# Navigating Water Megatrends and Alcohol Sector Shifts

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-07-10

## Transcript

Wir beenden die Woche mit zwei flüssigen Megatrends.
Erstens schauen wir, wie man vom immer steigenden Bedarf nach Wasser profitieren kann.
Zweitens, ob der Crash der Alkoholaktien so langsam mal einen Tiefpunkt erreicht hat, ähnlich wie bei Tabakaktien, wo es ja ein krasses Comeback gab.
Und davor gibt es natürlich die aktuellen News.
Mein Name ist Noah Leidinger.
Heute ist Freitag, der 10.
Juli.
Und das ist ohne Aktien wird schwer.
Dieser Podcast wird wie immer unterstützt von Scalable Capital.
Und bei Scalable Capital ist es ja so, dass man schon seit 2020 auswählen kann, auf welchem Handelsplatz man handeln will.
Und ich habe gute Nachrichten für alle von euch, die gerne auf Xetra handeln.
Da halbieren sie jetzt nämlich die Gebühren.
Mehr Infos gibt es wie immer in der Beschreibung.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Obwohl der Krieg im Iran sich gestern nicht beruhigt hat und die USA den Iran weiter bombardiert haben, hat sich die Börse deutlich entspannt, auch getrieben, vor allem getrieben von den Chip-Aktien, die sich wieder erholt haben, nachdem sie in den letzten Tagen ziemlich stark bergab ging.
Richtigen Auslöser dafür gab es eigentlich nicht, aber es ist ja gerade wirklich jeden Tag so, dass die ganzen Chip-Aktien entweder alle steigen oder alle fallen.
Und da sieht man, wie nervös dieser ganze Markt ist.
Und dass da in die eine oder andere Richtung mal wirklich mehr und was Nachhaltigeres passiert, könnte in den kommenden Wochen kommen, wenn nämlich diese ganzen Firmen ihre Quartalszahlen vorliegen.
Und spannend wird auf jeden Fall auch, was heute passiert.
Da wird ja Eski Hynix, der südkoreanische Speicherchip-Hersteller, an der Nasdaq an die Börse gehen.
Wie gut oder schlecht das funktioniert, könnte sich dann auch auf die anderen Chip-Aktien auswirken.
Aber jetzt genug Prognosen und erstmal zurück zum gestrigen Börsentag.
Insgesamt war die Stimmung wie gesagt wieder besser und in Deutschland haben da noch ein paar einzelne Aktien besonders stark performt, zum Beispiel der Laborausrüster und Medizintesthersteller Kiergen.
Die war mit einem Plus von über 10% sogar ganz oben im DAX und Grund dafür ist ein Bericht von Bloomberg, laut dem einige Private Equity Investoren wie EQT, Advent und KKR Interesse an der Übernahme von KIAGEN haben.
Und für die Private Equities könnte das Ganze auch deshalb spannend sein, weil in den letzten Monaten ein paar Strategen, also andere Pharma- und Medizinfirmen, KIAGEN Konkurrenten gekauft haben oder Firmen, die sowas ähnliches zumindest machen.
Merck in Deutschland hat sich zum Beispiel Biotechnik gekauft und dann nachher in den USA die Firma Massimo.
Da gibt es also für die Private Equities schon mal ganz realistische Kandidaten, an wen die dann in ein paar Jahren ihre Firma wieder verkaufen können.
Und gleichzeitig kann es sein, dass zum Beispiel Merck auch Interesse an Kiergen hätte, aber sie jetzt nicht zwei große Deals auf einmal machen und in ein paar Jahren, wenn die Private Equities wieder verkaufen wollen, eben schon.
Übrigens war gestern generell ein sehr guter Tag für deutsche Pharma-Aktien oder Pharma-Lieferanten.
Der Pharma-Verpackungshersteller Shot Pharma ist zum Beispiel auch über 10% gestiegen, weil sie dieses Jahr mit 5-6% wachsen werden.
Bisher war die Prognose eher so 2-5%, also deutlich vorsichtiger.
Grund dafür ist wohl unter anderem, dass Sie sich mit einem wichtigen Kunden für Glasspritzen geeinigt haben und zwar genau mit dem Kunden, der in den letzten Jahren für einige Probleme gesorgt hat.
