# AI Infrastructure, Fundamental Indexing, and DAX Realignment

**Podcast:** Leben mit Aktien | Der Podcast für Anleger mit Weitblick
**Published:** 2026-07-08

## Transcript

Bevor es losgeht, dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung.
Die Hosts oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die sie aufgrund der im Podcast gehörten Informationen treffen.
Leben mit Aktien – ein Vermögenspodcast der Wirtschaftswoche mit Christian Wirröl und Horst von Butler.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Leben mit Aktien, dem Vermögens-Podcast der Wirtschaftswoche.
Ich bin Horst von Butler.
Und ich bin Christian Wirröl.
Christian, ich weiß gar nicht, mit was ich starten soll.
Mit dem Wetter, mit Fußball, gleich mit Aktien.
Aber es passiert ja einfach so viel.
Kommt Fußball, oder?
Momentan ist es doch eher Leben mit Fußball.
Dass man irgendwie das schafft, so seinen Tag halbwegs zu meistern.
Ob man bis tief in die Nacht oder schon früh am Morgen Fußball geguckt hat.
Guckst du dann lieber auf den Höchststand in deinem Depot oder bist du gebannt vom Fernseher?
Nee, also ich verbringe deutlich mehr Zeit mit Fußball als mit meinem Depot.
Ja, irre.
Also irgendwie, das Lustige ist jetzt, Norwegen hat die Brasilianer geschlagen, die Franzosen haben sich auch...
schwer gegen Paraguay getan.
Das war ugly Football.
Gut, dass die raus sind.
Das war kein Fußball.
Nein, das war furchtbar.
Jetzt sagen wieder alle, ja, im Fußball gibt es keine kleinen mehr.
Das wäre so lustig, werden wieder so alte Thesen hochgekocht.
Ich erinnere noch, als wir so schlecht gegen die Faroer Inseln mal gespielt haben.
Da gab es diese These auch schon mal.
An der Börse ist es ja nicht so.
Da gibt es ja sozusagen zwar kleine, aber die tun sich immer noch genauso schwer gegen die Großen.
Ja, oder auch nicht.
Also wir haben heute ein paar Beispiele für sehr erfolgreiche kleine und zwar durchaus auch in der Masse.
Wir werden auch über einen kleinen Deal sprechen.
Wir werden über die Großen im S&P-Verfahren sprechen.
Aber kurz nochmal bei Fußball.
Christian, deine Blitzanalyse.
und ich möchte bitte einen Querpass auch zum norwegischen Staatsfonds.
Was war das für ein Spiel?
Es war großartig, ja.
Ich weiß nicht, ob es jetzt wirklich Norwegen gegen Brasilien war oder nicht doch Erling Haaland gegen Brasilien.
Mit dieser Physis, dieser Athletik, dieser Statur, mit der er da im Strafraum dann doch irgendwann präsent ist.
Auch wenn man den 78 Minuten nicht gesehen hat.
Ruderst du dann auch mit deinem Sohn?
Ja, also für meinen Sohn kam das jetzt ein bisschen zu spät.
Aber ruderst du alleine, ja?
Ich habe es tatsächlich geguckt und ich hatte es sogar bei unserem Väter-und-Söhne-Tippspiel mit 1 zu 2 richtig getippt.
Ich war richtig stolz, habe allerdings danach die Briten falsch getippt.
Aber klar, ich meine, wir sagen uns jetzt irgendwie von Norwegen lernen.
Ja, vorne irgendwie in Starken drin und ansonsten eine stabile Einheit von Norwegen lernen.
Ja, ich meine, es ist halt auch nach wie vor so ein Thema generell von Skandinavien zu lernen, was Aktienkultur angeht, was Vorsorge angeht, was Investieren angeht.
Und ja, da haben wir ja auch jetzt in Berlin hier die eine oder andere...
Flanke, die mal nach vorne geht.
Über den Durchbruch in Berlin wollten wir auch noch ganz kurz sprechen, weil sogar der DAX hat ja mal wieder einen Setzer nach oben gemacht, als das Paket kam.
Das lag zwar auch an amerikanischen Arbeitsmarktdaten, aber zumindest war das mal so ein bisschen Durchbruch darüber, wie wir denn da sprechen.
Immerhin hat Friedrich Merz diesen Hopser im DAX jetzt nicht für sich reklamiert, wie das ein amerikanischer Präsident getan hätte.
Wir haben ja jetzt auch gelernt, also es gibt eine gelbe Karte, es gibt eine rote Karte und es gibt eben auch eine orangene Karte und die orangene Karte kann sondern die rote Karte eliminieren.
Sprich Donald Trump, der es tatsächlich geschafft hat, bei Gianni Infantino diese rote Karte für Bellogan annulieren zu lassen.
Also wir haben eine DAX-Analyse, eine Blitzanalyse von dir, wie nach dem Spiel.
Wir sprechen über den S&P 500 und andere Indizes.
Wir sprechen über diesen kleinen Rüstungsdeal, der sich abzeichnet.
Aber vorher, Christian, natürlich über das Wetter.
Das liegt im Trend.
Du wärst ja nicht Christian, wenn du nicht irgendwie auch aus der abgeklungenen Hitzewelle irgendwie eine Ableitung hinkriegst.
Temperaturen sind jetzt ja zumindest hier in Berlin wieder bei 15, 20 Grad.
Im Westen ist es ja noch sehr viel heißer.
Interessant, wie über das Wetter gesprochen wird.
Früher war ja mal so...
Ab 30 Grad dringen ja schon alle durch.
Also 39 Grad war mir auch so heiß.
Aber früher war ja 30 Grad einfach ein schöner Sommertag.
Da hat man sich gefreut.
Heute geht die Welt unter wegen des Klimawandels.
Beim Wetter ist sehr viel Hysterie im Spiel.
Aber es war natürlich auch krass.
Du hast dir mal den...
MSCI All Country World Extreme Weather Industrial Solutions Index angeschaut.
Einer dieser Indizes, wo ich nicht wusste, dass es die gibt.
Ich muss zugeben, ich kannte ihn auch nicht.
Ich habe es tatsächlich gelesen beim Sami Ibrahim von der ARD-Börse.
Der hatte auf LinkedIn was dazu gepostet.
Und ja, es gibt irgendwie für alles einen Index.
MSCI All Country World Extreme Weather Industrial Solutions sozusagen.
Der Extremwetterindex.
Und der ist tatsächlich in den letzten drei Jahren sogar besser gelaufen als der breit.
Der Acquie-Immi, der hat 64% plus gemacht in US-Dollar und dieser Extremwetterindex sogar 88%.
Aber ich vermute mal nicht wegen der Hitzewelle, sondern da sind andere strukturelle Gründe liegen dahinter.
Ja, es ist ja manchmal so, dass ein Investmentcase aus ganz anderen Gründen aufgeht und so war es auch hier.
Tatsächlich eine Outperformance, aber die liegt eben nicht an der jüngsten Hitzewelle, sondern natürlich wieder mal am KI-Boom, denn die Rechenzentren, die treiben eben die Nachfrage nach Köln.
Kühlungstechnik und die Klimatechniker unter den Industriewerten, das sind eben auch die Schwergewichte im Index.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
Bleiben Sie dran.
An der Börse zählt nicht nur die richtige Entscheidung, sondern auch, wie sie umgesetzt wird.
Tradegate Direct ist die Trading-App mit direktem Zugang zu Europas größter Retail-Börse, der Tradegate BSX, mit professionellen App-Funktionen.
