# AI Talent Wars, HBM Dominance, and Pension Reform Shift Markets

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-23

## Transcript

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Wir sind dir nah, auch wenn du fern bist.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen historischen Tag für SK Heinex, den 130%-Sprung von Getty Images und den Tod des Maestros der Märkte.
Im Thema des Tages zerpflücken wir den 76-seitigen Bericht der Rentenkommission und liefern die ultimative Rentenerklärung.
Und in der AAA-Idee erklären wir euch, wie ihr aus Gold laufende Ausschüttungen generieren könnt, und zwar monatlich.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Dienstag, der 23.
Juni und wir wünschen euch einen hochachtungsvollen Start in den Tag.
Gestern ist Alan Greenspan im Alter von 100 Jahren an den Folgen seiner schweren Parkinson-Erkrankung gestorben.
Er geht als einer der mächtigsten und wichtigsten Notenbankchefs in die Geschichte ein.
Kaum ein Zentralbanker hat die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte so geprägt wie er.
Fast zwei Jahrzehnte führte Greenspan die US-Notenbank durch Boom, Krisen und die große Technologie-Euphorie der 90er Jahre.
An der Wall Street wurde Greenspan als Maestro verehrt.
Er erkannte früher als viele andere, dass Globalisierung und technischer Fortschritt der amerikanischen Wirtschaft mehr Wachstum ermöglichen, ohne dass daraus Inflation folgt.
Ja, und so ließ er die Zinsen oft länger niedrig und sorgte mit den niedrigen Zinsen mit für die längste Hosse der Börsengeschichte.
Mit dem Abstand der Jahre erscheint sein Erbe jedoch komplexer, denn Greenspan stand nicht nur für den Optimismus und den Wohlstand der Boom-Jahre.
Seine Bereitschaft, in jeder Krise entschlossen einzugreifen, prägte dann auch die Erwartung, dass die Notenbank die Märkte im Ernstfall immer retten wird.
So bleibt er eine der einflussreichsten und widersprüchlichsten Figuren der modernen Wirtschaftsgeschichte.
Gefeierter Architekt einer außergewöhnlichen Wachstumsphase und zugleich Symbol für die Risiken einer Ära, die in der Finanzkrise von 2008 ihr Ende fand.
Kein Notenbanker vor ihm besaß eine solche Macht über die Märkte und keiner nach ihm wurde so verehrt.
Und kaum einer hinterließ ein so schüttelndes Erbe, triumphal und beschädigt zugleich.
Ja, und eine schöne Überleitung, die gelingt uns an dieser Stelle ohnehin nicht.
Daher kommt jetzt der harte Bruch und direkt der Blick auf die Indizes.
Der Deutsche Leitindex hat die Runde 25.000 Punkte Marke gestern hinter sich gelassen und ging mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 25.139 Zählern aus dem Tag.
Gefragt waren dabei vor allen Dingen, Werte aus der Halbleiterbranche von der DAX-Spitze grüßte einmal mehr Infineon Technologies und der Halbleiterkonzern, der kommt jetzt auf ein 12-Monats-Plus von 147 Prozent.
Wow.
Grund für das Plus dürfte eine Nachricht aus Seoul gewesen sein.
SK Hynix ist zum wertvollsten Unternehmen in Südkorea aufgestiegen.
Der Chip-Produzent hat damit Samsung Electronics abgelöst.
Samsung war zuvor jahrzehntelang die klare Nummer eins in Seoul gewesen.
SK Hynix erreichte gestern eine Marktkapitalisierung von umgerechnet knapp 1,2 Billionen Euro.
Samsung und SK Hynix machen inzwischen damit fast die Hälfte der Gewichtung im südkoreanischen Aktienindex Cosby aus.
Das muss man sich mal vorstellen.
einem Index machen zwei Werte fast die Hälfte aus.
Also das ist noch ein bisschen stärkeres Klumpenrisiko als bei uns.
