# Web3 Integration, Stablecoin Competition, and RWA Infrastructure Shifts

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-07-04

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 222 von AllesCoin, nichts, Moos Julius.
Ich muss sagen, ich habe gerade schon so ein bisschen ins Dock geschmult und ich grinse über beide Backen, wie du siehst, denn ich konnte einen Namen dort nicht erspähen und zwar Michael Saylor und Strategy.
Das heißt, wir haben endlich neue Themen oder wie schaut es aus?
Hast du es einfach vergessen einzutickern?
Ich komme gleich im Markt halt kurz dazu, aber wir halten es kurz.
Ich glaube, wir haben die Peak-Sorge um Strategy jetzt erstmal hinter uns.
Ich möchte nicht ausschließen, dass das Thema nicht auch wieder wie so ein Bumerang zurückkommt und der gute Michael sich damit selber ausknockt, aber aktuell haben sich die Sorgen wieder etwas zurückgefahren.
Sieht man auch ganz schön, wenn wir vielleicht direkt einsteigen, der Dredge-Kurs ist jetzt wieder bei 87 Dollar.
Was ganz interessant ist auch, es gibt ja noch ein Konkurrenzprodukt von Strive, auch eine Treasury Holding, die so ein ähnliches Produkt haben wie...
Strategy, das heißt nicht Stretch, sondern SATA, S-A-T-A ist der Ticker.
Quasi gleiche Logik, soll bei 100 traden.
Das war zwischenzeitlich auch bis auf 80 abgestürzt und ist jetzt wieder bei 97.
Also das ist vielleicht noch für alle, die das wirklich nachverfolgen wollen, ist, glaube ich, dieser SATA-Ticker auch noch ganz interessant, weil das unabhängig von dem Kreditrisiko, was Strategy hat.
Vielleicht ein ganz guter Indikator dafür ist, ob der Markt solche Instrumente grundsätzlich wieder gegen 100 preist oder nicht.
Und da sieht man, dass es auf jeden Fall wieder ziemlich nah zurück in diese angepeilte Range zwischen 98 und 100, sage ich mal grob, tradet.
Von daher, da gibt es etwas Relief.
Man sieht das auch, Strategy-Bitcoin-Ratio, den kann man sich hier auch anschauen, der ist zwischenzeitlich stark abgesch...
und hat jetzt die letzten Tage auch wieder einiges von dem Abverkauf gut gemacht.
Wenn man sich das anschaut zum absoluten Peak und man muss dazu sagen, dass dieser Ratio von Strategy oder MicroStrategy und BTC schon im November oder Dezember, ja hier 20.
November, 24 gepiekt ist, dann ist man aber, also möchte man es einfach nur quasi Bitcoin-Exposure haben, dann haben ja einige Leute das, anstatt Bitcoin zu halten, das eben über Strategy-Aktien gemacht.
Dann wäre man jetzt hier 73% down.
Seit dem 20.
November 2024 hat die Strategy-Aktie gegenüber Bitcoin 73% an Wert verloren.
Hat natürlich davor auch, das können wir jetzt auch mal anschauen, natürlich davor auch entsprechend was gut gemacht.
Also sagen wir, du heißt irgendwie, 4.
Januar, habe ich jetzt gerade hier angeklickt, 4.
Januar 2024 gekauft.
Dann hättest du bis zu diesem besagten 20.
November auch 300% Gewinn gegenüber dem Bitcoin gemacht.
Also das zeigt halt auch, wie reflexiv das Ganze dann in so einem Bullenmarkt nach oben gehen kann.
War ja damals auch der Grund, warum die Leute dann den dreifach gehebelten Strategy, ETF oder sonst was gekauft haben, was es da nicht alles gab Ende 2024.
Und ja, jetzt ist das Ganze eben wieder stark gefallen.
Von daher, das ist vielleicht nur relevant für alle, die sich das irgendwie mal grundsätzlich überlegen.
Man hat damit nicht nur quasi normales Bitcoin Exposure, sondern einfach mehr oder weniger gehebelt und das geht eben in beide Richtungen.
Ich muss feststellen, ich habe mir hier offenbar ein Eigentor geschossen und mich gefreut, dass wir nicht über Strategies sprechen und als Erste, was wir tun, ist über Strategies zu sprechen.
Aber du wolltest ja grundsätzlich auch auf den Markt eingehen.
Deshalb schießt man los, was ist denn die Woche so passiert.
Wir haben nochmal neue Lows gemacht.
Das war vor drei Tagen, glaube ich, Anfang der Woche.
Da sind wir bis auf 58.000 runter bei Bitcoin.
Aber man muss sagen, wenn man sich die Price Action ein bisschen näher angeschaut hat, dann...
Ist einem schon aufgefallen, dass trotz dieser ganzen Sorgen und den mehrfachen Abverkäufen über die letzten 7 bis 10 Tage, wir nie so wirklich unter diese 59.000, 58.000 durchgebrochen sind.
Und ich glaube deshalb war das jetzt auch die logische Konsequenz, wenn man nach unten hin nicht durchbricht, trotz ETF-Outflows, trotz quasi massiver Sailor-Ängste, dass dann der Weg des geringeren Widerstandes nach oben ist.
Aktuell sind wir bei...
knapp 62.000 US-Dollar.
Gestern ist das ziemlich gebounced.
Und insofern, glaube ich, haben diese 58.000 Dollar jetzt erstmal gehalten.
Ist jetzt natürlich eine totale Momentaufnahme.
Das kann sich natürlich auch wieder ändern.
Aber ich glaube schon, dass wenn man sieben Tage hintereinander versucht, irgendwie nach unten auszubrechen und es irgendwie nicht schafft, dass man dann auch erstmal einen Bounce bekommt.
Das heißt nicht, dass jetzt irgendwie der generelle Down...
Trend, in dem wir uns seit November, Dezember befinden, jetzt irgendwie vorbei ist.
Das glaube ich noch nicht unbedingt, aber es zeigt glaube ich, dass hier jetzt auf jeden Fall auch scheinbar ein bisschen Nachfrage in den Markt kommt.
ETF ist starkes Trend-Following, das heißt, wenn wir jetzt hier ein bisschen bouncen oder sich diese Sorgen rund um Strategy erstmal zurückfahren, dann werden vielleicht auch die ETFs aufhören, so stark zu verkaufen vorerst.
Genau, von daher, dass...
Gucken wir jetzt mal.
In den USA sind heute auch die Märkte geschlossen.
Das heißt, selbst wenn sie verkaufen wollen würden, die guten ETF-Halter, dann können sie das erst wieder am Montag machen.
Genau, also knapp 62.000 Dollar BTC.
Ich glaube, was noch interessant ist, ist Solana, was jetzt zuletzt relativ Stärke gezeigt hat.
Aktuell wieder über 80 Dollar, 81 Dollar.
Und genau, also im Gegensatz zum Bitcoin eben nicht noch ein neues Low gemacht hat, sondern Solana hat das Low schon Anfang Juni gemacht bei 61, 61 Dollar.
Hatte jetzt die letzten Tage sich sehr, sehr gut bei rund 70 Dollar gehalten.
Im Zuge der Aufwärtsbewegung von Bitcoin jetzt eben auch die 80 Dollar wieder geknackt.
Das ist ganz interessant, weil das einhergeht mit einem relativ starken Bull-Posting rund um Solana auf X, wo einige Influencer und Kryptoinvestoren jetzt schon seit ein, zwei Wochen den Solana-Sommer ausrufen.
Scheinbar könnten sie auf jeden Fall damit ein paar Leute überzeugen, jetzt doch wieder Solana zu kaufen.
Auf jeden Fall hat sich das jetzt hier wieder recovered.
Und vielleicht ist es auch der, vielleicht hast du da ein ganz gutes Timing.
Denn du hattest ja mal vor einem Monat oder so hier über den Solana Bullcase mit mir sprechen wollen.
Und wenn ich mir das anschaue, dann war das ungefähr bei den Lows, also bei 65 Dollar oder sowas, als wir darüber gesprochen haben.
Von daher hast du da ein gutes Händchen gehabt.
Gewinner und Verlierer haben wir natürlich noch.
Da gab es ein paar Geschichten.
Auf der Gewinnerseite grundsätzlich ein paar DeFi-Tokens zuletzt wieder.
Also ich habe hier Maple Finance Syrup mit knapp 25 Prozent die letzte Woche.
Man muss aber bei Syrup auch dazu sagen, dass einer der Charts, die glaube ich am meisten gelitten haben und runtergeprügelt wurden die letzten Monate, von 60 Cent auf knapp 10 Cent zuletzt.
Also obwohl sich das zugrunde liegende...
