# Market Volatility, AI Pharma Strategy, and Infrastructure Moats

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-24

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Absturz des japanischen Yen, das Debakel von Volkswagen und den App Store von Eli Lilly.
Im Thema des Tages dreht sich alles um eine Geheimwette aus der neuen Welt und in der AAA-Idee sprechen wir über den ICE unter den Infrastrukturtiteln aus Deutschland.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert, Und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 24.
Juni 2026 und wir wünschen euch einen realistischen Start in den Tag.
Unsanft.
Auf dem Boden der Tatsachen sind gestern Anleger auf der ganzen Welt gelandet.
Der Cosby-Index in Südtirol brach gleich zu Beginn so stark ein, dass der Handel kurzerhand ausgesetzt werden musste, um weitere Gewinnmitnahmen zu verhindern.
Das Börsenbarometer Südkorea, das in den vergangenen Monaten zu den großen Gewinnern des KI-Booms zählte, ging letztlich dann mit einem Minus von 10 Prozent aus dem Handel, getrieben durch ein 14 Prozent Minus bei SK Hynix und auch bei Samsung Electronics.
Gestern noch auf Wohnrossen, heute.
Heute ganz anders, als hätten wir nicht gestern schon darüber gesprochen, wie riskant es denn eigentlich ist, wenn ein Index, zum Beispiel wie der Cosby, auf einmal zu mehr als 50 Prozent aus zwei so großen Halbleiterwerten besteht.
Als hätten wir es nicht gesagt.
Einfach auch mal auf uns hören.
Naja, sei es drum, die Entwicklung gestern sorgte einmal mehr dafür, dass am Devisenmarkt der japanische Yen im Mittelpunkt stand.
Die Währung fiel auf 161 und 58 Yen je Dollar und näherte sich damit ihrem Schwächsniveau seit rund 40 Jahren.
Ja, und ich habe als Historiker mal nachgeschaut, welche Songs denn bei uns im Radio liefen, als der Yen das letzte Mal so niedrig stand.
Und das waren wirklich Jahrhunderttitel wie Brother Louis.
von Modern Talking oder auch Manic Monday von den Bangles.
Ja, die Wechselkursentwicklung, die sorgt inzwischen weltweit auch politisch für Nervosität.
Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sprach mit ihrem US-Amtskollegen Scott Bassent über die starken Ausschläge am Währungsmarkt.
Und ähnliche Sorgen, die gibt es ja auch in Südkorea, wo die Regierung den schwachen Won inzwischen als exzessiv bezeichnet.
Das dicke Minus aus Südkorea hatte dann auch Folgen auf die großen Indizes.
In Tokio gab der 225-werteumfassenden Nikkei-Index 3,6 Prozent nach.
In den USA büßte der Nasdaq 103,3 Prozent ein, während der S&P 500 1,4 Prozent verlor.
Und nachdem der deutsche Leitindex im Tagesverlauf ebenfalls tief ins Minus gerutscht war, beendete der DAX den Handel dann letztlich bei 24.893 Zellern und das entsprach dann noch einem Minus von rund einem Prozent.
Zu den Verlierern gehörten praktisch auf der ganzen Welt die Werte aus der Halbleiter- und KI-Branche.
SanDisk, Micron, ARM, Mavelle, LAM Research, AMD, NXP, Semiconductor, Intel, Qualcomm und ASML, die gingen mit bis zu 14% Minus aus dem Handel.
Und ähnlich sah es dann auch in Europa aus.
Werte, die stark von der KI-Fantasie nach oben katapultiert worden waren, die folgten der internationalen Entwicklung.
Im Energietechnikbereich galt dies zum Beispiel für Siemens Energy und den frisch in den DAX aufgestiegenen Baukonzern Hochtief, während Siemens Energy 3,9 Prozent verlor, büßte Hochtief 4,3 Prozent ein.
Beide Aktien waren ja in den vergangenen Monaten starke Profiteure der gigantischen Investitionen in Rechenzentren gewesen und beim Index Neuling, hochtief, da kann man auch noch zusätzlich vom Fluch des DAX sprechen.
Noch stärker waren die Rückschläge im Chip-Segment, in dem hierzulande zum Beispiel Infineon mit 6,3 Prozent einbüßte.