Und es gab sogar noch eine gute News in Deutschland.
Und zwar will der Motorenhersteller Deutz schon länger sein Rüstungsbusiness ausbauen.
Und dafür machen sie jetzt die größte Übernahme der Firmengeschichte und kaufen für so 1,6 Milliarden Euro die Flensburger Fahrzeugbaugesellschaft.
Die bauen Spezialfahrzeuge fürs Militär, zum Beispiel Panzer mit einem Baggeraufsatz.
Spannend ist an dem ganzen Deal, dass Deutz ja selbst an der Börse nur 1,3 Milliarden wert ist.
Sie kaufen also eine Firma, die fast größer ist oder zumindest gleich groß.
Und nach dem Zukauf wird dann wirklich aus diesem Motorenhersteller mit bisschen Rüstungsvision eine halbe Rüstungsaktie.
Und das fand gestern auch die Börse gut.
Die Aktie ist so um die 6% gestiegen.
Und dann noch keine großen Kursbewegungen, aber trotzdem eine ganz gute Nachricht aus Indien.
Am Mittwoch hat ja Christian noch darüber gesprochen, dass es die klassischen indischen IT-Dienstleister wie Tata Consultancy oder Infosys nicht ganz so einfach haben, weil es einfach große Sorge gibt, dass ihr Business in den nächsten Jahren von KI ersetzt wird.
Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, und das hat man gestern an den Zahlen gesehen, dass der Gewinn letztes Quartal bei Tata Consultancy um 5% gestiegen ist.
Die Sorge vor KI ist also nicht unberechtigt, aber aktuell sieht es auch noch nicht super schlecht aus.
Super gut sieht es in Sachen KI dafür bei den Kollegen von Computer Center aus.
Ähnlich wie Tata ist das auch eigentlich schon ein älteres Tech-Business und Computer Center verkauft ganz einfach gesagt IT-Infrastruktur an Firmen.
Sie haben aber auch in den letzten Jahren durch ein paar große Kunden wie Tesla, Meta oder XEI den Sprung ins Rechenzentrumsbusiness geschafft und helfen den großen Kunden da beim Bau der Rechenzentren und bei der Orga von den einzelnen Teilen.
Und deswegen haben sie gestern auch gesagt, dass sie ihren Gewinn im ersten Halbjahr circa verdoppeln werden.
Die Aktie hat danach 7% zugelegt.
Und ist generell eine der besten Aktien im Fuzzi 100, also dem DAX der Briten.
Der ist aber übrigens gestern trotzdem gefallen, obwohl die Börsenstimmung ja ganz gut war.
Und das liegt vor allem an der zweitgrößten Aktie im Fuzzi 100.
Das ist nach HSBC AstraZeneca.
Und zwar ist ein Herzmedikament von AstraZeneca in der dritten Studienphase gescheitert.
Das ist die Phase, wo Investoren schon eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit sehen, dass das Medikament durchkommt.
Und deswegen war die Enttäuschung gestern auch ziemlich hoch.
Dazu kommt noch, dass viele Investoren meinten, die verlorenen Umsätze von dem Medikament sind gar nicht das große Problem, aber das Management war gerade bei dieser Studie extrem optimistisch.
Sie haben sogar die Anzahl an Patienten, die mitgemacht haben, auf 1400 verdoppelt, weil sie eben ein großes Ergebnis haben wollen, weil sie so selbstbewusst waren, dass das Medikament funktioniert.
Dass es jetzt nicht funktioniert hat, bringt also einfach so einen allgemeinen Vertrauensverlust und die Aktie ist gestern um die 10% gesunken.
Und nicht viel Vertrauen haben zum Abschluss die neuen Zahlen von Pepsi gebracht.
Die meinten, dass sich die gestiegenen Benzinpreise nämlich sehr stark aufs Business auswirken, vor allem in den USA.
Und sie merken einfach, dass Kunden weniger spontane Käufe machen, zum Beispiel in Convenience Stores.
Dazu kommt außerdem der Effekt, dass Pepsi die Preise reduziert hat, um eben mehr Kunden zu kriegen.
In Nordamerika war aber jetzt im Snack-Business das Verkaufsvolumen konstant.
