# Strategic Options Trading and Market Regime Shifts

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-20

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute über das nächste Level des Investierens.
Denn zu Gast ist jemand, der die Börse ganz anders versteht.
Er ist weniger Fondsmanager, er ist vielmehr Konstrukteur.
Mit seiner Optionsstrategie gibt er ein ungewöhnliches Renditeversprechen ab, das bislang gehalten hat.
Nach oben etwas weniger, nach unten in der Krise umso sicherer.
Das klingt nach dem perfekten Börseninvestment für diese Zeit.
Und deshalb wollen wir wissen, wie seine Methode funktioniert.
Er wird sie uns erklären und noch vieles mehr.
Wie etwa den Volatilitätsirrtum, die neue Trinity-Formel, seine Trump-Szenarien und den Charme der Asymmetrie.
Ein Gespräch mit Kai Tönnes.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 20.
Juni und der DAX hat wahrscheinlich auch dank eures Zuspruchs nach zwei Minuswochen eine...
positive Woche hinter sich, auch wenn die 25.000 Punkte dann am Ende nicht gehalten haben.
Offensichtlich wollten zum Verfallstermin am Freitag den sogenannten Hexensabbat einige Akteure unbedingt unseren Leitindex unter dieser Marke sehen und ihre Wetten dort abrechnen.
Aber ich hätte drauf wetten können, lieber Holger, dass natürlich quasi alle hier den DAX behalten wollen bei Triple E in unserer Rückschau hier auf die Woche.
Denn DAX ist eine Institution, das ist doch klar.
Okay, dann sage ich jetzt einfach mal, was er gemacht hat diese Woche, damit wir wissen, was diese Institution geschafft hat.
1,4 Prozent auf 24.985,82.
Er war den ganzen Freitag noch über dieser 25 und dann zu der Schlussauktion gab es dann einige, die dachten so, komm runter mit dem Ding.
Und dann war es halt, wie gesagt, 24.985,82.
Immerhin, ja, 1,4 Prozent ist sogar besser als der S&P 500, der diese Woche unter 1 Prozent zugelegt hat.
Aber natürlich wesentlich schlechter als der NASDAQ 100.
Der hat nämlich diese Woche 2,6 Prozent zugelegt.
Und die Woche war ja in Amerika verkürzt wegen des Feiertags.
Aber nichtsdestotrotz war es eine erfolgreiche Woche.
Absolut.
Ein Grund war natürlich der Iran-Deal, der ja jetzt irgendwie tatsächlich aussieht wie ein Deal.
Also zumindest wurde da jetzt erstmal nicht zurückgerudert.
Die große Frage ist natürlich irgendwie, die man sich politisch stellen kann.
Was ist denn das für ein Deal aus Amerikasicht?
Aber gut, das werden wir jetzt hier nicht erörtern.
Nee, das ist auch kein richtiger Deal.
Das ist nur so ein Vorab, so ein Zwischenzeit.
Wie lange ist das jetzt her?
Drei Tage.
Man ist jetzt nicht wieder zurückgerudert in den letzten drei Tagen.
Das ist ja auch schon mal was wert.
Auf jeden Fall hat das den Börsen natürlich geholfen, eine positive Grundstimmung zu haben.
Ja, und der Ölpreis ist natürlich entsprechend runtergegangen unter dem Wochenstrich minus 7,6 Prozent.
Das ist schon ein deutlicher Rückgang.
Das stimmt.
Aber der Iran-Deal, ja, es hakt es ein bisschen, aber zumindest scheint die Straße von Hormuz frei zu sein.
Das ist ja für die Börsen immer das Wichtige.
Wer jetzt da was unterschreiben wird und wie der Deal am Ende aussehen wird, das ist den Börsen ja egal.
Hauptsache, es gibt nicht weiteren Inflationsdruck.
Und die Energiepreise sind jetzt so ein bisschen wieder tiefer und auch Gaspreise und all die anderen Preise, die ja dadurch nach oben gegangen waren.
Und wir hatten ja diese Woche auch die amerikanische Notenbank und der hat ja auch, der neue FED-Chef Kevin Walsh hat ja unmissverständlich gesagt, hört mal zu, Freunde, diese 2%-Preisstil, das haben wir in den letzten Jahren nicht geschafft.
Das wollen wir jetzt hier mal wieder schaffen.
Und hat er unmissverständlich klargemacht, dass das sein oberstes Ziel ist.
Und deswegen werden jetzt wahrscheinlich in den nächsten Wochen so Inflationszahlen noch viel genauer angeschaut, weil während die alte FED ja unter Paul oder Janet Yellen oder wer auch immer damals FED-Chef war, eher gesagt hat, naja, wir können auch mal...
wenn Preise mal höher sind und wir müssen es nicht immer schaffen.
War das jetzt schon mal ein neuer Zungenschlag und schon eine eindeutige Ansage, hey, wir wollen diese zwei Prozent hier wieder haben.
Und das haben die Märkte relativ, ja, Donnerstag ging es ja, Mittwoch ging es ja runter nach dem Fett-Treffen, aber dann am Donnerstag ging es wieder relativ gut wieder hoch, haben die relativ gut weggesteckt, weil das ja schon so ein neues Geldregime ist, was man da sehen kann.
Das passt doch, korrigiere mich, du kennst dich da besser aus, aber es passt doch zu dem, was er früher auch immer gepredigt hat zu diesem Credo.
Ich meine, jetzt hatten alle irgendwie gedacht, das wäre jetzt so ein Typ, der auf Trump-Linie wäre, aber eigentlich passt es zu seinem früheren Mindset oder seinem ursprünglichen Mindset, oder?
Es passt zum ursprünglichen Mindset, dass er sagt, wir wollen...
als Fett weniger die Märkte guiden, wir wollen als Fett weniger in diese Märkte eingreifen, sondern die Märkte sollen bitte schön das machen, was die Märkte tun, nämlich zu schauen, wie muss ich die Lage, die sich da gerade abbildet, wie gestaltet die sich und dann müssen die Märkte selbst einen Preis für finden.
Und bisher war es ja so, dass die Märkte überlegt haben, okay, jetzt ist die Inflationsrate passiert, was wird denn die Fett machen?
aufgrund, wie was denn die Fettmachern reagiert.
Und er sagt, hey, wenn wir so das haben, dann reagieren die Leute ja nur noch auf meine Reaktionsfunktionen.
Dann habe ich ein Zerrbild von der Wirklichkeit und ich will auch die Märkte eigentlich haben, dass sie für sich entscheiden, wie sie ein Preisdatum oder eine andere Konjunkturzahl abbilden.
Und das fand ich schon, ja, ist ein Wechsel.
Und es wird auch weniger gequatscht, sondern wird mehr gehandelt.
Das sah man ja auch schon in dem Eingangskommuniqué, was wesentlich kürzer war.
Die Pressekonferenz war kürzer.
Er ist dann auch einfach so, zack, ich gehe da mal, schönen Tag noch.
Also es war schon, er will halt weniger.
Und er hat sogar in Frage gestellt, ob er jedes Mal auch eine Pressekonferenz machen will.
Das hat der Ben Bernanke damals eingeführt, mehr Transparenz, mehr Erzählen.
Und das wird wieder so ein bisschen zurückgedreht.
Und das ist ja eigentlich...
Und ja, für die Märkte ist es ein bisschen schwieriger, weil die sich selbst finden müssen und nicht mehr den großen Daddy haben, der sie an die Hand nimmt und sagt, komm, jetzt geht es hier hin und so.
Also insofern könnte es volatil sein.
Aber was positiv ist, und das hat man ja an den Märkten sofort gesehen, wenn du ein Inflationsziel hast und das glaubwürdig verteidigst.
dann ist natürlich für die langfristigen Zinsen ein Segen.
Und da war ja ganz oft so, wird irgendwann die Inflationserwartung, werden die entankert sein und wird irgendwie der Dollar debased und was es da alles für freakige Sachen gab.
Und diese Idee ist ja ein bisschen zurückgegangen.
Deswegen ist ja auch der Goldpreis diese Woche richtig unter Druck nochmal gekommen und Bitcoin auch, weil eben dieser Debasement-Trade, hier will jemand den Dollar irgendwie schwächen, will jemand irgendwie alles inflationieren.
Das ist...
so ein bisschen zurückgedrängt worden jetzt nach dieser Fertsitzung.
Finde ich eigentlich ganz smart, ehrlich gesagt.
Aber mal gucken, wie lange er diese Linie durchhält.
Aber den Punkt hat er schon mal gemacht.
Und dann schauen wir mal, wie die nächsten Sitzungen so stattfinden, ob es bei dieser Smartness bleibt.
Ich würde halt vermuten, du kannst halt nicht ewig durchhalten, weil wenn du irgendwann feststellst, dass du so eine hohe Verschuldung hast.
dass du die Zinsen einfach senken musst.
Und Amerika ist ja wahnsinnig kurzfristig verschuldet.
Die haben halt relativ viel übers kurze Ende sich verschuldet.
Und dann musst du halt immer relativ häufig deine Schulden überwälzen.
Und da war ja die Idee, dass irgendwann da ein Fettchef kommt, der mal die Zinsen am kurzen Ende nach unten bringt und du dann als Amerika dich wieder günstiger verschuldet hast.
Insofern ist es natürlich ein Zielkonflikt.
Da bin ich gespannt, wie das durchzuhalten ist, wenn du...
dann da den Staatshaushalt mit ruinierst, wenn du die kurzfristigen Zinsen nicht runterbringst.
Wir werden es beobachten.
Wollen wir schon zu den Indizes kommen oder haben wir noch was zu berichten?
Naja gut, was hatten wir für Geschichten?
Accenture haben wir ja darüber gesprochen.
Das war ja wirklich...
krasse Marktreaktion, weil die Zahlen waren jetzt gar nicht so schlecht, aber du hast halt die Bookings sind runtergegangen und die Auftragseingänge haben sie nach unten gestuft und da siehst du schon, menschliche Arbeit wird halt nicht mehr in Stunden abgerechnet, das wird halt weniger, wenn in KI-Zeiten und da siehst du schon, was die...
Das stimmt.
Wobei sich da doch das Narrativ der ersten Tage fast nach dem Urknall, ich weiß noch, da waren sie auch alle Gartner, Accenture und so weiter, alle stark unter Druck.
Das hat sich ja dann schon bestätigt und durchgesetzt, muss man sagen.
Das hat nicht überall, also wir haben ja beispielsweise bei Software, es ist ja immer so ein Hin und Her, hat sich so ein bisschen, ja, die einen werden Gewinner dann doch sein und die anderen tatsächlich dann irgendwie vielleicht von der Software gekillt.
Aber bei Accenture und Co.
ist die Erzählung schon ziemlich stabil.
Naja, man hätte ja auch denken können, alle wollen KI implementieren, dann brauchst du die.
Das ist ja einer der wichtigsten KI-Implementeure.
Aber es ist...
Ja, aber wie ihr gesagt habt, die rechnen ihre Beraterstunden ab.
Einfach damit machen sie Umsatz und Gewinne.
Und wenn sie keine Berater haben, sondern noch ein paar Prompte, die da irgendwie dann kommen, das ist ein Teil des Businesses.
Ein großer Teil des Businesses ist dann obsolet.
Außerdem ist es ja auch teilweise so, dass die KI-Unternehmen das Modell Palantir machen, dass sie eigentlich ihre eigenen Leute in die Unternehmen schicken und sagen, komm mal, du willst hier, ich weiß nicht, OpenAI, du willst hier unsere Software implementieren, wir schicken dir mal den so und so vorbei und dann brauchst du die möglicherweise auch gar nicht mehr.
Also es ist schon krass, was da zu sehen ist und wie tief die Aktie gefallen ist, tiefster Stand seit 2017.
Und auf der anderen Seite war diese Woche wieder so eine richtige Chip-Woche.
Und es gibt jetzt die neuesten Analystenschätzungen zu Nvidia.
217 Milliarden Gewinn in diesem Jahr.
Als jemals ein verschobenes Geschäftsjahr.
Wenn du jetzt 217 Milliarden Dollar gewinnst, das musst du hinkriegen.
Das ist schon krass.
Das ist wirklich krass.
Krass der Sache.
Und dann gibst du trotzdem noch Anleihen aus.
Also auch das ist sehr schön, das haben wir auch bei SpaceX teilweise gesehen, dass die jetzt ja auch nochmal 20 Milliarden, die wollen nicht nur diese 85 oder knapp 86 Milliarden, die sie eingenommen haben jetzt an Kapital, sondern sie wollen auch noch eine Anleihe über 20 Milliarden rausbringen.
Das ist wirklich krass, wie viel Geld da gerade bewegt wird.
Und du siehst halt die Chance jetzt, dich günstig einzudecken.
Und ja, SpaceX erste Woche war auch ganz erfolgreich.
Aber jetzt zum Schluss bröckelt es schon wieder ab.
Wir waren ja in der Spitze bei 225 und jetzt zum Schluss nur noch bei 180, glaube ich.
Also es merkt schon, es ist nicht mehr, also die Rakete ist nicht mehr so.
standhaft am Weiter nach oben.
Ja, aber ganz ehrlich, also das ist doch eher eine überraschend positive Entwicklung.
Nach dem Gewinn in den ersten zwei, drei Tagen hätte ich jetzt durchaus mit einem echten Rücksetzer jetzt schon gerechnet und den gab es ja nicht.
Wo waren die?
In der Spitze, glaube ich, bei 210?
Nee, 225, 225, wenn du Dollar nimmst.
Wenn du Euro nimmst, natürlich waren es 185 Euro.
Aber es war schon echt.
Ich hätte nicht gedacht, ich hätte gedacht, Montag nochmal hoch, aber dann nicht noch.
Dann ging es ja nochmal Dienstag und dann kam halt die Fettsitzung, ging es Mittwoch runter und Donnerstag runter.
Aber trotzdem ist es erfolgreich.
2,43 Billionen Dollar wird.
Das ist schon grundsätzlich.
Mein Sparplan kann jetzt starten.
Ja, das ist jetzt.
Hast du ein bisschen Beruhigung und dann kannst du vielleicht mit der ersten Rate dann bei 160.
Dollar oder Euro wären das dann 140 oder so.
Ganz entspannt.
Jetzt gehen wir mal ganz entspannt auf die Indizes.
Wir haben es gesagt, der DAX.
Sehr erfreulich diese Woche.
Siemens Energy, 10% DAX-Gewinner.
Ihr habt darüber gesprochen.
Es gab ja noch eine zweite ganz interessante Meldung.
Ich glaube, das hatten wir bei Triple E noch nicht.
Mit diesen Converter-Stationen Offshore.
Ich glaube, Ostsee, Nordsee.
Ich glaube, Nordsee nur.
Hattet ihr darüber gesprochen?
Nee, ne?
Nee.
Hatten wir nicht.
Das ist sehr, sehr interessant.
Die haben, es gibt jetzt einen Pakt quasi, ich nenne es jetzt mal Deutschlandpakt, diese Converter-Stationen, das sind ja riesige Dinge.
Ich glaube, die haben so einen Wert von zweieinhalb Milliarden.
Die werden jetzt wieder komplett von deutschen Unternehmen quasi hergestellt.
Oft sind diese Aufträge ins Ausland gegangen.
Da geht es ja darum, dass du quasi den Strom, den du Offshore...
dass der umgewandelt wird für den Strom.
Also ACDC, Gleichstrom, Wechselstrom.
Und diese riesigen Converter, die werden unter anderem Siemens Energy ist in diesem Konsortium mit drin.
Die ganze Wertschöpfungskette geht in den Standort Deutschlands.
Das fand ich eigentlich ganz smart und eine ganz schöne Nachricht, ehrlich gesagt.
Die kam, glaube ich, am Mittwoch.
Und da spielt Siemens Energy auch wieder eine große Rolle.
Genau, plus 10% in dieser Woche.
Ansonsten Deutsche Bank.
Plus 8 Prozent.
Hast du da eine Meldung für?
Nee.
Gut, ich nehme ihn auch nicht.
Ansonsten MTU, GEA, Airbus plus 6 Prozent.
Airbus hatten wir zuletzt als Zerbil-E-Day.
Dass da womöglich was geht.
Bayer 4 Prozent.
Und genau, bei den Verlierern ja BMW.
Das ist schon echt schwierig.
10 Prozent auf einem Level, wo die Autoaktien ja sowieso nicht besonders gut dastehen.
Und der der einzige, der einstige Vorzeigeakteur eigentlich noch, der, wo es immer noch ganz gut lief, so starke Minus, Mercedes auch fast 6% verloren, Volkswagen auch 3%.
Also da müssen wir und da werden wir glaube ich jetzt die nächsten Wochen nochmal drauf schauen.
Ich habe schon mal unseren Automobilspezialisten bei Triple E, Achim Teichert, angefunkt, auch wenn wir nicht mal über das Thema Auto reden müssen.
