# Bending Spoons IPO: High-Leverage M&A and Market Realignment

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-07-01

## Transcript

AOL geht heute wieder an die Börse, zusammen mit Komoot, Evernote, vTransfer, Vimeo, Tractive und und und.
Diese ganzen Firmen und Apps gehören nämlich alle zum italienischen Investor Bending Spoons.
Mit 20 Milliarden Dollar geht er heute an die Börse.
Das ist einer der größten europäischen IPOs der letzten Jahre.
Wir schauen uns an, wie das Modell funktioniert und ob die Bewertung gerechtfertigt ist.
Und davor gibt es natürlich die aktuellen News.
Heute ist Mittwoch, der 1.
Juli.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Dieser Podcast wird unterstützt von Scalable Capital, dem Broker mit einem der besten YouTube-Accounts in Deutschland, meiner Meinung nach.
Link dazu ist in der Beschreibung.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Seit Jahren reden wir darüber, dass die Börse eigentlich nur noch von einigen wenigen Firmen dominiert wird.
Vor allem von den Magnificent Seven, also Nvidia, Meta, Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Tesla.
Allein im letzten Monat haben diese Magnificent Seven aber um die 10% verloren und damit 2300 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet.
Nur um das mal ins Verhältnis zu setzen, das ist fast so viel, wie alle börsennotierten Firmen in Deutschland insgesamt wert sind.
Wenn mir das vor einem Jahr jemand erzählt hätte, hätte ich auf jeden Fall gedacht, dass die Stimmung an der Börse insgesamt sehr schlecht sein muss.
Aber der Nasdaq hatte letztes Quartal sogar die beste Quartalsperformance der 2020 mit um die 20% Rendite.
Aufs erste Halbjahr gesehen sind es zwar nur um die 10% Rendite gewesen, aber das ist immer noch krass, weil die Magnificent Seven eben auch seit Beginn des Jahres um die 3% verloren haben.
Aber die schwache Performance bei den Tech-Aktien wurde eben mehr als abgefangen von der krassen Performance bei Chip-Aktien.
Das sieht man eigentlich am besten beim Philadelphia Semiconductor Index.
Der hat dieses Jahr schon über 90% Rendite gemacht und ist damit auf dem Weg für das beste Jahr seit 1999.
Spannend ist daran natürlich, dass diese Halblätterfirmen auch nur so viel Geld verdienen und Rendite machen, weil die Magnificent Seven so viel Geld in Chips und neue Rechenzentren stecken.
So oder so ist das auf jeden Fall meine erste spannende Beobachtung aus dem ersten Halbjahr.
Die zweite spannende Beobachtung ist der krasse Rückgang vom Goldpreis.
Der ist alleine letztes Quartal über 10% gefallen und hatte damit die schwächste Quartalsperformance seit 2013.
Ein Grund dafür ist, dass es in den USA eher so aussieht, als würden die Zinsen wieder steigen und das ist für den Goldpreis nie so gut.
Außerdem hat sich der Dollar in den letzten Monaten sehr stark entwickelt.
Und das schadet neben Gold übrigens auch dem Yen.
Der ist gerade auf dem tiefsten Stand im Verhältnis zum Dollar seit 1986.
Neben dem starken Dollar liegt das in Japan auch an Inflationssorgen.
Und laut Paarexperten liegt es spannenderweise auch wieder an den starken Chip-Aktien.
Davon gibt es in Japan ja auch einige.
Und deshalb hat der Nikkei 225, also sowas wie der japanische DAX, dieses Jahr auch extrem stark performt.
Das Ding ist nur, dass viele ausländische Investoren japanische Chip-Aktien wollen, aber nicht das Währungsrisiko.
Also sichern Sie sich ab.
Und wie sichert man sich gegen fallende Kurse ab?
Einfach gesagt macht man Leerverkäufe.
Man leiht sich also Yen und verkauft den Yen danach.
Wenn der Kurs dann fällt, kann man ihn günstiger zurückkaufen und dem Leihenden zurückgeben und damit einen Gewinn machen.
