# SpaceX Valuation, Oil Markets, and AI Content Strategy

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-06-16

## Transcript

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Wir sind dir nah, auch wenn du fern bist.
Herzlich willkommen zu Defner und Czepitz, Wirtschaftspodcast von WELD.
Mein Name ist Defner Dietmar Döffner.
Mein Name ist Czepitz, Holger Czepitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 506, ich könnte schon wieder singen.
Er schwebt weiter, will ich losgerüst.
Das gilt jetzt nicht für mich.
Du bist ja nicht mehr dabei.
Ich habe eine Aktie noch dabei.
Es geht um SpaceX.
Die Aktie hat ja nicht nur einen fulminanten Start hingelegt, darüber haben wir ja schon am Samstag im Podcast gesprochen, sondern auch noch einen fulminanten ersten Handelstag und sogar noch.
Es bahnt sich sogar nach einem Fummelneider zweiter Handelstag.
Dritter.
Dritter, meine ich ja.
Im Frankfurter Handel hat es ja auch schon 10% zugelegt.
Teilweise war sie, wenn man es in Dollar bemisst, 230.
Jetzt ist sie so um die 200.
Und damit ist das Unternehmen 2,7 Billionen Dollar wert.
Das ist Nummer 5 vor Amazon.
Nummer 5.
Hammer.
Ja, das ist schon jetzt, glaube ich, kommen noch so ein paar FOMO-Freunde und noch ein paar Gammas-Krisis und so ein paar Sachen.
Und ich würde vermuten, dass es dann auch irgendwann vorbei ist.
Dass dann die Rakete die höchste Flughöhe, ich glaube bei 230 ist die Flughöhe schon sehr hoch.
Zumindest kurzfristig würde ich da jetzt nicht mehr drauf springen.
Ich wollte schon beim Zeichen nicht dabei sein und würde jetzt natürlich auch nicht drauf springen.
Momentum nennt man das.
Aber je höher es steigt, desto stärker kann natürlich auch dann ein Absturz sein.
Das stimmt.
Je höher es steigt, desto mehr musst du halt, wenn du Optionshändler bist, dich gegebenenfalls eindecken, weil du dachtest, oh, 230 passiert ja nicht.
Und dann müssen die ETFs und die Indizes umso mehr den Anteil eben auch anheben.
Weil der Free Float höher ist und die haben ja sogar ein höheres Emissionsvolumen gehabt.
Nicht nur diese 555,6 Millionen Aktien, sondern 83,3 gab es noch obendrauf.
Und dann ist das Emissionsvolumen nämlich dann 86 Milliarden gewesen.
Und damit ist das Ding nochmal größer und damit ist der Free Float auch nochmal größer.
Und wenn dann die Aktie nochmal gestiegen ist, dann hast du automatisch...
Der Elon Musk ist nochmal reicher, jetzt allein sein SpaceX-Anteil eine Billionen wert.
Kann er jetzt das ZDF verklagen?
Kann er das?
Er verklagt jetzt das ZDF.
Macht er?
Warum?
Die haben irgendwie Bericht, was ihm nicht gepasst hat.
Okay.
Ist ja fast wie unsere...
Der Steinhöfel ist sein Anwalt.
Ist ja fast wie unsere Regierung, die auch immer jeden verklagt, wenn du sagst Holzkopf oder Binocchio oder was du auch immer für Sachen sagst.
Beleidigung.
Und hat das ZDF was...
Unwahrheitsgemäß ist es gesagt.
Es ging um Berichte, die ihm nicht gepasst haben.
Das wurde ja dann erst herausgefunden, ob das nicht wahrheitsgemäß war oder nicht.
Und sie wollen jetzt, SpaceX will jetzt auch noch ein KI-Startup übernehmen, Ennisfair, für 60 Milliarden Dollar.
Jetzt haben sie natürlich auch eine Übernahmewährung in der Mi-Aktien.
Und dann müssen sie jetzt nicht ihre 75 Milliarden Cash ausgeben, sondern einfach hier hast du ein paar Aktien.
Und dann übernimmt man so ein was einem noch so fehlt.
Wenn du 60 Milliarden machst, das ist eine Verwässerung von 0,3 Prozent.
Ich glaube, das ist machbar.
Und da sieht man eben, was der Wert eines großen Unternehmens ist.
Wenn du in Deutschland als SAP 60 Milliarden übernehmen wolltest, dann müsstest du irgendwie 20 Prozent deiner Aktien verwässern.
Und das wäre machbar, aber ist natürlich ein viel schmerzhafterer Prozess für die Altaktionäre, als wenn du Mal eben 0,3 Prozent.
Der Entwickler des Programmierassistenten, KI-Programmierassistenten Cursor, weiß er dir was sagt.
Cursor sagt mir noch was.
Das ist die Mutterfirma, NSFair.
16 Milliarden ist jetzt eben auch kein Pappenstiel.
Na gut, auch wenn du selbst wahnsinnig überwertet bist.
Das ist eigentlich nicht so ein bisschen wie an AOL, Time Warner, wir erinnern uns Jahrtausendwende.
Und dann hat man auch als AOL völlig überwertet, Time Warner übernommen und konnte dann auch...
relativ schön das machen und das ist eben, wenn du eine hoch bewertete Geschichte hast, wird das immer einfacher.
AOL war natürlich noch eine andere Nummer, also das war ja die größere Firma vorher.
Ja, weil die halt gewachsen waren, aber von den Umsätzen nicht, nur von der Bewertung und dann konnten sie halt sich Time Warner einfach so einfacher einverleiben, wenn du halt dann einfach sagst, guck mal, ich bin so viel wert, du nur so viel.
Lass uns gucken.
Und das ist halt das Schöne und eben auch das Wertvolle.
Und deswegen fragt man sich immer, warum muss ein Unternehmen groß sein?
Ja, Größe zählt in diesen Sachen.
A, weil du Milliarden investieren musst in irgendwelche Infrastruktur und B, weil du einfach Übernahmen machen kannst.
Und wenn du selbst überbewertet bist, kannst du auch überbewertete Assets übernehmen und es ist allzu sehr schmerzt.
Ja, und dann wirst du immer größer und die anderen, die gucken nur und denken sich so, hoch, wo bin ich denn?
Das ist so das Missliche.
Das haben wir jetzt ja auch festgestellt, was KI anbetrifft, mit den Modellen, wo dann einfach Amerika, man sagt, so ein Anthropic-Modell, lieber nicht für Ausländer, lass mal.
Und solche Sachen, das ist halt nicht so schön.
Das sind wir ziemlich gearscht in Europa, weil wir auch da den Anschluss verloren haben in so vielen Bereichen.
KI wird ein Thema sein.
Da geht es um die, wie viel kann man mithilfe von KI an Texten, Content machen.
Ohne Content machen, ohne sie kenntlich zu machen.
Ohne Authentizität zu verlieren.
Die ganze Debatte rund um Mario Vogt und andere.
Darf man KI verwenden überhaupt?
Und wenn ja, in welchem Umfang?
Und wie sollte man das kenntlich machen?
Das ist ja eine große Debatte geworden.
Darüber wollen wir in unserem Thema diskutieren.
Ich weiß nicht, ob das so eine Debatte außerhalb unserer Bubble ist.
Ich weiß nicht, ob das eine journalistische Frage ist, weil es natürlich schon spannend ist.
Für Politiker schon auch.
Für Politiker auch.
Aber glaubst du jemand, der jetzt keine großen Zeitungsabos hat und der einfach irgendwie jeden Tag Web.de aufmacht und dabei die drei Nachrichten des Tages liest und denkt, Mensch, bin ich gut informiert, dem wird es nicht so interessieren.
Würde ich nicht sagen.
Also würde ich schon sagen, dass es ihn schon interessiert, wenn ein Politiker einen Beitrag mit seinem Namen unterschreibt, ob er den jetzt selber geschrieben hat.
Wir besprechen es gleich.
Ganz genau.
Das ist auf jeden Fall das Thema.
Und dann haben wir noch Bulle und Bär.
Und am Anfang müssen wir natürlich über die Hoss an den Märkten sprechen.
Die auch durch einen Iran-Deal, den wir zwar noch nicht genau kennen, wie er aussieht, aber zumindest scheint er da zu sein und hat nochmal für viel Freude an den Märkten gesorgt.
Auf jeden Fall.
Vor allem für den Ölpreis.
Da eine deutliche Erleichterung.
Der fällt heute wirklich Richtung 80-Dollar-Marke.
Also wir sehen da eine deutliche Entspannung.
Und das senkt natürlich die Inflationsrisiken.
Das ist gut für den neuen FED-Chef, der ja heute beginnt, seine Notenbank-Sitzung, seine erste zu leiten.
Also der war ja in der Bredouille.
Trump will von ihm Zinssenkungen.
Die Inflation ist auf 4,2 Prozent zuletzt gestiegen.
Da hätte er die Zinsnähe anheben müssen.
Jetzt kann er vielleicht seinen Kopf nochmal aus der Schlinge ziehen und muss wenigstens die Zinsen nicht anheben.
Der Herr Worsch.
Und wir sind dann gespannt, was er morgen Abend, dann verkünden wir die.
Man rechnet ja.
jetzt nicht mit irgendeiner Entscheidung bei dieser Zinssitzung, aber so ein bisschen eben Wie wird er dann die Künftelzinspolitik darstellen?
Was wird er da sagen?
Das ist natürlich dann auch für die Märkte interessant.
Und wie gesagt, der Ölpreis, Brandöl, nahe 80 Dollar Marke.
Da hat Goldman Sachs heute auch auf den Iran Deal jetzt hier gleich mal gesagt, dass sie sehr optimistisch sind, dass jetzt die Exporte aus der Golfregion bis Ende Juli auf das Vorkriegsniveau sich normalisieren würden.
die Ölexporte.
Das ist, finde ich, schon ganz schön optimistisch, weil wir wissen ja, ich meine, selbst wenn jetzt die Straße von Hormuz geöffnet wird am nächsten Freitag, dann möglicherweise liegen da noch Minen und was auch immer.
Also da wird mir jetzt nicht volle Kraft voraus hier gleich diese ganzen Schiffe da durchjagen können.
Und dann sind ja auch auf der anderen Seite auch die Produktionen teilweise beschädigt worden, in der Golfregion eingeschränkt worden.
Aber die soll bis Oktober erst wieder voll sein, haben sie geschrieben.
Ich habe mir die Studie angeguckt, also die Exporte bis Juli und die Produktion bis Oktober.
Naja, aber du kannst ja nur exportieren.
Gut, du kannst sagen, was da noch auf Halde ist, kann ich exportieren.
Genau.
Okay.
Da ist es die Geschichte und die Produktion soll bis Oktober.
Aber wenn du trotzdem die Studie bis zum Schluss anguckst, haben sie trotzdem höhere Niveaus.
Und zwar bis 2028 noch.
Gibt es noch Nachwirkungen?
Weil du ja drei Sachen hast.
Die eine Sache ist, du willst deine Lager wieder auffällen, wenn du Westen heißt und die Lager zu sind.
Das zweite ist, du willst dir noch zu deinen Lagern noch einfach einen kleinen Überschuss auffüllen, damit du sicherer bist.
Das machen vor allem China und Freunde.
Und dann hast du einen Risikoaufschlag, der länger anhält, weil du halt einfach diese Regionen nicht mehr für so sicher befindest und die jederzeit wieder aufwachen.
Und so haben sie halt...
Sie haben jetzt die Preise leicht nach unten genommen für dieses Jahr auf 85, da hatten sie 90, für nächstes Jahr 75, da hatten sie 80 und dann für 2028 auf 71, da hatten sie 75 und 2000.
Dann sind sie ungefähr bei 70, ist das faire Niveau, so sagen sie.
Also haben sie 2008 noch einen Dollar mehr als Risikoaufsteller und dann wäre er weg.
Aber wir wissen ja, Goldman Sachs hat auch Spanien als Weltmeister der Fußball-Weltmeisterschaft ermittelt in einer umfangreichen Analyse.
Und ich weiß nicht, ob sie das erste Spiel auch so vorher gesagt haben.
Die Spanier haben schon immer mal am Anfang nicht so gut gestartet und es ist eine Turniermannschaft, die irgendwie sich steigert.
Da musst du keine Angst haben.
Ich habe auch Spanien gedippt, genau wegen der Goldman Sachs-Studie.
Und insofern muss das jetzt noch nichts heißen, wenn Sie am Anfang gegen so einen tollen Torhüter entscheiden.
Aber wie gesagt, Sie haben auf jeden Fall die Prognose gesenkt und im vierten Quartal erwarten Sie jetzt nur noch 80 Dollar Ölpreis statt 90 zuvor.
Und wie gesagt, wir sind ja jetzt schon in Richtung dieser 80 Dollar.
Aber ich glaube auch, dass wir auf jeden Fall nicht dieses Anfang-Jahres-Niveau von 60 Dollar schnell wiedersehen werden.
Aber kurz vor dem Krieg waren sie noch um die 70 Dollar.
Da war ja schon einiges an Kriegsgefahr angepreist.
Aber 80 Dollar wäre natürlich schon ein Niveau, das doch deutlich zur Entspannung beitragen würde.
Aber 80 liegt deutlich über den 68 vom letzten Jahr.
Du hast also immer noch einen inflationären Effekt drauf.
Du darfst ja nicht von oben denken, sondern du musst immer gegenüber Vorjahr denken.
Aber 126 wäre halt gegenüber Vorjahr, was der Höchstkurs war in diesem Iran-Krieg, natürlich schon ganz eine andere Nummer.
Das wäre halt eine Verdoppelung im Vergleich zu 68 im Vorjahr.
Und so haben wir jetzt immer noch einen Aufschlag beim Ölpreis, klar, aber das sind dann 20 Prozent, mach über den Raum, von 68 auf 80.
