# AI Cost Controls, Public Equity, and Enterprise Deployment Shifts

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-07-03

## Transcript

Das KI-Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
Was die Deutschland-App leisten soll.
OpenAI bietet der US-Regierung Beteiligung am Unternehmen.
Wie würde eine KI als Start-up-Chef abschneiden?
Und ein neues Git-KI-Tool.
Ja, lange Zeit war etwas nebulös, was die geplante Deutschland-App des Bundesdigitalministeriums eigentlich genau leisten soll.
Nun gibt es offenbar etwas mehr Klarheit darüber.
Ich habe dazu mit meinem Kollegen Christian Wölbert aus der CT-Redaktion gesprochen und ihn gefragt, wofür also soll die Deutschland-App genutzt werden und was soll sie können?
Die Deutschland-App ist ein Projekt der Bundesregierung.
Sie möchte dadurch Bürgerinnen und Bürgern es vereinfachen.
Verwaltungsleistungen zu beantragen.
Also das sind zum Beispiel so Dinge wie Wohngeld oder die Kindergeldweiterbewilligung oder die Ummeldung des Wohnorts.
Die App soll es eben einfach einfacher verständlich machen, diese Leistungen zu beantragen.
Und kannst du das schon genau sagen, wie die Nutzeroberfläche aussieht, ob das wirklich alles leichter macht?
Die Bundesregierung hat Mockups oder Screenshots veröffentlicht, aus denen man sieht, dass diese App drei Interaktionsmodi haben soll.
Das ist einmal eine Formularansicht, wobei ich da davon ausgehe, dass die Formulare dann anders strukturiert und hoffentlich einfacher sind als die Originalformulare.
Das zweite ist eine Chatansicht, da kann man dann quasi mit einer Art Chatbot halt im Dialog so einen Antrag ausfüllen.
Und das dritte ist tatsächlich ein Gespräch mit einem KI-generierten Video-Avatar.
Das heißt, man kann selbst ins Mikrofon des Smartphones sprechen und sagen, was man möchte.
Und im Hintergrund übersetzt dann eben die App gesprochene Sprache dann in Text, damit das weiterverarbeitet werden kann.
Und wann soll die App kommen?
Die Rede seitens der Bundesregierung ist davon, dass man 2027 in den Produktivbetrieb gehen will.
Es wird dann aber sicherlich noch nicht so sein, dass man alle Verwaltungsleistungen, die schon irgendwo online verfügbar sind, dann auch mithilfe der App ausfüllen kann.
Ich vermute, das wird sich dann erstmal auf ein bestimmtes Set an Verwaltungsleistungen beschränken.
Und sollen dann eigentlich Offline-Orte, also Behörden selbst, dass man da einfach nochmal vorbeigehen kann, wenn man diese App nicht nutzen möchte, sollen die dann abgeschafft werden in dem Zuge?
Weißt du das?
Das hat erstmal mit der Deutschland-App nicht direkt irgendwas zu tun.
Es gibt eine Diskussion um die Frage, wollen wir Digital-Only haben in Deutschland?
Das heißt, soll es Antragsverfahren geben, die nur online zur Verfügung stehen oder sollen sogar nach und nach viele, die meisten Verfahren nur noch online zur Verfügung stehen, wie das in Dänemark der Fall ist?
Die Diskussion ist aber noch relativ abstrakt.
Also in der Regel wird es so bleiben erstmal, dass man sich entscheiden kann, ob man klassischen Weg geht, indem man zum Beispiel ins Bürgeramt geht oder vielleicht ein Formular ausdruckt und per Brief einreicht.
Und man kann sich dann eben freiwillig dafür entscheiden, auch die App zu nutzen.
Sie wird meines Wissens nicht Pflicht sein.
Okay, und die Telekom und SAP sollen die App bauen.
Wie kommen gerade diese Unternehmen zu dem wahrscheinlich sehr lukrativen Auftrag?
Da muss man unterscheiden.
Also die Bundesregierung hat immer gesagt, dass die Telekom und SAP beauftragt wurden, einen Prototyp dieser App zu bauen.
