# Market Volatility, Fed Policy Shifts, and Corporate Earnings Recalibration

**Podcast:** Aktien fürs Leben
**Published:** 2026-06-24

## Transcript

Werbung Ich heiße Shannon Maldonado und bin die Gründerin von YOWI, einem Geschenkeladen, der auf Kunstwerke und handgefertigte Objekte spezialisiert ist.
Meine Wahl fiel auf Shopify, weil Shopify im Vergleich zu den anderen Plattformen, die ich getestet habe, mit am benutzerfreundlichsten war.
Ich habe vor allem an die Zukunft gedacht.
Alle Tools, die für die Auswertung von Verkaufszahlen wichtig sind, zum Beispiel von Lagerbeständen, findet man direkt im Dashboard.
Starte jetzt deinen kostenlosen Test auf shopify.com.
Mein Name ist Alexandra und ich habe GoFoundMe genutzt, indem ich einen Spendenaufruf darüber gemacht habe für eine Familie.
Ich wohne in der Innenstadt von Leipzig und es hat bei uns einen ganz, ganz schlimmen Brand gegeben, ein Wohnungsbrand, der sich über mehrere Etagen tatsächlich ausbreitete.
Wir sind so ein Mehrfamilienblock und mein Freund war derjenige, der gesagt hat, ey, guck mal, hier gibt es ein Portal.
GoFoundMe heißt das, dann mir angeschaut und das war dann der Startpunkt.
Also was ich jetzt natürlich erreichen konnte, die Familie hat jetzt erstmal eine Notunterkunft.
Die haben vorher wirklich auch in einem Hotel-Hostel gelebt, sind jetzt seit der letzten Woche in einer vorübergehenden Wohnung, haben jetzt aber die Chance gehabt, wirklich Kinderzimmer zu kaufen.
Starte deinen Spendenaufruf noch heute.
In nur wenigen Minuten auf gofundme.com.
gofundme.com für deinen Spendenaufruf.
Dies ist eine bezahlte Anzeige von GoFundMe.
Werbung Ende.
Bevor es losgeht, ein wichtiger Hinweis.
Dieser Podcast ist keine Anlageberatung oder Empfehlung.
Alle Angaben sind ohne Gewehr.
Diese stellen keinen Ersatz für eine professionelle und individuelle Beratung dar.
Werteentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.
Aktien fürs Leben.
Der Vermögenspodcast von Capital.
Mit Petra Ahrens und Timo Pache.
Hallo und herzlich willkommen.
Die Straße von Hormuz ist mal offen und dann ist sie auch wieder zu.
Darauf hat die Börsen schon Anfang vergangener Woche zunächst angetrieben.
Aber dann gab es auch am Mittwochabend schon wieder eine kalte Dusche vom neuen Fettchef Kevin Walsh.
Alles Themen, über die wir gleich sprechen werden.
Petra, was haben wir sonst noch heute dabei?
Ja, wir haben heute ein kleines oder großes Goldthema.
Wir hatten ja zuerst den Hype.
Jetzt gibt es die Abfuhr.
Gold war noch vor wenigen Monaten das Investment schlechthin.
Nun ist der Goldpreis aber um 25 Prozent eingebrochen.
Und für uns ist das ein Blick auf ein Goldminenunternehmen mal wert.
Die Newman Corporation, der größte Goldproduzent der Welt.
Wir stellen uns die Frage, ob nun die Aktie ein spannender Rohstoffplay sein könnte, wenn der Goldpreis dann auch wieder steigt.
Und dann gehen wir nach Deutschland, genauer gesagt nach Niedersachsen, Geschäft betreibt und das hat in den vergangenen Jahren, obwohl man das Unternehmen lange gar nicht kannte, eine unheimliche Karriere hingelegt.
Friedrich Vorwerk ist ein Dienstleister und Infrastrukturunternehmen, das an einer sehr guten Stelle der Energiewende arbeitet.
Da kommen wir gleich drauf.
Die Aktie ist vergangenes Jahr sogar in den SDAX aufgestiegen.
Wir haben sie kurz vorher hier besprochen.
Danach legte die Aktie noch mal kräftig zu, hat aber in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich korrigiert.
Und wir wollen mal diskutieren, was da wohl los ist.
Und dann gehen wir nach Griechenland.
Da kann man nämlich nicht nur Urlaub machen, sondern auch Produkte im Stil von Discountern wie Action kaufen.
Das Pendant heißt Jumbo und ist ein Tipp einer treuen Podcast-Hörerin, den wir heute gerne...
Und so viel sei an dieser Stelle gesagt, günstig, profitabel und schöne Dividende.
Spoiler fertig.
Ja, und an dieser Stelle der Hinweis, wer sofort zu einem dieser drei spannenden Unternehmen springen möchte, kann dies gerne tun und orientiert sich dann bitte an den Zeitangaben in den Shownotes.
Wir gucken dafür zunächst zurück auf die vergangene Woche.
Und da war ja auffällig, dass, ja.
Angetrieben, ich habe es gerade gesagt, von der Hoffnung auf eine Normalisierung in der Straße von Hormuz, Stichwort Öl- und Gasversorgung für den Rest der Welt.
20 Prozent der Energielieferungen bei Öl und Gas müssen ja durch diese Straße abgewickelt werden und die ist jetzt seit Monaten blockiert.
