# AI Commercialization, Software Valuation, and Geopolitical Risk

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-06-30

## Transcript

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Kurze Zwischenfrage, Kosenamen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnutzi, Puzzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurziput zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Hm, probiere ich mal.
Herzlich willkommen zu Defner & Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Und mein Name ist Klöckner, Philipp Klöckner.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 510.
Und jetzt würde ich normalerweise ein lieber Defner, aber er ist in Italien in Kalabrien unterwegs.
Und dann muss sich jemand dieses Weihnachtslied Schneeflocken in Kalabria denken.
Schneeflocken in Kalabria.
Also ich höre jetzt auch auf zu singen.
Das war auch unser Triple-E-Weihnachtssong dieses Jahr, weil Leute, die ihn sich gewünscht hatten.
Und was fällt dir zu Kalabrien ein?
Das ist die Stiefelspitze, glaube ich.
Genau, das ist neben Sizilien.
Genau, also da, wo die Insel Sizilien anfängt.
Genau, die vordere Spitze des Stiefels.
Ich verbinde es vor allem mit der kalabrischen Mafia, also der Drangetta.
Das käme bei mir zuerst.
Ansonsten, weil was die größte Stadt von Kalabrien, weiß gar nicht.
Ich glaube, es sind so kleine Orte eher.
Und er macht da so eine Rundreise.
Ja, das ist wahrscheinlich kühler als hier gerade.
So ein kratastabiler 27 Grad oder so ist wahrscheinlich schöner als hier.
Das ist wahr.
Jetzt musst du sagen, hast du noch ein paar Anti-Hitze-Tipps am Wochenende gesammelt, nachdem wir ja 38 Grad hatten?
So vier bis fünfmal am Tag kalt duschen.
Das ist auf jeden Fall passiert bei mir mehr oder weniger zwangsläufig.
Also anders würde es nicht gehen.
Ich wohne so klischee-mäßig im Prenzlauberg-Dachgeschoss.
Da sind noch mal fünf mehr als draußen in der Regel.
Natürlich nachts so viel wie möglich lüften, um es runter zu kühlen, wenn es geht.
Ich habe mir einen super leisen Standlüfter gekauft.
Inzwischen sind die bestimmt alle ausverkauft.
Deswegen nenne ich das Modell gar nicht, damit Leute es jetzt nicht überteuert kaufen.
Aber es ist ein chinesisches Modell und es ist so typisches.
Produkt, wo man inzwischen, glaube ich, gut beraten ist, nicht irgendwie die Hochtechnologie aus Niederlanden zu kaufen, sondern was in China eigentlich viel besser ist.
Also auf der zweiten Stufe ist der immer noch nicht nur flüsterleise, sondern wirklich nicht hörbar.
Macht aber guten Wind.
Und es gibt noch zwei weitere Stufen, wo man ihn dann hört, aber dann auch wirklich Power ist.
Und er hat ein eingebautes Akku.
Also man lädt den und kann ihn entweder im Netzbetrieb betreiben oder man kann ihn auch eine ganze Nacht, mindestens acht bis zehn Stunden.
quasi dahin stellen, wo man ihn gerade braucht, egal ob da gerade eine Steckdose ist oder nicht.
Das ist ganz praktisch.
Wie groß ist der?
Was hat der so für ein Rotoren?
So groß wie eine Pizza, würde ich sagen.
Und dann ist es an einem sehr dünnen Stil.
Also man fragt sich, wo das Akku überhaupt verbaut ist.
Oder der Akku.
Vielleicht im Boden?
Ja genau, in der Bodenplatte und im Stab nehme ich auch an.
Und ansonsten natürlich viel trinken.
So ein bisschen feuchte Wäsche in der Wohnung aufhängen kann auch kühlen, also Verdünstungskälte.
Ja, leicht essen, viel trinken.
Aber ich finde, dieser Ventilator, der gefällt mir.
Weniger, wenn man ja dann gerade ein Bier trinkt.
Ich habe gelernt, dass Menschen so durchdrehen bei Hitze, weil der Körper wohl so beschäftigt ist, damit die Temperatur aufrecht zu erhalten, dass gewisse andere Funktionen, also das Sozialleben, so vernachlässigt werden.
Ich war zum Beispiel in einer Schwimmhalle am Sonntag, beziehungsweise habe ich es versucht.
Im Freibad oder drin?
Drin natürlich, weil es kalt ist.
Und da Leute in der Warteschlange durchgedreht sind.
Also sowieso ein interessanter Mix von Menschen.
Aber Also da hat einigen Leuten die Hitze schon nicht gut getan.
Es ist nicht Freibad, wo ihr sowieso Leute durchdreht, wo du in Berlin ja immer einen Ausweis jetzt mitführen musst.
Und in Halle habe ich gehört, da wird sogar ein Deutschtest gemacht.
Wenn du die nicht bestehst, darfst du gar nicht schreien.
Ja, aber dann kommt in Halle ja schon fast keiner mehr rein.
Also auch von den Deutschen.
Okay, ich weiß nicht, ob du Sätze gerade deklamieren musst.
Die Diografie in dem Hallenbad war ähnlich, wie man das in einem...
Freibad vermutet, aber die, die Stress gemacht haben und im schlechten Deutsch gepöbelt haben, waren nicht die, die man vermuten würde.
Bio-Deutsche?
Ja, ältere Bio-Deutsche.
Ich würde sagen auch so Grenze zur Debilität.
Okay, okay, okay.
Mich wundert es, wer bei diesem Wetter ins Hallen war.
Da ist es klimatisiert und kühles Wasser, aber es war natürlich entsprechend voll.
Welches Seil in Berlin in Norhofen?
Velodrom zum Beispiel.
Das ist ganz schön.
Gibt es 50 Meter Bahn?
Muss man aufpassen, dass man die richtige Bahn hat.
Ich war einfach in einem See in Lübars.
Da gibt es so einen schönen See, auch mit Freibad.
Auch da waren Menschen sehr komisch.
Bei der Lübarser Höhe.
Zu Corona bin ich ja immer durch Berlin gewandert.
Teilweise auch viele Stunden.
Und eine Wandlung hat mich bis zur Lübasa-Höhe gebracht auf jeden Fall.
20 Kilometer außerhalb von Berlin.
Oder vom Mittelpunkt von Berlin schon.
Ja, genau.
Da kann man langlaufen und da ist auch so ein Biobauer noch.
Aber ich komme ja von der Ostsee und ich finde alles, was ein See ist, nicht besonders erholsam.
Gerade bei dem Wetter auch ist es ja.
Mir hat heute jemand erzählt, dass sie an einem Strand war, wo wirklich Handtuch an Handtuch.
lag letztlich und so.
Meine Vorstellung von Erholung ist das nicht ganz.
Wobei es im Hallenbad natürlich auch nicht leere war.
Achso.
Hast du deine eigene Liege?
Nee, nee, nee, nee.
Das denk ich doch.
Da musst du auch.
Ach wohl, da sind Bademeister, die passen auf.
Aber da gibt es so Kreuzfahrtleute, die so Handtücher legen auf die Liegen, wenn sie früh genug reinkommen und direkt mal die blockieren.
Und da gibt es auch immer dieses, im Veloton gibt es auch dieses Babyschwimmbecken mit 40 Grad Wärme.
Das nimmt man dann nicht, oder?
Gibt es, glaube ich, auch, ja.
Ja, genau.
Aber gut.
Aber das würde ich vermuten, wenn es heiß draußen heißt, ist es nicht so besonders.
Aber ich finde, aber jetzt ist ja hoffentlich das Wetter, obwohl es war 7 Schläfer, war es so heiß.
Und es heißt ja, so wie 7 Schläfer, so kommen die nächsten Wochen.
Also könnte es noch länger heiß bleiben.
Ja, und vermutlich in den nächsten Jahren auch.
Okay, gut.
Du willst trotzdem nicht die Marke deines...
Also die kommen von Xiaomi, glaube ich.
Ich glaube, Smartme heißt die.
Ich weiß gar nicht, ob Xiaomi ist oder Smartme noch eine andere Marke ist.
Was hat der gekostet?
weiß ich nicht mehr aus dem Kopf, unter 200 Euro mit Sicherheit.
Wahrscheinlich unter 150 Euro.
Für mich ist auch, der Ventilator kann man super schlafen auch mit, aber meiner ist sehr laut.
Ich mache da immer Ohrstöpsel rein.
Das ist ja für die Ohrengesundheit dann ganz schlecht.
Ohrstöpsel ist schlecht für die Ohrngesundheit?
Warum?
Weil du zu viel Feuchtigkeit hast, die Selbstreinigung irgendwie kurz außer Kraft gesetzt wird und so weiter.
Ist glaube ich nicht so gesund.
Dann kauf dir lieber den leiseren Lüfter.
Vielleicht schicke ich dir meinen Amazon-Affiliate-Link doch nochmal rum und verdiene da noch drei Euro mit.
Das ist gut, dann schickst du es vorbei.
Können wir nicht schon ausstellen, war ein Scherz.
Aber auf jeden Fall haben wir jetzt noch hier schon mal angefangen mit Anti-Hitze-Tipps.
Und nun haben viele in ihr Depot vielleicht, die waren auch ein bisschen unruhig am Wochenende, wobei es jetzt hier am Wochenstart, wo wir aufnehmen, es hat sich ja wieder schon ein bisschen beruhigt, wieder mit dem Ausverkauf bei KI.
Vielleicht kannst du uns das Ganze mal einordnen, was da passiert.
In deinem eigenen Podcast Doppelgänger hast du ja das mit der Zinsthese argumentiert.
Da musste ich sagen, boah.
Ich fand eher, das ist so eine Return-on-Investment-Geschichte, die da irgendwie läuft.
Und die Leute fragen sich, wird das jemals irgendeinen Return abwerfen?
Aber warum ist das dann letzte Woche erst aufgefallen?
Also ich würde es nicht ausschließen.
Wie immer sind es viele Effekte, die eine Rolle spielen.
Ich glaube...
obwohl die Märkte das ja offensichtlich nicht wahrnehmen.
Die langfristigen Zinsen sind ja nicht gestiegen.
Die sind gefallen sogar.
Genau, man befürchtet aber trotzdem so ein bisschen, dass die Zinsen erhöht werden können, weil die Konjunktur überhitzt ist und die Inflation relativ hoch in den USA.
Aber du hast doch dann eine flachere Zinsstruktur und für die Berechnung DCF-Modelle nimmst du die langfristigen.
Und die sind ja, wenn jetzt Herr Walsh kommt und sagt so, übrigens, by the way, ich bin hier für...
stabiles Geld und ich bin für Inflation bekämpfen, dann hast du ja eher am Ende, sagst du, musst du vielleicht die kurzfristigen Zinsen annehmen, weil die langfristigen werden dann eher verankert sein und genau das hat man ja erlebt.
Deswegen frage ich mich so, hä, wieso soll das, hat man ja eher der Zins, der zum Diskontierungsfaktor genommen hat, ist ja eher niedriger.
Korrekt, ja.
Aber dann ist es doch eigentlich kein Zinsproblem, oder doch?
Also ich glaube, was auch eine Rolle spielt, ist, dass wir gerade wieder in einer Phase sind, wo KI wieder skeptischer gesehen wird.
Ich finde es auch gut, dass es immer Stimmen gibt, die mahnen und irgendwie 20 der letzten drei Crashes richtig vorausgesagt haben.
Das heißt, das spielt sicherlich eine Rolle, dass einzelne Player, zum Beispiel Micron, extrem hohe Margen haben, die dann wieder das Investitionskalkül der Hyperscaler.
verändern könnten oder KI insgesamt damit teurer wird, spielt eine Rolle, dass chinesische Modelle gerade aufkommen, die wiederum sehr günstig KI-Tokens produzieren können, spielt eine Rolle.
Also ich glaube, es ist so eine Mischung aus verschiedenen Effekten.
Aber wo würdest du jetzt die stärksten Übertreibungen da sehen?
Wenn ich mir beispielsweise die Hyperscaler angucke, die ja dies Jahr auch, minus 5 Prozent.
Und auch von den letzten Jahren, wenn du mal schaust, gab es ja erst die S&P 493, also die 493X.
Die waren wahnsinnige andere Performer.
Jetzt seit einem Jahr ungefähr laufen die wieder besser.
Es gleicht sich sogar an.
Also da würde ich sagen, wo ist da die Übertreibung?
Microsoft auf dem Stand von 2021.
Meta ist jetzt auch nicht so hoch.
Das kann man sagen, die investieren zu viel.
Der Cashflow, der da wegfließt, ist extrem.
Und vielleicht kommt die Kohle nie wieder rein.
dann würden sie halt irgendwann weniger investieren.
Dann würde der Cashflow dann wieder da sein.
Oder ich weiß nicht, würdest du da die Sache sehen?
Oder würdest du sagen, es ist das Micron-Problem, Marge von Minus auf Plus 85 und jetzt haben sie Investitionspläne in Südkorea angesagt, weiß ich nicht, SK Heinex und Samsung wollen ganz wahnsinnig viel investieren.
Aber so Schweinezyklus-mäßig auf der anderen Seite kann man sagen, die haben langfristige Abnahmeverträge jetzt geschlossen.
Also da würde ich jetzt auch nicht unbedingt eine Übertreibung, also Übertreibung vielleicht hoch bewertet, aber ist auch keine wahnsinnige Übertreibung.
Dann kann man vielleicht noch so ein paar Wetten bei, weiß ich nicht, Wörte, die kühlen oder irgendwelche Opto, Lumentum, die irgendwie das Plumbing im Rechenzentrum machen, wenn wenige Rechenzentren gebaut werden.
Vielleicht ist da die Wachstumsstrategie eine andere.
Ich weiß es nicht.
Wo würdest du stehen?
Ich sehe gar keine brutale Übertreibung.
Also man muss immer...
klar sein, dass Semiconductor-Businesses, also die ganzen Chip-Habs und so, dass das ein hochzyklisches Business ist und dass man, wenn man sie am Höhepunkt kauft, wobei er natürlich nie weiß, wo der ist, natürlich ein hohes Risiko, also das hätten wir vielleicht auch vor einem Jahr schon gesagt und dann haben sie sich nochmal vervierfacht oder so, also dass man die natürlich besser kauft, wenn es gerade schlecht läuft und dann auf den nächsten Zyklus warten kann.
Dieser Zyklus ist jetzt aber auch schon länger, als die normalerweise sind, das heißt, es sieht eher so aus, als wäre das ein super Zyklus, der auch lange anhalten könnte.
Aber ich meine, wir sehen wieder solche Exzesse, wenn man sich jetzt die SpaceX Valuation anschaut, was so an die Börse kommt.
Das ist eher Meme-Kram.
Aber das ist auch, sowas passiert natürlich in einem Hype.
Also ich will gar nicht das Wort Übertreibung oder Blase nutzen, aber so in einer sich bildenden Blase oder im Hype.
kommt es halt immer zu so typischen Phänomenen, dass wieder irgendwelche alten Money-Manager auftauchen oder diese Mega-IPOs, dass die Volatilität massiv steigt.
Also dass Aktien sich um 10, 20 Prozent hoch wieder runter oder runter und wieder hoch bewegen am nächsten Tag.
Das ist bei IPOs in China, wenn man sich das mal anschaut, für die Chip-Fabrikranten in China, da gibt es ja so eine neue Generation Meta-X und Moore-Threads, die so Chips herstellen.
Also das sind nochmal ganz andere Verhältnisse.
Die verzwanzigfachen sich in wenigen Wochen teilweise oder wachsen zumindest zehnfach.
Also da gibt es sicherlich Überträubung und man sieht schon, dass wir in einer heißen Zeit sind.
Aber mein Gefühl, das ist ein auf Erfahrung basierendes Bauchgefühl, niemand weiß das, aber ich fühle mich eher wie 1998 als wie im Jahr 2000.
Da ist man auch eine Verdreifachung.
Das könnte schon sein, ehrlich gesagt.
Und was du ja auch richtig sagst, es gibt Man kann es mal nicht alles an den Topf schmeißen, aber die Hyperscaler, wenn man sieht, was die eventuell für ein Megabusiness noch vor sich haben, sind sie vielleicht eigentlich fair bewertet.
Und gerade weil sie jetzt auch pausiert haben bei der Performance eine Weile.
Meta ist super günstig, gerade wenn man so möchte, an historischen Standards gemessen.
Ist aber auch das Unternehmen, was am wenigsten belegen kann, was sie mit ihren...
machen wollen, wobei wir ja gerade lernen, wir lernen ja gerade so, das Gute an Freien Märkten ist, dass selbst wenn ich irgendwie Kapazität überausgebaut habe und andere haben sie unterausgebaut.
Bei Gemini, die haben ja sogar ihre Kunden teilweise gedrosselt, weil sie nicht genug Kapazität haben.
Genau, und man sieht, Elon Musk baut ja jetzt eine Firma darauf, also SpaceX Umsatz wird sich von Sekunde von H1, 26 auf H2, 27, wahrscheinlich mehr als verdoppeln.
Und der absolute Großteil dieses Wachstums wird nur aus der Vermietung von Rechencenter kapaziert.
Nicht aus dem Starlink-Geschäft, nicht aus dem Rocket-Geschäft, auch nicht aus dem Grog-Geschäft oder X, sondern nur aus der Vermietung von Colossus.
Also von daher, im schlimmsten Fall könnte Meta ein Hyperscaler werden.
Aber ist das Business genauso geil?
Also würde man da genau die gleiche Bewertung, weil gerade wenn du SpaceX ansprichst und sagst, da war ja die KI-Fantasie die große, jetzt stellt man fest, gut, hatte man vorher schon Zweifel, ob die KI so toll ist, haben sie noch was zugekauft und dann dachte man, na, vielleicht kommt man da irgendwas hin und jetzt vermieten sie ihre Kapazitäten.
Das ist ja auch ein KI-Business, aber ein anderes.
Wahrscheinlich wird das nicht so hoch bewertet sein, oder?
Ich glaube, wenn so eine typische Neo-Cloud wie vorher Nibius oder CoreWeave jetzt XAI vielleicht dann Meta wäre, dann kommst du nicht ganz auf die Margen, die jetzt ein Amazon oder Google oder Microsoft hat, weil die noch so ein Software-Ökosystem da rumbauen.
Also die Margen kommen nicht nur aus der Vermietung von KI-Chips, sondern die Gebühren, die man dadurch, dass Kunden auch noch andere Services nutzen, einnimmt.
Also auf diese 30, 35 Prozent operative Marge kommt ein Kobi vielleicht nicht von heute auf morgen.
Und dann alle, die das jetzt nachmachen, auch nicht.
Also es wird ein profitables und schnell wachsendes Business sein.
Aber es ist längst nicht so attraktiv wie die Kerngeschäfte, Social Media oder Search Advertising bei Google.
die 90-prozentige Rohmargen haben, wenn man ganz ehrlich wäre.
Von daher, super attraktiv ist es nicht.
Aber also, wir haben Exzesse bei Bewertungen teilweise, aber ich würde sagen eher in einzelnen Titeln oder in der Supply Chain für Data Center natürlich.
Aber dass der gesamte Markt jetzt notorisch überpreist ist, gerade würde ich noch nicht sehen.
Ich würde auch nicht sagen, dass alles sportbillig ist.
Wenn jetzt Leute sagen, das ist hier gerade der Beginn einer ganz großen Phase und das sind alles noch Kaufkurse.
