# AI Ecosystem Lock-In, Market Timing, and Startup Efficiency

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-07-08

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 577 am 8.
Juli 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere seit sechs Jahren mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Happy Birthday to us.
LinkedIn hat mir gesagt, dass wir sechs Jahre jetzt diesen schönen Podcast machen.
Hast du eine Kerze angemacht für uns?
Mir war das nicht mal bewusst, dass wir ein Datum haben, ehrlich gesagt.
Aber sechs Jahre, ich freue mich.
Folge 577.
Irgendwann hat es angefangen.
Und ich habe mir überlegt, was wohl passiert wäre, wenn man 10.000 Euro in einen ETF-Sparplan gesetzt hätte am 6.7.2020.
Was denkst du, wie viel Geld wäre es jetzt?
Einfach nur 10.000 Euro ohne Sparplan.
Kommt drauf an, welcher?
MSCI World.
Vor sechs Jahren.
hätte man sein Geld für zweieinhalbfacht.
Ja, fast.
Also 140 Prozent, was?
Ja, 24.000 Euro.
Sehr gut gerechnet.
Und jetzt...
140 Prozent ist genau richtig.
Ja, super, super, super.
Krass.
Er kann rechnen.
Nee, das war nicht gerechnet, das war educated guessing, aber ich bin erstaunt, wie nah dran.
So, und jetzt Sparplan.
Wenn du zusätzlich 200 Euro im Monats Sparplan gemacht hättest...
Sag mal, welches Datum haben wir angefangen?
Sechster, siebter.
Vor sechs Jahren.
Ja, Cloudflare hätte man versiebenfacht.
Immer noch keine 10x DNA.
Ja, fehlt mir einfach.
Also, jetzt mit Sparplan 200 Euro im Monat?
Also 10.000 Euro einmal reinzahlen und dann jeden Monat 200 Euro Sparplan.
Wo würdest du ankommen?
Also ich mache trotzdem einmal 10.000 und dann nochmal 200 pro Monat?
Über sechs Jahre.
Genau.
Das sind 72 Monate.
so rund 40.000.
Ne, ein bisschen mehr.
47.000.
Sehr, sehr, sehr, sehr gut.
Also mach den Start-A-Plan.
Nun habe ich mir aber gedacht, es gibt ja jetzt hier die ganzen Crash-Propheten und so.
Also man hätte dann aber auch 25 eingezahlt, das musst du schon dazu sagen.
Aber man hätte 20 gewollt, ja.
Aber 200 Euro im Monat?
Das ist ganz okay.
Das kriegt man schon hin.
Machen oder nicht machen, ist da eigentlich nicht mehr die Frage.
Aber jetzt gibt es ja die letzten Wochen diese ganzen Crash-Propheten.
Also ich kann mein Feed gar nicht mehr aufmachen, ohne dass mir irgendwann sagt, jetzt ist bald vorbei.
Und wir haben in den Jahren jetzt, seit wir den Podcast machen, das beste Jahr waren 32,5 Prozent MSCI World.
Das schlechteste Jahr war dann ein Jahr danach 2022 minus 13,5 Prozent.
Und ich habe hier recherchiert, also bei richtigen Crashs, da geht es auch schon mal so 50 Prozent runter bei MSCI World oder 30 Prozent.
Corona war 30 Prozent, Dotcom war so ein bisschen mehr als 50.
Wenn ich hier so meinen Grundschul-Mathematik-Kurs mache, könnte man sagen, man hört jetzt mal kurz auf zu tanzen, also macht den Sparplan nicht mehr oder geht sogar komplett raus, weil man annimmt, die nächsten zwei Jahre macht es irgendwann mal und alles oder 50% ist weg.
Also ich könnte jetzt annehmen, so im Schnitt 13% machen, also aus 10.000 mache ich irgendwie 11,5.000 und dann 13.000 in zwei Jahren, also so 3.000 Euro.
Aber wenn ich da die 30% von verliere, habe ich ja weniger als vorher.
Also ist das rational sinnvoll oder einfach Augen zu, weiter Sparplan, egal?
Dann bist du halt ein aktiver Trader.
Also dann versuchst du den Markt zu timen.
Also du glaubst, du kannst vorhersehen, wann die Einstürze kommen.
Kann auch sein, dass du den größten Hype-Zyklus der Geschichte verpasst und die Börse sich nochmal verdoppeln wird.
Ich sage nicht, dass es wahrscheinlich ist, dass sich verdoppelt, aber es ist auch ein Szenario.
Eigentlich spart man deswegen weiter.
Also immer weiter tanzen?
Also wenn ich irgendwo mal das Gefühl habe, ist es jetzt wirklich zu crazy?
Es gibt viele Anzeichen für Übertreibung.
Wir versuchen die immer wieder zu erwähnen, wenn wir von Exzessen sprechen.
Wie wenn Nvidia Bürgschaften für Startups ausspricht, die dann ihre eigenen Chips kaufen.
Also die von Nvidia und Nvidia sie am Ende eventuell selbst betreiben würde.
So diese Beispiele gibt es alles.
Im Moment bräuchte es glaube ich einen Black Swan, um das zum Einstürzen zu bringen.
Also irgendein unvorhergesehenes Event, das kann auch immer passieren.
Aber ich sehe alle noch nicht bullisch genug, sofern es immer mal wieder die Luft ein bisschen rausgelassen wird.
Es gibt viele Skeptiker, der Markt ist überkauft, aber auch nicht komplett überkauft.
Gleichzeitig ist es so Margin Debt.
Zocken auf Pump ist auf dem Höchststand.
Das ist sicherlich auch ein Anzeichen, was vor allen Dingen für einen schnellen Crash brechen würde.
Ich würde die Strategie nicht ändern.
Ich ändere meine auf jeden Fall nicht, sondern ich versuche in dieser Zeit jetzt Geld zu verdienen.
Auch nicht, wenn Jim Cramer twittert, dass er sagt, man sollte Nvidia weiter kaufen?
Ja, das ist das Gefährlichste eigentlich, dass der gestern oder am Montag getwittert hat, dass Nvidia für ihn ein Kauf ist.
Das könnte schlecht.
Der ist ja so ein bisschen das inverse Oracle.
Aber gleichzeitig die Hyperscaler, wenn du dir die Multiples von Amazon, von Microsoft, von Google anschaust, von Meta, sind relativ günstig.
Also das heißt relativ, aber sie sind jetzt auch nicht an historischen Höchststandenen, obwohl sich teilweise das Umsatzwachstum beschleunigt.
Also noch abwarten.
Aber du kannst auch dein ganzes Geld auf die hohe Kante legen und dann versuchen, nach einem vermeintlichen Crash einzukaufen.
Aber dann glaubst du halt, du bist schlauer als die Märkte.
Ich glaube, was bestimmt sinnvoll ist, ist vielleicht so eine 20% Cash-Position mal irgendwann aufzubauen, dass man für den Fall, dass es mal eine Korrektur gibt, vielleicht die Chance hat nachzukaufen.
Das hat sich historisch eigentlich immer bewiesen, dass das super wertvoll ist, wenn man dann Cash hat, wenn kein anderer es hat, wenn man dann wirklich Schnäppchen machen kann, ob im Private Market oder an den Börsen.
Das fände ich nachvollziehbar, aber ansonsten, ja.
Lass uns in die News einsteigen.
Wir fangen mit Microsoft an.
Da werden ein paar Leute rausgeworfen bei Xbox.
Das ist jetzt ein normaler Layoff, kein AI-Layoff, oder?
Ich glaube, es wird wieder auf KI geschoben angeblich.
Aber es sollen knapp 5000 Leute gehen, nachdem zuvor schon mal doppelt so viele entlassen wurden.