Also die Hoffnung auf die Öffnung hat die Börsen gleich zu Beginn der Woche noch ein bisschen beflügelt.
Und als sich dann aber über die Woche...
das dann tatsächlich konkretisiert hat und Richtung Mittwoch, Donnerstag ist immer wahrscheinlicher, wurde, dass die USA und der Iran da irgendwie so eine Art Absichtserklärung unterschreiben werden, haben die Aktienmärkte aber gar nicht mehr so richtig gefeiert, würde ich mal sagen, Petra.
Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber die Marke von 25 Punkten, zum Beispiel im DAX, war schwer umkämpft.
In der vergangenen Woche, der DAX ist da so drumherum gependelt und auch in den USA, der S&P 500, mal über den 7500 Punkten, dann wieder darunter.
Kannst du dir erklären, warum die Märkte nicht diese zeitweilige Öffnung der Straße von Hormuz?
Am Wochenende wurde sie dann wieder geschlossen.
weil Israel seine Angriffe im Libanon fortgesetzt hat und der Iran das als Bruch dieses Abkommens begreift.
Aber warum haben die Börsen schon in der vergangenen Woche nicht so richtig gefeiert?
Weil wahrscheinlich genauso wenig wie wir zwei niemand daran glaubt, dass es ein Finale hierbei gibt, wo es wirklich ein Abkommen geben könnte.
Also natürlich bleibt das ein marktbestimmendes Thema, aber die Nachrichtenlage bleibt die ganze Zeit widersprüchlich.
Das ist ein absolutes...
Hin und her und es sind ja auch viele andere mit in diesem Krieg oder in dieser Krise betroffen und maßgeblich daran beteiligt.
Also selbst wenn Iran und USA sich an den Tisch setzen wollen.
Dann haben wir immer noch Israel, die weiterhin den Libanon entsprechend angreifen.
Und das sorgt natürlich immer wieder dann für Unfrieden, beziehungsweise dann droht wiederum der Iran.
Dann kommt Donald Trump wieder und sagt, ja, wenn ihr das nicht so macht und ihr die Straße von Hormuz nicht öffnet, dann legen wir eine US-Maut.
Ist ja mittlerweile auch im Gespräch dann da drauf.
Dann spricht er wieder, wir bombardieren euch.
Und am Ende des Tages ist es so, dass auch wenn man sich jetzt heute am frühen Montagmorgen darauf geeinigt hat oder vereinigt hat, ein Abkommen zu schließen, geht es ja jetzt erstmal in den nächsten 60 Tagen.
in die Verhandlung hinein.
Also wir haben hier erst mal eine Absichtserklärung unterzeichnet, die meines Erachtens noch gar nichts aussagt, überhaupt nichts.
Und solange sich hier gedroht und bombardiert wird, sehe ich auch nach diesen 60 Tagen keine Einigung.
Vor allen Dingen kann ich mir gar nicht vorstellen, dass der Iran grundlegend auf Atomwaffen verzichtet, die Straße von Hormuz einfach so wieder öffnet, ohne irgendwelche Regelungen, dass es hier zukünftig Geld kosten wird, dass eine Maut erhoben wird.
Und deswegen glaube ich, Es bleibt bei diesem Auf und Ab.
Wir werden nach oben in den Indizes weiterhin begrenzt sein, bis es hier eine Lösung geben wird.
Aber die sehen wir, glaube ich, alle noch nicht so richtig.
Aber das Interessante ist doch, dass der Ölpreis zumindest schon massiv nachgegeben hat.
Ich meine, das Barrel Öl kostet irgendwie so zwischen 76 und 80 Dollar aktuell, je nach Sorte.
Das ist ja deutlich unter dem, was wir an Höchstständen im Frühjahr gesehen haben.
Da ging es ja hoch bis 110, 115 Dollar.
Manche Experten haben noch vor kurzer Zeit davor gewarnt, der Ölpreis könnte bei 150 oder 180 Dollar je Barrel landen.
Davon sind wir wirklich sehr, sehr weit entfernt.
Das heißt, hier gibt es doch eigentlich schon eine deutliche Entspannung.
Das wird sich ja auch auswirken, sowohl auf die Konsumentenlaune als auch, also Stichwort Tankpreise und so weiter.
Wir sehen es ja auch schon an der Tankstelle.
Die Preise sind da ja schon deutlich gesunken.
Und dann hat man ja aber auch eine Entlastung in der Industrie, in der energieintensiven Industrie, die, die auf Gas angewiesen sind zum Beispiel.
Ich würde denken...
Ja, meine Güte, ja, es gibt diese Unsicherheit weiterhin, aber wenn die Märkte doch, also vor allen Dingen die Rohstoffmärkte doch eigentlich schon eine Entspannung einpreisen, klar, jetzt kann man sagen, wie nachhaltig ist das, aber selbst die IEA, die Internationale Energieagentur, hat ja in der vergangenen Woche gesagt, wir steuern eigentlich jetzt auf ein Überangebot zu von Öl.
Muss man mal abwarten, aber das ist ja eine interessante Aussage für das kommende Jahr.
Das hat ja Auswirkungen auf Inflationserwartungen und womöglich auch Zinsentscheide, kommen wir jetzt gleich drauf.
Eigentlich sieht es doch auch hier eher nach Entspannung aus und könnte die Märkte jetzt mal ein bisschen beruhigen.
