# Market Realignment: Auto Margins, Tech M&A, and EU AI Sovereignty

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-17

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über BMWs Gewinnschock, die Angst der Börsenbosse und Snaps möglichen 2200 Dollar Brillenflop.
Im Thema des Tages geht es um die Eskalation der Übernahmeschlacht und Deutschlands zweitgrößte Bank.
Und der EEE-Idee präsentieren wir Europas KI-Unabhängigkeitskorb.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Philipp Wetter.
und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Mittwoch, der 17.
Juni und wir wünschen euch einen revolutionären Start in den Tag.
Früher wäre heute ja Feiertag gewesen, ist leider schon länger vorbei.
Gestern war jedenfalls erstmal Durchschnaufen an den Börsen angesagt.
Nach den heftigen Kursgewinnen der vergangenen Tage verlor der S&P 500 0,6 Prozent, der Nasdaq sogar 1,9 Prozent.
Das war jetzt kein echter Risk-Off-Tag, eher so ein kontrollierter Tech-Rücksetzer nach heiß gelaufener Rallye.
Vor der heutigen Fettsitzung, da wollte sich niemand zusätzlich exklusen.
Außerdem zog SpaceX weiteres Geld der Kleinanleger und zusätzlicher Optionsflow an, das aus Halbleitern und in anderen Tech-Titeln abgezogen wurde.
SpaceX, die gewann 4,8 Prozent nochmal und vorübergehend lag die Aktie sogar 17,2 Prozent plus und hatte mit einem Börsenwert von knapp drei Billionen Dollar Amazon und Microsoft kurzzeitig sogar im Ranking überholt.
Am Ende war es dann wieder hinter Amazon, aber trotzdem, es ist wirklich eine krasse Entwicklung, die wir da erleben.
Und dann gab es noch den Optionshandel, der jetzt gestern startete und da wurden am ersten Handelstag 1,72 Millionen Kontrakte gehandelt.
Davon natürlich, klar, 57 Prozent Calls, also die Wetten auf steigende Calls.
Und dann gab SpaceX noch bekannt, den KI-gestützten Programmieragenten Cursor für 60 Milliarden Dollar nun endgültig zu übernehmen und gezahlt.
No, da war den eigenen Aktien, was bei der Bewertung von 2,6 Billionen einer lächerlichen Verwässerung von 0,2 Prozent entspricht.
Und das zeigt, wie wichtig es ist, dass man groß ist und eine Übernahmewährung hat.
Da kann man nämlich alles andere ganz günstig kaufen.
Größer als Amazon und Microsoft, muss jeder selber wissen.
Der DAX ging ganz leicht im Plus aus dem Handel bei 24.910 Punkten.
Nachbörslich scheppert das jedoch kräftig und der SpätDAX lag nur noch bei 24.756 Zählern.
Ein Grund war eine heftige Gewinnwarnung bei BMW.
Der Autokonzern senkte seine Prognose für 2026 deutlich, weil gleich mehrere Belastungen zusammenkommen.
Vor allem die China-Schwäche, höhere Energie- und Unternehmenskontakt.
wegen des Nahostkonflikts sowie interne Restrukturierungsmaßnahmen.
BMW rechnet nicht mehr nur mit einem moderaten, sondern mit einem deutlichen Rückgang des Vorsteuergewinns.
Besonders hart trifft es das Autosegment, die operative Marge.
Die soll hier nur noch 1 bis 3 Prozent erreichen.
Zuvor hatte BMW noch 4 bis 6 Prozent angepeilt.
Das ist echt ein drastischer Schritt, weil BMW als Premium-Hersteller eigentlich eine Zielmarge von 8 bis 10 Prozent anpeilen sollte.
Und das auch schon mal hatte.
2021 lag nämlich diese Marge noch bei 10,3 Prozent.
2023 nur noch bei 9,8.
2024 bei 6,3.
Und im vergangenen Jahr waren es immerhin noch 5,3 Prozent.
Und die neue Prognose von 1 bis 3, die bedeutet, dass BMW im Kerngeschäft in eine wirklich sehr schwache Profitabilitätszone gerutscht ist.
Und andere Autobauer wurden auch mit nach unten gezogen.
Mercedes und Porsche verloren 3,3 Prozent.
VW 2,3 Prozent.
Es gab aber auch Gewinne im DAX.
GER mit einem Plus von 5,1 Prozent, nachdem die Aktie von der Deutschen Bank auf Kaufen hochgestuft worden ist.
Für die Analysten spiegelt die aktuelle Aktienbewertung die fundamentale gute Lage des Unternehmens nicht entsprechend wider.
