# Post-PFOF Strategy: Scaling Fintech Through Vertical Integration

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-07-04

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute über den Aufbruch in die neue Neobroker-Ära.
Und wir sprechen mit dem, der diese Zeitenwende anführt.
Er ist Chef des Marktführers, an dem sich alle orientieren.
Es geht um die Antwort auf die Frage, ob die 1-Euro-Aktien-Order und der Gratis-ETF-Sparplan bestehen bleiben.
Ob es ein Leben nach PFOF gibt.
Der CEO von Trade Republic erklärt euch die neuen Möglichkeiten, verrät uns sein großes Vorbild, spricht über die AKW-Theorie und lässt sich auf eine erstaunliche Börsengangprognose an.
Und dann gibt es noch einen optimistischen Deutschlandausblick.
Ein Gespräch mit Christian Hecker.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 4.
Juli und wir gratulieren den USA, Amerika zu 250 Jahren Unabhängigkeitstag.
Alles Gute, Happy Birthday!
Es ist dennoch so, dass wir in Wahrheit nämlich eine Deutschlandwoche hatten.
Zumindest an der Börse.
An der Börse, na klar.
Und darüber reden wir.
Wir sind ein Börsenpodcast.
Und der deutsche Aktienindex, ja, der hat 4,5% gewonnen.
Und das ist eine klare Outperformance, weil die Amerikaner, man hat sich gar nicht so angefühlt, haben auch gewonnen.
S&P 500 1,8% und Nestle 100,7%.
Aber der DAX?
deutlich besser.
Das stimmt.
Du hast es ja schon angesprochen, hat sich nicht so angefühlt.
Vor allem in der Hashtag 100 plus 0,7 Prozent.
Das hat aber nicht vermutet, weil es ja zwischendurch diese Blasenangst gab, dass so hoch die KI-Blase platzt.
Und was waren die beiden Sachen?
Das war einmal, dass Apple möglicherweise sich in China Speicherchips besorgt, dass Meta möglicherweise seine ganzen Cloud-Kapazitäten jetzt vermieten will.
Und dann sagt alle so, seht es?
haben die ganzen Cloud-Anbieter doch zu viel investiert.
Und dann war die Angst groß, dass da möglicherweise jetzt schon das Ganze platzen könnte.
Und dann flogen halt die ganzen Infrastrukturaktien und Neo-Cloud-Anbieter wahnsinnig verloren.
Aber am Ende der Woche, wenn man jetzt einen Strich drunter zieht, A war der Freitag, obwohl in Amerika nicht gehandelt worden war, aber in Deutschland ist er gehandelt worden, waren die Technologiewerte sogar wieder leicht im Plus.
Und trotzdem ist auch noch ein Plus geblieben.
Und die Max-7-Aktien, über die wir hatten ja gesprochen diese Woche, die waren sogar dick im Plus.
Also insofern...
Die haben den Markt richtig umgezogen.
Übrigens, wer hat es ja das Erste gemacht, mit seinen Cloud-Kapazitäten zu vermieten?
Elon Musk.
Elon Musk, ganz genau.
Ja, der hat es schon vor ein paar Monaten genau so gemacht.
Und da hieß es auch schon, da wurde es auch schon interpretiert, als wäre es eine Verzweiflungstat.
Ja.
Scheint Schule zu machen.
Ja, und dann gab es halt Ed Citron, das ist ja so der Technologie-Bär, der hat dann irgendwie noch ein Untergangsszenario, hat gewarnt, das wäre die gefährliche KI-Blase.
Und die Infrastruktur, die da jetzt aufgebaut worden wäre, das wären ja dann irgendwie nur Chips.
Und wenn dann die Blase platzen würde, wären das irgendwie alte Chips.
Die könnte man überhaupt nicht mehr benutzen.
Das wäre anders als in der New Economy-Zeit, dass man die Glasfaserkabel irgendwann noch mit Netflix nutzen konnte und so weiter.
Und alles wäre schlimm und so weiter.
Also insofern, die Diskussion ist hochgekommen.
Aber es gibt auch verschiedene Analysehäuser, die mal geguckt haben.
Gibt es da eine Blase?
Gibt es da keine Blase?
Beispielsweise die Hilabar in Deutschland hat sich das angeguckt.
Und die haben gesagt, das Einzige, was sie stutzig machen, ist halt die starke Konzentration.
Also es hat relativ viel an den Börsen jetzt in KI ausmachen, dass man den S&P 500 anguckt.
Aber das Hauptargument der Blasianer, der ist halt überhaupt nicht da, weil die Bewertungsinhalt noch niedrig sind.
Natürlich kann jeder sagen, naja, die basieren noch auf irgendwelchen Annahmen, die dann nicht kommen und dann ganz anders aussehen.
Aber solange...
die Gewinne noch so kommen und solange die Bewertungen noch so niedrig sind und der S&P 500 ist seit Jahresanfang ungefähr 9% gewonnen und ist trotzdem das KGV ist gefallen von 19 auf 18, weil halt die Gewinne noch stärker gestiegen sind bzw.
die Gewinnerwartung und dann funktioniert das Ganze.
Also insofern, wie hat das so schön Pip Klöckner gesagt, wir werden 1998 und nicht 2000 schon und er gibt der Rallye noch ein bisschen Zeit.
Dann hoffen wir, dass es so passiert.
Das wäre aber schon relativ nah am Platzen der Blase.
Nein, von 98 bis 2000.
Okay, ja, aber dann platzt sie ja dann doch.
Und dann würde sie ja wirklich heftig platzen, wenn wir das Szenario von damals haben.
Ja, es muss ja nicht so schlimm passieren.
Aber ich glaube schon irgendwann, es gab ja auch diese Woche, Alex Karp war ja bei CNBC und hat so richtig gegen die beiden großen KI-Anbieter OpenAI und Anthropic, abgeledert, so nach dem Motto, sie würden an den Kunden vorbeimachen, sie würden nur für ihre Token bezahlt werden.
Wenn sie so geil wären, würden sie sich doch für Produktivität bezahlen lassen.
Und auch das haben dann die ganzen Blasianer wieder genommen und gesagt, siehst du, wenn selbst der Alex Grabs sagt, dass das irgendwie keinen Mehrwert stiftet und Produktivität stiftet, dann ist das alles eine große Blase und sie wird platzen.
Die Blasianer, für mich jetzt schon das Wort dieser Folge.
So, komm, wir gucken jetzt mal auf die Indizes, weil es lohnt sich ja.
Der DAX, wir haben es gesagt, 4,5% im Plus in dieser Woche.
Rheinmetall, da haben wir tatsächlich den Turnaround erlebt.
Die Aktie hat sich dann doch das Narrativ durchgesetzt, dass die Aktie offenbar doch ein bisschen zu günstig ist, nachdem sie doch deutlich unter 1.000 Euro gefallen war.
1.095 ist sie jetzt.
1.095.
Genau.
Hätte ich nie vermutet.
Da haben wir letzte Woche drüber geredet und ich hätte gedacht, bis 1.000 geht es und jetzt ist ich schon bei 1.095.
Also da wäre ich schon nicht dabei gewesen.
Ich war auch die erste nicht dabei, weil sie ist nicht, ich wollte ja unter 900 kaufen und sie dann bis 1000 hochtraden, aber ich glaube, sie ist bei 910 gestoppt oder so.
Es hat leider nicht funktioniert.
Unter 900 ist sie nicht gegangen, das stimmt.
Ansonsten haben wir noch Bayer dabei, 13,5 Prozent, haben wir auch diese Woche drüber gesprochen.
Siemens Energy fast 10 Prozent, Zalando, Deutsche Bank, Airbus, also wir haben insgesamt überhaupt nur vier DAX-Werte im Minus.
Und wer ist da im Minus relevant?
Heidelberg Materials und die Deutsche Telekom.
Bei der Deutschen Telekom ist es ja so ein bisschen das SpaceX-Starling-Problem, was die Telekom-Konzerne grundsätzlich gerade umtreibt, dass da ein neuer, großer, womöglich sogar übermächtiger Konkurrent heranrechts.
Und nicht nur da, sondern Amazon macht ja die gleiche Geschichte.
Ja, das stimmt.
Wobei, die sind natürlich noch nicht ganz so weit.
Aber das ist ja eine ähnliche Idee.
Und die haben ja auch den Vorteil, dass sie Kundenzugang überall haben.
Das wäre sogar noch gefährlicher.
Also ich würde sagen, wenn du Amazon hast und sagst, ich habe Amazon Prime, bezahl da noch ein Fünfer mehr und krieg dafür noch kostenloses Internet dazu oder vielleicht noch irgendeine Mobilfunkgeschichte oder sonst was.
Ich glaube, das wäre noch eine Runde.
Ja, stimmt, aber die sind natürlich technologisch nicht so weit.
Die sind schon beim Kunden, das stimmt, du hast recht.
Aber auf jeden Fall, das sind natürlich Giganten, mit denen sich die Telekom, die sind ja nicht so riesengroß.
Also sie sind schon groß, aber nicht in dieser Liga.
Könnte ein großes Problem werden in der Tat und diese Fantasie bzw.
diese Geschichte wird da gerade gespielt.
So, und dann hast du hier nochmal rausgesucht den Hardax.
Ich fände es ja spannend, Heidelberg Materials im Minus, weil wir haben ja jetzt ja ein großes, wir haben ja diese Reformgeschichte, aber diesmal werden die Reformen halt nicht gespielt über, wir haben die Schuldenbremse aufgeweicht und wir werden jetzt hier ein mega Bauprogramm oder sonst was machen.
Das war ja so die erste Welle, als die neue Regierung kam.
Ja, das war Infrastruktur, ja.
Das scheint ja diesmal nicht so zu sein, sondern diesmal sagt man ja insgesamt, Deutschland...
kann vielleicht wieder was werden.
Also da ist es nicht so, dass man sagt, oh Mann, jetzt bauen die oder machen das, sondern man sagt einfach so, das Land ist vielleicht doch noch reformierbar, sagen wir es mal so.
Ja, da würde jetzt auch nicht die Heidelberg Materials profitieren, sondern das ist ja wirklich dann der klassische deutsche Mittelstand.
Wie sich das abzeichnet oder wenn es so kommt, dann haben wir ja tatsächlich mal Maßnahmen gegen dieses Bürokratie-Monstrum, was ja irgendwie immer sehr abstrakt wirkt, aber da sind ja jetzt sehr konkrete Maßnahmen angekündigt worden und da profitiert tatsächlich, ja, das deutsche BIP wird profitieren.
Also das wäre es am Ende und nicht Heidelberg-Material.
Das fand ich eine spannende These, dass das deutsche BIP, das hat ja der Kanzler bei, ich glaube, Maybrit Illne hat ja gesagt, Deutschland würde jetzt ein Prozent dadurch wachsen, ein Prozentpunkt.
Ich habe mich gefragt, wie geht das?
Es gab auch von Oxford Economics eine Schätzung, die haben gesagt 0,2 Prozentpunkte.
Das war jetzt nicht ganz so optimistisch wie der Kanzler.
Aber du müsstest halt jetzt dadurch Investitionen loskriegen.
Also man müsste jetzt das Gefühl haben, hey, in Deutschland geht was.
Und dann müssten die Unternehmen wieder sagen, vielleicht lohnt es sich doch hier wieder zu investieren.
Die Rente ist jetzt ein bisschen zukunftssicherer geworden.
Leider auf Kosten erstmal der Lohnnebenkosten, die erstmal nach oben gehen.
Gut, Steuern hat auch nicht so richtig funktioniert.
Aber wenn man insgesamt das Gefühl hat, dass vielleicht doch da noch was geht, dann könnte vielleicht über die Investitionen, die ja in den letzten Jahren massiv gefallen sind teilweise, oder eben der Kapitalstock nicht aufgebaut worden ist, sondern gerade mal das, was verrottet ist, wieder aufgebaut worden ist.
Es gab eine interessante Studie von McKinsey.
dass wir in Deutschland gerade mal den Kapitalstock um 0,2 Prozent aufgebaut haben und der Rest der Investitionen wäre rein und das noch mit den staatlichen dazu.
Der Rest wäre einfach nur die Sachen, die verrottet sind, dass man die Maintenance hat, also dass man die aufrechterhalten hat und neue Sachen wirklich nur so wenig.
Und das fand ich schon frustrierend.
Und da kann man ja hoffen, dass es mehr wird.
Genau, wir hoffen.
Und unsere Hoffnung gibt auch unser Gast nachher, Christian Hecker.
Der hat eine coole Theorie dazu.
Er hat eine sehr, sehr gute Bullenthese, wie er es selbst genannt hat.
Wir mussten ihn aber dazu bringen, dass er das bringt.
Ja, wir haben gesagt, hey, gibst nicht noch ein bisschen was Zuversichtliches, lieber Christian.
Aber mit der Theorie kann man natürlich ganz allein von um die Ecke.
Das stimmt.
Und die war wirklich sehr, sehr klug.
Also da könnt ihr sehr drauf gespannt sein und überzeugend, wie ich finde.
Also sehr, sehr überzeugend.
So, komm, wir machen kurz die Amerikaner.
S&P 500, wie gesagt, 1,8 Prozent, auch nicht schlecht.
Da haben wir ganz oben mit fast 30 Prozent Exxon Enterprise.
Moderna, die schlagen sich schon seit Wochen, Monaten sehr, sehr gut.
Plus 18 Prozent.
Palantir.
14 Prozent, obwohl Software läuft wieder.
Ja, Software läuft wieder, genau.
Palo Alto nehme ich ganz genauso.
Da können wir auch sagen, das müsst ihr am Wochenende bei Welt durch die Geschichte von Alex Karp durchlesen.
Der hat nämlich mit Deutschland eine gewisse Abrechung gemacht und auch die war sehr klug, muss ich gestehen.
Und die Geschichte gibt es dann Samstag, Sonntag?
Samstag.
Samstag gibt es sie.
Wenn ihr quasi das hier hört, könnt ihr sie wahrscheinlich direkt zu Welt switchen und dann könnt ihr sie lesen.
Autor ist ein gewisser Holger Zschäpitz.
Er hat wirklich eine spannende These.
Wirklich gut.
Und die Überschrift kann ich schon mal sagen.
Und ich weiß nicht, ob die Überschrift läuft.
Er sagt halt, Deutschland verwechselt Geld mit Macht.
Und nicht mehr, wenn man alles mit Geld zuschüttet, ist man nicht automatisch der Starke.
Und das hat er sehr klug argumentiert.
Und was dahinter steckt, das müsst ihr lesen.
Ja, Mensch, was für ein Kliff.
Sehr gut.
Fleißig Weltabos abschließen.
So, und Verlierer?
haben wir Ascendisk, gut, wird auch mal Zeit, dass da ein bisschen Luft rausgeht.
Teradyne Micron, haben wir auch schon drüber gesprochen.
Seitdem die diese überragenden Zahlen geliefert haben, geht es eigentlich abwärts.
Lumentum, das ist halt Infrastruktur von KI.
Also das war diese Woche nicht gefahrt.
Und im Plus haben wir ja schon gesagt, gab es so ein paar Softwareverlierer, auch so ein paar Informationsanbieter.
S&P Global ist mit 14 Prozent im Plus dabei.
Robinhood ist noch im Plus und Palo Alto und so, also auch Software.
Jetzt können wir nochmal im NASDAQ 100 gucken, gibt es da noch irgendwas anderes?
Da gab es noch Rocket Lab ist da noch mit dickem Plus, plus 19 Prozent, sonst Crossfike noch, Apple Lovin, Workday und Apple.
Apple?
9 Prozent.
Da gab es ja zwei Geschichten.
Die eine, dass sie die Chips aus China haben wollen.
Das andere war, dass sie faltbare Handys wie Bolle bestellt haben.
Wirklich?
Oh, das habe ich gar nicht missprochen.
Bei ihren Zulieferern in Asien.
Und dann haben die ganz hohe Zulieferern gesagt, was?
Warum bestellen die so viele faltbare Handys?
Und dann muss da wohl ein gewisses Kundenbedürfnis bestehen, beziehungsweise meint Apple, dass es bestünde.
Willst du dir ein faltbares Apple-Handy kaufen?
Wieso?
Wo bestellt Apple denn Handys?
Sie bauen die doch selbst.
Nein.
Ich mache keine Fabrik.
Die haben die IP.
Ja, das ist schon klar.
Aber sie geben faltbare Handys in Auftrag?
Nein, du hast natürlich Zulieferer, die du auswählst.
Der eine muss irgendwie ein faltbares Display bauen, der andere muss das bauen, der andere muss das bauen.
Dann musst du bei dem mal anrufen und sagen, weißt du...
könntest du vielleicht drei faltbare Displays mehr herstellen.
Und so war das wohl.