Geschäft jetzt nicht massiv verschlechtert hat.
Also CERB machen ja Over-Collateralized Lending, haben jetzt diese Woche auch bekannt gegeben, dass sie einen mit Kragen-Integration da aufbauen, haben mit Drop-in-Hood was ernannt diese Woche, zu dem wir gleich noch sprechen werden.
Also das Geschäft ist da relativ solide.
Nächste Woche gibt es einen Token-Holder-Call, also einen Q2-Update-Call, für alle, die das interessiert.
Kann man, glaube ich, auch mal ganz gut reinhören.
Und ja, hat sich jetzt wieder hier ein bisschen recovered.
Ava hatte sich zuletzt auch ein bisschen recovered.
Also bei den DeFi-Tokenscheinen die absolute Sorge, die wir hatten rund um AI, wird jetzt alle Protokolle hacken und Quantum und sonst was, die scheint sich jetzt auch erstmal wieder ein bisschen zu beruhigen.
Ansonsten gab es einige Solana-Projekte zuletzt, die sicherlich Gewinner waren.
Also aus dem Meteora ist gut gelaufen.
Solstice hatte ich ein paar Mal gesehen, ja mit 32%.
Also so dieser Solana...
Summer, sagen wir mal, der sich abzeichnet, der übertritt sich dann natürlich auf die einzelnen Projekte.
Ich glaube, Meteora hatte einen ihrer besten Monate überhaupt, letzten Wochen.
Genau, ansonsten sehe ich hier noch Synapse, die 70% gemacht haben.
Da gibt es, glaube ich, so ein paar Leute, die das auch sehr prominent auf Twitter verschreien.
Ich verstehe es nicht ganz, warum, weil für mich ist eigentlich die Rive, die jetzt auch im Zuge dessen ganz gut gelaufen sind, 35% diese Woche, eigentlich das spannendere Play.
Da geht es um...
DeFi-Options, also Optionen, aber eben On-Chain.
Und man muss sagen, bei Drive, die machen das wirklich sehr, sehr gut und waren einer der Spieler, die sehr früh auf Hyperliquid oder Hype-Options gesetzt haben und haben darüber ein ziemliches Geschäft gemacht.
Die letzten drei bis sechs Monate durch diesen starken Hyperliquid-Run.
Von daher, das hat denen gut getan.
Bei den Verlierern, Worldcoin, 13 Prozent, überrascht wenig.
Das hat ja diesen komischen Pump, den es jetzt aber auch eigentlich...
mehr oder weniger komplett retraced hat.
Also das ist ja von 30 Cent bis auf 70 Cent hoch und jetzt sind wir wieder bei 40.
Also einmal Aufzug hoch und wieder runter.
Collector Crypts 11 Prozent.
Also das ist hier dieses tokenisierte Sammelkartengeschäftsmodell.
Da gab es glaube ich auch ein, zwei Artikel, die behauptet haben, dass irgendwie die Zahlen eher kritische Artikel, sagen wir es mal so.
Fand ich auch sehr positiv zu sehen, dass der Gründer direkt auf Twitter dann darauf eingegangen ist und quasi den Journalisten dahinter gesagt hat, hey, wenn ihr über unser Unternehmen reporten wollt, dann meldet euch doch davor bei uns und wir können ja die Zahlen abgleichen.
Oder wenn ihr irgendeine offene Fragen habt, dann lasst uns das doch besprechen, bevor ihr hier irgendwie Zahlen publiziert, die...
aus unserer Sicht so gar nicht stimmen.
Also das fand ich ganz interessant zu sehen.
Ich glaube, grundsätzlich muss man sagen, war das einer der spannenderen Investment Cases in den letzten Monaten.
Das Ding war total abverkauft, bis auf drei Cent runter und hat sich jetzt fast, zwischenzeitlich fast verzehnfacht.
Hat jetzt wieder ein bisschen Federn lassen.
Große Sorge, glaube ich, die man da sieht, wenn man sich diese Reports durchliest, ist einerseits dass relativ viele Unlocks noch kommen und die Investoren dort zu signifikant günstigeren Kursen ursprünglich investiert haben.
Das heißt möglicher Verkaufsdruck.
Und die zweite Sache ist die Umsatzzahlen und das Volumen grundsätzlich, dass sie so ein bisschen hinterfragt werden und gesagt werden, okay, ist das eigentlich immer das gleiche Kapital, was hier sich so ein bisschen im Kreis dreht, wo es aber auch gute Gegenargumente gibt und dass sich die Margenstruktur von Collector Crypt auch so ein bisschen verändert hat und die weniger...
Profit machen, aber alles in allem natürlich ein super interessantes Geschäftsmodell und dieser Sammelkarten-Hype ist einfach brutal und die können diese Welle total gut reiten.
Also deshalb Verlierer diese Woche, aber ich glaube, wir haben ein bisschen raus, ein absoluter Gewinner.
Einen letzten Verlierer habe ich noch, das ist DYDX mit 10% minus die Woche.
Das ist jetzt die Netzahl auf die sieben Tage gesehen.
Es war ein bisschen volatiler als 10% und zwar gab es Gerüchte darum, dass DYDX mit Robinhood ein großes Announcement machen wird.
Denn wir werden gleich dazu sprechen, dass Robinhood jetzt diese Woche ihre Blockchain gelauncht hat.
Und im Zuge dessen ist DYDX von 14 Cent auf 25 Cent hochgegangen und ist dann aber an einem Tag mal wieder komplett runter und ist jetzt wieder bei 12 Cent.
Also es war ein bisschen volatiler als 10 Prozent, aber nett hat man 10 Prozent verloren.
Scheinbar waren die News, und die gab es ja rund um DYDX zu Robinhood Chain, nicht die, die sich die Investoren erwünscht hätten.
Jetzt hast du es schon mehrfach eingetisert, jetzt müssen wir auch darüber sprechen.
Robinhood, muss ich Coinbase warm anziehen, weil Robinhood jetzt mit Vollgas ins Web3 strömt, während alle versuchen gerade eigentlich den Notausgang zu bekommen?
Ja, ich glaube, ja, doch.
Das müssen sie wahrscheinlich schon länger.
Vor allem, weil die Produkte ja auch so ein bisschen sich annähern.
Also Coinbase geht ja auch, entwickelt sich auch weiter und ist ja nicht mehr nur die reine.
Kryptobörse, die sie mal waren, sondern versuchen ja auch mit Derivaten und mit Tokenized Stocks und sonst was da so ein bisschen ihre Produktpalette zu erweitern mit quasi DeFi Savings Accounts und so weiter.
Und das ähnelt natürlich schon so ein bisschen dem, was jetzt auch in Robinhood vorgestellt hat diese Woche.
Aber wir müssen, glaube ich, fast ein Jahr zurückgehen.
französische Küste, Sommer, weißes Leinenhemd.
Der Gründer von Robinhood stand auf der Bühne und hat im Rahmen der ECC in Cannes angekündigt, dass sie ihre eigene Blockchain launchen werden.
Eine Ethereum Layer 2 Chain.
Und jetzt hat es fast ein Jahr gedauert, um das mal wiedersehen.
Diesmal eher in so einem komischen Seefahrerkostüm, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall war das Motto ein bisschen, das war in so einer alten, maritimen, es sah fast aus wie eine Kirche, Gebäude in London und die Story war irgendwie, sie kommen jetzt von ihrem Schiff und ich weiß nicht.
Es war auf jeden Fall wieder krasse Storytelling.
Ich fand das letztes Jahr schon so ein bisschen fast schon schwierig anzuschauen, weil den hat irgendjemand quasi ihr Skript so im Kopf geprügelt, dass diese ganzen Konversationen, die der auf der Bühne hatten zwischen dem Gründer Vlatenev und seinen Mitarbeitern und Partnern, die waren halt so geskriptet von vorne bis hinten, dass du es eigentlich fast nicht anhören konntest.
Aber gut, scheinbar ist das der Stil, den man bei Robin Hood bevorzugt.
Genau, und diesmal ging es quasi darum, nicht mehr diese Chain anzuteasern, sondern eben jetzt zu sagen, wir sind live, Robin Hood Chain ist jetzt live und im Zuge dessen gibt es natürlich auch eine starke und tiefe Integration in das Robinhood-Produkt selber, wo Nutzer jetzt eben dann auch die, ich weiß nicht, ob es Wallet heißt es auch, nutzen können, die der quasi Zugang zu unterschiedlichen On-Chain-Produkten gibt.
Was ist das Ganze?
Es gibt einmal einen Savings-Account, der 7% zahlt, was natürlich sehr ordentlich ist, mit Morpho, also das ist eine Morpho-Integration.