Das ist dann irgendwie schon eher verkraftbar, würde ich mal sagen.
Und weil ja der Ölpreis jetzt auch nicht mehr so unbedingt ganz wichtig ist, wie früher mal.
Es ist halt die Frage, inwieweit die Zweitrundeneffekte trotzdem noch durchrollen.
Und das weiß man ja noch nicht.
Bisher sind ja die Lebensmittelpreise, obwohl die Großhandelspreise gestiegen sind um 5 Prozent, sind die Lebensmittelpreise ja nur 0,4 gestiegen.
Und da kann ja noch was kommen.
Und man weiß nicht, was da noch kommt und wo da noch Inflationsdruck ist, ob der überhaupt noch kommt.
Und insofern ist noch nicht so ganz klar, was mit der Inflationsrate am Ende passiert.
Wenn man nach Amerika schaut, die haben jetzt keine ganze Zinserhöhung mehr drin, wenn man sich die...
Terminmärkte oder die Swap-Märkte anschaut, da wird ja mal eingepreist und da waren ja sogar anderthalb Zinserhöhungen für dieses Jahr eingepreist, bevor jetzt dieses Abkommen war und jetzt haben sie noch nicht mehr eine drin.
Also insofern würde ich denken, da kann ich mir auf keinen Fall vorstellen, dass jetzt in der, wenn es nicht wieder eine dramatische Eskalation der Lage gibt, dass dann Kevin Walsh die Zinsen anheben wird.
Also das kannst du nicht alleine entscheiden, ist ja klar, aber das kann ich mir...
unter kleinen Umständen vorstellen.
Und ich glaube auch, dass die EZB es dabei belassen wird bei dieser einen Zinsanhebung, die wir letzte Woche gesehen haben.
Da gab es ja auch schon viel Protest, auch aus der deutschen Wirtschaft und so weiter, dass das natürlich dann für die Konjunktur Belastungsfaktor ist, wenn man Zinsen anhebt.
Und ich glaube jetzt mit dieser Veränderung, wir sehen ja auch bei den Anleihenrenditen unmittelbare Reaktionen.
Die Anleihenrenditen in Deutschland sind auch wieder unter die 3% Marke gefallen.
Also da entspannt sich sehr vieles und das ist eben Rückenwind für die Börsen.
Der DAX heute auch wieder über die 25.000.
Gestern hat er schon mal zum Handelsauftakt gleich mal diese Euphorie gestartet über die 25.000er Marke.
Dann ist die Euphorie wieder abgekühlt.
Heute ist man wieder über die 25.000.
Also ich gehe.
schon davon aus, dass wir jetzt bald da auch mal die Rekordniveaus dann aus dem Anfang des Jahres 25.500 ein paar zerquetschte, dann kassieren werden.
Das ist dann schon mal fällig, wenn die Entspannung sich fortsetzt und ich glaube, beide Seiten sind jetzt eben so unter Druck, dass sie das einfach wollen, dieses Abkommen und da wird immer noch ein bisschen hin und her gefalscht.
Israel ist natürlich immer so ein bisschen der Risikofaktor, die sind nicht so richtig beherrscht.
Der gibt es Wein irgendwann.
Der findet das nicht so interessant.
Und wenn du guckst, bei Polymarket sind seine Quoten gefallen und er ist jetzt nicht mehr der Führende in der Wahlumfrage, beziehungsweise bei Polymarket, sondern es ist jetzt ein Oppositionspolitiker, der jetzt an ihm vorbeigezogen ist.
Insofern weiß man nicht so recht.
Das ist so die Unbekannte.
Also es bleiben ganz viele Risiken, das weiß man.
Und auf der anderen Seite hat natürlich der Iran, er sitzt halt immer noch an diesem Hebel, Straße von Hormuz und kann halt jederzeit sagen, passt mir jetzt nicht, was Israel da macht.
Und dann ruckzuck machen wir dann die Straße von Hormuz wieder dicht und wir haben wieder die alten Probleme.
Und ja, eins ist klar, die USA sind der ganz große Verlierer, auch wenn man dieses Abkommen jetzt noch nicht kennt.
Es ist ja im besten Fall ist es ein...
Stand ein Vorkriegsniveau, was man hier erreicht hat.
Man hat also keine Ziele erreicht, das Regime nicht gestürzt, die Atomwaffen sind immer noch da und nicht die Atomwaffen, sondern das Nuklearmaterial, das angereicherte Material.
Und die Iraner haben letztendlich diese Waffe Straße von Hormuz entdeckt und ausprobiert und entdeckt, wie wirksam diese ist und wie sehr sie damit die Weltwirtschaft erpressen können.
Ich wäre mir nicht so sicher, ob da nicht, was die Atomwaffenherstellung anbetrifft, ein Rückschlag ist.
Und wenn es nur zwei Jahre nach hinten gemacht ist, würde ich sagen, hat der Krieg sich gelohnt.
Also da würde ich auf jeden Fall sagen, wenn die Iraner nicht in Atomwaffenbesitz kommen und wenn das nur ein bisschen was verzögert hat, ist das ein...
Ich weiß nicht, ob jetzt die Mittel ist natürlich relativ teuer gewesen, aber das ist ja das Ziel gewesen.
Und es geht darum, wenn die Atomwaffen haben, dieses Regime.
dann ist die Welt eine andere.
Wenn das nur verzögert worden ist, dann ist das auf jeden Fall was Positives.
Die Frage war, Trump ist damals aus dem Atomabkommen Obamas ausgeschieden und jetzt ist er im Prinzip...
Sie haben gelogen, Defner.
Sie haben gelogen.
Sie haben gelogen, die Iraner.
Damals hatten sie kein angereichertes Uran.
Man kann verstehen, dass diesen Deal, der da gemacht worden ist, der überhaupt nicht nachvollziehbar war, der überhaupt nicht nachprüfbar war.
Und die ganzen Proxys, die sie unterstützt haben und, und, und.
Also ganz ehrlich, ich kann nachvollziehen, dass man dieses Regime schwächen will.
Und das Regime ist definitiv geschwächt worden.
Jetzt kann man natürlich sagen, hat man das Kriegsstil erreicht?
Nein, hat man nicht.
Das stimmt.
Aber wenn man nur das Regime geschwächt hat und wenn man nur die Produktion oder die Möglichkeiten der Atomwaffen nach hinten geschoben hat, dann ist es sicherlich was, was ich begrüßen würde.
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Kurze Zwischenfrage, Kosenamen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnutzi, Puzzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzipur zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Hm, probiere ich mal.
Ja, das würde ich anders sehen.
Also dieser wahnsinnige Einsatz schon allein von militärischem Material, dass man sagt, das hat sich gelohnt.
Also wenn das jetzt ein Kriegserfolg sein soll, dann kannst du ja hier gleich Propagandaminister bei Trump werden.
Aber ich finde, wenn du Atomwaffen nach hinten verschoben hast, wenn du das geschafft hast, die Möglichkeit, dass dieses Regime Atomwaffen nur um ein Jahr, zwei Jahre oder drei Jahre, ist für die Welt auf jeden Fall was Positives entstanden.
Wenn du da sagst, nee, ist nicht so, ich würde denen auch gleich morgen welche liefern, dann fahr vorbei und mach das.
Das ist eine vollkommen andere.
Die Frage ist, wie kann man ein Ziel erreichen?
Was hättest du denn sonst gemacht?
Bitte liefert uns aus.
Das hätte auf jeden Fall funktioniert.
Ich erzähle da nicht, Devlin.
Das ist doch eine naive Idee.
Wir haben doch den iranischen Außenminister damals, als er noch lebte, in Davos erlebt, wie er gelogen hat.
Das war ein menschenverachtendes Regime.
Oder willst du mir erzählen, die sagst du, machen wir mal einen Vertrag, geht schon gut.
Nein.
Das ist nicht so.
Naja, wir werden ja sehen, was sie dann, also dieses Thema ist ja komplett ausgeklammert und wir werden dann mal sehen, wie weit sie da kommen.
Aber nach jetzigem Stand wollen sie ja dann Kontrolleure ins Land schicken und so weiter und so fort.
Das ist genau der Stand, was man mit Obama damals hatte.
Ein Deal, ein Abkommen, wo Trump ausgestiegen ist und gemeint hat, er ist der große Dealmaker und er ist der große Feldherr.
Und ich meine, wieder einmal sieht man, wie er absolut schlecht beraten ist.
und wie er komplett hier in diesen Krieg reingestürzt ist und gedacht hat, er kann da in wenigen Tagen ja das Regime stürzen und das Atomprogramm beseitigen.
Also ich meine, wie gesagt, wie naiv muss man sein?
Und das habe ich damals schon gesagt und das hat sich ja bewahrt.
Wie lange hat dieser Krieg gedauert?
Wie viel Schaden hat er in der Weltwirtschaft eingerichtet?
Und was hat er dann wirklich erreicht?
Wie gesagt, wir gucken uns ja nächste Woche, dann können wir uns das Abkommen genauer angucken.
Es gibt ja 60 Tage für den Atom-Til.
Zunächst wissen wir ja noch nicht, dieses vorläufige Abkommen kennen wir auch noch nicht.
Und dann gibt es natürlich die Verhandlungen, die beginnen sollen ab Freitag.
Und dann wird sowieso der Atom-Til.
Da haben wir 60 Tage alleine.
Insofern würde ich vermuten, das wird ewig anstrengen.
Und da wird man daran erkennen, ob das irgendwas gebracht hat oder nicht.
Ob du da irgendwie...
was geschafft hast.
Insofern, ja, wir werden es sehen.
Gut, auf jeden Fall ist jetzt der Ölpreis wieder ein bisschen gefallen und das ist ja positiv und wir hoffen, dass die Inflation nicht durch andere Sachen noch nach oben geht, also nicht durch Zweitrundeneffekt oder andere, sondern dass es vielleicht wirklich schnell genug sich wieder normalisiert.
Das wird ja ohne einen neuen Versuchsschub rauskommen.
Nicht so wie beim Ukraine-Krieg, als eben dieser ganze Stau aus der Corona-Zeit da war und die Leute so viel Geld hatten, dass sie das unbedingt ausgeben wollten.
Die Konjunktur ist schwächer, die Leute haben jetzt auch nicht so, also gerade in Deutschland, Europa jetzt.
Von daher glaube ich, wird es auch diese Sorge, dass es diese Zweitrundeneffekte gibt.
gibt, ist nicht so groß und von daher, weil eben auch die Wirtschaft schwächelt, der Arbeitsmarkt schwächelt, von daher würde ich da jetzt nicht so eine große Sorge haben und deswegen glaube ich auch eben, dass es bei der Zimbi keine weiteren Zinsanhebungen mehr gibt.
geben wird.
Aber wenn du Dienstleistungen dir anschaust, da hat die Inflation sich massiv beschleunigt.
Das war ja vorher schon.
Jetzt hat sie nochmal beschleunigt, die Dienstleistungsinflation über 4%.
Das ist schon krass.
Insofern sind die Leute ja immer noch bereit zu bezahlen.
Es ist ja immer die Frage, wie weit schaffst du es?
Und da ist schon seit Jahren eine Inflation von weit über 2%.
Und es scheint so zu sein, dass die Leute immer noch auf dem Gebiet eine Zahlungsbereitschaft haben und auf anderen Gebieten Lebensmittel oder so, da fangen sie dann einfach nichts mehr zu kaufen oder nach unten zu traden.
Und da ist die Inflation wesentlich niedriger.
Also naja, wir werden es sehen.
Eine Zinseinhebung ist noch eingepreist, wenn man die Märkte sich anschaut, bei der EZB auch.
Falls du wetten möchtest, ich wette dagegen.
Noch eine Zinseinhebung?
Das ist schwierig.
Ich würde sagen, es gibt noch eine.
Gut.
Dann haben wir auch wieder mal eine Wette.
Ich sage, eine gibt es noch in Europa dieses Jahr.
Und dann schauen wir mal, ob das so kommt.
Weil ich glaube, es gibt so unterliegend noch ein bisschen Inflationsdruck.
Ja, aber auf der anderen Seite auch wirtschaftlichen Druck.
Und wie gesagt, das hält sich dann die Waage, glaube ich.
Ja, aber wenn du Frau Lagarde in der Zinssitzung gesehen hast, da hörte man schon so raus, gebrannte Kinder, wir haben einmal die Inflation gewähren lassen, dann haben wir es als vorübergehend deklariert, diesen Fehler machen wir nicht nochmal.
Darum hätte ich auch auf jeden Fall darauf gesetzt, dass sie auf jeden Fall jetzt mal einmal Zinsen anheben und dann können sie immer sagen, ja wir haben ja sofort reagiert und so weiter und das haben sie damit getan und jetzt sind sie in einer entspannteren Situation.
Jetzt natürlich macht diese eine Zinsanhebung nicht so viel Unterschied von 0,25 Prozentpunkten.
Aber als Zeichen ist es dann doch wichtig, dass die EZB handelt und handlungsfähig ist.
Und natürlich, klar, wollten sie den Fehler zu lange zu warten nicht mehr wiederholen.
Aber auf der anderen Seite ist es die Konjunktur, die dann eher schwächelt.
Die kann sie jetzt natürlich auch wieder stärker erholen schnell in Deutschland, glaube ich.
Ja, Prognosen, dass wir jetzt vielleicht sogar eine Rezession reinschlittern, glaube ich jetzt.
Möglicherweise, also wenn jetzt der Status Quo bleibt.
Der zweite Quartal ist ja bald vorbei.
Du hast ja nicht mehr lang.
Du hast jetzt noch 14 Tage für den zweiten Quartal.
Wenn der Schaden angerichtet ist, ist der Schaden angerichtet.
Ja, dann, aber du brauchst ja zwei Quartale in Folge für die technische Rezession.
Das hat das DBI zuletzt eben prognostiziert.