Das ist wirklich ein Trauerspiel, das bedarf einer Analyse.
Vielleicht irgendwo in den Sommerwochen mal gucken.
Ja, aber was es auch zeigt, obwohl die Autos so dick verloren haben, hat der DAX einen Plus gemacht.
Das zeigt, wie gering das Gewicht von Autos.
Früher hatten wir ja so 15 Prozent Autogewicht.
Das ist mittlerweile viel, viel niedriger.
Das ist schon krass.
Da sieht man die Schlüsselbranche im DAX und da sieht man auch, wie ein Index sich erneuert.
alte große Schwergewichte plötzlich nur noch Leichtgewichte sind und auf einmal der DAX eher von Siemens Energy oder von Siemens oder von solchen Unternehmen getrieben ist und weniger von Autos.
Ja, du hast recht.
Guck mal hier.
Siemens Energy 143 Milliarden wert und BMW 36.
Das heißt, wahrscheinlich sind alle drei oder vier großen Autoakteure insgesamt nur so viel wert wie Siemens Energy.
Du musst ja den Free Float, wir können ja hier mal schnell reinschauen, du guckst ja einfach den iShares an, den iShares DAX, dann kannst du mal gucken, was da die Gewichte sind.
Da siehst du, das größte Gewicht ist mittlerweile, es ist ja extra für SAP mal die 15%-Regel eingeführt worden.
SAP hat mittlerweile nur noch ein Gewicht von 8,4.
Das größte Gewicht hat mittlerweile 11,7 Siemens, dann kommt Allianz mit 8,9, dann kommt SAP mit 8,4, dann Siemens Energy 7,3, dann kommt Airbus 6,4, Infineon mittlerweile sogar 5,9, Deutsche Telekom 5,6, da ist halt relativ viel Festbesitz mit dem Staat.
Ja, jetzt kommen wir zu den Autos.
Nett Müncher Rück 3,6.
Deutsche Bank 3,5.
Rheinmetall 3,2.
Deutsche Post 2,9.
Wir sind immer noch nicht bei Autos.
Deutsche Börse 2,7.
Wir sind hier alle Statistikfreunde.
Wir lesen jetzt nicht die ganzen Dinge.
Ich gucke mal, wo die Autos sind.
Der erste Automann ist 1,97.
Mercedes-Benz Group.
Dann haben wir, gut, BMW ist natürlich klar.
Da gibt es ja noch die Quanten, die viel halten.
Deswegen ist es nur noch 1%.
BMW am DAX.
1%.
Das juckt den DAX dann auch nicht mehr, wenn BMW das Dornen ist.
Das ist so.
Ja, sehr, sehr interessant.
In jedem Fall, wie sich das verschiebt.
Infineon ist wild.
Das Infineon am 5.
höchsten gewichtet schon ist.
Oh, die haben eine ordentliche Rallye.
Und Volkswagen auch 1,04.
Also 1,04 ist größter Autowert ist jetzt Volkswagen mit 1,04 und dann BMW 1,02.
Also gerade mal für 2% und dann noch ein bisschen, das ist ja wirklich, ey, was das mal war.
Und dann noch 2% Mercedes-Benz, also insgesamt 4% ungefähr Autos.
Ja, sehr wenig.
Machst du noch Amerika?
Ich mache noch Amerika, S&P 500 haben wir gesagt, plus 1%, die üblichen Verdächtigen von...
Western Digital, Moderna, habt ihr auch drüber gesprochen, da läuft es richtig gut, ganz anders als bei Biontech.
GE, Venova, quasi das amerikanische Siemens Energy, wir sprachen drüber.
Robinhood mit 16 Prozent, ganz vorne, Micron, stark, Seagate.
Genau, das sind Kandidaten.
Micron ist ja nächste Woche.
Micron wird nächste Woche der, das ist das neue Nvidia.
Da gucken jetzt alle drauf.
Völliger Outlier auch von dem Zeitpunkt.
Ja, ja.
Kommende Woche ist Micron und kommende Woche ist auch Cerebrus, also dieser neue Chip-Hersteller.
Mal sehen, das sind so die zwei Höhepunkte für, also so hat man.
In so einer Zeit, wo eigentlich keine großen Earnings sind, hat man wenigstens so ein bisschen noch was.
Ja, vor allem Micron ist ja ein wichtiger Akteur inzwischen.
Also das ist natürlich schon ein ganz, ganz guter Fingerzeig, dass die jetzt so allein da stehen.
Dann können sich alle wirklich darauf fokussieren.
Und Moderna finde ich eben auch krass, was Biontech da macht.
Da finde ich es ja cool, dass der Kollege Firdsch da mal ein bisschen Ärger macht, weil das ist ja wirklich, was da gerade passiert.
Das spottet ja jeder.
Finde ich auch tatsächlich ganz interessant und irgendwie richtig, weil das ist so ein Klassiker, wo wir jemanden mal auf den Tisch schauen und sagen, was läuft da eigentlich?
Können die eigentlich machen, was sie wollen?
Das wird wahrscheinlich wirklich viele interessieren.
Das ist ja wahrscheinlich immer noch eine Volksaktie.
Ich glaube, viele haben da immer noch Anteile.
Und bin ich mal gespannt, wie da Druck ausübt werden kann.
Er wollte möglicherweise sie sogar verklagen, wenn das nicht zu seiner Zufriedenheit funktioniert.
Also ich bin mal gespannt, was ist das Problem?
Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass die Gründer wollen von Bord gehen, wollen ein eigenes Unternehmen gründen, wollen teilweise Patente mitnehmen, wollen dann irgendein Abkommen machen, aber wo nicht so klar ist, nach welchen Bewertungsmaßstäben das ist.
Und du denkst so, es gibt noch kein neues Management.
Es ist wirklich...
Also das ist wirklich ein Riesenproblem.
Und ich hoffe mal, dass da jetzt mal jemand aufmerksam wird und gesagt wird, ey Leute, jetzt kommt der mal klar.
Das ist ein Unternehmen, was nicht irgendwie nur den Eigentümern gehört, das gehört auch Aktionären.
Das sind auch Leute mit normaler Streubesitz und viele Kleinaktionäre dabei, die sich dann irgendwie verarscht vorkommen, wenn die dann irgendwie die da oben machen wieder, was sie wollen und wir als Aktionäre.
Und das Schöne ist ja, wenn du Aktionär bist, bist du ja Miteigentümer.
Und das muss in irgendeiner Form ja gerade bei so einem deutschen Unternehmen ja sich im Tun des Managements mitspiegeln.
Insofern finde ich, das ist eine wichtige Sache, die da...
Bernd Förtsch macht und ich hoffe nur, dass es irgendwo fruchtet und dass er da gegebenenfalls auch die Trommel bei Aktionär und seinem ganzen Imperium, seinem Medienimperium mitrührt, damit da mal ein bisschen Bewegung reinkommt.
Gucken wir mal.
So, komm, wir müssen jetzt hier mal vorankommen, weil wir haben wirklich einen spannenden Gast, mit dem wir endlich mal zu Wort kommen lassen wollen.
Nasdaq plus 2,6, also vielleicht holt sie Verlierer im S&P 500, wir haben es gesagt, Accenture, Fox auch deutlich Minus, das hängt mit dem Roku-Deal zusammen, den die da machen wollen.
Wusstest du, dass Roku aus Netflix hervorgegangen ist?
Nee, das wusste ich nicht tatsächlich.
Es war mal ein Netflix-Unternehmen, ist irgendwie abgespalten worden.
Wieder was gelernt.
Wieder was gelernt.
Und dann haben wir auch noch Gardner und auch ein Minus 14 Prozent.
Und dann haben wir SIBO, das sind ja die Terminmarktbörsen, da geht es ja um diesen großen Streit.
Mittlerweile haben die auch wirklich Klage gemacht, da haben wir ja neulich mal drüber gesprochen.
Ich würde ja als SIBO auch mal klagen, dass diese ganzen Perpetuals, Dinger, die da bei den Kryptobörsen gehandelt werden, dass es möglicherweise mal eine andere Regulierung bekommt.
Aber da gibt es ja jetzt den Streit, ob das...
reguliert werden soll oder ob das nicht reguliert werden soll und wie und so weiter.
Und deswegen ist es auch dick im Minus.
Auf jeden Fall haben die große Angst, dass da möglicherweise diese Kleinanleger, One-Day-Expiry-Options dann nicht mehr da gehandelt werden, mit denen die sehr viel Geld machen.
Und Option ist auch eigentlich unser Gast.
Da haben wir eigentlich einen guten Übergang schon, oder?
Wollen wir schon den Übergang machen?
Wir wollten auch noch über Honig reden.
Ja, das ist ja auch unser Gast.
Wir wollten noch über Honig reden, genau.
Das war ein bisschen random, wie man so schön sagt, dass wir jetzt zum Honig kommen.
Komm, wir kommen jetzt zu unserem Gast.
Ich wollte noch sagen, Philadelphia Semikondakterindex plus 7,26 Prozent.
Das ist wirklich verrückt.
Aber dazu ist letztlich auch alles gesagt.
Die Akteure, die da oben sind, die kennen wir alle.
Aber wieder 7,26 Prozent.
Das ist wirklich wild.
Aber jetzt kommen wir zu unserem Gast, Kai Tönnes.
Und vielleicht, es geht...
Gleich am Anfang um Honig, was allerdings ein Irrtum ist.
Und ganz am Ende geht es auch um Honig.
Ich will da jetzt nicht zu viel verraten.
Aber trotzdem haben wir uns dann gefragt, jetzt letzte Woche hatten wir ja gefragt wegen des Dachses und davor hatten wir glaube ich schon mal ein, zwei Umfragen, zumindest lose gemacht.
Und dann hat uns das aber so sehr interessiert mit dem Honig, dass wir einfach mal hier reinfragen wollen, was denn die beliebteste Honigsorte so ist.
Also welcher Honig ist es denn?
Welcher Honig muss es sein?
Und dann machen wir jetzt mal eine Umfrage.
Weil, wie gesagt, Honig wird eine große Rolle spielen.
Und ich habe mir jetzt mal rausgesucht, die beliebtesten Honigsorten in Deutschland.
Und da stimmt ihr jetzt auch bitte mal ab, welchen Honig ihr favorisiert.
Und ich sage auch nicht, das spielt dann später in der Folge noch eine Rolle, welchen Honig ich ganz, ganz, ganz klar vorne sehe.
Aber ich will das jetzt hier nicht beeinflussen.
Also, wir haben Blütenhonig.
Das ist so der Klassiker.
Das ist, glaube ich, auch das günstigste.
Aber da kannst du quasi alles so reinmischen.
Dann hast du Rapshonig.
Dann gibt es Waldhonig.
Akazienhonig ist wohl auch relativ viel.
verbreitet.
Und ich würde so gerne schon sagen, was ich total doof finde und was ich gut finde, aber mache ich nicht.
Und Lindenhonig spielt auch noch eine große Rolle.
Stimmt, da begegnen wir auch relativ häufig.
Also Blüten, Raps, Wald, Akazie und Linde.
Sagt doch mal, was ihr favorisiert oder was gar nicht geht.
Gut, so, jetzt haben wir auch...
Wir wollen ein bisschen mehr Umfragen machen.
Unbedingt.
Das ist doch wunderbar.
Wo wir sonst immer über Nutella reden, muss es ja auch mal um andere Sachen gehen.
Ich favorisiere Honig ganz, ganz, ganz klar von Nutella.
Aber preislich, ehrlich gesagt, würde ich behaupten, ist Honig inzwischen deutlich teurer.
Also es ist deutlich teurer, ganz klar.
Aber wir machen jetzt trotzdem keinen Honigindex auf.
Das wäre zu viel des Guten.
So, kommen wir zu unserem Gast.
Kai Peter, er heißt übrigens Kai Peter.
Kai Peter, Jonas, hast du recht.
Wir nennen ihn Kai, wir dürfen ihn Kai nennen.
Wir haben ihn auch Kai genannt.
Und sehr, sehr interessanter Typ.
Wieder so ein Gast, wo ich dann denke, meine Güte, warum kommen wir jetzt jetzt auf den, beziehungsweise warum sind wir auf die Idee nicht schon vorgekommen, zu gegebenenfalls deine Idee, lieber Holger.
Ja, ich habe mit ihm in München am Tisch zusammengesessen.
Ich durfte ihn auszeichnen, beim goldenen Bullen hat er gekriegt.
Und als Fondsmanager des Jahres.
Und da saß ich mit ihm am Tisch mit seiner Frau und mit ihm.
Und das war ein wirklich spannendes Gefühl.
Ich habe mir irgendwann gesagt, irgendwann müssen wir den auch mal bei uns in den Podcast einladen.
Und dann dachte ich immer so, wann ist der beste Moment?
Und dann dachten wir, jetzt ist gerade ein wirklich guter Moment, weil es geht darum, dass der Mann nicht ein klassischer Reformmanager ist, sondern er macht mit Optionsstrategien, versucht er irgendwie das Risikoprofil zu ändern.
Und er macht so ein Risikoprofil nach dem Motto, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Also willst du im Markt noch drin sein?
Aber du willst nicht das volle Risiko gehen, wenn es jetzt mal nach unten geht.
Das ist so ein Gefühl, was alle haben.
Keiner will raus, weil immer wenn du rausgehst, stellst du fest, die beste Zeit hast du verpasst.
Aber du willst nicht deinen Großteil wieder verlieren, wenn es jetzt mal runtergehen sollte.
Und das ist eben sein Steckenpferd, dass er halt einen Fonds gebaut hat, der genau dieses Profil hat.
Und da wollte man halt mit ihm drüber reden.
Und zwar geht es wirklich um Nestec 100.
Das ist so seine Idee gewesen und er hat schon 2019 damit angefangen.
Also er hat schon ein gutes Händchen dafür gehabt, welche Märkte laufen und jetzt wollte man wissen, was ist da los, wie macht er das und es ist am Anfang ein bisschen, würde ich sagen, ein bisschen kompliziert zu verstehen.
Aber es ist wichtig, es ist wichtig, weil es wirkt ja wie ein Perpetuum mobile.
Also zu schön, um wahr zu sein.
Und deswegen ist es wichtig, die ersten 10-15 Minuten müsst ihr durchhalten, weil da erklärt er, wie dieses Perpetuum mobile funktioniert und funktionieren kann.
Und dann wird es sehr entertainig, also sehr unterhaltsam.
Aber das ist, glaube ich, wichtig zu wissen.
Und irgendwas wollte ich noch sagen, was habe ich noch vergessen, ihn anzukündigen.
Achso, in der Redaktion nämlich war das genau das Gleiche.
Wir haben dieses Thema mal, habe ich in der Konferenz am Freitag mal gepitcht, weil wir haben mit Kai am Donnerstag gesprochen.
Und da waren auch alle, das kann doch eigentlich gar nicht sein.
Aber alle waren so hellhörig und dachten so, ist ja interessant, aber kann das stimmen?
Und dann habe ich gesagt, hört auch mal alle hier rein in den Podcast, weil da wird es euch erklärt.
Und euch wird es jetzt erklärt.
Genau, und wichtig ist...
Man kapiert das nicht sofort.
Also ich muss gestehen, mein IQ hat da nicht so ausgereicht, das sofort zu verstehen.
Wir haben da ein bisschen nachgefragt mit Beispielen und so weiter.
Also wenn ihr es nicht sofort versteht, wenn ihr das erzählt, dann seid ihr jetzt auf gleichem Level wie der Chapitz.
Der Sommerfeld hat das natürlich sofort kapiert.
Absolut.
Aber irgendwann wird nochmal ganz klar, wie das funktioniert.
Also da muss man vielleicht noch drei Minuten länger hören.
Aber es lohnt sich.
wirklich, weil man will ja wirklich wissen, was hält die Welt zusammen.
Das ist ja immer dieser Anspruch, den wir immer haben, dass wir nicht nur irgendwie sagen, oh, da ist was schön, das ist so, sondern wir wollen ja immer wissen, wie geht das, was steckt dahinter, was kann schief gehen, was kann man daraus lernen, wenn was schief geht und so weiter.
Und deswegen...
würde ich einfach sagen, eine Höherempfehlung bis zum Schluss.
Und bei dieser Hitze ist es natürlich noch schwieriger, dem zu folgen, wenn es ist warm, man schwitzt und denkt, was will er jetzt hier?
Er macht Zeit, eine Option kurz und eine Option lang und dann wird die Zeitwert irgendwie getradet.
Was ist da los?
Also es kann schon sein, dass man zwischendrin mal etwas Verwirrendes hat.
Das liegt dann nicht an der Hitze, sondern daran, dass es nicht ganz einfach ist.
Aber es löst sich alles auf und jetzt geht's los.
Herzlich willkommen, Kai.
Ja, hallo, freut mich da zu sein.
Ja, schön, dass du da bist.
