# AI Market Correction & Strategic Realignment

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-06-27

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 574 am 27.
Juni 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Es ist heiß, aber es gibt auch vier.
Ich habe eben geschaut, vier und Greed-Index, der ist so am Ende von vier zu Extreme 4.
Und so hat sich auch die Sparenz gemacht.
So hat sich auch die Sprachnachricht angehört, die wir bzw.
du von Andi wegbekommen hast.
Wir spielen sie mal für euch ab.
Worauf basieren die Kursverluste gerade bei den Hyperscalern so?
Ich finde es irgendwie so eine sehr interessante Gemengelage.
Einerseits werden diese hohen Investitionen kritisiert.
Auf der anderen Seite würden die Kurse noch mehr einbrechen, wenn...
sie nachlassen.
Das ist schon mal irgendwie so sehr paradox.
Also ist es jetzt gut, dass sie viel investieren oder ist es schlecht, dass sie viel investieren?
Das ist irgendwie so ein bisschen, finde ich, irgendwie komisch am Markt.
Dann bestimmt auch so Dinge wie jetzt, keine Ahnung, höheren Zinsen, die geplant sind.
Aber irgendwie muss das ja mehr sein.
Also dass es bei Microsoft so ist, weil die Software gerade irgendwie abge...
Stuhl wurde okay, aber du siehst es ja auch bei Google, die haben auch 10% verloren im Vergleich zu einem Monat Meta sowieso auch.
Und das ist irgendwie, ich finde das irgendwie komisch, weil wir sehen eigentlich die ganze Zeit jetzt auch mit den Micron-Zahlen, KI-Boom, KI-Boom, KI-Boom, hält an, gute Stimmung, aber die Hyperscaler profitieren irgendwie gerade gar nicht davon.
Und vielleicht könnte das mal ein Thema sein, das ihr mit aufnehmt und was du mal in deiner typischen Art und Weise mal analysierst.
Würde mich freuen, das mal aufgedrüsselt zu bekommen.
Also warum profitieren die Hyperscaler aktuell nicht von dem KI-Boom?
Also ich glaube, es ist nicht auf die Hyperscaler isoliert.
Also die Frage war jetzt konkret nach den Hyperscalern, aber wir haben ja insgesamt gerade seit vier Tagen am Stück.
Also wir nehmen am Freitagnachmittag auf und wir haben eigentlich die ganze Woche ein Tech-Sell-Off schon.
Insbesondere das Chip-Sektor und alles, was so in der KI-Supply-Chain ist, also Chips, Memory, Plumbing, keine Ahnung, wahrscheinlich auch Energie und Generatoren und so.
Ich habe mir jetzt alles einzeln angeschaut.
Aber es wird relativ stark abverkauft.
Und der Grund oder der Haupt, Grund, würde ich sagen, ist das theoretisch veränderte Zinszenario.
Also der neue Notenbankchef, wo Kevin Walsh den angeblich also Trump so ein bisschen da inauguriert hat, der hat angekündigt, dass er nicht das tun wird, was alle ihm unterstellen, nämlich dass er für Trump die Zinsen senkt, sondern dass man wahrscheinlich in Zukunft die Zinsen um bis zu 75 Basispunkte erhöhen müsse.
Auf 4,75, wenn ich mich nicht irre, weil habe ich jetzt gar nicht genau im Kopf.
Und ich will jetzt nicht sagen, hat die Märkte schockiert, aber was das tut.
Also der Grund ist, warum hat er das überhaupt gemacht?
Weil er sieht, dass die Inflation gestiegen ist.
Das liegt so ein bisschen an der generellen Überhitzung der Konjunktur, dass viele Dinge teurer werden, auch weil sie zum Beispiel mit Data-Centern konkurrieren, zum Beispiel die Arbeit.
Aber außerdem ist es natürlich vor allem das Öl, was die Preise hochtreibt.
Also einerseits ist Öl selber, also Benzin zum Beispiel, treibstoffteurer.
Aber in fast jedem Produkt, was man nutzt, ist mittelbar irgendwo Öl drin.
Unsere Agrarwirtschaft läuft auf fossilen Fuels überwiegend.
Das heißt, es sind auch landwirtschaftliche Erzeugnisse, die dann teurer werden.
Alles, was aus Plastik ist, alles, was geflogen oder mit dem Schiff gefahren werden muss, all das wird teurer.
Und das treibt die Inflation an.
Also du kriegst weniger Ware für dein Geld oder die gleiche Ware wird teurer.
Mit Zinserhöhungen kriegt man das so ein bisschen regulierter.
Das kühlt die Wirtschaft ab, es wird weniger.
investiert, eventuell weniger konsumiert und so sinken die Preise wieder.
Deswegen stellt man in Aussicht, die Zinsen zu erhöhen, was nicht erwartet war.
Da gibt es kurzer Exkurs, da gibt es jetzt auch spekulative Vermutungen, um nicht Verschwörungsnarrative zu sagen, dass er das eventuell macht, um sich so ein bisschen unabhängiger erscheinen zu lassen.
Damit war ja nicht gerechnet worden, dass er jetzt die Preise erhöhen würde.
Man hätte schon die Zinsen erhöhen wollen, sondern hat mit dem Gegenteil gerechnet, dass er für Trump die Börsenkurse anheizt und Zinsen senkt.
Was gut sein könnte, oder was ihm teilweise unterstellt wird, ist, dass er es jetzt mit Absicht macht, um so ein bisschen unabhängiger zu wirken.
Dass sein ultimatives Ziel ist aber, die Zinsen später zu senken, wenn man idealerweise den Iran-Konflikt schnell klärt.
Er verändert ja ganz stark die Buchhaltung oder die Datensammlung der FED.
Also man will sich quasi selber eine neue Datenlage schaffen, Indizes verändern teilweise, damit sie eventuell auch andere Handlungen rechtfertigen.
Und man überlegt zumindest ein bisschen, ob es einen größeren Plan dahinter gäbe, nämlich dass er später die Zinsen doch sinken will.
Was dafür spricht?
Der Rationalste.
Cloud Wisdom oder Crowd Wisdom-Akteur sind ja die Märkte selber und da sieht man, die glauben ihm die Zinserhöhung eigentlich nicht.
Also schaut man sich die langfristigen Zinsen an, dann sind die nicht doll hochgegangen dadurch.
Also der Markt glaubt nicht, dass es zu einer dauerhaften Zinssenkung kommt, sondern glaubt, dass die Zinsen relativ gleich bleiben oder hat das nur minimal eingebaut quasi in die Zinserwartung, was dafür spricht, dass man eigentlich nicht glaubt, dass es zu dieser Erhöhung wirklich kommen wird.
Wie auch immer, sollte es eben doch eine Zinserhöhung geben, dann passieren verschiedene Dinge, aber vor allen Dingen wären Investitionsprojekte teurer, weil diese ganzen Datacenter zum Beispiel sind ja alle oder überwiegend auf Pump finanziert.
Um die zu bauen, nehme ich Kredite auf und wenn die Zinsen höher sind, muss ich vergleichsweise mehr zahlen, weil die Kreditgeber als Alternative ja immer den Staat hätten, also sie können ihr Geld im Staat leihen, da kriegen sie relativ risikofrei dann ihre 4,5, 4,75 Prozent Zinsen.
Wenn Unternehmen Wenn sich Geld borgen wollen, müssen sie eine Risikoprämie zahlen.
Und wenn der Grundzins, der Basiszinssatz aber schon teurer ist, dann steigen die Kosten der Kreditaufnahme.
Gleichzeitig wirken Investitionen in Aktien weniger attraktiv, insbesondere Aktien, die noch nicht profitabel sind oder wo ein Großteil der Gewinne in der Zukunft liegt, weil man diese zukünftigen Gewinne abzinst.
Und das macht man mit dem Marktzinssatz.
Und wenn der Marktzinssatz steigt, dann ist zukünftiges Geld im Heute weniger wert.
Es gibt verschiedene Second-Order-Effekte von Zinsveränderungen, aber das sind, glaube ich, die zwei wichtigsten.
Also Investitionen werden teurer und Aktien weniger attraktiv.
Und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass jetzt erstmal insbesondere Technologieaktien, wo Gewinn in der Zukunft liegen sollen und die auch sehr hoch bewertet waren, schon relativ verlieren.
Und hinzu kommt eben das.
Man halt glaubt, dass das erste, woran gespart werden wird, der Datacenter-Ausbau ist, weil das ist ein signifikanter Teil der Kreditwirtschaft gerade und der Nettoaufnahme.
Einfach gesagt, wenn du eine Billion an Schulden aufnimmst jedes Jahr, dann wäre ja diese Zinssenkung allein schon siebeneinhalb Milliarden an zusätzlichen Zinskosten.
Stimmt das?
Also pro Jahr?
Ja, doch, stimmt tendenziell.
Und es würde jedes Jahr mehr werden, weil es ja jedes Jahr neue Investitionen sind.
Also es verändert die ganze Investitionslogik und dann überlegt man, würde jetzt eventuell ein Datacenter weniger gebaut werden oder weniger investiert werden, weil die Schulden teurer werden.
Und dann muss man ja annehmen, dass das, was schon als Konsum oder aus Unternehmensseite Investitionen vorgesehen war, kommt am Ende als Umsatz dann nicht mehr 100% bei Nvidia und so weiter an, sondern es wird halt ein bisschen weniger gekauft, dann könnten die Margen ein bisschen niedriger sein, das Wachstum ein bisschen niedriger.
geht man davon aus, dass die Übernachfrage nach den Produkten von Chip, Speicherherstellen und so weiter nicht ganz so groß sein könnte.
Und deswegen leiden die besonders.
Am stärksten sind unter anderem so die, die besonders gut gelaufen sind.
In der Vergangenheit die Speicherhersteller in Korea zum Beispiel, der südkoreanische Index hat mehrfach zweistellig verloren, also getrieben von Samsung und SK Hynix, die beide ungefähr 50 Prozent des Index ausmachen und den deswegen sehr bewegen können.
Genau, also man denkt, Eventuell wird weniger in KI investiert, deswegen wird die Supply Chain ein bisschen korrigiert.
Gleichzeitig gibt es einen Effekt, dass alle Aktien ein bisschen weniger spannend aussehen.
Man sieht ja auch, dass der Russell 2000, also der viel, viel, viel breitere Index, wo gar nicht so viel Technologie drin ist, der sinkt ja zum Beispiel auch, obwohl Tech-Titel am stärksten betroffen sind.
Genau, so würde ich zusammenfassen, was jetzt passiert ist, ob das rational ist, ob das wirklich so kommt.
Wir werden sehen.
Ich halte diese alternative Erklärung für Walshs Verhalten nicht ganz unglaubwürdig.
Ich könnte mir vorstellen, dass man langfristig, auch weil Trump sich in Aktienkursen misst oder seinen Erfolg ja in Aktienkursen misst, dass man langfristig schon die Zinsen senken will oder relativ stabil halten will.
Wie gesagt, die Märkte scheinen das auch zu glauben.
Das hängt alles auch ein bisschen am Iran-Konflikt.
