# Strategic Cloud Migration and Digital Sovereignty Frameworks

**Podcast:** Software Architektur im Stream
**Published:** 2026-07-10

## Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Softwarearchitektur im Stream.
Heute mit Hendrik Ebbers und Lukas Dom.
Wir sind hier live bei den Tech Riders vor Ort in einem Flugzeug.
Total verrückt, aber auf dem Boden.
Also wenn Hendrik jetzt Quatsch macht, dann nicht, weil wir wirklich fliegen.
Und wir wollen heute über digitale Souveränität in Deutschland und der EU sprechen.
Und um das Thema etwas besser herzuleiten, machen wir es folgendermaßen.
Lukas stellt sich vor, dann stellt sich Hendrik vor und ihr werdet sehen, warum das einen Sinn ergibt.
Hallo Lukas, schön, dass du da bist.
Hallo Lisa, es ist immer schön, mit dir was aufzunehmen.
Ja, ich bin Lukas, ich bin Principal Consultant bei SwagLab und beschäftige mich da mit Softwareentwicklung, Architektur und in letzter Zeit auch mit dem Thema digitale Souveränität.
Bei mir speziell so das Thema Hyperscaler-Exit, also wie kommt man aus AWS und solchen Sachen raus.
Sehr gut, du hattest auch schon eine Folge dazu im Spiel.
Genau.
Für alle, die interessiert sind, wir verlinken die in den Shownotes, wie man so schön sagt.
Hallo Hendrik, schön, dass du auch hier bist.
Was machst du denn so?
Danke, Lisa.
Ja, ich bin Hendrik Evers von Open Elements und wir arbeiten an Open-Source-Projekten mit und übernehmen die Maintenance für Open-Source-Projekte.
Unter anderem kritische Infrastruktur und bieten dafür Support an, arbeiten aber auch auf Förderung an diesen Projekten.
Möchtest du ein paar coole Projekte droppen, an denen ihr arbeitet?
Ein paar coole Projekte, an denen wir droppen.
Zum Beispiel Maven oder Rock4J, JUnit, dann ziemlich alles mit Java, was in der Equipz Foundation ist, da vor allem.
Adoption bzw.
Tamarin, da haben wir halt bei Open Elements entweder die Maintainer festangestellt oder als Externe unter Vertrag, um genau an diesen Sachen zu arbeiten und die wirklich dann als Firma Professional Service mäßig voranzubringen.
Sehr cool.
Und was hat Open Source mit digitaler Souveränität zu tun?
Ich glaube...
Es ist nicht das Gleiche vielleicht erstmal, weil viele sagen, oh ja, digitale Souveränität ist Open Source.
Das ist ein Trugschluss, es ist ein Teil davon.
Vielleicht das erstmal sagen, neben Open Source gibt es viele andere Punkte.
Das, was ihr gemacht habt, weg von Cloud-Anbietern, die vielleicht da sehr closed sind etc.
Open Data ist auch so ein Punkt.
Also es gibt sehr viele Teile.
Open Source spielt damit rein, dass Open Source es erlaubt.
Software auditierbar zu machen, indem man in den Quellcode reingucken kann.
Man kann überprüfen, habe ich hier keinen Datengrab, keinen Daten-Login.
Man kann die Qualität, die Sicherheit überprüfen und man kann entweder, sollte die Software nicht weiterentwickeln, man aber kritisch davon abhängig sein, sie forken und selber weiterentwickeln, noch besser ist und das ist das, was mehr und mehr passiert.
wo wir auch dran arbeiten, das überall, wo wir drin sind, unterzubringen, das Ganze unter Open Governance laufen zu lassen.
Heißt, dass man Boards oder wie auch immer mal Communities, Komitees, wie auch immer man das nennen möchte, gründet, wo verschiedene Player, sei es Firmen, sei es Einzelpersonen, zusammenkommen und gemeinsam quasi die Leadership über die Komponenten übernehmen.
Das ermöglicht dann auch, dass die Komponenten weitergeben, selbst wenn einer ausscheidet und auch wenn ich davon abhängig bin, wenn das eine kritische Abhängigkeit von mir ist, dass ich wirklich da auch in den Read kommen kann und gucken kann, dass ich da nicht plötzlich von anderen abhängig bin.
Genau.
Also ein weiterer Aspekt, den ich super wichtig finde, ist Portabilität, weil das eben uns ermöglicht, auch den Anbieter zu wechseln.
Also wenn wir jetzt an sowas denken wie Nextcloud, was ja eine beliebte Lösung aktuell ist für irgendwie File-Sharing, aber auch kollaboratives Editing und so weiter.
Und ich wähle jetzt irgendeinen deutschen Anbieter aus beispielsweise und mit dem bin ich erstmal zufrieden, dann ist ja alles gut und dann kommt irgendwie der Moment.
Preise werden verdoppelt oder sie werden gekauft von irgendjemandem und jetzt wollen wir wechseln, dann ist das viel, viel einfacher, von Nextcloud zu Nextcloud zu wechseln, als von Microsoft 365 zu Nextcloud.
Weil die User müssen sich umstellen, wir müssen vielleicht auch die Daten migrieren in irgendeiner Form.
Und ich finde, das ist ein super wichtiger Aspekt, was ich auch immer bei so Infrastrukturthemen wichtig finde.
Also sagen wir jetzt mal, ich entscheide mich dafür, ein Docker-Swarm-Setup zu machen.
Wenn ich das jetzt auf Hetzener-Cloud mache, irgendwann finde ich Hetzener-Cloud nicht.
mehr cool, dann kann ich dasselbe Setup aber auch woanders machen und ich muss nicht from scratch wieder anfangen.
Das ist halt was anderes als diese Bindung, die ich habe, wenn ich bei AWS einmal mich quer durch den ganzen Katalog klicke und habe irgendwie 500 Services dabei, dann ist natürlich der Umzug nachher schwerer.
Und ich glaube, das sollten wir nicht unterschätzen.
Also als jemand, der ja auch lange mit Datenbanken und Open Source Datenbanken gearbeitet hat.
Bei Datenbanken, für mich ist das so ein No-Go, eine Closed-Source-Datenbank zu benutzen.
Weil Daten zu portieren, ist eine der schwierigsten Sachen überhaupt.
Also irgendwie die von einem Format ins andere zu bringen.
Selbst zwischen SQL-Datenbanken ist das nicht so einfach, wie sich das viele vorstellen.
Und ich finde, da gibt es halt dann einfach, sagen wir jetzt mal, man nimmt Postgres.
dann gibt es halt Gehostetes von AWS.
Das ist immer noch besser, als jetzt irgendwie deren eigenen Kram zu benutzen, weil dann kriegst du wenigstens die Daten rüber, wenn du jetzt doch rausgehst.
Und ich glaube, das ist irgendwie auch was, was man selbst, wenn man jetzt ...
in seinen verschiedenen Vorhaben, vielleicht noch nicht so weit ist, den Schritt zu machen, das kann man auch schon vorbereiten auf der Infrastruktur, wo man noch gefangen ist.
Dass man zumindest Lösungen wählt, die man halt auch leichter woanders auch betreiben kann.
Und darum finde ich es auch super gut, jetzt halt über solche Sachen wie Finanzierung von Open Source zu sprechen, weil das aus meiner Sicht wirklich eine der essentiellen...
Säulen ist, damit wir dann nicht einfach nur zu einem deutschen Anbieter gehen, der aber nachher denselben Scheiß macht wie der US-amerikanische Anbieter.
Weil das ist mir auch so ein bisschen die Denkweise, finde ich, nicht ganz nachvollziehbar.
Also wir hatten jetzt auch zum Beispiel wieder den Fall Contentful, das ist ja so ein Headless CMS, wurde jetzt halt von den US-Amerikanern gekauft.