Das ist gemessen an der Gesamtarbeitskraft von Microsoft aber dann letztlich nur in Anführungsstrichen zwei Prozent.
Also Microsoft beschäftigt fast 200.000 Mitarbeiter.
Das heißt, 5000 Leute sind dann insgesamt gar nicht so viele.
Aber hauptsächlich bei den Xbox Studios räumt man auf.
Also sie sagen, es ist nicht.
Sie werden nicht replaced by AI.
Aber dann müssen sie erklären, warum sie die sonst entlassen müssen.
oder wollen.
Aber ich glaube, das werden wir jetzt mehr sehen, dass Leute einerseits entlassen werden und gleichzeitig an anderer Stelle wieder eingestellt wird, weil ich glaube, es gibt viele Business Units, wo man Leute braucht.
Und dann wirklich in die AI News, du hast einen Artikel geteilt, das fühlt sich an wie Peak Quick Commerce.
Es gibt Gutscheine und zwar die AI Giants.
geben Gutscheine aus, dass man doch bitte bei ihnen die AI arbeiten lässt.
Ist das ein Anzeichen, dass es die ersten Wachstumsschwierigkeiten kriegt?
Also merken die, dass die chinesischen Modelle gut genug sind?
Ja, zum Kontext gehört es auf jeden Fall dazu, die Open-Source-Modelle aus China.
Also was das Wall Street Journal schreibt, ist, dass die großen KI-Labore zumindest für Start-ups Credits ausgeben.
Also man kriegt quasi Gutschriften für Token Consumption als Startup.
Das ist jetzt nicht komplett untypisch.
Die Google Cloud Plattform hat das zum Beispiel schon länger gemacht.
Nicht nur für KI, sondern insgesamt für Cloud Anwendungen.
Also man versucht schnell wachsende Firmen, die eventuell in mittlere bis große Kunden wachsen könnten über die Zeit, früh an die Firma zu binden, indem man dann, wenn das Geld noch besonders knapp ist, also nach der Gründung der Firma.
ihn bis zu niedrig siebenstelligen Summen an Rechenleistung zur Verfügung stellt.
Die Kosten dafür, also wenn ich jemandem drei Millionen Credits gebe, ist der eigene Erstehungspreis vielleicht die Hälfte davon.
Also die Kosten dafür sind nicht ganz so hoch wie das, was das Startup dann nominal empfängt, weil man es natürlich selber günstiger herstellen kann.
Aber wie gesagt, das ist gar nicht so untypisch, dass es jetzt eben KI-Tokens sind, die man geschenkt bekommt von den großen Laboren.
Das ist schon etwas neuer.
Und ja, ich glaube, es ist schon damit die Startups nicht aus Geldnot früh an Open-Source-Modelle denken oder an chinesische Modelle, sondern auch mit kommerziellen Modellen mit Gemini oder JGPT oder Claude.
beginnen können.
Ich glaube, es macht total viel Sinn, ehrlich gesagt, beziehungsweise ob das Sinn macht, sieht man, wenn man weiß, wie viel dann früher oder später wirklich switchen oder beziehungsweise bleiben im System und wie viel dann doch raus switchen, sobald die Uhr tickt oder das Geld bezahlt werden muss.
Aber so um eine Art von Login zu schaffen, um die Leute an die eigene Plattform zu binden, zu gewöhnen, ist das, glaube ich, eine legitime Maßnahme und gemessen an dem, was später Wenn man dadurch wirklich einen langfristigen Kunden gewinnt, an Umsatz blüht, ist es wahrscheinlich auch finanziell zu rechtfertigen.
Also ich glaube, dass mehr als 20 Prozent der Startups dann am Ende dann doch auch dort bleiben.
Und dann hätte sich das wahrscheinlich gelohnt, wenn man überlegt, wie teuer es auch sonst ist, Cloud-Kunden zu finden, insbesondere große und schnell wachsende, die dann ja auch das entsprechende Revenue-Wachstum mitbringen am Ende.
Aber was ist denn der richtige Login bei denen?
Ich bin immer noch der Meinung, man kann von LM switchen wie bei Streaming.
Ja, es kommt auf die Anwendung an.
Es gibt welche, wo du im Hintergrund das Modell, glaube ich, einfach umswitchen kannst.
Es gibt sicherlich auch welche, die eine gewisse Präferenz für Cloud haben.
Cloud funktioniert halt zum Beispiel in dem Coding-Kontext ein bisschen besser und ist stark darauf auch optimiert.
Codex genauso von OpenAI.
Ich nehme an, man versucht dann in der verbleibenden Zeit auch eben Ökosysteme darum aufzubauen.
So wie bei den großen Hyperscalern kannst du ja auch sagen, nichts ist austauschbarer als Compute.
Aber es sind halt die Applikationen in der Cloud, die du, also du kaufst die Rechenzeit oder die teilweise auch nur Hosting-Kapazität.
Aber was du dann drumherum bekommst an Anwendungen, irgendwie die Cloudfront, die Cloud-Play-Alternative von Amazon, die Datenbanken, die zur Verfügung stehen, die Datenbank-Technologie.
Das unterscheidet sich halt alles ein bisschen und arbeitet alles ein bisschen besser oder schlechter mit anderen Dienstleistungen vielleicht auch zusammen.
Und so versucht man sich halt zu differenzieren, beziehungsweise so ein Gesamtökosystem oder Operating-System zu schaffen, was dann nicht ganz so einfach austauschbar ist.
Vielleicht gleichzeitig gibt es dann wieder Services, die versuchen, diese Austauschbarkeit besonders einfach herzustellen.
Also ich glaube, it depends so ein bisschen.
Ich habe das Gefühl, es gibt immer mehr, die zu OpenRota dann irgendwie schauen, wie sie sie austauschen können.
Also die guten Sachen lässt du von den guten LLMs machen und die einfachen Sachen lässt du halt im Hintergrund.
Und optimierst auf Kosten.
Es gibt definitiv, also sagen wir mal, du willst Standardmahnungen generieren lassen, also du hast Rechnungsdaten, bla bla bla, und lässt die Mahnung automatisch generieren oder so.
Ob das überhaupt sinnvoll ist, mit KI zu machen, ist eine andere Frage, aber nur als Beispiel.
Da ist es wahrscheinlich vollkommen egal, was du nimmst.
Da wärst du wahrscheinlich sogar schlau, ein lokal gehostetes Open-Source-Modell zu nehmen am Ende und gar nicht mehr über die Cloud zu gehen.
Aber es gibt so verlängerte Werkbank-Eselsarbeit, die man machen kann.
Und es gibt aber auch Sachen, die vielleicht Customer-Facing sind, die Kommunikation sind, die eigene Produktivität sind, also Software-Erstellung, Business-Prozess-Optimierung.
Da willst du vielleicht das Leading Model haben und eins, was immer besser ist und sich relativ konsistent verhält.
Dann geht es ab nach China, zu Tencent.
Ja, genau.
Wir haben gerade schon darüber gesprochen, über die quasi Bedrohung aus China.
Und mit Tencent ist jetzt ein weiterer Player in die chinesischen Frontiermodels eingedrungen.
Und zwar hat Tencent sein eigenes Modell Hi3, HY3.
unter Apache-Lizenz gestellt und offen gemacht.
Das soll relativ nah an GLM-1 rankommen, also den Vorgänger von Zipu oder ZAI.
Eventuell sogar Richtung 5.2, das ist noch nicht ganz zu Ende evaluiert.
Also da wartet man jetzt noch auf die Ergebnisse von Artificial Intelligence Analysis und anderen Diensten.
Aber es soll also höchstwahrscheinlich ein Modell sein, was man als Frontier-Modell bezeichnen kann, also was ganz vorne mitspielt.