Man sieht zum Beispiel aber auch, dass Öl verbilligt sich, obwohl wiederum geballert wird in der Straße.
Das spricht auch dafür, dass die mehr teilen der Märkte, also der Ölmarkt glaubt wiederum an ein bisschen gewirtschaftliche Abkühlung.
Der Ölpreis ist immer ein guter Indikator, weil wenn die Wirtschaft brummt, wird mehr Öl verbraucht.
Wenn sie nicht brummt, dann fällt der Preis, weil die Nachfrage auf zukünftig weniger geschätzt wird.
Das sind so ein bisschen widersprüchliche Signale.
Muss man jetzt schauen, was passiert.
In jedem Fall ist es, glaube ich, eine ganz gesunde Korrektur, weil die Unternehmen ja auch alle sehr heiß gelaufen waren und man muss ihnen ja auch die Chance geben, ein bisschen in ihre Ergebnisse reinzuwachsen.
Ich glaube jetzt nicht, dass sich die Investitionen halbieren werden oder da 30 Prozent weniger investiert wird und deswegen man sich wirklich Angst um diese Stocks machen muss, aber da die Übergewinne, die die einfahren, natürlich hauptsächlich auf einer Übernachfrage basieren.
Da die Chip-Produktion relativ fix ist und man sie nicht schnell ausbauen kann, würde man hauptsächlich über den Preis den Markt regeln.
Und deswegen kann man sehr, sehr hohe Margen erzielen, wie man ja sehr gut bei Nvidia, aber auch den anderen sieht.
Speicherpreise, war ja auch gerade eine Diskussion mit Apple, wo die Produkte teurer werden und die Xbox wird teurer.
Das haben wir heute mal draußen gelassen, weil ich es nicht so wichtig fand.
Aber es ist ein weiterer Indiz.
Was ich sagen wollte ist, Durch diese Übernachfrage entsteht natürlich viel zusätzlicher Gewinn.
Also jeder zusätzliche Dollarumsatz wird dann zu 80% neuer Gewinn.
Und wenn dann die Nachfrage ein bisschen nachlässt, dann kann das die Gewinne der Supply Chain schon relativ stark treffen.
Und ich glaube, das ist zumindest meine Erklärung dazu.
Ansonsten haben wir im Loop-Podcast von Mittwoch, glaube ich, auch kurz mit Mary Abdelaziz-Dizzo drüber gesprochen.
Da habe ich es aber ähnlich erklärt.
Also lediglich die Zinsen.
Ich hätte gedacht, es ist irgendwie ein bisschen mehr, weil gefühlt läuft es bei den Tech-Aktien ja seit irgendwie vier Wochen nicht mehr so gut.
Oder das ganze Jahr so.
Ja, ich würde zusätzlich auch gerne dem Uber-CEO weiterhin die Schuld geben.
Also der Markt ist so ein bisschen fickrig insgesamt.
Also alle warten nur darauf, dass irgendwas ihnen wieder die KI-Stimmung verdirbt.
Und es gibt ja auch neue...
Dinge, die ein bisschen dazugehören.
Also heute zum Beispiel, am Freitag ist jetzt noch die News rausgekommen, dass OpenAI seinen Börsengang verschiebt.
Wir reden gleich später noch drüber.
Das schafft natürlich, also der Einbruch heute hat wiederum so ein bisschen was damit auch zu tun.
Also alle warten auf irgendwas, was jetzt die Blase zum Platzen bringen können.
Deswegen ist dein Vier-and-Greed-Index auch so im hosenvollen Modus.
Das gehört schon auch dazu.
Eine zunehmende AI-Skepsis oder ich würde andersrum sagen, eine sich abkühlende AI-Euphorie.
Gehört auch dazu und auch das ist total gesund, glaube ich.
Ich freue mich über jeden, der auch mal skeptische Töne auszuschlägt, solange er es irgendwie gut begründen kann.
Ich würde da von der Korrektur oder Normalisierung der Zustände eher sprechen.
Aber in so einer Gesamtgemengelage gerade könnte jetzt so ein zusätzlicher Diebsieg-Moment oder irgendwie sowas schon zu viel Irritation sorgen und dann vielleicht auch immer noch keinen Platz in der Blase, aber eine größere Korrektur.
Wie gesagt, insgesamt geht das ja alles noch in relativ normalen Bahnen vor sich.
Und für die Leute, die das erste Mal irgendwie mitmachen und jetzt ihren SK Hynix Shares hinterherjammern, ihr könnt nicht erwarten, dass eine Aktie irgendwie sich ver-15-facht oder 2000 Prozent in 18 Monaten macht und sich dann nicht auch mal wieder schnell halbieren kann.
Jeder Anstieg hat auch immer eine Kehrseite.
Und Rheinmetall wird nicht für immer so viel wert sein, wie es gerade ist und so weiter.
Wenn man in einer Welt leben möchte, wo sich Aktien verzehnfachen können innerhalb von einem Jahr, dann muss man auch bereit sein, dass sie sich innerhalb von einer Woche halbieren können.
Ich glaube, das gehört halt dazu.
Da lobe ich mir meinen ETF-Sparplan.
Du nimmst ja trotzdem daran teil.
Im Positiven wie im Schlechten natürlich nicht so konzentriert.
Aber insgesamt solltest du ja auch...
Bist du Minus damit?
M&A World ist noch ein Plus, oder?
Was ich mir angeguckt habe, ist jetzt die letzten 30 Tage, weil es einfach auch so war.
Du hast irgendwie Nvidia minus 9%, Alphabet minus 10%, Apple minus 11%, Microsoft minus 16%, Amazon minus 15%, Meta minus 11%.
Das sind so die Big Tech-Aktien, die natürlich auch den ETF am meisten...
am meisten irgendwie drin haben.
Und ich bin jetzt bei minus drei.
Also in denen fühle ich mich natürlich besser.
Ich habe natürlich auch die ganze Abseite nicht mitgenommen.
Aber wenn ich hier gucke, year to date MSCI World plus zwölf Prozent.
Genau, da bin ich auch im Plus.
Nasdaq ist immer noch bei plus zwanzig.
Also ich meine, wer kriegt denn hier Panik?
Also Nasdaq plus zwanzig ist ein sehr gutes Börsenjahr.
Also wenn das so bleibt, hat der MSCI World outperformt und die Nasdaq.
Wobei die Nesda hat im Schnitt, glaube ich, sogar 15 oder was macht die im Schnitt?
Ich glaube 15 oder 14.
Also ich gucke mir das ganz entspannt an.
Ich auch.
Letzte Frage.
Hast du jetzt Monday.com nachgekauft?
Das ist jetzt günstiger, oder?
Ist noch günstiger geworden wieder?
Nee, aber gute Idee.
Ich glaube, ich habe ein bisschen Cash rumgammeln.
Wirklich.
Sekunden habe ich zum Beispiel auch gar nicht verfolgt.
Gucke ich mal hier, Monatssicht.
Ja, bei 69 wieder.
Nee, aber könnte ich mir mal überlegen.
Guter Tipp.
Sekunde, ich guck mal hier.
Ein bisschen Rückflüsse von SpaceX hier jetzt rumliegen beim Broker.
Hey, das kam ja schon mal.
Ganz wichtige Message.
Nicht spontan und impulsiv handeln.
Ja genau, vergiss das.
Aber wir gehen jetzt mal in die KI-News der Woche rein und es gibt ganz viele recht spannende, wie es eigentlich jede Woche gratis oder jede Halbwoche.
Und zwar einerseits schon ein bisschen länger her, anfangs der Woche, hat OpenAI angekündigt, was zu erwarten war, nämlich, dass sie eigene Hardware bauen.
Zusammen mit Broadcom werden sie einen eigenen Chip bauen, haben den schon ganz stolz präsentiert.
Und es wird ein Inferenz-Chip sein.
Also sie wollen nicht einen besseren Chip fürs Training haben.
Da ist es schwer, was Besseres als NVIDIA zu bauen, würde ich sagen.
Aber sie brauchen etwas, was günstiger ist bei der Inferenz.
Ich behaupte mal zum Beispiel, um ihre kostenlosen Nutzer weiter zu subventionieren.
Ich habe im Newsletter, diesen Montag hätte ich gern gesagt, aber diesen Donnerstag, habe ich relativ ausführlich erklärt, warum Google da viele strategische Vorteile hat.
Und ein wichtiger ist, dass sie mit den Google TPUs die viel günstigere Infrastruktur haben.
Und OpenAI kann es sich eigentlich nicht leisten, 19 von 20 ChatGPT-Nutzern, die nicht für die Dienstleistung zahlen im Moment, dauerhaft zu subventionieren.
Deswegen brauchen sie mindestens.
günstigere Chips, sodass die Subventionen kleiner werden.
Vielleicht schaffen sie es irgendwann, die dann werbefinanziert auch zu monetarisieren.
Im Moment gehe ich davon aus, dass sie es subventionieren, also Verluste mit vielen Nutzern machen und das sind ja von einer Milliarde Nutzer werden es ja 950 Millionen, die sie quasi auf der Tasche liegen haben und dafür würde ich jetzt behaupten, aber natürlich auch um die Enterprise Kunden und so zu servicen, bauen sie jetzt eigene Inference Chips.
womit sie dann hoffentlich bei sozusagen mehr Leistung pro Dollar am Ende rausbekommen, so wie Google das eben mit den TPUs macht und andere Anbieter auch schon längst.
Macht sicherlich auch Sinn so.
Als ich das gelesen habe, habe ich gedacht, ich glaube, die machen einen auf SpaceX.
Also es ist doch möglich, dass ChatGPT irgendwann so bedeutungslos wird wie Crock und dann verkaufen sie Chips und Rechenleistung.
Ja, also ich glaube nicht, dass sie die anderen zur Verfügung stellen wollen.
Ich bin mir relativ sicher, dass sie die selber nutzen wollen.
Ich kann mir vorstellen, dass sie auch gerne Google TPUs mieten würden, um auf eine bessere Kostenstruktur zu kommen.
Also ich glaube nicht, dass Chat-TBD so unpopulär werden wird wie Growcast.
Das ist schon schwer noch einzuholen.
Ich glaube auch nicht, dass OpenAI-Data-Center vermieten muss.
Ich glaube, die kriegen das schon noch ganz gut ausgelastet.
Gerade wenn nicht, wäre es ein furchtbares Signal.
Wenn OpenAI jetzt ankündigt, ich würde es nicht ausschließen, dann gebe ich dir gerne einen Punkt für eine geile Prediction, aber ich würde es nicht ausschließen, aber es wäre eine furchtbare Ankündigung, wenn sie sagen müssten, wir vermieten Teile der Datacenter, die wir auch gebaut haben.
Es gibt ja null Mode.
Also es ist ja wirklich, es gibt ja Gefühls, also ich habe das Gefühl, ich switche irgendwie von Anbieter zu Anbieter schneller als im Streaming.
Ja, viele Sachen sind, also Streaming ist vielleicht sogar ein guter Vergleich.
Es kann auch sein, dass das gleiche wie beim Streaming schaust du ja Bibliothek leer und switch dann, wenn du kannst.