Also die haben ein hohes Risiko für eine Rezession gesehen im zweiten Quartal, Minusquartal und dann eben auch im dritten Quartal nochmal.
Ich glaube eher, dass das dann auch eben besser ausfallen wird.
Gucken wir mal, wie die Reformen ausfallen, was da gemacht wird.
Und da die Leute vielleicht mit der Angst kriegen und sagen so, was ist denn da los?
Gut, das kann natürlich dann nochmal dazu führen, dass der eine oder andere ein bisschen mehr Groschen zurücklegen muss.
Es wird ja auf jeden Fall wahrscheinlich für die meisten teurer.
Ja, irgendwoher muss die Kohle kommen.
Man könnte auch mal sparen, auf der anderen Seite.
Sparen heißt ja, dass du Ausgaben sparst, die dann wieder viele Menschen belasten.
Also es ist ja, alle sagen ja immer, wir könnten auch mal sparen.
Aber wenn man an einem Personenkreis spart, dann ist der Aufschrei ja jedes Mal groß.
Man könnte ja einfach die Effizienz erhöhen.
Wenn du eine Effizienz erhöhst, dann musst du noch nicht mal zwingend Leute, zur Kasse bitten, sondern einfach die Prozesse effizienter gestalten.
Ja, aber das ist nicht, was du heute in einem Sommer der Reform machen musst.
Das ist so ein dickes Brett in der öffentlichen Verwaltung, Effizienz erhöhen.
Also, ja, würde ich mir auch wünschen.
Ich meine, ich finde, Thema Bürgergeld ist ja auch, hat ja dieser Jobcenter-Mitarbeiter aus Bremen auch für unheimlich viel Schlagzeilen gesagt.
Da kann man sich wirklich nochmal den Ronsheimer Podcast dazu anhören, wo er zu Gast war.
Und dann macht man den Überbringer der schlechten Nachricht, wird dann rausgeworfen, anstatt dass man ihn zum Obersanierer macht.
So einen Mann sollte man wirklich dann mal ins Arbeitsministerium befördern und sagen, hallo, du bist jetzt hier von Bärbel Bas der direkte Berater und jetzt gehen wir mal rein in die Einzelfälle.
Weil nur so funktioniert es.
Ich meine, der sagt das nach seiner Einschätzung nach bei ungefähr 30 Prozent, grob über den Daumen.
einfach bedrogen wird beim Bürgergeld, aber in jegerlicher Hinsicht.
Und das wird dann wieder von allen dementiert und da wird er rausgeschmissen, weil er angeblich hier der Nestbeschmutzer ist.
Und das ist halt, das ist vollkommen das falsche System, weil man genau die falschen Anreize hat.
Und selbst zum einen ist es ja, der Anreiz ist da beim...
Bürgergeldempfänger oder jetzt bald, wie ist das schon umgestellt wieder, der neue Begriff.
Und zum anderen, im Jobcenter hat er ja auch berichtet, dass der Anreiz einfach nicht groß ist, in solchen Fällen nachzugehen.
Dass es halt für den Berater leichter ist, dem seinen Blankoscheck weiter zu unterschreiben.
Und wenn er einen Verdachtsfall hat, dann muss er da riesige Verwaltungsprozesse in Gang setzen, muss wieder zu anderen Behörden gehen und macht denen wieder mehr Arbeit und das ist alles lästig und so.
Und so wird halt in diesem System weiter dann schön alimentiert, weil die öffentliche Verwaltung oft zu bequem ist, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen und das nachzuforschen.
Und auf der anderen Seite natürlich, dass eine willkommene Einladung ist, Und wenn man dann immer wieder Fälle hört von Leuten, die seit Jahren dann Bürgergeld überwiesen kriegen und irgendwie noch nicht mal die Adresse überprüft oder teilweise auch schon...
gestorben sind.
Also man kann sich diese Beispiele auch alles mal anhören.
Es ist im Podcast oder es gibt auch viele Artikel dazu.
Es ist ja nur ein Beispiel von vielen.
Ich fand die Fortbildungsgeschichten wirklich spannend, dass du fürs Zwischenzeugnis eine Tausie kriegst.
Also wenn du es schaffst, bei der Fortbildung schon mal die Zwischenprüfung zu schaffen, kriegst du eine Tausie.
Und wenn du dann die Fortbildung geschafft hast, kriegst du 1500.
Und darfst sogar die Arbeitsmaterialien teilweise behandeln.
Und du kannst dich halt von einer Fortbildung in die nächste reinhacken.
Oder dass die Behörde im Jobcenter den Führerschein bezahlt.
Und teilweise ist ihr ein Auto stell, damit du irgendwie beim Logistikunternehmen arbeitest.
Und dann hat er nach zwei Wochen da wieder aufgehört zu arbeiten und das Auto einfach mal behalten.
Das sind krasse Fälle.
Und da braucht man sich natürlich nicht wundern.
Und wenn das an vielen Stellen so ist, nicht nur jetzt sicherlich in diesem Bereich, sondern in vielen anderen.
Klar, bei der Steuerverhandlung muss man auch effizienter werden.
Ich finde es auch immer undigend, dass irgendwie, keine Ahnung, gastronomische Betriebe nur alle 20 Jahre mal einen Steuerprüfer da haben.
und dass es immer noch Gastronomie gibt, wo man nur mit Cash bezahlen kann.
Also ich meine, das ruft ja nur nach einem Steuerprüfer.
Da würde ich sofort jeder, der wo steht Cash only, jeden Tag da einen vor die Tür stellen.
Mit Strichliste.
Also, ich hätte da schon ein paar Ideen.
Aber solange man dann immer nur sagt, die Statistiken gibt es nicht her, die Statistiken, die wir nicht erheben, wenn ich keine Zahlen erhebe, dann sage ich, ja, Moment mal.
Und dann wird der, wie gesagt, derjenige, der dann der Whistleblower ist, wird rausgeschmissen.
Also das ist dann wirklich ein Skandal.
Gut, so, jetzt haben wir genug Aufregung hier gehabt.
Kommen wir zu Bulle und Bär.
Oder hast du noch irgendwas Spannendes gekauft, verkauft, gemacht, getan?
Ich habe mir da ein bisschen angepasst, bis sie was zurückkaufen können, was ich vorher verkaufen musste.
Im Trading Depot ist ja dann immer die Liquidität dann entsprechend der Marktlage.
Also von daher jetzt keine großen.
Ist sie gestiegen jetzt wieder mit den steigenden Preisen?
Steigt die Börse, steigt die Liquidität.
Fällt die Börse, fällt.
Dann musst du halt dann...
Liquidieren.
Nein, musst du liquidieren.
Liquidität ist immer zwischen Liquidität und Liquidieren.
Deswegen ist also gewisse Trading Depots mit Hebel sind dann nicht für den normalen Anliegen unbedingt geeignet.
Deswegen soll das hier auch kein Beispiel sein, aber man freut sich einfach wieder.
Wenn die Kurse steigen, mit dem ETF-Sparplan genauso wie mit den Trading-Produkten.
Gut, wollen wir?
Soll ich mit Bärbulle anfangen?
Ich würde mit meinem Bär der Woche anfangen.
Und zwar ist das die Idee, so ein Versprechen, was man in Social Media immer wieder lesen kann.
Und zwar, dass man einfach die KI für einen traden lassen kann und dann reich wird.
Und zwar von ganz allein.
Und der Kollege Paul Klintzing, der auch bei Weltfernsehen schon als Avatar eine eigene Sendung hat, nicht mehr er selbst, sondern als Avatar, hat gedacht, dieses Versprechen, teste ich mal und hat einfach mal wirklich mit echtem Geld das gewartet.
Er hat jetzt nicht eine Million genommen, er hat irgendwie 480 Euro, hat ein Kryptokonto bei Coinbase gehabt, weil das kann man verbinden, hat dann so eine offene Software namens Open Alice genommen, hat den als intelligenten KI-Mann, hat er den Claude Opus 4.8 genommen und hat dann einen Prompt gemacht und ich werde ihn einfach mal vorlesen, weil der einfach...
eigentlich das Versprechen in einem Satz zusammenfasst, mach so schnell und so viel Geld wie möglich.
Also keine Strategie zu sagen, mach Momentum oder mach nicht so, einfach so.
Mach so schnell und so viel Geld wie möglich.
Das war also die Ansage.
Hat wirklich keine Risikoregeln, keine Gebührenbremse, hat auch nicht irgendwie jeden Trade selbst abgesehen und hat gesagt, so, hier, das ist dein Einsatz.
den kannst du bitte nehmen.
Und dann hat er noch ein paar Coins, zehn verschiedene Coins hat er genommen und hat dann gesagt, bitte anfangen.
Und dann hat, was hat die KI gemacht, binnen einer Woche?
137 Ausführungen in sieben Tagen.
Man kann ja am Kryptomarkt jeden Tag handeln.
Also 137 Ausführungen.
Und viele Positionen wurden nur ein paar Stunden gehalten und dann wieder umgeschichtet.
Und es wurde ein Handelsvolumen insgesamt von über 5000.
1000 Dollar bewegt.
Das war mehr als das Zehnfache des Einsatzes.
Und wenn man dann das Ergebnis sieht nach einer Woche, aus 480 Euro wurden 416.
Das ist minus 65 Euro, 13,5 Prozent in sieben Tagen.
Jetzt habe ich mir mal geguckt, hat der Markt in der Zeit vielleicht viel schlimmer abgeschlossen?
Man kann sagen, hey, der hat wenigstens ein Outperformance gemacht.
Ich habe mir dann den Coinbase 50 Index angeschaut.
Das ist so der Index der 50 Coins und der hatte wesentlich weniger verloren.
Und dann musste man sich natürlich mal genauer angucken, so eine Obduktion der Geschichte, was ist da genau passiert?
Und dann sieht man halt, dass das größte Minus noch nicht mal die Verluste waren, die dieser wunderbare Bot gemacht hat, sondern die Kursverluste, die reinen Kursverluste, die lagen halt bei 27 Euro.
Und das ist halt...
Das ist halt wirklich schon krass, dass er so viel alleine über hin und her macht Taschen leer gemacht hat.
Und das ist also fast 60 Prozent des Verlusts hat er halt da gemacht.
Und wenn man dann ein Learning draus ziehen soll, kann man nur sagen, hin und her macht Taschen leer.
Das heißt jetzt nicht zwingen, dass KI nicht Geld verdienen kann, aber irgendwie scheint es nicht so einfach zu sein, das zu machen.
Und der KI-Bot scheint so ein bisschen das Gefühl zu haben, wenn er sagt, schnell reicht, dass er auch viel traden soll.
Und das ist aber leider in dem Fall nicht das Richtige gewesen.
Und deswegen ist KI macht reich mein Bär der Woche.
Sehr schöner Bär und sehr tröstlich für uns alle, weil wenn es so einfach wäre, dann brauchen wir doch nicht mal diesen Podcast mehr.
Also die Kursverluste waren 27 Euro und die Gebühren waren 40.
So rum war es.
Ich dachte, irgendwas war hier falsch.
Kursverluste 27 und das war ungefähr so viel wie der Markt.
Also hat er genauso gut gemacht, nur eben wenn du Kursverluste von 40 hast, dann hast du halt, das ist halt wirklich krass von diesem 67 Euro Verlust.
Gut, Entschuldigung, hatte ich falsch dargestellt.
Ja, hin und her macht Taschen leer, gilt bei KI wie im Echtleben.
Also deswegen ist man da immer als langfristiger Investor, der dann eben auch mal Dinge hält, durchhält, gut aufgehoben.
Ich habe heute zwei Bullen der Woche, zweimal Aktien aus dem Teckner Schrott Imperium, aus meinem Depot.
Und zum einen ist es die Red Care Pharmacy, die Mutter der Shop Apotheke.
Vielleicht hat es der eine oder andere bei Alles auf Aktien heute Morgen auch schon gehört.
Ich hatte es mir trotzdem vorher schon ausgesucht.
Hast du?
Ja.
Das ist gut.
Immer in einer nächtlichen Vorbereitung, als der Podcast noch nicht auf dem Markt war.
So wollte ich dann auch nicht mehr ändern.
Aber die hat nämlich gestern wahnsinnig angezogen, um 17 Prozent nach oben gesprungen, weil sie ihre Prognose dramatisch angehoben hat.
Und ich wollte nochmal darauf hinweisen, dass die Red Care Farmers, die schon Anfang April, am 7.
April, mein Bär der Woche damals war, beliebte Rubrik bei mir ist ja der inverse Bär.
Ein Bär der Woche für einen zu großen Kursverlust.
Und damals habe ich ja schon, als ich noch bei 35,70 Euro an dem Tag stand, in der Folge 488, dann gesagt, dass es vielleicht jetzt einfach drauf übertrieben ist, die großen Kursverluste.
Und da hatte ich ja auch schon eine gewisse Erholung.
Also das ist ja nicht der tiefste Kurs, aber es sah ein bisschen nach Bodenbildung aus.
Und trotzdem war sie noch bei 35,70 damals erhältlich.
Heute ist ja über 60 sogar gestiegen.
Am zweiten Tag in Folge legt sie kräftig zu.
61,55 aktueller Kurs.
7,40 Euro.
Gestern waren sie noch 9,56 Euro.
Ich habe tatsächlich auch sogar nochmal nachgelegt gestern Nachmittag, als diese Meldung da kam.
Und dachte ich, das könnte jetzt so ein Befreiungsschlag werden.
Was war die Meldung?
Also wie gesagt, hat überraschend für 2026 die Prognose angehoben.
Und erwartet nun im Jahr 2026 einen Umsatzplus von 15 bis 17 Prozent, statt bisher 13 bis 15 Prozent.
Klingt jetzt nicht so spektakulär, aber wichtig ist einfach, wie es in einzelnen Geschäftsfeldern auch aussieht.