Und ja, inzwischen kommen eigentlich wöchentlich fast täglich neue Modelle aus China, die alle sehr weit vorne mitspielen.
Es wirkt fast, als wäre es ein statistisches Problem, wann das erste Mal so ein Leap Forward macht und vielleicht sogar stärker wird oder besser wird als die geschlossenen Modelle aus dem Westen.
Gerade wenn man überlegt, was China vielleicht auch an Leistungen, an Daten zur Verfügung hat.
Wir werden sehen.
Also dieses Decoupling ist schon eine Gefahr, glaube ich, dass China irgendwann nicht nur günstiger wird, sondern eventuell in einzelnen Bereichen auch besser wird.
Wobei man dafür eigentlich neue Forschungsansätze bräuchte, weil sie werden es mit Hardware nicht schlagen können.
Daten, kann man sagen, gibt es in China mehr gleichzeitig.
Das sind die natürlich nicht ganz so wertvoll, weil wenn die nicht in englischer Schrift sind, ist es wahrscheinlich schwerer damit, quasi so eine Art internationaler Intelligenz zu entwickeln.
Oder universelle Intelligenz ist vielleicht das bessere Wort.
Aber ja, es braucht vielleicht nur einen Durchbruch bei der Architektur der Modelle oder ein neues Herangehen, ein neues System.
Und dann könnte schon passieren, wenn man sieht, wie knapp sie dran sind.
An den besten Modellen ist es zumindest nicht ausgeschlossen.
Und mit Daten hast du eigentlich die perfekte Überleitung.
Genau.
Und zwar berichtet die Information exklusiv, dass das Startup Mercore, das sind die, wo man Experten mieten kann, um die eigene KI zu schulen, zu verbessern durch Reinforcement Learning.
Also da kann ich Investmentbanker, Ärzte, Physiker, was auch immer, quasi mieten stundenweise, die dann den Output meines LLMs verbessern oder raten.
Wir haben damals noch berichtet, dass die Bewertung doch ganz sportlich ist für so ein besseres Mechanical Turk für Uniabgänger.
Und inzwischen soll man wohl bei über zwei Milliarden Umsatz liegen.
Das Startup ist keine drei Jahre alt, ist wahrscheinlich einer der schnellsten Wege zu zwei Milliarden Umsatz, könnte man sich vorstellen.
Also wahnsinnige Geschwindigkeit.
Und es zeigt so ein bisschen, wie stark auf der Datenseite auch in WIS.
Das war so eine meiner Hypothesen letztes und dieses Jahr, dass eigentlich noch viel zu viel in Hardware gesteckt wird und vergleichsweise zumindest viel zu wenig.
In Datenqualität Merkers größter Konkurrent Handshake macht wohl auch schon eine Milliarde an Umsatz, also halb so viel wie Merker.
Relativ unbekannt, aber ist auch schon bei einer Milliarde Umsatz.
Fairerweise muss man sagen, das ist der Marktplatzumsatz, also der Innenumsatz, das Net Revenue ist ungefähr ein Drittel davon.
Das andere ist das, was sie auch wieder an Experten auszahlen.
Wenn man das so sieht, dann ist es schon wieder gar nicht mehr so beeindruckend.
Vielleicht auch.
Aber es zeigt, dass hier wirklich Milliarden inzwischen in neue Daten, bessere Daten, exklusive Daten, aufgeräumte Daten, verbesserte Daten investiert wird.
Und das ist, glaube ich, ein großer Trend.
Ich bin gespannt, was wir noch für Apps sehen würden.
Eigentlich müsste man ja so eine Art Game bauen, wo Leute...
So was wie, wie hieß das damals?
Dieses Pokémon-Game.
Oder Ingress.
Also wo Leute durch die Interaktion mit einem Spiel, lass es ein Quiz sein oder so, ständig den Output von KI-Modellen replacen.
Das ist die Frage, wie man das schlau bauen muss, was der beste Gamification-Ansatz wäre.
Aber eigentlich möchte man ja massenhaft Daten hochautomatisiert generieren und dafür bräuchte es fast.
So ein Game.
Ansonsten die Leute immer zu bezahlen, ist natürlich auf Dauer relativ teuer.
Gemessen am Gesamtumsatz der KI-Labor ist es aber schon zu rechtfertigen, natürlich mehrere Milliarden da rein zu stecken, wenn man bedenkt, wie viel sie, dass insgesamt fast eine Billion in Hardware gesteckt wird nächstes Jahr.
Meinst du, in unserer Hörerschaft gibt es Leute, die bei Merkur so für 100 Dollar die Stunde irgendwelche Sachen machen?
Ich würde ja gerne mal verstehen, was man da so macht.
Vielleicht muss ich mich mal bei Management und Strategy Consultant, kann ich das machen als MBA?
Kannst dich ja mal anmelden und gucken, was du ja, vielleicht kriegst du das auch kaputt.
Mal gucken.
Melde dich doch mal an.
Bei Merkur.
Ich würde lieber wissen, also falls ihr Erfahrungen habt, schreibt uns mal an podcast.doppelgänger.io.
Am Ende ist es ja fast wie Uber fahren für Akademiker.
Ja, 100 Prozent.
Ich meine, das ist auch voll cool.
Du kannst das irgendwie bei einer Bahnfahrt machen oder je nachdem, wie viel du sonst verdienst und wie viel deine Freizeit dir wert ist, kann das natürlich ein attraktiver Nebenverdienst sein.
Also zwei Stunden in der Bahn arbeiten und dann irgendwie ein romantisches Eisen drin haben, ist doch ein gutes Angebot.
Also du musst natürlich noch Steuern drauf zahlen.
Dann schon weit oben im Docket.
Nach einem Drittel sind wir in der Schmuddelecke, diese Folge.
Aber es gibt auch noch ein paar gute News am Ende.
Und zwar hat die New York Times nochmal zusammengeschrieben, wie viel Geld in Anführungsstrichen Investoren allein durch den Trump-Coin verloren haben.
Und sie beziffern das auf ungefähr 3,8 Milliarden US-Dollar, die von...
Aber man muss relativ klar sagen, das ist eine Umverteilung von unten nach oben.
Man geht davon aus, dass auch reichere externe Parteien das als Korruptionselement genutzt haben.
Und dann ist es vielleicht nicht nur von unten nach oben, wobei deren Geld kommt ja im Zweifel dann auch von unten.
Auf jeden Fall hat die New York Times berechnet, dass 3,8 Milliarden quasi an Investorengeld da vernichtet wurde.
während man davon ausgeht, dass Trump da nördlich von zwei Milliarden allein rausholen konnte für sich und seine Familie.
Insofern hat sich diese Präsidentschaft schon sehr lange für ihn gelohnt.
Interessant ist ja auch, dass er früher immer noch angetreten ist mit, man muss diesen Crypto-Grift und so endlich stoppen.
Das war ursprünglich mal eine seiner Aussagen.
Inzwischen ist er da wirklich eigentlich zum Top-Grifter geworden.
Es gibt glaube ich kaum welche, die so viel Geld da die Community gekostet haben.
wie Trump selbst in dem Fall.
Glaubst du, er wird da irgendwelche Konsequenzen nochmal für erfahren?
Ehrlich gesagt, nee.
Also der wird an seinem letzten Tag sich, seine Familie, seine Getreuen, alle auf Ewigkeiten quasi begnadigen.
Und dann hat sich das.
Also du kannst sie ja so vorsorglich begnadigen in den USA, was absurd ist eigentlich, dass du jemandem, der noch nicht mal eine Anklage hat, schon eine Begnadigung ausstellen kannst.
Also du kannst ihm letztlich damit Immunität aussprechen.
Wie eine rote Karte einfach annullieren.
Genau, ja.