Ja, es wird einen Kompromiss geben.
Und wir können auch davon ausgehen, die Straße von Hormuz wird geöffnet werden.
Die Frage ist natürlich, zu welchem Preis für uns alle.
Und das ist dann letztendlich entscheidend.
Wird es zukünftig teurer, diese Meeresenge wirklich zu passieren?
Und das wird sich dann auch letztendlich auf den finalen Ölpreis auswirken.
Aber dass die Straße von Hormuz wieder passierbar sein wird, das Interesse haben alle.
Deswegen wird es auch dazu kommen.
Also am Ende des Tages.
Müssen wir uns die Frage stellen, was kann verhandelt werden, welchen Kompromiss wird es geben?
Wir sehen schon, was ich sehr erstaunlich fand, dass zugesagt wird, dass 300 Milliarden US-Dollar für den vereinbarten Wiederaufbau schon sehr schnell über den Tisch gegangen sind.
Wir müssen uns mal vorstellen, 2015 zu Obama hat Trump das Ganze noch verurteilt und hat gesagt, wie kann Obama 150 Milliarden Euro in den Iran stecken und damit eine Terrornation unterstützen.
Das hat er ja sofort gekündigt, dieses Abkommen.
Dann hat er neue Sanktionen verhängt.
Jetzt wird das Doppelte bezahlt.
Da sieht man also auch ...
Es wird hier einen Kompromiss geben.
Wir müssen uns also jetzt so langsam darauf fokussieren, wie sieht ein Wiederaufbau aus?
Woher kommt das Geld von Unternehmen, Investoren?
Daran beteiligt sind die Golfstaaten, Asien, Südamerika, Afrika, Europa mal wieder nicht.
Also wir sehen, in welche Richtung es geht.
Und die Frage ist, wann setzen wir auf welches Pferd, um darauf wieder entsprechend zu partizipieren und beerteiligt zu sein.
Aber es wird weitergehen.
Umso überraschender fand ich dann den Auftritt des neuen FED-Chefs Kevin Walsh in der vergangenen Woche.
Der hat erwartungsgemäß den Leitzins in der Woche den USA erstmal bei 3,75 Prozent belassen, aber er hat doch die Botschaft der Fed deutlich verändert.
Er hat im Grunde genommen gesagt, Inflation hat künftig Vorrang vor allem anderen.
Wir wissen, die Fed hat so ein doppeltes Mandat, einerseits die Preise stabil zu halten, auf der anderen Seite Wirtschaft und Arbeitsplätze am Laufen zu halten.
Da hat Walsh jetzt ganz klar den Akzent auf die Inflationsbekämpfung gesetzt und er hat auch, oder Die FED selber in ihrer schriftlichen Erklärung hat zum ersten Mal die Absicht auf baldige Zinssenkung aus ihrem Statement gestrichen.
Das haben die Märkte jetzt so interpretiert, dass hoppala, da könnte sogar eine Zinserhöhung demnächst in den USA anstehen und sind dann erst mal auf Tauchfahrt gegangen.
Ja, zu Recht.
Das ist zu Recht, das glaube ich auch.
Aber die Frage ist ja, War das jetzt so zeitgemäß oder hat der Kevin Borsch die Nachrichtenlage einfach im Iran nicht so richtig mitbekommen, dass sich das mit der Inflation wieder entspannen könnte?
Oder hat sich Donald Trump einfach komplett in der Auswahl seines FED-Kandidaten da verschätzt?
Also Kevin Walsh hat natürlich zu einem Zeitpunkt reagiert, wo auch noch nichts wirklich stattfand.
Also es sah zur letzten Woche auf Einigung aus, aber er wird natürlich auch seinen US-Präsidenten kennen oder auch diese Gemengelage entsprechend einschätzen.
Und wir hatten ja schon vorher gesagt, dass wir nicht daran glauben, dass es hier momentan irgendeine Veränderung geben wird.
Er wird sich jetzt erstmal in seinem neuen Amt...
eingrooven müssen.
Er wird sich die Situation ganz ruhig angucken.
Deswegen den Leitzins dazu belassen bei 3,75 Euro.
Es war ein cleverer Schachzug.
Ich finde nur, er ist unglaublich selbstbewusst und wahrscheinlich in den Augen von Donald Trump sehr zickig an den Start gegangen.
Alleine zu sagen, Inflation hat Vorrang vor Wachstum, was bedeutet das denn?
Das heißt also, mit seiner Inflationsbekämpfung wird er ...
Immer das in den Vordergrund stellen und dies natürlich zulasten von Wachstum und somit zulasten der Aktienmärkte.
Das wird dem Trump überhaupt nicht gefallen.
Auch, dass er angekündigt hat, dass er diese fünf Taskforce-Einrichtungen jetzt etablieren wird, die die Arbeit der FED wiederum überprüfen.
Ich fand das schon sehr selbstbewusst.
Er sagt sofort, ich bin hier der Chef, ich lasse mir nicht reinreden.
Das sind meine Maßnahmen, die ich sofort an den Start bringe.
Und da dürfen wir noch auf den einen oder anderen Konflikt zwischen ihm und Donald Trump gespannt sein.
Oh ja, das glaube ich auch.
Kommen wir noch ganz kurz auf die Zahlen von BMW.
Die haben in der vergangenen Woche ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr Angepasst die Bayern und sie haben sie deutlich gesenkt.