Und dann haben die Leute gedacht, muss da wohl eine Nachfrage sein.
Aber wie gibt es da bald ein faltbares iPhone?
Na klar, die haben doch vor, das hat es doch bis, sollte ja im September, glaube ich, kommen und dann wird es verschoben oder erst soll es im Sommer kommen und so weiter.
Es gibt bald ein faltbares iPhone.
Achso, das ist an mir vorbei.
Echt?
Würdest du dir eins kaufen?
Nein, oder?
Wohl, naja, weiß ich nicht.
Früher, diese Motorola-Klappdinge waren schon cool.
Das Razer?
Razer, das Razer, oder?
Oh Gott, das ist jetzt 20 Jahre.
Du klapptest das Ding auch.
Ja.
Hatte ich nie tatsächlich.
Hatte ich auch nie.
Nee, war ich auch nicht.
Ich hatte immer früher ein Nokia.
Ich auch.
Okay.
War nie cool.
War nie bei den ganz coolen.
Und ich hatte eigentlich einen Blackberry.
Als dann Nokia out war, hatte ich einen Blackberry.
Das war aber irgendwie auch nicht richtig cool.
Und ja, gut.
Nebius gehört noch zu verlieren, kann man sagen.
10,3 Prozent, klar.
Das ist der Meta-Effekt.
So, da hast du die Memestalks noch rausgesucht.
Warum auch immer.
Open Door.
Damit man sieht, was da noch für Bewegung so nebenbei passiert.
4 Prozent.
Alibaba ist auch eine Memestalk.
Gehört dazu.
Und Steregy plus 22,4.
Die haben jetzt ja ein neues Neues Motto, also geben sie nicht mehr diese Hodler, also du kaufst Bitcoin, hältst die, sondern sie wollen jetzt aktives Bitcoin-Management betreiben.
Das ist doch ein neues Ziel.
Und dann kannst du richtig traden.
Und wenn der Typ weiß, wann er tradet und wenn er mit dem eigenen Trade noch Nachahmer findet und die Aktien bemühen kann, weil der ist nämlich unter seinen Net Asset Value gefallen.
Und daran hast du gesehen, das alte Geschäftsmodell, du verschuldest dich und kaufst davon Bitcoin.
Das funktioniert natürlich nicht, wenn dein Net Asset Value, also deine Bitcoin, weniger wert sind als deine Aktie, also mehr wert sind als die Aktie dann.
Dann merkst du halt, du musst das Geschäftsmodell ändern und jetzt bin sie eine Bitcoin Asset Manager geworden.
Ja, cool, oder?
Sehr gut, so.
Komm, wir müssen weitermachen.
Ich muss zurück ans Lagerfeuer.
Oh, stimmt, du bist auf dem Zeltplatz.
Ich bin auf dem Zeltplatz, genau, richtig.
Da wartet man draußen schon auf mich.
Ich habe gesagt, Mitternacht bin ich am Start wieder.
Da bist du.
Hören wir noch fünf Minuten.
Ein Freak-Datum.
Es gibt ja diese Silicon Data H100 Rental Kosten.
Also man kann immer gucken, wie viel kostet es so GPUs zu mieten, um zu sehen, ob es da wirklich einen Einbruch gibt.
Und auch da konnte man erkennen, ist ein bisschen runtergekommen.
2,80 Dollar pro Stunde, die man bezahlen muss.
Und jetzt ist es auf 2,69 gekommen, aber es ist trotzdem noch wahnsinnig hoch.
Also da kann man noch keinen Einbruch sehen.
Und wenn es so wäre, dass aber plötzlich alle Überkapazitäten da wären, alle irgendwie beim Meta auf einmal Compute auf den Markt haut, dann müssten diese Rentalpreise implodieren.
Und das tun sie nicht.
Und das spricht dagegen, dass wir eine Blase haben.
Siehst du, was wollte ich nochmal mitteilen?
Damit die Leute mit dem Grundgefühl rausgehen.
Auf jeden Fall.
Reingehen.
Sie gehen mit einem guten Gefühl rein in das Gespräch heute.
Nämlich mit Christian Heckers am Start.
Wir haben ja damals, jetzt werden vielleicht viele sagen, oh schon wieder Twitter Republic und so weiter.
Aber wir haben natürlich damals gesagt, oder er hat gesagt, wenn es bei P4, und das ist ja das große Datum, Payment for Order Flow, ab 1.
Juli ist es damit vorbei, kommt er exklusiv zu Alles auf Aktien und erzählt, wie Twitter Republic damit umgeht, wie es jetzt weitergeht, was man stattdessen macht.
Wir haben auch schon drüber gesprochen, aber hier werdet ihr natürlich wirklich alle Details dazu bekommen.
Und ihr werdet auch erfahren, wer die Britt-Pitt-Idee hatte.
Das fand ich super.
Also das werdet ihr erfahren.
Und vielleicht noch eine Sache, wie funktioniert das Geschäftsmodell jetzt?
Genau, also das ist einfach so.
Früher war ja vor P4 war so, du nimmst die Orders.
Sommerfeld, Chapits wollen handeln.
Der gibt die Order einfach rüber zu Lang & Schwarz.
Und Lang & Schwarz.
macht die Order, der eine kauft, der andere verkauft, die verdienen kleinen Spread und dann geben sie die Hälfte vom Spread dem Christian zurück zur Trade Republic.
Das war halt Payment for Order Flow.
Du gibst den Order Flow her und bekommst dafür dann einen Teil dieses Handelsspreads, weil immer zwischen Verkauf und Kauf gibt es immer so ein Spread, Bid-Ask-Spread.
Und das ist dann halt von der EU verboten worden, weil alle gesagt haben, hey, das geht ja nicht.
Und jetzt ist seine Geschichte funktioniert jetzt folgendermaßen.
Er hat wieder, nehmen wir an, Sommerfeld kauft eine Aktie für 100,1 und Chapitz verkauft eine Aktie für 100.
Dann ist ein kleiner Spread dazwischen.
Dann wird die beiden Sachen, Chapitz und Sommerfeld, die werden bei Trade Republic gebündelt und die gibt er dann weiter an die Börsen.
Aber er bündelt es vorher und geht so ein gewisses Risiko ein.
und ist ein Risikomakler, aber er kriegt halt den Spread dazwischen, minus der Sache, die er sich absichert.
Also muss der immer dich absichern.
Und das ist jetzt sein Geld.
Und dann gibt er es an den bestausführenden Börsen weiter.
Das ist jetzt sein neues Modell.
Und falls man das jetzt im Gespräch nicht richtig kapiert, wie es ist, wollen wir es verstehen.
Könnte man das verstehen?
Das könnte man verstehen.
Das wird intern gemacht.
Es hat nicht mehr so, dass es an die Börse gibt, sondern der hat halt ganz viele Orders intern.
Und wenn halt ganz viele zusammenkommen, werden die aggregiert und bei der Aggregation sagt der eine ja kaufen, der andere verkaufen und nur zwischen kaufen und verkaufen gibt es immer so einen kleinen Spot.
Das ist halt einfach so.
Das ist jetzt kein böser Christian, der was nimmt, sondern das ist halt das Prinzip der Börse, dass schon immer das ist und an diesem Spread verdienen halt die Leute.
Du hast ein Risiko auf, was du eingehst, die Aktie kann dann nachher fallen oder irgendwas kann ja passieren und das ist halt das Geschäftsmodell und das machen alle so und das ist jetzt nichts Unredliches.
Nein, es ist trotzdem interessant zu wissen, weil man sich natürlich fragt, wenn sie jetzt diese Erträge aus dem PFOF nicht mehr bekommen, wie machen sie denn das Geschäft überhaupt noch, damit sie eben die 1 Euro Aktienorder oder den Gratis-ETF-Sparplan noch ermöglichen können.
Und das sollte man als aufgeklärter Anleger schon wissen und darum geht es jetzt auch in dem Gespräch.
Das hast du jetzt nochmal erklärt.
Und sie haben halt so viel Order, dass sie sich halt die Kosten senken können.
Du kannst halt irgendwann, wenn du immer mehr Kunden hast, und das ist auch faszinierend, ist ja immer noch von 10 Millionen Kunden.
spricht, aber eigentlich müsste er jetzt 13 Millionen haben oder so.
Weil die 10 Millionen waren ja im letzten September.
Er spricht immer noch von 10.
10 klingt wahrscheinlich besser, ich weiß es nicht.
Aber wenn du halt so viele Kunden hast und diese Orders von so vielen Kunden hast, dann kannst du natürlich mit jeder Börse anders verhandeln, mit jedem Clearinghouse anders verhandeln und kriegst halt viel günstige Konditionen.
Das kommt noch dazu.
Also du hast niedrigere Kosten und internalisierst so ein bisschen die Spreads und schon hast du es.
So, den Rest haben wir dann jetzt aber von Christian.
Herzlich willkommen, Christian.
Hallo, schön, dass ihr da seid.
Ja, schön, dass wir wieder da sein können und dass du uns hier Rede und Antwort stellst.
Bevor es aber losgeht, wollen die Leute natürlich wissen, wer ist heute unser Gast.
Also Christian, auch für dich, die meisten werden dich kennen.
Eine Minute Elevator-Pitch, deine Minute läuft.
Jetzt.
Hallo, ich bin Christian Hecker.
Ich habe Trade Republic gegründet.
Heute der größte Broker in ganz Europa.
Wir helfen 10 Millionen Menschen da draußen, Vermögen aufzubauen.
Eigentlich habe ich mal Philosophie studiert und deswegen manchmal frage ich mich auch, wie ich eigentlich hier gelandet bin.
Oh, ich wollte schon die Uhr stellen, aber jetzt war es schon vorbei.
Das ist sehr schön.
Jetzt sitzen wir in diesem Land.
Wir haben es schon im Juli.
PIVA-Verbot ist da und es sollte ja der Untergang des Anlegerabendlandes sein.
Es ist noch nicht untergegangen.
Wir sitzen alle noch hier und es ist auch nichts teurer geworden.
Was würdest du sagen, wie sieht die Lage in Deutschland als Anlegerland aus?
Ja, ich glaube, zunächst einmal kann man sich vorstellen, Payment for Orderflow wurde verboten.
Das war auch ähnliche Zeit, Hochsommer, vor, glaube ich, drei Jahren.
Wir waren ja selber in Brüssel, als das passiert ist und sind dann zurückgeflogen.
Und wenn wir jetzt da quasi vorspulen auf heute, da muss man schon sagen, der Red Republic hält seine Gebühren bei, der Sparplan bleibt kostenlos, die Order kostet einen Euro.
Wir werden weiterhin profitabel sein und, wie wir gleich noch besprechen werden, machen das Produkt sogar besser.
Da muss ich schon schmunzeln, weil das hat sich damals wahrscheinlich der eine oder andere Lobbyist der Börsen und Banken anders vorgestellt.
ihr ja wahrscheinlich auch, weil amused wart ihr ja nicht darüber, dass das quasi beschlossen wurde und dass euch das vor die Füße geworfen wurde.
Vielleicht nochmal zum Geschäftsmodell, damit die Leute es kapieren.
Also ihr habt meine Order zu einem Market Maker weitergeroutet.
zu günstigen Konditionen, habe von dem Market Maker einen Teil des Spreads, den der Verdiener zurückbekommt, das war Payment for All.
Und irgendwann hat die EU gesagt, nee, nee, wollen wir nicht so machen, weil möglicherweise sucht ihr nicht die beste Execution aus, wie das ja in der MIFID 2 ist, sondern möglicherweise sucht ihr den aus, der den höchsten Kickback euch gibt.
So, das war die Ausgangslage.
Und wie viel Prozent war damals?
Vielleicht einfach, wenn wir jetzt, ich kann jetzt mal ein, zwei Anekdoten auch erzählen, wie das eigentlich so alles zusammen sich gefunden hat.
Also man darf sich das so vorstellen, Thomas und ich haben Trade Republic gegründet 2015.
Dann sind wir in die Commerzbank Comdirect Startup Garage gegangen und das muss man sich heute auch vorstellen, ich schäme mich ein bisschen dafür, wir wollten zwei Jahre lang einen kommissionsfreien Broker aufbauen, ohne die Idee zu haben, wie das überhaupt funktioniert mit dem Geschäftsplan.
Und dann saßen wir also bei der Comdirect in einem Meeting und dann sagte so jemand beiläufig, naja, dann gibt es ja dann die Rückvergütung vom Market Maker.
Und dann auf einmal wacht man so auf und denkt sich so, oh, da gibt es auf einmal einen neuen Business-Stream.
Ja, und da haben wir das erste Mal davon erfahren, dass es eigentlich gang und gäbe ist, dass bei allen Brokern und Banken die Orders bevorzugt zu Handelsplätzen geleitet werden, wo dann der Handelspartner was zurückzahlt.
Ich glaube nach wie vor, dass das eigentlich Sinn macht und nicht im Nachteil des Kunden ist, aber das ist jetzt eine andere Debatte, die wir nicht mehr führen müssen.
Und auf der Basis haben wir eigentlich Trader Public aufgebaut.
Denn wir haben erkannt, wenn du die Orderpreise auf einen Euro senkst und dann diese Kickpacks hast, dann kannst du genug Ertrag machen.
Und dann ist also die Frage, wie kann ich eine Bank aufbauen, die im Betrieb so günstig ist, so skalierbar ist, dass das reicht, dass ich irgendwann profitabel bin.
Da war keine schwarze Magie dabei, wir haben eigentlich nur die existierenden Revenue-Streams der Bank genommen.
Wir haben das darunter liegende automatisiert, digitalisiert und was auch immer.
Und dadurch halt eben dann ...
versucht, so günstig zu sein im Betrieb des Geschäftes, dass das ausreicht.
Und das haben wir gemacht 2019, als wir gestartet sind.
Wie viel Prozent war das, die Einnahmen?
Das war dann schon viel mehr als die Hälfte.
Das war eigentlich quasi die Daseinsberechtigung von dem Modell Tret Republic.
Und dann über die Jahre hinweg war dann Tret Republic auf einmal sehr erfolgreich.
Viele, viele Millionen Kunden kamen.
Die einzigste Rückzugskritik der auch Wettbewerber, der Konkurrenten war eigentlich, naja, wenn das nichts kostet, muss ich ja das Produkt sein.
Da gibt es dann immerwähren Interessenskonflikt.
Und auf einmal bekam Trader Public auch sehr viel Handelsvolumen, womit dann ein zweiter starker Wettbewerber auf den Markt kam, nämlich die Börsen.
Die großen Monopolbörsen, nicht?
Deutsche Börse und Euronext, die das dann irgendwie gar nicht mehr so spannend fanden, dass die ganzen neuen, junge Leute anlegen.
Die legten dann nicht mehr bei den alten Banken an.
Und dass dann dieser Orderflow auf einmal irgendwo landet, außer auf der Börse.
Und da haben die Leute schon erkannt, oh, das ist ein gefährlicher Trend.
Und das ist eine Maschinerie in Gang gesetzt.
Ich habe ja mal irgendwann politische Philosophie studiert und hatte auch irgendwie einen Politikleistungskurs.
Wenn man dann mal so von innen sieht, wie dieses ganze Maschinerie läuft, das ist schon anders, als man sich das so vorstellt.
Das sind dann schon wirklich jahrelange brutale Lobbyisten und Kramkämpfe mit Informationsabenden und Talkshows und was auch immer.
Und als solches hatten wir natürlich irgendwo auch aus unserer Sicht die Verantwortung, uns Teil dieser Debatte zu machen, weil wir am Ende des Tages viele junge Anlegerinnen und Anlegern ja auch vertreten und somit war ich bestimmt, hunderte Stunden oder hundert Stunden kommunativ in solchen Gesprächen.
Und das ehrlicherweise schon ein, zwei Jahre bevor dann ja auch diese Entscheidung kam.
Das heißt, intellektuell haben wir sehr schnell verstanden, dass einfach die, sag ich mal, Common Sense Opinion von Verbraucherschützern über Journalisten bis hin zu Politikern ist, dass es da einen Interessenkonflikt gibt.
Weil ich rute meine Order irgendwo dahin, wo es eine Rückvergütung gibt.
Und obwohl das niemand quantifizieren kann, niemand kann das wirklich beweisen, ist es irgendwie intuitiv für die Leute einfach eine unschöne Situation.
Und somit konnten wir uns sehr stark auch darauf vorbereiten, dass es das gibt.
Und als Reaktionsdaten und Zerrektion darauf haben wir eigentlich uns zwei Sachen.
Die erste Sache war, wir müssen sowieso das Geschäft diversifizieren.
Dementsprechend sind wir dann vom Broker zur Bank geworden, haben Girokonto gelauncht, haben ein Zinsangebot gelauncht, haben die Karte gelauncht.
Das sind neue Einkommens-Streams.