Du bist zum ersten Mal da, also ein First-Timer.
Und umso wichtiger ist es, dass du dich hier vorstellst und das so genial machst, deine Vorstellung, dass die Leute sich vorstellen können, dass du noch ein zweites Mal und auch ein drittes Mal kommst, weil nach dem dritten Mal bist du nämlich Stammgast.
Deine Minute, Kai, läuft jetzt.
Ja, ich bin Portfolio Manager seit 1992, hatte schon ein paar Tage dabei.
Ich habe ursprünglich bei einer Versicherung angefangen und das hat mich dazu geführt, weil man da immer darauf achten musste, wie viel man dann verlieren kann, mit Risikomodellen anzuarbeiten, die eben halt mit beschränktem Risiko arbeiten, was mich dann irgendwann im Laufe der Zeit zu den Optionen gebracht hat.
Ich war später noch Portfolio-Manager bei Metzler Investment.
Bei Lupus Alpha und habe dann 2006 die Anticedo gegründet mit Partnern, die sich eben ganz besonders auf Vorlösungen konzentriert, die risikokontrolliert sind und eben in erster Linie dann mit Optionen arbeiten und dann eben manchmal ganz interessante Sachen draus machen.
Sehr gut.
So, jetzt hast du uns sogar nach zehn Sekunden geschenkt.
Das ist wunderbar.
Und ich habe gehört, du machst auch Bienen.
Vielleicht kannst du uns am Anfang sagen, warum du Bienen hast.
Ob das deiner Risikomanagement auch noch zugute kommt oder irgendwelche Muster erkennen kannst, die du in den Märkten verwenden kannst.
Oder was hat es mit Bienen auf sich?
Also ich bin der, der von den Bienen eher wegläuft.
Die Bienen hat meinen Sohn, weil der zwar später mal hier auch in der Firma meinen Platz einnehmen möchte, aber sich nebenbei auch noch mit Biologie schützt.
beschäftigt, dass er auch studiert und ein Forschungsprojekt hat, wie man Bienen ökologisch erhalten kann und dadurch zu Hause einen Haufen Bienenstöcke aufgestellt hat, von denen ich allerdings meistens eher weggehe.
Okay, also du hast nicht, ich dachte, du hättest das und würdest da irgendwelche Muster erkennen, wie die Königin und dann wie die anderen, wie die Arbeiterinnen und Arbeiter sich bewegen und du wüsstest dann auch, wie Märkte funktionieren.
Es gibt ja so Leute, die haben...
Physik studiert und versuchen aus der Physik was für die Märkte mitzunehmen, andere aus der Biologie.
Aber das ist nicht deine Herkunft.
Du hast irgendwie BWL studiert oder Mathematik?
Was war das?
Ich habe BWL studiert und habe im Schwerpunkt Statistik.
Ah, okay, okay, okay.
Da kommen wir der Sache schon näher.
Und was du auch gemacht hast, du hast ja von Risikomanagement erzählt und deine spannenden Fonds.
Da musst du vielleicht am Anfang gleich mal darauf eingehen, damit die Leute wissen.
Du hast ja von interessanten Konstruktionen gesprochen.
Du hast zwei Nasdaq 100 aktiv gemanagte Fonds.
Einer, ein Fonds, der nach oben ein bisschen mehr rausholen soll und trotzdem nicht stärker fallen soll.
Und einer, der vielleicht nur 70 Prozent nach oben mitgeht, aber der weniger nach unten macht.
Vielleicht kannst du uns von diesen beiden Produkten mal erzählen, weil dann können wir uns so ungefähr an deinen Mitjema ranpirschen, was du genau machst.
Was ich mache, ich analysiere Risiken und tausche Risiken.
Hört sich jetzt komisch, Antauschrisiken.
Ich versuche das mal am einfachen Beispiel darzustellen.
Es gibt an Märkten grundsätzlich zwei verschiedene Risiken.
Das eine sind reine Schwankungsrisiken.
Paradebeispiel dafür wäre eine zehnjährige Bundesanleihe, am besten auch ein Nullcoupon.
Der ist auf zehn Jahre gesehen das sichere Ereignis.
Eigentlich kein Risiko da, aber zwischendurch schwankt der durchaus.
Und diese Volatität wird auch gemessen.
Die kann man handeln, somit mit Bund Future Option.
Aber eigentlich ist das nur ein Schwankungsrisiko.
Das gegenteilige Risiko ist eben Verlustrisiken.
Das ist dann sowas wie Wirecard oder auch ganze Aktienmärkte, wo dann das Geld zumindest mal entweder endgültig oder für eine langere Zeit weg ist.
Da aber alle Risiken immer über Volatilität gepreist werden und auch alle Optionen darauf laufen, kann man diese Risiken gegeneinander tauschen.
Und da genau das mache ich.
Und ich begrenze zum Beispiel im Nasdaq das Verlustrisiko im Jahr auf minus 10 Prozent.
Also auf Kalenderjahressicht 1.
Januar bis 31.12.
Da kann der nicht mehr, oder soll der nicht mehr als minus 10 Prozent verlieren können.
Dafür hat man im Prinzip dann aber nur einen Upside von 70 Prozent.
Also 70 Prozent am Nasdaq ist aber immer noch eine ganze Menge.
Der Fonds hat so eine Durchschnittsrendite von 14, 15 Prozent gehabt.
Das ist mehr zum Beispiel als Berkshire Heserway im selben Zeitraum, also der Unternehmen von Buffett im selben Zeitraum verdient hat oder an Eurostox.
Aber eben, das ist im Prinzip Technologie geschmackvoll gemacht.
Geschmackvoll, das finde ich gut.
Und der heißt Anteco Defensive Growth, das muss man vielleicht noch dazu sagen.
Anteco Defensive Growth, und da gibt es noch eine schärfere Variante von, da geht die Absicherung runter, dafür geht die Partizipation hoch.
Das ist der Anteco Growth Supreme.
Der arbeitet mit demselben mathematischen Modell, aber der geht nach oben 100 Prozent mit und nach unten kann der im Extremfall minus 25 Prozent verlieren.
Normalerweise ist es weniger.
Aber es ist so meine Antwort auf den ETF, wo ich sage, ja nur billig kann ja auch nicht alles sein.
Und der hat immerhin den Nasdaq jetzt, den gibt es seit etwas, so zwei Jahren, ein paar Monate, immerhin alleine da in dem kurzen Zeitraum schon um 16 Prozent übertroffen.
Und zwar in Euro, während der Nasdaq ja in US-Dollar gemessen wird.
Also ich persönlich finde es überzeugend.
Das ist okay.
Aber was mir aufgefallen ist, wenn ich mir den angucke, den gibt es seit 2024.
Ich habe mir den auch mal angeschaut.
Und der hat am Anfang auch wirklich super funktioniert.
Aber 2026 hat er trotzdem mal einen Drawdown von 17, 18 Prozent gemacht.
Und damit genauso oder sogar noch mehr als der nächste 100.
Was ist denn da schiefgegangen 2026?
Also es scheint ja nicht immer 100 Prozent zu funktionieren.
Auf dem Kalenderjahr funktioniert das auch.
Aber das Problem ist, ich tausche Risiken.
Gegen welche Risiken tausche ich denn Aktienmarktrisiken ein?
Gegen Volatilitätsrisiken.
Ich gehe im Prinzip, indem ich Optionen einsetze, Risiken.
Eine Option reagiert halt nicht nur auf den Aktienmarkt, sondern die reagiert auch auf die Volatilitätsveränderungen.
Und das hatte ich da, das kommt nicht allzu oft vor, aber kommt manchmal vor.
Ich hatte einen Markt, mit fallender Volatilität und fallendem Aktienmarkt.
Ich bekam von zwei Seiten Druck, einmal von der fallenden Volatilität und einmal vom Aktienmarkt.
Auf die Endlaufzeit der Option ist das eigentlich egal, wann die auf die Endberechnung spielt das keine Rolle.
Dann ist die entweder im Geld oder nicht im Geld.
Aber zwischendurch machen solche Volatilitätsunstelle den Unterschied.
Und anschließend kam eine Aufwärtsbewegung, die war genau umgekehrt.
Die war steigender Markt mit steigender Volatität.
Da kam es von beiden Seiten geschenkt.
Jetzt haben wir 2026 gegenüber Jahresende liegen wir wieder 5% vorne.
Zwischen ist ja das.
Ich habe zwischendurch Schwankungsrisiken, das kann mal über einen kurzen Zeitraum zwischendurch auch mal nicht funktionieren, genau wie gerade beschrieben.
Das ist das Ergebnis, wenn man Risikotransfer betreibt und im Prinzip Kursrisiken eigentlich rausnimmt aus dem Aktienmarkt, die durch ein Schwankungsrisiko, und Qualität ist nichts anderes als ein Schwankungsrisiko, austauscht.
Aber wir können es kurzzeitig auch mal in dieselbe Richtung wirken.
Ich glaube, der Transfer hat man eine kurze Zeit nicht.
Am Ende, bei Ablauf der Option ist das egal.
Aber zwischenzeitlich kommt es halt genau mal zu solchen Verwerfungen.
Das gehört dazu, da mache ich auch nichts dran.
Das ist so.
Kurze Zwischenfrage, Kosenamen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purzu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit, Zitrone.
Probier ich mal.
Aber ich meine, normalerweise ist es nicht so.
Also wenn man sich normalerweise den Drawdown anschaut, ist es deutlich weniger als der Nasdaq.
Aber manchmal in so Einzelsituationen kann das halt passieren.
Vielleicht kannst du uns mal genau erklären, weil wir haben ja auch Profis, die jetzt hören, was...
machst du da genau, damit wir mal so ein bisschen das nachvollziehen können, wenn du sagst, du tauschst das eine gegen das andere und so weiter.
Also was ich mir vorstellen kann, dass man mal eine Call-Option verkauft und da irgendwie eine Prämie rausnimmt und aus dieser Prämie kann man irgendwas anderes noch machen.
Oder wie machst du das?
Vielleicht erklärst du es uns mal für Doofe.
Ich gebe mir zumindest Mühe.
Es fängt schon damit an, dass die meisten Leute Optionen falsch verstehen.
Da ist schon die Überlegung, so eine Option läuft, dann kann ich irgendwo in der Zeit die Zeitprämie verdienen.
Das ist eine sehr einfache Vorstellung davon.
Weil eine Option, wie ich schon sagte, reagiert vor allem auf zwei Sachen.
Das ist die Volatilität und die Kursbewegung und danach kommt erst die Zeit.
Und ich mache mal ein einfaches Beispiel.
Bei einer Eintagesoption bekomme ich ungefähr, naja, im Augenblick so etwas über ein halbes Prozent vom Kurswert für den einen Tag darauf stillzuhalten in irgendeiner Richtung.
Man könnte jetzt sagen, okay, wenn der Tag abläuft, ist das gegessen.
Aber das Problem ist, Innerhalb des Tages gibt es meistens schon so große Kursbewegungen, dass die Option entweder vorher schon ihren gesamten Zeitwert verloren hat, weil einfach der Kurs so stark gestiegen ist, da reichen ein, zwei Prozent, wo danach so stark gefallen ist, dann ist die so tief im Geld, dass der Zeitwert auch weg ist.
Und je länger eine Option läuft, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sich ihren Optionspreis wirklich über den Zeitwert, sondern nur über die Kursbewegungen.
Das heißt, wenn man mit Optionen arbeitet, denkt man an die Kursbewegungen, wie die in der Kursbewegung sich bewegen.
Jetzt kommen wir zum nächsten Thema.
Das wird jetzt noch etwas komplizierter leider.
Optionen, das kommt aus unserem Volatilitätsbegriff.
Volatilität ist die Schwankung und den Mittelwert quadriert.
Eine quadrierte Funktion führt dazu, dass wenn ich es in der Zeit ableite, zu einer Wurzelfunktion wird.
Eine Wurzelfunktion, das ist eine degressiv fallende Funktion.
Das führt dazu, Wenn man auf einen Monat rechnet, eine Call-Option am Geld zu einer 20er-Vosität kostet 2,5%.
Nach einem Monat ist das weg.
Eine Option von einem Jahr, die kostet zwar erstmal deutlich mehr, aber die verliert im ersten Monat, also von 12 auf 11 Monaten verkürzt, also im selben Zeitraum, verliert die nur ungefähr ein halbes Prozent.
Also auf einen Monat zweieinhalb Prozent Kosten bei einer kurzen Option gegen eine lange Option ein halbes Prozent Kosten.
Und das Ganze kann man im Prinzip in Modellen gegeneinander auskontern, sodass im Prinzip die Sensitivität, die man am Ende haben bleibt, erhalten bleibt.
Aber aus dem Ganzen immer noch ein positiver Return.
in der Zeit rausspringt und man trotzdem damit Modelle machen kann, indem man Kursbewegungen, wie eben gezeigt hat, nach oben über 100 Prozent und trotzdem eine Absicherung dabei daraus kreieren kann.
Also du machst jetzt langfristig gegen kurzfristig, wird irgendwie getauscht.
Ja, langfristig gegen kurzfristig.
Man verkauft normalerweise kurzfristig, weil kurzfristige Risiken, weil sie unheimlich teuer sind und langfristig gekauft, weil die...
relativ billig sind.
Das Ergebnis ist allerdings, wenn eine lange Option stärker auf eine Volatilität reagiert, dass man eine gewisse Volatilitätssensitivität bekommt, also ein Volatilitätsrisiko.
Und das ist genau der Risikotausch, den man vornimmt.
Man nimmt über die Option Kursbewegung aus den Aktien in irgendeine Richtung raus oder kann es auch erhöhen, wie man es halt will.
Und auf der anderen Seite bekommt man dafür aber ein Volatilitätsrisiko aus seinem Optionsportfolio rein.
Was allerdings ein reines Schwankungsrisiko ist, weil du gibst mal rauf und runter und wenn die Option zu Ende läuft, ist es sowieso egal.
Okay, was ich nicht verstehe ist, warum macht das nicht jeder so?
Ich meine, es funktioniert ja offensichtlich, Kai.
Und es ist kompliziert, ja.
Aber ich meine, du hast es uns jetzt erklärt, die meisten werden da draußen, werden es wahrscheinlich auch verstanden haben.
Also kann man das doch auch nachmachen oder nicht?
Ich habe ja schon einige gesehen, die meine Fonds nachmachen.
Ich mache das ja schon lange, ich habe 2004 den ersten Hedgefonds in Deutschland gemacht.
Ich habe die laufende Registrierung mit der 001 und da haben schon einiges nachgemacht.
Ich glaube, bei 20 habe ich ungefähr aufgehört zu zählen, wie viele Kopien ich schon gesehen habe.
Aber das Problem ist ja nicht einfach, nur die Konstruktion zu machen.
Zu sagen, okay, ich verkaufe eine kurze Option, kaufe dagegen eine langlaufende.
Das klappt dann für eine ganz kurze Periode malen.
Aber wie ich schon sagte, die Optionen verändern sich selber durch die Kursbewegung unheimlich stark.
Man muss ja im Prinzip den gesamten Markt unentbrochen screenen und im Prinzip gucken, welche Option ist denn besonders teuer und welche ist besonders billig.
Und wenn sich da was verschiebt, dann muss man wieder anpassen.
Und das ist die Krux an der Sache.
Man muss im Prinzip, damit das ein fortlaufender Prozess ist, genau wissen, wie man was zu was anpasst.
Und das ist die Krux dabei.
Das ist das richtig Schwere.
Aber du rollst nicht nur, sondern du kaufst und verkaufst auch.
Oder wartest du mal, bis einer abläuft?
Nein, es macht eigentlich fast nie einen Sinn, eine Option bis zur Endfälligkeit zu halten.
Das kann ich auch den Zuhörern sagen.
Es macht auch fast nie einen Sinn, ein Discount-Fertig-Zertifikat bis zur Endfälligkeit zu halten.
Weil entweder ist der Optionswert so niedrig, dass er im Prinzip zum Risiko nicht mehr passt oder es ist so tief im Gelt, dass es eh zur Aktie selber geworden ist.
Okay, jetzt zeig uns mal genau, welche Arten von Optionen machst du das mit?
Also machst du Call-Optionen, machst du Put-Optionen, machst du eine Kombination aus beiden und dann nochmal die Zeitgegner?
Da erklärst du uns mal, welche genauen Optionen du da genau machst?
Wir wollen nochmal dahinter steigen.
Hinter diese Idee von Mensch 00.
Du bist ja der Optionshändler 001, wie du uns hier gerade erzählt hast.
Nein, ich habe das nur versucht zu verstehen und ein paar Schlüsse draus gezogen.
Es gibt ja Leute, die können noch ganz anders mit den Griechen, da Delta Gamma Rho umzuschwerfen, als ich das kann.
Wobei ich diese Griechen schon selber für unsinnig halte oder zumindest wenig zielführend.