Da bin ich jetzt auch nicht.
Da muss man halt ein bisschen differenziert drauf gucken.
Ich glaube, kommen wir vielleicht später noch drauf.
Es gibt sicherlich Titel, die attraktiver wieder wirken inzwischen.
Und es gibt auch Einzelne, die eben relativ frei von irgendwelchen Finanzmetriken bewertet werden.
Jetzt sagen viele, okay, XAI ist dadurch, dass sie jetzt verkaufen, ihr Business schon aus dem Rennen eigentlich als ernsthafter KI-Anbieter ausgestiegen.
Und jetzt hat OpenAI...
wollen den Börsengang verschieben oder müssen verschieben oder vielleicht werden sie auch nie hinbekommen.
Und vielleicht stellen wir jetzt fest, dass die ersten KI-Modelle langsam aus dem Rennen aussteigen und dass wir dann doch Überkapazitäten haben.
Das wäre auch eine These.
Würdest du der irgendwas abgewinnen oder würdest du sagen, nee, nee?
Nee, dezidiert würde ich sagen, nein.
Also deine Beobachtungen stimmen bestimmt.
Also ich würde auch sagen, dass XCI erst mal kein führendes Modell mehr entwickelt hat.
Aber sie machen das gleiche wie die Chinesen.
Also sie versuchen auf proprietären Modellen quasi abzuspicken und daraus also das, was die Chinesen mit Open Source machen.
machen sie, um ihr kommerzielles Modell zu bauen.
Also Grog, der Nutzt-Dann-G-Chatbot, der uns alle vor der WoK-KI retten soll.
Also Elon Musk hat ja keinen Hehl daraus gemacht, wie schlimm er es findet, dass Google und Entropic irgendwie große Marktanteile haben, weil das ja WoK-KI ist.
Und ausgerechnet auf diesen Modellen hat er ja Grog trainiert, hat sich inzwischen rausgestellt in dem Verfahren gegen OpenAI.
Das heißt, es kann immer noch sein, dass sie irgendwie ein nächstes gutes GROG-Modell bauen.
Ich würde es gar nicht ausschließen.
Aber Fakt ist, sie haben keinen Erfolg am Markt.
Das Grundproblem, warum Elon Musk das machen muss, ist ja, dass die Datacenter quasi nicht genutzt werden ausreichend.
Dass er sie auch nicht mit Training selber auslasten kann, weil dann müsste er die Kosten alle selber tragen.
Das heißt, der Markt will das Produkt GROG einfach nicht.
Das ist nicht meine Meinung, sondern das sagen ja die Fakten.
Entropic wird sehnfacht.
Seinen Umsatz hier und hier und XAI ist um 12,5% gewachsen.
Also das ist beschämend, wenn man überlegt, wie viel Rückenwind der KI-Markt gerade hat.
Also die Beobachtung teile ich.
Dass Player aus dem Rennen aussteigen, das war ja schon immer so nach und nach.
Die europäischen Aleph Alpha zuerst.
Mistral hat eigentlich auch schon keine Kehrtwende, aber so eine Anpassung der Strategie gemacht.
Kohir geht so ein bisschen in eine ähnliche Richtung gerade, die Aleph Alpha gekauft haben.
Ich glaube, das gehört auch ganz normal dazu.
Aber das heißt für mich nicht, dass deswegen weniger Utilization, weniger Nutzung von KI kommen wird.
Im Gegenteil, nämlich die Modelle, die sich durchsetzen, wie Antropic, die wachsen halt wie Unkraut.
Zumindest schaut man sich die derzeitigen Daten an.
Plus die Open-Source-Modelle aus China sind super populär, wachsen auch unheimlich schnell in der Adoption.
Und selbst wenn jetzt der Zustand eintritt, dass eben ganz viele Leute zusätzlich Open-Source nutzen, dann lässt sich im Moment noch gar nicht beweisen, dass das den Umsätzen der kommerziellen Modellen schadet.
Also in diesem Umfeld, wo Open Source so stark wird und wo 80 Prozent der Startups schon chinesische Modelle nutzen aus Kostengründen, wächst Anthropic trotzdem, Faktor 10, weil sie vom Gesamtsystem oder vom Operating System was bauen, was Kunden derzeit noch bevorzugen.
Das neue Codex-Modell oder der Codex-Agent zusammen mit dem letzten OpenAI-Modell funktioniert auch sehr gut.
Für OpenAI.
Insofern glaube ich, selbst wenn das jetzt die Hälfte des Markts Open Source wird, kann das immer noch heißen, dass dadurch die Gesamtdurchdringung von KI sogar befördert wird.
Und das würde am Ende auch den kommerziellen Anbietern helfen.
Insofern bin ich, was das angeht, relativ optimistisch.
Also solange man sich da nicht selbst ein Bein stellt, glaube ich deswegen, dass eigentlich wieder noch zwei, drei gute Jahre.
vor uns haben, aber die USA tun ja gerade alles, um ihre eigenen Fehler zu schaden.
Gut, aber am Ende werden sie wahrscheinlich trotzdem der Sieger sein und Europa wird schlecht darstellen, aber da können wir gleich noch darüber reden, was das für folgt.
Am Montag, wo wir ja aufzeichnen, den Podcast, hast du ja auch bei LinkedIn einen Post zugemacht, der sehr dystopisch klagt, was Europa anbetrifft, dass wir nur die negativen Effekte abbekommen und die positiven.
leider wieder nach Amerika laufen und nicht zu uns.
Aber da kommen wir gleich darüber sprechen.
Trotzdem nochmal diese Bewertungssachen.
Da hat ja Sascha Pallenberg geschrieben, wird ja auch bekannt sein.
Time Magazine Person of the Year 2006.
So bezeichnet er sich selbst und hat auch gleich unter seinen Post drunter geschrieben.
Das wird sehr gut altern, diesen Post, den er schreibt.
Ich finde, wenn Leute das drunter schreiben, habe ich immer so ein bisschen Skepsis.
Aber er schreibt, ich würde mal die Argumente hier bringen, und vier Konzerne viermal so viel investieren wie 21 US-Industrieriesen zusammen.
Investitionen in IT-Software, nur 4% der US-Wirtschaftsleistung machen sie aus, aber es stehen für 92% des Wachstums.
Bis zu drei Viertel der eingekündigten Kapazitäten nur auf dem Papier existieren und der Umsatz der Branche sich in dreieinhalb Jahren verzehnfachen muss.
Und dann sagt er noch, weil natürlich auch er die Relevanz für den normalen Bürger noch sichtbar machen will.
dass das Problem ist, dass diese Blase global ist und auch über eure Altersvorsorge gestülpt wurde mit den entsprechenden Auswirkungen von, falls brauchen wir nicht mehr sprechen, dieser Wahnsinn sich in Luft auflöst.
So, und jetzt sag mal all den Menschen, die jetzt ihre Altersvorsorge vielleicht im MSCI World haben oder im FUZI All World, jetzt in Pallenberg lesen, diese Zahlen hören und sagen so, er hat den Leuten gesagt, sie sollten sich einen Tee aufgießen oder einen Spa-Soundtrack noch anmachen, wenn sie das lesen.
Ich hätte ja andere Ideen, vielleicht mit Fakten mal kommen.
Was hast du da, was könntest du dem Guten mal mitsteigen?
Also ich stimme immer mal wieder ein Ding überein, die Sascha Pallenberg schreibt.
Hier wäre ich jetzt eher nicht seiner Meinung, ehrlich gesagt.
Also wo er recht hat, ist natürlich, dass wir alle zwangsläufig zu KI-Wagniskapitalgebern werden, gerade dadurch, dass diese Firmen alle in die großen Indizes einziehen werden, so wie es bei SpaceX jetzt schon teilweise passiert ist.
Das Gleiche wird für Antropic gelten.
OpenAI können wir gleich nochmal drüber sprechen, über den Börsengang.
Aber das gehört ja auch dazu, wenn man Chancen gleich verteilen will und diversifizieren will, dann gehört eben auch dazu, dass man sämtliche Risiken mitträgt.
Also es wäre blöd jetzt, weil man das für risikobehaftet hält, das aus den Indizes auszuschließen, weil dann würde man für den Fall, dass das eben die größte Industrie der Zukunft wird, davon wieder die Leute, die diversifiziert investieren wollen, auszuschließen, würde ja...
dem Gesamtkonzept nicht helfen.
Außerdem kann Sascha ja einfach in Europa investieren.
Nimm einfach einen Stocks 600 ETF oder einen Euro Stocks 50 oder was auch immer.
Da hat er, glaube ich, kein Risiko, dass er irgendwie eine dieser KI-Geschichten hat.
Da muss er keinen Tee aufbrühen.
Genau, das wäre auch noch eine Möglichkeit.
Ansonsten dieser Vergleich, dass vier Firmen mehr investieren als 21 Industriegiganten, finde ich ein bisschen willkürlich herbeigezogen.
Das muss ja nichts heißen.
Du hast ja auch in den USA Deindustrialisierung, also irgendwelche Industriegiganten, ich weiß gar nicht, um wen es da geht, sollst du jetzt weniger investieren.
Ich weiß nicht, wie das jetzt zielführend in der Analyse ist, ehrlich gesagt.
Natürlich sind das Mega-Investitionen, die die großen Hyperscaler gerade machen, aber basierend auf dem Geschäftsmodell, was dahinter steht, was ja nachweislich zu funktionieren scheint, zumindest auf den derzeitigen Levels.
Ob es dann, wenn man die Kapazitäten verdoppelt hat, immer noch so gut funktioniert, wird man sehen.
Aber man muss ja so ein bisschen auf Basis der Faktenlage bleiben.
Und auch wenn man sagt, der Umsatz muss sich jetzt in dreieinhalb Jahren verzehnfachen, das heißt ja nur, dass er sich verdoppeln muss jedes Jahr, oder?
Du kommst von zwei auf vier auf acht, noch ein halbes Jahr, dann musst du bei zehn.
Also ich meine, ein Shoppix-Umsatz hat sich verzehnfacht dieses Jahr.
Das wird er jetzt nicht nochmal tun.
Aber eine Verdopplung des Umsatzes bei KI, sagen Tokenproduktion oder KI-Dienstleistung.
Ich halte das auf die nächsten vier Jahre gesehen alles andere als für ausgeschlossen.
Im Gegenteil, ich kann mir das gut vorstellen, ehrlich gesagt.
Das heißt nicht, dass es nur so kommen kann.
Es können alle möglichen Probleme kommen.
Ein wichtiger Punkt, den er anspricht, ist, was war sein Sekunde?
Ein Risiko spricht er an, worüber wir noch nicht gerettet haben.
Ich kann jetzt mal, welche Argumente er hat.
Also, dass die Firmen so viel investieren wie ein, das ist kein Problem.
Dann Software macht nur 4% der US-Wirtschaftsleistung aus, aber steht für 92% des Wachstums.
Und drei Viertel der anekündigen Kapazitäten existieren bisher nur auf dem Papier und sind halt nicht umgesetzt worden, weil möglicherweise gibt es Energieengpässe oder irgendwas.
Dass diese Projekte alle verzögert sind, ist natürlich ein Problem, aber dann würde es ja zu den Investitionen auch gar nicht kommen.
Die Gefahr, die ich sehe, ist natürlich schon, dass die Projekte immer teurer werden.
Also es werden weniger Datacenter gebaut und fast das gleiche Geld verbraucht.
Und dafür ist Micron dann eben ein gutes Beispiel, dass du für den gleichen Shop-Chip einfach irgendwie das Doppelte, Dreifache, Vierfache zahlst, weil da so nachgefragt wurde.
Und dadurch steigen die Investitionskosten, aber der Output nicht zwangsläufig.
Wobei, ich meine, dafür gibt es ja Märkte, um das zu pricen.
Und solange die Nachfrage nach, also man sieht ja auch, dass die Nachfrage nach KI-Dienstleistung wiederum so hoch ist, dass alle so eine Art Load-Balancing machen müssen oder sagen, wie nennt man das?
Begrenzung.
Jeder kriegt halt, du kriegst das, du kriegst das.
Rationierung ist das Wort.
Also es gab diese Woche gerade einen Artikel, dass Google die Kapazitäten von Meta beschränkt hat.
Meta hat Gemini, also Googles Modell genutzt.
Google konnte ihnen aber nicht mehr genug oder wollte ihnen nicht mehr genug Ressourcen zur Verfügung stellen.
Wir wissen, dass Entropic regelmäßig an Limits kommt, aber auch OpenAI und Google selber sehr achtsam sein muss mit den Ressourcen.
Insofern...
Merkt ihr, jeder hat auch die Modelle benutzt.
Also mir kommt das regelmäßig, fällt es mir mal auf, da hängt es da mal wieder, hängt es dort.
Und ich frage mich immer, was ist denn die Grundhypothese, dass Leute jetzt aufhören werden, KI zu nutzen oder aufhören dafür zu bezahlen?
Also im Moment ist es noch so, dass gerade bei JetGPT 95 Prozent, also 19 von 20 Nutzer nicht dafür zahlen.
Bei Entropic ist der Anteil aber schon viel höher zum Beispiel bei Claude, der dafür zahlt.
Und ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass mindestens die Hälfte der Leute, die für Claude zahlen, Um keinen Preis der Welt, also was heißt um keinen Preis, aber selbst wenn es jetzt doppelt so teuer wäre, würden die das nicht liegen lassen, weil, also ich persönlich merke das in meiner Arbeit, ich möchte auf KI nicht wieder verzichten.
Ich auch nicht.
Und ich wäre bereit, also wenn das 500 Euro im Monat, ich gebe jetzt vielleicht für die drei, vier Pakete so 500 Euro im Monat aus, wenn das jetzt 1000 wären oder 2000.
Würdest du es auch bezahlen?
Für mich persönlich, ich bin jetzt auch nicht so blöd zu denken, dass diese Einsatzstichprobe für jeden gilt, aber für mich persönlich, ich würde mehr dafür zahlen auch und ich möchte es vor allen Dingen nicht.
wieder abgeben und ich glaube, ganz viele Leute denken so und bloß, weil der Uber-CEO gesagt hat, quasi...
Der war gerade schon am Einbruch.
Das ist aber auch so ein Zeichen für die Stimmung, diese angehende Blase, die wir gerade haben, dass der Markt, ich habe es bei uns im Podcast fickrig genannt, das war bei uns aus dem Sport, wenn man so hibbelig ist und deswegen Fehler macht oder die Grundstimmung so aufgeheizt ist, da reicht dann eine Äußerung, die eigentlich anekdotisch ist, Klar, das können andere auch nachvollziehen.
Die Diskussion gibt es auch in anderen Unternehmen, das ist mir auch klar.
Aber die Diskussion, die ich nicht höre, ist, dass irgendjemand sagt, geh mir weg mit dieser KI, ich möchte die nicht mehr nutzen oder ich höre jetzt auch dafür zu zahlen.
Das ist einfach nicht das, was man aus den Unternehmen hört, was man an den Umsatzzahlen sieht oder was Leute einem anekdotisch berichten.
Insofern bin ich nicht so skeptisch.
Auch wenn, wie gesagt, ich habe Respekt für Leute, die mahnen und die versuchen, da zu zeigen, was auch die Probleme sind.
Aber was ich vor allen Dingen im letzten Jahr beobachtet habe, ist, dass die Leute, die früher mal, ich würde sagen, gute kritische Stimmen waren, so Gary Marcus zum Beispiel, oder Ed Citrin, der auch teilweise jetzt wieder ein paar gute Reports geschrieben hat, aber dass die in der Argumentation immer faktenferner eigentlich argumentieren und fast so ein bisschen ideologisch vorgehen.
Also Ed Citrin ist ein Ideologe, ja.
Ja, würde ich sagen.
Der hat ja keine Fakten mehr.
Er versucht welche hinzuzuziehen, aber es ist halt höchst selektiv.
Da wird dann wieder oft Den Uber-CEO verwiesen oder so.
Also du kannst ja nicht sagen, eine Firma verzehnfacht hier einen Umsatz und gleichzeitig behaupten, niemand will diese Dienstleistung haben.
Oder die sind alle zu blöd.
Jemand hat das, das ist nicht mein Beispiel, aber ich nehme es gerne, weil es so gut ist.
Jemand hat das mit den 2000er Jahren verglichen mit den Leuten, die irgendwie für SMS-Nachrichten 500 Euro im Monat ausgegeben haben oder D-Mark wahrscheinlich damals noch.
Da wussten wir halt auch noch nicht, wie man damit richtig umgeht.
Und dann sind die Preise gesunken.
Trotzdem haben Leute aber mehr SMS geschrieben.
Dann gab es MMS.
Genau, also wir kommen da und neue Mehrwertdienstleistungen und so weiter.
Also ich bin da nicht irgendwie heilloser Tech-Optimist, aber mir fällt es jetzt schwer, eine These nachzuvollziehen, wo wir sagen, dieses ganze KI-Ding ist nutzlos, platzt oder wir investieren da zu viel.
Ich schreibe doch nicht einem Unternehmen vor, was Google jetzt zum Beispiel die schnellstwachsende Cloud-Plattform, 63% Wachstum bei...
Bei einem Unternehmen, was so alt wie Google ist, nähert sich glaube ich 30-35% operativer Marge in der Cloud-Plattform.
Der CFO soll ich jetzt sagen, du kannst nicht noch mehr investieren.
Also andersrum, ich würde das Aktionär klagen, wenn die sagt, wir investieren da nicht weiter.
Wir machen Aktienrückkauf.
Selbst die großen, du hast auch gerade erwähnt, die großen Chipfirmen in Südkorea, die weigern sich ja normalerweise zu schnell auszubauen.
TSMC könnte man auch nehmen, weil sie wissen, irgendwann kommt wieder ein Downcycle und dann möchten sie nicht leerstehende Fabriken haben.
Aber selbst die werden jetzt 1,3 Billionen US-Dollar zusammen mit dem südkoreanischen Staat investieren, weil sie überzeugt sind, dass die Nachfrage anhalten wird.
Also, die können trotzdem alle falsch liegen, natürlich, aber ich halte es derzeit nicht für wahrscheinlich.
Auch wenn wir eine Überhitzung haben, was die Preise angeht für Chips, also für die ganzen Grundbausteine der Technologie.
Auch wenn die Preise für KI-Nutzung bestimmt nochmal günstiger werden.
Gleichzeitig werden wir so viel mehr davon nutzen und so viel mehr automatisiert im Hintergrund nutzen, dass ich da glaube, es wird weiter Nachfrage.
Und ich hatte gerade noch angedeutet, OpenAI, du hast schon angedeutet, ich habe in einem Newsletter letzte Woche geschrieben, dass ich glaube eigentlich, dass man hat angekündigt, dass das IPO von OpenAI, dass man Sam Altman aus den Beraterkreisen nahegelegt hat, das vielleicht so ein bisschen langsamer angehen zu lassen und eher an 2027 zu denken.
Das gehört, glaube ich, auch so ein bisschen zu der Skepsis gerade, die wir ganz am Anfang besprochen haben dazu, warum die Aktien nicht so laufen.
Und im Fall von OpenAI glaube ich, dass das schon heißen könnte.