Bei den Nebenwerten ragten SFC Energy mit einem Plus von 7,8 Prozent hervor.
Treiber war hier, dass der Hersteller von Brennstoffzellen die Energieversorgung von Militärfahrzeugen ausrüstet.
In den USA machten Moderna einen Satz um 6,3 Prozent.
Rückenwind lieferten positive Einschätzungen von Analysten zu einem neuartigen Grippeimpfstoff auf Basis der mRNA-Technologie.
Yum Brands gewann knapp zwei Prozent.
Der Betreiber von Schnellrestaurants hatte seine Tochter Pizza hat für 2,7 Milliarden Dollar.
an die Private Equity Gesellschaft Long Range Capital verkauft.
Experten sehen darin, einen klugen Schachzug, sich aus dem Pizzageschäft zurückzuziehen und sich auf die ertragsstärkeren Marken wie KFC und Taco Bell zu konzentrieren.
Und dicke Minus notierten Börsenbetreiber, weil nämlich CFTC-Chef, das ist ja der Chef der Überwachung, Michael Selig, der hat die Zulassung von regulierten Crypto Perpetual Futures verteidigt im Fernsehsinn der CNBC.
Diese Futures haben kein Verfallsdatum und sind im Kryptomarkt, etwa bei Hyperliquid, sehr populär.
Und die Sorge ist, dass solche Produkte künftig eine Konkurrenz zu den lukrativen Optionsprodukten werden könnten, vor allem zu den...
Von Retail-Tradern zur beliebten Zero-Days-to-Expiration-Options, also Kontrakten, die noch am selben Tag verfallen, an denen sie gehandelt werden.
Und an denen verdient vor allem die Cibo sehr stark und entsprechend stark verlor auch die Aktie von Cibo 9,4 Prozent.
Miami International Holdings 9 Prozent, CME 1,3 und Nasdaq 2 Prozent.
Und Hyperliquid Strategies, das ist eine Krypto-Community, die diesen Token kauft, die gewann 7,5 Prozent.
Dann ist eine weitere Brille gefloppt.
Snap verloren 9,6 Prozent.
Der Social-Media-Konzern baut mit neun Augmented-Reality-Brillen für rund 2.200 Dollar sein Hardware-Geschäft weiter aus.
Die Erfolgschancen dürften jedoch begrenzt sein.
Metas Ray-Ban-Brillen haben wegen des niedrigeren Preises und eines eigenen großen KI-Sprachmodells bessere Voraussetzungen für Funktionen wie Bildgenerierung, Sprachsteuerung und auch KI-Assistenten.
Snap dürfte es schwer haben.
ein starkes App-Ökosystem und wirklich agentische Funktionen aufzubauen.
Zusätzlich konkurriert Snap mit Angeboten von Meta, Google, Warby Parker und Apple Vision Pro.
Insgesamt dürfte der Markt für AR-Brillen kleiner bleiben als der für PCs, Smartphones, AirPods oder andere Wearables sowie Smart-Ringe.
Und dabei haben sie gesagt, dass das das neue Handy werden soll, diese Brille.
Aber Evan Spiegel konnte nichts gegen diese schlechte Stimmung machen.
Und ich mache schnell was für gute Stimmung, nämlich ich mache die Termine.
Da gibt es nämlich heute den Fett-Zinsentscheid.
Der neue Fett-Chef Kevin Walsh, der könnte eine neue Strategie vorstellen.
Also Zinsänderungen werden nicht erwartet, aber eben diese neue Strategie.
Und da könnte es Aussagen zur Bilanzsumme der Fett geben oder zu dieser Forward Guidance, also dieser Idee, dass man vorher immer schon mal seine Zinsideen preisgibt.
Und dann gibt es noch in Deutschland von Auto 1 den Kapital.
Das Thema des Tages.
Holger, fast ein bisschen unbemerkt, quasi während alle die Augen gen Weltall gerichtet hatten, ist hier zu Hause in den vergangenen Tagen eine ziemlich wichtige Übernahmeschlacht für den Standort Deutschland eskaliert.
Das müssen wir uns heute im Thema des Tages dann doch mal genauer anschauen.
Und es geht um die Commerzbank, immerhin Deutschlands zweitgrößte Privatbank, die vor allem für die Finanzierung des deutschen Mittelstands eine extrem wichtige Rolle spielt.
Und die muss sich gegen einen feindlichen Übernahmeversuch durch die italienische Unikrediter werden.
Und gestern war eine der entscheidenden Tage.