Man rechnet jetzt im Grunde genommen mit einem deutlichen Rückgang im Konzernergebnis für 2026.
Bisher war davon ein moderater Rückgang.
Die Rede und die Aktie hat dann zunächst mal deutlich nachgegeben um etwa 13 Prozent.
Ist das übertrieben gewesen, Petra?
Oder würdest du sagen, naja, gut, willkommen in der Realität.
Jetzt ist BMW eben auch da, wo Mercedes und VW schon lange sind.
Ja, bisher war BMW so ein bisschen der Einäugige unter den Blinden.
Und deswegen hat man hier im Preis her gesagt, die sind im Grunde genommen schon durch das Tal der Tränen durch.
Und jetzt sieht man halt, leider Gottes ist es nicht so.
Du hattest es gerade angesprochen, das Wording.
Bisher war, es gibt einen moderaten Rückgang und jetzt ist es halt dieser deutliche Rückgang.
Und wenn wir uns mal die EBIT-Marge angucken, die sollte bisher zwischen 4 und 6 Prozent sein.
Und jetzt liegt sie nur noch bei 1 bis 3 Prozent.
Also das hier natürlich sämtliche.
Automobileuphorie für dieses eine Unternehmen rausgehen, das kann ich gut nachvollziehen.
Am 29.
Januar diesen Jahres lag der Goldpreis bei knapp 5.600 US-Dollar pro Feinunze, also auf Allzeithoch.
Und was ist seitdem passiert?
Natürlich der Iran-Krieg, Ölpreis und Zinsanstieg und somit fiel auch der Goldpreis unter 4.200 US-Dollar.
Und meist verhält sich die Börse so, dass bevor der Goldpreis dreht, die Goldminenaktien einen Boden bilden.
Daher haben wir uns gesagt, wir schauen uns heute mal einer dieser Goldminenunternehmen an, nämlich die Newment.
Newman Corporation wurde 1916 in New York gegründet und begann dort zunächst als Beteiligungsgesellschaft für den Bergbau, Öl und Rohstoffwerte.
Und heute ist Newman der weltweit größte Goldminenbetreiber und produziert im Jahr circa 6 Millionen Unzen Gold.
Das macht ungefähr 5 Prozent der weltweiten...
Bergbauproduktion aus.
Das Kerngeschäft von Newman ist die Exploration, die Entwicklung und die Produktion von Gold.
Ergänzt wird das Portfolio durch Kupfer und kleinere Mengen anderer Metalle.
Der Großteil der Umsätze kommt natürlich aus den Goldverkäufen, während Kupfer zusätzlich von langfristigen Trends wie der Energiewende profitieren wird und kann.
Besonders wichtig ist das globale Minennetzwerk des Unternehmens.
Newman ist in Nord- und in Südamerika, in Afrika, Australien und Papua-Neuguinea aktiv.
Wenn man sich die Unternehmenszahlen von Newman anschaut, dann sind die ja im Grunde genommen ein Spiegelbild des Goldpreises.
Also der Umsatz ist massiv gestiegen in den letzten zwei Jahren.
Die haben früher so 11 bis 12 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht im Jahr.
fast verdoppelt.
Es ging hoch erst auf 18, 19 Milliarden US-Dollar und dann im letzten Geschäftsjahr sogar auf 22 Milliarden US-Dollar Umsatz.
Und der Gewinn, der hat sich ja ver-x-facht im Grunde genommen.
Früher bei diesen 12 Milliarden Umsatz, da blieben irgendwie mal 180 Millionen übrig, mal auch vielleicht zwei oder drei Milliarden.
Inzwischen sind wir bei 7,2 Milliarden US-Dollar Nachsteuergewinn angekommen.
Die Aktie, auch die hat das natürlich nachvollzogen und die ist massiv gestiegen.
Seit Anfang 2025, da stand die Aktie so bei 30, 40 US-Dollar, ging es hoch auf in der Spitze 135 US-Dollar.
Und jetzt tatsächlich, du hast gerade den Goldpreis angesprochen, die Aktie hat auch reagiert.
Die ist nämlich...
deutlich runtergekommen seit Anfang 2026.
Eben von diesem Spitzenwert von um die 135 US-Dollar ging es runter auf aktuell 100 US-Dollar ungefähr, also etwa 30 Prozent.
Werbung Hallo, hier ist Petra Ahrens vom Podcast Aktien fürs Leben.
Wenn ich mich bei einem Thema auskenne, dann sind es die Kapitalmärkte und ihre Investments.
Wer für die Zukunft vorsorgen will, kommt um Geldanlagen einfach nicht herum.
Und zu einem ausgewogenen Portfolio gehören nicht nur Aktien, Fonds oder ETFs.
Auch physische Wertanlagen können attraktiv sein.
Und ja, manchmal gibt es uns auch einfach ein gutes Gefühl, ein Investment in der Hand halten zu können.
Zum Beispiel Anlagemünzen.
Münzen aus physischem Gold und Silber sehen nicht nur schön aus, sie haben auch klare Vorteile gegenüber anderen Geldanlagen.
Sie sind inflationssicher und bieten eine elegante Lösung und Alternative zu anderen Investments.
Außerdem sind sie eine Investition zum Anfassen, die komplett ohne Depot, App-Login oder abstrakte Zahlen auskommt.
Aber wo findest du einen zuverlässigen Anbieter für Münzen und Edelmetalle?