Aber nur ein bisschen.
Ja, ein bisschen.
Ja, und vergessen wir nicht, in den Nullerjahren, da war SK Hynix wegen hoher Schulden fast mal in die Pleite gerauscht.
Doch mittlerweile profitiert der Tech-Konzern davon, dass er früh in die Entwicklung von HBM-Chips investiert hat.
HBM oder HBM, das steht für High Bandwidth Memory.
Speicherstapel, die werden vor allen Dingen modernen GPUs für KI-Anwendungen nachgefragt.
Samsung Electronics hat seit Jahresanfang auch wegen der Nachfrage von KI 167 Prozent zugelegt.
Da reden wir von diesem Jahr und SK Hynix bringt es seit Jahresanfang sogar auf ein Plus von 320 Prozent.
Sehr gutes Umfeld für Chipwerte, von dem auch gestern die Titel profitierten, die frisch in den MDAX aufgenommen wurden.
Elmos, Silktronic und Süß Microtech.
Während Elmos und Silktronic bitten im Plus von 3,7 beziehungsweise 4,7 Prozent den Handel beendeten, büßte Süß noch nach dem Tagesverlauf erreichten Rekordhoch durch Gewinnnahmen zumindest etwas ein.
Bleiben wir nochmal in der Tech-Branche, wohl jetzt in einem etwas anderen Bereich.
Carl Zeiss baut seine Beteiligung an der...
börsennotierten Tochter Carl Zeiss Meditech aus.
Der Großaktionär will in den kommenden Monaten Aktien für bis zu 200 Millionen Euro über die Börse kaufen, hat das Unternehmen mit Sitz im württembergischen Oberkochen gestern mitgeteilt.
Und mit dem Schritt wolle man das Vertrauen in die strategische Ausrichtung und das weitere Wachstum der Medizintechnik-Sparte unterstreichen.
Die Aktienkäufe sollen bis Ende Februar 2027 abgeschlossen sein.
Bislang hält die Zeiss-Gruppe rund 59 Prozent an Carl Zeiss Meditec.
Die restlichen 41 Prozent befinden sich im Streubesitz.
Der Anteil soll durch die Zukäufe auch nicht über die Marke von 70 Prozent steigen.
Ein Rückzug von der Börse, also ein D-Listing, sei nicht vorgesehen, hieß es.
Wegen der erwarteten Anfrage stieg die Aktie von Carl Zeiss Meditec gestern um 10 Prozent und war damit größter Gewinner im Estax.
Seit Anfang des Jahres notiert der Medizintechnik.
Ja, und noch eine letzte Meldung aus Deutschland, bevor wir dann ganz schnell den...
Kontinent wechseln.
Im Zuge der OHP-Kapitalerhöhung werden jetzt bis zu 1,7 Millionen neue Aktien zu 300 Euro ausgegeben.
KKR verkauft selbst bis zu 1,23 Millionen bestehende Anteile.
Die Transaktion impliziert eine Kapitalisierung von 6,3 Milliarden Euro für OHP und insgesamt reduziert sich im Zuge dieser Transaktion der KKR-Anteil.
Man kann ja sagen, es ist ein ReIPO auf rund 20%.
Der bisher sehr niedrige Freefloat von OHB, der erhöht sich hingegen deutlich auf 19,2%.
Und die OHB-Aktie, die geriet gestern leicht unter Druck und notiert am Ende bei 384 Euro so knapp 4% im Minus.
Jetzt aber noch schnell der Blick in die USA.
Der Nasdaq 100 büßte 0,2 Prozent ein.
Der S&P 500 ging mit einem Minus von 0,4 Prozent aus dem Handel.
Zu den Verlierern gehörte unter anderem Alphabet.
Bei der Google-Mutter wächst nämlich die Sorge, den Wettlauf um die besten KI-Köpfe zu verlieren.