Vor allem bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten haben sie das Umsatzziel erhöht von 680 bis auf.
Nicht richtig, genau.
Auf.
Das neues Ziel für den Umsatz ist 680 bis 720 Millionen Euro für verschreibungspflichtige Medikamente.
Zuvor waren es nur mehr als 670, die angepeilt waren.
Und Basis für diese angehobene Umsatzprognose ist vor allem eben die Zahlen von April und Mai.
Da haben sie schon eben erste quasi Zwischenquartalszahlen bekannt gegeben.
Und da ist der Umsatz eben mit diesen verschreibungspflichtigen Medikamenten um 57 Prozent regelrecht nach oben gesprungen.
Und der Konzernumsatz insgesamt April, Mai ist im Vergleich zum vorher um 20 Prozent angezogen.
Aber eben vor allem diese verschreibungspflichtigen Medikamente machen einfach Mut, weil da waren ja vorher auch die Zweifel groß, ob sie denn in diesem Geschäft mit dem E-Rezept da so gut reinkommen, ob sie da nicht zu viele auch...
Werbeausgaben oder Gratifikationen und so weiter den Kunden dann erstatten müssen.
Aber das ist jetzt eben wirklich ein sehr, sehr gutes Zeichen, dass eben hier vor allem dieses Geschäft mit den schreibungspflichtigen Medikamenten so anzieht.
Meiner Meinung nach ist es eben...
Da die Chance sehr, sehr groß, dass man dann auch wiederkehrende Umsätze hat, weil ja viel dieser verschreibungspflichtigen Medikamente sind ja oft auch für chronische Patienten.
Und wenn die da einmal das entdecken und sagen, okay, jetzt bestelle ich mir halt mein Medikament, das ich in gewissen Tonus da immer brauche und du bist irgendwo auf dem Land und da ist keine Apotheke da in Reichweite.
dann einfach regelmäßig, habe ich da gute Erfahrungen gemacht, dann ist das, glaube ich, eine sehr gute Chance auf wiederkehrende Umsätze in diesem Bereich.
Und wenn Leute einfach da mal dieses Verfahren gelernt haben, eh Rezept einreichen und wenn die das...
dann hat die eine ganz andere Bindung, als wenn du da einfach mal zufällig, so wie ich, Ab und zu Aspirin bestellst oder irgendwas anderes, freiverkäufliches.
Da hast du natürlich ganz andere Chancen.
Und ich hatte damals auch schon darauf hingewiesen, dass sie möglicherweise auch im Rahmen der Gesundheitsreform dann da Gewinner sein könnten.
Weil wenn jetzt die Zuzahlungen höher werden, die Online-Apotiken können ja teilweise eben auch Rabatte geben auf Rezeptpflichtige.
verschreibungspflichtige Medikamente, dann könnte da auch der Sparwillen der Patienten nochmal größer sein und die könnten nochmal aktiver auf die Suche gehen.
Also jetzt auf jeden Fall, diese Zahlen sind absolut mutmachend und auf der anderen Seite sind sogar auch nicht nur die verschreibungspflichtigen Medikamente angezogen, sondern auch beim Geschäft mit nicht verschreibungspflichtigen Produkten ist man optimistischer geworden.
Hier sollen die Umsätze um 10 bis 12 Prozent zulegen.
Bislang war die Prognose nur 8.
In dem Bereich war ja die Sorge, der Markt ist auch sehr, sehr groß, weil ja zuletzt eben zum Beispiel die M und andere Drogerien jetzt in den Markt eingestiegen sind, die hauptsächlich ja hier diese nicht verschreibungspflichtigen Produkte vertreiben.
Und da hat man jetzt auch die große Sorge gehabt, dass in diesem Wettbewerb...
die Shop-Apotheke nicht bestehen kann.
Und auch da steigert man jetzt eben die Prognose.
Ich glaube, das ist eben auch ein gutes Zeichen.
Ich glaube einfach, sie haben es geschafft mit massiver Fernsehwerbung.
Ja, Fernsehwerbung wirkt.
Und auch wenn sie das Ehepaar Ulm da mal hatten, die sie aussortieren mussten aufgrund der Entwicklungen.
Aber der gute alte Günther Jauch ist ja immer noch ein Vertrauensdreher.
Ich glaube, gerade für diese Zielgruppe ist das natürlich eine absolute perfekte Werbeperson.
die da auch Vertrauen schafft für diese Marke.
Und ich glaube, damit haben sie einfach eine sehr, sehr große Bekanntheit erreicht und eine sehr große Grundbindung auch.
Und ja, das sieht irgendwie gut aus.
Und jetzt ist die Aktie eben deutlich angesprungen.
Wie gesagt, ich habe selbst gestern nochmal nachgekauft, obwohl sie da schon auch, keine Ahnung, 15% plus war oder sowas.
Und heute reagieren jetzt die Analysten auf breiter Front.
Das war ja nicht anders zu erwarten.
Die hängen dann immer das Fähnchen nochmal in den Wind hinterher.
Wobei sie, muss man sagen, auch teilweise vorher schon deutlich erhöhte Kursziele hatten.
Die Deutsche Bank zum Beispiel hatte vorher ein Kursziel von 99 Euro, hat heute angehoben auf 102 Euro.
Jetzt kein so großer Sprung, aber 102 Euro ist natürlich doch nochmal.
Ein gutes Stück entfernt.
UBS erhöht das Kursziel von 55 auf 60 Euro und Barclays zum Beispiel von 70 auf 75 Euro.
Metzler schreibt in der Analyse, dies dürfte die Bedenken der Investoren hinsichtlich einer Margenverbesserung durch Bonusprogramme bei verschreibungspflichtigen Präparaten und einer erhöhten Werbeintensität im rezeptfreien Geschäft mindern.
Und das beziehen sie eben auf die Anhebung der Profitabilitätsprognose.
Auch eben die Margenprognose wurde eben auch angehoben.
Also im Prinzip sehr, sehr viele positive Anhebungen jetzt mitten im Quartal.
Und das ist doch...
Ist doch ein gutes Zeichen.
Also nicht mehr mitten im Quartal, sondern kurz vor.
Nach zwei Monaten.
Normalerweise ging im Quartal ja drei Monate.
Und nach zwei haben sie gesagt, hey, ein positives Pre-Enouncement.
Genau.
Im dritten Dritten.
So ist es jetzt.
Jetzt will man natürlich wissen, ob der nächste Monat auch noch so gut ist, ob der Juni, aber sie scheinen ja so konfident zu sein, dass sie nach zwei Monaten schon sagen, das läuft.
Oder vielleicht hat auch Günther ja auch so lange die Krankenkassenkarte ans Handy gehalten, dass er jetzt auch der Dümmste kapiert hat, wie es funktioniert.
Und dann ist es natürlich auch spielend einfacher, wenn du mit deiner Krankenkassenkarte einfach ans Handy drangehst und dann kommen die Medikamente irgendwann zu dir.
Das ist schon sehr einfach.
finde ich.
So.
Schöner und Metzler hast du vergessen.
135 Euro haben die Kurs.
Das ist sogar das Höchste von allen.
Das ist das Höchste.
Das Höchste.
Die hatten aber schon 135.
Die kamen von 135 und haben das unchanged gelassen.
Aber man sieht, da waren ja alles jetzt gar nicht so Fähnchen schwingend.
Sie haben es noch ein bisschen leichter angekommen.
Also war jetzt eher positiv.
So, dann komme ich zu meinem Mein Bull in der Woche.
Und mein Bull in der Woche ist jetzt keine Aktie, kein ETF, sondern ein...
Ein Mensch.
Oh, ein Mensch.
Ein Mensch, jetzt nicht meine Frau, die würde ich ja...
Die würde ja den Dauer bullen.
Die würde den Dauer bullen, ja.
Die sei jetzt hier Dauer gebullt, Dauer gebullt, Alltime und überhaupt.
Alltime und überhaupt.
Nee, es ist, es ist, er heißt jetzt Ralf in meinem Fall, er könnte aber auch Susi, Peter oder Thorsten heißen.
Lieblingsmensch quasi.
Nein, es ist kein Lieblingsmensch.
Nicht so wie Macron über Merz hier.
Der hat ja für Merz dieses Lied gespielt, irgendwie Lieblingsmensch irgendwie.
Hat er?
Ja, wieso jetzt so?
Er bahnt sich was an, eine Bromance.
Hat der Macron gespielt?
Hat er irgendwo auf Social oder sowas hier Lieblingsmensch eingespielt.
Da würde ich jetzt skeptisch werden, wenn mir jemand das vorspielt.
Dann würde ich denken, was will er?
Gut, wahrscheinlich die nächste Rettungskohle.
Aber wir kommen jetzt zu meinem Lieblingsmensch.
Mein Bulle der Woche heißt Ralf.
Aber er könnte, wie gesagt, auch anders heißen.
Ralf ist nämlich...
Den habe ich mich getroffen im Fitnessstudio.
Der hat mich angesprochen im Fitnessstudio.
Ich gehe da ja regelmäßig hin und es ist ein Personal Trainer.
Und ich wollte jetzt hier in meinem Bullen mal nicht Ralf per se, sondern einfach, warum es sinnvoll sein kann, mal einen Personal Trainer über seine Fitnessstudio-Geschichten zu gucken.
Die meisten sind ja zu stolz und denken so, hey, kann ich nicht alles?
Ich gehörte nicht zu denen.
Ich denke immer, wenn mir jemand was zeigt, was ich besser machen kann, bin ich immer zufrieden damit.
Aber zumindest habe ich festgestellt, wie sinnvoll das sein kann.
Und vielleicht zur Vorgeschichte, ich gehe jetzt ja schon seit ewig Zeit ins Fitnessstudio.
Früher habe ich nur einfach irgendwie Cardio gemacht.
Irgendwann meint meine Kinder so, Alter, jetzt musst du auch mal irgendwie pumpen.
Das habe ich dann auch gemacht.
Und mit ordentlichem Erfolg und Kreatin, man sieht da ein bisschen was, ist jetzt nicht so krass geworden.
Und dann kam halt, wie gesagt, Ralf.
Und Ralf hat bei vielen Sachen gesagt, guck mal, wenn du an dem Gerät das machen willst, dann darf es nicht aussehen, als ob du winken würdest, sondern das soll schon die jeweiligen Muskelpartien stressen und damit auch dann den Muskelaufbau machen.
Also ich habe festgestellt, dass viele...
Übungen, die ich gemacht habe, einfach gar nicht der Muskel trainiert worden ist, sondern einfach irgendwie...
Der Winkmuskel ist doch auch wichtig.
Du musst doch auch für Defna und Schäpe im Fernsehen auch immer schön...
Ja, das stimmt.
Den Winkmuskel trainieren.
Das ist recht.
Nicht nur bei der Flusscheppe jetzt.
Ich bin auch am Mittwoch morgens.
Da winkst du noch mehr.
Und das ist das Schultergelenk.
Das mache ich bei vielen Übungen.
Das habe ich bisher über das Schultergelenk gestresst.
Aber nicht irgendwie den Brustmuskeln.
Also das habe ich jetzt gelernt, dass das ist.
Lektion Nummer zwei ist, was ich auch festgestellt habe, dass ich gerne, nachdem ich Muskel trainiert habe, gerne nochmal sage, jetzt muss nochmal so ein bisschen Cardio her und nochmal eine Stunde irgendwie dann auf dem Laufband jogge.
Und da sagt dann Ralf, wenn du Muskelaufbau betrieben hast, dann wird der Muskel danach erst entwickelt und dann will er Kalorien haben.
Wenn du aber danach den Muskel gar nicht erst aufbauen lässt und ihm sogar nach Kalorien entziehst, weil du ja rennst, da gehören Kalorien aus dem Körper, dann funktioniert das halt nicht.
Und das ist halt so eine, das ist die zweite Erkenntnis, die ich gewonnen habe.
Und die dritte Erkenntnis, die ich auch bisher noch nicht so richtig mochte, die Langhantel.
Die Langhantel ist so ein...
Ist so eine, wie soll ich sagen, einfach nicht nur ein billiges Stück Eisen, sondern die kann halt wirklich vieles machen.
Wenn du mit der Langhantel beispielsweise Kniebeuge machst, kannst du die gesamte Stabilität des Körpers trainieren und, und, und.
Und das ist das Schöne, dass so eine einfache Langhantel, man da sehr viel Gutes für den Körper machen kann.
Und deswegen würde ich jedem raten, der mal im Fitnessstudio ist, sich einfach mal den Luxus zu gönnen und auch mal so einen Personal Trainer über die Sachen drüber gucken zu lassen und vielleicht mal auch noch ein paar Ernährungstipps zu geben und, und, und.
Und das habe ich jetzt auch gemacht und deswegen ist das mein Bulle der Woche, dass einfach mal das Training ein bisschen professionalisieren.
Man muss ja nicht eine Dauergeschichte draus machen, dass man irgendwie, weiß ich nicht, Millionen von Kohle investiert, um dann vielleicht ein bisschen breiter zu werden, aber einfach mal ein paar Euro auszugeben, um besser zu werden.
Das lohnt sich.
Sehr schöner Bulle.
Was kostet so ein Trainer?
Willst du es wissen?
Der kostet 100 Euro plus Mehrwertsteuer.
Also 119.
Das ist nicht günstig.
Das ist schon eine Investition.
Das ist eine Investition.
Eine Massage gehört man sich auch manchmal.
Das ist aber eine, du investierst was und hast dauerhaften Erfolg.
Das Einzige ist, du musst dann diszipliniert danach sein.
Du darfst nicht sagen, der Ralf hat jetzt hier geguckt.
Und zeig mir, wie du Langhandel machst und das.
Und dann sagst du danach wieder, Langhandel, lass mal.