Nicht, dass das sicher wäre, aber ein Szenario ist schon, dass OpenAI es gar nicht mehr an die Börse schafft, weil von den Zahlen her ist es so, auch das habe ich so im Podcast oder in den letzten Newslettern versucht, irgendwie anhaltend von Zahlen nachzuweisen, dass es schon sehr, sehr aussieht, als wenn OpenAI große Teile des B2B-Markts, Enterprise-Markt, also mit großen Unternehmen an Entropic verliert.
dass sie aber auch den Consumer-Markt, also so wie die meisten Leute ChatGPT nutzen, eigentlich nur an Google verlieren können, weil Google einfach die viel bessere Kostenstruktur hat mit ihren eigenen TPU-Chips.
Sie haben schon den Kundenzugang.
Sie haben, wie gesagt, eigene Hardware.
Aber ist Google eine EINutzung?
Weil ich kann es ja bei meinen Kindern immer sehr gut sehen.
Googelt man, dann hat man ja automatisch Gemini drin.
Oder nutzt man, ich nutze Chat-Abi, wie die Kinder dann immer sagen und fragen die AI.
Und AI-Fragen ist bei ihnen immer noch Open AI.
Und Googlen ist Googlen.
Das ist aber eigentlich auch ja schon AI.
Meine These ist, Menschen denken nicht so darüber nach, ob es jetzt AI ist oder nicht, sondern die wollen eine Antwortmaschine und die merken selber, dass Google als Antwortmaschine immer besser wird.
Und Leute, die, also.
80 Prozent der Weltbevölkerung haben ja noch nie KI genutzt.
Und die wären über Google KI das erste.
Oder viele davon wären über Google, die das erste Mal KI nutzen.
Wenn du lernst, dass der Umweg über ChatGPT relativ unnötig ist und dass du mit den AI-Overviews, die automatisch kommen, oder dem AI-Mode bei Google, den du selber anwählen kannst, da ähnliche Ergebnisse bekommst.
Und die meisten Leute brauchen ja auch nicht die super crazy Use Cases, sondern die wollen halt dann doch nur ein schlaueres Google haben.
Und die Gemini-App, was ja aktive Nachfrage ist oder relativ aktive Nachfrage, ist glaube ich so bei, also was war die letzte Zahl, 28% Marktanteil schon.
Was ist OpenAI?
OpenAI ist bei 46, also die nähern sich denen.
Und jetzt musst du aber draufrechnen den AI-Mode.
Ich bin auf Google, aber nutzt das KI-Fischer.
Das sind eine Milliarde Nutzer, die das machen.
Ein paar davon probieren auch nur aus, ist mir auch klar.
Aber eine Milliarde.
Und dann gibt es eben die, die in Google automatisch KI bekommen, ob sie wollen oder nicht.
Das sind zweieinhalb Milliarden Nutzer.
Und das im Vergleich zu JGPT ist dann doch relativ viel wichtiger.
Aber JGPT ist trotzdem besser geworden.
Dem Standardnutzer ist das vollkommen egal.
Gemini hat so viel nachgelassen relativ gesehen.
Ja, da kommt ja auch bald wieder Neues raus.
Wahrscheinlich, klar.
Mir ist nur aufgefallen, dass die wirklich aufgeholt haben.
Irgendwann geht es ja doch auch um BWL.
Und dann muss man sagen, die OpenAI-Investoren können das nicht auf Dauer subventionieren.
Weil sie müssen sich die Chips entweder teuer...
mieten oder selber bauen in Datacentern.
Machen sie ja schon eigene Chips.
Das ist ja schon der Versuch, das ein bisschen attraktiver zu gestalten, den Return-on-Investment.
Genau, weil sie das natürlich auch gelernt haben.
Die sehen, dass Google vor zehn Jahren angefangen hat, eigene Chips zu bauen, um einen Kostenvorteil zu haben, was super smart war.
Deswegen baut OpenAI jetzt ihre eigenen Inferenz-Chips.
Das wird aber relativ spät kommen wahrscheinlich, also in anderthalb Jahren, zwei Jahren vielleicht.
Und Google hat halt ein Werbemodell, mit denen sie KI kostenlos anbieten kann.
Das hat OpenAI noch nicht.
Sie haben es versucht, aber es lief nicht so erfolgreich.
Insofern glaube ich, dass sie Consumer verlieren.
Und jetzt gibt es noch einen dritten wichtigen Markt.
Das sind so die Professional User.
Da würde ich jetzt dich oder mich zum Beispiel einordnen.
Das heißt, wir sind kein Enterprise.
Wir sind aber auch nicht Consumer, sondern wir sind bereit für KI Geld auszugeben und empfangen da auch Nutzen draus.
Und da sieht man eigentlich auch schon, da gab es neue Daten von Ich habe vergessen, wie das Institut dir das erhoben hat.
Haben wir im letzten Podcast erwähnt, wen das interessiert.
Aber die haben quasi gefunden, dass von diesem Professional-Markt, also Leute, die bereit sind, irgendwas zwischen 20 und 200 Dollar im Monat zu zahlen dafür, dass die auch ganz viel zu Claude gehen inzwischen.
Ich habe beides.
Ich finde beides.
Ich habe auch beides.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Also ich mache zum Beispiel so.
Ich habe für lange Analyse-Tasks nämlich ganz viel Claude und für Visualisierung.
Stimmt, Visualisierung ist gut.
Die machen gute Präsentationen.
Das sieht wirklich sehr schön aus.
Ja, und Graphen und so, die man auch als HTML sofort verwenden kann.
Das sieht großartig aus, ja.
Ich will aber nicht ständig das Modell wechseln.
Deswegen habe ich zum Beispiel in einem weiteren Tab Gemini Flash offen.
Das ist, glaube ich, sogar kostenlos.
Ich weiß nicht, also ich habe einen Pro-Account, aber es ist, glaube ich, kostenlos.
Da kann ich halt, diese super schnelle Antwort hole ich mir halt von Google Gemini oft, weil der Vorteil bei Gemini ist, dass sie Live-Zugriff aufs Web haben, was bei allen anderen so ein bisschen beschränkt ist.
Also Google sieht natürlich viel mehr Daten und Webseiten als alle anderen.
Es gibt auch Sachen für Image-Generierung, nämlich viel lieber ChatGPT zum Beispiel.
Wenn ich was wirklich kontrovers von mehreren Seiten beleuchten will, nehme ich auch gern Grog dafür, weil es das ein bisschen besser kann.
Gebe ich auch gern zu.
Also ich habe da gar keine so harte Präferenz für ein Modell.
Aber ich sehe nicht, welchen dieser Märkte OpenAI im Moment gewinnt, ehrlich gesagt.
Sie sind in allen drin, sie machen in allen Umsätze, die steigen vielleicht noch moderat, aber längst nicht so schnell wie die Marktführer Google oder Entropic.
Und deswegen, glaube ich, wird es schwer, diesen IPO überhaupt durchzuziehen.
Genau, da werde ich fragen, wenn der IPO nicht stattfindet, heißt das dann, die sind aus dem Rennen?
Oder zu sagen, da werden sie halt privat weitermachen und machen halt so eine Alf-Alpha und machen dann irgendwie so eine Nummer draus.
Das ist so, als wenn du fragst, ist das Internet untergegangen, weil Yahoo nicht mehr die große Suchmaschine war.
Yahoo war halt lange vor Google da, aber Google hat das bessere Produkt gebaut und Entropic wäre jetzt in diesem Fall Google und ChatGPT ist das Yahoo.
Vielleicht, wir werden sehen, oder das MySpace und dann ist Entropic das Facebook, wie auch immer man es sehen möchte.
Und ich will auch sagen, das kann sich jederzeit noch ändern.
Ich würde Open AI jetzt auch nicht per se abschreiben, aber ich glaube, es gibt ein Szenario, was nicht unwahrscheinlich ist, dass sie durch ihre Defokussierung, die sie in den letzten 18 Monaten gehabt haben, viele Teilmärkte verloren haben oder zumindest nicht so schnell wachsen, wie die Märkte insgesamt wachsen.
Jetzt sind trotzdem von Google DeepMind, ist auch jemand zu Open AI gegangen.
Also es ist ja nicht nur, die sind nicht alle zu Antropik gegangen, sondern es war, ich glaube, eine...
Von den vielen, die jetzt gegangen sind, von den wirklichen Big Shots, sind auch zu...
Also irgendwas müssen die ja noch haben.
Oder vielleicht haben sie auch am meisten geboten, aber dann hättest du ja auch möglicherweise da bei Google mal zum Chef gehen können und sagen können, hey, fünf Euro mehr, dann bleibe ich auch.
Also irgendwas muss es ja doch noch geben.
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Unser heutiger Werbepartner ist Armed Angels.
Und das passt, ein heißer Sommer, da brauchen wir coole T-Shirts, damit auch du, J.P.
jetzt mal was Ordentliches zum Anziehen hast.
Trägst du überhaupt T-Shirts, Stefna?
Ich sehe dich immer nur mit Anzug und Krawatte.
Aber stimmt, ein guter Sommer beginnt mit einem guten T-Shirt.
Eins, der sitzt, sich gut anfühlt und die nach zwei Runden Waschmaschine einfach schlapp macht.
Klar bin ich privat auch léger unterwegs.
Im Sommer mag ich leicht und luftig.
Bei Armed Angels wäre ich also eher der Leinentyp, Leinenhemd dazu, eine lässige Jeansshorts.
Ich bin ja eher der rosa Typ.
Rosa T-Shirt, rosa Polo-Shirt.
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Chapitz kann ja kein Mensch richtig schreiben.
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Ende August ist ja dann auch der Sommer vorbei.
Armed Angels, Sommer Essentials mit klarer Haltung.
Wenn man sich netto die Effekte anschaut, dann ist es schon so, dass von den Top-Researchern die Leute eher zu Entropic gehen tendenziell.
Also man kann die Bewegung ja so netto aus.
Sicherlich gibt es auch einzelne, die wieder zurückgehen.
Irgendwie wird auch XAI noch Leute herholen, die dort anfangen zu arbeiten.
Aber der größere Trend gerade ist, dass Insta-Leute von Google zum Beispiel für zu Entropic gehen, was ja interessant ist.
Weil man muss sich vorstellen, jeder, der AI-Researcher ist heutzutage, ist eigentlich Multimillionär, zumindest auf dem Papier.
Das heißt, Geld spielt, man würde vermuten, vielleicht auch eine untergeordnete Rolle.
Aber vielleicht hat man das Gefühl, Biontropic sozusagen entweder beim Gewinner unterwegs zu sein oder an spannenderen Sachen zu arbeiten.
Spannender Mitarbeiter, die anderen Mitleute zu haben.
Du gehst ja auch zu einem Unternehmen, weil du geile Kollegen hast.
Es geht auch um persönliche Netzwerke.
Vielleicht hat die Freundin oder Freunde angefangen zu arbeiten.
Alter Unikumpel ist da.
Das kann auch eine Rolle spielen.
Und ich meine, bei Google DeepMind gibt es natürlich auch super spannende Projekte, also woran die alles arbeiten, Life Science und was weiß ich.
Aber sei entgebig zu bürokratisch, sei zu, keine Ahnung, was da für Argumente immer gibt, warum man da die Kultur hat.
Wenn man die Leute über Entropic reden hört, dann hört man über die Kultur eigentlich, zumindest bisher, das kann sich auch jederzeit ändern, aber die Kultur wird zumindest nach außen.
Und bei einem Unternehmen von der Größe Entropic hat auch 5000 Mitarbeiter.
Wenn da was nicht stimmt, dann dringt das eigentlich schnell nach außen.
Das sieht man gerade bei Meta, wie viele Leute da so, dass jede Zeitschrift eigentlich ständig Insiderberichte bekommt.
Leute geben gesamte Meetings irgendwie in Audioformen der Presse weiter.
Das sagt auch viel über die Kultur, würde ich sagen.
Bei Entropic passiert das nicht.
Da kriegst du wenig Informationen von innen und die Leute scheinen zufrieden zu sein und sich irgendwie committed zu der Vision und Mission zu fühlen.
Das ist mein Eindruck.
Jetzt hast du Meta schon angesprochen.
Die hatten ja auch mal kurzzeitig mal wieder ein Modell am Start, aber irgendwie.
Ja, dieses Guacamole oder wie hieß das?
Nee, Avocado.
Wie hieß denn das?
Jalapeno?
Nee, das war alles.
Das hat man schon wieder vergessen.
Ja, also Meta kann KI selber ein bisschen nutzen, um ihr eigenes Produkt besser zu machen natürlich.
Die haben auch ein Abo jetzt.
Und sie können das Gleiche machen, was Google macht.
Also den Leuten das mehr oder weniger kostenlos unterjubeln.
Also jede Meta-Suche ist inzwischen gleichzeitig auch eine AI-Suche wie bei Google.
Die versuchen das natürlich ähnlich zu machen.
Und über WhatsApp so eine Art AI-Buddy dir zur Verfügung zu stellen.
Muse, Spark.
Ach genau, Muse Spark ist richtig.
Ja, guck dir.
So über WhatsApp so eine Art AI-Buddy dir zur Verfügung zu stellen, ist natürlich eigentlich auf dem Papier auch erstmal interessant.
Wobei es in der EU natürlich nach Digital Markets Act verboten wäre oder untersagt ist, weil es natürlich...
Das ist doch nicht klug.
Ich nehme WhatsApp, kriege immer noch Sprachnachrichten und denke mir so, das hat mittlerweile sogar mein iPhone, kriegt das hin, dass Sprachnachrichten direkt transkribiert werden und mir zusammengefasst werden.
Das kriegen die immer noch nicht hin bei WhatsApp.
Und ich ärgere mich immer über Sprachnachrichten.
Also wenn ihr hier zuhört mit einer WhatsApp-Lage, Sprachnachrichten höre ich nicht.
Aber wenn die mir umgewandelt würden, das tut es nicht.
Ich frage mich, wozu hat der Markt so viel Kohle investiert, damit er nicht mal das hinkriegt?
Vielleicht braucht es irgendein Start-up, was das macht und dann kopiert er es.
Die eigene Produktentwicklung ist ja nicht so stark.
Aber die sind, da wird es zu sagen, Meta ist aus dem Rennen ganz raus?
Die haben ja auch viel Geld investiert, haben auch kluge Leute geheirat.
Sie haben noch was unheimlich Wichtiges, das ist Distribution.
Also, dass sie dreieinhalb Milliarden Nutzer haben.
Und wie gesagt, die...
Allermeisten Menschen, denen ist eigentlich egal, ob sie KI nutzen oder nicht, die wollen Produkte, die besser funktionieren.
Und wenn Meta es schafft, quasi KI-Use-Cases in den eigenen Produkten zu verankern, kann das schon noch spannend werden.
Und vielleicht schafft es auch damit, Geld zu verdienen und die Werbung noch besser zu machen.
Man kann irgendwie Leuten so virtuelle Influencer in die Feeds spielen, die statt Displaywerbung quasi kleine Avatare zeigen, die mich bequatschen, irgendwas zu kaufen.
gibt es bestimmt Möglichkeiten noch.
Oder politische Werbung machen.
Parteienwerbung, Leute beeinflussen.
Also was man Meta ja zuschreiben muss, dass sie unheimlich gute Akquisiteure sind.
Vielleicht kaufen sie auch wirklich eine der wichtigen Apps.
Also hätte Meta nicht vielleicht so ein Open Claw oder so kaufen sollen.
Sie haben ja sehr früh WhatsApp und Instagram sehr günstig gekauft, was hervorragende Investitionen waren im Nachhinein.
Und vielleicht schafften sie auch das nochmal, dass sie irgendein junges Team kaufen.
Das haben sie auch versucht mit Scale.ai und anderen inzwischen.
Vielleicht gelingt ihnen das nochmal, dass sie was bauen, wo sie dann mithilfe ihrer eigenen Lösung oder ihrer eigenen Reichweite stark unterstützen können.
Sie versuchen das ja gerade bei Prediction Markets nochmal mit Arena.
Die bauen ja eine eigene Prediction Markets App jetzt.
Aber ohne Geld.
Können die Leute, ist ohne Geld ein Prediction Markets genauso gut wie einer, wo du Skin in the Game hast?
Das habe ich nicht sofort gefragt.
man würde schon irgendwie das Geld reinpacken.
Also wenn die ganze...
Ja, angeblich soll es ja ohne Geld sein.
Und du siehst irgendwie, du siehst deine Bros oder Hallen sich bei Meta über irgendwas und dann machst du gleich eine Wette unten dran und sagst, wette mal so und dann ist es aber eher, dass du nicht 5 Euro einsetzen musst, sondern du sagst einfach aus dem Bauchgefühl raus, ja so oder so.
Aber die Logik, warum Prediction Markets funktionieren, ist ja, weil man mit Geld wettet.
Also man packt Geld hinter seinen Mund.
Ich weiß nicht, warum sie es angeht.
Das ist eine schlechte Übersetzung für den englischen Idiom.
Put your money, wer your mouse ist.
Ich glaube schon, dass man irgendwie versuchen wird, da entweder Krypto oder Echtgeld mit reinzubekommen.
Also ansonsten gibt es ja keinen Grund, da seine Meinung abzugeben.
Vielleicht, was man auch sagen muss, ist, der sekundäre Nutzen für Meta ist natürlich, dass ich ganz viel nochmal über meine Nutzer erfahre.
Also je nachdem, wie Leute da abstimmen.
Kriege ich natürlich auch wieder so ein kleines Psychogramm.
Aber ich weiß gar nicht, ob das noch so viele gute zusätzliche Daten für Meta generiert.
Die haben schon so viel Sucht in ihre bestehenden Produkte reingeportet.
Da geht nicht mehr viel.
Da ist glaube ich schon vorbei.
Aber reden wir mal über Aktien, über diese Sachen.
Da ist ja Meta eine der Aktien von den Mac 7, die am günstigsten ist.
Microsoft ist auch mittlerweile sehr günstig bewertet.
Was hältst du von denen?
Also Microsoft wirklich auf einem Niveau von 2,21?
hat eigentlich doch alles.
Und man kann doch genauso diese Cloud-These machen, dass man sagt, in die Cloud musste auch investiert werden.
Als dann die Cloud ausgelastet war, sprudelte auch der Umsatz und dann auch irgendwann die Marge.
Und das könnte doch genauso mit KI auch nochmal wiederholt werden.
Oder würdest du sagen, nee, das ist jetzt Capital-Heavy-Business.
Das ist margenschwach.
Da musst du das ganze Geschäftsmodell neu überlegen und das ist nicht so geil.
Was wäre so dein...
Microsoft war ja immer früher eine deiner Thesen, deiner Erfolg, die du unter dem was ja verkauft, glaube ich.
Aber irgendwie musst du ja...
Aber ich finde Hyperscaler prinzipiell noch eine gute Hypothese, weil ich glaube, dass viele AI-Workloads halt in deren...
Datacenter am Ende verarbeitet werden.
Ich glaube, Microsoft hat auch wieder im B2B-Bereich einen großen Distributionsvorteil.
Das konnte man sehr gut bei dem Kampf Slack und Zoom gegen Teams sehen.
Also mir kann niemand erzählen, dass Teams irgendwie in irgendeiner Hinsicht das beste Produkt am Markt ist.
Microsoft hat sich selbst die Marktführerschaft da verliehen und das Wachstum der Konkurrenz quasi auf Null gesetzt innerhalb von Wochen.
Das wird ähnlich auch bei Co-Pilot passieren.