Was ist jetzt die Situation?
Vorher war es halt ein deutsches Unternehmen aus Berlin, jetzt ist es halt...
ein US-Unternehmen.
Sowas kann halt immer passieren und bei Open Source haben wir dann zumindest noch eine Ausweichmöglichkeit.
Ja, genau.
Und gerade Open Source, das ist vielleicht auch nochmal ein Punkt.
Open Source ist halt nicht länderspezifisch.
Du hast jetzt gesagt, okay, da war ein deutsches Unternehmen, das wurde jetzt gekauft von einem US-Konzert.
Das heißt, diese Software ist jetzt US-Software und unterliegt dadurch natürlich gewissen Rechten und ist für Europa jetzt vielleicht etwas schwieriger.
Es gibt Ein paar Ausnahmen gibt es immer, aber in der Regel ja keine Open-Source-Projekte, die von einem Land entwickelt werden oder wo die Entwickler nur aus einem Land kommen.
Also da haben wir ja per Default schon globale Projekte, wo die Entwickler aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen.
Und das ist natürlich auch nochmal eine Sache, die ist unter ganz vielen Aspekten, Diversität und so und andere Leute bringen andere Ideen rein, wollen wir jetzt gar nicht reden, die es einfach extrem wertvoll auch macht.
Ja, definitiv.
Wie kann man denn, also Lukas rannte gerade zum Thema Open Source Finanzierung, das ist ja in dem Kontext auf jeden Fall auch spannend, aber wie kann man denn die Entwicklung von Open Source Projekten unterstützen, außer mit seiner eigenen Programmierleistung, sag ich mal.
Genau, da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für Privatpersonen, es ist natürlich schwierig, sag ich mal, das Ganze zu unterstützen, außer mit...
Leistung, Programmierarbeit oder was auch immer.
Muss übrigens noch nicht mal Programmierarbeit sein.
Es kann ja auch sein, dass man in Gremien Mitglied ist, dass man eine Leadership-Rolle übernimmt.
Auch das ist gerade in diesem Open Governance sehr gut möglich.
Aber für Privatpersonen ist es das.
Für Firmen wiederum gibt es da mittlerweile sehr interessante Ansätze.
Und generell zwei Möglichkeiten.
Das eine ist Geld und das andere ist...
Manpower.
Also eigentlich sind es immer Ressourcen.
Und wenn ich mir jetzt zum Beispiel angucke, wie sowas wie die Linux Foundation oder die Equip Foundation funktionieren und welche Modelle die haben, dann werden das ja mehr und mehr Modelle, wo die sagen, okay, wir haben Working Groups, wir haben Arbeitsgruppen.
Und in diesen Arbeitsgruppen gibt es x Sitze, die quasi Sachen abstimmen, die entscheiden im Idealfall Konsens, wenn das nicht funktioniert, per Voting.
Und diese Sitze sind im Idealfall so definiert, dass die Hälfte der Sitze Wahlsitze sind, aus Kommittern, aus Leuten der Community und die andere Hälfte der Sitze Bezahlsitze.
Das heißt, da gibt es Firmen.
Die kaufen sich eine strategische Mitgliedschaft, weil für die ist diese Technologie wichtig.
Die wollen da mit sein.
Vielleicht haben die aber gar keine Entwickler.
Also es kann ja zum Beispiel, ich sag mal, eine Bank ist von irgendwas massiv abhängig und will auch irgendwie mitentscheiden, in welche Richtung das geht.
Hat aber selber gar nicht die Deep Tech Idee.
Aber da dann so einen Sitz zu haben, um sicherzustellen, wir sind davon kritisch abhängig, das braucht Ressourcen, wir liefern Ressourcen, dadurch, dass wir uns den Sitz quasi kaufen und eine Gebühr dafür bezahlen, ist eine ganz klare Möglichkeit.
Und das ist auch legitim.
Also das ist auch gar kein Souverän-Washing oder so, weil das ist eine kritische Ressource, die benötigt wird.
Also ich bin da in Eclipse Adoptium halt relativ tief drin.
Da haben wir ja für die unterschiedlichsten Plattformen und Betriebssysteme Java-Binaries zum Download.
Und die werden alle auf Cloud-Servern, die dann halt diese Plattform, dieses Betriebssystem sind, gebaut und noch viel schwieriger auch getestet.
Und das kostet wirklich extrem viel Rechenpower und Ressourcen.
Und das könnten wir nicht machen, wenn wir nicht Firmen hätten.
die Mitglied der Arbeitsgruppe sind und die Geld geben.
Sonst wäre das Ganze einfach gar nicht möglich.
Das stimmt.
Es gibt ja so verschiedene Finanzierungsmodelle.
Vor 15 Jahren war ich bei ArangoDB angestellt.
Das ist eine Open Source Datenbank.
Und habe da Entwicklung gemacht.
Wir haben damals auch überlegt, wie finanziert man eine Open Source Datenbank und das Modell, wofür wir uns damals entschieden haben, war Support-Verträge verkaufen und so ein bisschen so ein Open-Core-Modell, wo es dann so bestimmte Erweiterungen gibt.
Dieses Open-Core, da merkt man aber auch, ich erinnere mich noch dran, als React zum Beispiel pleite gegangen ist, die hatten auch ein Open-Core-Modell.
Was passiert denn, wenn jetzt die Firma pleite geht, was passiert mit dem Nicht-Open-Teil?
Damals war es ja so, dass Bet365 oder so ähnlich, eine Wettfirma hat dann...
weil die darauf so angewiesen waren, die Reste gekauft und alles Open-Source.
Das ist dann irgendwie gut ausgegangen.
Das ist so ein Best-Case.
Aber darauf können wir nicht wetten.
Das heißt also, bei solchen Open-Core-Modellen muss man sich schon darüber bewusst sein, dass man in dem Nicht-Open-Teil schon nicht diese Vorteile unbedingt hat, von denen du gesprochen hast.
Ja, genau.
Aber das ist ja auch eine beliebte Sache.
Es gibt da, was ich ganz mega cool finde, XDKey.
Die machen das genauso.
X-Wikis erstmal, klar, ist Open Source, kannst du die runtergaren und so.
Und dann bieten die einmal an, dass die das hosten für dich.
Das heißt, du musst dich um nichts kümmern, du hast es bei denen gehostet und die bieten halt auch dieses, hey, wir entwickeln Zusatzmodule, die du dann kaufen kannst an.
Und so finanzieren die das.
Und was ich da sehr cool finde, deswegen komme ich auf xWiki, die waren letztes Jahr auf der Fostem und haben einen Vortrag gehalten und haben alle ihre Zahlen offengelegt.
Und das kann man sich bei der Fostem auf der Webseite, kann man den Vortrag, ich weiß den Namen jetzt nicht, auch finden und kann sich da auch das Skytag runterladen.
Und da sieht man wirklich mal, wie viel Umsatz machen die dadurch, dadurch genau, wie finanzieren die die Open Source Sachen.
Also da waren die extrem transparent, einfach mal als Tipp.
Wen das interessiert, das ist so meiner Meinung nach eine richtig gute Quelle gerade für dieses Modell.
Ja, finde ich auch.
Und das andere, was ich aktuell auch wirklich ein schwieriges Thema finde, da würde mich auch jetzt so diese Maven-Perspektive interessieren, sind ja so diese Paketquellen.
Ich sage jetzt mal NPM, wir kommen ja so aus der Ruby-Welt, da gibt es ja Ruby-Gems, das wird auch von einer Non-Profit gehostet.
NPM wird ja von Microsoft finanziert.
Das ist ja so ein bisschen so ein Problem.
Ich frage mich da halt auch wirklich, wie wir damit umgehen wollen in der Zukunft.
Kannst du mal erklären, wie das in der Java-Welt...
Ja, das ist lustig.