Da könnte auch das Ansinnen eine Rolle spielen, dass man möglichst schnell vorwärts kommt, weil es da einen bestehenden Vertrag gab.
Es soll aber jetzt eine Ausschreibung geben, in dem diese Deutschland-App nochmal eine wichtige Rolle spielt.
Vielleicht wird die da nochmal von Grund auf neu entwickelt, das weiß ich nicht.
Jedenfalls sagt die Bundesregierung, jetzt geht es erstmal nur um einen Prototypen von SAP und Telekom.
Vielen Dank, Christian, für das Gespräch.
Diese App und andere Projekte, die KI beinhalten, benötigen Infrastruktur und Planung.
Die Bundesregierung will KI-Aktivitäten deshalb künftig besser koordinieren und dafür soll eine Taskforce eingerichtet werden.
Das berichtet das Nachrichtenmagazin Politico unter Berufung auf ein Einladungsschreiben an die Staatssekretäre der Bundesministerien.
Ziel ist es offenbar, Deutschland zu einer so wörtlich KI-Nation zu entwickeln.
Das bedeutet, KI soll stärker in Wirtschaft, Verwaltung und Forschung integriert werden.
Geleitet werden soll die Taskforce vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
Darin vertreten sein sollen alle Bundesministerien mit jeweils einem Staatssekretär.
Fünf Arbeitsgruppen sollen zu den Themen Frontier AI, KI-Sicherheit, KI-Infrastruktur, KI und Gesellschaft sowie KI-Anwendung konkrete Vorschläge erarbeiten.
Auf der Agenda stehen außerdem Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik sowie der Aufbau eines KI-Sicherheitsinstituts.
Bis Ende September sollen die Arbeitsgruppen Ergebnisse vorlegen.
Beim Digitalgipfel im November will die Bundesregierung dann eine gemeinsame KI-Strategie präsentieren.
Microsoft baut seine KI-Infrastruktur in Deutschland noch weiter aus.
Der Konzern plant ein weiteres Rechenzentrum im nordrhein-westfälischen Grevenbräuch und hat dafür bereits einen Kaufvertrag für ein 23 Hektar großes Grundstück unterzeichnet.
Es wäre der vierte Microsoft-Standort im rheinischen Revier, nachdem bereits 2024 Rechenzentren in Beetburg, Bergheim und Elzdorf angekündigt wurden.
Die Investitionen könnten bei bis zu einer Milliarde Euro liegen.
Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Industriebetriebe aus Nordrhein-Westfalen im Blick und begründet den Ausbau mit der steigenden Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten.
Aus der Landes- und Kommunalpolitik kommt allerhand Lob für das Vorhaben.
Es wird als Hilfe für den Strukturwandel gesehen.
Durch den Kohleausstieg will die Region schließlich neue Arbeitsplätze und Unternehmen gewinnen.
Umweltorganisationen warnen vor dem hohen Strombedarf neuer KI-Rechenzentren und fordern, dass diese vollständig mit zusätzlich erzeugten, erneuerbarem Strom betrieben werden.
Doch ob das angesichts des enormen Strombedarfs von KI-Rechenzentren gelingen kann?
Die EU-Kommission erwägt einem Bericht zufolge, die bereits beschlossenen Klimavorgaben für den Betrieb von Rechenzentren zu lockern.
Die Tech-Branche drängt, ähnlich wie bei anderen Digitalregeln, auf weniger strenge Vorgaben.
Die Kommission prüft nun offenbar entsprechende Änderungen.
Tomislav Besmalinovic berichtet.
Die EU-Kommission könnte ihre geplanten Nachhaltigkeitsregeln für Rechenzentren deutlich lockern.
Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf einen neuen Entwurf für eine EU-Verordnung.
Mit ihr will die Kommission Details des geplanten Nachhaltigkeitslabels für Rechenzentren festlegen.
Ursprünglich sollten Betreiber von Rechenzentren Grün-Strom-Zertifikate Nur dann voll anrechnen dürfen, wenn der Strom zeitnah in derselben Stromregion und aus vergleichsweise neuen Anlagen stammt.