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass Morpho dafür sehr viel Geld gezahlt hat.
Ähnlich wie bei Coinbase damals schon.
Aber gut, bei Coinbase hat sich die Integration ausgezahlt und ich würde vermuten, wenn man hier bei Robinhood auch entsprechend stark wächst, dass sich das auch über die Jahre dann auszahlt.
Genau, so das gibt es.
Quasi ein neues Tagesgeldkonto, basierend auf einer Morpho-Integration, die aktuell 7% zahlt.
Es gibt Perps, aber nicht für alle, sondern vor allem für...
Europäer.
Europäer und vor allem auf Commodities und Equities auch neu.
Und da ist der Partner dahinter, Leiter.
Also Leiter, ja, neben Hyperliquid, eines der großen On-Chain Perpetual Futures Protokolle, hat auch super stark gepumpt, der Token die letzten Tage.
Ich denke, das war ein gewisses Frontrunning auch von diesem Announcement.
Aber auf jeden Fall, wenn ich dann in meiner Robinhood Wallet...
Wenn ein Gold-Purb-Handel, dann läuft das über Leiter ab im Hintergrund.
Also da sieht man diese Verzahnung der unterschiedlichen Chains in der DFA-Welt eigentlich ganz schön.
Es wurde auch announced, dass man entsprechend tokenisierte Aktien...
handeln kann, wobei man da sagen muss, dass man keinen Anspruch auf das tatsächliche Underlying hat, sondern es ist quasi ein synthetischer Wert, der abgebildet wird und man hat letztendlich eine Forderung gegenüber einem amerikanischen Unternehmen, die für einen quasi diese Position abbildet.
Also da muss man glaube ich so ein bisschen aufpassen, wenn man jetzt hier Aktien liest, dass man nicht wirklich Anspruch auf eine Aktie am Ende des Tages hat.
irgendwie die, wenn man an Robin Hood glaubt, dass die jetzt nicht irgendwie pleite gehen, dann kann einem das wahrscheinlich im Zweifel egal sein.
Wenn man Trader ist, für langfristiges Halten bieten sich dann vielleicht doch eher klassische Aktien an.
Genau, ich glaube das.
Und auch so, AI-Agents haben sich auch noch bekannt gegeben.
Irgendwie Agents, die für dich automatisch Research machen können, Positionen aufbauen können und so weiter.
Fand ich ganz cool in der Demo, ist aber noch nicht live, das kommt erst noch.
Alles in allem, glaube ich, Eine runde Sache von den Produkten her.
Ich frage mich, für mich ist die Kernfrage auch, um das, was du gesagt hast, zu beantworten, muss ich Coinbase-Marm anziehen.
Da frage ich mich, wie viele Leute sich, also wie das jetzt nativ bei Robinhood integriert wird und wie viel der User sich dann wirklich in diesen Kryptoprodukten ...
wiederfinden werden oder sich dorthin verirren werden, je nachdem eben wie gut es gestaltet wird.
Bei Coinbase war es ja auch so, es gab dann die Base Wallet, ich meine, dass das aber eine separate App nochmal war.
Also es war auch nicht so ganz einfach, dass jetzt jeder User auf die On-Chain-Features von Tag 1 zurückgreifen konnte und man muss dazu sagen, dass Coinbase eine viel...
kryptonativere Userbase hat im Vergleich zu einem Robinhood, würde ich jetzt mal behaupten.
Und die Leute vielleicht da noch eine höhere Bereitschaft haben, solche Themen auch auszuprobieren.
Von daher bin ich mal gespannt, wie erfolgreich das sein wird bei Robinhood.
Und ja, man wird das sehen.
Leiter wird bestimmt darüber berichten, wie viel Volumen sie über die Robinhood-Integration machen.
Wir werden sehen, wie viel Volumen sich in diesem Morpho Vault dann verliert.
Von daher, das lässt sich alles ganz schön tracken.
Und ja, das glaube ich so das erste Feedback zu der Robin Hood Chain.
Ich habe es mir tatsächlich auch selbst angeguckt und zwar nicht die Vorstellung, auch wenn ich gesehen habe, dass du mich im Discord verlinkt hast, sondern ich habe mir die App als solches angeschaut.
Denn nachdem hier, wie du gerade schon beschrieben hast, Vlad Hennepf letztes Jahr an der französischen Rivera mit fullblown weißem Anzug im James Bond.
mehr oder weniger dazu aufgetreten ist und ganz viele Product Features announced hat, hatte ich mir die ja schon runtergeladen.
War damals recht begeistert, hab's jetzt halt ausprobieren wollen, gerade wie man Perps Mobile umsetzt, weil das ist immer so ein Thema, gerade Hyperliquid, das Interface hat man gelernt.
Das ist aber doch recht komplex und auf dem mobilen Screen hast du deutlich, deutlich weniger Platz.
Deshalb finde ich das einfach aus einer UI-UX-Perspektive spannend.
Habe es mir angeschaut, muss aber sagen, irgendwas stimmt bei mir nicht.
Also ich musste, mein Account war aus irgendeinem Grund inaktiv, weil ich ihn auch kaum benutzt hatte.
Und habe dann Steuerinformationen nochmal nachtragen müssen.
Die hatte ich eigentlich schon mal hinterlegt, musste ich irgendwie bestätigen.
Dann war mein Account auch nicht mehr inaktiv.
Und jetzt, wenn ich auf den Purps-Tab gehe, sehe ich zwar, oh, nee, während ich jetzt spreche, sind auch die Buttons aktiv.
Also ich könnte jetzt, ich könnte, warte mal, das machen wir doch hier mal direkt.
Bitcoin, warte mal.
Also, nee, jetzt muss ich hier noch irgendwas bestätigen, Schatz, sonst hätte ich jetzt hier live mit dir einen Trade gemacht und beantworte ein paar Fragen vorher.
Okay, also offenbar hat es einen Augenblick gedauert, dass sie mich für dieses Feature freigeschaltet haben, aber ich kann jetzt zocken, bis der Arzt kommt.
Ich finde es ganz, ganz cool.
Ich finde es interface-wise gut gelöst.
Mir gefällt es.
Es ist sauber, aufgeräumt.
Ich verstehe das Produkt.
Ich weiß, wie ich es einsetzen soll.
Das finde ich cool.
Ich habe mir trotzdem so ein bisschen die Frage gestellt.
Zwei Sachen.
Erstens, ich verstehe nicht, warum die ganzen klassischen Firmen, und Robinhood ist ja jetzt der Erste, der als, sag ich mal, klassischer Neobroker auch in den Purps-Bereich reingeht, aber warum man das, warum die anderen klassischen Neobroker oder klassischen Broker dieses Feld den ganzen Kryptounternehmen aufrecht oder so offen lassen, also die Flanke so offen lassen, weil ...
Perhaps ja für den Retailer ein so viel einfacheres Produkt als Optionen sind, weil du eben keine Griechen hast, weil sie sich sehr linear verhalten und die Leute wirklich dazu Exposure aufbauen können, wofür sie Exposure aufbauen wollen.
Also du wettest darauf, ob der Bitcoin steigt oder fällt und bist nicht davon abhängig, wie lange die Option noch läuft oder wie sehr sie out of the money ist und solche Geschichten.
Und das ist die erste Sache, die ich mich frage.
Und die zweite Sache, die ich mich frage, wozu Hölle braucht Robinhood eine Blockchain?
Also was kann die jetzt?
Wenn du diese ganzen Produkte quasi kryptonativ anbieten möchtest, brauchst du eine entsprechende Blockchain-Integration.
Du könntest jetzt natürlich sagen, okay, wir bauen unsere eigene Perps-Geschichten, aber die laufen halt Off-Chain.
Binance hat ja auch Perps.
die sind quasi nicht entsprechend on-chain.
Also das gibt's ja schon.
Machen ja die ganzen Börsen schon.
Aber das muss man ihnen zugutehalten.
Sie denken diese ganze Kryptoverzahnung schon sehr kryptonative irgendwo und bieten halt eben, ja, sie könnten ja auch irgendwo selber ihr eigenes Tagesgeldkonto machen, wo sie dir ein paar Prozent drauf geben, aber es ist halt eine Morphointegration.
Also sie leben schon sehr stark diese Default-Welt und die, also das, die Verzahnung.
Da finde ich zum Beispiel das Morpho-Beispiel eigentlich perfekt.
Also mit Morpho hat man einen Deal gemacht, wo man gesagt hat, hey, gib mir dein Produkt, bezahl mir einen Haufen Geld dafür und geil, ich kann es meinen Kunden anbieten.
