# Mag 7 Rotation, AI ROI Scrutiny, and Industrial Restructuring

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-29

## Transcript

Kurze Zwischenfrage.
Kosenamen, ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purzel süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Biotech-Gewinner, die lukrative Nagaro-Offerte und das Halbjahres-Orakel.
Im Thema des Tages ergründen wir, warum aus den Mac 7 die Drag 7 geworden sind.
Unter der EEE-Idee geht es um ein neues Narrativ für einen alten deutschen Riesen.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Wer Vermögen aufbaut, will im Zweifel keinen Chatbot am Hörer.
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Echter Service, wenn es zählt.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
nicht zu verachten.
Und die Aktien, die werden wohl etwas fester in die Woche starten.
Der Nasdaq 100 Future und der S&P 500 Future, die liegen jetzt hier nachts um, sagen wir jetzt 1 Uhr, leicht im Plus.
Denn fest steht auch, die Kernthese, die bleibt nämlich keine Seite, am wenigsten die USA, wollen eine echte Wiederaufnahme.
Der Kämpfe, ungeplante Eskalation ist möglich, doch der Trend geht weiter Richtung Entspannung.
Aber wie gesagt, es braucht Geduld und auch die These einer ausweidenden Ölversorgung, die bleibt vorerst intakt und das ist für die Börse auch das Wichtigste.
Brent liegt aktuell bei rund 73 Dollar, WTI bei 70 Dollar und zur Erinnerung vor drei Monaten, da lagen wir noch bei rund 110.
Ja, deswegen ist es auch nicht ganz so schlimm, dass der Tankrabatt jetzt ein Ende findet, zumindest vorerst.
Die US-Börsen, um auf die zurückzukommen, die stehen damit vor einem der besten Quartale seit langem.
Der S&P 500 hat bislang im zweiten Quartal fast 13 Prozent zugelegt und der Nasdaq 100 rund 23.
Und sollte es heute und morgen nicht noch so richtig krachen, wäre es für den S&P 500 und für den Nasdaq 100 das beste Quartal seit 2020.
Und für den Nasdaq 100 sogar das zweitbeste seit 2001.
Das, glaube ich, haben die wenigsten auf dem Schirm.
Zur Erinnerung, im ersten Quartal lagen die US-Bösen nämlich noch im Minus.
Aber nach der Rallye zwischen April und Juni liegt der S&P 500 rund 8% vorne und der Nasdaq 100 auf year-to-date Sicht sogar fast 16%.
Und historisch ist ein starkes erstes Halbjahr oft ein sehr gutes Zeichen für den Rest des Jahres.
Aber es könnte volatil werden wegen Inflation, möglichen Zinserhöhungen, überdehnten Bewertungen, KI-Euphorie und auch den Zwischenwahlen im November.
Und gerade diese Midtermjahre, also diese Jahre mit Zwischenwahlen, sind historisch gesehen oft sehr ruppig und es kam zu einem dicken Einbruch.
Und die Frage ist jetzt, ob dieser Midterm-Einbruch im ersten Quartal schon geschehen ist und wir jetzt eigentlich nur noch ein relativ gutes Jahr haben oder ob es nach der überhitzten Chip-Rallye nochmal Schmerz gibt und wir diesen ruppigen Einbruch noch jetzt im Laufe des zweiten Halbjahrs erleben.
Immerhin eine positive Sache.
Nach dem Tief im Midterm-Jahr gab es danach nochmal eine kräftige Zwölf-Monats-Rallye.
Was wir jetzt schon sagen können, und da verraten wir nicht zu viel, KI wird natürlich auch eine wichtige Rolle für das zweite Halbjahr spielen.
Und hier gab es am späten Freitag noch eine spannende Meldung.
Die US-Regierung Antropic, die haben sich geeinigt, nämlich nach einer zweiwöchigen Sperre erlaubt das Weiße Haus jetzt die Weitergabe seines leistungsstarken KI-Models Claude Mythos 5 an ausgewählte Unternehmen von Zitat vertrauenswürdigen Partnern.
war da die Rede in dem Schreiben von Handelsminister Howard Lattrick.
Tja, und der muss entscheiden, wie das da weitergeht.
Da gab es noch nachbörsig am Freitag auch noch Zahlen von GameStop und die kamen eigentlich ganz gut an.