Für die Anteilsscheine der Branchenausrüster Süßmicrotech, AixTron und PVA-Tepler ging es um bis zu 11 Prozent bergab.
Gewinner waren allgemein gestern rar gesät in der DAX-Familie.
Das Index-Schwergewicht SAP sorgte aber mit einem Plus von immerhin 1,7 Prozent für eine kleine Erholung.
Zu den Verlierern zählten.
Einmal mehr die Papiere von Volkswagen.
Die Aktie verlor weitere drei Prozent und hat damit den dramatischen Bedeutungsvorlust des einzigen Börsenlieblings manifestiert.
Der Konzern, der hat jetzt mit 663.000 Mitarbeitern nur noch eine Marktkapitalisierung von etwa 40 Milliarden Euro und gehört damit nicht mal mehr zu den 15 wertvollsten Unternehmen im Leitindex.
Und dahinter, da steckt weniger ein einzelnes Problem als so ein ganzer Komplex.
Das ist einfach ein schleichender Vertrauensverlust, dass es Volkswagen nochmal nach oben schafft.
Schwache Margen, hohe Investitionen in den Umbau zur Elektromobilität, ohne die Aussicht, dass das Profitableswachstum bringt und der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China.
Dazu noch eine Bilanz, die in Zeiten höherer Zinsen deutlich weniger attraktiv wirkt als noch vor einigen Jahren.
Und dann ist da noch dieses politische Paz mit dem Land Niedersachsen als Miteigentümer.
Die Kursentwicklung von Volkswagen, die ist wirklich ein Desaster und dieses Wort verwende ich nicht so oft.
Nee, das stimmt.
Solche Wörter hört man von dir wirklich nicht oft.
Naja, etwas positiver gestern die Stimmung bei FedEx.
Das US-amerikanische Kurier- und Logistikunternehmen hat gestern Abend nachbörslich Zahlen präsentiert und die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen, die Anleger damit aber trotzdem nicht so richtig überzeugt.
Der Konzern erzielte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 25 Milliarden Dollar statt der erwarteten 24 Milliarden und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 6,31 Dollar statt der...
5,96 und dennoch verlor die Aktie nachbörslich bis zu 6 Prozent.
Ein weiterer Grund dürfte der hohe Kostendruck sein.
Die Ausgaben für Treibstoff schossen im Jahresvergleich um 66 Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar nach oben.
Da sieht man auch mal die Effekte der Turbulenzen an den Energiemärkten.
Gleichzeitig beginnt für FedEx nach der Abspaltung des Frachtgeschäfts ein Neues Kapitel, der Konzern setzt darauf, mit einem schlankeren Geschäftsmodell profitabler zu wachsen und stellt für das laufende Jahr ein Umsatzplus von 11% in Aussicht.
Außerdem sorgte an der Wall Street noch eine ungewöhnliche Fusion für Aufmerksamkeit.
Der Kryptominer Fortitude Mining will per Aktientausch mit dem Medizintechnikunternehmen HeartScience fusionieren.
Die neue Gesellschaft soll unter dem Tickersymbol TUDE an der Nestec notieren und nach Angaben der Unternehmen eine Brücke zwischen digitalem Mining und KI-gestützter Medizintechnik schlagen.
Eine spannende Kombination.
Alle reagierten da vor allem auch auf diese ungewöhnliche Kombination zweier Branchen, die auf den ersten Blick ja wirklich...
wirklich wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben.
Hot Science legt als Reaktion darauf 55 Prozent zu.
Auch eine andere mögliche milliardenschwere Übernahme sorgte gestern für Gesprächsstoff.
Die deutsche Stada arbeitet offenbar an der nächsten großen Akquisition.
Laut Bloomberg prüft der Generika und Gesundheitskonzern aus Bad Philbel den Kauf des französischen Konsumgüterherstellers Cooper Consumer Health.
Klingt gar nicht französisch, aber soll wohl ein Franzose sein, der aktuell von dem Finanzinvestor CBC kontrolliert wird.
Die Bewertung könnte bei rund 6 Milliarden Euro liegen.
Für Stada wäre das ein weiterer großer Schritt im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten.