Warum sagt man nicht bei Purps zum Beispiel, Hyperliquid, hier, wir docken dich hinten an.
Haben sie ja gemacht, Leiter.
Genau.
Also wofür brauchst du denn die eigene Blockchain?
Das habe ich einfach intellektuell noch nicht durchdrungen.
Das ist gar nicht mal so ein kritischer Punkt, sondern ich bin da einfach zu blöd für.
Nö, ich weiß nicht, ob du da zu blöd bist.
Du schaffst dir halt dein eigenes Ökosystem.
Also du sagst quasi, okay, ich...
Ich meine, klar, du hast natürlich so ein bisschen dieses Cold-Start-Problem, dass du am Anfang hast, lebt ja nichts auf deiner Chain, das heißt, du brauchst diese Integrationen, du hast natürlich diese massive Distribution und User-Base, auf die natürlich die ganzen Krypto-Protokolle total Bock haben.
Deshalb kriegst du diese Integration auch und kriegst sogar wahrscheinlich noch Protokolle dafür, dass sie ordentlich zahlen, dafür integriert zu werden.
Aber ich glaube, die langfristige Vision ist dann schon, im eigenen Ökosystem auch selber da Protokolle groß zu machen und selber vielleicht auch Innovationen dort zu schaffen.
Ich glaube, das ist die Idee, warum man dann auch eine eigene Chain dafür haben möchte.
Und das kann ja auch sehr profitabel sein, wie man sieht bei Base zum Beispiel.
Also die Sequencer-Revenue ist ja nicht ganz ohne.
Und es gibt ja natürlich...
Ich glaube, strategisch genauso, warum Coinbase Base gelauncht hat.
Du hast natürlich ein eigenes Ökosystem, was du gestalten kannst und das du dann auch so ein bisschen halt gaten kannst, um deinen Nutzer letztendlich zugänglich zu machen.
Von daher, ich würde sagen, das ist relativ analog hier.
Und hast du noch einen Take auf die, warum die traditionellen Broker...
Ach so, sorry.
Ich glaube, das ist einfach so ein bisschen so eine Abhängigkeit.
Also du hast...
Und Perps sind schon irgendwo eine Innovation, die aus dem Kryptomarkt kommt.
Auf jeden Fall die Art und Weise, wie wir sie jetzt heute sehen.
Und ich weiß nicht, warum die nie darauf aufmerksam geworden sind.
Aber es haben sich halt diese Zero-Day-Options durchgesetzt als Instrument, um irgendwie zu zocken auf Robinhood und Co.
Aber ich würde die Predigt machen, dass sich das wandelt.
Weil ich glaube, es ist einfach das bessere Produkt.
Aber mit allen neuen Produkten und neuen Interfaces braucht das ein bisschen Zeit, um dann deine Nutzerbase auch dran zu gewöhnen.
Aber ich würde schon sagen, dass das kommt und dass wir mehr und mehr Purps sehen, auch in den Neobanken und Fintech-Produkten.
Vielleicht da eine Einschränkung, Purps nicht grundsätzlich das bessere Produkt.
Also auch Optionen haben ihre Vorteile, weil du ganz andere...
Perspektiven auf den Markt ausdrücken kannst oder wie du über bestimmte Ereignisse nachdenkst, aber für den klassischen Privatanleger, der halt einfach auf steigende oder fallende Kurse wetten kann, deutlich einfacher zu durchdringen und da wahrscheinlich dann eher die Waffe der Wahl.
Wir hatten gerade schon über Krypto-Player gesprochen, die anderen mit Distributionen sehr viel Geld dafür bezahlen, um irgendwie integriert zu werden.
Und ein Paradebeispiel von einem Player, der das sehr, sehr lange gemacht hat, war immer Circle, die wir erst großartig gelobt haben dafür, dass sie eigentlich eines der geilsten Geschäftsmodelle ever hatten.
Und dann festgestellt haben, Mensch, irgendwie verdienen die damit gar nicht so richtig viel Geld, weil sie einen Großteil der Knete an Coinbase abgeben müssen für diese Integration.
Es scheint...
den Markt nicht so wirklich gestört zu haben lange Zeit.
Die Circle-Aktie ist lange Zeit nur nach oben geflogen.
Mittlerweile scheinen aber auch da düstere Wolken am Horizont aufzuziehen, denn es bahnt sich heftige, regulierte Konkurrenz an, wie es scheint.
Man muss ja mal dazu sagen, dass wir vor dem Circle-IPO ziemlich genau vor einem Jahr ziemlich bearish waren, wie du gerade schon gesagt hast.
Das heißt bearish, aber hinterfragt haben, wie die Margenstruktur da wirklich aussieht und wie langfristig sich das Geschäft da auch positiv entwickeln kann, wenn man eben die starke Abhängigkeit von Börsen wie in Coinbase hat.
Dann ist diese Aktie, ich glaube wir hatten damals gelistet, hätte sie ich glaube rund um 30 bis 50 Dollar war so diese Range, die sie angepeilt haben.
Live gegangen ist sie dann bei 60 Dollar und ist dann innerhalb von einen Monat auf 300 Dollar hochgegangen.
Ich glaube, du hast sogar damals darüber gesprochen, dass man das shorten sollte.
Hättest du mal gemacht, ist dann jetzt im Februar bei wieder 45 Dollar angekommen.
Also ungefähr da, wo sie ursprünglich hätte imitiert werden sollen.
Und ja, hat sich jetzt zuletzt wieder ein bisschen nach oben bewegt, aber vor allem diese Woche ging es stark nach unten.
Für Circle ist jetzt aktuell bei 64 US-Dollar.
Also von dem All-Time-High mal wieder ordentlich runtergekommen.
Und der Grund dafür war eine News-Meldung, die wir diese Woche hatten, dass sich ein ziemlich großes Konsortium an Unternehmen, sowohl traditionelle Finanzunternehmen als auch Kryptonative wie Coinbase zusammengetan haben, um einen neuen Stablecoin zu launchen, der Open...
oder neuen Stablecoin-Standard zu etablieren, muss man vielleicht eher sagen, den sogenannten OpenUSD.
Und der soll jetzt dann live gehen mit ein paar interessanten Features.
Und ich glaube, vor allem zwei dieser Feature greifen direkt das Circle-Geschäftsmodell an.
Das eine ist, dass Minting und Redeeming, also das Erzeugen und quasi wieder die Zurücknahme von neuen Tokens, Stablecoins, ist kostenlos.
Und das zweite ist, dass die Umsätze, die durch das Halten der zugrunde liegenden Treasuries erzielt werden, dass die mit den Mitgliedern im Netzwerk geteilt werden.
Und das ist ja quasi genau das, wie Circle heute Geld macht, dass sie für jeden USDC, der gemintet wird, müssen sie irgendwelche kurzfristigen Staatsanleihen halten oder sie müssen einen Dollar halten, den sie dann wiederum in Staatsanleihen packen.
Da kriegen sie ja aktuell rund 4%, plus minus 3-4% drauf, die sie halt einstreichen.
OpenUSD sagt jetzt, die 3-4% gehen quasi nicht an einen Emittenten raus, werden einbehalten, sondern die werden verteilt im Netzwerk.
Das ist natürlich quasi schon die Frage, ob man dann selber, und ich glaube deshalb hat die Aktie auch so stark reagiert, ob man dann selber quasi das aktuelle Geschäftsmodell so aufrechterhalten kann.
Plus das zweite Thema ist natürlich, wenn hier so viele Unternehmen, also da irgendwie Stripe, Mastercard, Visa, wie sie alle heißen, sich zusammentun für so einen neuen Standard, dann ist das natürlich auch die Frage, ob man sich hier zum Beispiel auch...
einen Platz zwei hinter Tether halten kann oder ob hier nicht ein komplett neuer Spieler in den Markt kommt.
Ich glaube, deshalb hat man gesehen, dass die Akte jetzt so stark reagiert hat.
Ich habe zwischenzeitlich jetzt auch schon wieder ein paar Texts gelesen, wo Leute sagen, dass das über die Reaktion überzogen ist.
Ich glaube, die Kernargumente hier sind zu sagen, okay, nur weil sich jetzt hier irgendwie 20 Namen zusammenschließen, heißt das nichts.
Ein Zusammenschluss von vielen Unternehmen heißt auch, es gibt nicht einen, der einen Hut auf hat.
Und ja, das ist so ein bisschen Larifari und mal gucken, was da wirklich bei rumkommt.
Ich glaube, ein zweites großes Argument ist zu sagen, Open USD agiert in einem anderen Markt.
Also Circle und Tether teilen sich aktuell sehr stark den Markt für Handel, Kryptowährungen aus.