Das ist da unten im Keller, wo die nur die etwas schweißigere Zeitgenossen sind und wo es etwas schwitziger zugeht.
Das ist ja eigentlich nie so meine Abteilung gewesen.
Das muss man dann auch weiterhin machen.
Insofern hoffe ich mal, dass die Investitionen sich aussah.
Aber ich habe jetzt ein längeres Abo gelöst.
Ich habe jetzt nicht nur zwei Stunden gemacht, sondern ich habe mir eine Zehnerkarte gemacht, um jetzt irgendwie da ein bisschen Erfolg zu haben.
Wenn ich ihn nicht mehr hinzuhe, weil es zu klein ist, dann weißt du, es war der Personal Trainer.
Wunderbar, sehr schön.
Da hat er schon richtig Muggis.
Aber da muss sich jetzt Herr Zittelmann warm anziehen.
Für den nächsten Gizepstest.
Für das nächste Armdrücken.
Für das nächste Armdrücken, ganz genau.
Der hat seinen großen Moment nochmal mit seinem Buch Weltraumkapitalismus.
Und hat schon das nächste wieder.
Das nächste schon wieder.
Da geht es um Nullsumdenken.
Sehr gut.
Zero-Sum-Thinking.
Das sollte man wirklich mal gut erklären.
Weil das ja immer gerne unsere dummen Anführer von Donald Trump über...
Olaf Scholz zu propagieren.
Von links bis rechts sind viele so dumm und denken.
Diese Geschichte, armer Mann und reicher Mann standen da und schauen sich an und der arme Mann sagt, bleich, wäre ich nicht arm, wärst du nicht reich.
Das ist immer die Frage, wenn jemand reich ist, muss jemand anders dadurch arm geworden sein.
Aber dass der reiche Reich sein kann und vielleicht ein armer sogar auch noch reicher dabei geworden ist, die Idee gibt es halt bei vielen dumm denkenden Menschen nicht und das finde ich ist einer der großen Denkfehler, die viele machen.
Der SpaceX-Börsengang zeigt ja, dass viele andere auch reich geworden sind.
worden sind, nicht nur der Billionär Elon Musk, sondern, und man muss ja sagen, es sind auch immer nur Buchgewinne, das muss man auch nochmal zur Realität ergänzen.
Wenn der anfangen würde, seine SpaceX-Aktien zu verkaufen, dann ist die Million auch schnell zusammengeschmolzen.
Die Billionen meinst du?
Die Billionen meine ich.
Ich glaube, es wird Billionen.
Zum Beispiel waren ja auch am neuen Markt viele unheimlich reich.
Das ist meine Überleitung zu meinem nächsten Bullen.
Memoriam habe ich ja immer noch, immer noch, nicht seit damals, aber immer wieder mal und mir mal wieder geholt als gute alte Erinnerung.
Die Intershop-Communications-Aktie aus Thüringen.
Jena.
Jena.
Jena.
Die waren ja einer der Stars damals.
Die haben ja damals mal einen Porsche bezahlt.
Schandach.
Schandach hieß der Typ.
Mein Porsche von Intershop.
Die hatten ja damals eben auch diese exorbitanten Kursgewinne.
Und damals konnte man ja auch noch ordentlich Zeitungsgewinne machen.
Startups noch zu einer vernünftigen Bewertung an die Börse gegangen, die dann eben noch Raum für 10, 20 Verfachungen und dergleichen geboten hat.
Damals sind Unternehmen an die Börse gegangen, die keine Umsätze, die nur Klicks hatten und die wenigen, die einfach nur Fantasie hatten.
Es sind jünger an die Marke gegangen.
Nein, aber es gab solche und solche.
Die Qualität war damals extrem zweifelhaft.
Ja, natürlich.
Um nicht zu sagen, damals war alles besser, das sind doch richtig guter.
Nein, das will ich ja gar nicht sagen.
Aber ich will nur sagen, dass es nicht so war, dass Unternehmen erst in einem enormen Reifezustand wie heutzutage SpaceX mit zwei Billionen und dann einfach vorher nur Privatinvestoren verdient haben, ihr großes Geld, gut, jetzt kommt hier nochmal 50 Prozent obendrauf.
Aber dann ist halt irgendwann der Ballon auch ziemlich aufgepumpt.
Und Intershop hatte damals eigentlich ein ziemlich gutes Geschäftsmodell.
Die haben E-Commerce-Software geboten für einen neuen wachsenden Markt.
Entsprechend riesig war die Fantasie damals, wo man gesagt hat, oh Gott, sky is the limit.
Naja gut, wenn du sagst, jeder Kiosk geht demnächst ins Internet und braucht da eine E-Commerce-Software, dann ist die Fantasie unbegrenzt.
So, und die sind tatsächlich immer noch am Leben, ja, und zwar mickrig zusammengeschrumpft, aber sie sind immer noch in ihrem Geschäftsfeld unterwegs und sie haben jetzt gerade, sie zucken wieder so ein bisschen, da gab es jetzt eben gerade kleine Kurszuckungen.
Am Freitag?
Ja, nicht nur am Freitag, dann nochmal am Montag, haben so fast 50 Prozent jetzt zugelegt, so die letzten Tage.
Da wird jetzt dann viel spekuliert, zum Beispiel bei Wall Street Online im Anlegerforum.
Da spekulieren viele, dass es doch möglicherweise ein Übernahmeangebot geben könnte.
Das ist dann immer die Spekulation.
Aber wie gesagt, ein bisschen Bewegung ist da drin.
Das ist das eine.
Und das andere muss man sagen, Sie haben jetzt ja Zahlen gemeldet im Mai.
waren ja ganz okay.
Sie haben also operativ wieder ein Turnaround geschafft und leicht positives EBIT von 0,1 Millionen, also 100.000 Euro ausgewiesen.
Der Umsatz ist zwar gesunken, aber der operative Cashflow ist gestiegen und sie haben vor allem auch den Auftragseingang im Cloud-Geschäft gesteigert, zwei Drittel des Gesamtumsatzes ausmacht und als Treiber nennt das Unternehmen eben für die besseren Zahlen.
Dauerhaft gesenkte Kostenbasis, vor allem durch Personalmaßnahmen.
Das ist ja dann in der Tat was Dauerhaftes, wenn man das Personal angepasst hat.
Also stehen ja die Chancen ganz gut, dass man wieder doch auch nachhaltig schwarze Zahlen schreibt.
Und sie setzen vor allem eben auch mit ihrem kleinen Unternehmen auf den KI-Bereich und bietet den Ausbau zum Anbieter oder plant den Ausbau zum Anbieter von Agentic B2.
B2B-Commerce mit zusätzlichen KI-Agenten und Co-Piloten in der Spring Release 2006.
Ja, was?
In der Spring Release, whatever.
Naja, aber dass du deinen Bereich auf KI-Agenten setzt, das macht Sinn.
Und ich glaube, dass eher so kleinere Unternehmen, die ihre B2B-Software anbieten, da vielleicht durchaus interessiert sein könnten.
Und ja, das ist jetzt wirklich eine Nische und eine Spezialsituation.
Aber wie gesagt, sie lebt noch die alte Intershop und springt an.
Und hat, wie gesagt, hier ein deutliches Kursplus hingelegt.
Interessant finde ich ja auch immer noch, sie haben auch große Ankeraktionäre.
Das ist auch ein Teil der Übernahmespekulation, dass man sagt, okay, da wäre dann auch eine Übernahme leichter machbar.
Der größte Anker-Aktionär ist schon auch sehr lange dabei, Frank Fischer von Shareholder Value Management.
Der hat ja auch diesen Value ETF kreiert und war ja auch schon mal bei euch auch mal.
Geht ihr ja auch häufiger?
Genau, als Gast bei Alles auf Aktien und ist ja ein ausgesprochener Modern Value Investor, nennen wir das immer so.
Die Enkel Warren Buffett, könnte man ja sagen.
Und der hat 40 Prozent an dem Unternehmen.
Und das setzt also auf dieses Unternehmen.
Persönlich oder über den Fonds?
Nein, nicht er persönlich, sondern Shareholder, Value Management AG ist eine Firma.
Nicht der Fonds, sondern ich glaube wirklich die Firma ist da beteiligt.
Und er ist auch im Aufsichtsrat, wenn ich es richtig weiß.
Und hat da schon ein persönliches Involve.
Das zu Intershop, eben nicht, das ist wirklich Intershop-Communications.
Muss man auch heißen.
Da gibt es noch eine Intershop-Communication.
Holdings.
In der Schweiz, ja.
Die ist es nicht.
Ist auch nicht der Intershop aus der DDR, wo man früher immer einkauft.
Das wäre ja ein bisschen das Wortspiel, das die Jena ja dann quasi angeknüpft haben.
Erzähl mal, was gab es früher im Intershop?
Intershop war so ein bisschen die Devisin.
Es war so einfach, da gab es Westprodukte.
Das war das KDW des Postens.
Genau, da gab es Westprodukte und da musste man, und das war das Gemeine für DDR-Bürger, die mussten vorher ihre D-Mark in Forum-Checks eintauschen, damit du halt vorher schon das Geld hattest und bis dann mit deinen Aber wenn du da einfach reingegangen bist und so ein breitbeiniger Wessi bist, dann hast du auch einfach deine D-Mark da los.
Aber normalerweise hättest du vorher...
Musstest du nochmal eine Kultowährung kaufen.
Genau, musstest du nochmal so eine Ostwährung kaufen und konntest dann mit Forum-Checks, so hießen die, einkaufen gehen.
Und das war so das kleine Schaufenster für Restprodukte.
Da habe ich meine BASF-Kassetten immer geholfen.
Weil die von Orvo, die taugten nichts.
Wie du hast gelernt.
Das war das, was ich mir da im Intershop geholt habe.
Aber das Geld hat man ja dann immer nur bekommen, wenn man Westverwandte hat.
Privilegiert.
Privilegiert, ja.
Privilegiert.
Aber du musst uns noch sagen, hast du jetzt Intershop selbst?
Habe ich, ja.
Gut, dann musst du es nochmal sagen.
Genau, unbedingt.
Ich habe ja eingangs erwähnt, das sind zwei Aktien aus meinem Depot.
Ja, ja, aber trotzdem, da muss man nochmal, weil das so eine kleine Sache ist, da sollte man nochmal ein Disclaimer machen.
Das ist wirklich ein winziges Unternehmen.
Auch da gilt wieder, besser mal limitiert kaufen.
Hast du nicht letzte Woche schon hier Dingens bewegt?
Rocket Internet.
Rocket Internet bewegt?
Wir haben ja einiges an Umsätzen zugelegt, ehrlich gesagt.
Riechste?
Ja.
Die hat nur 28 Millionen an Market Cap.
Das ist natürlich, wenn da jetzt einer hier seine SpaceX.
Guck mal, was hier für Umsetzung geht.
Ich gucke mir das mal an.
Die haben jetzt zu zuletzt natürlich zugelegt mit dem Kursanstieg innerhalb von ein paar Tagen.
Ja, aber da gehen echt so 63 Stück teilweise oder drei Stück oder sieben Stück.
Also heute ist es wirklich wenig.
Also heute bitte limitiert kaufen und vielleicht auch erst nochmal, vielleicht gibt es da auch noch kleinere Rücksetzer, die noch abwarten.
Aber an sich ist natürlich dieses Unternehmen auch schon zu neuen Marktzeiten deutlich höher bewertet.
Ich weiß nicht, was die damals wäre.
Kannst du das noch so lange nachforschen?
Ich weiß nicht, ob die Aktie irgendwann mal gesplittet, gedingst ist.
Da gab es garantiert, wie nennt man dieser Rückwärtssplitz?
Reverse Split.
Wir kommen hier zurück bis ins Jahr.
Soll ich dir sagen, was der Höchststand war?
Aber was der Börsenwert mal war, das ist ja vielleicht...
4.590.
Ich könnte auch mal für dich einfach mal die, also da muss es irgendwie ein Reversplit gewesen sein.
Ich könnte natürlich auch mal...
Ja, das klingt gut.
Wenn es jetzt wieder auf 4.000 geht, kleiner Gag am Rande.
Alte Kurse.
Manche denken ja immer, die muss ja da mal wieder hingehen.
So wie die Telekom-Aktionäre, die auch immer noch auf unseren Klima-Line-Tag warten, dass die Telekom mal wieder über 100 Euro steigt.
Die war 10,6 Milliarden.
Euro schwer und jetzt ist sie noch 29 Millionen.
Jetzt ist sie noch 29 Millionen.
Elon Musk, nimm das.
To the moon.
Ja, also ich meine, es ist ja auch nur nochmal eine interessante Geschichte.
Das war genau damals, war bei Intershop die Euphorie genauso groß wie bei SpaceX heute.
Und bei vielen anderen iFlyern.
Und damals...
Der war schon 20.
Dritter.
Nein, und sie waren wirklich weltweit da mit vorne.
Also die hatten schon und dann auch Steffen Schambach hieß der Vorstandsvorsitzende damals.
Also nicht Stefan Schambach.
Stefan.
Auf jeden Fall Schambach ist ins Silicon Valley gegangen.
Der ist ins Silicon Valley gegangen und hat dann da seine Karriere.
Und eine super ostdeutsche Vorzeigegeschichte.
Ja, hätte mal ein bisschen mehr davon gebraucht in den letzten Jahren.
Und leider ist es in Deutschland immer die totale Euphorie und dann wieder Das totale Nirvana über 20 Jahre, wenn...
Dass es an einen anderen Ort weiterging, war bei uns ja dann nur noch Tristesse angesagt, weil ja auch die ganzen Aktionäre, die hatten sich einmal am neuen Markt da verbrannt in ihrer Gier und dann wollte niemand wieder was von Aktien wissen.
Es gab kein Kapital mehr, es gab keinen Gründungsgeist mehr.