Der operative Gewinn soll in diesem Jahr von 345 Millionen auf mehr als 600 Millionen Dollar steigen.
Und das Unternehmen hält auch am Gebot für eBay-Fest, obwohl es wesentlich kleiner ist.
Und die Aktie, die legte Freitag nachbörsig noch mehr als 5 Prozent zu.
Was wollen die nochmal mit eBay übernehmen?
Ja, warum?
Naja, weil sie dann nämlich GameStop-Geschäfte haben und dann können sie da vertrauenswürdigere Sachen von eBay da verkaufen.
Ah ja.
Ja, manchmal ist ein stationärer Handel, hat das einen Vorteil.
Zumindest war das Teil der Idee dahinter.
Ich verstehe die Idee nicht, aber egal.
Kommen wir zu Biotech.
Da haben wir in der Samstagsfolge schon kurz drüber gesprochen.
Da passiert nämlich gerade eine ganze Menge.
Die Papiere von Moderna, die sprangen nach einer Investorenveranstaltung, die offenbar sehr gelungen war.
Am Freitag um fast 13 Prozent auf den höchsten Stand seit 2024.
Seit Jahresanfang steht da ein Plus von 130 Prozent.
Ich glaube, da schauen...
Biontech-Aktionäre sehr neidisch hin und ich habe gerade mal geguckt, Moderna ist inzwischen tatsächlich auch Mehrwert an der Börse wieder als Biontech.
Das war ja lange, lange ganz anders.
Sehr positiv reagiert die Börse auch auf ein anderes Biotech, beziehungsweise ist eher ein Pharmaunternehmen, nämlich Biogen.
Die Aktien legten am Freitag um fast 6% zu.
Nach der milliardenschwere Übernahme von Appellis Pharmaceuticals will Biogen seine Forschung zurückfahren.
Man will sich jetzt ganz auf die mit dem Zukauf erworbenen, bereits zugelassenen Therapien Empaveli und Sifovre konzentrieren.
Die eigenen Sachen laufen nämlich gerade nicht mehr so gut.
Und bei Biontech soll ja bis zum 30.
Juni klar werden, wie jetzt diese Abspaltung von Biontech mit den ehemaligen Gründern geschehen soll.
Mal sehen, was da passiert.
Wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
Und SpaceX...
Erobert jetzt die Indexwelt.
Am Freitag erfolgt ja der Einzug in die Russell-Indizes und dann hat auch Nasdaq bei Krante gegeben, dass es am Freitag, den 7.
Juli, die Aufnahme in den technologielastigen Nasdaq 100 geben wird.
Und der Schritt dürfte eine Welle passiver Investments auslösen, da Indexfonds ja gezwungen sind, die Papiere in Portfolios aufzunehmen.
Allein für den Nasdaq 100 rechnet die Bank JP Morgan mit passiven Zuflüssen von 4,3 Milliarden Dollar.
Um Megabörsengänge wie etwa den von SpaceX Mitte Juni anzulocken, hatten ja Indexanbieter wie Nasdaq und FTSE Russell zuletzt ihre Aufnahmekriterien gelockert und etwa Vorgaben zur Profitabilität gestrichen.
Nur der S&P, also da gibt es ja Dow Jones S&P, so heißt ja die Indexgesellschaft, der hat das nicht gemacht und deswegen ist der S&P 500 erstmal für SpaceX verwehrt.
Das wird auch noch eine Weile so bleiben, denke ich mal.
Und dann gab es noch das am ganz späten Abend, nämlich der Münchner Softwareentwickler Nagaro steht vor der Übernahme durch den indischen Rivalen Persistent Systems.
Ja, die bieten 1,05 Milliarden Euro für die im MDAX gelistete deutsche Firma.
Und man hat sich bereits mehr als 20 Prozent der Anteile von Großaktionär Karl Georg Dürrschmidt und dessen Familie gesichert.
Die Übernahme kommt allerdings nur zustande, wenn Persistent mehr als 50 Prozent der Anteile hält und danach soll Nagaro dann von der Börse genommen werden.
Und geboten werden 81 Euro je Aktie, weil doppelt so viel wie der Xeta-Schlusskurs vom Freitag klingt extrem viel.