Die Aktie sagte zeitweise um mehr als 7 Prozent ab, nachdem John Jumper, ein weiterer prominenter Deep-Mind-Manager, seinen Wechsel zu Anthropic angekündigt hatte.
Bereits wenige Tage zuvor war KI-Pionier Noam Shah...
sehr.
Wir haben bereits OpenAI gewechselt.
Für Anleger sind solche Personalien ja oft mehr als nur so ein kleines Randthema aus der HR-Welt.
Ja, und da kommt jetzt nicht drum herum.
Es gibt News zu SpaceX.
Die rutschten gestern deutlich ins Minus.
Die Papiere verloren mehr als 16 Prozent und das war dann der dritte Verlusttag in Folge.
Ja, noch wenige Tage nach dem Debüt hatte ja der Konzern zeitweise Amazon beim Börsenwert überholt.
Inzwischen ist SpaceX aber wieder hinter TSMC zurückgefallen und rangiert auf Platz 7 der wertvollsten Unternehmen der Welt.
Es sieht also wirklich nach einem ganz klassischen Börsenstart aus, der stark beginnt und dann geht es aber kurz danach wieder mächtig nach unten und es sieht fast so aus, als würde die SpaceX-Aktie sogar unter den ersten Kurs nach dem IPO zurückfallen.
Es ist definitiv eine Bewährungsprobe für die Aktie.
Getty Images gehörte dafür gestern zu den spektakulärsten Gewinnern des Tages.
Die Aktie schoss zeitweise um mehr als 130 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen eine Partnerschaft mit OpenAI bekannt gab.
Künftig sollen Bilder aus der Getty-Datenbank direkt in die Such- und Entdeckungsfunktion von ChatGBT eingebunden werden.
Einleger setzen darauf, dass Getty damit einen Platz in der Infrastruktur der KI-Wirtschaft findet und aus seinem gewaltigen Bildarchiv neue Erlösquellen erschließen kann.
Da ärgere ich mich jetzt fast ein bisschen.
Irgendwie hätte man darauf kommen können, dass Getty Images mal im Zuge dieser ganzen Chatbots gefragt sein wird.
Naja, also fast 5% im Minus notierte auch die Aktie von Amazon und das ausgerechnet in einer so wichtigen Phase im Jahr, bei dem Online-Versandhändler findet ab heute nämlich einer der wichtigsten Umsatztreiber des Jahres statt, die Prime Days, die damit ausnahmsweise komplett ins zweite Quartalfall.
Für Anleger ist das deshalb relevant, weil die milliardenschweren Verkaufsauslöse nun früher in den Geschäftszahlen von Amazon auftauchen, als wir es bisher gewohnt waren.
Gleichzeitig dehnt Amazon das Event jetzt auch erstmals auf die Dauer von vier Tagen aus und setzt stärker auf die künstliche Intelligenz.
Der Assistent Alexa soll Kunden nicht nur passende Angebote anzeigen, sondern künftig auch automatisch zuschlagen, sobald ein gewünschter Preis erreicht wird.
Hast du schon eine Einkaufsliste vorbereitet, lieber Daniel?
Ja, unbedingt.
Ich will mir dieses Jahr diese Apple AirPods Pro 3 kaufen.
Die sollen so eine richtig gute Geräuschunterdrückung haben.
Das kann ich gebrauchen.
obwohl ich weiß gar nicht, ob das so eine gute Idee ist, wenn ich das jetzt hier herausposaune, wenn das Internet das hört, dass ich die unbedingt haben will, dann bekomme ich vielleicht keinen guten Preis.
Ja, das kann sein.
Aber ich glaube, die sind sogar schon, musst du gleich mal nach unserer Aufnahme hier schauen.
Ich meine, die sind sogar schon rabattiert.
Müssen wir gleich mal Amazon öffnen.
Also ich muss dir gestehen, ich bin ja auch ein absolutes Konsumopfer.