Kannst natürlich auch deine Sachen mit Cloud bauen und dann für den Rest des Jahres, wo du weniger irgendwie machst, im Urlaub nutzt du wieder nur noch ChatGBT oder so.
Das mag es alles geben als Pattern.
Die Modes versuchen ja alle zu bauen.
Die versuchen das Application Layer da drüber irgendwie more sticky zu machen, dass du halt Sie versuchen, glaube ich, mehr und mehr deine Daten zu bekommen.
Also je mehr Kontext du dort liegen hast, desto schwerer ist es zu wechseln.
Also irgendwann spielt Convenience, glaube ich, auch eine Rolle.
Sie versuchen tiefer in die anderen Systeme reinzukommen, also ins Operating System und so weiter, damit es schwerer ist, einfach zu wechseln.
Aber ich bin bei dir.
Prinzipiell ist es austauschbar und am Ende kannst du ja sogar ein relativ, also ein Open-Weights-Model nehmen und musst gar nicht auf die Anbieter zurückgreifen.
Fakt ist aber, dass man, ich will nicht sagen, man sieht es nicht, aber obwohl die Möglichkeit besteht, wächst zumindest der Gesamtmarkt eigentlich noch relativ gut, würde ich sagen.
Der Deep Seek Moment für OpenAI muss Siri sein.
Ja, aber ich meine, die Wahrheit ist, darüber können wir auch gleich reden, aber ganz kurz zum Deep Seek Moment.
Der geht ja jetzt seit anderthalb Jahren, der Deep Seek Moment, weil die günstigen China-Modelle sind nicht weggegangen.
Die waren günstiger zu produzieren oder zu trainieren.
Sie sind günstiger anzuwenden.
Und viele Leute nutzen sie auch.
Aber trotzdem ist es das Jahr, in dem Entropic zehnfach gewachsen ist und OpenAI dreimal so groß wie im Vorjahr geworden ist.
Also man muss ja auch mal ein bisschen, ich verstehe das, dass diese Narrative irgendwie etc.
hat auch wieder gepostet, habe ich gerade, haben wir zugesteckt bekommen.
Klar suchen, das meine ich ja mit.
Leute suchen auch Gründe, KI irgendwie totzureden oder?
die Blas zum Platzen zu bringen.
Aber gerade was Diebseek angeht und billige China-Modelle, ich sage ja, ich halte das für die größte Gefahr.
Trotzdem muss man auch anerkennen, dass diese Gefahr latent seit anderthalb Jahren da ist und der Markt sich jeden Tag zwar auch für China-Modelle entscheidet, aber dennoch verkaufen die kommerziellen Modelle ihre Software in Rekordzahlen, wenn man es so ausdrücken möchte.
Und Apple Siri, das könnte was ändern.
Es gibt bestimmt Leute, also mein Jetzt müsst ihr ja sagen, in welchem Markt ist Siri?
Wir wissen ja, es gibt nicht einen KI-Markt, sondern Siri ist natürlich nicht gefährlich für die Enterprise-Kunden, die Entropic nutzen.
Es ist auch nicht gefährlich für die Professionals, die irgendwie mit Codex oder Cloud-Code oder Work rumspielen, sondern da geht es wieder um den Consumer-Markt.
Also der, der zwischen ChatGPT und Google gerade aufgeteilt ist, wo ich ja behaupte, Google hat den eigentlich schon gewonnen.
Ich glaube, richtig ist schon, dass die Leute die über weniger Geld verfügen, eh kein Abo abschließen werden.
Die werden mehr oder weniger automatisch sich KI bei Google abholen, kostenlos.
Viele andere werden es auf dem iPhone quasi standardmäßig aus der Siri rausholen.
Und wenn Apple es schafft, es gut zu integrieren, dann könnte Siri viel Mark für OpenAI kaputt machen, also für ChatGPT.
Insbesondere bezahlte Abos ChatGPT werden tendenziell weniger spannend aussehen für Nutzer, wenn du einen Großteil davon in Siri, wo ja hinter das Google-Modell steht.
schon integriert hast.
Also da gebe ich dir recht.
Aber du sagst, das ist der Diebstieg-Moment für OpenAI schon, für den Gesamtmarkt nicht, weil hinter Siri wird Google stehen und die verdienen großartig mit daran dann.
Und Apple selber auch.
Das bringt dir die Blase nicht zum Platzen.
Es spielt alles nur gegen OpenAI.
Ja, wäre ein super Argument gegen den IPO.
Ja, und ich würde sagen, deswegen läuft es ja auch gerade nicht so bei dem IPO.
Und zwar hat die New York Times heute berichtet, dass OpenAI, beziehungsweise dass die Advisor steht da, die Berater von Sam Altman, ihn drängen, den IPO ein bisschen ruhiger angehen zu lassen und es dieses Jahr nicht mehr zu machen.
Mit der Begründung, dass einerseits das SpaceX-IPO im Nachhinein ja jetzt doch nicht mehr so gut gelaufen ist.
Der initiale Pop und die kleine Mini-Reallye, die das hingelegt hat, wurde ja größtenteils reversed und die Märkte sind jetzt erstmal nicht mehr so receptive, sage ich mal, für IPOs.
Also die Stimmung hat sich verschlechtert.
Ich glaube, was aber viel wichtiger ist, ehrlich gesagt, dass die Firma ganz eigene Probleme hat.
Also Entropic könnte auch in schlechten Märkten rausgehen.
Ob das schlau ist, ist eine andere Frage.
Wenn man sich OpenAI anschaut, also die zwei wichtigsten Märkte derzeit sind sicherlich der B2B-Enterprise-Software-Markt, also Tools zur Generierung von Software.
Haben wir jetzt ein paar Mal erklärt, auch siehe Keynote und so weiter.
Drei von vier Dollars gehen zu Entropic.
Entropic hat OpenAI im Marktanteil überholt und, was viel wichtiger ist, OpenAI's Marktanteil stagniert, bestenfalls, wenn er nicht sogar sinkt.
Das könnte durch Codex X nochmal ein klein bisschen verändern, muss man auch dazu sagen.
Aber es sieht definitiv nicht gut aus und ein Großteil des B2M Markets scheint Entropic zu gewinnen, insbesondere den für Software-Erstellung, der dann noch weitere Vorteile bietet.
Und der andere große Markt ist der Consumer-Markt.
Und das ist der, wo du gerade richtig gesagt hast, Apple jetzt reingeht wird und wo Google jeden Monat OpenAiden Schneider abkauft und Marktanteile gewinnt.
Und zwar mit der Gemini-App, aber auch mit den ganzen Leuten, die KI quasi innerhalb von Google einfach kostenlos nutzen können.
Man könnte auch mehr da noch dazu zählen, die nicht ganz erfolgreich sind damit.
Aber wo will OpenAI das Geld denn verdienen?
B2B-Markt wird schwer, superharter Wettkampf mit Entropic und Stagnation zumindest beim Marktanteil.
Vielleicht steigen sie noch in absoluten Zahlen, aber Marktanteil stagniert, während Entropic zugewinnt.
Und im B2C-Markt, Consumer-Markt, passiert genau das Gleiche, nur dass der Bösewicht dort Gemini heißt und sie wahrscheinlich Geld verlieren oder es schwer wird, das Geld wieder reinzubekommen, wenn man Leuten KI dauerhaft, also die Rate der zahlenden Nutzer wird auf 6% geschätzt bei ChatGPT.
Übrigens auch ganz spannend, da gab es noch ganz frische News von Entropic diese Woche und zwar hat TechCrunch zusammen mit Indagari, das ist auch so ein Analyse-Dienst, der in Kreditkartenabrechnungen reinschauen kann von, ich glaube, 28 Millionen US-Bürgern, also durchaus signifikante Stichprobe, würde ich sagen, die sehen, dass Cloud inzwischen auch in dem Markt, der dazwischen liegt.
Also ich habe gesagt, es gibt den B2B-Enterprise-Markt, API-Consumption-based hauptsächlich.
Dann gibt es den Free-for-All-Markt, das ist, was Google irgendwie macht und ChatGPT kostenlos anbietet.
Dann gibt es Ich habe das in meiner Folie den Professional User Markt, die hauptsächlich Subscriptions-Zahlen genannt.
Und in dem Segment, also zahlende Nutzer, aber eher einzelne Leute und nicht große Unternehmen, macht Claude auch massive Fortschritte, hat seinen Umsatz seit Januar um 75 Prozent wohl gesteigert, glaubt InderGara.
Man sieht auch sehr gut, dass sie da ungefähr bei zwei Drittel oder 60 Prozent der Umsätze von ChatGPT inzwischen sind.
Und das Gute ist, ChatGPT wächst da weiter relativ stetig.
Also es scheint weniger in das Wachstum reinzubeißen von ChatGPT.
Aber Cloud scheint auch dieses zusätzliche Segment, das glaube ich nicht ganz so wichtig ist, aber auch nicht egal, auch zu gewinnen.
Also Consumer-Markt geht an Google überwiegend und zukünftig Apple.
Professional-Markt, hartes Wettrennen würde ich sagen, aber das Momentum liegt bei Antropic.
B2B-Markt scheint Antropic.
zu gewinnen.
Antropic übrigens auch doppelt so hohe Quote von zahlenden Nutzern.
Also sie müssen weniger Nutzer subventionieren und dass sie weniger Kosten haben, weil sie weniger Nutzer subventionieren müssen, ist nice.
Aber was viel wichtiger ist, was das heißt, ist, dass viel mehr Nutzer den Sinn in Cloud sehen und bereit sind zu konvertieren.
Das spricht ja auch für das Product Market Fit, dass für ChatGPT niemand zahlen möchte.
Bei Cloud ist es aber so, dass obwohl du es nicht müsstest, 13, 15 Prozent der Nutzer irgendwann die Kreditkarte zücken und sagen, jetzt brauche ich mehr Tokens, jetzt möchte ich mehr machen.
Sind es die Nutzer oder ist es der Chef?
Ja, also zumindest die Studie, über die ich gerade rede, die schaut auf individuelle Nutzer oder kleine Unternehmen.
Ja, ich glaube mittlerweile, die einzige Rettung für OpenAI ist das Hardwareprodukt.
Das Hardwareprodukt von Ex-Designer Johnny Ive.
Aber Da ist halt offen, wird es ein iPhone-Moment oder wird es ein Elektro-Ferrari-Moment?
Es wird ein Elektro-Ferrari-Moment.
Das habe ich ganz vergessen heute.
Ich habe heute noch auf Subsecond-Artikel geschrieben.
Der war überschrieben, dass das IPO von OpenAI wird nicht verzögert, sondern es wird abgesagt.
Also es wird darauf vorbereitet, abgesagt zu werden.
Weil was ist in einem Jahr dann besser?
Also vielleicht ist die Stimmung an der Börse besser, aber...
Ich meine, es kann sich jeden Tag was ändern.
Wir wissen ja, wie hochdynamisch diese Lage ist.
Ich will es jetzt auch nicht totsprechen, die Firma.
Aber derzeit ist Open Air eigentlich in der Lage, ein IPO zu machen, würde ich behaupten.