Aber genau dort stand die Aktie vor kurzem noch, nämlich im Dezember.
Der Nagaro-Vorstand unterstützt die Offerte.
Beide Unternehmen entwickeln Software im Kundenauftrag, auch mit KI-Unterstützung.
Und Persistence ist vor allem in Asien und Nordamerika stark, Nagaro in Europa.
Und zusammen kämen beide Firmen auf einen Umsatz von umgekehrt 2,9 Milliarden Dollar und rund 46.000 Beschäftigte.
46.000 Beschäftigte?
Für ein Softwareunternehmen, wo KI jetzt was macht?
Bitte?
Ja, da ist noch Einsparpotenzial, würde ich sagen.
Das würde ich mal denken.
Effizienz.
Das würde ich mal denken.
Und Nagaro hat etwa 18.000 Mitarbeiter, davon den Großteil in Asien und rund 3.000 in Europa.
Wow.
Na gut, in Indien, da kostet Personal nicht so viel.
Aber es ist wirklich Wahnsinn, oder?
Ja, das ist eigentlich eine Riesenfirma.
Dann mach du mal Termine.
Das ist nämlich eine ganz illustre Woche hier.
Ja genau, wenn man denkt, es gibt keine Earnings, ja das mag schon sein, aber es gibt ganz ganz viel anderes.
Die Woche hat mich von drei Fragen dominiert.
Zunächst, ob die Inflation in Deutschland der Eurozone wirklich nachhaltig nachlässt und dann, ob der US-Arbeitsmarkt erstmals klar an Dynamik verliert und Da haben wir sie doch.
Die Unternehmenswahl von Nike und den Konsumwerten, ob es eine Stabilisierung gibt, ob die signalisiert wird oder ob weitere Prognosesenkungen erzwungen werden.
Und dann haben wir noch Quartalszahlen von Effect Sets.
Da bleibt die Stimmung wahrscheinlich angespannt, da KI-Tools die klassischen Daten- und Analyseanbieter strukturell ziemlich herausfordern.
Und dann haben wir noch General Mills, Constellation Brands.
Und in Europa 2G Energy, wie wir gelernt haben.
2G, nicht 2G.
Prosus und Siemens Energy gibt ein Update.
Da warten tatsächlich sehr viele drauf.
Und dann haben wir noch ein Trading Update von AB Foods.
Das ist ja der Primark Mutterkonzern.
Der gibt ein Update für das dritte Quartal.
Und Anleger achten halt auf Primark, die Lebensmittelsparten und die Zuckersparte.
Dann haben wir Tesla-Absatzzahlen, CrowdStrike.
Dann haben wir noch in Amerika nur vier Handelstage.
Ja, die haben Feiertag am Freitag und CrowdStrike hat einen Split.
Deswegen notieren die Handelssplit bereinigt und dann solltet ihr euch nicht wundern, wenn die Aktie einfach ein bisschen günstiger ist.
Und gleich heute gibt es, und das ist ein wichtiger Moment, Aeroviromor, das ist Quartalszahlen des Drohnen- und Rüstungsthekonomiekonzerns.
Und da ist die Stimmung ja ein bisschen vorsichtiger.
Der gesamte Rüstungssektor ist ja vorsichtiger.
Da gibt es Wettbewerb im Drohnenmarkt und bei Aeroviromor kommen auch noch Vertrags- und Bilanzthemen dazu.
Und da darf man gespannt sein.
Und in Sintra, da hatten wir auch am Samstag schon drüber gesprochen, beginnt das EZB-Symposium.
Frau Lagarde eröffnet das um 20 Uhr und dann wird es in den kommenden drei Tagen da wichtige Informationen geben.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Das Thema des Tages.
Aus Mac 7 ist zuletzt Drag 7 geworden.
Die sieben Aktien, die jahrelang den Markt nach oben gezogen haben, werden nämlich jetzt plötzlich zum Bremsklotz der Börsen.
Apple, Microsoft, Amazon, Nvidia, Alphabet und Tesla.
Und MEDA haben kollektiv geschwächelt.
Der Bloomberg Max 7 Index, der hat im laufenden Jahr mehr als 5% verloren.
Ihr habt ja von gehört, was der S&P 508% gewonnen hat.
Also 13% Punkte an der Performance.
