlich das anders umsetzen.
Aber wir sind halt in der Demokratie.
Da müssen immer Kompromisse gefunden werden zu jedem Einzelpunkt.
Und deswegen finde ich das...
Ist das wirklich so ein guter erster Aufschlag?
Da muss mehr kommen, ist doch keine Frage.
Aber das auch wieder zu zerreden und das ist dann wieder so dieses typisch Deutsche.
Also jahrelang, willst du eine Reform machen?
Dann kommt der Lindner und boykottiert alles, geht überhaupt nichts voran und wird abgewählt dafür.
Jetzt hat man wirklich zwei unterschiedliche Parteien aus unterschiedlichen Dingen.
Wir fangen an mit Reformen und ich finde dafür muss man einfach sagen, Weiter so, ja.
Mehr davon, aber bitte in die Richtung stimmt und wir müssen mehr in diese Richtung gehen.
Also was jetzt die Gesundheitsreform anbetrifft, da haben die Krankenhäuser ja nochmal einfach mal was hinten drauf gekriegt.
Die Länder haben nochmal eine Milliarde oben drauf gekriegt.
Die musste man ja auch bestechen, damit sie überhaupt irgendwie mitmachen.
Also insofern, auch da ist irgendwie noch hintenrum Deals gemacht worden, die den Effekt so ein bisschen auskontern.
Aber es ist...
keine, also die einzige Subvention, die abgeschafft wurde, die größer war, war die Handwerker-Dienstleistung, ist abgeschmolzen worden.
Dann frage ich mich aber, wenn du die Handwerker-Dienstleistung abschmilzt und dir eh mit den Handwerkern dich anlegst, ja, dann schaffst du sie doch ganz ab.
Du machst doch nicht einfach nur einen Teil, die Leute sind trotzdem sauer und du hast doch nicht mal richtig Einnahmen darüber generiert.
Es sind doch lauter Sachen, die halb gar, die, die, weiß ich nicht, nicht wirklich, also die nicht von einem richtig großen Reformen.
Das Einzige, wo ich wirklich, wo ich sage, das ist, Gelungen ist diese Rentenreform, die aber von Experten vorangetrieben worden ist und nicht von der Politik.
Und alles, was von der Politik gemacht worden ist, Oder wo die Politik nochmal rangegangen ist wie über die Gesundheitsreform.
Das ist leider verschlechtert worden.
Und da kann ich auch keine richtige Richtung.
Und die Gesundheitsreform, da kannst du ganz sicher sein, da wirst du demnächst weitere Defizite bei den gesetzlichen Krankenkassen machen.
Du hast bei der Lohnfortzahlung von Beamten, die sind weiter unbegrenzt bis dahin aus.
Nichts ist daran gemacht worden.
Ich meine ehrlich, wie kann ich denn sowas machen?
Also da muss ich auf jeden Fall sagen, okay, wenn hier alle anfassen müssen, dann muss ich die Lohnfortzahlung von Beamten.
bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, da muss ich auch mal was dran machen.
Oder, oder?
Absolut.
Bei Beamten, da bin ich auch weniger vor Beamten und diese Privilegien, die Beamten haben und diese, was die für Krankentage haben, wenn man es aus dem Bekanntenkreis hört, von Leuten, die da irgendwie...
mit dem öffentlichen Dienst, wie lange die sich krankschreiben lassen.
Das ist wirklich ein Unding.
Bin ich absolut bei dir.
Da müsste man unbedingt noch mehr ran.
Es gibt noch viel zu tun, aber wie gesagt, ein Anfang ist gemacht und es gibt auch Entlastungen für Betriebe.
Interessant finde ich ja auch noch, dass man extra reingeschrieben hat und ein Gesetz machen will, das die Verstaatlichung, was mich als Vonovie-Aktionär dann gefreut hat.
die Verstaatlichung von Mietwohnungen, die Vergesellschaftung per Gesetz unterbunden werden soll, dass man eben diese Berliner sozialistischen Ideen nochmal per Gesetz dann quasi rausbremsen muss, ist natürlich auch schon wieder fast ein Armutszeugnis für Deutschland, weil meiner Meinung nach das komplett gegen die Verfassung widerspricht und da wird ja immer argumentiert mit einem Artikel 15 und die Linken gehen ja schon wieder Sturm gegen dieses Gesetz und so weiter, als ob irgendwie wirklich diese Irrglaube zu glauben, dass man, wenn man hier irgendwas sozialisiert, verstaatlicht, vergesellschaftet das, dann ist es den Mietern besser gehen.