Solche Zertifikate dienen als Nachweis, dass Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde.
Nach Lobbyarbeit der Tech-Branche wurden diese Vorgaben im neuen Entwurf nun weitgehend gestrichen, berichtet die Zeitung.
Auch Zertifikate aus Kernenergie könnten künftig berücksichtigt werden.
Der Entwurf ist noch nicht final und könnte sich nach Beratungen mit den Mitgliedstaaten noch ändern.
Zu den Akteuren, die auf eine Lockerung drängten, zählen laut dem Bericht Amazon Web Services, Microsoft sowie der Europäische Rechenzentrumsverband EU-DCA.
Ohne die strengeren Vorgaben könnten Rechenzentren ihren Strombedarf leichter über Zertifikate ausgleichen.
auch wenn der tatsächlich genutzte strom zeitweise aus fossilen quellen stammt kritiker waren deshalb dass ohne neue lokale und zeitlich passende ökostromquellen die nachfrage nach fossilem gas steigen könnte das könnte energiepreise und versorgungssicherheit belasten die debatte zeigt einen zielkonflikt der eu sie will ihre klimaziele einhalten und muss zugleich den Ausbau von KI-Infrastruktur beschleunigen, um wettbewerbsfähiger zu werden.
Neue Nachhaltigkeitsberichte von Amazon und Google zeigen, wie groß der Druck ist.
Die Emissionen beider Unternehmen sind 2025 deutlich gestiegen, getrieben vom Ausbau von Rechenzentren.
Google räumt im eigenen Bericht ein, dass der Weg zu Netto-Null schwieriger wird.
Weil der KI-Ausbau derzeit schneller voranschreitet, als die Stromnetze sauberer werden.
Danke, Tomislav.
Und während Europa über Rahmenbedingungen diskutiert, sorgt in den USA ein ganz anderer Vorstoß für Aufmerksamkeit.
OpenAI hat mit der Trump-Regierung offenbar über eine mögliche Beteiligung am eigenen Unternehmen gesprochen.
Es geht um einen Anteil von 5 Prozent, das berichtet die Financial Times.
Weitere Informationen jetzt von Kim Scheurenbrand von The Decoder.
Bei einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar entspräche der Anteil einem Wert von 40 Milliarden Dollar.
CEO Sam Ortman begründet den Vorstoß damit, dass eine finanzielle Beteiligung der Öffentlichkeit der beste Weg sei, die Gewinne aus der KI-Entwicklung zu teilen.
Die Gespräche stecken noch in einem frühen Stadium, laufen aber angeblich schon seit mehr als einem Jahr.
Der Plan reicht über Open Air hinaus.
Alle führenden US-KI-Entwickler sollen jeweils 5% ihrer Anteile in ein gemeinsames Vehikel einbringen.
Als Vorbild dient der Alaska Permanent Fund.
Dieser Staatsfonds investiert die Öleinnahmen des Bundesstaats in Aktien und schüttet Dividenden an Regierung und Einwohner aus.
Ordman soll direkt mit Präsident Trump und mehreren Ministern verhandelt haben.
Er sprach zudem mit dem demokratischen Senator Bernie Sanders.
Der fordert allerdings deutlich mehr, nämlich eine öffentliche Beteiligung von annähernd 50 Prozent an jedem US-KI-Unternehmen.
Kritiker sehen darin einen Weg, eine staatliche Rettung wahrscheinlicher zu machen, falls sich Opmei finanziell schlecht entwickle.
Opmei lehnte eine Stellungnahme ab, das Weiße Haus wergelte zunächst nicht.
Danke, Kim.
Die Tech-Unternehmen investieren viele Milliarden.
Sie brauchen Rendite und ihre KI-Dienste werden also teurer.
Das bemerken inzwischen auch viele Unternehmen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da drängten viele Konzerne ihre Angestellten dazu, so viel wie möglich von KI-Modellen erledigen zu lassen.
Nun also die Kehrtwende, von der Martin Holland berichtet.
Damit hat sich vor allem ...
Vorofo Media aus den USA beschäftigt.