Wir haben ja im Vorfeld gar nicht drüber gesprochen.
Das weißt du auch so gar nicht.
Dass ich vor zwei Jahren bei der Equips Foundation versucht habe, die Initiative zu starten, einen europäischen Maven-Mirot zu machen.
Und bisher da...
Also es gibt keinen, von daher noch nicht komplett erfolgreich war, weil ich sehe...
Ich sehe da ein massives Problem.
Es gibt einige, und das ist auch gut, die sind von Foundations geführt, also Ruby zum Beispiel.
Es gibt aber auch genug Maven Central, NPM, um einfach mal die beiden allergrößten zu nennen, die nicht von Foundations geführt sind, sondern die Firmen gehören.
Und US-Firmen gehören.
Das heißt, und...
Also es gibt, jetzt kann man sagen, ja, von Maven gibt's ja Mirror, genau, gibt einen Mirror, der gehört Google.
Macht's in dem Sinne jetzt nicht besser und jetzt kann man ja mal, wenn ich das sage, dann sagen, ja, das wird ja nicht passieren.
Aber ...
Es hätte auch vor einer Woche jeder gesagt, das wird ja nicht passieren, dass Entropic in Europa ihre neuesten Modelle nicht mehr nutzbar machen darf.
Und zack, Bumm, Wochenende war und die US-Regierung hat gesagt, ach so, ja, nur noch in den USA.
Und es kann jetzt natürlich genauso sein, dass die US-Regierung, um Druck auszuüben, sagt, naja, wir stoppen jetzt mal Zugriff auf NPM oder auf Maven Center für außerhalb der USA.
oder noch schlimmer, wir packen da mal irgendwas rein zur Ausspionage.
Das ist ja der zweite Punkt, der passieren kann.
Klar, da sagen alle, das ist ja total an den Haaren herbeigezogen.
Ich würde mal sagen, das ist eigentlich schon passiert.
Nicht im großen Stil, aber es ist einfach die Realität und deswegen glaube ich, ist es massiv wichtig, da auch Sachen zu tun.
Und das Problem ist, das sehen auch viel aus, ich sag jetzt nicht die Equips Foundation zum Beispiel, wo ich es jetzt versucht habe, die haben gesagt, bist du doof?
Das macht ja gar keinen Sinn.
Sondern das Problem ist, ja, das kostet Geld.
Und die Equips Foundation ist ein Steward.
Also die Equips Foundation ist kein...
ich sag mal, keine Firma, die Produkte raushaut, damit Geld verdient, sondern die übernehmen Stewardship für Open-Source-Projekte, liefern die Guidance, die Governance, die Struktur drumherum.
Aber wie es eben bei Adoption mit den Build-Servern gesagt hat, die Gelder müssen halt irgendwo anders von kommen.
Ich hatte zum Beispiel mit Microsoft sehr positive Gespräche zu dem Thema, obwohl es nicht EU-Firma ist, waren die von der Idee erstmal sehr angetan, da was zu machen.
Aber Bisher war es nicht so, dass, und das ist das, wo die Kips Foundation sagt, das brauchen wir, man sagen kann, für die nächsten fünf Jahre ist das Geld dafür da.
Und für die nächsten fünf Jahre wissen wir auf jeden Fall...
können wir das hochhalten?
Und hochhalten muss ja noch nicht mal heißen, jeder in Europa nutzt das.
Hochhalten heißt, das war so ein bisschen die Idee, du hast das alles da und sollte der Worst Case auftreten, kannst du das hochskalieren, dass jeder in Europa es nutzen kann.
Also Maven wird sicherlich weiterhin auf Maven Central laufen.
Per Default ist ja auch total fein.
Du musst aber die Sicherheit haben.
Und das ist das, jetzt kommen wir wieder zurück zu dem, was du am Anfang gesagt hast.
Du musst die Möglichkeit haben zu wählen.
Also es darf nicht so sein, es gibt nur Maven Central und nichts anderes.
Und da würde ich sogar sagen, da ist es noch nicht mal so wichtig, dass es Open Source ist, sondern da ist viel wichtiger, dass ich die Wahl habe.
Dass ich auch zum Beispiel wählen kann, ich nutze S3 in Amazon oder ich nutze es in Hetzner.
Ist jetzt nichts, was irgendwie von der Open Source Foundation kommt oder so, aber ich kann einen Hebel umregen und dann habe ich meine Object Storage in EU oder in dem Fall sogar in Deutschland gehostet.
Das ist das, was wir brauchen.
Aber ich glaube, die Komplexität ist noch mal ein Stück größer, weil ein Mirror alleine reicht ja nicht.
Sagen wir jetzt mal, der Source-Server wird abgedreht und jetzt kommen kritische Sicherheits-Updates.
Wie landen sie dann auch im Mirror?
Also irgendwo müssen wir da, glaube ich, noch mal einen Schritt weiter gehen.
explizit bei dem Fallprogramm, der wäre natürlich mein Wunsch, dass sobald es dann sowas gibt, dass auch in Maven reinkodiert wird, also in das Deploy-Programm und so und dass das dann im Idealfall überall deployed wird.
Und das dann auch beim Abrufen, der defaultmäßig in Maven drin ist.
Und wie gesagt, es wäre ja fein für mich zu sagen, Maven Central ist Platz 1 und wenn ich es da nicht finde oder wenn zugangsame Antwort oder so, dann gehe ich auf den Routing.
Also ich will jetzt auch gar kein Fight auslösen, welches soll der Default sein oder so.
Es geht um Alternativen und Absicherung.
Aber das ist jetzt komplett auf Eis.
Also da geht es gerade nicht weiter, weil es keine Leute gibt, die Gelder geben.
Ja, also...
Ja, schon so ein bisschen und auch, also wie gesagt, ich hatte ja die Idee so ein bisschen angestoßen und wir sind auch gerade ganz unter mit den anderen Sachen, die wir im OMSOS so ein bisschen machen.
Das heißt, das ist bei mir abgageend.
Ja, klar.
Also wenn da jemand das sieht und sagt, oh, das ist total wichtig, ihr könnt euch gerne bei mir melden und ja, ja, also ich bin weiterhin dabei, aber ich habe jetzt nicht aktiv an Firmen gegraben, um da irgendwelche Fördermittel, Gelder zu bekommen oder so.
Spannend.
Es wird schon mal das Thema bei gestern, als ihr euch kennengelernt habt, das war ja auch sehr nett, da habt ihr kurz Zendes angesprochen.
Ich dachte, Brentspieler kommt.
Ja, Brentspieler habt ihr auch angesprochen.
Können wir ja später noch drüber sprechen.
Könnt ihr einmal kurz erklären, wie ihr überhaupt dazu kamt, dass ihr auf Zendes kamt und was Zendes ist?
Ja, also ich bin da ja nicht so involviert wie du, aber für mich ist es halt wirklich eine coole Initiative, mal dafür zu sorgen, dass wir irgendwie diesen ganzen, wie arbeiten wir online zusammen?
das irgendwie in ein Paket zusammenzuschnüren.
Weil das, was Zendes ja anbietet, also das Hauptprojekt aus meiner Sicht, ist ja OpenDesk, was so ein bisschen zusammengeschnürt die besten Open-Source-Projekte für Zusammenarbeit sind.
Und ich finde, das ist eine coole Idee, weil wenn jede Firma erstmal eine Riesenrecherche macht und sagt, ich evaluiere jetzt irgendwie 500 Tools und da nochmal 20 und hier nochmal was für ein Wiki dazu und so weiter, dann werden viele da auf dem Weg einfach abbrechen, weil es ist einfach zu viel Arbeit.