Wird den paar Mietern, die da in diesen Wohnungen sitzen.
Ich glaube, dieser Artikel 15 im Grundgesetz, der ist ja entstanden in der Nachkriegszeit, wo wirklich Wohnraum für die ganzen Flüchtlinge aus den Ostgebieten, ich meine, da hört man ja von Leuten, da wurden ja wirklich Immobilien einfach wirklich zwangsbesetzt.
Da wurden dann Flüchtlingsheim, dann kann man gerne mal Wohnungen verstaatlichen und dann aber die Miete rausschmeißen und sagen, okay, mach mal ein Flüchtlingsheim rein.
Das möchte ich dann sehen, wie dann da auf Stand ist.
Nein, aber es geht nicht darum, dass man Wohnungen verstaatlicht, damit ein einzelner Mieter da schön eine günstige Miete hat, der besser Verdiener ist und da seit ewigen Zeiten drin wohnt.
Das kann nicht das Argument sein und ich glaube, dieses Gesetz hilft zum Beispiel wirklich, dass Planungssicherheit wieder entsteht für Investoren, wenn das durchgeht, dass man wirklich ein klares Signal setzt, hier gibt es keine sozialistischen Versuche in Deutschland und wenn du hier investierst, das haben ja dann am Tag vorher sogar noch die Berliner Banken schon gewarnt, diese Verstaatlichungsideen.
wirklich auch massiv dann auf den Beleihungswert von Immobilien, weil die wollten ja die verstaatlichen und irgendwie nur zur Hälfte ungefähr entschädigen, das hätte dann Konsequenzen für die komplette Beleihung von Immobilien, auch für den Privatkunden, dass dann die Zinssätze steigen, Beleihungssätze fallen, weil du ja quasi dir als Bank nicht mehr sicher sein kannst, dass du quasi das Pfandrecht an diesem gesamten Wert hast.
Also das sind ja Konsequenzen, diese ganzen Linksparteien in ihrem Diese linken Parteien, das sind ja die Linke, aber auch die Teile der Grünen, die sie in Berlin vorantreiben und auch die SPD teilweise mitteliebäugelt.
Auch da Respekt, dass die SPD auf Bundesebene sowas klar eine rote Linie...
einen Rutsstoppschilder vorsetzt für solche Ideen, weil das verunsichert nicht nur Berlin, das verunsichert ganz Deutschland, wenn es hier sozialisiert wird.
Dann kann sich kein Investor irgendwo mehr sicher sein für irgendwas, was er investiert und das war zum Beispiel für mich persönlich.
Da hat die Bonovi-Aktie an dem Tag über 6% zugelegt.
Leider ist es alles wieder verfrühstückt worden durch den Zinsanstieg jetzt infolge des Ölpreisanstiegs.
Aber das war einfach eine klare Zeichen auch, dass es eben ein gutes Signal ist, dass man mit diesem Gesetz endet.
Ja, und Berlin haben wir jetzt ja auch einen neuen Spitzenkandidaten von der CDU.
Obwohl, ich glaube...
Ich war dieses Jahr bei der Jahresfeier der Humboldt-Stiftung, das ist so eine Wissenschaftsstiftung, war ich irgendwie eingeladen im Bode-Museum.
Und da hat natürlich der Kollege Wegner sich mal wieder entschuldigen lassen und von seinem Finanzsenator vertreten lassen.
Und da war er halt der, ich glaube, Ewald oder wie er heißt.
Und dann dachte ich so, wer ist das?
Dann habe ich den mir angeguckt und gesagt, das ist der Finanzsenator.
Müssen wir nett sein, der ist ja für die Stiftung auch zuständig, der gibt die Gelder dafür.
Und das ist wirklich sehr blass.
Das macht einen sehr blässlichen Eindruck.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der irgendwie Berlin noch bis September irgendwie A kennt ihn keine Sau und B, ich weiß es nicht.
Aber der Wegner hat so eine Abwehrreaktion mittlerweile verursacht.
Er wäre ja nicht koalitionsfähig gewesen, weil er gesagt hat, mit dem können wir nicht koalieren.
Und viele waren halt einfach ein No-Go, den zu wählen, die gerne vielleicht die CDU gewählt haben.
Und dann Wählen diejenigen vielleicht dann doch jetzt CDU, weil es die einzige wirkliche bürgerliche Alternative ist, um dann irgendwie auch Rot-Rot-Grün zu verhindern.
Nicht die AfD, weil die wird dann eher dafür sorgen, dass Rot-Rot-Grün ja in die Macht kommt.
ist das möglicherweise eben doch einfach, es war natürlich einfach Notrexen.