Ganz genau.
Und gleichzeitig haben wir uns gefragt, naja, du musstest einfach etwas bauen, was nachhaltig diese Frage nach dem Interessenkonflikt beantwortet und abräumt.
Denn du wirst niemals dann eine große Firma aufbauen, wenn es immer noch dieses Damoklesschwert über dich gibt.
Und dann haben wir, ich glaube, es ist vier Jahre her, entschieden, genau das zu tun.
Und quasi aus diesem dann doch relativ kleinen Broker.
Damals, wie funktionierte Trade Republic?
HSBC war unsere weltweite Abwicklungsbank.
Wir waren eigentlich vollkommen abhängig von denen.
Der Handel ging zu lang und schwarz.
Wir waren eigentlich nur ein Frontend für diese beiden Spieler.
Und da haben wir eigentlich die Grundsatzentscheidung getroffen vor vier Jahren.
Wir wollen jetzt eine richtige, vertikal integrierte Bank aufbauen.
Haben unsere Investoren dafür überzeugt?
Da musst du natürlich auch mal vorstellen, was du da machst.
Das sind natürlich dann eigentlich dann rückblickend...
Ein paar mehr Leute, aber auch irgendwie, ja, also hunderte von Millionen von Investments über die Jahre.
Und das ist natürlich dann schon ein ziemlicher Kraftakt.
Und wir sind sehr froh, dass wir Investoren gefunden haben, Sequoia, Fondos, etc., die dann auch eingestiegen sind, um genau das mit uns aufzubauen.
Was waren die höchsten Kosten, als ihr das umgebaut habt?
Ist das Regulatorik?
Ist das irgendwie Infrastruktur?
Wofür musstet ihr am meisten investieren, als ihr von diesem Frontend umgestiegen seid zum richtig vertikal integrierten Ding?
Ich bin ja Dortmund-Fan, aber als damals Assauer quasi im ZDF verkündet hat, dass sie die Arena auf Schalke bauen, hat er gesagt, der FC Schalke investiert jetzt in Steine und Beine.
Er meinte dann damals quasi gute neue Spieler und ein Stadion.
Und ich glaube, Trey Bobic hat auch in Steine und Beine investiert.
Also wir haben auf der einen Seite Steine, eine gesamt neue Infrastruktur.
Da sind die Kosten natürlich erstmal Opportunitätskosten.
Das heißt also immer, wenn du Infrastruktur-Investments machst, kannst du dort keine tollen neuen Funktionen bauen, was auch immer.
Und dann natürlich Beine, ja, also du musst natürlich dann Kompetenz einstellen.
Heute betreiben wir Offices in Paris, in London und in London, vor allem direkt in der City of London, wer das nicht weiß, da sitzen eigentlich so die weltweiten Banken und Fonds und haben dann über die Jahre hinweg signifikant investiert, um dort Führungskräfte auch zu bekommen, die in der Industrie arbeiten, also bei Hedgefonds, bei großen Banken etc.
pp.
sind heute fast 100 Leute und das ist natürlich dann dieser gemeinschaftliche Kraftakt.
Und ich glaube, das darf man bei so einer jungen Firma nicht unterschätzen, es bindet einfach quasi den Attention Span.
Also bedeutet quasi, wenn sich alles darauf fokussiert, solche Mammutprojekte zu bauen, dann denkst du natürlich einfach schlichtweg nicht über viele andere Sachen nach.
Jetzt sind wir natürlich rückblickend glücklich, dass uns manche andere Sachen eingefallen sind, wie die Spiegelkarte oder Brad Pitt.
Aber natürlich bindet es sehr viel einfach Fokus.
Wer hat die Idee mit Brad Pitt?
Da haben ja viele drüber nachgedacht.
Wer war die Idee und hat gesagt, ey, lass uns mal Brad Pitt nehmen.
Da muss man doch irgendwo sitzen und dann sagt man...
Aber ist das nicht ein No-Brainer, Brad Pitt?
Er ist ja durchaus prominent schon.
Ja gut, aber er war auch schon ein paar Skandale zum Schluss.
Ich weiß nicht, da sitzt du irgendwann in einem Meeting und dann sagt man, lass mal Brad Pitt fragen.
Und dann rufst du deine Agentur an und sagst so, Alter, ich schwitze gerne Brad Pitt.
Wahrscheinlich umgekehrt.
Oder hat Brad Pitt gesagt, ich spinne hier.
Ja, natürlich so rum.
Kann ich mal bei euch Werbegesicht werden.
Erst kommt die Idee, was du eigentlich kommunizieren willst und wie du es kommunizieren willst und dann kommt, wer das kommunizieren sollte.
Bedeutet diese Idee dessen, dass wir eigentlich einen Spot machen wollen, wo niemand was sagt.
Nach dem Geschrei mit dem Kind war das auch schon mal okay.
Und dass wir einen Spot machen wollen, der quasi wirklich in den Vordergrund stellt, was sind eigentlich die Vorteile von Trader Public.
Das war lange klar.
Und das löst ehrlicherweise, das verstehen viele nicht, ein ziemlich profanes Problem, was du hast.
Trader Public bedient heute 18 Märkte.
18 verschiedene Sprachen.
Es gibt eine einzige Sprache, die keinen Markt spricht, das ist Englisch.
Und dementsprechend willst du natürlich Skaleneffekte haben, das heißt, du musst ein Format machen, was irgendwie überall funktioniert.
Und da musst du auch nichts sagen, weil sonst musst du immer Dabben und Synchronsprechen machen, das hört sich nie so cool an.
Und das ist schon ein sehr, sehr wesentliches Problem, weil du kriegst natürlich einen Werbepartner für ganz Europa, das ist viel günstiger, Brad Pitt einmal für 18 Märkte, als in jedem Markt ein einzelner Star.
Und dann musst du natürlich gucken, dass du etwas machst, was irgendwie auch heraussticht.
Die lief also auch in Frankreich?
Die lief auch in allen anderen Ländern?
Die lief auch in ganz Europa.
Und dann gab es auch die Stimme, übrigens das ist Brad Pitt und jetzt habe ich schon mal die Aufmerksamkeit und das dann halt in allen anderen Sprachen und das ist ja nicht so teuer wie Brad Pitt auf einmal auf Deutsch was sagen zu lassen.
Ganz genau.
So entsteht das halt eben und diese Idee ist glaube ich drei Jahre alt oder vier Jahre alt, dieser Spot, ohne dass Leute was sagen.
Und wir haben immer auf den richtigen Moment gewartet, wann wir glauben, dass es Sinn macht und dann testest du die Leute, mit denen du es machen willst.
Und tatsächlicherweise ist Brad Pitt die einzige Person, also wir haben da Geld ausgegeben für Marktforschung, die in allen Altersgruppen herausragend testet und positiv testet.
Das heißt, wirklich, die Leute verbinden die nicht mit Skandalen.
Also es fällt dir schwer, jemand anderen zu sehen.
Ich bin natürlich Münsteraner, so ein bisschen auch katholisch und es ist mir immer schwer, wenn ich sage, also der ist bekannter als der Papst.
Also es kennen ihn viel mehr Leute in Europa als den Papst selber.
Und deswegen ist es dann Brad Pitt geworden.
Und dann natürlich ist der zweite Kraftakt.
den davon zu überzeugen.
Ich wollte gerade sagen, der muss ja auch noch Ja sagen.
Genau, dann hast du erstmal einen Manager hier in Europa.
Dann musst du den Manager nach Amerika.
Und dann musst du da erstmal ein halbes Jahr, dreiviertel Jahr machen.
Und dann musst du Brad selber noch pitchen.
Und ich meine, der macht unseres Wissens nach in Europa nur noch DeLonghi.
Damals als Nespresso-Antwort.
Der macht eigentlich gar keine Werbung mehr.
Und deswegen sind wir sehr, sehr stolz.
Hast du es persönlich dann eingetütet?
Ja, also wir müssen da schon dann, am Ende des Tages will der natürlich auch wissen, was sind das für Leute, wie ticken die nach.
Und es wird auch nicht bei Brad Pitt bleiben.
Da gibt es noch andere Leute, die kommen.
Das finde ich jetzt schwierig.
Wie würdest du da noch drüber kommen?
Mit dem Papst?
Der Papst ist ja nicht so bekannt.
Stimmt, außerdem hat der auch negative Gefühle bei manchen.
Lass dich überraschen, aber ich glaube, es macht Spaß.
Es wird auf jeden Fall jemand Weibliches werden.
Und Angelina Jolie wird es nicht.
Das hätte ich ja auch nicht.
Das ist gut.
Wir haben umgebaut euren Laden.
Jetzt müssen wir noch zu der Idee kommen.
dann PIVA-Verbot und ihr wolltet das komplett so umbauen, dass da gar nicht mehr dieser Makel da ist und dass ihr trotzdem noch was verdienen könnt.
Da müssen wir irgendwie hinkommen, dass wir eine Lösung finden, wie dieses PIVA-Verbot geht, trotzdem niedrige Kosten und alles besser.
Also was ist eigentlich die Grundidee von Trade the Public, auch in dem Hintergrund mit Payment for Order Flow?
Ich glaube, man kann sich das immer so vorstellen, wir machen bewusst sehr aggressive Konditionen und damit verkleinern wir natürlich erstmal den Profitpool in einem Projekt, der Produkt.
Für alle Beteiligten.
Und dann aber kannst du durch die guten Konditionen, das gute Produkt und die dahinterliegende Effizienz deines Geschäftes, ich will nicht sagen Monopolanteile bekommen, aber sehr groß Marktanteile bekommen.
Und was dann natürlich passiert, ist Fixkostendegression.
Du hast immer ein System, was Fixkosten basiert.
Wenn du das dann durch eine Million teilst, ist es cool.
Wenn du es durch 10 Millionen teilst, ist es dann irgendwann sehr profitabel.
Und das ist eigentlich bei Trader Public passiert.
Das heißt, zunächst einmal haben wir die Gebühren im Brokerage weggenommen, Profitpool kleiner gemacht, dadurch disruptiv sehr viele Kunden geworden.
Auf einmal war das dann profitabel.
Unser Brokerage-Geschäft ist seit etlichen Quartalen profitabel.
Ging es auch ohne einen Euro oder ging es ohne?
Ist der Euro jetzt entscheidend für euch?
Na klar, ich meine, das ist am Ende eine relevante Ertragsquelle, so wie manche andere auch.
Von irgendwas müssen wir ja leben.
P4 gibt es ja nicht mehr.
Aber wir haben natürlich das Glück.
dass sich die Fragestellung für uns bei Payment Forward Flow maßgeblich dadurch verändert hat, dass wir einfach ein inhärent profitables Unternehmen sind, auch wesentlich profitabel.
Und als solches verschiebt sich die Frage dann nicht, wie kann ich irgendwie krampfhaft diesen Revenue-Stream erhalten.
Ich meine, das waren jetzt zuletzt irgendwie 18 Prozent von unseren Umsätzen.
Immer noch 18?
Wow.
Das war nicht so viel.
Ein Fünftel?
Dafür, dass es vor vier Jahren noch irgendwie 80, 90 Prozent waren, ist es schon deutlich nach unten gegangen.
Und ich meine, die Tendenz ist natürlich weiter in die andere Richtung.
Das heißt, es diversisiert sich immer weiter.
die anderen Revenue-Streams wachsen.
Und deswegen haben wir uns eigentlich gefragt, die Maßgabe hier muss nicht sein, irgendwie jetzt ökonomische Zahlungsströme zu erhalten, sondern die Maßgabe muss eigentlich sein, wie kann ich das ewige Mennekel des Interessenskonfliktes, diese, sag ich mal ganz salopp, Stammtischkritik, gehe nicht zu Tretterpublic, weil große Spreads und schlechter Kundenservice.
Wie kann ich das beides hinter mir lassen?
Deswegen haben wir uns unterhalten über den Kundenservice-Launch.
Deswegen machen wir jetzt das, was wir gleich erklären werden beim Handel.
damit einfach die Leute sagen, hey, das ist ein gutes, transparentes Angebot.
Und das Zweite, und das darf man auch nicht unterschätzen, es muss zukunftssicher sein.
Das heißt, wir wollen das bauen, was wir glauben im besten Interesse des Kunden ist und was auch im besten Interesse des Regulators ist und eigentlich quasi über die nächsten Jahre, Jahrzehnte funktioniert.
Denn dann können wir uns darauf fokussieren, andere Sachen zu bauen.
Du willst nicht nochmal dieses Gefühl haben, wie du damals hattest, da kommt jemand, sagt, das ist aber kein tolles Geschäft.
Mach mal weg.
Das willst du nie wieder erleben.
Wir haben dich einmal im Anzug da gesehen, das sieht man auch selten, da in Brüssel bei so einer Podiumsdiskussion, wo du versucht hast, nochmal zu erklären, was die Schönheiten für Kleinanleger von eurem Broker sind.
Und dann hast du ja festgestellt, hat nicht funktioniert.
Dann saßen die anderen Börsenanbieter da und haben so gedacht, ach komm Christian, passt schon und bist du großväterlich da.
Damals war Christian auch noch ein bisschen kleiner.
Nicht körperlich?
Nee, körperlich nicht, aber vom Volumen wahrscheinlich.
Ich habe das schon mal in einem anderen Podcast erzählt.
Ich glaube, das ist wirklich eine tolle Verdeutlichung, damit sich die Menschen draußen vorstellen können, wie sowas läuft.
Du wirst dann eingeladen auf so ein Panel seinerzeit in Brüssel.
Und dann, gut, darfst du dich da irgendwie artikulieren.
Mir haben die Berater vorher gesagt, also egal was du machst, sei nicht aggressiv, also sei nicht konfrontativ.
Das mögen Politiker nicht.
Die mögen immer konsensual, dass alles irgendwie ruhig besprochen wird.
Und ihr habt es ja gesehen in dem Video, da flogen sofort die.
Hat nicht funktioniert.
Ich bin ja eigentlich schon ein schlagkräftiger Typ, würde ich sagen.
Und dann saß ich auf dieser Bühne, wurde von meinen Beratern weichgekocht, da wurde ganz konsensual, ruhig und flüstern eigentlich erklärt.
Ist der einzige, den du hast oder hast du noch mehr?
Ich war ja früher mal irgendwann noch in der Bank, da hat man schon noch ein paar.
Aber dann saß ich auf dieser Bühne und dann, ich glaube, nach einer Minute brach mich ja schon die Moderatorin und dann kam der Lobbyist der Deutschen Börse und schwung dann nur die Fäuste und hat mich mit Bernie Mertow verglichen.
Aber das will ich nicht erzählen, sondern wir wollten natürlich damals dann mit den Entscheidern hinter den Kulissen reden und haben dann über unsere Lobbyisten einen Termin gehabt mit damals dem ESMA-Vorstand.
Und das war wirklich, kann ich sagen, wie so ein Bein ausreißen, diesen Termin zu bekommen.
15 Minuten Coffee-Shed am stetisch bei diesem Event.
Und der hat immer gesagt, nein, nein, und wer seid ihr und geht nicht so.
Und dann haben wir irgendwie das hingekriegt, mit drei gefallen, dass wir diesen Coffee-Chat bekommen, 15 Minuten.
Da stand ich also eigentlich für mich der wichtigere Termin mit diesem ESMA-Präsidenten da in seiner Lobby.
Was ist ESMA?
Musst du vielleicht den Leuten kurz sagen?
Ja, das ist der europäische Regulator für Wertpapier.
So ein bisschen das europäische BaFin.
Und das ist also eine wichtige Person, die eigentlich maßgeblich gestaltet, wie das alles läuft.
Und dann durfte ich also mit dieser Person reden.
Dann stand ich da also, war hochnervös, hatte alle Talking Points an diesem Städtisch.
Und nach zwei Minuten kam dann der Lobbyist der Deutschen Börse, klopfte dem Typen per Du auf die Schulter und sagte, komm, we have lunch.
Und dann verschwanden sie in einer Schranktür und das war die hessische Landesvertretung, in der das Event war.
Und ich war dann da nach drei Minuten, wo ich dann stand, ich dann da einfach wie bestellt und nicht abgeholt.
Und die verschwanden dann in der Schranktür und hatten Lunch.
Nee, und ich meine das, also...
Okay, das prägt einen, das will man nicht wieder haben.
Also wenn man sich jetzt das neue Modell von euch anguckt, solche Sachen möchtest du nicht mehr haben, verstehe ich.
Also es prägt einen ja auch.
Und du sagst, wenn ich jetzt was aufbauen, muss es regulatorisch so sein, dass nicht wieder irgendjemand kommen kann.
Habe ich jetzt richtig, diese Momente nicht nochmal zu erleben mit der Schranktür?