Also das Wachstum gegenüber dem Vorjahr sieht noch okay aus, bestimmt.
Aber das Wachstum gegenüber dem Vorquartal sollte sehr, sehr, sehr lame aussehen, zumindest im Vergleich zu Antropic.
Ich sehe nicht, wie man das gerade gut verkaufen kann in der derzeitigen Stimmung.
Und das sind vor allen Dingen hausgemachte Probleme.
Und nicht nur die Marktlage, würde ich sagen.
Und genau, die Hardware-Strategie gehört auch dazu.
Da könnte meine Prediction ja noch wahrgehen und Sam Altman verlässt OpenAI dieses Jahr.
Ich weiß nicht, wen willst du sonst an dieser Aufgabe setzen?
Ich will ihn da weder schuldfrei sprechen, noch ihm alle schuld zu.
zu sprechen.
Das Einzige, was ich wirklich lustig finde, ist ein Sales-Force-Manager geben, der den Job übernehmen kann und ein bisschen Sales machen kann.
Ja, aber Sales-Force-AI-Strategie hast du ja auch gesehen in den letzten drei Jahren.
Also ist ja auch eher bescheiden.
Was ich schon einen lustigen Umstand finde und das ist so die Ironie der Geschichte, dass der Typ, der als CEO oder President von Y-Combinator hunderte von Startups gementort hat, was die richtige Go-to-Market-Strategie ist.
hier komplett den Ball verdribbelt hat, sich komplett defokussiert hat.
Hardware, Advertising, E-Commerce, Bilder, Videogenerierung, Pornobots.
Was hat OpenAI nicht gemacht?
Geräte, hast du gerade gesagt.
Chips.
Es wirkt schon sehr random, als hätten sie ChatGPT die Produktstrategie überlassen.
Ist das jetzt der Übergang dazu, dass immer mehr VCs in operative Jobs gehen?
Nein.
Das kommt am Ende.
Noch ganz kurz eine Erweiterung.
Ich habe ja immer gesagt, dass wenn GPT 5.5 Cyber genauso mächtig ist wie Antropic und vermeintlich nicht viel sicherer, dann müsste die US-Regierung natürlich das OpenAI-Modell genauso kontrollieren.
Ansonsten wirkt es sehr einseitig, was sie mit Antropic gerade machen.
Da hat man offenbar zugehört.
Und zwar berichtet die Information exklusiv.
dass die Trump-Administration jetzt darum bittet, dass GPT 5.6 erst nach und nach freigegeben wird, weil es wohl so gefährlich sein könnte.
Von Gefahr würde man da natürlich nicht sprechen.
Open AI macht kein Fear-Mongering, aber es ist so mächtig, dass es wohl nur in Scheibchenweise veröffentlicht werden kann.
Die US-Regierung möchte wohl ein Mitspracherecht und Kunde für Kunde einzeln freigeben.
in die Verschwörungsecke geht, könnte man sagen, das macht man nur, um OpenAI auch ein bisschen extra Rückenwind zu geben, damit sie so mächtig wie Antropic wirken.
Kann ich nicht beurteilen.
Muss man jetzt mal sehen, wie gut dieses Modell sein wird, wenn es rauskommt.
Werden wir ja wieder nicht sehen.
Beziehungsweise vielleicht lesen wir Benchmarks, aber testen kann es dann niemand, weil es wieder nur ein einzelner Unternehmen gehen wird.
Aber zumindest könnte man davon sprechen, dass es hier so eine Art Gleichbehandlung von OpenAI und Antropic in Zukunft geben wird.
Wo dann eben trotzdem die Hybris ist, beziehungsweise die Doppelmoral ist, dass die US-Regierung, ja an anderer Stelle, also die Leute, die sich mit KI beschäftigt haben, immer darüber gesprochen haben, dass die Regierung sich da doch größtenteils raushalten sollte und das ganze Regulatory Capture und bla bla doch so weit wie möglich runterzufahren wäre.
Und jetzt gibt man die einzelnen Modelle an einzelne Kunden frei.
Also eine schönere Planwirtschaft gibt es ja gar nicht, als dass die US-Regierung entscheidet.
wer welches Modell zu welchem Zeitpunkt in welchem Land nutzen kann.
Das ist natürlich auch Handelspolitik und Sicherheitspolitik, wenn das wirklich so mächtig sein sollte.
Man spricht eben davon, dass viele alte Systeme damit durchdrungen werden können oder in die eingedrungen werden können.
Werden wir sehen.
Dynamische Lage beobachten wir weiter.
Aber der Fairness halber muss man jetzt sagen, dass hier zumindest ähnliche Standards an beide Unternehmen angelegt werden.
Was aber auch gut ist, PR...
Also das Lustige ist, das ist jetzt eigentlich die gute PR, die OpenAI braucht.
Nämlich, dass ihr nächstes Modell ist auch so gefährlich wie Antropics.
Wäre ich jetzt spitzbübisch, würde ich jetzt sagen, weil man gleichzeitig ein IPO absagt, in Klammern, erstmal pausiert, macht man jetzt selber viel Mongering und lässt von Howard Latnik, der ansonsten Wasserträger ist für OpenAI in der Regel.
lässt man erstmal bescheiden, dass dieses Modell so gefährlich ist, dass da unbedingt nochmal raufgeguckt werden muss.
Aber die Wahrheit kennen wir nicht.
Es kann auch sein, dass es einfach wirklich so ist und dann ist es ja auch richtig, sie gleich zu behandeln.
Aber nochmal zurück dazu.
Jan hatte uns irgendwie ein Screenshot geschickt, dass Angeblich jemand was weiß, weil auf einer von den Prediction Markets jetzt auf einmal hochgefahren ist, dass Fable 5 von Claude ab 1.
Juli wahrscheinlich zu 63% wieder für den Amerikanern genutzt werden kann.
Achso stimmt, das habe ich wieder ganz vergessen ins Trello zu packen.
Auf unseren zuverlässigen Prediction Markets, wo keine Insider handeln, hat sich am welcher Tag war das?
Sekunde.
Das muss gestern oder vorgestern gewesen sein.
hat am Donnerstag sich der Kurs auf einmal deutlich verändert für die Wette, ob Claude Fable 5, also das gesperrte Modell oder unter Kontrolle gestellte Modell, am 1.
Juli wieder verfügbar sein wollte.
Und die Wahrscheinlichkeit hat vorher so um die 10-15% tendiert.
Und innerhalb weniger Minuten, maximal Stunden, ist sie auf über 70% hochgeschnellt.
Also ganz viele Leute haben auf einmal gewettet, das kommt wieder.
Und ob das jetzt mit der Info zu tun hat, dass OpenAI auch an die Kette gelegt wird oder dass man schon weiß, dass eine Einigung vor dem 1.
Juli zustande kommen wird, ist die Frage.
Aber auf jeden Fall würde ich mir die Leute mal angucken, die jetzt da so dezidiert in die Wette eingestiegen sind und die Wahrscheinlichkeit jetzt auf weit über 60 Prozent getrieben haben.
Das riecht natürlich schon ein bisschen.
Also das war keine öffentliche Information.
Also was man sagen kann ist, zu dem Zeitpunkt kamen keine weiteren öffentlichen Insights raus.
die jetzt eine Spekulation auch nur zulässig gemacht hätten, würde ich mal sagen, oder wahrscheinlich gemacht hätten.
Oder ich lese die falschen News inzwischen, aber es riecht schon sehr nach Insider-Knowledge.
Aber es wird ja sicherlich Howard Latnik gewesen sein, der seinen alten Investmentbanking-Freunden da einen Tipp gegeben hätte.
Naja.
Mutmaßlich.
Mutmaßlich.
Wer weiß das schon.
gilt ansonsten ja als ein hochintegrer Mann.
Apropos hochintegre Männer, Herrenmänner, in dem Fall, Sekunde, wirklich Männer, ja.
Bloomberg berichtet, dass weitere Seniore-Mitarbeiter, in diesem Fall Jonas Adler und Alexander Pritzl, welche beide als Key Contributors zum Gemini-AI-Modell gesehen werden, wohl demnächst ihre Fähigkeiten lieber Clords zur Verfügung stellen wollen und nachdem vorher schon John Jumper und Noam Chazir Google verlassen haben, jetzt auch diese beiden zu Entshopping gehen und damit in einer Woche vier Kernmitarbeiter von Google Gemini das Weite gesucht haben.
Wir haben letztes Mal schon darüber spekuliert, was Gründe sein könnten.
Warum fühlen sich Leute da motiviert, so spät zu wechseln?
Ich will das jetzt nicht alles nochmal wiederholen.
Die Artikel schreiben schon auch darunter, dass es bei Google wohl viel intern Swiss gibt, was Ressourcen angibt.
Also wenn die Datacenter knapp würden, dann kämpfen intern.
Also es gibt ja viele Fragen, die sich derjenige, der die Ressourcen verwaltet, stellen muss.
Im Zweifel wird es der oder die CFO sein.
Aber also im Fall von Google kann ich meine Datacenter der Google Cloud Plattform geben und damit an Kunden vermieten und damit viel Geld machen im Moment.
Ich kann sie für Konsumenten nutzen, um die Google-Suche, noch mehr KI in die Google-Suche reinzuhauen.
Ich kann sie meiner eigenen Belegschaft zur Nutzung geben.
Ich kann sie zur Entwicklung des nächsten Gemini-Modells abstellen.
Also ich habe mindestens diese vier größeren Use Cases und muss ständig entscheiden, was ist jetzt gerade die richtige Verwendung meiner Ressourcen.
Und dann unter den Ressourcen, die den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, also fürs Training, aber auch für die Operations.
gibt es natürlich auch noch Konkurrenz, dass irgendwie DeepMind mit Google Brain, mit Google Stammorganisationen, mit Google Ads, was weiß ich, konkurriert um Ressourcen.
Und diese Streitigkeiten und das Gefühl, nicht genug Ressourcen zur Verfügung gestellt zu bekommen, soll wohl auch eine Rolle gespielt haben, könnte man hier und da lesen.
Ich glaube ja mittlerweile, dass halt diese Research-Phase vorbei ist und da jetzt klar angesagt wird, wenn ihr jetzt hier weiter irgendwie große Sachen machen wollt oder groß Research machen wollt, seid ihr hier falsch.
Wir wollen jetzt, dass das Produkt Geld verdient.
Ja, ist gut genug jetzt, meinst du?
Gut genug.
Ja, Kitschkrieg, ich liebe Kitschkrieg, aber dieser Song muss aus meinen Ohren.
Es tut mir leid.
Okay, danke für deinen popkontorellen Beitrag.
Und damit blassen wir es dann auch.
Ich glaube, der Research geht schon weiter, aber ja und nein.
Etwas Research musst du machen, um im Rennen zu bleiben.
Aber trotzdem musst du auch Geld verdienen, deine Mitarbeiter glücklich machen.
Du musst selber KI nutzen, um deine Produkte besser zu machen und selber Software zu bauen.
Das ist schon nicht ganz einfach.
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Ich rufe da jetzt mal an und schaue, was die so können.
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Ich übernehme rund um die Uhr Anrufe und arbeite direkt mit euren Systemen zusammen.