Also falls ihr noch unschlagbare Deals irgendwo entdeckt, für Dinge, die man unbedingt braucht.
Schreibt sie mir unbedingt bei E-Mail, per Instagram, per LinkedIn.
Ich bin da offen für.
Aber ich brauche auf jeden Fall auch neue Kopfhörer.
Meine AirPods geben irgendwie ein bisschen den Geist auf, muss ich gestehen.
Den Geist aufgeben wir hier noch lange nicht.
Es stehen nämlich noch die Termine an.
Willst du?
Soll ich, Daniel?
Wir machen was?
Ach, ich glaube, die Termine kommen heute vom Konsumopfer, oder?
Ja, passt ja.
Genau.
Amazon Prime Day ist heute.
Ansonsten noch die Quartalszahlen von FedEx stehen an.
Hauptversammlung bei Porsche.
Wie du Brigitte und Stratec und außerdem veranstaltet Signify den Kapitalmarkttag.
Heute ist es soweit.
Nachdem die 13 Mitglieder der Rentenkommission monatelang hinter verschlossenen Türen über die Reformvorschläge beraten haben, wird der Bericht heute vorgestellt.
Und weil uns das 67-seitige Dokument aber schon vorliegt, steigen wir heute mal bei der Rentenrevolution tiefer ein.
Wer profitiert?
Was ändert sich?
Wer zahlt mehr?
Welche Folgen haben die einzelnen Maßnahmen?
Und geht die Rechnung mit der Aktienrente wirklich auf?
Unsere Kollegen Frank Stocker, Karsten Seibel, Philipp Vetter, der Philipp und Tobias Kaiser haben sich durch die Berichte gekämpft und die wichtigsten Fragen beantwortet.
Starten wir mal mit einer Frage, die wahrscheinlich alle umtreibt.
Muss ich künftig länger arbeiten?
Und die Antwort darauf lautet, ja, wahrscheinlich schon.
Die Kommission schlägt vor, das Renteneintrittsalter nach 2031 an die Lebenserwartung zu koppeln.
Heißt, steigt die Lebenserwartung, sollen die Menschen länger arbeiten.
Nach der aktuellen Prognose würde die Regelaltersgrenze bis 2041 von 67 Jahren auf 67,5 Jahre steigen.
Und danach wären weitere Anhebungen immer noch möglich.
Die Kommission empfiehlt zudem, dass die sogenannte Rente mit 63 wegfallen soll.
In dem Bericht heißt es, dass die abschlagfreie Frührente für Versicherte mit mindestens 45 Beitragsjahren, Zitat, zum frühestmöglichen Zeitpunkt, Zitat, Ende, beendet sein soll.
Als Begründung verweisen die Experten darauf, dass die Regelung vor allen Dingen von Menschen mit höherem Einkommen genutzt wurde, also nicht nur von Dachdeckern und Schichtarbeitern mit kaputten Brücken.
Und wer künftig früher in Rente gehen will, kann das weiter tun, müsste dann aber Abschläge akzeptieren.
In den vergangenen Monaten ist in Deutschland ja auch immer wieder darüber diskutiert worden, ob eine Aktienrente eingeführt wird.
Und darüber haben wir ja auch schon in der gestrigen Folge hinlänglich gesprochen.
Also falls euch das interessiert, einfach da nochmal reinhören.
Aber stellt sich jetzt natürlich noch die Frage, wie hoch die Rente denn in Zukunft sein wird.
Tja, und das müssen wir sagen, ist noch ein bisschen unklar.
Die Kommission nennt auch ein konkretes Ziel für das gesamte Alterseinkommen.
Gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Vorsorge zusammen sollen nach Steuern mindestens 70 Prozent des früheren Nettoeinkommens erreichen.
Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen garantierten Anspruch, wie teilweise zu lesen war, sondern um eine Orientierungsgröße.
Und die sollte ja dann auch mittels privater Vorsorge erreichen.