Also es geht ja nicht um Momente nochmal zu erleben, es geht einfach darum, dass man quasi als Firma was bauen möchte, was einfach im Sinne von sowohl Kunden als auch Regulatoren ist.
Und wenn man sich überlegt, wie damals die Debatte geführt worden ist.
Dann stand im Zentrum eigentlich ja zwei Punkte.
Es gibt einmal diesen Interessenkonflikt, den muss man irgendwie verbieten.
Und das zweite war aber lange, es muss das sogenannte Consolidated Tape geben.
Consolidated Tape war quasi die Idee, dass man alle Börsenkurse vereinheitlicht oder aggregiert, damit der Kunde am Ende des Tages sehen kann, wie er ausgeführt wird.
Und wo es den besten Kurs gibt.
Wo es den besten Kurs gibt.
Referenzpreiskurs quasi.
Und das hat man sich in Amerika abgeschaut, da gibt es schon.
Das heißt dort National Best Bid and Offer.
So, und das wurde damals als wirtschaftlich nicht realisierbar nicht entschieden, ja, diese Verpflichtung.
Aber uns war eigentlich klar in allen Gesprächen, das ist das, wo es hingehen muss.
So, und das ist ehrlicherweise, um jetzt auch die Hörerinnen und Hörer ein bisschen abzuholen, ein ziemlich wichtiges und ehrliches Problem, was es da draußen gibt, ne?
Also wenn wir jetzt um 16 Uhr auf die Börse gucken und ich möchte Apple handeln, dann gibt es 40 verschiedene Börsen oder mehr, wo ich Apple handeln kann und also auch 40 verschiedene Preise.
Und die bewegen sich eigentlich in Echtzeit in der Lichtgeschwindigkeit quasi.
Und wie soll ich also als Kunde überhaupt sehen, wo ich jetzt handeln will?
Und das muss man, glaube ich, einmal so ein bisschen strukturieren.
Historisch gesehen haben das Broker dadurch gelöst, dass sie einfach dir diese Börsen anbieten und eine Liste anzeigen.
Für dich war es gar nicht so relevant, die Kurse zu vergleichen, weil für dich war viel wichtiger, die Gebühren zu vergleichen, mit denen ich an diesen Handelsplätzen handeln kann.
Weil das war auch unglaublich intransparent.
Variable Kosten, Fixkosten, Handelsprozesse und Gelte.
Da musste man ja quasi irgendwie...
Und wir haben es jetzt mal lustigerweise nochmal verglichen, selbst die AI scheitert daran, zu berechnen, wie bei manchen Brokern, wie teuer ein Trade ist.
Das ist das Einzige, was wir da machen können, wirklich einen Trade zu machen, was auf der Abbrechnung steht.
Aber das hat natürlich erstmal Trade Republic 2019 gelöst.
Wir haben von 10 auf eine Börse gegangen.
Und wir haben die Gebühren so gesenkt, dass man quasi diese externen Kosten vernachlässigen konnte und es ging um den Preis.
Und es blieb aber quasi ja dann diese immerwährende Frage, ist das denn jetzt ein guter Preis?
Und über die Jahre hinweg haben wir dann gesehen, wie das eigentlich draußen in der großen Industrie gelöst wird.
Und haben gesehen, dass große Banken und Hedgefonds dieses Problem nicht haben.
Die sind nämlich zu allen Börsen verbunden, empfangen die Daten in Echtzeit und vergleichen dann für ihre Orders ganz automatisch, wo soll ich jetzt handeln?
Und das natürlich auch zu sehr niedrigen Stückkosten, weil die eigentlich überall nichts bezahlen für die Ausführung.
Und wenn du das verbindest, diese Erfahrung zusammen mit dieser Debatte rund um das Consolidate Tape, dann wird dir klar, das ist zukunftssicher.
Das musst du für die Menschen bauen.
Das ist eigentlich der letzte Schluss, die letztendliche, großes Wort, Demokratisierung.
Weil das, was für die Hedgefonds am besten sein muss, muss ja für die Menschen da draußen angemessen sein.
Wie hast du diesen A-Effekt gehabt?
Wo hat man sowas?
Da geht man rum und sagt, die Hedgefonds, kriegen wir das auch zu Hedgefonds?
Also im Endeffekt wird es dir eigentlich ins Gesicht gerieben.
Also du gehst überall hin und alle sagen dir, ja, wir machen das so, wir machen das so.
Und alle, also quasi die Besten der Welt machen das so.
Dann musst du irgendwann sehr einfach erkennen, dass das wohl eigentlich das Beste ist für auch die Menschen da draußen.
Dann natürlich ist wieder die Frage der Umsetzung.
Wie kriegst du das alles hin?
Das hat jetzt drei Jahre gedauert und heute stehen wir hier.
Und ich kann selbstbewusst sagen, das haben wir für die Menschen gebaut.
Wir nennen das heute Best Price.
Das heißt, wir haben einen Algorithmus gebaut, der an 30 weltweite Börsen angebunden ist.
Der empfängt da die Live-Daten.
Und jede Order, Markt, Limit oder Stop Order bei Drittrepublik, wird jetzt ausgeführt zum Best Price.
Ja, das kann man so sagen.
Also der Kunde zahlt weiterhin 1 Euro und kriegt dann als weiteren Benefit-Vorteil eben diese Best-Preisausführung.
Und salopp gesagt, wenn man bei uns tradet, kauft man zum günstigsten Preis und verkauft zum teuersten Preis.
Das heißt, es ist nicht mehr der Spread, das entscheidend ist, weil wir quasi dann einfach immer den Höchsten und den Niedesten uns angucken.
Und das über die liquidesten Börsen.
Da ist integriert Xetra, Euronext, Nasdaq, NIC, von Tokio bis Toronto, alle Börsen.
Damit gruppieren wir eigentlich 95% der Liquidität.
Könntest du mal ganz kurz erklären, ohne dass es zu technisch wird, warum das eigentlich so schwierig ist?
dieses Konzept zu entwickeln.
Ja, das ist leider Gottes wahnsinnig schwierig, deswegen gibt es ja auch so noch nicht im Markt, denn dahinter steht ja eigentlich quasi so eine Matrize an Verbindung.
Bedeutet, wenn du jetzt auf Xetra kaufst und dann fünf Minuten später die gleiche Aktie verkaufen willst in Euronext in Paris, dann muss ich ja quasi es schaffen, erst mal Zugang zu bekommen zu Xetra und Euronext, die wollen ja viel Geld haben, das kostet erst mal was.
Und dann muss ich die dahinterliegenden Trades ja untertags setteln.
Zwischen zwei Börsenplätzen, über zwei Clearinghäuser.
Und das kostet super viel Geld.
Und deswegen ist es quasi unglaublich schwer, diese Permutationsmatrize, das ist das intellektuelle Wort dafür, quasi alle Querverbindungen zwischen allen verschiedenen Varianten hinzubekommen.
Und was muss ich dafür machen?
Ich muss zunächst einmal meine eigene Wertpapierabwicklung bauen, die quasi zu den weltweiten Clearinghäusern angebunden ist.
Dort kann ich dann durch mein Volumen, die Kosten so weit degressieren, dass es fast nichts mehr kostet.
Dann muss ich irgendwann so groß werden, dass ich zu den ganzen Börsen oder wesentlichen Börsen gehen kann und ich kann sagen, hey, wir wollen jetzt Mitglied werden, wir wollen jetzt hier handeln, wir wollen jetzt was machen.
Und dann musst du noch verhandeln, dass du die Live-Daten bekommst, denn das ist ja bei vielen Brokern witzig, die bieten dann dir irgendwie Nasdaq an, aber du kriegst keine Live-Daten.
Du handelst blind, ihr kennt das.
Dann musst du für 15 Euro im Monat nochmal Live-Daten kaufen.
Und uns ist natürlich klar, das beste Angebot sieht wie folgt aus.
Für neun von zehn von Menschen, die vielleicht hier zuhören und viele Hörerinnen und Hörer sind dann doch tiefer drin, aber Die wollen diese ganze Komplexität ja gar nicht haben.
Die wollen einfach nur das Vertrauen haben, das Versprechen haben, das wird darunter am besten ausgeführt.
Wenn ich Apple kaufe, kriege ich einen guten Preis.
Und das möglichst günstig.
Und dann gibt es aber so die professionellen Kunden.
Jeder hat so einen in seinem Freundeskreis.
Und für diese Kunden gilt dann eigentlich auch irgendwie Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.
Und diesen Menschen wollen wir maximale Transparenz anbieten, dass sie sich selber ein Bild machen können.
Das heißt, was wir jetzt in der App integriert haben, ist ein, wir nennen es Orderbuch.
Um das noch zu erklären, was ist überhaupt ein Orderbuch?
Ein Orderbuch ist quasi immer erstmal der Schaufensterpreis, den du siehst, für Bitter und Ars, kaufen und verkaufen, aber eben auch dann darunter die tiefere Liquidität.
Was heißt das?
Es ist ein anderer Preis an der Börse, ob ich 100 Euro oder eine Million Euro investiere.
Also umso größer die Order kennt jeder, umso teurer wird der Preis.
Und das nennt man Orderbuch.
Das heißt, ich sehe die verschiedenen Levels, wie groß meine Order ist, welcher Preis der bekommt.
Also BIT und ASK und wie viele Angebote und Nachfragen dahinterstehen.
Das siehst du für alle Börsen jetzt.
Also für die großen Börsen sogar kostenlos.
Euronext, Cetra und Nasdaq.
Für dann Tokio, Toronto kann man das für 5 Euro im Monat irgendwie kaufen, wer das möchte.
Und darüber hinaus siehst du das aggregierte Orderbuch.
Das heißt, wir nehmen all diese Börsen, solange es Euro ist, und packen das zusammen in ein aggregiertes Orderbuch.
Und das...
Wenn man sich das so anguckt, ist dann zurück vier Jahre in der Zeit gerechnet das Consolidated Tape, was jeder gefordert hat.
Das ist genau das.
Das heißt, du siehst jetzt bei uns kostenlos in der App die Liquidität in Euro über alle relevanten Börsen.
In Realtime, genau.
Jetzt fragt natürlich jeder, Moment, wie geht das?
Wenn ihr immer noch den gleichen Preis habt, dann sagst du, na klar, wir haben Größe, dann gehe ich zu dem und sage, ich habe ja so eine...
Aber irgendwie müsste er trotzdem...
Das kann ja nicht sein, dass du mit einem Euro irgendwie...
Vielleicht erklärst du uns mal, wie es funktioniert.
Ich habe mit Leuten gesprochen, die sagen, zwei Euro geht vielleicht, aber mit einem Euro, wie geht das?
Profitabel, dass nicht doch irgendwie der Kunde dann doch wieder das Produkt ist.
Ich überlege nur gerade, was jetzt wieder die nächste Kritik an der Geschichte sein könnte, wenn ihr jetzt zu optimistisch daran geht.
Also zunächst einmal muss man wirklich deutlich betonen, die Order kostet 1 Euro, es gibt keine weiteren Kosten oder was auch immer.
Die Daten sind soweit kostenlos.
Es gibt kein Payment for Order Flow mehr.
Trade Republic erhält von keinem Partner, von keiner IT-Dienstleistungsstelle, so wie das manche andere Broker machen, oder von keiner Börse irgendwelche Rückvergütungen.
Das ist komplett raus.
Auch insofern mit den Regulatoren alles transparent.
Und ehrlicherweise ...
funktioniert das Ganze, weil wir an sich ein profitables Geschäft haben, was einfach immer weiter diese Fixkostendegression betreibt.
Das heißt, ja, mein Geschäft ist vielleicht jetzt like for like heute ein ganzes Stück weniger ertragreich.
Das wird aber durch das Wachstum.
Wir wachsen unglaublich schnell aufgehoben.
Und mir geht es eigentlich darum, dass wir jetzt dieses Angebot so machen, dass die Menschen sagen, wow, das ist ein weiterer Vorteil.
Also ich meine, dieser Brad Pitt Spot schließt mit der selbstbewussten Frage ab.
Und was bietet deine Bank?
Und diese Frage kann man jetzt hier wieder beantworten.
Wir sind der einzige Broker, der dir diese Bestpreisgarantie für einen Euro gibt.
Und der dir auch die maximale Transparenz gibt.
Denn das ist kein einfaches Werbeversprechen, sondern du hast dieses Orderbuch live in der App.
Und für jede Wertpapierausführung zeigen wir dir umgangssprachlich einen Screenshot von diesem Orderbuch.
In der Millisekunde deiner Ausführung.
Und du kannst das danach nehmen und kannst auch zwei Monate später sagen, hoppla.
Das war doch gar nicht so gut.
Ich hab einen anderen Kurs gefunden.
Dann wendest du dich jetzt an unseren neuen Telefonsupport, dann werden wir uns anschauen und das versuchen zu lösen.
Und das ist aus meiner Sicht die bestmögliche, transparenteste Lösung, die sich jeder Fachhofer-Boroch-Schützer wünschen kann.
Gut, die meisten werden das nicht machen, aber es wird solche Leute geben, das kennt man ja, die Puristen sind auch.
Das legitimiert aber das Angebot, weil jeder hat diesen einen Freund, der sagt, ich hab mir das wirklich angeschaut, das passt.
Ich weiß gar nicht, ob das, also wir haben ja schon oft drüber gesprochen.
Als Marktführer seid ihr besonders im Fokus und auch bei uns ist es ja immer so, sobald irgendwas schiefläuft, große Kritik.
Also ich glaube schon, dass da sehr kritisch und skeptisch erstmal raufgeschaut wird.
Also wahrscheinlich das als Beweis dann zu haben.
Kann nicht schaden.
Aber die 1 Euro, das ist schon wirklich, das trägt sich in sich.
Es ist nicht so, dass erst noch ein paar Leute Kartentransaktionen machen, noch ein bisschen Kryptohandeln, dass es irgendwie quer subventionieren muss.
Also es funktioniert wirklich, mit diesem 1 Euro kriege ich Realtime-Kurse, kriege ich Zugang zu sämtlichen, also diesen 30 Angeboten.
Ich darf nicht wählen, wenn man wählt, muss man glaube ich 2 Euro bezahlen, aber ihr wählt für mich das Beste aus.
Und wenn ich aber sage, ich will selbst wählen, muss ich 2 Euro zahlen, richtig?
Und das trägt dann das gesamte...
was ich da sehe.
Also wenn ich mir Realtime-Kurse kaufe, muss ich, hast du ja schon erzählt, bei anderen so viel ausgeben.
Wenn jetzt alle Leute jetzt den ganzen Tag Realtime-Kurse auf ihrem Bildschirm anzeigen, explodieren bei euch nicht die Kosten?
Erklär es uns.
Nein, also wenn man der Marktführer ist und wenn man eben so viele Kunden hinter sich weiß, dann kann man zu den ganzen Akteuren gehen und man kann eben dort Verhandlungsergebnisse erzielen, die am Ende des Tages Fixkosten sind.
Also egal wie viele Leute die Realtime-Kurse sich angucken, sind immer die gleichen Kosten für euch.
Das ist nicht so, dass wenn ich jetzt 100, wenn ich mir so eine ganze Server-Farm aufbaue und mir bei Trade Republic Realtime-Kurse angucke und das irgendwie missbrauche, in Anführungsstrichen, nicht zum Handeln, sondern für Informationen, wird es bei euch nicht teurer.
Ganz genau.
Und am Ende des Tages, glaube ich, haben wir das auch bei den Private Markets gemacht.
Also ich meine, warum redeten Apollo und McGroan mit Trade Republic?
McGroan ist der Gründer von Apollo und CEO.
Weil du einfach am Ende des Tages diese Masse von Kunden hast und auch das Vermögen hast von diesen Kunden.
Und das hört sich immer so ein bisschen profan und Marketing-Emotionen an.
Aber zusammen sind wir halt doch dann irgendwie groß.
Und wenn du dich erinnerst oder ihr euch erinnert, was wir jetzt die Jahre lang gesagt haben auf der Antwort, das macht ihr mit P4F.
Ich habe immer wieder schablonenartig wiederholt.
Wir werden sicherstellen, dass die Gleichung nichts Ungunstendes Kunden verändert wird.
Und das geht halt eben nur, wenn du diese Verhandlungsmacht hast.
Und das haben wir getan und deswegen haben wir jetzt eben diese neue Infrastruktur, die sowohl technologisch in der Aggregation der Order, als auch dann quasi in den Beziehungen, in der Abwicklung der Order, als auch eben bei den Marktdaten das so hat.
Und das kann soweit erstmal kein anderer anbieten, weil er eben nicht diese Masse hat und Technologie hat.
Und das ist aber dann am Ende des Tages genau der Vorteil der neuesten Digitalisierung und Automatisierung, den jetzt unsere Kundinnen und Kunden als Marktführer eben spüren.
Nee, 24-7 habe ich noch nicht.