Erst im vergangenen Jahr wurde das Unternehmen ja selbst in einem Deal bewertet, der inklusive Schulden rund 10 Milliarden Euro schwer war.
Die Gespräche befinden sich jetzt aber noch in einem ganz frühen Stadium.
Und ob es tatsächlich zu einer Transaktion kommt, ist gerade noch komplett offen.
Eli Lilly nutzt derweil die Milliarden aus dem Boom bei Abnehmmedikamenten, um sich für die Zeit nach Bekuvi und Munjaro zu wappnen.
Der Pharmakonzern baut gemeinsam mit Nvidia eine eigene KI-Infrastruktur auf, hat mehr als 1000 Hochleistungschips in Betrieb genommen und startet eine Art App-Store für Biotech-Unternehmen, die ihre Forschungsdaten für KI-gestützte Medikamentenentwicklung teilen.
Ich finde das spannend.
Ja, voll.
Und gleichzeitig kauft Ilay Lilly gezielt junge Biotech-Firmen zu und hat allein in diesem Jahr bereits elf Übernahmen angekündigt.
Dahinter steckt eine klare Strategie.
Mit aktuell 7,3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln und sprudelnden Gewinnen aus dem Abnehmgeschäft will Lilly die nächste Generation von Blockbuster-Medikamenten entwickeln, bevor die Patente seiner heutigen Kassenschlager in den 2030er Jahren irgendwann auslaufen.
Ob die Rentenrevolution zum Kassenschlager wird, das muss sich erst zeigen.
Wir können hier aber schon mal einen Zwischenstand von gestern melden.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Baas wollen die Vorschläge der Rentenkommission schnell und möglichst vollständig umsetzen.
Wir sind uns in der Koalition einig, dass wir dieses Paket vollständig umsetzen werden, so Bundeskanzler Merz.
Und ich setze jetzt ganz schnell die Termine um.
Heute mache ich das mal.
Heute stehen die Micron Technology Q3-Zahlen an.
Das ist sehr spannend.
Und dann gibt es einige Hauptversammlungen, unter anderem von Nvidia, Rocket Internet, Kia Gen, Eckart & Ziegler, nicht verwandt, nicht verschwägert mir, Grand City Properties, Gasco, Around Town, Adler Group.
Und da wird auch noch der IFO Geschäftsklimaindex veröffentlicht und der...
Deutsche Bauerntag, der eröffnet.
Und Bauern, die stehen bekanntermaßen früh auf.
So früh, dass da gerade erst unser Podcast draußen ist.
Das Thema des Tages.
Heute beschäftigen wir uns im Thema des Tages mit einem Land, über das wir hier noch gar nicht oft gesprochen haben und das viele auch wahrscheinlich eher weniger als wirtschaftliche Erfolgsgeschichte kennen.
Doch die Dinge ändern sich und deshalb taucht es heute auch auf unserem Investmentradarschirm auf.
Die Rede ist von...
Und sicher haben viele von euch die Serie Narcos gesehen und verbinden Kolumbien vor allen Dingen mit Drogen, Gewalt, Kriminalität, Korruption und Bürgerkrieg.
Doch die südamerikanische Nation, die ist seit einiger Zeit, kann man sagen, auf dem Weg der Gesundung.
Und die jetzt erfolgte Präsidentschaftswahl, die macht zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht Hoffnung auf einen weiteren Aufschwung.
Gewonnen hat die Wahl der rechtskonservative Abelardo de la Espriella.
Und man muss ehrlich sein, man muss mit seiner Politik nicht einhergehen.
Man muss definitiv nicht alles gut finden, was er da so von sich gibt.
Aber ökonomisch könnte er die 54 Millionen Einwohnernationen auf einen Kurs der Öffnung und Erneuerung führen.
Kolumbien ist eines der südamerikanischen Länder, in der sich Rechte und Linke harte.
ideologisch Schlachten leisten.
Und tatsächlich hat sich Della Espriella in einer Stichwahl vergangenes Wochenende nur knapp gegen den linken Iban Sepeda durchgesetzt.
Aber gewonnen ist gewonnen und dass den Märkten die wirtschaftliche Linie des 47-Jährigen gefällt, konnte man gleich an den ersten Kursreaktionen sehen.