Wenn das jetzt viele Investoren machen und den Yen einfach gesagt leer verkaufen, drückt das eben die Währung.
Soweit mal zum Halbjahres-Recap.
Dann noch ein ganz kurzer Blick, was gestern so an der Börse los war.
Erstens hat der Callcenter-Betreiber Concentrix 25% verloren, weil er seine Umsatzerwartung für dieses Jahr gesenkt hat.
weil einige Kunden eben ihre Ausgaben senken.
Und da merkt man das erste Mal so richtig die KI-Angst in den Zahlen.
Auch der französische Konkurrenz Teleperformance hat danach nochmal so um die 10% verloren.
Mittlerweile sind beide Aktien auch wirklich super günstig.
Aber die Frage ist eben, wie schnell KI die Gewinne frisst.
Bessere News gab es beim Drohnenbauer AeroVironment.
Die haben um die 15% zugelegt.
Grund waren sehr starke Quartalszahlen.
Und sie haben den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Und zum Abschluss hat Warren Buffett das erste Mal seit zwei Jahrzehnten seine halbjährige Spende an die Gates Foundation gestoppt, weil er warten will, was bei den Untersuchungen rund um Epstein und Gates rauskommt.
Der Juli startet direkt mit dem Thema, das auch den Juni dominiert hat, nämlich mit einem großen Börsengang.
Und zwar geht keine Weltraumfirma an die Börse, aber heute gibt es den Börsengang von einer der spannendsten Tech-Firmen und ausnahmsweise kommt sie mal aus Europa, nämlich Bending Spoons aus Italien.
Ihr Business ist relativ einfach.
Sie kaufen Firmen wie Komoot, Tractive, AOL, V-Transfer oder Evernote, schmeißen dann große Teile vom Team raus, wirklich große Teile.
optimieren danach die Umsätze, optimieren und verbessern im besten Fall das Produkt und wollen so Rendite machen.
Und damit sind sie in den letzten Jahren auch extrem erfolgreich gewachsen.
Um also eine Zahl zu sagen, 2023 haben sie insgesamt Firmen für unter 200 Millionen Dollar gekauft.
Alleine im ersten Quartal 2026 gab es Übernahmen für über 2 Milliarden Dollar.
Große Übernahmen sind aber nur eine Sache.
Die Frage ist, ob man die wirklich nachhaltig erfolgreich führen kann.
Scott Galloway, der Bending Spoons sogar als Berkshire Hathaway von vergessenen, aber geliebten Marken bezeichnet hat, ist da sehr optimistisch.
Andere sind deutlich skeptischer.
Und anstatt euch jetzt meine Meinung zu geben, habe ich das Ganze mit dem Unternehmer Tim Schumacher besprochen.
Er hat Firmen wie Adblock Plus und Sedo aufgebaut, hat dann den World Fund aufgelegt, der 350 Millionen Euro in nachhaltige Startups investiert.
Und vor allem baut er aktuell die SaaS Group.
Das ist eine Holding, mit der sie Softwarefirmen im großen Stil aufkaufen.
Der weiß also, wie Firmen kaufen und Softwarefirmen kaufen in der Praxis funktioniert und kann da eine gute Einschätzung geben.
Und damit genug der Vorrede und rein ins Gespräch.
Tim, ihr kauft ja mit der SaaS Group selbst Softwarefirmen auf.
Du hast da schon einige Firmen gekauft.
In deinem Leben hast du also viel Erfahrung.
Bending Spoons erwartet mit ihren Investments eine Mindestrendite von 65 Prozent, wenn man Schulden einrechnet, 25 Prozent pro Jahr, wenn man Schulden nicht einrechnet.
Hältst du solche Werte für irgendwie realistisch?
Also mit Schulden eingerechnet sind 65 Prozent schon ganz okay.
25 Prozent ist tatsächlich auch das, mit SaaS Group kalkuliert, ist auch das, womit Constellation konstelliert die Frage ist, ob man es durchhalten kann am Anfang.
Brennt Benning Spoons ja ein Feuerwerk an Innovationen und Preiserhörungen, so kommen wir gleich noch dazu, aber das verpufft ja dann irgendwann.