Ja, vom Nasdaq 100 ganz zu schweigen.
Ja, und das mit dem Drag7 ist jetzt ein hübsches Wortspiel, aber es ist halt mehr als das, denn diese sieben Titel sind halt nicht irgendeine Aktiengruppe.
Sie sind halt das Rückgrat von S&P 500 und Nasdaq 100.
Rund ein Drittel des S&P 500 und 38 Prozent des Nasdaq 100 stellen sie dar.
Ja, und wenn die wackeln, wackelt halt nicht nur ein Tech-ETF, dann wackelt halt auch das Gefühl ganz vieler Anleger, dass der US-Markt...
unbesiegbar ist.
Dieses Gefühl konnte man ja bis dato haben.
Und deshalb sind die Mac7 heute auch unser Thema des Tages.
Und es gibt da eine neue Geschichte zu den Mac7.
Und die neue Geschichte lautet nicht KI ist vorbei, sondern die Geschichte lautet KI muss jetzt liefern und bisher reichte ja allein Fantasie, Rechenzentren, GPUs, Cloud, Agenten, Co-Piloten.
Alles klang so ein bisschen nach dem goldenen Zeitalter, aber jetzt fragt der Markt eben nach Free Cashflow, nach Marge und er fragt vor allen Dingen, wo ist eigentlich der Return on Investment, ROI?
Ja, und da wird es ungemütlich, denn die einen profitieren vom Engpass, also so Unternehmen wie Micron oder halt Speicherhersteller, Chip-Zulieferer und die anderen bezahlen ihnen.
Apple ist das beste Beispiel, die mussten jetzt ihre Preise für iPad und MacBook erhöhen.
Microsoft die jene für die Xbox-Spielekonsole und plötzlich kommt der KI-Boom beim Konsumenten an, halt über teurere Geräte.
Und das ist eben so ein bisschen der Riss in der Story.
Bislang war KI vor allem eine Investorenparty und jetzt spüren wir die KI-Inflation.
Also Firmen merken das ja, wenn die Tokens teurer werden oder eben wir Konsumenten, wenn die Geräte teurer werden.
KI wird so eine Art Kostenrechnung.
Speicherpreise sind hoch, die Investitionsausgaben, also CapEx sind hoch, der Strombedarf ist hoch, da steigen auch die Preise und die Rechenzentren werden immer teurer.
Und wenn Apple Preiserhöhungen durchdrücken muss, dann heißt das eben, selbst die stärkste Konsummarke der Welt kann sich dieser Kostenwelle nicht vollständig entziehen.
Ja, und Apple will wegen explodierender Speicherpreise bei DRAM-Chips offenbar auf den chinesischen Hersteller CXMT ausweichen, so wurde jetzt bekannt, und sucht dafür grünes Licht der US-Regierung, obwohl CXMT wegen mutmaßlicher Verbindung zum chinesischen Militär auf einer Pentagon-Liste steht.
Und das zeigt halt, wie stark Apple unter den Preisen leidet, dass sie schon zu solchen Ersuchen greifen müssen.
wie Apple unter Druck steht, spiegelt sich auch in den Analystenempfehlungen.
Nimmt man mal das durchschnittliche Kurstitel der Analysten, hat Apple nur noch 13% Kurspotenzial und zieht auch nur noch 63% Kaufempfehlungen auf sich.
Und für den Mac 7 Titel ist das fast schon so eine Art Misstrauensvotum.
Ja, das stimmt.
Anders sieht es aus bei Nvidia.
Da sehen die Analysten noch 57% Kurspotenzial und 95% der Empfehlungen sind.
Kaufempfehlung, aber Nvidia ist auch die Wette mit dem größten Hebel.
Solange die KI-Investitionen weitergehen, also CapEx explodiert, ist Nvidia König.
Wenn die Kunden aber sagen, wir benötigen effizientere Modelle, weniger GPUs, mehr Disziplin, dann wird aus dem König halt schnell der zyklischste Titel im Raum.
Oder der König ohne Kleider.
Dann gibt es noch Microsoft und da ist der Fall besonders spannend.
Die Aktie, die hat wahnsinnig gelitten und notiert inzwischen sogar wieder unter den Hochs von 2021.