Die Landeswährung Peso hat die aufgewertet.
Kolumbianische Anleihen und Aktien waren ebenfalls gefragt.
Die Fondsmanagerin Judith Hasselbeck von Raiffeisen Capital hat es so formuliert, eine Regierung unter de la Espriella bietet die Chance, das Investitionsklima durch die Reduzierung institutioneller Unsicherheiten und die Erhöhung von Vorhersehbarkeit und regulatorischer Sicherheit zu verbessern.
Und das ist die eigentliche Kernthese für Anleger.
Die Fondsmanagerin warnt aber gleichzeitig vor zu viel Vorschusslorbeer.
Der Wahlsieg alleine reicht nicht.
Kolumbien muss nämlich erst mal zeigen, dass es die Defizite und Schulden wirklich in den Griff bekommen kann.
Das ist in vielen Ländern von Südamerika ja ein ganz großes Problem, vor allem da, wo populistische Regierungen die Staatskassen immer wieder plündern, um Klientelpolitik zu bedienen.
Der frühere Strafverteidiger, der Les Breyers, der steht innenpolitisch für eine Politik der harten Hand.
Es gibt aber die Hoffnung, dass er sich mit der Eindämmung der Defizite und der Bekämpfung der Inflation auseinandersetzt und es damit wirklich ernst meint.
Denn das sind auch gravierende Probleme Kolumbiens.
Ja, vor allem die Bekämpfung der Inflation.
Aber das Potenzial dafür ist...
Durchaus vorhanden.
Kolumbien ist eine der größten Volkswirtschaften Lateinamerikas.
In den vergangenen 20, 30 Jahren hat sich das Land enorm verändert.
Früher war Kolumbien vor allem eine Rohstoffökonomie.
Klar, ihr kennt alle kolumbianischen Kaffee und ich liebe ihn sogar.
Aber auch Kohle und Öl gehörten zu den wichtigsten Exportgütern des Landes.
Ja, und heute ist das stark viel stärker urbanisiert und damit auch dienstleistungsorientierter als früher.
Die Staatlichkeit, die war ja wegen der Macht der Drogenkartelle, aber auch wegen des blutigen Bürgerkriegs lange Zeit schwach ausgeprägt.
Heute sind die Institutionen stärker.
Kolumbien ist Europa in vieler Hinsicht ähnlicher geworden, als die Menschen noch denken.
Städte wie Bogotá oder Medellin sind heute also Dienstleistungszentren.
Das sind Banken, Handels- und Telekommunikationsunternehmen, aber auch IT-Dienstleister und Tech-Startups.
Sogar der Tourismus hat eine gewisse Bedeutung erlangt.
Dennoch, und das muss man zugeben, beleibt der Rohstoffsektor zentral.
Energieträger, Gold, Kaffee oder auch Schnittblumen, die in die USA geliefert werden, gehören zu den größten Devisenbringern.
Sie stützen den Staatshaushalt und beeinflussen damit auch den Peso.
Die mangelnde Investitionsbereitschaft unter anderem in der Industrie und auch im Rohstoffsektor war in den letzten Jahrzehnten eines der großen Schwachpunkte des Landes.
Und das ist ja übrigens auch ein Problem, das wir aus Deutschland kennen.
Aber sollte es dem neuen Präsidenten gelingen, In- und Ausländer davon zu überzeugen, dass sie wieder in Kolumbien investieren, dann könnte sich das Wachstum deutlich beschleunigen.
Für ein Schwellenland sind die 2,2 Prozent, die für 2026 bisher erwartet werden, ja auch nicht gerade berauschend.
Aber gehen wir mal davon aus, dass die Investitionsbereitschaft wieder ins Laufen kommt.
Und vielleicht trifft ja De La Esprieja auch den richtigen Ton bei Donald Trump.
Und dann könnte es sich lohnen, den Aktienmarkt des Landes mal etwas genauer ins Auge zu fassen.
Es gibt zwar einen ETF auf den MSCI Columbia von Global X, aber der ist in Deutschland nicht handelbar und deshalb hier uninteressant.
Aber ihr könnt einige Einzeltitel in Deutschland kaufen.