Aber es wird einfach nicht der Dynamik des Prozesses gerecht werden.
Aber Im Prinzip ist es auch wieder egal, welche Option man da kauft, weil man kann im Prinzip jede Option in eine andere überführen.
Also zum Beispiel eine gekaufte Put-Option ist nichts anderes als ein verkaufter Future mit einem mitnehmen.
Eine verkaufte Call-Option mit einem verkauften Future.
Das ist nichts anderes.
Man kann eine ins andere überführen.
Das ist eigentlich egal.
Ich tendenziell bevorzuge eher den Verkauf von Call-Optionen.
Muss aber nicht immer sein.
Und den Kauf sowohl von Put und Call auf beiden Seiten.
Ich mag das gern, wenn so eine Drehung ist.
Ich weiß nicht, wohin der Markt geht normalerweise.
Und zumindest ist meine Überzeugung, dass ich es weiß, nicht groß genug, dass ich darauf Haus und Hofer wetten würde.
Aber ich weiß, wie ich eine Konstruktion hinbekomme, wo egal was passiert, ich am Ende weiß, wie es weitergeht.
Das ist das, was ich kann.
Okay.
Jetzt ist ja dieser Verkauf von Call-Optionen, machen ja ganz viele mittlerweile.
Da gibt es ja Tausende von ETFs auch, die sagen, hey, das ist immer diese Idee vom passiven Einkommen.
Also ich nehme an, ich habe jetzt eine Apple-Aktie, die notiert bei 100 und ich sage, okay, ich verkaufe auf dieser Apple-Aktie eine Call-Option und sage, okay, Strike-Price ist vielleicht 105.
Und dann kriege ich dafür eine Prämie, wenn ich die verkaufe.
Und dann hoffe ich, dass die nicht auf 105 geht, dass ich sie behalten kann und die Prämie behalten kann.
Und dann habe ich sozusagen mein Portfolio vermietet, habe die Aktie noch und habe noch ein bisschen Kälte mitgemacht.
Das ist so die Grundidee.
Richtig?
Habe ich das so ungefähr richtig verstanden, wie viele das jetzt machen?
Ja, würde ich aber schon für falsch halten.
Warum willst du das nicht wahr entscheiden?
Das machen ja viele.
Du verkaufst die Apple, die kostet 100, du verkaufst bei 105 einen Call und der läuft einen Monat Laufzeit und du sagst, du kriegst noch 5 Dollar und du sagst, du freust dich drauf, wenn die Prämie kriegst.
Freut dich doch drauf.
Wenn die Apple-Aktie morgen auf 120 oder 130 geht, dann besteht dein Call sofort nur noch aus inneren Wert.
Du hast deine Prämie gekauft.
Gut, du kriegst deine Apple-Aktie abgenommen.
Du hast auch die Prämie und den Preis gekauft.
Ja, doch eine neue.
Das ist alles gerecht innerhalb kürzester Zeit, was du haben wolltest.
Gut, dass die Apple-Aktie jetzt teurer geworden ist, okay.
Okay, aber das ist doch die Grund.
Ist das nicht die Grund?
Ist das nicht das Grundding, diese Konstruktion verkauft einem jeder?
Und wo ist jetzt der Unterschied zu deiner Konstruktion, die du uns verkaufst?
Dass er sie schnell verkauft.
Erklärst uns mal, was der Unterschied, damit wir nochmal genauer...
Was für die Apple-Aktien zu erklären.
Genau, das ist sehr gut.
Das machen wir so richtig.
Die Grundidee, die du mir präsentiert hast, war jetzt gerade, okay, ich habe eine Apple-Aktien, will noch was drauf machen und verkaufe eine Option.
Da kriege ich nochmal 5 Dollar extra drauf und dann hoffe ich, dass ich dann noch einen Zusatzertrag habe.
Die Idee ist genau die, 5 Dollar um 5 Monate zur Zeit und sowas, dann kriege ich das.
Dann habe ich dann zu sagen, lass dann irgendwie die Zeit ablaufen.
So ist es.
Und dann würde ich sagen, okay, dann nimm von den 5 Dollar, mal 2,50 Dollar in die Hand und kauf dir noch eine langlaufende Call-Option dazu, die nicht so viel Zeit wert verbraucht.
Gut, dann muss man noch ein bisschen mehr Liquidität reinschieben.
Aber...
dann kannst du im Prinzip die Option nach oben neutralisieren.
Dann kann die Erdbeeraktie so weit steigen, wie du willst.
Und du kaufst dir auch noch, sagen wir mal...
Eine Put-Option unten drauf, oder?
Eine Put-Option dazu.
Wenn es nämlich in die Hose geht, dann hast du sogar unten noch was verdient.
Und genau das ist das, was ich machen würde.
Ach, das ist die Idee.
Jetzt habe ich es verstanden.
Ich sage es dir nochmal und du sagst, ob ich es verstanden habe.
Also ich habe jetzt die Optionsprämie, die nehme ich nicht einfach nur ein und sage, danke, dass ich die habe und mache was Schönes draus oder schütt die aus oder wie diese ganzen Sachen waren, sondern...
Ich nehme die Optionsprämie aus der ersten, kaufe noch eine langlaufende Call-Option oben drauf, damit ich auch, wenn die Aktie mir aus dem Portfolio fliegt, ich trotzdem noch nach oben weiter partizipiere.
Und von den anderen 2,50 Euro oder was auch immer, kaufe ich noch eine Put-Option, damit ich nach unten besser abgesichert bin.
Und dann ist das so eine Art, weiß ich nicht, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass Option, oder?
Ja, so ungefähr.
Das habe ich verstanden.
Aber warum ist das jetzt, das klingt wirklich zu schön und gut zu sein?
Ja, es ist zu einfach, als dass es nicht jeder macht.
Aber gut, du sagst, du musst die ganze Zeit den Markt im Blick behalten und all diese Papiere, diese Möglichkeiten.
Jetzt kommt ja die Krux, wenn wir das so gemacht haben.
Jetzt probiert das, dass dem Morgen im Prinzip die Apple-Aktie auf 130 steigt.
Also eine kurze Option ist abgeräumt.
Die hat jetzt einen Wert, die war bei 105, die hat jetzt einen Wert von 15 Dollar, weil der Zeitwert ist aufgebraucht.
Natürlich ist das im Prinzip aufgefangen worden von der Call-Option, die du gekauft hast, von der langlaufenden.
Du hast eigentlich im Prinzip fast den Anstieg eins zu eins mitgemacht, vielleicht ein bisschen weniger, je nachdem, wie du das eingesetzt hast.
Und jetzt geht es aber weiter.
Jetzt musst du die Konstruktion ja am Laufen halten.
Die muss ja immer in den selben Risikoparametern bleiben.
Jetzt müsstest du im Prinzip bei 100 die alte Option zurückkommen, also erstmal die K.O., die bei 100.5, den K.O.
nach oben und dann im Prinzip auch alle Optionen mitziehen, dass es im Prinzip ein fließender Prozess ist.
Und sonst gibt es so ein Gehüpfe hin und her.
Und das ist die Kunst dabei.
Dafür braucht man einen ziemlich technologischen Einsatz, um das hinzubekommen.
Das kriegt man nicht einfach so aus dem Gefühl und mit dem Dreisatz berechnet.
Ah, jetzt verstehen wir deine Leistung.
Jetzt frage ich mich natürlich, hin und her, mach Tasche leer, würde ich jetzt wieder als Billo-Anleger sagen, wenn du immer wieder kaufen, verkaufen und das ganze Spiel am Laufen halten musst.
Das muss doch wahnsinnig teuer sein.
Und lohnt sich das am Ende noch nach all den Transaktionskosten, die wir hatten.
Ach, das ist eigentlich relativ billig.
Zum Beispiel muss man denken, im professionellen Geschäft zahlen wir natürlich ganz, ganz andere Gebühren.
Also für einen Privatanleger kann das schon, je nachdem wo er sein Depot hat, ein bisschen übler werden.
Aber nun mal bei uns, also für einen Nasdaq 100-Call-Option, und Nasdaq ist ein 30.000er-Index mit einem 100er-Multiplayer, die hat ein 3 Millionen Kontraktvolumen, da zahle ich momentan 90 Cent für den Handel.
Also das können wir gar nicht mal vergessen, das spielt überhaupt keine Rolle.
Okay, also das ist wirklich relativ günstig.
Und so machst du jetzt bei deinem Defensive Growth und beim Supreme Growth, je nachdem, was du jetzt genau schützt und machen willst, hast du bei dem einen vielleicht ein bisschen mehr Put-Optionen, damit es nicht so weit runter geht, bei dem anderen hast du vielleicht ein bisschen anders gestrukturiert.
So müssen wir uns das vorstellen.
So ungefähr, ja.
Okay.
Aus deiner Historie habe ich gesehen, dass du einmal 2014 oder 2015 gab es irgendein Modellproblem.
Und aus diesem Problem hast du gelernt und hast gesagt, zu Fehler machen darf man da nicht.
Vielleicht kannst du uns nochmal diese Erkenntnis erzählen, was damals schiefgelaufen ist und wo du dann daraus gelernt hast, hey, das muss sitzen.
Ja, das ist, ich habe mal...
Früher konnte ich mal behaupten, wer bei mir geblieben ist, der hat noch nie Geld an der Börse verloren.
Mittlerweile kann ich es wieder, weil der Fonds neu ist, Old Time High Erreicher, das ist die Geschichte vom Independent Invest.
So ein absolut Return Fonds, man kann auch sagen Hedgefonds Light, weil der im Prinzip Hedgefonds Systematiken einsetzt.
Und der hat eben im Prinzip so eine ähnliche Strategie, wie die ich eben auch schon geschrieben habe.
Aber der zielt überhaupt nicht auf eine Partizipation oder eine Teilhabe an irgendeinem Aktienmarkt ein, sondern er zielt raus aus so einer Konstruktion einfach nur eine relativ hohe Optionsprämie zu verdienen.
Also marktneutral meinst du?
Ja, fast marktneutral, ja.
Wie viel kann man da verdienen?
Wie viel kann man verdienen derzeit bei solchen Sachen?
Also der ist jetzt dieses Jahr bei so 18, 19 Prozent plus.
Pro Jahr.
Also dieses Jahr, der hat so einen Durchblick jetzt so von 11, 12 Prozent, seitdem damals die Strategie 2018 umgestellt wurde.
Und der hatte ursprünglich, ich komme ja auch von der Idee, man verkauft eine Option, am besten eine Putt-Option, weil der Markt steigt ja häufiger, als er fällt.
Und dann hofft man, dass die eigentlich nie erwischt wird.
Und dann kann man die Prämie einstecken.
Aus dieser Denkrichtung komme ich ja ursprünglich auch.
Es hat genau diese Erfahrung auch am Anfang gemacht.
Und dann hatten wir die Phase, dass so ab 2013, 2014 nach der Griechischen Landkrise die Optionsqualität immer niedriger, immer niedriger wurde.
Man konnte kaum noch was verdienen.
Und ich bin dann auf die dümmste Idee meiner Karriere gegangen.
Ich habe ein anderes Instrument ausgewählt, die Optionen auf die Volatilität selber.
Das sind diese WIX-Optionen oder Faust-Optionen.
Und die haben leider ein Problem, wie alle Commodities.
Meine Modelle funktionieren nicht auf Commodities.
Das habe ich mir übel lernen müssen, weil meine Modelle sitzen voraus.
Ich habe es eben gesagt, man stellt eine Option gegen eine andere.
Die Voraussetzung ist, dass sich die Option, also der Basis der Option gleich bewegt.
Und das ist bei Commodities nicht der Fall.
Paradebeispiel ist Ölpreis.
Der Ölpreis kann am Spot heute sogar fallen.
Aber es wird dann im Prinzip prognostiziert, dass es aber in drei Monaten Trumps Idee vom Frieden im Iran wieder vorbei ist und dass der Ölpreis dann steigt.
Das heißt, sie können sich vollkommen gegenläufig entwickeln.
Und ich bin damals in die Phase mit diesen WIX-Optionen reingekommen, wo die nachweislich massiv manipuliert wurden.
Und das hat dann zu einem sehr üblen Einschlag in dem Fonds geführt.
Ich habe mich damals mehr als sechs Monate zurückgezogen, habe mir auch alles nochmal auf die Probe geschickt.
Ich bin da eigentlich auf die Ideen durch diesen Zwang gekommen, durch diese Erfahrung.
Was ich eigentlich falsch gesehen habe, habe das alles alte in die Tonne getreten und dann mit dem geschlagen, mit dem nochmal neu angefangen, was wir da hatten.
Weil ich dann ganz auf dem weißen Blatt Papier musste ich auch nicht dachten, weil sowas, wie ich eben erzählt hatte, diese Aktienabsicherung, dass man aber nicht eins zu eins nach oben partizipiert, sondern minus 10 Prozent Absicherung und 70 Prozent nach oben, das hat mir eigentlich schon die ganze Zeit gemacht.
Das ist sogar die älteste Strategie, die ich zur Verfügung hatte.
nie Probleme gemacht.
Ich stand dann damals zu der Frage, warum hat das eine nicht geklappt und das andere hat nie Probleme bereitet.
Dann ist es mir irgendwann wie Schuppen von den Augen gefallen.
Okay, und seitdem hast du jetzt die Strategie.
Könnte es passieren, dass wenn jetzt KI kommt, deine Muster irgendwie erkennt?
KI bringt ja ganz neue Möglichkeiten, was Mustererkennung, was Geschwindigkeit, was sowieso.
Dass du dann irgendwie mit deiner Strategie immer weniger verdienst, weil alle diese Strategie machen und irgendwann denkst du dir so, das ist eigentlich schade jetzt.
Habe ich auch schon darüber nachgedacht.
Allerdings habe ich das schon mit eingebaut.
Ich bin ja auch immer für KI unheimlich affin und bin immer am gucken, was wir da verbessern wollen können.
Wir sind ja auch da selber jetzt eigene Forschungsprojekte am Anstoß.
Da kann ich mir noch nicht so viel darüber sagen.
Aber die Einstellungen, auch die Wechsel davon, wie dieses Portfolio angehandhabt wird, ist ja unterschiedlich, je nachdem, ob die Optionsvolatilität hoch oder niedrig ist.
Ich kann sowohl mit ganz niedrigen Volatilitäten als auch mit ganz hohen Volatilitäten arbeiten.
Das heißt ja, im Prinzip müsste die KI ja dann entweder die Volatilität nach unten drücken oder nach oben.
Ich habe aber, die Systeme sind so darauf vorbereitet, dass die mit allem leben können.
Ich freue mich, was da kommt.
Ich weiß nicht, wo sie mich in Verlegenheit bringen können.
Natürlich sind wir auch dran am Arbeiten, wie können wir Märkte noch mehr bringen.
Können wir vielleicht Märkte mit reinnehmen, die wir bisher gar nicht mit abdecken.
Die KI bietet ja Unmengen Möglichkeiten.
Kann man im Prinzip diese Wechsel noch viel dynamischer gestalten und sowas.
Da haben wir ja ganz eigene Projekte am Laufen, aber da wird es richtig kompliziert.
Okay, aber konntest du jetzt feststellen, dass die Märkte jetzt schon, also was man jetzt so als Laie, der die Märkte sich anschaut, sehen kann, diese massiven Schwankungen einzelner Aktien, zweistellig hoch, zweistellig runter.
Viele Aktien.
Viele Aktien.
Und auch selbst die Indizes, die viel stärker, also zumindest gefühlt schwanken.
Ist das nur ein Gefühl, was so ein Laie hat, der auf den Markt guckt?
Oder kannst du das auch irgendwie in deinen Options...
Prämien mitsehen, dass sich da was verschoben hat in letzter Zeit?
Ich muss da widersprechen.
Das ist immer so ein Glaube.
Das Letzte, was man erlebt hätte, wäre irgendwie so die Volatilität gestiegen.
Es wird immer betraubt und die Volatilität wird gestiegen.
Gegenüber den 80er und 90er Jahren oder so ist die Volatilität gefallen.
Wir können es auch an so Volatilitätsindizes sehen.
Also das Volatilitätsarmste Jahr aller Zeiten, also gerechnet von 1900 an, war 2017, dann gefolgt von 1964.
Und im Prinzip haben wir das die ganze Zeit.
Das ist aber das, was wir empfinden, dass die Optionsfolge, dass die Volitäten eigentlich immer relativ niedrig sind.
Eigentlich schwanken Aktienmärkte heute weniger als früher.
Nur wir haben so Events.
Donald Trump macht den Liberation Day oder fällt im Iran ein, aber auch früher gab es das schon, diese Spikes, die auf einmal hochgehen.
Weil wir haben heute viel, viel mehr diversifizierte Aktienmärkte.
Gerade in den Einzelaktien ist da deutlich mehr Bewegung als in den Indizes, weil sie heute viel, viel diversifizierter sind.