Also es gibt einen weiteren Teilmarkt, den ich jetzt nennen würde Enterprise-Markt, aber es geht um den Sitzplatz von jedem einzelnen Mitarbeiter und eigentlich auch eher die Erwartung, dass das Produkt nicht einzeln bezahlt wird, sondern dass es in einem größeren Produkt, zum Beispiel Office, mit drin ist.
Also es gibt nicht einen KI-Markt, würde ich damit sagen.
Es gibt B2B, wo ich gerade gesagt habe, Entropic ist vorne.
Es gibt Consumer, wo ich glaube, Google ist vorne.
Es gibt Professional, wo ich glaube, Cloud wird immer besser gegenüber ChatGPT.
Und es gibt eben weiteren, das ist so ein bisschen Free-Use innerhalb von Software-Suiten.
Und da ist zum Beispiel dann so ein Salesforce, SAP drin, aber auch Microsoft.
Und Microsoft ist natürlich schon gut darin, mit den Compliance- und Legal-Abteilungen der Firmen zu kooperieren.
Also zu sagen...
was ist denn die KI, die ich mir leisten kann im Sinne von, meine Daten müssen sicher sein, das darf nichts kaputt machen, das muss mit unseren Workflows und Prozessen zusammenarbeiten.
Welcome to my world.
Das kann ich dir sagen.
Wenn du mit Corporate-Leuten über KI redest, dann redest du nicht über Claude, sondern geht es darum, ob die Co-Pilot schon haben oder nicht.
Das ist die Diskussion.
Wenn du jetzt in den deutschen Mittelstand gehst, dann fragen, also wenn die in der Cafeteria sitzen, sagen die, hat eure Abteilung jetzt schon Co-Pilot freigeschaltet bekommen und wie viel dürft ihr da machen?
Und das ist natürlich Microsofts Vorteil.
Und ich glaube, da werden sie auch Gewinne mit machen können.
Das Schöne ist ja, dass Co-Pilot auf deine Mails und auf deine ganzen Cloud-Sachen Zugriff hat.
Und du auf einmal so einen Knowledge-Graf hast und denkst so, wow, aber Mails gut zusammenfassen, noch mal einen Tag zu strukturieren aus meinem Kalender, da muss ich gestehen, da ist der Co-Pilot-Agent noch ein bisschen sehr einfältig.
Das ist nicht wirklich gut.
Also dem Standardnutzer, sowohl im Corporate Environment als auch eben dem Consumer, dem ist relativ egal, was für eine KI die er nutzt.
Die wollen Produkte, die funktionieren.
Am Anfang des Internets, die haben diskutiert, ob man mit Macromedia, Dreamweaver oder Adobe die Webseiten bauen muss.
Da gab es Lagerkämpfe und wer gewinnt jetzt das Internet?
Hat sich herausgestellt, ist vollkommen egal, wie man Webseiten baut, sondern man kann es inzwischen mit WordPress, Open Source Technologie übrigens, machen.
Und so ähnlich würde ich das auch sehen.
Am Ende gewinnt das Unternehmen, was in sein Ökosystem KI-Nutzung gut integrieren kann.
Und da hat Microsoft große Vorteile, egal ob sie das beste Modell haben oder nicht.
Microsoft erlaubt in der Azure Cloud ja inzwischen auch DeepSeek und Chinesisch, also alle großen Cloud-Anbieter erlauben inzwischen, die Open-Source-Modelle zu nutzen.
Am Ende geht es vielmehr darum, Wer ist tief in den Prozessen, also im B2B-Markt?
Wer ist tief in den Prozessen drin?
Wer hat Zugang zu den Daten?
Welchem Unternehmen vertraue ich auch?
Das ist Microsoft.
Ja, gegen Google gibt es immer noch große Vorbehalte, was Daten angeht.
Ich will das Thema jetzt nicht aufmachen.
Cloud-Act kann man natürlich, dass man denen allen nicht vertrauen sollte.
Aber Microsoft hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie es mit großen Organisationen eben gut können, neue Produkte rein zu verkaufen.
Das erklärt den Erfolg von Teams.
Das erklärt, warum es nach...
40 Jahren immer noch Windows und Office gibt und die Zahlen der Lizenzen immer noch steigen letztlich und inzwischen Leute bereit sind, da Subscription-Business für zu bezahlen, für Office und Windows.
Insofern bin ich da auch für Microsoft weiter optimistisch und für die anderen Hyperscaler auch.
Wenn jetzt nur für einen...
Meta könnte man sagen, ist einfach...
Also wenn jetzt nicht so investieren würde, könnte man sagen, das ist auch einfach ein Value Play, weil sie ein starkes Geschäftsmodell haben und wenn einem moralisch das alles egal ist, dann ist Meta...
Hoher Cashflow, eigentlich ganz okay, wenn sie nicht investieren würden.
Und die können die Investitionen ja runterfahren wie damals bei Metaverse und auf einmal hoch.
Es gibt natürlich keine Governance bei Meta, sondern Mark Zuckerberg kann mehr oder weniger machen, was er will, weil er auch goldene Aktien hat, so ähnlich wie bei SpaceX.
Das heißt, die Gefahr, du hast jetzt nicht den Vorteil, dass da ein aktivistischer Investor mal reinkommt und sagt, wir entmachten jetzt Zuckerberg, wir rauchen jetzt hier die Zigarre zu Ende auf und machen Kohle mit Meta und diese Investitionen sparen wir uns.
Das geht nicht, weil am Ende kaufst du das, was Mark Zuckerberg gerade für die aktuelle Vision hält.
Zigarettenstummelaktien, stimmt.
Das ist auch eine Strategie von den...
Das stimmt, habe ich auch...
Warren Buffett hat das, glaube ich, erzählt.
Selbst das kannst du nochmal, das ist wie die Cash-Cow, die kannst du noch melken, bis sie irgendwann nicht mehr da ist.
Das ist die Stummel-Theorie, nicht schlecht.
Okay, da haben wir noch das.
Was haben wir noch für Alphabet?
Würdest du sagen, nachdem jetzt diese hochrangigen Menschen gegangen sind?
dass sie vielleicht AGI dann am Ende doch nicht machen, aber da sie so viele Consumer-Sachen haben, kannst du sie halt überall reinspielen, ist auch egal.
Das ist ein gutes Beispiel, weil vier Leute weggegangen sind.
Reden wir schlecht über ein Unternehmen, was das Umsatzwachstum gerade beschleunigt hat, dass die schnellstwachsende Cloud hat, dass das oder eins der zwei besten KI-Labore der Welt hat mit DeepMind, dass eine der zwei Firmen mit der größten Distribution ist, eine der drei vielleicht oder vier, wenn man Microsoft und Apple noch hinzu zählt.
Also ich bin auch für Alphabet noch sehr optimistisch, ehrlich gesagt.
Und man hat jetzt gesehen, dass das Suchgeschäft relativ resilient ist gegen KI oder dass man es sogar nutzen kann, um quasi auch bei KI einen Vorsprung zu haben.
Man hat einigermaßen gut mitgehalten bei neuen Modellen.
Das ist faszinierend.
Aber du siehst da mit Waymo-Fantasie.
Sie sind aus dem Shareholder von vielen anderen Firmen.
Zu den Suchsachen.
Wenn ich ja selbst Google nutze als Suche.
ich habe fast keine Werbelinks mehr.
Ich gucke oben nur noch dieses Zusammenfassungsding und dann sehe ich das, denke mir so, danke, danke, danke.
Ist okay.
Aber dann müssen ja die anderen, die das machen, die müssen ja dann viel höhere Preise dafür nehmen, für die Leute, die überhaupt noch klicken.
Dann machst du halt pro Klick nicht mehr einen Cent, sondern 50 Cent musst du ja haben, weil die Leute viel weniger klicken.
Genau, das passiert auch.
Also das kann ich dir aus meinen Insights aus der Industrie sagen, dass der Klickpreis der durchschnittliche bei Google steigt.
Google würde sagen, weil der Traffic besser vorqualifiziert wird mit KI.
Das stimmt teilweise auch, aber natürlich zahlst du mehr, als du mehr an Wert erhältst.
im Ergebnis bezahlt ist oder nicht, sieht wiederum der Durchschnittsnutzer, also gibt es gute Studien zu, dass mindestens zwei Drittel der Nutzer es nicht erkennen, ob sie auf eine Anzeige klicken oder nicht bei Google.
Und was besonders ist, dass selbst die Leute, die sich von ChatGPT irgendwie das beste Hotel empfehlen lassen oder irgendwie die schönste Sehenswürdigkeit in Paris oder das beste Elektroauto unter 25.000 Euro, die machen die Recherche von ChatGPT, begehen da Beratungsdiebstahl sozusagen und suchen dann bei Google, wo kann ich das jetzt kaufen.
Und da kommt es dann wieder zu dem teuren Ad-Click.
Und Google bleibt quasi der Schleusenwärter des kommerziellen Traffics.
Bisher zumindest.
Das kann sich ändern.
Aber wenn man überlegt, wie vor zwei Jahren noch gesagt wurde, Google ist jetzt tot.
Das hat sich erledigt.
Alle werden nur noch KI nutzen.
Das hat sich überhaupt nicht so materialisiert.
Im Gegenteil.
Google ist besser gelaufen denn je.
Die Zahlen laufen immer noch hoch.
Von den Fundamentalwerten.
Was die Werbeinnahmen einbetrifft.
Und ich würde davon ausgehen, dass das...
erst mal so bleibt, weil Entropic den Standard-Consumer, den kann Entropic gerade nicht überzeugen.
Dazu passt das Produkt auch nicht, würde ich sagen.
ChatGPT hat es, würde ich sagen, auch nicht geschafft, da zumindest Geld mit zu verdienen.
Und Google wiederum fährt seine besten Quartale seit langem.
Insofern mache ich mir...
Machst du ja auch keine Sorgen.
Nee, bin ich auch weiter investiert in Google.
Okay, Apple?
Hätte ich eine Bullen- und eine Berenthese für, also die Bullenthese ist, dass Apple die einzige Firma ist, die 120% des Profits aus KI mit 0% Investitionen einfahren wird.
Also sie haben nicht 1 Cent, also jetzt mal ein bisschen übertrieben, ganz wenig in Datacenter investiert.
Gleichzeitig werden sie nicht nur die Marge abgreifen können, sondern vielleicht durch den Wettkampf der KI-Labore um die Zugang zu Apple-Kunden vielleicht mehr als die KI Modelle selber an Gewinn machen, sozusagen als Revenue-Share bekommen.
Warum ist das so?
Wenn die Chatbots und deren Abos größtenteils, zumindest bei Apple, über den App Store sozusagen die Abos zu besubscribed werden, dann bekäme Apple ja im ersten Jahr 30, dann später 15 Prozent davon.
Das wiederum ist mehr als die operative Marge gerade.
Und deswegen sage ich, sie kriegen 120 Prozent der Profite.
Apple würde mehr mit KI verdienen als die Anbieter in dem Szenario, zumindest für die Apple-Nutzer.
Das könnte so kommen.
Und dann wäre es furchtbar schlau, was Apple gemacht hat.
Wenn sie es so gut in ihr Ökosystem integriert bekommen, da spricht dann wieder zu, dass Apple mehr oder weniger der Einzige ist, der diesen Apps dann erlauben kann, auf meinen Apple-Mails zuzugreifen, auf den Apple-Kalender.
Die werden es dann wieder so machen, dass wenn du sagst, ich möchte...
Wie Microsoft bei Corporates hast du Apple bei privaten...
Genau, also die werden es nicht komplett untersagen dazu, weil dann würde es das Kernprodukt iPhone vielleicht irgendwann unattraktiv machen, wenn ich die Zustimmung nicht mehr geben kann.
Aber wenn ich da sage, ich möchte jetzt DeepSeek oder Gemini, Gemini ist Partner, würde ich vielleicht mal, also sagen wir, DeepSeek oder ChatGPT Zugriff auf meine Daten geben, dann werden da natürlich drei Disclaimer kommen, die sagen, du isst hier quasi ein Kind gerade oder es stirbt ein kleines Kätzchen, wenn du das machst.
Und deswegen wird Apple da einen Großteil der Aufmerksamkeit verwalten und da auch, glaube ich, am Profit mit profitieren und überdurchschnittlich am Profit.
profitieren.
Das Negativbeispiel oder der Bearcase wäre, also was man gerade sieht, ist, dass Apples Vorteil, nämlich dass sie riesige Margen haben in der Hardware, jetzt gegen sie spielt.
Weil das Problem ist, also man hat früher mal gesagt, die machen irgendwie 60 Prozent des iPhones ins Gewinn oder bis zu 80 Prozent bei manchen Produkten.
Das ist natürlich ein Problem jetzt, wenn dann allein der Speicherschip 100 Dollar kostet.
dann musst du nicht das Handy 100 Dollar teurer verkaufen, sondern 400 Dollar teurer verkaufen, damit du deine Marge hältst.
Und deswegen werden die, es wurde ja gerade angekündigt, dass einzelne Apple-Produkte deutlich teurer werden.
MacBook, richtig, 250 Dollar teilweise.
Genau, aber das liegt daran, weil die Rohmarge gleich bleiben soll.
Oder nicht die Rohmarge, sondern die Rohmarge soll gleich bleiben.
Wenn der Preis irgendwie dann 1.000 kostet, musst du ja trotzdem die gleiche Marge haben.
Wenn aber 100 der Speicherdinger sind, musst du 400 erhöhen.
Sonst müssen sie reporten, unsere Rohmarge sinkt von, habe ich jetzt nicht im Kopf, aber sinkt von 60 auf 58 Prozent.
Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht.
Du gibst nicht nur einfach den Preis weiter, sondern du musst noch deine Marge auch noch mit drauf haben.
Genau, und darüber, das feiert man natürlich in guten Zeiten.
Dann sagt man, Apple ist das Einzige.
Scott Galloway sagt immer, die machen so...
Bauen so viele Handys wie Toyota, aber haben die Margen wie Ferrari.
Also Luxusmargen für aller Welts Produkte.
Aber wenn dann die Einstiegspreise steigen, also die Erstehungskosten der Komponenten, dann musst du halt vierfach aufschlagen oder dreifach aufschlagen auf den Rohpreis.
also entweder Speicherchips oder Computechips, dann deutlich teurer werden, dann muss der Kunde halt nicht nur die Micron-Marge tragen, sondern auch noch die Apple-Marge obendrauf.
Also Micron ist kein Beispiel.
Und dadurch kommt es dann zu diesen drastischen Preiserhöhungen.
Das könnte so ein bisschen dazu führen, dass wenn man außerdem sich zum Beispiel zu sehr verschließt vor AI-Integration aus Sicherheitsgründen, dass dann vielleicht wirklich nochmal neue Geräte attraktiver werden.
Und so wie der Mac Mini jetzt.
sehr populär wurde durch diese Open-Claw-Bewegung.
Gibt es in China auch schon ganz viele Anbieter, die so bare-bone oder kleine Gaming-PCs bauen mit dem Use Case.
Das ist deine KI-Workstation.
Die kosten dann deutlich weniger als ein großer Gaming-PC, aber sind optimiert auf KI-Workflows.
Es könnte Handys geben, die das besonders gut können, dass da nochmal ein neues Ökosystem entsteht.
Ich halte das nicht für besonders wahrscheinlich, aber das ist sicherlich die Gefahr für Apple und dass man sich irgendwann so blamiert.
Siri so ein bisschen als Stupid AI gilt, dass es zunehmend schwer wird, überhaupt quasi geben.
Bisher ist er noch schick, aber irgendwann ist er nicht mehr schick.
Ja, genau.
Aber ich würde Apple jetzt noch nicht aufgeben, ehrlich gesagt.
Und dieser Deal, dass sie noch wegen der Default-Einstellung von Google-Suche da immer noch so viel Kohle kriegen, das ist ja völlig absurd.
Ja, und das Gleiche werden sie jetzt im KI-Markt auch mehr oder weniger machen.
Versuchen.
Ja, natürlich.
Der eine Kingmaker ist Google und der andere ist Apple im Mobilbereich.
Und wer immer das präferierte Modell von Apple wird, deswegen war OpenAI da ja auch so pikiert, dass Google jetzt gewählt wurde, nachdem man dachte, man hätte schon einen Vertrag anscheinend.
Das ist natürlich nicht gut für alle anderen, dass auch da Google wieder präferierter Partner wird.
Machen wir noch Amazon?
Ist vergleichsweise günstig, auch gerade.
Das ganze Retail oder Marktplatz, E-Commerce-Geschäft wird, glaube ich, schwer, weil die Leute einfach wenig Geld haben, überall auf der Welt.
Aber das hilft im Zweifel.
Also darunter leiden die Konkurrenten natürlich viel mehr, weil Amazon im Zweifel, die sind das am effizientesten auffangen können mit immer mehr Robotik, immer mehr Automatisierung.
Insofern ist das strategisch ein Vorteil für sie.
Auch die agentische Welt, wird das denen auch zu...
Ja, ich glaube nicht an dieser...
Also bis wir irgendwie agentisch einkaufen, das...
wird auf Konferenzen und so gehypt.
Genau, da war jetzt wieder die, wie heißt die, K5?
Ja, genau, da habe ich einen kurzen, ich saß in einem Raum, ich schätze mit 40, 50 Leuten, habe so einen Live-Podcast gemacht, habe gefragt, wer schon mal agentisch was gekauft hat.
Und?
Und es hat, glaube ich, keiner oder wenn, dann vielleicht jemand, der es mal ausprobiert hat aus Spaß.
Aber ich glaube, das ist ein Use Case, den Menschen einfach nicht haben.
Also Leute wollen, also...
Wenn dir agentisches Einkaufen wichtig gewesen ist, dann hättest du das mit Alexa ja schon relativ gut können.
Also irgendwie deine Küchenrolle oder deine Nachfüllbatterien oder deine neue Magic Mouse für einen Laptop.
Das konntest du ja alles mit Alexa auch schon kaufen.
Aber Leute wollen das nicht.
Wenn nicht, würden in unserer Innenstädte Klingelknöpfe an den Geschäften sein, sage ich immer.
Nee, aber das sind Fenster, weil Leute wollen vergleichen, wollen shoppen.
Sie wollen sehen, was sie nicht kaufen wollen.
Sie wollen sehen, was zu teuer ist.
Sie wollen sehen, was der Ramsch ist.
Dann wollen sie sagen, ich bin der Schlaue, der nimmt das.
Das ist das schönste und günstigste Welt, Good Value for Money.
Und das ist eine Shopping Experience, die Leute wollen, bei vielen Produkten zumindest.
Das wird jetzt in den Chatbots auch nachgebaut.
Es wird eben nicht agentisch, sondern was man stattdessen macht gerade, ist, man baut live HTML-Seiten, die so aussehen wie Preisvergleichsportale, in ChatGPT.
Also wenn du sagst, zeig mir mal die besten Siebträger, Espresso-Maschinen unter 1000 Euro, dann baut der so eine Idealo-Seite quasi live in ChatGPT nach, weil sie wissen, und das ist ja auch schlau, dass so die Menschen funktionieren.
Die wollen sogenanntes Window-Shopping machen, sagt man im Englischen.
Also Vergleichsangebote wahrnehmen und sich für ein Produkt zu entscheiden.
Dazu gehört auch immer zu sehen, was ich nicht haben will.