Sprich, wer damals zum ungünstigsten Moment eingestiegen ist, hat über fünf Jahre praktisch nichts verdient.
Aber Analysten bleiben optimistisch und sehen 50 Prozent Kurspotenzial und fast 95 Prozent Kaufquote.
Wahnsinn!
Das ist wirklich krass, der 221.
Stillstand quasi bei Microsoft.
So ist es.
Aber warum ist das so, diese Diskrepanz?
Also, dass der Markt sagt, äh, pfui, und die Analysten sagen, nee, sehen wir doch Potenzial.
Naja, der Markt sieht den aktuellen Schmerz und die Analysten sehen die womöglich spätere Ernte.
Denn fest steht ja auch, Microsoft ist die zentrale Aktie dieser ganzen Debatte.
Also Azure, OpenAI, Copilot, die Rechenzentren, das ist die Vollintegration der KI-Wertschöpfungskette.
Und die Bären sagen, zu viel CapEx, zu wenig sichtbarer Gewinn.
Und die haben momentan was da.
Und die Bullen sagen aber, das ist wie beim Cloud-Aufbau.
Da kommen erst die Investitionen, dann die Auslastung und dann die Margen.
Und genau da liegt die große Frage für Anleger.
Ist KI jetzt der neue Cloud-Zyklus oder aber ist KI ein Investitionsloch, in das selbst die reichsten Tech-Konzerne immer mehr Geld werfen müssen?
Und wenn man die Frage sich stellt, kommt man natürlich zwangsläufig zum Meta.
Denn das ist dafür das psychologisch vielleicht beste Beispiel.
Rechnerisch attraktiv, 49% Kurspotenzial, Senioristen, 93% sagen kaufen.
Niedrigstes KGV im Mc7-Vergleich.
Aber Meta-Aktionäre leiden noch unter so einem Trauma.
Das heißt Metaverse.
Das heißt ja auch Meta, das Unternehmen.
Und die Anleger erinnern sich noch daran, wie teuer eine falsche Zukunftswette werden kann.
Ja, das war teuer in der Tat und da ging es richtig runter.
Kommen wir zu Amazon.
Die stehen so dazwischen.
Also AWS ist halt ein natürlicher KI-Gewinner, aber Amazon muss ja trotzdem viel, viel investieren.
Kurspotenzial wird gesehen, 35 Prozent Kauflote oder Kaufen-Empfehlungenquote, 95 Prozent gute Zahlen, aber keine einfache Story, denn auch hier gilt Cloud-Wachstum.
Allein reicht längst nicht mehr.
Die KI-Umsätze müssen die Infrastrukturkosten rechtfertigen.
Und dann schauen wir noch auf Alphabet.
Die Google-Mutter ist so eine Art, naja, leiser KI-Riese, eigene Chips, eigene Modelle, eigene Cloud, eigene Daten.
Also wirklich alles, was man braucht.
Analysten sehen 28% Kurspotenzial und knapp 89% sagen kaufen.
Aber Alphabet hat noch ein...
Ein anderes Problem, es verteidigt die Suchmaschine gegen eine neue KI-Nutzerlogik und was auch noch zuletzt dazu gekommen ist, warum die Aktie auch gerade in der vergangenen Woche so doll verloren hat, zuletzt sind wichtige KI-Mitarbeiter von Bord gegangen und zur Konkurrenz vor allen Dingen.
So, und dann kommen wir noch zu Tesla.
Ist natürlich wie immer ein Sonderfall.
Nur 11% Kurspotenzial und nicht mal 48% Kaufempfehlung.
Tesla bleibt einfach die Aktie für Leute, die an Autonomie, Robotik und Energie glauben.
Aber in den Mach7-Daten ist Tesla wirklich nicht der Konsensliebling.
Tesla ist halt eine Option.
Und wenn man jetzt mal alles zusammen nimmt.
also so eine Art Meta-Studie zu den Mac7 macht, dann sehen Analysten für die Mac7 noch 35% Kurspotenzial und insgesamt sind 84% der Empfehlungen Käufe.
Und das klingt nach, na, alles halb so schlimm.
Aber der Markt sieht das halt anders und du hast es eben schon so ein bisschen angedeutet.
Während die Analysten kaufen, sagt die Börse, na, ich will das erst mal sehen, dass das wirklich so kommt.