Oder wie viele Börsen kann ich jetzt rund um die Uhr handeln, zumindest an den Wochen?
Die Handzeiten bleiben gleich.
Das hat aber ehrlicherweise mehr praktische Probleme als faktische.
Ab 10 ist Schluss oder ab 11?
Ab 11.
Ab 11.
Okay, also bis 11 kann ich handeln.
Morgens wann kann ich aufstehen?
7 Uhr.
7.30.
Wenn ich nachts irgendeine Idee habe?
Wir sind nachts sehr viel unterwegs.
Ja, genau.
Nachts haben wir häufig, da kommen wir so eine Idee, die wir so, wow, wäre doch das.
Ich glaube, das ist gerade kein großer Kundeneat.
Wahrscheinlich nicht.
Kein Kunden nie, danke.
Wenn wir von unseren Ideen so überzeugt sind nachts, die wir da aufnehmen.
Okay, also die Zahlen bleiben?
Okay, und dann kann ich aber 37, könnte ich auch, hätte ich Tokio beispielsweise, aber wenn der beste Preis in Tokio ist, wenn ich irgendwie eine japanische...
Roboteraktie habe, dann läuft das auch.
Und jetzt ist das zweite Problem, was viele hatten beispielsweise mit Aktien, wenn die nicht mehr bei lang und schwarz gelistet waren, dann hieß es immer, nicht mehr handelbar, ja, musst du übertragen zu einem anderen Broker, wo das passieren würde.
Das gäbe es ja dann nicht mehr.
Oder habt ihr ein vorgefertigtes Universum an Aktien, die ihr nur handeln könnt?
Oder ist es jetzt so, dadurch, dass ich überall handeln kann, habe ich jede Aktie und kann auch, wenn irgendwie ...
wie hießen diese Spoon-Aktien, die wir diese Woche hatten, diesen Börsengang, dann kann ich die sofort beim ersten Preis, kann ich bei euch dann so von Anfang an mitmachen.
Ja, ich glaube, ein großer Vorteil jetzt eben, die Handelsinfrastruktur sind drei Punkte.
Zunächst einmal, jetzt sprichwörtlich gesprochen, es gibt eine 30-fache Redundanz.
Also es gab natürlich immer wieder Marktphasen, wo Leute sich beschwert haben über die Erreichbarkeit.
Das lag so ein bisschen in der Natur des alten Systems mit den verschiedenen Partnern.
Das ist natürlich jetzt ein Stück weit aufgehoben.
Bedeutet, man kann jetzt eigentlich salopp sagen, immer dann, wenn Xetra handelt oder Nasdaq handelt, handelt Red Republic.
Weil wir diese Remondanz haben.
Das zweite Thema ist dann quasi das Handelsuniversum.
Dort ist es so, dass wir weiterhin 9.000 Aktien haben oder sowas.
Aber dass wir natürlich dann jetzt in Einzelfällen, wenn dann irgendwo eine Aktie doch mal delicit wird, das jetzt abverkaufen können.
Weil wir eben Zugang haben zu den weltweiten Börsen.
Und der dritte Vorteil ist eben diese aggregierte Liquidität rund um die Uhr.
Du hast natürlich dann auch in den Randzeiten eine dichtere Liquidität und damit auch dann irgendwie bessere Kurse.
Und das ist schon ein großer Vorteil.
Aber jetzt nochmal diese 9.000 Aktien, dieses Universum.
Wer legt das fest?
Ist es das Universum, was das Aktienuniversum einfach quasi ist?
Also in der Regel, ich will es nicht.
Oder macht ihr jetzt das Universum und dann gibt es ja ein Universumsmann und ich muss den anderen sagen, Mensch, nimm das mal ins Universum auf.
Theoretisch müsste ja jede Aktie, die irgendwo gehandelt wird, gut, vielleicht habt ihr Indien nicht, Indien ist ein schwieriger Markt für einzelne Anbindungen, oder?
Habt ihr auch Indien dabei?
Nein.
Aber jede einzelne Aktie müsste ich jetzt ja bei euch handeln können.
Oder ist es so, dass ihr sagt, die haben wir auch nicht mitgebracht?
Das ist schon ein bisschen zu kuratieren, das Universum einfach aufgrund der Übersichtlichkeit und so.
Aber wir wählen die Aktien so aus, dass sie eigentlich quasi 99% des weltweiten Handelsvolumens abdenken.
Ich hoffe, wir holen jetzt kein Problem rein, wenn ich sage, die Kunden können uns eigentlich in der Regel schreiben und sage, ich hätte gerne das E-Sin, dann gibt es sie eigentlich zwei Tage später.
Okay.
Und mit ETFs, die jetzt nicht Usage-ETFs sind in Amerika, sehen wir mal so Sachen, der DRAM ist jetzt auch nach Europa gekommen, da ist aber die Party schon vorbei, als er in Amerika startete.
Das ist ein ETF mit lauter Speicherstimmung.
Aber die konnte man in Deutschland nie handeln.
Kann man das jetzt, habt ihr jetzt irgendwie dadurch jetzt auch amerikanische ETFs mit dabei?
Oder ist das, weil das steuerlich schlecht ist?
ETFs müssen halt eine Zulassung zu Vertrieb haben.
Okay.
Deswegen, aber vielleicht, wenn wir ein bisschen zurückkommen zu der eigentlichen Sache, die Handlungsstruktur hat jetzt natürlich viele Vorteile, die wir auch in der Zukunft sehen werden, indem wir weitere Funktionen, tolle Sachen machen.
Aber als wir das Ganze gebaut haben, haben wir zunächst einmal natürlich das Problem gelöst, eben von Impressionskonflikt, von Bestpreis etc.
Und dann stellt es auf einmal fest, dass dann diese Infrastruktur so leistungsfähig ist, dass sie noch weitere andere Funktionalitäten irgendwie...
ermöglicht.
Und dementsprechend haben wir entschieden, eben eine neue Orderart einzuführen, das ist gerade schon mal angedeutet.
Wir nennen das jetzt Direktpreis.
Das heißt, mit Direktpreis kann jetzt der sophistizierte Anleger, der gerne möchte, die Börse auswählen.
Das heißt, er kann jetzt unter diesen 30 Börsen auswählen und sagen, ich möchte an Xetra handeln, ich möchte an Nasdaq handeln.
Und kann dann direkt ausgetreten, Public App, Market Limit, Stop Order, in dann beispielsweise die Orderbücher dieser Börsen stellen.
Das ist auf drei Arten einmalig.
Einmalig ist, dass ich das für Live-Daten machen kann, für diese Börsen, also Level-1-Daten.
Die Schaufensterpreise sehe ich jetzt überall, das zappelt überall rum.
Das Zweite ist, dass ich quasi sowohl diesen Bestpreis-Algorithmus habe, als auch die Auswahl habe, dass ich ganz bequem entscheide, wie ich das machen möchte.
Aber das Dritte und wahrscheinlich entscheidendste sind die Kosten.
Denn diese Handelsplätze, vor allem die amerikanischen Nasdaq und NICI, sind unglaublich teuer.
für gewisse Trades.
Und da zahle ich damit unter für eine 10.000 Euro Order 20, 30, 40 Euro an Gebühren.
Das ist ein deutsches Problem, aber ehrlicherweise Frankreich, Italien und Spanien doch ein viel größeres Problem, das die Menschen dort haben.
Und das lösen wir jetzt.
Denn die Order kostet bei uns flat 2 Euro.
Uns wirklich 2 Euro flat.
Da gibt es keine versteckten Handelsversichtgelder.
Da gibt es eine XETA-Gebühr von 4, sagen immer viele.
Wie kannst du eine Order für 2 machen, wo eine XETA-Gebühr von 4 ist?
Oder hast du mit der deutschen Börse gesagt, wenn wir hier kommen ...
Die vier, die könnt ihr euch irgendwo hinschmieren.
Man darf schon ausgehen, dass das nachhaltig funktioniert.
Gut.
Auch eine Antwort.
Nein, aber ich glaube, das ist wirklich ein riesiger Funktionsgewinn.
Dass nun halt Kunden, und das sind Kunden, die machen nicht zehn Orders im Jahr, sondern die machen vielleicht 100 Orders im Monat.
Ja, klar.
Und für diese Kunden ist es mitunter wichtig, im Limit-Order-Buch zu handeln.
Für diese Kunden ist es mitunter wichtig, direkt an Nasdaq zu handeln für gewisse Aktien.
Und das können jetzt diese Kunden bei uns für zwei Euro flat.
Flat.
Egal welches Volumen ich da durchfiebe.
Es ist A, es gibt keine weiteren Versteckenkosten, 2 Euro Flat All-In.
Und es ist volumenunabhängig.
Weil bei vielen Brokern skaliert das eigentlich mit dem Volumen.
Wenn ich dann irgendwie eine 10.000 Euro Order mache, ist es viel teurer als eine 1.000 Euro Order.
Und es ist bei uns volumenunabhängig.
Und damit wird natürlich The Republic viel attraktiver für die letzten 10% der Kunden, für die aktivsten Kunden.
Und diesen Kunden bieten wir jetzt einfach das leistungsfähigste.
technologischer Angebot, günstigster Angebot in ganz Europa.
Wie attraktiv sind die für euch eigentlich?
Also wenn du sagst, das sind 10% vielleicht eurer Kundschaft, machen die am Ende 50% der Umsätze oder wie ist das?
Ich glaube, viele Geschäfte sind ein Power-Law, so auch ein Brokerage, das heißt, wenig Kunden machen viel Geschäfte und damit auch Umsatz.
Gleichzeitig ist es aber auch so, dass wir unseren aktiven Kunden dort ein neues Feature bieten wollen, sondern eigentlich wollen wir dadurch jetzt eben auch die professionellsten Anleger ansprechen.
Und ich würde sagen, dahinter stehen so zwei, Motivationen.
Ich glaube, die eine Motivation ist, dass du jetzt wirklich dadurch ein neues Geschäftssegment erschließt.
Das heißt, Trade Public ändert seine Mission nicht.
Trade Public ändert nicht seine App.
Wir bleiben weiterhin die App, das Konto, das Zinsangebot für die Mitte der Gesellschaft.
Das werden wir weiter ausbauen rund um das Altersvorsorge-Depot.
Also jemand, der das nicht sehen will, diese ganze, der sagt so, ich will gar nicht unter die Haube gucken, wie das da aussieht.
Hauptsache, es muss funktionieren, es sind ja die meisten.
Die haben weiter genauso, wie es ist, aber denen sagst du, Ihr kriegt den besten Preis für einen Euro weiterhin.
Und wenn ihr noch einen Screenshot von haben wollt, kriegt ihr auch noch dazu.
Ja, ganz genau.
Und trotzdem haben wir jetzt durch diese Infrastruktur und die Fixkostendegression die Möglichkeiten, durch diese neue Technologie neue Segmente anzusprechen.
Und diese Segmente sind professionelle, semi-professionelle Anleger, die hunderte Orders machen im Monat.
Und diese finden bei uns jetzt die günstigste, leistungsfähige Infrastruktur vor.
Und dementsprechend haben wir überlegt, diese Menschen brauchen eigentlich noch ein eigenes Interface, ein eigenes Produkt.
Und dementsprechend starten wir heute auch das Red Republic Trading Terminal.
Ja, das Trading Terminal ist wirklich so ein, mutet vielleicht so ein bisschen an wie ein modernes Bloomberg, wo ich dann verschiedene sogenannte Widgets zusammenstecken kann.
Also ich kann die Indizes analysieren, was treibt heute den Markt.
Ich kann live dann sehen, ich kann so einen Screener machen.
Wir haben es mal einmal probiert.
Du kannst dich jetzt fragen, was ist irgendwie der best-performste chinesische Solaraktie mit dem höchsten P.I.
Malte bis 2018.
Das kannst du mit drei Klicks, vier Klicks jetzt rausfinden bei uns.
Du kannst natürlich dann...
Also du kannst auch Ideen, also wenn du jetzt da stehst, also mein Sohn macht so eine Trading-Community und sagt, wie finde ich Aktien?
Da könnte er sagen, ich will jetzt die Aktie mit der höchsten Dividendenrendite finden und dann machst du Klick und dann sagst du, welches Universum will ich haben?
Klick.
Oder er sagt, ich will die Aktie mit dem günstigsten KGV haben?
Klick.
Über 500 Datenpunkte.
die wir jetzt auch gekauft haben, auch umsonst für den Kunden, die kann er jetzt dann quasi analysieren.
Das ist quasi von Earnings 2012 bis Analystenmeinung in der Zukunft, alles, was das Herz begehrt.
Du könntest sagen, was sind die Most Hated Stocks, also wo haben die meisten Sell Ratings drauf, könntest du auch suchen.
Ich meine, das läuft ja alles auf eine Plattform-Idee hinaus, quasi, dass ihr eine Plattform seid für eine sehr intensive Community.
Genau, also ich glaube, es ist einfach, es ist Ansprechen eines neuen Kundensegments, dem wir jetzt Vorteile der Technologie bieten können.
Und ich meine, das Vorbild hier ist Interactive Brokers.
Das ist eine Firma, die ist irgendwie 150 Milliarden wert an der Börse, ist der Goldstandard.
für das aktivste Trading.
Wer Europa eigentlich was aus sich hält, der will da irgendwie Kunde sein und da traden.
Es ist ein bisschen kompliziert, Kunde zu werden.
Die sind auch nicht steuereinfach.
Aber wenn wir einmal die ganz kurzen Angebote jetzt angucken.
Der Smart Order Router bei Interactive Brokers kostet 3 Euro.
Zugang zu einer Einzelbörse wird der Trade 4 Euro.
Skaliert alles mit der Ordergröße.
Das ist immer eine 5000 Euro Order.
Wenn ich mein Geld nicht investiere über Nacht, verdiene ich 0,75% gerade an Zinsen.
Und Live-Daten kann ich kaufen pro Börse für 10 Euro im Monat.
So, Trade Public.
Ein Euro Smart Order Router, also Bestpreis.
Direkte Börseauswahl zwei Euro, nicht vier Euro.
Über Nacht mehr Geld nicht investieren.
Viele aktive Trader stellen ihre Position glatt über Nacht.
2 Prozent oder 2,25 Prozent inzwischen.
Versus 0,75 Prozent.
Und dann die weltweiten oder größten Börsen.
Nein, das weiß ich nicht.
Das ist natürlich viel, was noch fehlt und viel, was da noch zu tun ist.
Aber ich glaube, es soll unsere Motivation untermauern, dahin zu gehen.
Um das vielleicht ein bisschen besser zu erklären.
Wir haben es in Vorwärts besprochen und ich bin so jung, ich kenne das gar nicht mehr.
Holger, willst du erklären, wer der Herr Lopez war von VW?
Ja, Herr Lopez war, es war VW mit Herrn Piech an der Spitze und Lopez war der Einkaufsvorstand, der bei General Motors war, Opel, und da die Kosten gedrückt hat.
Und irgendwann hat Herr Piech gesagt, wir brauchen auch jemanden, der die Kosten drückt und hat den dann eingestellt und dann ging es los.
Aber vielleicht, du kannst die Geschichte noch viel besser erzählen, weil es war deine Idee, wie du sagst, wie VW, das VW-Modell, wie du aus einer Biografie diese Idee gehabt hast, wie man diese Dinge hat.
Das ist jetzt schon das zweite komische Beispiel, weil erst das ist Schalke.
Nach Champions League dann abgestiegen, wir wissen es.
Und jetzt kommt Volkswagen, auch nicht gerade in der Erfolgsgeschichte, aber erzähl mal los, Christian.
Mein Papa hatte ja ein Autohaus, da im kleinen Diesside mit irgendwie 2000 Einwohnern, das war eigentlich also ein VW-Autohaus.
Und jedes Wochenende natürlich war ich dann immer da und hab irgendwie so als Zehnjähriger in den Autos irgendwie rumgebastelt.
Also kleiner VW-Fan.
War der Pich auch mal da, war ich?
Nein.
Aber man muss sein können, dass er mal einen Rundturmach.
Aber ich weiß doch, eines der größten Sachen war, glaube ich, damals die Vorstellung vom Golf 4.
Da wurde die Autostadt eröffnet.
In Wolfsburg.
Und da waren dann die Händler eingeladen, da waren wir dann, mein Papa hat mich mitgenommen und das ist so eins der wirklich coolsten Erlebnisse, die ich so in meiner jungen Kindheit habe.
Hast du ein Auto?
Leider nein.
Selbst der große VW-Fan kein Auto mehr hat.
Man kann es ja sagen, wenn man heute in so ein VW einsteigt, dann ist es nicht mehr das VW von vor 10 Jahren.
Da kommen wir jetzt auch drauf zurück.