Und Leute sind nicht bereit, dem Chatbot zu vertrauen, die Einkaufsentscheidungen zu übernehmen.
Man hat schon gesehen, dass Jetbots fallen auf die dümmsten Angebote rein, Streichpreise, alles was der Verbraucherschutz so einkassieren würde.
Da fallen die Jetbots im Moment wie fliegen drauf rein.
Stimmt, nochmal schnell den Preis verdoppelt, strich drauf und dann wieder.
Ja genau, also ich sehe das, das wird natürlich irgendwann mehr und mehr kommen in einzelnen Branchen, aber da glaube ich ist der oder die Durchschnittskonsumentin nicht drauf vorbereitet und wartet.
Nicht drauf.
Das Shoppen ist ja so der kleine Urlaub des einfachen Mannes.
Man möchte auch nicht noch das Shopping outsourcen.
Stimmt, ich gehe auch immer gerne einkaufen.
Sie sowieso.
Jetzt höre ich da raus, eine Halteposition Amazon, das klingt eher so solide, günstig, aber jetzt nicht.
Ja, ich meine, das Data Center, also AWS, beschleunigt sich auch wieder das Wachstum.
Nicht ganz so schnell wie bei den anderen, aber auch auf einer ganz anderen hoch.
120 Milliarden Runrate, glaube ich, oder so.
Signifikant groß.
Das Werkgeschäft läuft gut.
Es wird noch ein bisschen dauern, aber auf Sicht von zwei bis drei Jahren baut Amazon natürlich auch an seinem eigenen Starlink.
Also dieses ehemals Kuiper, was jetzt Lio heißt.
Das ist super spannend, wenn Amazon zu deinem Kabelanbieter werden würde.
Also du reißt alle Kabel aus dem Fernseher raus, steckst deinen Amazon TV-Stick da rein und der funktioniert mit Satelliteninternet, weil die Antenne irgendwie auf dem Carport steht.
Dann hätte Amazon natürlich so ein Full-Circle-Play, nämlich dass sie Sie kennen deinen Mediakonsum, sie kennen deinen Internetkonsum, weil sie ja dein ISP werden, also Internet Service Provider, sowas wie Telekom oder Vodafone sind sie dann.
Das heißt, sie können an deinem ganzen Web-Traffic schnüffeln.
Sie wissen, was du schaust, was super wichtig ist für Konsumentscheiden.
Und dann kriegst du Werbung mit einem TKP von so hoch.
Genau, sie können dir die gezielteste Werbung, also so wie sonst nur Google oder Meta können, anzeigen.
Und sie sind die einzigen, die versprechen können, dass am nächsten Tag da ist.
Und dann können sie dir halt, dann kostet halt Prime Plus, ist halt inklusive Satellite.
dann kostet es halt statt irgendwie 15 Dollar im Monat vielleicht 30, aber dafür kriegst du kostenloses Internet und TV.
Was in den USA, wenn du da Breitband-Internet hast, und TV-Abo, wo du Sport gucken kannst, bist 250 Dollar los teilweise.
Und, das zeige ich auch immer auf meinen Vorträgen, wenn man überlegt als Start-up, welche Industrie könnte man denn disrupten, dann schaut man eigentlich immer, wo sind Kunden auch richtig unzufrieden.
Und die zwei Industrien, es gab einen Chart, wo wirklich die beiden Industrien, die mit dem niedrigsten NPS ist, also Net Promoter Score, das ist wie man Kundenzufriedenheit misst oder eine Art.
Und die zwei niedrigsten sind ISP, also Internetzugang und Broadband und Cable TV.
Also Selbstversicherung, Banken, alles besser als die beiden.
Als wir bei Pure waren, kann ich das verstehen, da war alle drei Tage, gab es kein Internet, da würde ich das mitnehmen.
Aber jetzt haben wir so einen Breitbandanschluss.
erst bei der Telekom, jetzt sind wir zu 1&1 gewechselt, das funktioniert, bin ich jetzt nicht unzufrieden mit.
Also wüsste ich jetzt nicht, warum ist es so unzufrieden?
Naja, du zahlst zu viel für zu wenig Service.
Störung nervt immer.
Störung nervt immer, ja.
Aus der amerikanischen Service-Mentalität.
Was war das Zweite, wo die Leute unzufrieden sind?
Cable TV.
Also Internet-Service und Cable TV sind zwei andere Märkte theoretisch, die du mit einer Lösung, nämlich Starlink oder Leo, lösen kannst.
Und für Amazon ist das wirklich super spannend.
Eigentlich könnte man, wenn man sehr weitsichtig schaut, Amazon ist auch gerade relativ günstig.
Amazon gewinnt mehr und mehr vom Retailmarkt.
Dadurch, dass selbst gerade in schweren Zeiten gewinnen sie eher Marktanteile, würde ich behaupten.
Insofern bin ich auch für Amazon.
Einfach auch der schieren Größe.
Du kannst auch ganz einfach sagen, also die dümmste, aber vielleicht Die einfachste Investmenthypothese ist gerade dein Schicksal, ich glaube, ich habe das hier sogar schon mal vor ein paar Jahren gesagt, aber dein Schicksal mit diesen Brody Garchen zu alignen, weil es ist unwahrscheinlich, dass die ärmer werden in Zukunft.
Also in so einem Raubrittertum oder wie hat man das bei den Rockefeller?
Robber Barons?
Robber Barons, genau.
Wenn du mehr und mehr Liberalisierung hast, wenn du eine hochkorrupte Regierung hast, die Regulierung runterfährt, die Antitrust runterfährt.
Okay, dann gucke ich mir also die Top 10 an.
Lassen wir durchgehen.
Dann verlieren immer die Verbraucher und dann gewinnt im Zweifel das Kapital oder die, die am meisten Kapital haben, die am meisten Zugang zu Politik haben.
Deswegen kannst du eben die Max 7 allein deswegen kaufen, weil sie alle Multimilliardären...
Okay, Elon Musk ist Nummer 1 mit 942 Milliarden.
Der ist nicht mehr Billionär.
Da muss man mal die Kontonummer durchgeben.
Dann haben wir Larry Page mit 288.
Da hätten wir also Case for Alphabet und Google.
Sergey Brin kommt dann, dann Jeff Bezos.
Oh, Michael Dell.
Was sollen wir echt auf den setzen?
Ja, der ist fast eine Ausnahme, weil er einfach nur...
sehr hohe Anteile an seiner Firma behalten hat über die Zeit.
Und die wahnsinnig ist wirklich vieler ist im Wert.
Hat natürlich damals einen schlauen Move gemacht, weil sie Consumer Computer verlassen haben und nur aufs Server gesetzt oder überwiegend aufs Server gesetzt haben.
Das war im Nachhinein eine richtige Entscheidung.
Aber der ist so reich, weil ihm so viel von der Firma gehabt hat, hauptsächlich.
Aber da wollen wir nicht investieren, oder?
seine Trump-Accounts, also der sponsert ja diese 1000 Dollar teilweise mit für die US-Bürger.
Das hat ihm die Gunst von Trump.
Das Kinderkonto jetzt Trump-Accounts heißt.
Das wird sehr stark von Dell oder von Michael Dell unterstützt.
Und gleichzeitig kriegt er auch viele Großaufträge gerade von der US-Regierung.
Ich würde schon ähnlich da ein.
Also passt der mit in die Proligarchen.
Dann haben wir Larry Ellison.
Ja, auch Prototyp würde ich sagen nach Elon Musk.
Kaufen wir dann auch dessen Medienkonzern von Sohnemann?
Der hat TikTok US für ein Viertel des Preises eingekauft, wenn man ganz ehrlich ist.
Genau, also ja.
Und ich meine, wenn du deren Firmen kaufst, hast du eine Chance quasi dabei mitzumachen.
Dann haben wir Mark Zuckerberg, gut, das war ja schon besprochen.
Dann Bernard Arnault, jetzt sind wir in Europa.
Läuft gerade nicht so.
Aber wollen wir das?
Dann haben wir Jensen Wang, Platz 9.
Mit 160 Milliarden?
Der ist ein geschickter Typ.
Scheint jetzt hier wieder zu sein insgesamt, aber natürlich auch letztlich opportunistisch.
Fairerweise darf man einem CEO vielleicht noch nicht vorwerfen.
Der soll die Shareholder-Interessen interessieren.
Deswegen sage ich auch, man soll sich als Shareholder engagieren.
Weil die Leute sozusagen für die Shareholder das Richtige tun.
Ob das dann für die Gesellschaft das Richtige ist, ist eine andere Frage.
Aber...
Oh komm, sag nichts gegen Jensen.
Der hat doch jetzt nichts.
Hat der was gegen die Gesellschaft?
Hat der irgendwas?
gemacht, was jetzt monopolistische Strukturen macht, wo wir mehr zahlen müssen.
Unterstützt letztlich diese Form der Regierung.
Aber aus Shareholder-Sicht kannst du nichts gegen ihn sagen.
Dann haben wir noch Warren Buffett.
Dann kommen die Waltons.
Aber Fakt ist, hättest du in ihn investiert, wäre das nie schlecht gelaufen für dich.
Die Waltons haben wir noch.
Also Walmart ist auch ganz gut.
Dann drei Waltons gleich.
Jim, Rob und Ellis.
Und dann Ortega, der Mexikane.
Das ist der Gründer von Inditex, Zara.
Amasio Ortega.
Du kannst ja mal als Service für die Morgue hier alles auf Aktien, die Hypothese hätte ich einfach zu jeder Zeit auf die Unternehmen der 10 reichsten Menschen getippt.
Wie viel hätte ich die Börse aus outperformed?
Das kann Claude doch mal super analysieren.
Das ist eine kluge These.
Würde ich mal durch.
Das mache ich.
fairerweise.
Ich will es ja auch nicht so stark vereinfacht, dass man sagt, nur weil die reich waren, wurden sie noch reicher.
Ich glaube, das gehört schon zur Wahrheit.
Aber es liegt natürlich auch daran, dass zu Recht, und das ist auch das Schöne am Kapitalismus, dass die Leute, die innovativsten Unternehmen, die schnell wachsendes Unternehmen gebaut haben, damit auch unheimlich reich geworden sind.
Also es ist so ein bisschen Selection Bias oder Self-Fulfilling Prophecy natürlich bei der Analyse.
Also ich gehe davon aus, dass die Analyse, wenn du die so machst, sehr positiv sein wird, aber interessant finde ich es trotzdem.
spannende These.
Bevor wir die Aktien ganz verlassen, hast du noch gesagt, du siehst Software-Chancen, die sind ja wahnsinnig günstig bewertet.
Software war ja früher mal KGV 70, 60, 50 und das war ja auch sehr unbeliebt.
Wenn du mal wahrscheinlich die unbeliebtesten Branchen für Unternehmen nehmen würdest, wäre die Software-Branche wahrscheinlich immer so, weil die immer die Preise angehoben haben.
Wenn du irgendwann so ein SaaS-Business hattest, Subscription.
Und dann kam dein Software-Mensch nächstes Jahr wieder, ja, hallo, wir müssen wieder erhöhen.
Und du so, ach, ja, mache ich.
Und das war jedes Jahr so, geht jetzt nicht mehr ganz so.
Oder zumindest gibt es jetzt mehr Konkurrenz.
Ob die Leute überhaupt switchen, wissen wir nicht.
Aber zumindest gibt es mehr Konkurrenz und die Wahrscheinlichkeit, dass die Leute switchen.
Und dass sie Seedbase bezahlen, ist nicht mehr ganz so hoch.
Deswegen ist es runtergegangen.
Aber das Größte von Software ist ja nicht, dass die bisher schon verloren haben, sondern dass sie einfach das KGV von 70 auf jetzt, ich gucke mal, 20 gegangen ist.
Und ist die Frage gerechtfertigt, diese Bewertungskompression?
Oder stellen wir am Ende fest, es ist K-shaped, es gibt ein paar, die nach oben gehen, ein paar nach unten gehen?
Oder ist es vielleicht einfach nur eine Übervorsicht?
Ja, du musst dich halt fragen, ob du glaubst, dass alle Softwareunternehmen per se jetzt nur noch ein Viertel wert sind von dem, was sie vorher hatten.
Ich würde sagen eher nicht, ich halte es für eine Übertreibung.
Das heißt nicht, dass es nicht Softwareunternehmen geben.
geben wird, die mehr davon beeinträchtigt sind und welche, die vielleicht auch weniger.
Ich glaube, es ist eine gute Zeit, mal zu analysieren und das machen die Analysten natürlich auch und die Banker, welche, wo da vielleicht eine Untertreibung ist.
Wir haben neulich uns zum Beispiel mal die Monday-Zahlen angeschaut in der Episode.
Ich habe dann nachgekauft, ist wieder hochgegangen um 30, 40 Prozent, dann auch wieder runter mit dem letzten Abverkauf, fairerweise.
Aber dann schon wieder hoch jetzt.
Monday, Workday, ServiceNow, auch in SAP würde ich sagen, auch in Salesforce vielleicht.
Asana, Atlassian, bin ich mir nicht so sicher.
Also ich bin jetzt auch kein glühender Monday-Fan, aber Fakt ist, in den allermeisten Fällen, wenn eine Aktie sich verdoppelt innerhalb von einer Woche, dann ist sie nicht wirklich doppelt so viel wert.
in dem Moment, sondern ist vielleicht eine Übertreibung und genauso ist nach unten, aber auch wenn sich was halbiert innerhalb von Wochen oder in dem Fall sogar Viertel oder Fünftel teilweise, hätte man an den Tagen, wo ich glaube Cloudflare hat mal einen 28% Einsturz an einem Tag gehabt, Crowdstrike hat mal mehr als 50% verloren.
Als die Mythos-Modelle kamen, alles doch so hoch.
Ja, und im Nachhinein waren das alles Möglichkeiten, um nachzukaufen.
Also wenn es zu so hohen zweistelligen Einstürzen kommt, Könnte man jetzt auch mal systematischer analysieren, ob es da mal schlau gewesen wäre, aber mein Bauchgefühl ist, dass zumindest bei Aktien, die ich gut kenne und wo ich an das Grundmodell glaube.
Und das Geschäftsmodell noch existiert.
Das stimmt.
Bei Fraud würde ich vermuten nicht.
Und wer jetzt sagt, diese Unternehmen werden alle übermorgen ersetzt, weil Leute das selber Weibcoden oder mehr Konkurrenten kommen, der hat auch nicht erkannt, wie andere Unternehmen arbeiten.
Also wie viele neue KIs, Tools habt ihr in der Firma schon integriert und wie viele alte Verträge habt ihr?
Also man unterschätzt, glaube ich, wie lange es dauert, bis man aus so einem System wechselt, wie schwer das auch ist.
Also von einem SAP wegzuwechseln, wenn du das, ist ein zwei bis vier Jahresprojekt, wenn das schief geht, verliert in der Regel einer seinen Job auf Vorstandsebene.
Das heißt, das macht man mal nicht so eben.
Und das Gleiche gilt, glaube ich, auch für ein Workday oder ServiceNow.
Und selbst die Hypothese, ich könnte mir das jetzt Vibe coden.
Das Vibe-Coden ist natürlich günstiger als alles, was Salesforce bisher in Entwicklung gesteckt hat.
Aber das selbst Vibe-gecodete Produkt muss ja günstiger sein als eine Salesforce-Lizenz oder als alle Salesforce-Lizenzen im Unternehmen.
Das wiederum ist gar nicht so einfach, weil du brauchst ja trotzdem noch einen Entwickler oder Entwicklerin, die das maintaint, also wartet über die Zeit.
Du musst die Sicherheit ständig kontrollieren.
Du musst es eventuell selber weiterentwickeln.
Dass man Software jetzt günstiger bauen kann und Konkurrenten günstiger bauen, das stimmt natürlich.
Aber dass ein Unternehmen sich selber Software günstiger bauen kann, als eine Lizenz von SAP kostet.
Also in der Gesamtsicht, glaubst du, ist es gar nicht so, dass es günstiger ist?
Nee, ich glaube, das effizientere Modell ist immer noch, Software zu bauen und sie in Stückchen, also in Lizenzen weiter zu verkaufen.
Deswegen hat das Modell 80% Rohmarge gehabt in der Vergangenheit.
Und ja, man kann es günstiger erstellen jetzt mit KI.
Es gibt bestimmt Märkte, wo nochmal neue Lösungen entstehen.
Aber es gab es auch immer.
Vielleicht wird die Konkurrenz ein bisschen dynamischer, aber würde ich jetzt SAP sein und mir gegenüber steht der Finanzvorstand der Deutschen Bank und sagt, 20% weniger Preis nächstes Jahr, sonst wechseln wir, sonst weibkolen wir das, würde ich lachend aus dem Raum gehen und ihm die Rechnung für 10% mehr nächstes Jahr schicken, weil ich nicht glaube, dass er diese Drohung ernsthaft...
sozusagen durchziehen kann.
Was ich schon glaube, ist, dass die nächste Generation an Unternehmen, die ein SAP kaufen würden oder ein Salesforce, die werden vielleicht niemals in diesen Markt kommen.
Insofern ist...
Also von scratch würdest du sie nicht mehr nehmen, aber wenn sie schon bei Incumbens, also bei schon, da glaubst du...
Also alles, was nicht...
Also wenn du irgendwann an die Börse gehst, dann kommst du wieder um kaum rum oder wenn du global agierst, ist es gar nicht so einfach rumzukommen um SAP.
Weil es geht ja nicht nur darum, ein Software abzubauen.
Es geht darum, in 210 Ländern der Welt zu wissen, was ist die Umsatzsteuer gerade oder was sind rechtliche Regularien bei der Rechnungsstellung und so weiter und so fort.
Aber ich glaube schon, dass ein Teil des sozusagen jungen Marktes gar nicht mehr diese Lösung in Betracht fasst.
Das sehe ich schon kommen.
Aber deswegen ist eine Firma nicht 75 Prozent weniger wert, selbst wenn man den gesamten Terminal Value irgendwie dann abdiskontiert und so weiter.
Deswegen glaube ich, es ist eine Übertreibung.
Vielleicht ist ein Adobe mehr exposed als andere.
Vielleicht wird es für Figma schwer.
Vielleicht haben wir aber viel mehr Leute, die Software brauchen in Zukunft.
Dann hätte Figma eine gute Zukunft vor sich.
Also man muss sich es wirklich Fall für Fall anschauen.
Also die Datadog und diese Art von, du hast es ja schon eben angesprochen, Cloudflare und Crowdstrike, Datadog.
Ja, alles was Infrastruktur ist, wird eher gewinnen.
Auch so ein Okta oder Twilio.
Die liefen echt schlecht inzwischen, weil einfach der IT-Sektor insgesamt schlecht lief.
Ja, die Fähigkeit, Push-Notifications zu verschicken.
Also es bekommt doch jeder von uns jetzt drei verschiedene Push-Notifications mehr, nämlich von den AI-Bots, die irgendwie mit dir kommunizieren wollen.
Und dir sagen, hallo, habe ich gerade deine Aufgabe gemacht.
Wenn Agenten mit dir kommunizieren wollen, werden sie es über SMS-Schnittstellen oder eben Push-Notifications machen.
Dafür brauchst du immer Trilio.
Du kannst es auch über AWS.
Also jede der großen Cloud-Plattformen hat ihr eigenes Trilio, wenn man so möchte.