Bis dahin konnten die Aktionäre entscheiden, ob sie das Übernahmeangebot annehmen und ihre Anteile an die Italiener verkaufen oder nicht.
Aber der Reihe nach, für alle, die das Drama, das sich schon seit Monaten hinzieht, jetzt nicht im Detail verfolgt haben, die Uni Credit hat ihre Beteiligung an der Commerzbank immer weiter aufgestockt und war schon vor dem jetzt ausgelaufenen Angebot die größte Aktionärin.
Zuletzt gehörten den Italienern schon 26,8 Prozent der Commerzbank.
Besonders ist diese Übernahmeschlacht aber vor allem wegen des zweitgrößten Anteilseigners.
Das ist nämlich, ja, das sind wir eigentlich alle, so kann man es sagen.
Der deutsche Staat ist nämlich seit der Rettung der Commerzbank beteiligt und hält immer noch rund 13 Prozent, also ungefähr halb so viel wie die Uni-Credit.
Und der Bund, der lehnt eine Übernahme durch den italienischen Konkurrenten ab, hat also nicht mitgemacht bei diesem Übernahmeangebot oder der Andienung.
Ja, verwiesen wird da immer auf das abschreckende Beispiel der Hypovereinsbank, die auch von der Unicredit geschluckt worden und dann nur noch ein Schatten ihrer selbst ist.
Das will die Bundesregierung bei der Commerzbank verhindern, obwohl das dem Gedanken eines gemeinsamen europäischen Finanzmarkts ja eigentlich widerspricht.
Da dürfte man ja nichts dagegen haben, wenn sich die deutschen Mittelständler ihre Kredite künftig halt bei den Italienern holen müssten.
Das ist zumindest die Theorie.
In der Praxis ist es dann eben doch nochmal eine ganz andere Frage.
Jedenfalls gehen beide Parteien, sowohl die Unicredit als auch die Commerzbank, nicht gerade zimperlich miteinander um.
Die letzte Breitseite, die kam in dieser Woche von Italienern.
Die haben nämlich einfach per Mitteilung verkündet, dass sie ihren Willen womöglich auch mit Rabiatmitteln durchsetzen würden, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen.
Die Unicredit hat angekündigt, dass man mit einfacher Mehrheit auf der Hauptversammlung erst den Aufsichtsrat und über dieses Kontrollgremium dann eben auch den Vorstand auswechseln könnte, wenn sich die Manager weiter querstellen und gegen die Übernahme kämpfen sollten.
Fragt sich nur, wie die Italiener das machen wollen.
Schließlich haben sie noch gar keine Mehrheit bei der Commerzbank.
Aber das könnte sich womöglich durch das gerade abgelaufene Übernahmeangebot ändern.
Dem Vernehmen nach sollte die Unicredit gut 11 Prozent Aktien angedient bekommen haben.
Und damit käme sie dann auf...
Rund 38 Prozent klingt erstmal nicht so, als könne man damit viel entscheiden.
Ja, aber das kann täuschen, denn die Unicredit, die bräuchte nur die Mehrheit der...
anwesenden Anteilseigner auf der Hauptversammlung.
Und da könnte nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre schon ein Anteil von rund 40 Prozent reichen, um dann da eben tatsächlich die Mehrheit zu stellen.
Und die hat die Unicredit ja nun fast zusammen.
Sollte sie damit tatsächlich eine einfache Mehrheit stellen bei der nächsten HV, könnte sie zumindest die Arbeitgeberseite des Aufsichtsrats mit ihr genehmen Kontrolleuren besetzen.
Und der Aufsichtsrat, der kann ja dann auch wiederum den Vorstand austauschen.
Gibt aber ein Problem.
Dem Bund als zweitgrößten Aktionär stehen laut Commerzbank eigentlich zwei Vertreter im Aufsichtsrat zu.
Über diese informelle Absprache müsste sich die Unicredit hinwegsetzen.
Denn sonst würden die beiden Vertreter des Bundes zusammen mit den Arbeitnehmervertretern einen Austausch des Managements wohl verhindern.
Ihr merkt schon, da geht es richtig zur Sache.
Das könnte also ziemlich spannend werden im nächsten Jahr bei der Hauptversammlung.
Bislang sieht es jedenfalls nicht so aus, als würde eine der beiden Seiten zurückziehen.
Und jetzt sind solche Übernahmeschlachten für Aktionäre oft gar nicht so schlecht.
Schließlich müsste der Angreifer ja eigentlich einen ordentlichen Aufschlag anbieten, um an die Aktien zu kommen.