Und diese Orientierungsgröße könnte in Zukunft dann auch für Selbstständige gelten, zumindest für neue Selbstständige.
Wer künftig eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, soll verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
Für bereits bestehende Selbstständige soll eine Art Bestandsschutz gelten.
Auf eine Einbeziehung der Beamten übrigens in die gesetzliche Rentenversicherung konnte sich die Kommission dafür nicht einigen.
Und dafür könnten Abgeordnete und...
DAX-Vorstände zur Kasse gebeten werden.
Das empfiehlt die Kommission zumindest.
Ab der nächsten Legislaturperiode sollen Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
Das sind allerdings, wenn man ehrlich ist, nur symbolische Beträge.
Und das Gleiche soll für Vorstände von Aktiengesellschaften gelten.
Wie schon gesagt, finanziell hätte das Ganze begrenzte Auswirkungen.
Welche Fragen sind jetzt noch offen?
Zum Beispiel, was mit der Altersteilzeit passiert?
Die dürfte in Zukunft schwieriger werden.
Die klassische Altersteilzeit im Blockmodell soll nämlich abgeschafft werden.
Künftig sollen Beschäftigte bis zum Renteneintritt tatsächlich in Teilzeit weiterarbeiten, statt mehrere Jahre vor dem Ruhestand vollständig freigestellt zu werden.
Für euch ist außerdem noch sehr spannend, dass sich bei Mieteinnahmen und Dividenden wohl nichts ändern wird.
Die Kommission empfiehlt, am bisherigen System festzuhalten.
Maßgeblich für die Beitragshöhe bleibt weiterhin das Arbeitseinkommen.
Und wenn wir die Vorschläge der Kommission jetzt mal zusammenfassen, ergibt sich ein klares Bild.
Zu den Gewinnern gehören vor allem die Jüngeren.
Sie bekommen nämlich erstmals einen verpflichtenden Kapitalstock, der ihre Rente langfristig ergänzen soll.
Auch neue Selbstständige werden stärker in die Altersvorsorge eingebunden.
Und zu den Verlierern gehören dagegen diejenigen, die auf einen früheren Renteneintritt gehofft haben.
Und dann gibt es da noch eine große Wette.
Die Kommission setzt darauf, dass die Kapitalmärkte einen Teil der Last tragen, die heute allein die Beitragszahler schultern.
Übrigens soll das nicht nur über den Staatsfonds gehen, sondern auch über private Investmentprodukte, die zertifiziert sind und bestimmte Kriterien erfüllen.
Das sollten wir an dieser Stelle ergänzen, weil das gestern noch unklar war.
Ob die Rechnung mit der anvisierten Krendite aufgeht, so ehrlich müssen wir sein.
Das wird sich allerdings erst in einigen Jahrzehnten zeigen.
Das war natürlich nur ein kurzer Überblick über die Reform.
Wichtig für euch zu wissen, noch ist da gar nichts beschlossen.
Die Rentenkommission kann nur Empfehlungen aussprechen.
Ob die Vorschläge dann am Ende auch umgesetzt werden, entscheidet die Bundesregierung gemeinsam mit Bundestag und Bundesrat.
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Persönlich oder digital.
Deutsche Bank.
Die AAA-Idee des Tages.
Wir hatten es euch ja angekündigt, dass wir in dieser Woche nochmal über Gold reden.
Aber diesmal ganz anders.
Wirklich ganz anders.
Schauen wir uns erstmal an, wie es um Gold denn gerade so bestellt ist.
Ihr wüsst es wahrscheinlich nicht so gut.
Auf Dollarbasis notiert das gelbe Metall 3% im Minus.
2025 hatte Gold auf Dollarbasis ja noch ein Plus von 65% geschafft.
Das hängt hauptsächlich mit den...
steigenden oder zumindest hohen Dollarzinsen und mit dem erstarkenden Dollar zusammen.