Aber was wir empfinden auf einmal als so hohe Validität, ist ein Anspringen des Gesamtmarkts eben auf externe Faktoren.
Das können jetzt politische sein, wie in den letzten Jahren so, wo es immer Trump, Trump, Trump ist.
Aber es kann auch früher sein, mal Corona, da passiert mal richtig was.
Die Finanzkrise, oder wer die ersten Jahrzehnte dieses Jahrtausends miterlebt hat, wo es ja insgesamt von zehn Jahren vier Negative gab, Dotcom am Anfang und dann Finanzkrise hinterher, das war voll laitätsmäßig alles ganz was anderes, als wir heute haben.
Wir sind in einer absolut ruhigen Zeit, die ab und zu mal von Donald Trump gestört wird, das ist alles.
Und klar, auf der Einzelaktienseite ist da ein bisschen mehr los.
Aber auch früher gab es Dinge, ich kann mich an neue Marktzeiten erinnern, wie sich da mal einzelne Marktaktien am Tag verdoppelt und am nächsten Tag wieder halbiert haben.
Also dass heute die Märkte volatiler werden als früher, das kann ich beim besten Bild nicht behaupten.
Das ist wirklich eine Beobachtung, also eine Beobachtung.
Die subjektive Beobachtung ist sicherlich komplett anders, weil man ja auch in so einer schnellen Zeit lebt.
Eine Disruption nach der anderen, die Disruptionsintervalle werden immer kürzer.
Erst das Internet hat alles disruptiert, dann kam das Smartphone, jetzt kommt die KI und alles in kürzeren Zeiträumen.
Aber du sagst, an der Börse spiegelt sich das in Volatilität nicht.
Nein.
Wir haben doch viel konzentriertere Indizes, muss ich gleich nochmal dazu einwerfen.
Du hast doch gesagt, okay, wir haben diversifizierte, verstehe ich.
Aber wir haben doch jetzt viel mehr ganz große Unternehmen, die auch ein größeres Gewicht haben und wir haben doch...
die größer denn je sind.
Und selbst trotz dieser Klumpen, auch beim S&P 500, wo ganz wenige Aktien eigentlich einen Großteil ausmachen, ist es trotzdem nicht höhere Wohler.
Wir können uns ja den WIX angucken, über einen längeren Zeitraum, wenn wir uns das mal angucken, wo ich früher angefangen habe, in den Optionsmodellen zu arbeiten, das ist so Ende der 90er Jahre.
Gut, ich bin dann direkt in den 2010 gegangen, aber da hatten wir auch in den 90ern immer...
20er, also so 20er Volatilitäten.
Heute zum Beispiel sind wir beim Eurostox schon wieder bei 12, 13 angekommen.
Das ist eigentlich mittlerweile über langere Zeiten ein normales Maß.
Dann kommt es auf einmal irgendwann ein Schlag, dann geht es mal auf 24, 25 hoch und dann tröpfelt es dann die nächsten zwei Wochen wieder ab.
Aber früher hatten wir dauerhaft so Volatitäten.
Also ich kann nicht behaupten, ich sehe es nicht, dass die Märkte volatiler geworden sind als früher.
Ich sehe es einfach nicht.
Gut, ich habe mir jetzt den Wichs mal angeschaut.
Du hast recht, so um die 3000-Wende war es wesentlich höher.
Jetzt haben wir gerade 17.
Aber es ist nicht wirklich...
14 ist absolut tief aller Zeiten.
Na gut, es gab noch ein bisschen niedriger.
Ich habe hier das absolut tief aller Zeiten.
Lass mal gucken.
Das soll 9, irgendwas wohler sein im Wichs.
8,6 am 29., also 2017 war es.
Du hast recht, das war das Jahr, von dem du erzählt hast.
Das ist witzig.
Also insofern, das ist...
Du hast recht, das kann man zumindest nicht sehen, aber gefühlt ist das so.
Sind denn diese Futures, die wir jetzt, diese Perpetual Futures, die wir bei Hyperliquid haben und solche Sachen, kannst du die noch mitnutzen und könnte da ein neues Feld kommen, dass du auch sonntags noch mit was machen kannst?
Oder ist das für dich, das ist nur Kinderspielzeug und du bist der Profi und du bleibst bei deinen normalen Optionen, bei einer normalen Options...
Börse gehandelt werden.
Das sind im Prinzip immer Konstrukte, die auf normalen Optionen beruhen.
Es gibt da auch eine Option selber, ist eigentlich nur eine bestimmte Handelsabfolge, die im Prinzip aber nur von Profis gemacht werden können, die im Prinzip mit minimalsten Kosten haben.
Das bezeichnet man als Delta-Arbitrage.
Und da gehen auch in den Büchern Großbanken oder derer...
Market Maker, die das betreiben, im Prinzip fast alle Optionen unter.
Und alles, was da draufgesetzt wird, sind nur wieder irgendwelche Optionen oder Handelsstrategien mit Optionen.
Da entsteht nicht irgendwas Neues vollkommen außerhalb des Raums.
Das gibt es nicht.
Und diese Hyperliquid-Dinger, die am Wochenende gehandelt werden?
Was sind das?
Diese Perpetual-Dinger, wo man irgendwie schon SpaceX...
handeln kann am Wochenende oder den S&P kann man handeln oder den Ölpreis kann man am Wochenende handeln.
Was ist denn das?
Das sind im Prinzip Modelle, die im Prinzip eine Prognose abgeben, also Prognosemodelle, die aber im Prinzip sich mit einer extremen Geldbriefmarge und so dafür bezahlen lassen, dass sie im wo das auf Dauer rauskommt.
Die liegen zwar auch mal daneben in ihrer Pugnose, aber wo im Prinzip die Kosten, die sie damit haben, mit Geldbrief und so, dass sie das im Prinzip auf Dauer decken.
Das gab es aber schon zu neuen Marktzeiten, wer sich noch an Schnicke erinnert, war damals auch hier am Pugnose, bevor die Emission rauskommt.
Stimmt, Handel per Erscheinen hieß das, wir erinnern uns.
Was steht denn bei Schnicke auf dem Schirm?
Stimmt, stimmt, das war Schnicke, das erinnert uns, das war auch im Vorfeld.
Aber diese ganzen neuen Dinger, guckst du dir das an und sagst, Mensch, da ist sogar eine Inneneffizienz drin und das kann ich auch noch mit rausholen?
Oder würdest du diese Märkte, das ist nichts für dich?
Das ist nichts für mich.
Die Volumina, die da gehen, die sind für mich viel zu klein.
Das würde bei mir nichts ausmachen.
Okay, also das ist nichts.
Jetzt musst du uns vielleicht nochmal, du hast ja gesagt, du hast das griechische Alphabet, kannst du uns runterbuchstabieren.
Wir hören ja immer häufiger mal von einem Gamma-Squeeze oder wir hören von irgendwelchen anderen witzigen Sachen, die die Märkte mit beeinflussen.
Vielleicht kannst du uns ein bisschen mal in diese Sphäre mit einweisen und kannst uns ein bisschen erklären, wie diese Optionen, die du handelst und die irgendwie sind, wie die die gesamten auch Kassamärkte mit beeinflussen, damit wir mal so ein bisschen das Gefühl haben, was passiert denn da und und und und.
Was ist da los?
Also diese ganzen Griechen bezeichnen nur irgendwie eine Sensitivität von einer Option.
Also das Delta, das Einfachste ist im Prinzip, wie eine Option im Verhältnis zum Aktienpreis reagiert.
Zum Beispiel Delta von 0,5 heißt, wenn die Aktie um 10 Euro steigt, dann steigt die Option um 5 Euro.
Und ein Gamma ist im Prinzip, wie sich das verändern würde.
Wenn Sie auf die ersten 10...
10 Euro Kursbewegung mit einem Anstieg von 5 reagiert und auf die nächsten 10 dann mit 7,5.
Dieser Unterschied von 5 zu 7,5, das ist Gamma.
Und Teta ist im Prinzip das, wie viel ich verdiene in der Zeit.
Also wenn eine Option auf einen Monat 2,5 Prozent Zeitwert kostet, dann ist das Teta auf einen Monat 2,5 Prozent.
Also diese ganzen Griechen, ich könnte jetzt noch ein paar weiter erzählen, die schreiben eigentlich irgendein Verhalten von einer Option.
Das Problem ist immer dabei, eine Option im Hauptbörse ist immer ein dynamischer Prozess.
Das ist nicht einfach was, was ich mir auf den Punkt jetzt berechnen kann.
Deshalb nützt das nicht sonderlich viel.
Deshalb kommt man ja auch meiner Meinung nach nur mit dynamischen Modellen oder vielleicht mit KI später wesentlich besser an.
Das ist meine Kritik an diesen Griechen, die eigentlich immer nur einen Zeitpunkt, nämlich jetzt genau, den jetzt beschreiben und morgen sind die ganz anders.
Und diese Optionen entstehen halt, wie gesagt, aus dem Handelssystem.
Wenn man eine Call-Option verkauft, ich verkaufe eine, kauft die Bank eine, also hat die Bank eine Call-Option und die...
hat dieses Verhalten, dass sie nach oben immer stärker steigt und nach unten immer stärker fällt.
Und sie stellen im Prinzip eine Short-Position dagegen, die im Prinzip dann in jeder Richtung gewinnen wird.
Die Frage ist nur, ob sie am Ende so viel gewinnen wird, wie sich die...
wie sie Optionsprämie bezahlt haben.
Ich kann dieses Reagieren, wenn die glattstellen, die warten nicht einen Monat ab, die stellen innerhalb des Tages zwei-, dreimal glatt, wo die auf sehr kleiner Amplitude arbeiten.
Das kann man sogar in den Kursverläufen sehen, wenn es auf einmal so nach unten geht, da gibt es auf einmal so eine kleine Gegenbewegung, das ist genau die, wo die glattgestellt haben, da geht es weiter.
Bei denen geht es nur darum, möglichst viele Bewegungen zu erwischen, Richtung ist völlig egal.
So entstehen Optionen und das kann man auch sehen.
Das führt nämlich auch dazu, dass heute die Märkte weniger volatil sind als früher.
Weil sie haben mit diesen Arbitrageuren immer jemanden, der immer dem Markt entgegenhandeln wird.
Der wird immer kaufen, wenn die Kurse fallen und immer verkaufen, wenn die Kurse steigen.
Insofern ist es sogar was Positives.
Jetzt haben wir in Amerika ja...
Gerade bei Robin Hood oder bei anderen kleinen Brokern oder Kleinanlegerbrokern ist es ja mittlerweile, machen ja auch irgendwie normale Anleger, Mom- und Papp-Investoren machen einfach irgendwie Optionen, handeln die, was ja auch relativ wenig Geld nur kostet und so weiter.
Und die machen, wenn man sich die Bilanzen auch von Robin Hood oder so anguckt, machen die damit richtig viel Umsatz.
Ist das was Positives?
Ist das was Negatives sozusagen für einen Kleinanleger?
Der kapiert das überhaupt oder würdest du sagen, das ist eher so Zockerei und das hat mit richtigem Investieren nichts zu tun?
Das ist Zockerei und hat mit richtigem Investieren nichts zu tun, ja.
Wir können auch ins Spielcasino gehen.
Ist das wirklich so?
Und warum machen dann die Broker das?
Weil sie damit Geld verdienen?
Weil sie einfach Umsätze generieren?
Natürlich machen sie das, weil sie damit Geld verdienen.
Es ist natürlich schön, mit kleinem Kapitaleinsatz den großen Reichtum zu versprechen.
Und es werden ja auch immer nur die gezeigt, die erfolgreich waren.
Und da ja das Beliebteste ist natürlich, wie gesagt, der Put-Verkauf und sowas.
Weil die geht ja meistens gut, weil die Märkte dann doch meistens gestiegen sind, vor allem wenn er etwas länger läuft.
Also die Scouts-Sertifikate auch beliebt.
Ohne Ende ist ja nichts anderes als eine Anleihe mit einer verkauften Put-Option.
Und wir sind natürlich hier, In der Börsenphase, wo eigentlich nachhaltig seit 2008 nichts mehr passiert ist.
Da war jetzt mal Corona zwischendurch, das war aber nach ein paar Monaten vorbei.
Und dann hier der Zinsanstieg 28, ja gut, da hat mir ein bisschen wehgetan, aber nicht wirklich nachhaltig.
Aber Börsenrisiken vollziehen sich in Zyklen.
Es gibt immer wieder Phasen.
Und das heißt, dann hat man nicht mal ein Jahr, wo es mal nach unten geht, sondern da folgen mehrere.
Da kann man im Prinzip auf 100 Jahre zurück.
Auf die Finanzkrise damals, also die 29er-Krise, die war ja allein schon vier Jahre lang.
Danach folgten die 30er-Jahre.
Wir waren bis 42, war da auch nichts zu verdienen.
Also alles nur hohes Risiko.
Dann kam die lange Nachkriegszeit, da war alles wunderbar, da konnte man eigentlich nie was falsch machen.
Bis es dann in die 60er, Ende 70er...
Anfang 70er-Jahre ging, da ging es dann auf einmal los, steigende Inflation, Yom Kippur-Krieg, Ölpreisschock, danach noch mehr Inflation.
Da waren über zehn Jahre, wo im Prinzip jedes dritte Jahr deutlich im Minus waren, auch die anderen nicht so deutlich waren.
Dann war wieder unheimlich ruhig, die goldenen 80er, 90er und dann kamen wieder zehn Jahre, wo es nur gerappelt hat.
Wie gesagt.
Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends, da waren vier Verlustjahre dabei und da waren manche am schlimmsten natürlich 2008 mit über 30 Prozent Minus und so.
In den ganzen zehn Jahren konnten sie mit Aktien kein Geld verdienen.
Und jetzt haben wir wieder 20 Jahre hoch gehabt, so mehr oder weniger seit 2008, nicht ganz.
Statistisch gesehen, aber da gibt es auch sehr, sehr lange Phasen.
kommt so ein richtig großer, nachhaltiger Börsenreinkrieg alle 16 bis 18 Jahre vor.
Mehr als 15.
Also angenommen, kommt jetzt wieder Kai.
Und dann werden auf einmal alle feststellen, dass das vielleicht doch nicht immer die tollste Idee war, da Stillhalter zu sein.
Es ist wunderbar, solange das nur immer in eine Richtung ging.
Ich habe das erlebt.
Das war auch schon in den 90ern, als die Optionsmärkte auf, ah ja, da Option verkaufen.
Und ich habe gesehen, als der neue Markt und sowas kollabierte, was dann anschließend los war.
Da wollte auf einmal keiner mehr was davon hören.
Aber Börse entwickelt sich in Zyklen.
Okay, angenommen.
Dieses Jahr sagen wir, okay, läuft alles noch.
Und dann ab nächstem Jahr haben wir fünf Jahre wirklich eine schlechte Zeit.
Also sagen wir mal 15 bis 20 Prozent die Indizes, aber das kann nicht sein, das wäre ganz schön viel.
Also die Indizes entwickeln sich eher schwach, verlieren fünf Jahre lang.
Die großen, wie entwickeln sich deine Fonds und warum?
Erklär es uns nochmal.
Na gut, die Aktienfonds werden halt weniger verlieren, aber die verdienen nicht gegen den Markt.
Die werden weniger verlieren, vielleicht können sie auch aus der Schwankung, aber grundsätzlich muss man davon ausgehen, die werden dann halt mit nach unten gehen, weil die eben Aktienmarktsensitivität haben in der entsprechenden Höhe und werden dann irgendwo bei ihren Verlustgrenzen stoppen.
Die werden halt weniger verlieren, aber die werden nicht gegen den Trend gewinnen.
Anders ist das beim Absolute Return Fonds.
Der würde vermutlich von solchen Schwankungen sehr stark profitieren.
Dafür ist der ausgelegt.
Wie heißt der denn?
Das sag doch mal für alle die, die jetzt dein...
Anticino Independent Invest heißt der Fonds.
Das ist der, der früher mal Probleme gemacht hat und heute fast ein Paradepferd geworden ist.
Also jeder, der jetzt an deine Zyklentheorie glaubt und sagt, immer nach 16 bis 18 Jahren wird es ein bisschen unschöner, der könnte sich die einfach mal anschauen und kann denken, das wäre vielleicht so eine gewisse Absicherung, die man da macht.
Die 16, 18 Jahre ist statistische Mittel.
In Wahrheit ist das so, dass sie teilweise gehäuft hintereinander kommen und dann 20, 30 Jahre Ruhe ist.
Und dann kommt auf einmal eine Phase, die ist 10, 15 Jahre, dann knallt es zwei, dreimal.
Genauso wie wir Anfang des Jahrzehnts erst dort kommen und kurz dahinter, zack.
Es waren ja zwei in relativ kurzer Zeit.