Ich meine, Jetson Wanks Hypothese, ich will es gar nicht als meine verkaufen, aber der ist ja das, auch Agenten werden Software wieder benutzen.
Also wenn ich zum Beispiel die Fähigkeit haben möchte, Nutzern SMS zu schreiben, das kann ich ja nicht, also das ist eine regulierte Telekommunikationsindustrie, das ist nicht so einfach.
Das heißt, ich brauche irgendeine Art von API oder Software-Layer, um das mit minimalen Kosten sofort tun zu können.
Das heißt, würde ich jetzt irgendeine Software bauen, die würde sich wieder...
Trilio oder einen konkreten Anbieter nutzen, um das zu machen.
Oder wenn ich eine, ich will die nächste Streaming-Plattform bauen, die würde wieder am Ende bei AWS Cloud Front oder Cloud Flare oder Fastly Akamai landen, damit das schnell genug beim Nutzer ankommt, der Content.
Das heißt, ja, auch in einer Welt, die mehr und mehr KI-demoniert sein wird vielleicht, wirst du immer noch infrastrukturelle Bestandteile von Software haben.
Und ich meine, KI ist auch, das wird...
Die Grenze zwischen KI und Software wird eh komplett verschwimmen in Zukunft.
Wenn wir jetzt einen Strich drunter ziehen, was findest du attraktive Software, die Opportunitäten oder die Mach7-Opportunitäten?
Also kurzfristig, glaube ich, ist mehr Erholungspotenzial in Software.
Langfristig finde ich die Hypothese in einer Welt, die zunehmend weniger reguliert wird, zumindest in den USA.
Und wo die USA mehr und mehr die Regulierung im Rest der Welt mitbestimmen wollen, ist es wahrscheinlich schlau, auch einfach auf die größten Unternehmen und die neuen Robber Barons quasi zu setzen.
Die Robber Barons These, das ist eine schöne These.
Jetzt hatte ich ja schon angesprochen, du hast am Montag einen LinkedIn-Post geschrieben mit den KI-Modellen in Europa.
Und da sind wir alle aufgeschreckt, als plötzlich eines am Wochenende irgendwann Herr Latnik verboten hat, Europa, dass Antropic die Modelle irgendwie ins Ausland für Ausländer, selbst die, die in Amerika wohnen.
zu verteilen.
Und dann wurde das Modell ja ganz gestoppt.
Und jetzt ist es wenigstens für einige wieder freigegeben, aber irgendwie trotzdem ganz komisch.
Und dann haben wir einfach mal festgestellt, wir sind da abhängig von denen.
Und wir müssen um die buhlen, wir müssen gucken, dass wir immer die neueste Technologie haben, damit wir nicht irgendwie mit alten Modellen rummachen müssen.
Und deine These war dann, dass wir sogar denen noch steuerliche Geschenke machen müssen, mit den negativen Folgen von KI leben müssen, aber von den positiven irgendwie nicht wirklich profitieren.
Das wäre so ein bisschen wie Social Media 2.0, wo wir auch, wie Amerikaner, die gesamten Gewinne einstreichen und wir mit den psychosozialen Folgen leben müssen von der ganzen Geschichte.
Erklär uns mal die These mit den KI-Modellen und warum sie es wiederholen muss und wie wir denn dann das Minimum-Einkommen, das UBI müssen wir irgendwann finanzieren können, wenn dann doch mal die Jobokalypse kommt.
Also Auslöser war eine Bloomberg-Nachricht, dass ein Politiker in Österreich sich dafür ausgesprochen hat.
Antropic in die EU zu locken.
Darüber haben wir im Podcast bei uns ja auch, ich würde mal eher sagen, gescherzt, weil natürlich wäre es schön, dass so wie Antropic gerade in den USA behandelt wird, teilweise ihn anzubieten, dann kommt auch her, aber gleichzeitig ist das keine realistische Option, weil das Talent, was Antropic braucht, natürlich eher in den USA zu finden ist gerade und Weil natürlich würde Entropic diesen Weg so machen, sie komplett zur Person Non Grata erklärt werden würden.
Das heißt, sie würden noch mehr Exportkontrollen bekommen.
Die USA würden das sofort unterbinden, weil eine Schlüsseltechnologie nach Europa exportiert wird.
Das heißt, das ist kein realistisches Szenario und fast so ein bisschen populistisch, wenn die Österreicher das fordern, finde ich.
Aber auch wenn ich es nachvollziehen kann, ich würde es befürworten, wenn Entropic herkommen würde, ehrlich gesagt.
Aber es ist einfach nicht realistisch.
Was mich dann aber auf die Idee gebracht hat, wenn wir jetzt quasi schon so, und es geht dabei natürlich darum, gar nicht das schönere Zuhause für Antropic zu bauen, sondern den Zugang zu den Modellen zu sichern für Europa.
Und Fakt ist aber, du hast eben gesagt, der Warnschuss war Lattnicks Bann oder Exportkontrolle für Antropic.
Ich glaube, man hätte es schon vorher feststellen können oder müssen, nämlich mit der Herausgabe von Mythos waren die ersten 40 Firmen, die das probieren durften, ja alle ausnahmslos US-Unternehmen.
Das heißt, dass man sagt, wir haben hier eine Software gebaut, die ist so gefährlich, die könnte einen Großteil der Softwareinfrastruktur der Welt eventuell hacken.
Und zum Schutz kriegen jetzt erstmal eine US-Organisation sozusagen die Möglichkeit, sich zu verteidigen.
Also das ist der eigentliche Warnschuss, den man hätte hören müssen.
Man hätte das alles auch noch früher natürlich erkennen können.
Ist so die letzte Warnung gewesen, glaube ich.
Und es gab ja auch dann auf der EU Bestrebungen, da hat man Antropic eingeladen und gesagt, was muss eigentlich passieren, damit wir das auch mal sehen können.
Und da konnte man sich einigen und dann wiederum kam das, was du gerade gesagt hast.
Genau, und die Gefahr, die ich sehe, ist natürlich, dass die Frage ist, was müssen wir als nächsten Kompromiss machen, damit wir diese Modelle überhaupt noch nutzen dürfen, wenn sie wirklich noch mächtiger werden.
Die USA, so wie sie heute agieren, sind sicherlich bereit, diesen Vorteil zu nutzen, entweder um weiteren Vorsprung rauszuholen oder um weitere Verhandlungsmacht aufzubauen.
Und ich kann mir durchaus ein Szenario vorstellen, wo die US-Tech-Unternehmen eventuell mit der Trump-Regierung im Rücken sagen, Zugang zu US-KI-Modellen, wenn die weiterführend bleiben, gäbe es nur, wenn ihr so eine Art Sonderwirtschaftszone für uns einrichtet, wie man das im Golf-Region oder in China kennt.
Das heißt, da werden lokale Gesetze außer Kraft gesetzt, insbesondere auch Steuergesetze.
Also oft gilt da die Hälfte der Unternehmen steuern oder gar keine Unternehmen steuern, weniger Regulierung, weniger Datenschutz.
Und insbesondere die libertäre Bewegung hinter Peter Thiel würde natürlich sagen, wir wollen fairerweise, mit Luxemburg und Irland haben wir 80 Prozent, das Thema eh schon.
Aber die können ja sagen, wir wollen, dass Luxemburg eine Sonderwirtschaftszene wird oder Irland.
wenn sich US-Unternehmen da ansiedeln, um Zugang zum EU-Markt zu bekommen, dann erwarten wir, dass sie gar keine Steuern mehr zahlen müssen und dass das GDPR in dieser Sonderwirtschaftszene ausgesetzt wird oder vier Unternehmen, die dort ansässig sind.
Das ist eine Dystopie natürlich und ich hoffe, dass es nicht so kommt, aber das ist eine Gefahr, die ich sehe, weil wenn die Verhandlungsmacht der USA und der Unternehmen weiter steigt, dann könnten wir in eine Situation kommen, wo wir keine Wahl haben, weil wir keine Alternative haben.
Wir können doch chinesische Open-Source-Models nehmen.
Die Alternative sind Open-Source-Modelle, wo die zehn Führenden leider alle gerade aus China kommen, mit Ausnahme von Nemotron.
Das Nvidia-Modell ist auch noch ganz gut, was aber auch ein US-Unternehmen ist.
Das wäre natürlich eine Möglichkeit und wie gesagt, ich hoffe, dass das nicht so kommt, aber ich befürchte, dass das eine Forderung werden wird.
Trump hat gerade wieder gesagt, wenn irgendwelche neuen Digitalsteuern eingeführt würden, verdoppelt er erstmal alle Industriesteuern auf Europa.
Das ist auch so eine Vorbereitung.
Und von daher bin ich da durchaus besorgt.
Und das würde dann dazu führen, also sollte das so sein.
Ich meine, Fakt ist, würden sie einfach nur heutige Gesetzgebung nutzen und wir ändern gar nichts.
Dann schaffen sie es auch schon, ihre Unternehmenssteuern mindestens um drei Viertel zu senken, glaube ich.
Der derzeitige Stand durch Irland-Niederlande wurde, glaube ich, so ein bisschen gefixt.
dann haben wir alle negativen Konsequenzen, also eventuell Arbeitslosigkeit, wobei ich nicht an sofortige oder schnelle Massenarbeitslosigkeit glaube, aber sollte es das geben, wäre das ein Problem, was wir dann nicht finanzieren könnten, weil wenn wir die Wertschöpfung aus KI nicht besteuern können, dann können wir unseren Sozialstaat oder den gesamten Staat, auch Infrastruktur, Verteidigung und so weiter irgendwann nicht ausregenfinanzieren.
Aber ist nicht die Wertschöpfung bei den Unternehmen dann, wenn ich besser produzieren kann, dann habe ich doch höher Gewinne.
Also klar, Die Unternehmen selber profitieren auch erstmal.
Also die, die es einsetzen, die müssen noch profitieren.
Die kriegst du doch dann.
Also wenn du jetzt Siemens heißt und hast du mal einen Fabrikhaler, wo du...
Ja, aber das wird ja größtenteils abgeschöpft.
Also andersrum würdest du jetzt sagen, dass jemand, der Google-Werbung machen darf, davon doll profitiert, dass er Google-Werbung machen darf?
Wenn er was verkauft in Deutschland dadurch, dann kann er ja immerhin noch eine Mehrwertsteuer uns überhin bringen.
Oder wenn er irgendwie noch einen Gewinn macht, weil er irgendwas noch hier produziert hat, dann wenigstens das.
Wenn er natürlich seine Google-Werbung die Kosten absetzt und dann am Ende keine Steuern mehr zahlen muss, weil er irgendwie plus minus n ist, dann ist es natürlich misslich, wenn der Siemensmann alles für die Token ausgeben müsste und die Produktivitätsgewinne nicht mehr als Steuer bei uns anlanden kann.
Ein bisschen vereinfacht ist ja so, dass ein Großteil des Profits abgeschöpft wird.
Also die Werbung ist 90%.
Prozent Rommarge.
Das landet nicht mehr beim Produzenten oder vom Vertrieb, sondern bei Google.
Und genau der spannendste Teil der Marge, also die digitalen Dienstleistungen um den Vertrieb der Produkte, der wird dann nicht mehr steuerbar in Europa.
Und ich bin jetzt auch kein Riesenfan von Steuern, aber es ist ja also irgendwie muss man den Staat ja finanzieren.
Ich weiß, man kann ihn auch kürzen und was weiß ich.
Wollen wir jetzt nicht aufmachen, das Thema.
Das habe ich bestimmt schon oft genug besprochen, aber wenn wir davon ausgehen, dass wir auch in Zukunft Verteidigung, Infrastruktur, Bildung und so weiter finanzieren müssen und den Sozialstaat und Renten und so weiter, dann müssen wir irgendwie einen Weg finden, daran zu partizipieren und die Wertschöpfung aus KI in Europa passieren zu lassen.
Ansonsten wird es so wie bei Plattformen und Digitalwerbung werden, dass das größtenteils, das wird ja auch nicht in den USA versteuert, sondern es wird...
Also du kannst dir mal, wenn du eine zweite kleine Analyse machen möchtest, schau dir mal die durchschnittliche Unternehmen, also du kannst dir ja die, wie heißt das, Provision for Income Taxes der großen Digitalunternehmen im Vergleich zu den Industrieunternehmen in den USA anschauen und wirst sehen, dass die im Schnitt deutlich niedriger ist, weil sie auf internationale Umsätze eben deutlich weniger Steuern zahlen müssen durch diese Steuerschlupflöcher in der EU.
Und die Forderung könnte halt sein, 4% Steuer, also effektiv.
Eigentlich sind es 13,5, aber durch die Konstruktion kann man das auf unter 5% sinken und das ist uns immer noch zu viel.
Wir wollen 0% und kein GDPR für AI, sonst wird es zu kompliziert hier alles.
Genau, wie gesagt, aber das ist so ein bisschen ein Worst-Case-Szenario.
Ich hoffe natürlich, dass es anders kommt.
Open-Source-Modelle sind sicherlich eine wichtige Sache.
Souveräne Datacenter zu haben, selber eine KI-Industrie aufzubauen, selber.
KI-Applikationen zu bauen.
Ob die ganze Wertschöpfung wirklich am Ende bei OpenAI und Entropic landet oder das auch bei den Landen kann, die es einsetzen oder die eigene Applikation bauen, das ist ja auch offen.
Ich will jetzt auch nicht sagen, dass wir da gar keine Chance haben, daran mitzuwirken.
Wie würdest du das machen sonst?
Würdest du sonst eine Tokensteuer machen einfach pro verbrauchten Token?
Gibt es irgendwie eine Abgabe oder wo würdest du ansetzen, wenn du jetzt einfach sagst, wir können uns einfach...
Auf der grünen Wiese jetzt einfach ein Steuermodell überlegen, wo wir KI fair besteuern.
Was wäre deine Bemessungsgrenze oder Grundlage?
Du kannst es nicht am Umsatz oder Gewinn festmachen, weil der Gewinn ist bei digitalen Dienstleistungen zu einfach zu verschieben.
Ich gebe dem Land, wo hohe Steuern sind, eine Lizenz und die Lizenz ist immer genauso hoch wie mein Gewinn zufällig.
Und dann schiebe ich sozusagen die Lizenz Einnahmen.
In das Land mit den niedrigen Steuern.
Deswegen kann man, also funktioniert bei digitalen Dienstleistungen das nicht so gut.
Man kann die Umsätze besteuern, die kann man dem Land noch relativ gut zurechnen.
Das ist was Frankreich oder Österreich mit der Digitalsteuer, glaube ich, versuchen.
Man kann aber auch direkt die Tokens oder später Roboterstunden oder Roboterköpfe besteuern.
Wie gesagt, ich will gar nicht so diese Hypothese, Europa ist das Land, das nur gut regulieren und besteuern kann.
propagieren.
Wir sollten natürlich vor allen Dingen erstmal selber daran mitwirken und versuchen, den Kampf zu gewinnen oder im Rennen zu bleiben.
Aber für den Fall, dass das nicht gelingt, muss man ja auch darüber reden, was die nächste Besserheit ist.
Und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass es nicht gelingt, dass wir eine eigene.
Und bei der Digitalisierung ist es uns schon nicht gelungen.
Also mit Ausnahme vielleicht von SAP, die wir auch eine Irland-Tochter haben, bin ich mir sicher, aber ist uns das halt nicht gelungen.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder passiert, davor zu mahnen, finde ich schon wichtig.
Die libertären US-Milliardäre würden sagen, alle Leute, die in der Vergangenheit vor sowas gemahnt haben, haben Quatsch erzählt, weil es ist ja alles viel besser gekommen am Ende und so weiter.
Aber es ist natürlich, das heißt nicht, dass die falsch lagen, sondern es ist nur einigermaßen okay gelaufen, vielleicht auch, weil Leute gemahnt haben, vor Gefahren, was Daten angeht, was Spionage angeht und so weiter.
Also ich glaube...
dass das mahnt.
Und deswegen habe ich auch Respekt vor den Leuten, die jetzt KI-kritisch hinterfragen.
Macht mehr davon gern, wenn ihr gute Fakten zusammentragt.
Immer.
Genau, aber ich glaube, solche Probleme vorherzusehen, ist, glaube ich, schon wichtig.
Und weil die Politik natürlich vorbereitet sein muss auf solche Szenarien, die aus heutiger Sicht, glaube ich, nicht unwahrscheinlich sind.
Jetzt machen wir schnell einen Cut und haben noch zwei Sachen, bevor wir hier noch Bulle und Bäh kurz abfeuern.
Rennreform in Deutschland.
Was ist da dein Take?
Kapitaldeckung ab 2028, Rente mit 63 irgendwann reduziert.
Wie lange das dauert, weiß man nicht.
Hast du da irgendwie mehr Mut oder mehr Zuversicht, was solche Anbetriffe, nachdem du diese Rentenkommission gesehen hast?
Und es wäre die erste Reform seit Agenda 2010-Zeiten.
Ja, also ich glaube, das ist etwas, was mich tendenziell optimistisch stimmt.
Das könnte für mich natürlich immer noch schneller gehen, noch mehr Kapital und so weiter.
Ich glaube, was fast wichtiger ist als die Lösung des Problems, ist auch, wie man es gelöst hat.
Also, dass man es geschafft hat, mal wieder einen konsensfähigen Vorschlag zu machen, der einstimmig beschlossen wird, zusammenarbeitet, dass nicht drei Tage später alle rausgehen und sagen, das finde ich jetzt aber scheiße, was wir da vereinbart haben.
Es gibt ein paar Stimmen, ausgerechnet Manuela Schwesig aus meiner Heimat.
Aber die hat Wahlkampf.
Mag man ihr vielleicht nachsehen.
dass man erstmal sagt, wir haben hier eine Reform gemacht, die ist notwendig, da gibt es auch ein paar Härten sicherlich, aber die schafft mehr Generationsgerechtigkeit, was ich alles unterschreiben würde.
Das finde ich vor allen Dingen für den politischen Prozess und das Politikvertrauen erstmal gut.
Und ich glaube, hätten wir sowas einfach alle zwei Monate, dass man zusammen mal wieder was wuppt, vernünftig miteinander und später auch übereinander.
Aber das sind ja Experten gewesen.
Das ist ja eine Art Expertokratie.
Aber das gehört ja dazu, auf Experten zu hören.
Aber wäre das eine Idee, dass man insgesamt solche schwierigen Sachen, die politisch nicht mehr machbar sind, über so eine Expertokratie...
Wir haben noch eine Demokratie, aber die Politik setzt dann halt Experten ein, die aus verschiedenen ideologischen Seiten und von verschiedenen Gewerken...
Ich bin immer dafür, mehr auf Experten zu hören und trotzdem...
muss man jetzt nicht direkt eine Technokratie bauen, glaube ich.
Am Ende geht es schon immer noch bei Politik darum, gesellschaftliche Interessen auszugleichen.
Aber natürlich ist es sinnvoll, basierend auf guten Analysen und Expertenvorschlägen und nicht, dass jeder sein eigenes Wirtschaftsinstitut mitbringt, sondern dass man...
Evidenzbasiert was macht.
Ganz ehrlich, die Altersvorsorge, da gibt es ja keine zwei Meinungen.
Also zwei Meinungen gibt es dazu, aber nicht zweierlei Fakten.
Also da musst du jetzt nicht...