Also vor allem sind die eben in der Lieferwelt, aber auch auf den großen Börsen natürlich stark integriert.
Circle hat einen starken Regulatory Mode, zum Beispiel in Europa, wo die ganzen Börsen ja Tether nicht listen können und deshalb alles auf USDC eigentlich abläuft.
Zusammenarbeit mit Coinbase, die Partnerschaft.
Und das schützt sie natürlich so ein bisschen davor, dass jetzt hier irgendein neuer Stablecoin-F an den Markt kommt.
OpenUSD soll wohl eher in den Zahlungsverkehr stärker eingebunden werden.
Also wenn es jetzt darum geht, dass wirklich mehr Handel und Volumen über Stablecoin-Rails läuft, da könnte natürlich OpenUSD stärker reinkommen.
Ist aber nichtsdestotrotz, muss man sagen, sicherlich auch ein Markt, in dem Circle gerne expandiert.
expandiert hätte oder vielleicht machen sie es ja auch.
Von daher glaube ich, ist eine negative Reaktion der Aktie sicherlich irgendwo sinnvoll oder nachvollziehbar.
Jetzt muss man halt mal gucken, was Open Newstee da wirklich irgendwie auf die Straße bekommt am PS.
Aber das war der Grund für die News da.
Ja, super spannend.
Also ich glaube, dass das in keinster Weise überzogen ist, weil ich glaube auch, dass jetzt der neue Player wahrscheinlich Circle nicht verdrängen wird von seinem Platz zwei, was den Handel mit Kryptowährungen angeht.
Also gerade, wie du es geschildert hast.
Dem Circle Aktienkurs liegen ja aber so...
viele Annahmen zugrunde.
Unter anderem, also man wollte halt irgendwie einen Teil von diesem Stablecoin-Kuchen, das war immer die These, so wie wir es uns einigermaßen versucht haben zu erklären.
Der Stablecoin-Kuchen kann so unfassbar groß werden, wenn es erstmal überall in Zahlungen etc.
implementiert ist.
Und dann ist Circle der einzige Spieler, der erstens an der Börse ist, wo du einfach Exposure aufbauen kannst und zweitens, der gleichzeitig auch noch sehr stark reguliert ist.
Und ich glaube, dieses Argument fällt halt weg.
Also du hast die Unsicherheit immer noch, dass man kein Geld so richtig damit verdient, weil man zu viel an Coinbase abgeben muss.
Man hat nicht mehr diese Wachstumsvision, hey, Payment ist eine total...
grüne Wiese und auf der können wir bauen, wie wir wollen, sondern da hast du jetzt einen ernstzudemenden Konkurrent, der es dir wahnsinnig schwer machen wird.
Und ich glaube, du hast nicht zwangsläufig ein besseres Blatt bekommen, irgendwie aus der Misere, in der du aktuell schon steckst, dich wirklich easy rauszumanövrieren und eigenen Kräften auch rauszumanövrieren.
Deshalb halte ich da einen kräftigen Abschlag zumindest aus meinem Laienbewusstsein heraus für sehr, sehr gerechtfertigt.
Aber gut, wir werden...
in einem Jahr mal wieder abbrechen, drauf gucken und dann sehen, wer recht hatte und wer nicht.
Ich möchte mit dir noch über ein anderes Thema sprechen, was diese Woche mir so ein bisschen untergekommen ist.
Und zwar einen alten Bekannten, nämlich Hyperliquid.
Ich bin ja bekanntermaßen großer Fan erstens vom Produkt und zweitens auch Tokenhalter von Hyper.
oder von Hype, habe aber einen etwas kritischeren Take diese Woche gesehen im Milkroad-Newsletter.
Und zwar hat der Lead-Kryptoanalyst von denen gesagt, er kann es irgendwie nicht mehr hören, dass Hyperliquid ja angeblich mit elf Leuten irgendwie 600 Millionen Profit jedes Jahr macht.
Und das sei völlig überzogen.
Denn die Zahl kommt irgendwie daher, dass Hyperliquid so pro Monat 50 Mio an Revenue macht.
Was aber hinten runterfällt, ist, dass man wohl 30 Millionen an Token Emissions imitiert oder halt aufwenden muss, um Validatoren zu bezahlen.
echte ökonomische Profit nicht bei 50 Millionen pro Monat liegt, sondern eher bei 20 Millionen.
Ich glaube, jede Mittelstandsbude in Deutschland würde sich immer noch über so einen Profit freuen oder auch jedes unprofitable, schnell wachsende SaaS-Unternehmen vermutlich auch.
Nichtsdestotrotz sind die Zahlen vielleicht nicht ganz so krass, wie wir es auf den ersten Blick vermuten.
Und der zweite Punkt, den ich fast doch relevanter finde als Kritik, ist, dass dieser Analyst auch sagt, hey...
Die größte Sorge, die er aktuell hat, ist, dass über 90% dieses Revenues von Hyperliquid mit einem einzigen Produkt gemacht wird, nämlich Trading im Cryptospace.
Und gerade da wollen alle, alle großen Spieler wie Coinbase, wir sehen jetzt auch Robinhood, da rein.
Kann sich Hyperliquid da langfristig gegen wehren und auch differenzieren oder siehst du das als ernsthafte Gefahr?
Lass uns vielleicht mal mit dem zweiten Punkt anfangen.
Also dass das 90% Kryptotraining ist, das stimmt ja nicht.
Ich glaube, der in Anführungszeichen Real-World-Asset-Anteil ist mittlerweile bei rund 30% angelangt.
Also das Handeln von Gold, von Equities, Einzelaktien oder Indizes, wie auch immer, ist halt super stark gewachsen.
Das war ja so ein bisschen die Growth-Story dieses Jahr.
Wenn man sich den Preisverlauf von Hyperliquid dieses Jahr anschaut, das war stark abverkauft Anfang des Jahres, da hat es sich irgendwie bei 30 Dollar eingependelt und es hat sich dann ungefähr verdoppelt, ein bisschen mehr auf 70 Dollar, jetzt sind wir wieder bei 65 oder so aktuell.
Und das Ganze war aber primär eine Multiple Expansion.
Also es war jetzt weniger, dass das unterliegende Geschäft super gut gelaufen ist.
Läuft gut, ich möchte das gar nicht schlechtreden, aber wenn du dir den High Price Revenue anschaust, dann waren wir halt lange irgendwo im Schnitt zwischen 15 und 20 und sind jetzt dann bis auf 50 hochgeschossen.
Aktuell ist es aber eher bei 35.
Das heißt, du hast hier fast eine Verdoppelung des Multiples in dem gleichen Zeitraum, was ungefähr der Verdoppelung des Preises gegenübersteht.
Das heißt, es ist jetzt primär, würde ich sagen, ist der...
Der Konsens am Markt ist der geworden, dass sich ein Hyperliquid höher bewerten kann.
Gerade aus dem Grund, dass es eben nicht eine reine Kryptobude ist, sondern dass sie jetzt genau in den letzten sechs Monaten, so ungefähr drei bis sechs Monaten, den Beweis geliefert haben, dass sie vielmehr eine generelle Trading-Infrastruktur sind, wo durch diese HRP3-Märkte alles gelistet werden kann.
Da gibt es halt diese alte Sprichwort, es gibt immer irgendwo einen Bullenmarkt und das kommt natürlich dann Hyperliquid zugute, weil egal, ob es jetzt irgendwie im Januar, Februar Gold und Silber waren oder jetzt irgendwie während dem Iran-Krieg Ölmärkte, jetzt waren es solche Semi-Aktien, also kannst ja irgendwie Sandisk und Micron, kannst ja auch auf Hyperliquid alles handeln oder was weiß ich, was es im Herbst sein wird, aber sobald diese Märkte gelistet werden, kannst du natürlich diesen Hype irgendwo abgreifen und darüber dein Geschäft stetiger halten, als wenn es eine reine Crypto-Purps-Plattform war.
Denn der Kryptohandel ist natürlich extrem zyklisch.
Je nach quasi Bernmarkt oder Bullenmarkt würden dann deine Umsätze entsprechend stark schwanken.
Von daher würde ich sagen, dass dieser Wandel weg von einer reinen Kryptohandels-Plattform genau der Grund dafür war, dass es dieses Jahr so gut gelaufen ist.
Plus, ich glaube, was man hier auch noch dazu sagen muss, ich glaube, das war auch einer der Kritikpunkte oder offenen Fragen, die du gerade genannt hast, machen sie sich nicht angreifbar, weil Binance das Ganze jetzt repliziert, Coinbase geht in den Markt rein und so weiter.