Also bezogen auf den längeren Zeitraum, wenn wir sagen, wir fangen 2000 an zu zählen, dann hätten wir noch zehn Jahre Zeit bis der Nächste.
Ach, das ist doch noch schöner.
Das finde ich viel schöner.
Aber jetzt ist ja die Frage, haben wir überhaupt gelernt, noch so lange mal einen Bärenmarkt zu erleben?
Ich glaube, das haben wir ja viele, die jetzt am Markt sind, die wissen ja gar nicht mehr, die denken immer, alles muss v-förmig sein.
Drei Monate geht es vielleicht mal runter, aber dann geht es gleich wieder hoch.
Ist es nicht so, dass wir das gar nicht mehr aushalten, dass wir viel zu memmhaft geworden sind und im Zweifelsfall daran gewöhnt sind, dass die Notenbanken uns raushauen aus der ganzen Geschichte?
Und müssen wir jetzt möglicherweise den neuen Fettchef Kevin Walsch, der jetzt ja nicht mehr ganz so freudig Märkte guiden und Märkte raushauen will, müssen wir uns daran gewöhnen, dass das vielleicht so ein bisschen das Vorspiel dafür ist, dass wir wieder normalere Märkte haben, wo es auch mal länger runtergehen kann?
Das Vorspiel erleben wir doch die ganze Zeit.
Ich meine, dass wir im Prinzip so eine lange, ruhige Zeit hatten und auch 2008 was ganz anders hätte, da wir laufen können.
Wir hatten ganz kurz vorher die Asienkrisen.
Die Asienkrisen, wenn damals die Staaten nicht zusammengehalten hätten und am Ende noch Brasilien und so, also Südamerika, aufgefangen hätten, dann wäre damals 1998 die Asienkrise, alles ganz, ganz anders gelaufen.
Und heute haben wir eine Welt, wo im Prinzip zwei Großmächte auch schon darum kämpfen, wer ist denn jetzt die führende Macht, wer gewinnt den Tech-Krieg.
Die anderen sind auch nur am gucken, wo ist denn mein eigener Vorteil.
Wenn wir eine richtige Krise bekommen, gehe ich nicht davon aus, dass wir heute noch die Mittel haben, das zu beherrschen.
Ich gehe davon aus, wenn es heute richtig hart wird, und wir sind heute noch in einer Zeit, wo es ja noch viel gefährlicher wird, so hohe Schuldenquoten, wie wir sie heute haben, Also in der ganzen Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben, zumindest so lange nicht wie wir Aufzeichnungen haben.
Vielleicht in der Pultenkrise in Holland, aber ansonsten vermutlich nicht.
Und wenn hier was anbrennt und im Prinzip die Notenbanken nicht handeln würden, aber ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, dass Donald Trump wie bei Savings und Lones Mexiko retten würde.
Und dann könnte das ganze Finanzsystem, dann würden wir 2008 aber in einer verschärften Form erleben.
Und überhaupt hat noch niemand von uns, auch ich bin nicht alt genug dafür, auch wenn es manche glauben könnten, eine wirkliche Jahrhundertkrise zu erleben.
So etwas wie bei 1929 so ein richtiges Marktversagen.
Weil wenn man sich da mal die Schadverläufe anbelangt, so 2008, da ging das mal 30 Prozent oder 40 Prozent runter.
Aber es war noch zwei, drei Jahre aufgeholt.
Nach fünf Jahren, wer 1929 investiert hatte, war nach fünf Jahren immer noch bei minus 80 Prozent ungefähr.
Das ist eine richtige Krise und die hat überhaupt noch nie einer von uns erlebt.
Und ich behaupte nicht, dass das kommt, aber zu glauben, dass unsere Welt heute sicherer wäre, das ist schon so nicht.
Aber dass wir jetzt gegen Finanzkrisen und irgendwas besser geschützt werden als früher.
Wir haben es im Prinzip aus diesem Optionshandel und so, dass es im Prinzip die laufende Volatilität höher niedriger geworden ist.
Aber die Spikes, die sind viel gefährlicher geworden als früher.
Aber jetzt gab es sogar einen Nobelpreis dafür.
Lernen aus der Geschichte.
Ben Bernanke hat ja den Wirtschaftsnobelpreis dafür bekommen, dass er richtig reagiert hat damals und einfach QE gemacht hat.
Also einfach Tump.
in den Kreislauf reingepumpt hat, alles gerettet hat und so weiter.
Glaubst du nicht, dass wir aus diesen Krisen so gelernt haben, dass wir so eine richtige Weltwirtschaftskrise nicht nochmal erleben?
Oder glaubst du, jede Krise kommt aus einer ganz anderen Richtung und das wissen wir doch gar nicht, woher die nächste kommen würde?
Das ist ja erstmal das Grundproblem einer Krise, dass man, wenn man sie vorher wüsste, wäre es ja keine richtige Krise.
Also das Problem ist, dass man sie vorher nicht wissen darf.
Und das andere ist natürlich, wir haben über Bernäki gerade gesprochen, aber der Bernäki hat ja das damals nicht alleine gemacht, sondern im Zusammenspiel in damals mit allen bedeutenden Notenbanken.
Wie das heute aussieht, ist ja schon etwas schwierig.
Und der andere ganz große Problemfall ist doch China im Prinzip.
Die Geldmenge, die China gedruckt hat, ist größer als die der USA und der Eurozone zusammen, weil es ein ganz anderes Wirtschaftsmodell haben.
Und darum geht es doch beim Tech-Krieg.
finanziert nicht über die Börse und so ein bisschen, ja.
Aber in Wahrheit hat die Regierung einen Fünfjahresplan vorgesehen.
Der sieht jetzt vor, dass China bei allem, was gut und teuer ist, Raumfahrt, Gentechnik, KI und so, zumindest in der Führungsposition zu den USA aufschließt, am besten überholt.
Dann werden die entsprechenden Unternehmen ausgesucht und dann werden die über das Bankensystem finanziert.
Und das Bankensystem wird dann eben alimentiert von der Notenbank.
Wenn das Ding ins Rutschen kommt, glauben wir doch nicht im Ernst, dass die amerikanische Notenbank auf die Idee kommt, das chinesische System zu retten.
Aber wie sind wir mit dem chinesischen System verbunden?
Außer dass dann China, ich meine, die verkaufen uns ja auch bisher, wenn man mit den massiven Handelsbilanz...
Das wäre doch dann für die ein Problem.
Aber wo ist es für uns ein Problem, wenn da das System dem Bach runter geht?
Weil dann natürlich das chinesische Bankensystem inkompletto, wir haben die Immobilienkrise gesehen, das chinesische Bankensystem würde inkompletto zusammenklappen und im Prinzip würde damit die weltweite Nachfrage von China, die Nachfrage von China nach allem Möglichen zusammenklappen.
Das wäre so eine Art Asienkrise dann?
in viel, viel größerem Ausmaß.
Aber wir haben ja gerade gesagt, Kai, wir sehen diese Krisen nicht voraus.
Wir wissen gar nicht, welche Krisen das dann sein werden.
Und von daher können wir das dann schon mal ausschließen, weil die hast du ja schon gesehen.
Also die wird dann nicht kommen.
Ich versuche ja immer nachzudenken, wo kann es herkommen.
Aber es gibt auch jede Menge, die ich hier nicht sehe.
Also ich meine zum Beispiel Dotcom, da habe ich zwei Jahre vorher gesagt, das kann einfach nicht sein, dass ein Dreimann-Unternehmen eine höhere Marktkapitalisierung hat als der Volkswagen-Konzern.
Aber es ging noch zwei Jahre lang gut.
Ja, es gibt jetzt auch schon seit vielen Jahren einen Automobilkonzern, der hat keine Ahnung, eine 20-fach höhere Marktkapitalisierung als der Volkswagen-Konzern.
Geht auch schon sehr lange gut.
Der Kollege meint Tesla.
Eine weniger Aktien, die ich nicht habe.
Okay, aber woher soll es denn kommen?
Was hast du noch denn?
Wir haben jetzt China, wo könnte die Krise noch her?
Du hast gesagt, okay, wir haben relativ hohe Staatsverschuldung.
Ist auch die private Verschuldung so hoch?
Also ist auch da eine Gefahr?
Natürlich.
Wir haben in den USA, wir haben doch überall 300 Prozent Verschuldung und sowas.
Es könnte eine Inflation sein, die anzieht.
Es kann natürlich auch sein, der Schwur wird ja auch irgendwann kommen, bei den Investitionen, die in KI laufen und im Prinzip alles, was dranhängt, hier irgendwann die Kurve natürlich abflachen wird.
Und im Augenblick ist die Wachstumsstory hundertprozentig intakt.
Sehe ich auch noch nicht, dass die A4 aber irgendwann in Zukunft flacht die ab.
Und es ist natürlich das dann immer, wo es dann zum Schwur kommt.
Und dann kann natürlich jederzeit was passieren.
Aber in den USA gibt es auch genügend politische Krisen, politische Möglichkeiten.
Ich meine, Donald Trump...
Wenn sich der Mann eins nicht leisten kann, ist nach der 28er-Wahl, also nach der nächsten Präsidentschaftswahl, das Amt im Januar darauf folgend, dann an Newsom abzugeben und dann abzuwarten, dass der am zweiten Tag eine Untersuchungskommission zur Untersuchung der Korruption in der Trump-Ära eindeutet.
Das ist das Allerletzte, was der Mann sich leisten kann.
Ich kann euch versprechen, der wird alles tun, um das zu verhindern.
Wenn er dann noch genug Kraft hat.
Haben wir also auch noch ein politisches Risiko mit Bürgerkrieg?
Ich höre schon raus.
Jetzt ist Holger langsam zufrieden hier.
Du bist ein bisschen grüßt.
Aber es könnte ja durchaus ein externer Krieg sein, der es verhindert, dass man überhaupt wählen kann.
Oder ein entsprechender Wahlbetrug.
Also da kann man sich auch viel...
Aber das Interessante ist und deshalb ist 2027 auch so gefährlich.
Donald Trump mit seinen jetzigen Meinungsumfragen muss davon ausgehen, dass die Republikaner, wenn er sich nichts ändert, die Präsidentschaftswahl 28 verlieren.
Dann würde genau dieses Horrorszenario eintreffen für ihn, was sich gerade skizziert hat.
Er hat aber nur, wenn jetzt die Mittler in Mittelms durch sind, nur das Jahr 27, um im Prinzip da das Ruder rumzureißen.
Weil Anfang 28 sind schon die Vorwahlen, dann hätte er schon keinen Einfluss mehr auf die eigene Partei, wenn er nicht als großer Staatsmann und Sieger hervorstehen könnte.
Und da gibt es eigentlich nur drei Sachen, wenn er die Midterms verliert, also innenpolitisch mehr oder weniger handlungsunfähig wird, die so eine große patriotische Tat wären, die meines Erachtens dann die Stimmung massiv drehen könnten.
Das wäre Kuba, Grönland oder eben ein größerer Handelskonflikt gegen China gewonnen oder auch ein anderer Konflikt, in den großen Konkurrenten meine Schranken verwiesen.
Wie gesagt, bei Trump muss man mit allem rechnen.
Wir haben nächstes Jahr Wahl in Frankreich, da können wir uns vermutlich auf ein Rassemblement national freuen.
Der hat auch schon so wunderbare Dinge wie die Rente mit 62 oder eine Mehrwertsteuersenkung bei Energie von 20 auf 5 Prozent drin.
So viel wird man, egal bei welchen Ausländern, nicht einsparen können.
Rechnen die Kürzung der EU-Beiträge.
Da ist einiges im Köscher.
Ein bisschen weh, aber komplett abgedriftet in die Doom-Szenarien.
Können wir auch in die schönesten, jetzt biegen wir mal in die andere Richtung.
Wir können auch sagen, wir stellen auf einmal fest, KI macht uns alle reich, wir werden alle viel produktiver, müssen nur noch die Hälfte arbeiten und können trotzdem noch mehr verdienen.
Und der ganze demografische Doom, den wir haben, den können wir dadurch...
entgegenwirken, dass wir halt entweder mit Robotern Arbeitskraft ausgleichen, die nicht mehr da ist, weil wir weniger Menschen haben, oder aber weil wir alle selbst so produktiv werden, dass wir das ausgleichen können und dann reich und erfolgreich und schön werden.
Ist das auch eine Idee?
Und wir werden alle lange leben, weil wir Longevity kommen, weil wir unsere ganzen Krankheiten ausgerillen können.
Jeder hat seine persönliche Medizin, die er hat und weiß ich nicht, was noch alles.
Ist das auch eine Idee, die kommt?
Ja, sicher.
Die KI bietet 100 Millionen, du hast noch eins vergessen.
Es wird vermutlich kommen, dass wir Organismen sogar wirklich verjüngern können.
Also das wird auch kommen.
Wirklich?
Ja, ganz sicher.
Also meinst du, dann können wir noch 100 Jahre leben?
Ich habe mit einem Wissenschaftler auf so einer Konferenz gesprochen.
Der hat mir gesagt, ich habe es nicht nachgerechnet, aber wenn wir den Alterungsprozess und alle Alterungskrankheiten damit ausgeschließen, dann ist das zwar keine Unsterblichkeit, aber dann bleibt ja immer noch Gewalt, Verbrechen, Unfall, Tod, Infektionskrankheit über.
Aber dann wäre die statistische durchschnittliche Lebenserwartung bei 374 Jahren.
374, das ist sogar mehr als Christian Angermeyer hier vorbezahlt hat.
Aber da muss ich jetzt alle Versicherer schnell shorten.
Haben wir da schon eine Idee?
So weit sind wir nicht, aber 2012 hat Chino Yamanaka den Nobelpreis in Medizin bekommen.
Kann man durchaus mal nachgucken.
Das ist ein total interessantes Thema.
für die Verjüngung von Zellen.
Der hat nämlich aus alten Zellen embryonale Stammzellen gemacht.
Es ging damals darum, um die Entnahme von embryalen Stammzellen für Forschung.
Der hat einfach aus alten Zellen jüngerer gemacht.
Das ist aber die absolute Verjüngung.
Der hat auch Versuche mit Mäusen durchgeführt.
hat er dann verjüngt, das mit diesem Yamanaka-Cocktail, das ist ein Cocktail, der die Zellen wirklich verjüngt kann.
Da haben die Mäuse auch die grauen Haare und alles wieder verloren.
Die haben auch deutlich länger gelebt.
Das Problem ist, wir können im Augenblick noch so viel, meines Wissens, nicht alle menschlichen Zellen, unsere Herzzellen können wir seltsamerweise nicht verjüngen.
Die Wahrscheinlichkeit, wenn wir es heute mit unserer heutigen Technik anbinden, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass wir dabei auch Krebs auslösen.
Ah, okay.
Also dann habe ich zwar keine grauen Haare mehr, aber möglicherweise Krebs und mein Herz ist irgendwie, ich werde einen Herzstillstand irgendwie krepieren.
Aber zumindest habe ich mit vollem Haar gehe ich dann, sterbe ich dann.
Ja gut, aber es wird ja dann geforscht.
So viel Peter Thiel gibt ungefähr eine Milliarde pro Jahr nur für diese Forschung aus.
Ja gut, für den wäre es ja auch eine persönliche Zumutung, dass er mal von der Erde gehen muss, weil er ja unsterblich sein muss, weil er ja noch gebraucht wird.
Das kann ich mir vorstellen.
Das haben ja viele Tech-Menschen.
Aber die viele Tech-Menschen haben aber auch viel Geld.
Das wäre das positive Szenario.
Ist das positiv, wenn wir alle 374 Jahre alt werden?
Ich weiß ja nicht.
Wenn wir weniger Krankheiten haben, das wäre positiv, oder?
Ja, sicher.
Also wird es in den nächsten Jahren schon durch Kain-Zusammenbruch bei...
Weil bei den Krebsraten geben, z.B.
Hautkrebs und sowas, durch dieses Screening-Modell alleine.
Auf jeden Fall.
Da kann ich nur jedem Zuhörer empfehlen, da hinzugehen.
Nichts kann die KI besser als Mustererkennung.
Die kann bei jedem Hautfleck sagen, ist das gefährlich oder nicht.
Dasselbe gilt für Mammographie.
Für Darmkrebs hat man jetzt auch schon was empfunden.
Allein durch diese verbesserte Vorsorge werden die Krebsraten in den nächsten Jahren...
Das haben wir zumindest sehr frühzeitig behandelt.
Die ersten harten Pferde werden zurückgehen.
Da gibt es überhaupt keinen Zweifel dran.