Da seht ihr, was aus dem Debasement Trade geworden ist.
Da ist ganz schön die Luft raus.
Ja, und über die gesenkten Kursziele der Investmentbanken bei Gold hatten wir gestern ebenfalls gesprochen.
Aber gemäß dem alten Motto, es gibt kein schlechtes Börsenwetter, sondern nur unpassende Investmentprodukte, wollen wir euch heute in der AAA-ID mal einen Indexfonds vorstellen, mit dem ihr auch vom stagnierenden Goldpreis profitieren könnt.
Die Rede ist von dem...
Income Shares Gold Plus Yield ETP.
Ihr habt gehört, das ist streng genommen ein ETP, kein Fonds, aber der basiert auf der Optionsstrategie, von der ja auch in der Samstagsfolge mit Kai Tönnes die Rede war.
Im Endeffekt schafft er es, regelmäßig laufende Erträge aus einem Asset zu generieren, das keine Ausschüttung kennt.
Wie funktioniert der ETP denn im Einzelnen?
Schauen wir mal.
Also wenn ihr den ETP kauft, habt ihr zunächst mal eine Goldposition, konkret über Anteile am Spider Gold Shares, einen großen börsengehandelten Goldfonds.
Darauf werden alle Call-Optionen geschrieben, also Kaufrechte für andere Marktteilnehmer.
Ja und für den Verkauf dieser Option erhält der ETP Prämien, weil die Anrechte zum Kauf für etwas wert sind.
Diese Prämien, die werden dann euch monatlich...
Das sind eure Ausnahmen.
Und das ist wieder mal ein Beispiel für eine Income-Strategie auf ein Asset, das eigentlich keine laufenden Erträge oder zumindest keine hohen laufenden Erträge generiert.
Wo ist da der Haken?
Steigt Gold auf einmal dann plötzlich ganz stark, ist das Aufwärtspotenzial eures ETP natürlich gedeckelt.
Denn dann werden die Optionen von den Käufern ausgeübt und ihr habt kein Gold mehr, sondern den Gegenwert in Dollar, der aber nicht die Wertentwicklung des Edelmetalls nachvollzieht.
Wie hoch die Prämieneinnahmen sind, die euch ausgeschützt werden, das hängt von den Marktbedingungen ab.
Da habt ihr also kein Anrecht auf eine feste Verzinsung, wie das bei einer Anleihe der Fall ist.
Und noch ein Hinweis, bricht der Goldpreis stark ein, dann habt ihr natürlich ein Kursrisiko, weil ihr ja in dem Spider Gold Shares hängt, der den Unzenpreis nachvollzieht.
Aber in einem Marktumfeld wie 2026 kann der Income Shares Gold Plus Yield ETP genau richtig sein.
Auf 12-Monats-Sicht habt ihr damit eine Ausschüttungsrendite von rund 12 Prozent erzielt, wobei die Ausschüttungen monatlich erfolgen, also ungefähr 1 Prozent pro Monat.
Gleichzeitig ist der Kurs des ETP 2026 zurückgegangen, sodass ihr unter dem Strich Ausschüttungen eingerechnet auch ein Minus gemacht habt.
Klein bisschen stärkeres Minus als mit einem normalen Goldfonds wie dem Euvax Gold 2.
Klar wegen der Kosten, die bei einer solchen Optionsstrategie anfallen.
Aber dafür hattet ihr ja den monatlichen Cashflow.
Und für Anleger, die regelmäßig die Erträge wichtig sind, kann so ein Produkt immer eine Idee wert sein.
Vergangenes Jahr, als sich Gold massiv verteuert hat, konntet ihr mit dem Income Share Gold Plus Yield ETP immerhin 39% Gesamtrendite einfahren.
Also Kurszuwachs plus Ausschüttungen, während ein reiner Gold ETF wie zum Beispiel der Euvax Gold 2 auf Eurobasis 49% gemacht hat.