Eigentlich wie alle anderen Mitarbeitenden.
Klingt gut.
Und wie richte ich das jetzt ein?
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Ja klar, schreibt eine Mail an doppelgänger at zipgate.de und die ersten 100 Minuten schenken wir euch.
Werbung Ende.
Und für die Leute, die an KI zweifeln oder an dem Erfolg oder die Blase, das Platzen der Blase, schon das 15.
Mal dieses Jahr vorhersehen, haben wir auch noch ein paar Datenpunkte mitgebracht.
Und zwar das medizinische Fachjournal The Lancet.
das ich täglich zum Frühstück lese, hat eine spannende Studie rausgebracht.
Und zwar hat man 2,5 Millionen Biomedical, also biomedizinischer Papers, also Wissenschaftsaufsätze, also Forschungspapiere, ausgewertet und dabei festgestellt, dass die Quote der Fehlzitierung von 2023 noch 4 pro 10.000, das waren einfach Menschen, die sich vertippt haben oder ein bisschen gelogen haben, könnte man sagen, inzwischen auf 57, also das 15-fache oder 14-fache hochgegangen ist.
Also die Halluzinationsrate bei Verweisen, also Referenzen, Quellenangaben hat sich ver 14-facht durch die Nutzung von KI.
Ist natürlich schuld.
Also wer sich noch fragt, ob KI wirklich sinnvoll eingenutzt wird.
Die Wissenschaft hat es für sich schon entschieden und scheint zunehmend mit Hilfe von KI ihre Fachaufsätze zu schreiben, was natürlich auch so ein bisschen dadurch inzentiviert ist, dass ausgerechnet der Output so ein bisschen die Metrik ist, die gemessen wird.
Also Tobi von Spotify würde ja sagen, es ist immer problematisch, in nur einer Kennzahl oder überhaupt in der Kennzahl Ergebnisse und Ziele zu bemessen.
Insbesondere wenn es aber so eine quantitative Textausgabe ist, da wirst du in Zukunft natürlich ein Problem haben, weil es einen sehr hohen Anreiz anstellt, einfach die KI-Maschine anzuwerfen und damit dein Output künstlich zu erhöhen.
Aber ansonsten und noch viel mehr mit Daten unterlegt, gibt es gerade einen super spannenden Thread oder eine kleine Studie oder Analyse von Azim Azar.
Der schreibt den Exponential View Newsletter oder beziehungsweise leitet auch so eine Research-Organisation und hat ein paar ganz spannende Zahlen rausgebracht zur Entwicklung der KI-Umsätze.
Und zwar sagt er, dass im ersten Quartal schon 25 Milliarden umgesetzt worden sind und die Run-Rate gerade bei 175 Milliarden eigentlich ist.
Also würden wir heute einfrieren, die KI-Umsätze, hätten wir in den nächsten zwölf Monaten 175 Milliarden Umsatz.
Oder wenn man möchte, sind das eben 15, rund 15 Milliarden pro Jahr.
die gerade in der KI-Industrie nur mit Generative AI umgesetzt werden, glaubt er nach seiner Analyse.
Und das wiederum stellt noch eine Beschleunigung dar.
Er sagt auch, dass AI dreimal so schnell wächst wie alle anderen IT-Großen, IT-Hypes vorher.
Also es ist eine Ausnahme von der Geschwindigkeit.
Es dauert immer weniger lang die nächste Milliarde.
Also das heißt nichts anderes, als dass es exponentiell wächst.
Ganz spannend, was er auch analysiert, dass ein Teil der KI-Wertschöpfung nicht auftaucht, weil quasi das Consumer Surplus oder die Consumer Welfare, im Deutschen würde man die Konsumentenrente wahrscheinlich sagen, oder die Konsumentenwohlfahrt, die generiert wird, teilweise nicht bezahlt wird.
Oder andersrum gesagt, man könnte sagen, dass die Firmen noch zu 50 bis 70 Prozent eben ihre Produkte subventionieren und weil Output, GDP, aber in Dollar gemessen wird.
Und wenn ich mein Produkt falsch price sozusagen, dann ist der Gesamtoutput auf die Industrie halt schlecht festzuhalten.
Das ist alles natürlich so ein bisschen, wie soll man sagen, man muss schon auch daran glauben, dass das passiert, weil der Consumer Surplus oder Welfare ist jetzt auch nicht super einfach zu messen.
Also ob das dann richtig oder falsch ist, ist eine Frage.
Richtig ist aber auf jeden Fall die Aussage, dass wenn man Produkte ständig subventioniert, unter ihren echten Kosten und eventuell auch unter dem Nutzen, der damit entsteht, dann würde man den wirtschaftlichen Impact im Zweifel unterschätzen.
Ich finde es zumindest eine spannende Sichtweise.
Und ich würde es für mich zum Beispiel 100 Prozent unterschreiben.
Allein aus dem Fakt, dass wenn einzelne Anbieter mir morgen die Rechnung verdoppeln würden, ich würde sagen, wo soll ich unterschreiben?
Wenn sie die verdreifachen würden, das Gleiche.
Also ich bekomme so viel Nutzen aus KI raus, dass meine individuelle Zahlungsbereitschaft noch lange nicht getroffen ist und auch nicht wie an einem Level sind, wo ich sage, ich wechsle jetzt auf ein Open-Source-Modell oder ich nehme dann doch das Billigere oder das geht zurück zum Flash-Modell oder irgendwie sowas.
Sondern es ist eher so, dass der Nutzen so groß ist, dass Kosten eine zu vernachlässigende Rolle spielen.
ganz anekdotisch für mich persönlich gesprochen.
Ich glaube, es geht einigen auch so.
Es gibt bestimmt Leute, es gibt ja auch Leute, andersrum gesagt, es gibt ja auch Leute, die kriegen es hin, mehr Turkens zu verbrennen, als sie Nutzen daraus ziehen.
Das wiederum fände ich schon relativ schwer, ehrlich gesagt.
Ich würde immer gerne verstehen, wie man das macht.
Loops.
Loops, genau, Loops.
Mit Loops.
Der spannendste Fakt, und das hat Bloomberg dann auch aufgegriffen, ist, dass die AI Umsätze damit eigentlich jetzt schon die Abschreibung der Datacenter übertreffen.
Also das heißt nicht, dass alle Kosten schon zurückverdient werden, aber das, was sozusagen an Chips abgeschrieben wird jedes Jahr, also der Werteverzehr der Datacenter, der wird schon übertroffen vom Umsatz der KI.
Also so ganz einfach gesagt, auf Rohmargenperspektive ist KI profitabel, weil man mehr umsetzt, als Chips untergehen durch die Nutzung von KI.
Es gibt natürlich noch weitere Kosten, Energie, OPEX, die Leute, die darin rumlaufen, das Wasser und so weiter, die sind aber relativ klein.
Das muss man auch immer sagen.
Wenn ein Datacenter 8 Milliarden kostet, dann sind die Energiekosten über die Zeit irgendwie 600 Millionen oder so.
Habe ich heute auch mal vorgerechnet, habe ich irgendwo gepostet, keine Ahnung.
Der Teil, an dem SpaceX arbeitet, nämlich die Energiekosten senken, indem man es ins All schießt, der macht nur irgendwie 8% der Datacenter-Kosten aus.
Und gleichzeitig machst du die anderen 92 Prozent unheimlich komplex, indem du den ganzen Müll ins All schießen willst und lass über Wartung sprechen, über Strahlung, über Chips, die schmelzen und was weiß ich.
Ob Energie der ausschlaggebende Faktor am Ende sein wird, muss man auch nochmal überlegen.
Wie auch immer, wie kam hier drauf?
Also die Abschreibungskosten, die Hardwarekosten werden heute von Umsätzen gedeckt, was erstmal ein ganz gutes Signal ist.
Und man schreibt, je nachdem wie man fragt, schreibt man ja relativ aggressiv.
Ab was R, habe ich das hier gelesen oder woanders?
Ne, das muss woanders gestanden haben.
Wo war das jetzt wieder?
Ach doch, hier auch bei R7.
Und zwar scheint es so zu sein, dass wenn man auf historische Daten schaut und das Einfachste ist zu sagen, wie viel H100-Chips oder die noch älteren Ampere-Chips, A100 und davor die V steht für Volta, nehme ich an, whatever.
Davon sind viele noch in Betrieb.
Was dafür spricht, dass die Abschreibungsdauer länger als sechs Jahre sein wird.
Sonst würdest du diese Chips nicht weiter...
Also im Moment werden die alle über fünf oder sechs Jahre abgeschrieben.
Sechs gilt schon als aggressiv.
Wenn es aber gleichzeitig wahr ist, dass acht Jahre alte Chips noch in Betrieb sind, dann kann man natürlich auch diskutieren, dass wir zu aggressiv abschreiben.
Und dann...
Wiederum wäre die tatsächliche Profitabilitätslage noch besser, weil man nämlich irgendwann auf nach sechs Jahren abgeschriebenen Chips quasi dann besonders viel Marge produzieren kann im 7.
und 8.
vielleicht 9.
Ob das wirklich so kommt, muss man auch sehen, aber es gibt Indizien, die darauf hindeuten.
Ansonsten sagt er noch, die Tokens wären immer günstiger, aber gleichzeitig holt man so viel mehr Tokens pro Gigawatt raus aus der Hardware durch die Effizienzsteigerung, dass der Gesamtumsatz steigt.
Also dieses ganze Narrativ, Tokens werden so billig, dass niemand mehr Geld damit verdient.
Da greift dann offenbar jetzt schon nachweisbar Jevins Paradox.
Es werden einfach immer mehr Tokens konsumiert, gerade wenn sie billiger werden und der Gesamtumsatz steigt.
Trotzdem, ich glaube, das waren so die wichtigsten Takeaways.
Auf jeden Fall sehr interessant ist, wie es für die Leute, die Gründe suchen, warum die Blase vielleicht doch noch nicht morgen platzen.
Ja, aber so Marktforschung frage ich mich immer, wer finanziert die?
Aber er sieht ja sehr independent aus.
Ich glaube jetzt nicht, dass er auch wieder sich in der Vergangenheit eingelassen hat, dass er ein überwartes Interesse hat, das zu gut aussehen zu lassen.
Wie gesagt, man darf das ja auch alles kritisieren oder sollte es hinterfragen und so, aber er ist immerhin insofern vorne, dass er das alles mit Zahlen belegt.
Also hat er 90 Prozent der Kritiker ja schon mal was voraus.
die irgendwie sich nur auf Uber-CEO, Tokenmaxing und 3-Hardistinationen im letzten halben Jahr beziehen.
Dann lass zu Meta gehen.
Die versuchen abzulenken.
Keine KI-News diese Woche.
Dafür Ray-Ban-Brillen auf Wish bestellt, würde ich sagen.
Es gibt jetzt günstigere Brillen, aber ich finde sie immer noch zu teuer.
Gibt es?
2,99 Euro.
Also Meta hat auf jeden Fall Ich würde sagen, Brillen, die schon noch sehr nah am Ray-Ban-Design dran sind, gebaut.
Da wird Look Xotic, kann sich bestimmt auch freuen.