Also es ist beschämend für das gesamte linke Spektrum im Bundestag, wie die sich in der Vergangenheit über dieses Thema geäußert haben, diese ganzen Casino-Vergleiche der Börse und so.
Also würde ich sie aufs Schärfste für kritisieren, dass das nicht nur...
Das ist bis heute noch so.
Das war ja in der ARD-Presse, im Pressegespräch am Sonntag war ja auch ein Kollege, der meinte an der Börse, könnte man nur 3,7 Prozent machen.
Das ist auch so interessant.
Und da hat niemand widerstanden.
Moment, aber du weißt auch, wie Medien funktionieren.
Da versucht man natürlich, den einen Weckow zu finden, der noch irgendwie was dagegen sagt, damit einen Streit...
Ja, aber da waren nur Weckows.
Ganz am Anfang haben wir über das Klima geredet.
Ich habe Gorkow mal gefragt, wer dann die eine deutsche Tageszeitung ist.
wo am meisten oder am längsten noch Klimaleugner zu Wort kamen.
Du kannst gerne raten.
Wir lassen es offen und ihr könnt selber alle den Chatbot eurer Vertrauens fragen.
Also dass man da irgendwie verschiedene Leute zu Wort kommt.
Aber wie gesagt, ich kritisiere das.
Diese Meinung, und das ist nur eine Meinung, weil es basiert nicht auf Fakten, ist eine falsche.
Sie ist schädlich.
Sie schadet den Bürgern und den Individuen, die selber deswegen falsche Entscheidungen treffen.
Und der Staat insgesamt trifft eine falsche Entscheidung dadurch.
Und die hat man jetzt teilweise korrigiert.
Und deswegen...
finde ich es gut, dass sich da alle Leute mal zusammengerissen haben und sich irgendwie...
Jetzt muss nur durchgesetzt werden.
Genau, es muss natürlich den Bundestag, aber das gehört auch zum politischen Prozess und ich hoffe, dass man sich da dann nicht wieder mit peinlichen Aussagen zerreißt im Plenarsaal.
Aber natürlich finde ich es gut, dass wenn wir eine kapitalgedeckte oder eine teilkapitalgedeckte Vorsorge bekommen, wenn irgendwie die Leute nicht nach 45 Jahren defilatorisch in Rente gehen können, dass gibt einfach die Situation, die Demografie nicht her.
Ich glaube, die Generation hat viel Wohlstand aufgebaut.
Sie hat ihn aber auch stark auf Kosten zukünftiger Generation aufgebaut.
Zu wenig Kinder.
Zu einfach ist das.
Nicht nur zu wenig Kinder.
Es ist auch Umweltverschmutzung, externe Effekte, die man einfach die sogenannten wirtschaftskompetenten Parteien immer aus der Gesamtrechnung rausrechnet.
Also dass irgendwas an negativen Kuppelprodukten entsteht.
Verschmutzung, Klimaerwärmung rechnet man raus.
Das, was positiv aus der Erde geklaut wird, das rechnet man gar nicht erst rein, sondern wenn ich was aus der Erde hole an Ressourcen, dann gilt das als kostenlos.
Genau, GDP, Erhöhung des GDPs.
Das ist jetzt nicht schlauer vom Konzept.
Aber insofern hat die, wie gesagt, ich habe hohen Respekt vor dem, was unsere Eltern und deren Großeltern oder deren Eltern sozusagen gearbeitet haben an Wohlstand für Deutschland.
Und trotzdem ist es eben so, dass sie am Ende einen Staat gebaut haben, der nicht nachhaltig ist.
Dazu gehört vielleicht auch, wie der Staat Geld ausgibt, kann man auch.
noch mehr darüber reden gerne.
Aber das ist jetzt nicht ein Generationenproblem.
Das war immer schon ein Problem.
Ich glaube, fremde Leute Geld ausgeben, das ist immer einfacher.
Genau, aber dass man quasi eine Firma gebaut hat, die einerseits, wo das Produkt nicht nachhaltig ist, also dass wir auf ein Produkt, das Auto heißt und Maschinen oder zwei, drei Produkte, Auto und Maschinenbau gesetzt haben, da die wichtigsten Entwicklungen verpennt haben und uns nicht diversifiziert haben.
Insofern war dann das, was diese Generation gebaut haben und vor allem die Politiker und die deutsche AG nicht verantwortlich haben.
Maschinen sind wir noch gut.
Jetzt hören wir mal auf hier den Maschinenbau.
Bei Auto würde ich sagen, da haben wir vielleicht nicht das...
Aber Maschinenbau ist glaube ich noch ganz gut.
Ich glaube, da haben wir eher Standortprobleme, dass es halt so teuer ist, herzustellen hier.
Aber also die Wirtschaftsstrategie, Produktstrategie war nicht nachhaltig und aber auch sozusagen das demografische Setup der Staats nicht.
Und deswegen ist es, glaube ich...
Sowas kann niemals für alle perfekt fair sein, aber dass da Leute jetzt nicht nach 45 Jahren Rente dürfen oder zumindest nicht abschlagfrei, ist glaube ich fair auch, dass man den Nachhaltigkeitsfaktor einsetzt.
Es wird immer noch schwer genug, was die junge Generation erwirtschaften muss.
Ein Drittel der demografischen Sachen kriegen die Rentner und zwei Drittel muss das.
Bis der Kollektiv immer noch aufbringen ist.
Das weiß ich nicht, ob jetzt ein Drittel, ich hätte lieber 50-50 gemacht.
Ich bin nicht auch sofort dabei.
Also ich glaube fairerweise, das Paket ist nicht geeignet, alle Sachen aufzufangen, die uns noch blühen.
Aber was ich explizit loben möchte, ist der Prozess, der dahin geführt hat bisher.
Und ich glaube, würden wir alle zwei Monate solche...
Verfahren erleben, dann würde automatisch auch die Politikverdrossenheit runtergehen.
Ich glaube, die AfD würde ein Drittel der Stimmen verlieren, nämlich von Leuten, die gar nicht die Gesinnung der AfD teilen, sondern nur den Verdruss mit dem Agieren anderer Parteien.
Und ich würde mir wünschen, dass wir, also die Identifikation, dass das jetzt wirklich ein wichtiges Problem war und das ist ein viel wichtigeres Problem als Migration oder was uns alltäglich so noch verkauft wird.
Also die Demografie.
Energiepolitik, Verteidigung, das sind glaube ich die drei größten Probleme, echte Probleme, die wir haben.
Und dass man sagt, das ist uns jetzt mal wert, uns zusammenzusetzen, aufzuraufen, so ein bisschen Stolz zu schlucken und mal was Vernünftiges zu bauen für zukünftige Generationen und auch alle Menschen, die in diesem Staat leben, würde ich gerne explizit loben.
Das ist schon mal großartig.
Jetzt hätte ich noch eine andere Diskussion, aber die wollen wir jetzt, jetzt ist die Zeit schon fortgeschritten.
Und wenn du versprichst, dass du demnächst wiederkommst, dann würde ich das beim nächsten Mal besprechen, die These, die ich hier noch habe.
Willst du nochmal für den Defner einspringen?
Jetzt bin ich ja neugierig.
Also ich komme noch immer wieder.
Du kommst immer wieder?
Der Defner ist ja zwei Wochen nicht da.
Wenn du nächste Woche wiederkommst, will ich mit dieser These erst nächste Woche verhängen.
Dienstag bin ich verreist.
Ich versuche es gerne.
Dann lassen wir das weg.
Dann kommen wir noch zu Bulle und Bär.
Ich fand es einen sehr spannenden...
Ich komme ja nur her, damit eure Einschaltquoten senken, weil ein Viertel der Hörer dann nächste Woche ausscheidet.
Nächste Woche bin ich wieder da.
Wenn ihr es nicht hören wollt, dann einfach entfolgen.
Ganz neue Art von Podcast-Strategie.
Das ist eine gute, das funktioniert.
Das letzte Mal damals waren es 12% über dem Durchschnitt.
Über dem Durchschnitt?
Über dem Durchschnitt.
Verrückt.
Das Problem ist, die Retention ist nicht so hoch.
Habe ich schon mit jemandem anders mal drüber gesprochen, der dich auch hatte, der genau das gleiche Phänomen auch nicht hat?
Man denkt ja, wenn die dann hier gekommen sind, denken die ja, das sind nur deine Klacköre, die dann leider wieder mit wegziehen.
Das ist ein bisschen schade.
Also du müsstest mal schaffen, du hättest dir mal die Sprache dazu bringen müssen, sagen müssen, ey Leute, wenn ihr hier mal seid, auch wenn ich nicht hier bin, was der häufigere Fall ist, müsst ihr trotzdem da bleiben.
Das so müsste die sein und nicht zu sagen, wenn ihr mich nächste Woche nicht schaltet, dann geht mal weg.
Dann schaltet das.
Das ist die falsche Ansage.
Aber du hast einen spannenden Bullen mitgebracht.
Bending Spoons.
Das ist irgendwie ein IPO.
Das habe ich immer mal so am Rande mitbekommen.
Aber was ist das?
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Unser heutiger Werbepartner ist Readly, das Netflix oder Spotify der Zeitschriften und Zeitungen.
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Naja, Chapits reicht mir im Podcast.
Ich würde da eher Börse Online, Euro am Sonntag oder Wirtschaftswoche lesen.
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Etwa NZZ oder Washington Post und Time Magazine.
Das Magazin meiner Jugend.
Lang ist her.
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Unseren Podcast hier und den Link natürlich, den findet ihr in den Shownotes.
Also Bending Spoons ist eine italienische Firma, die quasi ein hochspezialisiertes Private Equity Konstrukt und demnächst börsengelistetes Private Equity Konstrukt für den App-Markt im weitesten Sinne.
Software- und App-Markt sind.
Das heißt, sie kaufen so ein bisschen das, was man früher erlebt hat, was die Razer Group oder so zum Beispiel Threggio mit Amazon-Händlern machen wollte.
Machen die mit Apps, die profitabel sind, die Gewinn machen?
Aber nicht mehr so schnell DAXen.
Also die selber nicht mehr an die Börse gehen würden.
Sowas wie Komoot oder was gibt es denn noch?
Komoot, diese Wander-App ist ein Beispiel, die viele Subscription-Revenues hatte.
Dann Evernote zum Beispiel, so ein Notizentool, was ich nutze.
Vimeo, glaube ich, haben sie gekauft.
Brightcove, AOL-Lizenz.
Die haben wirklich Komoot gekauft, wo alle gesagt haben, oh, die verlieren ihre Seele.
Das ist Bennings bei uns.
Und warum ist das denn Bulle?
Die haben doch unsere schönen Komoot kaputt gemacht.
Also A, die Komoot-App ist meiner Meinung nach danach nicht schlechter geworden.
Auch bei Evernote kann ich das nicht nachvollziehen, dass das so wäre.
Doch, ich muss jedes Mal, wenn ich mich einlogge, ich kann nicht sagen, was bei Komoot ist, das muss mich richtig nerven.
Ich habe das gesamte Paket mal irgendwann gekauft.
Und immer, wenn ich mich jetzt wieder einlogge, sagt er, willst du das Paket kaufen?
Ich sage so, nee, habe ich schon.
Dann muss ich unten ganz klein, haben sie ganz klein gemacht, hast du schon, klick mal hier drauf.
nervt mich jedes Mal.
Ja, das ist schlechtes Produktmanagement.
Das soll natürlich passieren.
Freunde, also wenn ihr jetzt zuhört, macht das mal.
Das Prinzip ist, das ist vielleicht wirklich der Zigarettenstummel, über den wir schon gesprochen haben.
Also ich nehme Apps, die jetzt selber keinen Börsengang mehr schaffen werden.
Das sind Unternehmen, die vielleicht zwischen 55 Millionen Umsatz machen.
Könnte ich da auch Gadget Your Guide reinpacken?
Jetzt bin ich mal gemein.
Oder schaffen die das noch irgendwann?
Nein, ich glaube Gadget Your Guide hat das Potenzial.
Das Disclaimer, ich bin da beteiligt.
Ich glaube schon, die haben Potenzial für den Börsengang.
Aber wie gesagt, sowas wie Komoot, Evernote, WeTransfer zum Beispiel, das sind so Apps, die kann man profitabel betreiben, die wachsen aber nicht mehr in den Himmel.
Ach, WeTransfer ist auch von denen.
Ja, stimmt.
Es geht schon oft damit einher, dass man auch Leute los wird, weil man zum Beispiel Personal, Finanzabteilung kann man vielleicht auch mal zusammenlegen.
Also man hat so Synergieeffekte.
Man kann aber auch irgendwie professionelles Produktmanagement oder bessere Skills in der Werbung nochmal ausprobieren.
Alles, was ein Private Equity Unternehmen, so ein KKA oder so jetzt auch versuchen würde, machen die halt sehr spezialisiert auf diesem Bereich Apps und Internetsoftwareprodukte.
Compound damit, so ein bisschen wie Constellation Software, ist wahrscheinlich im B2B-Bereich.
Das ist ja ein Titel, der über die Jahre ein krasser Compounder war.
So machen die das ein bisschen.
Aber die kommen nicht, Komoot hat mir noch nicht gesagt, nimm mal V-Transfer.
Das müsst ihr dann machen.
Die müssen ja irgendwie versuchen, mich irgendwie...
Ja, das passt jetzt auch nicht so 100% zusammen.
Aber wo könntest du denn, wenn du unterschiedliche Apps zusammen hast, außer dass du natürlich dann eine Verwaltung zusammen machen kannst, eine Cloud besser buchen kannst, weil du für alle irgendwie bei einem Cloud am Dichter buchst?
Also es muss zusammen gar nicht.
Die Synergien können einfach nur auf der Kostenseite schon sein.
Also du musst da jetzt nicht groß irgendwie Cross-Marketing oder so machen.
Aber es wird einer der größeren Europa-IPOs sein.
Sie gehen nach Amerika natürlich.
Sie sammeln so ein bis zwei Milliarden ein.
Damit können sie natürlich dann wieder auf Shoppingkurs gehen.
Und wenn sie die Börsennotierung haben, haben sie natürlich eine liquide Währung.
Können mit den Aktien dann weitere Unternehmen.
aufkaufen.
Und vielleicht kaufen sie auch die angeschlagenen Softwaretitel teilweise, die jeder für tot glaubt gerade, zumindest im Consumer-Bereich.
Und insofern glaube ich, ist das mal wieder ein gutes Signal.
Bending Spoons.
Aber zu Constellation Software, die müssen doch richtig runtergegangen sein, oder?
Ich weiß es nicht.
Aber wenn du jetzt, wo wir gerade Software sagen, Bending Spoons, ich gucke hier gerade, BSP ist das Kürzel.
Wenn Constellation Software sich jetzt halbiert oder gedrittelt hätte, dann würde ich da ja auch nochmal nachdenken.
Ja.
Okay, ich gucke gerade mal, wann hier steht doch hier listet, wann kommen die am, ist es heute sogar?
Am 1.
Juli kommen sie, glaube ich.
Also Mittwoch.
Also wenn ihr es hört, heute.
Ja.
Morgen.
Ja.
Gut.
Cool.
Ich sage jetzt nicht, dass man die kaufen soll.
Die werden auch sehr sportlich bewertet sein mit 10 Mal Umsatz oder mehr.
Aber Ich kann mir vorstellen, dass das eine weitere Wachstumsstory wird.
Und das kann halt auch sehr, sehr groß werden in Zukunft.
Also in der Vergangenheit haben sie ganz gut bewiesen, dass sie das erfolgreich machen können.
Und dadurch, dass sie anorganisch wachsen, können sie natürlich auch sehr schnell potenziell wachsen, weil sie durch Zukäufe wachsen, werden sie natürlich auch versuchen, mehr Profitabilität und mehr Wachstum aus den bestehenden Apps rauszuholen.
Sehr gut, schöner Bulle.
Dann würde ich meinen Bär mal machen.
Das ist Citizen Vigilante.
Das ist so ein Film.
Ich würde sagen, da gebe ich jetzt einen Streisandbär dafür.
Und das ist ja vom Regisseur Uwe Bolz.
Und ich bin darauf gekommen, weil ich am Samstagmorgen meinen X aufgemacht habe, wie ich das jeden Morgen mache.
Und da kommt man ja immer auf einen Elon Musk-Tweet.
Und da war ein Elon Musk-Tweet ohne irgendwas und hat einfach nur einen Film reingestellt.
Und dann dachte ich so, wow, wird das jetzt zur Streaming-Plattform, meinen X.
Und da habe ich dann draufgeklickt.
ging es ein bisschen zäh los und dann saß eine schöne blonde Frau mit so einem Kind mit einer Bommelmütze auf, sind in den Einkauf gegangen und das Kind hat gefragt, darf ich noch Sweets haben?
Und die Mama so, ja, ja, darfst auch Sweets haben.
Und das war sehr, sehr langatmig an der Kasse und piep und kann nicht einpacken und kann nicht Donner-Sweets haben.
Nein, kein Sweets.
Und dann ging die Frau halt raus und da passierte dann das Erste, wo ich, ich war schon so ein bisschen, dachte ich schon so, oh Mann, wo ist denn hier die Dramaturgie?
Und dann war da ein dunkelhäutiger Mensch mit einer Machete in der Hand, den sah ich und der ging dann einfach so an der Frau vorbei und rammte ihr die Machete so in die Halsschlagarterein.
Es spritzte das Blut, es war so ein bisschen splattermäßig.
Dieser ganze Film war...
weiß ich nicht, es ist, ja, Dann kam auf einmal ein ehemaliger US-Soldat, der sich als Selbstrecher an migrantischer Gewalt aufspielte.
Und hat dann, ich glaube, Armi Hammer, ich weiß nicht, ob du den kennst, der hat, glaube ich, auch bei Social Network mitgespielt.
Der war dieser Typ.
Und am Anfang war der noch so ein bisschen versucht, mit Überzeugung so ein bisschen was zu erzählen.
Und mit Tesawaffen später hat er dann selbst richtig zur Gewalt gegriffen.
Und es gab auch so Szenen.
so eine Gewaltszene im Wohnzimmer, wo er dann irgendwie die Leute, die ihn da fangen wollten, irgendwie alle ermordet hat.
Wirklich fiese Szenen, also wirklich so eine Sache, wo man dachte so, es war eher ein B-Movie, würde ich sagen, und eher so ein Trash-Film.
Aber dann bekam ich mit, warum der so viel Anerkennung bekommen hatte.
Und da kam eben dieser Streisand-Effekt, weil nämlich die FSK, das ist ja diese freiwillige Selbstkontrolle, hatte den Film.
eben nicht kategorisiert, muss ich immer sagen, 16, 18, was auch immer.
Und wenn du kein Signet bekommst, dann heißt es nicht, dass der Film verboten ist, dann heißt es aber irgendwie, wenn du den abspielen willst, musst du schon sehr gute Kontrollen machen, musst du sehr genau gucken, auch als Streaming-Service musst du achten, dass da nicht die falschen Leute diesen Film sehen.
Und natürlich bekam dann gleich dieses, ja, hat kein FSK bekommen, deswegen.
Ist er verboten worden, war dann gleich die Geschichte, die dazu erzählt wird, aber eigentlich war es eben nur, dass er eben diese Kategorisierung hatte, was es schwieriger macht, ihn vorzuführen.