Da ist zum einen die Aktie mit dem größten Handelsvolumen, das ist nämlich Ecopetrol.
Und das ist der größte Öl- und Gaskonzern des Landes, der nach wie vor staatlich dominiert ist.
Wer Ecopetrol kauft, der geht...
nicht nur eine Wette auf Liberalisierung ein, sondern macht auch eine Wette auf den Ölpreis.
Mir persönlich gefällt ja an Eco-Petrol, die hierzulande als ADRs verfügbar sind, also als Hinterlegungsscheine, dass sie eine Dividendenrendite von 9 Prozent haben.
Ja, das macht den Eck halt glücklich.
Naja, und dann gibt es noch Bank Colombia.
Inzwischen unter der neuen Holding-Struktur als Grupo The Best gehandelt.
Das ist die Bank-Story des Landes.
Die Bank Colombia ist vor allem bei Konsumenten und im Mittelstand stark.
Wenn Kolumbien Vertrauen an den Märkten zurückgewinnt, könnte der Finanzsektor profitieren.
Allen voran Bank Colombia bzw.
die Grupo The Best.
Und dann ist da noch Techno Class.
Bei dem Bauzulieferer, da hängt...
die Nachfrage sehr stark am amerikanischen Markt, also am US-Markt.
Das ist also jetzt keine reine Kolumbien-Wette, aber ein Industriekonzern, der seine Kostenbasis in Kolumbien hat und einen Großteil seiner Umsätze in den USA.
Ihr habt es vielleicht schon rausgehört, Kolumbien ist kein ganz einfacher Markt, aber zumindest ein spannender.
Ein Land, das in den letzten Dekaden so viel durchgemacht hat, zeigt jetzt ein bisschen Hoffnung.
Klar ist aber auch, Kolumbien ist eher eine Beimischung als ein Bestandteil des Kernportfolios.
Hallo, ja, ich bin der André.
Also ich habe mir dieses Elektroauto gekauft und damit will ich ja auch mal wohin fahren.
Dann ist der Akku aber nicht immer ganz voll.
Und dann bleibe ich halt lieber zu Hause.
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EWE Go.
Und gut.
Die AAA-Idee des Tages.
Ja, ich war gestern...
bei Freunden eingeladen und wir saßen da noch im Garten auf der Terrasse.
Und worauf kommt man in Deutschland früher oder später?
Immer im Gespräch unter Freunden.
Auf Pleiten, Pech und Pannen mit der Deutschen Bahn.
Natürlich.
Ich will heute Abend auch wieder nach Berlin.
Schauen wir mal, wie es klappt.
Baustein gibt es ja genug, egal ob rund um Stuttgart, bald zwischen Hannover und Berlin oder zwischen Nürnberg und Regensburg.
Ein bisschen Generalsanierung hier und ein bisschen Korridorsperrung da.
Das kommt nicht von ungefähr.
Bei der Bahninfrastruktur gilt Deutschland, sagen wir es so, längst nicht mehr als die globale Speerspitze.
Ja, das hast du schön gesagt.
Erst gestern am Abend dominierte ja die Meldung die deutschen Nachrichten, dass der Zugverkehr aufgrund einer Großstörung bundesweit stillsteht.
Tja, auf den deutschen Bahnstrecken gibt es einiges zu tun.
Und genau da setzt unsere heutige AAA-Dee an.
Denn je maroder das Netz, desto wertvoller wird jede Technik die Sperrungen vermeiden.
Und da gibt es eine deutsche Firma, die nicht etwa an schicken ICEs verdient, sondern vor allen Dingen am Abrieb darunter.
An Schienen, die jeden Tag ein bisschen kaputt gehen.
Ja, und davon gibt es in Deutschland ja einige.
Die Rede ist dabei von Fosslo.
Der börsengelistete Bahntechnikkonzern aus dem nordrhein-westfälischen Sauerland ist einer dieser Hidden Champions, die kaum jemand kennt, obwohl ihre Produkte auf der halben Welt verbaut sind.
Das Unternehmen verdient sein Geld mit der Infrastruktur unter den Zügen.
Schienenbefestigungen, Weichen, Betonschwellen und vor allem mit der Wartung von den Bahnstrecken.