Wir hinden uns nach an Mannesmann und Vodafone.
Das war so ein Ding und da haben die Leute von Mannesmann damals richtig viel bekommen.
Aber in diesem Fall ist das nicht so bei der Commerzbank.
Da ist nämlich das Angebot der Italiener ziemlich mies.
Die Unicredit will nämlich 0,485 eigene Aktien für eine Commerzbank-Aktie zahlen.
Und wenn man das durchrechnet, dann lag der Wert des Angebots konstant unter dem aktuellen Kurs der Commerzbank-Aktie.
Also nicht wirklich ein guter Deal.
Erst gestern, am letzten Tag des Angebots, sorgte die Entwicklung der Kurse dafür, dass der Wert des Angebots erstmals über dem Kurs der Commerzbank lag, weil die Unicredit mit knapp 4% im Plus dann bei 77,60 Euro lag.
Eine echte Prämie ist das aber eigentlich immer noch nicht.
Zumindest erschien das Angebot auf dem Endspurt dann eben nicht mehr ganz so unattraktiv wie in den Tagen zuvor.
Wobei es ja...
eben nicht nur um den Preis geht, der geboten wird.
Längst kochen die Emotionen hoch.
Der Staat ist beteiligt und will sich seine Bank quasi nicht von den Italien wegschnappen lassen.
Die nächste Hauptversammlung, wo es zum Schwur kommen könnte, ist noch fast ein Jahr weg.
Da kann und wird wohl noch viel passieren.
Wir behalten es natürlich für euch im Auge.
Hallo, ja, ich bin der André.
Also ich habe mir dieses Elektroauto gekauft.
Und damit will ich ja auch mal wohin fahren.
Dann ist der Akku aber nicht immer ganz voll.
Und dann bleibe ich halt lieber zu Hause.
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EWE Go.
Und gut.
Die AAA-Idee des Tages.
Die Idee des Tages, die beginnt, ja, ich würde mal sagen, mit einem Schock.
Die USA, die können den Zugang zu modernsten KI-Modellen für Ausländer einfach so beschränken.
Und nach der Anthropic-Sperre vom Wochenende merkt Europa, wir sind bei KI nicht souverän, wir sind wirklich abhängig.
Ja, irgendwie gewusst haben wir das ja schon länger, aber jetzt wird es eben nochmal überdeutlich und ja, das ist ziemlich gefährlich.
IFO-Chef Clemens Fuest, der nennt das eine, Zitat, existenzielle Bedrohung für Europa.
Sein Punkt, Europa nutzt KI, besitzt aber kaum Infrastruktur.
Rund 75 Prozent der weltweiten Hochleistungsrechenkapazität für moderne KI liegen in den USA.
China kommt dann nochmal auf 15 Prozent.
Da bleibt nicht mehr viel übrig.
Die EU, die kommt auf weniger als 5 Prozent.
Und daraus entsteht unsere Investmentfrage.
Wer gewinnt eigentlich, wenn Europa wirklich unabhängiger werden will?
Fust fordert ein Notprogramm, mehr Rechenzentren, Chipfabriken und Energieinfrastruktur, schnellere Genehmigungen, notfalls Sonderwirtschaftszonen.
Energie wird strategisch, denn KI-Rechenzentren brauchen ja gewaltige Mengen verlässlichen Stroms.
Ja, das ist quasi eine KI-Zeitenwende, die er da nochmal ausruft.
Und genau dazu passt eine Studie der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs mit dem vielsagenden Titel The Postmodern Cycle.
Goldman beschreibt einen neuen Investitions-Superzyklus, KI, Datenzentren, Strom, Chips, Verteidigung, Infrastruktur.
Die digitale Welt braucht plötzlich Beton, Kabel, Transformatoren und Kraftwerke.
Und Goldman hat dazu auch den passenden Korb für Europa hergestellt, nämlich den EU-EI-CAPEX-Korb.
Und darin enthalten 64 Mitglieder.
Und das ist sowas wie Europas börsennotierte KI-Infrastruktur.
Und wenn man sich einfach mal diesen Korb anschaut, dann kann sich die Performance in den vergangenen fünf Jahren durchaus sehen lassen.
Da hat nämlich dieser Index inklusive Dividenden 124 Prozent gemacht, also mehr im Wert als verdoppelt.
Das macht annualisiert 17,5 Prozent.
Und der Stocks Europe 600, das ist so eine Art Vergleichsindex für Europa, der kommt im selben Zeitraum nur auf 64 Prozent.
Das sind 10,3 Prozent annualisiert.