Die Frage ist, kann man das wirklich vier Jahre, fünf bis zehn Jahre durchhalten?
Das wird spannend.
Benning Spoons finanziert die Übernahme ja sehr stark auch mit Schulden, daher kommt ja auch der Unterschied von dem 25 zu dem 65 Prozent.
Sie hatten, glaube ich, allein im letzten Quartal 90 Millionen an Zinslast.
Ist es für dich nachvollziehbar oder fahren die aus deiner Sicht schon wirklich einen sehr heißen Reifen?
Ist auf jeden Fall schon heißer Reifen, ohne Anschnallgurz.
Solange diese Cash-Cows laufen, also die MEO, die Transfer, dann läuft das.
Aber wenn die Zinsen explodieren, ich glaube, das wäre wieder das Problem.
Das haben wir in der Immobilienbranche gesehen, muss man nur sich Denko angucken.
Da sind tatsächlich Constellation und SaaS Group deutlich anders, deutlich niederriger Leverage.
Also wird spannend, ob sie das durchhalten können.
Wobei es ist eben auch nicht so crazy wie andere Dinge, die man sieht.
Aber auf jeden Fall heißer wird.
Sie schreiben auch in Ihrem Bericht, dass 48 Prozent vom Umsatz machen Sie mit Kunden, die schon mindestens fünf Jahre ein Abo haben bei den Produkten.
Sind das auch so Werte, die ihr euch anschauen würdet?
Also diese Retention in den Produkten?
Absolut.
Und natürlich Leute, die ein Produkt schon sehr lange nutzen, sind dann auch wahrscheinlicher, dass sie das Produkt weiter nutzen.
Aber das kann natürlich auch sehr schnell kippen.
Und gerade Bennings Bruns ist ja eher im Konsumerbereich unterwegs.
Rebelliert so eine Community auch schon mal.
Im B2B-Segment sind da andere Zahlungsbereitschaften und auch eine andere Stickiness, weil natürlich eine Integration im Systeme stattfindet.
Das ist hier jetzt nicht so.
Also ich glaube, niemand hat wirklich wie Transfer zum Beispiel super tief in die Szene integriert.
Das ist einfach praktisch cool, aber wenn die Leute sich irgendwie einfach noch abgedruckt gehen, dann geht das relativ schnell, dass jemand anders was anderes baut und die Konzimenten sind dann auch wieder weg.
Früher war das Modell ja sehr klar, sie kaufen einfach Apps auf, die sie effizienter machen können, wo man noch mehr Geld aus den Kunden rausholen kann, also sowas wie Evernote, VTransfer, Komoot, das hast du schon angesprochen.
Mittlerweile haben sie aber auch ganz andere Dinge gekauft, also was mich ein bisschen verwundert hat, zum Beispiel aus der Nähe von meiner Heimat in Linz, haben sie immer Tracktiv gekauft, so GPS-Tracker für 100, dann so Portale wie AOL.
Glaubst du, das kann man so übertragen und alles kaufen auf einmal oder hättest du auch Sorge, dass sie sich da ein bisschen verzetteln?
Bisschen bestätige, aber wenn wir mal überlegen, ich meine, Wendings Boons ist das Produkt ja eigentlich.
relativ egal, die verliehen sich nicht in Software, sondern in Abonnentenlisten und ob das jetzt ein Hundetracker ist oder AOL, solange da Kreditkartendaten hinterlegt werden, da stürzen sie RKI-Platz vorüber.
Ganz anderes Modell wieder als bei SaaS-Druber-Constellation.
Wir kaufen die Nische, lassen die Experten weitermachen, machen eher chirurgische Interventionen, auch viel humaner, sowohl für die Kunden als auch für die...
Mitarbeiterinnen und das ist aber ganz am Ransatz.
Es kann aber auch funktionieren deswegen bei Bandingspoons, unabhängig davon, was sie kaufen.
Du hast selbst, hast du ja auch gerade erwähnt, schon viele Firmen gekauft und es gibt ja, wenn man jetzt auf so eine Firma drauf guckt, in der Theorie immer ganz viele Dinge, die man anders machen würde, die man effizienter machen würde.