Die haben interne Dokumente eingesehen und auch mit Angestellten geredet und zum Beispiel erfahren, dass bei Citi, dem großen Finanzkonzern, für mehrere Tage der Zugriff auf neuere KI-Modelle von Anthropic und OpenAI für alle Angestellten gesperrt war.
Mit dem Hinweis, dass man doch älter benutzen soll.
Bei Atlassian gibt es inzwischen eine Übersicht darüber, wie viel die eigene KI-Nutzung das Unternehmen kostet mit dem impliziten oder expliziten Wunsch, natürlich, dass die Leute weniger KI benutzen.
Und dazu wurde da eben auch gesagt, dass man das machen soll, damit die Leute, die das nun wirklich brauchen, auch genug Ressourcen haben.
Bei Amazon wiederum gab es ja Berichte darüber, dass da noch bis vor ein paar Monaten eine Rangliste intern rumgereicht wurde, wo man sehen konnte, wer...
der meisten KI benutzt.
Das wurde dann abgeschaltet, weil teilweise Leute halt das mit den absolutsten Aufgaben versucht haben, da in die Spitze zu kommen und einfach nur KI-Nutzung quasi verbrannt haben.
Kurz danach, innerhalb von wenigen Tagen, haben Leute bei Amazon diesen Bericht zufolge entdeckt, dass es jetzt sogar ein Limit für KI-Nutzung gibt.
Also eine komplette Kehrtwende von benutzt so viel KI wie möglich und wenn ihr das meiste benutzt, dann landet ihr hier sogar auf dem Top.
zu ab jetzt gibt es Limits.
Das ist ein besonders deutliches Beispiel und das passt alles dazu, auch zu berichten, dass die KI-Nutzung in den vergangenen Wochen merklich teurer geworden ist, dass die Unternehmen da jetzt ganz anders drauf gucken und dass es teilweise deutlicher wird, dass nicht jede KI-Nutzung natürlich sinnvoll ist.
Also vor Media.
Zitiert auch einen anonymen Angestellten aus einem Medienkonzern, der sagt, dass das Budget für Chichibiti des Monats schon vor Ende des Monats verbraucht war.
Oder fast die Hälfte davon ist auf einen einzigen Angestellten entfallen, wo überhaupt nicht klar ist, was bei dieser KI-Nutzung rausgekommen ist.
Auf jeden Fall keine Rendite.
Und vor ein paar Tagen hatte Fumilia schon in einem ähnlichen Bericht zitiert, dass...
Accenture ermittelt hat, die Beratungsfirma, dass die KI-Werkzeuge in vielen Unternehmen gar nicht so vor allem von den Entwicklern und Entwicklerinnen benutzt werden, um halt Code zu schreiben und so technische Aufgaben zu automatisieren, sondern für teilweise total anspruchslose Aufgaben wie ein Dokument in ein PDF zu.
und sowas, was einfach nur Ressourcen verbraucht, jetzt immer teurer wird und wofür überhaupt keine KI nötig ist.
Danke Martin.
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Und während die Branche über Kosten und Investitionen diskutiert, macht die KI-Forschung weitere bemerkenswerte Fortschritte.
Forschende von Meta haben ein KI-System entwickelt, das getippte Sätze allein aus Hirnsignalen rekonstruieren kann und das ganz ohne implantierte Elektroden.
Dafür hörten Testpersonen zunächst einfach einen Satz, merkten ihn sich und tippten ihn dann anschließend auf einer Tastatur.
Währenddessen trugen die Testpersonen einen MEG-Helm, der die magnetischen Felder misst, die bei Hirnaktivität entstehen.
Die KI erhielt anschließend ausschließlich diese Hirnsignale als Eingabe und erzeugte daraus selbst einen Text.
Die Forschenden verglichen diesen dann mit dem tatsächlich getippten Satz und konnten so messen, wie treffsicher das System arbeitete.
Und die Ergebnisse sind beeindruckend, wenn auch noch weit von einem Gedankenleser entfernt.
Beim besten Teilnehmer rekonstruierte das System 78% der Sätze völlig fehlerfrei.