Weil sie aber die Preise gesenkt haben, ist der Umsatz sogar gesunken.
In den letzten Jahren war ja oft das Gegenteil der Fall.
Das Verkaufsvolumen war konstant oder ist gesunken, aber über Preise konnte man trotzdem den Umsatz steigern.
Spannend fand ich auf jeden Fall auch, dass es international deutlich besser läuft und in Europa meinte Pepsi, dass daran auch die Weltmeisterschaft schuld ist oder zumindest geholfen hat, die Geschäfte anzutreiben.
Und damit zum Abschluss noch zu zwei kurioseren Themen, die mir aufgefallen sind.
Erstens hat der Trading-Gigant Saskuhana 500 Millionen Dollar zur Seite gelegt, um eine Art WM-Versicherung für Firmen zu bauen.
Also Sponsoren von Nationalmannschaften oder die nationalen Sender mit den Sportrechten können sich dagegen absichern, wenn ihr Team ausscheidet und ihnen dadurch Umsätze wegfallen.
Und diese Versicherung wiederum will Saskuhana über Prediction Markets abbilden, indem sie eben einfach gesagt gegen die jeweiligen Teams wetten.
Und zum Abschluss haben die Tennis-Fans unter euch sicher mitgeregt, dass Zverev heute im Wimbledon-Halbfinale gegen Arthur Ferry spielt.
Das ist sportlich schon mal überraschend.
Es ist aber vor allem überraschend, weil sein Vater ein sehr erfolgreicher Hedgefondsmanager ist.
Und zwar hat der während der Finanzkrise Cennavari gegründet, einer der größten Investoren für Spezialkredite mit immerhin 6 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen.
Es gab mal so eine Zeit vor ein paar Jahren, da wurde an der Börse sehr viel über Megatrends gesprochen, wie demografische Wandel oder die global steigende Wassernachfrage.
Mittlerweile wird das alles so ein bisschen übertönt von den großen Themen wie KI und Rüstung.
Aber Wasser zum Beispiel ist ja immer noch ein riesiges Thema und deshalb gibt es jetzt mal wieder ein Update von Christoph.
Wir wollen ja mal bewusst nicht über KI reden, aber ganz ohne KI und Chips geht es auch bei Wasser nicht.
Allein Googles Rechenzentren haben zuletzt über 30 Milliarden Liter Wasser pro Jahr verbraucht.
Dazu kommen eben klassische Treiber, wachsende Städte, Klimawandel und eine alte Infrastruktur, in die massiv investiert werden muss.
Mitverdienen kann man daran auf verschiedene Arten.
Die erste sind klassische Versorger, also die Firmen, denen die Leitungen gehören.
Der größte in den USA ist American Water, der über 14 Millionen Menschen versorgt.
Das Business ist reguliert, genau wie bei Stromnetzen.
Behörden legen also fest, wie viel die Firma verdienen darf.
Das macht die Erträge einerseits sehr planbar, andererseits werden sie so aber auch gedeckelt.
Dafür gibt es seit 17 Jahren eine steigende Dividende und aktuell rund 2,5% Dividendenrendite.
Außerdem ist gerade Bewegung im US-Wassermarkt.
American Water schluckt nämlich den Konkurrenten Essential Utilities.
Der Deal soll 2027 durch sein.
Zusammen kommen die beiden dann auf einen Unternehmenswert von rund 60 Milliarden Dollar und es ist der größte Deal der Branche überhaupt.
Die Aktie von American Water hat auf Sicht der letzten fünf Jahre 15 Prozent verloren, aber nicht, weil das Geschäft schwächelt, sondern weil die hohen Zinsen die Bewertung des ganzen Sektors gedrückt haben.
Versorger bauen ihre Netze nämlich fast komplett auf Kredit und deshalb belasten steigende Zinsen den Gewinn direkt.
Dafür ist die Bewertung mit dem 24-fachen des erwarteten Gewinns unter dem langjährigen Schnitt von 29.
Die zweite Art sind die Schaufelverkäufer der Branche und ein bekannter ist CYLEN aus den USA.
CYLEN baut Pumpen, smarte Wasserzähler und Anlagen zur Wasseraufbereitung, also die Technik, ohne die kein Wasserwerk läuft.