In der Praxis ist es aber oft schwerer umzusetzen, gerade auch so Themen, was sie ja sehr stark machen, ist, dass sie Mitarbeiter rausnehmen.
Da stelle ich mir immer die Frage, okay, ist es wahrscheinlich auch sehr schwer, dann kulturell da eine gewisse Motivation dazuhalten, wenn du gerade 60 Prozent der Leute entlassen hast.
Wie schaust du darauf, dass man dieses theoretische Potenzial in der Praxis heben kann?
Glaubst du, ist dieser Ansatz auch langfristig einer oder ist das eher was, was sie auf zwei, drei Jahre machen können und damit verbauen sie aber auch auf die Firmen für die langfristige Perspektive?
Ja, das ist tatsächlich eine gute Frage.
Also ich glaube, es ist ihnen egal, ob am Anfang die Kultur verbrennen, weil es gibt keine Kultur der einzelnen Unternehmen.
Es gibt eine Kultur von Bendings Boot und dies muss man sagen, ist sehr stark.
Also wir gucken manchmal, um das auch klar zu sagen, mit viel Respekt und manchen Dingen auch ein bisschen Neid auf Bendings Boot und sagen so, man, bei manchen Sachen haben die Dinge echt richtig konsequent.
Aber das hat natürlich auch eine Schattenseite und ist nicht unbedingt immer lange durchzuhalten, weil es sind ja eher so Squad-Teams, die dann auch weiterziehen.
Und ich sage das immer ganz gerne den Startup-Gründern, in Gründung oder auch Laufen einer fürweisenen Marathon kein Sprint.
Und wenn die Leute dann direkt weiterziehen, ist die Frage, was passiert irgendwie drei, vier Jahre später, dass die irgendwie diese initiale Zündung schaffen.
Das ist logisch, aber dass sie das durchhalten, das müssen wir noch verweisen.
Du hast schon gesagt, ihr guckt teilweise mit Bewunderung auf Benningspuns.
Was sind so die Aspekte, die du am spannendsten findest bei ihnen?
Also was ich super spannend finde, ist einfach diese nackte Effizienz.
Die haben 2,57 Millionen, also 2,5 Millionen Dollar Umsatz pro Mitarbeiter.
Das ist schon richtig, richtig gut.
Also das ist um Längen besser, muss man sagen, als SaaS-Global.
Das ist um Längen besser als Constellation.
Das ist selbst um Längen besser als Big Tech, also Google und Co.
Das ist schon krass.
Also damit bauen sie so die erste echte gefühllose Sochtkörperfabrik der Welt.
Und wie gesagt, das löst uns schon Respekt ein.
Aber die Clipside ist natürlich, und das ist so, das ist, was ich als größtes Risiko sehe, ist für diese M&A-Suchtzyklus.
Der organische Kernschrumpf, der organische Wachstum ist sehr gering.
Damit müssen sie eigentlich immer größere Mocken kaufen, um das Wachstum hochzuhalten.
Und das wiederum ist eigentlich die Definition eines Kornseischemes, also eines Schneeballsystems.
will ich dir jetzt nicht unterstellen, aber es ist wirklich diese Sucht, die eben Droge muss halt dann immer mehr machen und während Constellation ja zum Beispiel, und das bewundere ich wieder an Constellation, und das ist was, was wir uns abgeguckt haben, gesagt haben, wir gehen nicht up market, sondern wir müssen einfach mehr Deals machen, wir machen kleine Deals und wir sitzen aber natürlich jetzt auch in einem riesen Cash-Volumen, was wir nicht allokiert kriegen, also es sind tatsächlich zwei verschiedene Seiten des Spektrums.
Das ist ja so ein bisschen das Problem, das Warren Buffett mittlerweile hat, dass einfach zu viel Geld schon hat, nicht mehr die Deals findet.
Und man sieht es ja auch bei Constellation, sie haben ja mittlerweile wahnsinnig viele einzelne Tochterfirmen, die dann wieder Tochterfirmen haben, die dann Firmen kaufen, weil sie eben so kleine Deals machen.