Mehr auf Tradegate.direct Gibt es denn einen ETF schon auf diesen Extremwetterindex, wenn ich sage, okay, die Hitzewelle ist zwar vorbei, aber ich möchte jetzt doch noch irgendwie an diesem Rechenzentrum-Kühlungsboom mitverdienen?
Nee, also speziell auf diesen Index gibt es noch keinen ETF.
Ich sage einfach mal noch, weil you never know.
Das ist auch so eine Regel, ne?
Früher oder später alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird verbrieft als ETF.
Leben wir bald in so einer durch ETF-Gesellschaft eigentlich?
Und was macht das dann mit uns?
Ja, und es wird ja auch immer spezieller, wenn man jetzt sieht, also...
Anfangs war es KI, dann Speicherchips, jetzt gibt es speziell diesen DRAM-Index, dann gibt es den ja dann auch in den USA.
Noch mit Hebel 3 in Korea dann auch, was natürlich dann immense Summen bewegt, dann nochmal gehebelt.
Und naja, dieser Hebel funktioniert in beide Richtungen, eben nicht nur von den Kursen, sondern dann irgendwann auch trendverstärkend.
von den Mittelflüssen an den Märkten.
Wahrscheinlich gibt es dann bald irgendwann nochmal ein Buch von Reckwitz oder so, die Indexgesellschaft.
Das könnte sein, da müssen wir mal überlegen.
Vielleicht kannst du auch mitschreiben oder als Experte zur Verfügung.
Vielleicht schreiben wir beide auch die Indexgesellschaft.
Weil wenn man immer spezielle Indizes macht und das immer mehr teilt, sozusagen immer mehr Slicer, Slicer, dann kommt man irgendwann wieder bei etwas an, das nennt sich Aktie.
Ja.
Oder man ist halt dann doch wieder beim guten alten Agwi oder Agwi-Immi.
Ja, es gibt wie gesagt noch keinen Index.
Was ist denn da drin vor allem?
Ja, es sind vor allem ja auch mal Themen da drin, die jetzt abseits vom KI-Boom auch interessant und relevant sind.
Also Gebäudetechnik, Transportkühlung, Brandschutz, Thermomanagement, Wärmepumpen, Klimaanlagen.
Das ist ja nicht nur ein KI-Thema.
KI ist sicherlich da momentan.
Der Katalysator, warum es stark nach oben geht.
Die Top Ten haben 75 Prozent von diesem Index.
Das heißt, es ist schon ein recht konzentriertes Segment.
Ja, und da haben wir dann bekannte Namen, über die wir hier auch schon gesprochen haben.
Beispielsweise die Klimaanlagenmarktführer Daikin und Carrier Global, die ja aus dem Gebäudemanagement klassisch kommen, aber natürlich sehr schnell.
Daikin ist der Weltmarktführer.
Genau, Carrier hat FISMAN-Klimatechnik übernommen.
Die sind klassisch in der Gebäudetechnik, haben es aber dann doch sehr schnell geschafft, das alles auch Richtung KI-Gebäude, Data Centers einzusetzen.
Aber seit diesem FISMAN-Deal haben wir ja immer wieder darüber gesprochen.
Es geht nicht nur um Wärmepumpe, sondern um das Kühlungstechnik, eines der großen Zukunftsthemen auf ganz verschiedenen Feldern.
Damals ging es immer um das Thema Klimawandel eher, aber jetzt der KI-Boom hat in den letzten drei Jahren, also die Welt muss verdammt viel kühlen, das kann man so festhalten.
Die Welt muss viel kühlen, ich meine, da gibt es natürlich...
Auch natürlich erhitzen, aber sie muss viel kühlen.
Ja, da gibt es großartige unternehmerische Storys, wie beispielsweise ja auch eine Train Technologies, die inzwischen über 100 Milliarden Dollar Market Cap ist, die auch entsprechend bewertet ist, ja, mit dem 36er KGV.
Und es gibt auch eine wirklich spannende, transformative Geschichte mit da drin.
nämlich Modern Manufacturing.
Die sind über 100 Jahre alt, aus den USA, aus Wisconsin.
Die sind eigentlich klassischerweise ein Zulieferer von Wärmetauschern und Kühlsystemen für die Automobil- und Schwerindustrie, haben sich aber dann 2021 entschieden, dieses Know-how auch wirklich auszurollen mit Blick auf Rechenzentren.
Also tolle Transformationsstory.
Man sagt ja immer, das ist ja der Klassiker in der Management-Literatur.
Du bist als Unternehmen nicht das, was du herstellst, sondern deine Fähigkeiten.
Und man hat hier praktisch seine Fähigkeiten übertragen auf etwas Neues.
Und die haben ihr Produkt nach meinem Sohn benannt.
Also jetzt nicht Julian, sondern Mega-Chiller.
Julian, der chillt gerne.
Er ist neun und hat jetzt auch gerne die Formulierung so, chill doch mal deine Base.
Du kennst es schon, ja?
Es wird ja ganz anders mit einem da inzwischen geredet.
Deine Kinder nennen dich ja auch Bro irgendwie.
Genau, chill mal.
Also man merkt irgendwie, dass man älter wird, wenn man mit der Jugendsprache...
Wir werden nicht älter.
Die Kinder werden auch älter.
Aber wir altern gemeinsam zusammen mit dieser Sprache.
Diese Dinger nennt man tatsächlich Chiller.
Also diese Kühlsysteme.
Über drei Megawatt Kühlleistung, das ist eben speziell darauf ausgelegt, diese enorme Hitzeentwicklung von KI-Servern auf engstem Raum.
zu bändigen, auch direkt halt diese Direct-to-Chip-Flüssigkühlung, in die sie massiv investiert haben.
Und da haben sie halt jetzt die Deals mit den großen Hyperscalern.
Vor kurzem gab es einen 4 Milliarden Dollar Liefervertrag, der bis 2029 läuft.
Sie haben leider nicht gesagt, mit welchem Hyperscaler, aber also aus den Beschreibungen muss es entweder Microsoft, Google, Amazon oder Meta sein.
Die haben sich exklusiv Produktionskapazität Und um den Ausbau der Fabriken zu beschleunigen, hat der Kunde Modain vorab schon mal 165 Millionen Dollar in bar überwiesen.
Da wird also massiv Kapazität ausgebaut.
Da werden dreistellige Millionenbeträge in Dollar investiert, um diese Auftragsbücher abzuarbeiten.
Und nur, dass man das auch mal insgesamt einordnen kann, alleine mit diesem Rechenzentrumsgeschäft, also Climate Solutions, wollen sie 2 Milliarden Dollar.
relativ zügig in den nächsten zwei, drei Jahren dann schon erreichen.
Momentan ist das der Gesamtumsatz der Sparte.
Ganz interessant.
Die Sparte heißt Climate Solutions.
Da hätte man noch so ein kleines Shaming vor einiger Zeit erwartet.
Jetzt hat das eine ganz andere Bedeutung.
Es profitieren ja auch deutsche Unternehmen von diesem Boom, unter anderem so Ventilatorenhersteller wie EBM Papst oder Ziel Abec.
Wir haben gerade mit dem Chef von Ziel Abec auch nochmal gesprochen.
Ja, deren Ventilatoren und Kühlsysteme werden da auch stark integriert.
So ein bisschen schade, dass die nicht an der Börse sind.
Und die streben, allein Ziel Abec strebt es, glaube ich, auf eine Milliarde Umsatz allein in den USA zu.
Und was macht er?
Er baut Fabriken in den USA.
Was nochmal zeigt, es werden dort Fabriken gebaut, wo Wachstum ist.
Deswegen ist Wachstum so wichtig und nicht die.