Und wenn jetzt...
man sagt, okay, wir haben hier Experten und Expertinnen sitzen, die haben das kuratiert, die haben sich das genau angeschaut, das sind gute Lösungen, die gut funktionieren und dann sogar nochmal beim Deployment helfen, indem sie halt ein Deployment dafür anbieten, ist das glaube ich wirklich ein Schritt in die richtige Richtung.
Das, was das Zendes ja aber auch vor allem ausmacht, ist, dass sie halt Behörden dabei hilft, auf diese Lösungen zu wechseln, weil in Deutschland ist es halt so, fast alle sind auf Microsoft Software und Wenn wir jetzt über Unternehmen reden, das ist das Risiko eines Unternehmens, was da passiert, aber wenn wir über Behörden reden, dann reden wir halt auch über ganz anderen Impact nochmal.
Wenn jetzt beispielsweise es zu irgendwelchen Sperren oder was auch immer Sanktionspaketen kommt, wie gehen wir damit um?
Und da müssen wir ja schon dafür sorgen, dass in Deutschland nicht alles ausgeht, nur weil irgendwie Microsoft jetzt sagt, so, sorry, jetzt haben wir eure Lizenz gesperrt.
Ich sag nicht, dass das ein super wahrscheinliches Szenario ist.
Also das ist mir ein bisschen zu Aluhut-mäßig.
Aber es ist halt schon etwas, auf das man sich vorbereiten sollte.
Vor allem umso un...
vorhersehbarer der Präsident der Vereinigten Staaten wird.
Ja, genau.
Es wird nicht Microsoft sein, sondern eher die Regierung.
Ich glaube jetzt auch nicht, dass Microsoft entscheidet, wir kappen Europa.
Nein, nein, das wird nicht passieren.
Ich finde, das ist eine coole Initiative.
Ich war auf der Republika, da gab es einen Talk von den Leuten von HateAid.
Das ist ja eine NGO, die sich um...
Opfer von digitaler Gewalt kümmert.
Also wenn du jetzt zum Beispiel online beleidigt wirst oder von dir Deepfakes angefertigt werden, die helfen dir dabei.
Und die wurden ja von der Trump-Regierung als linksextreme Extremisten eingestuft und dürfen jetzt zum Beispiel nicht mehr in die USA einreisen.
Und die haben halt davon berichtet, dass sie jetzt Sorge davor haben, dass der Punkt kommt, wo sie vielleicht auch aus Microsoft rausgeworfen werden.
Weil je nachdem, welche Sanktionspakete...
kommen, kann es sein, dass Microsoft auch gar keine Wahl hat.
Also das ist noch nicht mal ein Vorwurf an Microsoft, weil Microsoft muss sich ans Gesetz halten und wenn die sagen, das ist eine sanktionierte Terrorgruppe, dann dürfen die denen auch keine Software mehr liefern und für die ist sowas wie OpenDesk natürlich eine Option, für die zu sagen, hey, wir schauen uns das jetzt mal an.
was aus diesem ganzen Kosmos von Office und so weiter können wir denn da nehmen und vielleicht sogar Hosting in Anspruch nehmen von Open Desk.
Und deswegen finde ich das richtig cool, dass da jetzt auch Staatsgeld investiert wird, um zu sagen, hey, wir unterstützen das und wir versuchen das nach vorne zu pushen und dabei nicht in die Falle getappt sind.
Wir finden das jetzt nochmal from scratch.
Weil das ist nämlich genau das, was halt oft passiert.
Da kommt dann halt jemand und sagt, komm, wir...
wir bauen das jetzt neu.
Und Nextcloud, ich weiß nicht, wie viele Jahre da jetzt schon drinstecken oder so, das baut man nicht eben mal neu.
Und deswegen, das finde ich wirklich eine gute Entscheidung.
Also es ist quasi so eine kuratierte Liste von der Bundesregierung.
Aber werden auch Sachen neu entwickelt, wenn man merkt, dass es irgendein Tool nicht gibt, was man für ein Stück hat?
Ja, also gerade, also ja.
Und was gerade sehr viel passiert, ist das Drumherum.
Also Interoperabilität zwischen genau diesen Tools und sowas wie Single Sign-On über alle Tools.
Also dass das Ganze wirklich als eine schöne Suite...
sage ich mal, daherkommt.
Genau, genau.
Also das ist ja das, was ich als User möchte.
Ich möchte nicht 40 Passwörter haben, ich möchte nicht da läuft das so und dann muss ich mich hier anrocken, dann markiere ich den Benutzer, kopiere den, damit ich einen anderen wieder einfügen kann.
Nee, nee, das soll Hand in Hand gehen.
Und da ist es auch gerade so, dass das gefördert wird.
Also die, du hast es ja...
genau richtig gesagt.
Es wurde erkannt, wir machen das nicht neu, sondern es gibt Produkte, die muss man nur zusammenfügen und da fördert die Regierung auch gerade diese Produkte, dass diese Interoperabilität und diese Zusammenarbeit zwischen diesen Produkten entsteht.
Weil bisher waren das halt auch faktisch insolöse.
Und da passiert gerade was.
Und da bin ich, das ist genau das, was du gesagt hast, da glücklicherweise haben die das erkannt.
Das Zweite, was die glücklicherweise erkannt haben, ist, dass das eine GmbH was Leichtgewichtiges machen muss.
Also das ist für mich eine ganz wichtige Sache.
Die Zendes, sowie auch die Sovereign Tech Agency beispielsweise und auch ein paar andere, sind Ausgründung als GmbHs unserer Bundesregierung.
Da hat die letzte Regiskaturperiode, glaube ich, die hat da relativ viel erkannt und das vorangebracht, um Sachen leichtgewichtiger zu machen.
Also das ist immer Ich habe das jetzt gelernt, weil wir uns ein bisschen damit beschäftigen.
Es gibt dieses Horizon Europe.
Das ist ein Riesenfördertopf der Europäischen Union mit Milliarden von Euros für digitale Souveränität, für Open Source, für was weiß ich was.
Das ist aber auch ein Riesenprozess und eine Riesenpapierschlacht, um da reinzukommen, um das zu verstehen, weiß ich, weil wir haben jetzt eine Firma engagiert, die da für uns die Recherche und so macht.
Also wirklich, wir, Open Elements macht da jetzt Outsourcing, um das mal zu verstehen.
Aber genau da greifen diese Firmen halt und sagen, hey, wir können GmbH zu GmbH-Ebene miteinander arbeiten und können das leichtgewichtig machen.
Und so können die dann auch mit einem X-Wiki, mit einem Nextcloud und so weiter arbeiten, weil die hätten sonst auch nicht die Ressourcen da irgendwie auf...
EU-Ebene an irgendwelche Fördertöpfe ranzukommen.
Und diese beiden Punkte zusammen sind da wirkliche Hebungen und Enabler.
Und das Dritte, was dann sogar noch dazu kommt, und da sage ich wirklich, die machen alles richtig, also ich bin, hört man vielleicht maximaler Fan von Zendes, die gehen jetzt sogar mehr und mehr her und schaffen diverse Communities.
Neben dem Open Desk, was du erzählt hast, gibt es jetzt auch dieses Containers.gov.de, wo das Zendes gehärtete Basis-Images bereitstellt, die dann für Politik, Kommunen und so genutzt werden für zukünftige Software.
Um schon mal den unteren Rea, wenn der CAA kommt, alles gut zu haben, auch aus Sicherheitsgründen und so.
Und da wird jetzt ein Board gegründet, ein Technical Advisory Board, was...
aus der Politik, aus der Industrie, aus der Wissenschaft zusammenkommt, wo mehrere Leute dann dran sitzen und dieses Ding nach vorne treiben.
Ich hab an der Charter mitgeschrieben und ...
Ich hatte eben noch ein spannendes Gespräch mit Ionos zum Beispiel, die momentan selber gehärtete Images intern machen und die gesagt haben, ach krass, da gibt es jetzt ein Board.