Das macht dich natürlich auch ineffizienter, aber tendenziell kriegst du halt kleinere Firmen wahrscheinlich auch günstiger, weil nicht so viele Prokurrenten raufgucken.
Vielleicht am Schluss nochmal, wenn man auf die Bewertung schaut, es werden jetzt so 20 Milliarden kolportiert.
Sie haben im letzten Quartal, sie wachsen ja wahnsinnig schnell durch die vielen Übernahmen, aber letztes Quartal waren so 600 Millionen Umsatz und 120 Millionen operativer Gewinn, wobei man sagen muss, davon geht auch der größte Teil wieder an Zinsen weg.
Wenn du jetzt auf dieses Multiple schaust, Umsatz oder operativer Gewinn zur Bewertung, ist es für dich irgendwie nachvollziehbar und auch das, was du von anderen Modellen dieser Art kennst oder sind sie da schon relativ teuer für das, was sie machen?
Ja, es ist schwierig.
Der Markt, was ist schon relativ teuer, wenn man sich jetzt so irrwüchsige Sachen wie SpaceX anschaut, sind sie billig, weil sie tatsächlich auf Umsatz und Revenue und Gewinn-Multiple noch möglich bewertet werden können.
Aber in 600.000 sind 2,4 Milliarden Dollar Runrate.
Das heißt, es ist eine Enterprise-Tutail-Bewertung von 8.
Constellation liegt im Vergleich dazu bei 4,5.
Cashflow-Multiple ist natürlich noch viel, viel höher.
Und dann, genau wie du gerade gesagt hast, die große Frage ist die Quality of Earnings.
Also wie viel von dem EBIT da bleibt denn wirklich hängen?
Und genau das ist in der jetzt nach wenigen Monaten schon fast vergessenen Thastokalypse.
Ihr habt die in US-Firmen zum Verhängnis geworden.
Da war das Problem mit Zinslast, da war das Problem Stock-Based Compensation.
Und die Aktionäre sind ja auch nicht blöd, die realisieren irgendwann, naja, ob ich jetzt das Geld an den Schuldendienst stecke für Zinsen oder ob ich das Geld in Stock-Based Compensation...
stecke am Ende Geld, was ich ausgebe, ist Geld, was ich ausgebe.
Und da ist natürlich schon ein gewisses Blasenpotenzial.
Also von daher ist mein Fazit, ist wirklich, ist schwierig, weil übrigens auch ein sehr spannendes Software-IPOs der letzten Jahre, einfach durch diese brutale Effizienz, dieses Modell auch Dinge zu nehmen, die eben vielleicht nicht mehr glänzen und gleichzeitig einfach natürlich ein Riesenrisiko.
Also bleibt super spannend.
Das heißt, am Ende kann man wahrscheinlich so festhalten, auch dadurch, dass es so stark über die Übernahmen wachsen wird, die noch in der Zukunft liegen.
Man muss am Ende ein bisschen auf die Gründer wetten und auf diesen Ansatz, den sie fahren, auch kulturell und wahrscheinlich darauf hoffen, dass die Zinsen einfach nicht zu stark steigen.
Genau, genau das ist es.
Also von daher ist es im Prinzip eine Venture Capital Wette.
Man wettet auf Gründer und da muss man sagen, machen die schon einen guten Job.
Dann vielen Dank für deine Einschätzung und euch weiterhin sehr viel Erfolg mit der SaaS Group.
Sprechen wir vielleicht auch irgendwann mal über einen IPO, dann machen wir wieder ein Update.
Aber sehr gerne.
Dauert wahrscheinlich noch ein paar Jahre, aber das ist durchaus denkbar.
Übrigens, weil sicher viele Fragen werden, die Aktie von Bending Spoons wird demnächst auch bei Scalable Capital handelbar sein, genau wie über 8000 andere Aktien.
4500 davon sind übrigens sogar sparplanfähig.
Bending Spoons, my prediction.
Das war ohne Aktienwirtschaft.
VR produziert von Potsdam bei UMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin, alles Gute, adios.