Ich muss aber auch sagen, in Deutschland war auch viel Dump Money dabei.
Es war viel dummes Geld.
Ja, schon auch.
Aber das war in den USA zwar an der Wall Street.
Doch auch, da gab es doch genau so diese Buchen.
Nein, so viele dumme Sachen wie bei uns am neuen Markt an die Börse gegangen sind, gab es nicht.
Und auch heute ist es noch so, dass wenn ein Unternehmen richtig clever ist, geht es an die Wall Street und wenn es ein bisschen weniger clever ist, kommt es in Deutschland an den Markt.
Das ist ja immer noch diese Selektion, diese adverse Selektion, dass in Deutschland immer noch irgendwie das Dumme.
Oder man sammelt bei deutschen Privatanlegern, dann gibt da Aktien aus.
Das ist ja dann auch ein bisschen ein Teil der SpaceX-Geschichte.
Ich bin mir ganz sicher, der Erfolg des SpaceX-Börsengangs liegt am deutschen Kleinerleger.
Da bin ich mir ganz sicher, diese Geschichte, da ist Dietmar Deffner dran, diese Geschichte zu schreiben.
Er wird sie demnächst rausbringen.
Heute hat mein Kollege erzählt, er hat für 100 Euro SpaceX-Aktien gezeichnet und dann auch für 7 Euro bekommen.
Da bist du dann selbst bei der Gebühr von einem Euro, hast du dann einen sehr hohen Gebührenanteil.
Aber der Kollege Klug beispielsweise schrieb mir, er hat auch Aktien bekommen, relativ viele.
Klug ist immer ein Kontraindikator.
Nee, aber der hat relativ viele gekriegt und ich würde vermuten, er war jetzt nicht unglücklich.
Naja gut, jetzt zuerst mal schon, aber das ist ja am Ende.
Gut, dann wird der Kollege Deffner auf jeden Fall die Geschichte noch mit der KI schreiben oder nicht schreiben, dass Deutsche Kleinanleger machten den Börsengang von SpaceX erfolgreich.
Schreib mir bitte eine Geschichte, dass der Kleinanleger den SpaceX-Börsengang so erfolgreich macht.
Genau, prompt muss man vorher eingeben, was die Geschichte sein soll.
Und dann wären wir vor zum Thema.
Ich wollte zum Thema überleiten.
Was für eine Überleitung.
Ich gebe zu, man hätte es noch ein bisschen cleverer machen können.
Diese Überleitung hat ja schon auch fast die KI gemacht.
Ja, ich habe gefragt, welche Überleitung ist hier möglich und mit Defner kann man immer Überleitungen machen.
Die Frage ist ja, wie viel KI darf in den Journalismus oder insgesamt in Reden und in Content fließen?
Fangen wir nochmal in Thüringen an.
von Herrn Wildberger Reden, die er gemacht hat, von Herrn Vogt übrigens auch.
Er hat auch verschiedene Reden gemacht, wo dann so ein bisschen, die klangen auch so ein bisschen nach KI, Herr Wildberger auch.
Und jetzt ist die Diskussion ganz groß.
Oder Herr Kassdorf vom Tagesspiegel wurde entbunden, war ja auch mal da Chefredakteur, weil er Kommentare mit der KI wohl geschrieben hat und die jüdische Allgemeine hat auch zwei Kommentare von ihm.
Hat sie auch mal gleich gelöscht, weg damit.
Und die Frage ist jetzt, ja, wie ist KI und Content wie...
passt das zusammen und was darf man da, was darf man nicht?
Wann ist die Authentizität dahin?
Darf man?
Früher Politiker haben ja auch Ghostwriter gehabt, das war nicht problematisch.
Wenn der Ghostwriter KI ist, ist es problematisch und darüber wollen wir heute diskutieren.
Vielleicht nochmal ganz kurz, bevor wir davon wegkommen, nochmal zum Fall Mario Vogt, der ja diese ganze Debatte ausgelöst hat.
Da war es dann eben so, dass er mehrere Gastbeiträge und vor allem auch Reden mithilfe von künstlicher Intelligenz hat schreiben lassen.
Und ich glaube, ein Knackpunkt war natürlich, dass er selbst beim Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus sich von KI hat helfen lassen, was ja natürlich so ein besonders heikles Thema ist, zum einen in Deutschland.
Und zum anderen war das Problem dann bei dem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Nicht nur, dass er eben...
sich von KI hat helfen lassen, sondern dass er eben auch drei Experten da wörtlich zitiert hat in diesem Gastbeitrag.
sich diese Zitate aber nach Recherchen von diversen Quellen, zum Beispiel habe ich hier in einem Artikel des ZDF eben nirgends haben finden lassen.
Also dass offenbar da ein bisschen Halluzination der KI dabei war.
Und das ist natürlich dann auch nochmal ein Punkt, der da mit reingehört in die Debatte.
Und da muss man natürlich dann sagen, also da muss man dann natürlich schon auf jeden Fall...
wenn man mit KI arbeitet, dass das dann auch nochmal nachrecherchiert wird und zu so heiklen Themen ganz besonders und dass man da mit anderen Quellen arbeitet.
Ich glaube, das hat diese Sensibilität nochmal erhöht, wenn der jetzt irgendwie was über KI geschrieben hätte.
Und da finde ich zum Beispiel, das sind die Fälle unterschiedlich.
Wenn jetzt der Digitalminister mit KI Beiträge schreibt, da finde ich ja zum Beispiel den Skandal überhaupt nicht gegeben.
Ist auch gelöscht worden.
Ist auch gelöscht worden, weil jetzt in dieser...
keine Bilderstürm-Geschichte, in die alles platt gemacht wird, was irgendwie mit KI gemacht wird.
Und da finde ich, also beim Digitalminister, da finde ich es ja den Skandal, wenn er nicht mit KI arbeiten würde.
Also das finde ich, da muss man, wenn man einen Professor, ist der nicht sogar Historiker?
Der ist ja...
Der Vogt, und der hatte ja auch schon Ärger mit seiner Dissertation und so weiter.
Da muss man natürlich dann immer nochmal ein bisschen sensibler arbeiten.
Aber ich würde auch da sagen, es ist heutzutage ein gängiges Mittel und vor allem...
Dieser Anschein, ich glaube, dieser Anschein, dass ein Politiker, der irgendwo eine Rede hält, einen Gastbeitrag schreibt, dass der das alles schnell selber schreibt, am besten noch handschriftlich nächtens, dann sein Manuskript schreibt, wenn er am Tag über, keine Ahnung, 20 Reden hält und fünf Gastbeiträge schreibt für die diversen großen Zeitungen und bei 20 Mal irgendwo einen Grundstein legt oder ein Band durchschneidet und das alles handschriftlich selber notiert.
wie es dann wirklich echt wäre.
Ich finde, du solltest nicht mit EDV schreiben, musst du schon handschriftlich schreiben, damit es auch wirklich nicht dupliziert werden kann.
Nein, Spaß beiseite.
Ich glaube, das ist eine Illusion.
Vielleicht denken es viele Leute immer noch, aber so ist es einfach nicht.
Alles, was an Gastbeiträgen, an Redaktionen kommt, das ist natürlich in der Regel von anderen geschrieben.
Da ist natürlich ein Gedanke da, den der Autor hat und sagt, okay, schreib mir doch mal was zum Thema KI.
positiv, negativ, keine Ahnung, oder schreibt mir was zum Holocaust-Gedenktag, lieber Referent, und dann setzt er sich da hin und arbeitet im Zweifel eben auch mit KI.
Also wie soll man das letztendlich ausschließen?
Und jemand selber, der Vogt, sicherlich dann eben auch nicht gemacht und gesagt, hier den Prompt reingeschrieben, sondern auch das haben dann Mitarbeiter gemacht.
Da finde ich, also zum einen muss man einfach wirklich mal diesen Reality-Check machen.
Das müssen die Leute auch wissen.
Da steht einer, unterschreibt es mit seinem Namen, aber er hat es nicht selber verfasst unbedingt.
Und natürlich muss er hinter den Gedanken stehen, die da mitgeteilt werden in einer Rede.
Und auf der anderen Seite, wenn ein anderer Ghostwriter das schreiben darf, Warum soll es nicht ein KI-Ghostwriter sein?
Wo ist da der Unterschied?
Also da muss man einfach diese Debatte in diese Richtung führen.
Auf jeden Fall da.
Jetzt gibt es natürlich die Debatte in die andere Richtung.
Wenn man beispielsweise in der FAZ liest, da ist wirklich die reine Lehre noch, die entscheidend.
Eine Geschichte von Ursula Scheer im Feuilleton.
Und da ist der zentrale Satz, den ich da gefunden habe, den fand ich wirklich sehr interessant.
KI, diese parasitär menschliche Schöpfung und technologische Produkte ausbeutende Technik, die literarische Kompetenz auch jenen verleiht, die sonst keinen geraden Satz herausbekommen, wird die Schriftkultur der Zukunft formen.
Und da ist ja so eine Art...
Da geht fast schon eine Beleidigung hervor, dass KI plötzlich, wenn die gut schreiben kann, auf einmal können andere auch gut schreiben.
Und viele Menschen fühlen sich auch, also viele gute Journalisten, die schön schreiben können, fühlen sich von der KI auch persönlich beleidigt, dass auf einmal jemand neben ihnen noch ordentlich schreiben kann.
Das ist natürlich auch ein Ding.
Wobei die Kulturtechnik, was aufzuschreiben, Gedanken zu ordnen, die etwas lose im Kopf sind, die zu Papier zu bringen, das ist schon noch auch was, was man...
meines Erachtens lernen muss und auch können muss.
Insofern, da haben wir Glück gehabt, dass wir noch in der Zeit groß geworden sind, wo es sowas eben nicht gab.
Und wenn du jetzt in der Schule bist und dann einen Aufsatz schreiben musst und da viele einfach nur noch eine KI benutzen, das Problem des leeren Papiers, was ja jeder kennt, der noch keine KI hatte.
Das muss man aushalten können, den ersten Satz hinzuschreiben oder vielleicht zu überlegen, wie strukturiere ich was, wie schreibe ich es auf, wie finde ich meine losen Gedanken zusammen und so weiter.
Das ist schon eine Kulturtechnik, die man können sollte, meines Erachtens, und nicht ganz verlernen sollte.
Gleichwohl muss ich gestehen.
Ich nutze KI auch und ich würde nie einen Text abgeben, wo ich nicht vorher nochmal gesagt habe, der KI, bitte verbessere diesen Text.
Und dann gucke ich mir genau an, was hat die KI draus gemacht.
Dann wird ja meistens geschrieben, ich habe das verändert oder ich habe da noch geguckt und da.
Und wenn ich das überzeugend finde, was die KI gemacht hat, übernehme ich das auch, klar.
Weil ich finde, eine Redigatur gab es ja früher auch.
Und ich nehme auch sicherlich mal, ich sage, oh Mann, hier gefällt mir der Einstieg nicht, den ich gemacht habe.
Oder schreib mir mal einen Einstieg dazu, zu dem Thema.
Aber was ich schon...
Als eigene Leistung mache, ich gucke mir A, das Thema, was ich haben will, habe ich mir natürlich vorher gedacht, ich habe mir immer schon vorher die Struktur klar gemacht und das ist mir immer schon leicht gefallen.
Ich sage, okay, wie muss eine Geschichte aufgebaut sein?
Es muss ein bekömmlicher Einstieg sein, wo man heutzutage Huck sagt, wo die Leute halt irgendwie mitgenommen werden und wo sie sagen, oh, will ich lesen?
Dann muss als nächstes...
eine These formuliert sein, eine klare These.
Wir haben das früher gesagt, eine Aufblase, wo du sagst, hey, darum geht es, deswegen musst du das lesen, das ist wichtig.
Also den Leuten auch sagen, what's on stake?
Also was steht da zur Debatte und warum musst du das lesen?
Und dann eben die ausformulierten Texte.
Und wenn man so eine klare Struktur im Kopf hat, kann man natürlich dann auch sagen, oh, guck mal.
Die These gefällt mir noch nicht gut.
Guck mal, also ich würde immer auch eine KI nutzen als Sparings-Partner und nutze auch eine KI manchmal als, ich habe irgendwie jetzt Space-ETFs mir angeguckt, dann nehme ich alle Space-ETFs, die ich finde, suche die ganzen Zusammensetzungen raus, haue das zur KI und sage, guck dir einfach mal die Zusammensetzung an und sag mir mal, was du da erkennst, solche Sachen.
Und da nutze ich auch KI.
Und dann kann man auch sagen, jetzt schreib mir das mal zusammen, was du da gemacht hast.
Und dann kann man da auch das nutzen, um das in die Geschichte mit einzubinden oder einen Podcast-Dialog draus machen oder was auch immer.
Also ich finde, es ist einfach wirklich eine Hilfe, die man hat.
Aber was ich nie machen würde, sagen würde, oh, schreib mal einen Text über das und das und dann einfach schreiben lassen, abgeben und sagen, schäb jetzt drüber schreiben und so weiter.
Das wäre nicht meine Art, wie ich...
die KI nutze, aber ich nutze die KI schon auch, um mir Einstiege zu verbessern oder überhaupt einen Einstieg zu machen, Thesen zu schärfen.
Duplikate rauszumachen oder einfach noch schöner zu formulieren.
Und insofern, ich finde es auch nicht eine persönliche Beleidigung, wenn jemand, wenn die KI besser schreiben kann als ich.
Ich weiß, wo meine Schwächen oder wo meine Limitationen sind.
Und wenn die KI das besser kann, sage ich, top, dann liest ich es halt besser.
Und man muss natürlich aufpassen, dieser KI-Sound, der wirklich jetzt schon sehr auffällig ist.
Irgendwann kapiert man auch, was man dann nicht übernimmt, weil dann nervt es auch auf eine Art.
Aber ich würde...