Beweise dafür, dass KI nicht nur Umsatz ist, sondern am Ende auch noch Gewinn bringt und dass vor allem die ganzen CapEx-Ausgaben nicht den Free Cashflow nur auffressen, sondern dass irgendwann am Ende dann auch was rauskommt und diese Speicher- und Energieengpässe keine Margenfresser werden.
Ja, das Fazit kann lauten, aus Max 7 ist Drag 7 geworden, nicht weil die Unternehmen plötzlich schlecht sind, sondern weil die Erwartungen einfach zu perfekt waren.
Das sind weiter echt tolle, fantastische Firmen, aber fantastische Firmen können halt auch schlechte Aktien sein, wenn die Bewertungen und Erwartungen nicht mehr zusammenpassen.
Wenn man jetzt vielleicht nochmal aus diesen ganzen Empfehlungen nochmal so ein Max 7 Ranking machen will.
dann könnte es so aussehen, Microsoft und Meta werden zumindest von Alisten mit dem besten Chance-Risiko-Verhältnis gesehen.
Nvidia mit dem größten Upside, aber eben auch dem größten Luftloch-Risiko sollte KI dann wirklich sich als so eine Art Loch ohne Boden oder Fass ohne Boden erweisen.
Und Amazon Alphabet, solide, aber auch beweispflichtig.
Und Apple und Tesla, naja, bloß nur halt wetten für sich selbst und am wenigsten zwingend.
Kurze Zwischenfrage, Kosenamen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt's nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und ab Schnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purzel süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
Am Freitag ist etwas ziemlich Ungewöhnliches passiert, denn normalerweise läuft es ja so, immer dann, wenn ein Unternehmen einen deutlichen Stellenabbau verkündet, steigt der Aktienkurs.
Und nun wurde bekannt, dass Volkswagen offenbar ein solches Programm plant und zwar ein massives, deutlich massiver als alles, was bisher irgendwann mal geplant war bei Volkswagen.
Laut Medien- und Agenturberichten könnten bis zu 100.000 Stellen wegfallen und außerdem stehen auch Werke zur Diskussion, Emden beispielsweise, Zwickau, Hannover und Neckarsulm.
Tja, also diese Werke, das gab es schon mal, aber die 100.000, das ist wirklich krass.
Und da sagt man sich, was macht die Aktie?
Sie fiel.
Und Volkswagen verlor am Freitag nochmal rund 4%.
Und gehörte damit auch zu den großen Wochenverlierern.
Und Verlierer ist hier leider auch das passende Stichwort.
Die VW-Aktie ist seit Jahren ein Problemfall.
Minus 28 Prozent seit Jahresbeginn, minus 66 Prozent in den vergangenen fünf Jahren.
Also mit Microsoft hast du zwar nichts gemacht, aber mit VW hast du 66 Prozent Minus gemacht.
Wahrscheinlich, wenn man noch die Dividende dazu rechnet, ist es nicht ganz so krass.
Aber trotzdem ist es wirklich...
Krass, dass nach so schwachen Zahlen am Freitag dann kein positives Zucken zu sehen war nach den Geschehnissen.
Der Markt, der glaubt offenbar nicht dran, dass ein Sparprogramm dieser Dimension wirklich kommt.
Oder dass es durchsetzbar ist.
Oder dass es vielleicht reichen wird.
Da gibt es ja verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.
Ja, das macht die Lage gleichzeitig aber auch so spannend.
Denn sollte Volkswagen diesen Plan tatsächlich umsetzen, wäre das halt wirtschaftlich keine kleine Korrektur.
Es wäre halt eine völlig neue Ausgangslage für den gesamten Konzern und natürlich auch für die Aktie.
heute kein Wachstumswert mehr.
Das wissen wir alle.
In China läuft der früher platzisch heimischen Hersteller wie BYD oder GD hinterher.
In Europa gibt es Überkapazitäten.
Das heißt ja immer, der Konzern kann offenbar immer noch deutlich mehr Autos bauen, als der Markt aufnimmt.
Und wenn Wachstum keine Antwort mehr ist, bleibt halt nur die harte Verbesserung der Kostenbasis.
Genau da liegt der Hebel.