Wie du das auch so schön gesagt hast im Presseclub, mit der Aktienrente, wenn sie international investiert wird, investieren wir zumindest unser Geld dort, wo Wachstum ist, wenn wir schon keins im Land haben, wobei unsere Unternehmen eben woanders dann Wachstum produzieren.
Und 100 Millionen in neue Werke, das klingt jetzt so wenig angesichts, ich meine, man ist ja so ein bisschen versaut durch diese massiven Investitionen, 700 Milliarden, aber das ist viel.
Für Fabriken, das ist ein gutes Signal.
Bloß leider eben in Wisconsin und Texas.
Was ist denn mit der Automobilsparte?
Also das ist ja auch interessant, vielleicht mal für unsere Zulieferer, die sagen, gehen wir auf was Neues fällt.
Ist das so eine Bad Bank?
Die hat man jetzt irgendwie so mitgeschleift.
Das ist immerhin auch ein Drittel vom Konzernumsatz, der allerdings seit Jahren stagniert.
Und da hat man jetzt auch wieder eine typisch amerikanische Lösung gefunden, nämlich einen sogenannten Reverse Trust Merger.
Also es wird abgespalten in ein...
Eine bereits notierte, börsennotierte Firma, nämlich Gentherm, die sind an der Nasdaq gehandelt.
Die kennt man eigentlich hierzulande auch nicht, obwohl man wahrscheinlich die Produkte schon mal verwendet hat.
Denn wenn du in einem modernen Auto auf einem beheizbaren oder aktiv belüfteten Sitz Platz nimmst, wenn du ein beheiztes Lenkrad anfasst oder wenn in deinem E-Auto die Batterie in der Temperatur von der Elektronik geregelt wird, dann steckt da mit hoher Wahrscheinlichkeit Technologie von Gentham drin.
Ich hätte gedacht, dass das ein deutscher Weltmarktführer irgendwie macht.
Ja, machen Deutsche sicher auch, aber Gentham ist da sehr weit vorne.
Allerdings muss man auch sagen, Gernstein, die Fokussierung auf Autos sieht man dem Kurs auch an.
So wie bei deutschen Autozulieferern.
Zwei Drittel unterm Hoch auf dem Niveau von 2016.
Die Aktieumsatz stagniert bei anderthalb Milliarden Dollar.
Aber das Unternehmen ist nach wie vor profitabel, wenn auch mit tendenziell sinkender Marge und wird mit einem 12er KGV bewertet.
Ist also eine Spezialität.
Aber auch da, wir sehen wieder.
Die Kleinen können es durchaus noch.
Modin selbst ist inzwischen auch hoch bewertet, nachdem die Aktie sich in den vergangenen drei Jahren versiebenfacht hat.
Analysten sagen jetzt allerdings, Modin kann in diese Bewertung hineinwachsen.
Gewinnige Aktie soll in den nächsten drei Jahren sich verdreifachen auf 16 Dollar, sodass die Aktie dann nur noch ein KGV von 14 hätte.
Und das bringt uns zu der...
Mega- und Mieterfrage aller Fragen an der Börse.
Wie lange hält der KI-Boom?
Ja, das ist die Frage, die wir ja momentan nicht nur so perspektivisch immer diskutieren, sondern die wirklich auf Tagesbasis auch in den Börsenberichten steht.
Also wenn es runter geht, heißt es immer, KI-Boom wird in Zweifel gezogen.
Am nächsten Tag geht es wieder ein Prozent hoch.
KI steht im Zentrum und erholt sich wieder.
Oder es gibt welche Zahlen wie Micron, weißt du noch, als die Zahlen kamen?
Alle wissen gar nichts.
Genau, und das geht dann rauf und runter.
Und tatsächlich sozusagen diese Narrative oszillieren teilweise wirklich viel schneller noch als Trump das früher getan hat.
Übrigens ganz interessant, Trump kann die Märkte so nicht mehr bewegen.
Der hat jetzt gerade mal 100% Zölle wieder angedroht, der EU wegen dieser Auseinandersetzung um die Digitalkonzerne.
Und das Interessante war...
Früher hätte das ja ein Beben gegeben, 100%.
Der Markt hat das gar nicht mehr interessiert.
Der ist irgendwie wie so ein Boxer, der noch so müde ist.
Ist jetzt schon ein bisschen lame duck, aber ich fürchte, man sollte sich da nicht in Sicherheit wegen.
Weil es wird der Moment kommen, wo auch Trump das Gefühl hat, dass er ein lame duck ist.
Und dann haut er wieder einen raus, der wirklich die Märkte bewegt.
Für uns ist bloß interessant, du hast gesagt, dieser KI-Trade, die große Frage, wie lange hält dieser Boom?
Was ist eigentlich der Katalysator an den Märkten für die nächsten Monate?
Weil der Iran-Krieg hat sich jetzt beruhigt, die Schiffe fahren wieder, Straße von Ormus.
Man hat so ein paar Themen abgehakt und jetzt hat man nur noch diesen KI-Boom.
Irgendwann wird man ja auch langweilig, diese Frage zu beantworten.
Siehst du den nächsten Katalysator oder hangeln wir uns jetzt so von Zahn zu zahlen?
Ich glaube, deren Katalysator reicht noch.
Und wenn wir wirklich sehen, dass Gewinne weiterhin steigen, dann können auch Kurse.
weiterhin steigen.
Und das wird insbesondere natürlich an den Chip-Herstellern hängen.
Es wird daran hängen, inwieweit Märkte auch bereit sind, weiterhin für den Ausbau von KI Geld zur Verfügung zu stellen.
Wir haben ja diese Woche dann auch wieder einen Riesendeal.
SK Hinnix sagt sich, wenn es Brei regnet, halt den Löffel raus.
Die stellen einfach das Fass hin und machen ein Zweitlisting von Südkorea.
An der Nasdaq 29 Milliarden Dollar, größtes Sekundärlisting aller Zeiten.
Und wenn auch das wieder durchgeht, ist das auch wieder etwas, wo du einen Haken dran machen kannst.
Schwieriger wird es wahrscheinlich dann wirklich für Anthropic und vor allem für OpenAI, wenn die dann mit dem Hut rumgehen wollen, weil man sich dann fragt, ist da wirklich diese Bewertung gerechtfertigt und wie belastbar sind diese jüngsten Zahlen oder wurden die nicht von Sondereffekten wie diesen Tokenpreisen da getrieben?
Das werden wir im Blick haben.
Wir werden jetzt nochmal den S&P 500...
in den Blick nehmen, einen der wichtigsten Indizes überhaupt und zwar als Nachklapp zu diesen großen Feiern zum 250-jährigen Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten.
Ja, es war ein ganz schönes Spektakel, vor allem, wenn man an den Himmel geschaut hat.
Da wechselten sich ja so tatsächlich das Feuerwerk mit den Blitzen ab.
In China hätte ich gesagt, das ist Teil der Inszenierung, also die machen auch das Gewitter noch dazu.
Hier war es einfach sozusagen...
Das normale Wetter, das normale Gewitter.
Aber war doch schön, oder?
Die Macht dieser Bilder, dann rot, weiß, blau, die Flugzeuge, die diesen Sprühnebel verteilt haben.
Wer aber göttesfürchtig ist in den USA, der würde sagen, da war der Donnergott doch noch da oben irgendwie so mit einem Zeigefinger ein bisschen.
Ich finde, wir haben in Deutschland viel zu wenig von diesen Bildern gezeigt bekommen.
Wir dürfen ja kein Feuerwerk mehr machen.
Das ist ja schlecht für die Umwelt.