Hat man das belgische Atomprogramm eigentlich schon gefunden und die Bombardierung gestartet?
Nichts hat mich so gefreut, dass sie...
Roten Teufel, die Amerikaner rausgeworfen haben.
Ja, heute sind wir alle Belgier mal.
Ja, finde ich auch eine gute Leistung.
Auf dem Sportfeld gegen einen ansteigenden Rasen 4 zu 1 zu gewinnen, finde ich sehr schön.
Das kommt in die Good News auf jeden Fall.
Oder ist in den Good News jetzt damit.
Kurze Werbeunterbrechung.
Kennst du das?
Der Monatsabschluss steht an und dein Team versinkt zwischen Rechnung, Excel-Listen und Freigaben?
Genau da kommt Sage in Act ins Spiel, die cloudbasierte Finanzmanagementlösung, die deine Finanzprozesse automatisiert.
Der Rechnungseingangsassistent liest Rechnungen automatisch aus, gleicht sie mit Bestellungen ab und erstellt direkt Buchungsentwürfe.
Und der Ausreißerassistent erkennt auffällige Buchungen, bevor sie zum Problem werden.
Heißt, schnellere Abschlüsse, weniger manueller Aufwand.
Für euch als Doppelgänger-Hörer gibt es ein exklusives Angebot.
20% Rabatt auf die ersten 12 Monate Sage in Act.
Inklusive der KI-Unterstützung Sage Co-Pilot.
Probier es einfach aus.
Alle Infos auf sage.com.
Den Link findet ihr natürlich in den Shownotes.
Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge Werbung Ende.
Genau, wir gehen nochmal, ich weiß nicht, ob es gute News sind oder schlechte am Ende, aber auch das schreibt die New York Times gerade gut zusammen.
Und zwar kartografieren sie so ein bisschen den Aufstieg von Threads.
Darüber wird gar nicht so viel geredet hier, aber ich bin immer mal wieder auf Threads, nicht täglich ehrlich gesagt, aber wenn ich da bin, finde ich den Content oder die Content-Auswahl, das Machine Learning funktioniert schon echt gut von Meta da.
Die Content-Auswahl, es war mir immer ein bisschen zu bubblig im Sinne von, ich hatte da sehr starke Echo-Kammer-Vibes.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass Threads insgesamt zu sehr meine eigene Bubble ist oder dass meine Bubble zu sehr zusammengezogen wird von Meta quasi.
Ich fand es ein bisschen einseitig.
Gleichzeitig gibt es ja auch Tage, wo das für die Mental Health ganz gut ist, ein bisschen die Sachen zu lesen, die...
mit dem man auch übereinstimmt, wobei es prinzipiell was ist, was ich nicht befürworte.
Ich möchte natürlich idealerweise, was relevant ist, aus allen politischen Lagern verstehen.
Aber wie auch immer, was New York Times beschreibt, ist also einerseits, dass Threads mit 500 Millionen monthly active users inzwischen X überholt hat oder deren Rekord eingestellt hat, wenn man so möchte, oder sich auf dem gleichen Level bewegt.
dass es sich zu so einer Mischung aus X und Reddit entwickelt.
Also es hat so diesen Community-Charakter von Reddit nachbilden können, dadurch, dass es so topical communities gibt.
Also du kannst sagen, du bist irgendwie bei rhythmischer Sportgymnastik, ist da ein Lebensmittelpunkt oder Birdwatching und dann bist du halt da in deiner Bubble drin.
Das macht so ein bisschen Reddit-like, also da bilden sich Communities.
Aber es funktioniert eben auch wie X, dass du ein relativ starkes Newsfeed hast.
Wobei das ist bei X auch besser geworden, fairerweise muss man sagen.
Also du siehst immer wieder diese Dinge, die da als scheinbar Trending-Post dazwischen gespielt werden, die immer aus einer politischen Ecke kommen, zufälligerweise.
Aber der Rest des X-Feeds, würde ich sagen, wird auch schon, ich würde sagen, noch besser.
Also ich habe das Gefühl, dass die ersten Sachen, die mir angezeigt wird, wenn ich die Sachen, denen ich nicht folge, da mir rausdenke, sind die Sachen.
die auch früher drin gewesen wären, eigentlich besser sortiert, habe ich das Gefühl.
Also das Relevante ist relativ weit oben.
Aber wie gesagt, die Wirtschaft ist auch sehr gut und hat mit einer halben Milliarde Nutzer, kann man auf jeden Fall sagen, nach drei Jahren schon ein Erfolg und glaube ich ein ernstzunehmender Ex-Konkurrent.
Ich glaube, wenn einem Ex aus irgendeinem Grund zu hostile ist, zu feindlich, zu ungehobelt, dann ist es jetzt erstmal eine Alternative, wobei das ist was, was mir auch auffällt, der Ton.
verschlechtert sich schon auf Threads.
Das habe ich zunehmend wahrgenommen.
Was habe ich denn neulich mal gepostet?
Was zur AfD wahrscheinlich.
Da habe ich was Positives über KI gepostet und da habe ich was erlebt, was mir bei Threads vorher nicht aufgefallen ist, nämlich das Erheblichen, also auch sehr respektlosen, also du musst jetzt nicht irgendwelchen vorauseilenden Respekt vor mir haben, aber den Grundrespekt, den man vor jedem haben sollte, habe ich so ein bisschen vermisst.
Das hat, glaube ich, aber auch einerseits mit der Kernaudience von Threats zu tun, dass das teilweise auch KI-Gegner sind oder dass mehr und mehr Leute in den USA glauben, sie könnten die Verlierer von KI sein und deswegen sich eine relativ starke KI-Opposition bildet.
Und um darauf zurückzukommen, was du am Anfang unserer Episode gesagt hast, nämlich, dass wenn du auf LinkedIn gehst, was ist da eigentlich los mit den KI-Skeptikern und was weiß ich, da ist der Umgangston ja auch rauer.
Und das beobachte ich in den letzten vier bis acht Wochen auch extrem, dass wir jetzt die gleiche Polarisierung, die wir in vielen anderen Ecken von Politik haben, Kulturkampf, Pipapo, dass wir die jetzt gerade bei KI haben.
Also du musst dich jetzt, gefühlt musst du dich entscheiden, ob du KI-DUMA oder KI-Accelerator oder Optimist sein möchtest.
Und da gibt es zwei ganz starke Pole, die sich ausbilden.
Also die einen wollen unbedingt sagen, dass das alles eine Riesenblase und Bullshit und KI kann eigentlich gar nichts.
Und die anderen sind vielleicht auch zu optimistisch und tun so, als wäre die Zukunft noch da.
Und natürlich steckt die Wahrheit dazwischen in einem möglichst differenzierten Approach.
Darüber haben wir letzte Folge viel geredet.
Ich glaube, es gibt eben beide Realitäten und man muss einfach mit verschiedenen Leuten reden, dann versteht man, dass für manche Leute ist...
die KI-Realität lange da und für andere wird sie auch in fünf Jahren noch nicht da sein.
Das heißt nicht, dass einer von den beiden Unrecht hat, sondern dass es einfach verschiedene Realitäten gleichzeitig gibt.
Aber diese Polarisierung finde ich mega anstrengend, ehrlich gesagt.
A, weil die Zwischentöne dabei natürlich verloren gehen und B, weil wenn du, also ich weiß jetzt nicht, ob man mir typischerweise vorwerfen würde, dass ich ein blauäugiger KI-Optimist bin.
Vielleicht sehen das manche Leute so, aber Was da auf Threads, ich muss nochmal gucken, was sich da geschrieben hat, was da die Gemüter so erregt hat.
Achso, da ging es darum, das war der Chart von Semi-Analysis, war das oder wer hat das gepostet, dass die Abschreibungen schon mit Umsätzen reinverdient werden.