Ganz einfach, beim Münzen-Versandhaus Repa.
Rapper bietet ein vielseitiges Sortiment von beliebten Sammlermünzen und historischen Gedenkprägungen bis hin zu Anlage- und Investmentmünzen oder Barren aus Gold und Silber.
Mit über 50 Jahren Erfahrung im Münz- und Edelmetallhandel ist Rapper ein verlässlicher Partner für Sammler und Anleger gleichermaßen.
Ob du eine Sammlung erweitern, in physischen Edelmetallen investieren oder gerade erst einsteigen möchtest, bei Rapper findest du eine große Auswahl, geprüfte Qualität und faire Angebote.
Geh im Rapper-Sortiment auf Entdeckungsreise und finde die Münzen, die genau zu dir passen unter www.rapper.de.
Und wenn du limitierte Goldmünzen magst, gibt es jetzt ein ganz besonderes Angebot.
Mit meinem Code.
Aktien sparst du 20% auf die Springbock-Münze bei Rapper-Münzen.
Das ist eine echte Goldmünze mit Springbock-Motiv für unter 20 Euro, limitiert auf 20.000 Stück weltweit.
Wichtig, gib den Code unbedingt manuell beim Checkout ein, um 20% on top zu sparen.
Den Link zum Shop findest du direkt in den Shownotes.
Petra Was ist denn deiner Ansicht nach eigentlich der Grund?
Du hast ja ein paar Punkte schon angesprochen, Zinsanstieg, Irankrieg.
Aber eigentlich ist doch Gold immer der sichere Hafen, heißt es.
Und gerade in Krisenzeiten, also im Krieg, profitiert Gold, weil die Leute sagen, sie suchen Sicherheit, also kaufen sie Gold.
Aber das hat ja hier jetzt nicht stattgefunden.
Das hat hier...
Noch nicht stattgefunden, weil wir erleben momentan so eine gewisse Stressphase an den Märkten.
Und oftmals in diesen Stressphasen wird das verkauft, was liquide ist, um andere Sachen natürlich dann abzuschöpfen.
Und das ist nun mal Gold.
Außerdem durch diese enorme Steigerung des Goldpreises sind natürlich auch sehr viele private Kleinanleger dazugekommen und haben Gold erworben.
Und das sind die zittrigen Hände in solchen Phasen, die jetzt wahrscheinlich Kasse machen.
Kasse gemacht haben, weil der Goldpreis diese enorme Steigerung hatte.
Und was noch hinzu kommt, einige Zentralbanken verkaufen Gold, um die eigene Währung zu schützen und auch Haushaltsdefizite zu kitten.
Dazu zählen Türkei oder auch Russland.
Und das drückt alles so ein bisschen auf den Goldpreis.
Aber nichtsdestotrotz haben wir hier natürlich mit Newman ein Unternehmen, was mir von der Strategie auch sehr, sehr gut gefällt, weil deren Devise lautet Value over Volume, also lieber profitabler und effizienter produzieren, statt um jeden jeden Preis das Volumen zu steigern.
Jetzt hast du eben aber schon in den Zahlen gesagt, das Volumen der Umsatz wird gesteigert.
Wir sehen hier auf die letzten paar Jahre eine Verdopplung.
Und was mir dann aber enorm gut gefällt, ist der Gewinn.
wurde mittlerweile verdreifacht.
Da sieht man also, sie haben wirklich diesen Value-Ansatz, obwohl das Volumen noch komplett stimmt.
Und wenn wir uns dann mal die Analystenmeinungen zur Goldpreisentwicklung anschauen, dann gibt es in der Tat Meinungen, die sagen, wir laufen in ein inflationäres Szenario hinein bis 2030.
Und es gibt tatsächlich Analysten, die den Goldpreis auf 9000 US-Dollar sehen.
Und dann dürfen wir uns natürlich auf der Zunge zergehen lassen, dass jedes...
Goldminenunternehmen einen Mehrfachhebel auf diesen Goldpreis hätte.
Aber jetzt ist ja Gold immer auch so ein bisschen so eine Philosophiefrage.
Also glaubt man jetzt tatsächlich, Gold wirft ja ansonsten keine Erträge ab.
Man legt es irgendwie hin und spekuliert auf den Wertzuwachs.
Würdest du jetzt tatsächlich, das war eine Diskussion, die haben wir auch schon letztes Jahr, glaube ich, mal hier und da angetippt, würdest du sagen, wenn man jetzt Gold schon verkauft hat, weil man Gewinne mitgenommen hat, sollte man sich überlegen, langfristig wieder Gold ins Depot nachzulegen?
Da gibt es ja verschiedene Modelle, wie man das machen kann.
Oder sagst du, nee, man muss jetzt auch nicht irgendwie Goldback-mäßig sich 20% oder 25% des Portfolios mit Gold vollpacken?
Also ich finde 20, 25 Prozent definitiv zu hoch.
Das wäre für mich ein Klumpenrisiko.
Für mich gehört keine Position ins Depot, die über 10 Prozent liegt.
Also das wäre für mich ein No-Go.
Ich finde aber, Gold hat...
Wirklich seinen Wert in jedem Depot.
Es ist nur mal eine Versicherung auf das, was da in Zukunft noch geschehen wird, die wir haben können.
Und wir haben geopolitische Krisen.