Ja, dann ist das für uns ja auch plötzlich interessant.
Weil, also, das ist ja auch, du willst ja nicht einfach sagen, ja okay, das macht jetzt wer anders, Blackbox und wir wissen nicht, was kommt.
Wäre für eine Firma wie Ionos Katastrophe.
Ja, absolut.
Aber wenn die sagen können, wir können da einen Sitz in dem Board haben und können...
unsere Expertise mit denen teilen und können gucken, dass die Sachen, die wir benötigen, da auch unter den Kriterien Sicherheit entstehen.
Top.
Gemeinsam.
Und das haben die verstanden und da bin ich wirklich maximal happy.
Das ist ja im Prinzip das Thema, was wir eben auch schon hatten mit Paket-Repositories.
Ich meine, auch Docker ist halt eine US-Firma.
Wenn wir halt alle hub.docker.com benutzen.
Ja, natürlich.
Kann genauso gesperrt werden.
Oder pleite gehen.
Das ist bei denen ja auch nicht unwahrscheinlich.
Dann gucken wir halt auch alle doof.
Ja, wobei, dann wird irgendwer anders das Hub kaufen.
Also da kann es von ausgehen.
Natürlich, das sind Abhängigkeiten, kritische, Abhängigkeiten, wo es keine andere Option gibt.
Und das ist immer ein Problem.
Ich würde nie sagen, die sind schlecht.
Sondern es braucht eine zweite Option.
Es braucht ein Fallback.
Und es gab doch auch diesen Fall, ich erinnere mich nicht mehr genau, aber Bitnami oder so hießen die doch, die diese auch Docker-Images zur Verfügung gestellt haben, die gehärtet waren und so weiter.
Und dann irgendwann gesagt haben, übrigens, ihr müsst jetzt eine Subscription kaufen, damit ihr das benutzen dürft.
Und da sind auch sehr viele reingelaufen.
Die haben irgendwie so Images für Datenbanken und so weiter fertig gehabt.
Ja, und dann haben Leute, also das war sehr verbreitet, war eine der meistgenutzten Quellen und zack, war halt Ende, weil das waren auch so hohe Preise, dass die meisten Unternehmen gesagt haben, nee, das kommt für uns nicht in Frage.
Und solche Sachen, deswegen finde ich es gerade für diese Basis-Open-Source-Technologie, sagen wir jetzt mal so ein Java-Base-Image, aber auch ein Postgres, ein Redis, sowas halt, dass das halt da ist, damit man schon mal diese...
Blöcke hat, die man zusammenstecken muss für so seine normale Web-Anwendung, sag ich jetzt mal in Anführungsstrichen.
Ich glaube, das ist wirklich wichtig und deswegen finde ich es auch cool, dass dann da halt ein Board hinter steckt, weil wenn das halt wieder irgendwie fünf...
zufällige Leute sind, die da gerade Bock drauf haben.
Wer weiß, wie lange sie Bock drauf haben und was die so diskutieren.
Absolut.
Und natürlich startet es irgendwie so.
Also das war da jetzt auch so.
Die ersten Images, die wurden von der Firma Gammentree heißen die.
Die kommen aus Bonn.
Ganz spannendes Startup im Bereich Cyber Security, sag ich mal.
Die haben zum Beispiel Redis, du hast es gerade genannt, Redis, Node.js, Python.
Diese Sachen haben die halt gemacht.
Jetzt werden es halt mehr und mehr.
Also wir, Open Elements ist jetzt 4x2.
Wir machen jetzt Postgres, Java und Qify.
Aber ich hoffe, dass dann auch noch zwei oder drei weitere Firmen dazukommen.
Um einfach eine Diversität zu schaffen und auch um wirklich alles, was wichtig ist, in der Basis abzubilden.
Ich würde zum Beispiel ganz klar sagen, wir werden nie irgendwie ein Basis-Image für...
keine Ahnung, Rust machen oder so, weil das ist einfach überhaupt nicht unsere Welt.
Also da ist auch meine Filosophie zu sagen, nee, wenn wir da nicht die Richtigen für sind, dann machen wir das auch nicht.
Dann bitte andere, aber am Ende alle zusammen.
Und da geht's gerade genau in die Richtung und das ist schon sehr geil.
Wie kann man das denn machen als Firma?
Also wenn ich das unterstützen möchte, habt eine...
Firma in irgendeiner Form und wir arbeiten mit Rust.
Wie könnten wir jetzt zu diesem Containers-Ding kommen und da Mörder werden?
Ja klar, also erstmal gibt es mittlerweile, ich glaube die sind einmal im Monat, die Office-Hours für das container.gov.de, da kann man sich einfach anmelden und das ist ein offener Call, da sind mittlerweile auch wirklich so 40, 50 Leute drin, viele von Behörden, viele von Ministerien und Behörden oder Zulieferer für Behörden.
Also viele, die das nutzen wollen, muss man einfach sagen.
Die aber erkannt haben, das ist wichtig.
Und die dann auch sagen, ja, wir haben aber gerade das und das und das bräuchten wir noch.
Da gibt es gerade große Diskussionen über nichts und so.
Was soll da passieren?
Und da sieht man auch schon, es ist eine spannende Community, da passiert eigenes.
Und ich würde sagen, das ist so der Startpunkt, da einfach mal hinzugehen, bei den Meetings dabei zu sein.
Und ansonsten, wenn du jetzt sagen möchtest, ja, ich möchte was beitragen, dann gibt es unter container.gov.de den, ich weiß nicht, wie der Link heißt, ich möchte kontributen, ich möchte auch was machen und dann förmt man ein Formular aus.
Das geht dann zum Zendes und die melden sich dann bei euch und besprechen das mit euch.
Und es war also relativ leichtgewichtig, würde ich sagen.
Und dann kriegst du in Open Code, das ist ja das quasi, GitHub-Pandong der deutschen Bundesregierung jetzt.
Also es ist GitHub-basiert.
Aber dann bekommst du da Accounts und bekommst dann Space, wo du diese Sachen machen kannst.
Ah, okay.
Ich hab immer gedacht, dass Open Code wirklich auch nur für Mitarbeitende von Behörden sind.
So hat es gestartet.
Aber jetzt gerade für das Container sagen die halt, naja, wir wollen jetzt das auch nutzen dafür.
Macht ja auch Sinn.
Und wir wollen aber auch mit der Industrie zusammenarbeiten.
Deswegen gibt's da jetzt halt diesen Registrierungsprozess.
Und dann bekommst du Accounts.
Und die Accounts, die laufen zum Beispiel nach Inaktivität auch ab.
Also wenn du jetzt einfach sagst, ich mach mir da einen Account und dann mach ich aber drei Monate nix, dann ist dein Account wieder weg.
Also die gucken schon so ein bisschen, dass es nicht jeder kann.
Ja, jeder kann, aber mit Überprüfung.
Das ist wieder das, wo ich sage, ich mag Regulatorik, solange sie sinnvoll und gut ist.
Es ist ja auch viel Geschimpfen über AI Act, Cyber-Rosil.
Regulatorik ist gar nicht das Problem.
Wenn sie nur von Anwälten kommt und kein Techniker beim Schreiben dabei war, das ist das Problem.
Aber nicht die Regulatorik an sich.
Und das haben wir da eigentlich auch.
Cool, sehr gut.
Habt ihr das Gefühl, dass wir schon über alles gesprochen haben, was in euch drin ist?
Oder würdet ihr gerne noch in irgendeine Richtung der Digitalen überreden?
Wollte ich gerade fragen, jetzt in mich drin generell oder in mich drin in diesem Themenbereich?
In diesem Themenbereich, bitte, sonst schweifen wir sehr weit ab.
Wo ich nochmal kurz hinabbiegen würde, ist halt wirklich nochmal über das Thema Cloud.