Von Exponential View, genau.
Und ich hatte, also ich habe nur diesen Chart gepostet, der quasi besagt, es wird mehr Umsatz mit KI gemacht, als gerade an Chips abgeschrieben wird und die Kurve scheint aufzugehen.
Nicht nur, dass es mehr ist, sondern es wird zunehmend mehr.
Und habe das als Bad News for Doomers überschrieben.
Und dann gab es irgendwie 60 Antworten darauf, die auf jeden Fall eine deutlich andere Meinung hatten.
Ja, fand ich sehr überraschend.
Aber vielleicht ist es die Threads, die tendenziell vielleicht sogar Left-Leaning-Threads-Bubble, die da so KI-skeptisch ist inzwischen, dass sie so auf KI-Pots abgeht.
Aber ich glaube, es gibt eine generelle.
Polarisierung bei KI.
Also irgendein measured, moderierter View, der sagt, das verbessert sich allmählich, es gibt Nachfrage, das zeigen Zahlen, irgendwie faktengetreu das beschreiben, bisschen detaillierend auch, was vielleicht in zwei, drei Jahren möglich ist.
Und gleichzeitig über Limitierung reden, sodass es nicht mehr gewollt sein.
Du musst entweder dagegen sein und sagen, das ist kompletter Wahnsinn alles, diese Investitionen, oder Du bist komplett AI-pilled und verkaufst alle anderen für dumm, aber dazwischen wird es gerade zunehmend schwerer und unbequemer zu leben.
Ist zumindest mein Gefühl gerade.
So, wir waren bei Threads, wir bleiben bei Meta.
Ja, aber wir müssen jetzt mal wieder schlechte Nachrichten hören.
Es war zu viel Good News von Meta.
Jetzt mal wieder zurück zur Realität.
Ja, und das gehört in die Rubrik das Letzte wahrscheinlich.
Oder...
unter die Überschrift Meta being Meta.
Und zwar schreibt die BBC, Instagram running ads promoting child sexual abuse material in India, BBC finds.
Also der BBC ist aufgefallen, dass innerhalb von Indien, dass innerhalb von Instagram Material das Kindesmissbrauch zeigen soll, nicht nur auffindbar ist, sondern beworben wird und damit quasi dann Geld verdient wird.
Die Anzeigen verweisen auf eine Telegram-Gruppe, wo man dann für unter einen Dollar solches Material käuflich erwerben kann.
Jetzt würde Meta natürlich immer sagen, ihr habt gar keine Ahnung, wie schwer das ist, sowas zu identifizieren bei so vielen Nutzern.
Wir haben dreieinhalb Milliarden Nutzern.
Das dauert halt auch ein bisschen, bis das auffällt.
Das ist ja auch alles gut getarnt.
Die BBC schreibt auch, dass diese Video, die Anzeigen, Begriffe genutzt haben wie Rape-Video und Child-Video.
Das ist im Zeitalter der KI natürlich unheimlich schwer auszuschließen, dass solche Sachen automatisiert erkannt oder zumindest verlangsamt werden.
Naja, also es scheint mal wieder wie was, was eigentlich technisch möglich sein sollte, würde ich sagen.
Ich verstehe auch nicht, warum es nicht zumutbar wäre, dass Anzeigen einfach manuell freischaltbar sind.
Das ist natürlich im Zeitalter, wo sie immer automatisierter erstellbar werden, schwer.
Aber dass du sagst, Dass ich bei neuen Accounts ein bisschen besser hingucke, dass ich, wenn was auf Telegram verweist, ich meine, sorry, dann wird es wahrscheinlich kein großer Advertiser mit Relevanz sein, wenn der drei Tage warten muss auf die Freischaltung, ist das vielleicht auch nachvollziehbar.
Ich will nicht sagen, dass das die einfachste Challenge der Welt ist oder so, aber es scheint, ich glaube, wenn man da fünf schlaue Leute, die da irgendwie stattdessen im Metaverse und KI mit Alexander Wang bauen, hinsetzen würde, du kannst also mit ein paar einfachen Filtern scheint es mir doch.
Und ich meine, du hast die ganzen User-Meldungen als sozusagen Training-Ground, also die sich sehr schnell was neue Dinge auf...
Also ich würde mir ein Dashboard bauen, wo alles, was von Usern gemeldet wird, aggregiert, was sind ähnliche Muster, das lässt du dir von Claude auswerten, was sind die Muster, was muss ich tun.
Ich verstehe nicht, es sei denn, man möchte wirklich aktiv damit verdienen, warum man das so langsam...
Und natürlich...
Hast du immer False Positives?
Also dann wird mal ein Advertiser getroffen, der halt irgendwie, keine Ahnung, eine Babywindel oder ein Baby-Swimsuit verkaufen wollte.
Ja, aber dann muss das halt manuell freigeschaltet werden, wenn es ein False Positive ist.
Der soll es für Review einreichen oder so.
Das passiert halt.
Ich glaube, Advertisers sind bereit, den Extrameter zu gehen, um ihre Anzeigen zu schalten.
Wenn sie dadurch verändern können, dass neben ihren Anzeigen Kindesmissbrauchmaterial verkauft wird.
Also ich glaube, Meda macht hier einen furchtbaren Job.
Man hat rausgeführt, wir wissen ja, was 15% ihres Umsatzes oder so hängt an Scam, Betrug und auch solchen Sachen.
Es ist unverantwortlich, es scheint technisch möglich, selbst wenn es technisch aufwendig ist oder manuelle Arbeit erfordert.
Sie schaffen es ja auch für alle mögliche KI-Training und so Leute anzuheuern, dann sollen sie es dafür auch machen.
Und für mich ist es unerklärlich.
Die BBC hat auch einfach neue Accounts nochmal aufgesetzt und nach wenigen Tagen wurden ihnen...
wieder solche Anzeigen angezeigt, obwohl sie nicht signalisiert hätten, dass sie sich für irgendwelche dieser Materialien interessiert.
Die indische Regierung hat darauf Meterleute einbestellt.
Wir werden sehen, wie das jetzt ausgeht.
Aber ich glaube, es muss einfach Strafen regnen und ich glaube, du musst auch die Local Executives, also du musst die Staatsanwaltschaft mal nach Hamburg schicken und die Leute einfach einsacken und ein paar Leute mitnehmen, die dafür verantwortlich sind, ehrlich gesagt.
Wenn sowas passiert und gegen geltendes lokales Recht verstehst.
Du musst ja irgendwie die Firma dazu zwingen, das durchzuzählen.
Und das ist ja nicht irgendwie das Plattformprivileg und so, dass sie für Inhalt nicht verantwortlich sind.
Für die Werbung, die sie freischalten, sind sie, ich weiß nicht, was ja die gängige Rechtsauffassung ist, aber meiner Meinung nach bist du dafür verantwortlich.
Und wie gesagt, das hier ist kein schwerer Edge-Case oder so.
Es sind auffällige Worte, das könntest du...
Hättest du vorher schon irgendwie algorithmisch erkennen können oder durch Pattern-Matching, spätestens im Zeitalter von Machine Learning, gibt es sicherlich Algorithmen, die man entwickeln kann, die Dinge, die als Rape-Video oder Child-Video überschrieben sind, erstmal als dubios einzuordnen.
Und wie gesagt, wenn der Link dann zu Telegram geht, weißt du, Meta kann sofort erkennen, wenn der Link irgendwie zu einer Konkurrenzplattform geht.
Wenn du Inhalte auf X oder was weiß ich bewirbst, bin ich mir sicher, dass sie das algorithmisch sofort bremsen können.
Aber wenn Werbeanzeigen in dubiose Kanäle gehen, wie gesagt, ich möchte mal sehen, wie viel der Werbeanzeigen, die auf Telegram münden, am Ende einen legitimen Zweck haben und warum das so schützenswert ist.