Ich fand es großartig, ich fand es ein bisschen schade, als irgendwann im Heute-Journal irgendwie acht Minuten lang Frau Weidel und Frau Hayali sich gegenseitig nicht ausreden ließen und man am Ende so gefragt hat, was war das jetzt eigentlich?
Und dann wurde kurz berichtet, ach ja, da wurde auch noch der Unabhängigkeitstag gefeiert.
Es war ein tolles Spektakel.
Die Chinesen hätten eine riesige Drohnenshow gemacht.
Die Amerikaner machen es klassisch mit Feuerwerk.
Wir schauen mal tatsächlich irgendwie, wir haben ja letzte Woche ausgiebig über den American Inceptionalism gesprochen, Die Überraschungswucht dieses Kapitalismus, dieser Spielart, warum die Amerikaner immer wieder dynamischer wachsen.
Ja, da müssen wir natürlich über den Index schlechthin reden.
Ja, über den S&P 500, das ist eben der...
US-amerikanische Aktienmarkt, auch wegen der Qualitätsmerkmale natürlich in dem Index.
Es wird eben nicht jedes Unternehmen aufgenommen.
Es gibt ein Indexkomitee, das darüber entscheidet, dass gewisse Kriterien dabei zugrunde liegt.
Und ein ganz wichtiges Kriterium, das wir ja auch im Kontext von SpaceX gesprochen hatten, ist eben, dass für die vergangenen vier Quartale aggregiert und für das vergangene Quartal vor der Indexaufnahme zwingend nach US-Gap, also nach Rechnung.
ein Gewinn dastehen muss.
Das heißt, die unprofitablen Unternehmen, die vielleicht kurzfristig mal einen Höhenflug an der Börse feiern, so wie das 2021 im Meme-Stock-Boom der Fall war, die sind eben alle nicht in den S&P 500 gekommen und haben den Index demzufolge auch nicht verseucht.
Es ist also natürlich ein marktbreiter Index, aber er hat einen gewissen Qualitätstilz.
Meiner Ansicht nach, mit Blick auf die Hygiene des Index, sind das sehr gute Kriterien.
Und ich bin sehr, sehr froh.
dass S&P diese Kriterien nicht aufgeweicht hat.
Wie ist das denn, wenn man mal eigentlich in so einer Krise, also ein Autobauer, General Motors oder so, und wenn die dann mal wirklich so einfach krasse Abschreibungen haben und dann in die Verlustzone rutschen, hat man dann so eine Art Karenzzeit?
Nein, du rutschst ja nicht raus.
Du rutschst nicht raus, sondern es ist einfach nur, dass du in den Club reinkommst.
Dafür musst du mal vier Quartale in Folge.
Aber wenn jemand reinkommt, hat er jemand raus.
Genau, das fällt dann der Kleinste.
Ein Kleiner.
Aber du rutschst nicht aus dem Index, wenn du in die Verlustzone kommst.
Also es bleibt der Index schlechthin und man sollte irgendwie, egal ob man MSCI erwollt oder nicht, es macht immer Spaß, auch auf diesen Index zu sparen.
Damit hat man einfach Amerika, damit hat man das, worüber wir gesprochen haben.
Gibt es trotzdem Alternativen?
Also das ist ja gut, das festzustellen, aber über Alternativen zu sprechen.
Natürlich hast du dann spezielle Alternativen wie ein Börsenbetreiberindex, wie die Nasdaq.
Das ist ein eigenes Thema, aber ich denke, wir sollten mal über zwei Themen sprechen.
Zunächst mal das große Thema Fundamental Indexing.
Es wird ja häufig bei Indizes wie dem S&P 500 bemängelt, dass eben Größe das entscheidende Kriterium ist, auch für die Gewichtung der Einzelwerte.
Deswegen gibt es diese Klumpen, die aber Performance-Treiber waren und langfristig übrigens ja auch sind.
Da sind wir wieder bei Bessenbinder.
Aber es gibt natürlich Alternativen.
für Anleger, die sagen, ich will nicht nur Unternehmen deswegen im Portfolio haben, weil sie nun mal groß an der Börse aufgeblasen sind.
Ich möchte Unternehmen haben, die fundamental relevant sind.
Und da sind wir dann beispielsweise bei der RAFI-Index-Reihe von Research Affiliates, wo es nämlich um Fundamental Indexing geht.
Da erfolgt die Gewichtung eben nicht nach...
Größe an der Börse, sondern nach realwirtschaftlicher Größe.
Entscheidend für die Gewichtung sind Umsatz.
Cashflow, Buchwert und die Summe aus Dividenden und Aktien.
Klingt aber auch gut, finde ich.
Also klingt irgendwie nachvollziehbar.
Und da sind auch 500 Werte drin.
Wie ist der denn jetzt so aufgestellt?
Also von den verschiedenen Branchen.
Man hat ja auch im S&P 500 diese große IT-Last.
Die ist hier ein bisschen geringer, ne?
Ja, die ist hier geringer.
Das sind hier nur 22 Prozent IT.
Im S&P 500 sind es eben 37 Prozent.
Und die 15 Prozentpunkte vom Gewichtungskuchen, die werden dann über die anderen Sektoren entsprechen.
verteilt, das geht sich ganz gut auf.
Finanzen hat dann 16 statt 11 Prozent, Gesundheit 13 plus 9 Prozent und auch bei den Top 10 Werten haben wir geringere Klumpen, die haben in Summe im RAFI Fundamental USA nur 25 Prozent, im S&P 500 sind es 38 Prozent.
Lass uns mal auf die Einzelwerte schauen.
Apple immerhin auch mit 4 Prozent vertreten, Alphabet.
Aber man hat ein geringeres Chip-Exposer.
Also Micron, Broadcom, Nvidia, Intel, die haben nur gute 5% statt 14%.
Ist die Frage, ob man das jetzt gerade will oder ob man am Chip-Boom noch investieren möchte.
Das ist ja klar, weil die nehmen...
Insgesamt natürlich keine Jahreswerte, dann würde es zu stark schwanken, sondern die nehmen mehr Jahresdurchschnitte, beispielsweise für Umsatz Cashflow.
Die sind ja bei Werten wie Micron und auch Nvidia in den letzten Jahren erst dann so richtig angezogen.
Das heißt, da ist auch noch ein Basiseffekt drin.
Deren Gewicht in diesem Fundamental Index wird natürlich steigen momentan, aber ist es halt nur 5 Prozent.
Also für alle diejenigen, die sagen, naja, also...
KI und Chips ist ganz schön, aber ich hätte gern trotzdem weniger.
Ist generell diese Rafi-Geschichte, dieser Ansatz mehrjährig, realwirtschaftlich, durchaus etwas, was man sich mal angucken kann.
Natürlich jetzt seit dem Launch von ChatGPT seit November 2022 haben die in Euro in Anführungszeichen nur 56 Prozent gemacht.
Der S&P 500 hat 77 Prozent gemacht.
Aber wenn man auf drei oder fünf Jahre schaut, sind sie fast gleich auf.
Und er ist nicht ganz so teuer.
Er ist nicht ganz so teuer.
Er hat 16,3 als Index KGV, 21 im S&P 500.
Ich mache daher immer den Disclaimer, dass man mit diesen Index KGVs vorsichtig sein muss, weil immer die Frage ist, wie werden diese Durchschnitte eigentlich berechnet?
Was ist mit Unternehmen, die Verluste machen?
Wie wird es entsprechend geglättet?
Was ist mit solchen Extrem-KGVs?
Wenn man es bei Indizes einfach mal vergleicht, dann sieht man schon, ja, er ist billiger und es gibt auch darauf eben einen ETF von Invesco.
Kommen wir nochmal auf einen anderen Index.