Diese Covered-Called-Strategie, das ist so der Fachbegriff, die gibt es auch für andere Assets, etwa den Nasdaq 100, das wäre dann der Global Ex-Nasdaq 100 Covered-Called ETF.
Den erwähnen wir auch, weil unser Hörer Dirk danach gefragt hat.
Und dieser Fonds, der hat zum Beispiel auf 12-Monats-Sicht 11% ausgeschüttet und hat durch insgesamt einen Wertzuwachs von 21% gebracht.
Kursveränderung plus Ausschüttung werden reiner NASDAQ-ETF wie der Invesco EQQQ NASDAQ 100 ungefähr 40% höher steht.
Das klingt jetzt alles zu schön, um wahr zu sein.
Gold oder Nasdaq Exposure mit zweistelligen Ausschüttungen.
Aber vergesst nicht, die positive Gesamtrendite gibt es nur, wenn das Underlying der zugrunde liegenden Vermögenswerte, Gold und Nasdaq 100 Aktien, steigen.
Wenn das Underlying fällt, macht ihr über den Kurs einen größeren Verlust, als ihr Erträge auf dem Konto bekommt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns eine Mail an www.trippel-a-at-welt.de oder schreibt uns bei Instagram oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Jörn hat uns eine E-Mail geschickt und hat sich nach etwas Grundsätzlichem erkundigt.
Er habe damit begonnen, unsere AAA-Ideen mit Claude und Gemini zu diskutieren.
Und da bekommt er oft sehr gutes Feedback, schreibt er.
Manchmal auch.
Ergänzungen, Impulse oder Kritik?
Jörn will jetzt wissen, warum wir denn nicht unsere Ideen mit einer KI diskutieren.
Schließlich sei insbesondere Claude mittlerweile sehr hilfreich.
Dann machen wir jetzt aber ein ganz schönes Fass auf.
Also ich glaube, das handhabt ja jeder Host erstmal ganz anders so für sich.
Ich arbeite zum Beispiel täglich mit KI und ich bin auch absoluter Fan davon, die Vorteile zu nutzen, die zum Beispiel Custom GPTs anbieten.
Gerade so bei Effizienz und so, das ist schon ein Träumpchen mittlerweile.
Aber ich nutze KI eigentlich nie als Ideengeber und schon gar nicht als Entscheidungsinstanz.
Also ja.
Man kann mit Claude, Gemini, Chagibiti und Co.
zwar Investmentthesen irgendwie auf Schwachstellen abklopfen und da irgendwie einmal prüfen, was die KI da so von hält.
Aber das Problem daran ist ja, dass die KI nur das kennt, was auch schon bereits bekannt ist.
Also sie bildet ja mehr oder weniger den Konsens der verfügbaren Informationen ab.
Ja, und genau davon wollen wir uns ja eigentlich mit unseren Ideen abheben, oder?
Wie siehst du das, Daniel?
Ja, es ist nicht so, dass ich das nicht mal versucht hätte.
Also ich habe mir schon Investmentideen von der KI ausspucken lassen, aber es ist so ein bisschen wie mit meinen Erfahrungen rein quantitative Analyse aufgrund von Datenbanken, also Stichwort Schnäppchen, Aktien, die Ideen der KI, wenn ich die dann umgesetzt habe, die waren bisher zumindest eher so mittelerfolgreich, muss ich sagen.
Ja, und mittelerfolgreich ist ja nicht der Anspruch für unseren Podcast.
Aber Stichwort Diskussion ist ja eigentlich auch das richtige Stichwort, wo dann nämlich auch immer traditionell sehr viel diskutiert wird, ist bei Defner und Chapitz.
Auch die beiden diskutieren in der heutigen Folge die 33 Vorschläge der Rentenkommission.
Und jetzt, wo auch das geklärt wäre, kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
Kurze Zwischenfrage, Kosenamen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purz zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