Besonders spannend ist dabei die eigens entwickelte Hochgeschwindigkeitsschleiftechnik HSG.
Hast du übrigens gewusst, dass Hochgeschwindigkeitsschleiftechnik eines der längsten deutschen Wörter ist und 34 Buchstaben hat?
Habe ich nicht gewusst, aber das ist auch kein Wort, was mich so im Alltag beschäftigt.
Muss ich gestehen.
Das stimmt.
Und ich habe natürlich die KI konsultiert.
Zwei verschiedene KIs, die sich gegenseitig...
kontrollieren sollen.
Und die eine hat es zuerst falsch ausgerechnet.
Dann habe ich die KI drauf hingewiesen und dann hat sie nochmal nachgezählt und kam erst beim zweiten Mal auf das richtige Ergebnis.
Also immer kritisch bleiben.
Aber zurück zu der Hightech-Sache selbst.
Während klassische Schleifzüge nur mit 8 bis 10 Stundenkilometern arbeiten und Streckensperrungen erfordern, fährt der Foslo-Zug mit bis zu 80 Stundenkilometern im laufenden Betrieb über die Gleise und entfernt hauchdünne Schichten von Der Schienenoberfläche.
Die Idee dahinter ist, Schäden zu verhindern, noch bevor sie überhaupt entstehen.
Die Deutsche Bahn ist inzwischen der größte Einzelkunde der Sauerländer.
Doch auch China setzt auf die Technologie.
Dort werden bereits rund 42.000 Kilometer Strecke pro Jahr mit Foslo-Technik präventiv bearbeitet.
All das macht das Unternehmen für Anleger ziemlich spannend.
Schließlich hängt das Geschäftsmodell weniger vom Neubau von Strecken ab, als vom Erhalt bestehender Infrastruktur.
Je stärker Bahnnetze ausgelastet werden, desto wichtiger wird die vorbeugende Wartung.
Das zeigt sich inzwischen auch in den Zahlen von Voslo.
Zum Ende des ersten Quartals 2026 erreichte der Auftragsbestand mit 1,14 Milliarden Euro ein Rekordniveau.
Für das Gesamtjahr erwartet Foslo einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro.
Zwar drückte zuletzt die Übernahme des Betonschwellenherstellers Sateba auf den operativen Gewinn, gleichzeitig baut der Konzern aber seine Position als Komplettanbieter rund um die Bahninfrastruktur weiter aus, von der Schiene bis zur datengetriebenen Zustandsüberwachung ganzer Netze.
Jetzt klingt es natürlich fast ein bisschen zu schön, um wahr zu sein.
Deshalb müssen wir auch über die Risiken sprechen, denn Voslo profitiert zwar von der Sadierung des Schienennetzes, am Ende hängt das Geschäft aber trotzdem stark an den Investitionsbudgets von Bahnunternehmen und Staaten.
Wenn Infrastrukturprojekte verschoben werden oder öffentliche Haushalte unter Druck geraten, spürt das eben auch Voslo.
Dazu kommt noch, dass Voslo natürlich kein KI-Wunderkind ist und auch kein Unternehmen, das sein Umsatz jedes Jahr um 30 Prozent steigern kann.
Das ist ja wirklich eher ein klassischer Infrastrukturwert.
Und dafür bekommen Anleger aber etwas, das es an der Börse ebenfalls selten gibt oder beziehungsweise was immer seltener wird.
Ein Weltmarktführer in einer Nische mit hohen Eintrittsbarrieren.
Geschwindigkeitsschleifzug bauen kann oder im chinesischen Hochgeschwindigkeitsnetz die Schienenbefestigung liefern will, kann das nicht mal eben so aus einer Garage heraus starten.
Da braucht es schon ein bisschen mehr.
Das haben die Märkte so noch nicht eingepreist.
Aktuell notiert die Aktie bei 63 Euro.
Die Papiere haben seit Jahresbeginn sogar knapp 19 Prozent verloren.
Die 12-Monats-Performance sieht mit minus 16 Prozent auch nicht besser aus.
Die Analysten der Deutschen Bank Die haben für Voslo erst vor kurzem das Kursziel angehoben auf 87 Euro.
Das wäre dann also ein Plus von knapp 37 Prozent.