Egal welcher Versorger am Ende investiert.
Die Firma macht um die 9 Milliarden Dollar Umsatz, hat ihre Prognose zuletzt angehoben und ist rund 30 Milliarden Dollar wert.
Das ist das 20-fache vom erwarteten Gewinn.
Noch spezieller wird es bei der japanischen Firma Kurita.
Die macht unter anderem Reinstwasser.
Und damit sind wir wieder bei den Chips.
Reinstwasser ist Wasser, das so aufwendig gefiltert wird, bis nahezu jede Verunreinigung draußen ist.
Jede Chipfabrik braucht davon riesige Mengen, denn schon kleinste Partikel würden die feinen Strukturen auf einem Chip zerstören.
Corita baut die Anlagen, übernimmt Betrieb und Wartung und verkauft das Rheinstwasser teils direkt als Service.
Das ist dann quasi ein Wasserabo für die Chipindustrie.
Die Aktie hat auf ein Jahr gesehen aber schon über 50% gewonnen und kostet das 22-fache vom Gewinn.
Damit ist sie ein bisschen teurer als der Schnitt der letzten fünf Jahre, eben wegen dem Chiprückenwind.
Die dritte Art, um vom Wassermarkt zu profitieren, sind die Dienstleister, die Wassernetze für andere betreiben.
Ein großer Name ist Veolia aus Frankreich.
Das ist der größte Umweltdienstleister der Welt.
Wasser macht rund 40 Prozent vom 44 Milliarden Euro Umsatz aus.
Der Rest ist Abfall und Energie.
Violia betreibt für Kommunen die komplette Wasserversorgung weltweit für über 100 Millionen Menschen und ist führend bei der Meerwasserentsalzung.
Die Verträge laufen oft über Jahrzehnte und sind an die Inflation gekoppelt.
Die Aktie hat auf ein Jahr gesehen rund 20% gewonnen, wirkt mit einem KGV von 14 auf den ersten Blick auch nicht recht teuer, aber die Firma hat Schulden um die 20 Milliarden Euro.
Wer nicht auf eine einzelne Firma wetten will, kann sich auch einen Branchen-ETF anschauen.
Ein Beispiel ist der iShares Global Water mit den 50 größten Wasserfirmen der Welt.
American Water und Asylum gehören aktuell auch zu den Größenpositionen.
Apropos, und das ist ein kleiner Nachteil, die zehn Größenpositionen machen schon über die Hälfte des ganzen ETFs aus.
Die Kosten liegen bei 0,65 Prozent und auf Sicht von fünf Jahren liegt das Plus bei 35 Prozent.
Wichtig bei einem Wasserinvestment ist der Anlagehorizont.
Hier sollte man bereit sein, sehr langfristig zu investieren, denn hier gibt es eher keine Hype-Aktien.
Dafür einen Trend, der wohl nicht verschwinden dürfte.
Letzten Dienstag habe ich hier was zum Comeback der Tabak-Aktien gemacht.
Heute stellt sich Timo die Frage, ob so ein Comeback auch auf den Alkohol zukommt.
Laut einer Umfrage vom Analyseunternehmen Gallup ist die Zahl der Amerikaner, die überhaupt noch Alkohol trinken, in 2025 auf 54% gefallen.
Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Umfrage vor 86 Jahren und gleichzeitig ist das Volumen an verkauften Spirituosen in den USA jetzt schon das vierte Jahr in Folge gesunken.
Und zwar mit 5%.
Weltweit sieht es ein bisschen besser aus, da ging es aber auch 2% runter.
Der Trend kann da aber ein bisschen von einzelnen Schwellenländern wie Indien, Vietnam oder Kolumbien abgefangen werden.
Problem für die großen börsengelisteten Spirituosenhersteller ist aber, dass in vielen Schwellenländern besonders lokale Marken getrunken werden und die großen Firmen da keinen relevanten Anteil haben.
Der größte Spirituosenhersteller der Welt, die Ageo, macht zum Beispiel noch 40% vom Umsatz in den USA und deshalb...
wollte ich heute nochmal auf ein paar spannende Pro- und Kontraargumente für Alkoholaktien im Westen schauen.