2000 so, keine Ahnung, 2, 3, 4, 5.
die frühen Merkel-Jahre, würde man heute sagen.
Da war VW ja wirklich ein geiles Produkt.
Und ich habe irgendwann mal zufällig die Biografie von Herrn Piech, also es war damals der legendäre VW-CEO, der auch mit der Porsche-Familie irgendwie verbannt war und dementsprechend irgendwie so Eigentümer-CEO war.
Berüchtigt, gefürchtigt kann man sagen.
Auch eine Person mit vielen Fragezeichen.
Aber der hat eine Biografie geschrieben, die heißt Auto.Biografie.
Finde ich ganz lustig.
Und wenn man diese Biografie liest, Sehr kurze Biografie kann ich wirklich nur empfehlen, viele Leute mal zu lesen, weil es, und da kommen wir gleich nochmal am Ende vielleicht darauf zu sprechen, nochmal dieses Spitzenanspruch für Deutschland eigentlich zeigt.
Also es ist ganz komisch, wenn man das heute liest und da schreibt dann jemand auf einmal ganz selbstbewusst, ich will an die Weltspitze mit VW.
Ist anders so als der Kanzler, wir sind stolz auf euch, leider im 16.
Finale ausgeschieden.
Ja, ich finde das eigentlich cool.
Zum Schluss müssen wir noch einmal über Politik reden.
Aber was ich sagen wollte ist, und der Pech hat eigentlich verstanden, ich brauche eine Vielmarkenstrategie und ich muss darunter ein Modul bauen oder ein modulare System bauen, damit eigentlich alle Marken sich die Infrastruktur teilen.
Weil wenn ich das mache, habe ich einen großen Vorteil.
Ich kann die besten Ingenieure für den Audi A8 einstellen oder für den Lamborghini einstellen, das gehört ja auch zu VW oder Bentley und Bugatti.
Und ich kann den geilsten Scheibenwischer entwickeln, der irgendwie nicht mehr Geräusche macht.
Und ich kann irgendwie den geilsten Radio entwickeln und Lautsprecher entwickeln.
Und dann verbaue ich auf einmal diese Teile im Golf.
Und dann dreht sich der Golfeinkäufer um und sagt, boah, diesen geilen Scheibenwischer, den brauche ich jetzt aber 10 Millionen Mal.
Und dann geht er zum Bosch oder wem auch immer und sagt, das muss jetzt wohl günstig werden.
Und dadurch entsteht natürlich eine ganz...
krasse Symbiose, die eigentlich unfair ist für jeden Dritten, der kann nämlich nicht nachmachen.
Du machst Entwicklungen für die Spitzenkunden und kriegst dann Einkaufseffekte und Dekressionseffekte für die Masse und kannst dadurch aber wieder den Spitzenkunden das beste Produkt anbieten.
Das heißt quasi die Golfkunden kriegen das geilste Angebot und du machst eine gute Marge für dann den Audi A8.
Also nochmal, die Golfkunden kriegen einfach den geilsten Scheibenwischer und die Audi A8 subventioniert dir den Scheibenwischer und kriegst du sehr günstig.
Und das machen wir genau so.
Das heißt, wir entwickeln die Produkte jetzt eigentlich für dann die große Elite, vertreiben das aber an alle Kunden mit unserer Einkaufsmacht.
Dadurch degressieren wir die Kunden in einer Art und Weise, dass wir dann auch für unsere besten Kunden ein günstiges, aber auch profitables Produkt anbieten können.
Ich glaube, das ist in essence so...
Und du hast dieses Buch gelesen und wusstest, das mache ich auch nicht.
Nein, das ist alles, das kann man nicht so romantisch spielen.
Man fragt immer so bei Unternehmensführern, wo kommt der Aha-Effekt her?
Ich glaube, das ist eine Post-Rationalisierung.
Man hat dann natürlich solche Ideen und dann versucht man ihn nachher zu artikulieren, seinem Team.
Und um, dass sie es verstehen.
Haben alle eure Führungskräfte in dieses Buch?
Nein, niemand hat es.
Müssen sie alle, müssen es dann lesen.
Es gibt es ja nur noch als Vintage-Buch bei Amazon, es wird gar nicht mehr neu aufgelegt.
Okay, okay, okay.
Hättest du ja sein können, dass du es nochmal neu auflegst und nochmal die Trade-Re-Public-Methode und das Buch dazu packst.
Aber ich glaube, Management funktioniert viel durch eben Bilder und Geschichten, weil es einfach auch Ideen greifbar macht.
Deswegen post-rationalisiert man natürlich dann gewisse Sachen.
Aber das führt dann dazu, dass man das dann sehr greifbar macht für die Leute.
Wobei, wie gesagt, am Ende ist es schief gelaufen.
Alles.
Und es läuft ja auch nicht die Gefahr jetzt.
Du machst ja hier einen Riesenladen auf.
Und es kann nicht irgendwann sein, dass man sich verzettelt in seiner immer rationaler, immer geiler und immer cooler und macht die coolsten Tools.
Irgendwann sagen die Kunden vielleicht so, Christian, ich will eigentlich nur einen Sparplan haben.
und will einfach nur meine Altersvorsorge haben, aber das, was du da machst, ist schön, dass du es machst, aber brauche ich gar nicht.
Aber du hast ja mit jedem Mal, wo du noch Komplexität dran brauchst, wird es ja komplexer.
Aber du hast die App doch gesehen, fühlt sich das Komplexer an?
Der normale Kunde kann ja jetzt einfach für Best Price handeln und sieht nichts.
Nein, also schau, wenn es einfacher ist, wird es jeder machen.
Natürlich ist es irgendwie ein Spannungsverhältnis, man muss gucken, dass irgendwie alles passt, aber wir versuchen dann schon eigentlich für die Mitte der Gesellschaft das beste, einfachste, sicherste Produkt zu machen.
Aber natürlich ergeben sich dann auch dadurch Chancen und wir wollen die beste Bank, den besten Broker in Europa aufbauen und deswegen muss man natürlich dann auch irgendwie neue Sachen denken und machen.
Und man sieht das jetzt auch mit unserem Kundenservice, der Telefonsupport, 15 Sekunden, das klappt gut.
Die Leute rufen bei uns an und wir tracken das Dashboard jeden Tag.
Nach 15 Sekunden geht da jemand ran.
In Deutschland rufen die Leute nicht so gerne an, die schreiben lieber.
In Spanien, Italien rufen sie eher an und öfters an und reden länger.
Das ist wahrscheinlich dann irgendwie in der Kultur verankert.
Aber das ist ein Promise, den machen wir, den können wir jetzt deliveren.
Und natürlich wird das Spiel, um wieder in der Fußballer-Tapher zu sein, irgendwo da in der Anführungszeichen Abwehr gewonnen.
Das heißt, du musst es dann schaffen.
in dieser Komplexität nicht unterzugehen als Firma, sondern das dann intelligent zu automatisieren etc.
Und da hilft dir natürlich schon, ohne jetzt ein Buzzword zu bemühen, Automatisierung durch AI.
Weil du kannst dadurch einfach viele, sag ich mal, Paper-Processes, die du früher hattest, digitalisieren, automatisieren, vereinfachen.
Und das nimmt dann halt die Mitarbeiterkosten.
Aber ja, das ist natürlich das, wo heute die besten Firmen aufgebaut werden.
Ich meine, Amazon hat das geschafft, trotz irgendwie Millionen von Delivery-Boten.
Und Apple macht alles heute irgendwie von der Watch bis zum MacBook Pro.
Und das ist irgendwie die Ambition, die wir für uns formulieren.
Wo willst du denn hin?
Wenn du jetzt mal so ein Zielbild hast und sagst, das ist ein Konzern, aber den gern bitte noch profitabler oder noch geiler.
Hast du eine Idee?
Nein, also ich glaube, wir haben jetzt kein irgendwie...
Zwischen Internet-Brokers, UBS und...
Was hast du noch rausgehört, Sommerfeld?
Hast du noch irgendeine Idee?
Irgendein so ein Multikonz...
Da möchte man sich mir vorstellen, was in deinem Kopf...
Man sieht immer Versatzstücke, die man halt gut findet.
Wenn du dein Lieblingskonzern zusammenbaust, das ist mein Zielbild oben und da will ich hin.
Und wenn wir Offsite-Meeting haben, dann erzähle ich immer die schönsten Dinge von der UBS, die schönsten Dinge von Interactive Brokers und die schönsten Dinge von Charles Schwab oder so.
Ich weiß es nicht.
Ja, ich weiß alles drei wirklich...
Tolle Unternehmen, herausragende Unternehmen, die sehr, sehr viel richtig machen.
Und bei allen Neuerungen, man darf nicht umbetut lassen, mit welcher auch Demut man an diese Herausforderung angehen muss.
Also am Ende ist es eine große Verantwortung für 10 Millionen Kunden, 150 Millionen Assets sowas zu betreiben.
Und gleichzeitig aber eben auch haben wir Investoren, die wollen, dass das nachhaltig wirtschaftlich ist und gut funktioniert.
Und das muss man natürlich immer alles navigieren.
Dann hat man auch den Regulator nicht.
Ich meine, die BaFin guckt natürlich bei diesem Wachstum sehr genau hin, beobachtet das, gibt immer wieder neue Hausaufgaben.
Wir müssen auch dort viele Prozesse und Menschen investieren.
Von daher gibt es nicht da die eine Lösung.
Fest steht aber für uns, wir haben erkannt, dass man den Menschen da draußen ein besseres Bankangebot machen kann.
Man kann höhere Zinsen zahlen, man kann weniger Sternchenangebote haben, man kann niedrige Gebühren fürs Anlegen zahlen, man kann Zugang zu neuen Assetklassen schaffen.
Das ist, glaube ich, immer noch eine riesige Demokratisierungswelle.
Das hört sich immer so ein bisschen Marketing-mäßig an, aber ehrlicherweise, das ist im Kern, worum es geht.
Es geht darum, den Menschen da draußen einfachen, sicheren, transparenten Zugang zu finanziellen Lösungen und Produkten zu geben.
Und da stehen wir noch ganz am Anfang.
Also, ich glaube, unsere Restoren und wir selber glauben, dass der Markt, wie viele Kunden du eigentlich mal haben kannst, viel größer ist, als das, was du heute hast.
Sag mal den Tam.
Naja, also es ist so, dass wenn du so eine Finanzierungshunde machst, ist es so ein bisschen gute Sitte, dass dann der Lead-Investor dir sein Investment-Memo schickt.
Kannst du mal lesen.
Und ein sehr bekannter Investor, den ich jetzt nicht nennen möchte, hat das mal gemacht.
Und am Anfang ist dann dieser sehr profane Satz, den auch jeder irgendwie weiß, aber wenn man ihn einfach mal so nackt liest, dann ist er relativ irgendwie erfrischend.
Es gibt, auf Deutsch übersetzt, es gibt fast keinen weiteren Markt, wo jeder Mensch dein logischer Kunde ist.
Also quasi es gibt kein Produkt, das eigentlich jeder Mensch hat.
Und anstatt darin ein Bankkonto ist dann Eintritt in die zivilisierte Gesellschaft der westlichen Welt.
Ich sehe schon 10 Milliarden.
Nein, nein, aber Spaß besitze.
Aber nennen wir eine Industrie, wo jeder Mensch ein Kunde ist.
Das ist fast eigentlich nur die Gesundheitsindustrie, Krankenversicherung, und das sind Bankkonten.
Und das ist natürlich schon geil.
Und dann findest du natürlich eine Wettbewerbsituation vor.
mit wenigen großen Spielern hochreguliert, in sich natürlich dann irgendwie starr.
Und da kannst du natürlich dann entsprechend ein sehr signifikanisches Unternehmen aufbauen.
Und wenn du das dann noch verbindest mit dem immer größer werdenden und auch immer bewusster werdenden Trend der Rentenlücke, heute reden wir am Morgen in der Pressekonferenz, wo das Rentenpaket 2 jetzt vorangetrieben werden soll, dann, glaube ich, hat man einfach die Fantasie, dass der Republik dort einen kleinen Teil dazu beitragen darf.
Das ist ja genau der Punkt.
Da kommt ja ein großes neues Publikum im Zweifel jetzt auf euch zu.
Wir haben das Altersvorsorge-Depot.
Drücken wir mal die Daumen, dass das im Januar losgeht, 2027.
Und dann hast du gesagt, die staatliche Rente, wo die kapitalgedeckte Part...
Da würde ich mal fragen, wollt ihr da auch mitmachen?
Da sollen ja auch private sein, soll aber auf zehn Basispunkte gecappt sein, also 0,1 Prozent nur kosten.
Könntet ihr euch vorstellen, dass ihr bei dieser, wo ihr zwangsweise...
2% des Brutto in diese...
Könnt ihr da mitmachen?
Also würdet ihr auch machen?
Beim Altersvorsorgebrutto kann ich verstehen, da war ich glaube ich auf 1% gecappt, 100 Basispunkte, das kriegt man hin.
Aber 10 Basispunkte?
Würdet ihr da mitmachen?
Nein, erstmal nicht.
Echt nicht?
Aber wer kann denn da mitmachen?
Wir hatten ja Jörg Rochel in der vergangenen Woche und der hat uns halt wirklich erzählt, ihm wäre wichtig, dass da auch privater Wettbewerb bei diesen Anlageprodukten ist, damit der Staatsfonds, der nicht Staatsfonds heißen darf, aber diese Sache auch eine Konkurrenz hat.
Ich glaube, Trade Public hätte mir dann gut funktioniert, wenn wir uns das konzentrieren, was wir einfach sehr gut machen können.
Das ist Handelsinfrastruktur etc.
pp.
Jetzt gibt es natürlich delizierte Fondsmanager mit Milliarden, Trillionen an Vermögen, die haben natürlich Stückkosteneffekte, die sie dann dort auch nutzen können.
Zehn Basispunkte ist schon günstig und wenig.
Ja, also deswegen glaube ich, das ist jetzt nicht natürlicherweise ein Turf, in dem wir uns oder einen Markt, in dem wir uns sehen würden.
Aber gibt es da einen, der das könnte überhaupt?
Oder ist das dann die Idee für zehn Basispunkte?
Schuhbitter, wir zeigen, wie es läuft.
Kreative Zerstörung.
Weil der Punkt ist ja, dass sie eigentlich darauf setzen fast, dass da auch private Akteure...
Ja, aber das sind eher die Assetmanager als die Broker.
Ja, und die können das zu diesen Konditionen?
Bestimmt.
Also ich meine, die werden dafür lobbyiert haben.
Aber ich weiß es nicht.
Also 10 Basispunkte ist verdammt eng.
Also das sieht man heute auch bei so einem ETF mit irgendwie 20 Basispunktenkosten.
Da fällt es schon, glaube ich, allen Parteien schwer, nachhaltig die Kosten zu decken.
Aber nein, das werden die schon hinkriegen.
Und also ich glaube, man muss auch wieder sagen, bei all der Schelte, wahrscheinlich auch zu Recht, die wir immer haben mit den Regierungsarbeiten der letzten Jahre, Jahrzehnte, sind das schon jetzt maßgebliche Reformen, die glaube ich, ich vor zwei Jahren, drei Jahren für nicht so möglich gehalten hätte.
In dieser Klarheit auch.
Also wir haben jetzt eigentlich mal, wupsi wups, innerhalb von zwei Jahren unser komplettes Rentensystem grundauf reformiert und eigentlich auf einen modernen Standard gehebt.
Und das dauert jetzt wahrscheinlich jetzt nochmal irgendwie zwei, drei Jahre und dann sind wir an einem guten Start.
Aber altes Vorsorge-Depot seid ihr dabei?
Ja, ja, natürlich.
Und das klappt auch wirklich, am 01.01.20, werdet ihr ready, wenn das startet?
Das werden wir alle sehen, das weiß ich noch nicht.
Ist nicht mehr so weit weg, Christian.
Aber habt ihr schon die Anbindung an die Zulagenstelle hinbekommen?
Da sind ja auch andere Menschen auf der Gegenseite.
Das weiß ich noch nicht.
Das ist noch nicht für mich.
Wir haben ja, das habt ihr vielleicht gesehen, diese Partnerschaft gemacht mit den Amateurvereinen.
Man kann sich jetzt heute für seine Amateurmannschaft...
Also die Trikots gibt es schon mal.
Genau, da gibt es diese Trikots, da gibt es die Public drauf, das Vorsorge-Depot.
Und da werden wir jetzt innerhalb von vier Wochen 10.000 Vereine ausgestattet.
200.000 Trikots.
Das finde ich schon beachtlich.
Also als jemand, der auch jahrelang irgendwie auf den Dorf Fußball gekickt hat.
Da gibt es wirklich 10.000 Vereine, die mit Real Republic-Logos auflaufen.
Ich glaube, es ist für uns natürlich ein total toller...