Das finde ich gut, ja.
Weil es ist, glaube ich, einfacher, als die meisten Leute denken, aus den Hyperscalern rauszukommen.
Weil da ist so eine große Angst davor, weil irgendwie alle haben sich so daran gewöhnt, dass sie immer denken, wir können gar nicht ohne AWS, wir können gar nicht ohne Azure.
Und ich glaube, das stimmt so nicht.
Ich glaube, wir müssen uns ein bisschen wieder lösen von diesem ...
Ich kann mir alle Services zusammenklicken, Philosophie, weil bis wir das irgendwie als eine alternative Lösung haben, das wird sehr lange dauern.
Ich meine, selbst wenn wir heute AWS mit Azure vergleichen, AWS hat so viel mehr Services als Azure, selbst da kann man nicht so einen Switch machen, weil das einfach so unterschiedlich ist.
Und deswegen, das ist verbunden einfach mit diesem Open-Source-Gedanken.
Ich glaube, es ist wichtig, wenn wir Infrastrukturentscheidungen treffen, zu sagen, welche Elemente baue ich in meiner Infrastruktur ein und kann ich die überall betreiben?
Oder ist das jetzt was, wo ich mich festbinde an irgendeinen Anbieter?
Und das ist auch egal, ob das AWS ist oder irgendeiner von diesen CDN-Anbietern, wo du deine Software-as-a-Service hostest oder kannst oder so.
Ich glaube, das ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um...
Selbst wenn man noch nicht raus will, da einfach nochmal drauf zu gucken.
Wo stehen wir aktuell?
Wie abhängig sind wir?
Und wie können wir vielleicht schrittweise die Abhängigkeit reduzieren?
Weil das, was wir jetzt bei Fahio im Projekt gemacht haben, war wirklich auch erstmal auf der AWS-Infrastruktur an die verschiedenen Stellen zu schauen.
Okay, was können wir denn hier schon runterfahren?
Also quasi auf eine selbst hostbare Lösung zu wechseln.
Und bevor man den großen Switch macht.
Weil sonst ist der so...
unheimlich groß, dass man ihn gar nicht erst macht.
Und wir müssen da einfach auch schrittweise vorgehen.
Wir haben uns zum Beispiel entschieden zu sagen, wir bleiben jetzt erstmal bei Cloudflare als CDN-Anbieter.
klar wollen wir da irgendwann raus.
Aber wenn wir jetzt alles auf einen Schritt machen, dann ist es halt einfach wieder zu groß.
Also erstmal aus AWS raus und dann machen wir Cloudflame im zweiten Schritt.
Weil es ist ja auch klar, wenn ich jetzt zu einem Business-Owner gehe und sage, hey, wir investieren jetzt erstmal ein Jahr so und so viele Personen nur da rein, bevor wir irgendwas anderes wieder machen können, dann ist die Antwort klar ist nein.
Und wir müssen halt einfach das in quasi Portionen aufteilen können, damit man dazwischen wieder vielleicht nochmal ein Feature hat.
rausbauen kann oder nochmal eine Backfix-Woche oder was auch immer.
Aber wenn man das alles als ein Riesending sieht, dann sehe ich da auch keine Chance.
Und ich glaube, da ist wirklich, deswegen finde ich es so gut, dass wir auch über die Finanzierung von diesen Projekten sprechen, weil die sind essentiell, damit wir solche Unabhängigkeit bekommen können.
Weil wenn wir das nicht schaffen, dann weiß ich nicht, wir können nicht einfach alles neu bauen und das ist einfach albern.
Und wir haben so viele gute Open-Source-Lösungen, gerade auch in diesem Infrastrukturbereich.
ist das ja auch mittlerweile Standard.
Wir sollten da wirklich drauf achten und wenn ihr da auf euer AWS-Dashboard guckt und sieht irgendwie, wir haben, weiß ich nicht, die NeptunDB, diese Grafendatenbank von denen, die kriegt ihr nirgendwo anders.
Also ist das vielleicht nochmal ein Punkt, um drüber nachzudenken, wie kommen wir denn da raus?
Und klar, bei datenhaltenden Systemen ist es am schwierigsten, weil du musst ja dann halt die übertragen in ein anderes System.
Aber ich glaube, das ist wirklich was, wo man jetzt mal drauf schauen sollte.
Und da bin ich auch bei, da ist dieses schrittweise wichtig.
Also ich glaube, es gibt da zwei Ebenen, drauf zu gucken.
Das eine ist die strategische Ebene, wo man ganz klar sagt, ja, wir wollen vollumfänglich.
souverän werden.
Und da gibt es auch viele Bausteine, die man im ersten Moment gar nicht sieht und realisiert.
Das ist das klassische Beispiel.
Haben wir schon drüber gesprochen.
Erstmal fängst du an mit, wir machen Open Source und als Datenbank nutzen wir eine Postgres und dann gehen wir von AWS nach Hetzner und dann bin ich fertig.
Da gibt es diese Schichten dazwischen wie Dockhub und so, die man dann natürlich vergisst.
Das heißt, in der Strategie muss man vollumfänglich sein, aber dieser Big Bang ist schwachsinn.
Also du kannst Open Desk auf Windows betreiben und du hast schon einen ganz großen Schritt getan.
Und dann kannst du vielleicht zwei Jahre später sagen, hey, jetzt wissen alle, wie diese Tools funktionieren und das Betriebssystem ist ja eh nur noch das Framework drumrum, das tauschen wir dann zwei Jahre später aus oder so.
Aber bei einer Big Bang, da werden ja auch alle total irritiert, alles ist neu, keiner weiß mehr, wie es funktioniert.
Und gerade im Cloud-Bereich, und da weißt du ja mehr als ich, gibt es halt noch wirklich diese ...
NeptunDB zum Beispiel, ich kenne die ganzen Namen gar nicht mehr.
Mir war klar, die haben irgendwie da so eigene Dinger, aber ich kenne die Namen nicht.
Das ist ja genau das, was die versuchen.
Dadurch versuchen die Kunden an sich zu binden, indem die sagen, ey, wir haben hier unsere eigene DB, da musst du nur einmal kriegen und dann ist die da.
Das klingt natürlich erstmal toll.
Du kickst einmal und dann ist die da.
Aber wenn du jetzt sagst, boah, ich mach mir ein Zeitcar, weil, keine Ahnung, in einem Docker Compose oder so, dann meine eigene Postgres oder meine eigene Neo-Datenbank drin als Sidecar und deploy die mit, ja, dann ist vielleicht ein bisschen mehr Verantwortung bei mir, aber auch viel mehr Flexibilität.
Absolut.
Und ich meine, gerade, also AWS ist da ja auch extrem, die ja auch dann bei MongoDB gesagt haben, ja, wie, ihr wollt jetzt Geld von uns?
Ja, dann bauen wir halt unsere eigene Lösung, die kompatibel ist.
Und solche Sachen, da muss man echt aufpassen, weil man da sehr schnell in eine krasse Abhängigkeit reinkommt.
Und ich glaube, das ist wirklich was, das kann jedes...
Infrastruktur-Team oder Entwicklungsteam jetzt mal machen und einfach mal so eine Bestandsaufnahme machen.
Da muss noch gar nichts getan werden, aber einfach mal so, okay, wir benutzen eine Hosted Postgres, wir kaufen das, okay, aber wir können zu einer anderen Postgres wechseln.
Gut, ist nicht so schlimm.
Aber wir benutzen jetzt hier, ich habe den Namen gerade vergessen von dieser MongoDB, die auch immer so alberne Namen haben.
Wie kommen wir da raus?
Nur weil das das kompatible API hat, heißt das noch nicht, dass wir leicht wechseln können, die Lösung.
Das ist vielleicht andere Storage, vielleicht verhält es sich anders.
Und solche Sachen sind halt gefährlich.