Du hast dich ja mal ein bisschen drüber lustig gemacht über diese Comeback-These, die kleinen kommen zurück an der Börse.
Das ist ja auch etwas, was so ein bisschen teilweise warten auf Godova in den vergangenen Jahren.
Aber du hast hier nochmal einen...
Small-Cap-Spiel angeguckt für die Börsen.
Genau, das ist halt die Frage, wenn man sagt, naja, ist es ja ganz schön, ich habe 500 Werte im S&P 500, aber es gibt ja viel mehr Unternehmen an der Börse in den USA.
Wie viel denn?
Wenn du in den NICE oder in den Wilshire schaust, sind es fast 5000 und da ist ja immer die Frage, welche Segmente guckst du denn an?
Es gibt ja dann diese Pink Sheets, also was dann ein bisschen vergleichbar ist auch mit unserem Freiverkehr.
Aber das kann ich doch mit diesem Russell 1000 oder Russell 2000 In Russell 2000 hast du beispielsweise dann die 2000-Werte unterhalb der größten 1000 drin.
Russell 2000 ist halt so ein Gegenentwurf zur Indexfamilie von Standard & Poor's.
Standard & Poor's hat eben diesen Quality-Tilt.
Man kommt erst rein, wenn man vier Quartale aggregiert Gewinn gemacht hat.
In den Russell 2000 kommen sie halt alle rein.
Deswegen haben wir rund 40 Prozent der Firmen im Russell 2000, die keine...
Gewinne schreiben momentan.
Das muss nicht negativ sein, weil da sind natürlich auch viele Ventures dabei, die sehr erfolgreich gelaufen sind, wie in der Vergangenheit ein Russell 2000, der dann sehr groß geworden war, Bloom Energy.
Hatten wir auch hier drüber mal gesprochen, über diese kleinen modularen Atomkraftwerke.
Und jetzt hast du einen Index rausgesucht, der klingt auch toll, das ist der Spider MSCI USA Small Cap Value Weighted.
Also diese Namen werden auch immer besser, findest du nicht?
Ja, ich finde einfach...
die Namen beschreiben einfach, was drin ist.
Also es geht um MSCI USA, also amerikanische Aktien und dann eben um Small Caps, um die kleineren Werte, also das, was nicht Large und Mid Cap ist.
Und dann Valu-Vaited.
Das ist halt ein ähnliches Konzept wie bei Rafi.
Es wird also gewichtet nach Umsatz, Buchwert, Gewinn, Cashflow, nach realwirtschaftlichen Faktoren, nicht nach Börsenwert.
Und man hat hier insgesamt 1600 Unternehmen drin.
Das heißt, das ist wirklich die Breite der amerikanischen Börsenlandschaft.
Nicht ganz exakt unterhalb des S&P 500, aber man kann das über den Daumen schon sagen, das ist dann die zweite und dritte Liga.
Und es funktioniert über die Zeit besser als die anderen Small Cap Indizes, also 10 Jahre, 215 Prozent in Euro.
Der S&P 600 Small Cap hat 170 Prozent in Anführungszeichen nur gemacht und der Russell 2.175.
Also alles ansehnlich, aber es ist schon eine Outperformance.
Ja, es ist eine Outperformance da und auch langfristig ist tatsächlich dieser Valu-Wated Small Cap Ansatz gegenüber dem breiten Markt sehr, sehr erfolgreich.
Wenn wir mal schauen, seit Anfang 2000 in US-Dollar, da hat der MSCI USA, also der Große, den man im Grunde gegen den S&P 500 positioniert, funktionieren kann, sich versiebenfacht.
Das ist toll.
Aber...
Der Small Cap Valuated hat sich verneunzehnfacht, ist also rasant besser gelaufen.
Wobei man natürlich sagen muss, da steckt die Dotcom-Bubble drin.
Als die Small Caps rasend billig waren, dann extrem aufgeholt haben.
Bis 2014 waren sie übrigens besser als der breite Markt.
Dann ist das Ganze gekippt.
Ja, aber wenn sich Geschichte vielleicht ja wiederholt oder sogar reimt, dann kann natürlich diese...
Breite des Small-Cap-Sektors, mit dem man stärker in die amerikanische Gesamtwirtschaft investiert, weniger in diese globalen Mega-Caps, durchaus mal eine Beimischung sein, wenn man sagt, ich möchte meine US-Position ein bisschen breiter aufstellen.
Also wer es als Beimischung haben möchte, der kann es gerne tun.
Christian, was mir noch aufgefallen ist, ich habe ja vor vielen Jahren, ich glaube du auch mal so angefangen, in ein Momentum ETF zu sparen und in ein Value ETF.
Und wenn man sich da mal so die Einzelwerte anschaut, das ist mir jetzt aufgefallen, was eigentlich so wie so ein Widerspruch ist, dass unter anderem Microon da sozusagen einer der Top-Werte ist auf Platz 1.
Ist ja ein bisschen merkwürdig irgendwie.
Ja, weil das ist ein Enhanced Value, heißt dieser Index.
Und das heißt, bei der Überprüfung werden die Gewichte des...
MSCI World zugrunde gelegt.
Und wenn du also gerade im MSCI World 30% IT hast, dann muss auch der Value zum Zeitpunkt der Überprüfung 30% IT haben.
Nur, dass du den dann auffüllst mit denjenigen IT-Werten, die insgesamt in Relation zum gesamten Sektor am günstigsten sind.
Und das ist eben Micron.
Und dann spielt für die Gewichtung halt einerseits dieser Value-Score eine Rolle, andererseits aber natürlich, weil ETF muss kalierbar sein, auch Der Börsenwert, das wird miteinander multipliziert.
Du hast also eine relativ günstig bewertete Aktie, Micron immer noch, KGV von 10, mit einem sehr hohen Börsenwert.
Dann ist die auch noch gut gelaufen.
Die war bei der Überprüfung bei 12 Prozent.
Und innerhalb von zwei Wochen nach der letzten Überprüfung ist der Kurs ja weitergelaufen.
Ich habe es letzten Montag, glaube ich, oder vor vergangenen Freitag angeschaut und da waren es 17,5 Prozent.
Das ist nicht das, was du mit Value assoziierst, aber es ist so wie bei dem Extremwetter.
Du nimmst halt was rein mit einem Anlagehintergrund, der dann nicht aufgeht, aber aus anderem Grund doch irgendwie funktioniert.
Dicke Bretter, kurze Beine.
Kommen wir zu Deutschland und den DAX.
Ist mal wieder ein schöner Anlass, drauf zu schauen.
Es ist ja was passiert, Christian.
Wir haben ja lange hier gemäkelt, dass nichts passiert.
Es gab jetzt einen Durchbruch bei Reformen, bei der Rente, Gesundheit, im Arbeitsmarkt.
Nicht ganz bei der Steuer, aber diese 34 Punkte sind schon etwas, wo so ein Hauch von Agenda in der Luft lag.
Da standen ja noch sehr viel mehr Dinge drin.
Wir kommen gleich nochmal auf die Nörgel-Industrie, schauen wir erstmal auf den DAX, weil der DAX hat an dem Tag einen kleinen Setzer nach oben gemacht.
Gab zwar auch US-Arbeitsmarktdaten, aber Friedrich Merz hat es nicht für sich reklamiert.
Glauben wir mal, wir sagen jetzt einfach mal, das lag auch daran, weil in Deutschland was passiert ist.
25.581 Punkte war ein per Tagesschlussstand ein Rekord, hat die Kursspitzen vom Januar und Mai nochmal übertroffen.
Es gibt ja wenig Höchstkurse.