Die machen die auch.
Bauen die die auch?
Ich meine schon.
Achso, dann kann es ja egal sein.
Vielleicht läuft es ja auch gut für sie.
Auf jeden Fall, die sind jetzt nicht besonders hässlich.
Das wird aber damit mitigiert, dass man sie Kyle Jenner statt Mark Zuckerberg auf die Nase setzt.
dann wirken sie natürlich schon deutlich attraktiver.
Also das eine Damen-Modell hier ist in Kollaboration mit Kyle Jenner, also aus der Jenner-Kadashian-Familie entstanden und soll damit besonders begehrenswert sein.
Es gibt verschiedene Modelle, die werden halt eine Kamera drin haben.
Man überlegt auch sogar eine ohne Kamera zu machen.
Also wo ist eben hauptsächlich um die Bedienung per Voice und die Kopfhörereigenschaften.
ginge vielleicht später ein Display.
Also für den Preis bestimmt nicht mit Display in der Brille.
Aber die wären auf jeden Fall im Vergleich zum Vorgänger nochmal erschwinglicher und nicht ganz so einfach wiederzuerkennen, würde ich sagen.
Mich hat überrascht, dass einer der Journalisten im Fernsehen, also den wir auf YouTube sehen konnten, die Brille aufhatte und so meinte, die hat mir einen Meter geschickt.
Also wie aktiv die versuchen, die irgendwie auf die Gesichter zu bekommen.
Das ist natürlich ein gutes Product Placement.
Aber WM-Spiele haben die jetzt noch nicht angehabt, oder?
Habe ich zumindest nicht gesehen.
Und dann würde ich die Überschrift eigentlich sagen, der Drogendealer braucht mehr Stoff.
Ja, ich wollte gerade sagen, ja.
Da es schwer ist, nochmal irgendwie neue Tabak- oder Alkoholmarken auf den Markt zu bringen oder direkt suchtführende Drogen, hat Mark Zuckerberg ein neues Spielfeld für seine Organisationen und deren Skills gefunden.
Und zwar soll Meta nach internen Unterlagen, die man aufgetan hat, berichtet unter anderem New York Times und NPR, an einer Prediction-Market-App namens Arena arbeiten.
Also man möchte Polymarket und Calchi den beiden Marktführern Konkurrenz machen und Gambling-Wetten, Sport-Wetten und das Spekulieren auf alle möglichen Ereignisse ermöglichen.
Man möchte es automatisch aus Facebook-Content zum Beispiel generieren.
Also da kommt der KI-Twist dann nämlich doch wieder rein, dass sie sagen, KI wird uns helfen, aus so Trending-Topics automatisch Wetten zu generieren, als wenn das der limitierende Faktor wäre für so einen Marktplatz.
Aber so bringt Meta da seine KI mit auf die Spielwiese.
Ja, einerseits muss man nicht überrascht sein.
Wer hätte jetzt gedacht, dass Mark Zuckerberg das irgendwie für dubioses Business hält oder da nicht auch einen Teil abhaben möchte?
Ich glaube, er kriegt sogar schon einen guten Teil ab, einfach als Werbeeinnahmen.
Und warum das, glaube ich, spannend oder sinnvoll ist, ist, diese Prediction-Markets-Produkte, würde ich auch behaupten, sind ja relativ undifferenziert.
Also es ist so ein bisschen wie irgendwie Börse Düsseldorf gegen Stuttgart, gegen Cetra, gegen Tradegate, was auch immer.
Also wo ich dann meine Werte abgebe, klar gibt es minimal unterschiedliche Konditionen, vielleicht Preisunterschiede.
Die Take-Rate mag ein bisschen unterschiedlicher sein.
Der Onboarding-Prozess bei den Apps ist ein bisschen unterschiedlich.
Was für ein Crypto ich einsetzen kann, pipapo.
Aber am Ende geht es ja um Wetten.
Und vielleicht würden Profis mir jetzt widersprechen, aber ob ich das bei Bertano oder Tipico abgebe oder was weiß ich wo, ist ja auch einigermaßen egal.
Ich werde immer mal liquidere Markte haben und engeres Spreads oder höheres Spreads.
Ich kann das sogar vergleichen, wenn ich möchte.
Aber es ist ein vollkommen undifferenziertes Produkt oder überwiegend undifferenziertes Produkt.
Und damit ist natürlich das, was die eigentliche Rolle spielt, ist, wer die Aufmerksamkeit verwandelt, also wer die Nutzer dirigiert.
Das sieht man auch, wenn man sieht, wie Kalschi gerade Geld unter die Leute bringt.
Also Podcast-Sponsoring ist Kalschi ja gerade sehr angesagt, meistens so hintenrum durch sogenannte Data-Kooperationen.
Also die Podcaster sagen dann aus Versehen dreimal im Podcast.
wie denn gerade die Kalschiewetten auf die Straße von Hormuz stehen oder auf dem IPO von OpenAI dieses Jahr.
Und dass es sich dabei um eine bezahlte Zusammenarbeit handelt, erwähnt man vielleicht nicht sofort oder nur auf Umwegen.
Wir haben darüber berichtet, wie mit Hilfe von Influencern, auch mit sehr grauen Mitteln oder eigentlich unerlaubten Mitteln und Täuschungen.
versucht wird, da Leute hinzubekommen.
Sie versuchen out of form.
Sie haben eine Riesenkooperation mit CNN, nutzen quasi Fernsehen, um Leute live in Wetten reinzuholen.
Mich wundert es, dass die Fußballbanden nicht alle komplett voll sind damit, ehrlich gesagt, bei der WM.
Aber wahrscheinlich, weil die echten Wettanbieter noch mehr Geld ausgeben, aber was weiß ich.
Aber das ist natürlich Metas Fund, dass sie nicht nur irgendwie auf dreieinhalb Milliarden Menschen zugreifen können oder die mit Werbung bespielen können und sie in ihre Arena-App rüberholen könnten, sondern dass sie natürlich auch genau wissen, wer von den jungen, männlich, ein bisschen komisches Risikoverhalten hat, wer auch vorher schon mal auf solchen Webseiten gesurft hat, wer schon mal auf solche Anzeigen geklickt hat, wer auch Aktien handelt und bei Robinhood ist, wer auch Online-Games mit Echtgeld spielt oder mit Pseudogeld.
Das alles sind natürlich wertvollste Targeting-Optionen, wo Meta sich eigentlich die User selber in die App runter rüber schaufeln kann.
Also statt per Werbung Nutzer zu generieren für Calchi und Polymarket, Polymarket ist ja in den USA nicht erlaubt eigentlich, das heißt, das dürften sie eh nicht, aber sagen sie einfach, ich mache selber das Casino auf und schicke die Leute direkt in mein eigenes Casino.
So schwer kann es nicht sein, so eine App zu bauen.
Kritische Masse haben wir mit unseren Leuten auch.
Dumm genug sind sie auch in der Regel.
Also let's go.
Und warum sollten wir nur der Werbetreibende sein für andere Leute, wenn wir das Casino selber betreiben können?
Könnte es auch sein, dass diese Apps so sticky sind, dass sie merken, dass die männlichen Nutzer da abwandern?
Also ähnlich so wie in Instagram damals, dass man sagt, man muss es kaufen, weil das ist die Zukunft.
Kann sein, dass es, also alles, was Aufmerksamkeit verwaltet, konkurriert ja miteinander.
Also auch Netflix konkurriert mit GTA 7 und das wiederum mit Podcast-Zeit, wenn man so möchte, oder Netflix.
Insofern könnte das ein Grund sein.
Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass sie vielleicht sogar sehen, dass insbesondere Leute, die auf Prediction-Markets unterwegs sind, mehr und mehr zu anderen Social Networks tendieren.
Also, dass sie viel mehr auf Telegram und auf X abhängen und weniger Zeit auf Insta.
und Threads verbringen, weil da tendenziell ein bisschen weniger Prediction-Market-Content ist.
Das könnte eine Rolle spielen, dass es eher sogar ein defensiver Move ist, aber ich glaube, man denkt miteinander wetten und irgendwie, also wenn du jetzt die ganz dystopische Version hören willst, es gibt ja Leute, die quasi überlegen, ob nicht eine der größten Probleme des gesellschaftlichen Zusammenhalts der Zukunft sein wird, dass alle Leute, die eigentlich relativ chancenlos abgehängt sind von Erfolg, einfach nur noch auf der Seitenlinie stehen und darauf wetten, dass andere Erfolg haben oder Misserfolg haben.
Also du glaubst gar nicht mehr daran, dass du mal irgendwann genug Geld verdienen wirst, dass du ein Haus kaufen kannst oder sowas.
Für die allermeisten Amerikaner ist das auch kein realistischer Traum mehr.
Das heißt, statt daran zu arbeiten, was zu schaffen und eine eigene Existenz aufzubauen, wettest du mehr oder weniger auf, was passiert.
mit der Zukunft und gibst da ein eigenes Schick, also gibst die Möglichkeit an einem eigenen Schicksal zu arbeiten auf, in der Hoffnung quasi einen Lottogewinn zu machen.
Nicht merkend, dass du dabei natürlich noch mehr Geld ausgibst, was du eigentlich nicht hast, weil du bei jeder Wette im Schnitt verlierst logischerweise und in dem Fall sogar die Mehrheit der Nutzer verliert, was jetzt ausreichend oft nachgewiesen wurde.
Und vielleicht möchte Mark Zuckerberg auch an der Entwicklung teilhaben.
Oder sieht die kommen, dass die Leute in Zukunft on the sidelines stehen und auf jeden Scheißwetten, der irgendwo live gerade läuft?
Und dann ist das eben das nächste soziale oder asoziale Medium oder Netzwerk, was es zu bespielen gilt.
Und dass hier Geld zu verdienen ist, das zeigt unter anderem die nächste Funding-Runde von Calci.
Calci ist die regulierte Version, die in den USA legal ist.
Und die sprechen wohl gerade über eine neue Funding-Runde auf 40 Milliarden Bewertung, nachdem sie vor zwei Monaten, glaube ich, auf 20 Milliarden geraced haben.
Und getrieben wird die neue Bewertung hauptsächlich von der Aktivität durch den World Cup.
Also die FIFA-WM ist wohl offensichtlich ein großer Treiber für noch mehr Wetten.
Man geht davon aus, dass 90 Prozent dieser Prediction-Markets, wo uns immer erzählt wird, es geht darum, Wahlen noch besser zu verstehen, Wetter, wichtige Daten generieren, Wahrheit, Insights, bla bla bla.
Die tatsächliche Wahrheit ist 90 Prozent des Quatsches dann wieder Sportwetten.
Muss mir mal jemand erklären, warum das so wichtig ist.
Ob ich jetzt weiß, dass Ecuador noch ein Tor schießt in der zweiten Halbzeit oder ich ins Bett gehen kann.
Also, naja, auf jeden Fall scheint der World Cup viel Rückenwind geliefert zu haben.
Calci möchte jetzt auf 40 Milliarden die nächste Runde raisen.
Wahnsinn.