So würde ich jetzt KI für mich benutzen.
Also nie einfach aus dem Nichts einfach sagen, jetzt machen wir einen Text hier und fertig.
Das ist es nicht, sondern muss immer eine Authentizität dahinter sein, eine These, die man selbst entwickelt hat, eine Einstiegsidee, die man hat, wo man sagt, ich habe eine Idee, manchmal sage ich einfach so Wortfetzen, das, das, das, das, das, das, das, das.
Und bitte sortiere mir das mal und mache mir da einen Text raus.
Das passiert schon mal, aber ich würde nie aus dem From Scratch irgendwie mir eine Geschichte von KI machen lassen.
Und da finde ich, ist...
dann ist auch die Authentizität nicht mehr da.
Und ich würde immer auch, gerade wenn du Zitate hast, die musst du bei jedem, bei jeder KI ganz genau klären.
Weil bei Zitaten ist die KI am schludrigsten.
Und da werden Zitate erfunden, da werden Zitate irgendwie vereinfacht, da werden Zitate, also da muss man wirklich, also gerade bei Zitaten, und ich finde, wenn der Name drüber steht am Ende, dann muss man auch den Kopf dafür hinhalten und sagen, das ist jetzt die Geschichte, die ist von mir abgenommen, die hat vielleicht auch ein paar.
KI-Verbesserungen oder ein paar KI-Inhalte, aber trotzdem habe ich die am Ende gelesen, abgenommen und so weiter.
Und das ist das Schöne auch von Menschen, die...
länger im Job sind, die Erfahrung haben, die wissen, wie eine Geschichte aufgebaut ist, die wissen, was nicht stimmen kann, die Inkonsistenzen auch finden.
Da hilft mir KI viel besser.
Wenn ich jetzt ein junger Mensch bin und gar nicht wüsste, wo muss ich denn jetzt nachgucken, was könnte da schief sein und ich habe gar nicht die Erfahrung dazu, dann ist natürlich die Fehleranfälligkeit viel größer.
Und deswegen nützt das für Leute, die schon Erfahrung haben und die es noch als Beschleuniger benutzen, ist es die KI einfach, für mich ist es ein Segen.
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Daniel, bist du bereit für den Fußball-Sommer?
Aber sowas von Grillen, Kaltgetränke, Public Viewing, alles schon vorbereitet.
Perfekt, da fehlt doch nur noch der Merch für den Kick in der Halbzeit, oder?
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Nur noch 5 Euro zuzahlen und du hast deinen eigenen DFB-Fanball am Start.
Also ich würde sagen, da kann der Fußball-Sommer doch kommen.
Genau, schnell noch bis zum 2.
August zu Aral.
Das ist dein Anpfiff zum Sammeln.
Mehr auf aral.de.
Und in der Debatte hat ja jetzt, wir sind ja zum Glück in einem Konzern, wo die KI-Nutzung...
gefördert wird, nicht nur gefördert, sondern wirklich quasi gefordert wird.
Und Matthias Döffner hat ja in der Debatte einen sehr interessanten Beitrag gebracht, nämlich hat eben diese Berichterstattung auch gelesen über Mario Vogt und hat dann irgendwie erstmal, hat uns gestern bei uns bei Weltfernsehen auch erzählt, nochmal ausführlich, wie es...
zustande kam diese Geschichte, dann erstmal für sich einfach nur gepromptet und gesagt, jetzt würde mich interessieren, was die KI eigentlich dazu meint, zu dieser Debatte.
Und hat einen relativ einfachen Prompt bei Gemini eingegeben, schreibt mir einen Kommentar zu dem Thema, eben zu diesem Mario Vogt-Fall, hat den Artikel von der Bild einfach nur mit reingestellt und dann hat er eben erzählt, dann hat er halt relativ in einer Sekunde erzählt, einen gut formulierten und mit einigen guten Gedanken argumentierenden Kommentar bekommen.
Und er hätte dann noch mal eine Nacht darüber geschlafen und hat dann diesen Kommentar den Weltkollegen eben angeboten zur Veröffentlichung und hat eben oben seinen Namen drüber geschrieben.
Und unten stand aber ganz transparent, dieser Kommentar ist von Cheminal erstellt worden und der prompt lauter so und so und eben hundertprozentig KI generiert.
Aber irgendwie las sich dieser Kommentar, man hat ja schon oft mal Thieres Döpfner Kommentare gelesen, halt wirklich so argumentativ auch formulierend, als hätte er ihn geschrieben.
Es war irgendwie sehr klar argumentiert, vor allem auch mit dieser Ghostwriter-Argumentation, da er gesagt hat, okay, warum ist es verwerflich, wenn Ghostwriter dann für andere schreiben können, aber wenn es die KI tut, dann ist es plötzlich eben verwerflich.
Und diesen Kommentar kann man sich auch nochmal bei welt.de natürlich durchlesen.
Und natürlich gab es da dann auch unter den Lesern eine ganz große Debatte, die haben gesagt, muss ich ja jetzt noch die Welt kaufen, wenn ich mir doch selber jetzt quasi meinen Prompt schreiben kann und sagen, wie würde denn Matthias Döpfner dieses Thema jetzt wohl kommentieren.
Dann kann ich mir meine Zeitung auch selber bauen, dann brauche ich ja auch keine Döffner-Kommentare mehr lesen.
Ist natürlich eine Argumentation.
Aber ich glaube, entscheidend ist, dass man eben letztendlich die Verantwortung für diesen Text übernimmt.
Das hat Matthias Döffner dann auch nochmal bei uns im Interview gesagt, dass letztendlich du viele Hilfsmittel benutzen kannst als Journalist oder als Redner, was auch immer.
Aber am Ende muss die Debatte darum gehen, wer trägt die Verantwortung dafür, wenn der Name drunter steht, dann musst du einfach trotzdem dafür gerade stehen.
Und wenn, kannst du nicht sagen, ach Mensch, das hat jetzt die KI verbockt, sondern du hast deinen Namen drunter geschrieben.
Und dann bist du der Verantwortliche.
Und dann bist du verantwortlich, dass du diese Werkzeuge, die zur Verfügung stehen, richtig einsetzt.
Und die Illusion, dass wir glauben, dass irgendwo noch ein Artikel ohne KI entsteht.
Ich meine, wenn ich irgendwo google, dann ist es ja auch schon KI-Einsatz.
Also dann kriege ich ja da auch schon, ist es ja auch eine KI-Hilfe, allein die Suche.
Funktion mittlerweile, aber auch das, was ich dann an Ergebnissen kriege.
Es ist ja, also wie kann ich denn jetzt diese Illusionen von anderen Medienhäusern, ja, bei uns wird komplett 100% KI-frei gearbeitet.
Das ist ja wirklich fernab jeder Realität.
Wichtig ist, finde ich, Transparenz.
Aber man muss jetzt auch nicht zu jedem Artikel schreiben.
Dieser Artikel stand übrigens mit Hilfe von KI.
Für diesen Artikel wurde auch gegoogelt und auch ein Veransprecher wurde dafür verwendet, nicht nur die Brieftaube.
Also wie weit willst du da zurückgehen in der Technikgeschichte, was früher mal verwerfliche Technologien waren.
Also von daher finde ich, genau das ist der Punkt, dass du sagst, okay.
Du verwendest eigenverantwortlich als Journalist die Werkzeuge, die dir zur Verfügung stehen und hast immer noch deinen eigenen Kopf und musst am Ende natürlich das Ganze durchlesen.
Und wenn, das sagt Matthias Döffner auch bei uns im Interview, es kann aber auch sein, dass eben Artikel komplett, es gibt ja News-Generatoren, wenn man irgendwie heutzutage sich Meldungen gerade vom Börsenaktienmarkt reinzieht, dann gibt es ja allmöglichen.
automatisch generierte Meldungen, die da einfach nur Marktberichte in der Meldung umsetzen.
Da muss man natürlich dann darunter schreiben, dieser Artikel ist 100% mit KI entstanden.
Und selbst bei Nachrichtenagenturen, bei meinen Reuters Nachrichtenagenturen, die werden entweder automatisch übersetzt mit KI oder automatisch auch eben generiert aus Ad-Hoc-Metal, was auch immer.
Also da steht es dann ganz klar drunter und ich finde, da muss eben der Hinweis da sein.
Also das ist ein reiner KI-Artikel, so wie wir es zum Beispiel unserem Pilotprojekt im Fernsehen mit Paul Glensing auch machen, wo wir sagen, das ist eine kurze Fernsehsendung, die KI-Welt, die von einem Avatar moderiert wird und die eben mithilfe von KI produziert worden ist.
Da werden die Beiträge von KI gemacht, vertont und so weiter und so fort.
Außen natürlich Originalagenturmaterial, das vorliegt und es gibt dann eben immer noch den Redakteur, der das koordiniert, die Themen koordiniert, aber da ist schon viel mit Hilfe von KI möglich.
Und das ist das Entscheidende.
Und ich glaube, sich irgendwie so eine Technik vollkommen zu widersetzen und sagen, hier bei uns ist jetzt alles nur noch handgeschrieben, das ist ein bisschen wirklich albern.
Dann fordere ich wirklich, dass die FAZ jetzt handschriftlich ihre Zeit zeigt.
Auf Büttenpapier bitte.
Genau.
Das ist gut.
Das ist auch ganz, dass die Handschrift authentiziert.
authentifizierbar ist.
Unbedingt.
Und die Echtheit möchte bitte auch noch mit Siegel gemacht werden.
Der Dörfner Prompt lautete, schreibe einen Kommentar, der den folgenden Text fulminant entkräftet.
Fulminant.
Das Wort fulminant musste da auch rein.
Und es ist ja auch mal der Prompt, den man hat.
Das ist die Idee, die man hat.
Es ist ja nicht so, dass jeder alles nach...
prompt nur nachbauen kann, weil ja jeder eine eigene Handschrift hat, jeder einen eigenen Prompt hat, jeder eine eigene Idee hat.
Vor allem die KI kennt ja auch deine vorherigen Artikel schon.
Die KI kennt auch schon.
Du sagst ja, was soll in deinem Stil passieren in der Regel.
Also insofern lässt sich nicht einfach sagen, das kann ja dann jeder, sondern es ist schon nochmal...
Man muss die Idee haben, was will man überhaupt für eine Geschichte machen.
Man muss die Recherche dazu machen.
Also weiß ich nicht, bei meinen Space-ETFs muss ich erstmal gucken, was gibt es denn überhaupt für welche.
Da würde ich nie auf die KI setzen und welche gibt es denn.
Sondern würde ich immer gucken erstmal selbst und würde dann die KI nochmal als Sicherheit nochmal fragen, ob die vielleicht noch einen weiteren kennt.
Aber solche Recherchen würde ich immer erstmal selbst machen nach klassischen Dingen, weil in der Regel...
wusste der noch nicht mal, dass SpaceX schon an der Börse war.
Da dachte ich so, ach komm, das ist jetzt schon drei Tage her, das musst du jetzt mal gelernt haben.
Also wir nutzen zum Beispiel diese KI, weil wir immer bei Alles auf Aktien ja immer die Aktien, die besprochen worden sind und die ETFs, die wir haben mit WKN dahinter.
Da mache ich jetzt immer schon so, als ich den Text nehme, den in die KI reinsteige und sage, welche börsennotierten Unternehmen kommen drin vor und welche ETFs und bitte die WKNs noch dahinter machen.
Und da muss man trotzdem immer nochmal genau drüber gucken, weil es jetzt bei diesem einfachen Ding...
kommt es immer noch vor, der sagt, ne, ist Basics, habe ich nicht aufgeführt, ist nicht börsennotiert.
Oh ja, okay, okay.
Oder weiß ich nicht, WKN ist falsch oder sonst was.
Also insofern ist immer noch der Mensch am Ende wichtig und das lässt sich nicht alles automatisieren, aber die KI kann halt wirklich helfen.
Früher mussten wir immer, der eine schrieb immer die Unternehmen auf, der andere ist nochmal durchs Skript durchgegangen, hat nochmal geguckt, ah, da haben wir noch den, schreibt mal auf und WKN noch abtippen und so weiter.
Also es ist schon, so muss man sich das vorstellen, dass das eine Hilfe ist, wo man was verbessern kann, aber ohne Mensch und ohne authentisches Wesen am Ende will man es ja nicht haben.
Und wir würden nie einen Podcast, so wie wir hier nicht, irgendwie unsere Stimmen einfach automatisieren würden und sagen würden, ey, mach mal den Podcast, muss ich nicht persönlich hin.
was man vielleicht mal probieren sollte, irgendwie in anderen Sprachen was zu machen.
Die Frage ist ja auch, wie gesagt, je nach Art des Podcasts, also so ein Laber-Podcast wie unserer, den kannst du wirklich ja nicht mit KI machen.
Das ist ja noch das Gute.
Und vielleicht ist das ja auch die Chance und für das natürlich dann authentischer.
etwas ist und je spontaner so ein Gespräch ist und dann auch viele Anfälliger nicht so perfekt, wie es die vielleicht die KI am Ende machen würde und viele Zahlen, die wir hier verwenden und wenn ich hier Millionen und Billionen verwechsel und so weiter, dann ist das dann halt ein menschlicher Versprecher und das macht es aber glaube ich dann für den Nutzer auf lange Sicht dann immer nochmal interessanter als die glatt gebügelten KI-Texte.
Und auch das wird dann letztendlich der Markt entscheiden.
Natürlich wird es einen Überfluss an Artikeln geben, die auch mit Hilfe von KI erstellt wurden.
Und dann kommt es natürlich darauf an, dass man irgendwie noch klarer vielleicht eine Medienmarke hat, wo man sagt, okay, zu der habe ich jetzt grundsätzliches Vertrauen, die hat vielleicht auch eine gewisse Ausrichtung, die mir entspricht.
kenne ich auch die einzelnen Personen, die sind mir eben auch durch andere Medien, die drehen im Fernsehen auf, die sind irgendwie authentisch und die sind nicht nur irgendwelche Schreibroboter, die gibt es wirklich.