Natürlich unbedingt, also die Gegner wollte ich auch nicht haben.
Also die Alternative ist jetzt...
Eine absolute Notbremse, das ist das Wort.
Die man da gezogen hat und aber quasi wirklich in letzter Minute, aber der andere hat einfach komplett Vertrauen verspielt bei allen.
Ich meine, wenn du so unverlässig bist und so...
Kommunikative Fehler, Max.
Das hat er ja auch im Welt-TV-Interview damals.
Da hat er auch nochmal diese schön geredet oder eben falsch dargestellt.
Ich habe ab 8.08 Uhr.
Ich habe ab 8.08 Uhr.
Habe ich telefoniert.
Er hat nie telefoniert.
Er hat uns sprach nachredet.
Er hat doch mit seiner Tussi und sich zum Tennisspiel verabredet.
Sondern doch nicht der Bundeskanzler.
Es war auch 12 Uhr das Tennisspiel, nicht erst 13 Uhr.
Ja, auf jeden Fall haben wir in Berlin.
Wenigstens können wir jetzt jemand anders wählen, aber ich bin mal gespannt, was da passiert.
So, jetzt haben wir eigentlich die Welt komplett umrundet.
Du bist wieder zurück.
Wir haben uns auch wieder zünftig gestritten.
Das ist also alles dabei.
Und wir wollen jetzt ja nicht wieder so drei Stunden...
Wir hatten nach Pip Klöckner den Kontrastauftritt.
Ich finde, das du ja selbst...
Ja, vielen Dank nochmal an Pip für die Urlaubsvertretung.
Ich habe mir beide mehrere Etappen, das war ja schon eine kleine Netflix-Miniserie.
Ich wusste nicht, wie viel Anlauf ich da gebraucht habe.
Aber kann man auch...
Das kann man machen.
Ich bin auch zwischendrin ab und zu mal eingeschlafen.
Aber die schmeichelstimme Pip kann auch.
Da kann man auch gut schlafen.
Bitte was?
Nein, ich meine, Pip hat wirklich...
immer wieder viele gute Argumente.
Ihr habt ja viele Themen diskutiert in einer Folge, die wir über Jahre diskutiert haben.
Da war ja alles nochmal drin.
Die Startup-Idee von Pip, seinen Bullen in der ersten Folge, habe ich mir ein paar Aktien gekauft davon tatsächlich.
Ah, Bending Spoon.
Benning Spoon, Komoot, V-Transfer.
Das ist spannend.
Von digitalen Geschäftsmodellen.
Und aus Italien dachte ich, das wäre ja etwas, was ich hätte mitbringen müssen.
Stimmt.
Dann habe ich etwas aus Finnland mitgebracht.
Benning Spoon ist wirklich eine spannende Geschichte.
Wie man aus alten B2C-Geschäftsmodellen noch irgendwas zusammenbindet und noch effizienter macht.
noch versucht, ein Abonnement-Modell drauf zu legen, wo eben viele Kunden bisher sind, aber die alle umsonst das nutzen.
Bin gespannt, ob das aufgeht.
Auf jeden Fall eine spannende Idee.
Ja, und dass man da gewisse Synergieeffekte hat im Backoffice.
Gut, alleine kannst du Kosten sparen.
Aber es ging um Monetarisierung.
Ja, genau.
Und dann hat man verschiedene Erfahrungen auch mit Monetarisierung.
Da kann man ja auch mal das eine oder andere Abomodell beim anderen ausprobieren.
Ich glaube schon.
dass da Erfahrung und Synergieeffekte dann schon wertsteigert wirken können.
Und klar, so Sachen wie Komoot sind ja einfach, die haben ja wirklich super Leitstellungsmarkmal.
Da war ich auch immer ein großer Fan davon.
Und finde auch, dass es ein bisschen schwieriger geworden ist, seitdem die es übernommen haben.
Aber gut.
Naja, also haben wir die Welt um 100.
Und nächste Woche sind wir wieder beide im Studio.
Wunderbar, da bin ich wieder von der Baustelle zurück.
Erstmal sind wir diesen Freitag, bis wir schon wieder von der Baustelle zurück.
Stimmt, beim Podcast muss man ja auch schon.
Da gibt es wieder Defner und Zschäpitz in TV bei Welt TV um 17.45 Uhr.
Reinschalten oder danach als Podcast anhören.
So ist es.
Und ansonsten sagen wir einfach wie immer Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär, Defner und Zschäpitz.