Warburg Research und Jefferies sehen auch noch Potenzial bei den Sauerländern und geben Kursziele von 74 bzw.
76 Euro aus.
Für euch ist an der Stelle aber wichtig, dass marode Infrastruktur kein kurzfristiges Mega-Investment ist, sondern eher ein Jahrzehntethema.
Während viele Anleger auf die nächste große KI-Story schauen, verdient Foslo sein Geld halt mit etwas deutlich langweiligerem.
Schienen und Weichen und Wartungen, aber ihr wisst ja, manchmal sind gerade die langweiligen Geschäftsmodelle die besten.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an www.aaatwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Alternativ könntet und solltet ihr unbedingt mal bei uns auf Instagram vorbeischauen.
Wir haben in der Story eine kleine Umfrage gestartet, ob und wenn ja...
Was für Merch ihr euch von AAA wünschen würdet.
Schreibt uns gern mal, ob ihr Lust auf Merch hättet und welches Produkt für euch ein Must-Have ist.
Momentan sind, wenn ich das richtig verfolgt habe, vor allem auf Instagram Klassiker wie die Tasseln, Flaschenöffner oder Schlüsselanhänger beliebt bei euch.
Ein Hörer bittet auch um eine AAA Tony Box mit uns als Figuren und unserem Hit Schneeflocken in Calabria als Song dazu.
Der Hörer, der das vorgeschlagen hat, kann wirklich froh sein, dass er uns das ohne Klarnamen geschrieben hat.
Das macht mich nämlich direkt wieder wütend.
Nee, aber monatelang habe ich jetzt gegen diesen Ohrwurm gekämpft und er ist jetzt schuld daran, dass ich im Juni wieder von Schneeflocken singe.
Es muss jetzt einfach mal ein neuer Song her, den wir für euch performen.
Vielleicht ja schon in der Live-Version bei unserem Summit im Oktober.
Vielleicht der Brother Louis oder Manic Monday, wegen des Yen.
Nein, bitte nicht.
Na gut, na gut.
Dann machen wir hinter der Gesangseinlage.
Erstmal ein Fragezeichen.
Und mehrere Live-Performances, die dürft ihr am 2.
Oktober trotzdem erleben.
Wir haben das ja schon angekündigt, dass wir hier nach und nach ein paar Einblicke ins Programm geben.
Und wir verraten euch jetzt mal die ersten drei Masterclasses.
45 Minuten lang gibt es in einem intimen Rahmen unter anderem eine Masterclass zum Vermögensaufbau mit Aktien und ETFs.
Und das mit niemand geringerem als Christian Viröl von Scalable.
Ein Hauptgewinn, würde ich sagen.
Darf ich noch den zweiten Kracher präsentieren?
Ja, na klar.
Okay, Trommelwirbel.
Es wird natürlich auch wieder eine 45-minütige Masterclass zum Vermögensaufbau mit Dividenden geben.
Und da kann es natürlich nur einen Experten geben, der euch in diese Welt einführt.
Dich, lieber Daniel.
Darauf dürft ihr euch wirklich freuen.
Im vergangenen Jahr haben die Gäste ja sogar noch vom Flur zugehört, weil der Raum so voll war, dass keine Plätze mehr frei waren.
Und in diesem Jahr haben wir daraus gelernt, der Raum ist ein bisschen größer und Daniel ist sogar noch bei einer zweiten Masterclass am Start und zwar zum Vermögensaufbau mit Edelmetallen und zwar gemeinsam mit unseren Kollegen Michael Höfling.
So ist es.
Das wird voller Einsatz dann am 2.
Oktober.
Ja, und damit wisst ihr jetzt schon drei von 15 Programmpunkten.
Falls ihr jetzt schon Feuer und Flamme seid, wartet nicht und schnappt euch direkt eure Tickets.
Wir haben Platz für knapp 600 Menschen und wenn die Tickets erstmal weg sind, dann gibt es keine Möglichkeit mehr, beim Event am Start zu sein.
Also klickt auf den Link in der Folgenbeschreibung, gebt den Code AAAFRIENDS ein, also AAAFRIENDS und ihr spart so 50% auf euer Ticket.
Wir sehen uns dann im Oktober.
Aber davor heißt es noch, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
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