Aber ich habe gelesen, Online-Handelsvolumen von Calci und Polymarket 50 Milliarden US-Dollar letztes Jahr und jetzt, year to date, 130.
Also, scheint zu laufen.
Definitiv.
Ansonsten, für wen es auch läuft, wo wir gerade bei Fundingrunden sind, Sipu, das ist die Firma hinter ZAI, beziehungsweise dem Modell GLM 5.2, das zuletzt nochmal sehr gute Benchmarks rausgebracht hat, will weitere Aktien an die Hongkonger Börse bringen.
Die haben schon ihren IPO hinter sich und sind seitdem extrem gut gelaufen.
Und jetzt möchten sie aber...
Quasi nochmal neue Aktien verkaufen, um das quasi so ein bisschen als Venture-Kapital-Runde an der Börse zu nutzen.
Es ist nicht ganz einfach, es aus Deutschland zu kaufen.
Nehme ich an, ist auch sportlich bewertet.
Und zwar sind sie schon 130 Milliarden US-Dollar wert.
Was den Umsatz angeht, gibt es glaube ich gar nicht so viele Insights.
Aber es ist unter einer Milliarde, bin ich mir relativ sicher.
Also die Bewertung kann sich mit SpaceX messen, könnte man sagen.
Ansonsten gab es nicht viele Earnings, aber eine vielleicht noch, die spannend ist.
Cerebras hat das erste, also der Chip-Hersteller hat das erste Mal, seit sie an der Börse sind Zahlen geliefert, seitdem sie im Mai eine IPO gemacht haben.
Konnten ihren Umsatz knapp verdoppeln.
Leider sind die Margen ein bisschen gefallen.
Die Aktie hat 10 Prozent nachgelassen.
Insgesamt 28 Prozent minus dieses Jahr.
Das ist gemessen an der IPO-Bewertung vielleicht noch ganz moderat.
Eigentlich, dass man da 28 Prozent runtergeht.
Wie gesagt, Umsatz hat sich fast verdoppelt, aber man rechnet mit einer niedrigeren Rohmarge.
Cerebras stellt relativ große Chips her, die dadurch besser miteinander kommunizieren, beziehungsweise wo die Kerne, die verschiedenen CPU-Kerne auf den Chips dann besonders gut kommunizieren können, besonders viel Speicher haben und besonders schnell da reinschreiben oder rauslesen können.
Aber offensichtlich kriegen sie nicht besonders gute Margen dafür, was gleichzeitig dann meist heißt, dass die Technologie vielleicht doch nicht so gut ist, wie man gedacht hätte.
Und ab zu den Good News.
Bevor wir die Good News starten, eine News habe ich noch, die würde ich jetzt erstmal nicht als per se gut framen, aber die hat sich da drin versteckt.
Und zwar hat die Washington Post mal wieder eine ganz spannende Studie gemacht und zwar zum politischen Bias von Modellen.
Auch darüber hatte ich neulich eine spannende Debatte im Loop-Podcast mit Barry bei Finanzfluss.
Und zwar war meine Aussage, dass diese Modelle quasi alle einen relativ starken Linksdrall haben.
Oder unterschiedlich stark, aber sie haben Linksdrall.
Ich habe auch dazu gesagt, und das Gleiche gilt für Medien, man könnte sagen, dass ein Grund dafür ist, dass sie ihre Trainingsdaten hauptsächlich aus Medien haben, also aus Büchern und aus...
im weitesten Sinne verlegten Werken, also auch Zeitschriften, Zeitungen und so weiter und dass die selber einen Linksdrall haben.
Dafür gibt es viele Gründe, unter anderem, dass dumme Leute keine Bücher schreiben in der Regel oder nicht so viel.
Es liegt aber auch daran, dass die Modelle eventuell selber nochmal beim Training einen Drall bekommen haben.
Ein anderer großer Grund ist aber, dass gewisse Aussagen, die ich jetzt eher als Konsens bezeichnen würde oder als selbstverständlich, links oder rechts eingeordnet werden bei diesen Tests.
Also egal auf welche Möglichkeit das zu verorten man schaut, ist es dann so, dass Dinge, die zumindest in Europa vollkommen selbstverständlich eigentlich gesellschaftliche Mitte wären, immer noch als links eingeordnet werden.
Also einfach gesagt, hier gibt es zum Beispiel einen Punkt Child-Labor-Laws.
Da sind jetzt alle Modelle, da finden, dass man das in den USA besser aufrechterhalten sollte und Kinderarbeit nicht.
Google, und das ist ein starkes Pattern bei Gemini, versucht immer trotzdem noch zu sagen, dass Kritiker dagegen argumentieren würden, dass Teenager dadurch echte Arbeitserfahrungen sammeln.
Das ist ein sehr starkes Pattern bei Gemini, dass sie immer versuchen oder fast immer versuchen, beide Seiten darzustellen.
Das zeigt sich auch in den Daten, nämlich in 93 Prozent der Fälle, zeigt Google beide Positionen und in nur 7 Prozent sind sie quasi exklusiv links.
Bei GROG ist es ein bisschen anders.
Das ist insofern das Ausgewogenste, dass sie in 40 Prozent linkslastig sind, in 33 Prozent rechtslastig.
Das ist aber der höchste Wert insgesamt und ungefähr zehnmal so hoch wie bei OpenAI zum Beispiel der rechtslastige Wert.
Genau, aber wie gesagt, es liegt eben daran, Kinderarbeit falsch zu finden, gilt als links.
Climate Change nicht zu leugnen.
gilt als links und so kommt diese Linkslastigkeit auch zu Stammen.
Sowohl wenn es um Medien geht, als auch um KI-Modelle.
Die Washington Post hat es hier aber nochmal relativ gut aufgemacht und verweist auch auf ein spannendes Forschungspapier, das das vorher auch schon sich angeschaut hat.
Was man wieder erwartbar sieht, ist eben, dass Grog hier am ausgewogensten ist, wobei ich hier von der Falls Balance reden würde, weil Wenn man sich die Fragen anschaut, dann zumindest meiner Meinung nach sollte es allermeiste davon eben Konsens-Mitte-Meinung sein.
Interessanterweise Gun Control sagen alle Modelle, es gibt Vor- und Nachteile.
Das ist total spannend, dass die KI nicht auf die Idee kommt, dass es einen Grund haben könnte, dass in den USA ständig Leute sterben.
Das ist ganz interessant.
Wenn man sich anschaut, was hier die rechten Positionen wären.
dann muss man schon sagen, es ist gar nicht so einfach, da bei 33 Prozent auf der rechten Seite zu liegen.
Was nicht heißen soll, dass rechts immer falsch ist und links immer richtig, mitnichten.
Aber wenn man sich schaut, was hier als links eingeordnet ist, dann sollte man sagen, einige von den Sachen sind einfach nur wahr, stimmen oder sind anständig oder sollten Konsens in der Mitte sein.
Wer das interessiert, kann sich das anschauen.
Am Ende geben fast alle Modelle hier aber sehr vernünftige Antworten.
auf die Fragen, würde ich sagen.
Und ich habe ja mal am Ende meines Vortrags gezeigt, wie diese Modelle zum Beispiel über die Wirtschaftspolitik der AfD denken und warum nicht jeder, der die Wirtschaft aktiv beerdigen möchte in Deutschland, also wer das nicht möchte, der sollte vielleicht nochmal überlegen, ob man wirklich blau ankreuzen sollte bei einer der nächsten Wahlen, weil die KI sich da relativ einig ist, dass das zumindest aus wirtschaftlicher Sicht alles andere kann einem ja auch nicht egal sein, aber da kann man selber seine Meinung haben, aber Bei Wirtschaft ist der Konsens, dass eine bessere Konjunktur gut ist, relativ stark eigentlich, wie auch immer.
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Risiko von kreditfinanzierten Kapitalanlagen und Kreditvoraussetzungen beachten.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Viel Spaß mit der weiteren Folge.
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So, wir gehen jetzt zum Good News.
Ich habe gute News für dich und für Jan.
Also die Wahrscheinlichkeit, dass ich irgendwann mal bald nach Berlin komme, steigen und Waymo wäre ein Grund.
Also neben euch, die ich natürlich immer gerne sehen möchte, ich würde gerne mal so eine Waymo-Fahrt machen.
Und Hamburg ist noch nicht auf der Karte, aber Berlin und München als Testfahrer.
Oder dort werden Testfahrer gesucht.
Wäre vielleicht auch eine mögliche, ein Job für mich.
Autofahren kann ich.
Ich kann dich auch ein bisschen durch die Stadt fahren, wenn du willst.
Bin ein sehr guter Autofahrer.
Ja, aber du laberst die ganze Zeit.
Ich will ja, dass der Computer Expresser hält.
Ich labere doch nicht im Auto.
Ich mache laut Podcast an und wenn du was sagst, sage ich, ich hör zu.
Wir haben uns einen eigenen Podcast im Auto.
Also, die FAZ will erfahren haben, dass Waymo, also die Google-Tochter, die wiederum Elphabit-Tochter ist.
Ist Elphabit denn Waymo seine Großmutter?
Weiß ich nicht.
Und zwar hat Waymo die Firma Waymo Germany GmbH am 13.
Mai 26 gegründet und sie wurde am 15.
Juni erfolgreich eingetragen beim Amtsgericht München.
Und das scheint darauf zu deuten, dass man den Betrieb in Deutschland zumindest vorbereitet.
Und es soll, wie du schon gesagt hast, eben auch erste Stellenanzeigen für Testfahrer geben, also Sicherheitsfahrer höchstwahrscheinlich.
Man könnte es natürlich erst nur zum Straßenvermessen suchen, aber das sollte eigentlich schon ganz gut gemacht sein.
Vermutlich, ich nehme an, es geht um Sicherheitsfahrer, die sozusagen am Steuer sicherheitshalber zugegen sind, falls eine Gefahr eintritt im Testbetrieb, weil das sicherlich die Auflage wäre, um das genehmigt zu bekommen.
In Deutschland, wie lange das dann vonnöten ist, ich nehme mal an, man wird dann die Eingriffe, die nötig waren, dokumentieren und damit beweisen wollen, dass es eigentlich besser wäre, dass da kein Mensch sitzt.
Und dann vielleicht irgendwann so autonom fahren, wie es jetzt schon im Silicon Valley unter anderem möglich ist.
Ja, du wärst doch Testfahrer.
Ja, also ich habe schon, eine Person habe ich schon versucht zu überzeugen, Testfahrer zu werden.
Grüße gehen raus, aber ich bin gespannt, wie das in Deutschland läuft.
Also ich sehe die Bahn, dann die ganzen Car-Rentals.
Und so schon da ganz schön Gegenlobby zu machen.
Die Taxilobby, das wird doch bestimmt laut aufgeschrien.
Also wenn Weimo wirklich ausrollt in Berlin und in München, dann ist da Miles überflüssig.
Wie soll man da suchen?
Naja, die Kosten werden ja im Moment noch deutlich höher sein.
Wobei das natürlich eine Übergangsfrage ist.
Ultimativ.
sollten die Kosten natürlich niedriger sein, wenn man nicht selbst fahren will.
Selbstfahren wird wahrscheinlich noch relativ lange günstiger sein, aber ja, wir werden sehen.