Die größten Positionen, die zeigen, worum es geht.
Infineon hat ein Gewicht von 7,1 Prozent darin, ASML 6,8 Prozent, Siemens 6, Rolls-Royce, Enel und Schneider Electric so um die 5,4 jeweils.
ABB ist mit 5 Prozent gewichtet, Iberdrola mit 4,9, Siemens Energy mit 4,7, ASM International mit 3,7 Prozent, Prismian mit 3,6 und BI-Semikontakter mit 3,2 Prozent.
Und wenn ihr so diese Unternehmen hört, dann seht ihr, dass es kein reiner Tech-Index ist.
Das ist eben die physische KI-Wertschöpfungskette Europas aus Halbleiter, Maschinen, Stromnetze, Kabel, Energie, Automatisierung.
ASML ist Europas strategisches Kronjuwel.
Und selbst Fuß sagt, ASML sei bislang das einzige wirklich strategische Asset Europas in diesem Bereich, weil auch die USA darauf angewiesen seien.
Und daneben stehen dann eben Infineon, ASM International, BI-Semi, dann noch kleinere Werte wie Axtron, Soitex, Süß, Microtex, Siltronic.
Das ist eben Europas Chip-Capex-Kette.
Die zweite Schicht ist Elektrifizierung.
Schneider Electric, ABB, Siemens Energy, LeGrand.
Prismian, Nexon, NKT.
Ohne Kabel, Schaltanlagen, Transformatoren und Energiemanagement gibt es eben auch keine KI-Rechenzentren.
Und dann kommen noch die Strom- und Netzbetreiber.
Enel, Iberdrola, Angi, National Grid, RWE, E.ON, SSE, Terna, Elia.
Die alte Versorgerwelt wird plötzlich Teil der KI-Story.
Und daran sieht man, dass die Gewinne eines europäischen KI-Aufbruchs nicht nur so Modellbauer oder Software- oder Techfirmen sind.
Es sind auch Unternehmen, die Stromkühlung, Kabel, Halbleitetechnik, Automatisierung und Infrastruktur liefern.
Und der Goldman Sachs EU-AI-CapEx, der könnte auch vielleicht so Europas KI-Unabhängigkeitskorb genannt werden.
Wenn Europa den Schuss gehört hat, der Katalysator wäre ein echtes europäisches KI-Notprogramm.
Also schnellere Genehmigungen, mehr Rechenzentren, staatliche Garantien, Energieausbau, Chipförderung und europäische Grundlagenmodelle.
Jetzt gibt es natürlich ein Risiko.
Europa redet, aber baut nicht.
Und dann bleibt Energie teuer.
Genehmigungen dauern ewig, Regulierung bremst.
Und am Ende bleiben wir Kunden amerikanischer Modelle.
Aber es gibt natürlich auch die Chance.
Europa wacht auf.
Und dann wird digitale Souveränität zum CapEx-Boom und die Aktien, die bekommen einen neuen Schub.
Und wer europäische KI wählt, der muss definitiv europäische Infrastruktur kaufen und kann das dann als Anleger auch investieren.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns wie immer über euer Feedback.
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Dort haben wir gestern auch die Abstimmung gestartet, ob ihr den Space Overkill habt und wir weniger Weltraumthemen bei Alles auf Aktien bringen sollten.
Zum Glück wart ihr euch auf allen Plattformen halbwegs einig.
Den totalen Overkill habt ihr noch nicht.
Ein bisschen weniger Weltraum fänden viele von euch nicht schlecht.
Aber alle wichtigen News, die wollt ihr auch weiterhin von uns bekommen.
Klingt doch gut.
Ja, und Aaron hat es auf den Punkt gebracht bei Spotify.
Solange es interessante Neuigkeiten im Space-Sektor gibt, solltet ihr uns die nicht vorenthalten.
Ja, das haben wir auch heute wieder getan.
Der SpaceX IPO war nun mal etwas ganz Besonderes, wird kontrovers diskutiert und hat interessante Nebeneffekte.
Man sieht das jeden Tag, wenn noch weiter umgeschichtet wird.
Und wem das zu viel ist, der oder die kann beruhigt sein.
Bald kommen die IPOs von OpenAI und Antropic.
Dann wird mal wieder über KI gesprochen.
Wir werden es überleben.
Und wenn ihr auch die wichtigsten Weltraum-News und alles andere, was die Börse so beschäftigt, nicht verbessern wollt, dann kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und dann hören wir uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
Kurze Zwischenfrage, Kosenamen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Puzzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzipur zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Hm, probiere ich mal.