Und dann ist das so ein Gesamtkunstwerk, was dann eben auch, glaube ich, dann...
liest man so einen Text ja auch ganz anders, wenn man den Chapits im Fernsehen schon erlebt hat.
Das ist ja nicht so, wie früher man irgendwie so ein, oder wie früher man irgendwie dann eine Radiostimme hatte und die Leute nicht im Fernsehen gesehen hat, dann hat man sich da auch irgendwelche Illusionen gemacht.
Jetzt sieht man den Chapits High Five.
Nein, ich meine, es ist einfach je, ich finde ich, je Multimediale auch mal sozusagen das Journalismus betreibt, so wie wir es hier bei Welt machen.
desto finde ich auch mal authentischer ist es, glaube ich, auch für den Nutzer am Ende des Tages.
Und am Ende des Tages wird es dann letztendlich der Markt entscheiden, ob einer sagt, will ich hier das 100% KI-freie?
vielleicht noch mit Hand gesetzt.
Machen die das dann mit diesen Bleibuchstaben bei der FAZ?
Stimmt, so früher, wo man noch rausschneidet, mit Schere noch.
Mit Computer aber jetzt hier dann automatisch hier dann setzen.
Also wie gesagt, da ist am technologischen Rutschschritt noch viel möglich.
Da geht noch einiges.
Die Mönche, ich finde schon, ein Papier muss handschriftlich abgeschrieben sein, damit die Papierrußrolle authentisch ist.
Die Überlieferung des Wortes Gottes, wie es früher war, muss der authentisch von den Mönchen dann schreiben.
abstinografiert werden.
Und dank der modernen Technologie, die hier Meister Luther dann eingeführt hat, der ja zum Beispiel da eben zur Erbreitung seiner übersetzten Bibel dann auf Gutenbergs Buchdruck, das ist nichts anderes.
Er hat dann auf ein Massenmedium gesetzt und was andere verteufelt haben bestimmt, weil es nicht handfruchtlich und weil es zu einer Revolution geführt hat.
Und so ist jede technische Revolution.
auch immer Fluch und Segen.
Man kann tolle Schriften damit verbreiten und kann ganz viel Hass und Hetze in die Welt bringen.
Und Unschuld.
Aber deswegen ist natürlich immer dann am Ende wieder der verantwortliche Umgang damit und der kritische Nutzer gefragt.
Aber irgendwie zu sagen, das ist wirklich zu sagen, als Politiker darfst du keine KI für deine Rede verwenden.
Die reine Lehre.
Die reine Lehre, die reine Rede.
Und du darfst auch nicht mehr ablesen, finde ich.
Dann nur noch die freie Rede bitte im großen Diskurs.
Kein Blatt Papier mehr im Bundestag.
Und auch kein Teleprompter.
Nein, im Fernsehen.
Das ist ja genauso auch.
Ich lese ja immer meine Texte hier.
vom Teleprompter ab.
Wir fragen ja immer, wenn ich zu Hause in Frank bin, so ein bisschen ältere Menschen, sag mal, wie schaffst du das denn, alles auswendig zu können und so weiter.
Nur bei Defna und Chapitz, da machen wir es auswendig und da hat man dann immer Aussätze.
Oder auch wenn ich meinen Börsenflash mache, ist natürlich dann auswendig vorgetragen, aber wenn ich Nachrichten vorlese, die getextet sind auf Bilder und so weiter.
dann ist das natürlich abgelesen.
Und die habe ich auch nicht selber geschrieben.
Alle, das sind in der Regel Nachrichtenagenturen, die man mehr oder weniger übernimmt.
Und anpasst.
Das war auch schon mal früher im Journalismus die Debatte.
Ich mache ja immer schon Nachrichtenjournalismus, eigentlich so seit meinem Volontariat bei Radio.
Damals hat man auch so die Nachrichten per Fernschreiber bekommen.
Aber nicht der Rohrpost.
Nein, nicht Rohrpost, aber Fernschreiber.
Wirklich tickert.
Dann haben wir es abgerissen.
Damals gab es die Regel, immer oberste Regel im Journalismus, never.
rip and read.
Du darfst nicht einfach abreißen und vorlesen.
Du solltest es nochmal abtippen auf deiner manuellen Schreibmaschine.
Habe ich damals schon nicht gemacht, sondern ich habe schön gerippt und habe aus Donnerstag heute gemacht und ein bisschen bearbeitet, redigiert, markiert.
Selbst die digitalen Texte werden gelb und rot markiert.
Dass ich die wichtigen Sachen gewinne.
Aber wie gesagt, ich habe schon hier ein Laptop von mir.
So fortschrittlich bin ich wahnsinnig.
So war das damals und mit jeder Technologie hat sich das verändert und es gab immer die Ehren, die gesagt haben, das kann man doch nicht wirklich jetzt.
Wir werden uns nur weiterentwickeln, wenn wir moderne Technologienverantwortung voreinsetzen und das wird auch in diesem Fall gelten.
Wahrscheinlich haben wir bald keine KI mehr, weil die USA uns ja komplett abschalten.
Dann sollten wir versuchen.
Viele würden ja sagen, ich würde lieber wieder zurück ins Vor-KI-Zeitalter.
Aber nicht alleine.
Ja, das ist das Problem.
Wenn ich jetzt die Wahl hätte, soll die Welt wieder so sein wie, keine Ahnung.
Aber in welches Zeitalter willst du dann wirklich zurück?
Und dann diesen ganzen Lebensstandard, den man damit gewonnen hat.
Ich würde nicht zurück wollen, in kein Zeitalter.
Natürlich würde man manchmal denken, erzähle ich gerne, dass man nicht so viel, aber man kann sich einfach gegen...
diesen ganzen Social-Media-Müll kann man sich ja auch entziehen und einfach, es gibt sowas wie einen Ausschalter.
Das ist der Zauber.
Und für jeden, der sagt, ich würde, Detox ist, verantwortungsvoller Umgang ist enorm wichtig.
Und ich habe als Kind habe ich dann immer Fernsehen mir reingezogen, hier ARD und ZDF, sonst hatten wir ja nichts hier.
Und dann habe ich dann immer, keine Ahnung, die Seniorensendungen am Nachmittag geguckt.
Alles, was so kam, weil man einfach fernsehsüchtig war.
Heute sieht man sich halt dann irgendwie in TikTok-Videos rein.
Also wenn man eine Sucht entwickeln will, ist es egal.
Da kann man immer irgendwas finden.
Und entscheidend ist halt dann der richtige Umgang mit irgendwelchen Mediendingen, die einen verführen.
Und das ist natürlich heute schwierig, ist ja klar.
Aber ansonsten darf man nie vergessen, was das ist.
Diesen großen Segen, die uns neue Technologien gebracht haben.
Wie das Leben in so vielen.
Punkten einfacher machen.
Das möchte ich alles nicht missen.
Sehr schön.
Und die Freiheit möchte ich auch nicht missen, die ich jetzt im Westen erlebe.
Ich möchte auf jeden Fall nicht zurück in alte Auch wenn die 90er Jahre jetzt im Rückblick so ein bisschen romantischer waren und man die Vorstellung hat, es wird immer alles besser und so weiter.
Aber 1990 war Osten schon over, ne?
Ja, da war Osten, genau.
Da ist die Mauer gefallen, 1989.
Und dann gab es die 90er und die waren so eine Fortschrittsdekade, wo man dachte, es wird alles besser und das Ende der Geschichte.
Es gab ein paar Sachen, die damals noch getrübt haben.
Weiß ich nicht, AIDS gab es und noch ein paar andere Sachen, die so ein bisschen den Spaß genommen haben.
Insofern waren die 90er trotzdem so eine, aber ich möchte trotzdem nicht zurück in die 90er.
Die Musik war furchtbar.
Aber die Mode kommt wieder.
Das ist ja gerade so angesagt.
Aber das kann man ja, da wiederholen sich die Trends ja.
Und jetzt nochmal die JFK-Serie von dem JFK-Junior, der dann tragischerweise gestorben ist.
Liebesgeschichte bei Disney+.
Das haben wir geguckt.
Das ist wirklich sehr schön anzusehen.
Und da sieht man auch diese Trends aus den 90ern, wie man sie jetzt heute wieder Wie der hat, ja.
Also die Mode-Trends, ja.
Okay.
Das ist ein kleiner Sie-Tipp.
Gut, so.
Jetzt haben wir die Welt wirklich umrundet und haben jetzt nicht so kontrovers diskutiert.
Vielleicht seht ihr das auch wirklich anders und wollt eben, wenn ich fünf Euro zahle für ein Abo, dann will ich da auch wirklich nur Hirnschmalz von Menschen haben.
Aber ich sage euch ganz ehrlich, so ein Chapits-Text, der noch mit KI geschliffen ist.
Klingt besser.
Habt ihr mehr von?
Habt ihr wirklich mehr von?
Ich sag's nur nochmal.
Und der Zschäpitz schreibt nicht.
Es ist kein super schönen Schreiber gewesen.
Und da ist die KI mich wirklich, und sie hat mich auch produktiver gemacht, dass ich früher habe ich lange über Einstiege überlegt oder habe andere Kollegen gebeten, kannst du nicht mal eine kluge Einstiegsidee oder sonst was.
Das macht die KI jetzt viel einfacher und viel besser und es gibt sogar noch mehr Zschäpitz und noch besser.
Also insofern würde ich sagen, das ist...
Also man sollte die nicht abstellen und man sollte auch die nicht verdammen.
Und man sollte natürlich, die Gefahr ist, es wird irgendwie zugemüllt, es wird mit lauter Texten und es gibt Content-Müll.
Aber dafür gibt es ja Journalisten, die drüber gucken, die Ideen haben und die nicht jeden Müll geschehen lassen.
Und deswegen kann man glaube ich schon, wenn man bei klassischem Medienmarkt ist, dabei sein.
Ich glaube, mit dem Wissenschaftling, das ist nochmal ein ganz anderes Thema, wie man damit umgeht.
Braucht man überhaupt keine.
Deswegen habe ich auch nur ein Semester studiert.
Du meinst, Doktorarbeiten braucht man nicht mehr.
Ich fand damals schon Geisteswissenschaften Bullshit.
Wir haben gestern auch mal kurz in der Redaktion darüber diskutiert und da meinten sie, oh Gott, also wenn da jetzt kein...
Da kein wissenschaftlicher, kein eigener menschlicher Gedanke, der mehr da ist.
Da ist ja die ganze Wissenschaft verloren.
In der Geisteswissenschaft, da ist doch schon lange kein eigener Gedanke.
Ich meine, diese ganzen geisteswissenschaftlichen Doktorarbeiten, das ist ja immer nur ein großes replizieren und wieder nochmal alles hochwerfen.
Die Soziologen und Politologen dieser Welt.
Ich wusste, ich musste noch damals in die Bibliothek gehen, musste so Mikrofische gucken, Literaturverzeichnis machen.
Ja, aber was ist das?
Aber es ist ja auch kein eigener neuer Gedanke.
Es ist einfach nur, du hast halt mühsam mal die Bücher zusammengeholt.
Das, was jetzt die KI in sehr kurzer Zeit macht.
Es ist aber trotzdem bloß, weil du irgendwie den Stapel von Büchern dir zusammensuchst und gelb markierst oder abschreibst, ist es ja auch kein eigener Gedanke.
kreativer Gedanke.
Aber ich glaube, einen Text zu schreiben und den selbst zu verfassen, selbst zu überlegen, das ist schon nochmal eine Leistung, die besonders ist.
Und wenn man diese Fähigkeit wirklich komplett verlieren würde, wäre das sehr traurig.
Aber ich würde jetzt nicht sagen, nur ein Text, der aus dem eigenen Geiste aufgeschrieben ist und der nicht durch KI verfälscht worden ist, ist ein richtiger Text.
Das würde ich nicht sagen.
Aber ich würde schon sagen, dass diese Kulturtechnik, lose Gedanken zu nehmen und daraus einen Text zu verfassen, das ist schon was, was man nicht zu gering wichten würde, wo ich auch jedem raten würde, das weiterhin mal zu machen und um das nicht zu verlieren, diese Eigenschaft.
Ja, das ist natürlich die große Gefahr, dass man so ein bisschen denkfaul wird.
Und es ist halt wie mit Navi-Auto fahren.
Ich meine, man findet sie einfach nicht mehr zurecht in der Stadt, wenn man so ohne Navi plötzlich unterwegs sein muss.
Das ist halt, man verlernt gewisse Fähigkeiten.
Vieldimensionale Denken und so weiter, das leidet darunter, wenn man einfach so stumpf nur irgendwas hinterherfährt und denkt so, hab ich eingegeben, fahr ich nach.
Ich weiß nicht, als wir irgendwann eingegeben haben, Flughafen irgendwo in Italien und wir fuhren dann über irgendeine Landstraße, irgendwann kamen wir einen Feldweg.
und man sagt, na wieso jetzt seid ihr da am Flughafen?
Und dann war das so ein Aussichtspunkt, wo man die Flugzeuge starten hat, sehen, aber wir wollten eigentlich losfliegen.
Und wir so, hm, hätten wir eigentlich vorher mal drauf kommen können.
Man hätte auch mal auf ein Schild gucken können.
Aber dann merkt man halt, wenn man wirklich dumm nur solchen Sachen dann folgt und nicht mehr drüber nachdenkt, dass dann schon so ein paar komische Sachen passieren im Leben.
Insofern sollte man schon noch die Kulturtechnik des Aufschreibens können.
So, jetzt haben wir wirklich die Welt umgeründet.
Und sagen Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Ulle und Bär und Chapits.