Du hast dir den DAX nochmal genauer angeschaut.
wie eigentlich die Performance gelaufen ist und durch welche Werte, weil es ist ja nicht so, dass das gerade zum Beispiel durch die Autowerte getragen wird.
Und diese Autolast im DAX haben wir ja mehrere Male hier schon analysiert.
Ich muss gerade dabei denken, wenn du so über den DAX sprichst und die Politik, und du hättest nicht reklamiert, muss ich wieder an dieses Zitat denken.
Das war bei euch in der Wirtschaftswoche von Herrn Habeck, der war mal Wirtschaftsminister und hat gesagt, wenn Deutschland eine Aktie wäre, würde ich sie kaufen.
Und das wäre 2022 irgendwann gegen Herbst.
Und ja, es war gar nicht so schlecht dann, den DAX zu kaufen.
wobei andere Märkte auch gut gelaufen sind.
Ja, was haben wir im DAX gesehen?
Du hast es...
Also positiv erwähnt, wir haben einen neuen Rekord letzte Woche.
Man kann es aber auch einfach mal auf der anderen Seite sehen.
Wir haben seit Jahresanfang nur 5% plus im DAX.
Der DAX ist außerdem ein Performance-Index.
Das heißt, da stecken die Dividenden drin.
Wenn wir die Dividenden mal rausnehmen, also nur auf den Kurs DAX schauen, dann ist das plus 2%.
Also eigentlich am Ende Nullsummen-Spiel.
Aber es ist schon spannend zu gucken, welche Werte denn besonders gut gelaufen sind und den wichtigsten Performance-Beitrag.
auch geliefert haben für den DAX.
Und tatsächlich, also insgesamt 4% Index-Performance kommt aus Siemens Energy und Siemens.
Also sozusagen den Gewinnern der industriellen KI.
Bei Siemens Energy haben wir ja diesen brutalen Turnaround oft genug thematisiert.
Aber auch Siemens ist halt wirklich wieder da mit an die Spitze geschlichen.
Habe ich jetzt auch öfters gehört, wenn Deutschland ein bisschen wie Siemens wäre, weil Man hatte ja auch früher nochmal so dieses Narrativ des trägen Industriekonzerns, der den Anschluss verpasst.
Also wenn man sich das anschaut, dieses One-Tech-Company ist zwar noch ein Schlagwort, aber man hat das Gefühl, der Laden ist wirklich ins Vibrieren gekommen.
Also nach dieser erfolgreichen Flottenaufteilung wird auch der Haupttanker, ist ja jetzt wirklich auf einem klaren Kurs und man sagt, okay, bei physischer KI, wo man sagt, das ist die große Chance von Deutschland, wird...
Siemens eine Rolle spielen.
Ja, wobei das ja auch jetzt keine Neuigkeit ist, dass Siemens sich neu erfindet, sondern dieser Traditionskonzern existiert ja genau nur deshalb, weil sich immer neu erfunden hat.
vor 30 Jahren, auch vor 25 Jahren noch Telefone hergestellt.
Wenn die immer gesagt hätten, wir bleiben jetzt bei den Telefonen, dann wäre Siemens heute wahrscheinlich als Fragment irgendwo im MDAX.
Und das war immer intelligentes Portfolio-Management.
Ich denke auch in diesem ganzen Kontext sieht man nochmal, wie wichtig dieses Aufbrechen war, was Joe Kaeser damals in Angriff genommen hat mit diesen Schnellbooten.
Er hat es nicht so konsequent umsetzen können, wie er es gerne getan hätte.
Und man kann sicherlich über Kaeser als Person der Zeit, an der einen oder anderen Stelle auch kritisch diskutieren, wenn er sein Mäntelchen doch arg in den Wind gehängt hat.
Aber das war eine unternehmerische Weichenstellung, von der der Konzern nach wie vor sehr stark profitiert.
Ein drittes Unternehmen hat zu der Performance beigetragen mit 0,9 Prozent.
Ja, das ist eigentlich eine ganz andere Geschichte, auch ein Traditionskonzern Bayer.
Da muss man ja sagen, die Aktie war wirklich im Keller arg gebeutelt.
Und das war einfach die Spekulation, dass Bill Anderson es hinbekommt, ja diesen Nachtalp loszulassen.
bekommen einfach diese katastrophale Übernahme, die Klagewelle.
Und da gab es jetzt ein wichtiges Urteil.
Und es wurde daraufhin spekuliert, dass er erfolgreich eben umbaut und irgendwie das auch löst.
Und es bleibt ja auch spannend.
Da gibt es jetzt Überlegungen, das Geschäft in den USA abzuspalten.
Das müssen wir ein bisschen beobachten.
Kennen wir von der Zigarettenindustrie, ne?
Johnson & Johnson 3M haben das auch immer mal wieder erwogen.
Aber egal, ein toller Erfolg für ihn.
Wir haben es ja zum Jahreswechsel damals schon gesagt.
Bill Anderson, Manager des Jahres 2025 für uns, weil er es einfach geschafft hat, die Aufmerksamkeit von diesem Glyphosat-Thema wegzuziehen.
was die Börse angeht, stärker auch die Pipeline im Pharma-Bereich in den Vordergrund zu rücken, sowie auch einfach das Ongoing Business im Agrarbereich.
Und jetzt auch einfach dieser Rückenwind.
Da gehört natürlich Glück dazu.
Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.
Ja, auf der anderen Seite.
Es ist vielleicht auch das Auftreten, was unter Andersen die ganze Strategie jetzt einfach anders ist als zuvor unter Baumann.
Er hatte uns aber auch gesagt, dass er ein Drittel seiner Arbeitszeit zeitweise darauf verwendet hat, in den USA das zu klären, weil ihm ist klar geworden, er muss auch die Politiker an Bord holen.
Also du musst mit Kongressabgeordneten und Senatoren sprechen, dass du dieses Glyphosat-Thema auch drehst in den USA, weil du warst einfach ein Verfolgter, du warst wie ein angeschossenes Reh.
Wir haben übrigens, wir haben ihn ein Jahr lang...
in diesem Entscheidungsjahr meinen Kollege Conrad Fischer begleitet.
Das wird die nächste Titelstory der Wirtschaftswoche.
Haben wir nächste Woche.
Passen jetzt dazu.
Aber deswegen...
Das ist auch sicherlich wieder ein Argument dafür, hier einen Manager mit internationalem Stallgeruch an die Spitze geholt zu haben.
Und nicht den Nächsten, der in Leverkusen schon seit 30 Jahren aktiv war.
Dann kommt eine Performance von der Allianz in dem Jahr und dann RWE.
Da hat uns ein Hörer auch nochmal gebeten, ob man was zu RWE sagen kann.
Ich bin jetzt so aus dem Stehgreif, das ist ja die typische Versorgeraktie.
Wir haben eine Story, glaube ich, gemacht vor fünf, sechs Monaten dazu.
RWE und E.ON.
Und das sind halt beides Unternehmen, die sind durch die Hölle gegangen im Rahmen ihrer Transformation.
Aber das hat funktioniert.
E.ON, die Aufstellung als Netzbetreiber.
RWE, die Aufstellung als Energieerzeuger.
Das Ganze multinational.
kein einfaches Geschäft, aber wir haben ja gelernt, Daten sind vielleicht das neue Öl, aber dieses neue Öl funktioniert nicht ohne die alte Energie und insofern ist RWE genau an dieser Stelle richtig positioniert.
Kurz nochmal zur Allianz.
Also die Allianz ist ja, wir hatten ja immer über Allianz und Münchner Rück gesprochen.
Nun ist es also Allianz Performer Münchner Rück.
kann da nicht mehr mithalten, zumindest jetzt in den letzten Monaten.