Fast jeder zweite Satz enthielt höchstens ein falsches Wort.
Die Forschenden sehen darin einen wichtigen Schritt hin zu nicht-invasiven Gehirn-Computerschnittstellen, die Menschen mit schweren Lähmungen etwa eines Tages beim Kommunizieren helfen könnten.
Für den Alltag ist die Technik allerdings noch weit entfernt.
Die Messung funktioniert nur mit einem mehrere Millionen Euro teuren MEG-Gerät in einem speziell abgeschirmten Labor.
Wie würde eine KI als Chef eines Start-up-Unternehmens abschneiden?
Mit dieser Frage haben sich Forscher der Princeton University beschäftigt.
Sie haben mit CEO Bench einen neuen Langzeit-Benchmark vorgelegt, der KI-Agenten vor eine ungewöhnliche Aufgabe stellt.
Sie sollten 500 Tage lang ein fiktives Software-Start-up führen.
Und davon berichtet jetzt Carolin Riedmüller.
Das Ergebnis fällt für die aktuellen Modelle ernüchternd aus.
Von zehn getesteten KI-Modellen schafften es lediglich drei, am Ende mehr Geld auf dem Konto zu haben als das Startkapital von einer Million US-Dollar.
Und das auch nur in einem der jeweils drei Testläufe.
Zum Vergleich, Daten zu menschengeführten Startups in den USA legen nahe, dass ein Fünftel aller Startups im ersten Jahr und bis zu 65% der Startups innerhalb von zehn Jahren nach ihrer Gründung scheitern.
Als Vergleich im Benchmark-Test ließen die Forscher auch einen handcodierten, regelbasierten Agenten ganz ohne maschinelles Lernen die gleiche Aufgabe absolvieren.
Er performte deutlich besser als die meisten KI-Modelle.
Die auf ArcSight veröffentlichte Studie mit der beschriebenen Simulation dreht sich um ein Startup namens Novamind.
Die KI-Agenten starten ohne Kunden und mit einer Million Dollar.
Fällt der Kontostand unter Null, ist die Firma insolvent und das Spiel vorbei.
Um ihr Startup zu führen, stehen den Agenten 34 Werkzeuge zur Verfügung.
Von Preisfestlegung über Produktgestaltung bis hin zum Marketing.
Als Input bekommen sie unter anderem unternehmensinterne Datenbanken, Informationen zu Kundengruppen mit Präferenzen, die erst entschlüsselt werden müssen, und einen Markt, der sich laufend verändert.
In der Hauptauswertung absolvierten alle Modelle jeweils drei Durchläufe.
Claude Opus 4.8 erzielte in seinem besten Run ein Endguthaben von rund 27,8 Millionen US-Dollar nach 500 Tagen.
D-Bit 5.5 kam auf etwa 21,3 Millionen.
Beide Modelle landeten damit in ihrer besten Runde deutlich oberhalb des Startkapitals.
Claude's Fable 5 schaffte in einem Lauf rund 47 Millionen Dollar.
Hier lief der Test jedoch zwischenzeitlich mit Opus, da Fable sich aufgrund seiner starken Sicherheitseinschränkung immer mal wieder Aufgaben verweigerte.
Die erfolgreichen Modelle gingen sehr unterschiedlich vor.
Claude Opus 4.8 verfolgte in einem Run eine radikale Harvesting-Strategie.
Zunächst aggressiver Kundenaufbau, dann drastische Kostenschnitte.
Am Ende stand eine hohe Cash-Bilanz bei null aktiven Kunden.
Ziel erreicht, im echten Leben wäre das jedoch nichts wert gewesen.
GBD 5.5 setzte hingegen auf einen dauerhaften Kundenstamm und investierte rund 89% seines Entwicklungsbudgets in gruppenspezifische Verbesserungen.
Die meisten Modelle blieben jedoch entweder unter dem Startkapital oder gingen bankrott.
Claude Opus 4.7 überlebte zwar in allen Läufen die kompletten 500 Tage, endete aber nur mit rund 390.000 Dollar.
Gronkh 4.2 hielt es im besten Fall gerade einmal 37 Tage durch.