Verkauft sich besser als das Nationalmannschaftstrikot wahrscheinlich gerade.
Verkauft sich ja nicht, wird ja gesponsert.
Jetzt wollen nur die Leute, die es dann sehen, wollen dann am 1.1.
anfangen.
Und da frage ich jetzt nochmal, 1.1.
ist sicher der 1.1.?
Ich frage nur, und welche Kosten können die Leute erwarten, wenn sie denn dann...
Sie haben das Trikot gesehen, haben dann die Menschen und sagen, jetzt will ich mitmachen?
Was ist das Angebot?
Was kann man sich vorstellen?
Ihr müsst jetzt schon diese Altersvorsorge-Idee haben.
Sobald wir da unsere Gedanken klar formulieren können, komme ich gerne wieder.
Habt ihr schon Ideen?
Gibt es das für 80 Basispunkte, für 100 Basispunkte, für 70, für 50?
Ihr werdet die Ersten sein, sie es rausfinden.
Immerhin das.
Aber das ist auch schon mal gut.
Habe ich ja eingelöst, dass ich so wieder komme.
Du hast auch P4 hier versprochen.
Jetzt gibt es ja noch die Konkurrenz, auch noch andere Sachen mit Bonifizierung und sonst wie.
Sind das in deinen Augen nachhaltige Lösungen oder eine eigene Börse veranstalten oder was hältst du von den anderen?
Weil irgendwie ist ja P4 abgeschafft worden.
Keiner meint, das mehr so zu machen, sondern jeder versucht, das irgendwie rechtlich anders aufzusetzen.
Damit eben die Gebühren niedrig bleiben.
So sieht es auch aus bei den anderen, dass die auch irgendwie ihre günstigen Offerten beibehalten.
Ja, ich glaube, man muss sich immer fragen, was ist dann vielleicht eine kurzfristige Anpassung an neue regulatorische Gegebenheiten und was ist eigentlich langfristig der Wille des Gesetzgebers?
Und wie gesagt, ich habe zu viele Stunden in Gesprächen verbracht und vor allem auch mit Verbraucherschützern.
Das kann man sich in Brüssel schon so vorstellen, es ist extrem verbraucherfreundliches Klima.
Also da gibt es so viele Lobbyisten und Leute, die quasi nur versuchen, es immer wieder gegen Unternehmen für Verbraucher zu machen.
Wahrscheinlich auch gar nicht so schlecht.
Manchmal overshoot es ein bisschen, aber so ist es halt.
Und diesen Menschen ist sehr, sehr klar, dass es Interessenkonflikte gibt und dass diese Interessenkonflikte bestehen und schlecht für den Kunden sind und dir gilt das aufzuheben.
Und das muss jeder dann bewerten als Kunde für sich, wo er glaubt, es gibt noch diesen Interessenskonflikt.
Wir haben unsere Antwort eben deswegen gewählt, weil wir glauben, es ist die einzige Antwort darauf, die wirklich diesen Interessenskonflikt löst und transparent beantwortet.
Also wenn wir jetzt beispielsweise wie einige Broker machen, dass so eine Bonifikation, dass nicht mehr der Kickback an den Broker geht, sondern der Kickback, an den ihr handelt, das würdest du sagen, damit ist der Interessenskonflikt nicht aufgelöst.
Wir haben uns verschiedene Modelle angeguckt und uns auch entgegen entschieden.
Eigene Börse zu machen, ist da der Interessenkonflikt in deinen Augen gelöst?
Dass ich sage, na gut, dann muss ich halt die Wertschöpfungskette vertikal noch verlängern?
Würdest du sagen, weil ist ja eigentlich auch so, da bin ich ja sogar, wenn ich Mitveranstalter dieses Marktplatzes bin, habe ich ja sogar ein Interesse dran, dass es irgendwie breite Spreads gibt, weil ich dann ja verdiene damit.
Würdest du sagen, ist das ein Interessenskonflikt, der noch irgendwann auch einen Riegel vorgeschoben hat?
Weil es ja nur, weil du selbst den Marktplatz machst, ist ja nichts anderes, als du hast früher das da hingeschoben und kriegst was zurück.
Oder sehe ich da was falsch?
Wie gesagt, wir haben uns, glaube ich, alle verschiedene Modelle einmal gründlich angeguckt und haben uns dann auch bewusst gegen viele entschieden, weil die einfach im letzten Schluss vielleicht sogar eine Verschlimmbesserung sind.
des Ganzen und ich lasse es in den Händen und Augen der Kunden, ob sie glauben, dass das das beste Angebot für sie ist.
Jetzt habe ich letztens eine Order bei euch gemacht, das stand Trade Republic Bank als Abwicklungsort.
Habt ihr dann intern die Sachen miteinander gematcht jetzt, bevor ihr jetzt dieses große Ding ausrollt oder wie ist das dann gewesen?
Habe ich nur gewundert.
Steht ehrlich gesagt seit vier Jahren auf der Abrechnung.
Das ist immer dann, wenn du eine Bruchteilsorder machst, dann geht natürlich zuerst einmal an Trade Republic, weil wir müssen das Bruchteil dann aggregieren zu einem vollen und das machen wir jetzt auch weiterhin.
Dann ist der Kontrahent.
Aber wenn ich jetzt eine Order mache, habe ich dieses neue System?
Und habt ihr auch intern, weil war ja auch mal die Idee, dass ihr intern so viele Sachen habt, dass ihr es intern gegeneinander machen, das ist aber nicht die Idee am Ende.
Nein, also du erreichst diese Fixkosten-Degression eben dadurch, dass du eben Kundenordern zusammenfasst.
Die gesamten, das gesamte Ding.
Ja, also jetzt nicht alle immer, aber quasi, ich würde sagen so, keine Ahnung, alle halbe Stunde, alle Stunde.
hast du da mal so lange gegart, das führst du immer aus.
Ich meine, dadurch kann man eben halt dann die Kosten pro Ausführung runterbringen und auch die Settlement-Komplexität brutal senken.
Das ist aber ehrlicherweise was, dass wir technisch so dann Jahr und Tag machen mit diesem Bruchteilshandel.
Das ist ehrlicherweise heute die beliebteste Orderart, die wir haben bei 3.
Republic.
Ich glaube, 60, 70 Prozent aller Orders sind Bruchteils-Order.
Wirklich?
Ja.
Also, dass die Leute sagen, ich will einfach 100 Euro Apple kaufen, mir egal, was die Apple kostet.
Keiner wacht ja morgens auf und sagt, ich hätte gerne 447 Euro Tesla.
Sondern die Leute wachen ja auf und sagen, ich hätte gerne 150 Euro Tesla.
Und das geht halt eben dann mit diesem Bruchtschall, den wir auch, glaube ich, heute nach meinem Wissen als einziger Broker in Deutschland oder Europa anbieten, dem Bruchtschallshandel.
Was auch wieder eine riesen Vereinfachung ist für den Kunden.
Und jetzt diesen Bruchtschallshandel zu dann diesen Spreads, das ist schon echt ein ziemlicher Komfortgewinn.
Und das funktioniert auch.
Und da ist nicht das die Bruchteile, also es ist auch geschützt und alles, weil dann kommen wieder die Puristen und sagen, wo ist mein Anteil, wo ist das in dem Aktionärsbruch verzeichnet und wie geht das?
Aber das funktioniert.
Du kriegst die Dividenden anteilig, also es ist alles in der Insolvenzbank zu geschützt.
Wie gesagt, deswegen auch ein beliebtes Produkt.
Also ich glaube, das ist in sich jetzt schon eine gute Plattform und wie gesagt, wenn man jetzt mal zwei, drei Schritte zurücktritt, dann, was haben wir eigentlich gemacht, jetzt drei Jahre vom Broker zur Bank?
eigene Bankinfrastruktur, lokale Zahlungsinfrastruktur in den WC-Märkten, Steuereinfachheit in genauso vielen Märkten, dann die eigene Wertpapierabwicklung und jetzt die Handelsinfrastruktur.
Also ein Stück weit schließt sich jetzt hier halt eben ein Kapitel im positiven Sinne, die Erwachsenwerdung von TRED Republic.
Weil das, was mal irgendwann so eine belächelte App für die Studenten-WG war, um mal anzufangen, so ein bisschen GameStop zu handeln, ist inzwischen wahrscheinlich einer der modernsten...
Bank- und Brokersinfrastruktur in ganz Europa.
Aber wie viele nutzen euch als Hauptbankverbindung?
Also wo wirklich Gehaltskonto, solche Sachen passieren.
Wie viele sind das?
Das sind schon hunderte tausend Kunden.
Die das machen?
Ja, ja.
Denn ich meine, wir sind angefangen mit dem Proketsch, dann hatten wir den Sparplan.
Der Sparplan führt ja schon zu einem gehaltsähnlichen Geldeingang, wiederkehrenden Geldeingang.
Durch das Zinskonto kam dann immer das sogenannte Excess Cash, also das überflüssige Mittel dazu.
Durch die Karte eben der Spend.
Also ich habe lange keine Kartenzahl mehr gesagt.
Das darf ich jetzt hierher nicht sagen, sonst gibt es ja Schimpfe.
Aber wir haben wirklich Millionen von Leuten, die jeden Tag...
Also ihr habt 10 Millionen Kunden und wie viel Prozent haben davon so eine Karte?
Fällt da jemand drauf rein?
Also das ist zu billig, Holger.
Das hältst du irgendwie ein bisschen mehr hinter.
Das ist wie David Adonko früher.
Einfach mal so Gassemich auf der rechten Seite.
Okay, gut.
Aber es ist ein substanzieller Teil.
Ja, also viele Leute nutzen wirklich die Karte jeden Tag, Millionen von Leuten.
Und dann ist es natürlich nur logisch, dass ich dann auch irgendwie mein Gehalt dazu packe.
Wir haben jetzt aber auch das Girokonto in seiner Reihenform erst vor neun Monaten gelauncht.
oder gestartet.
Da gibt es noch viele Kleinigkeiten, die fehlen.
Da arbeiten wir auch dran.
Das ist einfach so, wie es besser geht.
Ich frage immer nach dem Dispo.
Das haben wir das letzte Mal schon gefragt.
Ich frage weiter nach dem Dispo.
Ja, Kredit ist jetzt noch keine Leidenschaft von uns.
Oh Mann, nicht, aber Girokonto, Hauptkontoverbindung ohne Dispo ist keine Hauptkontoverbindung.
Das ist eher die Leute im Sinophorum wieder, weil die wollen ja alle auch Kredite haben.
Ja, aber nein, es geht nicht um Kredite, aber ein Girokonto und volles Girokonto, das hat ein Dispo, weil irgendwann kann das passieren.
Und ich habe keinen Bock, dass ich dann da stehe.
Bei der Commerzfragen haben wir unsere Gemeinschaftskunde, meine Frau und ich.
Und dann guckst du und denkst wieder, oh Mann, nicht gedeckt, stehst an der Kasse und hast dieses würdelose Gefühl, dass du eine andere Karte zücken musst und die Leute hinter dir gucken.
Das habe ich nicht so gern.
Jetzt wollen wir zum Schluss noch einmal was zu Deutschland sagen, weil wir haben dich leider nur eine Stunde und du hast jetzt ein bisschen Positives gesagt mit dieser Rentenreform.
Das ist doch schon was Positives.
Das war doch immer deine Mission.
Du bist ja immer rumgelaufen und hast gesagt, wir legen unser Geld falsch an und wir wollen den Leuten helfen, dass sie ihr Geld cleverer anlegen können.
Und jetzt kriegst du sogar staatlich, also sieht man politisch sogar Kapitaldeckung und die Politik versucht auch, diese Rentenkommission, 70 Prozent des letzten Einkommens sollen als Rente verfügbar sein über all die drei Säulen.
Vielleicht kannst du uns so ein bisschen ein Gefühl geben, ob du jetzt Deutschland besser aufgestellt siehst oder ob du...
Sollten die Menschen über deine App deutsche Aktien kaufen?
In Deutschland investieren, Christian?
Das ist eine ganz andere Frage.
Aber gut.
Die Leute sollten da investieren, wo sie glauben, dass es nachhaltig gute Renditen gibt und die gibt es wahrscheinlich gerade weniger in Deutschland.
Aber wollen wir mal eine richtige Bull-These auf Deutschland machen?
Wenn du ein guter Argument hast.
Die Politik war ja nun in den letzten Jahren nicht unbedingt...
Aber du hast ja schon angefangen.
Du hast gesagt, wir haben hier große Veränderungen, Revolutionen, die wir nie geahnt hätten innerhalb von ein, zwei Jahren.
Da können wir ja jetzt anschließen.
Ja, genau.
Also, dass wir eine wirklich richtige, plausible Bull-These machen für Deutschland.
Und ich glaube, man muss ganz klar am Anfang von diesem Statement sagen, ein weiter so wird das nicht sein.
Ja, also wenn wir weiter so machen, dann wird das einfach nur alles schlimmer werden.
Das ist aber, glaube ich...
Wie lange hätte es danach gedauert, bis das AAA weg ist?
Das wird ja immer so assoziiert.
Ja, aber das ist nur ganz kurz, jetzt mal zwei Stunden zurück und will jetzt auch mal zehn Jahre denken.
Also erstmal sieht die Analyse, und es wird gleich positiv, sehr, sehr düster aus.
Also wir haben eigentlich die...
Ja, Digitalisierung verschlafen.
Wir haben eigentlich keine großen digitalen Spieler wie Google, Apple, Hyperscaler.
Jetzt kommt AI.
Für AI brauche ich was.
Irgendwie günstige Energie, ich brauche Daten und ich brauche irgendwie Hardwarechips.
Alles das können wir nicht so wirklich.
Wir haben sehr starken Datenschutz, wir haben teure Energie und Chips können wir nicht bauen.
Das heißt, wir drohen das jetzt eigentlich auch schon wieder alles zu verlieren.
Und gleichzeitig haben wir den Anschluss eigentlich verloren, was irgendwie Bürokratieabbau und sowas angeht.
Vielleicht jetzt einmal ganz kurz den Blickwechsel gewechselt, jetzt nochmal auf Trade Republic.
Wir setzen uns selber, aber auch mit unseren Investoren, mit einer eigentlich sehr, sehr großen Gefahr immer wieder auseinander.
Nämlich, dass durch AI und durch quasi die Möglichkeiten, die es dadurch ergeben, Eintrittsbarrieren sinken.
Das heißt quasi, es ist heute ja Wettbewerbern sehr, sehr einfach, nämlich zehn Jahre meiner Arbeit in wahrscheinlich zwei Jahren, drei Jahren nachzuholen.
Das heißt quasi, Disruptionskosten sind deutlich gesunken.
Der Mode ist nicht mehr so tief, der Burg graben, sondern da kann jeder jetzt irgendwie das machen.
Und ist das nicht eigentlich die größte Chance für Deutschland, dass wir quasi 30 Jahre verpasst haben?
30 Jahre haben wir verpasst, komplett verpasst.
Eingeschlafen haben wir vielleicht sogar 40 Jahre.
Sind einfach nicht stattgefunden.
Und jetzt gibt es aber auf einmal AI, durch die wir diese 40 Jahre wahrscheinlich in fünf Jahren auffüllen können.
Und das ist genauso, wie es jetzt eigentlich für mich unfair ist, dass ich jetzt zehn Jahre mit den Hintern aufgerissen habe, um Trade Republic aufzubauen und auf einmal könnte es jetzt morgen jemanden geben, der baut das alles nach in zwei Jahren und macht mir Konkurrenz.
Da haben wir eine Antwort drauf, aber die ist jetzt hier egal.
Aber für Deutschland ist das doch eigentlich die Chance.
Denn was haben wir denn wirklich?
Wir haben immer noch quasi herausragende Köpfe.
Und da kann ich allen Hörerinnen und Hörern nur sagen, wenn ich in das Silicon Valley fahre, zu den größten Hyperscale, dann sitzen dort in der zweiten und dritten Führungsebene Deutsche.
Und diese Deutsche, haben eigentlich Bock, wieder in Deutschland zu leben, denn wir haben eine Sache, die haben die in Amerika nicht, Lebensqualität.
Wir haben Sicherheit, da können die Kinder in die Schule gehen.
Wir haben vernünftig immer noch öffentliche Institutionen und wir haben irgendwie auch eine Kultur des Konsenses.
Und wenn wir doch einfach mal vernünftige Inzentivierungen schaffen würden, dann würden diese Deutschen alle wieder zurückkommen.
Und dann spielen wir intellektuell in der Champions League mit.
Und dann können wir versuchen eben, durch klugere Formen, durch eine, glaube ich, kompletten Umdrehung des Bildungssystems, die wir massiv brauchen.
Wir müssen einfach quasi dahin, dass die Leute digitale Kompetenzen schnell und einfach lernen.