Ja, wobei ich sagen würde, der Gedanke bei Hyperliquid war schon immer zu sagen, wir sehen es irgendwo als Plattform, wir sehen uns als eine Kerninfrastruktur und du musst ...
aber nicht bei uns auf dem Interface diese Sachen handeln, sondern du kannst es bei dir auch integrieren.
Und auch da würde ich sagen, haben sie eigentlich den Beweis geliefert, dass das ganz gut funktioniert hat.
Also alle Wallets, sei es jetzt irgendwie ein Phantom, Metamask oder sonst was, haben das integriert.
Ich glaube, gestern gab es die Meldung, dass die größte afrikanische Kryptobörse kein eigenes Perps-Produkt entwickelt, sondern Hyperliquid integriert oder basierend auf Hyperliquid ihr Perps-Produkt baut.
Und Coinbase hat ja auch...
da irgendwie was bekannt gegeben zuletzt, dass sie da stärker zusammenarbeiten wollen.
Von daher würde ich auch sagen, dass sie da eher so ein bisschen den Beweis geliefert haben, zu sagen, hey, wir sind die größte, liquideste, beste Handelsplattform.
Warum sollten jetzt alle versuchen, das irgendwie selber nachzubauen?
Klar, Binance kann das, weil sie einfach selber so groß und liquide sind und ein gutes Purps-Produkt haben.
Die haben ja selber jetzt quasi sämtliche Equity-Sticker und sonst was gelistet und auch sehr erfolgreich.
Bei SpaceX zum Beispiel hatte, glaube ich, Binance einen 60% Marktanteil von den SpaceX Perps.
Das heißt, weitaus mehr Volumen als der Hyperliquid SpaceX Perp.
Aber viele andere können es eben nicht und die werden dann, glaube ich, eher in Hyperliquid integrieren.
Von daher...
Wandel weg von Krypto, rein Krypto zu quasi einer generellen Handelsplattform plus starker Plattformgedanke und Netzwerkeffekte durch Integrationen sind glaube ich das, was aktuell die Vision und den Hype so ein bisschen treiben.
Genau, das erstmal dazu und dann können wir gleich über die Emissionen und quasi tatsächlichen Kosten und Umsätze sprechen.
Also ich muss...
Hier mit einem kleinen Grinsen gestehen, dass ich mir ein Fauxpas geleistet habe, weil ich habe diesen Typen einfach falsch zitiert.
Er hat nämlich gar nicht gesagt, dass sie primär Krypto-Trading, sondern es ist ein Produkt, nämlich People-Trading.
Und das funktioniert so lange, bis es halt nicht mehr funktioniert.
Und einfach nur durch die Tatsache, dass ich das Krypto davor gehangen habe, hast du gerade so eine 10-Minuten-Monolog ausgeholt.
Was aber sehr gut ist, weil du bei mir so ein kleines bisschen...
da halt auch die Augen hast leuchten lassen.
Also ich glaube, es war wichtig, diesen Abzweig auch nochmal zu machen.
Und du bist ja dann hinten raus auch nochmal drauf eingegangen, warum Coinbase und Robinhood und Co., die jetzt gerade in diesen Markt gehen, nicht zwangsläufig ein Problem ist, weil halt eher Core-Infrastruktur-Provider, der im Hintergrund integriert werden könnte und so weiter.
Ich glaube, wir müssen über die Profitabilität von Hyperdequid gar nicht mehr so sehr sprechen, es sei denn, du hast jetzt wirklich einen wichtigen Punkt, den du noch bringen möchtest.
Weil wir haben noch viel auf der Themenliste.
Ich glaube, von der quasi Investorensicht musst du es natürlich dir beide Seiten anschauen.
Also du kannst, ich finde, man sollte quasi irgendwie die Net-Revenues, die irgendwie dem Token zugutekommen, sich anschauen.
Also was bleibt hängen, was wird irgendwie verteilt in Form von Buybacks, ist das ja bei Hype der Fall.
Aber eben auch die Inflation sich anschauen.
Da ist natürlich das größte Thema bei Hyperliquid die Team-Emissions.
Die haben das Ganze ja gebootstrapped.
Es gab keine großen Investorenrunden zuvor.
Aber es gibt einen relativ großen Teil der Tokens, die an das Team gehen.
Und es ist ein kleines Team, muss man noch dazu sagen.
Das heißt, wenige Leute sind eher als auf jeden Fall Multi-Multi-Multi-Millionäre oder Milliardäre dadurch geworden.
Die haben aber diese ganzen Tokens schon nicht, sondern die festen die jetzt über die Zeit.
Jetzt muss man sagen, dass das ein Team ist, was...
bisher es geschafft hat, sehr viel Vertrauen im Markt zu schaffen über ihren moralischen Kompass und wie sie denken, ihre Arbeitsmoral und die Sorge, dass die jetzt irgendwie da anfangen, sehr, sehr hohe Summen auf den Markt zu werfen oder aggressiv die Turken zu verkaufen, glaube ich, sind überschaubar.
Und selbst wenn sie einen größeren Teil verkaufen wollen, würden...
könnten sie das sicherlich OTC machen, weil das Geschäft einfach so gut läuft und die Nachfrage nach dem Token so groß ist, dass, glaube ich, man das auch auf eine Art und Weise machen könnte, die den Markt jetzt oder den Preis jetzt nicht stark beeinflussen würden.
Das heißt, die Sorge, dass jetzt das Team hier massiv Tokens stumpt, halte ich für relativ gering.
Und ich glaube, das wird auf eine Art und Weise geschehen, die irgendwie gut verdaulich ist.
Von daher...
Der Ansatz zu sagen, es gibt Emissionen, die müssen irgendwie berücksichtigt werden, ist total richtig.
Aber ich glaube, dass sie hier in NetNet immer noch ganz gut dastehen.
Wir sind jetzt schon bei Tokens und das ist eigentlich eine tolle Überleitung, weil Tokens und Equities und AI und alles zusammen, darüber möchtest du mit mir nochmal sprechen, wahrscheinlich wieder über den Konflikt, welche rechte Tokenhaltern gegenüber echten Equityhaltern haben oder worauf willst du hinaus mit deinem kryptischen Punkt im Dock?
Ja, es gab ein großes Funding-Announcement diese Woche von Venice AI, über die wir ja auch schon ein paar Mal gesprochen haben.
Einer der Erfolgsgeschichten dieses Jahr sicherlich im Coptomarkt.
Und die haben jetzt eine neue Finanzierungsrunde bekannt gegeben, wo sie auf eine Milliarde Dollar bewertet werden, also quasi Unicorn-Status haben.
Das Ganze wurde bekannt gegeben und dann ist der Token erstmal ziemlich durch die Decke gegangen auf diese Meldung.
Und dann haben sich aber irgendwie so ein bisschen die Stimmen gehäuft, die gesagt haben, warte mal, das ist jetzt nicht der Token, der hier quasi bewertet wurde.
In Klammern, die Netzwerkbewertung ist eh schon weit über eine Milliarde aktuell, sondern das ist das Equity.
Und das hat jetzt wieder eine große Diskussion hervorgerufen, darüber wie diese...
wie Strukturen Equity plus Token funktionieren können oder eben auch nicht funktionieren können.
Und das fand ich ganz interessant.
In dem Fall, der Gründer hat sich dann auch zu Wort gemeldet, hat gesagt, naja, ihr müsst zwei Sachen verstehen.
Zum einen, wir als Company sind der größte Tokenholder.
Das heißt, es ist in unserem Sinne auch, dass der Tokenpreis steigt.
Und das andere ist, was wir gesagt haben, auch die Investoren, die jetzt Equity gekauft haben, haben so eine gewisse Tokenoption noch on top gekauft.
Das heißt, auch diese Investoren haben Interesse daran, dass beides irgendwo nach oben geht.
Das ist schon richtig, nur muss man natürlich am Ende des Tages sagen, es sind halt relativ schwache Garantien und auch wenn man sich das Geschäftsmodell aktuell anschaut, die Umsätze fließen erstmal komplett ins Equity und es gibt gewisse Buybacks, zu denen man sich committed hat, die aber im Moment noch relativ gering sind.
Man muss natürlich schon fragen, wenn eine große Finanzierungsrunde stattfindet und das Unternehmen auf einer Milliarde bewertet der Großteil des Value Captures beim Equity liegt, wie kann es dann sein, dass der Token bei 1,5 Milliarden bewertet ist?
Macht eigentlich keinen Sinn.
Und dementsprechend hat der Token auch wieder ein bisschen nachgegeben.
Aber ich glaube, es war nochmal ein ganz schönes Beispiel um diesen Konflikt, den wir da gerade sehen, der immer wieder hochkocht und wo unterschiedlichste Protokolle, einfach unterschiedliche Ansätze fahren.