Und dann bekam eben dieser Film, der normalerweise für diese Brutalität, für diese, ja, der wird sich wahrscheinlich versendet, aber bekam auch eine völlig neue Popularität und dann hat ihn Elon Musk für zwei Tage noch reingestellt, was ihm zusätzliche Popularität gegeben hat.
Ich will überhaupt nicht migrantische Gewalt irgendwie schlecht reden oder sonst wie, aber ich finde es so, wie dieser Film gemacht wird.
Und jetzt kann man natürlich sagen, ja, der Regisseur will darauf aufmerksam machen, dass vielleicht diese migrantische Gewalt nicht ordentlich dargestellt wird und will davor warnen, dass es irgendwann Selbstjustiz gibt.
Aber so wie ich den Film gesehen habe, war das eher so ein Heldentyp, der dann irgendwie, wo man eher, wenn man da zuguckt hat, gedacht hat, ja, dann muss ich mich wohl mal selbst mal auf die, muss ich mal losmachen.
Und Uwe Boll...
Der hat auch selbst gesagt, dass sein Initiationserlebnis war, als es eine Massenvergewaltigung im Hamburger Stadtgarten wohl gab von Jugendlichen, wobei da gar nicht nur Migranten beteiligt waren, sondern waren sogar Deutsche mit dabei.
Aber die haben halt eine relativ niedrige Strafe bekommen.
Und das war für ihn so ein Erlebnis, wo er sagt, das kann doch nicht sein.
Und so kommt dann eben auch die Idee, naja, dann müssen wir vielleicht mal zur Selbstjustiz greifen.
Und so war für mich der Eindruck nicht, dass er sagt, ich warne mal vor Selbstjustiz, sondern eher so, da müssen wir uns mal selbst aufmachen und so eine Bürgerwehr gründen.
Und deswegen finde ich, ja, ist der Film für mich, ich fand ihn eher splatterig und eher brutal und irgendwie nicht besonders subtil gemacht, sondern eher banal gemacht.
Aber eben durch diese FSK-Geschichte und durch dieses quasi Verbot, was viele gesagt haben, was es gar nicht ist, hat er eben eine Aufmerksamkeit bekommen, die er meines Erachtens nicht verdient hat.
Jetzt hat er durch mich auch nochmal Aufmerksamkeit bekommen, aber ich würde trotzdem sagen, es ist mein Werder-Woche, dieser Citizen-Vigilante.
Der Film oder der Umgang?
mit dem Film.
Ich glaube, es ist beides.
Der Film an sich fand ich jetzt nicht besonders...
Es ist halt so ein Kulturkampffilm jetzt geworden dadurch.
Vorher hätte man gesagt, es ist ein schlechter Film, der einfach irgendwie vielleicht auf einen Missstand aufmerksam machen kann, aber auf eine plumpe Art, auf nicht besonders die Konnte und auch eher würde ich mal sagen...
Spaltung Vorschub leistet, dass er irgendwie sagt, guck mal, wir müssen mal aufpassen, dass die Spaltung nicht weiter voranschaue.
Ich würde eher sagen, wenn man sich den anschaut, das ist dann so Herons-Szenen.
Und ich habe auch von Menschen geschrieben, guck den mal an, das ist ja wie der alte Rommel in Afrika, wie der Typ vorgeht.
Und ich denke so, ja, dieser...
Armin Hammer ist natürlich, wie er da, ist immer überraschend, wie er da seine Sachen macht und wie er dann die Leute da meuchelt.
Aber ich weiß es nicht.
Das ist für mich kein Film, der...
Ja, eine Katharsis, also weiß ich nicht, wie ein gutes Theater, weiß ich nicht, wir sind ja beide im Osten groß geworden, da hieß es immer, Theater muss was Katharsisches haben, dass ich das sehe und dann sage, oh, da muss ich mal aufpassen, dass hier gesellschaftlich was schief läuft oder keine Ahnung, was auch immer.
Für mich hat das eher so ein Gewaltverherrlichen dann irgendwann und deswegen.
Und auch der Umgang damit dann halt, gut, das kam dann halt mit der FSK dazu, aber ich wusste jetzt auch nicht, was man dazu machen soll, ob man den FSK 18 freigibt.
Ich finde es halt irgendwie schwierig.
Wenn ich jetzt in diesem Komitee gesessen hätte, ich hätte wahrscheinlich dann doch gesagt, ja gut, dann lass uns FSK 18 machen, damit eben gar nicht erst dieser Ruch da kommt, dass wir das verboten hätten oder sonst was.
Ja.
Auf jeden Fall ist das.
Ich weiß nicht, wer ihn gesehen hat.
Ich habe jetzt auch nicht ganz durchgeguckt.
Ich bin nur per Zufall da draufgekommen und dachte so, war er eben dabei.
Elon Musk einfach so reingestellt war.
Und jetzt kann man ihn wohl kaufen.
Und dann war er angeblich bei Amazon Prime auf Platz 1.
Da habe ich mal bei Amazon geguckt und fand ihn aber gar nicht.
Da gab es irgendeine Streitschrift zum Filmen, aber ich fand ihn auch nicht da zu kaufen.
Und ich dachte so, ist das wirklich so?
Es ist ein Mysterium.
Und man muss ihn nicht gesehen haben.
Man sollte aber wissen, worum es geht.
Und den Streisand-Effekt, den sollte man jetzt auch kennen.
Dass man, wenn man Sachen...
eigentlich verhindern will oder eigentlich klein halten will.
Gerade dadurch, wie man das macht, ist es halt häufig so, dass es dann doch alle wissen wollen.
Als Barbara Streisand irgendwie die Bilder ja, ich glaube, es ging um Bilder ihres Anwesens, was am Meer oder oben auf der Klippe stand und sie wollte nicht, dass die Bilder irgendwie bekannt wären.
Und dann hat sie da Klage eingereicht und hat sie verbieten wollen und dann dachte sie so, huch, sie hat eine Hütte am Meer, die muss ich mir auch mal anschauen.
Und das ist der Streisand-Effekt.
Und das hat man damit eben auch erreicht.
Und ich finde so Kulturkampf, Kino, weiß ich nicht.
Und gerade mit so einer Thematik und so blutrünstig und machetenmäßig.
Wobei ich es überhaupt nicht schönreden will.
Ich will hier keine migrantische Gewalt schönreden.
Und ich bin auch keiner, der sagt, Willkommenskultur für alle.
Und bitte.
Das ist nicht meine.
Also falls ihr jetzt denkt, ich würde hier irgendwie.
da unterschiedliche Ellen anlegen.
Man soll auch die Menschen bitte schön ordentlich verurteilen, wenn sie Straftaten tun usw.
Aber eben auf so eine platte Art, finde ich, ist nicht zuträglich, meines Erachtens.
So, jetzt schweigt.
Du kannst gerne noch was zu sagen.
Ich finde auch, du hast ja das Wichtigste gesagt, also ich glaube, das Werk verdient insgesamt nicht die Aufmerksamkeit.
Uwe Boll ist sonst eher ein Kandidat für die Goldene Himbeere und das war natürlich unheimlich schlechte Filme auch in der Vergangenheit schon aufgefallen.
Also nicht meine Meinung, sondern die Meinung des Internets oder der Seniorsten.
Und ja, es ist natürlich ein eher ungünstiger Umstand, dass das dadurch jetzt so mehr Popularität erlangt, als es vielleicht normalerweise...
bekommen hätte.
Ich wäre auch dagegen, das zu zensieren.
Also das fände ich übergriffig, auch wenn ich einen furchtbar geschmacklosen Film finde und gefährlichen und zur sozusagen Aufwiegelung geeigneten Film finde.
Trotzdem ist da die Meinungs- und Kunstfreiheit für mich das hohe Gut, auch wenn es schlechte Kunst ist, aus meiner Sicht, nicht nur wegen des Themas.
Aber es wurde ja auch nicht indiziert oder beschlagnahmt.
Das wäre Zensur, sondern es hat einfach nur ein FSK-Rating bekommen.
Jeder, der es weiter vorführen will, muss nur die Ausweise kontrollieren und kann das auch weiter vorführen.
Dass Elon Musk es jetzt der Masse quasi ungehindert zur Verfügung stellt, da muss man dann gucken, ob das vielleicht nicht ein Straftatbestand schon wieder ist, wenn du es allen Leuten zur Verfügung stellst, wenn es quasi als nicht geratet gilt.
Das ist auf jeden Fall eins der schlechteren.
möglichen Szenarios.
Ich bin tatsächlich nur aufmerksam geworden drauf, sonst hätte ich es wahrscheinlich gar nicht mitgekriegt.
Genau.
Ansonsten, wer das jetzt einen ganz tollen Film und wichtiges Werk findet, der muss sich halt immer fragen, ob er es auch genauso sehen würde, wenn da jetzt eine linke Aktivistin aus der Zukunft zurückgereist kommt und alle Politiker, die in Hitler-Russ gemacht haben, irgendwie...
wegmetzelt und die Medien die Parteien unterstützen.
Das ist der Meinungsfreiheitstest.
Wenn du das dann auch gut findest, dann kannst du sagen, meinetwegen kann dieser Film draußen sein und man hätte ihn auch FSK 18 raten dürfen können.
Genau, würde ich genauso sehen.
Die Kunstfreiheit ist das höhere Gut.
Und das finde ich auch.
schon an der Grenze des Vertretbaren ist, finde ich.
Also so wie die Gewalt gezeigt wird, das ist schon.
Aber weil es halt auch so eine reale Sache hat, ist halt nicht ein richtiger Splatter-Film, wo man denkt so, ja, wir sind jetzt hier im Grusel-Genre gelandet, sondern es ist halt so eine quasi Doku-Nummer, aber splättrige Doku-Nummer.
Und das finde ich halt immer schwierig, wenn man halt Realität und Fiktion so eng beieinander hat und dann damit so ein so einen Kulturkampf organisieren.
Ich glaube, dass Elon Musk es verbreitet, sagt ja auch ausreichend zur Wirkung des Films, schon wenn ihm das so wichtig ist, dass er dieses Meisterwerk unbedingt liberalisieren muss.
Ja, aber ich finde, migrantische Gewalt muss man trotzdem was gegen haben.
Das hat ja nichts zu tun.
Aber der Film zeigt ja hauptsächlich Gewalt an Migranten, nicht von Migranten.
Du hast die erste Szene gut beschrieben, aber der Typ dann haufenweise Migranten und deren Richter, also deren zu zahme Richter und Politiker wegmetzelt und am Ende eine syrische Familie auf den Sofa erschießt, das gehört dann auch dazu.
Also die Gewalt in dem Film geht überwiegend von einem weißen Amerikaner, der selbst Immigrant ist in Europa, aus, ohne jetzt damit wieder migrantische Gewalt verteidigen zu wollen.
Das will ich natürlich auch nicht.
Aber die Anfangsszene ist halt die entscheidende.
Wir können einfach Gewalt an sich verurteilen, egal von wem die ausgeht.
Haben wir noch einen Bären zum Schluss von hier?
Ich versuche es kurz zu halten.
Besser wird es aber auch nicht.
Mein Bär ist Howard Latnik, der Handelsminister der USA.
der jetzt glaube ich seiner eigenen KI-Industrie mit diesem Einschreiten in dem Fall Enthropic Fable, wo er Exportkontrollen erlassen hat, keinen Gefallen getan hat.
Weil was das in die Welt sendet, ist der Weckruf, wir können uns nicht abhängig machen von der US-KI-Industrie und wir müssen Alternativen erwägen und die Alternativen sind chinesische Modelle.
Die eigene Industrie da auszubremsen, ihnen Stöcker in den Weg zu werfen oder Steine in den Weg zu werfen, ist, glaube ich, erstmal strategisch sehr unklug.
Es weckt schlafende Hunde.
Es ist für die US-Industrie insgesamt, die jetzt sehr stark von KI abhängt, gerade eine vollkommen unnötige Gefahr, diesen Hype auch je zu beenden.
Es gibt China tendenziell Zeit, sich noch schneller.
zu entwickeln.
Es ist auch wieder so eine Freitagnacht-Aktion.
Jetzt steht, wahrscheinlich soll bis zum 1.
Juli auch das Fable Mythos, wurde ja schon wieder freigegeben.
Fable soll bis zum 1.
Juli vielleicht freigegeben werden.
Darauf gab es wie immer natürlich Polymarktwetten, die ab einem gewissen Tag letzter Woche, wo sich die Wahrscheinlichkeit von 15 auf 70 Prozent erhöht hat innerhalb weniger Stunden.
Also wo es sehr danach aussieht, als wenn ein Insider, der das wieder alles vor einer Woche schon gewusst hat, wann genau das Modell quasi gegreenlightet wird wieder.
Also es riecht wieder irgendwie nach Korruption zumindest oder hat den Anschein.
Ist jetzt 97 Prozent.
Obwohl bis 31.
Dezember.
Wann meinst du?
Bis 1.
Juli ist es nur bei 25.
10.
Juli 64, 17.77, 31.85.
Aber auf jeden Fall schadet es nicht nur Entropic, sondern der gesamten, also auch für ein Open AI ist es schlecht für die Industrie als Ganzes.
Und ich glaube eher seiner Industrie dann Berndienst.
Aber ich habe auch das Gefühl, dass die US-Regierung sich versucht, mehr und mehr einfach zu involvieren und einzumischen.
Auch weil man Leute damit ja wieder an den Verhandlungstisch bringt.
Jedes Mal, wenn ich, ich habe das glaube ich bei uns im Podcast verglichen, mit dem Polizisten, der dir das Rücklicht eintritt, weil er möchte dich kontrollieren und möchte ein Bestechungsgeld haben.
Und weil an deinem Auto nichts kaputt ist, schlägt er mit dem Schlagstock das Rücklicht ein.
Das Gefühl habe ich, ist natürlich spekulativ, aber das Gefühl habe ich so ein bisschen wie Latnik da vorgeht.
Noch viel mehr, achso, jetzt weiß ich, das Beispiel habe ich eigentlich und das gehört direkt dazu, dass er ja auch gerade die niederländische Firma ASML bedroht.
Also die, die diese Lithographie-Maschinen herstellen, auf denen man Chips dann ätzen kann, denen wirft er vor, sie hätten eine ASML-Maschine in China gefunden oder wären eine Maschine in China.
ASML glaubt, das ausschließen zu können, weil jede ASML-Maschine von ASML regelmäßig und kontinuierlich gewartet werden muss.
Hatte ich nicht sowas, wo du so ein Switch und ein Kill-Switch?
Man kann sie nicht dauerhaft betreiben, ohne das Zutun der Firma.
Das heißt, die wissen auch die Maschinen, die sie vor 15 Jahren gebaut haben, wo sie sich heute noch befinden.
Oder sie sind nicht einsetzbar.
Dann können die Chinesen sie vielleicht auseinanderbauen und versuchen nachzubauen.
Aber es ist ihnen bisher ja auch nicht gelungen.
Und das wiederum wirkt auch so, als will man die EU schon wieder da irgendwie an den Handelstisch zwingen, weil einem vielleicht es zu riskant erscheint, dass man da bei Schlüsseltechnologie von einer niederländischen Firma abhängig ist als USA auch.
Und mich würde es nicht wundern, wenn bald Forderungen laut werden, dass die USA eine 25-prozentige Sperrminorität an ASML einfordern oder sogar die Mehrheit.
Ich hoffe, dass es nicht so kommt.
Wir hätten wenig Möglichkeit, uns dagegen zu verteidigen, befürchte ich.
Aber zutrauen würde ich es der Kombination aus Trump und Lutnik.
Auf jeden Fall und deswegen.
ist er mein Bär der Woche.
Das stimmt, das ist das einzige Chronium, das wir noch haben.
In der ganzen KI-Wertschöpfungskette ist Europas einziges Pfand ASML.
Und auch ein weiteres, also Latnik ist auch ein weiteres Beispiel dafür, wie die USA eben, also man sieht es hier immer im Regime oder Systemkampf gegen China, aber das Land, was zumindest zunehmend gerade planwirtschaftliche und sozialistische Tendenzen zeigt, sind eher die USA, würde ich sagen, die irgendwie nach Verstaatlichung schreien teilweise, die Exporte regulieren wollen, die jetzt namentlich quasi die einzelnen Kunden absegnen wollen bei ihren KI-Unternehmen.
Also wer das Modell nutzen darf, soll in Zukunft über den Schreibtisch der US-Regierung gehen, was auch wieder, muss man dazu sagen, dass natürlich wieder das Potenzial für Schutzgelderpressung mehr oder weniger birgt, also dass ich mir am Ende zahlen lasse, wer...
da als erster Exzess bekommen, weil das natürlich unheimlich wertvoll werden kann in Zukunft.
Insofern finde ich das, ich finde die Entwicklung in den USA einfach höchst betrüblich und besorgniserregend.
Gerade wenn man, das bin ich so ein Fan von Kapitalmärkten, Kapitalismus und Marktwirtschaft ist, dann sollte das, was in den USA passiert, sollte man das, glaube ich, zutiefst betrauern.
Dann noch eine letzte Frage, aber du bist doch trotzdem nach Amerika über.
Dadurch, wenn du, weiß ich nicht, so ein Nasdaq 100 hast oder wenn du was auch immer investierst, bist du ja in Amerika immer noch über.
Und man sieht gleichzeitig, ja, du hast gesagt, solche Tendenzen, Staatstendenzen und planwirtschaftliche Tendenzen, hast du da, fühlst du dich da mehr und mehr unwohl oder sagst du die amerikanische?
Das amerikanische Ingenieurstum oder die kapitalistischen Gene sind so stark und es wird auch so eine Trump-Regierung überdauern.
Ja, alles, was man positiv über die USA sagen kann, gilt ja überwiegend trotzdem weiter.
Also du hast die besten Talente.
Es zieht vielleicht nicht mehr so wie früher, aber immer noch sehr stark Talente an.
Insofern glaube ich natürlich auch an die positiven Aspekte der USA und glaube, dass es trotzdem so ein...
aus kapitalistischer Sicht dann auch das spannendste Land der Welt erstmal bleibt.
Aber ich würde sagen, es ist halt nicht mehr die Vorzeigeform von Kapitalismus, die man, und nicht, dass es vorher perfekt gewesen wäre, aber...
Es ist auch nicht mehr die Soft Power.
Die Soft Power haben sie auch nicht mehr, also dieses moralische...
Ich glaube, wenn du die Leute, die heute als so die Vordenker des Kapitalismus gelten, das beurteilen dieses, dann würden die sich im Grab umdrehen, ehrlich gesagt.
Also ich glaube irgendwie in einem Adam Smith oder Friedman oder was auch immer, ich glaube, die würden da nicht mit Stolz drauf schauen.
Dann müssen wir nur jetzt in Europa es schaffen, mit unserer Art des Kapitalismus, unserer sozialen Marktwirtschaft besser abzuschneiden.
Am Ende leider gelingt uns das nicht.
Wir haben jetzt die schwedische Altersversorge.
Das macht es schon mal besser.
Es passieren gute Dinge noch jeden Tag.
Das ist doch ein schönes Schlusswort.
Dann sage ich danke, dass du da warst und die Versprechen für nächste Woche gilt.
Da freue ich mich schon drauf und dann sage ich jetzt einfach mal Tschüss und Ciao und wir bleiben Bulle und Bär und statt Defner und Schäbitz, Drockner und Schäbitz.
Danke, dass du da warst, Pip.
Gerne, ich habe zu danken.