Konzernchef Oliver Blume will Volkswagen offenbar auf eine Realität einstellen, in der der Konzern nicht mehr automatisch wächst, sondern profitiert.
Und zuletzt lag sie nur noch bei mickrigen 2,8 Prozent.
Das ist ja wie so ein lumpiger Einzelhändler.
Genau, da wächst du einfach nicht rein in diese Marge, da musst du einfach wirklich cutten.
Und das ist halt der entscheidende Punkt, eine Marge von 8 bis 10 Prozent wäre für Volkswagen ein völlig neues Level und zwar ein neues Gewinnlevel bei mehr als 300 Milliarden Euro Umsatz.
Das ist ein riesen Konzern, 300 Milliarden und da bedeuten schon wenige Prozentpunkte mehr Marge zusätzliche Milliarden im Ergebnis.
Das ist ein Konzern, der am Markt vor allem für Komplexität...
hohe Kosten und auch diese politischen Blockaden steht, könnte halt ein deutlich profitablerer Industriekonzern werden.
Natürlich ist der Weg dahin extrem schwierig.
Die Eger Metall hat Widerstand angekündigt.
Dabei hat der Konzern die Meldung noch nicht mal bestätigt.
Trotzdem läuft die Arbeitnehmerseite bereits Sturm.
Das Land Niedersachsen hat ja erheblichen Einfluss und Werkschließungen sind bei Volkswagen politisch nie nur eine Managemententscheidung.
Genau deshalb reagiert die Aktie auch nicht mit Euphorie.
Der Markt sagt im Grunde, das klingt groß.
Aber wir glauben erst daran, wenn es wirklich passiert.
Wieder Beweise sehen.
Der Markt will Beweise.
Zumal, so ehrlich muss man auch sagen, ist ja nicht das erste Mal, dass sie größere Reformen ankündigen.
Aber daraus entsteht halt auch die Chance, denn in der Aktie steckt derzeit sehr viel Misstrauen.
Volkswagen wird bewertet wie ein Konzern, der seine strukturellen Probleme halt nicht löst, weil er es in der Vergangenheit auch nicht geschafft hat.
Sollte Blume aber zeigen, dass der Umbau tatsächlich kommt, müsste der Markt die Ertragskraft völlig neu bewerten.
Zumal es nicht nur um Stellen geht, es geht halt um weniger komplexe...
weniger Überkapazität, mehr Effizienz in Verwaltung und Entwicklung einer stärkeren Kapitaldisziplin.
Und der aktuelle Verkauf beispielsweise, ich glaube Mittwoch oder Donnerstag war das, als die Großmotorntochter Everlands verkauft wurden, zeigt halt, dass Volkswagen bereit ist, Beteiligung zu monetarisieren und den Konzern schlanke aufzustellen.
Und die haben ja Assets.
Ich glaube, diese Everlands, die haben 11 Milliarden, glaube ich, für 11 Milliarden haben sie die verkauft.
Das ist schon eine Perle, die man da verkauft.
Aber gut, sie haben 49 Prozent, glaube ich, gehalten.
Also ganz weg ist es nicht.
Und es gibt da auch gewisse Jobgarantien, die jetzt, glaube ich, Bain Capital, die es gekauft haben, abgeben mussten.
Naja, und so gäbe es aber trotzdem ein neues Narrativ.
Und ihr wisst ja, die Börse, die mag neue Erzählungen.
Für Anleger wäre die entscheidende Frage dann nicht mehr, wie viele Autos kann Volkswagen zusätzlich verkaufen, sondern wie viel Gewinn kann der Konzern...
aus dem bestehenden Geschäft herausholen.
Und das wäre ein ganz neuer Investment Case.
Ja, und dieser Investment Case könnte erhebliches Potenzial haben.
Wenn wir uns mal die aktuellen Analystenmeinungen anschauen, dann sehen wir, das durchschnittliche Kurs hier liegt bei rund 108 Euro, während die Aktie derzeit so bei 74 Euro notiert.
Das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von rund 46 Prozent.
Die Analysten sind also gar nicht durchweg pessimistisch.
Sie warten halt nur, du hast es gesagt, auf Beweise.
Ganz genau.
Und die Aktie fällt nicht, weil ein schlankerer Volkswagen uninteressant wäre.