Wie sich das entwickelt?
Auf dem Papier sieht das natürlich irrsinnig aus.
Man könnte argumentieren, dass der Token irgendein Recht zumindest an diesem Vehikel verbrieft und er aber liquide handelbar ist und mehr Leute Zugang dazu haben, was ein gewisses Premium rechtfertigen könnte, obwohl es juniorigeres Eigenkapital ist.
Und mir kreusen sich fast die Fußnägel gerade hoch, wenn ich Eigenkapital in dem Kontext damit Token sage.
Aber vielleicht kriegt man dann irgendwie sich da aus der Nummer rausgewoben.
spannend finde und da habe ich gerade drüber nachgedacht, könnte aber eine komplett blöde Idee sein, gerade bei so kryptonativen Companies wie Venice, die halt AI irgendwie mit Krypto-Rails verheiraten wollen und daran halt offensichtlich glauben.
Warum raisen die nicht komplett, also warum wird da nicht einfach deren Equity in irgendeiner Hülle gepackt, dafür wird ein Token rausgegeben und es wird komplett auf Token-Basis geracet.
Warum macht man sowas nicht?
Gute Frage.
Ich meine, in dem Fall hat jetzt der Gründer gesagt, hey, es ist doch positiv, dass wir hier nicht quasi Token auf den Markt schmeißen.
Man kann es auch umdrehen, man kann auch sagen, naja, die Nachfrage war scheinbar nicht da nach Token, sondern nach Equity.
Also, ja, ich glaube, die Kritik ist total gerechtfertigt und ich würde auch sagen, ich habe echt viele Kommentare dazu gelesen die letzten Tage und ich würde unterm Strich schon sagen, dass für mich die Kritiker hier eher Oberhand haben und schon die besten Argumente letztendlich auch fanden.
Ich weiß es nicht, warum.
Ich glaube, das Argument wird sein, ja, wir müssen irgendwo investierbar sein.
Wir müssen, die bauen jetzt ihr eigenes Datacenter und so weiter.
Aber auch da gibt es Lösungen.
Eigentlich alle Protokolle, die ein reines Token-Modell haben, also Morpho zum Beispiel auch, die haben ja trotzdem ein Unternehmen, was da drunter hängt, was irgendwo Deals abschließen kann.
Also jetzt hier, keine Ahnung, wie viel sie für den Robinhood-Deal gezahlt haben, aber das...
kommt ja aus irgendeiner Business Unit oder aus einem entsprechenden Unternehmen und von daher, man kann das schon auch so aufsetzen, dass du eine Foundation hast und die hat halt einige Tochtergesellschaften, die dann quasi auch entsprechend tätig sein können und irgendwelche Verträge unterschreiben können und sonst was.
Also ich weiß es hier nicht, was hier der genaue Grund ist.
Manchmal gibt es auch eine gewisse...
Abhängigkeit, dass man irgendwann mal angefangen hat, Equity zu raisen und dann sich später erst Gedanken zum Token gemacht hat.
In dem Fall ist es schon so ein bisschen schwierig, weil auch der Gründer ja so ein totaler Bitcoin-OG ist und eigentlich schon die Werte irgendwo lebt eigentlich.
Aber in dem Fall, glaube ich, so ein Mittelweg eingeschlagen hat.
Was ist Humor Finance?
Ja, Humor Finance ist ganz interessant.
Wollte ich dir vorstellen, weil ich da diese Woche kurz was zu gelesen habe, dass die jetzt von Solana auch in die Ethereum-Welt expandieren.
Und im Zuge dessen hatte ich mir nochmal ein paar Zahlen dazu angesehen und dachte mir, das ist vielleicht etwas, was du spannend findest.
Human Finance ist ein Protokoll, was sich auf Trade Financing spezialisiert und fokussiert hat und gesagt hat, hey, es gibt hier gewisse Ineffizienzen, die wir durch quasi Stablecoin Rails und den globalen Zugang, den wir haben zu Kapital, den wir besser machen können.
Und du kannst dir so vorstellen, es gibt eben viele Unternehmen, die über Länder hinweg Handel betreiben und aber gerne ihr Geld eben schneller auch bekommen würden und das wird dann entsprechend eben abgewickelt und dann ist man auch bereit quasi dafür zu zahlen.
Ich weiß nicht, man kennt das schlecht aus dem eigenen Leben, ich kenne es vom Zahnarzt, dann kriegst du deine Rechnung nicht mehr vom Zahnarzt selber, sondern auch von irgendjemandem, an dem die Rechnung quasi abgetreten wurde.
Ganz einfacher Vergleich hier.
Und Juma hat sich darauf fokussiert, eben eine Infrastruktur aufzubauen und Integration zu schaffen mit vielen großen Trade-Financing und auch Kreditkartenpartnern, die eben relativ hohes Volumen haben und wo quasi dann gewisse Deals vereinbart werden, dass quasi Juma hier eben die...
diese Rechnung, die offene Forderung begleicht und dafür quasi eine gewisse Gebühr chargen kann.
Und das Risiko ist natürlich halbwegs überschaubar, wenn man gutes Risikomanagement betreibt, weil man eben nicht wochenlang auf irgendwelchen Forderungen sitzt, sondern das in der Regel sehr kurzfristige Sachen sind.
Und das Ganze hat Huma eben in einem Protokoll gepackt, wo es auf der einen Seite einen Token gibt, der quasi als liquide Verbriefung von so einer Forderung auf der Blockchain existiert.
Ich glaube PST heißt das Ganze.
Den kann ich erhalten, den kann ich aber auch in der DeFi-Welt, in Lending-Protokollen.
Dann mir dagegen Darlehen rausnehmen.
Was heißt, ich kann an diesem Trade-Funding-Sync partizipieren, kann da irgendwie, glaube ich, so 8-10% wirtschaften sie damit im Jahr.
Was natürlich eine super attraktive Rendite ist.
Wenn man daran glaubt, dass sie das Risikomanagement gut betreiben, dann kann ich quasi meinen...
mein Erspartes in diesem Token halten, kann mir dagegen noch irgendwie ein Darlehen rausnehmen und kann mit dem Geld weiterarbeiten.
Oder kann, was man auch viele Leute natürlich irgendwie das Ganze gehebelt betreiben und durch gewisses Looping dann meine APY entsprechend hochschrauben auf irgendwie, was weiß ich, 15, 20 Prozent oder was auch immer.
Und ja, was ich bei denen schön finde, ist, dass sie da eine ganz gute Nische und Use Case tatsächlich für sich identifiziert haben, wo der Crypto-Angle oder die Blockchain-Rails wirklich ihnen ermöglichen, ein besseres Produkt anzubieten als vielleicht andere Konkurrenten und gleichzeitig auf der anderen Seite die Kryptowelt nutzen, um quasi auf die Kapitalmächte zuzugreifen.
Also ich kann, sie brauchen natürlich liquide Mittel, um ein gewisses Volumen dann eben auch zu finanzieren und gleichzeitig geben sie quasi einen Großteil der Zinsen, die damit verdienen, an diejenigen weiter die Liquidität bereitstellen.
Und somit ist das eigentlich eine ganz runde Sache.
Und ich finde es interessant, auch natürlich, weil es Zugang gibt zu solchen Geschäftsmodellen, die vielleicht jetzt vielen Leuten zuvor nicht zugänglich waren.
Und vor allem eben in der Defi-Welt, wo ich dann auch noch mit meinem Geld weiterarbeiten kann.
Also ich meine, das, was du beschreibst, ist ja ein klassischer Factoring-Anbieter eigentlich.
Das gibt es zuhauf und ist...
eine super sinnvolle Lösung für die meisten Unternehmen, weil du halt sagst, okay, ich muss vielleicht vier Wochen auf die Begleichung warten.
Ich weiß gar nicht, ob beglichen wird, weil der Kunde vielleicht sogar Zahlungsschwierigkeiten hat und so weiter.
Und gerade ein großer Anbieter, der halt verschiedenste Forderungen irgendwie poolt und dadurch halt unterschiedliche Risikoprofile miteinander mischen kann und ein anderes, dass da halt einfach eine ganz viel Rendite steckt und echte, also Real-World-Rendite, die halt nicht irgendwie financial engineered ist, weil halt einfach unterschiedliche Unternehmen unterschiedliche Präferenzen haben und schnellere Liquidität.
bevorzugen oder sowas und dafür auch bereit sind, nominelle Beträge oder Abstriche zu machen.
Da glaube ich total dran.
Was ich noch nicht so richtig gecheckt habe, ist, wie das jetzt konkret funktioniert mit dem Token.