Das größte Argument gegen Alkoholaktien ist, dass jüngere Menschen gesundheitsorientierter sind und ihren Schlaf mit Aura-Ringen oder Whoop-Armbändern tracken und direkt am nächsten Morgen merken, was durch das Getränk am Vorabend passiert ist.
Dazu kommen die GLP-1-Abnehm-Spritzen wie Osempic, durch die viele Nutzer auch die Lust auf Alkohol verlieren.
Und dann gibt es mit legalem Cannabis in immer mehr Bundesstaaten auch noch eine neue Alternative.
Der Präsident vom Alkoholanalysehaus IWSR geht davon aus, dass der Wellness-Trend nicht der wahre Grund ist, sondern dass viele sich einfach keine Drinks mehr leisten können.
Cocktails kosten in den USA oft bis zu 20 Dollar.
Die Preise für Alkohol in Restaurants und Bars sind laut Bernstein-Analysten in den letzten fünf Jahren knapp 30 Prozent gestiegen.
Also stärker als die gesamte Inflation.
Und das, obwohl Spirituosenpreise in Getränke oder Supermärkten in der gleichen Zeit nur 9 Prozent nach oben gegangen sind.
Wobei Konsumenten nicht stattdessen zu Hause trinken, sondern einfach weniger.
Das wäre in den Jahren nach der Finanzkrise zum Beispiel noch anders.
Spannend ist auch die Gen Z.
Da werden wohl Zebra Stripping, also abwechselnd ein alkoholisches Getränk und ein nicht alkoholisches Getränk und günstigere Dosencocktails immer beliebter.
Der Teil vom Markt ist im letzten Jahr um über 20% gewachsen, ist aber auch margenschwächer und deswegen eher für Bier als für Spirituosenunternehmen spannend.
Dass diese günstigeren Dosendrinks beliebt sind, ist auch ein Argument dafür, dass junge Menschen zwar trinken, aber es ihnen oft zu teuer ist.
Noch ein Argument dafür ist, dass der Anteil vom Alkohol an den Gesamtausgaben für Verbrauchsgüter mit ca.
5,5% relativ stabil geblieben ist und sogar über dem langfristigen Schnitt seit 1990 liegt.
Außerdem gab es einen ähnlichen Einbruch wohl schon mal in den 80er Jahren, als das Mindestalter für Trinken auf 21 angehoben wurde.
Da hatte sich der Konsum wieder erholt, sobald es der Wirtschaft insgesamt besser ging.
Falls das Ganze wirklich nur temporär ist, könnte das eine Chance sein.
Diageo, der größte Spiritosenhersteller der Welt, wird aktuell nur mit dem 13-fachen vom erwarteten Gewinn gehandelt.
Schnitt der letzten 10 Jahre liegt bei 21.
Wobei es bei der Firma auch noch andere Themen gibt.
Seit Januar hat Diageo einen neuen Chef, Sir Dave Lewis, bekannt als Drastic Dave, hat vorher die britische Supermarktkette Tesco saniert und hat sieben Wochen nach seinem Start bei Diageo die Dividende mehr als halbiert.
Dazu kommt ein Schuldenberg von über 20 Milliarden Dollar, den Lewis jetzt bis 2028 abbauen will.
Im Spätsommer wird er eine komplett neue Strategie vorstellen, die unter anderem günstigere Produkte für preisbewusste Kunden bringen soll.
Das war ohne Aktien wird schwer, produziert von Potsdas bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder, wie gewohnt, zu unseren Deep-Dive-Folgen.
Und hier noch ein kleiner Sneak-Peak auf die morgige Folge mit dem Schmieröl-Milliardär Stefan Fuchs von der Fuchs SE.
Und ich fand zum Beispiel ganz spannend, neben dem Fakt, dass sie seit 24 Jahren jedes Jahr die Dividende anheben, dass er immer noch einen recht positiven Blick auf China hat.
Für uns ist China ein großer Markt, da sind wir seit 40 Jahren dort, besitzen auch das Geschäft 100%.
sind in China, für China und gehen jetzt auch mit den Chinesen raus aus China mit den Freigaben, die wir haben für Windkraftanlagen und andere Aggregate.
Also von daher tanzen wir da auch sehr viele Hochzeiten und das macht uns eben auch so robust, wie wir unterwegs sind.