Sie fällt, weil der Markt nicht glaubt, dass Volkswagen diesen Umbau politisch und operativ durchzieht.
Sollte dieser Zweifel falsch sein, wäre die Überraschung entsprechend groß.
Jetzt werden viele sagen, hat doch noch nie geklappt.
Am Ende waren alle Reformpläne deutlich größer als die Reformen selbst.
Und ja, stimmt auch.
Doch je größer die Not, und die ist wirklich groß, desto mehr werden auch Betriebsrat, Land Niedersachsen und IG Metall einem echten, harten Einschnitt zustimmen müssen.
Kommt es so, das wissen wir natürlich nicht.
Aber wir werden schon am 9.
Juli wissen, ob es vielleicht doch tatsächlich in die Richtung geht.
Dann nämlich wird CEO Blume den Zukunftsplan dem Aufsichtsrats vorstellen und dann wird sich zeigen, ob die Börse das Game-Changer-Potenzial wirklich länger ignorieren kann.
Und jetzt will ich noch wissen, wirst du deinen Sparplan?
In Volkswagen beginnen Sommerfeld.
Ich glaube nicht, Eddie.
Also ich habe ja den Porsche-Sparplan.
Jetzt sind VW weg.
Ich warte mal den 9.
Juli ab.
Das war alles Waxen.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns alle mehr in AAA, also a.atw.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Euer Feedback zur vergangenen Samstagsfolge war wirklich...
pure Begeisterung.
Was für ein intelligenter Gast, schreibt Hilge.
Moritz meint, extrem gut erklärt, super tiefgehende Kompetenz, total angenehme Gesprächspartner zum Zuhören.
Absolutes Stammgastpotenzial, schwärmt Paula.
Und Belinda hat total nett geschrieben.
Was für eine tolle Folge.
Habe sie direkt mit meiner Tochter geteilt, die gerade ihren Abiball gefeiert hat.
Optimismus, Hoffnung, Mut, Begeisterung für das.
was vor ihr liegt.
Ach, ist das toll.
Das ist doch genau das, was ich immer sage.
Zuversichtliche und ich meine, man muss das auch nicht immer naiv nennen, sondern einfach Zuversicht und gut argumentiert und dabei kommt sowas raus.
Sehr schön.
Sehr schöne Reaktion und ich teile das voll und ganz.
War ein toller Gast und eine schöne Folge.
Deutlich weniger allerdings, wart ihr von unserem Gesang begeistert.
Wirklich?
Viel Gehied auf der Nacht.
Was mich auch ehrlich gesagt nicht wundert.
Erstens war es heiß und spät und es war einfach schlecht.
Bitte nicht singen, meinten auch einige von euch.
Ralf allerdings, der hat das etwas differenzierter ausgedrückt.
Ich zitiere mal, lieber Holger.
Ihr könnt alle gerne singen, außer Holger.
Hä?
Wir haben im Gewandhaus Kidderchor gesungen, lieber Reif.
Da muss ich nochmal was dazu sagen.
Also ich meine, wenn du lieber den Eckert singen hörst als mich, bitte, das können wir hier gerne mal machen.
Komm, er hat ein Swingersmiley gemacht, also wahrscheinlich.
Also er meint allerdings, und da gebe ich ihm absolut recht, Holger, von Musik versteht Holger leider überhaupt nichts.
90er?
Nichts geht über die 90er.
Was?
Ja, das ist...
Kann man allerdings, weiß ich nicht, ob die 90er-Jahre gut sind.
Nee, Coco Jumbo, Freunde, ehrlich.
Aber wir haben ganz viele Zuschriften bekommen, was alles noch in den 90er-Jahren in Musik gut war.
Also Snap zum Beispiel.
Snap, I've Got The Power.
I've Got The Power, genau.
Aber gab es nicht auch sowas wie Bad Boys Blue oder so ein Mist?
Nee, das war nicht.
Das nicht?
Wir haben doch keine Ahnung.
Unsere wahre Leidenschaft liegt doch nicht in der Musik, sondern sie liegt in der Börse.
Und die teilen wir auf jeden Fall weiter mit euch.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und wir hören uns morgen ohne Gesang wieder.
Ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.
Kurze Zwischenfrage.
Kosenamen, ja oder nein?
Hm.
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Puzzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzipur zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