Also weil der Token wird ja wahrscheinlich nicht eins zu eins eine Forderung verbriefen und ich kann jetzt darauf wetten, ob Julius Nagel seine Schulden bezahlt.
Das wäre eigentlich auch ganz geil.
Ich glaube, datenschutzrechtlich ein bisschen ein Problem.
Also ich habe noch nicht ganz verstanden, wie das funktioniert.
Also du hast quasi, weiß nicht wie viele, 100 Millionen, die gerade irgendwo finanziert werden und das Ganze ist quasi verbrieft und du hältst quasi einen Teil dieses Gesamtportfolios.
Und ich glaube, was man auch sagen muss, klar, die haben jetzt ja nicht das Rad neu erfunden, aber was die für sich eben entdeckt haben, dass sie vor allem ...
Das hatte ich irgendwo gelesen, eben vor allem im Cross-Border-Financing, dass sie halt da gewisse Ineffizienzen, sie suchen sich Märkte, wo sie Ineffizienzen finden, wo die Lösungen, die es bereits im Markt gibt, noch nicht ideal sind und sie mit einem On-Chain-Einsatz und auch dem Real-Time.
was du eben durch Stablecoins hast, nochmal wirklich einen Mehrwert liefern können und lassen sich das halt auch entsprechend bezahlen.
Ich glaube, nur so kommen diese 8-10% Zinsen da auch zustande.
Und laut Gründer hatten sie auch noch nie einen größeren Kreditausfall.
Von daher, das ist natürlich hier das Risiko, was man irgendwo trägt.
Aber ich fand das erstmal, so wie ich das stand, relativ professionell gemanagt.
Ja, fand ich ein interessantes Beispiel dafür, wie Blockchain-Infrastruktur hier einfach ein effizienteres Märkte schafft mit quasi 24 Stunden Settlement.
Auch da muss man sagen, wenn ich in so einem Factoring-Ding drin bin, was für eine Transparenz habe ich darauf?
Kann ich denn wirklich in Realtime irgendwo nachvollziehen?
wie die Forderungen, zu denen ich Exposure habe, gerade laufen.
Auch da muss man sagen, dass das natürlich sicherlich über einen Humor oder auch andere, die in dem Bereich tätig sind, schon nochmal anders gelöst ist, dass das auf der Blockchain ist und ich quasi in Echtzeit mehr oder weniger nachvollziehen kann, wo meine Positionen stehen und das Ganze auch entsprechend dann reflektiert wird in diesen Token.
Ich muss es mir im Detail anschauen, um es besser zu verstehen.
Grundsätzlich den Gedanken finde ich aber sehr, sehr spannend.
Nichtsdestotrotz sind wir in der Zeit schon weit fortgeschritten und ich möchte da jetzt mit dir nicht weiter ins Detail eingehen, sondern lieber verstehen, warum du dich nochmal mit Diva Lama auseinandergesetzt hast.
Mit Diva Lama, weil Diva Lama ein alter Freund von uns ist.
Wir haben ja hier schon häufig darüber gesprochen, haben es häufig als Analyse-Tool für uns genutzt, um ganz früher mal, was haben wir gemacht, so...
Quarterly-Analysen zu Ethereum und sowas uns anzuschauen.
Und ich glaube, ich hatte es dir schon ein paar Mal ans Herz gelegt für unterschiedliche Hausaufgaben als wirklich sehr, sehr tolles Tool.
Jetzt hatte ich zwei konkrete Updates, die mir zu DeepAlarma machen kann.
Das erste ist, dass die eine eigene AI, in Anführungszeichen, gelauncht haben.
Ich weiß nicht genau, was dahinter steckt, aber die haben auf jeden Fall auf ihren kompletten Datenschatz, den sie ja haben, der wirklich ja sehr, sehr ergiebig ist, haben sie jetzt auch ein entsprechendes Chat-Interface und auch eine API aufgesetzt.
die man nutzen kann und die wirklich extrem gut funktioniert.
Also ich nutze das für Research und da kannst du dann wirklich einfach reinproppen, hey, jetzt waren wir gerade beim Beispiel Humor, irgendwie, keine Ahnung, gib mir mal einen Überblick über das Geschäftsmodell von Humor, die Kerntreiber.
Wachstum und Risiken.
Und dann kriegst du wirklich eine ziemlich gute Antwort.
Und vor allem, es hängt ein bisschen davon ab, sie haben natürlich nicht jedes Protokoll bei sich angebunden, aber sobald es ein DFA-Protokoll ist oder ein On-Train-Protokoll, was auch bei DFA-Lammer Daten hat, kriegst du extrem schöne Charts und Analysen dazu und entsprechende Metriken.
Also ich glaube, das ist wirklich ein super Produkt, das sie da gebaut haben.
Und die zweite Sache.
die ich dir vorstellen wollte, weil wir auch zuletzt darüber gesprochen hatten.
Wir hatten ja im Frühjahr dieses Jahr einige Hacks.
Auf jeden Fall haben wir schon häufig hier über die Problematik gesprochen, dass wenn ich in irgendein Morpho-Pool zum Beispiel einzahle, mir wird eine Verzinsung angezeigt und mir wird irgendwie grob gezeigt, okay, wer ist irgendwie hier der Risk Curator, also wer managt diesen Pool und dann siehst du also High-Level-Metriken, okay, und wo ist das Geld gerade angelegt.
Aber die wenigsten Leute haben jetzt das Wissen...
oder die Zeit, sich dann irgendwie da durchzuklicken und zu schauen, okay, wo ist denn das Geld jetzt wirklich und was gibt es da vielleicht für Risiken, die ich auf den ersten Blick nicht erkenne.
Und auch da hat die Verlama jetzt ein sehr cooles Analyse-Tool gebaut.
was dir ermöglicht, End-to-End diese Analyse zu machen.
Also du kannst dir dann für einen beliebigen Vault oder Pool eben anschauen, okay, was sind wirklich hier die Abhängigkeiten?
Also wo wird das Geld wiederum eingezahlt?
Wer sind da meine Counterpartys und so weiter und so fort?
Also ein bisschen diese Abhängigkeiten, die es eben die Lieferwelt sehr, sehr stark gibt und die dazu führen, dass es auch Risiken gibt, die vielleicht nicht entsprechend bepreist werden, weil die Leute es einfach nicht sehen.
Das ermöglicht jetzt hier so ein neues Tool, was die Verlärmer tatsächlich erst gestern vorgestellt hat.
Und ja, das finde ich eine total, total, total sinnvolle Sache.
Sie haben auch einen coolen Mika-Tracker, habe ich heute Morgen noch gesehen.
Also ja, wie wir letzte Woche hier besprochen haben, gibt es einige...
Börsen, die sich jetzt aus Europa verabschieden müssen, manche bleiben, andere gehen.
Und auch da haben sie einen guten Tracker, weil natürlich viele Nutzer in der EU jetzt gerade sich vielleicht neu orientieren, neu zu anderen Börsen wechseln und was auch immer.
Da haben sie einen guten Tracker, der zeigt, wer hat Lizenzen, was sind die Viehstrukturen der unterschiedlichen Börsen und so weiter und so fort.
Also ja, einfach rundum Props an die Verleihmer, die bleiben am Ball und bauen einfach gute Produkte.
Ja geil, also werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.
Für dich auch nochmal eine kleine Erinnerung an eine Hausaufgabe, die du dir glaube ich vor zwei, drei Wochen selbst aufgegeben hast.
Du wolltest dir auch nochmal Helium im Detail anschauen.
Ich bin diese Woche nämlich schon wieder über die Jungs und Nibels dort gestolpert.
Und da können wir ganz gerne mal irgendwie wieder ein Update zu machen.
Also falls du es zunächst der Woche schaffst, ich würde mich sehr freuen.
Ansonsten freue ich mich natürlich genauso wie du vermutlich darüber, wenn wir Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback bekommen in unserem Discord.
Den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Ansonsten natürlich auch gerne über Social Media.
Der Handle ist allescoin-pod sowohl auf Twitter, Instagram und TikTok.
Wir freuen uns auch, wenn ihr diesen Podcast positiv bewertet, auf Apple und Spotify, auf YouTube vorbeischaut, ein Like da lasst, ein Follow da lasst oder euren Freunden.
der Familie von uns erzählt, damit diese kleine aber feine Community hier weiter wächst.
Julius, ich habe jetzt schon zweimal gesagt, ich freue mich und ich freue mich auch ein drittes Mal, nämlich dich in einer Woche wiederzusehen.
Bis dahin wünsche ich dir ein wundervolles Wochenende und ciao.
Mach's gut.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