Wie auch immer.
Man könnte sich stundenlang drüber aufregen, aber es ist auch einfach nur traurig und man darf es auch nicht totschweigen, bloß weil es immer passiert.
Es ist ja so ein bisschen wie der Trump-Effekt hier.
Und es ist eben auch kein Zufall, dass es immer Meta ist, denen sowas passiert, glaube ich.
Wir bleiben in den Abgründen von Social Media.
Es geht um eine romantische kleine Männerbeziehung.
Du und Thiel?
Zwischen einem...
einsamen Immigranten und einem Menschen, der laut Berichten der Washington Post noch in Indien domiziliert.
Und zwar ist dieser indische Mensch aber zu einem der populärsten Accounts auf X geworden.
Und zwar, weil er immer wieder von Elon Musk getweetet, geretweetet wird in dieser kleinen Bromance zwischen ihm und Elon Musk.
Und der Trick, wie er es geschafft hat, ins Herz von Elon Musk zu kommen, ist, Die Washington Post beschreibt es als Glazing, also dass er quasi kein schlechtes, Elon Musk kein Haar krümmt, ganz im Gegenteil.
Er glasiert ihn mit Lob und ihr ideologischen Beistand springt auf jedes Thema an, was Elon Musk gerade interessiert.
Im Moment ist er damit natürlich bei Immigranten gelandet und versucht irgendwelche scheinbaren Fakten oder News Reportings zu finden um Immigranten.
zu diffamieren, auch das kommt natürlich gut an bei Elon Musk und er schafft es damit überdurchschnittlich oft, beziehungsweise der absolute Top-Retreat, so ein bisschen wie der Doge-Designer oder wie hieß der früher, der Doge-Account, der so oft, ich glaube Doge-Designer, ich weiß nicht mehr.
Also er ist jetzt einer, der sozusagen der derzeitige Musen-Account von Elon Musk gewonnen, hat damit allein eine Viertelmillion Follower gefunden, indem er ihm einfach nur ständig nach dem Mund redet und das Talent dafür entwickelt hat, Content zu bauen, der dann eine hohe Like-Liege hat, dass Elon Musk ihn retweetet.
Das müsste eigentlich, also da gibt es dann so Comics irgendwie, wie Sam Altman Geld von OpenAI stiehlt und Elon Musk ist zurückerobert für die Allgemeinheit.
Also einfach gesagt, Elon Musk ist der Held, wird geglazed ohne Ende und retweetet es am Ende, weil es den einen den Anschein erweckt, dass objektive Quellen ihn richtig einschätzen.
Als Mensch ist vielleicht für das Gesamtsychogramm von Elon Musk nochmal ganz interessant, was für ein Würstchen er dann doch ist.
Dass die Medien regelmäßig diffamiert werden, dass er sich dann von so einem Psychofant-Account 24-7 gelesen lässt und das dann wieder retweetet.
Wie hoch ist die Chance, dass er den Account auch selbst erstellt hat?
Das könnte auch sein.
Ich habe mich eher gefragt, ob der Inder eventuell eine Möglichkeit gefunden hat, quasi KI, also eine KI automatisiert Posts zu entwickeln, die auf die Wahrscheinlichkeit, dass sie retweetet werden von Elon Musk optimiert sind.
Das müsste ja möglich sein, quasi in das Gehirn so ein bisschen reinzukommen und zu überlegen, was wäre in diesem Moment gemessen an den Posts, die er selber gerade gepostet hat, die beste Möglichkeit, da reinzukommen.
Aber wie kriegst du denn die Sichtbarkeit?
Du musst ja auch irgendwie ins Feed kommen von ihm.
Du fragst dich, wie das erste Mal das passiert.
Wie er die Initial Traction bekommen hat, wird sein Geheimnis bleiben.
Vielleicht liest Elon Musk alle seine Mentions, aber das ist eigentlich nicht möglich.
Aber vielleicht durch die Echo Chamber, die sich automatisch baut, wenn du anfängst, ihm nach dem Mund zu reden, dass du dann...
besonders oft angezeigt hast.
Also man fragt sich ja auch, wie Elon Musk auf andere relativ kleine, irgendwie europäische Neonazi-Accounts oder so raufkommt.
Naja, wir werden es nicht erfahren.
Es ist ja auch nicht mehr so einfach, das zu erforschen, seit die ganzen APIs zu sind.
Genau.
Dann berichtet Business Insider, dass XAI Geschichte ist.
Und zwar wird mit der Übernahme durch SpaceX die Übernahme jetzt sozusagen komplettiert.
Und dazu gehört, dass aus XAI SpaceX AI wird.
Das muss Elon Musk relativ schwer fallen.
Ich glaube, X wäre seine bevorzugte Brand gewesen.
Aber die Wahrheit ist, die Brand von SpaceX ist besser.
Das ist eine Firma, die ein vernünftiges Businessmodell hat, die für Erfolge steht, die für technologischen Fortsprung steht, für Innovationen und definitiv die bessere Brand hat im Vergleich zu X.
Wenn die Vision von SpaceX, XAI, soeben auch mehr und mehr mit KI zu tun hat, dann ist es wahrscheinlich aus Markensicht und Business-Sicht die schlauere Kombination XAI und SpaceX umzubenennen.
Und genau das hat man jetzt getan.
Und damit gehen wir in die, ich würde mal sagen, bewegen wir uns zumindest auf die guten News zu.
Und zwar hat auf eben jenem X die COO von SpaceX angekündigt, das ist Gwynne Schottwil.
Dass sie und ihr Mann Teile ihres Vermögens, also die haben beim SpaceX-Börsengang auch einen einstelligen Milliardenbetrag gemacht an Papiervermögen erstmal oder Aktienvermögen und davon wollen sie wohl einen Teil, der nicht näher beziffert ist, zur Verfügung stellen für die sogenannten Trump-Accounts und wollen damit mehr als zwei Millionen Kinder fördern oder ihnen eben Zuwendung geben.
Man weiß nicht, ob es am Ende eine ganze Aktie sein würde.
Dann wären es so rund 300 Millionen US-Dollar.
Das wäre relativ viel.
Andererseits wäre es vielleicht genau das, was sie auch an Steuern zahlen müssen.
Und vielleicht ist es von daher opportun, das zu tun.
Wie auch immer, kann man nur spekulieren.
Prinzipiell, und deswegen sind es good news, man muss ja sagen, diese Trump-Accounts, würde man den Namen Trump streichen, wäre es zweifelsohne eine gute Sache.
Also Kindern, gerade aus unterprivilegierten...
Das ist mit vielen Sachen so im Leben.
Also Kinder, insbesondere aus unterprivilegierten Familien, denen früh eine Möglichkeit, am Kapitalaufbau zu partizipieren, zu geben, ist, glaube ich, ein wirklich schlaues Konzept.
Das macht sie zu Kapitalisten im besseren Sinne, im besten Sinne vielleicht.
Es hat einen gewissen Umverteilungs...
auch wenn das, was da von oben weggegeben wird, am Ende, das Krasse ist ja, du kannst den unten ein paar tausend Dollar ins Depot legen, ohne dass das jemand oben signifikant Geld kostet.
Das ist wie ungleich das Vermögen verteilt ist.
Deswegen ist es für oben keine große Bürde.
Deswegen sollte man aber trotzdem nicht verurteilen, dass immerhin mal was getan wird.
Also, dass da unten ein paar tausend Dollar ankommen, ist, glaube ich, schlau.
Ich würde mir auch wünschen, dass es sowas für Deutschland gäbe.