Ich freue mich tendenziell auch drauf, glaube ich.
Ich hatte neulich mal den besten, habe ich das erzählt, dass ich den besten Taxifahrer der Welt hatte.
Ja, und du hast nicht nach der Nummer gefragt, Mann.
Wie doof kann man sein?
Genau, aber ich wollte eigentlich sagen, in der Regel fände ich Taxi ohne Fahrer besser als mit.
Insofern kann ich es gar nicht erwarten, dass Waymo nach Berlin kommt.
Ich bin gespannt, wie Berlin Waymo empfangen wird.
Ich habe ein bisschen Sorge, dass man das anfangs außerhalb von Kreuzberg und Neukölln starten wird, wenn man überlegt.
Kennst du die Geschichte, dass Google mal in das Umspannwerk in Kreuzberg ziehen wollte und am Ende entschieden hat, es besser nicht zu tun?
So, wir bleiben bei Auto.
Wir bleiben bei Auto.
Na gut, wenn du es sagst.
Wer weiter selber Auto fahren will, aber keins kaufen, der kann das, wie wir alle wissen, bei Finn Auto.
Das war kein Werbespot.
Das war kein Werbespot.
Wobei, Fun Fact, habe ich dir erzählt.
Weil wer möchte schon ein Auto, wo Fummeln in nassen Nächten draußen dran geschrieben steht.
Es gab ja damals diesen Skandal und als wir darüber gesprochen haben, haben wir tatsächlich denen ein paar Abos verkauft.
Also es gab Leute, die mich später darauf angesprochen haben, sie haben sich bei Finn irgendwie ein übermotorisiertes Ding ausgeliehen für ein paar Monate, weil sie über die von uns im Podcast gehört haben.
Na toll.
Aber scheint zu laufen.
Ja, genau.
Und zwar nimmt Finn weitere 140 Millionen.
an Serious Defunding auf.
Davon sind 100 Millionen Equity, 40 Millionen Schulden, Debt.
Es ist logisch, dass man viel Kreditlinie braucht.
Also was man macht, ist letztlich Autos kaufen und sie dann tageweise oder monatsweise weiter fully serviced, nämlich weiter zu vermieten.
Ja, aber ein weiteres Unicorn aus München in dem Fall, glaube ich, und tendenziell finden wir das natürlich gut.
Und die Firma ist ja auch in besseren Händen inzwischen möchte man.
hoffen, glauben und insofern gute News ist ja auch, Miles macht übrigens einen neuen Werbespruch, die kleben jetzt hinten immer an die Stoßstange ran, dieses Auto, also für dieses Auto wurden, also könnten bis zu 23 private Autos nicht gekauft worden sein oder irgendwie so, das ist jetzt nur aus dem Gedächtnis wiedergegeben.
Das wäre natürlich eine Vision, also wenn jedes Mal, wenn so ein Sharing-Auto auf die Straße kommt und ein anderes nicht gekauft wird, das ist was anderes, verstehe ich auch.
Aber prinzipiell bin ich ja sehr für neue Mobilitätskonzepte.
Aber die Daten für Carsharing früher waren auf jeden Fall anders und für Uber ist das ja auch dagegen gelaufen eigentlich.
Die Menschen brauchen ja Zeit, um sich anzupassen.
Kann nicht jeder so früh sein wie du?
Ja, also ich habe eigentlich kein Auto mehr, weißt du das?
Ich glaube vor Corona schon nicht mehr.
Ja, Podcast.
Es gab Weinfotos im Mini Cooper.
Es gab, es gibt, also es gab, also so.
Aber auf jeden Fall hat die verbesserte Lage und Verfügbarkeit von Mobilitätskonzepten in großen Städten dazu beigetragen, dass ich nicht erwägen würde, mir kurzfristig irgendwie nochmal ein neues Auto zu kaufen.
Und, klar ist das noch mehr VC-Money.
Ja, wir wissen nicht, ob es auch ein Unicorn ist.
Es könnte eins sein, würde ich mal sagen.
Es ist wahrscheinlich nicht weit davon entfernt, wenn es nicht sein sollte.
Und zwar vermeldet Fortune exklusiv, dass die Firma Tectile, die in Deutschland, glaube ich, gegründet wurde, aber inzwischen auch schon über den Teich gegangen ist und in den USA domiziliert, 110 Millionen an neuem Funding eingesammelt haben soll.
Man könnte auch ein bisschen unterstellen, wenn sie nicht sagen, es ist über eine Milliarde.
Vielleicht war es knapp drunter und deswegen sagt man es da nicht.
Wir wissen es nicht, können wir nur spekulieren.
Mitfinanziert hat wieder so ein Late-Stage-Vehicle von Goldman Sachs und Tiger Global, die glaube ich auch vorher schon investiert waren.
Und nochmal nachlegen.
Tektal baut KI-gestützte Lösungen für regulierte Industrien, also hauptsächlich Versicherungswirtschaft, Banken, helfen bei Kreditentscheidungen, bei KYC, also Geldwäsche, Prävention, New York Customer-Kram.
Scheint damit relativ erfolgreich zu sein am Markt.
Auf jeden Fall wachsen sie kontinuierlich seit Jahren und vermelden immer wieder neue Running-Runden mit steigenden Beträgen, die schon darauf hindeuten, dass die Bewertung ansteigt über die Jahre.
Bist du beteiligt?
Ich halte, ich glaube, indirekt über jemanden, der da beteiligt ist.
Der Einfachheit halber.
Typischer Case von, man sollte nicht zu viel, ich verrate keine interne, aber...
Typischer Case von, man sollte nicht zu viel Secondaries machen.
Man könnte ja denken, wenn Tiger Global die nächste Runde macht und es ist 2021 oder 2022, gute Zeit auch mal ein bisschen Geld vom Tisch zu nehmen.
Ich werde jetzt nicht live ausrechnen, wie viel Lambus ich mir deswegen nicht kaufen kann.
Alter, du fährst mal.
Sei zufrieden.
Manchmal ist es auch schlau.
Wenn andere Leute Aktien kaufen wollen, sie nicht zu verkaufen.
Irgendwann mit 80 habe ich eine Meinung dazu, ob das schlaues oder nicht mit den Secondaries.
Aber eigentlich finde ich es sehr doof.
Das heißt, du kannst natürlich nicht verkaufen, wenn derjenige, der gekauft hat, nicht verkaufen möchte.
Einfach gesagt, Secondaries darfst du in der Regel natürlich nur gut machen, wenn es gut läuft für der Company, weil dann gibt es zu viel Nachfrage und dir werden Secondaries gern angeboten.
Und wenn du raus wolltest, dann wird es in der Regel schwer, noch einen Käufer dafür zu finden.
Allein das sollte dir sagen, dass wenn es dir angeboten wird, willst du sie vielleicht nicht verkaufen.
Das stimmt nicht immer.
Das ist Schicksal der Firma.
Die Bewertung der Markt kann sich alles ändern.
Aber naja, wie auch immer, ein bisschen Geld ist ja noch drin und ich bin ganz happy mit der Entwicklung soweit.
Und dann auch happy mit der Entwicklung sind bestimmt die Anleger, die frühzeitig in Langdok, Berliner Firma Langdok investiert haben, beziehungsweise hat ihren Sitz, glaube ich, auch inzwischen in den USA.
Oder die Mutterholding ist hier nicht schon, Sekunde, das checken wir mal schnell.
Wir machen jetzt hier Patriot Shaming neuerdings.
Langdok GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Langdok Inc.
Okay, da sprechen wir nicht drüber.
Langdok, seine Mutter, sitzt schon in den USA.
Aber Während, ich glaube, die Operations noch hauptsächlich aus dem Prenzlauer Berg gesteuert werden.
Und wer da schon früh investiert war, war Judith Dada, damals noch VC bei Visionaries, nehme ich an.
Und die soll jetzt Co-Chefin bei Langdoc werden und das Team operativ unterstützen als Co-CEO, zusammen mit dem Gründer Lennart Schmidt.
Vermutlich vielleicht, also abgesehen davon, dass es natürlich eine großartige Herausforderung ist, könnte es auch sein, dass es einfach das bessere Geschäft ist, als AI-Executive gerade ESOPS zu bekommen im Vergleich zum mittelmäßigen Carries als VC-Investor.
Wüste Unterstellungen, wir wissen es nicht, was die persönliche Motivation ist.
Wir werden jetzt auch nicht hier nachlesen beim Handelsblatt, was sie sagt, weil das ist in der Regel nicht die, ich will nicht sagen, nicht die Wahrheit, aber nicht die Besterklärung.
Ich glaube, so ein bisschen die nächste Stufe für Langdoc wahrscheinlich, dass man nochmal versucht, Senior Management reinzubringen.
Nach allem, was man hört, soll die Firma ganz dynamisch wachsen.
Und dann haben wir vielleicht bald auch ein Unicorn mehr in Berlin.
Was ist der letzte Valuation eigentlich?
Naja, sieht noch nie nach Milliarden aus.
Aber könnte ja dahin kommen.
Wir werden sehen.
Oh, und zum Schluss habe ich eine Frage an dich.
Du hast hier so einen Link reingesetzt.
Ich würde sagen Medienempfehlung, aber das Ding ist nicht mehr da.
Ja, hatte ich auch in den Newsletter gesetzt und empfohlen und zwar eine ARD-Doku, die vor dem Länderspiel gestern laufen sollte und die Wahrheit über Google hieß.
Man muss immer vorsichtig sagen, wenn irgendjemand inklusive mir beansprucht.
die Wahrheit zu kennen oder zu verbreiten.
Deswegen würde ich mal sagen, eine Wahrheit über Google, aber sicherlich eine, die interessant war.
Die wurde tatsächlich dann aber, hat es nicht in der Mediathek geschafft und wurde dem Anschein nach auch nicht ausgestrahlt.
Jetzt frage ich mich doch sehr, wo die geblieben ist.
Warum wird die Wahrheit über Google nicht?
Also ob sie nicht ausgestrahlt wurde, weiß ich.
Sekunde, jetzt gucke ich noch einmal TV.
Selbst auf dem TV-Programm?
Prisma.de kommt eine 404.
Brennpunkt, Erdbeben in Venezuela.
Wer weiß, vielleicht ist auch das Erdbeben in Venezuela dazwischen gekommen und man hat die Fußballberichterstattung ausgeweitet.
Das kann alles auch sein.
Sekunde, ich gucke mal, ob es in irgendeinem der dritten hier kam.
Das wäre diese Webseite gebaut.
Quarks, das Unbrechenbare.
Bei WDR war es doch auch angekündigt.
Da kommt WDR extra und der Haushaltscheck mit Yvonne Willicks, auch wichtig.
Ne, scheint nicht gelaufen zu sein.
Ja, wir wissen noch nicht warum, vielleicht erfahren wir es noch.
Die Wahrheit bleibt geheim.
Ich hoffe, wir erfahren die Wahrheit über Google noch.
Ich bin gespannt.
Schön trinken, schön eincremen, genießt die Sonne.
Bis Mittwoch.
Peace.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf.
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Fragen und anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