Wir haben seit einigen Jahren eine Gemengelage, die wir nicht mehr einschätzen können.
früher oder später, aktuell ja schon zu einer Inflation führen.
Und dann kann Gold natürlich kein Fehler sein.
Ich finde hier übrigens diese Mischung mittlerweile, nachdem wir diese Korrektur erlebt haben und nachdem wir gesehen haben, Gold greifen doch viel, viel mehr, als wir erwartet haben.
Am Anfang dachte man noch, die Jungen, die Neuen gehen mehr so in Richtung Krypto und Bitcoin.
Das ist ja momentan, liegt das ja völlig brach.
Und Gold ist weiterhin der Safe Heaven.
Deswegen würde ich wirklich sagen, Ich würde mir Gold als wirklich den Goldpreis ins Depot holen.
Das würde ich natürlich über physisch dargestellte Tracker abbilden.
Und dann finde ich aber eine Goldminenaktie, die nochmal einen Hebel darauf hat, finde ich auch äußerst interessant.
aktuellen Situation nach dieser Korrektur des Goldpreises kann man sich diese Sachen mal langsam anschauen.
Natürlich ist das Risiko die Abhängigkeit vom Goldpreis, deswegen nicht mehr als 10 Prozent ins Depot.
Aber mit Newman kann man hier beginnen und finde ich einen ganz tollen aussichtsreichen Wert.
Im April letzten Jahres haben wir hier an dieser Stelle über die Friedrich-Vorwerk AG gesprochen.
kannte das Unternehmen damals gar nicht.
Ich dachte erst, die Staubsauger sind doch überhaupt nicht an der Börse.
Und dann hat mich Petra aufgeklärt und gesagt, ja, die machen auch nicht Staubsauger, sondern die machen Energiewende.
Ich als Hausfrau weiß das.
Ja, genau, du weißt das.
Der Kurs stand damals bei...
57 Euro, das KGV war schon bei 24, die Aktie war schon sehr gut gelaufen.
Wir haben damals gesagt, trotzdem eine sehr spannende Aktie und wir hatten recht, es ging danach, ich habe es im Intro schon gesagt, nochmal deutlich hoch.
Bis Ende Oktober vergangenen Jahres ging es nochmal um 84 Prozent nach oben auf über 100 Euro und im Herbst letzten Jahres wurde die Aktie auch in den SDAX aufgenommen.
Tja, was ist seitdem passiert?
Seit diesem Höhepunkt ging es auch wieder deutlich runter und das, obwohl die Geschäfte eigentlich ganz gut laufen.
Was macht die Friedrich-Vorwerk-Group?
Sie ist ein mittelständisches, man muss es so sagen, aber dennoch führendes Unternehmen und ein ganz besonderer Spezialist an entscheidenden Stellen, wenn es darum geht, die Energieinfrastruktur, Gas, Strom, Wasserstoffsysteme auszubauen oder neu zu installieren.
Und sie arbeiten sowohl bei der Wartung und dem Transport von Erdgasnetzen mit, bei Hochspannungskabelsystemen in ganz Europa.
Und sie arbeiten auch mit beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in den kommenden Jahren.
Tja, damit ist im Grunde genommen der Trend schon klar benannt.
Die ganze Energiewende in Europa, der Ausbau der Energieinfrastruktur, ein Riesenthema.
Das ist im Grunde genommen das, wovon Friedrich Vorwerk strukturell profitiert.
Richtig.
Und den Hype, und es ist ja immer so, den Hype haben wir gesehen.
Das kam natürlich auch alles dann zu einem Zeitpunkt.
Wir hatten Sondervermögen, wir hatten Infrastrukturprogramme.
Und was ist dann passiert, nachdem der Kurs so abgegangen ist?
Der Kurs ist vor allen Dingen deswegen gefallen, weil der Markt halt sehr hohe Erwartungen eingepreist hatte.
Und dann gab es mehrere Punkte, die enttäuschten oder zumindest so ein bisschen verunsichert haben, ob dieser Preis der Aktie noch gerechtfertigt ist.
Dazu zählten eine schwächere Aufzeichnung.
Das kommt natürlich nie gut an.
Und Sorgen über eine langsamere Umsetzung des deutschen Infrastrukturprogrammes und regulatorische Hürden.
Natürlich rund um die Frage, ob bei neuen Hochspannungsprojekten eher Freileitungen oder sogenannte Erdkabel bevorzugt werden.
Und auch wenn das operative Geschäft stark blieb bei Vorwerk, reagierten die Börser halt empfindlich auf alles, was nach einer Verlangsamung aussieht.
Im Sommer 2025 kam noch zusätzlicher Druck hinzu durch eine negative Analystenstimme und einem schwächeren Auftragseingang.
Und so im Grunde genommen können wir die Uhren wieder auf Anfang stellen.
Wir liegen genau da wie vor einem Jahr, haben uns aber vom Boden auch schon wieder so ein bisschen wegbewegt.
Genau, die Aktie steht aktuell bei 70 Euro, stand auch Anfang Juni mal bei unter 60 Euro.
Also ziemlich genau da, wo sie stand, als wir im April letzten Jahres darüber geredet haben.
Aber trotzdem nochmal, wenn ich mir jetzt auf die Unternehmenszahlen schaue, dann sehe ich doch eigentlich eine total solide Entwicklung.