Sequel und Sequel ist ja auch nicht das Gleiche.
Da hat man das ja auch.
Ungefähr so stelle ich mir das dann vor.
Vielleicht kannst du was zu einem Punkt sagen, das frage ich mich immer wieder.
Also wir...
haben bei uns jetzt gerade in Open Elements eine Lösung, wir nutzen Coogify auf Hetzner und da drin Docker Compose für alle Sachen, das funktioniert für uns super, aber wir haben natürlich auch keine Anwendungen, wo wir plötzlich 100.000 Kunden drauf haben oder was weiß ich was, was vielleicht skalieren muss, wo ja dann viele sagen, das ist genau das, deswegen brauchen wir Amazon, deswegen brauchen wir Azure, weil wir brauchen dynamisches Load Balancing und ...
Ist das wirklich so und gibt es da wirklich Probleme, wenn man jetzt wechselt auf europäische Lösungen, sei es Hetzner oder Ionos oder was auch immer?
Oder ist das ein Druckschluss?
Ja, also grundsätzlich...
Es ist halt so, dass wir zum einen, wenn wir jetzt aus AWS rauswechseln, dann können wir uns viel mehr Headroom leisten.
Das heißt, wir können mehr Kapazitäten vorhalten, weil es so viel günstiger ist, dass wir gar nicht mehr so quasi das Minimum rausholen, um dann skalieren zu können.
Das heißt, wir können einfach auf einen Baseline fahren, die mehr Kapazität verträgt, als die Baseline, die wir uns bei AWS für das Geld kaufen würden.
Also Kapazität ist RAM, CPU, Storage quasi.
Genau.
Also AWS ist teuer.
Viel teurer.
Ja, damit haben wir auch nicht gehört.
Also ABS ist wirklich erheblich teurer.
Bei Fario war es jetzt halt so, dass wir verglichen haben, vorher nachher, wir haben 85% Kosten eingespart.
Und das, obwohl wir die Kapazitäten hochgefahren haben.
Ja krass.
Das ist das eine.
Das andere ist dieses typische Elastic.
Also wir können hoch und runter fahren.
Aus meiner Erfahrung ist das so, die meisten Unternehmen brauchen das eigentlich nicht.
haben aber Angst davor, dass sie es brauchen.
Jetzt ist es so, wir haben es bei Fario entschieden, wir wissen, wir haben bestimmte Saisons, da wird mehr Kapazität gebraucht als in anderen Saisons, weil da besonders viele Leute ihren Urlaub buchen.
Das heißt, in der Zeit fahren wir einfach zwei Server mehr hoch und wenn die Saison vorbei ist, fahren wir sie runter.
Wir machen das gar nicht automatisiert, das steht einfach drin, jetzt kommt wieder die Season, jetzt fahren wir nochmal zwei Server hoch.
Weil das ist gar nicht das Problem.
Du musst dynamisch direkt auf die Last reagieren.
Ich glaube, da gibt es wenige Unternehmen, bei denen das wirklich so ist.
Bei vielen ist es vorhersehbar.
Sagen wir jetzt mal, du bist ein E-Commerce-Anbieter und du weißt, wir haben einen Sale.
nächste Woche.
Ja, dann fährst du halt vorher schon mal selber hoch.
Ja, ja.
Friday, weißt du, wann der kommt.
Genau.
Oder Weihnachtsgeschäft.
Mit Muttertag.
Genau, sowas halt.
Und ich glaube, da haben sich viele irgendwie das so in den Kopf geredet, dass sie das automatisiert haben müssen, wo ich das gar nicht glaube.
Wenn man es jetzt braucht, dann muss man mehr selber machen, als man das bei AWS machen würde.
Also man muss mehr selber davor sehen.
Aber ich würde sagen, im ersten Schritt...
Einfach nochmal drüber nachdenken, ob man es wirklich braucht oder ob es nicht reicht zu sagen, wenn man am Montag weiß, okay, jetzt ist der Sale diese Woche, Dienstag weckerstellen, wir fahren einmal hoch und fertig ist das.
Und ich glaube, das ist an vielen Stellen genug.
Und es gibt einfach auch viele, also klar, wenn du ein weltweites Ding hast, dann hast du natürlich nochmal ein anderes Problem.
Aber ich glaube, dann hast du auch genug Ressourcen, um ein Ops-Team zu haben, was dann Kubernetes mit Autoscaling aufsetzt.
Aber wenn wir jetzt über so einen Mittelstand oder sowas reden, ich glaube, in den meisten Fällen ist das völlig übertrieben, da so dynamisch drauf zu reagieren.
Und in meiner Erfahrung ist es auch so, die meisten haben ihr Autoskaling sowieso gecappt, weil du willst ja nicht, dass es automatisch, nur weil es denkt, jetzt ist irgendwie große Traffic, jetzt ist die Rechnung einmal zehntausende Euro mehr, als wir gedacht haben.
Das heißt, ganz dynamisch hochgleiten tut das sowieso nicht.
DDoS, Attacke und viermal Spiegel.
Und deswegen, ich glaube, da muss man einfach nochmal seine Annahmen prüfen.
Ist das überhaupt so?
Brauchen wir all das?
Und dann...
Es geht, aber es ist komplizierter, sage ich jetzt mal.
Also du musst mehr selbst machen, aber nicht unlösbar.
Das ist total gut.
Also was du gerade alles gesagt hast, also Leute, die jetzt digital souverän werden wollen, Unternehmen.
Das Erste, was man machen sollte, ist eine Bestandsaufnahme.
Und zu dieser Bestandsaufnahme von den Tools, die man hat und wo die liegen, kann ja auch genau gehören, wie viel Last habe ich überhaupt auf einem System?
Weil es gibt genug Analytic-Tools bei AWS, bei Azure, wo man sieht, was passiert da eigentlich.
Und wenn ich eh nur mit einem Prozent von dem fahre, was ich da habe, das ist ja dann total wertvoll.
Erwartvoller erste Schritt in die Richtung, weil man dann schon mal sieht, was man hat, was man braucht.
Und auch einfach zu beobachten, wie oft fahren wir denn Sachen hoch.
Also passiert das überhaupt?
Ist das überhaupt ein realistisches Szenario?
Und deswegen ja, ich glaube wirklich, dass das eine gute Gelegenheit ist, einfach nochmal zu gucken, wo stehen wir eigentlich?
Was brauchen wir eigentlich?
Und manche Sachen hat man ja vielleicht vor fünf Jahren oder vor zehn Jahren entschieden.
Da hat das auch total Sinn gemacht.
Aber heute...
ist es vielleicht gar nicht mehr so sinnvoll, weil wir haben ganz andere Requirements.
Und deswegen, ich glaube, allein das ist schon das Investment wert, einfach sich mal hinzusetzen und zu sagen, wo stehen wir eigentlich und warum.
Ja, genau, das glaube ich auch.
Das ist dieses, wo ich auch eben gesagt habe, die große Strategie.
Da gehört das alles mit rein.
Und genau, ich glaube, wenn man das hat, dann da eine Roadmap rausbauen.
Das ist ganz spannend.
Was mich noch interessiert, bezüglich jetzt diesem ganzen Cloud-Migrationsthema, Sagen wir jetzt mal, eine Firma ist bei, ist ja egal, ob Azure oder AWS und hat da 20 Services am Lauf.
Und jetzt kommt ein neuer Service.
Würdest du sagen, hey, dann baut diesen Service doch mal auf einem Souverän-Stack, weil die Netze sind ja nicht gekappt.
Also ein Server, der bei Hetzner steht, kann schon mit einem Service reden, der bei Amazon steht.
Würdest du sagen, dass...
Ne.
Den habe ich ja Jahre nicht gesehen.
Oh, sorry.
Ist aus einer Rolle gefallen.