Die Aktie ist ja auch toll gelaufen, da sieht es ein bisschen anders aus.
Ja, das ist irgendwie ein Favoritenwechsel.
Also die Münchner Rück war ja nun so von Herbst 2022 bis Frühling 2025 richtig weit davon getrabt und konsolidiert nun analog zu den Prämien im Rückversicherungssektor, analog auch dazu, dass das Unternehmen einfach Risiken rausnimmt, auch um den Preis, dass man eben weniger Prämien-Einnahmen hat.
Ja, und die Allianz läuft stetiger, langsamer bergauf.
Sie läuft halt weiter bergauf.
Und tatsächlich, wenn man jetzt nach fünf Jahren einfach auf die Kurse schaut, sieht man beide 115...
Prozent im Plus, was großartig ist, gerade mal im Vergleich mit dem Kurs DAX.
Der ist nämlich nur gut 40 Prozent im Plus, also deutlich den Gesamtmarkt geschlagen.
Da kommen dann auch noch die Dividenden dazu.
Und man muss auch bei der Allianz sagen, nach wie vor günstig bewertet mit einem 13er KGV, 4 Prozent Dividendenrendite, die voll verdient wird, die sehr gut unterlegt ist durch die Solvabilitätsquote der Allianz.
Ja und endlich eben neue Allzeithochs über 400 Euro, denn lange Zeit war ja das Allzeithoch von Allianz noch aus dem Jahr 2000 bei 395 Euro.
Also insofern ein ganz starkes Duo, Münchner Rück und Allianz so ein bisschen wie bei den Briten.
Also meistens ist Kane.
derjenige, der die Tore macht.
Jetzt hat Kane gegen Mexiko mal nicht so gut ausgesehen, aber dann gibt es halt einen Benningham, der dann in die Lücke springt und beide zusammen gutes, starkes Duo im Finanzbereich, im Portfolio.
Man kann das erweitern natürlich zum Trio, wenn man jetzt eine Talangs beziehungsweise dann die Hannover Rück dazu nimmt, muss man nicht, aber was schon klar wird, dann nochmal, wenn man Versicherer im Depot haben möchte, muss man nicht ins Ausland gehen.
Es gibt ganz viele Branchen, für die man notgedrungen ins Ausland gehen muss, weil wir in Deutschland keine Unternehmen oder keine guten Unternehmen oder großen Unternehmen da haben.
Aber im Versicherungsbereich sind wir wirklich Weltspitze.
Dann lass uns mal schauen, was den DAX nach unten gezogen hat.
Ja, und da steht natürlich ganz oben SAP, haben ein Drittel verloren, hatten einen hohen Indexbeitrag, zeitweise auch als wertvollstes Unternehmen Deutschlands.
Und wir haben sehr oft über diesen Software-Killer-Trade oder wie man ihn immer auch nennen möchte, also das Thema Software-Aktien waren einfach gebeutelt seit Jahresanfang.
Und das ist eben auch nicht ganz raus, ne?
Nö, time will tell, inwieweit wirklich diese Verankerung im Rückgrat eines Unternehmens, die Disruption.
durch KI aufhalten oder sogar ganz vermeiden kann.
Es gibt sicherlich auch genügend Ansatzpunkte, wo SAP dann ein Geschäft machen möchte.
Wer das wirklich als Überzeugung nachvollziehen will, kann ja die Aktie kaufen.
Mir fehlt an der Stelle die Überzeugung, dass sie jetzt nicht gegen SAP ist, kann ich überhaupt nicht einschätzen.
Aber wir müssen halt auch wirklich mal sagen, jetzt sollten wir auf die Statik des DAX gucken.
Das, was Siemens und Siemens Energy an Positiven...
Wertbeitrag geliefert haben seit Jahresanfang.
Das reicht gerade mal, um den Verlust, den SAP gemacht hat, zu kompensieren.
An zweiter Stelle steht Rheinmetall.
Darüber hatten wir hinlänglich gesprochen.
Mehrfach über Rheinmetall.
Rüstung haben wir ja gleich noch.
Rüstung haben wir auch gleich noch.
Und dann natürlich, also die beiden Autowerte, selbstredend Mercedes und Bayern, BMW, ziehen den Index auch noch nach unten.
Ich würde mich nicht mehr so viel gewichtigen.
Wir haben ja auch über VW ausführlich letzte Woche gesprochen.
Und dann ist aber noch ein Unternehmen, das in einer sehr spannenden Phase, weil das eigentlich, also nicht nur so, weil es so...
die deutsche Aktie ist, sondern die wird im Moment auch ein bisschen gebeutelt, weil sie etwas Strategisches vorhaben.
Wo mir auch noch nicht persönlich ganz klar ist, ob das jetzt nun richtig oder falsch ist.
Also wir reden über die Deutsche Telekom und die wollen ja praktisch ihr Geschäft mit der sehr lukrativen Tochter T-Mobile USA.
Das möchte Tim Hötges halt umbauen.
Du hast ihn ja auch einige Male immer wieder persönlich getroffen.
Ja, ich freue mich auch schon, wenn er das nächste Privatanleger Q&A macht und was er dazu dann erzählt.
Ja, also sie wollen die Telekom und T-Mobile US in einer gemeinsamen Holding.
offensichtlich zusammenpacken.
Das ist ja alles nicht wirklich bestätigt.
Es gibt immer Indizien und sehr viele Durchstechereien.
Vielleicht will man auch mal einfach da den Markt testen.
Ja, das soll dann am Ende den Bewertungsabschlag korrigieren, weil eben ja eine T-Mobile US wesentlich höher bewertet ist als eine deutsche Telekom.
Aber die operative Logik dahinter, die erschließt sich nicht wirklich, weil das Thema, was Investoren ja jetzt auch fürchten, dass SpaceX eine Konkurrenz zu Mobilfunk-Carriern generell werden kann mit Starlink, das ändert sich dadurch gar nicht.
wenn man jetzt auch mal über die Umsetzung einer solchen Holding-Struktur nachdenkt, dann weiß ich gar nicht, warum die Minderheitsaktionäre von T-Mobile US, denen ja 47 Prozent gehören von dem US-Mobilfunker, warum die wirklich...
verwässert werden wollten bei einer langsamer wachsenden europäischen Festnetz- und Mobilfondsgesellschaft.
Die haben momentan eine reine US-Wachstumstory.
Warum gibst du das aus der Hand, um dann an einem Konglomerat beteiligt zu werden, was vielleicht mal einen höheren Börsenwert hat?
Verstehe ich nicht.
Und außerdem sollte man nicht vergessen, dass ja der deutsche Staat über die KfW und die Direktanteile insgesamt 28 Prozent an der Deutschen Telekom hält.
damit der größte Aktionär.
Und bei einer globalen Holdingstruktur würde der Einfluss der Bundesregierung dann stark sinken.
Ob Berlin da grünes Licht gibt, ich wage es zu bezweifeln.
Zumal, wenn die Holding dann am Ende in den Niederlanden oder in Irland sitzt, so wie bei Linde oder Praxer, und wir am Ende auch noch fürchten müssen, dass das Unternehmen als primäre Börsennotierung dann lieber New York als Frankfurt hätte.
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Mehr auf Tradegate.direct Es war eine Schlagzeile, die eigentlich nur in einer britischen Zeitung wie der Financial Times Deutschland in der Form stehen konnte.
Ich sage sie mir hier in der Übersetzung.
Deutscher Panzerzulieferer kauft britisches Unternehmen, das an den Spitfire-Jagdflugzeugen mitwirkte.
Ja, dahinter verbirgt sich...