Friedrich Vorwerk hat, sage ich mal, Ende der 10er Jahre, Anfang der 20er Jahre irgendwas so zwischen 180 und 300 Millionen Umsatz gemacht.
Und dann gibt es jetzt 2024, 2025 sehen wir einen sprunghaften Anstieg.
Erst über die 300 Millionen Marke, dann auf 500 und zuletzt auf über 700 Millionen Euro.
Der Gewinn hat sich sogar noch deutlicher gesteigert.
Der hat sich von 10 bis 20 Millionen vor drei, vier Jahren gesteigert auf jetzt erst 40 und zuletzt 95 Millionen Euro, also mehr als verdoppelt und verdreifacht.
Und der Ausblick des Managements ist ja auch sehr solide.
Für dieses Jahr erwartet man einen Umsatz von 750 Millionen, 780 Millionen Euro.
Da gibt es ja eine Spanne.
EBITDA soll bei 160 bis 180 Millionen, also alle Ausblicke sind bestätigt worden.
Das führt wahrscheinlich jetzt auch dazu, dass die Aktie wieder so ein bisschen Tritt fasst.
Trotzdem liegt sie ungefähr 30 Prozent unter ihrem Höchstkurs Ende oder im Herbst letzten Jahres.
Ja, aber das ist der Klassiker.
Das ist dieser Hype, den wir sehen, wie bei unserer Fußball-Nationalmannschaft.
Wenn wir ein Spiel gewinnen, sind wir sofort Weltmeister.
Wenn es wieder kritisch wird, sind wir die Loser.
Und so ähnlich ist es hier bei diesem Unternehmen auch.
Das war der Hype, das ist die Energiewende gewesen, das waren Infrastrukturprogramme.
Also haben wir übermäßig den Hype mitgemacht und dann wurde das Unternehmen komplett abgestraft.
Meines Erachtens viel zu heftig, viel zu deutlich.
Und jetzt befinden wir uns auf einer ähnlichen Bewertung des Unternehmens.
obwohl die Zahlen unter Beweis gestellt worden sind oder sogar auch noch gesteigert wurde.
Die Bestätigung der Prognose für das Laufende Jahr hat das Unternehmen gegeben.
Die Aussichten sind da.
Im Mai 2026 ungünstige Wetterbedingungen, trotzdem aber deutlicher Ergebnissprung im ersten Quartal.
Es gibt neue Projektmeldungen, die in Kasachstan durch eine neue Tochtergesellschaft im Pipeline-Bereich aufgebaut werden.
Das sieht alles ganz gut aus.
Und wenn wir uns mal anschauen, dass wir letztes Jahr bei um die 60 Euro standen mit einem 24er KGV.
Und wir stehen jetzt hier bei 69 Euro und haben ein 14er KGV.
Dann habe ich so leicht die Wahrnehmung, dass wir nochmal ähnlich performen könnten wie letztes Jahr.
Wenn du jetzt diese Analogie zur deutschen Nationalmannschaft schon selber, dann muss ich dich jetzt nach einer Prognose für das Ecuador-Spiel fragen am Donnerstag.
Das ist ja sozusagen nach Publikation, also volles Risiko jetzt.
Petra, was glaubst du, wie wird Deutschland da abschneiden?
Weil wenn jetzt Vorwerk so gut nach diesem Durchhänger...
wieder performen wird, dann müsste ja die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag total abräumen, oder?
Ja, das KGV ist ja ein bisschen gefallen nach dem Spiel am Samstag gegen die Elfenbeinküste.
Also wir haben die Dividendenrendite à la Denis Undaff, aber ich glaube, dass wir jetzt völlig frei aufspielen können, völlig ohne Druck.
Und ich glaube auch, dass es gegen Ecuador wieder einen deutlicheren Gewinn gibt als das knappe 2 zu 1 gegen die Elfenbeinküste.
Jawohl, Jumbo wurde 1986 gegründet.
Der Gründer ist Apostostolos Wakakis.
Hört sich eigentlich eher an nach einem Restaurantbesitzer, aber okay.
Oder nach einem griechischen Finanzminister.
Okay, ich bleibe im Restaurant.
Aber hier haben wir es mit etwas ganz anderem zu tun.
Aus einem Spielwarengeschäft entstand über die Jahre nämlich ein breiter Einzelhändler mit Fokus auf große Filialen, günstige Preise und ein starkes Saisongeschäft.
2005 ging Jumbo an die Athena-Börse.
Später folgte dann die Expansion in andere Märkte wie nach Zypern, Bulgarien und Rumänien.
Und heute ist das Unternehmen in mehreren Ländern Südosteuropas aktiv.
Das stationäre Geschäft, was immer noch das Hauptgeschäft ist, dann teilweise mittlerweile durch Online-Angebote und Franchise-Modelle.
Das Geschäftsmodell von Jumbo basiert auf großen Verkaufsflächen, einem sehr breiten Sortiment und einer konsequenten Niedrigpreisstrategie.
Wir kennen das, wir hatten das schon mal mit dem Discounter Action.
Ähnlich ist dieses Modell auch anzusehen.
Verkauft werden bei Jumbo vor allem Spielwaren, Haushaltsartikel, Schreibwaren, Dekorationen und auch saisonale Waren.
Und ein wichtiger Vorteil dieses Unternehmens liegt in der Beschaffung.