Ich würde mir wünschen, wenn Arbeitgeber ist im Kampf um Arbeitskräfte da auch konkurrieren und sagen, bei uns gibt es jedes Jahr nochmal 100 Euro von der Deutschen Bank oder von Trade Republic oder von Adidas oder von Mercedes-Benz in euer Kinderdepot.
Ich fände das echt eine gute Sache.
Die Aktienkultur würde davon profitieren.
Wie gesagt, es führt zu ein bisschen mehr Gleichheit.
Es führt zu Interesse am Börsenmarkt.
Leute lernen auch, dass wenn man zwangsläufig, also du würdest das Geld ja idealerweise bis die 18 sind, blockieren und dann lernt man auch zwangsläufig so ein bisschen, dass wenn man lang genug durchhält, auf jeden Fall Geld damit verdient.
Das ist schon wirklich eine schlaue Sache, die da, ich glaube, Brad Gerstner von Altimeter, der das mit aufgesetzt hat, Michael Dell, der das unterstützt, das ist leider alles mit einem hohen Maß an Vetternwirtschaft und mit einem gewissen Korruptionsgeschmack in den USA verbunden.
Angefangen damit, dass es Trump-Accounts heißt und dass Leute sich eben durch die Unterstützung dieser Trump-Accounts dann auch versuchen, einen Gefallen bei der Trump-Regierung einzukaufen.
Das ist sicherlich der negative Effekt.
Aber trotzdem muss man sagen, glaube ich, dass diese Trump-Accounts was unheimlich, eigentlich ein saugeiles, smartes Instrument sind.
Also es fällt mir schwer, da die negativen Implikationen zu sehen.
Diese ganzen die da gemacht werden in die Trump-Accounts, natürlich sind das auch einfach Steuerabschreibungs- oder Steuerverhinderungsoptimierung, ist mir in dem Moment auch egal.
Also wahrscheinlich ist es einer der effizientesten Wege, das Vermögen so nach unten umzuteilen an die Kinder, als wenn du jetzt Steuern, also stattdessen die Steuern einnimmst und es dann über den Staat verteilst, nimmt sich zumindest nichts wahrscheinlich.
Ich will nicht sagen, dass der Staat jetzt dieses Geld komplett veruntreuen würde auf dem Weg oder dass er nicht mal die Hälfte der Leistung erbringen kann, aber Am Ende, wenn große Firmen, große Individuen oder reiche Individuen da, auch wenn es für sie nur ein Prozent ihres Vermögens ist, wenn jeder das tun würde, würde sich schon extrem viel ändern.
Wir haben ja letztes Mal vorgerechnet, dass Elon Musk quasi jedem Kind weltweit 1000 Dollar geben könnte und nicht mal 10 Prozent seines Vermögens verlieren würde.
Insofern gut, kann man auch loben, dass Frau Schottwill da ein Teil steuerabzugsfähig ist.
Wie groß der genau ist, sieht man nicht.
Aber ob SpaceX dann in Zukunft ebenso viele Staatsaufträge bekommen wird oder weiterhin so viele Staatsaufträge bekommen wird wie in der Vergangenheit und wie Dell sich das scheinbar sichern konnte mit seiner Spende, werden wir sehen.
Aber bloß, weil es im Hintergrund eben diese Vetternwirtschaft dahinter steckt.
muss es nicht zwangsläufig was ausnahmslos Schlechtes sein, sondern es hat halt definitiv auch sehr positive Effekte.
Dann noch ein bisschen was für unsere KI-Skeptiker und gleichzeitig für Nerds.
Und zwar hat es ein Developer von Google DeepMind, also Googles KI-Labor, geschafft, das Computerspiel Command & Conquer General Zero Hour zum iPhone oder iPad zu portieren.
Und zwar hat der erste Shot ihn nur ein paar Stunden, der erste Shot hat 40 Minuten gedauert, dann hat er noch ein paar Stunden übers Wochenende daran rum optimiert, also Debugging gemacht, damit es auch wirklich verlässlich läuft und nach zwei Tagen hat er es geschafft quasi ein PC-Game komplett aufs iPad zu übersetzen, also indem er Cloud Code dafür.
genutzt hat innerhalb der Cloud Max Quota.
Also er musste nicht tokenbasiert bezahlen, sondern hat Cloud Max genutzt.
Das Spiel kann im späteren Spielverlauf trotzdem abstürzen.
Das liegt aber eher daran, dass relativ viel Memory gebraucht wird, um das zu spielen und das nicht ohne weiter zu funktionieren.
Aber das zeigt, wie gewisse Tasks schon super autonom gemacht werden können.
Also ich glaube, du bist heute schon da, wo du dir mit Cloud Quote, du könntest jeden Tag ein neues Computerspiel entwickeln.
Du könntest an einem bestehenden Spiel jeden Tag arbeiten als Nicht-Coder.
Du könntest alte Spiele wieder ins Leben rufen.
Wenn du Churiken nochmal spielen willst auf dem PC oder Civilization 1 nochmal spielen möchtest oder whatever, kannst du dir das eigentlich heute relativ gut nachbauen lassen.
Ich erwähne es auch deshalb, weil ich würde sagen, vor drei...
bis sechs Monaten Leute sowas noch explizit ausgeschlossen haben.
Das heißt immer noch nicht, dass Cloud Code komplette Software-Stacks von Unternehmen eins zu eins ersetzen kann in autonome Arbeit.
Das nicht.
Aber das Level an Autonomie steigt, glaube ich, sehr nachvollziehbar immer weiter.
Und ich glaube, es ist ein schönes Beispiel dafür, was möglich ist.
Das war jetzt hier in dem Fall ein Entwickler, aber ich glaube, es ist auch was, was zunehmend eben nicht Entwickler.
Die brauchen dann vielleicht ein paar Loops mehr und müssen ein bisschen mehr Beta testen.
Aber es geht ja auch gar nicht darum, was heute möglich ist und was nicht, sondern um die Trajektorie, von wo wir gekommen sind, vor einem Jahr, vor zwei Jahren, vor drei Jahren.
Und die Entwicklung zeigt, glaube ich, nur in eine Richtung.
Und ich persönlich sehe nirgendwo echte, also teilweise hast du diminishing returns beim Training und so, das stimmt, aber irgendeine Glasmauer, gegen die wir laufen, kann ich nicht so richtig sehen.
Und welches Spiel machst du dir noch ready für die Sommerferien?
Ich wünschte, ich hatte genug Zeit, um noch Spiele zu bauen.
Ich bleibe bei meinem Favorite, also bei Civ 6.
Ich komme an 7 nicht ran.
Vielleicht gebe ich 7 irgendwann nochmal eine Chance.
Aber ich bin jetzt in dem Alter, wo man sagt, die neueste Version des Spiels spiele ich nicht mehr, die ist nicht gut.
Das hätte ich auch mal nicht geglaubt.
Wobei bei Civ gab es schon immer so Sachen, die ich glaube 4 war zum Beispiel auch nicht so richtig.
Also manchmal greifst du halt eine Generation daneben.
Und es ist auch schwer ein Spiel, was einfach schon sehr komplex und von der Game-Mechanik total schlau ist und schon sehr komplex ist, das noch zu verbessern.
Eigentlich, ich würde behaupten, der typische Civ-Gamer will eigentlich nur mehr Challenges, mehr Content haben.
Irgendwie mehr Karten, Szenarios, Anführer.
Nation, Weltwunder meinetwegen.
Du musst halt nicht das ganze Konzept nochmal ändern.
Wenn du nicht 100% sicher bist, dass du es besser machen kannst, naja, wie auch immer.
Kein Gaming-Podcast.
So, noch eine gute News für alle in Deutschland, Toderer und Dumer.
KI-Nutzung sorgt für Gründungsrekord bei deutschen Startups.