Wenn du jetzt diese ganzen Szenarien hast, hast du dann auch so ein...
ein persönliches Depot vielleicht oder ein spielerisches Depot, wo du sagst, all diese positiven Ideen, negativen Ideen versuche ich mal in Ideen umzusetzen, um mir da so ein Venture-Portfolio zusammenzubauen und dann zu sagen, ja gut, ich sehe Lebenserwartung hoch, Versicherung runter und andere Sachen irgendwie, weiß ich nicht, vielleicht muss ich irgendwie die Fans nach oben bringen, weil ich Angst haben muss, dass irgendwelche Riots passieren oder keine Ahnung.
Machst du sowas?
Nein, ich habe nur meine eigenen Fonds im Depot.
Skin in the game.
Aber hätte ich jetzt raten müssen.
Wenn du in mein Portfolio reinguckst, ist das so etwas von Langweich.
Da sind nur fünf Fonds drin, meine eigenen.
Was anderes habe ich nicht.
Ich habe nicht eine Aktie persönlich.
Wirklich nicht?
Nein.
Aber du hast ja auch zugegeben, dass du den Podcast bisher nicht gehört hast, unseren, und das in Zukunft tun möchtest.
Dann wird sich das wahrscheinlich ändern, Kai.
Genau, so viele Einzelaktienideen, wie du hier kriegst.
Das habe ich gerade Compliance-mäßig bei uns ausgeschlossen, dass ich einzelne Aktien...
Ach so, okay.
Aber jetzt, wie du dein Depot schon mal genannt hast, kannst du uns mal sagen, mit welcher Gewichtung du das Ganze machst?
Oder müssen wir ein bisschen das Gefühl haben, wie du persönlich, ob du jetzt irgendwie deinen Supreme Growth der ja so ein bisschen aktiver ist und ein bisschen freakiger ist.
Ob du den eher übergewichtet hast oder eher deinen Hedgefonds oder was, damit du so ein bisschen deine Risikofreude, persönliche Risikofreude mal kennenlernst.
Lustig.
Ich habe gerade gestern umgeschichtet und ich hatte bisher massiv auf die...
Das Nasdaq-Fonds gesetzt.
Da waren so über 80 Prozent von allem drin.
Ich habe gestern das ein Stück runtergefahren und kaufe jetzt gerade diesen Absolut Return von den Independent Invest.
Weil ich bin davon überzeugt, dass es hier doch ruppiger werden kann.
Dieses Ruppiger kann durchaus auch eine Chance sein.
Sagen wir es mal so, die Asien-Krise damals.
hat zu einem enormen Zusammengehen der Notenbanken geführt.
Und anschließend, was vielleicht unheimlich dann geholfen hat, nachher 2008 relativ gut zu überstehen.
Vielleicht brauchen wir auch nur einen Beanschluss mal.
Und man besinnt sich mal darauf, dass man vielleicht gemeinsam doch mehr erreicht, als mit nationalem Egonismus.
Ja, es ist ein riesig Wahnsinn.
Das stimmt.
Sag mal, wenn wir schon bei deinen Fonds sind, kommt jeder einfach so rein in deine Fonds?
Gibt es da irgendwelche Restriktionen, Beschränkungen?
Nein, die sind ganz normal handelbar.
Ich glaube, so ein Stück muss man kaufen.
Das ist dann jeder Fonds zwischen 110 Euro bis 300 irgendwas.
Das ist ja der teuerste.
Das ist möglich.
Aber hast du schon mal vorgestellt, weil andere sagen, ja Mensch, ich muss das in den ETF-Mantel packen, damit so auch die jungen Menschen, die ja gerne ETFs hin und her handeln und auch bei Neobrokern und so weiter.
Hast du das schon mal überlegt, sowas auch zu machen?
Natürlich habe ich das überlegt und ich habe es abgelehnt aus zwei Gründen.
Erstens bin ich der Meinung, ich bin kein Freund von diesem Hin und Her Handeln.
Da gilt für mich auch der Spruch, hin und her macht Taschen leer und ich sehe da eigentlich keinen Wirtschaft für Nutzen.
wirklich meint, er wüsste jeden Tag, wo der Markt hingeht, er soll halt die klassischen ETFs nehmen.
Ich mache ein langfristiges Angebot damit.
Und das andere ist natürlich eine persönliche Sichtweise.
Wenn wir einen ETF machen, der Bar, der Broker, müsste ja genau wissen, wie unsere Ponds aussehen.
Das heißt, ich müsste alles, was ich weiß, offenlegen.
Und das tue ich nicht.
Das tust du nicht.
Das würde ich auch nicht tun.
Das ist die Coca-Cola-Formel.
Die Kai-Formel, die willst du niemandem mitgeben.
Wir sind alles.
Okay, okay, okay, das kann ich verstehen.
Trotzdem machen das ja viele, aber du sagst, ich bleibe dabei, das ist halt nur was für Leute, die eben langfristig da investieren wollen und sollen nicht immerhin hin und mehr machen und wer da einen Sparplan macht, das geht auch.
Aber kann man deine Fonds auch bei normalen Neobrookern kaufen oder bist du, muss man da schon?
Das funktioniert also.
Müsste eigentlich gehen, ja.
Jetzt hast du noch eine neue Idee gehabt, die wir damals, ich weiß nicht, als wir uns im Frühjahr getroffen haben, als ich den goldenen Bullen verleihen durfte, damals in München.
Als Fondsmanager des Jahres, du kannst es ruhig sagen.
Du warst Fondsmanager des Jahres.
Er ist amtierender Fondsmanager des Jahres.
Stimmt, du bist es amtierend.
Ich gebe es so.
Und da hast du eine Idee gebracht, die ich total charmant fand, dass du sagst, okay, wir haben Eine Art Dividendenfonds, wo wir nochmal mit Optionen die Dividende verdoppeln und dann hast du halt eine jährliche Ausschüttung von 8 Prozent.
Weil diese Idee von passivem Einkommen finden Leute richtig attraktiv.
Was ist denn da draus geworden?
Aus der Idee, wird die bald kommen und wir können alle investieren und können alle 8 Prozent rausholen und werden reich, ohne irgendwie arbeiten zu müssen?
So passives Einkommen?
Wir haben die schon teilweise umgesetzt.
Also dieser Fonds Independent Invest, der hat mal eine schwierige Phase gehabt, aber da ist auch richtig was Gutes bei rausgekommen.
Der macht ja im Durchschnitt zweistellig pro Jahr.
Das schlechteste Jahr, was der jemals seit der Umstellung hatte, war plus 0,7.
Und das Beste, ja gut, das war so mit ein paar 50 Prozent plus.
Und von dem haben wir gerade eine ausschüttende Tranche gemacht.
Die schüttet jedes Quartal 1,25 Prozent aus, also 5 Prozent im Jahr.
Das sollte der eigentlich locker hinkriegen.
Also es kann mal sein, dass der ein Jahr dann mal aus dem Gewinn des Vorjahres ausschütten muss.
Aber ich meine, der hat jetzt, klar, jetzt zum Monatswächs, du kommst die erste Ausschüttung, aber der steht jetzt schon bei 104 oder 105, also da wieder 1,5.
Der sollte das locker können.
Du musst ja im Prinzip, du nützt ja nichts, ein Fonds zu machen, der dann immer ausschüttet, ausschüttet, wenn der ist da vorne nicht mehr da.
Und dann ist es kein Zweck, das ist wahr.
Aber was kann man denn ausschütten?
Wie viel kriegt man denn raus?
Es gibt ja diese berühmte Trinity-Formel, sagt man 4%.
Was glaubt man, kann man ausschütten?
Ich bin der Meinung, mit so einem Fonds, deshalb habe ich ihn auch genannt, so 5% ist im Jahr realistisch.
Ich hatte auch überlegt, mal 7% auszuschütten.
Aber das kann auch mal sein, das hat dann auch mal häufiger nicht gereicht.
5% sollten schon möglich sein.
Natürlich, klar, mit einem Zinsniveau bei 8% ist es anderes möglich.
100% Verschuldung im Durchschnitt der Industriestaaten ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir da hinkommen, null.
Okay, also insofern, der klassische Zins wird es nicht mehr errichten.
Aber für Leute, die jetzt sagen, ich bin vielleicht älter, ich möchte mein Geld noch am Markt anlegen und wachsen lassen und will gerne die Ausschüttung haben.
Da glaubst du, ist dieses Produkt was?
Dann kriegst du also 5% ausgeschüttet und was passiert ungefähr mit dem Rest des Fonds?
Der läuft normal weiter und wächst auch noch ein bisschen mehr oder wie ist das?
Genau, genau das ist es.
Also das ist so einfach eine Idee, einfach so ein ausschüttendes Vehikel zu haben, aber es hat nicht das gleiche Risikoprofil wie ein normaler MSCI World oder ein Nasdaq 100.
Das ist ein absoluter Return-Fonds, natürlich.
Also quasi so ein Mini-Hedge-Fonds, der im Prinzip sowohl nach oben als auch unten Geld verdient.
Deshalb wollte ich es nicht auf einen Aktienfonds draufsetzen.
Wenn man eine Aktienmeine hat, dann hast du halt ab und zu mal ein fallendes Aktien.
Das ist ja keine Katastrophe, das kommt halt ab und zu vor.
Aber im Prinzip, wenn man, wenn ich sage, hier eine laufende Ausschüttung...
Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Das muss ja ein stabiler sein als ein reiner Aktienfonds.
Ein Mischfonds.
Ja gut, mit einem Mischfonds komme ich auf nichts Hohes, weil ich so einen hohen Rentenanteil bringe.
Also blieb nur abzubleiben.
Muss man schon ein bisschen mehr einsetzen.
Also in den Hirnschmalz einsetzen, kommt dann im Prinzip zum Absolute Return Fonds, der auch schon bewiesen hat, dass er solche Erträge locker erwirtschaften kann.
Welche Anlageklassen hast du jetzt da drin?
Also nur Optionen?
Also das ist einfach eine reine Optionsstrategie, die dann das erwirtschaftet?
Oder wie muss ich mir das vorstellen?
So 70 Prozent oder mehr als 70 Prozent ist da immer in deutschen Staatsanleihen investiert.
Und das Rest ist so eine reine Optionsstrategie, so ähnlich wie ich es am Anfang mal skizziert habe.
Nur dass wir im Prinzip...
den größten Teil der Sensitivität zum Aktienmarkt weglassen, sondern uns im Prinzip die dann einfach auszahlen lassen, indem wir einfach nochmal Optionen draufschreiben, damit aber eine höhere Prämie bekommen.
Und im Prinzip dann so ein marktneutrales Portfolio, aber mit einer ziemlich hohen laufenden Rendite rausbekommen.
Und ist der jetzt, die deutschen Staatsanleihen haben ja ein bisschen mehr Rendite jetzt, sind bei den Zehnjährigen so knapp bei drei.
Hat das was gebracht, dass wir da von zweieinhalb auf drei gestiegen sind?
Also lohnt das sich irgendwie?
Oder hast du dann sogar ein Durationsrisiko, weil du dann, wenn die Langversicherheit nicht hochgeht, dann sogar im Kurs fällt?
Oder wie?
Ich muss mir das nochmal intellektuell vorstellen, was du da gemacht hast.
Ich laufe in erster Linie nur kurz, maximal Mittellauf online.
Das hat so eine Duration, also eine durchschnittliche Laufzeit von zwei Jahren.
Da ist jetzt nicht viel drin.
Da kann ich immer nur Risiken, Risiken, Risiken aufeinander packen, nur um am Ende ein halbes Prozent.
Irgendwann muss das Risikprofil auch stimmen.
Aber wenn jetzt die EZB nochmal erhöhen würde, für Zweijährige ist ja die EZB durchaus marktbestimmt, bringt das dann mehr?
Das, was erhöht worden ist, wobei ich das natürlich für falsch halte, die Zinserhöhungen, aber das steht auf dem anderen Blatt.
Gut, aber das bringt dir schon was, weil du dann einfach mehr Spielraum hast aus dem Zins, den du dann da kriegst für deine Zweijährige.
Du wirst das schon ja so machen.
Du kriegst einen Zins, du nimmst den Zins und machst dann irgendwelche freakigen Optionsgeschichten draus und versuchst dann da die Ausschüttung rauszukriegen, richtig?
Die Ausschüttung rauskommt.
Ich gucke nicht drauf, wie ausschüttet.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das System das auch so kann, ohne dass ich jeden Tag draufhübe.
Ich meine, das ist ja nur eine Tranche vom Vordergrund.
Da gibt es eine Nicht-Ausschütten.
Da gibt es noch eine ausschüttende Tranche, die aber nicht so viel ausschüttet.
Ich gucke ja nicht drauf, wie viel die Ausschüttung.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er diese Ertragserwartung locker schaffen kann.
Und deshalb habe ich gedacht, okay, 5% müssen mit dem vor allem mal drin sein.
Ich gucke jetzt nicht drauf, ich muss diese Ausschüttung da holen.
Das interessiert mich nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch so geht.
Kai, haben wir noch irgendwas vergessen, was wir noch nicht besprochen haben?
Irgendwas Spannendes?
Vielleicht hast du noch ein anderes spannendes Projekt, was du machst oder irgendwelche anderen interessanten Geschichten?
Oder hast du uns jetzt deine Fondswelt, deine Risikowelt, deine Optionsstrategie ausreichend geschildert?
Ich kann auch was sagen.
Ich habe heute gerade den Auftrag zum Start gegeben.
Gut, das wird zwei, drei Monate dauern, bis wirklich alle Verträge geschlossen sind.
Aber es kommt jetzt mal, ich mache mal was anderes als NASDAQ 100.
Es wird jetzt ein Fonds rauskommen, der im Prinzip dasselbe macht mit vermindertem Risiko.
Also maximal 10% im Jahr soll, der verlieren kann ich betonen, immer soll.
Es können natürlich immer mal eine Ungenauigkeit sein.
Wir haben das auch schon mal einmal gehabt bei einem Fonds, dass ja auch ein Schnaps drunter lag.
Der dann aber 70% an der Indexentwicklung nach oben hat und diesmal machen wir es mal auf China.
Der wird also nicht mehr in Nasdaq, sondern diesmal in Hang Seng China Enterprises, also die Harshares haben, mal was Neues.
Oh, China.
Das ist ja mal ganz eine andere...
Aber das ist ja ein mega Underperformer in den letzten Jahren gewesen.
Und eigentlich hat man mit China ja nie was verdient.
Das ist ja ein Markt, der sehr schwierig ist.
Warum habt ihr jetzt gerade China euch ausgesucht?
Na, erstens, weil...
Wir sind im Tech-Krieg.
Es kann durchaus sein.
Trump hat mich eigentlich wieder auf die Idee gebracht.
Früher hätte ich das für unmöglich gehalten, aber ich halte es mittlerweile zumindest für denkbar, dass China den Tech-Krieg gewinnen wird.
Und natürlich werden wir in China vermutlich auch einen Wechsel in den Indizes in den nächsten Jahren sehen.
Die sind ja im Augenblick noch unheimlich financial-lastig, so wie wir mal in den Ende der 90er-Jahre, wo alles voller Banken und Versicherungen waren.
Die werden jetzt auch, vor allem die H-Shares, wenn man sieht, was in Hongkong da passiert, wie viele Unternehmen da auch doch mittlerweile aus der Privatindustrie doch wieder neu in den Markt gehen, da wird es einen Wechsel geben, wie wir ihn schon erlebt haben, dass im Prinzip so eine New Economy, also Technologiewerte, die alten Werte nach und nach verdrängen werden.
Und es ist natürlich so.
Ich sage ja nicht einem Anleger, du musst das machen.
Ich halte das nicht für uninteressant, aber letztendlich muss der Anleger ja wissen, was er kauft.
Ich bin kein Beratiger, ich mache ein Angebot, der sagt, so und so kann ich das machen.
Jetzt musst du dir überlegen, ob du das haben willst.
Aber ich sage dir nie, ich weiß genau, wo der Markt hingeht und deshalb musst du das kaufen.
Das kann ich nicht, weil ich es nicht weiß.
Aber diese Strategien haben noch einen großen Vorteil.
Ich mache mal ein ganz einfaches Beispiel.
Nehmen wir mal, wir machen den Fonds und im ersten Jahr geht der chinesische Markt um 50 Prozent nach unten.
Dann haben wir minus 10 Prozent verloren.
Und jetzt geht der nächste Markt im nächsten Jahr wieder auf das alte hoch.
Das heißt natürlich, wenn er 50 Prozent verloren hat, muss er 100 Prozent steigen.
Wenn ich von einem Kurs von 90 an mit der Partizipation...
von 70 Prozent 100 Prozent steige, dann bin ich sehr, sehr weit oben, während der Index gerade mal wieder da ist, wo er hergekommen ist.
Das ist der Charme von asymmetrischen Produkten.
Ja, aber es muss auch genau so funktionieren.
Es muss auch so funktionieren.
Es muss auch so gehen.
Es kann ja auch genau andersrum sein.
Das kenne ich ja von meinem dreifach gehebelten Nasdaq.
Der hat immer so Rüttelverluste.