Würdest du sagen, das ist sinnvoll?
Oder dass so ein...
Eine Mischung sollte man nicht machen.
Ja, da gibt es eine ganz gemeine Falle und die heißt Egress-Kosten.
Das ist nämlich einer von den ganz miesen Tricks von Amazon.
Was Amazon nämlich gemacht hat, ist, sie sagen, sobald du aus unserem Netzwerk rausgehst, musst du für das Volumen zahlen, was rein und raus geht.
Und diese Kosten haben sie künstlich immer weiter hochgesetzt.
Das heißt, wenn du zwei Services hast und beide sind bei dir in AWS, ist es kostenlos.
Es kostet gar nichts.
Der Traffic zwischen denen.
Genau.
Wenn du aber rausgehst, dann wird es auf einmal teuer.
Weil jetzt, je nachdem wie viel die kommunizieren, ist es echt teuer.
Und ich habe das nochmal gelernt.
Ich habe ja bei Komoot das Webteam geleitet.
Und da hatten wir auch erst CloudFront benutzt, also den CDN-Anbieter von AWS und hatten dann überlegt, zu Cloudflare zu wechseln.
Da ging es jetzt gar nicht um US oder nicht US.
Aber die Egress-Kosten wären höher gewesen als das, was wir überhaupt an Cloudflare zahlen.
Krass.
Weil die so viel dafür verlangen.
Da reden wir natürlich auch über wirklich hohe Volumen.
Aber trotzdem, es gab keinen Weg, das sinnvoll zu entscheiden.
Und das, obwohl Cloudflare dann auch noch versucht hat, irgendwie mit dem Preis zu nutzen.
Ihr könnt machen, was ihr wollt.
Den Preis könnt ihr nicht halten, weil die Egress-Kosten so hoch sind.
Und das ist wirklich ein mieser Trick.
Und deswegen, ich...
Ich warne davor, das zu tun, weil man muss erstmal prüfen, ob das nicht durch die Egress-Kosten völlig zerstört wird.
Und dann eher nochmal zu sagen, okay, wir setzen...
den Stack ohne die AWS-Services in AWS auf, weil dann haben wir die Egress-Kosten nicht und dann können wir den später umziehen.
Aber das kommt natürlich auch auf die Kommunikationswege an.
Sagen wir jetzt mal, wir haben wirklich Services, die untereinander gar nicht so viel reden, sondern, keine Ahnung, beide hinter dem CDN hängen, dann können wir das vielleicht machen.
Aber da muss man halt drauf gucken.
Aber es ist wirklich wesentlich...
krasser, als ich es erwartet hatte.
Das ist erschreckend.
Also natürlich, so schafft man halt Wendor Lock-Ins.
Aber das war mir überhaupt gar nicht bewusst, das erschreckt mich auch.
Wobei, da ja wahrscheinlich auch dann dieser Nachhaltigkeitsgedanke kommt und man sagen muss, nachhaltig gedacht ist es wahrscheinlich trotzdem sinnvoll, das zu tun.
Und wenn man die nächsten zehn Jahre betrachtet, vielleicht trotzdem günstiger, aber das macht ja immer keiner.
Was kostet das?
Nee, das ist zu teuer, das machen wir nicht.
Auch wenn...
Vielleicht über Spanne X es am Ende günstiger wäre.
Selbst wenn man das sagt, man muss es natürlich erstmal ehrlich berechnen.
Man muss die Entscheidung auf Daten treffen und ich würde da einfach drauf hinweisen, schaut nochmal auf die Egress-Post.
Das ist sehr spannend, das war mir überhaupt nicht bewusst.
Spannender Punkt.
Aber Lukas hat ja ein gutes Management-Argument schon vorhin geliefert.
85% Kosten sparen, wenn wir digital so berät.
Das stimmt.
Wenn man das mal vertreten möchte.
Deswegen, da muss man einfach gucken.
Ich glaube, da ist die Zeit dann der wichtige Aspekt.
Initial Investment.
um im Nachgang souverän und kostengünstiger zu sein.
Aber ich meine, wir kennen das auch alle.
Es dauert natürlich immer länger, als man denkt.
Das heißt, die Übergangsphase ist nachher länger als das, was man zuerst berechnet hat.
Da muss man einfach ehrlich drauf schauen und dann halt sagen, okay, die Server werden günstiger, dafür steigen die Egresskosten.
Können wir das gegeneinander rechnen?
Passt das?
Dann kann das ja wieder sich lohnen.
Aber ich glaube, da muss man wirklich einmal durchrechnen, bevor man diese Entscheidung trifft.
Super cool.
Sehr spannend.
Ich würde sagen, wir nähern uns mal so ganz langsam dem Ende.
Ich frage immer ganz gerne noch am Ende, welchen Tipp habt ihr für mich oder für die ZuschauerInnen da draußen?
Was können wir ab morgen besser machen, beziehungsweise was können wir ab morgen machen, um dem Schritt digitale Souveränität in unserem Unternehmen ein bisschen näher gekommen zu sein?
Ich frage mal zuerst Hendrik und dann Lukas.
Ähm, Analyse, würde ich sagen.
Also ich glaube, das Wichtigste ist erstmal zu gucken, wo stehen wir?
Da gibt es unterschiedliche Sachen.
in einer Softwareentwicklung sicherlich sowas führt S-Bombs ein und wird eh mit dem Cyber Resilience Act und so fricht.
Ich will aber jetzt keinen neuen Pott aufmachen.
Aber führt wirklich ein, dass ihr eure Software, eure Abhängigkeiten analysiert und wisst, was habt ihr da eigentlich und wo kommt das her?
Weil wenn ihr das nicht wisst ...
dann könnt ihr auch nicht wissen, wie ihr souveräner wiert.
Das ist der allerwichtigste Punkt.
Und dann gibt es natürlich x Wege.
Wir haben jetzt hier ganz viele besprochen Punkte, wo man hingehen kann.
Und das ist aber immer der Startpunkt.
der wichtigste.
Deswegen würde ich das einfach mal nennen.
Also schließe ich mich an und dann halt wirklich zu überlegen, an welchen Stellen können wir Sachen vereinfachen, die aus historischen Gründen komplizierter waren, als sie es heute sein müssten.
Also das ist ja auch gar nicht, dass man dann sagt, was sind wir für Idioten, sondern einfach nochmal zu sagen, hey, vielleicht haben wir damals gedacht, das und das Szenario tritt ein, das ist nicht eingetreten, vielleicht können wir das vereinfachen.
Und ich glaube, das lohnt sich, selbst wenn man sich dann gegen den Schritt entscheidet, hat man es immer noch besser gemacht und verstehbarer gemacht.
Das finde ich auch gut.
Die Welt ändert sich halt.
Und gerade in dem Bereich, wo wir unterwegs sind, massiv und ein Rückschritt kann ein Schritt nach vorne sein.
Das stimmt.
Absolut.
Sehr schön.
Ich möchte noch ein Zitat von meiner Kollegin einbringen, die das immer so schön sagt.
Das passt hier ganz gut.
Der Elefant wird in Scheiben gegessen.
Das passt, glaube ich, zu so einem Schritt in die Souveränität auch ganz gut.
Habe ich jetzt noch nie gemacht.
Ich auch nicht.
Das ist mir auch neu, aber okay.
Vielen, vielen Dank, dass ihr beiden da wart.
Danke dir.
Ich bin froh, dass die Kombi so gut geklappt hat.
Ich kannte euch ja beide vorher, aber ihr kanntet euch noch nicht.
Von daher, danke schön.
Und danke an die ZuschauerInnen, dass ihr hier bei den TechRide das zugeschaut habt, im Flugzeug, obwohl wir nicht abgehoben sind, wir haben irgendwann ein pinkes Licht bekommen, das war sehr überraschend.