Ich glaube, das ist so die Raffinesse oder das Besondere in diesem Deal, der ja so historisch auch aufgeladen ist, der bringt in diesem Satz das Ganze natürlich auf einen Punkt.
Der bayerische Rüstungskonzern Ereng übernimmt David Brown Defense für 200 Millionen Dollar und damit übernimmt ein deutscher Rüstungskonzern einen Getriebehersteller für die britischen Spitfire-Kampfflugzeuge.
die in der Luftschlacht um England zum Einsatz kamen.
Das heißt, zwei traditionsreiche Unternehmen werden hier zusammengeführt, die im Zweiten Weltkrieg noch auf gegnerischen Seiten überstanden wurden.
Ich finde es toll, dass man nachhaltig damit einsteigt.
Ja, aber es ist doch auch eine tolle Geschichte, dass diese Feindschaft überwunden ist auf ganz vielen Ebenen und dass die Briten und die Deutschen heute Freunde sind.
David Brown Defense sitzt im westenglischen Huddersfield, 1860 gegründet, also wirklich auch ein Traditionsunternehmen und die Getriebe für die Spitfire-Jagdflugzeuge, die ab 1940 in der Luftschlacht um England gegen die Luftwaffe gekämpft waren.
Die sind eben eines der Kerngeschäfte.
Sie produzieren zudem Getriebe für den Churchill-Panzer und Komponenten für Triebwerke von den Bombern, die auch auf deutsche Städte in Hamburg und Dresden das schwer zerstört haben.
Also es ist wirklich interessant, dass dieser Deal wie so ein Akt der Versöhnung da auch interpretiert wird.
Ja, und beide Unternehmen sind natürlich bei Antriebssystemen heute im Geschäft für schwer gepanzerte Kettenfahrzeuge, Marineschiffe wie Fregatten.
Renk liefert ja unter anderem Getriebe für den deutschen Kampfpanzer Leopard 2 und David Brown, wie gesagt, für den britischen Kampfpanzer Challenger.
Also man tut sich etwas zusammen, was irgendwie eine logische Verbindung ist.
Ja, ja, und dann wurde natürlich auch wieder hervorgehoben, dass RENG damit diesen Deal expandieren kann in das Marinegeschäft, wo Dan Brown auch entsprechend stark positioniert ist.
Ja, da hat man also jetzt Zugang zu hochvolumigen Programmen in Großbritannien, Kanada und Australien.
Dieses Marinegeschäft übt irgendwie auf Unternehmen im Rüstungsbereich eine besondere Faszination aus.
Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
Wir hatten schon bei Huntington Ingalls letztes Jahr darüber gesprochen.
Das ist sicherlich wegen der Projektrisiken das wohl heißeste Rüstungssegment von den Gefahren.
Was da alles schief gehen kann.
Und denken wir halt nochmal an Rheinmetall.
Da ist auch das Mariengeschäft das, was ihnen momentan Sorgen bereitet.
Also ein spannender Deal.
Das Interessante ist, egal was jetzt Renk verkündet oder auch, die sind ja mit sehr bullischen Prognosen jetzt immer noch in diesem Jahr unterwegs.
Der Aktie hilft jetzt nicht so wirklich, aber das liegt daran, dass das Rüstungsumfeld derzeit halt schwach ist.
Der Defense-Trade funktioniert nicht mehr, der ist seit Monaten ohne Drive.
Wir hatten ja darüber gesprochen, der Börsengang von KNDS ist ja geplatzt.
Das verpufft derzeit irgendwie an der Börse.
Vom Rekordhoch bei knapp 89 Euro ist RENK meilenweit entfernt.
Die sind so in den 40ern jetzt unterwegs.
Aber auf längere Sicht hat es sich natürlich trotzdem für Investoren gelohnt, wer von Anfang an dabei war.
Ja, seit dem Börsengang 2024 noch immer verdoppelt.
Die Analystenerwartungen sind halt wirklich extrem.
Die gehen davon aus, dass der Umsatz sich bis 2030 verdoppelt, der Gewinn sich sogar vervierfachen kann.
Ja, und wenn das passiert, aber auch nur dann, wäre die Aktie halt momentan günstig.
Momentan ist sie halt mit einem 26-fachen fast zu hoch.
bewertet wie eine Rheinmetall, die aber eben Systemanbieter sind.
Und wir reden ja viel darüber, dass dieser ganze Defense-Trade sich immer weiter auffächert, dass es immer mehr Wettbewerber gibt, dass es immer stärker auch in den Hightech-Bereich geht, in die Massenproduktion von Drohnen, eben nicht nur die klassischen Panzer.
Da fehlt mir bei Reng so ein bisschen der Katalysator.
Warum ausgerechnet die jetzt, selbst mit dieser neuen Verstärkung in Großbritannien, diejenigen sein sollen, die da dann doch wieder vorne weg marschieren vom Kurs her?
Christian, volles Programm.
Zum Abschluss noch die Frage, für wen bist du jetzt eigentlich bei der WM nach dem gelichteten Feld?
Ich suche mir ja immer eine Mannschaft auf.
Ich bin dann für die Holländer, weil irgendwie für die Spanier oder so kann ich nicht sein.
Wir sind übrigens auch schon draußen.
Ja, ich weiß es doch.
Wir sind mit uns zusammengefahren.
Meinst du, ich habe wegen der Hitze jetzt so wie zwei Wochen gepennt oder was?
Man weiß ja nicht.
Nein, so.
Es sind ja viele ausgeschieden.
Ich bin dann immer interessanterweise dann auch für die Engländer, obwohl es ja irgendwie diese große Feindschaft gibt, weil irgendwie...
Wobei, diese Vereinschaft, die wird ja auch zelebriert zwischen den Fans und den Football-Teams, weil ich finde, es ist eine großartige Mannschaft und sie hat irgendwie, sie hat mal einen Titel irgendwie verdient, weil sie dann doch irgendwie, ach keine Ahnung, die Spanier, die mogeln sich immer so durch.
Also ich bin jetzt für die Englander.
Ja, ich bin auch für England.
Weil wenn England Weltmeister wird, hätte Harry Kane sicherlich auch Chancen auf den Ballon d'Or.
Und dann auch noch ein paar Tore schießt nach dieser großartigen Saison insgesamt.
Ich könnte aber auch mit Frankreich und mit Kolumbien sehr gut leben.
Wichtig ist, die Bayern sollten einen Weltmeister im Kader haben.
Also Michael Ollise oder Luis Diaz auch gerne.
Vielleicht wird es ja auch Marokko.
Also die haben ja auch stark überrascht.
Da kommt ja auch einer zu Bayern.
Also, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, wir bleiben dran.
Nicht nur am Fußball, sondern auch an der Börse.
Vielen Dank für Ihre Zeit, für Ihre...
Treue, machen Sie es gut und bis nächste Woche.
Mit Aktien.
Ein Vermögenspodcast der Wirtschaftswoche.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
Bleiben Sie dran.
Frühjahr 2024.
In Gaza herrscht Hunger.
Und ein Mann namens Mahmoud, der versorgt mit einer Suppenküche hunderte Familien.
Ich kontaktierte Chef Mahmoud, um mehr über seine Arbeit zu erfahren.
Doch dann traf ihn ein Geschoss aus dem Himmel.
Wer hat Mahmoud getötet?
Mein Name ist Yassin Moushamas und im Podcast Der Koch von Gaza suche ich Antworten.
Es geht um Terroristen, Geheimdienste, tragische Entscheidungen und die Zukunft des Krieges.
Der Koch von Gaza, ab sofort in ihrer Podcast-App und auf zeit.de.