Titelt die Zeit, ich glaube, basierend auf Informationen von Startup-Verband oder wer hat das ausgewertet eigentlich?
Na klar.
Also die kommentieren es auf jeden Fall ganz erfreulich, wie es ihre Aufgabe ist.
Im ersten Halbjahr entstanden 3053 neue Firmen.
Das sind dann nur die, die als Venture-Kapital finanzierte Startups gelten.
Wie ist die Definition da überhaupt?
Weil insgesamt entstehen ja mit Sicherheit mehr Firmen.
Wie auch immer.
Also es sind 20 neue Startups am Tag.
Kommt mir fast noch klein vor, ehrlich gesagt, die Zahl.
Aber es ist ein Rekord.
Sah lange nicht so gut aus, wenn man das als Indikator nimmt.
Ich glaube, es spiegelt wieder, was man auch anekdotisch so aus der Branche wahrnimmt.
Also, dass kleinere Teams sich trauen, was zu machen, dass Leute, für die vorher vielleicht auch Software noch eine größere Hürde war oder größere Blocker, dass die es zumindest zum Prototypen schaffen.
Ich glaube, KI ist eine Technologie, die viele Leute empowert und enhanced.
einen Schritt weiter gehen kann, ohne ein großes Team aufzubauen, was nicht heißt, dass man sich mit Cloud Code irgendwie eine Enterprise SaaS Software bauen kann.
Sicherlich nicht.
Irgendwann brauchst du dann zumindest erfahrene Entwickler oder Entwicklerin, aber man kommt, glaube ich, weiter und dieses, ich probiere einfach mal, ist, glaube ich, deutlich einfacher geworden.
Ja, die beste News aus dem Artikel ist natürlich, dass Hamburg vor München steht.
Also mehr Startup-Gründungen in Hamburg als München.
Berlin ist natürlich weiterhin noch vereint in Deutschland.
Ja, aber wenn man sich die letzten Jahre anschaut, sieht man ja, dass es da weniger um...
Also Anzahl und Relevanz sind dann schon noch zwei verschiedene Sachen.
Also ich glaube, die relevanteren Sachen werden weiterhin aus München kommen, ehrlich gesagt.
Ja, und das ist auch der Punkt, also Anzahl und Relevanz.
Ich habe schon das Gefühl, es werden mehr Sachen ausprobiert, aber ich finde auch, es wird auch mehr Slop produziert.
Also es ist halt deutlich einfacher heute zu sagen, baue mir mal eine App, wie die und die App ist für die und die Nische zum Beispiel.
Ja, ich weiß, was du meinst.
Also was ich sehen kann, ist so, dass gerade die Cold Outreach Pitches ganz oft so sind.
Ich baue jetzt das nochmal mit KI oder...
Ich will nicht sagen, es befähigt die falschen Leute, sondern im Zweifel ist es ja immer gut, wenn Leute es versuchen.
Man kann so früh auch gar nicht sagen, wer richtig oder falsch ist, aber man sieht viel das, was auch der Grund dafür war, warum wir in den letzten zehn Jahren viel zu wenig relevante Unternehmen gebaut haben, weil man wieder irgendwas mit KI 5% besser machen will oder 10% besser.
Es sind nicht die ganz neuen Ansätze, die jetzt kann man mit KI was bauen, was vorher unmöglich ist, sondern es ist eher sowas, irgendwie Wir haben das Unternehmen XXX für Abteilung XXX gebaut, aber jetzt mit KI.
Wir haben das Palantir für die Bitorenbuchhaltung mithilfe von KI gebaut oder irgendwie solche Pitches.
Das finde ich ehrlich gesagt noch relativ lame.
Aber dafür hat man ja Märkte, die das filtern und entscheiden, was da dann auch wirklich gefundet wird und was funktioniert und was nicht.
Wie gesagt, trotzdem sollten die Leute alle gründen.
Ich finde es cool, dass man es, es ist ja auch super kapitaleffizient, dass du das eben günstiger probieren kannst.
Also dass die Shots on Goal irgendwie günstiger geworden sind, ist doch eigentlich ein netter Umstand.
Also du musst halt nicht, früher hast du halt zehn Millionen verbrannt, um eine Hypothese zu validieren manchmal, weil du erst mal die Software entwickeln musstest, um dann herauszufinden, niemand will sie haben.
Heute kommst du, glaube ich, mit weniger Budget weiter, auch wenn die Runden vielleicht trotzdem größer sind und mehr Geld geraced wird.
Aber theoretisch kannst du, die Ideen viel schneller validieren am Markt, was eigentlich die Gesamtgründerszene effizienter machen sollte.
Ich sehe die einzige Gefahr, dass es so günstig ist, Sachen zu machen, dass du halt einfach Sachen machst.
Wenn du hart priorisieren musst, weil du nicht so viele Ressourcen hast, schaffst du es vielleicht, das bessere Produkt zu bauen.
Ja, ich weiß, was du sagen willst, aber Und gleichzeitig kannst du viel schneller und viel öfter pivoten oder nochmal das Produkt anpassen.
Bei Airbnb hättest du am Anfang vielleicht auch gesagt, das ist einfach nur so ein billiger Marktplatz-Shot.
Hätte vielleicht auch niemand draufgesetzt.
Also da haben ja viele Leute nicht draufgesetzt.
Es gibt, glaube ich, eine lange Liste an VCs, die Airbnb gepasst haben und uns nachher im Bräuen, weil es ihnen zu dünn, zu langweilig, zu klein aussah als Markt.
Deswegen wäre ich da nicht zu voreilig, ehrlich gesagt.
Also was heute Slop sein kann, kann die nächste große Plattform noch sein, würde ich behaupten.
Ja, meinst du?
Das wäre eine gute Gründergeschichte.
Vom Slop zum Unicorn.
Und damit sind wir wieder in München, in Unicorn City.
Genau, und zwar hat das Fusion-Startup Proxima Fusion eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen, über rund 400 Millionen Euro.
Gesamtbewertung damit auf 2,4 Milliarden Euro.
Die wollen in Bayern das erste Magnet-Fusionskraftwerk bauen.
Ich glaube, dafür werden auch 400 Millionen nicht reichen, wobei der bayerische Freistaater bestimmt ordentlich dazu gibt.
In Partnerschaft mit RWE wollen sie das wohl machen.
Prinzipiell würde ich sagen, Gute News.
Ich glaube, man sollte weiter Fusionsforschung betreiben.
Gleichzeitig glaube ich, dass Fusion nicht geeignet ist, unsere kurzfristigen Energieprobleme zu lösen.
Aber es sollte sicherlich ein Weg sein, den man weiter erforscht und wenn man hier erfolgreich erforscht.
Die Frage ist jetzt, wie groß ist die Industrie, die man damit aufbauen kann mit Fusion?
Am Ende sind Elektronen ja schon ein sehr commoditized Produkt, wo es schwer ist, hohe Margen mitzumachen.
Allein der Zugang zu Energie und grundlastfähige Energie wäre natürlich wertvoll.
Insofern ist es, glaube ich, wert, da ein paar Milliarden reinzustecken, meinetwegen, um das zu erforschen.
Das passiert ja auch schon mit Wendelstein und den anderen Testreaktoren.
Es ist, glaube ich, gut investiertes Geld.
Ich glaube, bei Energie sollte man vielleicht mit Ausnahme von fossilen wirklich relativ technologieoffen sein.
Und wenn irgendjemand es hinkriegt, irgendwann, Sichere, saubere, günstige Pulsionsreaktoren zu bauen, wäre das sicherlich eine große Errungenschaft, um vielleicht langfristig gute Energiepreise zu sichern für Deutschland.
In diesem Sinne, habt einen schönen Mittwoch, bis Samstag.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger-Discord-Community.
Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes.
Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.