Diebsieg V4 Pro maximal 176.
Man muss allerdings anfügen, die getesteten KIs waren keine Weltmodelle, sondern überwiegend Reasoning-Modelle, die mutmaßlich nicht ideal sind für solche Aufgaben.
Danke, Caroline.
Bei der Nutzung von KI-Agenten ergeben sich immer wieder auch Sicherheitsprobleme.
Forscher des Cybersicherheitsunternehmens LayerX haben gezeigt, dass sich Browser mit integrierten KI-Agenten mit einem einfachen Trick dazu bringen lassen, sensible Daten wie Passwörter oder SSH-Schlüssel preiszugeben.
Der Angriff geschieht mit einer manipulierten Webseite, die der KI ein Rätselspiel vorsetzt.
Darin wird sie zunächst dazu gebracht, bewusst falsche Antworten als richtig zu akzeptieren.
Hat sie diese Logik erst einmal übernommen, fordert das Spiel sie dann auf, Inhalte aus anderen Browsertabs oder eingeloggten Diensten zu kopieren.
Diesen Anweisungen folgen manche KI-Agenten, obwohl sie dabei sensible Daten preisgeben.
Betroffen waren laut den Forschern unter anderem ChatGPT Atlas und Perplexity Comet.
OpenAI hat nach der Meldung Sicherheitsmaßnahmen für Atlas umgesetzt.
Nutzer sollten laut LayerX KI-Agenten nur die nötigen Berechtigungen geben und vor der Nutzung möglichst alle nicht benötigten Logins und Browser-Tabs schließen.
Und das ist nicht das einzige heutige Beispiel dafür, wie KI für bösartige Zwecke manipuliert werden kann.
Anthropic hat sein KI-Modell Claude Fable 5 ja nach einer kurzen Pause wieder veröffentlicht.
Doch laut einem Blogbeitrag des Entwicklers Alec Armbruster bestehen weiterhin Sicherheitsprobleme.
In einem Test ließ sich das Modell mit einem entsprechend formulierten Prompt dazu bringen, bei der Planung eines Cyberangriffs auf vernetzte Geräte zu helfen.
Dabei gab Fable 5 laut Armbruster konkrete Hinweise, wie sich sogenannte IoT-Geräte, also mit dem Internet verbundene Geräte wie Überwachungskameras, Router oder smarte Steckdosen, aufspüren und für ein Botnetz missbrauchen lassen.
Armbruster hatte den Angriff dabei als rein hypothetisches und angeblich defensives Szenario dargestellt.
Nach seiner Aussage verweigerten andere aktuelle KI-Modelle dieselbe Anfrage.
Auf Nachfrage erklärte Fable 5 selbst, die Antwort falsch priorisiert zu haben.
Es habe zunächst eine ausführliche Anleitung gegeben und die Sicherheitsbedenken erst nachrangig berücksichtigt.
Anthropic arbeitet angeblich an einem eigenen KI-Chip.
Ein möglicher Fertigungspartner könnte Samsung Electronics sein.
Das Projekt steckt aber noch in einem frühen Stadium.
Es ist noch unklar, welche Aufgaben der Chip genau übernehmen soll und wie leistungsfähig er sein muss.
Chips von AWS, Google und Nvidia sollen weiterhin zentral bleiben.
Aber das Unternehmen hat bereits Chip-Ingenieure eingestellt, darunter Clive Chan, der zu den ersten Mitgliedern der Chip-Teams von Tesla und OpenAI gehörte.
Mit dem Vorhaben steht Anthropic nicht alleine da.
Auch OpenAI, AWS, Google und Meta entwickeln inzwischen eigene KI-Beschleuniger.
Microsoft hat eine neue Geschäftseinheit namens Frontier Company angekündigt.
Ausgestattet mit 2,5 Milliarden Dollar soll es bei der Einführung von KI in Unternehmen unterstützen.
Dafür will Microsoft weltweit 6000 Ingenieurinnen und Ingenieure direkt bei Kunden einsetzen, um KI-Systeme gemeinsam zu entwickeln, einzuführen und kontinuierlich zu optimieren.