Wenn er drei Prozent fällt und wieder drei Prozent steigt, der Nasdaq, dann habe ich mit meinem dreifach gehebelten leider nicht...
Genau so viel, da bin ich im Minus.
Also insofern muss das Profil dann auch genau zu den Dingen kommen.
Dann bitte ich dich, dann guck dir in den Defensive Kursen, in den Independent West, während dem Corona-Jahr 2020.
Dann guck sie einfach an.
Okay, das werden wir alle tun und gucken sie an.
Vielleicht noch eine Sache, die mir zu China einfallen würde.
Dadurch, dass wir ja noch so viele, du hast es ja selbst vorhin gesagt, so viele Probleme haben, so viele Staatsbetriebe, die unprofitabel sind und irgendwie noch eine Partei, die irgendwie, weiß ich nicht, irgendwelche Kader finanzieren muss, kann es nicht sein, dass möglicherweise China den Tech-Krieg zwar gewinnt, aber diese ganzen Unternehmen...
die ihre Gewinne dann bei der Partei abliefern müssen und du als Aktionär der Doofe bist und einfach nur zuguckst, wie die zwar technologisch gewinnen, aber an der Börse nicht gewinnen?
Siehst du nicht dieses Risiko auch?
Doch, sehe ich.
Aber wie gesagt, wir bieten hier eine Möglichkeit, zumindest risikokontrolliert in den Markt zu gehen.
Und aus meiner Sicht sogar ein bisschen moralisch, weil wir diesen Markt eben nicht direkt in die Aktien investieren werden.
sondern im Prinzip in Wahrheit in deutsche Staatsanleihen investieren und den Rest uns nur derivativ holen, um auch nicht alle eben...
Nicht unbedingt Geld ins System zu pumpen, aber das ist halt ein Angebot, an den, der in China investieren will und das Risiko kontrolliert machen.
In Wahrheit ein Deutschland-Investment.
In Wahrheit stützt du den Kollegen, den Finanzminister Lars Klingbeil.
Das ist das Lars-Klingbeil-Investment mit China-Komponente.
Interessante Kombination.
Finde ich auch.
Ich finde das super, dass du deutsche Staatsanleihen kaufst, damit den Zins für Deutschland niedriger hältst, aber mit chinesischer Rendite.
Das ist eigentlich das perfekte Investment für politisch korrekt und patriotisch sogar noch.
Danke.
Ja, siehst du, haben wir doch wieder.
Und wann wird das Produkt, wann gibt es das für alle China-Freunde?
Können wir rauskommen.
Im September.
Und ist das hier bei uns exklusiv jetzt erklärt worden, erzählt worden?
Da ich heute erst das okay gegeben habe, kann es auch gar nicht wissen.
Sehr gut.
Und die Übergabe an deinen Sohn irgendwann, müssen wir da irgendwas fürchten?
Weil das klingt jetzt schon so, dass es ein bisschen auf dich zugeschnitten ist.
Oder ist der nicht nur mit seinen Bienen beschäftigt, sondern kennt er auch das System schon?
Oder haben wir bei euch noch, wenn wir jetzt da investieren, irgendwann ein Risiko, dass bei der Übergabe an den Sohn vielleicht irgendwas schief läuft?
Sagen wir es mal so.
Ich habe meine Frau ja kennengelernt als Portfolio Managerin bei Lupus Alpha, da haben wir uns kennengelernt.
Mein Sohn hat immer gesagt, wenn ich mit anderen Kindern spreche, die erzählen immer davon, was für einen Fußballverein ihr Vater hat und bevorzugt.
Ich kenne bei unseren Gesprächen immer nur Independent Invest und Nasdaq.
Okay, also ihr habt...
Er ist geprägt.
Ihr sprecht am Tisch.
Wie hast du es geschafft, dass dein Sohn auch so finanzfreudig war?
Viele Eltern versuchen ja, ihren Kindern auch sowas mitzugeben und scheitern dabei.
Wie hast du das hingekriegt, dass dein Sohn genau in deine Fußstapfen passt?
Vermutlich, weil er sich von jungen Jahren an am Küchentisch immer das anhören musste und es dann dazu gezwungen war, wenn er irgendwas verstehen wollte, sich mit zu beschäftigen.
Ach so.
Normalerweise, oft emanzipiert man sich ja, indem man quasi auf ein anderes Pferd setzt.
Aber gut, das scheint bei euch nicht für mich anders zu sein.
Er wollte einfach mitreden können.
Genau.
Gibt es noch ein Buch, wo wir, wenn wir jetzt dieses ganze Wissen, was du hast, gibt es noch so ein Einsteigerbuch, so wirklich für Doofe, weiß ich nicht, Optionsstrategien, so versteht ihr, wie es geht oder irgend so was?
Was für jemanden, der jetzt vielleicht jetzt hier zugehört hat und gesagt hat, oh, finde ich ganz spannend, hab noch nicht alles.
was du jemandem mitgeben kannst?
Ehrlich gesagt, ich kenne kein einzig wirklich Gutes.
Das habe ich mir schon gedacht, ehrlich gesagt, dass das jetzt kommt.
Wäre das nicht so ein Vermächtnis von Kai, dass du noch der Menschheit noch ein schönes Buch mitgibst?
Wenn der Sohnemann ein bisschen weiter ist und ich hier nicht mehr so viel zu tun habe, denke ich darüber nach.
Okay, gut.
Kann man euren Honig noch irgendwo kaufen?
Man muss ihn selber fragen.
Achso, das weißt du gar nicht.
Ihr rennt doch immer weg.
Achso, ja.
Könnte ja sein.
Also wenn ihr guten Rapshonig habt, ich würde da Riesenfan.
Habt ihr Rapshonig?
Weiß er doch nicht.
Doch, das weiß er doch.
Weißt du, welche Sorten ihr habt?
Keine Ahnung.
So Linden hatten wir neulich und so.
Ich habe keine Ahnung.
Aber Rapshäuser sind ja in Bad Homburg jede Menge.
Dann könnte es vielleicht so sein.
Aber es ist nicht so, dass es bei euch in der Garage steht und du immer sagst, jetzt verkauf mal den Kram.
Das ist nicht so bei euch.
In der Garage, die stehen hier im Büro rum.
Wir haben meinem Sohn seine ganze Jahresproduktion abgekauft, um die in so kleine Gläschen zu verpacken und Werbegeschenke auszugeben.
Kann ich gerne ein paar zuschicken.
Das wäre compliance-mäßig okay, oder?
Das wäre compliance-mäßig okay.
Wenn du da eine kleine Portion Rapshohne für den Sommerfeld hast, dann würde er sich sehr freuen.
Wir gucken, was wir haben.
Ich werde es an ihn weiterleiten.
Also Lindenblüten haben wir auf jeden Fall.
Tannen haben wir auch.
Also nehme ich auf jeden Fall lieber Linde.
Tanne ist mir ehrlich gesagt zu speziell.
Raps wäre Priorität, Linde ginge auch.
Das ist sehr gut.
Super, dann haben wir jetzt wirklich die Welt komplett umrunde.
Dann sagen wir vielen Dank, dass du uns hier in deine Welt mitgenommen hast und vor allem wir jetzt auch mal Chancen und Risiken kennengelernt haben und auch vielleicht die Leute, die vielleicht erst seit kurzem an der Börse sind, auch mal erklärt bekommen haben, dass mal so ein Bärenmarkt länger als drei Monate dauern kann, dass es nichts Ungewöhnliches ist.
Und dass man auch dafür zumindest mental schon mal bereit sein muss, auch wenn es vielleicht nicht sofort nächstes Jahr passiert, sondern erst in fünf Jahren oder wann auch immer.
Vielen Dank.
Ja, vielen Dank.
Das war wieder ein ganz anderer Gast.
Ich denke immer, wir machen das seit fünfeinhalb Jahren und man hat immer noch wieder Gesprächspartner, die man so auch vom Typus und von der Idee und von der Herangehensweise irgendwie überhaupt noch gar nicht hatte.
Das finde ich immer wieder beeindruckend.
Und der eigentlich seine Produkte.
der einfach von der Marktgeschichte oder von diesen Ideen herkommt, aber überhaupt sind die Produkte dann eher so gar nicht zurückhalten.
Unprätentiös.
Wir mussten ja quasi zwingen zu sagen, wie die Fonds heißen.
Ja, okay, wenn ihr es unbedingt wissen wollt, als würde er eigentlich am liebsten nur alleine damit rum investieren, was er ja nicht tut.
Also die sind ja jetzt keine totalen Zwerge, diese Fonds, aber also in Sachen Vertrieb und so weiter, das ist alles.
Ich finde das sehr, sehr authentisch und sehr ehrlich, ehrlich gesagt.
Es gibt mir, wenn ich sowas höre, eigentlich ein ganz gutes Gefühl oder ein sehr gutes Gefühl.
Und es gibt die neue Trinity-Formel, das ist die Kai-Formel.
Fünf Prozent sind drin pro Jahr.
Das war immer die Frage, wie viel Prozent kann ich aus einem Vehikel entnehmen, ohne dass Substanzverzehr ist.
Das waren bisher vier.
Die berühmte Trinity-Formel, das konnte man ja mit dem MSCI World sogar angucken.
Aber MSCI World ist natürlich viel zu schwierig für viele, die dann da ihre Altersvorsorge machen.
Und außerdem ist ja, wenn du 4% entnimmst und es schwankt immer nach oben und unten, dann hast du ja ein Jahr wahnsinnig viel, dann hast du mal ein Jahr wahnsinnig wenig.
Und wenn eine weitere Erkenntnis von Kai zum Tragen kommen sollte, dass wir auch mal zwei schlechte Jahre an der Börse wieder haben können.
Oder drei schlechte Jahre, ich müsste gar nicht aussprechen.
Dann wäre das natürlich...
Du hast ihn doch auf die ganzen Doom-Szenarien erstmal gebracht.
Naja, jemand, der so lange an den Märkten ist und der schon vieles gesehen hat und der sich offensichtlich, wenn er solche Sachen baut, ja auch mit Geschichte auskennen muss, weil er muss ja sehen, was ist schon mal alles passiert.
Sonst baust du dir irgendwas auf und auf einmal stellst du fest, so wie er es ja selbst auch gemacht hat am Anfang, oh, es kann dann doch mal anders kommen und dann ist meine Konstruktion bricht dann zusammen oder funktioniert nicht so, wie ich es wollte.
dann ist es schon spannend, auch mal dessen Ideen zu hören, was passieren kann.
Und überhaupt hat er ja so ein völlig offenes Mindset.
Es ist in alle Richtungen offen.
Also es ist alles erstmal, ich weiß auch nicht, was passiert.
Und es kann in alle Richtungen weitergehen.
Das ist sehr ehrlich.
Das finde ich gut.
Wir können auch noch zehn gute Jahre haben, sagt er.
Aber hat gleichzeitig auch jede Menge sozusagen Black Swan-Szenarien oder was auch immer parat.
Also von daher, das ist wirklich sehr, sehr interessant.
Also ich finde, man muss wirklich die ersten 20, 25 Minuten durchhalten.
Aber man braucht das auch, um zu verstehen, was macht dieser Typ eigentlich und was macht den so besonders.
Und dann wurde es aber tatsächlich auch, kam tatsächlich auch nicht, ja da hatten wir ja Edutainment.
Weißt du an wen er mich erinnert hat?
So ein bisschen an NNT, Nassim Taleb.
Das ist ja auch ein Optionshändler, der ja auch dieses Fooled by Randomness und der auch solche Strategien macht.
Und anscheinend, wenn du so Options...
Händler bist und das clever machst und so weiter, hast du ein bestimmtes Mindset, hast bestimmte Risikovorstellungen und solche Sachen.
Und das war so ein bisschen der Deutsche Nassim.
Und wir haben ihn gefunden.
Und wir haben noch exklusive Informationen hier von ihm bekommen.
Stimmt, die China-Nummer.
Das fand ich schon sehr kühn, dass du sagst, aber wer schon 2019 Nasdaq 100 als Vehikel genutzt hat für seine...
der muss schon ein gutes Gespür haben.
Und vielleicht hat er auch das Gespür, dass nach Jahren der andere Performance von China jetzt vielleicht im Technologiekampf auch für Aktionäre, weil China war ja immer so, das Land ist gewachsen und du denkst immer so, ey, wenn ein Land fünf bis zehn Prozent wächst, dann musst du doch als Aktionär auch was kriegen.
Aber möglicherweise ist dieser Wohlstand, der da entstanden ist, eher an die Partei, an die Menschen.
als an die Aktionäre geflossen.
Trotzdem sagt er, ich weiß es nicht, ob es funktioniert.
Es ist nur eine weitere Option, die ich anbiete.
Und das fand ich auch wieder gut.
Was ich nicht gut finde, muss ich wirklich sagen, dass er sich so wenig für das Hobby seines Sohnes interessiert.
Ich meine, du hast ja lange gedacht, es wäre sein Hobby.
Da hat er ja gleich schon mit aufgeholt.
Ich dachte, es wären die Bienen, wären seine.
Aber sein Sohn musste jetzt nicht wirklich als Kind schon immer das alles anhören mit den ganzen Optionen, mit den Märkten und, und, und.
Und hat das dann verinnerlicht, hat das aufgegriffen und jetzt für den Honig interessiert er sich gar nicht.
Ich kenne die Frau ja auch, weil die saß mit am Tisch bei uns und die war auch ganz mit Portfolio-Managerin mit dabei.
Ja, sie haben sich ja kennengelernt auf dem Fall.
musst du als Sohn dann wahrscheinlich diese Gespräche über dich ergehen lassen.
Und das ist doch gut, wenn er dann auch da Interesse bekundet hat und dann jetzt da mitreden will.
Und nebenbei einfach noch ein bisschen in Honig macht.
Vielleicht ist das ja die Absicherung.
Honig ist wirklich sehr, sehr teuer geworden.
Ich würde behaupten, das kannst du ja mal recherchieren, lieber Holger, ich glaube die Honigflation.
deutlich über der regulären Marke.
Ich würde mal die Statistik bei die Status mal gehen, da gibt es bestimmt die Kategorie Honig.
Wenn man diese Feingliederung, die 20-stellige Feingliederung sich anguckt, gibt es bestimmt auch Honig.
Ich gucke mir das mal an.
Da mache ich ja den Chip jetzt.
Wenn es im Supermarkt mal Rapshonig im Angebot gibt, dann werden sofort 10 Glieder gekauft.
Wirklich?
Ja, es lohnt sich.
Weißt du, was es diese Woche in der Bild gab für eine Geschichte?
Nee.
Da gab es die Idee, es könnte eine Lebensmittelinflation geben.
Welche Produkte solltest du dich bevorraten?
Bevorraten ist ja so ein schöner Begriff.
Und dann waren auch welche Produkte da so, eignen sich nicht zur Bevorratung.
Milch eignet sich nicht so.
Joghurt vielleicht.
Ja, Joghurt auch nicht so.
Fleisch vielleicht?
Ja, Fleisch und Fisch waren auch dabei, die sich nicht so eigneten.
Und was sich eignete war, also Honig ist ja sowieso das Produkt, das hält ja ewig.
Da weiß ich gar nicht, wofür es überhaupt ein Enddatum oder Endverbrauerdatum gibt.
Aber du hast recht, da kannst du dich gut bevor...
Aber welche Produkte sind denn die, die jetzt so teuer werden?
Das haben sie nicht prophezeit?
Das haben sie nicht prophezeit.
Sie haben nur gesagt, es gibt die Gefahr, dass da was passiert und du solltest jetzt schon mal darüber nachdenken, aber gleich gesagt so, Hamsterkauf bitte nicht.
Aber bevorrat.
Weil Toilettenpapier könnte man ja auch gut behalten.
Das ist ja auch haltbar.
Stimmt.
Das ist aber kein Lebensmittel, gebe ich zu.
Aber das fiel mir jetzt beim Hamsterkauf ein.
Da geht gleich wieder das Kopfkino an.
Das stimmt.
Wir erinnern uns.
Ja, ja, da war doch was.
Da war doch was, als wir vor leeren Regalen gestanden haben.
Das war nicht in der DDR so, das war dann auch nochmal in Corona.
Aber ihr denkt jetzt hier nicht an Toilettenpapier, sondern ihr denkt schon an die...
kommende Woche alles auf Aktien und damit denkt ihr an Lea und Daniel, wenn mich nicht alles täuscht.
Ich glaube, wir haben jetzt Schipholz Pause.
Ich glaube, der Schipholz ist eine richtig lange Serie.
Die darf er dann mit mir begehen.
Aber jetzt sind erstmal Lea und Daniel dran.
Und das wollt, dürft und werdet ihr bestimmt nicht verpassen.
Und deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns eure Freunde.
Und Eckart und Lea gibt es dann am Montag ab 5 Uhr bei Welt und überall.
wo es Podcasts gibt.