Einfach dann den Bildungsstock unserer Gesellschaft massiv verändern und dann aber auch quasi diese 40 Jahre, die wir verschlafen haben, sehr schnell nachholen.
Und ich will nicht das verbotene Wort der Atomenergie sagen, aber ein Mitarbeiter von uns, dessen Mutter arbeitet in der weltweiten Atombehörde und die war mal irgendwie letztens hier und sagt auch, also das ist eigentlich Wahnsinn, wo Deutschland mal stand in der Atomenergie, also intellektuell.
Und wenn man da mal so ein bisschen Denkverbote aufheben würde, dann würde man wahrscheinlich erkennen, dass wir eigentlich geile Standardfaktoren haben.
Denn die Zukunft, was will denn Amerika?
Amerika wird industrielle Produktion.
Da sind wir immer noch die Besten drin.
Schnell automatisiert hochkultative Güter zu machen, das können wir doch geil.
Das macht uns auch übrigens Spaß.
Wie viele von meinen Freunden arbeiten in Maschinenbaufirmen und machen das jeden Tag mit einer unglaublichen Leidenschaft, weil es einfach irgendwie so erfüllend ist.
Wir haben Zugang zu günstiger Energie, weil wir Internet-Geörder nicht schlecht sind.
Und wir können durch AI eben dort den Catch-up machen zu Nationen, die uns eigentlich langst enteilt sind.
Aber wir haben doch kein eigenes Modell.
Und wenn dann der Trump sagt, ich kriege die neueste Version nicht, ist gelaufen.
Aber schau doch mal, zurück zur VW und dem Selbstfahren.
Man hätte lange gedacht, dass das eigentlich der große letzte Sargnagel ist in die Automobilhersteller, weil die selbstfahrenden Fähigkeiten unglaublich schwierig sind.
Was wir doch heute auch sehen bei Trade Republic, es gibt einen brutalen Wettbewerb der Modelle, weil die eigentlich alle gleich gut sind und dadurch nihilieren sich die Kosten.
Kapitalismus, ne?
Also quasi alle Modelle sind gleich gut, deswegen gibt es einen brutalen Wettbewerb und deswegen, ich drehe mich ja bei Trade Republic genüsslich um und ich bin zu allen vier großen Modellen verbunden und der nächste Auftrag, der nächste Projekt geht dahin, der am günstigsten ist.
Das drückt die Preise massiv.
Und vielleicht gehen wir in eine Zukunft, wo eigentlich dieses Modell ein Commodity ist.
Was dann doch von 6, 7 Spielern irgendwie erreichbar ist.
Und dann wird das gar nicht mehr so teuer sein.
Und dann kommt es eigentlich darauf an, wer hat die Daten.
Wir haben die Daten, wir haben die Industrie, wir haben die Produktion, wir haben die Autos mit Kameras, die dann die Daten sammeln können.
Wir haben, wie gesagt, Zugang zu den Köpfen, Zugang zu Energie.
Eigentlich, wenn man auf das Bild guckt, muss man sagen, jede Kraftansteckung lohnt sich nicht mehr, denn wir sind irgendwie 40 Jahre so abgehangen.
Ich glaube, das ist gar nicht der Fall.
Ich glaube, dass wenn wir uns ein bisschen abschütteln und mit Zuversicht darauf blicken, dann können wir diese Reform anstoßen.
Und wir sehen ja auch erste Reformen.
Ich meine, das Rentensystem wird jetzt eigentlich innerhalb von zwei Jahren auf einen modernen Stand gebracht.
Ich glaube, es gibt eine wachsende Unzufriedenheit in der Gesellschaft.
Es gibt auch wieder eine Lust auf Leistungsgesellschaft, ich habe das Gefühl.
Ist das so?
Es gibt zumindest große Kritik daran, dass es keine Leistungsgesellschaft ist, das stimmt.
Wollen die Leute länger arbeiten?
Gut, egal.
Also rund um das Ausscheiden der Nationalmannschaft gab es glaube ich jetzt schon auch wieder so einen Konsens, das ist nicht unser Anspruch.
Und ich glaube, ich gucke inzwischen sehr, sehr zuversichtlich.
auf die nächsten 10, 15 Jahre.
Denn wir haben gute Standortfaktoren, wir haben eine hohe Lebensqualität und wir haben eine Gesellschaft, die immer noch im Konsens lebt.
Also ich meine, man muss ja nur mal zwei, drei Wochen in Amerika verbringen, um zu wissen, dass das einfach ein Land, was in sich zerrissen ist.
Wir müssen dann einfach nur in wirtschaftspolitischen Fragen zurück zum Common Sense kommen und vernünftige Entscheidungen machen.
Dann haben wir aber auch schon bei Schröder gesehen, Agenda 2010, man kann sie verteufeln, wie man will, sie hat das Land innerhalb von vier Jahren umgekrempelt und dann den Boom der 2005er, 10er Jahre, den die Märkte verfrühstückt hat.
Da haben wir sie wieder.
Aber ich glaube, dort haben wir viele, viele Gründe, sehr optimistisch zu sein.
Und lass uns doch jetzt die Ärmel hochkampeln und das machen.
Und das versuchen wir bei Trade Public so ein bisschen jeden Tag zu tun und unseren ganz kleinen Beitrag dazu zu leisten.
Wie paranoid bist du?
Weil du sagst, jeder kann morgen wegen dieses AI das Nachbauen und sonst wie.
Bist du paranoider geworden?
Ist das ein Leistungsmerkmal, was du hast?
Ein bisschen Lopez bist du?
Das haben wir schon festgestellt.
Ich gehe rum und gucke, wo der günstigste ist.
Aber bist du auch noch so ein paranoider Typ und muss man das sein in dieser Welt?
Ja.
Ich finde das jetzt unmöglich, dass du diesen Bullkäs einfach so wegwischst und jetzt mit dieser Nummer kommst.
Das hätten wir jetzt mal sacken lassen müssen, was Christian gesagt hat.
Paranoia ist ja was Positives.
Muss man sein in dieser Welt, oder?
Ja, aber es hat ja jetzt mit dem Bild für Deutschland nichts zu tun.
doch, wir müssen ja alle so ein bisschen paranoider werden und umgucken, wo will uns jemand unseren Lunch wegnehmen, wo müssen wir besser werden und so weiter.
Das ist doch gut umgedreht.
Das ist doch ein Anreiz.
Du musst doch gucken, was machen die anderen und so weiter.
Aber wenn du die ganze Zeit paranoidisch gegenläufst, wirst du keine Aufruf bringen.
Angst ist ein schlechter Motivator.
Also ich glaube, wir müssen eigentlich Lust darauf haben, uns wieder quasi selber zu erfüllen durch eben das, was wir als Gesellschaft gestalten wollen.
Weil das macht ja irgendwie Spaß, das ist ja erfüllend.
Ich glaube, wir wollen alle irgendwas erschaffen, auf das wir stolz sind.
Und da haben wir viele Grundlagenfaktoren, um da hinzukommen.
Und wie gesagt, ich sehe auch da draußen, dass es viele Leute gibt, die unglaublich Lust haben, darauf zu tun.
Und es gibt viele Menschen, die sagen, sie wollen halt in Deutschland leben.
Und sie wollen aber auch wieder zurück nach Deutschland kommen, weil sie einfach schätzen, wie hoch hier die Lebensqualität ist.
Das darf man nicht unterschätzen.
Europa ist ein sehr schöner Kontinent.
Deutschland ist ein sehr schönes Land.
Und wir haben aber auch eben eine sehr hohe Sicherheit und Lebensqualität und funktionierende Institutionen im Staat und im Recht.
Das ist ein schöner Schluss.
Jetzt gucke ich hier zu Holger gerade, ob er noch ein Wort hat.
Wir werden dich in zehn Jahren hier auch noch antreffen.
Du gehörst nicht zu denen, die irgendwann sagen, das ist schwierig jetzt.
Wir haben im September Wahlen in Berlin.
Das könnte ein Ergebnis werden, wo man dann denkt, vielleicht doch wieder ein bisschen Knüppel zwischen die Beine, aber du würdest trotzdem hier in Deutschland bleiben.
Wir machen das seit elf Jahren.
Die waren schon mitunter schwierig.
Ich meine, am Anfang fünf Jahre hat es gedauert, Geld zu raisen.
Dann musst du eine Wettbehandlungsbank-Lizenz bekommen, eine Vollbank-Lizenz bekommen.
Dann musst du diese ganze Infrastruktur aufbauen.
Und das habe ich seit vier Jahren gemacht, das schließt sich ein Kapitel.
Und ich empfinde das schon so, dass jetzt 2026, aber vor allem auch 2027, jedes nächste Produkt einfacher wird.
Das heißt, ich habe eigentlich ganz große Lust, die nächsten zehn Jahre die Früchte dieser harten Arbeit ein Stück weit zu ernten.
Es geht nicht um finanziellen Erfolg, es geht auch um neue, coole Sachen, die jetzt einfacher zu bauen sind.
Weil die ganzen Grundlagen sind gelegt in allen europäischen Ländern.
Und deswegen empfinden das Team und ich eigentlich sehr große Lust darauf.
Und wir haben es ja im Dezember in unserer Finanzierungsrunde gemacht.
Auch unsere Investoren haben große Lust darauf.
Und ich glaube, das ist eine ziemlich einmalige Situation.
Und man muss im Leben auch anerkennen, wenn man Glück hat.
Und die Hälfte, warum ich hier sitzen darf, ist sicherlich auch Glück gewesen.
Hat sich jetzt gut ausgespielt.
Wann dürfen die Trade Republic Aktie kaufen?
Selbst mit am Glück teilhaben von dir?
Dürfen wir das?
Nein, das dauert noch ein bisschen.
Dauert noch ein bisschen?
Dauert noch ein bisschen.
28?
29?
Nein, nein.
Das ist aber auch wirklich nicht erkennbar.
Wir sind einfach gut darin beraten, eine private Firma zu bleiben.
Also ihr macht jetzt die 10x und wenn du an die Börse kommst, gibt es nur noch 2x für uns.
Kann man euch irgendwie außerbörslich irgendwie, wenn man jetzt denkt, ich will Trade Republic, gibt es irgendwie so Secondaries, wo eure Mitarbeiter was handeln, irgendwie sowas?
Gibt es das?
Also ich glaube, man unterschätzt, wie lange es dauert.
Man denkt immer von quasi 1 auf 10 Milliarden dauert so und so viele Jahre und von 10 auf 100 Milliarden, 100 Milliarden auf eine Trillion ist dann viel, viel länger.
Das ist ehrlicherweise nicht der Fall.
Ich glaube, in dem Moment, wo man an die Börse geht, findet man Unternehmen in der Regel vor, was irgendwie nachhaltig ist, was wächst und stark ist.
Und dann kann man dieses Anleger immer von dort noch weiter partizipieren.
Aber für den Moment sind wir, glaube ich, sehr wohl damit, hier zu sein und privat zu sein.
Okay.
Weil da hätten ja schon der ein oder andere gedacht, dass es vielleicht in den nächsten ein, zwei Jahren soweit ist.
Das ist offenbar nicht der Fall.
Weiter in Berlin als Hauptquartier.
Christian weiter in Deutschland.
Jetzt kann nichts mehr Besseres kommen.
Wir müssen hart arbeiten, dass es vorhin geht.
Aber wir versuchen, unser kleines Teil dazu beizutragen.
Vielen Dank.
Sehr gut.
Vielen Dank, Christian.
Danke.
Ja, ich bin ja ein großer Fan dieser Zuversichtsstrategien oder Thesen.
Diese 40 Jahre These fand ich schon ziemlich interessant, ehrlich gesagt, weil das ist ja so eine gängige Kritik, wir würden so weit zurückliegen, wir hätten die letzten 20, 30 Jahre, wären wir so weit abgehängt worden, dass wir quasi keine Chance haben, da noch mitzuhalten.
Aber dass wir natürlich in diesen disruptiven, transformativen Zeiten innerhalb weniger Jahre wieder wettmachen könnten, finde ich durchaus schlüssig, ehrlich gesagt.
Wenn wir es dann richtig anstellen.
Stimmt.
Und ich fand ja, was für ein Unternehmen gilt, das gilt ja dann auch für den ganzen Standort.
Also wenn du sagst, ja, die Softwareunternehmen, die verlieren ihren Mode, dann ist es ja auch, weil andere schneller aufholen können, dann kann das ja auch mit Standorten so sein.
Und das fand ich schon echt eine clevere Idee, dass man dass man aus der Unternehmenssphäre sowas auch in die Sachen...
Und ich finde auch, wenn er erzählt, wir haben in Deutschland die Köpfe, beziehungsweise die Köpfe sind zwar teilweise ausgewandert, aber die würden vielleicht gerne auch wieder zurückkommen, weil Deutschland eben doch Lebensqualität hat und so weiter.
Oder wenn Christian sagt, hey, wir haben Industrie, keiner kann so gut Industrie machen, wie wir das machen und so weiter.
Das fand ich schon wirklich was...
Ja, vor allem jemand wie er ist ja auch sehr, sehr viel, ist ja in den USA sehr, sehr viel unterwegs und wenn er dieses Mindset dort auch spürt, dass die Leute sagen, okay, wir haben jetzt so das perfekte Umfeld mit Sicherheit, Rechtssicherheit, politische Stabilität, haben wir da jetzt eigentlich gerade nicht so und die klugen Köpfe überlegen zum großen Teil tatsächlich womöglich nach Europa oder nach Deutschland zurückzukehren, dann ist das ja, kommt das nicht irgendwo her, sondern das spürt er ja da offenbar auch.
Und wir müssen halt ein paar Sachen, wir müssen den Standort irgendwie besser machen.
Vor allem Energie war eine Sache.
Und das hat er auch wieder, das finde ich auch, das war wie eine sehr clevere Sache.
Der Preis der Energie ist der Preis für Intelligenz.
Und wenn du einfach teure Energie hast, ist die Intelligenz leider auch teuer.
Und dann bist du immer in einem Nachteil.
Und deshalb ist es so wichtig, dass wir da unseren Rückstand wieder aufholen.
Das stimmt.
Ansonsten, ich fand es ja noch überraschend, du ja nicht so, wie du mir schon gesagt hast, dass er den Börsengang wirklich kategorisch ausschließt in den nächsten ein, zwei Jahren.
Das hieß ja vor nicht so langer Zeit, haben ja viele spekuliert, wann geht es denn an die Börse mit Trish & Public.
Genau.
Und das hat er ja nun wirklich, also 2027, 2028 kein IPO.
Ja, aber du musst ja, es hat ja den Anschein, als ob er mit den Geldgebern sehr gut kann, der Christian.
Allen voran mit Peter Thiel.
Und wenn du weißt, wenn du 5 Euro brauchst, kannst du bei Founders Fund vorbeigehen und sagen, hätte ich gern.
Dann hast du ja überhaupt keine Notwendigkeit.
Und beim letzten Mal gab es ja noch gar nicht, gab es ja nur eine Umplatzierung, da gab es ja noch nicht mal eine Kapitalerhöhung.
Du hast ja sogar schon genug Geld.
Aber wenn du jetzt Geld bräuchtest, wüsstest du, du könntest es kriegen.
Wozu machst du denn einen Börsengang?
Du müsstest sofort transparent sein, du müsstest sofort deine Kundenzahlen nennen, du müsstest sofort...
Die Leute könnten sehen, wo macht er sein Geschäft und so weiter.
Da bist du lieber irgendwie im Bundesanzeiger, musst du mit vier Jahren Verzögerung oder keine Ahnung, wie lange du warten darfst.
Gibst du da mal was bekannt und so weiter.
Das ist dir schon lieber, diese Art von Transparenz.
Und dann baust du lieber das Ding, bis es richtig groß ist und dann sagst du, jetzt bin ich auch da.
So würde ich es wahrscheinlich machen.
Also so scheint es ja tatsächlich auch zu sein.
So, lieber Holger, jetzt schauen wir voraus, nämlich auf die kommende Woche.
Und da ist ja wirklich eines meiner absolut Lieblingsduos am Start.
Was wir gar nicht mehr so häufig haben in letzter Zeit, Eckart Schippitz.
Wirklich?
Die Checker?
Ja, die Checker.
Das ist wunderbar.
Das ist wirklich geballte Kompetenz.
Und jeder mit seinen eigenen Schwerpunkten, das wird richtig gut.
Und selbst wenn dann gar nicht so viel los ist jetzt im Sommer.
Da wird richtig was abgehen und das wollt und dürft und werdet ihr nicht verpassen.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und die Checker, das ist übrigens Chäpels und Eckert zusammengesetzt, die Checker, die gibt es dann am Montag ab 5 Uhr bei E-Helt und überall, wo es Podcast gibt.