Microsoft reiht sich damit in einen Branchentrend ein.
OpenAI hat bereits eine Beratungseinheit mit einem Kapital von mehr als 4 Milliarden US-Dollar gegründet.
Anthropic wiederum hat gemeinsam mit Blackstone und Goldman Sachs ein Unternehmen angekündigt, das mittelständische Firmen bei der Einführung von KI unterstützen soll.
Wer Software entwickelt, nutzt häufig das Werkzeug Git, um Änderungen am eigenen Code zu speichern und zu verwalten.
Bei größeren Projekten geht dabei schnell der Überblick verloren.
Hier setzt jetzt ein neues Tool bei Git an, das eine KI die Änderungen sortieren und in sinnvolle Gruppen einteilen lässt.
Das kann besonders dann helfen, wenn nicht nur Menschen, sondern auch KI-Agenten am Code mitarbeiten.
Mehr zu diesem Tool jetzt von Wolf Hosbach aus der ix-Redaktion.
Vielleicht muss man kurz zu Git noch was sagen.
Das ist ein Versionierungstool für Software von Linus Thorwald.
Also es dient zur Verwaltung von Software, also Versionen anlegen, einsehen, wiederherstellen.
Das Ganze auch im Team, übers Internet.
Die ganzen Dateien von einem Projekt liegen in einem sogenannten Repository oder auch Repo genannt.
Die Versionen nennen sich Commits bzw.
das Anliegen von Versionen ist das Committen.
Beim Committen werden alle geänderten Dateien im Projekt zusammengepackt und mit einem Kommentar einen solchen Commit übergeben, der dann auch für alle anderen vorhanden ist, für alle anderen Projektmitglieder.
Genau, das Ganze ist ein Kommandozeilentool und auch fest in den meisten Editoren verankert, also in VS-Codium oder JetBrains, sodass die Entwicklerinnen und Entwickler gleich während der Arbeit ihre Änderungen committen können.
Es gibt auch eine Reihe von grafischen Tools, die das Ganze etwas hübscher machen.
Und dazu gehört der Git-Browser.
von dem jetzt hier eine neue Version erschienen ist.
Und ja, die hat eine Besonderheit und zwar, die reagiert auf das Entwickeln mit Agenten, weil hier ja dann eine ganze Reihe von Agenten oft an einem Projekt beteiligt sind und ihre Änderungen in vielen Dateien machen.
Und irgendwann steht der Mensch dann da und muss jetzt schauen, was ist hier eigentlich alles passiert in meinem...
in meinem Repository.
Und hier hilft also eine neue KI-Funktion von diesem Git-Browser und fasst diese ganzen Änderungen, analysiert die und fasst die thematisch zu Gruppen zusammen.
Die Entwickler können jetzt hier also schauen, was ist passiert zu so einem Thema und können dann so einen Block als Block committen und einen anderen Block vielleicht nicht oder später und haben das Ganze so ein bisschen analysiert.
Eine charmante Besonderheit ist noch, dass die Änderungen oder die Gruppierungen auch innerhalb von Dateien funktionieren.
Das heißt, dass hier, wenn innerhalb von einer Datei mehrere Änderungen gemacht wurden zu verschiedenen Themen oder Bereichen, dann fasst der Git-Browser die KI das eben auch nur.
diesen Teil mit in die Gruppe und wenn man das committet, dann wird auch nur der Teil von der Datei wird hier mit in das Paket aufgenommen.
Der Git-Browser ist Freeware, man muss allerdings seine eigenen Keys für die KI-Modelle muss man selber mitbringen.
Danke, Wolf.
Und das war das KI-Update von Heise Online vom 3.
Juli 2026.
Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
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Das 180 Seiten starke KI-Special gibt es wahlweise als Heft oder PDF-Magazin in gewohnter CT-Manier.
Top aktuell, unaufgeregt, kritisch.
Lesen Sie, wie KI unser Leben umkrempelt, wer uns vor KI schützt, wie multimodale KIs arbeiten oder wie Sie mit PyTorch neuronale Netze selbst trainieren.
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