Jumbo arbeitet nämlich mit direkter Schreibwaren.
stark zentralisierter Einkaufsstruktur und kann dadurch natürlich Skaleneffekte wesentlich besser nutzen, um die Margen auch zu sichern.
Die Filialen sind weiterhin das Kerngeschäft.
Der Online-Vertrieb ist bislang eher ergänzend anzusehen.
Ich finde solche Unternehmen immer total faszinierend, weil man sieht die ja, man fährt durch Gewerbegebiete oder wenn man in Griechenland Urlaub macht, dann wird man die dort auch irgendwo.
am Rand der Orte schafften Seen.
Und man fragt sich immer, okay, die sehen so ein bisschen schrammelig aus und so Action ja auch.
Und wie machen die eigentlich ihr Geschäft?
Und dann sieht man diese Umsatzzahlen.
Und hier sehen wir es ja wirklich mal eins zu eins, weil die das ja auch alles publizieren müssen.
Was da für eine Marge in diesen Geschäften gemacht wird, das ist ja total faszinierend.
2025 1,2 Milliarden Umsatz.
Und davon bleibt dann ein Nachsteuergewinn von 320 Millionen übrig.
Da müssen sich ja manche große Industriekonzerne lange nachstrecken, um solche Margen überhaupt zu erreichen.
Also ich finde es immer faszinierend, diese Erfolgsgeheimnisse im stationären Handel nochmal so.
zu sehen und nachzuspüren.
Du hast sie jetzt schon beschrieben, wie dieses Unternehmen funktioniert.
Und ja, es ist ja ein Hörerinnen-Tipp.
Vielen Dank nochmal für diesen Hinweis.
Wir wären, glaube ich, selber, müssen wir ehrlich zugeben, nicht auf diese Aktie gekommen.
Ich kannte sie überhaupt nicht, ja.
Aber die ist ja in jeder Hinsicht total faszinierend.
Jetzt bei diesem ordentlichen Gewinn.
hat man sich jetzt entschieden, auch die Aktionäre nochmal ordentlich zu beteiligen.
Es wird eine Dividende von 70 Cent und eine zusätzliche Auszahlung von 50 Cent je Aktie oder hat es schon gegeben.
Die Ausschüttungen für dieses Jahr sollen deutlich über dem Vorjahr liegen und das ergibt dann eben Bei diesem Aktienkurs, der interessanterweise auch gefallen ist, die Aktie steht aktuell bei etwa 22, 23 Euro.
Der Höchststand war Mitte letzten Jahres so bei 32 Euro, also auch hier etwa ein Drittel weniger.
Aber die Dividendenrendite liegt bei somit 6,5 Prozent, fast 6,4 Prozent.
Es gibt für dieses Jahr eine Dividende, wird erwartet von 1,46 Euro.
Das ist irgendwie schon ganz attraktiv, oder?
Ja, ich glaube auch, dass die Aktie mehr deswegen zurückgekommen ist, weil man Sorgen hat aufgrund der Beschaffungsrisiken.
Wir haben das Thema der internationalen Lieferketten, worauf das Unternehmen natürlich angewiesen ist.
Die Handelskonflikte, Transportkosten, das könnte alles ein bisschen Druck ausgeübt haben.
Vielleicht auch, weil viele Börsianer annehmen, es könnte eine Konsumzurückhaltung geben.
Das sehe ich aber bei diesen Discountern, weiß ich gar nicht, ob ich das als so negativ ansehe.
Ich glaube einfach, dass in Ländern wie Griechenland, Zypern, Rumänien, Bulgarien, dass man dann noch mehr die Discounter nimmt und die davon profitieren, wenn du halt preissensibler wirst.
Und man sieht es an den Zahlen, operativ startet Jumbo auch in 2026 äußerst solide für das erste Quartal, wurde auch hier wieder ein Umsatzplus von 7,3 Prozent berichtet.
Und daher finde ich das Unternehmen weiterhin noch spannender jetzt, nachdem die Aktie etwas korrigiert hat, was überhaupt nicht in den Unternehmenszahlen ersichtlich ist.
Das Unternehmen ist weiterhin hoch profitabel und wächst trotz oder vielleicht gerade wegen des schwierigen Konsumumfelds weiter.
Ja, danke nochmal für diesen schönen Hinweis.
Haben wir gerne mit aufgenommen und werden wir weiter...
beobachten die Jumbo-Aktien.
Das war mal wieder Aktien fürs Leben, der Vermögens-Podcast von Capital.
Danke fürs Zuhören.
Und jetzt kommt Petra noch mit ihrem Tipp für das Spiel am Donnerstag.
Am Donnerstagabend, 22 Uhr.
Was tippe ich denn?
Also Spanien hat auch gezeigt, dass es möglich ist.
Deswegen sage ich, ohne Gegentor wird Deutschland das Spiel mit 3 zu 0 gewinnen.
Oh, ich habe 4 zu 0 gesagt schon bei mir zu Hause.
Also ich bleibe bei 4 zu 0.
Schauen wir, was dabei rauskommt.
Ich hoffe, wir haben ein gutes Händchen.
Wett ein Satz, fünf Jumbo-Aktien, lieber Timo.
Wir werden sehen, wie es läuft.
Alles klar.
Bis nächste Woche, lieber Hörer.
Tschüss.
Tschüss.
Aktien fürs Leben.
Der Vermögens-Podcast von Capital.
Mit Petra Ahrens und Timo Pache.
